„Wundert euch nicht“

– Die Auferstehung der Toten –      

Über das Thema  „Auferstehung“ ist schon zu allen Zeiten diskutiert worden, auch hier auf Bruderinfo. Bereits zurzeit Jesu waren die religiösen Führer in dieser Frage zerstritten. In diesen Streit wollten sie auch Jesus verwickeln, mit dem Ziel, ihn als inkompetenten Lehrer erscheinen zu lassen und die Auferstehung der Toten in Frage zu stellen.

Gemäß Lukas 20:27 konstruierten sie einen theoretischen Fall. Es ging um eine Witwe, die viele Ehemänner hatte, die sie alle überlebte.

 

Die Frage der religiösen Führer, mit der sie  die Lehre der Auferstehung als Unsinn und mit dem Gesetz Mose als nicht vereinbar hinstellen wollten, war: „Wessen Frau wird sie nun nach der Auferstehung sein? Schließlich waren ja alle sieben Brüder mit ihr verheiratet.“ 

Jesus antwortete: „Heiraten ist etwas für Menschen in dieser gegenwärtigen Welt. Die Menschen aber, die von den Toten auferstehen und in die zukünftige Welt kommen dürfen, werden nicht mehr wie hier auf der Erde heiraten. Sie werden ja auch nicht mehr sterben und müssen deshalb nicht für Nachkommen sorgen. Als Menschen, die vom Tod auferstanden sind, gleichen sie den Engeln“. 

In dieser Antwort sind einige wichtige Anhaltspunkte enthalten, auf die wir später noch eingehen werden. 

Zunächst befassen wir uns mit zwei Fragen.

  1. Gibt es unterschiedliche Arten der Auferstehung, und wenn ja, wie unterscheiden sie sich?
  2. In welcher Körperlichkeit findet die Auferstehung statt, fleischlich oder geistig?

Ja, die Bibel lässt den Schluss zu, dass es mindestens zwei Arten der Auferstehung geben wird. So spricht sie z.B. von der 1. Auferstehung. Dieser Ausdruck, „die erste Auferstehung“, kommt aber nur einmal vor, in Offenbarung 20:5,6.  Das macht die Erklärung dieses Begriffes nicht leichter. Es kommt erschwerend hinzu, dass wir ähnliche Ausdrücke, wie „zweite Auferstehung“ oder „letzte Auferstehung“, nicht finden.

Im Zusammenhang von Offenbarung 20 wird lediglich von den „Übrigen der Toten“ gesprochen, die „nicht lebendig wurden, bis die tausend Jahre vollendet waren.“ Von diesen Toten wird später in Vers 13 gesagt: „Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie (die Auferstandenen) wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. …. Und alle, deren Namen nicht im Buch des Lebens aufgeschrieben waren, wurden in den Feuersee geworfen, dies ist der zweite Tod.

Es ist sehr bemerkenswert, dass hier gesagt wird, dass der Tod die Toten hergibt, und alle, deren Namen nicht im Buch des Lebens aufgeschrieben waren, werden den 2. Tod erfahren.

Im Gegensatz dazu werden die, welche die 1. Auferstehung erhalten, gerecht gesprochen,  um „mit Christus zu herrschen“. Wahrscheinlich handelt es sich hier um Menschen, die für Christus gestorben sind oder bereit waren, für Christus zu sterben und damit „des Christus sind“ (Vers 6). Zum Zeitpunkt der ersten Auferstehung wird es noch Tote geben, die im Tod zurückbleiben.

Auferstehung der Gerechten

Diese Lehre über die „Auferstehung der Gerechten“ und die „Auferstehung zum Gericht“ wird in Johannes 5:28 auch von Jesus angesprochen: „Wundert euch darüber nicht. Es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und es werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts“. 
Ob Jesus Christus hier nur von der allgemeinen Auferstehung spricht, also der zweiten, und mit der Auferstehung derer, die Gutes getan haben, die erste Auferstehung meint, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Wie wir jedoch gesehen haben, werden in Offenbarung 20:12-13 die Auferstandenen der zweiten Auferstehung von Gott gerichtet werden nach ihren Taten. Dies korrespondiert mit der Lehre von Jesus über die „Auferstehung des Gerichts“. „Die, die Gutes getan haben, werden auferstehen, um ewig zu leben, die aber, die Böses getan haben zur Auferstehung des Gerichts (Johannes 5,29).

Die „Ordnung“ in der Auferstehung

Auch der Apostel Paulus spricht in 1. Kor. 15:20-24 von einer „Ordnung“ oder Reihenfolge in der Auferstehung den Toten: … Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören; danach das Ende (die Übrigen), wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat.“

Diese Aussage Pauli stimmt mit Offenbarung 20 überein. Das Ereignis, welches die erste und die zweite Auferstehung trennt, scheint das tausendjährige Reich zu sein. „Die gerecht Gesprochenen werden auferweckt und regieren mit Christus tausend Jahre.“ (Offenbarung 20,4), „die anderen Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis tausend Jahre vollendet waren.” (Offenbarung 20,5).

