Wahrhaftigkeit – Anspruch und Ausdruck des Christentums

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Es begann ja schon vor 100 Jahren, dass die WTG Lügen in die Welt setzte.

Unsere Welt begann mit einer Lüge! Und sie hat bis heute mit Lügen existiert. Der Zeitgenosse hat den Eindruck, dass heute fast nur noch gelogen wird und die Lüge ein ganz normaler Bestandteil des Lebens ist. Man hat sich an die Lüge gewöhnt. Sie beherrscht tatsächlich die Welt.

Aber jeder Mensch weiß, was Wahrheit und was Lüge ist. Das weiß der Mensch immer dann, wenn er selbst Opfer einer Lüge geworden ist. Er weiß es, weil der göttliche Maßstab für Lüge und Wahrheit, für Recht und Unrecht, zur Grundausstattung des menschlichen Gewissens gehört (Rö. 2:14, 15).

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Es begann ja schon vor 100 Jahren, dass die WTG Lügen in die Welt setzte.

Die Lüge hatte ihren Ursprung in Eden. Darauf bezog sich Jesus Christus, als er die Pharisäer als Söhne des Teufels bezeichnete. Sie waren stolz darauf, Gott zum Vater zu haben, aber Jesus sagte ihnen, wer ihr wirklicher Vater war.

„Vom Teufel stammt ihr ab, der ist euer Vater. Und was er begehrt, das tut ihr. Er war von Anfang an ein Mörder und für die Wahrheit hat er keinen Platz. Denn bei ihm gibt es überhaupt keine Wahrheit. Wenn er lügt, so entspricht das genau seinem Wesen. Denn er ist ein Lügner und alle Lüge stammt von ihm.“ (Joh. 8:44)

Der hohe Maßstab für die Wahrheit zieht sich durch die ganze Bibel, und es ist uns klar, dass Christen die Wahrheit reden müssen (Eph. 4:25; Kol. 3:9). Die Liebe zur Wahrheit entscheidet zuletzt über Leben und Tod, denn Lügner werden die Königsherrschaft Gottes nicht erleben! (Offb. 21:8)

Es ist Gottes Wille, dass wir Gefallen an innerer Wahrhaftigkeit haben, weil er auch gefallen daran hat (Ps. 51:6). Das heißt, dass wir auch als Sünder den ehrlichen Wunsch pflegen sollen, die Wahrheit zu reden. Sie soll unser Ziel sein, das wir mit der Hilfe Jesu Christi erreichen wollen. Ich finde, dass dies ein entscheidender Punkt ist, wo wir uns von den „Kindern des Teufels“ unterscheiden sollen: Der innere Mensch, der wir wirklich sind, will die Wahrheit, auch wenn wir wissen, dass wir Sünder sind!

Ich möchte betonen, dass es auch eine „äussere“ Wahrhaftigkeit gibt. Die nennt man Heuchelei. Sie war ein bestimmendes Merkmal der Pharisäer, die den trügerischen Schein von Wahrhaftigkeit vor sich hertrugen, aber innen waren sie voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit (Mat. 23:28). Jesu Tadel war schwerwiegend, denn er stellte sie als Betrüger bloß, und er warnte seine Nachfolger vor solchen Menschen.

Der Teufel als Vater der Lüge hat viele Söhne. Die Geschichte ist voll von ihrem Wirken. Auch die Geschichte der „neuzeitlichen Zeugen Jehovas“ spricht von Lügnern und Betrügern. Man versucht, die Geschichte schön zu färben und den Schmutz von der Organisation abzuwaschen. Aber geht das? Es mag vielleicht früher möglich gewesen sein, als das Internet noch nicht den Zugang zu den brisanten Informationen möglich machte. Heute kann man sich über die lächerlichen Anstrengungen, den schönen Schein zu wahren, nur noch wundern. Man gewinnt geradezu den Eindruck, dass dadurch die Sache noch verschlimmert wird, denn die „Rechtfertigungen“ und Schönfärbereien lenken den Verdacht der Lüge nur noch deutlicher auf das Problem.

Es begann ja schon vor 100 Jahren, dass die WTG Lügen in die Welt setzte. Welche Erwartung war denn mit dem Datum 1914 verbunden? In Russells Schriften wird eindeutig vom Ende der Menschenherrschaft gesprochen (1). Das war es doch, was landauf und landab verbreitet worden war. Man erwartete das Ende aller Königreiche und den Beginn der Herrschaft Jesu auf der ERDE. Russell und seine Mitverbundenen warteten im Oktober auf ihre Entrückung in den Himmel. Sie wollten „beim Herrn sein“. Aber sie blieben in Brooklyn.

Damals hätte man ja zugeben können, sich einfach nur geirrt zu haben. Das wäre dann kein großes Problem gewesen. Für Irrtümer haben wir Menschen allgemein Verständnis, aber wenn ein Irrtum später zum Dogma erhoben wird und an dieses Dogma auch noch andere Dogmen als Stütze angehängt werden, dann wird es bedenklich.

harfe-gottes-001Ähnlich war es zu Beginn der zwanziger Jahre: Eine große Werbekampagne sollte dazu dienen, Rutherford’s „Eingebung“ in alle Welt zu tragen: „Millionen jetzt Lebender werden nie sterben!“ Mit diesem Slogan zogen die Bibelforscher durch die Lande. Auf Plakaten, mit denen der gleichlautende Vortrag angekündigt wurde, hieß es regelmäßig: „Ich wünsche festzustellen, dass dies buchstäblich aufzufassen ist, weil biblische Prophezeiungen es so sagen und kürzlich erfüllte Voraussagen der Bibel eingetroffen sind. (Richter Rutherford)“. So vollmundig trat der „Richter“ auf!

Aber die wenigen Jahre zogen vorüber. Nichts von all diesen falschen Ankündigungen traf ein. Und wieder gibt man nicht zu, sich geirrt zu haben! Statt dessen redet der „Richter“ davon, dies „als Meinung geäussert“ zu haben! Also ist man selbst schuld, wenn man zuviel daraus gemacht hat! Dazu ein Zitat aus dem Jahrbuch 1980, Seite 62, 63:

„Noch schlimmer war, daß der Glaube einiger Brüder erschüttert wurde. Einige hatten erwartet, in jenem Jahr in den Himmel zu kommen. Das führte in den Versammlungen zu Sichtungen, besonders im Elsaß. Schwester Anna Zimmermann schrieb:

„Ungerechtfertigte Hoffnungen brachten große Prüfungen mit sich. Viele gaben auf.“

Ein Anzeichen für diese Prüfung war eine Fragestunde, die Bruder Rutherford auf einem Kongreß in Basel abhielt, der vom 1. bis 3. Mai 1926 stattfand. In dem Bericht über diesen Kongreß hieß es:

„Frage: Sind die Alttestamentlichen Überwinder schon auferstanden?

Antwort: Sicherlich sind sie noch nicht auferstanden. Niemand hat sie gesehen. Es wäre töricht, eine gegenteilige Behauptung aufzustellen. Im Millionen- und Trostbüchlein wurde gesagt, daß man sie vernünftigerweise kurz nach 1925 erwarten dürfe. Aber dies wurde nur als Meinung ausgesprochen.““

judge-rutherfordIst das die Antwort eines ehrlichen Menschen, wenn er später behauptet, dies nur als Meinung gesagt zu haben? Statt der Wahrheit die Ehre zu geben, sprechen Rutherford’s Nachfolger von „Prüfungen“, „Sichtungen“, „ungerechtfertigten Hoffnungen“, wenn die Lüge geplatzt ist und die üblen Folgen da sind. Reden so ehrliche Menschen, wenn der Glaube vieler Menschen erschüttert wurde?

Damit will man dies sagen: Gott hat den „Irrtum“ zugelassen, um zu sehen, ob seine Anbeter ihm treu bleiben würden! Gott habe also durch Rutherford die Brüder belogen und auf die Probe gestellt! Ist Jehowah ein Gott, der sich einer Lüge bedienen muss, um die Treue zu erproben? Auf diese Frage kann jeder eine richtige Antwort geben.

