Warum demjenigen etwas geben, der schon alles hat?

Artikel zum WT-artikel aus WT 01_2018: welcher am 18.03.2018 studiert wird

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wachtturm-studienausgabe-januar-2018/warum-demjenigen-etwas-geben-der-schon-alles-hat/

Gott liebt einen fröhlichen Geber!
Wem gibst Du etwas, wenn Du gibst?

Zwei Zeugen Jehovas waren gemeinsam im Predigtdienst und tauschen ihre Erfahrung aus. Bei einem geselligen Beisammensein berichten sie über einen Wohnungsinhaber, der der Botschaft aufmerksam zuhörte, weil er sich gerade sehr über seine Kirche entrüstete. Den Wohnungsinhaber störte besonders, dass die Kirche, obwohl doch sehr reich, beim Gottesdienst am Sonntag auch noch den Klingelbeutel herumgehen ließ. Auch der Prunk der Kirche störte den Mann.
Die Brüder waren sich einig, dass es wohltuend sei, einer Organisation anzugehören, die sich nur aus freiwilligen Spenden finanziere und in der jeder sich so einsetze, wie er es eben könne.

Ermunternde Gespräche zwischen Glaubensbrüdern sind eine gute Sache. Es tut jedem gut, sich gegenseitig in gemeinsamen Zielen zu bestärken. Auch die Erkenntnis, dass die Organisation Jehovas stets „Speise zur rechten Zeit“  bekommt, bestärkt die Brüder darin, in ihrem Eifer nicht nachzulassen und sich tatkräftig im Werk der Organisation der Zeugen Jehovas einzusetzen.

Ein Artikel im Studier-Wachtturm, der im Oktober 2017 verfügbar ist, wurde etwa 2-3 Monate vorher geschrieben und für den Druck bereit gemacht. Etwa im Juli 2017 also wurde der Artikel geschrieben, der ein Dreivierteljahr später als „Speise zur rechten Zeit“ am Sonntag, den 18.03.2018 studiert wird. Überschrieben ist der Artikel „Warum demjenigen etwas geben, der schon alles hat?“.

Stellen wir uns vor, der eingangs erwähnte Wohnungsinhaber hätte sich darüber entrüstet, dass in einer Bibelrunde oder einem Hauskreis seiner Kirche eine Dreiviertelstunde nichts anderes passiert sei, als zum Spenden aufzurufen. Wir werden auf Inhalte des Artikels kurz eingehen, vorweg sei aber festgestellt:

Verstärker-Sätze

Der Artikel ist ein Musterbeispiel für das System der WTG, Gehirnwäsche zu betreiben.
In dem Artikel kommen mindestens 93 Elemente/Wörter vor, die auf das Spenden abzielen. 25 mal wird das Wort „Spende“ als Substantiv oder Verb benutzt, 35 mal das Wort „geben/Gabe“. Sätze, die solche Worte enthalten, werden mit Verstärker-Sätzen wie „…Ähnlich war es mit Jesus und seinen Aposteln…“ ergänzt, um ihre Wirkung zu erhöhen.

Wie ist der Artikel aufgebaut? Es geht darum, die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas dazu zu animieren, ihrer Organisation, die immer wieder „als die Organisation Jehovas“ bezeichnet wird, Spenden zu machen. Das Wort „Organisation“ kommt übrigens dreizehnmal in dem Artikel vor.

Zunächst wird an das Gefühl der Dankbarkeit Gott gegenüber appelliert.

Ab Vers 5 allerdings wird es verwirrend. Es wird Offenbarung 4:11 zitiert, wonach Gott Ruhm und Ehre zustehen; etwas zu spenden wird sodann gleichgesetzt damit, Gott Ruhm und Ehre zu geben.

Dann wird vom prophetischen Buch der Offenbarung übergeschwenkt zu den 3 Festen der Israeliten, bei denen sie auch Opfer darbrachten und mit diesen nicht nur Gott opferten, sondern auch den Stamm Levi versorgten, der die Priesterdienste wahrnahm.

Der Absatz 6 setzt das individuelle Schenken oder Versorgen in der Familie mit dem anonymen Spenden von Geldern an eine religiöse Organisation gleich und behauptet, man werde sich wohl dabei fühlen, wenn man das tut.

Zitat Abs. 6: “Es tut uns gut, großzügig zu geben und nicht nur zu empfangen.  Vielleicht macht ein Kind seinen Eltern von seinem kleinen Taschengeld ein Geschenk. Wie sehr sie sich darüber freuen! Oder angenommen, ein Sohn oder eine Tochter wohnt noch bei den Eltern und ist im Pionierdienst. Wäre es nicht angebracht, wenn er oder sie etwas zum Haushaltsgeld beisteuert? Vielleicht erwarten die Eltern das nicht. Aber möglicherweise nehmen sie es an, weil Kinder auf diese Weise ihre Wertschätzung für alles zeigen können, was ihre Eltern für sie tun. Bei Jehova ist es ähnlich. Er weiß: Wenn wir von „unseren wertvollen Dingen“ etwas geben, tut uns das gut.

An dieser Stelle möchte ich meine persönlichen Erfahrungen einbringen: Ich bin in den siebziger Jahren in einem Haushalt mit mehreren Kindern aufgewachsen. Die Mutter war nicht berufstätig, der Vater war stolz darauf, eine Teilzeittätigkeit auszuüben, die es ihm erlaubte, mehr Zeit im Predigtdienst einsetzen zu können. Der Vater verbrachte seine Wochenenden und große Teile seines Urlaubs damit, bei Kongressbauten tätig zu sein. Er investierte Fahrtkosten und außerdem wurde noch nach Kräften für diese Projekte gespendet.
Aufgrund der Tatsache, dass ich als Junge sogar Schuhe und Pullover meiner Schwestern auftragen musste, weil das Geld für neue Kleidung fehlte, war ich ein Außenseiter. Auch das notwendige Schulmaterial war zu teuer, weshalb alle im Schulunterricht die richtigen Bücher hatten, nur ich nicht. An Urlaub mit der Familie war überhaupt nicht zu denken; unser Urlaub waren die Kongresse. Aber ich durfte in den Ferien zur Oma und zur Tante; das hatte den Vorteil, dass die mich mit Essen und Kleidung versorgten.

Hier hat also – und dies ist im Gegensatz zur Eingangsszene dieses Artikels leider nicht fiktiv – bereits in den siebziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts die Indoktrination so gut funktioniert, dass selbst kinderreiche Familien aus ärmsten Verhältnissen in Deutschland ihr Geld lieber der Organisation gespendet und für deren Ziele verwendet haben als ihren Kindern eine einigermaßen angenehme Kindheit zu bereiten.

Absatz 7 und 8 ist ebenfalls typisch für WT-artikel: den Brüdern und Schwestern in den Versammlungen werden als Vorbilder für ihr Handeln Könige, Staatsführer und religiöse Führer einer Nation empfohlen. Das wäre so, als wenn man sagt: „warum machst Du das nicht? Die Kanzlerin der Bundesrepublik und der Bundespräsident können das doch auch!“.

In der Bibel finden wir zahlreiche Beispiele für Großzügigkeit. Manchmal spendeten Diener Jehovas für einen bestimmten Zweck. Moses rief zum Beispiel zu Spenden für den Bau der Stiftshütte auf. Und König David tat dasselbe für den  Bau des Tempels …. In den Anfängen der Christenversammlung wurden die Brüder einmal auf einen Bedarf aufmerksam gemacht, der durch eine Hungersnot entstanden war.

8 Jehovas Diener unterstützten auch solche, die im Werk führend vorangingen. Unter dem Gesetz von Moses erhielten die Leviten — im Gegensatz zu den anderen Stämmen — kein Erbe. Sie bekamen von den Israeliten einen Zehnten und konnten sich so auf ihre Arbeit an der Stiftshütte konzentrieren (4. Mo. 18:21). Ähnlich war es mit Jesus und seinen Aposteln. Sie profitierten von der Großzügigkeit der Frauen, „die ihnen mit ihrer Habe dienten“ (Luk. 8:1-3).

Die Argumentation ist aber auch deshalb fragwürdig, weil Moses, David und andere Staatsführer sich kaum in einer vergleichbaren materiellen Situation befanden.

In Absatz 8 wird dann aber mit einem gedanklichen Schwenk noch übergeleitet auf Spenden für Bedürftige und Personen, die ihre ganze Zeit für die Mission einsetzten, zum Beispiel: der Sohn Gottes auf Erden und seine Jünger.

Die Absätze 9 – 11 können überschrieben werden mit: spende alles für alles. Man kann alles, was man hat, zur Verfügung stellen – und es wird dann auch garantiert für Zwecke der Organisation verwendet – womit man: Gott dient, denn Spenden ist Teil der Anbetung.

Wurde früher betont, das Wichtigste sei die Mission, der Predigtdienst in all seinen Formen; das Geld sei nur Mittel zum Zweck, so wird in Absatz 5 formuliert: „Geben ist auch ein Teil unserer Anbetung.“

In Absatz 12 versichert der Artikel, dass die Spendengelder zweckentsprechend eingesetzt werden. Dies behauptet der erste und der letzte Satz im Absatz; zwischen diesem ersten und letzten Satz werden völlig sinnfrei „Beispiele aus alter Zeit“ angeführt; allein dieser Absatz des Artikels ist mit 4 Bibelstellen angereichert.

12 Die leitende Körperschaft betet darum, bei der Verwendung der Mittel der Organisation treu und verständig zu sein (Mat. 24:45). Die erhaltenen Gelder werden einem bestimmten Zweck zugewiesen und dafür eingesetzt (Luk. 14:28). In biblischer Zeit stellten Verwalter von zweckgebundenen Mitteln sicher, dass die Spenden nur wie vorgesehen verwendet wurden. ….. Der Apostel Paulus sammelte Gelder, um den Brüdern in Judäa Hilfe zu leisten. Er sorgte dafür, dass beim Überbringen des Geldes alles ehrlich ablief — „nicht allein vor den Augen Jehovas, sondern auch vor den Augen der Menschen“. Wie Esra und Paulus achtet die Organisation heute genau darauf, wie Spenden verwendet werden.