Jeder Nachkomme Adams wird auferstehen, aber jeder in seiner Ordnung. Wenn Christus kommt, werden die auferstehen, die Christus angehören. Danach, am Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, die Übrigen, die, die Gutes getan haben, um ewig zu leben, die, die Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts (Johannes 5,29).

Paulus spricht von drei wesentlichen Aspekten:

  • Zuerst ist Christus auferstanden, er ist der Erstling derer, die auferstehen. Jegliche Hoffnung auf Auferstehung der Toten gründet sich auf die Auferstehung Jesu Christi.
  • Die Auferstehung „danach“ ist denjenigen verheißen, die Christus angehören, wenn er kommt: Im Zusammenhang mit Christi Kommen mit Kraft und Herrlichkeit ist den Märtyrern aus der großen Trübsal die Auferstehung verheißen. Diese beiden Ereignisse umfasst die erste Auferstehung. All denen, die daran teilhaben, gilt: „Sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre“ (Offb. 20,6).
  • Das „Ende“, von dem der Apostel Paulus in 1. Korinther 15,24 spricht, meint wahrscheinlich das Endgericht nach den 1000 Jahren. (Off. 20:13). Vor diesem findet die allgemeine Auferstehung der Toten statt.

Auf welche Auferstehung werde ich hoffen können?

Nun zu der Frage, wer sind diejenigen, welche Christus angehören und damit an der ersten Auferstehung teilhaben werden? Wer wird mit Christus als König und Priester herrschen?

Diese Frage werden wir im Einzelnen hier nicht beantworten können. Zu vermuten ist aber, dass nicht jeder, der für sich das Gefühl hat, zu den Berufenen zu gehören, auch tatsächlich dazugehört.

Es ist richtig, alle, die an Christus glauben, sind nicht verloren, sie haben das ewige Leben und das Zeugnis, dass sie Gottes Kinder sind, unabhängig davon, ob sie zur Zeit der Wiederkunft Jesu oder während der 1000 Jahre auferstehen.

Aber dem „Christus angehören“, muss eine Sache sein, die mehr beinhaltet, als nur an Christus zu glauben. Es gibt Millionen Menschen, die aufrichtig an Christus als ihren Erlöser glauben und in ihrem christlichen Leben ihren Umständen entsprechend „Gutes tun“. Wenn diese Menschen alle dem „Christus angehören“, um mit ihm als Könige und Priester zu herrschen, dann stellt sich schon die Frage: „ist es realistisch anzunehmen, dass Millionen Könige und Priester mit Christus regieren werden?

Ein Beispiel, welches diese Vermutung stützen könnte, finden wir in Markus 5:18.

Ein Geheilter bat Jesus, mit ihm gehen zu dürfen. Aber Jesus erlaubte es ihm nicht. Er sagte: Geh nach Hause zu deiner Familie und erzähle ihnen, welches große Wunder der Herr an dir getan hat und wie barmherzig er mit dir gewesen ist!“  Was dieser dann auch tat, obwohl er nicht zu Jesus gehört haben mag.

Es ist doch eher wahrscheinlich, dass es sich bei denen, die dem Christus angehören, um eine kleine Zahl von „Auserwählten“ handelt, die mit Christus herrschen. Diese Überlegung legt auch die Vermutung nahe, dass es sich bei der Zahl 144000 eher um eine symbolische Zahl handelt.

Von denen, die „dem Christus gehören“, wird in Offenbarung 20 gesagt: „Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses für Jesus …. die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und sein Zeichen nicht an ihrer Stirn hatten; …. diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre. Dies ist die 1. Auferstehung. Die andern Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden.“

Von der Auferstehung der Toten

In 1. Thessalonicher 4:13-17 erfahren wir weitere Einzelheiten zum Thema „Auferstehung“ „Wir wollen euch …. nicht im Ungewissen lassen über die, die da schlafen, …. Denn der Herr selbst wird, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und „die Toten in Christus“ werden zuerst auferstehen.  Danach werden wir, die wir leben (am Tage des Herrn), zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft. Und so werden wir beim Herrn sein allezeit.

Menschen, die wie die auserwählten Apostel im Glauben den stellvertretenden Tod Jesu angenommen haben und ihm bedingungslos bis in den Tod nachgefolgt sind, werden bei der Wiederkunft Jesu auferstehen, die erste Auferstehung. Damit markiert dieses weltumspannende Ereignis den Beginn des tausendjährigen Reichs. Für diese gilt: sie sind für Ihren Glauben gestorben oder wären bereit, dies zu tun, bzw. haben nicht das Malzeichen des Tieres angenommen. Der zweite Tod hat über diese keine Macht.

Die zweite Auferstehung findet am Ende dieser Zeitperiode der 1000 Jahre statt, wenn die “anderen Toten” (Offenbarung 20,4-6) auferstehen werden.

