Mitteilung der „leitenden Körperschaft“ an die Bethelfamilie

„Warum wir die Anzahl an Sondervollzeitdienern reduzieren“?

Kommentar eines Betroffenen Vollzeitdieners.

Herd .001

Vorgetragen von Samuel Herd, LK Mitglied

Link zum Video:  https://youtu.be/EaECIYShiOA

Kommentar eines Betroffenen Vollzeitdieners.

In einer kurzen Ansprache an die Bethelfamilie möchte also die leitende Körperschaft einige Informationen zu den Gründen einer Reihe wichtiger Entscheidungen mitteilen, die das weltweite Werk, aber besonders die Vollzeitdiener betreffen.

Was mir hier als betroffener Vollzeitdiener auffällt, ist, dass Bruder Herd von der leitenden Körperschaft das „Unbehagen“ über den Inhalt des Briefes im Gesicht anzusehen ist.

Die leitende Körperschaft ist bemüht, uns zu versichern, dass der Segen Jehovas weltweit zu spüren ist, nur um dann aber darzulegen, dass dieser Segen Jehovas dazu geführt hat, dass kein Geld mehr da ist.

Entlassungen

Entlassung.001So wie bisher kann es nach der Aussage der LK nicht weitergehen. Warum nicht, wenn doch Jehova Gott das Werk so sehr segnet? Was soll die Aussage, deshalb MÜSSEN Sondervollzeitdiener „In die Reihen der allgemeinen Pioniere zurückkehren“? Ist der Segen Jehovas verantwortlich dafür, dass sie zwar gebraucht werden, aber Jehova nicht mehr für ausreichende Mittel sorgt, um sie zu versorgen?

Auf JW.Org wird der Bruderschafft begeistert mitgeteilt, dass man nun weitere wertvolle Grundstücke und Immobilien verkaufen möchte. Allerdings erfährt der Zeuge nichts darüber, mit welchen Einnahmen man rechnen kann. Doch dafür gibt es ja eine unabhängige Presse.

Zitat DIE WELT: Nun will die Religionsgemeinschaft die Stadt verlassen und bietet (weitere) Gebäude und Grundstücke zum Verkauf an. Zum Verkauf steht ein (weiteres) Filetstück im New Yorker Stadtteil Brooklyn: Die Zeugen Jehovas trennen sich jetzt von ihrem Zentrum und angrenzenden Gebäuden. Rund eine Milliarde Dollar kann die Religionsgemeinschaft nach Schätzungen von Immobilienexperten erlösen“. http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article149969646/Zeugen-Jehovas-verkaufen-ihre-Zentrale-in-Brooklyn.html

Eine Milliarde Dollar, (1000 Millionen) reichen also nicht aus, um den von Gott erhaltenen Auftrag durchzuführen?? Deshalb müssen massiv Vollzeitdiener auf die Straße gesetzt werden?

Bei denen, die in den „Allgemeinen Pionierdienst“ geschickt werden, handelt es sich um Betroffene, die für das hochgepriesene „Vorrecht“ des “ Sondervollzeitdienstes“ ihre gesamte Existenz und teils gute Jobs aufgegeben haben. Und nun sagt Jehovas Organisation, „sorgt selber für euch, wir haben kein Geld mehr?

Man stelle sich über 50-60-jährige auf Jobsuche vor, da kommt Freude auf. Auf Grund der Belehrung des Sklaven haben viele keine fundierte und ihren Möglichkeiten entsprechende Ausbildung. Alle Betroffenen werden sich doch ZUALLERERST darum kümmern müssen, eine Existenz „draußen“ aufzubauen, inkl. Wohnungs- und Arbeitssuche.

Wieso will die leitende Körperschaft diesen Menschen sozusagen auferlegen, wieder „Allgemeine Pioniere“ zu werden? Denkt man, dass diese „ergebenen“, „hingegebenen“, „gehorsamen“, „loyalen“ und „treuen“ Diener diese anscheinend „so nebenbei“ erfolgte Äußerung als „Hinweis Gottes“ verstehen, als „göttliches Gebot“, doch bitte schön und ohne Wenn und Aber für die Organisation Jehovas weiter Opfer zu bringen?

Ja, man möchte die „Erfahrung“ dieser Veteranen nicht missen und davon profitieren, aber man möchte nichts dafür investieren. Ein tolles Geschäftsmodell.

