„Unterwegs“

„Der beste Platz in den stürmischen Zeiten, die uns bevorstehen, ist innerhalb der Organisation Jehovas, wo wir unter seinem Schutz in Sicherheit sind.“ (Zitat Wt 8.1992,)

abraham-001Da ist es wieder! Wie oft habe ich das schon gelesen! Aber stimmt das? Ich habe meine Zweifel, oder besser: meine Gewissheit, dass es nicht stimmt! Ich denke an Abraham, den Vater aller, die glauben dürfen und können. Wo war sein ‚bester Platz, wo er unter dem Schutz Gottes in Sicherheit war’? War es nicht die „mächtige Hand Gottes“, unter der er beschützt wurde? Doch, das war sein „bester Platz“.  Aber wie kam es dazu?

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„Geh fort aus deinem Land, verlasse deine Heimat und deine Verwandtschaft, und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde!“ (Apg. 7:3)

Mit diesen Worten war Abraham aufgefordert worden, die Stadt Ur in Chaldäa zu verlassen. Wenige Worte, aber sie sind bedeutungsschwer, denn Ur war zur Zeit Abrahams eine herausragende Stadt, in der man in relativer Sicherheit gut leben konnte. Man war beschützt und lebte in einer kultivierten Umgebung. Man genoss den Schutz der Stadt, ihren Komfort und das quirlige Leben. Hier stand man auf der Höhe der Zeit.

Ich versuche mich in diese Situation hineinzudenken. Kann ich mir vorstellen, alle bürgerlichen Sicherheiten aufzugeben und jeden Tag erneut den Herausforderungen des Lebens zu begegnen? Ich könnte es höchstens unter der gleichen Bedingung, die Abraham hatte: Unter dem ausdrücklichen Schutz Gottes. Und dazu braucht man Vertrauen zu Gott. Nun ist es so, dass Gott mir dieses Vertrauen eingeflößt hat, es wurde mir gegeben, und es ist durch Erfahrung mit Gott bestätigt worden.

Am Beginn seiner Reise wusste Abraham jedenfalls, dass Gott eindeutig mit ihm in Verbindung getreten war! Und wir finden in Abrahams Lebensbericht viele Hinweise darauf, dass Gott ihn nie aus den Augen verloren hatte. Alle Gefahren seiner Reise wurden von Gott gesehen und beachtet. Im Verlauf dieser Reise wurde Abraham mit seinem Gott immer vertrauter, so dass Gott ihn später seinen Freund nannte.

Anfangs hatte Jehowah gesagt: „Hab keine Angst, Abram, ich selbst beschütze dich, ich werde dich auch reich belohnen!“

Die Gefahren waren groß; manchmal stand sein Leben auf dem Spiel, und es gab Situationen, in denen er völlig hilflos war, in denen sein Verstand nicht ausreichte, um eine gute Lösung zu finden. Zweimal  – zum Beispiel – meinte er, zu einer List greifen zu müssen, um sein Leben zu retten. Aber die List war wirkungslos! „Sage, dass du meine Schwester bist“, sagte er zu seiner Frau, als er daran dachte, wie orientalische Könige die Männer von schönen Frauen behandelten. Sie hätten den Mann töten lassen, um sich die Frau zu nehmen. Aber wenn sie sich als Schwester ausgab, nahmen sie sie erst recht. Was konnte Abraham tun? Der Allmächtige schritt ein. Er gab den Königen eine deutliche Warnung, so dass sie vor der Frau Abrahams zurückschreckten (1. Mose 12:14-20; 20:1-18). So hat Gott immer wieder gezeigt, dass er im Leben Abrahams gegenwärtig war, dass er ein Gast in Abrahams Zelt war.

Wir können am Leben Abrahams ablesen, wie es den Kindern Gottes geht, wenn sie auf ihrer Lebensreise in kritische Situationen geraten. Es kann sein, dass sie in Gefahr geraten, es kann sein, dass sie niedergeworfen werden, es kann sein, dass sie völlig ratlos sind und keinen Ausweg mehr wissen, aber sie werden dennoch nicht im Stich gelassen oder vernichtet (2. Kor. 4:7-9)! Immer wieder ist Gott für sie da.

In Ur wäre es für Abraham sehr schwer gewesen, seinen persönlichen Glauben auszuleben. Hier kannte jeder jeden und nichts blieb dem anderen verborgen. Das allein schon schränkte die persönliche Freiheit ein. Denken wir daran, dass jede Stadt auch eine Organisation ist, die nur funktionieren kann, wenn alle dasselbe wollen und tun und sich den Gesetzen der Stadt unterwerfen. Schon der Druck eines Kollektivs ist mitunter zuviel für die innere Integrität, für die eigene Aufrichtigkeit im Glauben. Heute sind Begriffe wie „Gruppenzwang“ und „Gruppendynamik“ in ihren negativen Wirkungen bekannt – und werden geschickt benutzt, um einen bestimmten Zweck zu erreichen. Jede „Stadt“ übt einen gewissen Druck auf ihre „Bewohner“ aus und kann sie dahin führen, wohin sie vielleicht nicht wollen.

Kostbare Reiseerfahrungen

Nur auf der Reise, wo Abraham von jeder stadtbürgerlichen Existenz und den Zwängen der Masse frei war, konnte Gott zeigen, worauf es wirklich ankommt: Auf das Vertrauen zu Gott, das wir heute Glauben nennen! Auf seiner Wanderung hatte Abraham nur den Allmächtigen als Helfer. Für alle anderen Menschen war er ein Fremder, der keine Rechte im Land hatte, der sich alles, was er zum Leben brauchte, hart erkämpfen musste. Wo Abraham schutzlos war, wurde Gott ihm zu einer mächtigen Mauer,  –  unübersteigbar und fest. Und so sehe ich in Abraham auch jene Menschen, die ihre „Stadt“ ebenfalls verlassen haben und sich als Fremde in der Welt auf den Weg machten, um die Freiheit der Kinder Gottes zu erleben.

Städte gegen Gott

Ein berüchtigter Städtebauer war Nimrod, ein Gewaltherrscher. Er baute zuerst Babel (Babylon). Sein vorherrschendes Motiv war vielleicht der Wunsch, Menschen zu beherrschen. Das kann in einer Stadt besser gehen, als bei einem Volk von Nomaden und Ackerbauern. Die Menschen dieser Stadt atmeten vielleicht den Geist Nimrods, wenn sie schrien:  „Auf! Jetzt bauen wir uns eine Stadt mit einem Turm, dessen Spitze bis zum Himmel reicht!“, schrien sie. „Dadurch werden wir überall berühmt. Wir werden nicht über die ganze Erde zerstreut, weil der Turm unser Mittelpunkt ist und uns zusammenhält!“ (1. Mose 11:4)

Man wollte „berühmt“ werden. Die Stadt sollte sie schützen und zusammenhalten, der Turm sollte ihr geistiger Mittelpunkt sein! Das waren die Motive für den Bau einer Stadt, die später ein Symbol für sittliche Verworfenheit und Gottfeindlichkeit geworden ist. Die Erbauer dieser Stadt hatten nicht Gott zum Mittelpunkt, sondern die Stadt mit ihrem Turm! In der Offenbarung wird diese Stadt mit einer leidenschaftlichen Hure verglichen, welche die ganze Blutschuld der Erde auf sich geladen hat. Und so wundert es uns nicht, wenn Nachfolger Christi dazu aufgerufen werden: „Verlasst diese Stadt!“ Denn diese Stadt wird als ein Versteck von Dämonen und als Quelle der Unreinheiten beschrieben. Hier praktizierte man spiritistische Bräuche, hier herrschte man über Menschen, hier verfolgte man die Zeugen Jesu. (Jer. 51; Offb. 18)

