Bleibe Jehova gegenüber loyal!

Watchtower Study Articles

[Kommentar zum Kongressmotto 2016 und zum WT vom Feb 2016 Seite 26, Studium: 25. April – 1. Mai]

Kogressmotto.001
Beleuchten wir noch einma das Attribut Loyalität, das in diesem Jahr auch auf den Kongressen der Zeugen Jehovas Themenschwerpunkt ist. Der Studienartikel „Was wir von loyalen Dienern Jehovas lernen“, vom Febr. 2016 und das Kongressmotto „Bleibe Jehova gegenüber loyal!“ stützt sich auf  Micha 6:8.

Vorab sollten wir uns zunächst die Zeit nehmen, diesen Vers in unterschiedlichen Übersetzungen zu betrachten und zu vergleichen, bevor wir näher auf den Inhalt dieses Artikels eingehen. Die revidierte Neue- Welt- Übersetzung von 2013 gibt das hebräische Wort „chesed“ mit „Loyalität schätzen“ wieder, während die anderen Übersetzungen es mit „liebende Güte“ oder „liebende Barmherzigkeit“ übersetzen.

Wenn wir Güte und Barmherzigkeit lieben, werden wir sie auch erstreben und uns bemühen, sie in allen Aspekten unseres Lebens zum Ausdruck zu bringen. In diesem Zusammenhang ist der Begriff „loyal“ eindeutig fehl am Platz.

Das Revisionskomitee der NWÜ von 2013 möchte durch die tendenziöse Wiedergabe dieses Verses erreichen, dass wir Loyalität als eine wertvolle und liebenswerte Eigenschaft verstehen und anstreben. Ist es aber wirklich das, wozu uns Micha auffordert? Ist die Botschaft, die er hier vermitteln möchte, dass Loyalität von größerer Wichtigkeit ist, als Gnade oder Güte? Haben alle anderen Übersetzer das übersehen?

Womit rechtfertigt das Übersetzungs- Komitee der NWÜ von 2013 seine Wahl?

Tatsächlich rechtfertigt und begründet das Revisionskomitee der WTG seine Entscheidung nicht. Es ist nicht gewohnt, in Frage gestellt zu werden und seine Entscheidungen rechtfertigen zu müssen.

Die hebräische Interlinear- Übersetzung gibt die wörtliche Bedeutung von „he-sed“ mit „Bundestreue“ wieder. In modernem Englisch ist dieser Ausdruck schwer zu definieren. Welche hebräische Denkweise steht also hinter „he-sed“? Anscheinend weiß das Revisions-Komitee der NWÜ darüber Bescheid, denn an anderen Stellen gibt es „he-sed“ mit „loyaler Liebe“ wieder. (Siehe 1. Mo. 24:12; 39:21; 1. Sa 20:14; Ps. 59:18; Jes. 55: 3)

Das hebräische Wort bezeichnet eine Liebe, die gegenüber dem Geliebten loyal ist. „Loyal“ ist das Attribut, die Qualität, die diese Liebe definiert. Die Übersetzung von Micha 6:8 mit „Loyalität wertzuschätzen“ verwandelt das Attribut jedoch in ein Ziel.

Micha spricht nicht über Loyalität.

Er sagt nicht, dass wir „Loyalität schätzen“ sollten, sondern er spricht über die Liebe. Liebe, die treu ist, handelt für den Geliebten. Es ist tätige Liebe. Güte existiert nur in ihrer Anwendung, einem Akt der Zuneigung, ebenso wie Barmherzigkeit. Wir zeigen Barmherzigkeit also in der Interaktion.

Wenn ich Güte liebe, dann werde ich aus mir heraus gegenüber anderen freundlich handeln. Wenn ich Barmherzigkeit liebe, werde ich die Liebe dadurch zeigen, dass ich anderen gegenüber barmherzig bin.

Gott fordert von uns also nichts anderes, als dass wir liebevoll und barmherzig miteinander umgehen und demütig vor ihm unser Leben führen- alles Prädikate, die mit Loyalität nichts zu tun haben.

Die Uneinheitlichkeit in der Wiedergabe dieses Wortes verstärkt die Fraglichkeit der Übersetzung, denn an anderen Stellen hätte- vorausgesetzt ihre Wiedergabe wäre wirklich korrekt- auch mit „Loyalität“ übersetzt werden müssen. Zum Beispiel gab Jesus in Matthäus 12:1-8 den Pharisäern, die Anstoß daran nahmen, dass seine Jünger am Sabbat Ähren pflückten, um zu essen, diese schlagkräftige Antwort:

„Wenn ihr aber verstanden hättet, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer‘, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben. Denn der Menschensohn ist Herr des Sabbats.“

Als er sagte „Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer…“, zitierte Jesus aus Hosea 6:6. In der Revidierten NWÜ wird dieser Vers jedoch wie folgt wiedergegeben:

„Denn an loyaler Liebe (he-sed) habe ich Gefallen gefunden und nicht am Schlachtopfer; und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Ganzbrandopfern.“ (Hosea 6:6) NWÜ revd.

* Anmerkung des Übersetzers: so wird es in der englischen revidierten NWT von 2013 wiedergeben. In der deutschen Übersetzung steht statt „loyaler Liebe“ noch „liebende Güte“.

Als Jesus in Matthäus 12:1-8 die Worte von Hosea zitiert, verwendet er „Barmherzigkeit“ und Micha benutzt das gleiche Wort: „he-sed“. Im Griechischen ist es „eleos“ das, nach Strong, durchgängig als „Barmherzigkeit“ definiert wird. Wenn „he-sed „tatsächlich „Loyalität“ bedeuten würde, dann hätte Jesus gesagt: „Ich will Loyalität und nicht Schlachtopfer.“ Würde das einen Sinn ergeben?

Nur Entscheidungsträger und Beobachter von Regeln fordern Loyalität.

Die Pharisäer hielten sich streng und gehorsam an den Buchstaben des Gesetzes. Sie wähnten sich als die treuesten aller Israeliten und legten großen Wert auf Loyalität, denn letzten Endes war das oft alles, womit sie sich rühmen konnten. Liebe zeigen, Barmherzigkeit ausüben, aus Güte handeln, das ist schwerer. Das sind die Eigenschaften, die oft denen fehlen, die Loyalität einfordern.

Natürlich haben Loyalität und Opfer ihre Berechtigung. Aber die beiden schließen sich nicht gegenseitig aus. Tatsächlich gehören beide in einem christlichen Kontext zusammen. Jesus sagte: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig. Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen verliert, wird sie finden. Matth. 16:24,25

Offensichtlich ist jemand der Jesus „beständig folgt“, ihm gegenüber loyal, aber sich selbst zu verleugnen, den Marterpfahl auf sich zu nehmen und seine Seele zu verlieren, das bedingt Opfer. Daher würde Jesus nie Loyalität und Opfer als Alternativen anbieten, so als ob wir das eine, ohne das andere haben könnten. Doch dies ist nicht die einzige geänderte Textstelle, an der die überarbeitete NWÜ eine hohe Bedenklichkeit aufweist. In Psalm 86:2 (Absatz 4) beispielsweise sehen wir genau die gleiche Substitution. Auch hier sind „Treue“ und „Gottesfürchtigkeit“ dem Begriff „Loyalität“ gewichen.

Statt die Bruderschaft zur Gottesfürchtigkeit, Güte und Barmherzigkeit zu führen, betont die NWÜ die Loyalität und somit obendrein ein Wort, das in den ursprünglichen inspirierten Schriften (Micha 6: 8; Eph. 4:24) fehlt.

Welche Motivation steht hinter dieser Bedeutungsänderung?

Warum werden die inspirierten Schriften hier so uneinheitlich und tendenziös übersetzt? Die leitende Körperschaft fordert von Zeugen Jehovas absolute Ergebenheit und so bevorzugt sie eine Leseart, die die Wichtigkeit der Loyalität gegenüber sich als Kanal und „Gottes einziger irdischen Organisation“, herausstellt.

Loyalität neu betrachtet

Gehen wir nun auf den oben angeführten Artikel „Was wir von loyalen Diener Jehovas lernen“, vom Febr. 2016 näher ein. Absatz 5 dieses Studienartikels erinnert uns daran: „Unsere Loyalität kann mehreren Personen gehören. Jedoch ist es nur mithilfe biblischer Grundsätze möglich, die richtige Reihenfolge herauszufinden.“

Indem wir das im Sinn behalten, lasst uns die biblischen Grundsätze anwenden und das hier präsentierte Gedankengut sorgfältig untersuchen, um die richtigen Merkmale und die Hierarchie unserer Loyalität bestimmen zu können.

Wer verdient unsere Loyalität?

Der Gegenstand unserer Loyalität ist das Herzstück christlicher Identität und sollte unser Hauptanliegen sein, wenn wir diesen Wachtturm untersuchen. Paulus erklärt in Galater 1:10: Versuche ich jetzt tatsächlich Menschen zu überreden oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, wäre ich nicht Christi Sklave.“

Paulus war als Saulus von Tarsus Mitglied einer mächtigen religiösen Körperschaft und hatte eine gute Karriere vor sich. (Gal. 1:14) Ungeachtet dessen, gab Saulus demütig zu, dass er die Zustimmung von Menschen gesucht hatte. Um dies zu korrigieren und ein Diener Christi zu werden, nahm er enorme Veränderungen in seinem Leben vor. Was zeigt uns dieses Beispiel von Saulus?

Stellen wir uns vor, mit welchem Szenario er konfrontiert war. In der damaligen Welt gab es viele Religionen. Aber in seiner Überzeugung existierte nur eine wahre Religion, die von Gott eingerichtet worden war: das jüdische religiöse System. Daran glaubte Saulus von Tarsus, als er zu der krassen Erkenntnis kam, dass das Volk Israel- Jehovas Organisation, wenn man so will- nicht mehr in seinem bevorzugten, anerkannten Stand war.

Wenn er also treu zu Gott stehen wollte, würde er seine Loyalität gegenüber der religiösen Organisation (dem jüdischen religiösen System), von der er seit jeher glaubte, das Gott es als Mitteilungssystem für die Menschheit bestimmt hatte, aufgeben müssen. Er würde lernen müssen, seinen himmlischen Vater in einer grundlegend anderen Art und Weise anzubeten und zu ehren. (Heb. 8:8-13)

Würde er sich eine neue Institution suchen? Wohin würde er jetzt gehen?

Aber es war keine Frage des „wohin“, sondern „zu wem“! (Joh. 6:68)  Da antwortete ihm Simon Petrus: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“

Paulus wandte sich also an den Herrn Jesus und lernte über ihn alles, was er konnte, und dann, nach seiner Berufung, begann er die Botschaft über den Christus zu verbreiten… und Menschen wurden von diesem Evangelium berührt und von ihm angezogen. So entstand in der Folge ganz natürlich eine Gemeinschaft, ähnlich einer Familie, deren Qualität sich deutlich von der einer Organisation unterscheidet.

Es gibt in der Bibel keine prägnantere Ablehnung des Konzepts, dass das Christentum mit einer menschlichen Autoritätsstruktur organisiert werden muss, als diese Worte des Paulus: „…ging ich nicht sogleich mit Fleisch und Blut zu Rate. Auch ging ich nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich ging fort nach Arabien, und ich kehrte wieder nach Damskus zurück. Dann, nach drei Jahren, ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kphas zu besuchen, und ich hielt mich fünfzehn Tage bei ihm auf. Aber ich sah sonst keinen von den Aposteln, nur Jakobus, den Bruder des Herrn.“ (Gal. 1:16-19)

Der Wachtturm ist immer bemüht, eine Parallele zwischen der Zeit des Alten Bundes mit seinen menschlichen Führern und der heutigen irdischen Zeugen-Organisation zu ziehen. Er stützt sich dabei auf die schriftwidrige Vor-/Gegenbild- Übereinstimmung, um die Loyalität gegenüber menschlichen Traditionen und den Männern der Macht hinter den Kulissen fordern zu können. (Markus 7:13)

Das mosaische Gesetz war kein Muster, das in der christlichen Versammlung wiederholt werden sollte. Tatsächlich war der Versuch, die Struktur des Alten Bundes in den frühchristlichen Gemeinden wieder aufleben zu lassen, eine der ersten und verheerendsten Apostasien. (Gal. 5: 1) Durchweg im ganzen Artikel werden die Leser darauf hingewiesen, das sie loyal sein sollten und nicht gegen die „Gesalbten Jehovas“ (ein subtiler Bezug auf die leitende Körperschaft) vorgehen. Andere Wachtturmpublikationen gehen sogar so weit, dass sie die Position der leitenden Körperschaft mit der von Moses und Aaron vergleichen und die, die ihre Maßnahmen bemängeln, mit den gegenbildlichen rebellischen Israeliten, die murren und sich beschweren. (2. Mose 16:2; 4. Mose 16).

Dabei übersehen sie, dass es schon an Blasphemie grenzt, sich selber die Rolle des Moses anzueignen, denn die Bibel lehrt deutlich, dass nur unserem Herr Jesus diese Position in der christlichen Zeit gebührt – und dies ist ein wahrhaftiges und stimmiges biblisches Gegenbild. (Hesekiel 3:1-6; 7:23-25)

Gott verlangte von den Israeliten auf seine Propheten zu hören, das ist richtig. Aber Gott gab auch allen, die in seinem Namen redeten, die Beglaubigung, so dass das Volk Vertrauen haben konnte und nicht Gefahr lief, Betrügern zu gehorchen. Jehovas Propheten von einst hatten drei unverkennbare Merkmale, die ihre Identifizierung als sein „erwählter Kanal“ unbestreitbar machte:

Sowohl in der Nation Israel, wie auch im ersten Jahrhundert, wirkten die „Gesalbten Jehovas“ (1) Wunder, (2) machten sie unfehlbare, richtige Vorhersagen und (3) wurden sie inspiriert, das unveränderliche und das vollkommen übereinstimmende Wort Gottes zu schreiben.

Ein Vergleich mit diesem Maßstab lässt die Erfolgsbilanz und Glaubwürdigkeit des selbst ernannten „treuen und verständigen Sklaven“ wenig schmeichelhaft erscheinen. Ihrem Anspruch als „einziger Kanal Gottes auf Erden“ zu fungieren, werden sie nicht gerecht. (1. Kor. 13:8-10; 5. Mose 18:22; 4. Mose 23:19)

Heute folgen wir nur einem gesalbten Führer, Jesus Christus. Und tatsächlich ist die eigentliche Bedeutung des Begriffes „der Christus“: „der Gesalbte“ (des Herrn)- „der Messias“. Wo gibt es in diesen Versen Raum für einen menschlichen Fürsprecher?

„Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt.“ Joh. 5:40

Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Joh. 14:6

„Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.Apg. 4:12

Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus.“ 1. Tim. 2:5

Doch die leitende Körperschaft will uns weismachen, dass Loyalität zu einem anderen Mittler für unsere Rettung von grundlegender Bedeutung ist: „…die Rettung anderen Schafe hängt davon ab, die gesalbten Brüder Christi hier auf der Erde tatkräftig zu unterstützen dessen müssen sie sich immer bewusst sein.“ (WT 15.3.2012, Seite 20, Absatz 2 Unsere Hoffnung erfüllt uns mit Freude)

Loyalität gegenüber Gott oder menschlicher Tradition?

Die Absätze 6, 7 und 14 befassen sich mit der Anwendung des christlichen Rechtssystems. Es ist wahr, dass die Versammlung vor dem verderblichen Einfluss der Sünde geschützt werden muss. Trotzdem müssen wir sorgfältig das Zeugnis der Schrift prüfen, um sicherzustellen, dass wir Übeltäter in Übereinstimmung mit dem Muster behandeln, das durch Jesus und die christlichen Schreiber des Neuen Testaments festgelegt wurde. Andernfalls könnten die, die die Versammlung schützen möchten, selber genau zur Ursache der Verdorbenheit werden, die sie beseitigen möchten.

Bevor wir betrachten, wie man mit Sündern verfahren sollte (Absatz 6 und 7), lasst uns die Anwendung der Worte Jesu in Matthäus 18, im Zusammenhang mit Absatz 14, klären. Auffallend ist, dass in diesem Artikel jeglicher Hinweis auf Jesu Anweisungen in Matthäus 18:15-17, fehlt. Dieses Versäumnis wiegt umso schwerer, weil dies die einzige Textstelle ist, in der unser Herr auf derartige Angelegenheiten Bezug nimmt. Denn genau hier befindet sich der Kern für unsere Richtlinien rund um das Fehlverhalten.

Der Artikel bezieht sich auch wieder lieber auf alttestamentliche Vergleiche (wie die bereits besprochenen ausgedachten Gegenbilder), um das Rechtssystem bei den Zeugen Jehovas zu untermauern. „Deckst du jedoch seine Missetat, bist du Gott gegenüber nicht loyal.“ (3. Mose 5:1)

Es gab Sünden, die den jüdischen Ältesten unter dem mosaischen Gesetz berichtet werden mussten, doch die leitende Körperschaft möchte, dass es das gleiche Procedere in den christlichen Versammlungen gibt. Weil es in den neutestamentlichen Schriften aber einfach keine Hinweise auf diese Art von Beichte gibt, sind sie gezwungen, auf das jüdische System zurückzugreifen. Hier wird zusätzlich übersehen, dass es sich bei den Sünden, die berichtet werden mussten, um Kapitalverbrechen handelte. Dafür war keine Reue (oder Vergebung) vorgesehen.

Und wenn sie schon auf das alte System zurückgreifen, warum folgt die leitende Körperschaft nicht dem Beispiel und befürwortet im Falle eines Fehlverhaltens, eine öffentliche Verhandlung vor der Versammlung, die dazu beitragen würde, ein faires Verfahren zu gewährleisten, so wie es in der israelitischen und christlichen Zeit praktiziert wurde? Stattdessen werden sogenannte Komitees“gebildet, die hinter verschlossen Türen Anhörungen ohne Aufzeichnungen und ohne Zuschauer durchführen. (Matth. 18:17; 1. Kor 5:4; 2. Kor. 2:5-8; Gal. 2:11,14; 5. Mo. 16:18; 21:18-20; 22:15; 25:7; 2. Sam. 19:8; 1. Könige 22:10; Je 38: 7)

Welche Loyalität zeigt die leitende Körperschaft Gott gegenüber, wenn sie das schwere Joch der Sklaverei des alten Bundes, für Christen von heute, wiedereinzuführen versucht? (Gal. 5:1) Lehren und Vorgehensweisen wie diese, offenbaren ein Versagen, eine Blindheit für die wahre Bedeutung des Lösegeldes und die wunderbare neue Wahrheit für die Christen, dass: „die Liebe die Erfüllung des Gesetzes“ ist. (Matth. 23:4; Röm. 13: 8-10).

Zitat: „Nimm dir daher Nathan zum Vorbild und sei freundlich, aber bleib fest. Leg deinem Freund oder Verwandten nahe, sich an die Ältesten zu wenden.“

Wie bereits erwähnt, gibt es einfach keinen christlichen Präzedenzfall für das Bekennen von Sünden vor religiösen Führern. Nathan drängte David vor Gott zu bereuen, nicht vor den Priestern. Als Jesus sagte: „gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar“ (Matth. 18:15), machte er keinen Unterschied zur Art oder Schwere der begangenen Sünde. Falls der Übeltäter keine Reue zeigte, war er durch die Ekklesia, vor der gesamten versammelten Gemeinde zu tadeln, nicht nur von einer ausgewählten Gruppe von Ältesten. (Math. 18:17; 1. Kor. 5:4; 2. Kor. 2: 5-8; Gal 2:11,14)

Zitat: „So beweist du nicht nur, dass du loyal zu Gott stehst, sondern auch das Beste für deinen Freund oder Verwandten möchtest. Und die Ältesten werden versuchen, ihn mit Milde wieder zurechtzubringen.“

Wie schön, wenn dies immer der Fall wäre, aber lange Erfahrung zeigt, dass dem oft nicht so ist. Wenn Matthäus 18 genau befolgt worden wäre, wären viele bereits im 1. oder 3. Schritt wieder in Gottes Gunst gelangt und nie vor ein Komitee. Dies hätte Verlegenheit erspart, Vertraulichkeit bewahrt (da die Ältesten kein Gott gegebenes Recht haben, alle Verfehlungen der Herde zu kennen) und die vielen tragischen Umstände vermieden, die durch Fehlurteile und strenge Anwendung der Regeln entstehen.

Absatz 17 beginnt mit diesen Worten: Um loyal zu Jehova zu stehen, brauchen auch wir Mut. Schließlich müssen viele von uns dem Druck standhalten, der von Familienmitgliedern, Arbeitskollegen oder vom Staat ausgeht.“
und wird fortgesetzt mit der Erfahrung eines japanischen Zeugen namens Taro, der im Wesentlichen von seiner gesamten Familie ausgeschlossen wurde, als er ein Zeuge Jehovas wurde.

Für diejenigen von uns, die die Wirklichkeit der Organisation der Zeugen Jehovas erkannt haben, strotzt dieser Absatz vor Ironie, denn der genannte Grundsatz im ersten Satz beschreibt genau unsere Situation. Wenn wir gegenüber Jehova loyal bleiben wollen, müssen wir mutig und entschlossen gegen den Druck von Familie, Verwandten und Mitgliedern der Versammlung und Organisation standhalten, die die Loyalität zur JW.org über die Loyalität zu Gott und seinen gesalbten König, Jesus Christus, stellen.

Mag ich nicht (2)

122 Kommentare zu “Bleibe Jehova gegenüber loyal!

  1. petra @ Kornblume + Alle

    Liebe Kornblume, liebe Geschwister,

    zum Thema Taufe bei Jehovas Zeugen

    „Die "Religionsgemeinschaft" der Zeugen Jehovas, in Verbindung mit der K.d.ö.Rechts, macht ihre Anhänger bei der Taufe zu Mitgliedern. Noch-ZJ "E.F." äußert sich generell über die Taufe:

    „Die Taufe bei Jehovas Zeugen -- einst und jetzt“

    „Im Glauben und in der religiösen Praxis von Jehovas Zeugen gibt es zwei auf die Bibel gegründete Handlungen, nämlich die Wassertaufe und das Abendmahl oder Gedächtnismahl, von denen man eigentlich annehmen sollte, daß sie wegen ihres biblischen Ursprungs beständig und unverändert sein sollten. Doch trifft das keineswegs zu, wie hier am Beispiel der Taufe und ihrer Vorbereitung und Durchführung aufgezeigt werden soll.

    Was seit den Tagen C.T. Russells und der von ihm gegründeten ernsten Bibelforscher, den Vorläufern der heutigen Zeugen Jehovas, an der Taufzeremonie unverändert blieb, war erstens der äußere Ritus, nämlich der Vollzug der Taufhandlung durch vollständiges Untertauchen, und die Aussage, daß damit die ‚Hingabe an Jehova‘ symbolisiert werden solle. Darüber hinaus sind jedoch einige wesentliche Änderungen eingetreten.

    Änderungen

    Am bekanntesten unter den Zeugen ist vielleicht die Änderung des Wortlauts der beiden Fragen, welche die Taufbewerber am Ende der auf Kreis- und Bezirkskongressen gehaltenen Taufansprachen zu beantworten haben.

    C.T. Russell empfahl in seinen Schriftstudien, Band 6, Seite 459 (Ausgabe von 1926) folgende Formulierung, wobei er offenließ, ob man diese Worte im Rahmen der Taufansprache oder beim Untertauchen jedes einzelnen sprechen sollte:

    ...- im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, in dieser Autorität, taufe ich dich in Christum.

    Bereits nach dem zweiten Weltkrieg wurden an Stelle einer Taufformel zwei Fragen gestellt, wie sie im Wachtturm vom 1.8.1973, Seite 472, zu finden sind:

    Hast du deine Sünden bereut, und bist du umgekehrt, da du erkannt hast, daß du vor Jehova Gott als verurteilter Sünder dastehst, der der Rettung bedarf, und hast du vor ihm anerkannt, daß diese Rettung von ihm, dem Vater, kommt, und zwar durch seinen Sohn Jesus Christus?

    Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Rettungsvorkehrung Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willen zu tun, wie er ihn dir durch Jesus Christus und durch die Bibel unter der erleuchtenden Kraft des heiligen Geistes offenbart?

