Warum sollten wir der Leitenden Körperschaft gehorchen?

Vor einigen Tagen fiel meine Aufmerksamkeit auf einen Blog-Artikel, von dem ich denke, dass er die Gedanken der meisten Zeugen Jehovas widerspiegelt. Siehe: http://dismythed.blogspot.de/2017/08/since-governing-body-is-not-inspired.html

Der Artikel wurde von einem Pro-Zeugen Jehovas verfasst, um zu begründen, warum Zeugen Jehovas ihrer leitenden Körperschaft vertrauen und gehorchen sollten.

Er beginnt mit einer Parallele, zwischen der selbst erklärten “nicht-inspirierten-fehlbaren” Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas und anderen Gruppen, die ebenfalls “weder inspiriert noch unfehlbar” sind. Der Schreiber zieht dann die Schlussfolgerung:

“Wenn Gegner, von Jehovas Zeugen, daher behaupten, man müsse keiner Anweisung der “leitende Körperschaft” folgen, da sie ja weder “inspiriert noch unfehlbar” sind, dann dürfte man auch nicht denen gehorchen, die von einer nicht “inspirierten oder unfehlbaren” Regierung eingesetzt werden, wie z.B. Regierungsbeamte oder Polizisten.”

Ist das vernünftig begründet? Nein. Denn es ist in zweierlei Hinsicht fehlerhaft.

Der erste Fehler: Jehova verlangt, dass wir der Regierung gehorchen. Diese Institutionen wurden aber nicht zum Regieren, über die christliche Gemeinde ernannt.

“Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet. Wer sich daher der Gewalt widersetzt, hat sich der Anordnung Gottes entgegengestellt; die, die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen …. denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber Schlechtes tust, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.”(Röm. 13:1, 2, 4)

Somit gehorchen Christen der Regierung, weil Gott es uns, durch seine Schrift, so sagt. Allerdings gibt es keine Belegstelle dafür, dass eine “Leitende Körperschaft” ernannt wurde, um über uns zu regieren und als Führer oder Herr unseres Glaubens zu fungieren. Die Männer der Leitenden Körperschaft versuchen mit Matthäus 24:45-47 zu belegen, dass die heilige Schrift ihnen eine solche Autorität gibt, aber mit dieser Schlussfolgerung gibt es zwei Probleme:

  1. Diese Männer haben sich die Rolle des „treuen und verständigen Sklaven“ selbst angeeignet, obwohl Jesus in diesem Gleichnis davon spricht, dass sich erst bei seiner sichtbaren Rückkehr erweisen wird, wer ein treuer Sklave ist und wer nicht.
  2. Die Rolle des „treuen und verständigen Sklaven“ zeichnet sich durch die Speisung seiner Mitgenossen, nicht durch Leitung und Regieren aus. In dem Gleichnis, das auch in Lukas 12: 41-48 nachzulesen ist, wird der „treue Sklave“ nicht als eine Gruppe dargestellt, die Anweisungen gibt oder Gehorsam fordert. Der einzige Sklave, in diesem Gleichnis, der sich Autorität über andere anmaßt, ist der böse Sklave.

Wenn aber jener Sklave in seinem Herzen je sagen sollte: ‚Mein Herr verzögert sein Kommen‘ und anfangen sollte, die Knechte und die Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und trunken zu werden, 46 so wird der Herr dieses Sklaven an einem Tag kommen, an dem er [ihn] nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, und er wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und ihm ein Teil mit den Untreuen zuweisen.” (Lu 12:45, 46)

Der Gehorsam, den wir der Regierung schenken, ist relativ. Die „Leitende Körperschaft“ oder der „treue Sklave“, erlaubt uns aber keinen relativen Gehorsam. Die Apostel hatten es damals mit der weltlichen Autorität der Nation Israels zu tun, die zufällig auch die geistliche „leitende Körperschaft“ dieser Nation war – der Nation, die von Gott erwählt wurde. Dennoch riefen sie mutig aus: ” Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen.”

Wem folgst Du?

Das eigentliche Problem, in den Überlegungen des anonymen Artikelschreibers von ist, OPPOSERS    DISMYTHED,dass seine oder ihre Prämisse nicht biblisch ist. Das zeigt sich hier:

Aber Christen sollten nur einem folgen – dem Christus. Einem Menschen oder in diesem Falle mehreren Männern zu folgen –  z.B. der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas – ist einfach falsch und illoyal, gegenüber unserem Besitzer Jesus Christus, der uns mit seinem kostbaren Lebensblut erkauft hat.

Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen

Zitat aus dem Artikel:

„Wie Sie sehen können, beruht unser Gehorsam auf ihren Aufgaben. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Bibel will, dass wir nur “inspirierten und unfehlbaren” Individuen gehorchen. Natürlich gehorchen wir Jehova und Jesus zuerst. Allerdings war nicht einer der Apostel oder Ältesten unfehlbar, doch gilt für uns immer noch das Gebot, ihnen gehorsam zu sein, weil sie Jehova und Jesus so gut folgten, wie sie konnten“.

“Gehorchen oder nicht”, hier gilt es zu bedenken, dass das Wort “gehorsam” in Hebräer 13:17 nicht das gleiche Wort ist, das von den Aposteln, vor dem Sanhedrin in Apostelgeschichte 5:29, verwendet wurde. Es gibt für unser deutsches Wort „gehorchen“ zwei griechische Wörter. In Apostelgeschichte 5:29 ist der “Gehorsam” bedingungslos. Nur Gott und Jesus verdienen den bedingungslosen Gehorsam.

Der Begriff „Gehorchen“, in Hebräer 13:17, wäre besser übersetzt mit “überreden oder überzeugen lassen”, dies wäre eine genauere Übersetzung. So gesehen ist der Gehorsam, den wir jemandem schuldig sind, der die Führung in der Christenversammlung unter uns übernimmt, bedingt. Aber bedingt durch was? Offensichtlich dadurch, ob es mit dem Wort Gottes übereinstimmt oder nicht.

Wen Jesus ernannt hat

Der Artikelschreiber stellt die Aussage, aus Matthäus 24:45, als entscheidenden Punkt in den Fokus. Die Begründung lautet: “Jesus hat die leitende Körperschaft ernannt, also wer sind wir, um sie in Frage zu stellen?” Sicherlich eine berechtigte Frage, wenn es denn wahr wäre. Aber ist es wahr?

Du wirst feststellen, dass der Artikelschreiber keinen biblischen Beweis, für irgendeine der Aussagen, im zweiten Absatz unter diesem Untertitel, anführt, um die Aussage, dass die „Leitende Körperschaft“ von Jesus ernannt wurde, zu beweisen. In der Tat, es scheint eher so, als ob wenig Nachforschung zur Prüfung  dieser Aussagen betrieben wurde, wenn zum Beispiel behauptet wird:

Als die Sieben Zeiten aus Daniels Prophezeiung (Daniel 4,13-27) im Jahre 1914 nach unserer Zeitrechnung endete, brach der Große Krieg aus …

Diese Zeitrechnung basiert auf Daniel 4:13-27 und einer überzogenen Auslegung und soll zeigen, dass die „sieben Zeiten“ im Oktober 1914 endeten. Das Problem ist jedoch, dass sowohl das Ausgangsdatum nicht stimmt und der Krieg bereits im Juli jenes Jahres begonnen hatte. Weiter wird gesagt:

” … die Bibelstudenten, wie wir damals genannt wurden, fuhren fort, so wie von Christus angewiesen (Lukas 9 und 10), von Tür zu Tür zu predigen, bis die leitende Körperschaft jener Tage …

Tatsächlich aber predigten sie damals, bis auf einige Colporteure, nicht von Haus zu Haus. Doch wichtiger ist, dass Christus seine Nachfolger auch nie dazu aufgefordert hat, von Haus zu Haus zu predigen. Beim sorgfältigen Lesen von Lukas Kapitel 9 und 10, offenbart sich, dass sie in Dörfer geschickt wurden und wahrscheinlich auf den öffentlichen Plätzen oder in der örtlichen Synagoge predigten, so wie es von Paulus gesagt wird; wenn sie jemanden mit Interesse vorfanden, sollten sie in dessen Haus verbleiben und nicht von Haus zu Haus gehen, sondern von dort aus verkündigen und lehren.

Nun denn, statt noch mehr Zeit, mit der Entlarvung falscher Behauptungen, zu verbringen, lasst uns zum Kern der Sache zurückkehren: „Ist die Leitende Körperschaft der treue und verständige Sklave und wenn ja, welche Macht oder Verantwortung haben sie überhaupt?”

Ich würde empfehlen, dass wir uns den vollständigen Bericht, über das Gleichnis Jesu, vom „treuen und verständigen Sklaven“, einmal genau ansehen. Zur Abwechslung lasst uns dieses Gleichnis Jesu, in Lukas 12:41- 48, lesen.

