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Anweisungen an Älteste verschickt! - Sonderschulung zur neuen „Blutdoktrin“

  • Autorenbild: Bruder
    Bruder
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit


In den letzten Monaten mussten sich die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft bereits an zahlreiche Veränderungen und Anpassungen gewöhnen, was bei vielen Verunsicherung ausgelöst haben kann. Und nun hat die Führung der Zeugen Jehovas wohl die Überarbeitung ihres bisherigen Dogmas zur Bluttransfusion bekannt gegeben, wie sicherlich viele von uns schon gehört haben.

 

Diese bedeutsamste Änderung oder "Anpassung" in der jüngeren Geschichte der Zeugen Jehovas betrifft das Entnehmen, Lagern und später Wiedereinführen des eigenen Blutes. Diese medizinische Praxis wurde nach bisheriger Lehre strikt abgelehnt, wird nun jedoch von der Wachtturmgesellschaft als eine persönliche Gewissensentscheidung angesehen und erlaubt.

 

Doch diese Ankündigung ist nur die Spitze des Eisbergs. Aufgrund dieser Anpassung musste die leitende Körperschaft für die mehr als 120 000 Versammlungen weltweit diskret eine umfassende Schulungslogistik initiieren. Anweisungen wurden an die Ältesten verschickt, um Schulungen anzukündigen und sie aufzufordern, solche zu organisieren. Mit sogenannten Demonstrationen, das heißt Rollenspielen aus dem Alltag, sollen Jehovas Zeugen darauf vorbereitet werden, dieses „neue Licht“ argumentativ zu verteidigen.

 

Das gesamte Szenario zeigt uns, dass diese „Anpassung“ für die Wachtturmorganisation mehr bedeutete — als Gerrit Lösch bei seiner Klarstellung andeuten wollte — ein heißes Eisen. Und schließlich muss auch das medizinische Dokument, das Millionen von Gläubigen seit Jahren bei sich führen, angepasst werden, da es schlagartig seine Gültigkeit verloren hat.

 

Wir befassen uns nicht mit dem neuen Glaubenssatz an sich — dies wurde bereits in der Vergangenheit ausführlich behandelt — darum geht es heute nicht. Heute beschäftigen wir uns mit der praktischen Umsetzung. Welche Argumente müssen Jehovas Zeugen nun verinnerlichen? Wie wird das neue medizinische Dokument aussehen und inwiefern ist diese interne Handhabung möglicherweise bedenklicher als die doktrinäre Änderung selbst? 

 

Jede größere Lehr und organisatorische Änderung folgt immer demselben operativen Muster. Zuerst kommt die Ankündigung auf JW-Broadcasting - sorgfältig und streng nach Drehbuch gefilmt. Das ist der Teil den die Zeugen Jehovas sehen.  Aber die genauen Anweisungen erfolgen über einen völlig anderen Kanal - Briefe an die Ältesten die von Natur aus vertraulich sind

 

Diese werden dann in speziellen Zusammenkünften - nur für Älteste laut und deutlich vorgelesen und besprochen – jedoch nie in gedruckter Form an einfache Mitglieder verteilt. Häufig erhalten die Ältesten Anweisungen und Informationen - die weit über das hinausgehen, - was die öffentlich gesagt wird.

 

Die „leitende Körperschaft“ leget Zeitpläne fest - beschreibt Verfahren und schreibt genau vor, wie die örtlichen Ältesten die „Anpassungen“ umzusetzen haben oder den  Übergang vor Ort organisieren sollen.

 

23 Kommentare


lila.lucky
lila.lucky
vor einem Tag

Rechtschreibreform?

https://m.youtube.com/shorts/0v6JkicIYiU


Diesen Vorstoß gab es schon einmal vor 10 Jahren, wurde nicht umgesetzt. https://www.flurfunk-dresden.de/2016/08/03/aus-seit-und-seid-wird-seidt-mdr-aktuell-sitzt-fake-meldung-auf/


Ich habe noch nix gehört, dass ab 1. August 2026 Neues gelten soll. Ich halte Euch auf dem laufenden.

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Training, Training, Training. Das kennt und weiß man von den Zeugen Jehovas. Aber Gottesdienste?


Als ich noch bei den Zeugen Jehovas war, wurde ich als Ältester gebeten, bei einem Krankenhaus-Verbindungskomitee mitzuwirken. Ich habe schnell dankend abgewunken.

Schon damals (!) erschien mir das ganze Blutkonstrukt von Jehovas Zeugen mit seinen Ausnahmen/Zugeständnissen und Widersprüchen zu verworren, als das ich es gegenüber Mitzeugen und Ärzteschaften hätte glaubhaft verteidigen wollen.


Ich kann mir gut vorstellen, dass so manch ein Ältester, der bisher in einem KVK mitwirkte, nun seine Dienste aufkündigen wird.

Es ist einfach nicht wirklich einsichtig und (nicht nur Ärzten) schwer vermittelbar, inwiefern Apg. 15:28, 29 zwar Eigenbluttransfusionen nun erlaubt gemäß der LK, aber Fremdbluttransfusionen weiterhin verbietet -- wo es doch darin nur…

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Ein kleiner Ausschnitt meiner PV


Was ich annehme:

bei Bedarf eine ( ANH ) akute normovolämische Hämodilution (Verfahren zu

     Blutverdünnung und Rücktransfusion bei welchem der Blutentnahmebeutel mit

     dem Gefäßsystem des Patienten in Verbindung bleibt)

das Blut wird mit Heparin an der Gerinnung gehemmt, Blutentnahme max. 1L


Dieses Verfahren gilt nur für OPs mit einer Maximaldauer von 6Std.