    Dabei war es üblich, die Worte des Taufauftrags Jesu gemäß Matthäus 28:19 wenigstens in der Taufansprache zu erwähnen und zu erklären.

    In den achtziger Jahren wurde jedoch der Wortlauf der beiden Fragen gemäß Wachtturm vom 1.6.1985, Seite 30, verändert wie folgt:

    Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun?

    Bist du dir darüber im klaren, daß du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?

    Dabei konnte man feststellen, daß die Worte des Taufauftrags Jesu - so beobachtet während eines Kreiskongresses im Dezember 2006 – oder auch nur ein Hinweis auf die Taufe im Namen Jesu Christi nicht mehr erwähnt wurden.

    Wenn man die Texte vergleicht, dann ist zu erkennen, daß hier nicht eine einfache Textänderung vorgenommen wurde. Die erste Formulierung richtete sich noch ganz nach der Heiligen Schrift; die zweite Formulierung enthielt noch Hinweise auf Jesus, auf die Bibel, auf den Heiligen Geist. Es gab keinerlei Bezugnahme auf eine menschliche religiöse Organisation. Man pflegte zu jener Zeit sogar zu betonen, daß man durch die Taufe nicht Mitglied irgend einer Kirche oder Gemeinschaft würde, sondern daß die Taufe ein Vorgang allein zwischen Gott, Jesus Christus und dem Getauften sei.

    Die letzte und heutige Formulierung veränderte substantiell die vorhergehende; hier wird deutlich gesagt, daß man durch die Taufe zu einem Mitglied der Organisation Gottes, also der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas würde. Entsprechend wurde und wird in den Taufansprachen die Loyalität zu dieser Organisation, die Verantwortung und Dankbarkeit ihr gegenüber, überdeutllich herausgestellt. Das entspricht im übrigen auch dem Statut der Religionsgemeinschaft, das in § 13 (1) ausdrücklich sagt:

    Wer rechtmäßig als Zeuge Jehovas getauft wurde und mit einer Versammlung im Wirkungsbereich der Religionsgemeinschaft verbunden ist, ist Mitglied der Religionsgemeinschaft.

    Das ist etwas ganz Anderes als das, was man früher in Taufansprachen den Taufbewerbern hinsichtlich der Bedeutung der Taufe erklärt hatte. Dazu kommt noch, daß gemäß der Präambel des Statuts unter (4) zu dem religionsgemeinschaftlichen Recht auch das von der Leitenden Körperschaft vermittelte Verständnis der biblischen Lehre gehört; das heißt, daß nicht mehr das Gewissen des Einzelnen, sein Verständnis und sein Glaube entscheidet darüber, ob er oder sie eine bestimmte Lehre oder Lehraussage annimmt; vielmehr fordert das die Religionsgemeinschaft als ihr Religionsrecht ein!

    Dazu trägt auch eine andere Änderung bei, die im Zusammenhang mit der Taufe im Laufe des letzten Jahrhunderts eingeführt wurde; ich möchte dieses Verfahren ‚Vorprüfung‘ nennen.

    Während man bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein sich nach eigenem Entschluß taufen lassen konnte, ohne formell ‚examiniert‘ zu werden, wurde seitdem eine durch möglichst drei Älteste vorzunehmende Befragung des Taufbewerbers angeordnet. Die Fragen wurden durch die Organisation vorgegeben. Zwar wäre nichts dagegen einzuwenden, einem Taufbewerber in einer Art ‚seelsorgerischem‘ Gespräch die Bedeutung der Taufe vor Augen zu führen; aber die vorgegebenen Fragen erwecken eher den Eindruck, daß man sich vergewissern will, ob der Betreffende auch allen Lehren der Organisation zustimmt; man möchte ihm diese Lehren in der Befragung noch einmal besonders einprägen. Doch wie steht es mit der im Zusammenhang mit der Taufe überragenden Stellung Jesu Christi?

    C.T.Russell schrieb in dem o.a. Band der Schriftstudien, Seite 454:

    Daher betrachten wir alle als Brüder in Christo Jesu .... sofern sie den Herrn als ihren Erlöser bekennen....

    Russell erklärte in seinen Schriften, daß man, wenn man zu Gott kommen wolle, zuerst zu Jesus kommen müsse; denn ‚niemand kommt zum Vater außer durch Jesus‘ (Johannes 14:6); daher ist auch die Taufe in seinem Namen stets ein Kennzeichen für die christliche Taufe gewesen.

    Der gleiche Gedanke wird auch noch in dem von der Wachtturm-Gesellschaft herausgegebenen Buch ‚Gott bleibt wahrhaftig‘ geäußert, zum Beispiel in seiner revidierten deutschen Ausgabe, Seiten 318 und 321:

    Um Gott finden zu können, muß man zuerst zu Jesus gehen .... Die Täuflinge müssen "im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes" getauft werden

    Solche Gedanken in den Taufansprachen von heute zu finden, dürfte kaum möglich sein. Die Organisation, ihre Stellung und Ansprüche haben solche biblischen Gedanken verdrängt.

    Auch über die Bedeutung der Symbolik der Taufe gab es eine Änderung; C.T. Russell schrieb in dem schon erwähnten Band auf Seite 445, daß die Wassertaufe – das ‚Begraben‘ im Wasser – nur ein Symbol sei für Taufe in Christus gemäß Römer 6, also für etwas, was Gott durch Christus für und mit uns tut. Dagegen schreibt die Organisation in ihrem aktuellen Buch ‚Was die Bibel wirklich lehrt‘ im 18. Kapitel, Absatz 24:

    Das völlige Eintauchen ins Wasser versinnbildlicht, daß man im Hinblick auf seine frühere Lebensweise gestorben ist. Das Auftauchen aus dem Wasser bedeutet, daß man nun lebt, um den Willen Gottes zu tun.

    Hier besteht die Symbolik also ganz aus etwas, wozu der Mensch sich entschließt und zu tun beabsichtigt oder auch tut. Das ist allein menschliche Leistung. Theoretisch könnte auch ein Nichtgläubiger sich entschließen, ein neues Leben zu beginnen, und diesen Entschluß durch eine Wassertaufe zu symbolisieren.

    Wenn man die heutige Praxis der Taufe bei Jehovas Zeugen und ihre Deutungen und Aussagen betrachtet, dann muß man zwar bestätigen, daß diese Menschen als Jehovas Zeugen getauft wurden und werden, aber ist diese Taufe in ihrem Kern noch christlich?

    E.F.“

    Außerdem heisst es in Matt. 28:19,20 erst taufen, dann lehren alles zu halten, zu befolgen.
    Bei JZ muss es genau andersrum gemacht werden.
    Erst 90 Fragen im Sinne der ORG beantworten und dann ist erst die Taufe möglich.
    Die Ältesten entscheiden, ob jemand getauft werden darf, das ist absolut unbiblisch.
    JZ lehren, dass die Taufe unbedingt erforderlich sei, um gerettet zu werden.
    Wenn Älteste einer Person die Taufe verweigern, weil diese nicht mit jeder Lehre der WTG einverstanden ist, oder nicht jede der 90 Fragen „richtig“ beantwortet, verhindern Sie nach ihrer eigenen Lehre, dass diese Person gerettet werden kann.
    Nach Ihrem Verständnis wird diese Person sehr wahrscheinlich in Harmagedon vernichtet, weil Sie nicht als JZ getauft ist.
    ( Ungetaufte Kinder sind nicht betroffen, da diese durch die gläubigen, getauften Eltern geheiligt sind.)

    Mat 28:19 Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern. Dabei sollt ihr sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen
    Mat 28:20 und sie belehren, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.
    Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Zeit."

    Lieben Gruß Petra

    1. Hallo Petra
      Danke für deine überaus wertvolle und sehr gute Abhandlung über die Taufe. Du bist darin in der Geschichte der ZJ noch weiter zurück, als es mir geläufig war. Danke für deine grosse Mühe! Es ist sicher für viele hier sehr aufschlussreich den Werdegang über die Taufe bei ZJ nachzuvollziehen zu können.
      LG Noomi

      1. Egal@Petra

        Ps:
        Die sogenannte "Taufe" der Zeugen Jehovas ist keine christliche Taufe, sondern ein Initionsritus wie er in okkulten Sekten üblich ist. Ein Mittel der Gefangennahme - und das Gegenteil der Taufe im Namen des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes der FREI macht. Die Zeugen Jehovas verbrämen und verhehlen stets und immer was sie in Wirklichkeit tun - okkult eben.

    2. Kornblume

      Hallo Petra,
      Ich wollte dir auch danken für deine Ausführungen. Ich muss noch einiges Nachholen und es tut sehr gut solche Berichte zu lesen.
      LG

  2. Tomaso

    Hallo Zusammen,

    Zitat:

    "Durchweg im ganzen Artikel werden die Leser darauf hingewiesen, das sie loyal sein sollten und nicht gegen die „Gesalbten Jehovas“ (ein subtiler Bezug auf die leitende Körperschaft) vorgehen."

    Math. 24:24:
    24 Denn es werden falsche Christusse (Gesalbte) und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.

    Das sagt alles. Es gibt nur einen Gesalbten (Christus) der uns Rettung bringen kann.
    Die ganze hl. Schrift deutet auf Jesus hin und beweißt, dass er der Gesalbte Gottes war.
    Welchen biblischen Beweise bringen die sog. "Gesalbten Jehovas" denn vor?
    Da fängts schon mal an. Sie behten es einfach.
    Aber auch das sagte Jesus voraus:

    Joh. 5 43
    "Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmet mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen."

    LG Tomaso

    1. Tomaso

      Soll natürlich "behaupten" heissen

  3. Kronblume

    Hallo alle zusammen,
    ich weiß nicht ob ich hier mit meinem Anliegen richtig bin. Aber ich habe mit 3 Kindern oft nicht viel Zeit zu recherchieren welcher Thread richtig ist.
    Entschuldigt auch meine Schreibfehler.
    ich glaube an Gott und Jesus und an die Bibel. Ich war mein Leben lang auf der Suche. Als ich dachte ich habe es gefunden. Da ich wirklick sehr viel Unterstützung gefunden habe die Bibel kennen zu lernen, dadurch Gott und Jesus sehr nahe gekommen bin. Dann aber sind Bedenken gekommen mit Organisation...Dann habe ich Bruderinfo vor ein paar Tagen gefunden....
    Ich möchte mich evtl. doch taufen lassen, da ich wirklich an Jesus loskaufsopfer glaube, aber wo und wie?
    Vielleicht könnt ihr mir helfen.
    LG

    1. Matthäus

      Liebe Kornblumenblau,
      Den Auftrag von Jesus "geht hin lehrt und tauft" kann jeder Christ der Jesus seinen Herrn nennt (siehe 1. Kor. 12:1-3) ausführen. Es bedarf wahrlich keiner Organisation die Regeln festlegen die niemals von Jedus so angeordnet wurden. Gib doch eine neutrale eMail Adresse an, oder du kannst auch mir schreiben
      zeugejesus@gmail.com und wir klären ab wo du zu Hause bist, dann finden wir sicher jemand in deiner Gegend der sich dazu bereit erklärt. Ich bin aus Österreich, aber ich kenne in ganz Deutschland verstreut viele treue Christen die das gerne mit dir besprechen.

      LG Matthäus

      1. Kornblume

        Hallo Matthäus,
        Ja das stimmt so. Danke. Ich muss lernen die Bibel genauer zu lesen. Danke für deine Unterstützung.
        Ich hab dir eine E-Mail geschrieben.
        GlG

        1. Störtebeker

          Störtebeker an Filiz Bremer und an Kornblume,

          dass Ihr eure Taufe bei den Zeugen Jehovas nochmal überdenkt ist mehr als Vernünftig. Viele von uns hier waren Jahrzehnte dabei. Auch ich, 35Jahre. Pionier, Ältester u.s.w., u.s.w. das volle Programm.

          Es ist ein Glück für Euch, dass ihr diese Seite gefunden habt. Dadurch habt Ihr die Möglichkeit bekommen wirklich überprüfen zu können was richtig und was falsch ist.

          Nicht alles was hier gepostet wird ist richtig. Das seht ihr schon an den verschiedenen Meinungen, wie das Eine oder Andere verstanden wird.

          Trotzdem schreiben hier viele reife, aufrichtige Christen von denen viele eben auch eine sehr gute Bibelkenntnis, und meines Erachtens nach auch ein gutes und richtiges Verständnis der Schrift haben.

          Bei den Zeugen Jehovas ist das nicht der Fall. Sie verdrehen die Schriften um sie ihrer Lehrmeinung anzupassen. Das ist gefährlich. Nicht nur für Zeugen Jehovas, sondern auch für alle anderen, die das tun.

          Deshalb kann ich Euch nur raten, nehmt Euch Zeit herauszufinden wer wirklich zu den Nachfolgern des Sohnes Gottes gehört. Diejenigen die das sind benötigen keine religiöse Organisation oder irgendwelche Gurus denen sie folgen. Sie benötigen den Gott und Vater unseres Herrn, sie benötigen den Sohn, die hl. Schriften, den hl. Geist um sie richtig zu verstehen, und was das Leben auch angenehm macht sind Brüder und Schwestern die aufrichtig sind und genauso denken. Die nicht über andere herrschen wollen, oder eine Oberguru Rolle anstreben um sich dadurch selbst zu beweihräuchern. Einer ist unser Lehrer, der Christus!

          Seid schön auf der Hut. Jeder der versucht über den Glauben eines Menschen einen beherrschenden Einfluss auszuüben oder sie einzuschüchtern ist gefährlich.

          Bei den Zeugen Jehovas ist das ganz offensichtlich. Aber sie sind nicht die einzigen.

          Ich persönlich danke meinem himmlischen Vater und auch meinem Herrn Jesus Christus jeden Tag dafür, dass ich dieser Psychosekte entrinnen konnte und aufgewacht bin. Und ich danke Ihnen auch für jeden aufgewachten Bruder und jede aufgewachte Schwester die ich inzwischen persönlich kenne lernen durfte, und das sich eine ganze Menge. Auch für alle, die hier sinnvolle Beiträge leisten bin ich Ihnen dankbar.

          Ich wünsche Euch ebenfalls, dass ihr da herauskommt oder eben, dass Ihr da erst gar nicht hinein geratet.

          Und immer daran denken: Nicht alle sind wach, die die Augen offen haben.

          Liebe Grüße an Euch und alle hier
          von Störtebeker

          1. Einfachich@Störtebecker

            Liiiieber Störti,
            du hast es auf den Punkt gebracht und deine Worte sind erlich und sinnvoll.Ich hatte ja die Ehre dich persönlich als ersten der inzwischen kleinen Freundesgruppe kennen zu lernen.Deine Erfahrungen waren wirklich interessant und man hört dir gerne zu!Ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder!
            Gaaaaanz liebe Grüße
            Einfachich

          2. Kornblume

            Hallo Störtebeker,
            Ich hatte und habe jetzt eiNiger nachzuholen, bin sehr froh dass ich das erkannt habe und zu einer neuen Erkenntnis gekommen bin. Den kLeinen letzten schubsen hier von dieser Seite, von euch. Ich brauche und habe es nicht nötig zu irgendeiner Organisation zu gehören um an mein Schöpfer, sein Sohn, sein Wort und seinen Heiligen Geist zu glauben. Ich habe eine innige intensive Beziehung zu ihm durch sein Sohn und er begleitet mich all meine Wege seit ich lebe und ich habe keine Angst vor irgendein Menschen oder einer menschlichen Organisation. Ich habe heute den Bibel in verschiedenen Übersetzungen dafür bin ich dankbar, denn ich liebe sein Wort, darin zu forschen und zu graben ist echt meine Lust und Muße, mein unendliches Buch die nie zu Ende geht. Ich bin angekommen ich bin zu Hause. Dafür wollte ich euch allen noch ein mal DANKE sagen. Ich weiß ihr denkt bestimmt ihr habt den letzten kleinen Schubert gegeben, aber das war der wichtigste kleine Schubert die ich je hatte und auch haben werde. In diesem Sinne führt euch alle gedrückt. LG
            Eure Kornblume

          3. Kornblume

            Schubsen soll es heißen. Sorry für die Fehler.

        2. Fanny

          Fanny@Kornblume
          Hallo da bin ich noch mal und wollte dir noch sagen, dass ich dich oder andere hier nicht in eine freie CHRISTENGEMEINDEN lotzen wollte.
          Ich wollte nur zeigen wie es in anderen Gemeinden abläuft.
          Wünsche dir ganz viel Kraft und den Segen unsres Herrn Jesus!
          LG Fanny

    2. peetha @ Kornblume+ Mitleser

      n´abend Kornblume
      schön, dich zu lesen und auch die VIELEN, die dir Mut machen.

      bin gerade abendlich meine E-post durch, und hab von einem BibelINTERESSIERTEN (einem noch ZJ ; 40 Jahre in der ´wahrheit´; gut 30 Jahre davon Ältester) folgende Gedanken in Gedichtform erhalten, und möchte seine Zeilen DIR und anderen nicht vorenthalten. :

      " Ich hab Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen,
      die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen.

      Verschon mich mit den falschen Ehrlichen ,
      die falschen Ehrlichen, sind die wahren Gefährlichen !

      Ich habe Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit,
      nach´nem bisschen Rückrat in dieser verkrümmten Zeit.

      Doch sag die Wahrheit und du hast bald nicht´s mehr zu lachen !

      SIE werden dich ruinier´n, exekutier´n und mundtot machen,
      erpressen, bestechen, versuchen, dich zu verkaufen.

      Wenn DU die Wahrheit sagst, laß draussen den Motor laufen,

      DANN sag sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt :

      ´WER die Wahrheit sagt, brauch ein verdammt schnelles Pferd´"

      gut´s nächtle sagt man hier im Neckartal , bleib Dir, deinen Liebsten, den beiden Höchsten (DIE strengen wohl am wenigsten an) gewogen - habt Mut

      1. peetha @ Kornblume

        ick noch mal janz kurz, mit einem ´Nachtrag´, einem persö. Gedanken :

        Alle, DIE dir HIER Mut machen, machen MUT
        DIE, die DIR sagen, was du zu machen hast - Egal- (klein geschrieben)- kommen aus der Tonne der oberflächlichen Dummschwätzerei)

        mit 3 Kindern, bisste - musste - ´n taffes Mädel sein - Respekt - Schüss UND- ihr schafft das

    3. Einfachich@Kronblume

      Wieso und in welcher Form hast du Bedenken bekommen?Was hat dich plötzlich dazu bewogen?Ich selber habe mich (freiwillig) mit über 20 Jahren taufen lassen bei den Zeugen Jehovas,da ich überzeugt war und im Hinterkopf immer den Gedanken hatte das meine Kinder nach mir "gerichtet" werden...und dann Angst hatte wenn ich nicht getauft wäre...was wohl geschehe wenn Harmagedon käme. ..Ich bin als Zeuge Jehovas aufgewachsen...damit habe ich die Lehre nie geprüft.
      Lieben Gruß
      Einfachich

      1. Einfachich@Kornblume

        Sorry,Kornblume......hatte mich vertippt!😉

      2. Kronblume

        Hallo einfache Handhabung,
        gute Frage, das versuche ich auch rauszubekommen ;).
        Mein Mann nicht Zeuge ist auf der einen Seite super erleichtert und auf der anderen Seite total überrascht, von meiner PLÖTZLICHEN und sehr kritischen Haltung. Für mich ist es genauso überraschend und plötzlich gewesen, dass ich es wirklich von jetzt auf gleich die Organisation als Betrüger wahrgenommen habe. Ich denke es dauert eine Weile bis ich rausfinde wie s dazu kam.

        Ich glaube einfach dass unser Schöpfer und Jesus mir dabei Stütze waren es zu erkennennen und noch ein mal zu prüfen.
        Nicht alles und alle was ich beim ZJ erlebt habe war falsch und schlecht.... Viele sind einfach verblendet oder wollen es nicht sehen, können es nicht sehen, denn es gibt ja auch viel, zu verlieren, die Gemeinschaft Freunde Familie etc. Es ist gar nicht anders als in anderen Religionen und Organisationen finde ich. Ich komme Ursprünglich aus der Islamischen Gemeinschaft. Ich will,darauf jetzt nicht tiefer eingehen,,aber dort ist es genauso mit Familienmitglied etc ausschließen und Sanktionieren, indoktrinieren etc. Genauso auch in der Kirche. Sogar hier in unserem Babyclub wird es gemacht...Wenn du / es versteht was ich meine.
        Ich habe mit 15-16 Jahren angefangen meine Religion in die ich hineingezogen wurde in Frage zu stellen, zu hinterfragen. Aber immer mit dem festen Glauben an den Schöpfer und immer, meisten mit ihm im Gebet. Ich musste mich damals schon relativ früh entscheiden, ob ich ein voll akzeptiertes Mitglied meinervt Familie und Verwandtschaft sein will oder ausgestoßen werde und nicht dazu gehöre. Ich konnte es nicht über mich bringen die offensichtlichen Lügen und falschen Vorstellungen zu akzeptieren. Es hört sich jetzt evtl. überspitzt an, aber ich hatte vor dem Tod weniger Angst als so zu denken und so zu leben wie diese Menschen. Deshalb habe ich zu Gott gesagt wenn du so ein Schöpfer bist, dann will ich dich nicht und bin mit 15 von zu Hause weg, immer auf der Suche nach der Wahrheit. Katholische Kirche, Buddhismus, zeugen Jehovas und Studenten Verbindung etc. Vor 3-4 Jahren habe ich zu Gott gesagt so, ich hab den Weg nicht gefunden und vielleicht gibt es dich ja nicht. Ich versuch jetzt mal ohne dich zu leben ;).
        Ja in dieser Zeit jetzt Rückblickend natürlich, ging es mir psyschisch sehr schlecht, obwohl alles andere sehr optimal, super einzigartig war. Ich konnte meine innerliche getriebenen nicht stoppen und nichts was ich angegangen bin hat wenn überhaupt nur eine kurzfristige Erleichterung gebracht. Ich weiß dass mein Schöpfer und JESUS immer wieder an mir gezogen haben ( entschuldigt wenn es irgendwie komisch klingt, ich schreibe nur wie es mir ging und wie ich es erlebe und fühle ) ich habe es aber nicht verstanden und wollte da ich einfach so sehr geistige Nahrung gebraucht habe und manchmal 3 Erziehungsbücher parallel gelesen habe, eine Doktorarbeit angehen wollte in den Erziehungswissenschaften. Da kam meine geistige Munter ZJ ( hier muss einfügen dass ich mit ihr vor ca. 10 Jahren schon mal studiert habe) nach 10 Jahren haben wir uns genau in dieser Zeit zufällig wieder getroffen, also ca vor anderthalb Jahren. ICh hatte auch wieder plötzlich den innigen Drang die Bibel zu studieren und fragte sie ob sie wieder mit mir studiert, aber ich nicht ihre Zeit wieder stehlen, möchte, wenn ich wieder keine Zeuge werde. Das war für sie natürlich kein Thema. Als wir anfingen zu studieren, konnte ich nicht aufhören jeden Tag 3-6 Stunden zu studieren zu recherchieren, ich ging darin auf, es ist so schön so belebend so befreiend gewesen, ja die Wahrheit macht einen wirklick frei. Ich bin 42 Jahre alt und ich habe mich noch nie so angekommen noch nie so frei, so eine lange Zeit am Stück und endlich ein Buch gefunden die nie aufhört, zu Ende geht. Die Erfüllung, den Sinn des LeBens habe ich gefunden und dafür danke ich sehr dieser wundervollen Frau ob ZJ oder nicht.
        Ja genauso habe ich jetzt eine neue Erkenntnis bekommen von meinem Schöpfer und seinem Sohn, dass ich nicht irgendeiner weltlichen Organisation angehören muss um an Gott zu glauben zu ihm zu beten und die Bibel zu lesen.
        Ich brauche Menschen mit den ich mich über die Bibel unterhalten kann, gerne würde ich ,Ich auch treffen, wenn ich welche in meiner Nähe finde.
        Sorry einfach ich, deine Frage konnte ich nicht ohne einwenig auszuholen beantworten.
        Wäre natürlich noch viel zu sagen und zu schreiben, vielleicht habe ich mich in manchen Sätzen nicht verständlich genau ausgedrückt und es kommt nicht das Rüber was ich vermitteln möchte. Das rührt aus Sender - Empfänger Ebene und ich habe hier einennen außerordentlich tollen liebevollen Sohn anderthalb Jahre alt, dass ich mich hier gerne von ihm ablenken lasse. 😉

        Also frag nach wenn irgendetwas nicht klar ist.