Städte als gottesfeindliche Organisationen

Die Menschen haben nicht nur buchstäbliche Städte zu ihrem Schutz gebaut, sondern auch Organisationen. Die Beschreibung Babylons der Großen aus der Offenbarung ist die Beschreibung einer Organisation. Wenn wir den Begriff nicht zu eng fassen, dann können wir die institutionalisierte Religion ebenso dazu rechnen, wie das Finanzwesen, die Wirtschaft, den Welthandel und die Politik. Dies sind im Endergebnis auch alles „Städte“, die man sich gebaut hat, um andere Menschen zu beherrschen, um sich selbst zum „Mittelpunkt“ zu machen. Auch hier verlieren die Bewohner der „Stadt“ ihre Freiheit und ihr Gewissen. Sie müssen den Schutz durch die „Stadt“ damit bezahlen, dass sie sich der vorherrschenden Meinung anpassen. Sie müssen bezahlen, indem sie ihren Glauben an den wahren Mittelpunkt aufgeben oder einschränken und sich unterordnen. Sie müssen sich manipulieren lassen und dürfen nicht mehr sie selbst sein. Es ist traurig, was in den modernen „Städten“ mit den Menschen gemacht wird, denn die Versklavung des Menschen strebt einem Höhepunkt zu.

In der Bildersprache der Offenbarung wird ein wildes Tier erwähnt, das eine Zahl hat. Es ist die Zahl 666, die jeder tragen muss, wenn er existieren will! Man kann das auf verschiedene Weise deuten, aber die allgemeinste Bedeutung ist die totale Vereinnahmung des Menschen durch Organisationen, durch „Städte“. Für echte Nachfolger Christi stellt das ein großes Problem dar. Wie kann man existieren, ohne die Zahl des wilden Tieres anzunehmen? Wie kann man aus „ihr hinausgehen“, wenn es scheinbar unmöglich gemacht wird? Nimmt man aber die Zahl des wilden Tieres an, dann wird man sterben, wenn Christus kommt, um Gericht zu halten (Offb. 13:16-18).

Trotzdem begeben sich die Jünger Jesu auf diese Reise und versuchen sich von der „Welt“ rein zu erhalten, was zuerst bedeutet, das falsche satanische Denken und die daraus resultierende Handlungsweise abzulehnen. Sie müssen sich wie Abraham darauf einlassen, die „Stadt“ im Vertrauen auf den Beistand Jesu Christi zu verlassen. Sie müssen wie Abraham ihr Vertrauen zu Gott auf ihrer Reise beweisen. Und sie haben –  wie ihr Vorbild im Glauben – die einzigartige Gelegenheit, mit ihrem Vater im Himmel ganz vertraut zu werden.

Es können die unterschiedlichsten „Städte“ sein, die man verlassen muss.  Man muss auch religiöse Organisationen verlassen. Für einen Zeugen Jehovas wird es bedeuten, gerade die Organisation zu verlassen, von der er vielleicht einmal überzeugt war, dass es die Organisation Gottes war. Aber sie ist es nie gewesen, und ich kann mir heute nicht mehr vorstellen, dass es irgendeine Organisation gegeben hat, die Gott wollte und guthieß.

Israel war keine Organisation, die Gott gewollt hat.

Wer jetzt auf das Volk Israel hinweist und meint, dass es eine Organisation im Sinne einer „Stadt“ war, die Gott gewollt hat, den muss ich enttäuschen. Denn wir erinnern uns an die Worte Gottes, als die Juden von Samuel einen menschlichen König forderten: „Höre auf die Stimme des Volkes, …, denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, damit ich nicht König über sie sei.“ (1. Sam. 8:7) Die Juden bekamen ihre „Stadt“, aber sie wurden damit nicht glücklich. Auch wenn das Königtum Salomos an die Herrschaft Christi denken lässt, bleibt doch die Tatsache bestehen, dass dieses Königtum der Menschen, diese staatliche Organisation, von Gott nicht gewollt war.

Das Gesetz Mose garantierte die religiöse Freiheit

Die jüdische Religion war keine Organisation, wie es heute JW.Org behauptet. Mit den Machtstrukturen der heutigen Wachtturm-Organisation hatte das Judentum wirklich nichts zu tun. Ein Grundprinzip des ursprünglichen Judentums war die Freiheit des Einzelnen – auch in Bezug auf die Anbetung Gottes. Zwischen Gott und den Menschen durfte sich kein anderer drängen! Die Wachtturm-Organisation aber tritt offen an Gottes Stelle und behauptete immer, dass, wer ihr den Gehorsam verweigere, ihn in Wirklichkeit Gott verweigere! Die Wachtturm-Gesellschaft hat durch die Jahrzehnte das reine Wort Gottes mit unzähligen „theokratischen Gesetzen“ erstickt!

Dadurch hat sie die Mitglieder versklavt und entmündigt. Sie hat ihnen die eigene Verantwortung abgenommen und lebt in dem Wahn, dass nur durch ihre äußere Kontrolle und Bevormundung den Mitgliedern die „reine Anbetung“ möglich sei!  Im Judentum stand der Mensch aber in seiner eigenen Verantwortung vor Gott, auch wenn der Hohepriester für seine Sünden im Tempel opferte.  Ein kleiner Kommentar aus der Thora (übertragen von Chajm Guski, 2014) zu 5. Mose 10:12 sagt dazu: „Was verlangt Gott? Mit der darauf folgenden Antwort soll sichergestellt werden, dass eine Gesellschaft auch ohne äussere Kontrolle funktionieren kann. Die Gebote und Gesetze Gottes verlangen nicht nur Liebe zu Gott, sondern auch Liebe zu den Menschen. Der Talmud sagt: ‚Alles untersteht der Macht des Himmels, außer dass jemand sich dafür entscheidet, Gott zu verehren.’ (Berachot 33b) … Die Liebe ist hier als ein Gefühl oder eine Geisteshaltung zu verstehen, die tiefe und zugewandte Verbundenheit zu einer Person ausdrückt und die keinem speziellen Zweck verpflichtet ist. Sie erfordert eine aktive Wendung an das Gegenüber mit ein.“

JW.Org ist weit zurückgefallen.

Wenn ich diesen kleinen Kommentar auf JW.Org anwende, dann fällt mir sofort ein, dass die Zeugen Jehovas weit hinter diese Freiheit und weit hinter das Gesetz Mose zurückgefallen sind! In dieser „Stadt“ wird alles und jeder kontrolliert. Alles im Leben eines Zeugen wird durch die „theokratische Gesetzgebung“ geregelt. Da bleibt kein wesentlicher Platz für das Gewissen des Einzelnen; da ist kein Raum für eine aufrichtige Liebe zum Nächsten, die auf eigene Verantwortung gründet und die gelebt wird, weil man es selbst so will. Gewissen und Liebe sind sehr empfindlich gegen alles regelnde  Gesetze und Anweisungen von Menschen.

Die äußere Kontrolle durch Menschen ist das Gift für die Freiheit, den ungeheuchelten Glauben und für die echte Glaubensfreude. Sie ist u. U. der Tod der Liebe! Wenn im Gesetz Mose noch die Liebe zu Gott und dem Nächsten hoch erhoben wurde, dann wird sie durch modernes Pharisäertum in JW.Org zu einer fast leblosen Pflichterfüllung. Dann geht es in erster Linie um die Pflicht, und noch eimal um die Pflicht, und nicht um Gott und den Nächsten. Dann kann es keine Gewissensentscheidungen geben, sondern nur noch den strengen Gehorsam, der von Menschen eingefordert wird, und über den man nicht nachdenken soll. Das alles hat Jesus an den Pharisäern seiner Tage gesehen und verurteilt (Mat. 23). In so einer „Stadt“ kann kein Nachfolger Christi frei atmen. (Es sei denn, er lebt von der Propaganda unbeeindruckt sein Leben als Christ so, wie er es versteht. Aber geht das?)

