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Jay Hess - Mitglied des Schreibkomitees ausgeschlossen-er entdeckte etwas, was die Organisation verbergen wollte.

 


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Mehr als 2 Jahrzehnte seines Lebens setzte Jay Hess, Ex-Mitglied des Schreibkomitees der leitenden Körperschaft, für die WT-Organisation ein. Er wurde von ihr beauftrag, die Lehren der Organisation zu verteidigen, als sie sein Talent bemerkte.

 

Er verfasste Artikel, die von Millionen Menschen auf der ganzen Welt gelesen wurden. Doch während seiner intensiven Recherchen zur Erfüllung seiner besonderen Mission, entdeckt er etwas, dass sein Leben für immer veränderte, etwas was die Organisation jahrzehntelang verborgen gehalten hatte.

Dies ist die Geschichte von Jay Hees, einem Mann der beweisen wollte, dass die Wachtturmgesellschaft bezüglich der Lehre der Trinität Recht hatte, und am Ende etwas anderes herausfand.

 

Er war kein gewöhnlicher Zeuge Jehovas. Jay Hess war ein besessener Forscher und tauchte tief in die Materie seiner Themen ein. Er lernte Koine-Griechisch, die Originalsprache des Neuen Testaments, studierte biblisches Hebräisch und besuchte Bibliotheken theologischer Seminare.

 

Sein Auftrag war es, die Argumente der Trinitarier kennen zu lernen, um sie mit chirurgischer Präzision widerlegen zu können. Wie gesagt, seine Hingabe und sein Wissen blieben nicht unbemerkt. Er veröffentlichte sogar ein Buch mit dem provokanten Titel „DIE ZEUGEN JEHOVAS SIND KEINE FALSCHEN PROPHETEN“.

 

Doch die Ironie der Geschichte war, dass ein Mann, der ein ganzes Buch schrieb, um die Organisation zu verteidigen, Jahre später ausgeschlossen wurde, weil er etwas entdeckte, was die Organisation zu verbergen versuchte.

 

Sein Buch erinnert uns daran, was er und mit ihm Millionen von Zeugen Jehovas bezüglich der Vorhersagen zum Jahr 1975 erlebten. Als 1976 kam und die Welt sich weiter drehte war die Enttäuschung groß. Die Wachtturmgesellschaft hatte sich als falscher Prophet erwiesen.

Doch anstatt dies zuzugeben, gab sie ihren Mitgliedern die Schuld und nannte diejenigen unklug, die der Lehre der Organisation vertrauten und radikale Veränderungen in ihrem Leben vorgenommen hatten.

 

Jay Hess erlebte diese Zeit hautnah mit. Dennoch, er vertraute der Organisation weiter und tauchte noch tiefer in ihre Lehren ein. Seine Logik war einfach. Wenn die Organisation einen Fehler gemacht hatte, konnte er vielleicht helfen, zukünftige Irrtümer zu korrigieren. Vielleicht waren mehr Studium und Forschung notwendig.

 

Anfang der 80er Jahre geriet er ins Blickfeld der leitenden Körperschaft und erhielt eine Einladung, direkt mit der Schreibabteilung der Wachtturmgesellschaft zusammenzuarbeiten. Er bekam den speziellen Auftrag, eine Reihe von Artikeln für die Zeitschrift „der Wachturm“ zu schreiben, um die Dreieinigkeitslehre ein für alle Mal zu widerlegen.

 

Jay Hess nahm diesen Auftrag begeistert an, endlich konnte er all sein Wissen über Griechisch und Hebräisch nutzen und der einzig wahren Organisation Gottes dienen.

 

Wie immer führte er sehr gründliche Recherchen durch. Er besuchte Bibliotheken theologischer Seminare und las, was die Trinitarier über die Gottheit Christi sagten, aber er fand keine eindeutigen Beweise.Seine Forschungen liefen ins lehre.

 

In Verbindung mit diesen Forschungen wollte er auch die Geschichte seiner eigenen Organisation besser verstehen, also begann er alte Dokumente der Watchtower-Society durchzublättern und von da an nahm sein Weg eine unerwartete Wendung.

 

Während seiner Recherchen fand Jay etwas Beunruhigendes, er entdeckte, dass das Verbot Jesus anzubeten, keine ursprüngliche Lehre der WT-Organisation war. Im Gegenteil, es war, wie man heute sagt, -„neues Licht“.

Von der Gründung der WTG durch Charles Taze Russell im Jahr 1879 bis in die 1950er Jahre, beteten Zeugen Jehovas ganz selbstverständlich auch zu Jesus.

