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Die Taufe - ein Hingabegelübde an eine Organisation




Sicherlich sind Zeugen Jehovas schon einmal an deine Tür gekommen, um dir ein Heimbibelstudium anzubieten. Sie möchten dich zur Taufe und damit zu deiner Rettung führen, so ihre feste Überzeugung. Sie hoffen das du Jehova ein Hingabegelübde gibt’s, und du deine Rettung von deiner Zugehörigkeit zu ihrer Organisation abhängig machst.  

 

Sie tun dies mit den besten Absichten, ohne zu merken, dass sie die Mitmenschen zu einer unbiblischen Taufe führen.

 

Mit ihrer Taufe wirst du zu einem Versprechen an Gott verpflichtet, dass kaum ein Mensch einhalten kann. Ich bin mir sicher, ein Zeuge Jehovas wird mir in diesem Punkt nicht zustimmen, er mir widersprechen, weil er nicht versteht, was seine Taufe für ihn wirklich bedeutet, denn die Taufe der Zeugen Jehovas unterscheidet von dem, was die Bibel lehrt, fundamental.

 

Wir sollten also zunächst einmal versuchen festzustellen, was die Bibel über die Taufe lehrt. Der Apostel Petrus sagt uns, dass die Taufe das Mittel ist, mit dem wir eine innige Beziehung durch Jesus Christus unseren Erlöser, zu Gott als unserem himmlischen Vater aufbauen können. Wir lesen in 1. Petrus 3:21

 

 "So wie diese acht Menschen damals erfahrt ihr heute eure Rettung in der Taufe. Denn in der Taufe soll ja nicht der Schmutz von eurem Körper abgewaschen werden. Vielmehr bitten wir Gott darum, uns ein reines Gewissen zu schenken. Und das ist möglich geworden, weil Jesus Christus auferstanden ist".

Wie kann ein einfacher Akt des Untertauchens ins Wasser zu einem Appell an Gott, für ein reines Gewissen werden? Das ist eine gute Frage, die es verdient beantwortet zu werden, und genau das werden wir tun. Doch zunächst stellt sich die Frage, wie unterscheidet sich die Taufe der Zeugen Jehovas von dem was der Apostel Petrus sagt.

 

Nun der Unterschied wird dir sofort ins Auge springen, wenn du liest, was der Wachturm über die Taufe sagt; Wachtturm 1. April 2002 LINK HIER Zitat:

„Wir müssen uns zum Zeichen unserer Hingabe an Gott taufen lassen“

 

"Was ist unter der Hingabe zu verstehen? Nachfolger Jesu, die sich taufen lassen möchten, müssen sich zuvor Gott rückhaltlos hingegeben haben. Die Hingabe bedeutet eine Aussonderung für einen heiligen Zweck. Dieser Schritt ist von so großer Bedeutung, dass man den Entschluss, Jehova für immer ausschließlich ergeben zu sein, in einem Gebet zum Ausdruck  bringen sollte (5. Mose 5:9).  

 

Die Taufe wird hier zu einem "Zeichen der Hingabe an Gott" umfunktioniert. Tatsächlich aber wird sie zu einem  "Zeichen der Hingabe an eine "Organisation", missbraucht. Siehe Wachtturm vom 15. Mai 2014,  Seite 28 Absatz 13, Gehst du mit Jehovas Organisation vorwärts?  LINK HIER w20140515/ - Zitat:  

"Wovon hängt unsere geistige Gesundheit und unser Leben ab? Gott möchte, dass wir zu ihm halten, immer seine Organisation unterstützen und dadurch geistig gesund bleiben. … Ja, unser Leben hängt davon ab, den Willen Gottes zu tun, Jehova zu lieben, auf ihn zu hören und fest zu ihm zu halten".

