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Bonhoeffer, Milgram und die Gewissenstheologie der WTG 

  • Autorenbild: Bruder
    Bruder
  • 8. Aug. 2025
  • 8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Aug. 2025



Bonhoeffer, Milgram und die Gewissenstheologie der WTG

 

Die Abhandlung 'Dietrich Bonhoeffer gegen den Wachtturm – Bonhoeffer warnte uns: Wie Jehovas Zeugen billige Gnade predigen' legt dar, wie in der verschroben/verdrehten, unbiblisch/nichtchristlichen Gewissenstheologie der WTG das Gewissen des einzelnen Zeugen Jehovas zum obersten menschlichen WTG-Zentralkomitee ausgelagert ("outgesourced") wird. Nachfolgend eine Übersetzung des Videos:

 

Wir untersuchen eine aussagekräftige Theorie des deutschen Theologen Dietrich Bonhoeffer und etwas, das als „billige Gnade“ bezeichnet wird und wenden es direkt auf Jehovas Zeugen an. (Anm.: Zu den bonhoefferschen Begriffen ”billige Gnade” und „teure Gnade” siehe die Abhandlung 'Bonhoeffer: Die teure Gnade'.) Dies könnte erklären, warum sich so viele Mitglieder geistlich ausgehungert, emotional manipuliert und ständig unzureichend fühlen. Dabei geht es nicht nur um Theologie – es geht um psychologische Realität, menschliches Verhalten und die gefährliche Mischung aus Religion und Kontrolle. Denn wovor Bonhoeffer vor Jahrzehnten warnte, ist in einer der autoritärsten Religionen der Welt noch immer lebendig. Egal, ob du dich derzeit in einem innerlichen Aufwachprozess befindest oder schon seit Jahren draußen bist – was wir heute untersuchen, könnte endlich den Druck erklären, den du schon immer gespürt, aber nicht benennen konntest.

 

Dietrich Bonhoeffer war ein deutscher Pastor, Theologe und Nazi-Gegner, der 1945 hingerichtet wurde. Er ist vor allem für sein Buch „Nachfolge“ bekannt, in dem er das Konzept der „billigen Gnade“ im Gegensatz zur „teuren Gnade“ einführte. Laut Bonhoeffer ist „billige Gnade” eine Gnade ohne Jüngerschaft. Sie ist Vergebung ohne Reue. Sie ist Trost ohne Wandlung. Sie geschieht, wenn Religion zur Performance wird, wenn sie vom Menschen nichts außer Konformität verlangt. Im Gegensatz dazu ist „teure Gnade” die Art von Gnade, die einen verändert. Sie verlangt etwas; sie lädt ein zum inneren Tod, zum Tod des Egos, ...; sie reglementiert nicht nur, sondern bewirkt eine Umwandlung.

 

Bonhoeffer brachte nicht nur theologische Argumente vor. Er reagierte auf das, was er in der deutschen Staatskirche sah: Blinder Gehorsam, hohle Rituale und den Unwillen, dem Bösen zu widerstehen. Das ist soweit bekannt, doch jetzt werden wir zeigen, wie die gleiche Idee der „billigen Gnade” im Mittelpunkt der Praxis der Zeugen Jehovas steht.

 

Jehovas Zeugen lehren in keiner Weise die Erlösung durch Gnade – sie lehren Leistung. Der Wert eines Menschen wird in Stunden, in Versammlungsbesuchen, in Gehorsam und im Stillhalten gemessen. Es wird gelehrt, dass Jehova einen liebt, wenn man Predigtdienst verrichtet, den Ältesten gehorcht und die Lehre nie in Frage stellt. Jeder Akt der Hingabe ist rein transaktional. Selbst die Errettung in Armageddon ist nicht garantiert; die Anerkennung steht noch aus, basierend auf deinem Dienstbericht. Und doch herrscht in diesem System eine seltsame Art von Gnade – nicht Gottes Gnade, sondern die Gnade der Organisation, die Art von Gnade, die sagt, dass alles in Ordnung ist, solange du dich an die Regeln hältst. Du wirst akzeptiert, dir wird vergeben, du wirst willkommen geheißen, solange du ihrer Auslegung der Heiligen Schrift folgst, egal wie oft sie sich ändert. Das ist Bonhoeffers „billige Gnade”, die das innere Leben nicht verändert, sondern nur das äußere regelt. Es ist Gnade mit einem Strichcode oder einer Treuekarte, und sobald du aufhörst, sie zu scannen, bist du draußen.

