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Warum Jehovas Zeugen mit dem Bart kein Problem mehr haben.



 

Bisher war es höchst unwahrscheinlich einen Zeugen Jehovas mit Bart zu begegnen. Doch inzwischen hat wohl jeder, der mit dem Thema Jehovas Zeugen verbunden ist mitbekommen, dass es auch in dieser Frage „Neues Licht“ gibt. Auch für Freunde der Gesichtsbehaarung haben sich nun die Zeiten geändert.

Uns geht es heute jedoch um die Frage, was mag der Grund für diesen plötzlichen Gesinnungswandel der leitenden Körperschaft sein.

 

Auch wenn in der Vergangenheit zum Thema Gesichtsbehaarung im Wachturm nur vage Aussagen gemacht wurden, so war bis jetzt der vorherrschende Konsens in dieser Frage, ein wahrer Christ trägt keinen Bart. Ein mustergültiger Zeuge erschien in den Publikationen immer glattrasiert, wohingegen ein Weltmensch durch einen obligatorischen Bart gekennzeichnet wurde. So sorgte die WTG durch durch Bilder ihre Ansicht dazu durchzusetzen.

Es gibt unzähligen Anekdoten von Männern, die sich demütig vor einem  Kongress von ihrem Gesichtsschmuck trennten, und sich nach dem Kongress, nachdem sie ihren Programteil erledigt hatten, ihn wieder wachsen ließen. Kurz um, es wurde in Verbindung mit dem Bart viel geheuchelt.

 

Doch wie gesagt, nun hat sich die leitende Körperschaft dazu entschlossen das Thema, ein für alle Mal zu klären. Im aktuellen Lagebericht 2023 https://www.jw.org/de/nachrichten/region/welt/Aktueller-Lagebericht-der-Leitenden-Körperschaft-Nr-8-2023/ verkündete Stephen Lett, dass es für Männer bei den Zeugen Jehovas nun akzeptabel ist, einen Bart zu tragen.


Natürlich war die Reaktion der Gemeinschaft der Aktivisten zu dieser Nachricht schnell, umfassend und gründlich. Jeder hatte etwas über die Absurdität und Heuchelei des Bartverbots der Leitenden Körperschaft zu sagen, dass noch aus der Rutherford-Ära stammt. Die Berichterstattung war so umfassend, so vernichtend, dass ich darüber nachdachte, das Thema auf diesem Kanal nicht weiter zu behandeln.

Doch dann erzählte mir ein Freund von der Reaktion seiner Schwester die Nachricht, dass die leitende Körperschaft kein Problem mehr damit habe, wenn ernannte Diener einen Bart tragen, als eine liebevolle Geste der LK.


Doch warum sehen einige Zeugen diese neue Regelung als eine liebevolle Geste der LK? Erfüllt die Leitende Körperschaft damit das Gebot Jesu, dass wir „einander lieben sollen; wie Jesus uns geliebt hat? (Johannes 13:34, 35)

Warum sollte ein intelligenter Mensch glauben, dass diese Änderung oder das akzeptierten eines Bartes für Männer, ein Akt der Liebe ist? Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Leitende Körperschaft selbst öffentlich zugibt, dass es nie eine biblische Grundlage für das Verbot von Bärten gab.

Ihre einzige Verteidigung ist, dass Menschen, die Bärte trugen, dies oft als Zeichen der Rebellion taten. Sie verwiesen auf Bilder von Halbstarken und Hippies, aber das ist Jahrzehnte her. In den 1990er Jahren waren die Anzüge und Krawatten, die Büroangestellte in den 60er Jahren trugen, verschwunden. Die Männer ließen sich Bärte wachsen und trugen offene Hemden bei der Arbeit. Das begann vor dreißig Jahren. Damals wurden Kinder geboren, wuchsen auf und bekamen ihre eigenen Kinder. Zwei Generationen!


Und jetzt plötzlich kommen die Männer, die behaupten, von Jehovas heiligem Geist geleitet zu werden gerade erst zu der Erkenntnis, dass sie eine Regel aufstellten, die in der Heiligen Schrift überhaupt keine Grundlage hatte? Und damit ist die Aufhebung des Bartverbots im Jahr 2023 also angeblich eine liebevolle Maßnahme? Nun mach mal halblang!