Wenn alle, die an Christus geglaubt haben, bei der Wiederkunft Jesu auferstehen würden, dann müssten die “anderen Toten” die ungerechten Menschen sein, die das Gnadenangebot Gottes abgelehnt haben. Doch diese Ansicht lässt Offenbarung 20 nicht zu, denn diese Auferstandenen werden ein jeder nach ihren Werken gerichtet. Nur wer nicht im Buche des Lebens steht, wird in den Feuersee geworfen, den zweiten Tod. Der zweite Tod hat noch Macht über die Auferstandenen.

Man kann in der 2. Auferstehung zu ewigem Leben gelangen oder in die ewige Auslöschung gehen. Bei der 1. Auferstehung ist dies nicht der Fall.

Wie werden die Menschen auferstehen?

Das ist eine umstrittene Frage. Es werden die unterschiedlichsten Meinungen vertreten, und es ist zu erwarten, dass auch diese Erklärung  zu Diskussionen führt.

Ist eine himmlische Hoffnung biblisch begründet? Werden alle Menschen nach der Bibel mit einer himmlischen Auferstehung belohnt? Nach Prüfung unterschiedlicher biblischer Aussagen kann man auch zu der ernüchternden Erkenntnis gelangen, dass sich die „himmlische Hoffnung“ (im Sinne von, bei Gott zu sein) auf ungenaue Übersetzungen, Fehlinterpretationen einiger Bibeltexte und nicht zuletzt auf die Vorstellung stützt, beim Tod in den Himmel zu kommen.

Ein Beispiel, wie sich im Laufe der Zeit Aussagen veränderten, finden wir in Johannes 3:13. Fast alle gängigen Übersetzungen geben diesen Vers wie folgt wieder: „Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer der, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.“ 

Tatsächlich hat Luther zu recht diesen Vers ursprünglich anders übersetzt: „Es gibt nur einen, der zum Himmel hinaufsteigt: der Menschensohn, der vom Himmel herabgekommen ist“. 

Hfa, u. alte Lutherübersetzung.  Johannes 3:13 stellt damit klar fest: „Es gibt nur einen, der zum Himmel hinaufsteigen wird, (bei Gott sein wird) der Menschensohn, der vom Himmel herabgekommen ist“.

Fleischliche oder geistige Körper?

Aber beschreibt der Apostel Paulus nicht die körperliche Beschaffenheit derjenigen, die bei der „Auferstehung der Gerechten“ wieder zum Leben erweckt werden, als geistige Körper?

Offensichtlich war diese Frage schon zu Zeiten der ersten Christen ein Thema. Paulus sagte deshalb: „Es könnte aber jemand fragen: Wie werden die Toten auferstehen und mit was für einem Leib werden sie kommen? . . . Es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen. Einen anderen Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond, …. .

Was Paulus hier verdeutlichen will, es gibt ganz unterschiedliche Körper und Lebensformen. Er fährt fort: „So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. … Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Das Verwesliche muss die Unverweslichkeit anziehen, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit“ (Verse 35-53).

Viele sehen diese Erklärung von Paulus als einen Beleg für eine Auferstehung im Himmel, wobei der Begriff „Himmel“ vieles umfassen kann. Doch eindeutig ist, die Auferstandenen werden einen unverweslichen, verherrlichten Körper aus Geist erhalten. Das Bild des „Himmlischen“ ist ein Hinweis auf einen Körper, der zu vergleichen ist mit dem von Engeln.

An dieser Stelle möchten wir zurückgehen auf die Frage der Gesetzesgelehrten, als sie Jesus fragten: „Wessen Frau wird sie nun nach der Auferstehung sein?  Jesus antwortete: »Ehen zu schließen ist etwas für Menschen in dieser gegenwärtigen Welt. Die Menschen aber, die von den Toten auferstehen und in die zukünftige Welt kommen dürfen, werden nicht mehr wie hier auf der Erde heiraten. Denn sie können ja auch nicht mehr sterben und müssen deshalb nicht für Nachkommen sorgen.

Die Auferstanden, gleichen demnach Engeln. So wie Engel nicht sterben, (was nicht bedeutet, dass sie nicht mehr vom Leben abgeschnitten werden könnten), haben die Auferstandenen demnach einen „geistigen Körper“. In der zukünftigen Welt, (muss nicht im Himmel sein) kann man nur mit einem geistigen Körper leben.

Die neue Geburt

In diesem Zusammenhang ist auch der Bericht aus Johannes 3:1-20 aufschlussreich. Nikodemus kam nachts heimlich zu Jesus und sprach ihn an: Meister, wir wissen, dass Gott dich als Lehrer zu uns gesandt hat. Jesus sprach daraufhin von einer „neuen Geburt“, was Nikodemus buchstäblich verstanden haben musste, denn er fragte: „Wie kann ein Erwachsener neu geboren werden? Er kann doch nicht noch einmal auf die Welt kommen?”

Jesus erklärte ihm nun das Geheimnis der „neuen Geburt“: „Ich will dir das Geheimnis verraten, was hier geschehen muss. Nur wer durch Wasser und durch Gottes Geist neu geboren wird, kann in Gottes neue Welt kommen, oder das Reich Gottes sehen! Ein Mensch kann immer nur menschliches Leben zur Welt bringen. Wer aber durch Gottes Geist geboren wird, bekommt neues Leben“.

