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Anpassung in der Blutfrage - sie haben es tatsächlich getan!

  • Autorenbild: Bruder
    Bruder
  • 31. März
  • 9 Min. Lesezeit

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Ich hielt es zwar für ein Gerücht, aber sie haben es tatsächlich getan. Gerrit Lösch, Mitglied der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas, erlaubte mit dem Lagebericht Nr. 2-2026 auf JW.Org offiziell die Eigenbluttransfusionen.

 

Was einst nur ein Gerücht war und von vielen mit großer Skepsis betrachtet wurde, ist nun Gewissheit. Diese Entscheidung markiert einen bedeutsamen Wandel in der bisherigen Lehre der Zeugen Jehovas, die Bluttransfusionen strikt ablehnten. Dieser Wandel in der Blutfrage wird sicherlich weitreichende Auswirkungen auf das Leben und die Entscheidungen vieler Mitglieder haben. Ein historischer Schritt, der viele überrascht und Diskussionen entfacht hat.

 

Die Situation in Warwick muss schlimmer sein, als bisher angenommen, „die Hütte brennt“, wie man im Volksmund so sagt.

 

Wie gesagt, ich habe nicht damit gerechnet, denn es geht hier um weit mehr als nur um ein neues Verständnis oder eine Veränderung von Regeln. Die Verantwortlichen setzen sich damit dem schwerwiegenden Vorwurf aus, Blut an ihren Händen zu haben. Deshalb wirft diese Entscheidung nicht nur ethische Fragen auf, sondern berührt auch moralische Grundsätze.

 

Es bleibt abzuwarten, wie die Gemeinschaft und die Öffentlichkeit auf diese Entwicklung reagieren wird und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Fest steht jedoch, dass mit der Zulassung der Verwendung von Eigenblut eine neue Ära eingeleitet wurde, die von der leitenden Körperschaft mit großer Vorsicht und überlegt gehandhabt wird.

 

Deshalb möchten wir heute einige Überlegungen zu dieser Mitteilung anstellen. Dabei wollen wir kritisch, ehrlich und rational vorgehen und zugleich der Frage nachgehen, was in Zukunft zu erwarten ist. Werden die Verantwortlichen sich ihrer Schuld stellen? Schließlich haben viele Menschen infolge ihrer falschen Bibelauslegung ihr Leben verloren.Wie werden sie sich aus dieser Situation befreien?

 

Rational betrachtet ist es hilfreich, die Schwierigkeiten nicht nur emotional oder rechtlich zu bewerten, sondern auch biblisch einzuordnen. Zukunftsorientiert ist zu erwarten, dass die Organisation weitere Zugeständnisse zu diesem Thema macht. Daher möchten wir die biblischen Maßstäbe, die Lösch hier anführt, nutzen, und ihre Entscheidung richtig einzuordnen.

 

Zunächst fällt auf, dass Gerrit Lösch diese Änderung nur auf die Eigenblut-Transfusion bezieht, sozusagen für eine vorsorgliche Speicherung des eigenen Bluts im Falle einer geplanten Operation. Das ist natürlich eine durchdachte Strategie. Es bedeutet, der Anfang ist erst einmal gemacht, alles andere wäre für die Zeugen Jehovas nur schwer zu verdauen.

Später, wenn die Betroffenen verstorben sind, wird die nachfolgende Generation vergessen haben, mit welcher Intensität das Thema Blut vom „treuen Sklaven“ vertreten wurde.

Doch hören wir, wie Gerrit Lösch diese Mitteilung, diese neue „Anpassung“, begründet:

 

Lösch Videoausschnitt  1:

Wir freuen uns, euch ein paar Neuigkeiten zu erzählen. lfeier.

 „Wir möchten euch ein paar Neuigkeiten erzählen“? Diese gravierenden Änderungen sieht er als „EIN PAAR NEUIGKEITEN“?

Er benutzt das Gedächtnismahl sowie das vergossene Blut Jesu Christi, um die Heiligkeit des Blutes hervorzuheben und darauf zu sprechen zu kommen. Ein geschickter Schachzug. Und was uns noch auffallen wird, er vermeidet den Begriff „neues Licht“, und das aus gutem Grund, wie wir noch sehen werden.

