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Manipulation durch geschickte Argumentation

Aktualisiert: 15. Jan.

  1.  Gegenargumente falsch darstellen: Es wird z.B., anstatt des wirklich strittigen, ein vorgeschobener Punkt eingeführt.

  2. „Zirkelschlüsse“: Eine unbewiesene Prämisse wird als Ausgangspunkt für eine Beweisführung verwendet; die Argumentation baut dann mehr auf dieser Prämisse, als auf gesicherten Fakten auf.

  3.  Falsche Analogien: Es bestehen Ähnlichkeiten, aber nicht solche, die zum Beweis der Schlussfolgerungen nötig wären.

  4.  Man schafft ein „künstliches Dilemma“: Es scheint nur zwei Möglichkeiten zu geben, eine, zu deren Gunsten argumentiert wird, und eine andere, die gewöhnlich unerwünscht ist, dabei gibt es aber in Wirklichkeit mehrere Alternativen.

  5. „Falsche Fährten“ in die Beweiskette legen: Man bringt einen Punkt ein, der für die Erörterung irrelevant ist und nur dazu dient, die Aufmerksamkeit des Lesers von der Schwäche in der eigenen Argumentation abzulenken.

  6.  Argumentation gegen die Person: Hierbei wird der Gesprächsgegner und nicht sein Argument angegriffen. Diese Arten von Beweisführung überschneiden sich oft; so mag die „falsche Fährte“ auch „Gruppenvorurteile“ einschließen oder in dem Angriff auf eine Person bestehen. Doch wie auch immer angewandt, mit diesen verschiedenen Argumentationsformen kann man häufig zu Aussagen kommen, die einleuchtend, manchmal sogar eindrucksvoll erscheinen. Und doch sind sie falsch. Kompliziertes, verschlungenes Argumentieren mag dem Leser imponieren und so kommt er zu dem Schluss, der Verfasser sei weit intelligenter als er und die Aussagen, die ihm verwirrend erscheinen, seien eigentlich sehr „tiefgründig.“ Zusammenbruch jeglicher Individualität durch Manipulation und Gedakenkontrolle? Viel wundern sich darüber weshalb in sogenannten Experten-Runden unserer Medien immer dieselben Experten, vor allem Politiker und Gesundheitsexperten mit Regierungsfunktion, zu Wort kommen. Diese Techniken der individuellen Gedankenkontrolle und die Vernichtung des Willens zum Widerstand, wird aktuell weltweit angewendet. Diese Gedankenmanipulation führt dazu, dass Menschen so gefügig gemacht werden, dass sie buchstäblich keinen eigenen Verstand, keine eigene Wahrnehmung und keine eigene Meinung mehr haben. Dass was wir derzeit erleben, führt zum vollständigen Zusammenbruch jeglicher Individualität. Nur wenige Journalisten, Kabarettisten und insbesondere Moderatoren der Polit-Talks des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind in der Corona-Krise bereit kritische und kontroverse Debatten zu führen. In der Vergangenheit waren gerade Moderatoren wie Anne Will oder Frank Plasberg - Hart oder Fair Plattformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wo die Politik der Regierung kritisch und unabhängig hinterfragt wurden, die vor allem für mehr Transparenz sorgten und wirkliche kontroverse Debatten ermöglichten. Aber derzeit scheinen Journalisten, wahrscheinlich unter Druck, sich als Teil des politischen Systems zu verstehen. Doch weder Medien noch Journalisten dürfen Teil eines Exekutiv-Experten-Systems sein oder werden. Ihre Aufgabe ist es vielmehr, die eigenständige Position der Medien zu verdeutlichen.“ Die für Talksendungen zuständigen Personen sehen ihre Rolle offenbar eher als Verteidiger der Regierungsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise. Die Macht der Medienmacher als Mahner Egal wie groß die Verletzung der Grundrechte der Bürger eingeschränkt und verletzt werden, die staatliche Anordnung wird verkündet – und nicht weiter problematisiert. Natürlich werden die Verletzungen der Grundrechte thematisiert, mit dem Ergebnis, das diese Verletzung der Grundrechte angesichts der „epide­mische Lage von nationaler Trag­weite gerechtfertigt ist. Dabei gibt es wirklich etliche Fragen: Ist ein Kontaktverbot oder ein De-Facto-Shutdown wirklich die richtige Antwort? Ist eine Überlastung des Gesundheitssystems wirklich zu erwarten? Ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz wirklich ein zentraler Maßstab und darf aufgrund des Impffortschritts entschieden werden, ob und wann Grundrechte außer Kraft gesetzt werden dürfen. Was ist mit den mittelfristigen und langfristigen Folgen der beschlossenen Maßnahmen? Was ist mit älteren Menschen, die jetzt kaum noch gepflegt werden können, mit den Leuten, die jetzt einsam sind, die ihren Job verlieren werden oder schon verloren haben, die psychisch krank sind oder es gerade werden? Wie lange sollten Spielplätze, Schulen und Kitas geschlossen bleiben, ohne dass das Kindern, Eltern und der Gesellschaft schadet? Was wären hilfreiche Sofortmaßnahmen für unser Gesundheitssystem – und müsste in diesem Bereich dauerhaft verändert werden? All das wird zwar in den Medien diskutiert, aber längst nicht in der nötigen Breite. Stattdessen übernehmen einige Medienmacher sogar selbst die Rolle des Mahners und Handlungs-Empfehlers.

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