„Der Glaube ist die Heimat der Seele“
- Bruder

- vor 13 Stunden
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Von Tilo /
Wie fühlt sich Glaube an wenn man die Organisation der Zeugen Jehovas verlassen hat.
Nachdem ich die Wachtturm-Organisation verlassen habe, kann es mir passieren, dass mein Gruß nicht erwidert wird, wenn ich jemanden aus der Versammlung treffe, mit der ich jahrelang verbunden war. Ich werde ignoriert, man schaut durch mich hindurch oder tut so, als hätte man mich nie gekannt. Aber was soll’s! Man verachtet einen glücklichen Menschen! Aber das wissen die Betreffenden nicht. Man hat ihnen eingeredet, dass „Abtrünnige“ Gott verlassen haben und keine glücklichen Menschen sein können, weil es nicht so sein darf.
Und ich bin in ihren Augen ein „Abtrünniger“, obwohl ich nur meinem christlichen Gewissen gefolgt bin, weil ich das getan habe, was ein gläubiger Mensch einfach tun muss: Dem Wort Gottes gehorchen.
Fühle ich mich verletzt? Bin ich beleidigt? Bin ich verlassen? Ich empfinde weder das Eine noch das Andere, weil ich weiß, dass diese Menschen im Allgemeinen nicht wissen, was sie tun. Denn was wissen sie von mir? Was wissen sie wirklich über mich? Sie haben ja nicht mitbekommen, welchen Weg ich gegangen bin.
Sie schauen weder nach rechts noch nach links. Sie schauen broadcast. Sie wehren sich gegen alles, was sie beunruhigen könnte. Sie wollen ihre kleine religiöse Welt unter allen Umständen erhalten.
Sie ahnen vielleicht nicht einmal, was mir nur dadurch widerfahren ist, weil ich das Wort Gottes einfach auf mich wirken ließ und dadurch unter einen Einfluss geriet, der mir früher eigentlich fremd war. Sie ahnen ja nicht, welche Macht Jesus Christus auf Menschen hat, die sich ihm nahen! Denn sie kennen Jesus im Grunde genommen nicht.
Trotzdem möchte ich hier beschreiben, wie sich Glaube anfühlt, wenn man die Organisation verlassen hat. Und weil ich weiß, dass es viele Leser hier auf BI gibt, die von ihren Gefühlen hin- und hergerissen werden, möchte ich diesen Lesern Mut machen und zeigen, dass es ein tiefes Glaubensleben auch „nach den Zeugen Jehovas“ gibt.
Ich habe im Laufe der Zeit verstanden, dass man mich solange nicht verstehen wird, wie man der Propaganda glaubt und sich mit abergläubischer Furcht davor hütet, mich nach meinen Motiven zu fragen. Diese Angst kann ich verstehen! Sie rührt daher, dass es strikt verboten ist mit „Abtrünnigen“ wie mich zu sprechen. Wer dieses Verbot missachtet, wird ausgeschlossen und geächtet. Auf diese Weise haben viele ehemalige Zeugen Jehovas Angehörige und Freunde verloren. In den meisten Fällen war es die Erpressung durch Angst, die von den Ältesten geübt worden ist. Allein schon die Tatsache der Erpressung wirft ein bezeichnendes Licht auf diese Organisation.
Die stärkste Wandlung
trat ein, als ich beschloss, Jesus Christus das sein zu lassen, was der Apostel Petrus schrieb:
„Lasst Christus, den Herrn, die Mitte eures Lebens sein!“ (1. Pe. 3:15a)
Man kann diesen Text auch so übersetzen: „Und heiligt den Christus als Herrn in euren Herzen!“ Es ist ja bekannt, dass Zeugen Jehovas die Person Jesus nicht in den Mittelpunkt stellen, sondern eher die Organisation. Gott zum Mittelpunkt zu machen ist richtig, aber die Rolle Jesu herunterzuspielen ist dämonisch. Und weil die Organisation im Zentrum steht, ist der Christus vielen Zeugen einfach fremd. Nicht einmal ein Gebet darf an ihn gerichtet werden! (Über die Rolle Jesu in der Wachtturm-Organisation siehe hier und hier) (X) Anzeige Wegklicken)
Hat man schon einmal den Text aus 2. Korinther 4:1-18 langsam, aufmerksam und unter Gebet gelesen? Hat man den Zusammenhang erkannt? Wenn ja, dann ist deutlich geworden, dass das Erkennen Gottes davon abhängig ist, wie man zu Jesus steht:
„Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn. Und weil wir zu ihm gehören, betrachten wir uns als eure Diener. Denn der Gott, der einst aus der Finsternis heraus Licht aufleuchten ließ, hat das Licht auch in unseren Herzen erstrahlen und uns die Herrlichkeit Gottes auf dem Angesicht von Christus erkennen lassen.“ (Vers 5, 6)
Und es ist ja nicht nur das Erkennen Gottes, es ist ja auch die wunderbare Folge der Gemeinschaft mit Jesus, die Paulus hier beschrieb. Wie kann ein Mensch, der ein Nachfolger Jesus sein möchte, also ein Christ, ohne diese Gemeinschaft mit Jesus zu haben, leben und wirken? Wenn Jesus nicht ganz uns gar anerkannt und respektiert wird, wird es kaum möglich sein.