Man muss es an dieser Stelle jedoch betonen: es gibt im Finanzgebaren von Zeugen Jehovas keinerlei Transparenz. Es wird weltweit Geld eingesammelt; die Organisation ist ein Konzern, bei dem diejenigen, die Geld hineinpumpen, überhaupt nichts über die Mittelverwendung erfahren. Die Organisation hat systematisch die lokalen Strukturen entmachtet; die Königreichssäle gehören nicht mehr den Ortsversammlungen, sondern dem „Mutterkonzern“ mit seinen Zweigstellen. Säle werden zu Dutzenden verkauft, den Mitgliedern deutlich längere Wege zugemutet.

Das meint denn wohl auch der Absatz 13 mit „Vereinfachungen“.

Zitat Abs. 13:

13 Eine Familie überlegt vielleicht, wie sie es schafft, nicht mehr auszugeben als hereinkommt. Oder sie versucht, das Leben zu vereinfachen und Ausgaben zu verringern, um mehr für Jehova zu tun. Das Gleiche trifft auf Jehovas Organisation zu. In den letzten Jahren gab es viele spannende neue Projekte. Zeitweise gab man dafür mehr Geld aus als hereinkam. Die Organisation sucht daher nach Möglichkeiten, die Kosten zu senken und die Arbeit zu vereinfachen. Ziel ist es, die freigebigen Spenden bestmöglich zu nutzen.

Die Drucktätigkeit, also die Menge an ausgestoßener Literatur ist drastisch gesunken; Säle werden verkauft und Versammlungen teilen sich zu unmöglichsten Versammlungszeiten und unter Inkaufnahme weiter Wege einen Saal.

Jeder Jugendliche kann heutzutage mit seinem Handy ein Video drehen und das ins Netz stellen. Mit nur wenig mehr Aufwand agiert JW-broadcasting – dennoch wird diese Minimalinvestition, also der Fernseh-Predigtkanal von Zeugen Jehovas, von „einem asiatischen Ehepaar“ gelobt.
Und die Brüder im deutschsprachigen Raum, die nun Woche für Woche weitere Wege zur Versammlung zurücklegen müssen, verstehen das gut, weil „Brüder aus Honduras“ sich über ihren neuen Saal freuen.

Skandalös wird es in Absatz 17:

Zitat: „Ein leitender Angestellter eines großen Unternehmens besuchte eine unserer Druckereien. Er war erstaunt, dass die ganze Arbeit auf freiwilliger Basis erledigt und durch Spenden finanziert wird — ganz ohne Umsatzerlöse oder Spendenaufrufe.“

Liebe Freunde, ich wüsste gern den Namen des „leitenden Angestellten eines großen Unternehmens“. Möglicherweise war es der Papierverkäufer, der noch ein bisschen Umsatz mit der WTG für ihre immer mehr eingeschränkte Drucktätigkeit macht. Wie auch immer: er stellt fest, dass die „Arbeit der WTG durch Spenden finanziert werde – GANZ OHNE SPENDENAUFRUFE???

Das ist empörend! Der ganze Artikel – vorzustudieren in den Familien, durchzunehmen eine Dreiviertelstunde am Sonntag in der Versammlung – ist ein einziger Spendenaufruf. Aber in dem Artikel wird erklärt, dass es genau das nicht gäbe!
Zeugen Jehovas sind keine dummen Menschen, das kann ich aus 50 Jahren Umgang mit ihnen grundsätzlich sagen. Wenn man einen solchen Artikel mit einer solchen Aussage „verkaufen“ kann, dann sind die Brüder und Schwestern einfach Gehirn-gewaschen – man kann ihnen alles erzählen – sie werden es glauben.

Der Schluss des WT-artikels versichert allen Gebern großes Glück. Dieses wird ebenso nebulös beschrieben und umschrieben wie die Endzeiterwartung der WTG, die einst konkret und nun immer nebulöser, aber dennoch ganz nah ist.

Ich habe überlegt, ob ich nachstehende Ausführungen an den Anfang oder an das Ende meiner Abhandlung stellen soll – ich stelle sie ans Ende:

Jede Organisation braucht finanzielle Mittel zur Verwirklichung ihrer Ziele. Sei es eine Familie, ein Verein, eine kommunale oder staatliche Einheit oder eine Kirche: ohne Geld geht es nicht.
Man kann Geld durch geldwerte Dinge ersetzen: Arbeit kann kostenlos zur Verfügung gestellt werden, man kann Waren, die sonst teuer gekauft werden müssten, mit Arbeitsleistung selbst aus Rohprodukten herstellen. Da, wo etwas geleistet wird, braucht man zur Wertschöpfung „Boden, Arbeit und Kapital“ in irgendeiner Form.

Somit benötigen auch Zeugen Jehovas für das, was sie tun, finanzielle Mittel. Das ist normal; es ist grundsätzlich nichts Ehrenrühriges.

Problematisch sind folgende Tatsachen:

  • Zeugen Jehovas betonen die Freiwilligkeit ihrer Spenden, stellen aber gleichzeitig fest, dass das Spenden Teil der Anbetung sei. Die Anbetung aber ist in einer Religionsgemeinschaft das Wesen der Religionsgemeinschaft und somit in der Gemeinschaft keineswegs freiwillig.
  • Zeugen Jehovas betonen, dasss sie nicht zu Spenden aufrufen.
    Dieser WT-artikel macht deutlich, dass das einfach nicht stimmt.
  • Bei Jehovas Zeugen gibt es keinerlei Transparenz über die Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel, weder über die Spenden noch über die Erträge aus Kapitalanlage. Insoweit ist die Aussage des „leitenden Angestellten“, welche als wahr in den Raum gestellt wird, auch irreführend. Zwar haben Zeugen Jehovas keine Umsatzerlöse, sie haben aber Erlöse aus Kapitalvermögen, weil sie Aktien und andere Geldanlagen besitzen.
  • Und bei Zeugen Jehovas gibt es keinerlei Transparenz über die Mittelverwendung.
    Durch einen lokalen Rechnungsbericht wird in den Versammlungen der Eindruck erweckt, man lege Rechenschaft über finanzielle Mittel ab. Die nächste Hierarchieebene ist aber bereits die Deutschland-Zentrale in Selters – und da hört der Informationsfluss auf. Es ist unmöglich, Informationen über die Mittelverwendung zu erhalten.

Wer oder was eigentlich ist die „Organisation“? Wer bestimmt, was mit all den Spendengeldern und den Erträgen aus Kapital und aus Immobiliengeschäften geschieht?

Jede Kirche hat einen Kirchenvorstand; die übergeordneten Stellen sind ebenfalls demokratisch organisiert; es muss Rechenschaft über Mittelherkunft und Mittelverwendung abgelegt werden – die Buchhaltung ist offen und transparent. Bei Zeugen Jehovas ist nichts offen, nichts bekannt, nichts transparent. Selbst die Verfahrensvorschriften, nach denen Älteste „die Herde Gottes hüten“, sind ausdrücklich geheim – nicht für die Gemeindemitglieder bestimmt.

Wem also gibst Du, wenn Du etwas gibst?

Mag ich nicht (100)

49 Kommentare zu “Warum demjenigen etwas geben, der schon alles hat?

  1. Horst

    Lieber Autor Bert, liebe Leser,

    Johannes schrieb gemäss Offb. 4:11 (NWÜ), " Du bist würdig, Jehova, ja Du, unser Gott, die Herrlichkeit, die Ehre und die Macht zu empfangen"... Die WTG macht den Schuh daraus "die irdische Organsation Jehovas  sollte aufgrund Deiner Lebensvereinfachung von Dir soviel Materielles bekommen, dass Du kurz vor dem Verhungern bist. Vereinfache Dein Leben...

    Die Ehre, welche Gott gebührt, mit materiellen Spenden an die "Organisation" in Verbindung zu bringen, ist nicht nur ein geistiger Spagat, sondern schon eine Perversion.

    Aber: Gleichzeitig zeigt dies einen Erfolg der Zeugen-Jehovas- Organisation: Den Verzicht auf Bildung.

    Die Artikelschreiber sind auf einem derart primitiven ungebildeten geistigem Minder-Niveau, dass sie biblische Geschichte und biblische Aussagen in einen derartigen Unsinn verdrehen, den ein mittelmässig gebildeter Mensch nicht mehr nachvollziehen kann.

     

    1. Iris

      Lieber Horst ,

      ich denke nicht , daß die Artikelschreiber von JWOrg ungebildet sind , sonst könnten sie nicht so viele , auch gebildete Menschen hinters Licht führen . Sie kennen die Tricks , wie man Menschen manipulieren kann . Die biblischen Aussagen werden von Ihnen mit voller Absicht verdreht und dann mit bekannten Formulierungen die jeder kennt , verbunden , so daß niemand merkt , das etwas nicht stimmt .

      In den Versammlungen sitzen nicht nur mittelmäßig gebildete Menschen . Auch Hochgebildete haben sich mit den raffinierten Methoden der ZJ Schritt für Schritt in die Falle locken lassen , ohne es zu merken .

      Wir wissen ja jetzt , woher diese hinterlistigen Methoden kommen ! Er hat von Anfang an das Denken vieler Menschen verwirrt !

