Gottverbundenheit oder Gottergebenheit?

Selbstzweifel

Es kam manchmal vor, dass in einem Gespräch, das von gegenseitigem Vertrauen bestimmt war, die Frage auftauchte, woran man Gottes Nähe erkennen könne. Das fragten meist ältere Menschen, die mit der Versammlung der Zeugen Jehovas schon lange verbunden waren. Und dann fiel mir auf, wie oft ich diese leisen Zweifel gehört hatte, die ungefähr so lauteten: „Wenn ich in Gottes Augen gut genug bin, um die neue Ordnung zu erleben, … “. Oder: „Wenn ich nur würdig bin, um Harmagedon zu überleben“.

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Mag ich nicht (2)

Kinder Gottes

Wie wir wissen, haben zu allen Zeiten gläubige Menschen die Nähe zu Gott gesucht. Gott war das Ziel ihrer Sehnsucht, der „Hafen der Hoffnung, ihre Zuversicht und ihre Geborgenheit. Das galt besonders für jene, die zum Volk Israel gehörten, weil sie in einem Bund mit Gott standen. Der Bund mit Gott machte sie zu einer heiligen Nation und zu Söhnen Gottes. Aber es sollte eine Zeit kommen, in der Menschen aus allen Nationen, durch einen neuen Bund, ebenfalls Söhne oder Kinder Gottes sein sollten. Das ist durch den Tod Jesu möglich geworden. Deshalb heißt es im Evangelium des  Johannes: 

„Aber allen, die ihn [Jesus] aufnahmen und an ihn glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein. Das wurden sie nicht durch ihre natürliche Abstammung, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen Gott allein.“

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Mag ich nicht (4)

Jehova nannte ihn „mein Freund“

Jehova nannte ihn „mein Freund“

by Meleti Vivlon | 5. April 2016 [Zum WT vom Feb 2016 Seite 8, Studium: 4.-10. April]

Abraham.001

Du aber, o Israel, bist mein Knecht, du, o Jakob, den ich erwählt habe, du Same Abrahams, meines Freundes – Jes. 41:8

In den vergangenen Wochen benutzte die leitende Körperschaft das Wachtturm- Studium, um acht Millionen Zeugen Jehovas, rund um die Welt, davon zu überzeugen, dass sie Freunde Gottes sein können. Nicht seine Kinder … nein- seine Freunde. Die meisten Zeugen werden diese Aussage ohne Frage akzeptieren. Bist Du auch einer von ihnen?

Dann wirst Du vielleicht fragen: „Was ist denn verkehrt daran, ein Freund Jehovas zu sein?“Statt einer direkten Antwort, erlaube mir eine Gegenfrage: „Was ist denn verkehrt daran, ein Kind Gottes zu sein?“

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Mag ich nicht (1)