Darf ein Christ einen “Ungläubigen” heiraten?

Ein Kommentar zur Übersetzung und Auslegung von 1. Kor. 7:39

hochzeit, ringübergabeEs ist auffallend, dass sich der Ton der Wachtturmgesellschaft zu dieser Frage im Vergleich zu früher in noch nie da gewesener Schärfe gesteigert hat.  Im englischen WT vom 15. Oktober 2011 Weiser Rat zum Thema Ehe und Ehelosigkeit” konnten wir noch lesen:

 “A single Christian desiring to get married may receive a proposal from someone of doubtful spirituality or even from an unbeliever. If that happens to you, remember that the heartache that results from making a bad choice in a marriage mate can cause greater pain by far than the longing that a person feels while single. And once married, for better or for worse, you are bound to your mate for life. (1 Cor. 7:27) Do not out of desperation make a decision to marry that you will later regret.

Auszug aus dem zeitgleichen deutschen WT vom 15.10.11, S. 15, Abschnitt 12:

“Einem ledigen Christen, der gern heiraten würde, kann es passieren, dass er einen Antrag von jemand bekommt, bei dem man sich fragt, inwieweit er sich vom Geist Gottes leiten lässt, oder von jemand, der kein getaufter Zeuge Jehovas ist. Wenn dir das passiert, dann denk bitte daran: Es gibt etwas viel, viel Schlimmeres als die Sehnsucht, an der man als Lediger vielleicht leidet — nämlich den Herzensschmerz, der vorprogrammiert ist, wenn man den Falschen heiratet. Und hat man erst einmal sein Jawort gegeben, ist man auf Gedeih und Verderb an seinen Partner gebunden — sein Leben lang (1. Kor. 7:27). Lass dich bitte nicht aus Torschlusspanik dazu verleiten, ein Eheversprechen abzugeben, das du später bereuen wirst. (Lies 1. Korinther 7:39.)

Man beachte die hier im Englischen gebrauchte “wachsweiche” Wortwahl: Remember – shouldchoose – are urged – advisable – it would be good – should be

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Mag ich nicht (1)