Ist Jesus der Erzengel Michael?

Fragt man einen Zeugen Jehovas, was es mit dem Erzengel Michael auf sich hat, wird er wahrscheinlich antworten: „Michael ist Jesus Christus. Im Himmel hat Jesus einen anderen Namen, nämlich Michael. Er ist der oberste Engel.“ Ist das aber wahr; verhält es sich wirklich so? Ist diese Aussage biblisch beweisbar?

(Psalm 103:20, 21) Segnet Jehova, o ihr, seine Engel, mächtig an Kraft, die ihr sein Wort ausführt, Indem ihr auf die Stimme seines Wortes hört. 21 Segnet Jehova, all ihr seine Heerscharen, Ihr, seine Diener, die ihr seinen Willen tut.

Beachte: Es heißt „Heerscharen“, also in der Mehrzahl. Jehova befehligt verschiedene Heere von Geistwesen; sie unterstehen ihm alle als unumschränkter Souverän des Universums.

(1. Petrus 3:22) Er ist zur Rechten Gottes, denn er ging hin in den Himmel; und Engel und Gewalten und Mächte wurden ihm unterworfen.

Beachte: Jesus ist alle Gewalt im Himmel gegeben worden, z. B. über Engel, Cherube, Seraphe (Matth. 11:27; 28:18; Eph. 1:20,21; Php. 2:9).

(Offenbarung 19:11-14) Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. 14 Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet.

Beachte: Jesus Christus, „das WORT“, befehligt nun diese verschiedenen „Heere“ (Plural!) und nicht nur ein Heer (Singular) von Engeln (Joh. 1:1).

(Matthäus 26:53) Oder denkst du, ich könne nicht meinen Vater anrufen, daß er mir in diesem Augenblick mehr als zwölf Legiọnen Engel sende?

Beachte: Jede römische Legion war ein vollständiges Heer an sich. Jesus sprach bewusst von mehreren „Legionen“, denn jede Legion hatte ihren eigenen Befehlshaber. Jedem dieser Befehlshaber unterstanden Tribune – die Chiliarchen. Und es gab Offiziere – die Zenturien. Jesus deutete damit an, dass es etliche Engelheere gibt.

(Epheser 3:10) [Das geschah,] damit jetzt den Regierungen und den Gewalten in den himmlischen Örtern die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes durch die Versammlung bekanntgemacht werde,

(Kolosser 1:16) denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden.

Beachte: Unter den Geistgeschöpfen gibt es abgestufte Strukturen, Hierarchien und Verantwortlichkeiten.

(Epheser 6:12) denn unser Ringen geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern.

Beachte: Satan hat sich dieses bewährte Prinzip abgeschaut und imitiert es in seiner Organisation. Geistig gerüstet können Christen den Machenschaften des Teufels standhalten.

(Lukas 10:18, 19) Darauf sagte er zu ihnen: „Ich sah den Satan wie einen Blitz bereits aus dem Himmel gefallen. 19 Seht! Ich habe euch die Gewalt gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten sowie über die ganze Macht des Feindes, und nichts wird euch irgendwie schaden.

Beachte: Jesus bezog die erste Aussage nicht direkt auf sich, was naheliegend gewesen wäre, wenn der Hinauswurf nicht die Aufgabe Michaels gewesen wäre. Ähnlich wie er seinen Jüngern Macht über die Dämonen gab, so tat er es in größerem Maße gegenüber dem Engelfürsten Michael. Er brauchte nicht selbst Hand anzulegen. Allerdings war Jesus dafür verantwortlich, die „Werke des Teufels abzubrechen“ (1. Joh. 3:8; Joh. 12:31; 14:30; 16:11).

(Josua 5:14) Daraufhin sprach er: „Nein, sondern ich — als Fürst des Heeres Jehovas bin ich jetzt gekommen.“ Hierauf fiel Jọsua auf sein Angesicht zur Erde und huldigte [ihm] und sagte zu ihm: „Was spricht mein Herr zu seinem Knecht?“

Beachte: Ein Engelfürst war der Oberste eines der Heere Jehovas.

