Religiöse Verfolgung durch Ächtung und Hass

Zeugen Jehovas glauben, dass sie von allen Seiten verfolgt werden. Jede Kritik und Ablehnung ihrer Lehren oder die Verbote ihrer Schriften werden als eine Art der Verfolgung gewertet. In seiner neuesten Ansprache: „Sie werden verfolgt werden“, nimmt Mark Sanderson, von der LK der Zeugen Jehovas, auf Jesu Worte aus Math. 10:22 Bezug. Er behauptet: „Wahre Christen müssen mit Verfolgung rechnen“ und verweist auf das aktuelle Verbot der Zeugen Jehovas in Russland.

Hier haben wir wieder einen Beleg dafür, wie Zeugen Jehovas, durch sublime Botschaftent zu den gewünschten Schlussfolgerungen geführt werden. Beachten wir die Wortwahl Sandersons: „Wahre Christen müssen mit Verfolgung rechnen.“  Die Botschaft, die hier unterschwellig vermittelt wird, ist diese: „Wer nicht verfolgt wird, ist kein wahrer Christ“. Somit ist die Schlussfolgerung: Jehovas Zeugen sind „wahre Christen“, weil sie verfolgt werden.

Aber Jesus sprach nicht von „wahren Christen“. Er sprach davon, dass seine Nachfolger um SEINES Namens willen verfolgt werden. (Math. 10:22)  Dies trifft auf Zeugen Jehovas wohl kaum zu.

Ja, jeder der sich zu Christus bekennt, muss mit Verfolgung rechnen, nur das Prädikat „wahrer Christ“ spielt dabei erst mal keine Rolle.

Auch Websites wie diese, die in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die Gefahren durch Organisationen, wie die der Zeugen Jehovas, schaffen wollen, werden ihrerseits als Verfolgung eingestuft. Liebe Zeugen Jehovas: Es hat nichts mit religiöser Verfolgung zu tun, wenn man Fakten über eine religiöse Gruppe publiziert, solange dies sachlich, ehrlich und ohne Polemik geschieht.

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen

Jehovas Zeugen bezeichnen, seit über hundert Jahren, andere Religionen und Glaubensrichtungen als „falsche Religionen“ und ermuntern deren Anhänger, ihre Kirchen zu verlassen.

Diese Website „Bruderinfo-aktuell“ wurde aus Liebe zu Millionen von Zeugen Jehovas und Nichtgläubigen gegründet, die durch die zerstörerischen Wachtturmlehren geschädigt wurden und noch werden.

Die WTG war in ihrer Literatur, mit Kritik an anderen Religionen, selbst nie zimperlich und betrachtet diese auch heute als legitim und als einen „öffentlichen Dienst“ für Gott. Halten wir fest: Kritik an den ZJ wird als religiöse Verfolgung empfunden, die Abwertung anderer Glaubensgemeinschaften ihrerseits aber hat damit nichts zu tun. Im Wachtturm vom 15. 11.1963, im Artikel: „Vollzug des göttlichen Urteils über die falsche Religion“, wird behauptet: „Eine öffentliche Aufdeckung der falschen Religion ist … ein Dienst für die Öffentlichkeit“.

Nun, wir von Bruderinfo betrachten unsere Arbeit ebenfalls als einen Dienst für die Öffentlichkeit und einen Akt der Liebe. Menschen haben das Recht, die Wahrheit über die Organisation der Zeugen Jehovas zu erfahren. Viele Jahrzehnte konnte sich die WTG den Nimbus der Heiligkeit und Unfehlbarkeit erhalten, wobei sich mit der alltäglichen Nutzung des Internets das Blatt gewendet hat. So hat heute jedermann die Möglichkeit, Sachverhalte zu prüfen und umfassend Recherche zu betreiben. Dadurch erlebt die Organisation selbst harte Kritik und beklagt es, wenn ehemalige Mitglieder ehrliche Informationen an die Öffentlichkeit weitergeben, die die WTG lieber geheimhalten würde. 

Religiöse Verfolgung durch Ächtung

Um dem entgegenzuwirken, verfolgt die WTG eine äußerst fragwürdige Strategie:  Ein Zeuge Jehovas, der es wagt „die Organisation“ zu kritisieren und auf Missstände hinweist oder die Gemeinschaft verlässt, wird seit 1952, auf Anordnung der geistigen Führung, gehasst, gemieden, diskriminiert und geächtet. 

