Ist Jesus ein Engel?

Jehovas Zeugen lehren, dass Jesus ein Engel war, der auf die Erde gesandt wurde. Satan sei im Himmel der Bruder Jesu gewesen. In ihrer Broschüre Höre auf Gott und lebe für immer wird auf Seite 6 im Absatz 2 behauptet: „Zuerst machte Gott einen besonderen Engel. Dieser Engel kam später auf die Erde und wurde Jesus Christus genannt. Jehova machte auch alle anderen Engel.“ 

Und auf ihrer offiziellen Website JW.org kann man sich eines ihrer Videos ansehen, worin u.a. von Jesus gesagt wird: „Deshalb ließ Jehova durch ein Wunder einen seiner vollkommenen Engel als Mensch auf die Erde kommen.“ (Pfad: JW.org – Videos – Bibel – Warum starb Jesus? – Minute 1:45).

Stimmt das? War und ist Jesus nur ein Engel? Was lässt die Heilige Schrift diesbezüglich erkennen? 

(Sprüche 8:22-25) Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters. 23 Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. 24 Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. 25 Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den Hügeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht,

(Sprüche 8:30, 31) da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, 31 fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen.

Beachte: Der himmlische Jesus ist der Anfang des Wirkens Gottes; der Beginn seiner Existenz wird mit einer Geburt verglichen: Er wurde hervorgebracht, geboren. Er wurde sein Kind. Gott aus Gott (so wie Mensch aus Mensch).

(Johannes 3:16) Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.

(Johannes 3:18) Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat.

Beachte: Menschen zeugen und gebären Menschen, die dann Menschen sind, nicht Tiere. Der himmlische Jesus ist der einziggezeugte, eingeborene Sohn Gottes und damit selbst ein Gott. Jesus ist kein Engel (1. Joh. 4:9). 

(Kolosser 1:15, 16) Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden.

Beachte: Der himmlische Jesus ist auch der Erstgeborene Gottes; er kam aus Gott. Jesus selbst aber zeugte und gebar nicht: Er erschuf alles Weitere, darunter auch alle Geistgeschöpfe (Engel, Cherube, Seraphe).

(Philipper 2:6) der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.

Beachte: Zwar war Jesus im Himmel ein Gott, aber er war natürlich nicht sein Vater (Jehova). Es handelte sich um zwei Personen, jedoch waren beide göttlich. 

(Johannes 10:33-36) Die Juden antworteten ihm: „Wir steinigen dich nicht wegen eines vortrefflichen Werkes, sondern wegen Lästerung, ja weil du, obwohl du ein Mensch bist, dich selbst zu einem Gott machst.“ 34 Jesus antwortete ihnen: „Steht nicht in eurem GESETZ geschrieben: ‚Ich habe gesagt: „Ihr seid Götter.“ ‘? 35 Wenn er diejenigen ‚Götter‘ nannte, gegen die das Wort Gottes erging, und die Schrift kann doch nicht ungültig gemacht werden, 36 sagt ihr da zu mir, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: ‚Du lästerst‘, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?

Beachte: Da sich Jesus als „Gottes Sohn“ bezeichnete, wurde er von den Juden der Lästerung beschuldigt, denn sie verstanden es richtig: „Das würde ja bedeuten, dass er dann ebenfalls ein Gott ist.“ Dies wollten sie aber nicht akzeptieren. Wie steht es mit dir? Ist Jesus für dich ein Gott? (Mar. 2:5-7; 15:39). 

(Matthäus 4:3-6) Auch kam der VERSUCHER und sagte zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so sage diesen Steinen, daß sie Brote werden.“ 4 Er aber antwortete und sprach: „Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht.‘ “ 5 Dann nahm ihn der Teufel mit in die heilige Stadt, und er stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und sagte zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: ‚Seinen Engeln wird er deinetwegen Befehl geben, und auf ihren Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß niemals an einen Stein stößt.‘ “ 

Beachte: In der Neuen-Welt-Übersetzung von Jehovas Zeugen wurde zweimal – offensichtlich mit tendenziöser Absicht – ein „ein“ vor „Sohn Gottes“ eingefügt. Im griechischen Urtext hingegen steht nur „Gottes Sohn“, denn nur er ist im eigentlichen Sinne „der Sohn Gottes“ (Luk. 22:70; Mar. 15:39). 

(Kolosser 2:9) denn in ihm wohnt die ganze Fülle der göttlichen Wesensart körperlich.

Beachte: Jesus ist wie Gott im Kleineren – eine Reproduktion sozusagen (vergleiche Joh. 12:45; 14:7-9; vgl. Dan. 2:35, 45). Eine Redensart sagt: Wie der Vater so der Sohn. 