Zum Thema Übersetzungsbüros

Hier stellt sich die Frage: Wer hat dem Sklaven den Auftrag erteilt, seine „Belehrung“ (Beleerung) in immer mehr Sprachen zu übersetzen, darunter solche Sprachen, die nur von einer verschwindend geringen Anzahl Menschen gesprochen werden? Was soll der Nutzen davon sein, nichtbiblische, inhaltslose Organisations-Dogmen und -Direktiven für winzigste Sprachinseln im Himalaja und im Pazifik zur Verfügung zu stellen – außer die betroffenen Menschen für JW.ORG-Zwecke einzuspannen? Und warum in aller Welt braucht man hunderte Übersetzungsbüros weltweit verstreut? Andere Bibelgesellschaften schaffen es schon lange, die Bibel in über 700 Sprachen zu übersetzen ohne teure Übersetzungsbüros.

Immer mehr Bethelmitarbeiter wurden beschäftigt

Boot.001Weshalb gibt es immer mehr „Personal“? Doch nur deshalb, weil die leitende Körperschaft pausenlos zu „mehr, mehr, immer mehr, gib uns alles was du hast, vereinfache dein Leben“ usw. mit verdrehten biblischen Auslegungen antreibt und einpeitscht?

Wurde uns das weltweite Wachstum und der Bau von Zweigniederlassungen nicht immer als   Beweis des „Segens Jehovas“ verkauft? Und nun ist der „Segen Jehovas“ verantwortlich dafür, dass kein Geld mehr da ist? Hat man nicht all die Jahre besonders junge Menschen immer wieder aufgefordert, im Bethel oder Vollzeitdienst zu dienen? Und nun stellt man auf einmal fest, dass man die Kosten nicht mehr stemmen kann?

Erst die Leute rufen und sie dazu ermuntern, alles aufzugeben und sich völlig in den Dienst der Organisation Jehovas zu stellen mit den glühendsten Versprechungen „reichsten göttlichen Segens“, – dann aber festzustellen, dass man sich übernommen hat, und die Menschen abzufertigen mit: „Upps – sorry, wir können euch nicht mehr unterhalten, geht wieder dahin zurück, von wo ihr hergekommen seid“.

Was für ein fragwürdiges Management ist das denn? Und DAS soll den „Segen Gottes“ haben? Das beweist doch viel eher das völlige Fehlen jeglicher „Leitung von Oben“; es beweist rein menschliches und krass inkompetentestes Missmanagement, das „weltlichen“ Managern den Kopf kosten würde.

Zum Thema Königreichssaalbau

Was soll dieser Unsinn von „tausenden benötigter Königreichssäle“ bei einer weltweit jährlichen Zunahme von schlappen 2%? In den angesprochenen „reichen Ländern, wo ein Saal schon mal 1 Million Dollar kosten könnte“, ist eher Rückgang als Mehrung zu verzeichnen. Einerseits werden in den reichen Industrieländern massiv intakte Säle verkauft und nun werden 1000de benötigt?

Außerdem tut die Organisation ja so, als ob sie jemals einen Saal aus ihren eigenen Mitteln finanziert hätte. In der Vergangenheit und auch heute ist es doch eher so, dass jede Versammlung die Kosten für einen Neubau selbst stemmen muss.

Würden derartig viel neue Säle benötigt, weshalb werden dann überall Säle geschlossen und verkauft sowie Versammlungen fusioniert? Irgendwas kann doch da nicht stimmen.

Renovierung

Hoppla, nach 3o Jahren sind die Zweiggebäude alt und müssen renoviert oder neu gebaut werden? Hat man denn all die Jahre die Instandhaltung vernachlässigt? Wohl kaum.

Noch vor kurzem hat sich die WTG in Verbindung mit dem Verkauf von Immobilien damit gerühmt, wie begeistert sich die Käufer über den perfekten Zustand der Immobilen geäußert haben.

Spenden

Eine erstaunliche Aussage! Die finanzielle Unterstützung soll auf einmal in keiner Weise nachgelassen haben? Warum sah sich dann die leitende Körperschaft in ihrer Mai-Ansprache auf TV-JW.ORG genötigt, massiv zum vermehrten Spenden aufzurufen?

Selbst Kinder werden angehalten, – siehe das Sophia-Video auf JW.Org. – das Spenden nicht zu vergessen. Und nun Brüder, versichert uns Bruder Herd, die finanzielle Unterstützung habe nicht nachgelassen, im Gegenteil, das Spendenaufkommen sei nun wieder gestiegen.

Brüder nicht noch mehr finanziell belasten

Ja, das sind nun mal wieder ganz neue Töne. Wie fürsorglich, man möchte die Brüder nicht noch mehr belasten. Stattdessen müssen Ausgaben reduziert werden. Handelt es sich hier um ein Zugeständnis, dass man die Brüder in der Vergangenheit doch sehr belastet hat?

Wurde nicht immer behauptet, dass Jehova für alle nötigen Mittel sorgt, die er für sein Werk benötigt? Und nun, nun wächst das Werk auf Grund seines Segens schneller, als Mittel zur Verfügung stehen?

