Mitgefühl – ausgenutzt oder nützlich?

Analyse des WT-studienartikels aus dem Wachtturm 09.2017 – durchgenommen am 05.11.2017

Warum fühlte man sich nach dem Studium dieses Artikels über Mitgefühl nicht erfrischt und ermuntert, sondern ausgelaugt und müde?

Wenn vor dem Hintergrund der christlichen Ethik über das Thema „Mitgefühl“ gesprochen wird, so kann man erwarten, inspiriert, auferbaut und gestärkt zu werden. Die eigene Grundhaltung, christliche Werte an den Tag zu legen, sollte bestätigt werden. Anders wäre dies, wenn das Thema in einer Weise dargestellt würde, die unerreichbare Ideale in den Mittelpunkt stellt oder die Eigenschaft des Mitgefühls auszunutzen versucht.

In der Tat ist dieser Artikel wieder ein Beispiel subtiler Botschaften. 

Mitgefühl ist eine Eigenschaft, die sich positiv abhebt von allgemeinem Anstand oder der Nothilfe in einer Sondersituation. Jedoch etwas Schlechtes oder Verbrecherisches nicht zu tun ist noch kein Mitgefühl, das dürfte wohl jedem klar sein.

Bevor wir uns dem Artikel „Sei mitfühlend wie Jehova“ näher widmen, ein paar Grunddaten aus dem Artikel: in 17 Absätzen werden 43 Bibelstellen genannt – der Leser wird wie jeden Sonntag quer durch die Bibel gejagt. Wir haben darauf verzichtet, die Sinnhaftigkeit der Bibelstellen in Bezug auf das Thema zu analysieren – es ist einfach zu viel.

Im ersten Teil wird Jehova – wie in der Überschrift benannt – als das Vorbild für die Menschen in Bezug auf Mitgefühl angeführt. Zwar bestätigt die Bibel die Liebe Gottes an vielen Stellen; wer liebevoll in all seinem Wesen ist, der zeigt auch Mitgefühl. Gleichwohl fragt sich grundsätzlich, ob es passend ist, den Allmächtigen als Beispiel hinzustellen, wenn es darum geht, mitfühlend zu sein.

Verwirrende Beispiele

In Absatz 1 heißt es: Moses brauchte die Gewissheit, die Unterstützung Gottes zu haben. Ja, das stimmt – aber das hat nichts mit Mitgefühl zu tun. Moses sollte als Werkzeug Gottes sein Volk aus Ägypten führen und fortan als Führer des Volkes vorangehen. Gott half und stärkte ihn – aber das hatte nichts mit Mitgefühl zu tun. Moses war nicht in Not – er brauchte Hilfe, Stärke, Unterstützung, Leitung – aber kein Mitgefühl. Er brauchte die Anleitung und Kraft, die seine Aufgabe erforderte – aber diese Aufgabe hatte er ja direkt von Gott erhalten. Kurzum: das Beispiel ist unsinnig, es ist unpassend.

Genauso ist es in Absatz 2:

es geht um den Rechtsfall, welcher vor König Salomo gebracht wurde – er sollte entscheiden, welcher der 2 Frauen das Kind gehörte, welches noch am Leben war – wir alle kennen diese Geschichte. Mutterliebe geht weit über normales Mitgefühl für irgendwelche Menschen hinaus – das ist völlig klar und für jedermann einsichtig. Die wahre Mutter des Kindes zeigte somit nicht normales Mitgefühl, sondern sie setzte sich dafür ein, das Leben ihres Kindes zu retten. Die Art, wie der König Salomo das Problem anging, gilt zwar als Beispiel seiner großen Weisheit, ist aber andererseits nicht gerade ein Beispiel für Mitgefühl.

Mitgefühl ist für einen Christen nicht deshalb ein Thema, weil „man Jehova nachahmen sollte“, wie es in Absatz 3 ausgeführt wird, sondern weil Mitgefühl eine Eigenschaft ist, die sich in der Grundhaltung eines Christen wiederfindet – weil es ein Merkmal der Nachfolger des Christus ist.

Auch die Geschichte der Rettung Lots und seiner Familie aus Sodom und Gomorra entsprechend Absatz 4 ist nicht etwa ein Paradebeispiel für das Mitgefühl Gottes. Man mag die Geschichte als Beispiel für die Gerechtigkeit Gottes anführen, weil er den Gerechten nicht mit dem Ungerechten umkommen lässt. Die Vernichtung dieser verderbten Städte war damals offenbar notwendig, die Rettung Lots ein Akt der Gerechtigkeit – aber die Todesstrafe für Lots Frau angesichts ihres Zögerns beim Verlassen der Stadt mag gerecht, konsequent, unausweichlich gewesen sein, ist aber auch kein Zeichen von Mitgefühl.