(Johannes 1:1) Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott.

(Johannes 1:18) Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

Beachte: Verstehen kann man dies leichter, wenn man die asexuelle Fortpflanzung im Planzen- und Tierreich beobachtet und darüber nachdenkt. Jesus ist in ähnlicher Weise wie ein Ableger Gottes (Joh. 10:30). Gott benötigte keine Frau, um seinen einzigen Sohn zu zeugen – einen Gott wie er. 

(Johannes 14:28) Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

Beachte: Der Vater ist der Stamm, der Sohn der Spross und damit ebenfalls göttlicher Natur. 

(Apostelgeschichte 20:28) Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat.

Beachte: Da Jesus wie ein „Ableger“ Gottes ist, ist es fast schon so, als ob Gott sein eigenes Blut für uns vergossen hätte („Sohnes“ steht im griechischen Urtext nicht). 

(Johannes 14:10, 11) Glaubst du nicht, daß ich in Gemeinschaft bin mit dem Vater und der Vater in Gemeinschaft ist mit mir? Die Dinge, die ich zu euch spreche, rede ich nicht aus mir selbst; sondern der Vater, der in Gemeinschaft mit mir bleibt, tut seine Werke. 11 Glaubt mir, daß ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin und der Vater in Gemeinschaft mit mir ist; sonst glaubt um der Werke selbst willen.

Beachte: Zwischen Gott, dem Vater, und Gott, dem Sohn, besteht die denkbar engste Gemeinschaft. Sie sind in Einheit verbunden oder sozusagen angedockt. Dennoch sind es zwei eigenständige Personen (Mar. 14:36; 15:34, 39).

(Jesaja 9:6) Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens.

Beachte: Jesus trägt mit Recht den Titel „Starker Gott“. Seine eigentliche Natur ist göttlich und nicht die eines Tieres, Menschen oder Engels. Er ist ein Gott – nur das ist biblisch.

(Philipper 2:7, 8) Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl.

Beachte: Er wurde zwar ganz Mensch, doch nur vorübergehend (1. Joh. 4:2; 2. Joh. 7). 

(Johannes 1:14) So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit.

Beachte: Jesus, „der einziggezeugte Sohn vom Vater“, wurde Fleisch. Er hatte einen Fleischesleib. 

(2. Mose 3:2) Dann erschien ihm Jehovas Engel in einer Feuerflamme inmitten eines Dornbusches. Als er fortwährend hinschaute, siehe, da brannte der Dornbusch mit Feuer, und doch wurde der Dornbusch nicht verzehrt.

Beachte: Es ist auch denkbar, dass Jesus wie er Mensch auch Engel werden konnte und bei bestimmten Gelegenheiten als solcher von Jehova eingesetzt wurde, wie manche behaupten. Dennoch ist seine wahre Natur göttlich. 

(Philipper 2:9-11) Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

Beachte: Jesus hat neben Gott, seinem Vater, die höchste Stellung übertragen bekommen und inne über Geschöpfe im Himmel und auf der Erde – dies mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen, dass er ein Gott ist (Joh. 16:26, 27; Eph. 1:20-23; Hebr. 2:7-9; 1. Kor. 15:27, 28; Off. 3:21; 5:13, 14) .

(Johannes 17:5) Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

Beachte: Schon vor seiner Menschwerdung, ja noch bevor Menschen Familien gründeten, genoss Jesus hohes Ansehen im Himmel neben seinem Vater.

(Johannes 20:28) Als Antwort sagte Thomas zu ihm: „Mein Herr und mein Gott!

Beachte: Dies zu sagen war passend und ist wahr. Jesus ist göttlich und damit ein Gott. Er ist ein Gott und nicht nur ein Engel. 

(1. Johannes 5:20) Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben.

Beachte: Jesus, der Sohn des allmächtigen Gottes,  ist selbst auch wahrer Gott. Er ist ein wirklicher Gott und daher kein erschaffener Engel.

(Johannes 14:16, 17) und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.

(Johannes 14:20) An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 

Beachte: Wahre Christen wissen, dass der himmlische Jesus göttlich ist, aber der Vater größer ist (Joh. 14:28). Christen sind durch den heiligen Geist Gottes mit ihnen beiden verbunden in Einheit. 

(Lukas 9:26) Denn wer immer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel gekommen sein wird.

Beachte: Es heißt nicht „und der heiligen Mitengel“, sondern „der heiligen Engel“. Es wird eine Differenzierung gemacht zwischen Jesus, seinem Vater und den Engeln. 

