Wahrhaftigkeit – Anspruch und Ausdruck des Christentums

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Es begann ja schon vor 100 Jahren, dass die WTG Lügen in die Welt setzte.

Unsere Welt begann mit einer Lüge! Und sie hat bis heute mit Lügen existiert. Der Zeitgenosse hat den Eindruck, dass heute fast nur noch gelogen wird und die Lüge ein ganz normaler Bestandteil des Lebens ist. Man hat sich an die Lüge gewöhnt. Sie beherrscht tatsächlich die Welt.

Aber jeder Mensch weiß, was Wahrheit und was Lüge ist. Das weiß der Mensch immer dann, wenn er selbst Opfer einer Lüge geworden ist. Er weiß es, weil der göttliche Maßstab für Lüge und Wahrheit, für Recht und Unrecht, zur Grundausstattung des menschlichen Gewissens gehört (Rö. 2:14, 15).

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Es begann ja schon vor 100 Jahren, dass die WTG Lügen in die Welt setzte.

Die Lüge hatte ihren Ursprung in Eden. Darauf bezog sich Jesus Christus, als er die Pharisäer als Söhne des Teufels bezeichnete. Sie waren stolz darauf, Gott zum Vater zu haben, aber Jesus sagte ihnen, wer ihr wirklicher Vater war.

„Vom Teufel stammt ihr ab, der ist euer Vater. Und was er begehrt, das tut ihr. Er war von Anfang an ein Mörder und für die Wahrheit hat er keinen Platz. Denn bei ihm gibt es überhaupt keine Wahrheit. Wenn er lügt, so entspricht das genau seinem Wesen. Denn er ist ein Lügner und alle Lüge stammt von ihm.“ (Joh. 8:44)

Der hohe Maßstab für die Wahrheit zieht sich durch die ganze Bibel, und es ist uns klar, dass Christen die Wahrheit reden müssen (Eph. 4:25; Kol. 3:9). Die Liebe zur Wahrheit entscheidet zuletzt über Leben und Tod, denn Lügner werden die Königsherrschaft Gottes nicht erleben! (Offb. 21:8)

Es ist Gottes Wille, dass wir Gefallen an innerer Wahrhaftigkeit haben, weil er auch gefallen daran hat (Ps. 51:6). Das heißt, dass wir auch als Sünder den ehrlichen Wunsch pflegen sollen, die Wahrheit zu reden. Sie soll unser Ziel sein, das wir mit der Hilfe Jesu Christi erreichen wollen. Ich finde, dass dies ein entscheidender Punkt ist, wo wir uns von den „Kindern des Teufels“ unterscheiden sollen: Der innere Mensch, der wir wirklich sind, will die Wahrheit, auch wenn wir wissen, dass wir Sünder sind!

Ich möchte betonen, dass es auch eine „äussere“ Wahrhaftigkeit gibt. Die nennt man Heuchelei. Sie war ein bestimmendes Merkmal der Pharisäer, die den trügerischen Schein von Wahrhaftigkeit vor sich hertrugen, aber innen waren sie voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit (Mat. 23:28). Jesu Tadel war schwerwiegend, denn er stellte sie als Betrüger bloß, und er warnte seine Nachfolger vor solchen Menschen.

Der Teufel als Vater der Lüge hat viele Söhne. Die Geschichte ist voll von ihrem Wirken. Auch die Geschichte der „neuzeitlichen Zeugen Jehovas“ spricht von Lügnern und Betrügern. Man versucht, die Geschichte schön zu färben und den Schmutz von der Organisation abzuwaschen. Aber geht das? Es mag vielleicht früher möglich gewesen sein, als das Internet noch nicht den Zugang zu den brisanten Informationen möglich machte. Heute kann man sich über die lächerlichen Anstrengungen, den schönen Schein zu wahren, nur noch wundern. Man gewinnt geradezu den Eindruck, dass dadurch die Sache noch verschlimmert wird, denn die „Rechtfertigungen“ und Schönfärbereien lenken den Verdacht der Lüge nur noch deutlicher auf das Problem.

Es begann ja schon vor 100 Jahren, dass die WTG Lügen in die Welt setzte. Welche Erwartung war denn mit dem Datum 1914 verbunden? In Russells Schriften wird eindeutig vom Ende der Menschenherrschaft gesprochen (1). Das war es doch, was landauf und landab verbreitet worden war. Man erwartete das Ende aller Königreiche und den Beginn der Herrschaft Jesu auf der ERDE. Russell und seine Mitverbundenen warteten im Oktober auf ihre Entrückung in den Himmel. Sie wollten „beim Herrn sein“. Aber sie blieben in Brooklyn.

Damals hätte man ja zugeben können, sich einfach nur geirrt zu haben. Das wäre dann kein großes Problem gewesen. Für Irrtümer haben wir Menschen allgemein Verständnis, aber wenn ein Irrtum später zum Dogma erhoben wird und an dieses Dogma auch noch andere Dogmen als Stütze angehängt werden, dann wird es bedenklich.

harfe-gottes-001Ähnlich war es zu Beginn der zwanziger Jahre: Eine große Werbekampagne sollte dazu dienen, Rutherford’s „Eingebung“ in alle Welt zu tragen: „Millionen jetzt Lebender werden nie sterben!“ Mit diesem Slogan zogen die Bibelforscher durch die Lande. Auf Plakaten, mit denen der gleichlautende Vortrag angekündigt wurde, hieß es regelmäßig: „Ich wünsche festzustellen, dass dies buchstäblich aufzufassen ist, weil biblische Prophezeiungen es so sagen und kürzlich erfüllte Voraussagen der Bibel eingetroffen sind. (Richter Rutherford)“. So vollmundig trat der „Richter“ auf!

Aber die wenigen Jahre zogen vorüber. Nichts von all diesen falschen Ankündigungen traf ein. Und wieder gibt man nicht zu, sich geirrt zu haben! Statt dessen redet der „Richter“ davon, dies „als Meinung geäussert“ zu haben! Also ist man selbst schuld, wenn man zuviel daraus gemacht hat! Dazu ein Zitat aus dem Jahrbuch 1980, Seite 62, 63:

„Noch schlimmer war, daß der Glaube einiger Brüder erschüttert wurde. Einige hatten erwartet, in jenem Jahr in den Himmel zu kommen. Das führte in den Versammlungen zu Sichtungen, besonders im Elsaß. Schwester Anna Zimmermann schrieb:

„Ungerechtfertigte Hoffnungen brachten große Prüfungen mit sich. Viele gaben auf.“

Ein Anzeichen für diese Prüfung war eine Fragestunde, die Bruder Rutherford auf einem Kongreß in Basel abhielt, der vom 1. bis 3. Mai 1926 stattfand. In dem Bericht über diesen Kongreß hieß es:

„Frage: Sind die Alttestamentlichen Überwinder schon auferstanden?

Antwort: Sicherlich sind sie noch nicht auferstanden. Niemand hat sie gesehen. Es wäre töricht, eine gegenteilige Behauptung aufzustellen. Im Millionen- und Trostbüchlein wurde gesagt, daß man sie vernünftigerweise kurz nach 1925 erwarten dürfe. Aber dies wurde nur als Meinung ausgesprochen.““

judge-rutherfordIst das die Antwort eines ehrlichen Menschen, wenn er später behauptet, dies nur als Meinung gesagt zu haben? Statt der Wahrheit die Ehre zu geben, sprechen Rutherford’s Nachfolger von „Prüfungen“, „Sichtungen“, „ungerechtfertigten Hoffnungen“, wenn die Lüge geplatzt ist und die üblen Folgen da sind. Reden so ehrliche Menschen, wenn der Glaube vieler Menschen erschüttert wurde?

Damit will man dies sagen: Gott hat den „Irrtum“ zugelassen, um zu sehen, ob seine Anbeter ihm treu bleiben würden! Gott habe also durch Rutherford die Brüder belogen und auf die Probe gestellt! Ist Jehowah ein Gott, der sich einer Lüge bedienen muss, um die Treue zu erproben? Auf diese Frage kann jeder eine richtige Antwort geben.

Natürlich war das für jene, die sich belogen fühlten, eine Prüfung, aber die eigentliche Prüfung war Rutherford selbst, der die Lüge als Mittel einsetzte, um seine Position zu festigen und um Gewinn zu machen. Im Umfeld dieses Mannes ist der Geruch der Unaufrichtigkeit festzustellen. Das beginnt schon mit seinem angemaßten Titel „Richter“. In Amerika wird ein Richter auf Lebenszeit ernannt. Rutherford aber hat einen Richter für ein paar Tage vertreten, ohne eine offizielle Ernennung bekommen zu haben. (Deshalb setzten die Zeitungen seinen Titel gewöhnlich in Anführungszeichen und zeitgenössische Journalisten spielten noch auf ganz andere Dinge an, über die sie sich wunderten.)

Kritik an seiner Person und seinem Verhalten trat er mit der ganzen Macht seines Amtes entgegen. Enge Mitarbeiter (G. H. Fisher, W. F. Salter und O. Moyle) warfen ihm seinen Alkoholismus, seine unflätige Sprache, seinen luxeriösen Lebensstil und sein diktatorisches Auftreten vor (2). Um sie zu ächten, stachelte er auch Kongressbesucher an, indem er „empfahl“, die Kritiker wie Abtrünnige zu behandeln. Keine Lüge war ihm zu plump. Er vertraute darauf, dass die Leute ihm ergeben und hörig waren. Seit Rutherford’s Tagen ist es üblich, biblisch begründete Kritik an der WTG mit einem Gemeinschaftsentzug zu ahnden. Und das ist die einzige Möglichkeit der Lügner, sich zu wehren. Es ist aber auch das klägliche Eingeständnis der Schwäche, der moralischen Schwäche. Es ist der Beweis ihres moralischen Zwergwuchses.

Der Lügner lebt in der ständigen Furcht, entdeckt zu werden. Wir kehren noch einmal zum Datum von 1914 zurück. Gemeint war, dass in diesem Jahr die „Königreiche der Welt“ vergehen sollten. Das stand immer noch im Raum, und jeder wusste, dass dies nicht eingetroffen war. Um diese peinliche Situation zu beseitigen, erfand Rutherford schließlich das Märchen von der unsichtbaren Inthronisierung Jesu im Himmel im Jahre 1914. Wer die alte Behauptung nicht kannte oder vergessen hatte, wurde nun so belehrt: Jesus kam 1914 unsichtbar auf den Thron! Das nannte der „Richter“ „Neues Licht“! Das musste er nicht beweisen, das musste einfach geglaubt werden. Die „Glaubwürdigkeit“ Rutherfords sollte die Wahrheit garantieren, denn er hielt sich für jemanden, mit dem Christus sprach! (1920 z. B. setzte er Stundenziele für den Predigtdienst fest und behauptete, dass Jesus dies angeordnet hätte!)

Nach diesem Muster handelte dann die WTG auch nach Rutherford. „Neues Licht“ leuchtete häufig dann auf, wenn eine alte Lüge müde geworden war und eine Korrektur erforderlich wurde. Rutherford hat durch seine dogmatischen Schwindeleien einen Weg vorgezeichnet, der nicht mehr ohne Schaden für die WTG verlassen werden kann. Um das Gesicht zu wahren, um die Macht nicht zu verlieren, um nicht den Zusammenbruch durch Mitgliederschwund zu riskieren, ist man gezwungen, an den Rutherford’schen Dogmen festzuhalten.

Ich glaube nicht, dass meine Auffassung überzogen ist. Noch einmal 1914: Sieht man sich die Berechnung der sieben Zeiten an, dann wundert man sich zuerst, dass hier ein Datum berechnet werden soll, das es nach Jesu Worten (Mat. 24:36) nicht geben kann! Dann fällt auf, dass im Traum Nebukadnezars vom Baum nicht ein einziger Hinweis auf die Herrschaft Gottes zu finden ist! Der Traum, so muss der nüchterne Leser sagen, bezieht sich nur auf die Regierungszeit von Nebukadnezar. Trotzdem wurden die „sieben Zeiten“ auf die Königsherrschaft Gottes bezogen. Und dann wäre da noch das ominöse Jahr 607 v. u. Z., das Datum für die Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier und damit der angebliche Beginn der „sieben Zeiten“. Dieses Datum ist eine Erfindung wie alles andere in dieser Berechnung auch. Es wird weder durch die Geschichte noch durch die Bibel gestützt.

Das Datum von 1914 ist für das ganze Gedankengebäude so wichtig, dass man es nicht aufgeben kann! Denn Rutherford hat daran die Macht der WTG gebunden. Welche Macht besäße die WTG, wenn sie zugeben müsste, dass 1919 keine Berufung des „treuen und verständigen Sklaven“ stattgefunden hätte? Wieviel Macht bliebe ihr, wenn sich die Wahrheit herausstellte, dass Jesus schon nach seiner Auferstehung als König zur Rechten Gottes regiert? Und was wäre mit ihrer Zweiklassengesellschaft („Gesalbte“ und „andere Schafe“), mit den schon auserwählten „Geistgesalbten“ der Führung, denen alle Autorität über den „irdischen Teil“ des Königreiches übertragen worden sei? Wenn 1914 fällt, dann fällt auch die angebliche göttliche Legitimation fort! Wo bliebe dann der Anspruch auf die immer wieder eindringlich beschworene „göttliche Legitimation“? Was wäre mit einem „Mitteilungskanal“ anzufangen, wenn 1914 sich als Lüge herausstellte? (3)

Man hat es schon seit langem bemerkt, dass 1914 der tragende Pfeiler der WTG-Doktrin ist. Nun sind seit 1914 schon über 100 Jahre vergangen und man versucht immer noch mit viel Krampf und Unwahrheit, das als „geschichtliche Tatsache“ hinzustellen. Ist das die Liebe zur Wahrheit?

Ist es nicht vielmehr so, dass man gezwungen ist, immer noch mehr zu lügen? Hofft man, durch ständige Wiederholung des Dogmas ihm den Anschein von Wahrheit zu geben? Der Zeitgenosse weiß um die Wirkung der Propaganda, die ständig immer wieder dasselbe sagt. Eines Tages glaubt man das und hält es für Wahrheit.

Man spricht von der postfaktischen Zeit und meint, dass es nur auf Meinungen ankäme und nicht auf Fakten. Nicht die Tatsachen bestimmen die Wirklichkeit, sondern die Meinungen darüber. Nicht die Wirklichkeit interessiert, sondern das, was die Propaganda daraus macht. Dadurch wird eine Welt konstruiert, die sich immer mehr von der Realität entfernt. Trifft dies auch auf die WTG zu? Propagiert auch sie eine Welt nach ihren Wünschen, in der nur das Wahrheit ist, was sie für wahr hält? Wenn das so ist, dann ist sie tatsächlich in dieser Zeit angekommen.

Sie ist angekommen! Das erkennt man auch an ihrem Verhalten bei Kindesmissbrauch. Die Royal Comission (4) in Australien legte im jahr 2015 eintausendundsechs (!) Fälle vor, in denen die WTG es nicht fertigbrachte, der Gerechtigkeit zu dienen. Sie verheimlichte diese Fälle mit der Begründung: „Wir wollten keine Schmach auf Gottes Namen bringen.“ Kindesmissbrauch ist auch für die WTG ein Verbrechen. Das betont sie immer wieder. Es sind Verbrechen wie viele andere auch. Aber keines dieser Verbrechen „bringt Schmach auf den Namen Gottes“, weil „die Sonne nicht mit Schmutz beworfen werden kann“. Unter welchem Einfluss kommt man wohl dazu, so zu denken und zu meinen, man würde Unehre abwenden, wenn man Verbrechen verheimlicht und dazu zwingt, Unterlagen diesbezüglich zu vernichten?

Man kennt sich doch immer dann gut in der Bibel aus, wenn es um andere geht. Wenn die Römisch-Katholische Kirche Akten über Kindesmissbrauch vernichten lässt, dann würde man gern auf die Geschichte der Familie Achan hinweisen, die auch ein Verbrechen vertuschen wollte und doch von Gott bestraft worden ist (Jos. 7). Die Verheimlichung ist in Gottes Augen ebenso schlimm, wie das Verbrechen selbst. Dadurch macht man sich zum Mittäter! Und das alles macht man, weil der „gute Schein“ gewahrt werden soll? Und der „gute Schein“ ist in der Hauptsache eine Lüge. Also stellt man sich doch bewusst in den Dienst der Lüge und schreckt dann nicht mehr davor zurück, durch Vertuschung die böse Tat zu billigen, die Täter zu ermutigen und die Opfer zu verhöhnen.

Der durchschnittliche Zeuge Jehovas scheut sich davor, die Dinge beim Namen zu nennen, weil er von Recht und Unrecht keinen klaren Begriff hat, wenn es um die „Organisation“ geht. „Alles ist irgendwie gut!“ – so sagen viele. Manche sehen das als Toleranz, sprechen von menschlichen Schwächen, wenn man sich nicht klar zwischen Wahrheit und Lüge entscheiden will. Und gerade daran krankt unsere Welt! Man soll doch endlich einmal die bösen Früchte der Lügner so sehen, wie sie sind: Als böse und schlecht! Warum hat man Bedenken? Hat man Angst, das Böse und das Gute beim Namen zu nennen? Wir haben doch die Fähigkeit, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden (Hebr. 5:14). Gebrauchen wir sie doch und seien wir nicht mehr Feiglinge, die sich durch die Billigung des Unrechts mitschuldig machen. Wir wollen doch bitte keine Unmündigen sein, die von jedem Wind der Lehre umhergetrieben werden durch Leute, die listig sind im Ersinnen von Irrtum! (Eph. 4:14)

Und seien wir besonders dann wahrhaftig, wenn es um uns selbst geht! Denn Christsein beweist sich in unserem Verhalten zur Wahrhaftigkeit! Wenn Christus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“, dann müssen auch seine Nachfolger die Wahrheit in jeder Form achten. Das war immer Gottes Maßstab, und er wird es in Ewigkeit bleiben. Am Schluss noch ein Gedanke aus dem 24. Psalm. Nachdem gefragt wurde, wer in Gottes Nähe kommen darf, wird geantwortet:  „Einer, der mit schuldlosen Händen und ehrlichem Herzen dort erscheint! Einer, der keine Falschheit kennt und keinen Meineid schwört. Wer das tut, wird Segen empfangen von Jehowah und gerecht gesprochen von Gott, der ihm hilft.“

Angesichts dieser Tatsachen ist es mehr als ein Hohn wenn Geriet Lösch in einer Ansprache in der Novemberausgabe von JW Broadcasting ohne zu zögern die Behauptung aufstellt, Jehovas Zeugen und der Wachtturm seien von je her die „Verfechter der Wahrheit“ gewesen und als einzige Religionsgemeinschaft im Besitz der Wahrheit.

LINK zum Video: https://youtu.be/5Fkdgt6Ua-o

 

Russell-Zitat und Links:

(1) Russell (1889): „In view of this strong Bible evidence we consider it an established truth that the final end of the kingdoms of this world and the full establishment of the Kingdom of God will be accomplished by end of A. D. 1914.”

(Im Hinblick auf diese starken biblischen Beweise betrachten wir es als eine fest gegründete Wahrheit, dass das endgültge Ende der Königreiche dieser Welt und die volle Errichtung des Königreiches Gottes bis zum Ende des Jahres 1914 abgeschlossen sein wird.“)

(2) http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/was-fuer-ein-mensch-war-richter-rutherford/#more-2665

(3) http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/das-krebsgeschwuer-1914/

(4) http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/angus-stewart-von-der-royal-commission-wirft-wachtturm-vertretern-vorsaetzliche-taeuschung-vor-2/

 

Mag ich nicht (3)

210 Kommentare zu “Wahrhaftigkeit – Anspruch und Ausdruck des Christentums

  1. Fox

    Guten Abend BI, Tom, Winfried, turtle, Ede - guten Abend für alle.

    Es ist eine sehr traurige Diskussion über die An- und/oder Einsichten einiger hier. Fangen wir denn wirklich an uns zu benehmen wie die Apostel, als sie stritten, wer der Größte unter ihnen sei? Ja, das liest sich gut, das waren auch Andere - wirklich??? Wem steht es zu, über den Geist eines anderen zu befinden? Und wenn wir schon darüber befinden: Verpflichtet uns das nicht erst recht zu Nachsicht, Ertragen und Liebe als alle anderen? Doch! Denn wenn wir unter die gezählt werden möchten die Früchte des Geistes haben, teilen wir sie nicht? Was ist das dann für ein Geist?

    Bitte lasst mich auf Edes Posts eingehen: Ein Zeuge, welcher im Internet sucht, ob Gleichgesinnte ebenfalls diese Ängste und Zweifel haben, wo sucht er dann? Ganz bestimmt nicht auf Seiten, die von vornherein nur Kritik und ähnliches ohne Bezug zur Org vorweisen können. Das verbietet schon der berüchtigte "Stallgeruch". Aber am ehesten kann er sich doch mit Edes Kommentaren identifizieren, bemerken, dass da noch jemand ist mit den gleichen Zweifeln, den gleichen Ängsten - und zwar bleibenden Ängsten.

    Viele von uns wissen, dass es nicht Wochen oder Monate sondern Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte dauert, die Organisationsinfiltration mit vielen Narben aber innerer Freiheit zu besiegen. Über viele Jahre kehrt der Mechanismus wieder, bei jeder Katastrophe, bei jeder sich verändernden politischen Ebene den Kopf einzuziehen und den Anfang von Harmagedon zu fürchten. Und zwangsläufig verbunden damit das Krebsgeschwür "haben sie doch recht, ich habe Jehova verlassen weil ich es nicht verstanden habe". Jeder einzelne Gedanke dieser Art ist ein Messerschnitt für den Betreffenden und ein Tritt in den Hintern für unseren Herrn und Hirten Jesus Christus, unseren Erlöser und einzigen Retter! Aber wer sind denn WIR, das einfach abzutun, das einfach als nicht lernfähig abzustempeln und auszugrenzen? Wer sind wir? Christen sind wir jedenfalls mit einer solchen Einstellung nicht. Ist es nicht eine Ehre, ist es nicht eine Goldmedaille für uns, wenn wir in tiefer Liebe und Fürsorge die uns verliehene freie Gabe des Heiligen Geistes zum Lobpreis Gottes hier posten dürfen um zu erklären, wie der Herr Jesus uns frei macht von dem Kampfstiefel der Organisation im Nacken?

    Ich liebe dich Tom, ich weiß um deinen Wunsch der Wahrhaftigkeit. Bitte übe dich noch in Geduld, unser Herr tut es auch. Ich liebe dich turtle, deine Spürnase empfindsamer Emotionen. Ich liebe dich Ede, deine Ausdauer, nichts wünsche ich mir mehr als ein gemeinsames ewiges Leben mit euch allen. Und ich danke BI für die gelegentlichen Korrekturen und vor allem für die Hinweise, dass es sich hier nicht um eine neue Religion handelt, aber das Abwaschwasser der Organisationsauslegung auch nicht ständig zur Wiederverwendung gesiebt werden sollte. Lasst uns beweisen, dass wir Kinder Gottes sind und alle füreinander da sind. Und wenn wir gelegentlich selbst mal nicht weiter können, so muss immer jemand da sein, für den das Weiter eine Ehrensache ist. Damit ehren wir unseren himmlischen Vater.

    Ich wünsche allen in diesem Sinn ein gutes, ein starkes, ein in der Kraft Gottes erneuerndes Jahr 2017.

  2. Sylvia Geiser

    Lieber Tom

    Das war ein wunderbarer Kommentar von Dir an Omma und Oppa. Vielen Dank! Ich freue mich auf Dein Kommen im Februar. Wir werden tiefgründige Gespräche führen.

    Wünsche Dir und Deiner Frau einen ganz schönen Tag und liebe Grüsse aus dem sonnigen Thailand

    Sylvia

    1. Liebe Sylvia,
      vielen lieben Dank!
      Wir freuen uns schon sehr auf Dich, Deinen Mann und Eure sonnige Zweit-Heimat
      ********************
      Lieber Tom
      bitte schreibe doch solche sehr persönlichen Dinge und Mitteilungen direkt an die betreffende Person. Die Mailadresse hast du doch sicherlich.
      LG
      Bruderinfo

      1. Liebe BI Brüder,

        ich wusste noch gar nicht das die Grundlagen zur Erfüllung von Taufwünschen IN den Christus für Bruderinfo zu "privat" sind, zumal die liebe Sylvia dies hier schon selbst erklärt hatte.

        Es wird auch Euch sehr gut tun, wenn Ihr den Herrn (den Geist) in SEINER ganzen Fülle auch auf Bruderinfo fließen lasst, dann können vor allem jene davon profitieren die jetzt immer noch aktiv von IHM abgehalten werden.

        Es wäre doch schade wenn die Aufklärungsseite #1 im deutschsprachigen Raum genau diesen Weg, diese Wahrheit und dieses wahre Leben was Jesus selbst IST, nicht in allen Punkten den geschundenen Religionsschafen nahelegen würde?!
        Angemessene Zensur ist gut und wichtig, aber auch hier müssen die entsprechenden Kategorien beachtet werden!
        Liebe Grüße
        Tom

        1. nada

          Nada@tom

          Lieber tom,

          bitte entschuldige, aber ich kann aus deinem Kommentar an sylvia nicht erkennen, dass es sich um eine Taufe handelt..

          Deshalb empfinde ich den Hinweis von bruderinfo schon passend..

          Seit einiger Zeit verfolge ich deine "auseinandersetzung" mit ede.

          Ich habe mich weder mit seinen, noch mit deinen Ansichten wirklich auseinander gesetzt, weil es für mich gerade nicht an der Zeit ist, sondern andere Dinge im Vordergrund stehen.

          Was ich aber leider festgestellt habe: Ede ist, soweit ich seine Kommentare über flogen habe, immer höflich.

          Du, lieber tom, magst du auch deine Gründe haben, bist das nicht.

          Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ob unser Herr Jesus edelmuth als heul-ede tituliert hätte?

          Ich glaube kaum. Er war sehr geduldig, auch mit solchen,die länger brauchten. Wie oft stritten sich seine jünger, wer grösser ist? Bis zu seinem Tod! Und er war sanft und nachsichtig.

          Vielleicht hast du mit deiner Sicht der Dinge recht, vielleicht ede. Ich vermag das nicht zu beurteilen.

          Ich, und nur ich, für andere kann ich nicht reden, empfinde deine Art, mit ede umzugehen respektlos.

          Wenn du anderer Meinung bist, und das darfst du, warum schreibt du dann nicht lieber gar nichts auf Edes Kommentare?

          Das wäre besser, als einen anderen Menschen so verächtlich zu behandeln..

          Da du ja schon mit dem Hinweis von BI nicht einverstanden warst, gehe ich mal davon aus, dass du den Anmerkungen einer "Schwester" erst recht keine tiefer gehende Beachtung schenken wirst.

          Wenn ich mich irre, würde mich das sehr freuen.

          Gruß

          Nada

           

          1. Liebe Nada,

            selbstverständlich nehme ich Deine Hinweise entgegen, es spielt keine Rolle ob jemand ein Mann, oder eine Frau ist, IN Christus sind wir alle EINS,
            aber wie Du schon sagst, Du magst das aufgrund unpassender Zeit nicht beurteilen.

            Ignoranz und Gotteslästerung sind nämlich auch nicht höflich und sollten doch mal angesprochen werden.
            Das ich mich dabei nicht beliebt mache, war mir schon vorher klar.
            Als z.B. Paulus jene die nicht an der gesunden Lehre interessiert waren als Christusfeinde bezeichnete, wie höflich war er da für Dich?

            Leider hat BI meinen Beitrag an Sylivia nur sehr unvollständig wiedergegeben, in ihm war ein Kommentar aus der Albrecht Bibel enthalten gedacht im Hinblick auf ihre Taufe.
            Wie BI über freie Taufen IN den Christus denkt, haben sie nun mit einem ziemlich großen Bären auf dem Rücken mitgeteilt, darauf zu antworten macht man mir aber nicht möglich.
            Ich darf mich also ohne Verhandlung als ein von BI Ausgeschlossener betrachten.
            Jede Geschichte hat immer 2 Seiten, für die Wahrheit sollte man beide kennen!
            LG Tom

        2. Bruderinfo@Tom

           
           
          Hallo Tom,
          wenn sich Sylvia von dir taufen lassen möchte dann ist dies sicherlich ihre Entscheidung, und sie und du, ihr könnt euch privat dazu verabreden.
          BI ist kein Forum für selbsternannte Täufer, und BI hat nichts mit deinen Aktivitäten zu tun.
          BI ist auch kein Forum auf dem man die Einhaltung des Sabbats proklamiert, wie es Sylvia macht.
          Es fällt auf, dass du BI eifrig benutzt um Menschen hinter dich herzuziehen.
          Für viel hier auf BI bist du stolz und sehr eingenommen von dir wenn du hier behauptest, Jesus sei dir persönlich erschienen. Diese Behauptung erinnert viele an Rutherford und andere Sektengründer. 
          BI hat auch nichts mit deinem Hauskreis zu tun. Wir wollen hier keine neue Religionsgruppe gründen. Jeder hat die Möglichkeit eine ganz persönliche Glaubensbeziehung zu Gott und Christus aufzubauen, ohne einen selbsternannten „Guru“ welcher regelmäßige Hauskreise organisiert.
          Wer sich dort von den BI Lesern wohlfühlt soll sie nutzen. Aber wir lassen hier keine Werbung dafür zu. Es gab schon zu viele negative Rückmeldungen die dann auch auf BI zurückfallen.
          Viele hier auf BI haben das Gefühl, dass du dich gerne als Oberlehrer aufspielst, auf  den alle blicken sollten. Auch dein Kommentar an uns spiegelt diese Oberlehrermasche wieder. Hier geht es nicht um Zensur sondern darum das sich ein Einzelner zu wichtig nimmt.
          Du sagst selbst, angemessene Zensur ist gut und wichtig, aber auch hier müssen die entsprechenden Kategorien beachtet werden! Das ist richtig. Eine entsprechende Kategorie ist, das wir keine Plattform für selbsternannte Religionslehrer sein möchten.
          In diesem Sinne liebe Grüße

  3. Janus

    Passend zur Wahrhaftigkeit:

    Über 400 Seiten Lehränderungen (englisch, nur die wichtigsten)

    https://www.reddit.com/r/exjw/comments/5kqr3l/400_page_pdf_of_doctrinal_changes/

    Es grüßt

    Janus

  4. Sylvia Geiser

    Lieber M.N.

    Deine Aussage über den inneren Zirkel der JW.ORG. könnte treffender gar nicht sein. Vor allem über die Ältesten, weil sie das ganze Jahr anwesend sind, ........., draussen sind sie ja niemand. Darum wird auch jeder ERNTEN was er SÄT.

    Herzliche Grüsse Sylvia

  5. Fox

    Guten Morgen an und für alle,

    Wahrhaftigkeit ist oft ein Anspruch aus dem, was der Mensch als solches empfindet. Seine Empfindungen wiederum sind geprägt von Kultur und Erziehung und den damit moralischen Geboten. Es mag Stämme von Naturvölkern geben (zumindest gab es sie), in denen Kannibalismus keineswegs verwerflich war. Das war nicht einfach eine Strafaktion sondern Resteverwertung. Und aus dem, was ihnen moralisch übermittelt wurde, keineswegs verachtenswert. Unter indianischen Völkern wurde Beischlaf auch im Beisein anderer durchgeführt und dennoch gab es keinerlei verachtenswerte Worte diesbezüglich, sondern das war tatsächlich ein Liebesakt, getragen von Respekt und Hingabe dem Partner gegenüber. Dadurch wurden weder die Kinder abartig noch wagte jemand zu lästern. Im Gegenteil, Kindern wurde kein Bären aufgebunden zur Herkunft von Kindern und sie waren Zeugen von Geburt und Tod. Undenkbar in unserer Kultur. Aber ehrlicher.

    In religiöser Hinsicht wurde den Menschen über Jahrtausende gelehrt, dass die Äußerungen Gottes (egal, wer als Gott betrachtet wurde) aus 1. Mose 3: 13-19 als Strafe  für den Sündenfall war. Und so geben es auch heutige Bibelübersetzungen wieder. Wahrhaftig aber ist, dass die ersten Übersetzungen die Äußerungen Gottes an Eva darauf beschränken, dass sie unter Trauer und Schmerzen Kinder gebären wird, aber ihr Verlangen wird nach ihrem Mann sein. (Übersetzung Vulgata:Zur Frau sprach er: Ich will deine Sorgen vermehren und deine Vorstellungen: in Trauer willst du Kinder gebären, und in Richtung Macht deines Mannes, und er wird über dich herrschen .) Die Ansage an Adam war deutlich härter, denn um seinetwillen wurde der Erdboden verflucht. Paulus macht uns darauf aufmerksam, dass Eva betrogen wurde (1. Tim 2:14) - sie war also Tatopfer - wenngleich sie trotzdem die Möglichkeit des "Nein-sagens" hatte. Bei Adam sah das anders aus. Aus diesem Sachverhalt heraus fällt mir auf:

    Es macht sich eigentlich niemand wirklich Mühe, die Worte Gottes an Eva mal genauer zu betrachten. Was ist es denn wenn er ihr sagt, dass ihre Sorgen mehr werden und sie ihre Kinder mit Schmerzen gebären würde? Ist Gott böse, dass der den Menschen solches antut? Nein, er hat sie auf einen Umstand aufmerksam gemacht, damit dem neu entstehenden Leben nichts passiert aufgrund von Panik! Er hat doch nicht ihren Körperbau verändert. Das kleine Würmchen muss durch einen platzmangelbedingten schmalen Geburtskanal und das unter dem Hochdruck der Wehen. Aber heute ist wissenschaftlich bewiesen, dass Presswehen für eine gesunde neurologische Entwicklung des Kindes höchst wichtig sind. Wenn man sich damit befasst, was da alles dazu gehört kann man wirklich sagen, Wehen sind ein Geschenk Gottes an das Leben. Nach dieser Konversation versah Gott die Menschen mit vernünftigen Kleidern bevor sie Eden verlassen mussten. Meines Erachtens ist diese letzte Unterhaltung zwischen Gott und dem Menschen von Liebe geprägte Hinweise, damit sie sich nicht vor Angst gegenseitig umbringen oder gemeinsam. Als Gott der Liebe musste er zwar konsequent die Beziehung zum Menschen beenden, aber das tat er nicht ohne Hinweis auf einen Loskäufer und Hinweise auf das nun schwere Leben ohne seinen Beistand, den er mit dem Geben der Kleidung auch beendete. Das steht der Darstellung eines Rachegottes diametral entgegen. Ist meine Meinung dazu.

     

  6. Fox

    Guten Morgen Ede,

    darf ich auf den Unterschied zwischen den Begriffen "Ehrfurcht" als ein Ausdruck von Furcht und "Angst" als einen anderen Ausdruck von Furcht hinweisen?

    Zu Ehrfurcht zitiere ich einfach mal Wikipedia: "Ehrfurcht ist ein hochsprachliches Wort für eine mit Verehrung einhergehende Furcht. Sie bezieht sich immer auf einen übermächtigen (erhabenen) Adressaten, ob real oder fiktiv. Sie kann individuell oder allgemein üblich sein. Sie empfinden zu können, wird zumeist als Tugend angesehen. „Ehrfurcht“ ist stärker als „Scheu“ oder „Achtung“, schwächer als „Unterwerfung“ oder „Anbetung“. Im Brockhaus von 1896 wird die Ehrfurcht als „der höchste Grad der Ehrerbietung, das Gefühl der Hingabe an dasjenige, was man höher schätzt als sich selbst, sei es eine Person oder eine geistige Macht, wie Vaterland, Wissenschaft, Kirche, Staat, Menschheit, Gottheit“ beschrieben."

    Personen die keine Beziehung zu Gott kennen oder wünschen empfinden keine Ehrfurcht. Wohl aber in der Konsequenz des Unausweichlichen dann Angst. So sagt uns die Bibel auch, dass die Dämonen auch glauben - und zittern. Aber nicht aus Ehrfurcht sondern aus ganz realer Angst aus dem Wissen ihrer Vernichtung.

    Ich bin sicher, du gehörst eigentlich in die 1. Gruppe. Ehrfurcht darf aber den Kopf erheben um zum Verehrten aufzusehen, darf sich anlehnen an den geliebten Vater, darf sich hinter ihm verstecken, darf ihn lieben.

    1. Edelmuth an Fox

      Guten Morgen Fox

      Du darfst...So lange meine Beiträge von der BI-Zensur gelöscht werden macht das aber keinen Sinn. Ich habe dir bereits auf vorhergehende Beiträge geantwortet, die - du wirst es erraten - wie einmal gelöscht wurden. Wenn gleichzeitig die beleidigenden Beiträge von Tom freigeschaltet werden, zeugt das von der Gesinnung, der hier Vorzug gegeben wird, und dazu habe ich keine Lust mehr.

      Ede

      1. Fox

        Guten Morgen Ede,

        es wird immer unterschiedliche Meinungen und Auffassungen geben. Ich gab mir große Mühe, zu verstehen zu geben, an allen Auffassungen interessiert zu sein, auch wenn sich daraus für niemanden abzuleiten hat, dass ich diese auch übernehmen werde. Wenn es hier nicht möglich ist, unterschiedliche Auffassungen zu tolerieren und aufzunehmen als Möglichkeit eines Dialogs ist es auch nicht anders als in der Organisation selbst.

        Ede, ich werde deine derzeitige Auffassung nicht teilen. Ich bin voll Trauer über die Angst, die du unserem himmlischen Vater gegenüber hast. Ich wünsche mir so sehr, dass du dich dessen entledigen kannst. Aber ich hab keine Ahnung, wie ich dich dabei unterstützen kann wenn deine Gedanken hier quasi als Kontrapunkt zur Organisation kanalisiert werden sollen. So bleibt mir nur der Abschied von diesem Board.

        Beten wir füreinander Ede.

        In Liebe

        Fox

        1. Tom an Fox

          Liebe Fox,

          die gelöschten Beiträge von Ede an Dich geben leider keinen Grund zur Hoffnung und sind zu recht nicht durchgestellt worden.

          Du hast es gut erkannt, Du kannst Ede nicht helfen. Das liegt nicht an Dir oder sonst jemandem sondern an Ede selbst.

          Ein Zitat von ihm lautet:

          "Der Helfer, den Jesus uns zu schicken zugesagt hat, würde uns bei der Entschlüsselung und Anwendung der Gleichnisse helfen."

          Nach allem was er hier an Zweifel hinterlassen hat, bedeutet dieses "würde" das er eigentlich nicht daran glaubt das dieser Beistand auch existiert?!

          Für ihn beten ist das Beste und Einzige was bleibt!

          Ganz liebe Grüße

          Tom

          1. Winfried Mertens

            Lieber Tom, im Moment habe ich den Eindruck, dass ein Mobbing gegen Ede auf BI läuft. Ich bin noch nicht lange auf BI. Es gibt viele Kommentare, die Ede in eine Ecke stellen. Kannst Du mir helfen, dies zu verstehen?! Ich bin bei Jehovas Zeugen kürzlich auch in eine "Ecke" gestellt worden und von meinen Kontakten zu den Brüdern gekappt worden ("bezeichnet"). Ich bin also auf der "Abschussliste", weil ich den Gott "Treuer und verständiger Sklave" in Frage gestellt habe. Aus diesem Grund bin ich HOCH-ALLLERGISCH gegenüber Äußerungen, die die Meinung anderer in Misskredit bringen. Es kann aber auch sein, dass ich einfach über gewisse Dinge noch nicht gut genug informiert bin. Ede scheint mir seit 4 Jahren Kommentare zu geben. Wo liegt hier der "Hase begraben"? Allerdings finde ich gute BIBLISCHE ARGUMENTE immer angebracht.

            "KarlchenderFuchs" hat mir Material geschickt, dass aus der theologischen Wissenschaft zu kommen scheint. Hier kommt der Begriff "Literalismus" vor. Soweit ich es verstanden habe, handelt es sich um eine Gesinnung, die die Bibel als Anleitung Gottes ohne Fehl und Tadel betrachtet. Wenn dem so ist, gehöre ich zu der Spezies "Literalisten". Es kann viel geschrieben werden, aber ohne einen "Fixpunkt" sind wir doch verloren! Alles bleibt unsere Intuition, Meinung, Ahnung, Eingebung usw. usw. Wo ist unser "Fixpunkt"? Ich, für meinen Teil, habe mich entschieden, die Bibel als diesen anzuerkennen. Ich weiß nicht, ob das morgen auch noch der Fall ist. Dann aber nur, wenn ich in der Bibel Diskrepanzen entdecke. Eher im Gegenteil: Seitdem ich mich von dem Diktat und dem faschistischen Absolutismus des "Treuen und verständigen Sklaven" gelöst habe, gewinne ich immer mehr Respekt vor der Bibel und auch Respekt vor Menschen, die die Bibel als ihre Richtschnur betrachten, ob sie nun Zeugen Jehovas, Baptisten, Katholiken, Adventisten, Neuapostolen oder, oder, oder heißen.
            Könntest Du mir erklären, was es mit Ede auf sich hat?!
            Ich höre mir gerne die Ansicht jedes einzelnen an. Wenn er dann noch Belege aus der Bibel bringt, habe ich größten Respekt.
            Liebe Grüße, Winfried.........auch gerne unter logofilus@yahoo.com

            1. Lieber Winfried,

              das Du diesen Eindruck bekommst kann ich gut nachvollziehen, allerdings hat Deine Beobachtung nicht direkt mit Deiner Prägung als langjähriger Zeuge zu tun, sondern mehr mit dem Problem was aus dem resultiert wenn wiederholt eine einseitige festgelegte Meinung verbreitet wird und in diesem Fall ist es wie bei der JWorg eine Angst machenden Meinung, nur dort besteht die Parallele.

              GUTE biblische Argumente sind immer wichtig und die heilsame Basis für den gesunden Input.
              Um so mehr wenn man es gewohnt war nur einseitig ausgelegte Informationen zu erhalten und genau da sind wir schon bei unserem Freund Ede.

              Ede wurde und wird wiederholt von hier schreibenden Geschwistern (die das auch meistens mit einer ausdauernden freundlichen Art tun, zu der ich bei Leuten wie ihm nicht fähig bin)
              hingewiesen, daß seine Art der Schriftauslegung sich genauso festgefahren anhört wie bei der ORG.
              Da er sich nachweislich auch nicht in die von den Geschwistern wunderbar erläuterten Aussagen vieler guter Schriftstellen hineinversetzen möchte, sorgt er mit seinen wiederholenden Negativ-Beiträgen für Polarisierung und bleibt weit entfernt von positivem & ausgeglichenem Textverständnis.
              Er scheint auch nicht fähig zu sein die Erkenntnisse anderer, die von seiner Meinung abweichen wenigstens tolerieren zu können.
              Darüber hinaus behauptet er auch BI würde seine ja so besonders wichtigen und erklärenden Beiträge löschen.

              Hier könnte ich noch einiges anfügen, habe aber weder Lust noch Zeit dazu. Viel lieber würde ich mich mit Dir ausgeglichen über die freimachenden Aussagen der heiligen Schrift austauschen.
              Mit einem geöffneten Geist ist es immer erfrischend und lohnend sich zu verständigen.
              Lasse Dich also bitte nicht irritieren, gehe Deinen freien Weg mit dem Herr lieber Winfried.
              Liebe Grüße Tom

              1. Edelmuth an Tom

                Das hört sich gut an, verehrter Tom

                Viel lieber würde ich mich mit Dir ausgeglichen über die freimachenden Aussagen der heiligen Schrift austauschen.
                Mit einem geöffneten Geist ist es immer erfrischend und lohnend sich zu verständigen.

                Lass deine freimachenden Aussagen hören. Dann können wir gemeinschaftlich darüber im Lichte der Bibel sprechen.

                ...sondern mehr mit dem Problem was aus dem resultiert wenn wiederholt eine einseitige festgelegte Meinung verbreitet wird und in diesem Fall ist es wie bei der JWorg eine Angst machenden Meinung, nur dort besteht die Parallele.

                Das Problem kenne ich. Nur hat die von JW.ORG verbreitete Meinung nicht diese angstmachende Wirkung auf mich. Ich kenne die Zeugen Jehovas und weis ihre Lehren einzuordnen.

                Da er sich nachweislich auch nicht in die von den Geschwistern wunderbar erläuterten Aussagen vieler guter Schriftstellen hineinversetzen möchte, sorgt er mit seinen wiederholenden Negativ-Beiträgen für Polarisierung und bleibt weit entfernt von positivem & ausgeglichenem Textverständnis.

                Es tut mir außerordentlich Leid, wenn ich mit meinen Aussagen nicht die Zustimmung anderer BI-Autoren gefunden habe. Ehrlich gesagt, suche ich die Zustimmung Jehovas und Jesus und die finde ich in der Bibel. Jeder ist selbstverständlich aufgefordert mich anhand der Bibel zu widerlegen.

                Also lass uns darüber sprechen.

                Ede.

                1. Hallo Ede,

                  netter Versuch, dem ich bei jedem der mich und andere nicht veräppelt auch gerne entsprochen hätte, aber Du hattest mehr als ein Chance.
                  Wenn Du mir nur eine meiner (oder auch von anderen) früheren Fragen beantwortet hättest, hätte ein ernster Dialog entstehen können!

                  "Das Problem kenne ich. Nur hat die von JW.ORG verbreitete Meinung nicht diese angstmachende Wirkung auf mich. Ich kenne die Zeugen Jehovas und weis ihre Lehren einzuordnen."

                  Schaue mal in den Spiegel und erkenne Dich zuerst selbst, dann erkennst Du vielleicht auch den CHRISTUS und die souveräne Gnade Gottes IN IHM.

              2. turtle

                Hallo Tom,

                was gute oder schlechte Argumente sind, kann doch jeder für sich beurteilen. Dass Ede hier persönlich beleidigt wird, stört mich auch schon länger. Ich finde man sollte jeden respektieren, auch wenn er für die eigenen Argumente nicht zugänglich ist. Nächstenliebe bedeutet auch, den anderen zu ertragen.

                Gruss, turtle

                1. Hallo turtle,

                  wenn Du geschrieben hättest, daß auch Dich die Beleidigungen gegen die uneingeschränkte Gnade unseres Vaters im Himmel IN Christus stören, dann hätte ich Deinen Kommentar ernst genommen.
                  Darüber hinaus geht es nicht um mich, ich ertrage derartiges Verhalten schon seit Jahren, aber da ich immer wieder erfahre wie sehr es andere stört, bin ich nicht bereit zu dieser Form von Gotteslästerung zu schweigen und wenn Du in diesem Konsens von Nächstenliebe sprichst, rate ich Dir Klarheit über die christlichen Kategorien zu erlangen, denn dieser Kategorienfehler wird am häufigsten von Mainstream beeinflußten Religions-Christen begangen!
                  Gruß Tom

            2. Omma@Winfried Mertens

              Lieber Winfried,

              seit heute ist meine Internetverbindung wiederhergestellt, früher als ich dachte.  Ich habe begonnen einige Kommentare zu lesen, und bin bei deinem "hängengeblieben", da er mir sehr gut gefallen hat.  Ich hoffe du und Tom seid mir nicht böse, dass ich mich einfach dazwischenschiebe.

              Ja, lieber Winfried, unser Erleben bei den Zeugen hat uns für die verschiedensten Dinge sensibilisiert, auch uns geht es so.

              Du schreibst: "Aus diesem Grund bin ich HOCH-ALLLERGISCH gegenüber Äußerungen, die die Meinung anderer in Misskredit bringen. Es kann aber auch sein, dass ich einfach über gewisse Dinge noch nicht gut genug informiert bin."

              Mit dieser Äußerung zeigst du wunderbare Eigenschaften, und zwar Liebe und Demut!  Liebe zu deinen Mitmenschen, und zwar zu allen, und demütig zeigst du uns, dass wir bei manchen Dingen einfach nicht alles Wissen.

