Subtile Spenden Aufforderung im neuen Liederbuch von Jehovas Zeugen

( von jwsurvey.org frei übersetzt)

sing-joyfully-300x300Beim diesjährigen Jahrestreffen wurde eine Änderung zum Text von Lied 50 aus dem Liederbuch : „Sing Out Joyfully to Jehovah“ bekanntgegeben.

Das gleiche Lied findet sich im deutschen Buch: „Singt Lieder für Jehova“ unter der Nummer 58, wobei hier bis dato noch alles beim alten zu sein scheint.

Wie es aussieht, greift die leitende Körperschaft mit ihren Neuerungen zu immer subtileren Mitteln, um ihre Schäfchen zum Spenden zu drängen. Hier der Vergleich des alten und neuen Textes:

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Eine Zeile musste weichen, um einer neuen Platz zu machen.

So strich man denn “ take my mind, that I may serve, Fully Lord, without reserve“ ( was frei übersetzt soviel bedeutet wie: Schule meinen Geist, Herr, damit ich dir völlig und ohne Vorbehalt dienen kann.) und fügte den scheinbar rentableren Text: “ take my silver and my gold, nothing Lord, would I withhold“ (nimm mein Silber und mein Gold, nichts werde ich für mich zurückbehalten) ein.

Jeder Zeuge sollte sich spätestens hier fragen, warum eine Organisation, die Gottes Unterstützung zu haben, für sich in Anspruch nimmt, auf solche unterschwelligen Manipulationen, zum Spenden eintreiben, zurückgreifen muß.

Welchen anderen Sinn sollte diese nachträgliche Textänderungen sonst haben?

Hier bewegt man sich immer weiter vom traditionellen Ansatz des Religionsgründers Charles Taze Russell weg, der eine eindeutige Haltung zum Thema Spenden einnahm, indem er betonte, dass seine Zeitschrift niemals betteln oder menschliche Unterstützung einfordern würde.

https://youtu.be/k6fm1otb1kw?t=9

Ist dieses Verhalten ein neuer Beweis, dass die Organisation in Geldproblemen steckt?

Hat der allmächtige Schöpfer es nötig, über eine menschliche Institution um Geld zu bitten?

 

 

Mag ich nicht (26)