Liebst du mich mehr als diese?

Der Wachtturm-Studienartikel vom Mai 2017, mit dem Artikel: „Liebst du mich mehr als diese?“    enthielt mal wieder ein besonders krasses Beispiel, für die eigenmächtige und eigenzweckdienliche Bibelauslegung der WTG, im Sinne ihres angeblichen „Predigtauftrags“.

Zitat. Abs. 2: „… Jesus wandte sich Simon Petrus zu und fragte: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?“ Was meinte Jesus damit? …. Offensichtlich fragte ihn Jesus also, wofür sein Herz wirklich schlug. Hing Petrus mehr an Fischen und der Fischerei als an Jesus und den Dingen, die er lehrte? Petrus antwortete: „Herr, du weißt, dass ich Zuneigung zu dir habe“ (Joh. 21:15). Das hatte Petrus nicht nur so dahingesagt. Aus Liebe zu Christus setzte er sich von da an im Werk des Jüngermachens ein.“

Was mir auffällt ist wieder die Redewendung: „Offensichtlich fragte ihn Jesus, wofür sein Herz wirklich schlug“. Immer wenn die WTG „offensichtlich“ benutzt, werde ich misstrauisch. Beschäftigte Jesus wirklich die Frage, ob das Herz des  Petrus mehr an Fischen und der Fischerei hing, als an ihm und den Dingen, die er lehrte?

Jesus wusste, dass Petrus mit Herz und Seele das Fischereihandwerk ausübte und dass es für ihn und seine Familie die Lebensgrundlage bildete. Es ist absurd  anzunehmen, dass Jesus diese Tätigkeit des Petrus als Konkurrenz zu seiner Liebe ihm gegenüber betrachtete. Auch anhand der gesamten Gesprächssituation ist ersichtlich, dass Jesus mit dieser Frage ein ganz anderes Thema ansprach. Der Bericht beginnt mit der Feststellung: „Als sie nun gefrühstückt hatten, sprach Jesus zu Simon Petrus: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?““

Sie hatten also bereits gefrühstückt!

Was bedeutet das? Die gegrillten Fische waren jetzt aus ihrem Blickfeld. Es spricht also vieles dafür, dass Jesus sich nicht auf die Fische bezog, sondern auf die anderen Jünger, als er von „diese“ sprach, auch wenn dies von einigen Bibelgelehrten anders gedeutet wird.

Man muss sich hier vor Augen halten, dass die anderen Jünger, wie Petrus, fest und sicher behauptet hatten, Jesus nicht zu verlassen. Und dann waren sie doch geflohen, als man ihn im Garten Gethsemane gefangennahm. Nur Petrus blieb in seiner Nähe. Jesus Christus gab ihm durch dieses Gespräch einen liebevollen Wink, weil er ganz genau wusste, wie sehr Petrus seinen Herrn immer noch liebte. Mit der dreimaligen Frage eröffnete er ihm die Chance einer gewissen Wiedergutmachung, nachdem dieser ihn zuvor dreimal verleugnet hatte. Petrus hatte zutiefst bereut und Christus hatte ihm daraufhin gern vergeben.

Warum beschäftigen wir uns aber so detailliert mit dieser Textpassage und dieser Auslegung des Studien-Wachtturms?

Worum es der WTG in Wirklichkeit geht

wird gleich im folgenden Absatz deutlich gesagt,

Zitat: „Was können wir tun, damit der Auftrag Jesu auch das Wichtigste bleibt? Es ist gut, sich von Zeit zu Zeit zu fragen: „Woran hängt mein Herz wirklich? Finde ich mehr Freude an weltlichen Dingen als am Dienst für Gott?“ Sehen wir uns dazu drei Bereiche an, durch die unsere Liebe zu Christus und zu geistigen Dingen geschwächt werden könnte, wenn wir ihnen einen unangemessenen Stellenwert beimessen würden: Berufstätigkeit, Freizeit und materielle Dinge.“ 

Die nun folgende und uns allen sattsam bekannte und mittlerweile todlangweilig gewordene Agitation, gegen die „böse weltliche Arbeit, Freizeit und Entspannung“, sowie gegen den „bösen Materialismus“, beruht in der Folge auf einer Falschauslegung von Joh. 21:15-17.

Zum besseren Verständnis möchte ich hier zwei Fragen, bezüglich dieser bibelverdrehenden Eisegese, stellen:

Erstens: Hatte Jesu Frage an Petrus einen „Predigtauftrag“ zum Ziel?

Und zweitens: Was wollte Jesus wirklich wissen, als er die Frage stellte: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?“

Zu Frage eins: Die dreimalige Antwort Jesu:“Weide meine Lämmer“, hat nicht im Geringsten irgendetwas mit dem Missionsauftrag gemäß Mat. 24:14 zu tun.

Fragen wir uns: Wer sind hier die Lämmer und Schafe, die Petrus hüten sollte? JW.Org will uns allen Ernstes glauben machen, es handele sich um die Menschen in unserem Gebiet, denen wir predigen müssen. Aber Jesus sprach vom Hüten und Weiden seiner Schafe — nicht vom Einsammeln.

Es bedarf deshalb keines Diploms in Theologie, um zu wissen, dass diese Aussage falsch ist. Apg. 20:28: „Habt acht … auf DIE GANZE HERDE, in welcher der Heilige Geist euch als Aufseher eingesetzt hat, DIE GEMEINDE GOTTES zu hüten, DIE ER SICH ERWORBEN HAT durch das Blut seines eigenen Sohnes.“

Durch die Behauptung: „… aus Liebe zu Christus setzte er sich von da an IM WERK DES JÜNGERMACHENS ein …“, soll die heilige Kuh des Predigtdienstes eigenzweckdienlich begründet werden. Doch bei der dreimaligen Aufforderung Jesu „Hüte meine Schafe“, geht es um das Hüten der Gemeindemitglieder, um die  Menschen, die sich schon in der Christenversammlung befinden und damit schon seine Schafe sind und nicht um die Menschen, die die WTG, im sogenannten Predigtdienst, versucht zur Organisation zu führen.

Zu Frage zwei: Die Frage Jesu an Petrus auf die FISCHE und das FISCHEREIHANDWERK anzuwenden, ist nur dem Ziel der WTG geschuldet, mehr Eifer und Einsatz von ihren Schäfchen zu fordern. Aber diese Auslegung macht im Kontext keinen Sinn und passt auch nicht zu seinen nachfolgenden Fragen.

Was Jesus wirklich meinte, hatte schon Luther vor 500 Jahren richtig übersetzt: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr denn diese?“ Hier noch einige weitere Übersetzungen, die diese Worte Jesu im richtigen Zusammenhang wiedergeben:

„Nachdem sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: »Simon, Sohn von Johannes, liebst du mich mehr, als die hier mich lieben?« Petrus antwortete: »Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe.« Jesus sagte zu ihm: »Sorge für meine Lämmer!«“ Hfa 

„Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr, als mich diese lieb haben?“ Luth 2017

„Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als irgendein anderer hier?“ NG 

„Liebst du mich mehr als diese“, ist zwar eine wörtliche und korrekte Übersetzung und nicht verkehrt. Aber die Anwendung ist verdreht. Jesus wollte von Petrus wissen, ob seine Liebe zu IHM größer ist, als zu den anderen Anwesenden oder auch, ob er eine größere Liebe zu IHM hat, als die anderen Anwesenden. Alles andere ergibt keinen Sinn.

Petrus dient als Vorbild für alle Hirten der Herde Christi

Als dieser Artikel in unserer Versammlung betrachtet wurde wartete ich auf irgendeinen Hinweis von den sogenannten Ältesten, dass sie verstanden hatten und irgendwie zum Ausdruck brachten, dass Jesus Petrus als Hirten einsetzte und ihn so an seine zukünftige Hirtentätigkeit heranführte.

„Liebst du mich wirklich?“ Diese Frage sollten sich eigentlich auch unsere heutigen Hirten ernsthaft stellen. Lieben sie Jesus mehr als den Sklaven? Leider gibt es solche Hirten in unseren Versammlungen immer weniger, weil man sie aus der Organisation entfernt.

Die meisten unserer Hirten sind mehr oder weniger nur noch Erfüllungsgehilfen der WTG-Organisation und keine Hirten, die aus Liebe zu Christus die Herde hüten. Viele erinnern mich mehr an Wachhunde, die peinlichst darauf achten, dass keines der Schafe die Organisation in Frage stellt und durch kritische Fragen Unruhe stiftet. Sie marschieren mit WTG-Anweisungen gefüllten Aktenkoffern unter dem Arm an und beobachten mit geübtem Kontrollblick, ob auch ja niemand aus der Reihe tanzt. Es gibt Versammlungen, in denen der Koordinator der Ältestenschaft den Vortragsredner von auswärts überprüft, ob er sich auch an das vorgegebene Manuskript des Sklaven hält. Zu oft ist es schon passiert, dass ein Ältester der Lehre des Christus Vorrang gab und nicht der Lehre des Sklaven.

Christus wird nur gebraucht, um die angeblich von ihm verliehene Macht und Autorität zu begründen und Gehorsam einzufordern. Die Zustände der WTG-Herde in den Versammlungen zeigen, dass hier gewaltig etwas nicht stimmt.

Woran sollten wir die Tiefe unserer Liebe zu Christus messen?

Diese Frage wird im besagtem WT-Artikel gestellt. Hier zeigt sich wieder einmal, dass es nur um Leistung geht: messen und vergleichen. Die Antwort wird, wie schon erwähnt, auf drei altbekannte Bereiche reduziert.

Zitat: „Es ist gut, sich von Zeit zu Zeit zu fragen: „Woran hängt mein Herz wirklich? Finde ich mehr Freude an weltlichen Dingen als am Dienst für Gott?“ Sehen wir uns dazu drei Bereiche an, Berufstätigkeit, Freizeit und materielle Dinge“.

Abs. 5 spricht die Verantwortung an, die „Familienoberhäupter“ (ein typischer WTG- Ausdruck, den gewöhnlich spricht man vom Familienvater) – gemäß der Bibel haben sollten.

Zitat: „Petrus war sich seiner biblischen Verantwortung bewusst, materiell für die Familie zu sorgen Das erfordert große Anstrengung. Dennoch setzte er sich voll für die Belange Christi ein“. Hier lautet die Botschaft eindeutig: „Ihr Familienoberhäupter! Nehmt euch ein Beispiel an Petrus“.

„Auf dem Arbeitsmarkt herrscht ein harter Wettbewerb“. Ja, das ist richtig. Doch sieht es in der Organisation Gottes besser aus? Der Leistungsdruck durch die Organisation addiert sich für die Schafe und das „Zeugen-Familienoberhaupt“ noch zusätzlich oben drauf.

„Viele Arbeitnehmer fühlen sich gezwungen, Überstunden zu machen; manchmal für weniger Lohn“.

Ja, auch das ist fast richtig, denn nein, sie fühlen sich nicht gezwungen, sie sind oft schlichtweg gezwungen, Überstunden zu machen, um mit ihrer Familie  einigermaßen überleben zu können.

„Auch der ständige Leistungsdruck fordert einen hohen Tribut — körperlich, mental und emotional. Wer nicht zu solchen Opfern bereit ist, riskiert seinen Arbeitsplatz“.

Auch das ist in vielen Bereichen nicht abzustreiten. Aber dem steht die WTG in nichts nach und fordert im Namen Jehovas noch mehr Leistung. Denn auch der ständige Leistungsdruck in der WTG fordert einen hohen Tribut — körperlich, mental und emotional. Wer nicht zu solchen Opfern bereit ist, riskiert als „schwacher Bruder“ eingestuft zu werden und man stellt seine Anerkennung vor Gott und sein ewiges Leben in Frage.

Resümee

Wozu soll dieser Artikel nützlich sein? Die Antwort wurde uns ja schon im Absatz 4 gegeben. Es werden mal wieder die drei Lebensbereiche — Arbeit, Erholung und Materialismus — die angeblich unsere Liebe zum Christus schwächen könnten, thematisiert.

Solche Artikel nenne ich „Erinnerungsartikel“. Ja, wir alle haben es nötig, von Zeit zu Zeit an die wichtigen Dinge erinnert zu werden. Allerdings benötigen wir keine ständigen Wiederholungen von WTG-Phrasen, die sich in unser Denkvermögen einbrennen sollen, sondern wirkliche spirituelle Auseinandersetzung mit tiefgehenden biblischen Wahrheiten, Ermunterungen und bereicherndes geistiges Wachstum.

Also etwas völlig anderes, als das, was der Sklave uns hier unter dem Thema „Liebst du den Christus wirklich?“ präsentiert.

Absatz 9 fragt:

„Um herauszufinden, ob unsere beruflichen Verpflichtungen und unsere Verantwortung als Christ im richtigen Verhältnis stehen, sollten wir uns fragen: „Finde ich meinen Beruf interessant und aufregend, theokratische Tätigkeiten aber eintönig und monoton?“ Die Antwort zeigt, wofür unser Herz wirklich schlägt.“

Was für eine manipulative Frage! Jeder Zeuge, der für sich feststellt, dass er seinen Beruf interessant und aufregend findet, sich aber mit theokratischen Tätigkeiten schwer tut, wird mit einem schlechten Gewissen die Zusammenkunft verlassen. Statt geistig erfrischt und aufgebaut, geht er niedergeschlagen nachhause.

Ich besuche die Zusammenkünfte schon seit meiner Kindheit und bin jetzt über 70 Jahre alt. Es gab eine Zeit, als das „Wachtturmstudium“ noch interessant war. Wir haben viel Zeit damit verbracht, die Schrift zu studieren. Aber das alles änderte sich mit der Einführung des „Studienwachtturms“. Es gibt fast nur noch sogenannte „Erinnerungsartikel“, wie diesen.

Es ist also kein Wunder, dass sich das Programm ständig wiederholt und langweilig geworden ist.

