Ist Jesus ein Engel?

Jehovas Zeugen lehren, dass Jesus ein Engel war, der auf die Erde gesandt wurde. Satan sei im Himmel der Bruder Jesu gewesen. In ihrer Broschüre Höre auf Gott und lebe für immer wird auf Seite 6 im Absatz 2 behauptet: „Zuerst machte Gott einen besonderen Engel. Dieser Engel kam später auf die Erde und wurde Jesus Christus genannt. Jehova machte auch alle anderen Engel.“ 

Und auf ihrer offiziellen Website JW.org kann man sich eines ihrer Videos ansehen, worin u.a. von Jesus gesagt wird: „Deshalb ließ Jehova durch ein Wunder einen seiner vollkommenen Engel als Mensch auf die Erde kommen.“ (Pfad: JW.org – Videos – Bibel – Warum starb Jesus? – Minute 1:45).

Stimmt das? War und ist Jesus nur ein Engel? Was lässt die Heilige Schrift diesbezüglich erkennen? 

(Sprüche 8:22-25) Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters. 23 Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. 24 Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. 25 Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den Hügeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht,

(Sprüche 8:30, 31) da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, 31 fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen.

Beachte: Der himmlische Jesus ist der Anfang des Wirkens Gottes; der Beginn seiner Existenz wird mit einer Geburt verglichen: Er wurde hervorgebracht, geboren. Er wurde sein Kind. Gott aus Gott (so wie Mensch aus Mensch).

(Johannes 3:16) Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.

(Johannes 3:18) Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat.

Beachte: Menschen zeugen und gebären Menschen, die dann Menschen sind, nicht Tiere. Der himmlische Jesus ist der einziggezeugte, eingeborene Sohn Gottes und damit selbst ein Gott. Jesus ist kein Engel (1. Joh. 4:9). 

(Kolosser 1:15, 16) Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden.

Beachte: Der himmlische Jesus ist auch der Erstgeborene Gottes; er kam aus Gott. Jesus selbst aber zeugte und gebar nicht: Er erschuf alles Weitere, darunter auch alle Geistgeschöpfe (Engel, Cherube, Seraphe).

(Philipper 2:6) der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.

Beachte: Zwar war Jesus im Himmel ein Gott, aber er war natürlich nicht sein Vater (Jehova). Es handelte sich um zwei Personen, jedoch waren beide göttlich. 

(Johannes 10:33-36) Die Juden antworteten ihm: „Wir steinigen dich nicht wegen eines vortrefflichen Werkes, sondern wegen Lästerung, ja weil du, obwohl du ein Mensch bist, dich selbst zu einem Gott machst.“ 34 Jesus antwortete ihnen: „Steht nicht in eurem GESETZ geschrieben: ‚Ich habe gesagt: „Ihr seid Götter.“ ‘? 35 Wenn er diejenigen ‚Götter‘ nannte, gegen die das Wort Gottes erging, und die Schrift kann doch nicht ungültig gemacht werden, 36 sagt ihr da zu mir, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: ‚Du lästerst‘, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?

Beachte: Da sich Jesus als „Gottes Sohn“ bezeichnete, wurde er von den Juden der Lästerung beschuldigt, denn sie verstanden es richtig: „Das würde ja bedeuten, dass er dann ebenfalls ein Gott ist.“ Dies wollten sie aber nicht akzeptieren. Wie steht es mit dir? Ist Jesus für dich ein Gott? (Mar. 2:5-7; 15:39). 

(Matthäus 4:3-6) Auch kam der VERSUCHER und sagte zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so sage diesen Steinen, daß sie Brote werden.“ 4 Er aber antwortete und sprach: „Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht.‘ “ 5 Dann nahm ihn der Teufel mit in die heilige Stadt, und er stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und sagte zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: ‚Seinen Engeln wird er deinetwegen Befehl geben, und auf ihren Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß niemals an einen Stein stößt.‘ “ 

Beachte: In der Neuen-Welt-Übersetzung von Jehovas Zeugen wurde zweimal – offensichtlich mit tendenziöser Absicht – ein „ein“ vor „Sohn Gottes“ eingefügt. Im griechischen Urtext hingegen steht nur „Gottes Sohn“, denn nur er ist im eigentlichen Sinne „der Sohn Gottes“ (Luk. 22:70; Mar. 15:39). 

(Kolosser 2:9) denn in ihm wohnt die ganze Fülle der göttlichen Wesensart körperlich.

Beachte: Jesus ist wie Gott im Kleineren – eine Reproduktion sozusagen (vergleiche Joh. 12:45; 14:7-9; vgl. Dan. 2:35, 45). Eine Redensart sagt: Wie der Vater so der Sohn. 

(Johannes 1:1) Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott.

(Johannes 1:18) Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

Beachte: Verstehen kann man dies leichter, wenn man die asexuelle Fortpflanzung im Planzen- und Tierreich beobachtet und darüber nachdenkt. Jesus ist in ähnlicher Weise wie ein Ableger Gottes (Joh. 10:30). Gott benötigte keine Frau, um seinen einzigen Sohn zu zeugen – einen Gott wie er. 

(Johannes 14:28) Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

Beachte: Der Vater ist der Stamm, der Sohn der Spross und damit ebenfalls göttlicher Natur. 

(Apostelgeschichte 20:28) Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat.

Beachte: Da Jesus wie ein „Ableger“ Gottes ist, ist es fast schon so, als ob Gott sein eigenes Blut für uns vergossen hätte („Sohnes“ steht im griechischen Urtext nicht). 

(Johannes 14:10, 11) Glaubst du nicht, daß ich in Gemeinschaft bin mit dem Vater und der Vater in Gemeinschaft ist mit mir? Die Dinge, die ich zu euch spreche, rede ich nicht aus mir selbst; sondern der Vater, der in Gemeinschaft mit mir bleibt, tut seine Werke. 11 Glaubt mir, daß ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin und der Vater in Gemeinschaft mit mir ist; sonst glaubt um der Werke selbst willen.

Beachte: Zwischen Gott, dem Vater, und Gott, dem Sohn, besteht die denkbar engste Gemeinschaft. Sie sind in Einheit verbunden oder sozusagen angedockt. Dennoch sind es zwei eigenständige Personen (Mar. 14:36; 15:34, 39).

(Jesaja 9:6) Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens.

Beachte: Jesus trägt mit Recht den Titel „Starker Gott“. Seine eigentliche Natur ist göttlich und nicht die eines Tieres, Menschen oder Engels. Er ist ein Gott – nur das ist biblisch.

(Philipper 2:7, 8) Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl.

Beachte: Er wurde zwar ganz Mensch, doch nur vorübergehend (1. Joh. 4:2; 2. Joh. 7). 

(Johannes 1:14) So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit.

Beachte: Jesus, „der einziggezeugte Sohn vom Vater“, wurde Fleisch. Er hatte einen Fleischesleib. 

(2. Mose 3:2) Dann erschien ihm Jehovas Engel in einer Feuerflamme inmitten eines Dornbusches. Als er fortwährend hinschaute, siehe, da brannte der Dornbusch mit Feuer, und doch wurde der Dornbusch nicht verzehrt.

Beachte: Es ist auch denkbar, dass Jesus wie er Mensch auch Engel werden konnte und bei bestimmten Gelegenheiten als solcher von Jehova eingesetzt wurde, wie manche behaupten. Dennoch ist seine wahre Natur göttlich. 

(Philipper 2:9-11) Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

Beachte: Jesus hat neben Gott, seinem Vater, die höchste Stellung übertragen bekommen und inne über Geschöpfe im Himmel und auf der Erde – dies mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen, dass er ein Gott ist (Joh. 16:26, 27; Eph. 1:20-23; Hebr. 2:7-9; 1. Kor. 15:27, 28; Off. 3:21; 5:13, 14) .

(Johannes 17:5) Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

Beachte: Schon vor seiner Menschwerdung, ja noch bevor Menschen Familien gründeten, genoss Jesus hohes Ansehen im Himmel neben seinem Vater.

(Johannes 20:28) Als Antwort sagte Thomas zu ihm: „Mein Herr und mein Gott!

Beachte: Dies zu sagen war passend und ist wahr. Jesus ist göttlich und damit ein Gott. Er ist ein Gott und nicht nur ein Engel. 

(1. Johannes 5:20) Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben.

Beachte: Jesus, der Sohn des allmächtigen Gottes,  ist selbst auch wahrer Gott. Er ist ein wirklicher Gott und daher kein erschaffener Engel.

(Johannes 14:16, 17) und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.

(Johannes 14:20) An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 

Beachte: Wahre Christen wissen, dass der himmlische Jesus göttlich ist, aber der Vater größer ist (Joh. 14:28). Christen sind durch den heiligen Geist Gottes mit ihnen beiden verbunden in Einheit. 

(Lukas 9:26) Denn wer immer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel gekommen sein wird.

Beachte: Es heißt nicht „und der heiligen Mitengel“, sondern „der heiligen Engel“. Es wird eine Differenzierung gemacht zwischen Jesus, seinem Vater und den Engeln. 

(Galater 1:6-9) Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

(1. Timotheus 5:21) Ich gebiete dir feierlich vor Gott und Christus Jesus und den auserwählten Engeln, diese Dinge ohne Vorurteil zu bewahren und nichts nach einer Neigung zu Voreingenommenheit zu tun.

Beachte: Auch hier wird Christus durch den Apostel Paulus klar von einem extra erwähnten Engel bzw. den Engeln im Allgemeinen abgegrenzt. 

ZUSAMMENFASSUNG:

Am besten drückt es Hebräer, Kapitel 1 aus:

(Hebräer 1:1-14) Gott, der vor langem bei vielen Gelegenheiten und auf vielerlei Weise durch die Propheten zu unseren Vorvätern geredet hat, 2 hat am Ende dieser Tage durch einen Sohn zu uns geredet, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt und durch den er die Systeme der Dinge gemacht hat. 3 Er ist der Widerschein [seiner] Herrlichkeit und der genaue Abdruck seines Wesens selbst, und er erhält alle Dinge durch das Wort seiner Macht aufrecht; und nachdem er eine Reinigung für unsere Sünden herbeigeführt hatte, setzte er sich zur Rechten der Majestät in den Höhen. 4 So ist er besser geworden als die Engel, insofern er einen Namen geerbt hat, der vorzüglicher ist als der ihrige. 5 Zu welchem der Engel sprach er zum Beispiel jemals: „Du bist mein Sohn; ich, ich bin heute dein Vater geworden.“? Und wiederum: „Ich selbst werde sein Vater werden, und er seinerseits wird mein Sohn werden.“? 6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“ 7 Und mit Bezug auf die Engel sagt er: „Und er macht seine Engel zu Geistern und seine öffentlichen Diener zu einer Feuerflamme.“ 8 Aber mit Bezug auf den Sohn: „Gott ist dein Thron für immer und ewig, und [das] Zepter deines Königreiches ist das Zepter der Geradheit. 9 Du hast Gerechtigkeit geliebt, und du hast Gesetzlosigkeit gehaßt. Darum hat dich Gott, dein Gott, mit [dem] Öl des Frohlockens gesalbt, mehr als deine Mitgenossen.“ 10 Und: „Du, o Herr, hast im Anfang die Grundlagen der Erde gelegt, und die Himmel sind [die] Werke deiner Hände. 11 Sie selbst werden zugrunde gehen, du aber, du wirst fortwährend bleiben; und so wie ein äußeres Kleid werden sie alle veralten, 12 und du wirst sie zusammenrollen wie einen Mantel, wie ein äußeres Kleid; und sie werden gewechselt werden, du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nie enden.“ 13 Mit Bezug auf welchen der Engel aber hat er jemals gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“? 14 Sind sie nicht alle Geister für den öffentlichen Dienst, ausgesandt, um denen zu dienen, die die Rettung erben werden?

Ganz klar also: Jesus ist göttlicher Natur. Er ist ein Geistwesen, allerdings von derselben Art wie Gott: ein göttliches Wesen, ein wirklicher Gott. Ein Geistgeschöpf – wie ein Engel es ist – ist Jesus aber nicht, denn er wurde von Gott gezeugt und „wie mit Wehen hervorgebracht“. Gott aus Gott. Er ist der „einziggezeugte Sohn“ Gottes. Alle Engel wurden später von Jesus erschaffen. Er selbst hingegen ist kein Engel, genauso wenig wie sein Vater ein Engel ist. Als Sohn Gottes ist Jesus „der einziggezeugte Gott“ (Joh. 1:18). 

Wer das nicht akzeptiert und lehrt, Jesus sei ein Engel, liegt falsch und ist ein Irrlehrer, ja ein Gotteslästerer, weil er Jesus seine Göttlichkeit aberkennt, die er wie sein Vater hat.

Mag ich nicht (0)

62 Kommentare zu “Ist Jesus ein Engel?

  1. Boas

    Ich möchte mich dem Gedanken von ManfredF vom 19.6.2017 22:15 Uhr als Bitte anschließen. Einen Artikel auch mal ohne Kommentare stehen zu lassen, hat seine Vorteile. Somit bin ich damit einverstanden auch meine Kommentare in sämtlichen Rubriken der Serie komplett zu löschen.

    Liebe Grüße Boas

  2. Boas

    Herrlichkeit Jehovas

    Jesaja 42:5-10
    "5 Dies ist, was der [wahre] Gott, Jehova, gesprochen hat, der Schöpfer der Himmel und der Große, der sie ausspannt; der die Erde und ihren Ertrag ausbreitet, der dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die auf ihr wandeln: 6 „Ich selbst, Jehova, habe dich in Gerechtigkeit gerufen, und ich ging daran, deine Hand zu ergreifen. Und ich werde dich behüten und dich zu einem Bund des Volkes geben, zu einem Licht der Nationen, 7 [damit du] die blinden Augen öffnest, aus dem Kerker den Gefangenen herausführst, aus dem Haus der Haft die in Finsternis Sitzenden. (Erfüllung = Lukas 4:18, 19 Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.)

    8 Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

    9 Die ersten Dinge — siehe, sie sind gekommen, doch neue Dinge verkündige ich. Bevor sie zu sprießen beginnen, lasse ich [sie] euch hören.“

    10 Singt Jehova ein neues Lied,..."

    Römer 1:22, 23
    22 Obwohl sie behaupteten, sie seien weise, wurden sie töricht 23 und verwandelten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in etwas gleich dem Bild des vergänglichen Menschen und von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren.

    Mat. 16:27
    Denn es ist dem Menschensohn bestimmt, in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln zu kommen, und dann wird er jedem gemäß seiner Handlungsweise vergelten.

    Markus 8:38
    Denn wer immer sich meiner und meiner Worte in dieser ehebrecherischen und sündigen Generation schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln gekommen sein wird.“

    Lukas 9:26
    Denn wer immer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel gekommen sein wird.

    Joh. 1:14
    So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit.