        In Liebe und vielen vielen Dank für all eure Zusprüche und Kommentare, schön dass es euch gibt.

        1. Kronblume

          Hallo einfachich und alle anderen soll es heißen

        2. Einfachich@Kronblume

          Ich finde es soooo wunderbar wie du dich öffnen und erzählen kannst.Ich habe verstanden was du sagen wolltest. Sehr interessant finde ich was du erlebt hast.Du warst immer auf der Suche.. Hier findet man so liebevolle Menschen die zuhören,antworten und sehr guten biblischen Rat geben ohne irgendeiner Organisation. Ich habe hier persönlich liebevolle christliche Menschen kennengelernt und wünsche mir das du dies auch tust.
          Vielen lieben Dank für deine ehrliche Antwort und ich hoffe und wünsche das du die richtige Entscheidung triffst!
          Lieben Gruß
          Einfachich

          1. Störtebeker

            Störtebeker an Einfachich

            Liebe Einfachich,

            ich danke Dir für Deine lieben Worte und den Zuspruch. So etwas ist immer eine Ermunterung und Stärkung.

            Es ist schön, dass Du hier seit einiger Zeit auch mitschreibst. Ich denke unser gemeinsames Treffen hat uns allen gut getan und uns einen Schub nach vorne gebracht. Klar, wir halten die Verbindung aufrecht. Es ist doch schon wieder etwas in der Planung.

            Ich freue mich auf ein Wiedersehen.

            Sei für heute ganz lieb gegrüßt
            von Störti

  4. ManfredF

    Wie kommt es das so viele ZJ nicht bemerken dass sie einen Götzen verehren? Weil dieser ständig unterschwellig dafür sorgt, dass man nach und nach nicht mehr zwischen Gott und der Organisation unterscheidet.

    Einige Beispiel: WT 15.5.2014:
    "13 Gott möchte, dass wir zu ihm halten, immer seine Organisation unterstützen und dadurch geistig gesund bleiben. Moses sagte zu den Israeliten: „Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, dass ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, indem du Jehova, deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst; denn er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Jehova deinen Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben“ (5. Mo. 30:19, 20). Ja, unser Leben hängt davon ab, den Willen Gottes zu tun, Jehova zu lieben, auf ihn zu hören und fest zu ihm zu halten."

    Die ZJ lesen: Der WILLE Gottes ist es, dass wir seine Organisation immer unterstützen und unser Leben hängt davon ab, dass wir den Willen Gottes tun

    Nächster Absatz:
    "Frühe Erfahrungen zeigten mir, wie unvernünftig es ist, sich auf menschliche Überlegungen zu verlassen. Sobald ich mich in dieser Hinsicht entschieden hatte, beschloss ich, mit Jehovas treuer Organisation Schritt zu halten. Wie sonst könnte man Jehovas Gunst und seinen Segen erhalten?“

    Die ZJ lesen: Man bekommt nur Gottes Segen und Gunst, wenn man mit der Organisation Schritt hält, also alles glaubt was geschrieben wird.

    Das wird im nächsten Absatz sogar wörtlich behauptet:

    "Wer in Jehovas Gunst stehen und von ihm gesegnet werden möchte, muss seine Organisation unterstützen und Verbesserungen im biblischen Verständnis annehmen."

    Außerrdem wird Jehova sehr oft immer nur in Verbindung mit der Organisation genannt:

    "Alle, die loyal zu Jehova und seiner Organisation stehen, werden weiterhin gesegnet."

    Außerdem wird suggeriert, wer nicht bei der Organisation bleibt, der hat keine Hoffnung zu erwarten:

    "Damit wir das, was in der Bibel vorausgesagt ist, erleben können, müssen wir immer mit Gottes Organisation vorangehen."

    Wer nicht in der Organisation bleibt ist der Vernichtung geweiht:
    "Satans System der Dinge wird bald nicht mehr existieren, doch Gottes Organisation wird auch nach den letzten Tagen bestehen"
    "Das gegenwärtige böse System der Dinge wird in Harmagedon vernichtet. Satans Welt gibt es dann nicht mehr, aber der irdische Teil der Organisation Jehovas besteht weiter."

    WT 15.4.2013
    Jehova vertraut der Organisation - wer sind wir, dass wir denen nicht vertrauen denen Jehova vertraut. Die Organisation tut so, als ob Gott sie persönlich eingesetzt hat.

    "Wie können wir Jehovas Organisation unterstützen? Nicht zuletzt dadurch, dass wir stets denen vertrauen, denen auch Jehova und Jesus vertrauen und die sie mit der Leitung des Predigtwerks beauftragt haben."

    ZJ lesen. Gott und Jesus haben den Sklaven eingesetzt. daher müssen wir der Organisation vertrauen weil wir sonst Jehova und Jesus nicht vertrauen.

    Das Schlimme ist, dass in den Zeitschriften vom Sklaven, von der Org immer in der dritten Person gesprochen wird und so, als ob die Schreiber normale ZJ sind.
    Man schreibt "Wir sollten der Organisation Gottes vertrauen".
    EIgentlich müsste es heissen: "Ihr könnt uns vertrauen, Gott hat uns direkt eingesetzt.".

    Vielleicht würde ein ZJ eher aufwachen wenn er merkt, die welche die geistige Speise verteilen sind die über die im Wachttum immer so lobend geredet wird.

    Man könnte das ewig weiterführen. Es gibt hunderte von Stellen wo immer und immer wieder behauptet wird, wer der Organisation nicht vertraut, der vertraut Jehova nicht.......

  5. Kronblume

    Hallo,
    Ihr habt geschrieben " Weil es in den neutestamentlichen Schriften aber einfach keine Hinweise auf diese Art von Beichte gibt, ...."

    Mir wurde bei meiner 2. Taufgespräch Jakobus 5:13 -15 gezeigt und wenn ich Jakobs 5:16 lese :darum bekennt eure Sünden und betet für einander..." würde ich sagen wir sollen beichten.

    Oder sehe, lese und verstehe ich da was falsch oder meint ihr was anderes?
    LG

    1. ManfredF

      Beichten hat den Anschein von "ich erzähle meine Sünden einer "Führungsperson" die diese Sünden dann in meinem Auftrag Gott vorträgt bzw. mir stellvertretend für Gott Vergebung gewährt. Das ist aber in Jakobus nicht gemeint. Da geht es um ein MITEINANDER ALLER.

      13 Leidet jemand unter euch? Er bete. Ist jemand guten Mutes? Er singe Psalmen9.
      14 Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde10 zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.
      15 Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten11, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.
      16 Bekennt nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet12 in seiner Wirkung.

      In vielen Gemeinden ist es so, dass beim Gottesdienst Geschwister vor die Gemeinde treten, von ihren Sünden berichten und alle bitte, miteinander zu beten damit man im Glauben gestärkt wird und "fortan" nicht mehr sündigt. Das setzt Vertrauen voraus und tatsächlich ist es so, dass in vielen christlichen Gemeinden dieses Vertrauen herrscht. Natürlich gibt es überall Ausnahmen.

      Man betet auch gemeinsam für Kranke, sammelt um Arme zu unterstützen und vieles mehr. Man unternimmt viel in der Freizeit und erbaut sich im Glauben.

      Bei den Versammlungen der ZJ wäre das undenkbar. Privates ist selten gefragt. Es gibt Versammlungen wo das anders ist aber normalerweise ist das Programm wichtig und nicht der Einzelne. Und seine Sünden "beichten" kann leicht gefährlich sein. Wenn es den Ältesten gefällt dir zu unterstellen, du würdest nicht bereuen bist du ruckzuck kein Zeuge mehr....... Es reicht schon, wenn deine Sünde etwas weiter zurückliegen und du weil du diese Last loswerden willst deine Ältesten anspricht. Die gehen dann davon aus, dass du nicht bereut hast weil du so lange gewartet hast. Und gegen die Macht dieser Hirten bist du machtlos.

      1. Kronblume

        Hallo Manfred
        Danke für deine Antwort.
        Was ist mit: Er rufe die Ältesten der Gemeinde10 zu sich, und sie mögen über ihm beten und...gemeint.

        Das könnte man doch so interpretieren wie die ZJ.
        LG

        1. Matthäus

          Du hast es doch selbst geschrieben: "...sie mögen ...!
          Wenn du dich krank fühlst so mögest du doch zum Arzt gehen, aber es ist deine Entscheidung, oder steht es dir nicht frei dies zu entscheiden?

          LG Matthäus

          1. Kornblume

            Hallo Matthäus,
            Was mir auffällt "...Sie mögen..." bezieht sich doch auf die,Ältesten ....
            Und..."er rufe..." über den der krank, gesündigt hat etc.

            Wie ist es mit..."er rufe..." meint es auch Freiwilligkeit?

            Sorry wenn ich auf dem Schlauch stehe 😉

  6. Filiz Bremer

    Hallo alle zusammen,
    Ich bin keine Zeugen Jehovas. Aber war im Begriff mich fast im Juli taufen zu lassen. Ich lese seit ein paar Tagen diese Seiten und habe meine Taufe abgesagt.

    Und will unbedingt diese Dinge die auf diesen Seiten aufgeführt werden nachgehen.

    Eine Frage zu Michael 6:8 ich habe jetzt in der NWÜ von den ZJ nachgeschaut und es steht drin: " er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott."
    Ich finde dort Loyalität schätzen nicht.
    Lese ich falsch?
    LG

    1. Matthäus

      Ich kann deine Frage nicht ganz verstehen, lieber Filiz!

      Was meinst du mit "ich finde dort Loyalität schätzen nicht"?

      Ich zitiere nur eine Übersetzung (Schlachter2000):

      Mich 6: 8 Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott?

      Übrigens zu deinem Entschluss dich nicht als ZJ taufen zu lassen, kann ich dich nur beglückwünschen. ZJ folgen nicht der Lehre Christi, ER sagte:" ICH bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!"
      Die Führung der ZJ machen die Stellung Jesu streitig und das führt zu ihrer Verfluchung.*
      Du sollst dennoch über die Taufe als Christ nach der Anordnung unseres Herrn Jesu aus Matth. 28:19,20
      nachdenken. Es wurden auch hier über diverse Kontakte bei BI schon manche Taufen organisiert.

      Liebe Grüsse Matthäus

      1. Matthäus

        * 1. Kor. 15:1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht.

        Die LK will SELBST diese Mittlerrolle einnehmen, sie versprechen den Gläubigen etwas was sie NIEMALS erfüllen können. Achte auf den angehängten Bibelvers - Joh. 17:3

        Wachtturm vom 15.07.2013, Seite 20, Abschnitt 2

        "Warum ist es so außerordentlich wichtig, dass wir diesen treuen Sklaven kennen und anerkennen? Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit, unser gutes Verhältnis zu Jehova , abhängt." (Matth. 4:4, Joh. 17:3)

        Wachtturm 1. November 1990
        
Als Christen stehen wir heute vor ähnlichen Herausforderungen. Wir können uns an keiner Form neuzeitlichen Götzendienstes beteiligen — handle es sich um Gesten, durch die Bilder oder Symbole verehrt werden, oder darum, einer Person oder einer Organisation Rettung zuzuschreiben (1. Korinther 10:14; 1. Johannes 5:21).

        "Also dann verleitet diese Organisation zum Götzendienst!"

        …oder warum schreiben sie solches:

        Wenn wir uns indes von Jehovas Organisation zurückziehen, können wir nirgendwo sonst Rettung erlangen. Der Wachtturm, 15. September 1993, S. 22

        Die Rettung gibt es nur auf einer Grundlage:

        Apg. 4:12 Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen.
        Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie."

        Jeder der etwas anderes lehrt ist verflucht:

        Gal. 1:Es gibt nur einen Weg zu Gott
        6 Ich wundere mich sehr über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr seid so schnell bereit, ihm wieder den Rücken zu kehren. Ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben? 7 Doch es gibt keinen anderen! Es gibt nur gewisse Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus verfälschen. 8 Wer euch aber einen anderen Weg zum Heil zeigen will als die rettende Botschaft, die wir euch verkündet haben, den wird Gottes Urteil treffen - auch wenn wir selbst das tun würden oder gar ein Engel vom Himmel. 9 Ich sage es noch einmal: Wer euch eine andere Botschaft verkündet, als ihr angenommen habt, den wird Gottes Urteil treffen! 10 Rede ich den Menschen nach dem Munde, oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, dass die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen.

        Folglich dient die LK nicht dem Herrn Jesu !!!

      2. Kronblume

        Hallo Manfred,
        Du hAst den unten angegebenen Text geschrien
        "Vorab sollten wir uns zunächst die Zeit nehmen, diesen Vers in unterschiedlichen Übersetzungen zu betrachten und zu vergleichen, bevor wir näher auf den Inhalt dieses Artikels eingehen. Die revidierte Neue- Welt- Übersetzung von 2013 gibt das hebräische Wort „chesed“ mit „Loyalität schätzen“ wieder, während die anderen Übersetzungen es mit „liebende Güte“ oder „liebende Barmherzigkeit“ übersetzen."
        Ich meine darin den Satz: "Die revidierte Neue- Welt- Übersetzung von 2013 gibt das hebräische Wort „chesed“ mit „Loyalität schätzen“ wieder, "

        Ich habe dann in der NWÜ nachgeschaut da wirddas Wort "chesed" nicht mit "Loyalität schätzen" wieder gegeben.

        LG
        ********************************
        Hallo Kornblume,
        Die revidierte NWÜ gibt es noch nicht in deutsch. Du hast wahrscheinlich noch die alte Übersetzung in deutsch gelsen.
        LG

        1. Fanny

          FANNY@KORNBLUME
          Liebe Kornblume, da ich dich nur aufgrund deiner Kommentare kenne,habe ich den Eindruck,dass die Taufe für dich eine Kurzschlussreaktion ist.
          Entweder hat die Angstpropagander der Zeugen bei dir volle Wirkung gezeigt oder die Zeugen konnten dir nicht vermitteln was die Taufe bedeutet denn der Taufe geht die Hingabe an unseren Schöpfer voraus.
          Hast du denn schon die Tauffragen besprochen?
          Ohne diese Prozedur wirst du nicht getauft.
          Da du dich hier auf Bruderinfo informierst kann ich dir nur von einer Taufe bei den Zeugen Jehovas abraten!!!!!!!
          Die Zweifel die du hast,sollten erst aus den Weg geräumt sein.
          Verzeih mir wenn ich deine Situation vielleicht falsch eingeschätzt habe.
          LG Fanny

          1. Kornblume

            Hallo liebe Fanny,
            Ich habe mich vor lauter, lauter bestimmt nicht deutlich genug geäußert. Ich habe das 2. Taufgespräch schon gehabt und dann habe ich "Zweifel" bekommen....Deshalb habe ich im Internet noch einmal recherchiert und bin auf diese Seite gestoßen und habe meine Zweifel bestätigt bekommen. Deshalb habe ich das 3. Taufgespräch abgesagt.
            Das bedeutet aber nicht das ich micht mehr an Gott Jesus und die Bibel glaube und an die Taufe ...
            Ich hoffe ich konnte mich jetzt einwenig verständlicher ausdrücken
            Ganz viele liebe Grüße

          2. Egal@Kornblume + ManfredF

            "Das bedeutet aber nicht das ich micht mehr an Gott Jesus und die Bibel glaube und an die Taufe …"

            GENAU RICHTIG Kornblume.

            Das musst Du verstanden haben.

            Die ZEUGEN JEHOVAS machen Dich aber das Gegenteil glauben. Oder wollen es.

            Und ALLE Zeugen Jehovas glauben das Gegenteil. Und DESHALB sind sie alle verlorene SKLAVEN eines Dämon. Und KEINE freien Menschen und Christen.

            Die Zeugen Jehovas Religion ist IM KERN ANTICHRISTLICH.

            Wenn Du das Unglück Deines Lebens und den größten Fehler den man im Leben machen kann, machst, dann - nur dann - merkst Du das erst wenn es "zu spät" ist. D.h. wenn Du "zuviel" an die Betrüger und Antichristen Zeugen Jehovas verloren hast und sie die abpressen konnten.

        2. Fanny

          Fanny@Kornblume
          Ich finde es wirklich bemerkenswert wenn jemand Währenddessen die Tauffragen besprochen werden ein Gefühl des Unbehagens bekommt denn die meisten bekommen dieses Unbehagen während des Studiums oder nach der Taufe.Aber während der Taufbesprechung?
          LG Fanny

      3. Kornblume

        Hallo lieber Mathäus,
        Danke noch einmal für deine Antworten.
        Ich möchte mich taufen lassen. Aber wie du evtl. Denken kannst bin ich auch verwirrt, da ich erst vor ein paar Tagen bemerkt habe , dass bei den ZJ was nicht stimmt. Und ich habe natürlich noch viele Fragen.

        In Matthäus 28: 19,20 sagt Jesus dass zu seinen Jüngeren wenn ich das richtig verstanden habe. Woher weiß ich heute von wem ich mich taufen lassen soll, wer sind heute die richtigen Nachfolger Jesu. Bis ich alle überprüft habe bin ich Tod und hatte doch nicht alle überprüfen können ;).

        Ganz liebe Grüse

        1. Omma@Kornblume

          Liebe(r) Kornblume,

          du schreibst: "Woher weiß ich heute VON WEM ich mich taufen lassen soll, wer sind heute die richtigen Nachfolger Jesu. Bis ich alle überprüft habe bin ich Tod und hatte doch nicht alle überprüfen können." Ja, du hast Recht, unser Leben würde nicht ausreichen, um alle christlichen Religionen zu prüfen. Aber brauchen wir überhaupt eine Religionsgemeinschaft, um uns taufen zu lassen?

          Liebe(r) Kornblume, gemäß der Bibel ist nicht der Taufende wichtig, sondern der Täufling lässt sich im NAMEN JESU taufen.

          Apostelgeschichte 2:38 (NGÜ)
          38 »Kehrt um«, erwiderte Petrus, »und jeder von euch lasse sich AUF DEN NAMEN VON JESUS CHRISTUS TAUFEN! Dann wird Gott euch eure Sünden vergeben, und ihr werdet seine Gabe, den Heiligen Geist, bekommen.

          Keine Org., Kirche oder Religionsgemeinschaft hat das Recht, eine Person durch die Taufe an sich zu binden, obwohl es viele tun!!!

          1. Korinther 1:13-15 (NGÜ)
          13 Ist Christus denn zerspalten? Bin etwa ich, Paulus, für euch am Kreuz gestorben? ODER SEID IHR AUF MEINEN NAMEN GETAUFT WORDEN?
          14 Ich danke Gott, dass ich außer Krispus und Gaius keinen von euch getauft habe!
          15 SO KANN DOCH WENIGSTENS NIEMAND BEHAUPTEN, EURE TAUFE SEI EINE TAUFE AUF MEINEN NAMEN GEWESEN.

          In dem folgenden Bibeltext wird uns gezeigt, was wir durch unsere Taufe werden:

          Apostelgeschichte 16:14,15 (NGÜ)
          14 Eine dieser Frauen – sie hieß Lydia – war eine Purpurhändlerin aus Thyatira, die an den Gott Israels glaubte. Während sie uns zuhörte, öffnete ihr der Herr das Herz, so dass sie das, was Paulus sagte, bereitwillig aufnahm.
          15 NACHDEM SIE SICH DANN MIT ALLEN, DIE IN IHREM HAUS LEBTEN, HATTE TAUFEN LASSEN, lud sie uns zu sich ein. »Wenn ihr überzeugt seid, dass ich ´JETZT EINE CHRISTIN BIN UND` AN DEN HERRN GLAUBE«, sagte sie, »dann kommt in mein Haus und seid meine Gäste!« Sie drängte uns ´so, dass wir einwilligten`.

          Lydia und ihre Hausgenossen wurden durch die Taufe im Namen Jesu CHRISTEN!!! Sie zeigte durch diesen Schritt, dass sie AN DEN HERRN glaubte.

          So ist es auch heute, es kann zum Beispiel ein Familienvater seine Familie taufen, oder ein gläubiger Freund einen anderen Freund usw.!

          Wir werden zum Beispiel im August nach BW fahren, dort wollen sich fünf Personen im Namen Jesu taufen lassen. Das "Taufbecken" ist ein Pool. Für uns ist es auch das erste Mal, so einer Taufe beizuwohnen.

          Es grüßen dich ganz herzlich Omma & Oppa

          1. Kornblume

            Hallo Omma uns Oppa,
            Oh vielen lieben Dank für die ausführliche Erklärung. Ja das hört sich gut und richtig an. Da wäre ich gerne dabei.
            Ganz viele liebe Grüse

          2. Omma@Kornblume

            Liebe(r) Kornblume,

            aus welcher Gegend kommst du? Du kannst mir das über meine Mail-Adresse schreiben: wegsucher51@web.de Ich werde dir dann auch auf diesem (Mail)Weg schreiben, woher ich komme. Bis zum 10. Juli bin ich nocherreichbar, dann werden Telefon und Internet weggeschaltet, da wir umziehen. Wann wir wieder Internet haben, müssen wir sehen. Ich freue mich aber schon, von dir zu "hören" (lesen).

            Es senden ganz liebe Grüße Omma & Oppa

          3. Hallo Kornblume,
            mensch bin ich froh das du den ZJ nicht auf den Leim gegangen bist. Du wirst schnell erkennen das du alles richtig gemacht hast, indem du dich nicht hast von ihnen taufen zu lassen.
            Liebe Grüsse
            Nachdenker

        2. Matthäus

          Jene sind echte Jünger Jesu die das beachten was Jesus in Matth. 7:15 als Warnung schrieb. Diese Worte von falschen Lehrern und Propheten trifft auf alle Fälle auf ZJ zu.

          Wer verweist auf Joh. Kap. 10:1-16 und auch Kap 14: 1-14 wer ist der Weg, die Wahrheit und das Leben? Die das tun, das sind seine Nachfolger. ZJ bilden sich ein, nur SIE wären der Weg zum Leben und das ist Irreführung.

          Oder ließ dir 1. Joh. 2:24-29 aufmerksam durch!
          LG Matthäus

        3. Egal@Kornblume

          Hallo Kornblume,

          Deine Frage, die Du Dir hiermit stellst:

          "Woher weiß ich heute von wem ich mich taufen lassen soll, wer sind heute die richtigen Nachfolger Jesu. Bis ich alle überprüft habe bin ich Tod und hatte doch nicht alle überprüfen können ;)."

          hatte sich mir auch -bei mir allerdings unbewusst- lange Zeit gestellt. Jetzt wo ich lese was Du schreibst und Dich fragst, erinnere ich mich, was für mich die Lösung dieser Frage war.

          Ich hatte nach einigen Gesprächen mit einem evangelischen Pastor sein Angebot angenommen einen sogenannten "Taufkurs", was nichts anderes ist alls ein -sehr offener- "Bibelkurs" bei dem alle möglichen Fragen gestellt werden können. Teilnehmeranzahl ist in der Regel so 7 bis 10 Leute. MEISTENS sind es Leute, die die Konfirmation nachholen wollen weil sie Taufpate / Patin oder was ähnliches machen wollen. Alter zwischen 25 und 50 Jahre.
          Ich dachte mir, als ZJ aufgewachsen, einfach mal "die Gegenseite anhören" und vor allem BEFRAGEN. Ich muss einräumen, dass ich von der Qualität und des profunden biblischen Wissens des Pastors extrem positiv überrascht war und bin. Vor allem wurde NIE der Versuch unternommen in eine gewisse Richtung zu LENKEN!!! Völlig anders die ZJ - auch wenn sie ihre Manipulation gegenüber nicht ZJ-Kennern extrem gut verbergen können.

