Warum erwartet die leitende Körperschaft vermehrt "volles Vertrauen" ?

LINK zum Video:
Immer deutlicher versucht die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas Vertrauen und Gehorsam einzufordern. So oder so ähnlich klingt es, wenn man sich die Broadcastsendungen und Tagestextbesprechungen auf JWOrg anhört. Vertrauen und Gehorsam scheinen für einen Zeugen Jehovas immer überlebensnotwendiger zu werden, und Kritik wird als Versuch Satans gesehen, das Vertrauen in Jehovas Organisation zu zerstören.
Stellen keine Fragen - vertraue denen, die Jehova gebraucht und gehorche dem Sklaven, selbst in kleinen Dingen - sofern dabei kein biblisches Gesetz missachtet wird. Man weiß nie wie Jehova sein Volk lenkt und ob er einen bestimmten Grund solche Anweisungen zu geben. Und selbst wenn nicht alles verstehen würden wir für unsere Loyalität belohnt. Wir haben uns verpflichtet schon jetzt und in Zukunft seinen Anweisungen zu gehorchen. Und dann die bevorstehende große Drangsal. Unser Überleben wird davon abhängen wenn wir der leitenden Körperschaft in den schwierigen Tagen die vor uns liegen folgen und Vertrauen.
Ich denke, diese beispielhaft zusammengefassten Videoausschnitte verdeutlichen, dass sich die Organisation in einer Krise befindet. Du magst denken, das ist doch nicht neu, denn schon immer setzte sie diese Endzeit-Rhetorik ein, sprach von Loyalität zu Gott und betonte die „kritischen Zeiten“.
Und die psychologischen Tricks, die dabei eingesetzt werden, offenbart eine Ansprache von William Turner, einem Helfer der Leitenden Körperschaft, in der JW-Broadcast-Sendung vom Juli 2026. Mit dieser Ansprache möchten wir uns heute eingehender befassen.
Zunächst aber möchte ich darauf hinweisen, dass er zwar einzelne biblische Texte teilweise korrekt anwendet; doch die Gesamtstruktur seiner „Morgenandacht“ ist darauf angelegt, seine Zuhörer mit Nachdruck dazu zu bewegen, einer menschlichen Führung und deren organisatorischen Anweisungen zu vertrauen und zwar unter dem Deckmantel des „Vertrauens auf Jehova“. Mit dieser Vorgehensweise möchte er eine kritische Auseinandersetzung mit den zahlreichen „Anpassungen gewisser Lehren und organisatorischen Anweisungen“ verhindern.
Wir sollten genau darauf achten, wie er die Bibel verwendet. Er verwendet sie auf eine Weise, als würde sie von einer selbstkritischen Glaubensprüfung abraten. Er zitiert aus den Wachtturmpublikation, um zu zeigen, was diese zum Thema „Vertrauen“ aussagen.
Wenn also Jehovas Zeugen in ihren Publikationen nach dem Thema „Vertrauen“ suchen, werden sie zwar erkennen, wie wichtig es ist, Vertrauen in Jehovas Wort und Namen zu haben. Dem kann man nicht widersprechen. Doch hast du bemerkt, wie geschickt er den Begriff „seiner Organisation“ einfügt? Er versteckt den Begriff „Organisation“ zwischen seinem Sohn und seinem Wort, also zwei Begriffen, denen Zeugen Jehovas zurecht zustimmen würden, Zitat:
Gehen wir erstmal darauf ein, was es bedeutet voll und ganz auf Jehova zu vertrauen Sprüche Kapitel 3 Vers 5 und 6 vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen und Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand …. beachte ihn auf allen deinen wegen und Pfade. Warum haben wir diesen Text gelesen?
Ja, warum? Die Antwort kennt jeder Zeuge Jehovas. Sprüche 3:5 wird immer wieder angeführt, wenn es um das Thema Vertrauen geht, und es stimmt, natürlich müssen wir sicherstellen, dass unser Vertrauen auf Gott oder Jehova vollkommen ist. Doch dieser Vers wird auch immer wieder in Bezug auf Vertrauen gegenüber Jehovas Organisation gebraucht, oder besser gesagt „missbraucht“, was natürlich der Schreiber nicht sagt. Sprüche 3:5 fordert uns nicht dazu auf, unseren Verstand nicht zu gebrauchen.
