Seelsorge in der WTG?

Es ist manchmal gut, in Erinnerungen „spazieren zu gehen“. Bei so einem Spaziergang fiel mir kürzlich eine Mappe mit Briefen meines verstorbenen Freundes in die Hände. Beim Lesen wurde die Vergangenheit wieder lebendig – und auch der Schmerz.

Mein Freund ist aus Angst und aus Mangel an Liebe gestorben! Das ist nicht so ungewöhnlich, denn das widerfährt immer wieder empfindsamen Menschen, weil wir in einer hündischen Welt leben.

Aber es ist besonders schmerzlich, wenn man denkt, dass es nicht hätte sein müssen.

Er berichtete in seinen Briefen von Zeit zu Zeit immer wieder von gefühllosen Angriffen auf seine menschliche Würde, beklagte die Oberflächlichkeit und die kumpelhafte, aber unehrliche Freundlichkeit der Ältesten. Auf große Worte folgten keine Taten!

Das war 1991. Damals schon überlegte er, ob er nicht seine Koffer packen sollte. Zwei Jahre später geriet er in eine erneute Lebenskrise, die aus seiner psychischen Erkrankung kam: Er spürte die Vorzeichen eines Suizids. In seiner Not schrieb er an einen führenden Ältesten und bat um Hilfe. Auf eine Antwort wartete er vergebens. Der Brief wurde zwar in der Ältestenschaft herumgereicht, aber es blieb bei der Stille!

Dann schrieb er noch einen Brief, aber auch hier speiste man ihn mit einem herzlosen Schweigen ab! Es kam kein Besuch, kein Anruf, kein mitfühlendes Wort und keine menschliche Geste. Ein Jahr später nahm er sich in seiner Verzweiflung, durch entsetzliche Angst in die Ausweglosigkeit getrieben, das Leben. Die einzige mir bekannt gewordene Reaktion darauf war die Behauptung: „Der hat keine Auferstehung!“.

In seinem allerletzten Brief an mich stand: „Ob wir uns je wiedersehen, liegt in Gottes Ermessen. … Es hätte ein schönes Leben werden können.“

Mangel an Liebe

Diese Erfahrung macht auf ein allgemeines Poblem aufmerksam: Es ist ein großer Mangel an Liebe, Mitgefühl und Barmherzigkeit, der mithilft, dass sich Menschen das Leben nehmen. Was ist los in den Versammlungen der Zeugen Jehovas? Mein verstorbener Freund schrieb dazu:

„Natürlich wirst du sagen, ich soll nicht soviel auf Menschen schauen, aber ich kann ohne die Liebe meiner Brüder nicht leben und ich kann nicht akzeptieren, dass nur Brüder anerkannt werden, die eine große Zahl von Predigtdienststunden aufweisen können. Das scheint mir nämlich der Modus der Bewertung bei unserem Herrn Oberstatistiker zu sein. … Wir sind ja auch seelisch für einander verantwortlich und benötigen Mitgefühl.“

Damit hat er schon das Grundübel beim Namen genannt!

Ich will hier nicht den teilnahmslos zusehenden Ältesten die Schuld am Suizid geben! Man kann an einem Herzinfarkt sterben, aber auch an einer Depression. Und manche Psychosen enden einfach im Tod. Wenn Depressionen ein Schmerzreiz der Seele sind, weil das Leben nicht mehr stimmt, dann wäre zu fragen, wie viel es braucht, bis ein Mensch zerbrochen ist und er sich das Leben nimmt.

Am Anfang dieses mit 50 Jahren beendeten Lebens stand eine furchtbare Angsterfahrung des Kindes, die eine dauerhafte Wunde blieb, die nicht heilte, sondern durch „Erziehung“ und später durch lieblose Behandlung immer wieder aufgerissen worden ist. So ähnlich geht es vielen. Das Leben überfordert sie und wenn dann niemand da ist, der sich dem Leidenden menschlich zuneigt, dann ist es schlimm und der Depressive findet aus seinem Teufelskreis nicht heraus. Und am Ende haben viele Menschen daran mitgewirkt, dass hier ein armer Mensch am Leben scheitern musste. Jeder hat seine Kleinigkeit dazu getan, bis  die Last nicht mehr zu tragen war.

Nun ist das ja in der Welt zu oft grausige Wirklichkeit. In den Kirchen gibt es amtlich bestellte Seelsorger, die den Verzweifelten helfen sollen. Aber wie soll es in einer christlichen Gemeinschaft sein? In der Christenversammlung hat jeder die Aufgabe, in dieser Hinsicht tätig zu sein! „Redet bekümmerten Seelen tröstend zu!“ (1. Thes. 5:14) Wir tragen also füreinander Verantwortung! 

Die spezielle Situation bei den Zeugen Jehovas

Die Zeugen Jehovas zitieren gegenüber Außenstehenden gern die Worte Jesu: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“ (Joh. 13:35)

Und dann sagen sie, dass es diese „wahre“ Liebe bei ihnen gibt. Sie behaupten, dass es Seelsorge bei ihnen gibt: “Jede Gemeinde oder Versammlung wird von einer Gruppe Ältester seelsorgerisch betreut.” Ob sie dabei den Mund nicht zu voll nehmen? Sie machen der Öffentlichkeit auch klar, dass sie Liebe zu allen Menschen haben, weil sie ihnen ja predigen.

Es stimmt auch, dass zu Beginn der 90er Jahre in einem Brief des Zweigbüros in Deutschland die Ältesten gebeten wurden, auf Menschen mit Suizidzeichen zu achten, aber wie oft kam das vor? Der WTG ist dieses Problem gut bekannt, denn es wird immer wieder einmal thematisiert. Aber man kann Liebe nicht verordnen wie ein Medikament! Sie ist eine Frucht des Geistes Jehowahs und nicht die einer menschlichen Organisation!

Das Problem ist dem ganzen System eigen, denn es ist auf Effizienz angelegt, auf „Erfolg im Predigtdienst“, auf „vollen Einsatz“ in der Firma WTG, auf Fortschritt und noch mal Fortschritt für die Organisation! Bis heute erlebe ich, wie in den Versammlungen die Liebe erfriert. Erstaunlich, dass es derselbe Trend ist wie in der ganzen Welt. Erste Opfer dieser Eiszeit werden auch in der Zukunft die Gefährdeten sein, die ohnehin am Rand stehen und sich verlassen fühlen. Wie viel fehlt ihnen noch, um zu fallen?

Warum?

Ich frage heute noch, warum es so viele Unerquickte, so viele psychisch Kranke, soviel Mutlosigkeit und soviel stures und freudloses Durchhalten gibt? Warum sind so viele von Psychopharmaka abhängig? Warum ist das Feuer des Geistes häufig erloschen? Warum blüht die Liebe so selten auf? Warum fühlt man sich nicht mehr so richtig wohl? Warum ziehen sich immer mehr von den Versammlungen zurück?

Das tun sie doch nicht, weil sie den Glauben an Gott und Christus verloren haben, sondern weil sie frieren und das Gefühl haben, seelisch zu verhungern! Das  Wegbleiben ist ein Symptom für die geistige Windstille, für den Organisationskult, der wenig menschliche Wärme zulässt. In diesem Zusammenhang ist ein durchschnittlicher Ältester schlicht überfordert, wenn man von ihm erwartet, dass er für einen depressiven Menschen aktiv werden soll.

Es fehlt an vielen Stellen: Kaum jemand nimmt sich die Zeit, zuzuhören, ohne Vorwürfe zu machen oder fertige Rezepte zu verteilen nach dem Motto „Sei geistig gesinnt! Studiere mehr! Bete mehr! Predige mehr!“  Es fehlt oft genug auch an Empathie und an Herzen, die Augen haben und einen Blick für die Leidenden haben. Ich muss betonen, dass nicht alle Ältesten so oberflächlich sind. Aber es sind zu viele so, weil sie den Vorschriften und Vorgaben einer Organisation gehorchen, die wirtschaftliche Effizienz und Erfolg will.

Seelsorge unter den Zeugen Jehovas

Das Thema Seelsorge ist rasch zusammengefasst: In den einzelnen Gruppen, denen ein Ältester vorsteht, wird der Predigtdienst organisiert. Es finden von Zeit zu Zeit „gesellige“ Zusammentreffen im privaten Rahmen statt, bei denen die Bibel gelesen wird. Es sind eher „Kameradschaftsabende“, die nahezu folgenlos ablaufen. Menschliche Nähe ist eher selten festzustellen.

Daneben gibt es noch die „Hirtenbesuche“, die von einem Ältesten „vorbereitet“ werden, indem er sich die Schwächen eines Bruder oder einer Schwester im Predigtdienst und im Versammlungsgeschehen aussucht. Darüber doziert er gewöhnlich, nachdem ein einleitendes Lob ausgesprochen worden ist. Er macht dann Vorschläge, wie man sich im Predigtdienst verbessern könnte, wie man bessere Kommentare geben könnte usw. Und dann geht man wieder. Um das Ganze praktisch abzurunden trifft der Älteste dann eine Verabredung zum Predigtdienst oder bietet ein „Buchstudium“ an. Hier wird ein Büchlein der WTG „studiert“, d. h. der Betreffende wird noch einmal, wie vor Beginn seiner Mitgliedschaft indoktriniert, in der Hoffnung, dass er ein besserer Verkündiger wird.

Was ich hier geschildert habe, ist kein Sonderfall, sondern die Normalität, wenn auch nicht in allen Versammlungen der Zeugen Jehovas. Auch wenn es einzelne Älteste gibt, die sich ihrer Geschwister wirklich und herzlich annehmen, bleibt ein Riesendefizit! Ich habe es eher selten erlebt, dass bei wirklichen Problemen des Lebens geholfen worden ist, indem man menschliche Nähe bewies, Wärme, Mitgefühl und Barmherzigkeit zeigte.

Was ich immer wieder sah, war das Anlegen einer Liste für Hirtenbesuche! Aber immer wieder stellte es sich heraus, dass sie nicht „abgearbeitet“ wurde. So stehen die Betroffenen mit den wahren Problemen des Lebens gewöhnlich allein in der Kälte und frieren. Da geht es ihnen wie dem überfallenen Mann aus dem Gleichnis Jesu: Der Priester und der Levit gingen sehenden Augen auf der anderen Straßenseite vorüber.

Die Voraussetzungen für gute Hirtenarbeit oder Seelsorge

Man kann einem Menschen nur dann wirklich helfen, wenn man ihn liebt! Dazu gehört es, ihn als einzelnen und besonderen Menschen willkommen zu heißen. Dazu gehören Liebe, Freundschaft, Mitgefühl (Empathie) und das Zulassen von menschlicher Nähe. Es gehört auch die Einsicht dazu, dass wir alle füreinander verantwortlich sind! Diese Verantwortung wird uns niemals abgenommen! Aber statt für Menschen fühlt man sich tatsächlich eher für die Organisation verantwortlich und dafür, dass in ihr alles gut funktioniert!

So kann die Verantwortung für den einzelnen wertvollen Menschen auf ein Götzenbild übertragen werden. Dieses Götzenbild duldet „keine anderen Götter neben sich“. Die Menschen in der Organisation dienen als Mittel zum Zweck. Und wo eine christliche Gemeinschaft den Einzelnen zum Erwachsenen heranbilden sollte (Eph. 4:14; Hebr. 5:14), wird das geistige Erwachsenwerden, das in einer gesunden Ich-Stärke besteht, mit großem Misstrauen betrachtet.

Und die Folgen haben wir vor uns: Geistig unmündige Menschen, die in Abhängigkeit zur Organisation gehalten werden. Es wird ihnen eingetrichtert, dass sie nicht ohne die Organisation sinnvoll leben können! Man behauptet, dass sie nur in der Organisation gerettet werden können! Sie sollen blind und taub der Führung durch die Organisation folgen! Das ist Götzendienst, und Götzendienst ist ein Verbrechen am Menschen!

Und es ist uns klar, dass nur wahrhaftige Christen in der Lage sind, Menschen in seelischer Not beizustehen. Denn die Voraussetzungen für ein gutes und liebevolles Klima unter christlichen Geschwistern werden durch den heiligen Geist geweckt und gefördert. Erst wenn das Feuer des Geistes Gottes im Herzen brennt, entsteht Seelsorge.

Wenn das so ist, dann sollte es in einer Versammlung von Christen nicht zu einer geistigen Eiszeit kommen, denn die Wirkung des heiligen Geistes kann nicht ausbleiben, wenn man sie zulässt. Lässt man sie aber nicht zu, weil ein „theokratisches Gesetz“ den Geist aussperrt und das Wohl der Organisation ganz oben steht, dann kann man nur noch erfrieren – oder gehen. Denn in so einer Eiszeit gedeihen nur noch „Eisblumen“ wie Heuchelei, Misstrauen, Doppelmoral, Konkurrenzgeist, Funktionärswesen, Druck und Lieblosigkeit. Dann wachsen auch Psychosen gut und psychosomatische Krankheiten auch.

Es kann nicht im Sinne Jesu sein, dass in einer Gemeinschaft einige sich ‚wie die Axt im Wald’ verhalten und andere sich dann um die Schäden kümmern, die aus Mangel an Respekt und durch Lieblosigkeit entstanden sind. Es kann nicht Jesu Absicht sein, dass Menschen zu „Randfiguren“ abgestempelt werden, weil sie nicht in das Bild passen, das die Organisation von einem „eifrigen Zeugen Jehovas“ malt. Es kann nicht sein, dass sie vollends hinausgedrängt werden und wie verlorene Schafe werden. 

Der Mensch und erst recht der Christ möchte um seiner selbst willen respektiert und geliebt werden! Erst das ist Bruderschaft, wenn man sich gegenseitig Mut macht, liebt und Barmherzigkeit pflegt! Bruderschaft bedeutet, dass man sich gegenseitig willkommen heißt und annimmt! Das sind alles Wirkungen des heiligen Geistes. Aber dafür bietet die Organisation wenig Raum. In ihr wird man geliebt, wenn man ein „vorbildlicher Verkündiger“ ist.

Bist du etwas anderes, dann hast du Pech gehabt! Dann kannst du sehen, wie du zurecht kommst. Um „Randfiguren“ braucht man sich wohl nicht zu kümmern. (Der Begriff stammt aus dem Brief eines Kreisaufsehers an das Zweigbüro und er wurde in der Antwort an ihn nicht korrigiert, sondern noch verstärkt!). Und es gibt ja viele „Randfiguren“, wenn ich an die Schwachen, Alten, Vereinsamten und Kranken denke, die man in der Regel mit ihren Sorgen allzu oft allein lässt.

Wie anders ist die Aussage der Bibel!

Ich möchte den Gegensatz zwischen dem Betrieb der WTG und dem Christentum verdeutlichen. Dazu braucht man nur zwei Bibelstellen:

„Denkt nicht höher von euch, als es angemessen ist, und seid besonnen! … Genauso sind wir alle in Verbindung mit Christus ein Leib und einzeln genommen Glieder, die voneinander abhängig sind. …

Wenn jemand die Gabe der Seelsorge (oder: Gabe der Ermutigung) hat, dann soll er sie ausüben. …

Liebe muss echt sein, ohne Heuchelei! Verabscheut das Böse, haltet am Guten fest. Seid einander in herzlicher geschwisterlicher Liebe zugetan. Übertrefft euch in gegenseitigem Respekt! Werdet im Fleiß nicht nachlässig, lasst den Geist in euch brennen und dienst so dem Herrn! Freut euch, weil ihr Hoffnung habt, bleibt standhaft in Bedrängnis, seid treu im Gebet!

Nehmt Anteil an den Nöten der Gläubigen und helft ihnen. Bemüht euch um Gastfreundschaft! Segnet eure Verfolger, wünscht ihnen Gutes und verflucht sie nicht! Freut euch mit denen, die sich freuen; weint mit denen, die weinen! Seid miteinander auf das gleiche Ziel bedacht! Strebt nicht hoch hinaus, sondern lasst euch auch von geringen Dingen in Anspruch nehmen! Haltet euch nicht selbst für klug! …

Vergeltet niemand Böses mit Bösem! … Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse mit dem Guten!“

(aus Römer 12)

„Gilt bei euch so etwas wie eine Ermutigung, Christus zu folgen? Gilt ein tröstender Zuspruch, der aus der Liebe kommt, eine Gemeinschaft durch den heiligen Geist, ein herzliches Erbarmen? Dann macht doch meine Freude vollkommen, indem ihr in derselben Einstellung und Liebe von ganzem Herzen zusammensteht und nichts aus Streitsucht oder Ehrgeiz tut!

Seid vielmehr bescheiden und achtet andere höher als euch selbst! Denkt nicht nur an euer eigenes Wohl, sondern auch an das der anderen. Eure Einstellung soll der von Christus gleichen.“  (Phil. 2:1-5)

 

Und mehr wäre nicht zu sagen. Das ist so klar und eingängig, dass man nicht darüber diskutieren muss. Wir sind als Menschen dazu geschaffen, genauso zu handeln! Und nur das entspricht der Absicht Jehowahs. Um das zur Tat werden zu lassen, braucht man keine psychologische Ausbildung zum Seelsorger. Man braucht nur Augen, Augen des Herzens, die wirklich sehen können und dann den Geist Gottes, um zu handeln. Und daran kann es einem Christen eigentlich nicht fehlen!

Mag ich nicht (55)

80 Kommentare zu “Seelsorge in der WTG?

  1. heiopei

    Leider kann ich auch bestätigen das die liebe in der Versammlung nicht zu finden war. Der hammer ist, das keine grüße mehr von der Bühne bestellt werden, so wie es früher aber gemacht wurde. Auch nicht mehr: bruder sowieso ist im krankenhaus unf freut sich über besuch.  Das wurde früher schon mal gemeldet.  Alles vorbei .ABER,  wennes dan  um Leistung geht,  heißt es von dr Bühne:  bruder sowieso und schwester sowieso und bruder derundder und Schwester dieunddie führen im monat April den hilfspionier durch.     Und alle anwesenden klatschen dann dafür.  Das finde ich so ein Armutszeugnis.  Einfach nur sehr peinlich und unglaublich

     

     
    👍

    1. RoKo

      Ach so, wird nicht mehr bekannt gegeben? Wusste ich noch nicht.