Jesus spricht hier nicht von einem Leben im Himmel bei Gott. Er spricht von einem „neuen Leben“, um in Gottes neuer Welt leben zu können. Wie dieses „Geheimnis“ nun umgesetzt wird, und dieser neue Leib beschaffen sein wird, darauf geht Jesus hier nicht näher ein, sondern sagt nur, dass der jetzige menschliche Leib umgewandelt werden müsse.

Wie sollte man einem Menschen auch erklären, welche außergewöhnlichen Mittel der Macht dem Schöpfer des Universums zur Verfügung stehen? – Jesus antwortet ihm daher nur in diesen einfachen Worten: Wundere dich deshalb nicht, wenn ich dir gesagt habe: Ihr müsst neu geboren werden. Es ist damit wie beim Wind: Er weht, wie er will. Du hörst ihn, aber du kannst nicht erklären, woher er kommt und wohin er geht. So ist es auch mit der Geburt aus Gottes Geist.” 

 Nikodemus, offenbar nicht zufrieden, bohrte weiter und fragt: Aber wie soll das nur vor sich gehen?” Jesus erwiderte: „Ihr glaubt mir ja nicht einmal, wenn ich von ganz alltäglichen Dingen rede! Wie also werdet ihr mir dann glauben, wenn ich von himmlischen Dingen rede?“

Wahrscheinlich wird ein rein materieller Leib nicht ewig, im Sinne von immerdar, auf dem Planeten leben könnte, so wie es Jehovas Zeugen gelehrt bekommen, ohne sich dabei nicht wie ein Gefangener zu fühlen. Die Kombination aus beiden Möglichkeiten, also die Fähigkeit auf Erden mit dem Fleischeskörper zu sein, sich aber in die Unendlichkeit des Raumes in den Körper als Geist zu begeben (verwandeln), erst diese Kombination scheint das Höchste der Erfüllung zu sein.

Die Bibel ist voll von Begebenheiten, wo Engel sich von einem geistigen Leib in einen materiellen Leib verwandelten. Auch Jesus erschien nach der Auferstehung seinen Jüngern in einen fleischlichen Körper, aß und trank mit ihnen.

Es mag sein, dass diese Sichtweise vielen zu spekulativ erscheinen mag. Doch ist die Auferstehung insgesamt nicht ein Ereignis, welches unsere Vorstellungskraft übersteigt?

Nicht umsonst sagte Jesus: „Wundert euch nicht“

 

Mag ich nicht (12)

39 Kommentare zu “„Wundert euch nicht“

  1. Zartbesaitet

    Lieber Artikelautor,

    danke für deine Mühe.

    Wir haben jetzt den einen oder anderen Artikel "nachgelesen"; wir haben uns in letzter Zeit sehr dem Weiterentwickeln unseres Glaubens gewidmet, daher auch uns weniger Zeit genommen, alles wieder hier zu verfolgen. (kann und wird sich aber wieder ändern).  Und uns sind dabei viele Erkenntnisse gekommen, die einem als noch tätiger Zeuge Jehovas niemals in den Sinn gekommen wären. Wir haben auch an den Kommentaren gesehen, dass es hier einige gab, die deinen Standpunkt nicht teilten - aber das ist auch gut so - wir sind nicht mehr unter der Informationskontrolle der Zeugen und auch nicht mehr unter dem Diktat des Königreichsdienstes von September 2007, wo ja den Zeugen mehr oder weniger das eigenständige Bibellesen untersagt worden war. Wir tun es selbst jedoch eifrig und kamen zu einigen Schlüssen.

    Einer davon war der Gedanke, dass du als Zeuge Jehovas immer wieder auf die Bereiche "Rettung" "Überleben" "Neue Welt" und vor allem mit dem Begriff "klare Hoffnung" auf irdisches Paradies und materielle Hoffnung für eine erlesene organisationstreue Gruppe fixiert warst. Ich - also der "Er" von uns beiden fühlten sich für eine Überleben immer zu schlecht, was immer ich auch tat - ich empfand mich nicht als "würdig".

    Aber stellen wir uns doch mal die Frage: Wie viel und wie genau erwähnt das Wort Gottes eigentlich die Hoffnung für Christen? Was sagen uns die immer gelesenen Texte wie aus dem Psalm 37 oder Offenbarung 21 genau aus? Bei näherer Betrachtung nicht viel. Wie viel erwähnte unser größter Lehrer und jetziger König Jesus? "Du wirst mit mir im Paradies sein" - oder ähnlich gab es wenige Male. Im Gegenteil: Es gab inneren Widerstand z.B. von uns als glücklichem Paar, als Jesus sagte, dass nach der Auferstehung niemand mehr mit jemandem früher verheiratet wäre. Entsprach nicht unseren persönlichen Wünschen! Erst langsam beginnen wir Jesu Aussage besser zu verstehen...