 

Zunächst versteckt er „diese paar Neuigkeiten“ und berichtet über die weltweiten Bauprojekte, spricht über die Liebe unter dem Volk Jehovas in Verbindung mit der weltweiten Katastrophenhilfe, und über die Verfolgung der Brüder in Russland. Doch diese Art der Selbstbeweihräucherung schenken wir uns. Hören wir weiter, wie er dann endlich am Schluss auf „die paar Neuigkeiten“ zu sprechen kommt.

Lösch - Videoausschnitt  2  

Bauprojekte, - Katastrophenhilfe, - Verfolgung - Jehova hat uns das Leben geschenkt und erwartet von uns, dass wir dieses Geschenk achten?

 

Christen werden das Geschenk des Lebens achten. Doch wie haben Jehovas Zeugen in der Vergangenheit das Blut und das Leben geachtet? Jehovas Zeugen haben jegliche Art von Bluttransfusionen abgelehnt, auch Eigenblut-Transfusionen. Aber jetzt wird es als Gewissensentscheidung deklariert, und damit werden de facto auch Bluttransfusionen erlaubt, denn auch eine Bluttransfusion mit Eigenblut ist eine Bluttransfusion.

 

Die Verweigerung einer Bluttransfusion als „Achtung und Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens“ zu bezeichnen, ist doch eher ein Wiederspruch. Das Ganze wirft einige ziemlich brisante Fragen auf. Früher wurde von der leitenden Körperschaft jegliche Art von Bluttransfusion verboten, jetzt aber ist es unter bestimmten Umständen erlaubt? So einige werden an Familienangehörige oder Verwandte und Freunde denken, die verstarben, auf Grund dieser fragwürdigen Bibelauslegung.

 

Fleisch mit seinem Blut dürft ihr nicht „essen“, ja, so steht es in der Bibel. Aber sowohl in 1. Mose 9:4 als auch in der Apostelgeschichte 15:29 geht es um eine Speisevorschrift und nicht um eine Bluttransfusion. Doch Lösch weist noch auf einen weiteren Text aus dem mosaischen Gesetz hin, auf 3. Mose 17:13:


Aber auch im 3. Buch Mose 17:13 geht es um eine Speisevorschrift. Das Blut sollten sie auslaufen lassen und mit Staub bedecken. Um zu belegen, dass dieses Gesetz für Christen nicht mehr relevant ist, zitiert er Kolosser 2:13,14 und wirft die Frage auf: „Gilt dieses Gebot aber auch für uns als Christen?“

Lösch- Video -3 

…. Israelis oder ein Fremder der bei euch lebt auf der Jagd einen Vogel oder ein anderes Tier fängt das gegessen werden darf soll er das Blut auslaufen lassen und es mit Staub bedecken gilt dieses Gebot aber auch für uns als Christen die einfache Antwort lautet Nein warum nicht weil Christen nicht das Mosaische Gesetz befolgen müssen der Apostel Paulus drückte das gemäß Kolosser 2 : 13,14 . 

Die einfache Antwort lautet - Nein? Wenn das so einfach ist, warum hat man dann 70 Jahre benötigt, um diese einfache Frage zu beantworten? Nun zurecht verweist er auf: 

Der Apostel Paulus drückte das gemäß Kolosser 2:14 aus. Gott hat die handschriftliche Urkunde, die aus Verordnungen bestand und gegen uns war, ungültig gemacht, er hat sie aus dem weggeräumt, indem er sie an den Marterpfahl nagelte. Für Christen gilt das Gebot nicht, dass Blut ausgegossen und mit Staub bedeckt werden muss. Außerdem sagt die Bibel nichts darüber, wie bei medizinischen Behandlungen mit Eigenblut umgegangen werden sollte.

Ich denke viele Zeugen Jehovas stellen sich jetzt diese Frage und sind über die neue Erkenntnis eher schockiert. Bisher sahen sie sich im medizinischen Bereich immer wieder vor schwierige Entscheidungen gestellt, da sie anhand von Textstellen wie Apostelgeschichte 15,28-29 und 1. Mose 9:4 Bluttransfusionen strikt ablehnten.

 

Doch wie schon erwähnt, zeigt sich, diese Bibelverse beziehen sich vor allem auf Speisevorschriften und nicht auf Bluttransfusionen. Nun macht Lösch eine Aussage, die das gesamte Konzept der leitenden Körperschaft in dieser Frage auf den Kopf stellt:

Zahlreiche Experten und Bibelkenner haben bereits darauf hingewiesen, dass die entsprechenden Passagen, einschließlich 3. Mose 17:13, nur im Zusammenhang mit dem mosaischen Gesetz zu sehen sind. Und nun haben auch die Vertreter Christi auf Erden dies erkannt? Das bedeutet, dass ihre bisherige Interpretation falsch war, und nun eine grundsätzliche Neubewertung der Haltung zu Bluttransfusionen erforderlich sein könnte. 