Die verständnisvolle Reaktion der Brüder

 Ach ja, die „wunderbaren Reaktionen“ der lieben Geschwister auf die Hiobsbotschaften. Natürlich: Was sonst kann man auch erwarten in einer Organisation, in der auch nur die leiseste Klage, das geringste „Bekritteln“ an der erlauchten Führung des obersten ZK, sofort mit der „REBELLISCHEN KORAH“-Keule abgeschmettert wird? Wen wundert es schon, dass von all den Lieben nichts anderes kommt als „freudiges“ Abnicken darüber, wie die leitende Körperschaft ihr Leben verplant?

Die „allerwichtigste Tätigkeit“, das goldenen Kalb „Predigtdienst „, ist nichts anderes als eigenzweckdienliche Propaganda-Werbetätigkeit für eine sich selbstüberschätzende Organisation. Auch diese neueste Bekanntmachung des „treuen und verständigen Sklaven“ steht ganz unter der mehrmaligen Aussage aus Jeremia: „Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt.“

Es bleibt zu hoffen, dass viele der desillusionierten, ehemals „privilegierten“ Sondervollzeitdiener und Leistungsträger voll aus ihrer Verblendung erwachen und erkennen, welcher Illusion sie bisher ihre Lebenszeit und –kraft geopfert haben. Möge dies ein weiterer Schritt auf dem Weg der Selbstdemontage dieser Organisation sein, gemäß der Aussage Jesu Christi aus Mat. 10:26 und Mark. 4:22: „Es ist nichts Verborgenes, das nicht offenbar gemacht werden soll, auch ist nichts Geheimes, das nicht ans Licht kommen soll.“

Noch ein Wort zu den Eltern, die stolz darauf hinarbeiten, ihre Kinder in den Vollzeitdienst zu stellen.

Denkt daran, wenn sich derzeit besonders die Älteren im Bethel Selters die Augen ausweinen, dann deshalb, weil sie erahnen, dass sie einer fundamentalen Lebenslüge aufgesessen sind. Es ist nicht nur die „Zuteilung in den Sonderdienst“, sondern auch das Wissen darum, dass der Verzicht auf Karriere, Kinder, Enkel und auf eine solide Altersvorsorge einzig und allein dem Reichtum der WTG zugute kam.

Viele 50- bis 70- jährige Bethelmitarbeiter spüren intuitiv, dass die Abschiebung in den Sonderdienst nur die Vorstufe in die endgültige Entlassung ist, nämlich in die Altersarmut und in die Abhängigkeit vom Sozialamt. 1000fach von der WTG praktiziert, in vielen Ländern rund um den Globus. Nur ohne jede soziale Auffangstation und ohne jede soziale Grundsicherung.

Wenn JW.ORG also derzeit die Jugendlichen infiltriert, ihr wertvolles Leben in den Dienst des Bethels zu stellen, dann nur, um ihren weltlichen Verlagsinteressen Aufschwung zu verleihen. Sich mit der Jugend zu schmücken, medienwirksam und marketinggerecht, während sie die Altgedienten ins soziale Nichts entlässt, sagt alles darüber aus, wessen Geistes Kind sie ist.

Ihr Eltern, lasst bitte nicht länger zu, dass eine weitere Generation von aufrichtigen Menschen einer Lebenslüge aufsitzt und in seinem Urvertrauen erschüttert wird. Eure Kinder sind weit mehr wert, als von der JW.ORG religiös missbraucht und sozial verheizt zu werden.

Ein gut gemeinter Rat eines Betroffenen

Mag ich nicht (2)

50 Kommentare zu “Mitteilung der „leitenden Körperschaft“ an die Bethelfamilie

  1. Ron West

    Ein herzliches Hallo an alle,

    heute habe ich mir auf jw.org im Broadcasting die Ansprache von Mark Sanderson angeschaut und angehört. Es ist die Ansprache im Morgenprogramm.
    Er spricht über Zuteilungsänderung oder neue Zuteilungen.
    Seine biblischen Begründungen sind katastrophal. Sie gipfeln darin, das im 1. Jahrhundert die einfachen Gläubigen eine Zuteilung in einem anderen Land oder Gebiet erhielten. Wegen der Christenverfolgung wurde die gute Botschaft von diesen mitgenommen und wo anders gepredigt. Er deutet damit an, das dies für die Christen eine Zuteilungsänderung war.

    Die Schlußfolgerung daraus ist für mich, das die leitende Körperschaft, die Christenverfolgung als ein Mittel für neue Zuteilungen sieht. Man könnte tatsächlich annehmen, das in der Ansprache von Mark Sanderson die Christenverfolgung als nützlich angesehen wird und man sich darüber nicht beschweren darf, sondern man sollte die Veränderung mit Glauben und Zuversicht annehmen.