    In welchem Verhältnis steht jedoch unser Verhalten, unser Leben, unsere Einstellung zu dem Gedanken "Rettung" und "Neuer Welt"?

    Wie oft wird die Liebe und deren Notwendigkeit für einen Nachfolger Christi erwähnt? Nun -würden wir hier die Bibel zitieren - wir würden noch viele Stunden mit Belegtexten hier sitzen und schreiben.

    Wie oft wird der Glaube an Jesus als das Mittel für Rettung und Leben erwähnt?

    Nun - bei näherem Nachdenken wir die Prioritäten-Reihenfolge klar und deutlich. Unsere Liebe, unser Glauben bleibt im Vordergrund, die Hoffnung ist nur ein Gedanke, der weit aus später folgt. Und eine konkrete Information über das wie und was kann nur wie ein kleines Puzzlespiel zusammengefügt werden und es bleibt wiederum der "trübe Blick" auf ein unvollständiges Bild wie in einem Spiegel - wie es Paulus in 1. Kor 13 am Ende erwähnt und wie es du als Autor dieses Artikels versucht hast - um dann wieder zu sagen, dass die "Liebe das Größte ist".

    Was haben wir daraus geschlossen?

    Nun - Spekulationen über Auferstehung und neue Welt sind interessant. Aber solang wir die Vorstufen dazu - das Leben in der Liebe und einen wirklichen Glauben an Christus  - noch nicht ausgebaut haben, rühren wir im Trüben und sind nicht "reif" für Größeres. Daher arbeiten wir mit Freuden an diesen Vorstufen und schätzen trotzdem deine Gedanken im Artikel, weil sie geistiges Beschäftigen in dem Sinne sind, von einem angeblich "klaren Bild" loszukommen, das uns auch nach längerer Zeit außerhalb dieser Gedankenwelt immer wieder einzuholen versucht. Denn die Bibel ist zu einem sehr großen Teil für das "Jetzt" geschrieben, für Christen, die ein Leben nach ihren großen Vorbildern im Himmel führen sollten. Und das Niveau, das die Bibel - was die Liebe betrifft - denken wir noch lange nicht erreicht zu haben. Aber wenn wir einen gelebten Fortschritt fest stellen, so führt dieser zu freudigen Erfahrungen. Zu Erlebnissen, zu Momenten, die wir uns zuvor nicht hätten vorstellen können. Zu Menschen, die uns dafür lieben, dass wir sie im Voraus geliebt haben - ganz nach dem Vorbild unseres Vaters. Aber die Schwierigen Stufen folgen noch: "Unsere Feinde zu lieben", "die zu lieben die uns verfolgen". So weit sind wir vielleicht noch nicht. Aber wir hoffen es irgendwann zu sein. Und dann könnte auch alles weitere klarer werden und das Bild nicht mehr so trüb.

    Mit besten Wünschen, die mit uns auf diesem Weg unterwegs sind

    Eure Zartbesaiteten

     

  2. Manfred K

    Danke für eure Antworten..

    Mit der WTG habe ich nichts zu tun.

    Gott sehe ich auch nicht als Chef. Wollte damit nur aufzeigen das eine solche Solch Betitelung die ich gestern aufzeigte in unserem Sprachgebrauch nicht Üblich ist. Das ist alles.

    Wünsch euch alles gute.

     