Vielmehr warnt der Vers davor,den Verstand als absolute und alleinige Lebensstütze zu nutzen. Der eigene Verstand reicht oft nicht aus, um die Zukunft oder den tieferen Sinn von Lebenskrisen zu überblicken.
Es geht in Sprüche 3:5 um unsere Herzenshaltung und Demut gegenüber Gott, nicht darum, den gesunden Menschenverstand abzuschalten. Leider ist das die Falle in die Jehovas Zeugen immer wieder tappen, sie wurden dahingehend belehrt, zu glauben, der Sprüche-Schreiber spricht hier von Vertrauen gegenüber der Organisation Jehovas. Doch davon ist hier nicht die Rede. Auch Gerrit Lösch versuchte in einer Ansprache zum Thema “Vertrauen“ die Ehrfurcht vor Gott mit der Ehrfurcht vor seiner Organisation zu verbinden. Zitat Lösch:
Zeugen Jehovas sagen wir vertrauen auf Jehova deshalb wir alle von Jehovas Schöpfungswerken. Sind wir nicht beeindruckt von der Natur vergriffen beim Anblick eines majestätischen Berges oder wenn wir wunderschöne Blumen bewundern.
Um seine Zuhörerschaft zur Zustimmung zu bewegen, verweist Lösch auf die beeindruckende Schöpfung, von einer Blume bis hin zum Universum, und die Zuhörer werden dem gesagten zustimmen. Das ist eine Vorbereitung, so dass die Zuhörer auch den folgenden Ausführungen zustimmen.
Er bindet sein Publikum aktiv mit ein und versucht, es davon zu überzeugen, seine Meinung zu teilen. Solchen Fakten kann man nicht widersprechen, und das Publikum glaubt, mitreden zu können, und nickt die folgenden Ausführungen einfach ab. Hören wir weiter, wie er Vorgeht. Zitat weiter:
Und die Werke Jehova stärken unser Vertrauen auf ihn. Und wenn unser Werk verboten wird oder man uns verfolgt Vertrauen wir auf Jehova. Jehova vertraute seinen Sohn und Jehova Vertraut seiner Organisation, und wir vertrauen darauf dass ihr auch in Zukunft Jehova vertrauen werdet - ja auf Gott vertrauen wir.
Ein Zeuge Jehovas wird dem mit Überzeugung zustimmen, denn, Lösch hat seine Worte geschickt gewählt, sodass sein Anliegen nur zwischen den Zeilen erkennbar wird, und jeder seiner Zuhörer in seine Richtung denkt. Denn zwischen den Zeilen sagt er, dass Jehova seinem Sohn und dem treuen Sklaven vertraut. Und wir, der treue Sklave, sind zuversichtlich und erwarten, dass ihr auch uns vertraut, so wie ihr Jehova vertraut. Damit stellt er die Organisation auf eine Stufe mit der Macht und Schöpferkraft Gottes. Mehr Blasphemie,sprich Gotteslästerung, geht nicht. Doch machen wir weiter mit der Ansprache von Turner.
Warum haben wir diesen Text gelesen? Schauen wir doch mal gemeinsam in unsere JW Library App da gibt es diese schöne Rubrik die viele von uns gerne nutzen - sie heißt Bibelverse erklärt.
Ja, warum er diesen Text zitierte steht mit Sicherheit nicht in der Library der Online-Bibliothek von JW.Org. Mit dem Text aus Sprüche 3:5 möchte man die Forderung auf blindes Vertrauen biblisch belegen. Kritiker und Aussteiger merken sofort, dass der Text benutzt wird, um theologische Fehldeutungen der Vergangenheit, wie veränderte Lehren und Prognosen ohne Kritik abzufangen. Es geht nicht um Gottvertrauen, sondern darum, die Mitglieder vor kritische Einflüsse von innen und außen abzuschirmen. Es geht um den einzigartigen Status der Führung des „treuen und verständigen Sklaven“, um dessen Anweisungen, als direkt von Gott kommend, aufrecht zu halten. Doch hören wir weiter. Zitat:
Gott mit ganzem Herzen zu Vertrauen ist eine bewusste Entscheidung weil wir völlig überzeugt sind dass unser Schöpfer weiß was am besten für uns ist. Echtes Vertrauen basiert also nicht einfach auf einem Gefühl vertrauen ist eine Entscheidung wir müssen uns also bewusst dafür entscheiden Jehova zu vertrauen auch wenn wir in einer Angelegenheit nicht alles verstehen oder alle Einzelheiten kennen.