Nachfolgend einige Zitate aus den Publikationen, die deutlich belegen, dass der Hass sich gegen die bezeichnete Person richten soll.

Wt, 1. Okt. 1952, Seite 599: „Wir müssen [den Ausgeschlossenen] im wahrsten Sinne hassen, das heißt, ihm mit äußerster Abneigung begegnen, ihn als abstoßend, ekelhaft, schmutzig, verachtungswürdig ansehen.“ 

Wt, 15. Juli 1961, Seite 420: Um zu hassen, was böse ist, muss ein Christ [den Ausgeschlossenen] hassen“.

Wt, 15. Januar 1975, Seite 442: … Weißt du aber auch, wie man hasst? (Was für eine Frage!) Solltest du es noch nicht wissen, die WTG wird es dir beibringen.) Diese harten Worte bringen den gottgefälligen Hass zum Ausdruck, den auch du empfinden musst, wenn du Gott gefallen möchtest. Hass ruft in uns Abscheu hervor. Etwas, was man hasst, ist einem zuwider, man ekelt sich davor, man kann es nicht ausstehen.“ 

Wt, 1. November 1980, Seite 19: Wer also mit seinen Zweifeln so weit geht, daß er abtrünnig wird, schwingt sich zum Richter auf. Er denkt, er wisse es besser als seine Mitchristen und auch besser als der „treue und verständige Sklave“, durch den er das meiste, wenn nicht sogar alles, gelernt hat, was er über Jehova Gott und seine Vorsätze weiß“.

Fragen wir uns: Ist diese Sprache, die „wahrer Christen“ oder eher verbale Hetze sogenannter Hassprediger? Ein Zeuge Jehovas ist zwar „frei“ zu gehen, aber die Abkehr aus der Gemeinschaft bezahlen alle mit einem hohen Preis. Seit 1952 muss jeder Zeuge Jehovas diese Ächtungsanweisungen befolgen, heute noch mehr als in der Vergangenheit, ansonsten darf er damit rechnen, selbst geächtet zu werden.

Es wird erwartet, dass Zeugen Jehovas den Kontakt zu ihren Familienmitgliedern und engen Freunden abbrechen, wenn diese sich von der Organisation abwenden. Selbst eine einfache Begrüßung wie: „Hallo, wie geht es dir?“ ist nicht erwünscht. Es könnte sich daraus ja ein längeres Gespräch anbahnen.

Wt, 15. Januar 1953, S. 63: Das Gesetz des Landes und das durch Christus kommende Gesetz Gottes verbieten es uns, Abtrünnige zu töten, selbst wenn es eigene Familienangehörige nach dem Fleische wären. Indes verlangt Gottes Gesetz von uns, dass wir die Tatsache, dass ihnen die Gemeinschaft seiner Versammlung entzogen wurde, anerkennen. Dies sollte geschehen ungeachtet des Umstandes, dass das Gesetz des Landes, in dem wir leben, von uns fordert, zufolge einer gewissen natürlichen Verpflichtung mit solch Abtrünnigen unter demselben Dache zu wohnen und Umgang mit ihnen zu haben.“ 

Wenn es das Gesetz des Christus und das Gesetz des Landes nicht gäbe, so würde man „Abtrünnige“ sogar töten. Nichts anderes bedeutet die Aussage. Solche Worte hört man nur von Hasspredigern.

Wenn DAS keine Aufforderung zur Verfolgung ist, was dann? Jede Kritik oder Ablehnung einer Lehre der WTG wird als Hass gegenüber Gott und seinem Volk ausgelegt und Hasser Gottes sind zu hassen. So einfach ist das.

Zeugen Jehovas werden von dem sogenannten „treuen und verständigen Sklaven“ offen aufgefordert, diese Personen, auch wenn sie zur Familie gehören, im wahrsten Sinne des Wortes zu hassen, wenn sie sie schon nicht töten dürfen. Sie müssen diesen Menschen mit äußerster und aktiver Abneigung begegnen und als abscheulich, schmutzig und geisteskrank verabscheuen.

Jehovas Zeugen, – Extremistisch?