 

Du wirst als Kind getauft, oft bevor du überhaupt begreifst, was Zustimmung oder moralische Entscheidungsfreiheit bedeuten. Du weihst dein Leben Jehova, ohne zu wissen, dass dies bedeutet, dich lebenslang der Überwachung durch örtliche Älteste und durch ein fernes Leitungsgremium auszusetzen, dem du nie begegnen wirst. Von diesem Zeitpunkt an wird deine geistige Gesundheit an deinem äußeren Verhalten gemessen: An deiner Versammlungsteilnahme, deiner Kleidung, deiner Unterwerfung. Fragen werden nicht gern gesehen. Zweifel werden lächerlich gemacht; man muss sich nicht mit seinem Glauben auseinandersetzen. Du erhältst einen vorgefertigten Antwortbogen und wirst aufgefordert, einzelne Zeilen farbig zu unterstreichen.

 

Sogar Vergebung wird zu einer Performance. Jehova vergibt dir, so heißt es, aber erst, nachdem du deine Sünden auf die „richtige Weise” den „richtigen” Männern bekannt hast und das „richtige Maß an Reue” zeigst: Nicht zu wenig, nicht zu viel, gerade genug, um Gehorsam zu signalisieren.

 

Der Gemeinschaftsentzug folgt dem gleichen Muster. In seiner durch ihn verhängten Verbannung und Isolation ist er keine „liebevolle Korrektur”, und wenn du darum bettelst, zurückkommen zu dürfen, wenn du deine Vorgaben erfüllst, dann – und nur dann – erhältst du möglicherweise die Gnade der Organisation, aber nicht vorher.

 

Kommen wir nun zurück zu Bonhoeffer. Gnade ist chaotisch; sie ist kompliziert. Sie bedeutet, in Ungewissheit zu leben, mit dem eigenen Gewissen zu ringen und für die Wahrheit einzustehen, selbst wenn es einen etwas kostet.

 

Bonhoeffer glaubte, dass es bei der Nachfolge Jesu nicht darum geht, sich einer Liste von Regeln zu unterwerfen. Es geht um eine Transformation von innen heraus. Das erfordert moralischen Mut und die Bereitschaft zu leiden, ja – aber für die Wahrheit, nicht für ein Regelbuch. Es erfordert Widerstand gegen das Böse – nicht, sich hinter geistlicher Sprache davor zu verstecken. Jehovas Zeugen wird nie beigebracht, nach dieser Art von Gnade zu streben. Ihnen wird beigebracht, sie zu vermeiden, weil sie für die Institution gefährlich ist. Teure Gnade bedeutet freie Menschen, und freie Menschen gehorchen nicht blind.

 

Lasst uns nun einen Gang höher schalten und über Psychologie sprechen. Wenn man in einem System aufwächst, in dem Liebe an Bedingungen geknüpft ist, Gnade verdient werden muss und der Wert als Mensch ausschließlich auf Leistung beruht, entwickelt man chronische Angstzustände. Man fragt sich ständig: „Habe ich genug getan? Ist Jehova zufrieden? Werde ich Armageddon überleben?“

 

