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David Splane: Einen harten Kampf für den Glauben führen.





Einen harten Kampf für den Glauben führen, das war das Thema, das David Splane in Verbindung mit einer Tagestextbesprechung behandelte. Hier

 

Deshalb möchten wir uns heute mit der Frage beschäftigen: Was versteht David Splane, der, wie wir wissen, im Namen der Leitenden Körperschaft spricht, eigentlich unter dem Ausdruck „einen harten Kampf für den Glauben führen“? Dazu fordert er seine Zuhörer auf, Judas 3 aufzuschlagen und zu lesen.

Allerdings mit dem Hinweis, Luther habe diesen Text völlig missverstanden

 

Doch um gleich zu Beginn klarzustellen: Nicht nur Luther hat die Aussage von Jakobus falsch interpretiert, auch Zeugen Jehovas wurden im Sinn dieses Missverständnisses beeinflusst. Allerdings geht das Missverständnis in die andere Richtung. Luther war der Meinung, dass man allein durch Glauben gerettet werden kann, aber Jehovas Zeugen glauben, dass Werke in Verbindung mit ihrer Organisation zur Rettung nötig sind.

 

Diesen angeblichen Widerspruch werden wir im Laufe des Videos klären. Doch zunächst lasst uns hören, was Splane zu seinem Thema „Einen harten Kampf für den Glauben führen“ zu sagen hat, und wir werden gleich feststellen, welches Ziel er damit verfolgt.


Splane verwendet hier die Neue-Welt-Übersetzung, und im Vergleich zur Schlachter-Übersetzung fallen uns bestimmte Wörter auf, die ganz dem Geist der leitenden Körperschaft entsprechen. Die NWÜ verwendet häufig bevorzugte Ausdrücke der Sklavenklasse, wie „Anstrengung für unsere gemeinsame Rettung“, „ich hielt es für notwendig, euch dringend zu bitten“, „einen harten Kampf für den Glauben zu kämpfen“ und ähnliche Formulierungen.

 

Das klingt etwas anders als dass was wir in der Schlachter-Übersetzung lesen. Hier spricht Paulus von seinem innigen Wunsch, über die Rettung zu schreiben und für den Glauben zu kämpfen. Du magst einwenden, das klingt ja ähnlich. Aber eben nur ähnlich und das ist nicht dasselbe. Tatsächlich schlägt die Neue-Welt-Übersetzung bewusst einen Ton an, der eher dem Leistungsevangeliums entspricht.


"Für den Glauben zu kämpfen" bedeutet für Christen keine physische und materielle Leistung. Vielmehr handelt es sich um ein geistliches und moralisches Ringen, wie besonders im Judasbrief und in den Paulusbriefen beschrieben. Dieser Kampf bedeutet das Bewahren der reinen Lehre Jesu und das Festhalten an seiner Botschaft sowie die Glaubenspraxis im Alltag - dem täglichen Ringen gegen Versuchungen und Sünde. Es ist der Einsatz für Nächstenliebe und das aktive Eintreten gegen das Böse in der Welt. In dieser Hinsicht stimmten Jakobus und Paulus überein, also kein Wiederspruch. Doch hören wir, welche Schwerpunkte Splane in seinem Thema setzt. Er bezieht sich auf Judas 3, um zu verdeutlichen was er unter "Kampf für den Glauben" versteht.


Der Grund warum Judas diesen Brief schrieb, so Judas sei, dass sich bei gewisse Leute eingeschlichen habe. Bestimmte Personen haben sich also auch heute eingeschlichen, falsche Brüder, die für die Christenversammlung eine größere Bedrohung darstellen als Verfolgung von außen. Dieser Text und der Begriff „Christenversammlung“ wird von Splane selbstverständlich auf die gegenwärtige Organisation der Zeugen Jehovas bezogen, der angeblich wahren Christenversammlung. Doch der Begriff „Christenversammlung“ lässt sich auf jede religiöse Gemeinschaft anwenden, die sich als die wahre Christenversammlung versteht. 

Deshalb müssen wir den historischen Hintergrund berücksichtigen, um zu verstehen, welche „falschen Brüder“ Jakobus im Sinn hatte. Wann schlichen sich denn diese „falschen Brüder“ ein? Im heutigen 20. Jahrhundert oder bereits damals zur Zeit der ersten Christen?


