Seelsorge in der WTG?

Es ist manchmal gut, in Erinnerungen „spazieren zu gehen“. Bei so einem Spaziergang fiel mir kürzlich eine Mappe mit Briefen meines verstorbenen Freundes in die Hände. Beim Lesen wurde die Vergangenheit wieder lebendig – und auch der Schmerz.

Mein Freund ist aus Angst und aus Mangel an Liebe gestorben! Das ist nicht so ungewöhnlich, denn das widerfährt immer wieder empfindsamen Menschen, weil wir in einer hündischen Welt leben.

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Mag ich nicht (2)

Warum ich blind war!

Autor: anonym

 

„Darum solltest du dich endlich um den wahren Reichtum bemühen, um das reine Gold, das im Feuer geläutert wurde. Nur dieses Gold macht dich reich, und nur von mir kannst du es bekommen. Lass dir auch die weißen Kleider von mir geben, damit du nicht länger nackt und bloß dastehst. Kauf dir Augensalbe, die deine blinden Augen heilt“. Off. 3:18 Hfa

Ja, nicht nur ich, wir ALLE, die wir unser Leben lang der WTG oder dem Sklaven gefolgt sind, waren blind. Wir alle, die wir so langsam aufwachen, reiben uns nun ungläubig und beschämt die Augen, „…wie konnte es nur soweit kommen“?  Warum haben wir, warum habe ich das nicht gesehen, was ich jetzt sehe? Ja, ich war blind und viele, die hier lesen, ebenso. Weiterlesen „Warum ich blind war!“

Mag ich nicht (26)

Das Kontaktverbot der Wachtturmgesellschaft und die absurden Folgen

Bericht eines Betroffenen

Quelle: http://aawa.co

Ricks-father-225x300Das ist ein Bild meines Vater beim Essen. Die Ältesten der Versammlung hatten ihm erlaubt, das wir ihn, obwohl wir ausgeschlossen sind, besuchen dürften. Er dürfe aber nicht mit uns gemeinsam essen. Dennoch hatte er für mich essen gemacht, aber er konnte nicht mit mir und seinem Enkel an einem Tisch sitzen. Mit mir am Tisch saß nur mein 4 Jahre alter Sohn, während mein Vater dort saß und wegschaute.

Warum? Weil ihm die Wachtturmgesellschaft vorschreibt so zu handeln.

Ich habe dieses Bild am 26. Oktober 2013 auf Facebook gepostet. Die erste Reaktion war, „Ich weiß nicht was ich sagen soll. Das nimmt mich mit. Eine schlimme Religion die alles kontrolliert.“

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Mag ich nicht (9)

Die Geschichte von Howie Rutledge Tran – ehemaliger Assistent der LK


Howie Tran,der von 1995 bis 2006 als persönlicher Assistent für mehrere Mitglieder der leitenden Körperschaft von Jehovas Zeugen in Brooklyn diente, hat nach seinem Ausstieg aus der Organisation ein interessantes Interview gegeben.

Hier nun eine Zusammenfassung dieses Interviews. Er spricht nicht nur über seine ganz persönliche Erfahrung, dass er trotz seiner homosexuellen Veranlagung in das „Haus Gottes“ gelangte, sondern auch darüber, warum er sich schließlich dazu entschlossen hat, das „Haus Gottes“ wieder zu verlassen, um ein eigenständiges Leben zu beginnen.

In seinem Interview gewährt er uns einen Einblick darüber, wie die leitende Körperschaft zu ihren Erkenntnissen kommt, welche sie dann als von Jehova geoffenbartes „neues Licht“ weitergibt.

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Mag ich nicht (6)

Meine „Kontroverse“ mit den Zeugen Jehovas

Von Teresa Nauber | Veröffentlicht am 20.11.2016 |

Mitglieder der Religionsgemeinschaft „Zeugen Jehovas“ auf der Suche nach Gesprächspartnern.  Quelle: pa/dpa

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article159613558/Mein-Zusammenprall-mit-den-Zeugen-Jehovas.html

trolly-001Sie stehen mit ihrem „Wachturm“ an den Bahnhöfen und lächeln selig. Akzeptiert. Dass diese religiöse Sekte allerdings in der U-Bahn Kinder mit Filmchen auf dem iPad bedrängt, geht gar nicht.

Ich sehe sie jeden Morgen. Sie stehen bei Wind und Wetter vor dem Bahnhof neben ihren Wägelchen und sehen freundlich dem Strom von Berufspendlern entgegen. Niemand bleibt stehen, um mit ihnen zu sprechen. Sie kommen trotzdem jeden Morgen wieder.

Und weil sie so nett aussehen, grüße ich sie: die rothaarige junge Frau, die so gekleidet ist wie meine Großmutter, die vergangene Woche 103 Jahre alt geworden wäre, und den Mann neben ihr.

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Mag ich nicht (23)