  3. RoKo

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    Ihr Lieben,
    mit Sicherheit ist es ein brennendes Thema. Die Auferstehung.
    Letztlich ist es wie Paulus sprach 1. Kor 15:19 , wir wären die bemitleitswertesten Menschen, wenn das nicht stimmt, woran wir glauben.
    Ich erinnere mich noch an meine Anatomiestunde bei Oberstudienrat Herrn Xxxxx…. Wir behandelten gerade das Immunsystem des Menschen, Gedächtniszellen, T-Helferzellen, angeborene Immunität, erworbene Immunität usw. Er stand vorn an der großen Tafel und sprach zu uns, wie das (Immunsystem) im Körper eines Menschen funktioniert, das ist für die Medizin ein großes Wunder! Er hielt lange inne.
    Wundert Euch nicht, sagte Jesus. Er meinte sicher, dass es Dinge und Abfolgen im Himmel und auf Erden gibt, die wir mit unserem Verstand (derzeit) einfach nicht verstehen können. Trotz der hohen Wissenschaft, Studium und Kenntnisse die wir heute haben verstehen wir dies immer noch nicht.
    Ich denke dann immer so. Die Bibel ist nicht dafür geschrieben, 100%ig zu wissen, was danach passiert. Dazu sagt die Bibel, dann werden neue Buchrollen aufgetan werden. Trotz unseres Wissensdursts sind wir eben wie kleine Kindlein. Und Kindern kann man auch nicht alles erklären, was wir als Erwachsene verstehen oder nur schwer verstehen. Kinder können dieses oder jenes (noch) nicht begreifen.
    Heiraten sollen Männer und Frauen m. E. nicht, damit sie zusammenleben und Sex haben dürfen, sondern vielmehr, damit Säuglinge und Kinder beide Elternteile haben die sie zum Heranwachsen brauchen. Gezeugte Kinder, die aus Sex entstehen.. Denn Gott liebt die Kinder! Das ist der Vorsatz bezüglich der Erde, füllt sie. Ein Füllen funktioniert nur mit Nachkommen und Mehrung, also Fortpflanzung.
    Wenn sie nicht mehr heiraten werden, ist das m. E. vielleicht in Bezug auf die Fortpflanzungsfähigkeit zu verstehen. Eine weibliches Baby, das sich zum Mädchen und zur Frau entwickelt, hat eine bestimmte Anzahl von Eizellen in den Eierstöcken. Nach und nach im Zyklus von jeweils rund 28 Tagen reift immer ein Ei heran (manchmal auch zwei, selten drei). Aber irgendwann ist dieser Vorrat an Eizellen der Frau erschöpft. Männer hingegen produzieren fortführend Samen.
    Auferweckte Frauen können sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr fortpflanzen. Bei Männern weiß man das auch nicht genau. Somit wäre m.E. dann ein Heiraten ohne Nutzen. Dennoch wird Gott jede Träne von ihren Augen abwischen. Daran glaube ich fest. Inbegriffen sind sicher auch die menschlichen Bedürfnisse nach Zuneigung und Erotik. Wie viele Single gibt es, die den Lebenspartner noch nicht gefunden haben und sich nach Liebe und Zärtlichkeit sehnen? Ihre Tränen wird Gott abwischen.
    Für uns ist so vieles schwer zu verstehen.
    Euer RoKo

    1. Argentum@RoKo

      Lieber RoKo,

      ich möchte noch mal freundlich darauf hinweisen, daß die Sache mit den neuen Buchrollen eine Erfindung der WTG ist. 😉

      Es gibt keine Schriftstelle, die belegt, daß dann neue Anweisungen kommen. Das wird gerne erzählt, damit das Gerüst "Organisation" plausibel bleibt.

      Liebe Grüße

      Argentum

       

    2. Omma@RoKo

      Lieber RoKo,

      dein letzter Satz: "Für uns ist so vieles schwer zu verstehen.", kam bei mir, wie ein tiefer Seufzer rüber, und du hast Recht.

      Ich habe mich dann immer gefragt: "Muss ich alles (oder fast alles) verstehen?"

      Ein kleines Kind versteht auch noch nicht alles, aber wenn es spürt, Mama und Papa haben mich von Herzen lieb, fühlt es sich geborgen und vertraut darauf, alles wird gut.

      Unser lieber himmlischer Vater hat uns seine große Liebe auf eine Weise gezeigt, die wir manchmal noch gar nicht erfassen können. Ich stelle mir oft vor, was es für unsere Beiden Höchsten gekostet haben muss, diese außergewöhnlich große Liebe uns zu schenken.

      Wie weh muss es unserem lieben Vater im Himmel getan haben, sein geliebtes "Kind" so leiden und qualvoll sterben zu sehen, und was für unsagbar große Qualen hat unser lieber Herr Jesus auf sich genommen.

      SIE HABEN ES AUS LIEBE ZU UNS UNVOLLKOMMENEN MENSCHEN ERTRAGEN!!!

      Römer 8:32   (NGÜ)
      32 Er hat ja nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern hat ihn für uns alle hergegeben. Wird uns dann zusammen mit seinem Sohn nicht auch alles andere geschenkt werden?

      Johannes 3:16   (Hoffnung für alle)

      16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

      Ja, lieber RoKo, sie haben jeden Einzelnen von uns so sehr lieb, und es ist ihr Herzenswunsch, dass wir glücklich sind. Wie sie das machen werden (?), lassen wir uns überraschen und vertrauen wir ihnen, wie kleine Kinder ihren liebenden Eltern.

      Es grüßen dich ganz herzlich  Omma und Oppa

  4. Manfred K

    Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das diese Gedanken die ich gestern hier mitteilte, keines Wegs etwas mit der Wachturm Gesellschaft Jw.org zu tun haben.
    Das ist allein meine Überzeugung die ich mitteilte.

    Ich möchte nur noch auf einen Punkt hinweisen.  Der Gottes Name wurde in den Bibelübersetzungen vor der Ausgabe von Jahre 1835 sowohl von Katholiken und Evangelischen Christen gebraucht. Selbst Martin Luther gebrauchte diesen Namen. Außerdem habe ich darauf hingewiesen was Wortwörtlich in der Bibel steht. Ich danke euch für eure Konstruktiven Gedanken und der Bekundungen eurer Sicht dieser Dinge. Ich für mich werde den Namen Gottes Weiter im Gebet, in meinem Herzen sowie zur Preisung wegen seiner Werke verwenden. Für mich haben alle Götter einen Namen. Die Griechischen, Die Babylonischen. Die Germanischen, die Römischen usw. Aber der Wahre Gott hat dann keinen Namen? Das erscheint mir mir abwegig. Herr ist kein Name , außerdem sagte Jesus nicht , die Allmacht, Kraft, die Mannigfaltigkeit werde Geheiligt, er sagte Gottes Name werde Geheiligt. Herrn gibt es fiele und Götter auch. Ich möchte hier ein Beispiel einfacher Art anführen.

