„Wo alle dasselbe denken, wird wenig gedacht.“

 „Wo alle dasselbe denken, wird wenig gedacht.“ (K. Valentin)

Wer kennt diese kleine Szene unter den Zeugen Jehovas nicht? Es ist Sonntag und „Bibelstudium anhand des Wachtturms“. Ein Beteiligter antwortet auf die Frage, die der Leiter aus dem Wachtturm vorliest. Die Antwort wird gelobt: „Das hast du gut erkannt. Das ist richtig!“ Und der aufmerksame Beobachter ist erstaunt und fragt sich, was der Antwortende denn „gut erkannt“ habe, da er doch die fertige Antwort aus der Zeitschrift nur vorgelesen hat. Er hat doch überhaupt keinen Beitrag im Sinne von „Erkennen“ gebracht!

Dauerinstruktion statt Freiheit des Denkens

Welch ein Jesuitentheater wird jedesmal im Wachtturm-Studium aufgeführt! Ich denke daran, dass verschiedene meiner älteren geistig wachen Brüder gebeten worden sind, keine Antworten wie bisher zu geben, weil sie einfach nur Bibelstellen zitierten. Erstaunt fragten sie, ob es denn falsch sei, die Bibel zu zitieren: „Nein“, wurde ihnen gesagt, aber gerade das „könnte einige verunsichern“.

Man will also gar nicht, dass man die Bibel sprechen lässt und selbst nachdenkt. Man soll die „kostbare geistige Speise“ einfach nur „in sich aufnehmen“. Und so geht es dann Woche für Woche weiter: Frage und Antwort werden aus der Literatur vorgelesen. Es wird dem eigenen Denken kein Platz eingeräumt, obwohl man oft davon spricht und es als notwendig ansieht, ‚um die geistige Speise ins Herz eindringen zu lassen’. Das einzige, was ‚eindringt’, sind die Phrasen, die auffallend oft wiederholt werden und mit denen man so leicht ernsthafte Gegenargumente vom Tisch wischen kann.

Die Zeugen Jehovas sprechen ja oft vom Studieren. Aber jeder, der selbst geistig rege und verantwortungsbewusst ist, erkennt schnell, dass es nur um eine Art Auswendiglernen geht. Es erinnert an eine Medresse (Koranschule), wo die Schüler, ohne ein Wort Arabisch zu können, den arabischen Koran auswendig lernen.

Studieren heißt bei den meisten Zeugen Jehovas zuerst unterstreichen. In vielen Farben wird unterstrichen. Bibeltexte werden selten im Zusammenhang gelesen, um den Sinn zu erhellen. Die Anweisung für den Studienleiter lautet eindringlich, „bitte nur die angegebenen „Liestexte“ vorlesen lassen.“

So ist eine geistige Verarmung die Folge, die man wortreich als „geistiges Paradies“ beschreibt.

Wie es einmal war

Aber wie anders liefen Zusammenkommen unter den ersten Christen ab! Da kam man zwanglos und familiär in privaten Häusern zusammen, um sich gegenseitig im Glauben zu stärken, um zur Liebe und zur Treue anzuregen. Man teilte sich einfach selbst mit, man pflegte ein echtes Miteinander und zeigte sein Herz dem anderen. Paulus schrieb dazu:

„Freut euch mit den Fröhlichen. Weint mit den Weinenden. Seid alle miteinander auf Einigkeit aus. Werdet nicht überheblich, sondern lasst euch auf die Unbedeutenden ein. Baut nicht auf die eigene Klugheit.“ (Rö. 12:15, 16)

Vorher ermunterte er dazu, Gastfreundschaft und Hilfe zu pflegen, sich in gegenseitiger Wertschätzung zu übertreffen und mit aufrichtiger Liebe am Guten festzuhalten. Was Paulus hier fordert, sollte für christliche Geschwister gelten, die verstanden haben, wie man sich in der Familie Gottes verhält. Das war dann nicht auf ein offizielles Treffen gemünzt, sondern auf das ganze Leben und auf jedes Zusammentreffen mit Glaubensgeschwistern. Wir ahnen, wie groß das menschliche Spektrum sein kann und wovon wir als Menschen in einer Gemeinschaft leben: Vom   Mitteilen.

Da gab es kein festes Programm mit vorfabrizierten Fragen und Antworten, kein Dünnbrettbohren, keine geistige Öde, keine Langeweile. Denn wenn Menschen im Namen Jesu zusammenkommen und wissen, dass er dann in ihrer Mitte ist, dann kann es nur menschlich warm werden und geistig erbauend. Nur unter der Freiheit des Geistes kann der Geist Jesu wirksam werden. Was schrieb denn Paulus an die Korinther?

„Wenn ihr zusammenkommt, kann jeder etwas beitragen: einen Psalm, eine Lehre, eine Offenbarung, eine Rede in fremden Sprachen oder eine Deutung dazu. Alles soll dazu dienen, die Gemeinschaft aufzubauen.“ (1. Kor. 14:26)

Auch wenn es heute kein „Zungenreden“ mehr gibt oder direkte Offenbarungen aufgehört haben, bleibt doch das Grundprinzip einer Zusammenkunft von Christen bestehen: Jeder kann etwas beitragen, um andere zu stärken oder zu bereichern. Jeder kann sich selbst einbringen, sein Herz für die anderen öffnen und es spechen lassen. Aber dazu muss man selbst denken und nicht andere für sich denken lassen! Dazu muss man lebendig im Glauben sein, sich vom Geist Jesu treiben lassen, der einfach nur Liebe will. Man muss sich als Mensch mitteilen, erst dann lebt der Glaube. Man muss sich als Teil der Familie Gottes sehen und Ausdrücke wie „Bruder“ oder „Schwester“ dürfen keine formellen Anreden sein, sondern Bekenntnisse zur Familie Gottes, die von uns mit Leben erfüllt werden.

Erziehung zur Unselbständigkeit schafft Abhängigkeit

Ich habe es in 50 Jahren selten erlebt, dass jemand wirklich einer Frage nachgeht, ohne die einschlägige Literatur der WTG zu benutzen. Man suchte nicht so sehr die ehrliche Antwort der Bibel auf seine eigene Frage, sondern die Antwort der Organisation. Und wenn man nicht so ganz zufrieden war, dann ließ man es häufig damit bewenden zu sagen: „Der Wachtturm sagt, dass…“ Dann sind alle zufrieden, niemand wird beunruhigt oder nachdenklich gemacht.

Das will man ja auch so, denn man bezieht sich auf Paulus, wenn man sagt, dass alle übereinstimmend reden sollen. Ob Paulus das so verstanden wissen wollte, darf bezweifelt werden. Tatsache ist, dass die WTG das Denken, da sie es nicht abschaffen kann, doch einschränken oder unterbinden will. Das ganze Programm des „geistigen Paradieses“ ist darauf ausgerichtet, unselbständige Menschen heranzubilden, denn Unselbständigkeit zwingt zur Abhängigkeit. Die Abhängigkeit führt dazu, dass Menschen zum Spielball falscher Lehren werden, wie es in Epheser 4:13, 14 beschrieben wird:

„Am Ende sollen wir alle vereint sein im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes. Wir sollen zu vollendeten Menschen werden und reif genug, Christus in seiner ganze Fülle zu erfassen. Denn wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein – ein Spielball von Wind und Wellen im Meer zahlreicher Lehren.“

Man will Menschen an eine religiöse Organisation binden, indem man sie entmündigt und unselbständig macht. Man will das eigene Denken unterbinden, denn wer selbst denkt, hat unter Umständen auch eine eigene Meinung und ist bereit, sie auch zu vertreten.

Und da sieht man den Frieden in Gefahr? Eindringlich wird die Einheit beschworen! Einheit, Einheit über alles! Einheitslehre, Einheitsbrei und Einheitsmensch: Darauf läuft es hinaus. Aber kann es diese Art von uniformer Einheit unter Christen geben? Der Apostel Paulus gibt die Antwort: In Römer 14:5, 6 betont er die Unterschiedlichkeit in den Auffassungen der Brüder. Darauf hat jeder sein Recht, aber dieses Recht ist noch keine Erlaubnis, den anderen wegen seiner abweichenden Meinung zu diskriminieren. Einheit, so sagt der Apostel im Brief an die Kolosser, wird allein durch das Band der Liebe bewirkt, und eben nicht durch eine uniformierte, standardisierte und dogmatisierte für alle gültige „Meinung“. Das ist dann ja keine Meinung mehr, sondern ihr genaues Gegenteil, ein Dogma.

Wenn bei allem die Bibel der Maßstab ist, dann kann es keine großen Abweichungen geben, es sei denn, man ist spitzfindig, rechthaberisch, machtgierig oder überängstlich. Da die Bibel sich selbst auslegt und das lebendige Wort unseres Vaters im Himmel ist, wird sie durch den heiligen Geist selbst im Menschen lebendig und verständlich. Christen, die sich dem Wort Gottes einfach nur ausliefern und für ihr Verständnis den Geist Gottes erbitten, können eine erfrischende, von Liebe getragene Einheit bilden, wie sie in einer Familie Gottes üblich ist! Dazu muss nicht jeder dieselbe Meinung haben, aber denselben Glauben an Gott und seinen Sohn.

„Wo der Geist Chriti ist, da ist Freiheit.“

Aber diese Freiheit kann es ja nur dort geben, wo der Geist Gottes ist (2. Kor. 3:1). Wo der Geist fehlt, wo Jesus nicht anwesend ist, da verkümmert das Christentum und verkommt zu einer Organisation, die alles beherrscht, jeden vereinnahmt, alles reglementiert und das Feuer des Geistes einfach durch eine „theokratische Gesetzgebung“ oder „Kirchenrecht“ erstickt. Dann qualmt es nur noch und der Rauch beißt in den Augen. Diesen Zustand hat man in den Versammlungen der Zeugen Jehovas erreicht.

Und dabei könnte alles so schön sein! Was wäre daran falsch, wenn man die Bibel in Gemeinschaft liest, bei einzelnen Stellen verweilt, um Assoziationen zuzulassen? Was wäre daran falsch, wenn man die einfachen, schlichten und zu Herzen gehenden Worte Jesu verinnerlicht und sich dabei gegenseitig hilft und anregt? Hat man schon einmal die Erfahrung gemacht, was der Geist Jesu alles bewirken kann, wenn man ihn einfach wirken lässt? Hat man schon erlebt, was es heißt, dass Herzen brennen? Wer das kennt, aus eigener Erfahrung kennt, der kann sich nur noch schaudernd abwenden, wenn er das erlebt, was die wöchentlichen Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas ihm zumuten.

Blockade des Denkens und Fühlens durch Propaganda- 

Und die Zusammenkünfte sind ja nicht dadurch besser geworden, dass Videos verwendet werden, oder dadurch, dass die „Leitende Körperschaft“ spricht. Sie sind ja nicht besser geworden, weil psychologisch geschulte Werbefachleute für die WTG Werbevideos und Filme produzieren. Sieht man sich solche Sachen an, dann wird man gefangengenommen, der Sinn wird verriegelt, die Assoziationen werden unterbunden und das Nachdenken unmöglich gemacht, weil die rasche Szenenfolge, die vielen Schnitte und die Hintergrundmusik es nicht zulassen.

Dann wird in das Bewusstsein genau das eingebrannt, was die Macher wollen: ihre Propaganda. Da wird der Sinn mit Phrasen vollgestopft, dass kaum noch Platz bleibt für vernünftiges Denken. (Phrasen: Es ist erstaunlich, wie stark der Wortschatz und der Ausdruck der meisten Zeugen Jehovas davon geprägt worden ist!) Und wer macht sich noch hinterher Gedanken, wenn er berauscht, betrunken und beeindruckt von der schlichten Logik dieser Botschaften nach Hause geht?

Damit soll nicht gesagt werden, dass alles falsch ist, was da flimmert. Nein, die Gefahr liegt da, wo das Denken gefesselt wird, wo handliche Parolen, Schlagworte und bunte Bilder das Feld beherrschen und vorfabrizierte Antworten auf alle Fragen frei Haus geliefert werden.

– und wie es sein könnte!

Und wie anders ist es beim Lesen in der Bibel! Man kann sich soviel Zeit lassen, wie man will. Der Text läuft nicht davon. Er bleibt stehen. Ich kann ihn wieder und wieder lesen und Verbindungen zu anderen Texten herstellen. Ich kann zulassen, dass Bilder und Gefühle durch meinen Sinn ziehen, die mehr sagen können, als bloße Worte und bunte Bildchen.

Ich kann nachdenken, weil mich nichts ablenkt. Ich kann über einen Text beten, weil kein Gedudel und keine Rede mich stören. Und ich kann den Teil der Bibel lesen, der mich wirklich interessiert, der mich heute betrifft, den ich heute brauche. Ich kann nur in der Stille auf die leise Stimme Gottes hören, die mein Herz wirklich anrührt. Ich kann am geistigen Tisch mein eigener Koch und Kellner sein. Ich darf essen, was mir heute schmeckt! Und ich werde bereichert! Dafür steht Jesus ein:

„Darauf antwortete Jesus ihr: „Wer von diesem Wasser (aus dem Jakobsbrunnen) hier trinkt, bekommt wieder Durst. Aber wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird nie wieder Durst haben. Denn das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zu einer Quelle: Ihr Wasser fließt und fließt – bis ins ewige Leben.“ (Joh. 4:13, 14)

Und dann erlebe ich, wie es hell wird, wie Freude mein Herz füllt und ich glücklich bin, vertrauen und hoffen zu dürfen. Dann fühle ich mich von Gott geliebt, weil ich seine Nähe erfahre! Und welches Glück liegt darin, wenn ich es mit anderen teilen kann!

Wenn sich Gottes Geist zurückzieht

Alle älteren Zeugen Jehovas werden sich gerne an die Versammlungsbuchstudien erinnern. Inzwischen hat man sie abgeschafft. Damit hat man aber auch den letzten Gedankenaustausch unter Brüdern in einer Zusammenkunft abgeschafft. Alles dies geschah unter dem Willen der Organisation, das eigene Denken zu erwürgen. Heute gibt es nur noch Indoktrination, Kaderschulung, Instruktionsabende und – Langeweile, aber mit bunten Bildern und Musik!

Unter manchen Zeugen Jehovas wird die erkaltende Liebe der Gemeinschaft wahrgenommen. Man beklagt sich privat. Aber ist gerade dies nicht auch eine Folge der geistigen und gefühsmäßigen Verarmung, die im „geistigen Paradies“ herrscht? Man verhungert am „reichgedeckten Tisch“ des „geistigen Paradieses“? Wie ist das möglich? Wie ist es möglich, wenn es auch gute biblische Themen gibt, die behandelt werden? Aber um nicht zu verhungern, muss man sich dem Geist Gottes öffnen. Aber was ist, wenn der Geist Gottes immer mehr zum seltenen Gast in einer Zusammenkunft wird oder sich ganz verabschiedet?

Ja, dann kann man die Erfahrung leider nicht machen, von der Paulus im Brief an die Römer sprach: Noch einmal: Das ist der Grund, weshalb ich vor dem Vater meine Knie beuge. Jede Familie im Himmel und auf der Erde erhält ihren Namen von ihm. Er soll euch so ausstatten, wie es dem reichen Schatz seiner Herrlichkeit entspricht: Durch seinen Geist soll er euch fest machen.

Denn Christus soll durch den Glauben in euren Herzen wohnen. Und ihr sollt in der Liebe verwurzelt bleiben und unerschütterlich an ihr festhalten.

Sie ist in ihrer Breite, Länge, Höhe und Tiefe zu erfassen – dazu sollt ihr befähigt werden zusammen mit allen Heiligen. Und ebenso dazu, die Liebe von Christus zu erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr Anteil bekommen an der Gegenwart Gottes, die alles erfüllt.“ (Eph. 3:14-19)

 

Mag ich nicht (5)

363 Kommentare zu “„Wo alle dasselbe denken, wird wenig gedacht.“

  1. Sylvia Geiser

    Liebe Fox

    Du schreibst wunderbare Kommentare. Ich danke Dir von Herzen dafür. Ich bin immer wieder überwältigt, was aus Deiner Tiefe des Herzens kommt.

    Sei herzlich gegrüsst Sylvia

    1. Fox

      Guten Abend liebe Sylvia,

      das macht mich sehr verlegen. Ich bin sehr dankbar, hier in meinem Glauben wachsen zu dürfen, nicht zu müssen. Mich zurücklehnen zu können um scheinbaren Widersprüchen meines eigenen Ich und scheinbaren biblischen Widersprüchen auf die Schliche zu kommen ohne dass mir jemand den Wecker stellt für Gemeinsamkeiten die ich weder haben will noch die mir was bringen.

      Bei ganz vielen Erfahrungen sitze ich da und weine. Mehr geht erstmal nicht. Aber es ist kein belastenden Weinen, sondern ein "ICH DARF MITGEFÜHL HABEN UND ZUM AUSDRUCK BRINGEN". Anschließend ist das anders, da liege ich oft wach und frage mich, ob und wie ich helfen könnte. Selbst tagsüber schaffe ich dann nichts anderes mehr. Und dann erfahre ich wieder meine eigene Beschränktheit, wenn ich schaue haben schon viele andere einen Beitrag geleistet. Es ist nicht so, dass ich mich zu wichtig nehmen würde und der Meinung wäre, einzig in der Lage zur Reaktion zu sein, nein, soweit reicht es mir schon gar nicht, ich bin nur in dem Gedanken fixiert "Was kannste tun". Und so ist BI für mich auch eine Schulung in Gemeinschaft, abgeben, Vertrauen zeigen. Aber es gibt auch die vielen Tage, an denen es mir einfach nur gut tut und ich Freude habe, mich hier zu beteiligen. Und die muss ich auch nutzen damit ich was habe in der Zeit, wo ich nicht einmal mitlesen kann.

      Siehst du, ich bin auch nur Mensch. Viel zu viel Mensch und zuwenig Geist verbunden. Danke, dass ihr das Manko wieder ausgleicht und ich froh um Vergebung bitten kann.

      1. peetha@Fox Mit leser - Tagestext

        juuten moorgen Fox und die uns gewoogenen

        Ick jaanz kurz für Dich, für mich , für Mit - Leser .... ne Geschichte aus ´m alten China (Laotse)

        in einem ch. Dorfe lebte ein alter Mann, der ein wunderschönes, weisses Pferd besaß. Alle beneideten ihn darum, selbst die Fürsten. Der Greis lebte ärmlich, doch sein Pferd verkaufte er nicht, WEIL .... es war sein Freund. Eines Morgens war das Pferd verschwunden und, .... was proklamiert man im ganzen Dorf?  Ein : ...  " wir haben schon immer gewusst, dass dieses Pferd eines Taages gestohlen wird. Welch ein Unglück für diesen alten Mann".  ER : " soo weit dürft ihr nicht gehen ! Tatsache ist nur, das Pferd ist nicht im Stall - alles andere ist Vermutung - niemand weiß ob Unglück oder Segen".

