„Wo alle dasselbe denken, wird wenig gedacht.“

 „Wo alle dasselbe denken, wird wenig gedacht.“ (K. Valentin)

Wer kennt diese kleine Szene unter den Zeugen Jehovas nicht? Es ist Sonntag und „Bibelstudium anhand des Wachtturms“. Ein Beteiligter antwortet auf die Frage, die der Leiter aus dem Wachtturm vorliest. Die Antwort wird gelobt: „Das hast du gut erkannt. Das ist richtig!“ Und der aufmerksame Beobachter ist erstaunt und fragt sich, was der Antwortende denn „gut erkannt“ habe, da er doch die fertige Antwort aus der Zeitschrift nur vorgelesen hat. Er hat doch überhaupt keinen Beitrag im Sinne von „Erkennen“ gebracht!

Dauerinstruktion statt Freiheit des Denkens

Welch ein Jesuitentheater wird jedesmal im Wachtturm-Studium aufgeführt! Ich denke daran, dass verschiedene meiner älteren geistig wachen Brüder gebeten worden sind, keine Antworten wie bisher zu geben, weil sie einfach nur Bibelstellen zitierten. Erstaunt fragten sie, ob es denn falsch sei, die Bibel zu zitieren: „Nein“, wurde ihnen gesagt, aber gerade das „könnte einige verunsichern“.

Man will also gar nicht, dass man die Bibel sprechen lässt und selbst nachdenkt. Man soll die „kostbare geistige Speise“ einfach nur „in sich aufnehmen“. Und so geht es dann Woche für Woche weiter: Frage und Antwort werden aus der Literatur vorgelesen. Es wird dem eigenen Denken kein Platz eingeräumt, obwohl man oft davon spricht und es als notwendig ansieht, ‚um die geistige Speise ins Herz eindringen zu lassen’. Das einzige, was ‚eindringt’, sind die Phrasen, die auffallend oft wiederholt werden und mit denen man so leicht ernsthafte Gegenargumente vom Tisch wischen kann.

Die Zeugen Jehovas sprechen ja oft vom Studieren. Aber jeder, der selbst geistig rege und verantwortungsbewusst ist, erkennt schnell, dass es nur um eine Art Auswendiglernen geht. Es erinnert an eine Medresse (Koranschule), wo die Schüler, ohne ein Wort Arabisch zu können, den arabischen Koran auswendig lernen.

Studieren heißt bei den meisten Zeugen Jehovas zuerst unterstreichen. In vielen Farben wird unterstrichen. Bibeltexte werden selten im Zusammenhang gelesen, um den Sinn zu erhellen. Die Anweisung für den Studienleiter lautet eindringlich, „bitte nur die angegebenen „Liestexte“ vorlesen lassen.“

So ist eine geistige Verarmung die Folge, die man wortreich als „geistiges Paradies“ beschreibt.

Wie es einmal war

Aber wie anders liefen Zusammenkommen unter den ersten Christen ab! Da kam man zwanglos und familiär in privaten Häusern zusammen, um sich gegenseitig im Glauben zu stärken, um zur Liebe und zur Treue anzuregen. Man teilte sich einfach selbst mit, man pflegte ein echtes Miteinander und zeigte sein Herz dem anderen. Paulus schrieb dazu:

„Freut euch mit den Fröhlichen. Weint mit den Weinenden. Seid alle miteinander auf Einigkeit aus. Werdet nicht überheblich, sondern lasst euch auf die Unbedeutenden ein. Baut nicht auf die eigene Klugheit.“ (Rö. 12:15, 16)

Vorher ermunterte er dazu, Gastfreundschaft und Hilfe zu pflegen, sich in gegenseitiger Wertschätzung zu übertreffen und mit aufrichtiger Liebe am Guten festzuhalten. Was Paulus hier fordert, sollte für christliche Geschwister gelten, die verstanden haben, wie man sich in der Familie Gottes verhält. Das war dann nicht auf ein offizielles Treffen gemünzt, sondern auf das ganze Leben und auf jedes Zusammentreffen mit Glaubensgeschwistern. Wir ahnen, wie groß das menschliche Spektrum sein kann und wovon wir als Menschen in einer Gemeinschaft leben: Vom   Mitteilen.

Da gab es kein festes Programm mit vorfabrizierten Fragen und Antworten, kein Dünnbrettbohren, keine geistige Öde, keine Langeweile. Denn wenn Menschen im Namen Jesu zusammenkommen und wissen, dass er dann in ihrer Mitte ist, dann kann es nur menschlich warm werden und geistig erbauend. Nur unter der Freiheit des Geistes kann der Geist Jesu wirksam werden. Was schrieb denn Paulus an die Korinther?

„Wenn ihr zusammenkommt, kann jeder etwas beitragen: einen Psalm, eine Lehre, eine Offenbarung, eine Rede in fremden Sprachen oder eine Deutung dazu. Alles soll dazu dienen, die Gemeinschaft aufzubauen.“ (1. Kor. 14:26)

Auch wenn es heute kein „Zungenreden“ mehr gibt oder direkte Offenbarungen aufgehört haben, bleibt doch das Grundprinzip einer Zusammenkunft von Christen bestehen: Jeder kann etwas beitragen, um andere zu stärken oder zu bereichern. Jeder kann sich selbst einbringen, sein Herz für die anderen öffnen und es spechen lassen. Aber dazu muss man selbst denken und nicht andere für sich denken lassen! Dazu muss man lebendig im Glauben sein, sich vom Geist Jesu treiben lassen, der einfach nur Liebe will. Man muss sich als Mensch mitteilen, erst dann lebt der Glaube. Man muss sich als Teil der Familie Gottes sehen und Ausdrücke wie „Bruder“ oder „Schwester“ dürfen keine formellen Anreden sein, sondern Bekenntnisse zur Familie Gottes, die von uns mit Leben erfüllt werden.

Erziehung zur Unselbständigkeit schafft Abhängigkeit

Ich habe es in 50 Jahren selten erlebt, dass jemand wirklich einer Frage nachgeht, ohne die einschlägige Literatur der WTG zu benutzen. Man suchte nicht so sehr die ehrliche Antwort der Bibel auf seine eigene Frage, sondern die Antwort der Organisation. Und wenn man nicht so ganz zufrieden war, dann ließ man es häufig damit bewenden zu sagen: „Der Wachtturm sagt, dass…“ Dann sind alle zufrieden, niemand wird beunruhigt oder nachdenklich gemacht.

Das will man ja auch so, denn man bezieht sich auf Paulus, wenn man sagt, dass alle übereinstimmend reden sollen. Ob Paulus das so verstanden wissen wollte, darf bezweifelt werden. Tatsache ist, dass die WTG das Denken, da sie es nicht abschaffen kann, doch einschränken oder unterbinden will. Das ganze Programm des „geistigen Paradieses“ ist darauf ausgerichtet, unselbständige Menschen heranzubilden, denn Unselbständigkeit zwingt zur Abhängigkeit. Die Abhängigkeit führt dazu, dass Menschen zum Spielball falscher Lehren werden, wie es in Epheser 4:13, 14 beschrieben wird:

„Am Ende sollen wir alle vereint sein im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes. Wir sollen zu vollendeten Menschen werden und reif genug, Christus in seiner ganze Fülle zu erfassen. Denn wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein – ein Spielball von Wind und Wellen im Meer zahlreicher Lehren.“

Man will Menschen an eine religiöse Organisation binden, indem man sie entmündigt und unselbständig macht. Man will das eigene Denken unterbinden, denn wer selbst denkt, hat unter Umständen auch eine eigene Meinung und ist bereit, sie auch zu vertreten.

Und da sieht man den Frieden in Gefahr? Eindringlich wird die Einheit beschworen! Einheit, Einheit über alles! Einheitslehre, Einheitsbrei und Einheitsmensch: Darauf läuft es hinaus. Aber kann es diese Art von uniformer Einheit unter Christen geben? Der Apostel Paulus gibt die Antwort: In Römer 14:5, 6 betont er die Unterschiedlichkeit in den Auffassungen der Brüder. Darauf hat jeder sein Recht, aber dieses Recht ist noch keine Erlaubnis, den anderen wegen seiner abweichenden Meinung zu diskriminieren. Einheit, so sagt der Apostel im Brief an die Kolosser, wird allein durch das Band der Liebe bewirkt, und eben nicht durch eine uniformierte, standardisierte und dogmatisierte für alle gültige „Meinung“. Das ist dann ja keine Meinung mehr, sondern ihr genaues Gegenteil, ein Dogma.

Wenn bei allem die Bibel der Maßstab ist, dann kann es keine großen Abweichungen geben, es sei denn, man ist spitzfindig, rechthaberisch, machtgierig oder überängstlich. Da die Bibel sich selbst auslegt und das lebendige Wort unseres Vaters im Himmel ist, wird sie durch den heiligen Geist selbst im Menschen lebendig und verständlich. Christen, die sich dem Wort Gottes einfach nur ausliefern und für ihr Verständnis den Geist Gottes erbitten, können eine erfrischende, von Liebe getragene Einheit bilden, wie sie in einer Familie Gottes üblich ist! Dazu muss nicht jeder dieselbe Meinung haben, aber denselben Glauben an Gott und seinen Sohn.

„Wo der Geist Chriti ist, da ist Freiheit.“

Aber diese Freiheit kann es ja nur dort geben, wo der Geist Gottes ist (2. Kor. 3:1). Wo der Geist fehlt, wo Jesus nicht anwesend ist, da verkümmert das Christentum und verkommt zu einer Organisation, die alles beherrscht, jeden vereinnahmt, alles reglementiert und das Feuer des Geistes einfach durch eine „theokratische Gesetzgebung“ oder „Kirchenrecht“ erstickt. Dann qualmt es nur noch und der Rauch beißt in den Augen. Diesen Zustand hat man in den Versammlungen der Zeugen Jehovas erreicht.

Und dabei könnte alles so schön sein! Was wäre daran falsch, wenn man die Bibel in Gemeinschaft liest, bei einzelnen Stellen verweilt, um Assoziationen zuzulassen? Was wäre daran falsch, wenn man die einfachen, schlichten und zu Herzen gehenden Worte Jesu verinnerlicht und sich dabei gegenseitig hilft und anregt? Hat man schon einmal die Erfahrung gemacht, was der Geist Jesu alles bewirken kann, wenn man ihn einfach wirken lässt? Hat man schon erlebt, was es heißt, dass Herzen brennen? Wer das kennt, aus eigener Erfahrung kennt, der kann sich nur noch schaudernd abwenden, wenn er das erlebt, was die wöchentlichen Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas ihm zumuten.

Blockade des Denkens und Fühlens durch Propaganda- 

Und die Zusammenkünfte sind ja nicht dadurch besser geworden, dass Videos verwendet werden, oder dadurch, dass die „Leitende Körperschaft“ spricht. Sie sind ja nicht besser geworden, weil psychologisch geschulte Werbefachleute für die WTG Werbevideos und Filme produzieren. Sieht man sich solche Sachen an, dann wird man gefangengenommen, der Sinn wird verriegelt, die Assoziationen werden unterbunden und das Nachdenken unmöglich gemacht, weil die rasche Szenenfolge, die vielen Schnitte und die Hintergrundmusik es nicht zulassen.

Dann wird in das Bewusstsein genau das eingebrannt, was die Macher wollen: ihre Propaganda. Da wird der Sinn mit Phrasen vollgestopft, dass kaum noch Platz bleibt für vernünftiges Denken. (Phrasen: Es ist erstaunlich, wie stark der Wortschatz und der Ausdruck der meisten Zeugen Jehovas davon geprägt worden ist!) Und wer macht sich noch hinterher Gedanken, wenn er berauscht, betrunken und beeindruckt von der schlichten Logik dieser Botschaften nach Hause geht?

Damit soll nicht gesagt werden, dass alles falsch ist, was da flimmert. Nein, die Gefahr liegt da, wo das Denken gefesselt wird, wo handliche Parolen, Schlagworte und bunte Bilder das Feld beherrschen und vorfabrizierte Antworten auf alle Fragen frei Haus geliefert werden.

– und wie es sein könnte!

Und wie anders ist es beim Lesen in der Bibel! Man kann sich soviel Zeit lassen, wie man will. Der Text läuft nicht davon. Er bleibt stehen. Ich kann ihn wieder und wieder lesen und Verbindungen zu anderen Texten herstellen. Ich kann zulassen, dass Bilder und Gefühle durch meinen Sinn ziehen, die mehr sagen können, als bloße Worte und bunte Bildchen.

Ich kann nachdenken, weil mich nichts ablenkt. Ich kann über einen Text beten, weil kein Gedudel und keine Rede mich stören. Und ich kann den Teil der Bibel lesen, der mich wirklich interessiert, der mich heute betrifft, den ich heute brauche. Ich kann nur in der Stille auf die leise Stimme Gottes hören, die mein Herz wirklich anrührt. Ich kann am geistigen Tisch mein eigener Koch und Kellner sein. Ich darf essen, was mir heute schmeckt! Und ich werde bereichert! Dafür steht Jesus ein:

„Darauf antwortete Jesus ihr: „Wer von diesem Wasser (aus dem Jakobsbrunnen) hier trinkt, bekommt wieder Durst. Aber wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird nie wieder Durst haben. Denn das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zu einer Quelle: Ihr Wasser fließt und fließt – bis ins ewige Leben.“ (Joh. 4:13, 14)

Und dann erlebe ich, wie es hell wird, wie Freude mein Herz füllt und ich glücklich bin, vertrauen und hoffen zu dürfen. Dann fühle ich mich von Gott geliebt, weil ich seine Nähe erfahre! Und welches Glück liegt darin, wenn ich es mit anderen teilen kann!

Wenn sich Gottes Geist zurückzieht

Alle älteren Zeugen Jehovas werden sich gerne an die Versammlungsbuchstudien erinnern. Inzwischen hat man sie abgeschafft. Damit hat man aber auch den letzten Gedankenaustausch unter Brüdern in einer Zusammenkunft abgeschafft. Alles dies geschah unter dem Willen der Organisation, das eigene Denken zu erwürgen. Heute gibt es nur noch Indoktrination, Kaderschulung, Instruktionsabende und – Langeweile, aber mit bunten Bildern und Musik!

Unter manchen Zeugen Jehovas wird die erkaltende Liebe der Gemeinschaft wahrgenommen. Man beklagt sich privat. Aber ist gerade dies nicht auch eine Folge der geistigen und gefühsmäßigen Verarmung, die im „geistigen Paradies“ herrscht? Man verhungert am „reichgedeckten Tisch“ des „geistigen Paradieses“? Wie ist das möglich? Wie ist es möglich, wenn es auch gute biblische Themen gibt, die behandelt werden? Aber um nicht zu verhungern, muss man sich dem Geist Gottes öffnen. Aber was ist, wenn der Geist Gottes immer mehr zum seltenen Gast in einer Zusammenkunft wird oder sich ganz verabschiedet?

Ja, dann kann man die Erfahrung leider nicht machen, von der Paulus im Brief an die Römer sprach: Noch einmal: Das ist der Grund, weshalb ich vor dem Vater meine Knie beuge. Jede Familie im Himmel und auf der Erde erhält ihren Namen von ihm. Er soll euch so ausstatten, wie es dem reichen Schatz seiner Herrlichkeit entspricht: Durch seinen Geist soll er euch fest machen.

Denn Christus soll durch den Glauben in euren Herzen wohnen. Und ihr sollt in der Liebe verwurzelt bleiben und unerschütterlich an ihr festhalten.

Sie ist in ihrer Breite, Länge, Höhe und Tiefe zu erfassen – dazu sollt ihr befähigt werden zusammen mit allen Heiligen. Und ebenso dazu, die Liebe von Christus zu erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr Anteil bekommen an der Gegenwart Gottes, die alles erfüllt.“ (Eph. 3:14-19)

 

Mag ich nicht (5)

363 Kommentare zu “„Wo alle dasselbe denken, wird wenig gedacht.“

  1. Lieber Matthäus,

    du bestätigst, was ich vor etlichen Tagen schon dem Winfried schrieb. Dieses Babylon ist, wie wir bei Zeugens sagten: die "Welt" mit allem Drum und Dran. Da gehören natürlich alle verwirrenden Religionen mit dazu. Aber im 18. Kapitel fällt auf, dass die "Kaufleute" jammern, warum die besonders? Vielleicht ist eine Weltwirtschaftskrise, die schlimmer  ist als im Herbst 2008, der Auslöser. Experten prophezeien sowas schon längst.

    Aus Babylon hinaus gehen, erinnert an die Worte Jesu über die Welt, wo das ZJ-Wort "System" garnicht so falsch ist. Beispiel wie Jesus von der Welt sprach, Joh. 14 + 15; 1Joh. 2 + 3:

    27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch.
    30 Ich werde nicht mehr vieles mit euch reden, denn der Fürst der Welt kommt und hat nichts in mir;

    18 Wenn die Welt euch haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. 19 Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihrige lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum haßt euch die Welt.

    15 Liebet nicht die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; 16 denn alles, was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt.

    1 Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.

    Dein Hinweis auf den Islam, dessen Gedankengut einfach vom jüdischen Glauben und später von den Christen entwendet und nachgeahmt wurde, deren Welteroberungs-Ziele sind hier gut definiert:

    http://www.crash-news.com/web/wp-content/uploads/2012/12/Der-Islamische-Antichrist.pdf

    Sei herzlich gegrüßt!

    Gerd

     

  2. TrueLove

    Vielen Dank für die Zuschriften.

    Es ist wirklich nicht leicht für mich. Wenn ich zum Beispiel daran denke muss, dass ich heute in der Zusammenkunft auf der Bühne stehen muss wird mir schlecht. Die Freude, die wirklich aus Herzen kam ist verflogen...

    Ich werde noch ein bisschen brauchen, aber irgendwann früher oder später muss ich mich davon lösen. Dafür ist mir meine Lebenszeit einfach viel zu schade.

    Ich habe es satt dass mir andauernd unterschwellig schlechtes Gewissen einredet wird. Die manipulierten Schriften, Fernsehsendungen, Videos, Jw.org etc. kotzen mich einfach nur noch an. Ich habe auch gemerkt das Zeugen Jehovas eigentlich alle sehr unglückliche Menschen sind, die tief seelische Probleme haben. Die WTG ist sozusagen ihre heile Welt, in der alles perfekt ist und die auch eine perfekte Zukunft verspricht. Wenn man nichts hinterfragt ist alles perfekt, wenn das Wort "wenn" nicht wäre.

    Ich habe vor kurzem wieder zu rauchen angefangen (Ich weiß schlechte Gewohnheit auch außerhalb der WTG). Aber irgendwie war das für mich ein kleiner Weg in die Freiheit. Es gibt soviel über das ich schreiben könnte. Ich bin nur einfach Enttäuscht dass "meine" Wahrheit hinter der ich stand auch nur eine manipulierte Lüge ist.

    Was mir besonders weh tut sind einfach meine Leute. Meine Menschen, die ich liebe. Die von der WTG völlig "in den Bann" gezogen werden. Am meisten merke ich dass an einem sehr engen Freund bzw. sogar besten Freund. Wir ließen uns im gleichen Jahr taufen vor garnicht allzulanger Zeit. Ich war vorher zwar nie kritisch gegenüber der Organisation. Doch hatte ich (wie heute auch) eine ausgeglichene Ansicht über Mat 6:33 in Bezug auf Pionierdienst, Missionardienst, Betheldienst, Dienstämter, etc. Ich weiß dass für Gott jede Gabe die ich ihm bringe wertvoll ist, und dass er nicht möchte dass ich ihm aus Bringschuld oder gar schlechtem Gewissen diene. Und vor allem dass Gott unsere persönlichen Charaktere die uns ausmachen sehr schätzt und uns so liebt wie wir sind. Nunja ich schweife ab. Auf jeden Fall konnte ich über die letzte Zeit bemerken wie die Organisation meinem Freund wirklich die Persönlichkeit nach und nach ja fast schon "aussaugt". Was übrig blieb ist ein gekünsteltes Lächeln eines Vollzeitdieners, der für Dienstämter und Vorrechte seine Familie, Freunde im Stich lässt. Und den Ältesten, Kreisaufsehern in den A.... kriecht. Diese Entwicklung zu beobachten hat mir wehgetan, vorher konnte ich es noch nicht zuordnen. Aber mittlerweile seit ich etwas hinter den Vorhang gesehen habe, verstehe ich sie. Es tut zwar weh und schmerzt, weil es meinen Freund den ich vorher hatte nicht mehr gibt, aber andereseits bin ich froh das mit mir nicht dasselbe passiert ist.

    Ja aber dass wiederum macht mich glücklich, weil ich schon in realativ jungen Jahren bemerkt habe, was sich hier wirklich abspielt. Und nicht erst nach Jahrzehnten wie viele andere zu denken beginnen...ich hoffe nur dass der WTG bald ein riesen Fehler unterläuft der vielleicht viele wieder aufweckt oder doch zum Denken anregt...

    1. Matthäus

      Hallo TruLove!

      Darf ich noch etwas zu deinem Kommentar anmerken? Du hast Fakten genannt die alle zutreffend sind, ja es steht alles andere als gut um diese WTG. Die Thematik ist sehr komplex, da braucht man Zeit um alles zu beleuchten. Aber gerade dein zitierter Vers aus Matth. 6:33, jeder ZJ kennt ihn und verbindet, wie auch du LEISTUNG, etwas beitragen, opfern (natürlich für die Org). Die wenigsten können diese Aussage Jesu wirklich richtig einordnen. Wenn ER von "zuerst die Gerechtigkeit" anführt so hat das nichts mit eigenen Leistungen zu tun - doch genau das wird den Brüdern und Schwestern eingetrichtert.

      Es gibt NUR EINE Gerchtigkeit die JHWH annimmt, doch die hat bei der WTG nur eine nebensächliche Bedeutung. Römer Kap. 2 und 3 geben deutlich den Hinweiß, nach der HfA:
      22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich:
      23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte. 24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat.

      Auch Paulus hat es verstanden durch wen uns Gerechtigkeit zu Teil wird - Phil. 1:

      9 Und um das bete ich, daß eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und allem Urteilsvermögen,
      10 damit ihr prüfen könnt, worauf es ankommt, so daß ihr lauter und ohne Anstoß seid bis auf den2Tag des Christus,
      11 erfüllt mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus [gewirkt werden] zur Ehre und zum Lob Gottes.

      Und das versteht die WTG unter Gerechtigkeit wirken die dann Leben bedeuten soll - eine Blasphemie:

      WT 15.1.2013, S. 26, Abs 14 Zitat: 

      “Diene ich Gott weiterhin treu, damit ich mir künftig nichts vorzuwerfen habe? Da die große Drangsal nahe ist, möchten wir nicht von Fragen gequält werden wie: Hätte ich im Dienst Gottes nicht mehr tun können? Warum habe ich nicht den Pionierdienst aufgenommen, als ich die Gelegenheit dazu hatte? Was hat mich zurückgehalten, mich darum zu bemühen, ein Dienstamtgehilfe zu werden? Habe ich mich wirklich angestrengt, die neue Persönlichkeit anzuziehen? Bin ich die Art Mensch, die Jehova in seiner neuen Welt haben möchte? Statt nur über solche ernüchternden Fragen zu grübeln, sollten wir sie nutzen, um uns selbst zu prüfen und sicherzustellen, dass wir jetzt im Dienst für Jehova unser Bestes geben. Sonst könnten wir weiter einen Weg verfolgen, auf dem wir uns schließlich noch mehr vorzuwerfen hätten.
      Ich wünsche dir Weisheit und Kraft die richtige Entscheidung zu treffen.

      LG Matthäus

      1. Schneeflocke @ Matthäus

        Lieber Matthäus,

        Du gibst all deine Kraft um anderen zu erkennen zu helfen! Was für eine unendliche Liebe zum Christus und unserem Vater Du verspürst!! Ich wünsche und bete von Herzen, dass Deine innere Herzensschönheit und Dein Gerechtigkeitsempfinden maßgebend beiträgt zu Deiner physischen Genesung!!!

        Die gleiche selbstlose Liebe verspürten mein Mann und ich, als uns vorhin der Oppa anrief, alle Liebe von und durch ihn verströmte uns fast gleichermaßen...

        1.Korinther 1 war die inhaltliche Weitergabe Oppas, doch was er wirklich vermittelte war, dass er anrief, ohne von jemandem beauftragt zu sein. Er rief uns an, ohne es auf einem Zettel berichten zu können, oder uns irgendwo zu erwähnen. NEIN, so sieht es aus wenn man die echte Liebe Christi erfahren hat, man MÖCHTE es teilen, weil aus  Nächstenliebe und Barmherzigkeit man wünscht, dass diese Ruhe und dieses Glück alle erreicht!!

        Für Nada noch ein kurzes Wort: ich hab heute Zeilen formuliert an dich, die ich zwar hier nicht öffentlich machen möchte, es ist ein Gedicht (ey, und ich bin wirklich keine begnadete Dichterin!!) aber ich hebe es auf und irgendwann werden wir es vielleicht zusammen lesen...?!

        In ganz inniger Verbundenheit zu allen die, wie mein Freund Störti immer so lieb formuliert, dem Christus vom Vater übergeben sind.

        Liebste Grüße

        schneeflöckchen

    2. Tommy

      Hi True Love,

      gut dass Du, wie ich meine, auf einem guten Weg bist.

      Wurde ja hier auch mehrfach gelobt usw.

      Kurz eine kleine Sache nebenbei, rauchen ist keine Freiheit. Ich weiss von was ich rede. Das ist die naechste Sklaverei. Ohne hier moralisch....usw. aber vieles, nur nicht rauchen.

      Tommy

  3. Horst

    Horst @Winfried Mertens:

    Hallo Winfried,

    Du fühlst Dich jetzt zum zweiten Mal bemüssigt, dem Wortwechsel bezüglich "Babylon der Grossen"zwischen mir und Peetha einen Kommentar hinzuzufügen.

    Nun, DU hast das "Babylon-Buch" nach Deiner Aussage "..auswendig gelernt"..

    Ich habe es tatsächlich studiert. Ich war beim ersten Lesen noch keine zehn Jahre alt, und das Frage- und Antwortspiel, wie Du es erwähnst, habe ich nur vordergründig mitgemacht. Ich weiss noch heute, wo ich während des "Studiums" gesessen habe, wie ich die Absätze allein für mich gelesen habe, und wie die Tiere, Hörner, Gestalten, feurigen Räder und die Schwerter und Reiter vor meinem geistigen Auge vorbeizogen, und wie sie mich beschäftigt und geängstigt haben.

    Hier muss ich Dir also das erste Mal widersprechen, wobei ich eine schlaue Definition von Dir erwarte, was Studieren heisst...

    Mein zweiter Widerspruch betrifft Deine Ironie bezüglich meines Kommentares an Peetha: Du schreibst  "klar, jeder kann aus dem Buch was heraushauen, so wies grade kommt .."

    Ich schrieb ein meiner Antwort an Peetha, dass er "manchmal Dinge heraushaut (Umgangssprache), die einer Überlegung wert sind"... Das war für MICH und IHN, das muss Dich nicht betreffen, und Du musst das auch nicht kommentieren.

    Dann schreibst Du: "..Ein Christ sollte sich damit befassen, oder ?"..

    Glaub mir, wir befassen uns damit. Unsere Erkenntnisse müssen sich jedoch nicht unbedingt alle in einer Kommentarfunktion unter einem BI-Artikel befinden. Wir wollen damit auch nicht unbedingt andere belehren. Und unsere Meinung auch nicht anderen aufzwingen.

    Spar Dir doch bitte solche Spitzfindigkeiten.

    LG Horst

     

    1. Winfried Mertens

      Winfried an Horst,
      Du hast geschrieben:
      "Glaub mir, wir befassen uns damit."
      Wer ist "wir"?
      Liebe Grüße, Winfried

      1. Horst

        Hallo Winfried,

        Deine Frage ist ja doch schon wieder spitzfindig..

        Wen hast du in Deinem Kommentar angeschrieben ?

        Uns. Und wir befassen uns damit. Ganz einfach.

        Frdl. Gruss Horst

         

        1. Winfried Mertens

          Winfried an Horst,
          lieber Horst, was hast Du gegen "Spitzfindigkeit"?
          Wer ist den jetzt "wir"? Alle auf BI oder nur Ihr beiden?
          Das wäre für mich schon wichtig, um zu erfahren, ob BI eine Art Gemeinschaft ist, die eine einheitliche Grundmeinung vertritt. Deshalb meine Frage.....also zwar spitzfindig aber nicht ohne Sinn.
          Liebe Grüße, Winfried

          1. Petrus111

            Hallo Winfried,

            BI ist keine Gemeinschaft, sondern ein Forum.

            "wir" ist Horst und der, der neben ihm sitzt, also seine Freunde oder Hausgemeinschaft.

            Die vorausgesetzte Grundhaltung ist der Glaube an die Bibel - wobei jeder mitdiskutieren darf, der Bibelgläubige nicht diskriminiert.

            Eine wesentliche Funktion des Forums ist die Hilfe für Opfer von JZ.

            beste Grüße

            Petrus111

            1. Winfried Mertens

              Winfried an Petrus111,
              Lieber Petrus, vielen Dank für Deine Erklärung. Die verstehe und akzeptiere ich vollständig.
              Du hast gesagt, dass "Bibelgläubige" nicht diskriminiert werden sollten.
              Da bin ich voll bei Dir!
              Jetzt hatte jemand etwas auf BI geäußert, was mit Jehovas Zeugen d'accord ist. Dieser Kommentar wurde als "dumm" bezeichnet.
              Was verstehst Du unter "Bibelgläubig"?
              Natürlich ist das wieder "spitzfindig", wie es Horst ausdrücken würde, aber ich möchte schon wissen, wie "frei" die Meinungsäußerung auf BI ist!
              "Hilfe für Opfer von JZ" ist eine gute Sache.....da ich selbst "Opfer" bin.
              Das schätze ich sehr!
              Ich habe nun mal ein ausgesprochenes Bedürfnis, "Babylon die Große" zu identifizieren.
              ICH SOLL DOCH AUS IHR HINAUSGEHEN!!
              AUS WEM SOLL ICH DENN HINAUSGEHEN??!!
              Wenn ich BdG nicht identifiziere, dann weiß ich doch auch nicht, aus wem ich "hinausgehen" soll?!
              Ich habe durch "Spitzfindigkeit" versucht, BI Teilnehmer zu einer Aussage zu bewegen.
              Hier gibt es im Großen und Ganzen Unspezifisches und Ausweichendes.
              Hast Du denn eine Idee, wer BdG ist?
              Liebe Grüße, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

              1. Myway

                Lieber Winfried
                Du wirst hier mit Sicherheit nicht auf alle deine Fragen eine Antwort bekommen.
                Vieles ist einfach nicht so eindeutig wie die WTG es uns glauben machen wollte.
                Aber es ist besser Fragen zu haben auf die man keine Antwort hat als Antworten zu haben die man nicht hinterfragen darf.
                Viel Erfolg bei deiner Suche.
                Beste Grüße

              2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Winfried

                WIEDERHOLUNG VOM 16.01.2017 AN DICH!!! ES GEHT UM BDG...!
                Lieber Winfried,
                Deine Frage  k a n n  durchaus unter der nachfolgenden URL beantwortet werden. Wenn Du magst, dann betrachte den Artikel doch einmal.
                Evtl. werden dort ebenfalls Deine weiteren Fragen besser beantwortet. Schaun mir amoi...
                Ich denke, damit kann dieses Thema hier auch beendet werden.
                http://www.bruderinfo.de/offenbarung/wer-ist-das-wilde-tier/
                Einblickende Grüsse aus bayerischem Schnee von
                Athalja

                1. Winfried Mertens

                  Winfried an Athalja,
                  lieber Athalja, vielen Dank, dass Du mich/uns auf die Links verwiesen hast.
                  Nun suche ich ganz konkret nach einem/mehreren Hinweisen, dass "Babylon die Große" irgendetwas mit unserer heutigen Zeit zu tun hat....ja dass die Offenbarung überhaupt etwas mit unserer heutigen Zeit zu hat. Soviel ich weiß, gehen die meisten Bibel-Kommentatoren davon aus, dass die Offenbarung sich am Römischen Imperium erfüllt habe. Dass BdG das "Weltreich der falschen Religion" sei, haben wir doch von den Zeugen. Und ich bin inzwischen allergisch gegen alles, was von dieser Seite kommt, weshalb ich eigentlich dann JZ zu BdG zählen müsste, wenn den BdG das "Weltreich der falschen Religion" wäre.
                  Soviel ich den Link von Dir verstanden habe, ist es nur wieder eine Variante der Zeugen-Lehre, die in unsere Zeit hineinreicht.
                  Gibt es also irgendwelche Belege, dass die Offenbarung über das Römische Imperium hinaus heute noch seine Gültigkeit hat?
                  Klar, für Gläubige, die eine "Umwandlung" unseres Planeten in ein Paradies in nächster Zeit erwarten, wäre diese Passage der Offenbarung noch nicht erfüllt.
                  Aber wie ist es mit Gläubigen, die die Paradies-Lehre der Zeugen Jehovas komplett anzweifeln....inzwischen ich auch....?
                  Ich suche also nach Beweisen, die uns berechtigen, zu glauben, dass wir in einer Zeit der Erfüllungen der Offenbarung leben.
                  Das ist ja das GANZ GROßE CREDO DER ZEUGEN.
                  Am Ende ist das genauso falsch, wie alles andere, was von dieser Seite kommt.
                  Vielleicht weißt Du was.
                  Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

              3. hei-bea

                Lieber Winfried,

                meine ganz persönliche Meinung über die Grundeinstellung der Kommentatoren auf

                BI: alle vereint die Liebe zu unserem Schöpfer und seinem Sohn. Außerdem hatten

                oder haben alle irgend etwas mit ZJ zu tun, haben aber im Laufe der Zeit feststellen

                müssen, dass dort einiges - biblisch gesehen - im Argen liegt und Jesus gänzlich von

                seinem ihm zustehenden Platz als e i n z i g e r Mittler von Mensch zu Gott verdrängt

                wurde. Ich denke, so weit gehen alle hier konform. Unterschiedlich denken einige von

                uns darüber, wie weit die Konsequenzen bei jedem einzelnen gehen sollten, die ZJ,

                die für mich zum "Weltreich" der falschen Religion gehören zu verlassen, oder- aus

                welchen Gründen auch immer- weiter die VS zu besuchen...Das muß letztendlich je-

                der für sich selbst entscheiden- aufgrund seiner ganz persönlichen biblischen Er-

                kenntnis, Herzenseinstellung und Liebe zum Vater und seinem Sohn.

                Viele Grüße aus dem in der Sonne "glitzernden" Harz             hei-bea

              4. Petrus111

                Lieber Winfried,

                Fragen über Fragen...

                Zitat: "Jetzt hatte jemand etwas auf BI geäußert, was mit Jehovas Zeugen d'accord ist. Dieser Kommentar wurde als "dumm" bezeichnet."

                Das ist Meinungsaustausch. Einer sagt was, der andere findet es dumm. Das ist normal.

                Zitat "Was verstehst Du unter "Bibelgläubig"?"

                Ich meine es wörtlich.

                Zitat: "Hast Du denn eine Idee, wer BdG ist?"

                JZ schreiben es so:

                Zitat aus deren Webseite jw.org:

                Außerdem erfahren wir über sie, dass sie die wahre Religion bekämpft, indem sie die „Propheten“ und die „Heiligen“ verfolgt (Offenbarung 18:24). Babylon die Große ist in der Tat so voller Hass gegen die wahre Religion, dass sie die „Zeugen Jesu“ erbittert verfolgt, ja sogar ermordet (Offenbarung 17:6). Die Frau mit Namen Babylon die Große stellt also ganz offensichtlich das Weltreich der falschen Religion dar, das alle Religionen einschließt, die sich Jehova Gott widersetzen. Ende Zitat.

                Das ist sehr lustig! JZ sagen, dass BdG voller Hass gegen die wahre Religion sei... womit sie natürlich sich selber meinen.

                Tatsache ist, dass z.Z. weltweit etwa 200 Millionen Christen verfolgt werden. Die wenigsten davon sind JZ.

                "Alle Religionen, die sich Jehova widersetzen" - das sind also logischerweise alle außer JZ. So interpretieren es JZ.

                Dabei stimmt es überhaupt nicht, dass Christen sich "Jehova widersetzen".

                Jehova ist - nach Lesart von JZ - und das lasse ich auch gerne dahingestellt - der Gott des AT; also Gott Vater. Und den beten ja nun auch alle Christen an - zusammen mit Gott Sohn und Gott Heiliger Geist - getrennt oder gemeinsam, oder mal den und mal den.

                Nein, lieber Winfried, ich kann Dir nicht sagen, wer BdG ist. Es gibt dazu viele Meinungen. Die Auffassung, es sei "Rom" - also die kath. Kirche, wird von vielen geteilt, außer auf jeden Fall von den Katholiken. Es gibt auch die Auffassung, wonach die Ökumene, also die tolerante Vermischung und das Geltenlassen vieler Richtungen BdG sei.

                Aber ich meine, Du musst Dir keine Sorgen machen.

                Zur Zeit setzt Du dich ja mit Deiner eigenen Religion auseinander, also mit JZ - und stellst fest, dass allerlei nicht stimmt. Das wäre solange kein Problem, wie gerade JZ von sich behaupten, dass alles stimmt; wenn sie selber feststellen, das was nicht stimmt, dann ist das "helleres Licht" - kurzum: sie täuschen sich nie - die Dinge werden nur immer klarer.

                DAS wiederum kann in dem Moment nicht sein, so Dinge nicht erweitert werden, also Erkenntnisgewinn zu bestehenden Erkenntnissen hinzu kommt, sondern Lehren völlig umgeworfen und neu definiert werden. Das aber passiert ja bei JZ in ihrer relativ kurzen Geschichte von 140 Jahren laufend - siehe beispielsweise die 18 Varianten der Entzeiterwartung - z.Z. "überlappende Generation".

                Ich denke, wenn Du bei JZ bist, dann bist Du nicht in BdG - wenn Du JZ verlässt und konfessionslos bist, dann bist Du auch nirgends drin - brauchst also auch nichts zu verlassen. Das wäre also akut kein Problem für Dich.

                Die diversen Auffassungen zu BdG finden sich beim Googeln im Internet - angefangen bei Wikipedia.

                beste Grüße

                Petrus111

                 

                1. Winfried Mertens

                  Winfried an Petrus111,
                  Lieber Petrus111, ich bin leider nicht so vernünftig wie Du und sage, ich wüsste nicht wer Babylon die Große ist.....eigentlich weiß ich es auch nicht.
                  Jedoch bin ich 47 Jahre von JZ mit dem Zwang erzogen worden, auf alles eine Antwort zu geben. Jetzt bin ich leider nicht erlaucht und bevorrechtigt, einen "besonderen Geist" zu haben, welchen Ausdruck JZ als "Platzhalter" für "inspiriert" verwenden, denn sich als inspiriert zu bezeichnen, wagen sie nicht....aber "besonderer Geist" ist doch auch schon was!
                  Nun denke ich, dass das Wilde Tier in der Offenbarung das Römische Imperium ist. (Das wäre deckungsgleich mit der Vision vom Standbild aus Daniel.)
                  Wenn das stimmt, hätte das Römische Imperium Babylon die Große beseitigt.
                  Das Römische Imperium hat tatsächlich spätestens seit Konstantin dem Großen die pagane Religion zu Gunsten des "Christentums" beseitigt und damit BdG "vernichtet".
                  Allerdings erscheint auch ein wildes Tier mit Hörnern wie ein Lamm. Das erinnert an das "Lamm" Jesus Christus.
                  Aber dieses wilde Tier macht gemeinsame Sache mit dem Römischen Imperium (Wildes Tier mit 7 Köpfen und 10 Hörnern) Das kann ich mir sehr gut als aufsteigende politische Macht des "Christentums" innerhalb des Römischen Imperiums vorstellen. (Interessant: Das Tier mit den Hörnern wie ein Lamm kommt nicht in den Feuersee, das 7köpfige Tier wohl schon. Klar, die Christenheit bestand weiter, aber das Römische Imperium nicht.)
                  Entschuldige meine wilden Phantasien.
                  Wenn das allerdings stimmt, dann hat das alles mit unserer heutigen Zeit ÜBERHAUPT nichts zu tun.....das ist eigentlich meine derzeitige Überzeugung.
                  Apropos "dumm". Es mag "normal" sein, dass jemand den Kommentar eines anderen "dumm" findet und dies auch sagt, aber schön ist das nicht.
                  Liebe Grüße, Winfried

                2. Matthäus

                  Zu Babylon der Großen, da brauchen wir uns nur daran orientieren was in diesem 18. Kap. der Offb. Auch geschrieben steht:

                  21 Und ein starker Engel hob einen Stein auf, wie ein großer Mühlstein, und warf ihn ins Meer und sprach: So wird Babylon, die große Stadt, mit Wucht hingeschleudert und nicht mehr gefunden werden!
                  22 Und der Klang der Harfenspieler und Sänger und Flötenspieler und Trompeter wird nicht mehr in dir gehört werden, und kein Künstler irgend einer Kunst wird mehr in dir gefunden werden, und der Klang der Mühle soll nicht mehr in dir gehört werden;
                  23 und das Licht des Leuchters wird nicht mehr in dir scheinen, und die Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr in dir gehört werden. Denn deine Kaufleute waren die Großen der Erde, denn durch deine Zauberei wurden alle Völker verführt.
                  Wer verführt bis heute, wie niemand anderer die Völker der Erde, deshalb muss es möglich sein dieses Weltreich zu verlassen. Und wer ist nach wievor daran schuld?
                  24 Und in ihr wurde das Blut der Propheten und Heiligen gefunden und aller derer, die hingeschlachtet worden sind auf Erden.

                  Für mich gehören alle fanatischen Islamisten genauso dazu wie all jene "christlichen Kirchen" die sich daran schuldig gemacht haben.

                  Man könnte es auch auf den gemeinsamen Nenner bringen: Alle die den Interessen Gottes zuwider handeln. Folglich ist dieses "Babylon" was ja nichts anderes wie Verwirrung (oder Irreführung) bedeutet.

                3. Isa an Winfried

                  Lieber Winfried,

                  vielleicht guckst du bei Babylon der Großen mal in diese Richtung:

                  - weit in die Vergangenheit.

                  - ehemals Braut, jetzt Hure.

                  - einst vermählt, jetzt...

                  Wer könnte das sein? Idee?

                  Lieben Gruß,

                  Isa

              5. StillesWasser

                Lieber Winfried,

                bei dem Text aus Offenbarung 18:1-5 muss ich immer stutzen, weil hier dazu aufgefordert wird Babylon zu verlassen, nachdem es gefallen, bereits vollständig verödet und sich unreine Wesen schon dort eingenistet haben. Das würde ja bedeuten, dass man sich während des Sturzes noch darin befunden hätte, oder?

                Ich persönlich denke, dass hier etwas beschrieben wird, was sich noch erfüllen wird.

                Generell ist m.E. die Offenbarung ein Blick in eine Zukunft, über unseren Tellerrand (Lebenszeit) hinaus. Gemäß Offb. 1,10 befindet sich Johannes im Geiste am "Tag des Herrn." Er sieht somit, was passiert, wenn Jesus wiederkommt und welche Auswirkung das haben wird. Vers 7: "Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen."

                Insofern kann man sicher viel Nutzen ziehen aus dem Studium der Johannesoffenbarung, aber die Erfüllung dessen, was beschrieben ist, kann man heute noch nicht sehen. Es sei denn, man glaubt, dass der Tag des Herrn 1914 begonnen hat und die Erde mit Traktataktion der ZJ geplagt und gestraft wird, wie Stiche von Skorpionen...

                Viele Grüße
                StillesWasser

                1. Winfried Mertens

                  Winfried an Stilles Wasser,
                  Liebes Stilles Wasser, Du wagst Dich an ein Verständnis der Offenbarung heran. Das finde ich gut!
                  Denn wenn uns die Offenbarung nichts zu sagen hätte, dann wäre sie genauso viel wert wie die Phantasien eines Bekifften.
                  Du hast darauf hingewiesen, dass diejenigen den Herrn sehen würden, "die ihn durchstochen haben".
                  Sorry, wenn man das so nimmt, wie es da steht, dann kann sich das alles nur zu den Lebzeiten der Verfolger unseres Herrn Jesus Christus abgespielt haben:
                  Z.B. bei der Zerstörung Jerusalems als das große Ende des Jüdischen "Systems" oder richtiger der jüdischen "Ära" stattfand.
                  Da lebten sicher noch einige, die Jesus verfolgt hatten....oder?
                  Ich habe mir das mit den Skorpionen noch einmal durchgelesen.
                  Wenn ich von diesen "Reitern" lese, habe ich das Bild der römischen Kavallerie vor mir: Sie hatten ja auch eine "Christa", die aussah wie "Frauenhaar" auf ihrem Helm...war aber Pferdehaar.
                  Entschuldige, wenn meine Phantasie mit mir durchgeht.
                  Dieses Phantasieren über biblische Visionen habe ich von den Zeugen. Nur deren Erklärung zu den Bildern finde ich unverschämt, da sie in fast jedem Bild sich selbst sehen....z.B. wie auch die "Heuschrecken". So selbstverliebt sind sie dann doch.
                  Liebe Grüße, Winfried

              6. Bird an Winfried

                Lieber Winfried,

                 

                Auf der Suche nach wer ist BdG fand ich für mich einen entscheidenden Hinweis in diesem Text.

                Die WTG meint ja, dass damit die falsche Religion gemeint ist! Konkret meint sie ja die Kirche und die vielen "SCHEINCHRISTEN"

                Ich persönlich meine aber, dass damit genauso, wenn nicht sogar am ehesten die ZJ selbst gemeint sind.

                Schauen wir uns den Text an. Ab Vers 2!!! Entscheidend

                Und er rief mit starker Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große, und ist eine Behausung von Dämonen geworden und ein Gewahrsam jedes unreinen Geistes und ein Gewahrsam jedes unreinen und gehaßten Vogels. Denn von dem Weine der Wut ihrer Hurerei haben alle Nationen getrunken, und die Könige der Erde haben Hurerei mit ihr getrieben, und die Kaufleute der Erde sind durch die Macht ihrer Üppigkeit reich geworden. Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Gehet aus ihr hinaus, mein Volk, auf daß ihr nicht ihrer Sünden mitteilhaftig werdet, und auf daß ihr nicht empfanget von ihren Plagen; denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. Vergeltet ihr, wie auch sie vergolten hat, und verdoppelt ihr doppelt nach ihren Werken; in dem Kelche, welchen sie gemischt hat, mischet ihr doppelt. Wieviel sie sich verherrlicht und Üppigkeit getrieben hat, so viel Qual und Trauer gebet ihr. Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und Traurigkeit werde ich nicht sehen. Darum werden ihre Plagen an einem Tage kommen: Tod und Traurigkeit und Hungersnot, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist der Herr, Gott, der sie gerichtet hat.

                Offenbarung 18:2‭-‬8 ELB71

                http://bible.com/58/rev.18.2-8.ELB71

                 

                Der Engel sagt, sie ist eine Behausung von Dämonen Geworden!! Aus, waren die Seiten mal OHNE Dämonen??

                Die WTG hatte Mal einen Guten Ansatz, sie wurde systematisch ab Rutherford zu einer Brutstätte der Dämonen. Bibelfoscher haben sich distanziert...

                Dann sagt der Engel, Geht aus ihr HINAUS MEIN VOLK!! Aha, waren die Kirche und die Sekten sein Volk??

                Zeugen Jehovas sagen ja, du musst aus der Kirche austreten und bei den Zeugen eintreten... Na ja, der Engel sagt nur GEHT hinaus... Er sagt nur, geht wieder rein irgendwie.

                Dann sagt der Engel, vergeltet ihr Doppel so viel wie sie sich vergolten haben.

                Nun ja, ehemalige Zeugen welche zu Jesus finden machen die WTG nackt... Sie ist am Zerfallen. Christus wird ihr den Rest geben.. auf das Warten wir alle!!

                Das sind rein meine Gedanken. Zumal die WTG ja sogar behauptet dass die Heuschrecken sie selbst sind. Damit geben sie sich das Urteil, denn die HS haben einen König, den Abbadon oder Abysys.

                Freuen wir uns, denn die Geschwister verlassen schon das Schiff. Meines Erachtens muss jeder, der merkt dass dort was nicht stimmt das Schiff verlassen. Sie verachten Jesus..

                LG

                Bird

                 

                 

                 

                1. Sledge Hammer@Bird ua.

                  Hallo Bird,

                  ich denke jetzt einfach mal laut nach, so, wie es mir durch den Kopf geht und wüsste gern Deine (bitte auch die anderer) Meinung dazu.

                  Könnte es sein, dass sich diese Prophezeiung überhaupt gar nicht auf religiöse Einrichtungen bezieht sondern auf das Großkapital, auf Unternehmen, die ihren Einfluss auf Regierungen ausüben; die mit ihrer Gier nach Gewinnmaximierung und Macht rücksichtslos mit Menschen, Tieren und unserem Planeten umgehen.

                  Im Text der Offenbarung sind fast ausschließlich Luxusgüter aufgeführt, wir lassen mittlerweile zu Lasten der Ärmsten für Rinder und Schafe zu unserem Verzehr Wälder abroden, importieren Weizen.

                  Was ist, wenn BdG ein System ist, das wir derzeit gar nicht verlassen können, auch wenn wir es noch so wollten (es sei denn, wir werden Selbstversorger in allem und handelten ausschließlich fair).

                  Wenn es die Religionen wären, wie die ZJ behaupten, hätten diese tatsächlich solch einen massiven wirtschaftlichen Einfluss auf das gesamte Kaufmanns- und Handelswesen, weil ein paar Ostereier, Geburtstagskuchen oder Devotionalien nicht mehr verkauft würden? Ich denke auf keinen Fall.

                  Die Wirtschaftsindustrie ließe sich in Kürze andere Dinge einfallen, von denen wir glauben, sie unbedingt kaufen und besitzen zu müssen.

                  Wenn wir aber zufrieden sind mit dem, was wir haben und dieses nutzen, dann werden wir auch unter keinem Verlust leiden. Wenn wir möchten, dass weder Mensch noch Umwelt für unseren Komfort und Luxus ausgebeutet wird, dann werden wir doch glücklich darüber sein, dass sich endlich etwas ändert; insofern hätten wir dann nicht am Leid BdG teil - im Gegenteil.

                  LG nachdenkliche Sledge

                   

                   

                2. Winfried Mertens

                  Winfried an Bird,
                  Lieber Bird, Du hast geschrieben: "Sie ist am Zerfallen." und meinst wohl damit eine Erfüllung der Prophezeiungen an Babylon der Großen, die Du mit den Zeugen Jehovas identifizierst. So wenig ich dem "Zerfallen" dieser "Trumpel-Firma" nachtrauernd würde, so viel sehe ich aber auch, dass die im Moment ziemlich solide dastehen in ihrem Konzept, denn fast alle ZJ zeigen einen militärischen Gehorsam und meiden z.B. ihre eigenen "Freunde" und Verwandten, wenn die WTG es befiehlt. Sie "kennen dann keine Verwandten".
                  Da sie sich in großen Teilen an das alte Mosaische Gesetz halten und deswegen auch den Namen Jehova verwenden, zitieren sie so gerne den Text aus 5.Mo.25:12: "...dann sollst du ihr die Hand abhauen. Es soll deinem Auge nicht leid tun."
                  (DER ISLAMISCHE STAAT LÄSST GRÜßEN.)
                  Aber Babylon die Große ist jemand oder etwas anderes....da bin ich mir ganz sicher!
                  Liebe Grüße, Winfried

                3. Markus

                  Hallo Bird ,Hallo Sledgde Hammer

                  Ich denke mal das einer ,wie der andere Recht hat

                  Wenn man die Geschichte mal  an Jesus vorverfolgt ,bis Heute,fällt einem auf,das von den bis Heute bestehenden Weltreichen,nur immer eine Sache ausging,viel zu besitzen,viele Menschen zu Untertanen ,damit meinte ich Sklaven zu machen,und vor allem für die Führungskräfte,wie Kaiser,Könige,Fürsten,Sultane,Präsidenten,Kanzler usw Macht zu besitzen und Macht auszuüben ohne Rücksicht auf Verluste.

                  Mensch ,wie Tier und die Natur auszubeuten,um immer Reicher zu werden und um mehr Macht zu bekommen

                  Früher hatten die Grossreligionen wie kath Kirche und alles was damit zusammenhängt fleißig mitgemischt,wenn man bedenkt das die Kath Kirche mit Ihrem Vermögen an der Weltspitze steht,da kommen selbst Multi Millardäre nicht mit.

                  Das ganze System ist so aufgebaut ,das der normale Mensch da nicht mehr rauskommen kann,

                  Es würde einen globalen Großkrieg auslösen ,wenn Menschen zb alle Menschen sich gegen den Großkapitalismuss stellen würde,der nicht nur Millonen von Toten fordern würde ,dieser Krieg würde Milliarden von Toten fordern und die Menschheit fast vernichten.

                  Wenn man bdenkt das zum Beispiel gerade in den Staaten wie Japan Korea oder China Arbeitsbedingungen herschen ,das da 10 bis 12 Stunden Arbeitszeit als normal bezeichnet wird ,ohne Überstunden,das gerade bei einer Fernsehreportage von Japan gesagt wurde,das sich Menschen wegen Überarbeitung selbst umbringen oder  in großer Zahl durch überarbeitung an Herzinfarkten und Schlaganfällen sterben.

                  Wir bekommen das ja alles nicht mit wenn wir unser smarthphon benutzen oder unseren Computer oder Laptop oder Tablett,das dort oder in angrenzenden Ländern hergestellt wurde unter den furchtbarsten arbeitsbedingungen.

                  Es kann sein das Bdg das system ist in dem wir leben ohne im Momment heraus zukommen.

                  Das Wirtschaftssystem ist so gestaltet,das kaum jemand nur die wenigsten die noch ländlich wohnen selbst versorgen könnten.

                  Wo will man in Großstädten wie Berlin ,Hamburg München oder New York sein Gemüse oder das was man braucht anbauen.???

                  Das System ist übergreifend auf alle Lebensbereiche und dient dazu das Reiche immer Reicher werden und Arme immer Ärmer.

                  Siehe die Arbeitslosigkeit in den USA dagegen will ja der verhasste neue Präsident etwas machen, wenn er gegen das Kapital ankommt,normal hätte er als Millardär ja die möglichkeiten und die nötigen Beziehungen das zu machen.

                  oder die Arbeitslosenzahlen hier die alles in allem eingerechnet die 13 Millionen Zahl übersteigt,was uns da die Arbeitsagentur weis machen will stimmt hinten und vorne nicht,weil Hartz 4 Empfänger  die in der Mehrzahl sind nicht mitgerechnet werden oder welche die mit 450 Euro Jobs sich versuchen über wasser zu halten ,was fast unmöglich ist

                  Und unsere WTG oder JW.Org verdient an der Sache kräftig mit,in dem Sie die Leute die Ihr angehören für sehr dumm verkaufen.

                  Man sollte dieses ganze system veröden lassen,aber das ist so weit fortgeschritten das dies Menschen nicht mehr machen können,das bedarf einer überirdischen Kraft

                  Das ist mein Verständniss zu Babylon der Großen

                   

              7. ManfredF

                Lieber Winfried

                aus wem du herausgehen soll ist unwichtig, weil sich diese Frage erübrigt. Indem Moment, wo wir Jesus Christus persönlich als Herrn annehmen und glauben sind wir gerettet und kommen nicht mal mehr ins Gericht. Das bedeutet für mich, dass man mit diesem Schritt "herausgeht" aus allem anderen.

                Sekten neigen dazu, dass anders zu sehen. Das ist logisch. Eine Sekte glaubt, nur wer in der Sekte ist, der ist errettet. Sekten stellen oft die Gemeinschaft in der Sekte über Jesus. Die WTG behauptet ja auch nur in der Organisation sei man sicher.

                Wer so denkt, für den ist es logisch zu argumentieren dass dann alle anderen Religionen falsch sind und man aus denen rausgehen muss.

                Meiner Ansicht nach geht das aber in die falsche Richtung. Jesus hat keine Religion gegründet, er hat den Weg zum Leben geebnet. Natürlich werde ich, wenn ich Jesus nachfolge automatisch eine Gemeinde verlassen in der ich das Gefühl habe, dort wird Jesus nicht so geehrt wie ich das sehe. Aber ich bin überzeugt, ob ein Christ nun ein ZJ bleibt, Katholik, in einer freien Gemeinde oder wo auch immer, er ist gerettet. Denn die Rettung ist eine persönliche Sache zwischen jedem einzelnen Menschen und Jesus Christus bzw. Gott und keine Sache einer Organisation.

                Viele Ex ZJ gehen nie wieder in eine Gemeinde, weil sie Angst haben wieder in einen Gruppenzwang zu kommen. Wenn diese eine Beziehung zu Jesus haben sind sie trotzdem gerettet. Andere bleiben weil sie Verwandte bei ZJ haben. Wenn sie eine Beziehung zu jesus haben sind sie trotzdem gerettet. usw.

                Babylon ist grundsätzlich erstmal das Weltreich der falschen Religion also der Moslems, Hindus und wie alle nicht christlichen Religionen heissen. Das viele Kirchen als Kirche einen falschen Weg gehen macht sie erstmal zu denen von denen Jesus sagt: Ich kenne euch nicht. Ob die Kirche dann automatisch zu Babylon gehört - wer weiss. Da ich für mich eine Entscheidung getroffen habe und nur Jesus nachfolgen ist mir das egal.

                1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

                  Nachfolgendes Zitat stammt von http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/wer-wir-sind/

                  „Daher rufen wir auch unsere Leser auf, sich mit ihren eigenen Anregungen, mit Kritik und ergänzenden Hinweisen insoweit an einem gedeihlichen Dialog zu beteiligen, wie sie das bessere Verständnis inhaltlicher Zusammenhänge fördern oder anregen können. …Allen Besuchern unserer Seiten wünschen wir einen unverstellten Blick auf die biblischen Wahrheiten sowie glaubensstärkende Anregungen auf ihrem weiteren Lebensweg!“

                  Da hier von BI-Aktuell deutlich Begriffe wie „Dialog“; „das bessere Verständnis“ und „die biblischen Wahrheiten sowie glaubensstärkende Anregungen“ betont werden, kann hier jedermann seine Gedanken mit einbringen. Richtig soweit?
                  Da hier im Forum nun die Frage aufkam „Wer oder was ist Babylon die Grosse“, haben einige Kommentatoren auch Stellung dazu genommen, mich eingeschlossen. Das Verständnis hierzu wurde uns „Ex-Zeugen“ und „Noch-Zeugen“ per WTG-Produktion auf gestempelt. Nun hat ein Aufklärungsgesuch hier im Forum stattgefunden und der „nach besserem Verständnis Suchende“ möchte genau diese „biblischen Wahrheiten“ geklärt sehen.
                  Mit welchem Recht genehmigt sich also jetzt  I R G E N D W E R  dies zu verurteilen?
                   
                  Kennst Du die Geschichte mit dem Schlosshund? (Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch daran...)
                  “Ein König baute sich ein Schloss, prächtig und prunkvoll. Einen Saal in diesem Schloss liess der König mit tausend Spiegeln verzieren. Wer sich betrachtete, sah sich von allen Seiten, hundertfach. Dieser Saal wurde nur zu besonderen Feierlichkeiten geöffnet. Doch eines Tages hatte ein Diener aus Versehen die Türe einen Spalt breit offen gelassen. Das bemerkten die beiden Hunde des Königs und huschten in den Saal.
                  Der erste Hund erschrak, als er hundert Hunde sah. Er fletschte die Zähne, bellte und wollte die vermeintlichen Rivalen fangen. Doch je wütender er die Spiegelbilder angriff, desto aggressiver wurden die Hunde in den Spiegeln. Schliesslich sprang er den nächstbesten Rivalen an. Der Spiegel zerbrach. Der Angreifer holte sich eine blutige Nase und rannte so schnell er konnte aus dem Saal und betrat ihn nie wieder.
                  Ganz anders der zweite Hund des Königs. Der staunte nicht schlecht, als er plötzlich viele andere Hunde erkannte. Er begann mit dem Schwanz zu wedeln und die Spiegelbilder taten dasselbe! Ausgelassen tollte dieser Hund durch den Saal und erfreute sich, so viele fröhliche Spielkameraden zu haben.“
                  Und die Moral von dieser Geschicht‘?

                  Ein Stückchen weit haben wir es in der Hand, ob wir uns „eine blutige Nase“ holen wie der Schlosshund, oder ob wir uns auch freuen, wenn unser/e Glaubensbruder/-schwester uns manchmal „von allen Seiten anspringt“.
                  Aufklärung, die zur Umkehr von falschen Lehren/Ansichten führt, kann niemals von Schaden sein. Sind wir uns einig?
                   
                  Nachdenkliche Grüsse
                  Athalja 

                2. Edelmuth an Athhalja

                  Hallo Athalja

                  Grundsätzlich stimme ich dir in Bezug auf die freie Meinungsäußerung bei BI zu. Doch wir  müssen auch hier differenzieren.

                  Die Erklärung bei BI unter "Wer wir sind" soll jedem zur Kenntnis gebracht werden und ihn veranlassen sich durch Beiträger als Interessierter zu erkennen zu geben, der für andere Meinigen offen ist. In der Reaktion auf andere Meinungen erkennt man die tatsächliche Zielsetzung und die eigenen Sorgen.

                  Der Sklave verkündet, dass jeder ihn anhand der Bibel prüfen kann (wenn er zu dem Ergebnis kommt, dass er biblisch handelt, weil er berechtigte Sorge um seine Machtansprüche in Verbindung mit seinen Zielen hat)

                  Nicht ohne Grund opfern die Betreiber von BI so viel Zeit und Geld. Ginge es allein um die Förderung der wahren Anbetung würde man jede Diskussion, die uns der Wahrheit näher bringt, zulassen

                  Ede

                3. Winfried Mertens

                  Winfried an Manfred,
                  Lieber Manfred, Du hast zwar keinen einzigen Schrift-Text verwendet....was ich grundsätzlich nicht gutheiße....aber dem, was Du geschrieben hast, kann ich nur zustimmen und mir würden sogar einige Schrift-Texte einfallen, die dieses untermauern würden. Also...es geht auch ohne......
                  Liebe Grüße, Winfried

            2. Susi

              "Die vorausgesetzte Grundhaltung ist der Glaube an die Bibel - wobei jeder mitdiskutieren darf, der Bibelgläubige nicht diskriminiert."

              Zeugen Jehovas diskriminieren ALLE bibelgläubigen aufs ärgste, also was ist mit denen?

              Sollen die mit diskutieren dürfen?

              Das passt ja auch nicht dazu, dass Opfern von ZJ geholfen werden soll.

              Und dieser Jurek macht hier ungehindert "Jehova"-Propaganda!

               

              1. Winfried Mertens

                Winfried an Susi,
                liebe Susi, "sollen die mitdiskutieren dürfen"? hast Du gefragt.
                Meine Geschichte z.B. ist die, dass ich angefangen habe mit Ältesten der ZJ zu diskutieren. (Es waren nur drei. Die anderen habe ich nicht behelligt.)
                Die Folge: Man hat mich ohne Ankündigung, ohne Gespräch einfach so bezeichnet gehalten. Zumindest denke ich, dass ich bezeichnet bin, denn die Ansprache klang so, obwohl kein Name genannt wurde. Den Ältesten, der die Ansprache hielt, habe ich gefragt, was das denn zu bedeuten hätte, was er da von der Bühne aus gesagt hat. Er antwortete:
                "Das wirst du schon merken, was das bedeutet."
                Außer dass ich einen dicken Hals habe, habe ich nichts bemerkt.
                Warum erzähle ich Dir das?
                Mit dem lieben Jurek habe ich lange über die Frage diskutiert, ob der Name Jehova überhaupt noch aktuell ist, oder ob er durch Jesus mit dem Alten Bund gegangen ist....den Namen meine ich. Mein aktueller Standpunkt ist, dass Jehova für den Vater und den Sohn stand. Seitdem wir diese beiden nun besser kennen, reden wir weder den Vater noch den Sohn mit "Jehova" an. Demgemäß bin ich überzeugt, dass Jehova NICHT der Name des Vaters ist, sondern "Vater" der Name des Vaters ist.
                Jurek vertrat die Ansicht der Zeugen Jehovas.
                ICH BIN IHM DANKBAR, DASS ER DIES GETAN HAT: WARUM?
                Weil ich das erste Mal mit jemandem diskutieren konnte, der die Lehre der ZJ vertritt.
                Dadurch konnte ich meine neuen Erkenntnisse überprüfen. Vorher ging das mit keinem meiner ZJ-Brüder.
                Also wenn Du mich fragst, ob "die" mitdiskutieren dürfen, dann sage ich:
                BITTE GERNE. Denn wenn jemand von "denen" bereit ist zu diskutieren, dann diskriminiert er doch auch nicht....oder?
                Die ZJ sind weder bereit zu diskutieren, noch erkennen sie die "anderen" Christen als ihre Brüder und Schwestern an. Das müssen sie selbst vor Gott und unserem Herrn Jesus Christus verantworten.
                Liebe Grüße, Winfried

                1. Horst

                  Lieber Winfried Mertens,

                  Dein Kommentar an Susi erzeugt bei mir "helleres Licht" was Dich betrifft.

                  Ich nehme den Vorwurf der Spitzfindigkeit mit Bedauern zurück. Mir scheint eher Du bist ein Wahrheitssuchender.

                  Dass Du als Folge Deiner Diskussionen mit den Ältesten "bezeichnet" wurdest (was immer diese Zeugen - Jehovas - Erfindung auch heissen mag), ist denke ich eher eine Auszeichnung.

                  Unsere Familie wurde in den 70er - Jahren noch als "schlechte Gesellschaft" gebrandmarkt, obwohl mein Vater quasi der "zweite Oberste" in der Versammlung war. Einziger Grund:

                  Ich verlobte mich im heiratsfähigen Alter mit der Tochter eines als "unbequem" geltenden Bruders, der damals schon Fragen stellte wie Du und andere hier in der heutigen Zeit.

                  Sonst nichts !

                  Mein Abgang war leicht...

                   

                  Gruss Horst

              2. Petrus111

                Liebe Susi,

                es gibt JZ in diesem Forum - wobei es einige Trolle gibt, die das Forum sprengen wollen - die werden nach gewisser Zeit entlarvt und dann auch gesperrt - aber es gibt auch etliche, die sich zaghaft auf dieses Forum bewegen - und natürlich nach jahrzehntelanger Zugehörigkeit den typischen Blick eines JZ auf die Dinge und die typische Art und Weise, damit umzugehen, nicht von einem Tag auf den anderen aufgeben können.

                Bei den Meisten ist es kein Schnitt - es ist ein Prozeß - auch ein Lernprozeß.

                Wir sind hier alle so eine Art "Selbsthilfegruppe" - wobei es einige gibt, die nur helfen, weil sie selber keine Hilfe mehr brauchen, andere stehen erst am Anfang - und es kommen immer Neue dazu - das heißt: die Gruppe hat keinen gleichmäßigen Stand. Dazu ist es auch noch anonym - außer den Kommentaren, die man liest, weiß man sehr wenig über die Mitschreiber im Forum.

                JZ haben auf sich selbst die Sicht, bibelgläubig zu sein - und: ja, der reine JZ diskriminiert alle anderen Religionen, jedoch nicht wegen deren Bibelgläubigkeit, sondern enfach nur, weil alle anderen nicht zu JZ gehören - und daher also Bestandteil von "Babylon der Großen" sind oder aber Teil von "Satans Welt" oder beides.

                Mein Problem mit JZ war zuletzt, dass sie eine Auffassung vertreten haben, ohne diese auch nur im Ansatz begründen zu können - es ging um eine Angelegenheit zur "Neutralität", die behauptet, aber nicht erklärt wurde. Insofern freue ich mich inzwischen über Leute, die eine Auffassung haben und sie begründen - auch wenn die Begründung in die Irre geht - und also mit Argumenten entkräftet werden kann.

                Dazu weiter:

                gibt es Argumente und Gegenargumente, die diese also entkräften?

                Oftmals sind alle Argumente, welche vorgebracht werden, nicht unwahr, obwohl sie einander widersprechen.

                Dann also geht es nicht um die Wahrheit, sondern um die Gewichtung, die Priorität, die Präferenz - und die kann sich je nach äußeren Umständen auch ändern.

                Was meine ich?