Wie fühlt sich heute unser Glaube an?
Am Anfang stand der Wunsch wie der Hauptmann von Kapernaum zu sein, und diese Unmittelbarkeit des Glaubens zu erleben, die Jesus so gelobt hatte (Luk. 7:1-10). Ich will nicht immer alles auf das Reich Gottes verschieben, ich möchte hier und heute erfahren, wie sich Gottes Wort und seine Liebe jetzt in meinem Leben erfüllen. Ist das unbescheiden? Ich denke nicht. Wie könnte man nach den Worten der Bergpredigt leben, wenn alles nur „theoretisch“ wäre und auf „später“ verschoben wird? Ich bin immer noch davon überzeugt, dass unter dem Schutz und Segen des Himmels das Glück im Leben aus dem unbedingten Glauben entspringt, den der Hauptmann von Kapernaum hatte.
„Wer glaubt, muss glauben, dass Gott ist!“ Dieses „ist“ zieht viele Bedeutungen oder „Namen“ Gottes nach sich: Er ist Gerechtigkeit, er ist Liebe, er ist Wahrheit, er ist Macht und Allmacht, er ist Barmherzigkeit, er ist Weisheit, er ist unerforschlich und er ist noch viel mehr!
Dieses „ist“ bedeutet eben nicht nur die bloße Existenz des Unergründlichen im Unendlichen, es ist auch seine Nähe zum Menschen und seine ständige Aufmerksamkeit für ihn. Er ist Zuflucht, Hilfe, Rat, Zucht, Fürsorge, Barmherzigkeit und Geborgenheit für ihn. Und nur dann, wenn dieses „ist“ die ungezählten Wirkungen des göttlichen Seins nach sich zieht, glaubt man! Nur dann lebt man im Sein Gottes! Und das bedeutet Glauben!
Damit war für uns (für mich und meine Frau) die Richtung bestimmt, in die unsere Reise gehen sollte. Es begann also damit, dass wir uns der Bibel auslieferten. Was heißt das? Es bedeutet, alles, was man vorher gelernt hatte, in Frage zu stellen und neu zu prüfen. Es kam uns darauf an, um den Geist zu bitten, der allein das Herz für das Verständnis des Wortes Gottes empfänglich macht. Dabei sollten alle selbstsüchtigen Wünsche in den Hintergrund treten, denn oft wird unsere Wahrnehmung durch diese Wünsche und Erwartungen getrübt. Die Bibel sollte nicht länger eine Art Steinbruch sein, aus dem man Argumente für Diskussionen herausholt. Nein, wir wollten hören, was der Geist uns zu sagen hatte! Wir wollten wieder eine reine Tafel des Bewusstseins haben, um das Wort wirken zu lassen. Wir baten darum, dass Gott den Brief seiner Liebe auf unsere Herzen schreibt!
Eine überraschenden Entdeckung
Mit dieser (fast) neuen Haltung zum Wort Gottes machten wir erstaunliche „Entdeckungen“. Um ein Beispiel zu geben, möchte ich auf den Brief an die Hebräer hinweisen. Gleich am Anfang wird die überragende Stellung Jesu beschrieben:
„Er steht so hoch über den Engeln, wie der Sohnesname, den er erbte, jeden Engelnsnamen übertrifft. Oder hat Gott je zu einem Engel gesagt: „Du bist mein Sohn. Ich habe dich gezeugt.“? Oder: „Ich werde ihm Vater sein und er wird mir Sohn sein.“? Wenn er den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt er: „Alle Engel Gottes sollen ihm gehorsam dienen.“ … Oder hätte Gott jemals zu einem Engel gesagt: „Setze dich an meine rechte Seite, bis ich deine Feinde zur Fußbank für dich gemacht habe.“? Nein, die Engel sind alle nur Diener.“ (Hebr. 1:4-14)
Unsere Schlussfolgerung musste also sein, dass Gott diese Zusagen keinem Engel machen konnte, weil Jesus kein Engel ist! Jesus hat selbst die Engel erschaffen (Heb. 1:10). Und lange Zeit hatten wir blind geglaubt, dass Jesus ein Engel sei. So hatte man uns „belehrt“! Durch diese falsche Sicht auf Jesus konnte er nicht im eigentliche Sinne unser Herr, unser König und unser Bruder sein! Denn es fehlte ihm ja in diesem Gedanken die Autorität, mit der Gott ihn ausgestattet hatte, damit er für unsere Rettung verantwortlich sein konnte! Und so ging es weiter:
Wir stellten fest, dass wir als Christen Kinder Gottes sind. Wir konnten an den Worten aus Joh. 1:12 nicht vorbeigehen:
„Doch allen, die ihn [Jesus]aufnahmen, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“
Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Aussagen der Bibel zusammen, die uns darin bestätigten. Was sagte Jesus über seine Geschwister? „Dann wies er mit der Hand auf seine Jünger und sagte: „Das hier ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Jeder, der nach dem Willen meines Vaters im Himmel lebt, ist mir Bruder, Schwester und Mutter.“ (ausführlicher siehe: hier und hier) (X) Anzeige Wegklicken)
In der Wachtturm-Organisation hatte man uns nur eine „Freundschaft“ zu Gott erlaubt. Jetzt erlebten wir, wie aus fernen „Freunden Gottes“ nahe Kinder wurden! Wir fühlten uns durch Texte wie Römer 8:14-17, Galater 4:5-7 und Hebräer 2:11 richtig aufgewertet! Unser Vater im Himmel kam uns dadurch viel näher, als es vorher möglich war. Plötzlich sahen wir uns als Mitglieder der göttlichen Hausgemeinschaft:
„Denn durch ihn [Jesus] haben wir beide in einem Geist freien Zugang zum Vater. So seid ihr also keine Fremden mehr, geduldete Ausländer, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und gehört zur Familie Gottes.“ (Eph. 2:18, 19)
Man hatte uns ja nicht nur die Kindschaft Gottes ausgeredet, sondern auch die geistige Wiedergeburt als Christen. Diese Wiedergeburt ist nach der Lehre der Organisation nur den „Königreichserben“ vorbehalten, d. h. jenen Personen, die mit Jesus im Himmel regieren sollten! Wie staunten wir, als wir etwas anderes in der Bibel sahen! Es wurde uns bewusst, dass man kein Christ sein kann, ohne diese neue Geburt erfahren zu haben:
„Denn ihr seid ja von neuem geboren worden. Dazu kam es nicht durch Zeugung eines sterblichen Menschen, sondern durch den Samen des unvergänglichen, lebendigen und bleibenden Wortes Gottes.“ (1. Pet. 1:23)
Eine neue Gewissheit erfüllte uns und die letzten Zweifel lösten sich beim betenden Lesen der Bibel auf. Die Sonne brach durch den Nebel. Und dann stand das, was man unbestimmt-ahnend immer ersehnt hatte, neben einem, an uns angelehnt: Die wahre Heimat. An die Stelle von Ahnungen trat Wissen und an die Stelle des Wissens Einsichten und Gewissheiten! So ist es uns in den letzten Jahren ergangen. Ich kann über dieses Wunder nur staunen und fast bin ich geneigt zu Gott zu sagen: „Blicke hinweg von mir! Denn ich bin nur ein sündiger Mensch.“ Und es geht schon lange nicht mehr um das Wissen an sich; es geht um das, was dann zum Leben wird. Uns geht es um unser Werden unter dem Einfluss des Geistes Gottes. Wir streben danach, „ein Herz aus Fleisch und einen neuen Geist“ zu bekommen. Wir wollen mit unserem Vater im Himmel und mit seinem Sohn eins werden. Nur diesen Weg sehen wir als sinnvoll, wahr und richtig an.
Wir erfuhren eine neue Gewissheit
Früher musste man sich oft sagen: „Ich bin doch in der Wahrheit!“ Immer wenn uns Zweifel plagten, wollten wir uns damit „stärken“ und versichern. Denn wir mussten uns mit Ideen und Meinungen anderer Menschen auseinandersetzen, die Zweifel in uns aufsteigen ließen. Wie haben wir früher Wahrheit definiert? Wahrheit war für uns zuerst die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, das Leben nach einer Doktrin, die sich kaum von anderen unterscheidet. Man „war in der Wahrheit“, aber damit konnten wir auf Dauer nicht zufrieden sein. Denn zu groß waren mitunter die Unterschiede zwischen dem Wort Gottes und dem realen Leben in dieser Gemeinschaft. Wir spürten die große Diskrepanz zwischen der Bergpredigt und dem Religionsbetrieb.
Und nun haben meine Frau und ich eine neue Gewissheit erfahren, weil wir Jesus deutlich sehen, der für uns nicht nur der König, der Herr, sondern auch unser Bruder ist. Jetzt wissen wir, dass man Gott nur dann „sehen“ kann, wenn man Jesus sieht, denn er ist es, der uns mit Gott bekannt und vertraut macht! (Mat. 11:27) Man hatte uns diesen Blick auf Jesus versperrt. Darum konnten wir Gott nicht als unseren wirklichen Vater erkennen. Gott stand für uns irgendwie in der Ferne.
