Kündigte Jesus ein kombiniertes „Zeichen“ der letzten Tage an?

Kurz gesagt: Nein! Es gibt kein Zeichen für die letzten Tage. Die letzten Tage zeichnen sich durch sich selbst aus. Sie sind wie sie sind. Aber fragten denn Jesu Jünger ihn nicht bei einer Gelegenheit nach einem „Zeichen“? Das ist richtig. Doch wie lautete ihre Frage vollständig? Fragten sie Jesus: „Was wird das Zeichen der letzten Tage sein?“ Nein, ihre Frage lautete anders.

Aber Jehovas Zeugen haben eine bestimmte Formulierung („das kombinierte Zeichen der letzten Tage“) schon hunderte Male gehört, gelesen und selbst geäußert. Deshalb meinen sie, sie stamme aus der Bibel. Eine Frage nach solch einem speziellen zusammengesetzten Zeichen für die letzten Tage musste indes den Jüngern Jesu völlig überflüssig erscheinen, denn sie glaubten ja, bereits in den „letzten Tagen“ zu leben. Ihr Interesse galt etwas ganz anderem. Daher war ihre Frage auch anders formuliert. Sie wollten von Jesus gern erfahren:

„Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“ (Mat. 24:3, NW).

Jesu Jünger wollten ein Zeichen für sein Auftreten als König, also für sein glorreiches Erscheinen als Herrscher, wissen und zudem für den Zeitpunkt, an dem das jüdische System enden und der Tempel tatsächlich zerstört werden würde – also für das Ende eines Zeitalters (Mat. 24:3; Mar. 13:4; Luk. 21:7).

Das war ihre Frage, und nur darum ging es ihnen. Jesus gab ihnen eine ausführliche Antwort (siehe auch aus dieser Reihe Thema 3: Die Parusie Christi – die künftige Wiederkunft Christi oder eine schon jetzt unsichtbare Gegenwart Christi?). Er versuchte, ihnen damit klar zu machen, dass noch viel Zeit bis zum Erscheinen seiner Person und kurz zuvor seines „Zeichens“ vergehen würde.

„Seht zu, dass euch niemand irreführe“, warnte er sie zunächst. Falsche „Gesalbte“ würden seine Stelle einzunehmen versuchen und erfolgreich Irrlehren verbreiten. „Die bestimmte Zeit hat sich genähert“ würden diese behaupten. Doch das würde nicht stimmen. Seine Nachfolger sollten sich nicht irritieren und täuschen lassen (Mat. 24:4, 5; Mar. 13:5, 6; Luk. 21:8).

Sie sollten auch nicht erschrecken, wenn sie „von Kriegen und Kriegsberichten“, „Lebensmittelknappheit und Erdbeben“ sowie „Seuchen“ hören würden. Sie würden davon „hören“, eben weil es schon zu ihren Lebzeiten „geschehen“ würde. Und sie würden manches selbst erleben. Aber es sei „noch nicht das Ende“. „Diese Dinge müssen vorerst geschehen“, sagte er ihnen, „aber das Ende kommt nicht sogleich.“

Sollten sie diese Ereignisse als „das Zeichen“ verstehen? Nein, eben gerade nicht; es wären alles sozusagen Nicht-Zeichen. Sie wären keine Anzeichen für das Ende. „Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen“, aber kein Grund zur Panik oder zu einem Endzeitwahn (Mat. 24:6-8; Mar. 13:7, 8; Luk. 21:9-11). Die Zeitreise würde sozusagen jetzt erst richtig beginnen.

Von dieser Zeit an sollten Christen auch damit rechnen, Opfer massiver Verfolgung und „Gegenstand des Hasses aller Menschen“ zu sein. Es käme für Christen aber darauf an, „bis zum Ende“ auszuharren. „Wer bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden“, schärfte Jesus ihnen ein (Mat. 24:9-13; Mar. 13:9-13; Luk. 21:12-19).

