Anweisungen an Älteste verschickt! - Sonderschulung zur neuen „Blutdoktrin“
- Bruder
- vor 3 Tagen
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LiINK zm Vdeo: https://youtu.be/gJffRH9OiWk
In den letzten Monaten mussten sich die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft bereits an zahlreiche Veränderungen und Anpassungen gewöhnen, was bei vielen Verunsicherung ausgelöst haben kann. Und nun hat die Führung der Zeugen Jehovas wohl die Überarbeitung ihres bisherigen Dogmas zur Bluttransfusion bekannt gegeben, wie sicherlich viele von uns schon gehört haben.
Diese bedeutsamste Änderung oder "Anpassung" in der jüngeren Geschichte der Zeugen Jehovas betrifft das Entnehmen, Lagern und später Wiedereinführen des eigenen Blutes. Diese medizinische Praxis wurde nach bisheriger Lehre strikt abgelehnt, wird nun jedoch von der Wachtturmgesellschaft als eine persönliche Gewissensentscheidung angesehen und erlaubt.
Doch diese Ankündigung ist nur die Spitze des Eisbergs. Aufgrund dieser Anpassung musste die leitende Körperschaft für die mehr als 120 000 Versammlungen weltweit diskret eine umfassende Schulungslogistik initiieren. Anweisungen wurden an die Ältesten verschickt, um Schulungen anzukündigen und sie aufzufordern, solche zu organisieren. Mit sogenannten Demonstrationen, das heißt Rollenspielen aus dem Alltag, sollen Jehovas Zeugen darauf vorbereitet werden, dieses „neue Licht“ argumentativ zu verteidigen.
Das gesamte Szenario zeigt uns, dass diese „Anpassung“ für die Wachtturmorganisation mehr bedeutete — als Gerrit Lösch bei seiner Klarstellung andeuten wollte — ein heißes Eisen. Und schließlich muss auch das medizinische Dokument, das Millionen von Gläubigen seit Jahren bei sich führen, angepasst werden, da es schlagartig seine Gültigkeit verloren hat.
Wir befassen uns nicht mit dem neuen Glaubenssatz an sich — dies wurde bereits in der Vergangenheit ausführlich behandelt — darum geht es heute nicht. Heute beschäftigen wir uns mit der praktischen Umsetzung. Welche Argumente müssen Jehovas Zeugen nun verinnerlichen? Wie wird das neue medizinische Dokument aussehen und inwiefern ist diese interne Handhabung möglicherweise bedenklicher als die doktrinäre Änderung selbst?
Jede größere Lehr und organisatorische Änderung folgt immer demselben operativen Muster. Zuerst kommt die Ankündigung auf JW-Broadcasting - sorgfältig und streng nach Drehbuch gefilmt. Das ist der Teil den die Zeugen Jehovas sehen. Aber die genauen Anweisungen erfolgen über einen völlig anderen Kanal - Briefe an die Ältesten die von Natur aus vertraulich sind
Diese werden dann in speziellen Zusammenkünften - nur für Älteste laut und deutlich vorgelesen und besprochen – jedoch nie in gedruckter Form an einfache Mitglieder verteilt. Häufig erhalten die Ältesten Anweisungen und Informationen - die weit über das hinausgehen, - was die öffentlich gesagt wird.
Die „leitende Körperschaft“ leget Zeitpläne fest - beschreibt Verfahren und schreibt genau vor, wie die örtlichen Ältesten die „Anpassungen“ umzusetzen haben oder den Übergang vor Ort organisieren sollen.