 

In „Zions Watchtower“ vom 15. Juli 1898, fragte ein Leser, ob gemäß dem neuen Testament, Jesus wirklich angebetet wurde, oder ob die Übersetzung fehlerhaft sei. Charles Taze Russell antwortete: „Ja, wir glauben, dass unser Herr Jesus, als er auf Erden war, wirklich angebetet wurde und das zurecht“. Eine Änderung kam erst 1954.

 

Joseph Franklin Rutherford, Russell Nachfolger, behielt die Position von Russell bei, und als die Watch-Tower-Society am 2 Oktober 1944 in Pittsburgh Pennsylvania Änderungen an ihrer Satzung genehmigte, wurde die Anbetung Jesu noch ausdrücklich bekräftigt.

 

Jay Hess las mit eigenen Augen, was in der Satzung,  einem Dokument, das in den Vereinigten Staaten rechtlich registriert war, geschrieben stand. Das Dokument bewies, dass der Zweck der Organisation Jehovas darin bestand, für die öffentliche christliche Anbetung des Allmächtigen Gottes - und - Jesus Christus, weltweit, lokale Versammlungen zu gründen.

 

Was er da lass, war keine Metapher oder symbolische Sprache, es stand in der Satzung der Organisation. Anbetung Jehovas und - Anbetung Christi Jesu. Doch frage dich, der du die Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas heute besuchst, ob jemals ein Gebet direkt an Jesu Christus gerichtet wird? Lediglich am Schluss eines jeden Gebets wird Jesus Christus erwähnt.

 

Noch im Wachtturm vom 15 Oktober 1945 erklärte man, Zitat: „Jehova macht Jesus unendlich höher über die göttlichen Engel oder Boten und befiehlt dementsprechend allen, Jesus Christus anzubeten, was damals auch geschah. Einige von uns können sich noch erinnern, dass die Großeltern offen zu Jesus Christus beteten.

 

Doch dann wurde die Anbetung Jesu plötzlich als Götzendienst bezeichnet, - warum? Die Antwort kam in derWT-Ausgabe vom 1. Januar 1954, als jemand aus Äthiopien fragte, ob wir Jesus anbeten sollten. Die Antwort war damals für viele Zeugen ein Schock, sie lautete: – „Dem jetzt im Himmel verherrlichten Jesus Christus sollte keine besondere Anbetung erwiesen werden. Unsere Anbetung soll alleine Jehova Gott gelten“.

 

Dieses neue Verständnis war dem Umstand geschuldet, dass man Jesus Christus nicht mehr als allmächtigen Gott einstufte, sondern auf die Stufe eines besonderen Engels stellte. 

 

Mit einer Antwort auf eine einfache Frage, wurde eine Lehre stillschweigend aufgegeben, die Jahrzehnte galt. Was einst als angemessen und von Gott als geboten gelehrt wurde, - wurde über Nacht zum Götzendienst.

Diese Lehrveränderung machte es notgedrungen nötig, auch die Neue Welt-Übersetzung zu verändern.

 

Es geht um den griechischen Begriff „Proskynese“. Etwa 60mal übersetzt die Neue Welt-Übersetzung im Neuen Testament „Proskynese“ mit anbeten, aber er wurde nur auf Jehova, Engel, Menschen und sogar auf Satan oder Dämonen angewendet. Niemals auf Jesus Christus.

Proskynese beschreibt im Kontext der Bibel das zeremonielle Sich-Niederwerfen (Prostration) einer untergeordneten Person vor einer höhergestellten oder eines Menschen vor Gott. Ein Akt, der in Verbindung mit Satan und seinen Dämonen wohl kaum einen Sinn ergibt.

 

Wenn die WTG den Begriff „Proskynese“ auf Jesus anwendete, - und nur dann wird dasselbe griechische Wort mit „huldigen“ übersetzt. Das ist doch merkwürdig, oder - wenn nicht sogar verdächtig. Das ist keine Übersetzung, dass ist theologische Manipulation. Hier einige Zitate, die ich ausschließlich aus der von der WTG veröffentlichten Literatur entnommen und zusammengefasst habe, und jedem Zeugen Jehovas bekannt sind.

 

Zitate: „Ein Zeuge Jehovas muss die theokratische Organisation des Volkes Jehovas schätzen und seine Loyalität bewahren.