    Joh. 8:54
    Jesus antwortete: „Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt, er sei euer Gott;

    Joh. 11
    39 Jesus sprach: „Nehmt den Stein weg.“ Martha, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: „Herr, er wird nun riechen, denn es ist [schon] vier Tage her.“ 40 Jesus sprach zu ihr: „Habe ich dir nicht gesagt, daß du, wenn du glaubtest, die Herrlichkeit Gottes sehen würdest?“ 41 Daher nahmen sie den Stein weg. Nun hob Jesus seine Augen zum Himmel empor und sprach: „Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast. 42 Zwar wußte ich, daß du mich immer erhörst; aber wegen der Volksmenge, die ringsum steht, habe ich geredet, damit sie glauben könnten, daß du mich ausgesandt hast.“ 43 Und als er diese Dinge gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“

    Tit. 2:11-14
    11 Denn die unverdiente Güte Gottes, die allen Arten von Menschen Rettung bringt, ist offenbar geworden 12 und unterweist uns, Gottlosigkeit und weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenwärtigen Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben,
    13 während wir auf die beglückende Hoffnung und das
    Offenbarwerden der Herrlichkeit des großen Gottes
    und [des?] Retters von uns, Christus Jesus, warten,

    14 der sich selbst für uns hingegeben hat, damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und für sich ein Volk reinige, das insbesondere sein eigen ist, eifrig für vortreffliche Werke.

    Heb. 1:3
    Er ist der Widerschein [seiner] Herrlichkeit und der genaue Abdruck seines Wesens selbst, und er erhält alle Dinge durch das Wort seiner Macht aufrecht; und nachdem er eine Reinigung für unsere Sünden herbeigeführt hatte, setzte er sich zur Rechten der Majestät in den Höhen.

    Kein Christ, inkl. der leitenden Körperschaft, wird leugnen, dass Jesus in prophetischer Weissagung als Gott bezeichnet wird. Ja, von realen Menschen wie Thomas sogar Gott genannt wird. Und dies bemerkenswert ohne Widerspruch Jesu.

    Der LK geht es darum das Wort Gott bezüglich Jesu zu relativieren:
    "Auch Menschen wurden Götter genannt. Das sagt Jesus ja selber. Auch Figuren aus Stein, Metall und Holz werden Götter genannt. Es gibt auch einen Gott dieses Systems der Dinge. Wenn Thomas zu Jesus sagt: "Mein Herr und mein Gott." so soll das an den Ausspruch erinnern: "Oh mein Gott, ist das ein Unwetter! Jesus, Maria und Joseph; ist das eine Katastrophe." Alles in Allem Argumente dafür, Jesus sei kein echter Gott. Man setzt Jesu biblische Bezeichnung als GOTT gleich mit Götzenbildern, und Satan (Gott dieses Systems der Dinge).

    Der Gedanke, dass Jesus Sünden vergeben kann wurde im obigen Artikel zwar erwähnt. Aber meines Erachtens, gebührt dieser Tatsache noch mehr Aufmerksamkeit. Er sagte des mehrfachen "Deine Sunden sind dir vergeben" (Math. 9:2, 6, Markus 2:5, 10, Lukas 7:47-49, Lukas 5:20, 24). Die Pharisäer sahen es richtig, dass nur Gott pauschal Sünden vergeben kann (Mathäus 9:3, Markus 2:7, Lukas 5:21). Und das ein solcher Satz Gotteslästerung ist, wenn er von jemandem anderen als von einem echten Gott ausgesprochen wird.

    Der leitenden Körperschaft werden nun Argumente einfallen wie, "Wenn dein Bruder auch 7 Mal (77 Mal) gegen dich sündigt, sollst du ihm vergeben..." (Lukas 17, Mathäus 18:15-17, 22). Und genau hier liegt der Hund begraben. Nur derjenige, gegen den gesündigt wurde, kann diese Sünde auch vergeben. Wenn Bruder X die Schwester Y beleidigt, dann kann Ältester Z die Sünde gegen Schwester X nicht vergeben. Dieses muss Schwester Y tun. Wenn gegen Gott oder Jesus gesündigt wurde, wer kann diese Sünde vergeben? Römer 4:8 "glücklich ist der Mann, dessen Sünde Jehova keinesfalls anrechnet." Lukas 11:4 (Vater unser) "Und vergib uns unsere Sünden..." Johannes 1:29 "Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!" 1. Kor. 8:12 "Doch wenn ihr so gegen eure Brüder sündigt und ihr Gewissen, das schwach ist, verletzt, sündigt ihr gegen Christus." Hoppla, sollte da nicht Jehova stehen?

    Bei 1. Johannes 5 und Jakobus 5 sollte man das bitten um einen Sünder nicht mit dem vergeben seiner Sünden verwechseln. Wenn Menschen Sünden gegen Gott vergeben könnten, brauchte man nicht darum zu bitten. Siehe auch Apg. 7:60 "Darauf beugte er seine Knie und rief mit lauter Stimme: Jehova, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!" Er war bei der Sünde "Mord" der Betroffen und der Bittende. Also ging es hier nicht nur um eine Sünde gegen einen Menschen sondern auch gegen Gottes Gesetz. Die Vergebung der Sünde gegen Gottes Gesetz lag somit auch allein in der Hand eines Höheren. Er für seinen Teil hatte seinen Mördern bereits verziehen. Lukas 15:21 "Da sagte der Sohn zu ihm: ‚Vater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt."

    Da ich der Wahrheit verpflichtet bin, gibt es einen einzigen Text in der Bibel den ich gefunden habe, der dieser Beweisführung scheinbar widerspricht!

    Johannes 20:23 "Wenn ihr irgendwelchen Personen die Sünden vergebt, so sind sie ihnen vergeben; wenn ihr die von irgendwelchen Personen behaltet, so sind sie behalten."

    Diese Worte waren an seine Jünger gerichtet (Joh. 20:19 also nicht nur an die Apostel). Wenn man es wörtlich nimmt, wie Jesus es sagte, können alle Jünger alle Sünden vergeben, egal wegen wen und egal wie schwer, oder es auch lassen? Wenn z. B. Stephanus beschlossen hätte, der ganzen Welt die Sünden zu vergeben, wären alle Sünden der Menschen mit einem Schlag vergeben und vergessen??? Diesem Gedanken widerspricht, dass an keiner Stelle des NT davon gesprochen wird, dass Jesu Jünger Sünden gegen Gott vergeben haben. Immer wurde darauf verwiesen, dass es der Bitte eines Zweiten (dem Geschädigten) oder eines Dritten (nicht Betroffenen) gestattet ist, Gott um die Vergebung der Sünde zu bitten.

    Deshalb gehe ich davon aus, dass es sich in dem Bibeltext nur um Sünden handelt, die gegenüber Menschen gemacht wurden, und nicht gegenüber Gott oder seinem Sohn (Lukas 15:21). Oder um solche, die der Reinerhaltung der Gemeinden, des Tempels Gottes, dienen sollten. Nicht jedem Kinderschänder kann innerhalb der Gemeinde vergeben werden. Und seine Sünde bleibt auf ihm. Aber manchen Reuigen schon. (Das hat nichts mit der juristischen Bestrafung von Kinderschändern zu tun.)

    Fazit: Vater und Sohn gehören für mich als echte Götter zusammen wie die Schale zum Ei.

    Wenn Jesus nicht das ganz Besondere ist, so frage man sich, warum in den Bibelübersetzungen Worte für Jesus gebraucht werden wie:
    allein einzig
    der Einzige seiner Art
    Einzigartige
    (Hiermit meinen Dank an Tomaso)
    einzig gezeugt
    eingeborenen
    einzig geborenen

    Jesus sagt:
    ICH BIN das Brot des Lebens

  3. ManfredF

    Es ist schade, dass diese gute Rubrik "wo ZJ sich irren" jetzt wieder in eine endlose Diskussion zerredet wird. Meiner Ansicht nach ist das kontroproduktiv. Eigentlich wäre es besser, man würde diese "serie" ohne Kommentare machen damit ZJ die hier das erste Mal sind, sich eine eigene Meinung bilden können. So geraten sie in eine Diskussion zweier Lager - die welche glauben dass Bruderinfo dass richtig dargestellt hat und die welche weiterhin mehr oder weniger an diesen Lehren festhalten oder noch was anderes glauben und schon sorgt das für mehr verwirrung anstatt eine Hilfe zu sein.,

    Insbesondere Ede und Co machen leider alles kaputt

    1. Markus

      Hallo Manfred

      Ich bin darinn ganz Deiner Meinung

      Es zeigt sich doch wieder,das Boas ,Ede einePM angeboten hat und Ede nicht darauf eingeht ,das im Forum ausdiskutieren will um  noch mehr Verwirrung zu stiften.

      Merkt denn hier keiner was da los ist.

      Die WTG hat eindeutig Angst vor dem Forum sonst würde sie es nicht so von verschiedenen Seiten torpetieren.

       

       

      Lasst Euch nicht auf Endlosdiskussionen ein,schneidet den Leuten das Wort ab.

      Es wäre sehr schade wenn die WTG Schergen es schaffen würden das Forum zu schrotten,also Vorsicht

    2. Janus

      Wäre es nicht möglich, dass BI eine Art Forum ermöglichen könnte? Einen Raum für den Austausch? Ich denke, wenn finanzielle Mittel dafür benötigt werden, lassen sich diese sicher aufbringen.

      Denn neben dem Austausch, welcher über Kommentare nur beschränkt möglich ist, könnte dies auch ein fortlaufendes Problem lösen: Endlosdiskussionen könnten dann in einem Thread stattfinden, statt unter jedem Artikel - was den Artikeln immer abträglicher ist. Auch die Kontrolle von Antworten wäre dann relativ obsolet, da man in einem Forum per "Beitrag melden" die Leserschaft mit ins Boot holen könnte.

      Auch sehe ich die Zwickmühle für BI: einen Kommentator mit WTG-Tourette dauerhaft zu sperren, ist etwas schwierig, aber ihn frei schreiben zu lassen, belastet die Kommentarfunktion und die Leserschaft.

      Es grüßt

      Janus

      1. Hupsi

        Das sehe ich auch so wie du.

        Es sollte eine Möglichkeit geben, um private Kommunikation und ein, wenn beabsichtigtes, Kennenlernen untereinander zu ermöglichen.

        Sachliche Kommunikation zu Sachthemen sollte ein extra Raum sein,,

        Und Lebensberichte, alte und neue, wäre toll, sortiert zu finden.

        Dann hält man die genauen sachlichen Erörterungen frei von einzelnen Verunglimpfung und neu versuchter WTG Propaganda.

        Vielleicht kann man eine Kontakt- Ecke wo man die, die ihre Anonymität bewahren wollen und die, die sich über Querkontakte kennen lernen wollen, besser findet.

  4. Ulla

    Hallo lieber Bruder Boas,

    meinst du, die Beröer sind schon soweit, die Identität Jesu Christi völlig klar zu sehen?   ; )

    1. Mose 18:22 NWÜ "Hier nun wandten sich die Männer von dort weg und begaben sich auf ihren Weg nach Sodom; was aber JHWH betrifft, er stand noch vor Abraham." Das Wort Gottes mit dem "Familiennamen" JHWH? Jesus Christus in seiner vormenschlichen Existenz!?

    Bitte sei so lieb und erkläre noch mehr dazu. Ich würde mich darüber sehr freuen.

    Servusli Ulla

     

     

  5. Boas

    Philipper 2:9
    "Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist" (NWÜ)

    Ohne auf das, von den Machern der NWÜ benutze Wort "gütigerweise" einzugehen, welches ein Gnadenangebot darstellt, welches jemand eigentlich nicht zusteht, stellt sich folgende Frage:

    Wie lautet der Name, "der über jedem [anderen] Namen" steht?

    Antwort: JHWH (Jehova). Somit ist "Jesus" der Name, der über jedem [anderen] Namen (ausgenommen Jehova) steht.

    Die eckigen Klammern sagen laut Anhang der NWÜ aus, dass da von den Schreibern dieser Bibelübersetzung eigenmächtig Worte zur Bibel hinzugefügt wurden. Verfälscht dieses Wort den Sinn des Geschriebenen? Lesen wir den Satz ohne diesen Zielgerichteten Zusatz:

    "Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem Namen ist"

    Auch hier die Frage:
    Wie lautet der Name, "der über jedem Namen" steht?

    Antwort: JHWH (Jehova). Wenn Jesus den Namen erhalten hat, der über jedem Namen ist, trägt er somit den Namen Jehova!

    Durch das, in die Bibel hinzugefügte Wort [ANDEREN] verändert sich der Sinn des Satzes erheblich. Dadurch wird eigenwillig der Ausschluss des Namens JHWH suggeriert, was aber im Original nicht gemacht, sondern im Gegenteil unterstützt wird.

    Auch hier haben die Übersetzer der NWÜ tendenziell auf den Gedanken hingearbeitet, dass Jesus nicht als echter Gott wahrgenommen wird.

    Hier den Vers nach Luther:
    "Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist,"

    Schlachter:
    "Darum hat ihn auch Gott über alle Maßen erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über allen Namen ist"

    Joh. 17:11
    "Heiliger Vater, wache über sie um deines Namens willen,
    den du mir gegeben hast,
    damit sie eins seien, so wie wir es sind.
    12 Als ich bei ihnen war, pflegte ich über sie zu wachen um deines Namens willen,
    den du mir gegeben hast;" NWÜ

    1. Fanny

      Fanny@Boas

      Lieber Boas,vielen Dank für diesen Text aus Philipper 2:9.

      Weiß gar nicht warum mich deine Erklärung gerade so berührt hat aber ich danke dir von Herzen ❤

      Grüße deinen Papa von uns

      Jochen + Fanny

    2. Edelmuth an BOAS

      Guten Morgen BOAS

      Antwort: JHWH (Jehova). Wenn Jesus den Namen erhalten hat, der über jedem Namen ist, trägt er somit den Namen Jehova!

      Als Jesus sagte: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht.." ging es nicht darum den Menschen die richtige Aussprache des heiligen Namens bekannt zu machen, denn die kannten die Israeliten aus den Gebeten in der Synagoge. Es ging darum ihnen bekannt zu machen, wofür der Name des Vaters steht, nämlich für Liebe, Hoffnung, Gerechtigkeit, Rettung.....

      (Johannes 17:12) 12 Als ich bei ihnen war, pflegte ich über sie zu wachen um deines Namens willen, den du mir gegeben hast; und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist vernichtet worden, . . .

      Wenn mir BOAS seinen Realnamen gibt, bedeutet das nicht, dass ich mich nun danach nennen darf. Es bedeutet, dass mir dieser Name bekannt ist und wenn ich BOAS näher kennen würde, wofür dieser Realname steht.

      (Johannes 17:11) . . .Heiliger Vater, wache über sie um deines Namens willen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir es sind.

      Wären Jehova und Jesus eins, d.h. eine Person wären, so wären auch seine Jünger, Jehova und Jesus alle eine Person, und das ist nicht möglich.

      Ede

      1. Boas

        Lieber Ede,

        vielen Dank für Deine Gedanken. Wir wurden am Freitag darum gebeten, speziell in dieser Rubrik unsere Kommentare kurz und prägnant zu halten. Und uns auf das jeweilige Thema zu beschränken. Ich versuche mich an diese Bitte zu halten.

        Mein voriger Kommentar sollte nicht den Gedanken vermitteln, dass Vater und Sohn ein und dieselbe Person sind. Sondern dass beide den gleichen Namen tragen: "ICH BIN".

        Wie in Deinem Kommentar erwähnt, steht dieser Name für einen tätigen Gott:
        ICH BIN Rettung
        ICH BIN Liebe
        ICH BIN Hoffnung
        ICH BIN Gerechtigkeit, u.s.w.

        Eine weitere Sichtweise zu Johannes 17:11
        damit SIE eins seien,
        so wie WIR es sind.

        Bei dem SIE geht es um die gesamten Jünger Jesu. Wenn die gesamten Schafe Jesu eine Einheit bilden sollen (eins seien) besagt dies in meinen Augen nicht, dass sie zu einer realen Person verschmelzen.

