Kündigte Jesus ein kombiniertes „Zeichen“ der letzten Tage an?

Kurz gesagt: Nein! Es gibt kein Zeichen für die letzten Tage. Die letzten Tage zeichnen sich durch sich selbst aus. Sie sind wie sie sind. Aber fragten denn Jesu Jünger ihn nicht bei einer Gelegenheit nach einem „Zeichen“? Das ist richtig. Doch wie lautete ihre Frage vollständig? Fragten sie Jesus: „Was wird das Zeichen der letzten Tage sein?“ Nein, ihre Frage lautete anders.

Aber Jehovas Zeugen haben eine bestimmte Formulierung („das kombinierte Zeichen der letzten Tage“) schon hunderte Male gehört, gelesen und selbst geäußert. Deshalb meinen sie, sie stamme aus der Bibel. Eine Frage nach solch einem speziellen zusammengesetzten Zeichen für die letzten Tage musste indes den Jüngern Jesu völlig überflüssig erscheinen, denn sie glaubten ja, bereits in den „letzten Tagen“ zu leben. Ihr Interesse galt etwas ganz anderem. Daher war ihre Frage auch anders formuliert. Sie wollten von Jesus gern erfahren:

„Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“ (Mat. 24:3, NW).

Jesu Jünger wollten ein Zeichen für sein Auftreten als König, also für sein glorreiches Erscheinen als Herrscher, wissen und zudem für den Zeitpunkt, an dem das jüdische System enden und der Tempel tatsächlich zerstört werden würde – also für das Ende eines Zeitalters (Mat. 24:3; Mar. 13:4; Luk. 21:7).

Das war ihre Frage, und nur darum ging es ihnen. Jesus gab ihnen eine ausführliche Antwort (siehe auch aus dieser Reihe Thema 3: Die Parusie Christi – die künftige Wiederkunft Christi oder eine schon jetzt unsichtbare Gegenwart Christi?). Er versuchte, ihnen damit klar zu machen, dass noch viel Zeit bis zum Erscheinen seiner Person und kurz zuvor seines „Zeichens“ vergehen würde.

„Seht zu, dass euch niemand irreführe“, warnte er sie zunächst. Falsche „Gesalbte“ würden seine Stelle einzunehmen versuchen und erfolgreich Irrlehren verbreiten. „Die bestimmte Zeit hat sich genähert“ würden diese behaupten. Doch das würde nicht stimmen. Seine Nachfolger sollten sich nicht irritieren und täuschen lassen (Mat. 24:4, 5; Mar. 13:5, 6; Luk. 21:8).

Sie sollten auch nicht erschrecken, wenn sie „von Kriegen und Kriegsberichten“, „Lebensmittelknappheit und Erdbeben“ sowie „Seuchen“ hören würden. Sie würden davon „hören“, eben weil es schon zu ihren Lebzeiten „geschehen“ würde. Und sie würden manches selbst erleben. Aber es sei „noch nicht das Ende“. „Diese Dinge müssen vorerst geschehen“, sagte er ihnen, „aber das Ende kommt nicht sogleich.“

Sollten sie diese Ereignisse als „das Zeichen“ verstehen? Nein, eben gerade nicht; es wären alles sozusagen Nicht-Zeichen. Sie wären keine Anzeichen für das Ende. „Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen“, aber kein Grund zur Panik oder zu einem Endzeitwahn (Mat. 24:6-8; Mar. 13:7, 8; Luk. 21:9-11). Die Zeitreise würde sozusagen jetzt erst richtig beginnen.

Von dieser Zeit an sollten Christen auch damit rechnen, Opfer massiver Verfolgung und „Gegenstand des Hasses aller Menschen“ zu sein. Es käme für Christen aber darauf an, „bis zum Ende“ auszuharren. „Wer bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden“, schärfte Jesus ihnen ein (Mat. 24:9-13; Mar. 13:9-13; Luk. 21:12-19).

Notwendig wäre es ferner, die „gute Botschaft vom Königreich“ erdenweit zu predigen (Mat. 24:14; Mar. 13:10). Es ist interessant, dass die Jünger diesem Auftrag noch vor „Ende“ des jüdischen Systems gehorsam nachgekommen sind und ihn erfüllt haben (Kol. 1:6, 23; 1. Tim. 3:16).

Bezüglich der zu Ende gehenden jüdischen Ära wurde Jesus aber dann recht konkret. Vier seiner Jünger hatten ihn ja gezielt danach gefragt: „Sage uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen sein, wann alle diese Dinge zu einem Abschluss kommen sollen?“ (Mar. 13:4; Luk. 21:7). Jesus erwähnte als Zeichen das „abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“, das vor Jerusalem stehen würde, und wie sich Christen richtig verhalten sollten, wenn sie es sehen (!) und erkennen (!) würden (Mat. 24:15-22; Mar. 13:14-20; Luk. 21:20-24).

Der erste Teil der Frage der Jünger war damit beantwortet worden. Als die Römer im 1. Jahrhundert vor den Toren Jerusalems standen und kurze Zeit danach wieder plötzlich abzogen, war das für die Christen „das Zeichen“, unverzüglich zu reagieren und Jesu Anweisungen Folge zu leisten. Das rettete ihnen das Leben.