(Daniel 10:13) Aber der Fürst des königlichen Reiches Persien leistete mir einundzwanzig Tage lang Widerstand, und siehe, Mịchael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen; und ich meinerseits blieb dort neben den Königen von Persien.

Beachte: Ein satanischer Engelfürst traf auf einen göttlichen Engelfürsten (Michael), der einer von mehreren weiteren Engelfürsten war. Michael wird als „einer der ersten Fürsten“ bezeichnet. Es gibt also eindeutig mehrere in seinem Rang. Und offensichtlich gibt es weitere Fürsten, die etwas unbedeutender sind als diese höchsten oder „ersten Fürsten“ („einer der höchsten Engelfürsten“ (NeÜ)). Ein heiliger Engelbote bezieht sich auf Fürst Michael, der ihm half.

(Daniel 10:20, 21) Da sagte er weiter: „Weißt du wirklich, warum ich zu dir gekommen bin? Und nun werde ich zurückkehren, um mit dem Fürsten von Persien zu kämpfen. Wenn ich ausziehe, siehe, kommt auch der Fürst von Griechenland. 21 Doch werde ich dir die in der Schrift der Wahrheit aufgezeichneten Dinge mitteilen, und da ist keiner, der in diesen [Dingen] fest zu mir hält, außer Mịchael, euer Fürst.

Beachte: Die Engelfürsten von Persien und von Griechenland werden neben dem Fürsten Michael von Israel beschrieben.

(Daniel 12:1) Und während jener Zeit wird Mịchael aufstehen, der große Fürst, der zugunsten der Söhne deines Volkes steht. Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit. Und während jener Zeit wird dein Volk entrinnen, jeder, der im Buch aufgeschrieben gefunden wird.

Beachte: Der Engelfürst Michael setzt sich für Israel ein.

(Daniel 8:25) Und seiner Einsicht gemäß wird er auch bestimmt Trug in seiner Hand gelingen lassen. Und in seinem Herzen wird er großtun, und während [eines Zustands der] Sorglosigkeit wird er viele ins Verderben bringen. Und gegen den Fürsten der Fürsten wird er aufstehen, aber ohne Hand wird er zerbrochen werden.

Beachte: Der „Fürst der Fürsten“ hebt sich von den anderen Fürsten ab; er steht über ihnen.

(Judas 9) Als aber der Erzengel Mịchael mit dem Teufel uneins wurde und sich mit ihm wegen des Leibes Mose auseinandersetzte, wagte er nicht, über ihn in lästernden Worten ein Gericht zu bringen, sondern sprach: „Jehova schelte dich.“

Beachte: In den christlichen griechischen Schriften wechselt die Bezeichnung für Michael von „Fürst“ zu „Erzengel“. Der Sinn bleibt derselbe: Ein solch oberer Engel hat ein Engelheer unter sich. Die Zurückhaltung Michaels gemäß diesem Vers unterscheidet sich auffallend von der Autorität und Bestimmtheit, mit denen der Herr Jesus Christus stets gegenüber gefallenen Engeln auftrat (Luk. 4:35  41; 8:2, 29-32). Michael und der verherrlichte Jesus sind offenbar zwei verschiedene Geistpersonen.

(Offenbarung 12:7) Und Krieg brach aus im Himmel: Mịchael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften,

Beachte: Diesem Erzengel steht nur ein bestimmtes Kontingent an Engeln der gesamten Heerscharen Jehovas zur Verfügung, nämlich nur „seine Engel“.

(1. Thessalonicher 4:16, 17) denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.

Beachte: Von Christus wird nicht gesagt, er sei die Posaune Gottes. Nein, er kommt herab, und eine Posaune wird geblasen („mit“). Auch ist Christus nicht die Stimme oder ein Engel. Nein, sondern die Stimme eines Erzengels ist zu hören („mit“). Christus bedient sich also eines Engels mit der „Posaune Gottes“. Er aber hat die eigentliche ausführende Gewalt inne zur ersten Auferstehung und zur Entrückung der Auserwählten.

(Matthäus 24:31) Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln, von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].