Wenn es bezüglich der Eigenblutspende auf Grund dieser Auslegung keine Einwände mehr gibt, weil Christen nicht unter dem mosaischen Gesetz stehen, und die Bibel nichts über eine medizinische Behandlung mit Eigenblut sagt, dann stellt sich die Frage, warum dieser Text nur in Verbindung mit einer Eigenblutspende anwendbar ist? 

Sind diese Überlegungen nicht grundsätzlich auf Bluttransfusion anwendbar, auch mit Fremdblut? Nein, angeblich nicht. Diese Argumente lässt die leitende Körperschaft nur in Verbindung mit einer Eigenblutbehandlung gelten. Äußerst fragwürdig und inkonsequent. Hören wir weiter:

Lösch  :7

Unser Standpunkt zur Verwendung von Eigenblut wurde im Wachturm vom 15. Oktober 2000 folgendermaßen erklärt. Ein Christ muss selbst entscheiden wie sein eigenes Blut im Verlauf eines chirurgischen Eingriffs, eines medizinischen Untersuchungsverfahrens oder einer laufenden Therapie verwendet werden soll. Deshalb können viele Christen einfache Verfahren wie Blutabnahme mit ihrem Gewissen vereinbaren, aber auch kompliziertere Verfahren bei denen ihr eigenes Blut verwendet wird. Dazu gehören der Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine oder Verfahren wie Hämodialyse und Blutrückgewinnung und es werden ständig neue Behandlungsmethoden entwickelt. Vor diesem Hintergrund hat die leitende Körperschaft nach vielen Gebeten und gründlichem Bibelstudium entschieden, unseren Standpunkt zur Verwendung von Eigenblut in medizinischen Angelegenheiten zu anzupassen.

 

Das stimmt so nicht. Der Standpunkt zu einer Eigenbluttransfusion wurde im Wachturm vom 15. Oktober 2000 nicht erwähnt. Den Punkt, auf den es ankommt, übergeht Lösch geschickt. In diesem Artikel ging es um Blut, das in einen geschlossenen Kreislauf bleibt und deshalb nicht auf den Erdboden gegossen werden konnte, wie zum Beispiel Blut, dass dem Körper entnommen und dann wieder zugeführt wird, wie bei einer Transfusion. Zitat aus dem Wachturm vom 15. Oktober 2000: 

"Angetrieben von Gottes heiligem Geist, wiesen die Apostel Christen an, sich 'von Blut zu enthalten'. Dieses Gebot durfte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es war moralisch genauso wichtig wie das Gebot, sich von Unsittlichkeit oder Götzendienst zu enthalten.Gelegentlich fordern Ärzte einen Patienten auf, sein eigenes Blut einige Wochen vor einer geplanten Operation zu spenden (properative Eigenblutspende), so daß im Bedarfsfall das patienteneigene, gelagerte Blut übertragen werden könne. Doch Blut auf diese Weise zu sammeln, zu lagern und zu übertragen widerspricht geradewegs dem, was im dritten und fünften Buch Mose gesagt wird. ... Deshalb spenden wir kein Blut und lassen auch unser Blut, das 'ausgegossen' werden sollte, nicht für eine spätereTransfusion lagern. Ein solches Verfahren widerspricht dem Gesetz Gottes.

Es ging um eine Behandlung mit einer Herz-Lungen-Maschine oder der Blutrückgewinnung während einer Operation. Nur eine einfache Blutuntersuchung wurde in diesem Artikel zu einer Gewissensentscheidung gemacht. In Wirklichkeit wurde eine Eigenbluttransfusion schon immer als nicht akzeptabel angesehen, von daher doch „neues Licht“, auch wenn Lösch hier so tut, als ob es schon immer so gehandhabt wurde. Ein Blick in die Bibliothek von jw.org.de zeigt, welchen Druck die leitende Körperschaft auf ihre Mitglieder in der Blutfrage ausübte.