 

Gott möchte, dass wir zu ihm halten, und deshalb „immer seine Organisation unterstützen? Wirklich? Wo steht das so geschrieben? Nur im Wachtturm. Und im Absatz 15 heißt es, Zitat:

 

15 Wer in Jehovas Gunst stehen und von ihm gesegnet werden möchte, muss seine Organisation unterstützen und Verbesserungen im biblischen Verständnis annehmen. …… Wir müssen eifrig studieren und für verbessertes Verständnis des Wortes Gottes oder Veränderungen im Predigtdienst offen sein. 

Und Zitat Abs. 16

Alle, die loyal zu Jehova und seiner Organisation stehen, werden weiterhin gesegnet. ---- Damit wir das, was in der Bibel vorausgesagt ist, erleben können, müssen wir immer mit Gottes Organisation vorangehen".

Zurück zu Petrus und seine Aussage. Der Apostel Petrus sagt hier nichts darüber, dass die Taufe als eine Hingabe an Jehova Gott und seine Organisation ist.  

Wenn du in der neuen Weltübersetzung der Heiligen, herausgegeben von Jehovas Zeugen, nach dem Stichwort Hingabe oder hingeben suchst wirst du keinen Hinweis auf die Taufe finden auf die Petrus sich bezog.


Um den vollen Umfang der Taufe, wie sie von Jehovas Zeugen praktiziert wird zu verstehen sollten wir uns die Ansprache von Gage Fleegle, Mitglied der Leitenden Körperschaft anhören, die er 2023 bei der Abschlussfeier der Giliadklasse hielt. Hör gut zu, denn alles was er in diesen wenigen Worten sagt ist einfach falsch.

 


Es sei äußerst wichtig unser Hingabegelübde vor Jehova  erfüllen, so Gage Fleegle.

Und seine Zuhörer? Die scheinen nicht zu merken, dass eine wichtige Person  in seiner Gleichung  ausgelassen wird. Und um ehrlich zu sein, auch mir war das früher nie so richtig aufgefallen, als ich noch voll und ganz in der Organisation engagiert war.

Aber Gage Fleegle, als Mitglied der Leitenden Körperschaft und Leiter und Lehrer des gesamten Zeugenestablishments hat keine Entschuldigung dafür, dass er hier etwas falsch Versteht und lehrt. Er sollte es besser wissen denn in seiner eigenen Bibel lesen wir in 1. Korinther 3 Vers 23:

 

 …. ja, die ganze Welt, das Leben wie der Tod, die Gegenwart wie die Zukunft – alles gehört euch! Ihr selbst aber gehört Christus, und Christus gehört Gott.“

 

Doch wenn ein Zeuge Jehovas diese Wahrheit von Paulus anerkennt, bekommt er Probleme, so jedenfalls meine Erfahrung. Der Gedanke der "Zugehörigkeit zu Christus" spielt in der Theologie der Zeugen Jehovas nicht wirklich eine Rolle. Der Zugehörigkeitsgedanke zur Organisation dagegen wurde gezielt und bewusst  in die Taufzeremonie der Wachtturmorganisation eingebaut, wie wir gleich sehen werden.

 

Doch eine wichtige Aussage von Gage Fleegle, wollen wir uns zuvor noch anhören:

Siehe Video: 

 

Er fordert seine Zuhörer auf über ihr Hingabegelübde nachdenken? Von welchem Gelübde spricht Gage? Er spricht von dem Hingabegelübde dass im Wachtturm vom April 2017, Seiten 5 und 6. WT 2017 HIER

„Was du gelobst musst du auch bezahlen“ erklärt wird.

 

Abs. 10: „Warum ist das Hingabeversprechen für einen Christen das wichtigste Versprechen? Weil man Jehova bei der Hingabe in einem persönlichen Gebet feierlich verspricht, das Leben für immer in seinen Dienst zu stellen, komme, was da wolle. Wenn sich jemand nach Jesu Worten selbst verleugnet, gehört er nicht mehr sich selbst; er verspricht, Gottes Interessen im Leben allem voranzustellen Von da angehört er Jehova. (Röm. 14:8).