“Petrus aber sprach: “Herr, sagst du dies Gleichnis zu uns oder auch zu allen?”

42 Und der Herr sprach: “Welcher ist nun der treue und kluge Verwalter, den der Herr über sein Gesinde setzt, dass er ihnen zur rechten Zeit gebe, was ihnen an Getreide zusteht? 

43 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, solches tun sieht.

44 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 

45 Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: ‘Mein Herr lässt sich Zeit zu kommen’, und fängt an, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich vollzusaufen, 

46 dann wird der Herr dieses Knechts kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn in Stücke hauen lassen und wird ihm sein Teil geben bei den Ungläubigen. 

47 Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kennt und hat nichts vorbereitet noch nach seinem Willen getan, der wird viel Schläge erleiden. 

48 Wer ihn aber nicht kennt und getan hat, was Schläge verdient, wird wenig Schläge erleiden. Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.”

In diesem Beispiel oder Gleichnis, wird von vier möglichen Sklaven gesprochen, die unterschiedliche Handlungen vollbringen.

Einer, der sich als treu erweist, ein Zweiter der sich als böse erweist, indem er sich über die Herde erhebt, ein Dritter, der viele Male geschlagen wird, weil er die Befehle des Herrn vorsätzlich ignorierte, und ein Vierter, der auch geschlagen wird, aber mit weniger Schlägen, weil sein Ungehorsam auf Unwissenheit basiert – ob vorsätzlich oder sonst wie, wird nicht erwähnt.

Beachtet bitte auch, dass die vier möglichen Sklaven nicht vor der Rückkehr des Herrn identifiziert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nicht sagen, wer der Sklave ist, der mit vielen oder mit wenigen Schlägen geschlagen wird. Der böse Sklave erklärt sich z.B. selbst, vor der Rückkehr Jesu, als der echte Sklave, beginnt aber letztendlich die Knechte des Herrn zu schlagen und sich darin zu ergehen. Er erhält das härteste Urteil. Der treue Sklave legt kein Zeugnis für sich selbst ab, sondern wartet darauf, dass der Herr Jesus zurückkehrt, um ihn „so tuend“ vorzufinden. (Johannes 5:31)

Was den dritten und vierten Sklaven angeht: Würde Jesus sie des Ungehorsams bezichtigen, wenn er ihnen befohlen hätte, einer Gruppe von Menschen, die er zu ihrer Führung eingesetzt hat, ohne Widerrede zu gehorchen? Kaum.

Gibt es irgendwelche Beweise oder biblischen Belege, dass Jesus eine Gruppe von Menschen beauftragt hat, seine Herde zu leiten oder über sie zu herrschen? Das Gleichnis spricht von Speisung und nicht vom Herrschen. David Splane, von der Leitenden Körperschaft, verglich den “treuen Sklaven” mit Kellnern, die dir das Essen bringen. Ein Kellner sagt dir aber nicht, was und wann etwas zu essen ist. Wenn du das Essen nicht magst, zwingt dich ein Kellner auch nicht zum essen. Und ein Kellner bereitet das Essen auch nicht vor. Das Essen stammt in diesem Fall aus Gottes Wort und nicht von Menschen.

Also zusammengefasst:

  • Die Identität derer, die wie treue Sklaven handeln, kann nicht vor der sichtbaren Rückkehr des Herrn erkannt werden.
    • Der treuhandelnde Sklave hat die Aufgabe, seine Mitsklaven mit Speise zu versorgen.
    • Dieser Sklave ist nicht angewiesen, über seine Mitsklaven zu regieren oder über sie zu herrschen.
    • Der Sklave, der am Ende über die Mitsklaven herrscht, ist der böse Sklave.

Der Schreiber des Artikels wendet eine wichtige Bibelstelle falsch an, wenn er im dritten Absatz, unter diesem Untertitel, sagt: “Nicht ein einziges Mal wird Unfehlbarkeit oder Inspiration als Bedingung für diesen Sklaven erwähnt. Jesus setzte die Bestrafung des Sklaven, der Bestrafung gleich, die für Ungehorsam ihm gegenüber gilt. (Matthäus 24: 48-51) ” Aber so ist das nicht. Lass uns die zitierte Stelle lesen:

Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte …” (Matth. 24:48, 49)