              Weiter schreibst du: "Es kann viel geschrieben werden, aber ohne einen "Fixpunkt" sind wir doch verloren! Alles bleibt unsere Intuition, Meinung, Ahnung, Eingebung usw. usw. Wo ist unser "Fixpunkt"? Ich, für meinen Teil, habe mich entschieden, die Bibel als diesen anzuerkennen."

              Ja, lieber Winfried, um es mit deinen Worten zu sagen, auch wir anerkennen die Bibel als unseren "Fixpunkt", und auch wir gewinnen immer mehr Respekt vor der Bibel und auch Respekt vor Menschen, die die Bibel als ihre Richtschnur betrachten, ob sie nun Zeugen Jehovas, Baptisten, Katholiken, Adventisten, Neuapostolen oder, oder, oder heißen.

              Gestern erst hatten der Oppa und ich Römer 13+14 gelesen. Ich finde diese Kapitel passen sehr schön zu deinem Kommentar.  Es lohnt sich diese Kapitel im Ganzen zu lesen!

              Römer 13:8, 13   (NGÜ)

              8 Bleibt niemand etwas schuldig! Was ihr einander jedoch immer schuldet, ist Liebe. Denn wer den anderen liebt, hat damit das Gesetz erfüllt.
              13 Lasst uns ein einwandfreies Leben führen, mit dem wir im Licht des Tages bestehen können, ein Leben ohne Schlemmen und Saufen, ohne sexuelle Ausschweifung und ohne Streit und Rechthaberei.
              Römer 14:1, 4, 5   (NGÜ)
              1 Nehmt den, der in seinem Glauben schwach ist ´und meint, sich an bestimmte Vorschriften halten zu müssen, ohne Vorbehalte` an; streitet nicht mit ihm über seine Ansichten.

              4 Wenn du ihn verurteilst, ist es, wie wenn du dich zum Richter über jemand machst, der im Dienst eines anderen steht. Wer bist du, dass du dir so etwas anmaßt? Ob jemand mit seinem Tun bestehen kann oder ob er nicht besteht, das zu beurteilen ist einzig und allein Sache seines Herrn, dem er verantwortlich ist. Und er wird bestehen, denn es steht in der Macht des Herrn, ihn zu bewahren.
              5 Der eine macht einen Unterschied zwischen ´heiligen` Tagen und ´gewöhnlichen` Tagen; der andere macht keinen solchen Unterschied. Wichtig ist, dass jeder mit voller Überzeugung zu dem stehen kann, was er für richtig hält.

              Ich möchte betonen, dass ich diese Verse nicht zitiert habe, um, wen auch immer, mit erhobenem Zeigefinger zu begegnen, denn dazu habe ich kein Recht, sondern, dass ich diese Verse (und den Rest dieser Kapitel), als meine Richtschnur betrachte. Und da wir ja alle unvollkommen sind, auch die Omma, habe ich gut zu tun, das umzusetzen. Sollte ich jemanden irgendwie weh getan haben, bitte ich hiermit um Entschuldigung.

              Lieber Winfried wir wünschen dir weiterhin viel, viel Kraft von unseren Beiden Höchsten, und grüßen dich ganz herzlich  Omma und Oppa

               

              1. Liebe Omma, lieber Oppa,
                so lieben Geschwistern wie Euch kann doch keiner böse sein 🙂

                Ihr habt mit Eurem schönen Kommentar die Kategorie erweitert die den Bereich Liebe im Leib Christi definiert.
                Was ist aber wenn jemand vorsätzlich mit (s)einer Überzeugung redet die den Wert der Gnade Gottes IN Christus herabsetzt?

                In dem Moment haben wir eine andere Kategorie wie sie z.B. im 1. Brief des Johannes behandelt wird.
                1Jo 4:1  Ihr Lieben, glaubt nicht jedem, der behauptet, er sei mit Gottes Geist erfüllt, sondern prüft, was er sagt, ob es wirklich von Gott kommt. Denn viele falsche Propheten verbreiten ihre Lehren in der Welt.

                Hier haben wir das häufigste und wahrscheinlich größte Problem unter den Menschen die alle sagen sie glauben an Jesus Christus und SEINE Botschaft.
                Schauen wir mal weiter wie das Kapitel 4 dieses Thema zerlegt.

                1Jo 4:3  Wer sich nicht zu Jesus bekennt, gehört nicht zu Gott. Aus ihm spricht der Geist des Antichristus. Ihr habt ja gehört, dass dieser Geist in die Welt kommen soll, und er ist auch schon da.

                Hier geht es natürlich nicht um ein einfaches Lippenbekenntnis zum Christus, sondern hier geht es um eine direkte Beziehung, eine Beziehung die so innig ist das sie eine Verbindung MIT dem Geist Gottes bewirkt, der dadurch auch aus jedem sprechen kann und es auch wird, WEIL die Fähigkeit dieser spirituellen Verbindung erlangt/geschenkt wurde.

                Letzteres ist auch unbedingt notwendig, denn der Geist der Welt schläft ja nicht, sondern ist über alle seine Welt-Kanäle bemüht sein Schein-wahres "Licht" in der Welt zu verbreiten.
                1Jo 4:4  Ihr gehört zu Gott, Kinder, und habt diese Lügenpropheten besiegt, weil der, der in euch lebt, stärker ist als der in der Welt.

                Nicht umsonst wird es im Vers 5 deutlich definiert!
                1Jo 4:5  Jene gehören zur Welt, und was sie sagen, hat seinen Ursprung in der Welt und deshalb hört alle Welt auf sie.

                Nun bündelt sich das Entscheidende im Vers 6

                1Jo 4:6  Wir dagegen gehören zu Gott. Wer Gott kennt, hört auf uns. Wer nicht zu Gott gehört, hört nicht auf uns. So können wir den Geist der Wahrheit vom Geist der Verführung unterscheiden.

                Wer ist hier mit UNS gemeint?
                Es sind ALLE die diesen Geist haben und auf IHN hören und IHM folgen, sie bilden eine Geistes-Einheit.
                Wenn z.B. einige Geschwister mit diesem Geist zusammenkommen benötigen sie keine lange "Anpassungsphase" sie sind durch den Geist mit allen nötigen Qualitäten für diese Situation betraut und und nehmen aus diesem Erleben dieser Wirkung weitere Erkenntnisse mit in weitere Begegnungen.
                Eine sehr begeisternde Wirkung die den eigenen Glauben enorm souveränisiert.

                Wenn nun jemand kommt der nicht mit diesem Geist spricht, merkt man das schnell wenn er sein eigenes Kopfdenken in den Vordergrund stellt und seine festgefahrene Meinung wiederholt und wiederholt und unfähig ist auf andere Argumente einzugehen.

                Was fehlt also bei (IN) ihm?
                1Jo 4:13  Dass wir in ihm leben und er in uns, erkennen wir an dem Anteil, den er uns von seinem Geist gegeben hat.

                Dieser Geist ermöglicht das absolute Bekennen zum Christus und damit zum Vater!!!
                1Jo 4:14  Außerdem haben wir mit eigenen Augen gesehen und können bezeugen, dass der Vater den Sohn als Retter der Welt gesandt hat.

                Eine wichtige Richtschnur um nicht wieder durch Menschenwerk verunsichert zu werden!
                Segensreiche Grüße an Euch 2
                Herzlichst
                Tom

                1. Fox

                  Guten Abend Tom,

                  also ganz klar: Ich bin nicht Omma und Oppa auch nicht, es ist mir dennoch ein Bedürfnis, dir auf diesen Kommentar etwas zum Nachdenken zu geben.

                  Du zitierst vom Apostel Johannes, einem sehr eifrigen Christen der wirklich Jesu Nähe gesucht hat. Wie die Meisten von ihnen. Da gibt es noch jemanden der bereit war, alles für Jesus zu geben. Er sicherte ihm sogar zu, mit ihm zu sterben wenn das sein muss. Wenige Stunden nach diesem Versprechen löste es sich in Luft auf. War er deshalb ohne Gottes Geist, nicht gesegnet....? Unser Herr Jesus kannte sein Herz, welches trotz aller Fehlerhaftigkeit wirklich für ihn schlug. Und er wies ihn an, seine Schafe zu hüten wenn er wieder in die Gemeinde zurückkehrt. Ja, dieser Petrus kehrte zurück und lehrte, lehrte, lehrte. Der Heilige Geist bezeugte sich vielfach durch Petrus. Und dann wird er so empfunden haben wie du: einmal erkannt gibts keine Kehrtwende mehr. Und mit dieser Einstellung saß er mit jüdischen Freunden zusammen, aß mit ihnen und war ganz der Meinung, die Welt könnte ruhiger jüdischer werden, schließlich war der Herr Jesus auch Jude und es heißt ja nicht umsonst "Das Heil kommt aus den Juden", nicht wahr? Erkenntnis des Wortes, Erfolg durch die Wunder welche der Heilige Geist durch ihn wirkte - gibt es irgendetwas, das sich dem entziehen könnte? O ja - gab es: Paulus hat ihn zur Größe einer Briefmarke gefaltet! Denn ja, Petrus hatte die Erkenntnis über den Christus, auch die, dass es weder auf die Herkunft noch auf den Stand einer Person ankommt, allein auf den Glaube desjenigen, der sich Jesus zuwendet. Und wenn du denkst, mehr zu haben als andere, dann hast du mehr Pflichten als andere. Pflicht zur Liebe, zur Demut, zur Hilfsbereitschaft, zur Geduld.... Und ich wünsche mir das gleiche Ergebnis wie bei Petrus: Das anerkennen der Kritik des Paulus als Akt der Liebe um in Christus zu wachsen.

      2. Ede, bevor Du wieder hier herum heulst sende mir doch mal bitte Deine "gelöschten" Beiträge auf

        freierchrist@gmx.de

        und ich antworte Dir dann gerne auch hier veröffentlicht.

        Solltest Du mir nicht schreiben, wird Deine Ignoranz meine Aktivität für Dich verstärken!
        Ich freue mich jetzt schon 🙂

        1. Nachdenker an Spontan

          Hallo Spontan,

          Nachdem ich nun deine Gefühle und Emotionen etwas besser einordnen kann nur soviel:

          Ich fürchte wir haben eine ähnliche Wesensart:

          Kein Herdentrieb, kein sich ducken und alles schlucken, dadurch zumindestens in der Versammlung Aussenseiter, weil aufmüpfig und unbequem und, ich gebe es ja zu, ab und zu etwas vorschnell und spontan. Na ja, da können wir beide noch dran arbeiten, ok?? Aber verbiegen lassen wir uns beide nicht, einverstanden?

          Grüße Nachdenker

           

           

          1. Spontan

            Spontan@Nachdenker

            Indianerehrenwort, Nachdenker, wir lassen uns nie verbiegen...never!

            Aber wieso fürchtest du, dass wir eine gleiche Wesensart haben? Ich finde es toll, dass sich endlich mal einer gefunden hat, der mich versteht, der so ist wie ich. So einer hätte ich in meiner Versammlungszeit gut gebrauchen können.

            Ich will nicht sagen, dass ich aufmüpfig war, denn ich habe weder das System noch die Lehrstellungen des tuvS jemals kritisiert, sondern meine Kritik war rein sozialer Natur...und die war berechtigt. Ob das nun Aufmüpfigkeit war, kann ich so nicht sagen. Aber ich verstehe dich sehr gut, Nachdenker, wie du es meinst. Du wirkst sehr verständnisvoll und mitfühlend. Ich freue mich somit auch sehr über dein Feedback und irgendwie auch über deine Art Zuspruch. Danke!

            Jetzt, nachdem ich BI kennengelernt habe, sehe ich natürlich auch in Punkto Lehrstellungen vieles anders und auch sonst im Allgemeinen mehr als nur kritisch. Aber das wird hier zur Genüge besprochen, da brauche ich meinen Senf nicht auch noch hinzuzugeben. Das Einzige, was ich dazu noch sagen möchte, ist, dass ich eine sehr ambivalente Haltung zur WTG habe, denn ich weiß wirklich nicht, was ich noch von all dem sagen soll. Tatsache ist, dass ich keinem und nichts mehr traue. Soviel höher in der Hierarchie, desto kritischer bin ich. Die Physiognomie einiger von der LK wirken auf mich sehr hart und unbeugsam. Jedenfalls sehr unsympathisch, und das sagt mir alles! Macht und Selbstverherrlichung!

            Arroganz, Lieblosigkeit, Gleichgültigkeit und das nicht Ernstgenommenwerden hat mich immer sehr zu schaffen gemacht. Es hat einfach die Chemie nicht gestimmt. Einerseits musste man sehr linientreu sein...und das waren die Meisten auch, zumindest äusserlich, und andererseits hatte ich immer das Gefühl, das sich die Wenigsten wirklich tiefgründig für die Bibel interessierten. Eine echte Spiritualität habe ich in dem Betrieb nie so spüren können, sondern nur eine oberflächliche Euphorie nach dem Sinne "ach wie toll ist es doch bei uns", und das wars. Ich will aber keinem seinen aufrichtigen Glauben an die Bibel und Jehova abstreiten, keineswegs. Aber es war alles so oberflächlich, fand ich zumindest.

            Natürlich habe ich auch Fehler gemacht und viel falsches und unüberlegtes gesagt, was die Sache noch verschlimmerte. Ich war und bin auch kein Heiliger. Aber es gibt in meiner Versammlung trotzdem Einige, die ich mag und die mich mögen. Aber echte Freundschaft hatte ich trotzdem dort nie richtig kennenlernen dürfen. Aber du hast recht, das wir beide, (jedenfalls ich), an uns arbeiten müssen, was zu vorschnelles reagieren und zu spontan sein betrifft. Auch da gehe ich mit dir, und stimme in deinem Ok mit ein!

            Liebe Grüße, der leider noch Spontane!

    2. Edelmuth an Fox

      Hallo Fox

      Vielen Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast, um mir die Bedeutung von Ehrfurcht zu erklären.

      In einem meiner vorherigen Antworten habe ich bereits geschrieben, dass ich keine Angst vor Menschen aber die Furcht Gott zu missfallen habe.

      (Matthäus 7:21-23) . . .Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr', wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Däm?nen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?' 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

      Schau dir diese Menschen an. Was kann man über sie sagen?

      Sie haben Jesus als Messias erkannt. Sie haben auch seine göttlichen Wunderkräfte gekannt und gewusst, welche Auswirkungen diese Kräfte bei richtiger Anwendung auf Menschen haben konnten. Jesus hat nie bestritten, dass diese Menschen aufgrund seines Namens Machttaten vollbracht haben. Dennoch hat er sie abgewiesen! Warum?

      Sie waren über Jesus ablehnende Reaktion erstaunt, weil sie damit nicht gerechnet hatten. Sie haben ihm vorgeworfen in seinem Sinne richtig gehandelt zu haben, indem sie die Wundertaten in seinem Namen durchführten. Was hätten sie anders machen sollen?

      Welches Gesetz meinte Jesus als er ihnen Gesetzlosigkeit vorwarf?

      Ede

  7.  
    Liebe nada
     
    Deine beiden Aussagen: “Ich bin eine Frau, die auch mal BASTA sagt!!“ Die andere: “Jesus liebt die Demütigen. Da arbeite ich noch dran“, haben mir sehr gefallen.
     
    Deshalb, kann dir ein Buch zu lesen empfehlen: DER ungezähmte MESSIAS von JOHN ELDREDGE. Man warf ihm alles Mögliche vor – Gesetzesbruch, Umgang mit schlechter Gesellschaft, Trinkgelage. Manche hielten ihn sogar für das personifizierte Böse. Er war eine Bedrohung. Sie mussten ihn einfach aus dem Weg schaffen. Doch diejenigen, die ihn am Besten kannten, liebten ihn innig. Er hatte einen feinen Humor. Seine Grosszügigkeit war kaum zu fassen. Er sprach von den ungeheuerlichsten Dingen. Und wenn er zornig wurde, zitterten seine Widersacher. Lernen sie ihn besser kennen – den ungezähmten Messias, sagt John Eldredge.
     
    LG Noomi
     

  8. Fox

    Guten Morgen Ede, guten Morgen an alle,

    Ede, es ist mir ein Bedürfnis, dich wissen zu lassen, deine Kommentare als wertvoll zu betrachten, auch wenn ich meist nicht mit ihnen übereinstimme. Warum ist dem so? Zum einen darf ich mich stets mit Gottes Wort beschäftigen, prüfen, ob meine "Erkenntnis" zutreffend ist, wobei eine solche Einstellung (deshalb habe ich sie in Anführungszeichen gesetzt) gefährlich ist. Denn ganz oft lesen wir einen Bibeltext und stützen uns darauf, auch wenn uns dadurch nur EIN Aspekt einer Sache offenbart wird. Für einen anderen ist ein anderer Aspekt wichtiger und so entstehen auf der Grundlage der Erkenntnis oft große emotionale Feindschaften, sehr zur Freude des Teufels.

    Zum anderen werden wir in Kol. 3:13 aufgefordert: "Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat; wie auch der Herr euch vergeben hat, so auch ihr!" Dieser Text zeigt uns, dass ein ertragen weit über das bloße hinnehmen einer anderen Meinung hinausgeht. Er steht in direkter Verbindung mit Jesu Gleichnis von dem Typen, der seinen Herrn um den Erlass seiner Schulden bat die doch sehr hoch waren und gleichzeitig bestand er auf die Befriedigung seiner Schuld.

    Liebster Ede, wenn ich dir in meinem oft unbeholfenen Kampf, dir für die Liebe unseres himmlischen Vaters durch Jesus Christus nur EIN Lächeln abringen kann so war dieser Kampf nicht umsonst. Wenn wir alle auf BI und sonstwo dir jeweils ein Lächeln abringen können, so wird dein Geist erfüllt von dem, was Paulus von uns wünscht:"Im Übrigen, Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch ermuntern, seid eines Sinnes, haltet Frieden! Und der Gott der Liebe und des Friedens wird mit euch sein."

    Und gleich, lieber Ede, möchte ich dir noch ein Argument liefern, tatsächlich an unserer Freude teilzuhaben - und zwar mit gutem Gewissen vor unserem Vater und Jesus.

    1. Fox

      Ede: Und hier kommt er, mein für den heutigen Tag noch frühen Gedankengang:

      Ede, du hast uns wissen lassen, oft Angst zu haben nachdem du Anforderungen aus der Bibel an uns Menschen gelesen hast. Hab vielen Dank für dieses Vertrauen, für die Offenbarungen deines Herzens.

      Du hast geschrieben:"Wer hat seinen Vater besser gekannt als unser Herr Jesus? Er wusste, dass der Vater streng ist. Jesus hat als sein vollkommener Sohn, den der Vater mehr als alle Engel liebt, Blut und Wasser geschwitzt, als er Rechenschaft vor IHM ablegen musste."

      Lieber Ede, das Schwitzen von Blut und Wasser ist ein wissenschaftlich bewiesener Akt der menschlichen Reaktion auf existenziellen Druck. Wieder einmal zeigt die Bibel damit, dass Jesus einer von uns war, dass er ganz und gar Mensch war. Aber war dieser existenzielle Druck Jesu in diesen Stunden tatsächlich auf der Angst vor seinem Vater begründet? Nein, liebster Ede, denn wir lesen, dass Jesus sich zum Gespräch mit seinem Vater zurückgezogen hat, etwas, das ein Mensch niemals tun würde, wenn gerade dieser Vater Ursache des Stresses wäre. Vielmehr suchte Jesus diese Vertrautheit mit dem Vater, seinen Trost und er erhielt ihn auch wie wir wissen, denn ein Engel kam vom Himmel um Jesus zu stärken. Wie hätte der Vater besser zeigen können, dass er die schlimmsten Stunden seines Sohnes mit all diesen Empfindungen von Angst, von Schmerz, am Besten verstehen kann?

      Wir Menschlein werden zu oft gelehrt, dass die Äußerung Jesu "Nicht mein Wille geschehe, sondern deiner" an seinen geliebten Vater von Jesus abverlangte, auch gegen seinen Willen die Todeserfahrung durchzumachen. Aber das stimmt nicht Ede, es war Jesus ein Herzensanliegen, die Menschen durch seinen Tod von Sünde loszulösen. Der Wille des Vaters bestand darin, die Menschen wieder mit sich vereinen zu können, universellen Frieden herstellen zu können. Und Jesus wollte UM SEINETWILLEN diesem väterlichen Willen unbedingt entsprechen. Dummerweise macht dieses Wissen allein den körperlichen Angriff bis zum Tod nicht einfach. Und es bestand ja immer noch die Gefahr, in letzter Sekunde doch noch schwach zu werden.  Das gilt es also zu differenzieren.

      Glaubst du, dass Jesus die Wahrheit gesagt und gelehrt hat? Glaubst du, dass die Bibel von Gott inspiriert ist? 11 mal werden wir im Neuen Testament direkt aufgefordert uns zu freuen! Freude aus Zwang? Nein lieber Ede, diese Erinnerungen uns zu freuen, diese direkten Aufforderungen, sollen uns frei machen von jeglicher Furcht und uns vor Augen halten, dass unser himmlischer Vater wie auch sein Sohn alles, aber auch alles erfüllt haben damit wir uns ohne jedes schlechte Gewissen freuen können. Diese Freude hat nichts mit einem gekünstelten Dauergrinsen vor fremden Haustüren oder Kirchenbesuchen zu tun, sondern es ist die innere Gewissheit, die absolute Legitimation als Kinder Gottes erhalten zu haben - und damit ein Erbrecht bei unserem himmlischen Vater!

      Ich weiß, dass du fürchtest "dein Name werde geheiligt" vielleicht an der einen oder anderen Ecke nicht deinen umfassenden Möglichkeiten entsprechend zu erfüllen. Ede, für den Erzeuger eines Babys/Kleinkindes, der sich um seinen Nachwuchs liebevoll kümmert, gibt es nur einen einzigen Namen: PAPA! Völlig egal was an der Haustür steht, völlig egal wie die Briefe adressiert sind - für seine Kinder heißt er nur Papa. Und nur wenn wir IHN liebevoll Papa nennen (Vater, Abba, Papi...) können andere "Mitfamilienmitglieder" uns eindeutig identifizieren und werden wir auch von der "Feindfamilie", derer, die Satan zum Vater haben (Joh.8:44?) als NICHT zu ihnen gehörig identifiziert. Wenn wir also den Namen Gottes heiligen wollen, dann geht dies nur über die Anrede unseres himmlischen Vaters als Papa! Deshalb kann man die Lehre Jesu "Unser Vater, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name" nicht isoliert sehen, diese Worte gehören zusammen, sie bilden eine Einheit. Vater= Heiligung seines Namens. Adresse: Im Himmel. Deshalb mein lieber Bruder, richten wir unser Hoffen nicht auf die irdischen Dinge (obwohl oft ein wenig mehr auch nicht verkehrt wäre 🙂 ) sondern auf unseren durch Christus ermöglichten Erbteil. Und deshalb können weder Engel noch Mächte, weder Armut noch Reichtum.... uns von Gottes Liebe trennen (Röm 8:???). Und sag mal, ist das NICHT Grund zur Freude?

  9. Liebe Geschwister,

    es zentrieren sich wieder einmal sehr relevante Punkte in Euren Kommentaren von dem ich den vielleicht wichtigsten Punkt herausgreifen möchte und das ist:

    ANGST

    Angst ist die größte & negativste Kraft in dieser Welt mit der Menschen genau dahin gesteuert werden wohin sie der Herrscher dieser Welt steuern möchte und dabei braucht er gar kein konkretes Ziel, sondern nur Methoden die ständig neue Ängste erzeugen, oder an alten Angstprägungen anknüpfen.

    So gibt es auch Menschen welche diese negative Prägung haben und mit ihrer Prägungs-Meinung die Bibel lesen und verstehen wollen, wie z.B. unser Freund Ede es hier auch beschreibt.

    Auffällig ist hier nun das er mit s-einer Selbstverständlichkeit einerseits diese seine Angst und gleichzeitig diesen Angst-Geist in die Welt trägt und sich wundert warum seine Beiträge nicht freigeschaltet werden.
    Es bedarf also einer besonders ausgeprägten Schizophrenie die eigene Wirkung von Angst-Worten auf andere selbst nicht zu realisieren.

    Hier sehe ich auch die schlimme Parallele zu allen aus Angst funktionierenden Menschen die an einen scheinbaren Willen Gottes gekoppelt wurden und im schlimmsten Fall haßerfüllt durch die Welt laufen.
    Diese Entartung findet dann ihren Höhepunkt indem sie mit LKWs durch Menschenmassen hindurchfahren, oder sich Bomben um den Bauch binden.
    Alle diese verführten Seelen haben selbst Angst und verbreiten Angst. Sie schöpfen sozusagen Angst, denn Schöpfen geht in beide Richtungen.

    Ede ist sicherlich kein Attentäter, aber mit seinen Kommentaren hier sorgt er nur für weitere Verunsicherung und diese ist die Basis für Angst.
    Wir MÜSSEN und WOLLEN hier aber aktiv gegen die indoktrinierten Ängste durch Religion etwas tun und lernen das wir KEINE Angst zu haben brauchen.
    Erst wenn wir uns (möglichst gemeinsam) aktiv in diese positive Friedensrichtung bewegen wird auch jeder von diesem wahrhaftigen Friede-Fürsten Christus in die Ruhe Gottes geführt werden und SEIN Frieden uns auch erhalten bleiben.
    1Jo 4:15  Und wenn sich jemand zu ihm als dem Sohn Gottes bekennt, dann lebt Gott in ihm und er in Gott.
    1Jo 4:16  Wir haben jedenfalls erkannt, dass Gott uns liebt; und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm.
    1Jo 4:17  Auch darin ist die Liebe in uns zum Ziel gekommen. Und dem Tag des Gerichts können wir mit Zuversicht entgegensehen, denn wir sind hier in dieser Welt ebenso mit dem Vater verbunden, wie Jesus es war.
    1Jo 4:18  In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei dem hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht.

    Es ist deshalb enorm wichtig denjenigen der wahren Frieden schenkt zu ERKENNEN und IHN mich führen lasse was der Vater mir durch IHN zu sagen hat!
    Dann werde ich auch ALLE Ängste verlieren!

    Eine wunderbar tiefe Predigt kann ich dazu empfehlen!
    https://www.youtube.com/watch?v=_FrS0w52AiE

    Mit der Liebe des HERRN grüße ich Euch und sage wie ER:
    Habt keine Angst!
    Herzlichst
    Tom

    1. Petrus111

      Hallo Tom,

      Dein Kommentar ist super und trifft den Nagel auf den Kopf!

      Gern möchte ich genau das, was Du schreibst, anders ausdrücken und beschreiben:

      Wie gehen JZ vor, wenn sie missionieren?

      Wenn Leute erklären, sie sehen sich als Christen und sind sowohl mit ihrem Glauben - den sie auch bekennen - als auch mit ihrem Leben und ihrer christlichen Hoffnung ganz zufrieden - was machen JZ dann?
      Sie versuchen, den Menschen ihren Glauben madig zu machen, ihnen ihren Glauben zu nehmen - ein Vakuum zu erzeugen, das sie dann mit ihrer neuen Lehre füllen können. Und wie machen sie das? Sie müssen dafür aus zufriedenen und zuversichtlichen Menschen solche Menschen machen, die eben nicht mehr zufrieden sind und ihre Zuversicht verlieren.
      Danach ersetzen sie die fehlende Zufriedenheit - nämlich die Zufriedenheit mit dem hier und jetzt - verbunden mit einem christlichen Wertebild - durch eine Unzufriedenheit mit dem Hier und Jetzt - verbunden mit einer "Zukunftshoffnung". JZ leben nicht im Hier und Jetzt - und betrachten ihre Mitmenschen nicht als "Nächsten", den sie lieben sollen wie sich selbst - sondern sie leben nur für die "Zukunftshoffnung" - für das Paradies. Daher empfinden sie keinerlei Verantwortung für ihr soziales oder sonstiges Umfeld - sehen sich nicht in der Verantwortung, dieses zu verbessern - denn dies würde ja nur dazu beitragen, diese Welt zu erhalten - dadurch würden sie gleichzeitig gegen Gottes Königreich ankämpfen.

      Fazit: aus ausgeglichenen und dem Diesseits positiv zugewandten Menschen werden Menschen, die Angst bekommen - und die meinen, sie müssten für die Org rackern, damit sie von Gott anerkannt werden - und dadurch, dass man jede Woche 4 Stunden lang hört, was man alles tun muss, da die Zeit so dringlich ist, wird die Angst ständig geschürt...

      Liebe Freunde, es ist eine Tatsache, dass der gläubige JZ nicht für hier und jetzt lebt, sondern für die Endzeiterwartung und die Hoffnung auf das Paradies.

      (Anmerkung: der Vergleich mit extremistischen - insbesondere islamistischen Bewegungen ist nicht abwegig, weil auch die nur zum "Paradies" streben und ihr eigenes Leben daher nicht schätzen.)

      Von mir mehrfach schon zitiert - als Beweis für meine These:
      Frieden – Buch – 1986 – Kap 11 Abs. 26
      Einige mögen einwenden: „Aber viele Organisationen der Welt tun Gutes, arbeiten zum Schutz und für die Gesundheit, die Bildung und die Freiheit des Volkes.“ Es stimmt, daß gewisse Organisationen einige wenige Schwierigkeiten, unter denen das Volk zu leiden hat, vorübergehend beheben. Doch sie sind alle ein Teil der von Gott entfremdeten Welt. Und sie veranlassen die Menschen, ihre Aufmerksamkeit auf den Fortbestand des gegenwärtigen Systems der Dinge zu richten. Keine dieser Organisationen befürwortet Gottes Regierung über die Erde — das durch seinen Sohn regierte Königreich. Übrigens mögen selbst Kriminelle Kinder aufziehen, für sie sorgen und wohltätige Werke für ein Gemeinwesen tun. Würden aber diese Dinge es rechtfertigen, kriminelle Organisationen auf irgendeine Weise zu unterstützen? (Vergleiche 2. Korinther 6:14-16.)
      Fazit: JZ sind immer von der Angst getrieben, nicht genug zu tun - und dies wird ihnen in einem Dauerfeuer der Indoktrination auch immer wieder suggeriert.
      Beweis: analysiere die "Belehrung" einer Woche - gern anhand der Artikel, die durchgenommen werden:
      Welche Inhalte nützen Dir für Deinen normalen Alltag?
      und welche Inhalte fordern Dich auf zu mehr Dienst, mehr Einsatz, mehr Spenden.....und weisen auf die "Endzeit", die verkürzte Zeit, das nahende Ende... hin?
      ANGST ist der treibende Faktor - und nicht Frieden in Christus - als aktiv lebender Christ...
      beste Grüße
      Petrus111
       

      1. Fox

        Vielen Dank Petrus 111 für diese Darlegung.

        Wenn wir die Angst, unserem himmlischen Vater nicht ausreichend gedient zu haben, mit dieser "Missionsbegründung" und dem damit verbundenen Angst erzeugen vergleichen wird es keinem Christen schwer fallen, die wirklich Abgrund tief verletzende Argumentation, weil das Wort Gottes und die Erlösung Christi verdrehende Gedanken und Emotionen geweckt werden.

        Man kann sich durchaus an kulturellen und sozialen Projekten beteiligen ohne "Freundschaft mit der Welt" zu pflegen. Es nicht zu tun verstößt gegen biblische Grundsätze. Beginnend mit der Aufforderung Gottes an Adam, sich die Erde untertan zu machen, sich um die irdischen Güter zu kümmern. Und die Aufforderung des Paulus, Gastfreundschaft zu gewähren richtet sich ausdrücklich nicht nur an die ohnehin Bekannten und Verwandten, denn - so die Argumentation des Apostels - durch die Gastfreundschaft haben einige UNWISSENTLICH Engel beherbergt. Also nicht blau-weißes Logo und alles klar! Als Jesus vom "Nächsten" sprach beinhaltete das keine Religionsangehörigen, er zeigte dies sehr deutlich im Gleichnis vom barmherzigen Samariter.

        Vielen Dank nochmal für diese guten Worte und ich hoffe sehr, dass doch einige unserer Brüder und Schwestern erkennen können, WIE diese Manipulation durchgeführt wird und es tatsächlich nichts anderes als Manipulation ist und zur Freiheit des Christus umkehren.

    2. Edelmuth an Fox und Tom

      Liebe Fox
      Hallo Tom

      Die Furcht dem Vater zu missfallen sollten wir unbedingt haben.

      (2. Mose 14:31) . . .sah dann Israel die große Hand, die Jehova gegen die Ägypter betätigt hatte; und das Volk begann Jehova zu fürchten und an Jehova und an Moses, seinen Knecht, zu glauben. . .

      (5. Mose 4:10) . . .Jehova zu mir sprach: ‚Versammle das Volk zu mir, damit ich sie meine Worte hören lasse, daß sie mich fürchten lernen alle Tage, die sie auf dem Erdboden am Leben sind, und damit sie ihre Söhne lehren.'

      (5. Mose 6:13) . . .Jehova, deinen Gott, solltest du fürchten, und ihm solltest du dienen. . .

      (Lukas 1:49-50) . . .denn der Mächtige hat große Taten für mich getan, und heilig ist sein Name; 50 und Generationen um Generationen ruht seine Barmherzigkeit auf denen, die ihn fürchten.

      (Lukas 12:5) . . .Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Geh?nna zu werfen. Ja, ich sage euch, diesen fürchtet.

      Was, wenn wir etwas tun, von dem wir wissen, dass es in Gottes Augen falsch ist.

      (Hebräer 10:26-31) . . .Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: "Mein ist die Rache; ich will vergelten" und wiederum: "Jehova wird sein Volk richten." 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

      Je mehr Erkenntnis jemand hat, um so deutlich sieht er, was er falsch macht, und fürchtet den Vater. Wer an der Schwelle zum Tod steht kann nichts mehr bereuen.

      Wir wissen aber, dass wir beim Vater einen Helfer haben.

      (1. Johannes 2:1) . . .Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten.

      Das ewige Leben ist ein Bangen und ein Hoffen auf die unverdiente Güte Jehovas.

      Ede

      1. Und wieder eine Handschrift von Dir die Deine einseitige Festlegung belegt.
        Du reißt wie die meisten Religionslehrmeinungen die Schriften auseinander um Deine Version an Müll wie es BI zu recht sagte, zu untermauern.

        Wenn Du nur begreifen würdest wie schwer du es dir damit selbst machst, dabei müßtest Du das Kapitel nur zu Ende lesen, verstehen und ERKENNEN!

        1Jo 2:27  Für euch aber gilt: Der Heilige Geist, mit dem Christus euch gesalbt hat, bleibt in euch! Deshalb braucht ihr keinen, der euch darüber belehrt, sondern der Geist lehrt euch das alles. Und was er lehrt, ist wahr, es ist keine Lüge. Bleibt also bei dem, was er euch lehrt und lebt mit Christus vereint.
        1Jo 2:28  Ja, meine lieben Kinder, bleibt in Christus, denn wenn wir so mit ihm verbunden sind, werden wir bei seinem Wiederkommen zuversichtlich vor ihn treten können und müssen nicht fürchten, beschämt zu werden.
        1Jo 2:29  Wenn ihr wisst, dass der Sohn Gottes gerecht ist, dann könnt ihr auch sicher sein, dass jeder, der sich wie er nach dem Willen Gottes richtet, die Neugeburt aus Gott empfangen hat.

        Du trennst Dich nur selbst von dieser Neugeburt, Dein Problem, aber höre endlich auf auch andere mit deinem SCHROTT zu verunsichern.

      2. Fox

        Mein lieber Ede,

        die meisten deiner Zitate beziehen sich auf eine Zeit als der Christus uns noch nicht von Sünde befreit hatte. Siehst du darin nicht auch einen sehr deutlichen Hinweis für die Liebe des Christus zu uns, aber auch die Liebe Gottes? Menschen, die niemals befähigt sein können, seiner Heiligkeit auch nur ansatzweise zu genügen, nimmt er als seine Kinder an weil unsere Fehlerhaftigkeit durch Jesus wegradiert wird.

        Ja, ich sehe wie du eine enorme Gefahr darin, nach dem Erkennen der Liebe Gottes, die sich darin manifestieren sollte für uns, einfach zu glauben, dass wir niemals etwas aus eigener Kraft für unser ewiges Leben tun können sondern immer darauf die Gnade Jesu angewiesen sind, sich wieder abzuwenden, sich wie der Mann beim Blick in den Spiegel (Jak. 1:23) zu benehmen, der sich über seinen eigenen Anblick eines Kraft strotzenden Etwas für sich selbst begeistern kann, aber vergisst, dass seine Kraft auch begrenzt ist und vergeht und er dann nichts mehr hat, was er vor dem Richterstuhl Jesu vorweisen kann. Das muss wirklich furchtbar sein.

        Kindliche Furcht vor dem Vater wirkt sich in der von dir beschriebenen Form nur bei psychopathologischen Eltern so aus! Bei Eltern, die ihre Kinder vergewaltigen, einschüchtern, keinen Raum für ihre geistige und emotionale Beziehung lassen. Bei Eltern, die ihre Kinder stets darauf aufmerksam machen, sie wären besser dran gewesen und hätten sich mehr leisten können, wenn sie rechtzeitig abgetrieben hätten und Kind dem abhelfen soll durch viel Beteiligung an der Hausarbeit und frühzeitiger Prostitution, damit Geld in die Haushaltskasse kommt. Willst du ein solches Tun wirklich deinem himmlischen Vater unterstellen oder passt das nicht eher auf das Stückchen, das wir als "Mutter Organisation" zu akzeptieren hatten? Hast du einmal bedacht, dass der von dir benannte Hinweis aus dem Hebräerbrief an Menschen gerichtet ist, die eben jene Gnade Christi ablehnen? Es geht eben nicht um das tägliche Fehler machen, dafür gab es auch unter dem Gesetz Mose die Möglichkeit, zur Vergebung Opfer zu bringen. Es ging um das willentliche Übertreten des Gesetzes.

        Und selbstverständlich hat jemand, der noch schlimmer handelt als ein solch willentlicher Übertreter des Gesetzes, indem er die Gnade Jesu, dessen Loskaufsopfer und damit die unverdiente Güte und Gnade unseres Gottes absichtlich mit Füßen tritt indem er sie leugnet und auf Werke und Angst haben besteht, eine noch unbarmherzigere Behandlung von Gottes Seite verdient. Bin ich ganz dafür. Und hab noch mehr Freude an meinem Vater, denn das stellt einen für die jetztige Zeit bedingten Schutz dar und die unbedingte Gewissheit, dass allein der Glaube an Jesus das ewige Leben bringt. Das verleiht Kraft zu guten Werken. Aber nur so herum ist es okay, über allem steht die unverdiente und unverdienbare Gnade durch Jesu Opfer.

      3. hei-bea

        Hallo Ede,

        setz mal in die von Dir ausgesuchten Texte "Respekt und Gehorsam" statt "Furcht" ein, dann be-

        kommt das Ganze einen Sinn dahingehend, dass wir Gott "anerkennnen" als den, der er ist und

        damit keine "Angst " haben brauchen... L i e b e (er ist ein Gott der Liebe) schließt Angst und

        Furcht definitiv aus! Wir brauchen k e i n e Angst haben!!!

        In diesem Sinne liebe Grüße aus dem "stürmischen" Harz             hei-bea

      4. Fox

        Ede, du schreibst "Wer an der Schwelle zum Tod steht kann nichts mehr bereuen." Und das ist im Widerspruch zur Darlegung der Bibel, als der neben Jesus Gekreuzigte sein Tun zutiefst bereute. Oder glaubst du etwa, er hätte ohne diese Reue gewagt, Jesus zu bitten, seiner zu gedenken? Und hätte Jesus ihm dies zugesagt wenn der Typ einfach nur dreist gewesen wäre?

        Weiterhin beziehst du dich auf den Trost, dass wir einen Helfer beim Vater haben. Wann haben wir diesen Helfer? Eben. Wenn wir sündigen. Warum sollte er uns helfen, wenn doch 50 Ave-Maria oder ein Monat Hilfspionierdienst viel offensichtlichere Reuemerkmale wären? Merkst du jetzt, dass du mit deiner Angst, dem Vater zu missfallen, gerade diese Lehren unterstützt? Was hat das mit Erkenntnis zu tun? Entspricht das nicht dem, was der Teufel Eva versprach, nämlich das ERKENNEN von Gut und Böse? Führte nicht gerade diese Erkenntnis zum Sündenfall und damit zum Tod für alle Menschen bis heute? Man mag meinen, die Erkenntnis über das was Gut ist sei positiv zu werten und anzustreben. Sah Eva möglicherweise auch so, es war ihr jedenfalls wichtig das auszuprobieren. Du hast die letzten Tage mal Jesus zitiert, dass nur Einer gut ist, Gott, der Vater. Das heißt, er, der vollkommene Sohn hat sich von diesem "Gut" ausgenommen. Der Versuch, dieses "Gut" zu erkennen führte zum Tod. Hätte Eva unserem himmlischen Vater vertraut hätte sie das nicht die Bohne interessiert. Hat unser himmlischer Vater etwas zu verbergen dass er nötig hat, jemanden mit dem Tode zu bestrafen der versucht, das, was als "gut" definiert wird zu ergründen? Selbstverständlich nicht, aber er weiß, dass der Mensch damit IMMER überfordert sein wird. Der Mensch wird niemals alle Wege Gottes ergründen können. Sagt die Bibel. Einem Kind, das seinem Vater vertraut wird sich der Vater soweit erklären, wie es für dessen Entwicklung angezeigt ist. Und mehr ist von Übel.

        Wenn Jesus in Joh. 17:3 sagt: "Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen." so bezieht sich dies in erster Linie auf die beiden vorhergehenden Versaussagen: " 1Solches redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen: Verherrliche deinen Sohn, auf dass der Sohn dich verherrliche; 2 so wie du ihm Macht gegeben hast über alle Menschen, auf dass er ihnen alles gebe, was du ihm gegeben hast: das ewige Leben." Das ewige Leben erhalten wir nur aufgrund des Glaubens an Jesus und dem, was er für uns getan hat: Sich als Opfer für unsere Sünden dargebracht. Deswegen erhalten wir das gleiche ewige Leben wie Jesus es von unserem Vater bekam.

        In einem Kommentar an noomi hast du argumentiert, das Leben als Christ sei sehr schwierig, deshalb habe Jesus in Gleichnissen zu seinen Jüngern gesprochen. Lies doch bitte Joh. 16 mal durch, da verheißt Jesus seinen Jüngern, dass der Geist, den er senden wird, NICHT in Bildern redet sondern in Klarheit. (Joh. 16:5-15) Da dieser Geist ein Bestandteil Gottes ist und auch ein Bestandteil Jesu sind wir logischerweise auch ein Bestandteil unseres Vaters und Jesu, wenn wir diesen Geist auf uns wirken lassen. Wir dürfen also die Dinge ganz unkompliziert nehmen, wir brauchen keine Hirnverbiegungsauslegung von mehreren Christenklassifizierungen, Mitteilungskanälen, unterschiedlichen Hoffnungen und anderes. Mit Heiligem Geist = Klarheit. Ohne brauchen wir ja gar nicht zu diskutieren, oder? Hast du ja schon zitiert. Aber wenn wir ein Bestandteil Jesu und unseres Vaters sind Ede, dann sind wir erst recht nicht anteilig an Angst oder kannst du dir deinen Jehova mit Angst vorstellen?

    3. Nachdenker an Ede und der ganzen Angstbande

      Nachdenker an Tom,

      Danke für deine Antwort. Möchte nur noch eine Sache hinzufügen:

      Angst hält die Gemeinschaft der WTG zusammen. Angst, das ewige Leben nicht zu erreichen, Angst davor meinem Lieblingsältesten, dem VA und wem sonst noch zu mißfallen, Angst davor  meine Kontakte innerhalb der Gemeinschaft zu verlieren und als Gipfel noch Jesus und Jehova zu mißfallen. Das hält diese Gemeinschaft zusammen.

      Lassen wir diese Angstmacherei doch ein für allemal hinter uns und fühlen wir uns frei unserem Schöpfer so zu gefallen wie er es wirklich gewollt hat. Bestimmt nicht dadurch das er uns Angst macht. Wir sollten ihm nicht mißfallen, davor können wir Angst haben, aber vor nichts Anderem. Also Schluß mit dem schlechten Gewissen, den Gewissensbissen und dem ewigen Schuldgefühl. So werden wir nur freie Menschen nach Gottes Vorsatz, denn Angst lähmt und das alles hatten wir doch schon, manche fast ihr ganzes Leben lang.

      Genießt euer Leben in Freiheit und vollbringt alles so wie es unserem Schöpfer wohlgefällig ist und hört auf mit der Angstmasche.

      Grüße

      Nachdenker

       

  10. Sylvia Geiser

    Zum besseren Verständnis an alle:

     
    Im Verdrehen von Wahrheit, indem man ein einziges Wort verkehrt übersetzt und daran alle weiteren Argumente hängt, Texte hierzu aus dem Kontext herausreisst, darin sind Jehovas Zeugen der Katholische Lehre ebenbürtig: „Christus ist das Ende des GESETZES“ (Rö 10:4) behaupten beide, anstatt korrekt gemäss allen übrigen Aussagen des NT zu erklären das „Ziel“ in dem Sinne, die „höchste Form der Gesetzeserfüllung“. Er war genommen um zu zeigen, dass das GESETZ wirklich einhaltbar ist! Anhand der Aussagen der WATCHTOWER in ihrer millionenfach verbreiteten Literatur leicht zu überführen, indem sie Jesu und die Worte des Paulus ignorieren:
     
    (Matthäus 5:17, 18)  Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur e i n kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.
     
    (Römer 3:31) Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz auf.
     
     

    WATCHTOWER-BUCH: Unterredungen anhand der Schriften (Code: rs)  [2]
     
     *** rs S. 362 Abs. 1 Sabbat ***
    Röm. 10:4: „Christus ist das Ende [[das Ziel, die Erfüllung; span. finalidad]] des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.“ (Die Beobachtung des Sabbats gehörte zu dem Gesetz. Gott schaffte das Gesetz durch Christus ab. Ob wir vor Gott gerecht dastehen, hängt davon ab, ob wir an Christus glauben [[(was bedingt, das „GESETZ des Christus“ einzuhalten)]], und nicht davon, ob wir wöchentlich einen Sabbat beobachten.) (Siehe auch Galater 4:9-11; Epheser 2:13-16.)
        Unser Kommentar: Wo es kein GESETZ gibt, da gibt es auch keine Sünde, keinen „Menschen der Gesetzlosigkeit“, keinen „Fluch“, keinen Richter, kein Gericht, keine Verurteilung, keine „Abschneidung von den Lebenden“, keine Gehenna, keine „ewige Vernichtung“, keinen „Feuersee“ usw. All dies ist von bestehendem GESETZ, mit Gesetzesbestimmung wie Strafmass verbunden. Das gesamte Neue Testament muss vollkommen neu geschrieben werden, sollten wir dem Unsinn und der geschickte Verdrehungskunst Glauben schenken!
     