        Jesus vergleicht die Einheit der Jünger unter sich, mittels der Benutzung des Wortes WIR, mit der Einheit, die der himmlische Vater mit seinem eingeborenen Sohn hat. Auch hier sehe ich keinen Anhaltspunkt dass Vater und Sohn zu einer realen Person verschmelzen müssen um als Einheit wahrgenommen zu werden.

        Auch sagt dieser Bibeltext nach meinem Verstehen nicht aus, dass die Jünger mit Gott zu einer Person verschmelzen würden.

        1 Mein Vater, sein Name ist Meyer, hat mir, seinem leiblichen Sohn, seinen Namen gegeben. 2 Und ich versuche seinem Namen alle Ehre zu machen.

        Der Satz 1 spricht über den Wortlaut des Namens.
        Der Satz 2 über das, wofür dieser Name steht.

        Ich möchte niemanden überreden etwas so zu sehen, wie ich es zurzeit sehe. Auch Dich nicht, lieber Ede. Man lese die Argumente dieses Artikels und der einzelnen Kommentare. Und jeder beurteile für sich selbst, ob sie logisch oder unlogisch sind.

        Sei ganz herzlich von mir gegrüßt
        Boas Meyer

        1. Edelmuth an BOAS

          Guten Abend BOAS

          Vielen Dank für deine stets freundlichen und sanften Worte.

          Selbstverständlich möchte auch ich andere nicht dazu zwingen meine Gedanken zu teilen. Aber ich liebe den Vater und den Sohn und habe größtes Interesse daran die Wahrheit heraus zu finden, um sie mit anderen zu unserer aller Freude zu teilen. Deshalb möchte ich die Wortbedeutung der Namen untersuchen und ob es wahrscheinlich ist, dass Jehova SEINEN Eigennamen auf Jesus übertragen hat.

          Schönen Abend

          Ede

          1. Boas

            Lieber Ede,

            das liebe ich so sehr an Dir. Du liebst Beide. Den Vater und den Sohn. Und deshalb sehe ich Dich auch als meinen geistigen Bruder. Wenn Du möchtest, kannst Du auch per E-Mail Kontakt aufnehmen: Boas-Bruderinfo@online.de

            Gute Nacht
            Boas

            1. Edelmuth an BOAS

              Hallo BOAS

              Vielen Dank für dein Angebot mit mir einen Gedankenaustausch per PM zu führen. Du wirst es sicherlich verstehen, wenn ich andere Leser an dem wertvollen Gedankenaustausch, den wir hier bei BI pflegen dürfen, teilhaben lassen möchte.

              (Sprüche 8:22-26) . . .Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters. 23 Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. 24 Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. 25 Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den Hügeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, 26 als er die Erde und die offenen Räume und den ersten Teil der Staubmassen des ertragfähigen Landes noch nicht gemacht hatte. . .

              Jesus berichtet hier, wie der Vater als Schöpfer tätig war.

              Worin besteht des Vaters alleinige Schöpfungsakt, der IHN von Jesu Mitwirkung unterscheidet? Was kann der Vater, das Jesus nicht ebenso kann?

              (Johannes 1:3) . . .Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.. . .

              *** Einsichtenbuch Band-1 S. 1278 Jehova ***
              (Jehova) [die Kausativform im Imperfekt von dem hebr. Verb hawáh (werden); der Name bedeutet "Er veranlaßt zu werden"].

              Jehova ist er EINZIG, der etwas aus dem Nichts werden lassen kann. Jesus kann das nicht.

              In Johannes 1:3 wird erklärt: "Alle Dinge kamen DURCH ihn (Jesus) ins Dasein...." Das bedeutet nicht, dass alles VON Demselben ins Dasein kam, sondern dass derjenige am Schöpfungsakt mitgewirkt hat, er selber aber nicht der Schöpfer ist.

              (Jesaja 42:8) . . .Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern. . .

              Der Name Jehova steht für den höchsten Gott im Universum, für den alleinigen Schöpfer, der aus dem Nichts alle Dinge ins Dasein brachte. Dieser Name ist mit der Anbetung untrennbar verbunden. Diese Herrlichkeit, die mit diesem hochheiligen Namen verbunden ist, wird er an niemandem weiter geben.

              Ede

              👎 👎

              1. Fox

                Guten Tag Ede,

                bist du denn tatsächlich immer noch dabei, diesen verfälschten, zu Eigennutz missbrauchten Kram der NWÜ als alleiniges Mittel zur Seligkeit zu nutzen? In diesem Fall, um partout und wider besseren Wissens bei der Schöpfung Jesu zu bleiben anstatt ihn endlich gottgewollt als Sohn Gottes anzunehmen?

                Lies doch bitte mal aus der Schl. Übersetzung den gleichen Text, Spr. 8, ab 22:"Der HERR besaß mich am Anfang seines Weges, ehe er etwas machte, vor aller Zeit. 23 Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, vor dem Anfang, vor den Ursprüngen der Erde. 24 Als noch keine Fluten waren, wurde ich geboren, als die wasserreichen Quellen noch nicht flossen. 25 Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln wurde ich geboren."

                Nun könnte man berechtigt fragen, ob diese Übersetzung nicht auch zweckgeheiligtes Mittel ist. Aber was besagt denn die NWÜ-Formulierung "brachte mich hervor" aus dem V.22 tatsächlich aus? Gut, du kannst nicht Mutti werden, aber sorry, das ist keine wirkliche Entschuldigung, denn auch als Mann weißt du, wie es ist, einen Anteil an einer Zeugung eines Kindes zu haben! Die wachsen nun mal nicht im Blumenbeet und müssen auch nicht zubereitet werden wie Mittagessen! Ede, "gezeugt", "geboren" - das ist ein für uns kaum fassbares Vorrecht und Identifikation. Nur ein gezeugtes Geschöpf hat Persönlichkeit.

                Der Begriff "hawah" wird von Jesus auch auf sich selbst bezogen, genauso wie auf den Vater (ist quasi der Familienname), wenn er in Joh. 5:27 sagt:"Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke."

                In Jes. 42 lässt der Vater eine Ankündigung zu seinem Sohn machen den er sendet und dieser Part wurde von Jesus in der Synagoge zitiert zu Beginn seines Wirkens. Dies schließt er mit den Worten, dass sich dieses Schriftwort heute erfüllt habe. "hawah" ist somit vom "veranlasst zu werden" zum "sein" geworden - nicht zum ersten Mal, weshalb die Gelehrten die Verständigung im Gottesnamen darin suchen, werden, sein und wurde als jeweils zutreffende Bezeichnungen zu sehen, was sich im V. 9 aus Jes. 42 auch deutlich ergibt. Der wichtigste Part in dieser Prophezeiung ist die Garantie Gottes mit seinem Namen für dieses Ereignis. Dass ER dazu bemerkt, Seine Ehre keinem anderen zu geben bedeutet nicht, keinen anderen Anteil an seinem Namen haben zu lassen, denn dies würde auch jedes Kindschaftsverhältnis zu IHM verunmöglichen und somit die Bibel - auch die NWÜ nebst dem Glaubensgebäude von 144.000 Gesalbten, die Kinder Gottes werden - Lügen strafen. Wir wissen jedoch, dass es unmöglich ist, dass Gott lügt, womit die Sicht der Auslegung nicht darauf liegt, dass der Name Gottes JHWH (Jehova, Jahwe) der EINZIGE Teil seiner Ehre ist.

                Bitte bedenke den profanen Auswuchs christlicher Auslegung, der Mensch könne Gottes Mitarbeiter sein. Die WTG geht sogar soweit, ihren Mitgliedern zu vermitteln, einen Anspruch an der Rechtfertigung des Namens Gottes zu haben! Wie das denn, wenn Gottes Ehre ausschließlich in der Nennung des Namens liegt und er, JHWH,  NIEMANDEN daran Anteil haben ließe, nicht einmal seinen Sohn? Richtig ist, Jesus ist Mitschöpfer, denn in der Kraft seiner Person wurde alles auf dieser Erde geschaffen, zu ihm hin. Setzen wir deine Idee um, der Vater JHWH habe die "Erdkonstruktion" beim Sohn quasi in Auftrag gegeben und somit Urheber, so bleibt immer noch die Mitarbeit, die aktive Schöpfungsarbeit Jesu, womit er selbstverständlich Mitschöpfer ist - was vom Vater niemals infrage gestellt wurde, vielmehr unterstrichen durch die Anmerkung, damit er (Jesus) in allem der Erste sei. Jesus ist als gezeugter Sohn Gottes Anfang und somit vor aller Schöpfung, er ist als erster Auferstandener von den Toten Erstling und warum? Weil es unserem Vater gefiel, in seiner ganzen Fülle in Jesus lebendig zu sein! (Kol. 1:19; 2:9) In seiner ganzen Fülle, seiner ganzen Kraft, mit seiner Ehre und deshalb sind Vater und Sohn eins und wünschen sich innigst, dass auch wir mit ihnen eins werden.

                👍 👍

                1. Edelmuth an Fox

                  Guten Abend Fox,
                  Wer lesen kann ist besser dran!
                  (Sprüche 8:22) . . .Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste SEINER WERKE vor alters. (NWÜ)

                  22 Der HERR hat mich geschaffen als Anfang[A] seines Weges, als erstes seiner WERKE von jeher.[a]   A) o. hat mich geschaffen im Anfang; o. hat mich erworben im Anfang   a) Hi 28,27; Joh 1,1.2; Offb 3,14 (Elberfelder Bibel 2003)

                  22 Der HERR schuf mich vor langer Zeit, ich war sein erstes Werk, noch vor allen anderen. (HfA)

                  Der HERR hat mich geschaffen1 am Anfang seines Wegs, vor seinen anderen Werken, vor aller Zeit (Zürcher Bibel)

                  Der Herr hat mich geschaffen im Anfang seiner Wege, vor seinen Werken in der Urzeit; (Einheitsübersetzung)

                  22 Der Herr hat mich ganz am Anfang geschaffen, als erste Schöpfung noch vor allen anderen. (Neues Leben)

                  22 "Der HERR hat mich geschaffen als den Erstling seiner Schöpfertätigkeit, als das früheste seiner Werke in der Urzeit. (Menge)

                  Ede

                2. Johann@Ede

                  Guten Abend Ede,
                  Wer lesen kann ist besser dran!  (Sprüche 8:22) . . .
                   

                  Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. Luth. 1984 

                  Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. Luth 2017 

                  Der HERR besaß mich am Anfang seines Weges, ehe er etwas machte, vor aller Zeit. Schlachter 

                  Bevor alles anfing, besaß mich Jahwe, / vor seinen Werken, vor aller Zeit. NeÜ

                3. Fox

                  Tja Ede mein Bruderherz,

                  wer weiter lesen kann als nur an den scheinbaren Rosinen vorbei ist besser dran 😉 ! Nimm doch einfach mal V24 HfA etc. Da steht sehr deutlich geboren. Was lernen wir denn aus der Tatsache, diese Zeugung als "Werk" zu bezeichnen? Ganz ehrlich, es gibt viele Väter und Mütter, die da ein Lied von singen können. Ein Lied innigster Liebe über das Wunder von Zeugung und Geburt. Wir waren bei Jesu Zeugung nicht dabei, aber wir dürfen dem Vater Anerkennung zollen für seinen supertollen Sohn! Gestik, Mimik, Artikulation....alles gleich oder anders zitiert: "wer den Sohn gesehen hat, hat den Vater gesehen. "

                  Desgleichen auch in einigen anderen von dir genannten Übersetzungen. Ergo: Weiter lesen, im Zusammenhang lesen. Denn ich werde jetzt nicht alle Texte hier einzeln bezeichnen. Ede, ich bete gern für dich - und möchte ungern als hoffnungslos verklärter Fall dastehen, sondern schon als jemand, die sich müht, hier so weit als möglich zu ermuntern und doch Fakten zu benennen. Und speziell wenn es um rechtmäßige Ehre unserer Höchsten geht stehen bei mir Augen und Ohren auf Empfang.

                  Alles Liebe für dich und alle hier.

              2. M.N. @ Alle betreffs Ede-Lehre

                Autsch autsch autsch - das quietscht, eiert, scheppert und bricht ab:

                Hier kommt soviel verqueres Chaos auf einen Haufen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Sorry vorab, dass dies ein etwas umfangreicherer Kommentar wird.

                1. Betreffs der Wiedergabe von Spr. 8,22: "Erschuf" oder "besaß"?

                Auszug aus dem Glossar, Eintrag "Jesus Christus/Zur "Natur" Jesu Christi":

                [Es gibt] Diskussionen um die genaue Bedeutung des Verbes qānānī (Grundform קָנָה qānāh mit 1. Person Singular-Suffix נׅי nī, "mich"); etliche Übersetzer sagen "besaß mich... vor seinen Werken" anstatt von "erschuf mich... als erstes seiner Werke". Näheres hierzu siehe Kommentar der NET-Bibel. Viele Kommentatoren lehnen die Vorstellung, der Logos/Christus wurde erschaffen und ist als solcher Teil der Schöpfung, strikt als "schädlich arianisch" ab, so z. B. John Gill's "Exposition of the Bible".

                Gemäß (arianischer) WTG-"Logik" gilt: "Da Weisheit eine der vier Kardinaleigenschaften Gottes ist, kann es sich bei der in Spr 8 behandelten 'Weisheit' nicht um die Weisheit Gottes handeln, da Gott – und somit auch seine Weisheit – ohne Anfang ist. Ergo muss es sich hierbei um den als erste Schöpfung Gottes erschaffenen Logos, den vormenschlichen Christus handeln, DURCH welchen als 'Werkmeister' (hebr. אָמוֹן āmon, V.30) anschließend der gesamte Kosmos erschaffen wurde." Dies wird mit Kol 1,15 ("der Erstgeborene (πρωτότοκος prōtótokos) aller Schöpfung") und Offb 3,14 ("der Anfang (ἀρχή archē) der Schöpfung Gottes") "belegt", wobei allerdings prōtótokos auch "Oberster in Rang", und archē "Ursprung" oder "(An-) Führer; Herrscher" bedeuten können. Auch das hebr. "āmon" ist nicht klar in seiner Bedeutung; andere Übersetzer sagen "Schoßkind" oder "Liebling". Mehr hierzu siehe NET-Kommentar. Weiter heißt es in Kol 1,16a nicht "DURCH IHN ist alles geschaffen", wie die NWÜ wiedergibt, sondern "IN IHM (ἐν αὐτῷ en autōi) ist alles geschaffen". Erst in 16b heißt es "Es ist alles DURCH IHN (δι' αὐτοῦ di' autoū; δι' = Elision des ά in διά diá, durch) und ZU IHM (εἰς αὐτὸν eis autòn) geschaffen". Auch in V. 17 heißt es nicht "Alles wurde DURCH IHN" (wie in NWÜ), sondern "IN IHM (en autōi , wie in 16a) erschaffen". Es könnte also sein, dass die Wendung "di' autoū" durch die Parallelwendungen "en autōi" und "eis autòn" dergestalt "erklärt" wird, dass es hier um mehr als ein bloßes "Vermitteln" als "Agent" geht (Schöpfung "im Auftrag" als vom Vatergott "beauftragter Werkmeister") und der Logos selbst nicht Teil der Schöpfung ist, sondern außerhalb von – und über ihr – steht – wohl "erst-GEBOREN" und "einzig-GEZEUGT", aber nicht im Sinne von "physisch/physikalischer, raumzeitlicher Schöpfung/Erschaffung", sondern "aus dem Vatergott selbst" auf eine uns Menschen nicht bekannte Weise außer- oder überhalb jeglicher Raumzeit "hervorgebracht" und "urgezeugt".