Gleiches gilt für die Rechtssätze aus dem mosaischen Gesetz. Das man einem Schuldner nicht das letzte nehmen durfte, was er zum Überleben hatte (Absatz 6), also seinen Wärmeschutz für die Nacht, das war kein Zeichen von Mitgefühl in der Gesetzgebung, sondern eine soziale Mindestvoraussetzung wie heute die Pfändungsfreigrenzen bei der Einkommenspfändung. Mitgefühl ist mehr als das Mindeste, was man einem Menschen aus Gründen der Menschlichkeit schuldet.

Absatz 7 und 8 erzählt die Geschichte einer Familie auf der Flucht, die der Ermordung entgangen ist und dies als Gottes Fügung angesehen hat. Dies als Zeichen des Mitgefühls von Gott zu interpretieren wirft unweigerlich die Frage auf, ob Gott mit den zahlreichen Christen, die in Kriegen, auf der Flucht oder durch Christenverfolgung umkamen, kein Mitgefühl hatte. Es suggeriert, dass Gott Jehovas Zeugen mitunter beschützt, andere Menschen jedoch nicht.

Doch selbst wenn man dies so interpretiert: ist es ein Akt des Mitgefühls des Schöpfers, dafür Sorge zu tragen, dass seine Geschöpfe leben oder überleben? Man mag dies mit positiven Adjektiven belegen, aber „Mitgefühl“ ist hier der falsche Begriff.

In Absatz 9 kommt man der Intention dieses WT-artikels langsam näher: es wird auf die Geschichte Bezug genommen, als Jesus große Volksmengen lehrte, sie aber auch speiste, bevor er sie nach Hause entließ. Es wird als Akt des Mitgefühls dargestellt, dass Jesus die Volksmengen lehrte – die Speisung der Volksmenge wird jedoch nicht erwähnt.
Jesus ist auf die Erde gekommen, um durch sein Opfer die Menschheit zu erlösen. Dreieinhalb Jahre verkündete er „das Königreich Gottes“ den Juden. Dabei predigte er und sprach in Gleichnissen, um die christliche Botschaft den Menschen begreiflich zu machen. Das war das, was Jesus hauptberuflich – als der Sohn Gottes auf Erden – tat. Und der Wachtturm sagt: mach das Gleiche – dann zeigst Du Mitgefühl.

Und so geht es nun in dem Artikel weiter.

Absatz 10 enthält die übliche Drohung: wer auf Gott nicht hört, wird vernichtet. Dazu gehören dann auch alle, die das, was in Absatz 9 steht, nicht tun.

Haben Zeugen Jehovas einen Geist für karitative Tätigkeiten?

Ab Vers 11 wird dann so getan, als ob Zeugen Jehovas einen Geist der Ehrenamtlichkeit haben, der sie veranlasst, karitativ tätig zu sein. Angeblich leisten sie Hilfe bei Katastrophen und helfen älteren Leuten.

Als Beispiel wird ein Verkündigerpaar angeführt, das regelmäßig eine Frau besuchte, die an Alzheimer litt. Diese hatte sich in die Hose gemacht. Die Verkündigerinnen halfen ihr, sich zu reinigen und tranken danach Tee mit ihr.
Bitte vergegenwärtige Dir die Situation: es ist grundsätzlich nicht verkehrt, auch Menschen mit Alzheimer regelmäßig zu besuchen. Hier war es also so, dass die 2 Verkündigerinnen die Frau schon länger kannten. Sie brauchte Hilfe – sie halfen ihr. Selbstverständlich zählt die ganze Zeit als „Predigtdienst“, der berichtet werden kann. Da die Schwestern also Stunde um Stunde unterwegs waren, um ihren Berichtszettel zu füllen, konnten sie hier auch ihre Zeit verbringen. Ist das für einen Zeugen Jehovas etwas Besonderes – wird dadurch „Mitgefühl“ ausgedrückt?

Es ist ausdrücklich so, dass Zeugen Jehovas es ablehnen, irgend etwas zur Verbesserung der Situation der Menschen beizutragen. So steht es im „Frieden“ – Buch (1986), Kapitel 11, Absatz 26:

Einige mögen einwenden: „Aber viele Organisationen der Welt tun Gutes, arbeiten zum Schutz und für die Gesundheit, die Bildung und die Freiheit des Volkes.“ Es stimmt, daß gewisse Organisationen einige wenige Schwierigkeiten, unter denen das Volk zu leiden hat, vorübergehend beheben. Doch sie sind alle ein Teil der von Gott entfremdeten Welt. Und sie veranlassen die Menschen, ihre Aufmerksamkeit auf den Fortbestand des gegenwärtigen Systems der Dinge zu richten. Keine dieser Organisationen befürwortet Gottes Regierung über die Erde — das durch seinen Sohn regierte Königreich. Übrigens mögen selbst Kriminelle Kinder aufziehen, für sie sorgen und wohltätige Werke für ein Gemeinwesen tun. Würden aber diese Dinge es rechtfertigen, kriminelle Organisationen auf irgendeine Weise zu unterstützen? (Vergleiche 2. Korinther 6:14-16.)