(Galater 1:6-9) Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

(1. Timotheus 5:21) Ich gebiete dir feierlich vor Gott und Christus Jesus und den auserwählten Engeln, diese Dinge ohne Vorurteil zu bewahren und nichts nach einer Neigung zu Voreingenommenheit zu tun.

Beachte: Auch hier wird Christus durch den Apostel Paulus klar von einem extra erwähnten Engel bzw. den Engeln im Allgemeinen abgegrenzt. 

ZUSAMMENFASSUNG:

Am besten drückt es Hebräer, Kapitel 1 aus:

(Hebräer 1:1-14) Gott, der vor langem bei vielen Gelegenheiten und auf vielerlei Weise durch die Propheten zu unseren Vorvätern geredet hat, 2 hat am Ende dieser Tage durch einen Sohn zu uns geredet, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt und durch den er die Systeme der Dinge gemacht hat. 3 Er ist der Widerschein [seiner] Herrlichkeit und der genaue Abdruck seines Wesens selbst, und er erhält alle Dinge durch das Wort seiner Macht aufrecht; und nachdem er eine Reinigung für unsere Sünden herbeigeführt hatte, setzte er sich zur Rechten der Majestät in den Höhen. 4 So ist er besser geworden als die Engel, insofern er einen Namen geerbt hat, der vorzüglicher ist als der ihrige. 5 Zu welchem der Engel sprach er zum Beispiel jemals: „Du bist mein Sohn; ich, ich bin heute dein Vater geworden.“? Und wiederum: „Ich selbst werde sein Vater werden, und er seinerseits wird mein Sohn werden.“? 6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“ 7 Und mit Bezug auf die Engel sagt er: „Und er macht seine Engel zu Geistern und seine öffentlichen Diener zu einer Feuerflamme.“ 8 Aber mit Bezug auf den Sohn: „Gott ist dein Thron für immer und ewig, und [das] Zepter deines Königreiches ist das Zepter der Geradheit. 9 Du hast Gerechtigkeit geliebt, und du hast Gesetzlosigkeit gehaßt. Darum hat dich Gott, dein Gott, mit [dem] Öl des Frohlockens gesalbt, mehr als deine Mitgenossen.“ 10 Und: „Du, o Herr, hast im Anfang die Grundlagen der Erde gelegt, und die Himmel sind [die] Werke deiner Hände. 11 Sie selbst werden zugrunde gehen, du aber, du wirst fortwährend bleiben; und so wie ein äußeres Kleid werden sie alle veralten, 12 und du wirst sie zusammenrollen wie einen Mantel, wie ein äußeres Kleid; und sie werden gewechselt werden, du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nie enden.“ 13 Mit Bezug auf welchen der Engel aber hat er jemals gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“? 14 Sind sie nicht alle Geister für den öffentlichen Dienst, ausgesandt, um denen zu dienen, die die Rettung erben werden?

Ganz klar also: Jesus ist göttlicher Natur. Er ist ein Geistwesen, allerdings von derselben Art wie Gott: ein göttliches Wesen, ein wirklicher Gott. Ein Geistgeschöpf – wie ein Engel es ist – ist Jesus aber nicht, denn er wurde von Gott gezeugt und „wie mit Wehen hervorgebracht“. Gott aus Gott. Er ist der „einziggezeugte Sohn“ Gottes. Alle Engel wurden später von Jesus erschaffen. Er selbst hingegen ist kein Engel, genauso wenig wie sein Vater ein Engel ist. Als Sohn Gottes ist Jesus „der einziggezeugte Gott“ (Joh. 1:18). 

Wer das nicht akzeptiert und lehrt, Jesus sei ein Engel, liegt falsch und ist ein Irrlehrer, ja ein Gotteslästerer, weil er Jesus seine Göttlichkeit aberkennt, die er wie sein Vater hat.

Mag ich nicht (0)

62 Kommentare zu “Ist Jesus ein Engel?

  1. Boas

    Ich möchte mich dem Gedanken von ManfredF vom 19.6.2017 22:15 Uhr als Bitte anschließen. Einen Artikel auch mal ohne Kommentare stehen zu lassen, hat seine Vorteile. Somit bin ich damit einverstanden auch meine Kommentare in sämtlichen Rubriken der Serie komplett zu löschen.