                Eine warme Dusche ist was feines!

                Wer will dem widersprechen?

                Eine warme Dusche am heißen Stand? Nein, die sollte lieber kalt und erfrischend sein!

                Eine warme Dusche in der Konferenz? Das ist völlig unpassend!

                Je nach Situation ist das Gleiche zwar wahr, aber dennoch erfährt es eine unterschiedliche Wertung...

                beste Grüße

                Petrus111

                1. nada

                  Eine kurze anmerkung zu der Frage, ob zeugen hier mit diskutieren dürfen, sollen.. oder nicht.
                  Ich habe unter der Überschrift von bruderinfo aktuell den Satz gelesen: von zeugen für zeugen.
                  Daher sollte sich diese Frage doch schon von selbst beantwortet haben.
                  Gruß
                  Nada

                2. Susi

                  Guten Abend Petrus111,

                  mir wird nicht ganz klar, was Du mit Deinem Kommentar an mich ausdrücken möchtest. In einem Satz sprichst Du jedoch von "die Gewichtung, die Priorität, die Präferenz". 

                  Gerade hierzu habe ich einen Beitrag an Tinko00 verfasst, der meine Auffassung erläutert und vielleicht klärt.

                  Mit freundlichen Grüßen

          2. Horst

            Nun lieber Winfried Mertens,

            Petrus111 hat es Dir schön erklärt - hier ist ein Forum, und keine Gemeinschaft.

            Ich kann doch nicht für andere sprechen. Und nochmal: Du hast mich und Peetha angeschrieben - und mit WIR meinte ich uns beiden, oder wie Petruss111 sagt, wir, ich und die hier bei mir sitzen und wie auch immer.

            Kann doch nicht so schwer sein.

            LG Horst

      2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Winfried

        Lieber Winfried,
        Deine Aussage – die auch einige Fragen beinhaltete - war: 
        „Nun suche ich ganz konkret nach einem/mehreren Hinweisen, dass "Babylon die Große" irgendetwas mit unserer heutigen Zeit zu tun hat....ja dass die Offenbarung überhaupt etwas mit unserer heutigen Zeit zu hat. Soviel ich weiß, gehen die meisten Bibel-Kommentatoren davon aus, dass die Offenbarung sich am Römischen Imperium erfüllt habe. Dass BdG das "Weltreich der falschen Religion" sei, haben wir doch von den Zeugen. Und ich bin inzwischen allergisch gegen alles, was von dieser Seite kommt, weshalb ich eigentlich dann JZ zu BdG zählen müsste, wenn den BdG das "Weltreich der falschen Religion" wäre.

        §  Gibt es also irgendwelche Belege, dass die Offenbarung über das Römische Imperium hinaus heute noch seine Gültigkeit hat?
        §  Ich suche also nach Beweisen, die uns berechtigen, zu glauben, dass wir in einer Zeit der Erfüllungen der Offenbarung leben.
        Vielleicht weißt Du was.

        Dazu kann ich dir einige Erklärungen anbieten.
        Eines vorweg bitte sehr: Wie alle Botschaften der Hl. Schrift (z.B. die „Endzeitansagen Jesu“ aus den Evangelien), so lassen die sich überwiegend nur per Glauben „verstehen“. Es gibt Anhaltspunkte wie einiges zu erkennen sein kann. Zwei Beispiele hierzu sind die „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ Parabel oder die „Zeichen der Parusie Jesu“ Erkennung.  Sicherlich muss die (gesamte) Offenbarung auch in einer entsprechenden Relation betrachtet werden. Der besagte „grosse Tag Gottes“ aus Offb. 16:14 ist ja auch kein gewöhnlicher Tag unseres derzeitigen Kalenders.
        Bezogen auf deine Fragen muss (meiner Meinung nach) die Bibel insgesamt miteinbezogen werden, nicht nur die Offenbarung. Die Geschichte Babylons, spielt eine grössere Rolle, als nur die ihr entsprechend „zu gedichteten Interpretationen“.  So ganz abwegig finde ich die Erklärungen der ZJ nicht, auch wenn ich nicht zu ihren Sympathisanten zähle.  
        Es folgen dazu einige Bibelstellen, die Du in ihrem Zusammenhang untersuchen solltest. Sie enthalten nämlich „Zutaten“ zu dem Verständnis in Punkto BdG.
        Psalm 137:8  zeigt die Opposition zu JHWH; 
        Jer. 51:59-64  zeigt die bevorstehende Zerstörung Babels
        Jes. 47  spricht von „Gott abartigen Praktiken der Anbetung“
        Stephanus macht eine bedeutende Aussage in Apg. 7:43 (NGÜ) »Nein, das Zelt des Götzen Moloch habt ihr mit euch geführt und den Stern eures Gottes Räfan; Götzenbilder habt ihr euch gemacht, um euch vor ihnen niederzuwerfen. Darum werde ich euch in die Verbannung führen, noch über Babylon hinaus.‹(Amos 5,25-27. Während Amos an dieser Stelle nur vom Nordreich (Israel) spricht und ihm die Verbannung nach Assyrien ankündigt (»über Damaskus hinaus«), bezieht Stephanus das darauf folgende Gericht am Südreich (Juda) mit ein (»über Babylon hinaus«).)«
        Im nachfolgenden wird auch eine Erklärung angeboten.

        Babylon die Große – Bibel-Lexikon
        Babylon, die Große, wird auch „Geheimnis" und „die Mutter der Unzüchtigen und der Gräuel der Erde" genannt (Off 17,5). Mit diesem Titel wird auf ein großes religiöses System hingewiesen, mit dem die Könige der Erde geistlicherweise in Unzucht zusammen leben und das die Händler der Erde reich macht. Dieses System ist schuldig am Tod vieler Gläubiger, am Blut der Märtyrer Jesu.
        Babylon wird verglichen mit einer mit Purpur und Scharlach bekleideten Frau, bedeckt mit Gold, kostbaren Steinen und Perlen. In der Hand hält sie einen Becher, der voll ist mit den Gräueln und der Unreinheit ihrer Unzucht. Es kann wohl kaum ein noch lebendigeres und lebensechteres Bild des weltlichen und götzendienerischen Systems der abtrünnigen Kirche, dessen Zentrum Rom ist, gemalt werden! Um völlig klar zu machen, wer hier in der Beschreibung gemeint ist, wird hinzugefügt: „Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt" (Off 17,9). „Die Stadt der sieben Hügel" ist eine bekannte Bezeichnung der Stadt Rom.
        Im Bibeltext heißt es, dass die zehn Hörner (die zehn Könige des zukünftigen Römischen Reichs) mit der Frau Krieg führen werden, sie einsam und nackt machen, ihr Fleisch essen und sie mit Feuer verbrennen. Der Himmel, die Apostel und die Propheten werden aufgerufen, sich über den Fall dieses verführerischen und Seelen zerstörenden Systems zu freuen (siehe Off 14,8; 16,19; 17,1-18; 18,1-24; 19,1-3).
        Das päpstliche Rom ist eines der schlimmsten antichristlichen Systeme, das zudem länger als jedes andere Reich seine Herrschaft auf der Erde ausgeübt hat. Dennoch ist dieses päpstliche Rom nicht das, was in der Schrift „der Antichrist" oder der „Mensch der Sünde" genannt wird: Die Römisch-Katholische Kirche ist vielmehr die Anti-Kirche. Der Antichrist wird in der Offenbarung auch bezeichnet als „Tier, das zwei Hörner hat gleich einem Lamm und redet wie der Drache", ebenfalls als „der falsche Prophet"

        Unabhängig von diesen vorgetragenen Erklärungsversuche, muss von uns allen akzeptiert werden was Johannes einst bemerkte:  »“ …das Geheimnis Gottes wird vollendet sein“.«
        Die absolute Wahrheit besitzt nur Jesus und wenn er das will, dann werden wir in die (seine) Geheimnisse auch eingeweiht. Bis dahin glauben wir diesem wunderbaren Heiland bedingungslos.
        Strahlende Grüsse aus dem Berchtesgadener Land
        Athalja
         
         
         
         

        1. Winfried Mertens

          Winfried an Athalja,
          Lieber Athalja, das ist sehr spannend, was Du da geschrieben hast. Das Bibel-Lexikon richtet offenbar seinen Blick auch auf die damalige Zeit.
          Besonders interessant finde ich die Erklärung, dass das "Tier mit den zwei Hörnern gleich einem Lamm mit dem Antichrist in Verbindung gebracht wird. Diese Idee hatte ich auch schon.
          Aber dann wäre eine Nähe zur "Hure Babylon" vorhanden.

          Das "Grundkonzept" ist ja folgendes:
          Die Hure reitet auf dem scharlachfarbenen Tier....hat also großen Einfluss auf dieses.
          Babylon ist für eine blutige Christenverfolgung verantwortlich.
          Das Tier mit den 7 Köpfen vernichtet dann Babylon.
          Das Tier mit den Hörnern gleich einem Lamm hat wohl auch sehr große Macht und unterstützt das Wilde Tier mit den 7 Köpfen.
          Nur der Falsche Prophet und das Wilde Tier mit den 7 Köpfen werden in den Feuersee geworfen.

          Deine Ausführungen mit dem Nord- und Süd-Reich habe ich leider nicht ganz verstanden.
          Vielleicht können wir ja auf einer anderen Schiene mehr darüber sprechen, sonst besteht die Gefahr, dass sich unsere lieben Brüder auf BI langweilen.
          Liebe Grüße, Winfried

          1. peetha@ Winfried

            n´abend Winfried

            ganz kurz nur : Ick musste gerade bei deinem letzten Satz an Athaljia  schmunzeln,

            .... ´....sonst besteht die Gefahr, dass sich unsere lieben Brüder auf BI langweilen,´- Zitat ende

            (ick schmunzel immer noch und denk .... -  ´NA jeet doch`)

            Ohne Dich zu fragen und OHNE dir ZU ERklären, erzähl ICK Dir/euch einfach ne´erlebte Episode des Lebens  mit dem Motto     ....´ NA jeet doch´. - .....  watt is passiert ? (Kurzfassung)

            Ne langjährige Freundin möchte ihr Wohlfühlzimmer gestalten/einrichten , und  Sie zu Mir :´kannst Du mir dabei helfen?`- ICK - ein `wohlfühlkuschelrabaucke´- NAKLAR - ´watt soll ick machen?´  Sie : ´das und das´ - Ick : ´.... mach ick....  - wie/was Du willst.

            Das Ergebnis liess nicht lange auf sich warten - neuer Boden, lebendige Strukturen mit  neuen Farben an Wand und Decke .... undund UND .... (nicht vergessend) ....  NEUES LICHT .

            zackzack - ratzfatz (hauptstadtdeutsch) ... MIT garantierten gegenseitigem WOHLFÜHL- Ergebnis/Erlebnis

            (... die ´Geschichte´kennt jeder!)

            Gefühlt zwei Wochen später...  Sie zu mir : ´Ich hätt da gerne noch soon paar Bilder an der Wand´ ..... Ick zu ihr : ´Na klar, ... watt für welche?`  ...... lange Pause

            Naja, ..... watt soll ick euch sagen,.....  ick dachte, did wären jetz  Bilder von herrlichsten Sonnen auf/Untergängen, von Palmen der Südsee, oder von ´we save the Earth´ - Oder  heimlich jedacht von Union (meinem Lieblingsballspielsportverein) ODER zumindest von der teuerste Mattglanz Kopie von Pikasso oder soo

            NEE - did waren Bilder vom  Filius, Mamma/Pappa, Hochzeiten der Schwestern,  Zuckertüte tragende Nichten, Filius mit Nichten....  und soowatt alles UND erschwerend - DIE sehe ick doch jeden Tag (!!!!) - leibhaftig!

            Ick zu Ihr : Na klar ... im Flur .... da is Platz jenug für die alle an der Wand. (ein böser Mensch- der schlimmes denkt)

            Ne Woche später Sie zu mir : ´wann machen wir das denn mit den Bilder´n?´..... Ick zu ihr: jaaja - heute nicht

            Noch ne Woche später ....  (das..../unser  Wohlfühlzimmer.....  hatte ....  NICHT an gegenseitigem Wert verloren) -

            Sie zu Mir : ´vergiss nicht meine Bilder´

            Ick zu Ihr .....  (ERklärend ... etwas genervt) : ..... ´HAASEBEEN  ... ´did Werkzeug , DIE Schlagbohrmaschine, MEINE Hilti, alle Dübel - AAAlle Spreiz,Press,Schlag, ....Abhäng, Klebe,Rahmen ...., Hohlraum,GkD oder QuickdriveDÜBEL,.... ALLE Dübel, die ick hier brauchen könnte  - egal- ob Nagel/Schraub oder Langdübel,.....  Schuppen-Feder-oder Spiraldübel,.... UND all diese Universal S-teck Fischerdübel ..... ALLE SIND..... AUF ...der Baustelle !!! !

            Sie zu mir : ...´Bärchen, ... was regst Du dich auf - ist doch alles gut-ich hab doch nur gefragt .. ´     Ick gedanklich : ´ Wo se Recht hat, hat se Recht´.... und mit DEM sicheren Gefühl,  `Zeit GEWONNEN  zu haben´- geh ick in den Keller ne Molle ziehen und mit ner anderen wieder hoch.

            Nur beim Treppauf hör ick soon Klopfgeräusch und soon unterdrücktes `A U A`...  Naja , das war nicht im Flur,...  DAS war im Wohlfühlzimmer! .... UND... der Dramatik geschuldet,.... watt MUSSTE ick ansehen ?! ... Meine Haasebeenundzuckerschnute steht vor einer unserer Wohlfühlzimmerwand mit nem 8mm langem Bilderrahmen Nägelchem und nem HACKENSCHUH  in der Hand UND .... pinnt Bildchen für Bildchen .... IHRE .... Bildchen an ....

            ... eine ...Wand .

            Jutti mein Lieber - mach watt draus - UND bitte -.... mich  NICHT Gleich  nicht verstehen ....

            NIMM DIR  ZEIT  - dir zu liebe UND....  ick bin mir sicher  :  AUF EIN ..... ´jeet doch`

            1. Winfried Mertens

              Winfried an Peetha,
              Lieber Peetha......den check ich nicht.......ach....übrigens, bist Du mit Mario Barth verwandt....oder gar er selbst??
              (Anmerkung: checken gemäß Duden: http://www.duden.de/rechtschreibung/checken ) für den Fall, dass Du mich jetzt nicht verstehst.
              War aber unterhaltsam....danke Dir....liebe Grüße, Winfried

  4. noomi an Truelove

     
    Hallo TrueLove
    Du hast dir den Weg bis zur Taufe nicht leicht gemacht. Als du dich entschlossen hast dich taufen zu lassen, hast du sicher im Herzen gewusst, auf was du sich einlässt. Ich denke dass dein Herz zu Jehova Gott deinem Vater und zu Jesus Christus unserem Herrn ein inniges Verhältnis gesucht hast. Du wolltest sie lieben und dass sie dich lieben. Wenn ja, was macht dich jetzt unsicher? Kann daran etwas falsch sein??? Falsch ist, die geplatzte Seifenblase, was daraus gemacht wurde. Ein inniges Verhältnis zu unseren beiden Höchsten kann niemals falsch sein. Deine Zweifel, die in dir aufsteigen sind doch nicht schlecht, vielleicht zeigen sie dir den Weg, den du ab jetzt gehen sollst. Sei wie die Beröer und prüfe, prüfe immer wieder, prüfe nochmals!! Das festigt deinen Glauben und wird dir zu einem Wegweiser. Damals warst am Anfang des Weges und du gehst immer noch auf dem Weg, noch bist du nicht am Ziel angelangt. Du hast hoffentlich einen Kompass in der Hosentasche, ich meine eine oder vielleicht mehrere. Wenn du vor einer Wegbiegung stehst und unsicher bist, welche Richtung du einschlagen sollst, bist du auf sie angewiesen. Sie zeigen dir, wenn eine Wegbiegung dich in die falsche Richtung drängt und du kannst es korrigieren. Du für dich allein, vielleicht gelingt es dir die anderen subtil auf eine Korrektur des Weges aufmerksam zu machen. Vielleicht werden sie durch dein Verhalten aufmerksam und nachdenklich und fangen auch an zu prüfen. Das wünsche ich mir für dich.
    LG Noomi
     

  5. TrueLove

    In dem Artikel steckt "leider" sehr viel wahres. Mein Herz wünscht es sich anders, aber die Realität sieht wohl anders aus. Meine Seifenblase der "wahren Religion" fängt immer mehr an zu zerplatzen bzw. ist sie wahrscheinlich schon.

    Das schlimme für mich persönlich sind meine Selbstvorwürfe, weil ich es immer wieder bereue den Schritt der Taufe gemacht zu haben.

    Alles war gut, doch vor ca. einem halben Jahr kamen die Zweifel. Und was für mich das schlimmste ist, die Zweifel wurden nicht durch Aussteiger oder andere Dinge gesät, sondern sie sind in mir selber aufgetreten. Trotz Dienstamt, trotz Pionier Dienst, trotz täglichem Bibellesen, trotz regelmäßigem persönlichen Studium. Die Zweifel kommen immer mehr und ich merke immer mehr dass ich auf die Fragen die ich habe, NIE eine ehrliche bzw. befriedigende Antwort bekommen werden.

    Ich bin in der "Wahrheit" aufgewachsen, bin aber trotzdem recht zögerlich gewesen was die Taufe angeht. Habe auch in meiner Jugend einige "Jugendsünden" begangen. Anfang 20 habe ich dann umgeschwenkt und mich doch Taufen lassen. Von mir selber aus. Mit 100% freien Willen. Und aus wirklicher Liebe zu meinem Gott Jehova. Ich bin selber erschrocken dass die Seifenblase wie ich sie vorhin schon genannt habe so schnell zerplatzt ist.

    Aber ich merke immer mehr dass die Wachtturm Gesellschaft auch nur eine Leistungsgesellschaft ist wie jede andere weltliche Einrichtung. Desto mehr man tut, desto mehr ist man auch. Wurde einem sonst nie ein Blick gewürdigt, fallen dir alle um deinen Hals wenn du auf einmal Pionier bist.

    Auch habe ich gemerkt dass diese sogenannte brüderliche Liebe auch nicht immer echt ist. Sondern auch ihre Grenzen hat und bei manchen sogar einfach nur eine Fassade bzw. gespielt ist.

    Mir tut es wirklich im innersten Weh, wenn ich meine liebsten sehe, (meine Familie und engsten Freunde die eigentlich auch zur Familie zählen) die die Lügen und die Manipulation glauben. Und völlig immun sind etwas zu hinterfragen. Es tut mir einfach weh, wenn ich sehe wie sich meine Liebsten Menschen verausgaben ihr Leben und ihre Wünsche zurückstellen oder sogar gänzlich aufgeben um dieser Organisation zu dienen.

    Ich weis selber nicht mehr weiter, aber ich glaube ich bringe es nicht übers Herz auszusteigen, weil einfach zu viele Menschen dort sind die ich wirklich liebe und NIE verlieren will! Allein der Gedanke mit ihnen kein Kontakt mehr zu haben, bricht mir das Herz. Es fühlt sich aber auch sehr schlimm an, weil ich auch weiß wenn ich Aussteigen würde, wäre es von ihrer Seite aus vorbei...

    1. Matthäus

      Hallo TrueLove, ein schöner Name, herzlich willkommen auf deinem Weg in die Freiheit!

      In deiner kurzen Erzählung sehe ich mich selbst in vielen Bereichen wieder, nicht nur du mußt hier durch und auch Entscheidungen treffen die dir Jesus deine einziger Herr mit diesen Worten vermitteln möchte:
      Joh. Kap. 8
      31 Zu den Juden, die nun an ihn glaubten, sagte Jesus: "Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. 32 Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!"

      … oder diese deutlichen Worte:

      Matth. 10: 32 Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde ich mich auch vor meinem Vater im Himmel bekennen. 
      33 Wer aber vor den Menschen nicht zu mir steht, zu dem werde ich auch vor meinem Vater im Himmel nicht stehen." 

      Interessant wäre zu erfahren auf welche Weise für dich diese Worte Jesu ihre Erfüllung finden,
      oder hast du oder deine Familie deshalb weil ihr euch zu Jesus bekennt, solches erlebt?

      Matth. 10 (nach der Guten Nachricht)
      34 »Denkt nicht, dass ich gekommen bin, Frieden in die Welt zu bringen. Nein, ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, ….. 35 Ich bin gekommen, um die Söhne mit ihren Vätern zu entzweien, die Töchter mit ihren Müttern und die Schwiegertöchter mit ihren Schwiegermüttern. 36 Die nächsten Verwandten werden einander zu Feinden werden. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, zu mir zu gehören.

      Ich kann mir gut vorstellen dass deine Reaktion jetzt ist, die "religiöse oder familiäre Entzweiung" ist ja genau aus dem Grund wie obendargelegt zustande gekommen. Wenn du das so siehst, dann verdrängst du eins, hat Jesus davon gesprochen das durch eine Zugehörigkeit zu einer "bestimmten Kirche" oder "sich zu Jesus bekennen", dazu führt? Also früher oder später mußt du Stellung beziehen, das bleibt keinem erspart dem etwas daran liegt, von Jesus dem EINZIGEN Weg zum Leben zu gehen.

      Liebe Grüsse Matthäus

       

    2. Petrus111

      Liebe TrueLove,

      ich verstehe alles, was Du schreibst.

      Ich möchte 2 Gedanken benennen:

      1) man muss der Tatsache ins Auge sehen, dass JZ eine Doktrin aufgebaut haben, wonach es niemandem bei JZ erlaubt ist, eine unbedingte Freundschaft zu einem anderen Menschen zu haben und zu pflegen und zu behalten. Zu "Weltmenschen" soll man überhaupt keine Freundschaft haben - und Freundschaften bei JZ sind konkret an die Religionszugehörigkeit geknüpft. Wer sich taufen lässt, hat diese Tatsachen für sich unterschrieben. Für ersteres gibt es jederzeit ein Zurück - für Letzteres: NIE.

      2) JZ sagen, sie sind Christen.

      ABER: das einzige, was sie angeblich christliches tun: sie missionieren. Dies ist ihr Kerngeschäft - und sie tun nichts anderes.

      Jedes andere Engagement im christlichen Sinne lehnen sie ab, weil es ja "die Welt" betrifft.

      Ist das wirklich so?

      Von mir hier im Forum vielfach zitiert:

      Frieden – Buch – 1986 – Kap 11 Abs. 26

      Einige mögen einwenden: „Aber viele Organisationen der Welt tun Gutes, arbeiten zum Schutz und für die Gesundheit, die Bildung und die Freiheit des Volkes.“ Es stimmt, daß gewisse Organisationen einige wenige Schwierigkeiten, unter denen das Volk zu leiden hat, vorübergehend beheben. Doch sie sind alle ein Teil der von Gott entfremdeten Welt. Und sie veranlassen die Menschen, ihre Aufmerksamkeit auf den Fortbestand des gegenwärtigen Systems der Dinge zu richten. Keine dieser Organisationen befürwortet Gottes Regierung über die Erde — das durch seinen Sohn regierte Königreich. Übrigens mögen selbst Kriminelle Kinder aufziehen, für sie sorgen und wohltätige Werke für ein Gemeinwesen tun. Würden aber diese Dinge es rechtfertigen, kriminelle Organisationen auf irgendeine Weise zu unterstützen? (Vergleiche 2. Korinther 6:14-16.)
      Das Gute wird zum Satanischen erklärt!

      Man muss damit fertig werden, dass man durch die Taufe Bedingungen geschaffen hat, die man nicht mehr rückgängig machen kann... und dann sehen, welchen Weg man gehen will.

      Aber man muss eben auch bedenken, dass JZ einen nicht nur für ihr Werk einspannen - ich lasse eine Wertung mal dahingestellt - sie hindern einen daran, als Christ zu leben.

      Genau genommen gibt es keine "christlichen Werke" - entweder ist man Christ oder man ist es nicht - und das wirkt sich dann auf das ganze Leben aus. Es ist eine Haltung, der eine Ethik zugrunde liegt - getragen vom Glauben an Gott und die Erlösung durch das Opfer seines Sohnes.

      Soweit meine Gedanken.

      beste Grüße

      Petrus111

    3. Lieber TrueLove,

      Herzlich willkommen, Dein letzter Absatz ist der Wille die Organisationen.

      Dich und Deine Familie so fest an die Organisation binden, das man sich nicht einzeln entbinden kann, weil es so viele gebunden sind ist unmöglich daraus zukommen.

       

      Johannes 10:8‭-‬11 SCH2000

      Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie. Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

       

      Johannes 10:7 SCH2000

      Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür für die Schafe.

      Lieber TrueLove wir müssen zum Herrn Jesus Christus gehen, nicht irgendwelche Organisationen oder Religionen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Knecht Jesu Christi

       

    4. Liebe Wahre Liebe,

      wahre Liebe zeigt sich nicht daran ob man zu einer Religionsgemeinschaft dazugehört und dort alle Regeln Kollektiv "richtig" beachtet, sondern sie zeigt sich an einem authentischen Herzen was in einer ehrlichen Menschenbrust schlägt!
      Das Herz der meisten Zeugen Jehovas, aber auch vieler andere Religionschristen schlägt leider selten menschlich-authentisch. Es wurde in eine Form gepreßt die einem eisernen Korsett gleicht aus dem es so lange kein entrinnen gibt, bis der eigene freie Wille erkannt, oder was noch besser ist das Joch was einem ganz individuell vom Herrn Jesus Christus gegeben wird.
      SEINE Last ist leicht, weil ER sie für uns trägt.
      Die Lasten der Religionen sind deshalb so hoch und untragbar, weil dort der Fokus eben nicht bei dem wahren Wahrheitsvermittler, dem SOHN und Ebenbild Gottes liegt, sondern bei Organisationen die sich an SEINE Stelle gestellt haben.
      Erst wenn das einem selbst ganz klar ist DANN erst kann unser Herz durchatmen und damit beginnen auch wirklich zu lieben.
      Wenn ich mit frischen Aussteigern spreche erwähne ich oft das "Dritte" Gebot, es ist eine Einheit mit dem Zweiten Gebot, Liebe deinen Nächsten WIE DICH SELBST!
      Sich selbst zu lieben, ja auch ZUERST lieben zu müssen um andere lieben zu können, ist leider so vielen geprägten Organisationsgläubigen vorenthalten und keiner lehrt es ihnen, geschweige lebt es ihnen vor, so werden hineingeborene Kinder zu funktionierenden Religionsrobotern erzogen.

      Welche Möglichkeiten hast Du jedoch?
      Zum einen kannst Du (wenn Du das aushältst) ein Agent für die Liebe Christi werden in Deiner Versammlung und die Regelbefolger-Brüder mit den biblischen Grundsätzen der Liebe als KENNZEICHEN "foltern", aber es wird natürlich immer eine Gratwanderung sein.Du erhältst zwar die alten Kontakte, aber sie sind eben nur so viel wert wie jeder es in sich "zulassen" kann dieser Liebe zu entsprechen. Sobald ihm irgend eine Regel im Weg steht und da braucht nur ein Ältester deinem lieben Freundesbruder/Schwester sagen das Du keine "Empfehlung" hast, bist Du bezeichnet und wirst gemieden. Ein Teufelskreis mit dem man leben lernen muss wenn man zweigleisig fährt.

      Aber auch fähig zu werden und den Hut zu nehmen und zu gehen ist eine Option die Du immer hast und sie ist ein neuer Weg, der zu DEINEM DIR von Gott geschenkten Leben, mit allen Gaben die Du von IHM geschenkt bekommen hast, führen kann. In der Orga wird es das aber leider nie geben.

      Auf jeden Fall musst Du eine Entscheidung treffen, von ihr wird alles weitere abhängig sein und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen wie sehr es sich lohnt ENDLICH damit zu beginnen FÜR SICH SELBST zu entscheiden! Damit beginnt auch die Liebe zu sich selbst und die Erfüllung mit ERKENNTNIS vom
      Gebot 2!
      Warum wurde es uns in diesem Zusammenhang gegeben und warum ist dort jeder so bemüht uns davon abgehalten anstatt zu helfen es zu erfüllen!?

      Lass Dir Zeit mit dieser Entscheidung und handle nicht überstürzt, viele werfen sich dann in ihre "Freiheit" mit der sie nie gelernt haben umzugehen und die Folgen sind neue Ängste und Verunsicherung.
      Dabei hat diese Freiheit so ein unbeschreibliches schönes Potential, da wir die großartige Chance erhalten Gott endlich mal so zu erkennen und kennenzulernen wir er wirklich ist und vor allem wie ER zu MIR sein möchte als SEIN Kind.
      Ich wünsche Dir viel Kraft, Weisheit und die Führung des Vaters und des Sohnes für DEINE Zukunftsentscheidung!
      Segensreiche Grüße
      Tom

    5. Tomaso

      Hallo Truelove,

      dein Kommentar hat mir sehr gut gefallen, spricht er doch so tief aus deinem Herzen und gibt deine Gefühle wieder. Zuerst dachte ich aufgrund des Namens, dass du weiblich bist, doch als du von Dienstantritt sprachst, war es mir klar. 😉

      So war es bei mir auch, die Zweifel wuchsen im inneren immer mehr und man merkte, dass etwas nicht stimmte. Dass ich irgenwann auf BI gestoßen bin, war nur eine Frage der Zeit. Als "geistig gesunder" kommt man nicht auf die Idee auf vermeintlich abtrünnigen Seiten zu surfen. Daher fängt der Prozess schon früher an.

      Hör nicht auf nachzuforschen und zu hinterfragen. Glaube nur der Bibel! Gib dem Drang zu forschen und zu graben ruhig nach und Durchbrich die Ketten der Religion. Es ist Christus der dich ruft 🙂

      Falls du Lust hast zu quatschen oder einfach nur dir etwas von der Seele zu schreiben, kannst du mich gerne kontaktieren: tomaso_bruderinfo@web.de

      lg Tomaso

       

  6. Omma@Nachdenker@nada@alle

    Lieber Nachdenker,

    du hast an unsere liebe Nada folgende Worte geschrieben: "Würde dir gerne helfen, aber ich bin mir sicher du hast auch starke Seiten."  Ja, lieber Nachdenker und liebe Nada, das glaube ich auch ganz fest.

    Bei deinen Worten fiel mir eine Symbolgeschichte ein, eigentlich ein kleines Märchen mit Tiefgang.  Dich, liebe Nada, sehe ich als diese kleine, tapfere Schraube.
    SOS im Atlantik 

    Ein schwerbeladener, alter Dampfer kämpfte sich in einem starken Sturm über den Atlantik. Das eiserne Schiff stöhnte in allen Fugen, so dass die Mannschaft besorgt alle Lade- und Maschinenräume untersuchte.
    Die Meldungen an den Kapitän klangen beruhigend, noch wurden nirgendwo Risse oder Wassereinbrüche festgestellt. Die Matrosen achteten nur auf das laute Ächzen und Knirschen des stählernen Schiffsrumpfs, sie hörten jedoch nicht die klagende Stimme einer kleinen Schraube: 
    "Ich kann nicht mehr. ich kann einfach nicht mehr! Die Wellen schlagen mich zusammen, es geht über meine Kräfte! Lange kann ich die beiden Stahlplatten nicht mehr zusammenhalten. Wenn das so weitergeht, platze ich bald!" 

    Als das die anderen Schrauben hörten, brachen sie in Panik aus:
    "Um Gottes willen bleibe tapfer! Wenn Du versagst, halten auch wir den Druck nicht mehr aus. Dann wird die Spannung für uns zu groß, und wir werden alle durch die Wucht der Wellen herausgesprengt!"
    Die Schreckensnachricht von der verzweifelten Todesangst der kleinen Schraube verbreitete sich blitzschnell über das ganze Schiff. Die Platten, Stahlböden, Rippen hörten alle davon und erstarrten vor Schrecken und Angst. Da ging ein Raunen und Flüstern durch den riesigen Schiffskörper, und alle beschlossen, eine gemeinsame Botschaft an die kleine Schraube zu senden: 
    "Liebe kleine Schraube! Wir bitten Dich um alles in der Welt: Halte aus! Jeder Sturm, auch dieser, geht mal vorüber. Lass uns nicht im Stich! Du bist ein guter Kamerad, liebe Schraube, und hast uns so viele Jahre schon sicher über alle Meere getragen! 
    Wenn Du jetzt aufgibst, platzen alle anderen Schrauben und Deine Platte fällt heraus. Die Wassermassen werden in unseren eisernen Rumpf stürzen und uns alle in den Abgrund reissen. Ohne Dich und Deine Tapferkeit werden wir nie mehr die Heimat erreichen. Wir vertrauen auf Dich und Deine in Jahrzehnten erprobte Ausdauer!" 
    Als die kleine Schraube diese großartige Botschaft hörte, wurde sie von Freude und Stolz erfüllt: Nie hätte sie geahnt, dass ihr eine solch ungeheure Bedeutung für das ganze Schiff beigemessen wurde, ja, dass sie absolut unentbehrlich ist.

    Das Vertrauen, das die anderen ihr schenkten, liess die kleine Schraube über sich hinauswachsen und stärkte ihr Verantwortungsbewußtsein. Sie sagte: "Liebe Freunde! Eure Botschaft hat mich ermutigt und meine Kräfte verdoppelt. Seid beruhigt: Niemals werde ich Euch im Stich lassen! Ich werde durchhalten, denn Eure Freundschaft hat mich stark gemacht!" Kein Zweifel das grosse Schiff hat dank der Tapferkeit der kleinen Schraube und all ihrer Freunde sicher den Hafen erreicht. Wenn diese Geschichte auch nur ein Märchen ist, so hat sie doch eine tiefe Bedeutung: diese Symbolerzählung des englischen Dichters Rudyard Kipling ist ein Sinnbild für unser Leben. Wir können uns alle in diesem Märchen wiederfinden, egal, ob wir nur eine kleine Schraube oder eine grosse Stahlplatte sind. Jeder ist an seinem Platz wichtig - es kommt auf jeden an! Niemand ist ersetzbar, weil alle Menschen ihre Fähigkeiten einbringen sollen für die Gemeinschaft. Man darf auch kleinere Freunde nicht geringschätzen. 

    Auch die unscheinbarste Schraube kann mit ihren Kräften sehr viel Gutes bewirken. Wenn ein Einzelner ausfällt, kann das manchmal eine verheerende Wirkung haben. Niemand ist eine Insel, wir sind alle aufeinander angewiesen. Deshalb dürfen wir unsere Talente nicht brachliegen lassen, sondern müssen sie einsetzen für die gute Sache: "Gottes Gaben werden in unseren Händen stets zu A u f g a b e n! "  Dafür brauchen wir viel Mut, Kameradschaft und die Hilfe Gottes.

    Ja, lieber Nachdenker, du schreibst zum Schluss:  "Konzentriere dich darauf und laß dich nicht unterkriegen."  Ich möchte diesen Satz von dir noch ein klein wenig erweitern:  "Helfen wir unserer lieben kleinen, tapferen "Schraube", unserer lieben Nada dabei, indem wir ihr zeigen, wieviel sie uns Wert ist, und dass wir sie lieben und brauchen!!!"

    Ja, liebe Nada, ich habe dich sehr, sehr lieb! Halte durch, wir brauchen dich, auch wenn du das manchmal nicht glauben kannst!!!

    Ganz liebe Grüße an dich, lieber Nachdenker, auch an deine Familie, und ganz besonders an dich, meine liebe kostbare Schwester Nada, und an alle da draußen, senden Omma und Oppa

     

     

     

    1. nada@omma@nachdenker@alle

      Liebe omma, oppa, nachdenker und alle, die freundliche Gedanken für mich haben,

      vielen dank für all die Zuneigung von euch.

      Ihr tragt mich grad durch eine schwere Zeit.

      Möge euch und alle,  die hier lesen und schreiben, der Segen Gottes begleiten.

      Liebe grüsse,

      die kleine "verdrehte" Schraube

      Nada

  7. Mitleser

    Hallo Rosali,

    Ich habe auf BI-aktuell im Menüpunkt Glossar; stichwort Biblische Chronologie
    das gefunden:

    zitiere auszugsweise:

    Vermittels Aneinanderfügen und/oder Kombinieren von in verschiedenen Teilen der Bibel enthaltenen Stammbäumen und deren Datierungen wird z. B. das Datum der Erschaffung Adams für das Jahr 4026 v. Chr. berechnet, das Datum der Sintflut für 2370 v. Chr. und das Jahr des Exodus für 1513 v. Chr., zu welcher Zeit Ägypten eine Hochkultur auf höchstem Niveau war. Da die Sintflut als weltweit angesehen wird, die sämtliche prädiluvialen Kulturen (und möglicherweise sogar die Dinosaurier) restlos ausgelöscht haben soll, verbleibt nur eine – aus historischer Sicht – lächerlich geringe Zeitspanne von wenigen Jahrhunderten zur Entstehung solch exorbitanter alter Hochkulturen wie China, Ägypten, oder gar Meso-Amerika. Abraham soll im 19 Jhdt. v. Chr. gelebt haben, in einer Stadt (Ur), die im Lichte archäologischer Funde als hochkulturell gilt. Eine solche Hochkultur müsste sich also innerhalb von weniger als vier Jahrhunderten aus dem nach der Sintflut herrschenden Nichts von den acht Flutüberlebenden her entwickelt haben. Bereits kurz nach der Flut soll es gemäß WTG-Chronologie zur Rebellion Nimrods – gemäß buchstäblicher Auslegung des Stammbaums aus Gen 10,1-8 der Urenkel Noahs – gekommen sein, der laut Gen 10,10-12 als Begründer der Hochkultur der Levante beschrieben wird. Aus wissenschaftlich/historischer Sicht und dem, was über historisch/kulturelle Entwicklungsprozesse bekannt ist, sind diese Zeiträume als indiskutabel zu gering zu bezeichnen.

    vielleicht konnte ich helfen 🙂
    Brüderliche grüsse

  8. Sylvia Geiser

    Lieber Störtebeker

    Ich möchte etwas KLARSTELLEN bei Dir was Tom anbetrifft. Ich war wirklich schockiert über Deinen Kommentar an ihn. Zum einen, dass es mein ganz persönlicher Wunsch war mich nochmals taufen zu lassen und es mir gerade gelegen kam, weil Tom mich in Pattaya besucht, fragte ich ihn darnach. Dieser Wunsch hege ich schon länger.

    Tom ist für mich weder ein GURU, noch TÄUFER, noch OBERLEHRER, noch GESALBTER, einfach ein BRUDER im GLAUBEN. Ebenfalls sind Martin aus Argentinien  und Uriel ben Mordechai in Jerusalem keine Gurus für mich, aber weil sie grosses WISSEN besitzen höre ich IHNEN gerne zu.

    Wie Du sicher weisst, sollen wir unser ZUSAMMENKOMMEN pflegen, das kann man über Hauskreise, über Telefon und Skype  sehr gut und baut auf.

    Ich hoffe, dass ich mich für ALLE deutlich, verständlich ausgedrückt habe.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag Sylvia

    1. Störtebeker

       

      Hallo Sylvia,

       

      was DU machst ist doch deine Sache. Und wie Du Personen beurteilst doch auch!

       

      Wer bin ich denn, dass ich Dir vorschreiben könnte, wie du das zu sehen hast? Auf so

       

      einen Gedanken würde ich doch gar nicht kommen.

       

      Die Problematik fängt doch immer dann an wenn Jemand daher kommt und behauptet:

       

      "Ich weiß etwas, was du nicht weist und deshalb..." So fängt Religion an!

       

      Ich mache so etwas nicht.

       

      No religion, no Org for ever and ever and ever....

       

      Grüße Störtebeker

       

       

       

    2. Liebe Sylvia,

      vielen Dank das Du versuchst die Sache klar zu stellen, aber ich befürchte das wird weder Dir noch jemand anderem, außer vielleicht dem Christus gelingen das zu tun und da ER es noch nicht getan hat wird es dafür auch seine Gründe geben.
      Wer halt nicht in SEINE Richtung sammelt der zerstreut (weiter) und alte Zeugen Strukturen abzulegen gelingt nicht jedem, bzw. manche brauchen dafür sehr lange, besonders dann wenn er mit seinem eigentlich nun "freien" Leben nicht so richtig etwas anfangen kann, vielleicht einsam ist und es auch bleibt weil sein geprägtes Kopfdenken die entscheidende Empathie verhindert gesunde Beziehungen aufzubauen und welche auch nötig wäre um die (dem Schöpfer sei Dank) hauseigene Zirbeldrüse zu benutzen.
      DANN besteht eventuell auch für so einen Menschen die Möglichkeit mit dem Höchsten IM Christus Kontakt aufzunehmen.

      Lasse es also gut sein und jedem selbst überlassen wie er die Sache für sich klarstellt, denn es geht für jeden um das eigene Bewusstsein und die Verantwortung seinen Glauben zu entwickeln und das gilt für einen erzogenen Fremdbestimmten noch mehr als für einen der dieses Implantat nicht bekommen hat, bzw. wieder entfernen (lassen) konnte.
      Bleibe also ganz entspannt und freue Dich weiterhin das Du davon nicht mehr beeinflusst bist!
      Liebe Grüße Tom

      1. hei-bea

        Pfui Tom,

        ein Schuß direkt unter die Gürtellinie, eines Christen absolut unwürdig! Bist das wirklich Du?

        Grüße aus dem "weißen" Harz            eine nachdenkliche hei-bea

        1. Tom an hei-bea

          Hallo hei-bea,

          nein bin ich nicht, sind ja auch nicht Ede, Störti und Bruderinfo gewesen.

          LG Tom

          1. Störtebeker

             
            Störtebeker an Alle!
             
            Seit einiger Zeit mache ich mir ernsthaft und unter Gebet Gedanken darüber, was es für den Betreffenden bedeutet, wenn er sich als „Christ“ bezeichnet und sich so weit über andere bekennende Christen erhebt, dass er ihr Christsein in frage stellt.
             
            Ihr Verhältnis zum Christus und seinem himmlischen Gott und Vater beurteilt, die Qualität ihres Verhältnisses zu Gott und dem Christus niedermacht, sie mit verschiedenen „Titeln“ bezeichnet, die ich hier gar nicht wiederholen möchte, und der von sich der Meinung ist, er könne die Intensität und Aufrichtigkeit des Verhältnisses eines Christen zu Gott und dem Christus bewerten.
             
            Meines Erachtens nach ist das Verhältnis das ein Mensch zu Gott und zu Gottes Sohn hat, wenn er es denn hat, absolut einzigartig und Niemand, wirklich Niemand hat das Recht sich da einzumischen und es öffentlich in frage zu stellen.
             
            Jeder Mensch ist einzigartig, individuell. Das ist von unseren Schöpfern (Vater und Sohn) so gewollt. Und weil das so ist, ist auch das Verhältnis das ein Mensch zu ihnen hat einzigartig. Auch das Verhältnis zwischen Ehepartnern ist etwas einzigartiges. Warum? Nun beide Personen gibt es nur einmal, deshalb ist auch das Verhältnis das sie zueinander haben einmalig. Wer kann sich also anmaßen eines Menschen Glauben an Gott und den Christus zu messen?
             
            Bedauerlicherweise wird es aber gemacht. Im WT vom 15. Juli 2013, S. 20, Abs. 2 lesen wir: „Warum ist es so außerordentlich wichtig, dass wir diesen treuen Sklaven kennen und anerkennen? Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit, und unser gutes Verhältnis zu Jehova, abhängt.“ Nebenbei, auch andere religiöse Institutionen erheben ähnliche Ansprüche, die einen mehr und andere weniger.
             
            Wenn also Jemand hier einen anderen mit Titeln beschimpft, oder ihm ein qualitativ schlechtes Verhältnis zu Gott und dem Christus bescheinigt, weil der Betreffende nicht seiner Meinung ist (WT: „...dieses Organ nicht anerkennt...“), was macht er dann? Ist es nicht dasselbe was auch die LK der WTG macht? Er erhebt sich über andere und er zeigt damit sein „wahres Gesicht“. Solange eine Person in sein Horn bläst sprudelt die „angebliche Liebe“ aus allen Knopflöchern. Ist Widerspruch da, ist es damit vorbei. Dann wird das Gegenüber beschimpft und nieder gemacht. Das ist dann das „wahre Gesicht“.
             
            Paulus schrieb an die Korinther in 2.Kor.1:24 „ Nicht das wir über euren Glauben herrschen,...denn ihr steht durch den Glauben.“
             
            Oder Matth.5:20-24. Ich zitiere hier nur den letzten Teil von Vers 22 "...wer aber sagt Du Narr!, der Hölle des Feuers verfallen sein wird (NWÜ verächtlicher Tor / feurigen Gehenna). Die ELB sagt dazu in ihrem lexikalischen Sprachschlüssel zum Neuen Testament:
             
            „töricht..........oder gar Gottloser, es drückt moralische oder gar geistliche Wertlosigkeit aus. Es ist eine schwerwiegendere Beleidigung als „Raka“.....es zielt auf das Herz und den Charakter ab......“
             
            Das ist nur ein Auszug, ich will das hier auch nicht zu lang machen.
             
            Also, für mich geht daraus hervor, dass es ernste Konsequenzen hat wenn ich jemanden zu Unrecht als „Gottlosen“, „Gotteshasser“ oder „Christusfeind“ bezeichne. Wer bin ich denn, dass ich mir so ein Urteil erlauben könnte? Und das noch über jemanden, der durch seine Äußerungen zu verstehen gibt, dass er ein gutes biblisches Verständnis hat, und dasselbe hier auch mitteilt. Wie „Erwachter Sünder“. Solche und ähnliche Dinge gehören hier nicht hin. Der Christus hat das nicht gemacht!
             
            So etwas bleibt hier in diesem Forum nicht unbeobachtet. Ich persönlich möchte mich bei all denen bedanken, die mich in dieser Angelegenheit angerufen haben oder eine Mail schickten.
             
            Wer sich bemüht sich Gott zu nahen, und ihn ernstlich sucht (Hebr. 11:6), wer bemüht ist den allein wahren Gott und den er gesandt hat, Jesus Christus, zu erkennen, dem werden sie zu Belohnern. Der Lohn ist ewiges Leben, sagt die Schrift.
             
            Wer hat das Recht einem anderen abzusprechen das er den Vater und den Sohn erkennt oder das Maß fest zu legen inwieweit das der Fall ist? Wer frage ich?
             
            Wenn jetzt oder auch in Zukunft wieder irgendwelche Beurteilungen, Beschimpfungen und Verunglimpfungen auftauchen, Dann denkt bitte an das „wahre Gesicht“. Spr. 16:18,19.
             

             
            Liebe Grüße an alle, die dem Christus vom Vater übergeben wurden, von Störtebeker
             

            1. Tommy

              Gut gesagt Stoertebeker,

              sollte man nicht vergessen, richtig!

              Tommy

        2. Ömmelchen @ hei bea

          Liebe Hei-Bea,

          Ich weiß nicht, ob du weißt, was die Sylvia hier im Hintergrund so treibt. Wenn du es wüsstest, würdest du den Tom verstehen.

          Liebe Grüße vom Ömmelchen

          1. hei-bea

            Liebes Ömmelchen,

            nein, ich kenne weder Silvia, noch Tom, noch Nada, noch andere hier persönlich, nur ei-

            nige wenige, was ich sehr bedaure, da man sich von Angesicht zu Angesicht meist ein bes-

            seres "Bild" machen kann. Der Schreibstil verrät einiges über die Einstellung und das "We-

            sen"( Persönlichkeit) von uns allen hier, aber das macht nur einen geringen Teil einer Per-

            son aus, denke ich. "Hellhörig" werde ich nur, wenn einige hier gut gemeinte "Hilfsange-

            bote" von lieben Glaubensgeschwistern strikt ablehnen und so ein persönlicheres Kennen-

            lernen grundsätzlich ausschließen...Ist natürlich auch deren Entscheidung, aber  mir

            kommen da doch glatt Gedanken an "U-Boote" aus Selters, die das Forum hier auf die

            eine oder andere Weise "aufmischen" wollen...Ich würde mich natürlich freuen- beson-

            ders für besagte Personen- wenn ich mich irre! Ich würde Euch am liebsten a l l e mal

            treffen und kennenlernen...

            In diesem Sinne grüßt der Harz in einem wunderschönen weißen "Kleid"    hei-bea

             

            1. nada

              Liebe hei-bea,

              du magst mich nicht, das habe ich schon verstanden.

              Da du mich im Zusammenhang damit erwähnst, das es hier u-boote aus selters gibt, fühle ich mich auch angesprochen.

              Deinen Verdacht, machst du daran fest, dass hier einige persönliche Kontakte, die angeboten werden, nicht wahrnehmen.

              Ich habe meine Gründe dafür in einem Kommentar ausführlich dargelegt und mich bei den lieben, die es mir angeboten haben, bedankt.

              Wenn du diesen Kommentar nicht gelesen hast, ist das nicht mein Problem.

              Es ist auch nicht mein Problem, dass du deine Antipathie mir gegenüber hier bei jeder Gelegenheit zur schau trägst.

              Das hast du ganz allein zu verantworten.

              Wenn du mich nicht magst, was dein gutes recht ist, dann ignoriere mich doch bitte, aber unterstelle mir hier nicht eine subversive Tätigkeit gegen bruderinfo.

              Ich glaube, der Herr Jesus und sein Vater sind nicht gerade erfreut über Verleumdungen.

              Und ich glaube, wir sollten dieses forum nicht zu einem privaten Kampfplatz werden lassen.

              Das gaben unsere lieben Bruder nicht verdient.

              Dies ist also das letzte mal, dass ich mich an dich persönlich richte.

              Ich wünsche dir mit wirklich aufrichtigen Herzen alles gute und Gottes segen.

              Gruß

              eine zutiefst verletzte

              Nada

               

              1. hei-bea

                Liebe Nada,

                wie gern würde ich Dich auf eine Tasse Kaffee einladen, um alle "Mißverständnisse"

                zwischen uns aus dem Weg zu räumen...Durch ein persönliches Treffen ist schon so

                manche Freundschaft entstanden!- In jedem Fall erstaunt mich doch, dass Du fast

                alles sofort persönlich nimmst und diejenigen, die genau wie Du hier ihre Meinung

                äußern (mich in dem Fall) ,anklagst. Es gibt nun mal "Trolle" und subversive Kräfte,

                mehr gehe ich an dieser Stelle nicht darauf ein... Wenn Du meine Einladung ab-

                lehnst, wovon ich ausgehe, laß es gut sein und jeden von uns seiner Wege gehen.

                Menschen, die sich nicht helfen lassen wollen, denen ist nicht zu helfen! Ich wün-

                sche Dir auf Deinem Weg ( wohin er auch führen mag) viel Kraft und Unterstüt-

                zung von "oben", wenn Du eine authentische ehrliche Schwester bist!

                hei-bea

                1. Janus@-Hei-Bea

                  Hei-Bea,

                  du schreibst:

                  ...wie gern würde ich Dich auf eine Tasse Kaffee einladen, um alle "Mißverständnisse"

                  zwischen uns aus dem Weg zu räumen...

                  Gefolgt von einem Text, welcher die Missverständnisse noch verstärkt. Unklar.

                  Janus

                   

                   

            2. Liebe hei- bea,

              da muss ich Dir Recht geben,wenn man sich von Angesicht zu Angesicht sehen kann, ist das schon eine wunderbare Begebenheit. Man kann sich viel besser in den Anderen hinein versetzen und versteht auch seine Beweggründe noch intensiver.  Es gibt sehr viele Schreiber, die Ihre Gedanken super in schöne Worte kleiden können. Mir ist das nicht so gegeben. Ich schnattere lieber. Es ist wirklich schön, wenn man auch liebe persönliche Kontakte knüpfen kann. Wie Du schreibst, würdest Du gerne persönliche Kontakte wünschen? Du wohnst im Harz und ich wohne nicht all zu weit,vom " Tor zum Harz" ?

              liebe Grüße an Dich aus dem weißen Vor- Harz

              das Urmel

              1. hei-bea

                Liebes Urmel,

                ich finde "Geschnattere" unterhaltsam und liebenswert und würde Dich gern persön-

                lich kennenlernen! Ich wohne am Nordharz bei Goslar- wie wollen wir es machen?!

                Ich freu mich, sei lieb gegrüßt               hei-bea

                1. Liebe hei- bea,

                  Überraschung😍 wir werden uns wohl schneller sehen , als wir planen können. Es ist schon geplant!!! 🍸☕️🍷🍻 Freue mich riesig auf Euch.

                  Dann gibt's auch wieder ganz viel knuddel

                  liebe Grüße das Urmel

              2. peetha@ Urmel

                URMEL

                bei aller Knuddelei

                WO  bleibt Nada?

                1. nada@peetha

                  Lieber peetha,

                  danke für diese Frage.

                  Du siehst, Nada ist jemand, den man grundlos treten, ihr dann auch noch die schuld daran geben, und dann ungerührt weiter latschen kann.

                  Ein Muster, dass ich von Kindheit an kenne.

                  Da wurde man erstmal unter generalverdacht gestellt. Von den versammlungsoberen. Und letztendlich wusste ich nie, was ich eigentlich falsch gemacht hatte. Weiss ich jetzt übrigends auch nicht.

                  Ich war ein nichts, eben nada, als ich anfing, hier zu schreiben.

                  Es hat mir so gut getan, dass du dich so an der "basta" nada gefreut hast, zu der ich - zumindest temporär- wurde. Das hat mir total den rücken gestärkt.

                  Ich sehe allerdings, dass ich noch lange nicht so stabil bin, wie ich es mir wünsche.

                  Das Bedürfnis, als nichts wieder ins nichts zu verschwinden, ist gross, dann hätte sich der Kreis geschlossen.

                  Nur, es brächte mich nicht weiter.

                  Also in diesem Sinne.. nen juten, lieber peetha,

                  liebe grüsse

                  Demnächst wieder

                  Die "basta"nada

                2. das Urmel

                  lieber peetha,

                  ich weiss jetzt nicht genau, was Du damit ausdrücken möchtest"WO bleibt Nada"

                  nur weil hei-bea bei mir in der Nähe wohnt, liegt es doch Nahe, sich mal persönlich kennen zu lernen.Wenn Nada bei mir um die  Ecke wohnen würde, würde ich ihr das auch von Herzen anbieten sich zu sehen und auch von mir, sie schwesterlich zu  KNUDDELN.

                  Leider wohnst Du auch so weit weg, sorry, wo wir wieder beim knuddeln sind( kein Knuddelforum)

                  sei lieb gegrüßt vom Urmel

                3. Nachdenker an Nada

                  Hallo Nada,
                  bitte laß den Kopf nicht hängen und hab ein wenig mehr Selbstvertrauen in dich. Es tut mir leid wenn du so unter falsch gewählten Worten leiden mußt. Hab ein wenig mehr Selbstwertgefühl.Sagt sich leicht daher, ist aber verdammt schwer aufzubauen wenn man von Klein an niedergemacht wurde. Aber leider ist die Welt heute so wie sie ist und oft wird nicht bedacht wie Worte draußen ankommen. Dann heißt es oft: Hab ich dich so nicht gemeint. Fakt ist aber das es so rüberkommen ist. Darum leben wir doch in einem System voller Mußverständnisses. Da hilft nur gesundes Selbstvertrauen und sich manchmal auch durchboxen, sonst gehst du unter. Würde dir gerne helfen, aber ich bin mir sicher du hast auch starke Seiten. Konzentriere dich darauf und laß dich nicht unterkriegen.

                  Ok?? Basta Nada

                  Grüße

                  Nachdenker

                   

            3. Horst

              Schwacher, einseitiger Kommentar an der falschen Stelle,

              damit kann man viel mehr kaputtmachen, als durch Knuddelei wieder aufgewogen wird.

              Also wirklich.

              1. Horst

                PS: betrifft Kommentar von Hei-bea an Nada OK.

              2. hei-bea

                hei-bea @horst

                Findest Du?!- Manchmal muß man einfach abwägen, so hat denn jeder seine Meinung!

                Sei mir gegrüßt, lieber Horst, aus dem Nordharz....           hei-bea

                1. Horst

                  Horst@hei-bea:

                  Natürlich hast du recht. Man muss abwägen und wir dürfen unterschiedlicher Meinung sein. Sollte auch gar nicht so böse rauskommen, wies dasteht.

                  Über den lieben Gruss habe ich mich jedenfalls gefreut. Den gebe ich gerne zurück.

                  Horst

      2. Liebe Geschwister im Herrn,

        wir alle bekennen uns gemäß unseres eigenen Erkenntnisstandes und individuellen Glaubens, zu EINEM Herrn der uns EINT und das ist ein wahres Geschenk unseres Vaters und Gottes der sich mit IHM seinem Sohn jedem von uns offenbart und uns zu SEINEM Leib zusammenfügt.
        Teilen wir auch besonders deshalb so viele Freuden, Segnungen, aber auch Tiefen und Schmerz miteinander und das im stetigen wachsen durch Fügung und Beistand des Geistes und der Liebe Christi.

        Dieses Wachstum muss immer als ganz individuell bewertet werden denn dafür gibt es kein Universalprinzip, wir alle sind Unikate unseres Schöpfers.
        Es wird sich schon deshalb in dieser Welt, in diesem Äon nicht vermeiden lassen das wir in diesem, oder jenem Punkt einmal, oder auch öfters völlig anderer Meinung sein werden.

        Als Zeugen wurden wir durch die ORG-Lehre gelehrt, keine eigene Meinung haben zu dürfen und auch keine eigenen Erkenntnisse, alles wurde in die Konformität der gedanklichen Gleichschaltung gepreßt und jede Abweichung davon mit dem sozialen Tod bedroht.
        Wie viel anders ist es da doch IM und MIT dem Geiste des Herrn leben und genießen zu können, ja zu dürfen, weil ER uns bedingungslos liebt und auch für jeden einzelnen von uns als Mensch starb.

        Diesen Frieden den ER täglich in unser Herz legt gönnt uns leider kaum einer und der Herr sagte deshalb schon damals zu den Seinen das wir genau deshalb auch immer wieder angegriffen würden.
        Es gibt eben diese Friedensfeinde in dieser Welt, die den Friedensfürsten Christus (noch) nicht für sich erkannt haben, auch wenn sie zuweilen behaupten an ihn zu glauben.
        Gegen dieses Verhalten können wir nichts tun.
        Was wir aber tun können und auch müssen ist unser Umgang mit dieser Problematik, keinesfalls darf dies uns den Frieden, die innere Glaubensruhe und Ausgeglichenheit rauben.
        Wenn also mit der Zeit erkennbar wird ob jemand, wie ich es nenne, polarisiert und zerstreut anstatt zu sammeln, dann dürfen wir konsequent sein und wir müssen es auch, unser Glaubensherz und sein Frieden sind in Gefahr!
        Auch aus diesem Grunde schrieb Johannes das Kap.2 im ersten Brief.
        Diese Konsequenz lernt man in keiner Religion mit manipulativen Zielen, sie muss leider selbst erworben, bzw verstanden werden und jeder wird dann damit auch wiederum individuell umgehen, denn wir haben alle individuelle Grenzen die jeder lernen muss zu ziehen.
        Keine leichte Aufgabe als Religions-Geprägter, aber in jedem Fall mit dem Geist des Herrn zu bewältigen, lasst Euch also bitte nicht verunsichern.

        Das freie Internet schafft Räume die diese Umstände noch verdichten und Täuschungen ermöglichen, so schreiben auch hier Leute unter verschiedenen Namen immer wieder etwas, was ähnlich der JWorg Lehre den Christus herabstuft und seine Position verwässert. Dann wird darauf reagiert wie ich es z.B. getan habe und der oder die Selben schreiben unter anderem Namen, oder unter Missbrauch vorhandener Identitäten wiederum ihre Schmähungen dagegen.
        Niemand kann das genau prüfen und klarstellen, dieses virtuelle Informationssystem bleibt mit dieser Schwäche undurchsichtig bis die wahren Personen hinter den virtuellen Identitäten sich persönlich kennenlernen und zurückkehren zu einer realen Gemeinschaft und Basis besonders für den dann authentischen Leib Christi.
        Aus diesem Grunde hatte ich schon vor Jahren die Telefonkonferenz eingerichtet um eine Möglichkeit zu schaffen wahrhaftige Kontakte mit ehrlicher Kommunikation aufzubauen.
        Ich stelle auch immer wieder fest das sich Geschwister zurückziehen von dieser Art Internetkommunikation und lieber anrufen, oder sich persönlich mit anderen verabreden und das ist absolut verständlich und der sicherste Weg der uns bleibt.

        Wie heißt es im 1.Johannes weiter:

        1Jo 2:26  So viel zu denen, die euch verführen wollen.
        1Jo 2:27  Für euch aber gilt: Der Heilige Geist, mit dem Christus euch gesalbt hat, bleibt in euch! Deshalb braucht ihr keinen, der euch darüber belehrt, sondern der Geist lehrt euch das alles. Und was er lehrt, ist wahr, es ist keine Lüge. Bleibt also bei dem, was er euch lehrt und lebt mit Christus vereint.

        Dazu kann ich nur sagen: So sei es!
        Behütet also Euer Herz und EUREN Glauben ihr Lieben und lasst Euch nicht verunsichern.
        Eine inhaltlich schöne Predigt möchte ich Euch dazu empfehlen!

        https://www.youtube.com/watch?v=wtHs4OE2kGg

        Segensreiche Grüße
        Euer Bruder Tom

  9. Sylvia Geiser

    Liebe Fox

    Du schreibst wunderbare Kommentare. Ich danke Dir von Herzen dafür. Ich bin immer wieder überwältigt, was aus Deiner Tiefe des Herzens kommt.

    Sei herzlich gegrüsst Sylvia

    1. Fox

      Guten Abend liebe Sylvia,

      das macht mich sehr verlegen. Ich bin sehr dankbar, hier in meinem Glauben wachsen zu dürfen, nicht zu müssen. Mich zurücklehnen zu können um scheinbaren Widersprüchen meines eigenen Ich und scheinbaren biblischen Widersprüchen auf die Schliche zu kommen ohne dass mir jemand den Wecker stellt für Gemeinsamkeiten die ich weder haben will noch die mir was bringen.

      Bei ganz vielen Erfahrungen sitze ich da und weine. Mehr geht erstmal nicht. Aber es ist kein belastenden Weinen, sondern ein "ICH DARF MITGEFÜHL HABEN UND ZUM AUSDRUCK BRINGEN". Anschließend ist das anders, da liege ich oft wach und frage mich, ob und wie ich helfen könnte. Selbst tagsüber schaffe ich dann nichts anderes mehr. Und dann erfahre ich wieder meine eigene Beschränktheit, wenn ich schaue haben schon viele andere einen Beitrag geleistet. Es ist nicht so, dass ich mich zu wichtig nehmen würde und der Meinung wäre, einzig in der Lage zur Reaktion zu sein, nein, soweit reicht es mir schon gar nicht, ich bin nur in dem Gedanken fixiert "Was kannste tun". Und so ist BI für mich auch eine Schulung in Gemeinschaft, abgeben, Vertrauen zeigen. Aber es gibt auch die vielen Tage, an denen es mir einfach nur gut tut und ich Freude habe, mich hier zu beteiligen. Und die muss ich auch nutzen damit ich was habe in der Zeit, wo ich nicht einmal mitlesen kann.

      Siehst du, ich bin auch nur Mensch. Viel zu viel Mensch und zuwenig Geist verbunden. Danke, dass ihr das Manko wieder ausgleicht und ich froh um Vergebung bitten kann.

      1. peetha@Fox Mit leser - Tagestext

        juuten moorgen Fox und die uns gewoogenen

        Ick jaanz kurz für Dich, für mich , für Mit - Leser .... ne Geschichte aus ´m alten China (Laotse)

        in einem ch. Dorfe lebte ein alter Mann, der ein wunderschönes, weisses Pferd besaß. Alle beneideten ihn darum, selbst die Fürsten. Der Greis lebte ärmlich, doch sein Pferd verkaufte er nicht, WEIL .... es war sein Freund. Eines Morgens war das Pferd verschwunden und, .... was proklamiert man im ganzen Dorf?  Ein : ...  " wir haben schon immer gewusst, dass dieses Pferd eines Taages gestohlen wird. Welch ein Unglück für diesen alten Mann".  ER : " soo weit dürft ihr nicht gehen ! Tatsache ist nur, das Pferd ist nicht im Stall - alles andere ist Vermutung - niemand weiß ob Unglück oder Segen".

        Nach ner Woche kehrte der Schimmel, der nur in die Wildnis ausgebrochen war, mit einer Schar wilder Pferde zurück. Was postuliert  das ganze Dorf?  "Du hast recht gehabt, alter Mann - es war ein Segen, kein Unglück" ! ER : "Ihr geht wieder zu weit. Tatsache ist NUR, das Pferd ist zurückgekehrt".

        Nun hatte der alte Mann einen Sohn, der mit den Pferden zu arbeiten begann .... und was passiert? Ihr ahnt es .... irgendwann stürzte der Sohn von einem Pferd und brach sich beide Beine. Im Dorf - der Ortsversammlung sprach man nun : " alter Mann, du hattest Recht, es war ein Unglück, denn dein einziger Sohn, der dich im Alter versorgen könnte, kann es nun nicht mehr". Darauf antwortete ER : " Ihr geht wieder zu weit. Sagt doch einfach, dass sich mein Sohn die Beine gebrochen hat. Wer kann denn wissen, ob dies ein Unheil ist oder Segen?"

        Bald darauf brach im Lande ein Krieg aus. Und was passiert ? ... Alle jungen Männer werden einberufen, nur der Sohn des alten Mannes blieb daheim - weil - Krüppel. Die Bewohner des Dorfes meinten: " Der Unfall war ein Segen, du hattest recht."
        ER, der alte Mann : "WARUM seid ihr vom Urteilen soo besessen? Richtig ist nur, dass eure Söhne ins Heer aufgeboten wurden, mein Sohn jedoch nicht. Ob dies ein Segen oder .... ein Unglück ist, weiß nur J wie Gott"

        Jutti  ....    macht watt draus

        ick mach jetzt noch matte

         

        1. Fox

          Guten Morgen peetha

          und herzlichen Dank für diesen weisen Beitrag. Könnte als Gleichnis aus Matth. 6:34 mit Luk. 6:37/Elb gesehen werden.

          Ich hoffe doch sehr, es für mich erwartungsvoll auch ein- und umsetzen zu können.

        2. Horst

          Peetha !!

          Jute Story, hat Sinn, kann man wat draus machen ...

          Aber: Is in die Hauptstadt 3+2 gibt 5 schon MATHE ??

          Lachenden Gruss Horst

          1. peetha@Horst

            Hoorschte, - altes Haus - NICHT Mat(h)e - sondern - MATTE  - (.... SOO von mir postuliert) andere machen fix mal aus dem zweiten  t ein h ,  interpretieren oder ´basteln´ darauf aufbauend einen völlig neuen Zusammenhang ......  und schwupp´s- wird ner jaanzen Ethnie (hauptstadtdeutsch) vorgeworfen, nicht nur besserwisserisch zu sein, nee, denen wird noch unterstellt, bis 5 RECHNEN zu können.  Oh hooh !

            lachend + schelmische Grüsse zurück

            (interlinea :  Matte -Kurzform von Matratze - Matratze - steht in Verbindung mit schlafen = gute Nacht / soo schnell kann sich das Blatt wenden)

            ein bis die Taage ihr Lieben

      2. Rosali

        Hallo an alle,

        ich habe hier mal eine Frage an alle, die mich schon lange beschäftigt, und ich hoffe diese Frage ist nicht unpassend. Vielleicht hattet Ihr auch schon einmal so ein Thema, dann bin ich für jeden Link und Wink dankbar. Ich werfe die Frage jetzt einfach mal so in den Raum und zweifelt bitte nicht an meinen Glauben an die Bibel, aber vieles verstehe ich einfach noch nicht oder konnte mir noch niemamd so recht beantworten.

        Glaubt Ihr wirklich, dass der Mensch erst ca. 6000 Jahre existiert?

        Ich danke Euch im Voraus für Aufklärung und Meinungen.