          Um auf Deine Frage zurückzukommen (wollte nur den Hintergrund schildern wie es dazu kam).: Ich habe den Pastor natürlich mit Fragen "auseinander genommen" und war nicht so "nett". ER ABER hat NIE ein einziges Mal etwas übel genommen oder gar "mangelnde Fortschritte" beklagt oder ermahnt. IM GEGENTEIL er hat mir immer meine Sichtweise gelassen - und NIE als FALSCH qualifiziert - OBWOHL seine Antworten oft genug dazu führten, dass ich ebenso glasklar die FALSCHHEIT der ZJ Deutung erkannte (was ich ihn aber nicht wissen lies).

          Nun habe ICH ihm gesagt, dass ich nicht mit allem was evang. Kirche einverstanden sein könne und deshalb nicht BEI IHM taufen lassen möchte. Er weiß aber, das hatte ich ihn wissen lassen, dass ich nicht GRUNDSÄTZLICH taufen lassen möchte.

          Dann hat er etwas gesagt bzw. einen Vorschlag gemacht, der mich sehr erstaunte aber mir auch ein LICHT aufgehen lies. Und seine Antwort hat meine vorher schon gefestigte Meinung über ihn, nämlich dass er ein wahrer Christ und wirklich gläubiger aber FREIER Mann und Christ ist, nochmals bestätigt.

          Er meinte also, ich könne mich durch aus von ihm bzw. der evangelischen Kirche taufen lassen, DENN die Taufe ist etwas AUSSCHLIEßLICH zwischen mir und Gott und sonst niemand!!! Und deswegen sei es im Grunde völlig egal, WER die Taufhandlung vornimmt.
          Und gleich nach der Taufe könne ich wieder aus der evangelischen Kirche austreten. Ich war so erstaunt, das ich frage, wäre das nicht irgendwie "Betrug". Er sagte NEIN, sein biblisches Verständnis von der Taufe ist so, dass es zwar jemanden bedarf der die Taufe vornimmt, und das sollte ein Christ sein, aber IN DER TAUFE geschieht etwas zwischen dem Täufling und GOTT ALLEIN. Mit einem Beitritt zu einer Kirche habe das NICHTS ZU TUN. Lediglich wegen der Formalien würde ich zwar kurz Mitglied der evang. Kirche ABER ich könne sofort wieder mittels Formular AUSTRETEN und damit bekunden, dass ich nicht alles was die evang. Kirche tut einverstanden bin. DIE TAUFE BLEIBT GÜLTIG. Die TAUFE BETRIFFT ALLEIN mich und Gott. SONST NIEMAND. Und er hat RECHT.

          UND die ZEUGEN JEHOVAS LEHREN ANDERS UND HANDELN ANDERS.

          Und vor allem ES MUSS gleichgültig sein!!! WENN sich der Täufer nicht gleichzeitig eine Stellung einnehmen können soll, wo sich zwischen Dich und Gott settellen kann ODER Dir gegenüber ÜBERHAUPT irgendeine Stellung (von irgendeiner Relevanz) einnehmen kann.

          Und jetzt sollen Dir mal die (Ex-) ZJ Bibelspezialisten hier die konkrete biblische Grundlage liefern was denn bei den Urchristen der Täufer mit dem Täufling überhaupt nach dem Taufakt noch zu tun hatten. NÄMLICH REIN GAR NICHTS!

          Wer hat Jesus getauft?

          Und was hat Jesus mit seinem Täufer DANACH noch zu tun gehabt?

          LASS DICH BITTE NIEMALS VON ZEUGEN JEHOVAS TAUFEN!!

          Es ist das schlimmste was Du Dir und Deinen Kindern antun könntest.

          Du würdest IHNEN die MACHT über Dich geben. UND NICHT JESUS CHRISTUS!

          Es wäre Dein VERDERBEN. Du verlierst Deine Seele, wenn Du Dich von ZJ taufen lässt.

          -------------

          Ps:
          BI falls ihr das nicht freischalten solltet, dann erklärt es Kornblume in diesem Sinne mit eueren Worten.

          1. Kornblume

            Hallo Egal,
            Ich danke dir sehr für deine Nachricht. Vielen vielen Dank.
            Im Herzen bin ich schon getauft, ich denke ich werde hier bestimmt eine Möglichkeit finden mich von einem Christen taufen zu lassen die nicht hg an einer Organisation gebunden ist.

            Ich muss mich erst ein mal von dem Schock erholen, dass ich beinahe ZJ reingefallen wäre.

            Eure Beiträge sind für mich wie eine heilende Salbei. Ich danke euch sehr.

            In Liebe

        4. ManfredF

          Hallo
          aus deinen Worten spricht schon die Angst, die ZJ an alle übertragen, mit denen sie studieren. Die Angst es könnte Harmagedon kommen und ich habe noch nicht genug Erkenntnis.

          Trete einen Schritt zurück und atme durch.

          Entscheidend ist nicht Erkenntnis. Entscheiden ist ERKENNEN.

          Erkenne, dass Jesus der EINZIGE Weg zum Leben ist. Geh in dich, bereue deine Sünden, bringe diese im Gebet vor Gott dar und bitte darum, dass Jesus in dein leben treten und die Führung übernehmen soll. Wenn du das aus voller Überzeugung machst, dann bekommst du das Geschenk des Lebens und Vergebung und bist gerettet.

          Du musst dazu weder die Bibel perfekt kennen noch irgendeiner Religion angehören. Es gibt unterschiedliche Auffassungen zur Taufe. Ich persönlich glaube, dass die Rettung durch eine persönliche Beziehung entsteht und die Taufe nur das öffentliche Bekenntnis darstellt. Die Taufe selbst stellt meiner Ansicht nach nicht automatisch Rettung dar. Entscheidend ist vielmehr, dass du dich persönlich an Gott gewandt und Jesus deine Sünden übergeben hast. Und ihn aufgefordert hast, die Führung in deinem Leben zu übernehmen.

          Vergiss den ganzen Mist von Wahrheit und wahre Religion usw. Die meisten Lehren der ZJ sind unbibisch oder einfach nur Humbug. Wir werden nicht gerettet weil wir irgendwelchen Lehren folgen. Wir werden gerettet wenn wir Jesus als Herrn annehmen. Herr in dem Sinne, dass Jesus über unser Leben Herr ist. Wir also bereit sind, ihm die Führung zu überlassen.

          1. Kornblume

            Hallo Egal,
            Ja du hast auf den Punkt gebracht. So war es bei mir schon immer dass ich von Gott leiten lassen habe, aber ich habe mich vor einiger Zeit in meinen Gebeten das gemacht was du schreibst und ich habe mich komplett Jesus meine Sünden übergeben, hingegeBen um mich von ihm leiten zu lassen.

            Eine Taufe fänie ich mit ein paar Gelichgesinnten eine schöne Sache.
            LG

        5. Fanny

          Fanny@Kornblume
          Liebe Kornblume,danke für deine Antwort.
          Ich denke mir halt,dass du schon sehr in deine Heimatversammlung integriert bist denn so schnell und ohne Prüfung ( Tauffragen) wirst du nicht zur Taufe zu gelassen.Darum stelle ich mir deine Situation nicht einfach vor.
          Bei uns war es so, dass wir ca. 2 Jahre in einer FKG sind.Letztes Jahr fand an einem See bei uns im Wald die Taufe statt.Wir wollten einfach nur dabei sein und sehen wie die Taufe dort ab läuft.
          Nachdem alle Täuflinge im Wasser untergetaucht wurden fragte unser Pastor ob jemand da ist,der den Wunsch hat getauft zu werden. Mein Mann zog seine Schuhe und Socken aus und ließ sich taufen.Ebenfalls mein Sohn ging spontan ins Wasser und ließ sich Taufen.Ich denke wenn wir in dieser Gemeinde nicht geblieben wären,hätte der Pastor meinen Sohn und Ehemann trotzdem getauft.
          So wie es auch Egal in seinem Kommentar beschrieben hat.
          Ich habe gesehen, dass Matthäus dir seine E Mail Adresse gegeben hat,dass würde ich in Anspruch nehmen.
          Meine Liebe,sei dir gewiss Jesus kennt dein Herz und bevor du dich einer Organisation hingibst Bitte prüfe noch mal alles.
          Sei lieb umarmt
          Fanny

        6. Egal@Kornblume

          Kornblume,

          ZEUGEN JEHOVAS erschleichen sich Dein Vertrauen und nehmen Dich aus wie eine Weihnachtsgans und erpressen sie Dich und wollen Dich "Im Wort (und in Deiner Taufe) GEFANGEN NEHMEN.

          Gauner, Erpresser und Betrüger. Halte Dich FERN VON ZEUGEN JEHOVAS.

    2. Bruder

      Hallo lieber Filiz
      In dem Artikel wird Micha 6:8 aus der revidierten Ausgabe der NWÜ von 2013 zitiert". Diese revidierte Ausgabe gibt es noch nicht in deutsch.
      Der Begriff Loyalität ist in der alten Ausgabe in deutsch nicht verwendet worden.Wir dürfen auf die deutsche revidierte Ausgabe der NWÜ gespannt sein.
      Bruderinfo

      1. Kronblume

        Hallo,
        Ah okay danke für Aufklärung, dann weiß ich Bescheid. Bin auch sehr gespannt auf die deutsche Version.
        LG

    3. Max@Filiz Kornblume

      Hallo Kornblume,
      kann es sein das du unter zwei Namen hier schreibst, Kornblume und Filiz Bremer?
      Ich hoffe nicht das du der oder diejenige bist die in der Vergangenheit immer mit ihrer Bibellehrerin Rücksprache halten musste.
      Sollte ich mit meiner Vermutung falsch liegen bitte ich natürlich um Entschuldigung. Doch wir haben heir schon die tollsten Dinge erlebt.
      LG
      Max

  7. Ein Superthema: "Bleibe Jehova gegenüber loyal"! 🙂

    Das Problem dabei ist nur dann dieses, dass man dafür ausgeschlossen wird! 🙁
    (...)

    1. Haraschmi

      In der beiden Studienartikeln über Loyalität kommt 104 x das Wort loyal oder Loyalität vor ... im Schnitt 2,5 x je Absatz!!!

  8. Egal@Zeugen Jehovas

    Ob es einem Zeugen Jehovas wohl nachvollziehbar ist, wenn sich Außenstehenden vor dem Hintergrund all des Blödsinns und hirnverbrannten nicht eingetretenen Vorhersagen und Wahrheiten (man bemerke den Plural) die diese ZEUGEN JEHOVAS seit ihrem 100 jährigen VERKÜNDEN schon so verzapft haben, ein Eindruck aufdrängt als ob die allergrößte Schlampe und Hure die wirklich schon JEDEN Mann in der Stadt über sich steigen lies lautstark fordert, man möge ihr gegenüber doch bitte schön treu und loyal sein?

    Meint Ihr ein Zeuge Jehovas versteht das?

  9. Fanny

    Fanny@Markus und Gerd
    Vielen Dank für eure Antworten!!!!!
    Ich denke noch mal darüber nach.Auch über die Bibeltexte.
    Kann sein, daß ich vieles noch nicht von einer anderen Seite beleuchtet habe.
    Ich finde es toll wenn man hier immer wieder auf neue oder andere Gedanken gebracht wird. Auch ein Dankeschön immer wieder an die Artikelschreiber!!!!!!
    Grüße aus dem sonnigen Süden
    FANNY

  10. Lieber Markus,

    vor einigen Tagen wies ich hier auf den PDF-Link hin, Einleitung:

    Wo wohnt Gott?
    Arthur Ernest Wilder-Smith
    Abschrift eines Vortrages, gehalten im November 1984.

    Nun, meine lieben Freunde, das Thema heute Abend ist „Wo wohnt Gott?“.
    Der Zeitgeist heute ist natürlich materialistisch. Wir glauben, besonders in den
    Wissenschaften, dass unsere Realität, also die Wirklichkeit, die Realität von Zeit und Raum,
    in der wir leben... Wir neigen dazu, zu glauben, dass die Realität von Zeit und Raum alles
    ist. Stimmt es oder stimmt es nicht? Ich frage Sie, dann können Sie selber antworten.
    Haben Sie heute mit der Realität von Gott gelebt oder nicht? Denn wenn Sie heute durch
    den Tag gegangen sind ohne seine Gegenwart, sind Sie, sind Sie wirklich, ich sage das jetzt
    nicht, um Sie zu beleidigen oder sogar mich zu beleidigen, dann haben Sie materialistisch
    gelebt. Wenn Sie so leben, als ob Materie, Zeit und Raum alles sind, dann sind Sie, und
    wenn ich das tue, dann bin ich ein Materialist. Und der Zeitgeist ist materialistisch.
    Wir meinen, dass die Wissenschaft, die zu einem sehr großen Teil materialistisch ist, alles
    kann, und wir leben von dem, was wir bekommen können aus dieser Welt und wir glauben
    nicht so sehr an Metaphysik. Das heißt: Das, was außerhalb von Zeit und Raum ist. Denn wir
    glauben weniger an Transzendenz als an Immanenz. Ich muss ein bisschen wissenschaftlich
    werden, entschuldigen Sie mich. Denn wenn ich das nicht tue, sagen Sie: „Oh, der ist ein
    populärer Wissenschaftler. Oh, er hat zu viel mit Worten geredet, die wir nicht verstehen.“
    Deshalb sage ich es so, wie die Wissenschaftler es auch sagen. Wir sind eher geneigt,
    immanent zu glauben als transzendent.
    Nun, ich bin der festen Überzeugung, dass die Wissenschaft heute, besonders die
    biologischen und die informationstheoretischen Wissenschaften, uns zwingen, an die
    Transzendenz zu glauben. Wir wissen, dass die Immanenz, das Hier und Jetzt, da ist. Aber
    wir wissen auch, wenn wir uns unsere Wissenschaften genau anschauen, dass die
    Transzendenz da ist. Nun, wenn es einen Gott gibt und er irgendwo wohnt... Wenn ein Gott
    eine Person ist, und es heißt doch in der Heiligen Schrift, dass wir in seiner Ebenbildlichkeit
    erschaffen worden sind. Also, wir sind Persönlichkeiten mit Leib, Seele und Geist...Zitatende

    Der 3-fache Doktor erklärt in seinem Vortrag dazu noch mehr.

    1. Fanny

      Fanny@Gerd
      Lieber Gerd,deinen Kommentar müßte ich erst ein paar mal durchlesen.
      Verstehe ich dich Richtig?
      Ich vergleiche deinen Kommentar mit den Worten Jesu als er sagte, daß der Mensch nicht nur von Brot alleine lebt?
      Wenn ich mich mit der Heiligen Schrift beschäftige lebe ich doch teilweise auch in der Transzendenz?
      In der Welt in der Jesus lebt ( er ist Geist) können wir noch nicht leben.Wir können nicht mal erahnen wie schön es sein wird wenn er seine Herrschaft antritt.
      LG Fanny

      1. Liebe Fanny,

        das Denken, das wir bei Zeugens erhielten, war primär materiell. Angefangen von der "irdischen Hoffnung", die eigentlich die Masse der ZJ n u r irdisch hoffen ließ.
        Da ein Leben im geistigen Bereich für viele Aussteiger (auch hier) unvorstellbar ist, bleiben diese an die irdische Materie gebunden und wollen dies auch, nicht nur Milliarden Jahre so weiter erleben, sondern bis in alle Ewigkeit.

        Da beginnt das Problem: w a s ist denn ewig? Wer hält als materieller Mensch dies auf einem dann immer kleiner werdenden Erde (weil jeder Stein schon bekannt ist) denn für IMMER aus?

        Gott war immer schon, passt das mit unserem Begriff von "ewig" überein? Der künftige Messias ist "aus den Tagen der Ewigkeit" sagt die Bibel, soll das auch immerdar bedeuten?

        Vor mehr als 10 Jahren machten etliche Ex-ZJ sich darüber Gedanken, aus meinem Beitrag setze ich nun ein posting herein, das jeder der darüber nachdenkt ergänzen oder widerlegen darf:

        Damit der Posting-Dschungel nicht noch größer wird, bleibe ich hier in diesem Thread. Es geht um die Frage der Gleichzeitigkeit von Vergangenheit bis Zukunft bei Gott. Wobei der Gedanke an anderer Stelle über die Bedeutung von "Aion/Äon" mir die Idee vermittelte, dass Gott möglicherweise Grenzen setzt. In dem Sinn, dass er nur innerhalb dieses "Zeitalter-Rahmens" in die Zukunft blickt. Das ist nur eine spekulative Vermutung von mir!

        EF antwortete mir zu diesem Fragekomplex folgendes. Beim Lesen kam ich dahinter, dass ich die Antwort schon mal las. Manches geht in der Vielzahl der Informationen im Gehirn unter - oder es läßt die Alzi grüßen...

        EF:

        Hallo Gerd,

        ich hatte die Daten über die Interlinear-Übersetzung vor allem wegen Jurek [<= schon damals mit dabei] gesandt, weil mir schien, daß er diese Übersetzung nicht kenne. Zu Deiner Frage bezüglich der Zeit bei Gott – Fiorella [Ex-Zeugin] hatte da einmal vor einiger Zeit etwas geschrieben. Leider habe ich meine Antwort darauf nicht gespeichert. Doch dürfte es etwa das Folgende gewesen sein.

        Weder chronos noch kairos treffen auf die ‚Zeit‘ bei Gott zu. Chronos ist die ablaufende, die meßbare Zeit, die zu unserem Universum gehört, kairos sind besondere Zeitpunkte oder Zeitabschnitte, ausgewählte Zeiten innerhalb dieses Chronos.

        Petrus schreibt ja in seinem zweiten Brief, Kapitel 3:8, daß vor Gott ein Tag wie tausend Jahre sei und tausend Jahre seien wie ein Tag. Hier wird nicht ein neuer Maßstab für Zeitspekulationen geliefert, sondern es wird gerade durch die Gegensätzlichkeit gezeigt, daß Zeit bei Gott etwas ganz anderes ist als bei uns Menschen, etwas, was wir uns aber nicht vorstellen können, da wir in einem Universum leben mit eben ‚unserer‘ Zeit.

        Jesus sagte einmal: im Matthäus 22: 31-32 im Zusammenhang mit der Auferstehungshoffnung: ‚Habt ihr aber nicht gelesen von der Toten Auferstehung, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht:

        Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Gott aber ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen‘. Auch Markus berichtet das in Kapitel 12:26-26, und Lukas setzt in Lukas 20:37-38 noch die Worte Jesu hinzu: ‚denn sie leben ihm alle‘.

        Die Volksmengen erstaunten sehr über Jesu Aussagen; es war für sie wie auch für uns ‚zu hoch‘. Doch deuten sie – obgleich das nicht das Thema war – an, daß bei Gott ‚Zeit‘ nicht ‚Menschenzeit‘ oder menschliche Zeit ist. Ich möchte das aber auch noch kurz von der physikalischen Seite her beleuchten, die uns bestimmte Dinge zwar nicht verständlich, aber erklärbarer macht.

        Der Physiker Steven Hawking schrieb über die Zeit in einem populärwissenschaftlichen Werk, also ohne allzuviel höhere Mathematik, über ‚die Pfeile der Zeit‘, und ein amerikanischer Physiker namens Weinberg schrieb in einem Buch über ‚die ersten drei Minuten‘ der Entstehung des Weltalls. Beide besprechen dabei auch die Entstehung der Zeit.

        Sie sprechen – wie der größte Teil der Physiker – von der Entstehung unseres Universums durch den Urknall. Das ist durchaus mit der Bibel in Übereinstimmung, die besagt, daß die Schöpfung einen Anfang hatte, auch wenn sie nicht den Anfang selbst und die Verfahrensweise Gottes dabei beschreibt (ob es ein Urknall war, eine Vakuumfluktuation oder sonstwie ein Anfang, ist dabei auch ohne Bedeutung).

        Bei diesem wie auch immer gearteten Anfang kam also unser Universum mit all seinen Merkmalen ins Dasein, darunter auch seine Dreidimensionalität. Durch die unsere Welt beherrschenden drei Dimensionen können wir jeden Punkt irgendwo im Raum bestimmen, wenn wir ein entsprechendes Koordinatensystem zu Grunde legen. Aber dennoch fehlt noch etwas: die Zeit. Denn wenn auch ein Punkt durch die drei Dimensionen (oben-unten, links-rechts, hinten-vorn) bestimmt ist, können doch an diesem Punkt zu verschiedenen Zeiten verschiedene Dinge ablaufen. Deshalb wird ein Ereignis nicht nur durch die drei Dimensionen, sondern des weiteren auch durch die Zeit bestimmt. Man nennt deshalb die Zeit auch berechtigterweise die ‚vierte Dimension‘.

        Darum sprechen Physiker seit Einstein vom Raum-Zeit-Kontinuum oder von der ‚Raumzeit‘, und man spricht auch von der Relativität der Zeit. Ich will hier keine physikalische Abhandlung schreiben, dazu fehlt mir jegliche Kompetenz, aber eines möchte ich deutlich machen: unsere Zeit, die Zeit, die wir kennen, chronos und kairos, ist Bestandteil unseres Universums und wurde mit ihm ins Dasein gebracht. Gott ist der Schöpfer auch unserer Zeit. Doch Gott selbst war schon vor unserem Universum, also auch vor unserer Zeit. Daher ist es schlüssig zu sagen, auch wenn wir uns das mit unserem Verstand, der ja unserem Universum angepaßt ist, nicht vorstellen können: bei Gott ist Zeit etwas ganz anderes als das, was wir darunter verstehen. Daher haben wir auch keinen Ausdruck – weder chronos noch kairos, weder hebräisch noch griechisch – für die Zeit bei Gott, denn Menschen können nur etwas benennen, was sie kennen.

        Daher ist die von Fiorella genannte Gleichzeitigkeit (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) eine durchaus erlaubte Gedankenkonstruktion, aber eben auch nur ein Versuch, sich etwas vorzustellen oder gedanklich zu verfolgen, was wir aber eben nicht können; unsere Versuche in dieser Hinsicht sind sicher nicht verkehrt, aber bleiben eben Stückwerk, denn unser Wissen ist Stückwerk, erst recht in diesen Dingen (1.Korinther 13:9).
        Das wollte ich Dir gern zu Deiner Frage noch sagen.

        Ich sagte damals DANKE und:
        ______________
        Liebe Grüße!

        1. Fanny

          Fanny@Gerd
          Lieber Gerd vielen Dank für deine schnelle Beantwortung.!
          Finde ich sehr interessant was du schreibst.
          Mein empfinden für Zeit und Ewigkeit ist in der Tat sehr begrenzt,da ich mir nicht vorstellen kann in den Himmel zu kommen.
          Wenn es heißt,unser Wissen ist Stückwerk dann fehlt mir ein großes Stück.
          Der Verstand sagt anders als das Herz.
          Typisches Zeugen Zeit Überbleibsel.
          Vielen Dank Gerd werde dieses Thema nicht Ant Akta legen.
          Eine Gute Nacht
          LG Fanny

    2. Markus

      Lieber Gerd
      Ich habe mir die Abhandlung Wo ist Gott von Arthur Ernest Wider Smith herunter geladen und gelesen.
      Es kommt mit meiner Vermutung überein,das Gott mehrere Dimmensionen erschaffen hat und das unsere dreidimmnsion nur eine davon ist.
      Mir ist jetzt auch klar warum wir mit unserem begrenzten Verstand der nur für unsere Dimmension vorgesehen ist ,die anderen Dimmensionen nicht erfassen können.
      Wie Herr Wilder Smith schon in seinem Vortrag gesagt hatte,das Gott ,Jesus direkt neben uns stehen könnten ,wir sie aber visiuell nicht wahrnehmen können.
      Es ist da ein komplettes umdenken nötig
      Das macht auch Sinn mit den Nahetoderfahrungen,die Patienten die das ähnlich erlebt haben wie Herr Wilder Smith dies in seinem Vortrag sagte.
      Es kann daher möglich sein,das folgender Ablauf geschieht in dem Momment in dem jemand stirbt,das engegen den bekannten Religionsausführungen, bzw einige Religionen sagen das ja auch,das der fleischliche Körper stirbt und verwest das wir aber in einem ,ich nenne es geistigen Körper in einer anderen Dimmension weiter exestieren unter der Führung von Jesus und Gott,so wie Du es Fanny erklärt hast.
      Ich persönlich möchte nicht als fleischlicher Mensch in aller Ewigkeit auf dem Planeten Erde leben,so wie es uns die JW Org bei zubringen versucht.
      In geistiger Hinsicht ja ,darauf deuten auch alle Nahetoderlebnisse die bisher festgehalten wurden und ausgewertet wurden hin
      Nochmals Danke für den Wertvollen Verweis auf Herr Wilder Smith
      Schönen Abend noch

      1. Guten Abend, Fanny und Markus,

        seitdem ich mich, ab den 1990er Jahren mit PC-Programmen befasst habe, wurde mir VIELES klar:
        Wir sind ganz einfach das Ergebnis eines Programms, das Gott mittels Gene und DNA in unsere Materie hinein programmierte!