(Offenbarung 14:14, 15) Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich einem Menschensohn mit einer goldenen Krone auf seinem Haupt und einer scharfen Sichel in seiner Hand. 15 Und ein anderer Engel [„anderer“ deshalb, da in den Versen 6, 8, 9 drei weitere Engel erwähnt wurden] trat aus dem Tempel[heiligtum] hervor und rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: „Schick deine Sichel hinein und ernte, weil die Stunde zum Ernten gekommen ist, denn die Ernte der Erde ist ausgereift.“

Beachte: Die Ähnlichkeit der letzten beiden Texte mit der Textaussage von 1. Thess. 4:16 ist auffallend, ja verblüffend. Die Bibel legt sich von selbst aus. Der Erzengel Michael kann nicht Jesus sein.

(1. Korinther 15:51, 52) Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

Beachte: Es ist von der „letzten Posaune“ die Rede; es gibt also noch weitere Posaunen, die zuvor erschallen werden. Und diese werden von anderen Engeln geblasen, wie die Offenbarung erkennen lässt.

(Offenbarung 8:2) Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen, und es wurden ihnen sieben Trompeten gegeben.

Beachte: Es könnte mindestens 7 Erzengel geben.

(Offenbarung 10:7) sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er daran ist, seine Trompete zu blasen, wird das heilige Geheimnis Gottes gemäß der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, verkündet hat, tatsächlich vollendet sein.“

(Offenbarung 11:15) Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

Beachte: Es sind Engel, die Trompeten oder Posaunen blasen, und nicht Christus. Könige haben ihre Herolde und Diener. Auch Gott und der König Jesus Christus haben es nicht nötig, selbst eine „Posaune“ oder „Trompete“ zu blasen. Es gibt dafür genügend himmlische Diener (Hebr. 1:6, 7)

ZUSAMMENFASSUNG:

Jehova Gott hat nicht nur ein einziges Heer von Geistgeschöpfen zur Verfügung. Er trägt den Titel „Jehova der Heerscharen“, sozusagen „Der Gott der vielen Heere“. Jehova hat seinem Sohn alle Gewalt und Macht übertragen. Damit befehligt er nun alle himmlischen Heerscharen. Es existieren also mehrere „Heere“ guter Engel im Himmel (Off. 19:14). In ihrem Buch Was lehrt die Bibel wirklich? wird auf Seite 219 die zuletzt genannte Schriftstelle auch angegeben und dennoch von Jehovas Zeugen dreist behauptet, es gäbe „im Wort Gottes keinerlei Hinweise auf zwei himmlische Heere treuer Engel“. Man muss die Schriftstelle allerdings erst aufschlagen, um vom Gegenteil überzeugt zu werden. Die „Heere“ guter Engel folgen allesamt Jesus.

In der unsichtbaren Welt gibt es gut strukturierte Hierarchien. Christus hat Erzengel. Diesen oberen Engeln unterstehen wiederum viele weitere Engel. Satan, der Imitator der göttlichen Welt, hat auch seine Organisation hierarchisch aufgebaut. Die Dämonen hören auf sein Kommando und sind in speziellen Interessenbereichen für ihn tätig. Satan ist ihr Herrscher.

Der Erzengel Michael ist also offensichtlich einer der höchsten heiligen Engel, die Christus gebraucht. Michael war mächtig genug, um es mit Satan aufzunehmen und ihn aus dem Himmel zu entfernen. In der Zukunft wird Jesus einen mächtigen Engel gebrauchen, um den Teufel und seine Horden für eine ausreichend lange Zeitspanne auch gegenüber Menschen außer Gefecht zu setzen (Offb. 20:1-3).

Die Leser der christlichen griechischen Schriften (Neues Testament) im 1. Jahrhundert mit jüdischem Hintergrund erinnerten sich zweifellos sofort, wenn sie beim Lesen auf „Michael“ stießen, an den im Bibelbuch Daniel erwähnten Fürst Michael und wussten, dass dieser einer der bedeutenden, oberen Engel ist. Die Erzengel oder Fürsten unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten und Positionen. Christus aber ist König – ein mächtiger Herrscher, der sich der Erzengel bedient, um die gewaltigen Engelscharen organisiert zu führen. Er selbst ist kein Engel, sondern der „einziggezeugte Sohn“ Gottes und damit göttlicher Natur (Joh. 1:18; 3:16).