    Es ist einfach nur abscheulich und abschreckend, wie Mark Sanderson die Bibel und die Geschichte der 1. Christen verdreht und nutzt, um über die Aktion der Zuteilungsänderung innerhalb der Organisation der JW.org eine scheinbar biblische Grundlage aufzubauen. Meiner Meinung nach verspotten er damit unseren Vater Jehova und unseren Herrn Jesus.

    Gruß Ron

    **************************

    hallo Ron,
    du beschreibst auch meine Gefühle die ich hatte, als ich mir diese absonderliche Ansprache anhörte.
    Bruderinfo wird sich noch etwas näher damit befassen müssen um die krankhafte Bibelexegese des t.u.v. Sklaven bloßzustellen.
    Danke für den Anfang, und wenn du Lust hast, fürAnregungen sind wir dankbar.
    Bruderinfo

  2. erwachter Sünder an Alle

    Liebe Glaubensgeschwister,

    lest doch bitte diese zwei Kommentare, zu diesem Artikel ( *** Entlassene Bethelmitarbeiter in Spanien zum Verzicht auf soziale Rechte genötigt *** ).
    Die Kommentare könnt Ihr auf https://www.facebook.com/Exit.ZJ?fref=nf nachlesen.

    „Mein Mann hat sich per Brief ausgeschlossen. Daraufhin sind hier zwei Älteste erschienen, um zu fragen, warum er das tut. Egal welche Bibelstelle er anführte, die gilt für die WTG nicht. Egal welche persönliche Erfahrung er anführte, dass war ein Einzelfall und wer weiss ob das überhaupt wahr ist. Egal welche Berichte aus den Medien du anführst, die belegen, dass Gelder veruntreut werden, Kinder missbraucht werden.... alles Satans Lügenpropaganda. Und als er ihnen mal zeigen wollte was für satanische Bilder in deren Literatur abgedruckt werden, die man nicht als Fantasiegebilde abtun kann, weil sie für jeden sichtbar sind, sind sie buchstäblich aufgeprungen und abgehauen. Man hat uns gesagt, dass ich eine Totgeburt hatte, weil ich wie Bathseba eine schlimme Sünde begangen habe müsse. Für uns gelte das Lösegeld nicht, so wie es für Katholiken auch nicht gilt. Man hat mir im zweiten Raum von drei Ältesten verboten zu sagen, warum mein Mann die Zusammenkünfte nocht mehr besucht, bevor er ausgeschlossen war, ich sollte sagen, dass er krank sei. Als ich gesagt habe ob es deren Ernst ist, dass ich meine Brüder anlügen soll, haben sie gesagt, er wäre ja geisteskrank, das wäre nicht gelogen. Ausserdem würden seine Argumente Unruhe in die Versammlung bringen und dann würden sich scharenweise Brüder zurück ziehen.... du kannst es Ihnen erklären oder nicht, das Ergebnis bleibt gleich. Sie sind gut und du bist böse. Was immer du sagst ist gelogen. Spar dir die Mühe.“