Man entwickelt auch etwas, das man „erlernte geistliche Hilflosigkeit” nennt. Man lernt, den eigenen Gedanken nicht zu trauen, den eigenen Instinkten nicht zu folgen, nicht auf den eigenen moralischen Kompass zu hören. Tatsächlich wird Jehovas Zeugen eingeredet, „unabhängiges Denken” sei „gefährlich” – ein Dogma, das in mehreren Wachtturm-Artikeln erschien, einschließlich der Wachtturm-Ausgabe vom April 1983 Seite 22. Anstatt also ein gesundes, autonomes Gewissen zu entwickeln, LAGERN JEHOVAS ZEUGEN IHREN MORALISCHEN KOMPASS AN DIE LEITENDE KÖRPERSCHAFT AUS. Sie lernen, auf deren Führung zu warten, selbst bei sehr persönlichen Angelegenheiten.

 

Hier wird es psychologisch gefährlich. Es kommt eine bedeutende Studie ins Spiel. 1961 führte der Psychologe Stanley Milgram an der Yale Universität ein bahnbrechendes Experiment zur Erforschung des Gehorsams gegenüber Autoritäten durch. Er wollte wissen, wie weit normale Menschen gehen, um anderen Menschen Schaden zuzufügen, nur weil eine Autoritätsperson es ihnen befahl. Die Teilnehmer wurden angewiesen, einer anderen Person immer stärkere Elektroschocks zu verabreichen. Gab jene eine falsche Antwort, wurde sie nicht wirklich geschockt – es handelte sich um einen Schauspieler, aber das wussten die Teilnehmer nicht. Milgrams Ergebnisse waren erschreckend: 65 bis 75 % der Teilnehmer gingen bis zur maximalen Spannung von 450 Volt, selbst wenn die Person auf der anderen Seite vor Schmerzen schrie, sie anflehte aufzuhören oder verstummte – warum? Weil der Mann im weißen Laborkittel ihnen sagte „Das Experiment erfordert, dass Sie fortfahren“ (Milgram 1974, „Gehorsam gegenüber Autoritäten – eine experimentelle Sicht“, Harper und Row).

 

Nun wenden wir das auf die Zusammenkünfte im Königreichssaal an. Jehovas Zeugen werden darin geschult, den Anweisungen der Ältesten und der leitenden Körperschaft bedingungslos zu folgen. Man sagt ihnen, Loyalität sei gleichbedeutend mit Rechtschaffenheit; Gehorsam rette Leben; Widerspruch sei Rebellion. Wenn dir also gesagt wird, du sollst dich von deinem eigenen Kind fernhalten, eine Bluttransfusion ablehnen oder jemanden den Ältesten statt der Polizei melden, gehorchst du, selbst wenn es dir das Herz bricht. Das liegt nicht daran, dass du böse bist; es liegt daran, dass dir beigebracht wurde, dein eigenes Urteil zugunsten der Menschen in der Wachtturmgesellschaft zu ignorieren.

 

Beispiel eins: Einer Mutter wird von den Ältesten gesagt, sie solle ihrer Tochter, die die Wahrheit verlassen hat, um jeden Preis aus dem Weg gehen, selbst wenn diese weinend anruft, selbst wenn sie in einer Krise steckt. Die Mutter ist hin- und hergerissen, aber sie gehorcht – nicht weil sie es will, sondern weil Jehovas Anordnung erfordert, dass sie so handelt.

 

Beispiel zwei: Ein junger Bruder findet heraus, dass sein Freund Zweifel an der Organisation hat. Er versucht nicht, zu helfen, er stellt keine Fragen – er geht direkt zu den Ältesten, weil er dazu konditioniert wurde. In seinen Augen ist er „liebevoll”. Aber was hier wirklich passiert, ist der Milgram-Effekt im religiösen Gewand, und er passiert jeden einzelnen Tag, an dem Menschen der Autorität der Wachtturmgesellschaft gehorchen, selbst wenn dies Familien auseinanderreißt, Missbrauchsopfer zum Schweigen bringt oder die psychische Gesundheit schädigt, weil sie glauben, dass die Verantwortlichen im Namen Gottes sprechen.