      Naja, ich hatte da in meiner aktiven Zeit auch schon Zoff mit meinem VA. Weil er Grüße nicht bestellt hat, nicht mal meine Grüße sondern die anderer Brüder 500km weit weg. Und ich gab sie ihm sogar schriftlich auf einem Zettel... Ich hätte ja als Besucher ebenso Grüße wieder mitgenommen, so aber nicht. Und da musste ich ihn nach der Zusammenkunft doch gleich mal fragen, warum. Antwort von ihm: Dazu ist der Termin zur  Dienstzusammenkunft vorgesehen, nicht der Tag am öffentlichem Vortrag. Komisch nur, dass es der Kreisaufseher oder Gastredner nie so gehandhabt haben.

      Stimmt aber auch nicht, weil ich nämlich als HiPi zur Dienstzusammenkunft ungenannt blieb und keiner klatschen konnte. Wieder vom VA. Keine Ahnung welche Zusammenkunft dafür vorgesehen ist, wenn ein Verkündiger, der sonst sehr kritisch ist, sich zum HiPi meldet. Dann nennt man ihn auch mal nicht, quasi als Erziehnungsmaßnahme. Aber eins hat man völliger Freude, laut und mit großen Elan bekannt gegeben, dass RoKo kein Zeuge Jehovas mehr ist. Sogar vor Ende und Ablauf meiner mir zugestandenen Einspruchsfrist zum Beschluss des Rechtskomitees. Und das ganze Drama ist Aktenkundig bei JW.org vermerkt und man wird das auch bis in alle irdische Ewigkeit in der Kartei speichern, auch gegen meinen Willen und auch ohne Unterschrift. Also kann das auch hier als kleiner Ausgleich bei BI stehen.

      LG RoKo

      1. ProJesus

        Lieber Roko, du schreibst: "weil ich nämlich als HiPi zur Dienstzusammenkunft ungenannt blieb und keiner klatschen konnte. Wieder vom VA. Keine Ahnung welche Zusammenkunft dafür vorgesehen ist, wenn ein Verkündiger, der sonst sehr kritisch ist, sich zum HiPi meldet. Dann nennt man ihn auch mal nicht, quasi als Erziehnungsmaßnahme."

        Oh, oh, ich glaube, du kennst nicht die ganze Wahrheit: Du wurdest nämlich gar nicht erst zum HIPI ernannt!. Also: Nicht nur, dass du nicht mit Namen vorgelesen wurdest. Nein, du wurdest auch gar nicht offiziell als HIPI an den Zweig gemeldet. Die Zeit -- die Stunden -- hat man dich aber trotzdem machen lassen und sich dabei gefreut, dass dadurch der Verkündiger-Zeit-Durchschnitt deiner Versammlung gehoben wurde. Das war allerdings wirklich feige und gemein, dir das zu verheimlichen. -- Egal, darüber sind wir nun hinweg; dies war alles "gesetzlich", aber sicher nicht christlich.

        1. Störtebeker

           

           

           

          Genauso ist es. Wenn ein Verkündiger, der sonst sehr kritisch ist, sich zum HiPi bewirbt wird er nicht ernannt. In dem Formular zur Anmeldung wird schon die Voraussetzung" vorbildlich", als zwingend vorgeschrieben.

           

          Allerdings ist es normalerweise so, dass ihm das auch persönlich mitgeteilt und es begründet wird wenn er nicht ernannt wird.

           

          Grüße Störti

           

           

           

        2. Johnny

          Was ein Pionier nie verstehen wird: Warum wird er nie erwähnt, während der relativ „faulere“ Dauer-HiPi jeder Monat beklatscht wird...Erschwerend kommt noch hinzu, dass sich der Dauer-HiPi im Juli/August manchmal eine Pause gönnt, der Pio aber bei unerträglicher Affenhitze weiter Stunden schruppt...Die Zeugen-Welt ist nicht nur ungerecht, sondern auch schwer zu verstehen:)

  2. Sliva

    Lieber Tilo, Markus, Bird, Kopfüber, Meereswoge, liebe Ulla,Dorkas und alle ,

    Vielen Dank für eure liebevolle Mitteilungen. Es hat mich tief berührt. Ich bemühe mich weiter zu kämpfen. Im Moment mag ich nichts mehr dazu schreiben. Ich habe euch alle sehr lieb. Ihr ahnt nicht, was ihre Mitteilungen alles Gutes in mir bewirken.

    Jéhovah schütze und segnet euch.

  3. Ulla

    Liebe Omma,

    ich wünsche dir von Herzen gute Besserung! Novo Virus = Nogo Virus !   ; )

    Wie schön, dass wir hin und wieder telefonieren können...

    Du merkst ja, du wirst hier auf BI gebraucht, deine herzlichen Kommentare und tiefen Überlegungen, deine Art, "Brücken" zu bauen, das möge uns allen hier doch erhalten bleiben!

    Liebe Grüße an den Oppa!

    Eure Ulla

    1. Omma@Ulla

      Ich danke dir, liebe Ulla,

      ich werde deine Grüße gleich an den Oppa weiterleiten.

      Der arme Oppa, hat jetzt noch mehr Arbeit (heute war er einkaufen).  Ich hoffe, dass ich bald wieder auf den Beinen bin.

      Ganz liebe Grüße senden dir, mit einer herzlichen Umarmung, Omma und Oppa

  4. Ulla

    Liebe SLIVA (oder doch Silvia?),

    was dein Kopf jetzt schon weiß, damit kommt die Seele nicht nach. Die Seele braucht mehr Zeit als der Geist eines Menschen.

    Gib dir Zeit und wenn du kannst, bete offen und frei wie ein Kind zu Gott. Der Vater hat uns den heiligen Geist versprochen, wenn wir darum bitten. Viele hier auf BI haben es ausprobiert und Kraft erhalten!

    Finde heraus, was dir gut tut...

    Nichts und niemand kann uns von der Liebe Gottes trennen.

    Liebe Abendgrüße

    Ulla

     

     

  5. Sliva

    Lieber Tilo,

    Danke für dieser Artikel, der mir direkt aus dem Herz spricht.

    Ich bin nämlich auch bald soweit wie deinen Freund und macht die selben Erfahrungen.

    Auch meine Verzweiflung bleibt ungeachtet. Auch mein Brief wurde so behandelt.

    Es war schon soweit, dass ich einem Ältesten meine Verzweiflung offenbarte und ihm meinen Wunsch auszutreten ankündigte. Die Antwort:

    "Wenn es dein Wunsch ist, ich halte dich nicht zurück. Mach was du willst".

    Liebe herrscht!

    1. Tilo

      Tilo an Sliva

      Liebe Sliva,

      der bitterböse Kommentar des Ältesten entspringt vielleicht seiner Hilflosigkeit oder die Ahnung, dass "der Laden der Org" bald zusammenbrechen wird. Wenn es also nur Frustration ist, dann sollte man diesen Ausspruch nicht ernst nehmen. Ist er aber tatsächlich ernst gemeint so wie das Nichtbeachten deines Hilferufes, dann musst du um deiner selbst willen den Rückzug wagen. Ziehe dich einfach zurück, wenn es möglich ist. Eine Austrittserklärung ist nicht nötig.

      Dann brauchts du Menschen, die dir beistehen können und wollen. Du brauchst Menschen, die dich in den Arm nehmen. Kannst du versuchen, hier auf BI solche Menschen zu finden? Es gibt sie. Wenn du möchtest, kannst du dir von BI meine email-Adresse geben lassen oder mit anderen Kontakt aufnehmen.

      Ich wünsche dir inneren Frieden, der die Kräfte des Geistes beschützt! Ich wünsche dir Nähe zu Jehowah und Christus!

      Tilo

       

    2. Markus

      Liebe Silvia

      Auch an Dich ein paar Worte.

      Bitte mache keine Dummheiten,das heisst das Du vor lautder Verzweifelung Dir etwas antun willst.

      Sowas zu machen nur wegen der Lieblosigkeit der Versammelung das ist es nicht Wert

      Wenn Du so in die Enge getrieben bist,dann rate ich Dir wirklich einen kollosalen Schnitt zu machen und die Zeugen Jehovas zu verlassen.

      In so einem Augenblick kann man nicht mehr an etwas festhalten was einem seelichen Schmerz verursacht oder noch schlimmeres.

      Die Angst vor einer Umstellung ist da ,das ist richtig,aber ich gebe Dir zu bedenken wenn Du Dir einen richtigen Freundeskreis aufgebaut hast ,der auch zu Dir und Deinen Problemen steht,das hilft Dir mehr als diese Scheinfreundschaften bei den zeugen Jehovas.

      Ich kenne nicht deinen Familienstand und ich weiss auch nicht wenn Du verheiratet bist ob Dein Mann oder Deine Kinder  bei den Zeugen sind.

      Ich sage  immer zb auch wenn es in einer Ehe nicht mehr funktioniert,man kann zwar immer wieder versuchen sich anzunähren,wenn es aber gar nicht mehr funktioniert ist ein glatter Schnitt also eine Trenn ung und ein NeuAnfang wesentlich besser als wenn man sich über Jahre hinweg einem seelichen Herzensleid aussetzt das einen Krank machen kann

      Bitte denke darüber nach,Gott hat Dir dieses Leben geschenkt gib es nicht einfach auf und vor allem nicht wegen einer Glaubensgemeinschaft die eh keinen Bestand mehr hat

      Liebe Grüße

      Markus

    3. Bird an Silvia

      liebe Silvia,

      auf keinen Fall sind sie es wert, dass du dich ihretwegen mit solchen Gedanken spielst... Bitte vertraue dich Menschen in deiner Umgebung an. Du wirst sehen, dort herrscht liebe mehr als du denkst.Du kannst auch in eine Freikirche gehen, dort wirst du verstanden. Du bist es selbst wert zu leben und das Leben zu geniesen. Silvia, bitte tu dir nichts  an. Bitte....

      wir sind auch da!!!!!!

      herzliche Grüße

      bird

    4. Kopfüber

      Liebe Sylvia,

      schließe Freundschaften mit „Weltlichen“, oder reanimiere alte. Eventuel aus Schule, Ausbildung, Beruf oder jedem anderen Umfeld. Sag einfach mal wieder „Hallo“, Kennst Du noch, weisst Du noch. Viele Menschen erinnern sich gern. Leider geht es allen gleich, viele haben wenig freie Zeit. Aber mal ein Cafe usw. auf ne halbe Stunde geht meistens. Und dann redet einfach über „alte Zeiten“, Wetter oder was auch immer. Wenn’s heist „und jetzt was machst du so, verschweig das ZJ Thema nicht, aber red lieber über die ganz normalen Sachen. Lass das ZJ Thema nicht dominieren. Und verabrede dich sm besten gleich nochmal oder hör wann sie/er wieder geneigt wäre. Mach dasselbe wie früher wenn du auf Bekehrungstour warst. Nur diesmal ohne Hintergedanken, einfach mit dem Wunsch auf Freundschaft. Zu Dir! Nicht zu einer ORG.

      Ganz liebe Grüsse

    5. Meereswoge

      Liebe Schwester Sliva....Du findest Dich wieder in Davids 69.Psalm 14-16: "Doch ich höre nicht auf, zu dir zu beten, denn ich hoffe darauf, daß du, HERR, mir diesmal genädig bist. HERR, erhöre mich in deiner Gnade und antworte auf mein Gebet mit deiner Hilfe, denn auf dich ist Verlas! Zieh mich aus dem Schlamm, damit ich nicht noch tiefer sinke!.......Laß nicht zu, das die Flut mich überwältigt und die Fluten über mir zusammenschlagen und der Tod mich verschlingt....." (NL). Bleib bitte im Gespräch mit unserem großen Vater und unserem Herrn Jesus, der versprach, unsere Lasten mit zu schleppen, wenn wir bei ihm bleiben. NUR sie verdienen unser Vertrauen...... Paulus sagte......"Nichts und niemand in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die in Christus Jesus, unserem Herrn erschienen ist (Röm 8:39b)

      Liebe Sliva, lies bitte in Deiner schweren Zeit viel in den Psalmen, sie gehen ins Herz und bringen Verständnis für Deine große Schwierigkeit und Enttäuschung. Sei behütet.... Dies wünsche ich von Herzen......

       

    6. Liebe silvia,

      Als ich diesen Schritt gewagt habe aus der Organisation auszutreten, da hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Im Kopf war die Entscheidung schon gefallen.  Doch den Schritt zu wagen?

      Ich persönlich habe wahnsinnige Höhenangst. Riesenrad, tolle aussichtplattformen, Berggipfel,  das alles machte mir Angst. Bauchschmerzen,  Übelkeit,  SchweißAusbrüche, Herz rasen.  Sind so ein paar Symptome gewesen. Aber mir war auch klar, wenn ich weiter Inder Organisation bleibe, dann geh ich vor die Hunde. Es ist ein Schritt,  wie wenn man einen Fallschirmsprunglaublichen wagt. Du fällst anscheinend erstmal ins nichts.  Dein Gehirn spielt dir einen Streich.

      Im Grunde tun wir nur etwas das wir uns noch nie getraut haben. Es war verboten,  Todesstrafe.

      Doch dann geht man diesen einen Schritt.  Und plötzlich. ........

      FLIEGST DU !!!!!!!!

      Wow, ist das ein herrliches Gefühl. Das Leben spüren, Freude empfinden.  Nichts zu müssen, endlich zu dürfen. Wage diesen Schritt.

      Leider kennen wir uns (noch) nicht persönlich.  Daher kann ich den anderen nur zustimmen.  Hast du ein Hobby,  vielleicht etwas was du schon immer mal machen wolltest, dann tu es. Oder Geh in einen Verein. Es gibt so  viele Möglichkeiten neue Kontakte zu schließen.  Öffne dich für neues. EntDecke dein eigenes ICH, ohne schuldgefühle.

      Ich bin vir kurzem zum ersten mal in meinem leben Riesenrad gefahren. Es war wunderschön.  Soweit in die Ferne sehen. All die Jahre habe ich es nicht getan,  weil ich Angst hatte. Nur wenn wir uns diesen Ängsten stellen, gewinnen wir Macht über sie.

      Ich wünsche dir von tiefstem Herzen Mut.

      Dorkas

  6. Norbert@Alle

    Hallo
    an Alle Freunde und Leser hier auf BI,

    immer wieder kommt von Zeit zu Zeit die Beschwerde, das sich der Umgangston hier auf BI in eine unchristliche Richtung verlagert.

    Ich möchte hier einfach einmal zu bedenken geben, dass Mansche Vieleicht auch etwas zu empfindlich reagieren. Ich persönlich kann diese Klagen nicht nachvollziehen.
    Wenn unterschiedliche Ansichten ausgetauscht werden kann es doch schon mal passieren das der Ton etwas rauer wird, ich denke das muss man einfach akzeptieren. Wir sind alle keine Heiligen, und wie oft waren in der Vergangenheit auch viele bereit sich zu entschuldigen.

    Weiter gilt es zu bedenken, es gibt einige die anscheinend bewusst ihren Standpunkt immer wieder beharrlich vertreten, obwohl sie gemerkt haben müssten, dass er von einigen nicht geteilt wird und mit ihrer Beharrlichkeit Art provozieren.

    Ich finde auch, es bringt nichts immer wieder zum Ausdruck zu bringen, dass man hier nicht mehr lesen möchte, weil der Umgang miteinander sei zu ruppig geworden.

    Ersten stimmt dies nach meinem Dafürhalten nicht, der Umgangston war schon wesentlich ruppiger hier und hat sich gewaltig gebessert.
    Zum anderen besteht BI nicht aus den Kommentarschreibern. Ich lese die Kommentare nur nebenbei, und filtere aus was ich lese.  
    Wenn ein Forum wie BI so eine Plattform des freien Gedankenaustauschs bietet, dann sollte man sich nicht beschweren, wenn es mal etwas zu kontrovers hergeht. Man kann ja diejenigen die uns nicht liegen einfach ignorieren.
    Es liegt in der Natur der Sache das sich hier natürlich die unterschiedlichsten Persönlichkeiten einbringen. Wenn man es nicht ertragen kann, wenn kontrovers gesprochen wird, wird man sich hier nicht wohlfühlen.
    Natürlich muss alles im Rahmen bleiben, aber das Spannungsfeld des Erträglichen ist groß und unterschiedlich.
    Ich denke das die Administratoren schon darauf achten, dass hier der Umgangston nicht aus dem Ruder läuft.
    Also, was ich sagen möchte, wir sollten uns nicht immer gleich beschweren, mehr Toleranz täte uns allen gut, wir sind nun mal alle keine Heiligen.
    Liebe Grüße
    Norbert

    1. Kopfüber

      Also vielleicht würde das ja auch helfen, dass sich nix in ne „unchristliche Richtung“ entwickelt, wenn sich hier nicht alle in kryptisch nebulösen Andeutungen in gegenseitiger Meisterschaft übertreffen wollten. Und statt dessen offen angesprochen was anscheinend als „diplomatische Faupax“ oder gar „Skandal“ empfunden wird.

      Ich konnte nämlich in keinem einzigen Kommentar der letzten Tage irgendeine „Respektlosigkeit“ oder sprachliche Entgleisung feststellen.

      Also ich möchte mal mit gutem Beispiel vorangehen was ich meine:

      Ich finde zum Beispiel zum Beispiel die hartnäckige Penetranz des Pseodonyms  „Edelmuth“, was ja bekanntermaßen Autragsschreiber von JW.ORG ist, als unflätig, respektlos und aufdringlich.

      Vielleicht sollte man bei den JW.ORG Schreib-Bot mal Capcha Aufgaben stellen, und wenn er nicht nachweist dass er kein JW-Bot ist eine Firewall gegen das Bot-Net „Edelmuth“ installieren.