Wir kennen die Antwort. Der Abfall begann bereits mit dem Ableben der Apostel.

Es ist daher fragwürdig, wenn die Organisation behauptet, die wahre christliche Versammlung zu vertreten, und diese Worte heute auf sich anwendet. Jede Kritik an dieser Lehre wird als Bedrohung für die Struktur der Religionsgruppe interpretiert, auch wenn sie berechtigt ist.

 

Es geht Splane darum, die sogenannten Abtrünnigen zu diskreditieren, besonders wenn sie das Leistungsevangelium der Organisation als unbiblisch bezeichnen. Das kann sie nicht akzeptieren, da die Leistungen der Zeugen Jehovas die Basis der Organisation bilden.

Er spricht also von Abtrünnigkeit und negativer Berichterstattung über - uns, also die ORGANISATION DER ZEUGEN JEHOVAS. Mit anderen Worten, Judas sprach über Abtrünnigkeit von dem, was die Wachtturmorganisation als Wahrheit verkündet. Fragen wir uns, wusste Judas, dass diese Organisation erst 2000 Jahre später entstehen würde? Nun, er wusste, dass in späteren Zeiten falsche Lehrer auftauchen würden, das ist richtig. Insofern könnte er auch von der Wachtturm - Organisation gesprochen haben. Tatsächlich kann man auf einen Berg falscher Lehren der Organisation verweisen. Doch kommen wir zurück zur Tagestextbesprechung von Splane.

 

Um welche „falsche Lehre“ geht es heute? Es geht um Werke und Glauben und die unterschiedlichen Aussagen von Paulus und Jakobus. Plane stellt hier treffend fest: Glaube zeigt sich durch Handlungen. Diese Tatsache wird jedoch von der Organisation dazu genutzt, um Werke in ihrem Sinn zu fordern, obwohl sie weiß, dass Werke nicht zur Erlösung führen, egal welcher Art. Unsere Rettung erfolgt allein auf der Grundlage der Gnade. Der Wachtturmorganisation ist der Begriff „Gnade“ wenig vertraut, weshalb sie lieber den Ausdruck „unverdiente Güte“ verwendet.

 

Gnade und unverdiente Güte sind zwar eng miteinander verwandt, aber nicht ganz dasselbe. In der Neuen-Welt-Übersetzungen der Jehovas Zeugen wird „unverdiente Güte“ grundsätzlich als Übersetzung für das griechische Wort „charis“ (deutsch Gnade) genutzt, um zu betonen, dass du, egal was du für die Organisation Jehovas tust, absolut keine Ansprüche hast. Unverdiente Güte zu gewähren, ist die Haltung des Gebers. Gnade ist die konkrete Rettung aus einer unverschuldeten oder selbstverschuldeten Situation.

Doch sehr schnell ist Splane bei dem Thema Predigtdienst und der Frage: sollen Chisten nicht mehr von Haus zu Haus gehen? 

Und nur darum geht es der Sklavenklasse - um das Predigen. Wenn wir jedoch hier von Glaubenswerken sprechen, denken wir an christliche Werke der Nächstenliebe. Werke der Nächstenliebe sind ein wesentlicher Bestandteil des christlichen Lebens. Natürlich wird Jehovas Zeugen gesagt, dass der „Predigtdienst“ der größte Liebesbeweis sei, den man anderen Menschen zeigen kann. Doch ist das wirklich so, dass Jehovas Zeugen aus aufrichtiger Liebe zum Nächsten von Haus zu Haus ziehen? Oder spielen dabei auch Überlegungen zu ihrer eigenen Rettung mit? Auf jeden Fall wird ihnen immer gesagt, wenn du das tust, wirst du sowohl die erretten, die auf dich hören, als auch dich selbst.

 

Dieses Zitat stammt aus 1. Timotheus 4:16. Dort ermahnt der Apostel Paulus Timotheus, auf sein eigenes Leben und auf sein Tun zu achten. Tatsächlich gibt Paulus hier dem jungen Timotheus einen Rat, wie er seiner Verantwortung als Gemeindevorsteher am besten nachkommen kann. Es geht nicht um den Predigtdienst der Jehovas Zeugen von Haus zu Haus.