Natürlich war das für jene, die sich belogen fühlten, eine Prüfung, aber die eigentliche Prüfung war Rutherford selbst, der die Lüge als Mittel einsetzte, um seine Position zu festigen und um Gewinn zu machen. Im Umfeld dieses Mannes ist der Geruch der Unaufrichtigkeit festzustellen. Das beginnt schon mit seinem angemaßten Titel „Richter“. In Amerika wird ein Richter auf Lebenszeit ernannt. Rutherford aber hat einen Richter für ein paar Tage vertreten, ohne eine offizielle Ernennung bekommen zu haben. (Deshalb setzten die Zeitungen seinen Titel gewöhnlich in Anführungszeichen und zeitgenössische Journalisten spielten noch auf ganz andere Dinge an, über die sie sich wunderten.)

Kritik an seiner Person und seinem Verhalten trat er mit der ganzen Macht seines Amtes entgegen. Enge Mitarbeiter (G. H. Fisher, W. F. Salter und O. Moyle) warfen ihm seinen Alkoholismus, seine unflätige Sprache, seinen luxeriösen Lebensstil und sein diktatorisches Auftreten vor (2). Um sie zu ächten, stachelte er auch Kongressbesucher an, indem er „empfahl“, die Kritiker wie Abtrünnige zu behandeln. Keine Lüge war ihm zu plump. Er vertraute darauf, dass die Leute ihm ergeben und hörig waren. Seit Rutherford’s Tagen ist es üblich, biblisch begründete Kritik an der WTG mit einem Gemeinschaftsentzug zu ahnden. Und das ist die einzige Möglichkeit der Lügner, sich zu wehren. Es ist aber auch das klägliche Eingeständnis der Schwäche, der moralischen Schwäche. Es ist der Beweis ihres moralischen Zwergwuchses.

Der Lügner lebt in der ständigen Furcht, entdeckt zu werden. Wir kehren noch einmal zum Datum von 1914 zurück. Gemeint war, dass in diesem Jahr die „Königreiche der Welt“ vergehen sollten. Das stand immer noch im Raum, und jeder wusste, dass dies nicht eingetroffen war. Um diese peinliche Situation zu beseitigen, erfand Rutherford schließlich das Märchen von der unsichtbaren Inthronisierung Jesu im Himmel im Jahre 1914. Wer die alte Behauptung nicht kannte oder vergessen hatte, wurde nun so belehrt: Jesus kam 1914 unsichtbar auf den Thron! Das nannte der „Richter“ „Neues Licht“! Das musste er nicht beweisen, das musste einfach geglaubt werden. Die „Glaubwürdigkeit“ Rutherfords sollte die Wahrheit garantieren, denn er hielt sich für jemanden, mit dem Christus sprach! (1920 z. B. setzte er Stundenziele für den Predigtdienst fest und behauptete, dass Jesus dies angeordnet hätte!)

Nach diesem Muster handelte dann die WTG auch nach Rutherford. „Neues Licht“ leuchtete häufig dann auf, wenn eine alte Lüge müde geworden war und eine Korrektur erforderlich wurde. Rutherford hat durch seine dogmatischen Schwindeleien einen Weg vorgezeichnet, der nicht mehr ohne Schaden für die WTG verlassen werden kann. Um das Gesicht zu wahren, um die Macht nicht zu verlieren, um nicht den Zusammenbruch durch Mitgliederschwund zu riskieren, ist man gezwungen, an den Rutherford’schen Dogmen festzuhalten.

Ich glaube nicht, dass meine Auffassung überzogen ist. Noch einmal 1914: Sieht man sich die Berechnung der sieben Zeiten an, dann wundert man sich zuerst, dass hier ein Datum berechnet werden soll, das es nach Jesu Worten (Mat. 24:36) nicht geben kann! Dann fällt auf, dass im Traum Nebukadnezars vom Baum nicht ein einziger Hinweis auf die Herrschaft Gottes zu finden ist! Der Traum, so muss der nüchterne Leser sagen, bezieht sich nur auf die Regierungszeit von Nebukadnezar. Trotzdem wurden die „sieben Zeiten“ auf die Königsherrschaft Gottes bezogen. Und dann wäre da noch das ominöse Jahr 607 v. u. Z., das Datum für die Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier und damit der angebliche Beginn der „sieben Zeiten“. Dieses Datum ist eine Erfindung wie alles andere in dieser Berechnung auch. Es wird weder durch die Geschichte noch durch die Bibel gestützt.

Das Datum von 1914 ist für das ganze Gedankengebäude so wichtig, dass man es nicht aufgeben kann! Denn Rutherford hat daran die Macht der WTG gebunden. Welche Macht besäße die WTG, wenn sie zugeben müsste, dass 1919 keine Berufung des „treuen und verständigen Sklaven“ stattgefunden hätte? Wieviel Macht bliebe ihr, wenn sich die Wahrheit herausstellte, dass Jesus schon nach seiner Auferstehung als König zur Rechten Gottes regiert? Und was wäre mit ihrer Zweiklassengesellschaft („Gesalbte“ und „andere Schafe“), mit den schon auserwählten „Geistgesalbten“ der Führung, denen alle Autorität über den „irdischen Teil“ des Königreiches übertragen worden sei? Wenn 1914 fällt, dann fällt auch die angebliche göttliche Legitimation fort! Wo bliebe dann der Anspruch auf die immer wieder eindringlich beschworene „göttliche Legitimation“? Was wäre mit einem „Mitteilungskanal“ anzufangen, wenn 1914 sich als Lüge herausstellte? (3)

Man hat es schon seit langem bemerkt, dass 1914 der tragende Pfeiler der WTG-Doktrin ist. Nun sind seit 1914 schon über 100 Jahre vergangen und man versucht immer noch mit viel Krampf und Unwahrheit, das als „geschichtliche Tatsache“ hinzustellen. Ist das die Liebe zur Wahrheit?

Ist es nicht vielmehr so, dass man gezwungen ist, immer noch mehr zu lügen? Hofft man, durch ständige Wiederholung des Dogmas ihm den Anschein von Wahrheit zu geben? Der Zeitgenosse weiß um die Wirkung der Propaganda, die ständig immer wieder dasselbe sagt. Eines Tages glaubt man das und hält es für Wahrheit.

Man spricht von der postfaktischen Zeit und meint, dass es nur auf Meinungen ankäme und nicht auf Fakten. Nicht die Tatsachen bestimmen die Wirklichkeit, sondern die Meinungen darüber. Nicht die Wirklichkeit interessiert, sondern das, was die Propaganda daraus macht. Dadurch wird eine Welt konstruiert, die sich immer mehr von der Realität entfernt. Trifft dies auch auf die WTG zu? Propagiert auch sie eine Welt nach ihren Wünschen, in der nur das Wahrheit ist, was sie für wahr hält? Wenn das so ist, dann ist sie tatsächlich in dieser Zeit angekommen.

Sie ist angekommen! Das erkennt man auch an ihrem Verhalten bei Kindesmissbrauch. Die Royal Comission (4) in Australien legte im jahr 2015 eintausendundsechs (!) Fälle vor, in denen die WTG es nicht fertigbrachte, der Gerechtigkeit zu dienen. Sie verheimlichte diese Fälle mit der Begründung: „Wir wollten keine Schmach auf Gottes Namen bringen.“ Kindesmissbrauch ist auch für die WTG ein Verbrechen. Das betont sie immer wieder. Es sind Verbrechen wie viele andere auch. Aber keines dieser Verbrechen „bringt Schmach auf den Namen Gottes“, weil „die Sonne nicht mit Schmutz beworfen werden kann“. Unter welchem Einfluss kommt man wohl dazu, so zu denken und zu meinen, man würde Unehre abwenden, wenn man Verbrechen verheimlicht und dazu zwingt, Unterlagen diesbezüglich zu vernichten?

Man kennt sich doch immer dann gut in der Bibel aus, wenn es um andere geht. Wenn die Römisch-Katholische Kirche Akten über Kindesmissbrauch vernichten lässt, dann würde man gern auf die Geschichte der Familie Achan hinweisen, die auch ein Verbrechen vertuschen wollte und doch von Gott bestraft worden ist (Jos. 7). Die Verheimlichung ist in Gottes Augen ebenso schlimm, wie das Verbrechen selbst. Dadurch macht man sich zum Mittäter! Und das alles macht man, weil der „gute Schein“ gewahrt werden soll? Und der „gute Schein“ ist in der Hauptsache eine Lüge. Also stellt man sich doch bewusst in den Dienst der Lüge und schreckt dann nicht mehr davor zurück, durch Vertuschung die böse Tat zu billigen, die Täter zu ermutigen und die Opfer zu verhöhnen.