Mag ich nicht (0)

11 Kommentare zu “Ist Jesus der Erzengel Michael?

  1. Lily

    Boah Leute, eure Kommis werden ja immer schlimmer. Kurz und zum Thema wurde erbeten und nicht wieder ellenlange Lianeien. Langsam ärgerts mich hier.

    1. Lili

      Lili@Lily

      Hallo Lily,

      um eine Verwechslung zwischen Dir und mir zu vermeiden,bitte ich Dich ,Dir nun doch einen anderen Benutzernamen für Deine Kommentare hier bei BI zuzulegen.

      Denn ich schätze die gut durchdachten und fundierten Kommentare die hier mit viel Zeit und auch Mühe verfasst sind.

      Mir helfen sie oder trösten mich,bringen mich in meinen Überlegungen weiter. Ich möchte nicht darauf verzichten.

      Lili

       

       

  2. jaundnein

    "Frage: Wieso bat Moses seinen Schwager mit dieser Bitte, wo doch Gottes Zeugnis in Form von Wolke und Feuer bei den Israeliten waren?"

    "wo doch" formulierst Du im Sinne von "obwohl" oder "obschon" oder "trotzdem".

    Deine Frage lautet also präzieser formuliert:

    Wieso hat (sich) Moses (als Chief und Jude [Zeuge Jehovas]) ('herabgelassen') einen Nichjuden [Weltmenschen] gebeten sie zu begleiten und mit seinen Ortskenntnissen zu unterstützen OBWOHL die Juden doch schon der Unterstüzung Gottes gewiss sein konnten, der in Feuer und Wolke bei ihnen war?

    Wie fast immer liegt die Antwort in der Fragestellung, die hier bereits "falsch" gestellt ist.

    Moses hat sich nicht erniedrigt den Schwager und Nichtjuden zu bitten OBWOHL Wolke und Feuer bei ihnen war, sondern WEIL Gott bei ihnen war.

    Die Bibel wirft viel mehr Fragen auf, als sie "Antworten" gibt.

    Die einzige Antwort ist JESUS CHRISTUS.

    ----

    der Rest ist  ZJ Gerede und Verstoß gegen das 2. (3) Gebot.

    ---

    Wer fragt führt! Oder was glaubst Du warum im Wachtturmstudium DIE FRAGEN vorgegeben sind? Ob die Leutchen die "r(n)ichtigen" Antworten noch "finden"/geben (hahaha) ist Nebensache, fast egal.

    1. Fox

      Guten Tag jaundnein,

      lass dich ersuchen, nicht bei all und jedem zuerst einen WTG-Schreiberling oder Möchtegernlehrer zu sehen, sondern entsprechend dem biblischen Grundsatz "dem Reinen sind alle Dinge rein" mit deinen Nächsten hier zu verkehren, denn das erleichtert einem jeden von uns den Tag. Danke.

      Nun zu deinem Vorhalt, durch bestimmte Wendungen Gedankengut vorgegeben zu haben. Lies doch bitte noch einmal meine Frage ganz einfach als Frage, die einer Antwort entgegensieht. Warum ersuchte Moses seinen Schwager mit den Worten, dieser wisse, wo die Israeliten lagern sollten in der Wüste und er sei deren Auge? WEIL Gott mit Wolken- und Feuersäule anwesend war? War das also nichts als Höflichkeitsdummfug? Kannst du dir einen Mose tatsächlich so vorstellen? Ich nicht, als ein von Gott eingesetzten und durch harte Schule des Lebens komplett resozialisiertem Leiter dessen mit Ägypterblut erkauften Volkes war ihm sehr an einer korrekten, wahrheitsgemäßen Einstellung gelegen. Also: Wo liegt hier der Denkhund begraben?

      1. Markus

        Liebe Fox

        Zu Deinem Kommentar von gestern an mich.

        Nur in kürze ,da ich in Wochenendurlaub fahre.

        Ich bin der festen Überzeugung das wir unseren fleischesleib verlassen müssen um in das himmlische Reich einzugehen.

        Warum??

        Die Bibel gibt darinn keine eindeutige Antwort,sie gibt auch keine eindeutige Antwort ob wir als Mensch ,also mit fleischlichem Körper zurück kommen.