        Viele liebe Grüße

        Rosali

        1. Ömmelchen @ Rosali

          Liebe Rosali ! Ich beschäftige mich schon seit einer Weile mit Anthropologie und muss zugeben : nein. Die biblischen Angaben, was Zeit und Ort betrifft, können nicht stimmen. Der Homo Sapiens existiert schon seit mindestens 100.000 Jahren auf dieser Welt. Das lässt sich leider nicht leugnen. Auch nicht, dass es verschiedene Menschenarten gegeben hat. Und das waren definitiv andere Arten. Selbst der Neandertaler, der uns noch am ähnlichsten war, unterschied sich genetisch so stark von uns, dass man noch heute bei vielen Menschen im europäischen Raum bis zu 4% Erbanteil nachweisen kann. Viele gläubige Menschen reden sich gerne ein, dass die die vielen Skelettfunde einfach nur deformierte Exemplare unserer Art gewesen wären, aber das ist leider völlig haltloser Unfug und zeugt nur von der Unkenntnis des Laien. Tut mir leid für alle, die damit ein Problem haben, aber das sind nun mal die Tatsachen und ich fühle mich in erster Linie der Wahrheit verpflichtet. Wie man solche Erkenntnisse glaubensmäßig verarbeitet, muss jeder selbst herausfinden. Ich nehme auch nicht alles wörtlich, was im Alten Testament steht, aber das heißt nicht, dass ich nicht an Gott oder an den Herrn glauben würde. Ich warte einfach darauf, dass es uns irgendwann erklärt wird.

          1. F&F

            In der kjvbible sagt Gott zu Adam und zu Noah Replenish the earth. Replenish = wiederbevölkern

          2. ManfredF

            Liebes Ömmelchen

            Tut mir leid, aber ich sehe das wiederum ganz anders. Ich beschäftige mich seit rund 35 Jahren mit der Evolution, Biologie usw. und nach Prüfung aller Fakten muss ich sagen, dass es gerade was die Entwicklung des Menschen angeht, überwiegend nur auf Vermutungen aufgebaut wird.

            Wenn schon der Grundansatz falsch ist, kann man zu keinem richtigen Ergebnis kommen. Die Annahme, dass sich das Leben auf der Erde von einfachen zu komplexen Arten entwickelt hat ist auch nach 150 Jahren Forschung in keiner Weise bewiesen oder sicher. Ganz im Gegenteil. Nachdem man jahrzehntelange Forschungen mit künstlichen Mutationen hinter sich hat muss man eingestehen, dass Mutationen immer nur im Rahmen der genetisch bereits vorhandenen Vielfalt möglich sind und daher auch immer nur eine begrenzte Anzahl an Variationen erlaubt, egal wie lange man testet. Niemand streitet ab, dass die Natur im Rahmen der genetischen Möglichkeiten Evolution lebt. Aber die These dass sich das Leben aus einfachsten Zellen durch Mutation und Selektion entwickelt hat wird zwar allgemein gelehrt ist aber keinesfalls so sicher, wie sie immer dargestellt wird. Da die einzige Alternative, eine Schöpfung, nicht akzeptiert werden kann versucht man seit Jahren verzweifelt neue Mechanismen zu finden die die Vielfalt der Arten erklären kann. Bisher erfolglos. Wer von vorne herein eine falsche Landkarte hat wird niemals zum Ziel kommen.

            Ich bin überzeugt, dass ein Schöpfer für alles verantwortlich ist. Ich glaube zwar auch nicht, dass er die Schöpfung in 6 buchstäblichen Tagen erschaffen hat, dagegen sprechen die Funde. Er hat sich sicher Millionen Jahre Zeit gelassen. Und er hat die Natur so ausgestattet, dass diese sich an die Umwelt anpassen konnte.

            Ich gehe ferne davon aus, dass auch der Mensch direkt und zwar so, wie wir heute aussehen, erschaffen wurde in Adam und Eva. Jesus selbst bezog sich auf Noah:

            Mt 24,37 Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.

            er ging also davon aus, dass die Sintflut real war. Und wenn die Sintflut real war auch wenn die Wissenschaft nicht nachweisen kann, dass es eine weltweite Flut gegeben hat dann muss man auch davon ausgehen, dass Adam und Eva real waren, denn die Apostel sprachen von Adam und dem Sündenfall.

            Ob Adam vor 6.000 Jahren oder 10.000 Jahren lebte ist unwichtig. Ich gehe aber nicht davon aus, dass die Bibel ein Märchen ist und der Mensch sich entwickelt hat. Vor allem nicht, weil ich die Probleme der ET sehr gut kenne, die aber in der Öffentlichkeit nicht breitgetreten werden. Nach außen tut man so, als ob die ET eine feststehende Tatsache ist und nur dumme Menschen würden das anzweifeln. Aber wie schon gesagt, alle bisherigen Versuche zeigen, dass keine der aktuell als Triebfeder der Evolution angegebenen Mechanismen in der Lage sind, die Vielfalt der Arten zu erklären. Es erfordert einen sehr großen Glauben, der ET zu vertrauen.

            Nochmal zur Menschwerdung, Neanderthaler und Co. Die Datierung von Knochen, die noch organisch sind, also C14 enthalten erlaubt nur wenige Jahrtausende Zeitbestimmung und setzt voraus, dass die Menge an C14 immer identisch ist. Unter der Annahme, dass es eine Flut wirklich gegeben hat und, wie die Bibel schreibt, die Erde von einem Wassermantel umgeben war muss man sagen, dass es vor der Flut wahrscheinlich kein C14 gegeben hat, denn das wird in den oberen Schichten der Atmosphäre durch die Strahlung aus dem All gebildet.

            http://home.arcor.de/elj-regelsbach/c14/files/grundlagen.htm

            Jegliches organisches Material, welches vor der Sintflut gestorben ist oder während der Sintflut würde nach den heutigen Messmethoden keinerlei C14 enthalten und damit als extrem alt angesehen werden.

            Der heutige Versuch anhand der Gene das Alter zu bestimmen ist mit Verlaub gesagt, unwissenschaftlich. Warum? Weil man für jede Altersbestimmung eine Eichung braucht und die Eichung für die genetische Zeitmessung ist selbst nur eine Annahme und keine gesicherte Größe. Es ist also ziemlich zweifelhaft, ob die Zeitangaben zu menschlichen Funden wirklich realistisch sind.

            Noch zwei Dinge zum Nachdenken:

            a) Angeblich existiert der Mensch schon seit einigen hunderttausenden von Jahren.

            http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lernen/erfindung_der_schrift/index.html

            Schrift erst seit 5.000 Jahren. Wenn Gott unser Schöpfer ist dann sollten wir uns fragen, hat er den Menschen vor 2 Mio. Jahren erschaffen und sich dann selbst überlassen bis dieser soweit war, Schrift zu entwickeln? Oder stimmt da irgendwas nicht?

            b) Weltbevölkerung.

            Vielleicht kennt ihr das Schachbrettproblem.

            https://de.wikipedia.org/wiki/Sissa_ibn_Dahir

            Wie schnell also das Schachbrett mit Weizenkörnern voll wird, wenn man nach jedem Feld die Anzahl verdoppelt.

            Nach 34 Feldern sind aus 2 Weizenkörner = 8.589.934.592 Körner geworden. Also rund 9 Milliarden.

            Nehmen wir mal hypothetisch an, die Sintflut wäre von 3.400 Jahren gewesen und es hätten zwei Menschen darin gesessen und diese hätten sich alle 100 Jahre verdoppelt. Also nach 100 Jahren gab es 4 Menschen, nach 200 Jahren 8 Menschen usw.

            Bei gleichbleibender Vermehrungsrate gäbe es heute 8,5 Milliarden Menschen, (wenn man von der These ausgeht, dass nur die Menschen zählen, die am Ende der jeweiligen Zeit noch leben). Das nun mal so als Zahlenspiel, wie schnell sich Menschen vermehren könnten.

            Nun wird jeder zugestehen, dass die Vermehrungsrate zu Anfang sicher viel höher gewesen sein wird und dann vielleicht nachgelassen hat. Die Sintflut, wenn es sie gegeben hat, ist auch schon früher gewesen und es haben 8 Menschen überlebt.

            Gehen wir aber davon aus, dass es schon seit 2 Millionen Jahre Menschen gibt und seit 200.000 den Jetztmenschen. Damit die Rasse überhaupt überleben kann muss die Vermehrungsrate ziemlich hoch sein. Teilen wir 200.000 Jahre durch 40 kommen wir auf 5000 Jahre. Wenn sich der Mensch nur alle 5.000 Jahre verdoppelt hätte gäbe es ihn bestimmt nicht mehr. 40 x verdoppelt ergibt aber schon 50 Billionen Menschen.

            Also meiner Ansicht nach ist es faktisch unmöglich, dass der Mensch schon so lange auf der Erde lebt. Zum einen verwundert es, dass wir so wenig Funde haben und zum anderen müsste er die meiste Zeit kurz vor dem Aussterben gewesen sein ansonsten gäbe es heute viel mehr Menschen auf der Erde.

            Das mal nur so zum Nachdenken.

            1. Rosali

              Hallo Manfred, Danke für Deinen aufschlussreichen Kommentar und Deine Mühe. Ich finde dieses Thema hochinteressant und Du hast mich sehr zum Nachdenken angeregt. Merci dafür

            2. Fox

              Guten Abend ManfredF,

              die Radiokarbonmethode (C14) umfasst einen Messbereich zwischen 300 und ca. 60.000 Jahre. Schon diese Tatsache entkräftet dein Argument, dass die Flut nicht länger als 5.000 Jahre her sein kann. Selbst wenn es vor der Flut kein C14 gegeben hat ist also der Flutzeitpunkt bis vor 60.000 Jahren möglich.

              Zur Berechnung der Bevölkerungsdichte: Kriege, Krankheiten, Seuchen gab es zu jeder Zeit und teilweise sehr heftig. Hungersnöte durch Missernten und Naturkatastrophen mal noch gar nicht mitgerechnet. Warum werden solche elementaren Fakten nicht in eine Berechnung aufgenommen? Ich denke, weil es darüber gar keine annähernden Schätzungen geben kann.

              Die Evolution kann unmöglich geleugnet werden, wir stellen sie uns oft nur anders vor und du hast solches auch angedeutet. Aber Fakt ist, dass z. B. vor 200 Jahren in unseren Breiten Häuser gebaut wurden deren Zimmer eine Deckenhöhe von ca. 1,70 m hatten und das war ausreichend. Das ist heute definitiv nicht mehr ausreichend. Wir wissen auch, dass Ernährung und Lebensumstände einer Menschengruppe größte Auswirkung auf die Genetik hat und Änderung in der Genetik ist Evolution. Wir wissen von einem Forscher, welcher die Ernährungsentwicklung bei Katzen beobachtet hat und über 6 Katzengenerationen beobachtet hat. Diejenige Gruppe, welche mit Trockenfutter und Wasser gefüttert wurde unterschied sich deutlich von der Gruppe, welche mit Frischfleisch und Milch genährt wurden, der gesamte Körperbau hatte sich geändert und auch das Immunsystem war deutlich verändert.

              Medizinische Vergleiche verschiedener Bevölkerungsgruppen ergab, dass die Darmgenetik in USA um ein Vielfaches geringer ist als bei uns Europäern und unseres wiederum sehr viel geringer als bei Naturvölkern. Gerade diese Darmgenetik ist entscheidend bei der Entstehung ernster Krankheiten - oder eben Gesundheit. Es ist unbestreitbar, dass die Lebenserwartung heutiger Menschen nicht nur wegen verbesserter medizinischer Behandlung deutlich höher ist als noch vor 100 Jahren. Und wir wissen auch, dass die Pubertät in den letzten 100 Jahren um 3 Jahre nach vorn verlegt wurde, allein in den letzten 50 Jahren um 2 Jahre.

              Ich bin sehr sicher, dass unser Herr Jesus Adam und Eva auch mit intensiverem Gesichtspullover und kurzen Beinen geliebt hat, denn es kommt stets auf die Herzenseinstellung an. Und für seine unverbrüchliche Liebe zu uns kommt es auch nicht darauf an, ob diese Erde schon 50.000 Jahre oder erst 6000 Jahre unter dem Menschen ächzt. Bei all diesen Berechnungen halte ich mich an den 1. Lehrsatz einer Bürokauffrau: Trau keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

              1. ManfredF

                Lieber Fox

                du missverstehst mich. Ich habe kein Zeitfenster für die Flut genannt, ich habe lediglich gesagt, wenn es stimmt, dass vor der Flut eine Menge Wasser in der Atmosphäre war und  es daher so feucht war, dass es ein einziges Treibhaus gab DANN ist es fraglich, ob es überhaupt C14 in der Atmosphäre gegeben hat, denn das entsteht durch harte Strahlung die von dem Wassermantel abgeschirmt wird.

                Und in diesem Fall würden also alle Funde, die vor der Flut gestorben sind, bei der Messung mit C14 zu einem extrem hohen Alter führen obwohl sie vielleicht nur wenige tausend Jahre alt sind. Die Halbwertszeit von C14 beträgt rund 5.730 Jahr und der Nachweis wird nach einem Zyklus von 10 Zerfallszeiten also rund 57.300 Jahre unmöglich.

                Außerdem ist es immer eine These, dass der C14 Gehalt wirklich über die Jahrtausende konstant war. Die Atombombentests haben zum Beispiel den Gehalt um über 2% ansteigen lassen. Das der Wert heute wieder ähnlich ist wie vor den Test deutet allerdings schon darauf hin, dass er sich einpegelt. Was wir aber nicht wissen, wie war die Welt wirklich von 10.000 oder 30.000 Jahren.

                Mehr habe ich nicht gesagt.

                Die Evolution kann nicht geleugnet werden - diesen Satz würde ich nicht unterschreiben. Nehmen wir einfach mal die Züchtung von Hunden. Gesteuert durch den Menschen. Seit einigen Jahrtausenden vorgenommen. Es gibt extrem unterschiedliche Hunde aber es sind alles weiterhin Hunde. Das beweist zweierlei. Die enthaltenden Gene eines Lebewesens ermöglichen extreme Variationen einer Art. Und stellen gleichzeitig eine Begrenzung dar. Das streitet kein vernünftiger Mensch ab. So etwas nennt man Mikroevolution. Es gibt heute Menschen die 1 Meter groß sind und welche die 2,30 m groß werden (ungefähr) - welche, die wie ein Neandertaler aussehen und andere die wie Aliens wirken. Aber es sind alles Menschen. Ob sie 40 kg oder 400 kg schwer sind. Haare haben oder nicht.... Und es gab vor 2.000 Jahren Menschen, die 100 Jahre alt wurden und heute auch.

                Wo man skeptisch bleiben sollte ist wenn man behauptet, es sei erwiesen, dass sich alles aus einer Urzelle entwickelt hat. Das ist eine Theorie, ein Gedankenmodell. Man kann die gesamten Funde auch genauso simpel und logisch damit erklären, dass Gott bei der Schöpfung systematisch vorgegangen ist und sich sehr viel Zeit gelassen hat. Der Schöpfungsbericht deutet das ja gut an.

                Es gibt keinerlei Mechanismus, den man kennt, der in der Lage ist zu erklären wie so unterschiedliche Lebewesen wie Bäume, Pilze, Blumen, Insekten, Vögel, Säugetiere usw. aus einem gemeinsamen Vorfahren entstanden sein sollten.

                Egal wie lange es gedauert hat. Wenn man den Zeichnungen der Ägypter Glauben schenkt, sahen die Menschen vor 5.000 Jahren genauso aus wie heute. Wie viele 5.000 Jahres Abschnitte braucht man wohl um aus einer Urzelle ein Wesen wie einen Menschen entstehen zu lassen. Wir wissen inzwischen Mutationen können keine neuen Informationen entstehen lassen. Sie können nur das vorhandene Genmaterial "umsortieren" und neue Eigenschaften hervorbringen.

                Also ich habe einen großen Glauben aber nach dem Studium aller Fakten der Evolutionsforschung in den letzten 30 Jahren muss ich inzwischen sagen, dass all mein Glaube nicht ausreicht, um die These zu glauben, dass  das Leben sich aus einer Urzelle entwickelt hat. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schöpfer das Leben erschaffen hat für größer und daher neige ich dazu, daran zu glauben bis die Wissenschaft ausreichend Beweise oder Hinweise vorlegen kann, die eine Evolution möglich erscheinen lassen. Ob Gott den Menschen vor 6.000 oder 60.000 Jahren erschaffen hat ist unwichtig. Ich glaube, dass Gott den Menschen komplett erschaffen hat so wie wir heute sind und nicht, dass der Mensch sich aus Tieren entwickelt hat.

                Ansonsten stimme ich zu, eine umfangreiche Diskussion der ET dürfte ziemlich lang sein. Ich will niemand überzeugen, ich habe einfach nur meine Sicht der Dinge dargestellt. Ich kann damit leben, dass andere das anders sehen. ich frage mich allerdings, wie man das Konzept eines Schöpfers mit einer Evolution verbinden will. Entweder hat Gott UNS erschaffen in seinem Bilde oder er hat lediglich eine Urzelle erschaffen und alles gesteuert oder laufen lassen. Wenn Gott uns aber nicht erschaffen hat und uns aufgrund einer Sünde aus dem Paradies geworfen hat - wozu dann Jesus Christus? Aufgrund welcher Sünde wenn nicht der in der Bibel brauchen wir Vergebung? Nicht missverstehen, ich habe mich nicht entschlossen, die ET abzulehnen, weil sie nicht mit meinem Glauben zusammenpasst. Ich habe sie abgelehnt, weil sie einer Prüfung durch mich nicht standgehalten hat und ich verfolge trotzdem weiterhin jede Forschung auf dem Gebiet weil es mich schon interessiert.

                 

            3. Ömmelchen @ ManfredF

              'n Abend, Manfred ! War mir schon klar, dass ich mit meiner Antwort eine kleine Lawine lostrete 😊. Hab auch echt überlegt, ob ich überhaupt was schreibe. Nur zur Klarheit : ich glaube nicht, dass sich das Leben von allein ent- und weiterentwickelt hat. Sondern dass die Schöpfung von Gott nur die Fähigkeit zur Anpassung verliehen bekommen hat. Warum das Leben auf diesem Planeten immer wieder herbe Rückschläge einstecken und teils fast nochmal von vorn 'anfangen' musste; wer weiß, was Gott sich dabei gedacht hat. Wir werden es irgendwann erfahren. Ich persönlich halte die Evolutionstheorie für die größte Glaubensprüfung aller Zeiten. Weil sie halt so überzeugend wirkt. Aber die Anthropologie bringt mich doch immer wieder ins Grübeln. Der Neanderthaler hat definitiv existiert. Es war definitiv eine andere Menschenart. Und es muss ihn noch nach der Sintflut gegeben haben, da er sich IN Europa mit Jetztmenschen vermischt hat, die heute noch in diesem Lebensraum existieren. Mit Afrikanern oder Asiaten hat er sich nicht vermischt. Bei irgendwelchen Rechenspielchen bin ich vorsichtig, da die Verbreitung und Vermehrung nicht nur des Menschen immer wieder naturbedingten großen Schwankungen unterworfen ist. Ich glaube nicht, dass sich das Leben in seiner Fülle und Vielfalt berechnen lässt. (Außer mit chemischen Formeln.) Und voreingenommen in dem Sinne, dass ich unbedingt an eine Variante glauben will, bin ich auch nicht. Ich versuche die Dinge immer aus beiden Positionen heraus zu betrachten und für alles offen zu bleiben. Das ist im Moment einfach mein Stand der Dinge.

              Gruß vom Ömmelchen.

              1. Fox

                Guten Morgen Ömmelchen und alle Leser,

                Lawinen versetzen Berge liebes Ömmelchen. Berge versetzen ist wiederum ein Bestandteil des Glaubens (Matth. 17:20/Schl.) Also ist das Lostreten einer solchen in einer guten christlichen Diskussion meines Erachtens sehr wünschenswert, unsere Sinne werden auf diese Art immer auf unseren himmlischen Vater fokussiert. Ich danke dir.

                Habt einen schönen Tag.

                1. Ömmelchen @ Fox

                  Hallo Füchslein ! Na das ist ja mal ne tolle Interprätation dieser Aussage (bzw. Ansage) ! Auf so eine Idee muss man erstmal kommen. Ich hab dabei immer einen Spruch von Konfuzius (?) im Sinn gehabt :   Der Mann, der einen Berg abgetragen hat, ist derselbe Mann, der angefangen hat, Steine wegzutragen.

                  (Hallo BI ! Kann mir mal jemand erklären, wieso das Textfeld für Kommtentare auf dem Smartphone immer von mal zu mal schmaler wird ? Ich finde einfach keine Möglichkeit, irgendwas daran zu ändern. Und andere offenbar auch nicht. Bei soviel Kommentaren scrollt man such irgendwann tot. Und in diese ganz schmale Version passen viele längere Wörter auch gar nicht mehr rein. Irgendwie echt doof.

              2. Tommy

                Hmmmm Oemmelchen,

                vielleicht hast Recht, vielleicht erklaert uns das diese Stelle!?!?!:

                Dann holte Rebekka die Feiertagskleider ihres älteren Sohnes Esau, die sie bei sich im Haus hatte, und zog sie ihrem jüngeren Sohn Jakob an.

                16 Die Felle der Ziegenböckchen legte sie um seine Hände und um seinen glatten Hals

                Ich weiss es nicht, obwohl Isaak ja wohl schon später gelebt hatte als 10.000 vor Christus, anyway, sollten wir versuchen tatsaechlich die Schoepfung in allen Einzelheiten zu ergruenden?

                Tommy

                1. Ömmelchen @ Tommy

                  Steh auf'm Schlauch. Was meinst'n jetz damit ?

          3. Rosali

            Liebes Ömmchen

            ich danke Dir für Deine offene und ehrliche Antwort. Ich schätze das sehr. Ich habe die selbe Meinung wie Du. Habe zu großes Interesse an Geschichte und das Universum. Ich vermute, dass Adam und Eva vielleicht die ersten Menschen waren, welche so intelligent waren um festzustellen, dass es einen Schöpfer gibt. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und eine Möglichkeit. Viele liebe Grüße, Rosali

          4. Rosali

            Liebes Ömmchen

            ich danke Dir für Deine offene und ehrliche Antwort. Ich schätze das sehr. Ich habe die selbe Meinung wie Du. Habe zu großes Interesse an Geschichte und das Universum. Ich vermute, dass Adam und Eva vielleicht die ersten Menschen waren, welche so intelligent waren um festzustellen, dass es einen Schöpfer gibt. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und eine Möglichkeit. Viele liebe Grüße, Rosali

          5. pit an Ömmelchen

            Liebes Ömmelchen,

            F&F hat schon einen Hinweis gegeben. Ich geb einen 2.

            Was damals als "weltweit" angesehen wurde kann sich auf die bewohnte Region bezogen haben.

            Das wäre auch in Hinsicht auf einen möglicherweise stattgefundenen Dammbruch am Bosporus zu erklären, als sich das Mittelmeer in das Schwarze Meer ergossen hat.

            Aber auch das ist noch nicht restlos erforscht.

            Da aber der Herr selbst auf die Sintflut verwiesen hat, glaube ich Ihm.

            Leider ist diese Plattform ungeeignet für ein so komplexes Thema und ich verweise auf meine e-mail-Adresse spielwiese365@gmail.com für eine umfänglichere Betrachtung des Themas.

            Ich wünsche dir den Segen unserer beiden Höchsten.

            Friede pit

            1. Ömmelchen @ Pit

              Friede auch dir, kleiner Bruder!  Solche Überflutungen hat es an allen möglichen Orten auf der Erde gegeben. Die großen Seen in Nordamerika sind auch so entstanden. Dein Angebot nehm ich natürlich gerne an ! Das Treffen ist ja schon wieder viel zu lange her.

        2. Janus@Rosalie

          Hallo Rosali,

          dieses Thema kämpft m.E. mit diversen Problemen.

          Die ZJ bestreiten zwar, Kreationisten zu sein, jedoch ist die Bibelauslegung der ZJ stark kreationistisch geprägt. Die ZJ haben trotz der Literatur keine Ahnung der Evolution. Die Entstehung von Leben und die Entwicklung von Arten wird in einen Topf gehauen und mit Pseudo-Wissen und angeblichen Fachbegriffen wie Mikro- und Makroevolution abgeschmeckt. Die Geheimzutat, Fehlzitate, rundet das alles ab.

          Die einen deuten in die Bibel 2 Schöpfungsberichte, die anderen sehen darin eher eine Zusammenstellung aus 4 Quellen die im 7. Jahrhundert v.u.Z. vollbracht wurde. Manch einer sieht die Geschlechtsregister als unvollständig an. Andere sehen die Bibel als Niederschrift der Beobachtungen des Schreibers.

          Andere sehen die Möglichkeit einer durch Gott gelenkten Evolution, manche sehen ihn als Startpunkt. Manche lassen Gott vollständig weg. Andere verlagern Gott in eine methaphysische oder philosophische Ebene und deuten ihn als schöpfende Kraft.

          Jeder dieser Parteien, und meine Aufzählung kratzt nur an der Oberfläche, hat gute oder logische Argumente.

          Ich weiß nur soviel: die Datierungsmethoden zu negieren ist mehr als lächerlich, so meine Überzeugung. Einen Startpunkt vor 6000 Jahren zu setzen, disqualifiziert jedwedes wissenschaftliches Verständnis. Was man aus dem Rest macht, dafür gibt es wie oben genannt, verschiedene Ansätze.

          Es grüßt

          Janus

          1. Rosali

            Dank Dir Janus auch für Deine Antwort zu meiner Frage.

            1. Fox

              Guten Abend liebe Rosali und auch einen guten Abend an Janus,

              Janus, ich stimme dir zu.

              Rosali, meines Erachtens sind die berechneten 6000 Jahre wieder typisch menschliche Fehlberechnungen. Wir lesen in der Bibel, in 2. Petr. 3:8 " Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag." Ist das eine feste Zeitangabe? Als Petrus dies schrieb behandelte er das Thema des Ausharrens, dass wir uns nicht durch Spötter runterziehen lassen, die keinerlei Grund für eine Änderung ihrer Haltung sehen weil ein Tag wie der andere ist. Aber auch nicht ungeduldig werden sollen weil wir ja nicht mehr wie Lot unsere Seelen jeden Tag quälen wollen bis der Christus wiederkommt. Die in diesem Zusammenhang genutzte Zeitangabe kann also genauso gut nur ein Synonym dafür gewesen sein, zu bedenken, dass unser Gott keiner zeitlichen Beschränkung unterliegt, er ist Herr der Zeit und Ewigkeit und gewährt uns Menschen aufgrund seiner Barmherzigkeit so lange Zeit. Das muss man auch mit bedenken, denn wir sollen uns ja nicht in Geschlechtsregister und Berechnungen vertiefen sondern in das Wesen der göttlichen Hinweise.

          2.  
            Hallo Janus,

            du schreibst von angeblicher fiktiver Aufteilung der Evolution in Mikro- u. Makroevolution.
             
            Mikroevolution ist erwiesener Fakt.  Aber diese Art Evolution verläuft auch recht schnell und kann auch rückläufig verlaufen (ausgerechnet auch bei Darwins-Finken wurde das auch gut beobachtet).
             
            Es ist doch nicht einmal richtig erwiesen, wie das Leben wirklich entstanden ist (Abiogenese), auch wenn dafür Haufen Theorien vorhanden sind.
             
            Aber welche wirklich empirischen Beweise gibt es für die Makroevolution? -(auch wenn dir der Begriff nicht zusagt).
             
            Ich habe 2 Bücher von R. Dawkins, aber auch dort finde ich keinen empirischen Beweis (was man darunter versteht) für Makroevolution.
             
            Mir kommt vor, dass man diese Begriffe Makro- u. Mikroevolution nicht will. Sonst hätte man nicht wirklich beobachtbare Beweise für Evolution! …

            Am Rande möchte ich drei Links einstellen:
             
            https://www.youtube.com/watch?v=dPzCaqArVgo und da besonders zu empfehlen ab 2:20h  😉
             
            Im Gegensatz dazu:
             
            https://www.youtube.com/watch?v=VOZoy9peCAQ
             
            Fachleute die Ahnung von Materie haben, diskutieren auch kritisch über Evolution.
             
            Wieso, wenn das eine bewiesene Tatsache wäre?

            Wenn du dir z. B. https://www.youtube.com/watch?v=Z59A1IEx_9I anschaust und überlegst, wie groß kann ein Zufall sein?  Siehe z.B. dort ab 5:40h …  Wie viele Zufälle kann es geben?
             
            Zu behaupten, dass man z.B. 10x nacheinander mit nur einem Lottoschein immer nur Lottosechser bekommt (das behaupten im Grunde Evolutionisten!), da macht man sich schon m. E. damit sehr unglaubwürdig.

            Die Evolutionisten benötigen viel größeren GLAUBEN!  Ich muss zugeben, ich habe so einen großen Glauben nicht, weil ich glaube, dass es eine gesteuerte Ursache (Schöpfer) gibt für eine geordnete Wirkung / Ergebnis …

            Gruß

            1. Janus@Jurek

              Hallo Jurek,

              ich werde hier keine Diskussion über Evolution führen, da ich denke das BI nicht der richtige Platz ist. Ich habe auch diverse Möglichkeiten einer Sicht auf dieses Thema geboten und mich zu keiner Seite positioniert.

              Die qualifizerte Nutzung von Begriffen, wie "Theorie" oder - wenn auch eher unüblich - Markro-/Mikro-Evolution, sollte man von der inkompetenten und fehlerhaften Nutzung in den Zeitschriften der WTG trennen. Und hier ist eben oft ein Fehler in religiösen Zeitschriften. Dazu trennt man z.B. das Fachgebiet Entstehung des Lebens oft nicht von der Evolution. Über den Nonsens in den Zeitschriften ganz zu schweigen.

              Nach wie vor, die Zeitschriften die eine Entstehung der Menschheit vor rund 6000 Jahren behaupten, wissenschaftliche Erkenntnisse verdrehen und damit ihre Gläubigen überzeugen wollen, sind mir zuwider.

              Ein auf Fakten und realistischer Bewertung basierter Artikel - kein Problem. Nur muss man m.E. nicht Fakten leugnen und verdrehen um an einen Gott zu glauben.

              Es grüßt

              Janus

              1.  
                Hallo Janus,
                 
                ich möchte noch nur auf zwei Sachen eingehen.
                 
                Was du zum Schluss schreibst, da bin ich voll bei dir.  Fakten soll man nicht verdrehen NUR um dann an GOTT glauben zu können…  Fakten sollen Fakten sein, wenn sie wirkliche Fakten sind.
                 
                Und noch etwas:  Ja, Entstehung des Lebens ist ein ganz anderer Bereich der Wissenschaft (Betreff unbelebte Materie etc. …) und Evolution (Entwicklung, Mutation und Selektion…) ein anderer.
                 
                Dennoch möchte ich die Lanze dafür brechen.  Wer nicht wirklich nachweisen (Empirie) kann dass das Leben (Meteoren-Theorie etc.) durch unglaublichen Zusammenschluss von gewissen Vorgängen entstehen konnte, dem fehlt doch erstmal schon die GRUNDLAGE dafür, wie kam es am Anfang dazu, dass aus quasi einem Ursprung, alle verschiedene Arten entstehen konnten…
                 
                Aber o. k., man muss das hier nicht weiter diskutieren.
                 
                Ich möchte aber auch nur mal erwähnen, dass ob Scherer oder andere Redner, viele von denen haben sich auch kritisch über Kreationisten ausgesprochen, weil diese eben vieles verdrehen etc.  Das darf auch hier mal erwähnt werden…
                 
                Gruß
                 

                1. Janus@Jurek

                  Hallo Jurek,

                  ich will, wie gesagt, dazu keine Diskussion führen.

                  Aber aus einer unklaren Sichtweise über den Ursprung heraus gleich alles abzulehnen, schüttet das Kind mit dem Bade aus. Genau da bin ich wieder am Anfang meiner Aussage. Beide Themen zu vermischen, ist genau das Problem, egal wie man sich eine Schöpfung durch Gott vorstellt.

                  Es grüßt

                  Janus

                2. Fox

                  Guten Abend Janus,

                  nach meiner bescheidenen Auffassung bediente sich unser Schöpfer der ihm jederzeit unterworfenen Materie um zu kreiren was wir heute Schöpfung nennen. Wenn er dabei verschiedene Umstände beläßt wie sie sind ist das nicht weniger Schöpfung.

                  Du kommst auf die verschiedenen Arten zu sprechen. Nun, am Anfang der Heiligen Schrift steht, dass alles nach seiner Art geschaffen wurde und das Fleisch eines Vogels ist ein anderes als das Fleisch von Fischen. Es reicht also nicht, eine Ursuppe als Schöpfung deklarieren zu wollen.

                  Zeitrechnungen waren und sind bis dato tolle Fußangeln die uns auf die Nase legen. Nicht umsonst rät uns die Bibel dringend von solchen Experimenten ab und interessanterweise sind Zeitrechnungen sehr eng mit frühen ägyptischen Magiern verbunden. Jesus wies uns darauf hin, dass jeder Tag seine eigene Sorge habe, ich weiß wirklich nicht, was so pralle daran sein soll, schon im Voraus die Sorgen der nächsten 30 Jahre zu kennen, das freut doch höchstens Zahnarzt und Friseur. 🙂

                  Hab einen gemütlichen Abend

            2. Rosali

              Vielen lieben Dank Euch allen für Eure freimütigen Antworten. Es gibt viele Sichtweisen und Vermutungen über dieses Thema. Es war hochinteressant für mich diese zu lesen und ich habe viel neuen Gedankenstoff. Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich Euch allen

              Rosali

        3. Omma&Oppa@Rosali

          Liebe Rosali,

          wir finden es sehr mutig von dir, so eine Frage zu stellen, und es zeigt uns, dass du offen bist im Denken.  Das ist sehr wichtig, warum sollten wir deswegen an deinem Glauben zweifeln?

          Bei den Zeugen ist ja alles Denken vorgegeben, kann man das als Glauben bezeichnen?

          Ich gebe zu, dass ich, die Omma, mir über dieses Thema noch keine tiefgründigen Gedanken gemacht habe, aber der Oppa schon.  Ich habe ihn eben gefragt, wie er über diese Frage denkt.  Dann sah ich den Kommentar von Ömmelchen an dich.  Einige Punkte ihres Kommentars waren auch schon in seinen Überlegungen.

          Ich versuche es mal kurz zusammenzufassen, was der Oppa mir gesagt hat.

          Wir sollten nicht dogmatisch sein, denn manche Dinge wissen wir einfach nicht, wir waren ja nicht dabei.  Seien wir offen, auch bei wissenschaftlichen Erkenntnissen.  Wenn etwas wirklich bewiesen ist, warum es dann einfach abtun?  Gelassenheit, auch bei diesem Thema, gibt uns inneren Frieden.

          So jetzt hat der Oppa die Tastatur selbst übernommen, da es einfacher ist.

          Unsere Überzeugung ist: Die genetischen Baupläne allen Lebens sind derart komplex und durchdacht, dass eine Erklärung für deren Zustandekommen ohne einen Schöpfer für uns nicht möglich ist. Dazu kommt noch, dass jede Kreatur im Gesamten eine Aufgabe hat, ohne deren Erfüllung,  ökologische Systeme Schaden erleiden oder sogar Zusammenbrechen würden. Wer hat sich das alles ausgedacht? Durch die Forschung kommen wir der Frage näher, wie die Höchsten dabei vorgegangen sind. Als Menschen müssen wir aber zur Kenntnis nehmen, dass es Fragen gibt, die wir nie beantworten können!

          Paulus schrieb an die Korinther:

          1. Korinther 13:12+13   (NGÜ)
          12 Jetzt sehen wir alles nur wie in einem Spiegel und wie in rätselhaften Bildern; dann aber werden wir ´Gott` von Angesicht zu Angesicht sehen. Wenn ich jetzt etwas erkenne, erkenne ich immer nur einen Teil des Ganzen; dann aber werde ich alles so kennen, wie Gott mich jetzt schon kennt.
          13 Was für immer bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei.

          Auch der Prediger schrieb interessante Worte:

          Prediger 8:16-17   (Hoffnung für alle)

          16-17 Ich bemühte mich, die Weisheit kennen zu lernen und das Tun und Treiben auf dieser Welt zu verstehen. Doch ich musste einsehen: Was Gott tut und auf der Welt geschehen lässt, kann der Mensch nicht vollständig begreifen, selbst wenn er sich Tag und Nacht keinen Schlaf gönnt. So sehr er sich auch anstrengt, alles zu erforschen, er wird es nicht ergründen! Und wenn ein weiser Mensch behauptet, er könne das alles verstehen, dann irrt er sich!

          Für dich noch viele Kommentare und herzliche Grüße von

          Omma & Oppa

          1. Rosali

            Vielen Dank liebe Omma und lieber Oppa für diese wunderbaren weisen Worte, sie haben mich berührt.

          2. Ömmelchen @ Omma & Oppa

            Moin, Omma und Oppa ! Wenn die ganze Diskussion eins gebracht hat, dann, dass ich den Oppa an die Tastatur gekriegt hab 😆. Das hat sich doch gelohnt ! Grins.

        4. paul

          hallo rosali und alle anderen hier! habe sehr schönen film darüber gesehen ob der mensch 6000 jahre oder länger existiert.

          www.youtube.com/watch?v=szBTl3S24MY&list=PLP9HB3A8E7qvmQ2uhOr1Mlaas1FWkNN89

          gibts auch mit deutscher übersetzung. es sind mehrere filme die zusammen ca. 10 h dauern. mir haben sehr gut gefallen und ich hoffe euch werden sie auch gefallen bzw. ihr kennt was drauß entnehmen für den aufbau eures glaubens. lg aus rgbg 🙂

  10. Treuer Zeuge

    Sehr gut geschrieben ❤️ Dieleserin besser könnte ich nicht schreiben , ich empfinde genau gleich

    Gruss Treuer Zeuge

  11. DieLeserin

    Ich lese und lese und lese diese Seite (Artikel und Kommentare) seit Monaten mit Aufrichtigkeit. Ich bin entschlossen nicht mehr oft hier zu lesen. Es tut einfach nicht gut.  Eigentlich wollte ich auch keinen Kommentar schreiben, aber es muss einfach raus! Nicht mit der Absicht jemanden zu verletzen sondern aus christlicher Liebe und mit dem Wunsch vielleicht auch zum Nachdenken anzuregen.

    Ich finde gewisse Informationen  interessant aber nicht viel an dieser Seite "christlich"!

    Es besteht KEINE EINHEIT...! Man ist sich nicht mal über die wichtigsten Lehren der Bibel einig! Alles wird verdreht und fast jeder beharrt dann doch wieder (und wieder und wieder und wieder und wieder..) auf seiner persönlichen Meinung.  "Wo alle dasselbe denken wird wenig gedacht."??? Was für ein Schwachsinn! Wer hat sich denn das ausgedacht? Was hat man sich dabei gedacht? Es ist doch vielmehr so:  Wo alle etwas anderes denken herrscht nicht der (selbe) Geist! Jetzt stellt euch mal vor Paulus (oder Jesus) sagt zu euch: "Wo alle dasselbe denken wird wenig gedacht."

    Phil 1:27 Wandelt (o. Verhaltet euch; gemeint ist das Verhalten als Glied einer Gemeinschaft) nur würdig des Evangeliums des Christus, damit ich, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, von euch höre, dass ihr fest steht in einem Geist und mit einer Seele zusammen für den Glauben des Evangeliums kämpft.

    Auch von den (<a href="/text/ELB/Epheser4%2C1" target="_blank">Eph 4,1</a>; <a href="/text/ELB/Philipper2%2C12" target="_blank">Phil 2,12</a>; <a href="/text/ELB/Philipper4%2C1" target="_blank">Phil 4,1</a>; <a href="/text/ELB/Judas" target="_blank">Jud</a>)Wenn nicht um Glaubensfragen gestritten wird, dann wird hier meistens nur:

    A Die Organisation der Zeugen Jehovas  von oben herab, sozusagen aus dem "Wachtturm" herab von den Allwissenden mit Durchblick kritisiert, angeprangert und ausgepeitscht um die  "Wahrheit" über die "Organisation" ans Licht zu bringen.

    oder

    B Man tauscht Erfahrungen aus um Schläfer aus dem Zeugen-Koma zu holen ganz nach dem Motto "Erwachtet!" oder um sich als bereits Erwachte gegenseitig zu bestärken.

    Doch meiner Meinung nach gilt hier bei den Autoren der Artikel und den Schreibern der Kommentare auch folgendes Zitat:
     „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, – zweifle an denen, die meinen sie gefunden zu haben!“ 
    Man kann nie alles über einen Kamm scheren und wenn ich sagen würde, dass es hier nicht auch einzelne Artikel und Kommentare gibt die schön sind und mich berühren würde das nicht stimmen. Aber einfach das Gesamtbild ist nicht schön und tut nicht gut.

    Ich wünsche allen einen "unverstellten Blick auf die biblischen Wahrheiten sowie glaubensstärkende Anregungen auf ihrem weiteren Lebensweg!" Nur bin ich mir nicht ganz sicher das ihr das HIER findet.

    Ich fühle keinen Zorn für euch, ich mag euch. Ich wollte auch niemanden verletzen oder zu nahe treten. Ich habe nur meine Empfindungen notiert und da schwingt ein leichter Ton der Enttäuschung mit. Für alle die jetzt aber doch in Gedanken laut aufschreien und schon zu einem Gegenkommentar ansetzen: Wenn ihr zu dieser Hompage steht, dann ist das eure Meinung, aber dann müsst ihr mir auch meine zugestehen, denn die Devise dieser Seite ist ja  "Wo alle dasselbe denken wird wenig gedacht."

    Liebe Grüße,

    die Leserin! (Der hl. Schrift :))

    1. nada

      Liebe Leserin,

      BI ist keineReligion, sondern ein forum zum Austausch von Meinungen.

      Deswegen kann es hier keine "Einheit" geben.

      Das lesen und respektieren der Bibel führt oft für unterschiedliche Menschen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

      Da du hier liest, gehe ich mal davon aus, dass du selbst, zumindest in einigen punkten, anders denkst, als die Wachturm Lehrmeinung.

      Ich persönlich finde es auch nicht gut, wenn hier von einigen, einfach nur auf zj drauf gedroschen wird. Ich glaube, zj sind nicht besser oder schlimmer als so manch andere Religion.

      Nicht alles ist schlecht.

      Nicht alles ist gut.

      Nur dass man Menschen mit erpresserischen Methoden in der Organisation halten will (Ausschlussverfahren und Abbruch jeglicher sozialen Kontakte), halte ich persönlich für überhaupt nicht christlich.

      Ansonsten ist es sicher immer gut, den eigenen verstand ein zu schalten. Prüft immer, ob ihr im glauben seid. Und dieser glaube, ist der glaube an den höchsten und seinen Sohn, nicht an eine Organisation.

      Mir tut einiges hier auch nicht gut. Aber ganz viel tut mir gut!!! Jeder sollte erwachsen genug sein, das für sich zu nutzen, was gut ist.

      Leicht gesagt, schwer getan.

      Ich wünsche dir den Segen des Vaters und des Sohnes.

      Grüsse

      Nada

    2. Es freut mich, dass du als Leserin der hlg. Schriften, scheinbar alle Richtigkeiten (um das Wort "Wahrheit" zu vermeiden) gewissermaßen im Griff hast. Aber oft wird die Zukunft, die uns Gott bereiten will, unterschiedlich gedeutet, oder vielleicht falsch verstanden?

      Nur e i n Beispiel von vielen: Jesus sprach hier von der Auferstehung der Toten, Joh. 5:

      28 Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören,
      29     und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.

      N a c h Pfingsten, gab derselbe Christus dem Paulus, neue Erkenntnisse durch, die Paulus dann als "mein Evangelium" bezeichnete. Unter dieser neuen Sicht, wird wieder von der Auferstehung gesprochen, wie im bekannten Kapitel 15 vom 1Kor.brief, Auszüge:

      23     Ein jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche des Christus sind bei seiner Ankunft...
      35     Es wird aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leibe kommen sie? Tor!
      38     Gott aber gibt ihm einen Leib, wie e r gewollt hat, und einem jeden der Samen seinen eigenen Leib.
      40     Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber eine andere ist die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen...
      42     Also ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verwesung, es wird auferweckt in Unverweslichkeit.
      43     Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit;
      50     Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt.
      51     Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu,
      52     in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

      Nun frage ich dich als Leserin der hlg. Schrift, hat Jesus (durch Paulus) die g l  e i c h e Auferstehung angesprochen wie in Joh. 5?

      Ich danke für deine Auskunft schon im Voraus und sende liebe Abendgrüße!

      Gerd

    3. Georg

      DerLeser,
      auch ich lese hier schon recht lange. Und ich glaube mit weit mehr Aufrichtigkeit als es DieLeserin tut. Warum ich den Kommentar von "DieLeseren" sogar als unaufrichtig empfinde begründe ich jetzt:

      Zum ersten lässt "DieLeserin" offen ob sie eine Zeugin Jehovas ist oder bestätigt das nicht, was aber ziemlich sicher sein dürfte.

      Dann behauptet sie, es tue nicht gut hier zu lesen obwohl sie dass seit langem tut ohne dass irgend ein anderer einen Nutzen daraus hätte als nur sie selbst.

      Als nächste Steigerung sich als "Opfer" zu präsentieren, und etwas tun zu "müssen" (warum, weshalb, wozu, für wen?), was sie angeblich gar nicht wolle, behauptet sie, doch tatsächlich, sie würde keinen Kommentar schreiben wollen, aber "es müsse einfach raus". Was ist "es"???

      Dann gibt sie doch tatsächlich vor, und erwartet vielleicht noch das müsse man ihr abkaufen, sie wolle "zum Nachdenken anregen". Soll das ein Witz sein???

      Und jetzt kommt das Beste: sie will allen hier gleich noch das "warum" ihre Kommentars einimpfen und behauptet, sie agiere "christlicher Nächstenliebe". Die erschöpft sich meines Wissens nicht in "warmen Worten" sonder zeigt sich an Taten. Mein Eindruck aus ihrem "Kommentar", mit dem sie ausschließlich diese Seite schlecht macht, aber noch nicht einmal dazu stehen will, ist, dass diese Person nicht aufrichtig auch keine Christin ist.

      Dann fängt sie schon wieder an zu klagen, klagt an  und beklagt sich. dass "keine Einheit" bestehen würde.

      Das muss man nicht so sehen, wenn man erkennen kann (und das kann sie offenbar nicht!), dass hier insoweit EINIGKEIT darüber besteht, dass unterschiedliche Auffassungen zu verschiedenen Fragen -auch nebeneinander- bestehen bleiben können. Deswegen wird hier niemand "ausgeschlossen", des Landes verwiesen oder an der Mauer erschossen. Und auch nicht einmal "geistig krank" stigmatisiert oder in die Psyiartrie gesteckt oder komplett entmündigt oder der Kopf abgesäbelt.

      Mit der Unfähigkeit diese EINIGKEIT zu erkennen outet sich "DieLeserin" eindeutig als Zeugin Jehovas.

      Warum ich aber in dieser Person "DieLeserin" alles andere nur KEINE Christin sehen kann ist ihr weiteres Vorgehen: Jetzt wird sie nämlich nicht nur gleich unflätig und bezeichnet die Titelaussage als "schwachsinnig". Sondern verdreht und verfälscht die Bibel wie es ihr gerade passt um ihren Angriff zu rechtfertigen. Und den Paulus und das Evangelium "vergewaltigt" sie auch gleich noch indem sie behauptet, das Evangelium bestehe darin, dass alle derselben Meinung wären, und dass Paulus dies -was nur ihre eigene Meinung ist- gesagt hätte. Paulus sagt in 1. Korinther 7 dahegen das genaue Gegenteil, nämlich:

       "Doch jeder hat seine (eigene) Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so."

      Dann setzt sie auch noch "Geist" und Meinung gleich und legt Paulus und anderen Bibelschreibern etwas in den Mund was diese nie gesagt haben!

      Der "Geist des Evangeliums" und der eines Christen lässt nämlich genau diese Meinungsverschiedenheiten zu - ohne sich die Köpfe einzuschlagen oder abzusäbeln oder Menschen mit anderer Meinung "auszuschließen" wie die Zeugen Jehovas!! Oder Kinderschändungen unter den Teppich zu kehren nur um die "Meinung" (die eine Lüge ist) aufrechtzuerhalten, so etwas kommt "im Volk Gottes" nicht vor!

      Den Höhepunkt ihrer Falschheit (statt der selbstherrlich sich selbst zugeschriebenen "Aufrichtigkeit") bringt "DieLeserin" in den folgenden Punkten A und B:

      Ein unbestreitbar großer und wichtiger Punkt auf dieser Seite ist der Kindesmissbrauch innerhalb der Zeugen Jehovas und ihre Leugnung durch die -wissende- Organisation, die massenhaft, von 20.000 ist die Rede, Akten führt und teils vernichtet hat.

      Darüber, sehr geehrte "DieLeserin", braucht längst nicht mehr "gestritten" werden und auch  keine "Wahrheit ans Licht gebracht werden"!

      Diese Wahrheiten sind längst erwiesen und die Spitze des Eisberges ragt bereits hoch hinaus ins Licht der Sonne und dem Himmel entgegen! Das (stille) Geschrei der geschändeten Kinderseelen und die himmelschreiende Ungerechtigkeit ist längst im Himmel gehört worden.

      Nur die üm ihre EINHEIT in der Lüge besorgten Zeugen Jehovas, die fest an ihren Ohrenbläsern die ihnen mit dem die Ohren kitzeln, was sie hören möchten besitzen noch die Frechheit, zu leugnen. Oder, wie ich es heute in der Fußgängerzonen erleben musste, zu fragen, und? Was haben wir damit zu tun? Nachdem die das als Lüge abgetan hatten.

      Dann klagt diese aufrichtige Leserin spiegelverkehrt an, HIER würde "von oben herab aus dem Wachtturm" als "Allwissende" mit dem Durchblick "kritisiert, angeprangert und ausgepeitscht"

      Ja was denn, sehr geehrte -angeblich aufrichtige- "DieLeserin" sollte mit einer solchen "Organisation" und fest in der Lüge vereinten "Gemeinschaft" und Kinderschändern denn sonst gemacht werden??? Erwarten Sie vielleicht die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes oder Entrückung in den Himmel für das was bei Ihnen und mit ihnen verbrochen wird?? 

      Sie erkennen nicht einmal, dass wenn Ihre Kritik," aus dem Wachtturm" heraus von oben herab greifen würde, diese in doppelt und dreifachen Maß zu aller erst AUF SIE SELBST zutrifft. 

      Das selbe trifft auf ihren Punkt B zu. Merken Sie eigentlich gar nichts mehr?! Wachen Sie doch erst einmal SELBST auf bevor Sie sich in die Straßen stellen und andere wecken wollen. Die sind wacher als Sie selbst. Merken Sie das nicht?

      Merken Sie, sehr geehrte "DieLeserin" überhaupt irgendwas?

      Glauben Sie mir, niemanden muss mehr "ein unverstellter Blick auf biblische Wahrheiten" gewünscht werden als IHNEN SELBST!

      Und ihre Wünsche können Sie sich gerne sparen, so lange Sie nicht bereit sind einmal selbst in den Spiegel zu schauen. Und IHRE EIGENE Realität zur Kenntnis zu nehmen.

      In Ihrer letzten Bemerkung kommt ein immer wieder bei Ihnen festzustennder infantiler Trotz zum Ausdruck, der insgesamt ein sehr negativen Gesamteindruck über Personen ihrer Sorte abgibt.

      Ich denke es ist richtig, wenn  sie als eine gefährliche Sekte gesehen werden. Etwas christliches ist an Ihnen nicht zu bemerken.

      Hochachtungsvoll

       

      1. Georg

        Ich bin kein Zeuge Jehovas und war auch keiner und werde ganz sicher auch keiner werden wollen!

      2. Bird an Georg und Leserin

        Lieber Georg,

        Ich denke du hast das ganze richtig erkannt! Leider, leider ist es wirklich so das Zeugen Jehovas in der Welt von FRIEDE FREUDE EIERKUCHEN leben. Da innerhalb dieser scheinbar friedlichen Gemeinschaft ja nichts offensichtliches passiert, glauben sie dass wir alles erfinden. Die WTG macht dies NAHEZU perfekt. Erst wenn jemand dagegen redet, dann kommen sie mit den wahren Druckmitteln! Wir konnten am eigenen Leib erfahren, wie falsch Älteste sein können, vor allem welche die über die Missstände Bescheid wissen. Unser Lohn war, das 4 Familien die Versammlung verließen. Dementsprechend groß ist der Hass von den Ältesten.

        Wenn ich die Leserin so lese, dann muss ich sagen dass sie mir leid tut. Solche Personen sind NAIV. Sie verdrängen die Realität. Die Aussagen von Ihr sind kindlich. Heute kann man alles prüfen.. die Bibel Rät sogar dazu. Sie nennt solche in Sprüche welche das nicht machen FEIGLINGE.

        Zeugen Jehovas werden und kônnen nie einen Gegenbeweis anbringen! Sie argumentieren wie SATAN mit... NEIN, dass stimmt ja nicht weil wir sind ja die guten.. hört nicht auf die anderen.

        Ihr wiegt euch in Sicherheit, merkt aber nicht dass ihr in größter Gefahr seid.

        Ja, irgendwann, wenn Jesus kommt dann werden sie merken was sie angerichtet haben. Sie haben den Herrn Jesus unseren Herrn und Gott verleumdet, verschmäht und lächerlich gemacht.

        LG

        Bird

         

    4. Fox

      Guten Abend liebe Leserin der Heiligen Schrift, guten Abend Treuer Zeuge

      und ein herzliches Willkommen. Trotz Kritik? Ja, gerade deshalb. Denn wenn wir uns gegenseitig in den Schlaf wiegen sind wir schon Beute des Widersachers. Es gab nicht wenig Zeiten, in denen ich genau so gedacht und gefühlt habe wie ihr - und dennoch waren die Zweifel und die sichtbaren Fehlverhalten, die tiefen zugefügten Verletzungen und Lieblosigkeit versammlungstreuer Zeugen da - das konnte man unmöglich verleugnen, es kostete mich beinahe mein Leben. Und solche Personen gibt es hier zahlreich. Deshalb hat sowohl die Kritik, auch harsche Kritik wie auch die freie Meinung zu bestimmten biblischen Themen ihre Berechtigung. Wie soll man alles prüfen wie die Beröer, wenn nach der Vorspeise abgeräumt wird und der Rest wird als heiliges Fasten verkauft?

      Vielleicht ist dir aufgefallen - jetzt auf jeden Fall 🙂 - dass einem Schreiber namens Winfried eben nicht geraten wurde, fluchtartig die Versammlung zu räumen und nie wieder..... Warum wurde ihm dies auch von Menschen wie mir, die einen solchen Ort definitiv nicht wieder aufsuchen werden, nicht geraten?

      Darf ich euch ermuntern, mal die Überschrift dieses Beitrags von Tilo mal genauer zu betrachten? Was ist mit dem Begriff "wenig gedacht" denn gemeint? Ein mengenmäßiger Mangel? Lasst uns doch bitte ein Beispiel aus der Landwirtschaft aufgreifen: Früher wurden Felder relativ klein bewirtschaftet, an den Rainen wuchsen Hecken, in diesen fanden Vögel und Insekten Schutz und deren Blüten dienten oft als Heilmittel. Durch ihr vorhandensein wurde der Bodenerosion entgegen gewirkt weil Winde in diesen Hecken hängen blieben. Im Zuge der Industrialisierung wurden Felder vergrößert, monogame Anbausorten ermöglichten eine personalarme und schnelle Ernte. Aber es herrscht eine große Bodenerosion und Schädlinge haben viel leichteres Spiel, so dass Fungizide, Herbizide und Pestizide vermehrt eingesetzt werden müssen. Obwohl also beide Anbauarten ihre Vorteile haben muss man sich über die letztendlichen Konsequenzen im Klaren sein. Heißt übersetzt: In einem WT-Studium wird nicht weniger gedacht als hier - aber eben nur monogam und zu Risiken und Nebenwirkungen....;) Die sog. Belehrung in der Organisation erlaubt überhaupt keine eigene Persönlichkeit, keine eigene Reifeentwicklung und die Früchte sind eben nicht durch permanentes Antreiben reif, sondern fallen als unreife Früchte in Form von hoher Anzahl an Kindesmissbrauch, Psychischen Erkrankungen und ähnliches zu Boden. Das alles ist nicht mehr zu leugnen und zu vertuschen.

      Gerade deshalb - nämlich zur Ehre Gottes - ist es wichtig, auf eine verbesserte Pflege der Ernte, das sind die Jünger Jesu, hinzuweisen und es KANN euch nicht entgangen sein, dass dies innerhalb der Organisation nicht möglich ist. Aber sind wir auf Bruderinfo tatsächlich AUßERHALB der Organisation? Nein! Und das ist etwas, das sich bei einigen erstmal festmachen muss. Wenn du das "über uns" dieser Seite liest wirst du feststellen, dass dieses Forum gerade FÜR Zeugen Jehovas ist und nicht wenige Älteste daran beteiligt sind. Das sind diejenigen, welche ihr Kreuz krumm machen um das von der Organisation achtlos behandelte Fallobst aufzusammeln, das Unkraut abwischen und einen Platz an der Sonne des Christus zum nachreifen anbieten - mit der Freiheit eigener Gedanken und Emotionen. Viele unterschiedliche Gedanken und Einstellungen sind wie die kleinen Felder - sie wollen intensiver bearbeitet werden, aber der Nährstoffgehalt ist wesentlich höher. Das ist bewiesen.

      Ich danke euch, dass ihr eine kleine Parzelle bearbeitet habt mit euren Kommentaren und uns wieder die Möglichkeit einer Prüfung, wo wir stehen, gewährt habt. Und nada hat völlig recht, BI ist keine neue Religion, Christen brauchen keine Religion, sie sind eine! Doch bin ich für meinen Teil sehr dankbar für die Brüder, die im Hintergrund alles am Laufen halten, damit wir uns hier begegnen können, ich bin sehr dankbar für die vielen wirklich liebenswerten Brüder und Schwestern, alle anders und doch so herrlich wie eine Bergwiese im Sommer, wo jedes unterschiedliche Gewächs zu einer Hymne unseres liebevollen Schöpfers beiträgt. Und ich liebe sie auch deswegen, weil sie unterschiedliche Gedanken und Auffassungen haben und sich mühen, dies auch schriftlich darzulegen, uns an ihren Erfahrungen, an ihren Gedanken, Gefühlen, kurz: an ihrer Glaubenswelt teilhaben zu lassen. Wir müssen alle noch tüchtig daran arbeiten, das von andern Geschriebene nicht als Angriff oder Abwertung zu sehen, denn dem Reinen sind alle Dinge rein sagt die Schrift und wir sollten uns üben, unter Gebet hier zu schreiben, aber im Gegensatz zur Organisationsführung der ZJ sind wir auf Bruderinfo überhaupt in der Lage, unsere zur Ehre Gottes reichenden Gedanken darzulegen. Und niemand hier - absolut niemand - will absichtlich andere Gedanken einbringen, ihr ja auch nicht, oder?

      1. Ömmelchen @ Fox

        Oh, liebes Füchslein, da hast du aber einen schönen Vergleich gemalt. Das kommt direkt an die Wand 🌾

        1. Fox

          Guten Morgen liebes Ömmelchen,

          das freut mich doch sehr, dir mit all deinen Mühen hier auch mal eine kleine Freude bereitet haben zu können.

          Gestern Abend war ich gerade dabei, eine kleine gärtnerische Ergänzung zu deinem Kommentar (an Winfried?) aus Matt. 13:8 zu schreiben als sich mein PC entschloss einen Neustart durchzuführen und damit alles zu löschen. Tja, auch unsere Technik ist nur menschlich.

          "Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreißigfach." (Matth. 13:8/Elb) Noch immer werden Brüder und Schwestern vom ersten Atemzug ihres Lebens darauf gedrillt, auf jeden Fall 100fach anzustreben, wenn das nicht zum Erfolg führt haben sie bestimmt nicht "ihr Äußerstes" gegeben. Aber das sagt Jesus mit diesem Gleichnis überhaupt nicht aus! Unser Herr Jesus Christus liebt den mit dem 30fachen Ertrag, der vielleicht nur die eigene Persönlichkeit betrifft und keine "Rettung" anderer, ganz genauso wie den mit dem 100fach. Warum? Wer könnte die physischen, psychischen, emotionalen Schäden der Samen besser verstehen als er? Und so hat der (oder die selbstverständlich), welcher 30fach Frucht trägt, genauso alles gegeben, alles investiert, alles darangesetzt um Frucht zu tragen wie ein anderes Samenkorn, dem schon immer die Sonne des Lebens schien.

          Betrachten wir die Erklärung des Gleichnisses Jesu an dieser Stelle (V. 23 "Bei dem aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, der wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach.") so wird noch deutlicher (für mich auf jeden Fall), dass auch diejenigen, welche 30fach tragen, sich auf der guten Erde des Wortes Gottes befinden. Und auch sie sind in der Ernte Gottes durch die Engel drin, ......

          den weiteren Gedanken dazu demnächst. Liebe Grüße sende ich deinem grünen Daumen 🙂

          1. Ömmelchen @ Fox

            Moin, liebes Füchslein !   Der Vergleich mit dem Sämann geht mir ziemlich oft durch den Kopf. Gerade jetzt fängt ja wieder die Aussaatzeit an. Die einzige  Getreideart der alten Welt mit dreißig oder sechzig Körnern oder noch mehr an einem Halm, die ich kenne, ist Hirse. Die wird ja auch in der Bibel erwähnt (Jesaja 28:25 ; Hesekiel 4:9). Natürlich haben die Menschen von Anfang an gezüchtet, um die Erträge zu steigern. Aber was nützt die beste Sorte, wenn der Boden ausgelaugt ist oder das Wetter nicht mitspielt oder eine Heuschreckenplage das Land heimsucht. Unsere Schrebergärtchen (wohl dem, der eins hat) dienen ja hauptsächlich dem Vergnügen; wir sind zum Überleben nicht darauf angewiesen. In anderen Ländern sieht das schon anders aus. Und wenn man ein schlechtes Erntejahr hat, dann ist man froh über jedes Körnchen, auch wenn die Ähren noch so dünn sind. Oder bei Blumen und Kräutern gibt es die robusten, keimfreudigen, wo viele Samen im Tütchen sind und auch die allermeisten aufgehen. Da gibt es aber auch die schwer zu bekommenden Exoten aus fernen Ländern, anspruchsvolle teure Sammlerstücke, wovon man nur wenige oder nur ein Samenkorn bekommt. Die brauchen oft Monate zum keimen. Wenn dann auch nur eines davon aufgeht, dann ist die Freude riesengroß! Wie anders bei den Zeugen : Da wird mühsam geackert und gesät, damit wenigstens ein paar Körnchen aufgehen, und dann schmeißt der Obersklave die Hälfte weg ! Du hast richtig gehört. Rein rechnerisch verliert die Org. für jeden zweiten Getauften ein Mitglied, auf welchem Weg auch immer. Was nützt die ganze Plackerei, wenn ich meine Vorräte nachher nicht vernünftig lagere, so dass Schimmel und Nager die Hälfte vernichten? Wer so wirtschaftet, ist in kürzester Zeit pleite oder am verhungern. (Ich hab das Ganze jetzt mal aus Zeugensicht betrachtet.) Und gerade bei Monokulturen machen sich Verluste wesentlich empfindlicher bemerkbar, als wenn man unterschiedliche Nahrungsmittel anbaut. Wie anders hier ! Wie in einem bunten Garten, in dem alles seine Daseinsberechtigung hat. Es braucht Vielfalt. Je mehr unterschiedliche Planzen und Tiere, desto besser wächst und gedeiht alles und ist vor allem auch viel widerstandsfähiger. Je mehr man die Natur wirken lässt, desto weniger Arbeit hat man. Aber natürlich muss man sich auch in einem Naturgarten um größeren Schädlingsbefall kümmern, wovon meist zarte und geschwächte Pflanzen besonders leiden, die sich dagegen nicht aus eigener Kraft wehren können. Die brauchen dann besondere Aufmerksamkeit. Und wenn man da nicht sofort konsequent durchgreift, ist es oft schnell zu spät.
            ALSO ihr Blutläuse und Wühlmäuse und Mehltausporen und gefräßige Raupen da draußen : Tobt euch gefälligst woanders aus, sonst kommt die Gärtnerin. Grrrrr.

            1. Fox

              Ja mein liebes Ömmelchen,

              Vielfalt ist etwas herrliches und macht das Herz auf. Jeder der sich mal ein wenig damit beschäftigt hat weiß, dass sich Pflanzen genauso gegenseitig annehmen oder ablehnen wie Menschen. Was freuen sich Kartoffeln über eine Nachbarschaft mit Kohl und Fenchel und Bohnen verhindern das Austrocknen des Salates, Möhren und Lauch sind nicht nur in einer guten Suppe Geschwister und Tomaten lieben zwar ein trockenes Kleid aber nasse Füße und doch fühlen sich Petersilie, Schnittlauch und Basilikum gerade dort sehr wohl. Mein liebes Ömmelchen, vor etlichen Jahren hatte ich ein Stückchen Dorfland zum beackern erhalten, abseits von anderen und mit 1m hohem Wildgraswuchs drumherum. Viele haben sich heimlich ins Fäustchen gelacht, ich sei zu blauäugig und haben sich mächtig über die scheinbare Unordnung auf meinem Land gewundert. Sah man in allen Parzellen Schnüre, an denen der Samen eine Reihe entlang gesät wurde, so hatte ich kleine und große Kreise angelegt, aus ein paar Dachlatten und Folie ein Häuschen für die Tomaten und mein Komposter war vollgepfropft mit dem Wildgras und darauf wuchs dann der Kürbis und Zucchini und in einem Hochbeet (auch gefüttert mit dem Wildgras und Blättern) wuchsen die wärmeliebenden Kräuter und Erdbeeren. In meinen Kreisen säte und pflanzte ich die zusammengehörenden Sorten, alles was "Hilfe" brauchte stand zwischen den Tomaten bis es stark genug für draußen war.... Was soll ich dir sagen, es dauerte nicht lange bis ich beneidet wurde (und bestohlen - so ist das halt).

              Es ist wirklich so lohnend, das zusammengehörende auch zusammen zu lassen und die Vielfalt zuzulassen. Je vielfältiger eine Gemeinschaft zusammengesetzt ist und sich jeder einbringen darf umso mehr können Lösungen für anstehende Probleme gefunden werden, umso mehr kann Schutz geboten werden, Liebe, Trost, Geduld, Vorandrängen, Lehren und solche annehmen. Und das, obwohl derzeit noch die gesamte Schöpfung seufzt. Aber Christen sorgen dafür, einander Größe zu erweisen durch Würde und Ehrerbietung. Wir lassen andere gern an unseren Dünger. 🙂

        2. Fox

          Mein liebes Ömmelchen,

          wollen wir mit der "Feldarbeit" weitermachen? Ich finde, diesen praktischen Hinweisen wird oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade in diesem Bereich. Zum Beispiel mit Ysop: Das begegnet uns auch in 2 Hinweisen im NT, aber auch im AT, als Moses geboten wurde, die Familienvorstände anzuweisen, das Blut eines Lammes mit einem Ysopzweig an den Türpfosten anzubringen (2. Mose 12:22) Hebr. 9:19 "Denn als jedes Gebot nach dem Gesetz von Mose dem ganzen Volk mitgeteilt war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Purpurwolle und Ysop und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk"; Joh. 19:29:"Es stand da ein Gefäß voll Essig. Sie legten nun einen Schwamm voller Essig um einen Ysop und brachten ihn an seinen Mund."

          Ysop bietet einen antibakteriellen Schutz (als Tee gg. Atembeschwerden z. B., der Einnahme als Öl wird DRINGEND abgeraten) und ist in Gärten als Randbepflanzung wirksam gegen Schädlinge wie Schnecken, Raupen und Blattläusen. Der Name leitet sich aus dem arabischen ab und bedeutet "heiliges Kraut". Was könnte besser veranschaulichen, wie viel unserem himmlischen Vater daran gelegen ist, dass wir an einem reinen Lebenswandel - vor allem in unserem Sinn - arbeiten um uns als seine Kinder zu erweisen?

          Für alle: dies ist keine Heilkräuterwerbung und ersetzt nicht eine qualifizierte Beratung!!!

          1. Ömmelchen @ Fox

            Ach ja, Jesu Gleichnisse sind schon toll. So einfach, so lebensnah, so einprägsam. Immer wieder hat er die Natur mit einbezogen. Ich sag nur Lilien im Feld. Gott ist doch der größte Impressionist.

            Weißt du, du erinnerst mich an die Fähe, die abends durch den Garten streifte. Die war so süß und so zutraulich, die hat einem fast aus der Hand gefressen. Und wenn ich mal kein Hundefutter mit hatte, sind wir fast einen Kilometer zusammen zur Imbissbude spaziert. Das war schon ne schöne Zeit. Seufz ...