 

Bonhoeffer erlebte Milgrams Studie nicht mehr, doch seine Theologie sagte sie voraus. Er warnte uns, dass Menschen, die religiösen Strukturen – selbst wohlmeinenden – blind gehorchen, ihre Fähigkeit verlieren, Gut von Böse zu unterscheiden. Milgram bestätigte dies lediglich mit Spannungsmessern.

 

Älteste sind keine spirituellen Mentoren; sie sind Compliance-Beauftragte. Sie fungieren als Vermittler zwischen dir und Gott, behaupten aber, keine Geistlichen zu sein. Sie entscheiden, ob deine Reue echt ist, ob du Anspruch auf ein Vorrecht hast, ob du stark genug bist, als Pionier zu dienen oder um wieder in die Versammlung einzutreten. In Bonhoeffers Welt ist so etwas undenkbar. Gnade kommt von Gott, nicht von einem Komitee örtlicher Männer, die aus einem Handbuch ablesen. Bei Jehovas Zeugen hingegen wird Gnade geregelt, gemessen, im Auge behalten und genehmigt. Man sagt dir, Jehova sei „liebevoll”, aber seine Vergebung wird von einem Rechtskomitee aus drei Männern und einem [nur Ältesten zugänglichen] Buch, das du nicht lesen darfst, verschlossen gehalten. Die Versammlung wird dir als „Familie”, als „Bruderschaft” verkauft, aber sobald du aus der Reihe tanzt, verschwindet die Liebe über Nacht.

 

Bonhoeffer glaubte, wahre Gemeinschaft erwächst aus gemeinsamer Hingabe an die Wahrheit, nicht aus erzwungener Konformität. Bei Jehovas Zeugen jedoch ist Einheit nur ein Code für Gehorsam. Alle müssen zur gleichen Zeit mit denselben Worten das Gleiche glauben. Jede Abweichung wird bestraft. Dir wird beigebracht, dass du dich von deinen Lieben fernhalten musst, wenn sie „die Wahrheit verlassen” – nicht, weil du es möchtest, sondern weil „Jehova es von dir erwartet”. Das hat nichts mit „Familie” zu tun, sondern ist konditionale Akzeptanz, und das tut so weh.

 

Wohin führt uns das? Es eröffnet uns die Möglichkeit, das zurückzufordern, was uns nie gegeben wurde: Teure Gnade – die Art von Gnade, die keine Unterwerfung unter Menschen erfordert, sondern Ehrlichkeit mit uns selbst; Gnade, die Fehler, Wachstum, die Komplexität und die Unordnung des Menschseins zulässt. Du darfst dich entscheiden, im Einklang mit deinen Werten zu leben. Du darfst schwierige Fragen stellen. Du darfst dich von geistlicher Erpressung abwenden. Du musst dir deinen Wert als Mensch nicht verdienen – sie [die WTG] hatte niemals das Recht, ihn zu geben oder zu nehmen. Bonhoeffer sagte: „Wenn Christus einen Menschen ruft, heißt er ihn: Komm und stirb“ – aber nicht für eine Organisation, für das Ego, für die Angst und für den Teil von dir, der lieber akzeptiert werden möchte als real zu sein. Jehovas Zeugen verkaufen Opfer ohne Substanz. Sie verlangen Gehorsam ohne Veränderung. Billige Gnade ist die Währung der Sekten, aber teure Gnade – damit fängt man endlich an zu leben.