Nun heißt es jedoch im WT-artikel, Absatz 14:

„Wir haben auch Mitgefühl für solche, die unter Alter und Krankheit leiden. Wir beten um das Kommen des Königreiches Gottes und sehnen die Zeit herbei, in der niemand mehr krank und alt ist. Bis dahin leisten wir wann immer möglich Hilfe.“

Diese Darstellung ist unzutreffend und ein Widerspruch zu den Aussagen aus der Publikation von 1986.

Absatz 15 fordert erneut zum Missionieren auf, Zitat:

Vielen machen Probleme und Ängste zu schaffen. Wie können wir ihnen am besten helfen? Erklären wir ihnen, wer Gott ist, was sein Königreich bewirken wird und wie gut es ist, sich nach seinen Grundsätzen auszurichten (Jes. 48:17, 18). Durch den Predigtdienst können wir Jehova ehren und unser Mitgefühl zeigen. Ist es dir möglich, dich im Dienst noch mehr einzusetzen?

Als Fazit ist zu sagen: der Artikel greift ein wichtiges und wertvolles Thema auf. Inhaltlich hilft der Artikel aber kaum weiter. Die genannten biblischen Beispiele sind weitgehend unpassend – das Thema wurde verfehlt.
Selbst da, wo Gott direkt handelte, betreffen die biblischen Beispiele das Thema „Mitgefühl“ eher am Rand oder gar nicht.

Der Artikel will darstellen und behaupten, dass auch Zeugen Jehovas sich in der Gesellschaft mildtätig und mitfühlend bewegen – wobei das Wichtigste sei, seine eigene Religion missionarisch zu verbreiten. Ersteres ist schlicht falsch, letzteres ist kein Zeichen von Mitgefühl, sondern dient nur dem eigenwirtschaftlichen Interesse einer Religionsgemeinschaft, die ihr Kapital auch aus neuen Mitgliedern zu speisen versucht.

Das ist der Grund, weshalb auch dieser Artikel Dich nicht ermuntert und erfrischt aus der Versammlung gehen lässt. Schade!

Mag ich nicht (1)

17 Kommentare zu “Mitgefühl – ausgenutzt oder nützlich?

  1. Johnny

    Was mir auffällt, sind frappierende Parallelen zwischen ZJ und politischen Parteien des rechten Randes. Eine sachliche Diskussion über ein Thema ist praktisch unmöglich. Wenn man sich kritisch äußert und ein Thema von einem anderen Gesichtspunkt aus durchdiskutieren möchte, wird man reflexartig als „Verräter“ oder linkslinker Spion beschimpft. Man switcht sofort auf die persönliche Ebene und verunmöglicht jedwede kritische Auseinandersetzung mit dem Thema. In einer Demokratie sollte man sich auch nach einer kontroversiell geführten Diskussion als Freund verabschieden können.

    1. O.W.Schön@Johnny

      "Linkslinker Spion"

      Hallo Johnny,

      im Club der ewigen Rechthaber, auch JW.Org genannt, hat man recht, weil man recht hat. Auf die Frage, warum das so ist, erhält man die schlüssige Antwort: Weil wir das so sagen! Und warum sagt ihr das so? Weil das so ist!

      Diese Art von Zirkelschluss-Bibel-Lehrer-Belehrung ist einfach genial unschlagbar: Wir sagen, dass das so ist - und weil das so ist, sagen wir das! AHA! Noch Fragen?

      Gruß

      O.W.S.

      1. O.W.Schön@stille Mitdenker

        "GELD FÜR NIX: MONEY FOR NOTHING" (DIRE STRAITS)

        Liebe stille Mitdenker,

        die JW.Org macht derzeit wieder richtig Cash und Kohle:

        https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/

        "Geld für nix und Mädels umsonst" singen Dire Straits so passend. Wofür bekommt die JW.Org eigentlich die erneuten Hunderte von Millionen Dollar überhaupt? Ach ja, ich vergaß: Natürlich für ihr großzügiges soziales Engagement, für ihr selbstloses Helfen und für das weltweite Werk der unglaublichen Mehrung.

        Spenden einstellen!!!!

        O.W.S.

         

         

    2. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Lieber Johnny

      vieles, wie so oft im Leben, hängt vom Standpunkt der Betrachters ab, anders gesagt, wie er in der Jugend entweder links oder rechts programmiert wurde. Bei uns in Ösien gibt es keine AfD, aber links- oder rechtsgesinnte Parteien. Wenn nun eine Zeitung nachstehendes Interview veröffentlicht, ist dann die "Motivation" dahinter rechts einzuordnen? Nur Auszug, bitte auch den religiösen Aspekt dahinter beachten, was ja gerade unser wichtiges Thema hier ist:

      "Kurier" von heute (17.6.17):

      "Wir befinden uns mitten in der islamischen Inquisitions­zeit" 

      Der deutsch-libanesische Regisseur Imad Karim gilt als einer der umstrittensten Islam-Kritiker. Im Interview spricht er über das Versagen der arabischen Gesellschaft, über den politischen Islam, und warum er gegen Einwanderung ist.

