top of page

Die 144.000 und - der veränderte Weg zum Himmel.

  • Autorenbild: Bruder
    Bruder
  • 29. Nov. 2025
  • 10 Min. Lesezeit


Heute tauchen wir ein in eine der problematischsten Lehren in der Geschichte der Wachturmgesellschaft, die Lehre von den 144 000 und deren himmlischer Berufung, und was die meisten nicht wissen, wie drastisch sich diese Lehre im Laufe der Jahrzehnte geändert hat.


Für diejenigen, die mit dieser Lehre der Jehovas Zeugen nicht vertraut sind - hier die Grundidee. Jehovas Zeugen glauben, dass nur 144 000 Menschen in den Himmel kommen, um mit Jesus zu herrschen. Alle anderen Menschen haben zwar auch eine Hoffnung auf Rettung, aber bei ihnen handelt es sich um die sogenannten "anderen Schafe", die keine himmlische Hoffnung haben, sondern nur ewig auf einer paradiesischen Erde leben dürfen.

 

Als Grundlage dieser Idee der anderen Schafe - berufen sie sich auf das Gleichnis Jesu aus Johannes Kapitel 10.

 

Ich bin als Zeuge Jehovas aufgewachsen – sozusagen in der Wahrheit. Ich war Pionier, diente als Ältester, also das volle Programm. Aber je mehr ich mich mit der Geschichte der Zeugen Jehovas und deren Lehren beschäftigte, desto mehr wurde mir klar, - dass Charles Taze Russel etwas anderes lehrte.

 

Er, - der Gründer der späteren Zeugen Jehovas lehrte 1870 zwar auch - das nur 144 000 in den Himmel kommen würden - aber, und das ist entscheidend - er glaubte auch, dass Christen in - zwei himmlische Klassen - eingeteilt seien, die 144 000 königlichen Priester und dann noch eine zweite Gruppe, die große Schar, die ebenfalls in den Himmel kommen würde, - jedoch auf einer niedrigeren Ebene.

 

Diese Lehre der "himmlischen Hoffnung für alle" vertrat er in seinem Buch, die neue Schöpfung. Damals wurde jeder, der Christ sein wollte dazu ermutigt beim Gedächtnismahl vom Brot und Wein zu nehmen. Die seltsame Situation, die wir heute haben, gab es zur Zeit Russels nicht, nämlich dass nur ein winziger Teil der Anwesenden davon nimmt und alle anderen die Symbole weiterreichen, oder sollte man besser sagen, - ablehnen? –

 

Dass die meisten Menschen einmal ewig auf der Erde leben würden, lehrte Russel nie.

 

Nach dem Tod von Russel im Jahr 1916 übernahm Josef Rutherford die Kontrolle über die Organisation, und ich kann euch sagen, er schreckte nicht davor zurück einige Lehren radikal zu ändern.

Während seiner Führung erwarteten Zeugen Jehovas, dass die Vollendung des Leibes Christi im Himmel unmittelbar bevorstand. Josef Rutherford ging sogar so weit, dass er in einem Wachtturm von 1918 einen Artikel verfassen ließ, in dem er behauptete, dass der Kongress in diesem Jahr wohl der letzte vor diesem Ereignis sei. Man könne damit jeden Tag rechnen, dass die 144.000 Erwählten in den Himmel entrückt würden.

 

Als das aber nicht geschah, musste und konnte er sofort erklären - warum.  Er führte 1922 eine wichtige Änderung in der Lehre ein und erklärte, dass Christus 1918 tatsächlich zu seinem Tempel kam, aber nur um ihn zu läutern. Das Jahr 1918 war und blieb daher im prophetischen Rahmen und sei nur leicht missverstanden worden.

 

Eine dramatische Veränderung in dieser Frage kam erst im Jahr 1935. Auf einem Kongress in Washington DC definierte er die himmlische Hoffnung und das Verständnis über - die große Volksmenge aus Offenbarung 7 Vers 9 - völlig neu. Ab diesem Zeitpunkt ging es vorrangig darum, die Glieder der großen Volksmenge einzusammeln.