Mit dieser Entscheidung heben sie eine Position auf, die sie seit mindestens 1959 vertreten haben. Zitat aus dem Wachtturm vom 15.10.1959, Seite 46 - Fragen von Lesern: 

„Folglich wäre die Entnahme des eigenen Blutes, dessen Aufbewahrung und spätere Rückführung in dieselbe Person ein Verstoß gegen die biblischen Grundsätze, die den Umgang mit Blut regeln. Auch wenn das eigene Blut in regelmäßigen Abständen entnommen und gelagert werden müsste, bis eine ausreichende Menge angesammelt wäre, um eine Maschine in Betrieb zu nehmen, würde dies ebenfalls unter das biblische Verbot fallen“.

Auch die Tatsache, dass ein Christ nicht unter dem mosaischen Gesetz steht, hat die leitenden Körperschaft in diesem Zusammenhang so nicht akzeptiert. Ihre Anweisung lautete: Bluttransfusion verstößt gegen Gottes Gesetz, da Blut, das den Körper verlassen hat, auf die Erde vergossen werden muss. Diese theologische Position führte oft dazu, dass Betroffene alternative medizinische Wege suchten, um ihr Leben zu retten, ohne gegen ihre religiösen Grundsätze zu verstoßen. Leider oft ohne Erfolg, so dass sie starben. „Nach vielen Gebeten und intensivem Studium hätten sie daher ihren Standpunkt zur Verwendung von Eigenblut angepasst“, sagte Lösch.

Lösch  :8

Vor diesem Hintergrund hat die leitende Körperschaft nach vielen Gebeten meldet normales Studium entschieden unseren Standpunkt zur Verwendung von Eigenblut in medizinischen Angelegenheiten anzupassen. Das Ergebnis ist folgendes. Bei medizinischen Behandlungen und chirurgischen Eingriffen, wo sein Christ selbst entscheiden, eigenes Blut verwendet werden soll selbst entscheiden.

 

Also doch „neues Licht“? Denn wenn sie die Sache schon immer so sahen, warum mussten sie in dieser Frage etwas „anpassen. Ich frage mich jedoch auch, warum Jehova seinem „Sklaven“ dieses Verständnis erst vermittelte, nachdem viele seiner Zeugen sterben mussten.

 

In der Vergangenheit hatte dieser Sklave keine Bedenken, selbst Kinder in ihren Publikationen als Glaubenshelden zu präsentieren, die für ihre Doktrin gestorben sind. Warum wird jetzt erst erklärt, dass eine Bluttransfusion eine persönliche Entscheidung sei?

 

Fakt ist: Bluttransfusionen sind nicht unproblematisch. Deshalb muss jeder selbst entscheiden, welche Risiken er eingeht, um sein Leben zu retten - insbesondere, wenn es um das Leben der eigenen Kinder geht.  

Viele Jahre lehrte der Sklave, Eigenblutspende sei tabu. Wenn jetzt die Eigenblutspende erlaubt wird, dann ist das eine fundamentale Aufweichung des bisherigen Standpunktes. Wer so agiert und argumentiert, den kann man nicht ernst nehmen. Jeder, der sich an die bisherigen Blutregeln hielt, müsste sich als „dumm verkauft“ vorkommen und getäuscht fühlen.

 

Aber noch dreister und verlogener ist die Art und Weise, wie sie nun versuchen, aus dieser Lage rauszukommen. Alle Argumente, die sie jetzt nachgebessert vorbringen, gelten grundsätzlich doch für jede Bluttransfusion, oder? Andernfalls wäre diese Argumentation widersprüchlich und unverständlich.

 

Aber das zuzugeben, dazu fehlt ihnen aktuell noch der notwendige Mut. Deshalb erlauben sie zunächst „die persönliche Entscheidung“ zur Eigenbluttransfusion. Alles andere wäre für die Verantwortlichen der Todesfälle zu risikoreich. Hier noch einmal die Zusammenfassung dieser „Klarstellung“.

Lösch :9


Zur Wiederholung - Christen unterstehen nicht dem mosaischen Gesetz, aber wir halten uns an das Gebot aus der Apostelgeschichte, uns von Blut zu enthalten. Aber wir halten uns an das Gebot aus der Apostelgeschichte – uns vom Blut zu enthalten. Allerdings sagt die Apostelgeschichte, nichts über die Verwendung von Eigenblut im Rahmen einer medizinischen Behandlung. Wie auch bei anderen Entscheidungen zum Thema Gesundheit muss jeder Christ selbst entscheiden, wie sein eigenes Blut im Rahmen einer medizinischen Behandlung oder eines chirurgischen Eingriffs verwendet wird.