Der durchschnittliche Zeuge Jehovas scheut sich davor, die Dinge beim Namen zu nennen, weil er von Recht und Unrecht keinen klaren Begriff hat, wenn es um die „Organisation“ geht. „Alles ist irgendwie gut!“ – so sagen viele. Manche sehen das als Toleranz, sprechen von menschlichen Schwächen, wenn man sich nicht klar zwischen Wahrheit und Lüge entscheiden will. Und gerade daran krankt unsere Welt! Man soll doch endlich einmal die bösen Früchte der Lügner so sehen, wie sie sind: Als böse und schlecht! Warum hat man Bedenken? Hat man Angst, das Böse und das Gute beim Namen zu nennen? Wir haben doch die Fähigkeit, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden (Hebr. 5:14). Gebrauchen wir sie doch und seien wir nicht mehr Feiglinge, die sich durch die Billigung des Unrechts mitschuldig machen. Wir wollen doch bitte keine Unmündigen sein, die von jedem Wind der Lehre umhergetrieben werden durch Leute, die listig sind im Ersinnen von Irrtum! (Eph. 4:14)

Und seien wir besonders dann wahrhaftig, wenn es um uns selbst geht! Denn Christsein beweist sich in unserem Verhalten zur Wahrhaftigkeit! Wenn Christus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“, dann müssen auch seine Nachfolger die Wahrheit in jeder Form achten. Das war immer Gottes Maßstab, und er wird es in Ewigkeit bleiben. Am Schluss noch ein Gedanke aus dem 24. Psalm. Nachdem gefragt wurde, wer in Gottes Nähe kommen darf, wird geantwortet:  „Einer, der mit schuldlosen Händen und ehrlichem Herzen dort erscheint! Einer, der keine Falschheit kennt und keinen Meineid schwört. Wer das tut, wird Segen empfangen von Jehowah und gerecht gesprochen von Gott, der ihm hilft.“

Angesichts dieser Tatsachen ist es mehr als ein Hohn wenn Geriet Lösch in einer Ansprache in der Novemberausgabe von JW Broadcasting ohne zu zögern die Behauptung aufstellt, Jehovas Zeugen und der Wachtturm seien von je her die „Verfechter der Wahrheit“ gewesen und als einzige Religionsgemeinschaft im Besitz der Wahrheit.

LINK zum Video: https://youtu.be/5Fkdgt6Ua-o

 

Russell-Zitat und Links:

(1) Russell (1889): „In view of this strong Bible evidence we consider it an established truth that the final end of the kingdoms of this world and the full establishment of the Kingdom of God will be accomplished by end of A. D. 1914.”

(Im Hinblick auf diese starken biblischen Beweise betrachten wir es als eine fest gegründete Wahrheit, dass das endgültge Ende der Königreiche dieser Welt und die volle Errichtung des Königreiches Gottes bis zum Ende des Jahres 1914 abgeschlossen sein wird.“)

(2) http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/was-fuer-ein-mensch-war-richter-rutherford/#more-2665

(3) http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/das-krebsgeschwuer-1914/

(4) http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/angus-stewart-von-der-royal-commission-wirft-wachtturm-vertretern-vorsaetzliche-taeuschung-vor-2/

 

Mag ich nicht (3)

210 Kommentare zu “Wahrhaftigkeit – Anspruch und Ausdruck des Christentums

  1. Fox

    Guten Abend BI, Tom, Winfried, turtle, Ede - guten Abend für alle.

    Es ist eine sehr traurige Diskussion über die An- und/oder Einsichten einiger hier. Fangen wir denn wirklich an uns zu benehmen wie die Apostel, als sie stritten, wer der Größte unter ihnen sei? Ja, das liest sich gut, das waren auch Andere - wirklich??? Wem steht es zu, über den Geist eines anderen zu befinden? Und wenn wir schon darüber befinden: Verpflichtet uns das nicht erst recht zu Nachsicht, Ertragen und Liebe als alle anderen? Doch! Denn wenn wir unter die gezählt werden möchten die Früchte des Geistes haben, teilen wir sie nicht? Was ist das dann für ein Geist?

    Bitte lasst mich auf Edes Posts eingehen: Ein Zeuge, welcher im Internet sucht, ob Gleichgesinnte ebenfalls diese Ängste und Zweifel haben, wo sucht er dann? Ganz bestimmt nicht auf Seiten, die von vornherein nur Kritik und ähnliches ohne Bezug zur Org vorweisen können. Das verbietet schon der berüchtigte "Stallgeruch". Aber am ehesten kann er sich doch mit Edes Kommentaren identifizieren, bemerken, dass da noch jemand ist mit den gleichen Zweifeln, den gleichen Ängsten - und zwar bleibenden Ängsten.

    Viele von uns wissen, dass es nicht Wochen oder Monate sondern Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte dauert, die Organisationsinfiltration mit vielen Narben aber innerer Freiheit zu besiegen. Über viele Jahre kehrt der Mechanismus wieder, bei jeder Katastrophe, bei jeder sich verändernden politischen Ebene den Kopf einzuziehen und den Anfang von Harmagedon zu fürchten. Und zwangsläufig verbunden damit das Krebsgeschwür "haben sie doch recht, ich habe Jehova verlassen weil ich es nicht verstanden habe". Jeder einzelne Gedanke dieser Art ist ein Messerschnitt für den Betreffenden und ein Tritt in den Hintern für unseren Herrn und Hirten Jesus Christus, unseren Erlöser und einzigen Retter! Aber wer sind denn WIR, das einfach abzutun, das einfach als nicht lernfähig abzustempeln und auszugrenzen? Wer sind wir? Christen sind wir jedenfalls mit einer solchen Einstellung nicht. Ist es nicht eine Ehre, ist es nicht eine Goldmedaille für uns, wenn wir in tiefer Liebe und Fürsorge die uns verliehene freie Gabe des Heiligen Geistes zum Lobpreis Gottes hier posten dürfen um zu erklären, wie der Herr Jesus uns frei macht von dem Kampfstiefel der Organisation im Nacken?

    Ich liebe dich Tom, ich weiß um deinen Wunsch der Wahrhaftigkeit. Bitte übe dich noch in Geduld, unser Herr tut es auch. Ich liebe dich turtle, deine Spürnase empfindsamer Emotionen. Ich liebe dich Ede, deine Ausdauer, nichts wünsche ich mir mehr als ein gemeinsames ewiges Leben mit euch allen. Und ich danke BI für die gelegentlichen Korrekturen und vor allem für die Hinweise, dass es sich hier nicht um eine neue Religion handelt, aber das Abwaschwasser der Organisationsauslegung auch nicht ständig zur Wiederverwendung gesiebt werden sollte. Lasst uns beweisen, dass wir Kinder Gottes sind und alle füreinander da sind. Und wenn wir gelegentlich selbst mal nicht weiter können, so muss immer jemand da sein, für den das Weiter eine Ehrensache ist. Damit ehren wir unseren himmlischen Vater.

    Ich wünsche allen in diesem Sinn ein gutes, ein starkes, ein in der Kraft Gottes erneuerndes Jahr 2017.

  2. Sylvia Geiser

    Lieber Tom

    Das war ein wunderbarer Kommentar von Dir an Omma und Oppa. Vielen Dank! Ich freue mich auf Dein Kommen im Februar. Wir werden tiefgründige Gespräche führen.

    Wünsche Dir und Deiner Frau einen ganz schönen Tag und liebe Grüsse aus dem sonnigen Thailand

    Sylvia

    1. Liebe Sylvia,
      vielen lieben Dank!
      Wir freuen uns schon sehr auf Dich, Deinen Mann und Eure sonnige Zweit-Heimat
      ********************
      Lieber Tom
      bitte schreibe doch solche sehr persönlichen Dinge und Mitteilungen direkt an die betreffende Person. Die Mailadresse hast du doch sicherlich.
      LG
      Bruderinfo

      1. Liebe BI Brüder,

        ich wusste noch gar nicht das die Grundlagen zur Erfüllung von Taufwünschen IN den Christus für Bruderinfo zu "privat" sind, zumal die liebe Sylvia dies hier schon selbst erklärt hatte.