    Liebe Grüße Boas

  2. Boas

    Herrlichkeit Jehovas

    Jesaja 42:5-10
    "5 Dies ist, was der [wahre] Gott, Jehova, gesprochen hat, der Schöpfer der Himmel und der Große, der sie ausspannt; der die Erde und ihren Ertrag ausbreitet, der dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die auf ihr wandeln: 6 „Ich selbst, Jehova, habe dich in Gerechtigkeit gerufen, und ich ging daran, deine Hand zu ergreifen. Und ich werde dich behüten und dich zu einem Bund des Volkes geben, zu einem Licht der Nationen, 7 [damit du] die blinden Augen öffnest, aus dem Kerker den Gefangenen herausführst, aus dem Haus der Haft die in Finsternis Sitzenden. (Erfüllung = Lukas 4:18, 19 Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.)

    8 Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

    9 Die ersten Dinge — siehe, sie sind gekommen, doch neue Dinge verkündige ich. Bevor sie zu sprießen beginnen, lasse ich [sie] euch hören.“

    10 Singt Jehova ein neues Lied,..."

    Römer 1:22, 23
    22 Obwohl sie behaupteten, sie seien weise, wurden sie töricht 23 und verwandelten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in etwas gleich dem Bild des vergänglichen Menschen und von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren.

    Mat. 16:27
    Denn es ist dem Menschensohn bestimmt, in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln zu kommen, und dann wird er jedem gemäß seiner Handlungsweise vergelten.

    Markus 8:38
    Denn wer immer sich meiner und meiner Worte in dieser ehebrecherischen und sündigen Generation schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln gekommen sein wird.“

    Lukas 9:26
    Denn wer immer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel gekommen sein wird.

    Joh. 1:14
    So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit.

    Joh. 8:54
    Jesus antwortete: „Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt, er sei euer Gott;

    Joh. 11
    39 Jesus sprach: „Nehmt den Stein weg.“ Martha, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: „Herr, er wird nun riechen, denn es ist [schon] vier Tage her.“ 40 Jesus sprach zu ihr: „Habe ich dir nicht gesagt, daß du, wenn du glaubtest, die Herrlichkeit Gottes sehen würdest?“ 41 Daher nahmen sie den Stein weg. Nun hob Jesus seine Augen zum Himmel empor und sprach: „Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast. 42 Zwar wußte ich, daß du mich immer erhörst; aber wegen der Volksmenge, die ringsum steht, habe ich geredet, damit sie glauben könnten, daß du mich ausgesandt hast.“ 43 Und als er diese Dinge gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“

    Tit. 2:11-14
    11 Denn die unverdiente Güte Gottes, die allen Arten von Menschen Rettung bringt, ist offenbar geworden 12 und unterweist uns, Gottlosigkeit und weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenwärtigen Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben,
    13 während wir auf die beglückende Hoffnung und das
    Offenbarwerden der Herrlichkeit des großen Gottes
    und [des?] Retters von uns, Christus Jesus, warten,

    14 der sich selbst für uns hingegeben hat, damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und für sich ein Volk reinige, das insbesondere sein eigen ist, eifrig für vortreffliche Werke.

    Heb. 1:3
    Er ist der Widerschein [seiner] Herrlichkeit und der genaue Abdruck seines Wesens selbst, und er erhält alle Dinge durch das Wort seiner Macht aufrecht; und nachdem er eine Reinigung für unsere Sünden herbeigeführt hatte, setzte er sich zur Rechten der Majestät in den Höhen.

    Kein Christ, inkl. der leitenden Körperschaft, wird leugnen, dass Jesus in prophetischer Weissagung als Gott bezeichnet wird. Ja, von realen Menschen wie Thomas sogar Gott genannt wird. Und dies bemerkenswert ohne Widerspruch Jesu.

    Der LK geht es darum das Wort Gott bezüglich Jesu zu relativieren:
    "Auch Menschen wurden Götter genannt. Das sagt Jesus ja selber. Auch Figuren aus Stein, Metall und Holz werden Götter genannt. Es gibt auch einen Gott dieses Systems der Dinge. Wenn Thomas zu Jesus sagt: "Mein Herr und mein Gott." so soll das an den Ausspruch erinnern: "Oh mein Gott, ist das ein Unwetter! Jesus, Maria und Joseph; ist das eine Katastrophe." Alles in Allem Argumente dafür, Jesus sei kein echter Gott. Man setzt Jesu biblische Bezeichnung als GOTT gleich mit Götzenbildern, und Satan (Gott dieses Systems der Dinge).

    Der Gedanke, dass Jesus Sünden vergeben kann wurde im obigen Artikel zwar erwähnt. Aber meines Erachtens, gebührt dieser Tatsache noch mehr Aufmerksamkeit. Er sagte des mehrfachen "Deine Sunden sind dir vergeben" (Math. 9:2, 6, Markus 2:5, 10, Lukas 7:47-49, Lukas 5:20, 24). Die Pharisäer sahen es richtig, dass nur Gott pauschal Sünden vergeben kann (Mathäus 9:3, Markus 2:7, Lukas 5:21). Und das ein solcher Satz Gotteslästerung ist, wenn er von jemandem anderen als von einem echten Gott ausgesprochen wird.

