„Die leitende Körperschaft-gegründet Pfingsten 33 n. Chr.?
- Bruder

- vor 5 Tagen
- 10 Min. Lesezeit

LINK zum Video:
Es gibt einen Satz, den man als Zeuge Jehovas immer wieder hört, in den Versammlungen, bei Ältestensitzungen, in Ansprachen und in Gebeten. Und nach einiger Zeit klingt er so vertraut, dassman ihn als Tatsache akzeptiert, er gehört einfach dazu.
Die Folge ist, man hört auf, diesen Satz zu hinterfragen. Man akzeptiert ihn einfach, als wäre er schon immer da gewesen, als wäre er so alt, wie die Schrift selbst. Auch ich habe ihn jahrelang akzeptiert, bis ich mich selbst gefragt habe, wo steht das eigentlich in der Schrift? Steht es tatsächlich in der Bibel?
Ehrlich gesagt, suche ich immer noch nach einem Beweis, und ich denke es ist wichtig, das gemeinsam zu tun.
An welchen Satz denke ich? Worum geht es? Nun, es geht um einen Satz, der bei jeder Gelegenheit von der leitenden Körperschaft betont wird, nämlich dass sie, die "leitende Körperschaft" der Wachtturmgesellschaft von Pennsylvania, schon Jahrhunderte Teil einer "leitenden Körperschaft ist", die bereits Pfingsten 33 gegründet wurde.
Hören wir uns an, was Antony Morris dazu sagte, als er noch Teil des Leitungsgremiums war:
"… Die leitende Körperschaft der Wachtturm, Bibel- und Traktatgesellschaft wurde schon vor Hunderten von Jahren gegründet. Im Gegensatz zu einigen, die sich auch heute noch dem irdischen Teil seiner Organisation widersetzen und behaupten, es habe im ersten Jahrhundert keine leitende Körperschaft gegeben, und es sei auch keine Notwendigkeit für eine leitende Körperschaft zu erkennen, denen sei gesagt, diese leitende Körperschaft wurde schon zu Pfingsten 33 gegründet.
Denke einen Moment über das nach, was Morris hier gerade behauptet. Die "leitende Körperschaft" soll Pfingsten 33 gegründet worden sein. Er stellt das es als Tatsache, als feststehend hin. Und jeder, der das nicht glaubt und infrage stellt, ist jemanden, der Jehova widerspricht.
Es geht hier nicht um eine Kleinigkeit, denn dieser eine Satz beinhaltet zwei Dinge:Erstens behauptet er, dass die "leitende Körperschaft" göttlichen Ursprungs sei, und zweitens sagt er, dassjeder, der hinterfragt, ob Pfingsten 33 eine "leitende Körperschaft" gegründet wurde, und ob das in der Bibel steht.
Wer so eine Frage stellt, widersetzt sich also Gott. Genau das ist der Punkt: Zu hinterfragen, ob und wo etwas in der Schrift steht, ist aber kein Widerstand gegen Gott. Das Gegenteil ist richtig. Wer etwas hinterfragt und prüft, ob es in der Bibel steht, handelt gemäß der Schrift. In Apostelgeschichte 17 Vers 1 erwähnt Paulus die Beröer lobend, wenn er sagt, diese forschten täglich „sorgfältig“ in den Schriften, ob sich das, was Paulus lehrte, auch so verhielt.
Paulus war ein Apostel und nach der Lehre der Wachtturmorganisation selbst Teil der schon damalsgegründeten „leitenden Körperschaft, und trotzdem prüften die Beröer das, was er lehrte.
Frage dich, wollten sich die Beröer Gott widersetzen? Nein, in der Tat, wurden sie von Paulus als edel gesinnt bezeichnet, weil sie alles anhand der Schrift prüften, was er ihnen gesagt hatte.
Ich habe diesen Satz auch in der Bibel gesucht, aber und er steht dort nicht, kein einziges Mal, in keiner Übersetzung. Ist es nicht erstaunlich, dass das Fundament einer so mächtigen Struktur, wie der Organisation, in der Bibel nicht auftaucht?