Auf den zweiten Teil der Frage der Jünger – die Frage nach dem „Zeichen“ seines königlichen Erscheinens –  ging Jesus als nächstes ein. Er erklärte ihnen zunächst, sein Auftreten würde keinesfalls auf der Erde erfolgen. Sie sollten sich von solchen Behauptungen nicht irre machen lassen. „Glaubt es nicht. … Ich habe euch im voraus gewarnt“, mahnte er. „Seht euch also vor; ich habe euch alles vorhergesagt“ (Mat. 24:23-28; Mar. 13:21-23; Luk. 17:22-24).

Jesus deutete an, dass weiter Zeit vergehen würde. Er sprach dann gemäß Matthäus, Kapitel 24 von „der Drangsal“ (Vers 29). Offensichtlich hatte er eine andere Drangsal als die im 1. Jahrhundert (Vers 21) bzw. eine größere Erfüllung im Sinn und mehrere Abschlüsse „der Systeme [Plural!] der Dinge“ (Hebr. 9:26; Mat. 13:39, 40, 49). In Verbindung mit „der Drangsal“ spricht er nämlich von furchteinflößenden Himmels-erscheinungen. Die Geschichte weiß diesbezüglich nichts Außergewöhnliches aus der Zeit des 1. Jahr-hunderts zu berichten. Die Offenbarung indes spricht von einer „großen Drangsal“, die noch aussteht (Off. 7:14).

Die von Jesus angekündigten beängstigenden Himmelsphänomene sind ein markanter Meilenstein auf dem Weg zum „Zeichen“, das er zu geben versprach. Jesus sagte:

„Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen“ (Mat. 24:29, 30; Mar. 13:24-26; Luk. 21:25-27).

Mit diesen sorgsam gewählten Worten beantwortete Jesu den zweiten Teil der Frage seiner Jünger in Bezug auf ein „Zeichen“ für den Zeitpunkt seines Kommens. „Das Zeichen“ erscheint erst nach den Himmels-

phänomenen und den damit einhergehenden katastrophalen Auswirkungen für die Erde und das Meer.

Wichtig auch: Dieses „Zeichen“ geht unmittelbar der Parusie – also der Wiederkunft, dem Auftreten und Erscheinen – Christi voraus (siehe auch aus dieser Reihe Thema 3: Die Parusie Christi – die künftige Wiederkunft Christi oder eine schon jetzt unsichtbare Gegenwart Christi?). Den Menschen wird dann keine Zeit mehr bleiben für irgendwelche Sinnesänderungen. Gemäß seinen Worten wäre er dann für jedermann „mit Macht und großer Herrlichkeit“ zu „sehen“. Und für seine „Auserwählten“ – alle echten Christen, die ihn wirklich zum Herrn haben – wäre dann die Zeit gekommen, zu Jesus in den Himmel versammelt zu werden (Mat. 24:30, 31, 42; Mar. 13:26, 27).

Der Evangelist Lukas gibt Jesu Worte ganz ähnlich wie Matthäus wieder, wenn er sagt: „Auch wird es Zeichen an Sonne und Mond und Sternen geben und auf der Erde Angst unter den Nationen, die wegen des Tosens des Meeres und [seiner] Brandung weder aus noch ein wissen, 26 während die Menschen ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen; denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 27 Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit kommen sehen. 28 Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht“ (Luk. 21:25-28).

Warum also sollten Christen dann ihre Häupter empor heben? Weil diese „Zeichen“ (Plural!) darauf

hinweisen, dass unmittelbar darauf „das Zeichen [Singular!] des Menschensohnes im Himmel erscheinen“ würde und ihre „Befreiung“ naht (Mat. 24:30, 31).

Bis es soweit ist, heißt es für Christen, wach zu bleiben, das „Zeichen“ Christi zu erwarten und bis zum Ende standhaft zu bleiben.

Gemäß Markus 13:33-37 empfiehlt Jesus seinen Nachfolgern: „Haltet ständig Ausschau, bleibt wach, denn ihr wißt nicht, wann die bestimmte Zeit da ist. 34 Es ist wie ein Mensch, der, als er außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen Sklaven Vollmacht gab, einem jeden seine Arbeit, und dem Türhüter gebot, wachsam zu sein. 35 Wacht also beharrlich, denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob spät am Tag oder um Mitternacht oder beim Hahnenschrei oder frühmorgens, 36 damit er euch, wenn er plötzlich eintrifft, nicht schlafend finde. 37 Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht beständig.“ Das war ja auch Thema zahlreicher Gleichnisse Jesu (Mat. 24 und 25).

All die verschiedenen Ereignisse, Widrigkeiten und Dinge, die Christus zuvor aufzählte, sind somit lediglich die üblichen Zeitgeschehnisse und Merkmale der langen Ära und Agonie eines unvollkommenen menschlichen Systems (von seinen Tagen bis in unsere Zeit), jedoch nicht „das Zeichen“, auch wenn dies immer wieder falsch von den Zeugen Jehovas behauptet, so zu lesen und nachgesprochen wird. Gemäß Matthäus 24:32, 33 veranschaulicht Jesus dies mit dem Gleichnis vom Feigenbaum. Er macht damit klar: Die diversen Ereignisse sind lediglich Hinweise, dass Christi Ankunft näherrückt und zuvor sein Zeichen zu sehen sein wird. Sie sind aber noch nicht das Ziel und schon gar nicht Merkmale oder Bestandteile eines zusammengesetzten Zeichens und damit auch nicht „das Zeichen“ selber.