        Es wird auch Euch sehr gut tun, wenn Ihr den Herrn (den Geist) in SEINER ganzen Fülle auch auf Bruderinfo fließen lasst, dann können vor allem jene davon profitieren die jetzt immer noch aktiv von IHM abgehalten werden.

        Es wäre doch schade wenn die Aufklärungsseite #1 im deutschsprachigen Raum genau diesen Weg, diese Wahrheit und dieses wahre Leben was Jesus selbst IST, nicht in allen Punkten den geschundenen Religionsschafen nahelegen würde?!
        Angemessene Zensur ist gut und wichtig, aber auch hier müssen die entsprechenden Kategorien beachtet werden!
        Liebe Grüße
        Tom

        1. nada

          Nada@tom

          Lieber tom,

          bitte entschuldige, aber ich kann aus deinem Kommentar an sylvia nicht erkennen, dass es sich um eine Taufe handelt..

          Deshalb empfinde ich den Hinweis von bruderinfo schon passend..

          Seit einiger Zeit verfolge ich deine "auseinandersetzung" mit ede.

          Ich habe mich weder mit seinen, noch mit deinen Ansichten wirklich auseinander gesetzt, weil es für mich gerade nicht an der Zeit ist, sondern andere Dinge im Vordergrund stehen.

          Was ich aber leider festgestellt habe: Ede ist, soweit ich seine Kommentare über flogen habe, immer höflich.

          Du, lieber tom, magst du auch deine Gründe haben, bist das nicht.

          Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ob unser Herr Jesus edelmuth als heul-ede tituliert hätte?

          Ich glaube kaum. Er war sehr geduldig, auch mit solchen,die länger brauchten. Wie oft stritten sich seine jünger, wer grösser ist? Bis zu seinem Tod! Und er war sanft und nachsichtig.

          Vielleicht hast du mit deiner Sicht der Dinge recht, vielleicht ede. Ich vermag das nicht zu beurteilen.

          Ich, und nur ich, für andere kann ich nicht reden, empfinde deine Art, mit ede umzugehen respektlos.

          Wenn du anderer Meinung bist, und das darfst du, warum schreibt du dann nicht lieber gar nichts auf Edes Kommentare?

          Das wäre besser, als einen anderen Menschen so verächtlich zu behandeln..

          Da du ja schon mit dem Hinweis von BI nicht einverstanden warst, gehe ich mal davon aus, dass du den Anmerkungen einer "Schwester" erst recht keine tiefer gehende Beachtung schenken wirst.

          Wenn ich mich irre, würde mich das sehr freuen.

          Gruß

          Nada

           

          1. Liebe Nada,

            selbstverständlich nehme ich Deine Hinweise entgegen, es spielt keine Rolle ob jemand ein Mann, oder eine Frau ist, IN Christus sind wir alle EINS,
            aber wie Du schon sagst, Du magst das aufgrund unpassender Zeit nicht beurteilen.

            Ignoranz und Gotteslästerung sind nämlich auch nicht höflich und sollten doch mal angesprochen werden.
            Das ich mich dabei nicht beliebt mache, war mir schon vorher klar.
            Als z.B. Paulus jene die nicht an der gesunden Lehre interessiert waren als Christusfeinde bezeichnete, wie höflich war er da für Dich?

            Leider hat BI meinen Beitrag an Sylivia nur sehr unvollständig wiedergegeben, in ihm war ein Kommentar aus der Albrecht Bibel enthalten gedacht im Hinblick auf ihre Taufe.
            Wie BI über freie Taufen IN den Christus denkt, haben sie nun mit einem ziemlich großen Bären auf dem Rücken mitgeteilt, darauf zu antworten macht man mir aber nicht möglich.
            Ich darf mich also ohne Verhandlung als ein von BI Ausgeschlossener betrachten.
            Jede Geschichte hat immer 2 Seiten, für die Wahrheit sollte man beide kennen!
            LG Tom

        2. Bruderinfo@Tom

           
           
          Hallo Tom,
          wenn sich Sylvia von dir taufen lassen möchte dann ist dies sicherlich ihre Entscheidung, und sie und du, ihr könnt euch privat dazu verabreden.
          BI ist kein Forum für selbsternannte Täufer, und BI hat nichts mit deinen Aktivitäten zu tun.
          BI ist auch kein Forum auf dem man die Einhaltung des Sabbats proklamiert, wie es Sylvia macht.
          Es fällt auf, dass du BI eifrig benutzt um Menschen hinter dich herzuziehen.
          Für viel hier auf BI bist du stolz und sehr eingenommen von dir wenn du hier behauptest, Jesus sei dir persönlich erschienen. Diese Behauptung erinnert viele an Rutherford und andere Sektengründer. 
          BI hat auch nichts mit deinem Hauskreis zu tun. Wir wollen hier keine neue Religionsgruppe gründen. Jeder hat die Möglichkeit eine ganz persönliche Glaubensbeziehung zu Gott und Christus aufzubauen, ohne einen selbsternannten „Guru“ welcher regelmäßige Hauskreise organisiert.
          Wer sich dort von den BI Lesern wohlfühlt soll sie nutzen. Aber wir lassen hier keine Werbung dafür zu. Es gab schon zu viele negative Rückmeldungen die dann auch auf BI zurückfallen.
          Viele hier auf BI haben das Gefühl, dass du dich gerne als Oberlehrer aufspielst, auf  den alle blicken sollten. Auch dein Kommentar an uns spiegelt diese Oberlehrermasche wieder. Hier geht es nicht um Zensur sondern darum das sich ein Einzelner zu wichtig nimmt.
          Du sagst selbst, angemessene Zensur ist gut und wichtig, aber auch hier müssen die entsprechenden Kategorien beachtet werden! Das ist richtig. Eine entsprechende Kategorie ist, das wir keine Plattform für selbsternannte Religionslehrer sein möchten.
          In diesem Sinne liebe Grüße

  3. Janus

    Passend zur Wahrhaftigkeit:

    Über 400 Seiten Lehränderungen (englisch, nur die wichtigsten)

    https://www.reddit.com/r/exjw/comments/5kqr3l/400_page_pdf_of_doctrinal_changes/

    Es grüßt

    Janus

  4. Sylvia Geiser

    Lieber M.N.

    Deine Aussage über den inneren Zirkel der JW.ORG. könnte treffender gar nicht sein. Vor allem über die Ältesten, weil sie das ganze Jahr anwesend sind, ........., draussen sind sie ja niemand. Darum wird auch jeder ERNTEN was er SÄT.

    Herzliche Grüsse Sylvia

  5. Fox

    Guten Morgen an und für alle,

    Wahrhaftigkeit ist oft ein Anspruch aus dem, was der Mensch als solches empfindet. Seine Empfindungen wiederum sind geprägt von Kultur und Erziehung und den damit moralischen Geboten. Es mag Stämme von Naturvölkern geben (zumindest gab es sie), in denen Kannibalismus keineswegs verwerflich war. Das war nicht einfach eine Strafaktion sondern Resteverwertung. Und aus dem, was ihnen moralisch übermittelt wurde, keineswegs verachtenswert. Unter indianischen Völkern wurde Beischlaf auch im Beisein anderer durchgeführt und dennoch gab es keinerlei verachtenswerte Worte diesbezüglich, sondern das war tatsächlich ein Liebesakt, getragen von Respekt und Hingabe dem Partner gegenüber. Dadurch wurden weder die Kinder abartig noch wagte jemand zu lästern. Im Gegenteil, Kindern wurde kein Bären aufgebunden zur Herkunft von Kindern und sie waren Zeugen von Geburt und Tod. Undenkbar in unserer Kultur. Aber ehrlicher.