    *** rs S. 363 - S. 366 Sabbat ***
    Ist das mosaische Gesetz in ein „Zeremonial-“ und ein „Moralgesetz“ aufgeteilt, und ist das „Moralgesetz“ (die Zehn Gebote) für Christen bindend?
    Unser Kommentar: Da mit Jesu Tod nicht der „Gesetzesbund“ aufgehört hat, so wenig wie der „Bund von Moab“ oder zuvor der „Bund mit Abraham“ usw. braucht es Unterscheidungsvermögen, was mit dem neuen „Hohepriesterkönig“ geendet hat: Der „Bund mit Levi“ wurde als „veraltet“ erklärt mit all den Regeln des Tempeldienstes und seinen Opfern! Der „neue Bund“ mit Jesu war höher, denn Jesus ist gleichzeitig Hoherpriester und König gleich Melchisedek! (Ps 110:1-4; vergl. Heb 5:6; 6:20; 7:3, 11, 17) Sein „GESETZ des Christus“ brachte die Veränderungen, die Gott ihm zuvor im Himmel geboten hatte, zum Teil Verschärfung gewisser Strafbestimmungen (Mat 5:22-48), zum Teil Erleichterungen, wie der Wegfall der Beschneidung für Menschen der Nationen und Beseitigung der „trennenden Zwischenwand“ für Juden, die das Predigen der guten Botschaft gegenüber Menschen der Nationen verunmöglicht hätte.  
    Erwähnte Jesus das Gesetz auf eine Weise, die darauf schließen läßt, daß es in zwei Teile geteilt sei?
    Mat. 5:17, 21, 23, 27, 31, 38: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen.“ Man beachte, was Jesus außerdem sagte: „Ihr habt gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ,Du sollst nicht morden [2. Mo. 20:13; das sechste Gebot]‘ . . . Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst [5. Mo. 16:16, 17; kein Teil der Zehn Gebote] . . . Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ,Du sollst nicht ehebrechen [2. Mo. 20:14; das siebte Gebot].‘ . . . Außerdem ist gesagt worden: ,Wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, gebe ihr ein Scheidungszeugnis [5. Mo. 24:1; kein Teil der Zehn Gebote].‘ . . . Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ,Auge um Auge und Zahn um Zahn [2. Mo. 21:23-25; kein Teil der Zehn Gebote].‘ “ (Jesus erwähnte also die Zehn Gebote zusammen mit anderen Teilen des Gesetzes und machte zwischen ihnen keinen Unterschied. Sollten wir anders verfahren?)
    Unser Kommentar: NEIN, es ist „ein GESETZ“ für Juden und Ausländer! Ihr erwähnt selbst oben genau richtig zitierend, dass Jesus „nicht gekommen (war) … das GESETZ oder die PROPHETEN abzuschaffen“! Die spezifischen Bedingungen der Leviten und Priester im Zusammenhang mit Opfern und Tempeldienst endete mit Jesu Tod. Vieles bleibt weiterhin gültig in veränderter Form, bis sich alles erfüllt, einschliesslich Endgericht an den Sündern heute und Schlussgericht am Ende des Millenniums an jenen, die nicht Gerechtigkeit lernten und willentlich Sünde trieben. Jesus hatte den Auftrag und das Recht Veränderungen innerhalb des GESETZES vorzunehmen, wie es ihm der Vater aufgetragen hatte. Das ist nicht identisch mit „Auflösung“! Von physischen Verpflichtungen der Priester und Anbeter wurden es geistige Pflichten, die höher stehen, weil das vorherige durch das Bessere abgelöst wurde!
    Sonderte Jesus die Zehn Gebote vom übrigen Gesetz ab, als er gefragt wurde: „Lehrer, welches ist das größte Gebot im GESETZ?“ Nein, sondern er antwortete: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot [[schliesst die ersten 3 der 10 Gebote mit ein]]. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ,Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ [[schliesst das 4. Bis 10 Gebot ein]] An diesen zwei Geboten[[-Zusammenfassungen zum Prinzip „Liebe“]] hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN“ (Mat. 22:35-40). Verwerfen diejenigen, die sich an die Zehn Gebote (5. Mo. 5:6-21) mit der Begründung halten, diese seien für Christen bindend, die übrigen Gesetze [[sind alle zu unserer Sicherung und zum Wohlergehen erlassen]] aber nicht, in Wirklichkeit nicht das, was Jesus von den zwei größten Geboten sagte (er zitierte aus 5. Mose 6:5; 3. Mose 19:18)?
    Unser Kommentar: Suggestionsfrage, welche die Antwort bereits beinhaltet gemäss Kontext! Verdrehung der Tatsachen, denn Paulus erklärt: „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ (Rö 13:10) Wenn es kein GESETZ gibt, dann kann es auch nicht erfüllt werden! Das GESETZ aber erklärt, was liebloses Verhalten ist und welches Strafmass darauf fällt! Hitler und Eichmann liebten ihre Familien aber handelten vollkommen gesetzlos gegenüber Juden die sie zu Millionen umbrachten. Eine verdammenswerte Lehre, wir stünden nicht unter GESETZ, vom „Menschen der Gesetzlosigkeit“ der „Zeit des Endes“ stammend (2.Thess 2:3-5).
     Sagt die Bibel, wenn sie davon spricht, daß das mosaische Gesetz beseitigt werde, direkt, daß die Zehn Gebote dabei mit eingeschlossen seien?
    Röm. 7:6, 7: „Jetzt aber sind wir von dem GESETZ [[falsch: von GESETZESWERKEN wie den Opfern im Tempel zufolge Sünden]] entbunden, weil wir dem gestorben sind, wodurch wir festgehalten wurden [[(dem Fluch zufolge Sünde, gegenüber dem „sündigen Fleisch“ in der Taufe)]] . . . Was sollen wir also sagen? Ist das GESETZ Sünde? [[Das GESETZ definiert, was in Gottes Augen schlecht und daher sündig ist]] Dazu komme es nie! Tatsächlich hätte ich die Sünde nicht kennengelernt, wenn nicht das GESETZ gewesen wäre; und ich hätte zum Beispiel die Begierde nicht erkannt, wenn das GESETZ nicht gesagt hätte: ‚Du sollst nicht begehren.‘ “ (Was zitierte Paulus aus dem Gesetz als Beispiel, gleich nachdem er geschrieben hatte, daß jüdische Christen „von dem ,Gesetz‘ [[(des Gesetzeswerken wie Sündopfer)]] entbunden“ seien? Er zitierte das zehnte Gebot [[das Begehrlichkeit und Habsucht als Sünde definiert und bei Übertretung Opfer als Gesetzeswerke benötigt]] und zeigte somit, daß es in dem Gesetz, von dem sie entbunden worden waren, eingeschlossen war.)
    Unser Kommentar: Welche eine Verdrehung von Tatsachen, welch himmelschreiende Ignoranz gegenüber dem, was „unverdiente Güte“ darstellt! Gäbe es keine Sünde vor der Taufe, da ja das GESETZ abgeschafft sei, wozu sollte Jesus dann für uns Sünder gestorben sein?
    2. Kor. 3:7-11: „Wenn überdies das Recht, das dem Tod dient und das mit Buchstaben in Steine eingegraben wurde, in Herrlichkeit entstand, so daß die Söhne Israels Moses nicht unverwandt ins Angesicht schauen konnten wegen der Herrlichkeit seines Angesichts, einer Herrlichkeit, die weggetan werden sollte [[(der Glanz ging vorüber, nicht das GESETZ!!!)]], warum sollte da die Dienstleistung des Geistes  [[(die „unverdiente Güte“ zufolge Jesu Opfertod zugunsten des auf uns lastenden „Fluches“ vor der Taufe)]] nicht noch viel mehr mit Herrlichkeit erfolgen? . . . wenn das, was weggetan werden sollte, mit Herrlichkeit eingeführt wurde [[(das GESETZ, das bei Übertretung den „Fluch“ bringt)]], so wird das, was bleibt [[(die „unverdiente Güte“, die uns Barmherzigkeit gewährt)]], noch viel mehr in Herrlichkeit sein.“ (Hier ist von einem Recht die Rede, das „mit Buchstaben in Steine eingegraben“ wurde, und es wird gesagt, daß „die Söhne Israels Moses nicht unverwandt ins Angesicht schauen konnten“, als er ihnen dieses „Recht“ überbrachte [[(weil er einen Schleier tragen musste, so sehr war der Glanz seines Gesichtes, zufolge der Gottesnähe)]]. Was wird hier beschrieben? Aus 2. Mose 34:1, 28-30 geht hervor, daß bei dieser Gelegenheit die Israeliten die Zehn Gebote erhielten; diese waren in Stein eingegraben. Offensichtlich gehören sie zu dem, von dem die Bibel hier sagt, daß es „weggetan werden sollte“.) [[vollkommene Verdrehung der Tatsachen: Ignoranz gegenüber den Aussagen der ganzen Schrift. Paulus erklärt doch: „Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit [[(= Sünde gegen das GESETZ)]] Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn [[(gegenüber Sündern)]] entlädt? (Ich rede wie ein Mensch.) Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?“ (Rö 3:5, 6) Gericht gibt es nur zufolge Sünde = Gesetesübertretung]]
    Bedeutet die Beseitigung des mosaischen Gesetzes, einschließlich der Zehn Gebote, daß alle moralischen Einschränkungen abgeschafft wurden?
    Auf keinen Fall; viele sittliche Maßstäbe der Zehn Gebote wurden in den inspirierten Büchern der Christlichen Griechischen Schriften wiederholt. (Das Sabbatgesetz wurde jedoch nicht wiederholt. [[Welche offensichtliche Lüge, welche Ignoranz vergl. Apg 15:21 mit Jes 66:21-24]]) Aber ganz gleich, wie gut ein Gesetz ist, wird es Gesetzlosigkeit geben, solange sich jemand von seinen sündigen Neigungen [[(genau das, was das GESETZ als Lehrmeister jeder neuen Generation doch vermittelt)]] beherrschen läßt. Über den neuen Bund, der den Gesetzesbund ersetzt hat [[(der „neue Bund“ brachte Jesus als Hohepriesterkönig und ersetzte lediglich den „Bund mit Levi“, der rund ein Jahr nach dem Gesetzesbund in Kraft trat!)]], wird jedoch in Hebräer 8:10 gesagt: „ ,Denn dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde‘, spricht Jehova. ,Ich will meine Gesetze in ihren Sinn legen, und in ihre Herzen werde ich sie schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.‘ “ Diese Gesetze sind viel wirkungsvoller als diejenigen, die in Steintafeln eingegraben waren. [[Es sind genau dieselben GESETZE, die bereits in 5.Buch Moses stehen: „Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“ (5.Mo 6:2) Der gesamte Psalm 119 ist ein Loblied auf Gottes GESETZ, Sein Rechtssystem, das unserem Schutz dient und erklärt es als „ewig“ gültige „Wahrheit“! „Deine Gerechtigkeit ist eine Gerechtigkeit auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], Und dein Gesetz ist Wahrheit.“  (Ps 119:142)]] Wer die Wahrheit abschafft ist auf der Seite des „Vaters der Lüge“ (Joh 8:44)
    Röm. 6:15-17: „Sollen wir Sünde begehen, weil wir nicht unter Gesetz [[(dem „Fluch“ des GESETZES „Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.‘ “ (Gal 3:13, 14))]], sondern unter unverdienter Güte sind? Das geschehe nie! Wißt ihr nicht, daß ihr, wenn ihr euch fortgesetzt jemandem [[(Satan, dem Gesetzlosen)]]als Sklaven darstellt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid [[(Paulus redet vom „Gesetz des sündigen Fleisches“ (Rö 8:1-8))]], weil ihr ihm gehorcht, entweder der Sünde [[(bedingt das GESETZ!)]], die zum Tode führt, oder des Gehorsams [[(gegenüber dem GESETZ, das Sünde erst kenntlich macht)]], der zur Gerechtigkeit führt? Gott aber sei Dank, daß ihr, die ihr Sklaven der Sünde wart, doch von Herzen jener Form der Lehre gehorsam wurdet, der ihr übergeben wurdet.“ (Siehe auch Galater 5:18-24.)

     
    Petrus schrieb zu Recht: „Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge [[(das kommende Gericht)]] erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm [[(Jesus, dem Richter der Lebenden und der Toten)]] fleckenlos und makellos [[(ohne Sünde)]] und in Frieden erfunden zu werden. Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].“ (2.Pe 3:14-16)
     

    1. Liebe Sylvia,

      zufällig stieß ich heute auf diesen Text Römer 13:

      8     Seid niemand irgend etwas schuldig, als nur einander zu lieben; denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt.
      9     Denn das: "Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, laß dich nicht gelüsten", und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Worte zusammengefaßt: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst".
      10     Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Summe des Gesetzes.

      Da fiel mir doch deine Eingabe über das Gesetz ein und ich fand es.

      Grundsetzlich: die von Paulus anführten 2 Beispiele aus dem mosaischen Gesetz, sind klar, aber auch klar und nachvollziehbar, wenn es im ABGB so stehen würde.

       

      Aber das Gesetz enthält ja viel m e h r . Ich spare es mir, alle Tieropfer aufzuzählen, die nicht mal mehr die gesetzestreuen Juden in Israel einhalten. Waren die zu schlecht um noch anerkannt sein zu dürfen?

      Bei den Adventisten haben die Vorgänger von Ellen White einmal festgelegt, welche mosaischen Gesetze immer noch gültig sein sollen, da wurde der Sabbat als ewiges Gesetz festgestellt. Machst auch du diese Unterschiede? Tieropfer nein, aber Gesetz z.B. der Behandlung von Mann und Frau gilt als so wie damals festgelegt für ewig (wenn eine Frau vergewaltigt wird, dann kann ihr Vater...), solche Beispiele könnte ich noch etliche anführen.

       

      Nun meine Frage, w a s wolltest du uns zum Stichwort "Gesetz" sagen und welche Konsequenzen hätten die für uns?

      Vielen Dank Sylvia und ein herzliches Grüezi an dich und Gemahl nach Thailand, Ist es jetzt schon heiß dort, ich meine beim Wetter und nicht Politik -

      Gerd

       

       

  11. Lichti

    Mein lieber Bruder Ede! Duerfen wir von Dir Deine Email- Adresse haben,damit wir ueber unseren Glauben miteinander schreiben koennen?

    Meinem Mann und mir tut es von Herzen weh,welche Zweifel in Deinem Herzen wohnen.Bestimmt finden wir gemeinsam einen Trost,denn unser Vater ist der Vater allen Trostes.

    in Liebe

    Lichti und Delphin

  12. Fox

    Lieber Ede,

    du schriebst vor 3 Tagen "Möglicherweise gibt es doch einen Unterschied. Während einige Interessierte die Bibel lesen, um ein wohliges Gefühl der Geborgenheit zu erlangen, lese ich die Bibel, um den Sinn zu erfassen. Alles andere, das ich benötige, wird mir der Vater geben, insbesondere das Verständnis über seine Worte."

    All die Zeit habe ich nach Worten gesucht, dich zu ermuntern, in diesen zwei von dir vorgebrachten Möglichkeiten nicht als Widerspruch, sondern als Erfüllung zu betrachten. Das macht mich ganz rappelig wenn ich das nicht kann, aber meine Defizite werden leider unabwendbar größer.

    Lieber Ede: Bereitet es dir kein wohliges Gefühl, wenn du liest, dass unser Herr Jesus sagte "Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht"? Wenn er uns sagt, dass die Stunde kommt, in der er alle, die in den Gräbern sind, rufen wird? Wenn er uns wissen lässt, dass wir durch sein Blut und seinen für uns geopferten Leib wieder in eine Lebensgemeinschaft mit unserem himmlischen Vater treten können? Weißt du, wann ein Baby so richtig ruhig wird? Wenn dieses kleine Würmchen mit dem viel schnelleren Herzschlag eines Erwachsenen diesen an Papas oder Mamas Brust angleichen können!

    Der Sinn der Sache ist das Wachsen in der Liebe und die Stärkung im Glaube. Das allein reicht, um ewiges Leben zu erhalten, denn das allein bewegt uns, unseren Nächsten Gutes zu tun.

    Ede, du darfst dich nicht einfach nur wohl fühlen, es ist Christi aufrichtigster Wunsch dass du dich so fühlst. Nur wir "Generation Grauhaar" vergessen manchmal vor lauter Ehrerbietung des Alters, dass wir in den Augen unseres Vaters noch ganz kleine Säuglinge sind. Denn 1000 Jahre sind bei ihm wie 1 Tag.

    1. Edelmuth an Fox

      Liebe Fox

      Wie soll ich es sagen. Deine von Herzen kommenden Worte zeugen von viel Mitgefühl und Liebe. Aber die Dinge sind nicht so einfach wie sie klingen.

      Wer hat seinen Vater besser gekannt als unser Herr Jesus? Er wusste, dass der Vater streng ist. Jesus hat als sein vollkommener Sohn, den der Vater mehr als alle Engel liebt, Blut und Wasser geschwitzt, als er Rechenschaft vor IHM ablegen musste. Glaubst du mir ergeht es besser?

      Was geschrieben steht ist die eine Sache, was wir davon auf uns anwenden können die andere.

      Der Vater hat ein großes Glück an mir getan und mich reichlich mit Erkenntnis gesegnet. Es macht mir größte Freude, wenn ich immer wieder neue Dinge erkenn darf. Aber es zeigt mir auch wie erbärmlich ich bin. Es gibt keinen Grund, dass der Vater irgendetwas Gutes an mir findet. Es gibt nur einen, der gut ist, und das ist der Vater, so Jesus Worte.

      Nein, der Gedanke, dass mein Leben ein Ende haben könnte, bereitet mir größte Angst, denn ich weiß nicht wie der Vater über mich urteilt. "Jesus erkannt und man ist gerettet", das stimmt einfach so nicht, auch dann nicht, wenn mein Beitrag wieder nicht frei geschaltet wird.

      Verstehst du, Jehova beurteilt die Herzen, und wer kann schon von sich schon sagen, dass er stets ein gutes, wohlwollendes Herz hat.

      Je mehr Erkenntnis man gewinnt, um so stärker schwindet das wohlige Gefühl von Geborgenheit, Du erkennst deine eigenen Fehler. Mir ist bewusst, dass ich in dem Vater und dem Sohn die einzigen guten Freunde habe, aber ob das zum Überleben reicht?

      Mir macht die Weißheit Jehovas größte Freude und ich forsche gerne in der Bibel. Aber je mehr ich forsche, um so blasser werden meine Träume.

      Ein schönes Wochenende wünsch ich dir und deiner Familie

      Ede

      *************************

      Hallo Ede,
      diesen Beitrag von dir sollte man, wie du schon richtig vermutest tatsächlich nicht freischalten. Wir machen es diesmal nur um zu zeigen auf welcher absurden Spur du bist. Dieser Kommentar ist mal wieder ein treffendes Beispiel deiner vertreten Erkenntnis. Du hast kein Verständnis was den Vater und den Sohn anbelangt. Du magst zwar "Erkenntnis" über Gott und Christus haben, aber du hast sie nicht "erkannt". Du postest nur WTG - Lehre in ihrer reinster Form.

      Das wäre ja für sich gesehen noch kein Grund dich zu sperren. Jeder Zeuge darf hier seine WTG Erkenntnisse hier in voller Überzeugen vertreten und anbieten.
      Bei dir ist der Fall jedoch anders. Du gibst dich als WTG Kritiker aus, postest aber eifrig ausschliesslich WTG Lehren.
      Und das wahrscheinlich mit einem bestimmten Ziel.
      Die Brüder, die hier lesen, wollen diesen WTG - Müll nicht mehr hören.
      Aber du scheinst von der WTG Lehre dermaßen durchdrungen, so das dir von uns wahrscheinlich keiner helfen kann.
      LG Bruderinfo

      1. Edelmuth an BruderInfo

        Guten Abend BruderInfo

        Ob meine Kommentare reine WTG Lehre sind, kann ich nicht beurteilen. So genau kenne ich die WTG-Literatur nicht. Aber du kennst sie offenbar gut, denn sonst könntest du nicht so darüber urteilen.

        Was jene Brüder betrifft, die meine Beiträge nicht hören bzw. lesen wollen, sie können einfach weiter scrollen. Ich tue mir auch nicht jeden Betrag an.

        Ist es nicht schön, dass wenigstens du bzw. ihr die Dinge richtig versteht. Wäre es dann nicht ein Akt der christlichen Nächstenliebe mir die Dinge anhand der Bibel richtig zu erklären.

        Ede

        *********************************

        Keiner behauptet von uns immer alles richtig erklären zu können. Das ist auch nicht das Thema hier. Jedoch gehörst du zu denen die meinen immer alles erklären zu können, und zitierst doch nur WTG-Worthülsen.

        Wieviel haben schon versucht dir eine andere Sicht der Dinge, auch biblisch begründet, zu zeigen? Ergebnislos.
        Du tummelst dich schon 3-4 Jahre hier auf Bruderinfo rum, Frage: "Hat du hier auf Bruderinfo den einen oder anderen Gedanken kennengelernt den früher anders sahst"? Oder stehst du immer noch da wo du schon vor 4 Jahren gestanden bist?
        Denke einmal darüber nach und du wirst erkennen das du belehrungsresistent bist.
        LG
        Bruderinfo

        las

      2. Petrus111

        Liebe Ede,

        in der Annahme, dass Du glaubst, was Du schreibst: - ... ja, es scheint die Sichtweise von JZ zu sein, die Du wiedergibst...

        Ich vesuch's mal ganz einfach: Gott schuf die Menschen in seinem Bilde - und wollte, dass sie einfach nur Spaß haben im Paradies. Als einzige Bedingung verlangte er, dass die Menschen ihn als Gott anerkennen und gehorsam sind. Waren sie aber nicht - sie sündigten.

        Was danach kam, ist bekannt - aber an dem Wunsch Gottes hat sich nichts geändert!

        Deine Sicht der Dinge - die biblisch nicht begründet ist - würde einen ewigen Kampf voraussetzen und erfordern - und eine ständige Unsicherheit, Angst,   - statt Sicherheit bei Gott und inneren Frieden.

        Als JZ hat man eben genau diese Angst und Unsicherheit - obwohl man ständig das Gegenteil behauptet...

        Und noch mal anders: die Leute, die auf diesem Forum schreiben - einschließlich Dir - sind alle nicht dumm - sie können sich gut ausdrücken - sie lesen und verstehen - sie forschen und schlussfolgern...

        Lass Dir gesagt sein: es gibt sehr viele liebe Menschen, die das nicht können - sie haben intellektuelle Grenzen, die ihnen dies verwehren.... wie soll es denen denn gehen?

        Gott weiß, dass wir sündig und schwach sind - das wir der Vergebung bedürfen.

        Wer anerkennt, ein Sünder zu sein, der der Vergebung bedarf, und sich nach Kräften bemüht, ein Christ zu sein, der ist vor Gott annehmbar. Lies die Apostelgeschichte! Wie wurden die Menschen Christen? Sie hörten das Wort, glaubten - wurden vom heiligen Geist erfüllt... und waren fortan Christen! Und zwar, da nichts anderes berichtet wird: unbeschwert und angstfrei... und nicht sich täglich kasteiend, ob sie wohl auch genug täten und wüssten und und und ......

        Christ sein ist leicht - und befreiend!

        Gott ist Güte, Gnade, Liebe!

        Der Unterschied in Richtung Altes Testament ist: die Menschen waren unter (mosaischem) Gesetz und es musste ein Staat geführt werden - das läuft nicht ganz so freundlich und liebevoll...

        Aber mit Jesus hörte dieses Gesetz auf - und jeder kann also unter diesen Prämissen Jesus folgen!

        Aber wenn Du das nicht glaubst, dann stößt Du Gottes Gnade eigentlich weg... und glaubst also nicht so recht an genau diese wunderbare Gabe.

        Ich wünsche mir kein Feedback von Dir... die Ansichten sind ja hinreichend ausgetauscht - ich habe Dich auch verstanden...

        beste Grüße

        Petrus111

      3. Hugo

        Fröhliche Weihnachten,

        Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe, und Frieden auf der Erde für die Menschen, auf denen sein Wohlgefallen ruht.

        1. Fox

          Danke sehr Hugo,

          das gleiche auch dir. Schön dass der Vater seinen Sohn gesandt hat, einen Sohn, der einer von uns wurde.

          1. Hugo

            Danke Fox,

            ich glaube nicht an zwei Götter, ich glaube Gott selbst kam im "Sohn" auf die Erde.

            Schöne Weihnachten wünsche ich allen - wissend, dass Zeugen Jehovas kein Weihnachten und leider auch nie wirklichen Frieden haben.

            Dir, liebe Fox, Gottes Segen alle Zeit.

            Aber auch allen, die unter der Feindseeligkeit, Gegnerschaft und Verfolgung durch die ZeugenJehovas leiden müssen.

             

             

            1. Fox

              Lieber Hugo,

              in dieser Beziehung (Gott kam im Sohn auf die Erde) kann ich nicht ohne weiteres zustimmen. Ja, ich sehe schon deinen "Hab ich leider geahnt"-Gesicht 🙂 doch möchte ich mich so weit als nur möglich an die uns gegebenenen Offenbarungen durch Gottes Wort halten.

              Die Evangelien sind voll von Jesu Hinweisen, gesandt worden zu sein. Z. B. Matth. 10:40, Lukas 4:18.... Und mit wem sollten wir versöhnt werden durch Jesus, unseren Mittler und Hohepriester? Und glaubst du, Jesus hätte sich zu seinem Spiegelbild gesetzt als er in den Himmel auffuhr und zur Rechten Gottes Platz nahm? Wohl kaum. Dennoch ist Jesus auch göttlicher Natur, er ist das Einzige Lebewesen, das direkt von unserem himmlischen Vater gezeugt wurde.

              Hugo, ich habe also wahrhaftig nichts zu vermissen wenn ich 2 Götter habe die mich lieben, halten, trösten, sich mit mir freuen, mich fordern und mich verstehen. Ich hab 100% mehr Vorteile als du mit "nur" einem Gott (nimm das bitte nicht ganz so ernst und erst recht nicht kämpferisch) Ich feiere Weihnachten nicht wie andere mit Tannenbaum, wenn ich Bäume sehen will gehe ich raus. Aber ich nutze die Feiertage sehr wohl um über das größte Geschenk unseres himmlischen Vaters nachzudenken. Mein irdischer Weg ist begrenzt und so habe ich die Freiheit, mich umso intensiver darauf einzulassen, neue Gedanken zu prüfen, zuzulassen, verstandesmäßige Mauern einzureißen. Aber vor allem dankbar anzunehmen, was die Engel zur Geburt Jesu den Hirten offenbarten: Unsere Freiheit von aller Sklaverei der Sünde durch den Sohn des Höchsten. Das ist Friede.

              Jesus kennt die Herzen der Menschen und er versichert, dass keines seiner Schafe verloren geht. Und auch unter Jehovas Zeugen gibt es Schafe und früher oder später erkennen sie sich selbst als Brüder und Schwestern Jesu, Kinder Gottes, die durch die unvergleichliche Art der Loslösung von Sünde mit Jesus den Weg gehen der  zur Versöhnung aller Schöpfung mit ihm, dem Vater, führt.

              Hab noch einen schönen Abend

      4. Fox

        Mein geliebter Bruder Ede,

        bitte vergiss nicht den alles übertreffenden Trost unseres lieben himmlischen Vaters wenn er uns wissen lässt, dass er "eingedenk dessen ist, dass wir Staub sind". Jeder Papa weiß, dass sein Kind irgendwann Mist bauen wird, dagegen hilft auch keine Strenge. Was ist denn die göttliche Strenge? Wie eine Leitplanke ist sie. Sagt er nicht "züchtige deinen Sohn", was natürlich auch für die Töchter gilt? Was ist eine Zucht anderes als ein heranwachsen lassen an einer Hilfe wie z. B. einem Stab oder eben die von mir benannte Leitplanke. Das aber liebster Ede sollen Hilfen sein. Er nimmt nicht den Stock um seine sündigen heranreifenden Sprößlinge zu erschlagen, sondern um Ihnen eine Rankhilfe zu sein, damit sie eines Tages mit der größtmöglichen Herrlichkeit vor ihm und für ihn erblühen.

        Und lieber Ede, weil wir manchmal Läuse im Kopf haben gab er uns seinen Sohn, damit dieser uns durch die Vergebung unserer Sünden reinigt und unseren Geist düngt, denn wir wissen durch die Vergebung der Sünde allein aufgrund unseres Glaubens ewiges Leben erhalten. (Joh. 20:31   Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.") Jemand der mal so richtig in den Mist gelangt hat in seinem Leben, vielleicht sogar "lebenslänglich" erhalten hat dafür, sollte er den Mut aufgeben, sich selbst aufgeben, die Auffassung vertreten, weil er gesündigt hat obwohl ihm die christlichen Gebote doch bekannt waren sei sein Leben absolut nichts mehr wert? Ich bitte dich innig, noch einmal an den Ort Golgatha deine Gedanken schweifen lassen. 2 Schwerverbrecher wurden bereits ans Kreuz - oder wenn du möchtest an den Pfahl - gebracht und dann sollte das Spektakel durch den Vollzug an Jesus zum Abschluss gebracht werden. Die Konversation der beiden Übeltäter zeugt davon, dass ihnen Jesus als Person kein Unbekannter war. Wie sonst hätte der eine Jesus auffordern können, vom Kreuz herabzusteigen und ihn auch noch zu retten? Und der andere wusste, dass Jesus sich nichts zuschulden hat kommen lassen. Beiden gemeinsam jedoch war, dass sie bis zu diesem Zeitpunkt NICHTS christliches an den Tag gelegt haben. Und logischerweise hatten sie danach keine Chance mehr dazu.

        Und jetzt Ede - du fühlst dich emotional genauso wie dieser Verbrecher neben ihm? Oder sogar noch unter diesem? Denn jener Mann erbat sich von Jesus - das muss man sich zweimal durch den Kopf gehen lassen - er erbat sich von Jesus, seiner zu gedenken! Es gab Tausende die auf Jesus gehört hatten zu dessen Lebzeiten, die ihm gefolgt sind, die sich zu seinen Ansprachen begaben - und dann kommt ausgerechnet ein zum Tode Verurteilter daher und ersucht ihn, seiner zu gedenken. Und? Wie viele Predigtdienststunden hat Jesus von ihm gefordert um würdig zu werden? Wie viel Seniorenpflege, wie viele Vorträge sollte er halten, Kommentare geben.....? "Wahrlich ich sage dir heute: Du WIRST mit mir im Paradies sein!" Da gab es keine Zweifel für Jesus, da gab es kein Fragezeichen, kein Vielleicht, kein Mal sehen!

        Ede, fragst du dich vielleicht, ob du wirklich genug beigetragen hast zur Rechtfertigung des Namens Jehova? Glaubst du allen Ernstes, ein allmächtiger, allwissender und über alles liebender Gott hätte es nötig, sich rechtfertigen zu müssen? Vor einem Generalmörder, der personifizierten Schlechtigkeit Satan? Glaubst du das allen Ernstes? Das muss er nicht, das will er nicht und das wird er nicht, denn sonst würde er Satan Rechte einräumen! Und das ist ein absolutes No go! Er sandte seinen geliebten Sohn, er ließ ihn leiden - doch nicht etwa, damit der Mörder ihm Anerkennung zollen muss, sondern weil er die Opfer dieses Mörders, nämlich uns und ganz viele andere, wieder mit sich vereinen möchte. DAS IST SEIN WILLE.

        Du glaubst, dass Jesus in diese Welt kam um uns von der Sünde loszukaufen? Das ist der Passierschein zum ewigen Leben. Ede, es braucht dich und mich nicht zu interessieren, ob Kirchen oder andere Linksgestrickte diese alles übertreffende Wahrheit der Worte Jesu über die Gnade für Unfug missbrauchen oder verdrehen oder sonst etwas. Wir leben ewig aufgrund dieses Glaubens an das Sünden sühnende Blut unseres geliebten Jesus Christus. Und für diese Hoffnung lohnt es sich für alle Menschen, an ihren Fehlern zu arbeiten, ihre Fühler nach dem von Gott für uns gesteckten Stab auszustrecken und um diesen herum zu wachsen im Glauben. Lies doch bitte nochmal das Gleichnis von dem Samen aus Matth. 13. Dann wird dir bestimmt auffallen, dass Jesus auch sehr wohlwollend über diejenigen gesprochen hat, die 30fach geben. Obwohl es viel weniger ist als von den anderen, haben sie alles gegeben. Und mehr möchte unser Herr Jesus gar nicht von uns.

        Sei gesegnet mein Bruder

      5. ManfredF

        Lieber Ede

        du forscht so viel in der Bibel und hast immer noch Angst und bezeichnest Gott und Jesus als deine Freunde? Wie kann das sein? Die Bibel ist so einfach geschrieben, dass man eigentlich blind sein muss, um die Botschaft nicht zu verstehen. Mir scheint, dass du einfach nicht lernst, die WTG Brille abzunehmen und daher auch nicht in der Lage bist, hinter den Spiegel zu schauen. All dass was du von dir gibst, ist wirklich fast 1:1 weiterhin die lehre der WTG. Du magst dich über einige Machenschaften aufregen - gut so.

        Aber du solltest anfangen, selbstständig zu denken. Du geht anscheinend wie folgt beim Bibellesen vor:

        Du hast eine feste Lehre, eine feste Überzeugung - herausgebildet aufgrund deiner langen Mitgliedschaft als ZJ und dann machst du eigentlich nur eines. Du versuchst die Bibel solange zu biegen bis du diese Überzeugung irgendwie biblisch rechtfertigen kannst. So nach dem Motto, ich kann einfach nicht akzeptieren dass ich jahrzehntelang falschen lehren aufgesessen bin, also beweise ich mir selbst, dass meine Lehren mit der Bibel im Einklang sind Aber das ist sich selbst belügen.

        Was ist an folgenden Aussagen in der Bibel misszuverstehen?

        so muss der Sohn des Menschen erhöht werden,
        15 damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.
        16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

        Da steht wer an den SOHN GLAUBT, der HAT das Ewige Leben. Das steht nicht er hat vielleicht das Leben, er muss es sich erst verdienen. Das ist eine konkrete Aussage. Warum zweifelst du das an?

        Oder hier:

        Joh 5,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

        Wer glaubt, der HAT ewiges Leben und KOMMT NICHT ins Gericht. Was ist daran nicht zu verstehen? Oder nehme Römer 8. Da steht doch ganz klar, es gibt ZWEI Arten von Menschen. Nicht drei, vier oder mehr, nur zwei.

        a) Die welche den Geist Gottes haben

        b) Die welche den Geist Gottes nicht haben

        Die von a) sind Kinder Gottes und damit Erben und Miterben mit Jesus und damit für den Himmel bestimmt und haben das ewige Leben.

        Die von b) sind keine Kinder Gottes, keine Erben und Miterben und damit des Todes.

        Da steht nicht, dass es noch eine dritte Gruppe gibt, die Freunde Gottes sind und den Geist nicht haben und trotzdem leben.

        Und vieles mehr. Wer die Bibel liest ohne den Müll der WTG der erkennt sehr leicht die gute Botschaft, die da lautet:

        Ich kann leben, auch wenn ich sterbe. Ich muss nur eingestehen, dass ich ein Sünder bin, Vergebung benötigte und ich muss erkennen, dass Jesus der EINZIGE Weg zum Leben ist. Dann mache ich folgendes. Ich bringe im Gebet all meine Sünden vor Jesus dar, bereue mein altes Leben und bitte Jesus, meine Sünden zu tragen und ans Kreuz zu schlagen. Außerdem bitte ich Jesus darumj, in mein Leben zu kommen und mich zu führen und zu leiten.

        Wenn ich das aufrichtig meine dann SCHENKT Gott mir DURCH JESUS das ewige Leben, ich BIN GERETTET, komme NICHT INS GERICHT und bin FREI von der Sklaverei der Sünde. Der Heilige Geist wird zu mir kommen und mich lehren und führen und ich werde mehr oder weniger spüren, dass ich geborgen und gerettet bin. Ich habe keine Angst mehr und aus Dankbarkeit werde ich anderen davon erzählen und mich bemühen ein besseres Leben zu führen. Sollte ich scheitern, dann weiss ich dass Jesus mich auffängt. Ich muss nichts beweisen. Ich muss mir die Rettung nicht verdienen.

        All das erkennt man schon allein dadurch, dass man die Evangelien liest und die Briefe des Paulus. Dort ist alles so klar beschrieben dass ich nicht nachvollziehen kann, dass du Angst hast? Die einzige Angst, die ich bei dir erkenne ist die, sich fallen zu lassen und Jesus als Herrn ANZUNEHMEN und das ALTE hinter dich zu lassen. Damit du in ein persönliches Verhältnis zu jesus kommst, musst du eigentlich ERKENNEN WER JESUS ist und WIE der VATER IN JESUS sich uns genaht hat.

        Solange du den Vater und den Sohn auseinanderdividierst und als Freunde bezeichnest kannst du leider auch nicht Sohn werden. Und ohne Sohnschaft bist du auch nicht gerettet. Egal wie viel du in der Bibel liest oder welche Lehren du prüfst oder anhängst.

        Vergiss doch einfach mal alle Lehren. Jesus ist nicht auf die Welt gekommen um uns Lehren zu verkaufen. Wir werden nicht gerettet weil wir richtige Lehren vertreten und falsche Lehren verwerfen weil dass steht so nicht in der Bibel. Wir werden geretttet, indem wir GLAUBEN und aufgrund des Glaubens Jesus annehmen und einen Bund schließen (durch das Abendmahl).

        Wie kannst du das Vater unser beten wenn du glaubst du bist nur ein Freund Gottes? Nur KINDER sagen VATER.

        Also EDE. Hör auf zu studieren und zu forschen und fange an ZU GLAUBEN. Zu glauben dass Jesus die RETTUNG ist, zu glauben, dass wir AUS GNADE GERETTET SIND wenn wir Jesus annehmen. Zu glauben, dass wir GAR NICHTS TUN KÖNNEN um uns die Rettung zu verdienen. Und wenn wir nichts tun können, sollten wir das auch gar nicht erst versuchen. Wir sollten das GESCHENK ANNEHMEN und dann Jesus wirken lassen. Vergiss Glauben ausüben und lass dich einfach FALLEN und GLAUBE dass GOTT dich DURCH JESUS AUFFÄNGT und du von dem Tag an wo du verstanden hast, dass nur GLAUBEN RETTET BIST DU GERETTET.

      6. peetha@Ede

        EDE - ick, jaanz kurz - auch ick verabschiede mich von dir - mit der Ermunterung - mach was aus ´deinen blasser werdenden  Träumen´ - dir,  ein ....,  bis irgendwann.

      7. Tschango@Ede

        Hi Ede.

        Also wenn jemand sich als Freund Gottes der das ganze Universum erschaffen hat bezeichnet leidet er/sie an Größenwahn.

        Nicht nur das,  sondern es grenzt schon an Gotteslästerung. Zum ersten sucht sich der liebe Gott schon selber seine Freunde aus, und soweit ich weiss tat er das nur bei Abraham. Oder hat er dir das auch gesagt dass ihr Freunde seid?

        Wenn jemand sich als Freund Gottes bezeichnet dann ist er/sie schon der Meinung gerettet zu sein.

        Wo da die Ehrfurcht vor Gott?

        Lg

      8. Isa an Ede

        Lieber Ede,

        BITTE wende dich direkt an Jesus Christus und du wirst die neue Geburt erfahren und gerettet werden. Es gibt in keinem anderen Rettung und er wartet auf dich (Offenbarung 3:20), öffne ihm die Türe.

        Sei gesegnet,

        Isa

  13.  
    An Alle
    Möchte mal eine Frage in den Raum stellen:
    Die erste Lüge sprach Satan aus: Ihr werdet gewiss nicht sterben.
    Millionen jetzt Lebender werden nie sterben, war der Ausspruch von Rutherford in den Zwanziger Jahren. Noch heute glauben Millionen ZJ, dass sie Harmagedon überleben.
     
    Gibt es eine Schriftstelle im NT die für ein Überleben spricht???
     
    Die Bibel sagt:
    Römer 6:  7  Niemand kommt zum Leben, es sei denn er stirbt.
     
    Römer 6:23  Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod.
     
    1.Kor 15:35-39  Paulus nimmt ein Samenkorn als Beispiel für die Auferstehung.
    Vielleicht werdet ihr jetzt fragen: "Wie werden die Toten denn auferstehen? Was für einen Körper werden sie haben?"
    36 Wisst ihr das denn immer noch nicht? Jedes Samenkorn, das gesät wird, muss vergehen, ehe neues Leben daraus wächst.
    37 Und was wir säen, ist ja nicht schon die fertige Pflanze, sondern es sind nur Körner, sei es Weizen oder anderes Saatgut.
    38 Aus jedem Samenkorn lässt Gott eine Pflanze wachsen, die so aussieht, wie er es gewollt hat, und diese Pflanzen sind alle ganz verschieden.
    39 Unterscheiden sich nicht auch alle Lebewesen in ihrem Aussehen? Menschen sehen anders aus als Tiere, Vögel anders als Fische. 
     
    Jes 65:22  Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr gedenken wird noch sie zu Herzen nehmen;

    Off 21:1  Siehe ich mache neue Himmel und neue Erde 
     
    ?????     Ich habe euch eine Stätte bereitet von Anfang an 
     
    Könnte es sein, dass wir alle zuerst wirklich durch den Tod gehen müssen, um dann einen neuen Körper zu erhalten, einen himmlischen oder irdischen????
     
    LG Noomi
     

    1. Ordnungszahl 83 (kristallin)

      Liebe Noomi, Du hast völlig Recht, die meisten Aussagen sind sehr eindeutig und setzen das Sterben als notwendigen Übergang ins Geistliche vorraus (also definitiv in den letzten Briefen Paulus'; die hatten die Tendenz: je jünger, desto geistlicher).

      Allerdings tauchen im paulinischen Korpus auch diese beiden Verse auf:
      1Thes4,15: Denn das sagen wir euch aufgrund eines Wortes des Herrn: Wir, die wir leben, die wir bis zur Ankunft (oder: Wiederkunft) des Herrn übrigbleiben, werden vor den Entschlafenen nichts voraushaben.

      ...sowie...

      1Kor15,51-52: Seht (oder: Wisset wohl), ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wohl aber werden wir alle verwandelt werden, (und zwar) im Nu, in einem Augenblick, beim letzten Posaunenstoß; denn die Posaune wird erschallen, und sofort werden die Toten in Unvergänglichkeit auferweckt werden, und wir werden verwandelt werden.

      ...Nur bei der Frage, "wer" hier "wann" gemeint ist (?), sollte man lieber zurückhaltend mit den Schultern zucken, bevor irgendeiner den Teig der Zeitgechichte durch die Plätzchenausstecher der Zeichendeuterei und Endzeitprophetie segmentiert und zersticht.

      "Könnte es sein, dass wir alle zuerst wirklich durch den Tod gehen müssen, um dann einen neuen Körper zu erhalten, einen himmlischen oder irdischen????" Ich würde sagen, ja, denn das ist am... realistischsten, wenn man so ein Wort in puncto "Glauben" verwenden kann.

      LG
      O83

    2. Fox

      Guten Morgen meine liebe noomi,

      Paulus beschreibt in 1. Korinther 15 die Auferstehung und auch, dass es unmöglich ist, ewiges Leben in dem uns jetzt zur Verfügung stehenden Leib zu haben. Es wird gesät in Verweslichkeit und auferweckt in Unverweslichkeit schreibt er. Aber er schreibt auch, dass nicht alle entschlafen werden, sondern ein Teil der Christen in einem Nu, in einem Augenblick verwandelt werden (15:52). Nach meinem Verstehen ist das zwar in physischer Beziehung ein Tod, aber durch die Minimalzeit der Verwandlung nicht als solche wahrnehmbar. Das teilen sich übrigens die Verwandelten mit den Auferstandenen, denn im Tod funktioniert kein Bewußtsein, also auch kein Verständnis über  die Zeit im Tod und dem Ruf Christi zur Auferstehung(Joh. 5:28,29)

      Nach meinem Verständnis ist diese Verwandlung unseres Leibes in einen Leib der Unverweslichkeit zwingend notwendig um ein Leben auf einer neuen Erde zu haben, so wie es in Offb. 21 verheißen ist und durch andere Schriftstellen untermauert wird. In 2. Petr. 3: 13 werden Christen daran erinnert, dass diese Erwartung auf der Verheißung Christi beruht! Wollen wir wirklich diese Verheißung zurückweisen, weil wir uns von den liebgewordenen bekannten Dingen dieser hiesigen Erde nicht trennen möchten? Haben wir so wenig Vertrauen zu Jesus Christus, dass wir das Versprechen auf ein Leben auf einer neuen Erde psychisch mit Vorsicht genießen?

      Was ist der Tod für einen Christen? Während das Sterben, also der letzte Abschnitt des Lebens, unabhängig von Alter und Geschlecht, oft grausam und unverständlich ist, stellt der Tod nur den Übergang vom derzeitigen menschlichen Kampfgeschehen in die Geborgenheit der Arme unseres himmlischen Vaters dar. Christen sind ohnehin "in den Elementen dieser Welt" gestorben um im Geist mit Christus zu sein (Kol. 2:20) und gerade dieses Kapitel des Paulusbriefes zeigt sehr deutlich, dass es sogenannte christliche Gemeinschaften gibt und geben wird, die auf das Einhalten vieler Regeln bestehen, aber sie allesamt dienen damit nur ihrem Fleisch, nicht dem Christus. Sämtliche Religionsgemeinschaften versuchen, ihren Gläubigen beizubiegen, dass der Verzicht, das Beibringen von Spenden und anderen religiösen Opfern den Gläubigen Christus näherbringt, aber in Wirklichkeit soll es nur den Führern der Religionen Ehre bringen. Ehre die allein dem Christus gebührt. Das aber nur nebenbei angemerkt.

      Der Tod eines Christen beginnt mit seiner Taufe in Christus. Kol. 3 sagt uns in den ersten Versen: "
      1 Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes!
      2 Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist!
      3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott."

      Warum aber ist unser Leben "verborgen mit Christus in Gott"? Noch ist Christus zur Rechten Gottes, für uns Menschen nicht sichtbar. Aber wenn wir in Christi Verborgenheit beim Vater sterben, so werden wir auch auferweckt zum Leben in der Verborgenheit des Christus mit Gott - und das ist die Erfüllung von Offb. 21,22. Wer in Christus stirbt wird in Christus auferweckt, wer in Christus umgewandelt wird zur Unsterblichkeit wird mit Christus leben in Ewigkeit. Wer jetzt an Jesus Christus glaubend von dieser Welt geht, hat uns nicht verlassen, sondern geht uns in der Liebe des Christus voraus. Und wer geplagt ist, wer sein Sterben verlängert durch Schuldgefühle, vielleicht nicht genug für Gott getan zu haben, der sei erinnert an Jesu Versprechen dem Verbrecher am Kreuz neben ihm: "Wahrlich ich sage dir, du wirst mit mir im Paradies sein!" Ein Mensch, der keine Gelegenheit wahrgenommen hat gute Werke zu tun, aber den Sohn Gottes neben sich ehrte im Tod. Wenn wir beten "und vergib uns unsere Schuld" werden unsere Fehler und Sünden genauso in einem einzigen Augenblick, "in einem Nu" verwandelt, nämlich in Nichts, nicht mal in die Vergangenheit sondern wirklich in nichts. Wer in Christus gestorben ist lebt für unseren himmlischen Vater in Vollkommenheit eben wegen des Blutes Jesu und ist deshalb zu jeder Zeit Kind Gottes und IHM annehmbar (Röm 8:10).

    3. Edelmuth an Noomi

      Guten Morgen Noomi

      Gibt es eine Schriftstelle im NT die für ein Überleben spricht???

      (Offenbarung 7:13-14) . . .Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: "Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen?" 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: "Mein Herr, d u weißt es." Und er sprach zu mir: "Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht.

      Sie haben die große Drangsal überlebt. Sie brauchten nicht von den Toten auferweckt werden.

      (Johannes 11:25-26) . . .Wer Glauben an mich ausübt, wird zum Leben kommen, auch wenn er stirbt; 26 und jeder, der lebt und Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie sterben. Glaubst du das?"

      Was meinte Jesus damit?