        Medezinisch wäre das ohne Jehovas und Jesus Hilfe gar nicht möglich,denn unser Körper mitsamt seinen Organen altert ,das heißt die beiden Schöpfer müssten uns alle 40 Jahre runderneuern,da ab da der Alterungsprozess beginnt

        Ich habe in dieser Hinsicht sehr viel nachgeforscht,es heißt wir werden auf der Erde leben.allerdings nicht in welcher Form

        Die Wissenschaft ist sich ziemlich sicher das es im großen Weltall das immer mehr erforscht wird ,Planeten zu finden sind die den Bedingungen der Erde gleich sind.

        Das wiederum steht im grassen Gegensatz was die Bibel schreibt.

        Allerdings ist die Bibel über 2000 Jahre alt und Gottes wirksame Kraft ist aber weitergegangen,also hat keinen Halt gemacht

        Das ist zu überlegen.

        Ferner habe ich  schon viele Menschen sterben sehen,da ich ehrenamtlich als Sterbebegleiter in einem Hospitz tätig bin.

        Und ich kann mit sehr grosser Gewissheit sagen ,das jeder Mensch ,auch die Menschen die den Zeugen Jehovas angehören ,Angst vor dem Sterben haben,das habe ich schon sehr oft erlebt,da kann man noch soviel Trost versuchen zu spenden und zu geben ob religiös oder auch emotionell,die Angst eines Sterbenden ist da.

        Sei denn man hat ihn ihns Koma versetzt oder mit betäubenden Medikamenten ruhiggestelltz,so das er oder sie ihren eigenen Tod bewusst nicht mehr mitbekommt.

        Und der Mensch klammert sich an die Religiöse Heilsversprechungen um die Angst vor dem Tod versuchen in den Hintergrund zu stellen,was aber in der Sterbestunde nicht viel Wirkung zeigt.

        Was im Endeffekt nach dem Tod mit unserem Seelischen Ich passiert ist unergründet,man versucht es wissenschaftlich zu ergründen durch die Nahetoderfahrungen.

        Das ist mein Resümee zu den Dingen,ich erlebe solche Dinge mindestens 1 bis 2 mal die Woche,und deshalb sehe ich das was die Religionen daraus machen besonders die Zeugen Jehovas und ihre komplette Irrlehren in diesen Sachen als Scharlatanerie an und mehr ist es auch nicht.

        Jesus hat seinen Körper als er gekreuzigt wurde verlassen,er ist wohl sichtbar zurück gekommen,allerdings ist Jesus Gottes Sohn also ein Wesen das die übernatürlichen Kräfte und Fähigkeiten von seinem Vater bekommen hat.

        Was im Endeffekt als Vorbild für uns zu sehen ist.

        Das heißt wenn Jesus seinen menschlichen Körper verlassen musste,denn sonst wäre er ja nicht am Kreuz gestorben man hat ja seinen Tod festgestellt,dann ist zu 100% anzunehmen wenn wir in eine andere Daseins Form  kommen wollen,werden wir unseren Körper auch verlassen müssen,damit sollte sich jeder abfinden und nicht solche Ammenmärchen wie uns das vor allem von den Zeugen vorgegaugelt wird.

        Das dazu

        1. Fox

          Markus, mein lieber Bruder!

          Danke für deine ausführliche Darstellung in deinem Kommentar. Deine Arbeit im Hospiz ehrt dich bestimmt und ich kann viel deines Unmutes verstehen. Ich selbst war in Seniorenheimen tätig und habe während einer längeren Krankheitszeit verwaiste Eltern betreut.

          Doch habe ich eines voller Bangen bemerkt: Du suchst stets wissenschaftliche Beweise statt deinen Glauben (noch mehr) auf den Herrn Jesus Christus zu setzen. Bitte verstehe eines: Weder unser himmlischer Vater noch Jesus müssten einen Menschen "runderneuern", wenn aufgrund ihrer Kraft dieser Mensch als einer zum ewigen Leben erkoren ist. Nun ist aber unser Fleischesleib dem Irdischen zugehörig, ein Erbe Adams und somit nicht für die Ewigkeit geschaffen. Ewig währt nur durch Geist.