    5. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠DieLeserin

       „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, – zweifle an denen, die meinen sie gefunden zu haben!“ 

      An DIELESERIN,

      da Du dich, mit obigen Text hier von der Bruderinfo-Aktuell Seite, zu Wort gemeldet hast, möchte ich dich bitten etwas weiter im Text zu lesen. Dieses kann dir behilflich sein zu verstehen, warum hier so "turbolent" kommentiert wird.  Im Menüpunkt"Unter uns" - oben auf der BI.Aktuellseite - kann u.a. nachgelesen werden dass:

      ...„Bruderinfo-Aktuell“ möchte aufzeigen, wie Menschen von einer menschlichen Organisation dazu verleitet werden, unwahren Interpretationen zu folgen.

      ....

      Daher rufen wir auch unsere Leser auf, sich mit ihren eigenen Anregungen, mit Kritik und ergänzenden Hinweisen insoweit an einem gedeihlichen Dialog zu beteiligen, wie sie das bessere Verständnis inhaltlicher Zusammenhänge fördern oder anregen können...

       

      Du kennst doch sicherlich auch so manche Schwächen, die uns Menschen erfassen, nicht wahr? Ja - auch die damaligen Apostel hatten damit so ihre Laster. Da wurde bei einer Gelegenheit darüber gestritten wer der Grössere unter den Aposteln wäre. Oder das Beispiel von Paulus (den hattest Du in deinem Kommentar auch erwähnt mit "...wandelt würdig...") der sich mit Barnabas stritt. (Siehe Apg. 15)

      Ich sehe hier Menschliches: Interesse, Rechthaberei, Lob und jede Menge Kritik. Aber es ist dienlich damit jeder sich positiver als der andere einbringen kann, mit einer neuen, anderen Betrachtungsweise.(Diese Meinung muss nicht übernommen werden, OK?)

       

      Schliessen möchte ich mit Worten von Wilhelm Busch.

      Beruhigt
      Zwei mal zwei gleich vier ist Wahrheit.
      Schade, daß sie leicht und leer ist,
      Denn ich wollte lieber Klarheit
      Über das, was voll und schwer ist.

      Emsig sucht ich aufzufinden,
      Was im tiefsten Grunde wurzelt,
      Lief umher nach allen Winden
      Und bin oft dabei gepurzelt.

      Endlich baut ich eine Hütte.
      Still nun zwischen ihren Wänden
      Sitz ich in der Welten Mitte,
      Unbekümmert um die Enden.

       

      Ich schliesse mich deinen Wünschen an und wünsche dir selbiges als Du sagtest:

      Ich wünsche allen einen "unverstellten Blick auf die biblischen Wahrheiten sowie glaubensstärkende Anregungen auf ihrem weiteren Lebensweg!"

      Wahrheitsliebende Grüsse

      Athalja

      1. Horst

        Lieber Athalja,

        ich bin nicht immer Deiner Meinung, aber das hast Du sehr schön ausgedrückt und zusammengefasst.

        Dein Ton und Deine Worte, zum Beispiel "ich sehe hier Menschliches: Interesse, Rechthaberei, Lob und Kritik".. sind richtig weise- und ich kapiere sie auch besser als eine ellenlang abschweifende und allumfassende Antwort auf einen Kommentar.

        Und Wilhelm Busch ist sowieso Lebensweisheit....

        Gruss mit Lächeln

        Horst

    6. Jesaja@Leserin

       

      Keine Einheit?

      Die Einheit der Leser, der Kommentar- und der Artikelschreiber besteht auf dieser Seite doch darin, dass sie alle erkannt haben, dass das, was die Org. als alleinige Wahrheit verkauft, niemals die Wahrheit ist, nein oft ist es sogar Heuchelei und schlichtweg unbiblisch.

      Ja allzu oft sind es einfach Menschengebote, die uns als Wahrheit verkauft wurde.

      Viele der Kommentarschreiber sind einfach nur enttäuscht.

      Sicher sind manche Diskussionen unnötig und führen zu keinen Ergebnis, doch niemand verkauft einem seine Meinung als allein Heils bringend und unantastbar wie es die Org. tut.

      Außerdem wird hier keiner, der eine andere Meinung hat, als Mensch einfach "weggeschmissen".

      Jeder der die Unbarmherzigkeit dieser Org, kennenlernen "durfte" kennt das Gefühl, wie es ist, als Abschaum betrachtet zu werden.

      Umso mehr man forscht, umso mehr erkennt man die Manipulation dieser Org. ja:

      Gedankenkontrolle!

      Meinungskontrolle!

      Gefühlskontrolle,

      in Ansprachen, Vorträgen, Wachtturmartikeln, Liedern, Videos, Broadcastings.

      Immer und immer wieder die gleichen Schlagwörter, Formulierungen, Aufforderungen und Sprachmelodie.....

      Immer und immer wieder die gleiche Babymilch für die Mitglieder.

      Besser ausgedrückt ist es keine Babymilch sondern Maschinenöl.
       
      Ja, als Zeuge Jehovas verliert man je "besser" man funktioniert immer mehr seines eigentlichen "Ich´s",

      man "denkt" nicht mehr...

      man"meint" nicht mehr...

      und man "fühlt" nicht mehr, aus eigenen persönlichen Antrieb, sondern weil es so verlangt wird!

      Dienstamtgehilfe oder gar Ältester kannst du nur werden, umso besser du funktionierst.

      Bestes Zeichen dass man gut funktioniert?

      Predigtdienst, Predigtdienst, Predigtdienst!!

      Oder kennt jemand einen ernannten Diener weil er lediglich  die biblischen Erfordernisse aus 1.Tim.3 erfüllt hat? (Da steht lediglich das er fähig zu Lehren sein sollte und nichts von und wieviel Predigtdienst).

      Im Gegenteil, umso mehr man predigt umso weniger interessiert es was man so in seiner Freizeit macht oder für was man sonst so bekannt ist!

      Die Formel lautet:

      Predigen + Predigen = Gut Indoktriniert = Eignung zum Dienstamt!

      Und immer weiter schön mit Maschinenöl schmieren!!

      Leider ist das in den meisten Fällen die ungeschönte Wahrheit.

      Leider wird die innere Schönheit, die innere Aufrichtigkeit, die innere Ehrlichkeit, ja der innerste Mensch vieler lieben Brüder so nach und nach Wegindoktriniert, so lange bis sie Maschinen geworden sind, ohne Herz, ohne Meinung, und ohne Gefühl...,

      nicht mehr fähig auf den einen wahren Hirten zu blicken.....!

      Wie singt Tim Benzko so schön:

       

      Ich bin doch keine Maschine

      Ich bin ein Mensch aus Fleisch und BlutUnd ich will lebenbis zum letzten AtemzugIch bin ein Menschmit all meinen FehlernMeiner Wut und der EuphorieKeine MaschineIch leb' von Luft und FantasieEs gibt noch so viel Außergewöhnliches zu erleben

      Die ganze Welt steht mir offenich steh' wie angewurzelt danebenIch lieg in Kettenaus unausgesprochenen RegelnTrete auf der Stelle

      aber muss mich frei bewegen !

      Was ist die Moral der Geschicht??

      Jw. Org. produziert Maschinen !!

      Sie haben Ohren aber können nicht hören, sie haben Augen aber sie können nicht sehen!

      In diesem Sinne Euch allen eine Gute Nacht!!

      1. O.W.Schön@Jesaja

        "MASCHINENÖL STATT BABYMILCH"

         

        Lieber Jesaja,

        im JW.ORG-Getriebe hat ein jeder seinen Platz, um möglichst reibungslos und geräuscharm zu funktionieren. Ermüdete Teile oder quietschende Elemente werden sofort ausgetauscht und als Altmetall zu Geld gemacht.

        Eine "göttliche Maschinerie", so scheint es, vollkommen harmonisch und einheitlich. Jedoch stimmt irgendetwas nicht damit, die geistige Speise schmeckt nach billigem Maschinenöl und Zeugen Jehovas zeigen die ersten deutlichen Vergiftungserscheinungen:

        "Da die Maschinen immer mehr wie die Menschen werden, wird es mit den Menschen dahin kommen, daß sie immer mehr wie die Maschinen werden." (Joseph Wood Krutch)

        Ich fand Deinen Kommentar absolut treffend, beschreibt er doch die totale Unstimmigkeit zwischen dem Christentum der Bibel und dem JW.ORGTUM aus Warwick!

        Viele Grüße

        O.W.S.

         

         

      2. Lieber Jesaja, und Liebe Leserin.

        wie wahr Bruder Jesaja, das Sie den Zeugen Jehovas entschlüsselt haben, ich bin CNC-Dreher und jeden Tag habe mit dem CNC-Maschinen zu tun. Maschinen brauchen nicht nur Maschinenöl sondern auch ein Betriebssystem, so ähnlich wie Microsoft Windows 10, Android 7.0 oder Apple 10.2.  Maschinen können nur das produzieren was man programmiert hat. Wenn man einen Koordinaten falsch eingibt wird ein Kollision ergeben. Dann ist die Maschine kaputt.

        WTG-Maschinen haben auch Ihre Programmierer Sie sind die 7 Geistgesalbten aus Brooklyn oder in der Zukunft aus Warwick. Sie haben auch einen Betriebssystem, Organisation Betriebssystem 7.0 oder JW.Org Version 7.0.

        ich wollte nicht mehr als WTG-Maschine dienen, habe mich von dem System entkoppelt. Ich wollte nur mein lebendiger Herr und Gott Jesus Christus dienen und ehren, nicht die Menschen die wo nicht retten können.

        Liebe(r) Leserin, wenn Sie sich auch entkoppeln vom dem System dann erst können Sie als Mensch leben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Knech Jesu Christi

         

    7. Argentum@dieleserin

      Liebe Leserin,

      wie bereits schon erwähnt wurde, will BI keine neue Religion gründen, sondern eine Plattform und Anlaufstelle für Aufklärung und Austausch sein.

      Wieder gewonnene Freiheit kann auch ängstigen und Freiheit beinhaltet auch immer eine gewisse Selbstverantwortlichkeit, die auch wiederum Ängste auslösen kann.

      Die Menschen, die hierher finden, sind getrieben von Zweifeln, Fragen, Ängsten und auch Wut.

      Für all dies sollte hier Platz sein.

      Und natürlich herrscht hier auch Einigkeit. Fast ausnahmslos glauben hier alle an den Vater und den Sohn und das Opfer, das sie uns gebracht haben.

      Und jetzt zum Wichtigsten überhaupt:

      Phil 1:27 Wandelt (o. Verhaltet euch; gemeint ist das Verhalten als Glied einer Gemeinschaft) nur würdig des Evangeliums des Christus, damit ich, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, von euch höre, dass ihr fest steht in einem Geist und mit einer Seele zusammen für den Glauben des Evangeliums kämpft.

      Was ist das Evangelium des Christus?

      Welches Evangelium verkündet die WTG?

      Es kann kuschelig und beruhigend sein, wenn man sich in einem Glaubensgebäude eingerichtet hat und alles bis ins letzte Detail seine Ordnung hat, weil es vorgedacht wurde und so bitte schön anzunehmen ist.

      Aber was, wenn die Lehre nicht stimmt?

      Schlimmer noch:  "Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich8 der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.9" 

      Mat.23,13-14

      Einheitlich in einer Lüge?

      Da diskutiere ich doch lieber mit einem Hitzkopf, der aber das richtige Evangelium bringt, über Dreieinigkeit, die Offenbarung und die zehn Stämme!

      Solange wir uns immer noch die Hand geben können und ich ihn als meinen Bruder betrachte, ist doch alles in Ordnung.

       

      Liebe Grüße

      Argentum

       

    8. Horst

      Liebe Leserin,

      erlaube mir noch einen freundlichen Kommentar. Lies bitte die Überschrift "Wo alle gleich denken, wird wenig gedacht" einmal ganz: Es ist ein Zitat von Karl Valentin. Er tätigte diesen Ausspruch in der Zeit des Nationalsozialismus - Indoktrination und Gleichschaltung, Elitedenken, Verbot Andersdenkender, Mord an vermeintlich "Andersartigen" - zu welcher Katastrophe hat dies geführt ?

      Ich lese hier schon Jahre, und habe heute trotzdem wieder gelernt: Aus einem Kommentar von Fox, und aus einer Anmerkung von Athalja.

      Letzterer führt an, dass hier zwangsläufig sehr viele menschliche Meinungen und Reaktionen erfolgen.

      Hat Gott Roboter erschaffen ?? Dann würde keiner mehr etwas denken müssen.

      Und entgegen Deiner Ansicht herrscht hier sehr wohl Einigkeit !

      Wir glauben an den Schöpfer und unseren Erlöser Jesus Christus und versuchen, soweit es die menschliche Unvollkommenheit zuläßt, ihnen zu folgen.

      Und eins kannst du doch nicht bestreiten: Die Artikel sind extrem fundiert und sachlich.

      Lies mal einen BI-Artikel, der vor mehreren Jahren geschrieben wurde. Was da drin steht, hat heute immer noch Bestand. Da brauchts kein "Neues Licht" .-

      Ich glaube, es lohnt sich, hier weiter zulesen ......

      Frdl. Grüsse Horst

       

       

       

    9. paul

      hallo dieleserin!

      natürlich musst du nicht "alles" annehmen was hier geschrieben oder kommentiert wird. steht  in

      1 thess. 5,21 nicht: "prüft alles und was gut ist gehaltet"?:-)

      ich zb. freue mich dass eben nicht jeder hier des gleiche sagt wie die anderen. so kann ich dann aus jedem artikel oder aus jeden kommentar was interessantes für mich peresönlich entnehmen. heute habe ich die freiheit im einklang mit meinem gewissen zu glauben und nicht gegen ihn. dabei helfen mir diese 2 bibeltexte 🙂

      Gal 6,4 Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern.

      Röm 14,5 Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei seiner Meinung gewiss.

      sei lieb gegrüß und ich hoffe du überlegst dir dein entschluss nochmal und bleibst mit uns. wäre schade dich zu verlieren 🙂

      1. Regenbogen

        Hallo,

        zur Info:

        http://theitfactormag.com/worldy-girl-danieli-eng/

        https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://theitfactormag.com/worldy-girl-danieli-eng/&prev=search

        Tschuldigung für die Unterbrechung des Kommentarflusses 🙂

        Grüsse

        Regenbogen

         

         

      2. Markus1

        Hallo Paul,

        da stimme ich dir 100-prozentig zu. Wir müssen hier nicht alle genau die gleichen biblischen Erkenntnisse haben. Wichtig ist der Geist, der hier herrscht, so dass wir respektvoll miteinander umgehen und uns gegnseitig christlich auferbauen und ermuntern. In vielen Punkten sind sich die meisten auf dieser Seite einig, aber es gibt auch unterschiedliche Auffassungen über gewisse Themen. Wenn wir uns darüber unterhalten bringen sie dem einen oder anderen evtl. neue Kenntnisse und Einsichten. Daran ist bestimmt nichts verkehrt, sondern nützlich für so manche Leser dieser Seite.

        Friede, Freude, Eierkuchen kann jeder in der Versammlung haben. Wenn sich Menschen gerne in Glaubensansichten unterdrücken lassen dann sind sie dort gut aufgehoben und haben gefälligst alles zu schlucken, was ihnen serviert wird - selbstverständlich ohne Widerworte, ohne nachfragen zu dürfen, sonst droht der Ausschluss.

        Hoffentlich werden noch viele Wachtturmsklaven wach und erkennen ihren Irrtum. Genug Information gibt es ja auf dieser Seite über diese Sekte.

         

        LG Markus1

        1. paul

          hallo markus!

          du hast recht. letzte woche war ich bei einem bibelstudium. wir sprachen über die stiftshütte, ihr aufbau, bedeutung, symbolik. war sehr glaubensstärkend!! in der versammlung habe ich noch nie so was gehört. aber was interessant war , dass die teilnehmer aus 5 verschiedenen christlichen gemeinden stammen. alle waren friedlich, lieb, respektvoll zu einander. wie sich für die christen gezimt. lg aus rgbg 🙂

  12. Anna

    Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder,

    danke dir für deine Überlegungen, schön, dass du noch denken kannst.

    Die Schöpfung ist so voller Vielfalt, nur ein einfältiger Mensch meint, dass es einen Gleichklang im Denken geben muß. Nun wird bei uns auch viel Wert darauf gelegt, für die Überleitung vom Vortrag zum WT-Studium folgende Formulierung zu wählen: "Nun kommen wir zu unserem Bibelstudium anhand des Wachtturms".

    Nichts ist wie bei den ersten Christen. Selbst bei den Anfängen der Bibelforscher unter Russel wurde Wert darauf gelegt, dass jeder etwas beiträgt. Vor ein paar Wochen hatten wir das ja in der Festschrift zum 100. Geburtstag des Königreiches. Und der Bruder, der den Programmpunkt geleitet hat meinte, wie froh wir doch nun darüber sein dürfen, dass uns die geistige Speise so wunderbar vom Sklaven aufbereitet wird,  also ganz das Gegenteil von 1. Koriinther 14:26 Bruder Tilo den du erwähnt hast.

    Bezüglich der vielen Filmchen und jw.broadcasting-Propaganda hat kürzlich der Bethel-Redner auf dem Kreiskongress dazu gesagt, dass wir doch dadurch den Brüdern der LK viel näher kommen. Vor mir saß ein Ehepaar mittleren Alters und diese haben sich zustimmend nickend froh angesehen.

    Und ein Bruder meinte kürzlich zu mir, dass es nun kurzweiliger in den Versammlungen ist.

    Letztlich sind alles nur Durchhalteparolen für die älteren Bruder und den jüngeren ist man dabei behilflich das Denkvermögen auszuschalten.

    Herzliche Grüße Anna

    1. turtle

      Liebe Anna,

      jetzt gibt es sogar ein Video, wo Witwen von LK-Mitgliedern interviewt werden.

      Gruß, turtle

    1. Fox

      Liebste tirza,

      diesen Segen des Herrn wünsche ich euch ebenfalls und bedanke mich für die von dir erwiesene schwesterliche Liebe.

      Deine Fox

      1. Tirza

        Liebe Fox,

         

        wenn du magst, melde dich doch via PN, würde mich freuen!

        Liebe Grüße

        Tirza

    2. Liebe Tirza,

      ich hatte in der Vor-Internetzeit mit dem Autor Erich Brüning in Südtirol Korrespondenz, damals noch in Papierbriefform. Er war ganz versessen darauf zu zeigen, dass C.T. Russell ein Freimaurer war. Dessen Grab allein gibt aber nicht Hinweis darauf dass Russell ein echter Logenbruder war. Er nützte oft die Gelegenheit über die Freimaurer SEINE Botschaft zu verbreiten. Soweit mir bekannt, ist Brüning bereits verstorben. Im "mysnip"-Forum habe ich einmal das gepostet:

      Erich Brüning#
      geschrieben von: Gerd
      Datum: 04. Juli 2009 08:09
      Brünings Bücherinhalte waren nicht immer gut recherchiert.

      In einem meinte er, dass die WTG falsch zitiere, was nicht stimmte.
      Er bezog sich auf ein Zitat der WTG auf das "Greek/english Lexicon" von Arndt und Gingrich, auf Seite 94, ich habe den dicken Wälzer.
      Dort schrieb die WTG zum Wort "apollion" das bedeute "ewige Vernichtung", was B. als Falschzitat darstellte.

      Aber in besagtem Lexikon wird das griechische Wort eindeutig als "eternal destruction" übersetzt, also das war völlig korrekt von den Wachttürmlern wiedergegeben.
      -----------------------------

      Auch seine "Beweise" bezüglich: WTG sei in der Hand der Freimaurer, sind bedenklich.

      Sehr ausführlich befasste sich "Drahbeck" mit Russell und der Freimaurerei:
      http://www.manfred-gebhard.de/Parsimony.24535.htm

      Mehr über Brüning schrieb Drahbeck,  Auszug:

      ...Einer der solch einem noch Steigbügelhalterdienste leistet, sogar aus einer gewissen Folgerichtigkeit, ein Herr Lothar Gassmann. Dessen Verschulden würde ich allerdings höher veranschlagen, denn Gassmann hat sehr wohl eine zeitweilige universitäre Ausbildung hinter sich, was man dann wohl von seinem Hätschelkind Erich Brüning, wohl nicht sagen kann.

      In einer programmatischen Schrift des Brüning, in Buchform aus dem Jahre 2005, mit dem Titel "Der fremde Agent. Freimaurerei, Vatikan und die Evangelikalen", liest man im Impressum beispielsweise die Angabe:

      "Redaktion und Satz. Lothar Gassmann".

      Das darf man ja dann wohl so deuten, dass Gassmann nicht unwesentlich an diesem Brüning'schen Antifreimauer-Erguss beteiligt ist.

      Was will also Herr Brüning dem geneigten (oder auch nicht geneigten Leser) in seiner Schrift über den "fremden Agent" mitteilen?
      Schon in seinen beiden ZJ-bezüglichen Büchern, war sein Hang fürs Verschwörungstheoretische offenkundig. Nochmehr kulminiert nun in diesem „Spezialbuch"

      Einleitend lässt Herr Brüning wissen:
      „Sinn und Zweck des Buches ist es, den Ausgangspunkt und den Weg dieses Wesens aufzuzeigen und seinen Geist sichtbar zu machen, der in den Postulaten und Maximen Toleranz, Pluralismus, Relativismus und Pragmatismus selbst bis in das evangelikale Lager hinein vorgedrungen ist."

      Versteht man es richtig, möchte er dann solche Eigenschaften wie „Toleranz ..." Negativ besetzt, gewertet wissen.
      Alsbald begegnet man bei Brüning schon den ersten (für ihn) Gewährsleuten aus dem Lager der katholischen Sekte" „Pro Fide" wo bekanntermaßen auch Herr de Ruiter zu publizieren pflegt. Etwa der Mary B. Martinez, mit ihrem „Die Unterminierung der Katholischen Kirche."

      Tolle Gewährsleute, die Sie da so haben, Herr Brüning, wäre mein Kommentar dazu. Derart eingestimmt, verwundert es dann auch nicht dem Haus- und Hoftheologen der „Pro Fide", dem Herrn Johannes Rothkranz auch bei Brüning zu begegnen.

      Lady Queenborough,mir ihrem „Occult Theocrasy", ein „Geheimtipp" bei den USA-Verschwörungstheoretisch orientierten Kreisen, und davor schon in Hitlerdeutschland, bei dem den verpatzten „Siegfrieden" im ersten Weltkrieg nachtrauernden Ludendorfferinaner. Man ahnt es schon. Brüning kann halt nicht aus seiner Haut. Auch die gehört erneut zu seinen Gewährsleuten.

      Das Zweite Vatikanische Konzil, von Papst Johannes XXIII einberufen, findet sich negativ besetzt, auch bei Brüning wieder. Wüsste man es nicht besser, dass besagter Brüning, denn auch mal eine Zeugen Jehovas bezügliche Biographie hatte, könnte man fast meinen „Pro Fide Catholica" hat eine neue Außendepedanz namens „Verlag für reformatorische Erneuerung" hinzugewonnen, in der just dieses Brüning'sche Werk erschien...

      Also Vorsicht bei den "Wahrheiten" die von Brüning verbreitet wurden!

      1. Tirza

        Lieber Gerd,

        schön, dass du dich gemeldet hast und um nur einen Satz von dir aufzugreifen:

        Zitat: "Versteht man es richtig, möchte er dann solche Eigenschaften wie „Toleranz ..." Negativ besetzt, gewertet wissen." Bin der Meinung, da versteht   m a n   ihn dann nicht richtig, weil, aber das erschließt sich dem Leser, wenn er die von  m i r   beigefügte Abhandlung  näher betrachtet.

        Die von dir aufgeführte Kritik mag auf die von   d i r    studierten Abhandlungen zutreffen oder auch nicht, auf jeden Fall scheint es mir, dass du die von mir zur Ansicht eingestellte Lektüre   n i c h t   gelesen haben kannst; sonst käme nicht dieses Statement.

        Man könnte auch formulieren, also  denn, darum prüft alles und  das gute behaltet.

        1. Thess. 5

        21 prüfet aber alles, das Gute haltet fest.

         

        Unser Herr Jesus Christus segne dich & liebe Grüße

        Tirza

         

         

  13. Kilian

     
    Hier mal ein typisches Herdenverhalten von Zeugen in der Versammlung wenn es um Einigkeit in den Gedanken geht.
     
    Vorletzte Woche hatten wir uns das WT-Studium mal angetan. Eigentlich ging es um ein Thema, dass alle betrifft, weil es alle nötig haben. „Einander ermuntern“!
     
    In fast jedem Abschnitt wurden Texte angeführt, die uns auffordern einander zu ermuntern. Interessanter- nein beschämender Weise – versuchter offensichtlich jeder in seinen Antworten die Texte dermaßen zu verbiegen, damit alles einem Gedanken unterliegt: andere im Predigtdienst ermuntern, eventuell auch in der Versammlung um dann wieder für den Predigtdienst zu ermuntern.
     
    Eine einzige Schwester wagte es in ihrer Antwort zu erwähnen, dass man andere auch anrufen kann – ich horchte auf – um dann zum Predigtdienst zu ermuntern.
     
    Natürlich wurde auch Heb. 10:24,25 angeführt. Nicht einer kam auf die Idee, dass in dem Text in Bezug auf das Zusammenkommen nirgendwo etwas von einem organisierten Zusammenkommen steht.
     
    Da ist mir jedes Zusammenkommen hier auf dieser Plattform lieber. Oder mit lieben Freunden und Brüdern privat einen Tag zu verbringen oder 5 Minuten mit ihnen zu telefonieren.
     

     
    LG Kilian

    1. Nachdenker an Kilian

      Hallo Kilian,

      Ist doch ein ganz schön krankes und weltfremden Verhalten, oder??

      Wo bleibt die ungeheuchelte direkte und praktische Liebe und Hilfe, die bestimmt viele der Eingeschlossen brauchen?? Ach ja, die sieht ja keiner ( oh doch, unser Schöpfer ) und es gibt dafür auch keine Spalte im PD Bericht und zudem könnte man sich dabei auch menschlich und emotional näher kommen, was ja nicht gewollt ist.

      Nachdenker

       

      1. Kilian

        Ich glaube das hängt damit zusammen, dass man der Überzeugung ist, sich durch Predigtdienst das ewige Leben zu verdienen.

        Um kurz auf den Kommentar von DieLeserin dabei einzugehen. Festzustellen das offensichtlich etwas schief läuft, so wie zum Beispiel das Schuhschachteldenken vieler in  der Versammlung, heißt noch lange nicht für das Problem die Lösung zu haben.

        Meine Frau und ich haben uns viel um andere gekümmert und damit auch, glauben wir, viel bewirkt. Der Dank dafür, entschuldige den Ausdruck, war ein Arschtritt, als wir nicht mehr so funktionierten, wie früher.

        Wir müssen nicht immer der gleichen Meinung sein, wie viele hier. Aber dadurch, dass wir einige hier auch privat kennen gelernt und uns gegenseitig schätzen und lieb gewonnen haben, ist das zehnmal mehr Ermunterung als das, was wir in der Versammlung erleben.

        Das etwas schief läuft kann man ja außerdem daran erkennen, das man kein Wort der Kritik äußern darf.

        Wenn man liebt, müsste es eigentlich auch möglich sein, einen Punkt anzusprechen, der offensichtlich nicht in Ordnung ist. Man stelle sich vor, vor 20 Jahren in der Versammlung etwas von einer überlappenden Generation erzählt zu haben. Folge: Ächtung, Ausschluss, Verbannung ....

        Und jetzt kommt die Org auf diese glorreiche Idee. Mal abgesehen davon, dass diese Leere  so ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist, mehr der Tatsache geschuldet ist, das schlicht und ergreifend nichts passiert ist , würde es der Org im Traum nicht einfallen, sich bei denen zu entschuldigen, die vor 20 Jahren gesagt haben, da kann was nicht stimmen.

        Da bedeutet es mir viel mehr zu unseren Höchsten beiden durch intensives Gebet ein persönliches Verhältnis aufzubauen und nicht zu meinen zu jeder Frage gleich die passende Antwort zu haben.

        LG Kilian

         

         

        1. Fox

          Lieber Kilian,

          es ist ein Segen, dass ihr nicht mehr nur funktionieren müsst. Bloß schade dass immer so viel Zeit verstreichen muss bis man das erkennt, nicht wahr? Ich finde es einfach toll dass du hier bist und uns immer wieder einen Punkt zum innehalten und nachdenken mitbringst.

      2. O.W.Schön@Kilian

        "... und die Liebe wird bei vielen erkalten." ( Matthäus 24,12)

         

        Lieber Kilian,

        ich darf mich den Worten von Nachdenker uneingeschränkt anschließen! Auch bei Zeugen Jehovas erkaltet die Liebe spürbar und greifbar. Sie sind eben weder besser noch schlechter als andere, sondern genauso ein Teil dieser Welt, wie alle anderen Religionen auch!

        Ich finde es besonders bemerkenswert, dass dem Erkalten der Liebe in Vers 12 die falschen Propheten in Vers 11 vorausgehen:

        "Viele falsche Propheten werden auftreten und die Menschen täuschen."

         

        Diese religiösen Täuschungen, wir haben sie allesamt selbst erlebt, tragen auch zum Erkalten des Feuereifers und der Liebe bei. Würde es eine Spalte auf dem Berichtszettel geben für liebevolle Besuche bei Brüdern und könnte man die Zeit auch noch berichten... Deine Frau Lotusblüte und Du, Ihr könntet Euch vor ermunternden Hirtenbesuchen gar nicht mehr retten!

        So aber klingelt niemand mehr und fragt Euch, wie es Euch beiden geschundenen treuen Seelen denn so geht???!!! Unendlich schade!

        In Liebe

        O.W.S.

         

         

  14. Fanny

    Fanny@Athalja

    Ein wunderschöner,herzerwärmender Text aus 1Joh. Der sehr viel Frieden im Inneren schenkt.Man fühlt sich angenommen und zu Hause.

    Das Schufften für die WTG haben wir hinter uns gelassen und dürfen der Liebe freien Lauf lassen.

    Die WTG sagte immer,wir sollen uns Schätze im Himmel sammeln wo weder Motte und Rost sie verzehren können.Wobei ich diesen Text anders sehe.Ich denke,dass es so gemeint ist,dass wir die Schätze vom Himmel her sammeln sollen.Die Schätze die Gott uns gibt in seiner Liebe.

    Ist aber wieder meine Interpretation die nicht stimmen muss aber mir eher einläuchtet.

    Habe meinen Mann deine Grüße ausgerichtet,und er meinte wenn das Wetter besser ist sollt ihr mal auf einen Ratsch vorbei schauen.

    LG Fanny

     

  15. Fanny

    Fanny@Athalja

    Alle Wortspielereien bringen uns nicht weiter und das Beispiel mit meiner Freundin war nur ein Spontaner Gedanke von mir den man sicher nicht auf Jhwh ummünzen kann.Für mich ist Fakt,dass JHWH, Jesus und der Heilige Geist untrennbar sind und zusammen wirken.Wobei, wie du schon sagst,Jesus unser Dreh und Angelpunkt ist.Er ist der Fels und unser Fundament!

    Er soll für uns nicht der Stein des Anstoßes sein.

    PS.hast du schon den Artikel gelesen? Oder in die Tonne gekloppt?

    Glg an dich!👍

    FANNY

    g

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Fanny

      Von allem Anfang an war es da; wir haben es gehört und mit eigenen Augen gesehen, wir haben es angeschaut und mit unseren Händen berührt – das Wort des Lebens.
       Ja, das Leben ist erschienen; das können wir bezeugen. Wir haben es gesehen, und wir verkünden es euch – das ewige Leben, das beim Vater war und unter uns erschienen ist.  Und warum verkünden wir euch das, was wir gesehen und gehört haben? Wir möchten, dass ihr mit uns verbunden seid – mehr noch: dass ihr zusammen mit uns erlebt, was es heißt, mit dem Vater und mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden zu sein.(1.Joh.1:1-3 NGÜ)

      Liebe Fanny,

      Dieser schöner Text von dem Apostel Johannes spricht für sich: Hier werden wir von Johannes eingeladen uns mit dem Vater und Jesus zu verbinden! Es handelt sich um eine Einladung, wie sie bei keiner religiösen Gemeinschaft jemals erfolgen kann oder wird. 

      Als Angehöriger der "JW.ORG" wird der versklavte Zeuge Jehova, in einem "Glashaus Paradies" wie ein WTG-Gefangener, mit allen erdenklichen LK-Instrumentarium so lange manipuliert, bis es zu durchbrennenden Sicherungen kommt. Ein Leben nach den Beispielen der ersten Christen ist nicht erwünscht. Das Leben der JW.ORG & WTG ist ein Leben ohne Jesus und wird daher nur mit JW-WTG Instrumenten bezeugt, bzw. geduldet.

      Eine wirkliche Verbindung mit "dem Leben Jesu und JHWH" ist eine Verbindung die uns Leben gibt. Es ist ein freies Leben ohne dem "ich muss in die Versammlung, ich muss in den PD, ich muss, du musst , wir müssen..."  Das Leben (Jesus Christus) ist geistige und reelle Freiheit von der Knechtschaft einer JW-ORG samt WTG & LK Konsortium...

      Deine Frage "hast du schon den Artikel gelesen?" kann ich bejahen.
      Was macht denn überhaupt Dein "Mann aus den Bergen" Jochen? Grüsse ihn doch bitte mit.

      Bis neulich und danach

      Athalja

  16. Lichti

    An meine liebe Schwester Foxx!

    Du hast in meinem Tag  mich vor Freude und Glück erstrahlen lassen. Dein Schreiben an mich hat mich dermassen gefreut. All das,was Du auch in Deinen Kommentaren an andere Mitschreiber gepostet hast,spiegeln meine eigenen Gedanken wieder. Mir ist es genau aus diesen Gründen nicht möglich, hier mehr zu schreiben. Ich weine mich so oft in den Schlaf,fühle mich hier , als ob ich wieder  in der Versammlung der Zeugen Jehovas sitze.

    Ich suche schon so lange Menschen,mit denen ich meine biblischen Gedanken erweitern kann,ohne dass ich dafür biblische Keulen spüren muss, wenn ich es anders sehe,als viele hier. Uns hat unser wunderbare Vater und sein Sohn die herrliche Freiheit der Kinder Gottes  geschenkt. Wenn ich nur das schreiben kann,was andere gerne lesen und Ihre Bestätigung durch andere Mitschreiber suchen,dann kann man sich nicht mehr christlich entfalten. Der Gegenwind ist einfach zuviel für meine Wenigkeit.

    Ich leide seit fast 6 Jahren an Burn-Out. Ich wollte nur hier christliche Freunde finden,mit denen ich mich austauschen kann. Aber ich fühle mich hier wie ein Aussenseiter. Und ich kann einfach nicht mehr.

    Du bist etwas ganz Besonderes.Denn du fühlst mit den Anderen hier.

    Ich danke Dir für deine lieben Zeilen.

    Lichti

    1. Fox

      Meine liebe Lichti,

      es tut mir leid wenn ich dir hier gleich wieder auf die Füße trete: Ich bin nichts Besonderes, ich bin nur ein ganz normales Schaf, vielleicht ein geflecktes und kurzsichtig mit Rheuma und Co, da passiert es mir auch, dass ich andere trete, obwohl ich das gar nicht möchte.

      Bitte stell dir doch mal bildlich vor wie so eine Herde Schafe grast. Wenn viele weit verstreut sind besteht immer die Gefahr, dass eines weggeholt wird von Raubtieren oder abrutscht und verletzt wird, nicht wahr? *Und jetzt macht es "bling" in deinem Kopf durch die Erinnerung an das Gleichnis Jesu? Korrekt* Also hat der Hirte ein Interesse daran, dass die Schafe zusammenbleiben, das ermöglicht ihm einen besseren Schutz und Gefahrenabwehr. Aber wie das halt so ist mit den Viechern, vor lauter Grasen treten sie mal einem anderen Schaf auf die Füße. Die Frage ist: Was tun wir? Wir können uns am Feuer des Hirten unsere blauen Flecken betrachten und rumblöken, wir können uns aber auch ins Wasser des Lebens stellen (Ps. 23) und die Entzündung auf diese Art "fachgerecht" kühlen damit sie abklingt. Und wenn es gar nicht mehr geht, wenn wir tatsächlich zu verletzt sind? Hesekiel 34, vermittelt als Trost von einem BI-Bruder, war mir tatsächlich ein großer Trost  und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei Matthäus zu bedanken. Bitte lies das ganze Kapitel, du wirst bestimmt sehr ergriffen sein von der - von der Organisation verleugneten - Sentimentalität JHWH´s uns gegenüber. Ich darf als keine Kostprobe den V 6 anbieten? "Das Verlorene will ich suchen und das Versprengte zurückbringen, und das Gebrochene will ich verbinden, und das Kranke will ich stärken; das Fette aber und das Starke werde ich austilgen; mit meinem Recht werde ich sie weiden."  SEINE Sentimentalität ist nicht negativ sondern der Ausdruck des lebendigen Mitgefühls und so hat unser himmlischer Vater an die, welche eine Gemeinde schützen sollen - nichts anderes bedeutet der Ausdruck Ältester - die Erwartung gehabt, dass sie sich den Schafen gegenüber wie ein Unterstand, ein Versteck vor einem Unwetter benehmen sollen. Stattdessen benehmen sich viele wie Pinguine nach der Brutzeit am Ufer, die stoßen erstmal einen Kameraden in die Fluten um zu sehen, ob Raubfische dort lauern. Und wenn der halt zur Beute wird erzählt man der Versammlung, wie schade dass es den erwischt hat, aber was musste er auch einen Platz in vorderer Reihe einnehmen wollen, hätte ihm ja nicht zugestanden.

      Wir Schafe aber, liebe Lichti, sind auch nicht frei von Verantwortung. Es gibt keinen Grund sich zurückzulehnen mit einer "ich bin bloß ein armes Schaf"-Einstellung und sich geistig beköcheln zu lassen. Wir alle sind Lichtträger - und an dieser Stelle möchte ich dich bitten, auf meine Ausführungen an "Horst" zurückzugreifen. Liebe Lichti, lass uns nicht weinen sondern biblisches Calcium einverleiben damit wir zuverlässige Säulen werden.

      Ich umarme dich

      1. Fox

        Entschuldigung, das sollte heißen "als kleine Kostprobe"- solche Fehler nerven mich selbst. Und danke an BI - bei mehreren Kommentaren wird mein mathematisches Gedächtnis aus dem Rostzustand geholt.

    2. Ömmelchen @ Lichti

      Liebes Lichti ! Du bist keine Außenseiterin. So vielen Geschwistern hier geht es genauso wie dir. Bitte gib das Zusammenkommen in diesem Rahmen hier nicht so schnell auf. Hebräer 10:24,25 sagt, warum : um aufeinander achtzugeben und uns gegenseitig zu ermuntern. Um Liebe zu geben. Warum hat Paulus sowas wohl geschrieben ? Weil einige sich offenbar zurückgezogen hatten. Warum, sagt er nicht. Dafür kann es viele Gründe für den einzelnen geben. Mal abgesehen von denen, die uns der WT sonst so vorwirft, sind es, denke ich oft menschliche Differenzen. So leicht kann man verletzt werden. Aber bitte lass nicht zu, dass irgendwelche Idioten dir genau das nehmen, was du jetzt am meisten brauchst ! Ich hab mich vor kurzem auch aus diesem Forum zurückgezogen, weil ich mit einer Sache nicht klarkam, die sich hier auch nicht ändern wird. Das hat mir aber gar nicht gutgetan. Obwohl ich auch private Kontakte mit anderen Ex-Zeugen hab. Gut, ich bin nicht persönlich angegriffen worden. Aber früher bei den Zeugen sehr wohl. Und mit unbegründeten Vorwürfen kann ich so gar nicht umgehen. Das tut so abartig weh. Ich weiß, es ist sehr schwer, aber bitte lass nicht zu, dass Satans Angreifer dich von den Menschen forttreiben, die dir helfen wollen. Dann hat der Teufel sein Ziel erreicht. Es wäre auch unrealistisch zu erwarten, dass sowas nicht passiert. Vielleicht kannst du versuchen, dich vorher auf solche Situationen vorzubereiten und dich dagegen zu wappnen. Ich weiß, das sagt sich so leicht, wenn man so fertig ist. Aber gib bitte nicht auf. Vielleicht brauchst du ein paar Tage Abstand. Oder ein paar Wochen. Oder du liest eine Weile nur mit. Aber bleib bitte am Ball. Wenigstens solange, bis du dir ein paar private Kontakte aufgebaut hast. Du brauchst jetzt liebe Menschen um dich. Und die sind hier deutlich bin der Mehrzahl. Solche, die dir weh tun - das sind die Außenseiter und werden hier auch meist scharf kritisiert von anderen, stärkeren Schafen, die dich vor solchen Wölfen verteidigen.

      Ansage an gewisse Leute, die es einfach nicht begreifen :

      Über unterschiedliche Glaubensvorstellungen kann man reden. Aber in christlicher Weise mit Achtung und Respekt vor dem anderen. Christliche Freiheit bedeutet auch Freiraum für unterschiedliche Ansichten und Erkenntnisse. Wer das vergisst, ist wieder zum WT-Gespeih zurückgekehrt und nicht wert, dass man mit ihm noch rumdiskutiert und ihm die kostbaren Perlen der Liebe mit in den Dreck schmeißt. Ende der Durchsage.

    3. nada

      Liebes, liebes lichti,

      wie gerne würde ich dich jetzt einfach in den arm nehmen und trösten.

      Das mit "in den schlaf weinen" kenne ich so gut.

      Das mit dem Aussenseiter auch.

      Du hast mein tiefes Mitgefühl und meine Gebete..

      Schau doch bitte, wie viel gutes es hier gibt... !!!

      Ich weiss, es gibt auch lieblose, wenig emphatische Kommentare.

      Versuche nicht darüber nach zu denken. Sie wissen nicht, was sie tun.

      Freue dich an den schönen, liebevollen, christlichen....

      Du bist wertvoll, für ganz viele hier und ganz bestimmt für Vater und Sohn.

      Lieber Schwestern grüsse

      Nada

       

  17. Horst

    Horst @ Edelmut/ Ede:

    Mein Guter,

    nach der Formulierung Deines Kommentares an Fox bin ich inzwischen auch der Meinung, dass das JW.Org-Gedankengut Deinen Sinn verblendet hat. Beweise:

    Deine oberlehrerhaftige Bemerkung, dass der Beitrag von Fox "unpassend" sei, und vor allen Dingen Deinen Satz

    " offensichtlich geht es nicht um die Wahrheit, sondern um die Verbreitung einer bestimmten un- biblischen Sichtweise" -

    Damit stellst du die Beiträge und Kommentare hier als "unwahr" und  "unbiblisch" dar, Deiner "allein seligmachenden Meinung", die Du unter allen Umständen allen Anderen aufzwingen willst, widersprechend. Das disqualifiziert Dich doch hier als Kommentargeber.

    Du bist zwar nicht der einzige Kommentator mit dieser Einstellung, aber sehr gut finde ich Deinen Schlussatz:

    "..und da mache ich nicht mit" ...

    Dann lass es doch endlich, bitte !

     

    Gruss Horst

    1. Fox

      Guten Morgen Horst,

      unter der Rubrik "Zeugen Jehovas" finde ich deinen Kommentar sehr nachvollziehbar. Aber eben nur unter dieser Rubrik und nicht im Licht des Christus und schon gar nicht, wenn wir uns als gemeinsames Ziel gesteckt haben, das Gesetz des Christus erfüllen zu wollen. Ich bitte dich herzlich, diesen Kommentar an dich nicht als Dolch meiner Wenigkeit zu betrachten sondern als Ansporn, als geistliche Vitaminbombe um weiterhin mit unserem Bruder Jesus Christus zu gehen und das ist keinesfalls böse - oder wie du an Ede schriebst "oberlehrerhaft" gemeint.

      Wenn ich Ede richtig verstanden habe, so fand er meinen Kommentar deshalb unpassend weil BI gerade gepostet hatte, keine weiteren Kommentare zur Trinität mehr freizuschalten und er damit nicht mehr die Möglichkeit eines weiteren Gedankenaustausches mit mir hatte. Und die "typisch männliche" Platzhirschverteidigung hielt sich meiner Auffassung nach sehr in Grenzen, aber ich kann verstehen, wenn man des öfteren geblockt wird weil einige sich belästigt fühlen von WTG-konformen Kommentaren, dass die Enttäuschung einfach mal überkocht. Und weißt du was? Wir alle sollten dies verstehen! Weil sich alle (Schein)Belästigten offensichtlich nicht klar machen, dass wir hier auf BI so armen Irren wie dem Terrorismusbegrüßer im Namen Jehovas oder einem TdW mit seitenlangen WT-Abschriften hier ein Forum bieten und die Möglichkeit einer Äußerung - und selbst das hat seine Berechtigung und wurde auch so offensichtlich von BI gesehen - aber wir stoßen uns an einer Überzeugung von Ede anstatt ihm durch unsere Liebe zu helfen?

      Ich frage dich - und meine ALLE hier: Was bedeuteten die Worte Jesu an Petrus, einem Mitmenschen 77mal pro Tag zu vergeben? Vorausgesetzt Ede würde tatsächlich nur um uns zu ärgern eine WTG-Meinung hier posten, so dürfte er dies nach Jesu Anforderung AN UNS 77 mal pro Tag völlig ohne jede Kritik tun! Aber glaubst du das allen Ernstes? Hätte Ede nicht viel mehr davon, sich in den Versammlungen von den Lobesheuchlern den Buckel streicheln zu lassen und die Seele obendrein? Spielt das für uns eine Rolle? Haben wir schon die Krone des Lebens, dass wir uns über die Hinweise der Heiligen Schrift an uns hinwegsetzen dürfen, z. B. mit einem älteren Mann wie mit einem Vater zu reden? (1. Tim 5:1) Würdest du deinen Vater durch solche lieblosen Kommentare umbringen lassen?  Ist das nicht genau der Grund, weshalb so viele in den Versammlungen am verzweifeln sind und Trost suchen, das Wasser des Lebens, nicht gesalzene Brühe? Wir alle wissen, dass es ca. 8 Jahre dauert bei einem durchschnittlichen Menschen, indoktrinierte Manipulation tatsächlich und nicht nur äußerlich ablegen zu können und viele benötigen hierzu psychologische Hilfe. Aber selbst das ist oft unmöglich, denn wenn ein Therapeut tatsächlich auf den Irrsinn der Manipulation anspricht springen doch sämtliche geistig-manipulierten Warnleuchten im Hirn an mit der Aufschrift "Gegner", "Abtrünnige" .... Und nun bedenken wir bitte die Älteren und diejenigen, welche diesen Murks wie ich schon mit der Muttermilch bekommen haben. Verstehst du jetzt, warum Geduld eine christliche Eigenschaft ist? Wir alle standen während dieser "Belehrung" unter einem permanenten Rechtfertigungszwang, "hast du dein Äußerstes getan", "kannst du dein Leben noch mehr vereinfachen" "Warum warst du in der Dienstwoche nicht beim Treffpunkt", "bist du stets gut vorbereitet", "bist du bereit, stets zu gehorchen, egal wie blöd die Forderungen sind?" - und in der Phase der Erweckung durch Christus neigen wir natürlich dazu, diesen Rechtfertigungszwang modifiziert auf andere anzuwenden, indem wir unseren Standpunkt darlegen und dann ein BASTA dahintersetzen. Das ist ein Überlebensmodus! Gerade deshalb ist es unendlich wichtig, hier auf BI eine Plattform zu bieten, in der wir in Liebe und Geduld, in Harmonie und Eifer verschiedene Auffassungen, aber ein Ziel, nämlich das Miteinander unter Christus fördern. Wir WISSEN es ganz genau, dass wir in diesem Leben nicht einen einzigen Tag alles richtig machen, nicht mal wenn wir uns einschließen, aber das spielt für die Vergebung durch Jesus keine Rolle. Was also wirklich "richtig" ist lernen wir alle erst im ewigen Leben, also NACHDEM wir von Jesus auf dessen rechte Seite gestellt wurden zum ewigen Leben. Wie schön für uns jetzt, wie gut für uns jetzt, denn wir dürfen nun unseren Geist in unendliche Sphären blicken lassen, vereint mit Gottes Geist Visionen erleben für die wir bisher als Abtrünnige verurteilt wurden, als Spinner, - na ja, wie Jesus halt von den angeblich Glaubenden behandelt wurden. Das ist einer der Gründe, weshalb ich euch hier auf BI wirklich lieb gewonnen habe, euren Humor, eure Scharfsinnigkeit, eure tiefen Emotionen, usw.

      Wird es tatsächlich irgendwann mal möglich, dass wir - teilweise wirklich sehr anstrengende - Kommentare als einen Beweis der Herrlichkeit Gottes durch Jesu Christi sehen, bei denen wir das Zeugnis des wirksamen Heiligen Geistes leuchten lassen können, heller als den berühmten Stern von Bethlehem? Denn unser Herr Jesus hat das Werk seiner Sündensühnung für uns alle - ja, für uns alle vollbracht und ist zu einer weit größeren Herrlichkeit emporgestiegen als herabgekommen. Und indem wir alle zusammenarbeiten im beantworten solcher Kommentare würden wir beweisen, dass wir tatsächlich VERSTANDEN haben was es bedeutet zur Gemeinde Christi zu gehören. Und dass wir es ehrlich meinen, unsere Brüder und Schwestern mit uns zusammen durch den Herrn Jesus Christus mit unserem Vater zum ewigen Leben versöhnt haben zu wollen. Warum zeigen wir nicht, dass wir als Kinder Gottes durch unseren WEG Jesu in der Lage sind zu trösten, richtig zu stellen, zu ermuntern und das umso mehr, als der Tag des Herrn naht? Ergo: Wir BRAUCHEN solche Kommentare um uns als Kinder Gottes beweisen zu dürfen, eifern für unseren Vater und unseren Retter, der täglich Wiederbelebungsmaßnahmen für uns tätigt.

      Wer ich bin, einen solchen Kommentar zu schreiben? Jemand der dich wirklich liebt trotz all meiner eigenen Fehlerhaftigkeit. Dieser Kommentar wird kein einziges Defizit meiner Persönlichkeit heilen, keine einzige christliche Eigenschaft prägen und ich werde mit Sicherheit deshalb noch lange nicht das Wunder eines reichen Erbonkels oder ähnliches haben. Aber hoffentlich mit euch zusammen das ewige Leben. Dass BI-Admins gelegentlich eingreifen empfinde ich als Schutz, als gerechtfertigt, als notwendig und das habe ich auch Ede so mitgeteilt.

      Ich bitte um Entschuldigung für diesen wieder so langen Kommentar.

      1. Horst

        Moin moin, liebe Fox

        ...und erschlag mich bitte nicht gleich mit so vielen Themen auf einmal.

        Ich weiss, wovon "das Herz voll ist, läuft der Mund über.."

        Vergib mir (nicht 77mal erforderlich, wie Du sagst), sondern nur dies eine Mal ...

        Friedlichen neuen Tag wünscht

        Horst

        1. Fox

          Guten Morgen lieber Horst,

          1. Ich habe dir überhaupt nichts  zu vergeben, was ich in dem Kommentar an dich schrieb war für alle (habe ich nicht dazugeschrieben??? *Kopf kratz*) ein APPELL, unsere Herzen weit zu machen, aus einem Herzenszelt ein Schloss. Denn wir sind Kinder Gottes, Brüder und Schwestern unseres großen Königs Jesus Christus und da ist ein solch würdiger Platz nur angebracht. Barmherzigkeit, Freundlichkeit und Mitgefühl sollten darin nicht nur Besenkammern sein sondern der Empfangsraum, denn diese gehören genauso zur Wahrheit. Nicht umsonst werden sie in der Heiligen Schrift als positive Bestandteile eines neuen Persönlichkeitskleides erwähnt.

          2. Ich liebe dich auch deswegen, weil ich weiß, dass deine auf unseren Herrn Jesus Christus abgestimmten Saiten deines Wissens und Empfindungen auch Melodien einer scheinbaren oder tatsächlichen Kritik als Bestandteil eines wunderbaren Konzertes gespielt werden können. Das ist längst keine Selbstverständlichkeit und ehrt dich wirklich.

          3. Von mir erwarte ich, auch eine Kritik so platzieren zu können, dass damit nicht einfach die Wiese gemäht ist sondern wir alle als Blümchen in Gottes Garten gedüngt und damit zum Wachstum und zur Entfaltung herrlichster Blüten und Früchte heranreifen können, gewärmt und belichtet vom Geist der Sonne Gottes, befähigt, diese Energie aufzunehmen und umzusetzen. Wenn mir das nicht gelungen ist bitte ich dich (und alle bei denen es nicht gelungen ist) um Entschuldigung.

          1. Horst

            Liebe Fox,

            machs Dir selbst nicht zu schwer, auch für Dich gilt der Anspruch, nicht vollkommen sein zu müssen...

            Auf die Bilder, die Du in Deiner Antwort gezeichnet hast, kann ich nichts antworten.

            Sie sind einfach nur sehr schön ....

             

            Herzl. Gruss Horst

             

            1. Fox

              Guten Morgen mein Bruder Horst,

              denkst du wirklich, ich hätte dir oder sonst irgend jemandem hier einen solchen, meinem Herzen wirklich tiefstes Anliegen entsprechenden Appell gesandt, wenn ich nicht der festen Überzeugung wäre, durch Christus in einem Zustand der Vollkommenheit zu sein? Und was noch wichtiger ist: Der Überzeugung zu sein, dass ein Jeder hier ebenfalls vollkommen ist! Größenwahn? Fall für die Psychiatrie? Bitte erinnere dich an Jesu "Appell" an seine Jünger aus Matth. 5, dort lesen wir als Abschluss seiner Bitten und Erinnerungen an das Gute im Menschen "Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist." (V48/Elb)

              Kein ernst zu nehmender Christ würde annehmen, Jesus hätte sich dabei verplappert oder diesen Anspruch auf 1000 + x Jahre vertagt, nein, sie sollten sich umgehend um diese Vollkommenheit bemühen. Und diese Rede wurde nicht nur im kleinen Kreis gehalten, den Aposteln so dass sich die Annahme ergeben könnte, diese wären ja etwas Besonderes gewesen und also bereits zu diesem Zeitpunkt Gesalbte ...... Und keine Frage ist diese Vollkommenheit möglich, denn es steht über Jesus in Joh. 1:12, dass er allen, die an seinen Namen glauben, ermöglicht Kinder Gottes zu sein. Und niemals ist etwas Fehlerhaftes, Unvollkommenes, Unreines in der Gegenwart Gottes möglich. Den Stand der Vollkommenheit vor unserem himmlischen Vater ermöglichte uns Jesus durch das Opfer seines sündenlosen Leibes und seines Blutes. Jedes Mal wenn wir ernsthaft und glaubensvoll bitten "und vergib uns unsere Schuld" werden wir durch Christus vor unserem Papa im Himmel vollkommen gemacht. Das ist der große Schwamm für die Tafel auf der alle unsere Fehler stehen. "Gelöscht in Ewigkeit" ist das Programm des Christus für unsere Fehler die wir trotz unseres Glaubens begehen.

              Das eröffnet aber auch die spannende Frage, in wieweit Adam und Eva "vollkommen" waren und ob wir nicht diesbezüglich unsere andressierte Walt Disney für Arme vergleichbare Zeugen Jehovas Vision nicht mal gründlich abstauben müssen.

              Es freut mich wirklich sehr, dass dir die beschreibenden Bilder in meiner Antwort gefallen haben.

              Fühl dich umarmt mein Bruder

        2. Omma@Horst

          Lieber Horst,

          mal eine ganz persönliche Frage.

          Deine Anrede: "Moin moin, liebe ....", hat mich aufhorchen lassen!  Diese Anrede ist bei uns im Norden weit verbreitet, nun meine Frage:  Wohnst du vielleicht auch hier im Norden?

          Wenn du diese Frage nicht offen beantworten möchtest, hier meine Mail-Adresse:

          wegsucher51@web.de

          Es grüßen dich zwei "Nordlichter",  Omma und Oppa

          1. Horst

            Liebe Omma,

            danke für Deine Nachfrage ! Wir zwei begegnen uns hier ja auch schon länger in Frieden und Freundlichkeit, deswegen beantworte ich gerne Deine Frage:

            Ganz im Gegenteil ! Ich bin gebürtig und lebe ziemlich weit im Süden zwischen Ulm und Oberstdorf im Schwäbischen.  ABER:

            Meine einzige und herzallerliebste Tochter wohnt mit ihrer zweiten Hälfte in Hamburg. Leider sehen wir uns sehr selten, aber egal wann und zu welcher Tageszeit ich meinen Schwiegersohn treffe, ist sein Gruss als Hamburger "moin, moin.." Mir gefällt das und ich liebe die Hansestadt.

            Und ich dachte, Fox liest das am Morgen und wollte da gleich eine nette Begrüßung anbringen. Somit bin ich leider nicht in Eurer geografischen Nähe...

            Sei mir mitsamt Deinem Oppa lieb gegrüßt

            Horst

             

  18. Rosali

    Hallo zusammen,

    ich bin auch ein Zeuge Jehovas, falsch ich bezeichne mich in der Öffentlichkeit eher als Bibelforscher, wenn man mich drauf anspricht. Ich habe so ziemlich alles durch was man durchmachen kann bis hin zum Selbstausschließen und wiederaufgenommen werden. Ich habe auch alle Gefühle durchlebt die man durchleben kann, Wut Hass Groll Zorn, ein riesen Fragezeichen im Kopf, Reue, Gleichgültigkeit, Trauer usw. Ich musste 30 Jahre alt werden um zu kapieren, dass etwas in meiner Gemeinschaft nicht stimmt. Ein riesen Fragezeichen hat mich allerdings schon immer begleitet. Ich wäre heute nicht mehr bei den Zeugen Jehovas hätten meine Eltern den Kontakt zu mir abgebrochen als ich mich selbst ausschloss. Es war schrecklich was meine gottesfürchtige Mutter mitmachen musste, die vielen Tränen, Gewissensbisse etc. nur weil sie weiterhin für ihre ausgeschlossenen Tochter da war. Mein Vater hat jegliche Vorrechte verloren und hadert bis heute mit der Art und Weise WIE sie ihm genommen wurden. Es sind 90 Prozent meiner Familienangehörigen Zeugen, daher beschloss ich wieder in die Versammlung zu gehen, weil es einige gab, die mich nicht mehr zu Familienfeiern einluden und andere wieder doch. Es führte zu großen Spaltungen in der Familie, darum beschloss ich (nicht auch zuletzt wegen meinen lieben Eltern) wieder zu gehen um aufgenommen zu werden. Als ich wieder dabei war wurde ich mit offenen Armen empfangen und die, welche mich gemieden haben, meiden mich noch heute. Ich denke vieles ist einfach nur menschlich und eine Sympathiefrage. Ich werde es nie vergessen, wie verzweifelt ich dennoch damals im Bett lag und gebetet habe, dass Jehova mir doch bitte die Augen öffnen sollte um mir zu zeigen warum es sich trotzdem alles so FALSCH anfühlt. Das war der Moment als ich etwas tat, obwohl man mir eingebleut hatte, man dürfe niemals nach Zeugen Jehovas im Internet googeln, weil man nur auf Abtrünnige stoßen würde. Ich tat es dennoch und das erste was ich fand, wart IHR. Es war so krass für mich zu sehen, dass ich nicht alleine war. Viele Dinge die ich schon für mich selbst erkannt habe, fand ich durch Eure Artikel bestätigt. Und ich bin so froh und glücklich, dass es noch ECHTE Bibelforscher gibt. Eines möchte ich hier noch sagen unabhängig von den unterschiedlichen Lehrmeinungen oder der Leitenden Körperschaft, die ich auch in Frage stelle:

    Nicht alles an der Versammlung ist schlecht. Viele Brüder sind liebe Menschen, die einfach nur versuchen das Richtige zu tun weil sie nichts anderes kennen. Ich versuche vor allem die jungen Leute zum Selberdenken zu animieren. Und sie schätzen meine Ehrlichkeit in Bezug auf mein Leben, meiner Erfahrung und weil ich zu meinem Leben stehe. Ich stehe auch dazu, dass ich Kontakt zu Ausgeschlossenen habe. Einer der wertvollsten Menschen in meinem Leben hat sich aus einem ganz nichtigen Grund selbst ausgeschlossen und war trotzdem IMMER bis heute für mich da auch in Zeiten wo 90 Prozent der Versammlung mir den Rücken gekehrt hatte. Aber für die 10 Prozent, die mich gern haben, lohnt es sich zu gehen. Man kann nämlich auch Dinge in kleinem verändern. Mein Groll ist geschwunden und ich werde als Schaf akzeptiert, wenn auch als schwarzes  😀 Ich finde man kann durchaus ein Mittelweg finden. Leben und leben lassen ist mein Motto (solange man mich in Ruhe lässt 😉

    Liebe Grüße Rosali

    1. Fox

      Guten Abend Rosali,

      vielen Dank für deinen Beitrag. Bitte merke dir: Auch schwarze Schafe färben nicht. (1. Mose 30:40) 🙂

      1. Rosali

        da hast du recht, wir sind vielleicht anders aber nicht unbedingt schlechter ☺

        1. Fox

          Liebe Rosali,

          schlecht gibt es weder bei Jesus noch beim Vater. Nicht umsonst wollen die beiden es ändern, wenn es uns schlecht geht. Nur haben wir manchmal den Eindruck, dass es uns wegen des Glaubens an unseren Vater und/oder Jesus schlecht geht, aber das ist unsere Sehschwäche. Nee, nee, lass dir nix einreden, wir sind nicht schlecht, wir werden in Würde alt (mehr oder weniger) und wenn das auf des ganzen Gottes hiesigem Erdboden niemand sieht, dann doch auf der von Gott verheißenen neuen Erde. Bis dahin strampeln wir uns tapfer ab, aber mit gutem Gewissen und so, wie JHWH es schon zu Josua sagte "nur sei mutig und stark". Und wenn uns manchmal die Stimme wegbleibt vor Sorge üben wir uns einfach darin, das starke Löwengebrüll eines lieben Bruders wie ein Tonband abzuspielen und uns so wieder Freiraum zu schaffen. Das aber geht nur in einer guten Gemeinschaft, also üben wir uns darin.

          Ach ja, eins noch: Macht nix wenn wir nicht perfekt sind, wir schwarzen Schafe haben ja Tarnfarbe. 🙂

    2. Ömmelchen @ Rosali

      Liebe/r Rosali !   Ich bin froh, dass du den Mut gefunden hast, dich hier zu öffnen. So viele hier haben ähnliches durchgemacht wie du und tun es noch; auf die unterschiedlichsten Arten. Mich eingeschlossen. Und ich bewundere dich , dass du versuchst, deinen Weg inmitten deiner Brüdern und Schwestern zu gehen und zu helfen. Ich weiß, dass das kein leichter ist. Dass du nach soviel Demütigung soviel Liebe aufbringen kannst. Ich finde, das ist eine schöne Art, dich zu Jesus zu bekennen und sein Gebot, einander zu lieben, lebendig werden zu lassen. Ich bin mir sicher, dass er deine Gabe mit Freuden annimmt und dich auf deinem schwierigen Weg begleitet mit derselben Hingabe, mit der er sich um seine Jünger gekümmert hat.   Menschen wie du sind wohl die beste Hilfe für deine eingeschlossenen Geschwister und oft auch die einzige; zumindest von menschlicher Seite. Gib die Liebe unseres Herrn weiter. Pflanze die zarten Keimlinge der Wahrheit in ihre Herzen. Gieße sie vorsichtig und schau, wo der Herr es wachsen lässt. Lass dich durch unfruchtbaren Boden nicht entmutigen. Wenn auch nur ein Same aufgeht und Frucht trägt, hat es sich gelohnt. Sagt die Gärtnerin 🌱💚.

      Wenn du mit jemandem reden magst, bin ich gern für dich da. Dann kann ich dir eine Mail-Adresse zwecks Vermittlung geben.

      Falls du noch online bist, wünsch ich dir eine friedliche Nacht. Vielleicht scheint der Mond ja bei dir auch so hell ☺ .

      1. Winfried Mertens

        Winfried an Rosalie, Ömmelchen und alle anderen,
        Hallo Ihr Lieben, ich werde darüber nicht fertig, was die Org.grrrrrrhh alles anrichtet! Ich habe 47 Jahre davon nichts bemerkt...nichts wahrgenommen und mich als Ältester sogar daran beteiligt. SCHANDE ÜBER MICH!
        Durch Eure Erfahrungsberichte richtet Ihr bei mir was an:
        Große Wut und unbändigen Zorn über eine solche Lieblosigkeit, die dann sogar noch als "liebevolle Maßnahme" verkauft wird.
        Ich danke Euch trotzdem für Eure Berichte, dass Euch Schmerz zugefügt wurde...aber mir bereitet es auch Schmerz...und was für einen!
        Wer von Euch kann mich jetzt daran hindern, am nächsten Sonntag im Königreichssaal alles laut herauszubrüllen? Klar, ich kenne einige Eurer Antworten: "Geh doch einfach nicht hin!", "Bleib ganz ruhig, du kannst ohnehin nichts ändern!", "Vertrau dich unserem Herrn Jesus Christus an und bete.".
        Jetzt bin ich ein Kopfmensch und frage mich, ob es eine biblische Grundlage hat, Menschen nicht mehr zu grüßen und/oder mit ihnen nicht mehr zu essen.
        Ja, hat es!
        "....selbst nicht mit einem solchen zu essen." (1.Kor.5:11)
        "....noch entbietet ihm einen Gruß." (2.Joh.10)
        "....hört auf Umgang mit ihm zu haben." (2.Thess.3:14) (Davon bin ich z.B. Geschädigter.)
        Jetzt ist es auf BI wohl so, dass viele Themen, wie z.B. die "Dreieinigkeit" oder vielleicht auch das obige schon bis zum Abwinken diskutiert wurden. Aber ich als Neuer....oder vielleicht auch Rosalie und andere haben das Bedürfnis hier einiges aufzuarbeiten.
        Also....die Texte oben zeigen doch klar und deutlich, dass es biblisch so etwas gibt!
        IST DIE SCHRIFT ETWA HERZLOS?!
        Oder verstehe ich hier etwas falsch?
        Jetzt mag es sein, dass ich auf viele geschriebene Texte verwiesen werde.
        Mich würde aber Eure Meinung interessieren.
        Liebe Grüße, Winfried, der noch mit dem kleinen Zeh in der Versammlung der ZJ ist.
        (Gerne auch auf logofilus@yahoo.com)

        1. Tommy

          Hi Winfried,

          ich war nie Zeuge, nur Interessierter, vermute aber (wird von einigen so gesehen und ausgelegt), dass Gruss entbieten eher hiess (damals), man solle sich nicht auf grösseren Umgang mit diesen Menschen einlassen. Bei der Familie sagt Paulus in einem seiner Briefe, dass jemand, der sich nicht um die Seinen kümmert schlimmer sei.....usw. Da muss man schon etwas genauer hinsehen, als immer nur einen Satz herausnehmen und darauf zu pochen.

          Leider, Winfried, musst Dir hier Zeit nehmen und die Schrift dementsprechend selbst untersuchen. Zudem gibt es hier Diskussionspunte, Aufsaetze etc., die dieses Thema schon mehrfach angesprochen haben.

          Nimm Dir Zeit und lies auch mal das nach.

          Ich glaube, dass die Zeugen hier wieder mal ueber jegliches Ziel hinauschiessen.

          Ist schwer in Deiner Situation die Ruhe zu bewahren, verstehe ich.

          Tommy

          1. Fox

            Lieber Tommy,

            deine Vermutung bezüglich des Grußes ist gut und auch deine Ausführung, dass man Texte der Heiligen Schrift nicht isoliert betrachten darf.