Da alles, worüber wir heute belehrt werden, durch die immer gleichen und engen Parameter definiert ist, hört man immer wieder die gleichen Gespräche und liest immer die gleichen, wenn auch etwas anders aufbereiteten Wachtturmartikel. Geistiges Studium kann so spannend und belebend sein. Aber wo Dogmatismus und Unfreiheit herrscht, macht sich Starre und Langeweile breit.

Was in unserem Leben als Zeuge Jehovas Priorität zu haben hat, bringt der letzte Absatz noch einmal auf den Punkt, Zitat:

„Jesus fragte Petrus: „Liebst du mich mehr als diese?“, und erinnerte ihn so daran, wie wichtig es ist, geistigen Dingen im Leben Priorität zu geben …

Wir sind genauso felsenfest entschlossen, unsere Liebe zu Christus nicht abkühlen zu lassen und räumen der Arbeit, der Freizeit und materiellen Dingen den richtigen Platz ein. Zeigen wir durch unsere Entscheidungen, dass wir die Gefühle von Petrus teilen, der zu Jesus sagte: „Herr,

Mag ich nicht (5)

99 Kommentare zu “Liebst du mich mehr als diese?

  1. Johnny

    Hab hier einen interessanten Kommentar eines Psychologen (auf Englisch) zum Thema "love bombing" gefunden. In dem Artikel geht es um love bombing beim Kennenlernen eines neuen Partners, also kein religiöses Thema. Allerdings lassen sich die beschriebenen zugundeliegenden Psycho-Mechanismen auch auf Zeugen Jehovas anwenden:

    This fast and intense attention doesn’t allow the “victim” to know whether they are being manipulated or if the other person is actually being genuine. In fact, rather quickly the victim becomes “co-dependent on the predator, who is often a narcissist or sociopath.” However, once the victim shows even a hint of not prioritizing the relationship, the predator usually reveals their true self.

     

    If extravagant displays of affection continue indefinitely if actions match words, and there is no devaluation phase, then it’s probably not love bombing. If there’s an abrupt shift in the type of attention, from affectionate and loving to controlling and angry, with the pursuing partner making unreasonable demands, that’s a red flag.

     

    The bottom line? Relationships take time and trust to grow. And the healthiest ones grow slowly. If someone is attempting to monopolize your life and keep you from your friends and family, if they routinely run hot and cold, if they are arrogant and lack empathy - move on.

  2. Ulla

    Hallo lieber Sailor,

    ja, wenn man sich mit allen möglichen "christlichen" Richtungen befaßt, kann man ins Schwanken kommen. Jeder beansprucht für sich, die WAHRHEIT gefunden zu haben.

    Vielleicht verstehen wir einiges noch nicht so, wie es sein sollte, weil unsere Gedanken nicht die Gedanken unseres Schöpfers sind...

    Aber ich hoffe doch und bete für dich, dass die "HAUPTMELODIE" in deinem "HINTERKOPF" dein Glaube an Jesus Christus ist. Mit Christus verbunden, können wir die Worte des Paulus besser verstehen, er schreibt warnend in Kol. 2:8-10:

    "Fallt nicht auf WELTANSCHAUUNGEN und HIRNGESPINSTE herein. All das haben sich Menschen ausgedacht. Aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle Mächte und nicht Christus. NUR IN CHRISTUS ist GOTT wirklich zu finden, denn in ihm lebt er in seiner ganzen Fülle."

    Wenn du dir diese Hauptmelodie im hintersten Stübchen deines Hinterkopfes erhalten hast können, bist du doch wirklich auf einem guten Weg.

    Sei lieb gegrüßt

    Ulla

  3. Lichtspender

    Liebe Fanny,

    ich lade dich herzlich ein, an unserem Hauskreis teilzunehmen.

    Dann kannst du dich selbst überzeugen, ob Jesus bei uns anwesend ist oder nicht. 😉

    In Liebe

    Lichtspender

    1. Fanny

      Fanny@Lichtspender    Lieber Lichtspender,danke für deine Einladung.

      Mein Mann und ich besuchen bereits einenHauskreis.Allerdings hätte ich mich gefragt ob ich dort richtig bin wenn mir jemand gesagt hätte , dass ich Jesus nur zu Hause privat anbeten darf oder soll.Unser Hauskreis besteht nicht nur aus Erkenntnis aufnehmen sondern aus Gebet ,Lieder und Lobpreis für unseren Erlöser. Die Freiheit die Jesus gibt,bedeutet nicht nur ,dass wir das Wort Gottes in Freiheit betrachten können sondern dass wir auch der Freude unseres Herzens über Da ß was Jesus getan hat freien Lauf lassen können.

      Alles Liebe Fanny

  4. Lichtspender

    Lieber M.N.,

    deine Ausführungen zu den Wiederherstellungs-Prophezeiungen waren derart interessant (und m.E. gesamtbiblisch zutreffend), dass ich sie mir 2x ausgedruckt habe. Eine Kopie habe ich weitergegeben.

    Hilfreich fand ich auch deine Auszeichnungen (Großschrift) -- zumindest Kurzzeit-Leser sollten diese lesen.

    In Liebe

    Lichtspender

     

  5. Ulla

    An @ alle,

    ich möchte euch erzählen, welche wunderbare Erfahrung ich gestern im Zeugnisgeben für Jesus Christus hatte: Im Zuge meines Ehrenamtes war ich mit einer Frau im Rollstuhl unterwegs um einen See herum.

    Da kamen mir zwei ZJ, Vater und Tochter, mit einem freundlichen Gruß und einem Traktat entgegen. Ist schon das zweite Mal, dass ich die beiden treffe und über Jesus sprechen kann. Die "Einleitung" des ZJ verlief mit erhobenem Zeigefinger, energischem Kopfnicken: "Wissen Sie, seit 1914 regiert Jesus schon im Himmel..." Ich entgegnete freundlich: "Als Stephanus starb, sah er doch bereits den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen, also im ersten Jahrhundert...und betete er denn nicht: "Herr Jesus, nimm meinen Geist auf..."? --- Also hatte der Vater ihn schon damals zu einer besonderen Stellung erhöht...und Jesu Gebet erhört, das in Joh. 17:5 "Und nun, Vater, gib mir wieder Anteil an der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt erschaffen wurde."

    Der ZJ und seine Tochter wollten von mir wissen, ob ich den Unterschied zwischen Vater und Sohn kennen würde. "Ja," sagte ich, der Vater ist von Ewigkeit zu Ewigkeit und der Sohn war aus dem Allmächtigen geboren, hatte einen Anfang. Jesus lebte als "Gott" neben seinem allmächtigen Vater, so steht es ja in Joh. 1:1

    Dann kam es: "Jesus ist der höchste aller Engel..."  --- Ihr könnt euch vorstellen, wie es in meiner Brust brannte!!! "Nein, Jesus ist kein Engel, er hat ja die Engel alle erschaffen. Er ist göttlich, da sein Vater der Allmächtige JHWH ist. - Engel dagegen sind Schöpfung. Jesus war der Schöpfer der ganzen Welt und deswegen dürfen wir uns bei ihm dafür bedanken oder in unserer Not zu ihm sprechen....

    ...oder hat JHWH Stephanus gezürnt, weil er kurz vor seinem Märtyrertod Jesus anrief? --- NEIN!

    Wäre Jesus nur ein Engel, dürften wir gaar nicht zu ihm sprechen, denn das wäre ja verkehrt. Wie sagte der Engel, vor dem Johannes sich niederwerfen wollte? "Sieh dich vor! Tu das nicht!"

    Und beteten nicht schon vor 2000 Jahren alle Christen die letzten Worte aus Offenbarung 22:20, wo wir lesen: "Der alle diese Dinge bezeugt, der sagt: "Ja, ich komme bald!" - "AMEN! Ja, komm, Herr Jesus!"

    "Und Jesus wird sichtbar wiederkommen, so steht es geschrieben. ALLE Augen werden ihn sehen."

    Sind wir dann bereit? (Oder schlafen wir noch im Märchen von 1914......., dachte ich mir leise)....

    Ich muss euch sagen, dieses Zeugnisgeben über die wahre Stellung Jesu Christi hat mich all meine Sorgen an diesem Tag vergessen lassen. Eigentlich war das ja so ne Art "Rückbesuch", weil ich die beiden schon einmal traf einige Monate vorher.....aber das "RB"- und "Stunden-Schinden" ist zum Glück vorbei!

    Gelobt sei unser Vater in den Himmeln und sein Christus!

    LG Ulla

    1. Lichtspender

      Liebe Ulla,

      danke, danke, danke!

    2. Lichtspender

      Es ist gar nicht so schwer, ein "Zeuge Jesu" zu sein (Apg.  1:9).

      Ich versuche auch, (fast) jede Gelegenheit, die sich mir bietet, zu nutzen.

      Vor ein paar Tagen sprach ich mit einem Journalisten ...

      Manchmal lasse ich einfach an dem Platz, wo ich bin, ein Zettelchen zurück (Parkbank, Aufzug, ...),

      bedruckt Vorder- und Rückseite z.B. mit folgendem Inhalt:
      Ein freundlicher Hinweis:      

       
      Die Parusie wird erfolgen.

       
      Der Herr wird zurückkehren!

       
      Lies daher das Neue Testament,

       
      um von Christus Jesus

       
      angenommen werden zu können.

      (Eine bloße Religionszugehörigkeit rettet nicht.)  > > >          

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      „Und dann wird das Zeichen des Menschensohns

      am Himmel erscheinen. Alle Völker der Erde werden

      jammern und klagen, und dann werden sie den

      Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit

      von den Wolken her kommen sehen. Dann wird er

      die Engel mit mächtigem Posaunenschall aussenden,

      um seine Auserwählten aus allen Himmelsrichtungen

      und von allen Enden der Welt zusammenzubringen.“

      (Matthäus 24,30.31 bibel.heute)               >>>

       
       
       

    3. Liebe Ulla ,

      ich habe gerade deinen Kommentar gelesen . Beim Lesen hat mein Herz zu hüpfen angefangen . Das hast du gut gemacht . Wir brauchen keine Hemmungen zu haben .Das ist auch ,, Informelles Zeugnis " . Da kannst du wieder sehen , daß wir von niemanden ausgesendet werden müssen , um zu predigen . Das kommt ganz spontan aus uns selbst . Wie man so schön sagt : ,, Wenn das Herz voll ist , geht der Mund über " . Du hast mir so aus dem Herzen gesprochen .

      Wir haben seit unserem Weggang sooooviel neues aus der Bibel erfahren , daß wir unbedingt mit anderen darüber reden wollen .

      Vor allem die neue Erkenntnis über unserem geliebten König Jesus Christus ! Jetzt hat er endlich den gebührenden Platz in unserem Herzen bekommen . Lange Zeit waren wir falsch geleitet . Das schöne ist , wie du sagst , wir können ohne Druck und ohne Berichtszettel über diese wunderbaren Dinge sprechen .

      Ich besuche regelmäßig zwei ehemalige betagte Schwestern , die schon vor mir die Versammlung verlassen hatten . Sie wußten deshalb nicht , daß ich weggegangen war . Eine Schwester habe  ich zufällig beim Einkaufen getroffen , die andere hat mich angerufen , weil sie meine Hilfe gebraucht hat .  Die Gefühle die sie hatten , weswegen sie weggegangen sind , decken sich mit dem , was ich Ihnen über  JWOrg erzählt hatte . Sie waren nicht mehr mit der Monotonie beim Wachtturmstudium einverstanden . Sie empfanden es als ,, Kasperltheater " . Sie sind so dankbar, daß sie jetzt kein schlechtes Gewissen mehr haben müssen , nachdem sie jetzt vieles über die WTG erfahren haben . Sie haben sich besonders gefreut darüber , daß sie jetzt auch zu Jesus beten dürfen . Das Gefühl hatten sie schon die ganze Zeit , daß da etwas nicht richtig ist .

      Da sie kein Internet haben , bringe ich Ihnen interessante Kommentare von Bruderinfo als Ausdruck mit , damit sie sie in Ruhe lesen können . Oder ich lese ihnen direkt aus meinem Tablet vor . Natürlich haben sie jetzt auch eine andere Bibel , damit sie nicht wieder durch falsche Aussagen der NWÜ verwirrt werden .

      Das macht mir auch viel Freude , meine neue Erkenntnis so weiterzugeben und noch vielen aufrichtigen Menschen die Wahrheiten der Bibel zu zeigen , damit unser himmlischer Vater geehrt wird .

      Liebe Grüße

      Iris

      1. Liebe Iris,

        (und auch liebe Ulla),

        eure Erfahrungen sind so herzerwärmend. Das ist dich genau das was unser Hirte Jesus Christus uns vorgelegt hat. An ihrer Liebe werdet ihr meine Nachfolger erkennen sagte er. Tätige echte Liebe. Egal wem gegenüber. Und uns zu ihm bekennen.

        Jetzt fühlt sich das auch für mich richtig an. Nächstenliebe zu üben ist denke ich für viele von uns nicht das Problem gewesen.  Das Problem entstand für mich immer erst dann, wenn ich versucht habe  die Person in die Versammlung mit zu bringen.  Klar, damals dachte ich noch, sie erfahren ja schließlich nur dort die "Wahrheit ", können nur dort den Geist Gottes  spüren. Wie bringe ich sie in die Organisation?  Da war eine Sperre in mir. Trotz allgemeiner Pionier und viele Berichtsstunden 😁konnte ich einfach keine schafe finden.

        Heute kann ich darüber lächeln, wenn ich Sie mit ihren Trolly stehen sehe. Stumm und nett lächelnd. Dienst für Gott. Als ob er so etwas brauchte.

        Heute können wir mit unseren Mitmenschen  (jetzt gibt es ja für uns keine "weltmenschen" mehr ) einfach so wie es aus unserem Herzen kommt über unseren Herrn Zeugnis  ablegen.

        Was für ein Segen. Es fühlt sich soooo gut an. So richtig.

        Danke das ihr uns an diesen schönen Erfahrungen habt teilhaben lassen.