 

Er erklärte, dass es sich bei der großen Volksmenge um eine irdische Klasse handele, und die Zuhörer fanden diese "Neue Hoffnung" faszinierend. Rutherford hielt einen Vortrag über die „große Schar“, wie man sie damals nannte, und zum Höhepunkt seiner Ansprache forderte er alle, - die eine irdische Hoffnung hatten, um für immer auf der Erde zu leben auf - aufzustehen. Berichten zufolge erhob sich mehr als die Hälfte des Publikums und Rutherford erklärte dann dramatisch – „seht, - die große Schar!“

Und so schuf Rutherford mit einer Handbewegung sein Zweiklassensystem an das Jehovas Zeugen heute noch glauben.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt glaubten Jehovas Zeugen, dass alle Christen in den Himmel kommen, aber von nun an glaubten sie, dass nur eine kleine Anzahl diese Hoffnung hat und der Rest eine irdische Hoffnung. Das war eine völlig willkürliche Behauptung, ohne jegliche biblische Grundlage.

 

Und wie gesagt, das Publikum akzeptierte diese „neue Wahrheit“ einfach.

Allein an diesem Tag wurden 840 neue Zeugen getauft und laut Wachtturmgesellschaft gaben die meisten von ihnen an, zur großen Volksmenge zu gehören. Da kann man sicherlich von Gruppenzwang sprechen, oder?

 

Wie kann es sein, dass solch eine grundlegende Wahrheit über Nacht aufgegeben wurde?

Sind Wahrheiten einfach so leicht zu verändern? Nun, diese Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden, es kommt auf die Art der Wahrheit an. Während naturwissenschaftliche Aussagen auf eine objektive, veränderliche Realität abzielen, müssen biblische Wahrheiten unveränderlich sein, so wie ästhetische Empfindungen oder gesellschaftliche Übereinkünfte.

Gemäß der Bibel sagte Gott:  „mein Wort ist Wahrheit“  - und bezieht die Wahrheit dabei in erster Linie auf „Jesus Christus“ als das Wort, - aber auch auf das geschriebene und gesprochene Wort Gottes. Wenn also Glieder einer Religionsorganisation, wie Jehovas Zeugen sagen und denken „wir sind in der Wahrheit“, dann ist dies nur ihre Wahrheit.

 

Eine absolute Wahrheit gibt es nicht. Die Aussagen der leitenden Körperschaft gehen zwar auch in diese Richtung, wenn sie von Ihrer "aktuellen Wahrheit" sprechen. Doch tatsächlich entscheiden - sie, was du als Wahrheit zu akzeptieren hast. Auf der Jahresversammlung 2024 erklärte Jeffrey Winder - Mitglied der leitenden Körperschaft, dass sie, die leitende Körperschaft alleine - durch den heiligen Geist geleitet würde.

 

In dieser Rede beschreibt er ausführlich den Prozess der göttlichen Führung durch den Geist Gottes und konstruiert eine Erzählung, die darauf ausgelegt ist, die Autorität der Führung und den übernatürlichen Charakter ihrer Entscheidungsfindung zu bekräftigen.

 

Er bezieht sich auf das 1. Kapitel des Korintherbriefs Vers 10, wo Paulus davon spricht, dass Gott Dinge durch seinen Geist offenbart. Die Organisation wendet speziell diesen Vers auf die Beratungen der leitenden Körperschaft an und behauptet, dass keine ihrer Lehrveränderungen aus menschlicher Vernunft entstehen würde, alles, so beteuert er - komme direkt durch das Wirken des Geistes Gottes zustande.

Wenn also ein Zeuge Jehovas diese neuen Erklärungen hört, wird erwartet, dass er sie nicht kritisch hinterfragt, da diese veränderten Wahrheiten direkt von Jehova kommen. Der heilige Geist Gottes ist aktiv daran beteiligt.

 

Das bedeutet aber auch, dass, sollte es Änderungen in der Lehre geben, sich der Geist Jehovas geirrt oder nicht das richtige Verständnis vermittelt hat. Wie praktisch für diese Geistgesalbten.