Die frühen Christen hatten die Freiheit der Söhne Gottes!

Und wie sah es unter den frühen Christen aus? Es gab keine menschliche Hierarchie, es gab nichts von all dem, was heute zum Instrumentarium der organisierten Religion gehört! Es waren Menschen, die unter der Aufsicht des Himmels standen. Ihre Namen waren im Himmel eingeschrieben und ihr Gesetz war das Gesetz des Christus, das in der Liebe zu Gott und zu einander gipfelte. Zusammen mit dem Gewissen machte dieses Gesetz jede äußere Kontrolle überflüssig! Da waren keine Aufpasser nötig, denn Jesus führte seine Jünger durch seinen Geist! Es gab Brüder als Hirten und Lehrer, die nach Bedarf dienten, aber kein Amt innehatten und keine besondere Ehre beanspruchten! Alle beteten Gott mit Geist und Wahrheit an und waren allein durch das Band der Liebe vereint.  Alle standen auf einer Stufe vor Gott und Christus.

Was es aber immer gab, waren Menschen, die bestrebt waren, Macht über andere zu gewinnen. Sie gründeten Kirchen, also „Städte“. Christen können sich dagegen nur wehren, indem sie diese “Städte“ verlassen und sich auf die Reise begeben, um bei Gott und sich selbst anzukommen.

Die falschen Sicherheiten täuschten mich.

Hier war ich vor über einem Jahrzehnt angekommen. In der „Stadt“, der Organisation der Zeugen Jehovas,  wurde mir Sicherheit angeboten. Ich brauchte keine Zweifel zu haben, wenn ich treu und gehorsam alles glauben würde, was man mir vorsetzte. In dieser „Sadt“ sollte ich gerettet werden, wenn Christus als Richter kommen würde. Nur in dieser „Stadt“ konnte man angeblich glücklich sein; draußen vor den „Toren“ war das echte Glaubensleben angeblich unmöglich. Nur in dieser „Stadt“ wäre ich wirklich zu Hause, sie wäre meine Heimat, sagte man, und ich glaubte es.

Aber wie sah die Wirklichkeit aus?

Die Wirklichkeit unter der Oberfläche konnte nur sichtbar werden durch den ehrlichen Vergleich mit der Bibel und dem Leben, das wir führten, und von dem wir ahnten, dass es nicht das sei, was es sein sollte. Ich musste auch lernen, ehrlich zu mir selbst zu sein, denn JW.Org „lebt“ davon, dass sich jeder selbst betrügt. Durch die leise Stimme Gottes aus seinem Wort traten Widersprüche zutage, die den Atem stocken ließen. Da gingen die Augen des Herzens auf und ich kam zu folgendem Schluss:

Wer mit Gott gehen will, muss alle scheinbaren, von Menschen angebotenen Sicherheiten hinter sich lassen. Er muss sich ganz in Gottes Hand begeben, ohne in Glaubens- und Gewissensdingen von Menschen abhängig zu sein. Er muss den Unvergleichbaren und Ewigen vor Augen haben. Er darf nicht zulassen, dass sich Menschen in das Verhältnis zu seinem himmlischen Vater drängen wollen. Er muss einsehen, dass es nur bei Gott wahre Sicherheit und ein wahres Zuhause geben kann. Er muss sich Christus anvertrauen, der ihn im Auftrag des Vaters auf seiner Reise begleitet und führt. Er muss den unbedingten Mut zur Wahrhaftigkeit haben und den Mut zur eigenen Verantwortung. Nur das ist in letzter Konsequenz Glaube! Deshalb kann es dann nur heißen: „Verlasse die Stadt!“

Von Jesus heißt es, dass er ‚die Stadt verlassen hatte’, als er seinen Opfertod vor den Toren der Stadt Jerusalem starb: So starb auch Jesus außerhalb der Tore, um durch sein Blut die Menschen von ihrer Schuld zu befreien. Lasst uns zu ihm hinausgehen, ausserhalb des Lagers, und die Verachtung mittragen, die ihn getroffen hat. Denn auf dieser Erde gibt es keine Stadt, in der wir für immer zu Hause sein können. Sehnsüchtig warten wir auf die [Stadt], die im Himmel für uns erbaut ist.“  (Hebr. 13:12-14)

Das „Lager“ ist hier ein Bild für die Volksgemeinschaft Israels während der Wüstenwanderung nach dem Auszug aus Ägypten, somit ein Sinnbild für die jüdische Religionsgemeinschaft. Die Hebräerchristen mussten das Lager (die  jüdische Religion) verlassen, um zu Christus zu kommen!  Mit seinem Tod, außerhalb des „Lagers“, war die jüdische Religion für seine Nachfolger zu Ende! Sie hatte mit ihren Gesetzen und gottesdienstlichen Einrichtungen nur als Vorbild gedient. Die Wirklichkeit gehörte jetzt dem Christus. 

„Der verdrängte Christus“

Ich muss anmerken, dass man innerhalb von JW.Org eigentlich nicht zu Christus geführt wird. Die Rolle Jesu wird in der „Organisation“ heruntergespielt. Und ich finde die Aufforderung des Apostels sehr interessant, wenn er dazu auffordert, „zu ihm [Jesus] hinauszugehen“, weil es für uns keine bleibende „Stadt“ (oder keine Organisation) auf der Erde gibt, in der wir „zu Hause“ sein könnten, sondern dass unsere Sehnsucht auf die „Stadt“ gerichtet ist, die Gott erbaut hat. Das geht deutlich aus den Worten des Apostels hervor, wenn er die Reise Abrahams beschreibt: „Aufgrund seines Glaubens gehorchte Abraham, als Gott ihn rief. … Und er zog fort, ohne zu wissen, wohin er kommen würde. Aufgrund seines Glaubens lebte er als Fremder im Land. … Er wartete nämlich auf die Stadt, die auf festen Grundsteinen erbaut ist,  –  deren Planer und Gründer Gott selbst ist.“ (Hebr. 11:8-10)

Das ist und bleibt das Neue Jerusalem, das seine Kinder mit offenen Armen aufnehmen und jede Träne von den Augen wischen wird! (Offb. 21:1-8)

Noch bin ich mit vielen anderen auf meiner Reise. Ich habe die „Stadt“ verlassen und gehe meinen Weg weiter. Was habe ich bisher erfahren? Ich habe gesehen, wie man durch Gott aus vielen Gefahren befreit wird und die Kraft erhalten hat, Prüfungen zu bestehen. Von Mal zu Mal wurde man stärker und zuversichtlicher. Viel Unnötiges fiel von einem ab, manches Überflüssige versickerte irgendwo. Das Leben wurde leichter und fröhlicher. Verluste machten plötzlich reich, weil man näher zu Gott und seinem Sohn rückte. Man wurde „wesentlicher“, weil man endlich die ungeheuer wichtige Rolle Jesu als alleinigen Retter verstanden hat! Ich habe es nicht bereut, die „Stadt“ verlassen zu haben.