    Der leitenden Körperschaft werden nun Argumente einfallen wie, "Wenn dein Bruder auch 7 Mal (77 Mal) gegen dich sündigt, sollst du ihm vergeben..." (Lukas 17, Mathäus 18:15-17, 22). Und genau hier liegt der Hund begraben. Nur derjenige, gegen den gesündigt wurde, kann diese Sünde auch vergeben. Wenn Bruder X die Schwester Y beleidigt, dann kann Ältester Z die Sünde gegen Schwester X nicht vergeben. Dieses muss Schwester Y tun. Wenn gegen Gott oder Jesus gesündigt wurde, wer kann diese Sünde vergeben? Römer 4:8 "glücklich ist der Mann, dessen Sünde Jehova keinesfalls anrechnet." Lukas 11:4 (Vater unser) "Und vergib uns unsere Sünden..." Johannes 1:29 "Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!" 1. Kor. 8:12 "Doch wenn ihr so gegen eure Brüder sündigt und ihr Gewissen, das schwach ist, verletzt, sündigt ihr gegen Christus." Hoppla, sollte da nicht Jehova stehen?

    Bei 1. Johannes 5 und Jakobus 5 sollte man das bitten um einen Sünder nicht mit dem vergeben seiner Sünden verwechseln. Wenn Menschen Sünden gegen Gott vergeben könnten, brauchte man nicht darum zu bitten. Siehe auch Apg. 7:60 "Darauf beugte er seine Knie und rief mit lauter Stimme: Jehova, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!" Er war bei der Sünde "Mord" der Betroffen und der Bittende. Also ging es hier nicht nur um eine Sünde gegen einen Menschen sondern auch gegen Gottes Gesetz. Die Vergebung der Sünde gegen Gottes Gesetz lag somit auch allein in der Hand eines Höheren. Er für seinen Teil hatte seinen Mördern bereits verziehen. Lukas 15:21 "Da sagte der Sohn zu ihm: ‚Vater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt."

    Da ich der Wahrheit verpflichtet bin, gibt es einen einzigen Text in der Bibel den ich gefunden habe, der dieser Beweisführung scheinbar widerspricht!

    Johannes 20:23 "Wenn ihr irgendwelchen Personen die Sünden vergebt, so sind sie ihnen vergeben; wenn ihr die von irgendwelchen Personen behaltet, so sind sie behalten."

    Diese Worte waren an seine Jünger gerichtet (Joh. 20:19 also nicht nur an die Apostel). Wenn man es wörtlich nimmt, wie Jesus es sagte, können alle Jünger alle Sünden vergeben, egal wegen wen und egal wie schwer, oder es auch lassen? Wenn z. B. Stephanus beschlossen hätte, der ganzen Welt die Sünden zu vergeben, wären alle Sünden der Menschen mit einem Schlag vergeben und vergessen??? Diesem Gedanken widerspricht, dass an keiner Stelle des NT davon gesprochen wird, dass Jesu Jünger Sünden gegen Gott vergeben haben. Immer wurde darauf verwiesen, dass es der Bitte eines Zweiten (dem Geschädigten) oder eines Dritten (nicht Betroffenen) gestattet ist, Gott um die Vergebung der Sünde zu bitten.

    Deshalb gehe ich davon aus, dass es sich in dem Bibeltext nur um Sünden handelt, die gegenüber Menschen gemacht wurden, und nicht gegenüber Gott oder seinem Sohn (Lukas 15:21). Oder um solche, die der Reinerhaltung der Gemeinden, des Tempels Gottes, dienen sollten. Nicht jedem Kinderschänder kann innerhalb der Gemeinde vergeben werden. Und seine Sünde bleibt auf ihm. Aber manchen Reuigen schon. (Das hat nichts mit der juristischen Bestrafung von Kinderschändern zu tun.)

    Fazit: Vater und Sohn gehören für mich als echte Götter zusammen wie die Schale zum Ei.

    Wenn Jesus nicht das ganz Besondere ist, so frage man sich, warum in den Bibelübersetzungen Worte für Jesus gebraucht werden wie:
    allein einzig
    der Einzige seiner Art
    Einzigartige
    (Hiermit meinen Dank an Tomaso)
    einzig gezeugt
    eingeborenen
    einzig geborenen

    Jesus sagt:
    ICH BIN das Brot des Lebens

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