        Nach ner Woche kehrte der Schimmel, der nur in die Wildnis ausgebrochen war, mit einer Schar wilder Pferde zurück. Was postuliert  das ganze Dorf?  "Du hast recht gehabt, alter Mann - es war ein Segen, kein Unglück" ! ER : "Ihr geht wieder zu weit. Tatsache ist NUR, das Pferd ist zurückgekehrt".

        Nun hatte der alte Mann einen Sohn, der mit den Pferden zu arbeiten begann .... und was passiert? Ihr ahnt es .... irgendwann stürzte der Sohn von einem Pferd und brach sich beide Beine. Im Dorf - der Ortsversammlung sprach man nun : " alter Mann, du hattest Recht, es war ein Unglück, denn dein einziger Sohn, der dich im Alter versorgen könnte, kann es nun nicht mehr". Darauf antwortete ER : " Ihr geht wieder zu weit. Sagt doch einfach, dass sich mein Sohn die Beine gebrochen hat. Wer kann denn wissen, ob dies ein Unheil ist oder Segen?"

        Bald darauf brach im Lande ein Krieg aus. Und was passiert ? ... Alle jungen Männer werden einberufen, nur der Sohn des alten Mannes blieb daheim - weil - Krüppel. Die Bewohner des Dorfes meinten: " Der Unfall war ein Segen, du hattest recht."
        ER, der alte Mann : "WARUM seid ihr vom Urteilen soo besessen? Richtig ist nur, dass eure Söhne ins Heer aufgeboten wurden, mein Sohn jedoch nicht. Ob dies ein Segen oder .... ein Unglück ist, weiß nur J wie Gott"

        Jutti  ....    macht watt draus

        ick mach jetzt noch matte

         

        1. Fox

          Guten Morgen peetha

          und herzlichen Dank für diesen weisen Beitrag. Könnte als Gleichnis aus Matth. 6:34 mit Luk. 6:37/Elb gesehen werden.

          Ich hoffe doch sehr, es für mich erwartungsvoll auch ein- und umsetzen zu können.

        2. Horst

          Peetha !!

          Jute Story, hat Sinn, kann man wat draus machen ...

          Aber: Is in die Hauptstadt 3+2 gibt 5 schon MATHE ??

          Lachenden Gruss Horst

          1. peetha@Horst

            Hoorschte, - altes Haus - NICHT Mat(h)e - sondern - MATTE  - (.... SOO von mir postuliert) andere machen fix mal aus dem zweiten  t ein h ,  interpretieren oder ´basteln´ darauf aufbauend einen völlig neuen Zusammenhang ......  und schwupp´s- wird ner jaanzen Ethnie (hauptstadtdeutsch) vorgeworfen, nicht nur besserwisserisch zu sein, nee, denen wird noch unterstellt, bis 5 RECHNEN zu können.  Oh hooh !

            lachend + schelmische Grüsse zurück

            (interlinea :  Matte -Kurzform von Matratze - Matratze - steht in Verbindung mit schlafen = gute Nacht / soo schnell kann sich das Blatt wenden)

            ein bis die Taage ihr Lieben

      2. Rosali

        Hallo an alle,

        ich habe hier mal eine Frage an alle, die mich schon lange beschäftigt, und ich hoffe diese Frage ist nicht unpassend. Vielleicht hattet Ihr auch schon einmal so ein Thema, dann bin ich für jeden Link und Wink dankbar. Ich werfe die Frage jetzt einfach mal so in den Raum und zweifelt bitte nicht an meinen Glauben an die Bibel, aber vieles verstehe ich einfach noch nicht oder konnte mir noch niemamd so recht beantworten.

        Glaubt Ihr wirklich, dass der Mensch erst ca. 6000 Jahre existiert?

        Ich danke Euch im Voraus für Aufklärung und Meinungen.

        Viele liebe Grüße

        Rosali

        1. Ömmelchen @ Rosali

          Liebe Rosali ! Ich beschäftige mich schon seit einer Weile mit Anthropologie und muss zugeben : nein. Die biblischen Angaben, was Zeit und Ort betrifft, können nicht stimmen. Der Homo Sapiens existiert schon seit mindestens 100.000 Jahren auf dieser Welt. Das lässt sich leider nicht leugnen. Auch nicht, dass es verschiedene Menschenarten gegeben hat. Und das waren definitiv andere Arten. Selbst der Neandertaler, der uns noch am ähnlichsten war, unterschied sich genetisch so stark von uns, dass man noch heute bei vielen Menschen im europäischen Raum bis zu 4% Erbanteil nachweisen kann. Viele gläubige Menschen reden sich gerne ein, dass die die vielen Skelettfunde einfach nur deformierte Exemplare unserer Art gewesen wären, aber das ist leider völlig haltloser Unfug und zeugt nur von der Unkenntnis des Laien. Tut mir leid für alle, die damit ein Problem haben, aber das sind nun mal die Tatsachen und ich fühle mich in erster Linie der Wahrheit verpflichtet. Wie man solche Erkenntnisse glaubensmäßig verarbeitet, muss jeder selbst herausfinden. Ich nehme auch nicht alles wörtlich, was im Alten Testament steht, aber das heißt nicht, dass ich nicht an Gott oder an den Herrn glauben würde. Ich warte einfach darauf, dass es uns irgendwann erklärt wird.

          1. F&F

            In der kjvbible sagt Gott zu Adam und zu Noah Replenish the earth. Replenish = wiederbevölkern

          2. ManfredF

            Liebes Ömmelchen

            Tut mir leid, aber ich sehe das wiederum ganz anders. Ich beschäftige mich seit rund 35 Jahren mit der Evolution, Biologie usw. und nach Prüfung aller Fakten muss ich sagen, dass es gerade was die Entwicklung des Menschen angeht, überwiegend nur auf Vermutungen aufgebaut wird.

            Wenn schon der Grundansatz falsch ist, kann man zu keinem richtigen Ergebnis kommen. Die Annahme, dass sich das Leben auf der Erde von einfachen zu komplexen Arten entwickelt hat ist auch nach 150 Jahren Forschung in keiner Weise bewiesen oder sicher. Ganz im Gegenteil. Nachdem man jahrzehntelange Forschungen mit künstlichen Mutationen hinter sich hat muss man eingestehen, dass Mutationen immer nur im Rahmen der genetisch bereits vorhandenen Vielfalt möglich sind und daher auch immer nur eine begrenzte Anzahl an Variationen erlaubt, egal wie lange man testet. Niemand streitet ab, dass die Natur im Rahmen der genetischen Möglichkeiten Evolution lebt. Aber die These dass sich das Leben aus einfachsten Zellen durch Mutation und Selektion entwickelt hat wird zwar allgemein gelehrt ist aber keinesfalls so sicher, wie sie immer dargestellt wird. Da die einzige Alternative, eine Schöpfung, nicht akzeptiert werden kann versucht man seit Jahren verzweifelt neue Mechanismen zu finden die die Vielfalt der Arten erklären kann. Bisher erfolglos. Wer von vorne herein eine falsche Landkarte hat wird niemals zum Ziel kommen.

            Ich bin überzeugt, dass ein Schöpfer für alles verantwortlich ist. Ich glaube zwar auch nicht, dass er die Schöpfung in 6 buchstäblichen Tagen erschaffen hat, dagegen sprechen die Funde. Er hat sich sicher Millionen Jahre Zeit gelassen. Und er hat die Natur so ausgestattet, dass diese sich an die Umwelt anpassen konnte.

            Ich gehe ferne davon aus, dass auch der Mensch direkt und zwar so, wie wir heute aussehen, erschaffen wurde in Adam und Eva. Jesus selbst bezog sich auf Noah:

            Mt 24,37 Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.

            er ging also davon aus, dass die Sintflut real war. Und wenn die Sintflut real war auch wenn die Wissenschaft nicht nachweisen kann, dass es eine weltweite Flut gegeben hat dann muss man auch davon ausgehen, dass Adam und Eva real waren, denn die Apostel sprachen von Adam und dem Sündenfall.

            Ob Adam vor 6.000 Jahren oder 10.000 Jahren lebte ist unwichtig. Ich gehe aber nicht davon aus, dass die Bibel ein Märchen ist und der Mensch sich entwickelt hat. Vor allem nicht, weil ich die Probleme der ET sehr gut kenne, die aber in der Öffentlichkeit nicht breitgetreten werden. Nach außen tut man so, als ob die ET eine feststehende Tatsache ist und nur dumme Menschen würden das anzweifeln. Aber wie schon gesagt, alle bisherigen Versuche zeigen, dass keine der aktuell als Triebfeder der Evolution angegebenen Mechanismen in der Lage sind, die Vielfalt der Arten zu erklären. Es erfordert einen sehr großen Glauben, der ET zu vertrauen.

            Nochmal zur Menschwerdung, Neanderthaler und Co. Die Datierung von Knochen, die noch organisch sind, also C14 enthalten erlaubt nur wenige Jahrtausende Zeitbestimmung und setzt voraus, dass die Menge an C14 immer identisch ist. Unter der Annahme, dass es eine Flut wirklich gegeben hat und, wie die Bibel schreibt, die Erde von einem Wassermantel umgeben war muss man sagen, dass es vor der Flut wahrscheinlich kein C14 gegeben hat, denn das wird in den oberen Schichten der Atmosphäre durch die Strahlung aus dem All gebildet.

            http://home.arcor.de/elj-regelsbach/c14/files/grundlagen.htm

            Jegliches organisches Material, welches vor der Sintflut gestorben ist oder während der Sintflut würde nach den heutigen Messmethoden keinerlei C14 enthalten und damit als extrem alt angesehen werden.

            Der heutige Versuch anhand der Gene das Alter zu bestimmen ist mit Verlaub gesagt, unwissenschaftlich. Warum? Weil man für jede Altersbestimmung eine Eichung braucht und die Eichung für die genetische Zeitmessung ist selbst nur eine Annahme und keine gesicherte Größe. Es ist also ziemlich zweifelhaft, ob die Zeitangaben zu menschlichen Funden wirklich realistisch sind.

            Noch zwei Dinge zum Nachdenken:

            a) Angeblich existiert der Mensch schon seit einigen hunderttausenden von Jahren.

            http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lernen/erfindung_der_schrift/index.html

            Schrift erst seit 5.000 Jahren. Wenn Gott unser Schöpfer ist dann sollten wir uns fragen, hat er den Menschen vor 2 Mio. Jahren erschaffen und sich dann selbst überlassen bis dieser soweit war, Schrift zu entwickeln? Oder stimmt da irgendwas nicht?

            b) Weltbevölkerung.

            Vielleicht kennt ihr das Schachbrettproblem.

            https://de.wikipedia.org/wiki/Sissa_ibn_Dahir

            Wie schnell also das Schachbrett mit Weizenkörnern voll wird, wenn man nach jedem Feld die Anzahl verdoppelt.

            Nach 34 Feldern sind aus 2 Weizenkörner = 8.589.934.592 Körner geworden. Also rund 9 Milliarden.

            Nehmen wir mal hypothetisch an, die Sintflut wäre von 3.400 Jahren gewesen und es hätten zwei Menschen darin gesessen und diese hätten sich alle 100 Jahre verdoppelt. Also nach 100 Jahren gab es 4 Menschen, nach 200 Jahren 8 Menschen usw.

            Bei gleichbleibender Vermehrungsrate gäbe es heute 8,5 Milliarden Menschen, (wenn man von der These ausgeht, dass nur die Menschen zählen, die am Ende der jeweiligen Zeit noch leben). Das nun mal so als Zahlenspiel, wie schnell sich Menschen vermehren könnten.

            Nun wird jeder zugestehen, dass die Vermehrungsrate zu Anfang sicher viel höher gewesen sein wird und dann vielleicht nachgelassen hat. Die Sintflut, wenn es sie gegeben hat, ist auch schon früher gewesen und es haben 8 Menschen überlebt.

            Gehen wir aber davon aus, dass es schon seit 2 Millionen Jahre Menschen gibt und seit 200.000 den Jetztmenschen. Damit die Rasse überhaupt überleben kann muss die Vermehrungsrate ziemlich hoch sein. Teilen wir 200.000 Jahre durch 40 kommen wir auf 5000 Jahre. Wenn sich der Mensch nur alle 5.000 Jahre verdoppelt hätte gäbe es ihn bestimmt nicht mehr. 40 x verdoppelt ergibt aber schon 50 Billionen Menschen.

            Also meiner Ansicht nach ist es faktisch unmöglich, dass der Mensch schon so lange auf der Erde lebt. Zum einen verwundert es, dass wir so wenig Funde haben und zum anderen müsste er die meiste Zeit kurz vor dem Aussterben gewesen sein ansonsten gäbe es heute viel mehr Menschen auf der Erde.

            Das mal nur so zum Nachdenken.

            1. Rosali

              Hallo Manfred, Danke für Deinen aufschlussreichen Kommentar und Deine Mühe. Ich finde dieses Thema hochinteressant und Du hast mich sehr zum Nachdenken angeregt. Merci dafür

            2. Fox

              Guten Abend ManfredF,

              die Radiokarbonmethode (C14) umfasst einen Messbereich zwischen 300 und ca. 60.000 Jahre. Schon diese Tatsache entkräftet dein Argument, dass die Flut nicht länger als 5.000 Jahre her sein kann. Selbst wenn es vor der Flut kein C14 gegeben hat ist also der Flutzeitpunkt bis vor 60.000 Jahren möglich.

              Zur Berechnung der Bevölkerungsdichte: Kriege, Krankheiten, Seuchen gab es zu jeder Zeit und teilweise sehr heftig. Hungersnöte durch Missernten und Naturkatastrophen mal noch gar nicht mitgerechnet. Warum werden solche elementaren Fakten nicht in eine Berechnung aufgenommen? Ich denke, weil es darüber gar keine annähernden Schätzungen geben kann.

              Die Evolution kann unmöglich geleugnet werden, wir stellen sie uns oft nur anders vor und du hast solches auch angedeutet. Aber Fakt ist, dass z. B. vor 200 Jahren in unseren Breiten Häuser gebaut wurden deren Zimmer eine Deckenhöhe von ca. 1,70 m hatten und das war ausreichend. Das ist heute definitiv nicht mehr ausreichend. Wir wissen auch, dass Ernährung und Lebensumstände einer Menschengruppe größte Auswirkung auf die Genetik hat und Änderung in der Genetik ist Evolution. Wir wissen von einem Forscher, welcher die Ernährungsentwicklung bei Katzen beobachtet hat und über 6 Katzengenerationen beobachtet hat. Diejenige Gruppe, welche mit Trockenfutter und Wasser gefüttert wurde unterschied sich deutlich von der Gruppe, welche mit Frischfleisch und Milch genährt wurden, der gesamte Körperbau hatte sich geändert und auch das Immunsystem war deutlich verändert.

              Medizinische Vergleiche verschiedener Bevölkerungsgruppen ergab, dass die Darmgenetik in USA um ein Vielfaches geringer ist als bei uns Europäern und unseres wiederum sehr viel geringer als bei Naturvölkern. Gerade diese Darmgenetik ist entscheidend bei der Entstehung ernster Krankheiten - oder eben Gesundheit. Es ist unbestreitbar, dass die Lebenserwartung heutiger Menschen nicht nur wegen verbesserter medizinischer Behandlung deutlich höher ist als noch vor 100 Jahren. Und wir wissen auch, dass die Pubertät in den letzten 100 Jahren um 3 Jahre nach vorn verlegt wurde, allein in den letzten 50 Jahren um 2 Jahre.

              Ich bin sehr sicher, dass unser Herr Jesus Adam und Eva auch mit intensiverem Gesichtspullover und kurzen Beinen geliebt hat, denn es kommt stets auf die Herzenseinstellung an. Und für seine unverbrüchliche Liebe zu uns kommt es auch nicht darauf an, ob diese Erde schon 50.000 Jahre oder erst 6000 Jahre unter dem Menschen ächzt. Bei all diesen Berechnungen halte ich mich an den 1. Lehrsatz einer Bürokauffrau: Trau keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

              1. ManfredF

                Lieber Fox

                du missverstehst mich. Ich habe kein Zeitfenster für die Flut genannt, ich habe lediglich gesagt, wenn es stimmt, dass vor der Flut eine Menge Wasser in der Atmosphäre war und  es daher so feucht war, dass es ein einziges Treibhaus gab DANN ist es fraglich, ob es überhaupt C14 in der Atmosphäre gegeben hat, denn das entsteht durch harte Strahlung die von dem Wassermantel abgeschirmt wird.

                Und in diesem Fall würden also alle Funde, die vor der Flut gestorben sind, bei der Messung mit C14 zu einem extrem hohen Alter führen obwohl sie vielleicht nur wenige tausend Jahre alt sind. Die Halbwertszeit von C14 beträgt rund 5.730 Jahr und der Nachweis wird nach einem Zyklus von 10 Zerfallszeiten also rund 57.300 Jahre unmöglich.

                Außerdem ist es immer eine These, dass der C14 Gehalt wirklich über die Jahrtausende konstant war. Die Atombombentests haben zum Beispiel den Gehalt um über 2% ansteigen lassen. Das der Wert heute wieder ähnlich ist wie vor den Test deutet allerdings schon darauf hin, dass er sich einpegelt. Was wir aber nicht wissen, wie war die Welt wirklich von 10.000 oder 30.000 Jahren.

                Mehr habe ich nicht gesagt.

                Die Evolution kann nicht geleugnet werden - diesen Satz würde ich nicht unterschreiben. Nehmen wir einfach mal die Züchtung von Hunden. Gesteuert durch den Menschen. Seit einigen Jahrtausenden vorgenommen. Es gibt extrem unterschiedliche Hunde aber es sind alles weiterhin Hunde. Das beweist zweierlei. Die enthaltenden Gene eines Lebewesens ermöglichen extreme Variationen einer Art. Und stellen gleichzeitig eine Begrenzung dar. Das streitet kein vernünftiger Mensch ab. So etwas nennt man Mikroevolution. Es gibt heute Menschen die 1 Meter groß sind und welche die 2,30 m groß werden (ungefähr) - welche, die wie ein Neandertaler aussehen und andere die wie Aliens wirken. Aber es sind alles Menschen. Ob sie 40 kg oder 400 kg schwer sind. Haare haben oder nicht.... Und es gab vor 2.000 Jahren Menschen, die 100 Jahre alt wurden und heute auch.

                Wo man skeptisch bleiben sollte ist wenn man behauptet, es sei erwiesen, dass sich alles aus einer Urzelle entwickelt hat. Das ist eine Theorie, ein Gedankenmodell. Man kann die gesamten Funde auch genauso simpel und logisch damit erklären, dass Gott bei der Schöpfung systematisch vorgegangen ist und sich sehr viel Zeit gelassen hat. Der Schöpfungsbericht deutet das ja gut an.