    Ganz einfach gesehen,nenen wir in einem Kleineren Unternehmen unsern Boss Chef. Ist dieser mänlich reden wir ihn mit Herr an. Aber wir sagen nicht Herr Cehf.  Aber bei Gott ist das Kein Problem zu unserem Schöpfer sagen wir dann Halt Herr Gott. Ist für mich unlogisch. Ich bin der Überzeugung der Wahre Gott hat einen Heiligen Namen damit er sich von Anderen Göttern unterscheidet und wenn ich  Ihn Namentlich im Gebet Anrede das er dieses dann auch erhört.

     

    Abschließend möchte ich Prediger 12:13,14 zietiren.

    Das Endergebnis des Ganzen Last uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das soll jeder Mensch tun.

    Ich werde nach meinem selbstvermögen danach handeln.

    Habe bei meiner letzten Mitteilung eine Bibelstelle nur Halb Angegeben.

    Die Zehn Gebote stehen in 2.Mose2 ab dem Vers 20.

    Ich möchte nochmals darauf hinweisen das ich mit der WTG nichts zu tun habe. Ich würde gerne weiter mit euch Anregungen Argumente austauschen. Ich habe aber nur Wenig Zeit Da ich Berufstätig bin. Wenn ihr wollt würde ich mich über kurze Gedanke n freuen, da ich diese schneller beantworten kann.

     

    1. Freiheit

      Ja, eh. Kannst Du gerne machen. Aber wer schreibt Dir vor, nicht auch manchmal lieber Gott, Herr oder etwas anderes zu sagen? Glaubst Du allen Ernstes, dass Du dann nicht erhört wirst?

    2. Schneeflocke@Manfred K

      Lieber Manfred K.

      Der Vergleich mit der Firma ist gut. Und wir können natürlich Gott als Chef einer Firma betrachten, exakt so macht es im Prinzip die jw.firma mit 7 leitenden Vorgesetzten in Leder-Chefsesseln und durch ihr glanzvolles Fernsehstudio erteilen sie den vielen vielen kleinen Arbeitern ihre Aufgaben und erklären ihnen gleichzeitig ihre Entlohnung, nämlich ein gutes Gefühl heute und wenn du treu bist und für immer in der Firma arbeitest auch mal ewiges Leben nach endlosen sich noch überlappenden Generationen. Gleichzeitig haben sich die 7 herrschenden Vorgesetzten ein sehr kluges Geschäftsmodell gewählt, es beinhaltet eine Erfolgsbeteiligung, die mit dem jeweiligen Um(Ein)satz eines Arbeiters steigt.

      Beispiel: Bist Du Pionier hast Du ein besseres Gefühl als wenn Du keiner wärst, weil Du mehr tust, alles gibst. Hast du es sogar bis in die Vorstandsebene der 7 Mächtigen geschafft, hast Du ein meeeeeega gutes Gefühl, das siehst Du übrigens prima im jw.tv, wie guuuut, lässig und erhaben sie sich fühlen. Nein, Probleme haben DIE nicht mehr.

      Natürlich schmeißt die jw.firma auch unbrauchbare und verbrauchte Arbeiter raus, die bringen nichts ein und stören die anderen, die guten, die fleißigen, die das Überleben der Firma in die nächsten (überlappenden) Generationen sichern.

      Zum Chef Herrn Jehova, kommst du nur schwer, da die 7 Türsteher den Weg versperren.

      Ich habe die jw.firma verlassen, ich funktionierte einfach nicht mehr. Ein paar Mal kamen Abgesandte der Geschäftsleitung und versuchten mich zu reparieren, damit ich bleiben könnte, aber der Fehler war wohl einfach schon zu groß....warum bin ich bloß kaputt gegangen?? Ich hatte großes Glück, mein Mann war auch irreparabel beschädigt und so verließ mit mir die Firma.

      Es war das erste Mal, dass wir Boden außerhalb des Firmengeländes betraten. Es war plötzlich soooo viel Weite und Freiheit in der Welt, dass ich mich sehr verloren fühlte. In welche Richtung soll ich gehen (wohin? zu wem?) und wo komme ich wie an?

      Auf dem Weg draussen sah ich nun überall Firmen, vielleicht könnte ich woanders anfangen zu arbeiten? Aber ob die auch so gut bezahlen? Ich hatte Heimweh nach meiner Firma, alles war vertraut dort, mir fehlen meine alten Mitarbeiter. Nun kann ich sie nur noch beobachten durch eine gläserne Scheibe, die uns so sehr trennt, dass wir uns gegenseitig noch nicht mal mehr verstehen können. Sie sehen wie meine Lippen sich bewegen, aber können keine Worte daraus erkennen. Irgendwann sehen sie auch mich nicht mehr, denn um weiterhin das best-life-ever - Gefühl zu haben müssen sie ARBEITEN!!