                Die Sachlage ist also nicht so klar, wie von der WTG behauptet. Zusätzlich betreibt die NWÜ in Kol 1,16.17 zur Stützung der "Christus ist Teil der Schöpfung"-Lehre exegetische Akrobatik, indem sie (in der prä-2013-Revision noch mit eckigen Interpolationsklammern versehen) das Wort "alle" vor "anderen" einfügt, wobei sie allerdings in unzulässiger Weise die Grenze von Übersetzung zur Auslegung überschreitet.

                (Zitatende. Den hier referenzierten Kommentar der NET kann ich nur wärmstens empfehlen, der ist hervorragend.)

                2. "Jehova die Kausativform im Imperfekt von dem hebr. Verb hawáh"

                Glossar, Eintrag "Tetragramm(aton)/Die Hiphil-Theorie":

                Betreffs der grammatikalischen Interpretation des hebräischen Tetragramms bekennt sich die WTG zu der von einigen Hebraisten vorgetragenen Hypothese, beim Tetragramm/dem "Namen Gottes" handele es sich um die 3. Person Singular Maskulin Imperfekt "Hiphil" (hebräischer Kausativ-Verbstamm; "bewirkend/veranlassend") -Form der hebräischen Verbwurze הׇוׇה hāwāh (sein/werden), die mit "Er veranlasst zu werden" bzw. "Er lässt werden" wiederzugeben sei, siehe z. B. "Der Wachtturm" vom 15.12.2015 zweiter "Studienartikel" S. 10 und 11 Abs. 7:

                "Das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung ist der Auffassung, dass der Name Gottes die kausative (veranlassende) Form des hebräischen Verbs hawáh ist und bedeutet: „Er lässt werden“." (Wer immer dieses hier erwähnte, ominöse NWÜ-"Übersetzungskomitee" sowie dessen fachlich/philologisch/theologische Qualifikation betreffs Festsetzung ihrer "Auffassung" sein soll, ist und bleibt jedoch der WTG Geheimnis.)

                Allerdings liegen im hebräischen AT Hiphilformen von הׇוׇה hāwāh (und auch nicht von der in Ex 3,14 tatsächlich verwendeten, "gängigeren" Form הׇיׇה hājāh) vor, weshalb es sich bei der Hiphil-Theorie eben nur um eine Hypothese handelt.

                Demgemäß gibt der o. a. "Wachtturm"-"Studienartikel" auf S. 11 in einer Fußnote zum Abs. 7 zu:

                "Einige Nachschlagewerke vertreten ebenfalls dieses Verständnis, auch wenn man sich in Fachkreisen diesbezüglich nicht einig ist."
                Unter den bekannteren hebräischen Wörterbüchern verweisen das "Hebräische und aramäische Handwörterbuch über das Alte Testament" von Gesenius, sowie das "Hebrew and English Lexicon" von Brown, Driver & Briggs informationshalber auf die "Hiphil"-Theorie, ohne diese zu unterstützen, wobei Gesenius auf die Tatsache verweist, dass "Hiph.(il) von היה nicht vorkommt" und es "sicherer ist, bei der Ex 3,14 gegebenen Auffassung zu bleiben"; das Hebrew and English Lexicon führt aus: "Most (scholars) take it as Qal of הוה (= היה); the one who is: i.e. the absolute and unchangeable one… the existing, ever living, as self-consistent and unchangeable… or the one ever coming into manifestation as the God of redemption… he will be it, i.e all that his servants look for… he will approve himself (give evidence of being, assert his being...)."

                Obgleich also die Hiphil-Theorie in doppelter Hinsicht keine gesicherte Grundlage besitzt (הׇיׇה hājāh – nicht הׇוׇה hāwāh – wird in Ex 3,14 verwendet; weder von hājāh, noch von hāwāh existieren Hiphilformen im AT), legt das oberste, lehr- und gesetzgebende Zentralkomitee der WTG eigenmächtig für alle "Zeugen Jehovas" verbindlich fest: "Der Name Gottes ist die kausative Form des hebräischen Verbs hawáh und bedeutet: „Er lässt werden“ ", so als ob dies eine erwiesene und unverrückbar feststehende Tatsache sei. Es zeigt sich also auch hier, auf welch selbstherrliche Weise die WTG nach eigenen Gusto und Ermessen willkürlich über Dinge entscheidet und diese als "Die Wahrheit" ausgibt, ohne dass diese Entscheidungen über ein solides Fundament verfügen, und sich anmaßt, "fachliche" Aussagen zu tätigen, die keine gesicherte wissenschaftliche Grundlage besitzen.

                (Zitatende)

                3. "Jehova ist er EINZIG, der etwas aus dem Nichts werden lassen kann. Jesus kann das nicht."

                Einspruch: Wenn Jesus - so wie es das NT mehr als deutlich erklärt - das "Bild des unsichtbaren Gottes" und "der Widerschein seiner  Herrlichkeit", der "genaue Abdruck seines Wesens selbst" ist; wenn der, der Christus gesehen hat, den Vater gesehen hat; wenn Christus "ALLE (!) GEWALT IM HIMMEL UND AUF DER ERDE (!) gegeben worden" ist; dann ist es schlicht vermessen, zu postulieren, Jesus "könne etwas nicht". Jemand, der so etwas behauptet, erhebt den Anspruch, Gott vorschreiben zu können, welche Macht er an seinen Sohn überträgt. Wenn der Vater dem Sohn das Können, aus Nichts (ex nihilo) etwas zu erschaffen übertragen hat - wer sind wir kleinen Menschen dann, dem Sohn dieses Können abzusprechen? So etwas kann nur behaupten, wer unter dem Einfluss und Diktat des hochgradig toxisch unbiblischen Christusbildes der JW.Org steht, aber das lehnen wir hier selbstredend rundweg ab.

                4. "Das bedeutet nicht, dass... [Jesus] selber aber der Schöpfer ist."

                Einspruch: "Lasset UNS Menschen machen." Wenn der Logos hier in "uns" mit eingeschlossen ist, wie es dem generellen Konsens ALLER Auffassungen (einschließlich jener der JW.Org) entspricht, dann war der Logos selbstredend auch selber SCHÖPFER (creator). Und auch hier gilt das unter Punkt 3 Gesagte.

                5. "Der Name Jehova..."

                Glossar, "Gottes Name":

                Die Behauptung der WTG/von "Zeugen Jehovas", nur יהוה werde in der Bibel als "Gottes Name" bezeichnet, ist ganz klar falsch. Laut Ex 34,14 wird auch קַנׇּא qannā (Eiferer) als "Name Gottes" bezeichnet (קַנׇּא֣ שְׁמ֔וֹ qannā schemō, "Eiferer ist sein Name"); in Jes 57,15 ist es קׇדוֹשׁ kādōsch (Heilig[er]; קׇדוֹש שְמוֹ kādōsch schemō, "Heilig[er] ist sein Name"); in Jes 63,16 ist es "Unser Erlöser von Urzeit her/Ur-Erlöser" (גֹּאֲלֵ֥נוּ מֵֽעוֹלׇם֭ שְׁמֶֽךָ gōalēnū mē'ōlām sch emächā, "Unser Erlöser von Urzeit her ist dein Name"). Dies zeigt, dass der Begriff "Name" nicht so eng betrachtet werden kann wie von der WTG vorgegeben, nämlich als absolut einzig zulässige "Benamung Gottes" vermittels einer spezifischen Lautfolge.

                (Zitatende)

                Glossar, "Gottes Namen ehren/heiligen/preisen":

                Es muss klar festgestellt werden, dass das "Etikett"/das "Markenzeichen" "Jehova" von der WTG selbst aufgrund ihrer frag- und kritikwürdigen Dogmen und Praktiken (Blutfrage; Exkommunizierungspraktiken; Manipulation ihrer Anhänger; totalitäre Strukturen; Vertuschung von Kindesmissbrauchsfällen; vertuschte U.N.-Mitgliedschaft bei gleichzeitigem Beschimpfen der U.N; de facto-Verbot höherer Bildung; dubiose Finanzgebaren wie z. B. Investments in "land grabbing schemes" u. a.; behauptet wird sogar Verstrickung mit Aktien der Rauchwaren- und Rüstungsindustrie) im Laufe der Jahrzehnte in ein äußerst schlechtes Licht gerückt wurde und daher in der Öffentlichkeit mittlerweile sehr negativ besetzt ist. Allein die bloße Nennung des Wortes "Jehova" löst bei vielen Menschen "Schockreaktionen" und heftige Abwehr bis hin zu Abscheu und Ekel aus. Dies ist generell die Schuld der WTG selbst (von vereinzelt auftretendem, nicht der WTG zuzuschreibendem Fehlverhalten einzelner "Zeugen Jehovas" abgesehen). Selbstredend gibt sie ihren "bösen Feinden und Gegnern" hieran die Schuld und deutet die allgemeine Ablehnung dem Namen "Jehova" gegenüber als Beweis dafür, "Die Wahrheit" zu "besitzen" und die "wahre Religion" zu sein (vgl. "Verfolgung"); tatsächlich könnte jedoch Röm 2,24 vollumfänglich und exklusiv auf die WTG/auf "Jehovas Zeugen" angewendet werden: "Der Name Gottes wird euretwegen unter den Nationen gelästert". Die WTG selbst ist es, die "ein schlechtes Zeugnis" gibt und den "Namen Gottes", welchen als einzige Religion zu "ehren" und "hochzuhalten" sie sich so sehr brüstet, aufs Äußerste entehrt hat.

                (Zitatende)

                Glossar, "Neue-Welt-Übersetzung":

                Betreffs des Löwenanteils an Bibelübersetzungen, die nicht die Lautfolge "Jehova" als Wiedergabe des Tetragramms verwenden, wird im o. a. "Wachtturm"-"Studienartikel" (15.12.2015 zweiter "Studienartikel") auf S. 10 im Abs. 4 behauptet:

                "Trotz der eindeutigen Beweise, dass der Name Gottes (d. h. die von der WTG als einzig zu verwendend vorgeschriebene Variante "Jehova") in die Bibel gehört, ließen ihn viele Übersetzer einfach weg."

                Eine solche Aussage muss als Falschaussage und krasse Irreführung bezeichnet werden, denn so gut wie alle Bibelausgaben (gleich welcher Sprache) repräsentieren das Tetragramm klar und deutlich als "Etwas Besonderes", indem sie es gerade NICHT "verschweigen" oder "auslassen", wie von der WTG fälschlich behauptet, sondern durch Sonderdruck hervorheben (HERR – HErr – HERR; engl. LORD), wenn sie denn nicht gar eine andere, heute gebräuchliche Transliteration wählen wie z. B. "Ja(h)we(h)" oder "Ya(h)ve(h". Aufgrund der "Nichtaussprechbarkeit" (i. e. der unbekannten "genauen ursprüngliche" Aussprache) des Tetragramms bleibt es jedem Übersetzer unbenommen, welche Möglichkeit der Transliteration oder Wiedergabe er wählt (eine ist so "gut" oder "schlecht" wie jede andere, und das schließt die "künstlich"/hypothetische Form "Jehova" gleichermaßen mit ein), ohne aus seiner persönlichen Wahl eine für alle anderen Übersetzer oder Herausgeber verbindliche Maßgabe zu formulieren, so als ob die eigene Wahl die absolut beste und einzig wahre sei. Das, was die WTG i. V. mit der von ihr eigenmächtig zur "allein zulässigen und einzig gültigen Wiedergabeform" des Tetragramms betreibt, muss als dogmatische Rechthaberei, als kleinkarierte Krümelklauberei, als "Starren auf die Fliege an der Wand", als Vergötzung willkürlich aufgestellter eigener Prinzipien, die einzig dem eigendienlichen Zweck dienen, "sich von den Übersetzern der 'bösen Christenheit' zu unterscheiden", zurückgewiesen werden. Keine "göttliche Offenbarung" gebot der WTG, den Namen Gottes durch strikte Verwendung der Lautfolge "Jehova" "Heiligen" zu müssen; ihre Entscheidung für "Jehova" und gegen "Jawe(h)", "Jewa(h)" , "HERR", "HErr", "HERR" oder andere Wiedergabemöglichkeiten ist rein willkürlich und menschlich/doktrinärer Natur.

                (Zitatende)

                Puh. Das war lang. Macht aber Spaß. Ich hoffe, Euch auch.

                Gruß,
                M.N.

          2. Isa ->Ede

            Guten Morgen Edelmuth,

            antwortest du mir noch?

            LG

            Isa

            1. Edelmuth an Isa

              Hallo ISA

              Wenn du mir sagst worauf, dann würde ich es gerne tun.

              Ede

              1. Isa ->Ede

                Hallo Ede,

                mein Kommentar an dich wurde wieder nicht freigeschaltet.

                Bei "Der Sabbat für Christen - und was die WTG daraus macht" (Kommentar nicht zu verlinken) :

                Isa an Edelmuth
                1 Monat zuvor
                Hallo Edelmuth,

                ich verstehe dich. Vielleicht kannst du mir aber diesmal antworten (bitte)? Und zwar geht es um 2. Korinther 12:8, 9.

                Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge. Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung. Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne.

                Hier ruft Paulus den Herrn Jesus an - kein Gebet, ein simples anrufen, so wie du deine Frau im Nebenzimmer rufen würdest. Wie verstehst du den Text?

                Liebe Grüße,

                Isa

                Edelmuth an Isa
                1 Monat zuvor
                Hallo Isa

                Eine an mich gestellte Frage ist mir immer ein willkommener Ansporn anhand der Bibel zu antworten, was ich am Liebsten tue. Leider werden nicht alle meine Beiträge frei geschaltet. Ich werde mich aber nicht aus Gründen der Opportunität verbiegen, sodaß ich eher den Verlust meiner Beiträge hinnehme als den Entscheidungsträgern bei BI nach dem Mund zu reden. Sollte es wieder so aussehen als würde ich nicht antworten kennst du nun den Grund.

                Eine Antwort auf deine Frage habe ich bereits vorbereitet. Sie folgt in einem separaten Beitrag.

                Ede

                LG,

                Isa

                1. Edelmuth an Isa

                  Guten Morgen ISA

                  Wen rief Paulus an?

                  Es muss der Herr gewesen sein, der seine unverdiente Güte über Paulus ausgoss und dessen Kraft gerade bei den Schwachen deutlich wird, So wollte sich Paulus seiner Schwäche rühmen, damit die Kraft, die durch Jesus vermittelt wird, stets bei ihm sei und deutlich werde.

                  Alle Kraft, die Jesus hat, hat er vom Vater. Das machte er stets deutlich und gab alle Ehre seinem Vater, den er über alles liebte und anbetete.

                  Wir freuen uns auch, wenn der Heilige Geist des Vater über uns tätig wird und uns lenkt und leitet.

                  Ede

                2. Isa ->Ede

                  Hallo Ede,

                  es ist natürlich, dass Jesus alle Macht vom Vater bekam. Wie du siehst, bat Paulus den Herrn Jesus. Wie tat er das?

