Sind alle Menschen verloren, die von Christus nichts gehört haben?

Oder – „Gibt es Rettung nur mit der Organisation Jehovas“?    –

Der Artikel „Nun seid ihr Gottes Volk“ im Studien-Wachtturm vom 15. November 2014 schließt mit der Warnung:

Wenn uns der Schutz Jehovas während der großen Drangsal zugutekommen soll, müssen wir anerkennen, dass Jehova sein Volk auf der Erde in Versammlungen organisiert hat. Bleiben wir daher eng an der Seite des Volkes Jehovas. Und bleiben wir fest verbunden mit unserer Versammlung. Dann können wir mit ganzem Herzen in die Worte des Psalmisten einstimmen: „Rettung gehört Jehova. Dein Segen ist auf deinem Volk.“WT-15.11.2014 , Seite 23, Abs. 18

Hier präsentiert sich die Organisation einmal mehr als einzige von Gott autorisierte Schutzmacht für ihre untergebenen Zeugen. Allen Ernstes versucht sie ihnen weiszumachen, sie könne ihnen in ihrer Eigenschaft als verlängerter Arm Jehovas am Gerichtstag das Überleben garantieren. Damit ist beiden Seiten gedient, es ist eben eine typische Win-Win-Situation. Die Brüder hören es gerne, weil es ihr Sicherheitsbedürfnis befriedigt, und die WTG kann sie mit solchen Versprechungen noch fester an sich binden.

Es gibt schon zu denken, dass man in unseren Zeitschriften kaum vergleichbare Aussagen in Verbindung mit Jesus Christus findet. Ein Zeuge Jehovas wird auf die Frage, weshalb er glaubt gerettet zu werden, spontan antworten: „Weil ich die Wahrheit erkannt habe und weil ich Jehova diene. Wer die Wahrheit nicht erkannt hat und Jehova und seiner Organisation nicht dient, kann nicht gerettet werden.“

schwert-wort-gottesSind denn nun wirklich alle Menschen verloren, die weder von der „Organisation Jehovas“ noch von Christus und seiner Botschaft gehört haben?

Sind die Worte Jesu aus Johannes 17:3 „Dies bedeutet ewiges Leben, dass ihr mich und den Vater erkennt“ ein Todesurteil für alle, die diesen Erkenntnisstand nicht aufweisen?

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