Und was noch erstaunlicher ist, es scheint irgendwie niemanden zu stören.
Jehovas Zeugen sind überzeugt, alles zu prüfen oder schon geprüft zu haben.
Doch die Lehren des Sklaven wurden und werden nur anhand des Wachturms oder dem "Einsichten-Buch" der Wachtturmgesellschaft geprüft. Aber die Beröer prüften alles anhand der Schriften.
Morris verweist zwar auch auf die Schrift und zwar auf Apostelgeschichte 15, eine Standardstelle, mit der sie ihre Lehre von einer "leitenden Körperschaft" begründen. Diese Stelle wird immer angeführt, immer wenn sie beweisen wollen, dass bereits im ersten Jahrhundert eine zentralisierte Leitungskörperschaft gegründet wurde. Hören wir uns an, wie Morris sein Argument aufbaut:
Zitat:
….Achtet mal darauf, was später passiert ist. Im biblischen Buch der Apostelgeschichte, Kapitel 15 tauchte ein anderes Problem auf, das von den 12 Aposteln behandelt wurde, das Thema der Beschneidung. Beachtet, was wir hier in Vers 2 von Apostelgeschichte 15 gesagt wir. Wir lesen: „doch nach einigen Meinungsverschiedenheiten zwischen Paulus und Barnabas wurde vereinbart, dass Paulus, Barnabas und einige andere Apostel und Älteste in dieser Angelegenheit nach Jerusalem gehen sollten, um die Entscheidung den Aposteln und Ältesten zu überbringen.
Diese Angelegenheit sollte also von der leitenden Körperschaft des ersten Jahrhunderts geklärt werden und inzwischen war die "leitende Körperschaft" größer geworden. Außer den Aposteln gehörten auch die Ältesten in Jerusalem dazu.
In der Apostelgeschichte wird also gesagt, dass auch die Ältesten in Jerusalem waren an der Entscheidung beteiligt waren. Demnach müssten auch die Ältesten einer Gemeinde zur "leitenden Körperschaft" gehören, oder?
Doch Älteste der heutigen Versammlungen werden bei Lehränderungen erfahrungsmäßig nicht gefragt.
Nun verständlicherweise kann man natürlich nicht jeden Ältesten fragen. Doch wenn damals Jerusalem der Sitz der Zentrale der leitenden Körperschaft gewesen sein sollte, dann sollte man erwarten, dass heutewenigstens die Ältesten der Gemeinde Broocklyn oder Warwick sich an Lehrentscheidungen beteiligen, das nur mal so zur Überlegung. Denn wenn man schon ein besonderes biblisches Ereignis als Beispiel anführt, dann sollte es auch genau passen.
Jehovas Zeugen stützen ihre Lehre von einer „leitenden Körperschaft“ auf mehrere biblische Stellen, die sie als Beweis für die Notwendigkeit einer zentralen Führung in der Gemeinde heranziehen.
Morris zitierte Apostelgeschichte 15 und bezeichnet diejenigen, die die Entscheidung trafen sofort als die "leitende Körperschaft" des ersten Jahrhunderts. Aber das steht nicht im Text, das ist nur eine Schlussfolgerung. Doch sind Schlussfolgerungen schon Tatsachen?
Nein, Schlussfolgerungen sind nur Interpretationen oder Ergebnisse von Denkvorgängen, die auf Tatsachen basieren sollten, aber durch Fakten bewiesen werden müssen, also durch die objektive überprüfbare Ereignisse in der Realität.
Ein Beispiel: Nur weil eine Straße nass ist, ist das kein Beweis dafür dass es geregnet hat. Diese Schlussfolgerung könnte logisch sein, ist aber dennoch falsch, wenn andere Tatsachen dagegensprechen. Wenn nur die Straße nass ist, aber die gesamte Umgebung noch trocken, könnte die Straße auch durch einen Reinigungswagen nass geworden sein.
