Vom Leben im Glück des Glaubens

teresa3Eine kleine Frau machte in Indien von sich reden, als sie in den Slums von Kalkutta sich der Sterbenden annahm. Sie gelangte zu Weltruhm und wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Kaum jemand würde an ihrer Aufrichtigkeit, ihrer Nächstenliebe und ihrer Liebe zu Gott zweifeln wollen. Und doch gibt es in ihren Briefen an ihre Beichtväter immer wieder Formulierungen wie diese: „Wo Gott sein sollte, da ist mitunter nichts; da ist Leere, Stille und Dunkel.“ Kann das sein? Warum zweifelte diese Frau mitunter an Gott? Warum blieb ihr Glaube im Ungewissen stecken? Warum wurde sie in ihrem Glauben scheinbar nicht wirklich befestigt?

Und folgt man den Ausführungen Eugen Drewermanns über seine Kollegen, die Kleriker, dann merkt man schnell, dass Mutter Theresas Problem kein Einzelfall ist. Auch viele Kleriker kennen Gott nicht persönlich. Sie bilden sich ein, ihm zu dienen und über ihn zu sprechen, aber im Grunde ihres Herzens ist ihnen Gott nicht wirklich nahe.

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