      Unter einem Bot (von englisch robot ‚Roboter‘) versteht man ein Computerprogramm, das weitgehend automatisch sich wiederholende Aufgaben abarbeitet, ohne dabei auf eine Interaktion mit einem menschlichen Benutzer angewiesen zu sein.

    2. Edelmuth an Norbert

      Guten Abend Norbert

      Weiter gilt es zu bedenken, es gibt einige die anscheinend bewusst ihren Standpunkt immer wieder beharrlich vertreten, obwohl sie gemerkt haben müssten, dass er von einigen nicht geteilt wird und mit ihrer Beharrlichkeit Art provozieren.

      Findest du, dass sie ihre Meinung ändern müssten, weil sie der Allgemeinheit nicht gefällt?

      Wenn ein Forum wie BI so eine Plattform des freien Gedankenaustauschs bietet, dann sollte man sich nicht beschweren, wenn es mal etwas zu kontrovers hergeht. Man kann ja diejenigen die uns nicht liegen einfach ignorieren.

      Beiträge zu löschen geht da gar nicht, insbesondere wenn nur die Beiträge gelöscht werden, die der "Allgemeinheit" nicht gefallen.

      Ede

      1. Horst

        Guten Abend Edelmuth,

        Du irrst mit Deiner vorstehenden Aussage. Schau mal bei BI bitte nach unter "Über uns", und dann bei "Aufruf zum Dialog":

        "Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare mit beleidigenden Äusserungen, Verunglimpfungen oder polemischen Darstellungen von der Veröffentlichung auszuschließen....Offensichtliche Werbung oder Propaganda für religiöse Gruppen jeglicher Art..werden wir unterbinden.."

        Natürlich hat der Betreiber das Recht, die Kommentare zu selektieren. Woher leitest Du Deinen Anspruch ab, dass das "gar nicht geht" ? Ziemlich vermessen, oder ?

        Und wer bitte ist hier die "Allgemeinheit", denen gesperrte Kommentare von Dir nicht gefallen ?

        Ich hatte Dir schon mal vorgeschlagen, Dein eigenes Forum einzurichten. Dort kannst Du alles veröffentlichen, was Du willst.

        Wenn also hier Kommentare von Dir gesperrt werden, wird es schon an eben diesen bzw. respektive an Dir liegen.

        Jedenfalls ist hier das seriöseste und ehrlichste, was ich in dieser Richtung kenne. Und tolerant ausserdem - sonst wäre ja Dein Kommentar nicht veröffentlicht worden, in dem Du uns pauschal vorwirfst, wir würden uns hier "in die Hose machen" .....

        Horst

         

         

        1. Edelmuth an Horst

          Guten Morgen Horst

          Ich hatte Dir schon mal vorgeschlagen, Dein eigenes Forum einzurichten. Dort kannst Du alles veröffentlichen, was Du willst.

          Vielen Dank für deinen Rat. Wir, d.h. die Betroffenen, deren Beiträge immer wieder "verloren" gehen, haben diese Beiträge bereits in einem anderen Forum veröffentlicht und dann von hier aus dahin verlink, um den von dir gemachten Vorwurf zu entkräften, dass wir uns unanständig äußern würden.

          Allein dieser, dein Rat belegt doch, dass hier keine Meinungsfreiheit besteht, was wir durch unsere Beiträge bewiesen haben. Wie in der Versammlung werden unliebsame Äußerungen, die das Glaubensgerüst eine Kirche anhand der Bibel ins Wanken bringen könnten, ausgegrenzt und mundtot gemacht.

          Da nicht nur meine Beiträge immer wieder "verloren" gehen, werde ich mir diesen Schuh auch nicht anziehen, sondern diesen Verlust eher einer Schwäche des Betreibers von BI zurechnen.

          Ede

          1. Kopfüber

            Ede,

            „.... Wir ......., haben diese Beiträge bereits in einem anderen Forum veröffentlicht „

            Du/ihr gebt hier also offen zu, dass hinter dem Pseudonym Edelmut eine Vielzahl von JW „Ghostwritern“ stecken?

            „.....und dann von hier aus dahin verlink, ...“

            Offenbar hat BI mehr und bessere Leser als das andere Forum?! Und ist hat ausreichend Qualität auch solche Links ohne Sorge einer Abwanderung der eigenen Leserschaft sorglos frei zu schalten. Vielleicht sogar hoffend auch die eine oder andere Abwanderung? Aber ganz ohne Ausschlusszwang.

            Könnte man ja fast Souveränität im Glauben nennen? Was meinst Du? Kann JW.ORG aber wirklich noch gaaaaaanz viel lernen, oder?

            „....um den von dir gemachten Vorwurf zu entkräften, dass wir uns unanständig äußern würden.“

            Der Vorwurf wurde von Horst, soweit ich mitbekommen habe, nicht erhoben!

            Im übrigen besteht Euere hurerische Unanständigkeit nicht in der Wortwahl, sondern in der Animation zu unanständigem und verbrecherischem Verhalten. Und natürlich euerer eigenen Verbrechen.

            „Allein dieser, dein Rat belegt doch, dass hier keine Meinungsfreiheit besteht,...“

            Unfug, der Rat und Kommentar von Horst belegt, das hier Wert auf persönliche Meinungsfreiheit und individuelle Beiträge gelegt wird, weil das eine Bereicherung für alle ist.

            „....was wir durch unsere Beiträge“

            Du/Ihr leistet eben absolut KEINE Beiträge sondern langweillt mit den ewig selben abgedroschenen Phrasen. Ihr wollt nur parasitär, Nutzen ziehen, wie Deine Verlinkungen unter Ausnutzung der Atraktivität von BI hier beweisen. Ganz die JW!

            „Wie in der Versammlung werden unliebsame Äußerungen, die das Glaubensgerüst eine Kirche anhand der Bibel ins Wanken bringen könnten, ausgegrenzt und mundtot gemacht.“ 

            Du/Ihr müsst schon unter einer wirklich schweren geistigen Störung leiden, wenn Du Deine frechen Behauptungen hier liest, und nicht merkst, dass sie der Lüge überführt sind WEIL Du sie hier liest.

            Trotzdem bringst Du den Irrsinn andauernd wieder.

            Das langweilt, nervt aber auch, und muss man/BI sich von dreisten, aufdringlichen Typen wie Dir/Euch nicht in Übermaß bieten lassen. Da sind die „Nehmerqualitäten“ von BI in der Tat bewundernswert und „saustark“.

            Was hoffentlich und sicherlich aber nicht heißt, dass man sochen Typen wie Dir/Euch alles durchgehen lässt.

            Ich persönlich würde diese “Nehmerstärken“ nicht aufzubringen gewillt sein!

            1. RoKo24

              Lieber Edelmut,

              ich schrieb einmal, ich achte Dich als meinen Bruder. Diese Einstellung habe ich. Das ist aber kein Freibrief für Dich, Ehre und Respekt nicht mehr wahrzunehmen. Deine Wortwahl geht manchmal unter die Gürtellinie, ist frech und ungehobelt. Was willst Du damit erreichen? Unfrieden stifen? Lies bitte mal Spr 6:12 - 19. Ich wünsche mir, dass so wie dort beschrieben Du nicht wirst. Jeder hat seine eigene Ansicht. Okay. Viele teilen auch eine Ansicht. Keiner muss die Bibel verteidigen. Das macht der Schöpfer mit seinem scharfen Wort allein. Dafür braucht er uns nicht. Wir sollen einander ertragen, und bitte nimm diesen Rat an, hierbei gibt es Arbeit an Deiner Tastatur. Wir wollen gern einander ermuntern und Dinge feststellen, die wir oft überlesen haben. Geistig wachsen und wie eine Schwester mal schrieb, uns in der Herde gegenseitig wärmen. Hier gelingt das nur mit Worten. Nicht bekoffern und uns niederreißen. LG RoKo

      2. Horst

        Hallo Ede !

        Na wie siehts denn  aus mit einer Stellungnahme zu meinem Kommentar an Dich, den die "Allgemeinheit"hier  nachvollziehen kann ? Einer Stellungnahme, die über Deine ZJ-Allgemeinplätze hinausgeht und EINMAL eine konkrete Fragestellung beantwortet ??

        Ich denke, wenn die "Organisation" meint, wir würden Dich hier nicht durchschauen, hat sie uns unterschätzt. Wir können noch frei über unser Gehirn verfügen , ganz ohne Sklaven-Unterstützung...

        Horst

         

         

  7. Noomi an Lichtspender

    DANKE lieber Lichtspender
    Das war einfach mal nötig zu sagen. Auch ich wollte aufhören hier zu lesen.
    Ansonsten schliesse ich mich dem an, was Furiel neulich schrieb: Nämlich, dass es die eigentliche Arbeit eines Christen ist, die Einstellung Christi immer mehr an den Tag zu legen. Und das immer und überall und jeden Tag, auch hier im BI !!!
    Noomi

    1. Kirschblüte

      Liebe Noomi,

      da hatten wir ja im gleichen Moment die gleichen Worte im Kopf und keiner hat vom anderen "abgeschrieben", hab geschmunzelt,

      liebe Grüße von Kirschblüte

  8. Lieber Tilo , vielen Dank für deinen Artikel!

    Es beschreibt, denn IST ZUSTAND, in denn Versammlungen!

    Es Interessierte , nur OB DU IMMER REGELMÄßIG DA BIST UND DEIN DIENSBERICHT!

    Der MENSCH, INTERESSIERT NIEMANDEN!

    So GEFÜHLLOS, ist es in der SOGENANNTEN WAHRHEIT!

    Aber ich Bitte darum , an ALLE das nicht ALLE AUFHÖREN KÖNNEN, ZEUGEN JEHOVAS ZU SEIN!!!

    Es gibt viele Gründe, WARUM man denn ANSCHEIN noch WAHRT!!!

    Für alle die Wie ICH NOCH DRIN , SIND wünsche ich MIR , RESPEKT , VERSTÄNDNIS UND GEDULD!!!

    Familiäre PROBLEME , könnten zu Tage kommen WIR IHR ALLE SELBER WISST!

    AUFGEWACHT , BIN ICH SCHON LANGE SEIT ÜBER 10.JAHREN!!!

     

  9. Lichtspender

    Liebe BI-Gemeinde, was wir von der WTG erwarten, müssen wir natürlich hier auch selber vorleben und besser machen. Gelingen wird uns das natürlich nicht immer - ich nehme mich da gar nicht aus.

    In dem obigen Artikel hieß es sehr richtig:

    "Es kann nicht im Sinne Jesu sein, dass in einer Gemeinschaft einige sich ‚wie die Axt im Wald’ verhalten und andere sich dann um die Schäden kümmern, die aus Mangel an Respekt und durch Lieblosigkeit entstanden sind. Es kann nicht Jesu Absicht sein, dass Menschen zu „Randfiguren“ abgestempelt werden, weil sie nicht in das Bild passen".

    In den vergangen Wochen ist mir ein solches Verhalten leider auch in der BI-Gemeinde mehrfach aufgefallen bei unterschiedlichen Themen/Fragen. Deshalb nehme ich jetzt meine ganze Zivilcourage zusammen, das einmal offen anzusprechen - auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache. Menschliches Ansehen ist mir unwichtig.

    Es geht um Folgendes:

    Einzelne Kommentargeber sind über andere sehr unschön hergezogen. Sie wurden richtig ausfallend, sogar gegenüber Schwestern. "Das ist nicht sehr nett" dachte ich mir schon manches Mal. Oder: "Das war aber jetzt richtig ekelhaft." Ich fragte mich, was derjenige wohl für eine Kinderstube genossen hat.

    Gerade auf diesem Portal sollte es eigentlich möglich sein, respektvoll, freundlich und in Ruhe über alles zu sprechen. Niemand sollte befürchten müssen, wenn er seinen mit der Bibel begründeten Standpunkt vorbringt, mit gehässigen Worten bombardiert, fertiggemacht und mundtot gemacht  zu werden. Manche aufrichtige Wahrheitsverfechter auf diesem Portal sind leider aus besagten Gründen inzwischen verstummt. Ich kenne einige. Sie schreiben nichts mehr und lesen auch nichts mehr hier.

    Auch wenn ich manchen Standpunkt hier nicht teile, besteht kein Grund, den-/diejenige mit bissigem Sarkasmus niederzumachen. Das ist absolut unchristlich. Argumentiere wir selbst immer biblisch, und belassen es dann dabei. Lass anderen ihre Freiheit, deine Argumentation zu akzeptieren oder nicht.

    Einzelne missverstehen andere bewusst und ziehen eine Aussage durch den Kakao -- oder sind sie so naiv?

    Wieder andere, so scheint es, wollen praktisch alles, was die WTG lehrt, für falsch erklären. So ist es aber auch nicht: auch JZ lehren ähnlich wie andere Religionsgemeinschaften gewisse Dinge richtig. Wenn diesen Kommentargebern gegenüber freundlich versucht wird, das klarzustellen, erklären sie einen für WT-komform. Entscheidend sollte aber immer sein, was die Bibel als Wahrheit lehrt.

    Manche greifen die Person an, statt sich auf die Argumente zu konzentrieren. Das sind aber Methoden, wie man sie von der WTG kennt.

    Andere lästern über die Nick-Namen der Kommentargeber und stellen öffentlich Mutmaßungen und Behauptungen über eine Person an; für mich sind das echte Kleingeister, ja Kindsköpfe.

    Wir alle hier haben unterschiedliche geistliche Reifestadien. Und selbst wer sich für geistig reif und wissend hält, wird feststellen, dass es andere gibt, die eine Frage anhand der Bibel noch ein Stück besser verstanden und vermitteln können. Manche einst vertretene Ansichten verwirft man im Laufe der Zeit auch wieder. Die Zeit, es für sich zu erkennen, steht aber jedem zu. Niemand sollte von anderen erwarten, seinen persönlichen Standpunkt sofort zu übernehmen -- auch wenn er vielleicht sogar richtig ist. Es braucht seine Zeit.

    1. Korinther 8:2 (rev. Einheitsübersetzung 2017):

    "Wenn einer meint, er sei zur Erkenntnis gelangt, hat er noch nicht so erkannt, wie man erkennen muss."

    Vergessen wir nicht, dass wir weiteren Noch-Zeugen Jehovas helfen wollen, zu erkennen, dass sie einem großen Irrtum bei den Zeugen Jehovas aufgesessen sind. Und benehmen wir uns selbst hier wie wahre Christen, die ihre Brüder und Schwestern in der BI-Gemeinde wirklich schätzen und lieben.

    In Liebe

    Lichtspender

     

    1. Kirschblüte

      Lieber Lichtspender,

      DANKE, vielen Dank für Deine ermunternden, liebevollen Worte.

      Ich denke, wenn sich manche Kommentatoren gegen andere aggressiv positionieren und sich dabei nicht an gute Umgangsformen halten, dann ist das oft nicht der "Hass" gegen die Person, sondern der Hass auf die Org. Der sitzt mittlerweile so tief, dass sich das dann in einer solchen Form äußert. Vielleicht sind sie sich dessen selber garnicht so bewußt.

      Und im realen Leben, wenn sie der Person gegenüber sitzen würden, wäre es bestimmt auch nicht so. Dann würden sie sich schon überlegen, welche sichtbaren Reaktionen sie hervorrufen.

      Auch mich macht das oft sprachlos.

      Du hast recht, viele haben sich aus den Dialogen ausgeklinkt, weil der Ton immer schärfer wurde. Auf so einer Basis kann man keine fruchtbare Kommunikation führen.

      Das führt nur zu Resignation, auf der einen und auch auf der anderen Seite.

      Der Ton macht die Musik.....wie altmodisch, aber wie wirkungsvoll und wie wahr..

      Natürlich wirst du dich unbeliebt machen. Bei denen, die sich angesprochen fühlen, werden deine Worte garnicht gut ankommen.

      Na und? Was macht`s? Das muss man in Kauf nehmen. Geh nicht davon aus, das jeder dich lieben wird, wenn du Dinge offen ansprichst. Das muss auch nicht sein. Aber respektieren sollte jeder deinen liebevollen Apell und seinen Teil dazu beitragen, dass sich in dieser Hinsicht etwas tut.

      Man muss doch nicht immer sach- und fachbezogen einer Meinung sein. Aber man muss doch auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die eigene Meinung vielleicht nicht die richtige ist. Auch wenn man davon 500%ig überzeugt ist.

      Man sieht das immer schön bei Gericht, wenn die Plädoyers gehalten werden. Wenn der eine spricht denkt man: Logisch klar, der hat recht... und erfolgt dann das Gegen-Plädoyer, dann erscheint auch das mit einem mal völlig schlüssig und nachvollziehbar. Es kommt eben darauf an, wie man Fakten präsentiert und welche Zusammenhänge in welchem Licht beleuchtet werden.

      Natürlich gibt es im Hintergrund die wirkliche, absolute Wahrheit, aber wer kennt sie wirklich?

      So und ich bin überzeugt, das einige Leser dieses letzten Satzes jetzt völlig inbrünstig gedacht haben: "Ich."

      😉

      Gut und richtig, dass du das so gesagt hast und ich freue mich darüber sehr. Es tat gut.

      Und ich wünsche dir und allen einen schönen Tag, mit gemütlichen und friedlichen Momenten

      Kirschblüte

       

    2. Markus

      Liebe Lichtspender zu Deinem Kommentar folgender Standpunkt

      Du hast teilweise recht das hiern im Forum manche und ich schreibe mal 70% der Kommentatoren mit Ihren Kommentaren auf Rechthaberei ausgehen.

      Das es dann zu kontroversen Gegenkommentaren kommt dürfte somit auch klar sein.

      Was die Menschensparte Zeugen Jehovas angeht,jeder auch Zeugen Jehovas haben eine Kinderstube erlernt ,nur diese Kinderstuben lehre wird systematisch durch die lehren der Organisation zerstört,insbesondere weil gerade bei einem Hineingeborenen Menschen dann in die Richtung gelehrt wird," WIR SIND DIE BESTEN , WIR SIND DIE ELITE,WIR WISSEN ALLES,WIR SIND UNFEHLBAR.