 

Mag ich nicht (5)

40 Kommentare zu “„Unterwegs“

  1. Winfried Mertens

    Lieber Tilo, ich gehe in den meisten Deiner Gedanken mit. Vor allem der Punkt, dass alles geregelt ist bei Jehovas Zeugen....alles wird kontrolliert. Ich bin selbst ein Zeuge Jehovas, aber weil ich die Autorität der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas angezweifelt habe, hält man mich "bezeichnet", was einer totalen Isolierung in sozialer Hinsicht gleichkommt, nur dass ich in den Zusammenkünften noch "Bruder" genannt werde. Der Grundtenor in den Zusammenkünften ist: Wenn man sich eng an die Organisation hält, wenn man regelmäßig die Zusammenkünfte besucht, wenn man regelmäßigen Predigtdienst verrichtet, wenn man sich sittlich rein hält, wenn man regelmäßig Kommentare in den Zusammenkünften gibt, wenn man regelmäßig die Bibel liest, wenn man möglichst alle Veröffentlichungen liest, wenn man die Autorität der Ältesten anerkennt, wenn man ein friedliches und demütiges Glied der Versammlung bleibt usw.usw...kann dem ewigen Leben nichts mehr im Weg stehen. DIES IST EINE VERLEUGNUNG DER ERLÖSUNG DURCH DAS OPFER JESU CHRISTI! Nur durch sein Opfer können wir das ewige Leben erlangen und nicht durch die Einhaltung der Gesetze der Zeugen Jehovas. Was sagst Du dazu? Meine E-Mail: logofilus@yahoo.com. Winfried Mertens

  2. Ulla

    Liebe Freunde,

    bedeutet das Wort "Religion" nicht "Der Weg zu Gott"?

    Welcher "Religion" ich nun angehöre nach meinem Ausstieg, fragte mich kürzlich jemand.

    Nach meinem Weggang aus der "Stadt", in der die "Bürgermeister" aktuell nur ausrufen "Wer uns nicht gehorcht, gehorcht Gott nicht!", habe ich für mich beschlossen, so zu antworten: " JESUS CHRISTUS ist mein WEG zu GOTT!"

    Also "habe" ich keine Religion, sondern JESUS CHRISTUS ist! meine Religion.

    Der einzig richtige und wahre "WEG ZU GOTT".

    Keine Kirche oder Organisation als Zwischenstufe. So einfach ist die Wahrheit über Jesus Christus.

    Liebe Abendgrüße

    Ulla

     

     

    1. Tomaso

      Hallo Ulla,

      toll auf den Punkt gebracht! Vielen Dank dafür 🙂

      LG Tomaso

    2. Tommy

      Ja Ulla, kurz und knapp auf den Punkt. Respekt.

      Tommy

    3. Gazi Keskinsoy

      Liebe(r) Ulla,

      genauso sehe ich das auch, und gehe ein Schritt weiter und sage ich: "JESUS CHRISTUS ist mein HERR und mein GOTT!"

      Mit freundlichen Grüßen

      Knecht Jesu Christi

    4. nada

      Nada@ulla@alle

      Interessant finde ich in dem Zusammenhang, was Jesus vor seinem aufstieg in den Himmel sagte...

      Geht daher hin, macht jünger und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe..

      Was hat Jesus denn geboten??? 

      Gründet eine neue religiöse gion mit vielen neuen regeln und vielen neuen geboten, mit geboten von Menschen, die meinen, diese aus meinen Worten heraus gelesen zu haben???

      Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege.. Aber hat jesus befohlen, gründet eine neue Religion?

      Ich erinnere mich nur an 2 gebote, Gott über alles, nächten wie sich selbst und 1 Erkennungsmerkmal.. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine jünger seid, wenn ihr liebe habt..

      Sonst nichts? Oder hab ich was über sehen?

      Viele Empfehlungen, viele Beispiele, viel trost, viel liebe, von allem guten viel..

      Aber viele Gebote? Nein!!!!!

      Lebt liebe, gebot er, dann macht ihr alles richtig!!!

      In diesem Sinne,

      euch allen einen liebevollen Tag!!

      Grüsse

      Nada

      1. pit an Nada

        Liebe Nada,

        so seh ich das auch.

        Was braucht der Mensch mehr als diese 2 Gebote?

        Nichts.

        Friede pit

  3. Leo@Domi

    Hallo Domi,

    es hat sicherlich keiner ein Problem damit wenn du dich als Atheist siehst.

    Nur frage ich mich, warum du auf dieser Seite liest und schreibst. Dies ist keine Seite von Atheisten sondern für Menschen die an eine Schöpfer glauben.

    Oder möchtest du uns vom Atheisten überzeugen?

     

    Liebe GRüße

    Leo

  4. Gazi Keskinsoy

    Lieber Tilo,

    zu welcher Stadt sollen wir gehen?

    Überall auf der Erden Städte gibt es Gott, Vater, Allah, Jahwe, Jehova, und vielen Organisationen aber will keiner mit Jesus Christus etwas anfangen können.

    Das ist dass Problem, wir müssen nicht immer hin und her umziehen.

    In unserem vier Wänden können wir zur Ihn (Jesus) gelangen.

    Hier ist die Antwort zu wem wir hingehen sollen.

    Joh 6:68  Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.

    Copyright © 1951 by Geneva Bible Society. Used by permission. All rights reserved.

    Mit freundlichen Grüßen

    Knecht Jesu Christi

    1. Watchtower Song

      Ein Lied für TdW & Watchtower Inc.

      Watchtower-San-Quentin

      https://www.youtube.com/watch?v=1zgja26eNeY&list=PLX8jp_YLp8BiEya9J_xpHqJ-Fwkru28nL&index=1

      Leute, ich hab’ gestern über Euch nachgedacht. Jetzt bin ich schon dreimal hier gewesen und ich glaube, ich versteh’ jetzt ein wenig, wie Ihr über dieses und jenes hier denkt, es geht mich nichts an, wie ihr mit anderen Sachen fertig werdet und was Ihr über gewisse andere Dinge denkt, ist mir scheißegal. Egal, ich hab’ versucht, mich in Eure Lage zu versetzen und ich glaube, das hier wäre meine Meinung über San Quentin:

      Watchtower, für mich bist du die Hölle auf ErdenSeit 1963 kotzt du mich anIch hab’ sie kommen und gehen gesehen, und ich hab’ sie sterben gesehen,Und schon vor langer Zeit habe ich aufgehört, nach dem Warum zu fragen.Watchtower, ich hasse jeden einzelnen Inch von Dir,Du machst mich fertig und verpaßt mir eine Narbe nach der anderen,Und wenn ich hier herauskomme, werde ich gewiefter sein und labiler:Herr Abgeordneter, das können Sie nicht verstehen?Watchtower, glaubst du wirklich, daß irgend etwas Gutes dabei herauskommt?Glaubst du wirklich, daß ich mich gebessert habe, wenn du mit mir fertig bist?Du hast mein Herz und meinen Geist gebrochen und meine Seele zerrüttetDeine Mauern aus Stein haben mich etwas ruhiger und kaltblütiger werden lassen.Watchtower, verrotte und fahr’ zur Hölle,Deine Mauern sollen einstürzen und ich hoffe, ich werde lange leben, um davon erzählen zu können,Die ganze Welt soll vergessen, daß es dich je gegeben hat.Und die ganze Welt wird bedauern, daß du nichts Gutes bewirkt hast.Watchtower, ich hasse jeden Inch von Dir.

       

  5. Fanny

    Fanny@O..W.S.

    Vielen Dank für das Beispiel von der Kerze und der Taschenlampe.Dazu fällt mir ein Gedanke aus eigener Praxis ein.

    Es gab Zeiten in meinem Leben in denen ich ein sogenanntes Doppelleben führte.Aus heutiger Sicht war es ein Zeichen von Flucht aus Zuständen die man nicht mehr ausgehalten hat.Aus heutiger Sicht war es ebenfalls ein Spagat zwischen Organisation und Freiheit.

    Wenn ich dein Beispiel an mir anwende so bestand meine Flucht vom Schatten zum nächsten Schatten.Ich hatte in der Finsternis nicht das Licht(Jesus) erkannt und flüchtete in eine Freiheit die nicht im Herrn war.