Wenn sie wirklich von der Liebe Christi motiviert wären, hätten sie ihr Verbot dann nicht schon aufgehoben, als Bärte in den 1990er Jahren gesellschaftsfähig wurden? Ein wahrer christlicher Hirte – und das behauptet die Leitende Körperschaft zu sein – hätte niemals eine solche Einschränkung erlassen. Er hätte jedem der Jünger Christi erlaubt, nach seinem eigenen Gewissen zu handeln. Hat nicht Paulus gesagt: „Warum sollte ich meine Freiheit nach dem Gewissen eines anderen beurteilen?“ (1. Korinther 10:29)

Die Leitende Körperschaft hat sich jahrzehntelang angemaßt, über das Gewissen eines jeden Zeugen Jehovas zu bestimmen! Das ist offensichtlich! Warum also geben die Zeugen das nicht zu? Warum rechnen sie es diesen Männern als Liebe an, wenn ihre Motivation etwas anderes sein muss?


Doch wie auch immer, nun hat sich die leitende Körperschaft dazu entschlossen das Thema, ein für alle Mal zu klären. Stephen Lett von der leitenden Körperschaft lass im Lagebericht 2023 folgende Bekanntmachung vor.

Die leitende Körperschaft hat mich gebeten folgende Bekanntmachung vorzulesen:  Eine Reihe von Zweigbüros hat uns gefragt

 

Hier erst einmal stopp! Schon diese einleitenden Worte machen einen aufmerksamen Zuhörer Stutzig. „Die leitende Körperschaft hat mich gebeten, sagt Lett. Lett tut hier so, als habe er mit der nun folgenden Bekanntmachung nichts zu tun habe. In Wirklichkeit hat er als Teil der LK für dieses neue Licht gestimmt. Und nun stellt er sich quasi daneben und sagt indirekt ich führe hier nur einen Auftrag aus. Meine Überlegung mag zwar etwas spitzfindig erscheinen, aber ehrlicher wäre es wenn er sich eingeführt hätte: „Wir von der leitenden Körperschaft möchten euch folgende Entscheidung mitteilen“. Warum spricht er hier in der 3. Person.

Weiter behauptet Lett:

Eine Reihe von Zweigbüros weltweit hat uns darauf hingewiesen, dass es nach wie vor Fragen aufkommen ob es für einen ernannten Diener passend ist einen Bart zu tragen?

 

Und wieder ein Einwand von mir. Als ehemaliger Ältester erscheint es mir mehr als fragwürdig das sich verantwortliche Brüder, auch wenn sie im Zweigbüro dienen mit dieser Frage so einfach - mir nichts dir nichts – ohne besonderen Anlas, an die „leitende Körperschaft“ wenden würden. Die Frage „Bart oder nicht Bart“ war geklärt, und kein Bruder wurde als Bartträger für ein Vorrecht in Erwägung gezogen.

Würde sich ein verantwortlicher Bruder mit dieser Frage an die LK wenden, ohne das ein besonderes Bedürfnis vorlag, würde er sofort verdächtigt die Entscheidungen des Sklaven in Frage zu stellen. 


Lett gibt hier eine tiefgreifende Änderung bekannt: „Die leitende Körperschaft habe kein Problem mehr mit dem Bart“ Die Frage stellt sich sofort: „Warum auf einmal?


Aus Erfahrung wissen die meisten von uns, - die Wachtturmorganisation verändert nichts, es sei denn, es gibt existenziellen Gründe, die das Geschick der Organisation betreffen, wie bei der Berichts-Änderung.

Nach meiner Überzeugung und gemäß dem, was mir zu Ohren gekommen ist, hat die Organisation scheinbar große Schwierigkeiten Nachwuchs für die Dienerschaft aus den eigenen Reihen zu rekrutieren. Schon zu meiner Zeit, als ich noch als Ältester Verantwortung hatte, zeigte sich dieser Trend und man ernannte - böswillig formuliert - jeden Deppen zum Diener -, solange er das Stundenziel erfüllte und keinen Bart trug.

Das dies der eigentlich Grund für dieses Einlenken in der Bartfrage ist zeigt Lett, wenn auch wenn auch unterschwellig, das dieses Problem auch von den Zweigbüros beobachtet wird.

 

Wahrscheinlich fragte man sich in den Zweigbüros, warum so wenige Männer bereit sind Verantwortung zu übernehmen, und sie gelangten zu der Überzeugung, eine Lockerung in der Bartfrage könne helfen das Problem zu reduzieren.

Und siehe da, nach gebetsvollen Überlegungen hat die leitende Körperschaft kein Problem mehr damit wenn Diener einen Bart tragen. So einfach geht das, wenn die Hütte brennt dann ist alles möglich und wem interessiert das Geschwätz von gestern.