 

Der Artikel verweist auf Römer 14:8. Aber nur die NWÜ spricht hier von Jehova dem wir gehören. Tatsächlich lesen wir, Zitat:

 

8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

 

Aber, sprach Paulus von "Jehova", oder hatte er Jesus Christus als unseren Herrn im Sinn. Der Titel Kyrios -  also „Herr“ wird im Sprachgebrauch des Neuen Testaments sowohl für Gott als auch für Jesus Christus verwendet. Demnach sind sowohl Kontext als auch die umgangssprachliche Gewohnheit entscheidend, wer hier gemeint sein könnte. Umgangssprachlich bezeichnete man im antiken Griechenland das Familienoberhaupt einer Gemeinschaft mit Kyrios, also Herr. 

 

Abgesehen davon, dass die griechische Anrufung Kyrie bzw. Herr für Jesus Christus unter Christen geläufig ist, zeigt auch der Kontext das Paulus von Jesus Christus als unserem Herrn sprach. Siehe Vers 9, Zitat:

"Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende der "Herr" sei“

 

Warum aber die Neue Weltübersetzung hier den „Namen Jehova“ benutzt ist klar. Sie möchte die „christliche Taufe“ für ihr Hingabegelübde missbrauchen.

Nun werden einige sagen, was ist daran verkehrt, vor Gott ein feierliches Gelübde abzulegen? Auch Glaubensmänner der alten Zeit legten vor Gott ein Gelübde ab. Doch für Christen sieht die Sache anders aus.

 

Hat Jesus hat geboten anlässlich unser Taufe ein Gelübde abzulegen? NEIN!

Hat er überhaupt von einem Gelübde gesprochen? JA, das hat er. - Matthäus 5 Vers 33 Zitat:

"Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist: »Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deine Eide halten. 34 Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, …. Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen. Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.

 

Ist anzunehmen das Jesus die Taufe als ein Hingabegelübde sah? Es scheint, dass die Männer an der Spitze der Wachturmführungspyramide nicht wahrnehmen wollen, was Jesus hier tatsächlich sagt. „Alles, was über ja oder Nein hinausgeht“, so Matthäus, „ist vom Teufel“. Er geht also sogar so weit, dass er Menschen, die ein Gelübde vor Gott verlangen, Böses im Sinn haben.


Der eben angeführte Wachtturmartikel vergleicht das Taufgelübde mit einem Ehe-Gelübde. Mit dem man ein Leben lange Treue verspricht. Viele schaffen es, aber noch mehr brechen ihr Gelübde. Doch was ist passiert, wenn das Gelübde gebrochen wurde? Es ist wertlos. Okay, man kann das Gelübde erneuern. Aber wie oft? Was zeigt uns das?

Warum sollten wir vor Jehova ein Gelübde ablegen, von dem Jehova, aber auch wir genau wissen, dass wir es nicht halten können. Wir sündigen jeden Tag. Können wir dann guten Gewissens sagen, wir haben uns Gott völlig hingegeben?

Wir haben unser Hingabegelübde gebrochen, und da dieses Gelübde nach der Ansicht der Zeugen durch die Taufe symbolisiert wurde, ist deine Taufe nun ungültig? Demnach ist es völlig sinnlos vor Jehova ein Gelübde abzulegen, und verspricht, von nun an seinen Willen tun zu wollen.


Die Organisation Jehova benutzt die Taufe lediglich zu einer öffentlichen Demonstration der Machtausübung. Anlässlich seiner Taufe gibt ein Zeuge Jehovas auch eine öffentliche Erklärung gegenüber seiner Organisation ab. Sein Hingabegelübde an Jehova ist tatsächlich an die Organisation gebunden.

Eine Überprüfung der Fakten bestätigen diese Tatsache. Der Begriff „Hingabe“ in Verbindung mit der Taufe ist eine Worthülse und hat mit der Taufe nichts zu tun, da sich so ein Versprechen zwischen dir und Gott abspielt, deren Tiefe und Qualität kaum beurteilt werden kann. Und wenn, dann nur auf der Grundlage menschlicher organisatorischer Vorgaben.