Notwendig wäre es ferner, die „gute Botschaft vom Königreich“ erdenweit zu predigen (Mat. 24:14; Mar. 13:10). Es ist interessant, dass die Jünger diesem Auftrag noch vor „Ende“ des jüdischen Systems gehorsam nachgekommen sind und ihn erfüllt haben (Kol. 1:6, 23; 1. Tim. 3:16).

Bezüglich der zu Ende gehenden jüdischen Ära wurde Jesus aber dann recht konkret. Vier seiner Jünger hatten ihn ja gezielt danach gefragt: „Sage uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen sein, wann alle diese Dinge zu einem Abschluss kommen sollen?“ (Mar. 13:4; Luk. 21:7). Jesus erwähnte als Zeichen das „abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“, das vor Jerusalem stehen würde, und wie sich Christen richtig verhalten sollten, wenn sie es sehen (!) und erkennen (!) würden (Mat. 24:15-22; Mar. 13:14-20; Luk. 21:20-24).

Der erste Teil der Frage der Jünger war damit beantwortet worden. Als die Römer im 1. Jahrhundert vor den Toren Jerusalems standen und kurze Zeit danach wieder plötzlich abzogen, war das für die Christen „das Zeichen“, unverzüglich zu reagieren und Jesu Anweisungen Folge zu leisten. Das rettete ihnen das Leben.

Auf den zweiten Teil der Frage der Jünger – die Frage nach dem „Zeichen“ seines königlichen Erscheinens –  ging Jesus als nächstes ein. Er erklärte ihnen zunächst, sein Auftreten würde keinesfalls auf der Erde erfolgen. Sie sollten sich von solchen Behauptungen nicht irre machen lassen. „Glaubt es nicht. … Ich habe euch im voraus gewarnt“, mahnte er. „Seht euch also vor; ich habe euch alles vorhergesagt“ (Mat. 24:23-28; Mar. 13:21-23; Luk. 17:22-24).

Jesus deutete an, dass weiter Zeit vergehen würde. Er sprach dann gemäß Matthäus, Kapitel 24 von „der Drangsal“ (Vers 29). Offensichtlich hatte er eine andere Drangsal als die im 1. Jahrhundert (Vers 21) bzw. eine größere Erfüllung im Sinn und mehrere Abschlüsse „der Systeme [Plural!] der Dinge“ (Hebr. 9:26; Mat. 13:39, 40, 49). In Verbindung mit „der Drangsal“ spricht er nämlich von furchteinflößenden Himmels-erscheinungen. Die Geschichte weiß diesbezüglich nichts Außergewöhnliches aus der Zeit des 1. Jahr-hunderts zu berichten. Die Offenbarung indes spricht von einer „großen Drangsal“, die noch aussteht (Off. 7:14).

Die von Jesus angekündigten beängstigenden Himmelsphänomene sind ein markanter Meilenstein auf dem Weg zum „Zeichen“, das er zu geben versprach. Jesus sagte:

„Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen“ (Mat. 24:29, 30; Mar. 13:24-26; Luk. 21:25-27).

Mit diesen sorgsam gewählten Worten beantwortete Jesu den zweiten Teil der Frage seiner Jünger in Bezug auf ein „Zeichen“ für den Zeitpunkt seines Kommens. „Das Zeichen“ erscheint erst nach den Himmels-

phänomenen und den damit einhergehenden katastrophalen Auswirkungen für die Erde und das Meer.

Wichtig auch: Dieses „Zeichen“ geht unmittelbar der Parusie – also der Wiederkunft, dem Auftreten und Erscheinen – Christi voraus (siehe auch aus dieser Reihe Thema 3: Die Parusie Christi – die künftige Wiederkunft Christi oder eine schon jetzt unsichtbare Gegenwart Christi?). Den Menschen wird dann keine Zeit mehr bleiben für irgendwelche Sinnesänderungen. Gemäß seinen Worten wäre er dann für jedermann „mit Macht und großer Herrlichkeit“ zu „sehen“. Und für seine „Auserwählten“ – alle echten Christen, die ihn wirklich zum Herrn haben – wäre dann die Zeit gekommen, zu Jesus in den Himmel versammelt zu werden (Mat. 24:30, 31, 42; Mar. 13:26, 27).