      Also hat der Westen maßgeblich Mitschuld an der Situation im Nahen Osten? 
      Ja, aber die größte Schuld liegt an uns Araber selbst.

      Wir haben nie gelernt, uns von den alten, verkrusteten, religiösen Vorstellungen zu befreien. Die Fähigkeit der Selbstreflektion ist eine Mangelerscheinung in unseren Gesellschaften. Und natürlich macht jede Einmischung des Westens es nur noch schlimmer. Der Westen soll sich einfach aus dieser Region raushalten und sagen: 'Ihr müsst mit euren Problemen selbst klarkommen'. Länder wie Thailand, die Philippinen oder Burma haben ihre Krisen auch selbst gelöst. Fakt ist, kein Einsatz des Westens, sei es im Irak oder in Afghanistan, hat diesen Ländern den Frieden gebracht. Ganz im Gegenteil.

      [...]

      Wenn man Ihnen so zuhört, könnte das auch auf einer Parteitagsrede der FPÖ oder AFD gesagt werden, sie sprechen wie die Rechtspopulisten. Zusammenfassend: Sie lehnen diese Einwanderungswelle komplett ab?

      Was heute „rechts“ oder „populistisch“ ist, entscheidet nicht mehr der Duden, sondern eine Machtelite, die auch die Sprache vereinnahmt hat. Und ja, ich bin für eine strikt kontrollierte Einwanderung nach dem australischen bzw. kanadischen Modell. Hält dieses Migrationschaos an, werden wir verlieren...

      Aber wir müssen damit anfangen, wir müssen sofort die Grenzen schließen, heute wollen 70 Millionen Menschen nach Europa. Wenn Sie den Nachrückern die gleichen Rechte verweigern, die Sie den bereits hier aufgenommenen 2,5 Millionen zugestanden haben, handeln Sie ungerecht. Oder wollen Sie die alle aufnehmen? Oder möchten sie am besten diese Menschen aus ihren Heimatländern abholen, damit Sie täglich Tragödien im Mittelmeer verhindern? Und wenn ja, wie viele sollen ins westliche Paradies befördert werden? ...

      Die Probleme sind in der Religion angesiedelt. So wie wir Muslime sozialisiert wurden, sind wir alle tickende Zeitbomben. Meine Eltern im Libanon waren nicht gläubig, aber wenn wir andere Familienangehörige zu Festen besuchten, wurde dort gebetet. Und wissen Sie, was wir gebetet haben? Gott verfluche die Juden, Gott verfluche die Christen. Das steckt in unseren Köpfen von Kindesbeinen, ich kenne hier Araber in Deutschland, die dieselben Gebete in ihren Häusern beten und nicht nur in ihren Häusern...

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      Fahren Zeugen Jehovas mit LKW, aus religösen Gründen, in Menschenmassen, oder ist deren Falschprophetie genauso schlimm?

      Sind denn allein die obigen Hinweise rechtspopulistisch, lieber Johnny?



       

       

       

       

      1. Johnny

        Lieber Gerd, mir geht es eher darum, ob man mit jemandem eine sachbezogene, kontroversielle Diskussion führen kann, ohne gleich ad personam angegriffen zu werden. Wenn ich z.B. nach der Zusammenkunft nach Hause gehe und zu meiner Frau sage: Der WT hat mir heute nicht gefallen, weil dieser oder jener Gedanke für mich unlogisch ist...und sie sagt nur zu mir: „Heißt das jetzt, dass Du gegen die Wahrheit bist? Du als Mann musst mich stärken und was machst Du? Ist das glaubensstärkend?“ - Dann ist das keine sachbezogene Diskussion....

        1. hei-bea

          Hallo Jonny,

          ja, so sind wir Frauen... Nein, mal ehrlich, ich verstehe, was Du meinst, aber Deine Frau wen-

          det die ihr eingeimpfte "Wachtturmlogik" an und vielleicht solltest Du auf dieser "Ebene" kon-

          tern: Schatz, ich würde Dich ja gern im Glauben stärken, aber nicht gegen besseres Wissen im

          falschen... Du weißt, ich lese die Bibel, ich forsche wie die Beröer, versuche zu verstehen, was

          unser Gott von uns möchte und- ich liebe D i c h! Ich möchte daher a l l e Gedanken mit dir

          teilen können - auch die für dich kritischen!   Usw,usw...