        Ist es nicht herrlich ein Teil des Leibes  sein zu dürfen. Er jetzt ergeben Jesu Worte : ihr werdet die Wahrheit erkennen und sie wird euch frei machen" für mich einen Sinn. Erst jetzt weiß man wie sich diese Freiheit anfühlt. Jetzt können doch viele von uns erstmals wieder sagen,  ich liebe das Leben. Es ist so schön.

        DANKE

        Dorkas

    4. Sailor

      @ Ulla,

      Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen, hat sogar bei mir etwas Gänsehaut verursacht.

      NUR :

      Bin 1957 getauft worden, seit , 1972 EX Zeuge und habe mich mit vielen christlichen Religionen befasst und studiert und sehr viel in der Bibel gelesen.

      Habe, da ich nie offizielle ausgeschlossen wurde, noch engen Kontakt mit einer Großfamilie der Zeugen und wir sind uns herzlich zugetan.

      NUR,

      nun im Alter, habe ich sämtliches Vertrauen an christliche Glaubensbekenntnisse verloren.

      Auch wenn ich hier alles mit großer Aufmerksamkeit lese, denke ich immer an den Volksmund

      "die Bibel ist eine Fiedel, auf der man alle Melodien spielen kann"

      Ich würde mich fast als Atheisten bezeichnen, wäre da nicht im Hinterkopf ? Tja was ??

      LG Sailor 😮

       

      1. Lieber Sailor ,

        es tut mir schrecklich leid  , daß du mittlerweile fast nichts mehr glauben kannst . Das ist sicher sehr traurig . Aber du hattest doch einige Zeit das geglaubt , was in Gottes Wort steht ??

        Du hast recht , manche interpretieren die Bibel so , andere so .

        Doch wie heißt es in Thimotheus 3:16 und 17 : alles was in der Heiligen Schrift steht , ist von Gottes Geist eingegeben . Es ist die einzige schriftliche Botschaft von unserem himmlischen Vater.

        Anfangs hatte ich auch manchmal Zweifel , doch dann habe ich Berichte über Spiritisten gehört , die keinen Zweifel daran liesen, daß Satan existiert .

        Ich dachte wenn dieser existiert , wieviel mehr dann der große Schöpfer im Himmel , der alles gemacht hat .

        Vielleich hilft es dir , mehrere verschiedene Bibelübersetzungen zu verwenden um zu vergleichen ob das , was du über unseren Vater und seinen Sohn weißt , auch der Wahrheit entspricht . Wir haben festgestellt , daß einiges in der NWÜ verdreht wiedergegeben wird .

        Wir waren überrascht , was wir über unserem König Jesus Christus erfahren haben . Unsere Liebe zu unserem Schöpfer und seinem Sohn ist jetzt viel größer   als vorher .

        Du schreibst doch : ,,da ist noch was im Hinterkopf !" . Du mußt es nur wieder herauskamen . Glaub mir , das ist nicht schwer . Ich denk , wir sind etwa gleich alt . Darum weiß ich , daß man vieles vergessen kann . Aber es ist noch da .

        Unser Vater im Himmel weiß welche Zweifel du hast , weil er ins Herz schauen kann . Gib dem heiligen Geist die Chance , in dir zu wirken , so daß die Liebe , die du mal hattest , wieder wachsen kann .

        Mein Mann und ich würden uns freuen , mal etwas von dir , hier auf Bruderinfo  zu lesen . Bis dahin viel Freude beim ,, Kramen "

        Liebe Grüße

        Iris

      2. Störtebeker

         
        Störtebeker an Sailor
         

         
        Tja lieber Sailor, (dein Name gefällt mir! Warum wohl fragt Störtebeker), was mag das wohl sein in deinem Hinterkopf???
         
        Was der Volksmund sagt ist oft richtig. Auch hier stimmt er:"die Bibel ist eine Fiedel, auf der man alle Melodien spielen kann". Ich möchte das Wort „kann“ hervorheben. Kann ist aber nicht gleich muss! Man kann durch das Mittel Religion eine Menge Schaden anrichten. Menschen werden irregeführt, es wird Macht ausgeübt, und viele, oft gute, aufrichtige Menschen werden eingeschüchtert und ausgenutzt.
         
        Das sollte uns aber nicht so weit bringen, dass wir mit dem Atheismus sympathisieren. Das wäre meiner Meinung nach der komplett falsche Weg.
         
        Du schreibst: „...habe mich mit vielen christlichen Religionen befasst und studiert und sehr viel in der Bibel gelesen.“
         
        Genau das habe ich auch getan. Die Bibel studiere ich seit 4 Jahrzehnten intensiv. Mit verschiedenen christlichen und nicht christlichen Religionen habe ich mich auch befasst.
         
        Ich persönlich brauche keine Religion mehr. Aber das hat nichts mit meinem Glauben zu tun. Der ist stärker als er es je zuvor war.
         
        Hiermit möchte ich dir nur einen Text posten, der aber sehr essenziell ist.
         
        Eph. 4:14-16 (Elb.): „
         

        14 Denn wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum.

         

        15 Lasst uns aber die Wahrheit reden in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus.

         

        16 Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung dienende Gelenk, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teils; und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe.“
        Also, meine aufrichtige Empfehlung ist, gib das Bibelstudium nicht auf. Verwechsele nicht Religion mit dem Glauben, der sein Fundament in der Schrift hat. Versuche an Hand der Schriften Jesus zu erkennen. Durch ihn erkennst du dann auch den Vater. Bitte um den hl. Geist!
        Wenn du mich zwecks Gedankenaustauschs kontaktieren möchtest kannst du das gerne tun unter: klaus.stoe@gmx.net.
        Alle anderen hier unter uns Geschwistern können das natürlich auch gerne.

        Lieber Grüße an euch alle Störti

         

         

    5. Rotkehlchen

      Liebe Ulla,

      deine Erfahrung ist wirklich wundervoll! Als ich gelesen habe, wie du unseren Herrn verteidigt hast, hat es auch in mir gebrannt! 😉

      Ganz toll wie du das gemacht hast. Vielleicht denken die zwei ja über den ein oder anderen Gedanken in ihrem stillen Kämmerchen nach. 😬

      Alles Liebe...

      Rotkehlchen 🐥

  6. Argentum@M.N

     

    Tut mir leid, M.N. , aber auf diesem Auge bist Du (warum auch immer) blind. Ich schätze Deine Beiträge, wie schon erwähnt, sehr, aber hier scheinst Du mir auf einem merkwürdigen Holzweg. Was ist an den klaren Formulierungen des Paulus und an all den Prophezeiungen  (bes. Hesekiel) so schwer zu verstehen? Ist es ein widerhäkliches Relikt der Zeugenindoktrination oder andere Lexikaeinflüsse oder was hindert Dich und Ede daran, die einfache Botschaft der heiligen Schrift nicht zu erkennen? Was soll so schlimm daran sein, dass Gottes zuerst erwähltes Volk nicht die versprochene Verheißung empfangen sollte? Warum sollte er nicht zu seinem Wort stehen?  Ich lese die Bibel mittlerweile ohne erklärende Schriften, die reinen Worte, klar und wie sie finde, unmissverständlich. Natürlich mit notwendigerweise ergänzendem Material zum damaligen Sprachgebrauch. Ich finde auch, dass wir uns davor hüten sollten, andere Meinungen dogmatisch abzuweisen um offen zu bleiben für konstruktive Gedanken und einen gewissen einladenden Freiraum zu lassen für guten befruchteten Meinungsaustausch  - im Sinne der Wahrheitsfindung.

    Römer 11,25-33 (Auswahl)
    "Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird;
     

    26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;

     

    27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde."

     

    28 Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl18 aber Geliebte um der Väter willen.

     

    29 Denn die Gnadengaben19 und die Berufung Gottes sind unbereubar.

     

    30 Denn wie ihr einst Gott nicht gehorcht habt, jetzt aber Erbarmen gefunden habt infolge ihres Ungehorsams,

     

    31 so sind jetzt auch sie dem euch geschenkten Erbarmen gegenüber ungehorsam gewesen, damit auch sie jetzt Erbarmen finden.

     

    32 Denn Gott hat alle zusammen in den Ungehorsam eingeschlossen, damit er sich aller erbarmt.

     

    33 Welche Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch20 der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege!

    Sei lieb gegrüßt

    Argentum

  7. Lichtspender

    Lieber Gerd,

    du fragst, was mit den Juden ist, die das himmlische Angebot nicht annehmen wollen.

    Christi Antwort:

    Markus 10:13-16 (bibel.heute):

    Eines Tages wollten einige Leute Kinder zu Jesus bringen, damit er sie mit der Hand berührte. Doch die Jünger wiesen sie unfreundlich ab.
    14 Als Jesus das sah, sagte er den Jüngern ärgerlich: "Lasst doch die Kinder zu mir kommen, und hindert sie nicht daran! Gottes Reich ist ja gerade für solche wie sie bestimmt.
    15 Ich versichere euch: Wer sich Gottes Reich nicht wie ein Kind schenken lässt, wird nie hineinkommen."
    16 Dann nahm er die Kinder in die Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.

  8. Ulla

    Hallo Tommy,

    ja, wenn jeder einzelne von uns vor unserem Richter und König steht, wird es Parallelen geben zum Geschehen im Garten Eden:

    Jesus: "Was hast du getan?"

    Sünder: "Die Org....die DU mir gegeben hast...."

    Jesus: "Hab ich das? Deine Nacktheit ist offensichtlich. Wieso hast du nicht bei MIR Zuflucht genommen?"

    Sünder nimmt sich das neuzeitliche "Feigenblatt" (das JW.Org,Logo), um sich zu bedecken, weil er sich schämt....

    Jesus zeigt auf alle seine Nachfolger, die in reinen weißen Kleidern zu Jesu Rechten stehen..."Diese sind es, die das Zeugnisgeben für JESUS CHRISTUS inne hatten..." kam da eine laute Stimme...

     

     

     

  9. Schneeflocke

    Liebe Schwestern und Brüder,
    liebe stille Mitleser und Mitleserinnen,
    liebe Fragenden und Antworten Suchenden,
    geliebte Verzweifelte, Traurige & Geknickte
    liebe Wütende und Aufgebrachte!
    Was ist, geht, bleibt und kommt nach einem Jahr. jw.org – Ausstieg? Hier mein Bericht:
    Es ging ein Gott, für den ich nie ausreichte, sondern stets nicht gut genug war.
    Es verschwand ein 7-köpfiges Neben-Vermittler-Team, das mit ihrem blau/weißen -Logo das Angesicht des Herrn verdunkelt und mit der „kannst-du-nicht-mehr-tun?!“- Keule stets hinter meinem Rücken stand und mich haltlos an allen erquickenden Wasserbächen, an denen meine Seele sich nach Rast und Ruhe sehnte, vorbeitrieb.
    Die (und meine) Schuld löste sich in der sanften Gnade Christi auf. Dankbarkeit lässt immer wieder meine Augen mit Tränen dieser unendlichen Liebe unseres Gottes füllen.
    Es kommt eine tiefe Trauer und ein tiefes Mitgefühl für alle geliebten und herzensguten Brüder und Schwestern, die diese schwere Last des Leisten-müssens, des Ableistens und Erarbeitens, die die leitende Körperschaft, also der selbsternannte Sklave ihnen fest auf die Schultern schnürt, noch tragen und ertragen. So fest gebunden, dass die Haut vieler bereits von offenen Wunden und Narben gezeichnet ist, ihr Blut läuft langsam den schon gekrümmten Rücken herunter, der Kopf nach unten, die Haare verfilzt, die Füße schmerzen, aber sie tragen und ertragen es immer weiter. Die sich aufopfern, bis zur völligen Erschöpfung und Selbstaufgabe, ja sogar bis hin zu Selbstverurteilung... Ihr Liebsten, Christus hat das alles getragen für uns, auf seinen starken Schultern und er HAT es vollbracht!! Erlöst von unseren Schmerzen, unserer Last unseren Leiden. Er trug und trägt sie alle.

    Es ging fast vollständig (m)ein großer damaliger Freundeskreis und mein soziales Umfeld. Es bleibt die Liebe für jeden einzelnen meiner lieben jw.org-Geschwister, auch wenn sie mir nicht mehr die Hand reichen dürfen und mir dann aus Verlegenheit auch nicht mehr in die Augen sehen können.
    Es kommt ein noch nie so intensiv empfundenes persönliches Halten eines, meines und unseres (unser aller) Gottes, das sich in Jesus als pure Barmherzigkeit, Sanftmut, grenzenloses Verständnis, Annahme und Liebe manifestierte. Jeden Tag, ob es sonnig oder grau und verregnet ist, ob es stürmt und schneit oder ein Regenbogen am Himmel zu sehen ist. Der Geist unseres Vaters dringt überall ein und erwärmt uns innerlich. Es gibt nichts vergleichbares und nichts erfüllenderes als sich von der Quelle reiner Liebe tragen und lieben zu lassen. Und diese Liebe auch in wertvollen neuen Freunden, Gefährten und Geschwistern spiegeln und erfahren zu dürfen macht einfach glücklich!  Es bleibt allerdings (noch) eine kleine Scheu vor vielen Mitmenschen, die nicht eine ähnliche Vergangenheit haben wie ich.

