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Folgen Jehovas Zeugen der Leitung Jesu oder einer Organisation?

„GOTTES Wille ist, dass die gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen Erde bekannt gemacht wird ( Mar. 13:10; 1. Tim. 2:3, 4 ). Es ist das Werk Jehovas, und dieses Werk ist ihm so wichtig, dass er die Leitung seinem geliebten Sohn übertragen hat. Wir können sicher sein: Unter Jesu Führung wird das Predigtwerk vor dem Ende zu Jehovas vollster Zufriedenheit vollendet ( Mat. 24:14 ). Mit diesen Bibelversen suggeriert die WTG das der Missionsauftrag, den Jesus seinen Jüngern gab der Kernpunkt des Willen Gottes ist. Ja, Markus 13:10 spricht davon das die Botschaft Christi erst bekannt gemacht werden MUSS bevor das Ende kommt, aber nicht im Sinne eines Auftrags Gottes für alle Menschen oder einer Organisation, sondern im Sinne von, bevor Christus wiederkommt. Auch den angeführte Leittext aus Matt. 28:18: „Mir ist im Himmel und auf der Erde alle Macht gegeben worden“ ausschließlich auf die Predigttätigkeit der Organisation von Jehovas Zeugen zu beziehen hat nichts mit den Kontext zu tun. Im Gegenteil, Jesus hat die Macht diesen Auftrag auch ohne Hilfe einer menschlichen Organisation zu erfüllen. Die Frühchristliche Ära beweist, dass Christus Menschen auch ohne Organisation, nur durch die Kraft des Geiste Gottes für seinen Auftrag bewegen kann. Es gibt keine Belegstelle dafür, dass Christus eine “Leitende Körperschaft” einer Organisation ernannt hat, um seinen Auftrag zu erfüllen. Man versucht mit einem einzigen Schrifttext, Mat. 24:45-47, wo ein treuer Sklave erwähnt wird, zu belegen, dass die Heilige Schrift Menschen eine solche Autorität gegeben habe, aber mit dieser Schlussfolgerung gibt es ein Problem. Die Männer in Warwick haben sich die Rolle des „treuen und verständigen Sklaven“ selbst angeeignet, und zwar zu einem Zeitpunkt als der von Jesus erwähnte Sklave noch nicht in Erscheinung treten konnte. In diesem Gleichnis sprach Jesus davon, dass sich erst bei seiner sichtbaren Rückkehr erweisen wird, wer ein treuer Sklave ist und wer nicht. In diesem Gleichnis, das auch in Lukas 12: 41-48 nachzulesen ist, wird der Begriff „treue Sklave“ auch nicht auf eine auserwählte Gruppe angewendet, deren Anweisungen die übrigen Christen Gehorsam zu folgen haben. Der einzige Sklave in diesem Gleichnis, der sich Autorität über andere anmaßt, ist der böse Sklave. Von daher erübrigt es sich auf die weiteren Absätze dieses Artikels weiter einzugehen. Dieses Thema „Wer ist der treue und verständige Sklave“ wurde schon wiederholt hier auf BI behandelt. Weitere Informationen zu dieser Frage siehe im Glossar hier auf BI unter dem Stichwort: Treuer und verständiger Sklave Vordergründig geht es in diesem Artikel, mal wieder, um das angeblich größte Predigt- oder Missionswerkwerk aller Zeiten, organisiert von der Wachtturmgesellschaft, die Jesus, der das Werk leitet, dabei angeblich unterstützt. Die WTG stellt hier eine Behauptung auf, die auch viele andere christlichen Missionswerke für sich beanspruchen könnten. Und bei näherer Betrachtung dessen, was Jehovas Zeugen als das größte Predigt- oder Missionswerk aller Zeiten preisen ist festzustellen, erstens ist es nicht das größte und zweitens geht es auch bei Jehovas Zeugen um Besitz, Geld und Macht. Je mehr Gläubige bekehrt werden, umso größer die Einnahmen. Wir haben dieses Thema hier schon wiederholt angesprochen und belegt, dass es sich nicht nur eine unbewiesene Behauptung handelt. Wie Jesus schon warnend vorhersagte, es geht den meisten christlichen Organisationen um die Vermehrung ihrer Macht und des Mammons. Mammon ist ein aus dem Aramäischen entlehnter Begriff, der ursprünglich „Besitz“ oder „Vermögen“ bedeutet, und das Vermögen der WTG ist gewaltig und für den einzelnen Verkündiger undurchschaubar. Der Begriff „Mammon“ wird in der Bibel von Jesus Christus verwendet und erhält dabei eine eher negative Deutung. „Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ Doch wir möchten dieses Thema wie gesagt hier nicht weiter vertiefen, sondern uns lieber mit der Kernaussage dieses Artikels, die mit dem Untertitel: „JESUS SORGT FÜR ORGANISATORISCHE LEITUNG“ umschrieben wird, befassen. Die Frage zum Abs. 13 animiert die Anwesenden darüber nachzudenken was sie überzeugt hat, dass Jesus einen „treuen und verständigen Sklaven“ gebraucht? Mit Verweis auf Johannes 6:68: „Herr zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens“ - werden die Leser dazu aufgefordert über diese Frage nachzudenken. Auch hier stellt man eine Verbindung der Gruppe der Männer des „treuen und verständigen Sklaven“ mit Jesus her, stellt sie also auf die gleiche Stufe mit Jeus wenn man behauptet, Zitat Abs. 13: „Durch den „treuen und verständigen Sklaven“ hat Jesus eine bemerkenswerte Organisation aufgebaut, die hier auf der Erde die reine Anbetung fördert. Was empfindest du, wenn du an diese Organisation denkst? Vielleicht geht es dir wie Petrus, der zu Jesus sagte: „Zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens“ (Joh. 6:68). Was für eine unbewiesene und anmaßende Behauptung. Und gleich mit der nächsten anschließenden rhetorischen Frage wird noch ein weiter Schritt getan um Jesus gegenüber den Sklaven kleinzuhalten, Zitat: „Wo wären wir, wenn wir nicht mit der Organisation Jehovas in Berührung gekommen wären? Durch sie sorgt Jesus dafür, dass wir geistige Nahrung in Hülle und Fülle haben. Wir werden auch hervorragend für den Predigtdienst geschult. Außerdem hilft uns Jesus, „die neue Persönlichkeit“ anzuziehen und so Jehova zu gefallen (Eph. 4:24). Ja, wo wären Jehovas Zeugen ohne den „treuen und verständigen Sklaven“? Jehovas Zeugen müssten ohne die hervorragende Schulung für den Predigtdienst von Haus zu Haus gehen, den Trollydienst durchführen oder wie in der „Pandemiezeit“ ihre Zeugnis-Briefe schreiben. Und die „neue Persönlichkeit“ bliebe auch auf der Strecke. Erst durch die Schulung des „Sklavenklasse“ wirst du zu einem funktionierenden Zeugen Jehovas geformt. Hier wird einfach mal so nebenbei behauptet, „Jesus hilft uns durch den Sklaven“ nicht durch seinen Geist „die neue Persönlichkeit“ anzuziehen um Gott zu gefallen. Und mit Absatz 14 verbindet die leitende Körperschaft ihre Segensreiche Arbeit mit der Bewältigung der Covid-19-Pandemie. Frage: „Wie hat es sich auf dich ausgewirkt, während der Covid-19-Pandemie zu Jehovas Organisation zu gehören“? Die Antwort auf diese Frage wird auch gleich mitgeliefert, Abs. 14: „Jesus sorgt in dieser Krisenzeit für zuverlässige Anleitung. Das konnte man zum Beispiel beim Ausbruch der Covid-19-Pandemie beobachten. Während weltweit viele Menschen unsicher waren, wie sie sich verhalten sollen, hat uns Jesus durch klare Anweisungen geschützt“. Menschen außerhalb der Organisation waren unsicher und wussten nicht wie sie sich verhalten sollten? Auf diese Unverfrorenheit muss man erst einmal kommen. Die WTG stellt mal so einfach eine Verbindung mit Jesus als Retter in der Pandemie her. Ohne Skrupel impliziert sie den Gedanken der Segen Jesu ist nur in Verbindung mit der Organisation und der Sklavenklasse zu erhalten. Betrachten wir die Ratschläge und Anweisungen genauer die Jesus angeblich in Verbindung mit seiner Sklavenklasse gb? Abs. 14 weiter: Zitat: „Uns wurde geraten, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen und Abstand zu halten. Aha, ich dachte diese Anweisungen kamen von Regierungsbeamten wie Jens Spahn und Experten und Regierungsberatern wie Drosten. Hatten die Politiker und Wissenschaftler diese lebensrettenden Anweisungen auch durch Jesus erhalten? Und weiter lesen wir: „Die Ältesten wurden daran erinnert, regelmäßig Kontakt zu allen in der Versammlung zu