Hier hat der Autor etwas verdreht. Es ist der böse Sklave, der sich über seine Gefährten erhebt, sie schlägt und dem Essen und Trinken frönt. Er schlägt seine Mitsklaven nicht aus Ungehorsam. Er schlägt sie, damit sie ihm gehorchen. Die Naivität dieses Autors zeigt sich auch in dieser Passage:

“Das bedeutet nicht, dass wir keine berechtigten Bedenken aussprechen können. Wir können direkt mit der Zentrale in Verbindung treten oder mit den örtlichen Ältesten aufrichtige Fragen über das was uns beunruhigt, besprechen. Welche Option wir auch immer nutzen, sie hat keinerlei negative Auswirkungen in der Versammlung und wird auch nicht “missbilligt”. Allerdings lohnt es sich zu bedenken, dass Geduld nötig ist. Wenn Dein Anliegen nicht sofort angesprochen wird, bedeutet das nicht, dass sich niemand dafür interessiert oder dass Dir eine göttliche Botschaft übermittelt wird. Warte einfach auf Jehova (Micah 7:7) und frage dich, zu wem sollten wir gehen? (Johannes 6:68)”

Ich frage mich, ob der Autor selbst jemals “berechtigte Sorgen” geäußert hat. Ich habe es  und ich kenne andere, die es getan haben – und weiß, dass es sehr “missbilligt” wird, besonders, wenn es mehr als einmal geschieht. Was die Behauptung des Autors betrifft, geäußerte “berechtigte Sorgen” hätten keinerlei Auswirkungen in der Versammlung, möchte ich an eine Anweisung der leitenden Körperschaft an die Kreisaufseher erinnern:

Als die Richtlinien kürzlich, für die Ernennung von Ältesten und Dienstamtgehilfen, geändert wurden und dem Kreisaufseher die Vollmacht übertragen wurde, Älteste zu ernennen und abzusetzen, erfuhr ich von einem Kreisaufseher, dass die lokalen Ältesten angehalten wurden, schon Wochen vor dem KA-Besuch, ihre schriftliche Empfehlung einzureichen, damit dem Zweigbüro genug Zeit für die Prüfung der Unterlagen gegeben war und die Brüder dort herausfinden konnten, ob über den in Frage kommenden Kandidaten Aufzeichnungen existieren,  die – nennen wir es auch mal so –  “berechtigte Sorgen” zum Ausdruck bringen. Wenn eine Akte auftaucht, die eine fragwürdige Haltung offenbart, wird der Bruder nicht ernannt.

Der menschliche Zustand

Unter diesem Untertitel überlegt der Autor: ” … die Geschichte hat gezeigt, wie korrupt und ungeliebt religiöse Führer gewesen sind und sein können. Die Leitende Körperschaft hat auch ihren Anteil an Fehlern. Allerdings wäre es ein Fehler, die Leitende Körperschaft mit diesen schlechten Führern gleichzusetzen. Warum? Hier sind ein paar Gründe: Der Autor listet dann die Punkte mit einem Aufzählungszeichen auf:

  • Weder einzeln noch gemeinsam haben sie keine politische Zugehörigkeit(en).

Doch diese Behauptung ist nicht wahr. Die WTG schloss sich 1992 den Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation (NGO) an und wäre wahrscheinlich noch Mitglied, wenn sie 2001 nicht in einem Zeitungsartikel bloßgestellt worden wäre.

  • Sie sind offen für Anpassungen und begründen sie.

Tatsache aber ist: sie übernehmen selten Verantwortung für Anpassungen. Phrasen wie “einige dachten” oder “man dachte früher” oder “die Publikationen lehrten” sind die Norm. Schlimmer noch, sie entschuldigen sich praktisch nie für falsche Lehren, auch wenn dadurch großer Schaden verursacht wurde und es sogar Leben kostete. Und das oftmalige Hin- und Her von Auslegungen und Aussagen, als Beweis darzustellen, dass oft “eine Anpassung” vorgenommen wurde, ist wirklich ein Missbrauch der Bedeutung des Wortes. Aber die ungeheuerlichste Aussage des Autors, ist die, dass “sie keinen blinden Gehorsam wollen“. Diese Behauptung wird  sogar hervorgehoben! Versuche doch einfach mal, eine ihrer “Anpassungen” abzulehnen, um zu sehen, wohin das führt.

  • Sie gehorchen Gott als Herrscher mehr als Menschen.