    Wenn wir den Sinn und das Herz öffnen für die reichlichen guten Gaben Gottes, für den Glauben und wir vertrauen (wollen), dann können Wunder geschehen, Ketten gesprengt und verwundete Herzen geheilt werden. Es ist Sein Geschenk und Sein Wille für uns alle, denn wir sind ein Teil seiner wundervollen Schöpfung, seine Kinder!!
    Natürlich ist es nur ein (mein) subjektiv empfundener und erlebter Bericht und jeder Mensch macht andere Erfahrungen.
    Aber was für einen lieblosen Gott doch  Zeugen Jehovas lehren und predigen, einen Gott, der von 7,5 Mrd. zur Zeit lebenden Menschen 7,49 Mrd. Menschen, Männer, Frauen und Kinder vernichten möchte?! Nein, das kann ich nicht glauben und will es auch nicht!
    Es hat einen Sinn, dass Ihr hier lest, anfangt zu forschen und zu hinterfragen!
    Wenn Ihr das Bedürfnis habt, dann traut Euch und teilt Euch hier mit, es kann so viel Schönes daraus entstehen.
    Die Frage des Artikels kann man dann umdrehen und in Bezug auf den selbst ernannten Sklaven bleibt dann die Feststellung:
    “Christus liebt Dich mehr als diese!“

    👍👍

    1. Zartbesaitet

      Liebe Schneeflocke,

      Liebe Schwestern und Brüder,liebe stille Mitleser und Mitleserinnen,liebe Fragenden und Antworten Suchenden,geliebte Verzweifelte, Traurige & Geknickteliebe Wütende und Aufgebrachte!

      wir haben deine Anrede aus deinem Kommentar mit kopiert, da wir einiges gemeinsam haben. Auch ein Jahr Ausstieg (dem im Vergleich zu euch nur noch die Formalität fehlt...) ...und eine Bilanz, die wir mit Dir nahezu identisch emotional fühlen und die mit dir viele Gemeinsamkeiten aufweist - und das obwohl wir den offiziellen Schritt aus dir ja persönlich gut bekannten Gründen noch nicht vollzogen haben; die Zeit wird es weisen und er wird dieser Tag kommen...Aber im inneren sind wir genauso ein Jahr komplett ausgestiegen.

      Hier nun unsere persönlichen Erweiterungen:

      Eine innige Verbundenheit mit Christus und seinem Vater; die Wirksamkeit des heiligen Geistes durch immer besseres Verständnis dessen, welchen Weg wir nun gehen. Einen Glauben, wo sich im Vergleich die 46 Jahre Verbindung mit der ORG wie Atheismus anfühlen. Tägliches intensives Bibellesen - manchmal auch um ein Uhr nachts mit dem starken Gefühl im Vertrauen zu unseren beiden Höchsten wieder ein Stück zugelegt zu haben (Wann hat man WT-Literatur um diese Uhrzeit gelesen....?)

      Das Lebensgefühl, z.B. auf meine persönliche Gesundheit bezogen. Vor 3 Jahren noch im Burnout, heute bis auf seltene Rückschläge kaum noch Spuren davon vorhanden. Menschen, die uns länger nicht gesehen haben, sehen in uns ein Leuchten in den Augen (...das eine ORG-Getreue vor kurzem so sah, dass wir von einem Dämon besessen wären) - aber das Leuchten war geboren aus purer Lebensfreude - ein Gefühl, dass wir vorher nicht kannten. Und es freut uns, dass wir dieses natürliche Gefühl in uns auch anderen Aufgewachten mitten in ihrem Kampf weiter vermitteln dürfen.

      Wir zählten einmal zusammen, dass in unserer Versammlung, die wir bis vor etwas mehr als einem Jahr noch besuchten mindestens die Hälfte wegen teilweiser massiver psychischer Probleme Medikamente nehmen. Wir sind nun weit davon entfernt. Eigentlich müsste um alle Gebäude mit dem weiß-blauen ORG-Logo eine Schleife gewickelt werden mit der Aufschrift: "Der Aufenthalt in diesem Gebäude kann ihre Gesundheit gefährden!".

      Es haben sich Türen geöffnet, zu Menschen auf welche wir früher niemals offen zugegangen wären. Nachbarn, Mitarbeiter im Geschäft, Menschen die wir zufällig treffen...wir gehen auf sie alle in Liebe zu und breiten im Geiste die Arme aus; Menschen spüren diese innere Haltung unsererseits und es ist ein wichtiger Teil unseres neuen Lebensgefühls. Es öffnen sich auch neue Perspektiven, Ziele und vor allem Visionen, die man früher aus vielen Gründen nicht ins Auge gefasst hätte (Umgang, weltlich, unnötig, Zeit für Wichtigeres (vor allem predigen), und...und...und). Und es gibt nach wie vor ein Zeugnis zu geben, aber jetzt für Christus und völlig zwanglos. Allein durch die Liebe, die wir heute allen Menschen entgegenbringen und sie nicht in ein von Menschen erdachtes Korsett bringen wollen, das niemandem auf den Leib geschnitten ist. Nein - manch sanfter Hinweis der christlichen Gesinnung öffnet in Gesprächen Türen. Und man zeigt aller Welt durch unser Leben, dass wir Christen sind!

      Auch unsere Einladung gilt an alle, die es nicht wagen, hier sich zu äußern, die vielleicht schon länger mit lesen und vielleicht mit schlechtem Gewissen dabei belastet sind:

      Sucht die Liebe eures Vaters (er ist nicht nur euer Freund, oder wird das Vaterunser demnächst von der ORG als "Freundunser" bezeichnet?), sucht die Freundschaft mit eurem Retter Jesus Christus. In ihm ist Rettung, auch wenn euch das vielleicht anders vermittelt wurde:

      Paulus schrieb an die Philipper Kap 3, Vers 9 (NGÜ)
      9Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht 
      und hat ihm ´als Ehrentitel` den Namen gegeben, 
      der bedeutender ist als jeder andere NameGemeint ist wahrscheinlich der Titel »Herr« (in der Septuaginta die Wiedergabe von »Jahwe«, dem Eigennamen Gottes); nach anderer Auffassung: der Name »Jesus«.. 
      10Und weil Jesus diesen Namen trägt, 
      werden sich einmal alle vor ihmAü Und wenn der Name Jesu proklamiert wird, werden sich alle. W Denn vor/bei dem Namen Jesu sollen sich alle. auf die Knie werfen, 
      alle, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind. 
      11Alle werden anerkennen, 
      dass Jesus Christus der Herr ist, 
      und werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben.

      Viel deutlicher kann man die neue Beziehung und die Wichtigkeit eines Verhältnisses mit Christus nicht beschreiben und der Vater bekommt die ihm gebührende Ehre - siehe letzter Vers - ebenfalls.

      Liebe Schneeflocke, danke für deinen emotional aufrüttelnden Bericht und wir hoffen gemeinsam, dass hier noch viele den Ruf Jesu hören mögen, damit weitere aufwachen mögen und die Wahrheit imstande sein wird sie frei zu machen, auch wenn damit das eine oder andere Leiden - im Sinne Christi - verbunden sein mag. Deinem originellen Schlusssatz können wir uns nur uneingeschränkt anschließen! Ja - Christus liebt euch wahrlich mehr als "diese"!

      1. Jesaja

        Ja, Ja,Ja

        liebe Zartbesaiteten....!

        Absolut treffend ausgedrückt: es gibt immer noch was zu Verkündigen...!

        Die Liebe Jesus, des Jesus der die einzige Botschaft Verkündigt hat die Gott wollte sie zu Verkündigen.

        Er selber sagte: Geht hin und macht......tauft sie im Namen des ....und lehrt sie alles zu halten was Ich Euch Geboten habe.

        Was war jetzt Sein Gebot? Joh. 15:12:

        Dies ist mein Gebot, das ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe! Niemand hat größere Liebe als die die Ihr leben zugunsten Ihrer Feinde hingeben...

        Ein Jahr ist vergangen und die Liebe zu meinen Brüdern ist nicht erloschen, im Gegenteil ein Jahr des wachrüttelns und des hinausschreiens wollen, ist vorbei und die Gewissheit das die Org.  die Zügel fester und fester zieht läßt die Hoffnung mehr und mehr schwinden das viele lieben Brüder schnell das wahre Gesicht der WTG erkennen könnten....umhergestoßen, wie Schafe die keinen Hirten haben!

        Ein Jahr vorbei!

        Es ist schön:

        Keine Angst vor Harmaggedon mehr haben zu müssen weil man eventuell zu wenig getan hat...

        Kein schlechtes Gewissen mehr haben zu müssen wenn man eine Zusammenkunft verpasst hat...

        Keine mulmiges Gefühl haben zu müssen wenn man nur 3Std. auf den Berichtszettel schreiben kann weil man diesen Monat vom Leben voll ausgelastet war...

        Kein schlechtes Gewissen mehr haben zu müssen wenn man nicht vorstudiert hat...

        ...wenn man keine Kraft mehr hat um bei der Gartenarbeit zu helfen...

        Endlich spüren zu können was damit gemeint ist wenn Jesus sagt: mein Joch ist sanft meine Last ist leicht....

        Ja, all das ist ein Ausdruck der Liebe unserer Höchsten!

        Ich wünschte das auch all meine Brüder aus der Versammlung diese befreinde Liebe spüren könnten.

        Die Wahrheit macht frei!!

        Sie führt dazu das man allen Menschen unvoreingenommen und mit Liebe begegnen kann, ganz so wie Jesus allen unvoreingenommen und mit Liebe begegnet ist..!

        Für Zeugen Jehovas etwas unvorstellbares da sie die wahre Botschaft Christi, vor lauter Gesetze, Regeln und Zeitberechnungen nie erkennen durften.

        Die Liebe bleibt!!

        Innige Grüße an Euch alle!!

         

         

      2. Omma@Zartbesaitet

        Ihr lieben Zartbesaiteten,

        auch in eurem Bericht sind viele Elemente, die wir genauso erlebt haben.

        Zum Beispiel schreibst du: "Tägliches intensives Bibellesen - manchmal auch um ein Uhr nachts mit dem starken Gefühl im Vertrauen zu unseren beiden Höchsten wieder ein Stück zugelegt zu haben (Wann hat man WT-Literatur um diese Uhrzeit gelesen....?)"  Bei uns war es auch so, dass die Tränen liefen, weil unser Herz beim Lesen der Bibel so sehr angesprochen wurde, dann kam manchmal vom Oppa die Frage: "Haben wir auch beim Lesen der WT-Literatur vor Rührung geweint?" .........

        Dann sprichst du dein Lebensgefühl und deine persönliche Gesundheit an.  Bei uns waren es die Depressionen, die verschwanden und der Friede hielt in unseren Herzen einzug.

        Johannes 14:27   (NGÜ)
        27 Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!

        Auch diese Gedanken von euch, können wir nur bestätigen: "Es haben sich Türen geöffnet, zu Menschen auf welche wir früher niemals offen zugegangen wären. Nachbarn, Mitarbeiter im Geschäft, Menschen die wir zufällig treffen...wir gehen auf sie alle in Liebe zu und breiten im Geiste die Arme aus; Menschen spüren diese innere Haltung unsererseits und es ist ein wichtiger Teil unseres neuen Lebensgefühls."

        So hat es unser Herz tief berührt, wie viel Liebe uns von "sogenannten Weltmenschen" entgegengebracht wurde, als der Oppa im Krankenhaus war.  Ein lieber Nachbar, der selbst gesundheitliche Probleme hat (außerdem hatte seine Frau gerade einen Motoradunfall erlitten), ließ es sich nicht nehmen den Oppa im Krankenhaus zu besuchen.  Ebenso unser kleiner "Ersatzenkel", der den Oppa überraschte.  Als ich den Oppa aus dem Krankenhaus abholte, hat ein anderer lieber Nachbar die Zeit genutzt, unsere Rasen zu mähen.

        So möchten wir auch euch und dem lieben Schneeflöckchen danken, und uns euren Worten anschließen: ".... dass hier noch viele den Ruf Jesu hören mögen, damit weitere aufwachen mögen und die Wahrheit imstande sein wird sie frei zu machen."

        Ganz liebe Grüße an euch zwei lieben Zartbesaiteten senden  Omma und Oppa

      3. Hupsi

        Liebe Zartbesaitetete,

        die folgenden Eurer Worte kann ich nur bestätigen:

        "Wir zählten einmal zusammen, dass in unserer Versammlung, die wir bis vor etwas mehr als einem Jahr noch besuchten mindestens die Hälfte wegen teilweiser massiver psychischer Probleme Medikamente nehmen." 

        Meine Freundin ist in einer Nachbarversammlung, (wir haben uns gelobt, einander nie zu meiden, auch wenn einer die Org verlässt 🙂 und das klappt gut...)

        Nach einer üblen Ehe mit einem WTG Vorbild Mann, der alle theokratischen Dienst-Standards erfüllt hatte und dennoch ein, sagen wir, zutiefst innerlich generell unzufriedener Mensch..., so kam sie nach ihrer Scheidung mit schweren Depressionen erst mal in die Therapie. Die Schuld am Scheitern der Ehe wurde sowieso ihr zugetragen. Und wer JHWH lieben würde, hätte auch diesem fleißigen Mann dennoch seine Liebe schenken können... Soweit nur der Sachverhalt.

        Was sagte der Psychologe zu ihr???

        "Ihr Zeugen seid meine besten Kunden, irgendwann kenne ich hier mal die ganze Versammlung..."

        Wirklich, wie Schneeflocke sagt,

        "Wenn Ihr das Bedürfnis habt, dann traut Euch und teilt Euch hier mit, es kann so viel Schönes daraus entstehen."

        lest mit, meldet euch zu Wort. 

        Mit der Zeit lernt man hier so viele Menschen mit ähnlichen Gedanken und Gefühlen kennen, jeder gute Tipp ist eine Hilfe, wie man das Trauma bewältigen kann.

        Nur auszugsweise ein paar Beispiele:       (nicht traurig sein wer nicht dabei ist, ich fange doch erst an 🙂

        Ich mag sehr die Omma und den Oppa, es kommt immer ein liebes Wort von Ihnen zu jedem, besonders auch. wenn jemand neu oder sehr in Not ist. Das fühlt sich sooo gut an.

        Birgit hatte es sehr schwer,  ihr Beispiel bewundere ich.

        Schneeflöckchen ist frisch entronnen, ich bin ja erst neu dabei, und beginne mir eine Vorstellung von euch allen zu entwickeln.

        Die kessen punktgenauen Texte von M.N. helfen mir, auch mit innerem Lachen mich zu befreien.

        Und so kann hier jeder helfen, dass wir endlich auch innerlich wieder aufrecht im Lebenslauf unter der Sonne stehen.