 

Gerne werden auch Texte aus dem Alten Testament angeführt, die eines Wächters, der auf Türmen steht, um zu warnen und mit dem Tod bestraft wird, wenn er nachlässig ist (2. Samuel 18:24-27). Diese Form des Rettungsverständnisses, bei der die persönliche Errettung vom Predigtdienst abhängt, wird kritisch gesehen - es handelt sich um das Leistungsevangelium der Organisation. Wer nachlässig ist, wird mit dem Tod bestraft. Doch heute möchte man sich nicht mehr so scharf ausdrücken, der Ton ist weicher geworden und so bezieht sich Splane nun auf Fragen, auf die Jesus antwortet. Überlegen wir jetzt mal, so Splane, wie Jesus über unsere Taten denkt interessieren sie ihn?

 

Stopp, nicht so schnell! An dieser Stelle erwartet man sicherlich einen anderen Text, der zeigt, wie Jesus über Taten dachte. Zum Beispiel Epheser 2,8: „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben. Gottes Gabe ist es, die euch rettet, nicht Werke, damit sich nicht jemand rühme“ oder Johannes 3:36: „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.“

 

Doch Splane zitiert aus Offenbarung 2:5 und muss den Inhalt erst auf seine Frage anpassen, wie mit der Frage "Überlegen wir wie Jesus über unsere Taten denkt"!


Wie gesagt, er zitiert Offenbarung 2:5 um zu betonen das Jesus auf unsere Taten achtet und auch bemerkt, wieviel Zeit du im Dienst für ihn einsetzt. Damit lenkt er geschickt vom eigentlichen Thema „Glauben durch Taten“ ab hin auf Zeiteinsatz im Predigtdienst. Doch es geht um die Frage, ob Rettung alleine durch Glauben erfolgt. Von daher geht Offenbarung 2 Vers 5 am Thema vorbei.

 

Sowohl Jesus als auch die Apostel betonten, dass allein der Glaube rettet, schlossen jedoch die sogenannten „Werke der Barmherzigkeit“ nicht aus. Genau darauf wies Jakobus hin. Allerdings bewirken Werke der Barmherzigkeit allein keine Rettung.

Es gibt viele Menschen, die einen christlichen Lebenswandel führen und somit Werke der Barmherzigkeit zeigen, jedoch ohne an das Opfer Jesu zu glauben. Doch dieser Glaube ist tot, denn Glaube und Werke der Barmherzigkeit gehören laut Jakobus untrennbar zusammen. Aber Splane wird noch deutlicher und offenbart, woran er denkt.

"Kannst du Samstagmorgen noch etwas länger im Dienst bleiben oder beim Einkaufen noch eine Kontaktkarte abgeben"? Das sind die üblichen Fragen, das ist unterschwellige Manipulation, die Methode, mit der man Informationen verschleiert übermittelt. Empfänger reagieren auf bestimmte Botschaften, oder Anweisungen, ohne sich dessen bewusst zu sein.

 

Woran denken Zeugen Jehovas, wenn ihnen gesagt wird: „Ich kenne deine Taten, deine Liebe, deinen Dienst“? Sie denken an ihren Zeiteinsatz und ob sie die Fragen zu ihrem monatlichen Predigtdienst mit einem Hacken bestätigen können. Das weiß Splane ganz genau.

Was Jehovas Diener heute geleistet haben, war beeindruckend, so Splane. Er erinnerte an die Leistungen der Verkündiger in der Vergangenheit, und damit lässt er, wie man so schön sagt, „die Katze aus dem Sack“. Die Befürchtung der leitenden Körperschaft, dass ein Großteil der heutigen Verkündiger gerade das Allernötigste tut, um ein Häkchen am Ende des Monats zu setzen, ist berechtigt. Und die Statistik spricht eine deutliche Sprache. Die Sorge der leitenden Körperschaft vor einem Zusammenbruch ist groß. Dass die „wahre Christenversammlung“ der Zeugen Jehovas auseinanderbrechen könnte, scheint der leitenden Körperschaft schlaflose Nächte zu bereiten, wie Splane mit dem folgenden Satz andeutet. Und er weiß auch, wer verantwortlich ist.

Sollte die wahre Christenversammlung, wie befürchtet, tatsächlich auseinanderfallen, so läge die Schuld seiner Ansicht nach bei den „falschen Brüdern“ und ihrem angeblich abtrünnigen Gedankengut - also bei jenen, die das Leistungsevangelium infrage stellen.