                  LG,

                  Isa

              2. Boas

                Gal. 1:11, 12
                "11 Denn ich bringe euch zur Kenntnis, Brüder, daß die gute Botschaft, die von mir als gute Botschaft verkündigt worden ist, kein Menschenwerk ist; 12 denn ich habe sie

                weder von einem Menschen empfangen,

                noch bin ich [darüber],
                außer durch Offenbarung Jesu Christi,
                belehrt worden."

                Nicht die Offenbarungen Jehovas des Vaters, sonder die Offenbarung Jesu belehrten Paulus! Oder ist Paulus hier ein Wahrnehmungsfehler unterlaufen? War er vielleicht geistig verwirrt, als er an die Galater schrieb?

                Apo. 16
                "9 Und während der Nacht hatte Paulus eine Vision: Ein gewisser mazedonischer Mann stand da und bat ihn inständig und sprach: „Komm herüber nach Mazedonien, und hilf uns!“ 10 Sobald er nun die Vision gehabt hatte, suchten wir nach Mazedonien zu gelangen, da wir folgerten, daß Gott uns gerufen habe, um ihnen die gute Botschaft zu verkündigen."

                Wenn Paulus bestätigt, dass die Offenbarungen Jesu ihn anleiteten, so ist Jesus sein persönlicher Mitteilungskanal gewesen und nicht Jesu Vater. Wen bezeichnet hiermit Paulus somit als Gott? Vater oder Sohn?

  6. Lichtspender

    Die Wachtturm-Organisation hätte in ihre blaue "Höre!"-Broschüre mit Leichtigkeit statt der Aussage, dass Gott "einen besonderen Engel" sandte, auch einfach schreiben können, dass Jehova einen "Boten" sandte (Mal. 3:1). Dann wäre alles gut. Das hat sie aber nicht! Und zwar ganz bewusst (und nicht nur in dieser Broschüre!). Die Leitung der Zeugen Jehovas will Jesu göttliche Natur nicht anerkennen und ihn herabstufen. Er ist für sie ein Geistgeschöpf, ein Engel wie viele. Damit hat er auch nicht mehr soviel Autorität -- um so mehr können sich die Glieder der Leitenden Körperschaft anmaßen. Dadurch werden sie aber zu Antichristen.

    Hier muss jeder selbst entscheiden, auf welcher Seite er steht:

    Werde ich Jesus, den Sohn Gottes -- und damit selbst ein Gott --, als Gott verleugnen? Oder ist er für mich ebenfalls ein Gott -- ein Gott, mit dem ich sogar sprechen darf, wenn ich es wünsche? Erkenne ich an, dass sein Vater ihm sozusagen alle "Amtsgeschäfte" übertragen hat, ja dass er zurzeit vertretungsweise alle Gewalt und Macht im Himmel und auf der Erde hat -- bis nach den "1000 Jahren"?

    Wer entschuldigend für die Formulierungen der WT-Organisation eintritt, zeigt, wo er steht.

    Es gibt wohl keine Broschüre der Zeugen Jehovas, die in einer größeren Auflage derzeit gedruckt wird, als die blaue "Höre!"-Broschüre. Was dort drinnen steht, wurde bewusst so formuliert.

    Ich werde Jesus Christus als einen wirklichen, als "wahren Gott" nicht verleugnen -- und auch seinen Vater nicht, den Wahrhaftigen.

     

     

     

  7. Boas an Alle

    An alle meine lieben Geschwister,

    die Ihr mir geschrieben, oder an mich gedacht habt. Es hat mir wirklich gut getan zu erfahren, wie man mich wahrnimmt. Es waren gute und wohltuende Worte, von denen ich lange zehren werde. Salböl auf meine Seele. Vielen Dank dafür.

    Aber wenn ich viele Andere hier betrachte, und die Widrigkeiten sehe, denen sie sich zurzeit stellen müssen, so erscheit mir mein Leben noch recht Sorgenfrei. Und es freut mich, dass Ihr an deren Problemen so liebevoll Anteil nimmt und für sie betet.

    Jeden Morgen, wenn ich meinen Papa aus dem Bett hole, sehe ich in zwei glückliche Augen, voller Dankbarkeit. Doch das Leuchten kommt seit zwei Jahren ganz tief aus der Liebe zum himmlischen Vater und seinem Sohn. Diese Liebe gibt ihm Kraft für den Tag und zaubert ein Lächeln auf seine Lippen. Noch nie zuvor habe ich ihn so ausgeglichen und glücklich gesehen, wie seit diesen beiden Jahren, in denen er biblisch gesehen aufgewacht ist.

    Seid alle bitte ganz herzlich von mir gegrüßt
    Boas

  8. noomi an Boas

     
    Lieber Boas Ich möchte dir danken für deinen Kommentar: Ist Jesus ein Engel? Für mich ist es endlich mal eine vernünftige Erklärung, die mir sehr zugesagt hat. Habe sie mir sofort abgespeichert. Du schreibst nicht oft, aber wenn, dann hat es immer Hand und Fuss und es ist leicht zu verstehen. Mehr braucht es nicht.
    Du wünscht dir eine Ermunterung von Ede. Nimm sie einfach von mir entgegen. Du hast sie mehr als verdient. Nicht viele haben eine solche Opferbereitschaft. Was du für deinen Vater leistest ist eine grosse Anerkennung wert. Es verlangt vieles ab von dir und ich kann mir vorstellen, dass du oft an deine Grenzen stösst.
    Deshalb sende ich dir liebe Grüsse in der Hoffnung, dass sich Philipper 4:13 „Durch den, der mich stark macht, kann ich in allem bestehen“ auch an dir erfüllt
    Noomi
     

  9. Johann@Ede

    Hallo Ede,

    machst du wieder dein Lielingsfass auf, ohne die Fakten verstanden zu haben, die der Autor dargelegt hat.

    Du baust deine Einwände auf  Aussagen auf, die so nicht gemacht wurden.

  10. Ulla

    Hallo Edelmuth,

    hast du nicht in der Schrift gelesen, was Jesus selber dazu sagt? Joh. 10:17,18 "Der Vater liebt mich, weil ich mein Leben hingebe, um es neu zu empfangen. Niemand nimmt mir mein Leben, ICH GEBE es freiwillig. ICH HABE DIE MACHT und die FREIHEIT, es zu geben und zu nehmen. Das ist der Auftrag, den mir mein Vater gegeben hat."

    Auch wenn treue Nachfolger Christi dein "Leibestod" sterben, sind sie dennoch in den Augen des Vaters und des Sohnes lebendig, denn der Allmächtige ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden!

    Jesus sagt deshalb in Joh. 10:28 "Ihnen gebe ich das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen. NIEMAND kann sie aus der Hand meines Vaters entreißen. ICH und der VATER sind EINS."

    LG Ulla

  11. Edelmuth an alle

    Kann man einen Gott töten?

    Der himmlische Jesus ist der Anfang des Wirkens Gottes; der Beginn seiner Existenz wird mit einer Geburt verglichen: Er wurde hervorgebracht, geboren. Er wurde sein Kind. Gott aus Gott (so wie Mensch aus Mensch).

    Hier wird behauptet, dass Jesus die Leibesfrucht des Vaters war, die so heilig ist, dass einige ihn (Jesus) sogar anbeten.

    Der Vater ist unsterblich! ER kann nicht sterben. Wäre Jesus die Leibesfrucht des Vaters, wäre er wie der Vater ebenfalls unsterblich. Das stellt mich vor größte Probleme.

    Wir wissen, dass Jesus, vom Vater durch den Heiligen Geist gezeugt, von der Jungfrau Maria als vollkommener Mensch geboren wurde. Jesus erzählte, dass er vom Vater hervorgebracht wurde und ein vormenschliches Leben als Geistwesen im Himmel hatte und neben dem Vater an der Schöpfung als Werkmeister beteiligt war.

    Um als Mensch geboren zu werden, musste der Vater das vormenschliche Leben Jesu im Himmel beenden, was unmöglich gewesen wäre, wenn Jesu als des Vaters leiblicher Sohn Unsterblichkeit besessen hätte.

    Jesus, der Menschensohn, ist für uns am Pfahl gestorben und vom Vater mit einem neuen, geistigen Leib zu ewigem Leben auferweckt worden. Unbestreitbar ist Jesus nun eine neue Schöpfung des Vaters.

    Es ist nicht möglich, dass Jesus als unsterblicher leiblicher Sohn des Vaters im Himmel lebt, während er als Mensch auf der Erde ermordet wird und anschließend als neue Schöpfung des Vaters wieder aufersteht. Jesus als unsterblicher Sohn des Vaters und gleichfalls als neue Schöpfung des Vaters in einer Person ist für mich nicht vorstellbar.

    Ede  .

    1. Boas an Ede

      Lieber Ede,

      Du weist, dass ich immer freundlich mit Dir geschrieben habe, selbst wenn die Übrigen es aufgegeben hatten. Auch heute will ich Dir freundlich und mit Respekt antworten.

      Paulus sagt, wer Jesus entäußerte. Nicht sein Vater entäußerte Jesus. Sonder Jesus entäußerte sich SELBST und nahm Sklavengestalt / Menschengestalt an. Es war SEINE Entscheidung ein sterblicher Mensch zu werden.

      Wir kennen biblisch drei Gattungen intelligenten Lebens:
      Die Gattung Mensch
      Die Gattung Engel
      Und die Gattung Gott

      Du gestattest Jesus zu der Gattung Engel gehört zu haben. Du billigst ihm auch zu, sich SELBST erniedrigt zu haben um zur Gattung Mensch gezählt zu werden. Heranwachsend und sterblich. Doch die Frage, wenn Jesus im Vorhinein und im Nachhinein kein Engel ist, bringt Dich in ungeahnte Konflikte. Warum? Es geht hier nicht um die Frage Anbetung/sprechen/reden/bitten. Sondern um die Frage: Was ist Jesus.

      Wenn Jesus kein Mensch mehr ist und auch kein Engel ist, was ist er dann? Da bleibt von drei Gattungen nur noch eine Gattung übrig. Aber diese Antwort ist momentan für Deinen Verstand nicht annehmbar.

      Ein Ältester schreib mir Sinngemäß: "Selbst wenn in Hebräer 1 stehen würde, das Jehova zu KEINEM Engel jemals gesagt hat... würde er den Gedanken aus diesem Bibelkapitel für sich herauslesen, das Jehova zu keinem "GEWÖHNLICHEN" Engel jemals gesagt hat: Du bist mein Sohn. Hauptsache, Jesus ist nicht göttlich oder ein gezeugter Gott vom allmächtigen Gott. Das darf einfach nicht wahr sein! Jesus muss dann eben ein Erzengel sein."

      In der Bibel steht in Hebräer 1 ein deutliches Nein. Aber dieser Zeuge macht daraus ein deutliches Ja. Sage mir bitte, wie soll ich mit diesem Ältesten diskutieren? Wie im Artikel geschrieben sagt die LK: "Zuerst machte Gott einen besonderen Engel." Hast Du einen solchen Satz schon jemals in der Bibel gelesen? "Deshalb ließ Jehova durch ein Wunder EINEN seiner vollkommenen Engel als Mensch auf die Erde kommen."

      Da kann ich nur noch fragen, warum in der Bibel überhaupt das Wort "einzig gezeugter" Sohn oder "eingeborener" Sohn bzw. "einzig gezeugter" Gott oder "eingeborener" Gott geschrieben steht? Bei den obigen Erklärungen der LK müssen sich alle Bibelschreiber geirrt haben. Was ist das Gegenteil von "Einzig"? "Mehrfach oder Massenhaft". Oder sehe ich das falsch? Wenn Jesus als einzig gezeugt bezeichnet wird, so gibt es keinen Weiteren, der so ist wie er.

      Mein Vater hat der LK vor einigen Monaten diese Frage mit dem Erzengel gestellt. Jedes Argument wurde zerpflückt. Aber bislang haben die sieben Weißen aus den USA, die sich selbst "verständig" nennen, keine Antwort auf die Bibelaussagen.

      Lieber Ede, und doch gestehe ich Dir Deine Sichtweise zu. Ich verstehe Deine Sorge, um die alleinige Anbetung des Vaters. Tue bitte das, was Dir dein Gewissen sagt. Ich kann Dir Wissen nicht vermitteln. Ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass nur der heilige Geist Verständnis vermittelt. Manches Mal auch nur zur Erbauung unsrer selbst. Verständnis kommt nicht aus uns selbst, sonder wird von Oben gegeben. Wie könnte ich Dir da böse sein. Ich sehe Dich als meinen Bruder und als Christ.

      In diesem Sinne wünsche ich Dir noch eine gesegnete Nachtruhe und einen erholsamen Schlaf

      Boas

      1. Tomaso

        Hallo Boas,

        sorry, aber ich kann deinem Kommentar nicht zustimmen.

        Die Bibel lehrt uns 3 "Gattungen" von intelligentem Leben? Really???

        Das ist nichts anderes als eine Interpretation, denn in meiner Bibel habe ich sowas noch nie gelesen.

        Wenn man es überhaupt auf diese Weise einordnen möchte, dann gibt es genau zwei "Gattungen":

        irdisches und himmlisches Leben.

        Gott ist ein Titel! Genauso wie "Sohn Gottes" ein Titel ist. Oder "Herr", "Richter" oder "König".

         

        Dann das Thema mit dem "Einziggezeugten Sohn". Eigtl. eine sehr ungenaue Übersetzung des Wortes "monogenes" im griechischen. Es besteht aus zwei Wörtern: mónos bedeutet „allein, einzig“, und génos bedeutet „Art“.

        Also wäre die richtige Übersetzung „der Einzige seiner Art, der Einzigartige (Sohn/Gott)."

        Eine sinngemäß richtige Wiedergabe wäre z.B. „... dass er seinen einzigen Sohn hingab“ (Johannes 3,16; Neues Leben).

        Der Begriff „Eingeborener“ oder „Einziggeborener“ müsste im Griechischen normalerweise monogennetós lauten (von gennáo, d. h. „zeugen, gebären, hervorbringen“).

        Luther hat es damals schon richtig übersetzt: „Niemand hat Gott je gesehen; der Einzigartige, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.“(Joh. 1:18, LUT)

        Aus dem Wort "einziggezeugter" oder "eingeborener" eine Vater-Sohn-Lehre VOR der Menschwerdung Christi abzuleiten, ist biblisch meiner Meinung nach haltlos.

        Christus war im Himmel "Gott und bei Gott (dem Vater)", wie uns Joh. 1 sagt. Paulus spricht davon, wie schon angeklungen, dass Jesus Gott gleich war, aber nicht daran fest hielt sondern sich selbst erniedrigte. (Phil. 2:6-8)

        Jeder kann seine eigene Meinung und seine eigene Erkenntnis haben, aber lasst uns dabei bei der Bibel bleiben.

        LG Tomaso

        1. pit an Tomaso

          Lieber Tomaso,

          du nimmst 2 Lebensformen an, irdisches und himmlisches Leben.

          Wo aber war (Gott) das himmlische Leben, bevor der Himmel geschaffen wurde und ist "ER" immer noch dort, oder ist "ER" in den Himmel umgezogen, wenn es doch heisst, dass selbst die Himmel der Himmel "Gott" nicht fassen können?

          Friede pit

           

           

          1. Tomaso

            Lieber pit,

            was VOR Beginn der Schöpfung war ist nicht mein Bier und reine Spekulation. Ich versuche, mich auf das zu konzentrieren, was wir gesichert aus der Bibel wissen. Das sollte reichen.

            Keiner muss meiner Meinung diesbzgl. sein.

            LG Tomaso

        2. Boas an Ede

          Lieber Tomaso,

          Du kannst meinem Kommentar nicht zustimmen?