                Es gibt keinerlei Mechanismus, den man kennt, der in der Lage ist zu erklären wie so unterschiedliche Lebewesen wie Bäume, Pilze, Blumen, Insekten, Vögel, Säugetiere usw. aus einem gemeinsamen Vorfahren entstanden sein sollten.

                Egal wie lange es gedauert hat. Wenn man den Zeichnungen der Ägypter Glauben schenkt, sahen die Menschen vor 5.000 Jahren genauso aus wie heute. Wie viele 5.000 Jahres Abschnitte braucht man wohl um aus einer Urzelle ein Wesen wie einen Menschen entstehen zu lassen. Wir wissen inzwischen Mutationen können keine neuen Informationen entstehen lassen. Sie können nur das vorhandene Genmaterial "umsortieren" und neue Eigenschaften hervorbringen.

                Also ich habe einen großen Glauben aber nach dem Studium aller Fakten der Evolutionsforschung in den letzten 30 Jahren muss ich inzwischen sagen, dass all mein Glaube nicht ausreicht, um die These zu glauben, dass  das Leben sich aus einer Urzelle entwickelt hat. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schöpfer das Leben erschaffen hat für größer und daher neige ich dazu, daran zu glauben bis die Wissenschaft ausreichend Beweise oder Hinweise vorlegen kann, die eine Evolution möglich erscheinen lassen. Ob Gott den Menschen vor 6.000 oder 60.000 Jahren erschaffen hat ist unwichtig. Ich glaube, dass Gott den Menschen komplett erschaffen hat so wie wir heute sind und nicht, dass der Mensch sich aus Tieren entwickelt hat.

                Ansonsten stimme ich zu, eine umfangreiche Diskussion der ET dürfte ziemlich lang sein. Ich will niemand überzeugen, ich habe einfach nur meine Sicht der Dinge dargestellt. Ich kann damit leben, dass andere das anders sehen. ich frage mich allerdings, wie man das Konzept eines Schöpfers mit einer Evolution verbinden will. Entweder hat Gott UNS erschaffen in seinem Bilde oder er hat lediglich eine Urzelle erschaffen und alles gesteuert oder laufen lassen. Wenn Gott uns aber nicht erschaffen hat und uns aufgrund einer Sünde aus dem Paradies geworfen hat - wozu dann Jesus Christus? Aufgrund welcher Sünde wenn nicht der in der Bibel brauchen wir Vergebung? Nicht missverstehen, ich habe mich nicht entschlossen, die ET abzulehnen, weil sie nicht mit meinem Glauben zusammenpasst. Ich habe sie abgelehnt, weil sie einer Prüfung durch mich nicht standgehalten hat und ich verfolge trotzdem weiterhin jede Forschung auf dem Gebiet weil es mich schon interessiert.

                 

            3. Ömmelchen @ ManfredF

              'n Abend, Manfred ! War mir schon klar, dass ich mit meiner Antwort eine kleine Lawine lostrete 😊. Hab auch echt überlegt, ob ich überhaupt was schreibe. Nur zur Klarheit : ich glaube nicht, dass sich das Leben von allein ent- und weiterentwickelt hat. Sondern dass die Schöpfung von Gott nur die Fähigkeit zur Anpassung verliehen bekommen hat. Warum das Leben auf diesem Planeten immer wieder herbe Rückschläge einstecken und teils fast nochmal von vorn 'anfangen' musste; wer weiß, was Gott sich dabei gedacht hat. Wir werden es irgendwann erfahren. Ich persönlich halte die Evolutionstheorie für die größte Glaubensprüfung aller Zeiten. Weil sie halt so überzeugend wirkt. Aber die Anthropologie bringt mich doch immer wieder ins Grübeln. Der Neanderthaler hat definitiv existiert. Es war definitiv eine andere Menschenart. Und es muss ihn noch nach der Sintflut gegeben haben, da er sich IN Europa mit Jetztmenschen vermischt hat, die heute noch in diesem Lebensraum existieren. Mit Afrikanern oder Asiaten hat er sich nicht vermischt. Bei irgendwelchen Rechenspielchen bin ich vorsichtig, da die Verbreitung und Vermehrung nicht nur des Menschen immer wieder naturbedingten großen Schwankungen unterworfen ist. Ich glaube nicht, dass sich das Leben in seiner Fülle und Vielfalt berechnen lässt. (Außer mit chemischen Formeln.) Und voreingenommen in dem Sinne, dass ich unbedingt an eine Variante glauben will, bin ich auch nicht. Ich versuche die Dinge immer aus beiden Positionen heraus zu betrachten und für alles offen zu bleiben. Das ist im Moment einfach mein Stand der Dinge.

              Gruß vom Ömmelchen.

              1. Fox

                Guten Morgen Ömmelchen und alle Leser,

                Lawinen versetzen Berge liebes Ömmelchen. Berge versetzen ist wiederum ein Bestandteil des Glaubens (Matth. 17:20/Schl.) Also ist das Lostreten einer solchen in einer guten christlichen Diskussion meines Erachtens sehr wünschenswert, unsere Sinne werden auf diese Art immer auf unseren himmlischen Vater fokussiert. Ich danke dir.

                Habt einen schönen Tag.

                1. Ömmelchen @ Fox

                  Hallo Füchslein ! Na das ist ja mal ne tolle Interprätation dieser Aussage (bzw. Ansage) ! Auf so eine Idee muss man erstmal kommen. Ich hab dabei immer einen Spruch von Konfuzius (?) im Sinn gehabt :   Der Mann, der einen Berg abgetragen hat, ist derselbe Mann, der angefangen hat, Steine wegzutragen.

                  (Hallo BI ! Kann mir mal jemand erklären, wieso das Textfeld für Kommtentare auf dem Smartphone immer von mal zu mal schmaler wird ? Ich finde einfach keine Möglichkeit, irgendwas daran zu ändern. Und andere offenbar auch nicht. Bei soviel Kommentaren scrollt man such irgendwann tot. Und in diese ganz schmale Version passen viele längere Wörter auch gar nicht mehr rein. Irgendwie echt doof.

              2. Tommy

                Hmmmm Oemmelchen,

                vielleicht hast Recht, vielleicht erklaert uns das diese Stelle!?!?!:

                Dann holte Rebekka die Feiertagskleider ihres älteren Sohnes Esau, die sie bei sich im Haus hatte, und zog sie ihrem jüngeren Sohn Jakob an.

                16 Die Felle der Ziegenböckchen legte sie um seine Hände und um seinen glatten Hals

                Ich weiss es nicht, obwohl Isaak ja wohl schon später gelebt hatte als 10.000 vor Christus, anyway, sollten wir versuchen tatsaechlich die Schoepfung in allen Einzelheiten zu ergruenden?

                Tommy

                1. Ömmelchen @ Tommy

                  Steh auf'm Schlauch. Was meinst'n jetz damit ?

          3. Rosali

            Liebes Ömmchen

            ich danke Dir für Deine offene und ehrliche Antwort. Ich schätze das sehr. Ich habe die selbe Meinung wie Du. Habe zu großes Interesse an Geschichte und das Universum. Ich vermute, dass Adam und Eva vielleicht die ersten Menschen waren, welche so intelligent waren um festzustellen, dass es einen Schöpfer gibt. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und eine Möglichkeit. Viele liebe Grüße, Rosali

          4. Rosali

            Liebes Ömmchen

            ich danke Dir für Deine offene und ehrliche Antwort. Ich schätze das sehr. Ich habe die selbe Meinung wie Du. Habe zu großes Interesse an Geschichte und das Universum. Ich vermute, dass Adam und Eva vielleicht die ersten Menschen waren, welche so intelligent waren um festzustellen, dass es einen Schöpfer gibt. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und eine Möglichkeit. Viele liebe Grüße, Rosali

          5. pit an Ömmelchen

            Liebes Ömmelchen,

            F&F hat schon einen Hinweis gegeben. Ich geb einen 2.

            Was damals als "weltweit" angesehen wurde kann sich auf die bewohnte Region bezogen haben.

            Das wäre auch in Hinsicht auf einen möglicherweise stattgefundenen Dammbruch am Bosporus zu erklären, als sich das Mittelmeer in das Schwarze Meer ergossen hat.

            Aber auch das ist noch nicht restlos erforscht.

            Da aber der Herr selbst auf die Sintflut verwiesen hat, glaube ich Ihm.

            Leider ist diese Plattform ungeeignet für ein so komplexes Thema und ich verweise auf meine e-mail-Adresse spielwiese365@gmail.com für eine umfänglichere Betrachtung des Themas.

            Ich wünsche dir den Segen unserer beiden Höchsten.

            Friede pit

            1. Ömmelchen @ Pit

              Friede auch dir, kleiner Bruder!  Solche Überflutungen hat es an allen möglichen Orten auf der Erde gegeben. Die großen Seen in Nordamerika sind auch so entstanden. Dein Angebot nehm ich natürlich gerne an ! Das Treffen ist ja schon wieder viel zu lange her.

        2. Janus@Rosalie

          Hallo Rosali,

          dieses Thema kämpft m.E. mit diversen Problemen.

          Die ZJ bestreiten zwar, Kreationisten zu sein, jedoch ist die Bibelauslegung der ZJ stark kreationistisch geprägt. Die ZJ haben trotz der Literatur keine Ahnung der Evolution. Die Entstehung von Leben und die Entwicklung von Arten wird in einen Topf gehauen und mit Pseudo-Wissen und angeblichen Fachbegriffen wie Mikro- und Makroevolution abgeschmeckt. Die Geheimzutat, Fehlzitate, rundet das alles ab.

          Die einen deuten in die Bibel 2 Schöpfungsberichte, die anderen sehen darin eher eine Zusammenstellung aus 4 Quellen die im 7. Jahrhundert v.u.Z. vollbracht wurde. Manch einer sieht die Geschlechtsregister als unvollständig an. Andere sehen die Bibel als Niederschrift der Beobachtungen des Schreibers.

          Andere sehen die Möglichkeit einer durch Gott gelenkten Evolution, manche sehen ihn als Startpunkt. Manche lassen Gott vollständig weg. Andere verlagern Gott in eine methaphysische oder philosophische Ebene und deuten ihn als schöpfende Kraft.

          Jeder dieser Parteien, und meine Aufzählung kratzt nur an der Oberfläche, hat gute oder logische Argumente.

          Ich weiß nur soviel: die Datierungsmethoden zu negieren ist mehr als lächerlich, so meine Überzeugung. Einen Startpunkt vor 6000 Jahren zu setzen, disqualifiziert jedwedes wissenschaftliches Verständnis. Was man aus dem Rest macht, dafür gibt es wie oben genannt, verschiedene Ansätze.

          Es grüßt

          Janus

          1. Rosali

            Dank Dir Janus auch für Deine Antwort zu meiner Frage.

            1. Fox

              Guten Abend liebe Rosali und auch einen guten Abend an Janus,

              Janus, ich stimme dir zu.

              Rosali, meines Erachtens sind die berechneten 6000 Jahre wieder typisch menschliche Fehlberechnungen. Wir lesen in der Bibel, in 2. Petr. 3:8 " Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag." Ist das eine feste Zeitangabe? Als Petrus dies schrieb behandelte er das Thema des Ausharrens, dass wir uns nicht durch Spötter runterziehen lassen, die keinerlei Grund für eine Änderung ihrer Haltung sehen weil ein Tag wie der andere ist. Aber auch nicht ungeduldig werden sollen weil wir ja nicht mehr wie Lot unsere Seelen jeden Tag quälen wollen bis der Christus wiederkommt. Die in diesem Zusammenhang genutzte Zeitangabe kann also genauso gut nur ein Synonym dafür gewesen sein, zu bedenken, dass unser Gott keiner zeitlichen Beschränkung unterliegt, er ist Herr der Zeit und Ewigkeit und gewährt uns Menschen aufgrund seiner Barmherzigkeit so lange Zeit. Das muss man auch mit bedenken, denn wir sollen uns ja nicht in Geschlechtsregister und Berechnungen vertiefen sondern in das Wesen der göttlichen Hinweise.

          2.  
            Hallo Janus,

            du schreibst von angeblicher fiktiver Aufteilung der Evolution in Mikro- u. Makroevolution.
             
            Mikroevolution ist erwiesener Fakt.  Aber diese Art Evolution verläuft auch recht schnell und kann auch rückläufig verlaufen (ausgerechnet auch bei Darwins-Finken wurde das auch gut beobachtet).
             
            Es ist doch nicht einmal richtig erwiesen, wie das Leben wirklich entstanden ist (Abiogenese), auch wenn dafür Haufen Theorien vorhanden sind.
             
            Aber welche wirklich empirischen Beweise gibt es für die Makroevolution? -(auch wenn dir der Begriff nicht zusagt).
             
            Ich habe 2 Bücher von R. Dawkins, aber auch dort finde ich keinen empirischen Beweis (was man darunter versteht) für Makroevolution.
             
            Mir kommt vor, dass man diese Begriffe Makro- u. Mikroevolution nicht will. Sonst hätte man nicht wirklich beobachtbare Beweise für Evolution! …

            Am Rande möchte ich drei Links einstellen:
             
            https://www.youtube.com/watch?v=dPzCaqArVgo und da besonders zu empfehlen ab 2:20h  😉
             
            Im Gegensatz dazu:
             
            https://www.youtube.com/watch?v=VOZoy9peCAQ
             
            Fachleute die Ahnung von Materie haben, diskutieren auch kritisch über Evolution.
             
            Wieso, wenn das eine bewiesene Tatsache wäre?

            Wenn du dir z. B. https://www.youtube.com/watch?v=Z59A1IEx_9I anschaust und überlegst, wie groß kann ein Zufall sein?  Siehe z.B. dort ab 5:40h …  Wie viele Zufälle kann es geben?
             
            Zu behaupten, dass man z.B. 10x nacheinander mit nur einem Lottoschein immer nur Lottosechser bekommt (das behaupten im Grunde Evolutionisten!), da macht man sich schon m. E. damit sehr unglaubwürdig.

            Die Evolutionisten benötigen viel größeren GLAUBEN!  Ich muss zugeben, ich habe so einen großen Glauben nicht, weil ich glaube, dass es eine gesteuerte Ursache (Schöpfer) gibt für eine geordnete Wirkung / Ergebnis …

            Gruß

            1. Janus@Jurek

              Hallo Jurek,

              ich werde hier keine Diskussion über Evolution führen, da ich denke das BI nicht der richtige Platz ist. Ich habe auch diverse Möglichkeiten einer Sicht auf dieses Thema geboten und mich zu keiner Seite positioniert.

              Die qualifizerte Nutzung von Begriffen, wie "Theorie" oder - wenn auch eher unüblich - Markro-/Mikro-Evolution, sollte man von der inkompetenten und fehlerhaften Nutzung in den Zeitschriften der WTG trennen. Und hier ist eben oft ein Fehler in religiösen Zeitschriften. Dazu trennt man z.B. das Fachgebiet Entstehung des Lebens oft nicht von der Evolution. Über den Nonsens in den Zeitschriften ganz zu schweigen.

              Nach wie vor, die Zeitschriften die eine Entstehung der Menschheit vor rund 6000 Jahren behaupten, wissenschaftliche Erkenntnisse verdrehen und damit ihre Gläubigen überzeugen wollen, sind mir zuwider.

              Ein auf Fakten und realistischer Bewertung basierter Artikel - kein Problem. Nur muss man m.E. nicht Fakten leugnen und verdrehen um an einen Gott zu glauben.

              Es grüßt

              Janus

              1.  
                Hallo Janus,
                 
                ich möchte noch nur auf zwei Sachen eingehen.
                 
                Was du zum Schluss schreibst, da bin ich voll bei dir.  Fakten soll man nicht verdrehen NUR um dann an GOTT glauben zu können…  Fakten sollen Fakten sein, wenn sie wirkliche Fakten sind.
                 
                Und noch etwas:  Ja, Entstehung des Lebens ist ein ganz anderer Bereich der Wissenschaft (Betreff unbelebte Materie etc. …) und Evolution (Entwicklung, Mutation und Selektion…) ein anderer.
                 
                Dennoch möchte ich die Lanze dafür brechen.  Wer nicht wirklich nachweisen (Empirie) kann dass das Leben (Meteoren-Theorie etc.) durch unglaublichen Zusammenschluss von gewissen Vorgängen entstehen konnte, dem fehlt doch erstmal schon die GRUNDLAGE dafür, wie kam es am Anfang dazu, dass aus quasi einem Ursprung, alle verschiedene Arten entstehen konnten…
                 
                Aber o. k., man muss das hier nicht weiter diskutieren.
                 
                Ich möchte aber auch nur mal erwähnen, dass ob Scherer oder andere Redner, viele von denen haben sich auch kritisch über Kreationisten ausgesprochen, weil diese eben vieles verdrehen etc.  Das darf auch hier mal erwähnt werden…
                 
                Gruß
                 

                1. Janus@Jurek

                  Hallo Jurek,

                  ich will, wie gesagt, dazu keine Diskussion führen.

                  Aber aus einer unklaren Sichtweise über den Ursprung heraus gleich alles abzulehnen, schüttet das Kind mit dem Bade aus. Genau da bin ich wieder am Anfang meiner Aussage. Beide Themen zu vermischen, ist genau das Problem, egal wie man sich eine Schöpfung durch Gott vorstellt.

                  Es grüßt

                  Janus

                2. Fox

                  Guten Abend Janus,

                  nach meiner bescheidenen Auffassung bediente sich unser Schöpfer der ihm jederzeit unterworfenen Materie um zu kreiren was wir heute Schöpfung nennen. Wenn er dabei verschiedene Umstände beläßt wie sie sind ist das nicht weniger Schöpfung.

                  Du kommst auf die verschiedenen Arten zu sprechen. Nun, am Anfang der Heiligen Schrift steht, dass alles nach seiner Art geschaffen wurde und das Fleisch eines Vogels ist ein anderes als das Fleisch von Fischen. Es reicht also nicht, eine Ursuppe als Schöpfung deklarieren zu wollen.

                  Zeitrechnungen waren und sind bis dato tolle Fußangeln die uns auf die Nase legen. Nicht umsonst rät uns die Bibel dringend von solchen Experimenten ab und interessanterweise sind Zeitrechnungen sehr eng mit frühen ägyptischen Magiern verbunden. Jesus wies uns darauf hin, dass jeder Tag seine eigene Sorge habe, ich weiß wirklich nicht, was so pralle daran sein soll, schon im Voraus die Sorgen der nächsten 30 Jahre zu kennen, das freut doch höchstens Zahnarzt und Friseur. 🙂

                  Hab einen gemütlichen Abend

            2. Rosali

              Vielen lieben Dank Euch allen für Eure freimütigen Antworten. Es gibt viele Sichtweisen und Vermutungen über dieses Thema. Es war hochinteressant für mich diese zu lesen und ich habe viel neuen Gedankenstoff. Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich Euch allen

              Rosali

        3. Omma&Oppa@Rosali

          Liebe Rosali,

          wir finden es sehr mutig von dir, so eine Frage zu stellen, und es zeigt uns, dass du offen bist im Denken.  Das ist sehr wichtig, warum sollten wir deswegen an deinem Glauben zweifeln?