    „Also ich bin 1973 in den Club geboren worden. Mein Mann und ich haben es seit Kindertagen sehr ernst genommen alle Regeln zu befolgen und fleissig zu arbeiten im Werke des Herrn. Mein Mann war mit 11 getauft, im Pionierdienst, ich selbst hatte jede Literatur gelesen, war immer im Dienst und hätte nicht mal von einem Schokonikolaus abgebissen, wenn Hungersnot gewesen wäre. Wir hatten überall Kontakte. Im In- und Ausland, auch ins Bethel, durch Angehörige. Egal wie treu und fleissig die alle waren, es waren überall Zweifel. Man hat es sich schön geredet, es wurde hinter verschlossenen Türen diskutiert aber es war immer etwas da, was die Frage aufkommen liess, ob das eigentlich alles so richtig sei. Ich kann mich noch gut an eine Besprechung in der ersten Hilfe auf einem Bezirkskongress erinnern, bei dem es um die Verschwendung von Spendengeldern ging. Wir haben über Jahre sämtliches Material angeschleppt. Geräte, Medikamente, Verbandmaterial.... das ging für uns in die Tausende. Wir hatten eine derarte gut aufgebaute Erste Hilfe, dass wir sogar einen OP und Schockraum hatten. Man hätte im Notfall jemandem auf dem Kongress den Blinddarm entfernen können. Soweit so gut. Also haben wir irgendwann darüber gesprochen, dass es so nicht weiter geht. 3 Ärzte und das Material jedes Mal so zur Verfügung zu stellen. Das einzige was Die WTG auf dem Kongress gestellt hat, war jeweils ein dreckiger Raum und ein paar Liegen und stinkende Flüssigseife mit WT Emblem auf der Flasche. Also haben wir eine sehr kleine Spardose aufgestellt, mit einem Zettel dran, die unauffällig in der Ecke stand, damit Brüder vielleicht mal ein paar Cent für das Material spenden. Dazu muss ich sagen, dass wir sogar 15 verschiedene Insulinpräparate hatten und die Brüder sich zu Tausenden von uns behandeln liessen. Eines Tages kam dann mal jemand von der Gesellschaft und sah sich alles an. Er hatte von uns gehört, da die Brüder uns überall gelobt haben. Er ging durch jeden Raum, schüttelte Hände und lobte und zum guten Schluss nahm er sich die Spardose. Die hat er einfach mitgenommen, mit dem Kommentar, dass die einzigen, die auf einem Kongress Spenden sammeln, die WTG sei. Und wenn wir meinen, dass wir so gut für unsere Brüder sorgen müssen, dann sollen wir das gefälligst auch selbst finanziere n. Wir waren alle sprachlos, zumal wir schon Jahre um Material und Hilfe gebettelt hatten. Du kannst dir vorstellen, wie geredet wurde, als er weg war. Dann zeigte uns ein Bruder Fotos von seinem Bethelbesuch in Brooklyn. Überall abgesperrte Bereiche, nur für Personal mit Ausweis zugänglich und haufenweise dunkle Gestalten, die durch die Gänge huschten, mit hängenden Köpfen und merkwürdigen Augen. Überall war das fotografieren verboten aber er hat es trotzdem heimlich gemacht, weil er so schockiert war und die Menschen dort aussahen als würden sie permanent unter Drogen stehen. Besonders diejenigen, die im Bereich der Bildgestaltung arbeiteten. Auch das war wieder ein Grund für lange Diskussionen. Besonders in Verbindung mit dem Souvenirshop der WTG. Dann starb irgendwann ein Glied der leitenden Körperschaft und es gab eine Broschüre über ihn. Unfassbar, wo doch nicht mal ein Foto des verstorbenen Ottonormalbruders auf seiner eigenen Beerdigung aufgestellt werden darf. Ständig Bilder mit Teufelssymbolen, Götzen und Fratzen. Bilder von Personen, die ein Bein zuviel haben oder statt einer Hand eine Klaue.... das alles wurde heftig diskutiert. Auch die ständig misslungenen Prohezeiungen, die Enteignung der Säle, die viel zu hohe Miete der Kongresshallen.... Aber am Ende bleibt immer das Selbe.... was wenn es tatsächlich falsch ist? Dann habe ich mein Leben verschwendet, bin ohne Hoffnung, habe keine Familie und Freunde mehr.... es darf nicht sein, weil ich es nicht ertragen kann. Wenn alle mal ehrlich zu sich selbst wären, könnte der Laden dicht machen.“

    (Fettdruck von mir)

    P.S. Hatte die letzten Tage ( nach der neuen Kommentarfunktion ) mehrere Kommentare gesendet, diese kamen anscheinend nicht an. Mich wunderte nur, dass nicht erschien „Dein Kommentar wartet auf Freischaltung“, habe mir aber auch nicht groß Gedanken gemacht. Dann hatte ich plötzlich keine Internetverbindung mehr, bis jetzt, alles sehr merkwürdig.
    Noch eine Frage, erscheint immer gleich dieses „Dein Kommentar wartet auf Freischaltung“, oder kann das auch mal wesentlich länger dauern?
    Und haben auch andere ein Problem mit Kommentare senden, nach der neuen Kommentarfunktion?

    LG vom e.S.

  3. vie ratée

    Entlassene Bethelmitarbeiter in Spanien zum Verzicht auf soziale Rechte genötigt -

    Zitat: Die WTG wurde verpflichtet, ihren Vollzeitbediensteten in Spanien grundlegende soziale Rechte einzuräumen, da es sich bei der Wachtturmorganisation tatsächlich um eine kommerzielle Unternehmung und bei dem Beschäftigungsverhältnis folglich um eine Arbeitgeber/Arbeitnehmerbeziehung handele.
    Die jetzige Verzichtserklärung, zu der die Bethelmitarbeiter genötigt wurden, erfüllte jedoch nicht den von der WTG erhofften Zweck. Die Regierung in Madrid hat angesichts dieses Vorgangs eine offizielle Untersuchung eingeleitet.
    Bedauerlicherweise haben alle Betroffene auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichtet, obwohl ein Rechtsanwalt, der früher selbst Zeuge Jehovas war, ihnen kostenlose Hilfe angeboten hatte.

    - wenn dies den Tatsachen entspricht, fehlen einem schon wieder die Worte. Obwohl es langsam nicht mehr überraschen sollte..