        Kein Vogel käme von selbst auf die Idee ein Nest zu bauen und dort seine befruchteten Eier einzubetten und auszubrüten! (Die Evolution überlässt das dem Zufall)
        Das mittels INFO eines intelligenten "Programmierers" eingegebene Programm, bewirkt die Handlung der instinktiv handelnden Geschöpfe, wie z.B. die der genannten Vögel.

        Aber der Mensch (auch die Engel im Himmel) können aus dem göttlichen Programm ausbrechen, er/sie kann sagen: ich WILL s o leben wie ICH will.

        Meine Schlussfolgerung: wer von seinem eigenen Willen gesteuert handelt, steuert sich selbst, nämlich, aus der von Gott bestimmten Regel, hinaus. Ist nicht geeignet um in die Familie Gottes, wie verheissen mittels Zeugung, integriert zu werden.

        Demnach ist Jeder seines eigenen Schicksals Schmied (oder Programmierer) oder, wer hat eine bessere Erklärung?

        Gute Nacht!

        1. Fanny

          Fanny@Gerd
          Hallo Gerd es ist schon spät aber sind diese Dimensionen für unsere Überlegungen wichtig.? Denkt der Mensch in solche Regionen?
          Ich stelle mir Gott nicht als Programmierer vor. Unser Dasein ist begrenzt. Von bestimmten Faktoren abhängig okey.
          Ich könnten den höchsten IQ haben den es gibt aber das heißt nicht, daß ich Jesus erkenne der mir letztendlich das ewige Leben gibt.
          Alle Erkenntnis, alles Wissen, dass wir uns aneignen können ist nichts gegen die Liebe Jesu.
          Es gab doch Engel die die ihren freien Willen gebraucht haben.was kam dabei raus?
          Auch Adam und Eva gebrauchten ihren freien Willen und jetzt haben wir das Süppchen.
          Diese Nahtloderfahrungen gehen immer nur bis zu Einen bestimmten Stadium und dann nix mehr.
          Also alles nur sehr begrenzt für uns.
          Lieber Gerd leider kann ich nicht alles so wunderbar in Worte kleiden aber ich bemühe mich deiner Gedanken zu folgen.
          Aber erst wieder morgen.
          Fanny

          1. dersewerse

            dersewerse @ all: ich kann nicht anders, als es hier mal zu erzählen. ich hatte heute eine begegnung der anderen art. ich wohne in einem gebäude, in dem amerikanischerseits höhere nato-bedienstete untergebracht sind. komme aus meinem büro nach hause und begegne zwei "schwestern" aus dem wohl englischen gebiet an der tür, die eines der ehepaare ereichen wollte, die hier leben. die waren nicht da. mir ging ziemlich schnell ein lich auf, um was für zwei damen es sich halten könnte und zack.... waren wir in ein gespräch verwickelt. ich bekahm sofort eine jw.org-visitenkate, sagte denen, dass ich deren seite ganz gut kenne, aber auch die von jwsurvey.... sprach direkt auf das homovideo an etc pp. - muss dazu sagen, dass ich gester (war sonntag) stundenlang jwsurvey mir reingezogen habe. daher war heute dann mein "biblisches englisch" besonders gut. never have spoken such a clear english speach.... die beiden standen vor mit, scrollend auf ihren handys, wollten mir bibelverse vorlesen, die ich nach dem ersten satz zuende rezitieren konnte usw usf. ich habe die sowas von demontiert, wie man es sich nur vorstellen kann. aber immer freundlich. jederzeit dachte ich, die brechen jetzt ab und gehen.... ich war voll im o-ton von jwsurvey.... es war das beste gespräch mit zj, das ich jemals geführt habe und es hat mich völlig beseelt - vor allem die frage meinerseits, warum die zweite tauffrage auf die org hinweist, wo jesus doch gesagt hat, niemand käme zum vater, außer durch ihn. deren gegenfrage (das alles ist nur ein ausschnitt. hätte das jemand gefilmt, es wäre der hit!) ob jesus denn jemals gesagt hätte, man solle ihn anbeten. meine gegenfrage: ob sie sich ihren jehova gott mit weissem bart im himmel vorstellen würden. nö. also etwas spirituelles, für uns menschen nicht greifbares. oder eben doch, durch die persohn jesu. der uns gottes eigenschaften vorgelebt hat. zumindest die, für die jesus stand, die der liebe. nicht die des gottes des AT, welches ich vorab komplett demontieren konnte. stichworte: manasse, lot, lots frau, lots töchter.... massenmorde im AT. dann auch meine frage, da sie, die zj, mit 7mil mitgliedern glauben die einzigen zu sein, die gerettet würden, wie ist dann mit gottes liebe vereinbar, 8bn menschen hinzuschlachten??? dann meinte ich noch, sie könnten ja machen, und glauben, was sie wollen, solange sie niemandem wehtun - das tun sie aber. homosexuellen, ausgeschlossenen etc pp. entsprechende indoktrination von kindern... und das heute noch. ich habe klipp und klar gesagt, ich sei apostat. aber die haben sich das alles angehört. 😉 standen da mit ihren smartphones und scrollten.... dann zog ich das ägyptische totenbuch aus meiner tasche. hatte ich zufällig dabei, da ich es zu studienzwecken heute vormittag mitgenommen hatte, und meinte: das ist das ägyptische totenbuch. solange Sie da scrollen, lese ich ihnen gerne etwas vor. oder ich hole kurz meine nwü aus dem haus. das ginge auch schneller. sie sollten mir nur sagen, was ich dann aufschlagen solle.
            usw usf.....
            ich bin für diese erfahrung unendlich dankbar!!!!!!! dies war das grandioseste gespräch meines lebens!

            macht´s gut leute!
            *** komm nicht drüber weg modus***

            dersewerse

          2. dersewerse

            dersewerse gibt hier mal was zur *** guten Nacht ***:
            https://www.youtube.com/watch?v=oGmRKWJdwBc

            much love!

            dersewerse

          3. Wahrscheinlich kann Gott ausserhalb unseres Universums, bei uns (innerhalb) schon sehen, was wir zukünftig tun werden. Ein Beispiel:

            Eph. 1: 4 wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien

            Eine Ex-Zeugin gab dazu vor 12 Jahren folgende Erklärung:

            Von Fiorella:
            Veröffentlicht am Samstag, 23. Oktober 2004 - 10:49 Uhr:

            Zusätzlich zur immerwährenden göttlichen Gegenwart:
            Diese Zeitlosigkeit Gottes ermöglicht, daß man calvinistische Vorherbestimmung des Menschen (Prädestination), wie die Allaussöhner dies vertreten, ausschließen kann.

            Dies ist deshalb wichtig, weil dadurch der Freie Wille des Menschen gewährleistet bleibt.

            Gott schreibt dadurch (weil er die Zukunft sehen kann und in sie eingreifen kann aber nicht in sie eingreifen muß) nicht vor, wie die Zukunft aussehen wird/muß und wie sich jemand für oder gegen ihn entscheiden wird.

            Sondern er sieht im voraus (schon vor Grundlegung der materiellen Welt) wegen seiner göttlichen Zeitlosigkeit (biblisch Kairos) außerhalb der physikalischen Zeit (biblisch Chronos), welches Herz ihm gegenüber ungeteilt sein wird.

            Nach diesem zukünftigen potentiellen Herzenszustand, den Gott schon im voraus in einem Menschen erkennt, kann er einen Menschen schon vorher erwählen und wissen, daß dieses Kind ihm mit ungeteilten Herzen ein gutes Kind sein wird.

            Diese zeigt natürlich auch, daß Gott schon im voraus weiß, wessen Herzenszustand jemals auch in letzter Zukunft "die Kniee" vor ihm beugen wird und wer dies nicht tuen wird.

            Diese ungeteilten Herzen zieht er zu sich.
            Joh6:44; Eph1:4

            Und sie wiederum bezeugen mit ihrem Geist aus freiem Willen ohne Zwang und aus liebevoller Zuneigung, daß sie Gottes Kinder sind und an den Vater und Sohn glauben. Röm8:16; Joh1:12,13

            Der freie Wille des Menschen ist unantastbar für Gott.
            Gott sieht immer im voraus, wessen Herzenszustand ihm gegen über liebevoll ungeteilt sein wird und wessen Herzenszustand nicht.

            Pharaos Herzenszustand wäre niemals liebevoll Gott gegenüber geworden.
            Für verstockte Herzen gilt: Röm9:18, wo es heißt: „So erbarmt er sich, wessen er sich erbarmen will, doch lässt er verstockt werden, wen er will.“, insofern er diese verstockten Menschen in ihrem verstockten Herzenszustand belässt.

            Aber gerade Röm 9-11 zeigt auf, daß auch verstockte Menschen, von Gott sozusagen entstockt werden können. (Röm11:25,26), wenn dies seinem Plan entspricht.
            Israelische Menschen werden entstockt bei Christi Wiederkunft, wenn ihr Herz weich gemacht werden wird, wenn sie den Durchstochenen als rechtmäßigen Messias erkennen und sich dann für oder gegen ihn entscheiden aufgrund ihres freien Willens und in Liebe zu ihm. Sach12:10-14; Offenb.1:7 +.11:8; Jer31:31-40.

            Dies geschieht erst, wenn die jetzige Gemeinde aus den Nationen eingesammelt ist, wenn der Befreier aus Zion kommt, um gottlose Taten von Jakob abzuwenden.
            Röm11:25-31

            LG Fiorella

            Ausschlaggebend ist der Blick des Höchsten in unser Inneres, wie es der Seher Hanani in 2Chron 16 so formulierte:
            Denn, was Jahwe betrifft, seine Augen durchlaufen die ganze Erde, damit er sich stark erweist zugunsten derer, deren Herz - i h m gegenüber ungeteilt ist.
            "ungeteilt", das erinnert an die Loyalität welche die LK auch von ihren Mitläufern fordert...

            Morgengrüße!
            Gerd

        2. dersewerse

          dersewerse für Johanna, die lesen wird, und wissen, dass ich sie meine.....
          Johanna ist übrigens wundervoll...

          https://www.youtube.com/watch?v=SZUcEmREZ9Y

          1. Argentum an dersewerse

            Dersewerse, gute Wahl! Ich liebe die Musik des Films. Allerdings bevorzuge ich die Originalmusik. Aber auch sehr schön und berührend.
            Und schön, daß Du so liebevolle Botschaften sendest. 🙂

            Liebe Grüße
            Argentum

        3. Fanny

          FANNY@GERD
          Einen schönen guten morgen!
          Gott kann also vorhersehen, greift aber nicht ein wenn er es für nötig hält.
          Dann müßte er den Sündenfall vorhergesehen haben.Wo bleibt da der freie Wille?
          LG Fanny

          1. Markus

            Liebe Fanny
            Ich sehe das so ,das Gott vraus sehen kann ,daher auch den Sündenfall voraus gesehen haben kann.
            Die Frage die sich ja stellt ist dann,Warum hat Gott den Sündenfall zu gelassen??
            Ich gehe davon aus um die Menschen zu testen,wem sie nun nachfolgen , Im unserem Gott oder dem gefallenen Engel Satan.
            Wie entscheidet sich der Mensch?
            Mit dem freien Willen den uns Gott mit gegeben hat,darinn liegt die Entscheidung
            Wir können zu Gott gehen und wir können zu der Gegenseite gehen.
            Das ist unsere Entscheidung
            Es kommen aber dann noch andere Faktoren hinzu die eine Entscheidung beeinflussen können.
            zb Wo wir geboren wurden ,also in welchem Teil der Erde,wie sind dort die Verhältnisse
            Politisch wie Religiös siehe Islam usw
            Wie sind wir von unseren Eltern erzogen und geführt worden
            Sind wir christlich und liebevoll erzogen worden oder wurden wir nur unter Druck und Zwängen erzogen ,,das uns vordiktiert wurde was wir machen müssen,obwohl das dann nicht richtig ist, siehe die Kindersoldaten in Afrika,die Töten müssen um selbst nicht getötet zu werden,die einen Einsatz in Kriegsgebieten so sehen als wie bei uns Kinder Cowboy und Indianer spielen nur das deren Waffen die sie tragen real töten können.
            Oder wurde sich überhaupt nicht um die Kinder gekümmert und sich selbst überlassen.
            Auch in unseren Gefilden sind da beeinflussungen in der Erziehung und Führung.
            Sind die Eltern des Kindes nur auf das Geld fixiert,also verdienen ,verdienen egal wer dabei zu fall kommt
            Oder auch Kinder von Sektenmitglieder zb Zeugen Jehovas,die vom Säuglingsalter an einem diversen Druck ausgesetzt werden und diese Religion praktisch mit Gewalt eingepaukt bekommen ob sie das wollen oder nicht.
            Ich könnte noch viel mehr dazu schreiben,aber ich denke das mich darinn jeder verstehen kann was ich damit meine.
            Es ist halt ein schmaler weg unseren Herrn Gott und seinen Sohn Jesus richtig kennen zu lernen und seinem Weg zu folgen und seine Richtlinien einzu halten
            Wünsche Euch noch einen schönen Tag

          2. Fanny du meinst: "Dann müßte er den Sündenfall vorhergesehen haben.Wo bleibt da der freie Wille?"

            Ist anzunehmen, dass er auch das voraussah. Er ließ den Sündern ihren Willen!

            Wie unsere ehemaligen Bibellehrer diesen Komplex verstehen, zeigt uns der "Wachtturm":

            *** w71 1. 11. S. 658 Abs. 22 Die Wahrheit haben, die zu ewigem Leben führt ***

            22 Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, festzustellen, wen Jehova heute gebraucht. Die Prophezeiungen der Bibel, die vorausgeschriebene Geschichte sind, stammen von Gott. (2. Petr. 1:20, 21) Er kann künftige Verhältnisse genau voraussehen und seine Diener darüber auf dem laufenden halten. Jehova ist „der Eine, der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind“. (Jes. 46:10, NW) Diese Dinge hat Jehova denen kundgetan, die ihm, dem Herrscher, gehorchen: „Der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe.“ (Amos 3:7) Wer ist in unserem Jahrhundert stets richtig über die Zukunft orientiert gewesen? Die Geistlichkeit? Die Staatsmänner? Die Wirtschaftspolitiker? Oder die Zeugen Jehovas? Der folgende Artikel behandelt diese Frage.

            Unser Vorauswissen (besser unsere Erfahrung) zeigt was "Der folgende Artikel" beinhaltet.
            Es ist besser bei der noch jungen Wissenschaft, nämlich der Quantenphysik zu forschen, als die Voraussicht derer zu folgen die meinen: "...stets richtig über die Zukunft orientiert gewesen?" zu sein, wir kennen längst die Realität.

            Ich vermute auch bei der von Gott verhängten "Verstockung", ein Programm im Denkapparat derer die Gott von sich aus ablehnt. Da kommt bestenfalls der "Geist des Irrwahns" (2Thess 2:11) durch, weil die Betroffenen keine Liebe zur Wahrheit hatten, wie der Kontext dies deutlich zeigt.

            Wir sind vor Gott nun mal: transparent 😉

  11. Tilo

    Stichwort: Loyalität
    Ich komme spät, aber nicht zu spät. Ich möchte noch einmal auf das ursprünliche Thema zurückkommen:
    Loyalität ist zuerst Gesetzestreue, dann die Treue gegenüber einer Gemeinschaft, die ein gemeinsames Ziel verfolgt und ist ein von Vernunftinteresse geleitetes Verhalten. Um welche Gesetze es sich dabei handelt, ist nicht automatisch Inhalt des Begriffes und Grund des loyalen Verhaltens. Auch Ganoven haben ein Gesetz, dem sie sich unterwerfen. Auch sie haben ein gemeinsames Interesse, das ihre Gemeinschaft verfolgt. Ihrer Gemeinschaft gegenüber sind sie loyal.

    Loyalität grenzt sich in gewisser Weise von der Treue ab. Ein Beamter ist den Gesetzen seines Staates verpflichtet. Diese Pflicht erfüllt er u. U. ohne innere Beteiligung. Er handelt nach dem Buchstaben des Gesetzes und denkt nicht an Liebe oder Barmherzigkeit.

    Auch das Gewissen spielt bei loyalem Verhalten nicht automatisch eine tragende Rolle. Viele Nationalsozialisten waren dem Führer gegenüber loyal und überhörten die Stimme ihres Gewissens. Ihr Gesetz war das Gesetz des Führers. Moralische Fragen spielten da nicht hinein.

    Wenn JW.ORG Loyalität gegenüber Gott fordert, dann fordert sie zu wenig. Das größte Gebot für einen Christen spricht von der Liebe zu Gott und dem Mitmenschen. Die Organisation aber fordert Loyalität, und sie gibt das Gesetz aus, dem man gegenüber loyal zu sein hat. Das hat nicht automatisch mit dem Gesetz Gottes zu tun. Es hat auch nicht immer mit dem ausdrücklichen Willen Gottes zu tun.

    Die Pharisäer hatten auch ihre Gesetze und forderten Loyalität diesen Gesetzen gegenüber. Aber von der Liebe, der Treue und der Barmherzigkeit hatten sie sich sternenweit entfernt.

    Mit dem WT-Artikel über Loyalität wurde der Schwerpunkt verschoben: Treue zu Gott hat mit Liebe zu ihm zu tun. Loyalität zu Gott aber ist nur und ausschließlich das Befolgen seines Gesetzes. Und das kann man auch ohne Liebe tun! Man kann es halten, weil man Strafe fürchtet. Insofern ist Loyalität gegenüber Gott zu wenig, denn er fordert als himmlischer Vater unser Herz! Er fordert gehorsam aus Liebe!

    JW.ORG fordert Gehorsam und verbindet ihn mit dem Motiv der Loyalität. Wenn sie Loyalität gegenüber Gott fordert, dann fordert sie in Wirklichkeit Loyalität zur Organisation.

    (Aber kann man eine Organisation lieben? Ich habe meine Zweifel. Eine Sache zu lieben ist Fetischismus.)

  12. Tilo

    Ich komme spät, aber ich komme, nachdem ich über LOYALITÄT nachgedacht habe. Ich komme alos auf das ursprüngliche Thema zurück:

    Loyalität ist zuerst Gesetzestreue, dann die Treue gegenüber einer Gemeinschaft, die ein gemeinsames Ziel verfolgt und ist ein von Vernunftinteresse geleitetes Verhalten. Um welche Gesetze es sich dabei handelt, ist nicht automatisch Inhalt des Begriffes und Grund des loyalen Verhaltens. Auch Ganoven haben ein Gesetz, dem sie sich unterwerfen. Auch sie haben ein gemeinsames Interesse, das ihre Gemeinschaft verfolgt. Ihrer Gemeinschaft gegenüber sind sie loyal.

    Loyalität grenzt sich in gewisser Weise von der Treue ab. Ein Beamter ist den Gesetzen seines Staates verpflichtet. Diese Pflicht erfüllt er u. U. ohne innere Beteiligung. Er handelt nach dem Buchstaben des Gesetzes und denkt nicht an Liebe oder Barmherzigkeit.

    Auch das Gewissen spielt bei loyalem Verhalten nicht automatisch eine tragende Rolle. Viele Nationalsozialisten waren dem Führer gegenüber loyal und überhörten die Stimme ihres Gewissens. Ihr Gesetz war das Gesetz des Führers. Moralische Fragen spielten da nicht hinein.

    Wenn JW.ORG Loyalität gegenüber Gott fordert, dann fordert sie zu wenig. Das größte Gebot für einen Christen spricht von der Liebe zu Gott und dem Mitmenschen. Die Organisation aber fordert Loyalität, und sie gibt das Gesetz aus, dem man gegenüber loyal zu sein hat. Das hat nicht automatisch mit dem Gesetz Gottes zu tun. Es hat auch nicht immer mit dem ausdrücklichen Willen Gottes zu tun.

    Die Pharisäer hatten auch ihre Gesetze und forderten Loyalität diesen Gesetzen gegenüber. Aber von der Liebe, der Treue und der Barmherzigkeit hatten sie sich sternenweit entfernt.

    Mit dem WT-Artikel über Loyalität wurde der Schwerpunkt verschoben: Treue zu Gott hat mit Liebe zu ihm zu tun. Loyalität zu Gott aber ist nur und ausschließlich das Befolgen seines Gesetzes. Und das kann man auch ohne Liebe tun! Man kann es halten, weil man Strafe fürchtet. Insofern ist Loyalität gegenüber Gott zu wenig, denn er fordert als himmlischer Vater unser Herz! Er fordert gehorsam aus Liebe!

    JW.ORG fordert Gehorsam und verbindet ihn mit dem Motiv der Loyalität. Wenn sie Loyalität gegenüber Gott fordert, dann fordert sie in Wirklichkeit Loyalität zur Organisation.

    (Aber kann man eine Organisation lieben? Ich habe meine Zweifel. Eine Sache zu lieben ist Fetischismus.)

    Tilo

  13. Rüdiger

    Hallo zusammen,

    der Artikel von Tilo kann für den Gläubigen in seiner Kernaussage mutschöpfend und zuversichtgebend sein. Wir finden Erlösung in der Taufe und in dem Glauben, dass Jesus Christus der Mittler zu Gott ist.

    Liebe, Barmherzigkeit und Gnade z.B. im Kontext zur Bergpredigt betrachtet sind der Weg. Ich frage allerdings, was macht das Gottsein aus. Mehr dazu später. Nun ist gerade das Buch Hiob, das ja ein Bericht über Hiob und nicht von Hiob selbst geschrieben wurde, Legende und Dichtung zugleich oder eine Mischung von beidem. Es wörtlich als Erlebtes zu betrachten ist einigermaßen naiv, wenn man neben den christlichen auch die nichtchristlichen Quellen heranzieht.

    Dass letzteres bei den ZJ unerwünscht ist, ist hinreichend bekannt. Überhaupt empfehle ich die Bibel vor dem Hintergrund zu lesen oder zu studieren, wenn wir uns einmal verinnerlichen wie wir als (manchmal) denkende Menschen funktionieren. In der Regel läuft es auf 10 % Wahrnehmen und 90% Deutung hinaus. Da müssen dann biografische Erzählungen, von denen man noch nicht einmal weiß, von wem sie stammen (die NWÜ gibt Moses an, Luther schreibt sie Salomo zu etc.), dafür für ein Glaubensbekenntnis herhalten.

    Das passt auch nicht in das Bild des liebenden, verzeihenden Gottes in seiner neutestamentlichen Darstellung im Gegensatz zu dem rächenden, strafenden und vergeltenden Gottesbild des Alten Testamentes. Da machen also Satan und der liebe Gott eine Wette auf Kosten eines braven Mannes, der zuerst alles verliert und danach das doppelte gewinnt. Wenn man dies wortwörtlich so begreifen wollte, wäre dies an Zynismus nicht mehr zu überbieten.

    Das wäre auch nur ein Beispiel von vielen, was uns dann zu der zentralen Frage im Zusammenhang mit der Erlösung von dem Bösen führt: warum lässt der allmächtige Gott das Böse zu. Warum macht er sich nicht zum Anwalt der millionenfach geschundenen z.B. genitalverstümmelten Mädchen in Afrika.
    Ist das auch so ein Spiel zwischen den beiden großen Kontrahenten, um die Muskeln spielen zu lassen. Ich provoziere ganz bewusst mit meinen Aussagen, weil ich den Gedanken darauf lenken möchte, dass wir Menschen uns ein Bild von Gott machen. Wir arbeiten mit Gottesbildern und dazu noch sehr unterschiedlich. Die Bibel wird erst dann als ein Buch mit viel Weisheit begreifbar, wenn sie im Kontext gelesen und erforscht wird. Die JW.org allerdings reißt regelmäßig Dinge aus dem Zusammenhang heraus, eben da wo es die eigene Glaubensargumentation stützen soll.