Der Wachtturm – 01.07.1970 - Jünger heranbilden, die ausharren können


Gesalbten Nachfolger Jesu, sind „Gesandte an Christi Statt“ und auch ihre Gefährten haben den Interessen des Königreiches zu dienen.

Der Wachtturm – 01.10.1973 - Preise Jehova mit seinem Volke

 

„Vergiss nie, dass nur Gottes Organisation das Ende des zur Vernichtung verurteilten Systems überdauern wird. Handle daher weise, und plane für das ewige Leben, indem du deine Zukunft mit Jehovas Organisation baust. Wer dem Menschensohn Wohlgefallen will muss treu mit Jehovas Organisation verbunden bleiben.

Der Wachtturm – 01.10.1976 - Liebevolle Aufsicht erbaut


Wir müssen rückhaltlos mit ihr zusammenwirken und ihre Tätigkeit unterstützen. Auf diese Weise geben wir unmissverständlich zu erkennen, dass wir Christen sind.

Ein Christ erkennt, dass er die Hilfe des heiligen Geistes, Gottes Organisation und das Wort benötigt.

Es gibt unmissverständliche Beweise dafür, dass es sich bei der Organisation um Gottes Organisation handelt die von Gottes Sohn, Jesus Christus, geleitet wird.

Gottes Organisation ist ein Ort geistiger Sicherheit. Es besteht die Notwendigkeit empfängliche Personen zu Gottes Organisation zu führen.

Der Wachtturm – 01.05.1992 - Wach bleiben in der „Zeit des Endes“

 

Das soll genügen.

Das „Goldene Kalb“ der Zeugen Jehovas ist ihre „Organisation“, ein Abgott dem sie Huldigung erweisen, vergleichbar mit der Huldigung des Sohnes Gottes, -  Jesus Christus. Die Vertreter und Lehrer dieser Organisation haben verständlicher Weise kein Interesse daran, Jesus neben sich als Gott zu akzeptieren.

Das ist doch merkwürdig, oder? - wenn nicht sogar verdächtig. Das ist keine Übersetzung, das ist theologische Manipulation.

 

Christen dürfen Jesus nur huldigen, vergleichbar mit dem, was die Führer der Organisation von ihren Schäfchen erwarten und erfahren. Sicher, dass hört sich im Ansatz unberechtigt und überzogen an, spiegelt aber die Realität wider, was die folgenden Zitate aus verschiedenen Publikazionen der Wachturmorganisation belegen.

 

Das soll genügen. Wir merken, - das „Goldene Kalb“ der Zeugen Jehovas ist ihre „Organisation“, ein Abgott dem sie Huldigung erweisen - vergleichbar mit der Huldigung des Sohnes Gottes, -  Jesus Christus. Die Vertreter und Lehrer dieser Organisation haben verständlicher Weise kein Interesse daran, Jesus neben sich als Gott zu akzeptieren.

Jay Hess erkannte das Ausmaß des Widerspruchs, da das Neue Testament die Nachfolger Christi dazu auffordert, auch Jesus anzubeten, wie es auch in der damaligen Satzung der Organisation gesagt wurde.

Bis 1954 lehrten die Publikationen der Organisation, Jesus anzubeten. Und dann änderten sie das stillschweigend. Im Jahrbuch von 1969 wurden beim Zitieren der Satzung die Worte „und Jesus Christus“ entfernt, und in eckige Klammern gesetzt. Und im Wachturm von 1971 wurde gesagt: „Anbetung Gottes durch Jesus“ wodurch die Bedeutung vollständig verändert wurde.

 

Er stand nun vor einem Dilemma. Er könnte einfach ignorieren, was er gefunden hatte, und weiter versuchen den antitrinitarischen Artikel, wie von der WTG gewünscht, zu schreiben. Aber er war vor allem ehrlich und war überzeugt, dass die Wahrheit keine Fragen fürchtet. Wenn die Organisation wirklich an biblischer Wahrheit interessiert wäre, würde sie sicherlich von diesem historischen Widerspruch erfahren wollen.

 

Mit dieser naiven Einstellung schrieb Jay einen Artikel über seine Entdeckung und präsentierte ihn, in der Hoffnung, Jehovas Zeugen könnten wieder, wie früher, Jesus anbeten.

Er glaubte aufrichtig, die Führung würde glücklich und dankbar reagieren und diesen Fehler korrigieren, aber er irrte sich gewaltig. Was er als Fehler ansah, wurde nicht mit Dankbarkeit oder theologischer Reflexion aufgenommen. Die Führung erkannte sofort die Gefahr.