      In 2Kor11:3 heißt es : wie schon von Anfang an die Schlange Eva mit ihrer List verführte , so könnte es auch euch gehen: Auch ihr könntet in eurem Denken verwirrt und davon abgebracht werden , einzig und allein Christus zu lieben und an ihn zu glauben . Ihr läßt euch nämlich leicht verführen . Wenn jemand daherkommt und etwas ganz anderes über Jesus sagt , als wir euch gelehrt haben , dann schenkt ihr ihm bereitwillig Glauben . Ihr empfangt bedenkenlos einen anderen Geist als den Geist Gottes und nehmt eine andere Botschaft an als die ,die wir euch gebracht haben .

      Auch wir sind in die Falle getappt , wie auch acht Millionen andere .

      Iris

       

      1. Meereswoge

        Hallo, liebe Iris .........auch ich bin in diese Falle getappt.....Auch ich kannte und kenne viele Hochgebildete Brüder und Schwestern und dachte, dass SIE es ja merken müßten.Diese verkorkste Denkweise ist beruhigend, Jahrzehnte lang.Es häufen sich soooo viele Unstimmigkeiten und nur EIN Kleiner (oder Großer) Punkt auf dem I und man kann es nicht mehr ertragen, verarbeiten, sich selbst beruhigen das Jehovas alles zu seiner Zeit tun wird. Selbst dieses eingeredete Vertrauen bricht!! Sind ja auch nur Gedanken, die wir lernten. Bei mir war die Vorgehensweise der LK in Australien der  I Punkt. Mit diesem Wissen, das sehr wenige leider haben, würden die Spendengelder bei vielen auch eingestellt werden. Mir tuen die vielen treuen Älteren unter uns sehr leid, die ihr "Schärflein" von Herzen gern geben, in der Hoffnung es wird ein Stein an einem KR SAAL  damit bezahlt!!Ich kann mich nur für solch eine Lüge schämen....

        Auch wir alle würden gern zum Tempelbau stiften..... aber für eine Hauptzentrale u.ä. und Fotostudios...Nein!!!  Im WT Abs 18 steht die Lies stelle aus Spr. 11:25 "Wer anderen Gutes tut, dem geht es selber gut; wer anderen hilft, dem wird geholfen". Wie wahr dies ist, wieviel Gutes man tun kann mit z.B. Liebe, Verständnis, Toleranz, Achtung, Hilfe in der Not, auch materiell, usw. In Micha 6:8 steht, was Jehovas von uns zurück fordert:"Recht zu üben, Güte zu lieben und mit ihm bescheiden zu wandeln." Und unser Herr Jesus bat, dass wir an ihn glauben sollten und ihm nachfolgen, das würde für uns Leben bedeuten. Keine mat.Unterstützung für eine gr Org.

        Das wollen wir unseren Höchsten von ganzen Herzen zahlen, ihre Liebe erwidern und uns mit unserem glücklichen Gott und im Frieden Christi freuen

        In diesem Sinn: Habt alle einen geeigneten Wochenbeginn.....Meereswoge

        1. Meereswoge

          Sorry!!! Gesegneten Wochenbeginn sollte es heißen.... Technik macht wieder, was sie will😪

          1. Iris

            Vielen Dank , liebe Meereswoge .

            Das kann ich gebrauchen ! Auch ich wünsche dir eine ruhige , entspannte Woche . Jetzt wird es Frühling . Die Vögel fangen schon zu nisten an . Ich habe auch schon Zugvögel gesehen , die wieder da sind . Die wissen es ganz genau , wann es Frühling wird .

            Viele liebe Grüße

            Iris

  2. HP. Doersam

    Als ein Älester habe ich mich dazu entschlossen nicht mehr zu spenden. Ganz bewusst. Irgendwann reicht es. Das ganze System ist nach oben so  intransparent. Warum? Darüber habe ich mir erst in der letzten Zeit so richtig Gedanken gemacht. Die weltweiten Ausgaben und Einnahmen werden nicht offen gelegt wie in anderen Religionen. Warum? Warum nur? Das ist doch mehr als fragwürdig, dass das Ganze so nebulös ist. Selbst wir Älteste werden doch verarscht. Wir in der Versammlung zählen ja ganz genau das Geld (die Kontrolle ist gut!) und geben es dann ohne zu nachzufragen weiter an die nächst „höhere Stufe“ -und so geht weiter.... Was passiert damit dann? Wie viel Geld wird konkret für was ausgegeben? Wie viel Geld für Aktien und für welche? Wie viel Geld für Entschädigungen? Wie viel Geld davon für neumodische Technik, die über Jahrzehnte verteufelt wurde? Wie viel für eine neue Weltzentrale, die kurz vor dem Ende angeblich noch unbedingt errichtet werden musste? Das macht mich sehr wütend und traurig, dass das alles völlig im Dunkel bleibt. Das lässt mich immer mehr zweifeln. Wer sich so intransparent verhält, ist nicht vertrauenswürdig und ahmt nicht dem biblischen Vorbild nach alles genau zu berichten.

    1. Markus1@HP.Doersam

      Dein Kommentar hat mir sehr gut gefallen.

      Ja, weshalb diese Intransparenz der WTG?

      Uns will diese ORG Ehrlichkkeit und Aufrichtigkeit lehren.

      Sie selbst hat es aber gegnüber ihren Mitgliedern nicht nötig.

      Hier wird viel verschleiert und vertuscht - warum nur???

      Schön, dass auch Älteste, die den Versammlungen vorstehen

      zum Nachdenken kommen und entsprechende Schlüsse ziehen.

      LG Markus1

  3. Tom2@Stachebeere

    Liebe Stachelbeere,

    kann deine Beobachtung nur bestätigen.

    kann es sein das wir in derselben Versammlung waren?

    Aber ich glaube solche Kommentare wird man in allen Versammlungen zu bekommen, einfach gruselig.

    Die Gehirnwäche der WTG ist perfekt 👌

    Tom

  4. Stachelbeere

    Lieber Autor, du schreibst in deinem Artikel:

    "Wenn man einen solchen Artikel mit einer solchen Aussage „verkaufen“ kann, dann sind die Brüder und Schwestern einfach Gehirn-gewaschen – man kann ihnen alles erzählen – sie werden es glauben."

    Es ist genauso so. Und es ist einfach nicht zu begreifen, das die Brüder das einfach so glauben und als Wahrheit annehmen.

    Wir waren heute in der Versammlung, es war rege Beteiligung...

    So viele hatten was zu sagen, wie toll das bei uns mit den Spenden geregelt wird. Wir wissen ja genau wofür alles gebraucht wird und die lieben Brüder von der LK beten ja immer um Gottes Geist, wenn sie entscheiden wieviel, wo, und wie ausgegeben wird, das wird von Gott dann auch gleich gesegnet.

    Der WT Leiter mit 1001 Beispielen dafür: "das gibt es nur bei uns, der einzig wahren Organisation Gottes. Ja,wir sind auf der sicheren Seite. Und die führenden Brüder leben ja auch so bescheiden..." Das hat er direkt so gesagt. Ich dachte ich hab mich verhört 😳!

    Wenn ich genug Mum gehabt hätte, wäre ich am liebsten aufgestanden und gegangen...

    Die ORG.hat es geschafft, durch Gehirnwäsche, alles behaupten zu können ohne das es jemand wagt nachzuprüfen, es wird geglaubt- was für eine Macht sie inzwischen besitzt!

    GLG von einer verdutzten und nicht- wahr- haben- wollenden Stachelbeere, die sehr glücklich ist hier bei BI gelandet zu sein.

    DANKE

     

     

    1. Markus

      Hallo Stachelbeere

      Was an Kommentaren gesagt wird und wie die Brüder und Schwestern wirklich real darüber denken,das sind 2 paar Schuhe

      Ich habe es oft erlebt das nach der Versammelung im Internen dann gesagt wurdenund zwar sarkastisch gesagt wurde,sollen die von Amerika mal machen

      Real sieht es so aus ,das das Spendenaufkommen sehr stark stagniert hat und zwar aus folgenden Gründen.

      Die Mehrzahl der Brüder und Schwestern sind in Arbeitsverhältnissen in dehnen es Verdienst grenzen gibt,das heisst bei den meisten  reicht der Gehalt oder der Lohn gerade mal zum Leben,da ist kein grosser Spielraum mehr grossartige Spenden abzugeben.

      2, Durch die dauerhafte Bettelei der JW. Org sind es die Leute leid geworden nur laufend Geld in den Spendenkasten zu werfen.

      Im Gegensatz zu früher also in den 80er und 90er Jahren waren Teilweise an einem Abend Geldbeträge im Spendenkasten,von diesen Beträgen hätten 2 Familien mit je 2 Kinder gut und gerne  einen Monat davon leben können.

      Ich weiss das da ich damals mit beauftragt war die Spendenkästen nach der Versammelung zu leeren

      Aber solche immensen Beträge sind schon lange nicht mehr in den Spendenkästen.

      Die Rentner die damals zwischen 2000 und 3000 DM Rente bekommen haben und dehnen es nichts ausgemacht hat mal im Monat 500 DM davon zu spenden sind schon lange nicht mehr am Leben

      Und das Rentennivou ist inzwischen auch stark gefallen ,genau wie das allgemeine Lohn nivou

      Also können die Leute nicht mehr oder nicht mehr soviel Spenden

      Das was die JW Org da von sich gibt,das das Spendenaufkommen so stark gestiegen ist ist eine reine Fiktion von dehnen,

      Die Amerikanische Führungsriege merkt ganz genau das gerade in Geldsachen alles stark zurück gegangen ist,deshalb auch die dauerhafte Bettlei

      Leute lasst Euch von dehnen keinen Knopf an die Backe nähen

      Die versuchen durch bewusstes täuschen ,die noch verbleibenden Brüder und Schwestern zu animieren,sonst nichts

      Außerdem ist zu beachten das es immer weniger Verkündiger in den Versammelungen gibt,siehe Zusammenlegungen der Versammelungen weil Verkündiger weggegangen,rausgeschmissen oder verstorben sind,wo bitte soll all das Geld herkommen,das die JW.ORg repräsentiert

      Das sind reine Milchmädchen Rechnungen die da aufgestellt werden

      Die Organisation pfeift auf dem letzten Loch der Tonleiter,das könnt ihr mir glauben

      Grüße aus dem kalten und Schneebedeckten Hunsrück

      1. Horst

        Hallo Richter Frankie,

        da sind sie ja wieder, die "Versammelungen" - ich hatte Dich doch erst vor kurzem darauf aufmerksam gemacht ...