      Genau diese Diversen Lehren zerstören dann die Kinderstubenlehre,das bildet sich dann so aus RECHTHABEREI ,KEINERLEI KRITIKFÄHIGKEIT ,KEINERLEI EINSICHT , und schließlich und endlich,KEINE DISKUSSIONSFÄHIGKEIT.

      Das dann manchmal von aufgewachten Leuten knallharte Kommentare gepostet werden um den Versuch zu starten einige aus Ihrer Letargie der Wachturmgesellschaft herauszuholen,dürfte dann auch klar sein.

      Menschen nur mit den sogenannten Samthandschuhen anzupacken zb wie ein Ede ist nicht der richtige Weg.

      Man kann es zuerst mal auf die samte Tour machen,wenn dann aber auf Jahre hinaus ,ich lese seit 2013 bei BI und seit BI Aktuell hier online ist auch bei BI mit auffällt das stur und steif auf Behauptungen stehen geblieben wird die längst wiederlegt worden sind dann kann man demjenigen nicht mehr helfen oder man liegt in der Vermutung nahe das diese Person extra eingeschleußt wurde um das Forum auf kurz oder lang zuschrotten,

      Glaube mal meine Liebe ,denn die Erfahrung habe ich auch gemacht,das die in Selters und auch in Wallkill nicht auf den Kopf gefallen sind,die überwachen zu 100% die Foren die von Exzeugen betrieben werden bzw die Gegenmaßnahmen gegen die Organisation machen.

      Ich habe noch kein halbes Jahr bei BI 2013/14 mitgelesen und kommentiert,da wurde ich damals bin ich noch ab und an zur Versammelung gegangen,darauf angesprochen.

      Dann ist doch meine Frage,wenn ich zu Hause im stillen Kämmerlein vorm Laptop sitze und meine Kommentare eingebe,ohne das jemand das mitbekommt,wie es sein kann das ich auf einmal angesprochen werde ,das ich in einem Forum mitschreibe.

      Das zu dem Thema

      Wie ich schon sagte es fehlt an vielen Dingen  bei den Brüdern und Schwestern um da eine Normale Komminikation zu führen.

      Dess halb kommt dann auch manchmal die Holzhammermethode

      Brüder und Schwester die wirklich erkannt haben was mit der Organisation los ist die gehen auch ihren weg,andere die nur aus Neugierde hier ins Forum hereinschauen kann eventuell geholfen werden,wenn sie die richtige Denkweise entwickeln und wieder andere die nur hier schreiben um Unruhe und Aufhetzereien  anzuzetteln ,auf die kann man gerne verzichten.

      Und da dieses Forum übers Netz weltweit zu lesen ist auch in Amerika und sonstwo idt es klar,das dann Gegenmaßnahmen von der Organisation gemacht werden

      Das mal zu Deinem Kommentar,das war jetzt nicht böse gemeint,aber ich bin inzwischen so eingestellt und bin bisher gut damit gefahren,die WTG Organisation geht auf brutalste und menschebverachtenste Weise gegen Brüder und Schwestern vor die  sich bei vielen Auslegungen der Gesellschaft nicht sicher sind ob das was gesagt wird wirklich biblisch ist,denn das sage ich auch immer wieder man kann sehr viele Stellen in der Bibel sich auslegen wie man es gerade braucht außer die 10 Gebote nicht und auch nicht die 2 Gebote die uns Jesus gab Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst

      Alles andere ist dreh und wendbar in der Bibel Und die Organisation drillt ihre Schäfchen das zu glauben was die Führung ihnen vorschreibt genau wie es MN in einem seiner Kommentare geschrieben hat,wer sich der Meinung der Organisation nicht anschließt wird brutal fertig gemacht bis hin zum Selbstmord siehe Tilos Bericht.

      Und genau so brutal und hart gehe ich gegen diese Organisation vor

      Ob es richtig oder falsch ist das soll Gott entscheiden

      Damit lasse ich es für Heute bewenden

      Viele Grüße in brüderlicher Liebe

      1. M.N.

        Stimmt. Der Spagat zwischen "hart aber fair", und diversen Sensibelchen auf die Füßchen treten ist ein heikler. Und da ist es unvermeidlich, dass es dann und wann zu Grenzüberschreitungen kommt. Mir scheint, es gibt hier einige, die das bloße Verweisen auf Fakten bereits zur "Rechthaberei" abstempeln. Leute: Wenn wir so arbeiten, dann kann dieses Forum auch gleich geschlossen bleiben. Es geht nicht darum, der JW.Org bzw ihren Fans mit gleicher Münze heimzuzahlen. Es muss aber auch gestattet sein, Klartext zu reden. Wenn jemand gute Begründungen für seine Darlegungen vorbringt und dies u. U. mit etwas knalliger Ausdrucksweise würzt, ist das noch lange nicht ad hominem. Einigen mag der Stil anderer nicht behagen; das sollte dann aber von "Rechthaberei" bzw. "andere niedermachen" etc. getrennt bleiben. Es wird immer welche geben, denen es irgendwann einmal irgendwo nicht mehr gefällt. Zum Glück haben wir alle hier die Freiheit, zu Kommen, zu Bleiben und zu Gehen, wie es uns beliebt. Des Weiteren postet jeder unter seinem hier benutzten Namen (Alias oder Echtname), der jeden seiner Beiträge sofort erkennbar kennzeichnet, und so hat jeder die Möglichkeit, jene, deren Stil ihm/ihr nicht behagt, locker zu ignorieren, wobei sich die Frage stellt, ob man das tun sollte oder ob vielmehr die eigene Stärke nicht dergestalt sein sollte, dass man sich auch Meinungen und Äußerungen aussetzt, die einem unangenehm oder unbequen sind.

        So ist das in einer echten Demokratie. Die "Theokratie" überlassen wir gerne der JW.Org.

        Gruß,

        M.N.

        P.S.:

        Schaut Euch mal in anderen Diskussionsforem um, und wie dort verbal geholzt und gebolzt wird: Angriffe, Beleidigungen, Flüche, ... die volle Packung. Da versiegt einem glatt der Speichelfluss. Dagegen sind wir hier nur Chorknaben.

        1. Nada

          Liebe/r MN

          mit einigen Dingen, die du da ansprichst, spricht du mir aus dem Herzen.

          Wir sollen, dürfen, müssen, verschiedene Meinungen vertreten.

          Wir sollen, dürfen, müssen,einander respektierten, jeden den den anderen in seiner Andersartigkeit.

          Es ist schwer, wenn man in der org gross geworden ist, das zu tun. Da hilft es dann auch nicht, dass man wütend auf die org ist, an den ketten zerrt, die einen fesseln.

          Ich habe manchmal den Eindruck, und bitte, das ist ganz lieb gemeint, dass manche, die äusserlich aus der org heraus sind, sehr viel mehr innere Nähe zur org und innere Unfreiheit haben als ich, die ich noch so zementiert bin in dieser Gemeinschaft, aber innerlich bin ich, dem Herrn sei dank, frei.

          Wir sollten einander stützen und fördern, uns da abholen, wo wir grad stehen, uns liebe erweisen, weil wir alle dem Christus gehören.

          Er allein weiss, wie unser Herz aussieht. Ist doch egal, ob mal jemand das falsche Wort wählt, egal, ob jemand falsch verdächtigt. Wir haben alle unseren Grund, warum wir uns so verhalten, wie wir uns verhalten.

          Eines ist sicher, wir alle müssen uns verbessern, wir alle lernen und wir alle sind trotz unserer Unterschiede in der liebe des Christus vereint.

          Wenn ich an unseren Herrn denke, dann weiss ich, dann bin ich voller Zuversicht, dass er einen jeden von uns kennt und versteht.

          Wir sind alle Suchende.

          Wir wir alle haben ein Ziel: geborgen sein bei unserem Herrn.

          Lasst uns zusammen stehen. Gemeinsam, nicht gegeneinander sind wir stark.

          Schön, dass es euch alle gibt.

          Nada

        2. Kirschblüte

          Diverses Sensibelchen @ M.N.

          Lieber M.N., da hätten ja auch wir zwei mal ein Thema, bei der wir völlig unterschiedlicher Meinung sind.

          Wenn du schreibst, das Grenzüberschreitungen dann und wann unvermeidbar sind, dann kann ich dir in diesem Punkt nicht zustimmen.

          Bevor man hier auf "senden" tippt, hat man nämlich Zeit, alles nochmal auf die entsprechende Eignung zu prüfen. Wenn ich davon ausgehen kann, dass mit meinem Kommentar eine derartige Grenzüberschreitung erfolgt, dann läuft da was schief. Du spülst sowas mit dem Begriff "knallige Ausdrucksweise" weich.

          Wenn jemand so schreibt, wie manche es tun, dann hört man sie im Geiste ja auch reden. Und manchmal ist das einfach nur ein Wortgemetzel und hat mit gegenseitigem Respekt und Liebe zum Nächsten aber auch garnix mehr zu tun.

          Ich stehe nicht - wie Du - auf dem Standpunkt: Wem es hier nicht passt, der kann sich ja trollen... So habe ich dich verstanden.

          Das wäre natürlich eine Möglichkeit. Aber wenn du z.B. Dorkas`Kommentar gelesen hast, dann siehst du doch, dass das, was wir hier tun und treiben, Einfluss auf andere hat. Möchtest du einen negativen Einfluss auf andere ausüben? Ich nicht. Und alle, die ich hier auf BI persönlich kennengelernt habe, ebenfalls nicht. Ist es dann nicht alle Mühe wert, Grenzüberschreitungen jedweder Art zu vermeiden? Damit meine ich keine sachlich geführte, konträre Diskussion, dass wir uns nicht falsch verstehen.

          Dass es in anderen Foren "viel schlimmer" zugeht, ist für mich kein Argument, nur eine Ausrede.

          Du weißt doch: Wer will, sucht Wege, wer nicht will, sucht Gründe.

          Neulich las ich auf einer Website, wie jemand, der sich als Bruder bezeichnet zu einem anderen Bruder schrieb: .... halt einfach die Schnauze.... usw.

          Never ever. Wo ist hier die Grenze?

          Wenn so jemand schon in der Öffentlichkeit so eine Respektlosigkeit an den Tag legt, was tut er dann, wenn er glaubt, er ist unbeobachtet und was bitte geht in seinem Kopf vor?

          Ja, wir fehlen alle, ja wir sind alle Sünder, ja wir sind alle unvollkommen und es passiert uns schon einiges, was wir weder beabsichtigen noch wirklich wollten. Aber sich vorher schon im klaren zu sein, dass es ohne Kolateralschäden nicht abgehen wird, ist nochmal eine andere Hausnummer.

          Das wollte ich noch sagen. Ich bin zwar manchmal ein Sensibelchen, kann aber recht gut mit Gegenwind umgehen, das habe ich in den letzten Jahren immer besser gelernt.

          Übrigens, ich profitiere immer sehr von deinen Kommentaren und habe schon Stunden zugebracht, deine vorgebrachten Argumente nachzurecherchieren. Dafür bin ich dir immer sehr dankbar, denn es ist interessant und lehrreich und gibt neuen Input.

          Friede?

          Liebe Grüße von

          Kirschblüte

           

           

           

           

           

          1. Markus

            Liebe Kirschblüte

            Ich gehe mal davon aus,das man vor dem Absenden seinen Kommentar selber liest.

            Du unterstellst aber  das einige dann wie die Axt im Walde hausen.

            Das mag auch sein,  die Brüder und Schwestern die hier mitlesen ,haben Gefühle und Emmutionen,jeder der hier im Forum mitliest hat geisse Erfahrungen mit der Organisation hinter sich oder ist noch voll dabei diese Erfahrungen zu verarbeiten,das dann bei gewissen Kommentaren diese Gefühle und Emutionen wieder hervor gerufen werden  dürfte klar sein.

            Das dann auch Gegenreaktionen kommen ist auch klar.

            Man kann auch alles kleinreden und man kann alles weichreden und man kann alles gut reden.

            Nur diese Art hilft den Gepeinigten wenig oder gar nicht es ist dann auch so anzunehmen wie das wichi waschi geschwätz in den Versammelungen.

            Du und auch alle anderen Ihr dürft nicht vergessen in welchem Umfang ,mit welcher brachialen Psychischen Gewalt Brüder und Schwestern in den Versammelungen fertig gemacht werden ,wenn sie von der Meinung der LK abrücken oder zumindest sich nicht sicher sind und Einwände haben und versuchen Fragen zustellen.

            Gott hat jedem Menschen ein Gehirn zum denken gegeben,Gott hat uns auch durch unser Gehirn  das wir gebrauchen müssen nicht nur im Berufsleben sondern auch im Privatleben und auch bei den Religionsfragen eine freie Meinungs und vor allem eine Entscheidungsfreiheit gegeben,dieses Potential sollte auch genutzt werden.

            Wären wir darauf angewiesen das nur eine Meinung zählt zb die ,die die LK vorgibt,dann bräuchten wir unser Gehirn nicht es würde mit der Zeit verkümmern

            Du musst das in dem Licht sehen

            Was zur Zeit in den Versammelungen abläuft ist nichts anderes als Brüder und Schwestern zu verdummen und einzulullen genau auf die Bedürfnisse die  die LK vorgibt.damit hat die Lk genau die Macht über die Menschen die sie will

            Denke mal an Diktatorische Staaten auch an die NS Zeit was dabei raus gekommen ist weil nur eine Handvoll Menschen für andere gedacht hat

            Willst Du so ein Leben mit der Zeit führen ,dich immer fremdbestimmen zu lassen,dich überwachen zulassen,das du die Bestimmungen auch wirklich einhälst,genau auf dieses Ziel steuert die jetzige LK  zu,vor 20 oder 30 Jahren wurde den Brüdern und Schwestern noch mehr Denkfreiheit gelassen,man konnte mitb eigenen Gedanken die man einbringen konnte eine Bibellesung oder einen Kurzvortrag halten.

            Das ist jetzt nicht mehr möglich,es wird genau vorbestimmt ,als wenn man einen ABC Schüler das Lesen lernt

            Das hat mit Sensibelchen usw nichts zu tun

            Und vor allem frage Dich ist so eine Verdummung die im Momment von der JW.Org durchgeführt wird überhaupt von Gott gewollt???

            Ich denke nicht

            Denkt mal alle darüber nach

            1. Kirschblüte

              Lieber Markus,

              vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich verstehe dich und werde über alles, was du geschrieben hast, nachdenken, versprochen,

              liebe Grüße und eine gute Nacht wünscht

              Kirschblüte

          2. M.N.

            Liebe Kirschblüte,

            mit "Grenzüberschreitung" beziehe ich mich selbstredend nicht auf "gezielte Provokation/absichtliches Niedermachen" udgl. Das sollte hier in der Tat nicht geschehen, da sind wir ohne Frage einer Meinung, weshalb ich den Tonfall und Jargon, der auf anderen Plattformen herrscht, gerade NICHT als "Entschuldigung" gebrauche. Worum es geht sind vielmehr "Stilfragen".

            Du schreibst "Wenn ich davon ausgehen kann, dass mit meinem Kommentar eine derartige Grenzüberschreitung erfolgt ..."

            Genau hierin liegt ja das Problem: "WENN ICH DAVON AUSGEHEN KANN ...". ICH schreibe etwas, und mir scheint "Das ist OK", und "Klick" - ab geht die Post. Doch dann stösst Dir mein Beitrag sauer auf. Also gilt: Beauty is in the eye of the beholder. Des Einen Freud, des Anderen Leid im bunten Kaleidoskop der Befindlichkeiten. That's life, so wird's immer sein, da kann keiner was dran ändern, und wir sind gut beraten, dies als Lebensrealität anzuerkennen, wollen wir uns nicht an den Marotten Anderer - bzw. das, was UNS als Marotten erscheint, denn vielleicht sind es ja gar keine, und wir EMPFINDEN deren naturgegebene Eigenheiten als "Marotten - aufreiben.

            Und was das "sich trollen" anbelangt: Auch das ist nun mal ein Fakt, und nicht von mir verschuldet, dass dem so ist - ob hier, ob im Hausmusik-Forum oder auf Microsofts Zertifizierungs-Webseite. Wenn jemandem sein Job nicht mehr passt, kann er kündigen. So ist das nun mal, das ist nichts Schlechtes, und ich stelle das völlig sachlich und emotionsfrei fest.

            Nun gibt es aber einen Riesenunterschied zwischen "sich von BI trollen" und "sich von der JW.Org aus dem Staub machen." Trollst Du Dich von BI, wirst Du nicht "ausgeschlossen", wirst Du nicht als "geistig toter" Paria geächtet, wirst Du nicht als "bööööööser, geistig kranker Abtrünniger, voll Gift und Galle, vor dem man sich hüten muss wie vor der Pest" verunglimpft und in den Dreck gezogen, und niemandem wird - Dich betreffend - ein "Kontaktverbot" auferlegt. Um DIESE Art von Freiheit ging es mir in meinen Anmerkungen; das hätte ich noch näher erläutern können und tue es jetzt hier.

            Dass es im freien Fluß der Meinungen immer mal wieder zu "Auas" kommt ist nicht schön und nicht wünschenswert, aber auch nicht änderbar, und in Foren wie diesem zu erwarten. Dafür sind wir alle viel zu verschieden, und jeder hat sein eigenspezifisches Flair und Vokabular. Dies festzustellen hat nichts mit "weichspülen" zu tun, sondern heißt, Lebenswirklichkeiten anzuerkennen.

            Aber möglicherweise sind wir auch hier wieder verschiedener Ansichten, was das soeben Gesagte bestätigen würde.

            Respectfully,
            M.N.

            1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

              Mein Eindruck:

              Hauptthema ist: wie schlimm JW.org eigentlich ist. Für Aussteiger der letzten Tage aus dieser Org, ist das verständlich. Aber es kreist in den Geistern auch noch rum, wenn sie längst schon draussen sind. Die Blutfrage ist wie ein Infekt: es steckt immer wieder an. Dabei kann doch jeder machen was Er/Sie will!

