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Sind Jesus und Satan geistige Brüder?





Sind Jesus und Satan geistige Brüder? Nein, Jesus und Satan kann man nicht als Brüder bezeichnen. Jesus ist ein Gott und Satan ist Teil der Schöpfungen. Jesus und Satan sind nicht nur keine Brüder, sie sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Jesus ist der zu Mensch gewordene Sohn Gottes – Satan dagegen ist ein gefallener Engel, ein Geschöpf das zum Satan oder Widersacher Gottes wurde.


Die Lehre, dass Jesus und Satan „spirituelle Brüder“ sind, ist nicht nur eine der vielen falschen Lehren der Mormonen (Heilige der letzten Tage), sondern in Teilen auch der Zeugen Jehovas.

Obwohl Jehovas Zeugen Begriffe wie Jesus, Gott und Erlösung verwenden, haben sie häretische Ansichten und Lehren über die grundlegendsten und wesentlichsten christlichen Doktrinen. Hier ist allerdings zu beachte, dass dies den meisten Zeugen Jehovas nicht bewusst ist und vehement abstreiten würden, Jesus und Satan als Brüder zu betrachten.


Aber ich kann mich noch daran erinnern, wie ein Glaubensbruder von mir - als ich noch zu den Zeugen Jehovas gehörte – öffentlich in einem Kommentar behauptete, Satan sei, wenn man es genau betrachtet, der Bruder von Jesus.

Ich war erschrocken über diese Aussage, doch bei genauerer Betrachtung dessen, was Zeugen Jehovas über Jesus gelehrt wird, lag er mit seiner Schlussfolgerung richtig. Zeugen Jehovas sehen Jesus als ein von Gott erschaffenes Wesen, so wie Satan. Für sie ist er nicht der Sohn Gottes, der schon vor Beginn aller Zeit bei Gott war und ihm eine Einheit bildete, eine Tatsache die in Johannes 1:1-5 klar beschrieben wird.


„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. Johannes 1:1

Paulus erklärt in seinem Brief an die Kolosser-Christen, (Kolosser 1:15,16)

„Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm wurde alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.

Jesus existierte also schon vor Beginn der Schöpfung mit Gott und kann somit kein Teil der Schöpfung sein, sondern ist selbst ein Schöpfergott. In der Lehre der Zeugen Jehovas ist Jesu der Anfang der Schöpfung, siehe Kolossen 1:16 NWÜ, wo es heißt:

„durch ihn sind alle anderen Dinge erschaffen worden“.

Hier wird die Aussage der Bibel bzgl. Jesu verfälscht, um die Lehre der Zeugen Jehovas - Jesus sei das erste und einzige Geschöpf Gottes - zu untermauern. Damit stellen sie Jesus auf die Stufe eines Geschöpfes, auf die Stufe eines Engels. Und da Satan auch ein Engelgeschöpf ist, wird Jesus in letzter Konsequenz zum geistigen Bruder Satans gemacht.


Doch in der Begegnung mit Jesus müssen die Menschen damals sehr deutlich gespürt haben: In und mit diesem Menschen handelt Gott selbst, er ist erfüllt von Gott. Wenn sie ihn hörten, dann hörten sie Gott. Wenn sie ihn Menschen heilen sahen, dann sahen sie Gott beim Heilen zu. Und wenn sie erleben, wie Jesus mit Menschen umging, dann sehen sie Gott am Werk.


Gemäß Hebr. 1:3-5 zeigt sich in Jeus die göttliche Herrlichkeit seines Vaters, denn er ist ganz und gar Gottes Ebenbild. Sein „Wort“ - Jesus Christus- ist die Kraft, die das Weltall zusammenhält. Durch seinen Tod hat er uns von unserer Schuld befreit und nun hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, an der rechten Seite Gottes, dem alle Macht gehört.