 

Wenn Millionen von Zeugen Jehovas erleben müssten, dass die Organisation ihre Lehre darüber, ob Jesus angebetet werden darf, wieder ändern würde, wären die Konsequenzen daraus katastrophal. Wie sollte man erklären, dass die Organisation mehr als 60 Jahre lang etwas lehrte, was jetzt als Götzendienst angesehen wird.

 

Alle, Russel, Rutherford, Knorr, wären über 60 Jahre Götzendiener gewesen. Wenn diese Entscheidung aber richtig war, bestand die einzige Lösung darin, Jesus zu einem Gott zweiten Ranges oder zu einem besonderen Engel zu degradieren.

 

So kam es, wie es kommen musste und wie es immer kommt in solchen Situationen. Jay Hess wurde von einem Rechtskomitee vorgeladen, gebildet von örtlichen Ältesten. Die Anklage lautete: Spaltung wegen Befürwortung der Anbetung Jesu. Denke über die grausame Ironie nach, er wurde der Apostasie angeklagt, weil er genau das verteidigte, was die Organisation bis 1954 gemäß ihrer Satzung tun wollte, und er der Geschichte seiner Religion treu bleiben wollte.

 

Während der Verhöre präsentierte Jay seine Dokumentation, er zeigte die Satzung von 1944, er zitierte die alten Publikationen, er bewies, dass die Anbetung Jesu keine trinitarische Erfindung war, sondern eine historische Position. Doch nichts spielte eine Rolle für die Entscheidung, sie war bereits getroffen.

 

Sein Fall war aber nicht einzigartig, denn ein Jahrzehnt zuvor wurde Raymund Franz, selbst Mitglied der leitenden Körperschaft ebenfalls ausgeschlossen, nachdem er interne Praktiken der leitenden Körperschaft in Frage gestellt hatte.

 

Später schrieb Raymund Franz sein Buch „Der Gewissenskonflikt“ und enthüllte, dass Lehrentscheidungen nicht durch göttliche Offenbarung getroffen wurden, sondern durch politische Abstimmungen um Traditionsbewahrung zu praktizieren.

 

Dieses Buch war der leitenden Körperschaft natürlich ein Dorn im Auge, hat es doch vielen Zeugen die Augen geöffnet und tut dies auch weiterhin. Es heißt, dass den meisten Zeugen, die dieses Buch lasen, die Organisation verlassen haben, weil es ein großer Augenöffner war und heute noch ist.

 

Auch noch andere Glieder der leitenden Körperschaft verließen die Organisation oder wurden ausgeschlossen, ein Beleg dafür, dass der Kanal der Gesalbten Gottes und ihre sorgfältig aufgebaute Fassade, Risse bekommen hat. Ihre Geschichte offenbart eine von Skandalen getrübte Geschichte. 

 

Bedenke, dass Mitglieder der leitenden Körperschaft nicht einfach zurücktreten, sie müssen zum Rücktritt gezwungen werden. Zu den eklatantesten Fällen gehören, Ewart Chitty, Raymond Franz, Leo K. Greenlees und Anthony Morris, die ihren prestigeträchtigen Sitz in der leitenden Körperschaft verloren und deren Namen kurzerhand gestrichen wurden. Ihre Namen wurden aus den offiziellen Veröffentlichungen getilgt und ihre Existenz aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht.

 

Ihre Geschichte bietet Einblicke auf die Schattenseite einer angeblich göttlich inspirierten Organisation und wirft wichtige Fragen über ihren Legitimitätsanspruch auf und einen langen Schatten des Zweifels.

 

Wer kritische Fragen stellt, wird zum Schweigen gebracht. 1992 wurde das endgültige Urteil gegen Jay Hess verkündet und er wurde nach 23 Jahren hingebungsvoller Tätigkeit ausgeschlossen. Ausschluss bedeutet nicht nur den Verlust der religiösen Mitgliedschaft, es bedeutet totale Ächtung durch die Organisation, der Familie und Freunde. Diese mussten den Kontakt vollständig abbrechen. Über Nacht verliert der Ausgeschlossene fast alles, aber Jay behielt etwas Wertvolles - seine Frau. Trotz der religiösen Spaltung blieb sie eine aktive Zeugin Jehovas, und zusammen zogen sie ihre 3 Kinder auf.