Auch bezüglich der Beschneidung müssen alle Fakten berücksichtigt werden.
Die Apostelgeschichte thematisiert zwar die Frage der Beschneidung, erwähnt aber offensichtlich keine zentrale Autorität einer "leitenden Körperschaft". Stattdessen wird von einer Gruppe von Männern in einer Stadt berichtet, die sich wegen einer Auseinandersetzung zusammenfinden, um dieses spezielle Thema zu klären. Dies ist kein Beweis für eine permanente gesetzgebende Struktur innerhalb der frühen Christengemeinde.
Die damalige Zusammenkunft beweist eher, dass Entscheidungen in der Urgemeinde nicht von einer übergeordneten Instanz getroffen wurden. Die Bibel belegt vielmehr, dass die frühe Kirche in wichtigen Fragen eine flexible und gemeinschaftliche Vorgehensweise verfolgte, gestützt auf das, was Jesus lehrte, anstatt sich auf ein festes, hierarchisches System zu stützen.
Morris sollte wissen, dass die Bibel in Apostelgeschichte 15 nicht von einer "leitenden Körperschaft" spricht, die permanent gesetzgebende Strukturen vorgibt. Vom menschlich organisatorischen Standpunkt betrachtet,mag der Gedanke einer "leitenden Körperschaft", wie Morris sie hier beschreibt, zwar logisch erscheinen, aber die Bibel erwähnt hier keine dauerhafte Autorität, die über alles entscheidet.
Was wir in Apostelgeschichte 15 lesen, klinkt eher nach einem Meeting einer Gruppe von Vorstehern der christlichen Gemeinde Jerusalems. In Jerusalem entstand die Streitfrage der Beschneidung zwischen Juden und Heidenchristen. Deshalb klärte man diese Frage in Jerusalem, nicht weil sich in Jerusalem die Zentrale einer sogenannten "leitenden Körperschaft" befand, wie in Brooklyn oder Warwick.
Der Streit entstand genaugenommen zwischen Paulus und Petrus. Paulus übte öffentliche Kritik an Petrus und stellte dessen Verhalten gegenüber Heiden in Frage, was kaum den Eindruck einer zentralen Autorität oder Leitung vermittelte. Diese öffentliche Auseinandersetzung verdeutlicht die Spannungen innerhalb der frühen christlichen Gemeinschaft in dieser Frage.
Die beschriebene Situation kann eigentlich als positives Zeichen betrachtet werden, denn Paulus zeigte, dasses in solchen Momenten wichtig ist, in der eigenen Überzeugung standhaft zu bleiben. Zusätzlich ist darauf zu achten, ob die Entscheidungen verantwortlicher Personen, wirklich und nachweislich durch den Geist Gottes geleitet wurden, und nicht von persönlichen Meinungen oder externen Umständen beeinflusst worden sind.
Und dann geht Morris noch einen Schritt weiter. Er verweist auf Apostelgeschichte 16, Verse 4, 5 und 6. Dort lesen wir: Zitat:
„Als sie aber durch die Städte zogen, übergaben sie ihnen die Beschlüsse, die von den Aposteln und Ältesten in Jerusalem gefasst worden waren, damit sie sich daran hielten.
Da wurden die Gemeinden im Glauben gefestigt und nahmen täglich zu an Zahl.
Sie zogen aber durch Phrygien und das Land Galatien, da ihnen vom Heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort zu predigen in der Provinz Asia.
Beachte, wie er Apostelgeschichte 16 anwendet.
Morris: „Ist das nicht wunderschön? Es gab eine leitende Körperschaft im ersten Jahrhundert. Die ersten Christen brauchten zwar keine juristische Person, um das Werk des Königreichs voranzutreiben, aber sie brauchten sehr wohl eine "leitende Körperschaft". Zur Einhaltung des Erlasses wurde der Brief von den Aposteln und den Ältesten in Jerusalem ausgehändigt, und die Gemeinden wurden im Glauben gefestigt".