          Bei den Zeugen ist ja alles Denken vorgegeben, kann man das als Glauben bezeichnen?

          Ich gebe zu, dass ich, die Omma, mir über dieses Thema noch keine tiefgründigen Gedanken gemacht habe, aber der Oppa schon.  Ich habe ihn eben gefragt, wie er über diese Frage denkt.  Dann sah ich den Kommentar von Ömmelchen an dich.  Einige Punkte ihres Kommentars waren auch schon in seinen Überlegungen.

          Ich versuche es mal kurz zusammenzufassen, was der Oppa mir gesagt hat.

          Wir sollten nicht dogmatisch sein, denn manche Dinge wissen wir einfach nicht, wir waren ja nicht dabei.  Seien wir offen, auch bei wissenschaftlichen Erkenntnissen.  Wenn etwas wirklich bewiesen ist, warum es dann einfach abtun?  Gelassenheit, auch bei diesem Thema, gibt uns inneren Frieden.

          So jetzt hat der Oppa die Tastatur selbst übernommen, da es einfacher ist.

          Unsere Überzeugung ist: Die genetischen Baupläne allen Lebens sind derart komplex und durchdacht, dass eine Erklärung für deren Zustandekommen ohne einen Schöpfer für uns nicht möglich ist. Dazu kommt noch, dass jede Kreatur im Gesamten eine Aufgabe hat, ohne deren Erfüllung,  ökologische Systeme Schaden erleiden oder sogar Zusammenbrechen würden. Wer hat sich das alles ausgedacht? Durch die Forschung kommen wir der Frage näher, wie die Höchsten dabei vorgegangen sind. Als Menschen müssen wir aber zur Kenntnis nehmen, dass es Fragen gibt, die wir nie beantworten können!

          Paulus schrieb an die Korinther:

          1. Korinther 13:12+13   (NGÜ)
          12 Jetzt sehen wir alles nur wie in einem Spiegel und wie in rätselhaften Bildern; dann aber werden wir ´Gott` von Angesicht zu Angesicht sehen. Wenn ich jetzt etwas erkenne, erkenne ich immer nur einen Teil des Ganzen; dann aber werde ich alles so kennen, wie Gott mich jetzt schon kennt.
          13 Was für immer bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei.

          Auch der Prediger schrieb interessante Worte:

          Prediger 8:16-17   (Hoffnung für alle)

          16-17 Ich bemühte mich, die Weisheit kennen zu lernen und das Tun und Treiben auf dieser Welt zu verstehen. Doch ich musste einsehen: Was Gott tut und auf der Welt geschehen lässt, kann der Mensch nicht vollständig begreifen, selbst wenn er sich Tag und Nacht keinen Schlaf gönnt. So sehr er sich auch anstrengt, alles zu erforschen, er wird es nicht ergründen! Und wenn ein weiser Mensch behauptet, er könne das alles verstehen, dann irrt er sich!

          Für dich noch viele Kommentare und herzliche Grüße von

          Omma & Oppa

          1. Rosali

            Vielen Dank liebe Omma und lieber Oppa für diese wunderbaren weisen Worte, sie haben mich berührt.

          2. Ömmelchen @ Omma & Oppa

            Moin, Omma und Oppa ! Wenn die ganze Diskussion eins gebracht hat, dann, dass ich den Oppa an die Tastatur gekriegt hab 😆. Das hat sich doch gelohnt ! Grins.

        4. paul

          hallo rosali und alle anderen hier! habe sehr schönen film darüber gesehen ob der mensch 6000 jahre oder länger existiert.

          www.youtube.com/watch?v=szBTl3S24MY&list=PLP9HB3A8E7qvmQ2uhOr1Mlaas1FWkNN89

          gibts auch mit deutscher übersetzung. es sind mehrere filme die zusammen ca. 10 h dauern. mir haben sehr gut gefallen und ich hoffe euch werden sie auch gefallen bzw. ihr kennt was drauß entnehmen für den aufbau eures glaubens. lg aus rgbg 🙂

  2. Treuer Zeuge

    Sehr gut geschrieben ❤️ Dieleserin besser könnte ich nicht schreiben , ich empfinde genau gleich

    Gruss Treuer Zeuge

  3. DieLeserin

    Ich lese und lese und lese diese Seite (Artikel und Kommentare) seit Monaten mit Aufrichtigkeit. Ich bin entschlossen nicht mehr oft hier zu lesen. Es tut einfach nicht gut.  Eigentlich wollte ich auch keinen Kommentar schreiben, aber es muss einfach raus! Nicht mit der Absicht jemanden zu verletzen sondern aus christlicher Liebe und mit dem Wunsch vielleicht auch zum Nachdenken anzuregen.

    Ich finde gewisse Informationen  interessant aber nicht viel an dieser Seite "christlich"!

    Es besteht KEINE EINHEIT...! Man ist sich nicht mal über die wichtigsten Lehren der Bibel einig! Alles wird verdreht und fast jeder beharrt dann doch wieder (und wieder und wieder und wieder und wieder..) auf seiner persönlichen Meinung.  "Wo alle dasselbe denken wird wenig gedacht."??? Was für ein Schwachsinn! Wer hat sich denn das ausgedacht? Was hat man sich dabei gedacht? Es ist doch vielmehr so:  Wo alle etwas anderes denken herrscht nicht der (selbe) Geist! Jetzt stellt euch mal vor Paulus (oder Jesus) sagt zu euch: "Wo alle dasselbe denken wird wenig gedacht."

    Phil 1:27 Wandelt (o. Verhaltet euch; gemeint ist das Verhalten als Glied einer Gemeinschaft) nur würdig des Evangeliums des Christus, damit ich, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, von euch höre, dass ihr fest steht in einem Geist und mit einer Seele zusammen für den Glauben des Evangeliums kämpft.

    Auch von den (<a href="/text/ELB/Epheser4%2C1" target="_blank">Eph 4,1</a>; <a href="/text/ELB/Philipper2%2C12" target="_blank">Phil 2,12</a>; <a href="/text/ELB/Philipper4%2C1" target="_blank">Phil 4,1</a>; <a href="/text/ELB/Judas" target="_blank">Jud</a>)Wenn nicht um Glaubensfragen gestritten wird, dann wird hier meistens nur:

    A Die Organisation der Zeugen Jehovas  von oben herab, sozusagen aus dem "Wachtturm" herab von den Allwissenden mit Durchblick kritisiert, angeprangert und ausgepeitscht um die  "Wahrheit" über die "Organisation" ans Licht zu bringen.

    oder

    B Man tauscht Erfahrungen aus um Schläfer aus dem Zeugen-Koma zu holen ganz nach dem Motto "Erwachtet!" oder um sich als bereits Erwachte gegenseitig zu bestärken.

    Doch meiner Meinung nach gilt hier bei den Autoren der Artikel und den Schreibern der Kommentare auch folgendes Zitat:
     „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, – zweifle an denen, die meinen sie gefunden zu haben!“ 
    Man kann nie alles über einen Kamm scheren und wenn ich sagen würde, dass es hier nicht auch einzelne Artikel und Kommentare gibt die schön sind und mich berühren würde das nicht stimmen. Aber einfach das Gesamtbild ist nicht schön und tut nicht gut.

    Ich wünsche allen einen "unverstellten Blick auf die biblischen Wahrheiten sowie glaubensstärkende Anregungen auf ihrem weiteren Lebensweg!" Nur bin ich mir nicht ganz sicher das ihr das HIER findet.

    Ich fühle keinen Zorn für euch, ich mag euch. Ich wollte auch niemanden verletzen oder zu nahe treten. Ich habe nur meine Empfindungen notiert und da schwingt ein leichter Ton der Enttäuschung mit. Für alle die jetzt aber doch in Gedanken laut aufschreien und schon zu einem Gegenkommentar ansetzen: Wenn ihr zu dieser Hompage steht, dann ist das eure Meinung, aber dann müsst ihr mir auch meine zugestehen, denn die Devise dieser Seite ist ja  "Wo alle dasselbe denken wird wenig gedacht."

    Liebe Grüße,

    die Leserin! (Der hl. Schrift :))

    1. nada

      Liebe Leserin,

      BI ist keineReligion, sondern ein forum zum Austausch von Meinungen.

      Deswegen kann es hier keine "Einheit" geben.

      Das lesen und respektieren der Bibel führt oft für unterschiedliche Menschen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

      Da du hier liest, gehe ich mal davon aus, dass du selbst, zumindest in einigen punkten, anders denkst, als die Wachturm Lehrmeinung.

      Ich persönlich finde es auch nicht gut, wenn hier von einigen, einfach nur auf zj drauf gedroschen wird. Ich glaube, zj sind nicht besser oder schlimmer als so manch andere Religion.

      Nicht alles ist schlecht.

      Nicht alles ist gut.

      Nur dass man Menschen mit erpresserischen Methoden in der Organisation halten will (Ausschlussverfahren und Abbruch jeglicher sozialen Kontakte), halte ich persönlich für überhaupt nicht christlich.

      Ansonsten ist es sicher immer gut, den eigenen verstand ein zu schalten. Prüft immer, ob ihr im glauben seid. Und dieser glaube, ist der glaube an den höchsten und seinen Sohn, nicht an eine Organisation.

      Mir tut einiges hier auch nicht gut. Aber ganz viel tut mir gut!!! Jeder sollte erwachsen genug sein, das für sich zu nutzen, was gut ist.

      Leicht gesagt, schwer getan.

      Ich wünsche dir den Segen des Vaters und des Sohnes.

      Grüsse

      Nada

    2. Es freut mich, dass du als Leserin der hlg. Schriften, scheinbar alle Richtigkeiten (um das Wort "Wahrheit" zu vermeiden) gewissermaßen im Griff hast. Aber oft wird die Zukunft, die uns Gott bereiten will, unterschiedlich gedeutet, oder vielleicht falsch verstanden?

      Nur e i n Beispiel von vielen: Jesus sprach hier von der Auferstehung der Toten, Joh. 5:

      28 Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören,
      29     und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.

      N a c h Pfingsten, gab derselbe Christus dem Paulus, neue Erkenntnisse durch, die Paulus dann als "mein Evangelium" bezeichnete. Unter dieser neuen Sicht, wird wieder von der Auferstehung gesprochen, wie im bekannten Kapitel 15 vom 1Kor.brief, Auszüge:

      23     Ein jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche des Christus sind bei seiner Ankunft...
      35     Es wird aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leibe kommen sie? Tor!
      38     Gott aber gibt ihm einen Leib, wie e r gewollt hat, und einem jeden der Samen seinen eigenen Leib.
      40     Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber eine andere ist die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen...
      42     Also ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verwesung, es wird auferweckt in Unverweslichkeit.
      43     Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit;
      50     Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt.
      51     Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu,
      52     in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

      Nun frage ich dich als Leserin der hlg. Schrift, hat Jesus (durch Paulus) die g l  e i c h e Auferstehung angesprochen wie in Joh. 5?

      Ich danke für deine Auskunft schon im Voraus und sende liebe Abendgrüße!

      Gerd

    3. Georg

      DerLeser,
      auch ich lese hier schon recht lange. Und ich glaube mit weit mehr Aufrichtigkeit als es DieLeserin tut. Warum ich den Kommentar von "DieLeseren" sogar als unaufrichtig empfinde begründe ich jetzt:

      Zum ersten lässt "DieLeserin" offen ob sie eine Zeugin Jehovas ist oder bestätigt das nicht, was aber ziemlich sicher sein dürfte.

      Dann behauptet sie, es tue nicht gut hier zu lesen obwohl sie dass seit langem tut ohne dass irgend ein anderer einen Nutzen daraus hätte als nur sie selbst.

      Als nächste Steigerung sich als "Opfer" zu präsentieren, und etwas tun zu "müssen" (warum, weshalb, wozu, für wen?), was sie angeblich gar nicht wolle, behauptet sie, doch tatsächlich, sie würde keinen Kommentar schreiben wollen, aber "es müsse einfach raus". Was ist "es"???

      Dann gibt sie doch tatsächlich vor, und erwartet vielleicht noch das müsse man ihr abkaufen, sie wolle "zum Nachdenken anregen". Soll das ein Witz sein???

      Und jetzt kommt das Beste: sie will allen hier gleich noch das "warum" ihre Kommentars einimpfen und behauptet, sie agiere "christlicher Nächstenliebe". Die erschöpft sich meines Wissens nicht in "warmen Worten" sonder zeigt sich an Taten. Mein Eindruck aus ihrem "Kommentar", mit dem sie ausschließlich diese Seite schlecht macht, aber noch nicht einmal dazu stehen will, ist, dass diese Person nicht aufrichtig auch keine Christin ist.

      Dann fängt sie schon wieder an zu klagen, klagt an  und beklagt sich. dass "keine Einheit" bestehen würde.

      Das muss man nicht so sehen, wenn man erkennen kann (und das kann sie offenbar nicht!), dass hier insoweit EINIGKEIT darüber besteht, dass unterschiedliche Auffassungen zu verschiedenen Fragen -auch nebeneinander- bestehen bleiben können. Deswegen wird hier niemand "ausgeschlossen", des Landes verwiesen oder an der Mauer erschossen. Und auch nicht einmal "geistig krank" stigmatisiert oder in die Psyiartrie gesteckt oder komplett entmündigt oder der Kopf abgesäbelt.

      Mit der Unfähigkeit diese EINIGKEIT zu erkennen outet sich "DieLeserin" eindeutig als Zeugin Jehovas.

      Warum ich aber in dieser Person "DieLeserin" alles andere nur KEINE Christin sehen kann ist ihr weiteres Vorgehen: Jetzt wird sie nämlich nicht nur gleich unflätig und bezeichnet die Titelaussage als "schwachsinnig". Sondern verdreht und verfälscht die Bibel wie es ihr gerade passt um ihren Angriff zu rechtfertigen. Und den Paulus und das Evangelium "vergewaltigt" sie auch gleich noch indem sie behauptet, das Evangelium bestehe darin, dass alle derselben Meinung wären, und dass Paulus dies -was nur ihre eigene Meinung ist- gesagt hätte. Paulus sagt in 1. Korinther 7 dahegen das genaue Gegenteil, nämlich:

       "Doch jeder hat seine (eigene) Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so."

      Dann setzt sie auch noch "Geist" und Meinung gleich und legt Paulus und anderen Bibelschreibern etwas in den Mund was diese nie gesagt haben!

      Der "Geist des Evangeliums" und der eines Christen lässt nämlich genau diese Meinungsverschiedenheiten zu - ohne sich die Köpfe einzuschlagen oder abzusäbeln oder Menschen mit anderer Meinung "auszuschließen" wie die Zeugen Jehovas!! Oder Kinderschändungen unter den Teppich zu kehren nur um die "Meinung" (die eine Lüge ist) aufrechtzuerhalten, so etwas kommt "im Volk Gottes" nicht vor!

      Den Höhepunkt ihrer Falschheit (statt der selbstherrlich sich selbst zugeschriebenen "Aufrichtigkeit") bringt "DieLeserin" in den folgenden Punkten A und B:

      Ein unbestreitbar großer und wichtiger Punkt auf dieser Seite ist der Kindesmissbrauch innerhalb der Zeugen Jehovas und ihre Leugnung durch die -wissende- Organisation, die massenhaft, von 20.000 ist die Rede, Akten führt und teils vernichtet hat.

      Darüber, sehr geehrte "DieLeserin", braucht längst nicht mehr "gestritten" werden und auch  keine "Wahrheit ans Licht gebracht werden"!

      Diese Wahrheiten sind längst erwiesen und die Spitze des Eisberges ragt bereits hoch hinaus ins Licht der Sonne und dem Himmel entgegen! Das (stille) Geschrei der geschändeten Kinderseelen und die himmelschreiende Ungerechtigkeit ist längst im Himmel gehört worden.

      Nur die üm ihre EINHEIT in der Lüge besorgten Zeugen Jehovas, die fest an ihren Ohrenbläsern die ihnen mit dem die Ohren kitzeln, was sie hören möchten besitzen noch die Frechheit, zu leugnen. Oder, wie ich es heute in der Fußgängerzonen erleben musste, zu fragen, und? Was haben wir damit zu tun? Nachdem die das als Lüge abgetan hatten.

      Dann klagt diese aufrichtige Leserin spiegelverkehrt an, HIER würde "von oben herab aus dem Wachtturm" als "Allwissende" mit dem Durchblick "kritisiert, angeprangert und ausgepeitscht"

      Ja was denn, sehr geehrte -angeblich aufrichtige- "DieLeserin" sollte mit einer solchen "Organisation" und fest in der Lüge vereinten "Gemeinschaft" und Kinderschändern denn sonst gemacht werden??? Erwarten Sie vielleicht die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes oder Entrückung in den Himmel für das was bei Ihnen und mit ihnen verbrochen wird?? 

      Sie erkennen nicht einmal, dass wenn Ihre Kritik," aus dem Wachtturm" heraus von oben herab greifen würde, diese in doppelt und dreifachen Maß zu aller erst AUF SIE SELBST zutrifft. 

      Das selbe trifft auf ihren Punkt B zu. Merken Sie eigentlich gar nichts mehr?! Wachen Sie doch erst einmal SELBST auf bevor Sie sich in die Straßen stellen und andere wecken wollen. Die sind wacher als Sie selbst. Merken Sie das nicht?

      Merken Sie, sehr geehrte "DieLeserin" überhaupt irgendwas?

      Glauben Sie mir, niemanden muss mehr "ein unverstellter Blick auf biblische Wahrheiten" gewünscht werden als IHNEN SELBST!

      Und ihre Wünsche können Sie sich gerne sparen, so lange Sie nicht bereit sind einmal selbst in den Spiegel zu schauen. Und IHRE EIGENE Realität zur Kenntnis zu nehmen.

      In Ihrer letzten Bemerkung kommt ein immer wieder bei Ihnen festzustennder infantiler Trotz zum Ausdruck, der insgesamt ein sehr negativen Gesamteindruck über Personen ihrer Sorte abgibt.

      Ich denke es ist richtig, wenn  sie als eine gefährliche Sekte gesehen werden. Etwas christliches ist an Ihnen nicht zu bemerken.

      Hochachtungsvoll

       

      1. Georg

        Ich bin kein Zeuge Jehovas und war auch keiner und werde ganz sicher auch keiner werden wollen!