    Danke für deinen Kommentar!

    Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an den Artikelschreiber!

    LG Fanny

  6. Lieber Tilo ich Danke Dir wir den tollen Artikel denn Du geschrieben hast.

    Ja!!! Man kann nur FREIHEIT AUSSSERHALB DER STADT ERLEBEN , NICHT DURCH DAS LICHT DER ORG!!!

    Denn die ORG hat denn Platz von unseren ERLÖSER UND RETTER EINGENOMMEN!

    Und maßt sich AN SICH SELBST ALS RETTER UND ERLÖSER HIN ZU STELLEN!!!

    Doch das LICHT IST JESUS CHRISTUS KENE ORG ,SONDERN NUR JESUS CHRISTUS!!!

     

  7. Sylvia Geiser

    Lieber O.W. Schön

    Das war eine Offenbarung. Vielen Dank für Deinen ehrlichen und offenen Kommentar.

    Hab einen schönen Tag

    Sylvia

  8. O.W.Schön@Tilo

    "JW.ORG LEBT VON DEM SELBSTBETRUG!"

     

    Lieber Tilo,

    ein wohltuender und ein erfrischender Artikel, den Du in glaubensstärkende Gedanken und Worte verpackt hast. Ein Identität stiftender Artikel, der alle "Reisenden" ansprach, auf dem Weg aus der Stadt zu bleiben. Sämtliche Irrungen und Wirrungen auf diesem Weg sind allemal besser als in der "verruchten Stadt" zu bleiben. Danke dafür.

    "JW.ORG, so Deine Worte, lebt davon, dass ein jeder Zeuge sich selbst betrügt". Diese Überlegung möchte ich noch kurz aufgreifen. In der Bibel heißt es über Johannes den Täufer, kurz und prägnant:

    "8 Johannes selbst war nicht das Licht; er war nur ein Zeuge für das Licht." (Johannes-Evangelium Kapitel 1)

    Der Kommentar in der Fußnote merkt dazu an:

    " Wie Johannes der Täufer sind auch wir nicht die Quelle des göttlichen Lichtes; wir spiegeln dieses Licht nur wider. Jesus Christus ist das wahre Licht; er hilft uns, unseren Weg zu Gott zu erkennen, und zeigt uns, wie wir auf diesem Weg ("aus der Stadt") vorangehen können.... . Wir sollten uns anderen Menschen nie als Licht präsentieren, sonder sie immer auf Christus, das wahre Licht, hinweisen." (begegnung fürs leben)

    JW.ORG präsentiert sich gern als Quelle des Lichtes, als Quelle der Licht- und Heilsbringer; dumm nur, dass dieser Begriff des Lichtträgers bereits besetzt ist:LUZIFER. Daher müssen sich Zeugen Jehovas auch verbiegen und verrenken und sämtliche Kapriolen schlagen, um sich als Quelle des Lichtes zu präsentieren, obwohl sie es nie waren und auch nie sein werden. Endloser Selbstbetrug ist die Folge!

    Ein Experiment für den besinnlichen Abend zu zweit:

    Man nehme bitte eine Kerze, Streichhölzer und eine Taschenlampe. Nun stelle man die Kerze auf ein Tischchen in der unmittelbaren Nähe zu einer weißen Wand und zünde sie an. Sobald die Kerze brennt, lösche man bitte das große Licht und mache die Taschenlampe an. Wenn man nun mit der Taschenlampe die Kerze anstrahlt, wirft sie einen Schatten an die Wand! Bis auf... ? Bis auf...? Genau! Bis auf die Kerzenflamme, die wirft nämlich KEINEN SCHATTEN! Ein Phänomen, ja, so könnte man sagen!

    Die Quelle des Lichtes wirft keinen Schatten. Jesus Christus warf als vollkommener Mensch und als der Sohn Gottes keinerlei Schatten; natürlich nicht, denn er ist die Quelle des Lichtes und die Quelle jeglichen Verständnisses der Wahrheit über Gott.

    Wäre JW.ORG die Quelle des Lichtes, dann würde sie keinen Schatten werfen. Da sie selbst aber viele Schatten wirft und voller Schatten ist, ist sie somit auch NIEMALS die Quelle des Lichtes oder auch die Quelle der Wahrheit. Ihr Selbstbetrug ist zugleich der Selbstbetrug aller noch "eingeschlossenen Zeugen". Die "erwachten Zeugen" wiederum sind auf dem Weg aus der Stadt, hin zur Quelle allen Lichtes, die keinen Schatten wirft: Jesus Christus!

    Alles Gute

    O.W.S.

     

     

  9. Dominikus Klein

    Tilo zitiert 1.Samuel 8:7

    Ich zitiere 5.Mose 17:14-15...

    14 Wenn du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, und es in Besitz nimmst und darin wohnst und dann sagst: »Ich will einen König über mich setzen, wie alle Heidenvölker, die um mich her sind!«, 15 so sollst du nur den zum König über dich setzen, den der HERR, dein Gott, erwählen wird. Aus der Mitte deiner Brüder sollst du einen König über dich setzen; du kannst keinen Fremden über dich setzen, der nicht dein Bruder ist.

    Frage an Tilo: Warum regt sich Samuel in 1.Samuel 8:4-6 so fürchterlich auf? Und warum schreibst Du, "dass dieses Königtum der Menschen, diese staatliche Organisation, von Gott nicht gewollt war?"

    Gruß Domi

    1. Leo

      Hallo Domi

      mir fällt auf das du gerne Bibelstellen zitierst und schlaue Fragen stellst. Entschuldige wenn ich das so offen sage, aber deine Fragen offenbaren einen großen Mangel an Bibelkenntnis. Das wäre ja nicht unbedingt schlimm wenn da nicht immer so ein besserwisserischer Unterton in deinen Fragen durchklingen würde.

      Wenn du die Bibel kennen würdest, wüsstest du das es nicht der Wille Gottes war das sich Israel einen König Erwählte.

      ich verstehe nicht was du mit deiner Frage an den Autor bewirken willst.

      lG

      Leo

      1. Dominikus Klein

        Ach Leo ich gestehe,
        "Ich weiß, dass ich nichts weiß" und deshalb alle Bibelausleger, Bibellehrer usw. immer anhand der Bibel überprüfe. Vermutlich war dass auch ein Grund warum alle Zeugen Jehovas nach einen oder zwei Rückbesuchen frustriert aufgaben und ich daher nie "in die Wahrheit" kam.
        Du schreibst: "Wenn du die Bibel kennen würdest, wüsstest du das es nicht der Wille Gottes war das sich Israel einen König Erwählte."
        Ja aber Leo, dass ist ja gerade der Punkt warum ich Tilo diese Fragen stellte!
        5.Mose 17:14-15...besonders Vers 15 legt doch den Willen Gottes fest!
        15 so sollst du nur den zum König über dich setzen, den der HERR, dein Gott, erwählen wird. Aus der Mitte deiner Brüder sollst du einen König über dich setzen; du kannst keinen Fremden über dich setzen, der nicht dein Bruder ist.
        Und die Bibel, lies 1.Samuel 15:1, bestätigt den Willen Gottes!
        Samuel aber sprach zu Saul: Der HERR hat mich gesandt, um dich zum König über Israel zu salben; so höre nun auf die Stimme der Worte des HERRN!
        Nimmt man dagegen 1.Samuel 8:7-8 allein...
        Da sprach der HERR zu Samuel: Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir gesagt haben; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll! 8 Wie sie es [immer] getan haben, von dem Tag an, als ich sie aus Ägypten heraufgeführt habe, bis zu diesem Tag, indem sie mich verlassen und anderen Göttern gedient haben, genau so tun sie [es] auch mit dir!
        Oder sollte "Volkes Wille, Gottes Wille sein?"
        Gruß Domi
         

        1. pit an Dominikus Klein

          Lieber Domi,

          warum soll Gott das, was kommen wird, nicht schon vorher mit einer Regelung versehen dürfen?