Man kann das, was Jesus offensichtlich meinte, auch mit einem neuzeitlichen Gleichnis veranschaulichen:

Jemand möchte einen Freund treffen und hat sich mit ihm verabredet, und zwar an einer bestimmten Stelle: das Zeichen ist ein markanter Leuchtturm. Dort wird sein Freund warten. Ein langer Zubringer führt zu diesem Leuchtturm an einer Steilküste. Der Bekannte hat ihm gesagt: „Du kommst an verschiedenen Bauernhöfen vorbei, dann an einer Kläranlage; fahr weiter! Rechts siehst du dann eine Betonfabrik mit einem großen Schornstein; fahr weiter! Dann kommt eine Schule, eine Schwimmhalle und eine eingezäunte Kaserne. Immer weiter! Zum Schluss siehst du den Leuchtturm. Dort warte ich auf dich und winke von oben.“ Der Zubringer steht für die lange Zeitspanne, die bis zur Wiederkunft Christi vergehen muss; die verschiedenen Bauten für die einzelnen Geschehnisse oder Ereignisse. Diese bilden aber nicht das „Zeichen“, auch kein kombiniertes Zeichen. Das „Zeichen“ ist der Leuchtturm ganz am Ende. Und der winkende Bekannte steht für Christus.

Ja, ebenso verhält es sich mit den Merkmalen unserer Zeit, den Entwicklungen und Ereignissen sowie dem „Zeichen“, das Jesus Christus uns als seinen Nachfolgern geben wird. Die Einzelheiten weisen nur auf „das Zeichen“ sowie das Erscheinen und Auftreten Jesu mit Macht und großer Herrlichkeit  hin, auf das Ziel, sie sind es aber nicht selber. Bis dahin gilt es wach zu bleiben und nach dem „Zeichen“ Ausschau zu halten.

ZUSAMMENFASSUNG:

Jehovas Zeugen verstehen all die von Jesus aufgezählten Dinge (Kriege, Hunger, Erdbeben, Seuchen, Verkündigung, Verfolgung, falsche Propheten etc.) in ihrer Gesamtheit als das Zeichen der letzten Tage. Im Einzelnen betrachten sie jedes als „ein Bestandteil des Zeichens“ oder als „ein Merkmal dieses Zeichens“, z.B. die Verkündigung des Königreiches (Mat. 24:14). Als Kombination aller Elemente sprechen sie gerne vom „kombinierten Zeichen der letzten Tage“. Alle Bestandteile oder Merkmale zusammengenommen bilden für Jehovas Zeugen „das Zeichen“. Der entscheidende Punkt ist nur: Jesus hat so etwas gar nicht gesagt. Die von Jesus genannten Katastrophen und Krisen haben schon immer zur Erfahrung der Menschen gehört, wie könnten sie da ein Zeichen für etwas sein? Wenn Jesus seinen Jüngern ein eindeutiges Zeichen für sein Kommen geben wollte, warum sollte er dann auf das Elend hinweisen, das jede Generation schon früher durchgemacht und das jeder Generation in der Zukunft zustoßen würde, so lange die gegenwärtige Welt besteht? Auch lässt sich eine angebliche Zunahme der Häufigkeit und Vergrößerung des Ausmaßes der Katastrophen statistisch keinesfalls signifikant nachweisen. Studien scheinen eher das Gegenteil zu belegen. Realität ist, dass unsere Generation nicht in größerem Ausmaß und auch nicht häufiger von Hungersnöten, Seuchen, Erdbeben, Krieg, Verbrechen oder Furcht heimgesucht wurde als andere Generationen, und in mancher Hinsicht nahmen das Ausmaß und die Häufigkeit sogar ab.

Der vorliegende Vergleich dessen, was Jesus als „Zeichen“ angab, mit dem, was Jehovas Zeugen unter dem „kombinierten Zeichen der letzten Tage“ verstehen, hat gezeigt, wie weit entfernt sie mit ihrer Sonderlehre von dem liegen, was Jesus ganz offensichtlich meinte. Jehovas Zeugen wollen mit den Merkmalen, Geschehnissen und Ereignissen, die sie zum „Zeichen“ erklären, lediglich eine Stütze für ihre Irrlehre von der bereits gegenwärtig stattfindenden Parusie Christi seit dem Jahre 1914 haben. Da sich diese Dinge – das angebliche „Zeichen“ – vor unseren Augen abspielen, meinen sie, das sei der Beweis, dass Jesu Parusie schon gegeben sei. Doch das macht alles nicht wirklich Sinn, denn die „letzten Tage“ dauern weiterhin an, ohne dass es zu einschneidenden Veränderungen gekommen ist (siehe auch aus dieser Reihe Thema 3: Die Parusie Christi – die künftige Wiederkunft Christi oder eine schon jetzt unsichtbare Gegenwart Christi?).

Alle Jahrhunderte hindurch haben Menschen in einer Generation nach der anderen Grund gefunden, ihre Zeit als „die letzten Tage“ zu sehen. Ihre Vorhersagen und Erwartungen haben in jedem Fall schließlich zum Fehlschlag und zur Ernüchterung geführt. Jehovas Zeugen lassen diese Tatsache außer acht und begehen denselben Fehler erneut. Sie haben Jesu Worte über verschiedene Merkmale und Ereignisse in einer Weise verstanden und angewendet, die genau derjenigen entgegengesetzt ist, die Jesus beabsichtigte. Er warnte ja seine Nachfolger gerade davor, sich von solchen Geschehnissen in die Irre führen zu lassen. Ja, ehe Jesus die an ihn gerichteten Fragen beantwortete, begann er deshalb mit einer Aufzählung von Dingen, die seine Nachfolger irritieren könnten. Seine Erklärung lautete im Grunde: „Da Kriege, Hungersnöte, Erdbeben und andere Widrigkeiten die Menschheitsgeschichte ohnehin prägen, sollten sie von euch nicht als Zeichen meines Kommens und des Endes des Zeitalters verstanden werden. Zieht daraus keine falschen Schlüsse!“