Der Evangelist Lukas gibt Jesu Worte ganz ähnlich wie Matthäus wieder, wenn er sagt: „Auch wird es Zeichen an Sonne und Mond und Sternen geben und auf der Erde Angst unter den Nationen, die wegen des Tosens des Meeres und [seiner] Brandung weder aus noch ein wissen, 26 während die Menschen ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen; denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 27 Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit kommen sehen. 28 Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht“ (Luk. 21:25-28).

Warum also sollten Christen dann ihre Häupter empor heben? Weil diese „Zeichen“ (Plural!) darauf

hinweisen, dass unmittelbar darauf „das Zeichen [Singular!] des Menschensohnes im Himmel erscheinen“ würde und ihre „Befreiung“ naht (Mat. 24:30, 31).

Bis es soweit ist, heißt es für Christen, wach zu bleiben, das „Zeichen“ Christi zu erwarten und bis zum Ende standhaft zu bleiben.

Gemäß Markus 13:33-37 empfiehlt Jesus seinen Nachfolgern: „Haltet ständig Ausschau, bleibt wach, denn ihr wißt nicht, wann die bestimmte Zeit da ist. 34 Es ist wie ein Mensch, der, als er außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen Sklaven Vollmacht gab, einem jeden seine Arbeit, und dem Türhüter gebot, wachsam zu sein. 35 Wacht also beharrlich, denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob spät am Tag oder um Mitternacht oder beim Hahnenschrei oder frühmorgens, 36 damit er euch, wenn er plötzlich eintrifft, nicht schlafend finde. 37 Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht beständig.“ Das war ja auch Thema zahlreicher Gleichnisse Jesu (Mat. 24 und 25).

All die verschiedenen Ereignisse, Widrigkeiten und Dinge, die Christus zuvor aufzählte, sind somit lediglich die üblichen Zeitgeschehnisse und Merkmale der langen Ära und Agonie eines unvollkommenen menschlichen Systems (von seinen Tagen bis in unsere Zeit), jedoch nicht „das Zeichen“, auch wenn dies immer wieder falsch von den Zeugen Jehovas behauptet, so zu lesen und nachgesprochen wird. Gemäß Matthäus 24:32, 33 veranschaulicht Jesus dies mit dem Gleichnis vom Feigenbaum. Er macht damit klar: Die diversen Ereignisse sind lediglich Hinweise, dass Christi Ankunft näherrückt und zuvor sein Zeichen zu sehen sein wird. Sie sind aber noch nicht das Ziel und schon gar nicht Merkmale oder Bestandteile eines zusammengesetzten Zeichens und damit auch nicht „das Zeichen“ selber.

Man kann das, was Jesus offensichtlich meinte, auch mit einem neuzeitlichen Gleichnis veranschaulichen:

Jemand möchte einen Freund treffen und hat sich mit ihm verabredet, und zwar an einer bestimmten Stelle: das Zeichen ist ein markanter Leuchtturm. Dort wird sein Freund warten. Ein langer Zubringer führt zu diesem Leuchtturm an einer Steilküste. Der Bekannte hat ihm gesagt: „Du kommst an verschiedenen Bauernhöfen vorbei, dann an einer Kläranlage; fahr weiter! Rechts siehst du dann eine Betonfabrik mit einem großen Schornstein; fahr weiter! Dann kommt eine Schule, eine Schwimmhalle und eine eingezäunte Kaserne. Immer weiter! Zum Schluss siehst du den Leuchtturm. Dort warte ich auf dich und winke von oben.“ Der Zubringer steht für die lange Zeitspanne, die bis zur Wiederkunft Christi vergehen muss; die verschiedenen Bauten für die einzelnen Geschehnisse oder Ereignisse. Diese bilden aber nicht das „Zeichen“, auch kein kombiniertes Zeichen. Das „Zeichen“ ist der Leuchtturm ganz am Ende. Und der winkende Bekannte steht für Christus.