         

         

        1. M.N.

          ... und "dehnen" ... und "Nivou" ... und kleingeschriebene Substantive ... und großgeschriebene Adjektive ... und zerstückelte Komposita ... kein Wunder, dass es mit dem dt. Rechtswesen so sehr bergab geht. 😉

          1. Störtebeker

             

            Lieber M. N.,

             

            selbst du hast es auch schon bemerkt. Ist ja irgendwie beruhigend.

             

            Wie schreibt "Frankie" unser „Richter vor dem Herrn“ immer wieder an alle in den „Versammelungen“? „Denkt da mal darüber nach!“

             

            Das hast du M.N. offensichtlich getan.

             

            Ja ja, du bist schon ein schlauer Kopf!

             

            Weiterhin kreativ geistige Höhenflüge wünscht dir,

             

            und uns allen euer Störti

             

             

             

             

             

            1. M.N.

              Tja, wie heißt es so schön im Stil von Offb 2,7 et al.:

              "Wer ein Hirn hat, denk drüber nach, was der Richter den Versammelungen sagt."

              DAS könnt ihr ihm glauben.

              Aber AUTSCH: "Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet!"

              Mus aufpasen das Mihr jetst kaine rechtschraib feler Unterlauhfen. Sonsd wert Ich zumm geschbödd dehr Loite.

    2. Anna

      Liebe Stachelbeere, lieber Tom, liebe Schwestern und Brüder,
      bei mir in der Versammlung war es auch so. Es gab sehr viele Antworten. Und wie treu und verständig doch die LK mit dem Geld umgeht. Das kann es nur bei der wahren Religion geben. Und wie wunderbar und natürlich ein Segen von Jehova, dass es jetzt jw.broadcasting gibt. Da kommt man den Brüdern doch viel näher als früher. Alle völlig Gehirn gewachen.

      Herzliche Grüße Anna

  5. Danke Iris, für deine Suche!  Dir / Euch noch einen schönen Sonntag!  Taube

  6. Iris

    Liebe Taube ,

    habe jetzt das Zitat gefunden , es ist aus dem Buch :,,  Zum Predigdienst befähigt ."Herausgegeben von WT Gesellschaft .

    Viele Grüße

    Iris

  7. Iris

    Liebe Taube ,

    könntest du mir bitte sagen , welches Datum der Kommentar hatte ?

    Liebe Grüße

    Iris

  8. Iris

    Lieber Bert ,

    vielen Dank für den aufschlußreichen Artikel.

    Du schreibst unter anderen:,, Der Artikel ( WT 18.03.2018 ) ist ein Musterbeispiel für das System der WTG , Gehirnwäsche zu betreiben ." ....Das tun sie , um die Glaubensgemeinschaft zum vermehrten Spenden aufzurufen .......Und wie du sagst , arbeiten sie mit Verstärker-Sätzen aus der Bibel , damit die Wirkung erhöht wird ......

    Und damit alle glauben , das ist ja alles biblisch begründet und es ist ein Dienst an Gott , spendet jeder gerne , soviel ihm möglich ist .

    Das schlimme daran ist die Manipulation der ahnungslosen Brüder . Daß das ganz und gar nicht biblisch ist und die Bibelschreiber niemals so hinterlistig gehandelt haben , zeigt der Brief des Paulus an die Korinther .

    2 Kor 1:12,13 Nun , wenn wir unser Verhalten in dieser Welt und besonders euch gegenüber denken , gibt es etwas , womit wir uns rühmen können : Unser Gewissen bezeugt uns , daß wir immer aufrichtig und uneigennützig gewesen sind , wie es dem Willen Gottes entspricht . Wir ließen uns nicht von berechnender Klugheit leiten , sondern von Gottes Gnade . Auch unsere Briefe an euch enthalten nichts , was nicht so zu verstehen wäre , wie es dasteht .

    In den Briefen des Paulus waren keine Hintergedanken oder etwas was er eigentlich damit bewirken wollte . Alles was er wollte war uneigennützig und aufrichtig . Welch ein Gegensatz zu den heutigen Führern der ZJ .

    Liebe Grüße

    Iris

    1. M.N.

      Vor allem aber waren die von der JW.Org im Sinne ihres völlig überspannten "biblische Parallelen"-Dogmas eigenzweckdienlich bemühten biblischen Gestalten wie Moses, Paulus etc. VONT GOTT INSPIRIERT, was KEIN EINZIGER der heutigen, sich selbst ernannt habenden Kasper vom Schlage eines AntMo3 & Co. jemals MIT RECHT von sich behaupten könnte (sie tun es dennoch, es kann aber getrost als Symptom geistiger Umnachtung entsorgt werden). Das israelitische Gemeinwesen unter dem mosaischen Gesetz war ein tatsächlich von Gottes Geist durchwaltetes (mithin "inspiriertes") Gemeinwesen - die knallharten Fakten beweisen, dass die JW.Org alles ist, nur nicht "geistgeleitet" oder "geistgeführt", wie sie blumig/schwülstig/vollmundig immer wieder nachdrücklich beteuert. Hier gilt Jer 14,14 et al.:

      "Die (WTG-) Propheten weissagen Lüge in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt und sie nicht entboten noch zu ihnen geredet..."

      Gruß,
      M.N.

  9. M.N.

    Ihr Lieben,

    ich bin begeistert über die rasant ansteigenden "Mag ich nicht"-Quoten:

    Warum demjenigen etwas geben, der schon alles hat? 27
    Ist ein Abtrünniger immer ein Antichrist? 79 (!)
    Stefan Kluge ... : 54
    Mauern, Zäune, Stacheldraht: 72 (!)
    Die Gitterstäbe...: 29
    Die Vielfalt unserer Leser: 25
    Gewinne den Kampf um deine Gedanken: 25

    Merkt Ihr was? FEIND LIEST MIT - und ärgert sich ganz offensichtlich die Galle raus. BI trifft nun anscheinend immer mehr ins Wespennest und scheucht die stillen Mitleser gehörig auf. Gut so. Hier gilt "Viel Feind viel Ehr", sowie"veritas dolorem facit".

    Gruß,
    M.N.

    1. Birgit

      Birgit@M.N.
      Stimmt M.N.Mir fällt es auch seid längerem auf.Die unbequeme Wahrheit kommt immer mehr ans Licht.Die Schwarzlichtglühbirne der ZJ flackert nur noch.Viele meiner Bekannten,aus der ehemaligen sog.Brüderschaft,wissen ja von mir und meinem Schreiben hier.Einige wenige forderten mich sogar dazu auf...such weiter Birgit...wir dürfen das ja nicht.
      Diese wenigen dürfen mich jetzt nicht mehr grüßen.Diese armen Seelen.Uns sollen diese "Daumen runter" wirklich erfreuen,denn sie lesen heimlich mit und der eine oder andere denkt darüber nach,wie es sein könnte...wie WIR....frei zu sein.Freie Meinung,freies Denken,Alles hinterfragen dürfen,Alles kritisch zu beleuchten dürfen.
      Liebe Mitleser,das ist kein Traum!!!Sprengt Eure Ketten und hört auf, dem Sklaven zu geben,der schon mehr als Alles hat.Löst Euch von diesem Blutegel und kehrt zu Jesus Christus um.
      Birgit

    2. Horst

      Lieber M.N.,

      wenn hier nach Deinen Worten nur bis zu 79 "Feinden" mitlesen, ist es eine ganz miese Quote für uns...

      Und was heisst "veritas dolorem facit" ? Ich hatte in Latein eine 5, aber viele hatten gar kein Latein ...

      Gruss Horst

      1. M.N.

        Hallo Horst,

        die Quote "79" bedeutet nicht, dass "nur" 79 "Gegner" mitlesen. Es geht um den rasanten Anstieg der Missbilligungsäußerungen im Vgl. zu früher, als die "Daumen runter"-Zahlen gegen Null, Eins, ... Pillepalle tendierten. Somit liegt eine deutliche Veränderung - eine Entwicklung, ein Trend - vor; es rumort im Topf. Es mögen nicht alles JW.Orgbots sein, die ihr Negativveto abgeben, aber man sollte davon ausgehen, dass es der Löwenanteil doch ist, denn wer sonst außer JW.Org-loyalen ZJ sollte mit den sachlich und fachlich fundierten Ausführungen auf BI Probleme haben? Und wenn es "nur" 79 sind, die sich getrauen, hier ihren Klick zu tun, dann kann man getrost davon ausgehen, dass die Dunkelziffer "gegnerischer" Mitleser weitaus höher ist. Prinzip Eisberg ...

        Sorry wegen der fehlenden Übersetzung: "Veritas dolorem facit" = "Die Wahrheit tut weh". Ich hatte (leider) kein Latein, "nur" Frz., habe mir aber später vieles selbst beigebracht bzw. angelesen und halte das auf dem Lfd., wenngleich natürlich Latein für mich aus naheliegenden Gründen einen geringeren Stellenwert einnimmt als Hebräisch und Griechisch.

        Gruß,
        M.N.

  10. Aesculap

    Ananias und Saffira....,

    In hier unter stehende Link wird versucht was Licht zu werfen was im Dunkeln läuft.