Dieses „Evangelium der Leistung“ kann nicht durch einige wenige Erleichterungen beseitigt werden. Es ist tief im Denken vieler Zeugen Jehovas verankert. Ob Predigtdienst, Teilnahme an den Zusammenkünften oder die Unterstützung von Bauprojekten durch Spenden und persönlichen Arbeitseinsatz - diese Tätigkeiten führen nicht zur Rettung. Sie dienen allein den Interessen und Zielen der Organisation.

 

Offiziell wird zwar betont, dass die Rettung nicht durch Werke verdient werden kann. Dennoch wird von einem Zeugen Jehovas erwartet, seinen Glauben durch Gehorsam und fortwährenden Einsatz für die Organisation unter Beweis zu stellen. Kritiker stufen die Gemeinschaft daher als eine Religionsgemeinschaft ein, die faktisch eine „Rettung durch Werke“ lehrt.

 

Zum Schluss kann nur die Erkenntnis bleiben: Jesus und Paulus haben recht - nur durch Glauben werden wir errettet. Die Errettung erfolgt nach biblischem Verständnis allein aus Gnade. Gute Werke jedoch sind der unweigerliche Beweis für einen lebendigen Glauben, was kein Widerspruch ist, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Gute Werke sind nicht der Kaufpreis für deine Rettung. Sie sind das natürliche Ergebnis und der sichtbare Beweis dafür, dass dein Glaube echt ist - mehr nicht. Doch wer nicht an Jesus und sein Opfer glaubt, dem nützen auch keine Werke der Barmherzigkeit.

 
 
 

16 Kommentare


lila.lucky
lila.lucky
04. Juli

So. Bin wieder da. Zurück. Was gibt's?

Wir hatten nun selbst einen Waldbrand. Gebiet ehemalige Kohlebergbau. Es gibt zwei Theorien. Entweder ist ein Baum in Kontakt mit der Hochspannungsleitung gekommen und es gab einen Erdschluss, also Strom lief per Kurzschluss aus der Stromleitung 110kV über die Erde zurück, vermutet man. Hier entzieht es sich meiner technischen Kenntnis, welche Ströme und Schäden da möglich sind. Es glüht ja immer der dünnste Querschnitt durch. Reicht dieses Ereignis aus, um eine Kohleschicht unter der Erde in Brand zu setzen?

Oder ein Blitz schlug ein und setzte eine unterirdische Schicht Kohle in Schwelbrand. Wäre naheliegender. Alles wurde jetzt eine Woche lang mit viel Wasser durchnässt. Mehr kann man nicht machen. Man müsste alles tief…

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lila.lucky
lila.lucky
10. Juli
Antwort an

Ja genau. Bevor das Erste Molekül erschaffen wurde (Beginn der Schöpfung mit Zeit und Raum), "gebar" der Geist Vater den Sohn. Wie der Vater das gemacht hat wissen wir nicht.

Joh 8,58 nennt es

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich! (Schlachter)

Jesus entgegnete ihnen: »Ich sage euch die Wahrheit: Lange bevor Abraham überhaupt geboren wurde, war ich da.[1]« (HFA)

Lieber Pit, so habe ich es in meiner ersten HB Stunde gesagt bekommen (mit einer Elberfelder Bibel in der Hand die der Älteste damals hatte). Wenigstens das war wahr.

Kurios war dann, dass die Org mich vereinnahmt hat. Aber die kleine Flamme ein Kind Gottes zu sein konnte niemand erlöschen. Diese innere Dankbarkeit…

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Schilo
03. Juli

Das bekannte und beliebte Beispiel vom „Giftwasser“ klingt einleuchtend – und führt doch in die Irre.


Warum?


Was ist, wenn ausgerechnet derjenige, der unaufhörlich vor dem „Giftwasser“ warnt, es selbst verteilt? Wie die JWOrg das tut? Dann dient die Warnung nicht dem Schutz von Anhängern sondern im Gegenteil dazu, Menschen von jeder anderen Quelle fernzuhalten.


Wer wirklich klares Wasser weitergibt, muss den Vergleich mit anderen Quellen nicht fürchten. Nur die Lüge ist darauf angewiesen, ungeprüft zu bleiben.


Deshalb warnt die "Organisation", hier durch Herrn Splane: vor Menschen, Foren, Gerichten, Jurys und Andersdenkenden. Es wird der Eindruck vermittelt, daß schon der bloße lockere Kontakt den Glauben zerstört.