      2. Bird an Georg und Leserin

        Lieber Georg,

        Ich denke du hast das ganze richtig erkannt! Leider, leider ist es wirklich so das Zeugen Jehovas in der Welt von FRIEDE FREUDE EIERKUCHEN leben. Da innerhalb dieser scheinbar friedlichen Gemeinschaft ja nichts offensichtliches passiert, glauben sie dass wir alles erfinden. Die WTG macht dies NAHEZU perfekt. Erst wenn jemand dagegen redet, dann kommen sie mit den wahren Druckmitteln! Wir konnten am eigenen Leib erfahren, wie falsch Älteste sein können, vor allem welche die über die Missstände Bescheid wissen. Unser Lohn war, das 4 Familien die Versammlung verließen. Dementsprechend groß ist der Hass von den Ältesten.

        Wenn ich die Leserin so lese, dann muss ich sagen dass sie mir leid tut. Solche Personen sind NAIV. Sie verdrängen die Realität. Die Aussagen von Ihr sind kindlich. Heute kann man alles prüfen.. die Bibel Rät sogar dazu. Sie nennt solche in Sprüche welche das nicht machen FEIGLINGE.

        Zeugen Jehovas werden und kônnen nie einen Gegenbeweis anbringen! Sie argumentieren wie SATAN mit... NEIN, dass stimmt ja nicht weil wir sind ja die guten.. hört nicht auf die anderen.

        Ihr wiegt euch in Sicherheit, merkt aber nicht dass ihr in größter Gefahr seid.

        Ja, irgendwann, wenn Jesus kommt dann werden sie merken was sie angerichtet haben. Sie haben den Herrn Jesus unseren Herrn und Gott verleumdet, verschmäht und lächerlich gemacht.

        LG

        Bird

         

    4. Fox

      Guten Abend liebe Leserin der Heiligen Schrift, guten Abend Treuer Zeuge

      und ein herzliches Willkommen. Trotz Kritik? Ja, gerade deshalb. Denn wenn wir uns gegenseitig in den Schlaf wiegen sind wir schon Beute des Widersachers. Es gab nicht wenig Zeiten, in denen ich genau so gedacht und gefühlt habe wie ihr - und dennoch waren die Zweifel und die sichtbaren Fehlverhalten, die tiefen zugefügten Verletzungen und Lieblosigkeit versammlungstreuer Zeugen da - das konnte man unmöglich verleugnen, es kostete mich beinahe mein Leben. Und solche Personen gibt es hier zahlreich. Deshalb hat sowohl die Kritik, auch harsche Kritik wie auch die freie Meinung zu bestimmten biblischen Themen ihre Berechtigung. Wie soll man alles prüfen wie die Beröer, wenn nach der Vorspeise abgeräumt wird und der Rest wird als heiliges Fasten verkauft?

      Vielleicht ist dir aufgefallen - jetzt auf jeden Fall 🙂 - dass einem Schreiber namens Winfried eben nicht geraten wurde, fluchtartig die Versammlung zu räumen und nie wieder..... Warum wurde ihm dies auch von Menschen wie mir, die einen solchen Ort definitiv nicht wieder aufsuchen werden, nicht geraten?

      Darf ich euch ermuntern, mal die Überschrift dieses Beitrags von Tilo mal genauer zu betrachten? Was ist mit dem Begriff "wenig gedacht" denn gemeint? Ein mengenmäßiger Mangel? Lasst uns doch bitte ein Beispiel aus der Landwirtschaft aufgreifen: Früher wurden Felder relativ klein bewirtschaftet, an den Rainen wuchsen Hecken, in diesen fanden Vögel und Insekten Schutz und deren Blüten dienten oft als Heilmittel. Durch ihr vorhandensein wurde der Bodenerosion entgegen gewirkt weil Winde in diesen Hecken hängen blieben. Im Zuge der Industrialisierung wurden Felder vergrößert, monogame Anbausorten ermöglichten eine personalarme und schnelle Ernte. Aber es herrscht eine große Bodenerosion und Schädlinge haben viel leichteres Spiel, so dass Fungizide, Herbizide und Pestizide vermehrt eingesetzt werden müssen. Obwohl also beide Anbauarten ihre Vorteile haben muss man sich über die letztendlichen Konsequenzen im Klaren sein. Heißt übersetzt: In einem WT-Studium wird nicht weniger gedacht als hier - aber eben nur monogam und zu Risiken und Nebenwirkungen....;) Die sog. Belehrung in der Organisation erlaubt überhaupt keine eigene Persönlichkeit, keine eigene Reifeentwicklung und die Früchte sind eben nicht durch permanentes Antreiben reif, sondern fallen als unreife Früchte in Form von hoher Anzahl an Kindesmissbrauch, Psychischen Erkrankungen und ähnliches zu Boden. Das alles ist nicht mehr zu leugnen und zu vertuschen.

      Gerade deshalb - nämlich zur Ehre Gottes - ist es wichtig, auf eine verbesserte Pflege der Ernte, das sind die Jünger Jesu, hinzuweisen und es KANN euch nicht entgangen sein, dass dies innerhalb der Organisation nicht möglich ist. Aber sind wir auf Bruderinfo tatsächlich AUßERHALB der Organisation? Nein! Und das ist etwas, das sich bei einigen erstmal festmachen muss. Wenn du das "über uns" dieser Seite liest wirst du feststellen, dass dieses Forum gerade FÜR Zeugen Jehovas ist und nicht wenige Älteste daran beteiligt sind. Das sind diejenigen, welche ihr Kreuz krumm machen um das von der Organisation achtlos behandelte Fallobst aufzusammeln, das Unkraut abwischen und einen Platz an der Sonne des Christus zum nachreifen anbieten - mit der Freiheit eigener Gedanken und Emotionen. Viele unterschiedliche Gedanken und Einstellungen sind wie die kleinen Felder - sie wollen intensiver bearbeitet werden, aber der Nährstoffgehalt ist wesentlich höher. Das ist bewiesen.

      Ich danke euch, dass ihr eine kleine Parzelle bearbeitet habt mit euren Kommentaren und uns wieder die Möglichkeit einer Prüfung, wo wir stehen, gewährt habt. Und nada hat völlig recht, BI ist keine neue Religion, Christen brauchen keine Religion, sie sind eine! Doch bin ich für meinen Teil sehr dankbar für die Brüder, die im Hintergrund alles am Laufen halten, damit wir uns hier begegnen können, ich bin sehr dankbar für die vielen wirklich liebenswerten Brüder und Schwestern, alle anders und doch so herrlich wie eine Bergwiese im Sommer, wo jedes unterschiedliche Gewächs zu einer Hymne unseres liebevollen Schöpfers beiträgt. Und ich liebe sie auch deswegen, weil sie unterschiedliche Gedanken und Auffassungen haben und sich mühen, dies auch schriftlich darzulegen, uns an ihren Erfahrungen, an ihren Gedanken, Gefühlen, kurz: an ihrer Glaubenswelt teilhaben zu lassen. Wir müssen alle noch tüchtig daran arbeiten, das von andern Geschriebene nicht als Angriff oder Abwertung zu sehen, denn dem Reinen sind alle Dinge rein sagt die Schrift und wir sollten uns üben, unter Gebet hier zu schreiben, aber im Gegensatz zur Organisationsführung der ZJ sind wir auf Bruderinfo überhaupt in der Lage, unsere zur Ehre Gottes reichenden Gedanken darzulegen. Und niemand hier - absolut niemand - will absichtlich andere Gedanken einbringen, ihr ja auch nicht, oder?

      1. Ömmelchen @ Fox

        Oh, liebes Füchslein, da hast du aber einen schönen Vergleich gemalt. Das kommt direkt an die Wand 🌾

        1. Fox

          Guten Morgen liebes Ömmelchen,

          das freut mich doch sehr, dir mit all deinen Mühen hier auch mal eine kleine Freude bereitet haben zu können.

          Gestern Abend war ich gerade dabei, eine kleine gärtnerische Ergänzung zu deinem Kommentar (an Winfried?) aus Matt. 13:8 zu schreiben als sich mein PC entschloss einen Neustart durchzuführen und damit alles zu löschen. Tja, auch unsere Technik ist nur menschlich.

          "Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreißigfach." (Matth. 13:8/Elb) Noch immer werden Brüder und Schwestern vom ersten Atemzug ihres Lebens darauf gedrillt, auf jeden Fall 100fach anzustreben, wenn das nicht zum Erfolg führt haben sie bestimmt nicht "ihr Äußerstes" gegeben. Aber das sagt Jesus mit diesem Gleichnis überhaupt nicht aus! Unser Herr Jesus Christus liebt den mit dem 30fachen Ertrag, der vielleicht nur die eigene Persönlichkeit betrifft und keine "Rettung" anderer, ganz genauso wie den mit dem 100fach. Warum? Wer könnte die physischen, psychischen, emotionalen Schäden der Samen besser verstehen als er? Und so hat der (oder die selbstverständlich), welcher 30fach Frucht trägt, genauso alles gegeben, alles investiert, alles darangesetzt um Frucht zu tragen wie ein anderes Samenkorn, dem schon immer die Sonne des Lebens schien.

          Betrachten wir die Erklärung des Gleichnisses Jesu an dieser Stelle (V. 23 "Bei dem aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, der wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach.") so wird noch deutlicher (für mich auf jeden Fall), dass auch diejenigen, welche 30fach tragen, sich auf der guten Erde des Wortes Gottes befinden. Und auch sie sind in der Ernte Gottes durch die Engel drin, ......

          den weiteren Gedanken dazu demnächst. Liebe Grüße sende ich deinem grünen Daumen 🙂

          1. Ömmelchen @ Fox

            Moin, liebes Füchslein !   Der Vergleich mit dem Sämann geht mir ziemlich oft durch den Kopf. Gerade jetzt fängt ja wieder die Aussaatzeit an. Die einzige  Getreideart der alten Welt mit dreißig oder sechzig Körnern oder noch mehr an einem Halm, die ich kenne, ist Hirse. Die wird ja auch in der Bibel erwähnt (Jesaja 28:25 ; Hesekiel 4:9). Natürlich haben die Menschen von Anfang an gezüchtet, um die Erträge zu steigern. Aber was nützt die beste Sorte, wenn der Boden ausgelaugt ist oder das Wetter nicht mitspielt oder eine Heuschreckenplage das Land heimsucht. Unsere Schrebergärtchen (wohl dem, der eins hat) dienen ja hauptsächlich dem Vergnügen; wir sind zum Überleben nicht darauf angewiesen. In anderen Ländern sieht das schon anders aus. Und wenn man ein schlechtes Erntejahr hat, dann ist man froh über jedes Körnchen, auch wenn die Ähren noch so dünn sind. Oder bei Blumen und Kräutern gibt es die robusten, keimfreudigen, wo viele Samen im Tütchen sind und auch die allermeisten aufgehen. Da gibt es aber auch die schwer zu bekommenden Exoten aus fernen Ländern, anspruchsvolle teure Sammlerstücke, wovon man nur wenige oder nur ein Samenkorn bekommt. Die brauchen oft Monate zum keimen. Wenn dann auch nur eines davon aufgeht, dann ist die Freude riesengroß! Wie anders bei den Zeugen : Da wird mühsam geackert und gesät, damit wenigstens ein paar Körnchen aufgehen, und dann schmeißt der Obersklave die Hälfte weg ! Du hast richtig gehört. Rein rechnerisch verliert die Org. für jeden zweiten Getauften ein Mitglied, auf welchem Weg auch immer. Was nützt die ganze Plackerei, wenn ich meine Vorräte nachher nicht vernünftig lagere, so dass Schimmel und Nager die Hälfte vernichten? Wer so wirtschaftet, ist in kürzester Zeit pleite oder am verhungern. (Ich hab das Ganze jetzt mal aus Zeugensicht betrachtet.) Und gerade bei Monokulturen machen sich Verluste wesentlich empfindlicher bemerkbar, als wenn man unterschiedliche Nahrungsmittel anbaut. Wie anders hier ! Wie in einem bunten Garten, in dem alles seine Daseinsberechtigung hat. Es braucht Vielfalt. Je mehr unterschiedliche Planzen und Tiere, desto besser wächst und gedeiht alles und ist vor allem auch viel widerstandsfähiger. Je mehr man die Natur wirken lässt, desto weniger Arbeit hat man. Aber natürlich muss man sich auch in einem Naturgarten um größeren Schädlingsbefall kümmern, wovon meist zarte und geschwächte Pflanzen besonders leiden, die sich dagegen nicht aus eigener Kraft wehren können. Die brauchen dann besondere Aufmerksamkeit. Und wenn man da nicht sofort konsequent durchgreift, ist es oft schnell zu spät.
            ALSO ihr Blutläuse und Wühlmäuse und Mehltausporen und gefräßige Raupen da draußen : Tobt euch gefälligst woanders aus, sonst kommt die Gärtnerin. Grrrrr.

            1. Fox

              Ja mein liebes Ömmelchen,

              Vielfalt ist etwas herrliches und macht das Herz auf. Jeder der sich mal ein wenig damit beschäftigt hat weiß, dass sich Pflanzen genauso gegenseitig annehmen oder ablehnen wie Menschen. Was freuen sich Kartoffeln über eine Nachbarschaft mit Kohl und Fenchel und Bohnen verhindern das Austrocknen des Salates, Möhren und Lauch sind nicht nur in einer guten Suppe Geschwister und Tomaten lieben zwar ein trockenes Kleid aber nasse Füße und doch fühlen sich Petersilie, Schnittlauch und Basilikum gerade dort sehr wohl. Mein liebes Ömmelchen, vor etlichen Jahren hatte ich ein Stückchen Dorfland zum beackern erhalten, abseits von anderen und mit 1m hohem Wildgraswuchs drumherum. Viele haben sich heimlich ins Fäustchen gelacht, ich sei zu blauäugig und haben sich mächtig über die scheinbare Unordnung auf meinem Land gewundert. Sah man in allen Parzellen Schnüre, an denen der Samen eine Reihe entlang gesät wurde, so hatte ich kleine und große Kreise angelegt, aus ein paar Dachlatten und Folie ein Häuschen für die Tomaten und mein Komposter war vollgepfropft mit dem Wildgras und darauf wuchs dann der Kürbis und Zucchini und in einem Hochbeet (auch gefüttert mit dem Wildgras und Blättern) wuchsen die wärmeliebenden Kräuter und Erdbeeren. In meinen Kreisen säte und pflanzte ich die zusammengehörenden Sorten, alles was "Hilfe" brauchte stand zwischen den Tomaten bis es stark genug für draußen war.... Was soll ich dir sagen, es dauerte nicht lange bis ich beneidet wurde (und bestohlen - so ist das halt).

              Es ist wirklich so lohnend, das zusammengehörende auch zusammen zu lassen und die Vielfalt zuzulassen. Je vielfältiger eine Gemeinschaft zusammengesetzt ist und sich jeder einbringen darf umso mehr können Lösungen für anstehende Probleme gefunden werden, umso mehr kann Schutz geboten werden, Liebe, Trost, Geduld, Vorandrängen, Lehren und solche annehmen. Und das, obwohl derzeit noch die gesamte Schöpfung seufzt. Aber Christen sorgen dafür, einander Größe zu erweisen durch Würde und Ehrerbietung. Wir lassen andere gern an unseren Dünger. 🙂

        2. Fox

          Mein liebes Ömmelchen,

          wollen wir mit der "Feldarbeit" weitermachen? Ich finde, diesen praktischen Hinweisen wird oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade in diesem Bereich. Zum Beispiel mit Ysop: Das begegnet uns auch in 2 Hinweisen im NT, aber auch im AT, als Moses geboten wurde, die Familienvorstände anzuweisen, das Blut eines Lammes mit einem Ysopzweig an den Türpfosten anzubringen (2. Mose 12:22) Hebr. 9:19 "Denn als jedes Gebot nach dem Gesetz von Mose dem ganzen Volk mitgeteilt war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Purpurwolle und Ysop und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk"; Joh. 19:29:"Es stand da ein Gefäß voll Essig. Sie legten nun einen Schwamm voller Essig um einen Ysop und brachten ihn an seinen Mund."

          Ysop bietet einen antibakteriellen Schutz (als Tee gg. Atembeschwerden z. B., der Einnahme als Öl wird DRINGEND abgeraten) und ist in Gärten als Randbepflanzung wirksam gegen Schädlinge wie Schnecken, Raupen und Blattläusen. Der Name leitet sich aus dem arabischen ab und bedeutet "heiliges Kraut". Was könnte besser veranschaulichen, wie viel unserem himmlischen Vater daran gelegen ist, dass wir an einem reinen Lebenswandel - vor allem in unserem Sinn - arbeiten um uns als seine Kinder zu erweisen?

          Für alle: dies ist keine Heilkräuterwerbung und ersetzt nicht eine qualifizierte Beratung!!!

          1. Ömmelchen @ Fox

            Ach ja, Jesu Gleichnisse sind schon toll. So einfach, so lebensnah, so einprägsam. Immer wieder hat er die Natur mit einbezogen. Ich sag nur Lilien im Feld. Gott ist doch der größte Impressionist.

            Weißt du, du erinnerst mich an die Fähe, die abends durch den Garten streifte. Die war so süß und so zutraulich, die hat einem fast aus der Hand gefressen. Und wenn ich mal kein Hundefutter mit hatte, sind wir fast einen Kilometer zusammen zur Imbissbude spaziert. Das war schon ne schöne Zeit. Seufz ...

    5. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠DieLeserin

       „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, – zweifle an denen, die meinen sie gefunden zu haben!“ 

      An DIELESERIN,

      da Du dich, mit obigen Text hier von der Bruderinfo-Aktuell Seite, zu Wort gemeldet hast, möchte ich dich bitten etwas weiter im Text zu lesen. Dieses kann dir behilflich sein zu verstehen, warum hier so "turbolent" kommentiert wird.  Im Menüpunkt"Unter uns" - oben auf der BI.Aktuellseite - kann u.a. nachgelesen werden dass:

      ...„Bruderinfo-Aktuell“ möchte aufzeigen, wie Menschen von einer menschlichen Organisation dazu verleitet werden, unwahren Interpretationen zu folgen.

      ....

      Daher rufen wir auch unsere Leser auf, sich mit ihren eigenen Anregungen, mit Kritik und ergänzenden Hinweisen insoweit an einem gedeihlichen Dialog zu beteiligen, wie sie das bessere Verständnis inhaltlicher Zusammenhänge fördern oder anregen können...