              Nun was theologisches, was möglicherweise aktuell werden könnte (Harmagedon?). Sach. 12+14 (Elbf.):

              Ausspruch des Wortes Jahwes über Israel.Es spricht Jahwe, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet, und des Menschen Geist in seinem Innern bildet:2 Siehe, i c h mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.3 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein machen für alle Völker: alle, die ihn aufladen wollen, werden sich gewißlich daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich wider dasselbe versammeln.----------------------------------------------------1 Siehe, ein Tag kommt für Jahwe, da wird deine Beute verteilt werden in deiner Mitte.2 Und i c h werde alle Nationen nach Jerusalem zum Kriege versammeln; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.

              WER löst den angesagten Konflikt aus, n u r der Trump?

            2. Kirschblüte

              Lieber M.N,

              es hat mich wirklich gefreut, diese Ergänzung zu deinem Kommentar zu lesen.

              So entgratet, rundgelutscht und aufgepolstert nähern wir uns doch bis auf ein paar zu vernachlässigende Eckchen an und was da noch piekt, fällt unter die Toleranzgrenze.

              Ich weiß, wo Du hinwillst und so formuliert, ist es - auch für mich - nachvollziehbarer. Also: Großräumiger Konsens... und Happyend.

              Dir und allen anderen ein schönes Wochenende wünscht

              Kirschblüte im Schnee

               

               

        3. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ an M.N.

          Lieber M.N.!

          Es ist mir nun ein echtes Bedürfnis, dir für deine pointierten und mit Fachwissen unterlegten Beiträge, zu danken!

          Auch die lockere, würzige, Art der Inhalte begeistern mich jedesmal! So einen Texter wie dich, hätte ich mir gerne in meinem Werbeberuf "einverleibt". Dazu kommt noch Stil und Rechtschreibung. Ein echter hit war der gestrige Beitrag

          M.N.
          1 Tag zuvor 
          Ah ja. Bisher war es das Endlosthema "3E", welches hier zu Endlosdebatten führte; jetzt ist es zur Abwechslung mal die "Blutfrage". Hier meine 3 Cents hierzu:...
          Deine 3 Cents sollten abgespeichert werden, ich erteile Approbation 😉

          Sei gegrüßt und schreibe bitte so wie dir der begnadete Schnabel gewachsen ist, das wünscht sich

          Gerd

        4. Störtebeker

           
          Störtebeker an M.N.,
           

           
          zu : „Es muss aber auch gestattet sein, Klartext zu reden. Wenn jemand gute Begründungen für seine Darlegungen vorbringt...“
           

           
          Und zu: „...so hat jeder die Möglichkeit, jene, deren Stil ihm/ihr nicht behagt, locker zu ignorieren, wobei sich die Frage stellt, ob man das tun sollte oder ob vielmehr die eigene Stärke nicht dergestalt sein sollte, dass man sich auch Meinungen und Äußerungen aussetzt, die einem unangenehm oder unbequem sind.“
           

           
          Ich gebe dir da recht. Vorausgesetzt, man bemüht sich um Höflichkeit, Sachlichkeit, Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Geradheit und gegenseitigen Respekt.
           

           
          Ich musste diesbezüglich, und muss es immer noch, viel lernen.
           

           
          BI hat mir jedenfalls bisher dabei geholfen, that´s for sure.
           

           
          Liebe Grüße Störti
           

           

    3. Dem möchte ich mich anschließen.  Zwischenzeitlich lese ich von bestimmten Personen keine Kommentare mehr.

      Ohne BI und die lieben Kontakte wären viele nicht da wo sie heute stehen, geistig gesehen. Dafür bin ich sehr dankbar.  Mein Mann ist auch noch Teil der Organisation und liest hier auch mit. Doch er hat sich über einige Ansichten,  bzw. Kommentar negativ geäußert.  Es stimmt, für die die noch Angehörige drin haben  ist so ein Verhalten nicht förderlich.  Erinnert mich irgendwie an kindergarten.

      Dorkas

       

       

    4. Iris

      Liebe Lichtspender ,

      auch ich möchte mich Noomi und Kirschblüte anschließen und euch sagen , wie gut euer Kommentar angekommen ist . Schön daß es ein neues Thema gibt , bei dem sich hoffentlich wieder alle bekannten ,, Wahrheitsverfechter " beteiligen .

      Viele liebe Grüße

      Iris

    5. Omma@Lichtspender

      Lieber Lichtspender,

      Ich habe heute, nachdem ich einige Tage flach liegen musste, das erste Mal wieder diese Seite besucht.  Mir war aufgefallen, dass du viele zustimmende und dankbare Kommentare bekommen hast. So habe ich deinen Kommentar, wenn auch in drei Anläufen, gelesen. Ja, ihr lieben Antwortgeber, ihr habt Recht!!!

      Auch von mir ein herzliches Dankeschön, lieber Lichtträger, für deinen offenen und ehrlichen Kommentar.

      So, jetzt muss die Omma noch etwas das Bett hüten.

      Ganz liebe Grüße senden dir und alle Omma und Oppa

      1. Rotkehlchen@Omma

        Liebe Omma,

        ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht! Gute Genesung... 😌

        Alles Liebe,

        Rotkehlchen

        1. Omma@Rotkehlchen

          Danke, liebes Rotkehlchen, ist ganz lieb von dir!

          Ganz liebe Grüße auch an dich zurück!

          Omma und Oppa

      2. Iris

        Liebe Omma ,

        ich hab dich hier schon vermisst ! Bleib noch ein bisschen im warmen Bett , damit du wieder ganz gesund wirst und wir von deinen gut durchdachten Kommentaren auferbaut werden .

        Eine warme Umarmung von mir

        Iris

        1. Omma@Iris

          Meine liebe Iris,

          danke für deinen liebevollen Kommentar, war richtig Medizin für mich.

          Deine warme Umarmung ist für dich auf diesem Wege (Kommentar) jedenfalls ungefährlich, ich habe mir nämlich höchstwahrscheinlich den "Noro-Virus" eingefangen, so was haut einen ganz schön um.

          Du schreibst: " ..... , und wir von deinen gut durchdachten Kommentaren auf erbaut werden ."  Wird wohl noch eine Weile dauern, bis mein "Oberstübchen" wieder seine Arbeit aufnehmen kann.

          Dieser Ausdruck stammt von unserer lieben Fox, die zurzeit wahre christliche Nächstenliebe praktiziert. Ein über 80-jähriges Ehepaar, beide pflegebedürftig, brauchten schnelle Hilfe.  Unsere liebe Fox, selbst nicht gesund, hat ohne Zögern ihre Koffer gepackt, und hat zusammen mit ihrem "Sohnemann" vorübergehend die Pflege übernommen. Ja, sie kann nicht nur wunderbare Kommentare schreiben, sondern hat auch ein großes Herz.  🙂

          Ja, viele hier auf BI sind wie kostbare Diamanten.  Dazu ein kleines Lied, das es in sich hat:

          https://www.youtube.com/watch?v=x5MhwIK2iYc

          Es grüßen dich ganz herzlich Omma und Oppa

           

           

  10. Störtebeker

    Lieber Tilo.

    hab alles gelesen, stimmt leider alles. Guter Artikel!

    Liebe Grüße Störti

  11. Anna

    Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder,

    danke für deinen Bericht. Diese Zeilen deines Freundes zu lesen machen mich betroffen. Möglicherweise habe ja auch ich, ohne es zu wollen, in meiner "eifrigen" Zeit versäumt Trost zu spenden.

    Wie einige schon kommentiert haben liegt es ja meist nicht an Böswilligkeit sondern an Mangel an Zeit. Versammlungsbesuch, Treffpunktbesuche und Predigen, Vorbereitung (auch auf die Aufgaben), Familienstudium, Saalreinigung...

    Hinzu kommt, dass die Brüder sich nicht für geeignet halten Mitgefühl zu zeigen und hoffen ein anderer übernimmt dies.  Und eigentlich bräuchten sie selber Mitgefühl und vermissen Trost.

    Darüberhinaus gibt es ja auch für die normalen Verkündiger keine Informationen. D.h. ich weiß ja gar nicht, ob jemand, den ich schon länger nicht gesehen habe, einfach nur verreist ist oder ernsthaft krank.

    Das umeinander kümmern reduziert sich in der Praxis darauf abzuhaken, ob derjenige regelmäßig die Versammmlung besucht und einen Bericht abgibt.

    Dann kostet es ja auch sehr viel Kraft diese Begeisterung nach außen darzustellen. Ich denke unterbewußt merkt man schon, dass da irgendwas nicht stimmt. Die meisten gestehen es sich aber nicht ein. Daher packt man noch mehr theokratische Aktivitäten ins Leben. Und so bleiben die am Rande befindlichen Brüder auf der Strecke. Da helfen auch 2 mal im Jahr Studienartikel über die Liebe nichts. Wie du lieber Tilo so schön formulierst gibt es Liebe nicht auf Rezept.

    Herzliche Grüße Anna

  12. Tilo

    Tilo an Schneeflocke:

    Normal
    0
    21

    Liebe Schneeflocke,
     
    als ich heute Morgen deinen Kommentar meiner Frau vorlas, sagte sie: „Siehst du, so gefühlvoll schreiben Frauen!“ Die Geschichte von Paderewski und dem kleinen Jungen hat uns ebenso gefallen wie dir.
     
     Ich möchte noch etwas zum Thema „Verantwortung“ gerade rücken: Natürlich trägt jeder seine eigene Last. Trotzdem sind wir füreinander verantwortlich, weil wir helfen können und müssen, dass unser Nebenmann seine Last auch tragen kann. Diese Verantwortlichkeit ist – wie du geschrieben hast – begrenzt. Sie ist begrenzt, weil wir oft ohnmächtige Menschen sind.
     
     Da du kleine Geschichten liebst, möchte ich hier noch eine aus dem alten Orient erzählen:
     
     Eine Karawanenroute führte um einen Berg herum und der Weg war so schmal, dass ein Kamel sich auf ihm nicht umdrehen konnte, ohne in den Abgrund zu stürzen. An dieser kritischen Stelle trafen eines Tages zwei Karawanen zusammen. Man hatte vergessen das Betreten dieser gefährlichen Westrecke durch lautes Rufen anzuzeigen. Es kam dann zur Begegnung der beiden Züge. Der eine Zug war mit Salz beladen, der andere mit Luxusgütern. Die Salzkarawane wurde von einem jungen Mann geführt, der gut bewaffnete Leute dabei hatte. Der andere Zug gehörte einem erfahrenen Kaufmann, der auch Bewaffnete bei sich hatte. Keiner der beiden konnte umkehren, ohne seine Karawane in den Abgrund zu schicken. Es hätte zur bewaffneten Auseinandersetzung kommen können. Der alte Kaufmann fragte den jungen, wieviel seine Ladung und die Kamele wert seien. Als er die Antwort vernommen hatte, bot er an, den Preis zu zahlen und noch großzügig darüber hinaus zu gehen, und er machte dem Salzhändler den Vorschlag, seinen Tieren die Augen zu verbinden und sie in den Abgrund stürzen zu lassen. Dann sollten er und seine Männer den Weg zurück gehen. Wenn er selbst dann die gefährliche Strecke passiert hätte, würde er den vereinbarten Preis zahlen. Der junge Mann ließ sich darauf ein! Und so kamen beide aus dieser gefährliche Situation ohne Konfrontation heraus, ohne dass ein Schuss fiel.
     
    In dieser Situation hat der alte Kaufmann für beide Parteien den optimalen Ausweg gewusst; er hat auch für den Jüngeren mitgedacht und sich für ihn verantwortlich gefühlt.
     
     Dazu möchte ich noch sagen, dass unter den Zeugen Jehovas schon ein Miteinander oder ein Mitsein möglich ist, aber Mitsein ist noch lange nicht Fürsein! Mitsein bedeutet ja  noch nicht, dass man eine Bindung eingeht oder sich für den anderen verantwortlich fühlt, während Fürsein eine gewollte Beziehung zum Anderen, Mitgefühl und  Verantwortung einschließt. (Das ist übrigens auch der wesentliche Unterschied zwischen Ehe und „Lebensgemeinschaft“.)
     
     Liebe Grüße und Dank an dich!
    Tilo

    1. Anna

      Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder,

      danke für deinen Bericht. Diese Zeilen deines Freundes zu lesen machen mich betroffen. Möglicherweise habe ja auch ich, ohne es zu wollen, in meiner "eifrigen" Zeit versäumt Trost zu spenden.

      Wie einige schon kommentiert haben liegt es ja meist nicht an Böswilligkeit sondern an Mangel an Zeit. Versammlungsbesuch, Treffpunktbesuche und Predigen, Vorbereitung (auch auf die Aufgaben), Familienstudium, Saalreinigung...

      Hinzu kommt, dass die Brüder sich nicht für geeignet halten Mitgefühl zu zeigen und hoffen ein anderer übernimmt dies.  Und eigentlich bräuchten sie selber Mitgefühl und vermissen Trost.

      Darüberhinaus gibt es ja auch für die normalen Verkündiger keine Informationen. D.h. ich weiß ja gar nicht, ob jemand, den ich schon länger nicht gesehen habe, einfach nur verreist ist oder ernsthaft krank.

      Das umeinander kümmern reduziert sich in der Praxis darauf abzuhaken, ob derjenige regelmäßig die Versammmlung besucht und einen Bericht abgibt.

      Dann kostet es ja auch sehr viel Kraft diese Begeisterung nach außen darzustellen. Ich denke unterbewußt merkt man schon, dass da irgendwas nicht stimmt. Die meisten gestehen es sich aber nicht ein. Daher packt man noch mehr theokratische Aktivitäten ins Leben. Und so bleiben die am Rande befindlichen Brüder auf der Strecke. Da helfen auch 2 mal im Jahr Studienartikel über die Liebe nichts. Wie du lieber Tilo so schön formulierst gibt es Liebe nicht auf Rezept.

      Herzliche Grüße Anna

       

      P.S. BI: Jetzt versuche ich es nochmal mit meinem Kommentar. Weil ggf. die anderen "verloren" gegangen sind. Falls nicht, bitte löschen = selber Text

    2. Liebe Brüder und Schwester,

      ich möchte mich mit einem aufrichtigen Herzen, mich ganz dolle für die wunderbaren Artike( Tilo, Bert, bruderinfo 1 ) bedanken. Auch an die wunderbaren Kommentare, mein großes Lob an Euch. Tilo schreibt, von Eiseskälte in den Versmmlungen. Ja, so war das bei mir auch. Kälte heißt ja nicht nur frieren, sondern auch,  man fühlt sich einfach nicht wohl, wo es kalt ist. Mein Nick Name habe daher so gewählt;  " das Urmel aus dem Eis".

      Nun habe ich mal eine andere Frage an Euch , die Ihr sehr Bibelkundig seit. Wie seht Ihr das?

      Ihr habt doch auch in den Nachrichten gehört, das der Tramp Jerusalem zur Hauptstadt von Israel ernennen will. Könnte es sein , wenn es dazu kommt, das buchstäblich der Tempel wieder aufgebaut werden könnte?Seht Ihr da irgendwie eine biblische Prophezeiung?   Ich könnte mir gut vorstellen, das die Juden mit viel Gold und Silber in den Startlöchern stehen, um ihren Tempel wieder aufbauen. Ich bin sehr gespannt auf Eure Antworten.

      Herzliche Abendgrüsse vom aufgetauten , warmen Urmel

      1. Rheinländer

        Der dazu erforderliche Abriss des Felsendomes blieb in der arabischen Welt sicher nicht folgenlos, um es noch harmlos auszudrücken.

  13. Iris

    Lieber Tilo ,

    vielen Dank , für deinen zu Herzen gehenden Bericht .

    Du hast ja so recht , man kann Menschen nur dann wirklich helfen , wenn man sie aufrichtig liebt .

    Die Organisation der ZJ hat jedoch dadurch , daß sie ihre eigenen theokratischen Gesetze geschaffen hat , die Liebe durch Erfolg ersetzt .

    Nur diejenigen werden geliebt und gehätschelt , die vorbildliche Verkündiger sind .Diejenigen , die durch Krankheit oder Alter und anderen Umständen nicht so können , werden nur pflichtmäßig mal gefragt , wie es ihnen geht . Hat man die Möglichkeit , mal zu erzählen wie es einem wirklich geht und welche Probleme man hat , wird garnicht hingehört , sondern gleich abgelenkt , weil ja nur diejenigen , die fleißig predigen und theokratisch aktiv sind , wertvoll sind . Das ist nur geheucheltes Interresse .

    Diejenigen , die dann deprimiert sind , oder sogar dann psychisch krank , passen da nicht dazu und werden links liegengelassen , wie dein Freund auch . Welche tragischen Folgen diese lieblose Handlungsweise das haben kann , hast du ja berichtet . Das tut mir wirklich leid .

    Alle Euphorie die Anfangs nach der Taufe vorhanden war , wurde durch das theokratische Hamsterrad zunichte gemacht .

    Für die Liebe und Mitgefühl ist keine Zeit mehr . Das wurde einem abtrainiert . Man muß ja ständig laufen und ohne Pause aktiv sein . Wem wunderts da , wenn man die Einzelheiten nicht mehr erkennt ?

    Diejenigen , die bei der Geschwindigkeit nicht mitkommen , fallen zur Seite runter und bleiben liegen . Keiner kümmert sich und verbindet die seelischen Wunden , keiner schaut hin , wie die Pharisäer , von denen Jesus gesprochen hat . Sie müssen ja weiterlaufen .

    Wer es geschafft hat , dem Hamsterrad rechtzeitig zu entkommen , der kann im normalen Schritt weitergehen . Auch wenn der Absprung weh getan hat und auch einige Wunden hinterlassen hat . Auf seinem Weg ist jetzt viel Zeit , um Details zu sehen , um Menschen zu treffen , die die Liebe noch nicht verlernt haben . Die auch zuhören , wenn man traurig ist und Zuspruch braucht .