    Insofern sind die kritischen Betrachtungen dieser Website zu den „Studienartikeln“ der WTG immer wieder sehr wertvoll.
    Jedes Bild das wir in unserer menschlichen Begrenztheit von machen, führt zu einer „Vergötzung“ von Gott. Leider wohnt den meisten überzeugten Religionsanhängern ein gewisser Fundamentalismus inne, der mitunter einem nicht reflektierten Kinderglauben nahekommt. Alle Fundamentalisten haben gemeinsam, dass sie bestreiten Fundamentalisten zu sein. In der heutigen Theologie ist keine der folgenden Vorstellungen wie die Irrtumslosigkeit der Bibel, die Auferstehung Christi sowie deren Wiederkunft etc. unbestritten.

    Die JW.org macht es sich allerdings ganz einfach, sie lässt dann halt das Licht heller leuchten.
    Der „geneigte“ Bibelleser, so ist jedenfalls meine überwiegende Wahrnehmung, erfährt die Bibel in einer chronologischen und theamtisch lückenlosen Reihenfolge. Dabei handelt sich oftmals über Mitteillungen von Mitgeteiltem. Paulus ist ja geradezu ein generelles Beispiel dafür, wenn man sich vergegenwärtigt, dass er nicht nur Jesus persönlich nicht gekannt hat, wie auch einiger andere Apostel. Wir haben Bild von Gesagtem, Geschehenem, das unter der persönlichen Wahrnehmung, Einschätzung und Deutung der Autoren geprägt ist. Nicht dass damit alles Frage gestellt werden sollte.

    Ich meine nur, dass die Einbeziehung aller möglichen Aspekte– und dazu dürfen auch die Beiträge sog.weltliche Geschichtsschreiber wie z.B. Josephus Flavius oder Tacitus hilfreiche Dienste leisten – für ein Gesamtverständnis wichtig erscheint. Den ehrlichen und aufrichtig Wahrheitssuchenden wird dies bestimmt nicht irritieren. Hinzu kommt, dass die mitunter recht blütenreiche, poetische Sprache des Aramäischen, Syrischen, Hebräischen etc., was für viele morgenländische Sprachen übrigens gilt, den einen oder anderen Spielraum zur Auslegung bietet.
    Ich möchte damit verdeutlichen, dass viele Dinge der Heiligen Schrift oder was man ihr zuschreibt, reine Dichtung oder Legende ist. Das ist nach meiner Meinung auch nicht schlecht oder ohne Wert, wenn die Sache aus der Richtung betrachtet, dass an vielen Stellen die Botschaften anhand von Gleichnissen oder Parabeln vermittelt werden. Das ist auch oftmals gut so: Denn die Adressaten dieser Botschaften waren überwiegend einfach Menschen mit wenig Bildung, des Lesens und Schreibens nicht mächtig, schon gar nicht der Dialektik.

    So hatte man früher kleinen Kindern mit Märchen, eben Dichtung und Erfundenem, ein Sitten- und Moralgerüst nahezubringen versucht. Und nicht anders verhält es sich mit der Bibel und den Schriften, die man ihr zuschreibt. Der jüdische Teil der Schriften, der ja auch in erheblichen Pallelen der Tora zu finden ist, findet sich sowohl im Bibelkanon der 66 Bücher, aber auch Teile der Apokryphen kommen hier vor. Ich sage damit ausdrücklich nicht dass die Bibel nur ein Buch der Dichtung ist. Dennoch fällt es mir schwer unter dem Aspekt des Glaubens Geschehnisse wie z.B. die Teilung des roten Meeres beim Auszug zu akzeptieren. Ebenso die Auferstehung Christi und die Wunder, die ihm zugeschrieben werden.
    Wir wissen ja von Jesus Christus persönlich eigentlich nicht viel. Vieles von ihm ist Berichtetes. Er hat selbst nichts verfasst. Es ist zu vermuten, das sich die Autoren im Neuen Testament oftmals auf schon bekannte Schriften ihrer Vorverfasser gestützt haben. Zumindest bei den Evangelien und den Paulusbriefen muss man das vermuten.

    Allerdings erscheinen seine Predigten in ihrem Kontext so außergewöhnlich, dass sie ihn zu einer Persönlichkeit mit absoluter Allenstehung erwachsen lassen – einmal völlig völlig sachlich beschrieben. Wenn wir jetzt noch den Glauben an die Richtigkeit der Botschaft ins Spiel bringen, kann – für den einen oder anderen ketzerisch – die Frage gestellt werden: Ist das Wirken Jesus und sein Beispiel nichts anderes als eine Handlungsempfehlung für ein christliches Leben, das sich im hier und jetzt abspielt.
    Ich möchte an dieser Stelle einmal abbrechen, da ich diesen Blog durch zu lange Beiträge nicht überfordern möchte. Vielleicht dazu später mehr.

    Kurz zu meiner Person:
    Ich wurde in die Sekte der ZJ hineingeboren, die ich mit 23. Jahren verlassen habe. Alles was ich durch die vielen Beiträge von Ehemaligen gelesen habe, von der gestohlenen Jugend bis hin systematischen Entmündigung Gleichschaltung usw. , kann ich nur durch eigene Erfahrung bestätigen.

    1. Lieber Rüdiger,

      u.a. dein Kommentar hier hat mich dazu veranlasst mich etwas in das Buch Hiobs zu vertiefen und ich bin dabei auf so wunderbare Verse gestoßen!! Nur ein paar möchte ich hier wiedergeben:

      Kapitel 37:21-24
      21 Jetzt zwar sieht man das Licht nicht, das doch leuchtend hinter den Wolken steht; aber der Wind wird sich erheben und sie wegfegen. 22 Von Norden her kommt Goldglanz; Gott ist von wunderbarer Pracht umgeben. 23 Den Allmächtigen finden wir nicht; er ist von unbegreiflicher Kraft, voll Recht und Gerechtigkeit; er beugt sie nicht. 24 Darum fürchten ihn die Menschen; er aber sieht keinen an, der sich selbst für weise hält!

      Und dann, nach den unglaublich starken und mächtigen Worten des Allmächtigen aus den Kapiteln 38-41, voller Kraft, Herrlichkeit und unendlicher Energie die ernüchternde und demütige Antwort des Hiobs aus Kapitel 42:2-6:

      2 Ich erkenne, daß du alles vermagst, und daß kein Vorhaben dir verwehrt werden kann. 3 »Wer verfinstert da den Ratschluß mit Worten ohne Erkenntnis?« Fürwahr, ich habe geredet, was ich nicht verstehe, Dinge, die mir zu wunderbar sind und die ich nicht begreifen kann! 4 »Höre nun, ich will reden; ich will dich fragen, und du belehre mich!« 5 Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen. 6 Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und in Asche!

      Ich bin überzeugt, die Botschaft des Wortes Gottes, der alleinigen Erlösung und zum Vater Kommen durch Jesus Christus kann man verstehen ohne besonders intelligent zu sein, man kann sie fühlen wenn man sein Herz dafür öffnen kann, bzw. einfach möchte.

      13 denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.

      Was die Definition von "Gott" betrifft, so ist es mir persönlich relativ egal, wie jemand Gott empfindet. Ohne Christus gibt´s no way zum Vater, das ist klar!! Aber, wie auch immer sich jemand "Gott" vorstellt, wir sind alle menschlich und haben differenzierte und unterschiedliche Vorstellungskraft und auch Gefühle. Ich habe letztens zwei Schmetterlinge beim umher tanzenden Spielen gesehen, das war für mich in dem Moment ein Stück Göttlichkeit, unbeschwert und ohne Vorbehalte, absolut rein. Also ich möchte nicht andere bewerten für ihre Meinungen und Ansichten. Das macht mich frei, wow, ich muss nicht bewerten, jeder ist für sich selbst verantwortlich, nicht ich, kein Ältester und keine jw.org !! 🙂 Wenn unser Vater es möchte, werden wir und auch andere geleitet wohin es richtig ist für uns. Das muss nicht für jeden gleich und zum gleichen Zeitpunkt sein. Vertrauen wir, geben wir uns hin und lassen uns fallen in die unendlich große Liebe und Gnade Gottes und unseres Hirten, der uns zu IHM trägt!!
      Lieben Gruß
      Schneeflocke

      1. Schneeflöckchen, das Weltall hat keinen Anfang und kein Ende. Wenn man das näher überdenkt, wird einem schlecht. Da ist unsere Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren (!) Durchmesser nur ein Staubkorn im All.
        Und das alles hatte einen Anfang. Gott hat aus Energie Materie gemacht und erst, wenn es Materie gibt, gibt es auch Zeit.
        Der Mensch denkt in Zeitabschnitten die sein Leben betreffen. Staaten denken in Generationen. Aber alles kann sich sehr schnell verändern.
        Nur der Schöpfer ändert sich nicht. am Anfang shcuf er Himmel und Erde. Und was er macht, machte er vollkommen.
        Die Menschen rätseln, wie alt das Leben auf der Erde ist. Die WT Doktrin vor 50 Jahren sprach von Schöpfungstagen a 7000 Jahre. Aber das Leben ist viel viel älter. Im Paluxy River in Texas hat man im Flusssediment Fußabdrücke von Sauriern UND Menschen gefunden.
        Und in NiederNeustadt, Nischni Nowgorod fand man "die Landkarte Gottes" wie man sie nennt. Verbundmaterial - Aluminium, Kalk und Glas - eine Ansicht der Region aus 90 ° Höhe, also von oben vor ca 300.000 Jahren. Die Schriften am Rand konnte man bisher nicht entziffern. Aber die Kristallisierung der ATome, unter Berücksichtigung des springenden magnetischen Nordpols ergab ein Alter von 300.000 Jahren.
        Genesis 1:28 da sagt Gott "füllt die Erde". Die King James Version sagt "replenish the earth". Das heißt wiederbefüllen
        Acuh zu Noah spricht Gott diese Worte - und auch die King james Version spricht dort von "replenish".
        Die Bibel wurde einem Kommitee von 47 Gelehrten von König Jakob I zu übersetzen in Auftrag gegeben.
        Und wenn in Genesis 1,2 die Erde wüst und leer wurde - so scheint das die Folge einer voradamischen Revolte gewesen zu sein, denn was Gott schafft ist perfekt.
        Im Urtext kommt dort das Wort "tohuwabohu" vor, welches man noch einaml in Jeremia 4,23 findet.
        Es mag sein, dass diese Stelle mit Genesis 1,2 Bezug hat.
        Wir stellen nur immer wieder fest - Gottes Wort ist unveränderlich, wir sind Suchende, Lernende. Keiner hat die Wahrheit, denn die hat der Lichtbringer verfälscht.
        Daher ist unsere Einstellung, ganz auf den Herrn Jesus als Gottes Mittel zu vertrauen, so wie du es in deinem Kommentar glaubensvoll dargelegt hast unsere einzige Hoffnung weil der Mensch über den Menschen zu seinem Verderben geherrscht hat.
        manches an der Bibel regt zum Nachdenken an und führt auch die Zeitrechner ins chaos.
        Nehmen wir WT Chronologie so wurde 1470 vuZ Jericho genommen. Rahab überlebte und ehelichte um die Zeit den Salma. Spägter hat ihr gemeinsamer Sohn Boas im hohen Alter, also um 1390 vuZ die Ruth mit der Leviratsehe versehen. Daraus resultierte Obed. Lass den auch mal 80 gewesen sein, als er Isai, den Vater Davids bekam - so war das um 1310 vuZ. Und wenn isai auch ein alter mann bei davids Geburt war - zB 70 jahre alt, so muss David um 1240 vuZ geboren sein. Doch David regierte um das Jahr 1000.
        Ergo verbleiben rund 200 Jahre, die keiner biblisch zuordnen kann.
        Es verbleibt allein unser Glaube an den Höchsten uns seinen Sohn - was anderes und besseres gibt es nicht - und das alles führt uns vor Augen - nicht rechnen - glauben

        1. F&F du hast ein interessantes Thema aufgegriffen, das man auch vertiefen sollte, du schriebst u.a.:

          Da ist unsere Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren (!) Durchmesser nur ein Staubkorn im All.
          Und das alles hatte einen Anfang. Gott hat aus Energie Materie gemacht und erst, wenn es Materie gibt, gibt es auch Zeit....

          Mit dieser Thematik befasste ich mich auch vor einigen Jahren im Bechhausforum, da postete ich:

          Zum Raum-Zeit-Kontinuum, faxte mir der Ex-ZJ Victor Sasso aus der Schweiz, dass er mit dem bekannten Prof. Dr. Dr. Dr. Arthur Ernest Wilder-Smith sehr gut bekannt war und viel mit ihm über die Bibel diskutierte. Er hat auch noch Briefe von ihm.

          Nun machte ich mich auf die Suche und fand solche Ausarbeitungen von dem Professor im WEB, Auszug, passt auch zum Thema Raum/Zeit:

          ...A) Wenn sich eine Atomuhr diesem Ereignishorizont nähert, wird die Zeit, deren Ablauf diese Uhr misst, immer langsamer laufen, bis die Zeit an der »Höhe« des Horizontes selber vollkommen stillsteht. Das will sagen, dass Zeit, wie wir sie kennen, bei dem Ereignishorizont aufhört. Hier also, am Ereignishorizont, liegt eine Grenze unseres Raum-Zeit-Kontinuums, denn hier hört der Faktor Zeit dieses Kontinuums auf. Wenn nun Zeit einen Bestandteil unseres Raum-Zeit-Kontinuums darstellt, dann haben wir hier am Ereignishorizont um ein Schwarzes Loch eine Grenze unseres Kontinuums oder unserer Realität. Wir haben hier also eine Grenze unserer Realität erreicht. Der Ereignishorizont stellt eine Art Grenze zwischen »Diesseits« und »Jenseits« dar.

          Materialismus wissenschaftlicher und dialektischer Art behauptet, dass unsere Realität von Raum und Zeit die ganze und die einzige Realität, alles Sein, darstellt. Heute sehen alle Informierten, dass diese alte Denkweise des wissenschaftlichen und dialektischen Materialismus irrtümlich sein muss. Denn an dem Ereignishorizont um ein Schwarzes Loch finden wir eine Grenze zwischen zwei verschiedenen Realitäten. Die eine Seite kennt Zeit, wie wir sie kennen, die andere nicht. Wo es eine solche Grenze gibt, da gibt es auch ein »Jenseits und ein Diesseits der Grenze«. Jenseits dieser Grenze können ganze materielle Welten und auch Licht für immer verschwinden, Ohne dass das »Jenseits« irgendwie von unserer Realität aus gesehen größer wird.

          Tatsache ist also, dass die Naturwissenschaft eine Grenze unseres Raum-Zeit-Kontinuums entdeckt hat, wo Zeit aufhört. Jenseits dieser Grenze gibt es eine andere Realität, wohin ganze Welten zeitlos verschwinden können. Diese Tatsache allein beweist doch, dass unsere Realität von Raum-Zeit nicht alle Realität darstellt. Es gibt ein Jenseits, wo unsere Zeit aufhört, was natürlich den naturwissenschaftlichen und dialektischen Materialismus total vernichtet. Denn eine zeitlose (= ewige?) Realität existiert. Das Axiom des Materialismus schlechthin, dass Materie - Zeit die ganze Wirklichkeit darstellt, stimmt nicht mehr. Der Fortschritt der Naturwissenschaft hat den alten wissenschaftlichen diesseitigen Materialismus, eine »Monorealität«, überholt.

          B) Jenseits des Ereignishorizontes hören alle uns bekannten Gesetzmäßigkeiten unserer Materie auf. Die chemischen Gesetze, die wir kennen, hören hier auf. Die physikalischen Gesetze hören auf. Materie, wie wir sie kennen, hört auf. Unsere Realität von Materie/Zeit, wie wir sie kennen, hört dort auf. Materielle zeitliche Realität reicht nur bis an diese Grenze. Was jenseits dieser Grenze liegt, ist eben jenseitig. Hier endet Materie, denn hier endet Zeit und die materielle Wirklichkeit, die wir kennen.

          C) Am Ereignishorizont fängt eine so genannte »kosmische Zensur« an. Das bedeutet, dass wir von unserer Realität aus nie erfahren können, was jenseits dieser Grenze geschieht. Das bedeutet, dass wir prinzipiell nie sehen noch erfahren können, was für Ereignisse jenseits dieser Grenze stattfinden. Ereignisse, die jenseits dieser Grenze stattfinden, können von uns aus nie beobachtet noch erforscht werden. Alles, was jenseits des Ereignishorizontes geschieht, ist kosmisch »zensiert«. jenseits dieser kosmischen Grenze ist also eine neue Dimension, die wir von unserer Raum-Zeit-Dimension aus nie untersuchen noch erforschen können. Dieses jenseits ist für uns ewig verschlossen. Unsere Materie kann hinüber, kann aber nie unverändert zurück, soviel wir wissen.

          Der Übergang über den Ereignishorizont ist wie der Übergang vom Leben in den Tod. Von unserer Dimension aus kann man nie wissen, was hinter dem Grab geschieht. Die Dimension des Grabes ist sozusagen »kosmisch zensiert«. Kein normaler Mensch ist von der Dimension des Jenseits, die wir Tod nennen, jemals zurückgekommen, um uns zu berichten, wie es jenseits des Grabes aussieht. Der Tod ist auch »kosmisch zensiert«.

          Der Schluss, den wir ziehen, ist folgender: Am Ereignishorizont hört Zeit auf. Dort fängt eine Dimension ohne unsere Zeit an. Da aber Zeit ein Teil unseres Raum-Zeit-Kontinuums ist, muss unsere Raum-Zeit-Realität hier am Horizont aufhören. Da aber gerade an dieser Grenze eine kosmische Zensur verhängt ist, können keine unserer Forschungen Phänomene aus dieser anderen Realität je erfahren. So haben wir hier eine Grenze für alle naturwissenschaftliche Forschung. Sie kann nur unsere Raum-Zeit-Realität erforschen und keine anderen Dimensionen jenseits eines solchen Horizontes. Wie kann sich also die heutige materialistische Naturwissenschaft vermessen zu behaupten, dass es nichts gibt, was sie nicht erforschen könne? Alles sei erforschlich, was existiere! Letzte Geheimnisse gäbe es nicht! Wie kann man so unweise sein, kategorisch zu behaupten, dass es nichts anderes gäbe als unser Raum-Zeit-Kontinuum?...

          Mehr: ....bitflow.dyndns.org/german/ArthurErnestWilderSmith/Die_Demission_Des_Wissenschaftlichen_Materialismus_1976.doc
          _________________
          Liebe Grüße!

          1. Markus

            Lieber Gerd
            Das ist ein höchst Intessanter Kommentar den Du hier eingestellt hast
            Ich befasse mich seit einiger Zeit mit sogenannten Nahetoderfahrungen,es gibt da auch eine wissenschaftliche Internetseite darüber.
            Man kann über das Thema streiten wie man will und es gibt da auch sogenannte Erfahrungen die der reinen Phantasie entspringen,aber es gibt auch Erfahrungsberichte die zum Beispiel Deine bze die von Dir aufgeführte Theorie unterstützen.
            Bei Erfahrungsberichte zum Beispiel in dehnen Menschen durch Verkehrsunfälle oder Menschen bei dehnen Operationen schief gelaufen sind oder die einen versuchten Selbstmord machten und die zurück geholt wurden durch unsere moderne Medezin
            in allen Berichten die ich bisher gelesen habe und das sind über 7000 Berichte ist mir eine gleichheit aufgefallen
            1 . bei den Patienten so schreibe ich mal war kein Herzschlag mehr und es war keine Atmung mehr,bei vielen Patienten sogar zeitweise über 10 Minuten hinweg.
            Das heißt sie waren klinisch tod.
            Als diese Patienten zurück gebracht wurden sagten alle einstimmig aus das sie in eine Raumgrenze kamen die keine Zeit gefühle hatte das das Denken des Gehirns so die Berichte eine Reaktion gezeigt hat,das der Patient alles was auf der Welt und darüber hinaus vorgeht verstanden hat,Zeitgefühle gab es nicht
            Wenn zb in einem sogenannten Reanimationszeitraum von 10 Minuten bis 15 Minuten unserer Weltzeit sich bei einem Nahetoderlebniss bei einem Patient Dinge entwickeln der durch einen Lichttunnel geht in eine andere Dimmension ,der sein Leben was er gelebt hat praktisch als Film vor seinen Augen bzw seinem inneren geist abgespielt bekommt,das Patienten sagen das Gott nicht richtet sondern das wir uns nach unserem Lebensbild das wir gelebt haben ,selber richten bzw das da vergeben wurde,das die Patienten an eine Barrtiere kamen an der sie von einer großen Macht(Gott ) zurück geschickt wurden,da ihre Zeit zu sterben noch nicht gekommen ist und das jeder der nahetoderfahrenden Patienten alle einstimmig zu Protokoll geben in dem Momment in einer völlig anderen Dimension gewesen zu sein gelöst aus dem fleischlichen Körper den wir hier auf Erden haben.
            Dann untermauert das in meinen Augen Deine Theorie einer jenseitigen Dimmension die wir als Menschen nie kennenlernen werden so lange wir leben.
            Man kann diese Erfahrungen die wissenschaftlich ausgewertet werden nachlesen unter der Webseite NERDF über Googel zu finden.
            Wenn die Wissenschaft da noch herausfindet was nach dem menschlichen Sterben dann wirklich passiert kann es sein das die Religion egal welche die Bibel wegwerfen kann
            Vielen Dank für Deinen Kommentar

    2. Tilo

      Lieber Rüdiger!
      Der Bericht über Hiob ist eine Wahrheit. Auch wenn er Dichtung sein sollte, ändert es daran nichts. Dichtung macht die Wahrheit auf einer höheren Ebene sichtbar.

      Liest du Gedichte? Dann wirst du wissen, was ich meine.
      Die Psalmen z. B. sind Dichtung. Würde man sie rein sachlich und nur von der Logik her betrachten, täte man ihnen Gewalt an und würde am Ende nichts verstehen. Ihre wertvollen Aussagen könnte man nicht erfassen, wenn man sie mit dem Auge eines kalten Logikers läse. In dessen Augen allerdings wäre es "naiv" oder einfältig, wollte man die Psalmen wörtlich nehmen. Aber das tut ein aufgeschlossener Leser nicht. Es geht aber nicht um die bloßen Wörter. Sie sind nur Vehikel für tiefe Gedanken. Es kommt auf den Sinn an, den diese Wörter transportieren.

      Du kannst auch die Gleichnisse Jesus dazu nehmen. "Lächerlich! Die Sache mit dem Kamel und dem Nadelöhr!" Ich denke, du hast mich verstanden.

      Das sollte nur zum Nachdenken anregen.

      Liebe Grüße! Tilo

  14. Misshandeltes Kind

    Ein Auszug von hier:

    http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/das-leben-und-die-entdeckungen-von-barbara-anderson/

    "Einer der Berichte lautet folgendermaßen:

    Meine Mutter, die von ihren Mitbrüdern und-schwestern als liebe, charmante und glaubenstreue Schwester angesehen wurde, die seit 1948 „in der Wahrheit“ war, misshandelte mich körperlich auf bösartige Weise meine ganze Kindheit durch, bis ich mit 11 fähig war, mich selbst zu verteidigen. Sie verwandelte meinen Vater, der kein Zeuge Jehovas war, durch ihre Verbalattacken, Kontrolle und Manipulation in ein nervöses Wrack, obwohl er sich häufig mit Kommentaren wehrte wie „Wo steht das denn in der Bibel?“ oder, was ich sehr treffend fand, „Was würden denn deine Brüder und Schwestern in der Versammlung dazu sagen?“

    Wann immer so eine seltsame pathologische ärgerliche Stimmung über meine Mutter kam, fand sie einen Anlass, mich zu schlagen, und damit meine ich, mich grün und blau zu schlagen, bis sie erschöpft und außer Atem war, ihr Gesicht tiefrot und verzerrt von blinder Wut und Hass, so dass ich jedes Mal dachte, sie würde mich umbringen. Ich versuchte, mich frei zu machen und von ihr weg zu kommen, bettelte sie an, aufzuhören, sagte ihr, dass sie mich umbringen würde, aber sie machte einfach weiter, völlig außer Kontrolle, schleppte mich über den Boden, tretend und wild mit ihren Armen schlagend, bis mein ganzer Körper rot war und noch für Stunden pochte.