    Überblick und Offenheit über der Spendengeldern ist der WTG fremd. Aber sicher ist das hier etwas Faul ist bei de WTG.

    http://www.die-vierte-wache.eu/DE/1-ananias-und-sapphira-ag.html

    http://www.die-vierte-wache.eu/DE/1-aktiengewinne-der-wtbts.html

    http://www.die-vierte-wache.eu/DE/1-spendenmotive.html

    Warum fehlende Offenheit.....❓ 🤔  💰 💶 💸

    MvG

    🐍 Jer 8:17

  11. Matthäus

    Zur Behauptung, Spendengeldern werden nur zur Förderung der Guten Botschaft verwandt:

    Am 5. Mai 2003 erschien in mindestens vier große schwedische Tageszeitungen (Expressen, Göteborgsposten, Svenska Dagbladet und Kvällsposten) eine Gegendarstellung des schwedischen Zweigbüros zu einem Fernsehreport vom 8. April 2003 über Kindesmißbrauch unter Zeugen Jehovas.

    Die Argumentation war überaus einseitig und entstellte so viele entscheidende Zusammenhänge, daß sie eine Klarstellung durch die Fernsehredaktion geradezu herausforderte. Diese erfolgte postwendend und verstärkte nur noch den negativen Eindruck in der aufmerksam gewor- denen Öffentlichkeit.

    Jede dieser Anzeigen kostet mehrere tausend (!) Euro.

    ....über die ach so geldgierigen Kirchen schreibt man:

    Außerdem werden in Ländern wie den Vereinigten Staaten und Kanada die Kirchenkassen geleert durch die hohen Ausgaben in Verbindung mit Prozessen und Urteilen gegen Geistliche, die Schändliches mit Kindern und mit Erwachsenen getrieben haben (Matthäus 23:1-3).

    Der Wachtturm, 15. August 1994, S. 11-13

    Am 5. Juli 1998 setzte die Wachtturm-Gesellschaft einen ganzseitigen offenen Brief an den französischen Präsidenten Jacques Chirac in die New York Times. Darin wurde der französischen Steuerbehörde Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung vorgeworfen, weil sie die Association Cultuelle des Témoins de Jéhovah mit einer hohen Steuernachforderung belegte.

    Die Argumente wurden weder im Inhalt noch im Stil der tatsächlichen Sachlage gerecht und provozierten den französischen Staat nur. Wie zu erwarten war, endeten die Bemühungen in einer Niederlage: Am 28. Februar 2002 bestätigte das Appellationsgericht in Versailles in letzter Instanz die Rechtmäßigkeit der Steuerforderung.

    Eine solche Anzeige kostet über einhunderttausend (!) US-Dollar

    1. Matthäus

      Bereits in der zweiten Ausgabe des Wacht-Turms (August 1879, engl.) erklärte Bruder Russell: „Die Zeitschrift ‚Zions Wacht-Turm‘ wird, wie wir glauben, von JEHOVA unterstützt und braucht deshalb nie bei Menschen um Unterstützung zu bitten oder zu betteln. Wenn er, der sagt: ‚All das Gold und Silber der Berge ist mein‘, nicht mehr die nötigen Mittel zur Verfügung stellt, nehmen wir an, daß es Zeit ist, ihr Erscheinen einzustellen.“ Damit in Übereinstimmung wird in der Literatur der Zeugen Jehovas nicht um Geld gebettelt. ...

       

      Nun wird wohl niemand bestreiten wollen, dass zum Gottesdienst eines Christen auch das Spenden gehört. Aufdringliche Spendenaufrufe aber gehen uns wahrscheinlich gegen den Strich, stoßen uns gar ab.

      Der Wachtturm, 1. Dezember 2002, S. 3

      Statt zu spontanem Geben zu ermutigen, üben sie auf feine oder gröbere Weise Druck aus und appellieren wie das Spielen auch an die Selbstsucht.

      Was ist dagegen über die christlichen Zeugen Jehovas zu sagen? Welche von diesen Methoden wenden sie an? Tatsächlich wenden sie keine davon an, auch nicht die allgemein übliche, einen Kollektenteller herumzureichen. ..., selbst seit den frühesten Tagen der neuzeitlichen Zeugen Jehovas ist es ihr Grundsatz gewesen, nie Kollektenteller herumzureichen oder auf ähnliche Weise um Geld zu betteln. Es war ihre Überzeugung, daß dies Jehovas Werk ist und daß er die Herzen seines Volkes öffnen würde, die notwendigen Beiträge beizusteuern, so daß stets die nötigen Geldmittel für die Ausdehnung der Verkündigung des Evangeliums vorhanden wären.

      Der Wachtturm, 15. November 1971, S. 698-699

  12. Noomi an Horst

     
    Hallo Horst
    Die Erklärung über „Führe uns nicht in Versuchung“, ist nicht von mir, sondern von Pinchas Lapide.
    Lapide ist der Meinung, dass vieles falsch übersetzt wurde. Das ist deshalb so, weil die Mentalität und die Denkstrukturen zwischen Juden und Griechen grundverschieden sind. Der Hebräer lebt und fühlte akustisch, was zu einem tieferen Verständnis der Dynamik des Lebens führt. Der Grieche hingegen, und nach ihm das Abendland, sah und betrachtete die Welt so, dass das Auge als sein Hauptorgan den Akzent auf Räumlichkeit und auf den statischen Zustand der Dinge setzte.
    Also wenn die Septuaginta vom Hebräischen ins Griechische übersetzt wurde, und das gilt für alle anderen bedeutenden Übersetzungen, wurde der hebräische Grundgedanke in die eigene Sprache und eigenes Denken umgegossen, dabei kam es oft zur folgenschweren Verkürzungen, Sinnverschiebungen und Umdeutungen, die weder den Lauten noch dem sachlichen Inhalt der Bibelworte die Treu hielt.
    Um diese Fehlübersetzungen und Unübersetzbarkeiten von der hebräischen Bibel in eine andere Sprache, geht es Lapide.
    Du hast recht es geht um das NT. Aber Jesus war Jude, wurde als Jude geboren und erzogen. Er bezog sich in seinen Lehren immer wieder auf das AT, das er gut kannte. Lapide als jüdischer Religionswissenschaftler, versucht nun die Fehlübersetzungen und Umdeutungen richtig zu stellen, zum besseren Verständnis. Das ist damit gemeint, wenn er „Führe uns nicht in Versuchung“ besser verständlich macht, wie du selbst bemerkt hast, scheint es auch logischer, wie er es erklärt.
    Gebe dir noch ein Beispiel: Vor einiger Zeit wurde das Gleichnis vom untreuen Verwalter (Luk 16:1-9) durch diskutiert. Lapid stellt die Frage: „Lobt Jesus einen Betrüger?“ Das Rätsel nähert sich seiner Lösung, wenn man den anstössigen Satz in Hebräische des 1. Jahrhunderts zurückübersetzt, worauf sofort die zwei Bedeutungen der beiden Schlüsselworte ins Auge sticht „BARECH“, das zwar im Allgemeinen „segnen“ oder „loben“,  heisst, aber auch als Euphemismus das Gegenteil bedeuten kann: „Verfluchen, absagen, verwünschen“. Dazu gesellt sich die Doppeldeutigkeit des Eigenschaftswortes „arum“ das zwar klug oder verständig bedeuten kann, aber auch listig oder hinterlistig.
    Wenn also Lukas, der Grieche war, unter den vielen Berichten, denen er von Anfang an sorgfältig nachgegangen ist (Luk 1:1), auch ein hebräisches Urevangelium zur Verfügung hatte, jedoch nicht genügend mit den Ambivalenzen der biblischen Sprache vertraut war, wäre es höchstwahrscheinlich, dass er daneben geraten hat. Und so setzte er „lobte“ anstatt „fluchte“ und anstatt „hinterlistig“ übersetzte er „klug“.
     
    Was jedoch ursprünglich gemeint war, wie es sowohl der Kontext als auch die jesuanische Ethik nahelegen, war:
    „Und der Herr verdamme den betrügerischen Verwalter, weil er hinterhältig gehandelt hat.“
    Soweit Pinchas Lapide. Ich hoffe, dass ich dir damit weiter geholfen habe
    LG Noomi
     

  13. Lichtspender

     
    „Ein leitender Angestellter eines großen Unternehmens besuchte eine unserer Druckereien. Er war erstaunt, dass die ganze Arbeit auf freiwilliger Basis erledigt und durch Spenden finanziert wird - ganz ohne Umsatzerlöse oder Spendenaufrufe.“ Zitatende eines Zitats aus dem obigen Artikel.
     

     
    Zitate dieser Art und dieses Aufbaus nutzte und nutzt die WTG immer wieder. Schwärmerei oder Lobendes über Zeugen Jehovas von anderen, die es nicht besser wissen, weil sie die Tatsachen noch nicht kennen oder weil sie nicht genau einen Sachverhalt untersucht haben. Aber solche Zitate sind der WTG natürlich dann sehr dienlich, um Tatsachen zu verschleiern und ihr Image aufzuwerten. Subtil unterzieht sie auch lesenden Einfältigen einer Gehirnwäsche. Falsche Sachverhalte prägen sich mit der Zeit so ein; irgendwann gelten sie als "Wahrheit" in den Köpfen der Gläubigen.
     

     
    Doch der Artikel hier auf BI hat 2 Fragen ganz gut beantwortet:
     
    Frage Nr. 1: Sind Spendenaufrufe unbiblisch?
     
    Frage Nr. 2. Was genau ist tadelnswert und empörend?
     

     
    Ergänzend zu Antwort Nr. 1:
     
    Wer sich durch die Bibel arbeitet, trifft sowohl im AT als auch NT mehrmals auf Spendenaufrufe für unterschiedliche Zwecke, die an Anbeter Gottes ergingen. Spendenaufrufe sind somit biblisch. Sie sind völlig legitim. Dienern Gottes wird mitgeteilt, wie sie ihre Mittel einsetzen können, wenn sie es möchten.
     