 

Doch bedenke, weder die Apostelgeschichte noch das mosaische Gesetz äußern sich zur Verwendung von Eigenblut noch generell zum medizinischen Gebrauch von Blut. Diejenigen, die in der Vergangenheit schon auf diese Tatsache verwiesen, waren die „Abtrünnigen“ die „Küchenhelfer des Teufels“, wie man sie bezeichnete. Die leitende Körperschaft beruft sich bezüglich ihrer „Klarstellung“ auf Apostelgeschichte 15:19. Jedoch sollten wir diesen Vers im Kontext verstehen, Zitat:

Deshalb bin ich der Überzeugung, dass wir den Nichtjuden, die sich zu Gott bekehren, das Leben nicht unnötig erschweren sollten. Allerdings sollten wir ihnen schreiben und ihnen auftragen, kein Fleisch zu essen, das den Götzen geopfert wurde, alle Unzucht zu meiden und weder Blut noch das Fleisch nicht ausgebluteter Tiere zu essen.

Genau das ist es - eine Speisevorschrift - nicht mehr. Daraus kann man kein göttliches Verbot bezüglich einer Bluttransfusion konstruieren, auch wenn Paulus sich auf das mosaische Gesetz beruft. Er betont extra, dass dies seine Überzeugung ist, eine Überzeugung, die er durch ein Studium der Schriften erlangte.

Auch die leitende Körperschaft betont: „Nach einem gründlichen Bibelstudium haben wir uns entschieden, unsere Sichtweise anzupassen“ Wie kann es sein, dass der Geist Gottes erst nach 2000 Jahren die Wahrheit in dieser so wichtigen Angelegenheit offenbart? Das Argument, die Apostel kannten keine Bluttransfusion, ist nicht stichhaltig, Gottes Geist wusste, welche medizinischen Möglichkeiten es in der Zukunft geben würden.

 

Die Art und Weise wie Lösch diese „Anpassung oder Änderung" einfach so nebenbei bekannt gibt, wirkt unehrlich und arrogant. Kein Eingeständnis, keine Entschuldigung, obwohl viele Menschen litten und starben aufgrund ihrer falschen Bibelauslegung. Die Verantwortlichen wissen, dies ist nicht zu entschuldigen. Das Blut an ihren Händen schreit zum Himmel und Jehovas Zeugen hoffen, dass die gesamte Blutdoktrin abgeschafft wird. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat man jetzt gemacht. Ein ehrliches Eingeständnis wäre längst überfällig.

 

42 Kommentare


Ein Grund mehr -- vielleicht der eigentliche Grund -- für die drastische Änderung der Blutregel bei Jehovas Zeugen:


https://www.youtube.com/watch?v=o4WUVHf1Mzs

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lila.lucky
lila.lucky
06. Apr.
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Was ja in sich keinen Sinn ergibt, wenn sie Norwegen gewonnen hätten... So wie es die LK mal in einem Lagebericht 2025 anführt. War es Sanderson? Weiß nicht mehr. Sie haben auch gar nicht aufgeklärt, um was es dort vor Gericht geht. Was in Frankreich los ist, klären sie ja die Schafe auch nicht richtig auf, nur dass die Zeugen Briefe scheiben sollen...

Ich kenne die Anklageschrift nicht. Hat sie einer? Ist das mal gepostet irgendwo?

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E. K.
E. K.
01. Apr.

Jak. 1: 17 - keine Veränderung Gottes. ER ist heute der gleiche in seinem Wort, in seiner Schrift die er Menschen zukommen ließ, in seinem Geist welcher Menschen zur Verfügung gestellt wird.

Was für ein erbärmlicher Gott wird hier gezeichnet, der es der unendlichsten Generation angeblich besonders gesalbter Söhne durch viele Gebete ins Hirn gibt, was er wohl gemeint haben könnte. Verwundert das wirklich? Ernsthafte Christen nicht. Denn wer Jesus nicht als den Einziggezeugten des Allmächtigen annimmt sondern als einen Erzengel, den ersten geschaffenen Engel, der kann nicht auf den Heiligen Geist als Vertreter des Christus zurückgreifen. Versuch doch mal, einem ZJ zu erklären, was es mit Monogenese (Joh. 3:16) auf sich hat, Mono=einzig und genese die gleiche Abstammung betreffend.…


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lila.lucky
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08. Apr.
Antwort an

Die Zeugen machen es ja zur Streitfrage. Sie unterstellen dann, man würde Götzendienst tun. Schlimm.