          Wenn du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, dir geben wird, und es einnimmst und darin wohnst und alsdann sagst: «Ich will einen König über mich setzen, wie alle Völker, die um mich her sind!»

          Er sah schon vorher, was sich ereignen würde, deshalb das "Wenn".

          Ich sags mit eigenen Worten: "Auch wenn es mir nicht gefällt, mein Sohn, was du da vorhast, aber dann befolge doch wenigstens meinen Rat."

          Das es Ihm nicht gefällt, hat ER ja deutlich in Samuel, als das Ereignis dann stattfand, zum Ausdruck gebracht.

          Friede pit

          1. Dominikus Klein

            Hallo pit,
            natürlich kannst Du 5.Mose 17:14-15 mit eigenen Worten interpretieren, "Auch wenn es mir nicht gefällt, mein Sohn, was du da vorhast, aber dann befolge doch wenigstens meinen Rat.", und
            Deine o.a. Aussage mit 1.Samuel 8:7-8 bekräftigen, Dein gutes Recht!!
            Solange Du Deine Interpretation "nicht als allein seligmachende Auslegung" auslegst...stimme ich Dir voll zu...aber guck doch mal den u.a. Link an...
            https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_christlicher_Konfessionen
            Also ich geh lieber auf "Nummer Sicher" und bleib Atheist...die falsche Religion führt lt. Bibelinterpretation zur ewigen Verdammniss, Auslöschung...zweiten Tod etc.
            Gruß Domi

             

            1. Annie

              Hallo Domi,

              Du hast Recht, diese Liste ist echt ein Armutszeugnis für uns Christen.

              Es ist mir ein echtes (Gebets)Anliegen in unserer Stadt die Christen zusammen zu bringen. Der einzige gemeinsame Nenner ist oft nur Jesus - das ist aber das Wichtigste. Wer den Sohn hat, hat das Leben.

              Von den Zeugen, die mich besuchen, weiß ich dass hier sehr viele an den Türen sagen, Jesus wäre ihr König und er würde durch den Geist in ihrem Herzen wohnen...das würden Namenschristen wohl nicht tun, oder? Es gibt auch bei uns, obwohl wir nur eine Kleinstadt sind, mehr als 10 christliche Gemeinden ohne die Großkirchen. Durch "Zufall" habe ich im letzten halben Jahr Christen aus verschiedenen Gemeinden kennen gelernt und gemerkt,  wie trotz großer Unterschiede in einzelnen Lehrpunkten die Verbindung im Geist da ist. Ich merke es daran, dass ich die Menschen nach dem ersten Gespräch in die Arme schließen und fest drücken kann, und sie es auch gerne tun, obwohl wir uns noch nie gesehen haben. Das letzte Mal vor zwei Tagen im real,- beim Einkaufen. (Die Frau hatte ich allerdings vor etwa sieben Jahren einmal flüchtig kennen gelernt.) Es ist fast wie eine Familienzusammenführung, als ob man sich schon immer kennt. Man kann sich über die persönlichsten Dinge austauschen und sich gegenseitig ermutigen, weil wir auf demselben Weg sind dasselbe Ziel haben. Du kannst das für Dich bewerten wie Du willst, für mich persönlich ist diese Art von Begegnung das Kennzeichen von echten Geschwistern geworden. Ehrlich gesagt konnte ich bei den Zeugen die ich bisher kennen gelernt habe nicht so frei sein. Das aber nur am Rande.

              Eine Frage habe ich zu Deiner Aussage oben noch: Du meintest ja es wäre sicherer, Atheist zu bleiben, weil die falsche Religion zu ewiger Verdammnis etc. führt...damit sind jedoch ja gerade die Atheisten gemeint. ?

              Ich zitiere:

              Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.

              Johannes 3:16‭-‬18 SCH2000

              Wenn Du also auf Nummer sicher gehen willst, solltest Du auf Gottes Liebesangebot mit "Ja" antworten.

              Ich denke wir alle hier wünschen Dir dass Du erlebst, was danach kommt.

              Ganz liebe Grüße,

              Annie

               

            2. Tom an Dominikus Klein

              Hallo Domi,

              ich hoffe ich darf mich hier mit einmischen, denn Du hast es meiner Meinung nach (zum Teil) richtig wiedergegeben, Religion führt zur Verdammnis! Wer oder Was aber tut es nicht?

              Über den zweiten Tod muss folgendes gesagt werden.
              Off_20:14  Schließlich wurde der Tod selbst in den Feuersee geworfen, und der Hades dazu. Der Feuersee ist der zweite Tod.
              In diesen Feuersee kommen jene die sich als Falsche Propheten offenbart haben wie die JWorg. Auch andere Religionen gehören dazu und haben schon jetzt ihr Urteil, welches sie dann empfangen werden. (Gut zu wissen das selbst der Tod auch dazu gehört.)

              Off 19:20  Doch das Tier wurde gefangen genommen und mit ihm der falsche Prophet, der unter den Augen des Tieres all die auffälligen Wunder getan hatte, durch die alle verführt worden waren, die das Zeichen des Tieres angenommen und sein Standbild angebetet hatten. Beide wurden lebendig in den Feuersee geworfen, einen See der mit brennendem Schwefel gefüllt ist.

              Es betrifft also alle die absichtlich dem Teufel in die Hände spielen die dadurch nicht im Buch des Lebens stehen.
              Off 20:15  Wenn also jemand nicht im Buch des Lebens eingetragen war, wurde er in den Feuersee geworfen.

              Die simple Frage ist also, wie komme ich IN das Buch des Lebens?!

              Joh 3:36  Wer an den Sohn glaubt, wer ihm vertraut, hat ewiges Leben. Wer dem Sohn aber nicht gehorcht, wird das ewige Leben nie zu sehen bekommen, denn Gottes Zorn wird auf ihm bleiben.
              Vertrauen & Glauben zusammen mit Erkennen & Bekennen an Jesus Christus verändert meinen ungerechten Stand vor Gott  in einen gerechten. Das ist sein Geschenk an uns!

              Dein Bekennen zum Atheismus kann da nichts verbessern, denn dieser wird Dich nicht retten. Du würdest in diesem Äon sterben so wie alle Menschen sterben und bei Deiner Auferstehung beurteilt werden, wo Du dir jetzt aber nicht sicher sein kannst wie das dann ausgeht für Dich.
              Warum also nicht den wirklich logischen Schritt zu demjenigen machen der Dich schon jetzt rettet? Christus!

              Röm 8:1  Es gibt demnach kein Verdammungsurteil mehr für die, die mit Jesus Christus eins geworden sind.
              Röm 8:2  Denn das Gesetz des Geistes, das dich mit Jesus Christus zum Leben führt, hat dich von dem Gesetz befreit, das nur Sünde und Tod bringt.

              Auch der Atheismus ist nur eine Religion Domi, er wurde auf menschlicher naturwissenschaftlicher Basis und mittelmäßiger Philosophie aufgebaut.
              Lass Dich also nicht wieder von Menschen hinters Licht führen, sondern trete IN das Licht welches NUR der Christus ist!
              LG Tom

        2. Gazi Keskinsoy

          Lieber Dominikus Klein,

          ich persönlich schätze Deine Kommentare, so ist es manche nehmen eine Bibel Buch und meinen Gott ändert Seine Meinung nicht es ist aber nicht so, in vielen Stellen kann man lesen wie Gott Seine Meinung ändert. Zum Beispiel ist Gott liebe oder böse frage ich mich manchmal. Aber nur erkenne ich Jesus Christus nur in einer Meinung war er ist liebe. Das zieht mich besonders zu Ihm (Jesus) als der Gott Jahwe oder Jehova.