Ich musste zweimal hinhören, bis ich begriff, was er hier sagte.
Er liest einen Vers bezüglich einer Reihe bestimmter Dekrete zu einer bestimmten Frage der Beschneidung vor und dann sagt er, „ist das nicht schön“, es gab ein Leitungsgremium“.
Aber der Text erwähnt mit keiner Silbe ein dauerhaftes Leitungsgremium. Nein, er beschreibt das Weitergeben einer bestimmten Entscheidung zu einer bestimmten Kontroverse, das ist alles. Nirgends wird gesagt, dass es sich um die „Anweisung“ einer "leitenden Körperschaft" handelt, auch wenn davon auszugehen ist, dass diese Entscheidung bindend für alle Gemeinden war.
Der Bericht aus Apostelgeschichte 15 soll als Beispiel für alle Regeln und Richtlinien der heutigen leitenden Körperschaft dienen? Für ein Rechtskomitee, welches Meidung ausgeschlossener Personen festschreibt? Das für das Auseinanderreißen von Familien oder jungen Menschen verantwortlich ist, denen gesagt wird, sie sollten keine Ausbildung machen? Einer "leitenden Körperschaft", die Eltern vorschreibt,Bluttransfusion für ihr Kind abzulehnen? All diese fragwürdigen Entscheidungen gehen auf die Behauptung zurück, dass das Leitungsgremium im ersten Jahrhundert von Gott eingesetzt wurde.
Jede persönliche Entscheidung wird durch einen Rechtsausschuss geregelt. Wo bleibt die persönliche Glaubensentscheidung? Das kann doch nicht biblisch sein, oder? Nun, inzwischen wissen wir, dass es in einigen dieser Fragen „Neues Licht" gibt. Offensichtlich hat sich Jehova geirrt oder die selbsternannten „Vertreter Gottes“. Ich denke, die "leitende Körperschaft" hat sich geirrt, was zeigt, Gott hat sie sicherlich nicht eingesetzt.
Ich komme immer wieder auf folgendes zurück. Die gesamte Autorität der "leitenden Körperschaft" beruht auf einer Behauptung. Aber der Kontext der gesamten Schrift bestätigt diese Behauptung nicht. Der Kontext zeigt, dass ein einmaliges Ereignis zu einer dauerhaften Institution aufgeblasen wurde, wie ein Luftballon
Jesus sagte in Matthäus 23: „Lasst euch nicht Führer nennen, denn einer ist euer Führer, der Messias“ Er warnte schon damals vor Männern, die sich zwischen Gott und seinem Volk stellten und Gehorsam forderten. Jede Doktrin, jede Richtlinie, jede Forderung nach Loyalität gegenüber diesen Männern, ist gefährlich für deinen persönlichen Glauben.
Vielleicht zweifelst du schon lange, weil du eine Last trägst, die sich falsch anfühlt, dann denke an die Worte Jesu. Dass ist kein Abfall vom Glauben, es das ist dein Gewissen, das genau das tut, wozu du es erhalten hast. Was die Frage einer "leitenden Körperschaft" betrifft, sie ist biblisch nicht belegbar. Aber was noch schwerwiegender ist, diese Männer haben die gute Botschaft von Jesus verfälscht.
Das ist keine Behauptung, das stimmt. Was wir gleich in der Bibel bezüglich der guten Botschaft lesen, wird dein Verständnis verändern. Es wird sich alles verändern, was für dich Rettung bedeutet, was Gnade wirklich ist und worauf dein Glaube eigentlich aufgebaut wurde. Es gibt einen Satz in den Evangelien, den Millionen von Zeugen Jehovas auswendig kennen, er steht in Johannes 3:16:
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Diesen Vers kennt jeder gläubige Christ, und ich denke, auch du kennst ihn, wahrscheinlich schon von Kindheit an. Doch ist dir auch bewusst, was direkt danach, im Vers 17, gesagt wird? Dort lesen wir: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.“
Zwei Verse hintereinander, aber wie oft werden sie zusammen gelesen? Das wäre wichtig, zeigen sie uns doch, worin der Inhalt, der Sinn der guten Botschaft des Evangeliums besteht. Aber in den Versammlungen der Zeugen Jehovas, wird die Gute Botschaft auf einen einzigen Gedanken reduziert, obwohl die Verse mehr aussagen - viel mehr. Wenn wir das Neue Testament als Ganzes lesen, nicht in Ausschnitten, nicht in Form eines Zettels, den man sich an den Kühlschrank hängt, dann taucht eine Frage auf.