      Ede

      1. Fox

        Guten Abend Ede,

        Offenbarung 7 sagt nirgendwo, dass diejenigen, welche aus der großen Bedrängnis oder Drangsal vor den Thron Jesu kommen, NICHT zuvor verwandelt wurden. Das ist eine reine Annahme, die aus der Lehre der Zeugen Jehovas stammt, aber nicht der biblischen Wiedergabe entspricht. Im Gegenteil, wir lesen: "14 Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes.15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.16 Sie werden nicht mehr hungern, auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie fallen noch irgendeine Glut;17 denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie hüten und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen." Das ist in völliger Übereinstimmung mit Offb. 21 und anderen Bibeltexten - und für alle diese darauf anzuwendenden Texte gilt die Verwandlung in einem Augenblick von einem vergänglichen Leib in einen unverweslichen Leib. Ein Leib der Verwesung hat nichts, aber auch absolut nichts vor der Heiligkeit unseres himmlischen Vaters zu suchen und könnte auch in diesem Zustand nicht vor ihm bestehen. Das lehrt uns doch bereits die Erfahrung von Adam und Eva.

        Es entspricht allerdings der Liebe unseres himmlischen Vaters und Jesu Christi unser Bewusstsein für den Zeitraum der Nichtexistenz auch völlig abzuschalten. Jedenfalls bin ich davon überzeugt.

        Hab einen schönen Abend

      2. Fox

        Und nochmal Ede:

        Der von dir zitierte Satz aus Joh. 11 wurde den Jüngern von Jesus gesagt. Soll das bedeuten, dass nach Jesus keine Menschen mehr gläubig wurden? Was ist mit den seit Jesus und heute Verstorbenen? Nach diesem Text und deinem daraus geschlossenen Gedanken wären sie doch nicht gestorben. Da es aber keine 2000 Jahre alten Menschen gibt, würde dieser Text nach eben dieser Auslegung bedeuten, dass Jesus nicht die Wahrheit gesagt hat. Und das finde ich ehrlich gesagt sehr krass.

        Was also brachte Jesus zum Ausdruck mit dieser Aussage?

    4. ManfredF

      Liebe Noomi

      ZJ glauben, dass die,welche Harmagedon überleben, nur ZJ sind und dann 1.000 Jahre leben werden ohne zu sterben und dann vor Gericht beweisen müssen dass sie ewig leben dürfen. Und sie glauben, dass nach Harmagedon alle Menschen auferstehen werden und auch 1.000 Jahre lang beweisen dürfen dass sie wert sind ewig zu leben. Man suggeriert den ZJ sie würden nach Harmagedon ihre Familienangehörigen die vor Harmagedon gestorben sind wieder in die Arme nehmen.

      All das ist eine Lüge und unbiblisch.

      Sie ignorieren, dass bei der Wiederkunft Jesu ALLE CHRISTEN zu himmlischen leben verwandelt werden und alle gestorbenen Christen auferstehen zu himmlischen Leben und all diese in der ersten Auferstehung nicht vor Gericht kommen sondern bereits das ewige Leben haben.

      Der Tod existiert weiter. Die welche Harmagedon durchleben haben die Chance, sich auf die Seite Jesus zu stellen oder auf Satans Seite oder neutral zu bleiben. Wenn Harmagedon vorbei ist, wird Satan und all die Menschen die sich für ihn entschieden haben eingesperrt (Satan wird eingesperrt, ob die Menschen die auf seiner Seite standen, noch mal vor Gericht kommen steht nicht ist aber anzunehmen).

      Nach Harmagedon wird es weiterhin Menschen geben. Unter der Regierung Jesu. Sie werden 1000 Jahre in Frieden leben und sterben. Wer in der Zeit stirbt, wird entweder wenn er Christ geworden ist sofort in den Himmel kommen oder warten bis zu zweiten Auferstehung, darüber sagt die Bibel nichts. Wer stirbt aber nicht Christ war (das gibt es weiterhin, denn in Offenbarung wird am Ende der 1.000 Jahre gesagt, dass die "Nationen" gegen das Volk Israel zogen was nur bedeuten kann auch in den 1.000 Jahren gibt es Gläubige und Ungläubige) wird sicher nach dem Tod noch mal zum Gericht aufstehen.

      Nach den 1.000 Jahren wird Satan endgültig vernichtet und auch der Tod wird beseitigt und alle Toten dann auferstehen (also all die welche nicht in der ersten Auferstehung waren) und dann werden die einen leben dürfen und die anderen sterben für immer.

      Dann gibt es eine neue Himmel und eine neue Erde. Und um deine Frage zu beantworten, ich gehe davon aus, dass alle, die ewig Leben wollen, verwandelt werden müssen wie die welche an der ersten Auferstehung teilhaben. Man hat dann einen Körper der sowohl im Himmel leben kann als auch auf einer neuen Erde. So wie Jesus nach der Auferstehung.

    5. Winfried Mertens

      Winfried @ Noomi

      Liebe Noomi, ich bin neu auf BI. Ich freue mich über dieses Forum, weil ich es extrem vermisst habe, meine Gedanken zur Bibel und meine Zweifel an Jehovas Zeugen mit jemandem zu besprechen. Ich habe es zuerst mit drei Ältesten unserer Versammlung versucht. In der Folge bin ich - wahrscheinlich - "bezeichnet" worden. Das ist sehr enttäuschend. Ich habe in den langen 45 Jahren als Zeuge Jehovas nie verstanden, dass die Organisation keinerlei "Hinterfragen" zulässt, obwohl sie stets sagt, man solle "hinterfragen". Ich war wohl 45 Jahre eingelullt und in die Heile-Welt-Firma integriert. Aber man meint wohl mit "hinterfragen" ein Studieren mit konkreten Fragestellungen, die dann zwingend zum selben Ergebnis kommen müssen, wie die WTG.
      Jetzt habe ich angefangen, alles....aber auch wirklich alles...zu hinterfragen, was ich von der WTG präsentiert bekommen habe.....unter anderem auch die Frage der Auferstehung, die Du ja angesprochen hast.
      Wenn Du magst, zeige ich Dir, zu welchen....vielleicht vorläufigem....Ergebnis ich gekommen bin:
      Ich habe auch die Frage gestellt, WIE die Auferstandenen sein werden. Ich habe nur zwei Texte....aber immerhin...gefunden, die darüber Auskunft geben:
      Der eine steht in 1.Kor.15: "Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja, mit was für einem Leib kommen sie?....So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit."
      Meine Frage nun an Dich und alle anderen, die das lesen:
      Wie in aller Welt kommen Jehovas Zeugen darauf, dass hier nur 144 000 angesprochen sind? Differenziert Paulus zwischen verschiedenen Arten von Auferstehungen? Wo - bitte - steht in der Bibel irgendetwas von einer physischen Auferstehung?
      Der zweite Text ist von unserem Herrn Jesus Christus persönlich in Mark.12:25 "Denn wenn sie von den Toten auferstehen, heiraten Männer nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie die Engel im Himmel."
      Liebe Noomi, für mich decken sich beide Aussagen - einmal vom Paulus und einmal von Jesus - wie sollte es auch anders sein?! Im Kontext erwähnt ja Jesus auch noch Abraham, Isaak und Jakob.
      Für mich sagt es die Bibel sehr deutlich: Die Auferstandenen werden einen "geistigen Leib" und keine Geschlechtsunterschiede haben, eben wie die Engel.
      Dann stellte ich mir die Frage, wo die Auferstehung stattfinden wird.
      Ich zitiere 1.Thess.4:16 "....denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes...."
      Mit dem Ausdruck, "vom Himmel herabkommen" verstehe ich, dass Jesus auf die Erde kommen wird....oder schon gekommen ist, denn es sind ja schon einige Jährchen vergangen seitdem Paulus dies geschrieben hat. "...und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen." (Vers 16) Wo wird das sein? Ja, doch wohl auf der Erde, wo sich Jesus dann befinden wird oder sich befand.
      "Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in den Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein." (Vers17)
      Ich bin noch daran am arbeiten, was "die Luft" ist und auch was die Bibel meint, wenn sie vom "Himmel" oder den "Himmeln" spricht und was es bedeutet, dass es "neue Himmel" geben soll. Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich meine Zweifel, dass "die Himmel" irgendein buchstäblicher Ort sind....aber sicher bin ich mir noch nicht ganz.
      Dann gibt es ja noch die "übrigen der Toten" (Off.20:5), die dann später auferstehen. Dass diese dann mit einem physischen Leib auferstehen werden, also mit einem Leib, wie wir ihn heute haben, habe ich nirgends in der Bibel gelesen.
      Was sagst Du dazu? Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.de

  14. Liebe Geschwister,

    Gott ist Liebe und unser HERR der uns Gott näher bringt, ja IHN sogar mit uns intensiv verbindet, daß DIESER Vater IN uns wohnt, führt uns also zur Liebe, bzw. die Liebe (Gott) zu uns.
    Das ist einfach nur wunderbar.
    Gottes Liebe verändert uns und ermöglicht uns in SEINE Wahrhaftigkeit.

    Für dieses Liebesprogramm  sollte jeder offen sein, es erfolgt ganz individuell und integriert uns in den Leib Christi.
    Mit heutigen Worten gesagt:
    Diese Liebes-APP sollte jeder installiert haben! 🙂

    https://www.youtube.com/watch?v=fkF4Sxe1374

    Ich bedanke mich von Herzen für die vielen Herzens- und Liebesbegegnungen mit alten und neuen FREIEN Geschwistern in diesem Jahr.
    Unser Herr & unser Vater seien bei und IN Euch in Ewigkeit.
    Amen
    Von Herzen
    Euer Tom

  15. Ordnungszahl 83 (kristallin)

    Ihr Lieben, bald ist Weihnachten - das Fest der Liebe. Dabei dürfen wir das Wichtigste nicht vergessen: die Geschenke!!!!!!!! (Ausrufungszeichentaste klemmt)
    Darum, für alle Aufschieber, Spätkäufer und Unentschlossene: "Bismuts Geschenktipps für gelungene Weihnachten 2016"!
    Lesen - wie immer - auf eigene Gefahr.

    Für noch geistig eingeschlossene Verwandte:
    Eine gute, genaue, glaubwürdige Bibelübersetzung, bei der genau die Verse neongelb unterstrichen sind, die in der NWÜ gefälscht sind (ja, das ist viiieel Arbeit, aber... "Selbstgemachtes ist doch immer am schönsten!").

    Für Bauhelfer:
    Zwei Zentner Original Hurricane-Sand. Auf dem Sack, in fetter, kantigmassiver Serifenschrift aufgedruckt und ausgeschrieben: Mat7,26.

    Für Pioniere:
    1200 Berichtzettel (muss ja noch für die neue Welt reichen) auf crémefarbenen Leinenpapier, Ausfülltabelle haptisch geprägt, mit Goldrand, Name des Ausfüllenden schon vorgedruckt in Schönschreibschrift.

    Für Älteste:
    Rechtskomiteesurvivalkit, bestehend aus: wütet-über-die-Herde, sorry - verschrieben, also bestehend aus hütet-die-Herde-App (erstmals das komplette Buch als schicke, benutzerfreundliche App mit Peitschenschlagsoundmodul für Android und Apple), Knabberkram plus Scheuklappen für sich und Knebel für den Ausgeschlossenen (alles farblich abgestimmt im heiligen Farbton #2070ab [jw.org-Blau, schöner und besser und wichtiger als Königsblau!]).

    Für Betheliten:
    km9/07 Fragekasten "Billigt es 'der treue und verständige Sklave', wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen undbzu debattieren?", hinter Glas gerahmt; sowie eine Straßenkarte Deutschland/Österreich/Schweiz, damit sie sich zurechtfinden, wenn sie aus Selters rausgeworfen werden.

    Für Ultraverblendete:
    Tabletschutzfolie in jw.org-Blau, semiopak. Damit sie den Eindruck der rosaroten, verzeihung, blauen Brille auch beim Bildschirm genießen können. (Bismuts Geheimtipp: je opaker, desto besser 😉 )

    Und zum Schluss noch ein Geschenk an Anthony Morris III:
    Hotdogs. Denn ihr Geruch ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge.

    Bleibt abzuschließen:
    Weniges ist lustig, aber Vieles lachhaft.

    LG
    O83

    PS: Und sorry für das Offtopic-Kommentieren, aber das hier musste raus...

    1. Tschango

      Haha Ordnungszahl,

      Du bist der Beste!

      Fröhliche Weihnachten!

    2. Janus@O83

      Lieber O83,

      danke, ich musste lachen.

      Um den Geist der Weihnacht nicht zu betrüben, müssen wir aber begründen warum wir feiern:

      "Even though Christmas is not the real anniversary of our Lord's birth, but more properly the annunciation day or the date of his human begetting (Luke 1:28), nevertheless, since the celebration of our Lord's birth is not a matter of divine appointment or injunction, but merely a tribute of respect to him, it is not necessary for us to quibble particularly about the date. We may as well join with the civilized world in celebrating the grand event on the day which the majority celebrate - "Christmas day."" Zion's Watch Tower 1904 Dec 1 p.364

      Leider gibt es diesen WT nicht in Deutsch, daher als Übersetzung:

      "Auch wenn Weihnachten nicht der wirkliche Geburtstag unseres Herrn ist, sondern viel eher der Tag seiner Verkündung oder seiner Zeugung (Luk. 1:28), spielt es keine Rolle, da die Feier seiner Geburt unabhängig von einem göttlich geplanten Termin oder einer Anordnung ist, sondern eine Ehrerbietung vor ihm darstellt, gibt es für uns keinen Grund sich über das Datum zu streiten. Wir werden uns vermutlich an dem Tag der zivilisierten Welt anschließen und mit der Mehrheit diesen Tag feiern - "Weihnachten"."

      Gefunden und geklaut bei Reddit.

      Die Peitsche für Android oder Apfel.

      Es grüßt

      Janus

       

    3. hei-bea

      Hallo Ordnungszahl 83,

      k ö s t l i c h, Deine Geschenktips! Und garnicht so "realitätsfremd"...Wirklich, auch eine prima

      Geschäftsidee...

      Abendgrüße aus dem Harz  hei-bea

    4. Nachdenker an O83

      Lieber O83,

      Danke für die Tipps. Na, da ist ja  für jeden was dabei und das Fest kann kommen. Schöne Bescheerung. Aber ein wichtiges Geschenk hast du vergessen: Für den lieben Trolli ne Sprühdose WD 40, damit er weiter wie geschmiert läuft, ähnlich fährt.

      Haben übrigens schon lange keine netten Reime hier mehr gelesen.

      Nach dann halt von mir ein oder zwei.

      Wer ist das? Er astete von hüpf zu hüpf und schwanzte seinen Kniff ein. Lösungswort bitte bis 24.12 einsenden an JW.Org. Kennwort: Weihnachtsrätsel.

      Für die kleinen gibts im Januar die neue Broschüre mit dem Titel:

      Radkäppchen und der böse Golf mit vielen lustigen Geschichten, u.a. mit dem Märchen :

      Ach wie gut das niemand weiß

      das ich Rumpelheinzchen stieß.

       

      Grüße

      Nachdenker

       

      1. Das Fest des Schenkens

        Gott schenkte uns das Kommen Christe

        was wir stets zu schätzen wissen

        Zum Julmond schenkt der Heide nach Liste

        was übers Jahr verschlissen.

        Ja, so schenkt die Christenheit

        Röcke, Hosen ziemlich weit

        damit der Anthony Morris III

        sich vom Hosentrieb befrei.

        Man schenkt sich viel

        man schenkt auch gern

        unter der Nordmann Tanne

        Verwandte kommen von nah und fern

        zur Frau und ihrem Manne

        zu den Kindern eins zwei drei

        mit Kinderschokolade

        das ganze Volk ist ja dabei

        zu schenken ohne Gnade.

        Doch allesamt haben sie vergessen

        Gottes Geschenk der Liebe

        dass Christus kam in eine Welt

        geprägt durch Hass und Hiebe.

        so schenken sie und schenken ein

        Schampus, Schnaps und Riesling

        und sind sie geistig dann ganz rein

        entpuppt sich oft ein Fiesling.

        Am Heiligabend fängt es an

        Kartoffelsalat mit Würsten.

        Dann geht es untern Gabentisch

        man fängt ja an zu dürsten.

        Durst nach mehr, nach viel und allem

        nach üppigen Geschenken

        angesäuselt tut man dann

        den Weg zur Flasche lenken.

        Gelehrt muss werden obendrein

        der edle gute Tropfen

        am nächsten Tag gibt's Gänseklein

        die Gans muss vorher stopfen.

        So gehn sie hin die hohen Tage

        man zecht wie die Germanen

        die am Julmond trunken waren

        vom Met der blauen Fahnen.

        Ach Weihnacht, Winter Solistice

        es ist ja Sonnenwende

        und wenn das Fest vorüber ist

        beginnt die Jahreswende.

        man wünscht sich frohes neues Jahr

        und lässt die Korken knallen

        Der Schampus fließt, er prickelt klar

        den Christen tuts gefallen.

        so feiern sie jahraus jahrein

        seit vielen hundert Jahren

        Jesu Kommen obendrein

        das tat man nicht bewahren

         

    5. Ömmelchen

      😆 Ein Schelm,wer böses dabei denkt. Wie wär's noch mit etwas praktischem für den Haushalt : Gehirnwäsche Ultra - für porentiefe Reinheit; macht auch die graueste Zelle wieder schneeweiß ! Jetzt neu : mit praktischem Dosierbecher für den täglichen Gebrauch ...

  16. Lieber Bruder Tilo,

    bitte lesen Sie:

    1. Könige 22:15‭-‬28 SCH2000

    Was können wir dazu noch sagen?

    Bibel Zitat:

    Und als er zum König kam, sprach der König zu ihm: Micha, sollen wir nach Ramot in Gilead in den Krieg ziehen, oder sollen wir es lassen? Und er sprach zu ihm: Zieh hinauf! Es soll dir gelingen, denn der Herr wird es in die Hand des Königs geben!

    Da sprach der König zu ihm: Wie oft muss ich dich beschwören, dass du mir nichts als die Wahrheit sagen sollst im Namen des Herrn?

    Da sagte er: Ich sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut wie Schafe, die keinen Hirten haben; und der Herr sprach: »Diese haben keinen Herrn; ein jeder kehre wieder heim in Frieden!«

    Da sprach der König von Israel zu Josaphat: Habe ich dir nicht gesagt, dass er mir nichts Gutes weissagt, sondern [nur] Böses?

    [Micha] aber sprach: Darum höre das Wort des Herrn! Ich sah den Herrn auf seinem Thron sitzen und das ganze Heer des Himmels bei ihm stehen, zu seiner Rechten und zu seiner Linken. Und der Herr sprach: »Wer will Ahab betören, dass er hinaufzieht und bei Ramot in Gilead fällt?«

    Und einer sagte dies, der andere das. Da trat ein Geist hervor und stellte sich vor den Herrn und sprach: »Ich will ihn betören!«

    Und der Herr sprach zu ihm: »Womit?«

    Und er sprach: »Ich will hingehen und ein Lügengeist sein im Mund aller seiner Propheten!«

    Er [Herr] sprach: »Du sollst ihn betören, und du wirst es auch ausführen! Geh hin und mache es so!«

    Und nun siehe, der Herr hat einen Lügengeist in den Mund aller dieser deiner Propheten gelegt; und der Herr hat Unheil über dich geredet!

    Da trat Zedekia, der Sohn Kenaanas, herzu und gab Micha einen Backenstreich und sagte: Ist etwa der Geist des Herrn von mir gewichen, um mit dir zu reden?

    Micha aber sprach: Siehe, du wirst es sehen an dem Tag, an dem du in die innerste Kammer gehen wirst, um dich zu verbergen!

    Da sprach der König von Israel: Nimm Micha und führe ihn wieder zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zu Joas, dem Sohn des Königs, und sage: So spricht der König: Legt diesen in den Kerker und speist ihn mit Brot der Drangsal und mit Wasser der Drangsal, bis ich in Frieden wiederkomme!

    Micha aber sprach: Wenn du in Frieden wiederkommst, dann hat der Herr nicht durch mich geredet! Und dann sagte er: Hört es, ihr Völker alle!

    http://bible.com/157/1ki.22.15-28.SCH2000

    PS: 1. Mose 1:26 SCH2000

    Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!

    1. Mose 1:26 SCH2000

    http://bible.com/157/gen.1.26.SCH2000

    Mir kommt so vor nur der Herr und Gott Jesus Christus niemanden getäuscht!

    Mit freundlichen Grüßen

    Knecht Jesu Christi

    1. Fox

      Guten Tag,

      nun habe ich deinen Text zweimal gelesen, aber so leichte Schwierigkeiten,  herauszufinden, was Sie damit wirklich zum Ausdruck bringen möchten.

      Ist es die Aussage (entsprechend deiner Schlussbemerkung), dass unser Herr Jesus niemanden täuscht? Damit kann ich wirklich einig gehen. Die Geschichte über den himmlischen Rat, wie der Lästerer allen Gutes, Ahab, am besten betört werden kann um ihn zu Fall zu bringen hat für mich mehrere Lehren: 1) Wir lernen daraus, dass im Himmel sowohl Meinungsfreiheit als auch Diskussion möglich ist und sich damit grundlegend von der Organisation der Zeugen Jehovas zu unterscheiden ist, 2) Ahabs Persönlichkeit ließ kein zurückstecken zu, keine Einsicht zur positiven Veränderung, 3) Es ging bei diesem Ereignis im Himmel nicht darum, durch eine Lüge oder ein Täuschungsmanöver einen Sieg zu erringen, sondern es wurde beraten, wie die bereits vorhandene, intensiv gestörte Persönlichkeit Ahabs so genutzt werden kann, dass Gottes Volk von ihm befreit werden kann. Auch unser himmlischer Vater kann niemals lügen und genauso ist Jesus Christus. Auch dieser hat nicht alle Menschen korrigiert, das ist nicht immer zielführend sondern erzeugt ganz unnötig Hass.

      Tatsache ist (für mich), dass Menschen, die gewillt sind, miteinander in Wahrheit umzugehen, von geistig-psychischen Krankheiten bewahrt und/oder befreit werden. Umso wichtiger wäre es, tatsächlich ehrlich zu sein und nicht den eigenen Machterhalt zementieren zu wollen wie die 7 Glimmdochtträger in USA. Jesus trieb aus Maria Magdalena 7 Dämonen aus und manchmal habe ich - aber bitte ich ganz persönlich - den Eindruck, die haben dort in den USA bei diesem 7er-Gespann neue Kost und Logis erhalten. Für uns ist wichtig, diese verkrusteten "Belehrungen" abzulegen, unser Herz freizumachen für das Wort Gottes und unser Misstrauen gegenüber Christen aus anderen Gemeinschaften abzulegen, nicht um jeden Mist aufzunehmen, aber auch nicht um Liebe abzulehnen.

      1. Fox

        Hier zwei kleine Anmerkungen zu meiner Antwort:

        Sie- du - dieses Durcheinander bitte nicht allzu ernst nehmen, der Tag heute hat schon ein wenig viel von mir verlangt. Entschuldigung.

        Der Kommentar über die Befreiung/Bewahrung vor geistig-psychischen Krankheiten: Das ist nicht absolut zu sehen sondern als KANN dazu beitragen, davor bewahrt zu bleiben oder wieder zu gesunden.

        Liebe Grüße

      2. Lieber Fox,

        danke für den Antwort, mich interessiert wer der Herr ist und warum tut Er mit dem Geist handelt? Das kommt mir irgendwie furchtbar vor weil, wenn der Herr [JHWH] ist und  mit dem Geist [Satan] handelt, wie man jemanden im Falle locken kann, das kann ich nicht vereinbaren mit der Liebe. Früher habe als Zeugen Jehovas habe ich mir nicht soviel Gedanken gemacht über die schwierige Bibelstellen. Man hatte auch nicht viel Zeit über manche Texte nachzudenken.

        Die Lehren

        1. Diskussion ist gut aber über einen Mord zu planen, würde ich nicht verstehen.

        2. und 3. ist ebenfalls nicht mit der Liebe gottes vereinbar. Ich bin ebenfalls enttäuscht vom Gott.

        Das wegen ist mein Herr und Gott Jesus Christus mir sehr lieber als diesen Gott im Alten Testaments.

         

        Mit freundlichen Grüßen

        Knecht Jesu Christi

        1. Fox

          Guten Abend,

          hoffentlich schaffe ich es, ein wenig die Gedanken zu ordnen und bitte herzlich um deine Nachsicht wenn es mir nicht ausreichend gelingt.

          Es wird viel unterschieden zwischen JHWH, dem "Gott des Alten Testament" und Jesus Christus. Richtig? Nein! Wir wissen aus der Lehre Jesu, dass es sein Herzensanliegen war und ist, uns Glaubende wieder mit dem Vater zu versöhnen. Er, Jesus, ist einziger Mittler, einzige Brücke zum Vater. Nun erinnere dich bitte aber auch an die Äußerung Jesu, nicht einen einzigen Jota (Buchstabe) des GESETZES (Altes Testament) hinweg zu nehmen. Upps - ein Widerspruch? Ein Problem?

          Was sich kaum jemand fragt: Wenn die Beziehung zwischen Gott dem Vater und den Menschen so gestört war, WANN wurde sie so gestört? Das wirst du sicherlich mit dem Sündenfall in Eden beantworten. WARUM aber sollte der Vater dann noch weiter mit den Menschen kommunizieren? Bereits in 1. Mose 3:15 lesen wir den Hinweis auf den Mittler. Warum also sollte der Vater, welcher in undurchdringlichem Licht wohnt und absolute Heiligkeit ist, weiterhin mit den Menschen sprechen, auf ihre Bedürfnisse eingehen, usw.? Warum erlauben wir die Mittlertätigkeit Jesu erst mit seiner menschlichen Geburt beginnend? War er zu dieser Zeit nicht unfähiger, Mittler zwischen Gott dem Vater und Menschen zu sein als z. B. beim Durchziehen der Israeliten durchs Rote Meer? Jesus war eben nicht einfach ein Engel von vielen, sondern er war immer Sohn, Einziggezeugter und in einer ganz besonderen Beziehung zum Vater. Er, Jesus, gestaltete mit dem Vater die Erde mit allem was sich darauf befindet, er war somit von allem Anfang an dafür verantwortlich und wie uns die Bibel wissen lässt, war Jesu Anwesenheit auf der Erde ohnehin geplant (1. Petr. 1:20)- aber der Sündenfall erforderte neue Maßnahmen. Beachte hier bitte den V.21 des Kapitels, dass wir WEGEN Jesus an GOTT den VATER glauben und nicht umgekehrt!

          Gott der Vater war immer da, aber nicht für uns Menschen, sondern für diejenigen, die ihre Heiligkeit bewahrt haben. Bitte beachte diesbezüglich auch, dass für die Menschen, obwohl sie auch vollkommen waren, der Mittler Jesus vom Vater eingesetzt wurde, Engel erhielten diese Gelegenheit nicht nachdem sie gefallen waren. Findest du den Vater jetzt tatsächlich immer noch fürchterlich? Nachdem er eine solch einmalige Gelegenheit für uns Menschen eingeräumt hat? Da aber kein Loskauf stattgefunden hatte, andererseits aber nicht alle Taten von Menschen toleriert werden konnte, sprich eine Sichtung zwischen frommen Menschen und religiös herzlosen stattfinden musste, wurde das GESETZ, beginnend mit den 10 Weisungen am Sinai eingeführt. Warum wurde der Loskauf durch Jesus als Christus nicht einfach vorverlegt? Menschen sollten erkennen, dass die gesamte universelle Befriedung von der Versöhnung des Menschen mit Gott abhängt. Vielleicht hast du mal gehört von dem Zeugen-Jehovas-Buch "Vom verlorenen Paradies zum wiederhergestellten Paradies". Noch heute wird die Paradieslehre als Ziel des Glaubens propagiert. Tatsache ist, dass dieses Paradies, das nach Offb. 21 als "neue Erde" bezeichnet wird, nur durch die Versöhnung des Menschen mit dem Vater durch Jesus Christus möglich wird. Es gibt keine andere Wahrheit. Das Paradies ist also eines der Ergebnisse der Versöhnung, nicht die Ursache.

          Das Alte Testament verweist in zahlreichen Hinweisen auf Jesus, der zum Christus wurde als er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte und trotz aller Anfeindungen sich dem Vater darstellte um seinen Willen zu tun. In der Prophezeiung Jesajas aus Kap. 9 lesen wir schon im 1. V die Parallele zu Joh. 1:4 "Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein großes Licht. Die im Land der Finsternis wohnen, Licht leuchtet über ihnen." "  In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen." Und im weiteren Verlauf dieser Prophezeiung wird Jesus als "Vater der Ewigkeit" oder wie in der NWÜ genannt "Ewigvater" genannt. Was heißt das für uns? Für uns Menschen war Jesus der Vater bis zur Versöhnung der Menschen mit dem Allmächtigen, dem Vater Jesu, der auch unser Vater geworden ist. Wann war denn das? Das konnte nur durch den Loskauf von uns Menschen von der Sünde durch Jesu Tod geschehen. JETZT haben wir einen himmlischen Vater und einen Bruder, Jesus, der große Hirte, der unser Weg zum Vater ist wenn wir an ihn glauben.

          NIEMALS - aber auch wirklich niemals!!!- wird unser himmlischer Vater Satans Geist nehmen um irgendwas zu bewerkstelligen! Satan ist ein Mörder und niemals wird unser Vater mit einem solchen irgendeine interaktive Gemeinsamkeit suchen! Im Fall Ahabs nahm er einzig und allein Ahabs mistige, gottfeindliche Einstellung um sein Volk von diesem zu befreien. Er hat Ahab also nur dessen satanische Bedürfnisse gelassen - nicht mehr und nicht weniger. Und damit ist er keineswegs zu hassen, vielmehr sollten wir ihm sehr dankbar sein, dass er uns Entscheidungsfreiheiten lässt, aber trotz unserer Fehler, diese Freiheit richtig zu  nutzen, uns dennoch nicht fallen lässt sondern durch seinen Sohn so tut, als gäbe es diese Fehler nicht, wenn wir darum bitten. Das ist unglaublich liebenswert.

          Ich wünsche dir die Kraft, diesen Gedanken der personifizierten Liebe, anzunehmen. Sträube dich nicht dagegen, der Vater gibt uns sehr viel weil sein Sohn Jesus jeden Tag für uns einsteht.

          In schwesterlicher Liebe grüße ich dich

          1. Winfried Mertens

            Winfried an Fox

            Liebe Fox, ich bin neu auf BI. Ich bin ein "bezeichneter" Zeuge Jehovas, weil ich so einfältig war und meine Zweifel an der WTG-Lehre mit Ältesten besprochen habe. Jetzt weis ich wenigsten....nach über 45 Jahren....wie diese "gestrickt" sind und dass man gehorchen muss.....nicht glauben!
            Aber ich wollte eingehen auf JHWH.
            Ich finde es sehr treffend, dass Du in Deiner Abhandlung immer vom "Vater" gesprochen hast. Das hat Jesus auch getan. Er hat NIE von Jehova gesprochen. Woran liegt das denn?
            Es gibt eine ganze Reihe von AT-Texten, die sich im AT auf Jehova und im NT auf Jesus beziehen. Wenn Du möchtest, zeige ich Dir diese, wenn Du sie nicht schon kennst.
            Die Behauptung von einigen: Jehova = Jesus, kann aber auch nicht gehalten werden, da ebenso viele Texte, die sich im AT auf Jehova beziehen im NT auf den Vater bezogen werden.
            Ich persönlich schließe daraus: Der Vater und der Sohn sind im AT als Jehova aufgetreten und erst durch Jesus haben wir jetzt die Möglichkeit, den Vater und den Sohn als solche zu erkennen, was vorher nicht möglich war. Aber es gab Andeutungen, wie z.B. die Aussage: "Lasst uns Menschen machen."
            In der Konsequenz bedeutet es allerdings, dass der Name Jehova nicht mehr nötig ist, da wir Vater sagen und unser Herr Jesus sagen. Dann würde auch die Tatsache erklärt werden, dass im NT NIEMALS der Name Jehova vorkommt....IN KEINER ABSCHRIFT!!
            (Die Erwähnung des Namens Jehova in der NWÜ ist eine Bibel-Fälschung.)
            Ich kann mir kaum vorstellen, dass erst Jehovas Zeugen nach fast 2000 Jahren kommen mussten, um den Menschen den Namen Jehova bekannt zu machen und ihn im NT wieder einzuführen. Es sieht doch eher danach aus, dass nicht "Jehova" sondern "Herr" inspiriert wurde.
            Die Kingdom Interlinear ist hier ehrlich: Sie schreibt Kyrios in Griechisch und "Lord" im Englischen. Ich habe beide - die NWÜ und die Kingdom Interlinear - auf meinem iPad. Hierdurch wird der Betrug der Zeugen Jehovas in ihren eigenen Veröffentlichungen sehr deutlich. "Lügen haben kurze Beine."
            Was sagst Du dazu? Liebe Grüße, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.de

    2. Tilo

      Lieber Gazi!

      Du hast mich gefragt, was wir zu dem Bericht über Ahab und Micha noch sagen könnten. Ich stimme mit der Antwort von Fox überein, möchte aber noch hinzufügen, dass hier nur das in Erfüllung ging, was Paulus in 2. Thess. 2:9-12 schrieb:

      "Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wunder  und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden  Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben,  so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten." (NWÜ)

      Ahab wollte gar nicht die Wahrheit hören! Die erste Antwort Michas hat er ja abgelehnt, weil er ahnte, dass es nur so dahingesagt war, dass es von Micha nicht ernst gemeint war. Und als er von Micha die ehrliche Antwort von Gott bekam, da passte sie ihm nicht. Dann geschah das, was in einer modernen Übersetzung (basis-bibel) so heißt: "Deshalb schickte ihnen Gott diese Macht, die sie in die Irre führte." (2. Thess. 2:11)

      Damit will Paulus wohl sagen, dass jemand, der die Wahrheit von Gott nicht hören will, durch sich selbst oder von der Macht des Bösen getäuscht wird. Paulus hat ja an anderer Stelle auch davon gesprochen, dass sich unaufrichtige Menschen Lehrer aufhäufen, die ihnen die Ohren mit unwahren Geschichten kitzeln würden (2. Tim. 4:3, 4).

      Ich denke, dass dieser Prozess der Entfremdung von der göttlichen Wahrheit bei der Organisation der WTG in vollem Gange ist.

      Mit lieben Grüßen für dich!

      Tilo

       

       

      1. Lieber Tilo,

        vielen Dank für Deine Erklärung, bevor ich Zeugen Jehovas geworden bin war ich muslim, habe vieles negatives über Allah gelesen im Koran, z. B. diese Sura:Und sie schmiedeten eine List, und Allah schmiedete eine List; und Allah ist der beste Listenschmied. [3:54]

        es gibt genug solche Verse im Koran, das wegen bin ich auch aus der muslimischen Glauben ausgetreten. Das erste mir aus der Bibel gefallen hat war das Gott JHWH liebe ist.

        Mit freundlichen Grüßen

        Knecht Jesu Christi

        PS: 2012 habe mein Herr und Gott Jesus Christus kennengelernt, ich bin fasziniert von Ihm.

  17. Leo@Schneeflocke

    Hallo Schneefocke

    vielen Dank für deinen tiefsinnigen Kommentare.

    Du beschreibst Gefühle und Ängste wie sie jeder von uns erlebt, der sich von der Organisation trennt.

    Solche Kommentare bringen uns was, im Gegensatz zu dem was uns der verdeckte WTG Jünger Ede hier postet.

    Freue mich immer über deine tiefsinnigen Kommentare.

    Liebe Grüße und alles Gute

    mit den Worten unserer Kanzlerin

    "wir schaffen das"

    Leo

     

  18. Tschango

    Also ich bin Herrn Rüttnauer sehr dankbar. Es bestätigt nur meinen Entschluss das Richtige getan zu haben, nämlich die Organisation freiwillig mit erhobenen Hauptes zu verlassen. Ich möchte auf keinen Fall mit solchen Psychopathen unter einer Decke stecken. Was ich aus den Medien entnehmen konnte ist ,dass sich eigentlich der IS dazu bekannte. Aber gut, laut dem labilen Herrn Rüttnauer war es Jehova. Und so eine Flasche nennt sich wahrer Christ

  19.  
    Danke Peetha
    Ahha, da ist jemand, der das gleiche gemacht hat wie ich in den letzten 1-2 Jahren. Ich habe mich durch das NT durchgearbeitet und mir alles über Jesus unserem Herrn angestrichen. Unglaublich, was dabei herauskam. DER MORGENSTERN IST IN MEINEM HERZEN AUFGEGANGEN. Warum jetzt auf einmal??? Habe ich doch in den vielen Jahren als ZJ dieselben Stellen schon hundertmal gelesen. 
     
    Deshalb wollte ich Ede das gleiche wie du vorschlagen. Wusste nur nicht so recht wie. Aber du hast das perfekt gemacht!!! 
     
    Wünsche dir eine gute Nacht.
    Noomi
     

    1. Fox

      Liebe noomi,

      die Vorgehensweise von peetha und dir erinnern an eine Kur. Zunächst wird keine Nahrung mehr aufgenommen sondern der Darm nachhaltig gereinigt und dann mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, Massage und Ausflügen für eine Rundum-Erneuerung gesorgt. Mit dem Ergebnis, dass der Stoffwechsel richtig angekurbelt und das Wohlbefinden für lange Zeit gesteigert wird. Das ist genauso wie die Bibel - eine am ZJ-Geschehen unbeteiligte Bibel - einfach nur lesen, einfach nur aufnehmen wie es da steht. So wird der indoktrinierte Driss aus unserem Sinn gespült und dann können die Worte Gottes uns auch erreichen.

      Doch wir wissen auch, dass es einem Zeugen Jehovas nahezu unmöglich ist, in solchen Sphären zu denken, da jede "Belehrung" Trigger beinhalten. Verzeiht mir bitte den harten Vergleich, es ist genauso wie bei einem vergewaltigten Kind, bei dem die Äußerungen seines Peinigers keineswegs immer negative Reaktionen hervorrufen, insbesondere dann nicht, wenn diese Abhängigkeitsbeziehung länger dauert. Dann ist der Wunsch, nicht zu missfallen, wirklich ehrlich und aufrichtig gemeint. Aber solches Empfinden ist auf jeden Fall ein Selbstschutz, auch wenn der Betreffende dies gar nicht so artikulieren kann. Es ist ein ähnlich psychischer Ablauf wie beim Stockholmsyndrom. Da Jehovas Zeugen als Organisation von ihren Mitgliedern dauernd eine persönliche Selbstaufgabe, Kadavergehorsam und das Verdrängen jeder eigenen Empfindung verlangen ist die Unterdrückung so gewaltig, der einzige Ausweg ist die Sehnsucht nach Harmagedon.

      Die Freiheit durch Jesus und in Jesus beinhaltet nicht nur, einen Weg erklärt zu bekommen. Während im menschlichen Bereich der Begriff "Wahrheit" nahezu immer einen Schuldspruch, eine Verurteilung birgt impliziert die Wahrheit Jesu vor allem die Gnade der Versöhnung, die Einladung an uns sündige Menschen, ihm nachzufolgen (und nicht dem Vater), die Barmherzigkeit. Gerade letztere hat er immer wieder herausgestellt und klar gemacht, dass Menschen, die keine Barmherzigkeit üben, auch keine erfahren werden. Die Wahrheit Jesu lautet "Der absolut heilige Vater sehnt sich mit jeder Faser seines Herzens danach, dass du sein Kind werden kannst. Deshalb werde ich, Jesus, nicht müde, dir deine Fehler zu vergeben, solange du nur gewillt bist, den Weg gemeinsam mit mir zu gehen." Und er weiß, dass unser Begreifen oft nicht auf Knopfdruck geschieht, sondern dass unsere Zweifel in den Gliedern sitzen, dass wir uns manchmal stolz benehmen weil wir unangreifbar wirken möchten, was nach all den Verletzungen durch Menschen, die wir geliebt haben, für die wir uns zerrissen haben, tiefe Wunden hinterlassen haben. Und letztlich berücksichtigt unser Herr auch unser Alter und unseren Gesundheitszustand. Egal wie still und dunkel die Welt wird weil Ohren und Augen nicht mehr wollen - er will! Er will uns! Egal wie intensiv ein Tumor von den Organen Besitz ergreift, Jesu Griff nach unserem ewigen Leben ist stärker. Egal wie sehr wir uns in Details um seine Wiederherstellung irren, ein ihm zugeneigtes Herz besteht in Ewigkeit.

      Ja, es ist gut, dies zu wissen und anzunehmen: Wir sind Jesus Christus genug, wir sind seine Brüder und Schwestern, wir sind die, die sich ganz doll freuen auf die Bekanntschaft des Vaters.

  20. Dominikus Klein

    Einfach mal zum Nachdenken...
    Es ist doch seltsam, abgesehen von einigen (oder ist es nur einer der unter verschiedenen Namen schreibt??) Zeugen Jehovas, einen gelegentlich auftauchenden Rüpel wie diesen VertreterDesVerstandes oder wie meine Wenigkeit, ein Atheist, sind es nur Christen die auf Bruderinfo schreiben.
    Ja Christen die das Gebot Gottes wie es im Matthäus 22:37-39 angeführt wird nicht nur beachten sondern auch leben!
    Naja, gelegentlich schlagen sie mit Bibelzitaten auf andere Christen ein die wiederum im Anbetracht der Bergpredigt bei Matthäus 5:39 gottgefällig "ihre andere Wange hinhalten"...die nie
    gleiches mit gleichen vergelten würden...niemals auf Paulus, mit Petrus oder Johannes kontern würden...
    Natürlich kontern sie...ja sollten sie nicht ihre Brüder liebevoll korregieren?...sollten sie ihr Licht des Wissens nicht leuchten lassen...? (Matthäus 5:14-16)
    Sicherlich ist es gottgefällig seinen Bruder liebevoll zu korregieren...oder doch nicht?...(Lukas 6:41-42)
    Wie seht ihr die Sache?
    Gruß Domi

     

    1. Fox

      Guten Abend Dominikus,

      seinen Bruder/Schwester korrigieren, auf Fehler aufmerksam machen, besorgt sein, dass er/sie nicht das Ziel des Überlebens von Harmagedon erreicht. O ja, wir wurden mit viel Schwachsinn gefüttert. Aber ist es nicht seltsam, dass diejenigen, die das vermittelt haben, excellent darin schulten, sich von diesen Maßnahmen auszunehmen und bis in die Fußsohlen beleidigt waren, wenn man es doch tat?

      Man kann natürlich jede andere Meinung als Kritik am eigenen Handeln verstehen, aber man muss nicht! Da jeder Mensch einen Sehfehler bezüglich der Zukunft und des Handelns Gottes hat ist es doch nur mehr als berechtigt und sinnvoll, sich andere Meinungen anzuhören. Heißt auch, sich zu vergewissern. Aber als ZJ wurde man in eine erstaunlich funktionierende Rechtfertigungssucht geschickt. Viele sind dort angekommen und es ist harte Arbeit, nicht jedem Gesprächspartner ein "ja aber ich seh das so und so" entgegen zu halten. Schafft man kann man gute christliche Freunde haben.

    2. Hallo Domi,
      ich sehe das so:
      Spr 27:17  Ein Messer wetzt das andere, / durch Umgang mit anderen bekommt man den Schliff.

      Ich bewerte für mich die Aussagen anderer in erster Linie als wertvoll und suche auch danach.
      Besonders im direkten Dialog liebe ich die Entdeckungen neuer Gedanken durch Erfahrungen und Wege meiner lieben Geschwister.
      Merke ich aber das jemand seine gedanklichen Festlegungen einschränkend in die Runde streut, scheue ich mich nicht dies auch anzusagen.
      Bittet jemand um Rat, versuche ich nach den gegebenen Möglichkeiten auch möglichst guten Rat zu geben.
      Freue ich mich doch auch Rat zu bekommen wenn ich ihn suche.
      Sich zu korrigieren aber muss jeder selbst erlernen, zumindest die Notwendigkeit dafür erkennen und Bereitschaft entwickeln.
      Ehrliche und konstruktive Kritik ist das was einen dann weiter bringt und geistig gesehen wichtiger als häufige Belobigungen.
      So verstehe ich dann auch Spr.27:17

  21. Illuminat

    @ Kommentar von Brd (?)Rüttnauer.
    Als, wie soll ich sagen, etwas gemäßigterer Bruder möchte ich folgendes anmerken: Dieser Kommentar zum Thema Berlin ist deplatziert und abstoßend. Profane Argumente spare ich mir an dieser Stelle, sollte dein Kommentar nämlich keine false flag sein, sag ich nur soviel: Brüder, die sich äußern wie du sind schuld daran, dass sich Menschen in Foren wie diesen gesammelt haben. Solche Ereignisse als Zeichen Gottes zu sehen, könnte ich dir sogar mit unserer Literatur widerlegen. Allen BI-Lesern wünsche ich trotz meines Unglaubens ans Weihnachtsfest an sich eine besinnliche Zeit.

  22. Fanny

    FANNY@Marian

    Bei meinen Ablösungsprozeß in meiner damaligen Versammlung war ich auch sehr entsetzt zu erfahren wie verlogen die Anführer dieser Org. sind.Dabei hatte ich all die Jahrzehnte meiner Zugehörigkeit zunächst gar nicht die Lehre als falsch erkannt sondern ich machte mir Gedanken über das roboterhafte Verhalten der Brüder.Besonders über die Jugendlichen die,wie ich fand in eine Form (Uniform) gepresst werden und das tat mir weh.

    Liebe braucht Freiheit um sich entfalten zu können,dachte ich und besonders als ich selbst Kinder bekam und mich innerlich sträubte, dies meinen Kindern antun zu müssen.

    LG an dich

    FANNY

    1. Gerd Rüttnauer

      Kehrt um, das Ende ist nah! Jehova hat die Christenheit in Berlin wieder ermahnt. Bleibt in der Wahrheit und ergreift fest das ewige Leben.

      ...........

      Unabhängig davon ob du ein aktiver ZJ bist es zynisch gemeint war oder nicht. Nur ein kranker Geist kann eine solche Beleidigung Gottes posten.

      Bruderinfo1

      1. nada

        Ach, jehova hat den LKW gesteuert?

        ??????

      2. Janus@Rütt

        Wenn dann hätte Allah allem Anschein nach ermahnt. Also kehrt um zu Allah.

        Wenn du an einen so grausamen Gott glaubst der dies benötigt, dann ist dieser anzulehnen.

        Aber deine Aussage zeigt das was ZJ gemein haben: bösartiger Fanatismus ohne menschliche Regungen.

        Meinst du Jesus hätte nicht eher mit den Angehörigen der 12 Toten getrauert? Hätte die Verletzten geheilt?

        Wer bist du, das du darin eine Strafe Gottes siehst?

        Bitte Vater&Sohn um Vergebung, dass du so über sie denkst.

        Es grüßt

        Janus

        1. Janus@Rütt

          Anzulehnen=abzulehnen - Textkorrektur, sorry, bin gerade unterwegs.

          1. Fox

            Danke Janus für diesen Kommentar. Obwohl du unterwegs bist war es dir Drang deines Herzens, hier Dinge richtig zu stellen.

      3. anno2010

        Haben Sie einen an der Waffel so einen respektlosen Dreck zu schreiben?

      4. Hallo Herr Rüttnauer,

        so wie Sie sich äußern kann jeder erkennen, das sie kein Jehovas Zeuge sind. Denn Jehovas Zeugen hoffen doch darauf, das die Menschen noch vor Harmagedon sterben, da diese dann laut Lehre des "treuen und verständigen Sklaven" wieder auferweckt werden.

        Aus diesem Grund verstehe ich Ihren lieblosen und unmenschlichen Kommentar überhaupt nicht.

        Das Sie den allmächtigen Gott Jehova als Verursacher dieses Geschehnisses bezeichnen grenzt an Gotteslästerung. Sie sollten sich schämen.