 

Auch Ray Hess musste, wie Raymond Franz, sein ganzes Leben neu aufbauen. 23 Jahre verbracht er in einer Welt, in der jeder Aspekt seines Lebens kontrolliert wurde, welche Freunde man haben durfte, welche Bücher man lesen durfte und welche Gedanken akzeptabel waren. Aber er entdeckte etwas Überraschendes, draußen gab es ein Leben in dem Fragen erlaubt waren, in dem man zur Suche nach Wahrheit ermutigt wurde, und Meinungsverschiedenheiten nicht Zerstörung bedeuteten.

 

Er verlor nicht seinen Glauben, im Gegenteil, er verfeinerte ihn. Frei von einem auferlegten Leseverbot einer Organisation, vertiefte er seine ursprünglichen biblischen Studien, er nutzte weiterhin sein Wissen über Griechisch und Hebräisch, jetzt um die Schriften ohne organisatorische Filter zu erforschen.

 

Jay Hess wurde eine aktive Stimme in der Gemeinschaft der Ex-Zeugen Jehovas. Er nahm an Programmen wie „Witnesses for Jesus“ teil, und teilte seine Geschichte. Er half anderen zu verstehen, was er entdeckt hatte, und er entwickelte eine einzigartige Methode, um noch aktive Zeugen Jehovas anzusprechen.

 

Seine Methode war nicht konfrontativ. Er griff die Organisation nicht direkt an, weil das die konditionierten Abwehrmechanismen der Mitglieder aktiviert hätte. Er machte seinen Master-Abschluss in angewandter Mathematik, den er wahrscheinlich nicht erreicht hätte, wenn er dem Rat der Organisation gefolgt wäre, Karrieren in der Welt zu vermeiden.

 

Wenn du ein Zeuge Jehovas bist, der diese Erzählung liest oder hört, fühlst du dich wahrscheinlich unwohl, weil du denkst, dies sei abtrünniges Gedankengut. Die Organisation hatte dich darauf konditioniert, abtrünniges Material und Gedankengut zu meiden. Aber frage dich, warum fürchtet eine Organisation, die behauptet die Wahrheit zu haben, sich so sehr vor der Wahrheit?

Warum werden Ausgeschlossene isoliert, obwohl sie die Wahrheit lieben? Wenn dein Glaube einer ehrlichen Untersuchung nicht standhalten kann, ist es vielleicht nicht die Wahrheit.

34 Kommentare


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lila.lucky
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14. Feb.

Soeben gefunden: Ich kann leider kein hebräisch. Aber wenn das wirklich stimmt was ich da gefunden habe, dann müssen sehr viele Zeugen Jehovas ihr Gottesbild tiefer überprüfen! Ob sie nicht einem Trick 17 aufgesessen sind (wie ich es immer im Bauchgefühl hatte, aber nie richtig erklären konnte). So wie ich gerade lese macht die Bibel für mich jetzt Sinn, von vorn (Genesis) bis hinten Offenbarung. JHWH. Dann hat die Org JHWH auch nicht ins Neue Testament "eingeschmuggelt", sondern es bedeutet lediglich: "Der König der Juden". Mir stehen Tränen in den Augen!!! Glückstränen. Aller Ballast fällt von mir ab! Man wie wurde ich nur verarscht von inkompetenten Schnulli-Lehrern die nicht einmal das einfachste wissen, wie Eisblumen im Winter am einglasigen Fenste…


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lila.lucky
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15. Feb.
Antwort an

Mir drängte sich der Gedanke auf, dass so vieles prophezeit wurde. Da die Dornkrone selbst eine große Schmähung waren (aus geschichtlichen Kontext zu Mose am Dornbusch) und das Schild eine Belustigung darstellt, passt das doch als Puzzlestein in den gesamten christlichen Glauben... - So war der Gedanke, die Buchstabenfolge selbst erfülle eine andere weitere versteckte Prophetie.

Darum Glauben wir doch M.N. es sind nunmal erhoffte Dinge laut Heb 11,1 https://www.bibleserver.com/de/verse/Hebr%C3%A4er11%2C1

, die sich in Summe einzelner Summanden darstellen und abrunden, ineinander verzahnen und aufbauen, obwohl man sie nicht sieht. Aus dieser Perspektive hätte es gepasst. Okay, passt jetzt nicht gestützt auf Deine Expertise.