        Liebe Grüße.😘

        Hupsi

         

        1. Anna

          Liebe Hupsi, Zartbesaiteten, Schneeflocke, Jesaja, Omma und Oppa und alle weiteren Schwestern und Brüder,

          vielen Dank für euere Berichte über die Zeit nach dem Ausstieg (wenn auch bei manchen nur geistig) und das Verhältnis zu unseren beiden Höchsten.

          Und es stimmt: auch in meinem Umfeld sind depressive Brüder. Druck wirkt sich nunmal nicht gut auf die Psyche aus. Und wenn vermittelt wird, dass es sich bei Leistungsminderung seitens der Brüder um Leben und Tod geht, ja dann reagiert der Körper. Und dann immer diese Durchhalteparolen. Jetzt in der Lebens- und Dienstzusammenkunft werden Teile der Bundervideos vom Kongress letzten Jahres gezeigt. Das alles erzeugt Ängste und ist nicht das, was eine auferbauende Zusammenkunft sein soll.

          Da habe ich es in der Arbeit wirklich schöner 🙂

          Herzliche Grüße Anna

           

           

    2. Omma@Schneeflocke

      Liebe Schneeflocke,

      danke für deine warmen und zutreffenden Worte.

      Du schreibst: "Es ging ein Gott, für den ich nie ausreichte, sondern stets nicht gut genug war."  Diesen Worten können wir voll zustimmen.  Der Oppa sagte immer: "Diesen fordernden Gott kann ich nicht lieben."

      Ja, liebes Flöckchen, du hast Recht, wenn du schreibst: "Aber was für einen lieblosen Gott doch  Zeugen Jehovas lehren und predigen, einen Gott, der von 7,5 Mrd. zur Zeit lebenden Menschen 7,49 Mrd. Menschen, Männer, Frauen und Kinder vernichten möchte?! Nein, das kann ich nicht glauben und will es auch nicht!"

      Auch wir konnten dieser Lehre nicht mehr folgen, und sind ausgestiegen, um unseren liebevollen himmlischen Vater und seinem lieben Sohn zu folgen und uns von Herzen zu ihnen zu bekennen.

      Epheser 4:17+18   (Hoffnung für alle)
      17 Darum fordere ich euch im Namen des Herrn eindringlich auf: Lebt nicht länger wie Menschen, die Gott nicht kennen! Ihr Denken ist verkehrt und führt ins Leere,
      18 ihr Verstand ist verdunkelt. Sie wissen nicht, was es bedeutet, mit Gott zu leben, und ihre Herzen sind hart und gleichgültig.

      Es grüßen dich und deine Familie ganz herzlich, mit einer liebevollen Umarmung

      Omma  und  Oppa

  10. Richard

    Danke für den Artikel.
    Schon der Satz: "!Hing Petrus mehr an Fischen und der Fischerei als an Jesus und den Dingen, die er lehrte? " wie kommt man auf den Gedanken, dass Petrus auf diese Frage an die die Fische denken konnte als an Jesus?

    Wenn man die Tagestexte der vergangenen Zeit anschaut ist der erhobene Zeigefinger, was das Verhalten als Christ bedeutet und der Predigtdienst ständig im Fokus. Es scheinen aber, dass die Probleme in den Versammlungen nicht weniger werden. Sehen wir, wie Paulus in Römer 1:17 sagt, dass man vom "Glauben zum Glauben" kommt, es ist ein Korrektiv für uns, um mit Selbstverantwortung nach dem Gesetz des Christus zu leben.
    Es liegt also an uns selbst, wenn wir im Reden und Handeln uns Jesus Christus zum Vorbild nehmen.
    Nur selten gibt es Artikel, die die Rolle Jesu Christi gebührend würdigen. Doch es liegt an mir, wie ich damit umgehe.

  11. Laura

    Super ausgearbeitet.

    Hier lohnt sich das Lesen allemal.

  12. Noomi an Lichtspender

    Ja, lieber Lichtspender, das ist es was ich mir wünschen würde. Aber wie soll das gehen, wenn man noch nicht offiziell draussen ist? Wenn ich jemanden den Rat gebe lies doch mal bitte dieses oder jenes Kapital in der Bibel, bekomme ich NIE ein Feedback. Entweder wird es nicht gelesen oder das Denken wurde eingestellt.
    LG Noomi

    1. birgit

      Liebe Noomi,

      auch meine Fragen werden nicht immer beantwortet oder nicht veröffentlicht.

      Auch BI hat manchmal Serverprobleme oder werden gehackt.

      Satan möchte nicht das Menschen die Wahrheit erfahren.

      Hier ist Geduld gefragt. Wenn unser Herr Jesus Christus keine Geduld hätte,wären wir alle verloren.Ich denke immer an die Geduld Jesu und unseren Schöpfer.

      Wenn ich dich falsch verstanden habe,bitte ich um Entschuldigung.

      Lg Birgit

    2. birgit

      Liebe Noomi,

      wenn du einen Rat gibst,der auf der NWÜ stützt,solltest du wissen,das fast alle hier die verfälschte NWÜ kennen.

      Beobachte die Welt und nimm dir eine Bibel zur Hand ,die nicht von Johannes Greber,einem Spiritisten,übersetzt wurde.Das wäre ein Anfang.Das NT wurde größtenteils von diesem Spiritisten übersetzt.Er hatte auch Zugang zur Geitserwelt.

      Und nun?Was machen?

      Bibelserver auf.....https://www.bibleserver.com/

      Lesen

       

      1. FDS

        Hallo Birgit
        So ist es. Einmal Johannes Greber und Westcott / Hort.
        Dazu ein Auszug aus der WT Online Bibliothek :
        ,,Bei der Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften ins Englische in der New World Translation fand hauptsächlich der Text von Westcott und Hort Verwendung. "
         
        Und dazu :
        http://www.heilungundbefreiung.de/html/westcott_und_horts.html

        Lg

    3. Omma@Noomi

      Liebe Noomi,

      ich glaube, dass du die noch Eingeschlossenen meinst, wenn du schreibst: "Wenn ich jemanden den Rat gebe lies doch mal bitte dieses oder jenes Kapital in der Bibel, bekomme ich NIE ein Feedback. Entweder wird es nicht gelesen oder das Denken wurde eingestellt."

      Ja, liebe Noomi, wir sind seit drei Jahren draußen, ich glaube wir würden einen "Kulturschock" bekommen, wenn wir sehen würden, wie sehr das Denken inzwischen eingestellt wurde.

      Für die noch Eingeschlossenen ist es wohl fast nicht zu merken, wohin sie jetzt steuern. Hier ein Beispiel, das der Oppa gern gebraucht.

      Wenn ein Schiff eine Wende machen will, geht das nur ganz behutsam (mit einer großen Kurve), damit die Passagiere davon nichts merken. Genauso macht es die Org., wenn sie mal wieder Änderungen vorhat. Die Zeugen werden ganz behutsam auf die Änderungen eingestimmt, und ehe sie sich versehen, hat die Org. ihren Kurs weiter geändert.

      Sie merkes es einfach nicht, dass sie inzwischen in eine ganz andere Richtung fahren. Und wenn ihnen doch mal etwas eigenartig vorkommt, dann heißt es ganz schnell:  DENKEN EINSTELLEN, DENN WIR WOLLEN DOCH TREU BLEIBEN! 

      Fragt sich nur, wem sie treu bleiben, bestimmt nicht unseren Beiden Höchsten.

      Ganz liebe Grüße senden dir  Omma und Oppa

  13. Lichtspender

    Der Autor schrieb ganz richtig:

    "Geistiges Studium kann so spannend und belebend sein. Aber wo Dogmatismus und Unfreiheit herrscht, macht sich Starre und Langeweile breit."

    Da erinnerte ich mich an die Zeit, wo es noch Buchstudien-Gruppen gab. In meiner Gruppe, die vorwiegend aus einfach gestrickten Brüdern und Schwestern bestand, trauten sich diese zum Glück, auch mal eine Frage in den Raum zu werfen, wenn sie etwas nicht verstanden. Ich gab dann die Frage zur Beantwortung frei. Das war noch interessant damals. Dann wurde es ja abgeschafft. Schema F und Kontrolle war angesagt. Sogar die Fragen des Bibellesestoffes wurden vorgegeben und damit der Spielraum des Kommentargebers drastisch eingeschränkt.

    Wie froh ich bin, dass sich dass seit meiner Befreiung geändert hat. Seitdem haben wir jede Woche einen wunderschönen, erbauenden, stärkenden Gottesdienst in unserem Haus- und Bibelkreis, der ausschließlich aus Ex-Zeugen besteht. Wir freuen uns die ganze Woche schon auf Sonntag um 10 Uhr. Gelesen wird ausschließlich die Bibel, Kapitel für Kapitel. Wir haben mit Büchern des Neuen Testaments angefangen. Nach den entsprechenden Abschnitten wird gesprochen und geforscht, dann weitergelesen. Gestern haben wir Römer 10 und 11 durchgenommen. DAS ist Bibelstudium!

     
    👍

    1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Das klingt sehr gut, lieber Lichtspender!

      Erinnerung: Ich leitete ein Buchstudium in einem neu zu erschließenden Bezirk in Wien. Dabei waren gute Bibelkenner aus meiner Verslg. aus meinem Heimatbezirk, später kam der erste Bezirksdiener aus Österreich hinzu, der sein Amt aufgab. Über unsere Bibeldiskussionen meinte er nur, dass dies die "Gesellschaft" in dieser Form nicht gerne sieht, aber aus der Praxis kann er nur sagen: so eine interessantes Buchstudium hat er in ganz Österreich nie erlebt. Wir überschritten immer wieder die eine Stunde Zeit, weil es so anregend war...

      Ich hätte für euer Bibelthema (Römer 10 + 11) gleich eine Frage, nämlich wie ihr das versteht. Vor 10 Jahren diskutierte ich mit "Fiorella" in einem Ex-ZJ-Forum über diesen Text in Römer 11, mit unterschiedlichem Ergebnis:

      22   Sieh nun die Güte und die Strenge Gottes: gegen die, welche gefallen sind, Strenge; gegen dich aber Güte Gottes, wenn du an der Güte bleibst; sonst wirst auch du ausgeschnitten werden.

      23   Und auch jene, wenn sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wiederum einzupfropfen.

      24   Denn wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum ausgeschnitten und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wieviel mehr werden diese, die natürlichen Zweige, in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft werden!

      25   Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;

      26   und also wird ganz Israel errettet werden...

      Es ging um die Interpretation vom Begriff: "ganz Israel", da entsteht die Frage: werden dann a l l e Nachkommen Abrahams,  so wie Paulus damals Israel verstand, auch die verstorbenen aus Israel, automatisch wieder zu den im Kapitel 11 Genannten (Auserwählten, Vers 28: "...hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte, um der Väter willen." - nachträglich noch in den Ölbaum eingepfropft?

      Ich wäre über euer Ergebnis gespannt!

      Viel Segen beim "Studium" 😉 und liebe Grüße an alle dort!

      Gerd

       

      1. Edelmuth an Gerd

        Guten Abend Gerd

        Du machst gerade wieder ein neues Fass auf und ich werde sicherlich darauf reagieren, weil ich deine Gedanken/Absichten kenne.

        (Römer 11:25-26) 25 Denn ich will nicht, Brüder, daß ihr über dieses heilige Geheimnis unwissend seid, damit ihr euch nicht in den eigenen Augen für verständig haltet: daß eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist, 26 und auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden, so wie geschrieben steht: "Der Befreier wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden. . .

        Jehova beschreibt hier die Abstumpfung Israels, ER legt sie nicht fest! Jesu Predigttätigkeit unter den Israeliten wäre sinnlos, wenn Jehova die Abstumpfung der Israeliten veranlasst hätte. Schlimmer noch, Jehova wäre dafür verantwortlich, wenn die Israeliten aufgrund der Abstumpfung ihres Empfindungsvermögens nicht gerettet werden könnten. Das, verehrter Gerd, ist bei Jehova undenkbar.

        (Römer 2:28-29) 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott. . .

        Das, was früher aufgrund des mosaischen Bundes das Israel wegen seiner Abstammung war, ist heute aufgrund des neuen Bundes das geistige Israel wegen seines Glaubens, unabhängig von seiner Abstammung.

        (Galater 6:15-16) 15 Denn weder Beschneidung ist etwas noch Unbeschnittenheit, sondern eine neue Schöpfung [ist etwas]. 16 Und alle, die nach dieser Regel des Benehmens ordentlich wandeln werden, über sie komme Frieden und Barmherzigkeit, ja über das Israel Gottes

        Daran lässt sich unmissverständlich erkennen, dass der gerettete Überrest nicht allein aus Israeliten zufolge ihrer Abstammung besteht, denn diese Abstammung ist in Gottes Augen bedeutungslos. Der gerettete Überesst, ob Judenchristen oder Heidenchristen, kennzeichnet sich durch seinen Glauben an Jesus, den Christus. Sie werden in Anlehnung an das ehemals bevorrechtigte Israel in Gal. 6:16 als "Israel Gottes" bezeichnet, weil sie ein von Gott vermittelter gemeinsamer Glaube kennzeichnet und vereint.

        (Römer 4:16) 16 Deswegen geschah es zufolge des Glaubens, auf daß es gemäß unverdienter Güte sei, damit die Verheißung seinem ganzen Samen sicher sei, nicht nur dem, der sich an das GESETZ hält, sondern auch dem, der sich an den Glauben Abrahams hält. . .

        Ede

        1. ManfredF

          Lieber mal eine richtige Bibel nehmen
          15 Denn weder Beschneidung noch Unbeschnittensein gilt etwas, sondern eine neue Schöpfung.
          16 Und so viele dieser Richtschnur folgen werden - Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes!

          Wie am Kontext zu erkennen, spricht Paulus ZWEI Gruppen an, die Heidenchristen, die sich nicht beschneiden lassen sollten denn es gilt für diese eine geistige Beschneidung. Und diese grüßt er dann zum Schluss zusammen mit dem Israel Gottes. Den Juden.

          Zwei Herden, Juden und Heiden, eine Einheit.

          Nirgends in der Bibel ist von einem geistigen Israel die Rede. PUNKT.