Christus – höher als die Engel

Gott bezeichnete ihn als einen Sohn und damit stellte er Jesus weit über alle Engel, denn zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt: „Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein“ Die Lehre, dass Jesus und Satan „spirituelle Brüder“ sind, kann nur durch Verdrehung der Heiligen Schrift, wie sie z.B. durch Jehovas Zeugen entstehen.

Die Aussagen der Schriften sind sehr eindeutig, Jesus ist voll und ganz aus Gott, nicht eine Art erschaffener Gott, wie Jehovas Zeugen oder andere Kulte glauben.


Hier ähnelt ihre Lehre der Lehre der Mormonen, - Jesus Christus sei das erste „Geistkind“ von Gott, dem himmlischen Vater, gezeugt mit einem seiner vielen Ehefrauen. Anstatt Jesus als Gott anzuerkennen, glauben sie, er wurde Gott, genauso wie sie selbst irgendwann zu Göttern würden.

Deshalb hat auch gemäß der mormonischen Lehre Jesus, als erstes „Geistkind“ Gottes, gegenüber Satan oder Luzifer, als dem zweiten „Sohn Gottes“ keine Vorrangstellung, sie werden als engelgleiche Geschöpfe gesehen und in diesem Sinn wären sie dann auch geistige Brüder.

Ironischer weiße verwenden sowohl Zeugen Jehovas als auch die Mormonen Kolosser 1:15 als „Beweistext“: „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.“ Doch sie ignorieren, das dort steht Erstgeborene vor aller Schöpfung“ Und sie ignorieren Vers 16:

„Denn in ihm [Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“ Alles Sichtbare und Unsichtbare – Throne, Herrschaften, Mächte, Gewalten.

Damit sind Satan und seine Dämonen ein Teil der Schöpfung. Um glauben zu können, dass Satan und Jesus „spirituelle Brüder“ sind, muss man also die klare Lehre der Heiligen Schrift verleugnen. Die Schrift besagt eindeutig, dass es Jesus Christus war, der alle Dinge geschaffen hat, und dass Christus als Person eindeutig Gott ist.

In Johannes 1:1-5 steht unmissverständlich, dass Jesus kein erschaffenes Wesen ist und dass er selbst alle Dinge schuf. Wieviel klarer könnte man es noch formulieren?

„Alle Dinge” bedeutet das Satan, ein erschaffenes Wesen ist, einschließlich der abgefallenen Engel, sprich die Dämonen. Die Bibel offenbart an vielen Stellen, dass Satan ein gefallener Engel ist, der sich gegen Gott und Jesus als Gott auflehnte. Luzifer – Der Leuchtende

Gemäß der Bibel wurde Satan als ein starkes, intelligentes und herrliches Engelswesen (das Haupt aller Engel) mit namens Luzifer (‘der Leuchtende’) erschaffen, und hatte einen Willen mit dem er frei entscheiden konnte.

So wie Adam hatte auch dieses Engelgeschöpf „Luzifer“ eine Wahl. Es konnte entweder die Macht Jesu anerkennen, und damit die Macht Gottes, oder er konnte die Entscheidung treffen, sich selbst sein eigener Gott zu sein. Seine wiederholte Aussage – „Ich will“ - zeigt, dass er sich entschloss, Gott zu widerstehen und dass er sich selbst zum ‘Allerhöchsten’ erklärte. In diesem Sinn spricht Hesekiel in seinem Buch über den Fall des Luzifers, Zitat:

„In Eden warst du, im Garten Gottes… Du warst ein glänzender, schirmender Cherub, und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; du und wandeltest inmitten der feurigen Steine. Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine. Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz darum habe ich dich zu Boden gestürzt.“ (Hesekiel 28:13-17)

Luzifers Schönheit, Weisheit und Macht – all die guten Dinge, die Gott in ihm geschaffen hatte – führten ihn zum Hochmut. Sein Hochmut führte zu seiner Rebellion und seinem Fall. Seine Strategie war, die Menschheit zum Mitanschluss zu gewinnen – indem er sie versuchte, derselben Wahl zu erliegen die er getroffen hatte – sich selbst zu lieben, unabhängig von Gott zu werden, und sich ihm zu widersetzen.