          Dennoch sagt die Bibel sehr eindeutig, dass nicht alle Menschen sterben werden - den Text lieferte ich auch dazu - sondern in einem Augenblick verwandelt in eine unverwesliche Natur. Gottes Kraft, welche auch Jesu Kraft ist benötigt keine wissenschaftlichen Beweise. Bitte frage dich sehr gründlich, ob du tatsächlich an die Auferweckung des Lazarus glaubst. Kannst du das aus der Tiefe deines Herzens bejahen? Obwohl Lazarus bereits 4 Tage tot war? (Joh. 11:17 " Als nun Jesus hinkam, fand er ihn schon vier Tage im Grab liegend.") Damit wir uns richtig verstehen: Wäre Lazarus scheintot bestattet worden, so wäre er auf jeden Fall in diesem Grab verstorben, denn zum einen war er in einer Gruft bestattet, die verschlossen war (Sauerstoffmangel) und zudem war er wie viele nicht arme Juden gesalbt und in Totentücher gewickelt, die natürlich auch das Gesicht bedeckten. Ergo: Es gab nicht den geringsten Zweifel am Tod des Lazarus und wäre er nicht wirklich tot gewesen, so würde Gottes Wort dies auch nicht so darstellen, denn Gottes Wort ist das Wort der Wahrheit. Markus: Jesus rief diesen seit 4 Tagen Toten ins Leben mit einem Fleischesleib zurück! Würde der Wissenschaft dies auch nur ansatzweise gelingen, der Ruhm dieses Arztes wäre berechtigt über alle Grenzen hinweg! Jesus tat es in der Kraft Gottes! Reicht dir das nicht als Beweis dafür, dass unser geliebter Heiland und König, unser Bruder und Vertreter des Vaters, der täglich für uns einsteht bei IHM, alle Grenzen des menschlichen Vorstellungsvermögens sprengen kann? Lazarus verstarb dennoch irgendwann, was uns also sehr deutlich macht, dass die Worte des Paulus sehr wörtlich zu verstehen sind, dass Fleisch Verweslichkeit ist, ewiges Leben aber Unverweslichkeit durch Geist erfordert. Stimmst du mit dem Gedanken überein, dass Jesus als vollkommener Mensch nicht hätte sterben müssen aufgrund von Krankheit bspw.? Wie kommt es dann, dass du die Meinung vertrittst, Christen, die durch Jesus gerechtfertigt (und vergib uns unsere Schuld) und damit im Geist vollkommen sind, müssten zwingend sterben, bevor sie leben können? Wenn unser Leib dies von uns vor der Wiederkunft Christi abringt, so ist dies kein Verlust. Findet diese Wiederkunft unseres Herrn jedoch zuvor statt, so wird unsere Umwandlung auf jeden Fall ein Gewinn, denn ein Herzenschrist kommt nicht ins Gericht und ist daher nicht dem Tod unterworfen. Die Umwandlung ist also ein logischer Schritt.

          Jesus wurde nicht in seinem fleischlichen Leib auferweckt, aber in einem für Menschen sichtbaren Körper, mit dem er essen, kommunizieren und sich kleiden konnte. Er wurde von seinen Jüngern als Mensch wahrgenommen. Glaubst du, dass wir einen solchen neuen, unverweslichen und doch uns identifizierbaren Leib von unseren Schöpfern "geschneidert" bekommen können?