Gibt es zwei Versionen des Evangeliums? Das Evangelium, das dir vermittelt wurde, und was du als Zeuge Jehovas den Menschen weitergibst, klingt ganz anders, als das Evangelium, das Paulus in seinem Brief an die Galater in Kapitel 1 Vers 6-9 anspricht. Was genau ist dieses andere Evangelium, vor dem Paulus warnte?
In seinen Briefen, nicht nur an die Galater, macht Paulus deutlich, dass diese abweichende Lehre, die wir gleich hören werden, das Fundament des wahren Evangeliums untergräbt und warnt uns davor, dieser falschen Lehre zu folgen. Er erklärt, die Verheißung des wahren Evangeliums sei nicht durch menschliche Anstrengungen oder Gehorsam gegenüber dem Gesetz erreichbar, sondern allein durch den Glauben an die Gnade Gottes. Zitat: Galater 1, Vers 6-8:
"Ich wundere mich über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben? Es gibt gewisse Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus ins Gegenteil verkehren wollen.Wer euch aber einen anderen Weg zum Heil zeigen will, den wird Gottes Urteil treffen, auch wenn wir selbst das tun. Ich sage es noch einmal: Wer euch eine andere Botschaft verkündet, als ihr angenommen habt, den soll Gottes Urteil treffen!"
Paulus wunderte sich schon damals darüber, dass sich einige so schnell in die Irre führen ließen, und auf Leistung bedacht waren und die Gnade Gottes missachteten.
So auch heute, die Männer der sogenannten „leitenden Körperschaft“ haben Gottes Gnade mit Leistung verbunden. Das, was Christus angefangen hat, so ihre Lehre, muss ein Zeuge Jehovas fertig machen. Deshalb verändert die "leitende Körperschaft" die Lehre des Apostels Paulus, sogar das, was Jesus lehrte.
In ihre Neuen Welt-Übersetzung wird gesagt, dass nur derjenige, der Glauben "ausübt" wird gerettet wird, zum Beispiel in Johannes 3:18, Zitat:
„Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einzig gezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat“.
Dreimal wird der Begriff „ausüben“ verwendet, obwohl er dort im Urtext nirgends erwähnt wird, um ihr Leistungsevangelium biblisch zu begründen. Was die WTG unter „Glauben ausüben" versteht, zeigt sich in einer weiteren verfälschten Übersetzung. Zitat: Römer 10:13: „Denn jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden‘“.
Offensichtlich versuchen sie den Namen Jehova als den eigentlichen Retter hervorzuheben, obwohl die Neue Welt-Übersetzung in Römer 10:9 richtigerweise sagt: „Denn wenn du dieses Wort mit deinem eigenen Mund, dass Jesus Herr ist, öffentlich verkündigst und in deinem Herzen Glauben übst (wieder fügen sie den Begriff "ausüben" ein), dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden“.
Hier stellt sich die Frage, verkündigen Jehovas Zeugen wirklich den Namen Jesu?
Die Antwort mag sich jeder selbst geben. Die Evangelien betonen zwar einen aktiven Glauben. Aber was Jehovas Zeugen darunter verstehen, ist etwas anderes. Ihr aktiver Glaube zeigt sich darin, die Anweisungen der "leitenden Körperschaft" zu befolgen.