          Mit freundlichen Grüßen

          Knecht Jesu Christi

      2. Tommy

        Nun Leo,

        ich sehe esals unsere Aufgabe an, wie die Zeugen wohl auch, dass wir solche Menschen, die Verstandesgemaess versuchen heranzugehen (nicht unbedingt der Beweggrund des Herrn aber....) eben zu ueberzeugen, genau anhand von Bibelstellen etc. Sei den Menschen nicht boese wenn sie mehr wissen wollen oder uns herausfordern. Damit muessen wir leben und sollen es auch.

        Tommy

  10. nada

    Lieber Tilo,

    der weg ist das Ziel...

    Unser weg ist spannend, immer wieder eine suche..

    Nichts ist wirklich fest gelegt. Wir haben so viel christliche Freiheit, ihn im Sinne von Vater und Sohn zu gehen.

    Eine Freiheit, mit der geschädigte manchmal kaum etwas anzufangen wissen.

    Man läuft und läuft in engsten bahnen. Und dann ist das ein großes Feld, und man muss plötzlich selbst entscheiden...

    Das kann ganz schön Angst machen.

    Aber nur Mut, wir sind nicht allein, sind sanft geborgen in seinen Händen.

    Danke für den schönen Artikel.

    Nada

  11. Tom an Tilo

    Lieber Tilo,

    herzlichen Dank auch von mir für Deinen wunderbaren Artikel!

    Ein Wort welches auch zum Fazit Deines Beitrages passt ist: Wahrhaftigkeit

    Unser individuelle Weg mit und im Herrn Jesu führt uns in seine wahre Existenz, sein Wirken, seinen Willen, seine Gnade und vor allem Liebe.

    Das kann keine Stadt vollbringen. Wir brauchen diese direkte Verbindung mit seinem Geist, denn es ist auch ER selbst der uns seinen Glauben schenkt!

    Aus uns, also Menschen kommt nichts außer Städtedenken.

    Liebe Grüße Tom

  12. Das ist mal wieder ein Vortrag nach meinem Herzen.

    Danke dir Bruder Tilo.LG Raffaela

  13. Lieber Janus,

    Du schreibst: Man unterhält sich dann in der Schutzhütte oder am Ziel, welchen Weg man gewählt hat, .....Man redet aber nicht über den einzig wahren Weg zum Ziel, sondern nur welchen Weg man gewählt hat. Den einen, absoluten, richtigen Weg gibt es nicht, zumindest nicht in diesem Kontext. Nicht für mich. Ich habe mal an eine absolute Wahrheit, einen absoluten Glauben und an absolute Regeln geglaubt und mich dadurch sehr weit von Gott entfernt. (Ende Zitat)

    Wenn ich an die Begebenheit Abrahams denke, wurde Abraham der Weg vorgegeben. Gott führte Abraham ins verheißende Land. Gott sah für Abraham nur eine Richtung vor. Diese führte stets dorthin wo Gott es wollte.

    Auch beim Auszug der Israeliten aus Ägypten, führte der Weg dorthin wo Gott es wollte. Als die Israeliten vor dem roten Meer standen war aus menschlicher Sicht der Weg zu Ende. Ja die Menschen dachten es sei der falsche Weg, denn aus menschlicher Sicht ging es nicht mehr weiter.

    Aus diesem Grund bin ich davon überzeugt, das es eine absolute Wahrheit und einen absoluten Glauben und Regeln geben muß. Jedoch nicht von einer Organisation oder "Stadt", sondern vielmehr von Gott und seinem Sohn Jesus. Jesus ist die absolute Wahrheit und mein Glaube an ihn ist absolut. Ich versuche seine Regeln genauer gesagt seine Gebote, da er mein Haupt ist, so gut es mir möglich ist zu befolgen.

    Um an ein Ziel zu kommen, braucht man die genaue Richtung. Diese genaue Richtung gehe ich entweder anhand einer Wegbeschreibung, einer Straßenkarte oder mit Hilfe eines Kompasses. Auch besteht die Möglichkeit sich durch eine Person die bereits schon mal am Ziel war führen zu lassen (in übertragenem Sinn wäre für mich der Herr Jesus der einzige der mich führen kann, da er bereits am Ziel ist und war und möchte das ich dort ebenfalls ankomme).  Dadurch ist gewährleistet das ich nicht vom Ziel abkomme und entgegengesetzt laufe.

    Wer führt mich auf diesem Weg? Natürlich ist es mein Herr Jesus Christus und keine Organisation.

    Fazit: Ich stimme Dir bei und sage, das es bei einer Organisation niemals eine absolute Wahrheit, einen absoluten Glauben und absolute Regeln geben kann. Jedoch bei unserem Herrn Jesus und seinem sowie unserem Vater schon.

    Gruß Ron West

    1. Janus@Ron

      Lieber Ron,

      Vater und Sohn sind für mich der Zielpunkt in dem Beispiel gewesen. Insoweit meinen wir beide - so denke ich - das selbe. Mir ging es eher um das absolute Festlegen, wie jeder sich auf diesen Weg macht.

      Es grüßt

      Janus

       

  14. Omma@Tilo

    Lieber Tilo,

    ich bin dir und unseren Beiden Höchsten so unendlich dankbar für diesen Artikel!  Was du nicht wissen kannst, ist, dass ich mich in den vergangenen Stunden, genau mit diesem Thema beschäftigt hatte. Erschöpft öffnete ich BI und sah deinen Artikel.

    Ja, Ur war zur Zeit Abrahams eine herausragende Stadt, in der man in relativer Sicherheit gut leben konnte. Außerdem lebte Abraham unter Leuten, die er seit langem kannte, in vertrauter Umgebung, wo das Leben nach einem bestimmten Grundmuster ablief. Aber genau, wie du schreibst, wäre es für Abraham in Ur sehr schwer gewesen, seinen persönlichen Glauben auszuleben. Hier kannte jeder jeden und nichts blieb dem anderen verborgen.

    Die Aufforderung Gottes: "Verlass deine Heimat und deine Verwandtschaft und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde." (Apostelgeschichte 7:3), bedeutete ja für ihn, in ein fremdes Land zu gehen und unter Menschen zu leben, die er bisher nicht kannte.

    Ja, lieber Tilo, auch wir haben die Stadt (die Organisation der ZJ) vor zwei Jahren verlassen, und haben die gleichen Erfahrungen gemacht, wie du.

    Es grüßen dich ganz herzlich  Omma und Oppa

     

  15. Fanny

    Fanny

    Lieber Janus, ich meinte nicht die Seiten,Artikel und Foren sondern die Hilfe innerhalb der Org.

    Ich kann es drehen und wenden wie ich will, solange die WTG Brille auf der Nase sitzt, ist es schwierig auf zu wachen.Vielleicht sollte man sich statt eines Spagates lieber für einen sauberen Sprung entscheiden damit man nicht verlernt aufrecht zu stehen.

    Alles Liebe

    Fanny

    1. Janus@Fanny

      Liebe Fanny,

      wie ich schon weiter unten schrieb will ich keine Diskussion zu diesem Thema führen, ich habe meine Sicht dargelegt und will es damit belassen. Nur noch ein paar Gedanken zu deiner Aussage:

      Wir am Rechner können am Bildschirm sehr klar schwarz und weiß auftrennen. Es ist schnell geschrieben, gelesen, beantwortet und verurteilt. Im echten Leben sieht es anders aus. Dies ist meine Meinung. Dein Urteil müsste man auf Meleti (http://meletivivlon.com/) anwenden, auf wifibandit von reddit (er anonymisiert & leakt so ziemlich alle Dokumente) und viele mehr.