 

Doch bezüglich der Gabe des Geistes lässt uns die Bibel nicht im ungewissen. Niemand kann zum Glauben an Jesus kommen, außer durch den Heiligen Geist, so Paulus in 1. Kor 12:3 und jeder Christ hat zwar verschiedene Gaben oder auch Ämter, aber alle erlangen durch den Geist Gottes Erkenntnisse und damit die Möglichkeit das Wort auszulegen.

 

„Dies alles wirkt derselbe Geist, der jedem das Seine zuteilt, wie er will“1. Kor 12:3-11

 

Aber die leitende Körperschaft beansprucht diesen Text für sich allein. Sie will damit - gemäß Epheser 4:13 die Einheit des Glaubens bewahren. Doch was bedeutet Einheit im Glauben?

„bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Menschen, zum vollen Maß der Fülle Christi“ Epheser 4:13

 

Einheit im Glauben bedeutet, dass Menschen, die an Jesus Christus glauben, in Einheit zusammenkommen, einander lieben und dienen und aufhören, einander abzulehnen und sich zu spalten, nur weil jemand in einer Frage anderer Meinung ist.

Wahrheit ist ein Geschenk Gottes - gewirkt durch den Heiligen Geist - und kann nicht durch menschliche Anstrengung erreicht werden.

 

Wahrheit bedeutet nicht - dass alle das gleiche denken, reden oder fühlen.

Von daher ist es schon bemerkenswert, wie schnell und begeistert eine Großzahl der Anwesenden das „neue Licht“ - die Aussicht auf ein Leben auf der Erde - annahmen. Und auch heute noch antworten die meisten Zeugen Jehovas auf Nachfrage, dass ihnen die Erde als Lebensraum mehr zusagt - als die Aussicht auf ein Leben im Himmel.

„Der Himmel ist der Himmel des HERRN; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben. Psalm 115,16

Vielleicht sollte man über diese Frage und diesen Text einmal ernsthaft nachdenken, ob das der Grund dafür ist?

 

Die Vorstellung, dass die menschliche Seele in den Himmel kommt, und die Erde lediglich ein vorübergehender Aufenthaltsort ist, gewann erst während der hellenistischen Zeit (323–31 v. Chr.) zunehmend an Popularität. Nach und nach begannen einige Hebräer, den Himmel als ewige Heimat der gerechten Verstorbenen zu übernehmen.

 

Tatsächlich sind die Aussagen der Bibel, - wo das Jenseits sein wird, im Himmel oder auf Erden, meiner Ansicht nach nicht eindeutig. Wenn auch die Bibel nicht von zweierlei Hoffnungen spricht, so hat Rutherford, meiner Überzeugung nach recht, wenn er die irdische Auferstehung und das Leben auf Erden wieder ins Spiel brachte.

Die Vorstellung, dass die Seele nach dem Tod in den Himmel gelangt, hat sich durch verschiedene theologische Strömungen und Interpretationen weiterentwickelt. Die Aussagen der Bibel lassen sich in dieser Frage nicht eindeutig interpretieren, ohne sich zu widersprechen.

 

Nehmen wir zum Beispiel Offenbarung 21:3. Dort sagt Johannes nicht - der Mensch wird bei Gott sein, sondern - Gott bei dem Menschen, Zitat:

„Eine laute Stimme vom Thron her sagt: „Sieh her! Das ist das Zelt Gottes, das bei den Menschen steht. Und er wird mitten unter ihnen wohnen und sie werden seine Völker sein und er selbst, Gott, wird mit ihnen sein“.

 

Einige sagen, dies sei nicht buchstäblich zu verstehen, sondern das Zelt symbolisiere die Hoffnung auf eine vollkommene Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen.

Doch im Alten Testament wohnte Gott im Zelt - spricht Stiftshütte inmitten des Lagers Israels und war somit immer bei ihnen. Das bedeute, nicht das Volk war bei Gott sondern Gott war buchstäblich unter ihnen.

Auch das Johannesevangelium beschreibt, das Gott durch Jesus „Sein Zelt“ erneut unter den Menschen aufschlagen würde. Wir sehen also selbst für uns eindeutig erscheinende biblische Aussagen lassen sich interpretieren. Ich weiß, Verfechter einer himmlischen Hoffnung könnten viele Bibelstellen anführen, die für ihren Standpunkt eindeutig erscheinen, und dennoch lassen sie sich auch anders interpretieren.