    Bericht zu finden auf: Zeugen-Jehovas-Aufklärungsportal

    1. Hier der gesamte Bericht:

      Zeugen Jehovas Aufklärungs-Portal

      *** Entlassene Bethelmitarbeiter in Spanien zum Verzicht auf soziale Rechte genötigt ***

      Überraschend haben kürzlich auch im spanischen Bethel der Zeugen Jehovas viele Mitarbeiter einen Brief erhalten, in dem ihnen lapidar mitgeteilt wurde, dass ihre Dienste nicht länger benötigt würden. (1) Diese Maßnahme an sich ist keine Besonderheit, da in der zweiten Hälfte 2015 viele hauptamtliche Bedienstete der Wachtturmgesellschaft (WTG), sogenannte Vollzeitdiener, weltweit die Ankündigung erhalten haben, dass sie ihre auf Lebenszeit sicher geglaubte Position verloren haben.

      Was den Vorgang in Spanien besonders erscheinen lässt, ist der Hinweis darauf, dass die von der Entlassungsmaßnahme ohnehin schon hart getroffenen Zeugen Jehovas von der Leitung ihres Bethel gedrängt wurden, eine Erklärung zu unterschreiben, nach der sie ihre Tätigkeit auf eigenen Wunsch aufgeben würden und auf alle ihnen aus ihrem vorherigen Beschäftigungsverhältnis zustehenden sozialen Rechte verzichten.

      Im Unterschied zu anderen Ländern hat die spanische Regierung das von der WTG praktizierte Verfahren, ihre hauptamtlichen Mitarbeiter als Ordensmitglieder ihrer Glaubensgemeinschaft, die auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis tätig seien und daher nicht als Angestellte oder Arbeiter eingestuft werden könnten, nicht anerkannt.

      Die WTG wurde verpflichtet, ihren Vollzeitbediensteten in Spanien grundlegende soziale Rechte einzuräumen, da es sich bei der Wachtturmorganisation tatsächlich um eine kommerzielle Unternehmung und bei dem Beschäftigungsverhältnis folglich um eine Arbeitgeber/Arbeitnehmerbeziehung handele.
      Die jetzige Verzichtserklärung, zu der die Bethelmitarbeiter genötigt wurden, erfüllte jedoch nicht den von der WTG erhofften Zweck. Die Regierung in Madrid hat angesichts dieses Vorgangs eine offizielle Untersuchung eingeleitet.

      Bedauerlicherweise haben alle Betroffene auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichtet, obwohl ein Rechtsanwalt, der früher selbst Zeuge Jehovas war, ihnen kostenlose Hilfe angeboten hatte.
      Der Personalumfang des Bethels in Spanien ist bereits seit 1998 kontinuierlich verkleinert worden. In diesem Jahr trennte sich die WTG von 13 Mitarbeitern. Die größte Entlassungswelle mit gleichzeitig ungefähr 75 Mitarbeitern fand zu Jahresbeginn 2010 statt. Vielen Brüdern blieb das Schicksal der Arbeitslosigkeit und Ungewissheit damals erspart. Sie konnten in den Orten, aus denen sie zum Bethel kamen, als Sonderpioniere eingesetzt werden. (2)

      Warum die Wachtturmführung in dem gleichen Zeitraum eine umfangreiche Ausbaumaßnahme des Bethels vorantrieb, bei der die Unterbringungskapazität von 98 Personen auf 600 erweitert wurde, die zukünftig allerdings weitgehend ungenutzt blieb, ist bis dato eine unbeantwortete Frage geblieben.
      Einen besonders bitteren Nachgeschmack muss die jetzige Entlassungswelle bei den älteren Zeugen haben, die den Ausbau der Druckarbeiten in Spanien am Beginn der 80er Jahre miterlebten. Damals hatte sich die Leitende Körperschaft in Brooklyn, New York, nicht dazu durchringen können, das Vorhaben in Spanien finanziell zu unterstützen, so dass die spanischen Zeugen bei den Bezirkskongressen dazu aufgefordert wurden, dem Beispiel der Israeliten zu folgen, die Moses ihre wertvollen Dinge zum Aufbau der Stiftshütte dargebracht hatten. (3)

      Und diese Aufforderung kam an: Im Jahrbuch 1983 der Zeugen Jehovas berichtet die Gesellschaft darüber, wie die spanischen Zeugen sogar ihr Gold, Silber und andere wertvolle Gegenstände spendeten, die anschließend in Bargeld umgewandelt wurden, um das Projekt der WTG zu finanzieren.
      In San Sebastian habe sich eine ältere Schwester bei einem Kongress sogar spontan von ihrem schweren Goldarmband getrennt. „Bruder, es tut sehr viel mehr Gutes zur Finanzierung des neuen Bethel als an meinem Handgelenk,“ soll sie gesagt haben.