Wer so argumentiert, darf sich nicht wundern, als extremistisch eingestuft zu werden. Eine Untersuchung christlicher Gruppierungen auf radikale Ansichten und  Aktivitäten findet in der deutschen Extremismusforschung leider kaum Beachtung, weil man davon ausgeht, dass diese in der Regel auf Gewalt und Hassbotschaften verzichten. Zu Unrecht: Auch von „christlichen Extremisten“ geht eine Gefahr für den demokratischen Verfassungsstaat aus, etwa, wenn diese eine gesellschaftliche Ausgrenzung von Homosexuellen als „Seuchenkranke“ fordern, eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit zum Schutz religiöser Gefühle propagieren oder ihre Mitglieder auffordern, Aussteiger der Ächtung durch Familie und Freunde preiszugeben.

In seinem Buch: „Christlicher Extremismus in Deutschland“ untersucht Alexander Kuhn das Verhältnis der „Partei Bibeltreuer Christen“, „Christliche Mitte“, „Priesterbruderschaft St. Pius“ und „Zeugen Jehovas“ zum demokratischen Verfassungsstaat. Dieses Buch widmet sich diesem verkannten Phänomen und möchte verdeutlichen, dass die Demokratie von jeder religiösen Ideologie bedroht ist, die einen absoluten Anspruch auf Wahrheit und Macht erhebt.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, wenn die russische Regierung die Literatur der Zeugen Jehovas und ihrer Organisation als „Extremistisch“ einstuft und verbietet. Leider beurteilen viele Außenstehende und Uninformierte, auch Politiker, diese Einstufung als überzogen, und Mark Sanderson zitiert genüsslich unsere Bundeskanzlerin A. Merkel, die den russischen Präsidenten Putin öffentlich ermahnte, die Minderheitenrechte von Jehovas Zeugen zu respektieren.

Leider scheint ihr nicht bewusst zu sein, dass auch Jehovas Zeugen die Rechte Andersdenkender mit Füssen treten und verletzen, wenn Aussteiger aus ihren Reihen einer psychischen Verfolgung ausgesetzt werden.

Durch sublime Botschaften zu extremem Handeln animiert

Zeugen Jehovas werden in der Regel durch sublime, das heißt durch versteckte Botschaften, zu extremem Handeln animiert. Die Anordnung erfolgt in der Sprache der ZJ in der Regel nicht direkt, vielmehr erzeugt der Konformitätsdruck die gewünschte Schlussfolgerung. Durch die Manipulation des Einzelnen generiert die WTG gruppendynamische Prozesse, in der der Einzelne immer noch glaubt, frei zu handeln. Wer der Überzeugung ist, seine Entscheidung gehe vom eigenen freien Willen aus, dem fällt es schwerer, einen Irrglauben einzuräumen.

Im Unterschied zu einer konkreten Anweisung, die der Einzelne ablehnen oder verachten kann, setzt die Korrektur der eigenen Entscheidung die Einsicht voraus, im Unrecht gewesen zu sein. Das Gleiche gilt für die häufig verwendeten Suggestivfragen, wobei uns die Antworten bereits vorgegeben werden.

Auch wenn die Führung keine körperliche Gewalt propagiert, so übt sie mittels der Sprache enormen Druck aus. Durch sublime Botschaften oder Suggestivfragen werden wir als Zeugen Jehovas zu bestimmten Denk- und Handlungsweisen geführt. Beispiele für sublime Mitteilungen existieren in den Texten der ZJ an zahlreichen Stellen.

Hat Jesus seinen Nachfolgern geboten zu hassen?

Vergleiche diese Vorgehensweise mit dem, was Jesus lehrte,

Lukas 6:35 – 37: Vielmehr liebt eure Feinde und tut Gutes und leiht, ohne etwas dafür zu erhoffen. So wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt.“

Was sagt der Wachtturm zu diesem Gebot Jesu?

Wt 15. Juli 1961, Seite 420: „Wenn ein Mensch in einem schlechten Zustand bleibt, nachdem er erkannt hat, was richtig ist, wenn das Böse so tief verwurzelt ist, dass es ein untrennbarer Teil seiner Person ist, dann muss der Christ, um das Böse zu hassen, auch die Person hassen. Jesus meinte nicht, dass wir die verhärteten Feinde Jehovas lieben sollten.“

Halten wir fest: Der Sklave relativiert die Worte Jesu, wenn er behauptet, dass der, der sich als Feind Jehovas erweist, von Nachfolgern Christi keine Liebe erfahren sollte, wobei die Definition eines Feindes Jehovas wiederum durch seine Organisation erfolgt: Somit ist jeder, der die Organisation ablehnt, ein Feind Gottes.