Auch William Turner beherrscht, ähnlich wie Gerrit Lösch, die rhetorische Kunst sein Anliegen zwischen den Zeilen zu verbergen, um seine Zuhörer zu den gewollten Schlussfolgerungen zu führen. Diese Kunst bezeichnet man in der allgemeinen Rhetorik als „implizite Lenkung“. Der Redner spricht eine Sache aus, meint aber etwas anderes. Dadurch erarbeitet sich der Zuhörer die geplante Schlussfolgerung selbst und fühlt sich weniger überredet. Und Zeugen Jehovas kommen so zu der Überzeugung, dass die Bibel, in Sprüche 3:5 sagen würde, den eigenen Verstand zu gebrauchen, bedeute mangelndes Gottvertrauen.
Auch vermittelt er seinen Zuhörern, er habe sich anlässlich seiner verpflichtet, Gott zu vertrauen, auch wenn er gewisse Zusammenhänge nicht versteht. Was das Vertrauen in Gottes Wort anbelangt, mag dies richtig sein. Doch wenn wir die Tauffragen genau betrachten, erkennen wir, dass das Vertrauen auf Gott geschickt auf die Organisation umgelenkt wird. Täuflinge müssen zwei Fragen beantworten, und die zweite Frage verknüpft die sogenannte Hingabe an Gott direkt mit der Anerkennung der sichtbaren Organisation.
Aussteiger weisen seit langem darauf hin, dass dadurch der Gehorsam gegenüber Gott an den Gehorsam gegenüber der Führung gekoppelt wird. Gegenüber der früheren Formulierung der Tauffragen, betont die zweite Frage die Verbindung zu einer „vom Geist Gottes geleiteten Organisation“. Zitat: „Verstehst du, dass deine Taufe dich als einen Zeugen Jehovas in Verbindung mit Jehovas Organisation ausweist?“ Diese Verpflichtung gilt rechtlich und dogmatisch nicht nur gegenüber Gott, sondern schließt die Unterordnung unter die Anweisungen der WT-Leitung ein.
Der Täufling denkt, er verspricht Gott seine Treue, doch nun wird sein Tauf-Gelübde als ein Versprechen zur Organisation gewertet, und wer die Lehren der Organisation anzweifelt, verstößt gegen sein Tauf-Gelübde, was zu einem Ausschluss führt mit sozialen Konsequenzen.
Und nun bezieht sich Turner auf den Bericht aus 2. Könige 9 und die Begebenheit, bei der Jehu von einem der Prophetensöhne zum König gesalbt werden sollte. Ich fasse den Bericht kurz zusammen:
Jehu sollte durch einen der Prophetensöhne zum König gesalbt werden. Doch den Heerführern Jehus erschien diese Sache völlig verrückt. Dennoch unterstützten sie sein Vorhaben. Turner strickt nun aus dieser Geschichte ein Beispiel, dass auch Jehovas Zeugen eine Sache unterstützen sollten von der sie nicht überzeugt sind, selbst wenn sie das Vorhaben als völlig verrückt ansehen. Er geht in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Weltlage ein, Ziat:
…. angesichts der sich verändernden Weltlage haben wir in den letzten Jahren innerhalb und außerhalb des Bethels viele neue Anweisungen bekommen.--- Stellen wir uns vor wie sich Jehova fühlen muss, wenn wir genau wie diese Heerführer der Anleitung vertrauen und unsere Unterstützung zeigen, wenn wir die Entscheidung treffen der Anleitung die wir bekommen zu vertrauen und zu folgen unsere Unterstützung wirkt sich auch positiv auf andere aus ….