    In religiöser Hinsicht wurde den Menschen über Jahrtausende gelehrt, dass die Äußerungen Gottes (egal, wer als Gott betrachtet wurde) aus 1. Mose 3: 13-19 als Strafe  für den Sündenfall war. Und so geben es auch heutige Bibelübersetzungen wieder. Wahrhaftig aber ist, dass die ersten Übersetzungen die Äußerungen Gottes an Eva darauf beschränken, dass sie unter Trauer und Schmerzen Kinder gebären wird, aber ihr Verlangen wird nach ihrem Mann sein. (Übersetzung Vulgata:Zur Frau sprach er: Ich will deine Sorgen vermehren und deine Vorstellungen: in Trauer willst du Kinder gebären, und in Richtung Macht deines Mannes, und er wird über dich herrschen .) Die Ansage an Adam war deutlich härter, denn um seinetwillen wurde der Erdboden verflucht. Paulus macht uns darauf aufmerksam, dass Eva betrogen wurde (1. Tim 2:14) - sie war also Tatopfer - wenngleich sie trotzdem die Möglichkeit des "Nein-sagens" hatte. Bei Adam sah das anders aus. Aus diesem Sachverhalt heraus fällt mir auf:

    Es macht sich eigentlich niemand wirklich Mühe, die Worte Gottes an Eva mal genauer zu betrachten. Was ist es denn wenn er ihr sagt, dass ihre Sorgen mehr werden und sie ihre Kinder mit Schmerzen gebären würde? Ist Gott böse, dass der den Menschen solches antut? Nein, er hat sie auf einen Umstand aufmerksam gemacht, damit dem neu entstehenden Leben nichts passiert aufgrund von Panik! Er hat doch nicht ihren Körperbau verändert. Das kleine Würmchen muss durch einen platzmangelbedingten schmalen Geburtskanal und das unter dem Hochdruck der Wehen. Aber heute ist wissenschaftlich bewiesen, dass Presswehen für eine gesunde neurologische Entwicklung des Kindes höchst wichtig sind. Wenn man sich damit befasst, was da alles dazu gehört kann man wirklich sagen, Wehen sind ein Geschenk Gottes an das Leben. Nach dieser Konversation versah Gott die Menschen mit vernünftigen Kleidern bevor sie Eden verlassen mussten. Meines Erachtens ist diese letzte Unterhaltung zwischen Gott und dem Menschen von Liebe geprägte Hinweise, damit sie sich nicht vor Angst gegenseitig umbringen oder gemeinsam. Als Gott der Liebe musste er zwar konsequent die Beziehung zum Menschen beenden, aber das tat er nicht ohne Hinweis auf einen Loskäufer und Hinweise auf das nun schwere Leben ohne seinen Beistand, den er mit dem Geben der Kleidung auch beendete. Das steht der Darstellung eines Rachegottes diametral entgegen. Ist meine Meinung dazu.

     

  6. Fox

    Guten Morgen Ede,

    darf ich auf den Unterschied zwischen den Begriffen "Ehrfurcht" als ein Ausdruck von Furcht und "Angst" als einen anderen Ausdruck von Furcht hinweisen?

    Zu Ehrfurcht zitiere ich einfach mal Wikipedia: "Ehrfurcht ist ein hochsprachliches Wort für eine mit Verehrung einhergehende Furcht. Sie bezieht sich immer auf einen übermächtigen (erhabenen) Adressaten, ob real oder fiktiv. Sie kann individuell oder allgemein üblich sein. Sie empfinden zu können, wird zumeist als Tugend angesehen. „Ehrfurcht“ ist stärker als „Scheu“ oder „Achtung“, schwächer als „Unterwerfung“ oder „Anbetung“. Im Brockhaus von 1896 wird die Ehrfurcht als „der höchste Grad der Ehrerbietung, das Gefühl der Hingabe an dasjenige, was man höher schätzt als sich selbst, sei es eine Person oder eine geistige Macht, wie Vaterland, Wissenschaft, Kirche, Staat, Menschheit, Gottheit“ beschrieben."

    Personen die keine Beziehung zu Gott kennen oder wünschen empfinden keine Ehrfurcht. Wohl aber in der Konsequenz des Unausweichlichen dann Angst. So sagt uns die Bibel auch, dass die Dämonen auch glauben - und zittern. Aber nicht aus Ehrfurcht sondern aus ganz realer Angst aus dem Wissen ihrer Vernichtung.

    Ich bin sicher, du gehörst eigentlich in die 1. Gruppe. Ehrfurcht darf aber den Kopf erheben um zum Verehrten aufzusehen, darf sich anlehnen an den geliebten Vater, darf sich hinter ihm verstecken, darf ihn lieben.

    1. Edelmuth an Fox

      Guten Morgen Fox

      Du darfst...So lange meine Beiträge von der BI-Zensur gelöscht werden macht das aber keinen Sinn. Ich habe dir bereits auf vorhergehende Beiträge geantwortet, die - du wirst es erraten - wie einmal gelöscht wurden. Wenn gleichzeitig die beleidigenden Beiträge von Tom freigeschaltet werden, zeugt das von der Gesinnung, der hier Vorzug gegeben wird, und dazu habe ich keine Lust mehr.

      Ede

      1. Fox

        Guten Morgen Ede,

        es wird immer unterschiedliche Meinungen und Auffassungen geben. Ich gab mir große Mühe, zu verstehen zu geben, an allen Auffassungen interessiert zu sein, auch wenn sich daraus für niemanden abzuleiten hat, dass ich diese auch übernehmen werde. Wenn es hier nicht möglich ist, unterschiedliche Auffassungen zu tolerieren und aufzunehmen als Möglichkeit eines Dialogs ist es auch nicht anders als in der Organisation selbst.

        Ede, ich werde deine derzeitige Auffassung nicht teilen. Ich bin voll Trauer über die Angst, die du unserem himmlischen Vater gegenüber hast. Ich wünsche mir so sehr, dass du dich dessen entledigen kannst. Aber ich hab keine Ahnung, wie ich dich dabei unterstützen kann wenn deine Gedanken hier quasi als Kontrapunkt zur Organisation kanalisiert werden sollen. So bleibt mir nur der Abschied von diesem Board.

        Beten wir füreinander Ede.

        In Liebe

        Fox

        1. Tom an Fox

          Liebe Fox,

          die gelöschten Beiträge von Ede an Dich geben leider keinen Grund zur Hoffnung und sind zu recht nicht durchgestellt worden.

          Du hast es gut erkannt, Du kannst Ede nicht helfen. Das liegt nicht an Dir oder sonst jemandem sondern an Ede selbst.

          Ein Zitat von ihm lautet:

          "Der Helfer, den Jesus uns zu schicken zugesagt hat, würde uns bei der Entschlüsselung und Anwendung der Gleichnisse helfen."

          Nach allem was er hier an Zweifel hinterlassen hat, bedeutet dieses "würde" das er eigentlich nicht daran glaubt das dieser Beistand auch existiert?!

          Für ihn beten ist das Beste und Einzige was bleibt!

          Ganz liebe Grüße

          Tom

          1. Winfried Mertens

            Lieber Tom, im Moment habe ich den Eindruck, dass ein Mobbing gegen Ede auf BI läuft. Ich bin noch nicht lange auf BI. Es gibt viele Kommentare, die Ede in eine Ecke stellen. Kannst Du mir helfen, dies zu verstehen?! Ich bin bei Jehovas Zeugen kürzlich auch in eine "Ecke" gestellt worden und von meinen Kontakten zu den Brüdern gekappt worden ("bezeichnet"). Ich bin also auf der "Abschussliste", weil ich den Gott "Treuer und verständiger Sklave" in Frage gestellt habe. Aus diesem Grund bin ich HOCH-ALLLERGISCH gegenüber Äußerungen, die die Meinung anderer in Misskredit bringen. Es kann aber auch sein, dass ich einfach über gewisse Dinge noch nicht gut genug informiert bin. Ede scheint mir seit 4 Jahren Kommentare zu geben. Wo liegt hier der "Hase begraben"? Allerdings finde ich gute BIBLISCHE ARGUMENTE immer angebracht.