     
    1.Korinther 16:1-4 (bibel.heute):
     
    „Nun zur Geldsammlung für das Volk Gottes: Macht es am besten so, wie ich es für die Gemeinden in Galatien angeordnet habe. Jeden Sonntag lege jeder von euch so viel Geld zurück, wie es seinen Möglichkeiten entspricht. Dann muss nicht erst gesammelt werden, wenn ich komme. Gleich nach meiner Ankunft will ich dann Brüder, die ihr für geeignet haltet, mit euren Gaben und Empfehlungsschreiben nach Jerusalem schicken. Wenn es sich empfiehlt, dass auch ich hinreise, dann sollen sie mich begleiten.“
     

     
    2.Korinther 8:7 (rev. Einheitsübersetzung 2017):
     
    „Wie ihr aber an allem reich seid, an Glauben, Rede und Erkenntnis, an jedem Eifer und an der Liebe, die wir in euch begründet haben, so sollt ihr euch auch an diesem Liebeswerk mit reichlichen Spenden beteiligen.“
     

     
    2.Korinther 8:10-20 (bibel.heute):
     
    „Nach meiner Meinung kann es nur gut für euch sein, euch an der Sammlung zu beteiligen. Ihr wolltet es ja bereits im vorigen Jahr und habt auch schon damit angefangen. Jetzt solltet ihr das Begonnene zum Abschluss bringen, damit die Ausführung nicht hinter dem guten Vorsatz zurückbleibt – natürlich nur nach dem, was ihr habt. Denn wenn der gute Wille da ist, dann ist er willkommen mit dem, was einer hat, und nicht mit dem, was er nicht hat. Es geht nicht darum, dass ihr Mangel leiden sollt, damit andere Erleichterung haben, sondern es geht um einen Ausgleich: Jetzt soll euer Überfluss ihrem Mangel abhelfen, damit auch ihr Überfluss einmal eurem Mangel dient. So soll es zu einem Ausgleich kommen, wie geschrieben steht: "Wer viel sammelte, hatte keinen Überfluss, und wer wenig sammelte, hatte keinen Mangel." Gott sei Dank, dass er Titus den gleichen Eifer für euch ins Herz gegeben hat, denn Titus war mit meinem Vorschlag einverstanden, ja noch mehr: Er hatte schon von sich aus beschlossen, zu euch zu reisen. Und wir haben den Bruder mit ihm geschickt, der wegen seiner Verkündigung des Evangeliums in allen Gemeinden sehr gelobt wird. Aber nicht nur das: Die Gemeinden haben ihn auch zu unserem Reisegefährten bestimmt, wenn wir diese Liebesgabe zur Ehre des Herrn und als Zeichen unseres guten Willens überbringen. Denn wir wollen vermeiden, dass man uns verdächtigt, wenn wir diese große Spende allein verwalten.“
     

     
    Ergänzend zu Antwort Nr. 2: Was genau ist empörend und tadelnswert?
     
    Es ist unter anderem die Behauptung der Leitenden Körperschaft, Jehovas Zeugen würden nicht zu Spenden aufrufen und hätten es auch gar nicht nötig. Das ist empörend, wie der Artikelschreiber ganz richtig herausstellte. Der Wachtturm-Artikel ist ein Beweis dafür, dass dies nicht stimmt – er ist ein einziger Spendenaufruf.
     

     
    Diese Doppelgesichtigkeit fiel mir auch jedes Mal (!) auf kleineren und großen Kongressen auf, wenn es entsprechende Bekanntmachungen in Sachen Spenden gab. Damals ging ich selbst zwar nie auf einen Kongress mit leeren Händen. Aber auch dieser Punkt arbeitete in mir und war einer von vielen weiteren kleineren und größeren, schwerwiegenden Beobachtungen und Dingen, die schließlich zu meinem Austritt führten.
     

     
    Vielen Dank für diesen guten Artikel!
     

     
    Lichtspender
     

     

     

  14. Noomi an Horst

     
    Hallo Horst gebe dir einen kleinen Auszug aus dem Buch: Ist die Bibel richtig übersetzt von Pinchas Lapide
     
    Gemäss Lapide wurde die hebräische Bibel im 3. vorchristlichen Jahrhundert ins Griechische (Septuaginta) übersetzt. Im 5. christlichen Jahrhundert wurde der Urtext ein zweites Mal von Hieronymus in das Lateinische zur übersetzt. Diese VULGATA-Übersetzung diente Luther als Vorlage.
     
    Die hebräische Bibel, in ihrer lakonischen Kürze und stilistischen Straffheit, kennt weder Floskeln noch Fugen, weder Füllsel noch Flickworte. Nirgends quillt der Text über; nie kann ein Wort ohne Verlust übersehen, ohne Belastung hinzugefügt werden. Dazu kommt die urwüchsige Hebraizität der Bibelsprache, die sich gegen jegliche Übertragung zu stemmen scheint.
     
    Martin Buber und Franz Rosenzweig haben gemeinsam versucht die Hebräische Bibel zu verdeutschen. Sie kamen zum Schluss, dass die bedeutendsten Übersetzungen – die griechische Septuaginta, und die lateinische des Hieronymus und die deutsche Martin Luthers – nicht ihren wahren Ansprüchen gerecht geworden sind. In Anbetracht ihrer Kluft, die Deutsch und Hebräisch voneinander sprachlich trennt, waren sich die beiden Übersetzer der Unvollendbarkeit in ihrer Arbeit voll bewusst das Bestmögliche zu erringen.
     
    Lapid zeigt an Hand von vielen Beispielen, wie viel Mühe hinter der Verdeutschung steckt und wie unbefriedigend auch die beste Übersetzung bleiben muss. Viele Stellen der Schrift sind durch noch so genaue Übersetzung allein nicht zu verstehen. Vor allem gilt das für gängige abgeschliffene „Wortmünzen“ wie Gnade, Glaube, Sünde und Busse, die die Missverständnisse von Jahrtausenden mit sich schleppen.
     
    Nur wer sein Ohr sensibilisiert für die feinsinnige Unmittelbarkeit der Bibel, wem es gegeben ist, die Worte auf die Spitze zu treiben und der Sprache ein Äusserstes abzugewinnen, der möge sich an die Übersetzung Der Schrift heranwagen.
     
    Wer den Unlaut und den Unsinn sucht in ihrer ganzen Fülle, frei von jeder Hülle, der muss zur herbräischen Quelle zurück gehen. 
     
    Noch eine kleine Kostprobe, die besonders unsere Schwestern freuen wird: 1.Mose 2:18
     
    „Ich will ihm eine Gehilfin machen“. So übersetzt die Lutherbibel diesen Schlüsselsatz, der zur Erschaffung der ersten Frau führt, während die katholische Einheitsübersetzung ihn wiedergibt als: „ich will ihm einen Hilfe machen, die ihm entspricht“. Während die „Gehilfin“ Luthers einen herabsetzenden Beigeschmack hat, ist die katholische Vokabel „Hilfe“ dem Original näher, eine Bezeichnung, die in der Bibel häufig für Gott selbst gebraucht wird. Beide Übersetzungen werden jedoch dem hebräischen Grundwort nicht gerecht, das klipp und klar von „einer Hilfe ihm gegenüber“ spricht, wobei das letzte Wort nicht nur das Gegenüber, sondern auch ganz unüberhörbar die Opposition mitschwingen lässt. Eva war also weder als unterwürfige Ja-sagerin noch als demütige Mitläuferin gemeint, sondern als Person mit Eigenrecht, die widersprechen soll und aufbegehren darf, etwa im Sinne des britischen Parlaments, das ohne „Her Majesty’s Loyal Opposition“ nicht funktionieren könnte.
    LG Noomi
     

    1. Horst

      Danke Noomi.

      Leider verstehe ich es immer noch nicht. Die von Dir erwähnte Septuaginta betrifft die Übersetzung der Hebräischen Schriften, also des sogenannten "Alten Testamentes".

      Das Mustergebet befindet sich jedoch in den Christlich-Griechischen Schriften. (sog. neues Testament).

      Hierfür gibt es keine "hebräische Quelle". Somit kann  auch keine "Rückübersetzung" ins Hebräische Auskunft über eine andere Bedeutung des Satzes "Führe uns nicht in Versuchung" geben, so logisch und verständlich Deine ursprüngliche Erklärung auch ist.

      Ich weiss es selber auch nicht besser, aber gerne würde ich es verstehen.

      LG Horst

       

       

  15. Lea

    Gibt es schon einen Link zu dem Artikel? 🙂

     

    1. Petrus111

      ... die Quellenangabe ist vorhanden - der Link wäre:

      https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wachtturm-studienausgabe-januar-2018/warum-demjenigen-etwas-geben-der-schon-alles-hat/

      beste Grüße

      Petrus111

    2. Lea

      Danke hsbs oben nicht gesehen 🙈

  16. Störtebeker

     
    Störtebeker an Bert,
     

     
    ich danke dir für deine Mühe, bezüglich deines Beitrags. Im Großen und Ganzen stimme ich damit überein. Habe „Mag ich“ geklickt.
     

     
    Nur wenn es um biblische Aussagen geht bin ich der Meinung, wenn man sich dazu äußert, dann sollte es auch stimmen. Die Bibel ist nun mal die Bibel! Und das, was wir hier zum Besten geben ist demgegenüber von untergeordneter Bedeutung.
     