Wenn das wahr wäre, würde es keine wachsenden Skandale, wegen Vertuschung sexuellen Missbrauchs innerhalb der Organisation, in einem Land nach dem anderen geben, wie durch die Medien eindeutig belegt werden kann. Gott verlangt, dass wir den Obrigkeiten gehorchen. Das bedeutet, dass wir keine Verbrecher decken oder Verbrechen unter den Tisch kehren dürfen. Doch in keinem der dokumentierten 1.006 Fällen von Pädophilie, innerhalb der Organisation, in Australien, hielten es die “Leitende Körperschaft” und ihre Vertreter für nötig, diese Verbrechen zu melden.

Der Artikel endet mit dieser Zusammenfassung:

“Ganz klar, wir haben Gründe der Führung durch die Leitende Körperschaft zu vertrauen und zu gehorchen. Es gibt keine biblische Grundlage, ihr nicht zu gehorchen. Warum unterstellst du dich nicht ihrer Autorität und erntest die Vorteile, mit solchen demütigen, gottesfürchtigen Männern verbunden zu sein? “

Eigentlich ist hier das Gegenteil der Fall. Denn es gibt KEINE biblische Grundlage, die verlangt,  ihrer Führung zu gehorchen. Und es gibt keinen biblischen Beleg für ihre Autorität.

Mag ich nicht (5)

54 Kommentare zu “Warum sollten wir der Leitenden Körperschaft gehorchen?

  1. Eckhard

    Freimaurer 33 Grad Russel und auf den Älteren schriften das umgekippte Kreuzmit Krone ein Freimaurer Logo und auf den älteren Bücher der WTG  die Sonnenscheibe des Sonnengottes RAR abgebildet und dann die Verbindung der WTG mit Johanes Gerber den Okultist mit eigener Bibel wo die Frau als Geistermedium gedient hat wenn Texte für die Bibel übersetzt wurde.

    Dies alles und viele Lehren sollte jeder stark hinterfragen und seine Schlüsse ziehen ob eine derartige Organisation eine biblische Berechtigung hat  durch Jesus geleitet wird oder von Satan.

    Ich habe mal ein ZJ versucht Zeugnis über Jesus und Gott zu geben, er lies sich auf kein Gespräch ein und wollte nichts davon wissen ist schon Merkwürdig.

    lieben Gruß

    Eckhard

     

  2. Eckhard

    Jesus sagt: " ich bin der Weg , die Wahrheit und das Leben

    nicht eine selbternannte Körperschaft das ist eine Irrlehre

    Gruß

    Eckhard

  3. O.W.Schön

    Diagnose: Agnosie

    Anscheinend ist es um die seelische Gesundheit des Treuen und Verständigen Sklaven schlecht bestellt. Die sieben Herren aus Warwick leiden offenkundig an Agnosie. Dabei handelt es sich laut Professor Michael Dieterich um Seelenblindheit, also um die Unfähigkeit, Objekte zu erkennen, obwohl die dazu notwendigen Sinnesorgane funktionstüchtig sind.

    So kommt es auch, dass die Leitende Körperschaft das Objekt Bibel/Gottes Wort nicht mehr als solches erkennen kann. Sie interpretieren munter und fidel eine Vielzahl an falsche Lehren hinein und halten sich dennoch für die wahre Propheten: Agnosie!

    Außerdem verfolgen Sie in Wort und Tat aufrichtige Christen, die nicht an Agnosie erkrankt sind und deshalb die Objekte Wahrheit und Lüge noch mit allen fünf gesunden Sinnen auseinander halten können. So verfolgen sie als LK die Schafe des Herrn, indem sie sie mit hasserfüllten Lügen überziehen, sie böswillig verleumden und sozial abschotten und familiär töten. Hierbei handelt es sich bereits um einen schweren Verlauf von Agnosie, der direkt die Aufmerksamkeit des Großen Arztes des Universums erfordert, um die armen erkrankten Führer zu stoppen und sie einzuweisen.

    Die Seelenblindheit der Führungsmannschaft der Zeugen Jehovas hat auch zu deren eigener Seelenblindheit geführt und glücklich derjenige, der sich rechtzeitig in die heilende Hände des Herrn Jesus Christus begeben hat. Übrigens, meine "ehrenwerten Herren aus Warwick", auch die Pharisäer waren schon an Agnosie erkrankt und hielten sich dennoch NICHT für SEELEN-BLIND! Welch ein fataler Irrtum. Ihnen war das Königreich für immer verschlossen.

    Liebe Grüße

    O.W.Schön

     

     

     

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