            Von wem spricht denn Johannes bei seiner Ausführung über die Verweigerung eines Grußes? Liest man das ganze Kapitel von vorn so liest man über den von ihm geschilderten Antichristen. Diejenigen, welche leugnen, dass der Christus im Fleisch gekommen ist um die Sünden der Welt auf sich zu nehmen. Mit diesen Gottesleugnern sollte man keinen Umgang haben, was mit dem damals üblichen Entbieten eines Grußes begann. Das ging weit über den heute üblichen Tagesgruß hinaus. In damaliger Zeit warf sich oft einer der Begegnenden vor dem anderen hin und bezeugte so eine demütige Haltung, ein dienen wollen, ein sich anbieten im Bewirten. Das war gut so, denn Wanderer hatten es wahrhaftig nicht leicht zu dieser Zeit und ein jeder war dankbar für einen Schluck klaren Wassers oder ein paar Datteln. Wer dieses erweisen angenommen hat war stets in der Schuld des anderen bis dieser das begleichen konnte durch das gleiche erweisen von Gastfreundschaft.

            Für einen Christen sollte es klar sein, dass wir die Gastfreundschaft annehmend von Personen, welche aus Überzeugung die Gottessohnschaft Jesu und sein Opfer leugnen, uns an diesem Verleugnen beteiligen und damit die Größe der Gnade Jesu und unseres himmlischen Vaters reduzieren, bzw. bestreiten. Das hat aber gar nichts, nicht im Entferntesten etwas mit jemandem zu tun, der eine christliche Glaubensthese (z. B. 1914 oder leibliche Auferstehung Marias) nicht teilen kann und für sich selbst im christlichen (d. h. auf Christus bauenden) Glauben zu wachsen sucht. Was sich kaum jemand von diesen mistigen Götzendienern der Organisation klar macht (wie auch?): Wenn sie die Versammlung anweisen, einem Ausgeschlossenen oder Weggegangenen keinen Gruß mehr zu entbieten, geben sie gleichzeitig bekannt, diesem niemals vermittelt zu haben, dass Jesus Christus als Herr der Herren und König der Könige und Einziggezeugter Sohn Gottes für uns gelebt, gelitten und gestorben ist, sowie am 3. Tag auferweckt und mit aller Macht vom Vater ausgestattet zu diesem aufgefahren ist. Durch das Manifest dieser Weisung bezeugen sie ihre eigene Gottesferne.

             

        2. Fox

          Guten Morgen Winfried,

          wie viele Organisationsangehörige sind "in Treue" verstorben, waren ihr Leben lang der Auffassung, dies sei die Wahrheit, etc.? Ist der Arm unseres himmlischen Vaters zu kurz, versiegt die Stimme unseres Herrn Jesus beim Rufen dieser Brüder und Schwestern aus den Gräbern? Glaubst du nicht auch, dass es einen gerechtfertigten Unterschied zwischen den Organisationsmachern und den (meisten) Gläubigen gibt? Sollen diese lieben, stets verzichtenden Brüder und Schwestern wegen ihres Irrtums, wegen des geblendet seins durch Satans Diener trotz einer sehr liebevollen Herzenseinstellung nicht das ewige Leben erben dürfen, während unser Herr Jesus dies sogar einem üblen Verbrecher zusicherte? (Der natürlich kein Verbrechen mehr begehen wird)

          Weißt du, ich könnte tatsächlich keine Versammlung mehr besuchen! Ich kenne mich zu gut. Wenn der Typ vorn im Brustton der Überzeugung vom Stapel ließe, dass Jesus als der erste Engel, als Erzengel Michael erschaffen wurde oder dass die Masse der Gläubigen nicht von den Symbolen des Abendmahls nehmen sondern nur Angehörige der 144.000  würde es mich garantiert nicht mehr auf meinem Platz halten - und ein Mikrofon brauch ich eh nicht. Aber ganz sicher würden nicht nur dem die Ohren glühen. Biblisch korrekt argumentiert, mit Eifer für die Wahrheit eintretend - aber wahrscheinlich nicht wirklich nützlich. Und so ist es gut wenn jeder seinen VON GOTT zugewiesenen Platz einnimmt. Ob dieser Platz mal geändert wird, ob eine andere Einsicht über diesen Platz wächst - solange es aus einem tatsächlich reinen Herzen heraus geschieht ist alles in Ordnung. Wenn du dich also derzeit noch befähigt siehst, IN der Versammlung den wirklich armen Schafen Trost und Zuversicht schenken zu können, einem Jugendlichen Ansprechpartner in seinen Zweifeln über die Organisation sein kannst - welche Zweifel an einem guten Urteil Christi über dich könntest du noch als gerechtfertigt anführen? Aber mit Sicherheit wärst du nicht zu einer solchen Erkenntnis gekommen wenn es dich nie wirklich interessiert hätte was da so abgeht und dich intensiv beteiligt hättest - wie die meisten hier übrigens, mich eingeschlossen. War nicht auch Saulus ein Intensivtäter? Massenmörder? Doch, genau das! Genau das aber war es auch, was ihn zu seinem wirklich guten christlichen Überzeuger machte, er konnte nachempfinden wozu Verblendung führt. In deiner alten Überzeugung konntest du das nicht feststellen, nicht mitfühlen und wenn du jetzt in deiner neuen Erkenntnis an dir zweifelst, so zweifelst du an Jesus - räum dem Satan diese Chance nicht ein. Wo immer möglich nutz die Chance in Christus zu wachsen und andere mit deinem Schatten vor den sengenden Forderungen der Organisation zu schützen. Du schaffst das weil der Heilige Geist nie zu klein ist.

          1. Winfried Mertens

            Winfried an Fox
            Liebe Fox, Du schreibst sehr überzeugend!
            Nun bin ich ein paar Tage auf BI.
            In der relativ kurzen Zeit bin ich so vielen unterschiedlichen Auffassungen begegnet.
            Ich finde das gut!
            Aber.....immer das "Aber"....bei den Zeugen hatte ich klare Ansagen.
            Jetzt habe ich keine mehr, es sei denn, ich suche mir einen von Euch als Guru.
            Das will aber wohl hier keiner.....vielleicht fast keiner. Dem ein oder anderen Dogmatiker bin ich auch hier schon begegnet....aber das finde ich auch gut.
            Um wieder Ordnung in mein geistiges Leben zu bringen, muss ich doch alles, aber auch alles neu aufrollen.
            Also muss ich die Bibel zur Hand nehmen und Eure Kommentare damit vergleichen...oder?
            Erleichtern würde es mir die Arbeit, wenn alle auf die Bibel hinweisen und ich nachlesen könnte.
            Machen aber nicht alle. Ist aber auch gut.
            Im Moment bin ich intensiv mit der Frage beschäftigt, was die Offenbarung uns zu sagen hat.
            Ich fange gerne mit den leichteren Sachen an.
            Liebe Grüße, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

            1. Fox

              Guten Abend Winfried,

              mach dich nicht verrückt. Ja, erstmal danke für dein Lob. Also: Ich schrieb dir - natürlich voller Überzeugung und doch wissend, dass das nicht zwingend die Überzeugung aller ist  und weißt du was? Das ist auch gut so!!! Du denkst, du musst erst einmal deine jetzt entstandene Unordnung im Glauben beseitigen? FALSCH!!! Warum? Na die hattest du doch die ganze Zeit vorher, weil du das festgestellt hast machst du dich ja auf die Suche. Wäre dir doch nie eingefallen und dazu hätte es auch keinen Grund gegeben, wenn alles stimmig wäre was die Organisation so bringt. Logisch?

              In den vergangenen Tagen hast du etliche Punkte "abzuarbeiten" versucht. Gerade so, als hättest du die größten Brocken falscher Lehren der Organisation für deine Gewissheit, dort nicht mehr richtig zu sein, freilegen wollen. Das ist deine Art dich zu vergewissern. Nun lass Ruhe in dein Herz einkehren. Es war nicht meine Absicht, dir Glaubenssteine zu liefern mit denen du die Organisation steinigen kannst, sondern von denen ich mir wünsche, dass du sie zum Bau deines ganz persönlichen Glaubenstempels benutzt. Schirme dich ab von menschlichen Dogmen und Meinungen - man kann sich das antun, aber es sollte nie einem Gesetz gleichen sondern immer eine Hilfe zur Selbsthilfe sein. Bitte hetze nicht durch die Bibel, das vergrößert Unsicherheit. Ich geb dir jetzt mal so einen richtigen Hausfrauentipp: Manchmal muss man alle Schubladen lehren und die Schränke ausräumen und dann kann man sie auswischen und neu einräumen und alles was nichts mehr ist entsorgen. Oft sieht man dieses Zeug erst, wenn man sich entschlossen hat diesen Großputz zu machen. Du hast in deinem Glaubensgebäude gerade sehr viel Stauraum aufgemacht. Vergiss die Pflege nicht bevor du wieder einräumst.

              Du schreibst: "Im Moment bin ich intensiv mit der Frage beschäftigt, was die Offenbarung uns zu sagen hat.
              Ich fange gerne mit den leichteren Sachen an."
              Also für mich gehört die Offenbarung nicht zu den leichteren Sachen. Ich bin am Liebsten bei den beiden letzten Kapiteln 🙂 Und ich weiß ganz genau, dass wir sagen werden: "Und siehe, es wird alles sehr gut."

              1. Winfried Mertens

                Winfried an Fox,
                Liebe Fox, das sind schöne Veranschaulichungen, die Du da bringst....und die treffen zu!
                Ich sollte es mir zu Herzen nehmen.
                Ich fange gleich damit an:
                Das mit den leichteren Sachen sollte ein kleiner Scherz sein.
                Du bist am liebsten bei den letzten Kapiteln der Offenbarung.
                Dann sage mir doch bitte, wer oder was die "Braut des Lammes" ist, die offenbar gleichbedeutend ist mit dem Neuen Jerusalem das so wunderbar in Off.22 beschrieben wird.
                Die Beschreibung dieser Stadt ist so wunderbar, dass ich sie auch wie Du oft gelesen habe.
                Es ist tatsächlich auch meine Lieblingsstelle in der Offenbarung.
                Aber dass diese Stadt wohl sehr wichtig ist, SPÜRE ICH.
                ICH WEIß ABER NICHT, WER ODER WAS SIE IST.
                Kannst Du mir helfen....wenn es geht mit biblischen Belegen?
                Jehovas Zeugen sagen, dass es die 144 000 seien und die findet man bekanntlich nur unter Jehovas Zeugen.
                Rein spontan: Das ist eine Selbstverherrlichung, bei der mir nur schlecht wird...aber sowas von...!!
                Liebe Grüße, Winfried.....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

        3. Ömmelchen @ Winfried

          Lieber Winfried ! Bitte bitte mach dich nicht so fertig ! Deine Gefühle zeigen doch sehr deutlich, dass dir das Geschehene nicht egal ist. Du dachtest genauso wie Millionen andere auch, das Richtige zu tun und dass Gott das so haben will. Paulus hat das auch gedacht. Aber Jesus hat ihn trotzdem ausgewählt. Und zwar VOR dessen Werdegang ! Obwohl Paulus so einen menschenverachtenden Fanatismus entwickelte und sogar Menschen umbrachte, hielt der Herr an seinem Vorhaben fest. Weil er uns ins Herz schauen kann ! Weil er weiß, warum wir die Dinge tun, die wir tun. Dass du als Ältester in Rechtskommitees folgenreiche Entscheidungen über Menschen getroffen hast, hast du doch nicht aus einer schlechten Herzenseinstellung getan. Es gibt Älteste, und nicht mal wenige, die ihre Position missbrauchen, um Untergebenen zu schaden, weil ihnen dieser Macht- und Kontrollrausch einen Kick verschafft. Oder um ihren angestauten Frust an anderen auszutoben oder andere Boshaftigkeiten. Und dann gibt es die, die halt mitmachen, weil es halt gefördert bzw. gefordert wird und zu allem ja und Amen sagen und sich keine Platte machen; die sich's als Aufseher im geistigen Gefängnis häuslich eingerichtet und bequem gemacht haben. Aber du gehörst weder zur einen noch zur anderen Sorte. Du bist der beste Hirte, den sich Schafe wünschen können. Weil du dich ehrlich um sie sorgst. Weil du mit ihrem Leiden mitfühlst, ihnen helfen willst. Es ist zwar vielleicht ein unpassender Vergleich, aber du bist wie ein Arbeiter in der Landwirtschaft in den siebziger Jahren, wo Massentierhaltung die Normalität war und es sowas wie Bio noch nicht gab. Und du bist einer der ganz wenigen, die das Leid der gequälten Mitgeschöpfe nicht ertragen können aber auch gegen die Übermacht der vorherrschenden Regeln machtlos sind. Einzelkämpfer in einem grausamen Alltag, der von herz- und hirnlosen Schlächtern bestimmt wird. Letztlich kannst du nur versuchen, in dem dir gegebenen bescheidenen Rahmen das Leid der dir anvertrauten zu lindern. Und vielleicht einigen wenigen geschundenen Exemplaren da raus zu helfen. So viele Tierschützer schleusen sich immer wieder in Massentieranlagen ein, um das Elend zu dokumentieren. Nur so ist dieses Thema ursprünglich ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen und hat langsam aber stetig zu einem Umdenken in der Bevölkerung geführt. Aber was meinst du, wie unerträglich solch ein investigativer Journalismus für die Tierschützer ist ? Diese Bilder kriegen diese Menschen nie wieder aus ihren Köpfen raus. Aber trotzdem machen sie weiter. Weil es sonst keiner macht. Und weil irgendjemand es machen muss. Weil sich von alleine nichts ändert. Ein anderes Beispiel : Wir haben immer den Eindruck, dass im abgeschotteten Nordkorea nichts ändert. Diese Menschen leben auch wie in einer riesigen Sekte. Von klein auf indoktriniert ohne Informationsmöglichkeiten. Und doch gibt es dort viele Menschen, die heimlich Aufklärungsarbeit betreiben, die elektronische Medien ins Land schmuggeln und Menschen rausschleusen. Ganz langsam und zart und von der Außenwelt fast unbemerkt, breitet sich von der unteren Bevölkerungsschicht aus eine leise Veränderung im Bewusstsein der Menschen aus.

          Sicher sind diese beiden Beispiele etwas extrem. Aber worauf ich hinaus will, ist, dass die Leidenden nicht auf Hilfe von außen hoffen können. Die Tiere früher nicht auf Politiker, die plötzlich die Tierhaltungsgesetze ändern, und mit Nordkorea legt sich auch keiner an. Die einzige Chance sind Menschen wie du, die das tägliche Leid ertragen und durchhalten, um zu helfen. Wen haben die Schafe denn sonst? Von außen kommt doch niemand an Sie ran. Und an ihre besten Ansprechpartner können sie sich auch nicht wenden, weil gerade diese ja scheinbar alles so haben wollen, wie es ist.

          Bitte gib nicht auf. Bete, zu Gott und Jesus, dass sie dir den Weg zeigen, wo du langgehen sollst / kannst. Wie du am besten helfen kannst. Hol dir von ihnen die Kraft, die du dafür brauchst. Ich glaube, wenn du den Weg wählst, den du wirklich gehen willst und der deinem Leben Sinn gibt, wirst du auch die Kraft bekommen, die dich weitermachen lässt. Triff keine vorschnellen Entscheidungen aus einer emotionalen Ausnahmesituation heraus. Wenn du die Möglichkeiten, die sich dir jetzt bieten, aufgibst, kriegst du sie so schnell nicht wieder.

          Ich möchte dich nicht unter Druck setzen, unter allen Umständen zu bleiben und dich zu quälen. Wenn es nicht mehr geht, dann geht es nicht mehr. Und gerade als Ältester wirst du immer wieder in Gewissenskonflikte kommen. Aber vielleicht gibt es ja auch nicht nur entweder oder, sondern irgendeinen Mittelweg. Bete, bete um die nötige Ruhe und den Frieden für eine gute Entscheidung. Für einen Weg, der dich unseren beiden Höchsten näher bringt.

          Gut, dass es Lichtspender wie dich gibt. Ich wäre damals froh gewesen, jemandem wir dir über den Weg zu laufen.

          Alles Liebe vom Ömmelchen.

          1. Winfried Mertens

            Winfried an Ömmelchen
            Liebes Ömmelchen, vielen vielen Dank für Deine Zeilen. Die haben gut getan!
            Du hast es richtig erkannt:
            Früher wusste ich genau, was "der Dienst für Gott" bedeutet. JZ haben das exakt definiert. Ich brauchte nur die Regeln lesen und mich danach richten und schon hatte ich ein gutes Gewissen. DAS WAR ZIEMLICH PRAKTISCH!
            Jetzt weiß ich nicht, was ich tun soll.
            "Preidigtdienst"? Was soll ich den Leuten sagen?
            "Kommentare geben"? Wenn ich das sage, was ich inzwischen denke, bin schneller draußen als ich gucken kann.
            "Brüder ermuntern"? Wenn es für sie eine Ermunterung ist, wenn ich ihnen sage, dass sie sich um das "religiöse Epizentrum des Leistungsdrucks" keine Gedanken machen brauchen, weil der Christus das ohnehin nicht geboten hatte, dann wirst Du sehen, was sofort passiert.
            "Ansprachen halten".......das geht schon gar nicht.
            Also, was zu tun hat uns unser Herr geboten?
            Liebe Grüße, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

            1. Annie

              Lieber Winfried,

              wenn ich mich einschalten darf...ich war nie Zeugin und kenne deshalb diesen Leistungsdruck nicht. Die Antwort auf deine Frage ist glaube ich die Liebe, erwiesen an den Liebsten, den Nächsten, den Feinden. Daran erkennt man weltweit die (mag ich zwar nicht, aber hier muss es hin: wahren) Christen. Gute Werke, getan für Jesus, sind deine und meine Schätze im Himmel. Sie sind nicht der Grund für unsere Errettung, aber die natürliche Folge. Wenn du dich vom Geist leiten lässt und Jesus nach Aufgaben fragst, wird Er sie dir mit Sicherheit geben. Es gibt so viel zu tun. Einsame, kranke, arme Menschen in deiner Umgebung, Nachbarn, Verwandte, die deine Hilfe brauchen können... nach Römer 12 haben wir alle Gaben bekommen, entdecke deine und diene unserm Herrn damit.

              Ich danke dir, lieber Winfried, für deine ehrlichen Kommentare. Es tut so gut, zu sehen, wie ein Org-Roboter (nicht als Beleidigung gemeint, höchstens an die Org) sich frei macht oder frei gemacht wird von jahrelanger Abhängigkeit. Ich bewundere deine Bereitschaft, nun alles zu hinterfragen und den richtigen Weg gehen zu wollen.

              Ich danke Gott dafür, dass Er derjenige ist, der dich herausführt und dir durch Sein Wort die Augen geöffnet hat.

              Ganz liebe Grüße und Segenswünsche,

              Annie

              1. Winfried Mertens

                Winfried an Annie,
                Liebe Annie, du hast Recht: Ich bin....war....ein "Org-Roboter".
                Der Ausdruck ist treffend. Den merk ich mir, wenn Du keine Urheberrechte darauf hast.
                Du hast Römer 12 erwähnt. Habe ich mir gleich durchgelesen....bin "Forscher".
                Hier heißt es: "Rächt euch nicht selbst....."
                ICH HABE DAMIT EIN PROBLEM:
                Ich möchte mich an der Org rächen für ihren Faschismus!
                Ist das okay?
                Liebe Grüße, Winfried

        4. pit an Winfried

          Lieber Winfried,

          ich beschmeiss dich jetzt nicht mit Texten.

          Ich möchte nur auf die orientalischen Gepflogenheiten verweisen, und auf die Umstände, für die die Texte geschrieben waren.

          "Essen" z.B. war im Orient weit mehr, als nur Nahrungsaufnahme.

          Es hatte etwas mit Gastfreundschaft zu tun, aber auch mit Schutz gegenüber Feinden und möglicherweise auch der Verteidigung für den "Bruder" im eigenen Haus (Wie kann ich etwas Böses vor etwas Gutem schützen? Mache ich mich dadurch nicht zum Handlanger des Bösen? Da komme ich zwangsläufig in den Konflickt.)

          Darüber gibt es ganze Bücher und ich denke, es kann nur Bereichern, sich auch einmal kurz damit  zu befassen.

          Aus diesem Grunde kann die WTG gar nicht funktionieren, da sie aus der Bibel Texte heraus zerrt, wie sie grade scheinbar passen.

          Wir sollten uns aber klar darüber sein, was diese Texte DAMALS im orientalisch geprägten Menschen bewirkt haben. Nur dann haben wir einen freien Blick auf die wirkliche Bedeutung.

          Alles andere ist nur der Versuch, die Texte zum eigenen Gewinn oder zur Durchsetzung der eigenen Meinung zu missbrauchen.

          Das ist das Eine. Das Andere ist, sie in der Liebe Gottes zu betrachten.

          Warum sagt uns die Schrift etwas? Was will Gott von uns Kindern?

          Friede pit

          1. Winfried Mertens

            Winfried an Pit
            Das hilft mir weiter, was Du geschrieben hast.
            Du kannst mich aber gerne mit "Texten beschmeißen"! Das mag ich.
            Liebe Grüße, Winfried

        5. Lieber Winfried,
          ich kann es nicht oft genug sagen: Kontext, Kontext, Kontext!!!

          ...und das in einer verständlichen Übertragung / Übersetzung!

          UM WEN GEHT ES HIER?!

          1Ko 5:11  Nein, ich meinte in dem Brief, dass ihr keinen Umgang mit jemand haben sollt, der sich Bruder nennen lässt und trotzdem in sexueller Unmoral lebt oder ein habgieriger Mensch ist oder ein Götzenanbeter, ein Verleumder, ein Trinker oder ein Räuber. Mit solch einem Menschen sollt ihr nicht einmal zusammen essen.
          1Ko 5:12  Weshalb sollte ich denn über Außenstehende zu Gericht sitzen? Ihr richtet ja nicht einmal die, die zur Gemeinde gehören. (warum also wurdest Du gerichtet?)
          1Ko 5:13  Über die draußen wird Gott Gericht halten. Schafft also den Bösen aus eurer Mitte weg!
          2Jo 1:9  Denn wer nicht bei der Lehre vom menschgewordenen Christus bleibt, sondern darüber hinausgeht, wird keine Gemeinschaft mit Gott haben. Aber wer bei dieser Lehre bleibt, bleibt auch mit dem Vater und dem Sohn verbunden.
          2Jo 1:10  Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht vertritt, dann nehmt ihn nicht auf und heißt ihn nicht willkommen, (wenn er sich also bewusst gegen die gesunde Lehre des Christus stellt)
          2Jo 1:11  denn wer ihn willkommen heißt, macht sich mitschuldig an seinem bösen Tun.

          2Th 3:10  Denn schon als wir bei euch waren, haben wir ausdrücklich gesagt: "Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen." 
          2Th 3:11  Nun hören wir, dass einige von euch ein unordentliches Leben führen: Sie arbeiten nicht, sondern treiben sich nur herum. (zu solchen Leuten gehörst Du bestimmt nicht!)
          2Th 3:12  Solchen Leuten befehlen wir im Namen des Herrn Jesus Christus mit allem Nachdruck: Sie sollen Ordnung in ihr Leben bringen, einer geregelten Arbeit nachgehen und sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. (sich also nicht vorsätzlich auf dem Rücken der Gemeinde ausruhen)
          2Th 3:13  Doch ihr, liebe Geschwister, werdet nicht müde, das zu tun, was gut und richtig ist.
          2Th 3:14  Sollte aber jemand unserer brieflichen Weisung nicht gehorchen wollen, dann merkt ihn euch und geht ihm aus dem Weg, damit er beschämt wird.
          2Th 3:15  Betrachtet ihn aber nicht als Feind, sondern weist ihn als Bruder zurecht. (wenn er fortwährend unbelehrbar ist können ihm Glieder der Gemeinde aus dem Weg gehen, aber NICHT ausschließen)

          Du bist davon ein Geschädigter, daß stimmt, aber nicht wegen der Heiligen Schrift, sondern wegen ihrer falschen Auslegung und Anwendung durch die JWorg und ihrer Handlanger, getarnt als Älteste (das passende Begriff ist Pharisäer)

          Lass Dich nicht länger verführen!
          LG Tom

          1. Fox

            Guten Abend Tom,

            und zu diesem Kontext gehört auch der Umstand, in welchem dieser Mensch (die Aufforderung des Paulus betreffend, keinen Umgang mit einem solchen zu haben) lebte und unchristlich wirkte. Das war nämlich so heftig, dass Paulus feststellte "wie es noch nicht einmal unter den Heiden üblich ist" - und somit weit über einer einmaligen Sünde, einer Schwachheit, Zweifeln oder ähnlichem liegt. Zugegeben, in der heutigen Zeit wäre diese Anforderung schon sehr extrem, aber es stellt sich doch die Frage, weshalb so gar keine Weisheit bezüglich einer Entscheidung darüber sichtbar ist.

            Wer ohnehin von einem schlechten Gewissen geplagt ist wegen eines persönlichen Fehltritts oder nagender Zweifel soll noch einen Tritt nach draußen erhalten? Aber bitte mit dem Sahnehäubchen der Liebe? Warum wechseln Schafe immer wieder ihre Position, d. h. Schafe, die sich im inneren Kreis der Herde befinden grasen auf einmal außen und umgekehrt? Es ist, damit alle ihren Herdengeruch behalten, denn nur Tiere mit diesem Herdengeruch akzeptieren sich. Versammlungen einer Großstadt unterliegen ganz anderen Anforderungen im täglichen Leben als Landeier, nicht unbedingt härteren, aber anderen eben. Und in Europa nochmal ganz andere als in Afrika, Asien oder Amerika. Das alles zu rasieren und uniformieren widerspricht den Bedürfnissen der Schafe, viele werden deshalb buchstäblich geschlachtet. Und dabei wünscht unser himmlischer Vater doch dass wir Unterscheidungsvermögen lernen. Denn nur dann können wir auf eine freie, biblisch belegbare Entscheidung bauen. In allem. Auch in der Frage wie das Verhalten eines Mitbruders/Mitschwester zu bewerten ist.

            1. Liebe Fox,
              vielen Dank für Deine tiefen ergänzenden Gedanken.

              Das setzt natürlich voraus das ich auch den Frieden mit meinen Geschwistern suche und diesen auch wahrhaftig pflege!

              Jak 3:13  Wer von euch ist denn weise und verständig? Er soll das durch seinen Lebenswandel zeigen, und zwar in der Bescheidenheit, die aus der Weisheit kommt.
              Jak 3:14  Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Eigenliebe in eurem Herzen habt, dann rühmt euch nicht und verdreht nicht die Wahrheit!
              Jak 3:15  Solch eine Weisheit kommt nicht von Gott. Sie ist irdisch, sinnlich und teuflisch.
              Jak 3:16  Wo nämlich Eifersucht und Eigenliebe herrschen, gibt es Unfrieden und jede Art von Gemeinheit.
              Jak 3:17  Dagegen ist die Weisheit von oben erst einmal rein, dann friedfertig, gütig und nachgiebig. Sie ist voller Erbarmen und guter Früchte, unparteiisch und ohne Heuchelei.
              Jak 3:18  Gerechtigkeit ernten werden nur die, die auf Frieden aus sind.

              Mit der Zeit ist immer erkennbar ob jemand den Frieden sucht, oder ober er Spaltungen hervorruft.
              Doch selbst wenn dann hat er vor Gott immer die Möglichkeit seine Frieden verhindernde Sicht zu erkennen zu bereuen und selbst zu ändern. Verantwortliche Geschwister im Herrn würden ihn dabei nur unterstützen, aber nie verurteilen.
              Ein Ausschlussverfahren und Dogma wie bei der JWorg dagegen ist absolut kontraproduktiv, da nicht der Christus die Hirtenführung hat, sondern das Regelwerk der JWorg.
              Man ist ihr/ihnen also hoffnungslos und unbiblisch ausgeliefert, besonders dann wenn das Image der Orga. in Gefahr ist, wie die unzähligen Missbrauchsfälle es belegen!

              1. Störtebeker

                 

                Störtebeker,

                 

                an den"Gesalbten", den "Oberlehrer", "Guru", "Täufer", u.s.w., bevor du dich in deiner "überfließenden Liebe "IN" den Christus weiterhin verlierst (er ist dir ja immerhin im Traum erschienen), und du jede Menge Texte aus dem Brief des Jakobus zitierst, möchte ich dir empfehlen Jak. 3:10-18 nochmal genau nachzulesen, und das mit den Kommentaren von dir abzugleichen, die du hier bei BI- Aktuell abgeliefert hast, du kennst sie ja selber!

                 

                Bibelstellen zu zitieren und darauf zu bauen, dass es genügend Leute gibt, die dann zu einem aufschauen ist "Bauernfängerei". Wenn man den Texten aber dann selbst zu wieder handelt ist das "Lüge" es ist "Betrug".

                 

                Meines Erachtens gehen dir hier zu viele „Innocence“ auf den Leim. Für diese schreibe ich das hier, nicht für dich!

                 

                Ganz liebe Grüße an alle, die dem Christus vom Vater übergeben worden sind

                 

                Euer Störti

                 

                 

              2. Fox

                Guten Abend Bruderherz,

                Frieden war die Grundlage der irdischen Schöpfung und ist auch deren Ziel. Das hört sich einfach an. Besonders einfach ist der behauptete Friede zwischen Gott und dem Menschen, denn wir Menschen neigen doch dazu, unseren in unserem Sinn und nach unserer Erkenntnis "gebastelten" Gott als den einzig wahren darzustellen und anzunehmen und zusätzlich hat dieser Gott einen sündensühnenden Sohn gesandt, das entspricht doppeltem Sicherheitsnetz. Der Mensch-Mensch-Friede ist da wesentlich komplizierter, schließlich antwortet ein Mensch in der Regel, hat sein eigenes Gottverständnis und auch ein eigenes Friedensverständnis. Das ist bei allen Menschen so.

                Ist man ein Zeuge wird es  noch komplizierter, denn das eigene Gottesbild hat auch dort jeder vor Augen, aber darf es nicht eindeutig benennen, genau genommen darf er es nicht einmal entwickeln. Das Mensch-Mensch-Verhältnis hat immer hinter den Interessen der Organisation zu stehen. Es wird sich folglich nicht mit einer neuen Persönlichkeit gekleidet die wirklich repräsentativ ist, man wird in einen Kokon gesteckt. Der überwiegende Anteil der Versammlungsbesucher stimmt freudig der Parole zu "Wir Zeugen Jehovas stehen fest zusammen damit wir nicht dem Gruppenzwang der Welt zum Opfer fallen". Das ist so dusselig dass nicht mal Dieter Hallervorden drauf kommt. 🙂 Aber so kann auf eines am ehesten verzichtet werden: Auf echten Frieden. Denn dieser setzt immer Kommunikation voraus. Als Jesus in diese Welt kam verkündeten Engel dies und betonten den Frieden für gutwillige Menschen. Und wie oft berichten die Evangelien von Gesprächen Jesu mit seinen Aposteln? Sie befanden sich in einem steten Gedankenaustausch, das war keineswegs nur Belehrung von Jesus an die Apostel. Wieder und wieder fragte er "was denkt ihr?" Das war kein verlangter Seelenstriptease sondern echter Gedankenaustausch erwachsener Menschen. Und deshalb wurde der Wunsch nach Frieden von Jesus auch bei Kritik nicht gebrochen, sondern erklärt.

                Mit Recht verweist du darauf, dass ein guter Verantwortlicher einer Versammlung einen Bruder oder eine Schwester nicht verurteilen würde sondern behilflich wäre, einen Fehler zu meiden, eine Schwäche zu überwinden. Natürlich muss es jedem Mitglied einer Versammlung frei stehen, Umgang mit bestimmten Personen zu reduzieren ohne sich etwas vorwerfen lassen zu müssen. Unter Umständen erhält das den Frieden mehr als erzwungene Gemeinschaft. Jesus hat niemanden ausgeschlossen, nicht einmal Judas. Jesus hat ihn nicht hinausgeschickt beim Abendmahl. Schade dass die angeblich von Gott geleitete Organisation ausgerechnet in dieser Beziehung wenig Wert auf Nachfolge legt.

                Tom, vielen vielen Dank für deine Überlegungen

          2. Winfried Mertens

            Winfried an Tom
            Lieber Tom, das ist eine sehr gute Erklärung, die Du da gebracht hast....meine ich.
            Ich stimme zu!
            Vor allem die "andere" Bibelübersetzung bringt es wesentlich "entschärfter" rüber.
            Aber ZJ sind nun mal "scharf" und unbarmherzig, unter anderem deswegen haben sie sich ja eine eigene...........gestrickt....Bibelübersetzung kann man das nicht nennen.
            Nur.......es gibt doch wohl Fälle, in denen ein "keine Gemeinschaft mehr haben" oder "keinen Gruß entbieten" von der Herausgerufenen (Ekklesia, fälschlich "Versammlung" oder gar "Kirche") vorgenommen wird.
            Also, lieber Tom und alle, die mögen:
            Wer soll diese Herausgerufene sein, die solche Maßnahmen ergreift oder ergreifen müsste??
            Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

            1. Lieber Winfried,

              du hast zwar an Tom geschrieben, ich schalte mich nun einfach mit ein 😉

              Vielleicht hilft dir das "Bibellexikon" mit Hinweisen wie das "Herausrufen" funktioniert. Es ist jedenfalls keine SELBST-bestimmung! Auszug:

              Berufung in einem absoluten Sinn für die Errettung: „Welche er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt" (Rö 8,30; vgl. Rö 11,29).
              Die Heiligen sind Heilige durch Berufung, die Apostel waren Apostel durch Berufung (Rö 1,1.7). Der Christ wird ermahnt, allen Fleiß anzuwenden, um seine „Berufung und Erwählung" fest zu machen (2. Pet 1,10), offensichtlich nicht in den Gedanken Gottes, sondern in seinem eigenen Bewusstsein.
              Wir lesen auch von der hohen „Berufung Gottes nach oben" (Phil 3,14), dem „heiligen Ruf" (2. Tim 1,9) und „der himmlischen Berufung" (Heb 3,1).

              Vielleicht helfen dir diese Gedankenanregungen.

              LG - Gerd

              1. Winfried Mertens

                Winfried an GerdWinfried an Gerd

                Lieber Gerd, danke für diese Hinweise. Sie sind sehr interessant. Ich habe diesen Aspekt so kompakt noch nicht betrachtet.
                Aber meine Frage ist, WAS BEDEUTET berufen und wie geht das vor sich?
                Woher weiß ich, ob ich "berufen" bin?
                Liebe Grüße, Winfried

                1. Deine Frage, lieber Winfried,

                  ist eigentlich von denen zu beantworten, die das spüren was der Text in Römer 8 besagt: "Der Geist zeugt mit unserem Geist". Man kann einem, oder einer, Verliebten schwer eine Erklärung abringen warum, der oder die, Schmetterlinge im Bauch hervorrufen und andere Menschen dies bei ihnen nicht bewirken.

                  Auch Abraham wurde berufen und folgte mit Familie glaubensvoll (Voraussetzung!) dem Ruf eines Unsichtbaren.

                  Wenn jemand sagt, er will nicht "in den Himmel kommen", weil die Erde attraktiver sei, der hat den Ruf von oben nicht gespürt oder nicht angenommen, ich kann das nicht beurteilen. Derjenig ist auch kein Verurteilter. Wenn z. B. der Coach der Fußballer einen Kader von 24 Mann erwählt, dann sind die Nichtausgewälten keine Verlierer, sondern bleiben weiterhin Fußballer.

                  Jedenfalls zeigt die Gegenwart: ein ZJ ist gewohnt irdische Ziele anzustreben (auch weil: eingelernt), die  in den Groß- und Kleinkirchen meinen, dass alle die sich Christen nennen, nur e i n Ziel vorbehalten sei: der Himmel, (auch weil: eingelernt). Daher haben die Vorfahren dieser Gläubigen (z.B. Augustinus) ganz einfach alle irdischen Verheissungen im AT für die Erde vergeistigt und quasi aufgehoben...

                  Aber das Kriterium ist nicht vom Menschen bestimmt, Eph. 1:

                   

                  3
                  Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo,

                  4
                  wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe;

                  5
                  und uns zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens,

                  Was geht bei solchen Berufenen vor sich, 2Kor 5:

                  1

                  Denn wir wissen, daß, wenn unser irdisches Haus, die Hütte, zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, ein ewiges, in den Himmeln.

                  2
                  Denn in diesem freilich seufzen wir, uns sehnend, mit unserer Behausung, die aus dem Himmel ist, überkleidet zu werden;

                  3
                  so wir anders, wenn wir auch bekleidet sind, nicht nackt erfunden werden.

                  4
                  Denn wir freilich, die in der Hütte sind, seufzen beschwert, wiewohl wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.

                  5
                  Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns [auch] das Unterpfand des Geistes gegeben hat.

                  Das kann und soll man Niemanden einreden, entweder hat der V a t e r diesen "Prozess" eingeleitet, oder er tat  es nicht...

                  Abendgrüße!

                  Gerd

                   

                2. Omma@Winfried Mertens

                  Lieber Winfried,

                  du fragst: "WAS BEDEUTET berufen und wie geht das vor sich?  Woher weiß ich, ob ich "berufen" bin?  Unser lieber Gerd hat dir ja schon einiges in seinem Kommentar geschrieben, und ich finde seine Ausführungen sehr gut.

                   

                  Ich möchte meine Gedanken an Hand des Textes aus Matthäus 22 erklären.  Hier erzählt Jesus das Gleichnis vom Hochzeitsfest. Ich zitiere aus "Hoffnung für alle":
                  2 "Mit der neuen Welt Gottes ist es wie mit einem König, der für seinen Sohn ein großes Hochzeitsfest vorbereitete.
                  Viele wurden zur Hochzeit eingeladen. Als die Vorbereitungen beendet waren, schickte er seine Diener, um die Gäste abzuholen. Aber keiner wollte kommen.
                  Er ließ sie durch andere Diener nochmals bitten: 'Es ist alles fertig, die Ochsen und Mastkälber sind geschlachtet. Das Fest kann beginnen. Kommt!'
                  Aber den geladenen Gästen war das gleichgültig. Sie gingen weiter ihrer Arbeit nach. Der eine hatte auf dem Feld zu tun, der andere im Geschäft.

                  Wir stellen im ersten Teil der Geschichte fest, dass die Diener zweimal (zwei verschiedene Gruppen) ausgesandt wurden, um die bereits eingeladen Gäste von zu Hause abzuholen. Doch diese wollen aber nicht kommen. Jeder hat irgendeine andere Ausrede, die er als Entschuldigung vorbringt, warum er nicht kommen kann.

                  Christus hat zuerst Menschen eingeladen, die aber nicht gekommen sind. Diese sind gegenüber den Dienern sogar gewalttätig geworden und haben einige getötet.
                  6 Einige wurden sogar handgreiflich, misshandelten und töteten die Diener des Königs.

                  Welche Menschen hatte Christus ursprünglich zu sich eingeladen?

                  Sein eigenes Volk! Im Laufe der Geschichte hat Gott sein Volk durch seine Diener eingeladen. Doch sie lehnte diese Einladung letztlich ab. Darüber hat Jesus eine sehr traurige Aussage gemacht:

                  Matthäus 23:27

                  37 "Jerusalem! O Jerusalem! Du tötest die Propheten und erschlägst die Boten, die Gott zu dir schickt. Wie oft schon wollte ich deine Bewohner um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt! Aber ihr habt es nicht gewollt!

                  Aufgrund dieser Situation werden die Diener noch einmal ausgesandt nun "wahllos" die Leute auf der Straße einzuladen, die aber dann auch gerne kommen.

                   
                  8 Dann sagte er zu seinen Dienern: 'Die Hochzeitsfeier ist vorbereitet, aber die geladenen Gäste waren es nicht wert, an diesem Fest teilzunehmen.
                  9 Geht jetzt auf die Straßen und ladet alle ein, die euch über den Weg laufen!'
                  10 Das taten die Boten und brachten alle mit, die sie fanden: böse und gute Menschen. So füllte sich der Festsaal mit Gästen.
                  Diese Leute müssen dann alle, damit sie auch in den Festrahmen passen, eine besondere Kleidung anhaben. Doch einer, der dabei war, hatte diese Kleidung nicht angehabt und wurde deshalb hinausgeworfen.

                  Welche Bedeutung hatte dieses Kleid?

                  In den Augen Gottes sind wir durch die Sünde alle unrein. Unser sündhafter Zustand kann nur mit dem weißen Kleid der Gerechtigkeit zugedeckt werden. D.h. durch die Gerechtigkeit Christi (durch sein Opfer) wird unsere Sünde bedeckt, so dass wir als reine und unschuldige Geschöpfe vor Gott stehen. Diese Reinheit verdanken wir nicht uns selbst, sondern Jesus Christus. Wir brauchen sie nur anzunehmen, so wie ja die Hochzeitsgäste dieses Kleid nur annehmen brauchten.

                  Nun kommen wir zu unserem Bibeltext, der deiner Frage zugrunde liegt:

                  14 "Denn viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt."

                  Es liegt an der Entscheidung des Menschen, ob er an der Hochzeit teilnehmen möchte oder nicht. Es ist dasselbe, wenn wir zu einer Hochzeit eingeladen werden. Wir entscheiden dann, ob wir sie annehmen oder nicht.

                  Die zweite Entscheidung, die wir als Hochzeitsgäste treffen müssen ist, ziehen wir das Kleid an, welches uns beim Betreten des Festsaales angeboten wird?

                  So wie wir sind, also sündhaft, können wir nicht an der Hochzeit teilnehmen. Wer also glaubt ohne Christus in das Reich Gottes kommen zu können befindet sich auf dem sogenannten "Holzweg."

                  Darum sagte Christus unmissverständlich: "Niemand kommt zum Vater denn durch mich." Johannes 14:6

                  Damit haben wir aber zugleich auch die Antwort darauf, wer nun die sogenannten "Auserwählten" sind.

                  Es sind alle jene, die der Einladung Gottes gefolgt sind, und die auch bereit waren das angebotene KLEID der GERECHTIGKEIT anzuziehen.

                  Leider ist es die traurige Tatsache, dass es tatsächlich nur wenige sind, die der Einladung Gottes folgen und auch das Kleid bereitwillig annehmen.

                   

                  Ich habe nur meine Gedanken hier aufgeschrieben, andere mögen sicher auch ihre Gedanken zu dieser Frage haben.

                  Ganz liebe Grüße senden dir, lieber Winfried, und allen anderen

                  Omma  und  Oppa

                   

            2. Lieber Winfried,

              ich will mich mal der Antwort auf deine Frage auf diesem Wege nähern.

              Die Albrecht von 1926 gibt z.B. Galater 3 so wieder und fügt in Klammern dazu ein:
              (Hier wurde zwar auch fälschlich Kirche benutzt, wie Du es schon selbst erkannt hast, aber wir können die "Herausgerufene" ja selbst dort platzieren wo sie hingehört.

              Gal 3:3  Seid ihr denn so unverständig? Ihr habt (euer Christenleben) im Geist begonnen und wollt nun im Fleisch  [ Im Gesetz mit seinen äußerlichen Bräuchen.]  enden?
              Gal 3:4  Solltet ihr so viel geistliche Segnungen vergeblich empfangen haben? Ja, nicht nur vergeblich, sondern euch sogar zum Schaden und Gericht  [ Vgl. Matth. 7,22-23.] ?
              Gal 3:5  Der euch nun den Geist darreicht und Wunderkräfte unter euch wirkt: tut er das, weil ihr Gesetzeswerke vollbracht oder weil ihr die Glaubensbotschaft angenommen habt?
              Gal 3:6  Es heißt ja: Abraham glaubte Gott, und das ward ihm zur Gerechtigkeit gerechnet  [ 1. Mos. 15,6.] .
              Gal 3:7  Ihr seht also: Die es mit dem Glauben zu tun haben, die und keine anderen sind (wahre) Söhne Abrahams.

              Gal 3:8  Weil aber die Schrift voraussah, daß Gott die Heiden durch den Glauben rechtfertigen würde, verhieß sie dem Abraham zum voraus die Frohe Botschaft: In dir sollen alle Völker gesegnet werden  [ 1. Mos. 12,3; 18,18.] .
              Gal 3:9  Mithin werden alle, die Glauben haben, zugleich mit dem gläubigen Abraham gesegnet.
              Gal 3:10  Denn alle, die sich auf Gesetzeswerke stützen, sind unter einem Fluch. Es steht ja geschrieben: Verflucht ist jeder, der nicht beharrt bei allem, was in dem Buch des Gesetzes geschrieben ist, daß er es erfülle  [ 5. Mos. 27,26. Dem Fluch verfällt, wer nicht alle Gebote des Gesetzes erfüllt. Dazu ist aber niemand imstande. Denn das Gesetz verkündigt zwar den Willen Gottes, aber es gibt nicht die Kraft, ihn zu erfüllen.] .
              Gal 3:11  Da aber durch das Gesetz niemand bei Gott gerechtfertigt wird, ist klar; denn: Der Gerechte wird durch den Glauben das Leben erlangen  [ Hab. 2,4.] .

              Gal 3:12  Nun hat aber das Gesetz nichts mit dem Glauben zu tun; es heißt vielmehr: Wer seine Gebote erfüllt, der wird dadurch leben  [ 3. Mos. 18,5; Hes. 20,11.13.] .
              Gal 3:13  Darum hat uns Christus von dem Fluch des Gesetzes losgekauft, indem er für uns ein Fluch geworden ist. Es steht ja geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Holz hängt  [ Nach dem Gesetz des Alten Bundes wurde die Leiche des Hingerichteten an einem Pfahl aufgehängt (5. Mos. 21,22-23). Dies Hangen am Holzpfahl oder der Kreuzestod war mit einem Fluch verbunden. Dadurch, daß Christus solchen Tod erlitt, sollte deutlich bezeugt werden, daß er den Fluch auf sich genommen hat, der auf allen Übertretern des Gesetzes ruhte. So ist das Kreuz, das Zeichen des Fluches, zum Zeichen des Heils geworden.] .
              Gal 3:14  So sollte der Abrahamssegen den Heiden in der Gemeinschaft mit Jesus Christus zuteil werden, und wir sollten den verheißenen Geist empfangen durch den Glauben.

              Gal 3:15  Brüder, ich will ein Beispiel aus menschlichen Verhältnissen nehmen: Nicht einmal eines Menschen letztwillige Verfügung, die rechtskräftig geworden ist, kann man umstoßen oder durch Zusätze abändern.
              Gal 3:16  Nun sind die Verheißungen dem Abraham und seinem Nachkommen zugesagt worden. Es heißt nicht: "und den Nachkommen" - in der Mehrzahl -, sondern in der Einzahl: "und deinem Nachkommen  [ Das hebräische Wort zera, "Same", bedeutet meist als Sammelwort "die Nachkommenschaft, die Nachkommen". Aber 1. Mos. 4,25; 1. Sam. 1,11 bedeutet es auch ein einzelnes Kind. Und in der nachbiblischen Sprache wird von zera auch die Mehrzahl zarijot gebildet.] ": das ist Christus  [ "Christus" hat hier einen ähnlichen Sinn wie 1. Kor. 12,12. Dann bedeutet es: Christus und die Kirche, Haupt und Leib.] .
              Alle die diesen Geist empfangen sind/werden SEIN Leib und durch IHN befähigt (für die jeweiligen Aufgaben) und das bleibt auch unter seiner ständigen Führung und das nicht als nur irgendwann einmal Berufene.
              Es ist eine stetige Leibes-Christus-Beziehung die SEIN tägliches Wirken ermöglicht, so funktioniert es in jeder freien Orts-Gemeinde, Haus-Gemeinde die IHN in ihre Mitte hat, weil sie sich IN seinem Namen, also unter seiner vollen Autorität versammeln.

              Das ist auch der absolute Unterschied zu religiösen Versammlungen, dort spielt man Religion, weil diese dort die inszenierte Autorität ist wie auch bei der JWorg, die sich illegal an die Stelle des Christus gesetzt hat.
              LG Tom

            3. Fox

              Lieber Winfried,

              bitte lies doch mal den 2. Teil der Geschichte von 1. Kor. 5:11, nämlich das 2. Kapitel des 2. Korintherbriefes. Was fällt im 1. Teil auf? 1. Kor. 5:1 " Überhaupt hört man, dass Unzucht1 unter euch ist, und zwar eine solche Unzucht, die selbst unter den Nationen nicht stattfindet: dass einer seines Vaters Frau hat." Hat also nichts mit einem einmaligen Fehltritt zu tun (habe ich in einem Kommentar an Tom auf deinen auch so erläutert)

              2. Paulus hat keine speziellen Ältesten mit einer Klärung beauftragt sondern sein Brief war an alle Christen vor Ort gerichtet.

              3. Paulus schrieb nichts von einem Gemeinschaftsentzug in der von Jehovas Zeugen ausgeübten Form, sondern lediglich davon "keinen Umgang" zu haben. Im Gegensatz zur Lehrauffassung der Zeugen war derjenige also weder buchstäblich noch geistig als tot zu betrachten, da das Abraten von Umgang sonst ziemlich irre gewesen wäre, da niemand, der einen IQ über dem von Dosenbrot hat mit einem Toten Umgang pflegt, oder?

              4. Selbst Zeugen Jehovas wissen, dass Umgang pflegen nicht das Gleiche ist wie jemanden einen guten Tag zu wünschen oder wie sonst sollen "glühende Kohlen"  auf dessen Haupt gehäuft werden weil ihm Liebe erwiesen wird die er nicht erwidert?

              5. 2. Kor. 2:5 bestätigt meinen Punkt 2.

              5. 2. Kor. 2:6 "Dem Betreffenden genügt diese Strafe von den meisten der Gemeinde," also lag es in der Entscheidungsbefugnis JEDES EINZELNEN ob er Umgang hat und inwieweit. Auch das ist ein sehr krasser Unterschied zur heute geübten Praxis und Lehrmeinung der Organisation Jehovas Zeugen.

              6. V 7 und 8: Aufforderung an ALLE, dem Betreffenden nicht nur Liebe zu erweisen, sondern sich in Liebe ihm gegenüber zu üben. Was ein Gegensatz zu den Lehren aus dem Ältestenlehrbuch, dass jemandem bei der Wiederaufnahme noch übliche Versammlungsrechte vorenthalten werden dürfen so die Ältesten dies für richtig halten.

              7. V. 9-11: Der von allen geübte Gehorsam dient für alle zum ewigen Leben, zum unbeschwerten Anblick des Angesichts Christi. Wer sich nicht "zu den meisten" wie in V 6 benannten zählte wurde nicht verurteilt, sondern es wurde vorausgesetzt, dass diese gute Gründe haben (z. B. Verwandschaft), sich diesem Umgangsentzug nicht anzuschließen. Es wurde also das Gewissen geschult - nicht erpresst. Und es wurden keine Freundschaften und Familienverhältnisse zerstört.

              Zur Frage: WER diese Gemeinde (Herausgerufenen) sind: Wir alle werden von Christus gerufen und vom Vater gezogen auf dem Weg Christi. Jesus hat keine Religionsorganisation gegründet und auch die Apostel/ersten Christen nicht. Jeder der an Jesus Christus glaubte versuchte, an den Treffen in den Privathäusern teilzunehmen. Der allmächtige Gott wohnt nicht in Häusern die mit Händen gemacht sind, also auch  nicht in Kirchen, Königreichs- oder Kongresssälen, aber sein Heiliger Geist ist in der kleinsten Kammer wirksam wo Menschen allein beten oder sich 2 oder 3 versammeln um sich als Christen auszutauschen. Christi Nachfolger waren als "DER WEG" bekannt (ApG. 24:14,24), also ausschließlich als solche, die Jesus als dem Weg, der Wahrheit und das Leben folgten.

              1. Winfried Mertens

                Winfried an Fox
                Liebe, lieber Fox, vielen Dank für den Aufschluss, dem ich folgen kann.
                Jetzt habe ich noch eine weitere Frage:
                Es wird behauptet, dass Jesus Christus in Mat.18 nur "private" Konflikte angesprochen hat.
                Gibt es dafür Belege?
                Denn wenn Jesus hier ALLE "Sünden" gemeint hat, dann würde es doch das sofortige "Verpetzen" an irgendwelche selbsternannten oder vom Geist ernannten Ältesten deutlich entschärfen. Es hieße, selbst eine Sünde wie Hurerei oder ähnlich in der "ersten Stufe", nämlich im persönlichen Gespräch "ad acta" legen zu können. Es hieße auch, dass jeder....auch natürlich "Nicht-Älteste" die Verantwortung dafür haben.
                Wenn Mat.18 sich allerdings "nur" auf "private" Konflikte bezieht, woher nehmen JZ denn dann die "Verpetzmasche" wie ein Informeller Mitarbeiter des DDR Regimes?
                Haben die anderen von Euch nicht auch eine Idee?
                Der Verweis auf irgendwelche Schriften in BI oder anderswo würde ja nur auf einen Verweis auf die Meinung irgendeines bestimmten bedeuten und nicht die Meinung von allen.
                BI ist ja schließlich keine Religionsgemeinschaft mit einem schriftlich fixierten Glaubensbekenntnis....oder?
                Liebe Grüße, Winfried.....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

                1. Fox

                  Guten Abend eifriger Winfried,

                  bitte entschuldige, wenn ich das jetzt nicht so wirklich hinkriege, mir tut einfach alles weh. (Übrigens: Liebe Fox ist richtig)

                  In V 1 des 18. Kapitels aus Matth. wird gesagt, dass die Jünger an Jesus herantraten um zu klären, wer der Größte im Reich Gottes ist. Und Jesus nahm ein Kind herzu. Die folgenden Erörterungen fanden also in einem öffentlichen Raum statt. Schauen wir uns doch an, was Jesus konkret gesagt hat: (vorab ein kleiner Tipp, vielleicht hast du das ja schon, wenn nicht findest du unter www.bibelserver.com ganz viele Bibelübersetzungen und kannst einen aufgerufenen Text gleich mit anderen Übersetzungen vergleichen. Spart viel Zeit und Platz)  "Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen." /Schl. Und in der Elb heißt dieser Text: " Wenn aber dein Bruder9 sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein! Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen." Jesus sprach hier von einer Sünde welche unbedingt geklärt werden muss. Das ist meiner Auffassung nach nicht vergleichbar mit dem, was er in Matth. 18 ab V. 21  zur Vergebung sagte. Die von Jesus in Matth. 18:15-17 angesprochene Sünde könnte die gesamte Gemeinde beeinträchtigen.

                  Du schreibst, es würde allgemein gelehrt, dass es sich dabei "nur um private Konflikte" handelt. Also wenn sich jemand die Frau seines Bruders angelt ist das auch eine Privatsache, wenn er sein Haus abfackelt auch, zumindest so lange kein Leben oder anderes Eigentum gefährdet ist. Was bitte ist das für eine Argumentation? Ist das die Grundlage unter welcher der Kindesmissbrauch so doll floriert? Nee - also was soll das denn?

                  Wir alle schnitzen mal mehr, mal weniger oft daneben und treten Mitchristen auf die Füße. Da sagt uns die Schrift in Kol. 3:13 "Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat; wie auch der Herr euch vergeben hat, so auch ihr!" Das also ist eine ganz andere Basis, da spricht man mal drüber und dann war es das. Bei der Ausführung Jesu in Matth. 18:15-17 wird bei einem Sturkopf nötig, Zeugen mitzunehmen und dann - und das ist der große Unterschied zu der Zeugenpraxis - die ganze Gemeinde involviert und zwar nicht mittels Vortrag von Bäumchen und Blümchen sondern Tacheles, so wie Paulus dies von den Korinthern erwartet hat. Die Entscheidung in einem Rechtsfall innerhalb einer christlichen Gemeinschaft trägt die gesamte Gemeinschaft und hört eben nicht bei 2 oder 3 Vorstehern auf.

                  Jesus berücksichtigte aber unterschiedliche Reife und Einsichten und setzte als Abschluss der Auseinandersetzung "Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Gemeinde10; wenn er aber auch auf die Gemeinde nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner!" (V. 17) Da steht nix von töten, von gänzlich meiden, von hassen oder ähnlichem.

                  Dann gibt es natürlich die Sünden, welche man selbst merkt, aber vielleicht zu spät, da stand nicht nur ein Fettnäpfchen sondern ein Ölfass im Weg. Ein Beispiel aus unserer Zeit: Betriebsfeier, der ungewohnte Alkohol und die gesamte Stimmung - na ja, dann passiert es. Der Betreffende geht nach Hause, beichtet es irgendwann dem Ehepartner. Ein Fall für die Ältesten? Mitnichten, da sind sie als Richter definitiv nicht gefragt, denn "die zwei werden ein Fleisch" sein - und wenn jemand selber mit dem Kopf gegen die Wand rennt sind auch nicht die Ältesten zuständig. Diese beiden im Beispiel Benannten haben Jak. 5: 16 eingehalten "Bekennt nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet12 in seiner Wirkung." Sündenbekenntnis sollte also zur Heilung führen und nicht zum Hinaustreten.

                  Aber verweilen wir doch ein wenig bei Jak. 5 und betrachten die letzten Verse: "Meine Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt und jemand ihn zurückführt, 20 so wisst, dass der, welcher einen Sünder von der Verirrung seines Weges zurückführt, dessen Seele vom Tode retten und eine Menge von Sünden bedecken wird." Bei der Ausschlusspraxis KANN gar niemand einen anderen, der von der Wahrheit abgeirrt ist zurückführen! Wenn jemand tatsächlich abgeirrt ist und ausgeschlossen wird sind die betreffenden Ältesten Mörder, denn es steht geschrieben, dass beim zurückführen dessen Seele vor dem Tod gerettet würde. Ich hoffe, du erkennst, dass ein solches Verfahren diametral gegen Gottes Wort ist. Da steht auch "jemand", nicht Ältester. Es kann ja durchaus sein - ja es wird oft so sein - dass Personen, die öfter zusammen sind einen viel größeren Einfluss haben als so ein WTG-Amtshirsch. Deren Part ist, dafür zu sorgen dass alle miteinander harmonieren und jeder nach seinen Möglichkeiten und Stärken gefördert wird. Wenn sie damit fertig sind (wird man nicht) sind sie froh, wenn sich die Glieder einer Versammlung selbst berappeln und zusammenfinden.

                  Ich hoffe, ich hab dich jetzt nicht allzu sehr schockiert mit meinen deutlichen Worten. Mein Ziel ist viel mehr, dich vor den Fallgruben der Verharmlosung an falscher Stelle zu bewahren so gut ich kann. Und bitte: Das von mir geschriebene ist meine derzeitige Überzeugung und nichts inspiriertes. Sei lieb gegrüßt
                   

              2. Winfried Mertens

                Winfried an Fox,
                liebe Fox, ich danke Dir für diese biblisch sehr fundierten Worte. Sie haben mir geholfen, zu erkennen, dass Jehovas Zeugen unbiblisch handeln, in dem, was sie tun.
                Besonders, dass Du auf 2.Kor.2 hingewiesen hast, zeigt mir, dass Jehovas Zeugen an alles denken...nur nicht an die Liebe, denn Paulus sagte: "Darum ermahne ich euch, eure Liebe zu ihm zu bestätigen." (Vers 8)
                Paulus spricht von einer ÜBERGROßEN TRAURIGKEIT, die die Maßnahme erzeugt hat.
                Ihr grausamen Zeugen Jehovas: Ihr erzeugt tagtäglich übergroße Traurigkeit!
                Habt ihr überhaupt ein Herz?!
                Nochmals vielen Dank, liebe Fox, Winfried

            4. Winfried Mertens

              Winfried an Gerd,

              lieber Gerd, wenn man das "spürt", dass man berufen ist, dann entscheidet doch mein "Gespür" ob ich berufen bin und nicht Gott.....oder?!
              Liebe Grüße, Winfried

              1. Argentum@Winfried Mertens

                Lieber Winfried,

                Das eine schließt das andere doch nicht aus:"14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.15Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!16 Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.

                Aber wir spüren dies, wenn Gott es will. Und die WTG will Menschen einreden, daß, wenn sie nicht die von Menschen ausgedachten Kriterien, wie vorbildlicher jahrzehntelanger theoretischer Dienst, im Sinne dieser Organisation, ein theoretisches "Führungszeugnis sozusagen, erfüllen, für diese Kundschaft gar nicht in Betracht kommen und höchstens belächelt, oder als geistig krank einzustufen sind. Was für ein Verbrechen.

                Dieser Vers sagt aber auch sehr deutlich, daß das fehlende Gefühl der Furcht und der Knechtschaft, die großartige Befreiung, die wir durch die Gnade spüren dürfen, uns dazu führt Gott ABBA ( Papa, Vater) nennen zu wollen, in dem kindlichen Vertrauen völlig geborgen zu sein.

                Liebe Grüße

                Argentum

                1. Winfried Mertens

                  Winfried an Argentum,
                  Lieber Argentum, vielen Dank für deinen Aufschluss. Das mit dem "Papa" finde ich gut.
                  Für mich ist die Frage schon wichtig, da ich gerade entscheide, ob ich bei JZ von den Symbolen nehme oder nicht.....wenn sie mich vorher rausschmeißen...aussehen tut es danach. Wo soll ich sonst das Abendmahl "feiern"? Die Omma hatte mir einige gute Tipps gegeben. Ich muss darüber nachdenken.
                  "Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist..." Jetzt hat nach meiner bisherigen Auffassung "Geist" nichts mit "Gefühl" zu tun. Also das mit dem "Fühlen" ist doch sehr diffus....oder? Dann kann ja jeder fühlen, wie er will, so wie es uns die heilige Organisation vormacht.
                  Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

              2. Nun ja, lieber Winfried,

                vielleicht bildest du dir nur ein, dass deine Frau dich liebt.  😉

                Auch die leitenden Heiligen in Warwick nehmen an, gesalbt zu sein, es bleibt auch da die Frage, ob sie völlig geistlos sind...

        6. M.N.

          Siehe im Glossar auf dieser Webseite unter "Keinen Gruß entbieten".

          1. Argentum

            Kleiner Tipp an alle, die das Glossar auch über Smartphone und Tablet nicht öffnen können, weil es wegen dem Datenvolumen "einfriert":

            Einfach scrollen!

            Dauert ein bißchen, aber es lohnt sich! 😉

      2. Rosali

        Liebes Ömmelchen, ich danke Dir für Deine lieben ermunternden Worte. Ich habe zugegebenermaßen lange gebraucht um für mich diesen Weg so zu finden. Das war mir vermutlich auch nur möglich weil meine Eltern immer hinter mir standen und ich viel Liebe in meinem Leben abbekommen habe. So lässt es sich leichter mit Anfeindungen umgehen. Ich bewundere viel mehr die Brüder unter uns, die trotz heftigen Widerstand, dem Gefühl der Einsankeit, trotz Diskriminierung und  Ausgrenzung aus der eigenen Familie/Freunde den Mut und die Liebe aufbringen können zu vergeben und weitermachen. Denn hier fängt wahres Christentum und Nächstenliebe für mich an. Das ist allerdings ein großer Kampf der Gefühle. Die meisten Zeugen sind leider Marionetten denen das Denken mit Androhung der Todesstrafe im großen Krieg, verboten wird. Ich kann auch OW Schön verstehen, der sagt, dass es unter den Zeugen nicht möglich ist das Motto "Leben und Leben lassen" zu leben. Für mich war es ein großes Ringen mit mir selbst wieder zu den Zusammenkünften wegen meiner Familie zu gehen und gleichzeitig von einigen gemieden zu werden wegen meiner Einstellungen. Aktuell ist Ruhe eingekehrt, aber man weiß ja nicht wie lange. Vielleicht werde ich als junge Mami auch einfach nicht als "gefährlich" eingestuft... wer weiß....Am meisten hat mich gestört, dass ich als Ausgeschlossener quasi als Ungläubiger bezeichnet wurde. Mein Glaube an Jehova, sein Wort die Bibel und Jesus habe ich aber noch keine Sekunde meines Lebens verloren.
        Schlimm ist auch meines Erachtens der psychische Druck der aufgebaut wird. Es geht leider schon lange nicht mehr um die Bibel an sich oder ob man gläubig ist oder nicht, sondern es geht darum wie gut man Schauspielern kann. Das eigene Ich wird komplett unterdrückt und man wird solange gezwungen sich anzupassen bis man automatisch Fehler macht.
        Ich habe eine Freundin, die ist in der Psychiatrie gelandet weil sich ihre Familie von ihr abgewendet hatte nach ihrem selbst Ausschluss.  Ihr Mann hatte sich von ihr getrennt und ist verschwunden auf nimmer Wiedersehen. sie wollte nach zwei Jahren einen anderen heiraten, was mit 28 nichts ungewöhnliches ist, da sie den Wunsch eine Familie zu gründen einfach nicht an den Nagel hängen wollte. Aber: sie war nicht "frei", weil man ihren Ex nicht mehr auffinden konnte um sich scheiden zu lassen. Sie musste sich also selbst ausschließen oder für immer alleine bleiben. Sie entschloss sich für ersteres weil der Wunsch nach Kinder einfach da war und die Gesamte Familie kehrte ihr den Rücken.  Sie ist nicht damit fertig geworden weil sie plötzlich alleine und mit nichts da stand und mein Zuspruch in jener Zeit hat leider nicht ausgereicht um sie vor einer Psychose zu bewahren. Familie ist halt Familie und das schmerzt doppelt, wenn die sich gegen einen wendet. Schmerz erzeugt Wut und Wut Groll, Groll Hass und Verzweiflung, dies wiederum Trauer und Trauer erzeugt zu guter letzt Depression. Hier komme ich zu Winfrieds Gedanken, dass doch in der Bibel steht, du sollst ihnen  keinen Gruß entrichten und so. Das ist meine Meinung hierzu: es gibt Umstände  im Leben die einfach manchmal dazu führen dass man ausgeschlossen wird oder sich ausschließt. Das Ende vom Lied habe ich euch bereits geschrieben. Ausschluss, Kontakt verbot, Gewissensbisse, psychische Probleme, der geschilderte Teufelskreis bis hin zur Depression und natürlich wurde es unter solchen Umständen/Druck mit ihrem neuen Mann auch nix...das kann man schon fast als "Leben zerstören"bezeichnen. Dies ist kein Einzelfall, ich habe fast das Gleiche erlebt und nicht jeder Mensch ist stark genug um es durchzuziehen wieder zurück zu gehen. Ich konnte meinen Weg nur gehen weil ich wirklich liebe Menschen um mich hatte, die mich nie aufgegeben haben.
        Ich denke dass man die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas als eine Art "Orden" sehen sollte. Jedem Menschen steht es frei sich einen Orden anzuschließen aber er muss auch die Chance haben zu sagen, dass er unter so strikten Regeln nicht leben kann und ohne gleich als ungläubig dazustehen austreten darf (oder wenn er merkt dass er mit manchen Lehrmeinungen einfach nicht übereinstimmt). Mit 10 Jahren (als ich mich taufen ließ) konnte ich einfach noch nicht wissen was es bedeutet unter diesem Orden zu leben, geschweige denn habe ich alle Lehren geprüft.
        Da wie schon erwähnt meine ganze Familie dabei ist, habe ich für mich beschlossen in diesen Orden zu bleiben, da die Konsequenzen für mich und meine zwei Kinder zu fatal wären. Ich versuche mein Umfeld zum nachdenken zu bewegen und meine Kinder zu selbst denkenden Menschen mit guten Bibel Kenntnissen zu erziehen. Ich verstehe aber auch diejenigen, die es nicht packen weiterhin in die Versammlung zu gehen weil sie Zuviel ertragen mussten. Um so schöner ist es, dass es diese Internet Seite gibt um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Ich bin sehr dankbar darüber. Bitte entschuldigt meine Rechtschreibfehler und das Gedankenhopping, da ich meistens meine zwei kleinen Kinder um mich habe die mich ständig unterbrechen und mir manchmal die Ruhe fehlt. Liebes Ömmchen ich würde sehr gerne mit Dir schreiben und auch von Deiner Geschichte erfahren, gerne unter
        rosali.lanz@gmx.de
        Liebe Grüße
        Rosali

    3. Horst

      Liebe Rosali,

      Respekt für Deinen Kommentar.

      Du wirst dafür Kritik ernten von Hardlinern, die auf das "geht aus ihr hinaus, mein Volk !" gnadenlos pochen, Du wirst aber auch von unseren Schwestern hier liebevolle Antworten bekommen, da bin ich mir sicher.

      Von mir jedenfalls Hochachtung und Dank für Deinen ehrlichen Statusbericht. Es gibt sicher viele Facetten, wie man ein aufrichtiger Christ sein kann. Deine gehört für mich dazu.

      Alles Gute und Gruss

      Horst

      1. Rosali

        Vielen lieben Dank Horst für Deinen Kommemtar. Es ist einfach schön, sich endlich offen mit Gleichgesinnten austauschen zu können. Mit Kritik kann ich zum Glück gut umgehen, das spornt ja letztendlich zum Nachdenken an. Stillstand ist ja nachweislich Rückschritt. Ich hoffe auf viele tolle Diskussionen und Gedankenaustausch.