          Offenbarung 20
          7 Doch wenn die tausend Jahre vorüber sind, wird der Satan freigelassen werden aus seinem Gefängnis,
          8 und er wird ausziehen, die Völker zu verführen, die an den vier Enden der Erde wohnen - den Gog und den Magog -, um sie zu sammeln zum Krieg, eine Schar, so zahlreich wie der Sand am Meer.
          9 Und sie kamen heraufgezogen auf die Ebene der Erde und umstellten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Da fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.

          Hier ist von der GELIEBTEN STADT und dem LAGER DER HEILIGEN die Rede. Wer die Bibel kennt, weiss, dass damit Jerusalem gemeint ist. Und wenn von einer buchstäblichen Stadt Jerusalem die Rede ist dann weiss man auch, dass es um Israel geht. Mn sieht auch am Vers 8, dass es im tausendjährigen Reich "Völker oder Nationen" geben wird und dass Satan diese Völker dann erneut dazu verführt, gegen das Volk Gottes, die Israeliten zu kämpfen. Wenn also sogar nach Harmagedon Israel als Volk erwähnt wird und Jerusalem als die geliebte Stadt dann wird klar, es geht niemals um ein geistiges Israel.

      2. Lichtspender

        Lieber GERD, du fragst:

        "Es ging um die Interpretation vom Begriff: "ganz Israel", da entsteht die Frage: werden dann a l l e Nachkommen Abrahams,  so wie Paulus damals Israel verstand, auch die verstorbenen aus Israel, automatisch wieder zu den im Kapitel 11 Genannten (Auserwählten, Vers 28: "...hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte, um der Väter willen." - nachträglich noch in den Ölbaum eingepfropft?"

        Nein, das glauben wir nicht -- nicht in diesem Sinne. Nicht ALLE Nachkommen Israels kamen unter den Neuen Bund. Die Verstorbenen vor Christus standen unter dem Alten Bund; sie haben also keine Aussicht auf ein nachträgliches Einpfropfen (in diesem Bild), denn die himmlische Hoffnung war ihnen nicht gegeben.

        Römer 11 zeigt indes klar, dass Israel zur Zeit von Paulus nicht endgültig von Gott verstoßen worden war (Vers 1). Paulus stellt heraus, dass ja bereits ein "Rest" (Vers 5)  von Israeliten zum Glauben an Christus gekommen war und der Gnade teilhaftig wurde, an dessen Herrlichkeit einmal Anteil haben zu dürfen.

        Die Mehrheit der Juden zur Zeit des Apostels Paulus jedoch stand unter einer "Betäubung" (Vers 5 bibel.heute). Sie verstanden nicht, welch schöne Gelegenheit sich ihnen bot. Sie schliefen geistig.

        An ihrer Stelle nutzten die Heiden ihre Möglichkeit, die sich ihnen bot, und viele kamen zum Glauben und zur Rettung (Vers 10). Natürlich nicht absolut ALLE. Aber dadurch, dass so viele Menschen aus anderen Völkern zu Christus fanden -- so Paulus --, hoffte er, dass die Juden "eifersüchtig" würden. "Wie kann es nur sein, dass so viele ,Ungläubige` diesen Jesus als Messias, als Christus anerkennen?", mag sich der eine oder andere Jude gefragt haben und auch heute fragen. So kommen nach und nach weitere Juden zum Glauben an Jesus, wenn sie sich ihren Fragen stellen und aufrichtig sind.

        Wenn einzelne Juden nicht an ihrem Unglauben festhalten, können sie in den "Ölbaum" wieder eingepfropft werden (Vers 22). Natürlich besteht diese Möglichkeit nur für Juden, die in der christlichen Ära leben, logisch. Zu ihren Lebzeiten ist die Zeit, günstig auf die Gnade der zuerkannten Gerechtigkeit durch Christus zu reagieren. Sie müssen ihr Gerechtigkeitsstreben durch Leistung aufgeben.

        Was meinte wohl Paulus aber, als er gemäß Vers 28 davon sprach, dass "Israel als Ganzes" davon profitieren könne? Natürlich nicht, dass absolut ALLE Juden Christen würden, wie ja auch nicht ALLE Heiden Christen werden, sondern nur so viele, wie es eben werden: Paulus nennt diese dann "Vollzahl". Das Äquivalent für die Juden nennt er "Ganzes".

        "Als Ganzes" bezieht sich also auf die größtmögliche Anzahl Juden, die günstig auf ihre Chance reagieren.

        Diese bilden dann das "Ganze": also der erste kleine Teil von Juden zur Zeit des Paulus mit dem größeren Teil, der sich nach und nach bildete.

        Letztlich haben -- wie Paulus argumentiert -- Heiden und Juden dieselbe Chance auf Rettung.

        Gut möglich, dass sich im buchstäblichen Israel noch künftig viele zu Christus bekehren werden. Wer will das ausschließen. Es wäre allerdings blauäugig, wollte man davon ausgehen, dass alle, alle, alle Juden zum Christentum konvertieren. Das meinte Paulus sicher nicht, als er von "Israel als Ganzes" sprach. Genauso wenig wird es ja zu einer Weltbekehrung der Heidenvölker durch das Evangelium kommen.

        Das war im Wesentlichen der Konsens unseres Bibelstudiums bei unserem Gottesdienst.

        In Liebe

        Lichtspender

         

         

      3. Richard

        Ich habe mich selbst mit dieser Thematik beschäftigt.
        Man sollte selbst nachforschen, wie dachte man früher? Hier einige Anregungen:
        Sie in der WTLib „Daten“ /Klarstellung von Glaubensansichten
        1932, Jonadab-Klasse: w84 1. 5. 24; w80 15. 5. 20; w65 1. 11. 654; jp 140
        Rückführung der Juden nach Palästina: w84 15. 9. 10-1; w66 1. 4. 215; w63 1. 6. 338-9; w49 15. 10. 316

        Die Ausgabe w66 enthält in den Fußnoten die Querverweise zu den Büchern „Rechtferigung“
        Der bemerkenswerte Satz in Abs:16 „Durch diese Bücher tat Jehova seinem Volk kund, daß sich die Prophezeiungen über die Wiederherstellung nicht auf die irdischen, natürlichen, beschnittenen Juden oder Israeliten, sondern auf den treuen überrest des geistigen „Israel`s beziehen und sich seit dem Jahr 1919 uZ. erfüllen. Band 2 Seite 254-346.
         
        Wenn man in den Propheten, Jesaia, Jeremia und Hesekiel liest, dass Gott sich seinem Volk, Israel wieder annehmen wird. (Hes 34), kann man kein vernünftiges Argument, ins Feld führen, dass sich dies nicht auch buchstäblich erfüllen wird. (Wir überlassen es JHWH)
        So ist es auch mit Römer 10/11. Die Trennung wurde von der WT gemacht und alles auf ein geistiges Israel verschoben, so wie man viele Vergleiche von Jerusalem auf die Geistlichkeit der Christenheit münzte. Man muß nur die WT Quellen, die in der Library, die nur matt geschrieben sind, aufschlagen und die über Tablet ect. nicht aufrufbar sind.
        Wie man vernimmt, wurden durch die LDC auch schon Bibliotheken aus der Versammlung entfernt.
        Es wäre ja furchtbar, wenn man in den Wurzeln der WTG nachforscht.
        👍👍

        1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          Genau, lieber Richard!

          Wer heute mit dem sinnbildlichen "linken Fuß" aufgestanden ist und die Laune noch "mau", der lese sich mal die Erfüllung von den Voraussagen aus dem Tempel der WTG über die Voraussage an Israel in Sach. 12 durch und wird das Lachen wiederfinden. Kostproben:

          Quelle WTG: PM Kap. 19, S. 334, „ Theokratiebuch“ 
          Wenn wir nun diesen prophetischen Spruch, der den Namen des Schöpfers trägt, lesen, können wir selbst beurteilen, ob er jetzt von internationaler Wichtigkeit ist:
          2 „Ein prophetischer Spruch: ,Das Wort Jehovas hinsichtlich Israels‘ ist der Ausspruch Jehovas, des Einen, der die Himmel ausspannt und die Grundlage der Erde legt und den Menschengeist in seinem Innern bildet. ,Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Schale, die alle Völker ringsum taumeln macht; und auch gegen Juda wird er schließlich bei der Belagerung sein, ja gegen Jerusalem. Und es soll geschehen an jenem Tage, daß ich Jerusalem zu einem Laststein für alle Völker machen werde. Alle, die ihn aufheben, werden sich bestimmt wund reißen; und wider sie [die Stadt Jerusalem] werden sich gewißlich alle Nationen der Erde sammeln. An jenem Tage‘, ist der Ausspruch Jehovas, ,werde ich jedes Roß mit Verwirrung schlagen und seinen Reiter mit Wahnsinn; und über dem Hause Juda werde ich meine Augen öffnen. 
          3 Diese Worte aus Sacharja 12:1-6 sind den natürlichen, beschnittenen Juden von heute ein Rätsel. Sie haben versucht, eine Erfüllung dieser prophetischen Worte in der alten Geschichte ihrer Nation zu suchen, nämlich zwischen der Zeit dieses ‘prophetischen Spruches’, dem sechsten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung (etwa 518 v. u. Z.), und dem Jahre 70 u. Z., als Jerusalem von den römischen Legionen zerstört wurde. Aber sie konnten als Erfüllung der Prophezeiung nichts Glaubwürdiges finden. Weshalb nicht? Weil die Erfüllung des ‘prophetischen Spruches’ ihren höchsten Grad oder ihren Höhepunkt in einem Israel und Jerusalem erreicht, das von höherem Rang ist, als das natürliche, fleischliche Israel und das irdische Jerusalem ihn einnahmen.
          Und nun kommt der Sklave und zeigt w a s mit Israel und Jerusalem zu verstehen sei:

          (ab 1914)...stellten die weltlichen Nationen ihre Feindseligkeit gegen Gottes im „himmlischen Jerusalem“ aufgerichtetes messianisches Königreich nicht ein. In den darauffolgenden Jahren nahmen sie den Völkerbund als Ersatz für Gottes himmlisches Königreich an. Damit begannen sie eine sinnbildliche Belagerung des „himmlischen Jerusalem“. Diese Belagerung äußerte sich in dem Widerstand und der Verfolgung, die sich gegen den gesalbten Überrest der „Versammlung der Erstgeborenen“ erhob, welche das messianische Königreich des „himmlischen Jerusalem“ verkündigten. Da diese Jünger Jesu Christi ihn als den ‘Löwen, der vom Stamme Juda ist, die Wurzel Davids’, unterstützten, waren sie geistige Judäer oder gehörten in geistigem Sinne zum Stamm Juda. So waren diese geistigen Judäer zusammen mit dem himmlischen Jerusalem unter Belagerung durch die Nationen, die gegen das Königreich waren. 

          Und wie geschah das alles?
          16 Nicht aus eigener Kraft verrichten diese „Stammeshäupter Judas“ und ihre Mitjudäer dieses geistig verheerende Werk [gut gesagt] unter denen, die die Sache des regierenden Königreiches Gottes feindlich belagern. In ihrem Herzen bekennen sie voller Wertschätzung, daß die Kraft, dies zu tun, während sie von der ganzen Welt belagert werden, aus einer übermenschlichen, übernatürlichen Quelle kommt. Sie kommt aus dem „himmlischen Jerusalem“, wo der inthronisierte König Jesus Christus regiert, und er ist inmitten seiner Feinde zur Unterwerfung geschritten. Er hat sich mit den heiligen Engeln verbunden. „Sind sie nicht alle Geister für den öffentlichen Dienst, ausgesandt, um denen zu dienen, die die Rettung ererben werden?“ (Hebräer 1:13, 14; Matthäus 25:31) Die gesalbten Christen, die sich der „Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem“, genaht und die ihren irdischen Lauf im Tode beendet haben und zu Leben und Unsterblichkeit in den Himmeln auferweckt worden sind, auch sie könnten den mutigen, tatkräftigen „Stammeshäuptern Judas“ und den Mitjudäern auf Erden unsichtbare Kraft darreichen. (Offenbarung 2:26-29) Hinter all diesem Beistand vom himmlischen Jerusalem aus steht ‘Jehova der Heerscharen, ihr Gott’.
          Das merkte damals keiner, oder habt ihr heute das bemerkt?Nun kommt in Sach. 12:12 die eigentliche Pointe, wenn Israel (etwa das geistige?) erkennen muss, dass der der sie retten w i r d der "Durchstochene" ist und sie werden Trauer anlegen. Aber das kann doch nicht bei den "geistigen Israeliten" geschehen sein, die wurden doch vorher schon geadelt! Es erfüllt sich auslegerisch doch ganz paradox:
          DER ‘DURCHSTOCHENE’, DER KÖNIG WURDE
          24 Um diese vermessenen Nationen, die Jehova der Heerscharen in dem „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, in Har-Magedon, vernichtet, wird es kein Klagen, kein Wehklagen, geben.
          „Und ich will über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gunst und flehentlicher Bitten ausgießen, und s i e werden gewißlich auf den Einen schauen, den s i e (<- das "geistige Israel"??) durchstachen, und s i e werden sicherlich um ihn klagen wie bei der Klage um einen einzigen Sohn; und es wird bittere Wehklage um ihn geben, wie wenn es bittere Wehklage um den erstgeborenen Sohn gibt. An jenem Tage wird das Klagen in Jerusalem groß sein. [????]
          26 Wer ist dieser ‘Eine, den sie durchstachen’ und auf den ‘sie gewißlich schauen werden’? Statt daß wir uns durch den Wirrwarr menschlicher Mutmaßungen hindurcharbeiten, gehen wir direkt zu der inspirierten Antwort, die der Eine gegeben hat, der diesen ‘prophetischen Spruch’ aufzeichnen ließ.
          27 Noch an anderer Stelle wird dieser Jesus Christus mit dem ‘Durchstechen’ in Verbindung gebracht, wenn derselbe Apostel Johannes schreibt:
          Ihm, der uns liebt und der uns durch sein eigenes Blut von unseren Sünden losgemacht hat — und er hat uns zu einem Königtum, zu Priestern für seinen Gott und Vater gemacht —, ja ihm sei die Herrlichkeit und die Macht immerdar! Amen.
          Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben...  — Offenbarung 1:5-7.