Tatsächlich ist das zentrale Thema seiner Endzeitrede (Mat. 24; Mar. 13; Luk. 21) die Notwendigkeit, bereit und wachsam zu sein. Warum? Weil Christus plötzlich und unerwartet kommt und man unmöglich etwas über die Zeit im Voraus wissen kann! Im weiteren Verlauf seiner Erwiderung an seine Jünger erwähnte Jesus dann „das Zeichen“ seines Kommens. Würde einem aber beim Erscheinen des „Zeichens“ noch Zeit bleiben, sich auf das Kommen Jesu vorzubereiten? Nein, offensichtlich nicht. Dem „Zeichen“ würde sein Auftreten selbst so eng folgen, dass es dann zu spät wäre, weitere Vorbereitungen zu treffen. Das ist auch die Lehre aus dem Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Mat. 25:1-13). Das wahre „Zeichen“, das Jesus selbst beschreibt, wird allen klarmachen, dass Jesu Auftreten unmittelbar bevorsteht; es kann nicht falsch verstanden werden. Wer unter das Gericht kommt, wird zweifelsfrei wissen, von wem er gerichtet werden wird. Während das „Zeichen“ Verzweiflung und Furcht unter denen hervorrufen wird, die unter das Gericht kommen, wird es für wahre Christen das Zeichen der Befreiung sein. Da aber „von jenem Tag und jener Stunde“ niemand Kenntnis hat, drängte Christus seine Nachfolger, wach und bereit zu bleiben (Mat. 24:36, 42-44). Es ist für Christen unmöglich zu berechnen, wann Jesus kommt. Wer das versucht – entweder indem er wie Jehovas Zeugen die „Zeichen der Zeit“ interpretiert oder zu chronologischen Berechnungen greift –, der nimmt die Warnungen Jesu nicht zur Kenntnis.

Literaturempfehlung:

Carl Olof Jonsson, Rud Persson, Das Zeichen der Letzten Tage – Wann?

 

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16 Kommentare zu “Kündigte Jesus ein kombiniertes „Zeichen“ der letzten Tage an?

  1. Lichtspender

    Was ist "das Zeichen" wirklich? Es sind nicht die Merkmale einer Zeitlinie. Der Bibelbericht macht es klar. Ein Zeichen gab Jesus für das 1. Jahrhundert, ein weiteres für die Endzeit.

    Matthäus 24:1-44 gemäß der bibel.heute:

     