          Versuchs mal mit Zeigen  einer "Extraportion" Liebe und Sorge um ihr "geistiges Wohlerge-

          hen"! Viel Glück dabei und liebe Grüße von

          hei-bea  aus dem Harz

          1. Johnny

            Hallo hei-bea, danke für deine netten Worte. Ja, wahrscheinlich hätte ich es so machen sollen, aber es hätte wohl auch nichts genützt, weil sie eine totale hardlinerin war und vielleicht immer noch ist. Allerdings hab ich keinen Kontakt mehr mit ihr, weil sie mittlerweile meine ex-Frau ist. Sie hat den Wachtturm mehr geliebt. Liebe Grüße, Johnny

            1. hei-bea

              Hallo Jonny nocmal,

              auch gut, jeder macht sich sein Bett selber...Dir wünsch ich einen guten "Neustart"!

              gute Nacht                  hei-bea

  2. Petrus111

    Liebe Freunde,

    wenn JZ über "Mitgefühl" schreiben, dann ist das echt ein Witz!

    a) JZ leben in einer Parallelwelt. Sie benutzen die "Welt" für alles, was sie brauchen, nehmen, so viel sie können und geben so wenig wie möglich. Nach ihrer Auffassung ist es "Satans Welt" - die man nicht unterstützen, aber durch Ausnutzung schwächen darf. Diese "Welt" wird nach ihrer Auffassung in Kürze vernichtet werden mit allem drum und dran - und sie sind ausdrücklich kein Teil davon.

    b) JZ wird antrainiert, dass sie "Ausgeschlossene" und "Abtrünnige" meiden und ächten sollen.
    JZ sind in der Lage, mit jemandem, bei dem ein Ausschlussverfahren ansteht oder läuft, vor dem Ausschluss freundlich am Tisch zu sitzen und zu diskutieren - nach dem Ausschluss kann dieser Mensch noch so in Not sein - sie ÄCHTEN ihn - sie behandeln ihn wie Luft. Dies nicht nur mit Bekannten und Freunden, sondern auch innerhalb der Familie.
    Und solche Menschen behaupten, sie verfügen über Mitgefühl?

    Der Artikel aus dem WT ist weitgehend hohl und sinnfrei - im übrigen lediglich eine weitere Motivationsveranstaltung in Sachen MISSION: "... wenn wir im Laufe des Predigtdienstes eine Person antreffen, der wir 10 Minuten helfen und anschließend mit ihr Tee trinken, dann sind wir mitfühlend."

    Das Thema Mitgefühl wird sehr stark mit dem "Predigtdienst" verknüpft.

    Ich war vor 2 Jahren zuletzt in einer Versammlung, kann also nicht sagen, wie es da heute ist.

    Aber die organisatorischen Änderungen der letzten Jahre zielten alle darauf ab, die Individualität sowie die Bildung von Kleingruppen zurückzudrängen:

    - keine Versammlungsbuchstudien mehr
    - keine Versammlungskapellen mehr
    - bei Predigtdienstzusammenkünften: nur kurzer Aufenthalt, dann gleich los
    etc etc

    Es erfolgt durch die vorgegebenen und aus Selters/Warwick vorbereiteten Videos in den Zusammenkünften eine totale weltweite Gleichschaltung - ohne jede Rücksicht auf lokale/kulturelle Unterschiede in den einzelnen Ländern/Regionen.

    JZ können der Allgemeinheit gegenüber nicht mitfühlend sein, weil sie glauben, nur sie sind die einzig Wahren - alle anderen werden in Kürze von Gott vernichtet - und was lohnt es sich da, Zeit und Kraft in Menschen zu investieren, die in naher Zukunft ohnehin vernichtet werden. Das einzige, was sich lohnt, ist die Mission/Bekehrung.

    Da, wo die Individualisierung zurückgedrängt wird, verliert der Einzelne an Bedeutung - es zählt nur die Masse/die Menge/das gemeinsame Ziel, dem alles unterzuordnen ist.

    Die, die Mitgefühl nicht verlernt haben, leiden selber - und finden vielleicht durch Foren wie dieses den Weg raus aus der Org.

    beste Grüße

    Petrus111

  3. Noomi an Kämpferin

     
    Ich frage mich oft, warum von der WTG verlangt wird, in allen Jehova zum Vorbild zu nehmen.
     
    Liebe Kämpferin, die gleiche Frage stellte ich mir auch oft. Ich möchte dir eine Auszug aus Barclay abschreiben, das sicher zu dieser Frage passt:
    Es geht hier in Epheser 4:1-3 eigentlich um Demut, passt aber trotzdem:
     
    Demut beruht auf Selbsterkenntnis. Christliche Demut setzt voraus, dass wir unser Leben am Massstab des Lebens Jesu messen und im Lichte dessen sehen, was Gott von uns erwartet. Gott ist vollkommen. Dieser Vollkommenheit gerecht zu werden, ist nicht nur schwierig, sondern unmöglich. Solange wir uns damit begnügen, uns an zweitrangigem zu messen, mögen wir ganz gut abschneiden. Vergleichen wir uns aber mit der Vollkommenheit Gottes, dann erkennen wir unsere eigene Unzulänglichkeit und müssen zugeben, dass wir versagt haben.
     