Ja, ebenso verhält es sich mit den Merkmalen unserer Zeit, den Entwicklungen und Ereignissen sowie dem „Zeichen“, das Jesus Christus uns als seinen Nachfolgern geben wird. Die Einzelheiten weisen nur auf „das Zeichen“ sowie das Erscheinen und Auftreten Jesu mit Macht und großer Herrlichkeit  hin, auf das Ziel, sie sind es aber nicht selber. Bis dahin gilt es wach zu bleiben und nach dem „Zeichen“ Ausschau zu halten.

ZUSAMMENFASSUNG:

Jehovas Zeugen verstehen all die von Jesus aufgezählten Dinge (Kriege, Hunger, Erdbeben, Seuchen, Verkündigung, Verfolgung, falsche Propheten etc.) in ihrer Gesamtheit als das Zeichen der letzten Tage. Im Einzelnen betrachten sie jedes als „ein Bestandteil des Zeichens“ oder als „ein Merkmal dieses Zeichens“, z.B. die Verkündigung des Königreiches (Mat. 24:14). Als Kombination aller Elemente sprechen sie gerne vom „kombinierten Zeichen der letzten Tage“. Alle Bestandteile oder Merkmale zusammengenommen bilden für Jehovas Zeugen „das Zeichen“. Der entscheidende Punkt ist nur: Jesus hat so etwas gar nicht gesagt. Die von Jesus genannten Katastrophen und Krisen haben schon immer zur Erfahrung der Menschen gehört, wie könnten sie da ein Zeichen für etwas sein? Wenn Jesus seinen Jüngern ein eindeutiges Zeichen für sein Kommen geben wollte, warum sollte er dann auf das Elend hinweisen, das jede Generation schon früher durchgemacht und das jeder Generation in der Zukunft zustoßen würde, so lange die gegenwärtige Welt besteht? Auch lässt sich eine angebliche Zunahme der Häufigkeit und Vergrößerung des Ausmaßes der Katastrophen statistisch keinesfalls signifikant nachweisen. Studien scheinen eher das Gegenteil zu belegen. Realität ist, dass unsere Generation nicht in größerem Ausmaß und auch nicht häufiger von Hungersnöten, Seuchen, Erdbeben, Krieg, Verbrechen oder Furcht heimgesucht wurde als andere Generationen, und in mancher Hinsicht nahmen das Ausmaß und die Häufigkeit sogar ab.

Der vorliegende Vergleich dessen, was Jesus als „Zeichen“ angab, mit dem, was Jehovas Zeugen unter dem „kombinierten Zeichen der letzten Tage“ verstehen, hat gezeigt, wie weit entfernt sie mit ihrer Sonderlehre von dem liegen, was Jesus ganz offensichtlich meinte. Jehovas Zeugen wollen mit den Merkmalen, Geschehnissen und Ereignissen, die sie zum „Zeichen“ erklären, lediglich eine Stütze für ihre Irrlehre von der bereits gegenwärtig stattfindenden Parusie Christi seit dem Jahre 1914 haben. Da sich diese Dinge – das angebliche „Zeichen“ – vor unseren Augen abspielen, meinen sie, das sei der Beweis, dass Jesu Parusie schon gegeben sei. Doch das macht alles nicht wirklich Sinn, denn die „letzten Tage“ dauern weiterhin an, ohne dass es zu einschneidenden Veränderungen gekommen ist (siehe auch aus dieser Reihe Thema 3: Die Parusie Christi – die künftige Wiederkunft Christi oder eine schon jetzt unsichtbare Gegenwart Christi?).