            "KarlchenderFuchs" hat mir Material geschickt, dass aus der theologischen Wissenschaft zu kommen scheint. Hier kommt der Begriff "Literalismus" vor. Soweit ich es verstanden habe, handelt es sich um eine Gesinnung, die die Bibel als Anleitung Gottes ohne Fehl und Tadel betrachtet. Wenn dem so ist, gehöre ich zu der Spezies "Literalisten". Es kann viel geschrieben werden, aber ohne einen "Fixpunkt" sind wir doch verloren! Alles bleibt unsere Intuition, Meinung, Ahnung, Eingebung usw. usw. Wo ist unser "Fixpunkt"? Ich, für meinen Teil, habe mich entschieden, die Bibel als diesen anzuerkennen. Ich weiß nicht, ob das morgen auch noch der Fall ist. Dann aber nur, wenn ich in der Bibel Diskrepanzen entdecke. Eher im Gegenteil: Seitdem ich mich von dem Diktat und dem faschistischen Absolutismus des "Treuen und verständigen Sklaven" gelöst habe, gewinne ich immer mehr Respekt vor der Bibel und auch Respekt vor Menschen, die die Bibel als ihre Richtschnur betrachten, ob sie nun Zeugen Jehovas, Baptisten, Katholiken, Adventisten, Neuapostolen oder, oder, oder heißen.
            Könntest Du mir erklären, was es mit Ede auf sich hat?!
            Ich höre mir gerne die Ansicht jedes einzelnen an. Wenn er dann noch Belege aus der Bibel bringt, habe ich größten Respekt.
            Liebe Grüße, Winfried.........auch gerne unter logofilus@yahoo.com

            1. Lieber Winfried,

              das Du diesen Eindruck bekommst kann ich gut nachvollziehen, allerdings hat Deine Beobachtung nicht direkt mit Deiner Prägung als langjähriger Zeuge zu tun, sondern mehr mit dem Problem was aus dem resultiert wenn wiederholt eine einseitige festgelegte Meinung verbreitet wird und in diesem Fall ist es wie bei der JWorg eine Angst machenden Meinung, nur dort besteht die Parallele.

              GUTE biblische Argumente sind immer wichtig und die heilsame Basis für den gesunden Input.
              Um so mehr wenn man es gewohnt war nur einseitig ausgelegte Informationen zu erhalten und genau da sind wir schon bei unserem Freund Ede.

              Ede wurde und wird wiederholt von hier schreibenden Geschwistern (die das auch meistens mit einer ausdauernden freundlichen Art tun, zu der ich bei Leuten wie ihm nicht fähig bin)
              hingewiesen, daß seine Art der Schriftauslegung sich genauso festgefahren anhört wie bei der ORG.
              Da er sich nachweislich auch nicht in die von den Geschwistern wunderbar erläuterten Aussagen vieler guter Schriftstellen hineinversetzen möchte, sorgt er mit seinen wiederholenden Negativ-Beiträgen für Polarisierung und bleibt weit entfernt von positivem & ausgeglichenem Textverständnis.
              Er scheint auch nicht fähig zu sein die Erkenntnisse anderer, die von seiner Meinung abweichen wenigstens tolerieren zu können.
              Darüber hinaus behauptet er auch BI würde seine ja so besonders wichtigen und erklärenden Beiträge löschen.

              Hier könnte ich noch einiges anfügen, habe aber weder Lust noch Zeit dazu. Viel lieber würde ich mich mit Dir ausgeglichen über die freimachenden Aussagen der heiligen Schrift austauschen.
              Mit einem geöffneten Geist ist es immer erfrischend und lohnend sich zu verständigen.
              Lasse Dich also bitte nicht irritieren, gehe Deinen freien Weg mit dem Herr lieber Winfried.
              Liebe Grüße Tom

              1. Edelmuth an Tom

                Das hört sich gut an, verehrter Tom

                Viel lieber würde ich mich mit Dir ausgeglichen über die freimachenden Aussagen der heiligen Schrift austauschen.
                Mit einem geöffneten Geist ist es immer erfrischend und lohnend sich zu verständigen.

                Lass deine freimachenden Aussagen hören. Dann können wir gemeinschaftlich darüber im Lichte der Bibel sprechen.

                ...sondern mehr mit dem Problem was aus dem resultiert wenn wiederholt eine einseitige festgelegte Meinung verbreitet wird und in diesem Fall ist es wie bei der JWorg eine Angst machenden Meinung, nur dort besteht die Parallele.

                Das Problem kenne ich. Nur hat die von JW.ORG verbreitete Meinung nicht diese angstmachende Wirkung auf mich. Ich kenne die Zeugen Jehovas und weis ihre Lehren einzuordnen.

                Da er sich nachweislich auch nicht in die von den Geschwistern wunderbar erläuterten Aussagen vieler guter Schriftstellen hineinversetzen möchte, sorgt er mit seinen wiederholenden Negativ-Beiträgen für Polarisierung und bleibt weit entfernt von positivem & ausgeglichenem Textverständnis.

                Es tut mir außerordentlich Leid, wenn ich mit meinen Aussagen nicht die Zustimmung anderer BI-Autoren gefunden habe. Ehrlich gesagt, suche ich die Zustimmung Jehovas und Jesus und die finde ich in der Bibel. Jeder ist selbstverständlich aufgefordert mich anhand der Bibel zu widerlegen.

                Also lass uns darüber sprechen.

                Ede.

                1. Hallo Ede,

                  netter Versuch, dem ich bei jedem der mich und andere nicht veräppelt auch gerne entsprochen hätte, aber Du hattest mehr als ein Chance.
                  Wenn Du mir nur eine meiner (oder auch von anderen) früheren Fragen beantwortet hättest, hätte ein ernster Dialog entstehen können!

                  "Das Problem kenne ich. Nur hat die von JW.ORG verbreitete Meinung nicht diese angstmachende Wirkung auf mich. Ich kenne die Zeugen Jehovas und weis ihre Lehren einzuordnen."

                  Schaue mal in den Spiegel und erkenne Dich zuerst selbst, dann erkennst Du vielleicht auch den CHRISTUS und die souveräne Gnade Gottes IN IHM.

              2. turtle

                Hallo Tom,

                was gute oder schlechte Argumente sind, kann doch jeder für sich beurteilen. Dass Ede hier persönlich beleidigt wird, stört mich auch schon länger. Ich finde man sollte jeden respektieren, auch wenn er für die eigenen Argumente nicht zugänglich ist. Nächstenliebe bedeutet auch, den anderen zu ertragen.

                Gruss, turtle

                1. Hallo turtle,

                  wenn Du geschrieben hättest, daß auch Dich die Beleidigungen gegen die uneingeschränkte Gnade unseres Vaters im Himmel IN Christus stören, dann hätte ich Deinen Kommentar ernst genommen.
                  Darüber hinaus geht es nicht um mich, ich ertrage derartiges Verhalten schon seit Jahren, aber da ich immer wieder erfahre wie sehr es andere stört, bin ich nicht bereit zu dieser Form von Gotteslästerung zu schweigen und wenn Du in diesem Konsens von Nächstenliebe sprichst, rate ich Dir Klarheit über die christlichen Kategorien zu erlangen, denn dieser Kategorienfehler wird am häufigsten von Mainstream beeinflußten Religions-Christen begangen!
                  Gruß Tom

            2. Omma@Winfried Mertens

              Lieber Winfried,

              seit heute ist meine Internetverbindung wiederhergestellt, früher als ich dachte.  Ich habe begonnen einige Kommentare zu lesen, und bin bei deinem "hängengeblieben", da er mir sehr gut gefallen hat.  Ich hoffe du und Tom seid mir nicht böse, dass ich mich einfach dazwischenschiebe.

              Ja, lieber Winfried, unser Erleben bei den Zeugen hat uns für die verschiedensten Dinge sensibilisiert, auch uns geht es so.

              Du schreibst: "Aus diesem Grund bin ich HOCH-ALLLERGISCH gegenüber Äußerungen, die die Meinung anderer in Misskredit bringen. Es kann aber auch sein, dass ich einfach über gewisse Dinge noch nicht gut genug informiert bin."

              Mit dieser Äußerung zeigst du wunderbare Eigenschaften, und zwar Liebe und Demut!  Liebe zu deinen Mitmenschen, und zwar zu allen, und demütig zeigst du uns, dass wir bei manchen Dingen einfach nicht alles Wissen.