    Der Massstab aller Christen ist jedoch Jesus Christus. Wenn wir uns an ihm messen, bleibt für Überheblichkeit kein Raum mehr.
    LG Noomi
     

  4. Anna

    Lieber Bert, liebe Schwestern und Brüder,

    vielen Dank für die Mühe der Zusmmenfassung. Mir gings ebenso ähnlich. Ich kanns ja nicht mehr hören, dieses Eigenlob. Zur Zeit dauernd im Versammlungsbibelstudium unter der Woche in der "Festschrift zum 100jährigen Königreich". Da geht es ja stets darum wie gut wir sind und wie viel Hilfe andere erhalten. Und nun ja ebenso im WT-Artikel Abschnitt 13 über Hilfseinsätze, hier in Japan nach dem Erdbeben 2011. Es wird so dargestellt, als seien die Zeugen die einzigen die helfen. Und die Brüder glauben das wirklich! Bei solchen Absätzen gibt es viele freudige Antworten.

    Wie du geschrieben hast bringt es der Abschnitt 15 ja auf den Punkt. Einfach mehr im Predigtwerk einsetzen, dann zeigt man laut WTG Mitgefühl.

    Die von euch beschriebene Kälte in den Versammlungen kenne ich auch. Es geht ums formale Händeschütteln und das war's dann. Die Zeit in der man sich eigentlich austauschen könnte wird allenfalls mit Austausch von Belanglosigkeiten und von den noch eifrigen mit Terminplanung für den Dienst etc. genutzt.

    Zu den Begräbnisansprachen:

    Viele verzichten inzwischen darauf. Und falls doch ist es mehr wie ihr das auch feststellt eine Werbeveranstaltung, meinst im Königreichssaal statt auf dem Friedhof. Eine richtige Bestattung mit Sarg oder Urne habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Die meisten nutzen entweder ein anonymes Urnenfeld oder im Fall einer kürzlich verstorbenen Schwester wurde die Urne aus Kostengründen in Belgien entsorgt. Wobei die Verwandten nicht am Hungertuch nagen. Ist ja jedem seine Sache, ich find's halt pietätlos. Wie gesagt meine Meinung.

    Herzliche Grüße Anna

  5. Ulla

    .... auch für euch bete ich, liebe Kämpferin, Paul Z21, M.N.,  Matthäus, TILO, RoKo24, Micha, Alpha, Mowani, 083, Noomi, Urmelchen.....

    Es ist so schön, dass wir uns hier auf BI haben dürfen! Eine "Online Gemeinde", in der immer mind. ein oder zwei im Namen Jesu versammelt sind...

    Lassen wir unser Zusammenkommen nicht los, wir brauchen uns!

    Ihr wißt gar nicht, wie gut ihr mir alle tut! Jeder hier bringt persönliche Gaben mit.

    Wie schön, dass wir uns gefunden haben. Viele liebe Grüße aus dem kalten, regnerischen Nürnberg!

    Servusli, Ulla

  6. Ulla

    Hallo liebe Omma,

    in Altenheimen werden "freundliche" Roboter getestet, die Gespräche anbieten, zuhören und reden mit den Leuten. Spart Personal! Als ich diese Doku im Fernsehen sah, wurde mir fast schlecht!

    Wird die roboterhafte  "Freundlichkeit" in vielen Versammlungen gar keinen Unterschied zu den Robots in Heimen oder Hotelrezeptionen der Zukunft mehr aufweisen? Gruselige Vorstellungen, oder?

    Waren es nach dem 2. Weltkrieg überwiegend Traumatisierte, nach Ordnung und Halt suchende Menschen, die die Reihen der Versammlungen füllten und in die "Wahrheit" kamen, fallen nun, 70 Jahre danach, gerade jene sensiblen, mitfühlenden, mit feinen Antennen ausgestatteten Menschlein aus dem Schema heraus und können aus Gewissensgründen dem Wirtschaftskonzern WTG nicht mehr folgen, ihn unterstützen.    ---    WENDE   ----  Naive Zeugen, die die Kindesmissbrauchs Problematik innerhalb der WTG "herunterspielen", tragen einen Teil an Mitschuld. Genauso, wie die Gemeindemitglieder, die ihren Priester schützten und lieber die Kinder opferten.

    Off. 18:4 "Verlass diese Stadt, du mein Volk! Sonst wirst du mit hineingezogen in ihre Sünden, und dann wird Gottes Gericht auch dich treffen." HFA

    Man nennt es auch "GEMEINSCHAFTSVERANTWORTUNG"

    Allen Sensiblen, Aufwachenden, die Jesu Stimme hören, ihr folgen und diese Unrechtssysteme verlassen, wünsche ich Kraft von oben, von unseren beiden Höchsten!