 

(Ende der Übersetzung)

 

Fazit:

 

Die von der WTG verlangten Persönlichkeitsveränderungen des Einzelnen zielen einzig auf Erlangung von Compliance (Regeltreue, Richtlinieneinhaltung) mit ihrer Konzernideologie und auf totale Unterwerfung unter ihr menschliches Konzernregularium ab, siehe das WTG-Konzept vom "Anziehen der neuen Persönlichkeit". Das ist nicht die von Bonhoeffer angesprochene Veränderung im Sinne einer Hinwendung zu Jesus Christus und Christusnachfolge im Sinne von Hebräer 12:1 und 2:

„Darum also wollen auch wir, da wir eine so grosse Wolke von Zeugen um uns haben, jede hemmende Last und die uns so leicht umringende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen in dem Wettkampf, der vor uns liegt, indem wir hinblicken auf den Anfänger und Vollender des Glaubens, Jesus, der, um die vor ihm liegende Freude zu erlangen, das Kreuz erduldete, die Schande geringachtete und sich dann zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.“ – Laut ZB

 

 
 
 

22 Kommentare


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M.N.
13. Aug. 2025

Zum "Begriff "billige Gnade":


"Billig" bedeutet in diesem Kontext nicht "einfach zu erwerben", sondern "wertlos", denn einfach ist es nicht gerade, die "Gnade" bzw. Anerkennung der "Organisation Jehovas" zu bekommen: Du musst dich strecken und recken, dich "anstrengen", dich "einsetzen" und "verausgaben" bis zum geht nicht mehr, man muss Leistung und "Opfer bringen", "vorbildlich" sein, der Org sein gesamtes Leben in ihren nimmersatten Rachen schmeißen - oh ja: Die billige alias wertlose Gnade der WTG gibt es wahrhaft nicht umsonst. Eine wertlose Mogelpackung, ein Stück Schund, für das man auch noch teuer bezahlen muss. Billiger Mist, leere Versprechungen, Falschgeld gegen Hochleistung - wie grotesk!


Im Gegensatz hierzu steht die "teure" alias unermesslich wertvolle Gnade, die von Jesus Christus kommt. Auch…


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pit
pit
17. Aug. 2025
Antwort an

Wenn A.H. dieselbe Strafe trifft, wie einen "ungläubigen" "Weltmenschen", kann ich nicht mehr von Gerechtigkeit sprechen.

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M.N.
11. Aug. 2025

Ihr Lieben,


betreffs dieses Themas ist es hilfreich, sich die WTG-konzernideologische Bedeutung des Begriffs "Gewissen" in den Sinn zu rufen; ich zitiere aus dem Glossar, Eintrag "Ein gutes Gewissen haben", Untereintrag "Die unbiblisch/unchristliche, eigenzweckdienliche Gewissenstheologie der WTG":


Aufgrund der Selbstgleichsetzung der WTG mit Gott, der Gleichsetzung ihrer eigenen Organisationsdirektiven mit göttlichen Geboten und ihrer Instrumentalisierung biblischer Aussagen zwecks Forcierens ihrer eigenen Organisationsinteressen darf und wird gemäß WTG-Ideologie nur der "ein gutes Gewissen haben", der sämtlichen WTG-Direktiven absolut "Gehorsam" ist und sich im Abarbeiten ihrer Arbeitsvorschriften voll einsetzt, allem voran im von ihr eigenmächtig zu christlich/göttlichem Gebot erhobenen "Haus-zu-Haus"-"Predigtdienst". "Ein gutes Gewissen" hat demgemäß nur der "Zeuge Jehovas", der …


□ "Eifrig" und "Fleißig" "Predigt";

□ immer "Mehr" "Predigt";

□ keine…


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Es kann fast ein ganzes Leben vergehen bei den Zeugen Jehovas, bis man langsam realisiert, wie manipulativ die JW-Organisation ist. Bis dahin wurde einem antrainiert, Gefühle und Verstand auszuschalten und einfach allen Anweisungen zu gehorchen. Deshalb wundert es dann nicht, wenn Jehovas Zeugen durchaus in der Lage sind, hartherzig und geradezu unmenschlich zu reagieren -- auf Anordnung. Sie können das.