              Weiter schreibst du: "Es kann viel geschrieben werden, aber ohne einen "Fixpunkt" sind wir doch verloren! Alles bleibt unsere Intuition, Meinung, Ahnung, Eingebung usw. usw. Wo ist unser "Fixpunkt"? Ich, für meinen Teil, habe mich entschieden, die Bibel als diesen anzuerkennen."

              Ja, lieber Winfried, um es mit deinen Worten zu sagen, auch wir anerkennen die Bibel als unseren "Fixpunkt", und auch wir gewinnen immer mehr Respekt vor der Bibel und auch Respekt vor Menschen, die die Bibel als ihre Richtschnur betrachten, ob sie nun Zeugen Jehovas, Baptisten, Katholiken, Adventisten, Neuapostolen oder, oder, oder heißen.

              Gestern erst hatten der Oppa und ich Römer 13+14 gelesen. Ich finde diese Kapitel passen sehr schön zu deinem Kommentar.  Es lohnt sich diese Kapitel im Ganzen zu lesen!

              Römer 13:8, 13   (NGÜ)

              8 Bleibt niemand etwas schuldig! Was ihr einander jedoch immer schuldet, ist Liebe. Denn wer den anderen liebt, hat damit das Gesetz erfüllt.
              13 Lasst uns ein einwandfreies Leben führen, mit dem wir im Licht des Tages bestehen können, ein Leben ohne Schlemmen und Saufen, ohne sexuelle Ausschweifung und ohne Streit und Rechthaberei.
              Römer 14:1, 4, 5   (NGÜ)
              1 Nehmt den, der in seinem Glauben schwach ist ´und meint, sich an bestimmte Vorschriften halten zu müssen, ohne Vorbehalte` an; streitet nicht mit ihm über seine Ansichten.

              4 Wenn du ihn verurteilst, ist es, wie wenn du dich zum Richter über jemand machst, der im Dienst eines anderen steht. Wer bist du, dass du dir so etwas anmaßt? Ob jemand mit seinem Tun bestehen kann oder ob er nicht besteht, das zu beurteilen ist einzig und allein Sache seines Herrn, dem er verantwortlich ist. Und er wird bestehen, denn es steht in der Macht des Herrn, ihn zu bewahren.
              5 Der eine macht einen Unterschied zwischen ´heiligen` Tagen und ´gewöhnlichen` Tagen; der andere macht keinen solchen Unterschied. Wichtig ist, dass jeder mit voller Überzeugung zu dem stehen kann, was er für richtig hält.

              Ich möchte betonen, dass ich diese Verse nicht zitiert habe, um, wen auch immer, mit erhobenem Zeigefinger zu begegnen, denn dazu habe ich kein Recht, sondern, dass ich diese Verse (und den Rest dieser Kapitel), als meine Richtschnur betrachte. Und da wir ja alle unvollkommen sind, auch die Omma, habe ich gut zu tun, das umzusetzen. Sollte ich jemanden irgendwie weh getan haben, bitte ich hiermit um Entschuldigung.

              Lieber Winfried wir wünschen dir weiterhin viel, viel Kraft von unseren Beiden Höchsten, und grüßen dich ganz herzlich  Omma und Oppa

               

              1. Liebe Omma, lieber Oppa,
                so lieben Geschwistern wie Euch kann doch keiner böse sein 🙂

                Ihr habt mit Eurem schönen Kommentar die Kategorie erweitert die den Bereich Liebe im Leib Christi definiert.
                Was ist aber wenn jemand vorsätzlich mit (s)einer Überzeugung redet die den Wert der Gnade Gottes IN Christus herabsetzt?

                In dem Moment haben wir eine andere Kategorie wie sie z.B. im 1. Brief des Johannes behandelt wird.
                1Jo 4:1  Ihr Lieben, glaubt nicht jedem, der behauptet, er sei mit Gottes Geist erfüllt, sondern prüft, was er sagt, ob es wirklich von Gott kommt. Denn viele falsche Propheten verbreiten ihre Lehren in der Welt.

                Hier haben wir das häufigste und wahrscheinlich größte Problem unter den Menschen die alle sagen sie glauben an Jesus Christus und SEINE Botschaft.
                Schauen wir mal weiter wie das Kapitel 4 dieses Thema zerlegt.

                1Jo 4:3  Wer sich nicht zu Jesus bekennt, gehört nicht zu Gott. Aus ihm spricht der Geist des Antichristus. Ihr habt ja gehört, dass dieser Geist in die Welt kommen soll, und er ist auch schon da.

                Hier geht es natürlich nicht um ein einfaches Lippenbekenntnis zum Christus, sondern hier geht es um eine direkte Beziehung, eine Beziehung die so innig ist das sie eine Verbindung MIT dem Geist Gottes bewirkt, der dadurch auch aus jedem sprechen kann und es auch wird, WEIL die Fähigkeit dieser spirituellen Verbindung erlangt/geschenkt wurde.

                Letzteres ist auch unbedingt notwendig, denn der Geist der Welt schläft ja nicht, sondern ist über alle seine Welt-Kanäle bemüht sein Schein-wahres "Licht" in der Welt zu verbreiten.
                1Jo 4:4  Ihr gehört zu Gott, Kinder, und habt diese Lügenpropheten besiegt, weil der, der in euch lebt, stärker ist als der in der Welt.

                Nicht umsonst wird es im Vers 5 deutlich definiert!
                1Jo 4:5  Jene gehören zur Welt, und was sie sagen, hat seinen Ursprung in der Welt und deshalb hört alle Welt auf sie.

                Nun bündelt sich das Entscheidende im Vers 6

                1Jo 4:6  Wir dagegen gehören zu Gott. Wer Gott kennt, hört auf uns. Wer nicht zu Gott gehört, hört nicht auf uns. So können wir den Geist der Wahrheit vom Geist der Verführung unterscheiden.

                Wer ist hier mit UNS gemeint?
                Es sind ALLE die diesen Geist haben und auf IHN hören und IHM folgen, sie bilden eine Geistes-Einheit.
                Wenn z.B. einige Geschwister mit diesem Geist zusammenkommen benötigen sie keine lange "Anpassungsphase" sie sind durch den Geist mit allen nötigen Qualitäten für diese Situation betraut und und nehmen aus diesem Erleben dieser Wirkung weitere Erkenntnisse mit in weitere Begegnungen.
                Eine sehr begeisternde Wirkung die den eigenen Glauben enorm souveränisiert.

                Wenn nun jemand kommt der nicht mit diesem Geist spricht, merkt man das schnell wenn er sein eigenes Kopfdenken in den Vordergrund stellt und seine festgefahrene Meinung wiederholt und wiederholt und unfähig ist auf andere Argumente einzugehen.

                Was fehlt also bei (IN) ihm?
                1Jo 4:13  Dass wir in ihm leben und er in uns, erkennen wir an dem Anteil, den er uns von seinem Geist gegeben hat.

                Dieser Geist ermöglicht das absolute Bekennen zum Christus und damit zum Vater!!!
                1Jo 4:14  Außerdem haben wir mit eigenen Augen gesehen und können bezeugen, dass der Vater den Sohn als Retter der Welt gesandt hat.

                Eine wichtige Richtschnur um nicht wieder durch Menschenwerk verunsichert zu werden!
                Segensreiche Grüße an Euch 2
                Herzlichst
                Tom

                1. Fox

                  Guten Abend Tom,

                  also ganz klar: Ich bin nicht Omma und Oppa auch nicht, es ist mir dennoch ein Bedürfnis, dir auf diesen Kommentar etwas zum Nachdenken zu geben.