    Dorkas, Iris, Fox, Omma und Oppa, Peter RS, OWSchön, Schneeflocke, Petrus111, Jesu kleiner Bruder, Freidenker, BOAS, Zartbesaitete und alle anderen, auch sensiblen, gerechtigkeitsliebenden stillen Mitleser --- gebt nicht auf!

    Es wird alles gut! Off. 22:20 "Der alle diese Dinge bezeugt, der sagt: Ja, ich komme bald! AMEN ! Ja, komm, Herr Jesus!"

  7. Kämpferin

    Hallo lieber Bert,

    danke für den aufschlussreichen Artikel. Genau dasselbe habe ich mir bei diesem WT Studium gedacht. Ich frage mich oft, warum von der WTG verlangt wird, in allen Jehova zum Vorbild zu nehmen. Das ist doch für uns Menschen fast unmöglich. Es ist doch viel sinnvoller auf Jesus als Vorbild in Bezug auf Mitgefühl hinzuweisen ! Er lebte auf der Erde als Mensch und hat viel Mitgefühl gezeigt, welches wir nachahmen können.

    Dir lieber Tilo möchte ich auch danken, für Deinen Kommentar, der mir aus dem Herzen spricht, wie alle Deine Berichte.

    Ich stelle fest, dass die ZJ nur noch eine Zweckgemeinschaft ist. Die WTG ein Firmenunternehmen siehe Arbeitsheft, der Trollidienst ein Geschäftsmodell usw. So wie Omma schreibt, Grüße und Bekanntmachungen wurden abgeschafft, einfach lieblos. Da gehört auch das Versammlungsbuchsudium dazu, welches in Privatwohnungen abgeschafft wurde. Viele bedauern dies, da dort das Gemeinschaftsgefühl mehr gefördert wurde. Aber das war der WTG wohl zu privat.

    Ja und wirkliche Nächstenliebe gibt es fast nicht mehr. Eine Pionierschwester wollte nicht mal eine kranke Schwester im Heim besuchen weil sie die Zeit nicht aufschreiben kann, wie traurig. Ein paar Wochen später ist diese gestorben. Zur Beerdigungsansprache kam dann diese Pionierschwester im weißen Kleid. Ich fand das fast als Hohn.
    Das schlimme ist, dass viele eine Entschuldigung dafür haben, auch wenn die LK Fehler macht, weil die ZJ ja die einzigen sind, die den Namen Jehovas anrufen. Es ist wie wie undurchdringliche Mauer.
    liebe Grüße an alle

    Kämpferin

  8. Tilo

    Tilo

     Mir ist schon vor längerer Zeit ein Verlust am Empathie aufgefallen. Empathie ist die Fähigkeit des Menschen, sich in die Gefühle anderer hineinzuversetzen, also die Fähigkeit mitzufühlen. Dafür ist der Mensch ausgerüstet. Und wenn er Liebe leben möchte, dann braucht er diese Fähigkeit zur Empathie. Und er braucht sie auch, wenn es um Glaubensdinge geht und um Treue zum Gesetz Gottes. Als z. B. Joseph in Ägypten von der Frau Potiphars bedrängt wurde, sagte er ja nicht, dass es verboten sei Hurerei zu begehen. Nein, er konnte sich vorstellen oder hineinfühlen, wie sein Gott über Hurerei dachte und fühlte. Seine Worte waren: „Wie könnte ich meinem Gott das antun!“ Das war Empathie. Auf diese Weise zeigt man wahre Gottesfurcht und Liebe zum Schöpfer.
     
     Nun ist ja in den letzten Jahrzehnten ein Verfall der Liebe in den Versammlungen zu beobachten gewesen. In einer Zusammenkunft geht es zwar freundlich zu, aber kaum jemand interessiert sich wirklich für den anderen. Es herrscht eher eine gefühllose Freundlichkeit, wie wir sie bei Menschen beobachten, die etwas von uns wollen.  Doch, es wird Hilfe für Bedürftige „organisiert“, und dann sieht es verdächtig nach kalter Pflichterfüllung aus. Aber von wirklicher Empahie ist das noch weit entfernt, denn es geschieht ja aus Pflichtbewusstsein und nicht immer aus Liebe zum Individuum. Liebe hat bekanntlich Augen und sieht Bedürfnisse, weil sie mit Empathie verbunden ist. Und dann drängt Empathie zum Handeln.
     
    Das ganze geistige Klima hat einen Wandel hin zu einer Eiszeit erfahren. Der Ton im Wachtturm ist eher geschäftsmäßig und nüchtern, Bekanntmachungen und Grüße sind abgeschaftt, Begräbnisansprachen werden als Werbemöglichkeit für Bibelstudien benutzt und sind in der Regel (fast) unpersönlich. Wir beobachten die weitverbreitet Unfähigkeit wirklich Trost zu spenden, weil es an Empathie mangelt. Persönliches Interesse am Mitmenschen wird auf die eigene Bruderschaft fokussiert und nicht auf Menschen ausserhalb der Versammlung.
     