„Den Entscheidungen des Sklaven zu vertrauen und zu folgen“, egal was du denkst und fühlst, das ist der Grund, warum Turner dieser Text behandelt. Die Leitende Körperschaft hat in den letzten Jahren viele Anpassungen und Änderungen in der Lehre vorgenommen und fordert nun vermehrt Vertrauen und Gehorsam, diese umzusetzen. Ihr Anspruch, der einzig von Gott eingesetzte Sprecher auf der Erde zu sein,muss verteidigt werden. Trotz ihrer Endzeitrhetorik befindet sich die Organisation in einer Krise und fordert Loyalität ein, gleichgesetzt mit Gott.
Die Entscheidungen des „Sklaven“ müssen ohne Nachfrage akzeptiert und umgesetzt werden. Dazu benötigt der Sklave die vollständige Kontrolle über das Denken und Handeln ihrer Anhänger.
Doch diese ständigen Forderungen nach Vertrauen und Loyalität bewirken nichts, denn Vertrauen kann man nicht einfordern, Vertrauen muss man durch Taten gewinnen. Wer ständig auf Vertrauen und Loyalität drängt, wirkt unglaubwürdig.
Einige der vielen Veränderungen führten dazu, dass einzelne der betroffenen Zeugen die Frage nach der Schuld stellten, was dazu führte, dass die leitende Körperschaft behauptet, keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Ihr unfaires Verhalten wird so gedreht, dass sich der einzelne Zeuge selbst schuldig fühlt und rechtfertigen muss.
Die Bibel lehrt explizit, dass Christen ihren eigenen Verstand gebrauchen sollten, ja müssen. Sie fordert dazu auf, alles zu prüfen und Gott auch mit dem Intellekt zu lieben. Jesus nennt dies sogar als das wichtigste Gebot, wenn er gemäß Matthäus 22:37 sagt: „Gott mit dem ganzen Herzen und auch mit dem ganzen Verstand zu lieben“.
Christen sollen nicht alles blind glauben, sondern die Geister und Aussagen kritisch hinterfragen und das Gute festhalten (1. Thessalonicher 5:21). Also das genaue Gegenteil von dem, was die leitende Körperschaft verlangt, wie in diesem Video-Ausschnitt, auf JW.Org. gezeigt wird. Die Aufforderung „Vertrauen ohne zu hinterfragen“, erinnert mich irgendwie an Lothar Wieler während der "Corona-Pandemie". Einfach tun. Nicht hinterfragen.
In Sprüche 3:5 geht es nicht um ein Denkverbot. Nein, der Vers warnt davor, sich für unfehlbar zu halten und ohne Gott zu planen. Es geht um das Vertrauen auf Gottes Weisheit, anstelle von eigener Arroganz, nicht darum, das logische Denken abzuschalten. Unser Verstand ist eine Gottesgabe, und da Gott den Menschen mit einem Intellekt ausgestattet hat, erwartet er auch, dass dieser sinnvoll und verantwortungsbewusst genutzt wird.
Anstatt irgendeiner Institution blindes Vertrauen entgegenzubringen, forderte der Apostel Paulus die Beröer auf, seine Botschaft zu prüfen und zu hinterfragen. Er gebot den Gläubigen, alles zu prüfen und nur an dem festzuhalten, was gut ist (1. Thessalonicher 5,21). Von ihnen wurde nicht erwartet, Anweisungen blind zu folgen, als wäre Loyalität die wichtigste Tugend.
Zusammengenommen zeigen diese Texte, dass das biblische Prinzip nicht in einem unkritischen Vertrauen auf eine Organisation besteht, sondern in der sorgfältigen, auf der Schrift basierenden Prüfung jedes Anspruchs auf Autorität


So, jetzt nochmal was zum Thema:
"Warum erwartet die leitende Körperschaft vermehrt volles Vertrauen?"