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M.N.
01. Apr.

Auch in diesem Fall zeigt sich mal wieder der krude Sprachgebrauch - besser: SprachMISSbrauch - der WTG, wenn sie von 180°-Volten als von "Anpassungen" redet. Bei einer Anpassung handelt es sich um eine leichte Modifikation, ein hier und da-Glätten oder "Nachschärfen", um derzeit beliebten Politjargon zu verwenden, ohne dass das derlei "angepasste" Objekt grundlegend oder in seinem Wesen verändert wird.


Ist dies bei den von der WTG vorgenommenen "Anpassungen" der Fall? Mitnichten; dies sind keine leichten Modifikationen von ansonsten insgesamt immer noch gleichen Dingen, sondern, wie gesagt: Komplettverdrehungen ins genaue Gegenteil. Hieß es früher mit Verweis auf Lev 17,13b und Deut 12,16b, Blut dürfe NICHT, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN, NIEMALS "aufgefangen und gelagert" werden, da die in beiden Versen enthaltene Aussage…


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lila.lucky
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01. Apr.
Antwort an

Hier beim Blut sieht man jetzt und in Zukunft, wie schwer die Borg indoktriniert sind.

Als es noch 1996 viele Brüder gab, die den Zivildienst machen wollten, und die Freigabe einer Erlösung gleich kam, bleibt hier das Verhalten eher gering. Denke ich mir...

Die werden alle weiter Blut ablehnen, weil es gegen ihr Gewissen verstoße.

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M.N.
01. Apr.

Zum Thema "Speisevorschrift v. Bluttransfusion":


Das gängige JZ-Argument lautet "Essen ist das Gleiche wie per Vene aufnehmen; es macht keinen Unterschied, ob du dir Alkohol durch deinen Mund einkippst oder in eine Vene spritzt. In beiden Fällen wirst du besoffen, außer dass es durch die Vene schneller geht". Ergo stellt sich die Frage: Besteht prinzipiell kein Unterschied zwischen oraler und intravenöser Aufnahme in den Körper?


Die exaktwissenschaftliche Antwort lautet:


Doch — es gibt grundlegende Unterschiede zwischen oraler (über den Mund) und intravenöser (direkt in die Vene) Aufnahme. Beide bringen Stoffe in den Körper, aber der Weg und die Wirkung unterscheiden sich stark:


1. Weg in den Körper

  • Oral (z. B. Tablette, Saft): Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt – Wirkstoff muss (1)…


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lila.lucky
lila.lucky
08. Apr.
Antwort an

Glück und Trauer liegen eng beieinander. Manchmal kommen Tränen vor Glück. Beides Emotionen der Liebe.

Du hast einem Wolf geholfen seinen Krankenhausaufendhalt zu überstehen und Vertrauen in die med. Helfer, Tierärzte und Tierpfleger zu geben. Weil Du viele Liebe in Dir trägst. Gab Dir Deine Mum mit, die Du leider nicht kennst, aber Dein Dady sehr geliebt hat. Darum liebt er jetzt Dich um so mehr. Und Du versuchst ihn um den Finger zu wickeln. Mach das nicht mehr Süße. Okay? Dein Dady kämpft wie ein Wolf um Dich. Und Deine Brüder genau so. Steffi schrieb mal etwas, Dein anderer Bruder arbeitet in der Hochseerettung mit? Verstand ich das richtig? Krass. Ich habe schon Wellen gesehen, die an Warnemünde an…

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"Die ersten Christen und das Blut

Das göttliche Verbot, Tierblut zu essen, war auch in den

Tagen der Apostel und der frühen Jünger Jesu (die alle-

samt Juden waren) unter den Israeliten (und mitunter

sogar Heiden) noch gut bekannt. Jakobus, der Halbbruder

Jesu, erklärte einmal, warum es die Kenntnis diesbezüg-

lich weiterhin gab:


„Denn Mose hat seit alten Zeiten in jeder Stadt seine

Verkünder, da er in den Synagogen an jedem Sabbat

verlesen wird“ (Apg. 15:21).


Bei den Vorlesungen „in jeder Stadt“ ging es regelmäßig

auch um den angemessenen Umgang mit Blut, also kein

Tierblut zu essen und Menschenblut nicht zu vergießen

(1. Mo. 9:4, 6). Doch weder Mose als Mittler im Auftrag

Gottes noch das Mosaische Gesetz hatten darüber…


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