Und diese organisatorischen Vorgaben hat die WTG 2021 noch einmal weitergehend ausformuliert. Früher mussten die sogenannten „Taufanwärter“ folgende zwei Fragen beantworten,

1) Hast du erkannt, dass du vor Jehova Gott ein Sünder bist und der Rettung bedarfst, und hast du vor ihm anerkannt, dass diese Rettung von ihm, dem Vater kommt, und zwar durch seinen Sohn Jesus Christus? 
2) Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Rettungsvorkehrung Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willen zu tun, wie er ihn dir unter der erleuchtenden Kraft des Heiligen Geistes durch Jesus Christus und durch die Bibel offenbart

 

Doch diese organisatorischen Verbindung hat die WTG 2021 noch einmal weitergehend ausformuliert. Die neuformulierten Tauffragen sind nun eindeutiger auf die Hingabe und Verbindung mit der Organisation getrimmt worden.

1. Hast du deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben und akzeptierst du den Weg der Rettung durch Jesus Christus?

Uterschwellig wird dir gesagt das du den Weg der Rettung durch Jesus Christus akzeptierst, wie er dir durch die Organisation vorgegeben wird. Die Stellung der Organisation in Verbindung mit der Taufe wird dann in der zweiten Tauffrage deutlicher herausgestellt.

 

2. Bist du dir darüber im Klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der Organisation Jehovas verbunden ist?

 

"Bist du dir darüber im Klaren" hört sich fast wie eine Drohung an. Und tatsächlich erwartet die Organisation, dass du alle Forderungen und Aktivitäten der Organisation unterstützt und dein Leben danach ausrichtest. Und das kann für dich zur Last werden.  

Wenn es um Last tragen geht, verweist die Organisation gerne Jesus. Gemäß Luk 12:50 sagte Jesus das seine Taufe für ihn belastend war, denn er sagt "Ich habe aber eine Taufe, womit ich getauft werden muss, die mich beengt“.

Für seine Nachfolger aber ist die Taufe eine Befreiung vom Tod. Vor diesem Hintergrund ist es unzulässig die Taufe Jesu als Vorbild einer Belastung zu gebrauchen. In dem Artikel „Was ist die Taufe? lesen wir, Zitat:

 

Gesalbte Christen werden auch „in seinen [Jesu] Tod getauft“ (Römer 6:3, 4). Wie Jesus sind sie bereit, ihre eigenen Wünsche dem Willen Gottes unterzuordnen und auf ewiges Leben auf der Erde zu verzichten. Ihre Taufe in Christi Tod ist abgeschlossen, wenn sie sterben und als Geistwesen auferweckt werden. Gesalbte Christen werden demnach auch „in Jesu Tod getauft“  

Gesalbte Christen, so der Wachtturm, sind also bereit, ihre eigenen Wünsche dem Willen Gottes unterzuordnen. Doch von einem Verzicht auf ewiges Leben auf der Erde ist in diesem Zusammenhang keine Rede.

Gemäß der Bibel ist "jeder Christ ein Gesalbter - der Name Christ bedeutet Gesalbter. Demnach werden alle Christen „in Jesu Tod getauft“  

Abgesehen davon das Jesus in Römer 6:3 nicht von einer Zweiklassentaufe spricht ist hier auch nicht davon die Rede das Menschen, die sich taufen lassen wollen, wie Jesus ihren Willen einer Organisation unterordnen.

 

Lasst uns Römer 3:6, lesen , und wir werden feststellen das Alle, nicht nur die Klasse der Gesalbten, die sich auf Christi Namen taufen lassen in seinen Tot getauft wurden. Zitat: 

Oder wisst ihr nicht, dass alle, die auf Christus Jesus getauft sind, in seinen Tod getauft wurden? So sind wir mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. So sind wir mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod? Wie sind diese Worte zu verstehen? Müssen Christen wie Jesus, ihr Leben opfer oder mindestens ähnliche Opfer bringen, und ihre eigenen Wünsche dem Willen Gottes unterordnen?