     
    Zu deiner Aussage: „ Die Argumentation ist aber auch deshalb abwegig, weil Moses, David und andere Staatsführer nicht ihr eigenes Geld verwendeten, um Zwecke der Anbetung zu verwirklichen.“, möchte ich folgende Texte anmerken:
     

     
    1. Chron. 29:3-9 Elb. :
     

    3 Und außerdem, weil ich Gefallen habe an dem Haus meines Gottes, habe ich, was ich als Eigentum an Gold und Silber selbst besitze, für das Haus meines Gottes gegeben, über all das hinaus, was ich für das Haus des Heiligtums bereitgestellt habe:

     

    4 3 000 Talente Gold von Gold aus Ofir und 7 000 Talente geläutertes Silber, zum Überziehen der Wände der Räume;

     

    5 Gold für das goldene und Silber für das silberne Gerät und für jede Arbeit von Künstlerhand. Wer ist nun bereitwillig, heute seine Hand ebenso für den HERRN zu füllen?

     

    6 Und die Obersten der Sippen und die Obersten der Stämme Israels und die Obersten über Tausend und über Hundert und die Obersten über den königlichen Dienst zeigten sich bereitwillig;

     

    7 und sie gaben für die Arbeit am Haus Gottes 5 000 Talente Gold und 10 000 Dariken und 10 000 Talente Silber und 18 000 Talente Bronze und 100 000 Talente Eisen.

     

    8 Und bei wem sich Edelsteine fanden, der gab sie für den Schatz des Hauses des HERRN in die Hand Jehiëls, des Gerschoniters.

     
    9 Und das Volk freute sich über ihre Bereitwilligkeit, denn mit ungeteiltem Herzen zeigten sie sich bereitwillig für den HERRN; und auch der König David freute sich mit großer Freude.“
     

     
    Nun könnte man natürlich argumentieren und fragen, woher hatten sie denn das alles?
     

     
    Na ja, woher haben denn wir das, was wir haben?
     

     
    Davids Antwort: 1. Chron. 29:14, Elb. :
     

    14 Denn wer bin ich, und was ist mein Volk, dass wir imstande waren, auf solche Weise freigebig zu sein? Denn von dir kommt alles, und aus deiner Hand haben wir dir gegeben.

     

    15 Denn wir sind Fremde vor dir und Beisassen wie alle unsere Väter; wie ein Schatten sind unsere Tage auf Erden, und es gibt keine Hoffnung.

     

    16 HERR, unser Gott, diese ganze Menge, die wir bereitgestellt haben, um dir ein Haus zu bauen für deinen heiligen Namen, von deiner Hand ist sie, und das alles ist dein.
    17 Ich habe erkannt, mein Gott, dass du das Herz prüfst, und an Aufrichtigkeit hast du Gefallen. Ich nun, in Aufrichtigkeit meines Herzens habe ich das alles bereitwillig gegeben; und ich habe jetzt mit Freuden gesehen, dass auch dein Volk, das sich hier befindet, dir bereitwillig gegeben hat.

     

    Also, ich denke diese Worte sprechen für sich selbst.

    Liebe Grüße Störti

     

     

  17. Noomi an Max und ALLe

     
    Vielleicht interessiert es euch was Pinchas Lapide in seinem Buch „Ist die Bibel richtig übersetzt“ über  „Führe uns nicht in Versuchung“  schreibt: 
     
    Dieser Wortlaut der sechten Vater-Unser-Bitte scheint anzudeuten, dass Gott selbst den Gläubigen verführen wolle – was alle biblischen Vorstellungen vom gütigen Gott der liebe Lügen strafen würde. Das kann doch Jesus nicht gemeint haben. 
     
    Und in der Tat, bei der Rückübersetzung dieser Fürbitte ins HEBRÄISCHE stossen wir hier auf ein Zeitwort (have), das vom Verbum k o m m e n  abgeleitet wird entweder  b r i n g e n  oder  f ü h r e n  (als causativum) oder  k o m m e n  l a s s e n  (als permissivum) bedeuten kann.
    Im letzten Sinn kommt es häufig in der Synagogenliturgie vor z.B. im jüdischen Abendgebet, wo es heisst:
    “Lass mich nicht kommen in die Gewalt der Sünde
    Noch in die Gewalt der Schuld
    Noch in die Macht der Versuchung (…)“.
    Wobei wir selbst es sind, die immer wieder in die Versuchung hineinstolpern, ja oft sogar, ihr entgegeneilen, um ihr willig zum Opfer zu fallen. Auf diese nur allzumenschliche Schwäche reagiert der hebräische Urtext Jesu, in dem er Gott um innere Widerstandskraft bittet. Im Klartext gemeint ist: „Lass mich doch nicht wieder straucheln noch der Versuchung zum Opfer fallen; gib mir den Mut zum Nein sagen!
    Diese Deutung erhärtet der Jakobusbrief ganz unmissverständlich Jak 1,13.
     
    Mit einem Wort: lass mich nicht der Versuchung unterliegen!
     
    LG Noomi
     

    1. peetha

      na ihr mir lieben

      geht doch. Ein bisschen übern Tellerrand und schon öffnen sich Horizonte. Denn die Frage bleibt, … was macht Sinn.

      juuti. Ganz kurz noch:  Franz Alt lohnt noch zu lesen (sein wohl noch aktueller Buchtitel: die 1000 Worte Jesus Christus  - so oder so ähnlich- bitte selber suchen)

      Er lässt zum Beispiel die Frage stellen, „ wieviel Ähnlichkeit hat dieses biblische altgriechische mit der vom Herrn gesprochenem aramäischen Sprache zu tun? Jazz kurz :

      Auf meinen Caminos der beiden Jahren durfte ich einen Übersetzungsmitarbeiter zur aktuellen ´ 17 er Lutherbibel kennenlernen- hoch interessant-, aramäisch sprechenende Christen - nicht nur sprachlich hoch gebildet- und Christen aus Israel - deren Einladung, jene noch näher kennenzulernen, ich wohl annehmen werde.

      Macht watt draus ! janzkurz : Andere lesen und verstehen die wirkenden Worte des Herrn auf  UNS ganz anders.

      Jutti - Hauptstadtfreie Grüße - bleibt mir gewogen

      ps Kerstin : melde dich mal

    2. Boas@Noomi

      Liebe Noomi, ein ganz toller Beitrag zum Vaterunser: "führe uns nicht in Versuchung". Zumindest für mich. Danke für Deine Erklärung.

      Einen lieben Abendgruß
      Boas

    3. Horst

      Hallo Noomi,

      danke für Deinen Hinweis bezüglich "führe mich nicht in Versuchung",  aber Fragen dazu bitte.  Ich habe diesen Satz nie verstanden und bin durch Deine Ausführung angeregt worden, mich näher damit zu befassen.  Offensichtlich ist dies ein bereits vielfach diskutiertes Thema unter allen möglichen Theologen und Glaubensrichtungen, und das schon sehr lange, sehr kontrovers und teilweise sehr wirr.

      Die von Dir angeführte Deutung ist neben "Führe mich IN der Versuchung" für mich schlüssig und befriedigend. Was mich irritiert, ist Dein Hinweis auf die hebräische Sprache. Als Originalversion wird jedoch aramäisch angenommen, wobei die Niederschrift in Griechisch erfolgte ??

      Sicher kann mich jemand aufklären. Danke dafür.

      Gruss Horst

  18. Max@Alle

    Lieber Antonio,

    da hat der Papst aber auch wirklich Recht.

    "Und führe uns nicht in Versuchung" ist eine fragwürdige und falsche Übersetzung.

    Wo er Recht hat hat er Recht.

     

    LG

    Max

  19. Locke

    Wurde schon auf den Studienartikel für kommenden Sonntag eingegangen?
    Dort geht es wieder hoch her zum Thema Kontaktverbot zu engsten Familienmitgliedern... 🙁

    1. Anna

      Liebe Locke, liebe Schwestern und Brüder,

      dieser Artikel hat die Überschrift "Die Wahrheit bringt nicht Frieden, sondern ein Schwert".

      Es geht zunächst darum Widerstand bei engen Familienangehörigen zu überwinden, wenn man sich dafür entscheidet ein Zeuge Jehovas zu werden. Zum Teil sogar anfangs ganz ausgewogen geschrieben in dem Sinn, den Familienangehörigen zu verstehen und ihm weitestgehend entgegenzukommen. Also alles vermeiden, was den Anschein erweckt man wäre in einer Sekte.

      Danach aber schlägt die Organisation wieder zu. Hier die Absätze im Zitat mit Randbemerkungen in Klammern und fett von mir:
      ZITAT:
      19 Respektiere, wie Jehova jemand zurechtweist. Auch wenn es schmerzhaft ist, führen Jehovas Maßnahmen (es sind nicht Jehovas Maßnahmen, sondern die der WTG) langfristig für alle Beteiligten zu den besten Ergebnissen — auch für den, der das Unrecht begangen hat. (Lies Hebräer 12:11.) Jehova fordert uns beispielsweise auf, „keinen Umgang“ (bezieht sich auf den Umfang innerhalb der Versammlung, nicht in der Familie oder mit Freunden) mit reuelosen Sündern (nur weil jemand kein ZJ mehr ist, muß er nicht zwangsläufig ein Sünder sein!) zu haben (1. Kor. 5:11-13). Auch wenn uns das sehr schwer fällt, müssen wir unnötigen Kontakt vermeiden — sei es telefonisch, brieflich oder über Textnachrichten, E-Mails oder soziale Netzwerke.
      20. Welche Hoffnung dürfen wir nicht aufgeben?
      20 Gib die Hoffnung nicht auf. Liebe „hofft alles“, auch dass jemand wieder zu Jehova (zur WTG) zurückkehrt (1. Kor. 13:7). Beobachtest du bei einem engen Familienmitglied einen Sinneswandel, kannst du darum beten, dass er oder sie aus der Bibel Kraft gewinnt und auf Jehovas Bitte reagiert: „Kehr doch um zu mir“ (Jes. 44:22).
      21. Was solltest du tun, wenn du in der Familie auf Widerstand stößt, weil du Jesus (gerade weil man Jesus nachfolgt, wird man ausgeschlossen!!!) nachfolgst?
      21 Jesus sagte, dass wir seiner nicht würdig sind, wenn uns ein Mensch (richtig, jw.org) wichtiger wäre als er. Doch er war sich sicher, seine Jünger würden den Mut haben, trotz Widerstand in der Familie loyal zu ihm zu stehen. Falls die Nachfolge Jesu „ein Schwert“ in deine Familie gebracht hat, dann vertraue auf Jehovas Unterstützung (Jes. 41:10, 13). Freue dich, dass du Jehova und Jesus gefällst und sie dich für deine Treue belohnen werden.
      Das sind so meine Gedanken zu diesem Studienartikel. Mal sehen, wer alles sein Pfötchen hebt 🙂
      Ich hoffe mal mehr und mehr halten sich nicht an diesen völlig unbiblischen Unsinn. Dazu sollten denke ich auch die Gedanken in diesem Forum hilfreich sein.
      Herzliche Grüße Anna