          Ich bin zurzeit davon überzeugt, dass Jesus kein Engel noch ein Erzengel IST. Und ich bin zurzeit davon überzeugt, dass Jesus auch kein Engel oder Erzengel WAR, als er als Logos bei Gott war. Ist nach Deiner Sichtweise daran etwas falsch?

          Du kannst meinem Kommentar nicht zustimmen. Mein ganzer Kommentar ist unstimmig?

          Es würde mich sehr freuen, wenn Du auch etwas Positives meinem Kommentar entnehmen könntest. Schreibe doch auch etwas, was mich erbaut und mir Kraft für den heutigen Tag gibt. Etwas was mich stärkt und mir das Gefühl gibt, dass die Liebe die ich für Viele empfinde etwas Gutes und Lohneswertes ist. Und wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Zum Beispiel die Freundlichkeit und den Respekt, den ich Ede entgegen bringe.

          Erbaue mich mit Salböl aus Deinem Mund. Mache mir Mut für diesen Tag mit meinem Papa, der jetzt Pflegegrad 4 hat und den ich seit 15 Jahren alleine pflege. Stütze mich. Baue mich auf. So etwas bedeutet mir sehr viel.

          Mit ganz lieben Grüßen
          Boas

          1. Tomaso

            Lieber Boas,

            vielleicht habe ich mich zu ungenau ausgedrückt, indem ich pauschal deinen ganzen Kommentar erwähnte.

            Das ist nicht korrekt gewesen. Die Punkte, die ich anders sehe, habe ich angeführt und bin aus meiner Sicht darauf eingegangen.

            Ich bin wie du der Überzeugung, dass Jesus KEIN Engel oder Erzengel ist. Er ist Gott, wie der Vater.

            Es sollte eine sachliche Kritik an Teilen deines Kommentars sein und keine Persönliche.

            Du weißt aus unserer früheren Korrespondenz, dass ich Dich und deine Meinung sehr schätze.

            Daher entschuldige, falls es falsch rüberkam.

            Liebe Grüße,

            Tomaso

          2. hei-bea

            Lieber Boas,

            für mich ist und war Jesus auch n i e ein Engel oder Erzengel , er ist auch ein Gott, aber

            nicht der Höchste und nicht von Ewigkeit zu Ewigkeit sondern vom Zeitpunkt der Er-

            schaffung durch den "Höchsten" bis in  Ewigkeit! Das macht ihn auf seine Weise ein-

            zigartig!

            Lieber Boas, ich bewundere und liebe Dich dafür, dass Du Deine eigenen Wünsche und

            Vorstellungenvom Leben total in den Hintergrund stellst, um Deinen betagten Vater zu

            pflegen: das soll Dir erstmal einer nachmachen! Du bist für mich nicht nur ein Mann

            der weisen, stets aufmunternden Worte für uns alle, sondern auch ein Mann der Tat!

            Dafür verdienst Du meinen ganzen Respekt! Lass Dich durch nichts und niemanden

            entmutigen, Du bist ein großes Vorbild für uns alle!!!

            Der Harz lächelt Dir zu                        hei-bea

        3. Lieber Lupo,

          dass JW.org  schon seit langer Zeit  vermeidet, dem Sohn Gottes, den entsprechende Platz einzuräumen, ist leider seit Jahrzehnten präsent. Ich wollte das in den 1960er Jahren nicht wahrhaben und widersprach einem ehem. Zweigaufseher, der mich darauf aufmerksam machte. Inzwischen muss ich es eingestehen. Du vergleichst den ZJ-Kongress damit:

          Stell Dir vor: der Kongress könnte eigentlich auch ein islamischer Kongress sein, denn die glauben auch, dass Jesus ein guter Mensch und ein Prophet war, aber sie setzen keinen Glauben in ihn, als den Sohn Gottes und geben ihm nicht den richtigen Platz und die Ehre.

          Diesen Vergleich finde ich absolut zutreffend! Der Koran verneint an einigen Stellen, dass Allah (Übersetzung: Gott) einen Sohn hätte. Beispiel:

          Sure18,  4: Und um jene zu warnen, die da sprechen, Allah habe einen Sohn gezeugt.
          5: Wovon weder ihnen noch ihren Vätern Wissen ward. Ein schlimmes Wort, das aus ihrem Munde kommt! Sie sprechen nichts als Lüge.

          Sure23,  91: Allah hat sich keinen Sohn zugesellt, noch ist irgendein Gott neben Ihm.

          In den Johannesbriefen wird der "Antichrist" als der beschrieben, der die Sohnschaft vom Gott-Vater leugnet:

          1. Joh. 2:22: Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht!

          Auf F-book war zu lesen:

          So las man beim Papstbesuch in der Türkei auf den Straßen Plakate mit dem Text: "Jesus ist nicht Gottes Sohn, er ist ein Prophet des Islam"...

          🙁

          1. Isa @Gerd

            Hallo Gerd,

            es stimmt, die Rolle Jesu wird nicht richtig dargestellt / gewürdigt. Aber trotzdem wird er bei ZJ als "Sohn Gottes" bezeichnet, das muss man als Fakt schon eingestehen. Ich versteh dich aber.

            LG,

            Isa

            1. Liebe Isa,

              du wirst meine Warnung noch besser verstehen, wenn man sich über die große Religion der Gottsohn-Ablehner und dem vorausgesagten Antichristen, Gedanken macht. Die Gläubigen dieser Religion nehmen die vom Babyalter an eingelernten Lehren weit ernster als die Taufscheinchristen. Sie zeigen es schon bei  der Kleidung, oder gegenwärtig in der Fastenzeit, die körperliche Opfer erfordern.

              Wir wissen, nicht jede Religion, nicht jeder Gott, ist der gleiche Gott! Dies erörtert sehr gut Prof. Gitt, bei diesem Vortrag über die Unterschiede der beiden monotheistischen Religionen. Der besondere Unterschied, leicht zu erraten: Jesus Christus 

              Hier zu hören: https://www.youtube.com/watch?v=AmcdzNPC3zE

              Das Zusammenwirken von Vater und Sohn, wird hier deutlich, Joh. 6:

              44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß der Vater, der mich gesandt hat, ihn z i e h e ...

      2. Edelmuth an BOAS

        Guten Morgen BOAS

        Vielen Dank für deine stets freundlichen Worte.

        Wenn Jesus kein Mensch mehr ist und auch kein Engel ist, was ist er dann? Da bleibt von drei Gattungen nur noch eine Gattung übrig. Aber diese Antwort ist momentan für Deinen Verstand nicht annehmbar.

        Wäre Jesus die geborene Leibesfrucht des Vaters, wäre er ebenso unsterblich wie der Vater. Aus diesem Grunde verherrlichen einige ihn (Jesus) als Gott und beten ihn an.

        Tatsächlich wurde Jesu Leben zwei mal auf verschieden Art und Weise beendet.

        Wie war das möglich?

        Ede

        1. Boas an Ede

          Lieber Ede,

          ich wünsche Dir einen guten Morgen. Ich kann Deine Frage nicht beantworten. Und möchte auch nicht mit einem Wissen prahlen, das ich nicht besitze. Nur wenn ich Gott wäre, könnte ich versuchen Dir eine Antwort darauf zu geben. Und auch dann wäre es fraglich, ob Menschen das überhaupt verstehen können. Es ist und bleibt auch für mich ein Wunder. Ein Akt des Glaubens.

          Vielleicht hängt es damit zusammen, dass das "Wort" sich selbst entäußerte. Sich selbst erniedrigte um Menschengestalt anzunehmen. Es beendete sein Leben im Himmel und ließ es zu, dass sein Leben zum zweiten Mal beendet wurde.

          Ich freu mich sehr, dass Du mir so freundlich zurück geschrieben hast. Aber eine Antwort auf Deine berechtigte Frage, wie stirbt ein Gott, habe ich nicht für Dich.

          Sei ganz lieb von mir gegrüßt und herzlich umarmt
          Boas

        2. Isa @Ede

          Hallo Edelmuth,

          Tatsächlich wurde Jesu Leben zwei mal auf verschieden Art und Weise beendet.

          Das sehe ich anders. Nur einmal, und zwar als Mensch. Er existierte schon von Anfang an im Plan Gottes ("Wort, Plan, Gedanke" Johannes 1:1) und kam in Maria zur fleischlichen Existenz (Lukas 1:35). Also kein Engel, kein Geist, kein Gott-Sohn der Trinität. Aber ein Mensch durch und durch und Gottes Sohn. Nach der Auferstehung eine neue Schöpfung - etwas noch nie Dagewesenes.

          --> Übrigens - vielleicht wurde es ja geblockt - wünsche ich mir gerne noch deine Meinung zu "drei Mal bat ich den Herrn", wer das denn sei. Da wolltest du mir antworten?

          LG,

          Isa

        3. M.N. @ den edlen Mut

          Oh Edler Mut,

          "Tatsächlich wurde Jesu Leben zwei mal auf verschieden Art und Weise beendet."

          Und wieder irrst Du gewaltig, PLUS Du lehrst "abtrünniges Gedankengut" – "abtrünnig" von Deiner geliebten Mutter JW.Org, denn hier ist, was dieselbe betreffs der Menschwerdung des Logos lehrt, gemäß welchem der Logos anlässlich derselben nicht STARB (welch ein Unsinn!), sondern (und hier ist Deine Mutter näher an der Wahrheit als Du)… - relevante Passagen in Großschreibung:

          *** w12 1. 4. S. 5-6 Jesus Christus: Was viele sich fragen ***
          Wie konnte Gottes einziggezeugter Sohn als Mensch geboren werden? Jehova ÜBERTRUG DAS LEBEN seines Sohnes durch heiligen Geist in die jüdische Jungfrau Maria, sodass es zur Empfängnis kam.

          *** w12 1. 12. S. 16 Warum schickte Gott Jesus auf die Erde? ***
          Jehova ÜBERTRUG DAS LEBEN Jesu durch heiligen Geist in den Mutterleib Marias.

          *** w11 15. 12. S. 23 Abs. 2 Geleitet von Gottes Geist — im ersten Jahrhundert und heute ***
          Jehova hatte DAS LEBEN seines Sohnes aus dem Himmel AUF DIE ERDE ÜBERTRAGEN UND IN DEN MUTTERLEIB MARIAS GEPFLANZT.

          *** w08 1. 7. S. 15 „Siehe! Jehovas Sklavin!“ ***
          [Gott] würde DAS LEBEN seines Sohnes aus dem Himmel in den Mutterleib Marias ÜBERTRAGEN.

          *** w08 15. 6. S. 13 Abs. 8 Wonach sollten wir „jagen“? ***
          [Gott] ÜBERTRUG DAS LEBEN seines einziggezeugten himmlischen Sohnes in den Mutterleib Marias, damit dieser als vollkommener Mensch geboren werden konnte.

          *** w94 1. 11. S. 6 Warum läßt Gott zu, daß Menschen leiden müssen? ***
          Das beste Beispiel jedoch, daß jemand unter Prüfungen Gott treu bleiben kann, gab Jesus Christus. Gott ÜBERTRUG DAS LEBEN dieses Engelsohnes aus dem Himmel in den Mutterschoß einer Jungfrau.

          *** w92 15. 6. S. 6 Ein Lösegeld im Austausch gegen viele ***
          [Gott] ÜBERTRUG DAS vollkommene LEBEN seines einziggezeugten Sohnes aus dem Himmel in den Leib einer Jungfrau, worauf dieser als vollkommener Mensch geboren wurde

          *** w90 15. 10. S. 12 Abs. 10 Den Grund für das Kommen des Messias verstehen ***
          Daher bereitete [Gott] Jesus einen vollkommenen Leib, den dieser opfern konnte. Gott ÜBERTRUG DAS LEBEN seines himmlischen Sohnes in den Mutterleib einer jüdischen Jungfrau.

          *** w81 1. 2. S. 9 Den Makel der Sünde beseitigen ***
          Jehova ÜBERTRUG DAS LEBEN Jesu durch seine wunderwirkende Kraft in den Mutterleib Marias, so daß Gottes Sohn als Mensch geboren werden konnte…

          *** w73 1. 5. S. 260 Warum aufrichtiggesinnte Menschen Jehova zu dienen wünschen ***
          [Gott] ÜBERTRUG DAS LEBEN seines liebsten himmlischen Sohnes in den Mutterleib der jüdischen Jungfrau Maria, so daß dieser als ein vollkommener Mensch geboren [wurde]…

          *** g76 8. 10. S. 10 Was der Schöpfer des Menschen vorhat ***
          [Gott] ÜBERTRUG DAS LEBEN seines ersten Sohnes aus dem Himmel in den Mutterleib einer jüdischen Jungfrau namens Maria.

          *** w72 1. 12. S. 709 Ein Tod, der Gewinn bringt ***
          Gott ÜBERTRUG DAS LEBEN seines Sohnes aus dem Himmel in den Mutterleib der Jungfrau Maria… UM DANN IN DEN HIMMEL ZURÜCKKEHREN ZU KÖNNEN, mußte er sich einer Änderung seiner Natur unterziehen, WOZU ES NÖTIG WAR, DASS ER STARB.

          *** w70 15. 11. S. 679 „Dieser ist mein Sohn“ ***
          Daher NAHM Jehova DAS LEBEN seines Sohnes aus dem Himmel UND LEGTE ES IN MARIA HINEIN.

          *** w70 15. 4. S. 242 Abs. 4 Der Führer auf dem Weg zum friedlichen Paradies ***
          Bevor Jehova Gott DAS LEBEN seines geliebten Sohnes vom Himmel AUF DIE ERDE ÜBERTRUG, sandte er seinen Engel Gabriel zu einer jüdischen Jungfrau…

          *** ip-2 Kap. 16 S. 237 Abs. 12 Eine Botschaft der Hoffnung für verzagte Gefangene ***
          [Gott] ÜBERTRUG DAS LEBEN seines erstgeborenen Sohnes, der der Anfang seines Schöpfungswerkes war, von der himmlischen Herrlichkeit in den Mutterleib der jüdischen Jungfrau Maria…#

          *** pe Kap. 6 S. 57 Abs. 3 Jesus Christus — von Gott gesandt? ***
          Jehova ÜBERTRUG DAS LEBEN seines mächtigen Geistsohnes vom Himmel in den Mutterleib Marias.

          *** ct Kap. 9 S. 146 Ein großer Lehrer zeigt uns den Schöpfer noch deutlicher ***
          Der Schöpfer ÜBERTRUG DAS LEBEN seines Sohnes, damit er ein Mensch werden konnte.

          *** bh Kap. 4 S. 42 Abs. 14 Wer ist Jesus Christus? ***
          [Gott] ÜBERTRUG DAS LEBEN seines erstgeborenen Sohnes vom Himmel in den Mutterschoß der jüdischen Jungfrau Maria.

          *** ia Kap. 17 S. 148 Abs. 8 „Siehe! Jehovas Sklavin!“ ***
          Er würde DAS LEBEN seines Sohnes aus dem Himmel in den Mutterleib Marias ÜBERTRAGEN.

          *** te Kap. 5 S. 24 „Dieser ist mein Sohn“ ***
          Daher NAHM Jehova DAS LEBEN seines Sohnes aus dem Himmel UND LEGTE ES IN MARIA HINEIN.