    Jetzt sind wir diejenigen , die Mitleid haben , mit denen , die noch im Hamsterrad laufen müssen , bis zur völligen Erschöpfung . Wir werden sie dann auffangen , wenn sie abspringen wollen , so daß sie nicht zu sehr verletzt sind .

    Mit aufrichtiger Liebe

    Iris

     

  14. Hervorragend...., fantastisch geschrieben‼️ Der Verfasser dieses Artikel trifft der Nägel genau auf dem Kopf‼️
     
    Das Artikel beschreibt ein Bruderschaft und Organisation mit sehr viele Parallelen und Ähnlichkeiten als der „Organisation“ wie diese zur Zeit Jahuscha (Jesus) funktioniert hat. Welche zu der Tot Jahuscha (Jesus) und viele andere geführt hat...... 🤭 🤔 😨 😰

  15. Paul.Z21

    Liebe Leidgenossen und Aufgewachte!

    Wir alle sind in dem Religionsunternehmen JW.ORG durch die Hölle gegangen, jetzt aber heilfroh, diesem totalitären Zwangssystem, der wohl raffiniertesten, boshaftesten und weltweit agierenden Psychoterrororganisation, die das Medienzeitalter jemals hervorgebracht hat, entkommen zu sein. Diese neu gewonnene Freiheit ist vor allem eine innerer Freiheit, die uns befähigt, selbstbewusst und mit wachem Geist selbstverantwortlich und selbstbestimmt, Entscheidungen zu treffen und zu handeln. Es ist diese Selbständigkeit und Mündigkeit, die die Organisation ständig zu unterhöhlen und zu untergraben sucht und in der Aussage gipfelt: Allein bist Du nichts, aber in der Organisation bist Du was! Das ist eine der größten Irreführungen, die es auf diesem Planeten gibt, denn es ist genau umgekehrt: allein bin ich viel und groß, in der Organisation nur ein jederzeit austauschbares Zahnrad im Getriebe! Dieser Zustand wurde dadurch verstärkt, dass uns eingeredet wurde, das jetzige diesseitige Leben sei nicht das wirkliche Leben, sondern erst das in der Zukunft liegende ewige Leben! Ja geht's noch? Ist das was wir jetzt erleben etwa unwirklich? Ist es nur ein böser Albtraum? Kein Wunder, dass viele Zeugen in der Gefahr stehen, einen Realitätsverlust zu erleiden und in einer scheinbar geistig-paradiesischen Parallelwelt leben! Das ist in Wirklichkeit ein Albtraum aus dem aufzuwachen vielen einfach der Mut und das Rückgrat fehlt!

    Deshalb finde ich, wir sollten auch auf BI mehr nach vorne schauen, unser jetziges Leben bewusst und konsequent in die Hand nehmen und auch real in dieser Welt ankommen; natürlich benötigen wir hin und wieder den Rückblick, um uns den an uns begangenen ungeheuerlichen Betrug bewusst zu machen und zu verarbeiten, aber ich meine  wir können den Geist Gottes dazu nutzen, dass ..."die früheren Dinge nicht mehr in den Sinn gerufen werden, noch sie im Herzen aufkommen" (Jes 65,17).

    Ich habe selbst schon erlebt und erfahren, dass das möglich ist. Frei ist man m. E. nur, wenn keine oder möglichst wenige Altlasten mit sich rumschleppt. Mir kommt es vor, dass sage ich ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen, als würden wir uns hier all zu oft zu sehr durch Altlasten wühlen, was uns nicht unbedingt weiter bringt. Dass der Wachtturm kein Organ der Wahrheit ist, sondern auf Lug und Trug aufgebaut ist, dürfte doch kein verborgenes Geheimnis mehr sein. Warum müssen diese Artikel minutiös zerlegt werden, um jede Falschheit, Widersprüchlichkeit und Inkonsequenz aufzudecken? Ist das wirklich diese Mühen wert?

    Ein Aufgewachter, der nach vorne blickt!

    Paul

     

    1. pit an Paul

      Lieber Paul,

      ja, es ist der Mühe wert.

      Wir schreiben ja nicht für die Aufgewachten, für die es meist konstruktiver ist, nicht zurückzuschauen, sondern für die, die das noch nicht erkannt haben.

      Friede pit

  16. Jesu kleiner Bruder

    An alle aufrichtigen Noch-Zeugen Jehovas! In dem Portal Bruderinfo-aktuell werden fortlaufend Miss-Stände in der Organisation der Z.J. aufgedeckt, beleuchtet und Licht ins Dunkel gebracht. In mittelalterlichen Gemälden wird der Prophet Zephanja gerne als ein Mann mit einer Lampe von Künstlern dargestellt. Das rührt wohl aus den Worten aus Zephanja 1:12 (NW): "Und es soll geschehen zu jener Zeit, dass ich Jerusalem sorgfältig mit Leuchten durchsuchen werde."
    Liebe Noch-Zeugen Jehovas, in der Woche vom 4. bis 10. Dezember 2017 seid ihr aufgefordert, im Rahmen eures angeordneten Bibelleseprogramms u.a. das Bibelbuch Zephanja zu lesen. Bittet um die Hilfe des heiligen Geistes, so dass er, "die Augen eures Herzens erleuchtet" (Epheser 1:18).
    Die gegenwärtige Situation in der Organisation der Z.J. macht ein richterliches Eingreifen Gottes erforderlich, ja es ist unvermeidbar. – Die Propheten der alten Zeit verglichen oft die Situation ihrer aktuellen Tage mit den Gegebenheiten in früheren Tagen. Wie hatte Gott in der früheren Geschichte gehandelt? Ähnliche Sünden haben ähnliche Strafgerichte zu Folge.
    Worin hatte sich Gottes damaliges Volk (stellvertretend durch Jerusalem) versündigt, was hält ihnen Zephanja vor?: "Wehe der Widerspenstigen und Befleckten, der gewalttätigen Stadt!
    (1.) Sie hat auf keine Stimme gehört, (2.) keine Zurechtweisung angenommen; (3.) auf den HERRN hat sie nicht vertraut, (4.) ihrem Gott hat sie sich nicht genaht" (Zephanja 3:1, 2, Elberfelder). Jerusalem wurden als 4 konkrete Sünden vorgehalten
    Heute: Die Verantwortlichen der Organisation der Z.J. sind in den letzten Jahrzehnten mit Briefen und Schriftstücken regelrecht überflutet worden, in denen auf Irrlehren und Sonderlehren, Miss-Stände und falsches Verhalten unter dieser Religionsgemeinschaft aufmerksam gemacht wurde, biblisch fundiert. Ihre Archive müssen regelrecht überquellen. Doch sie haben hochmütig und stolz auf die dringende Mahnung zur Umkehr nicht reagiert und ihre Ohren fest verschlossen. Eine schwere Sünde, die ohne Zweifel Folgen haben wird.
    Wen traf/trifft die größte Schuld? Zephanja 3:3 und 4 nennt vier verschieden Gruppen, die das Volk anführen. Fallen dir Parallelen zu den Verantwortlichen innerhalb der Religionsgemeinschaft der Z.J. auf? "Ihre Obersten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen, ihre Richter sind Wölfe am Abend, die nichts für den Morgen übrig lassen. Ihre Propheten sind leichtfertig, treulose Männer; ihre Priester entweihen das Heiligtum, tun dem Gesetz Gewalt an." (Elberfelder) Alle diese halten der Überprüfung des göttlichen Gerichts nicht stand.
    Zunächst die habgierigen Obersten (Fürsten) als Führer des Volkes. Dann die Richter, die sich benehmen wie Wölfe, die hinter ihrer Beute her sind und nichts für später übriglassen wollen. Es folgen die Propheten, die ihre Botschaft der Zeit anpassen. Sie werden als zwielichtige Gestalten charakterisiert. Und schließlich die Priester, die ihrer heiligen Aufgabe, das Gesetz zu lehren (Mal. 2:5-7), untreu geworden sind, indem sie es eigenmächtig auslegen. Da sie manche Krise überlebt hatten, glaubten sie nun sogar, sie könnten Gott hinters Licht führen, weil ihm gleichgültig sei, ob sie Gutes oder Böses taten (Zeph. 1:12). Doch ihre grandiosen Pläne würden sich als nutzlos erweisen.
    Das ist eine gefährliche selbstgefällige Einstellung, vor der du dich hüten musst; diese resignierende Gleichgültigkeit führt zu Stagnation. "Gott handelt ja auch nicht. Ihm scheint in der Organisation alles egal zu sein - also ist mir auch alles egal." Von unserer Warte aus betrachtet, mag es so scheinen, als ob Gott inaktiv ist. Doch es ist ganz anders: Er observiert, plant, wartet und handelt! Zögern wir mit wichtigen Entscheidungen und Schritten (die Organisation zu verlassen), weil wir meinen, wir hätten noch alle Zeit der Welt (Hes. 12:25-28)? Das könnte der größte Fehler deines Lebens sein! Sei nicht träge und widersetze dich nicht dem Willen Gottes: Gott und Jesus zu gehorchen bringt immer Segnungen (Offb. 18:4-8).
    Gewiss, die religiösen Führer der Zeugen Jehovas haben während ihrer Geschichte immer wieder Veränderungen und Anpassungen in ihren Lehraussagen vorgenommen. Eine ernstgemeinte religiöse Reinigung von bleibendem Wert ist darin allerdings nicht wirklich erkennbar. Die wichtigen und großen Sonderlehren wurden seit Jahrzehnten nicht angetastet. Der Schwerpunkt an """neuem Licht""" betraf meistens doch nur Nebensächlichkeiten und Randthemen; und so wurde vom Wesentlichen abgelenkt. (Zeph. 3:12, 13).
    Mit schonungsloser Offenheit und Ehrlichkeit sowie mit einem ungewöhnlichen Maß an moralischer Sensibilität und Aufrichtigkeit fährt der Prophet Zephanja fort, das sündige Volk auf die drohende Krise und die sich abzeichnende Katastrophe hinzuweisen. Nachdrücklich hämmert er seine Botschaft ein: Gott wird mit Strenge gegen Sünde und Sünder vorgehen.
    Eine Einstellung, auf die ich besonders hinweisen möchte, wird von Zephanja im Kapitel 2, Vers 15 angeprangert: "Das ist eine ausgelassene Stadt, die in Sicherheit wohnte, die in ihrem Herzen sagte: "Ich und sonst gar nichts!" … (Elberfelder). Mich erinnern diese Worte an Trumps aktuelle Aussage: "Amerika first! Amerika first!" Doch auch Jehovas Zeugen haben sich diesen Glaubenssatz zu eigen gemacht. Lauthals verkünden sie: "Nur Jehovas Zeugen haben die richtige Religion. Nur Z.J. werden überleben. Nur Z.J. .... ...." Welch ein Hochmut, welch eine Überheblichkeit!
    Lieber Noch-Z.J., nun zu dir als einzelnem: Wie kannst du mit diesen Widerwärtigkeiten innerhalb der Organisation der Z.J. fertig werden? Befolge unbedingt den bekannten Rat aus Zephanja 2:3 (bitte nachlesen). Verstehe bitte folgendes: Widerwärtigkeiten können eine Brücke zu einer tieferen Beziehung mit Gott sein, wenn du dich seinem Willen ganzherzig unterstellst, ungeachtet der Konsequenzen für dich. Wenn du das tust, wird sich Gott über dich freuen können (Zephanja 3:17) und dein Leben nach und nach transformieren können. Er hat einen ehrfurchteinflößenden Plan für dein Leben. Er liebtg dich mit einer ewigwährenden Liebe (Zeph. 3:17.
    Ähnlich wie ein Künstler mit allen Farben seiner Farbpalette umgehen kann - so kann Gott mit allen Umständen deines Lebens arbeiten - sogar mit den momentanen Umständen, die du in der Organisation der Z.J. durchlebst -, um dich näher zu ihm hin zu bringen (Jer. 29:11-13; Röm. 8:28).
    Das erste Ziel eines Lehrers ist es immer, das Interesse seiner Schüler zu erhalten. Du kannst niemandem etwas beibringen, wenn er nicht deine Aufmerksamkeit hat. In ähnlicher Weise benutzt der Allmächtige manchmal Widrigkeiten in unserem Leben, damit wir uns in einer ganz neuen Weise ganz auf ihn fokussieren. Gott weiß ganz genau, was er in deinem Leben durch die Schwierigkeiten bewirken kann, mit denen du gegenwärtig in der Religionsgemeinschaft der Z.J. konfrontiert wirst. Versäume nie, auf seinen Ruf, auf seinen Wink mit dem Zaunpfahl zu reagieren. Wenn er Probleme in deinem Leben zulässt, such ihn, schenke ihm deine volle Aufmerksamkeit, reagiere auf seine Hinweise prompt und höre auf das, was er dir zu sagen hat. Bete viel. Lese sein heiliges Wort die Bibel. Er wird dich durch deine größte Herausforderung deines Lebens führen, und dann wirst du verstehen, was es heißt, von ihm gesegnet worden zu sein!
    Lieber aufrichtiger Noch-Zeugen Jehovas, ich habe offen geschrieben - ja, wie Zephanja es tat. "Denn rede ich jetzt Menschen zuliebe oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Knecht nicht" (Galater 1:10, Elberfelder).
    Es grüßt dich Jesu kleiner Bruder

    1. Iris

      An Jesu kleiner Bruder ,

      vielen Dank für diesen Kommentar . Ich habe ihn aufmerksam gelesen . Auch die Art , wie du geschrieben hast , ruhig und sachlich , ohne jemanden anzugreifen , hat mir sehr gefallen . Du hast dir viel Mühe gemacht , weiter so !  Ich bin zwar kein Zeuge mehr , aber es hätte mich bestimmt aufhorchen lassen , wenn ich es in dieser Zeit gelesen hätte .

      Liebe Grüße

      Iris

      1. Jesu kleiner Bruder

         
        Betreff: Augenöffner für Noch-Zeugen Jehovas
         
        Liebe Iris,
        gerne möchte ich mich aufrichtig für deinen Zuspruch bedanken. Du hast mich durch deine netten Zeilen sehr ermuntert. Mögest du reich gesegnet werden! Liebe brüderliche Grüße! JkB
         
        PS: Vielleicht interessiert sich noch jemand anderes für schon zurückliegende wöchentliche Bibelbuch-Besprechungen mit wichtigen Informationen für Noch-Zeugen Jehovas, die ihnen nicht verschwiegen werden dürfen. Deshalb hier eine kurze Auflistung bereits veröffentlichter Beiträge:
         
        Obadja-Besprechung als Kommentar zu dem Artikel „Die neue Persönlichkeit anlegen (16. Nov. 2017)“ gepostet.
         
        Jona-Besprechung als Kommentar zu dem Artikel „Die neue Persönlichkeit anlegen (16. Nov. 2017)“ gesondert gepostet.
         
        Micha-Besprechung als Kommentar zu dem Artikel „Die neue Persönlichkeit anlegen (16. Nov. 2017)“ gesondert gepostet.
         
        Nahum-Besprechung als Kommentar zu dem Artikel „Stelle mich bitte auf festen Grund (21. Nov. 2017)“ gepostet.
         
        Habakuk-Besprechung als Kommentar zu dem Artikel „Stell mich bitte auf festen Grund (21. Nov. 2017)“ gesondert gepostet.
         
        Zephanja-Besprechung als Kommentar zu dem Artikel „Seelsorge in der WTG (5. Dez. 2017)“ gepostet.
         
        Haggai-Besprechung als Kommentar zu dem Artikel „Seelsorge in der WTG (5. Dez. 2017)“ gesondert gepostet.
         
        Sacharja-Besprechung, Kapitel 1 bis 8 als Kommentar zu dem Artikel „Die Wahrheit bringt nicht „Frieden..., sondern ein Schwert“ (9. Dez. 2017)“ gepostet.
         
        Sacharja, Kapitel 9 bis 14, folgt nächste Woche.
         
        Und die Maleachi-Besprechung erscheint in der letzten Dezember-Woche 2017.
         
        Besonders interessant werden aber die Besprechungen ab 2018, wenn mit den Christlichen Griechischen Schriften zu lesen begonnen wird. Darauf freue ich mich schon richtig, weil man hier eine Fülle von Abweichungen zu der Lehre der Z.J. aufzeigen wird können. Ich bin schon ganz fleißig am Recherchieren. Alle diese Kommentare erscheinen unter meinem Nick-Namen „Jesu kleiner Bruder“ (Matth. 12:50).
         

        1. Meereswoge

          Darauf freue ich mich...Deine Recherchen sind sehr interessant und eben mal ANDERS. 😉Danke für Deine Mühe. Stürmische Grüße

  17. Horst

    Danke Tilo.

    Du hast soviele zutreffende Gedanken ausgedrückt, in Anbetracht dieser ist so vieles andere unnütze Korintenkackerei, Wortklauberei und Rechthaberei, was hier z.T. diskutiert wird. Was ist das alles wert im Vergleich zu einem Menschenleben ...

    "Seelsorge" gibt es nicht bei den Zeugen Jehovas.  "Hirtenarbeit" auch nicht. Das in Wort, Bild und Lehre vermittelte Bild des Standard-Christen bezeichnet einen gefühllosen Sekten-Roboter, eingefügt in eine Scheinwelt, geprägt durch zusammenhanglose Schlagworte. Diese kinderbuchmässig gezeichneten Glückskinder gibt es in der Realität selbst bei Jehovas Zeugen nicht.

    Der Rest ist einfach Dummheit. Depressionen sind Erkrankungen des Stoffwechsels im Gehirn. Wie soll ein Postenstreber mit fehlender Intelligenz und Menschlichkeit, aber theokratischer Schulung,  so etwas beurteilen können. Schade um diesen Menschen, von dem Du berichtest und der dran zugrunde ging.

    Ich finde es so schlimm, dass dann Diskussionen geführt werden, ob so jemand auferweckt wird oder nicht - haben wir nichts dazugelernt und verlagern wir die Kleingeistigkeit nur auf eine andere Ebene ?