        Liebe Grüße,

        Rosali

    4. O.W.Schön@Rosali

      "NICHT ALLES IN DER VERSAMMLUNG IST SCHLECHT"

       

      Hallo Rosali,

      herzlich willkommen auf BI Aktuell! Du hast uns freimütig einen kleinen Einblick gewährt in Deinen Werdegang, und das fand ich echt spannend.

      Deinem Ausspruch, "nicht alles in der Versammlung ist schlecht", möchte ich mich positiv anschließen. In der Versammlung sitzen viele liebenswerte Menschen, die das Richtige zu tun wünschen und die das Gute lieben. Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche, die echte Liebe zu Gott und Christus entwickelt haben und die die Bibel als das Wort Gottes zu schätzen gelernt haben.

      "Leben und leben lassen", Dein Lebensmotto, findet allerdings bei JW.ORG keinerlei Widerhall und stößt dort auf taube Ohren. Die zum Götzenkult erhobene JW.ORG toleriert neben sich Niemanden mehr und somit wird das Denken und Handeln der noch liebevollen Zeugen zunehmend radikalisiert und polarisiert. Gelebtes Christentum wird durch amerikanisiertes JW.ORGTUM ersetzt und das ist echt verdammt schade.

      Vielleicht hören wir ja noch mehr von Dir!

      Liebe Grüße

      O.W.S.

       

    5. Petrus111

      Hallo Rosali,

      danke für Deinen Kommentar.

      Du schreibst - Zitat: "...Nicht alles an der Versammlung ist schlecht. Viele Brüder sind liebe Menschen, die einfach nur versuchen das Richtige zu tun weil sie nichts anderes kennen...."

      Es ist mir wichtig, dass man das differenzeirt darstellt.

      Die Menschen verhalten sich so, wie sie sich verhalten und sie haben alle ihre Gründe - darüber will ich überhaupt nicht urteilen.

      ABER: die "Versammlung" von JZ ist ein Element in der Org - die "Versammlung" erfüllt Zwecke innerhalb der Org - und die Elemente der Versammlung, also Ältestenschaft, etc, sind eben Teil der Org.

      Und da muss man sagen: was die WTG oder die Org der JZ insgesamt tut und mit ihren Mitgliedern anstellt, das ist ja als Gesamtheit zu betrachten. Wenn man freundlich zueinander ist, so erfüllt das vielfach Zwecke. Wenn man in der Leben - und Dienst-Zusammenkunft lernt, wie man freundlich zu Wohnungsinhabern sein soll, dann geht es nicht um Nächstenliebe oder Empathie, sondern um die Methoden der - wie auf dieser Seite schon mehrfach genannt - Drückerkolonnen..., die sich christlicher Predigtdienst nennt.

      Auf die Aussage: " das ist nicht alles schlecht" habe ich schon mehrfach entgegnet: ... ja, und Hitler hat die Autobahnen gebaut!

      Ich denke, Du verstehtst, was ich meine - und ich meine es nicht böse!

      Ich habe das System selbst Jahrzehnte toleriert - möchte das heute nicht mehr tun und somit auch nichts mehr beschönigen oder relativieren. Was diese Org mit Menschen anstellt - in welche seelischen Nöte Menschen getrieben werden, das ist einfach so unschön, dass ich dazu nicht mehr schweigen kann.

      beste Grüße

      Petrus111

      1. ManfredF

        Lieber Petrus111

        ich stimme dir zu und möchte ergänzen. Die WTG unternimmt alles und zwar wirklich alles um Menschen von jesus und damit vom Leben wegzuziehen.

        Da ist es egal, wie nett es in der Versammlung ist und ob die welche dort noch sind, dass aus Überzeugung oder weil sie es nicht besser wissen machen. Jeder ZJ der ein neues Mitglied wirbt stellt sich in den Dienst der WTG und zieht Menschen von Gott weg.

        Es gibt viele andere Kirchen und Religionen die das Gleiche machen und auch da kann man nichts beschönigen. Es reicht nicht nett und freundlich zu beurteilen. Auch wenn es manchen weh tut. Wer erkannt hat, dass die WTG Menschen auf den falschen Weg bringt und damit in den Tod der muss meiner Ansicht nach handeln.

        Dabeibleiben, lächeln und nichts tun halte ich für die schlechteste Option. Ich stehe auf dem Standpunkt, wer das Böse erkannt hat und zusieht wie es wirkt der ist mitschuldig. Ob ich einfach zusehe, wie jemand ausgeraubt oder ermordert werde oder zusehe wie jemand von Jesus weg in die Vernichtung gezogen wird ist dabei unerheblich.

        ManfredF

        PS: Ein Wort noch zum Blockieren von Postings, wenn es um die Identität Gottes geht, ob Jesus Gott ist usw. Meiner Ansicht nach wäre es viel sinnvoller, jedes Posting, dass auch nur eine Andeutung in diese Diskussionsrichtung macht zu blockieren als erst einige Postings zu veröffentlichen und dann mitten drin alles weitere abzublocken. Oder einfach die Postings alle unter dem Artikel den ihr selbst mal geschrieben hat zu veröffentlichen so nach dem Motto, da kann man sich "austoben" da ist der richtige Platz. Leider ist es ja so, dass zu jedem Artikel ein paar Kommentare kommen die sich wirklich auf den Artikel beziehen und dann relativ schnell alles wieder in eine völlig allgemeine Diskussion ausartet. Was ich sehr schade finde.

      2. Rosali

        Lieber Petrus111,
        ich verstehe Dich zu gut und auch ich pflichte Dir bei. Ich bewundere es, dass Du so konsequent Deinen Weg gegangen bist. Vermutlich war es auch ein langer und sehr harter Weg. Darf ich fragen ob Du noch Familie oder Freunde in der Organisation hast mit denen Du Kontakt hast? Oder musstest Du dir gar ein ganz neues Leben aufbauen? Tut mir Leid wenn ich so direkte Fragen stelle, aber für mich sind Erfahrungsberichte / Lebensgeschichten von Mitbrüdern oft sehr ermuntert und es regt zum Nachdenken an.
        Ich für mich selbst habe mich dazu entschlossen, weiterhin ab und an in die Versammlung zu gehen, da meine familiären Strukturen so sehr in dieser Gemeinschaft verwurzelt sind, dass es fatale Konsequenzen hätte, wenn ich komplett brechen würde. Es geht hier in erster Linie um meine Eltern und meine Kinder. Ich könnte meiner Mutter einfach nicht das Herz brechen. Es ist hier in der Öffentlichkeit  etwas zu komplex zu erklären. Ich hoffe, dass Du mich da verstehen kannst. Mein Dienst besteht zum Beispiel nicht aus Klingelputzen, sondern ich versuche meinen Kindern die Bibel nahe zu bringen und ich bin ein Mensch der sich gerne über verschiedene Themen mit anderen austauscht wenn es sich ergibt. Ich habe es nie satt dazuzulernen und Neues zu erfahren. Darum hast Du mit Deinem Kommentar meine vollste Zustimmung aber ich hoffe auch auf Verständnis. . Liebe Grüsse
        Rosali

        1. peetha@Rosali +Winfried

          Rosali und Winfried

          nen juuten abend Euch beiden. .. NAJA, .... ob ihr beiden jetzt unbedingt noch ein Posting mit  ´meinem Senf´ benötigt, naja ... wohl eher nicht - Aber, ... irgendwie hab ick ´Lust´ darauf.

          ganz kurz zu mir- auch ick gehöre zu der Offb 18:4 Fraktion, und das, seid Ende April ´16. (auf meine Gründe und ´Vita´ geh ick jetzt nicht weiter ein, da,... ick sag mal ....´auf BI bekannt´.)

          Watt mich zum schreiben an EUCH bewegt,bewegen würde, ist gerade eine spannende Erfahrung mit .... wie soll ick sagen ?! .... mit Menschen, die ick  durch 12 Jahre  ´Versammlungsgedöns der zjOrg´ kannte, ....und  JETZT ... ´als verschriener Küchenhelfer ...´...  erst richtig kennen lernen darf. Schon spannend, WEIL, ....Liebe Menschen, .... wie DU und DU und Lichti und, undundund.

          Und ick würde Euch jerne schreiben, wiesoweshalbwarum, wenn ihr möchtet

          Juuti - ein bis die taage - habt Mut UND Kopf hoch UND bleibt euch UND den beiden Höchsten gewogen

          1. Rosali

            sehr gerne Peetha, hier meine Mail Adresse:

            rosali.lanz@gmx.de

            sei gegrüßt

          2. Winfried Mertens

            Winfried an Peetha
            Lieber Peetha, vielen Dank für Deine Zeilen.
            Ich habe zwar leider nicht verstanden, was Du damit sagen wolltest, aber es klingt gut.
            Eine Frage an Dich:
            Wer oder was ist Deiner Meinung "Babylon die Große", da Du Dich auf Off.18:4 beziehst und wie passt das in den Zusammenhang, den Du hergestellt hast?
            Vielleicht haben die anderen auch Lust dazu, mir zu erklären, wer Babylon die Große ist.
            Liebe Grüße, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

            1. peetha@Winfried M. & MN

              .... Hallo Winfried - nen´juuten abend.

              ... Naja, erklären werde ick dir jetzt nicht, wer oder was BdG ist, denn ick selbst ....(meinem Naturell geschuldet)...  bin kein `Erklärer´. Allerdings schreib ick dir jerne etwas über meine Sichtweise.

              Was ick unter Bab d G verstehe, sind all jene, die meinen, mir Gott erklären zu müssen (aus welchem ´Ehrgeiz´ auch immer). NUN.. (soo hab ick für mich festgestellt)... , will  der liebe Jott sich nicht erklären lassen. Warum auch ? ER ist doch selbstredend (soo .... seh ick ihn) und ER hat alle Vorraussetzungen ge-schaffen, das JEDER  SEIN Prinzip der Ordnung (von mir persö. als Prinzip der Gewaltenteilung verstanden) .... -  auch soo erkennen, erlernen, sehen  kann. .... NAJA, und allet watt dem entgegensteht, ODER meint ´irgendwie´erklären´ zu müssen ...  und ... sich somit zwischen mir und dem göttlichem Prinzip stellt, ist BdG . (Der Herr hät jetzt jesagt, ... alles, was sich auf den Stuhl Mose setzt). Naja, ... , dazu gehören nicht nur die `Erklärer´zu Jesu Zeit, auch nicht die von vor 500 Jahren, auch nicht die, von vor 130 ...  und auch nicht die Neuzeitlichen. (schon gar nicht,  die,   .... in ihrer Not ....´überlappenden Generation´s ERklärer).

              Juuti ... noch zum schmunzeln (... 100Gedanken ....  und doch nicht verstanden. naja, ... wie der Herr, soo das .... )

              Mag dich und andere gerne lesen, besonders DIE, die suchen - (denn...  wir werden finden), besonders DIE, die irgendwie MEIN Herz öffnen, um ... den beiden Höchsten - nicht zu ´dienen´ - eher wohl, um  beide zu erfreuen.

              Bis die Taage

               

               

              1. Winfried Mertens

                Winfried an Peetha
                sorry, den check ich nicht!

                1. peetha@ Winfried

                  Macht nicht´s Winfried, denn ick BIN (......  nicht erst seid gestern bekannt)                    KEIN Erklärer.

                  Vielleicht kannst du mir helfen, zu verstehen, wen  oder was  DU mit BdG in offb 14,8  verbindest.-ODER - was du selbst als BdG betrachtest (gedanklich ´siehst´).

                  Habe auch keine Ahnung, was DU unter ´check´ .... verstehst/nicht verstehst.

                  ICK versteh unter ´check (en)´ ein vergleichen/ein prüfen.(Flugliste, Wanderroute, Angebote bei einer Ausschreibung undundund - eben ein prüfen/vergleichen. )

                  Na dann ´check´ doch einfach mal meine Aussage .

                  Najaa und den ´Check´ gross geschrieben, kenn ick noch vom Eishockey - ´an die Bande drücken´- UND .... did hat NIX mit Foul zu tun.

                  Juuti Winfried - dann lass UNS mal checken, wie BdG aus off. 14,8 zu verstehen ist! !!

                  ein bis die Taage

                  Ps : bin anstrengend - allerdings - soo,  sagt mann/frau - n´lieber

                   

              2. Winfried Mertens

                Winfried an Peetha
                Lieber Peetha, danke, dass Du mir Babylon die Große erklärt hast.
                Ich habe durch mein "über den Tellerrand Schauen" festgestellt, dass es auch ein Leben nach den Zeugen gibt.
                Was habe ich jenseits des reich gedeckten Tellers mit "geistiger Speise" gesehen?
                (....Johannes sagte ja von mir verdreht: "Glaubt nicht jeder geistigen Speise.....äh Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind." 1.Joh.4:1. Ich habe geprüft: Kommt nicht von Gott...denke ich zumindest.)
                Was habe ich also jenseits des "Tellers" gesehen?
                1001 Auslegung der Offenbarung.
                Hast Du Interesse daran zu erfahren, wen ich für "Babylon die Große" halte?
                Dann juut....komm ick dann rüber damit.
                Liebe Grüße, Winfried

                1. peetha@ Winfried

                  EIN Hallo Winfried !  -um Antwort auf deine aktuelle Frage zu geben, fehlt der aktuelle  Antwortbutton - Soo nutze ick halt diesen - einen veralteten-

                  Na klar

                  natürlich, kann ick ´deine ´ Bilder in der Offenbarung - wie BdG - für mich-  mit Bedeutung belegen - NICHT, weil sie ... pünktchenpüncktchen,  gerade aus dem Inneren kommen ... die einem irgendwie einfallen .... , die man irgendwie fühlt.

                  NÖÖ -

                  weil der Schreiber (Johannes), WIE  in den ersten VIER Zeilen zu lesen .... (mir/uns ) Entstehung und Zweck dieses Buches nahe bringt!

                  UND  .....  18:4 ist einfach ....  ein, von IHM erwartetes ...DOO IT  - geht hinaus)

                  JUUTI Winfried -deinen vielen ???  UND deiner erwachten Neugier ´geschuldet´ - lies - einfach noch die Verse 8 und/oder 9

                  UND - ick versprech DIR  - DU brauchst keinen ERklärer, keinen VOR oder NACHdenker !

                  NIMM dir Zeit, DENK einfach MIT       ....   (im Auftrag des HERRN)

                  UND.... ein jutti - bis ... dato , .... mit einem    NICHT   vorgegebenen Tellerrandblick  - ... eher mit EINEN .....   HINAUS    BLICK   ...   (manchmal schwer verstehend)  peetha

                   

                   

              3. Horst

                Peetha, mein lieber Hauptstadtfreund.

                Deinen Kommentar mehrmals gelesen (Is wejen die Orthojrafie bei Dir zwar immer erforderlich, aber diesmal janz im Ernst...)

                Sämtliche Erklärungen von Babylon der Grossen (als Kind habe ich das dicke rote "Babylon-Buch" mitpauken müssen, kennst du das noch ?) - waren für mich immer rätselhaft.

                "Weltreich der falschen Religion" - die ZJ - Definition eigentlich nur auf die Katholiken bezogen. -

                "Wird von heut auf Morgen von der Politik vernichtet"... Wie soll das gehen ? Es gibt zuviele und zu unterschiedliche Babylons.....

                Vor diesem Hintergrund lese ich Deinen Satz: "Babylon ist alles, was sich zwischen mich (mir, den grammatischen Seitenhieb kann ich mir NICHT verkneifen).. also was sich zwischen mich und das göttliche Prinzip stellt..."

                Die Erklärer Jesu bis die Erklärer heute.. nicht nur JW.Org. Tausende,

                Und da muss ich sagen, das ist für mich eine vernünftige und nachvollziehbare Definition.

                Du haust da manchmal zwischendurch Dinge raus,  sehr  von  Interesse ...

                Grüss Dich

                Hoorschte

                1. Winfried Mertens

                  Winfried an Horst und Peetha,
                  Hallo Ihr Lieben, ist das wirklich so, dass man die Bilder in der Offenbarung wie BdG mit Bedeutungen belegen kann, die einem aus dem Innern kommen...die einem irgendwie einfallen....die man irgendwie fühlt?
                  Kann ja sein. Das ist ein Aspekt, über den ich nachdenken muss. Vielen Dank für Eure Hinweise.
                  Dann wäre auch geklärt, dass es so viele Auslegungen dazu gibt, die miteinander oft gar nichts zu tun haben.
                  Liebe Grüße, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

                2. Winfried Mertens

                  Winfried an Peetha und Horst,
                  lieber Horst, lieber Peetha, ich habe in meinen 47 Jahren Zeuge Jehovas gefühlt das "Babylon-Buch" 4mal "studiert". (Studieren nennt man immer noch bei ZJ: Den Abschnitt lesen und möglichst nahe am Abschnitt antworten. DAS IST KEIN STUDIEREN, DAS IST AUSWENDIG LERNEN!)
                  In letzter Zeit fristet die Offenbarung bei den Zeugen ein Schatten-Dasein.
                  Die sind sich selbst wohl selbst unsicher geworden.
                  Zugeben werden sie das NIE, denn sie sind ja gesalbt, geschmiert und sonst wie elitär.
                  Aber wenn es die Aufforderung gibt: "Geht aus ihr hinaus mein Volk", möchte ich schon zwei Dinge wissen: WER IST MEIN VOLK? und AUS WEM SOLL DIESES HINAUSGEHEN?
                  Klar, jeder kann aus dem Bauch etwas heraushauen....so, wie es gerade kommt.....
                  Aber gibt es auch eine Bedeutung, die unser Herr Jesus Christus uns sagen wollte?
                  Denn von ihm stammt ja die Offenbarung.
                  EIN CHRIST SOLLTE SICH DAMIT BEFASSEN......ODER???
                  Liebe Grüße, Winfried.....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

            2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Winfried

              Lieber Winfried,

              Deine Frage

              "Wer oder was ist Deiner Meinung "Babylon die Große", da Du Dich auf Off.18:4 beziehst"?

              war zwar an Peetha gerichtet, aber wenns gestattet ist, so gebe ich einen geringen Beitrag dazu.

              Folgende Info biete ich an (ist eine Meinung):

              "Babylon" in Easton's Bible Dictionary
              In Rev. 14:8; 16:19; 17:5; and 18:2, "Babylon" is supposed to mean Rome, not considered as pagan, but as the prolongation of the ancient power in the papal form. Rome, pagan and papal, is regarded as one power. "The literal Babylon was the beginner and supporter of tyranny and idolatry...This city and its whole empire were taken by the Persians under Cyrus; the Persians were subdued by the Macedonians, and the Macedonians by the Romans; so that Rome succeeded to the power of old Babylon. And it was her method to adopt the worship of the false deities she had conquered; so that by her own act she became the heiress and successor of all the Babylonian idolatry, and of all that was introduced into it by the immediate successors of Babylon, and consequently of all the idolatry of the earth." Rome, or "mystical Babylon," is "that great city which reigneth over the kings of the earth" (17:18). 

              Also kurz auf Deutsch: Rom könnte gemeint sein da es u.a. mit falscher Gottesanbetung zu tun hatte. Die WTG gibt ja ähnliches vor...

               

              Erklärende Grüsse von

              Athalja

              1. chuck jones

                An Selters, Brooklyn, Warwick,

                euere Deckung bröckelt.

                Grüße

                 

                 

              2. Winfried Mertens

                Winfried an Athalja,
                lieber Athalja, wenn Babylon Rom ist, wer ist dann das Wilde Tier??
                Liebe Grüße, Winfried

                1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Winfried

                  Lieber Winfried,

                  Deine Frage  k a n n  durchaus unter der nachfolgenden URL beantwortet werden. Wenn Du magst, dann betrachte den Artikel doch einmal.

                  Evtl. werden dort ebenfalls Deine weiteren Fragen besser beantwortet. Schaun mir amoi...

                  Ich denke, damit kann dieses Thema hier auch beendet werden.

                  http://www.bruderinfo.de/offenbarung/wer-ist-das-wilde-tier/

                  Einblickende Grüsse aus bayerischem Schnee von

                  Athalja

            3. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Winfried

              Lieber Winfried,

              habe noch eine Infoquelle zu "Babylon die Grosse" für Dich & Co.

              Ein gewisser  "Raymond K. Campbell" gibt unter der nachfolgenden URL eine (für mich jedenfalls) sehr gute Erklärung. Ist a bisserl kompakt, aber kann sich durchaus lohnen...

               

              http://www.bibelstudium.de/articles/34/Babylon-die-grosse-Hure.html

               

              Verbindende Grüsse unseres Herrn Jesus Christus von

              Athalja

              1. Lieber Athalja,

                ich habe mir den Link durchgelesen. Dort ist Babylon die falsche Christenheit und besonders die r. kath. Kirche mit Vatikan u.dgl. Naja, wenn wir in Off. 18 dann die Aufforderung lesen, aus diesem System rauszugehen, dann schneidet automatisch z.B. die reine Nachahmerreligion des Juden- und Christentums, nämlich der Islam, noch gut ab, denn dort dürfen deren Gläubige drinnen bleiben?

                Denn Kapitel 18 spricht doch für einen weltweiten Niedergang. Der Einfluss der Christenheit, oder des Vatikans, beschränkt sich doch nur auf einen Teil dieser Welt. Riesige Staaten wie China, oder Indien, viele asiatische und afrikanische Staaten, haben nichts mit dem Vatikan oder mit Christen zu tun und bleiben ungeschoren?

                Da schließe ich eher auf das an, was auch im Artikel steht und mir eher zutreffend erscheint:

                Dadurch wird offenbar, daß Babylon das Zentrum ungeheurer kommerzieller Interessen sein wird. Ihr weltweiter Einfluß erweist, wie sie die Großen der Erde durch die Förderung von Handel und Gelderwerb an sich gefesselt hat.

                Diese zwei Sätze sind schon sehr "religionsbefreit". Lest einmal wieviele Verse sich im Kapitel 18 mit dem Kommerz befassen und dann kommt dessen Untergang. Das umfasst, nach meinem "G'spür", viel eher was die Finanz gegenwärtig aufführt. Allein die Europäische Zentralbank mit Kauf fauler Kredit (Draghi) in viele Milliarden € das könnte zusätzlich mit den enormen Schulden der USA (Prokopf höher als Griechenland) zum "babylonischen" Fall beitragen. Aber Letztere habens noch leicht: sie bauen die Schulden ab, indem sie ganz ruhig ihre nicht vorhandenen Werte ($) ins Papier bringen und das wird immer wertloser. Also z.B. Mercedes verkauft für buntes Papier ihre Autos nach USA. Wie lange geht denn das noch?

                Alles Gesagte bitte mit Vorbehalt annehmen! Was meint Ihr?

                1. Fox

                  Guten Abend mein Bruder Gerd,

                  es ist mir eine Freude, wieder einmal einen Gedanken von dir aufnehmen zu können.

                  Aber: Warum versteifen wir uns eigentlich so sehr darauf, dass "Babylon die Große" eine eng bezeichnende menschliche Gruppe ist? Sollten wir nicht lieber so großzügig im Denken sein wie der Apostel Jakobus, welcher uns ersuchte, "keine Freundschaft mit der Welt" zu pflegen? (Jak. 4:4) Vergleichen wir das mit anderen Texten die uns auffordern, unseren Sinn nicht auf das Irdische sondern das Himmlische als unser künftiges Erbe zu richten, kommt man dann nicht automatisch darauf, dass Babylon die Große ein Synonym für alles Irdische ist das uns vom Verhältnis zu Christus und unserem Vater abhält? Denn Freundschaft mit der Welt ist nicht an eine religiöse Zugehörigkeit gebunden, es gibt Millionen Menschen die überhaupt nicht zu einer Kirche gehören und trotzdem Freundschaft mit der Welt pflegen.

                  Die Aufforderung, aus Babylon hinauszugehen steht für sich allein, d. h. es folgt keinerlei Hinweis, woanders reinzugehen. Das bedeutet nun aber gerade NICHT, dass wir uns von Hilfeleistung für unsere Mitmenschen entziehen - was Jehovas Zeugen tun und gut heißen - sondern es bedeutet, dass wir durch das Hilfe leisten unseren Vater und Jesus Christus als unser Herr und König geehrt wird. Jede Hilfstätigkeit ist also als Bestätigung unseres Christseins zu tun. D. h. unsere Helfertätigkeiten unterstützen nicht Diakonie, Caritas, Sozialamt oder einen kirchlichen Frauenverband sondern reflektiert unser auf Christus gerichtetes Licht, damit wir ihn besser erkennen und ihm besser nachfolgen können.

                  Ist meine Auffassung. Hast du noch eine Idee dazu?

                2. Winfried Mertens

                  Winfried an Gerd
                  Lieber Gerd, es ist schon erstaunlich, wie viele unterschiedliche Sichtweisen für Babylon die Große existieren. Da frage ich mich glatt: Sagt uns das Ganze überhaupt etwas?!
                  Das sieht fast aus wie das Orakel von Delphi:
                  Je nach dem, was man sehen will, sieht man.
                  Jetzt muss ich auch meine Sichtweise hinzufügen, da es eigentlich noch nicht genügend Sichtweisen gibt: Unserem Verständnis von Babylon der Großen MUSS meines Erachtens die Frage vorausgehen, IN WELCHER ZEIT wir diese ominöse Stadt suchen sollen. Es gibt nicht wenige, die sagen, dass das Wilde Tier Rom ist, zu denen ich auch gehöre. Wenn das stimmt, DANN MUSS MAN DOCH BABYLON DIE GROßE IN DIESER ZEIT SUCHEN......oder?!
                  Liebe Grüße, Winfried

              2. Winfried Mertens

                Winfried an Athalja
                Lieber Athalja, vielen Dank für den Hinweis. Das wilde Tier wird mit Rom in Verbindung gebracht. NUR.....wenn das wilde Tier Rom ist, dann muss doch auch Rom Babylon die Große vernichtet haben.....oder habe ich etwas falsch verstanden??!!
                Liebe Grüße, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

        2. Petrus111

          Hallo Rosali,

          um es kurz zu beschreiben: ich bin ca. 30 Jahre als toleranter JZ durch die Gegend gelaufen; habe nie wirklich eifrig missioniert, habe mich dafür aber um Einzelne sehr (zeit-)intensiv gekümmert und habe auch die Versammlung besucht. Bestimmte Sachen habe ich konkret nicht mitgemacht, z.B. die Ächtung Ausgeschlossener - aber ich habe darüber nicht "den Lauten" gemacht - also ich habe nicht aktiv dagegen geredet.

          Ich habe kaum Familie - und mit den wenigen Leuten sehr wenig Kontakt. Das ist also nicht das Problem. Ich hatte sehr gute Freunde ein der Org - aber mein Ausschlussverfahren dauerte etwas länger und schon in dieser Zeit stellte sich heraus: die knüpfen ihre Freundschaft an die Mitgliedschaft bei JZ - fliege ich raus, so sind sie weg. Auch darauf konnte ich mich also mental vorbereiten. Nicht schön, aber auszuhalten.

          Ich hatte über viele Jahre weitere soziale Kontakte aufgebaut; ich leite einen Verein und habe also, wie ich es nenne, im "Sozialraum" viele Kontakte. Keine Freunde, aber gute Bekannte und lohnende Aufgaben. Von daher habe ich nicht die Probleme, die Du hast. Und: ja, ich kann es akzeptieren, wenn man so vorgeht wie Du es machst.

          Die Org müsste wissen, wie sie die Leute in der Org hält - und dass also eine Vielzahl von Leuten sich in diesem Netz befinden, aus dem sie sich nicht befreien können - und nur deshalb noch mitmachen? Wie krank ist das, ein System so aufzubauen.

          Manchmal denke ich: vielleicht laufen ganz viele herum, die sich nicht outen - und wenn alle voneinander wüssten, das sie aussteigen würden, wenn da nicht die Anderen wären - vielleicht würde dann schon gleich die Hälfte weg sein?! Aber das ist eine andere Baustelle.

          beste Grüße

          Petrus111

          1. Rosali

            Vielen lieben Dank  für Deine offene Antwort und Dein Verständnis Petrus111. Ich habe selbst als ich noch "voll dabei" war, mir noch nie bei der Freundewahl darüber Gedanken gemacht ob es jetzt ein Zeuge ist oder nicht. Mir ist seit jeher der Mensch und sein Wesen wichtig. Meine beste und engste Freundin ist keine Schwester und wir sind seit 25 Jahren verbunden. Ich habe damals als Kind schon zu meiner Mutter gesagt, Magdalena kommt mit Sicherheit auch ins Paradies und meine Mutter hat das immer bejaht. Also selbst meine gottesfürchtige Mutter gibt insgeheim zu, dass nicht nur Zeugen eine Chance haben....😏

            Ich schließe mich Deiner Aussage an, dass es mit Sicherheit viele da draußen gibt, die Angst haben sich zu outen. Dadurch dass ich schon seit längerer Zeit öffentlich als "bisschen anders" gelte, sind schon einige auf mich zugekommen, die ebenfalls paar Dinge anders sehen. Ich durfte schon ganz viele großartige Denker und tolle Menschen kennenlernen, die meinen Horizont sehr erweitert haben. Ich hoffe so sehr, dass noch viele Menschen/Brüder  den Mut finden wieder frei zu denken, Freude am Bibellesen und Austauschen haben, und sich auch irgendwann offen dazu bekennen dürfen.... das wäre zumindest mein großer Wunsch

            Ich Grüsse Dich

  19. Aiquille

    Ich möchte mich gern bedanken dafür, dass ich als in der "Wahrheit" aufgewachsener erst jetzt den Weg zu unserem Schöpfer finde. Durch euch überlege ich, denke nach und bin mit jeder Veranstaltung im KS verzweifelter. Ich sehe aber auch die vielen lieben schlafend eifrig engagierten die Menschen nachfolgen und nicht unserem Herrn. Und doch beurteile ich sie nicht. Zu schaffen macht es mir dass meine Frau als Pionier 100 % dahinter steht und ich sie unglücklich mache mit jeder kritischen Bemerkung. Doch trotzdem spüre ich auf der einen Seite ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber und auf der anderen den Wunsch endlich frei zu sein von Doktrin. Was ist nur der Weg.... ich bin verzweifelt und spüre erst jetzt doch die Kraft des Gebetes.

    1. nada

      Lieber aiquille,

      wie gut kann ich deine Situation nachvollziehen.

      Mein Mann ist ein 200%iger.

      Es ist ein Spagat, es zerreißt das Herz.

      Aber glaube mir, beten hilft!

      Bete, bete, bete..

      Der herzensfrieden kommt, der Frieden Gottes, der alles denken übersteigt, du wirst ihn spüren.

      Ich bete für dich, ich bete für deine Frau..

      Ich bete für alle, die schon wach sind und für alle, die noch schlafen.

      Mögen Gott und Sohn sich ihrer annehmen.

      In tiefem Mitgefühl

      Nada

      1. Fox

        Liebe nada,

        ich wünsche dir wirklich ganz viel Kraft und jeden verfügbaren Segen.

        Deine Schwester Fox

    2. nada

      P.S.
      NadaNada@aiquille
      Lieber aiquille,
      du wirst hier auf BI einiges gutes erleben.
      Ich befürchte, du wirst auch schläge einstecken müssen.
      Nicht jeder, der hier kommentiert, ist liebevoll.
      Das kann schon weh tun, weil man sich doch erhofft, dass es hier anders ist, als im KS der ZJ.
      Gib nicht auf. Menschen begleiten dich ein Stück deines Weges, mit all ihren Unvollkommenheiten.
      Sie kommen und gehen.
      Wer bleibt, das ist dein Schöpfer und sein Sohn.
      Schwesterliche grüsse
      Nada

      1. Aiquille

        Lieb geschrieben, danke dir! Auch wenn ich versuche zu reflektieren ist es schwer immer den Weitblick zu bewahren. Ich hoffe aber das die Kraft Gottes, die alles denken übertrifft mit uns sei.

        1. Ömmelchen @ Aiquille

          Lieber Aiquille, ich bin sicher nicht der beste Ratgeber für dich, da ich selbst nie in einer solchen Lage war. Aber die Erfahrungen hier zeigen u. a., dass ein guter Weg, wohl der beste, die Liebe Gottes und unseres Herrn ist. Sprich von dieser Liebe zu ihr, wann immer es irgendwie passt. Du brauchst gar nicht Kritik zu üben. Damit baust du die Mauer im Zweifelsfall nur noch höher. Nimm die Liebe unserer beiden Retter in dich auf, lass dich von ihr erfüllen, und dein Herz wird davon überfließen. Öffne die Schleusen; zuerst nur ein wenig, und dann vorsichtig immer mehr, so wie man früher die Felder bewässert hat. Je mehr sie diese Liebe spürt, desto mehr wird sie auch die Diskrepanz zu ihrer Religion spüren.

      2. Schneeflocke@Nada und Aiquille

        Liebe Nada und lieber Aiquille

        ich bin sicher, dass gerade Du, liebe Nada, in Deiner Lebenssituation Aiquille sehr nachempfinden, nein sehr mitfühlen kannst und mitfühlen ist sehr wohltuend. Daher ist Dein liebevoller Mut machender Kommentar besonders zu schätzen! Ich möchte mich Deinen guten Wünschen und Gedanken für Aiquille einfach gerne anschließen.

        Meines Erachtens gibt es hier schon einen gewaltigen Unterschied hier zur Versammlung, zum KS. Hier können Mann und Frau, Bruder und Schwester, Atheist und Gläubiger, Zeuge Jehovas und Ex-Zeuge-Jehovas, Ältester und arme Witwe, Jung und Alt, Menschen mit überragender Bibelkenntnis und Menschen mit weniger überragender Bibelkenntnis, "144000"  und "andere Schafe", kleine grüne Schleimmonster und blau-weiße jw.org - Fahnenschwenker, oder -Sockenträger, oder -sexy - Org-Logo Halstuch-Trägerinnen .... hier kann JEDER Schreiben, SEINE Meinung äußern, ohne Angst. Die einzige und größte Angst ist wahrscheinlich, dass man von den jw.org - Bespitzelungs Beauftragten  "erkannt" wird und dann evtl. Konsequenzen drohen. Aber dafür gibt es hier die Möglichkeit anonym zu schreiben. Dass es dabei menschlicherseits zu Diskussionen kommen kann, was Auslegungen betrifft und eigene Ansichten ist völlig normal. Natürlich sollte persönliche Verletzungen vermieden werden, dass es dennoch geschieht ist ebenfalls einfach ziemlich unvollkommen...

        Hier schreiben Menschen, die nicht nur gesehen, sondern ERLEBT und GEFÜHLT haben, dass schlimmster Kindesmissbrauch und Vergewaltigungen stattgefunden hat, an schutzlosen Mädchen und Jungen, KINDERN in der Versammlung, im Predigtdienst... durch Menschen, die von den Eltern vollstes Vertrauen genossen, da sie "angesehen" waren in der "einzigen von Gott anerkannten" Organisation, sie bekleideten Ämter: Älteste, Dienstamtgehilfen... also Personen, die, laut jw.org-Lehre (passender ist jw.org-Leere!), unter "Gebet vom Heiligen Geist", sprich von Jehova "persönlich" eingesetzt wurden, als Hirten, zum liebevollen Hüten der Schafe Gottes...!!! Die Brüder und Schwestern haben sich evtl. FÜR die Opfer eingesetzt, sie ermuntert und unterstützt dieses schlimmste Unrecht (!!!) bei der Polizei anzuzeigen. Für Gerechtigkeit, für´s Aufdecken von Straftaten und natürlich auch um evtl. weitere Opfer zu schützen, zu bewahren davor. Allein beim Schreiben dieser Worte und Tatsachen überkommt mich ebenfalls eine kämpferische Lust bis zu meinem Lebensende diese zerstörerischen Zustände und Mißstände dieser teuflischen Organisation in alle Welt hinaus zu schreien!! PUH, das ist widerlich und abartig...

        - Sie haben dann erleben müssen, dass nichts geschieht um die Opfer zu schützen, NICHTS!!!! Die Ältesten bleiben Älteste, sie halten Aufgaben in der Versammlung, gehen vorbildlich in den Predigtdienst, um den Menschen "die gute Botschaft" zu verkünden, sie singen im KS "Gott treu ergeben wollen wir leben, ihm, der uns sicher führt..." (weiß nicht ob es das noch gibt, es fiel mir nur spontan ein, ihr kennt es aber bestimmt noch).Es ist Heuchelei, es ist Blasphemie in reinform... Es wird unter den weiterhin gutgläubigen aufrichtigen Brüdern  und Schwestern (und KINDERN!!) der Versammlung gar nicht bekannt, weil alles im stillen Kämmerlein unter den Tisch gekehrt wird...!!!! Ich verstehe, dass das menschlich gesehen dazu verführen kann, eine generelle "sofort-raus-aus-dieser Organisation!!" - Einstellung zu entwickeln. Versteht mich bitte nicht falsch, ich teile diese Sichtweise nicht, aber kann nachvollziehen wie jemand dazu gelangt so denken. Ich habe letztens den Film Colonia Dignidad gesehen, der von schlimmstem Sekten-Mißbrauch (!!!) handelt und auf einer wahren Begebenheit beruht. Meine Emotionen kann ich dazu gar nicht beschreiben, auch die anklagende Frage an Gott kam in mir auf "Warum lässt du das zu lieber Vater?!!! Ich bin sicher unser allmächtiger Schöpfer versteht mich dabei.

        Liebste Nada, es ist so schön wieder von Dir zu lesen! Du hast viele Zuschriften und persönliche  e-Mail-Angebote bekommen. Meine hatte ich Dir schon vor Monaten angeboten, Schneeflocke.bi@gmail.com. Ich habe Deine Beiträge von Anfang an gelesen und Dich stets geschätzt, mich Dir sehr nahe gefühlt, weil ich alle zerrissenen Gefühle, von denen Du vor allem anfangs schriebst verstehe. Ich habe Dich aber auch wieder Deine Flügel aufrichten sehen, und DU hast schöne feine und bunte Federn, Dich hoch hinaus fliegen sehen und mich über Deine große Liebe und Dein Vertrauen in Christus und unseren Vater  zutiefst gefreut. Zeigt es doch mir selbst immer wieder, dass ER uns hilft und aufrichtet, so wie ER es bei Dir gemacht hat und weiterhin macht. ER sorgt für Dich!

        Lieber Aiquille, sei ganz lieb willkommen geheißen von mir  und ich wünsche Dir und Deiner lieben 100% igen Pionier Frau auch alles Liebe für Deine (und Eure) suche nach der erfrischenden, nach der sättigenden und erfüllenden echten Wahrheit. Kein leichter Weg aber ein lohnender.

        Liebste Grüße

        Schneeflocke

         

        1. nada

          Nada@schneeflocke@omma@zartbesaitet und alle, die mir hier ihre liebe gezeigt haben und petrus111 im besonderen

          Liebe Schneeflocke,

          danke für deine lieben Worte und deine mail-adresse.

          Und ich danke hier allen, die mir einen persönlichen Kontakt angeboten haben.

          Es ist nicht so, als wüsste ich es nicht zu schätzen und nur zu gerne würde ich eure Angebote annehmen.

          Nur, dies wäre noch einen schritt weiter aus meinem jetzigen leben heraus.

          Ich weiss nicht, ob ich das psychisch Erträge.

          Mein Mann hat schon angedeutet, dass ihn meine anderen Ansichten sehr belasten und dass er das kaum aushalten kann. Das Wort Trennung wurde nicht ausgesprochen, hing aber in der Luft.

          Ich bin gerade in so einer Stimmung, dass ich einfach aufgeben möchte, die Waffen strecken, mein äusseres leben für den Rest meiner Tage noch absitzen, und mich auf mein inneres leben beschränke.

          Ein persönlicher Kontakt zu Menschen, die so denken und fühlen wie ich, würde mir, glaube ich, nur zusätzlich vor Augen führen, wie gefangen ich bin.

          Das ist nur eine Moment Aufnahme meiner Stimmung und ich hoffe, es ändert sich vielleicht.

          Dann komme ich gerne auf eure Angebote zurück.

          Nun ein Wort an dich, lieber Petrus.

          Ich bin ganz bestimmt nicht neidisch, auch wenn du es in Anführungszeichen gesetzt hast, hat mich das Wort sehr getroffen.

          Ich weiss, dass es meine Lebensumstände sind, die Kontakte verhindern, nicht die lieben Menschen, die sie mir angeboten haben.

          Neid hat etwas mit Missgunst zu tun und, lieber Petrus, ich freue mich für jeden, der das Glück hat, diese Art von Kontakten pflegen zu können. Mit meinem Herzen bin ich bei ihnen.

          Aber ich weiss, du meinst es gut, ich spüre dein liebevolles Herz hinter den Worten.

          Euch allen einen gesegneten abend.

          Liebe grüsse von

          Nada, grade sehr allein

          1. Rosali

            Liebe Nada

            du bist nicht alleine. Es sind nicht nur Jehova und Jesus die bei Dir sind (wirf deine Bürde auf Jehova) sondern es gibt da draußen so viele Menschen die Ähnliches mitmachen müssen wie Du. Ich kann Dich ja so gut verstehen. Bei mir waren es meine sehr Gottesfürchtigen Eltern. Das sind sie nach wie vor, aber ich konnte durch vorsichtige Kommentare und Argumente ihren Weitblick über den Tellerrand der Organisation hinaus erweitern. Es braucht allerdings sehr viel Zeit und selbstverständlich sind sie immernoch fest intergriert und ich weiß dass sich das auch nicht ändern wird. Fakt ist, dass Du ja nicht Deinen Glauben an die Bibel verloren sondern lediglich gewachsen bist. Dein Mann liebt Dich bestimmt sehr und wird sich mit Sicherheit nicht trennen nur weil Du manche Dinge anders siehst. Ich habe für mich einen Weg gefunden, der mir persönlich gut tut. Für viele andere Menschen wäre das sicher nichts oder "nicht geradlinig ". Aber ich habe meine persönlichen Einstellungen, gehe aber trotzdem in die Versammlung. Es schadet mir nicht und meine Mutter ist glücklich. Manchmal muss man für die Menschen die man liebt Dinge tun, die man alleine vielleicht ganz anders entscheiden würde. Aber das hat mit Verantwortung zu tun und Selbstlosigkeit. Mir tut es nicht weh und meine Eltern sind glücklich wenn ich mit meinen kleinen Jungs in der Versammlung neben ihnen sitze. Ich denke, dass Du sicher einen Weg finden wirst, der für Dich und Dein Gewissen ok ist, Dein Mann zufrieden macht und Du trotzdem für Dich persönlich weiter nach biblischen Wahrheiten forschen kannst. Bete viel, weil Du bist nicht allein.

            ich drück Dich

    3. Fox

      Guten Abend,

      dass du verzweifelt bist gehört zu einer guten christlichen Persönlichkeit, denn es zeugt von einem tiefen Mitgefühl deinerseits den Menschen gegenüber die du liebst. Du siehst sie schlafen, sich benehmend wie unter einer Droge und das stimmt auch, denn es ist ja nichts anderes als eine Massenhypnose. Denn einem Hypnotisierten wird meist vermittelt, das eigene Denken zu unterdrücken, am besten ganz aufzugeben. Aber die beiden höchsten Personen in unserem Universum kennen Herz und Sinn einer Person und wissen auch, wann es am besten ist, jemanden zu wecken. Christentum ist nicht umsonst Erweckung in Christus.

      Es tut dir weh wenn du durch eine Kritik an der jetzigen Glaubenssituation deine Frau sich verletzt fühlt. Das ringt menschlich Hochachtung vor dir ab. Aber es bringt weder dich noch deine Frau weiter. Hättest du auch ein schlechtes Gewissen wenn sie chronisch Medikamente missbrauchen würde und du dies kritisieren würdest, obwohl sie der Auffassung ist, dass ihr das hilft und du ihr weh tust mit dieser Kritik? Verstehe mich bitte nicht falsch, das ist KEINE Ermunterung für ein Dauerfeuer an Kritik. Es soll dir eine Hilfe sein, keine Schuldgefühle wegen berechtigter Kritik zu haben. Das befähigt dich besser, deinen Sinn zu ordnen und frei zu machen für ein besseres Verhältnis zu unserem Vater und zu Jesus. Und damit letztlich auch zu deiner Frau, denn deine sich intensivierende Liebe kommt auf menschlicher Ebene zuerst ihr zugute, nicht wahr? Bitte achte darauf, dass du nicht sie wegen ihres Engagements für die Organisation kritisierst sondern wirklich nur die Quelle, die Org. Und eher selten, vergleiche es mit Blumen gießen. Bei zuviel ersaufen die Wurzeln.

      Die größte Hilfe jedoch ist der wirksame Geist Gottes und unsere Bitten für euch und diese möchten ganz bestimmt etliche von BI in den Himmel tragen. Sei gewiss dass eure Engel ebenfalls viel Hilfe für euch vom Vater erbitten. (Matth. 18:10)

  20. Leo@M.N.

    Hallo lieber M.N.
     
    Ich gehöre auch noch zu denen welche sich die WTG Unterweisung ab und zu antun.
    Danke für deine treffende und auf den Punkt gebrachte Zusammenfassung des letzten Artikels.
    Dieser Artikel war mal wieder ein Beispiel der JW.Org-"Belehrung" bestehend aus reiner Mutmaßung Hypothesen und ohne biblischen Fundament. Nur Floskel um ihren Organisationswahn den Brüdern ins Hirn zu brennen.
    Besonders lustig fand ich noch folgende Aussage, „die Planeten unseres Sonnensystems umkreisen die Sonne demütig auf ihrer Umlaufbahn, als würden sie Verkehrsregeln beachten“. Zum kaputtlachen.
    Auf solch einen Schwachsinn muss man erst einmal kommen, die Planeten ordnen sich also demütig, ein Lieblingsbegriff der WTG, Jehova unter indem sie auf ihrer Bahn bleiben.
    Der ganze Artikel ist ein Farce.
    Liebe Grüße

  21. Fanny

    Fanny@Athalja

    Vor 2Wochen wurde meine Freundin Oma,sie ist aber auch Kind ihrer Mutter und Enkelin ihrer Uroma. Einzigartig!

    LG Fanny

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Fanny

      Liebe Fanny,

      bei unserem Wortspiel mache ich einen neuen Einsatz. (Liebe Grüsse an deine Frreundin, die Oma...)

      a) JHWH  ist GOTT = Vater.

      b) Jesus ist Gott = Sohn.

      c) Heiliger Geist = ? Zufall???

       

      Jetzt müsste - gemäss einiger, hier anders denkenden Mitspielern - der Heilige Geist somit

      1. der "Opa" von JHWH sein

      oder

      2. der "Enkel" von JHWH sein.

      Und welchen Verwandschaftlichen Grad hätte er (der Hl. Geist) denn zu Jesus?

       

      Welche Einsatz kommt jetzt von dir/euch lieben Mitspielern?

      Einsatzfreundliche aus dem Schnee-Grüsse

      Athalja

       

      1. Hi Athalja,

        zur Verwirrung führt es wenn der Hlg. Geist Gott sei und gleichzeitig auch Teil Gottes. Letzteres ist zutreffend, wenn wir davon ausgehen dass unsere Hand und unser Finger Teil von uns ist, aber nicht zur eigenen Person wird.

        Vor Jahren schon schrieb mir ein Ex-VA aus Donaueschingen nachfolgendes, ich baue einen Auszug davon ein:

        "... Maria ... Schwanger befunden von dem Heiligen Geist." - Mt 1,18.20; Lk 1,35

        Wäre der hl. Geist tatsächlich eine Person, wessen Sohn wäre dann Jesus Christus?

        "Ich taufe euch mit Wasser ... der aber nach mir kommt ... wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen;" - Mt 3,11; Apg 1,5

        Mit hl. Geist kann also das gleiche getan werden wie mit Wasser und Feuer
        - kann da allen Ernstes an "Person" gedacht werden?

        "... sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren ..." - Mt 3,16
        "... der Geist eures Vaters, der in euch redet." - Mt 10,20 - ohne Kommentar.

        "... Denn er wird ... schon von Mutterleib an mit Heiligem Geist erfüllt werden ...
        "Und er wird vor ihm hergehen in dem Geist und der Kraft des Elia" -Lk 1,15.17

        Ist wohl der 'Geist und die Kraft des Elia' auch eine "Person"? Vergleiche 'Geist und Kraft' auch mit Lk 1,35.

        Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen:
        "Empfangt Heiligen Geist!" - Joh 20,23 - wird der "hl. Geist", die "Person" gehaucht?

        "Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist ..." - Apg 1,8 - Geist wird ausgegossen" (Apg 2,17.1, ebenso auch die Liebe (Rö 5,5) - "Personen"???

        "Da sprach Petrus, erfüllt mit Heiligem Geist ..." - Apg 4,8 - ist auch nur eine einzige Stelle zu finden im Sinne von 'erfüllt mit Gott' oder 'erfüllt mit Christus'? - ich habe nichts dagegen, wenn jemand diese Frage als absurd bezeichnet; sie ist in der Tat ebenso absurd wie der Gedanke, der Geist Gottes, der hl. Geist, könne eine Person sein. - Aus der unendlichen Fülle von Beispielen nur noch dieses:

        "Uns aber hat Gott es offenbart durch den Geist [pneumatos], denn der Geist [pneuma] erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist [pneuma] des Menschen, der in ihm ist? So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist [pneuma] Gottes. Wir aber haben nicht den Geist [pneuma] der Welt empfangen, sondern den Geist [pneuma], der aus Gott ist ..." 1 Kor 2,10-12 (Alle Zitate aus der rev. Elb.).

        Der vorhergehende Teil, sowie der nachfolgende Text stammen vom Ex-V.A. Gerhardt H... Fortsetzung:

        Weil es schier unzählige Bibelstellen gibt, die die Bedeutung "Geist" und "heiliger Geist" beleuchten, ist es unmöglich, alle in einer einzigen Abhandlung anzuführen. Deshalb möchte ich hier noch einige aufgreifen, die ebenfalls dazu betragen mögen, eine "biblische" Antwort auf die Frage, "Der heilige Geist = eine "Person"?", zu finden. Dabei muß ich in Kauf nehmen, daß manche meiner Fragen ans Lächerliche grenzen; doch das ergibt sich zwangsläufig aus der Vorgabe "Dreieinigkeit":

        " Und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück, ..." - Lk 4,14

        Ist hier von etwas anderem die Rede, als daß ER mittels des heiligen Geistes "Kraft" empfangen hatte? Oder wurde ER etwa von einer "Person", vom "Gott heiliger Geist", getragen oder zumindest begleitet?

        " und siehe, ich sende die Verheißung meines Vaters auf euch. ..." - Lk 24,49

        Was ist die Verheißung "meines Vaters" in diesem Zusammenhang? - siehe bitte Apg 1,4-5! - die "Person" "hl. Geist" auf euch"?

        "... sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, ...
        Stephanus aber, voller Gnade und Kraft, ..." - Apg 6,5.8

        Glaube, Geist, Gnade und Kraft? - konsequent, müßten es vier "Personen" sein!?

        " Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, ... "- Apg 10,38

        " und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe." - 1 Kor 2,4-5

        " denn unser Evangelium erging an euch nicht im Wort allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist ..." - 1 Thess 1,5

        " Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft ..." - 2 Tim 1,7

        Gibt es dazu noch zweifelnde Fragen?

        Und wenn dann noch von "Austeilungen des Heiligen Geistes" geschrieben steht (Hebr 2,4) - ist wohl auch eine Bibelstelle zu finden, wo Austeilungen (oder sinnverwandte Worte) so angewandt werden, daß man lesen könnte, Gott oder Christus würden ausgeteilt?
        Ist es nicht deutlich ersichtlich, daß im Worte Gottes der "hl. Geist" ganz anders dargestellt wird als der "allein wahre Gott" und Sein "Gesalbter"?

        Selbstverständlich erhalten mitunter ein und dieselben Wörter, Begriffe oder Bezeichnungen ganz unterschiedliche Bedeutungen, je nach dem Zusammenhang, in dem sie verwendet werden. Trifft das aber auf die Verwendung von "Geist" in den hier angeführten Beispielen zu? Wird daraus nicht eher ersichtlich, daß "hl. Geist" eher mit "Kraft Gottes" identisch sind - daß also "hl.Geist" ebensowenig als "Person" angesehen werden kann wie "Kraft"?! Dazu noch folgendes:

        Wenn von "inspiriertem Wort" die Rede ist, wird das gewiß auf das Bibelbuch Offenbarung ganz besonders anwendbar sein. Daher frage ich: Von welcher Bedeutung mag es wohl sein, daß gerade in diesem Teil der Bibel der "heilige Geist", in dieser genannten Form, überhaupt nicht erscheint? Darüber mag jeder Gläubige sich seine eigenen Gedanken machen. Um es etwas zu erleichtern, gebe ich alle Stellen aus der Offenbarung an, in denen Geist (auch Geister) erscheint:

        1,4.10; 4,2.5; 14,13; (18,2); 22,6.17. 2,7.11.29; 5,6 (16,13.14);19,10; 3,1.6.13.22; 11,11 17,3; 21,10;

        Als Parallele ist für mich (=Gerd) auch noch aufschlußreich, Luk. 11:20:
        "Wenn ich aber durch den F i n g e r Gottes die Dämonen austreibe, so hat das Königreich Gottes euch wirklich eingeholt".

        Matth. 12:28:
        "Wenn ich aber durch Gottes G e i s t die Dämonen austreibe, so hat euch das Königreich Gottes wirklich eingeholt".

        Demnach scheint der hlg. Geist so etwas wie das "ausführende Organ" (die "verlängerte Hand") des jeweiligen Senders bzw. Eigners (Vater + Sohn) zu sein...
        Interessant ist auch die Parallelität in der orientalischen Sprache, wo oft e i n e Bedeutung mit zwei verschiedenen Wörtern dargestellt werden. Luk. 1

        1,35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige G e i s t wird über dich kommen, und
        K r a f t des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden....Zitatende

        Auch an Boas möchte ich bei dieser Gelegenheit ausrichten: deine Einwände an XXX sind voll berechtigt, auch für die Allgemeinheit wichtig, XXX wird aber nicht von seiner neuen Sicht weichen...

        Ich grüße euch alle!

        Gerd

  22. M.N.

    Ihr Lieben,

    für alle "noch-Orgler", die sich aus welchen Gründen auch immer noch des wöchentlichen "Bibelstudiums anhand des Wachtturm" aussetzen, hier meine Überlegungen zum gestrig behandelten wt-"Studienartikel"-Machwerk betreffs einer der JW.Org-Zentral- und Lieblingsdoktrine: "Organisation".

    Mit ihrem Verweis auf das "gut organisierte" Weltall und die "gut organisierte" Schöpfung tut die JW.Org nichts weniger, als sich auf den gewaltigen und unfassbaren Kosmos als ihre Daseinsberechtigung zu berufen: "Seht her – uns MUSS es ja geben; ohne uns KANN Gott ja gar nicht!"

    Gott als "unvergleichlich guten Organisator" zu bezeichnen verkennt die Tatsache, daß "Organisation" etwas ist, ein Hilfsmittel oder Vehikel, dessen sich unvollkommene, begrenzte und beschränkte MENSCHEN bedienen, um ihre Angelegenheiten geregelt zu bekommen. Gott jedoch ist kein kleiner Mensch; ihn als "Organisator" zu bezeichnen, der sich einer Organisation "bediene", um seinen Willen auszuführen bedeutet, ihn auf begrenzt/beschränktes menschliches Niveau herunterzubringen. Gott bedarf nichts und niemandes, um seinen Willen zu tun; der Kosmos ist, wie er ist; hätte Gott sich dafür entschieden, würfel- oder quaderförmige Sterne und Planeten zu erschaffen, die alle wie an einer Kette aufgereiht wären oder kreuz und quer durcheinanderflögen, oder wie auch immer er alles in einer "alternate reality" angeordnet hätte – es wäre alles genauso gut "organisiert" oder disorganisiert wie es in unserem Kosmos der Fall ist, in dem – das sei auch gesagt – nicht immer alles so "hunky-dory" und wunderschön friedlich und graziös abläuft, wie manche glauben mögen. Schenkt man nämlich den einschlägigen Infos unserer Astronomen und Kosmologen Glauben, dann knallt und kracht es "da draußen" nicht selten ganz gewaltig; Sterne kollidieren, stürzen in schwarze Löcher, stoßen sog. "Todesschreie" (Pulsarwellen) aus, die durch den ganzen Kosmos hallen – also, nach "erhaben/friedlichem, gut geölten" Kosmos sieht mir das nicht gerade aus. Eher nach JW.Org vielleicht…?

    §6: "Das Universum ist wirklich ein Wunderwerk der Organisation."

    Akzeptiere ich in dieser Form als JW.Org-Argumentation nicht, s. o. Das All ist sicherlich ein "Wunder", es ist "wunderbar" – es FUNKTIONIERT ohne Frage auf die ihm eigene Weise; aber es als Ebenbild einer "glatt und gut geschmiert dahinflutschenden Org" zu betrachten verkennt m. E. das tatsächliche Wesen und die Realität des Kosmos, es stellt eine beschönigende Idealisierung und realitätsverzerrende Infantilisierung eines tatsächlichen Sachverhalts dar. Unbildung, sei gepriesen …!

    "Es muss Jehova daher am Herzen liegen, dass auch seine Anbeter gut organisiert sind."

    "Es muss". Sagt die JW.Org.

    Ach ja? Weil "da draußen" Sterne, Planeten und Kometen auf die ihnen eigene Weise herumsausen – manchmal auf unschönem Kollisionskurs mit anderen Objekten – , "muss" es den Schöpfer "am Herzen liegen", dass die JW.Org – die des Schöpfers einziges Hobby ist – in von Menschen ersonnene "Zonen", "Zweige", "Dienstbereiche", "Versammlungen", "Dienstgruppen" "organisiert" ist, die von einer menschlichen "LK", "Zweig"- und "Landeskomitees", "Dienstabteilungen", "Kreisaufsehern", "Ältesten", "Dienstgruppen" … "straff organisiert" ferngesteuert und gegängelt werden? REEEEALLY? Aus welchen goldenen Platten mit Seherstein haben die 7 vom Seeblick denn DAS ausgelesen???

    Wenn in JW.Org-"Belehrung" die Floskel auftaucht, etwas "müsse" so sein, dann können wir das getrost als reine Mutmaßung, bloße Hypothese und Nicht-"Wissen" ohne jegliches solide biblische Fundament in die Tonne treten.

    "Deshalb hat Jehova uns die Bibel als Anleitung gegeben."

    Hoppla – was soll das denn jetzt: "Weil es JHWH am Herzen liegt, dass die JW.Org gut organisiert ist" – hat er uns die Bibel gegeben? Der JW.Org-Apologeten Abstrusitäten kennen keine Grenze. Weshalb Gott den Menschen sein Wort gegeben hat, steht ganz klar in ihm selbst in solchen Stellen wie Ps 19,7-11; 119,11.165; Spr 1,1-9; 2.1-17; 3,1-8; 2Tim 3,15-17; Heb 4,12 u. a. Von "Organisation" kann ich hier nichts entdecken.

    " Ein Leben ohne … [die] Organisation hätte Unglück und Elend zur Folge."

    WOW – Chuzpe komm raus, du bist umzingelt. Wir kleckern nicht – wir klotzen! "Nur wir sind eure Rettung, ohne uns seid ihr verloren!" Sweet megalomania laalaadidaa, süßer Größenwahn läßt grüßen. Wie war das nochmal mit Leuten, die sich für Jesus Christus halten? Grüne Minna, Klapse, Gummizelle…

    § 7: "Die Rechtfertigung der Souveränität Jehovas und die Verwirklichung seines Vorsatzes" – ach ja, millionenfache Wiederaufwärmung und Rumination des ollen schmerbäuchig/grobschlächtigen Jupps selbstersonnene brainchilds und pet peeves.

    § 8: "So gab es unter dem mosaischen Gesetz „Frauen, die am Eingang des Zeltes der Zusammenkunft organisierten Dienst taten“ (2. Mo. 38:8)."

    Und HAAAAAALT – was war das? "… ORGANISIERTEN DIENST TATEN"? Whaaaaaat....?

    Autsch – DAS tut weh.

    Zum Vergleich:

    ELB, LUT, SCHL, HFA, EÜ: "Frauen, die … Dienst taten." ELB-Fußnote: "Der sich zusammenfindenden Frauen, die sich … zusammenfanden."

    GN: "Frauen, die … ihren Dienst verrichteten."

    NL: " Frauen …, die … den Dienst versahen."

    NEÜ: "Frauen, die sich … zusammenscharten." Sehr interessante Fußnote: "Das Verb bedeutet eigentlich: Kämpfen gegen, in den Krieg ziehen. Was diese Frauen, die auch in 1. Samuel 2,22 erwähnt werden, wirklich taten, ist unbekannt." Tja, im Gegensatz zu arrogant alleswissenden JW.Org-Dogmatikern sind echte Bibelgelehrte zurückhaltend und offen, was das Bekennen ihrer Wissensgrenzen anbelangt.

    Hebräisch: "hazzōwōth aschär zāw'ū" – "die Versammelnden (feminin, also Frauen) welche [sich ] versammelten". Tatsächlich ist die GRUND-Bedeutung des Verbes "zāwā" "Krieg führen" (das "Zewaoth" in "JHWH Zewaoth, Herr der Heerscharen" leitete sich davon ab), aber es ist eben nur die GRUND-Bedeutung; weitere kontextgemäße Bedeutungen sind "dienen, leisten". Ob diese Frauen an der Stiftshütte wie ein aufgescheuchter Hühnerschwarm wild durcheinandergackerten oder in einer Schweigeprozession wie die Clonekrieger im Gänsemarsch aufmarschierten – ES LÄSST SICH NICHT FESTSTELLEN, WIR WISSEN ES NICHT, KEINER WEISS ES, auch die nichthochwohlgeborene JW.Org vom blauen Logo. Nichtsdestotrotz behauptet sie vollmundig zu wissen "DAS WAR ORGANISIERT", indem sie sich einer anderen – hier nicht kontextgemäßen – Konnotation des Verbes "zāwā" bedient, um eine hypothetische Verbindung zu "organisierten Militärtrupps" und "im Gleichschritt marschierenden Soldatenkolonnen" zu konstruieren – Jupp Schmidt mit den goldenen Platten vom Hügel Cumurah würde vor Neid erblassen, wenn er der JW.Org-Oberen Phantastereien zu Gesicht bekäme; ich wette, er würde seinen Laden dicht machen und alle 20 Millionen LDS-ler der JW.Org überführen, die damit eine WIRKLICH GUTE "Mehrung" zu verzeichnen hätte als diese läppischen 0,7% bereinigt.

    Und jetzt kommt's – das mantra-artige Wiederholen des Luftschloss-Konstrukts "Die leitende Körperschaft des ersten Jahrhunderts":

    §9: "Die Christenversammlung des 1. Jahrhunderts war organisiert und profitierte von der Anleitung DER LEITENDEN KÖRPERSCHAFT, DIE ANFANGS AUS APOSTELN BESTAND (Apg. 6:1-6). Später kamen weitere Brüder hinzu (Apg. 15:6). Männer, die ZUR LEITENDEN KÖRPERSCHAFT gehörten oder eng mit ihr verbunden waren…"

    §10: "Brüder, die im Auftrag DER LEITENDEN KÖRPERSCHAFT reisten…"

    §12: "… DIE LEITENDE KÖRPERSCHAFT im 1. Jahrhundert bevollmächtigte reisende Aufseher, … Ernennungen vorzunehmen."

    KAPIERT ES ENDLICH: DIE APOSTEL DER URKIRCHE WAREN "DIE LK DES 1. JHDTS", UND WIR – DIE JW.ORG-OBEREN HEUTE – SIND WIE DIE DIE APOSTEL DER URKIRCHE, NÄMLICH "DIE LK", wir haben apostelgleiche Autorität und göttliche Leitung – Gott selbst hat uns eingesetzt!

    Und die NAK läßt grüßen, Stichwort "Apostolische Nachfolge", gegen die die JW.Org im "Unterredungsbuch" zwar wettert, aber de facto genau das Gleiche tut.

    Leute: 1000000maliges Wiederholen einer Falschaussage macht dieselbe kein Gramm, keine Mikrosekunde, keinen Nanomillimeter wahrer! Eine Lüge bleibt eine Lüge bleibt eine Lüge… ES GAB KEINE "LK DER CHRISTENVERSAMMLUNG DES 1. JAHRHUNDERTS" – Christus war "das Haupt des Leibes", Eph 1,22.23; 4,15; 5,23; Kol 1,18; der "Heilige Geist" – nicht die Apostel – bestimmte anläßlich des sog. "Apostelkonzils" betreffs der Frage der Beschneidung, wo es langging, Apg 15,28; vgl. Joh 16,13; die Apostel folgten lediglich dieser hl. Geistführung. Die Anwendung dieses rein menschlich-amtsbürokratischen Hierarchieterminus "Leitende Körperschaft" auf die geistdurchwaltete Entität des "Leibes Christi" ist in etwa so, als würde man Jesus Christus als "Founder und CEO der Christentum-AG" mit JHWH als main share holder bezeichnen; mir fällt leider kein besseres Beispiel ein. Das ist wie Öl und Wasser – rein Menschliches wird mit Göttlichen verquickt bzw. man versucht es, aber es läßt sich nicht mischen. Ein "Governing Body" ("REGIERENDER ! Leib") – da stellen sich einem die Haare zu Berge. Wer "regiert" innerhalb der wahren Christenversammlung? "Lasst ihr euch nicht Rabbi nennen! Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. … Lasst euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus." – Mat 23,8.10. "NICHT DASS WIR ÜBER EUREN GLAUBEN HERRSCHEN, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude" – sagt ein "enger Vertrauter" der angeblichen "LK des 1. Jhdts." gemäß 2Kor 1,24. "Führt euch auch NICHT als HERRSCHER in euren Gemeinden auf…" – 1Pet5,2 laut NEÜ.

    Nochmals zu § 10 und 12: "Brüder, die im Auftrag der leitenden Körperschaft reisten … die leitende Körperschaft im 1. Jahrhundert bevollmächtigte reisende Aufseher, … Ernennungen vorzunehmen."

    Von wievielen von den Aposteln "bevollmächtigten reisenden Aufsehern" spricht das NT? Antwort: Genau 2.

    Gal 2,9: "Jakobus und Kephas (= Petrus) und Johannes, die als Säulen angesehen werden, gaben MIR (PAULUS) UND BARNABAS den Handschlag der Gemeinschaft, damit wir unter die Nationen gingen, sie aber unter die Beschnittenen."

    Da sich "die Glieder der LK des 1. Jhdts" selbst keine "Bevollmächtigung" ausstellen mussten, verbleiben nur noch Paulus und Barnabas (die anderen "Männer", von denen in Apg. 15,22 die Rede ist, reisten nicht jeder separat, sondern "mit Paulus und Barnabas", siehe  V.25) – wobei hier aber auch deutlich wird, dass die sog. "LK", d. h., die Apostel, hier keine "Bevollmächtigung" ausstellten – diese wurde nämlich den Paulus bereits vorher direkt von Jesus Christus selbst verliehen, siehe Apg 9,3-9.15. Alles, was damals laut Gal 2,9 zwischen den Aposteln und Paulus geschah, war eine einvernehmliche Arbeitsaufteilung UNTER GLEICHEN – aber nicht "Erteilung eines Arbeitsauftrages" seitens einer Bossriege an einen Befehlsempfänger, wie im wt wie oben irreführenderweise und verzerrend behauptet wird. Der einzige Fall, wo von einer "Bevollmächtigung, Ernennungen vorzunehmen" die Rede ist, ist Tit 1,5 (Paulus ->Titus), aber der "Bevollmächtigte" war in diesem Fall kein "Reisender Aufseher", sondern eine Art "Insel-Episkopos", der für ganz Kreta zuständig war. Um dies zu verschleiern, gibt die NWÜ das gr. "katà pólin" mit "von Stadt zu Stadt" wieder, um den Eindruck erwecken, Titus sei wie ein heutiger JW.Org-"KA"-Funktionär "von VS zu VS" gereist; dies ist genau solch eine Falschübersetzung wie die des berühmten "kat' oikon/kat' oikous" mit "von Haus zu Haus" aus Apg 5,42 und 20,20.

    Wieder sehen wir: Die JW.Org vergewaltigt den Bibeltext mit ihren eigenzweckdienlichen Erfindungen, dass es nur so stinkt und kracht.