Offenbar ist der Wunsch, Gott ähnlich zu werden, in den Herzen der Menschheit fest beheimatet, denn auch die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas träumt von gottgleichen Fähigkeiten als Lohn ihrer treue nach der Auferstehung zu himmlischen leben. Siehe hier: Göttliche Eigenschaften der 144000


Die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas behauptet die Wunder Jesu würden unteranderem darauf hinweisen „Jesus“ und die 144 000 bekämen die Macht die Toten aufzuerwecken und die Gräber leeren.

Inwiefern die Wunder Jesu ein Beleg sein sollen, dass Jesus in seiner Eigenschaft als König, Ewigvater und Lebengeber für diese Aufgabe auf die Mithilfe der 144000 angewiesen ist bleibt das Geheimnis der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas.


Fazit: Satan ist

nur ein Geschöpfe. Als Angehöriger der Gottessöhne gehört er zur geschaffenen Welt. Er ist – und diese Feststellung ist wichtig – ein Geschöpf. Damit ist er kategorial unterschieden von Gott, dem Schöpfer. Eine dualistische Vorstellung eines Gegenübers von Gott und dem Satan, gleichsam auf Augenhöhe, ist damit von vornherein ausgeschlossen.

Er gehört zum Bereich der unsichtbaren Welt, kann aber in die sichtbare Welt eingreifen. Und er wird uns als willentlich handelnd vorgestellt. Aber Satan ist eben nur eines der Geschöpfe. Damit ist er, was seine Möglichkeiten und seine Macht angeht, Jesus Christus in jeder Hinsicht unterlegen.

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40 kommentarer


An E.T.:


Was bitteschön ist "Göttesgestalt"? Diesen Terminus kenne ich nicht. Ist das Schwedisch? Ich könnte eine schwedische Massage gebrauchen.


Deine Feststellungen betreffs "Knechtsgestalt" sind nicht erhellend und irrelevant. Dein Eintrag: Heiße Luft. Außer Spesen ...

Gilla

@ Eddie - Dein letzter Eintrag mit Deinen sinnfreien Phil 2,7 und Heb 1,3-Hervorhebungen (man kann leider nicht mehr im Thread antworten; das wird jetzt verwirrend hier):


Jaja, es ist schwer, wenn man nichts begreift. Was haben Deine Hervorhebungen mit Jesu/des Logos vormenschlicher, gottgleicher Existenz zu tun? Nichts! Du beziehst Dich auf Jesu MENSCHENLEBEN - wir aber reden von seinem VOR-menschlichen "In Gottesgestalt existieren". VOR - SPÄTER - kannst Du diese Begriffe unterscheiden? Nur so ein ganz kleines Bißchen? Kennst Du den Unterschied zw. 1 und 2? Oder zw. A und B?


Du bist wie eine hängengebliebene Schallplatte und betest geistesblind immer wieder dieselben ollen Kamellen runter. So werden wir Dir immer wieder widersprechen. Das gleiche gilt für den Ewiglich…

Gilla
bianta
bianta
10 maj 2023
Svarar

Danke M.N. für Deine dringend nötige Korrekturen bei dem Schreibstil hier... Mitschreiber J. Moosbrugger nahm an, man kann das Thema schließen, aber mit derartig unbiblischen Darstellungen kann man das Thema nicht einfach schließen... Stimme ich zu.

Johannes schrieb nieder, "wer sich zum Sohn bekennt, der hat auch den Vater." Darum geht's in den Evangelien. Wie wollen sich einige Mitschreiber hier zum Sohn bekennen? Doch nicht derart wie sie kund geben?