    Mit Kopfschütteln

    Horst

  18. Schneeflocke@Tilo

    Lieber Tilo,

    Du sprichst mit dem Thema Suizid einen sehr sensiblen Bereich an. Dein Bericht hat mich betroffen gemacht. Auch Deine eigenen schmerzvollen Erinnerungen. Du scheinst ja auch einen liebevollen Kontakt zu ihm gehabt zu haben.

    Man kann ein- und dieselbe Situation von vielen Standpunkten aus sehen und keine muss falsch sein. Viele der kühlen Älteste sind selbst Opfer der Anweisungen des Sklaven. Viele haben selbst nicht die wahre Gnade und Barmherzigkeit erkennen können, da sie durch die jw.org Lehren irregeführt, verblendet und selbst verführt wurden. Viele sind heutzutage schon selbst hineingeboren worden, einige haben noch die Härte des Krieges und ihrer Erlebnisse dort in ihren Seelen verborgen.

    Du stellst die  Fragen: “Warum ist das Feuer des Geistes häufig erloschen?“ Und “Warum blüht die Liebe so selten auf?“

    Darauf könnte zumindest eine für mich sehr plausible Antwort sein: “Weil sie dieses Feuer nie selbst erlebten“ und “Weil die Buchstaben des Gesetzes (AT) ihr Herz verbrannten und dies es  an den Stellen des Abdrucks (der Brandmarkung) gefühllos machte.“ Wenn man den Finger darauf hält, dann spüren diese Menschen an diesen Stellen nichts mehr. Es steht auf ihrem  lieben  Herz in blauen Groß-Block-Buchstaben “JW.ORG“.

    Das Thema “Seelsorge“  ansich spielt keine Rolle für die Führung der Zeugen Jehovas. Schlimmer noch: Deine und meine Seele spielt überhaupt keine Rolle für sie. Leider die Seele Deines Freundes und unseres Bruders auch nicht.

    Aber, und das war eine Sache die ich gerne schreiben wollte: Es gibt Menschen, die tragen eine tiefe Traurigkeit in sich. Das mag vor allem durch Erlebnisse der mangelnden Liebeserfahrung von Mama, Papa, Bruder und Schwester, Freunde usw. sein. Manchmal spielen auch Gene eine Rolle oder UND bei uns Zeugen ein Hauptfaktor: konditionierte Gotteserwartungen. Diese Indoktrinierung ist nicht zu unterschätzen, denn es wird ein Gefühl der ständigen Unzulänglichkeit erzeugt, verbunden mit “ich bin... zu schlecht und/oder ... nicht von dieser Welt“ (weil so empfindsam z.B.) oder dem starken Wunsch nach Erlösung der seelischen Qual. Ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich überzeugt bin, Dein und unser aller Bruder, welcher sich selbst das Leben nahm, ist jetzt in bester Obhut. In Ruhe, wonach er sich wahrscheinlich immer sehnte. Welch liebender Schöpfer und Vater der Frucht seines eigenen Selbst, seiner vollendeten Liebe würde nicht seinen Sohn (deinen Freund!) mit den wertvollsten Dingen seines Hauses beschenken, wenn er doch sogar seinen Kummer selbst mit fühlte?!?!

    Ich habe selbst mal gedacht ich könnte ohne Organisation nicht leben, aber das lag auch an der Angst erzeugenden Manipulation menschlicher Gottesvertreter. Dieser Bericht dazu hat mich heute speziell auch sehr berührt:

    https://www.katharinameredith.com/single-post/2017/11/23/Kinder-und-Eltern-in-destruktiven-Gruppen-und-Sekten

    Eines liegt mir noch am Herzen. Es ist meine persönliche Sicht und vielleicht, lieber Tilo, einfach eine andere, als die Du sie nach Deinen Erfahrungen vertreten kannst.

    “Man kann einem Menschen nur dann wirklich helfen, wenn man ihn liebt! Dazu gehört es, ihn als einzelnen und besonderen Menschen willkommen zu heißen. Dazu gehören Liebe, Freundschaft, Mitgefühl (Empathie) und das Zulassen von menschlicher Nähe.“ AMEN, so sei es!!

    “Es gehört auch die Einsicht dazu, dass wir alle füreinander verantwortlich sind! Diese Verantwortung wird uns niemals abgenommen!“ - dem kann ich nur sehr eingeschränkt zustimmen. Die Verantwortung trägt jeder (mündige!) Mensch für sich selbst. Auch als Christ (so ist zumindest meine Meinung), trage ich nicht die Verantwortung für den seelischen Zustand meines Bruders oder meiner Schwester. Wenn ich mich dafür verantwortlich fühle, komme ich womöglich schnell an meine eigenen Grenzen, der eine früher, der andere später. Liebe, Mitgefühl, Empathie, sogar grenzenloses Verständnis: Ja, absolut. Aber dort ist für mich IMMER der Verweis an Christus und SEINE erlösende Liebe unverzichtbar!

    Verantwortung: Nein. Das kann kein Mensch schaffen, so mitfühlend und emphatisch man auch sein mag. Und auch so sehr man sich als “Werkzeug Gottes“ sehen mag und ganz bestimmt auch sein mag....

    So, nun noch eine wunderschöne Geschichte zur Guten Nacht, die ich heute von einer Schwester und Freundin geschickt bekam:

    “Das Piano.

    Eines Abends nahm eine Mutter ihren Sohn zu einem Konzert des berühmten Pianisten Paderewski mit, um seinen Fortschritt im Klavierunterricht zu unterstützen.

    Nachdem die beiden sich gesetzt hatten, entdeckte sie unter den Zuhörern eine Bekannte und verließ ihren Platz, um sie zu begrüßen.

    Der kleine Mann ergriff die Gelegenheit, die Geschehnisse der Konzerthalle auf eigene Faust zu erkunden und schlüpfte schließlich unbemerkt durch eine Tür mit der Aufschrift .....

    " Kein Zutritt".

    Als die Lichter gelöscht wurden und das Konzert beginnen sollte, kehrte die Mutter an ihren Platz zurück und entdeckte mit Schrecken, dass ihr Kind verschwunden war.

    Aber schon hob sich der Vorhang.

    Das Licht der Scheinwerfer fiel auf den eindrucksvollen Steinway-Flügel auf der Bühne und auf einen kleinen Jungen, der auf dem Klavierhocker saß und mit seinen kleinen Fingern unbeholfen ein Kinderlied spielte !!!

    In diesem Moment betrat der berühmte Pianist Paderewski die Bühne, ging auf das Klavier zu und flüsterte dem kleinen Mann ins Ohr: "Nicht aufhören, spiel weiter !"

    Paderewski beugte sich über den Jungen und spielte mit seiner Linken eine Bass-Begleitung. Und bald schon griff er mit seiner Rechten nach den Tasten auf der anderen Seite des Kindes und ergänzte das Spiel mit einem perlenden Obligato.

    So verwandelten der alte Meister und der kleine Neuling eine peinliche Situation in eine wunderbare kreative Erfahrung.

    Die Zuhörer waren wie gebannt !

    Ergeht es uns mit Jehova Gott nicht genauso ?

    Was wir selbst zustande bringen ist kaum erwähnenswert.

    Wir tun unser Bestes, aber das Ergebnis kann man nicht unbedingt als klangvolle, harmonische Musik bezeichnen.

    Doch die Hand des Meisters kann unser Lebenswerk wahrhaftig wohlklingend machen.

    Wenn du dich das nächste Mal aufmachst, um Großes zu vollbringen, höre gut zu .....

    Dann kannst du nämlich die Stimme des Meisters hören, der dir ins Ohr flüstert : "Nicht aufhören, spiel weiter !"

    Spüre, wie er liebevoll seine Arme um dich legt.

    Sei dir bewusst , dass seine starken Hände deine zaghaften Bemühungen in wahre Meisterwerke verwandeln können.

    Vergiss nie, dass Gott nicht die Befähigten ruft , sondern dass er die Berufenen befähigt. Und er immer da sein wird und dich immer lieben wird und dich zu Großem führen wird.“

    Habt eine gute Nacht Ihr Lieben und ganz besonders wünsch ich es unsern lieben Schwarzwäldern einen schönen Jahrestag übermorgen 😉

    Flöckchen
    👍

    1. Liebe Schneeflocke,

       

      Die geschichte mit dem Piano hat mich tief berührt. Ich empfinde genau so. Gott leitet die Berufenen  durch seinen Sohn Jesus. Wenn man das zulässt, passieren Dinge in unserem Leben,  die wir nicht für möglich gehalten hätten. Es ist ein Lernprozess. Viele Bibelstellen bekommen eine völlig neue Bedeutung.  Manche bekommen überhaupt erst jetzt eine Bedeutung.

      Danke für deinen Kommentar.

      Dorkas

    2. Störtebeker

      Liebes Flöckchen,

      "Das Piano" hat mir sehr gefallen. Ging auch mir, einem alten "Ganoven",  zu Herzen.

      Danke dafür, und Grüße an den ganzen "Clan".

      Euer Störti

       

    3. RoKo24

      Der Vergleich mit dem Pianisten und dem Jungen ist wunderbar und anschaulich erzählt.

      Musik ist ohnehin ein Gutes Werkzeug um geplagte, depressive und geschundene Menschen positiv zu begegnen. Denn man kann auch negativ agieren. Das hat Tilo sehr gut beschrieben. Das kann dann böse enden.

      Ich kannte Anfang der 90er Jahre auch eine junge Schwester die sich aus großer Höhe in den Suizid gestürzt hat. Die Ursachen sind bestimmt auch dort zu suchen wie Tilo sie benannte. Wer die Blutschuld an den Händen trägt wird sich noch herausstellen.

      Aus eigenen Erfahrungen kann ich feststellen, dass in den Versammlungen vielerort kein Ältester damit befähigt wäre, auch nur annähernd Seelsorgerisch tätig zu sein. Erfolgreich! Tätig sein kann man, aber eher mehr Schaden anrichten als Hilfe leisten. Denn dafür muss eine Bereitschaft vorliegen, zuhören zu wollen.

      Meine Mutter war einmal sehr krank und es kam ein Ältester zum Hirtenbesuch. Er trug 1 Stunde lang Bibeltexte vor, damit Mutter geistig nicht verarme. Beim verabschieden und gehen dann die letzte Frage, braucht ihr Hilfe? Entschuldigung, sollte das nicht die erste Frage gewesen sein nach einer Begrüßung? Allein an dieser Situation erkannte ich, dass der Beweggrund zum Besuch der falsche ist. Grund war keine Hilfe, sondern den Verkündiger auf Kurs zu halten. Die Hilfe war dann sozusagen mehr ein notwendiges Übel aus einer Verpflichtung heraus. Aus Liebe heraus geführte Gespräche haben eine andere Wichtung und der Betroffene merkt sehr schnell den Grund.

      Nada und andere beschreiben die Zusammenkunft als kalt. Eisig. Gefrohren. Erinnert mich an das russiche Märchen der Schneekönigin. Eine Macht, die alle Liebe und Wärme erfrieren wollte. Diese Macht hat viele Zeugen fest im Griff. Aber besonders starke warme Herzen kann sie nicht einfrieren. So stark ist diese Macht nicht.

      Ich denke das Lied mit seinem tiefen Sinn passt gut an diese Stelle am besten unter Kopfhörer lauschen: Teenagergirl mit Smartphone bewaffnet wollte der Welt mal zeigen wie Papa singen kann... und ihre Laune ist ansteckend...

      https://www.youtube.com/watch?v=FgpF6YodTG4

      Liedtext Übersetzung:

      Ich war gewöhnt daran, meine Nächte in Bars zu verbringen
      Schnaps war die einzige Liebe die ich kannte
      Aber du rettest mich davor, nach dem Boden zu greifen
      Und brachtest mich vom viel zu weit weg sein zurück

      Du bist so weich wie Tennessee Whisky
      Du bist so süß wie Erdbeerwein
      Du bist so warm wie ein Glas Brandy
      Und Liebling, ich bleibe berauscht von deiner Liebe die ganze Zeit

      Ich habe die Liebe an den gleichen alten Orten gesucht
      Den Boden der Flache immer trocken vorgefunden
      Aber wenn du dein Herz ausgegossen hast, habe ich es nicht verschwendet
      Weil es nichts als deine Liebe braucht um mich high zu machen

      Du bist so weich wie Tennessee Whisky
      Du bist so süß wie Erdbeerwein
      Du bist so warm wie ein Glas Brandy
      Und Liebling, ich bleibe berauscht von deiner Liebe die ganze Zeit

      Du bist so weich wie Tennessee Whisky
      Du bist so süß wie Erdbeerwein
      Du bist so warm wie ein Glas Brandy
      Liebling, ich bleibe berauscht von deiner Liebe die ganze Zeit

      Tennessee Whisky
      Tennessee Whisky
      Du bist so weich wie Tennessee Whisky
      Tennessee Whisky
      Tennessee Whisky

      LG RoKo

  19. Petrus111

    Liebe Freude,

    ich kann ehrlich sagen, dass ich in 30 Jahren JZ-Zugehörigkeit gute Freunde hatte, die mir auch praktisch geholfen haben und die ein Ohr für alle meine Sorgen hatten. Ob diese Menschen deshalb so waren, weil sie JZ waren, das weiß ich nicht - aber es gab solche Menschen in der Versammlung. In den letzten Jahren vor meinem Verlassen der Org wurde es schlechter - aber nicht so, dass ich sagen würde, die Versammlung sei völlig lieblos gewesen. Also ich habe mit diesen Menschen durchaus viele positive Erfahrungen gemacht.

    Heute halten sich alle aus meinem früheren engen Freundes - und Bekanntenkreis strikt an das Ächtungsgebot. Ein psychologisch geschulter Bekannter sagte zu mir: "... und was willst Du denn von solchen Leuten, die Dich so behandeln? Vergiss sie einfach!" Das ist sehr einfach - sehr wahr - sehr schwierig.

    Aber was ich eigentlich sagen möchte:

    Die Symptome, die im Artikel beschrieben werden, werden wohl von vielen beobachtet. Warum ist das so?

    In den letzten Jahren meiner Zugehörigkeit bei JZ war es regelmäßig - also jeden Sonntag wie folgt:

    Der Vortragsredner begann seinen Vortrag und nach kürzester Zeit sagte ich zu meiner Frau:

    "Üblicher Aufbau:
    - die Welt ist schlecht
    - Gott macht alles besser
    - geh predigen"

    Warum sind JZ so, wie sie sind? Weil sie es lernen, sich nicht um Probleme zu sorgen. Probleme sind ein Symptom von Satans Welt. Satan ist schuld - und Gott wird alle Probleme beseitigen. Daher braucht man sich nicht darum zu kümmern - man hat für nichts eine Verantwortung.

    DESHALB gehen JZ nicht wählen - beziehen zu nichts eine Position - wollen diese Welt nicht besser machen, sondern vertrauen auf den großen Hausputz durch Harmagedon. Somit allerdings fühlen sie sich auch für die kleinen Probleme des Lebens und für ihre Mitmenschen nicht verantwortlich.

    Noch eine Geschichte: einem älteren schon etwas dementen Glaubensbruder waren über viele Monate erhebliche Geldmengen abhanden gekommen, weil irgendjemand aus dem Helferkreis sein Bargelddepot entdeckt hatte. Niemand von denjenigen, die "zu seiner Ermunterung" in sein Haus kamen, hat etwas darüber bemerkt. Nachdem der alte Mann mich um Hilfe fragte, ich den Fall aufdeckte und seinen Haushalt übernahm, war das Problem behoben. Aber keiner sonst aus der Versammlung hat das Problem begriffen oder irgendwie praktisch geholfen. Alle waren froh, dass ich mich der Sache annahm - niemand hat mehr weiter danach gefragt.
    JZ können vielfach nur mit der Tasche von Haus zu Haus gehen - praktisch "ins Klo greifen" und mit den üblen Dingen dieser Welt umgehen, das können sie einfach nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    beste Grüße

    Petrus111

     

  20. Grey Goose

    Die spirituelle Entwicklung  des Menschen und dessen Suche nach Wahrheit kann nur dann erfolgreich verlaufen, wenn sie frei von Angst geschieht. Deshalb sind Religionen, die mit Ängsten arbeiten, für die aufrichtige Wahrheitssuche ungeeignet.

  21. Jens

    In die Freikirche (FeG) in die ich öfters gehe, gibt es ausgebildete Seelsorger, die nach dem Gottesdienst für Gespräche und beten etc.. zur Verfügung stehen.. Diese stehen nach dem Schlussgebet auf und können angesprochen werden, wenn jemand ein Problem hat oder Hilfe und Zuspruch braucht. Solch eine Einrichtung findet man bei den ZJ nicht. "Schwere" Sünden anzusprechen, würde ja bei den ZJ eh ein Rechtskomittee zur Folge haben... Solch ein Tribunal gibt es bei der FeG nicht, im Gegenteil... !

     

  22. Noomi an Alle

     

    Möchte ein Gedicht einfügen, das wie ich denke zum Thema von Tilo passt.
    LIEBE BRINGT EIS ZUM SCHMELZEN
     
    Unter den kalten Winden des rauen Alltages geht
    viel Wärme verloren, stockt und gefriert
    der Fluss von Zuneigung und Sympathie. 
     
    Wo sich Liebe einnistet, sich breit macht
    und ansteckt, dort bricht das Eis.
    Dort flüchtet die Kälte und feiert Wärme
    und Erwärmen vornehme Siege 
     

     
    Ansonsten schliesse ich mich dem an, was Furiel meint: Nämlich, dass es die eigentliche Arbeit eines Christen ist, die Einstellung Christi immer mehr an den Tag zu legen. Und das immer und überall und jeden Tag, auch hier im BI !!!
    Noomi
     

  23. Lawmen

    Der Artikel von Tilo hat es auf den Punkt gebracht. So habe ich die Versammlung, mit der ich damals verbunden war, auch erlebt, genauso! Das schlimmer an dem Zeugen-Dasein ist ja die traurige Tatsache, dass man sich keinen Ausgleich schaffen kann, denn das würde ja bedeuten, dass man dann mit den bösen bösen Weltlichen Gemeinschaft hat.