 

Natürlich wird dies von Lett nicht so offen gesagt. Viel lieber möchte der Sklave biblische Gründe anführe, und siehe da, wie immer findet der Sklave auch eine biblische Begründung für seine Kehrtwende in der Bartfrage.


Weil die Bibel das tragen eines Bartes nicht verurteilt … Festgestellt das es üblich ist in Verantwortungsvoller Stellung einen Bart zu tragen

 

Okay, weil die Bibel das Tragen eines Bartes nicht verurteilt.  Nun, das hat aber lange gedauert bis der Sklave zu dieser Erkenntnis gekommen ist. Und dass Menschen in der Welt, auch in Verantwortungsvoller Stellung, einen Bart tragen, ist schon lange üblich. Von daher ist diese Begründung mehr als fadenscheinig.


Die Entscheidung für einen Bart sei eine persönliche Entscheidung, so Lett weiter. Man höre und staune, auf einmal. Jeder der diese Feststellung von Lett hört weiß, wer in der Vergangenheit auf seine persönliche Entscheidung bestand wurde als eigensinniger Querulant zurechtgewiesen und galt für ein Dienstamt als ungeeignet.

Doch nun sagt Lett:

 

Die Eignung für ein Dienstamt hänge davon ab ob er sich vom Geist leiten lässt.

Hört, hört! Im Umkehrschluss sagt er doch hier, dass in der Vergangenheit die geistige Einstellung eine untergeordnete Rolle spielte. Oft hatte man den Eindruck das gehorsames Umsetzen der Anweisungen des Sklaven wichtiger war.

Mit 2. Korinther 6 : 4 kommt Lett das Erscheinungsbild zu sprechen, mit dem wir uns als Diener Jehovas beweisen.  

Ein Standardtext der WTG. Es geht um unser Erscheinungsbild. Auf Jehova ein gutes Licht werfen. Da dieser Text in Verbindung mit 1. Timotheus 2:9, 10 in der Regel eher auf die Schwestern angewendet wurde, mag die Hoffnung berechtigt sein, dass Schwestern demnächst nun auch Hosen in den Zusammenkünften tragen dürfen. Nur mal so als Überlegung

 

Und noch eine erstaunliche neue Erkenntnis des Sklaven verkündigt Lett, wenn er sagt:

Jehova liebt Vielfalt auch in Bezug auf Kleidung. Jehovas Zeugen müssen keine Uniform tragen und sich auch nicht an irgendwelche Kleidervorschriften halten oder sich alle gleich kleiden.

 

Jehovas Zeugen trugen in der Vergangenheit zwar eine Uniform, dennoch wurde erwartet das sich alle auf die gleiche Art und Weise kleideten um an der Kleidung schon als Zeuge erkannt wurden. Es gab vom Sklaven für alle Gelegenheiten „Kleidervorschriften“, die bis in kleinste festlegten wie sich ein Zeuge in gewissen Situationen zu kleiden hat. Wenn Schwestern im Dienst unterwegs waren konnte man sie schon von weitem erkennen, wie sie mit ihren langen Röcken die Straße fegten. Und auch die Bartlosen jungen Männer konnte man schnell als Zeugen Jehovas ausmachen. Das Tragen eines Bartes spielte schon immer eine wichtige Rolle in der neueren Geschichte von Jehovas Zeugen.

 

Es wurde dann auch ein Video gezeigt, um die Rolle des Bartes in der neueren Geschichte von Jehovas Zeugen zu erklären. Demnach war es zur Zeit der Patriarchen üblich, dass Männer einen Bart trugen. Denn Bart abzurasieren galt also als Zeichen der Demütigung? Man höre und staune.

Viele junge Männer unter den Zeugen Jehovas empfanden den Zwang zur Rasur ihres Bartes auch heute noch als Zeichen der Demütigung, als man sie vor die Wahl stellte, Bart oder Dienstamt.

 

Diese Zusammenfassung über die Rolle des Bartes unter Jehovas Volk offenbart noch weiter interessante Dinge. Das Thema Bart war den Verantwortlichen sogar so wichtig das man sich Gedanken darüber machte ob Jesus wohl einen Bat trug oder nicht.

Und so stellte die WTG Jesus in ihren Publikationen eine zeitlang Bartlos dar.


Zitat: Angelehnt an die Schlussfolgerungen bestimmter Archäologen wurde Jesus Bartlos dargestellt.

 

Aha, angelehnt an die Schlussfolgerungen bestimmter Archäologen wurde Jesus Bartlos dargestellt. Wieder so eine fragwürdige Argumentation oder besser gesagt, Ausrede. Man stützte sich auf die Schlussfolgerungen bestimmter Archäologen und stellte Jesus Bartlos dar. Mit anderen Worten, man erwartete also Jahrzehnte lang von einem Zeugen Jehovas auf Grundlage einer fragwürdigen Schlussfolgerung von Archäologen dem Beispiel Jesu zu folgen.