          Soweit du auf den Punkt "Erde" verweist: Was sagst du denn zur Ansage Gottes an uns, dass er eine neue Erde bereiten werde, wie das in Offb. 21 steht? Oder in 2. Petr. 3 ausgeführt wird? Oder in Offb. 20:11 geschrieben ist? Du monierst - teils mit Recht - dass bei JZ vieles wörtlich genommen wird was nicht wörtlich  zu nehmen ist, aber in diesem Denkmuster bist du in diesem Punkt ebenfalls verstrickt. Dass wir auf DIESER Erde leben heißt nicht zwingend, dass dies für immer so sein muss. Und es ist ein Klacks für unsere Schöpfer, eine neue Erde zu schaffen, das wissen wir doch. Zudem haben sie Zeit, eine neue Erde  zu gestalten, denn das Ergebnis des ganzen Tohuwabohu mit den ungehorsamen und deshalb zu rettenden Menschlein geht ja schon ein paar Tausendjährchen, oder? Die Frage ist nicht, ob es beim wörtlich nehmen dieser "neuen Erde" so ablaufen muss wie die Zeugen es vermitteln oder als einzig andere Option dann das Ganze geistig verklärt aufzufassen ist. Es geht auch wörtlich aber anders und geistig, aber auch anders! Ist das wichtig? Nein mein Bruder, das ist es nicht! Denn jeder Mensch, der zum ewigen Leben durch Glaube an Jesus Christus - und zu diesem Glaube gehört auch das Annehmen SEINER Vorstellung von ewigem Leben - ist in Gottes Hand - und mehr braucht es nicht an Wissen. Doch ist uns noch die Gewissheit gegeben, dass wir durch Jesus Kinder Gottes und damit Erben an der nie endenden Zeit sein werden und unser Umfeld sehr gut, liebenswert, frei von Krankheit und Sorge und umfassend fürsorglich sein wird. Das, mein Bruder, kann dir keine Wissenschaft ehrlich verheißen. Aber Jesus steht über aller Wissenschaft, denn Wissenschaft wurde durch Jesus in Kraft gesetzt, quasi geboren und nicht Jesus durch die Wissenschaft. Das bezeugt uns seine Geburt, sein Leben, sein Sterben für uns, seine Auferstehung am 3. Tag und sein Platz an der Seite des Vaters um uns rechtfertigen zu können.

          Markus, obwohl wir uns noch nie gesehen haben bist du meinem Herzen nahe und auch gelegentlicher Unmut meinerseits (wenn du wieder die ZJ-Org tot reden möchtest als wären diese die Aufmerksamkeit wert) ist keine Abneigung gegen dich als Gott suchende Person. Wieviel mehr kannst du dem Herzen dessen nahe sein,  der dich täglich sieht, der täglich große Sandkörbe bereithält um unsere Sünden zu bedecken, der dir Zukunft ohne Ende anbietet. Das ist wissenschaftlich ziemlich doof und unbewiesen - und doch Wahrheit!

          Hab ein gutes und erholsames Wochenende.

  3. Boas an Alle

    2017 ein neues Kinderbuch für den Nachwuchs UND AUCH FÜR ERWACHSENE, die einen Überblick über die Bibel erlangen wollen, gemäß Vorwort. "Die Bibelzitate stützen sich auf den Text der 2013 in Englisch revidierten Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift."

    Seite 236 Kapitel: Offenbarung

    "In einer Vision sieht Johannes Jehova im Himmel auf einem herrlichen Thron. Er ist von 24 Ältesten umgeben, die weiße Gewänder und goldene Kronen tragen. Vom Thron her kommen Blitze und Donner. Die 24 Ältesten verbeugen sich vor Jehova und beten ihn an. In einer anderen Vision sieht Johannes eine große Volksmenge. Die Menschen kommen aus allen Ländern, Völkern und Sprachen und sie beten Jehova an. Dann ist Jesus als Lamm zu sehen, das die Volksmenge hütet und zu Wasserquellen des Lebens führt. In einer weiteren Vision wird Jesus König im Himmel und regiert mit den 24 Ältesten. In der nächsten Vision kämpft Jesus mit dem Drachen, also dem Teufel, und den Dämonen. Jesus wirft sie alle aus dem Himmel auf die Erde hinunter." Zitat Ende

    Meine Gedanken: Es gibt doch so Rätselbücher. "Wer findet die Fehler"

    Seite 184 Kapitel: Jesus predigt die Botschaft vom Königreich

    "Als er einmal in seiner Heimatstadt Nazareth ist, geht er in die Synagoge. Er öffnet die Jesaja-Buchrolle und liest vor: »Jehova hat mir heiligen Geist gegeben, damit ich die gute Botschaft predigen kann.« Dann sagt er zu seinen Zuhörern: »Heute hat sich diese Prophezeiung erfüllt.« Wie meint Jesus das? Die Leute wollen zwar sehen, wie er Wunder wirkt. Aber er hat den heiligen Geist vor allem bekommen, um die gute Botschaft zu predigen." Zitat Ende

    Meine Gedanken: Also, wenn das ein Vorgeschmack auf die Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift ab 2013 ist, dann ...