    Und dann wieder eines der JW.Org-Lieblingsthemen: "GEHORSAM – ANWEISUNGEN BEFOLGEN – DEMÜTIG UNTERTAN SEIN – VOR UNS AUF DEM BODEN KRIECHEN …!"

    §11: "HÄLTST DU DICH AN ANWEISUNGEN?" – "Eine kritische oder rebellische Einstellung ist in Gottes Organisation fehl am Platz,… Trage ich in meinem Umfeld zu einer geistig erbauenden Atmosphäre (= kriecherisches Kadavergehorsam-Duckmäusertum) bei? Bin ich bereit, Anweisungen von verantwortlichen Brüdern sofort anzunehmen und mich daran zu halten?"

    Oh ja, da pressiert es wieder den herrschsüchtigen, angesichts ihrer wegschwimmenden Felle immer verzweifelter um ihren Machterhalt kämpfenden JW.Org-Oberen: Dass auch ja alle schön artig und brav, ohne zu mucken, im org-verordneten Gleichschritt marschieren, ohne ihr Hirn auf "An" zu stellen. Ihre eigenen Bedürnisse servieren sie als "Speise zur rechten Zeit." Sorry – schmeckt mir nicht, ist ungenießbarer Fraß und gehört auf den Kompost, oder am besten gleich in die Müllverbrennungsanlage wegen Seuchengefahr.

    §12: "…bevollmächtigte die leitende Körperschaft im 1. Jahrhundert reisende Aufseher, solche Ernennungen vorzunehmen ." – "Es war einmal…" Und Grimm's Märchen lassen grüßen. Und auf ein solches Märchen begründet die JW.Org ihre Orgrichtlinien. Eine märchenhafte Org! Kommt, und lasst uns gemäß den Nutzanwendungen aus "Herr der Ringe" leben. Da steckt so Einiges drin, nach dem es sich zu leben lohnt wie z. B. "true fellowship", "echte Freundschaft", Selbstaufopferung etc. Und bösen Orks – nämlich allen blöd/häßlichen "Abtrünnigen" – gibt's eins auf die sabbernde Fr…e!

    §13: "Wir müssen den biblisch fundierten (Euphemismus ) Rat der Ältesten befolgen. Diese loyalen ("loyal" gemäß JW.Org-Definition) Hirten der Organisation Gottes lassen sich von den „gesunden Worten“ aus der Bibel leiten…. SO, WIE SIE VOM TREUEN UND VERSTÄNDIGEN SKLAVEN DARGELEGT WIRD" – Großschriftpassage hinzugefügt aus dem in den U.S.A. "An alle Kreis- und Bezirksaufseher"  vertraulich versandten Brief mit dem Aktenzeichen SCG:SSF vom 1.9.1980. Im Klartext: "Biblisch fundiert" = "JW.Org-direktivenbasiert"; "loyal" = "JW.Org-hörig"; "lassen sich von der Bibel leiten" = "setzen JW.Org-Direktiven in sklavischer Unterwürfigkeit ohne Wenn und Aber durch".

    "„Haltet diesen bezeichnet… .“ Heute halten Älteste vielleicht einen warnenden Vortrag, wenn jemand in einem Verhalten verharrt, das die Versammlung negativ beeinflusst, wie die feste Bekanntschaft mit einem Ungläubigen (1. Kor. 7:39). … Stellst du dann den geselligen Umgang mit dem Betreffenden ein?"

    ACHTUNG KAFIR – EIN SCHMUTZIGER, ABSCHEULICHER "UNGLÄUBIGER"! Möge Allah seine ungläubige Seele für immer im Höllenfeuer verbrennen! Jeder, der es wagt, sich nicht uns, der allgewaltigen und einzig wahren JW.Org bedingungslos zu unterwerfen ist ein UNGLÄUBIGER, egal, ob er an Gott und Jesus Christus 1000mal besser als wir glaubt!

    Und auch hier wieder eines der Lieblingsthemen unter ZJ: Wer ist "lieber", "gerechter", "vorbildlicher", holier than thou und NOCH BESSER als alle anderen?  Wen können wir heute an den Pranger stellen und uns selbst so gut dabei fühlen, weil wir ja soooo brav und lieb sind? "Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie andere ZJ: Nicht EIFRIG genug, nicht VORBILDLICH genug oder auch wie DER da, der mit fiesen UNGLÄUBIGEN verkehrt, igitt wie eklig!" – Frei nach Luk 18,11.

    Sodann noch ein weiterer Dauerbrenner in JW.Org-Theologie: BANNFLUCH! REICHSACHT! EXKOMMUNIKATION!

    §14: "Wird heute ein reueloser Sünder (jemand, der der JW.Org Parolie bietet) ausgeschlossen, sollten wir hinter der Entscheidung der Ältesten stehen. Dadurch tragen wir zur Reinheit der Versammlung bei und möglicherweise auch dazu, dass die Person bereut und die Vergebung Jehovas sucht. " Betreffs des biblischen Irrtums der JW.Org-Exkommunizierungsdoktrin und damit verwandter Edikte, sowie der Aspekte von emotionaler Erpressung sieh im Glossar unter "Gemeisnchaftsentzug" sowie "Keinen Gruß entbieten".

    §16 sodann beschwört das ewig alte Märchen vom Luftschloss "Geistiges Paradies unter ZJ". Auch hierzu siehe diesen Eintrag im Glossar, sowie "Liebe (II)".

    §17: "… Gottes Liebe beruht nicht auf Sentimentalität…". Hier blitzt so etwas wie das "wahre Wesen" der JW.Org auf – will sagen: "Persönliche Gefühle und Empfindungen sind unwichtig und haben in unserer Gottesanbetung keine Rolle zu spielen!" Eiseskälte, Härte, Strenge sind das Gebot der Stunde. DAS ist, was die JW.Org wie ein Pesthauch durchweht, ihre eiskalte, gnadenlos machiavellische Arroganz, die jeden, der sich ihr in idealistisch/naiver Dummgläubigkeit überantwortet, einsaugt, aussaugt, durchkaut, ihm Herz und Seele raubt und am Ende bei nicht-mehr-Weiterverwendbarkeit wie Unrat ausspuckt.

    Und was steht am Ende? Denn "entscheidend ist, was hinten rauskommt".

    And here we go again – was kann es anderes sein:

    §18: "Was war das Ergebnis? IM PREDIGTWERK WURDE VIEL ERREICHT. … Weil sich auch heute viele aus Gottes vereinter Organisation BEIM PREDIGEN EIFRIG EINSETZEN …" Jawohl, die Socken und die Klingelnöpfe müssen qualmen, MEHR MEHR und NOCH MEHR TUN, EINSATZ, LEISTUNG, ANSTRENGUNG, unsere Verlagsdoktrin und -interessen MÜSSEN UNTERS VOLK, koste es was es wolle – Eure ZEIT, KRAFT und MITTEL bitteschön NUR FÜR UNS, WIR haben die Nr. 1 in euren Zeugenleben zu sein!

    Das alles überragende goldene Kalb/der Götze/die heilige Kuh "Haus-zu-Haus-Drückerkolonnendienst." Keine weiteren Kommentare hierzu; es steht schon alles im Glossar unter "Haus-zu-Haus-Dienst" und "Predigtauftrag".

    Welch ein "weit ausholendes" Machwerk – da hat man sich mal wieder in JW.Org-Schreibstuben so richtig ausgetobt. Mögen die armen Schafe dran ersticken.

    Gruß,
    M.N.

    1. Denker

      Guten Tag ,lieber M.N.

      das war eine gelungene und lustige (wenn nicht so ernst wäre) Zusammenfassung, es hat mir viel Spaß bereitet es zu lesen und es spiegelt genau meine Gedanken wieder, Danke noch mal.

      Aber ich möchte auch von einem Erlebnis berichten was ich am Wochenende in der Versammlung Hatte.

      Wir hatten einen relativ jungen Redner zu Besuch so ca. 40 bis 45 Jahre alt. Er hatte ein schönes Thema, ich weiß  nicht mehr genau wie es lautet aber in etwa so: "Jesus Christus der neue König des Königreiches"

      Vielleicht kennt es ja einer von euch. Ich habe mich jedenfalls darauf gefreut endlich mal die Möglichkeit unseren Herrn Jesus die Ehre zu geben die im zusteht und ich dachte da kann man ja nicht viel drumherum reden. Aber ich wurde sehr enttäuscht  denn auch er hat es nicht geschafft Jesus in den Mittelpunkt zu rücken. Er sprach viel über die Segnungen die das Königreich bringen wird und hin und wieder kam auch Jesus darin vor.

      Nun werden die meisten hier sagen : ja was ist daran den so ungewöhnlich das kennen wir doch und wir wissen ja wie sie mit Jesus verfahren. Das stimmt aber jetzt kommt es , ich habe im nachhinein erfahren das dieser noch relativ junge Bruder sich zu den Gesalbten zählt und da muss ich sagen hätte er bei einem solchen Vortrag eine gute Möglichkeit gehabt seine Bindung zu seinen Herrn Jesus richtig gut heraus zu stellen.

      Hätte ich es früher erfahren , ich hätte ihn genau darauf angesprochen, schade das es nicht mehr ging.

      Einen schönen sonnigen Tag noch für alle

      1. Tommy

        Stimmt Denker,

        als Gesalbter haette er........, aber..........wunder es Dich?

        Tommy

    2. Fox

      Guten Tag M. N.,

      diese Zusammenfassung scheint ein Zusammenfegen heftigen Emotionsmülls gewesen zu sein. Für mich war genau diese Einstellung der Org ein Grund zur Verzweiflung und auch Wut. Sie haben den, welchen sie als einzig wahren Gott, als Jehova, bezeichnen zum Herrscher gefühlskalter Dämonen gemacht, welchen es völlig egal ist, ob sich ein älterer Bruder den ganzen Sonntag anstrengt, sich selbst und seine Klamotten versammlungskonform hinzukriegen oder ob eine Schwester droht an gebrochenem Herzen einzugehen weil ihr Kind sich den Quatsch nicht mehr geben will. Jehova ist ja nicht sentimental, gell? Na zumindest ist es unser wirklich einzigartiger himmlischer Vater. Wie er sich doch freut wenn sich jemand zu ihm und seinem Sohn bekennt. Mehr als David nach einem Sieg - und der wurde von seiner Frau als nicht zurechnungsfähig betrachtet wegen seiner Freude die er zeigte. Und das scheint für die Org ihren Gott betreffend auch eine Erklärung zu sein. Nur mit dessen Wut und Eifersucht können sie gut leben, das ermöglicht wenigstens den Zeichnern farbenfrohe Angstbilder zu kreiren. Und das Töten setzt ja soviel Ressourcen frei, Vollverpflegung für mehrere hundert Jahre. Und das muss er auch, nochmal Manna über Jahre ist nun wirklich nicht angemessen.

      Ständig wird Jehova zu einem Rentner degradiert. Da muss die Organisation entscheiden, ob jemand sein Tun bereut oder nicht, das kann nicht der König der Könige und Herr der Herren, welcher vom Vater als Richter aller Menschen eingesetzt wurde! Ständig benötigt Jehova Menschlein zur Rechtfertigung seiner Souveränität, Menschlein die Millionen Gummisohlen auf den Straßen lassen sollen. Mich wundert, dass die Organisationsweisen nicht schon erklärt haben, dass sie es sind welche den Satan binden durch das Predigen, aber das kommt noch. Aber vor lauter Rechtfertigungsanstrengung sollen Menschen auf alles verzichten was das Menschsein ausmacht und nicht zu guter Letzt demütig einsehen, dass sie keinesfalls von den Symbolen für Fleisch und Blut Jesu nehmen sollen, weil sie ja keinen Anspruch darauf haben, von diesem Gott als Kinder angenommen zu werden, nein, sie haben sich noch 1000 Jahre zu bewähren wenn sie sich in allem aufgerissen haben für die Rechtfertigung Gottes.

      In Joh. 14:2 wird uns von Jesus gesagt, dass es viele Wohnungen im Haus seines Vaters gibt - und ich weiß genau, dass auf meinem Klingelschild nix organisatorisches steht sondern der Name des Geistes Gottes in welchem wir zur Freude unseres himmlischen Vaters durch Jesus Christus auferweckt werden. Und ich sehne mich so sehr nach der Begegnung mit unserem Vater wie sich ein unschuldiges Kind fühlt, wenn der Papa von der Arbeit nach Hause kommt. Durch Jesus bin ich ja auch unschuldig und darf mich guten Gewissens auf ihn freuen. Das wünsche ich dir und allen Geschwistern hier auch.

      1. M.N. @ Fox & Denker

        Liebe Fox,

        "...ein Zusammenfegen heftigen Emotionsmülls...".

        Na ja, ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht; ich würde lügen, wenn ich sagte, mich ließe das alles kalt; natürlich schwingen da auch Emotionen mit, aber grundsätzlich geht es mir gut. Jeder von uns hat seine/ihre eigene Geschichte und weiß, welche Details spezifische Saiten bei ihm/ihr zum Klingen bringen

        @ Denker:

        "...relativ jung ... ca. 40 bis 45 Jahre alt."

        Juhuu - ich bin noch jung! Bin zwar unwesentlich älter, aber falle demnach auch noch in die "Jung"-Alterskategorie. Jetzt geht's mir richtig gut - Danke dafür!

        M.N.

      2. Isa

        Wie kann dies aber sein, wenn Jesus oft nur Nebensache ist und unser Freimut kanalisiert wird wie Abwasser?

        So war (und ist) es tatsächlich.

        Noch etwas: Christen brauchen kein menschliches Organisationskonstrukt, denn der Heilige Geist ist mächtig.

        Jesus Christus als das Haupt des Christenleibes lenkt und leitet jeden individuell. Durch die Gaben des Heiligen Geistes baut sich der ganze Leib in Liebe auf, das ist nicht von außen.

        Im Gegenteil, durch die straffe Organisation und Indoktrination von außen wird der Heilige Geist blockiert und der einzelne Christ kann nicht das tun, was der himmlische Vater für ihn vorgesehen hat. Er bleibt fruchtlos oder verliert letztendlich sogar sein geistiges Leben.

        Bleiben wir als Reben am Weinstock Jesus Christus. Er allein gibt uns das Leben, ohne ihn können wir gar nichts tun.

        LG,

        Isa

    3. Argentum@M.N

      Lieber M.N.,

      meine Güte, die Technik spinnt, ich versuche die ganze Zeit auf meinem neuen Tablett, eine Nachricht zu hinterlassen... da nehme ich lieber mein Handy! Joh, es drängt mich einfach,  vor dem Zubettgehen noch ein paar liebe Wünsche für Dich zu hinterlassen. Du bist immer so bereichernd und funkensprühend kreativ, wortgewandt und unterhaltsam. Danke dafür. Aber ich lese aus Deinen Kommentaren  auch Deine Bitternis, Wut und brennende Wahrheits- und Gerechtigkeitsliebe heraus.

      Und deshalb ist es mir ein Bedürfnis, Dir ganz aufrichtig und voller Zuneigung alles Liebe, Gottes Segen und Wohlwollen für Deine Bemühungen um die WAHRHEIT zu wünschen.

      Für Dich und Deine Lieben.

      Argentum

       

      1. M.N. @ Argentum

        Liebe Argentum,

        vielen Dank für die guten Wünsche, aber - was habt Ihr nur? "Heftiger Emotionsmüll - Wut - Bitternis" - Ihr tut geradeso, als sei ich ein von Zorn zerfressener Groll (eigene Worterfindung; anstatt von "Troll"), der vor Gift und Galle nur noch schreit und tobt. Ich versichere Euch: Das ist nicht der Fall. Nach mehreren Jahren meines Wirkens hier müßtet Ihr dies besser wissen, sowie daß Hyperbel und Satire eingängige Stilmittel zur Hervorhebung und Verdeutlichung bestimmter Gedankengänge sind. Wer natürlich damit nicht zurechtkommt, mag ein Problem haben und meine (und ähnlich geartete) Beiträge als Ausflüsse von Zorn, Groll und Bitternis mißdeuten. Ich denke aber, die Mehrheit derer, die hier mein Geschreibsel zur Kenntnis nehmen, kriegen dasselbe in den "richtigen Hals".

        Nochmals versichere ich: Mir geht's gut - sehr sogar. Wer's nicht glaubt, soll es lassen. Für gute Wünsche danke ich in jedem Fall.

        Gruß,
        M.N.

        1. M.N.

          ... und wünsche Euch allen natürlich das Gleiche und noch viel mehr.

    4. Winfried Mertens

      Winfried an M.N
      Lieber M.N, ich wusste gar nicht, dass ich ein "Noch-Orgler" bin. Jetzt weiß ich es:
      Ich besuche nämlich noch die Zusammenkünfte am Sonntag.....warum?
      Wegen meines Sohnes und meiner Frau......und weil ich ab und zu etwas Nützliches mitnehme......guten Abend Shit Storm!
      ABER.......von dieser Zusammenkunft, die Du angesprochen hast, bin ich natürlich weggeblieben....auch meine Frau. SO ETWAS MUSS ICH MIR NICHT ANTUN......ich bin doch kein Masochist.....aber danke für den Artikel...ich habe ihn nur überflogen, sonst rege ich mich zu sehr auf....nicht über Dich....
      Bis dann, Winfried

  23. Fox

    Guten Abend Tilo, guten Abend für alle.

    Die Filme in den Versammlungen erfüllen nicht nur den Zweck einer "weltweit einheitlichen Schulung", wie gern herausgestellt wird (und schon das ist sehr arm), sondern verhindern genauso wie das einheitliche WT-Studium und andere Vereinheitlichungen den Gedankenaustausch. Und laufen damit dem Zweck der Christenversammlung zuwider. Jeder Zeuge Jehovas kennt Hebräer 10:24,25 auswendig, das Zusammenkommen nicht zu versäumen, nicht wahr? Aber das ist nicht der ganze Text, ab V 24 wird die Grundlage einer Zusammenkunft erläutert: "und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!"

    Es ist unmöglich, jemanden - auch nicht sich selbst - zur Liebe zu ermuntern wenn keine Dialoge möglich sind. Es ist wie im Kino, sehr viele Personen schauen sich gemeinsam einen Film an, essen Popcorn und Eis und können auch vom Film erzählen. Aber deswegen hat niemand mit den anderen Zuschauern ein Stück Gemeinsamkeit gepflegt. Für einen Kinobesuch ist es völlig ausreichend, Bekannte an der Kinokasse zu begrüßen und zu fragen ob alles gut ist. Den Aposteln war das wie ihrem Herrn zu billig, ja, wir lesen die warnenden Auswirkungen einer solchen Entwicklung in christlichen Kreisen wenn wir den Text aus Hebr. 10 weiterlesen. Wer vorsätzlich versäumt Mitchristen zu ermuntern, zu guten Werken anzureizen und ihnen Liebe zu erweisen handelt mutwillig gegen Gott und da bleibt kein Schlachtopfer der Gnade Christi mehr übrig. Lesen wir die Texte vor 24,25 bemerken wir sicher, dass wir nur dann an einer christlichen Zusammenkunft teilnehmen, wenn wir durch das Blut Jesu mit großem Freimut quasi durch den Vorhang, das ist Jesu Leib (V. 19,20) uns versammeln. Wie kann dies aber sein, wenn Jesus oft nur Nebensache ist und unser Freimut kanalisiert wird wie Abwasser? Wurden früher noch durch die Buchstudien Krankenbesuche organisiert so ist das heute doch auch Vergangenheit.

    Ach ja lieber Bruder Tilo, so langsam kann man es nicht mehr übersehen: Jedes "neue Licht" ist eine weitere Fata Morgana welche die Gläubigen noch tiefer in die Wüste der Christusferne führt. Mich schmerzt es, wenn ich an die vielen Älteren denke, die so voller Hoffnung darauf gewartet haben, in guter christlicher Gemeinschaft zu sein und am Ende einsam und enttäuscht  zu entschlafen. Das wird auch nicht durch diese Walt Disney für Arme Filme behoben.

  24. Fanny

    Fanny@Haraschmi

    Ist doch schön wenn so viele von den Symbolen nehmen.Nur meine Wenigkeit ist nicht mehr mitgezählt,da ich ausgestiegen bin.Wollte die Statistik nicht auch noch belasten.hi

    LG Fanny

    1. Isa

      Viele der von den Symbolen-nehmenden werden erst gar nicht gezählt, z. B. wenn man den "Pappenheimer" schon kennt oder etwas spezielles vermutet - die Dunkelziffer ist also hoch.

       

  25. Fanny

    Fanny@Athalja

    Lieber Athalja ich zitierte Off.1: 17,18 wo von Jesus die Rede ist.DU zitiertest Daniel 7:9-14 wo von Jhwh und Jesus den Sohn des Menschen ist.Diese Stelle soll offensichtlich zeigen,dass Jesus nicht Gott ist.Mein Gedanke ist,dass Jhwh ein Gott ist der ausschließliche Ergebenheit und Anbetung fordert und keine Götter neben sich duldet.

    ALS Jesus auf Erden war sagte er...Kommt her zu mir,.....alle die ihr euch abmüht.

    Warum sollte Gott einen Zwiespalt in uns Hervorrufen?

    Weil der Menschensohn von Gott Macht,Ehre und das Reich über alle Völker bekommt,verstanden die Juden darunter den Messias.

    Daniel spricht nun von Einen Menschensohn und führt damit den Begriff ein.Diese Person ist wie ein Mensch,aber wird durch Gott zum Herrscher der Welt gemacht.Der Begriff Menschensohn sagt jedoch nichts darüber aus,dass vorher in Jesus " die Fülle der Göttlichkeit " war Koll. 2:9, dass er göttliche Gestalt hatte und Gott gleich und danach Mensch  geworden ist Phil.2:6,7

    Jesus ist kein vergöttlichter Mensch,sondern er war Gott und wurde wie der Sohn eines Menschen.

    Lieber Athalja, so wie ich dich kenne wirst du mit meiner Ansicht vielleicht nicht einig gehen aber wie heißt es so schön,forschen, forschen forsche ob sich die Dinge so verhielten.

    Glg an dich und auf ein endlich baldiges kennenlernen😀Fanny

     

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Fanny & Co

      Liebe Fanny und Noomi,
      da es hier (auf diesem Portal) Differenzen gab/gibt in Punkto „wer hat die Jünger mit Heiligem Geist versiegelt?“ und „wer ist dieser Gott?“, hatte ich meinen (versuchten) Denkanstoss implantiert.
      Den Text aus Joh. 14:1 & 28 hatte ich dabei angeführt.
      »Vertraut auf Gott und vertraut auf mich!    Wenn ihr mich wirklich lieben würdet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.«
      Worum es mir hierbei geht, „erläutere“ ich euch gerne via Kurzfassung.

      Jesus ist doch das zentrale Drehkreuz für alle Christen, nicht wahr? Jetzt möchte ich obige Worte einmal etwas „modifizieren“.

      „Wir lieben Jesus wirklich, denn er geht für uns zum Vater (Gott/JHWH). Da der Vater wiederum grösser als Jesus ist, sollten wir beiden vertrauen.“

      Meine Logik hierin wäre somit:
      Nur via Jesus (das besagte Drehkreuz) kommen wir überhaupt zu Gott (JHWH), damit wir beiden unsere Liebe beweisen können. Das „Wie“ überlasse ich jedem selbst! Wenn wir Jesus wirklich lieben, dann machen wir Jesus nicht zu  D E M  GOTT! Vielmehr anerkennen wir Jesus (wie einen kleineren Gott eben) als JHWH‘s geliebten Sohn - lt. Luk. 9:35 - und wir hören auf beide.
      Dann erübrigt sich auch ein debattieren um die immer wiederkehrende „Gott-Jesus-Heiliger Geist Dreieinigkeitsdiskussion“.
      Implantat nun gelungen?

      Ich möchte noch kurz auf Dan. 7 und Offb. 1 eingehen - beides aus der ELB.
      Bei der Betrachtung der beiden Texte fiel mir nachfolgendes auf (habe ich fett markiert).
      Dan. 7   „…einer, der alt war an Tagen, sich setzte. Sein Gewand war weiß wie Schnee und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle … Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn.“
      Und jetzt dazu Offb. 1:
      „…gleich einem Menschensohn, bekleidet mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewandsein Haupt aber und die Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee“
      Meine Frage hierzu war gewesen: „Wenn diese beiden Passagen nun mit einander verglichen werden - ist dann nicht etwas auffälliges darin?“
      Edelmuth hatte hierzu bereits einige Gedanken geschrieben. Diese teile ich ebenfalls.
      Mir ging es hier u.a. auch um „Jesu Vorleben“, von dem in Daniel berichtet wird. Jesus war zu diesem Zeitpunkt noch nicht Jesus, aber als „Sohn eines Menschen, mit den Wolken des Himmels kommend“ spezifiziert worden. Auch wurde der „Alte an Tagen“ – ganz offensichtlich JHWH – ebenfalls beschrieben, und das war für mich bemerkenswert, bzw. auffällig. Die äusseren Eigenschaften beider hier beschriebenen, werden in der Offenbarung nicht erwähnt. Der in Offb.1 „gleich einem Menschensohn“ gewesene Jesus findet auch noch weitere, abzuklärende Bedeutungen.
      Auch kann ein Abgleich (bezogen auf die Frage wer jeweils gemeint ist) von Offb. 1:8, 1:18, 21:6 und 22:13 (hier ist die Rede vom „A & O“ und vom „Ersten – Letzten“) zu sehr unterschiedlichen Aussagen führen. Das zu erklären ist allerdings nicht mein Anliegen und kann – wenn’s gewünscht wird – gerne von anderen erfolgen.

      (Auf)Klärende Grüsse aus dem Schnee
       
      Athalja

      1. Lieber Bruder Athalja,
        Zeugen Jehovas, werden niemals erkennen das der Jesus Christus Herr und Gott ist, sowie ich von Dir lese, bist auch nicht anders als Zeugen Jehovas.
        Vergleiche bitte Zeugen Bibel und Welt Menschen Bibel: Ich habe sie Dir unten kopiert.

        German Schlachter Bible
        Copyright © 1951 by Geneva Bible Society. Used by permission. All rights reserved.
        Act 7:59  Und sie steinigten den Stephanus, welcher ausrief und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
        Act 7:60  Er kniete aber nieder und rief mit lauter Stimme: Herr [?], rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er.

        Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen
        59 Und sie fuhren fort, Stẹphanus zu steinigen, während er flehte und sprach: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.“
        60 Darauf beugte er seine Knie und rief mit lauter Stimme: „Jehova, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!“ Und nachdem er dies gesagt hatte, entschlief er [im Tod].

        Sie wissen doch das Zeugen Jehovas, Jesus Christus auch als Gott sehen, aber nur ein weitere Gott.
        Sie wissen doch 100% das es nur einen Gott gibt, Dreieinigen Gott.
        Alles andere ist Geschwätz, und Zeitverschwendung.

        Mit freundlichen Grüßen
        Knecht Jesu Christi

        1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Gazi Keskinsoy

          Lieber "Knecht Jesu Christi",

          das "Ping-Pong-Spiel" geht hier also weiter. Du hast ja auf der Bruderinfo.de Seite dein Glück mit diesem Thema ausführlich versucht. Es sollte hier nicht "weitergespielt" werden, denn für viele ist langweilig - das war auf der besgaten Seite bereits erkennbar...

           

          Ich versuche es ein letztes Mal mit dir hier:

          a) JHWH = der Grosse GOTT

          b) Jesus = ein Gott aber nicht GOTT = JHWH

          c) der Heilige Geist = 1. Mos. 1:1 (Geist GOTTES); Gottes steuernde Hilfe.

          der Heilige Geist ist  K E I N E  P E R S O N  Punkt! PUNKT!! P U N K T!!!

           

          Wenn du bereits ein Opa bist, dann bist du auch nicht Enkel + Kind + Opa in einer Person! Wenn doch - dann bist du einzigartig.

           

          Liebe Grüsse

          Athalja

           

           

           

          1. ManfredF

            Punkt! PUNKT!! P U N K T!!!

            Eine fantastische Argumentation ist das. Muss ich mir merken.

            Gott ist KEIN MENSCH Punkt! PUNKT!! P U N K T!!!

            Daher ist jeder menschliche Vergleich zum Scheitern verurteilt Punkt! PUNKT!! P U N K T!!!

            Gott ist OMNIPOTENT - Menschen sind es nicht Punkt! PUNKT!! P U N K T!!!

            Und Christen haben EINEN GOTT. Daher nennt man diese Religion auch MONOTHEISTISCH. Wie die Juden übrigens auch. Punkt! PUNKT!! P U N K T!!!

            1. Edelmuth an Manfred F.

              Guten Abend Manfred

              Ein Gott in Form einer Trinität kann nicht von Menschen am Kreuz getötet werden. Wenn doch, dann kann er sich nicht selber wieder auferwecken. Und wenn doch, dann war er auch nicht wirklich tot und das Opfer Jesu wurde nie erbracht. Dann wären wir die dümmsten Menschen der Welt, denn es gäbe für uns keine Rettung und wir sollten die restlichen Stunden genießen. Der allmächtige Gott wäre dann von Menschen ermordet worden und Satan würde nie vernichtet werden.

              Nun blickst du auch, wer hinter der Lehre von der Trinität steckt.

              Ede

              1. Fox

                Guten Tag Edelmuth,

                Einigkeit und Einheit sind nicht zwangsläufig Trinität in der kirchlich gelehrten Form. Beispiel: Leben geben durch Auferweckung:

                Rede Jesu in Joh. 6:44 " Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag." Also Leben für uns durch Jesus Christus

                Rede Jesu in Joh. 6:54 "Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag." Nochmal die Betonung des Lebens durch Jesus Christus

                Darlegung des Paulus nach 1. Kor. 6:14 "Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft." Somit Leben für uns durch den Vater.

                Die Lösung: 2. Kor. 4:14 "da wir wissen, daß der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns durch Jesus auferwecken und zusammen mit euch vor sich stellen wird." / Alles aus Schl.2000

                Röm. 5:10" Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!" und

                2. Kor. 5:19 "weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte."

                Wenn Vater und Sohn nicht eine absolute Einheit in geistiger Genetik bilden würden, so hätten wir keine Chance auf Leben. Der Sohn ist das genaue Abbild des Allmächtigen und nutzt wie dieser seine Liebe und seine Fähigkeiten zu unserem Nutzen.

                 

                 

                1. Edelmuth an Fox

                  Guten Abend Fox

                  Über deinen Beitrag freue ich mich sehr, weil er mir zeigt, dass du dich mit diesem Thema auseinander setzt. Gleichzeitig finde ich diesen Beitrag aber anpassend, weil BruderInfo festgelegt hat, dass dieses Thema erschöpfend behandelt wurde und er alle meine diesbezüglichen Beträge löscht.

                  Was soll man davon halten, wenn in der Zusammenkunft denen das Wort erteilt wird, die gut über die Zeugen Jehovas reden und denen die Antwort verwehrt wird, von denen eine andere Antwort zu erwarten ist. Offensichtlich geht es nicht um die Wahrheit, sondern um die Verbreitung einer bestimmte unbiblische Sichtweise, und da mache ich nicht mit.

                  Ede

                  **********
                  Dein Gejammer wird langsam peinlich lieber Ede.

                2. Tschango@Ede

                  Ede.

                  Du hast ja schon 100mal uns deine Sichtweise erklärt. Wir haben es schon kapiert wie du darüber denkst. Nur du kapierst es anscheinend nicht dass wir es schon kapiert haben, und ich habe es auch schon kapiert dass du nicht kapierst dass wir es kapiert haben. Logisch???

                  Mfg

                3. Fox

                  Lieber Ede,

                  es war kein Button zum antworten da, deshalb der etwas ungewöhnliche Weg. Wenn ich das richtig gesehen habe, hatte BI den Hinweis, es möge sich die Diskussion zur Trinität bitte erledigt haben, nach meiner Antwort an dich, aber möglicherweise vor deiner neuerlichen Antwort an mich eingestellt.

                  Und so ist es gut, dies von deiner Seite nicht als persönlichen Angriff gegen dich anzunehmen, wobei die nachfolgend an dich gerichteten Kommentare leider jeglichen christlichen Miteinanders entbehren und da leide ich wirklich mit dir.  Auf einer Seite wie BI oder ähnlichen Foren muss es den Administratoren möglich sein auch in einer bestehenden Diskussion ein Stoppschild zu zeigen, wir können den christlichen Gedankenaustausch sehr stärken, wenn wir dies unterstützen. Es hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach gezeigt, dass bei diesem Thema wie auch bei der Gebetsfrage "Vater oder Sohn anbeten" so hohe Wellen entstanden, dass wir buchstäblich Menschenopfer dargebracht haben!

                  Es wird sich nie ganz vermeiden lassen, auch solche glaubenskritische Themen zu erörtern, doch noch immer benehmen wir uns wie Sandkastenfritzen die auf beleidigt gehen wenn jemand eine andere Auffassung hartnäckig vertritt und erst recht wenn sich noch ein zweiter dazu findet. Wir alle sollten uns hüten, BI zu einer Antiorganisation zu machen mit den gleichen Eigenschaften wie diese. Mich überfordert dies, meine Biomasse gibt nicht nur "Error" wider, sondern reiche Auswirkungen dieses Fehlers, ich kann nicht schlafen und habe mehr Schmerzen.

                  Ede, du bist mein Bruder im Herrn. Ich möchte mich sehr gern mit dir darüber austauschen, wie wir ganz offen und voller Freude dem großen Moment unseres Lebens entgegenfiebern  können, wenn wir dank des Geistes, der Jesus auferweckte und der auch uns entweder auferwecken oder umwandeln wird, diesen unseren großen Bruder, unseren Lebensretter, unsern zeitweiligen Hausherrn sehen werden und durch ihn endlich endlich auch unserem himmlischen Vater begegnen und all das Lieblose von heute, von uns, Vergangenheit sein wird. Es gibt so viel erbauendes zu erforschen wenn wir zulassen, dass sich unser Geist mit Gottes Geist vereint und alle verkrusteten Indoktrinationen sprengt, undenkbares erforscht weil Gott sagt, dass sein Denken immer höher sein wird als unseres gibt es keine Grenzen dafür. Und Ede, ich liebe dich dafür, dass du mitmachst.

                4. peetha@Fox & Mit Leser

                  hallo, liebe(r) Fox , nen juuten abend

                  Deine / Eure Nerven möcht ick haben. Ick lese Dich - gerne- (wie auch die meisten hier - ob emotional - ´wortfachlich´ klarstellend - mit ihren Zweifeln - mit ihrer ´Besserwisserei´ - oder auch die vielen Bescheidenen,...  Fragenden, die allzu oft , UND egal WO ..... ´beschnitten´ werden... - manchmal auch von mir - ohne Frage, und manchmal tut es mir im nach hinein auch  leid (hab allerdings IMMER die Möglichkeit mich zu entschuldigen)

                  Jaa, watt is mein Gedanke - Jaa,  janz einfach - Die Christenversammlung im 1. Jh. (siehe Paulusbriefe) UND auch der kleine Kreis der Apostel und Jünger/innen in des Herrn Umfeld WAR, nun mal  KEIN .....  ´Streichelzoo´ ! Im Gegenteil - selbst der Herr zürnte (Luk 9: 51-56)   ....  NUR ein Bsp. (und ...  auch hier, brauchte ....  ER  sich nicht entschuldigen, denn ..... ER hat(te) Recht)

                  NÖÖ, Fox,  ick find es toll, wie Du und andere, Ihr hier ...´Druck aus´m Kessel nehmt´ und Nerven wie Drahtseile zeigt ....  (im pos. Sinne) -

                  NÖÖ, ick hab keine Lust mehr irgend welche kommentierenden.... ´rechthaberisches´ PAPPnasen Gedöns lesen zu müssen (ick meine nicht Dich).

                  NÖÖ, ick mag die Artikel hier jerne lesen, (denn sie haben- nach meinem Verständniss -  bibl. Fundament)

                  JAA , - UND, .... ick hab ooch  keinen BOCK auf Dreieinigkeit´s Phantasien und Edelschrottpolemik ... WAS bleibt ?

                  Christsein ist KEIN Streichel ZOO ( war es noch nie gewesen)- WAS bleibt noch ? KLARTEXT - .... und....  zartbesaitet sind wir - jeder nach seinem ´Gusto´... wohl alle

                  JUUTI - ein Euch  jerne Lesender - bleibt den beiden Höchsten, euch und mir gewogen, ein  bis .... die Taage

                   

          2. Bird an EDE und Jurek

            Lieber Athalia,

             

            Kann es sein, dass du dabei übersiehst das das neue Testament zur Erfüllung hergenommen werden muss!

            LG

            Bird

             

        2. Boas

          Und wenn ihr mich steinigt wie Stephanus... An Alle, die behaupten, dass Vater und Sohn ein und dieselbe Person sind (des weiteren als XXX Bezeichnet:

          1. Joh. 5: 5 Wer ist es, der die Welt besiegt, wenn nicht der, der glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist?

          1. Joh. 5: 1 Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden...

          1. Joh. 5: 13 Ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, ihr, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

          2. Joh. 1: 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. (XXX bezeugen das Kommen des Vaters im Fleische) Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

          1. Joh. 4: 2 Daran erkennt ihr die inspirierte Äußerung von Gott: Jede inspirierte Äußerung, die Jesus Christus als im Fleische gekommen bekennt, (XXX bezeugen das Kommen des Vaters im Fleische) stammt von Gott, 3 doch jede inspirierte Äußerung, die Jesus nicht bekennt, (XXX bekennen nicht Jesus, sondern den Vater) stammt nicht von Gott. Und dies ist die [inspirierte Äußerung] des Antichristen, von dem ihr gehört habt, daß er komme, und er ist schon in der Welt.

          1. Joh. 4: 14 Außerdem haben wir selbst gesehen und legen Zeugnis davon ab, daß der Vater seinen Sohn als Retter der Welt ausgesandt hat. (XXX legen Zeugnis davon ab, dass der Vater sich selbst als Retter in die Welt ausgesandt hat.) 15 Wer immer das Bekenntnis ablegt, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist, (XXX legen das Bekenntnis ab, dass Sohn und Vater ein und die selbe Person oder das selbe Wesen ist) mit dem bleibt Gott in Gemeinschaft und er in Gemeinschaft mit Gott.

          1. Joh. 5: 9 Wenn wir das Zeugnis hinnehmen, das Menschen geben, so ist das Zeugnis, das Gott gibt, größer, denn dies ist das Zeugnis, das Gott gibt, die Tatsache, daß er über seinen Sohn (aber nicht über den Vater) Zeugnis abgelegt hat. 10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in seinem eigenen Fall. (wer also an zwei Personen glaubt) Wer nicht an Gott glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das gegebene Zeugnis glaubt, das Gott als Zeugnis über seinen Sohn gegeben hat. 11 Und darin besteht das gegebene Zeugnis, daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. 12 Wer den Sohn hat, hat dieses Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat dieses Leben nicht.

          1. Joh. 2: 18 Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] (Nicht buchstäblich aus der Gemeinde, sondern in der Lehre) damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt. 22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? (XXX leugnen, dass Jesus der Christus ist, weil sie behaupten sein Vater sei der Christus.) Das ist der Antichrist, derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet. (XXX leugnen die zwei Wesen und machen aus zwei Wesen, ein Wesen) 23 Jeder, der den Sohn (Nämlich Jesus) leugnet, (und behautet, dass er in wirklichkeit der Vater sei) hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, (Ein XXX bekennt nicht Sohn und Vater, sondern nur eine Wesen.) hat auch den Vater.

          Matthäus 10:31,32 "32 Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist."

          Johannes 3:18
          "Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat."

          Offenbarung 3:8 "...und du hast mein Wort bewahrt und dich meinem Namen gegenüber nicht als falsch erwiesen."

          Offenbarung 2:13 "Ich weiß, wo du wohnst, nämlich da, wo der Thron des Satans ist; und doch hältst du weiterhin an meinem Namen fest, und du hast deinen Glauben an mich nicht verleugnet..."

          Liebe Grüße
          Boas

          1. ManfredF

            Lieber Boas

            dein Aufruf dürfte im Nirvana verschwinden denn ich sehe niemand, der glaubt dass der Vater und der Sohn eine Person ist.

            Weder glauben das hier irgendwelche Leute noch glauben es die Leute, die an die Dreieinigkeit glauben noch glauben das ZJ oder Ex ZJ.

            Also eigentlich glaubt das wirklich kein einziger Christ. Zumindest ist mir keiner bekannt.

            Daher bin ich etwas irritiert an wen du dich so aufgeregt richtest.

            ManfredF

            1. Boas an Manfred.F

              Lieber Manfred F.

              dass es hier keinen gibt, der daran zweifelt, dass Vater und Sohn zwei Wesen sind, bin ich mir nicht so sicher. Ein Mitstreiter dieses Themas gab folgenden Kommentar am 29.12.2016 auf www.bruderinfo.de ab:

              Zitat Anfang:
              Warum wird Jesus Christus oder Mesias nicht als Gottes Sohn erwähnt im Alten Testament, wenn Er schon am Anfang geboren war?

              Damit kann man sagen, Er ist Gottes Sohn genannt worden, als Er Mensch geboren wurde.

              Sowie im Alten Testament immer wieder vorkommt, ist Er als JHWH erscheinen nicht als Gottes Sohn. Ich bin überzeugt das Er und der Vater gleichen Gott darstellen, weil Gott kann Sich überall und gleichzeitig jeden Ort sein. Gott ist Allmächtig.
              Zitat Ende.

              Oder am 28.12.2016 Zitat Anfang:
              Im Alten Testament ist nie die Rede von Ihm als Gottes Sohn, aber erst nach der Geburt von Maria wird Er als Gottes Sohn genannt. Warum wohl? Das ist sehr wichtig. Zitat Ende.

              Oder auch am 28.12.2016 Zitat Anfang:
              Natürlich haben wir Vater und Sohn! Meine Frage ist wann ist der Sohn geboren? Ganz am Anfang bevor alles entstanden ist oder später aus Jungfrau Maria? Das ist sehr wichtige Fragen. Zitat Ende

              Abgesehen, dass sich Hebräer 1:5 erst bei seiner Auferstehung erfüllt hat (siehe Apo. 13:32,33). Nach diesen Aussagen, fand ich es passend, obigen Kommentar zu schreiben. Oder Derjenige hat sich sehr missverständlich ausgedrückt.

              Mit lieben Grüßen Boas

            2. Edelmuth an Manfred F.

              Hallo Manfred

              Ein Gott in Form einer Trinität kann nicht von Menschen am Kreuz getötet werden. Niemand kann einen allmächtigen Gott töten. Wenn doch, dann kann er sich nicht selber wieder auferwecken. Und wenn er das doch könnte, dann war er nicht wirklich tot gewesen und das Opfer Jesu wurde nie erbracht. Dann wären wir die dümmsten Menschen der Welt, denn es gäbe für uns keine Rettung aufgrund des Opfers Jesu und wir sollten die restlichen Stunden genießen

              Ede

            3. Winfried Mertens

              Winfried an Manfred, Boas und alle andern Lieben,

              Ihr sagt, dass der Vater EIN WESEN ist. Woher - bitte - habt Ihr das??
              Wer stellt sich den Vater als ein Wesen mit zwei Beinen und zwei Armen vor?
              Tut Ihr das?
              Adam ist im "Bilde Gottes" erschaffen.
              Heißt das, dass er so aussieht wie Adam aussah?!
              Warum halten wir uns nicht an die Schrift, die sagt: "Gott ist Geist".....KEIN WESEN!
              Warum halten wir uns nicht an die Schrift, die sagt: "Gott ist Liebe"....KEIN WESEN!
              UNSER HERR JESUS CHRISTUS IST EIN "WESEN". DEN KONNTE MAN VOR UND AUCH NACH SEINER AUFERSTEHUNG ANFASSEN!
              Und als Thomas erkannt hat, sagte er: "Mein Herr und mein Gott".
              Gott.....der Vater....Geist und Liebe....hat einen Sohn geboren....gezeugt....einen Körper, der überhaupt erst uns über den Vater Aufschluss geben konnte....da Gott der Vater "allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann." (1.Tim.6:16)
              Wenn wir weiter Gott, den Vater uns als den alten Mann mit Bart auf einem Thron vorstellen, werden wir diese Diskussion noch bis in alle Ewigkeit führen.
              Wenn wir aber Gott, den Vater als GEIST UND LIEBE sehen, werden wir doch verstehen können, dass unser Herr Jesus GEIST UND LIEBE ist....also Gott.
              War denn Adam nicht auch Gott....oder ist der Sohn Gottes nicht etwa "Gott"?!
              Was ist denn der Sohn eines Löwen?!
              (Adam war wohl Sohn Gottes: Luk.3:38)
              Unser Herr Jesus Christus allerdings ist aus Gott geboren, gezeugt...hervorgegangen.
              Er ist Gott körperlich: "...denn in ihm wohnt die Fülle der Göttlichkeit (theotetos, divinitatis) KÖRPERLICH." (Großbuchstaben von mir)
              Nachsatz: Da "Jehova" auch körperlich auftrat, ist er NICHT der Vater, der Geist und Liebe ist.
              Jehova ist AUCH Jesus Christus und auch die beteiligten Engel.
              Der Name Jehova wurde von Jesus nicht mehr gebraucht. Warum gebrauchen wir ihn dann??!!
              Jetzt habe ich mal vollen Dogmatismus herausgehauen....wie ich das bei den Zeugen 47 Jahre gelernt habe.....nur inhaltlich ein bisschen anders.
              Liebe Grüße an alle, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

              1. Bruder

                Hallo, an alle Kommentarschreiber,

                das Thema Dreieinigkeit ist mit allen für und wider ausführlich behandelt worden.

                Bitte habt Verständnis das wir Kommentare zu diesem Thema nicht mehr freischalten.

                Liebe Grüße

                Bruderinfo

              2. Lieber Winfried Mertens,

                genau so sehe ich das auch Winfried, ich stimme Dir 100% zu.

                Mit freundlichen Grüßen

                Knecht Jesu Christi

          2. Ron West

            Lieber Boas,

            Danke für Deine klaren Worte und Gedanken. Ich persönlich kann diese Argumentation von Dir uneingeschränkt mit Dir teilen.

            ManfredF sagt zwar in seinem Kommentar, das keiner an die Dreieinigkeit hier glauben würde, doch gibt es hier ein paar Wenige, die behaupten das Jesus der allmächtige Gott JHWH wäre. Doch wie ManfredF es schon sagte, ein Großteil hier, kennt die Unterschiede.

            Daher ist es gut und sinnvoll sowie auch notwendig gewesen diese klaren Worte zu schreiben.

            Vielen Dank für Deinen Kommentar.

            Liebe und herzliche und brüderliche Grüße Ron.

      2. ManfredF

        Kleiner Tipp:

        Als Johannes die Offenbarung schrieb gab es bereits die Bücher des AT und Johannes kannte diese.....

        Manfred

  26. Lichti

    Hallo,mein lieber Petrus 111

    Zuerst moechte ich mich fuer Deine lieben Worten bedanken. So hat jeder seine persoenlichen Glauben aufgebaut,denn ich hoffe,du bist meiner Meinung,dass keiner von sich sagen kann,er habe " die absolute Wahrheit".

    Wortgetreue Uebersetzungen ,ja die gibt es. Aber wir koennen nicht sicher sein,ob sie von Gott,so wie sie sind,vermittelt worden sind.ich vergleiche mehrere Uebersetzungen der hlg. Schrift und halte mich am liebsten an die Elberfelder Bibel ( 1914). Was uns Jesus über den Vater lehrte,steht aber in jeder Bibel,egal ,wie sie auch immer vom Herausgeber gefaerbt sein mag: einander und den Vater zu lieben. Die Liebe ist das Grösste und das Wichtigste. Wenn wir dieses verstanden haben,sind die Details,über die viele Menschen diskutieren,beinahe unwesentlich geworden. Was gibt es für einen grösseren Segen als im Schutz und Wohlwollen unseres lieben Vaters von unserem grossen Bruder zu lernen und einander als Geschwister zu lieben. Wir sind alle frei von Zwängen jeder Religion,denn wir sind alle in der Liebe der Familie Gottes vereint!

    Lichti

  27.  
    Hallo Athalja
    Bei mir ist die Implantation auch nicht geglückt.
    Ich verstehe deine Frage nicht.
    Ich war tot (Also Jesus) und wurde lebendig.
    Der Menschensohn kam zu dem Alten an Tagen
    (zu seinem Vater, er war nie tod)
    Wo ist da das Problem??
    Jesus ist nicht der Vater – basta!
    Was hat das mit dem Namen JHWH zu tun?
     
    LG Noomi
     

  28. FDS

    Hallo zusammen

    Wieder 120.742 mehr, die dasselbe denken.

    Jahrbuch 2015/2016

    https://www.jw.org/de/publikationen/buecher/jahrbuch-2016/gesamtzahlen-fuer-2015/

    https://www.jw.org/en/publications/books/2017-yearbook/2016-grand-totals/

     

    Lg

     

     

    1. Haraschmi

      20% Steigerung an "Gesalbten" ???

      Gibt es in 2017 wieder einen WT Artikel dazu um Erklärungsversuche zu starten 😉

      1. Tschango@Haraschmi

        Hallo Haraschmi!

        Ja wahrscheinlich. Ich würde lachen wenn in einigen Jahren mehr als 144000 von den Symbolen nehmen. Das wäre lustig.

        Lg

        1. haraschmi

          Servus Tschango,

          na ja die Tendenz ist klar steigend. Aber wir können doch froh sein, dass wir in den letzten Tagen noch so viele Geistgesalbte unter uns haben, die uns auf dem Weg begleiten... 🙂

          Ich bin mir jetzt aufgrund des immer neuer werdenden Lichts nicht mehr über die aktuelle Lehre im Klaren, aber soweit ich mich erinnern kann hieß es doch immer, dass wenn Harmagedon kommt, die Einsammlung der Gesalbten vollzogen werden sein wird. Da ja unser Morris the Third sich schon freut, die Menschen abzuschlachten.

          Das Anwachsen der Gesalbten spricht doch 100% gegen die Dringlichkeit der ZJ. Wären es noch 100 Gesalbte, aber es sind angeblich über 15.000.

          Wieder mal ein Beweis, dass das ganze Konzept FALSCH ist.

          Gruß

          Haraschmi

    2. Horst

      Hallo FDS, hallo Haraschmi,

      danke für Links und Zahlen ! Als Pragmatiker kommentiere ich ohne Wertung wie folgt:

      In 2015 Getaufte bei ZJ: 260.273

      In 2015 Zunahme bei ZJ: 120.742

      Also in 2015 effektive Abnahme bei ZJ: 139.529 (natürlich inclusive Verstorbener).

      Zunahme derer, die von den Symbolen nahmen von 15.177 auf 18.013, also wie du sagst rund 20 Prozent, aber hier exclusive der Verstorbenen !

      In Anbetracht der Lehre bezüglich der Gesalbten aus den letzten 50 Jahren (einige wenige Abtrünnige müssen noch ersetzt werden, aber die 144.000 sind bald voll , und dann kommt das Ende...) besteht hier sehr wohl "Neuer-Licht-Bedarf". Das wird ja interessant...

      Gruss Horst

       

      1. haraschmi

        Hallo Horst,

        dann wird wieder alles auf frühe geschoben, die Brüder wussten es ja nicht besser, sie haben leichtgläubig von den Symbolen genommen etc.

        Aber neues Licht wäre auch klasse. Mal sehen, was die diesmal erfinden würden und dann die "Schäfchen" alle mitgehen und sagen, ja logisch, wie die überlappende Generation...

        Gruß

        Haraschmi

        1. Argentum@Haraschmi/ Tschango

          ... und das neue Licht wird dann so kompliziert sein, dass man ein eigenes Buch dazu herausgeben wird, in dem dann so kompliziert erklärt wird, dass es niemand begreift und jeder es resignierend zur Seite legt, mit dem Gedanken: " ach, ich bin ja sowieso ein anderes Schaf, ich muß das nicht verstehen."

           

          LG Argentum

  29. Sylvia Geiser

    Lieber Petrus 111

    Der Gottesname in meiner jüdischen Bibel TANACH The Stone Edition mit Torah/Prophets/Writings, Hebräisch-Englisch steht mit dem Namen HASHEM drin. Im Oktober hörte ich bei den jetzigen JUDEN in Jerusalem auch diesen Namen. Ich werde mich erkundigen im April seit wann dieser Name besteht.

    In der Übersetzung von Moses Mendelssohn, die Tora auf Deutsch, steht für Gott, der EWIGE.

    Ich wünsche allen noch einen schönen Tag Sylvia

    1. Isa an Sylvia

      Hallo Sylvia,

      Hashem heißt ja "Name".

      Übrigens kam mal ein Bruder ins Gespräch mit einem Juden (nicht in Deutschland) und fragte ob er den Namen Jehova kenne. Der Jude war ein bisschen geschockt, daß jemand den Namen aussprach. Er sagte, ja, daß sei der Name Gottes. Sie sprächen ihn aber nicht aus.

       

      Wenn du mal in andere Länder guckst (besonders viele Länder in Ost- und Westafrika), dort ist der Gottesname ganz normal Jehova, wird auch so gesprochen (neben "Vater"), besungen, gelobt. Ebenso wie Sein Sohn Jesus Christus. Dort gibt es (noch) sehr viele Christen.

      Deutschland "stirbt" christlich gesehen immer mehr ab.

      Lieben Gruß,

      Isa

  30. Fanny

    Fanny@Athalja

    Hallo lieber Athalja,Implantation nicht geglückt.Zumindest bei mir nicht.

    Offenbarung1:17,18 sinngemäß ich bin von Ewigkeit zu Ewigkeit,der Erste und der Letzte.

    LG aus dem verschneiten Bayern

    Fanny

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Fanny & Co

      Liebe Fanny,

      der von dir genannte Bibeltext aus Offb. 1:17,18 veranlasste mich, ihn mir näher anzuschauen. Er hat sehr viel mit JHWH und Jesus zu tun. Da er nicht uninteressant für die entstandene Frage zu JHWH - Jesus ist, bringe ich ihn im Zusammenhang mit einem anderen, bedeutenden Text, hier ins Bild.

      Ich führe zunächst die Passage aus Offb. 1:12 - 19 (ELB) an.

      Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, die mit mir redete, und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter,
      13 und inmitten der Leuchter einen, gleich einem Menschensohn, bekleidet mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewand, und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel,
      14 sein Haupt aber und die Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme,
      15 und seine Füße gleich glänzendem Erz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser,
      16 und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein zweischneidiges, scharfes Schwert hervor, und sein Angesicht war, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft.
      17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte
      18 und der Lebendige, und ich war14 tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades15. 19 Schreibe nun, was du gesehen hast und was ist und was nach diesem geschehen wird16!

       

      Ein ähnlicher Text wird uns in Dan.7:9 - 14 (ELB) präsentiert.

      Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und einer, der alt war an Tagen, sich setzte. Sein Gewand war weiß wie Schnee und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle, sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer.
      10 Ein Feuerstrom floss und ging von ihm aus. Tausend mal Tausende dienten ihm, und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden geöffnet.
      11 Dann schaute ich wegen der Stimme der großen Worte, die das Horn redete; ich schaute, bis das Tier getötet und sein Leib zerstört und dem Brand des Feuers übergeben wurde.
      12 Und den übrigen Tieren wurde ihre Herrschaft weggenommen, und Lebensdauer wurde ihnen gegeben bis auf Zeit und Stunde.
      13 Ich schaute in Visionen der Nacht: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn. 14 Und ihm wurde Herrschaft6 und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum so, dass es nicht zerstört wird.

       

      Wenn diese beiden Passagen nun mit einander verglichen werden - ist dann nicht etwas auffälliges darin?

       

      Vom "auf spannende Antworten wartende"

      Athalja

      1. Edelmuth an Athalja

        Hallo Athalja

        Wenn diese beiden Passagen nun mit einander verglichen werden - ist dann nicht etwas auffälliges darin?

        Weiß symbolisiert die Reinheit. Das weiße Haupt und die weißen Haare, die beide haben, symbolisieren ihre reinen Gedanken. Ihre weißen Gewänder symbolisieren ihre reine Handlungsweise.

        Das Schwert, das aus dem Munde Jesu hervorgeht, symbolisiert das Wort, das er redete, das in der Lage ist zwischen richtig und falsch genau zu trennen. Ihm, der aussieht wie ein Menschensohn, der aus den Wolken, dem unsichtbaren Bereich kommt, wird Königtum und Macht gegeben. Es ist der Alte an Tagen, der Höchste, der auf dem Thron sitzt und alle Macht hat und sie dem Menschensohn gibt.

        Ede

  31. Annie

    Und dieser ist noch besser:
    https://kfg.org/?wpdmdl=13555

    1. Annie

      Die Links scheinen nicht zu funktionieren.

      Der vielleicht?

      https://kfg.org/zeitschrift/archiv/nr-129/

       

       

      1. Petrus111

        Hallo Annie,

        habe die Artikel gelesen. Sie sind allgemein gehalten - aber man denkt, es trifft zu 99 % auf JZ zu. Es ist unglaublich...

        beste Grüße

        Petrus111

  32. Annie

    Hallo an alle,

    ich habe einen interessanten Artikel für euch in der Zeitschrift "Konferenz für Gemeindegründung" zum Thema 'geistlicher Missbrauch' gefunden:

    https://kfg.org/?wpdmdl=13551

    Ich hoffe der Link funktioniert.

    Liebe Grüße, Annie

  33. Lichti

    Hallo Argentum!

    Natuerlich. Du hast vollkommen recht. Ich glaube,du hast mich falsch verstanden.

    Lichti

  34. G.G. Löscher

    die partei hat nun einmal fast immer recht.das wissen wir doch alle seit anno 1975.was in den freikirchen usw gepredigt wird wissen wir auch.das ist ja bekanntlich das gleiche muster aus denen zj  hevorgegangen sind und es war einmal in amerika vor langer zeit..und das wissen wir auch.da wir das wissen fällt es sicher einigen schwer sich noch einmal in diese oder ähnliche strukturen hineinziehen zu lassen und sich dafür zu verausgaben.es ist klar das auch einiges den schafen in der gemeinde oder vers.wie auch immer zu gute kommt doch ist der einzelne nur jemand der draufzahlt.

    1. Ermittler

      JA....G.G.L.

      Die Partei hat immer recht.Wenn du nicht nach den Parteibuch lebst,

      "Da wirst du liquidiert!

      MfG Ermittler

      1. G.G. Löscher

        ihr lieben alle

        wie viele hier waren denn zj...ich meine so richtig? getauft usw usw..

  35. Lichti

    An den lieben Leo!

    Ich bin einfach( das ist meine persoenliche Meinung), vorsichtig,wer mit dem Herrn gemeint ist,denn allzu leicht bevorzugt man den Sohn auf Kosten des Vaters. Ich moechte niemanden zu nahe treten,jeder  sei in seinem Glauben ueberzeugt. Ich moechte nicht denselben Fehler machen,den ich auf Grund der Zeugen Jehovas gemacht habe. Ich habe einen wunderbaren Vater in den Himmeln und den grossartigsten Bruder,den man sich nur wuenschen kann, Jesus Christus. Welch ein wunderbarer Segen fuer uns Alle,beide herrlichen Persoenlichkeiten um uns zu haben.

    Ich war 30 Jahre Zeugin Jehovas. Als ich meinen Mann bei ihnen kennenlernte,vertraute ich ihm kurz nach meiner Hochzeit an,was mich quaelte. Er kannte die falschen Lehren der Zeugen,hoffte aber immer auf die Reue und Umkehr dieser Organisation,die nie kam. Er verhalf mir zu einer wachturmfreien Bibelerkenntnis, worauf wir aus diesem Verein ausgetreten sind. Wie hatten das grosse Glueck dass meine beiden Kinder aus 1. Ehe mitgegangen sind. Meine To hter und ich wurden schwer krank.wir haben heute noch an den Folgen zu leiden.

    Darum, lieber Leo,bin ich sehr vorsichtig,wer mit dem Herrn gemeint ist. Ich habe dann dieses schreckliche Gefuehl, dass ich,wenn ich jetzt alles auf Jesus setze,einen Verrat an meinen himmlischen Vater begehe. Christus ist alles fuer mich,mein Mittler,Fuehrer, mein Vorbild,das Beste,was man sich nur wuenschen kann. Ich liebe ihn so sehr.

    Aber ich bete nur zu meinem Vater,so wie es Jesus uns gelehrt hat. Mit meinen wundervollen Bruder Jesus rede ich. Fuer mich sind beide wie eins, weil  es fuer mich keine Trennung der Liebe gibt. Auch diese Fragen, wer in den Himmel kommt oder wer auf der Erde leben wird, ist meiner Ansicht nicht wichtig. Denn  dann sind wir eine Einigkeit,die nur noch aus Liebe besteht. Eine Liebe,die man nicht in Worte fassen kann. Und darauf  hoffe und vertraue ich,auf meinen himmlischen Vater und auf seinen herrlichen Sohn.

    In tiefer christlicher Verbundenheit

    Lichti

     

    1. Isa an Lichti

      Hallo Lichti,

      Christus ist alles fuer mich,mein Mittler,Fuehrer, mein Vorbild,das Beste,was man sich nur wuenschen kann. Ich liebe ihn so sehr.

      Aber ich bete nur zu meinem Vater,so wie es Jesus uns gelehrt hat. Mit meinen wundervollen Bruder Jesus rede ich. Fuer mich sind beide wie eins, weil  es fuer mich keine Trennung der Liebe gibt. Auch diese Fragen, wer in den Himmel kommt oder wer auf der Erde leben wird, ist meiner Ansicht nicht wichtig. Denn  dann sind wir eine Einigkeit,die nur noch aus Liebe besteht. Eine Liebe,die man nicht in Worte fassen kann. Und darauf  hoffe und vertraue ich,auf meinen himmlischen Vater und auf seinen herrlichen Sohn.

      Dann ist doch alles in Butter.

      Sei gesegnet,

      Isa

    2. Liebe Lichti,

      was sagte unser Herr Jesus Christus:
      Matthäus  6:24  Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
      Lukas  16:13  Kein Knecht kann zweiHerren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!
      Und diesen Verse kann man undeutlich erweitern z.B.
      JHWH und JESUS
      Vater und Sohn
      Gott und Welt
      Himmel und Erde
      Tag und Nacht
      Sonne und Mond


      wie können wir dann zwei Herren dienen?
      ganz einfach, was sagte unser Herr Jesus Christus?
      Johannes 10:30  Ich und der Vater sind eins.
      Ich 1 + der Vater 1 = 2 ______________________Herren, kann man nicht dienen.
      Ich 1 x der Vater 1 = 1 ______________________Herr, kann man dienen.
      Ich 1 + der Vater 1 + der Heilige Geist = 3 _____Herren, …
      Ich 1 x der Vater 1 x der Heilige Geist = 1 _____Herr, …
      Mir freundlichen Grüßen 
      Knecht Jesu Christi

    3. Fox

      Liebe Lichti,

      dein Bericht geht sehr zu Herzen und ich freue mich sehr für euch, gemeinsam die Falschheit der Zeugenlehre erkannt zu haben und den Weg in die Freiheit des Christus gegangen zu sein.

      Mich berührt sehr deine Furcht vor der "falschen" Ansprache im Gebet. Ich bin wie du der Auffassung, dass es viele Christen gibt die unseren geliebten himmlischen Vater gar nicht als solchen wahrnehmen sondern in allem Jesus zu sehen. Und gegenteilig dazu das Verhalten der Zeugen, die Jesus regelrecht unterbuttern und das mit dem gleichen Unrecht, das die andere Sorte Christen pflegt.

      Als ich mein Lesen und Schreiben auf BI begann wurde genau dies thematisch gestreift. Und ich wetzte innerlich die Messer, nein, Jehova sollte auf jeden Fall seinen Platz bei mir behalten, egal was die Organisation mir vorwarf und unterstellte. Und gleichzeitig blutete mein Herz, es gab viele Nächte in denen ich mich in den Schlaf weinte, weil ich der Auffassung war, dass dieser wirklich liebe Bruder, der das Gebet zu Jesus befürwortete doch so gute und klare biblische Gedanken hatte. PS: Noch hat! Im Lauf der Zeit - ohne gezieltes Suchen - stieß ich wieder und wieder auf Bibeltexte, die ich zuvor noch nie so wahrgenommen habe wie sie da stehen. So z. Bsp. aus dem Gleichnis des verlorenen Sohnes aus Luk. 15. In V. 31 sagt der Vater seinem bei ihm weilenden Sohn " Er aber sprach zu ihm: Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein." Dies wurde zu keinem Zeitpunkt infrage gestellt, auch wenn der jahrelang abwesende Sohn mit großer Freude und Vergebung aufgenommen wurde zuhause. Wir, liebe Lichti, werden vom Vater mit größter Bereitwilligkeit in sein Haus aufgenommen obwohl wir dies nicht verdient haben! Das ändert nichts am Platz des wirklich loyalen Sohnes der er immer war und mit dem Vater allezeit zusammengearbeitet hat. Dieses Gleichnis ist ein Bildnis der Versöhnung zwischen dem Vater und uns Menschlein und Jesus betonte für uns diesen tiefen Wunsch unseres himmlischen Vaters nach der Vollendung der Versöhnung. Joh. 5: 24 zeigt erneut die Einigkeit Jesu mit dem Vater und ebenso Joh. 7:16; 8:16. Zwei Texte möchte ich direkt zitieren, Joh. 14:21 "Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren" und Joh. 16:16 " Alles, was der Vater hat, ist mein; darum sagte ich, dass er von dem Meinen nimmt und euch verkündigen wird." Vater und Sohn haben alles gemeinsam. Meines Erachtens auch die Gebete, so zu lesen in Offb. 5:6-10, siehe bes. V.8

      Du sagst, du betest zum Vater, aber mit Jesus redest du nur. Was ist ein Gebet? Kein Gespräch? Darf ich dir 1. Kön. 8:22,23 (Elb) empfehlen? Für mich ist ein Gebet mit einem W-Lan-Telefon vergleichbar und wird im Himmel auf Lautsprechen geschaltet, denn der von meinem himmlischen Vater beauftragte Engel (Matth. 18:10) muss ja genauso wie mein Herr Jesus wissen was Plan ist bei mir, wie sollten sie sonst helfen können? Ehrlicherweise habe ich ihre Chancen dazu sehr minimiert, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Vater und Sohn keine Konkurrenten sind und niemals waren.

      Bitte verstehe das nicht als ein "du musst deine Gebete ändern"-Hinweis oder so, es ist einfach nur meine Erfahrung, meine veränderte Einstellung dazu. Aber gerade weil keine Konkurrenz im Himmel besteht sollten auch wir Betoneinstellungen sprengen und uns lieben wie wir sind und voller Überzeugung, dass auch unsere Brüder und Schwestern vom Vater und von Jesus geliebt werden.

      1. hei-bea

        Liebe Fox,

        mich berühren Deine glaubensstärkenden Kommentare immer sehr! Seit kurzem habe ich aber

        so ein "merkwürdiges " Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist ( hast die Chancen sehr

        minimiert...) Wenn Du magst, schreib mir doch mal persönlich, ich würde mich sehr freuen:

        beatrixheine@gmx.de

        Alles Liebe aus dem verschneiten Mittelgebirge               hei-bea

  36. Leo@Lichti

    Hallo Lichti

    Dem Apostel Paulus ging es nicht darum die Juden aufzufordern zu Jehova UMZUKEHREN soner zu Christus zu BEKEHREN

    LG

     

    1. Winfried Mertens

      Winfried an Leo

       

      Hallo Leo, nach meiner Meinung ist der Name "Jehova" das größte Problem im Kontext der Zeugen Jehovas und deren Ex.
      Den Namen Jehova hat Jesus NIE gebraucht, WESHALB ER IHN AUCH NICHT BEKANNT GEMACHT HABEN KONNTE....oder?!
      Wenn Jesus sagte: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht......" dann kann das doch nicht der Name Jehova sein, sonst HÄTTE ER IHN DOCH OFFENBAR GEMACHT....hat er aber nicht....oder?!
      Jesus sagte in einem innigen Gebet zu seinem VATER: "Als ich bei ihnen war, pflegte ich über sie zu wachen um deines Namens willen, den du mir gegeben hast...." (Joh.17:11,12)
      BESITZT JESUS JETZT DEN NAMEN JEHOVA.....oder wie?!
      Wenn jetzt einige auf BI MEGA genervt sind, so habe ich doch das Bedürfnis als "Frischer Herzens-Ex" diese Dinge aufzuarbeiten und flehe die "Alten Hasen" an, doch Geduld mit mir zu haben und eine qualifizierte Antwort darauf zu geben....wenn es überhaupt eine gibt.....auch wenn es die tausendste Antwort dieser Art sein könnte.
      Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

      1. Ueli

        Guten Morgen Winfried,

        da braucht niemand genervt sein. Denn das ist völlig richtig erkannt!