          Das ist doch ein totales Auslegungswirrwarr! Zuerst werden sie (die geistgeführten) vom König in die Höhe gejubelt (beachtet die Auslegung davor über 1914!) und d a n n erst erkennen sie ihn in bereuender Weise. Hat sich bei solchen paradoxen Auslegungen, des schwadronierenden Autors, denn keiner in Brooklyn gefunden, der ihm diesen Widersinn aufzeigt? Gab es keinen Lektor? Klar, der heilige Geist :- -  besser, der unheilige...

          Die Erfüllung dieser Voraussage steht für Israel und den Bewohnern von Jerusalem (auch für uns) noch aus. Vielleicht schon bald - denkt nur an das Stichwort: Tempelberg mit dem Felsendom und der Moschee: (arabisch المسجد الأقصى al-masdschid al-aqsa). Die Weltnachrichten werden es besser erklären als die vergeistigten Falschpropheten...

           
           

          1. Edelmuth an Gerd

            Hallo Gerd

            Was ist das geistige Israel?

            Auf wen ist Jeremia 31:31ff anwendbar und warum

            (Jeremia 31:31-32) . . ."Siehe! Es kommen Tage", ist der Ausspruch Jehovas, "da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund s i e brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war' ist der Ausspruch Jehovas."

            Jehova kündigt einen neuen Bund an, den er mit den "geistigen" Israeliten (durch Jesus)schließen wird. Es sollte kein Bund sein, wie der, den er mit den Israeliten schloss (mosaischer Bund), der die Auswahl nach dem Fleische (jüdischer Abstammung) traf. Es sollte ein Bund sein, der die Herauswahl nach dem Geiste, nach dem, was sie im Herzen hatten, traf.

            (Jeremia 31:33-34) . . .Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde" ist der Ausspruch Jehovas. "Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden." 34 "Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Gefährten und ein jeder seinen Bruder lehren, indem [sie] sprechen: ‚Erkennt Jehova!', denn sie alle werden mich erkennen, von ihrem Geringsten selbst bis zu ihrem Größten" ist der Ausspruch Jehovas. "Denn ich werde ihre Vergehung vergeben, und ihrer Sünde werde ich nicht mehr gedenken."

            Haben die Israeliten Gott erkannt? Nein, sie setzen ihr Vertauen auf Waffen und nicht auf Gott. Sie haben weder den Vater als ihre höchste Autorität noch den Sohn als ihren Messias wirklich anerkannt und bedürfen dringend der Belehrung. Keinesfalls spiegelt der Staat Israel das Volk wieder, dass in Jeremia 31:33,34 beschrieben wird.

            Treffen nachstehende Bibelstellen auf den Staat Israel und seine Bewohner zu?

            (Jesaja 54:13) Und alle deine Söhne werden von Jehova Belehrte sein, und der Frieden deiner Söhne wird überströmend sein.

            (1. Johannes 2:27) Und was euch betrifft: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr benötigt niemand, der euch lehre; sondern wie euch die von ihm [kommende] Salbung über alle Dinge belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und so, wie sie euch belehrt hat, bleibt in Gemeinschaft mit ihm.

            Wo sind die Israeliten mit heiligem Geist gesalbt? Die Ausgießung des Heiligen Geistes erfolgte erst nach dem Tod desjenigen, den sie umbrachten, über seine Jünger.

            (Jeremia 24:7) Und ich will ihnen ein Herz geben, mich zu erkennen, daß ich Jehova bin; und sie sollen mein Volk werden, und ich selbst werde ihr Gott werden, denn sie werden mit ihrem ganzen Herzen zu mir umkehren.

            Wo sind die Bewohner des Staats Israels mit ganzem Herzen zu Gott zurückgekehrt? Wo haben sie Jesus als ihren Messias anerkannt. Wo folgen sie ihrem Hirten beständig?

            (Hebräer 8:11-13, 9:11-15) . . .Und sie werden keineswegs ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren, indem sie sprechen: "Erkenne Jehova!" Denn sie alle werden mich erkennen, vom Geringsten bis zum Größten von ihnen. 12 Denn ich werde ihren ungerechten Taten gegenüber barmherzig sein, und ich werde ihrer Sünden bestimmt nicht mehr gedenken.' " 13 Indem er sagt "einen neuen [Bund]", hat er den früheren für veraltet erklärt. Nun ist das, was veraltet ist und alt wird, dem Verschwinden nahe. . . .
            Als jedoch Christus als Hoherpriester der guten Dinge kam, die sich eingestellt haben, durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, 12 begab er sich, nein, nicht mit dem Blut von Ziegenböcken und von jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal an die heilige Stätte und erlangte eine ewige Befreiung [für uns]. 13 Denn wenn das Blut von Ziegenböcken und von Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf diejenigen gesprengt, die verunreinigt worden sind, in dem Maße heiligt, daß das Fleisch rein wird, 14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch ewigen Geist sich selbst ohne Makel Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir [dem] lebendigen Gott heiligen Dienst darbringen können?  . . .Darum ist er also Mittler eines neuen Bundes, damit die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen könnten, . . .

            Das geistige Israel aufgrund seiner Auswahl nach dem Geiste, das neue Gott hingegebene Volk, der Bündnispartner des neuen Bundes, die gesalbten Brüder Christi, werden unsterbliches Leben im Himmel bekommen und zu einer Säule des Tempels Jehovas werden, aus dem sie nie wieder herausgehen werden. (Offenbarung 3:12).

            Ede

            1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

              Lieber Edelmuth,

              unser Disput zu diesem Thema, wird immer einseitig bleiben, wenn du nicht zur Kenntnis nehmen wirst, dass Israel immer noch verstockt ist und von Jehova daraus befreit werden wird! Warum wirst du n i e zu dem Text z.B. in Sach. 12:12, den ich heute sogar aus der NWÜ zitierte, Bezug nehmen, warum? Weil du nur pauschal urteilen kannst, wie vorhin:

              "Haben die Israeliten Gott erkannt? Nein, sie setzen ihr Vertauen auf Waffen und nicht auf Gott."

              Sollte ich unser Volk genau so pauschal darstellen, aus der Sicht von 1945, mit der Historie der Jahre davor?

              Hat sich Petrus in seiner Predigt etwa geirrt, Apg. 3:

              21 welchen freilich der Himmel aufnehmen muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.

              Was bedeutet denn das Wort "Wiederherstellung"? Lebten die Israeliten schon als Gesalbte im Himmel und das sollte wiederhergestellt werden? Nein!

              Gerade Römer 11 zeigt doch, dass sie "Geliebte um der Väter willen sind" - die Zusage Jehovas, mit Schwur verbunden, ist doch immer noch aufrecht.

              Ich merke, ich wiederhole mich auch 😉

              Möge sich bitte der "BI-aktuell-Hauskreis" mit beteiligen!

              1. Edelmuth an Gerd

                Guten Abend Gerd

                Deine Behauptung, dass Israel durch Jehova von seiner Verstockung befreit werden wird, bestreite ich ganz entschieden.

                Wenn du recht hättest, dann läge die derzeitige Verstockung Israels im Ermessen Jehovas. Es wäre dann sein Wille, dass Israel noch verstockt ist und nicht gerettet werden kann, und das ist bei Jehova unmöglich.

                Die Rettung ist nur über die freiwillige Anerkennung Jesu als den vorausgesagten Messias Gottes möglich, eine Anerkennung, die Israel derzeit unserem Retter verweigert. Deshalb wird Jehova sie nicht seinen Bündnispartnern, die mit ihm den neuen Bund geschlossen haben und fest an ihn glauben, bevorzugen. Auch das ist bei Jehova unmöglich.

                Im Übrigen gab es Tausende Israeliten, den Überrest, der nicht verstockt war. Sie erkannten Jesus als ihren Messias an und ließen sich taufen. Deshalb ist die Verstockung Israels eine persönliche Entscheidung jedes Israeliten, die nicht von Jehova veranlasst wird.

                1. ManfredF

                  Jes 11,12 Und er wird ein Feldzeichen aufrichten für die Nationen, und die Versprengten Israels wird er zusammenbringen, und die Zerstreuten Judas wird er sammeln von den vier Säumen der Erde.

                  Jer 23,3 Und ich selbst werde den Rest meiner Schafe sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe, und ich werde sie zurückbringen auf ihren Weideplatz, und sie werden fruchtbar sein und sich mehren.

                  Jer 29,14 Dann werde ich mich für euch finden lassen, Spruch des HERRN, und ich werde euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Nationen und aus allen Orten, wohin ich euch versprengt habe, Spruch des HERRN, und ich werde euch zurückbringen an die Stätte, von der ich euch in die Verbannung geführt habe

                  .Hes 11,17 Darum sprich: So spricht Gott der HERR: Ich werde euch sammeln aus den Völkern und euch zusammenbringen aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden seid, und ich werde euch Israels Boden geben.
                  Hes 34,13 Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie sammeln aus den Ländern, und ich werde sie auf ihren Boden bringen, und auf den Bergen Israels, an den Flussbetten und an allen Wohnorten im Land werde ich sie weiden.
                  Hes 36,24 Und ich werde euch aus den Nationen holen und aus allen Ländern sammeln und euch auf euren Boden bringen.

                  Alle oder zumindest ein Teil dieser Prophezeiungen (ich gebe zu ich habe nicht den Kontext gelesen) beziehen sich auf Israel als VOLK.
                  Zerstreut wurden die Juden nach der Zerstörung des Tempels, auch dass hatte Gott vorausgesagt.
                  Es verwundet mich doch sehr, dass man auf der einen Seite so bedacht ist, jedes Wort einer Prophezeiung auf die heutige Zeit zu beziehen, manchmal mehrmals aber eine so klare Erfüllung einer Voraussage Gottes, dass er nämlich sein zerstreutes Volk wieder in die Heimat bringen wird, ignoriert.

                2. Herbert

                  Ede und Artgenossen,

                  weißt Du was ich nicht  kapiere? Jetzt hat Jehova schon seit 2000 Jahren mit Zeugen Jehovas Anstand und Manier mittels "Nachdruck durch Wiederholung" deutlich gemacht dass Jesus Recht hatte mit "das Ende kommt nicht so bald", aber die Zeugen Jehovas sagen das Ende kommt bald?

                  Dass ich kein Zeuge Jehovas sein will, liegt dass jetzt daran dass ich dämonisiert bin und mich auf die Seite Satans gestellt habe? Oder dass ich das nicht annehme weil ich gläubiger Christ bin?

                  Oder haben die Zeugen Jehovas einfach nur Lernschwierigkeiten? Oder wollen die Zeugen Jehovas von Jehova nix lernen?

                  Ein Bibellehrer wie Du kannst mir das bestimmt erklären?!

                  Vielleicht sogar ohne Schulgeld? Gebührenfrei? Weil Du mich so liebst, und mich vor der ewigen Vernichtung rettest?! Weil DU als Zeuge Jehovas mit DER Wahrheit" mir das ewige Leben schenkst durch Deine Belehrung?!!

                  Das wär echt superlieb von Dir!*)

                   

                  *) bringt auch paar Bonuspunkte für Deine Eintrittskarte ins Paradies auf dem Himmelskonto😉

                3. M.N. @ Herbert

                  Lieber Herbert,

                  Stichwort "Weißt Du was ich nicht kapiere?"

                  Passend hierzu das, was heute in der SDZ betreffs Donald Duck - pardon: Trump - veröffentlicht wurde - Auszug:

                  Bis heute hält er sich an die Ratschläge, die ihm in den 1970er Jahren der New Yorker Mafia-Anwalt Roy Cohn gab. Dessen Regeln lauteten: "1. Gehe keine Kompromisse ein, gib nie auf. 2. Geh sofort zum Gegenangriff über, verklage sofort die Gegenseite. 3. Egal wie tief du im Dreck steckst, erkläre dich stets zum Sieger und gestehe nie eine Niederlage ein."

                  Die Pressekonferenz zeigt dieses Denken in seltener Klarheit. Er ist für alles Positive verantwortlich ("Ich habe eine Million Jobs geschaffen"), doch an Misserfolgen sind andere schuld. Er braucht das Lob der Medien, die er permanent beschimpft - und leidet, wenn es ausbleibt. Der Präsident ist ebenso unfähig, Fehler einzugestehen wie bestimmte Themen ruhen zu lassen. Er verbraucht so wichtige Ressourcen wie Zeit und Energie, die zur Lösung drängender Probleme (Nordkorea, Steuerreform, Infrastruktur) nötig wären.

                  (Zitatende).

                  Das passt wie die Faust aufs Auge auf die JW.Org aka WTG/WTS:

                  1. Gehe keine Kompromisse ein.

                  Stur/unbelehrbar/kompromisslose Aufrechterhaltung ihrer nachweislich unhaltbaren Irrlehren betreffs 1914, eines "baaaaldigen Endes", ihres "Überlappende Generation"-Dogmas, ihrer drakonischen "Null Kontakt mit Dissidenten"-Politik uva. - die Org zeigt sich unbelehrbar wie ein Pflasterstein, geht keine "Kompromisse" ein und bewegt sich keinen Millimeter, obgleich ihr mitterweile ein gewaltiger S...storm ins Gesicht bläst, auf der Grundlage ihrer Falschanwendung des "Gott mehr gehorchen als Menschen"-Axioms (Jawohl: "GOTT" ist OK, aber nicht "der Götze LK").