Warum dieser Alarm?


Weil mündige Christen/Menschen Fragen stellen und anhand der Bibel selbst prüfen.…


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lila.lucky
lila.lucky
04. Juli
Antwort an

Man sagt ja, Gott hätte mit dem Teufel eine Wette um Hiob gemacht.

Naja eine Wette ist es nicht. Gott kann ja den Ausgang vorhersehen.

Wenn ich heutige Menschen sehe, läuft noch eine ganz andere Wette, wetten... Übersteigt aber unsere Vorstellungskraft. Darum bezahlte der Sohn den Preis.

An ihn glauben ist ausreichend. Und Werke des Glaubens ist dann der Bonus.

LG 🥰🥰🥰

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M.N.
03. Juli

"Kannst du Samstagmorgen noch etwas länger im Dienst bleiben?"


Haha - da kam bei mir sowas von einer Erinnerung hoch - genau diese Frage musste ich mir vor Jahren, als ich aufgrund eigenen Verzichts kein "Ältester" mehr war, von einem sehr forschen "Dienstaufseher" in meiner damaligen "Versammlung" gefallen lassen mit dem Argument, für einen "Assistenten eines Buchstudienleiters" seien meine 9 Monatsstunden "Predigtdienst" ZU WENIG. Also wies ich diesen Herren darauf hin, dass man mich ohne meine vorherige Zustimmung zu dieser "Assistenten"-Rolle einfach so von oben herab ernannt hatte, ohne mich zu fragen, ob ich dazu bereit wäre, und sie mich doch bitteschön stante pede davon "entbinden" mögen, wenn ihnen meine "Predigtleistung" nicht gefällt. Das geschah dann auch kurz darauf, worüber…


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lila.lucky
lila.lucky
04. Juli
Antwort an

Du wurdest von Gott ausgewählt. Also doch... wie im Organisationsbuch steht. 😄😁😆

Scherz beiseite. So wie es nun ist, ist doch gut. Drei Kreuze drunter, abgehakt.

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M.N.
30. Juni

Ihr Lieben,


Jak 2,20 und 26 sind DIE Paradetexte, die die WTG und auch einige andere leistungsevangeliumsorientierte Sekten zur Anwendung bringen, um ihre "tun, machen, schaffen, werkeln, malochen, sich einsetzen, sich aufopfern und sich verbrauchen, mehr und immer mehr ..."-Leistungs-/Selbsterrettungstheologien pseudobiblisch zu pushen. Es gibt sogar Konzepte (jedoch nicht seitens der WTG), gemäß welchen Paulus und Jakobus sich widersprochen hätten (Paulus: Es gibt Rettung 'ex sola fide', aus Glauben ALLEIN; Jakobus: Stimmt nicht, denn ohne Werke geht nix, siehe das Beispiel Abrahams: Der hat GEHANDELT, nicht nur geglaubt.)


Dieser scheinbare Widerspruch lässt sich wie folgt auflösen:


In Jak 2,14.17-26 geht es nicht darum geht, sich Rettung durch Werke wie "Predigtdienst", "Versammlungsbesuch" und andere "theokratische Aktivitäten" zu VERDIENEN, denn sonst läge…


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lila.lucky
lila.lucky
04. Juli
Antwort an

Die Org kennt das Bild mit der an der Karotte an der Angel vor dem Esel.

Darum hält sie alle Verkündiger als Esel.


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Ein bekanntes biblisches Prinzip aus dem Neuen Testament stammt aus dem Galaterbrief (Kapitel 5, Vers 6), in dem der Apostel Paulus beschreibt, was im christlichen Glauben wirklich zählt. Die Essenz lautet: „Der Glaube, der durch die Liebe wirksam ist.“


Die Kernaussage dieses Verses lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Fokus auf das Wesentliche: Äußerlichkeiten oder rituelle Vorschriften spielen keine Rolle.


Die Tatkraft der Liebe: Wahrer Glaube bleibt nicht theoretisch, sondern zeigt sich praktisch im Alltag, indem er durch Mitgefühl und Nächstenliebe aktiv wird.


Liebe als Maßstab: Die Liebe ist der Beweis und die Kraft, die den Glauben lebendig und wirksam macht.


In der Theologie wird dies oft als untrennbare Einheit (Glaube + Liebe --> Werke) verstanden:

Glaube ist der Ursprung, und die Liebe ist…


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