Ja warum wohl? Weil ihnen zunehmend die Kontrolle entgleitet, und zwar präzise ab 2019, als wegen C19 sämtliche WTG-angeordneten "Zusammenkünfte" nur gezoomt wurden und der totalitäre, per ihren "Ältesten"-Polizisten auf ihre ZJ-Herde ausgeübte Klammergriff der WTG seine Kraft verlor und aufweichte. ZJ standen damals zunehmend weniger unter der pausenlos in ihren Ortsgruppentreffen ausgeübten Dauerbeschallung - zu Hause auf dem bequemen Sofa und in Pyjamahosen geht es eben viel lockerer und entspannter zu, als wenn man sich mehrmals pro Woche des Abends in Schale schmeißen, sich soundsoviele km zum KöSaal bewegen, dort mit theokratischem" Zahnpasta-Dauergrinsen und höflichem, "theokratischem" Smalltalk-Sprechblasenproduzieren, "Kommentaregeben" und Redenschwingen einbringen muss. Die Org sagt ganz…
2. Könige 9
Die Behauptung, die Heerführer folgten Jehu blind, stimmt nicht. Der Bericht sagt genau das Gegenteil!
Es gab das von Gott eingerichtete Amt des Königs.
Seine Stellung, Rechte und Pflichten waren innerhalb Israels öffentlich bekannt und durch Gottes Gesetz bestimmt.
Elisa besaß das anerkannte Prophetenamt.
Er handelte nicht eigenmächtig, sondern sandte einen Prophetensohn in seinem Auftrag. Die Heerführer sahen den Vorgang selbst. Dass dieser Prophetensohn möglicherweise nicht besonders angesehen war, änderte nichts daran, dass er im Auftrag des Propheten Elisa gekommen war.
Die Heerführer wussten zunächst nicht, was der Prophetensohn wollte.
Sie fragten Jehu ausdrücklich danach. Jehu erklärte ihnen, dass JHWH ihn zum König gesalbt hatte.
Danach erkannten sie Jehu als König an, weil alles mit der bestehenden,…
Ein Vergleich: "Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin". Es ist in der RKK, heute auch schon so.
Sehr spezielle Auslegung des Autors von Römer 13!
Römer 13 – Demokratie hineingelesen
Der Autor von „Demokratie versus Dämonkratie“ liest in Römer 13 Demokratie hinein. Das ist so nicht richtig.
Paulus legt sich in Römer 13 nicht auf eine bestimmte Regierungsform fest. Er spricht von staatlicher Autorität bzw. Obrigkeit und beschreibt deren Funktion: Sie soll als „Gottes Dienerin“ dem Guten dienen und das Böse bestrafen.
Der Maßstab ist also nicht die Regierungsform, sondern wie eine Regierung ihre Aufgabe erfüllt.
Das gilt unabhängig davon, ob wir von Demokratie, Monarchie, konstitutioneller Monarchie, Aristokratie, Oligarchie, Republik, Diktatur, Autokratie, Theokratie, Militärherrschaft oder einem anderen politischen System sprechen.
Erfüllt eine Regierung diese von Gott gesetzte Funktion, ist ihre Herrschaft zum Guten des aufrichtigen Bürgers. Deshalb…
Ihr Lieben,
ich möchte mich nochmals zu dem umstrittenen "Dämonkratie"-Artikel äußern und tue das themenfadenfremd hier, da der Artikel samt Antwortbereich mittlerweile in die Vergangenheit gerutscht ist.
Egal wie man zu der "unmöglichen" Wortkonstruktion "Dämonkratie" steht (ich wette, jeder Germanist würde nur den Kopf schütteln): Jeder Bibelleser sollte wissen, dass sowohl das AT als auch das NT auf "dämonische Beeinflussung" bzw. Beherrschung von Menschen seitens Dämonen Bezug nimmt, und ich beziehe mich hier ausdrücklich nicht auf die in den Evangelien geschilderten Fälle von Besessenheit. Wer erinnert sich nicht an diese Begebenheit – Dan 10,11-13:
"Ich (ein Engel; mglw. Gabriel, siehe 8,16 und 9,21) bin jetzt zu dir gesandt. … Fürchte dich nicht, Daniel! denn von dem ersten Tage an, d…