 

Christen sind im Namen Jesus Christi getauft worden und haben damit auch Anteil an seine Auferstehung. Er ist für uns alle gestorben. Christen sind mit Christus, der für unsere Sünde starb, mit ihm gestorben und begraben. und werden, wie Christus von den Toten auferweckt und ein neues Leben empfangen.

 

Paulus spricht zwar von einer „Gleichheit seines Todes“ so dass Christen wie Jesus bereit sind für ihren Glauben zu sterben. Aber diese Bereitschaft, dieses Opfer würde sie nicht erretten. In seiner Gleichheit kann sich somit nicht auf seinen Opfertod beziehen, sondern auf die Art der Auferstehung.

 

Es waren die Pharisäer zur Zeit Jesu, die das Konzept der "Werksgerechtigkeit" durch den Begriff einer „Gottgeweihten Gabe“ prägten und ausnutzten. Siehe Markus 7 : 9 bis 18. Wir fassen die Verse zusammen. Zur Zeit Jesu, die das Konzept der "Werksgerechtigkeit" durch den Begriff einer „Gottgeweihten Gabe“ prägten und ausnutzten. Siehe Markus 7 Vers 9 bis 18. Wir fassen die Verse zusammen.

 

Jesus sprach zu den Pharisäern: Ihr hebt Gottes Gebot auf, um eure Überlieferung aufzurichten! Denn Mose hat gesagt: …. »Wer Vater oder Mutter schmäht, der soll des Todes sterben.«  Ihr aber lehrt: Wenn einer zu Vater oder Mutter sagt: „Korban“ was bedeutet: Vater oder Mutter sind eine Opfergabe für Gott, dann tut ihr nichts mehr für Vater oder Mutter, und hebt so Gottes Wort durch eure Überlieferung auf.

 

Die Männer der „leitenden Körperschaft“ benutzen ihr Taufgelübde auf ähnlicher Weise wie die Pharisäer den Begriff „Korban. Sie haben die Taufe umfunktioniert zu einem Hingabegelübde an Jehova beziehungsweise zu einer Hingabe an ihre Organisation.

Und wer gegen eines ihrer Gesetze verstößt, hat sein Versprechen gegenüber Jehova gebrochen.

 

Wie die Pharisäer sagen sie, du brauchst als Sohn oder Tochter für deinen Vater und deine Mutter nicht sorgen, wenn du dein Leben der Organisation opferst. Okay, so direkt sagen sie das zwar nicht, aber in vielen Fällen läuft es drauf hinaus.

 

Aber, es wird erwartet den Kontakt abzubrechen, sollten sie sich von der Organisation losgesagt haben. Nur im äussersten Notfall, wenn kein anderes Familienmitglied für die Eltern sorgt, dann kann man für das Nötigste sorgen. Aber bitte ,keine weitergehende Kontakte. 


Gott hat versprochen über unsere sündige Natur hinwegzusehen und unsere Sünden

Durch das Opfer Jesu getilgt. Doch was ist unser Teil, den es zu erfüllen gilt? Die Taufe glaubensvoll zu vollziehen, und zwar so wie Jesus es gebot, ohne ein Gelübde auf die Organisation abzulegen.

 

Nach Ansicht der „leitenden Körperschaft“ stehst du als Zeuge Jehovas nicht in einer Bundesbeziehung mit Gott, du bist auf dich allein gestellt und musst darauf vertrauen dein Hingabegelübde irgendwie zu erfüllen.

Doch, hab keine Angst, du bist nicht auf dich alleine gestellt. Auch wenn du die Organisation verlässt, oder kein „Hingabegelübde“ ablegst.