      Ich wollte nun zum obersten Chef, ihm sagen wie schlecht er seine kranken Arbeiter behandelt und ihm einmal um die Ohren hauen wie ungerecht er ist!

      Wie ich anfing zu überlegen wie und wo ich ihn finden könnte, ich hatte ihn übrigens noch nie gesehen, er lies sich ja ständig durch seine 7 Vorgesetzten vertreten, kam mir ein Mann entgegen.

      Ich wollte erst an ihm vorbei, stets mein Ziel im Kopf den Chef zu finden. Aber er liess mich nicht. Je näher er mir kam desto mehr spürte ich seine Energie. Ein bisschen machte es mir Angst, aber auch das spürte er sofort. Ich traute nicht meinen Kopf zu ihm zu heben und ihn anzusehen. Dann nahm er nicht nur meinen Kopf, meinen Verstand, sondern mich, mein Herz und meine Seele. Seine Sprache war das wohltuendste was ich je hörte, auch wenn ich nicht jedes Wort verstand. Er sprach Liebe, Gnade und Güte. Er erklärte mir nicht nur, dass Er der Weg zu meinem Ziel (dem Chef) wäre, sondern auch, dass der Chef nicht “der Chef“ sein möchte. Ich war erstaunt. Was wollte er denn sein? Je mehr ich den Mann fragte und er mir von sich und “dem Chef“ und ihrer gegenseitigen Verbindung erzählte, desto mehr spürte ich mein Herz. Es schlug schneller wenn er in meine Nähe kam und ich die Worte des Mannes hören, lesen und erleben durfte. Ich fühlte jeden Tag wie ich mich ein Stückchen mehr in Ihn verliebte.

      Und während er mir liebend und geduldig immer wieder zuhört, wenn Zweifel und Ängste in mir aufsteigen, verlässt er mich nie, er hält mich mit seinen  heilenden Händen, dem Geist der Liebe und zeigt mir, durch IHN BIN ich beim Chef. Es ist unser aller Vater, unser eigener Ursprung, die Quelle aller Energie, aus dem auch der Christus erscheint. Er liebt uns ohne Arbeitsleistung weil er uns aus seinem  reinen und heiligen Geist erschuf. (Erst jetzt wird mir klar, ich war/bin gar nicht kaputt!!) Ebenso möchte er von uns geliebt werden einfach weil er ist, nicht weil er gibt, sondern weil ES IHN gibt! Der freie Wille und wahre Liebe kann nur frei geschenkt werden, das hat uns Gott selbst durch seinen Sohn gezeigt.

      Mir wird immer klarer, in die alte Arbeits-/ Leistungs-/ Wegwerf - Firma will ich nicht mehr zurück. NO ORG - Never ever!!

      Ich möchte keine Chefs, die ich mit Namen anzureden habe und die ich nur im Fernsehen zu Gesicht bekomme. Auch keinen, bei dem ich lange Termine im Voraus machen muss um überhaupt eine Audienz zu bekommen und der mich mit einer inneren Hölle bestraft wenn ich nicht arbeite und leiste, die stärker brennt als jedes buchstäbliche Feuer.

      Ich möchte einen, zu dem ich Papa, Vater, Daddy sagen darf und der mir jeden Tag Seine Liebe und Güte in die Seele haucht.

      Der Mensch sucht das Perpetuum mobile, dabei gibt es das schon...

      Lieber Manfred K., nochmals danke für den Vergleich mit der Firma!!

      Liebste Grüße

      Schneeflocke
      👍 👍

      1. Argentum@Schneeflocke

        Liebes Flöckchen,

        ach, Du bist ein Schatz. Und Du hast eine große Gabe. 🙂

         

        Fühl Dich umarmt

        Argentum

      2. pit an Schneeflocke

        Wow!

        Ich bin beeindruckt, liebe Schneeflocke.

        Wissen allein ist nicht genug. Wie man aber dieses "Wissen" weitergeben kann, das ist eine wunderbare Gabe.

        In Liebe pit

      3. Störtebeker

         

         

         
        Störti @ Flöckchen,
         
        hallo Flöckchen, das hast du aber sehr schön geschrieben.
         
        Liebe Grüße an deinen Mann und an meinen anderen Ganov...-Kumpel und seine Frau. Eigentlich Grüße an den ganzen Clan.
         
        Von Störti
         

         

      4. Omma@Schneeflocke

        Liebstes Flöckchen,

        Sprüche 16:23+24   (Hoffnung für alle)
        23 Ein weiser Mensch spricht weise Worte und kann andere damit überzeugen.
        24 Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper.

        D.A.N.K.E!!!   🙂

        Ganz lieben Dank für deine lieben und warmen Worte (du besitzt eine außergewöhnliche Gabe, und gebrauchst sie!), das  sagen dir von Herzen mit einer liebevollen Umarmung

        Omma und Oppa

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