Doch denke daran, Heil erlangen die Menschen nicht durch eigene gerechte Werke. Die Erlösung von den Folgen der Sünde ist ein FREIES GESCHENK Gottes. Niemand kann sich das Heil verdienen, denn wir sind ALLE unheilig und böse.
Wenn wir also alle schmutzige Sünder sind, und uns nur bemühen können, die Sünde zu bekämpfen und zubereuen und dankbar die Gnade Gottes annehmen, nur dann werden wir gerettet. Apostelgeschichte 16, Vers 31 „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus.“

Auch in diesem Artikel steckt ein Fehler, der entweder auf Ungenauigkeit oder auf ungenauer Recherche beruht, nämlich hier:
"Paulus war … nach der Lehre der Wachtturmorganisation selbst Teil der schon damals gegründeten „leitenden Körperschaft …"
Das ist faktisch falsch; das lehrt die WTG nicht. Hier ist, was die WTG betreffs ihres nichtbiblischen "die ltd. Kpschft. des ersten Jahrhunderts"-Konstrukts und Pauli Verhältnis zu dieser sog. "LK" sagt:
w14 15. 11. S. 24-25 Abs. 6-8 – Großschreibung hier und nachfolgendzur Hervorhebung hinzugefügt:
Im Jahr 49 u. Z. fand IN JERUSALEM EINE ZUSAMMENKUNFT DER LEITENDEN KÖRPERSCHAFT statt. Bei diesem Anlass sagte der Jünger Jakobus: „Simeon [Petrus] hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen…
Gemäß 2. Petrus 3:1, 2 heißt es:
"Diesen zweiten Brief, Geliebte, schreibe ich euch bereits, in welchen ⟨beiden⟩ ich durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufwecke, damit ihr gedenkt der von den heiligen Propheten ⟨schon⟩ vorher gesprochenen Worte und des durch eure Apostel ⟨übermittelten⟩ Gebotes des Herrn und Retters."
Jesus Christus war und ist der eigentliche Leiter und Führer der Christenversammlung.
Seine ernannten Apostel -- ihre Auswahl geschah Jahre VOR Pfingsten 33 u.Z. -- waren nur Übermittler. Nach Jesu Tod hatten sie zwar eine gewisse Leitungsfunktion, aber unterstanden streng dem Herrn Jesus Christus.
Das, was Jesus uns durch die 4 Evangelien und durch seine tatsächlich autorisierten Apostel -- durch ihre inspirierten Briefe -- mitgeteilt hat, genügt auch heute lebenden Christen vollkommen. Eine…
Hallo Bianta,
Ich habe ja Steffi versprochen nicht in die PN zu schauen. Deshalb weiß ich nicht genau wie viel du weißt.
Sie hat die Not-OP gut überstanden und darf demnächst sogar heim. Ärzte rätseln noch wie das passieren konnte, da Steffi sich gesund ernährt und eigentlich keine oder nicht so große Steine sich bilden sollten. Zum Glück ist ihre Gallenblase nicht geplatzt, aber es war ganz knapp. Die Symptome waren atypisch, weshalb man zuerst so ne Art Magenriß (von einem sehr harten Schuss mit dem Ball im Training) oder Blinddarm annahm. Es war aber die Gallenblase die sie so lange geplagt hat.
Näheres kann sie dir ja via PN schreiben. Ich soll dich informieren und grüßen. (Sie hat übrigens…
Braucht es eine LK ( tuvS ) und eine Organisation?
Dazu der Bericht in (Apostelgeschichte 15:28-29) . . .und 16:4
28 Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. . .
Wer waren die, mit denen der unfehlbare Heilige Geist Gottes in Jerusalem den Beschluss gefällt hat?
Als sie nun durch die Städte reisten, überbrachten sie denen, die dort waren, die zu beachtenden Verordnungen, welche von den Aposteln und älteren Männern, die sich in Jerusalem befanden, beschlossen worden waren.
Mit welcher Berechtigung schufen die älteren Männer und Apostel in Jerusalem eine Verordnung, die…