    "1 Jesus wollte den Tempel verlassen. Als er gerade im Begriff war wegzugehen, kamen seine Jünger zu ihm und machten ihn auf die Pracht der Tempelbauten aufmerksam.
    2 "Ihr bewundert das alles?", erwiderte Jesus. "Doch ich versichere euch: Hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben; es wird alles zerstört werden."
    3 Als er später auf dem Ölberg saß und mit seinen Jüngern allein war, fragten sie ihn: "Wann wird das alles geschehen? Gibt es ein Zeichen, an dem wir deine Wiederkehr und das Ende der Welt erkennen können?"
    Nicht irreführen lassen!
    "Gebt acht, dass euch niemand irreführt!", erwiderte Jesus.
    5 "Viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich sagen: 'Ich bin der Messias!' Damit werden sie viele verführen.
    6 Erschreckt nicht, wenn ihr von Kriegen hört oder wenn Kriegsgefahr droht. Das muss so kommen, aber es ist noch nicht das Ende.
    7 Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Staat den anderen angreifen. In vielen Teilen der Welt wird es Hungersnöte und Erdbeben geben.
    8 Doch das ist erst der Anfang - der Beginn von Geburtswehen.
    9 Dann wird man euch bedrängen, misshandeln und töten. Die ganze Welt wird euch hassen, weil ihr zu mir gehört.
    10 Viele werden sich von mir abwenden; sie werden einander verraten und sich hassen.
    11 Viele falsche Propheten werden auftreten und viele in die Irre führen.
    12 Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird, wird auch die Liebe bei den meisten erkalten.
    13 Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, wird gerettet.
    14 Und diese gute Botschaft von der Gottesherrschaft wird in der ganzen Welt gepredigt werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst kommt das Ende.
    15 Wenn ihr aber das 'Scheusal der Verwüstung' [das Zeichen für das 1. Jahrhundert !!], von dem der Prophet Daniel geredet hat,1 am heiligen Ort stehen seht – wer das liest, der merke auf! –,
    16 dann sollen die Einwohner Judäas in die Berge fliehen.
    17 Wer auf seiner Dachterrasse sitzt, soll keine Zeit damit verlieren, noch etwas aus dem Haus zu holen;
    18 und wer auf dem Feld ist, soll nicht mehr zurücklaufen, um seinen Umhang zu holen.
    19 Am schlimmsten wird es dann für schwangere Frauen und stillende Mütter sein.
    20 Betet darum, dass ihr nicht im Winter oder am Sabbat fliehen müsst!
    21 Denn dann wird die Not so schrecklich sein, dass sie alles übertrifft, was je seit Erschaffung der Welt geschah. Auch danach wird es eine solche Bedrängnis nie mehr geben.
    22 Würde diese Schreckenszeit nicht verkürzt, würde kein Mensch gerettet werden. Seinen Auserwählten zuliebe aber hat Gott die Zeit verkürzt.
    23 Wenn dann jemand zu euch sagt: 'Schaut her, da ist der Messias!', oder: 'Seht, er ist dort!', so glaubt es nicht!
    24 Denn es werden falsche Messiasse und falsche Propheten auftreten. Sie werden sich durch große Zeichen und Wundertaten ausweisen und würden sogar die Auserwählten verführen, wenn sie es könnten.
    25 Denkt daran: Ich habe euch alles vorausgesagt.
    26 Wenn sie also zu euch sagen: 'Seht, er ist in der Wüste draußen!', dann geht nicht hinaus! Oder: 'Seht, hier im Haus ist er!', dann glaubt es nicht!
    27 Denn wenn der Menschensohn wiederkommt, wird es wie bei einem Blitz den ganzen Horizont erhellen.
    28 Wo das Aas liegt, da sammeln sich die Geier.
    29 Doch unmittelbar nach dieser schrecklichen Zeit wird sich die Sonne verfinstern und der Mond wird nicht mehr scheinen. Die Sterne werden vom Himmel stürzen und die Kräfte des Himmels aus dem Gleichgewicht geraten.
    30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohns am Himmel erscheinen [das Zeichen für uns !!]. Alle Völker der Erde werden jammern und klagen, und dann werden sie den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit von den Wolken her kommen sehen.
    31 Dann wird er die Engel mit mächtigem Posaunenschall aussenden, um seine Auserwählten aus allen Himmelsrichtungen und von allen Enden der Welt zusammenzubringen.
    32 Vom Feigenbaum könnt ihr Folgendes lernen: Wenn seine Zweige weich werden und die Blätter zu sprießen beginnen, wisst ihr, dass es bald Sommer wird.
    33 Genauso ist es, wenn ihr seht, dass diese Dinge geschehen. Dann steht sein Kommen unmittelbar bevor.
    34 Ich versichere euch: Dieses Geschlecht2 wird nicht untergehen, bis das alles geschieht.
    35 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nie.
    36 Doch Tag und Stunde von diesen Ereignissen weiß niemand, nicht einmal die Engel im Himmel;3 nur der Vater weiß es."
    Bereit sein!
    37 "Und wenn der Menschensohn kommt, wird es so wie in Noahs Zeit sein.
    38 Damals, vor der großen Flut, aßen und tranken die Menschen, sie heirateten und wurden verheiratet – bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging.
    39 Sie ahnten nichts davon, bis die Flut hereinbrach und alle umbrachte. So wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein.
    40 Wenn dann zwei Männer auf dem Feld arbeiten, wird der eine angenommen und der andere zurückgelassen.
    41 Wenn zwei Frauen an derselben Handmühle4 mahlen, wird die eine angenommen und die andere zurückgelassen werden.
    42 Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
    43 Und das ist doch klar: Wenn ein Hausherr wüsste, zu welchem Zeitpunkt der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass in sein Haus eingebrochen wird.
    44 So solltet auch ihr immer bereit sein, denn der Menschensohn wird dann kommen, wenn ihr es gerade nicht erwartet."

    1. Markus

      Liebe  Lichtspender

      Wie kann man die Zeiten die Jesus uns vorgibt deuten ?

      Eines dürfte klar sein,

      Russel deutete sie falsch

      Rutherford deutete sie noch falscher

      Wenn Russel und Rutherford meinten durch die damalige Politische Entwickelungen ,die den ersten und den zweiten Weltkrieg auslösten,wäre die Endzeit,lagen sie komplett falsch,wie sich das herausstellte

      Die anderen danach folgende LK Mitglieder die die Kubakriese als Endstadion weil Atomwaffen da aufgefahren wurden lagen auch falsch

      Und wer jetzt meint das der Nordkoreaner und Trump der Auslöser für Harmagedon ist liegt auch falsch

      Kriege und Naturkatastrophen gab es schon immer

      vor ca 5000 Jahren gab es einen Multivullkan ausbruch dessen Asche über den gesammten Erdball zog und die Sonne nicht mehr durchlies,die Folgen davon waren ein Klimawandel ,es wurde mehrere Jahre kälter auf der ERde und dadurch gab es keine Ernte mehr oder nur sehr wenig,das wurde durch die Wissenschaft festgestellt

      Harmagedon dürfte wenn es überhaupt kommt und ich sage es offen da von den berühmten Mönchleins die Bibel im frühen Mittelalter nicht verfälscht wurde eine Weltsituation sein,aber kein Vernichtungsschlag Gottes.

      Denkt doch mal nach was hätte Gott oder Jesus davon einen derartigen Vernichtungsschlag zu führen der Milliarden von Menschen das Leben kosten würde.

      Und denkt doch mal darüber nach das sich die bevölkerungzahlen von selbst regulieren

      geht doch mal in eine Statistik rein ,wieviel Menschen jährlich geboren werden und wieviel Menschen übers Jahr sterben

      Wenn man das mal über mehrere Jahre verfolgt merkt man das es  an sich die Waage hält unabhängig davon das Regierungen wie vor Jahren China usw die Geburtenkontrolle hatten,das eine Familie höchstens ein Kind haben durfte

      und in Afrika sterben jeden Tag eine Menge Kleinkinder und nicht nur an Unterernährung sondern an ganz normalen Krankheiten,gut dort ist die Medezin noch nicht soweit.