Und wie ist es heute, nachdem sich der Nebel gelichtet hat? Wir erblicken ihn in allen Dingen und jeden Tag fühlen wir seine Nähe, die er uns geschenkt hat: „Glücklich ist der Mensch, du DU erwählst, damit er in deinen Vorhöfen wohnt“! (Ps. 65:4) Hier drückt David eine elementare Tatsache aus, die gerne übersehen wird, weil sie den Religionsbetrieb stört. Um in Gottes Nähe zu kommen benötigt man keinen menschlichen Mittler. Man braucht keinen Türwächter vor dem Vorzimmer Gottes. Man braucht nur Jesus Christus, die einzige „Tür“ für die Schafe.
An die Stelle unserer Christusferne, die wir „Glauben“ nannten, trat nun eine neue Gewissheit. Sie ist Tatsache geworden! Was sagte Jesus über den Willen Gottes?
„Gottes Wille wird dadurch erfüllt, dass ihr dem vertraut, den er gesandt hat!“(Joh. 6:29)
Und jetzt vertrauen wir Jesus. Damit ist unser Glaube die Heimat unserer Seele geworden! Der Weg dorthin war schwierig, aber wir musstest ihn gehen. Er war notwendig, weil er uns zu Einsichten führte, die nur der Himmel geben kann. Und Gott kam uns entgegen; er flößte uns Vertrauen ein.
Andere haben das auch so erfahren und wissen nun, was die echte Verbundenheit mit Jesus bedeuten kann. Sie erkannten Gott auf eine Weise, die ihnen neu war und die mit dem rationalen Verstand wenig zu tun hat. Es ist kaum möglich, das in Worte zu fassen, aber es ist ein tiefes, echtes Gefühl, das viel mit Dankbarkeit zu tun hat. Man meint ein verirrtes Schaf gewesen zu sein, das nun endlich zu seinem Hirten gefunden hat, weil der Hirte uns nicht vergessen hatte. Und fortan möchten wir nur noch dies: Die Nähe Gottes und seines Sohnes, ihren Frieden und ihre Barmherzigkeit.
Ich kann also allen noch aktiven Zeugen Jehovas versichern, dass es uns gut geht, dass wir in unserem persönlichen Glauben zu Hause sind. Was man uns andichten wollte, traf nicht ein; wir haben Gott nicht verlassen und er uns auch nicht. Gott und Jesus Christus haben sich selbst die Treue gehalten.
„Der Glaube ist die Heimat der Seele!“ Das hat Joseph Roth einmal geschrieben. Und wir erleben, wie das in uns zur Wirklichkeit wird. Ich möchte noch einmal auf den Hauptmann von Kapernaum zurückkommen und versuche mir vorzustellen wie er gefühlt haben könnte, als er erlebte, welche Folge sein Glaube an Jesus hatte. Und ich kann mir nur vorstellen, dass er tatsächlich angekommen war, er war zu Hause! Er kann nur in dem Sinne glücklich gewesen sein, wie es Jesus in seinen Reden zum Ausdruck brachte. Und wenn es das war, dann war es das Glücklichsein in der Gottverbundenheit, die durch Jesus allein vermittelt wird! Wenn ich noch einmal über diesen Mann nachdenke, dann kann ich mir nichts anderes vorstellen.
Das Glück in der Gottverbundenheit! Was umfasst das alles! Auch hier erübrigen sich Aufzählungen, aber ein kleines Erlebnis kann zeigen, wie meine Frau und ich es empfinden:
Vor ein paar Jahren waren wir im Herbst in Meran. Wir gingen an der Winterpromenade spazieren, als plötzlich ein starker Regen einsetzte. Alles flüchtete vor den herabstürzenden Wassermassen. Wir standen in der Nähe einer alten Eibe. Und unter der Eibe stand eine kleine Bank. Wir setzten uns schnell – und waren im Trocknen geborgen. Durchnässte Spaziergänger hasteten an uns vorbei, während wir über das Tal der Passer in die grün-dunstige Ferne sahen. Von der Passer stiegen Wolken zerstäubten Wassers in die Höhe und der Regen rauschte nieder. Wir waren zur völligen Untätigkeit verurteilt, denn wir konnten den trockenen Platz nicht verlassen. Und dann dachte ich: „So soll es in unserem Leben sein! Du darfst zuschauen, während Gott seine Wunder wirkt. Du darfst staunen und dich freuen! Da draußen geschieht alles ohne dich. Warum also machst du dir unnötige Sorgen? Du darfst vertrauen! Wie schön ist es, sich bei Gott und einem lieben Menschen geborgen zu fühlen! Und deine Frau geht mit dir.

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