    Ganz liebe Abendgrüße an Alle
    Boas

  4. Jesu kleiner Bruder

    Das bewährte himmlische Prinzip/Muster, größere Engelheerscharen durch vorgesetzte oder übergeordnete mehrere Erzengel zu führen, verwendete Jehova Gott interessanterweise auch zur Führung von menschlichen Heerscharen zur Zeit des alten Volkes Israel. Beachte folgende Parallelen (zur Erzengel-Thematik) in dem Bericht aus 4. Mose 10:1-28, 36 (du kannst gerne verschiedene Bibel-Übersetzungen zum Vergleich heranziehen): Zunächst fällt auf, dass in 4. Mose 10:1 Moses von Jehova angesprochen wird. Moses entspricht dem König Jesus Christus, dem größeren Moses. Dann werden in 4. Mose 10: 2 "Trompeten" zur Signalgebung erwähnt, vergleiche hierzu die Parallele in 1. Thess. 4:16. In 4. Mose 10:4 werden dann menschliche "Fürsten","Häupter der Tausenden" oder "Oberhäupter der Heereseinheiten" erwähnt --  sie entsprechen gewissermaßen den himmlischen vorgesetzten oder übergeordneten Engelfürsten oder Erzengeln (vergleiche Judas 9), die himmlische Tausendschaften von Engelheerscharen führen. In 4. Mose 10: 14-28, 36 wird dann ausgeführt, dass die "Abertausenden Israels", die "Zehntausenden der Tausenden" oder auch die "Myriaden der Tausenden" in Abteilungen geordnet waren. 3 Stämme waren jeweils zu einer "Abteilung des Lagers" zusammengefasst. Somit gab es 4 Hauptlager der Heerscharen, die unter ihrem jeweiligen "Feldzeichen" loszogen. Geführt wurden sie von namentlich aufgeführten Bevollmächtigten, die in dem Bild den "Erzengeln" entsprechen.

     

    1. Fox

      Guten Abend Jesu kleiner Bruder,

      das ist eine interessante Abhandlung. Doch interessiert es mich brennend, wo in der Bibel du gelesen hast, dass ein Engel andere Engel anführt! Ich habe das nirgendwo gelesen und nach meinem biblischen Verständnis sind die Engel nun Jesus untertan und nicht anderen Engeln. Vielleicht ist der Begriff Erzengel da leicht irreführend. Sie haben besondere Aufgaben, doch gehört es m. E. nicht zu ihren Aufgaben, andere Engel zu befehligen.

      Das wirklich interessante an 4. Mose 10 ist für mich zum einen, wie Gott ein Durcheinander vermied bei der Wanderung seines Volkes, aber auch ab V. 29, dass Moses einen Nichtisraeliten, seinen Schwager, einen Sohn Midians, gebeten hat, das Volk zu begleiten, weil dieser weiß, wo das Volk Israel in der Wüste lagern soll und er solle das Auge Israels sein. Dafür soll er Teilhaber des Segens Gottes an Israel sein. Und nun meine Frage: Wieso bat Moses seinen Schwager mit dieser Bitte, wo doch Gottes Zeugnis in Form von Wolke und Feuer bei den Israeliten waren?

      1. ManfredF

        In der Offenbarung heisst es "Michael (der Erzengel) und seine Engel....

        Insofern kann man schon sagen, dass die Engel eine "militärische" Organisation haben werden. Der Begriff Engelfürst deutet das auch an.

        1. Fox

          Guten Abend ManfredF,

          ein interessanter Einwand. Ist Michael in der von dir genannten Art als Fürst identisch mit dem Fürsten über das Heer des Herrn wie in Jos. 5:14,15 beschrieben und warum betet Josua diesen an? Und warum trat Michael als Erzengel lt. Daniel allein gegen die Fürsten aus Satans Bereichen an?

          Danke für deine Gedanken.

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