    Aber als Einzelkind, so isoliert von anderen, dachte ich, das wäre normal, so wie Kinder das in solchen Situationen denken. Schlimmer noch, da ich ja glaubte, was mir über die „Wahrheit“ erzählt worden war und dass Zeugen Jehovas nur rechte und gute Dinge tun würden; ich war blind für das wahre Wesen meiner Mutter bis weit in meine jungen Erwachsenenjahre.

    Ich hatte Phasen schwerer Depression, Ängste, Suizid- und Borderline-Neigungen, ich hatte auch Probleme mit Alkoholismus, aber ich schaffte es dennoch rechtzeitig genug, die Kurve zu kriegen. All diese Dinge, wie du vielleicht bemerkst, sind die Symptome eines psychologischen Traumas, in speziellem von körperlichem Kindesmissbrauch, nicht begrenzt auf sexuellen Missbrauch.

    Wenn dies der einzige Bericht seiner Art wäre, der mir zu Ohren kommt, seit ich aus der Organisation der Zeugen Jehovas ausgetreten bin, würde ich ihn nicht veröffentlichen, aber es ist nicht der einzige Bericht, und deshalb kann dieses Thema nicht ignoriert werden. Es gibt einfach zu viele Erwachsene, die davon berichten, wie sie als Kinder in dieser Gruppe missbraucht wurden."

    ---------

    6 (sechs) solcher Berichte bzw. ständigen Vorfälle sind mir persönlich bekannt als (ständiger) Augenzeuge.

    1. hei-bea an misshandeltes Kind

      Du sprichst hier ein sehr trauriges, emotionales Thema an; es ist furchtbar, dass Erwachsene dazu fähig
      sind, Kindern soviel Leid anzutun: in körperlicher (durch sexuelle Übergriffe oder durch Schläge und schwe-
      ren Mißhandlungen ) Hinsicht aber auch in verbaler ( durch Nichtachtung strafen und Liebesentzug) kann
      Mißbrauch betrieben werden.
      All das ist furchtbar für Kinder, die es garnicht einzuordnen wissen! Und wenn es dann noch von "christ-
      lichen" Eltern (sprich Zeugen Jehovas, die das von ihrer inkompetenten Leitung vorgegeben bekommen
      und ohne selbst zu überlegen umsetzen) praktiziert wird, meine ich, haben sie überhaupt n i c h t den
      Sinn des Christentums und der Liebe Gottes verstanden!
      Kinder sollten i m m e r als "Geschenke" betrachtet und behandelt werden! Was sagte Jesus?- Werdet
      wie die Kinder... Und Kinder - sie könnten ihren Eltern n i e so etwas antun!!!
      Nachdenkliche Grüße aus dem heute "umwölkten" Harz hei-bea

    2. Sonnenblume @ Misshandeltes Kind

      Liebes misshandeltes Kind,

      so ein ähnlicher Fall ist mir auch bekannt. Durch Zufall bekam ich so eine Geschichte in einem persönlichen Brief zu lesen.

      Ich selbst bin im katholischen Glauben zuerst getauft worden und habe den Religionsunterricht in der Schule miterlebt. Dort erfährt man als Kind & Jugendlicher welche Gefahren man ausgesetzt ist wie z.B. Drogenmissbrauch ect. und welche Stellen es gibt an die man sich wenden kann. Es gibt überall auch Nothilfetelefone ect......

      Nun solche Informationen werden in der Versammlung oder gar beim Bibelstudium nicht mitgeteilt oder thematisiert. Statt dessen wird immer nur davon gesprochen dass man vergeben soll und sich schlimme Menschen durch die Bibel ändern. Hilfe würde man von den Ältesten erfahren. Und diese kehren solche Vorfälle doch stillschweigend unter den Teppich damit der Name Jehovas nicht beschmutzt wird, habe ich selbst bei meiner Cousine miterlebt.

      Wenn man nicht weiß was man machen soll ist so ein anonymes Nothilfe-Telefon eine gute Wahl, man kann sich zu jeder Uhrzeit dorthin wenden/anrufen. Diese Personen sind ausgebildet und geben Rat was man machen kann oder an welche weitere Stellen man sich wenden kann, auch als Kind & Jugendlicher.

      Kein Ältester ist darin geschult oder hat eine entsprechende Ausbildung - auch die LK nicht, sonst würden solche Fälle ganz anders bearbeitet/behandelt werden.

      Auch für uns Frauen steht das Frauenhaus Tag & Nacht zur Hilfe und Gesprächen bereit, meine persönliche Erfahrung.

      Liebe Grüße

      Sonnenblume

    3. Sonnenblume @ Misshandeltes Kind

      Liebes misshandeltes Kind,

      gerne möchte ich Dir noch sagen dass Du ohne schlechtes Gewissen Dich an so eine anonyme Stelle wenden kannst, immer und immer wieder. Dort hört man Dir zu und versteht Deine Situation. Du musst auch keine Angaben zu Deiner Person machen. Sie sind da wenn das Bedürfnis auch da ist um zu reden.

      Im Internet & Telefonbuch findest Du diese Stellen.

      Fühl Dich ganz lieb umarmt von mir

      Sonnenblume

  15. Fanny

    Fanny@Domenikus Klein
    Guten morgen Domenikus bevor wir anfangen zu diskutieren würde ich gerne wissen was ein Atheist ist?
    LG Fanny

    1. Dominikus KLEIN

      Hi Fanny,
      kurz gesagt, ein Atheist ist der Ansicht dass keine Gottheiten exestieren.
      Gruß Domi

  16. Gia an alle

    Liebe Brüder!

    Vielleicht könnten ihr mir weiterhelfen?
    Es wurde in Österreich ( eventuell auch in Deutschland oder weltweit ? ) für die kommende Woche eine besondere 3-stündige Zusammenkunft angekündigt - anscheinend anstatt der Dienstzusammenkunft - es soll um die LK gehen.
    Wisst ihr was davon ?
    Danke im voraus !
    LG Gia

    1. StillesWasser@Gia

      Hi Gia, aktuell läuft eine solche Zusammenkunft in Deutschland.
      LG StillesWasser

    2. Haraschmi

      Hallo,

      das ist heute Abend. Es ist jemand aus Brooklyn im Zweigbüro und hält eine Rede. Es gibt auch ein WT Studium, so dass es morgen keine Zusammenkunft gibt.

      Ich habe mir das erspart, wobei ich gerne die neuesten geistigen Ergüsse gehört hätte....

      1. StikkesWasser @ Haraschmi

        Hallo Haraschmi, ich hab das Programm als mp3 runtergeladen, falls du es zum nachhören haben willst 😉 LG StillesWasser

        1. Haraschmi an stilles Wasser

          Hallo Stilles Wasser,

          wenn es irgendwelche neuen Richtlinien oder Infos gibt oder wieder Personengruppen verunglimpft werden, ja, das wäre was für meine eigene Datenbank, aber wenn es eine nichtssagende Rede ist, dann muss ich mir das nicht antun.

          Hast Du es angehört? Wie war Dein Eindruck?

          Gruss

          Haraschmi

          1. StillesWasser@Haraschmi

            Hi Haraschmi, nein hab mir das nicht angehört. Kann dir keine neuen Erkenntnisse übermitteln 😉 LG StillesWasser

          2. Ordnungszahl 83 (kristallin)

            Ihr Lieben, zu der gestrigen Veranstaltung habe ich auch noch einiges loszuwerden.

            So, wie man Austern nur in Monaten genießen sollte, die ein "r" im Namen haben, so sollte man jede geistige Speise, die derart (knapp 3h) in die Länge gezogene verdorbene Beliebigkeit ist, ebenso meiden* - dem geistigen Magen zu liebe (der geistige Magen muss die geistige Speise des geistigen Festmahls des geistigen Paradieses (zubereitet von den Geistgesalbten) ja auch geistig verdauen). Ich liege nämlich gerade gekrümmt auf der Couch und bereue meinen Konsum davon. Hab geistige Magenverstimmung ("Berufskrankheit" unter Zeugen).

            Aber man muss auch irgendwie doch das positive daran sehen: mir sind wieder mal DVD-Hüllen-große Schuppen von den Augen gefallen.

            Und ich wusste, dass es krass wird - schon bei der Einleitung "...wir haben heute zwei Höhepunkte"... Prima, dachte ich, multiple Ergüsse älterer Herren; dass kann ja heiter werden.

            Hier meine Erkenntnisse in "Kurzform" (Ergänzungen immer gern gesehen, also gelesen):

            "Jehovah the happy god" - ein Mantra, das gestern reichlich verwendet wurde. Es wurde unentwegt daran appeliert, glücklich zu sein. Die Aussage "Unter Jehovas Volk ist nicht Stolz das Problem, es ist eher das Gegenteil: die Anzahl von Menschen, die traurig sind, ein negatives Selbstbild haben, niedergeschlagen sind, ist hoch" ist unter Einbeziehung der Gesamtsituation fast schon zynisch... Wenn man zweimal die Woche immerwährend daran erinnert wird, dass man sich im Dienst verbessern und mehr einbringen sollte, nicht aufhören darf, fortgesetzt Erkenntnis in sich aufzunehmen, ständig mehr leisten und geben soll etc. - da kann man als ehrlicher, demütiger und folgsamer Mensch (Beuteschema der WTG) doch nur an diesen Ansprüchen zerschellen und einen Minderwertigkeitskomplex in der Größe eines Airbus A380 entwickeln. Erst vergiftet die Gesellschaft die Gesundheit der Seelen, dann versucht sie sich mithilfe eines lächerlichen Bastards aus Predigt und Caoching zum Seelenretter aufzuspielen. Bedarf schaffen, Bedarf decken - sehr geschäftig. Ich wiederhole: geschäftig. Christlich ist was anderes.

            Die Organisation reduziert sogar die Kraft und die Wucht und die Güte des Loskaufsopfers, weil sie ebenjenes in exakt 144000 dünne, feine Scheibchen geschnitten hat, und dann dieses heilige, so umfassende Opfer nun in der VIP-Lounge der Religionsausübung zur Selbstbedienung der angeblich Gesalbten auslegt. Der normale Verkündiger hat so kein Anrecht auf Vergebung und Rechtfertigung in dem ihm eigentlich zustehenden Maße - auch dadurch wird im die Kraftquelle des Loskaufsopfers entzogen. Wem nicht vollständig vergeben wird, der fühlt sich eben teilweise schuldig. Darum haben so viele Zeugen kein Gefühl der Annahme Gottes. Wie auch? Sie sind quasi noch ungerechtfertigt und eben nicht frei. Letztendlich macht die Gesellschaft dadurch ihre Anhänger zu Sklaven der Sünde (wem nicht vergeben wird, der ist noch schuldig).

            Die Botschaft Jesu steckt voller Kraft und Potential für Liebe, Frieden und Glück, eine gewaltige Ressource, von deren Quelle Menschen ideologisch bedingt ferngehalten werden. Wie ein Hund, der sich nicht nur in den Schwanz beißt, sondern sich gleich die Pfötchen abnagt und verstümmelt und schlaff da liegt. (außerkanonisch wird Jesus der Satz zugeschrieben: "Wer die Welt erkannt hat, hat einen Leichnam gefunden"... da ist was dran.)
            Die WTG hat eine gesamte Ausschöpfung des Opfers Jesu für alle Angehörigen gegen Kotrolle und Macht über Hörige ersetzt. So, wie die LK nicht von Jesus eingesetzt wurde, sondern ihn ersetzt hat - das hat zwar beides mit "setzen" zu tun, ist aber ein himmelweiter wie abgrundtiefer Unterschied. Also: "Sechs. Setzen!"...

            Noch etwas:
            Ich möchte die russische Regierung und ihren Umgang mit den Zeugen nicht verteidigen Klammer auf Ausrufungszeichen Klammer zu. Dennoch muss eines erwähnt werden: nicht die Bibel wurde dort verboten, sondern einige Literatur (z.B. Jesaja-Buch), nicht das Evangelium ist dort verboten, sondern die pseudobiblische Auslegung der Organisation. Durch ihren unnötigen Exklusivitätsanspruch, ihre Arroganz und ihre weltgeschichtliche Auserwähltheit sorgt die Organisation natürlich für eine Bedrohung für die russische Staatssouveränitat. Würde sich die Gesellschaft von ihrem Machtgehabe trennen, würde sie von anderen Mächten nicht als Gefahr betrachtet werden. Nun bringen sie ihre Anhänger in Gefahr und die Bibel in Verruf. Besonders abgestoßen fühlte ich mich durch die (sinngemäße) Aussage: "Dadurch, dass unsere Literatur nun ständig von Richtern untersucht wird, kommt die Gute Botschaft zu Personen, die wir sonst nie erreichen würde." Was für ein Bockmist!!!

            Und natürlich wurden rüheselige Briefe von Kindern gelesen. "Wenn Phillip und Sophia etwas geben können, können wir das auch", und dann abgerundet mit der Feststellung: "Alles, was wir Jehova geben, gibt er uns vielfach zurück"... Da hat sich aber einer ne fette Portion Werksgerechtigkeit in den Rachen geschoben - kein Wunder, dass da der Würgreflex nicht ausbleibt...

            Wer es bis zum Ende dieser "Kurzfassung" *grins* geschafft hat, dem sei herzlich für seine Geduld gedankt und der sei zudem gegrüßt.

            Ich kümmere mich jetzt um die süße Seite des Lebens: ich lutsche Eistee-Granulat pur und frage mich, wann sich mein Magen wieder beruhigt.

            LG
            O83

            *Die "R-Regel" ist Quatsch, passt aber super 😉

          3. M.N.

            „Dadurch, dass unsere Sch3!$$3 nun ständig von Richtern untersucht wird, kommt unser Unflat zu Personen, vor denen wir sonst nie g3$CH!$$3n hätten.“

            lol, ich lach mich schief, auf-die Schenkel-klopf! Ansonsten klasse Kommentar, liebe(r) kristallin.

        2. Hallo StillesWasser wie groß ist die mp3 Datei?
          Wo gibt es die zu finden?

          1. StillesWasser@Haraschmi

            Hallo Uwe, die Datei hat 182MB. Hab sie auf meinem PC. Meld dich einfach bei Interesse: stilleswasser@mail.de.
            LG StillesWasser

  17. Dominikus KLEIN

    Nur einfach zum Nachdenken!
    Als Atheist wundere ich mich manchmal und frage mich, "Warum lesen diese Christen ihre
    Bibel immer NUR mit der Brille ihrer jeweiligen Gemeinschaft?"
    Ich darf ja wohl annehmen, dass fast alle die hier Kommentare schreiben, Fox, Sünder, Täter,
    Sandra usw., fest daran glauben dass die Bibel, oder besser gesagt die Schriften von Gott inspiriert sind.
    Es geht bei diesen Kommentaren ja nie darum ob z.B. Hebräer oder Timotheus von Paulus geschrieben oder Fälschungen sind, sondern immer nur "was meinen sie wenn sie als Katholik, ZJ, Freikirchler usw. gelesen werden".
    Ach ja, eines haben sie fast alle gemeinsam, die Ablehnung der Lehre der ZJ.
    Ok, ich gestehe es ja ein, auch ein Atheist kann aus der Bibel ableiten dass man sich den Himmel oder das Ewige Leben auf Erde nicht ERARBEITEN kann sondern...halt...dass ist jetzt MEINE Meinung, Sandra und Täter denken sicherlich anders darüber.
    Ich kenne weder Sandra noch Täter aber ich kenne eine Menge von Katholiken, Atheisten und auch ZJ, einige sind nette Leute, andere sind weniger nett und ein paar sind ausgesprochene A...löcher.
    Aber wie auch immer, sollte nicht jeder nach seiner Fasson "selig" werden?
    Ihr Christen allzumal, warum beachtet ihr nicht Johannes 14:2 ?
    Könnt ihr nicht im Hause eures Vaters wie zivilisierte Wohnungsbesitzer zusammenleben?
    Gruß Domi

    1. Fanny

      FANNY@DOMENIKUS Klein
      Deine Gedanken sind berechtigt denn ich habe sie mir auch schon gestellt.
      Nach langen überlegen bin ich zu den Schluss gekommen, dass ich da sehr weit zurück gehen muss nämlich zum Anfang der Menschheitsgeschichte.Du wirst jetzt vielleicht sagen, komme mir nicht mit Adam und Eva!
      Tut mir leid aber wenn man bedenkt wie geschickt Satan vorgeht und ebenfalls angebetet werden möchte
      Dann kennt man die Wurzel allen Übels.
      Noch dazu sind viele von uns in diese Zeugen Religion hineingeboren worden und hatten nicht die Möglichkeit zu vergleichen und damals hatten wir noch kein Internet so wie heute wo man schnell mal alles googlen kann. Man müßte noch Bücher vom Laden holen.usw. Vielleicht ließt du auch den Artikel von Bruderinfo über Manipulation daraus konnte ich für mich nützliche Gedanken finden mit einem Aha Effekt
      Es ist nur eine kurze Erklärung von mir warum Menschen tun was sie tun.
      Einen schönen Tag für dich!
      Fanny.

    2. Fanny

      Fanny@Domenikus Klein
      Hallo Domenikus da kommt mir noch ein Gedanke. SATAN HAT SELBST Jesus versucht und wollte von ihm einen Akt der Anbetung.Mein Gedanke war, dass er diese Frage bestimmt nicht Gott selbst stellte denn da hätte er gewußt, dass er sich die Zähne ausbeißt wenn es Gott selbst wäre und nicht sein Sohn und es wäre auch kein Opfer für Gott gewesen so wie bei Abraham und seinen Sohn.
      Danke dir
      Fanny

      1. Dominikus KLEIN

        Hallo Fanny,
        warum sollen wir nicht bei Adam und Eva beginnen, gucken wir uns gemeinsam 1.Moses 3:1-24 an. Du must zugeben hier ist NIE von Satan die Rede, der "Verführer" ist eine Schlange, angeblich das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes. Auch von Anbeten der Schlange kann keine Rede sein, nichts hineininterpretieren was nicht bei Moses steht!
        Aber die Schlange wird doch im NT mit den Teufel gleichgesetzt wendest Du ein, und Du hast vollkommen recht, aber so weit sind wir noch nicht!
        Und jetzt zur wichtigen Frage, stimmt die Gleichung, SCHLANGE ist gleich TEUFEL?
        Nein Fanny die Gleichung stimmt NICHT, unser Gott ist doch ein gerechter Gott, also warum sollte er ein unschuldiges Tier verfluchen und Staub fressen lassen ( Vers 14) ?
        Ja aber wer ist dann der Teufel und wer verursacht alles böse???
        Also laut AT ist der Teufel, Satan "einer der Söhne des wahren Gottes"-so eine Art Staatsanwalt für Jehova (siehe Hiob 1:6-12).
        Weiters wird Satan noch in Sacharja 3:1-2 erwähnt...(so eine Art Morris III, wegen der Kleidung Josua`s ??)
        Ja und in der 1.Chronika 21:1 verführt Satan David zu einer Volkszählung...ODER AUCH NICHT wenn man es mit 2.Samuel 24:1 VERGLEICHT!
        Ups...ja was schreibt die NWÜ da? No sowas, die fügt ganz keck das Wörtchen EINER ein...lies das mal und vergleiche es mit
        SCHLACHTER Bibel: Und der Zorn des HERRN entbrannte wieder gegen Israel, und er reizte David gegen sie, indem er sprach: Geh hin, zähle Israel und Juda!
        ZÜRCHER Bibel: Und wieder entbrannte der Zorn des HERRN über Israel, und er reizte David auf gegen sie und sprach: Geh, zähle Israel und Juda.
        LUTHER Bibel 1984: Und der Zorn des HERRN entbrannte abermals gegen Israel, und er reizte David gegen das Volk und sprach: Geh hin, zähle Israel und Juda.
        Ja aber, WER VERURSACHT ALLES BÖSE WENN NICHT SATAN fragst Du, Ganz einfach GOTT, JEHOVA ist es (im AT)!!
        Waaaaas? Ja, lies doch Jesaja 45:5-7 !!
        Ich zitiere: Ich bin der HERR und sonst ist keiner; denn außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dich gegürtet, ohne dass du mich kanntest,
        6damit vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang erkannt werde, dass gar keiner ist außer mir. Ich bin der HERR, und sonst ist keiner,
        7der ich das Licht mache und die Finsternis schaffe; der ich Frieden gebe und Unheil schaffe. Ich, der HERR, vollbringe dies alles.
        So der Kommentar ist lang genug, über den Teufel und Satan im NT können wir uns weiter unterhalten wenn BI diesen Kommentar freischaltet und
        Du noch immer Lust hast mit einen Atheisten schriftlich zu verkehren.
        Gruß an Dich Fanny und allen Mitlesern.

  18. Petrus111

    Liebe Freunde,
    Ein Glück, dass die Katholiken in Polen es mit der christlichen Loyalität nicht so genau nehmen.
    Sonst würde ja im ganzen Land kein Mensch mehr mit einem zu JZ konvertierten Katholiken reden-das wäre ja ein Abtrünniger.
    Gilt sinngemäß für Bayern - und in Norddeutschland für die Protestanten.
    Beste Grüße
    Petrus111

  19. Tommy

    Lieber Bruder,
    auf den letzten Satz des Kommentars eingehend sage ich: tut das!
    Ansonsten wieder sehr gelungener Artikel.
    Tommy

  20. Täter des Wortes

    In der aktuellen Runde halten die Kreisaufseher den neuen Vortrag: "Was macht Christen zu wahren Christen ?".
    Ein sehr guter Vortrag.
    Wer die Möglichkeit eine Dienstwoche zu besuchen und den Vortrag zu hören sollte dies tun.

    ********************************
    Lieber Täter de swortes, wer schon zehn, zwanzig oder vierzig Jahre dabei ist kennt die Antwort im Schlaf.
    Oder gibt es was neues? Dann las es uns wissen-

    1. Bird an TDW

      Lieber TDW,

      und was macht einen Christen zum Wahren Christen? welche Punkte muss man befolgen?

      Lg
      Bird

    2. Täter des Wortes

      nö, in den letzten 2000 Jahren sind keine neuen inspirierten Schriften vom Himmel gefallen. Soweit hast du Recht, seit 2000 Jahren nichts neues.
      Allerdings gibt es unter den 8 Milliarden Menschen und davon 2 Milliarden Namenschristen, immer noch viele Menschen, die nach der biblischen Wahrheit dürsten.
      Für diese Menschen, die die herrliche gute Botschaft über unseren Herrn Jesus noch nicht kennen, für die gibt es noch viel Neues zu erkennen.
      *****************************************
      Lieber Täter d. W.
      Ich habe dicch nicht nach neuen Offenbarungen von Gott gefragt sondern ob es etwas neues zu der Frage gibt, die die Organisation durch die Kreisaugseher beantworten lässt.
      Meiner Erfahrung nach könnte es durch aus sein das sich die WTG etwas neues einfallen läss, neues Licht sozusagen.
      Bei der WTG scheinen erfahrungsgemäss laufend neue Offenbarungen vom Himmel zu fallen.

      Ich kann dir aber schon sagen wer nach dem Verständnis der WTG ein wahrer Christ ist, verkneife es mir aber. Wahre Christen finde ich allerdings mehr auserhalb der WTG als innerhalb, von Ausnahmen abgesehen.
      Leider entsprechen die Ausnahmen nicht dem ws die WTG als wahre Christen sieht.
      Und noch etwas, die herrliche Botschaft über unseren Herrn Christus findest du nun wirklich nicht bei uns Zeugen. Achte mal darauf wie oft der Kreisaufseher auf Christus und seine Botschaft bezug nimmt.