      Trotz alledem wird es auf der Welt keine Überbevölkerung geben,das ist natürlich geregelt durch Gott

      Im Gegenteil wenn man dann das aufführt was die WTG uns da sagte mit dem Wiederkommen der Toden usw,da würde die Welt explodieren

      Man muss trotz aller religösität auch mal real denken und nicht in Schablonen

      1. Fox

        Guten Tag Markus,

        obwohl du in etlichen Bereichen wirklich erfreulich klar argumentiert hast, wie z. B. Fehlberechnungen der WT-Führern zu Harmagedonzeiten und den Naturkatastrophen kommt deine Aufstellung trotzdem nicht so ganz hin. Denn dass trotz Hungertode, die sämtlich menschlicher Misswirtschaft geschuldet sind und anderen lebensvernichtenden Maßnahmen die Erdbevölkerung drastisch zunimmt ist auch unbestreitbar. Von "Waage halten" kann somit keine Rede sein. Und obwohl nahezu alle Menschen auf diesem Erdball die Weisheit aus Matth. 7:12 kennt, denn auch andere "heilige Bücher" außer der Bibel kennen diesen Anspruch. Und doch sieht die Praxis anders aus. Zunehmende Bevölkerung bringt zunehmende Diskriminierung anderer, bringt zunehmende Hoffnungs- und Aussichtslosigkeit, bringt zunehmede Kriminalität......

        Harmagedon wie von JZ verkündet wird es tatsächlich nicht geben. Aber nicht, weil von einem lieben Gott aus alles im Gleichgewicht gehalten wird auf unendliche Zeiten, sondern weil er das Gericht seinem Sohn übergeben hat. Und die von manchem ZJ gewünschte Blutrünstigkeit wird in dieser Form ganz sicher nicht ablaufen. Es ist richtig, dass Offb. von viel Blutvergießen spricht, doch bedeutet dies nicht zwingend eine sichtbare Vollstreckung mit dem in Blut waten und tote Körper ansehen zu müssen. Bedenken wir doch bitte, dass Kain nach dem Brudermord auch nicht irgendwelche Teile von Abel an sich befestigte und doch gesagt bekam vom Herrn, dass er dessen Blut an seinen Händen hat. Ähnlich argumentierte Jesus den religiösen Möchtegerns seiner Zeit gegenüber. Das zeigt, dass der Tod eines Menschen durchaus Konsequenz des göttlichen Gerichts, den die meisten Christen als den "Jüngsten Tag" verinnerlicht haben, sein kann, aber Christus keine Menschen zum ewigen Leben berufen muss, die zuvor von ihm selbst in ihren Emotionen abgestumpft wurden durch Glücksgefühle für den Tod anderer und den Anblick grausamster Exekutionen.

        Auch die Tatsache, dass sich die Vögel des Feldes von diesen Getöteten ernähren bedeutet nicht, dass deren Körper überall frei herumliegen und zum Glück müssen wir diese Gedanken auch nicht mit einem paradiesischen Leben verbinden. Das ist schon reichlich pervers! Die biologischen Konsequenzen eines beendeten Lebens erlauben zahlreichen Tieren und Bakterien, davon satt zu werden, das sind Fakten. Aber eben andere als in der von der Org publizierten, blutgierigen Form. Übrigens lebt die Forensik mit dieser Tatsache ganz gut (forensische Entomologie).

        Ich selbst bin einem barmherzigen und liebevollen großen Hirten dankbar, nicht so brutal zu sein und schon so mancher Wolf wurde von ihm zum Schäferhund umerzogen wie man an Paulus bestens beweisen kann. Und wer immer an ein Leben im irdischen Paradies glaubt, der glaubt auch, dass unser Herr das Wunder vollbringt, aus diesem Schäferhund ein ebenso grasfressendes und damit den Schafen noch angeglicheneres Leben zu machen. Erwarten wir vor diesem Hintergrund sein Gericht nicht mit Sehnsucht?

  2. Martin

    also nein...Ihr macht die Veni ja richtig MUNDTOD... die schreibt bestimmt nicht mehr und bittet demütig um Vergebung, dass sie hier geschrieben hat...  Die ist schon vorher geschockt und jetzt erst recht. Durchatmen - durchatmen lassen...  "kommende Zeit, komme de Rad", hat der Italiener gesagt als ihm das Rad gestohlen wurde". (grins)

    1. Jehu

      Wenn ich auf YouTube so manche Kommentare der wt-Sektanten lese, komme ich leider nicht umhin, massive Probleme mit dem Thema Sachlichkeit zu verorten. Dort wird mit einer Batterie von Vorurteilen und Verallgemeinerungen allen WTG Kritikern Ahnungslosigkeit und Unwissen vorgeworfen. Und das von Leuten, die nur einen Bruchteil der Erfahrung derer mitbringen, die hier auf BI kommentieren. Wenn Veni hier auf Widerstand stösst, dann ist das wohl ihrem eigenen Niveau zuzuschreiben.

  3. Lady Di

    Boa, Liebe Leute...

    Habt ihr fantasie...

    WAs für ne Pille darf man schlucken, um so viel erfundenes zu pupliezieren?

    Wenn ihr die Hälfte dieser Zeit für das wichtigste einsetzen würdet, wie z.bsp. denn nächsten  lieben wie sich selbst, dann müsstet ihr nicht mit Angst leben.

    Sehr geehrte Veni,

    ich habe mir erlaubt, nochmals Ihre Worte einzublenden.