    Und wie lange ist es  schon her, dass ich erlebte, wie Römer 12:15 gelebt wurde? Es geht immer weniger um den Menschen selbst, sondern darum, dass der Apparat, die Oragnisation, gut dasteht. Der einzelne Mensch wurde aus dem Mittelpunkt gerückt und die Organisation kam an seine Stelle.
     
    Alle Zeugen Jehovas stammen aus einer Welt, in der die Liebe stirbt. Der Verlust an Empathie ist also kein spezielles Problem der Zeugen Jehovas. Man beobachtet aber, dass dieses Problem (vielleicht ungewollt) in ihren Versammlungen verstärkt auftritt. Das ist verwunderlich, denn das Gegenteil sollte man von Menschen erwarten, die sich als Nachfolger der ersten Christen sehen wollen. Die Lehre des Neuen Testaments sollte ein hohes Maß an Empathie erzeugen, wenn sie auf fruchtbaren Boden fällt, denn eine Frucht der Kraft Gottes ist die Liebe!
     
    Manchmal beobachte ich, dass man Gefühlen misstraut oder sich ihrer schämt. Im Versammlungsgeschehen ist der zwischenmenschliche Verkehr wie auf dem Karneval: Man trägt Masken. Man lässt so schnell niemanden in sich hineinschauen, weil man misstrauisch geworden ist, weil man oft genug erfahren musste, dass Gefühle missbraucht worden sind. Sieht man sich die Schilderungen diesbezüglich in der Apostelgeschichte an, dann staunt man über das hohe Maß an Empathie bei den ersten Christen! Auch die Briefe der Apostel zeugen davon. Aber das ist schon lange her. Heute muss Mitgefühl geradezu von der LK "verordnet" werden. Und dazu sollte der WT-Artikel wohl auch noch dienen.
       👍👍

    1. Omma@Tilo

      Lieber Tilo,

      in einem Gespräch hatte ich vor Jahren versucht zu beschreiben, was den Unterschied macht, zwischen Freundlichkeit und Empathie, z.B. im KS.

      Der Freundliche geht durch die Reihen, versucht jeden zu begrüßen, dabei mag er auch fragen: "Wie geht es dir?", nach einer kurzen Umarmung und einem Lächeln geht er aber weiter zum Nächsten.

      Dem Empathischen fällt aber zum Beispiel der Gesichtsausdruck oder die Körperhaltung einer Schwester oder einem Bruder auf, der unscheinbar am Rande sitzt, und fühlt, er oder sie braucht jemand, der ihm ein offenes Herz schenkt. Er setzt sich dazu und gibt dem Gegenüber das Gefühl: "Du bist für mich wichtig, ich bin jetzt nur für dich da, wenn du willst kannst du mir ruhig anvertrauen was dich bedrückt, ich verstehe dich."

      Ich kann mich noch gut erinnern, auch das sind schon Jahre her, am Ende unserer Reihe saß eine Schwester, wie ein "Häufchen Elend", ihr Mann hatte gerade die Gedächtnismahlansprache gehalten, und sie wusste wie schwer ihm dies fiel.  Ich setzte mich zu ihr, ihre Hände waren eiskalt vom Stress, ich nahm ihre Hände, versuchte ihr ein wenig Wärme zu schenken, und sagte kurz: "Er hat's geschafft, jetzt hol' erst einmal ganz tief Luft." Mehr Worte waren nicht nötig, sie sah mich mit dankbaren Augen an.

      Danke, lieber Tilo, dein Kommentar zeigt mir, dass du ein empathischer Mensch bist, du hast es wunderbar beschrieben, wie es in den Zusammenkünften war (jetzt wohl noch schlimmer): "Das ganze geistige Klima hat einen Wandel hin zu einer Eiszeit erfahren. Der Ton im Wachtturm ist eher geschäftsmäßig und nüchtern, Bekanntmachungen und Grüße sind abgeschaftt, Begräbnisansprachen werden als Werbemöglichkeit für Bibelstudien benutzt und sind in der Regel (fast) unpersönlich. Wir beobachten die weitverbreitete Unfähigkeit wirklich Trost zu spenden, weil es an Empathie mangelt.

      Ganz liebe Grüße senden dir, lieber Tilo, Omma und Oppa

       

      @bert

      sehr schön ausgearbeitet, vielen Dank für deinen Artikel!

      Wir grüßen dich herzlich, Omma und Oppa

  9. norbert@bert

    Hallo lieber Bert,

    danke für deine Zusammenfassung dieses Artikels.

    Ähnliche Gedanken kamen mir auch bei bei der Betrachtung dieses Artikels.

    Kann also deinem Fazit nur Zustimmen.

    Norbert

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