          Also:

          Eine "Übertragung" ist nicht gleichbedeutend mit einer "Beendigung mit nachfolgender Neuschaffung". Wenn z. B. irgend ein Gegenstand, oder ein Vertrag "übertragen" wird, dann bedeutet dies nicht, dass der Gegenstand erst zerstört und sodann wieder neu gemacht wird bzw. der Vertrag beendet und sodann neu abgeschlossen wird.

          Im w72 1. 12. S. 709 hat es die JW.Org völlig richtig:

          "Gott ÜBERTRUG DAS LEBEN [kein Tod, kein Sterben!] seines Sohnes aus dem Himmel in den Mutterleib der Jungfrau Maria… UM DANN IN DEN HIMMEL ZURÜCKKEHREN ZU KÖNNEN, mußte er sich einer Änderung seiner Natur unterziehen, WOZU ES NÖTIG WAR, DASS ER STARB [hier - und nur hier - liegt ein Sterben vor]."

          Oh Edler Mut: Deine "Persönlichen Studiengewohnheiten" lassen doch sehr zu wünschen übrig. Du solltest noch tiefer in JW.Org-Verlagsprodukte hineinschauen und sie "in Deinen Sinn und Dein Herz hinabtönen lassen", damit Du noch besser auf Orglinie liegst. Sonst kriegst Du eine Million Jahre ewiges JW.Org-Leben abgezogen.

          Gruß,
          M.N.

          1. M.N.

            Addendum:

            "VÖLLIG richtig" hat es der w72 1. 12. S. 709 natürlich auch nicht, denn die JW.Org-"Logik" von "um in den Himmel zurückkehren zu können, war es nötig dass er starb" ist nicht einsehbar, genausowenig wie ein Sterben betreffs der Gegenrichtung (Himmel -> Erde) nötig war. Die Notwendigkeit des Sterbens als Mensch (des Ablegens der menschlichen Natur) liegt nicht in seinem "physisch-zu-geistig"-Zustandswechsel begründet, sondern in der Notwendigkeit des Erbringes des Lösegeldes (ein Leben für alle, siehe Römerbrief).

            Hieran ändert auch Pauli Samenkorn-Allegorie in 1Kor 15,37 nichts, denn hier geht es nicht um die "Notwendigkeit des Sterbens", um als Geistwesen in den Himmel gelangen zu können, denn sonst läge ein Widerspruch zum "Wir werden nicht alle entschlafen, Wir werden aber alle verwandelt werden" im Vers 51 vor. Genau dieser Vers zeigt ja deutlich, dass es für eine Untermenge Auferweckter einen "todeslosen" Aufstieg in die himmlischen Wohnstätten geben wird, eine zäsurlose "Lebens-ÜBERTRAGUNG", allg. als "Entrückung" bezeichnet. In 1Kor 15 geht es vielmehr um die Unmöglichkeit, dass LEIBLICH/PHYSISCH/MATERIELLES in die "überweltlichen", nichtphysischen himmlischen Reiche eingehen kann, weshalb der MENSCHLICHE KÖRPER (die "Hülle", das "Samenkorn") abgelegt werden (sterben) muss - das LEBEN SELBST aber wird "unterbrechungslos weitergehen", für die "bei der letzten Posaune" in die "Wohnungen droben" Eingehenden. Wenn in ihrem Fall das "Samenkorn" stirbt und darauf eine Pflanze emporwächst, "stirbt" nur die materielle Hülle, das "Trägervehikel" - nicht aber das Leben selbst; das geht in gerader Linie unterbrechungslos in den Halm oder Sproß der neuwachsenden Pflanze ein. Genaus das findet in Pauli Worten "Wir werden nicht alle entschlafen" - also, nicht STERBEN - Ausdruck.

            1. Edelmuth an M.N.

              Guten Morgen M.N.

              Auch dann, wenn Jesus bei seiner Menschwerdung in einem Nu umgewandelt wurde und so den Tod nicht gesehen hat, so hat der Vater seine (Jesu) ursprüngliche geistige Lebensform in eine andere, irdische Lebensform umgewandelt und ihn mit einem neuen, fleischlichen Leib ausgestattet.

              (Matthäus 17:22-23) . . .Während sie in Galiläa versammelt waren, sprach Jesus zu ihnen: "Es ist dem Menschensohn bestimmt, in die Hände der Menschen überliefert zu werden, 23 und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferweckt werden."

              Jesus Tod war zur Beendigung seines irdischen Laufes zwingend notwendig, damit das Opfer, zu dem er auf die Erde gesandt wurde, erbracht werden konnte und wir gerettet werden können.

              Wie erklärst du es, dass Jesus nun eine neue Schöpfung ist, wenn der als Leibesfrucht des Vaters geborene Jesus hätte nicht sterben konnten.

              Ede

              1. Markus

                Also ich denke das  sich die Diskussion im Momment um ungelegte Eier dreht.

                Da wollen einige mal wieder Zukunftsforscher spielen.

                Wartet doch einfach ab wie es kommt ob Jesus als Mensch ,als Geistwesen  oder sonst was kommt.

                Es ist sogar gut das wir nicht in die Zukunft schauen können,sonst würden einige Überschlauen wieder das ganze verdrehen wollen.

                Was die Offenbahrung aussagt ist zum größten Teil sympolisch zu sehen,bei vielen kommt da wieder die Lehre der ZJ durch die es buchstäblich sehen wollen.

                Wartet doch ganz einfach ab.

                Ihr macht Euch da Gedanken ,zermartetr Euere Köpfe mit der menschlichen Vorstellung wie es sein könnte,und vielleicht kommt es ganz,ganz anders als man sich das vorstellen kann

                1. jaundnein

                  Hi Markus,

                  da seh ich auch so!

                  Vor allem ist das ganz VERBALE  Dauermoralisieren dich hauptsächlich den Interssen der JW.ORG Bauherren und der Ablenkung geschuldet.

                  Und völlig -moralisch betrachtet- sinnlos dazu!  Was reine Gottesanbetung ist steht schließlich in ganz einfachen Worten in Jak. 1:27

                  Vielleicht hält Jehova sein "Zeugen" ja sogar für ziemlich amoralische oder gar a-soziale "intellektuelle Müßiggänger" oder wie es die Bibel in Titus 1:10 ausdrückt "viel freche und eitle Schwätzer". Dort steht ja keine Einschränkung dergestalt, dass Spekulationen über Harmagedon Daten und die Offenbarungausgenommen wären. 

                  Aber man kann das natürlich anders sehen wenn man unbedingt WILL.

                  Etwas verwunderlich ist aber, dass Urteile (bzw. "Vergleiche"😏😄😄😄)

                  wie gerde das in England überhaupt kein Gesprächstoff für Zeugen Jehovas bietet???

                  Also da stellen sich mir persönlich schon drei, und nicht nur 1 Fragezeichen.

                  Müsste man hier jetzt nicht überlegen, ob JW.ORG Kindervideos nicht grundsätzlich als "jugendgefährdende Schriften" einzuordnen sind? Die "emotional damages" verursachen können? Ähnlich wie pornographische Schriften und Videos?

                  Also man mag ja der Meinung sein die "Hindernisse" zum Zugang solcher pornographischer Schriften mögen reine Feigenblatt-Alibifunktion haben. Aber immerhin. Dann wäre der Pornoindustrie noch mehr "Kinder- und Jugendschutz" Maßnahmen zuzubilligenals JW.ORG. Das fände ich dann schon allerhand! Also so eine Frechheit, was sich diese weltlichen Gerichte alles erlauben über die Zeugen Jehovas zu sagen und festzustellen!?!?

                  Ich bin da irgendwie empört und frage mich wie dieser Zeugen Jehovas Vater einem solchen Vergleich zustimmen kann und so eine Schmach auf den Namen Jehovas bringen.

                  Noch unverständlicher und empörender ist, dass dieser Zeugen Jehovas Vater nicht seine Menschenrechte als Zeugen Jehovas Vater vor dem Menschengerichtshof in Strßburg einklagt??? Das tun die Zeugen Jehovas doch sonst auch immer ?!? Und bestimmt würde er von JW.ORG alle erdenklicheUnterstützung erhalten und gar nicht auf Prozesskostenhilfe oder sowas angewiesen sein.

                  Irgendwie glaub ich, ist das gar kein echter, richtiger Zeuge Jehovas. Sonst würde der ja auch bestimmt gar nicht mit seiner Frau vor weltlichen Gerichten streiten. Und dann hätte der auch viel mehr Glauben.

                  Was meint Ihr denn zu der ganzen Sache?

                  Vielleicht irre ich mich ja auch in allem was mir da so unwillkürlich in den Kopf schießt?

              2. Fox

                Guten Tag Ede,

                du bemerkst an M. N.: "Jesus Tod war zur Beendigung seines irdischen Laufes zwingend notwendig, damit das Opfer, zu dem er auf die Erde gesandt wurde, erbracht werden konnte und wir gerettet werden können."
                Vorsicht: Nicht Äpfel mit Birnen mischen! "Jesu Tod" ist zu einfach argumentiert. Richtig ist: Jesu vollkommener irdischer Leib musste dargebracht werden zur Sühne unserer Sünden. Zu unserer Rechtfertigung also, nicht zu seiner! (Röm 4: 24,25 "sondern auch um unsertwillen, denen es angerechnet werden soll, wenn wir an den glauben, der unseren Herrn Jesus aus den Toten auferweckt hat, 25 ihn, der um unserer Übertretungen willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt worden ist.)

                Jesus ist nicht als das von JHWH gezeugte Geistwesen gestorben, sondern als Mensch. Zu unserem Beweis wurde er auch wieder sichtbar auferweckt.  Aber wie kommst du darauf, dass Jesus eine "neue Schöpfung" ist? Menschen können durch Jesus eine neue Schöpfung werden, wenn wir daran glauben, dass JHWH uns genauso von den Toten auferweckt wie Jesus - und zwar ausschließlich durch Glaube. 2. Kor. 5:17 bezeugt dies " Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!" Jesus war nie Schöpfung. Wie oft hat er während seines irdischen Lebens darauf verwiesen, Sohn des Höchsten zu sein, gleichzeitig aber auch Sohn des Menschen und daher Mittler zwischen dem Vater und Menschen, welchen er durch sein Dasein die Möglichkeit bezeugte, Kinder Gottes werden zu können. (Joh. 1:12-14 "Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 13 die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.") Fleisch ist nicht aus Gott geboren, sondern Geist und Glaube. Daher ist das Fleisch vergänglich und wird wiedergeboren in Unvergänglichkeit durch Geist und Glaube. (1. Kor. 15:42ff: "So ist es auch mit der Auferstehung der Toten: Es wird gesät in Verweslichkeit und auferweckt in Unverweslichkeit; 43 es wird gesät in Unehre und wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit und wird auferweckt in Kraft; 44 es wird gesät ein natürlicher Leib, und es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Es gibt einen natürlichen Leib, und es gibt einen geistlichen Leib. 45 So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einer lebendigen Seele«; der letzte Adam zu einem lebendigmachenden Geist.")

                Mein kleiner menschlicher Geist ist nicht fähig, diese Herrlichkeit, die uns durch unseren geliebten Heiland Jesus Christus möglich ist, völlig zu begreifen. Aber ich weiß, bei wem ich bald zuhause sein darf, bei meinem lieben himmlischen Vater.

              3. M.N.

                An Alle,

                ich "reagiere" auf Eddies wirre, im Zickzackkurs daherschlingernden Auslassungen nur, um genau eben diesen seinen ZJ-M.O. hier deutlich zu machen, der darin besteht, nichts wirklich Konkretes zu sagen, sondern nur aufzumischen und Wellen zu machen - mal hü, mal hott, mal hier mal da. Jeder darf natürlich hierzu seine persönliche Auffassungen pflegen; falls ihm/ihr das als "verbales Dauermoralisieren" daherkommt, so möge er/sie diese Konversation bitte einfach ignorieren.

                Man bemerke:

                Weiter oben behauptete Eddie "Jesus Christus ist zwei mal gestorben". Also zerlegten und WIDER-legten wir diese Hypothese.

                Nun kommt er mit "der Vater hat Jesu ursprüngliche geistige Lebensform in eine andere, irdische Lebensform umgewandelt und ihn mit einem neuen, fleischlichen Leib ausgestattet."

                ???

                Das ist doch genau das, was wir in unserer Widerlegung seiner "Jesus starb 2 Mal" sagten. Gott "übertrug" das Leben des Logos, aka "wandelte es um". Plötzlich sagt Eddie nichts mehr vom "Sterben des Logos, um Mensch zu werden". "Neues Licht" für Eddie?

                Sodann bemerkt er "Jesus Tod war zur Beendigung seines irdischen Laufes zwingend notwendig, damit das Opfer, zu dem er auf die Erde gesandt wurde, erbracht werden konnte und wir gerettet werden können."

                ???

                Zitat aus meinen vorherigen Beitrag:

                "Die Notwendigkeit des Sterbens als Mensch (des Ablegens der menschlichen Natur) liegt... in der Notwendigkeit des Erbringes des Lösegeldes (ein Leben für alle, siehe Römerbrief) begründet."

                Da wird doch mal wieder ganz klar, was dieser Eddie hier macht: Er ist wie ein Floh, der - wenn man ihn fangen will - ganz nach dem Zufallsprinzip von Punkt zu Punkt springt - Hupf nach hier, hupf nach da, dann nach dort ... sehr unredlich, das. Es geht ihm nicht um konstruktiv/themengebundene Diskussion, sondern nur darum, IRGENDWAS - egal was - herauszuposaunen, um sodann schnell eine neue "Position" einzunehmen, die aber auch keine ist.

                Auf Eddies abschließende Frage betreffs des Begriffes "Neue Schöpfung" gehe ich nicht mehr ein, denn das hatten wir hier unlängst bereits diskutiert.

                Betreffs der Einwürfe anderer, sich nicht um "ungelegte Eier" u. ä. zu kümmern und keine "Zukunftsforschung" zu betreiben sage ich nur:

                Diese Eier sind bereits gelegt und für uns ausgebrütet, was man feststellt, wenn man seine Bibel liest, namentlich 1Kor 15, 1Thess 4 und all der Aussagen über das Wiederkommen Christi. Wir brauchen diese Eier nur noch zu essen. Wenn jemandem das "Erforschen der Bibel" als "Köpfezermarterei" ansieht, dann tut mir das für den Betreffenden sehr leid; ich für meinen Teil werde es weiter mit den Aussagen des NT wie Apg 17,11 ("die Schriften UNTERSUCHEN"); 1Joh 4,1 ("die Geister PRÜFEN") u. a. halten, des Weiteren mit Eddie-Widerlegungen nach Bedarf.

                Gruß,
                M.N.

                1. jaundnein

                  "verbales Dauermoralisieren"

                  Werter kenntnisreicher, geschätzter M.N. damit meinte ich Jehovas Zeugen und ihre mehrmaligen wöchentlichen "Gottesdienste" / Versammlungen und Zeitschriftchen.

                  Keinesfalls die Kämpfer gegen seichte ZJ Gehirnwäsche-Gurus und Geschäftemacher im Tempel.

                  Natürlich möchtest Du heute, zeitgemäß "Tische umwerfen" und diejenigen die den Tempel zu einer Räuberhöhle machen entlarven und überführen.

                  Nein keine Sorge!!! Ich sehe Dich eher als gewissenhafter unbestechlichen ehrenwerten "Polizeibeamten"

                  Liebe Grüße und viel Kraft! (Wirst Du brauchen, wie Du gewiss selbst weißt)

                   

                2. Markus

                  Lieber MN

                  Mit Ungelegte Eier und Gehirn zermatern meinte ich nicht das man  keine Bibelkenntniss haben sollte.