 

Doch die Aussage der Bibel - „es gibt nur eine Hoffnung für alle“ ist eindeutig. Deshalb zurück zu unserem Thema. Nach 1935 verfestigte sich die Lehre zu dem, was Jehovas Zeugen heute glauben, dass die Auswahl der 144 000 im wesentlichen 1935 abgeschlossen war. Jeder der sich nach diesem Datum taufen ließ wurde automatisch als Mitglied der Klasse der anderen Schafe angesehen - und hatte damit eine irdische Hoffnung.

 

Die Organisation war in ihrem Zeitplan sehr deutlich. Gemäß dem Wachtturm vom 15. Februar 1983 gab es Jahrhunderte lang nur eine Berufung, die himmlische. Mit der Zeit sollte die vorgeschriebene Zahl von 144 000 erreicht werden, und wenn diese Zahl erreicht wurde, sollte niemand mehr mit dem Heiligen Geist gesalbt werden. Nur in seltenen Fällen, wenn ein Gesalbter untreu wurde, wäre ein Ersatz erforderlich.

 

Noch im Jahrbuch der Zeugen Jehovas von 1981 stellte man fest, dass bei den Gedächtnismahlteilnehmern, also bei den Gesalbten ein allmählicher Rückgang zu verzeichnen war, - was der biblischen Erwartung entsprach. Doch dann wird es interessant, denn Anfang 2000 nahm die Zahl der Gedächtnismahlteilnehmer stetig zu, was die Organisation vor ein ernstes Problem stellte.

 

Gemäß ihrer eigenen Lehre - müssten damals schon die meisten aus der Gruppe von 1935 gestorben sein. Doch immer mehr Zeugen Jehovas behaupteten gesalbt zu sein und nahmen von den Symbolen. Warum? Das Jahrbuch von 2007 versuchte diesen Widerspruch zu klären. Es gab einen „Anstieg“ von 334 Teilnehmern - im Vergleich zum Vorjahr. Und das versetzte die leitende Körperschaft in Panik. Sie mussten dieses Problem erklären, - allerdings ohne zuzugeben, dass ihre vorherige Lehre völlig erfunden und falsch war.

 

Also ließen sie am 1. Mai 2007 im Wachtturm die Doktrin von 1935 still und leise fallen, Der Artikel erklärte, Zitat:

„somit scheint es das wir kein bestimmtes Datum festlegen können, wann die Berufung der Christen zur himmlischen Berufung endet“.

 

Doch Moment mal, über 70 Jahre lehrte man, 1935 sei der Stichtag, und nun sagen sie so beiläufig, - "eigentlich können wir kein bestimmtes Datum festlegen"? Kein Eingeständnis des vorherigen Fehlers, keine Entschuldigung - nur ein verschieben der Torpfosten? Ihre Erwartung erfüllte sich nicht, und die Ironie der Geschichte - mindestens einige Mitglieder der derzeitigen Leitung waren damals noch nicht einmal geboren.

 

Wie konnten diese Männer Teil der Klasse der Gesalbten von 1935 sein, wenn es sie noch gar nicht gab? 1935 gab es über 52000 Gesalbte und diese Zahl sank 2005 auf etwa 8500. Und dann im Jahr 2007 stieg die die Zahl der Gedächtnismahlteilnehmer wieder dramatisch an.

 

Nun musste die Organisation natürlich erklären warum - gemäß ihrer Lehre – so viele untreu wurden und ihre himmlische Berufung verloren. Aber was auch immer sie sagen würden - es ergäbe keinen Sinn. Anstatt also die Diskrepanz ehrlich anzusprechen, begann man die geistige Stabilität derer anzuzweifeln die behaupteten Gesalbte zu sein. Siehe Wachtturm vom 15 August 2011.

 

Hier liegt der Gipfel der Heuchelei. Es gibt absolut nichts in der Bibel, was darauf hindeutet, dass nur eine kleine Untergruppe von Christen am Gedächtnismahl von den Symbolen nehmen sollte, während alle anderen Gläubigen zuschauen. Diese Praxis ist eine Erfindung der Wachturmgesellschaft die auf einer Reihe von Lehränderungen und Neuinterpretationen beruht, - die keinerlei biblische Grundlage haben.