       

      Du kennst doch sicherlich auch so manche Schwächen, die uns Menschen erfassen, nicht wahr? Ja - auch die damaligen Apostel hatten damit so ihre Laster. Da wurde bei einer Gelegenheit darüber gestritten wer der Grössere unter den Aposteln wäre. Oder das Beispiel von Paulus (den hattest Du in deinem Kommentar auch erwähnt mit "...wandelt würdig...") der sich mit Barnabas stritt. (Siehe Apg. 15)

      Ich sehe hier Menschliches: Interesse, Rechthaberei, Lob und jede Menge Kritik. Aber es ist dienlich damit jeder sich positiver als der andere einbringen kann, mit einer neuen, anderen Betrachtungsweise.(Diese Meinung muss nicht übernommen werden, OK?)

       

      Schliessen möchte ich mit Worten von Wilhelm Busch.

      Beruhigt
      Zwei mal zwei gleich vier ist Wahrheit.
      Schade, daß sie leicht und leer ist,
      Denn ich wollte lieber Klarheit
      Über das, was voll und schwer ist.

      Emsig sucht ich aufzufinden,
      Was im tiefsten Grunde wurzelt,
      Lief umher nach allen Winden
      Und bin oft dabei gepurzelt.

      Endlich baut ich eine Hütte.
      Still nun zwischen ihren Wänden
      Sitz ich in der Welten Mitte,
      Unbekümmert um die Enden.

       

      Ich schliesse mich deinen Wünschen an und wünsche dir selbiges als Du sagtest:

      Ich wünsche allen einen "unverstellten Blick auf die biblischen Wahrheiten sowie glaubensstärkende Anregungen auf ihrem weiteren Lebensweg!"

      Wahrheitsliebende Grüsse

      Athalja

      1. Horst

        Lieber Athalja,

        ich bin nicht immer Deiner Meinung, aber das hast Du sehr schön ausgedrückt und zusammengefasst.

        Dein Ton und Deine Worte, zum Beispiel "ich sehe hier Menschliches: Interesse, Rechthaberei, Lob und Kritik".. sind richtig weise- und ich kapiere sie auch besser als eine ellenlang abschweifende und allumfassende Antwort auf einen Kommentar.

        Und Wilhelm Busch ist sowieso Lebensweisheit....

        Gruss mit Lächeln

        Horst

    6. Jesaja@Leserin

       

      Keine Einheit?

      Die Einheit der Leser, der Kommentar- und der Artikelschreiber besteht auf dieser Seite doch darin, dass sie alle erkannt haben, dass das, was die Org. als alleinige Wahrheit verkauft, niemals die Wahrheit ist, nein oft ist es sogar Heuchelei und schlichtweg unbiblisch.

      Ja allzu oft sind es einfach Menschengebote, die uns als Wahrheit verkauft wurde.

      Viele der Kommentarschreiber sind einfach nur enttäuscht.

      Sicher sind manche Diskussionen unnötig und führen zu keinen Ergebnis, doch niemand verkauft einem seine Meinung als allein Heils bringend und unantastbar wie es die Org. tut.

      Außerdem wird hier keiner, der eine andere Meinung hat, als Mensch einfach "weggeschmissen".

      Jeder der die Unbarmherzigkeit dieser Org, kennenlernen "durfte" kennt das Gefühl, wie es ist, als Abschaum betrachtet zu werden.

      Umso mehr man forscht, umso mehr erkennt man die Manipulation dieser Org. ja:

      Gedankenkontrolle!

      Meinungskontrolle!

      Gefühlskontrolle,

      in Ansprachen, Vorträgen, Wachtturmartikeln, Liedern, Videos, Broadcastings.

      Immer und immer wieder die gleichen Schlagwörter, Formulierungen, Aufforderungen und Sprachmelodie.....

      Immer und immer wieder die gleiche Babymilch für die Mitglieder.

      Besser ausgedrückt ist es keine Babymilch sondern Maschinenöl.
       
      Ja, als Zeuge Jehovas verliert man je "besser" man funktioniert immer mehr seines eigentlichen "Ich´s",

      man "denkt" nicht mehr...

      man"meint" nicht mehr...

      und man "fühlt" nicht mehr, aus eigenen persönlichen Antrieb, sondern weil es so verlangt wird!

      Dienstamtgehilfe oder gar Ältester kannst du nur werden, umso besser du funktionierst.

      Bestes Zeichen dass man gut funktioniert?

      Predigtdienst, Predigtdienst, Predigtdienst!!

      Oder kennt jemand einen ernannten Diener weil er lediglich  die biblischen Erfordernisse aus 1.Tim.3 erfüllt hat? (Da steht lediglich das er fähig zu Lehren sein sollte und nichts von und wieviel Predigtdienst).

      Im Gegenteil, umso mehr man predigt umso weniger interessiert es was man so in seiner Freizeit macht oder für was man sonst so bekannt ist!

      Die Formel lautet:

      Predigen + Predigen = Gut Indoktriniert = Eignung zum Dienstamt!

      Und immer weiter schön mit Maschinenöl schmieren!!

      Leider ist das in den meisten Fällen die ungeschönte Wahrheit.

      Leider wird die innere Schönheit, die innere Aufrichtigkeit, die innere Ehrlichkeit, ja der innerste Mensch vieler lieben Brüder so nach und nach Wegindoktriniert, so lange bis sie Maschinen geworden sind, ohne Herz, ohne Meinung, und ohne Gefühl...,

      nicht mehr fähig auf den einen wahren Hirten zu blicken.....!

      Wie singt Tim Benzko so schön:

       

      Ich bin doch keine Maschine

      Ich bin ein Mensch aus Fleisch und BlutUnd ich will lebenbis zum letzten AtemzugIch bin ein Menschmit all meinen FehlernMeiner Wut und der EuphorieKeine MaschineIch leb' von Luft und FantasieEs gibt noch so viel Außergewöhnliches zu erleben

      Die ganze Welt steht mir offenich steh' wie angewurzelt danebenIch lieg in Kettenaus unausgesprochenen RegelnTrete auf der Stelle

      aber muss mich frei bewegen !

      Was ist die Moral der Geschicht??

      Jw. Org. produziert Maschinen !!

      Sie haben Ohren aber können nicht hören, sie haben Augen aber sie können nicht sehen!

      In diesem Sinne Euch allen eine Gute Nacht!!

      1. O.W.Schön@Jesaja

        "MASCHINENÖL STATT BABYMILCH"

         

        Lieber Jesaja,

        im JW.ORG-Getriebe hat ein jeder seinen Platz, um möglichst reibungslos und geräuscharm zu funktionieren. Ermüdete Teile oder quietschende Elemente werden sofort ausgetauscht und als Altmetall zu Geld gemacht.

        Eine "göttliche Maschinerie", so scheint es, vollkommen harmonisch und einheitlich. Jedoch stimmt irgendetwas nicht damit, die geistige Speise schmeckt nach billigem Maschinenöl und Zeugen Jehovas zeigen die ersten deutlichen Vergiftungserscheinungen:

        "Da die Maschinen immer mehr wie die Menschen werden, wird es mit den Menschen dahin kommen, daß sie immer mehr wie die Maschinen werden." (Joseph Wood Krutch)

        Ich fand Deinen Kommentar absolut treffend, beschreibt er doch die totale Unstimmigkeit zwischen dem Christentum der Bibel und dem JW.ORGTUM aus Warwick!

        Viele Grüße

        O.W.S.

         

         

      2. Lieber Jesaja, und Liebe Leserin.

        wie wahr Bruder Jesaja, das Sie den Zeugen Jehovas entschlüsselt haben, ich bin CNC-Dreher und jeden Tag habe mit dem CNC-Maschinen zu tun. Maschinen brauchen nicht nur Maschinenöl sondern auch ein Betriebssystem, so ähnlich wie Microsoft Windows 10, Android 7.0 oder Apple 10.2.  Maschinen können nur das produzieren was man programmiert hat. Wenn man einen Koordinaten falsch eingibt wird ein Kollision ergeben. Dann ist die Maschine kaputt.

        WTG-Maschinen haben auch Ihre Programmierer Sie sind die 7 Geistgesalbten aus Brooklyn oder in der Zukunft aus Warwick. Sie haben auch einen Betriebssystem, Organisation Betriebssystem 7.0 oder JW.Org Version 7.0.

        ich wollte nicht mehr als WTG-Maschine dienen, habe mich von dem System entkoppelt. Ich wollte nur mein lebendiger Herr und Gott Jesus Christus dienen und ehren, nicht die Menschen die wo nicht retten können.

        Liebe(r) Leserin, wenn Sie sich auch entkoppeln vom dem System dann erst können Sie als Mensch leben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Knech Jesu Christi

         

    7. Argentum@dieleserin

      Liebe Leserin,

      wie bereits schon erwähnt wurde, will BI keine neue Religion gründen, sondern eine Plattform und Anlaufstelle für Aufklärung und Austausch sein.

      Wieder gewonnene Freiheit kann auch ängstigen und Freiheit beinhaltet auch immer eine gewisse Selbstverantwortlichkeit, die auch wiederum Ängste auslösen kann.

      Die Menschen, die hierher finden, sind getrieben von Zweifeln, Fragen, Ängsten und auch Wut.

      Für all dies sollte hier Platz sein.

      Und natürlich herrscht hier auch Einigkeit. Fast ausnahmslos glauben hier alle an den Vater und den Sohn und das Opfer, das sie uns gebracht haben.

      Und jetzt zum Wichtigsten überhaupt:

      Phil 1:27 Wandelt (o. Verhaltet euch; gemeint ist das Verhalten als Glied einer Gemeinschaft) nur würdig des Evangeliums des Christus, damit ich, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, von euch höre, dass ihr fest steht in einem Geist und mit einer Seele zusammen für den Glauben des Evangeliums kämpft.

      Was ist das Evangelium des Christus?

      Welches Evangelium verkündet die WTG?

      Es kann kuschelig und beruhigend sein, wenn man sich in einem Glaubensgebäude eingerichtet hat und alles bis ins letzte Detail seine Ordnung hat, weil es vorgedacht wurde und so bitte schön anzunehmen ist.

      Aber was, wenn die Lehre nicht stimmt?

      Schlimmer noch:  "Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich8 der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.9" 

      Mat.23,13-14

      Einheitlich in einer Lüge?

      Da diskutiere ich doch lieber mit einem Hitzkopf, der aber das richtige Evangelium bringt, über Dreieinigkeit, die Offenbarung und die zehn Stämme!

      Solange wir uns immer noch die Hand geben können und ich ihn als meinen Bruder betrachte, ist doch alles in Ordnung.

       

      Liebe Grüße

      Argentum

       

    8. Horst

      Liebe Leserin,

      erlaube mir noch einen freundlichen Kommentar. Lies bitte die Überschrift "Wo alle gleich denken, wird wenig gedacht" einmal ganz: Es ist ein Zitat von Karl Valentin. Er tätigte diesen Ausspruch in der Zeit des Nationalsozialismus - Indoktrination und Gleichschaltung, Elitedenken, Verbot Andersdenkender, Mord an vermeintlich "Andersartigen" - zu welcher Katastrophe hat dies geführt ?

      Ich lese hier schon Jahre, und habe heute trotzdem wieder gelernt: Aus einem Kommentar von Fox, und aus einer Anmerkung von Athalja.

      Letzterer führt an, dass hier zwangsläufig sehr viele menschliche Meinungen und Reaktionen erfolgen.

      Hat Gott Roboter erschaffen ?? Dann würde keiner mehr etwas denken müssen.

      Und entgegen Deiner Ansicht herrscht hier sehr wohl Einigkeit !

      Wir glauben an den Schöpfer und unseren Erlöser Jesus Christus und versuchen, soweit es die menschliche Unvollkommenheit zuläßt, ihnen zu folgen.

      Und eins kannst du doch nicht bestreiten: Die Artikel sind extrem fundiert und sachlich.

      Lies mal einen BI-Artikel, der vor mehreren Jahren geschrieben wurde. Was da drin steht, hat heute immer noch Bestand. Da brauchts kein "Neues Licht" .-

      Ich glaube, es lohnt sich, hier weiter zulesen ......

      Frdl. Grüsse Horst

       

       

       

    9. paul

      hallo dieleserin!

      natürlich musst du nicht "alles" annehmen was hier geschrieben oder kommentiert wird. steht  in

      1 thess. 5,21 nicht: "prüft alles und was gut ist gehaltet"?:-)

      ich zb. freue mich dass eben nicht jeder hier des gleiche sagt wie die anderen. so kann ich dann aus jedem artikel oder aus jeden kommentar was interessantes für mich peresönlich entnehmen. heute habe ich die freiheit im einklang mit meinem gewissen zu glauben und nicht gegen ihn. dabei helfen mir diese 2 bibeltexte 🙂

      Gal 6,4 Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern.

      Röm 14,5 Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei seiner Meinung gewiss.

      sei lieb gegrüß und ich hoffe du überlegst dir dein entschluss nochmal und bleibst mit uns. wäre schade dich zu verlieren 🙂

      1. Regenbogen

        Hallo,

        zur Info:

        http://theitfactormag.com/worldy-girl-danieli-eng/

        https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://theitfactormag.com/worldy-girl-danieli-eng/&prev=search

        Tschuldigung für die Unterbrechung des Kommentarflusses 🙂

        Grüsse

        Regenbogen

         

         

      2. Markus1

        Hallo Paul,

        da stimme ich dir 100-prozentig zu. Wir müssen hier nicht alle genau die gleichen biblischen Erkenntnisse haben. Wichtig ist der Geist, der hier herrscht, so dass wir respektvoll miteinander umgehen und uns gegnseitig christlich auferbauen und ermuntern. In vielen Punkten sind sich die meisten auf dieser Seite einig, aber es gibt auch unterschiedliche Auffassungen über gewisse Themen. Wenn wir uns darüber unterhalten bringen sie dem einen oder anderen evtl. neue Kenntnisse und Einsichten. Daran ist bestimmt nichts verkehrt, sondern nützlich für so manche Leser dieser Seite.

        Friede, Freude, Eierkuchen kann jeder in der Versammlung haben. Wenn sich Menschen gerne in Glaubensansichten unterdrücken lassen dann sind sie dort gut aufgehoben und haben gefälligst alles zu schlucken, was ihnen serviert wird - selbstverständlich ohne Widerworte, ohne nachfragen zu dürfen, sonst droht der Ausschluss.

        Hoffentlich werden noch viele Wachtturmsklaven wach und erkennen ihren Irrtum. Genug Information gibt es ja auf dieser Seite über diese Sekte.

         

        LG Markus1

        1. paul

          hallo markus!

          du hast recht. letzte woche war ich bei einem bibelstudium. wir sprachen über die stiftshütte, ihr aufbau, bedeutung, symbolik. war sehr glaubensstärkend!! in der versammlung habe ich noch nie so was gehört. aber was interessant war , dass die teilnehmer aus 5 verschiedenen christlichen gemeinden stammen. alle waren friedlich, lieb, respektvoll zu einander. wie sich für die christen gezimt. lg aus rgbg 🙂

  4. Anna

    Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder,

    danke dir für deine Überlegungen, schön, dass du noch denken kannst.

    Die Schöpfung ist so voller Vielfalt, nur ein einfältiger Mensch meint, dass es einen Gleichklang im Denken geben muß. Nun wird bei uns auch viel Wert darauf gelegt, für die Überleitung vom Vortrag zum WT-Studium folgende Formulierung zu wählen: "Nun kommen wir zu unserem Bibelstudium anhand des Wachtturms".

    Nichts ist wie bei den ersten Christen. Selbst bei den Anfängen der Bibelforscher unter Russel wurde Wert darauf gelegt, dass jeder etwas beiträgt. Vor ein paar Wochen hatten wir das ja in der Festschrift zum 100. Geburtstag des Königreiches. Und der Bruder, der den Programmpunkt geleitet hat meinte, wie froh wir doch nun darüber sein dürfen, dass uns die geistige Speise so wunderbar vom Sklaven aufbereitet wird,  also ganz das Gegenteil von 1. Koriinther 14:26 Bruder Tilo den du erwähnt hast.

    Bezüglich der vielen Filmchen und jw.broadcasting-Propaganda hat kürzlich der Bethel-Redner auf dem Kreiskongress dazu gesagt, dass wir doch dadurch den Brüdern der LK viel näher kommen. Vor mir saß ein Ehepaar mittleren Alters und diese haben sich zustimmend nickend froh angesehen.

    Und ein Bruder meinte kürzlich zu mir, dass es nun kurzweiliger in den Versammlungen ist.

    Letztlich sind alles nur Durchhalteparolen für die älteren Bruder und den jüngeren ist man dabei behilflich das Denkvermögen auszuschalten.

    Herzliche Grüße Anna

    1. turtle

      Liebe Anna,

      jetzt gibt es sogar ein Video, wo Witwen von LK-Mitgliedern interviewt werden.

      Gruß, turtle

    1. Fox

      Liebste tirza,

      diesen Segen des Herrn wünsche ich euch ebenfalls und bedanke mich für die von dir erwiesene schwesterliche Liebe.

      Deine Fox

      1. Tirza

        Liebe Fox,

         

        wenn du magst, melde dich doch via PN, würde mich freuen!

        Liebe Grüße

        Tirza

    2. Liebe Tirza,

      ich hatte in der Vor-Internetzeit mit dem Autor Erich Brüning in Südtirol Korrespondenz, damals noch in Papierbriefform. Er war ganz versessen darauf zu zeigen, dass C.T. Russell ein Freimaurer war. Dessen Grab allein gibt aber nicht Hinweis darauf dass Russell ein echter Logenbruder war. Er nützte oft die Gelegenheit über die Freimaurer SEINE Botschaft zu verbreiten. Soweit mir bekannt, ist Brüning bereits verstorben. Im "mysnip"-Forum habe ich einmal das gepostet:

      Erich Brüning#
      geschrieben von: Gerd
      Datum: 04. Juli 2009 08:09
      Brünings Bücherinhalte waren nicht immer gut recherchiert.

      In einem meinte er, dass die WTG falsch zitiere, was nicht stimmte.
      Er bezog sich auf ein Zitat der WTG auf das "Greek/english Lexicon" von Arndt und Gingrich, auf Seite 94, ich habe den dicken Wälzer.
      Dort schrieb die WTG zum Wort "apollion" das bedeute "ewige Vernichtung", was B. als Falschzitat darstellte.

      Aber in besagtem Lexikon wird das griechische Wort eindeutig als "eternal destruction" übersetzt, also das war völlig korrekt von den Wachttürmlern wiedergegeben.
      -----------------------------

      Auch seine "Beweise" bezüglich: WTG sei in der Hand der Freimaurer, sind bedenklich.

      Sehr ausführlich befasste sich "Drahbeck" mit Russell und der Freimaurerei:
      http://www.manfred-gebhard.de/Parsimony.24535.htm

      Mehr über Brüning schrieb Drahbeck,  Auszug:

      ...Einer der solch einem noch Steigbügelhalterdienste leistet, sogar aus einer gewissen Folgerichtigkeit, ein Herr Lothar Gassmann. Dessen Verschulden würde ich allerdings höher veranschlagen, denn Gassmann hat sehr wohl eine zeitweilige universitäre Ausbildung hinter sich, was man dann wohl von seinem Hätschelkind Erich Brüning, wohl nicht sagen kann.