Ich habe damit Erfahrung:

  • Genikbruch med. Dens- Axis-Fraktur

  • Herz-OP ( 2 Klappen, Aortabogen und Loch in der Scheidewand )


LG. Josef


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lila.lucky
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vor einer Stunde
Antwort an

Ich weiß nicht ob ich es schon nannte oder nur tippen wollte? Ich hatte mal etwas geschrieben zur Zivilverteidigung. Horst erhob Einspruch. Liest Du mit @Horst der alte ? Ich habe gefragt und mich erkundigt bei einem ehemaligen Offizier, hat eine Weile gedauert. Also Du hast Recht. Eine nasse Decke schützt nicht vor Kernwaffenstrahlung. Aber eine nasse Decke hilft trotzdem! Gegen die aufgewirbelten Staubpartikel die strahlen können, diese zu binden. Die bleiben an der nassen Decke vor dem Fenster aufgehängt besser hängen. Ich wusste nur noch nasse Decke. Nur nicht mehr warum. Hab ich verwechselt mit Strahlung. Nein, wegen der Partikel. Du hattest Recht.

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lila.lucky
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vor 3 Tagen

Also entgegen meines lieben M.N. (den ich schwer schätze) sehe ich es bissl anders! Schrieb ich schon.

Die Blutdoktrin WURDE aufgeweicht, nicht wegen Eigenblut, so ein Schmarrn, Eigenblut und Fremdblut zu trennen... Bluttransfusionen waren deshalb untersagt, weil Blut abgezapft wurde, die Leitung abgestöpselt! Die Menge an Plörre ins Kühlhaus ging, dort 40 Tage gelagert wurde, dann zurückgekehrt und jetzt erwärmt wie ich mir sagen ließ auf 37°C, wieder angestöpselt, und jetzt mir wieder hineinplättchern lassen...


Das war der Grund der Aufregung! Dieses Blut war vom Kreislauf entfernt! Es war auch kein erweiterter Kreislauf! Es war aus dem Körper heraus und abgestöpselt. Wie heißt das in medizinisch? Keine Ahnung. Ihr wisst schon was ich meine. Das erweiterte Blutgefäß der Kunststoffleitung in…

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M.N.
vor einer Stunde
Antwort an

Welche komischen ZJ ich kenne? Na zuallererst einmal mich selbst (jahrelang im sog. "Vollzeitdienst", viele "Heimbibelstudien" inkl. des Themas "Bluttransfusionen" durchgeführt, welches ich ergo in- und auswendig kenne; viele Diskussionen mit Kritikern und "Gegnern", vor denen ich die WTG-Blutdoktrin hochgehalten und verteidigt habe); sodann viele komische ZJ quer durch die halbe Welt, mit denen ich im Rahmen meiner Dienste für die Org zu tun hatte; da kommen schon eine Menge zusammen. Deshalb wendet sich für mich Deine Frage gegen Dich selbst: Was kennst DU denn nur für komische ZJ? Wurde dieses Thema hinter der Mauer aus einer völlig anderen Perspektive auf einer völlig anderen argumentativen Grundlage betrachtet? Das kann natürlich sein. Mir ist bekannt, dass vieles in Verbotsländern anders -…


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lila.lucky
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vor 3 Tagen

Ich sehe da ein viel massiveres Problem! Wie will man eine individuelle Gewissensentscheidung mit Org Ältesten eines KVK rechtlich einwandfrei durchsetzen? Eh, ich bekomme voll einen Lachkrampf, wenn ich wieder den Schnelltippser lese!

Er habe damals schon Eigenblut mit Gültigkeit bis heute ausdrücklich zugelassen... 😄😁😆😂😂😂

Wie denn? Es war verboten Jonny!!! Wie kann er etwas zulassen, was einen Ausschluss gebracht hätte? Das geht nicht! Man o man...


In meiner Versammlung wurden die Blutdokumente vom Siegelverantwortlichen Bruder abgestempelt!!! Mit Stempel!


Das heißt ja, er hat da unter dem Blutdokument eigenverantwortlich etwas drunter gekraxxelt! Entweder vor dem Stempel! Dann hätten aber die Ältesten gemoosert! Oder nach dem Stempel (was ich vermute), was aber nach Cäsars Recht eine glasklare Urkundenfälschung darstellt!!! Man darf…



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lila.lucky
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vor einem Tag
Antwort an

Ich kannte in meiner Versammlung 2 Kinder von 2 ZJ Familien der Generstion Z, die mit 16 oder 17 nicht mehr in die Zusammenkunft mitgekommen sind und sich auch nicht taufen lassen haben. Ein Vater DAG wurde später dann auch Ältester, er hat bei uns die Ferngebiete betreut und Kontake mit dortigen Versammlung(en) gehalten. Es mussten ja die Gebiete hin und her geschickt werden, wo ggf. Interesse da war usw. Das war vor DSGVO, wo man noch Aufzeichnungen und Notizen austauschen konnte. Durch den Fleiß und Engagement im Predigtdienst¹ war der DAG in Orgsprech natürlich vorbildlich und wertvoll.

Da die Kinder ungetauft blieben, normale Situation ohne Ächtung. Ich weiß aber nicht wie es dann weiterging... Kontakt war keiner da infolge…


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