 

Doch eine Sache fasziniert mich in diesem Zusammenhang. Wie konnte die leitende Körperschaft trotz dieser Lehränderungen – immer mehr Macht an sich reißen? Bedenke - ursprünglich wurde der „treue und verständige Sklave“ als die Gesamtheit aller gesalbten Christen verstanden, also alle Gesalbten gehörten zu der Sklavenklasse.

Aber 2012 änderte sich auch diese Lehre, so dass nur noch die Glieder der leitenden Körperschaft die Klasse des „treuen und verständigen Sklaven“ bildete.

 

Damit erheben Sie, - wie wir schon sagten - den Anspruch alleiniger Kommunikations-Kanal zwischen Gott und der Menschheit zu sein. Und sie taten dies, indem sie einfach neu definierten, wer zur Klasse des treuen Sklaven gehört. Bis dahin war es so, dass zumindest auf dem Papier jeder Gesalbte Speise zur rechten Zeit austeilen konnte.

 

Doch nun sucht die leitende Körperschaft keinen Rat mehr bei den übrigen der Gesalbten, und benötigt auch nicht mehr deren Zustimmung. Die Gesalbten, die nicht zur Führung gehören, haben keine besondere Rolle oder Stimme in der Organisation, obwohl sie angeblich Könige und Priester sind und darauf warten mit Jesus zu regieren.


Die Wachturmgesellschaft änderte ihre Lehre zu den grundlegendsten Aspekten ihrer Theologie wiederholt, - immer dann, wenn die Beweise - ihrer Wahrheit - widersprachen. Und dennoch glauben oder vertrauen die meisten Zeugen diesen Männern weiterhin? Ich habe jahrzehntelang – wie die meisten, diesen Lehren geglaubt und sie verteidigt.

Doch wenn sie sich schon bei so grundlegenden Wahrheiten irrten, - bei welchen Lehren könnten sie dann noch falsch liegen? Wenn sie wichtige Lehren ändern können ohne die früheren Fehler zuzugeben, - wie kann man darauf vertrauen, dass die gegenwärtigen Lehren in Zukunft nicht ebenfalls verworfen werden? Ich denke, jeder Zeuge hat ein Recht darauf die volle Wahrheit über die Geschichte der Wachtturmreligion zu erfahren - und wie sich ihre Lehren verändert haben.

62 Kommentare


Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Bitte den Website-Eigentümer für weitere Infos kontaktieren.

2026 weitere Änderungen und Anpassungen in der JW-Organisation im Anmarsch?:


https://www.youtube.com/watch?v=JePlQ9M6fEY


Bearbeitet
Gefällt mir
Schilo
05. Dez. 2025
Antwort an

Ja, ja und ja!!!!!!

Gefällt mir

Die Lehre der Zeugen Jehovas über angeblich 2 Klassen von Christen biblisch ad absurdum geführt:


https://www.jwinfo.de/zeugen-jehovas-und-ihre-lehre-der-zwei-klassen-von-christen/

Gefällt mir

Schilo
02. Dez. 2025

Das Thema 144.000 anhand der Geschichte der der Zeugen Jehovas sehr gut dargestellt. Danke.


Der Spruch „Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her“ beschreibt eigentlich etwas Tröstliches. Aber im WTG-Kontext bekommt er eine völlig andere Dynamik:


Wenn eine Lehre scheitert, dann ist es nicht die Lehre, die falsch war – es kommt einfach „neues Licht“.

Es ist ein geniales, aber gefährliches System: Fehler beweisen nicht den Irrtum, sondern werden als Zeichen göttlicher Führung umgedeutet.


Man kann das in drei Punkte zerlegen:


1. „Neues Licht“ wird als göttliche Bestätigung verkauft


Nicht: Wir lagen falsch.

Sondern: Gott zeigt uns jetzt mehr.


So wird jeder Widerspruch entschärft.


2. Verantwortung fällt weg


Wenn eine Lehre sich als falsch…


Gefällt mir
Schilo
03. Dez. 2025
Antwort an

Danke für das Video. Ja, wir können entspannt zuschauen, was uns auf der WTG-Bühne dargeboten wird. Welche Nebelkerze sie als nächstes zünden werden sehen wir ja dann.