      In einer programmatischen Schrift des Brüning, in Buchform aus dem Jahre 2005, mit dem Titel "Der fremde Agent. Freimaurerei, Vatikan und die Evangelikalen", liest man im Impressum beispielsweise die Angabe:

      "Redaktion und Satz. Lothar Gassmann".

      Das darf man ja dann wohl so deuten, dass Gassmann nicht unwesentlich an diesem Brüning'schen Antifreimauer-Erguss beteiligt ist.

      Was will also Herr Brüning dem geneigten (oder auch nicht geneigten Leser) in seiner Schrift über den "fremden Agent" mitteilen?
      Schon in seinen beiden ZJ-bezüglichen Büchern, war sein Hang fürs Verschwörungstheoretische offenkundig. Nochmehr kulminiert nun in diesem „Spezialbuch"

      Einleitend lässt Herr Brüning wissen:
      „Sinn und Zweck des Buches ist es, den Ausgangspunkt und den Weg dieses Wesens aufzuzeigen und seinen Geist sichtbar zu machen, der in den Postulaten und Maximen Toleranz, Pluralismus, Relativismus und Pragmatismus selbst bis in das evangelikale Lager hinein vorgedrungen ist."

      Versteht man es richtig, möchte er dann solche Eigenschaften wie „Toleranz ..." Negativ besetzt, gewertet wissen.
      Alsbald begegnet man bei Brüning schon den ersten (für ihn) Gewährsleuten aus dem Lager der katholischen Sekte" „Pro Fide" wo bekanntermaßen auch Herr de Ruiter zu publizieren pflegt. Etwa der Mary B. Martinez, mit ihrem „Die Unterminierung der Katholischen Kirche."

      Tolle Gewährsleute, die Sie da so haben, Herr Brüning, wäre mein Kommentar dazu. Derart eingestimmt, verwundert es dann auch nicht dem Haus- und Hoftheologen der „Pro Fide", dem Herrn Johannes Rothkranz auch bei Brüning zu begegnen.

      Lady Queenborough,mir ihrem „Occult Theocrasy", ein „Geheimtipp" bei den USA-Verschwörungstheoretisch orientierten Kreisen, und davor schon in Hitlerdeutschland, bei dem den verpatzten „Siegfrieden" im ersten Weltkrieg nachtrauernden Ludendorfferinaner. Man ahnt es schon. Brüning kann halt nicht aus seiner Haut. Auch die gehört erneut zu seinen Gewährsleuten.

      Das Zweite Vatikanische Konzil, von Papst Johannes XXIII einberufen, findet sich negativ besetzt, auch bei Brüning wieder. Wüsste man es nicht besser, dass besagter Brüning, denn auch mal eine Zeugen Jehovas bezügliche Biographie hatte, könnte man fast meinen „Pro Fide Catholica" hat eine neue Außendepedanz namens „Verlag für reformatorische Erneuerung" hinzugewonnen, in der just dieses Brüning'sche Werk erschien...

      Also Vorsicht bei den "Wahrheiten" die von Brüning verbreitet wurden!

      1. Tirza

        Lieber Gerd,

        schön, dass du dich gemeldet hast und um nur einen Satz von dir aufzugreifen:

        Zitat: "Versteht man es richtig, möchte er dann solche Eigenschaften wie „Toleranz ..." Negativ besetzt, gewertet wissen." Bin der Meinung, da versteht   m a n   ihn dann nicht richtig, weil, aber das erschließt sich dem Leser, wenn er die von  m i r   beigefügte Abhandlung  näher betrachtet.

        Die von dir aufgeführte Kritik mag auf die von   d i r    studierten Abhandlungen zutreffen oder auch nicht, auf jeden Fall scheint es mir, dass du die von mir zur Ansicht eingestellte Lektüre   n i c h t   gelesen haben kannst; sonst käme nicht dieses Statement.

        Man könnte auch formulieren, also  denn, darum prüft alles und  das gute behaltet.

        1. Thess. 5

        21 prüfet aber alles, das Gute haltet fest.

         

        Unser Herr Jesus Christus segne dich & liebe Grüße

        Tirza

         

         

  5. Kilian

     
    Hier mal ein typisches Herdenverhalten von Zeugen in der Versammlung wenn es um Einigkeit in den Gedanken geht.
     
    Vorletzte Woche hatten wir uns das WT-Studium mal angetan. Eigentlich ging es um ein Thema, dass alle betrifft, weil es alle nötig haben. „Einander ermuntern“!
     
    In fast jedem Abschnitt wurden Texte angeführt, die uns auffordern einander zu ermuntern. Interessanter- nein beschämender Weise – versuchter offensichtlich jeder in seinen Antworten die Texte dermaßen zu verbiegen, damit alles einem Gedanken unterliegt: andere im Predigtdienst ermuntern, eventuell auch in der Versammlung um dann wieder für den Predigtdienst zu ermuntern.
     
    Eine einzige Schwester wagte es in ihrer Antwort zu erwähnen, dass man andere auch anrufen kann – ich horchte auf – um dann zum Predigtdienst zu ermuntern.
     
    Natürlich wurde auch Heb. 10:24,25 angeführt. Nicht einer kam auf die Idee, dass in dem Text in Bezug auf das Zusammenkommen nirgendwo etwas von einem organisierten Zusammenkommen steht.
     
    Da ist mir jedes Zusammenkommen hier auf dieser Plattform lieber. Oder mit lieben Freunden und Brüdern privat einen Tag zu verbringen oder 5 Minuten mit ihnen zu telefonieren.
     

     
    LG Kilian

    1. Nachdenker an Kilian

      Hallo Kilian,

      Ist doch ein ganz schön krankes und weltfremden Verhalten, oder??

      Wo bleibt die ungeheuchelte direkte und praktische Liebe und Hilfe, die bestimmt viele der Eingeschlossen brauchen?? Ach ja, die sieht ja keiner ( oh doch, unser Schöpfer ) und es gibt dafür auch keine Spalte im PD Bericht und zudem könnte man sich dabei auch menschlich und emotional näher kommen, was ja nicht gewollt ist.

      Nachdenker

       

      1. Kilian

        Ich glaube das hängt damit zusammen, dass man der Überzeugung ist, sich durch Predigtdienst das ewige Leben zu verdienen.

        Um kurz auf den Kommentar von DieLeserin dabei einzugehen. Festzustellen das offensichtlich etwas schief läuft, so wie zum Beispiel das Schuhschachteldenken vieler in  der Versammlung, heißt noch lange nicht für das Problem die Lösung zu haben.

        Meine Frau und ich haben uns viel um andere gekümmert und damit auch, glauben wir, viel bewirkt. Der Dank dafür, entschuldige den Ausdruck, war ein Arschtritt, als wir nicht mehr so funktionierten, wie früher.

        Wir müssen nicht immer der gleichen Meinung sein, wie viele hier. Aber dadurch, dass wir einige hier auch privat kennen gelernt und uns gegenseitig schätzen und lieb gewonnen haben, ist das zehnmal mehr Ermunterung als das, was wir in der Versammlung erleben.

        Das etwas schief läuft kann man ja außerdem daran erkennen, das man kein Wort der Kritik äußern darf.

        Wenn man liebt, müsste es eigentlich auch möglich sein, einen Punkt anzusprechen, der offensichtlich nicht in Ordnung ist. Man stelle sich vor, vor 20 Jahren in der Versammlung etwas von einer überlappenden Generation erzählt zu haben. Folge: Ächtung, Ausschluss, Verbannung ....

        Und jetzt kommt die Org auf diese glorreiche Idee. Mal abgesehen davon, dass diese Leere  so ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist, mehr der Tatsache geschuldet ist, das schlicht und ergreifend nichts passiert ist , würde es der Org im Traum nicht einfallen, sich bei denen zu entschuldigen, die vor 20 Jahren gesagt haben, da kann was nicht stimmen.

        Da bedeutet es mir viel mehr zu unseren Höchsten beiden durch intensives Gebet ein persönliches Verhältnis aufzubauen und nicht zu meinen zu jeder Frage gleich die passende Antwort zu haben.

        LG Kilian

         

         

        1. Fox

          Lieber Kilian,

          es ist ein Segen, dass ihr nicht mehr nur funktionieren müsst. Bloß schade dass immer so viel Zeit verstreichen muss bis man das erkennt, nicht wahr? Ich finde es einfach toll dass du hier bist und uns immer wieder einen Punkt zum innehalten und nachdenken mitbringst.

      2. O.W.Schön@Kilian

        "... und die Liebe wird bei vielen erkalten." ( Matthäus 24,12)

         

        Lieber Kilian,

        ich darf mich den Worten von Nachdenker uneingeschränkt anschließen! Auch bei Zeugen Jehovas erkaltet die Liebe spürbar und greifbar. Sie sind eben weder besser noch schlechter als andere, sondern genauso ein Teil dieser Welt, wie alle anderen Religionen auch!

        Ich finde es besonders bemerkenswert, dass dem Erkalten der Liebe in Vers 12 die falschen Propheten in Vers 11 vorausgehen:

        "Viele falsche Propheten werden auftreten und die Menschen täuschen."

         

        Diese religiösen Täuschungen, wir haben sie allesamt selbst erlebt, tragen auch zum Erkalten des Feuereifers und der Liebe bei. Würde es eine Spalte auf dem Berichtszettel geben für liebevolle Besuche bei Brüdern und könnte man die Zeit auch noch berichten... Deine Frau Lotusblüte und Du, Ihr könntet Euch vor ermunternden Hirtenbesuchen gar nicht mehr retten!

        So aber klingelt niemand mehr und fragt Euch, wie es Euch beiden geschundenen treuen Seelen denn so geht???!!! Unendlich schade!

        In Liebe

        O.W.S.

         

         

  6. Fanny

    Fanny@Athalja

    Ein wunderschöner,herzerwärmender Text aus 1Joh. Der sehr viel Frieden im Inneren schenkt.Man fühlt sich angenommen und zu Hause.

    Das Schufften für die WTG haben wir hinter uns gelassen und dürfen der Liebe freien Lauf lassen.

    Die WTG sagte immer,wir sollen uns Schätze im Himmel sammeln wo weder Motte und Rost sie verzehren können.Wobei ich diesen Text anders sehe.Ich denke,dass es so gemeint ist,dass wir die Schätze vom Himmel her sammeln sollen.Die Schätze die Gott uns gibt in seiner Liebe.

    Ist aber wieder meine Interpretation die nicht stimmen muss aber mir eher einläuchtet.

    Habe meinen Mann deine Grüße ausgerichtet,und er meinte wenn das Wetter besser ist sollt ihr mal auf einen Ratsch vorbei schauen.

    LG Fanny

     

  7. Fanny

    Fanny@Athalja

    Alle Wortspielereien bringen uns nicht weiter und das Beispiel mit meiner Freundin war nur ein Spontaner Gedanke von mir den man sicher nicht auf Jhwh ummünzen kann.Für mich ist Fakt,dass JHWH, Jesus und der Heilige Geist untrennbar sind und zusammen wirken.Wobei, wie du schon sagst,Jesus unser Dreh und Angelpunkt ist.Er ist der Fels und unser Fundament!

    Er soll für uns nicht der Stein des Anstoßes sein.

    PS.hast du schon den Artikel gelesen? Oder in die Tonne gekloppt?

    Glg an dich!👍

    FANNY

    g

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Fanny

      Von allem Anfang an war es da; wir haben es gehört und mit eigenen Augen gesehen, wir haben es angeschaut und mit unseren Händen berührt – das Wort des Lebens.
       Ja, das Leben ist erschienen; das können wir bezeugen. Wir haben es gesehen, und wir verkünden es euch – das ewige Leben, das beim Vater war und unter uns erschienen ist.  Und warum verkünden wir euch das, was wir gesehen und gehört haben? Wir möchten, dass ihr mit uns verbunden seid – mehr noch: dass ihr zusammen mit uns erlebt, was es heißt, mit dem Vater und mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden zu sein.(1.Joh.1:1-3 NGÜ)

      Liebe Fanny,

      Dieser schöner Text von dem Apostel Johannes spricht für sich: Hier werden wir von Johannes eingeladen uns mit dem Vater und Jesus zu verbinden! Es handelt sich um eine Einladung, wie sie bei keiner religiösen Gemeinschaft jemals erfolgen kann oder wird. 

      Als Angehöriger der "JW.ORG" wird der versklavte Zeuge Jehova, in einem "Glashaus Paradies" wie ein WTG-Gefangener, mit allen erdenklichen LK-Instrumentarium so lange manipuliert, bis es zu durchbrennenden Sicherungen kommt. Ein Leben nach den Beispielen der ersten Christen ist nicht erwünscht. Das Leben der JW.ORG & WTG ist ein Leben ohne Jesus und wird daher nur mit JW-WTG Instrumenten bezeugt, bzw. geduldet.

      Eine wirkliche Verbindung mit "dem Leben Jesu und JHWH" ist eine Verbindung die uns Leben gibt. Es ist ein freies Leben ohne dem "ich muss in die Versammlung, ich muss in den PD, ich muss, du musst , wir müssen..."  Das Leben (Jesus Christus) ist geistige und reelle Freiheit von der Knechtschaft einer JW-ORG samt WTG & LK Konsortium...

      Deine Frage "hast du schon den Artikel gelesen?" kann ich bejahen.
      Was macht denn überhaupt Dein "Mann aus den Bergen" Jochen? Grüsse ihn doch bitte mit.

      Bis neulich und danach

      Athalja

  8. Lichti

    An meine liebe Schwester Foxx!

    Du hast in meinem Tag  mich vor Freude und Glück erstrahlen lassen. Dein Schreiben an mich hat mich dermassen gefreut. All das,was Du auch in Deinen Kommentaren an andere Mitschreiber gepostet hast,spiegeln meine eigenen Gedanken wieder. Mir ist es genau aus diesen Gründen nicht möglich, hier mehr zu schreiben. Ich weine mich so oft in den Schlaf,fühle mich hier , als ob ich wieder  in der Versammlung der Zeugen Jehovas sitze.

    Ich suche schon so lange Menschen,mit denen ich meine biblischen Gedanken erweitern kann,ohne dass ich dafür biblische Keulen spüren muss, wenn ich es anders sehe,als viele hier. Uns hat unser wunderbare Vater und sein Sohn die herrliche Freiheit der Kinder Gottes  geschenkt. Wenn ich nur das schreiben kann,was andere gerne lesen und Ihre Bestätigung durch andere Mitschreiber suchen,dann kann man sich nicht mehr christlich entfalten. Der Gegenwind ist einfach zuviel für meine Wenigkeit.

    Ich leide seit fast 6 Jahren an Burn-Out. Ich wollte nur hier christliche Freunde finden,mit denen ich mich austauschen kann. Aber ich fühle mich hier wie ein Aussenseiter. Und ich kann einfach nicht mehr.

    Du bist etwas ganz Besonderes.Denn du fühlst mit den Anderen hier.

    Ich danke Dir für deine lieben Zeilen.

    Lichti

    1. Fox

      Meine liebe Lichti,

      es tut mir leid wenn ich dir hier gleich wieder auf die Füße trete: Ich bin nichts Besonderes, ich bin nur ein ganz normales Schaf, vielleicht ein geflecktes und kurzsichtig mit Rheuma und Co, da passiert es mir auch, dass ich andere trete, obwohl ich das gar nicht möchte.

      Bitte stell dir doch mal bildlich vor wie so eine Herde Schafe grast. Wenn viele weit verstreut sind besteht immer die Gefahr, dass eines weggeholt wird von Raubtieren oder abrutscht und verletzt wird, nicht wahr? *Und jetzt macht es "bling" in deinem Kopf durch die Erinnerung an das Gleichnis Jesu? Korrekt* Also hat der Hirte ein Interesse daran, dass die Schafe zusammenbleiben, das ermöglicht ihm einen besseren Schutz und Gefahrenabwehr. Aber wie das halt so ist mit den Viechern, vor lauter Grasen treten sie mal einem anderen Schaf auf die Füße. Die Frage ist: Was tun wir? Wir können uns am Feuer des Hirten unsere blauen Flecken betrachten und rumblöken, wir können uns aber auch ins Wasser des Lebens stellen (Ps. 23) und die Entzündung auf diese Art "fachgerecht" kühlen damit sie abklingt. Und wenn es gar nicht mehr geht, wenn wir tatsächlich zu verletzt sind? Hesekiel 34, vermittelt als Trost von einem BI-Bruder, war mir tatsächlich ein großer Trost  und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei Matthäus zu bedanken. Bitte lies das ganze Kapitel, du wirst bestimmt sehr ergriffen sein von der - von der Organisation verleugneten - Sentimentalität JHWH´s uns gegenüber. Ich darf als keine Kostprobe den V 6 anbieten? "Das Verlorene will ich suchen und das Versprengte zurückbringen, und das Gebrochene will ich verbinden, und das Kranke will ich stärken; das Fette aber und das Starke werde ich austilgen; mit meinem Recht werde ich sie weiden."  SEINE Sentimentalität ist nicht negativ sondern der Ausdruck des lebendigen Mitgefühls und so hat unser himmlischer Vater an die, welche eine Gemeinde schützen sollen - nichts anderes bedeutet der Ausdruck Ältester - die Erwartung gehabt, dass sie sich den Schafen gegenüber wie ein Unterstand, ein Versteck vor einem Unwetter benehmen sollen. Stattdessen benehmen sich viele wie Pinguine nach der Brutzeit am Ufer, die stoßen erstmal einen Kameraden in die Fluten um zu sehen, ob Raubfische dort lauern. Und wenn der halt zur Beute wird erzählt man der Versammlung, wie schade dass es den erwischt hat, aber was musste er auch einen Platz in vorderer Reihe einnehmen wollen, hätte ihm ja nicht zugestanden.

      Wir Schafe aber, liebe Lichti, sind auch nicht frei von Verantwortung. Es gibt keinen Grund sich zurückzulehnen mit einer "ich bin bloß ein armes Schaf"-Einstellung und sich geistig beköcheln zu lassen. Wir alle sind Lichtträger - und an dieser Stelle möchte ich dich bitten, auf meine Ausführungen an "Horst" zurückzugreifen. Liebe Lichti, lass uns nicht weinen sondern biblisches Calcium einverleiben damit wir zuverlässige Säulen werden.

      Ich umarme dich

      1. Fox

        Entschuldigung, das sollte heißen "als kleine Kostprobe"- solche Fehler nerven mich selbst. Und danke an BI - bei mehreren Kommentaren wird mein mathematisches Gedächtnis aus dem Rostzustand geholt.