Erst 1968, auf Grund angeblich zuverlässiger Belege von Archäologen war man dann soweit anzuerkennen, das Jesus einen Bart trug? und das obwohl die Bibel

 

Zwischen 1954 und 1968 gipfelte das Bart-Thema in den WTG- Publikationen darin, Jesus sauber rasiert und mit kurzen Haaren zu illustrieren.

 

Das wegen des Themas Bart schon lange ein Glaubenskrieg unter Jehovas Zeugen geführt wurde zeigt die neuerer Geschichte der Bibelforscher. Mit der Wahl von J. F. Rutherford zum Nachfolger von Pastor Russel begann eine neue Ära in der Geschichte der Bibelforscher, später Zeugen Jehovas, die sich auch äußerlich bezüglich eines Barts zeigte. Mein Großvater, Bibelforscher und ein glühender Verehrer Pastor Russels trug stolz seinen Vollbart und konnte sich noch gut erinnern wie von den Anhängern Rutherfords ein Vollbart verpönt wurde.

 

Ich vermute, dass die oppositionelle Haltung gegen Bärte nicht erst in den 1960. während der Hippie-Zeit entstand, als man dieses Erscheinungsbild als Charakteristikum des Rebellentums wertete. Man darf nicht übersehen, dass schon lange vorher, Rutherford, der zweite Präsident der WTG, einen Trend mit seinem unbehaarten Gesicht setzte, mit dessen Einfluß auf die anderen Brüder eine weitere Methode nutzte, um sich von Russells Führung auch optisch zu distanzieren. Allerdings ahmten auch viele Männer in der Organisation, die Rutherford nicht als rechtmäßigen Führer akzeptierten, Russels Bart nach und brüskierten wiederum den Richter durch dieses optische Statement.

 

Das Jahrbuch von 1974 S. 97, 98 bestätigt diesen Kampf um den Bart. Dort ist zu lesen:

“Aber es wurden noch mehr Maschinen benötigt. Aus diesem Grunde bat Bruder Balzereit Bruder Rutherford um die Erlaubnis, eine Rotationsmaschine zu kaufen. Bruder Rutherford erkannte die Notwendigkeit und stimmte zu, doch nur unter einer Bedingung, dass sich Bruder Balzereit seinen Bart, der dem Bart von Bruder Russell sehr ähnlich sah, abrasierte. Bruder Balzereit stimmte schweren Herzens zu und ging danach zum Friseur.

 

Heute wird Lett jedoch nicht müde zu betonen dass das Tragen eines Bartes eine persönliche Entscheidung sei. Okay, es war und ist auch heute noch eine persönliche Entscheidung. Aber von Seiten der WTG hat man immer versucht die persönliche Entscheidung zu beeinflussen, damals wie Heute. Und die WTG fand immer genügend Gründe, um ihre Meinung in die ein oder andere Richtung zu beeinflussen. Doch die alles entscheidende Frage ist:

Warum kommt diese Richtlinie gerade jetzt?

 

„Weil die Scene der Welt wechselt“ so Lett. Und auch hier hat Lett einen Bibeltext parat, 1. Korinther 7 : 31.

Lett vergleicht diesen Wechsel mit Schauspielern, welche im Laufe eines Theaterstücks ihre Kostüme laufend ändern, oder so ähnlich. Dieser Vergleich spricht aber eher für die Hilflosigkeit, mit der die leitende Körperschaft ihr Hü und Hott zu erklären versucht. Das Einzige, worauf sich dieser Vergleich anwenden lässt ist das Theater, dass sie selbst in der Vergangenheit mit ihrem Bart-Aktionismus veranstaltet hat.

 

Dieser Grundsatz trifft auch auf das Erscheinungsbild von Menschen zu, so Lett. Ja, das Erscheinungsbild und die Mode verändert sich immer wieder. Lett erkennt in dieser Tatsache einen biblischen Grundsatz. Immer mehr Männer tragen also einen Bart. Das soll also der Grund für die 180 Gradwende sein?

Es scheint, als ob die LK weiß: "diese Kehrtwende könnte bei vielen Negative Gefühle versuchen. Deshalb führt er weiter aus:


Diese Bekanntmachung könnte bei einigen Starke Gefühle hervorrufen und viele Fragen könnten aufkommen. Vielleicht fühlen sich einige in ihrer Meinung bestätigt?

