„Glauben kann man nur allein!”

Das war die knappe Einsicht von Leo Tolstoi, nachdem er mit fünfzig Jahren begonnen hatte, Gott zu suchen. Bis zu seinem fünfzigsten Jahr war er Atheist, dann kam ihm der Verdacht, dass es damit nicht getan sein konnte. Depressionen bedrohten sein Leben, als ihm die Sinnlosigkeit desselben ins Bewusstsein gedrungen war. Gewohnt, als Graf zu befehlen, sagte er im Gebet zu Gott: “Gib mir Glauben!” Aber danach geschah nichts auffälliges.

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Mag ich nicht (3)

Neue Grundlage zu spekulativen Überlegungen!

Das Buch „Gottes Königreich regiert“ liefert mal wieder eine Grundlage zu spekulativen Überlegungen. Eigentlich wollte der Sklave auf Grund der schlechten Erfahrungen, die er damit gemacht hat, davon Abstand nehmen. Doch wie es scheint, stellt gerade diese Art der Spekulation ein probates Mittel dar, um weiterhin Druck auf die Schäfchen ausüben zu können.

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Mag ich nicht (2)

Der „Funktionär“

Da steht er vor uns: Sehr seriös, mit Krawatte und Einstecktuch, gut rasiert, lächelnd, sicher und beherrscht, seine Worte sorgsam wählend und sehr deutlich und wohlwollend sprechend. Seine Rede ist sanft, aber deutlich. Er vermeidet es, seine Zuhörer zu schockieren. Er fordert nicht, er bittet. Er gebraucht oft den Konjunktiv und appelliert an die Anständigkeit.

Dieser Mann könnte im Vorstand eines Konzerns sein, ein Politiker, ein Manager, ein Banker oder ein Geistlicher. Er steht ganz und gar für seine Sache, er repräsentiert sie, er ist mit ihr eins. Was er sagt und tut, dient immer dem Nutzen der Sache. Er ist ihr uneigennütziger Diener. So ist das Bild, das er von sich einer Öffentlichkeit vermitteln will, einer Öffentlichkeit, die das gerne glauben möchte.

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Mag ich nicht (1)

Bibelauslegung – nur durch den Sklaven?

Zitat: „„Es gibt Personen, die denken, sie könnten die Bibel selbst auslegen. Doch Jesus hat einzig und allein den treuen Sklaven zur Austeilung der geistigen Speise eingesetzt. Seit 1919 gebraucht der verherrlichte Jesus Christus diesen Sklaven, um seinen Nachfolgern zu helfen, die Bibel zu verstehen und ihre Anweisungen zu beachten. Gehorchen wir biblischen Anweisungen, tragen wir zu Reinheit, Frieden und Einheit in der Versammlung bei. Fragen wir uns: Stehe ich loyal zu dem treuen Sklaven, den Jesus als Mitteilungskanal gebraucht?““ (w 11.2016 „Was bedeutet dir Gottes Wort?“)

Ich bin so eine Person! Ich bilde mir ein, die Bibel selbst auslegen, d.h. sie verstehen zu können! Ich habe die Bibel schon gelesen, als ich noch nichts von einem Mitteilungskanal“wusste und ich erinnere mich deutlich daran, dass ich z. B. für das Verständnis der Bergpredigt Jesu keine Hilfe brauchte, weil diese Predigt in mir etwas ansprach, was schon vorhanden war.

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Mag ich nicht (3)

Jehovas Zeugen Zeugen – Parallelen zu dem Film „Kreuzweg“

Original Filmtrailer: „KREUZWEG“

https://www.youtube.com/watch?v=hcZw6vKasYk

Ultrareligiöse Erziehung kann tödlich sein. Dass diese Aussage nicht übertrieben ist, zeigt der preisgekrönte Film „Kreuzweg“ von Dietrich Brüggemann. Dieser Film offenbart eindrucksvoll, wie eine 14-Jährige durch die religiöse Erziehung ihrer Mutter und durch ihre Kirche seelisch missbraucht wird.

Link zum Video, Jehovas Zeugen – Parallelen zu dem Film „Kreuzweg“: https://www.youtube.com/watch?v=j-WDPeDBKPU

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