         

      5. Fox

        Herr Rüttnauer,

        es wurde schon einiges zu Ihrem Hasspropagandakommentar geschrieben und es ist auch für Individuen mit sparsamer Intelligenz nachvollziehbar, dass es sich um eine deutliche Kritik handelt. Es gibt aber - wie immer - mindestens 2 Möglichkeiten: Entweder Sie schrieben diesen Kommentar im Brustton der Überzeugung und geben somit kund, was für eine Todesbefürwortungssekte Jehovas Zeugen sind, quasi Islam light (und hier absolut nicht mehr light). Oder sie schrieben den Schwachmatenkram gezielt deshalb so, damit die Leser hier der Überzeugung anheim fallen, dass alle Zeugen so mörderisch - und damit satanisch - veranlagt sind. Nun, auch das scheitert, schon wegen der Gewissheit eines echten Christen, dass in jeder Nation, jeder Organisation, jeder Gruppe Menschen sind, die ein aufrichtiges Herz haben.

        Mein Mitgefühl gilt den Betroffenen dieses Attentats, und zwar völlig unabhängig davon, ob sie in freudiger Erwartung des Geburtsfestes für unseren Herrn Jesus Christus über den Weihnachtsmarkt gingen oder "einfach so". Jedenfalls bieten Städte und Gemeinden mit Weihnachtsmärkten eine Möglichkeit zur Abwechslung und Gemeinsamkeit, für Entspannung und Leuchten in den Augen, etwas, das Jehovas Zeugen tatsächlich völlig abgeht.

        1. Horst

          Hallo Fox, Du hast Dir viel zu viel Arbeit mit Deiner Antwort gemacht.

          Der Rüttnauer ist übergeschnappt. Zuviel WTG-Konsum. Realitätssinn verloren.

          Eigentlich eine arme Sau.

           

          LG Horst

          1. Fox

            Guten Tag Horst,

            danke für deinen Hinweis zu meinen "gedanklichen Überstunden" in Bezug auf Herrn Rüttnauer. Ich bin wirklich so gestrickt, erst mal eine wohlmeinende Person zu sehen. Nun ja, ich bin zum Glück nicht sein Richter, andererseits halte ich es für tatsächlich sehr wichtig, herauszustellen, dass ein so wirrer und strafrechtlich relevanter Kommentar nicht einfach seinen Platz hier finden kann. Denn wer garantiert, dass nicht die Sektenoberen auf diesen Mist verweisen, so nach dem Motto "das kann nur auf der Seite Abtrünniger gepostet werden." Natürlich wissen wir alle, es gibt keine Seite im gesamten Internet, wo ein Zeuge tatsächlich von der Organisation aus seine Meinung äußern kann und schon mal gar nicht wahrheitsgemäß! Aus diesem Grund wurden doch die früher in den Zeitschriften möglichen Leserkommentare herausgenommen.

            Wir sehen hier leider ein weiteres trauriges Beispiel, wo es hinführt, wenn sich eine religiöse Gruppe über Gott hinweg erhebt. Unser himmlischer Vater forderte auf, sich aller Dinge zu vergewissern, miteinander zu kommunizieren, füreinander zu beten, einander die Fehler einzuräumen. Die Organisation untersagt das Hinterfragen, das Zweifeln, eine eigene Meinung, das füreinander da sein und ein jeder soll glänzen vor Eifer für die Organisation, auch auf Kosten der Kinder. Jesus lehrte seinen Nächsten zu lieben, die Organisation hat kein Problem damit, wenn viele Personen zu Tode kommen. Und jeder, der schon irgendwann mal die ersten Seiten einer Bibel betrachtet hat weiß, dass schon die kleinste Anmaßung "zu sein wie Gott" satanischen Ursprungs ist. Mit dem eifrigen Potential dieser Organisation nach Vernichtung von Menschen wie es sich auch in dem Kommentar des Herrn Rüttnauer als Ergebnis dieser "Belehrung" wiederfindet kann der Teufel bald die Hände in den Schoß  legen. Das haben die meisten Leser hier verstanden und ich hoffe wirklich, dass das auch bei dem angekommen ist.

             

             

            1. Janus@Fox

              Wenn ich ergänzen darf:

              km8/08 S. 4 Abs. 5

              Weitere Rubriken: „Fragen unserer Leser“ erscheint in jeder Ausgabe und behandelt jeweils eine Frage, die von andersgläubigen Lesern gestellt werden könnte. Diese Artikel lassen sich gut im Haus-zu-Haus-Dienst anbieten. Aus den lebendigen Erlebnisberichten unter der Rubrik „Ein Brief aus . . .“ erfährt man, welche Schwierigkeiten Missionare und andere in ihrem Dienst zu bewältigen haben. So können Interessierte sehen, dass die gute Botschaft tatsächlich weltweit gepredigt wird, wie Jesus Christus es als Zeichen für seine Gegenwart vorhergesagt hat (Mat. 24:3, 14).

              Die WTG hat schon immer Offenheit geheuchelt, anders lässt sich für mich diese Rubrik nicht erklären. Diese Rubrik diente auch regelmäßig als die Hintertür für neues Licht. Wirkliche Fragen von Lesern, hätten nie Eingang in die Veröffentlichungen gefunden.

              Es grüßt

              Janus

               

              1. Chnöpfli

                @Janus zum Thema "offene" Fragen von Lesern

                Das mit den "Fragen von Lesern" ist mir auch so aufgefallen. Da werden Fragen gestellt, die ein Andersgläubiger wahrscheinlich so nicht stellen würde. Und das "neue Licht" ist so gleichzeitig untergejubelt.

                Jetzt gibt es ab 2017 ja die Neuerung in der LuD-Zusammenkunft, dass Ende Monat anstatt eines Bibelstudiums wieder ein Vortrag stattfindet. Und siehe da.... da darf ein Bruder einen Vortrag über die "Frage von Lesern" halten.

                Frage von Lesern: Wann wurde Gottes Volk von Babylon der Grossen gefangen gehalten?

                Arbeitsheft

                https://www.jw.org/de/publikationen/jw-arbeitsheft/maerz-2017-mwb/programm-fuer-27maerz-2apr/

                Artikel

                https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wachtturm-studienausgabe-maerz-2016/fragen-von-lesern/

                Frage von Lesern mit "neuem Licht" verpackt.....

                Gruss vom Chnöpfli

                1. Janus@Chnöpfli

                  Gut, dass ich dies seit Neuerem nicht mehr machen muss/darf. Ich denke, so eine Aufgabe hätte ich abgelehnt.

                  Das zeigt, wie die Verdummung fortschreitet.

                  Es grüßt

                  Janus

              2. Fox

                Guten Abend Janus,

                es gab tatsächlich eine Zeit, in der "Leserbriefe" in einer Zeitschrift veröffentlicht wurde. Da konnte tatsächlich jeder - auch real Außenstehende - Lob oder Kritik äußern oder einen Punkt ergänzen. Das wurde dann fallen gelassen. Die von dir beschriebenen "Fragen von Lesern" halte ich für sehr geheuchelt, das ist die Ergänzung zum Tagestext, mehr nicht. Denn nicht eine einzige sogenannte Frage beinhaltet auch nur ansatzweise den Gedanken, es seien auch mehrere Sichtweisen möglich. Und es darf ja auch nicht jeder fragen. Ist also nur eine Eigenwerbung.

                Dir wünsche ich weiterhin eine so unkomplizierte Einstellung. Tut gut.

                1. Janus@Fox

                  Guten Abend Fox,

                  die Leserbriefe kenne ich auch noch. Aber ehrlich betrachtet war es doch nur Selbstlob und Pseudokritik. Wieviel davon echt ist bzw. war, frage ich mich immer mehr.

                  Wenn ich an den Schund der letzten Zeit denke, so z.B. die Lektion 25 zur Indoktrination von Kindern, kommen immer mehr Zweifel in mir auf. Die komplette Erfahrung ist gelogen, wenn man sich mit der Geschichte der DDR beschäftigt.

                  Es grüßt

                  Janus

              3. nada

                Nada@janus

                Lieber Janus,

                du schreibt, dass du seit neuestem keine aufgaben mehr machen darfst/musst?

                Bist du von deinem ältrstenamt entbunden worden?

                Liebe grüsse

                Nada

                1. Janus@Nada

                  Liebe Nada,

                  ich hatte immer nur von "Dienstamt" geschrieben, den Rest hatte ich bewusst offen gelassen. Dann hier etwas mehr zu mir, langsam kann es mir ja egal sein: Da ich nie geschmacksneutral war und auch kein Ältestensohn war bzw. Ältestenschwiegersohn werden wollte, das Halten von Vorträgen ablehnte, ich mich nicht über den Stundendurchschnitt definierte usw. - bin ich zwar sehr eingebunden gewesen, aber war kein Ältester. Ich darf in diversen englischen Foren aber auch mit Ältesten Kontakt haben. Daher habe ich auch ein Herz für sie.

                  Zu deiner Frage: Kann ich dir nicht sagen, ich warte dazu noch auf eine Information - aber die Entscheidung steht eigentlich schon fest und es wurde von mir so bezweckt. Zumindest wurden mir die Saalschlüssel schon abgenommen, bevor irgendeine Entscheidung getroffen wurde. Das ist sicher deutlich genug. 😉 Aber ich bin nach einigen Jahren auf dem Weg zu meinem persönlichen Frieden.

                  Es grüßt

                  Janus

                2. nada

                  Lieber Janus,

                  ob ältester oder DAG, die last ist hoch, die "Mann" trägt, wenn man voll dahinter steht.

                  Wie schwer die last ist, wenn "Mann" aufgewacht ist, lässt sich von jemandem, der nicht in dieser Situation ist oder war, kaum erahnen!!

                  Lieber Janus, ich wünsche dir den Herzen Frieden, den nur unser Schöpfer uns geben kann.

                  Nada

                   

                3. Janus@Nada

                  Danke Nada,

                  wenn sich der Rauch in einiger Zeit verzogen hat, wird es ruhiger und ich werde meinen Frieden finden.

                  Liebe Grüße vom

                  Janus

                  P.S.: Ein Zitat, was mich dich letzte Zeit begleitet hat: "Freedom’s just another word for nothing left to lose...“rbeiten

                4. Janus@Nada

                  Upps, beim P.S. habe ich zu schnell auf senden gedrückt.

            2. Schneeflocke@Fox

              Liebe Fox,

              danke für Deinen schönen Kommentar! Dieser Satz gefällt mir sehr:

              "Ich bin wirklich so gestrickt, erst mal eine wohlmeinende Person zu sehen." - ja, so sehen uns ja unsere Schöpfer auch und zwar nicht nur "erstmal", sondern immer, denn sowohl unser lieber Vater als auch sein erhabener Sohn lieben uns. 

              Auch jw.org kann man mit differenzierten Augen sehen. Obwohl sie die Menschen nicht in die wahre Herde unter dem EINEN Hirten bringen, decken sie zum Teil ein menschliches Bedürfnis. Das Bedürfnis, unseren Gott anzubeten, es ist ein geistiges Bedürfnis, ein SCHÖNES geistiges Befürfnis! Deswegen gibt es auch einige dort, und zwar nicht wenige, die sich dort wohlbehütet und aufgefangen fühlen. Um so schwieriger wird es anfänglich wohl, wenn man "die andere Pille nimmt", die Pille des Erwachens aus der Illusion. Was dann folgt ist in der ersten Zeit oft qualvoller, als das Illusionsleben in der Org weiter zu führen, zumindest empfinde ich es ab und an immer mal wieder so.

              Die Gedanken und der Wunsch sind einfach "ein normales Leben" zu führen, wie die anderen Hunderttausenden um uns herum auch. Der Wunsch "Christ" zu sein, "Christ" zu leben ist stark, zumindest wenn man 100%ig "die Wahrheit" geliebt hat. Nun steht man da und nennt sich "Christ" und nennt sich "Frei" und "Befreit" und fühlt sich ab und an dann doch nicht so. Soll jetzt kein Rumheulen sein von mir, ich weiß, dass solche Gefühle wohl dazu gehören. Man liest die Bibel mehr denn je, studiert und betet fleißig und dann? War es das? Reicht das? Befriedigt das? Was sind für "Werke" nötig um ein Christ zu sein? Was wenn es mich nicht befriedigt einfach "ein guter Mensch" zu sein?! Was wenn ich die Bibel nicht verstehe, denn jetzt habe ich keine klare Vorgabe mehr, wie was zu verstehen ist!

              Wenn ich sehe und lese, dass hier und scheinbar überall auf diesem Planeten oftmals genauso be- und verurteilt wird wie bei jw.org so denke ich manchmal ist es kein Fortschritt. Was muss ich tun um "in der Liebe Gottes" zu sein? Muss ich spirituelle Erfahrungen erleben?Ich meine damit nicht, dass es nicht richtig  ist oder nicht stimmt, und ich weiß selbst, dass einige wunderschöne eigene persönliche Erfahrungen und Erlebnisse auf diesem Gebiet hatten und haben, das finde ich wunderbar, es sind Geschenke! Aber: Was wenn nicht, reicht mein Glaube nicht, reicht mein Studium nicht, reichen meine Gebete nicht, was ist "falsch" mit mir? Was ist Wiedergeburt und was bedeutet Geistsalbung? Was, wenn man keine Nähe zum Gott des AT empfindet, hab ich zu wenig studiert? Und WIE erkenne ich Christus? Wie viele Götter gibt es eins, zwei oder drei, letzte Chance.... vorbei! Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht!

              Wie kann ich mehr Nähe zu Christus empfinden, bisher war es vor allem Jehova, dem ich voll und ganz gehuldigt habe? Oder ist das doch nicht so wichtig, wenn wir das "große Ganze" in der Bibel verstehen?! Wer ist mein Nächster? Was bedeutet Selbstliebe, Nächstenliebe und Liebe zu Gott und seinen Geboten?

              HILFE, ich habe einen Widerspruch in der Bibel entdeckt, was nun?!! Jaja, die Org hat uns ein gemütliches Bettchen gebaut, mit weichen Federbetten ausstaffiert. Dass darunter die tief verletzenden Nägel der Lüge und des Betrugs und des Irrtums stecken, das erlebt man erst, wenn das weiche Federbett gelüftet wird oder einem die Decke weggezogen wird... und dann tut´s WEH, aber heftig! Wo ist das "echte" weiche Bett des Christus? In den weißen fluffig bauschenden Wattewolken? - Hmmmm ja, ein schöner Gedanke, ich bin dabei!! Am besten mit Geschmack, genau!! Zuckerwatte, mit dem süßen wohltuenden Geschmack der Gnade, der Liebe, der Zuneigung, der Fürsorge, des einfachen SEINS, das wär doch was! Genug geträumt.

              Ich muss oft an eine Unterhaltung denken mit Oppa im Sommer bei uns. Seine Sichtweise hat mich sehr berührt. Er sagte, dass er vieles versucht zu verstehen indem er sich fragt: "Was möchte uns Gott damit sagen?" - Nehmen wir als Beispiel nur die Widersprüche in der Heiligen Schrift. Vielleicht (ich weiß, ist eine eigene momentane persönliche Interpretation von mir, soll und muss keiner teilen!) möchte uns unser lieber Schöpfer damit zeigen, dass es gar nicht wichtig ist ALLES zu verstehen, dass auch er Widersprüche stehen lässt und keine Perfektion MÖCHTE (... und keine jw.org Roboterlein!!). Er hat den Text aus Römer 14 zitiert, den ich mal provokanterweise aus der Volxbibel (übrigens einige lustige aber oft auch treffende Ausdrucksweisen hat diese Bibel...) zitiere:
              1 Kümmert euch um die Leute, die geistlich schwach auf der Brust sind. Bringt sie nicht durch irgendwelche Diskussionen auch noch schräge drauf.
              2 Wenn einer zum Beispiel glaubt, es wäre für Gott okay, alles zu essen, worauf man Bock hat, meint der andere wieder, das würde er gewissenstechnisch gar nicht auf die Reihe kriegen.
              3 Jeder soll den anderen so akzeptieren, wie der ist, und ihn nicht gleich peinlich finden. Gott ist ja genau so unterwegs und akzeptiert euch, so wie ihr seid.
              4 Was ist los, dass du meinst, du könntest über einen anderen urteilen und über die Sachen, die er tut? Er muss sein Leben eh allein vor Gott klarkriegen! Darum lass Gott das mal machen, das ist nicht dein Ding. Gott ist auch in der Lage, dem anderen zu zeigen, wo es längsgeht.
              5 Es gibt Leute, für die bestimmte Tage eine bestimmte Bedeutung haben. Für andere ist das wieder total egal. Das kann jeder machen, wie er Bock drauf hat.
              6 Wenn jemand sich einen speziellen Tag aussucht, um da mit Gott ganz viel zu reden, dann soll er das für Gott tun. Wenn jemand mal aufs Essen verzichtet, um sich total aufs Beten zu konzentrieren, soll er das auch für Gott tun. Und wenn jemand ganz normal essen will, kann er das auch mit einer dankbaren Haltung machen.
               So, danke BI, für die Möglichkeit sich hier auszutauschen und sich einfach ein paar Dinge von der Seele zu schreiben. Fest steht für mich, Gott unser Allmächtiger hat für uns durch seinen Sohn ein Boot in die raue See und tiefschwarze Nacht gestellt,  in das wir einsteigen dürfen und sollen, welches uns nicht nur in den sicheren Hafen bringt, sondern uns auch mit warmer und weicher Kleidung (Seide/Kaschmir/Wolle?!), warmen Essen und Trinken (Pizza und Vino?!), mit wohlklingender Musik (Eros Ramazzotti :-)) versorgt. Es leuchtet und schimmert in den schönsten kristallklaren Regenbogenfarben und schaukelt uns, während wir auf weichen Wolken gebettet sind in den süßen Schlaf der Erholung und des Ausruhens, der Ruhe, der Herzensruhe. wow, wie friedlich!! DAS ist Erlösung durch unseren einzigen wahren Herrn, Jesus Christus!

              Wer möchte bei solchen schönen Vorstellungen wieder ins illusionierte "Stachelbett" der jw.org, oder in der undichten Nussschale im kalten Meer versinken?! Lasst uns lieber zusammen im Christus-Boot kuscheln!

              Einen schönen Abend Euch allen

              Schneeflocki

               

               

              1. Nachdenker an Schneeflocke

                Liebe Schneeflocke,

                toller Kommentar. Danke dafür. Ja, Verständnis, Einfühlungsvermögen, Toleranz und ein gesundes Maß an Menschenkenntnis ist für uns von Nöten. Dazu noch Liebe zu unserem Schöpfer und zu seinem Sohn. Auch nicht zu hoch von sich zu denken, nur weil man vielleicht mehr Kenntnisse ( auch Bibelkenntnisse) hat als z.B. ein anderer Kommentator. Das ist nötig und wenn wir uns in dem Maße an die göttlichen Grundsätze halten wie es uns möglich ist und daran arbeiten diese zu vervollkommnen, dann sind wir unserem Schöpfer wohlgefällig. Zudem kommen wir mit den angeführten Eigenschaften auch gut durch das manchmal harte Leben und werden nicht ständig über den Tisch gezogen, denn gerade labile und nicht gefestigte Menschen sind oft Opfer von miesen Machenschaften. Darum ist Obacht, Vorsicht und gesundes Misstrauen nicht ganz verkehrt. Leider ist das heute so und ein wenig Selbstschutz für sich und seine Angehörigen muß ebenfalls sein. Thats life today. Wer täglich im Berufsleben steht und seine Job gut machen möchte, weiß was ich meine.

                Wenden wir das an, können wir guten Mutes unserem Schöpfer begegnen.

                Grüße

                Nachdenker

                 

                 

              2. Störtebeker

                 
                An Flöckchen,
                 

                 
                zu Deinem zu Herzen gehenden Kommentar, möchte ich Dir nur zwei kleine Kommentare von mir einstellen. Den ersten habe ich vor nicht allzu langer Zeit einem Ältesten der Z. J. gepostet, und vieles von dem, was darin steht dürfte Dir nicht unbekannt sein, denn ich spreche hier von UNS.
                 

                 
                Hier Auszugsweise:
                 

                 
                „Lieber..., ich meine damit nicht die Namens-Christen. Innerhalb der sogenannten Christenheit gibt es etwa 40 000 verschiedene Denominationen. Eine davon die ZJ. Manche sind radikaler als andere aber eins haben sie alle gemeinsam, siehe meine Abhandlung über den Sklaven. Sie wollen Macht über andere ausüben. Entweder ist es Einer oder es ist eine Gruppe, die von sich behaupten wir sind näher an Gott dran, und wir wissen etwas, was ihr nicht wisst, deshalb, wenn ihr Gott gehorchen wollt, müsst ihr uns gehorchen. Es ist immer das gleiche Strickmuster.
                 

                 
                WIR sehen uns als „freie Christen“, und wenn schon „Zeugen“, dann natürlich „Zeugen Jesu“. Wir sind nicht organisiert, und wir wollen auch kein neue Religion gründen. Deswegen haben wir auch keinen „Namen“ für unsere Gruppe. Wir sind Gleichgesinnte. Wir treffen uns des öfteren, besuchen einander, tauschen uns aus per Internet, Telefon u.s.w., wenn möglich besuchen wir einander wenn jemand krank ist, und in kleinen Gruppen feiern wir auch zusammen das Abendmahl, ich mache das auch, alle nehmen von den Symbolen, auch die Kinder. Es ist eine ganz andere Art das Abendmahl zu feiern, als wir es von den Zeugens kennen. Es ist wie bei den ersten Christen, sie kamen in Privathäusern zusammen, und das war eine ganz natürliche, entspannte Sache. Das kannst du alles in der Apostelgeschichte nachlesen. Sie hatten keine Kirchen, keine Königreichssäle, keine Kongreßhallen und keinen „Zähldienst“ und das ganze andere Brimborium wie du es bei den Kirchen und bei denZJ vorfindest.
                 
                Ja lieber ..., das ist jetzt alles ein bisschen viel geworden. Nur kann man die von dir berechtigterweise angeführten Punkte nun mal nicht mit ein paar Sätzen beantworten.
                 

                 
                Zum Schluss möchte ich Dir nur noch sagen, wir betrachten uns als die eine Herde, die bemüht ist auf die Stimme des wahren Hirten zu hören (auf die Stimme von „Fremden, Dieben und Plünderern“ habe ich 35 Jahre gehört, jetzt nicht mehr). Wir sind das Volk das dem Christus vom Vater her übergeben wurde, von dem Jesus selber sagte: „...es ist bei meinem Vater nicht erwünscht, dass auch nur einer von diesen Kleinen verloren geht, wir betrachten uns als Brüder Christi, als Leib des Christus, als die Zweige, die mit dem wahren Weinstock Jesus Christus verbunden sind und die der Weingärtner, der Vater in liebevoller Weise reinigt, damit sie mehr Frucht tragen. Joh. 10:1-16, Matth. 18:14, Eph. 4:4, 1. Kor. 3.16, Joh. 15:1-5 u.s.w., du kennst die Schriftstellen.
                 

                 
                Ich habe jedenfalls in den letzten paar Jahren wesentlich mehr Freunde und echte Christen aus mehreren Ländern, darunter Länder wie USA, Peru, Österreich, Polen, Italien u.s.w. persönlich kennengelernt, als in den 35 Jahren bei den ZJ. Und dazu habe ich zu noch viel mehr Kontakte übers Internet und Telefon, die ich aber bisher noch nicht persönlich getroffen habe.“
                 

                 
                Soweit meine Mail an ….
                 

                 
                Nun noch der andere Kommentar auszugsweise, er ging an Gerd und Athalja:
                 

                 
                „ Manche haben kein Problem damit, auch Jesus im Gebet anzurufen. Gemäß Apg. 9:14, 21 u. 22:16 sowie Röm. 10:12-14 u. 1. Kor. 1:2. Zu denen gehöre auch ich.
                 

                 
                Er ist der Mittler zwischen mir und dem Vater, ich komme nur durch ihn zum Vater und kann durch ihn den Vater auch direkt ansprechen. Dadurch, dass ich all das was Jesus für mich getan hat glaubensvoll anerkenne, annehme und auf mich anwende hat er mir gemäß Joh. 1:12 die Befugnis (Elb. das Recht, Fußnote Elb. o. die Macht, die Vollmacht) gegeben ein Kind Gottes zu sein. U.A. auch 1. Joh. 3:1,2 stützt diese Schlussfolgerung. Natürlich kann und sollte ich als Kind mit meinem Vater sprechen. Ja, ich darf ihn gemäß Markus 14:36, Röm. 8:15 u. Gal. 4:6 sogar Abba nennen. Gemäß Sprachschlüssel Elberfelder: „...Eigentlich ist es gar kein richtiges Wort, sondern der erste oder zumindest einer der ersten artikulierten Laute, die ein Kind von sich geben kann, wenn es zu sprechen beginnt.“
                 

                 
                Ist das nicht schön? El Schaddaj, der Allmächtige, der Gott und Vater meines Herrn Jesus Christus ist auch mein Gott und Vater, ja, sogar mein Papa! Das alles wurde natürlich nur durch den einzig gezeugten Sohn Gottes, (El Gibbor = starker Gott, Jes. 9:6), möglich.
                 

                 
                Er ist u. A. mein Mittler und ich rufe seinen Namen an. Für mich ist das eine Form des Gebets.
                 
                Aber ich würde ihn (Jesus), niemals mit seinem Vater verwechseln und ihn als den Allmächtigen (El Schaddaj) anbeten! Warum? Ganz Klar, weil er das nun mal nicht ist.
                 

                 
                Ob man das Anrufen des Namens Jesu und das sprechen mit ihm als Gebet bezeichnet oder als etwas anderes, das muss jeder selber wissen. Für mich ist es jedenfalls auch ein Gebet.“
                 

                 
                Das wollte ich Dir nur mal von meiner Seite aus schreiben. Ich denke, mit der Zeit werden die Dinge immer klarer und einfacher!
                 

                 
                Es ist gut, dass wir einander haben!!!
                 

                 
                Tilo hat auch einen schönen Satz geschrieben: „Jesu Worte werden mit einem reinen Herzen verstanden.“
                 

                 
                An Euch alle ganz liebe Grüße, (und nochmals DANKE, Du weist schon wofür)
                 

                 

                 
                Euer Störti
                 

              3. Fox

                Liebe Schneeflocke,

                ist es nicht unser Problem unseren Glauben zu suchen, ständig zu meinen, er sei nicht groß genug für das ewige Leben? Bekamen wir nicht ständig vermittelt wie du es jetzt auch formulierst, dass wir ganz viele Werke vollbringen müssen um unseren Glauben zu unterstreichen um so möglichst die Gunst Gottes zu erhalten?

                Liebe Schneeflocke: umgekehrt wird ein Schuh draus! Das wollte ich übrigens gerade auch @Ede schicken. Es ist nicht so, dass wir sagen können, unser jetztiges Leben als Christ ist so wertvoll und beschützend dass wir eigentlich damit schon ausreichend gesegnet sind. Paulus verweist mit Recht darauf, dass wir die Ärmsten aller Menschen seien mit dieser Einstellung.

                Richtig ist, dass ALLEIN unser Glaube an Jesus Christus ausreichend ist um von ihm mit der Zusicherung des ewigen Lebens gesegnet zu werden (Joh. 1:12/Elb). Diese Gewissheit kann und sollte uns veranlassen, mit Freude gute Werke, christliche Werke zu tun und so unsere Einheit mit Christus zu offenbaren.

                Es gibt sie trotzdem, die Probleme, finanziellen Nöte, Verletzungen von anderen und am Schlimmsten von den eigenen Verwandten. Wir sind trotzdem Vermietern ohne Schamgrenze, Arbeitgebern die den Mindestlohn noch schmälern usw. Und so gelegentlich überkommt einen auch mal Lust, einem anderen so richtig die Meinung zu sagen, oder? Aber meine liebe Schneeflocke, auch wenn wir öfter mal Nachhilfe von Jesus bekommen müssten - er kennt so Menschen wie uns, er weiß, dass das Leben leider trotzdem "nur" normal ist. Das hindert uns nicht am Glaube und Jesus nicht an der Erfüllung seiner Zusicherung.

                Bitte nimm Zweifel künftig als geistiges Fitnessgerät, es hilft, in Form zu bleiben und uns zu trainieren, aber es soll uns stärken und nicht platt machen.

              4. Myway

                Liebe Schneeflocke,

                das war ein sehr schöner Kommentar von Dir. Ich kann in vielem mit Dir mitgehen.

                Es kann manchmal schwierig sein, wenn Regeln - und seien sie auch noch so weit hergeholt - plötzlich wegbrechen. Keiner mehr der dir sagt, tue dieses aber lasse jenes. Plötzlich musst du selbst entscheiden, gefällt das was ich tue Gott, würde Jesus das gleiche tun. Und oft musst du zugeben: Ich weiß es nicht.

                So geht es mir jedenfalls momentan. Wobei ich gerade dieses sich neu finden teilweise auch genießen kann.

                Ich gebe hier nur meine persönlichen Gedanken und Gefühle wieder, möchte damit keinem vor den Kopf stoßen, aber im Moment denke ich, dass wir alle Kinder Gottes sind. Und wenn wir Kinder sind, und Gott unser Vater, dann hat auch Gott die Verantwortung uns seine Erwartungen und Ge- oder Verbote so mitzuteilen, dass sie "kindgerecht" sind. Dazu muss es meinerseits keinerlei Kenntnisse in einer der Ursprachen der Bibel bedürfen um zu wissen wie was gemeint ist, was ich darf und was nicht (das soll keineswegs heißen, dass das nicht sehr interessant sein kann, oder unwichtig wäre) aber es sollte keine Voraussetzung sein um seinen Willen tun zu können.

                Und wenn ich in der Bibel lese, gibt es eigentlich nur eine Sache, ein Wort das in jeder Sprache, in jeder Ära, in jeder Kultur verstanden werden kann, quasi die Quintessenz: L I E B E.

                Zu Gott, Jesus, meinem Nächsten. Und auch mir scheint, dass alles andere nicht so wichtig ist. Sonst hätte das neue Testament aus Regeln bestehen können, ja Gott hätte sogar spektakuläre Voraussagen machen können, so in etwa in 2000 Jahren wird es Internet geben, ihr müsst gut aufpassen, welche Seiten ihr euch anschaut etc. Das wäre sicher sehr beeindruckend gewesen, aber dann wäre eigentlich kein Glaube mehr erforderlich gewesen, denn man hätte ja die absoluten Beweise vor Augen. Aber er wollte nicht, dass Menschen nach 1000 verschiedenen Regeln leben, die hatte er schon mit dem mosaischen Gesetzt abgeschafft, Liebe sollte das einzige Erkennungsmerkmal wahrer Christen sein. Das schafft Freiheiten, lässt Raum für Unterschiede und das ist doch wirklich sehr schön, sorgt aber auch für Akzeptanz für die Ansichten anderer.

                Im Moment habe ich das Gefühl, ich muss meinen Kopf freikriegen, vorher kann ich nichts neues hineinlassen, das dauert glaube ich ziemlich lange, habe ihn ja auch lange falsch "gefüttert", vielleicht wird mir irgendwann klarer, was richtig oder falsch ist, vielleicht passiert das auch nie, vielleicht ist das aber auch nicht so wichtig Dinge in richtig oder falsch einzuteilen, das lässt sich im wirklichen Leben sowieso nicht immer eindeutig so zuweisen, das ist mir im Moment aber auch nicht so wichtig.

                Wie gesagt, das sind nur meine Gedanken, vielleicht geht es einigen von Euch ja ähnlich. Falls jemand persönlich Kontakt zu uns aufnehmen möchte:

                mail-an-myway@web.de.

                Möchte meinen Kommentar mit einem Bibeltext abschließen 1.Kor.13:13:

                "Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, die größte von diesen aber ist die Liebe".

                Viva l´amore

                Mywax

                 

                 

                1. Annie

                  Guten Morgen Myway,

                  du hast sehr interessante Gedanken geäußert, danke dafür.

                  Ich gehe meist mit, auch dass wir ursprünglich alle Kinder Gottes waren/sind...-nur denke ich leider verlorene, so wie der verlorene Sohn. Nur wer an Jesus glaubt und zurück zum Vater geht, wird vor dem selbsterwählten Urteil gerettet.

                  Johannes 3,16

                  Es gibt ja viele eindeutige Aussagen wer nicht in das Reich Gottes eingehen darf und wird, und die sollten wir nicht missachten.

                  Das meine kurze Antwort an dich.

                  Wünsche dir weitere schöne Gedanken und weiteres Wachsen in der Liebe Gottes.

                  Liebe Grüße, Annie

                2. Myway

                  Liebe Annie,

                  vielen Dank für deinen Zuspruch.

                  Du hast recht, es gibt Dinge, die in der Bibel eindeutig als richtig oder falsch definiert werden, Mord, Ehebruch, Lügen etc.

                  Wenn jemand aber wirklich liebt, würde er so etwas ganz automatisch niemandem absichtlich zufügen.

                  Wenn man, wie ich als ZJ aufgewachsen ist, sind aber der Regeln soviele gewesen, dass die Liebe darunter leiden musste und dann sind die Regeln die die Bibel vorgibt und eindeutig definiert, vergleichsweise wenig,

                  Nur das zur Erklärung.

                  Sei ganz lieb gegrüßt

                  Myway

                3. Annie

                  Du hast so Recht, Myway,

                  "Liebe ist des Gesetzes Erfüllung"

                   

                4. Tommy

                  Tag MyWay,

                  vielleicht muss man hier auch noch anmerken, dass Gottes Kinder auch vom Geist geleitet werden wenn der Herr es will. Aber wie Du sagst, die Liebe ist ausschlaggebend und dann spielen viele Dinge in einer Art und Weise zusammen, die wir so gar nicht mehr nachvollziehen koennen.

                  Ist aber nur meine Meinung.

                  Tommy

              5. Petrus111

                Liebe Schneeflocke,

                normalerweise bin ich ziemlich schnell damit, etwas zu kommentieren - bei Deinem Kommentar habe ich tatsächlich mal abgewartet, was die anderen schreiben und habe noch ein bisschen nachgedacht - ob das, was ich spontan dachte, mein Kommentar sein sollte. Ja - sollte.
                Also: Ich entnehme Deinem Kommentar letztendlich die Frage: reicht das, was ich als Christ tue, um vor Gott wohlgefällig zu sein - genüge ich Gott, damit er mich anerkennt und mich als Nachfolger seines Sohnes akzeptiert...

                Genau mit dieser Fragestellung wird jeder JZ ständig bombardiert - und mit folgender -Antwort gefüttert: wenn Du dein "Äußerstes" tust, dann wird es reichen... wenn nicht: dann nicht. Und JZ haben gleich noch eine Definition für das Äußerste: von jedem etwas, und von mindestens einem ganz viel: Arbeit rund um die Immobilien der WTG, Geld spenden, Predigen gehen, dafür: studieren, studieren, studieren.
                Um die Arbeiterbienen am summen zu halten: werden allerlei unsinnige Regeln erfunden, an die sich alle halten: Frauen tragen Röcke, Männer Stoffhosen, steife Kragen, Krawatten, Jackets, keine Bärte... Versammlungsorchester sind verboten; zu große Festivitäten auch. ... und und und...

                Männer mit Funktion haben noch viel mehr zu tun: Zusammenkünfte mit all ihren Ansprachen vorbereiten, den ganzen Orga-Bürokram... also da kommen für einen Ältesten gut und gerne in Summe 40 Std. wöchentlich zusammen.

                Zu meiden ist die "Welt": kein unnötiger Kontakt mit Weltmenschen, somit logischerweise schon gar nicht: Geburtstage, "religiöse" Feiertage, Vereinszugehörigkeit mit daraus resultierenden Aktivitäten aller Art: alles schlecht....

                So, und nun lies mal die Apostelgeschichte. Die Menschen wurden gläubig; sie kamen also in Privathäusern zusammen und bestärkten sich gegenseitig in ihrem Glauben.

                Die Apostel verkündeten den Herrn; es bildeten sich Versammlungen.

                Hast Du mal was gelesen von: sie teilten die Stadt unter sich auf und gingen missionieren... oder: sie bauten sich ein Büro als Organisationszentrale...

                Nein, die ersten Christen wurden gläubig, lebten fortan als Christen... aber sie lebten ihr bisheriges Leben weiter!

                Was sie nicht taten: Götzen anbeten, Menschen als Götter verehren, Bräuchen folgen, die als religiös angesehen wurden und daher den vorherrschenden heidnischen Religionen zugeordnet wurden.

                Und nun: machen wir es mal praktisch:

                Nehmen wir das Land Polen: 97,5 % der Menschen sind dort katholisch. Nehmen wir an, die Regeln von JZ wären christlich, zu befolgen und die Katholiken würden das also auch tun...
                Wenn es einen Missionsauftrag gäbe, den jeder Christ nach Kräften wahrnehmen müsste: dann wäre Polen entweder entvölkert, weil alle auswärts zum missionieren sind oder die restlichen 2,5 % der Bevölkerung wäre geflohen, weil sie übermissioniert wären.
                ABER: die Einstellung von JZ ist auch staatsgefährdend: das sie sich "nicht in die Politik einmischen", wäre Polen, wenn sich die katholische Kirche an diesen Maßstab halten würde: unregierbar, denn niemand will die öffentliche Ordnung gestalten mit allem, was dazu gehört.

                Thema "Neutralität": die Demokratien der westlichen Welt sind staatliche und kommunale Selbstverwaltungen, in denen sich das Volk Vertreter wählt, die dann repräsentativ die Geschicke des Gemeinwohls lenken.

                Wenn alle nur noch Christen sind: wie sollen sich also Christen aus dem "Staat" heraushalten, wenn sie doch die absolute Mehrheit darstellen. Selbst wenn sie wollten, könnten sie sich nicht von denen regieren lassen, die dazu noch bereit sind...

                Religion und Religionsausübung und religiöse Richtung: alles von der Glaubensfreiheit gedeckt - und der Staat hat nicht reinzureden - das ist o.k.
                Aber jeder Christ ist auch Mitglied im Sozialraum, er ist Arbeitnehmer, Freizeitmensch, Familienangehöriger, Nachbar...

                Wie in anderen Kommentaren richtig gesagt wurde:

                Christen sind nicht Christus - sie sind die Nachfolger Jesu. Sie bekennen ihren Glauben und sie leben die Ethik, die ihr Glaube ihnen vorgibt: sie lieben ihren Nächsten wie sich selbst... und realisieren dies - bei aller Unvollkommenheit, da wo sie gehen und stehen.

                DAS IST ALLES!

                Es ist nicht verkehrt, seinen Glauben offensiv zu bekennen. Es ist auch nicht verkehrt, sich in seiner Kirche - wie auch immer - zu engagieren.

                Was aber verkehrt ist:

                zu erklären, dass man die allein wahre Religion habe, dies verkünden müsse - und einen der Rest der Welt nichts angeht, weil diese Welt ohnehin temporär und von Gott zur Vernichtung bestimmt ist.

                JZ zeigen sich völlig verantwortungslos gegenüber allem und jedem: sie erklären, dass sie dafür nicht zuständig und nicht verantwortlich sind; im Gegenteil ist alles um sie herum "Teil von Satans System, welches Gott alsbald vernichten wird".

                Allerdings nutzen sie das System aus, wo es nur geht, immer darauf bedacht, dem System möglichst wenig dafür zu bezahlen.

                Ich pflege immer zu sagen, um es zu erklären: "jede Stadt muss ihren Penner haben - und muss das auch vertragen. Aber wenn alle Penner wären, dann würde das Gemeinwesen zusammenbrechen."

                Das Gleiche gilt für JZ! Ein paar davon sind im Sozialraum verträglich - auch als aktive Konsumenten. Aber wenn alle nur konsumieren wollten, ohne selber mit zu gestalten, dann würde es natürlich nicht funktionieren.

                Und somit:

                ist man viel mehr Christ, wenn man bei der Arbeiterwohlfahrt Kaffee ausschenkt, beim Sozialverband die Ausfahrten organisiert oder im Altenheim die Leute an der frischen Luft im Rollstuhl spazierenfährt und ... und ... und.... denn DAS ist Nächstenliebe - hier und heute.

                Als Christ kennt man die Bibel, man kennt die 10 Gebote und das größte Gebot, welches Christus gab - und lebt eben so, wie man kann. Wenn man eine Christengemeinde findet, deren Lehren man tolerieren und zum großen Teil auch teilen kann: kann man sich der anschließen; ich persönlich bin noch nicht soweit, schließe aber nicht aus, dass ich mich im Alter, also in 10 - 15 Jahren, noch einer solchen Gemeinschaft anschließen werde. So lange bin ich "Solo-Christ", weil ich aus 30 Jahren JZ-zeit eine "Gemeinschafts-Phobie" habe - der Herr möge mir meine Schwäche vergeben...

                beste Grüße

                Petrus111

                1. Fox

                  Guten Morgen Petrus 111,

                  eine "Solo-Phobie" zu haben ist kein Manko bezüglich religiöser Organisationen. Das Gegenteil ist der Fall! Was machen den religiöse Organisationen anderes als Gläubige an sich zu binden? Wo aber sollten Christen gebunden sein wenn nicht im Leib Jesu? Lassen wir uns durch Religionen nicht ständig in "Buchstaben des Gesetzes" drücken? Ob es die Gesetze des AT sind oder Gesetze von Religionsorganisationen, es sind Buchstaben des Gesetzes. Und diese haben nichts mit Christus gemeinsam. Nirgendwo.

                  Was ist denn die Reaktion dieser physischen Offenbarungen? 2. Kor. 3 beschreibt, wie Moses sich eine Decke über das Gesicht legen musste, damit die Angehörigen seines Volkes ihn anschauen konnten. Christen benötigen keine solche Decke. Nicht weil die Botschaft des Christus nicht überwältigend wäre, viel kräftiger und erlösender ist sie als die Botschaft, welche Moses übermitteln durfte. Aber die "Feinjustierung" der Reflexion stimmte einfach nicht. Ein Christ reflektiert die Herrlichkeit Gottes wie ein Spiegel durch seinen Glauben an Jesus Christus. Alles was sich dazwischen stellt, wie z. B. eine Religionsgemeinschaft, dreht diesen Spiegel ein wenig in ihre Richtung - und wirft so Schatten des Unverständnisses über Gottes Herrlichkeit auf uns. Und das ist nun wahrhaftig nix was wir als Christen auch noch wollen, oder? Das ist kein Widerspruch zu einem persönlichen Engagement für andere Menschen, im Gegenteil. Aber das soll ausschließlich aus unserem Verhältnis zu Jesus kommen.

                  Hab einen gesegneten Tag

                2. Isa

                  Genauso ist es Fox!

                  Lieben Gruß,

                  Isa

                3. Schneeflocke

                  Lieber Störti, liebe Fox und Myway, lieber Petrus111 und lieber Nachdenker und auch liebe Noomi mit Deiner persönlichen Mail!

                  Vielen Dank für Eure Gedanken - sie haben mir sehr gut getan und mir einiges zum Nachsinnen mitgegeben!

                  Mit dieser neuen Art der Freiheit bin ich wohl manchmal noch überfordert. Wie Du es schon schriebst, liebe Myway, die Regeln, sind sie auch noch so weit hergeholt, gaben eine Struktur, sie waren eine Art Sicherheit, die Sicherheit gut aufgehoben und geschützt zu sein, das richtige zu tun, unser "Möglichstes" für Gott zu tun, und wer möchte das nicht?! Die Welt, wie sie jetzt ist und in der man sich jetzt befindet, ist so "groß" und man ist einfach noch "kein Teil" davon.  In dem Punkt möchte ich vielleicht sogar manchmal noch nach Leistung beurteilt werden, damit ich das Gefühl habe "ausreichend" zu sein... Vom Kopf verstanden habe ich, dass es nicht nötig ist, nein, dass es sogar der geschenkten Gnade unseres liebenden Vaters entgegensteht!!

                  Aber ab und an vermisse ich tatsächlich die Versammlung noch (und auch meine Freundin...) Man hat alle mds. 2x die Woche gesehen, man hatte "teil" an dem Leben der Mitbrüder und -schwestern und hat auch privat oft, oft auch spontan etwas zusammen unternommen, es war "Familie", die Versammlung und der Kongresssaal "Heimat", von der jüngsten Kindheit an. Es war ein Geist der Liebe zu spüren, zumindest für mich und meinen Mann, nach dem Kongress war man oft sehr erfüllt.... Selbst jetzt, wenn ich einigen begegne, manche grüßen oder lassen uns grüßen über meinen Papa, der ja noch dabei ist. Die wenigsten schauen weg, manche lächeln einen an, hilflos und etwas traurig, aber sehr liebevoll, man spürt allein dadurch noch eine Verbindung.

                  Wenn ich manches hier lese, die Wut, den Groll, das Absprechen gänzlicher Liebe und Freundschaft bei den einzelnen Zeugen, so sehe ich das nicht so. Wenngleich ich die Enttäuschung und Verbitterung nachvollziehen kann, so gibt es auch eine andere Seite, die hier aber (auch verständlicherweise) kaum angesprochen wird. Die Seite, in der aufrichtige, wahrheitsliebende, naive Menschen Gott gefallen möchten und denken sie tun es dadurch, dass sie die (menschliche) Organisation huldigen, verehren, anbeten. Sie tun mir auf der einen Seite leid, dass sie so geblendet und getäuscht werden und wurden und schwere Lasten auf den Schultern tragen, aber auf der anderen Seite, solange sie friedlich in ihrer (Illusions-) Welt leben sind sie oft glücklich und ein Gott der Liebe nach meinem persönlichen Verständnis wird solche Menschen niemals verstoßen können, sie (die einzelnen Menschen, nicht die Org.!!) sind vollkommen anerkannt!

                  Natürlich hat jeder andere und viele zutiefst zerstörende Erfahrungen in und mit jw.org und auch mit seinen Brüdern dort, oder einigen dort. Ich stimme in vollstem zu, dass das System jw.org antichristlich und teuflisch ist!! Es ist übelste Gehirnwäsche, Programmierung, Identitätsvereinnahmung und sie geben nicht Christus die Ehre, die ihm gebührt, also haben sie die Bibel nicht verstanden, Jesus nicht erkannt, muss man ganz klar sagen...

                  Wie es Dir, lieber Petrus111 mit der "Gemeinschafts-Phobie" ergeht, so empfinde ich es bei Predigten, die man auch online hören kann, es erinnert mich immer zu stark an die Vorträge im Saal, obwohl viele Gedanken darin wohl auch sehr wohltuend sein können...

                  Ich bin sehr froh und dankbar, an der Stelle zu stehen, an der wir heute stehen, allein für unsere Kinder, die nun wirklich "frei" aufwachsen können, und nicht diese tiefsitzende Programmierung loswerden müssen und auch die "emotionalen Vorzüge" dieser Illusion nicht so stark kennen. Es wird wohl immer ein Teil meines Herzens bei meinen lieben Brüdern und Schwestern in der Versammlung sein, dieser Teil wird auch vielleicht immer mal ab und an wieder sehr schmerzen und mich traurig machen. Ich lass es jetzt einfach zu, denn auch Trauer und Schmerz wollen mal gefühlt werden.

                  Da ich mir jetzt aber auch die guten Gaben unseres Hirten bewusster mache und überhaupt persönlich wahrnehme und auch von Herzen annehme, werde ich manchmal auf sehr unterschiedliche Art beschenkt. Auch das will gesehen werden und das Herz dafür geöffnet sein. Und da muss ich wieder demutsvoll meinen Kopf senken und einfach "DANKE" nach oben sagen! Trotz meinen manchmal immer noch wiederkehrenden wirren Gedanken und Gefühlen zeigt ER mir immer wieder "Ich liebe Dich, mein Kind!" - wie gut unser lieber Vater und sein Christus für uns sorgen, auch in unseren Sorgen und Nöten!! Ich weiß, dass macht er für alle, die sich an ihn wenden und ihn bitten!!!! Es ist das einzige, was mir manchmal Trost und Hoffung gibt, der Gedanke "Sie, Gott und Jesus, verstehen mich und sie werden mich tragen, solange ich nicht nicht selbst laufen kann"

                  Ich wünsche Euch allen friedliche und ruhige Tage, Dir lieber Störti wünsche ich eine besonders schöne und auch lustige Zeit mit lieben Geschwistern, grüß mir alle, die Du triffst ganz ganz herzlich. Ich freu mich schon auf ein baldiges Wiedersehen und in die Arme nehmen mit Dir und Euch allen!