 

Oh ja, ich zum Beispiel auch. Obwohl ich, wenn auch mehr aus Bequemlichkeit nie das Bedürfnis verspürte einen Bart zu tragen, fühle ich mich in meiner Ansicht zum Bart nun bestätigt. Wieviel mehr all diejenigen, die auf einen Bart verzichtet haben im Glauben Gott haben es gewollt?  Ein Bart macht mir zu viel Arbeit.

„Das ist doch der Beweis das ich die ganze Zeit richtig lag“ so Lett., und dann gäbe es diejenigen die sich beschweren darüber, dass sie alles was der Sklave forderte, nterstützten.

Ja, das wäre ja auch noch schöner, wenn man zu so einer Überzeugung gelangte und sagt, man habe es schon lange besser gewusst als der Sklave. Solche Gedanken müssen im Keim unterbunden werden. Bin gespannt wie Lett dieses Argument von Tisch wicht.

Natürlich findet Lett auch einen passenden Bibelvers, 1. Kor 1:10, wo es um Spaltung und Einheit geht

 

Wer in der Vergangenheit der Anleitung des Sklaven widersprach hat zur Spaltung Beigetragen.

 

Paulus sprach in 1. Kor 1:10 von der Einheit im Glauben an Christus, nicht in Bezug auf des Tragens eines Bartes. Tatsächlich ging es ihr in der Vergangenheit auch in der Bartfrage nur um die Einheit der Wachtturm-Organisation, nicht um die Wahrheit über den Christus.

Die Bibel hat schon immer gezeigt, dass Bärte für Christen zur Normalität gehörten, und nicht erst seit heute. Heute sieht der Sklave das ein, doch bis vor kurzem pochte er aggressiv und entschieden darauf, Diener Jehovas müssen rasiert sein, um der guten Botschaft willen. Vor diesem Hintergrund sind die Begründungen von Lett nur als pure Heuchelei einzuordnen.

 

 

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44 Comments


Remo77
Remo77
Jan 21

Die WTG passt sich dem Mainstream an. Das wird aber den Niedergang nicht aufhalten können. Selbst wenn Frauen in der Versammlung und im Dienst auch Hosen tragen dürfen, so wird das nicht viel nützen. Es bräuchte eine grundlegende Reformation. Dann würden sich die Zeugen jedoch kaum mehr von freikirchlichen Gruppierungen mehr unterscheiden.

An alle, die noch nicht aufgewacht sind: geht aus ihr hinaus, wenn ihr nicht teilhaben wollt an ihren Sünden.

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Tja.... Beim dem Thema könnte man auch vermuten dass die Personallage einfach mitentscheidend war.


Diener sterben aus.... also einfach mal (25 Jahre zu spät) das Bartthema lockern und den Mangel an Personal so wieder aufstocken. (Dienstamt konntest ja nur mit 11,5 Stunden Dienst und glatt rasiert bekleiden)


Wer weis....

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Wie kommen die Zeugen Jehovas zu ihrem angeblich "neuen Licht" von Gott?

https://www.youtube.com/watch?v=FxgyJn7NWvA

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Kolosser 2:20-22:

"Wenn ihr nun mit Christus den Elementen der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt:

»Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren« –

was doch alles verbraucht und vernichtet werden soll. Es sind menschliche Gebote und Lehren."

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Neu auf Youtube eingestellt in Sachen Bart und Leitende Körperschaft der ZJ:

https://www.youtube.com/watch?v=FauN3fWvblg

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Liebe Eternely Truth


Danke für Deine Infos und ich kenne seit vielen Jahren

www.zentrum-der-gesundheit.de

die auch gerne Bücher und Heilmittel verkaufen.

Facts:

Ein Arzt rettet das Leben von JZ.

Die aber verklagt ihn...weil er sie rettete mit einer Bluttransfusion ?????

Möchte noch Schadenersatz, weil sie lebt ?????


Das sind wirklich schlimme Schlagzeilen .

Normalerweise verklagt man einen Arzt, wenn jemand gestorben oder die O.P. missglückt ist.

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Ich wünsche mir von ganzen Herzen❤️


Das alle Aerzte bei schwierigen Operationen die Bluttransfusionen benötigten,

keine Zeugen Jehovas behandeln.


Dann kommen sie auch nicht vors Gericht.


Die JZ sterben ja gerne für ihre Organisation JW.ORG oder Jehova ?????


Wenn der treue Verständige Sklave, jetzt die Bluttransfusionen erlauben würde 😁

dann sind alle für nichts gestorben????😱

Auch die vielen Kinder 😩


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