Sagte Paulus in Römer Kapitel 3:23 nicht:  „Alle Menschen sind Sünder und damit Feinde Gottes und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen? Und dennoch hasst er sie nicht, sondern in seiner Liebe hat er dafür gesorgt, dass sie ohne Verdienst, allein auf Grund seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist, errettet werden?“ 

Wenn also Jehova uns Liebe erweist, obwohl wir alle Feinde Gottes waren und bleiben, solange wir das Opfer Jesu verwerfen, wieviel mehr haben wir allen Grund auch unsere Feinde zu lieben, selbst wenn sie in ihrer Feindschaft zu Gott verharren? Wir hassen das Böse, aber nicht die Menschen. 

Krisenresistentes Weltbild der Zeugen Jehovas

Wie alle extremistisch christliche Gruppierungen bieten auch Jehovas Zeugen eine gewisse Form an Sicherheit und haben einfache Antworten auf komplexe Fragestellungen. Diese Gruppen bieten ein krisenresistentes Weltbild, eine klare Unterscheidung zwischen innen und außen, gut und schlecht und eine Unbedingtheit im Glauben.

Daraus resultiert Stabilität und Gewissheit, in Zeiten, die durch eine starke Unsicherheit und Unverbindlichkeit gekennzeichnet sind. Jehovas Zeugen wird ein Lebensentwurf vermittelt, der sich über die Abgrenzung zur liberalen Gesellschaft definiert.

In der öffentlichen Wahrnehmung findet Extremismus oft untrennbar mit der Anwendung von Gewalt statt. Dies wird seinen vielfältigen Facetten und seinem Gefahrenpotential jedoch nicht gerecht. Extremistisch sind, nach wissenschaftlicher Lesart, alle Ziele, Haltungen, Handlungen, Personen und Institutionen, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung, aber auch gegen die christliche Freiheit richten.

Die Ideologie bildet den Ausgangspunkt, vom dem aus eine Radikalisierung erfolgen kann, beispielsweise mit Blick auf die hasserfüllten Positionen zu Andersdenkenden oder Aussteigern und zu Anhängern der „falschen Religion“. Die rigorose Abgrenzung zu allem Fremdem und dessen Bewertung als Sünde, schafft Raum, der leicht instrumentalisiert werden kann.

Die Anwendung von Gewalt steht am Ende eines Prozesses, der einer Ideologie bedarf, aus der die Gläubigen dieses Mittel legitimieren können. Das zweigeteilte Weltbild der Zeugen Jehovas und deren Anspruch, die absolute Wahrheit zu vertreten, liefert die Basis, um Feindbilder zu etablieren.

Wer die Organisation verlässt ist kein Christ

Zitat aus dem Wachtturm vom 15.  9. 1981, S 14-16:

„Derjenige, der ein wahrer Christ gewesen ist, könnte auf den Weg der Wahrheit verzichten und sagen, dass er sich nicht mehr als Zeuge Jehovas betrachtet oder als einer der Zeugen Jehovas bekannt sein will. Wenn dieses seltene Ereignis eintritt, verzichtet der Mensch auf seine Stellung als Christ, der sich absichtlich von der Gemeinde distanziert. Der Apostel Johannes schrieb: „Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von unserer Art; denn wenn sie unserer Art nach gewesen wären, wären sie bei uns geblieben.“ (1. Johannes 2:19)

Halten wir fest: Ein Mensch, der die Organisation der Zeugen Jehovas verlässt, weil er diese als falsch erkannt hat, hat seine Stellung als Christ aufgegeben.

Was für eine Anmaßung, Selbstgerechtigkeit und Verurteilung.

Diese Aufforderung zum Hass, gegenüber allen Andersdenkenden, könnte auch aus der Feder islamistischer Extremisten hervorgehen. Hier handelt es sich um einen offenen Aufruf zu religiöser Verfolgung und es ist nicht verwunderlich, wenn Regierungen Jehovas Zeugen als extremistisch einstufen und ihre Literatur verbieten, wie jüngst in Russland geschehen.