    2. Ömmelchen @ Lichti

      Liebes Lichti ! Du bist keine Außenseiterin. So vielen Geschwistern hier geht es genauso wie dir. Bitte gib das Zusammenkommen in diesem Rahmen hier nicht so schnell auf. Hebräer 10:24,25 sagt, warum : um aufeinander achtzugeben und uns gegenseitig zu ermuntern. Um Liebe zu geben. Warum hat Paulus sowas wohl geschrieben ? Weil einige sich offenbar zurückgezogen hatten. Warum, sagt er nicht. Dafür kann es viele Gründe für den einzelnen geben. Mal abgesehen von denen, die uns der WT sonst so vorwirft, sind es, denke ich oft menschliche Differenzen. So leicht kann man verletzt werden. Aber bitte lass nicht zu, dass irgendwelche Idioten dir genau das nehmen, was du jetzt am meisten brauchst ! Ich hab mich vor kurzem auch aus diesem Forum zurückgezogen, weil ich mit einer Sache nicht klarkam, die sich hier auch nicht ändern wird. Das hat mir aber gar nicht gutgetan. Obwohl ich auch private Kontakte mit anderen Ex-Zeugen hab. Gut, ich bin nicht persönlich angegriffen worden. Aber früher bei den Zeugen sehr wohl. Und mit unbegründeten Vorwürfen kann ich so gar nicht umgehen. Das tut so abartig weh. Ich weiß, es ist sehr schwer, aber bitte lass nicht zu, dass Satans Angreifer dich von den Menschen forttreiben, die dir helfen wollen. Dann hat der Teufel sein Ziel erreicht. Es wäre auch unrealistisch zu erwarten, dass sowas nicht passiert. Vielleicht kannst du versuchen, dich vorher auf solche Situationen vorzubereiten und dich dagegen zu wappnen. Ich weiß, das sagt sich so leicht, wenn man so fertig ist. Aber gib bitte nicht auf. Vielleicht brauchst du ein paar Tage Abstand. Oder ein paar Wochen. Oder du liest eine Weile nur mit. Aber bleib bitte am Ball. Wenigstens solange, bis du dir ein paar private Kontakte aufgebaut hast. Du brauchst jetzt liebe Menschen um dich. Und die sind hier deutlich bin der Mehrzahl. Solche, die dir weh tun - das sind die Außenseiter und werden hier auch meist scharf kritisiert von anderen, stärkeren Schafen, die dich vor solchen Wölfen verteidigen.

      Ansage an gewisse Leute, die es einfach nicht begreifen :

      Über unterschiedliche Glaubensvorstellungen kann man reden. Aber in christlicher Weise mit Achtung und Respekt vor dem anderen. Christliche Freiheit bedeutet auch Freiraum für unterschiedliche Ansichten und Erkenntnisse. Wer das vergisst, ist wieder zum WT-Gespeih zurückgekehrt und nicht wert, dass man mit ihm noch rumdiskutiert und ihm die kostbaren Perlen der Liebe mit in den Dreck schmeißt. Ende der Durchsage.

    3. nada

      Liebes, liebes lichti,

      wie gerne würde ich dich jetzt einfach in den arm nehmen und trösten.

      Das mit "in den schlaf weinen" kenne ich so gut.

      Das mit dem Aussenseiter auch.

      Du hast mein tiefes Mitgefühl und meine Gebete..

      Schau doch bitte, wie viel gutes es hier gibt... !!!

      Ich weiss, es gibt auch lieblose, wenig emphatische Kommentare.

      Versuche nicht darüber nach zu denken. Sie wissen nicht, was sie tun.

      Freue dich an den schönen, liebevollen, christlichen....

      Du bist wertvoll, für ganz viele hier und ganz bestimmt für Vater und Sohn.

      Lieber Schwestern grüsse

      Nada

       

  9. Horst

    Horst @ Edelmut/ Ede:

    Mein Guter,

    nach der Formulierung Deines Kommentares an Fox bin ich inzwischen auch der Meinung, dass das JW.Org-Gedankengut Deinen Sinn verblendet hat. Beweise:

    Deine oberlehrerhaftige Bemerkung, dass der Beitrag von Fox "unpassend" sei, und vor allen Dingen Deinen Satz

    " offensichtlich geht es nicht um die Wahrheit, sondern um die Verbreitung einer bestimmten un- biblischen Sichtweise" -

    Damit stellst du die Beiträge und Kommentare hier als "unwahr" und  "unbiblisch" dar, Deiner "allein seligmachenden Meinung", die Du unter allen Umständen allen Anderen aufzwingen willst, widersprechend. Das disqualifiziert Dich doch hier als Kommentargeber.

    Du bist zwar nicht der einzige Kommentator mit dieser Einstellung, aber sehr gut finde ich Deinen Schlussatz:

    "..und da mache ich nicht mit" ...

    Dann lass es doch endlich, bitte !

     

    Gruss Horst

    1. Fox

      Guten Morgen Horst,

      unter der Rubrik "Zeugen Jehovas" finde ich deinen Kommentar sehr nachvollziehbar. Aber eben nur unter dieser Rubrik und nicht im Licht des Christus und schon gar nicht, wenn wir uns als gemeinsames Ziel gesteckt haben, das Gesetz des Christus erfüllen zu wollen. Ich bitte dich herzlich, diesen Kommentar an dich nicht als Dolch meiner Wenigkeit zu betrachten sondern als Ansporn, als geistliche Vitaminbombe um weiterhin mit unserem Bruder Jesus Christus zu gehen und das ist keinesfalls böse - oder wie du an Ede schriebst "oberlehrerhaft" gemeint.

      Wenn ich Ede richtig verstanden habe, so fand er meinen Kommentar deshalb unpassend weil BI gerade gepostet hatte, keine weiteren Kommentare zur Trinität mehr freizuschalten und er damit nicht mehr die Möglichkeit eines weiteren Gedankenaustausches mit mir hatte. Und die "typisch männliche" Platzhirschverteidigung hielt sich meiner Auffassung nach sehr in Grenzen, aber ich kann verstehen, wenn man des öfteren geblockt wird weil einige sich belästigt fühlen von WTG-konformen Kommentaren, dass die Enttäuschung einfach mal überkocht. Und weißt du was? Wir alle sollten dies verstehen! Weil sich alle (Schein)Belästigten offensichtlich nicht klar machen, dass wir hier auf BI so armen Irren wie dem Terrorismusbegrüßer im Namen Jehovas oder einem TdW mit seitenlangen WT-Abschriften hier ein Forum bieten und die Möglichkeit einer Äußerung - und selbst das hat seine Berechtigung und wurde auch so offensichtlich von BI gesehen - aber wir stoßen uns an einer Überzeugung von Ede anstatt ihm durch unsere Liebe zu helfen?

      Ich frage dich - und meine ALLE hier: Was bedeuteten die Worte Jesu an Petrus, einem Mitmenschen 77mal pro Tag zu vergeben? Vorausgesetzt Ede würde tatsächlich nur um uns zu ärgern eine WTG-Meinung hier posten, so dürfte er dies nach Jesu Anforderung AN UNS 77 mal pro Tag völlig ohne jede Kritik tun! Aber glaubst du das allen Ernstes? Hätte Ede nicht viel mehr davon, sich in den Versammlungen von den Lobesheuchlern den Buckel streicheln zu lassen und die Seele obendrein? Spielt das für uns eine Rolle? Haben wir schon die Krone des Lebens, dass wir uns über die Hinweise der Heiligen Schrift an uns hinwegsetzen dürfen, z. B. mit einem älteren Mann wie mit einem Vater zu reden? (1. Tim 5:1) Würdest du deinen Vater durch solche lieblosen Kommentare umbringen lassen?  Ist das nicht genau der Grund, weshalb so viele in den Versammlungen am verzweifeln sind und Trost suchen, das Wasser des Lebens, nicht gesalzene Brühe? Wir alle wissen, dass es ca. 8 Jahre dauert bei einem durchschnittlichen Menschen, indoktrinierte Manipulation tatsächlich und nicht nur äußerlich ablegen zu können und viele benötigen hierzu psychologische Hilfe. Aber selbst das ist oft unmöglich, denn wenn ein Therapeut tatsächlich auf den Irrsinn der Manipulation anspricht springen doch sämtliche geistig-manipulierten Warnleuchten im Hirn an mit der Aufschrift "Gegner", "Abtrünnige" .... Und nun bedenken wir bitte die Älteren und diejenigen, welche diesen Murks wie ich schon mit der Muttermilch bekommen haben. Verstehst du jetzt, warum Geduld eine christliche Eigenschaft ist? Wir alle standen während dieser "Belehrung" unter einem permanenten Rechtfertigungszwang, "hast du dein Äußerstes getan", "kannst du dein Leben noch mehr vereinfachen" "Warum warst du in der Dienstwoche nicht beim Treffpunkt", "bist du stets gut vorbereitet", "bist du bereit, stets zu gehorchen, egal wie blöd die Forderungen sind?" - und in der Phase der Erweckung durch Christus neigen wir natürlich dazu, diesen Rechtfertigungszwang modifiziert auf andere anzuwenden, indem wir unseren Standpunkt darlegen und dann ein BASTA dahintersetzen. Das ist ein Überlebensmodus! Gerade deshalb ist es unendlich wichtig, hier auf BI eine Plattform zu bieten, in der wir in Liebe und Geduld, in Harmonie und Eifer verschiedene Auffassungen, aber ein Ziel, nämlich das Miteinander unter Christus fördern. Wir WISSEN es ganz genau, dass wir in diesem Leben nicht einen einzigen Tag alles richtig machen, nicht mal wenn wir uns einschließen, aber das spielt für die Vergebung durch Jesus keine Rolle. Was also wirklich "richtig" ist lernen wir alle erst im ewigen Leben, also NACHDEM wir von Jesus auf dessen rechte Seite gestellt wurden zum ewigen Leben. Wie schön für uns jetzt, wie gut für uns jetzt, denn wir dürfen nun unseren Geist in unendliche Sphären blicken lassen, vereint mit Gottes Geist Visionen erleben für die wir bisher als Abtrünnige verurteilt wurden, als Spinner, - na ja, wie Jesus halt von den angeblich Glaubenden behandelt wurden. Das ist einer der Gründe, weshalb ich euch hier auf BI wirklich lieb gewonnen habe, euren Humor, eure Scharfsinnigkeit, eure tiefen Emotionen, usw.

      Wird es tatsächlich irgendwann mal möglich, dass wir - teilweise wirklich sehr anstrengende - Kommentare als einen Beweis der Herrlichkeit Gottes durch Jesu Christi sehen, bei denen wir das Zeugnis des wirksamen Heiligen Geistes leuchten lassen können, heller als den berühmten Stern von Bethlehem? Denn unser Herr Jesus hat das Werk seiner Sündensühnung für uns alle - ja, für uns alle vollbracht und ist zu einer weit größeren Herrlichkeit emporgestiegen als herabgekommen. Und indem wir alle zusammenarbeiten im beantworten solcher Kommentare würden wir beweisen, dass wir tatsächlich VERSTANDEN haben was es bedeutet zur Gemeinde Christi zu gehören. Und dass wir es ehrlich meinen, unsere Brüder und Schwestern mit uns zusammen durch den Herrn Jesus Christus mit unserem Vater zum ewigen Leben versöhnt haben zu wollen. Warum zeigen wir nicht, dass wir als Kinder Gottes durch unseren WEG Jesu in der Lage sind zu trösten, richtig zu stellen, zu ermuntern und das umso mehr, als der Tag des Herrn naht? Ergo: Wir BRAUCHEN solche Kommentare um uns als Kinder Gottes beweisen zu dürfen, eifern für unseren Vater und unseren Retter, der täglich Wiederbelebungsmaßnahmen für uns tätigt.

      Wer ich bin, einen solchen Kommentar zu schreiben? Jemand der dich wirklich liebt trotz all meiner eigenen Fehlerhaftigkeit. Dieser Kommentar wird kein einziges Defizit meiner Persönlichkeit heilen, keine einzige christliche Eigenschaft prägen und ich werde mit Sicherheit deshalb noch lange nicht das Wunder eines reichen Erbonkels oder ähnliches haben. Aber hoffentlich mit euch zusammen das ewige Leben. Dass BI-Admins gelegentlich eingreifen empfinde ich als Schutz, als gerechtfertigt, als notwendig und das habe ich auch Ede so mitgeteilt.

      Ich bitte um Entschuldigung für diesen wieder so langen Kommentar.

      1. Horst

        Moin moin, liebe Fox

        ...und erschlag mich bitte nicht gleich mit so vielen Themen auf einmal.

        Ich weiss, wovon "das Herz voll ist, läuft der Mund über.."

        Vergib mir (nicht 77mal erforderlich, wie Du sagst), sondern nur dies eine Mal ...

        Friedlichen neuen Tag wünscht

        Horst

        1. Fox

          Guten Morgen lieber Horst,

          1. Ich habe dir überhaupt nichts  zu vergeben, was ich in dem Kommentar an dich schrieb war für alle (habe ich nicht dazugeschrieben??? *Kopf kratz*) ein APPELL, unsere Herzen weit zu machen, aus einem Herzenszelt ein Schloss. Denn wir sind Kinder Gottes, Brüder und Schwestern unseres großen Königs Jesus Christus und da ist ein solch würdiger Platz nur angebracht. Barmherzigkeit, Freundlichkeit und Mitgefühl sollten darin nicht nur Besenkammern sein sondern der Empfangsraum, denn diese gehören genauso zur Wahrheit. Nicht umsonst werden sie in der Heiligen Schrift als positive Bestandteile eines neuen Persönlichkeitskleides erwähnt.

          2. Ich liebe dich auch deswegen, weil ich weiß, dass deine auf unseren Herrn Jesus Christus abgestimmten Saiten deines Wissens und Empfindungen auch Melodien einer scheinbaren oder tatsächlichen Kritik als Bestandteil eines wunderbaren Konzertes gespielt werden können. Das ist längst keine Selbstverständlichkeit und ehrt dich wirklich.

          3. Von mir erwarte ich, auch eine Kritik so platzieren zu können, dass damit nicht einfach die Wiese gemäht ist sondern wir alle als Blümchen in Gottes Garten gedüngt und damit zum Wachstum und zur Entfaltung herrlichster Blüten und Früchte heranreifen können, gewärmt und belichtet vom Geist der Sonne Gottes, befähigt, diese Energie aufzunehmen und umzusetzen. Wenn mir das nicht gelungen ist bitte ich dich (und alle bei denen es nicht gelungen ist) um Entschuldigung.

          1. Horst

            Liebe Fox,

            machs Dir selbst nicht zu schwer, auch für Dich gilt der Anspruch, nicht vollkommen sein zu müssen...

            Auf die Bilder, die Du in Deiner Antwort gezeichnet hast, kann ich nichts antworten.

            Sie sind einfach nur sehr schön ....

             

            Herzl. Gruss Horst

             

            1. Fox

              Guten Morgen mein Bruder Horst,

              denkst du wirklich, ich hätte dir oder sonst irgend jemandem hier einen solchen, meinem Herzen wirklich tiefstes Anliegen entsprechenden Appell gesandt, wenn ich nicht der festen Überzeugung wäre, durch Christus in einem Zustand der Vollkommenheit zu sein? Und was noch wichtiger ist: Der Überzeugung zu sein, dass ein Jeder hier ebenfalls vollkommen ist! Größenwahn? Fall für die Psychiatrie? Bitte erinnere dich an Jesu "Appell" an seine Jünger aus Matth. 5, dort lesen wir als Abschluss seiner Bitten und Erinnerungen an das Gute im Menschen "Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist." (V48/Elb)

              Kein ernst zu nehmender Christ würde annehmen, Jesus hätte sich dabei verplappert oder diesen Anspruch auf 1000 + x Jahre vertagt, nein, sie sollten sich umgehend um diese Vollkommenheit bemühen. Und diese Rede wurde nicht nur im kleinen Kreis gehalten, den Aposteln so dass sich die Annahme ergeben könnte, diese wären ja etwas Besonderes gewesen und also bereits zu diesem Zeitpunkt Gesalbte ...... Und keine Frage ist diese Vollkommenheit möglich, denn es steht über Jesus in Joh. 1:12, dass er allen, die an seinen Namen glauben, ermöglicht Kinder Gottes zu sein. Und niemals ist etwas Fehlerhaftes, Unvollkommenes, Unreines in der Gegenwart Gottes möglich. Den Stand der Vollkommenheit vor unserem himmlischen Vater ermöglichte uns Jesus durch das Opfer seines sündenlosen Leibes und seines Blutes. Jedes Mal wenn wir ernsthaft und glaubensvoll bitten "und vergib uns unsere Schuld" werden wir durch Christus vor unserem Papa im Himmel vollkommen gemacht. Das ist der große Schwamm für die Tafel auf der alle unsere Fehler stehen. "Gelöscht in Ewigkeit" ist das Programm des Christus für unsere Fehler die wir trotz unseres Glaubens begehen.

              Das eröffnet aber auch die spannende Frage, in wieweit Adam und Eva "vollkommen" waren und ob wir nicht diesbezüglich unsere andressierte Walt Disney für Arme vergleichbare Zeugen Jehovas Vision nicht mal gründlich abstauben müssen.

              Es freut mich wirklich sehr, dass dir die beschreibenden Bilder in meiner Antwort gefallen haben.

              Fühl dich umarmt mein Bruder

        2. Omma@Horst

          Lieber Horst,

          mal eine ganz persönliche Frage.

          Deine Anrede: "Moin moin, liebe ....", hat mich aufhorchen lassen!  Diese Anrede ist bei uns im Norden weit verbreitet, nun meine Frage:  Wohnst du vielleicht auch hier im Norden?

          Wenn du diese Frage nicht offen beantworten möchtest, hier meine Mail-Adresse:

          wegsucher51@web.de

          Es grüßen dich zwei "Nordlichter",  Omma und Oppa

          1. Horst

            Liebe Omma,

            danke für Deine Nachfrage ! Wir zwei begegnen uns hier ja auch schon länger in Frieden und Freundlichkeit, deswegen beantworte ich gerne Deine Frage:

            Ganz im Gegenteil ! Ich bin gebürtig und lebe ziemlich weit im Süden zwischen Ulm und Oberstdorf im Schwäbischen.  ABER:

            Meine einzige und herzallerliebste Tochter wohnt mit ihrer zweiten Hälfte in Hamburg. Leider sehen wir uns sehr selten, aber egal wann und zu welcher Tageszeit ich meinen Schwiegersohn treffe, ist sein Gruss als Hamburger "moin, moin.." Mir gefällt das und ich liebe die Hansestadt.

            Und ich dachte, Fox liest das am Morgen und wollte da gleich eine nette Begrüßung anbringen. Somit bin ich leider nicht in Eurer geografischen Nähe...

            Sei mir mitsamt Deinem Oppa lieb gegrüßt

            Horst

             

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dieses Captcha bewahrt uns vor Spam. *