      1. ManfredF

        Zum Beispiel gibt es 7 Mio. Zeugen Jehovas die verzweifelt nach der guten Botschaft von jesus dürsten aber von der WTG und deren Handlangern massiv daran gehindert werden. Wer sich als ZJ zu Jesus bekennt und ihm allein nachfolgen will wird mit Ausschluss und sozialer Ächtung konfrontiert. Voller Angst nicht genug getan zu haben um Harmagedon zu überleben, stehen 7 Mio. ZJ jeden Tag unter enormen Leistungsdruck. Warum? Weil man ihnen mit Hilfe einer verfälschten Bibel (NWÜ) die Hoffnung geraubt hat. Ihnen wurde eingeredet, sie müssen durch gute Taten Gott als Freund gewinnen, um vielleicht gerettet zu werden. Schlimmer noch, ihnen wurde eingeredet, dass Verteilen von Schundliteratur (Wachtturm, Erwachtet usw), das Rumstehen mit einem Zeitschriften-Trolly oder der Besuch einer Werbeveranstaltung der WTG (Versammlung genannt) wären die einzig guten Taten, die bei Gott zählen.

        Die herrliche Botschaft von Jesus, die nämlich ganz einfach ist und besagt: Kehre um, bereue und übergib mir deine Sünden und mein Vater schenkt dir das ewige leben... dürfen diese 7 Millionen ZJ nicht kennenlernen. Sonst würde die WTG und die 7 Leuchter in den USA ihre Macht verlieren. Statt dessen wird diesen armen Suchenden ZJ eingeredet, man kann nur errettet werden, wenn man mit der Org Schritt hält und alles tut was diese sagt.
        Die Bibel sagt klar: Jesus ist der EINZIGE Weg zu Gott und zum Leben und die 7 Mio. ZJ glauben, weil man sie angelogen hat, dass der einzige Weg zu Gott darin besteht, Mitglied der WTG zu werden und dass man nicht errettet wird durch Jesus sondern nur in Verbindung mit der Org.
        Insofern wird der von dir angesprochene Vortrag wieder nur Lügen enthalten um die Menschen von Jesus wegzuziehen. Du Täter des Wortes solltest wissen, dass die, welche solches tun, der Strafe Gottes nicht entgehen werden und all die welche solches Tun fördern oder empfehlen genauso bestraft werden. Wie sagt Jesus:

        Warnung vor Verführung zum Abfall
        6 Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.
        7 Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt!
        8 Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass du lahm oder verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und wirst in das ewige Feuer geworfen.
        9 Und wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass du einäugig zum Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in das höllische Feuer geworfen.

        Die WTG ist ein großer Verführer. Sie haben sich an die Stelle von Jesus gesetzt und verführen Menschen dazu, ihnen anstatt Jesus nachzufolgen.

      2. Täter des Wortes

        ...Achte mal darauf wie oft der Kreisaufseher auf Christus und seine Botschaft bezug nimmt....

        Im Vortrag werden 4 Merkmale wahrer Christen genannt. Punkt 3 ist: "wahre Christen treten für Jesu Königreich als einzige Hoffnung der Menschheit ein"
        Wenn das keine Bezugnahme auf Jesu Hauptbotschaft ist, auf sein Königreich 🙂

        ***************************************
        Sag ich doch, nichtss neues. Für das Königreich eintreten bedeutet fleisig die Botschaft von JW.Org zu predigen.
        Wir Menschen müssen nicht für Christus , Jehova oder das Königreich eintreten. Christus und Jehova sind schon für uns eineingetreten, das ist die BOtschaft die ein Zeuge Jehovas leider nicht versteht, geschweigen vertreten und verkündigen kann.

        1. Tomaso

          Weißt du TdW,

          als ich vor vielen Jahren (damals war ich noch total davon überzeugt, dass ZJ die Wahrheit haben) mit meinem Vater mal ein Gespräch über andere christliche Gruppen und deren Unterschiede zu uns (den ZJ) führte, sagte er zu mir:

          "Weißt du, bei vielen anderen christlichen Gruppen dreht sich alles nur um Jesus, Jesus, Jesus. Aber was fehlt ihnen: sie haben nicht die Belehrung durch den Sklaven."

          Erst heute kann ich diese Worte richtig einordnen und bin mir über deren Tragweite bewusst.
          Der Sklave, oder auch die ORG, ist das A und O bei den ZJ. Das ist dermaßen in ihren Köpfen eingebrannt, dass sie GAR KEINEN PLATZ für Jesus in Ihrem Leben haben. Er hat sich einfach an Jesu Stelle gesetzt.
          Da kann ein Kreisaufseher 100 mal "Jesus" in seinem Vortrag sagen und was für ein tolles Predigtbeispiel er gegeben hat, aber die wahre Botschaft über Jesus prallt bei Ihnen einfach ab. Sie dringt nicht in ihre Herzen vor, weil sie sich dem Geist dadurch verschließen, dass sie ihre Hoffnung auf den Sklaven setzen. Dieser wirds schon wissen was zu tun ist.

          "Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namen verkündigt,....? Wir dachten, du hast den Sklaven eingesetzt, um uns zu leiten! Das hat er uns immer wieder gesagt und wir haben ihm alles geglaubt."

          1. Matthäus

            Ja es ist traurig wie verblendet (Gehirngewaschen) die Indoktrination wirkt, aber sie merken es nicht. Vielleicht hast du die Gelegenheit diese Worte bei deinem Vater irgendwie anzubringen:

            Joh. 7:16 Jesus beantwortete ihre Frage: "Was ich euch sage, sind nicht meine eigenen Gedanken. Es sind die Worte Gottes, der mich gesandt hat. 17 Wer von euch bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte von Gott kommen oder ob es meine eigenen Gedanken sind. 18 Wer seine eigene Lehre verbreitet, dem geht es um das eigene Ansehen. Wer aber Anerkennung und Ehre für den sucht, der ihn gesandt hat, der ist vertrauenswürdig und tut nichts, was seinem Auftrag widerspricht.

            Sollte dein Vater darüber nachdenken dann frag ihn: Wer verbreitet ja fordert seine eigene Lehre ein, ... wessen Anerkennung wird vom gewöhnlichen ZJ erwartet? Damit dürfte auf der Hand liegen dass dieser Sklave weder vertrauenswürdig noch den Auftrag Gottes erfüllt. Siehe WT. 1.7.2013 in welchen der Sklave als Grundlage für ein gutes Verhältnis zu Gott, ja selbst für das ewige Leben stehen möchte.

            LG Matthäus

        2. Fanny

          Fanny@TDW
          Wie ernst die Organisation Jesus Christus nimmt erkennt man auch daran, dass sich ihre Mitglieder als Christen bezeichnen aber den Namen Zeugen Jehovas angenommen haben.Ein Widerspruch so wie ich meine.
          Da wäre es besser gewesen den Namen ernste Bibelforscher zu behalten um wenigstens im Namen des Vaters Jhwh nicht so viele Sünden auf sich zu laden.
          FANNY

      3. Ist doch ganz einfach, der ist ein wahrer Christ der das erfüllt und ernst nimmt,
        was die WTG vorgibt:

        WT 15.1.2013, S. 26, Abs 14
        “Diene ich Gott weiterhin treu, damit ich mir künftig nichts vorzuwerfen habe? Da die große Drangsal nahe ist, möchten wir nicht von Fragen gequält werden wie: Hätte ich im Dienst Gottes nicht mehr tun können? Warum habe ich nicht den Pionierdienst aufgenommen, als ich die Gelegenheit dazu hatte? Was hat mich zurückgehalten, mich darum zu bemühen, ein Dienstamtgehilfe zu werden? Habe ich mich wirklich angestrengt, die neue Persönlichkeit anzuziehen? Bin ich die Art Mensch, die Jehova in seiner neuen Welt haben möchte? Statt nur über solche ernüchternden Fragen zu grübeln, sollten wir sie nutzen, um uns selbst zu prüfen und sicherzustellen, dass wir jetzt im Dienst für Jehova unser Bestes geben. Sonst könnten wir weiter einen Weg verfolgen, auf dem wir uns schließlich noch mehr vorzuwerfen hätten.

        Warum wohl Paulus vor einer Verfälschung des Evangelium schreibt?

        Gal. 1: 6 Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern (Leistungs-) Evangelium, 7 obwohl es doch kein andres gibt; nur dass einige da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. 8 Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.

        UND DAS IST DAS WAHRE EVANGELIUM:

        Gal. 2:16 Trotzdem wissen wir inzwischen sehr genau, dass wir nicht durch Taten, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir allein durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber, weil wir die Forderungen des Gesetzes erfüllen. Denn wie die Heilige Schrift sagt, findet kein Mensch durch gute Werke Gottes Anerkennung."

        1. Frage an TdW:
          Erfüllst du auch diese Hinweise aus dem WT 2013?
          Mein Mitleid hast du auf alle Fälle!
          Befreie dich von den Zwängen und der Bevormundung durch die WTG !!!

          Oder stimmt das für dich nicht?

          1. Joh. 2: … Denn wären sie wirklich Christen gewesen, hätten sie sich niemals so weit von uns entfernt. Nun aber ist für jedermann sichtbar geworden, dass sie gar nicht zu uns gehören.
          20 Doch euch hat Christus seinen Heiligen Geist gegeben, und deshalb kennt ihr die Wahrheit. 21 Ich schreibe euch also nicht, weil ich meinte, ihr müsstet die Wahrheit über Gott erst noch erfahren. Ihr kennt diese Wahrheit sehr gut und wisst auch, dass aus ihr keine verlogene Irrlehre kommen kann.

          24 Lasst euch also nicht von dem abbringen, was ihr von Anfang an gehört habt. Wenn ihr daran festhaltet, dann werdet ihr für immer mit Gott, dem Vater, und mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sein. 25 Denn genau das hat uns Gott zugesagt: ewiges Leben bei ihm. 26 Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer … !

          Aber du vertraust ja lieber diesen anderen Lehrherren die nicht vom Geist geleitet werden, SIE haben sich vom Christus entfernt, wollen seine einzige Stellung einnehmen Und denen vertraust du, deshalb mein Mitleid für dich!

          LG Matthäus

        2. Anna

          Lieber Matthäus, liebe Schwestern und Brüder,
          das Traurige ist ja, dass die organisationstreuen Brüder wirklich glauben, dass sie die einzig wahren Christen sind. Wie ja auch schon BI an Täter des Wortes schreibt.

          Die neuen Leben- und Dienstzusammenkünfte zielen ja einzig darauf ab, auf jw.org hinzuweisen. Diese Woche hat ein Bruder dann im Schlußgebet nochmals Jehova für seine fortschrittliche Organisation gedankt, die und mit allem versorgt um diese schweren Zeiten durchzustehen.

          Dabei war das ganze Programm langweilig ohne Ende. Alles nur Wiederholungen bzw. wie gehe ich mit meinem Tablett predigen. Und dann noch ein 10minüter Vortrag darüber, wie wichtig es ist, dass der Name Jehova in der Bibel steht.

          Vor Jahren gab es eine Broschüre darüber. Jeder ZJ weiß das doch alles! Beinahe wäre ich eingeschlafen. Und am Schluß noch das infantile Geschichtenbuch, diesmal über Esther.

          Ja morgen, da ist ja dann ab 16.00 Uhr die Liveschaltung zum Steinfels um dem Vertreter der Weltzentrale zu lauschen. Dauert ca. 3 Stunden. Anna geht da nicht hin!

          Herzliche Grüße an alle

          Anna aus dem Dauerregen

        3. Horst

          Hallo Matthäus, Dein WT-Zitat von 2013 ist in der gleichen Form schon 1954, 1958, 1962, 1968, 1972, 1975 und so weiter zig-Jahre lang im fast gleichen Wortlaut verbreitet worden.
          Mir geht nicht in den Kopf, dass Hardcore-Zeugen wie TDW dies nicht sehen. Immer dasselbe Gerede und nichts kommt dabei heraus ...
          Gruss Horst

        4. edelmuth an Matthäus

          Guten Morgen Matthäus

          Das, was der Sklave hier mit seinen Gläubigen/Brüdern macht ist schlichtweg eine Sauerei. Er suggeriert ihnen ein schlechtes Gewissen und schwächt damit ihre Hoffnung und ihren Glauben an die Liebe Jehovas. Wer seinen unvermeidlichen Tod vor Augen hat, bekommt dann eine unerträgliche Angst, die von Gott nicht beabsichtigt ist.

          WT 15.1.2013, S. 26, Abs 14
          “Diene ich Gott weiterhin treu, damit ich mir künftig nichts vorzuwerfen habe? Da die große Drangsal nahe ist, möchten wir nicht von Fragen gequält werden wie: Hätte ich im Dienst Gottes nicht mehr tun können? Warum habe ich nicht den Pionierdienst aufgenommen, als ich die Gelegenheit dazu hatte? Was hat mich zurückgehalten, mich darum zu bemühen, ein Dienstamtgehilfe zu werden? Habe ich mich wirklich angestrengt, die neue Persönlichkeit anzuziehen? Bin ich die Art Mensch, die Jehova in seiner neuen Welt haben möchte? Statt nur über solche ernüchternden Fragen zu grübeln, sollten wir sie nutzen, um uns selbst zu prüfen und sicherzustellen, dass wir jetzt im Dienst für Jehova unser Bestes geben. Sonst könnten wir weiter einen Weg verfolgen, auf dem wir uns schließlich noch mehr vorzuwerfen hätten.

          Bereits im ersten Satz vertauscht der Sklave Jehova mit sich selber du macht sich damit zum Gott für seinen Gläubigen/Bruder, denn nur er(der Sklave) sieht sich in der Lage den gottgläubigen Menschen sagen zu können, was Jehova ihnen verlagt, um IHM treu dienen zu können und gerettet zu werden, und das bedeutet nach Ansicht des Sklaven ihm (dem Sklaven) unbedingt zu gehorchen. Schon die Kausalität zwischen Rettung und dienen im Sinne von Predigtdienst bedeutet sich das Leben verdienen zu müssen, was, wie wir wissen, nicht möglich ist. Soll der Sklave doch mal sagen, wie viele Stunden Predigtdienst erforderlich sind, um bei Gott einen Rechtsanspruch auf Rettung zu haben.

          Warum sollten Menschen vor oder während der großen Drangsal von der Frage nach dem Predigtdienst gequält werden, wenn das Leben nicht durch den Predigtdienst erkauft werden kann. Jehova beurteilt die Herzen, nicht den Stundenzettel. Wenn jemand aufgrund seines Glaubens in den Dienst geht, so ist das sicherlich zu loben, aber das muss nicht auf dem Berichtszettel dokumentiert und pünktlich in der Versammlung abgegeben werden. Wie viele Stunden hatte der Schächer, dem das Leben von Jesus verbindlich zugesichert wurde, auf dem Berichtszettel, wie viele Stunden Abraham, Issak und Jakob. Wer konnte seinen Bericht abgeben um gerettet zu werden, als es die Zeugen Jehovas noch nicht gab.

          Unterschwellig suggeriert der Sklave seinem Leser/Gläubigen/Bruder, dass Jehova ihn wohl nicht in der neuen Ordnung haben will, wenn er dem Sklaven nicht bedingungslos gehorcht und seine neue Persönlichkeit so weit reduziert, dass sie nur noch in der Lage ist alle Dinge beim Sklaven vorher abzufragen, um sie dann widerspruchslos zu tun.

          Matthäus, du hast hier wirklich ein schönes Beispiel eingestellt, dass zeigt, wie der Sklave seine Gläubigen mit der vorsätzlichen Entstellung der Lehre Jehovas unter Drück setzt, um sie gefügig zu machen. Nicht der Predigtdienst wie Jesus, Paulus und die anderen Jünger ihn durchführten ist schlecht, sondern seine zwangsweise Durchführung zu Erlangung des ewigen Lebens.

          Ede

      4. Horst

        Lieber Täter des Wortes,
        das mag schon sein, dass Milliarden Menschen nach biblischer Wahrheit dürsten.
        Aber die Geschichte Deiner Gesellschaft zeigt mit unwiderlegbarer Sicherheit auf,
        dass diese von dort nicht verbreitet wird.
        Denn sämtliche Voraussagen und Auslegungen über die Bibel von dort sind nachweislich
        NICHT eingetroffen, und das in einem Zeitraum von ungefähr 150 Jahren ---

        Gruss Horst

    3. bruderinfo1

      In den aktuellen Ausgaben der Mormonen Kongresse gibt es super logische Vorträge zum Thema "Wie kann man Lüge von Wahrheit unterscheiden?". Natürlich gestützt auf das Buch Mormon, was sich selbst als Wahrheit aller Wahrheiten über Jesus Christus bezeichnet. Die Beweise lassen sich natürlich nicht leugnen, dass das was das Buch Mormon sagt die Wahrheit ist und Sekten wie die jw.org Religion falsch sind.

      Sehr interessant, muss man gesehen haben.

      Als Mormone darf man natürlich diese Logik und Schlussfolgerung nicht hinterfragen. Es wird so getan als würde man etwas unvoreingenommen, ergebnisoffen und objektiv prüfen, aber das Fazit steht ja schon vorher fest. Nämlich dass die Mormonen die einzig wahre Kirche sind und alle anderen Religionen falsch.

    4. StillesWasser

      Hallo Täter, ich hatte das Vergnügen schon vor mehreren Wochen, da haben wir die Zusammenkunft der Dienstwoche am Telefon mitgehört. Ich kann deinen Eindruck nicht bestätigen. Ich war sehr enttäuscht, dass die biblischen Maßstäbe kaum eine Rolle spielten. Keiner wird Christ durch seine Zugehörigkeit zu einer Religion oder Organisation. Sondern durch seine Zugehörigkeit zum Christus: Das Sein-in-Christus ist. Ich habe das auch erst vor kurzem verstanden. Wurde ja auch mit allen Mitteln davon abgehalten es zu erkennen. Jetzt freu ich mich darauf zu lernen was das bedeutet. LG StillesWasser

      1. DAS SEIN IN CHRISTUS
        ist etwas Wunderbares!!!

        In der NEÜ sind z.B. folgende Verse so wiedergegeben:

        2Ko 5:14 Denn die Liebe des Christus UMFÄNGT uns, wenn wir erklären: Einer ist für alle gestorben, also sind sie alle gestorben.
        2Ko 5:15 Er ist für sie gestorben, damit sie nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.

        Das dort verwendete Wort ist συνεχει (sunecho), wird z.B. abgeleitet im medizinischen Sprachgebrauch für eine Verklebung oder Verwachsung von normalerweise nicht direkt verbundenem Gewebes verwendet.

        Und genauso fühlt es sich an wenn der HERR IN einem beginnt zu wohnen, was gleichzeitig bedeutet das der Vater auch bei mir wohnt denn ER offenbart sich ja IN seinem Sohn!

        Joh 14:23 "Wenn jemand mich liebt", gab Jesus ihm zur Antwort, "wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden kommen und bei ihm wohnen.

        Ein wundervolles Gefühl der Liebe, Gewißheit und Gnade, die auch alle eine Aura der Ewigkeit erzeugen. Ich wünsche Erfahrungen wie diese jedem von Herzen, denn sie bilden die besten Grundlagen für den eigenen souveränen Glauben!

        Sei immer gut geführt und behütet DURCH und IM Christus S.W.
        Liebe Grüße
        Tom

    5. Haraschmi

      Hallo TDW,

      ich habe den Vortrag live gesehen. Das war vor 4 Wochen. Der Vortrag war wirklich sehr gut, rethorisch super gemacht. Der Vortrag war sooooo gut, dass ich mich inhaltlich an fast nichts mehr erinnern kann. Und das lag nicht daran, dass ich nicht gut zugehört hätte. Soviel ist mir von dem Hammer Vortrag hängengeblieben... wirklich hörenswert.

  21. Manuela

    "Der Sohn in seiner jugendlichen Dummheit hat dies der Partei gemeldet. Die Folge, die Mutter wurde öffentlich hingerichtet."

    Lieber Matthäus,

    das System Mao Tse Tung mit komunistischer Volkspartei ist sicher gleich dem System Leitende Körperschaft mit Zeugen Jehovas. In beiden bestimmt eine kleine Gruppe was Wahrheit ist und was nicht. Und jeder der von dieser sogenannten (Partei-) "Wahrheit" abweicht wird eliminiert.

    Einen Unterschied jedoch gibt es bei den Zeugen Jehovas noch der wirklich beachtlich ist. Du schreibst, dass der Chinese traurig darüber war, dass er "in seiner jugendlichen Dummheit" seine eigene Mutter der Partei ausgeliefert hatte. Was tödlich für die Mutter ausging. Während es der komunistischen Partei aber nur gelang "die Jugend" zu verführen und zu solchen Taten zu bewegen, gelingt es den Zeugen Jehovas doch tatsächlich, die Eltern dazu zu bewegen ihre Kinder der LK bzw. deren Schergen, den Ältesten, auzuliefern bzw. ans Messer zu liefern. Das ist noch einmal eine Steigerung und kann kaum als "jugendliche Dummheit" bezeichnet werden. Als Zeugen Jehovas Kind im Alter von etwa auch 50 Jahren kann ich nur sagen, dass die Infantilität von Zeugen Jehovas Eltern die größere bzw. schlimmere Belastung ist. So, dass man sich als Kind von Zeugen Jehovas Eltern oft wünscht man wäre lieber in einer einmaligen Hinrichtung getötet worden als dass man solche Zeugen Jehovas Eltern lebenslang ertragen muß.

  22. edelmuth

    Dies gehört nicht zum Thema!

    Am 10.5.2016 lief in der ARD ein Fiim von 115 Minuten über die Scientologen: „Scientology – Ein Glaubensgefängnis“

    http://www.ardmediathek.de/tv/DoX-Der-Dokumentarfilm-im-BR/Scientology-Ein-Glaubensgef%C3%A4ngnis/Bayerisches-Fernsehen/Video?bcastId=24831852&documentId=35259726

    Ede

  23. Dieser WT Artikel und die Einforderung von Loyalität - nicht Gott sondern der LK gegenüber, sie wollen Gott spielen - erinnert mich an die gestrige Fernsehsendung über das chinesische Regime. MAO war der absolute Herrscher und der über Leben und Tod entscheiden konnte. Berichte sprechen davon dass seiner grausamen despotischen Herrschaft über 70 Millionen Menschen zum Opfer fielen.

    Bei diesem TV Bericht wurde ein Chinese (ich schätze ihn auf ca. Mitte 50) gezeigt der heute darüber traurig und erschüttert ist dass er als 16 jähriger Bub seine eigene Mutter bei der Partei angeschwärzt hatte. Die Mutter hatte so manches während der Herrschaft von Mao erleben müssen. Sie hat darüber geklagt (vor der Familie) was Mao alles verbrochen hat. Der Sohn in seiner jugendlichen Dummheit hat dies der Partei gemeldet. Die Folge, die Mutter wurde öffentlich hingerichtet.

    Es ist tragisch wenn ich heute feststelle dass ich diesen WTG Funktionären "in die gleiche Schublade" stecke. Doch eines steht fest, wenn sie könnten würden sie genauso agieren wie Maos Handlanger. Und das erschüttert mich zu tiefst. Wo bleibt hier die Lehre von unserem Herrn Jesus? Barmherzigkeit, ….wenn ihr es nur verstehen würdet, ….offenbar hat die LK diese einfache Botschaft bis heute nicht verstanden und deshalb scheuen sie sich nicht auch die Bibel zu missbrauchen und sie nach ihrem Gutdünken zu verändern.

    Hier noch ein Beleg ihre Denkweise:

    Das Gesetz des Landes und das durch Christus kommende Gesetz Gottes verbieten es uns, Abtrünnige zu töten, selbst wenn es eigene Familienangehörige nach dem Fleische wären. Indes verlangt Gottes Gesetz von uns, dass wir die Tatsache, dass ihnen die Gemeinschaft seiner Versammlung entzogen wurde, anerkennen. Dies sollte geschehen ungeachtet des Umstandes, dass das Gesetz des Landes, in dem wir leben, von uns fordert, zufolge einer gewissen natürlichen Verpflichtung mit solch Abtrünnigen unter demselben Dache zu wohnen und Umgang mit ihnen zu haben.
    Der Wachtturm, 15. Januar 1953, S. 63

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