Doch dann ist die Empörung innerhalb der Organisation groß und es werden Briefaktionen an die Regierungen, als Verfolgte im Namen Christi, gestartet. Aber: Die russische Regierung hat Zeugen Jehovas nicht wegen ihres Christus-Glaubens, sondern wegen ihrer unchristlichen Aufrufe zum Hass verboten.

Jehovas Zeugen begreifen sich zwar als friedliebende Menschen, die anderen Menschen mit Liebe begegnen. Doch diese Liebe ist eine bedingte Liebe und nicht zu vergleichen mit der Liebe, die Jesus Christus uns lehrte und vorlebte. Die WTG bemüht Gerichte – selbst den Europäischen Gerichtshof – um für sich Religionsfreiheit und Menschenrechte einzuklagen. Doch ihren ehemaligen Mitgliedern erschweren sie es, ihre elementarsten Menschenrechte wahrzunehmen.

Wer das Recht des Menschen, auf die Geborgenheit in seiner Familie und deren Anerkennung, unabhängig von seiner religiösen Überzeugung, beschneidet und verwehrt, sollte nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

Ja, Jehovas Zeugen wurden in der Vergangenheit massiv verfolgt, wenn sie für ihre religiöse Überzeugung einstanden, so wie andere ehrliche Christen, in all den voran gegangenen Jahrhunderten auch, eine Tatsache ist aber auch, dass die Geschichte der Zeugen Jehovas eine Geschichte der Intoleranz gegenüber Andersdenkenden ist. Es gibt kaum eine andere religiöse Gruppe, die mehr Häme und Hass anderen Religionen oder Andersdenkenden gegenüber verbreitet hat, als sie.

Wer die eigenen Aussteiger so verleumdet, mit Hass überschüttet und verteufelt, wie Jehovas Zeugen, sollte mit dem Begriff „religiöse Verfolgung“ vorsichtig umgehen. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

 

Mag ich nicht (7)

129 Kommentare zu “Religiöse Verfolgung durch Ächtung und Hass

  1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Boas & Edelmuth

    Lieber Boas,
    lieber Edelmuth,
     
    zu euren Gedanken möchte ich weitere biblische Aussagen beitragen. Dazu habe ich folgende Bibeltexte aufgeboten, die ich für aussagekräftig genug halte.
     
    Jes. 42:1 (ELB)
    „Siehe, mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Nationen hinausbringen.“
     
    Joh. 1:1
    „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“
     
    Joh. 1:14
    „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
     
    Luk. 24:36 – 39
    „Während sie aber dies redeten, stand er selbst in ihrer Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Sie aber erschraken und wurden von Furcht erfüllt und meinten, sie sähen einen Geist. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken auf in euren Herzen? Seht meine Hände und meine Füße, dass ich es selbst bin; betastet mich und seht! Denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, dass ich habe.“
     
    Mar. 9:2,3
    „Und nach sechs Tagen nimmt Jesus Petrus und Jakobus und Johannes mit und führt sie für sich allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen umgestaltet; und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß, so wie kein Walker auf der Erde weiß machen kann.“
     
    Phil. 2:5 - 11
    „Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.“
     
    De facto muss folgendes festgehalten werden:
    Mit Jesus kann niemand verglichen werden!
    Jesus war „ein Gott“ und wurde ein Mensch, der dann wieder zu einem Gott wurde!
    Jesus liess sein „Mensch“ - nach Erfüllung seiner Mission - auf der Erde zurück! (Das beinhaltet die menschlichen Attribute.)
    Jesus hatte Fähigkeiten, die kein Mensch jemals erlangen kann!
    Mit „Seele“ sollte der rechtmässige Begriff verstanden werden, nämlich „Lebenskraft“! Dazu gehören Gefühle, wie JHWH sie auch besitzt. Und da die s.g. Lebenskraft sich im Blut befindet, ist diese auch vergänglich = sterblich!
     
    Quizfrage: Was bedeutet der Begriff „Bundestag“? Ist er a) ein Tag  oder b) eine Bezeichnung  oder c) eine Sache?
     
    Servus
    @THALJA
     
     
     

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