    Kurz möchte ich auf folgendes hinweisen:

    Fantasie schreibt man groß.

    Publizieren mit b und ohne "ie" nach pl.

    Zudem macht es immer einen guten Eindruck, wenn man Leuten, denen man einen Brief oder eine Nachricht zukommen lässt, mit einer förmlichen oder auch umgangssprachlichen Anrede anspricht.

    Am Ende einer solchen Nachricht wird normalerweise ein Gruß benutzt.

    Dies lernt man bereits in der 3. Klasse.

    Hochachtungsvoll

     

    Lady Di

     

     

     

  4. Veni

    Boa, Liebe Leute...

    Habt ihr fantasie...

    WAs für ne Pille darf man schlucken, um so viel erfundenes zu pupliezieren?

    Wenn ihr die Hälfte dieser Zeit für das wichtigste einsetzen würdet, wie z.bsp. denn nächsten  lieben wie sich selbst, dann müsstet ihr nicht mit Angst leben.

     

    1. FDS

      @Veni

      Wir möchten die Menschen nur vor den 7 Zuhältern warnen und den Glauben an Jesus unseren Herrn stärken. Ist das keine Nächstenliebe ?

      Lg

    2. Edelmuth an Veni

      Hallo Veni

      WAs für ne Pille darf man schlucken, um so viel erfundenes zu pupliezieren?

      Das solltest du einmal die fragen, die den WT und EW und weiteren "bibelerklärende" Literatur heraus bringen.

      Wenn ihr die Hälfte dieser Zeit für das wichtigste einsetzen würdet, wie z.bsp. denn nächsten  lieben wie sich selbst, dann müsstet ihr nicht mit Angst leben.

      Stimmt! Wenn wir auch nur die Hälfte der Zeit dafür einsetzen würden, die wir für das WT-Studium und den Besuch der Zusammenkünfte verschwendet haben, um den Brüdern die Wahrheit über die Organisation zu erzählen, hatten sie auch weniger Angst. Jehova ist ein ganz liebevoller Gott, der nicht die Predigtdienststunden, sondern das Herz beurteilt.

      Ede

    3. Ordnungszahl 83 (kristallin)

      Hallo Veni,
      ich hätte da was zu publizieren: ich habe keine Angst. Ich habe wirklich keine.

      Naja, ab und zu, wenn mich eine Wolfspinne mit sieben Augen anstarrt und mit dem achten anzwinkert, da kriege ich doch ein bisschen Schiss ("wat will die von mir?!"), oder wenn der Heringssalat zwei Wochen abgelaufen ist, da habe ich auch ein bisschen Angst - vor einer Fischvergiftung. (Es sterben mehr Menschen an Fischvergiftung, als an Haiattacken.)
      Aber wovor sollte ich sonst Angst haben? Kohelet räumte doch in dieser Sache mit dem Komplex des Lebensfeigen und -furchtsamen auf und hinterließ uns sein abgeklärtes und dennoch frohgemutes Weltbild. (Weltbild... btw: Aber ich hörte, dass einige Zeugen einst Angst (oder Scham oder Missgunst) empfanden, bei Weltbild Bücher zu bestellen, weil das ja Großbabylon war - obwohl heutzutage, wo so viele Filialen davon geschlossen wurden, ist es eher klein-Baby-Lon)

      Ich frage nochmal: wovor sollte ich Angst haben? Harmagedon? Das ist als Schlacht auf einem Berg (Megiddo) beschrieben, das betrifft schonmal nicht mein Umfeld (weil kein überregionales Phänomen).

      Große Drangsal?
      Wir haben seit Kain und Abel große Drangsal, in periodischem Ab- und Anschwellen. Nichts Neues unter der Sonne.

      Die Zeugen haben's da schwerer... Angst vor: Verfolgung, Versagen, Dämonen, Blut, großer Drangsal, nicht genug gegeben zu haben, doch nicht in die neue Welt zu kommen etc.

      Die hier Lesenden und Schreibenden treibt nicht Angst... Eher Verdruss, und der ist situationsbedingt.
      Sie fühlen sich so, wie man sich eben fühlt, wenn man jahrelang, jahrzentelang Opfer für einen Gott dargebracht und verbrannt hat, um dann festzustellen, dass es ein eigeninteressenversessener, machtgieriger, kultgewordener Druckereigötze ist, der sich nur deswegen bewegt, weil seine Priester in von den Dienern tragen lassen.

      Und zuletzt: diese Seite ist doch ein Ausdruck von Nächstenliebe! Es ist Liebe zur Wahrheit und Liebe zum Nächsten, ihn daran teilhaftig werden zu lassen.
      (Gut - manchmal meint man es mit der emotionalen Aufarbeitung zu gut und ist penetrant besserwisserisch [Beweisstück A: dieser Kommentar] aber sonst... Nobody is perfect)

      LG
      O83

      Anhang:
      Einst war der Glaube ein Berg. Menschen schauten zu ihm auf, sie bewunderten seine Erhabenheit und Macht. Wenige erstiegen ihn mühevoll und langwierig, und nachdem sie auf dessen Gipfel waren, erzählten sie den Anderen von der Herrlichkeit der Aussicht, und wie klein das Alles nach unten hin ist.

      Und dann kamen die Bagger einer industrialisierten, diversifizierten, straff durchorganisierten Zivilisation, deren Weltbild der Wille nach Wachstum war.
      Der Berg wurde abgetragen. Er wurde zerstückelt, zerhackt, erst in Handgroße, dann in sandkorngroße Partikel zerrieben und in die ganze Welt vertrieben und verkauft.