Weil Ede die junge Frau Maria ansprach... Noch paar Gedanken dazu:

Nach jüdischen Brauch damaliger Zeit wurden Mädchen mit ca. 12- 14 Jahren verlobt und unter die Haube gebracht. Der Theologe Prof. Siegfried Zimmer aus Baden-Württemberg erklärt das in vielen Videos näher, findet man auf Worthaus. Maria war also jünger…

Gilla

An alle Kommentarschreiber

Ich denke, dieses Thema wurde ausführlich diskutiert.

Im Sinne von 2.Tim. 2:23-26 ist einmal ein Punkt erreicht, da man aufgeben muss.

23 Lass dich nicht auf törichte und unsinnige Auseinandersetzungen ein; du weißt, dass sie nur Streitereien hervorbringen.

24 Ein Knecht des Herrn soll nicht streiten, sondern zu allen freundlich sein, ein geschickter und geduldiger Lehrer,

25 der auch die mit Güte zurechtweist, die sich hartnäckig widersetzen, damit Gott ihnen vielleicht Umkehr zur Erkenntnis der Wahrheit schenkt

26 und sie wieder zur Besinnung kommen und aus dem Netz des Teufels befreit werden, von dem sie gefangen gehalten werden, seinem Willen unterworfen.


LG. Josef

Gilla

Wenn der Herr Jesus Christus der Gott und Schöpfer aller Wesen ist , dann steht natürlich dieser abgefallene Engel , der sein Geschöpf ist ,,Luzifer“ unter ihm .


Hebräer 1:3 zeigt den Herrn Jesus auch als den Erhalter aller Dinge die er geschaffen hat .

,, Der Sohn ist der von Gott bestimmte Erbe aller Dinge . Durch ihn hat Gott die ganze Welt erschaffen . Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit , der unverfälschte Ausdruck seines Wesens. Durch die Kraft seines Wortes , trägt er das ganze Universum ………“


:4 ,,Selbst im Vergleich mit Engeln ist seine Stellung einzigartig .

Ihm wurde ja auch ein unvergleichlich höherer Titel verliehen als ihnen .

:5 ,,Oder hat Gott je…


Gilla
ede.edelmuth
ede.edelmuth
09 maj 2023
Svarar

"In Gottesgestalt EXISTIEREND", also "als er in Gottesgestalt existierte". Er musste das Sein in Gottesgestalt nicht "in Betracht ziehen" (DAS ist Quatsch), denn ER HATTE SIE BEREITS.


Das wird nicht bestritten, Natürlich existierte Jesus in Gottesgestalt, aber nicht mit der gleichen Macht ausgestattet wie der Vater.


(Philipper 2:6) . . .der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.

Jesus zog es in Betracht, keine Gewalt einzusetzen, um seinem Gott und Vater an Macht, Autorität und Herrlichkeit gleich zu sein. Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. (Philipper 2:7)


(Hebräer 1:1-4) . . .Gott, der vor langem bei vielen Gelegenheiten und auf vielerlei Weise durch…


Gilla

Jesus ist natürlich nicht Gott selber; er ist nicht JHWH. Aber er ist ein (!!!) Gott wie sein Vater. Sonst wäre er nicht sein "einziggezeugter Sohn".

Jesus ist göttlicher Natur und Art, ja göttlichen Wesens -- ein echter, realer, wirklicher Gott durch und durch.

Satan aber ist ein geschaffener Engel. Daher kann er nicht Jesu Bruder sein: er stammt aus einer anderen "Gattung" und wurde nicht gezeugt -- sondern erschaffen, und zwar von Jesus (Kol. 1:16, 17).

Jesus hingegen ist Gott aus Gott, gezeugt aus ihm.


Übrigens: Die PRÄEXISTENZ Jesu ist in der Bibel sehr gut verbürgt. Wer sie (wie der Kommentator E.T.) ablehnt, ist -- biblisch gesehen -- eindeutig ein echter Abtrünniger.


Textstellen, die die PRÄEXISTENZ Jesu Christi belegen…


Gilla
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