                  Und Dir und Deiner Familie, liebe Myway, wünsche ich auch von Herzen alles Gute weiterhin für Eure eigene persönliche Findung und eigenen Weg - Viva l´amore - Du hast sooo Recht!!!

                  Schneeflocke

                   

              6. Zartbesaitet

                zartbesaitet@Schneeflocke@myway@Störtebeker@viele liebe Kommentargeber hier

                 

                Wir haben in den letzten Tagen einige Blicke auch zu den Kommentaren geworfen (die Artikel haben wir während unserer Abwesenheit ja immer mit gelesen) und uns wurde es warm ums Herz. Es drängte uns geradezu zu einer Äußerung. Ja liebe Schneeflocke, liebe Myway und alle anderen: Es ist seelenerwärmend, von euch zu lesen - und wir können nahezu alle Empfindungen mit euch teilen. Auch wenn unsere Situation eine völlig andere ist - aber das schöne ist, wenn wir unseren eigenen Weg mit unserem Herrn Jesus Christus gehen - als Christen (keiner Gruppe angeschlossen, frei wie die ersten Christen), dann fühlen wir uns beschützt und von ihm behütet und frei von Regeln (danke Myway, du hast es ganz in unserem Sinne ausgedrückt) und wir müssen nicht ständig "unser Äußerstes" tun (danke Petrus111) - denn dieser Gedanke hat uns bis vor kurzem noch heftig verfolgt.

                Ja - während unserer Abwesenheit hier ist viel bei uns passiert. Wir hatten mehrere Besuche von Ältesten (einstige Freunde von uns, mit denen wir viel gemeinsam unternahmen). Nun - am Ende der Geschichte waren wir auch "bezeichnet" - wegen des Wortes "kritisch", das im neuen Organisationsbuch vorkommt (denn dem Text aus 2. Thessalonicher 3, ab Vers 6 gibt keinen Hinweis darauf, auch das Ältestenbuch, das noch immer in unserem Haus ist auch nicht).

                Aber es waren Besuche von Ältesten mit null Empathie, sie wirkten wie ferngesteuert, vertauschten und verwechselten Bibeltexte, reagierten bei Texten von uns lediglich mit "ein schöner Text" - ohne den Inhalt zu kommentieren und auch nicht zu verstehen.

                Aber am Ende aller Besuche und als wir informiert wurden, dass über uns eine Ansprache im Saal gehalten würde (ohne unsere Namen zu nennen) und das man mit uns keine geistige Gemeinschaft pflegen sollte (auch das steht im Ältestenbuch anders, war ihnen aber völlig egal) fühlten wir uns gestärkt, ganz im Sinne von Apostelgeschichte 5:41 (NGÜ):

                "Die Apostel ihrerseits verließen den Hohen Rat voll Freude darüber, dass Gott sie für würdig geachtet hatte, um des Namens Jesu willen Schmach und Schande zu erleiden."

                Nun - wir sind gestärkt, auch weil uns der Rückzug von den Kommentarspalten hier zwischenzeitlich emotionalen Freiraum geschaffen hat.

                An dieser Stelle möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken bei all den vielen Brüdern und Schwestern, die uns nach Bekanntgabe unseres Rückzuges E-Mails geschrieben hatten (viele hatten sich unsere Adresse bei Kommentaren abgeschrieben). Wir bekamen eine ziemliche Menge von Mails von einigen ganz Lieben, von denen wir noch nie was gehört hatten. Einzelne davon sind bis dato nur stille Leser auf dieser Seite, einige kannten wir zumindest vom Nicknamen schon. Und in einer Mail bekamen wir liebenswürdigerweise Auszüge einiger Kommentare, die nach unserem Rückzug von hier auf ganz berührende Weise gepostet wurden (z.B. von Omma, die genau unsere Situation als HSP beschrieben hatte). Danke euch allen, ihr Lieben für den Zuspruch. Er hat uns sehr gut getan.

                Aber es war richtig, uns für eine Weile zurückzuziehen, denn die Ruhe und Kraft haben wir für diese anspruchsvollen Wochen benötigt. Und wie es auch die Bibel sagt, wir gingen aus diesen Prüfungen gestärkt hervor, im Bewusstsein, den richtigen Weg zu gehen.

                Und auch wenn es einige hier nach wie vor nicht ganz gleich wie wir sehen (müssen sie ja auch nicht) - wir empfinden es sogar nach diesen Demütigungen weiterhin richtig, "offiziell" ZJ zu bleiben. Auch wenn wir schon lange im Herzen diese Christus entwürdigende Religion verlassen haben, aber wir können uns doch noch nützlich machen.

                Obwohl die Ältesten zu verstehen gaben, dass man mit uns keine Gemeinschaft pflegen sollte (obwohl sie uns weiterhin "Brüder" nennen sollten - welches Paradoxon) haben sich einzelne bei uns gemeldet, um uns auszudrücken, dass sie mit der Vorgangsweise der Ältesten nicht einverstanden sind. Und ein einzelner Ältester sowie einer unserer beiden Väter drückten deutlich aus, dass sie mit dieser Vorgangsweise nicht einverstanden wären. Und vom Vater kommen seitdem Fragen über Fragen, ständig will er wissen wie wir dies oder jenes sehen und.... er stimmt uns in den meisten Punkten zu. Aufwachprozess? Wissen wir noch nicht, aber wir können "drinnen" momentan sicher noch einigen helfen, das steht seitdem fest, obwohl wir hier nicht aktiv sonder passiv sind - sie kommen mit ihren Zweifeln und Fragen ja von selbst....

                Wir haben den Gedanken ob wir ganz rausgehen sollten oder nicht oft in unsere Gebete eingeschlossen. Und wir dürften die richtige Führung durch den Geist erhalten haben. Denn einerseits haben wir jetzt unsere Ruhe, wir müssen nichts sagen aber andererseits kommen mehr und mehr aus ihrem Schneckenhaus heraus.

                Ja - die "Wahrhaftigkeit" der LK und der ORG wird von vielen im Geheimen schon angezweifelt, viele haben eine Art "geistige Mappe", in welcher sie Punkte abgelegt haben, mit denen sie nicht zurechtkommen. Erwähnen sie solche Punkte uns gegenüber, dann fühlen sie sich bestätigt.

                Ja- liebe Leser- und Kommentargemeinde: Irgendwie sind wir wieder zurück. Aber mit Bedacht. Wir müssen unser aufgewühltes Gefühlsleben wieder ganz zur Ruhe bringen und werden uns in Zukunft wieder ab und zu äußern. Wie viele andere, deren Rückkehr wir hier auch wieder bemerkt haben (Fox, Nachdenker, Ömmelchen...). Wir freuen uns!

                Eine ganz schöne Zeit der Ruhe für die nächsten Tage wünschen wir euch. Auf dass alle von diesem schwierigen Ausstieg Aufgewühlten mehr und mehr ihre persönliche innere Ruhe finden mögen. Dafür schließen wir euch alle oft in unsere Gebete ein. Und wir grüßen euch mit Philipper 4:6,7 HFA:

                "6Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! 7Dann wird Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, eure Herzen und Gedanken bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid."

                 

                Eure mit euch fühlenden Zartbesaiteten

                 

                1. Spontan

                  Hallo Zartbesaiteten, M.N., Nada u.alle., die hier schreiben und gleichzeitig auch noch die Zusammenkünfte besuchen:

                  Ich finde es unaufrichtig von euch, - egal, ob aus familiären Gründen, oder ob es angeblich aus dem Grunde ist, andere in der Versammlung wachzurütteln, - hier zu schreiben, und gleichzeitig die Zusammenkünfte zu besuchen und dort den konformen Zeugen Jehovas zu spielen; denn die wenigen aufrichtigen und ehrlichen Zeugen Jehovas in den Versammlungen haben es nicht verdient, sich unter falschen Brüdern zu begeben, denn das habe ich jahrelang selber mitgemacht! Zwar nicht in dem bewussten Sinne, dass einige in den Versammlungen den konformen Zeugen spielen und in Bruderinfo die Sau rauslassen, sondern auf eine noch viel gemeinere und subtilere Art, wobei ich vor Wut zergehe, wenn ich daran nur denke! Um es kurz zu sagen: ich bin von den Ältesten rausgemobbt worden, weil ich für die WTG ein nutzloser Mensch war, der mehr untätig war als in den Dienst ging und zudem für die Burschen ein unangenehmer Zeitgenosse war, der sich die Klappe nicht halten konnte, wenn es gemein wurde. Ein unberechtigter Vorwurf gegen mich war für die Ältesten ein gefundenes Fressen, mich abzuschießen, was sie auch erfolgreich geschafft haben. Im Nachhinein auch gut so, denn nun weiß ich, was wahre Freiheit bedeutet.

                  Entweder ich bin ein aufrichtiger Zeuge Jehovas, und die Brüder und Schwestern in der Versammlung wissen, mit wem sie es zu tun haben, oder ich gehe nicht mehr, und brauche nicht mein Gesicht zu verlieren, wenn es herauskommt, dass ich hier lese oder/und schreibe. Ich muss jedoch sagen, dass ich meiner Frau zuliebe es bewusst vermeide, es darauf ankommen zu lassen, mich ausschließen zu lassen.

                  Ich finde es aber trotzdem feige von euch, nicht klar Stellung zu beziehen, egal, welche sozialen Konsequenzen es für euch haben kann, denn wenn es für mich darauf ankommt, würde ich nicht heucheln und meine wahre Meinung über die JW.ORG oder wie es auch heißen mag, mit allen Konsequenzen zu sagen. Die Konsequenzen würde aber leider nur meine Frau tragen müssen, denn sie könnte es nicht ertragen, wenn ich ausgeschlossen wäre. Dabei bin ich irgendwie schon ausgeschlossen, denn viele Zeugen Jehovas grüssen mich nicht mehr, anscheinend nur, weil ich nicht mehr zu den Versammlungen komme. Das zeigt mir, dass ich dort jahrelang im falschen Film war bei diesen primitiven Typen.

                  Aber alleine schon aus dem Grunde, dass ich davon ausgehen kann, dass auch in meiner Versammlung Leute in BI lesen oder schreiben, und ansonsten dort den linientreuen Zeugen heucheln, ist es mir zuwider, die Versammlungen zu besuchen. So würde es bestimmt auch einige aus euren Versammlungen ergehen, wenn sie es wüssten - bitte bedenkt das!

                  Ich bin froh, dass ich rausgemobbt wurde, obwohl ich dadurch zwar himmelschreiende Ungerechtigkeit erfahren habe, aber letztendlich auch meinen inneren Frieden zurückerhalten habe, denn ich litt jahrelang unter kognitiver Dissonanz!

                  Ihr, die hier schreibt und zugleich die Zusammenkünfte besucht, seid nicht ehrlich und aufrichtig gegenüber diejenigen, die in dem naiven Glauben die Zusammenkünfte besuchen, dass sie sich ausschließlich unter Ihresgleichen wähnen.

                  Es grüsst Spontan der I.

                  ************************

                  Hallo Spontan
                  Dein Vorwurf an all die hier noch lesen und schreiben und dennoch die Versammlung nicht oder noch nicht verlassen haben als Heuschler zu bezeichnen ist oberflächlich.
                  Kaum einer dieser Brüder mimt einen treue Zeugen in der Versammlung im Gegenteil.
                   

                   

                   

                2. Spontan

                  Guten Morgen, BI;

                  wenn du sagst, dass keiner, der hier schreibt, den treuen Zeugen in den Versammlungen mimt, will ich das so annehmen und das mit "Heuchler" zurücknehmen und mich bei den betreffenden Personen entschuldigen, denn ich wollte hier keinen verletzen oder beleidigen! Tut mir leid!

                  Es ist doch sicher vielmehr so, dass auch die Zartbesaiteten, Nada und andere selber Opfer sind. In dem Sinne war es unüberlegt von mir, das zu schreiben. Liebe Nada, Zartbesaiteten und M.N. und alle anderen, bitte verzeiht mir!

                  Weil augenblicklich das Thema "Wahrhaftigkeit" hier behandelt wird, stach es mir ins Auge, wie hier einige schreiben, bzw. Tipps geben, wie sie in den Versammlungen aufs Tablet schauen (es verdecken können oder blaues jw.org Logo aufkleben können und dergl. Blödsinn), um sich dort nicht versammlungskonforme Sachen durchzulesen, weil sie das Programm nicht ertragen können und die anderen Zeugen damit hinters Licht zu führen, und sich dadurch den Anschein eines loyalen aufmerksamen Zeugen geben, nur um nicht aufzufallen!!

                  Ich habe viele Jahre am eigenen Leibe unehrliche, heuchlerische und unaufrichtige Zeugen Jehovas am eigenen Leibe erleben müssen. Auch habe ich in den Jahren öfters erlebt, dass alle Älteste auf Durchzug stellten, wenn ich Missstände anprangerte. Deswegen habe ich so empfindlich reagiert. Bitte bedenkt das auch.

                  Zudem ist es mir jetzt zugleich auch ein Bedürfnis, zu sagen, dass es einige wenige Zeugen Jehovas in meiner Versammlung gibt, die mich mögen, und die mich durch meine Frau regelmäßig grüßen.

                  Auch scheint es so zu sein, dass ich hier der Einzigste bin, oder zu sein scheine, der Edelmuts biblische Darlegungen nicht von der Hand weisen kann, denn es ist so, wie er sagt, "dass es alles nicht so einfach liegt"; denn wie sind sonst Aussagen wie ausharren; den Wettlauf zu Ende laufen; danach ringen; die vollständige Waffenrüstung Gottes anlegen; nicht in der Luft schlagen und dergleichen zu verstehen? Ja, Edelmuts biblische Darlegungen sind zeugenkonform - na und? Ich urteile differenziert und nicht pauschal.

                  Ich wünsche allen einen schönen Jahresausklang; liebe Grüße, Spontan

                  Es

                   

                3. nada

                  Nada@spontan

                  Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

                  Warum trittst du denn nicht offiziell aus?

                  Warum lässt du dich nicht ausschließen?

                  Aus Rücksicht auf deine Frau?

                  Sehr nobel, aber nicht konsequent!

                  Wie bitte schön, willst du die Rücksichten anderer beurteilen, die sie dazu bringen, die Zusammenkünfte zu besuchen?

                  Schau zuerst in dein Auge, was du da findest, ist sicher genug.

                  Du bist und willst auch in zukunft aus rücksicht offiziell ein teil dieser Organisation.

                  Nada

                   

                4. Spontan

                  Spontan@Nada

                  Hallo Nada, wie schon geschrieben, es tut mir leid...ich habe vorschnell und unüberlegt geschrieben. Auch meine Begründung, warum ich so geschrieben habe, kannst du aus meine Antwort an BI herauslesen. Zudem ist mir gestern Abend vieles hoch gekommen - somit habe ich leider aus eine momentane Stimmung heraus geschrieben.

                  Nochmals  "Sorry", liebe Nada, denn ich wollte dich nicht verletzen!

                  Nein,  ich kann deine Rücksichten nicht beurteilen, du hast vollkommen recht. Auch hast du Recht, dass ich nach wie vor offiziell ein Teil dieser Organisation bin, zumindest auf dem Papier - aber nicht wirklich, Nada - nein, nicht wirklich! denn ich wurde auch früher als Anwesender nie in irgendetwas miteinbezogen. Niemals gefragt nach bestimmten Aufgaben (Vorrechte, wie man so schön sagt), niemals - never! Somit sagt es in meinem Fall überhaupt nichts aus, ob ich nun ausgeschlossen bin oder nicht - abgesehen davon, dass ich von den Leuten gegrüsst werden darf, wer das den zumindest denn möchte!

                  Bitte sei mir nicht mehr böse, es grüsst ganz lieb, der voreilige Spontan I.

                5. Zartbesaitet

                  Lieber Spontan,

                  gut das wir noch rechtzeitig deine Entschuldigung lesen konnten und sie ist hiermit auch angenommen.

                  Wir dachten schon - kaum machen sensible Menschen wie wir wieder einen "Mucks" - schon werden sie wieder geprügelt.

                  Zu deiner näheren Erklärung liebe(r) Spontan (und spontan solltest du mit deinen "Hüftschüssen" in Hinkunft etwas weniger sein :))

                  Wir sind schon seit Jahren in einem allmählichen Aufwachprozess und ich habe erst im heurigen Jahr (März) mein Ältestenamt zurückgelegt, da ich es mit meinem damaligen Gewissenstand nicht mehr vereinbaren konnte. Meine Frau ist seit Kind JZ und hat eine Unmenge sehr liebe Angehörige, die in rund um unsere Versammlung alle ZJ sind.

                  Wir waren aber - als es unser Gewissen nicht mehr zuließ - so konsequent, nicht mehr die Versammlung zu besuchen (dies seit Juni diesen Jahres) und gingen auch nach einer Stunde am Freitag (also am ersten Tag) vom regionalen Kongress nach Hause, weil wir uns das alles nicht mehr anhören können und kamen nicht mehr wieder - auch zu keinem Tageskongress.

                  Der einzige Grund, warum wir noch "drin" sind (im Herzen sind wir ja schon lange draußen!) ist: weil wir Söhne haben, die ziemlich viel durchmachen müßten, wenn wir jetzt offiziell austreten würden - denn sie blicken noch nicht ganz durch, obwohl sie viele unserer Ansichten verstehen. Sie sprechen uns auch immer wieder an und so nach und nach trägt der Same Früchte - all das könnte nur schwer geschehen, wenn wir ausgeschlossen wären. Aber wir und unsere Söhne mit ihren Schwiegertöchtern und Enkeln lieben uns - und können im derzeitigen Status das auch "unbestraft" ausüben.

                  Und noch etwas wollen wir klarstellen: Wir sprechen von unserer Initiative aus keinen einzigen "Bruder" oder einen unserer Verwandten oder Kinder an - sondern nur dann, wenn sie ausdrücklich es von uns verlangen. Und da weisen wir vorher noch darauf hin, dass wir uns eigentlich nicht äußern dürften! Also von wegen die "falschen Brüder mimen"....

                  Wir ersuchen alle hier nochmals vorher sich näher zu erkundigen, bevor sie irgendwelche verletzende Behauptungen ohne Hintergrundwissen von sich geben, die lediglich zart fühlende Gemüter verletzen. Wäre das was Spontan so geschrieben hat so stehen geblieben hätten wir dahinter jemanden mit der gefühllosen Persönlichkeit eines klassischen Zeugen Jehovas gesehen. Jemanden, der bereit ist viel in herzloser Art und Weise bereit ist auszuteilen. Wir mussten schon viel einstecken von Seiten unserer "Brüder" in der Versammlung. Es wurde andere erpresst, dass - wenn sie mit uns weiterhin Kontakt hätten - diese ihnen die Freundschaft entziehen würden. Wir wurden von einzelnen mit Kriminellen gleich gestellt. Wir wurden letztendlich durch eine Ansprache im Saal "bezeichnet" und durch den Text aus 2. Thess 3 mit Leuten gleichgestellt, die nicht arbeiten, unordentlich und unsauber leben - weil die ORG das Wort "kritisch" im Org-Buch eingefügt hat - das in keiner Weise dem Text aus Thess. entspricht. Wenn also jemand glaubt, wir scheuen Leiden - die durch den Ausschluss entstehen würden - wir haben sie bereits, und lt. Ältesten sollte niemand mit uns geistigen wie auch geselligen Umgang haben - also quasi wie ausgeschlossen.

                  Wenn das wahr wäre, dass dies übrigens Heuchelei ist - dann müsste BI-Aktuell aus dem Archiv jenen Artikel streichen (viele Jahre alt), warum ein Ältester trotzdem sein Amt behielt, obwohl er voll aufgewacht ist. Wir kennen in einer anderen Versammlung auch einen voll aufgewachten Ältesten, der dies noch bis vor kurzem war. Aber er konnte lediglich durch sein Verhalten (und ohne vieler Worte) bereits zwei weiteren Paaren in seiner Versammlung helfen, auf Christus aufmerksam zu werden und diesem ihrem König zu folgen. Und beide Paare sind zwischenzeitlich mehr oder wenig völlig aufgewacht und führen ihren Weg für Christus innerhalb der Versammlung - trotz vieler böser Blicke und unangenehmer Äußerungen vieler fort.

                  Danke übrigens auch Nada und den Administratoren für eure Unterstützung und euer Verständnis uns gegenüber! Wir fühlen uns jetzt stark genug, hier den Weg der christlichen Liebe weiterhin zu gehen. Und wir wagen auch nochmals zu untermauern: Wir lieben unsere Brüder in der Versammlung weiterhin - auch wenn wir sie ja jetzt kaum noch sehen. Aber sie hören Gutes von uns und dass wir einen stärkeren Glauben auch ohne Versammlungsbesuch haben. Würden sie sicher nicht zu Gehör bekommen, wenn niemand mit uns mehr Kontakt haben dürfte! Und wir lieben alle hier - ob sie uns in unwissender Weise "prügeln" oder nicht. Wir wissen, alle haben einen Leidensweg hinter sich. Jeder allerdings einen anderen. Und wir schätzen es hoch ein, wenn sie auch hier demonstrieren, einen Weg des Glaubens zu gehen. Dieser allerdings ist von uns aus betrachtet besser, wenn er konstruktiv für andere ist und sich nicht ausschließlich gegen etwas richtete, obwohl das auch gesagt werden sollte. Aber wer sich mit uns hier in Liebe austauschen möchte - wir sind von vollstem Herzen aus dazu bereit!

                  in christlicher Liebe

                  eure Zartbesaiteten

                6. nada

                  Nada@spontan

                  Lieber spontan,

                  wir alle haben manchmal ein dünnes nervenkleid.

                  Das ist kein Wunder. Das leben ist nicht immer leicht und jeder von uns macht Fehler, sieht Dinge zu einseitig.

                  Ich habe mich hier auch schon entschuldigen müssen, weil ich aus eben solchem Grund viel zu schnell zu scharf geschossen habe.

                  Sehr gut nachvollziehen kann ich, dass du Heuchelei hasst.

                  Was mich bei dir sehr berührt, ist: du kannst dich entschuldigen, du bist sicher ein selbsreflektierter Mensch.

                  Das schätze ich sehr. Jesus liebt die demütigen. Da arbeite ich noch dran.

                  Lieber grüsse

                  Nada

                7. Tommy

                  Hi Zartbesaitet, Nada, Spontan,

                  natuerlich, wenn man im Glashaus sitzt.......hm, ich stehe ausserhalb Eures Glashauses aber bestimmt auch mittendrin in meinem.

                  Ich frahge mich jetzt, anhand Eurer Kommentare, wie hatte Jesus das gemeint als er sagte, dass jeder sein Kreuz auf sich nehmen muesse der ihm folgen will.

                  Ich denke, wir sollten alle genau drueber nachdenken.

                  Tommy

                8. Spontan

                  Spontan@Zartbesaiteten

                  Hallo ihr lieben Zartbesaiteten, ich danke auch euch für die Annahme der Entschuldigung! Ehrlich gesagt, war mein übereilter Affront eigentlich überhaupt nicht gegen euch persönlich, auch nicht gegen Nada und andere persönlich gerichtet.

                  Es ist für mich auch überhaupt kein Widerspruch, die Versammlungen zu besuchen und gleichzeitig in BI aktiv zu sein. Im Grunde richtete sich mein Bericht gegen (ich weiß nicht mehr, wer es eigentlich alles geschrieben hat) gegen Äusserungen wie u.a. , dass man die Darbietungen in den Versammlungen nicht mehr hören kann, weil es sehr schmerzt, und so ähnlich...und wie man sich dagegen ablenken kann und dagegen, wie man sich besonders am Tablet mit versammlungsfremdem Inhalt ablenken kann, ohne dass andere es mitbekommen und die dazu entsprechenden Abschirmmöglichkeiten! Das war es eigentlich, was mich irritierte, denn das kann ich nicht nachvollziehen. In so einem Fall sage ich einfach, bleib zu Hause, und lass den Partner etc. weiter frei zu den Versammlungen gehen, denn dann tut jeder, was er will - und die linientreuen Brüder sind unter sich, denn das wäre auch ehrlich gegenüber die Nichtsahnenden in der Versammlung, wenn ich das so sagen kann! Aber wie schon gesagt, ich kenne keine eurer familiären und sonstigen Umstände, und somit steht auch mir das nicht zu, darüber zu urteilen.

                  Zudem ist es auch eigentlich überhaupt nicht meine Art, hier in BI andere zu kritisieren und über andere zu Gericht zu sitzen, aber ich hatte gestern miese Stimmung und irgendwie meinte ich, ich musste was dagegen tun, und da ist dieser destruktive Beitrag herausgekommen - eben blöd gelaufen!

                  Danke auch, dass ihr im Nachhinein noch so eine umfangreiche Erklärung abgegeben habt, obwohl ihr das ja schon getan habt und ihr es ja überhaupt nicht nötig habt, euch vor mir zu verteidigen. Das zeugt von echter Liebe und Demut. Danke!

                  Wie ich am Wort "heuer" merke, kommt ihr aus Österreich! Ich komme aus Norddeutschland.

                  Ihr lieben Zartbesaiteten: Ich wünsche euch viel Kraft, Erfolg und weiterhin einen starken Glauben und was auch geschehen mag, einen weiterhin friedlichen familiären Umgang mit euren Nächsten. Pfiat di aus dem Norden sagt Spontan.

                9. Spontan

                  Spontan@Nada

                  Hallo nochmals, liebe Nada! Auch ein herzliches Danke an dir für die Annahme der Entschuldigung. Ja, manchmal liegen die Nerven blank, da hast du recht. Bei mir kommt es oft hoch, und alles schießt mir durch den Kopf und gestern dachte ich aufgrund des aktuellen Forenthemas an das viele Heucheln in den Versammlungen - an das, das fast alles mehr Schein ist als Sein...und dann...naja, du weißt schon...dann lese ich hier, und noch mehr kommt hoch..Danke für dein Verständnis mir gegenüber.

                  Wünsche auch dir weiterhin viel Kraft und Erfolg in deiner Sache und Jehovas Segen, die allerherzlichsten Grüße, Spontan!

                10. nada

                  Ihr lieben zartbesaiteten!!

                  Wie gut kann ich euch verstehen. Ich habe hier schon einiges einstecken müssen, aber wie viel gutes habe ich hier auch zu lesen bekommen!!

                  Ich war ein schwanken des Rohr im Wind.

                  Und weil ich mich getraut habe, mich hier zur Wehr zu setzten, was ja bei zj als Frau gar nicht geht, bin ich viel stärker geworden.

                  Ich bin eine Frau, die auch mal BASTA (danke peetha) sagt!!

                  Das tut so gut!

                  Ich sehne mich danach, meinem Vorbild Jesus immer ähnlicher zu werden, mit meinen unvollkommenen Mitteln.

                  Als Mensch war er sanft, aber auch voller kraft undKonsequenz!!

                  Schön, dass ihr wieder da seid!

                  Liebe Gruß

                  Die basta-nada (smile)

                11. M.N. @ Spontan

                  Lieber Spontan,

                  es ist eine Sache, den "lieben orgkonformen ZJ" zu "spielen" bei gleichzeitiger innerer Abnabelung - also "feige zu "heucheln" -, und eine andere, "noch" hinzugehen, aber nicht mehr alles abnickend im Strom der Lemminge mitzuschwimmen. Ich tue aus diversen "sozialen Zwängen" Letzteres; es ist dies so eine Art "das kleinere Übel wählen". Mir ist durchaus bewusst, dass dies von Einigen als "Heuchelei" und "Feigheit" interpretiert werden kann - wer dies so empfindet: Seine/ihre Meinung sei ihm/ihr unbenommen.

                  "Nicht mehr im Strom der Lemminge mitzuschwimmen" bedeutet in meinem Falle: Aufgabe sämtlicher "Ämter" und "Vorrechte"; Frontalweigerung, bei jeglichen mir angetragenen "Vorrechten" mitzuarbeiten; Ablehnen jeglicher Bitten um auch nur die geringste Mitarbeit i. V. mit was auch immer; keine "Kommentare" mehr, was "die Anderen" mittlerweile hat erkennen lassen, dass mit mir "etwas nicht stimmt"; ich gelte also mittlerweile als "geistig schwach", "nicht vorbildlich" und werde sicherlich von etlichen als "bezeichnet" gehalten, wenngleich man offiziell keine Handhabe gegen mich hat. Wenn dies jemand als "feige", "inkonsequent" etc. empfindet, dann werde ich damit leben müssen, denn es muss FÜR MICH funktionieren, und das tut es bis dato.

                  Es wäre sicherlich leichter, den großen Knall zu wagen und reinen Tisch zu machen - FÜR MICH. Damit würde aber sehr viel Unheil bei ANDEREN angerichtet, und das kann und will ich den Betreffenden (noch) nicht antun. Ich möchte hier aus Gründen der Wiedererkennung nicht in weitere Details einsteigen, aber glaube mir: Dies sind ernstzunehmende Aspekte und Sachzwänge, die man nicht eben mal so vom Tisch wischen kann. Schuld hieran trägt der JW.Org drakonische, menschenverachtende und unbiblische "Totalkontaktverbot mit Ausgeschlossenen und Abtrünnigen"-Direktive.

                  Einfach zu sagen "Ihr seid unaufrichtig und feige" verkennt die Komplexität der hier involvierten Sachverhalte. Wer so redet, kennt dieselben nicht. Mir wäre nichts lieber, als stehenden Fußes die Granate zu zünden, "den Bettel komplett hinzuschmeißen" und tabula rasa zu machen, das kannst Du mir glauben. Dadurch wäre aber nur mir allein gedient, nicht aber anderen, und ich rede hier nicht nur von Familienangehörigen, sondern auch von all jenen "geschundenen Seelen" innerhalb der Org, die leiden, ohne erkannt zu haben, warum dem so ist und denen man einen Beistand leisten kann und MUSS, den man "von außen" niemals geben könnte. Hier gilt für mich der Grundsatz aus 1Kor 10,24 laut NeÜ:

                  "Ihr sollt nicht euren eigenen Vorteil suchen, sondern den des anderen!"

                  Mein "Vorteil" - der "leichtere Weg" - wäre "Peng, Knall, ratatatat, jetzt wißt ihr's und könnt mich ab sofort kreuzweise!"

                  Damit wäre nur mir, und nur mir allein gedient. Das mag als "mutig und konsequent" rüberkommen - nur ist "bloßer Mut" sehr oft eben bloße Kraftmeierei, die nicht unbedingt mit Weitblick und längerfristigem Denken gepaart ist. Wie auch in der großen Politik: Der große Paukenschlag mag einfacher sein als "subtiles Taktieren", selbst wenn - oberflächlich betrachtet - letzteres als wachsweich daherkommt. Hier steht kurzlebiger Sofort-"Erfolg" gegen langfristiger Nutzen.

                  Was meine "tablet"-Gewohnheiten anbelangt: Ich lese hier nicht lustige Kriminalromane, Belletristik oder Poesie der dt. Romantik, sondern beschäftige mich MIT GOTTES WORT, und zwar auf höchsten Niveau. Ich tue genau das, was alle ZJ tun sollten - sich mit Gottes Wort befassen, ABER OHNE JW.ORG-Brille und -Bevormundung. Ist es meine Schuld, wenn dies keiner von ihnen tun möchte? Meinetwegen können sie dies auch sehen; ich werde jedem, der mich darob fragt, wahrheitsgemäß erklären, dass ich die Bibel in den Ursprachen lese. Soll mir daraus einen Strick drehen, wer immer es will. Ich hoffe, es klingt nicht zu überheblich, wenn ich dies unter 1Kor4,4 stelle:

                  "Ich bin mir keiner Schuld bewußt. Doch damit bin ich noch nicht gerechtfertigt. Der Herr ist, der mir das Urteil spricht." - NT laut Ludwig Albrecht.

                  Gruß,
                  M.N.

                12. Spontan

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                  Sponan@M.N. und auch zum mitlesen für nada, die Zartbesaiteten und Nachdenker gedacht.

                  Hallo M.N.!

                  Na, auf deine Reaktion habe ich insgeheim noch gewartet 😉  - jetzt ist er gekommen.

                  Gestern schrieb ich, dass ich das Thema für beendet erkläre, aber ich kann dich nun nicht, nachdem ich alle anderen, die mich persönlich angeschrieben haben, aussen vor lassen. Aber diese ist nun wirklich mein letzter Beitrag zu diesem Thema, schreibe noch wer wolle etwas dazu, - für mich ist im Folgenden alles dazu gesagt:

                  Ich knüpfe an an deine Äusserung: "Einfach zu sagen "Ihr seid unaufrichtig und feige" verkennt die Komplexität der hier involvierten Sachverhalte. Wer so redet, kennt dieselben nicht".

                  Nein, M.N. ich kenne/kannte deine Komplexität nicht, und die der anderen auch nicht. Dass heißt nicht, dass ich nicht empathisch bin oder, nachdem ich den Sachverhalt der Einzelnen zur Genüge kennen würde, nicht mit ihnen mitfühlen und es somit auch nicht nachvollziehen könnte - bestimmt nicht! Aber ich habe bei euren möglichen bzw. bestehenden Ursachen nicht im Geringsten darüber nachgedacht, warum ihr, nachdem ihr die WTG/JW.ORG mehr oder weniger mental den Rücken gekehrt habt, trotzdem die Versammlungen besucht; denn deine/eure Gründe sind/waren mir nicht nur nicht bekannt, sondern ich könnte sie durch meinen Lebensumstand nie selber so mitmachen, einfach deshalb nicht, weil eine solche Situation aufgrund meiner Lebens - u. besonders Familienkonstellation überhaupt nicht möglich wäre.

                  Meine Frau und ich kommen beide aus einer Zeugenfernen Familie, d.h. als Zeugen Jehovas sind meine Frau und ich einsame Wölfe, was die Verwandtschaft betrifft. Zudem haben wir keine Kinder, somit sind wir einsame Wölfe geblieben. Nicht nur innerhalb unserer Familien, sondern auch innerhalb der Versammlung, denn da ist fast irgendwie jeder mit jedem verwandt. Somit sind mir deine/eure Sachverhalte praktisch gesehen fremd, einfach deshalb, weil ich innerhalb der ZJ eine ganz andere soziale Rolle spielte wie du/ihr es (noch) spielt. (mit spielen meine ich keine Heuchelei, sondern einfach nur die reale Situation, die ihr auslebt)!

                  Zweitens hast du alle Ämter zurückgegeben - ich hatte niemals ein Amt; du lehnst alle dir dir angebotenen oder aufgetragenen Aufgaben ab - ich wurde niemals um etwas gebeten. Siehst du, M.N., darum ist meine Situation überhaupt nicht mit deine zu vergleichen. Deshalb war mir es überhaupt möglich, so zu schreiben, weil mir eure Situation einfach alleine schon in praktischer Hinsicht fremd war und auch immer bleiben wird. Aber ich verstehe euch nun und akzeptiere es auch vollkommen, dass ihr es so macht, wie ihr es macht. Ob ich es selber an eure Stelle so machen würde, weiß ich nicht, aber seid versichert, ich verstehe euch trotzdem und kritisiere nichts!!!

                  Jetzt nur noch eine Erklärungsversuch, warum ich niemals ein Amt hatte oder warum ich nicht ins Versammlungsgeschehen miteinbezogen wurde:

                  Was wirklich die Gründe waren, kann ich nicht beantworten. Die Ältesten waren nie so aufrichtig zu mir, um mir das zu sagen. Ich wurde einfach links liegen gelassen. Ich bin Individualist; ich bin irgendwie auch ein Einzelgänger und hasse den Herdentrieb. Im Anfang, als ich noch neu war, da hat es mich sonntags immer sehr abgestossen, dass nach dem "Amen" der Saal anfing, wie die Hühner zu gackern. Besonders dann, wenn für mich ein sehr schöner Wachtturmartikel behandelt wurde. Für mich wirkte das nach, für die anderen war das anscheinend schon Schnee von gestern. Auch auf Kongressen, wenn der Redner zwischenein oder am Schluss seiner Rede durch seine euphorisch erhobene Stimme zum Applaus aufforderte, konnte ich nie mitklatschen, denn diese zwanghafte Gruppendynamik fand ich abscheulich. Mich ekelte auch dieses Wir-Gefühl an, das wir diejenigen da drinnen die Etablierten sind, und die anderen sind draußen in der Welt und krepieren. Ich hörte ganz im Anfang mal mit, wie einer zum anderen sagte, "draussen feiert die Welt jetzt Ostern", - da bekam ich einen Kloß im Hals, denn ich fühlte mich dann nicht in einer Gemeinschaft geborgen, sondern eher gottverlassen und so, als ob ich mich selbst aus der Welt ausgeschlossen habe und es nun sehr kalt und einsam um mich her wird.

                  Ich denke, dass alles haben sehr viele mitbekommen, dass ich anders bin. Es ist sicherlich so, dass es auf mich zutriftt, dass ich einer von denen bin, "die von ihnen ausgegangen sind, aber nicht von ihrer Art sind". Wenn ich aber so angenommen worden wäre, wie ich bin, dann wäre vieles besser gelaufen. Es ging mir auch nicht darum, ein Amt innezuhaben, denn dann müsste ich mich verbiegen und das könnte ich nicht, aber man hätte mir signalisieren können, dass ich trotzdem akzeptiert und willkommen bin - wenn auch nicht unbedingt geliebt! Dazu kam meine schon immer vorhandene kritische Art und mein Eigensinn. Ich grüsste z.B. auch mal eine Ausgeschlossene beim Abendmahl. Das hat auch ein Ältester gesehen, aber niemals wurde etwas darüber gesagt. Ich hatte niemals Kritik an den Lehren und den sogenannten tuvS. Ich hatte Kritik an der sozialen Kälte, Heuchelei und der Lieblosigkeit unter den Zeugen Jehovas. Aber diese Kritik kam nicht an. Nun, da passierte vor gut 2 Jahren ein Vorfall wegen Verleumdung etc. von einem Nichtältesten, und das war für die Ältesten der Zeitpunkt, mich als unliebsamer Genosse rauszukicken, denn die haben sich in dem Fall von Anfang an gegen mich gestellt. An der Wahrheit waren die überhaupt nicht interessiert. Nun, das war auch für mich der Punkt, wo das Fass zum Überlaufen kam und ich tat denen endlich den Gefallen, und ging (und im Nachhinein erwies es sich, dass ich mir den größten Gefallen tat).

                  Erst seitdem lese ich in Bruderinfo, denn ich suchte Bestätigung für meine Entscheidung...und die habe ich zur Genüge bekommen.

                  Erst jetzt fange ich so langsam an, ein persönliches Verhältnis zu Gott zu entwickeln, denn das war mir auf gruppendynamischer Ebene nicht möglich. Für mich ist Glaube Kontemplation und nur auf individueller Erfahrungsebene möglich. Wie ist ein persönliches Verhältnis zu Gott möglich, wenn dir alles vorgeschrieben wird, wie du deinen Glauben leben sollst und und und?

                  Soweit meine Geschichte, M.N. und ihr anderen!

                  Wünsche euch alles Gute und bleibt gesund, das wünscht Spontan.

                13. Spontan

                  Sponan@M.N. und auch zum mitlesen für nada, die Zartbesaiteten und Nachdenker gedacht.

                  Hallo M.N.!

                  Na, auf deine Reaktion habe ich insgeheim noch gewartet   - jetzt ist er gekommen.

                  Gestern schrieb ich, dass ich das Thema für beendet erkläre, aber ich kann dich nun nicht, nachdem ich alle anderen, die mich persönlich angeschrieben haben, aussen vor lassen. Aber diese ist nun wirklich mein letzter Beitrag zu diesem Thema, schreibe noch wer wolle etwas dazu, - für mich ist im Folgenden alles dazu gesagt:

                  Ich knüpfe an an deine Äusserung: "Einfach zu sagen "Ihr seid unaufrichtig und feige" verkennt die Komplexität der hier involvierten Sachverhalte. Wer so redet, kennt dieselben nicht".

                  Nein, M.N. ich kenne/kannte deine Komplexität nicht, und die der anderen auch nicht. Dass heißt nicht, dass ich nicht empathisch bin oder, nachdem ich den Sachverhalt der Einzelnen zur Genüge kennen würde, nicht mit ihnen mitfühlen und es somit auch nicht nachvollziehen könnte - bestimmt nicht! Aber ich habe bei euren möglichen bzw. bestehenden Ursachen nicht im Geringsten darüber nachgedacht, warum ihr, nachdem ihr die WTG/JW.ORG mehr oder weniger mental den Rücken gekehrt habt, trotzdem die Versammlungen besucht; denn deine/eure Gründe sind/waren mir nicht nur nicht bekannt, sondern ich könnte sie durch meinen Lebensumstand nie selber so mitmachen, einfach deshalb nicht, weil eine solche Situation aufgrund meiner Lebens - u. besonders Familienkonstellation überhaupt nicht möglich wäre.

                  Meine Frau und ich kommen beide aus einer Zeugenfernen Familie, d.h. als Zeugen Jehovas sind meine Frau und ich einsame Wölfe, was die Verwandtschaft betrifft. Zudem haben wir keine Kinder, somit sind wir einsame Wölfe geblieben. Nicht nur innerhalb unserer Familien, sondern auch innerhalb der Versammlung, denn da ist fast irgendwie jeder mit jedem verwandt. Somit sind mir deine/eure Sachverhalte praktisch gesehen fremd, einfach deshalb, weil ich innerhalb der ZJ eine ganz andere soziale Rolle spielte wie du/ihr es (noch) spielt. (mit spielen meine ich keine Heuchelei, sondern einfach nur die reale Situation, die ihr auslebt)!

                  Zweitens hast du alle Ämter zurückgegeben - ich hatte niemals ein Amt; du lehnst alle dir dir angebotenen oder aufgetragenen Aufgaben ab - ich wurde niemals um etwas gebeten. Siehst du, M.N., darum ist meine Situation überhaupt nicht mit deine zu vergleichen. Deshalb war mir es überhaupt möglich, so zu schreiben, weil mir eure Situation einfach alleine schon in praktischer Hinsicht fremd war und auch immer bleiben wird. Aber ich verstehe euch nun und akzeptiere es auch vollkommen, dass ihr es so macht, wie ihr es macht. Ob ich es selber an eure Stelle so machen würde, weiß ich nicht, aber seid versichert, ich verstehe euch trotzdem und kritisiere nichts!!!

                  Jetzt nur noch eine Erklärungsversuch, warum ich niemals ein Amt hatte oder warum ich nicht ins Versammlungsgeschehen miteinbezogen wurde:

                  Was wirklich die Gründe waren, kann ich nicht beantworten. Die Ältesten waren nie so aufrichtig zu mir, um mir das zu sagen. Ich wurde einfach links liegen gelassen. Ich bin Individualist; ich bin irgendwie auch ein Einzelgänger und hasse den Herdentrieb. Im Anfang, als ich noch neu war, da hat es mich sonntags immer sehr abgestossen, dass nach dem "Amen" der Saal anfing, wie die Hühner zu gackern. Besonders dann, wenn für mich ein sehr schöner Wachtturmartikel behandelt wurde. Für mich wirkte das nach, für die anderen war das anscheinend schon Schnee von gestern. Auch auf Kongressen, wenn der Redner zwischenein oder am Schluss seiner Rede durch seine euphorisch erhobene Stimme zum Applaus aufforderte, konnte ich nie mitklatschen, denn diese zwanghafte Gruppendynamik fand ich abscheulich. Mich ekelte auch dieses Wir-Gefühl an, das wir diejenigen da drinnen die Etablierten sind, und die anderen sind draußen in der Welt und krepieren. Ich hörte ganz im Anfang mal mit, wie einer zum anderen sagte, "draussen feiert die Welt jetzt Ostern", - da bekam ich einen Kloß im Hals, denn ich fühlte mich dann nicht in einer Gemeinschaft geborgen, sondern eher gottverlassen und so, als ob ich mich selbst aus der Welt ausgeschlossen habe und es nun sehr kalt und einsam um mich her wird.

                  Ich denke, dass alles haben sehr viele mitbekommen, dass ich anders bin. Es ist sicherlich so, dass es auf mich zutriftt, dass ich einer von denen bin, "die von ihnen ausgegangen sind, aber nicht von ihrer Art sind". Wenn ich aber so angenommen worden wäre, wie ich bin, dann wäre vieles besser gelaufen. Es ging mir auch nicht darum, ein Amt innezuhaben, denn dann müsste ich mich verbiegen und das könnte ich nicht, aber man hätte mir signalisieren können, dass ich trotzdem akzeptiert und willkommen bin - wenn auch nicht unbedingt geliebt! Dazu kam meine schon immer vorhandene kritische Art und mein Eigensinn. Ich grüsste z.B. auch mal eine Ausgeschlossene beim Abendmahl. Das hat auch ein Ältester gesehen, aber niemals wurde etwas darüber gesagt. Ich hatte niemals Kritik an den Lehren und den sogenannten tuvS. Ich hatte Kritik an der sozialen Kälte, Heuchelei und der Lieblosigkeit unter den Zeugen Jehovas. Aber diese Kritik kam nicht an. Nun, da passierte vor gut 2 Jahren ein Vorfall wegen Verleumdung etc. von einem Nichtältesten, und das war für die Ältesten der Zeitpunkt, mich als unliebsamer Genosse rauszukicken, denn die haben sich in dem Fall von Anfang an gegen mich gestellt. An der Wahrheit waren die überhaupt nicht interessiert. Nun, das war auch für mich der Punkt, wo das Fass zum Überlaufen kam und ich tat denen endlich den Gefallen, und ging (und im Nachhinein erwies es sich, dass ich mir den größten Gefallen tat).

                  Erst seitdem lese ich in Bruderinfo, denn ich suchte Bestätigung für meine Entscheidung...und die habe ich zur Genüge bekommen.

                  Erst jetzt fange ich so langsam an, ein persönliches Verhältnis zu Gott zu entwickeln, denn das war mir auf gruppendynamischer Ebene nicht möglich. Für mich ist Glaube Kontemplation und nur auf individueller Erfahrungsebene möglich. Wie ist ein persönliches Verhältnis zu Gott möglich, wenn dir alles vorgeschrieben wird, wie du deinen Glauben leben sollst und und und?

                  Soweit meine Geschichte, M.N. und ihr anderen!

                  Wünsche euch alles Gute und bleibt gesund, das wünscht Spontan.

                14. M.N. @ Spontan

                  Lieber Spontan,

                  ich fühle mit Dir und möchte Dir sagen, dass Dir durch das außen-vor-Bleiben, was "Privilegienvergabe" ("Vorrechte" - oh wie ich diese unbiblische Borgia- und Kommunismusvokabel hasse) innerhalb der Org betrifft, u. U. bzw mit Sicherheit eine Menge Ärger und Verdruss erspart geblieben ist. Wer in die inneren Zirkel der JW.Org eintaucht, aber nicht das nötige Maß und "Rüstzeug" an Chuzpe und Kaltschnäuzigkeit mitbringt, um dort "seinen Weg zum Erfolg zu machen", um den ist es schlecht bestellt. Da kommt es sehr schnell zu kognitiven Dissonanzen so riesig wie zehn Milchstraßen; da fühlt man sich nach sehr kurzer Zeit wie durch 1000 Fleischwölfe gedreht, zerkleinert und ausgespuckt. Machiavelli, sei gegrüßt - Menschlichkeit, adé, ciao und tschüß! Da ist Dir womöglich so Manches erspart geblieben.