suchen und darauf zu achten, ob sie sicher, gesund und im Glauben stark sind (Jes. 32:1, 2). Auch die aktuellen Lageberichte der Leitenden Körperschaft haben uns Mut gemacht und wertvolle Hinweise gegeben“. Frage: „welche segensreichen Anweisungen wurde den Zeugen während der Pandemie für die Zusammenkünfte und den Predigtdienst gegeben? Zitat Abs. 15: Wir haben auch klare Anweisungen erhalten, wie wir unsere Zusammenkünfte abhalten und den Predigtdienst fortsetzen können. Quasi von heute auf morgen fingen wir an, Zusammenkünfte und Kongresse per Videokonferenz zu besuchen. Beim Predigen haben wir uns fast ausschließlich auf das Briefeschreiben und Telefonieren verlegt, und Jehova hat uns seinen Segen geschenkt. Etliche Zweige haben über einen beachtlichen Zuwachs an Verkündigern und von vielen schönen Diensterlebnissen berichtet. Nichts als große Worte mit denen man die Anhänger beeindrucken möchte. „Klare Anweisungen“? Anweisungen die nichts Besonderes beinhalten. Viele Organisationen oder Firmen haben mit Videokonferenzen versucht ihre Geschäftsstrukturen aufrecht zu erhalten. Was hier als Anweisungen Gottes oder Jesu Christi verkauft wird ist alltägliches Geschäft. Und auch die Anweisung der „leitenden Körperschaft“ den „Predigtdienst“ per Briefe schreiben oder Telefonanrufe durchzuführen als Gottes Anweisung zu verkaufen, sind einfach lächerlich. Diese Methode ist nichts Neues. Jehova segnet unseren Einsatz Natürlich werden von der LK diese banalen Aktivitäten, mit denen man angeblich Jesu Auftrag erfüllt, mit einigen Erfahrungen garniert um sie als von Gott gesegnet erscheinen zu lassen. Es sind immer die gleichen Erfahrungen die sich weder nachprüfen lassen noch ernst genommen werden können. Deshalb lohnt es sich auch nicht auf diese „Erfahrungen“ näher einzugehen. Stattdessen möchten wir noch einmal auf den Abs. 14 und der Behauptung „Jesus sorgt in Krisenzeiten für zuverlässige Anleitung“ näher eingehen. Als Beispiel wird die Covid-19-Pandemie angeführt. Angeblich wurden Jehovas Zeugen durch Jesus Christus und seinen Anleitungen, die er dem „treuen und verständigen Sklaven“ übermittelte, sicher durch die Pandemie geführt, während weltweit die Menschen unsicher waren, wie sie sich verhalten sollten. Welche Anweisungen hatte Jesus, der Sohn Gottes parat? Im Abs. 15 lesen wir, Masken tragen, Abstand halten und die Ältesten wurden angewiesen den Kontakt zu allen in der Versammlung aufrecht zu halten und darauf zu achten: „ob sie sicher, gesund und im Glauben stark sind“. Erfahrungsgemäß prüfen die Ältesten deinen starken Glauben an Hand deiner Verkündiger-Karte ob du tätig warst, und wenn er auch nur ein Viertelstündchen im Monat war indem du dich am Briefe schreiben beteiligt hast, und schon haben sie bei dir einen starken Glauben festgestellt. Auch die aktuellen Lageberichte der Leitenden Körperschaft sind wird den Zeugen als von Jesus kommende Anleitung verkauft. In diesen „aktuellen Lageberichten“ wird die Aufforderung zur „Impfung“ als wesentlicher Teil der Anleitung durch Christus gepriesen. Und nun stellen wir fest, dass die Impfung im Absatz 14 nicht mehr erwähnt wird. Die lebensrettenden Anweisungen beschränken sich auf Abstandhalten und Maske tragen. Während also in den aktuellen Lageberichten der LK die Impfung massiv eingefordert und als von Gott und Jesus kommendes Mittel zur Bekämpfung der Pandemie angepriesen wurde, wird sie im Abs. 14 nicht mehrerwähnt. Hier frage ich mich schon warum dieser „wichtige Beweis“ für den Segen Gottes keine Erwähnung mehr findet? Hat sich in der LK inzwischen herumgesprochen das diese Impfung doch mehr geschadet hat als genutzt? Ein langjähriger Zeuge Jehovas weiß aus Erfahrung wie schnell sich die WTG von Empfehlungen und Lehren verabschieden und ihre Hände in Unschuld waschen kann.
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