      Nicht der Glaube kann Berge versetzen, sondern Baugeräte.

      Zuviele wollten ein Stück davon, besser ein paar Stücke, je mehr, desto besser, aber nicht nur zur Deckung des persönlichen Bedarfs - nein, sie wollten auch ein göttliches Geschäft damit machen.

      Der Glaubenssand wurde mit Holzspäne und Maisstärke in kleine Pillen gepresst, angereichert mit geheimen Formeln und Rezepturen als Wirkbeschleuniger und Abhängigkeitsmacher und die frisch gebackenen Lebenssinnapotheker stellten spirituell Bedürftige und Lebenssinnsuchende in einer Reihe auf...
      "Mund auf - schlucken! Wird dir gut tun!"
      "Mund auf - schlucken! Das ist Wahrheit!"
      "Mund auf - schlucken! Lebst du noch oder glaubst du schon!"
      "Mund auf! Schlucken!"
      "Mund auf! Schlucken!"
      "Mund auf! Schlucken!"
      "Freitags und Sonntags!" Freitags und Sonntags! Freitag, Sonntags und beim Familienstudium! Freitag, Sonntags und beim Familienstudium!

      Mund auf, Pille rein, verblendet sein.

    4. Hallo veni,

      Die Pille heißt jw.org oder auch WTG. Bekommt  man für freiwillige Hingabe  seines Lebens.  Hört man allerdings auf die zu schlucken, fängt man wieder an klar zu denken.

      Wem das nicht passt der darf gerne weiterhin WT und Erwachet lesen,  sowie jw.org Filmchen schauen. Viel Freude dabei.

      Schade, dass man dabei ja keine zeit mehr für seinen nächsten  ( ist tatsächlich der nächste und nicht der der in irgendeinem Gebiet  wohnt) hat.

      Übrigens wird niemand gezwungen diese Seite aufzurufen.  Oder gar zu lesen. Kannst ja dann predigen gehen.

      Wünsche dir trotzdem von tiefstem Herzen dass du irgendwann auf die Stimme deines Hirten hörst.

      ALLES GUTE

      Dorkas

    5. Argentum@Veni

      Liebe Veni,

      Du hast Dich verirrt. Du warst neugierig. Irgendjemand hatte Dir geflüstert:" Es existiert eine Seite, da schreiben Abtrünnige. Keiner von uns liest dort mit, aber wir wissen davon. Sie schreiben über unsere Organisation. Aber sie lügen. Alle! Und sie nehmen die Lehren der Leitenden Körperschaft auseinander. Und können es mit Bibelstellen belegen. Aber sie lügen. Alle! Sie hetzen und erzählen Lügen aus ihren Leben. Wie sie behandelt wurden und werden. Aber sie lügen. Und dann fantasieren sie, wenn sie sich ernsthaft mit der Bibel auseinandersetzen und die Worte so lesen, wie sie dort stehen. Sie interpretieren nichts hinein, was nötig wäre, damit Zirkelschlüsse zustande kommen, wie bei einer Zwei-Klassen-Christen-Gemeinschaft. Sie vertrauen doch tatsächlich auf das Wort! Und sie haben sich befreit und haben den Geist Gottes kennengelernt. Sue haben Gnade ERFAHREN! Wie ist das möglich, wenn er doch nur für die 144.000 reserviert ist? Das kann doch nur Einbildung sein. Oder nicht?

      Angst? Die meiste davon geht flöten, wenn man begreift was Liebe ist.

      Wenn man begreift, was Jesus ist. Was er für uns tat. Wenn man begreift, was Gnade ist. Was Gottes Liebe und Menschenerfindung ist. Wenn man versteht und erfährt, was WAHRHEIT und Freiheit ist. "Die Wahrheit wird euch frei machen." Wunderschön.

      Und wenn man versteht, dass es nicht reicht, sich Wahrheit auf die Fahne zu schreiben und davon inflationär zu reden, wenn drinnen die Lüge herrscht.

       

      Sei lieb gegrüßt

      Argentum

    6. Bird an M

      Liebe Veni,

      die Frage muss man eigentlich dir stellen.. Wie viel Schlafmittel muss man nehmen um so blind zu sein?

      Ausserdem, wer hat hier Angst? Seid nicht Ihr dass welche vor Harmageddon Angst haben. Vielleicht weil Ihr nicht das wichtigste getan habt??

      wir haben keine Angst, weil wir wissen dass wir unwürdig sind und Christis und befreit hat. Wenn er kommt, dann wird et alle Retten..

       

      lg

      bird

    7. Peter@Veni

      Liebe Veni, wenn du nur halb so viel Zeit für eine sachliche Stellungnahme aufbringen könntest, als die üblichen Pauschalfloskeln zu dreschen, wäre uns allen halb so langweilig bei deinem Kommentar. Aber die ZeugInnen haben's mit Sachlichkeit nicht so. Dafür müsste man selbstständig denken dürfeb, und das ist ja bekanntlich von der org nicht erwünscht.

  5. Lichtspender

    Wer sich noch mehr Klarheit über diese sehr wichtige Thematik verschaffen möchte, dem sei der kürzlich eingestellte und sehr gut recherchierte Artikel:

    Leben wir in den letzten Tagen

    hier in BI empfohlen.

    (Ganz einfach über die Suchfunktion rechts oben zu finden.)

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