                  Was Du schreibt betreffs "Familienklüngel" innerhalb von Versammlungen; "Individualist" sein (seeehr suspekt - so jemand MUSS ja ganz einfach "Probleme" haben mit "Stolz"); der Mangel an echter Spiritualität und geistigem Tiefgang unter ZJ, von "Bildung" mal ganz zu schweigen; Herdenapplaus/Zwangsbeifall auf Kongressen, und "Redner- und Menschenverehrung" überhaupt; das schamlos kultivierte und praktizierte Elitebewusstsein ("Wir sind so toll, die Anderen sind Dreck") - da kann jedes Kästchen mit einem Häkchen versehen werden. So wie Du es schreibst - genau so ist es.

                  Und jetzt zählt nur noch der Blick nach vorn. Auf Gott und Christus - nicht auf Menschen - schauen wir.

                  Gruß,
                  M.N.

                15. Spontan

                  Spontan@M.N.

                  Einen schönen Abend, M.N.

                  Ja, das glaube ich dir sehr gerne, dass mir eine Menge Ärger und Verdruss erspart geblieben ist. Aber so oder so, ob beruflich, bei den Zeugen oder sonstwie, für Führungspositionen bin ich einfach nicht geeignet. Es verhält sich bei mir eher so, dass ich mit allen, mit den ich zu tun habe, entweder auf Augenhöhe kommuniziere oder gar nicht.

                  Nun warst du vor nicht allzulanger Zeit selber Ältester oder zumindest Dienstamtgehilfe, lieber M.N., aber das du da einen Rückzieher gemacht hast, um nicht länger mit dem Strom zu schwimmen, spricht doch sehr für dich. Das zeigt mir, dass man nicht alle Älteste über einem Kamm scheren kann, denn innerlich denken und fühlen doch sicherlich viele anders als sie zu handeln und sich zu geben sich verpflichtet fühlen.

                  So war in meiner Versammlung ein Ältester, der sich schon viele Jahre vor mir zurückgezogen hat, der mir danach einmal aufgrund meiner Frage im privaten Rahmen, warum er denn auf der ganzen Linie das Handtuch geworfen hat, geantwortet hat, dass er, seit er sich als Ältester nicht mehr an der Peripherie, sondern im Kern der Versammlung befunden hat, vollends den Glauben verloren hat. Denn z.B., so sagte er mir, wenn die Ortsversammlung sich vorsitzführend auf einem Kongress vorbereitet, streiten sich die Ältesten handfest darüber, wer dort einen Vortrag halten darf und welchen Vortrag und wie und und dergleichen. Es sei dort dann immer sehr unchristlich zugegangen, so hat er es mir wortwörtlich wiedererzählt. Das hat ihn sehr angewidert und er hatte nach und nach immer weniger Energie.

                  Fast ausnahmslos alle Ältesten aus meiner Versammlung sind irgendwie gefühlskalt, haben wenig Verständnis für die Sorgen und Probleme ihrer Schafe und weiden sich doch eigentlich nur selber.

                  Ein Fall möchte ich noch aus eigener Erfahrung erzählen, der auch schon etliche Jahre zurückliegt: Meine Frau fühlte sich mal eine zeitlang müde und kraftlos im Glauben. Sie meinte, sie müsste sich mal bei einem Ältesten ausreden. Wohlgemerkt nur ein Ältester! Dieser kam denn auch wie ein Versicherungsvertreter daherstolziert mit einem Aktenkoffer voller Papiere und Unterlagen, die er auf unserem Küchentisch ausbreitete und fing anhand dieser Unterlagen, die er explizit für meine Frau zusammengerafft hat, an zu erzählen und erzählte und ermahnte und gab Tipps und und und. Meine Frau brauchte nur zuzuhören. Er wirkte wie ein Geschäftsmann, der was verkaufen wollte und daher Überzeugungsarbeit leisten musste. Er frug auch nur sehr indirekt, wo der Schuh drückt, denn er wusste ja schon im Voraus im Groben, was los war, und das reichte ihm, sein Redeschwall über meine Frau auszulassen, ohne selber irgendwie mal zuzuhören. Die Zeit war plötzlich vorüber, denn er hatte Termine und meine Frau fühlte sich wie ein begossener Pudel und ich kochte vor Wut.  - Ich glaube, ein Kommentar dazu erübrigt sich. Übrigens war das der gleiche Älteste, der mich zusammen mit einem anderen vor 2 Jahren rausgeekelt hat.

                  Ich wünsche dir eine gute Nacht, Gruß, Spontan

                   

                   

      6. Fox

        Zur Anmerkung Jehova habe die Christenheit ermahnt: Liegt Jehova doch mehr an der Christenheit als an den Zeugen Jehovas! Falls das die Erkenntnis aus Ihrem doch sehr pathologischen Kommentar sein sollte: Respekt - lets begin!

        1. Nachdenker an Spontan

          Hallo Spontan,

          Es steht dir und keinem anderen nicht zu BI Leser und Kommentatoren zu beleidigen oder zu kritisieren wenn sie noch die Versammlung besuchen oder sich noch nicht haben ausschließen lassen. Dafür sind jedes Einzelnen Gründe zu vielschichtig und unterschiedlich und letztendlich muß und kann das nur jeder für sich entscheiden. Du bleibst ja auch deiner Frau zuliebe. Ist das konsequent? Du könntest ja auch einfach daheim bleiben. Also laß jedem seinen freien Willen und kritisiere niemanden ohne seine inneren persönlichen Gründe zu kennen.

          Sorry, aber vielleicht solltest du nicht "Spontan"kritisieren,sondern ein wenig ausgeglichener und überlegter vorgehen.

          Nachdenker

          1. Petrus111

            Hallo Spontan,

            mangels Antwortbutton bei Dir hänge ich meine Antwort mal bei Nachdenker ran:

            ... Du bist ja schon zurückgerudert - trotzdem möchte ich gerne kommentieren:

            Bitte beachte die Ausführungen dieses Forums bei "über uns"!

            Ich sehe BI Aktuell als Selbsthilfeforum - und mir hat BI Aktuell persönlich außerordentlich geholfen - aufgrund der Artikel und der Kommentare. Warum? Ich habe bei BI erst angefangen zu lesen, als mein Ausschluss quasi beschlossen und ich darauf nur noch gewartet habe... aber viele Nutzer des Forums befinden sich an irgendeiner Stelle ihres WEGES, den sie gehen und gehen müssen. Jeder hat seinen eigenen Weg - und auf diesem Weg gibt es Familie, Freunde, ein sonstiges soziales Umfeld, vielleicht sogar einen Beruf mit vielen Kunden, die JZ sind, eine Selbstständigkeit, in der man Arbeitnehmer beschäftigt, die JZ sind oder viele Kunden hat, die JZ sind....

            Allein die Praxis des Gemeinschaftsentzuges mit seinen sofort einsetzenden sozialen Folgen ist ein Trauma, das manchen in die psychologische Praxis, manchen aber auch in den Selbstmord getrieben hat.

            Welche Gründe gibt es, dass Leuten die "Gemeinschaft entzogen" wird? Alleine die Formulierung bereitet mir Brechreiz:

            ... die Gemeinschaft entzogen...
            diese Formulierung ist ähnlich wie"... die Freiheit entzogen...", was nichts anderes bedeutet als Gefängnis, Haft, Knast.
            Bei JZ sitzt man allerdings in einem geschützten Bereich und sollte diesen idealerweise nie verlassen haben - beim Gemeinschaftsentzug wird man mir nichts dir nichts aus diesem geschützten Bereich entlassen - ohne jede Vorbereitung auf das "draußen" und ist daher von einem Moment auf den anderen kalt isoliert - eben ein Trauma!

            Also welche Gründe gibt es?
            - Zweifel an den Glaubenslehren
            - Liebe zu einem Menschen, mit dem man dann auch intim sein will... und dies tut, aber ohne Trauschein
            - Umgang mit einem Ausgeschlossenen - da man sich nicht an die Ächtungsregel hält
            - "Verletzung der Neutralität" - das ist ein super Vorwurf - nicht genauer definiert, nicht beweisbar, weil JZ den Begriff der "Neutralität" selbst nicht trennscharf definieren... aber hochwirksam, wenn man jemanden loswerden will
            - man hat es vorgezogen, bei einer Operation nicht zu sterben und statt dessen eine Bluttransfusion zu akzeptieren
            ... und noch ein paar Sachen, die denkbar wären.

            Jeder JZ, der sich klar macht, was der "Gemeinschaftsentzug" für ihn persönlich bedeuten wird und der sich auf den Weg macht, die Gemeinschaft in einer Weise zu verlassen, die er persönlich aushalten kann, muss seinen Weg gehen... bei manchen dauert der Prozeß Jahre.

            Im Übrigen: sieht jeder einzelne Rechtfertigungsgründe für sein Handeln und wägt ab, was er verantworten kann.

            Ich kenne jemanden, der nicht aktiv bei JZ austritt, weil die Mutter noch lebt, die bei JZ ist und das nur sehr schwer verwinden könnte. Handlungen, die offensichtlich gegen die Statuten von JZ verstoßen, z.B. die Teilnahme an Wahlen, macht diese Person nun - allerdings mehr oder weniger heimlich, also nicht so offensichtlich, dass dies von JZ entdeckt würde und den sofortigen Ausschluss zur Folge hätte. Diese Person stützt JZ noch mit der Mitgliedschaft, bekennt sich nicht nach außen dazu, nicht mehr dazu zu gehören - aus LIEBE zur eigenen Mutter - aus Rücksicht auf die Gefühle eines Menschen.
            Das und vieles andere ist also oft eine Abwägung der Interessen - verbunden mit den Emotionen anderer Menschen.
            Und das, lieber Spontan, das sind Zwickmühlen - das ist die Entscheidung zwischen Pest und Cholera - das ist die Entscheidung für die beste aller schlechten Lösungen - so spielt das Leben.

            Trotzdem ist BI Aktuell ein Selbsthilfeforum - und sich hier zu bewegen ist nichts anderes als Selbsthilfe und Hilfe für Betroffene.

            JZ sind eine fundamentalistische Endzeitsekte mit einer Theologie, die ein studierter katholischer Theologe gegenüber JZ, die an seiner Haustür klingeln, auch als "Hausfrauentheologie" bezeichnet hat. JZ verdrehen die Bibel, sie sind ein Vertriebskonzern mit Schneeballsystem; ihre Theologie kann vielfach das Buchstäbliche nicht vom Sinnbildlichen unterscheiden, Prophezeiungen nicht von Gleichnissen. O.k. - aber das hilft denen, die sich in der Gemeinschaft seit Jahrzehnten eingerichtet haben, nicht weiter, wenn sie raus wollen... es ist ein schwieriger, oft langwieriger Prozeß.

            Gerade Du mit Deinen Erfahrungen solltest das doch wirklich gut verstehen können?!

            Aber Du machst ja selber diesen Spagat: Du fühlst Dich gemobbt (was wolltest Du aber von der Gemeinschaft - sollten sie Dich irgendwie mehr beachten - wolltest Du eine größere Rolle spielen?!) - aber gleichzeitig musst Du Rücksicht auf Deine Frau nehmen - die ja offensichtlich noch aktiv in die Versammlung läuft.... Steht sie nicht zu Dir - erkennt sie nicht das, was Du schon erkannt hast - trägt sie das mit, was Du als große Ungerechtigkeit Dir gegenüber empfindest? Meine Frau war da ganz anders: sie teilte meine Auffassungen - und verteidigte diese - wer mich anrührt, der rührt auch sie an... und ist voll und ganz mit mir solidarisch! Also das stelle ich mir für Dich auch schwierig vor - eben ein Spagat und eine Abwägung der Interessen...

            beste Grüße

            Petrus111

            1. Spontan

              Spontan@Petrus111

              Hallo Petrus, ja, was du alles geschrieben hast, weiß ich doch, verstehe ich natürlich auch mit meinen Erfahrungen, wie du richtig urteilst. Ich bedanke mich trotzdem für deine Reaktion auf meine diesbezüglichen Beiträge...werde es aber nicht weiter kommentieren, weil ja eigentlich alles klar und deutlich ist.

              Ich möchte dir aber gerne deine persönlichen Fragen beantworten:

              ja, ich fühlte mich gemobbt; ja, ich wünschte mir, dass man mich mehr wahrgenommen hätte, mich mehr so akzeptiert hätte, wie ich bin, ohne mich verbiegen zu müssen, denn das wollte und konnte ich nie. Ich hätte mir mehr echte Freundlichkeit gewünscht, mehr echte Anteilnahme.

              Nein, ich wollte keine größere Rolle spielen, denn ich bin nicht gerne im Mittelpunkt. Ich war auch hin und wieder immer mal wieder kurzzeitig in der theokratischen Predigtdienstschule, aber das war auch eigentlich nie mein Ding, denn ich bin ein schlechter öffentlicher Redner...also für soetwas überhaupt nicht geschaffen. Genausowenig bin ich für den Predigtdienst geschaffen. Ich bin aber ein Studiertyp, wie man so schön sagt. Mich interessiert die Bibel sehr. In den Anfangsjahren habe ich mich glühend für Bücher wie das Offenbarungsbuch und das Danielbuch interessiert. Die Einsichten Bücher benutze ich nach wie vor gerne. Aber ich bin da eher der in mich gekehrte Forscher. Nix mit Geltungsbedürfigkeit.

              Meine Frau steht voll hinter mir. Sie erkennt bedingt das, was ich schon erkannt habe. Aber ehrlich gesagt, rede ich nicht brutal offen mit ihr darüber, denn ich weiß, wie ihr das schmerzen würde. Sie würde in eine schwere Krise geraten. Zudem ist mir bewusst, wie glücklich sie bei den ZJ ist; warum soll ich ihr ihr Glück nehmen? Wir lassen uns jeder in seine eigenen Überzeugungen. Ich möchte auch überhaupt nicht, dass sie bei den ZJ weggeht, denn das würde ich irgendwie traurig finden. Dies wird dich und andere sicherlich befremden, dass ich das schreibe, aber es ist eine emotionale Sache, die ich rationell nicht erklären kann. Es spielen sicherlich auch schöne gemeinsame Erinnerungen eine Rolle, wo wir im Anfang sehr glücklich bei den ZJ waren. Wenn meine Frau fröhlich zu den Versammlungen geht und fröhlich zurückkommt, rührt es mein Herz und ich bin auch glücklich. Meine Frau ist eine aufrichtige und herzensgute Zeugin Jehovas. Ihr brutal aus ihre heile Welt zu reißen, will und kann ich niemals übers Herz bringen. Was ich weiß, kann sie nicht tragen. Ich kann damit umgehen, sie nicht! Ich hoffe, ich konnte es dir zumindest etwas verständlich machen.

              Ja, sie trägt meine mir erfahrene Ungerechtigkeit voll mit und hat in der Versammlung auch ordentlich Stellung für mich bezogen.

              Beste Grüße zurück, Spontan

               

               

        2. Nachdenker an Spontan

          Nachdenker an Spontan,

          Entschuldigung angekommen und angenommen und sorry, aber bei dieser Art Kritik sind viele sehr empfindlich.

          Alles Gute.

          Nachdenker

          1. Spontan

            Spontan@Nachdenker

            Hallo Nachdenker, Danke, dass du meine Entschuldigung angenommen hast.

            Aber ich glaube, du hast etwas missverstanden, wenn du schreibst, dass ich einfach daheim bleiben könnte, denn das tue ich ja! Ansonsten alles richtig, was du schreibst.

            Auch dir liebe Grüße, und alles Gute wünscht der manchmal zu Spontane!

             

            1. Nachdenker an Spontan und an Alle

              Hallo Spontan und Alle,

              nachdem jetzt alles geklärt ist und wieder Frieden und Einheit herrscht wünsch ich euch allen einen schönen Restfeiertag und möge uns diese Einheit auch im nächsten Jahr erhalten bleiben, was natürlich Meinungsverschiedenheiten nicht ausschließt.

              Aber die wollen wir dann mit Anstand und Frieden beilegen.

              Nachdenker

              1. Spontan

                Hallo Nachdenker,

                ...in Anstand und Frieden beilegen...sehe ich genauso...werde mich bemühen in Zukunft. Danke für die Feiertagswünsche - dir das Gleiche. Werde nachher mal einen ordentlichen Spaziergang machen nach dem reichhaltigen Mittagsbuffet im Ristorante, und nachdem ich zuvor gleich nochmal Wraps esse. Ansonsten wird bei uns kein Weihnachten gefeiert, abgesehen vom leckeren Essen. Morgen noch mal Hirschrücken und dann wieder normal.

                Ich wünsche allen einen gemütlichen Jahresausklang und alles Gute für Anno Domini 2017

                Hiermit schließe ich auch, was mich betrifft, das von mir hervorgerufene und inzwischen leidig gewordene Thema ab! Basta - Finito!

                Grüsse, Spontan

      7. Maximilian

        Hallo Herr Rüttnauer,

        es verbietet sich eigentlich für mich auf Ihren absurden Kommentar einzugehen.

        Ich hatte im ersten Moment auch den Verdacht, dass es sich bei ihrer Person nicht um einen Zeugen Jehovas handeln kann. Die große Mehrheit der Zeugen wird solche Gedanken von sich weisen.

        Doch nach einigen Überlegen muss ich zu dem Schluss kommen, dass es durchaus solche einfach gestrickten Gemüter

        unter den Zeugen zu finden sein können, werden Ihnen doch vergleichbare Absurditäten auch von der WTG unterbreitet.

        Zum Beispiel soll es ja Jehova gewesen sein, der in seiner unendlichen Weisheit dafür gesorgt hat, dass die Armen Flüchtlinge nun endlich die gute Botschaft von uns Zeugen vermittelt bekommen. Damit sagt man nichts anderes , als das Gott für das Elend der Armen Mensch verantwortlich ist.

        Oder: Jehova hat einen Taifun über die Südsee gejagt damit seine eifrigen Diener Sand haben um ihren Saal fertig stellen zu können.

        Kein Wunder also, dass solche einfach gestrickten Zeitgenossen unter den Zeugen ihre eigenen absurden Schlüsse ziehen.

        Also ihr Lieben hier, nehmt es ihm nicht übel. Er ist das Produkt der WTG Logik.

        LG

        Max

         

        1. Fox

          Max, sei gegrüßt,

          es ist auch WTG-Logik 16 Jahre um die Anerkennung als Körperschaft des Öffentlichen Rechts gekämpft zu haben. Aber was bedeutet das denn und warum ist es angesichts eines solchen Kommentars wie von Herrn Rüttnauer gut, das verstehen und einsortieren zu können? Wir alle wissen, dass mit einer solchen Anerkennung als Körperschaft zwingend die Anerkennung als gemeinnützig verbunden ist und das war auch Gegenstand der gerichtlichen Erörterungen in den juristischen Verfahren. Also: Jehovas Zeugen taten 16 Jahre lang ihr Äußerstes, die obersten Gerichte der BRD davon zu überzeugen, dass sie dem Staat als Körperschaft des öffentlichen Rechts dienen möchten, "gemein-nützig" sein wollen. Wenn aber jemand, der mehr als eineinhalb Jahrzehnte um die Anerkennung als aktives, staatlich anerkanntes Glied der Gesellschaft kämpft dann diesen Staat als vom Teufel betrachtet, ist er da nicht selbst aktiver Teufelsdiener?

          Ganz liebe Grü

          1. Markus

            Dazu folgendes

            Noch sind Zeugen Jehovas nicht in jedem Bundesland Deutschlands Körperschaft des öffentlichen Rechts

            zb in NRW und solange eine Ministerpräsidentin dort an der Macht ist ,werden die Zeugen Jehovas auch dort keine Körperschaft des öffentlichen Rechts werden.

            Dafür sind in den letzten 5 Jahren zuviel Negative Berichte über diese Glaubensgemeinschaft verbreitet worden.

            Anzumerken  wäre auch noch folgendes in NRW sind Zeugen immer noch im Vereins Status,es wäre zu überprüfen ob dort auch Königreichssääle an die Muttergesellschaft überschrieben wurden.

            Das wäre in dem Sinne dann strafrechtlich zu verfolgen .

            Die Gründe hierzu,das würde als  Enteignung und Steuerbetrug dann geahndet

            1. Janus@Markus

              Einfach mal dem Finanzamt anzeigen, kann ich leider nicht. 😉

              Die Obrigkeit ist auf Hinweise angewiesen und Römer 13:4 wird sie dann schon erfüllen.

              1. Sledge Hammer@Janus@Markus

                Unserem Herrn Prof. Dr. Dr. jur. honoris causa, Richter a.D.,  ist die höchstrichterliche Rechtsprechung entfallen

                hxxps://openjur.de/u/622109.html

                Kann ja schonmal vorkommen...

                 

      8. Janus@Rütt

        Bist du eigentlich dieser Gerd Rüttnauer:

        http://www.badische-zeitung.de/rheinfelden/tag-der-offenen-tuer-zeugen-jehovas-bleiben-unter-sich--32053268.html

        Der jetzt schon Rentner ist: http://www.moebelkultur.de/news/franke-ruettnauer-uebergibt-an-kupferschmid/13478.html

        Wenn ja, dann hättest du damit als Ältester gesündigt. Bitte bekenne dies, das du auf Seiten von Abtrünnigen tätig bist. Gehe lieber in den Dienst.

        1. Horst

          Hallo Janus, dieser Rüttnauer wird in der Badischen Zeitung u.a. zitiert mit dem Ausspruch "in jeder Glaubensgemeinschaft gibts es Extreme".. (seine Antwort auf den Vorwurf der Kindesmisshandlung bei Jehovas Zeugen). Der KANN ja nicht ganz dicht sein, wenn er Extreme in seiner Org- zugibt.

          Also: Ausschlussverfahren. Du hast den Artikel gelesen, ich hab ihn gelesen, sind schon zwei Zeugen...

          Ironischen Gruss Horst

      9.  
        Hallo Edelmuth!
         

        Meine Beiträge werden gelöscht und so ein Bullshitt wird frei geschaltet. Ich fass es nicht... Ede

         
        Das Problem ist, dass man da nix machen kann, weil die Moderatoren einfach Herren über Meinungen anderer spielen und sie nach Belieben entmündigen, auch wenn das überhaupt nicht nachvollziehbar ist eben angesichts dessen, was die oft für Müll freischalten!
         

        Welchen Sinn hat dann dieses Video von BI und Verweis von @Matthäus darauf
         
        http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/wahrhaftigkeit-anspruch-und-ausdruck-des-christentums/#comment-20349
         
        auf
         

        Hier noch das Video vom JW.org Nov. Broadcasting, jeder kann in der Minute 11.50 Gerrit Lösch hören wie er eindeutig eine Lüge von sich gibt: https://youtu.be/5Fkdgt6Ua-o Natürlich auch noch weitere Selbstdarstellungen die es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Und diesen Männern vertrauen 8 Millionen ZJ?

         
        Das ist doch Zweierleimaßstab und man macht sich damit doch selber unglaubwürdig!
         
         
         
        L.G., Jurek
         

      10. Hallo Gerd,
        ich kann nachvollziehen warum Du diesen Blödsinn schreibst, wir warten alle darauf, nur mit unterschiedlichem Gottesbild!

        2Pe 3:13  Aber nach dem, was Gott uns versprochen hat, erwarten wir neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit regiert.

        Aber wie die Sache abläuft hat bereits ein anderer festgelegt und die Interpretation eines falschen Propheten wiederzugeben macht dabei absolut KEINEN Sinn.

        2Pe 3:14  Weil ihr das alles erwartet, liebe Geschwister, beeilt euch, dass ihr rein und tadellos und innerlich im Frieden vor euren Herrn hintreten könnt.
        2Pe 3:15  Und haltet die Langmut unseres Herrn für eine Chance zur Rettung. Genau das hat euch auch unser lieber Bruder Paulus geschrieben, dem Gott in all diesen Fragen viel Weisheit geschenkt hat.
        2Pe 3:16  In seinen Briefen redet er mehrfach davon. Freilich ist einiges darin auch schwer zu verstehen, was dann von unverständigen oder im Glauben nicht gefestigten Leuten verdreht wird. Aber so machen sie es ja auch mit den anderen Texten der Heiligen Schrift - zu ihrem eigenen Verderben.
        2Pe 3:17  Weil ihr das alles jetzt schon wisst, liebe Geschwister, passt auf, dass ihr nicht von dem Irrsinn der Gesetzesverächter mitgerissen werdet und euren festen Stand verliert.

        Komme also zu diesem FESTEN Stand und...

        2Pe 3:18  Nehmt vielmehr in der Gnade zu und lernt unseren Herrn und Retter Jesus Christus immer besser kennen. Ihm gehört alle Herrlichkeit und Ehre, schon jetzt und auch in alle Ewigkeit! Amen.

  23. Fanny

    Fanny@Edelmuth

    Guten Morgen Edelmuth,es würde mich freuen wenn du dich auf den Weg begeben würdest der zum Vater führt.JesuscChristus,daß Fundament unseres Glaubens.

    Hast du den Sohn in deinem Herzen dann hast du auch den Vater im Herzen.

    Besinnliche Tage wünsche ich dir( ist nicht ironisch gemeint,sondern aufrichtig)

    Lg Fanny

  24. Fox

    Guten Abend liebe Geschwister,

    vielen Dank an die Lieben, die mir mitteilten, mich vermisst zu haben. Ich euch auch!!!

    Isa, ich möchte die Frage "was ist Wahrheit" gern an dich geben. Für mich ist Wahrheit etwas sehr subjektives und oft eine Frage des eigenen Standpunktes. (Darauf komme ich noch zurück) Ein Beispiel: Eltern die mit ihren Kindern wöchentlich ins Schwimmbad oder wandern gehen sind in den Augen ihrer Kinder genau richtig und liebevoll darauf bedacht, die Familie zusammen zu halten. In den Augen der Organisation hätte die Familie diese Zeit besser im Predigtdienst gestanden. Die Bibel gebietet Eltern, sich liebevoll um ihre Kinder und deren Bedürfnisse zu sorgen. Wo liegt hier also die Wahrheit? Nehmen wir sogenannte religiöse Wahrheiten: Hindus achten das Leben so sehr, dass sie keinerlei Tiere töten, auch die nicht, die nach wissenschaftlichen Kenntnissen unserer Gesundheit eher abträglich sind. Christen töten Tiere oft unnötig, abgesehen von der teils sehr grausamen Haltung. Welche Wahrheit ist uns denn nun angenehmer? Betrachten wir eine typische "Organisationswahrheit": Die Richtigkeit des Gottesnamens und dessen Gebrauch "Jehova" oder "Jahwe", da die Bekanntheit schon durch die Darstellung des Tetragrammatons in bekannten Gebäuden nachgewiesen ist. Erinnert uns das nicht an das Kinderlied "wer will guten Kuchen backen, der muss haben 7 Sachen..." Wahrheit ist doch, dass das Tetragrammaton die eine Sache ist, der Rückschluss "Jehova" aber eine reine Annahme! Und es befindet sich tatsächlich in Kirchen nachgewiesen. Die Vertreter dieser Kirchen aber werden von der Organisationsleitung als "falsche Religion" bezeichnet und das, obwohl das Tetragrammaton dort aufgebracht wurde als es noch nicht mal ansatzweise die Organisation gab. Bedient sich Gott nun der falschen Religion weil ihm sein Name soooo wichtig ist? Ist das Wahrheit? Im WT vom 1. April 2009 wird auf S. 30 gesagt:"Die Heiligung des Namens Gottes sollte jedem Christen sehr am Herzen liegen. Die Anstrengungen des Vatikans, den Gebrauch des Namens zu unterbinden, entehren Jehova, der selbst sagte: „Das ist mein Name für immer, und so wird man mich nennen in allen Generationen“ (2. Mose 3:15, Neue Jerusalemer Bibel)." NEIN, JHWH sagte, DAS (JHWH) sei sein Name! Wenn es also um Heiliges geht, sollte man da nicht erst recht genau sein? Würde jemand, der den vermeintlichen Namen Jehova nicht gebrauchen will, in der Organisation bleiben dürfen wenn er es wahrheitsgemäß damit begründet, nur JHWH sei gesichert als Gottesname? Weiterhin: Zig-tausendmal wurde in der Neuen-Welt-Übersetzung der Name Jehova eingesetzt wo es den Verfassern sinnvoll erschien. Und immer ist dies entsprechend der Wahrheit geschehen? Ich nehme mal ein Beispiel aus dem Gedächtnis: Der Krieg Jehovas an seinem Tag. Nun wissen wir, dass das gesamte Gericht am Jüngsten Tag unserem Herrn Jesus übergeben wurde. Was ist jetzt Wahrheit?

    Entschuldigung, ich kann es doch nicht lassen: Johannes 14:6 wird von uns in der Regel so gelesen: "Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater außer durch mich." Wird der Text und damit natürlich das von Jesus Gesagte nicht sinnvoller (und "wahrheitsgemäßer") wenn wir lesen "Ich bin DER Weg, DIE Wahrheit und DAS Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich." Denn damit lässt unser Herr Jesus jedem Menschen die persönliche Entscheidungsfreiheit, welchen Weg er gehen möchte und was er sich als Wahrheit zurecht legt. Aber Weg, Wahrheit und Leben in Ewigkeit mit Jesus und dem Vater ist nur durch Jesus Christus möglich. Ihm nachzufolgen, ihn zu ehren. Es gibt sonst keinen Weg zur Versöhnung und damit Leben mit dem Vater. Diese Wiederherstellung der gemeinschaftlich-familiärer Basis Vater-christliche Kinder ist zwingend erforderlich, aber nur durch Jesus Christus erhältlich. Und zwar nur auf der Basis des Anerkennens unserer Sündhaftigkeit und des Loslösens davon durch Jesu Blut. (Und deshalb ist das Nehmen des sinnbildlichen Blutes Jesu auch existenziell wichtig) Und da sind wir doch schon bei der nächsten "Wahrheit" dieser Organisation, wenn sie sagt, "gewöhnliche" Christen, also Nichtgesalbte, dürften nicht von den Symbolen nehmen, Jesus habe das Abendmahl nur mit seinen Jüngern gefeiert. Ja, das war beim Passah so üblich, das war ein Familienfest, ähnlich wie Weihnachten heute. Aber als Jesus die Bedeutung seines Leibes als Brot und seines Blutes erklärte (Joh. 6) sprach er zu einer "gewöhnlichen" Volksmenge und Pharisäer und Oberpriester gehörten zu den Zuhörern. Warum hätte Jesus das tun sollen, wenn "Normalos" gar nicht davon betroffen sein sollten? Und obwohl das Passah in den jeweiligen Familienverbänden gefeiert wurde, war es doch ein Gebot für ALLE! Logischerweise ist doch das Einsetzen des Abendmahls anstelle des Passah ein Gebot für ALLE Christen! Aber wie du weißt gibt es dazu etliche "Wahrheiten". Schlafen wir erst einmal darüber oder? 😉

    Mit vielen lieben Grüßen

  25. Es ist sehr schwierig denn Brüdern und Schwestern die WAHRHEIT zu sagen.

    Denn WIR HABEN FALSCH VERSTANDEN,der Sklave hat es NIE GESAGT ODER geschrieben.

    Sie wollen weiterhin in ihrer Traumwelt GLAUBEN ,das der SKLAVE DEN WIILEN GOTTES UND SEINES SOHNES TUN.

    Aber man möchte KEINE TRANSPARENZ ,MAN WILL NICHT DAS DIE BRÜDER DIE WAHRHEIT KENNEN ,HINTER DER SOGENANNTEN WAHRHEIT DER ORG.

    Es ist ein KAMPF wie Don Quijote als er mit denn Windmühlen kämpfte!!!

    Dennoch möchte ich mich bei Bruder Info bedanken , für die offenen Worte der Kommentatoren .

    Nirgendwo kann ich mein FRUST ,ENTÄUSCHUNG so äußern wie bei EUCH!!!

    Danke,Danke ,Danke für EURE UNERMÜDLICHE ARBEIT ,MÖGE DER HERR

    EUCH SEGNEN ,DENN IHR SEIT GESEGTNET!!!

     

     

  26. Isa an alle

    Vielleicht gibt es hier jemand Mutigen, der einen Angehörigen der ZJ-Organisation mal (nicht provokativ sondern sachlich) fragt, wer oder was Wahrheit ist? 

    Und wieviele antworten dann mit Johannes 14:6?

    Ein lebenswichtiger Text.

    Lieben Gruß,

    Isa

    1. Edelmuth an ISA

      Guten Abend ISA

      Man sollte zuerst klären was mit Joh. 14:6 gemeint ist.

      (Johannes 14:6) . . .Jesus sprach zu ihm: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

      Andere Bibelübersetzungen würden diese Schriftstelle anders ausdrücken, was Unterscheide im Verständnis verursachen könnte.

      Was bedeutet es zum Vater kommen zu wollen? Ist das als Mensch möglich? Was glaubten die Israeliten, denen Jesus diese Worte sagte?

      Was bedeutet es Jesus als Weg und als Wahrheit anzusehen? Warum führt der Weg zum Vater über Jesus und in welcher Weise?

      Das ist alles nicht ganz einfach zu erklären.

      Ede

      1. Tilo

        Tilo an Edelmuth

         

        Doch, Edelmuth, es ist einfach zu verstehen. Warum verkomplizierst du alles? Was am Ende dabei herauskommt, lese ich dann auch oft genug. Mir schaudert dann.

        Jesu Wort werden mit einem reinen Herzen verstanden.

        Liebe Grüße!

        Tilo

        1. Lieber Tilo,

          ja es schaudert einen immer wieder, besonders dann wenn sich religiös geprägte Menschen ein Stück weit von ihrer Manipulation gelöst haben und es dann aber doch nicht schaffen sich dem zuzuwenden von dem sie jahrelang abgehalten wurden, dem EINZIG wahren Herrn Jesus Christus.

          WARUM müßten sie sich eigentlich fragen ist das geschehen?!
          WARUM hält mich Religion von diesem HERRN so hinterhältig ab?

          Könnte es daran liegen das WENN ich IN diesem HERRN bin gar keine Religion brauche?!
          Der Leser wende Unterscheidungsvermögen an!

          LG an Dich Tilo

          1. Isa an Tom, Ede

            Hallo Tom,

            "Könnte es daran liegen das WENN ich IN diesem HERRN bin gar keine Religion brauche?!"

            Das ist der Knackpunkt, ins Schwarze getroffen.

            lG,

            Isa

             

        2. Edelmuth an Tilo

          Nun gut, Tilo

          (Johannes 14:6) . . .Jesus sprach zu ihm: "Ich bin der Weg und die Wahrheit...

          Wir wissen, dass der Weg oder die Wahrheit schlechthin keine Personen sind, aber, wie früher üblich, personifiziert wurden. Wenn Jesus sagt, dass er der Weg ist, dann meinte er, dass sein Wort und sein Rat der Weg ist, der, wenn er befolgt wird, zu ewigem Leben führt. Doch wer versteht den Sinn Jesus Worte vollständig und welcher unvollkommen Mensch kann ihn (den Sinn seiner Worte) einhalten?

          Jesus ist auch in dem Sinn Wahrheit, dass seine Worte absolut wahr sind. Doch wer kann sie vollständig entschlüsseln und den Sinn darin verstehen?

          Jesus redete stets in Gleichnissen, damit wir den Sinn seiner Worte besser verstehen und ihn(den Sinn) auf uns anwenden. Dir ist das Gleichnis vom Nächsten wohl bekannt. Könntest jetzt in diesem Augenblick konkret sagen, was du tun solltest?

          Ede

          1. Tilo

            Lieber Ede!

            Da du mich direkt fragst, wie ich das Gleichnis vom Nächsten (du meinst vermutlich Lukas 10:29-37) verstehe, kann ich nur sagen: genau so, wie es Jesus formuliert hat. Damit ist jeder mein Nächster, der meine Hilfe jetzt braucht. Darüber diskutiert man doch nicht! Das will man doch ausleben!

            Mein Nächster  ist jeder Menschenbruder!

            Ist das schwer zu verstehen? Und ich wiederhole mich: Die Worte Jesu werden mit einem reinen Herzen verstanden. Das habe ich immer wieder beobachten können. Die ganze Bergpredigt fasst es so schön zusammen, dass auch biblisch "ungebildete" Menschen ihren Sinn intuitiv erfassen, weil sie alles das zum Ausdruck bringt, was wir schon vorgebildet in uns tragen.

            Liebe Grüße an dich!

            Tilo

             

      2. Isa an Ede

        Doch, Edelmuth, die Antwort ist einfach.

        Es ist so wie es da steht.

        Jesus Christus ist die Wahrheit.

        Nimm das doch an wie ein Kind im Heiligen Geist.

        Lieben Gruß,

        Isa

      3. peetha@Ede

        Ede -nen juuten abend

        Darf ick dich mal was fragen?  Ach nöö,    ....  Ick  ....   frag dich einfach : wie oft hat du in den letzten 2/3 Jahren die Worte des HERRN in den ´Evangelien ´gelesen ? Einfach NUR - SEINE Worte ?

        Alsoo, ick hab mir irgendwann - vor 2/3 Jahren, ne dtsch. sprachige NT Übersetzung gekauft, und hab mir alle zu lesenden Textzitate meines Herrn & König´s markiert , und dann ausdrucken lassen.

        Watt soll ick dir sagen : je nach Schriftbild sind es 2/3 Seiten, langsam  gelesen... in ... anderthalb Stunden-...    did war´s - UND ?

        Ick hab beim lesen - einfach NUR mitgedacht und Konsequenzen gezogen. Du postulierst, `Jesus  redete stets in Gleichnissen, damit wir,     ....    ´ihn besser verstehen´ ( Soo deine Aussage und soo von mir verstandener Schrott

        EDE - mein Tipp - nimm dir Zeit, um die Worte des Herrn zu finden - zu markieren - zu lesen - MIT zudenken. UND schwupp´s ,....  WAS WILLST DU (oder andere)  ANDEREN dann NOCH erklären - (?), woo doch schon alles geklärt ist ! Nimm dir Zeit - mit dir selbst, mit den Worten des HERRN - und.....   -   gegenüber (d)einem Nächsten, entwickelt sich (vielleicht) eine neue Sichtweise.

        Juuti -  mach watt draus

        1. Edelmuth an peetha

          Guten Abend peetha

          Mehrmals täglich lese ich in der Bibel. Oft benutze ich mehrere Übersetzungen, um den Sinn besser zu erfassen. Dabei ist mir BI eine große Hilfe, weil ich durch die Diskussion gezwungen bin alle Argumente anhand der Bibel zu belegen und da genügt die NWÜ nicht. Die NWÜ benutze ich häufig, weil ich mit ihr vertraut bin, d.h. ich kann mich an viele Texte darin erinnern.

          Ein Menschenleben reicht nicht aus, um den Sinn der Worte Gottes vollständig zu erfassen. Aber die Diskussion darüber eröffnet mir Sichtweisen, über die ich bisher noch nicht nachgedacht habe. Durch den Sklaven war man bisher auf Schalspurglaube getrimmt, und ich bin überrascht welche Gesichtspunkte sich aus der Diskussion ergeben. Ich lerne am meisten hinzu.

          Selbstverständlich teile ich meine Erkenntnisse gerne anderen mit. Wenn das Herz voll ist, redet der Mund. Leider werden meine Möglichkeiten oft sehr eingeschränkt, aber auch daraus lerne ich.

          Möglicherweise gibt es doch einen Unterschied. Während einige Interessierte die Bibel lesen, um ein wohliges Gefühl der Geborgenheit zu erlangen, lese ich die Bibel, um den Sinn zu erfassen. Alles andere, das ich benötige, wird mir der Vater geben, insbesondere das Verständnis über seine Worte.

          Ede

        2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth

          Lieber Edelmuth,
           Du hattest folgendes hier geschrieben:
          „Mehrmals täglich lese ich in der Bibel. Oft benutze ich mehrere Übersetzungen, um den Sinn besser zu erfassen. …
          Während einige Interessierte die Bibel lesen, um ein wohliges Gefühl der Geborgenheit zu erlangen, lese ich die Bibel, um den Sinn zu erfassen. Alles andere, das ich benötige, wird mir der Vater geben, insbesondere das Verständnis über seine Worte.“
           
          Es ist sicherlich lobenswert, dass Du mehrmals täglich in der Bibel liest und mehrere Übersetzungen verwendest um den Sinn besser zu erfassen.
          Hier frage ich Dich einmal:
          Welchen Weg Jesus beschreitest Du dabei? (Joh. 14:6  »Ich bin der Weg«)
          Welches „äquivalente Navi“ verwendest Du hierfür? (Joh. 14: 6  »Zum Vater kommt man nur durch mich«)
          (Ein regelmässiges "Update" ist erforderlich, um via richtigen Ergebnissen auch sicher ans Ziel zu gelangen.)
           
          Auch folgende Worte von Dir lassen Fragen zu:
          „Ich lese die Bibel, um den Sinn zu erfassen“ und „alles andere, das ich benötige, wird mir der Vater geben“.
          Welchen/wessen Sinn willst Du „besser erfassen“? (Joh. 14:6 »Ich bin die Wahrheit«)
          Was beinhaltet für Dich das was Du mit „alles andere, das ich benötige“ meinst?
          Wo bleibt Jesus für Dich, wenn Deine Worte ihn exkludieren indem Du angibst „wird mir der Vater geben“?
           
          Ich frage Dich deshalb lieber Edelmuth, weil ich sehr oft beobachte, dass Du lediglich vom „Vater“ sprichst. Kann es sein, dass sich Jesus nur „auf einem Nebengleis“ bei dir befindet? Manchmal kommt es mir so vor, als ob Du dich wie im „Kreisverkehr“ bewegst. Zwar machst Du dann-und wann a Paar Aussagen die Deine Meinung stützen sollen, aber konkrete Bibel gestützte Fakten sind spärlich. Meistens schaltest Du auf „Gegenfrage-Position“ um, wie Deine letzten Kommentare auch wieder erkennen lassen.
           
          Auffällig für mich sind ebenfalls Deine „besserwissenden Belehrungen“.
          Hier können sich ebenfalls etliche angesprochen fühlen (mich eingeschlossen), jedoch ist eine Aussage gestützt auf Jesu Worte immerhin eine faktenreiche Wahrheit!
          Manchmal stehen wir uns selber im Weg und blockieren unseren Weg zu Jesus...

          Hosianna
          Athalja
                                                                                              
           
           

          1. Edelmuth an Ithalja

            Hallo Athalja

            Geren beantworte ich dir deine Fragen/Einwände.

            Welchen Weg Jesus beschreitest Du dabei? (Joh. 14:6  "Ich bin der Weg")

            Für mich bedeutet die Aussage Jesu: "Ich bin der Weg" zum Einen, dass seine Belehrungen/Gleichnisse mir helfen mich im Sinne Gottes hinsichtlich meines Glaubens wie auch meiner Handlungsweise zu verbessern. Zum Anderen ist Jesu Opfer das Mittel, dass er für unsere Rettung erbacht hat. Somit ist Jesus in zweifacher Hinsicht der Weg, der mich zu ewigem Leben führt.

            Welches "äquivalente Navi" verwendest Du hierfür? (Joh. 14: 6  "Zum Vater kommt man nur durch mich")

            In welcher Hinsicht will jemand zum Vater kommen? Einige Gläubige wollen buchstäblich in die Nähe des Vaters, in den Himmel. Mir genügt es, wenn ich geistig in die Nähe des Vater gelange, ähnlich wie ER empfinde und denken. Alles Weitere ist SEINE Entscheidung. ER kennt mich besser als ich mich kenne, und ich habe vollstes Vertrauen zu IHM.

            Das Update eines Navis ist stark interessengelenkt. Deshalb ziehe ich das Update vom Original allen anderen Updates vor.

            Ein Menschenleben reicht nicht aus um den Sinn der Bibel, den Gott uns zu vermitteln versucht, vollständig zu erfassen. Paulus sagte, dass wir stückweise erkennen. Deshalb kann ich mich lediglich verbessern. Das kostet Zeit und Kraft. Alles zum Leben Notwendige wird mir deshalb der Vater zugeben, vielleicht auch das ewige Leben

            Wo bleibt Jesus für Dich, wenn Deine Worte ihn exkludieren indem Du angibst "wird mir der Vater geben"?

            Das Haupt Jesu ist der Vater. Jesus hatte und hat weiterhin vom Vater Aufgaben übertragen bekommen, z.B. als König zu regieren.

            Deshalb danke ich dem Vater im Gebet für seinen hervorragenden Sohn, der so viel Leid ertragen musste und sein Leben für uns gegeben hat. Das wird den Vater wie auch den Sohn sicherlich freuen. Der Vater ist die Hauptperson, und wir sind alle nur SEINE Geschöpfe.

            Ede

            1. Tomaso

              Aha,

              das Haupt einer Frau ist ja der Mann, das Haupt des Mannes ist Christus usw.

              Wenn eine Frau etwas von Ihrem Mann braucht, dann fragt sie Ihn nach deiner (Un-)Logik also nicht selbst, sondern geht zu Jesus.

              Ah halt, zu Jesus darf man ja nicht sprechen, pardon.... also geht sie zum Vater.

              Da wird sich der Mann richtig freuen, wenn seine Frau nicht mehr mit Ihm spricht sondern dann sagt: lass nur, ich Regel das gleich mal mit der höchsten Instanz.

              Du legst es dir zurecht wie du's brauchst, Edelmuth.

              1. Ganz Deiner Meinung lieber Tomaso!

                Kol 1:15  Er, Christus, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, und steht über allem Geschaffenen.
                Kol 1:16  Denn in ihm ist alles, was es im Himmel und auf der Erde gibt, erschaffen worden: das Sichtbare und das Unsichtbare; Thronende und Herrschende; Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und für ihn geschaffen.
                Kol 1:17  Er steht über allem und alles besteht durch ihn.
                Kol 1:18  Er ist auch das Haupt der Gemeinde, und die Gemeinde ist sein Leib. Er ist der Anfang, und er ist als Erster von den Toten zu einem unvergänglichen Leben auferstanden. In jeder Hinsicht sollte er der Erste sein.
                Kol 1:19  Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen

    2. peetha@Isa

      hallo Isa  - nen schönen und juuten Abend

      Spannende Frage, .... deine Frage :  ´..... wer oder was Wahrheit ist ? ´ . Viele Postulierer werden Dir mit GROßBUCHSTABEN  - Wahrheit -  buchstabieren - UND - zu 100 % - ,  meinen sie es auch ehrlich -100%´- !

      Herzblut eben : - denn ´Wahrheit´ (soo denken wir) ist die Antwort zur Lüge -

      Kurzum : seid Monaten schwirrt in meinem ´ICK´ der Gedanke rum, ob es NICHT DOCH einen Unterschied zwischen  diesem ´plakativen´ .... DIE WAHRHEIT .... und einer, (eher leisen) Wahrhaftigkeit gibt. (gerade wegen Joh 14,6 - weil/wie Du sagst : ....  ´ein lebenswichtiger Text´)

      Juuti Isa - wenn du/ihr....   auf ....  mein´Verständnis´....  neugierig bist... ´let´s talk about´

      ein bis die taage -

       

       

  27. Tschango

    Hi,

    Ich habe mir auch das Video angesehen von euch wo es um den Gerrit Lösch geht. Gut analysiert!

    Sei ein Champion der Wahrheit!!! Sagt gerade er,der schon lügt sobald er sein Maul aufreisst. Echt zum Fremdschämen diese verlogene Bagage.

    Aber bitte, bleibt nur zu hoffen dass dadurch mehr aufwachen.

    Lg

    1. nada

      Nada@tschango

      Hallo tschango,

      was meinst du für lügen von lösch ganz konkret?

      Wäre hilfreich für mich, das genau zu wissen..

      Danke

      Nada

      1. Tschango@nada

        Hallo Nada!

        Ich meinte das neueste Video von Bruderinfo wo die Novemberausgabe von Broadcast thematisiert wird. Auf youtube kannst du dir es ansehen.