    Das was die Ältesten praktizieren, sind Werke nach dem Motto: laber laber laber,

    aber keine Liebe aus dem Herzen heraus. Sie haben es ja auch nicht anders gelernt.

    Auch predigen sie nicht das, was Jesus gepredigt hat, und gem. Galater 1 : 8 ist der, der nicht das predigt, was die Apostel als Nachfolger von Jesus gepredigt haben, verflucht.

    Die Auferstehung der Zeugen ist also eine Auferstehung zum Gericht, nicht zum ewigen Leben.

    Für sie wird es ein böses Erwachen geben, denn die JWOrg kann das ewige Leben nicht geben.

     

  24. Jesu kleiner Bruder

    Lieber aufrichtiger Noch-Zeuge Jehovas, es war Jesus Christus, der in Bezug auf die Schriftgelehrten und Pharisäer seiner Tage sagte: "Alles nun, was sie euch sagen, dass ihr halten sollt, das haltet und tut; aber nach ihren Werken tut nicht ..." (Matth. 23:3, Schlachter). - Auch euch wurde gesagt, dass ihr euch in der Woche vom 4. bis 10. Dezember 2017 bitte an das angeordnete Bibelleseprogramm der Z.J. halten möget. Auf dem Programm steht u.a. das Bibelbuch Haggai. Hier sollet ihr wirklich tun, was sie euch sagen, denn am Bibellesen ist nichts Verkehrtes. Betet zuvor um den heiligen Geist Gottes, so dass ihr einen wirklichen Gewinn daraus zieht.
    Haggai wird gerne als "der Prophet des Tempels" bezeichnet. Wieso das? Es war etwa 16 Jahre her, seitdem die Juden nach dem Babylonischen Exil in das Verheißene Land zurückgekehrt waren. Sie hatten zwar mit dem Wieder-Aufbau des Tempels begonnen, doch sie hatten das Werk nicht zu Ende gebracht.
    Diese Top-Priorität wurde mehr und mehr von nebensächlichen alltäglichen persönlichen Angelegenheiten in den Hintergrund gedrängt. Wahrscheinlich hatte auch der Widerstand von Seiten ihrer Gegner bei den Juden zu einer gewissen Lethargie und Gleichgültigkeit dem Tempelbau gegenüber geführt. Sie meinten: "Es ist noch nicht die Zeit, zu kommen, die Zeit, um das Haus des HERRN zu bauen!" (Haggai 1:2, Schlachter).
     
    Nun zu DIR, lieber aufrichtiger Noch-Zeuge Jehovas! Vielleicht hast auch du schon vor 2, 7, 11 oder 16 Jahren bemerkt, "dass irgend etwas mit der Organisation der Zeugen Jehovas nicht stimmt". Irgendwann hast du damit begonnen, der Sache etwas intensiver auf den Grund zu gehen ... Du hast nachgeforscht ... Du hast dich mit den Sonderlehren der Zeugen Jehovas und ihren Irrlehren beschäftigt (siehe z.B. in diesem Portal hier oben den Reiter "Worin J.Z. irren")... Du hast Fachbücher über Z. J. gelesen (z.B. Don Cameron: Gefangene einer Idee - Die Anatomie einer Illusion) ... Du hast anderen Brüdern ehrliche Fragen gestellt, auf die du Antworten wolltest ... Du hast in Portalen - wie diesem hier - gesurft usw., usw.
     
    ABER: Du bist bis heute nicht aus der als falsch erkannten Organisation der Z.J. ausgetreten. Du hast die Sache nicht zu Ende gebracht. Du bist mit deinen eigenen Dingen beschäftigt, um der Wahrheit nicht ins Auge sehen zu müssen, dass du dich davor drückst, den Sack zuzumachen. Du zierst dich, windest dich, drückst dich und argumentierst: "Es ist noch nicht die Zeit ..." (Haggai 1:2). So - ich möchte dir nicht zu sehr auf den Fuß steigen, deshalb verspreche ich, es mit diesem Absatz damit zu belassen.
     
    Haggai hingegen verkündete eine feurige Serie von Botschaften an die Juden, um sie anzufeuern, das Begonnene auch zu beenden; sie sollten die unvollendete Aufgabe zu Ende führen.
     
    Versteh bitte folgenden Hauptgedanken dieses meines Kommentars:
     
    Auch heute ist Gott dabei, einen Tempel bauen zu lassen - einen geistigen Tempel. Doch der Tempelbau ist noch nicht abgeschlossen - er ist unfertig. Etliche Steine wurden noch nicht eingefügt. Bist du ein solcher Stein des Tempels, der seinen Platz noch nicht gefunden, noch nicht eingenommen hat?
    Beachte bitte folgende Bibelstellen:
    "... so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus" (1. Petrus 2:5, Schlachter).
    "... während Jesus Christus selbst der Eckstein ist, in dem der ganze Bau zusammengefügt wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr miterbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist" (Epheser 2:20b-22, Schlachter).
    "Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr" (1. Kor. 3:16, 17, Schlachter).
    ".... ihr seid ein Tempel Gottes des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein". Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der HERR, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen ..." (2. Kor. 6:16, 17, Schlachter).
    Stell dir nur vor, was für ein unbeschreibliches Vorrecht es doch für dich wäre, als ein für Gott kostbarer Stein in seinen geistigen heiligen Tempel eingefügt zu werden! Doch beachte: Es sind dafür gewisse Voraussetzungen erforderlich. Hast du die beiden letztgenannten Bibelstellen aufmerksam betrachtet? In Verbindung mit diesem heiligen Tempel Gottes wirst du es mit dem heiligen Geist Gottes zu tun haben! Unreinheit und Sünde haben da keinen Platz. Auch richtet Gott höchstpersönlich eine unzweideutige Aufforderung an dich.
    Diesen Gedanken macht Haggai in seinem Bibelbuch auch sehr deutlich (Haggai 2:12-17): Segen Gottes - der Bau des Tempels - Sünde - Unreinheit, das passt nicht zusammen.
    "Richtet euer Herz auf eure Wege!" fordert Haggai mehrmals auf (Haggai 1:5, 7, (15)).
    Haggai fragt gewissermaßen die Juden - und auch dich:
    "Was hat euch das Hinausschieben gebracht? Konnte Gott euch dafür segnen? Überlegt, wohin es euch bringt, wenn ihr so unentschlossen weitermacht. Handelt jetzt! Auf diese Weise gefallt ihr Gott und erlangt Segen."
    Lieber aufrichtiger Noch-Zeuge Jehovas, was würde geschehen, wenn du Nägel mit Köpfen machen würdest und offiziell deinen gottgewollten Austritt aus der unreinen Religion erklären würdest? Gott antwortet dir durch Haggai 2:19:
    "Von diesem Tag an will ich segnen!" (Schlachter).
    Das ist ein göttliches Versprechen! Im selben Moment, wo du Gott gehorchst, wird er mit dem Segnen beginnen! Mag sein, dass du die Segnungen nicht sofort wahrnimmst, aber eines ist klar: Gott bittet dich heute um Gehorsam, so dass er dich Morgen segnen kann. Wir werden ernten, was wir säen.
    Möge der Geist Jehovas dich dazu erwecken, "die Arbeit" "in Angriff" zu nehmen, und möge er dir "Frieden geben" (Haggai 1:14; 2:9, Schlachter).
    Es grüßt dich innig Jesu kleiner Bruder
     

     

    1. pit an Jesu kleiner Bruder

      Lieber Jesu kleiner Bruder,

      deine Kommentare schätze ich sehr.

      Doch bei diesem möchte ich das Gleichnis Jesu anführen, das besagt, der Weizen und der Scheinweizen wachsen nebeneinander und werden erst zum Schluss getrennt.

      Auch das Babylon der Offenbarung findet hier keine Anwendung, ausser, du kannst mir eindeutig sagen, wen oder was Babylon darstellt.

      Haggai war an die Juden während des Tempelbaus gerichtet, wie du richtig sagst, und findet überhaupt keine Entsprechung in unserer heutigen Situation. Ausser du kannst mir sagen, in welcher Art und Weise wir in eine Religion eingebettet sein müssen, um dem Heiligen Tempel (eine Analogie) anzugehören.

      Oder wie du es sonst definieren willst. In einer gewissen Gemeinschaft oder ganz ohne Gemeinde?

      Da finde ich, legst du Grenzen für die Kindschaft Gottes fest, die ich in der Bibel nicht zu erkennen vermag.

      Ich gehöre nur dem Herrn und keiner Gemeinschaft an, doch würde ich mich entschliessen in eine Gemeinde zu gehen, wäre ich nicht weniger Christ, als ich das jetzt bin, vielleicht sogar noch mehr.

      Friede pit
      👍

      1. Jesu kleiner Bruder

         

        Lieber Pit,

         

        ich danke dir sehr für dein Interesse an meiner Haggai-Besprechung, die als Augenöffner für Noch-Zeugen Jehovas dienen soll.

         

        Deine einleitenden Worte haben mich erfreut, was die übrigen Sätze betrifft, so haben sie mich eher erstaunt; dennoch fasse ich auch diese positiv auf –, eben als einen Versuch deinerseits, für meinen Haggai-Kommentar gewissermaßen „die Werbetrommel zu rühren“, also weitere Portalbesucher zu animieren, ihn sich durchzulesen. Danke dafür!

         

        Wenn diese aufrichtigen Wahrheitssucher sich dann ruhig und aufmerksam den Haggai-Kommentar durchlesen, werden sie allerdings schnell feststellen, dass die Bemerkungen, die du im 2. Teil deiner Antwort machst, nicht zutreffend sind, lieber Pit.

         

        Punkt 1: Der Ausdruck „Babylon der Offenbarung“ wird mit keinem Wort in meinem Haggai-Kommentar benutzt. Nicht einmal Offenbarung 18:4 wird erwähnt.

         

        Punkt 2: Deiner Aussage über „Weizen und Scheinweizen“ stimme ich zu – allerdings ging es im Haggai-Kommentar nicht darum. Ich fasse daher deine Bemerkung als einen „prophetischen Wink“ auf, dass du in der Woche vom 5. bis 11. Februar 2018 gerne darüber etwas lesen würdest, wenn Matthäus 13 auf dem Bibelleseprogramm der Z.J. Steht. … Lass dich überraschen, lieber Pit.

         

        Punkt 3: Ich fordere in meinem Haggai-Kommentar ganz und gar nicht dazu auf, „in eine Religion eingebettet sein zu müssen“. Genau das Gegenteil ist der Fall, wahre Christen verlassen alle/jede Religionsorganisation(en), weil sie zu Jesus kommen (Joh. 6:68).

         

        Punkt 4: Ich habe in meinem Haggai-Kommentar keine Auslegung über die „Kindschaft Gottes“ vorgenommen, da es um dieses sehr spezielle Thema nicht ging. Allerdings werde ich im Januar bei 2 Gelegenheiten und aus 2 verschiedenen Gesichtspunkten im Rahmen des Bibelleseprogramms des Matthäus-Evangeliums dazu Stellung nehmen. Du darfst dich also auch darauf freuen, lieber Pit.

         

        Damit aber mein eigentliches Anliegen mit dem Haggai-Kommentar noch einmal klar wird, setze ich den extra von mir damals fett herausgestellten Hauptpunkt noch einmal hier herein:

         

        Zitat:

         

        „Versteh bitte folgenden Hauptgedanken dieses meines Kommentars:

        Auch heute ist Gott dabei, einen Tempel bauen zu lassen – einen geistigen Tempel. Doch der Tempelbau ist noch nicht abgeschlossen – er ist unfertig. Etliche Steine wurden noch nicht eingefügt. Bist du ein solcher Stein des Tempels, der seinen Platz noch nicht gefunden, noch nicht eingenommen hat?
        Beachte bitte folgende Bibelstellen:
        "... so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus" (1. Petrus 2:5, Schlachter).
        "... während Jesus Christus selbst der Eckstein ist, in dem der ganze Bau zusammengefügt wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr miterbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist" (Epheser 2:20b-22, Schlachter).
        "Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr" (1. Kor. 3:16, 17, Schlachter).
        ".... ihr seid ein Tempel Gottes des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein". Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der HERR, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen ..." (2. Kor. 6:16, 17, Schlachter).
        Stell dir nur vor, was für ein unbeschreibliches Vorrecht es doch für dich wäre, als ein für Gott kostbarer Stein in seinen geistigen heiligen Tempel eingefügt zu werden! ...“ Ende des Zitates.

         

        Lieber Gruß - JkB

         

  25. Ingolf Mann

    Am Sonntag habe ich mir die Vorträge im Original von den Vertretern der LK angehört und angesehen, und zwar auf Broadcast. Interessant war, was Morris als Ursache für die Rückzug vieler unserer Brüder sagte https://tv.jw.org/#de/mediaitems/StudioTalks/pub-jwb_201707_2_VIDEO (9:04min): "Manchmal hört man, dass sie die beiden Bücher (Gottes liebe, Was lehrt die Bibel) nicht zu Ende studierten". Als wenn dies Ersatz dafür ist, dass man die Liebe, dass Kennzeichen wahrer Christen, nicht findet.  (Vielleicht sollte Morris mal auf BI recherchieren, wie viele die Lieblosigkeit satt haben)

    Das dies die Meinung der WTG ist, habe ich am eignen Leib verspürt. Als ich sagte, im Alter von 16 Jahren, dass ich keinen Ersatz dafür in der Versammlung fand, dass ich weltliche Freunde aufgab, sagte mir der Älteste, wenn ich mehr studieren würde, wäre ich nicht einsam. Von ihm stammen auch Aussagen wie: "Zeugen Jehovas können keine Depressionen haben oder bekommen." Oder: "Trauere nicht ständig, es gibt eine Auferstehung."

    Worin liegt das Grundübel? Ich selbst war Dienstamtgehilfe und wurde in Hirtenbesuche geschult. Wie sah die Vorbereitung aus? Gut war das man mit der Bibel ermuntern sollte, doch wie diese Verse anzuwenden sind, dazu sind die Publikationen zu verwenden!

    So kann ich es mir auch bei den Ältesten vorstellen die Thilos Freund "betreuten". Ich kenne nicht nur Älteste, sondern viele ältere treue Brüder, die genau das sagten, was die zwei Ältesten im dem Beitrag sagten: "Selbstmörder haben keine Auferstehung"

    Mittlerweile haben sich aber auch Älteste das Leben genommen, weil sie einfach ihr Gewissen nicht erleichtern konnten. Haben diese, die wirklich Hirten waren, keine Auferstehung? Fairerweise muss ich sagen, dass die Erwachet-Serie "Was sagt die Bibel  - Gibt es eine Auferstehung für Selbstmörder" (oder so ähnlich ich hab die Publikationen entsorgt - Bitte schaut in einem Index nach der die Jahre 1990 bis 1999 umfasst), dass hier die Aussage getroffen wurde, das nur Gott den Zustand des Selbstmörders kennt und daher weiß, ob er einer Auferstehung würdigt ist. Aber bis zu diesen Zeitpunkt herrschte diese Meinung und offenbar wurde sie in den Köpfen so vieler immer noch nicht revidiert. Beten wir darum, dass es die, die es aufrichtig meinen, erkennen

    1. M.N.

      "Manchmal hört man, dass sie die beiden Bücher (Gottes liebe, Was lehrt die Bibel) nicht zu Ende studierten".

      Aber klar doch: Ohne die JW.Org, ohne deren Redaktionserzeugnisse können Menschen nicht zu Gott finden, denn Gottes Geist allein kann es nicht ohne die Hilfe der Org - behauptet die JW.Org, sagt ihr oberstes menschliches ZK.

      Überrascht uns das? Sicher nicht, denn sagte nicht schon weiland Papa Russell folgendes:

      "Liest jemand die Bibel ohne die 'Schriftstudien', kann er die Bibel nicht verstehen und bleibt im Dunkel. Liest jemand die 'Schriftstudien' ohne die Bibel, hat er alles, was er braucht und ist in geistigem Licht."

      Auch hier wieder: Süßer Größenwahn läßt grüßen. Gott und Christus alleine schaffen es nicht, Menschen zu sich zu führen - sie brauchen die JW.Org und deren bunte Taschenbücher, die die geballte Weisheit ("die beste Bildung") des gesamten Universums enthalten. Nicht "sola scriptura" muss "studiert" werden, sondern die unvollkommenen, nichtinspirierten, menschlichen Verlagserzeugnisse einer menschengemachten Org.

      Wer's glaubt wird NICHT selig.

      Gruß,
      M.N.

      1. Markus

        Lieber MN

        da muss ich Dir vollkommen Recht geben.

        Wer immer noch am Tropf der Organisation hängt wird keinerlei klare Gedanken  zu der Realität der Bibel bekommen,auch wird sein Geist nach wie vor durch den indirekten Einfluss der JW. Org   benebelt bleiben.

        Mensch Leute macht Euch doch mal Euere eignenen Gedanken darüber

        Wenn ich immer noch an dem Tropf der JW. Org hänge ,dann wäre  es sinnlos  überhaupt aus der Organisation herauszugehen.

         

  26. Man

    Ist schon irgendwie verrückt.

    Ich habe auch mal versucht mit einigen Brüdern darüber zu sprechen was wir da eigentlich machen.

    Ende vom Lied?

    Am Wochenende liebevolle Ermahnung durch zwei von der Ältestenschaft ernannten Hirten!

    Schaun wa ma.

    Jesus sagte ja wer Stellung für ihn bezieht bekommt Prügel.

    So läuft das in der Heiligen Mutter Kirche "J W. Org"

    Na denn.............

  27. Furiel

    Danke Tilo, wichtige Gedanken, die mich selber gerade sehr "quälen". Aber davon bin ich überzeugt,  dass das die eigentliche Arbeit eines Christen ist, diese Einstellung Christi immer mehr an den Tag zu legen. Und nicht immer und überall alles besser zu wissen als die Anderen ...

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