Viele Grüße

Schilo


Gefällt mir

Schilo
30. Nov. 2025

Ich möchte hier etwas Klarheit schaffen, ohne dass es zu persönlichen Angriffen kommt.


Wir diskutieren über ernste geistliche Themen. Dabei ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig respektieren, auch wenn die Meinungen unterschiedlich sind.


Die Sprache oder Herkunft eines Menschen sollte niemals zur Grundlage von Angriffen werden – das führt nicht zur Wahrheit, sondern nur zu Streit.


Inhaltlich: Es gibt gute Gründe, dass die Erde bestehen bleibt und nicht alle Christen automatisch in den Himmel kommen. Solche Punkte kann man sachlich prüfen, ohne jemanden zu verletzen.


Ich bitte daher, dass wir bei den Argumenten bleiben und uns nicht gegenseitig herabsetzen. Diskussionen sind für Erkenntnis und Wachstum, nicht für Aggression.


Gefällt mir
lila.lucky
lila.lucky
02. Dez. 2025
Antwort an
Beide Bäume die Erwähnung in Genesis finden, beziehen sich ausschließlich auf den Menschen und nicht auf Engel.

Ja so sagt man, ich weiß. Die Geschichte macht gar keinen Sinn für mich. Befriedigt mich nicht. Ich möchte selbst Theorien prüfen, wie beim Arzt, der eine Differentialdiagnostik nachgeht, um im Ausschlussverfahren mehrere Möglichkeiten parallel analysiert und dann rational Fakten, Nachweise, Logik, Ziel eingrenzt.


Der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens waren für die beiden Menschen uninteressant. Kein Verlangen. Erst als die Schlage Eva per Lüge anlog, wurde von Eva ein Bedarf gesehen und der Baum der Erkenntnis wurde begehrt. Vorher blieb das Verlangen einfach aus.


Eva war nur die ausführende. Sie gab dann ihrem Mann als zweites, letztes. Auch de…


Gefällt mir

josef_moosbrugger
29. Nov. 2025

Ich hätte eine Bitte an Euch, mal meine Sichtweise zu prüfen.

 

Für meine Sichtweise habe ich bisher keine Entsprechung gefunden, also nur meine pers. Meinung.

 

Also zu den 144000 in Offb.7:

  1. Vers 3: sie erhalten ein Siegel auf die Stirn, d.h. nur sie werden als Diener Gottes gekennzeichnet.

Das machen allein die Engel Gottes. Ich denke dabei an das Gleichnis vom Schleppnetz Math. 13:49

                49 So wird es auch am Ende der Weltzeit zugehen: Die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten absondern , alle Texte aus der Menge Bibel.

 

  1. Vers 4-8 aus jedem Stamm des Volkes Israel

Kann es nicht sein, dass diese Angaben ( das Fehlen von Dan und Ephraim )…

Gefällt mir
lila.lucky
lila.lucky
02. Dez. 2025
Antwort an

Als Englischspezialist ist das aber heute dünn, und zwar sehr dünn!



Hier meine Recherche:


Übersetzungen von nation/s

Substantiv

  • die Nation(en)

nation

  • das Volk, die Völker

  • people¹, folk², nation³, public⁴, populace⁵, crowd⁶


  1. Übersetzungen von people

Substantiv

  • die Menschen

people, human beings, mankind

  • die Personen

people

  • die Leute

people, folks, folk


  1. Übersetzungen von folk

Substantiv

  • die Leute

people, folks, folk

  • das Volk

people, folk, nation, public, populace, crowd


  1. Übersetzungen von nation

    Diese suchen wir!


  1. Übersetzungen von public

Substantiv

  • die Öffentlichkeit

public, publicity

  • das Publikum

audience, public, crowd

  • der Staat

state, country

  • das Volk

people, folk, nation, public, populace, crowd

  • die Welt

world, sphere, public

Adjektiv

  • öffentlich

public, open to the public, open, common


  1. Übersetzungen von populace

Substantiv

  • die Bevölkerung

population, people, populace


Bearbeitet
Gefällt mir
bottom of page