Wären wir nur im Match, so würde ich rein zur Gewinnerzielungsabsicht Prof. Rieck's Spieltheorie anführen, https://youtu.be/HHTOjbKvyO8 das…


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Jacky

 

Was uns (in diesem Fall Meli und mich) richtig aufregt, sind diese Scheinchristen. Als Steffi zu uns neu kam, ist Meli zu mir ins Haus eingezogen (sie musste mit ihren Eltern weit wegziehen, ganz weit). Wir hatten da einen Nachbar. Also direkt das Haus nebenan. Er war strenggläubig. Ich glaube NAK, bin mir da aber nicht ganz sicher. Jedenfalls klingelte er bei uns zu genau dem Zeitpunkt als Meli und ich alleine waren. Er stand da mit erhobenem Zeigefinger und Bibel in der Hand. Belehrte uns wie sündhaft wir sind. Nach ca. einem halben Jahr kam dann heraus daß er uns heimlich beobachtete. Meli und mir gehört der komplette 1.Stock. Deshalb konnte er teilweise von seinem Fenster aus…

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lila.lucky
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17. Feb.
Antwort an

Wir können das Nachlesen in Deiner eigenen Lutherbibel in die Zeit verschieben, wenn Du die Bibel zurück hast.


In der digitalisierten Online-Version von 1545 steht es zumindest nicht.


Euangelion Sanct Johannis Capitel 1: 1 JM anfang war das Wort / Vnd das wort war bey Gott / vnd Gott war das Wort. 2 Das selbige war im anfang bey Gott. 3 Alle ding sind durch dasselbige gemacht / vnd on dasselbige ist nichts gemacht / was gemacht ist

http://www.lutherdansk.dk/LutherBiblia1545/biblia2/B043K001.htm


Was Du ansprichst sehe ich identisch. So steht in Mat 7 explizit, ab Vers 20 folgendes:


20 Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. 21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen…

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M.N.
11. Feb.

Dieweil die Org ihre Minions pausenlos zum "Lesen, Studieren, Nachforschen, Nachsinnen" etc. auffordert, ist es in der Realität so, dass kaum einer das macht, weil die Forderungenliste der Org so endlos lang ist und kein normaler Mensch mit einem normalen Wach-/Schlafrythmus all die Org-vorgegebenen Aktivismen bewältigen kann (wobei die Org immer und überall mit Verweis auf Mal 1,8 PERFEKTE Arbeit fordert, weil "es ist ja für JEEEHOOOFAAA, und für JEEEHOOOFAAA ist das Beste immer noch nicht genug" - "Jehova unser Bestes geben" heißt das in Org-Jardon). So entgegnete eine "vorbildliche Zeugin" in NYC ("eifrige Pionierin", auf allen "theokratischen Promi-Events" dabei, Kontakte zu vielen "Betheliten" in der damaligen Brooklyn-Weltzentrale) ihrem Verlobten auf dessen Feststellung, biblische Fragen würden in der Literatur der…


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Wildblume
Wildblume
15. Feb.
Antwort an

Hui, nun ja....ich habe das Video gesehen und mich leicht gewundert.

Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, er ist zusammen mit seiner Frau (born in) und 3 Söhnen ausgestiegen. Ich denke, er hat schon Ahnung, was das bedeutet.

Seine Schilderung, das ZDF wollte Infos von ihm u.ä. interessiert mich ehrlich gesagt nicht.

Er darf gerne aufklären. Letztlich hat jeder seinen eigenen Stil... ein Matthias, ein Martin, ein Gianni oder Prof. Liebi usw.

Wichtig ist halt, dass man bei der Schrift bleibt und Abweichungen/Falschaussagen für sich erkennt. Da habe ich für mich den Eric Wilson "aussortiert", obwohl mir viele seiner früheren Aussagen geholfen haben.

Aber die Göttlichkeit Jesu und dessen Anbetung war der Grund meiner theologischen Trennung von ihm. Er meint…


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Ich bete zum Vater, wie es in Math.6 heißt, aber ich danke dem Vater (Jehova),dem Allmächtigen, daß er mich zu seinem Sohn geführt hat. Im Gebet danke ich ebenso Jesus Christus und erwähne einige Passagen, wie unten erwähnt.


Ein Gedankengespräch mit Jesus:

„Menschensohn, ich will dir dafür danken, dass du unsere bösen Herzen durch Liebe besiegt hast! Mit Liebe und Geduld hast du Einsichten bewirkt, die anders nicht zu bekommen sind.“

„Du hast uns mit dem himmlischen Vater versöhnt und uns ein neues Leben geschenkt. Und durch dich habe ich die Angst überwunden, die mich zum Vater im Himmel auf Abstand gehalten hat. Ich habe die Liebe des Vaters auf deinem Gesicht erkannt und mich überzeugen lassen, dass unser Vater…


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