 

Bete um Gottes Hilfe und Geist und vertraue darauf dass er sein Wort hält, denn zur Freiheit hat uns Christus befreit, darum steht fest und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Sklaverei zwingen. Galater 5 : 1

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48 Kommentare


Auch Martin von "Hilfe für Zeugen Jehovas" stellt die unbiblische Unterwerfungstaufe unter eine JW-Organisation in seinem neuen Video bloß anhand der vorgegebenen Tauf-Fragen der Wachtturm-Leitung --

ab Minute 31:11 im Link:


https://www.youtube.com/watch?v=jUj1iiKkMDM

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Luthersocke
Luthersocke
10. Juli

Ein "Schmankerl" zum Thema:


https://www.jw.org/de/bibliothek/jw-arbeitsheft/juli-august-2024-mwb/Programm-f%C3%BCr-die-Leben-und-Dienst-Zusammenkunft-8-14-Juli-2024/

8. Werde Jehovas Freund: Die Schritte zur Taufe

(5 Min.) Besprechung. Zeige das VIDEO. Bitte dann wenn möglich einige Kinder auf die Bühne und frage sie: Was ist wichtiger als das Alter, wenn sich jemand taufen lassen will? Was sind einige Schritte zur Taufe?

ZITATENDE


im Video: Sophie wird in kürzester Zeit auf alle Anforderungen als Zeuge Jehovas geimpft. Ab Min.1:18 sagt Papa: "Das Wichtigste: sag Jehova im Gebet, dass du ihm für immer dienen wirst." Die Mama: "Und durch die Taufe zeigt man den anderen, was man Jehova versprochen hat."


Da ist es, das Versprechen, dass schon Kinder Jehova geben und mit der Taufe automatisch an die org übertragen. Super, wenn das Kind schon Bescheid…


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Luthersocke
Luthersocke
11. Juli
Antwort an

Ja, die armen Kinder. Auf der Bühne geben sie jetzt schon ihre Versprechen für die Zukunft ab, an die sie dann immer wieder erinnert werden.

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Ihr Lieben,


ist etwas themenfremd: Eine weitere strategische Änderung der WTG gemäß dem wt 8/24 "Studienartikel 35" S. 27 Fußnote zu Abs. 4:

Aha. Ein weiteres "neues Dunkellicht" der Org, und wir dürfen getrost davon ausgehen, dass auch dies ein weiterer verzweifelter Versuch der Org ist, ihr ramponiertes Image aufzupolieren und ihr brutal/drakonisches Vorgehen gegen Dissidenten zwecks Täuschung der Öffentlichkeit weichzuspülen, dieses Mal durch eine terminologische Änderung. Angekündigt hatte das der bärtige Sanderson-Clown im "JW-Lagebericht Nr. 2", und nun liegt es im Druck vor und ist damit offiziell gültiges WTG-Konzernregularium.


Sie strampelt verzweifelt, daOrg von eigenen Gnaden und ist in freiem Fall. Die alten Haudegen und ultrakonservativen Paragraphenreiter à la Knorr, Franz, Schroeder, Jaracz et al. würden im Grabe rotieren…


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Ja, lieber M.N.,

der komplette besagte Wachtturm-Studienartikel ist eine Zumutung und Lachnummer zugleich.

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Lieber Bruder,


es ist sehr befriedigend, das wir alle zusammen dazu zurückgefunden haben,

Informationen von Zeugen, für Zeugen und ÜBER Zeugen Jehovas zu vermitteln.


Eure Massnahmen dazu waren sehr richtig und haben die erforderlichen Früchte getragen.


Danke. Vielen Dank.


Gruss Horst

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Servus !


z.B. Joh. 3:23: "Die Leute kamen und liessen sich taufen..."


Ohne vorher zu "studieren", oder von einer irgendwie gearteten Vereinigung oder Bruderschaft oder "Organisation" mit Fragen oder Belehrungen zu deren Gefolgschaft vereinnahmt worden zu sein.

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