        "..nach meiner Meinung ist der Name "Jehova" das größte Problem im Kontext der Zeugen Jehovas und deren Ex."

        Das kann man nur 3 mal unterstreichen!

         

         

  37. Lichti

    Lieber Leo

    ich habe aus der Elberfelder Bibel die Schriftstellen zitiert.

    Auch geht es hier um die Israeliten,welche einen Bund mit dem Vater hatten und demzufolge nur zu ihm umkehren konnten. Zu Jesus konnten sie sich nicht wenden,das sie ihn zunaechst kennenlernen mussten.

     

    1. Petrus111

      Hallo Lichti,

      habe Deinen Kommentar gelesen - was Deine Beziehung zu Gott betrifft - Vater und Sohn...
      Ich denke, egal, was die "Wahrheit" ist, - wenn das Dein Verständnis aus Gottes Wort ist und Du das in der Reinheit Deines Herzens glaubst, dann ist das von Gott anerkannt.
      Ob es richtig oder falsch, ob es die "Wahrheit" ist, das ist vor Gott dann nicht von Bedeutung - ein Irrtum wäre nur eine Sünde mehr - die er gnädig vergibt.
      Also ein wunderbarer Kommentar und ein schönes Glaubensbekenntnis.

      Zu dieser Feststellung: "...Zu Jesus konnten sie sich nicht wenden, da sie ihn zunaechst kennenlernen mussten." - teile ich Deine Auffassung überhaupt nicht.

      Die Juden wussten sehr sehr viel über Jesus - und sie erwarteten ihn ja. Aber als er da war, haben sie ihn nicht als den Sohn Gottes anerkannt - und weiter auf den Messias gewartet - und das tun sie ja bis heute... Kurzum: sie wissen alles über Jesus - aber sie haben den Jesus, als er bei ihnen war, nicht erkannt, nicht anerkannt...

      Also mussten sie nicht zu Jehova umkehren, denn ihren monotheistischen Gott aus dem AT hatten sie offiziell - und glaubten an genau diesen - und befolgten das mosaische Gesetz.

      Sie mussten Jesus anerkennen und sich dann zu ihm bekehren.

      Nochmal: eine UMKEHR zu ihrem Gott stand nicht in Rede - sie waren bekennende Juden - und als solche dem Gott des AT im damaligen Gottesverständnis verpflichtet ... warteten auf den Messias, Erlöser, Retter... - erwarteten auch die Befreiung aus dem römischen Joch etc. - aber als Jesus unter ihnen war, glaubten die wenigsten, dass er der erwartete Messias war.

      Lesen wir die Evangelien. Jesus sammelte 12 Jünger um sich - und ging über die Dörfer und predigte "das Königreich Gottes". Die Menschen hörten ihm zu .... manche erkannten ihn auch als den Sohn Gottes - als die Erfüllung der Prophezeiungen aus dem AT. Aber erst nach Jesu Tod - ... Pfingsten... ging die Bekehrung so richtig los... und es entstand DAS CHRISTENTUM -

      beste Grüße

      Petrus111

  38. Leo@Lichti

    Hallo Licht ,
     Nur die NWÜ spricht in 2. Korinther 3:16 von umkehren oder zurückkehren:' wenn es aber zum Herrn umkehren wird, so wird die Decke weggenommen'.
     Alle mir bekannten Übersetzungen sagen zum Herrn wenden oder bekehren. Das ergibt also einen ganz anderen Sinn.
    Es geht nicht darum zu Jehova zurückzukehren, sonder das sich die Juden zu Christus bekennen oder sich ihm zuwenden.
      
    Z. B. hier
    „Doch jedes Mal, wenn jemand sich dem Herrn zuwendet, wird die Decke entfernt“. NGÜ
     
    „Sobald es sich aber zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen“.   Schlachter
     
    „Dann aber, wenn es sich zum Herrn wendet, wird die Decke weggenommen“. Elbf.
     
    16 Sobald sich aber einer dem Herrn zuwendet, wird die Hülle entfernt
     
    16 Sie wird erst weggenommen, wenn das Volk sich zum Herrn wendet. NeÜ
     
    Doch wenn sich jemand dem Herrn zuwendet, wird der Schleier weggenommen. Neues Leben
     

  39. Leo@Petrus111

    Danke Petrus 111

    für die treffenden und guten Gedanken zu dem Artikel.

    Habe sie mir gleich abgespeichert zur weitern Verwendung wenn sich eine Gelegenheit bietet.

    LG

    Leo

  40. Lichti

    Liebe Mitschreiber!

    In 2. Korinther 3:15 heisst es :' aber bis auf den heutigen Tag,wenn Moses gelesen wird,liegt eine Decke auf ihren Herzen'

    In 2. Korinther 3:16 :' wenn es aber zum Herrn umkehren wird,so wird die Decke weggenommen'.

    Bitte bedenkt,dass die Juden auf dessen Herzen die Decke liegt,nicht  zu Christus,sondern nur zum Vater umkehren koennen, denn er war es,welcher mit ihnen einen Bund schloss. Von ihm kamen auch die Gesetze Moses,die nur durch Christus in vollkommener Weise erfuellt werden konnten.Somit ergaebe sich,wenn sie zum Vater umgekehrt waeren, eine sofortige Erkenntnis ueber Christus. Dann haetten sie dem Willen des Vaters entsprochen und waeren seinem Sohn nachgefolgt.

    in 2: Korinther 3:17 steht geschrieben,der Herr aber ist der Geist - wo aber der Geist des Herrn ist,ist Freiheit.

    Der Ausdruck " Der Geist " ist absolut . Es gibt somit keine Moeglichkeit einen anderen Geist,als " Der Geist" zu bezeichnen. Somit ist dieser Geist einzigartig und kommt vom Vater.

    Es gibt zwar " den Geist Christi", hat aber mit diesen Schriftstellen nichts zu tun. 1:Korinther 2:16  bringt eine Unterscheidung zwischen dem "Sinn des Herrn" und  dem "Sinn Christi" zum Ausdruck. Ferner hin ergibt sich die Erkenntnis,dass der "Geist Christi" nur vom Vater kommen kann und somit auch der Geist des Vaters ist.

    Mit lieben christlichen Gruessen

    Lichti

    1. Argentum@lichti

      Lieber Lichti,

      natürlich kann ein Jude auch heute den Christus annehmen und in den Bund mit ihm treten, wenn sein Herz sich ihm zuneigt. Das gilt heute wie damals.

       

      LG

      Argentum

      1. peetha@Argentum

        Argentum -  deine  NERVEN möcht ick HABEN

        Juut´n abend erstmal. ist schon spät, deshalb, ...   ganz kurz nur, denn ick verfolge seid Stunden....(der Neugierde geschuldet).... diesen Versuch(en) irgendwelcher WT-ORG-NWÜ -Pasppnasen - mir/uns die Schriften ZU erklären.

        Ob jetzt EDE oder LICHTI oder Jurek - EGAL (...... der fehlt noch)  ......  Was wollen SIE ? ??   Wollen SIE uns bekehren? ......   SIE , soo postulieren Sie, ...   schon vom Geist Christ wissend ,   IHN dennoch  ignorieren , .... Sie erklären uns die Schriften ? ?? - MIR jjeeht gleich die Jalle hoch!

        KURZUM - soolange WTorg. ..... das göttliche Prinzip DER  Gewaltenteilung aus 1.mo3,15 nicht raffen, nicht verstehen, ..... soo lang werden SIE....  den HEERN, SEINE Befugnis, SEINE Macht  geschweige denn, SEIN Loskauf´preis´....  je   verstehen.

        Juuti, watt bleibt?   - ein CHAPPO - deiner/EURER Geduld  - sorry,  bin gerade auf 180 ( nicht wegen dir Agentum)

         

         

        1. peetha@Argentum

          ICK noch mal - betrifft Lichti

          bin NACH meinen Gedanken an Argentum  kurz noch die noch  ´nicht gelesenen Kommentare´ durch gegangen, UND ... ick habe mich wohl, was LICHTI betrifft, wohl ´zu weit aus dem Fenster gelegt´. Lichti  - sorry - möchte mich entschuldigen - ok?

           

  41. Petrus111

    Liebe Freunde,

    der Artikel befasst sich mit der Art und Weise, wie JZ ihre Zusammenkünfte gestalten.

    Man muss sich ja mal folgendes klarmachen:

    Wenn der Pastor/Pfarrer am Sonntag von der Kanzel predigt, dann will er damit keine Diskussion eröffnen. Er ist sicher zu einem Dialog unter 4 Augen bereit - aber zunächst mal verkündet er die Auffassung seiner Kirche zu irgendeinem Thema... und will damit die  Gläubigen, oder eben alle, die auch zuhören, im Sinne der Religion inspirieren, belehren, beeinflussen, anregen...

    Das aber ist auch allen klar, die da hingehen: sieh hören eine Predigt - sie singen und beten zum Lobpreis des Herrn - so will man das und was die Predigtinhalte betrifft: kann man sie auf sich wirken lassen - damit umgehen oder es auch sein lassen.

    Es gibt aber auch andere Formate in der Kirche: Kindernachmittage, Seniorennachmittage, Bibelrunden, Diskussionsrunden mit bestimmten Themenschwerpunkt, Info-Nachmittage zu bestimmten Themen etc. Dort ist der Rahmen anders: es wird diskutiert; Meinungen werden ausgetauscht, man erfährt neues oder man gestaltet gemeinsam.

    Der Artikel befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Ablauf des WT-"Studiums" - und dem dort seit Jahrzehnten ritualisierten Frage-Antwort-Spiel.

    Das Problem ist nicht grundsätzlich, dass es so gemacht wird, wie es gemacht wird. Das Problem ist, dass JZ so tun, als ob sie etwas unter Beteiligung der Zuhörer gemeinsam erarbeiten - dabei ist es wirklich nur ein profanes Frage-Antwort-Spiel. Es ist ein Fake!
    Aber was ist daran so verkehrt?

    1) Vielfach wird in einzelnen Absätzen eines Artikels ein Thema benannt, das von großer Bedeutung ist und allein dieser Punkt wäre es wert, ausführlich beleuchtet und diskutiert zu werden, weil die Thesen, die als gegeben dargestellt werden, bei weitem nicht so klar sind, wie sie da stehen.
    Wie aber wird damit umgegangen?
    Die These wird aufgestellt - in der Frage wird nach der These gefragt und der Zuhörer gibt die These wieder. Damit ist diese These - unwidersprochen von der ganzen Gruppe - akzeptiert, statt diskutiert und ggf. verworfen oder modifiziert.

    2) Das eigene Denken wird regelrecht abtrainiert. Niemand in der Gruppe würde es jemals ernsthaft wagen, in dem öffentlichen "Studium" etwas in Frage zu stellen.
    Alle aber, die in den Reihen sitzen - viele mit geballter Faust - lernen es, kollektiv den Mund zu halten - zu gehorchen, nachzuplappern, weil Widerspruch zu sofortigen drastischen Konsequenzen führen würde.

    3) Es wird eine kollektive Einigkeit vorgegaukelt - viele verspüren diese Einigkeit nicht - aber darin sind sich alle einig, dass man nichts sagt, alles schluckt - eben die Thesen: liest; dazu die Frage stellt, die These wiederholt - wodurch die These dreifach benannt wurde. So brennt sich das Dogma ein.

    Man muss sich folgendes klar machen:

    JZ arbeiten mit den Methoden totalitärer Organisationen. Sie sind - das sei betont, nach außen nicht radikal - sie sind ausdrücklich gewaltfrei (wenn man es nicht als gewalttätig empfindet, wie Menschen an den Haustüren begegnet wird).

    Innerorganisatorisch aber sind sie totalitär und radikal.

    (Duden: totalitär:
    mit diktatorischen Methoden jegliche Demokratie unterdrückend, das gesamte politische, gesellschaftliche, kulturelle Leben [nach dem Führerprinzip] sich total unterwerfend, es mit Gewalt reglementierend
    Synonyme: absolut, antidemokratisch, autoritär, diktatorial, unumschränkt, willkürlich; (bildungssprachlich) autokratisch, cäsarisch, repressiv, total; (bildungssprachlich, Politik) totalitaristisch; (meist abwertend) despotisch, diktatorisch, tyrannisch
    Duden: radikal:
    mit Rücksichtslosigkeit und Härte vorgehend, .eine extreme politische, ideologische, weltanschauliche Richtung vertretend [und gegen die bestehende Ordnung ankämpfend] Ende Zitat Duden

    Es gehört zum System der Org, das eigene Denken ihrer Mitglieder zu unterbinden; das Nachforschen in Drittquellen zu missbilligen.

    Wie der Artikel aufzeigt, tut man beim WT-Studium so, als ob alle beteiligt wären und die Möglichkeit hätten, sich "freimütig glaubensvoll zu äußern". In Wirklichkeit besteht diese Möglichkeit genau nicht; das Gegenteil ist der Fall. Und - wie oben ausgeführt, dient die Veranstaltung auch dazu, absolut strittige und fragwürdige Thesen anzubringen, zu benennen, ohne diese zu diskutieren und darüber Einigkeit zu erzielen.

    Dabei gibt es ja nun die, welche auf der Bühne stehen - und die, welche im Publikum sitzen. Nun fragt sich: wollen die WT-leiter genau das tun, was ich wie vor beschrieb?
    Ich glaube das nicht. Ich denke, sie sind unwissende Werkzeuge des Systems - sie wissen nicht, wozu sie missbraucht werden.
    Das WT-Studium ist ja auch eine nette Familienveranstaltung, in der Kleinkinder, die kaum sprechen können, irgendwelche komplexen Antworten plappern, die Mutti ihnen vorsagt - mit großem Hallo und Aha aller Anwesenden... So werden schon die Kleinsten trainiert und konditioniert, dass man Lob und Anerkennung erfährt, wenn man "die richtige Antwort gibt"..... Das geht so einfach - alle freuen sich ... und fühlen sich wohl dabei.

    Die Org hat ihr System mit den modernen Medien perfektioniert. Die geistige Manipulation kommt per Videostream einheitlich aus Amerika - dafür braucht dann auch niemand mehr auf die Bühne... man bekommt die Indoktrination nun frei Haus - und was per Bild und Ton auf der Leinwand ist, das muss ja die Wahrheit sein - alle Sinne sind beeindruckt - man ist in einer Ja-Sager-Atmosphäre gefangen und weiß außerdem, dass niemand erwartet, dass man mitdenkt oder gar konstruktiv beiträgt. Sehr bequem - sehr angenehm - sehr sicher.

    Dies ist nur EINES der zahlreichen Instrumente der Manipulation innerhalb der Org - aber es dürfte schwer sein, dies den Manipulierten klar zu machen... Einen Versuch ist es trotzdem wert.

    beste Grüße

    Petrus111

  42. Leo@Ede

    Lieber Ede
    Hier der Versuch dir, einem Zeugengebrandmarkten, die Bedeutung und den Sinn der Worte des Paulus zu verdeutlichen. Die Gefahr besteht das du leider auch unter der Decke liegst, die den Sinn der Juden verdeckt, und du das nicht verstehen kannst oder willst welche wichtige Rolle Jesus Christus in unserem Verhältnis zu Gott spielt.
     2 Kor. 3:14-18    Schlachter-Übersetzung
    Aber ihre Gedanken wurden verstockt; denn bis zum heutigen Tag bleibt beim Lesen des Alten Testamentes3 diese Decke unaufgedeckt, die in Christus weggetan wird.
    Aussage dieses Verses: Der Sinn der Juden ist Christus gegenüber verstockt. Erst durch das Erkennen des Christus wird ihre (und deine) Verstockung aufhören.
    Doch bis zum heutigen Tag liegt die Decke auf ihrem Herzen, so oft Mose gelesen wird. Sobald es sich aber zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen.
    Aussage dieses Verses:  Solange sie sich nicht zu Christus bekehrt haben werden sie die Worte des Mose nicht verstehen. Die NWÜ spricht hier fälschlicherweise von einer Umkehr zu Jehova. Doch Paulus spricht vom Christus nicht von Jehova. 
    Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. 
    Aussage dieses Verses:  Der Geist des Christus macht frei. Nur durch die Bekehrung zu Christus werden sie seinen Geist erlangen und einen klaren Blick auf die befreiende Botschaft erlangen.
    Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.
    Aussage dieses Verses: durch den Blick auf Christus und das schauen seiner Herrlichkeit wurden die Christen verwandelt  vom Geist des Herrn Jesus Christus.
    2 Kor. 3:14-18    nach der NWÜ
    Doch ihre Denkkraft wurde abgestumpft+. Denn bis zum heutigen Tag bleibt derselbe Schleier beim Lesen des alten Bundes* ungelüftet,+ weil er durch Christus weggetan wird.+ 15  Ja, bis heute liegt, sooft Moses gelesen wird,+ ein Schleier auf ihrem Herzen.+ 16  Doch wenn eine Umkehr zu Jehova* erfolgt, wird der Schleier weggenommen(Verfälschte  Übersetzung) 
    Ohne Christus gibt es keine Umkehr zu Jehova 
    Jehova* nun ist der GEIST;+ und wo der Geist+ Jehovas*+ ist, da ist Freiheit..(Verfälschte Übersetzung)
    Ohne den Geist Christi gibt es keine Freiheit vom Gesetz und keine Befreiung von Sünde und Tod. 

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      Hallo zusammen,
      da immer wieder behauptet wird, die Zeugen sind Bibelfälscher etc. pp. möchte ich zwei Links anführen die zu Auszügen aus dem Anhang der NWÜ-Studienbibel führen. Der erste erklärt, warum der Gottesname an passenden Stellen in den Christl. Griechischen Schriften der NWÜ verwendet wird und warum im vorgenannten Text NICHT mit „Alten Testaments“ sondern mit „alten Bundes“ übersetzt wird.
      Ich selbst  finde die Begründung korrekt. Kann sich jeder selbst einmal ein Bild machen:
      http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1001060076#h=1:0-279:0

      http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1001060106#h=1:0-15:0

      Gruß

      1. Petrus111

        Hallo Scrutator,

        das führt wirklich in die Tiefen der Theologie...

        Siehe

        http://www.bibelschule.info/streaming/Johannes-Kovar---JHWH-im-Neuen-Testament_23777.pdf

        Was ich mich ganz einfach frage:

        es besteht ja wohl Einigkeit darüber, dass die Juden zur Zeit Jesu den Gottesnamen nicht aussprachen - und wenn sie in BEIM VORLESEN des alten Testamentes antrafen, dann haben sie ihn beim Vorlesen durch "HERR" ersetzt. Das soll in den damaligen Abschriften des AT so gekennzeichnet gewesen sein, dass man beim Vorlesen auch darauf achtete.

        Wenn also im NT aus dem AT zitiert wurde, dann dürfte es doch so gewesen sein, dass das Zitat aus dem AT zwar eben zitiert wurde, aber ohne die Nennung des Gottesnamens JHWH.

        Richtig?

        Dann aber wäre es eben nicht richtig, im NT bei Zitaten aus dem AT den Gottesnamen einzusetzen, da er eben selbst bei Zitaten aus dem AT nicht ausgesprochen wurde?!

        Soweit ich das bis jetzt verstanden habe, ist der Gottesname im AT "JHWH" - die Aussprache ist strittig - aber zur Zeit Jesu nahm einfach niemand den Namen in den Mund. Ob das nun gut oder schlecht war, ist eine andere Sache - aber es war so...

        Noch eine Frage: wieso nennt Jesus im Vaterunser den Gottesnamen nicht? Also auch in der NWÜ wird da der Gottesname nicht eingebaut... Es ist das "Mustergebet" - das Vaterunser.... und Jesus will den Namen des Vaters heiligen, nennt ihn aber nicht.

        Das ist für mich ein starkes Indiz dafür, dass der Gottesname - ich wiederhole: unstrittig im AT: "JHWH" im NT einfach nicht hingehört, weil ihn keiner in den Mund genommen hat.

        Au weiha - das kann eine Diskussion geben!

        beste Grüße

        Petrus111

        1. Omma@Petrus111

          Lieber Petrus,

          warum: "Au weiha - das kann eine Diskussion geben!"   ???????

          Du hast doch, wie ich persönlich meine, deine Gedanken sehr logisch und für mich nachvollziehbar mitgeteilt.

          Einfach SUPER!!!  Vielen Dank!!!

          Ich habe eben dem Oppa von deinem Kommentar berichtet, auch er fand ihn sehr gut!

          Sei ganz lieb gegrüßt von der Omma und dem Oppa

        2. Ueli

          "...das führt wirklich in die Tiefen der Theologie..."

          sehe ich nicht so!

          Diese Nebelkerzen die hier geworfen wurden führen nicht in Theologie sondern zum Spiritismus, wo die Zeugen Jehovas ihren Ursprung haben. Was zusammen dann mit dem in Abrede stellen des Ebenbildes dazu führt, dass sie die Menschen als geplatzte Grillwürstchen sehen WOLLEN. Dieses WOLLEN lässt sich klar zuordnen.

          Warum eigentlich nehmen Zeugen Jehovas in guter Tradition ihrer Gründerväter nicht die Bildungseinrichtungen in Anspruch um etwas richtig und vollständig zu lernen, sei es Sprachen oder Theologie oder sonst etwas?! Statt dessen dilletantieren sie in allem. Und scheuen und schämen sich  nicht einmal sich akademischer Ausbildungen anzumaßen und damit zu prahlen und sich (selbst) Kompetenzen zuzuschreiben die sie nie erlangt haben?!

          Auch ist die Sache mit deim (angeblichen!!!) "Namen" bei weitem nicht ihre einzige (erwiesene) Bibelfälschung ist. Hier haben sie nicht nur einen Namen, wie man ihn als Namen im herkömmlichen Sinn verstehen könnte falsch abgeschrieben (plagiiert, und nicht mal bemerkt, dass die Quelle schon falsch liegt), sondern auch den Namensbegriff wie er hier zu sehen ist, nicht verstanden.

          Das was Zeugen Jehovas von sich geben fällt auf allen Gebieten nach ein paar Sätzen in sich zusammen.

          Sogar ihre Anwälte, die ausnahmsweise mal einen Studienabschluss  nachweisen konnten, müssen sich als Betrüger überführen lassen.

          Mit "Theologie" Petrus111, hat das alles gar nichts zu tun! Überhaupt nichts. Weder mit "tiefer" noch mit "oberflächlicher".

      2. Edelmuth an Scrutator

        Guten Abend Scrutator

        Aus Anh. 1A und 1C ist ersichtlich, daß das Tetragrammaton sowohl im hebräischen Text als auch in der griechischen Septuaginta in hebräischen Buchstaben (????) belegt ist. Wenn demnach Jesus und seine Jünger die heiligen Schriften entweder in Hebräisch oder in Griechisch gelesen haben, sind sie unweigerlich auf den göttlichen Namen gestoßen. Als Jesus sich in der Synagoge von Nazareth erhob, das Buch Jesaja entgegennahm und daraus die Stelle aus Kapitel 61, V. 1 und 2 vorlas, wo das Tetragrammaton steht, sprach er Gottes Namen aus. Das war in Übereinstimmung mit seinem Entschluß, den Namen Jehovas bekanntzumachen, wie das aus seinem Gebet an seinen Vater hervorgeht: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. . . . ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben" (Joh 17:6, 26).

        Das ist absoluter Quatsch, auch wenn es der Sklave veröffentliche hat, und du weißt es. Aber um der Leser Willen werde ich es noch einmal erklären.

        ...ist ersichtlich, daß das Tetragrammaton sowohl im hebräischen Text als auch in der griechischen Septuaginta in hebräischen Buchstaben (????) belegt ist.

        Das Tetragrammaton ist unstrittig in den hebräischen Schriften belegt, jedoch nicht in den griechischen Schriften. In deinem auf JW.ORG unter 1C veröffentlichten Beitrag heißt es:

        4. LXXVTS 10b gibt den göttlichen Namen an folgenden Stellen mit dem Tetragrammaton in althebräischen Schriftzeichen wieder.

        5. 4Q LXX Levb gibt den göttlichen Namen in 3Mo 3:12; 4:27 in Form der griechischen Buchstaben wieder.

        Beides stimmt! Doch wie passt das zusammen?

        In keiner griechischen Schrift ist das Tetragrammaton belegt. Die Septuaginta ist eine Übersetzung in die griechische Sprache. Dabei wurde sowohl für den Vater wie auch für den Sohn das passende Synonym "Herr" verwendet. Zur Unterscheidung in der Bedeutung haben die Übersetzer den Anfangsbuchstaben des griechischen Ausdruckes für "Herr" (kyrios) klein geschrieben, wenn Jesus gemeint war, und groß (Kyrios) geschrieben, wenn Jehova gemeint war. Außerdem setzten die Übersetzer sie zum besseren Verständnis das Tetragammaton in Klammern dahinter.

        In der deutschen Sprache werden am Anfang alle Hauptworte wie "Herr" groß geschrieben. Deshalb hat Martin Luther den zweiten Buchstaben von "HErr" groß geschrieben, wenn jeweils Jehova gemeint war. Die Zuordnung in der Bedeutung konnte anhand der Septuaginta sicher durchgeführt werden.

        Warum haben die ersten Christen den Eigennamen nicht öffentlich ausgesprochen?

        Bei den Israeliten stand auf die Aussprache des Eigennamens des Vaters die Todesstrafe. Lediglich bei Gebeten darf bis zum heutigen Tage dieser heilige Name ausgesprochen werden. Hätten Jesus Jünger diesen Namen, wie es durch das NT der NWÜ suggeriert wird, im Dienst ausgesprochen, wären sie nicht alt geworden. Nicht einmal Jesus hat den Eigennamen seines Vater öffentlich gebraucht, sondern ihn lediglich aus den Schriftrollen vorgelesen, wie es bei Israeliten üblich war.

        Alle Israeliten, die nach dem mosaischen Gesetz eine Pflicht zum Besuch der Synagoge hatten, kannten durch die Gebete die Aussprache des heiligen Namens des Vaters. Jesus brauchte ihnen die Aussprache nicht mehr bekannt machen. Außerdem wäre er dafür gerichtet worden. Jesus machte ihnen bekannt, wofür der Name des Vaters steht, nämlich für Allmacht, Liebe und Gerechtigkeit wie auch für Rettung und vieles mehr.

        Das neue Testament ist in erster Linie eine Erzählung über Dinge, wie sie sich damals zugetragen haben. Deshalb findet man in keiner griechischen Schriftrolle den Eigennamen des Vater, weil er damals nicht ausgesprochen werden durfte.

        Der Sklave biegt sich seine Wahrheit wie er es braucht zurecht und die Brüder übernehmen die "Wahrheit" als Gottes Wort und machen damit den Sklaven zu ihrem Gott.

        Ede

        1. Scrutator

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          Halllo Ede,
          habe erst jetzt wieder Zeit auf deine Antwort zu reagieren. Zunächst einmal, solltest du es unterlassen, mir zu unterstellen, daß ich bewußt Quatsch verbreite.
          Ich werde nochmals so kurz wie möglich darauf eingehen, warum ich der Überzeugung bin, daß der Gottesname in das NT gehört:
          Es ist sehr wohl belegbar, daß in der Septuaginta das Tetragrammaton verwendet wurde. Der Theologe Dr. P. Kahle stellte fest, daß die ältesten Fragmente der Septuaginta den Gottesnamen in der hebräischen Form enthielten.  Er schreibt: Wir wissen jetzt, daß in den von Juden für Juden geschriebenen griechischen Bibeltexten [der Septuaginta] der Gottesname nicht als Kyrios übersetzt, sondern als Tetragramm in hebräischen Buchstaben beibehalten wurde. Erst die Christen haben hierfür Kyrios eingesetzt, als sie mit dem hebräisch geschriebenen Gottesnamen nichts mehr anfangen konnten“ (Die Kairoer Genisa, Berlin 1962, S. 235).
          Und es gibt noch weitere Beweise, wie z. B. Origenes Hexapla aus dem 3. Jahrhudert. Über das Ergebnis der Untersuchungen der heute bekannten Hexapla-Fragmente schrieb Professor W. G. Waddell: „In Origenes’ Hexapla . . . geben die griechischen Übersetzungen von Aquila und Symmachos sowie LXX [die Septuaginta] alle JHWH mit ΠΙΠΙ wieder; in der zweiten Kolumne der Hexapla war das Tetragrammaton in hebräischen Schriftzeichen geschrieben“ (The Journal of Theological Studies, Oxford, Bd. XLV, 1944, S. 158, 159).
          Erst in den Jahrhunderten nach den ersten Christen verschwand aus der Septuaginta des Tetragrammaton.
          Gelehrte die das erkannt haben, haben deshalb ab Ende des 18 Jahrhunderts den Gottesnamen Jehova oder Jahweh in das NT wieder aufgenommen.
          Nachfolgend einige Bespiele: „Jehova“ erscheint in dem Neuen Testament des evangelischen Theologen Johann Christoph Friedrich Schulz, das 1774 in Leipzig veröffentlicht wurde (nur Bd. 1: Die vier Evangelisten), wenigstens 20mal. Der reformierte Theologe Johann Jakob Stolz verwandte den Namen „Jehova[h]“ in der 1. Auflage seiner Übersetzung mindestens 23mal (Sämtliche Schriften des Neuen Testaments, zusammen mit Johann Kaspar Haefeli, Zürich 1781/82), in der 3. Auflage (Zürich und Leipzig 1798) sogar mindestens 108mal. Diesen häufigen Gebrauch des Namens Gottes behielt er auch bis in seine letzte Auflage (Hannover und Leipzig 1820) bei.
          Diese Beweise solltest Du eigentlich auch kennen, und es gibt keine Gründe, diese anzuzweifeln. Wenn ja: Welche?
           
          Scrutator

          1. Horst

            Bester "Scrutator",

            höfliche Frage:

            Meiner bescheidenen Erkenntnis nach ist die sogenannte "Septuaginta" (die angeblich von rund 70 Gelehrten unter dem Einfluss des Geistes Gottes wortgleich übersetzt wurde, owohl sie unabhängig voneinander arbeiteten), eine Übersetzung des sogenannten "Alten Testamentes".

            Was hat sie mit der Verwendung des Tetragammatones im sogenannten NT zu tun ?

            Danke für Aufklärung.

            Gruss Horst

             

            1. Scrutator

              Hallo Horst,

              ganz einfach: Weil die Schreiber des NT sich auf Septuaginta stützten, als sie au sem AT zitierten.

              Die Autoren des NT fußen in ihrer Aufnahme alttestamentlicher Belege - selbst wenn sie, wie z. B. Paulus oder Johannes, den hebr. Text vermutlich kannten - mehr auf die Septuaginta als auf dem hebräischen (und aramäischen) Text. Bei der Interpretation  neutestamentlicher Aussagen spielt die griechische Textgestalt des AT daher eine entscheidenede Rolle.

               

              Gruß Scrutator

              1. Bird an Sucrator

                Lieber Sucrator,

                 

                Wenn du das so siehst, dann kommst du nicht daran vorbei zu sagen, dass Jesus JHWH ist. Was meiner Erkenntnis so ist. How eher.

                Der Gottesname kommt in den Urtexten des NT nachweislich NICHT vor. Wenn du anderer Meinung bist, dann bitte nenne diese.

                Diese Theologen, welche du angibst haben die Erkenntnis, dass JHWH Jesus ist! Dann macht diese Einfügung ja nicht so ein Problem. Jeder Katholik, Evangelische Pfarrer oder Adventist, oder evangelikaler Christ hat mir dies bestätigt. Bin selber froh, dass für mich allein OHNE einer Organisation erkannt zu haben!

                Zeugen Jehovas sind aber der Meinung dass Jesus diese Stellung nicht inne hat, was sie zu einer Anti Christlichen Stellung versetzt. Zeugen Jehovas haben als ihren König den Engel des Abgrunds, den Abbadon und Abbys. Quelle Offenbarungsbuch.

                Damit haben sie sich selbst das Urteil zugeschrieben. Denn laut ihnen ist Jesus der Engel des Abgrunds. Ja Wahnsinn und in Wirklichkeit ist es SATAN!!

                Ich kann nur jedem Empfehlen sich zu retten .

                Schon allein der Text aus OFFB 14 müsste jeden Zeugen Jehovas den Atem zum stocken bringen. Wer ist der Richter? Wer ist der Schöpfer?

                Der Vater hat dem Sohn das Gericht übergeben! Laut Heb ist Jesus der Schöpfer!

                indem er mit lauter Stimme sprach: Fürchtet Gott und gebet ihm Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde gemacht hat und das Meer und die Wasserquellen. Und ein anderer, zweiter Engel folgte und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große, die mit dem Weine der Wut ihrer Hurerei alle Nationen getränkt hat.

                Offenbarung 14:7‭-‬8 ELB71

                http://bible.com/58/rev.14.7-8.ELB71

                Was bedeutet für einen Christen Gottseeligkeit? Genau dieser Text zeigt es! JZ aberkennen dies und das ist Fakt.

                Dieses schreibe ich dir in der Hoffnung, bald zu dir zu kommen; wenn ich aber zögere, auf daß du wissest, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit. Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart worden im Fleische, gerechtfertigt im Geiste, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

                1. Timotheus 3:14‭-‬16 ELB71

                http://bible.com/58/1ti.3.14-16.ELB71

                 

          2. anno2010

            Es gibt zahllose Gründe dies Anzuzweifeln.Wer das Internet benutzen kann findet genügen Beweise dafür. Die Septuaginta ist eine Übersetzung des ALTEN TESTAMENTS was hat es mit dem NEUEN TESTAMENT zu tun. Zudem gab es die Diskussion hier schon zu genüge. Es gibt keine alten Fragmente des NEUEN TESTTAMENTS mit dem Tetragramaton. Die frühesten Fragmente sind aus dem 2. Jahrhundert. Das kann man unter anderem hier nachlesen:

            http://www.jwfacts.com/watchtower/jehovah-new-testament.php

            Und nicht nur dort. Nur weil sich die WTG der wenigen angeblichen Wissenschaftlern bedient, die es so sehen wie sie selbst ist dies noch lange nicht eine Tatsache.

            Oder:

            https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=comment&comment_id=218

            Auszug:
            "Die Wiedergabe des Namens JHWH im Neuen Testament
            Im Neuen Testament, das in griechischer Sprache verfasst wurde, steht in den Zitaten aus dem Alten Testament immer kyrios (d. h. „Herr“), wie schon in der Septuaginta, und zwar meistens ohne Artikel, wie in Matthäus 3,3 (Zitat aus Jesaja 40,3), Matthäus 4,10 (Zitat aus 5. Mose 6,13) und vielen anderen Stellen. Darüber hinaus wird im Neuen Testament Herr ohne Artikel zur Bezeichnung des alttestamentlichen Namens Gottes auch an solchen Stellen gebraucht, wo es sich nicht um Zitate aus dem Alten Testament handelt, z. B. in Matthäus 1,20.22; Lukas 1,58; usw.

            Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Stellen, in denen der Herr Jesus selbst, der ohne Zweifel auch griechisch gesprochen hat, den alttestamentlichen Namen Gottes mit Herr wiedergibt, auch in solchen Fällen, in denen im hebräischen Grundtext verschiedene Bezeichnungen verwendet werden. So ist es zum Beispiel in Matthäus 22,44, wo Er die Worte Davids aus Psalm 110,1 zitiert: „Der Herr (griech. kyrios ohne Artikel anstelle von hebr. JHWH) sprach zu meinem Herrn (ebenfalls griech. kyrios, hier jedoch mit Artikel anstelle von hebr. Adoni 3): Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege unter deine Füße.“

            In diesem Zusammenhang sollte eine weitere bemerkenswerte Tatsache erwähnt werden. Es gibt im Neuen Testament eine Anzahl unübersetzt gebliebener hebräischer und aramäischer Ausdrücke (z. B. Amen, Belial, Halleluja, Rabbi, Zebaoth), aber kein einziges Vorkommen des Namens JHWH. Besonders auffällig sind die dem Hebräischen und Aramäischen entsprechenden Formen Eli und Eloi („mein Gott“) in dem Ausruf, den der Herr Jesus in seiner tiefsten Not am Kreuz tat: „Eli, Eli, lama sabachthani?“ (Mt 27,46; vgl. Mk 15,34). Das hebräische Eli („mein Gott“) ist eine Form des Gottesnamens El „der Starke“. Interessant ist auch der Ausdruck „der Herr Zebaoth“ in Römer 9,29 und Jakobus 5,4. Er entspricht der hebräischen Bezeichnung JHWH Zebaoth, die im Alten Testament in der nicht revidierten Elberfelder Übersetzung mit „Jehova der Heerscharen“, in der Edition CSV Hückeswagen seit 2003 mit „der HERR der Heerscharen“ wiedergegeben wird, aber im Neuen Testament nicht „der Herr der Heerscharen“, sondern „der Herr Zebaoth“ lautet. Während der Name Gottes JHWH übersetzt wird, bleibt das Wort für „Heerscharen“ unübersetzt! Im griechischen Grundtext des Neuen Testaments steht an diesen Stellen für JHWH wie üblich kyrios (ohne Artikel), für „Heerscharen“ jedoch sabaoth, das heißt keine Übersetzung, sondern ein hebräisches „Fremdwort“.

            Hieran wird deutlich, dass der Heilige Geist es war, der in den inspirierten Schreibern des Neuen Testaments wirkte, den Namen JHWH durch griechisch kyrios wiederzugeben. Die Übersetzung von JHWH durch Herr oder HERR hat also eine inspirierte Grundlage im Neuen Testament."

            Das ist übrigens nicht die einzige Quelle für das Argument, dass der Name da NICHT hingehört.

            Warum sollte Jahwe nicht in der Lage gewesen sein, sein Name im Neuen Testament zu bewahren? Hat er extra auf die WTG gewartet, um als Verfechter der Urschriften aufzutreten? Konnte er nicht selbst dafür sorgen wie im Alten Testament, dass sein Namen erhalten bliebn?

            Nein wenn wir davon ausgehen, dass die Urschriften Inspiriert sind, dann hat er es so GEWOLLT, um die Aufmerksamkeit auf seinen Sohn zu lenken!

            Und ja es ist WTG Quatsch der hier gepostet wird.

            1. Argentum@Anno2010

              Lieber Anno2010,

              sehr gute und nachvollziehbare Überlegungen!

              Danke.

              LG Argentum

      3. Winfried Mertens

        Winfried an Scrutator

        Hallo Scrutator (habe ich aus dem Duden:Scrutator: Einsammler der geheimen Stimmen bei einer katholischen kirchlichen Wahl)
        In Heb.9:16 steht (NWÜ): "Denn wo es einen Bund gibt, da muss der Tod des (menschlichen) Bundesschließers beigebracht werden."
        sorry, Scrutator: Kannst Du mir diesen Text einmal erklären?!
        Für mich ist das VOLLMURKS! (Das erkennt man schon daran, dass man "menschlich" einfügen musste.)
        Das Wort "Bund" ist eine Übersetzung von diatheke, was in erster Linie "Testament" bedeutet.
        (Vielleicht kann M.N dies kommentieren.)
        Hier mal eine von vielen Übersetzungen, die von Profis gemacht wurde, was man von der NWÜ nicht behaupten kann. Diese Übersetzung ist von Dilettanten gemacht, die obendrein noch ihre eigene Lehre einfließen lassen, weil sie sonst überhaupt keine Argumente mehr haben.
        Also laut der Elberfelder heißt der Text:

        16.
        (denn wo ein Testament ist, da muß notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat.

        17.
        Denn ein Testament ist gültig, wenn der Tod eingetreten ist, weil es niemals Kraft hat, solange der lebt, der das Testament gemacht hat;)

        18.
        daher ist auch der erste Bund nicht ohne Blut eingeweiht worden.

        Jetzt gibt es natürlich einen Aufschrei: In Vers 18 wird "Bund" übersetzt, obwohl beides "diatheke" ist. Das erklär mir mal einer!
        Aber die Verse 16 und 17 verstehe ich wenigstens. In der NWÜ ist es nur dumm....finde ich.
        (Daher kommt ja auch "Neues" und "Altes Testament".)
        Liebe Grüße, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

         

        1. Scrutator

          Hallo Winfried,

          werde mir das mal evtl. später näher anschauen, mir fehlt dazu momentan die Zeit.

          Zu meinem Alias. Scrutator bedeutet schlicht: Prüfer oder Untersucher!

          Gruß

  43. Argentum

    Lieber Tilo,

    sehr schön auf den Punkt gebracht. Danke.

    Ein ergänzender Gedanke vielleicht noch: die Schwierigkeit besteht wohl auch darin, daß gerade die schönen, erbauenden, tiefgehenden Mitteilungen der Paulusbriefe, die von Erkenntnis, Berührung, Christusnähe und Liebe handeln, strenggenommen nur für die "Brüder Christi" gilt und so gesehen, zwar gelesen, aber nicht ins Herz dringen können.

    Jeder spirituelle Mensch muß dort verhungern.

    Jedes Mißempfinden ist ein Zeichen geistiger Gesundheit, ein Hinweis darauf, daß man dort falsch ist. Ein Selbstschutz Indiz.

     

    Zum Thema "Freiheit" im Lösch - Video: hier doziert er stundenlang über die Wahrheit und die Freiheit, die der Herr Jesus Christus schenkt, wenn man sich IHM zuwendet.

    Elberfelder ( und alle anderen): „14 Aber ihr Sinn ist verstockt worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt dieselbe Decke auf der Verlesung des Alten Testaments und wird nicht aufgedeckt, weil sie nur in Christus beseitigt wird. 15 Aber bis heute, sooft Mose gelesen wird, liegt eine Decke auf ihrem Herzen. 16 Dann aber, wenn es sich zum Herrn wendet, wird die Decke weggenommen. 17 Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. 18 Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.“

    Tendenziöse NWÜ:

    "14  Doch ihre Denkkraft wurde abgestumpft+. Denn bis zum heutigen Tag bleibt derselbe Schleier beim Lesen des alten Bundes*ungelüftet,+ weil er durch Christus weggetan wird.+ 15  Ja, bis heute liegt, sooft Moses gelesen wird,+ ein Schleier auf ihrem Herzen.+ 16  Doch wenn eine Umkehr zu Jehova*erfolgt, wird der Schleier weggenommen.+ 17  Jehova*nun ist der GEIST;+ und wo der Geist+ Jehovas*+ ist, da ist Freiheit.+ 18  Und wir alle+ werden, während wir mit unverhülltem Angesicht wie Spiegel die Herrlichkeit Jehovas* widerstrahlen,+ von Herrlichkeit zu Herrlichkeit+ in dasselbe Bild+ umgewandelt+, genauso wie es durch Jehova*, [den] GEIST*, geschieht.+"

    Ja, so kann es einem gehen, wenn man eigenmächtig Namen vertauscht. Da bleibt der Sinn verborgen und der Schleier ungelüftet. Nix mit Freiheit. Offensichtlicher kann man sich in seiner Verblendung wohl nicht darstellen.

     

    Liebe Grüße an alle

    Argentum

    1. Edelmuth an Argentum

      Guten Abend Argentum

      Ja, so kann es einem gehen, wenn man eigenmächtig Namen vertauscht. Da bleibt der Sinn verborgen und der Schleier ungelüftet.

      Deinen Ausführungen kann ich so nicht folgen. Die NWÜ versteht unter der Bezeichnung "Herrn" den Vater, du verstehst darunter Jesus. Man müsste zuerst klären, wer tatsächlich gemeint ist, bevor man urteilt.

      Ede
      *****************
      ??????????👎🤔
      Bruderinfo

      1. Edelmuth an BruderInfo

        Guten Morgen BruderInfo

        *****************
        ??????????
        Bruderinfo

        17 Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.

        Welcher Geist ist hier gemeint? Jesus hat keinen eigenen Heiligen Geist. Wenn hier vom "Geist des Herrn" gesprochen wird, kann es sich nur um den Heiligen Geist handeln, dessen Herr Jehova ist.

        Ede
        ************
        Falsch Ede, ganz offensichtlich falsch.
        Es geht im Kontext eindeutig um Unseren Herrn Jesus Christus.
        Nicht um Jehova.
        Der Geist Christi und nicht der Heilge Geist ist hier gemeint.
        Nur weil du von einer falschen Annahme ausgehst darf man nicht den Kontext vergewaltigen.

        1. Edelmuth an BruderInfo

          Interessant BruderInfo

          Der Geist Christi und nicht der Heilige Geist ist hier gemeint.

          Dann erkläre mir/uns doch mal, was du darunter verstehst.

          Ede

          *********************

          Lass es gut sein, als Freund Jehovas wirst du das nicht verstehen .

          1. Unter dem "Geist CHRISTI" verstehe ich die Einstellung CHRISTI zu haben und IN CHRISTUS zu leben (nicht bloß "in Gemeinschaft" mit Ihm zu sein).  -  Gal 2:20

            1. Edelmuth an Jurek

              Hallo Jurek

              (2. Korinther 3:14-18) . . .Doch ihre Denkkraft wurde abgestumpft. Denn bis zum heutigen Tag bleibt derselbe Schleier beim Lesen des alten Bundes ungelüftet, weil er durch Christus weggetan wird. 15 Ja, bis heute liegt, sooft Moses gelesen wird, ein Schleier auf ihrem Herzen. 16 Doch wenn eine Umkehr zu Jehova erfolgt, wird der Schleier weggenommen. 17 Jehova nun ist der GEIST; und wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit. 18 Und wir alle werden, während wir mit unverhülltem Angesicht wie Spiegel die Herrlichkeit Jehovas widerstrahlen, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit in dasselbe Bild umgewandelt, genauso wie es durch Jehova, [den] GEIST, geschieht.

              Zum Vergleich die Elberfelder Bibel:

              4 Aber ihr Sinn ist[A] verstockt worden[a], denn bis auf den heutigen Tag bleibt dieselbe Decke auf der Verlesung des Alten Testaments und wird nicht aufgedeckt, weil sie <nur> in Christus beseitigt wird.   A) w. ihre Gedanken sind   a) Jes 6,10; Röm 11,7.25
              15 Aber bis heute, sooft Mose gelesen wird, liegt eine Decke auf ihrem Herzen.
              16 Dann aber, wenn es sich zum Herrn wendet, wird die Decke weggenommen[a].   a) Röm 11,23; 2Mo 34,34
              17 Der Herr aber ist der Geist[a]; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit[b].   a) 1Kor 15,45  b) Joh 8,32.36
              18 Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht[a] die Herrlichkeit des Herrn an[A] und werden <so> verwandelt in dasselbe Bild[b] von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie <es> vom Herrn, dem Geist, <geschieht>.   A) o. spiegeln ... wider   a) 2Mo 34,34  b) Röm 8,29

              Deine Gedanken kann ich gut verstehen. Doch welcher Herr ist hier gemeint? Wessen Geist ist gemeint?

              (1. Mose 6:3) . . .Danach sprach Jehova: "Mein Geist soll nicht auf unabsehbare Zeit dem Menschen gegenüber walten, da er ja Fleisch ist. Somit sollen sich seine Tage auf hundertzwanzig Jahre belaufen."

              Zur Zeit Moses war Jesus als Herr noch unbekannt.

              (Johannes 4:23-24) . . .Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.. . .

              Hier ist eindeutig der Vater gemeint.

              (Jesaja 61:1) . . .Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir, darum, daß Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. . .

              Es ist nicht Jesus, sondern stets der Vater, der jemanden mit Heiligem Geist salbt.

              (Epheser 2:19-22) . . .Bestimmt seid ihr daher nicht mehr Fremde und ansässige Fremdlinge, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, 20 und ihr seid auf der Grundlage der Apostel und Propheten aufgebaut worden, wobei Christus Jesus selbst der Grundeckstein ist. 21 In Gemeinschaft mit ihm wächst der ganze Bau, harmonisch zusammengefügt, zu einem heiligen Tempel für Jehova. 22 In Gemeinschaft mit ihm werdet auch ihr zusammen zu einer Stätte aufgebaut, die Gott durch den Geist bewohnen wird.

              Ede

              1.  
                Hallo Bird,

                danke für deine Aussagen.
                Aber wo sagt JESUS, dass Er die Vollmacht über den Heiligen Geist hat?

                Ich lese aus der Bibel was anderes =  Z. B. in Joh 14:16.  Wieso muss JESUS (im Himmel!) dann JEHOVA um diesen HG bitten und nicht sendet diesen einfach selber von sich aus, sondern vom VATER aus?

                 

                Gruß

                 

              2.  
                Hallo Edelmut,
                 
                interessant ist (so bei deiner Angabe zur Elberfelder-Bibel) mal den Querverweis zu folgen zu 1.Kor 15:45.  Natürlich geht es da um JESUS.
                 
                Das Ganze verschmilzt natürlich zusammen in dem einen Weg zur GOTT, weil ohne JEHOVA kein JESUS, und ohne JESUS auch keine Errettung.
                 
                JESUS ist der einzige Weg zur JEHOVA GOTT und Er ist dessen Offenbarer.
                 
                Das ist nach meiner Erkenntnis ein ganzes Bild und nicht zu trennen.

                Aber nochmals Gal 2:20 (u.d.ä.).  Wie oft und im welchem Zusammenhang verwendet die WTG diesen Text?  Trifft dieser wirklich im reinsten Sinne des Wortes auf die Allgemeinheit der „ZJ“ zu, für die JESUS nicht einmal der Mittler ist?  Und was sagt dir persönlich dieser Text aus?
                 
                 
                 
                Liebe Grüße
                 

          2. Tschango@Ede

            Lieber Ede.
            Nein, ich gehöre zur keiner Kirche und auch zur keiner Religion mehr. Ich war katholisch und dann kurze Zeit bei den Zeugen. Ich habe die schnauze voll von Religionen. Ich bezeichne mich als einen freien Christen, nur um das einmal klar zustellen. Mein Rat an dich war ernst gemeint. Wenn du wirklich so vehement die Lehre der Zeugen vertrittst, dann ist es doch auch in deinem Sinne dort zu weilen. Seid dann alle gleicher Meinung. Was ist so schlimm an meinem Rat?
            Mfg

        2. Ueli

          WOW WOW

          "Jesus hat keinen eigenen Heiligen Geist."

          WOW

          Und das öffentlich!

          WOW

          ----

          Danke für die nochmalige, etwa hunderttausendste Klarstellung

          1. Edelmuth an Ueli

            Hallo Ueli

            (Epheser 4:30) . . .Auch betrübt nicht Gottes heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid für einen Tag der Befreiung durch Lösegeld. . .

            (Lukas 1:35) . . .Der Engel antwortete ihr und sprach: "Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Geborene heilig, Gottes Sohn, genannt werden.

            (Lukas 3:21-22) . . .Als nun alles Volk getauft wurde, wurde auch Jesus getauft, und als er betete, wurde der Himmel geöffnet, 22 und der heilige Geist kam in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab, und eine Stimme kam aus dem Himmel: "Du bist mein Sohn, der geliebte; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden."

            (Johannes 14:26) . . .Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.

            Aus Gottes Wort geht unmissverständlich hervor, dass der Heilige Geist Gottes Kraft ist, mit dem Jesus gesalbt wurde. Jesus hat selber keinen eigenen Heiligen Geist, sonst wäre eine Salbung mit Heiligem Geist durch den Vater nicht nötig gewesen.

            Jesus hat nach seiner Himmelfahrt vom Vater die Befugnis erhalten den Heiligen Geist zu delegieren. Damit ist alles, was Jesus tut, so, als wenn es der Vater selber getan hat.

            Ede

            1. Ueli

              Epheser 4:30) . . .Auch betrübt nicht Gottes heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid für einen Tag der Befreiung durch Lösegeld. . .

              ----
              Es geschah aber, als das ganze Volk sich taufen liess und auch Jesus getauft wurde und betete, dass der Himmel sich auftat und der heilige Geist in Gestalt einer Taube auf ihn herabschwebte und eine Stimme aus dem Himmel kam:
              22 Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

              ----

              (Johannes 14:26) . . .Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.

            2. Bird an EDE und Jurek

              Lieber EDE,

              Und wer hat die Jünger mit Heiligem Geist versiegelt? Wie du richtig sagst, es war Gott!

              Und wer lieber EDE und Jurek ist dieser Gott?

              Dann hauchte er sie an und sagte: "Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben ."

              Johannes 20:22‭-‬23 NBH

              http://bible.com/877/jhn.20.22-23.NBH

              Jesus sagte sogar, dass er die Vollmacht über den Heiligen Geist hat!

              LG

              Bird

               

              1. Isa an Ede

                Hallo Ede.

                "Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater" (Galater 4:6)

                LG,

                Isa

              2. Edelmuth an bird

                Stimmt, bird

                (Johannes 20:21-22) . . .Jesus sagte nun wieder zu ihnen: "Friede sei mit euch! So, wie mich der Vater ausgesandt hat, so sende auch ich euch." 22 Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: "Empfangt heiligen Geist.

                Woher hatte Jesus diesen Geist? War es Jesus eigener Geist oder war es der Heilige Geist des Vater, den Jesus bei seiner Salbung empfangen und nun weiter gegeben hat? Hätte Jesus eigenen Geist gehabt, wäre eine Salbung mit Heiligem Geist durch den Vater unnötig gewesen.

                (Apostelgeschichte 2:33) . . .Da er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist und den verheißenen heiligen Geist vom Vater empfangen hat, hat er das ausgegossen, was ihr seht und hört.

                (Johannes 14:15-16) . . .Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei:

                Ede

                1. Ueli

                  Meister Ede's Logikunterricht nach Zeugen Jehovas Art:

                  "Woher hatte Jesus diesen Geist? War es Jesus eigener Geist oder war es der Heilige Geist des Vater, den Jesus bei seiner Salbung empfangen und nun weiter gegeben hat? Hätte Jesus eigenen Geist gehabt, wäre eine Salbung mit Heiligem Geist durch den Vater unnötig gewesen."

                  ----

                  Liebe Mitmenschen,

                  fragen wir uns doch einmal vernünftigerweise, "was lehrt die Bibel wirklich?".

                  Woher hatte Adam und Eva den freien Willen zu sündigen? Doch wohl von Gott! Oder nicht wahr!? Woher also kam denn dieser freie Wille? So zeigen es denn "unerschütterliche Beweise", dass es Gottes eigener freier Wille war, der fehlgegangen ist. "Die Tatsachen zeigen", dass auch Gottes Rettungsplan mit Jesus -zwar ein guter Mann, großer Lehrer und ganz netter Erzengel- genauso nicht funktioniert wie schon die Schaffung des Menschen in der Ebenbildlichkeit ein Fehler war. Die Bibel zeigt uns unmissverständlich in Sprüche 25:28 warum die "Druckvorlage" des Menschen, Gott, sein Einflussgebiet auf der Erde abgeben musste. Er hatte seinen eigenen Geist, den freien Willen mit dem er Eva und Adam ausstattete nicht im Griff.

                  -----

                  Vorsicht! Zeugen Jehovas!

                  klingt logisch ist aber trotzdem grottenfalsch! (und auch nicht logisch).

                2. Lieber Edelmuth,

                  wie stellen Sie sich dem "Heilige Geist" vor?

                  Heilige Geist = redet Mar 13:11

                  Heilige Geist = in leiblicher Gestalt wie eine Taube Luk 3:22

                  Heilige Geist = Kraft des Höchsten Luk 1:35

                  Heilige Geist = lehrt Luk 12:12Joh 14:26

                  Heilige Geist = ihr werdet Kraft empfangen Act 1:8

                  Heilige Geist = prophezeit Act 1:16

                  Heilige Geist = … usw.

                   

                  Nach deiner Aussage müsste der Sohn (als was?) mit der Vater erst verschmolzen (oder neben Gott als Engel als Sohn als ?) werden, das der heilige Geist erst danach gegossen werden kann. --Das stimmt nach meiner biblischen Auffassung nicht.

                  Meiner Ansicht nach biblischen Auffassung:

                  Vater, Sohn (Wort Gottes) und heilige Geist haben immer zusammen oder getrennt gewirkt, wo die eins waren. Nur der Sohn als Mensch ist abhängig gewesen vom Vater und dem heilige Geist, weil Er getrennt (als Mensch) war von dem Beiden. Der Sohn (als Wort Gottes) ist wieder zum Vater hineingefahren, das Sie wieder zusammen oder getrennt wirken können. Der heilige Geist ist aber nicht als Mensch oder als Wort Gottes unter uns (oder sonst irgendwo) nach dem es gegossen worden ist, kann zusammen oder getrennt wirken mit dem Vater und Sohn (Wort Gottes).

                   

                  Mit freundlichen Grüßen

                  Knecht Jesu Christi

                3. Bird an EDE und Jurek

                  Hallo EDE,

                   

                  Ich will dir wirklich nicht nahe treten, doch manchmal Frage ich mich warum du nicht bei den ZJ geblieben bist.

                  Weißt du, ich verstehe dich und finde es schön das du zu deiner Meinung stehst. Ich verstehe oft aber deine Gedankengänge nicht. So wie diese Erklärung, das Jesus keinen eigenen Heiligen Geist hat. Klar, weil du davon ausgehst, dass der HG nur eine Kraft ist. Das glaube ich schon lange nicht mehr. Als ich mich mit dem Thema HG auseinander gesetzt habe, fand ich heraus, dass der HG nur eine Person sein kann.

                  Im AT war der Geist wirklich noch die Kraft Gottes.. IM NT aber eine Person.

                   

                  Ich möchte hier gar nicht mehr Bibelstellen Posten, denn prüfen und forschen soll jeder persönlich.

                   

                  GLG an dich

                  Bird

              3. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

                Liebe nach Antwort-Suchende,

                einen "Denkanstoss" möchte ich hier (versuchsweise) einmal implantieren mit Joh. 14:1 & 28(NGÜ)

                »Vertraut auf Gott und vertraut auf mich!    Wenn ihr mich wirklich lieben würdet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich

                 

                Wenn es um den Namen Gottes und Jesus geht - ist hier, in der Aussage Jesu irgendwie von EINER Person die Rede?

                Wenn der Vater (von) Jesus GRÖSSER ist als Jesus selber, wie kann Jesus dann JHWH/Jahwe/der "GOTT" selber sein?

                Wovon hängt die Liebe für euch ab?

                 

                Nur ein Paar Gedanken aus dem Schneereichen Berchtesgadenerland von

                Athalja

            3. Isa an Ede, Teil 2

              Teil 2

              "denn ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi" (Philipper 1:19)

              "Sie forschten, auf welche oder auf was für eine Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, hindeutete, als er die Leiden, die auf Christus kommen sollten, und die Herrlichkeiten danach vorher bezeugte." (1. Petrus 1:11)

              "als sie aber in die Nähe von Mysien kamen, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen, und der Geist Jesu erlaubte es ihnen nicht." (Apg. 16:7)

              Sei gesegnet,

              Isa

      2. Argentum@Ede

        Lieber Ede,

        wie die anderen bereits schon erwähnt haben, ergibt sich aus dem ganzen Kontext ein Bezug zu Jesus Christus als Herr.

        1. Argentum@Ede

          ...liebe Grüße

          Argentum

           

          soviel Zeit muß sein...

      3. Argentum@Ede

        Lieber Ede,

        die Grüße waren ein Anhang an meinen ersten Kommentar an Dich. Der ist wohl verschütt gegangen.

        Deshalb nochmal:

        Der Kontext weist einwandfrei Jesus Christus als Herrn aus. Sonst macht der ganze Text wenig Sinn.

         

        LG

        Argentum

      4. Winfried Mertens

        Winfried an Ede

        Lieber Ede, dann nehmt Euch doch mal Einzelfälle vor und urteilt, wer der Herr ist.
        Ich darf mir erlauben einen Text anzubieten:  Römer 10:13 Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5). Luther
        In ganz Römer 10 wird hoch und runter Jesus identifiziert. Dann müsste doch der "Herr" Jesus sein...oder?!
        Liebe Grüße, Winfried

    2. O.W.Schön@Tilo

      UNSELBSTSTÄNDIGKEIT UND ABHÄNGIGKEIT IST GEWÜNSCHT!

       

      Lieber Tilo,

      Du hast den Kontrast zwischen dem Urchristentum und dem JW.ORG-TUM messerscharf skizziert und es bleibt zu hoffen, dass aufrichtige Zeugen Jehovas den Sinn dessen, was Du Punkt für Punkt dargelegt hast erfassen.

      Leider trifft auf viele manipulierte Zeugen das folgende Zitat zu und das erschwert ihnen das Aufwachen ungemein:

      "Es gibt Menschen, die denken, daß sie denken, aber das denken sie nur." (Unbekannt)

      Jesus Christus betonte, wir sollten unseren Gott lieben und zwar mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ...mit GANZEM SINN! Eine Organisation, die das Denken verbietet, verbietet zugleich die christliche Freiheit und widerspricht bewusst den Worten des Sohnes Gottes.

      Ein gelungenes Plädoyer für die Freiheit

      O.W.S.

    3. Isa an Argentum, Ede

      Hallo Argentum:

      die Schwierigkeit besteht wohl auch darin, daß gerade die schönen, erbauenden, tiefgehenden Mitteilungen der Paulusbriefe, die von Erkenntnis, Berührung, Christusnähe und Liebe handeln, strenggenommen nur für die "Brüder Christi" gilt und so gesehen, zwar gelesen, aber nicht ins Herz dringen können.

      Jeder spirituelle Mensch muß dort verhungern.

      Exakt.

      Ich erinnere mich, wie mich noch zu ZJ-Zeiten ein NT-Vers besonders angesprochen hatte, wollte es begeistert in unserer WT-Vorbereitungsrunde teilen. Die Reaktion der anderen im ernsten Ton: "Das gilt doch nur für die 144000!"

      Es ist wirklich ein verhungern und langsames absterben.

      Aber Jesus Christus hat alles unter Kontrolle.

       

      Und der von dir angegebene Text (Elberfelder) transportiert in der NWÜ ist dort fahrlässig. Auf Grund all dieser Tendenzen, die man zu Hauf in der NWÜ findet, hatte ich dann doch ein Dutzend neue NWÜs vernichtet, denn das ist keine heilige Schrift.

      Wenn man nicht IN Jesus Christus ist, erkennt man auch nicht, daß hier mit Herr unser Herr Jesus gemeint ist. Der Schleier ist da noch vorhanden.

      Gott zieht zu Seinem Sohn.

      Lieben Gruß,

      Isa

       

      1. Argentum@Isa

        Liebe Isa,

        Wenn man nicht IN Jesus Christus ist, erkennt man auch nicht, daß hier mit Herr unser Herr Jesus gemeint ist. Der Schleier ist da noch vorhanden.
        Gott zieht zu Seinem Sohn.

        Wie wahr!
        Liebe Grüße
        Argentum

  44. Einhandsegler

    Einhandsegler@Tilo

    Hallo Tilo,

    Du legst den Finger genau in die Wunde. Du drückst auf der Eiterbeule religiöser Pseudolehren herum. Du sezierst die Art der Glaubens- und Wissensvermittlung und gelangst zu demselben Ergebnis wie so viele in der Gemeinschaft. Des Kaisers neue Kleider( "neues Licht" ) ist ein Fake, aber kaum jemand getraut sich das in der Versammlung zu sagen.

    In dem bekannten KD aus dem Jahr 2007, in dem gesagt wurde das der Sklave es missbilligt, daß man sich zum privaten Bibelstudium zusammenfindet, die Bibel in den Originalsprachen liest oder andere bibelerklärende Schriften heranzieht, leistete die Leitende Körperschaft ihren religiösen Offenbarungseid. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie, für jeden ersichtlich,die Wurzeln gekappt, die sie noch mit der bibelforschenden und wahrheitsuchenden Tradition verband.

    Vielen Dank für Deine völlig zutreffende Analyse des aktuellen Standes der theokratischen Glaubensindoktrination.

    LG  Einhandsegler

     

     

  45. M.N.

    Stichwort "Denken und Fühlen":

    Betreffs der JW.Org-"Taktik" der inhaltlichen Neubesetzung von Begriffen durch Verknüpfung derselben mit starken positiven oder negativen Emotionen diene das aktuelle Beispiel des "Tagestextes" von vorgestern, der auf das von der JW.Org so sehr verabscheute und verunglimpfte "kritische Denken und Hinterfragen" abzielt: Wer "kritisch" denkt und hinterfragt, ist "Stolz" und "satanisch" - Auszug:

    "Der Teufel ist alles andere als demütig. Er ist der Inbegriff von Stolz und Überheblichkeit! Schließlich besaß er die Unverschämtheit, Jehovas Souveränität infrage zu stellen und sich selbst zum Gegengott zu erheben. Wie können wir dem Teufel widerstehen? Indem wir Stolz meiden und an Demut arbeiten..."

    Hier wird also der Tatbestand des "INFRAGE STELLENS" mit "STOLZ meiden und an DEMUT arbeiten" in Kontrast gestellt. Was hiermit gesagt werden soll, liegt auf der Hand:

    Für jeden der JW.Org-"ergebenen", "gehorsamen", "loyalen", "treuen" und "unterwürfigen" "Zeugen Jehovas"-Befehlsempfänger wird in solchen Aussagen jegliches kritische Selbstdenken und Hinterfragen auch nur der geringsten JW.Org-Lautäußerung automatisch auf die gleiche Stufe mit der "Vermessenheit Satans" gestellt, der "die Unverschämtheit" besaß, Gottes "Souveränität infrage zu stellen". Durch die Verknüpfung des Begriffes "infrage stellen" mit den emotional stark negativ besetzten Vokabeln "Teufel", "Überheblichkeit" und "Unverschämtheit" bewirkt die JW.Org seitens ihrer unkritischen Befehlsempfänger eine "panische Abwehrreaktion" bereits der leisesten Regung oder "Versuchung", auch nur die geringste JW.Org-Lautäußerung oder -Aktion zu hinterfragen. Hier liegt de facto eine Art von sprachlicher "pawlowscher Reiz-Reflex-Konditionierung" vor: "Infrage Stellen? PFUI TEUFEL, wie BÖSE und UNVERSCHÄMT aber auch! SOFORT ABSTELLEN, SOFORT WEG DAMIT!!!"

    Der Fehler der JW.Org-Gleichsetzung von Satans Auflehnung mit dem Hinterfragen von fehlbarer, menschlicher und eigenzweckdienlicher WTG-Organisationsdoktrin besteht darin, dass sich die JW.Org und ihren eigenen Lehr- und Direktivenkodex auf gleiche Stufe mit Gott und inspirierten göttlichen Lautäußerungen stellt, wodurch die Dinge auf den Kopf gestellt werden: Nicht diejenigen, die die JW.Org "kritisch" hinterfragen sind "die Bösen", sondern sie selbst kennzeichnet sich durch ihre maß- und grenzenlose Arrogant, ihre schockierende Anmaßung und blasphemische Selbstüberhebung als der, "der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei." (2 Thess 2,4)

    "Selberdenken" ist eine DER großen Nemesis der JW.Org und ihrer Oberen. "Selberdenken" ist brandgefährliches Gift für jedes totalitär-religiöse System wie z. B. die JW.Org. Also wird jeder, der "selber denkt", flugs als "Kind des Teufels" gebrandmarkt, um ihn org-intern aus dem Verkehr zu ziehen und unschädlich zu machen.

    NUR: DAS KLAPPT NICHT außerhalb eures zusehens schrumpfenden Herrschaftsbereiches, oh nichtverehrte und verkehrte JW.Org von eigenen Gnaden, und die "Rebellion" von "stolzem Infragestellen" schwappt durch eure zunehmend poröser werdenden "Böse Welt"-Schutzmauern immer mehr zu euch herein. Eure Luft und Bettlaken brennen schon ...

  46. Lili

    Lili @ Tilo

    Lieber Tilo , Du schreibst :

    Und dann erlebe ich , wie es hell wird , und Freude mein

    Herz erfüllt und ich glücklich bin , vertrauen und hoffen

    zu dürfen . Dann fühle ich mich von Gott geliebt,weil ich seine Nähe erfahre .

    Genau diese Gedanken und das Gefühl des tiefen Glück's ,

    hatte ich vorhin ,als ich durch die kalt / sonnige Stadt lief

    die so hektisch und schroff ist .

    Ich darf mich aufgehoben fühlen , von unseren beiden Höchsten begleitet und bin einfach glücklich .

    Hab mich sooo gefreut ,genau diese Empfindung in Deiner

    Abhandlung  beschrieben zu finden .❤️

    Es grüßt Dich von Herzen

    Lili

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