      1. Kopfüber

        Nun ja, es ist halt die Bibel-Missinterpretation eines Sektenkonzerns, der nur vollständig hörige Mitglieder gebrauchen kann. Alles andere gefährdet den eigenen Bestand. Mit der biblischen Botschaft hat das nichts zu tun - außer dass sie ihr Gegenteil ist.

        in der Bibel steht auch geschrieben, „ein Mann wird gewiss Vater und Mutter verlassen und fest zu seiner Frau halten“. Behandelt ein verheirateter Mann nur weil er geheiratet hat seine eigene Mutter wie eine Tote?

        Wird das Verhältnis der Christenversammlung zu Jesus Christus in der Bibel nicht mit einer Ehe verglichen?

        Wem nicht mehr auffällt, das derartige Sektendiektiven nichts weiter als eine Entartung des Glaubens ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Er ist schon in diesem Leben in der mörderischen JW Hölle gefangen.

        Jesus bringt ein Schwert, das ist richtig. Aber Jesus Christus wütet nicht wie ein mordlüstener ISIS Kämpfer im Blutrausch mit einem Schlachtermesser und schneidet in seinem Wahn 10 Menschen auf einmal bei lebendigem Leib den Kopf ab. Und stellt seine Videos im Internet online so wie JW.ORG das von der stolzen Mutter und ihrer kleinen die öffentlich berichtet wie sie ihre Schwester shunned bzw. ächtet.

        JW.ORG Praktiken werden aber auch von Räuberbanden und Milizen in Afrika beim Einsatz von Kindersoldaten praktiziert.

        Ein Einzelfall oder einzigartig sind die Jehovas Zeugen in dieser Hinsicht sicherlich nicht. Das tun auch andere.

        Jesus Christus allerdings brachte das Beispiel vom verlorenen Sohn. Dieser wurde nicht verstoßen, sondern im Gegenteil, auch noch ausgezahlt. Und ist dann gegangen. Nicht gegangen worden! Und wie wurde er empfangen als er zurückkam? Zurück kam! Nicht zurück geholt wurde!

        Nein, die Vollständige Perversion der christlichen Botschaft und der biblischen Texte durch die Jehovas Zeugen und ihre Hass-Pamphlete kann keinem normalen Menschen verborgen bleiben.

         

  20. Iris

    Lieber Bert ,

    dieser Wachturmartikel ist wirklich empörend !

    Sie handeln wirklich so , wie es in 2 Petr. 2 : 1-3 geschrieben steht :

    Vers 1 :.....diese Leute bringen unseren Glauben , den wahren Weg zu Gott , in Verruf .

    Vers 2 : Sie können nie genug bekommen und werden euch belügen und betrügen , um euch das Geld aus der Tasche zu ziehen . Doch das Urteil über sie ist längst gefällt , sie werden dem Untergang nicht entgehen . ( HfA)

    Und was ist mit den vielen Pionieren , die alles getan haben für diese Org ?

    Viele stehen jetzt da , ohne eine Berufsausbildung , die sich mit Hilfsarbeiten über Wasser halten müssen und nicht mal wissen , wie sie im Alter nur mit dem Nötigsten zum Leben zurechtkommen sollen . Nur weil sie dachten , für Jehowah ihr ,, Bestes " zu geben und das Jahrzehnte lang .

    Viele Familien , so auch deine , haben großzügig gespendet und auf vieles verzichtet , weil sie dachten , die ,, arme Org " braucht unsere Spenden , weil sie ja soooo viel Gutes tun .

    Leider glauben die Brüder in den Versammlungen immer noch alles was sie sagen und schreiben .

    Ein Zitat aus einem Buch der Zeugen Jehovas : ,,Wenn wir Jehova und seine Organisation lieben , werden wir nicht mißtrauisch sein , sondern werden , wie die Bibel sagt !!! alles glauben , nämlich alles , was der Wachtturm darreicht."

    Da sie noch betonen :,, wie die Bibel sagt " werden sich die Brüder hüten , da zu widersprechen .

    Hoffentlich merken noch viele wie sie belogen und betrogen werden !

    Liebe Grüße

    Iris

     

    1. Nada

      Es ist nicht nur dieser WT artikel, es ist so viel mehr...

      Im Versammlungsbibelstudium haben wir vor Wochen über einen Ausspruch von Russell über spenden gesprochen..

      Alle haben sich begeistert beteiligt und überhaupt nicht realisiert, dass die org seine Worte längst ins absurde verkehrt hat.

      Russell sagte, wenn man um spenden betteln muss, wenn nicht genug Geld da ist, um das Werk zu tun, dann wäre es ein Zeichen, dass es nicht von Gott ist.. So, oder ähnlich Sinn gemäß..

      Und ich Sitze da, höre zu und bin einfach nur fassungslos, dass niemand merkt, dass die org ständig um spenden bettelt..

      Niemals in all den Jahren, die ich nun schon dazu gehöre, ist dies so massiv geschehen, wie in den letzten 10 Jahren..

      Merkt das niemand????

      Oder merken es alle und sitzen nur stumm da, weil die org uns halt alle im griff hat?

      Sagt niemand etwas, weil sie sich fürchten, dass ihr leben in sonst in Stücke bricht?

      Ich Frage mich oft, wie viele gibt es, die wie ich, aus Kraftlosigkeit, aus Angst, aus Resignation einfach weiter machen, Dinge versuchen zu ignorieren, weil die Wahrheit über die "Wahrheit" einen umbringen würde?

      Wie viele gibt es so wie ich, die sich äusserlich stumpf weiter bewegen, wie Zombies, deren inneres helles Licht, dass dank des Christus so warm strahlt, überhaupt nicht nach aussen dringt??

      Es ist ein Teufelskreis, im wahrsten Sinne des Wortes..

      Seid alle lieb gegrüßt

      von eurer Schwester

      Nada

       

      1. pit an Nada

        Liebe Nada,

        die Angst vor Harmagedon ist doch immer noch grösser. Da erlaubt man sich keine Kritik und kein Nachdenken. Mit jedem Zweifel ist man dem Teufel etwas näher.

        Friede pit

      2. Flocki

        Liebe Nada,

        ich war auch lange dabei und äußerst aktiv. Man verdrängt jeglichen Zweifel und redet sich ein, dass Jesus als Haupt der Versammlung das schon richten würde, wenn es nicht in Ordnung ist, was da gelehrt wird. Die wenigsten ZJ sind böse oder dumm. Du hast die Antwort meines Erachtens schon geschrieben: „Sagt niemand etwas, weil sie sich fürchten, dass ihr leben in sonst in Stücke bricht?“

        DAS ist der Grund. Ihre ganze Welt würde zusammenbrechen und sie stünden alleine da. Und sie haben wöchentlich gehört, dass ZJ die einzigen sind, die ihrem Leben einen echten Sinn gegeben haben. Vielleicht sogar seit Generationen „in der Wahrheit“ aufgewachsen. So war es auch bei mir. Bis was passiert, was einen zum Nachdenken bringt. Stellen wir uns nur kurz vor, wie leer sie plötzlich dastünden. Und darum wird, weil ja die LK angeblich unter Gebet alles entscheidet, alles so genommen, wie es dasteht.

        Nicht hierzu zähle ich eine nicht geringe Zahl von Ältesten, die keine Hirten sondern eher „Mäh-Drescher“ sind. Um „nach oben“ gut dazustehen, auch auf Kongressen auf der Bühne zu stehen werden Brüder/Schwestern „zermuntert“. Da werden nur WT-Artikel i. Ä. vorgelesen, statt mit den Brüdern/Schwestern zu reden, ihnen einfach nur zuzuhören und zu loben, ohne für irgendwas Verbesserungen vorzuschlagen. Und macht das ein Ältester, wird er von dem anderen Ältesten gemaßregelt (zumindest versucht er es 😛). Hat mich nicht gehindert, damals die anvertrauen Schafe zu loben, ohne zu toben...  Selbst dann auf was Ermuntertes gehofft, hab es Dresche... leider. Da saßen dann mehrere „Mäh-Drescher“ ohne Herz. Und das was sie erwarteten, konnten sie nicht biblisches vorbringen.

        Liebe Nada, ich kenn Deine Situation nicht (alleine ZJ? Familie usw?) . Ich wünsche dir, dass Du Kraft hast, den für Dich richtigen Weg zu finden.

        Fühl Dich gedrückt,

        Flocki

    2. Hallo, Iris!

      2. Petr. 2:1-3 passt perfekt!

      Könntest du bitte eine Quellenangabe zu dem Buch machen (zu deinem Zitat: "... werden , wie die Bibel sagt !!! alles glauben , nämlich alles , was der Wachtturm darreicht.")?

      Danke! und liebe Grüße aus Sachsen!  -  Taube

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