Die sektenähnliche JW-Organisation ist gemein gefährlich: diese Tatsache zu erkennen, tut zunächst ganz schön weh!


https://www.christusbekennen.de/zeugen-jehovas-gefaehrlich-34

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Antwort an

Wie bekommt man das ewige Leben? Etwa durch die JW-Organisation?

Sicher nicht, sondern ...


https://www.youtube.com/watch?v=vitm8Wsd44M

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Schilo
10. Aug. 2025

Die "billige Gnade" der Zeugen Jehovas -Ein Geschäft mit falscher Sicherheit


Die ZJ- Führungsebene verkauft keine echte Gnade. Sie verkauft Zugehörigkeit zur Organisation als Gnade. Das heißt: Wenn du dich an ihre Regeln hältst, Mitglied bist und die Führung anerkennst, bist du "gerettet". Das ist keine Gnade - das ist Abhängigkeit und Kontrollverlust über dein eigenes Glaubensleben.


Du gibst deine persönliche Freiheit, dein Gewissen und deine eigene Beziehung zu Gott auf, um dich einem System zu unterwerfen, das für dich entscheidet, was Glauben bedeutet. Du wirst abhängig von Menschen, nicht von Gott. Das ist der wahre Preis dieser billigen Gnade: Abgabe deine Selbstbestimmung statt persönlicher Reife.


Im Gegensatz dazu steht die teure Gnade, die Jesus lehrt - eine Sicht, di…


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lila.lucky
lila.lucky
12. Aug. 2025
Antwort an

Danke Christusbekenner. 64 Verse. Eigentlich sind es 65! Ein Vers in 1. Tim 1,2 wurde nicht mitgezählt. Vielleicht gibts noch weitere?

Ich habe mir alle Verse durchgelesen. Wie Paulus an Philemon schreibt (so viel Text ist es nicht), schwirrten meine Gedanken ab zu dem Inhalt, die Paulus an Timotheus schrieb, und zwar so, Zitat:


  1. Timotheus 1

1 Paulus, Apostel Christi Jesu nach dem Befehl Gottes, unseres Heilands, und Christi Jesu, der unsere Hoffnung ist, 2 an Timotheus, mein rechtes Kind im Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und unserm Herrn Christus Jesus!


Gegen falsche Gesetzeslehrer

3 Wie habe ich dich ermahnt, in Ephesus zu bleiben, als ich nach Makedonien zog, damit du einigen gebietest, dass sie nicht anders lehren, 4 auch nicht achthaben auf…


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lila.lucky
lila.lucky
10. Aug. 2025

Keiner schreibt was, alle im Urlaub?

Da starten wir mal mit etwas Spaß!

https://youtu.be/7NzCOrhYqZU


Klingelputzen als ZJ. Da musste ich auch manchmal wegrennen, weil der Wohnungsinhaber ausgeflippt ist...

Passt auf! In einem hohen Haus. Wir drin, sind irgendwie hineingekommen... Ich hatte ja meine Aufzeichnungen! Plötzlich war der Name an der Tür weg! Und ich könnte schwören, der Schuhschrank im Treppenhaus stand wo anders... an diesem Schuhschrank erkannte ich eine Veränderung! Der Typ (ein ZJ Hasser) ist innerhalb im Haus in eine andere Wohnung umgezogen, ohne Namensschild. Es war eine junge Schwester mit mir. Ich sagte, ich klingel jetzt, und wenn der es ist... dann sage ich nix und wir rennen einfach los die Treppen runter und weg. Und so war…


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lila.lucky
lila.lucky
14. Aug. 2025
Antwort an

Zu Tiere:

Oh wie wild! Wie stark man 1 PS einbremsen muss...

https://youtube.com/shorts/p0k26yFTBOE


🥰🥰🥰

https://youtube.com/shorts/tjI4WLludFY

Hund, Katze, Maus, Chinchilla, lieben allesamt. Jedes Tier auf seine eigene Art. Für mich ist das heilig.


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