Alle Jahrhunderte hindurch haben Menschen in einer Generation nach der anderen Grund gefunden, ihre Zeit als „die letzten Tage“ zu sehen. Ihre Vorhersagen und Erwartungen haben in jedem Fall schließlich zum Fehlschlag und zur Ernüchterung geführt. Jehovas Zeugen lassen diese Tatsache außer acht und begehen denselben Fehler erneut. Sie haben Jesu Worte über verschiedene Merkmale und Ereignisse in einer Weise verstanden und angewendet, die genau derjenigen entgegengesetzt ist, die Jesus beabsichtigte. Er warnte ja seine Nachfolger gerade davor, sich von solchen Geschehnissen in die Irre führen zu lassen. Ja, ehe Jesus die an ihn gerichteten Fragen beantwortete, begann er deshalb mit einer Aufzählung von Dingen, die seine Nachfolger irritieren könnten. Seine Erklärung lautete im Grunde: „Da Kriege, Hungersnöte, Erdbeben und andere Widrigkeiten die Menschheitsgeschichte ohnehin prägen, sollten sie von euch nicht als Zeichen meines Kommens und des Endes des Zeitalters verstanden werden. Zieht daraus keine falschen Schlüsse!“

Tatsächlich ist das zentrale Thema seiner Endzeitrede (Mat. 24; Mar. 13; Luk. 21) die Notwendigkeit, bereit und wachsam zu sein. Warum? Weil Christus plötzlich und unerwartet kommt und man unmöglich etwas über die Zeit im Voraus wissen kann! Im weiteren Verlauf seiner Erwiderung an seine Jünger erwähnte Jesus dann „das Zeichen“ seines Kommens. Würde einem aber beim Erscheinen des „Zeichens“ noch Zeit bleiben, sich auf das Kommen Jesu vorzubereiten? Nein, offensichtlich nicht. Dem „Zeichen“ würde sein Auftreten selbst so eng folgen, dass es dann zu spät wäre, weitere Vorbereitungen zu treffen. Das ist auch die Lehre aus dem Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Mat. 25:1-13). Das wahre „Zeichen“, das Jesus selbst beschreibt, wird allen klarmachen, dass Jesu Auftreten unmittelbar bevorsteht; es kann nicht falsch verstanden werden. Wer unter das Gericht kommt, wird zweifelsfrei wissen, von wem er gerichtet werden wird. Während das „Zeichen“ Verzweiflung und Furcht unter denen hervorrufen wird, die unter das Gericht kommen, wird es für wahre Christen das Zeichen der Befreiung sein. Da aber „von jenem Tag und jener Stunde“ niemand Kenntnis hat, drängte Christus seine Nachfolger, wach und bereit zu bleiben (Mat. 24:36, 42-44). Es ist für Christen unmöglich zu berechnen, wann Jesus kommt. Wer das versucht – entweder indem er wie Jehovas Zeugen die „Zeichen der Zeit“ interpretiert oder zu chronologischen Berechnungen greift –, der nimmt die Warnungen Jesu nicht zur Kenntnis.

Literaturempfehlung:

Carl Olof Jonsson, Rud Persson, Das Zeichen der Letzten Tage – Wann?

 

Mag ich nicht (0)

Ein Kommentar zu “Kündigte Jesus ein kombiniertes „Zeichen“ der letzten Tage an?

  1. Lichtspender

    Wer sich noch mehr Klarheit über diese sehr wichtige Thematik verschaffen möchte, dem sei der kürzlich eingestellte und sehr gut recherchierte Artikel:

    Leben wir in den letzten Tagen

    hier in BI empfohlen.

    (Ganz einfach über die Suchfunktion rechts oben zu finden.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dieses Captcha bewahrt uns vor Spam. *