      Die Sammlungsaktion war ein voller Erfolg. Ganz aus eigenen Mittel finanziert, blieb das neue Bethel für lange Zeit ein Stolz für die spanischen Zeugen Jehovas, was sich durch die jüngste Entwicklung jedoch nachhaltig geändert haben dürfte.

      Freie Übersetzung aus dem Englischen von Will Cook

      Quellen:

      (1) http://www.jehovahs-witness.com/…/volunteer-workers-pushed-…

      (2) http://governingbodyletters.blogspot.co.za/…/newa-from-span…

      (3) http://www.jehovahs-witness.com/…/spanish-jws-upset-over-be…

      ‪#‎wachtturm‬ ‪#‎watchtower‬ ‪#‎wachtturmgesellschaft‬ ‪#‎zeugenjehovas‬ ‪#‎jehova‬ ‪#‎jehovaszeugen‬ ‪#‎jwexit‬ ‪#‎jw‬

      1. Janus

        Danke für die Übersetzung. Und ein Danke für dein Video in dem anderen Kommentar - schön mal lachen zu können.

    2. DG.@Alle

      Mein Bruder hat im Bethel mehr als 36 Jahre als Diplom Engenieur gedient. Jetzt wird auch er mit einem Alter von 60 Jahren einfach so rausgeschmissen.

      Kann jetzt in den Predigtdienst als Sonderprediger oder wie das bei denen noch heisst weitermachen, bis zum Abwinken.

      Unglaublich, wie die mit den Leuten umgehen. Ja, das ist das wahre Gesicht der lieblichen Burderschaft dieser Heuchler.

      Bin froh, dass ich mit denen seit zwanzig Jahren nichts mehr zu tun habe.

      1. M.N. @ DG

        Das ist jetzt die "Strafe" dafür, dass Dein Bruder ungehorsamerweise "Höhere Bildung" gemacht hat (Dipl.-Ing erfordert ja auch ein mehrjähriges Hochschulstudium - oooh wie böse und ungehorsam, welche "Zeitverschwendung" und Anzeichen von "Stolz", "Ruhmsucht", "Streben nach Stellung und Reichtum". Schön, dass Dein Bruder sich sodann entschlossen hat, seine Quali in den erhabenen Dienst der erlauchten Mutter zu stellen – nützen tut ihm das nun offensichtlich nichts, und "ungehorsam" war er z. Z seines Studiums dennoch. Jetzt mit 60 nochmals versuchen, "draußen" einen Job zu finden, trotz "Höherer Bildung"? Puh, DAS wird schwierig, um das Mindeste zu sagen.

        Na, sicherlich wird dafür nun wenigstens das "Himmlische Bankkonto" Deines Bruders um so mehr bis zum Platzen mit "Gotteslohn" gefüllt sein – laut JW.ORG-Versprechungen jedenfalls ("Häuft euch Schätze im Himmel auf, indem ihr für uns für lau malocht" etc). Doch halt – war da nicht mal etwas mit "nicht erfüllten JW.ORG-Versprechungen" und "offensichtlichen JW.ORG-Falschbehauptungen", die permanent "revidiert" werden müssen? Uups – wie steht es da wohl um die "Himmlische Bankkonto"-Versprechungen der JW.ORG ... autsch! Außer Spesen nichts gewesen ... ?

        Sorry für den Zynismus, aber das ist alles strikt JW.ORG-"Belehrungs"-basiert.

        Gruß,
        M.N.

  4. Argentum an Bruderinfo

    Liebe Brüder,
    ich habe jetzt mit drei Browsern versucht, die " Glossar" Seite zu öffnen.
    Es funktioniert nicht!
    Sie hängt sich jedes mal auf.
    Bin ich die einzige mit diesem Problem?

    Liebe Grüße
    Argentum

    1. M.N. @ Argentum

      Sie funktioniert schon - Du musst nur bis zu 30 Sek. warten, bis sie komplett geladen ist; bis dahin kannst Du weder blättern noch die Links aufrufen, da die Seite "eingefroren" erscheint. Der BI-Webseitenadmin müßte vielleicht mal versuchen, dies zu optimieren, d. h. diesen "monolithischen Textbrocken" irgendwie aufzusplitten und in kleinere Stücke auszulagern, von denen jedes schneller lädt als dieser einzelne Brocken.

      Hoffen wir, dass das irgendwann einmal möglich sein wird. Bis dahin: Einfach warten, bis der Browser sich das reingezogen hat, und dann flutscht das.

  5. erwachter Sünder an Alle

    Liebe Gemeinde,

    zum Thema IBSA habe ich in meinem Archiv noch folgenden Kommentar gefunden.