                   

                  Aber eine Frage bist Du ein Hellseher oder ähnliches der schon weit in die Zukunft schauen kann???

                  Also ich bin es nicht und so lasse ich den Dingen die Jesus uns voraus gesagt hat Ihren Lauf.

                  Kannst Du was an den Dingen ändern???

                  Also nur abwarten.

                  Wenn ich ganz Deutlich werden soll dann geht das ganze nämlich und das ist teilweise wissenschaftlich schon erwiesen,das wir alle und zwar restlos alle die einen Menschenleib haben diesen ablegen müssen,also sterben müssen um in ein anderes Leben,egal in welcher Form wieder mit Jesus vereint zu sein.

                  Den ganzen Humbug das wir als Menschlein hier wieder auf Erden kommen und im Paradis leben ist ein von Kirchen und religiösen Fanatikern ausgemachter Unsinn,lest doch mal die Bibel richtig durch,was da geschrieben steht.

                  Da haben schon Päpste und schlaue Mönche im Mittelalter drüber diskutiert.

                  Das ganze was die Religionen da uns aufgetischt haben geht dahin hinaus das ein Mittel da ist um sich Menschen hörig zu machen,also Macht auszuüben,und sonst gar nichts

                  Das dazu ,vielleicht bin ich ein armer glaubensloser Wicht ,aber besser so als sich auf irgendetwas Hoffnungen zu machen was nie eintrifft,dann hätte ich auch bei dem ZJ Verein bleiben können,und mir weiter dieses abnormale doofe Gerede anhören können

                3. Fox

                  Guten Abend M. N., guten Abend Markus,

                  mein lieber Bruder M.N., ich persönlich finde deine Kommentare biblisch sehr gut untermauert und sie geben mir oft den "Aha-Effekt". Es ist nicht so, dass mir das dargelegte gänzlich unbekannt wäre, aber gelegentlich stelle ich fest, das von dir erarbeitete nicht in Beziehung zum vorhandenen Wissen und Glauben gestellt zu haben oder es einfach von einem anderen Blickwinkel aus betrachten zu dürfen. MIR schadet es auch keinesfalls, etliche Themen wiederholt aufzuarbeiten, denn sonst wäre es sehr sinnfrei, die Bibel - auch Teile davon - mehr als einmal zu lesen und das ist garantiert das Letzte, was unser himmlischer Vater und Jesus vorgesehen haben als uns allen die Bibel zuteil wurde. Oft sind sie auch eine Ergänzung zum Artikel, beleuchten einige Fakten dazu und würdigen so die harte Arbeit der Artikelschreiber. Zu deinen Kommentaren an Ede meine ich, auch diese sind gut und gerechtfertigt, denn es steht keinem von uns zu, unseren Bruder Ede nicht als solchen zu sehen und/oder zu verurteilen. Auch wenn er es manchmal sehr schwer macht ihn vorbehaltlos zu lieben, so ist es doch ein hervorragendes Übungsfeld und eine schwache Reflexion dessen, was Christus mit jedem Einzelnen von uns täglich zu tun hat.  Zudem werden diese Kommentare auch von vielen anderen gelesen, sogar von einem so dummen Schaf wie mir, das sich seit vielen Jahrzehnten mit Bibel und Verständnis davon beschäftigt hat und ich möchte dir meinerseits garantieren, dass deine Einlassungen ein Segen sind, denn sie bezeugen einen Glauben und ein Nachforschen, der mir dankbare Versicherung ist, welch ein Schatz in Form von Menschen mir im Diesseits und erst recht im künftigen Leben von unseren beiden Höchsten zur Seite gestellt ist. Für mich ein Grund tiefer Demut und Dankbarkeit.

                  Lieber Markus - ja ich schreibe dies nicht nur als Höflichkeitsformel, sondern weil ich trotz unserer unterschiedlichen Auffassungen dich von ganzem Herzen als meinen Bruder sehen und wahrnehmen möchte -, ich habe keine Ahnung, was dich momentan wieder bewegt. Nähert sich das Gedenken an deinen ehemals besten Freund? Wie auch immer: Zunächst merkst du an, es sei völlig unbedeutend, ob Jesus als Mensch oder als Geistwesen wiederkommt. Wirklich? Erwartest du nicht den Herrn der Herren und König der Könige? Warum sollte Jesus dem Weihnachtslied "alle Jahre wieder..." nochmals als Menschlein zur Erde kommen? Er hat den Tod besiegt, er hat uns losgekauft von Sünde und Tod! Er ist Richter der ganzen Erde und wurde von unserem himmlischen Vater über alle anderen Mächte erhoben. Wir werden Menschen wiedersehen, die uns in diesem Leben fehlen, die uns durch Satans Lüge genommen wurden und du denkst wirklich, es sei unbedeutend, ob Jesus diesem Hasser alles Lebens adäquat begegnen kann oder nicht? Und als nächstes fragst du unseren Bruder M.N. an, ob er in die Zukunft sehen könne, in was für einer Physis wir eine Auferstehung haben würden und es sei eine Tatsache, dass wir zunächst alle in unserem Fleischesleib sterben müssten. Es mag einigen gegönnt sein, sich der jetzigen, irdischen Qual von Krankheit und Einsamkeit durch den Verlust des Fleischesleibes noch zu entledigen, doch widersprichst du ganz klar mit dieser Darlegung dem Wort Gottes, hier speziell 1. Kor. 15:52. Bei der Wiederkunft Christi wird es Christen geben, die nicht sterben, aber ihren derzeitigen Leib verwandelt bekommen. Weder unser geliebter Bruder M.N. noch du noch ich brauchen in die Zukunft zu sehen. Was für uns relevant ist, das wurde uns vom Vater offenbart und Jesus wurde für diese Offenbarungen und Zusagen zum Amen. Wir müssen auch nicht alles wissen, wir werden durch Glaube gerettet. Aber wie du richtig bemerkst, durch den Glauben an Gottes Wort und nicht durch Glaube an irgendwelchen Dummfug. Es ist daher sehr lobenswert von unseren Brüdern und Schwestern, sich so gut und viel als nur möglich in biblische Weisheiten zu vertiefen und diese hier wiederzugeben. Ich wünsche dir sehr, dass du von Herzen dafür danken kannst.

                4. M.N. @ Markus

                  Hallo Markus,

                  ist das Dein Ernst? Verschaukelst Du mich und alle, die des Bibellesens mächtig sind, und muss ich Dir diese Frage wirklich beantworten?

                  Selbstverständlich können alle des Bibellesens mächtigen Personen weit in die Zukunft schauen und können somit "hellsehen", siehe z. B: hier:

                  "Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft; dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat. Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod weggetan." - 1 Kor 15,23-28. Das schaut sehr weit in die Zukunft.

                  Die gesamte Bibel ist ein auf Zukunftsschau und "Hellsehen" gerichtetes Dokument, siehe z. B. hier:

                  "Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan." - Offb 1,1.

                  Was die "Eine Hoffnung" (Eph 4,4) aller Glieder des "Leibes Christi" anbelangt, mit und bei Gott und Christus zu sein und sie von Angesicht zu Angesicht zu sehen, siehe die hier bereits sattsam erörterten Aussagen in Joh 14,2.3; 17,24; 1Thess 4,17; 1Joh 3,2; Offb 2,7; 3,2; Kap 21 & 22.

                  Deshalb lautet meine Antwort auf Deine völlig unverständliche Frage:

                  Jawohl, bin ich und kann ich, so wie jeder, der die Bibel liest. Wem natürlich deren  Zukunftsaussagen nichts bedeuten, dem muss solch ein Anspruch als unsinnig erscheinen, aber damit kann man leben.

                  Gruß,
                  M.N.

    2. BenKenobi

      ... ist für mich nicht vorstellbar.

      Schön Ede, vielleicht kommst du jetzt auf die richtige Spur.

      Der Versuch sich Gott, und was er alles tut und kann, vorzustellen wird letztlich an unseren begrenzten Möglichkeiten scheitern. Diese Illusion, geistige Wirklichkeiten verstehen und menschlich logisch erklären zu können hat dir die WT-Firma so tief eingepflanzt, dass das was dir unlogisch erscheint du nicht in Betracht ziehen willst.

      Dann musst du aber so konsequent sein und dich vom Wort Gottes abwenden, denn dieses beschreibt genau das, was du als Unsinn bezeichnest:

      Der Logos = Gott (weil aus Gott gezeugt und da es keine 2 wahren Götter gibt, der eine wahre Gott, derjenige der alles geschaffen hat!!) wurde Mensch und starb den Opfertod am Kreuz.

      Das sagt Johannes 1,1-3, Johannes 1,14 und Philipper 2,7-8 aus:
      Johannes 1,1-3:1 Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
      2 Dieses war im Anfang bei Gott.
      3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.

      Johannes 1,14: 14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen7 vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. -

      Philipper 2,7-8: 7 Aber er machte sich selbst zu nichts6 und nahm Knechtsgestalt7 an, indem er den Menschen gleich geworden ist8, und der Gestalt nach9 wie ein Mensch befunden,

      8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.

      Du hast also die Wahl Ede:

      1. Entweder du aktzeptierst das was das Wort Gottes eindeutig sagt, obwohl du es nicht verstehen kannst.

      2. ...oder du sagst, die Bibel schreibt nur Unsinn weil du das was sie sagt nicht verstehen kannst.

      Wenn 2. auf dich zutrifft, dann empfehle ich dir, die Bibel endgültig wegzulegen und dich ausschließlich den Schriften des Judge Rutherford zuzuwenden der in seiner dümmlich überheblichen arroganten und stolzen Wesensart meinte Gott müsse so sein und handeln wie er (Rutherford) es für richtig befindet. Seinen Nachwuchs findest du na wo wohl.....richtig: Bei jw.org.

      BenKenobi

      1. Fanny

        Fanny@Ben Kenobi

        👍logischer geht es nicht!

        1. BenKenobi

          Fanny, ich danke dir sehr für deine liebe Zustimmung.

          Alles Liebe dir, BenKenobi

           

           

      2. Fox

        Guten Morgen Ben Kenobi,

        vielen Dank für deinen präzisen Kommentar des Glaubens.

        Mich persönlich erschreckt, wie oft die Gleichung aufgestellt wird: Beweisbarkeit des biblischen Wortes = Glaube; Nichtbeweisbarkeit = Unglaube (wird in Frage gestellt). Es ist ein leichtes, anzuführen, weshalb bei der Einsetzung des Passah auf den Gebrauch eines Ysopzweiges verwiesen wurde um das Blut des Lammes an den Türen anzubringen. Es ist ein leichtes, zu verstehen, dass Jesu sündenloser Leib und sein Blut vergossen werden musste für unsere Sünden. All diese Ereignisse geschahen in einer Zeit, in der Menschen geführt werden mussten, in der kaum jemand die Möglichkeit hatte, auf schriftliche Zeugnisse zurückzugreifen und diese miteinander abzugleichen. Wir haben diese Möglichkeit und daraus entwickelt sich Unglaube? Weil wir zwar die Grundlagen des Wortes Gottes haben, aber in Vielem nicht verstehen können, es nicht nachvollziehbar beweisen können?

        Was sagen uns die Beispiele aus Hebr. 11? Sind wir befähigt, nachzuvollziehen wieviel GLAUBE erforderlich war für Abraham, sein großes Vermögen trotz familiärer Verpflichtung nicht in einer Stadt mit guten Handelsbeziehungen exorbitant zu vermehren, sondern als ein Fremdling auf dieser Erde in permanenter Abhängigkeit von Landesfürsten und Königen für die Seinen zu sorgen? Für ihn war "Jesu Tag" bereits gegenwärtig, ein Blick für uns in die Chronik verweist auf einen langen Zeitabschnitt. Wodurch brachte Abel ein "besseres Opfer" dar und wieso redet Gott noch immer durch ihn, obwohl er gestorben ist? Wieso war sein Opfer ein Opfer des Glaubens, wenn nicht dadurch, dass Abel erkannt hatte, in allem von Gott abhängig zu sein, während Kain Werksglaube darbrachte, nämlich die Frucht seiner Arbeit? Ist es nicht eine unverständliche, weil überströmende Liebe Gottes, noch immer durch Abel an uns zu arbeiten und nicht müde zu werden darauf hinzuweisen, dass wir allein durch Glaube gerettet werden können.

        Zur Frage: Kann ein Gott sterben? Aber ja! Satan wird auch ein Gott genannt und wird sterben. Mose wurde auch ein Gott genannt und er ist gestorben. Und wenn sich jemals die Frage ergeben hätte, ob Jesus im Fall seines Versagens hätte sterben können - stellt sich diese Frage wirklich für uns? Ich meine nicht, denn es dezimiert seine Liebe zu uns, aber auch seinem und unserem himmlischen Vater gegenüber und die Ursache einer solchen Frage ist für mich in diesem Fall im Wirken des Bösen zu sehen, nicht im Glauben, nicht im notwendigen Verstehen eines göttlichen Plans mit uns und unserer Erde.

        1. BenKenobi

          Fox, auch dir danke ich sehr für dein Feedback.

          Liebe Grüße aus Österreich, BenKenobi

  12. War und ist Jesus nur ein Engel?

    "nur ein" Engel im Verständnis unserer Sprache - nicht.

    Engel im Verständnis biblischer Sprache - ja.  (Mal 3:1)

    1. Fox

      Guten Tag Jurek,

      Jesus war nie Engel und wird es nie sein! Auch nicht nach Mal. 3:1. Einige Übersetzungen wie die Elb. geben diesen Text so wieder, andere vermeiden dies berechtigt um Irrtümer im Verständnis zu vermeiden.

      Biblisch gibt es einen Unterschied zwischen dem Auftrag eines Engels oder besonders beauftragten Menschen, ausschließlich als Bote, also Übermittler einer göttlichen Nachricht oder Anweisung, und dem Gesandten wie er in Mal. 3:1 benannt ist. Der zu Beginn von Maleachi (wörtl. Übersetzung von Maleachi: mein Bote) 3:1 gennnte Bote ist Johannes der Täufer, dies wird in Matth. 11:10 bestätigt. Der als "Bote des Bundes" Genannte ist Gesandter und hat damit eine wesentlich weitreichendere Aufgabe als "nur" das Übermitteln einer Nachricht oder Anweisung. Er hat Stellvertreterfunktion. Wir finden das im Gleichnis Jesu vom Weingärtner aus Matth. 21:33ff (Knechte und Sohn) und Jesus wies u. a. mit den Worten "wer den Sohn gesehen hat, hat den Vater gesehen...." auf diese Besonderheit hin. Und da er in diesem Text als "Herr" bezeichnet wird ist die Identifikation klar. Dieser Herr kommt zu seinem Tempel, was ihn als Gott ausweist (und Götter werden in ihren Tempeln angebetet) und er kommt als "Bote des Bundes" des Herrn Zebaoth, also als Gesandter und Mittler zwischen JHWH und Menschen. War Mose auch "Bote des Bundes"? Meiner Meinung nach nicht, denn er erhielt das GESETZ durch Engel, fungierte jedoch als Mittler. Es gibt einige in der Bibel genannte Personen, die als menschliche Vorschau auf Christus Partitionen seiner Aufgaben und Persönlichkeit erfüllten. Aber Jesus war zu keinem Zeitpunkt Engel und wird es nicht sein.

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