      Man darf, meiner bescheidenen Meinung nach, das ganze Thema nicht als kleine Inseln betrachten - es ist miteinander vernetzt. Einige sind aktiv im "Widerstand", da sie dies als Teil ihres Spagats begreifen. Auch hier könnte ich mehr schreiben, ich mag nicht.

      Der Weg den man selbst geht, sollte man nicht von anderen fordern. Bist du mal einen einige hundert Kilometer langen Weg durch unmarkiertes, schwieriges Gelände gelaufen? Es gibt ein Ziel, Zwischenstationen aber keinen standardisierten Weg. Man unterhält sich dann in der Schutzhütte oder am Ziel, welchen Weg man gewählt hat, ob der Schlamm bis über das Knie stand, das Wasser eines reißendes Flüsschens über den Hintern gereicht hat, Schmerzen, Sonnenaufgänge und -untergänge, Tiere am Wegesrand, Ausrüstung und vieles mehr. Man redet aber nicht über den einzig wahren Weg zum Ziel, sondern nur welchen Weg man gewählt hat. Den einen, absoluten, richtigen Weg gibt es nicht, zumindest nicht in diesem Kontext. Nicht für mich. Ich habe mal an eine absolute Wahrheit, einen absoluten Glauben und an absolute Regeln geglaubt und mich dadurch sehr weit von Gott entfernt.

      Wir haben die Org nicht hinter uns gelassen, wenn wir nur in schwarz und weiß einteilen. Wie jemand sich löst, ob jemand sich löst, wann sich jemand löst - wer bin ich, um über ihn zu richten?

      Es grüßt

      Janus

      1. peetha@Janus

        Janus,- WIR beide sollten mal zusammen wandern gehen ! Gern auch zu Fanny und Mann (kenne beide genauso , WIE dich - gar nicht). Mich treibt die Neugierde- nicht das ´nach´denken ; sondern die 7 Sinne schärfen (weil DIE von Jott gegeben).

        Wandern/´pilgern´- ist Bibel konform (nur mal soo für ahnungslose Mit-leser)

        Auf jeden Fall hab ick dich sehr jerne gelesen - kann gedanklich ´mitfühlen´ ; kann die `Janusse´allerdings nicht verstehen. (mein Oppa sagte immer -ich kann nicht - heisst -  ich will nicht)

        ganz kurz nur : Der Herr selbst, seine von ihm ernannten Aposteln,  viele , von IHM geheilte, viele, einfach nur hörende, sogar ein Paulus UND, Jesu ´halb´Geschwister haben IHRE, alles wissende und bestimmende org  -     verlassen -

        seines wegen - der beiden Höchsten wegen (auch DAS biblisch konform)

        WOO bleibt-  ist da Platz , für den Januskopf? Warum kann ein JENS nicht JENS sein?

        SPAGAT - was ist dass denn ? Spagat ?

        was ist das denn ?  - ´WIDERSTAND`?  War mein Herr Jesus ein ´Widerstandsleistender´? Mein HERR hat  k l a r   GESTELLT, und DAS vor 2000 Jahren !  Und WIR ? ZU VIELE  labern alles GRAU (eine geschüttelte/ gerührte Kombination aus schwarz/weiß) ZU VIELE spülen  a l l e s  WEICH (eine Kombination aus tierischem Harnstoff und künstl./chem. Aromen) UND : alle fühlen sich (irgendwie) ´DARIN wohl` - sind jaa christlich- haben den Herrn erkannt, gefunden/erfunden.

        Juuti - bevor es langweilig wird - JENS - ein bis die taage UND  ein  - lass uns wandern gehen

        hab(t)  MUT

        Juuti -ihr mir Lieben - immer wieder schön euch zu lesen und ein bis die taage

        1. Janus@peetha

          Peetha,

          wenn es sich ergibt und meine Mechanik es mitmacht, gern.

          Wie ich schon äußerte, werde ich das Thema nicht weiter diskutieren. Es bringt nichts. Nur zu deiner Aussage:

          was ist das denn ?  - ´WIDERSTAND`?  War mein Herr Jesus ein ´Widerstandsleistender´?

          Galater 2:11, 12; 1. Petrus 5:9; Jakobus 4:7; Epheser 6:13 - die Bibel zeigt m.E. auch einen rechtmäßigen Widerstand oder ein widerstehen.

          In Lukas 21:14 spricht Jesus vom widerstehen.

          Jesus widerstand dem Teufel. Also ja, ich würde sagen auch Jesu war ein Widerstandsleistender.

          Es grüßt

          Janus

          1. nada

            Jesus war im absoluten widerstand gegen das religiöse jüdische system, das den wahren Sinn der göttlichen Gesetze durch ihre Überlieferungen verdreht hatte.

            Er blieb selbst teil des systems, aber prangerte es an, manchmal durch Worte, aber immer durch sein verhalten. Er hatte Mitleid mit den volksmengen.

            Er war win wahrer widerstand leistender.

            Ein widerstand leistender gegen das böse.

            Grüsse

            Nada

            1. peetha@Janus+nada

              hallo janus + nada

              dank erst mal für eure Reaktion betreffs .... Widerstand. Ich gib zu, ich wollte schon ein bisschen ..´provozieren´. (und ihr seid mir nicht böös) . Schönen Sonntag euch allen noch und ein ... bis die Taage peetha

  16. Sylvia Geiser

    Lieber Thilo

    Von Herzen danke ich Dir für Deine persönlichen Gedanken in dem Artikel, den Du geschrieben hast.

    Es war eine WONNE ihn zu lesen. Ich freute mich sehr darüber. Du bist der BESTE ARTIKELSCHREIBER. Vielen Dank nochmals.

    Sylvia

  17. Dazu passt vielleicht der Ausspruch eines französischen Bischoffs: "Jesus verkündete das Reich Gottes, gekommen ist die Kirche. Er wurde dafür exkommuniziert.

    1. Dimitri

      Wow, das ist ja mal eine Aussage!

      Gibts dazu auch eine Quelle? Name, Predigt, o.ä.?

       

      wäre super und danke,

      D.

    2. Dominikus Klein

      Hi Heinz,
      entschuldige aber Alfred Firmin Lousy (28 02 1857 bis 01 06 1940) von dem der o.a. Ausspruch stammt war
      1. kein Bischof sondern ein französischer katholischer Theologe und Historiker und
      2. wurde nicht wegen seines Ausspruches "Jesus verkündete das Reich Gottes, gekommen ist die Kirche" exkommuniziert sondern weil er sich den Papst nicht unterwerfen wollte (1908).
      3. Warum? Weshalb? Google einfach "Modernismusstreit".
      Gruß Domi
       

  18. Lily

    Ein wunderschöner Artikel, gefällt mir sehr gut!

    Seit ich "die Stadt" vor nunmehr 2 Jahren verlassen habe, geht es auch mir besser. Ich bin auch fröhlicher geworden, wie du Tilo!

    Ich habe nicht ständig irgendwas im Hinterkopf rumschwirren...du "musst" noch das und jenes machen...und das hast ja auch noch nicht gemacht ( alles für die Stadt natürlich ) . Ich hatte sie tatsächlich den ganzen Tag im Kopf.

    Und wie war ich froh, mal einen Tag " frei" zu haben, an dem nix war, kein Dienst, keine Zusammenkumft, kein persönliches Studium etc.

    Nun hoffe ich, bzw mein Mann mit mir, auf unserem neuen, freien Weg, stadtlos, Freunde zu finden, die ebenfalls frei sind, zu gehen, wohin sie wollen, bzw wohin Gott und der Glaube an ihn,sie führt.

    Alles Liebe an euch!

     

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