        Lg

        1. Matthäus

          Hier noch das Video vom JW.org Nov. Broadcasting, jeder kann in der Minute 11.50 Gerrit Lösch hören wie er eindeutig eine Lüge von sich gibt:https://youtu.be/5Fkdgt6Ua-oNatürlich auch noch weitere Selbstdarstellungen die es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Und diesen Männern vertrauen 8 Millionen ZJ?

          1. Horst

            Hallo Matthäus,

            in dieser Passage sagt Lösch, dass Jehovas Zeugen als einzige auf der Welt in "Geistiger Freiheit" leben. Was soll diese Wortschöpfung  ausdrücken ?  Eine Plattitüde, ein leeres Geschwätz. Darunter kann sich doch kein Mensch etwas vorstellen !

            Im nächsten Atemzug kommt bereits die unterschwellige Drohung "weisst Du diese geistige Freiheit zu schätzen ?"

            Es sind m.E. nicht nur Unwahrheiten (also Lügen), sondern perfide Einimpfungen in das Gehirn, die durch Gehirnwäsche alle derzeitigen und künftigen Äusserungen dieser "Führungsriege" die Mitglieder auf diesem geistigen Weg überall hinführen können.

            Aussagen aller extremistischen Organisationen auf der Welt sind mit normalem Menschenverstand zu durchschauen oder wenigstens einzuordnen. Aber der Sprachgebrauch in der JW.Org ist einmalig, einzigartig, platt, dumpf und doch sehr ausgeklügelt - vom Engel des Lichts ...

             

            Gruss Horst

            1. Fox

              Guten Morgen Horst,

              "geistige Freiheit" - was eine Wortschöpfung! So viel Unfug ist fast schon patentverdächtig.

              Wahre Freiheit braucht keine "Ortsbezeichnung" weil sie überall zuhause ist. Wo Gottes Geist wirkt ist selbst ein von tödlich wirkender Krankheit geschundener Körper frei, denn nicht diese Krankheit mit zeit- und kostenaufwändig zu bekämpfenden Schmerzen siegt, sondern die Gewissheit, als Kind Gottes von diesem geliebt zu sein, von Jesus begleitet zu werden.

              Freiheit ist die Erfüllung von Römer 8, auszugsweise V 18:" Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll" und ab 26:"Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern. 27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß. 28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind. 29 Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht."

              Wir wissen, dass dies eine ausnehmend geringe Anzahl von Zeugen betrifft. Noch!

               

          2. Tschango@Matthäus

            Hallo Matthäus,

            Unfassbar wie offensichtlich gelogen wird.

            Der Löschi ist kein Champion sondern ein Champignon der Wahrheit.

            Lg

  28. Fanny

    Fanny@Fox

    Liebe Fox,schön von dir zu hören- lesen!Habe deine zu Herzen gehenden Kommentare vermißt.

    Danke dafür.

    GLG Fanny

  29. Anna

    Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder,

    sehr schön zusammengefaßt, vielen Dank dafür. Wäre schön, wenn dies viele unserer Brüder lesen.

    Jeder von uns hat sich von den Lügen einwickeln lassen und damit sind wir in geistige Knechtschaft gekommen. Nich nur dies, durch den Predigtdienst erzählen wir diese Lügen auch noch unseren Mitmenschen bzw. haben dies erzählt.

    Damit - so erschreckend dies ist - macht sich der eifrige organisationstreue Zeuge zu einem Kind des Teufels. Sie glauben den Versprechungen einer Organisation mehr als das was unser Schöpfer und Jesus gesagt haben. Ist mir ja genauso gegangen.

    Johannes 8:44 (Gute Nachricht)

    Ihr seid Kinder des Teufels, der ist euer Vater, und ihr wollt nur ausführen, wonach ihm der Sinn steht. Er ist von Anfang an ein Mörder gewesen und hat niemals etwas mit der Wahrheit zu tun gehabt, weil es in ihm keine Wahrheit gibt. Wenn er lügt, so entspricht das seinem Wesen; denn er ist ein Lügner und alle Lüge stammt von ihm.

    Mir scheint die Propaganda auf jw.org wird immer umfangreicher.

    Herzliche Grüße Anna

     

     

     

  30. Fox

    Guten Abend Thilo, guten Abend an alle Brüder und Schwestern im Herrn,

    Wahrheit ist etwas, das sich Jehovas Zeugen weder leisten können noch wollen. Hier nehme ich nur kurz Bezug auf Petrus 111 und gebe folgendes zu bedenken: Diese Religion bezieht sich - angeblich -  bei der Ausschlusspraxis zum einen auf Jesu Äußerungen aus Matth. 18:18. Was steht da? Jesus sagte ganz klar, wenn jemand, der Unrecht begangen hat, nicht auf seine Brüder und auf die Gemeinde hört soll er wie ein Zöllner oder Steuereinnehmer gesehen werden. Sagte Jesus, man solle Zöllner töten? Wäre er dann nicht schlimmer gewesen als Satan und ebenfalls ein Heuchler, wies er doch Petrus an, die Münze im Maul des Fisches dem Steuereintreiber zu geben. Wir beachten doch bitte, dass JESUS zu keinem Zeitpunkt davon sprach, ein solcher sei ein Abtrünniger! Zu keinem Zeitpunkt! Dann gibt es noch die Weisung aus 2. Joh. 10 " Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! 11 Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken." Hier geht es jedoch ausschließlich um Antichristen, Menschen, die das Kommen und Leben Jesu im Fleisch verleugnen. Zu keinem Zeitpunkt geht es um unterschiedliche christliche Auffassungen, auch nicht bezüglich der Lebensgestaltung. Dann wird zu gern auf Paulus´ Anweisungen aus dem 1. Korintherbrief, 5. Kapitel. Paulus schreibt dort von offensichtlichen unchristlichen Sünden wie Habgier (was die WTG permanent an den Tag legt, sogar das Taschengeld von Kindern möchte), Hurerei wie sie nicht einmal bei Heiden üblich ist, Götzendiener, Lästerer und Trunkebolde. Nochmal: Es geht dabei nicht um einen Fehltritt, eine Sünde in die jemand hineingeschlittert ist, sondern um das willentliche Pflegen derselben. All das kann man bei Petrus111 nicht behaupten! Es wird sich sehr gern um Neutralität "bemüht", bzw. dieser Begriff wird als Ausrede vergewaltigt. War Jesus ein Abtrünniger? Er unterhielt sich nicht nur mit dem Hauptmann (Matth. 8:8), er heilte dessen Diener! Und der Engel, der den Hauptmann Kornelius anwies, Petrus aufzusuchen? (ApG 10:22) Tat jener das nicht in Gottes Namen? Sind Jehovas Zeugen jetzt so wahrhaftig, dass Jesus und die Engel als Abtrünnige wegen der Ermangelung von Neutralität (Militärdienst akzeptiert) gesehen werden müssen?

    Ist es nicht so, dass Jehovas Zeugen eine ständige Betonung auf ihre Wahrheit legen, weil sie 1. Johannes 8 erfüllen müssen? Meines Erachtens genau dies!

    Ich wünsche allen einen gesegneten, friedvollen Abend und ebensolche Zeit, insbesondere in dem Wissen, dass unser Herr Jesus uns all unsere Verfehlungen gern vergibt, so wir denn dazu stehen. Und das ist die Wahrheit die von Gott kommt.

    Danke Bruder für deinen gut herausgearbeiteten Aufsatz.

    Fox

    1. nada

      Nada@fox

      Liebe Fox,

      wie schön, von dir zu lesen!

      Ich habe dich vermisst!!

      Grüsse

      Nada

      1. Fox

        Liebe Nada,

        hab vielen Dank für deinen lieben Gruß. Auch ich hatte Sehnsucht nach euch allen.

        Ganz liebe Grüße und mein Wunsch, du mögest von unserem Herrn Jesus wohlbehütet sein, sende ich dir.

    2. hei-bea

      Liebe Fox,

      wie schön, dass Du wieder da bist: Du und Deine Kommentare haben hier gefehlt!!!

      Der Harz freut sich                     hei-bea

  31. Christa Naumann

    Hallo,

    seit langer Zeit lese ich schon bei Bruder-Info mit.

    Ich wollte mich einfach mal für die vielen überzeugenden und biblisch begründeten Beiträge bei Bruder-Info bedanken!

    So etwas hätte es schon vor 50 oder 100 Jahren geben müssen (leider gab es ja damals noch kein Internet), dann wäre vielen Christen viel Leid erspart geblieben.

    Liebe Grüße von Christa Naumann

    1. Fox

      Liebe Christa,

      auch wenn es vor 50 Jahren Internet gegeben hätte - die Fakten zeigen, dass dies kein unbedingter Schutz vor dem Leid dieser Hassprediger ist. Zu oft, zu viel überzeugen sie ihre Schäfchen (und schon hier offenbart sich die Gottlosigkeit, denn es werden Menschen nicht zu Christus geführt sondern zur Organisation) davon, den Herren in Amiland zu glauben und sich nicht unbedingt mit den ihnen entgegen gebrachten Gegenargumenten zu beschäftigen. Die Taufformel "bist du dir darüber im Klaren, dich mit deiner Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen zu geben" ist die geistliche Signatur Satans! Im Ergebnis kannst du selbst Liebe haben wie ein Ozean, Demut wie die höchsten Gebirge dieser Welt, Fürsorge wie alle Prärien dieser Erde - den Führern dieser Organisation ist es nie genug. Noch mehr verausgaben, noch mehr investieren, noch mehr verzichten und noch vieeeeel mehr gehorchen!

      Aber unser Herr Jesus sagte uns zu, unsere Last mit ihm gemeinsam zu tragen, unsere seelisch-emotionale Freiheit durch ihn zu erhalten. Er war einer von uns. Und schau, hier haben wir ein weiteres Beispiel der Lügen dieser Gesellschaft. Wird nicht immer behauptet, Jesus war absolut vollkommen? Wie bemisst sich denn Vollkommenheit? Hebr. 4:15 "Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde." Was bitteschön wäre denn das gewesen, "in gleicher Weise wie wir versucht", wenn er dank physischer, psychischer und emotionaler Vollkommenheit unserer Lebensform so überlegen gewesen wäre? Was sagte die Prophezeiung Jesajas aus Kap. 53? "2 Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten.3 Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet.4 Jedoch unsere Leiden - er hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt."

      Jesus wurde mit allen menschlichen Empfindungen vertraut, das vergrößert die Relation seiner Liebe einerseits zu uns, denn er hätte dies nicht tun müssen und andererseits dem Vater gegenüber. Es war ihm unendlich wichtig, uns Menschlein wieder mit dem Vater zu versöhnen und diese gesamte Schöpfung von allem Leid zu befreien. Nochmal: Es wäre für Jesus viel einfacher gewesen, mit seinem Vater eine neue Schöpfung zu kreiren und den ganzen Wust hier zu entsorgen. Und im Gegensatz zu dem Gerede der Zeugen wären weder Jesus noch der Vater Satan eine Erklärung schuldig, das ist Blödsinn! Aber Jesus diesbezüglich als "abgehoben" zu betrachten entfremdet uns von ihm innerlich und in Übereinstimmung damit wird dem Gros der Anhänger gesagt, sie dürften nicht von den Versöhnungssymbolen des Abendmahls nehmen, obwohl Jesus sagte, wer dies verweigere, könne keinen Anteil an ihm haben (auch nie zum Vater kommen), kein ewiges Leben erben. (Joh 6:48-58) Und dann wird Jesus als ein Engel degradiert, zwar "Chefengel" aber eben nicht Sohn Gottes, dem vom Vater alles gegeben wurde - auch das Leben von uns Menschen. Jesus blieb ohne Sünde und das, wo er so verachtet war, so leidend! Weil er uns liebt, weil er für uns da sein will.

      Fühl dich umarmt

  32. Petrus111

    Liebe Freunde,

    BI-aktuell stellt die These auf, dass das Christentum wahrhaftig sein sollte und legt dar, dass JZ es auf jeden Fall nicht sind.
    Glaube ist nicht "wahr"; Glaube ist Glaube. Ob das, was man glaubt, als "wahr" zu bezeichnen ist, sieht der so Gläubige positiv, der Andersgläubige negativ.
    Im deutschsprachigen Raum, also Deutschland, Österreich und Schweiz, wo dieses Forum gelesen wird, herrscht Glaubensfreiheit.
    Aber dieses Forum will ja auch nicht den wahren Glauben verkünden; es will lediglich aufzeigen, was JZ glauben und was sie tun; was ihre Org tut.

    Totalitäre Systeme haben verschiedene Mechanismen, um ihre Macht aufzubauen, zu festigen und auszubauen. Hierzu gehört:

    - Propaganda
    - Verhinderung von Informationen
    - das "Zum Schweigen bringen" von Aufklärern, Widerständlern, Andersdenkenden

    DAS ist das Problem - auch bei totalitären Glaubensgemeinschaften. Hierzu wurde auf diesem Forum schon eine Menge ausgeführt; ich möchte die historische Geschichte der Ära  Rutherfort um meine eigene Geschichte ergänzen und damit aufzeigen, wie JZ agieren:

    Im Spätsommer 2014 wurde mir durch Älteste der Versammlung angedeutet, dass man in verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten, welche ich ausübe, ein Problem sehe. Bereits 2 Jahre vorher wurde ich darauf angesprochen, nachdem ich davor diese Tätigkeiten bereits 5 Jahre ausgeübt hatte; zum damaligen Zeitpunkt also schon mehr als 7 Jahre. Ich entgegnete, dass keine meiner öffentlich bekannten Tätigkeiten im Widerspruch zur Bibel und - was eigentlich das Gleiche sein sollte - im Widerspruch zu den Lehren von JZ stünden.
    Im November 2014 wurde mir mitgeteilt, dass man ein Gespräch mit mir wünsche.

    Ich erklärte, jederzeit zu einem Gespräch bereit zu sein, jedoch wünsche ich vorher jegliche Informationen schriftlich zu erhalten, welche Informationen man über mich gesammelt und welchen Inhaltes das Gespräch sein solle. Man entgegnete, dies sei nicht üblich. Ich erklärte, dann könne ich mich auf ein Gespräch, was immer besprochen werden solle, nicht vorbereiten; dann sei ich zu einem Gespräch nicht in der Lage, denn ich müsse ja auf ein solches gut vorbereitet sein.

    Ohne Vorwarnung stellten sich mir im Dezember 2014  einige Älteste an einem Sonntag nach der Zusammenkunft in den Weg - es war eine verbale Vergewaltigung - und erklärten mir:
    "mein Verhalten lasse erkennen, dass ich kein JZ mehr sein wolle; hierüber werde es am kommenden Freitag eine Bekanntmachung geben." Sie begründeten dies mit meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten, die im Widerspruch zur Religion stehen würden.

    In diesem Moment war ich völlig vor den Kopf gestoßen - kaum fähig, sachgerecht zu antworten - und verließ den Saal.

    Am Nachmittag kontaktierte ich einen an dieser Aktion nicht beteiligten Ältesten, den ich damals noch für meinen Freund hielt. Der allerdings hielt den Vorgang auf und bewirkte, dass ich zu den Anschuldigungen schriftlich Stellung nehmen konnte. Das tat ich dann auch ausführlich; ich wollte meinen Ausschluss vermeiden.

    Zwei von drei Vorwürfen, die gegen mich erhoben wurden, wurden sodann ohne Begründung fallen gelassen; der dritte Vorwurf einer "nicht neutralen" Betätigung aber aufrechterhalten.

    Jedoch hatte ich meinen Standpunkt sehr ausführlich dargelegt und zahlreiche Fragen gestellt.

    Im März 2015 gab es ein Gespräch, in welchem man mir mitteilte, dass man meinen Standpunkt in Bezug auf den nun noch EINEN strittigen Punkt nicht teile. Es erfolgte aber keinerlei Begründung.

    Im Mai 2015 erfolgte ein Gespräch, in welchem man mir keinerlei Argumente anbot, jedoch etwa 20 Seiten aus WTG - Literatur kopiert hatte; diese möge ich lesen, um meinen Standpunkt zu überdenken.

    Ich selbst fertigte weitere Schriftsätze, in welchen ich meinen Standpunkt verteidigte und Fragen stellte.

    Im Juli 2015 erfolgte ein letztes Gespräch. In diesem Gespräch, in welchem ich erneut zahlreiche Fragen stellte, stellte sich heraus, dass die Ältesten die ca. 20 Seiten Literaturauszüge konkret selbst nicht kannten; von inhaltlichen Fragen zu diesen Literaturauszügen waren sie überrascht; gleichwohl erklärten sie die Angelegenheit für erledigt, räumten mir eine Frist zur Verhaltensänderung ein und schlossen mich im November 2015 durch Bekanntmachung aus.

    Warum beschreibe ich dies so ausführlich?

    Ursprünglich hatte man vor, mich vorzuladen und mir ein vorgefasstes Ergebnis bekannt zu geben. Keine Anklageschrift, keine Begründung, keine Zeugen, keine Verteidigung. Die Ankläger sind auch Richter und Vollstrecker!
    EINER hat dieses zunächst aufgehalten - aber das Prozedere nahm dennoch seinen Lauf.

    Ich habe - auf Bitte eines Ältesten - meinen Standpunkt ausführlich schriftlich dargelegt.

    Die Org aber hat mir schriftlich zu meinem individuellen Fall GAR NICHTS dargelegt.

    Man hat mir vielmehr Literaturauszüge zur Verfügung gestellt - ohne einen Zusammenhang zu meinem Fall herzustellen - und die Ältesten kannten diese Auszüge selber nicht.

    Wenn JZ Ausschlussverfahren nach ihrem "religionsgemeinschaftlichen Recht" betreiben, so hinterlassen sie dazu keinerlei Spuren. Sie tun, was sie tun - aber niemand von ihren Opfern kann hinterher etwas vorzeigen - etwas beweisen.

    Das "Hütet die Herde Gottes-Buch" - das geheime Ältestenbuch - kennt kein normaler Verkündiger. Dieses Buch enthält genau die Verfahrensvorschriften, die beinhalten:

    - nichts schriftliches
    - keine Zeugen bei Komiteeverhandlungen
    - keine Verteidigung
    - sehr kurze Fristen für Einspruch
    - das "Einspruchsverfahren" ist eine Farce
    ABER: wenn festgestellt wird, dass jemand "durch sein Verhalten zu erkennen gegeben hat, kein JZ mehr sein zu wollen", dann ist gegen diese Feststellung kein Einspruch vorgesehen; normalerweise kann man dagegen gar nichts tun... (in meinem Fall hat sich ein dritter Ältester bereit gefunden, das Verfahren zu stoppen; dies ist im System jedoch nicht vorgesehen).

    Danach setzt der von mir oben beschriebene Mechanismus ein:

    - da der Ausschluss bekannt gegeben wurde, verliert der Ausgeschlossene jede Kommunikationsmöglichkeit mit den Glaubensbrüdern - er kann sich niemandem gegenüber erklären, rechtfertigen, Verbündete oder Unterstützer suchen - weil er ja als Abtrünniger, als Feind gilt.

    Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, die das Recht in den westlichen Staaten bietet, werden alle Elemente einer totalitären Organisation ausgeschöpft:

    - ist man drin, darf man sich nicht über externe Quellen informieren, denn die sind ja weltlich, satanisch, verlogen, böse

    - ist man draußen, verliert man die Kommunikationsmöglichkeit - kann sich selber nicht mehr rechtfertigen - niemand hört einem mehr zu und man ist sozial isoliert, manchmal sogar sozial vernichtet.

    Diese Methoden und Mechanismen sind nicht wahrhaftig - aber so agierte die Org, seit diese 1916 von Rutherfort übernommen wurde.

    Meine eigene Erfahrung, für die ich dankbar bin - ich will nie wieder zurück - mag anderen helfen, zu verstehen, in was für einer Organisation sie sind:

    Fragen werden nicht beantwortet.

    Eine abweichende Auffassung wird keinesfalls akzeptiert.

    Das eigene Handeln innerhalb der Org wird wie in einem Geheimbund ausgeführt; es gibt keinerlei Transparenz und es wird so agiert, dass es nach außen hin keine Beweise gibt. Hierauf wird strengstens geachtet - das "Hütet-die-Herde-Gottes"-Buch ist die Verwaltungsgerichtsordnung der Zeugen Jehovas.
    Das Buch kann man über Google finden - wem das nicht gelingt, der sende mir eine Mail unter:

    franzose4711@kabelmail.de

    beste Grüße

    Petrus111

    1. Edelmuth an Petrus 111

      Hallo Petrus

      Das Hütebuch ist auch keine Gewähr für eine Verwaltungsverordnung, an die sie sich bindend halten würden. Mit Rücksprache und Billigung von Selters setzten sie sich über ihre eigenen Richtlinien hinweg.

      Vor einem Ausschluss muss jeder in einem Rechtskomiteeverfahren gehört werden. Entweder gesteht er freiwillig oder zwei Zeugen müssen seine Missetat schildern. Genau hier wird der eigentliche Fehler gemacht. Sie haben selten zwei Zeugen, die die Missetat bezeugen oder wie in deinem Fall den Widerspruch zu den Anweisungen der Orga. beschreiben könnten.

      Dann versuchen sie sich bei dem "Misstäter" ins Vertrauen einzuschleichen, indem sie ihm vorgaukeln seine Freunde zu sein, denen er alles erzählen könnte und ihn in eine Diskussion zu verwickeln, in der er alles zugibt.

      Es besteht ein weltweites Grundrecht auf Aussageverweigerung, von dem Jesus bei seiner Anklage Gebrauch gemacht hat. Deshalb plädiere ich, bei einer Rechtskomiteeverhandlung stets den Mund zu halten. Sie werden merken, ob man von seinem Recht, die Aussage zu verweigern, Gebrauch macht, indem man schweigt. Man darf sich nie in eine Diskussion mit ihnen verwickeln lassen, denn sie sind geschult.

      Haben sie zwei Zeugen, die eine Missetat bezeugen könnten, brauchen sie keine Diskussion oder ein Geständnis.

      Ede

      1. turtle

        Hallo Ede,

        es gibt noch eine andere Möglichkeit, als den Mund zu halten. Sich nicht einschüchtern lassen und das zu machen, wozu man andere jahrelang aufgefordert hat - seine Religion anhand der Bibel zu prüfen. Sollte man als Christ Angst vor irgendwelchen Menschen haben, ob die sich als Älteste oder sonstwas bezeichnen?Menschen haben niemals das Recht andere einzuschüchtern, schon gar nicht, wenn sie sich christlich nennen. Warum nicht zu seiner Überzeugung stehen?

        Gruss, turtle

      2. Petrus111

        Hallo Ede,

        alles richtig - und auch wieder nicht!

        Denn: es gibt den Sonderfall, dass jemand "durch sein Verhalten zu erkennen gibt, dass er kein JZ mehr sein will". Das kann man zum Beispiel annehmen, wenn jemand für ein Politikeramt kandidiert - ein offensichtlicher Widerspruch zu den Lehren von JZ. Dann wird dem Betroffenen lediglich mitgeteilt, dass man sein Verhalten so ansieht; ohne Beachtung einer (nicht gegebenen Einspruchs-)Frist von 7 Tagen wird bekannt gegeben, dass der Betreffende "die Gemeinschaft verlassen hat" (im Gegensatz zu: "aus der Gemeinschaft ausgeschlossen").
        So ist es im "Hütet-Buch" beschrieben und so machen sie das...

        In meinem Fall ging es nicht um das Bezeugen oder Anklagen von irgendwas. Meine Aktivitäten waren seit Jahren öffentlich; es gab darüber Zeitungsartikel und es gibt zu meinen ehrenamtlichen Aktivitäten auch Homepages, auf denen alles steht, was die jeweiligen Organisationen tun.

        Der Streitpunkt war: ... ich bestreite, dass meine diesbezüglichen Aktivitäten zeigen, dass ich kein JZ mehr sein will - weil diese Aktivitäten NICHT im Widerspruch zu Bibel und Doktrin JZ stehen. In 2 von 3 Fällen habe ich damit auch überzeugt - ohne dass man mir erklärt hat, weshalb man nach meinen Argumenten seine Meinung geändert hat.
        Wie ich darüber hinaus erfahren habe, war man in Selters zunächst der Auffassung, auch die dritte in Rede stehende Aktivität sein unproblematisch, weil Gewissenssache. Diese Auffassung hat man jedoch geändert - und daher eine "Neutralitätsverletzung" behauptet.

        Tatsächlich bin ich auch nicht neutral; ich bin nämlich Beamter und stehe daher für die deutschen Gesetze ein. U.a. meine Frage, weshalb man als JZ zwar den Beamteneid schwören dürfe, wonach man für die freiheitlich-demokratische Grundordnung eintritt, es jedoch als Neutralitätsverletzung angesehen wird, wenn man genau das dann tut, hat niemand beantwortet - sicher, weil eine solche Antwort die Verfassungswidrigkeit der Religionsgemeinschaft offenbart hätte.

        Kurzum: es gab nichts zu ermitteln oder zu bezeugen - es ging um eine unterschiedliche Bewertung eines allgemein und öffentlich bekannten Sachverhaltes - und das nach 7 (in Worten: sieben) Jahren der Beobachtung...- und das alles ohne Begründung des Vorgehens, sondern mit der bloßen unplausiblen Behauptung der Neutralitätsverletzung.

        beste Grüße

        Petrus111

        1. Edelmuth an Petrus 111

          Ergo: Sie wollten dich raus haben und haben nur nach einem Grund gesucht, ähnlich wie bei Raymond Franz. Wenn es dieser Grund nicht gewesen wäre, dann hätten sie bestimmt einen anderen gefunden.

          Was weh tut ist, eines Vergehens beschuldigt zu werden, das man nicht getan hat, und dafür bestraft zu werden.

          Ede

          1. Petrus111

            ... Ede,

            Du sagst es kurz und knapp!

            Mein Problem war weniger, " eines Vergehens beschuldigt zu werden, das man nicht getan hat" - ich war von den Menschen total enttäuscht, die an diesem Possenspiel teilgenommen haben. Sie ziehen ihr Theater durch nach Gebrauchsanweisung - sie kennen keine Freunde und Bekannte mehr - ...

            Deren Problem war allerdings, dass sie mir 30 Jahre lang beigebracht haben, zu meinen Überzeugungen zu stehen und nicht aufgrund von Drohungen eine Idee und Menschen, die sich einsetzen, zu verraten.

            Da sie keine Argumente hatten - das war mein stärkstes Argument - war klar, dass - und auch da triffst Du den Nagel auf den Kopf - sie nur einen Vorwand suchten....

            Als mir das klar geworden war, hatte ich verstanden, dass ich keine Chance haben sollte... wenn ich in dieser Sache einen Kompromiss gemacht hätte, dann hätten sie das nächste gefunden... - ... dann begann ich, mich mehr und mehr zu informieren, zu verstehen... ein harter Prozeß - aber zum Schluss doch wirklich gut für mich ... und vielleicht für all diejenigen, denen ich mit meinen Erfahrungen helfen kann. Also so gesehen hat zum Schluss doch noch alles einen Sinn?!

            beste Grüße

            Petrus111

            1. Horst

              Hallo Petrus 111,

              danke für Deinen Erfahrungsbericht. So etwas ist doch was sehr persönliches.

              Wie so viele hier könnte ich ähnliches berichten über Willkür, hahnebüchene "Anschuldigungen", Wortverdreherei, Verschleierung und Vertuschung, bis hin zur nackten,offenen Lüge - siehe Artikel: Wahrhaftigkeit sieht anders aus.

              Wie Du sagst: Dir hat es im Endeffekt geholfen, und Du hilfst anderen damit.

              Ich verstehe schwierige Verhältnisse, die in Familien, Verhältnis zu Kindern, Enkeln usw. entstehen können und bin schon froh, dass ich in diese Situation nicht gekommen bin.

              Ich habe sehr schnell viele falsche Freunde durch neue Freunde "ausserhalb" ersetzt und war im Nachhinein erstaunt darüber, wieviele ehrliche und nette Leute und gute Kameraden es tatsächlich ausserhalb des "Gefängnisses" gibt.

              Hier gibts Älteste mit dem Hütebuch, In anderen Religionen nennen sie es "Scharia", die Juden basteln immer noch an der Gesetzesauslegung, alles in allem hat sich nichts verändert in der gesamten Menschheitsgeschichte. Wir nennen es "mittelalterliche" Verhältnisse, und so gehts in den ZJ-versammlungen auch zu: Hexenverbrennung. - Ich habe was gegen Dich, dann behaupten wir mal was. Bisschen was bleibt immer hängen, und denn Rest drehen wir mit der Zeit schon hin.

              Ich sehe die unheilsschwangeren Gesichter der Ältesten vor mir, die Dir aus heiterem Himmel bedeuteten, "dass Du durch Dein Verhalten zu erkennen gibst, dass Du kein Zeuge Jehovas mehr sein willst"... Das machen sie immer so. Völlig unvorbereitet für Dich und mit schwammigen Allgemeinplätzen. Das gibt ihre Führerschaft, den der Geist Gottes angeblich mit Klugheit, Verständnis und Treue gesegnet hat, so vor.

              Um bitte nochmals die Aussage des Artikels zu unterstreichen: Das ist NICHT wahrhaftig!

              Und es wird mit fortschreitender Zeit immer UNWAHRHAFTIGER werden, denn mit Ablauf der Generation, die die Berechnungen des "Babylon"-Buches studiert hat, und den Zeitraum bis und ab 1975 selbst erlebt hat, werden nur noch Extremisten die Lehre und das Handeln dieser Organisation bestimmen.

              Es gab sehr viele "wahrhaftige" Menschen, die Hab und Gut, Zeit und Gesundheit eingesetzt haben, weil sie die "gute Botschaft" zu verkündigen glaubten. Die sind demnächst ausgestorben, und offensichtlich wird deren "Wahrhaftigkeit" absolut nicht überlappen...

              Einen herzlichen Gruss

              Horst

            2. M

              Gilt so weit ich weiß auch für Blutspenden.

               

              "Hat die Organisation verlassen" - ohne Prozess

              1. Horst

                Hallo M,

                bin zwar über die neueren  Regelungen nicht auf dem laufenden, so was könnte ich mir aber vorstellen. Trotzdem interessant die Wortwahl: "Hat die "ORGANISATION verlassen"...

                Zu meiner Zeit war man mit etwas längerem Haar als Mann bereits an der "Peripherie" und wurde entsprechend traktiert.

                Das hätte ich mir in jungen Jahren gewünscht: Nicht mehr hingehen zu müssen und von der Bühne kommt die Bekanntmachung "er hat die Organisation verlassen". Zack und fertig. Leider war es ein längerer Prozess mit vielen Beeinträchtigten, "Sippenhaft" quasi.

                Nun, was das von Dir erwähnte "Blutspenden" anbelangt, könnte ich mir denken, dass die Handlanger der "Organisation" an den Vorschriften genauso herumdoktern wie die Juden an der Auslegung des mosaischen Gesetzes.

                Ich könnte als Schwabe auch kein Jude sein- denn das Spätzlemachen wäre dann am Sabbat als "Arbeit" verboten. Undenkbar.

                Verzeih, wenn ich etwas abgeschweift bin...

                Frdl. Gruss Horst

      3. Ömmelchen

        Lieber Petrus,

        ich möchte dir für die Offenheit, mit der du deine Geschichte hier mit uns teilst, danken. Sie zeigt in besonderer Deutlichkeit, dass diese Religion zum Antichristen gehört. Du wurdest dafür verurteilt und bestraft, dass du christliche Werte hochhälst und Christi Aufforderung, dich um deine Mitmenschen zu kümmern, nachkommst. Unchristlicher geht's kaum noch. Hoffentlich bringt das den einen oder anderen heimlichen Mitleser hier zum Nachdenken.

        Ich wünsche dir für deine Anstrengungen weiterhin Gottes Kraft und Christi Segen. Mach weiter so 👍 !

    2. turtle

      Lieber Petrus 111,

      "es gibt keinerlei Transparenz", kann ich bestätigen. Ich hatte auf Anraten eines Ältesten, nach Selters geschrieben, da er mir meine Fragen nicht beantworten konnte. Das Antwortschreiben ging an den Ältesten, der mir den Inhalt mündlich, im Beisein eines 2. Ältesten, mitteilte. Auch auf Nachfrage hin, bekam ich keine Kopie davon. Mir wurde in dem Gespräch auch gleich die Orgloyalitätsfrage gestellt und ich wurde, unter Androhung von Konsequenzen, aufgefordert mit niemandem darüber zu reden. Bei den nächsten "örtlich. Bedürfnissen" wurde vor dem Recherchieren im Internat gewarnt und so jemand (wie ich) sucht nur Gründe, die Versammlung zu verlassen.

      Es ist so, wie Du es beschreibst - es gibt keine Kommunikationsmöglichkeit mehr. Es ist ein perfektes,  menschenverachtendes System, man wird fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Es ist kein geistiges Paradies sondern ein eiskaltes Gefängnis. Auch ich möchte nie wieder dahin zurück.

      Liebe Grüße und einen schönen entspannten Sonntag an alle, turtle

       

    3. Omma@Petrus111

      Lieber Petrus,

      ja, du hast Recht, es ist ein Totalitäres System, und so wie du, wollen auch wir nie, nie wieder zurück.

      Dennoch besteht zwischen deinen Erlebnissen, und unseren ein Unterschied.  Wie du ja schreibst, wolltest du eigentlich keinen Ausschluss, und du hast gekämpft, wie so viele hier bei BI, und verloren. Wenn man in so einer Situation, wie deine, steckt, muss unweigerlich ein Gefühl der Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins, ja vielleicht sogar ohnmächtige Wut, in einem aufkommen, man verliert jegliches Vertrauen in Recht und Gerechtigkeit.  Und da dieses System, ihr teuflisches Verhalten mit unserem liebevollen Gott und Vater verbindet, kann es auch dazu kommen, dass man sein Gottvertrauen, ja seinen Glauben zwischenzeitlich verliert.  Es ist ein Trauma, das man durchlebt hat, und auch wenn man inzwischen davon überzeugt ist, dass der Ausschluss das Beste war, das einem widerfahren konnte, so bleibt dieses traumatische Erlebnis, mit all seinen Gefühlen, wie ein schmerzendes "Geschwür" ganz tief in einem drinnen.

      Bei uns war es etwas anders.  Uns gingen so nach und nach die Augen auf.  Wir stellten fest, dass sehr vieles falsch und unbiblisch war, waren aber zunächst sehr vorsichtig. Warum? Wir machten uns nichts vor, und wussten genau, was auf uns zukommen würde, wenn wir offen sagen würden, wie wir wirklich dachten. Wir wollten uns zunächst durch unser Bibellesen den Glauben stärken, aber irgendwann kamen auch wir an der Weggabelung an, wo wir uns entscheiden mussten. Inzwischen hatten wir eine tiefe Liebe zu unseren Beiden Höchsten entwickelt, und wir baten immer wieder um den Heiligen Geist, das gab uns die Kraft den entscheidenden Schritt zu tun, obwohl auch unser Herz bis zum Halse schlug, besonders, als wir unsere Familie unterrichteten.

      Der Unterschied zu deiner Erfahrung war, dass wir es selbst in der Hand hatten, wann wir gehen.  Wir also nicht den berühmten "Fußtritt", also unser "Todesurteil", bekamen, sondern mit aufrechtem Gang, und selbstbestimmt gegangen sind.  Das hat uns sehr geholfen, obwohl die angsteinjagenden und bedrückenden Erlebnisse in den Jahrzehnten unseres "Gefängnisaufenthalts" in diesem totalitären System, uns bis heute zu schaffen machen (Albträume!). Aber sie sind dabei zu verblassen.

      Du schreibst: "Meine eigene Erfahrung, für die ich dankbar bin - ich will nie wieder zurück - mag anderen helfen, zu verstehen, in was für einer Organisation sie sind."

      Ja, lieber Petrus, ich hoffe und wünsche es allen, die noch kämpfen. Herzlichen Dank für deinen stärkenden Kommentar.

      Es grüßen dich ganz herzlich  Omma und Oppa

    4. LuRa

      Lieber Petrus, Ede und turtle,
      auch wir können eure Berichte und Erfahrungen 100 %ig bestätigen. Wir wollten nach 40 Jahren Erfahrung diese Prozedur nicht durchmachen, da es vollkommen sinnlos ist irgendwie zu argumentieren. So haben wir 26€ in die Hand genommen und sind zum Standesamt gepilgert. Der Wahnsinn war damit umgehend beendet.
      Leid tut uns nur, dass wir wirklich glaubensvoll unsere Kinder in dieser Sekte großgezogen haben und dieses Schicksal setzt sich bei unserem Enkel leider fort.
      Wenn wir uns vorstellen, dass unser Enkelkind einmal an die Türen gehen wird und die „Gute Botschaft“ den Menschen bringt, wo am Ende gesagt wird, dass 8 Milliarden Menschen grausam von niemand anderen als von Jehova und seinen Engeln hingerichtet werden ( siehe Offenbarungsbuch u.v.m.) kommt uns nur das kalte Grausen.
       
      Gruß LuRa

    5. Jens

      Hallo Petrus111, welche Form der ehrenamtliche n Tätigkeit haben sie dir angekreidet? Ich zu meiner aktiven Zeit in einer sozialen Einrichtung für sozial schwache Kinder gearbeitet. Ein Ältester sagte mal, das wäre kein Problem solang die Einrichtung von einem kirchlichen Träger unterstützt wird..Er sagte dadurch würde man der falschen Religion in die Hände arbeiten. Heute halte ich diese Antwort für krass,wenn man überlegt was diese teils kirchlichen Einrichtungen leisten,z.B Nächstenliebe..Null Toleranz seitens der ZJ,weil sie die "Wahrheit" haben...??!!

      1. Jens

        Sorry KEINE kirchliche Einrichtung soll es heißen..11

  33. hei-bea

    Danke, lieber Tilo, für Deine deutliche Wortwahl. Ich habe noch einiges über Joseph Franklin Ruther-

    ford recherchiert, was Deinen Bericht unterstreicht.

    Er, ein Meister der damaligen Rechtsangelegenheiten unterschlug Russels Testament( veröffentlicht

    im United Israel Bulletin 1971), der als Nachfolger ein Komitee vorschlug und versah die Statuten der

    Organisation mit einer neuen Regelung,die i h m volle Handlungsfreiheit in allen Angelegenheiten der

    WTG ließ, entfernte 31 treue Gefolgsleute Russels und bemächtigte sich dessen im Bethelhaus in Brook-

    lyn versteckten Kapitals ( 70.000.- dollar in Gold, 30.000.- dollar in bar und 62.000.- dollar in Regie-

    rungsaktien). Dann erklärte er s i c h zum "Sprachrohr" Gottes und gab sich die Macht, a l l e Ent-

    scheidungen betreffs der "Führung" zu fällen...Er kündigte für 1925 die Auferstehung einiger Patri-

    archen an, ließ in San Diego (Kalifornien) einen Palast bauen und bewohnte ihn praktischerweise

    selber, als kein "Toter" wiederkam. Er lebte auf großem Fuß: luxuriöse Wohnung in Brooklyn, zwei

    Cadillacs, Sommeraufenthalte in Europa, Winter in Kalifornien...

    Er selbst stellte sich als "Puritaner" hin,pflegte aber eine vulgäre Sprache, und das, je mehr er trank!

    Er zeichnete sich durch einen barschen, zornigen und diktatorischen Charakter aus und zeigte das

    durch Agressionen gegen Regierungen und die Katholische Kirche. Er besuchte Kabaretts mit Vor-

    führungen nackter "Damen", hatte eine ständige Geliebte namens Bonnie Boyd, mit der er in San

    Diego lebte und andere Beziehungen ( z.B. Vera Peal- begleitete ihn auf Europareisen...). Zeit mit

    Ehefrau Mary und seinem Sohn verbrachte er so gut wie nie...

    Ob er durch Mord oder Selbstmord aus dem Leben schied wurde nie geklärt: sein Leichnam wurde

    heimlich auf dem Grundstück von Beth-Sarim beigesetzt, von wo er vor dem Verkauf 1948 durch

    die Zeugen Jehovas nach England überführt wurde. Offiziell gibt`s kein Testament von ihm und

    das, obwohl er ein "gelernter" Jurist war...

    Was für ein Leben... Gottgefällig?- Das zu beurteilen bleibt dem Leser überlassen! Zur Nachahmung

    empfohlen?- Wohl kaum!

    Liebe Grüße aus dem kalten Harz                hei-bea

  34. Haraschmi

    Hammer Artikel. Er wird sehr gut die Masche der ZJ gezeigt. Den Artikel werde ich mir merken.

  35. Matthäus

     

    Messen wir die WTG doch an ihren eigenen Worten:

    Sind wir persönlich auf der Hut, damit ‚keine Ungerechtigkeit auf unseren Lippen zu finden’ ist? Können beispielsweise unsere Familienangehörigen dem, was wir sagen, wirklich vertrauen? Können das unsere Glaubensbrüder und -schwestern in der Versammlung? Nur
    zu leicht könnte man sich angewöhnen, seine Worte so zu formulieren, dass sie an sich zwar korrekt sind, andere aber dennoch bewusst dadurch irregeführt werden. .... Würde Jehova das nicht merken? Und würde er, wenn wir so vorgingen, von unseren Lippen Schlachtopfer des Lobpreises annehmen? Der Wachtturm, 1. Mai 2002, S. 16

     

     

    „DIE WAHRHEIT“ (der ZJ) hat in ihrer Geschichte viele Formen angenommen. Einige waren „nur“ skurril, andere hatten drastische Konsequenzen für Besitz, Leib und Leben. Mit Bestimmtheit wurden Vor- hersagen gemacht und - als sie nicht eintrafen - zu Erklärungen gegriffen, die nichts mehr mit „dem, was wahr ist“ zu tun hatten. Viele Tatsachen sind heute gemeinhin nicht mehr bekannt und die Wacht- turm-Gesellschaft will sie auch nicht erwähnt wissen, weil sie ihre Autorität erschüttern würden. Sie hat an ihren Fehlern gelernt - aber nur um eine höchst subtile Rhetorik zu entwickeln, die egal ob „wahr“ oder „unwahr“ immer eingesetzt wird, wenn sie sich Vorwürfen ausgesetzt sieht. 

     

    Die Bibel liefert nicht ein einziges Vorbild für eine derart unklare Wirksamkeit des heiligen Geistes. Dennoch beharrt die Wachtturm-Gesellschaft darauf, dass der Geist Gottes sie in ihrem neuzeitlichen Werk von Anfang an geleitet hat:

    Heute zeigen die Tatsachen deutlich, daß das, was Jehovas Zeugen gesagt haben, die Wahrheit war. Sie waren tatsächlich die ganze Zeit von Gottes heiligem Geist geleitet worden. Der Wachtturm, 1. November 1971, S. 664

     

    An den Ergebnissen gemessen, kann kein Zweifel bestehen, daß Bruder Russell und seinen Gefährten in ihren Bemühungen von Jehovas heili- gem Geist geleitet wurden. Es erwies sich, daß sie mit dem treuen und verständigen Sklaven gleichzusetzen waren. ... Es ist wirklich dem hei- ligen Geist zuzuschreiben, daß die Wahrheit auf Grund der demütigen Anstrengungen Bruder Russells und seiner Gefährten im Einklang mit Jesu Verheißung wie nie zuvor erstrahlte. (Johannes 16:13). Jene gesalb- ten Bibelforscher bewiesen, daß sie tatsächlich zur Klasse des treuen und verständigen Sklaven gehörten, deren Auftrag es ist, an die Hausknechte des Herrn geistige Speise auszuteilen.

    Der Wachtturm, 15. Mai 1995, S. 17 

    1. Matthäus

       

      Ansich gäbe es gute und richtige Belehrungen:

      Hast du den Mut, überlieferte Glaubensansichten, an denen du jahrelang festgehalten hast, aufzugeben, wenn sich herausstellt, daß sie der Wahrheit widersprechen? Beachte die Warnungen. Schütze dich und deine Familie, indem du sicherstellst, daß die Überlieferungen, an die du dich hältst, mit Gottes reinem Wort der Wahrheit übereinstimmen.   Der Wachtturm, 1. Dezember 1995, S. 6-7

      Es sollte daher klar auf der Hand liegen, daß Menschen nicht unser völliges Vertrauen und unseren unerschütterlichen Glauben verdienen, seien es Wissenschaftler oder andere. Erwachet! 8. März 1977, S. 10

       

      Man hatte damals schon nicht nur kein Problem mehr damit, seine Meinung ins genaue Gegenteil zu verkehren, sondern scheute auch nicht einmal mehr davor zurück, diejenigen dumm zu nennen, die einfach nur das glaubten, was man SELBST gelehrt hatte.

      Auf das zuvor dargelegte Argument gestützt, daß also die alte Ordnung der Dinge, die alte Welt, zu Ende geht und daher verschwindet, und daß die neue Ordnung hereinbricht, und daß das Jahr 1925 die Auferweckung der treuen Überwinder des alten Bundes und den Beginn der Wiederherstellung markiert, ist es vernünftig zu schließen, daß Millionen jetzt auf Erden lebender Menschen im Jahre 1925 noch auf Erden sein werden. Zitat aus: Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben 1920

      Das Jahr 1925 war für viele Brüder ein trauriges Jahr. Einige strauchelten; ihre Hoffnungen waren enttäuscht worden. sie hatten gehofft, daß einige der ‚alttestamentli- chen Überwinder‘ auferstehen würden. Statt dies als eine ‚Wahrscheinlichkeit‘ anzusehen, lasen sie hinein, daß dies mit ‚Sicherheit‘ kommen würde, ... Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1975, S. 145

       

      Frage: Sind die Alttestamentlichen Überwinder schon auferstanden?
      Antwort: Sicherlich sind sie noch nicht auferstanden. Nie- mand hat sie gesehen. Es wäre töricht, eine gegenteilige Behauptung aufzustellen. Im Millionen- und Trostbüchlein wurde gesagt, daß man sie vernünftigerweise kurz nach 1925 erwarten dürfe. Aber dies wurde nur als Meinung ausgesprochen. Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1980, S. 63 J. F. Rutherford am Kongreß vom 1.-3. Mai 1926 in Basel 

      Wieder schiebt die Wachtturm-Gesellschaft ihre Verantwortung auf „viele Brüder“, die in eine „Wahrscheinlichkeit“ nur etwas „hineinlasen“ und eine bloße „Meinung“ falsch aufgefasst haben. Für J. F. Rutherford selbst war diese „Wahrscheinlichkeit“ und „Meinung“ aber konkret genug, dass er 1930 ein Haus in Kensington Heights, San Diego, als Schenkung annahm, das den auferstandenen Fürsten dienen sollte und bis dahin ihm exklusiv zur Nutzung zugeschrieben war. 

    2. Horst

      Lieber Matthäus,

      wieder einmal Dank für die Zitate aus Deinem Fundus.

      Es gibt Kommentatoren, die der Meinung sind, das wir uns hier immer wiederholen.

      Aber man MUSS es immer wiederholen, wie zum Bespiel die Reaktion der WTG auf 1975, die in ihrer Aussage, dass es nur eine "Meinung" war, welche geäussert wurde, und die Brüder den Rest HINEINGELESEN hätten, fast wörtlich der Reaktion auf 1925 gleicht.

      KEINE der Voraussagen hat sich als wahr erwiesen. Deswegen auch der zutreffende Titel des Artikels.

      Wo ist die Wahrhaftigkeit in den Aussagen der Bibelforscher und ihrer Nachfolger ? Nur eine EINZIGE in rund 140 Jahren ??

       

      Gruss Horst

  36. pit an Tilo

    Danke Tilo.

    Das musste ja mal so deutlich gesagt werden.

    Es wird so sein, wie es immer war. Heute rennen sie mit der "Wahrheit" den Menschen die Türen ein.

    In 20 Jahren wird die heutige Literatur genauso im Giftschrank sein, wie die alte heute.

    Was nützt es also den Menschen? Nichts ausser Angstmache vor dem Ende.

    Friede pit

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