    Aus einem Forum:
    Betrifft:
    Bibelforscherbewegungen
    Quelle: Sektenausstieg.de
    „JZ (Jehovas Zeugen) sprechen von der Organisation oder der Gesellschaft und meinen damit die Konglomeration einer Anzahl von Rechtskörperschaften. Wenn man ihre Religion untersucht, ist es immer wichtig, zwischen "Jehovas Zeugen" und der "Wachtturm-Gesellschaft" (WTG) zu unterscheiden. Vor allem gibt es die Watch Tower Bible & Tract Society of New York Inc.; ihr gehören und sie betreibt die verschiedenen Fabriken, Farmen und Büros in Brooklyn und im Norden New Yorks. Eine ältere Körperschaft, die Watch Tower Bible & Tract Society of Pennslyvania handelt als Holdinggesellschaft, und ihr gehört das Copyright auf alle Publikationen. Es ist diese Körperschaft, die die Stimmrechte für etwa tausend "stimmberechtigte" Mitglieder hält (sie wählen in dem Sinne wie die Mitglieder des Zentralkongresses der chinesischen KP), gewöhnlich altgediente ZJ. Gemäß einigen Versionen der WTG-Geschichte gibt es die zwei verschiedenen Korporationen in beiden Staaten aufgrund rechtlicher Konstruktionen im Gefolge der Ehescheidung des Gründers. Ähnliche Organisationen gibt es in anderen Ländern - das Ausmaß der rechtlichen und tatsächlichen Bindung an die US-Korporationen variiert je nach der örtlichen Rechtslage.
    Großbritannien, wo das erste Auslandsbüro eröffnet wurde, nimmt eine Sonderstellung ein. Es hat nicht nur die eigene regionale Wachtturm-Gesellschaft, sondern es ist der Sitz der IBSA - International Bible Students Association [Internationale Bibelforscher-Vereinigung]. Sie ist im Besitz der Immobilien und dient als Fassade, um Kongresse in Großbritannien und den früheren Ländern des Commonwealth zu organisieren. Es gibt dort auch ein Bündel älterer Korporationen - erwähnenswert die Peoples’ Pulpit Association [Volkskanzel-Vereinigung] (die letzthin nur noch als "Sündenbock" für einige der inakzeptableren Werke Russells gedient hat) - und ein Netz, das C.T. Russell für verschiedene Manöver nutzte, das aber eingemottet ist - darunter die United Cemeteries Corporation, eine Schein-Vermögensgesellschaft, die der mysteriöse "Spender" des berüchtigten Wunderweizens war; und die Tower Publishing Corporation, die auf kommerzieller Basis bis 1898 WT-Literatur produzierte (und die einfach ein Druckerei genannt wurde).
    Aufgrund interner Unstimmigkeiten und eines heftigen juristischen Kampfes nach dem Tod des Gründers (der nachfolgende Präsident gab seine Präsidentschaft der Presse bekannt, bevor er überhaupt gewählt war) bildeten sich mehrere Splitterkorporationen. Die beiden größten in den Vereinigten Staaten sind bis heute die Layman’s Home Mission und die Dawn Bible Students Association, die C.T. Russell weiter treu ergeben sind und seine Literatur drucken. Jehovas Zeugen kennen sie kollektiv und wenig freundlich als bösen Sklaven. Rutherford lehnte fast alles ab, was Russell glaubte, und griff öffentlich seine Unterstützung der USA im 1. Weltkrieg an, seine Pyramidenlehre, seine Bevorzugung reicher Leute und indirekt auch seinen Vollbart und sein Vegetariertum. Es blieb nichts übrig von seiner Theologie als eine leere Hülle und verschiedene negative Glaubenssätze und eine weitgehend verwässerte Version von Russells Fünf-Klassen-Theorie der Erlösung durch Christi Loskaufsopfer - und nach einigen ausgedehnten Manövern war Rutherford auch noch in der Lage, die Kontrolle über die Herausgabe des Wachtturms von einem Komitee von Frauen an sich zu reißen, das Russell in seinem Testament bestimmt hatte.“
    „Russell, Charles Taze
    (1852-1916), amerikanischer Religionsführer, der die International Bible Students Association gründete, die heute bekannt ist als Zeugen Jehovas.“

    LG vom erwachten Sünder

    1. Freigeist

      @Freigeist an ALLE.

      Lasst mich mit einem Foto antworten, das Bände spricht.Nennen wir es emtpy rooms!

      http://www.oberhessen-live.de/wp-content/uploads/2014/04/JAL_1628.jpg

      1. Hallo Freigeist,
        ist schon eine bodenlose Frechheit, nein ich würde es sogar als Straftat bezeichnen wie die Gesellschaft ihre Mitglieder tyrannisiert ohne das die es merken. Das ist wider der menschlichen Natur und wider allen Grundsätzen unsres Schöpfers. Mögen die Säle noch leerer werden.
        Dir viel Kraft.
        Ein stinksaurer Nachdenker

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