                  Du zitierst vom Apostel Johannes, einem sehr eifrigen Christen der wirklich Jesu Nähe gesucht hat. Wie die Meisten von ihnen. Da gibt es noch jemanden der bereit war, alles für Jesus zu geben. Er sicherte ihm sogar zu, mit ihm zu sterben wenn das sein muss. Wenige Stunden nach diesem Versprechen löste es sich in Luft auf. War er deshalb ohne Gottes Geist, nicht gesegnet....? Unser Herr Jesus kannte sein Herz, welches trotz aller Fehlerhaftigkeit wirklich für ihn schlug. Und er wies ihn an, seine Schafe zu hüten wenn er wieder in die Gemeinde zurückkehrt. Ja, dieser Petrus kehrte zurück und lehrte, lehrte, lehrte. Der Heilige Geist bezeugte sich vielfach durch Petrus. Und dann wird er so empfunden haben wie du: einmal erkannt gibts keine Kehrtwende mehr. Und mit dieser Einstellung saß er mit jüdischen Freunden zusammen, aß mit ihnen und war ganz der Meinung, die Welt könnte ruhiger jüdischer werden, schließlich war der Herr Jesus auch Jude und es heißt ja nicht umsonst "Das Heil kommt aus den Juden", nicht wahr? Erkenntnis des Wortes, Erfolg durch die Wunder welche der Heilige Geist durch ihn wirkte - gibt es irgendetwas, das sich dem entziehen könnte? O ja - gab es: Paulus hat ihn zur Größe einer Briefmarke gefaltet! Denn ja, Petrus hatte die Erkenntnis über den Christus, auch die, dass es weder auf die Herkunft noch auf den Stand einer Person ankommt, allein auf den Glaube desjenigen, der sich Jesus zuwendet. Und wenn du denkst, mehr zu haben als andere, dann hast du mehr Pflichten als andere. Pflicht zur Liebe, zur Demut, zur Hilfsbereitschaft, zur Geduld.... Und ich wünsche mir das gleiche Ergebnis wie bei Petrus: Das anerkennen der Kritik des Paulus als Akt der Liebe um in Christus zu wachsen.

      2. Ede, bevor Du wieder hier herum heulst sende mir doch mal bitte Deine "gelöschten" Beiträge auf

        freierchrist@gmx.de

        und ich antworte Dir dann gerne auch hier veröffentlicht.

        Solltest Du mir nicht schreiben, wird Deine Ignoranz meine Aktivität für Dich verstärken!
        Ich freue mich jetzt schon 🙂

        1. Nachdenker an Spontan

          Hallo Spontan,

          Nachdem ich nun deine Gefühle und Emotionen etwas besser einordnen kann nur soviel:

          Ich fürchte wir haben eine ähnliche Wesensart:

          Kein Herdentrieb, kein sich ducken und alles schlucken, dadurch zumindestens in der Versammlung Aussenseiter, weil aufmüpfig und unbequem und, ich gebe es ja zu, ab und zu etwas vorschnell und spontan. Na ja, da können wir beide noch dran arbeiten, ok?? Aber verbiegen lassen wir uns beide nicht, einverstanden?

          Grüße Nachdenker

           

           

          1. Spontan

            Spontan@Nachdenker

            Indianerehrenwort, Nachdenker, wir lassen uns nie verbiegen...never!

            Aber wieso fürchtest du, dass wir eine gleiche Wesensart haben? Ich finde es toll, dass sich endlich mal einer gefunden hat, der mich versteht, der so ist wie ich. So einer hätte ich in meiner Versammlungszeit gut gebrauchen können.

            Ich will nicht sagen, dass ich aufmüpfig war, denn ich habe weder das System noch die Lehrstellungen des tuvS jemals kritisiert, sondern meine Kritik war rein sozialer Natur...und die war berechtigt. Ob das nun Aufmüpfigkeit war, kann ich so nicht sagen. Aber ich verstehe dich sehr gut, Nachdenker, wie du es meinst. Du wirkst sehr verständnisvoll und mitfühlend. Ich freue mich somit auch sehr über dein Feedback und irgendwie auch über deine Art Zuspruch. Danke!

            Jetzt, nachdem ich BI kennengelernt habe, sehe ich natürlich auch in Punkto Lehrstellungen vieles anders und auch sonst im Allgemeinen mehr als nur kritisch. Aber das wird hier zur Genüge besprochen, da brauche ich meinen Senf nicht auch noch hinzuzugeben. Das Einzige, was ich dazu noch sagen möchte, ist, dass ich eine sehr ambivalente Haltung zur WTG habe, denn ich weiß wirklich nicht, was ich noch von all dem sagen soll. Tatsache ist, dass ich keinem und nichts mehr traue. Soviel höher in der Hierarchie, desto kritischer bin ich. Die Physiognomie einiger von der LK wirken auf mich sehr hart und unbeugsam. Jedenfalls sehr unsympathisch, und das sagt mir alles! Macht und Selbstverherrlichung!

            Arroganz, Lieblosigkeit, Gleichgültigkeit und das nicht Ernstgenommenwerden hat mich immer sehr zu schaffen gemacht. Es hat einfach die Chemie nicht gestimmt. Einerseits musste man sehr linientreu sein...und das waren die Meisten auch, zumindest äusserlich, und andererseits hatte ich immer das Gefühl, das sich die Wenigsten wirklich tiefgründig für die Bibel interessierten. Eine echte Spiritualität habe ich in dem Betrieb nie so spüren können, sondern nur eine oberflächliche Euphorie nach dem Sinne "ach wie toll ist es doch bei uns", und das wars. Ich will aber keinem seinen aufrichtigen Glauben an die Bibel und Jehova abstreiten, keineswegs. Aber es war alles so oberflächlich, fand ich zumindest.

            Natürlich habe ich auch Fehler gemacht und viel falsches und unüberlegtes gesagt, was die Sache noch verschlimmerte. Ich war und bin auch kein Heiliger. Aber es gibt in meiner Versammlung trotzdem Einige, die ich mag und die mich mögen. Aber echte Freundschaft hatte ich trotzdem dort nie richtig kennenlernen dürfen. Aber du hast recht, das wir beide, (jedenfalls ich), an uns arbeiten müssen, was zu vorschnelles reagieren und zu spontan sein betrifft. Auch da gehe ich mit dir, und stimme in deinem Ok mit ein!

            Liebe Grüße, der leider noch Spontane!

    2. Edelmuth an Fox

      Hallo Fox

      Vielen Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast, um mir die Bedeutung von Ehrfurcht zu erklären.

      In einem meiner vorherigen Antworten habe ich bereits geschrieben, dass ich keine Angst vor Menschen aber die Furcht Gott zu missfallen habe.

      (Matthäus 7:21-23) . . .Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr', wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Däm?nen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?' 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

      Schau dir diese Menschen an. Was kann man über sie sagen?

      Sie haben Jesus als Messias erkannt. Sie haben auch seine göttlichen Wunderkräfte gekannt und gewusst, welche Auswirkungen diese Kräfte bei richtiger Anwendung auf Menschen haben konnten. Jesus hat nie bestritten, dass diese Menschen aufgrund seines Namens Machttaten vollbracht haben. Dennoch hat er sie abgewiesen! Warum?

      Sie waren über Jesus ablehnende Reaktion erstaunt, weil sie damit nicht gerechnet hatten. Sie haben ihm vorgeworfen in seinem Sinne richtig gehandelt zu haben, indem sie die Wundertaten in seinem Namen durchführten. Was hätten sie anders machen sollen?

      Welches Gesetz meinte Jesus als er ihnen Gesetzlosigkeit vorwarf?

      Ede

  7.  
    Liebe nada
     
    Deine beiden Aussagen: “Ich bin eine Frau, die auch mal BASTA sagt!!“ Die andere: “Jesus liebt die Demütigen. Da arbeite ich noch dran“, haben mir sehr gefallen.
     
    Deshalb, kann dir ein Buch zu lesen empfehlen: DER ungezähmte MESSIAS von JOHN ELDREDGE. Man warf ihm alles Mögliche vor – Gesetzesbruch, Umgang mit schlechter Gesellschaft, Trinkgelage. Manche hielten ihn sogar für das personifizierte Böse. Er war eine Bedrohung. Sie mussten ihn einfach aus dem Weg schaffen. Doch diejenigen, die ihn am Besten kannten, liebten ihn innig. Er hatte einen feinen Humor. Seine Grosszügigkeit war kaum zu fassen. Er sprach von den ungeheuerlichsten Dingen. Und wenn er zornig wurde, zitterten seine Widersacher. Lernen sie ihn besser kennen – den ungezähmten Messias, sagt John Eldredge.
     
    LG Noomi
     

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