                  2. Geh sofort zum Gegenangriff über, verklage sofort die Gegenseite.

                  Jeder, der es innerhalb der Org wagt, auch nur die leiseste "kritische" Frage zu stellen, kriegt sofort die volle Breitseite von "ABTRÜNNIGES DENKEN, STOLZER KORAH, REBELLISCHER BESSERWISSER, der nicht 'auf Jeehoofaa (= das oberste JW.Org-ZK) warten kann'" ab, samt "Zurechtweisung" und "Bezeichnet werden" (Pranger). "Ausgeschlossene Abtrünnige" werden von der Org pausenlos als Kinder des Satans verunglimpft und verleumdet. Wie die Org gegen "böse Außenstehende" vorgeht (gerichtliches Verfolgen unliebsamer Whistleblowers, Durchsetzen von Unterlassungserklärungen, Sperren unliebsamer Webseiten etc.) ist sattsam bekannt.

                  3. Egal wie tief du im Dreck steckst, erkläre dich stets zum Sieger und gestehe nie eine Niederlage ein.

                  Je gewaltiger der sich gegen sie zusammenbrauende S...storm auch wird und je aufgebrachter die öffentliche Meinung gegen sie - die Org lobt sich pausenlos selbst, für sie wird alles immer nur besser, die von ihr verabreichte "Unterweisung" wird immer besser, sie hat die beste Webseite, die tollsten Publikationen mit der höchsten Auflage und der weitesten Verbreitung , sie ist "der beste Arbeitgeber", sie hat tolle "Meeehrung", "Verfolgung" wird sie "nie zum Schweigen bringen" ... des Kaisers neue Kleider. Kneif in ein Stück Holz oder ins Horn vom Ochsen, da kommt mehr Reaktion als von der Org. "Wir sind lieb - alle anderen um uns herum sind böse, 'Feinde Gottes', 'Feinde der Wahrheit'.

                  Die JW.Org ist völlig unfähig, "Fehler einzugestehen wie bestimmte Themen ruhen zu lassen". Immer wieder tritt sie in dieselben alten Fettnäpfe, unbelehrbar, denkresistent, immer wieder gießt sie Öl in ewig brennende Feuer, die ihr den Widerwillen und die Verachtung informierter Personen und der öff. Meinung i. A. einbringen, so nach dem Motto "IN YOUR FACE - und jetzt erst recht!" Sie "verbraucht so wichtige Ressourcen wie Zeit und Energie, die zur Lösung drängender Probleme (Anerkennen biblischer Fakten, Korrektur nachgewiesenermaßen falscher Lehren, grundlegende Verbesserung schlechter Verfahrensweisen, Annährung an, und Übernahme echt christlicher Werte, Umlenken ihres von sich selbst besessenen Nabelschaublickes hin auf Gott und Christus) nötig wären. Ihr Karren hängt fest, die Hinterräder kreischen sich qualmend und staubaufwirbelnd immer tiefer in den Dreck - doch was macht sie? Öffnet die Motorhaube, holt ihren popeligen 4Zylinder raus und ersetzt ihn mit einem 1000 PS Formel 1-Aggregat, und dann "pedal to the metal" bis die Fetzen fliegen ... Lange kann das nicht mehr gutgehen.

                  Gruß,
                  M.N.

            2. Lichtspender

              Der Alte Bund wurde mit dem buchstäblichen Israel geschlossen. Da sind wir uns alle sicher einig.

              Doch Achtung!: Primär wurde auch der Neue Bund mit dem buchstäblichen Israel geschlossen. So die Ankündigungen dieses Neuen Bundes in den prophetischen Büchern des AT (Jeremia 31:31-34) -- "einen neuen Bund mit dem Haus Israel und dem Haus Juda".

              Nur wenige sprangen aber darauf an von den natürlichen Juden, um diesen Neuen Bund mit JHWH einzugehen. Daher öffnete Gott seine Arme auch für die anderen Völker -- die Heiden. Sie ziehen jetzt ebenfalls Nutzen aus diesem Bund als Christen. Sie sind quasi eingepfropft in dieses Bündnis. Nun zählt nicht mehr die nationale Abstammung, sondern die Annahme Christi.

              Und daraus entsteht aus dieser Gesamtheit Judenchristen/Heidenchristen das sogenannte "geistige Israel".

              In Liebe

              Lichtspender

              1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

                Lieber Lichtspender,

                wenn ich dich richtig verstehe, dann löst der neue Bund den alten, mit all seinen irdischen Verheissungen, ab bzw. auf? Wahrscheinlich verstehe ich dich miß.

                Nehme wir aus der Fülle von Voraussagen über die Zukunft Israel, als Nachkommen Abrahams, diese eine, Jesaja 19:

                22   Und Jahwe wird die Ägypter schlagen, schlagen und heilen; und sie werden sich zu Jahwe wenden, und er wird sich von ihnen erbitten lassen und sie heilen. 

                23   An jenem Tage wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jahwe dienen.

                24   An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde;

                25   denn Jahwe der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!

                Dass die Annahme Jesu gewissermaßen eine Bedingung ist, muss vorausgesetzt werden.

                Für Ede: wenn diese Annahme erfolgt, dann endet auch die von Gott verursachte Verstockung, Beispiel 2Kor. 3:

                13   und tun nicht gleichwie Moses, der eine Decke über sein Angesicht legte, auf daß die Söhne Israels nicht anschauen möchten das Ende dessen, was hinweggetan werden sollte.

                14   Aber ihr Sinn ist verstockt worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt beim Lesen des alten Bundes dieselbe Decke unaufgedeckt, die in Christo weggetan wird.

                15   Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Moses gelesen wird, liegt die Decke auf ihrem Herzen.

                16   Wenn es aber zum Herrn umkehren wird, so wird die Decke weggenommen.)

                Mittagsgrüße!

                Gerd

                1. Edelmuth an Gerd

                  Hallo Gerd

                  Nur ein paar ganz kleine Fragen zu deinem Beitrag.

                  Was hindert die Israeliten daran nicht schon heute zu Jehova umzukehren und Jesus als ihren Messias anzuerkennen. Jehova bestimmt nicht!

                  Wenn die Israeliten, was wir alle hoffen, Jesus als ihren Messias angenommen haben, worin unterscheiden sie sich dann von den übrigen Christen, sodass Jehova sie als sein Volk wiederherstellen sollte? Nichts!

                  Wenn, wie du lehrst, alle Christen zu Jesus in den Himmel kommen, was macht Jesus dann auf der Erde und wie kommen die Israeliten in den Himmel, da sie nun Christen und Gottes wiederhergestelltes Volk sind.

                  Und zu guter letzt, Gerd, wenn Jesus die Israeliten als sein Volk in den Grenzen des verheißenen Landes wieder herstellen sollte, werden sich die dort lebenden Volker wie Iraker, Perser, Syrer, Kuwaities die Landnahme gefallen lassen oder wird es dabei einen großen Blutzoll geben, auch von dort lebenden Christen?

                  Ede

                2. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

                  Lieber Ede,

                  bei solchen Antworten wird mir klar, dass du deinen eigenen Heilsvorstellungen folgst, Zitat:

                  Wenn, wie du lehrst, alle Christen zu Jesus in den Himmel kommen, was macht Jesus dann auf der Erde und wie kommen die Israeliten in den Himmel, da sie nun Christen und Gottes wiederhergestelltes Volk sind.

                   

                  Warum nur willst du nicht wenigstens den Voraussagen deiner Org folgen, die solchen Unsinn nicht vertritt! Diese Org zeigt deutlich - von mir kürzlich an Boas dokumentiert - dass es eine irdische und himmlische Verheissung gibt. Wie oft soll ich denn noch all die Bibelstellen zitieren, die von der Wiederherstellung Israel auf ERDEN sprechen, wie oft denn noch? Auch ManfredF zitierte heute die Herstellung des Paradieses auf dem BODEN Israels? Im Himmel gibt es keinen Boden!

                   

                  Dass mit Pfingsten eine völlig n e u e Herauswahl begann, die Gott Vater über seinen Sohn bei Juden und Nichtjuden vornimmt, zeigt doch sogar die JW.org.

                  Aber ich will den ganzen Sermon nicht wieder einbringen, nützt offenbar nix.

                3. Lichtspender

                  Lieber GERD:

                  Hebräer 7:18-22: 
                   
                  „Damit wird die frühere Bestimmung außer Kraft gesetzt, weil sie schwach und nutzlos war.
                  19 Denn das Gesetz hat nichts zur Vollkommenheit führen können. Stattdessen wird etwas eingeführt, das uns eine viel bessere Hoffnung gibt und uns den ungehinderten Zugang zu Gott verschafft.
                  20 Außerdem wurde der neue Priester durch einen Eid bestätigt. Bei den früheren Priestern gab es keinen solchen Eid.
                  21 Nur ihm sagte Gott das Priestertum mit einem Eid zu: "Der Herr hat geschworen und wird diese Zusage nie zurücknehmen: 'Du sollst für immer Priester sein, ein Priester nach der Art des Melchisedek.'"2
                  22 Deshalb ist Jesus auch der Garant eines besseren Bundes geworden.“
                   
                  Hebräer 8:7-13:
                  Hätte der erste Bund keine Mängel gehabt, so wäre kein zweiter nötig gewesen.
                  8 Denn Gott tadelte sein Volk, als er sagte: "Es wird ein Tag kommen, sagt der Herr, an dem ich mit dem Volk von Israel und dem Volk von Juda einen neuen Bund schließen werde.
                  9 Er wird anders sein als der, den ich damals mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm und aus Ägypten herausführte. Denn diesem Bund sind sie nicht treu geblieben, und ich habe auch nicht mehr auf sie geachtet, spricht der Herr.
                  10 Der neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließen will, wird so aussehen: Ich werde ihnen meine Gesetze in Herz und Gewissen schreiben. Ich werde ihr Gott und sie werden mein Volk sein.
                  11 Keiner muss dann noch seinen Mitbürger belehren und niemand zu seinem Bruder sagen: 'Komm und lerne den Herrn kennen!' Denn alle – vom Kleinsten bis zum Größten – werden mich bereits kennen,
                  12 weil ich ihnen ihr Unrecht vergebe und nie mehr an ihre Sünden denke."2
                  13 Wenn Gott also von einem neuen Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt. Was aber alt ist und ausgedient hat, wird bald verschwunden sein. „
                   Gottes Wort ist so klar in dieser Frage.

                  In Liebe

                  Lichtspender

                4. Lichtspender

                  Lieber Gerd,

                   

                  ich hatte noch vergessen: Die Zitate stammen aus der bibel.heute.

                  Also:

                  Es kommt also darauf an, unter welchem Bund man stand/steht.

                  Die Juden der alten Zeit standen unter dem Alten Bund und hatten sich diesem freiwillig verpflichtet. Ihnen gelten die Zusagen und Verheißungen des alten Bundes: irdisch orientiert.

                  Seit Jesu Auferstehung der Wechsel. Nun trat der Neue Bund in Kraft.

                  Juden, die Jesus als Mittler dieses Bundes anerkannten, kamen unter diesen Bund für Israel zu stehen: sie waren jetzt himmlisch orientiert. Ebenso all die Christen, die aus den Heidenvölkern kamen.

                  So sehen wir, dass es für Israel irdische und himmlische Perspektiven gab. Die Verbindlichkeiten regeln sich logischerweise aus dem jeweiligen Bund. Jeder Bund für seine Ära zu seinen Konditionen.

                  In Liebe

                   

                  Lichtspender

                   

                5. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

                  Lieber Lichtspender,

                  danke für deine Antwort, deine nachfolgende Ergänzung war wichtig!

                  Auffallend bei Hebr. 7 Vers 18 ist, dass das Wort "Bestimmung" in deiner zitierten Übersetzung in anderen generell mit "Gebot" wiedergegeben wird, das nachfolgende Wort "Gesetz" zeigt, wie das ganz Kapitel 7, dass es die Anordnungen der "Torah" betrifft.

                  Damit für andere Leser kein Irrtum aufkommt: es ging nicht dass die "irdische" Bestimmung für Israel im AT durch die "himmlische" ersetzt wurde.

                  Offen bleibt die Frage, die immer wieder entsteht: was geschieht mit denen, die wie die Juden z. Z. des Paulus, das himmlische Angebot nicht annehmen wollen?

                  Nachdenkgrüße!

                  Gerd

                6. M.N.

                  Liebe Mitdenker,

                  die sog. "Wiederherstellungsprophezeiungen" (gemeint ist die "Wiederherstellung Israels", d. h. des israelitischen - auch "jüdisch" genannten - alttestamentlichen Staatswesens) haben sich ALLE, samt und sonders, nach der Rückführung aus dem babylonischen Exil mit dem Wiederaufbau des jüdischen Gemeinwesens unter Esra und Nehemia erfüllt. Wenn im hebr. AT von "Land" (אֶרֶץ äräz, Land-Boden) die Rede ist, so bezieht sich das immer auf "das den vorchristlichen Israeliten verheißene Land" - nicht auf den Planeten Erde, nicht auf den heutigen nahen und mittleren Osten oder was auch immer naiv/fundamentalistische, den historischen Kontext der "Wiederherstellungsprophezeiungen" brutal missachtende Bibelverdrehung daraus macht.

                  Des Weiteren bildet die physische "Restauration" des "Alten Israel" nach 537 v. Chr. die Grundlage für das Entstehen des "messianischen Friedensreiches" ab dem irdischen Wirken Jesu Christi und der Entstehung der christlichen Enklesia als "Gottesreich" (basileía theoū), des "Weltreiches im Herzen der Menschen", des "Leibes Christi". Die "buchstäbliche Wiederherstellung" Israels nach dem bab. Exil bildet also den Auftakt eines von buchstäblich zu allegorisch/geistlich verlaufenden Entwicklungsprozesses, dessen Endresultat in den "Wolf & Lamm"- sowie den Einsammlungsprophezeiungen Jesajas ("Heiden", die zu Christus kommen), den "nichtphysischen" Tempel- und Landbeschreibungen Hesekiel in Kap 40-48, sowie den teils buchstäblichen, teils allegorischen Beschreibungen des Gottesvolkes in den kleinen Propheten im Voraus geschildert wurde. Die in Jesaja beschriebene "Geburt der Nation an einem Tag" hat nichts und GAR NICHTS mit dem Entstehen des heutigen Staates Israel in 1948, oder mit davor erfolgten, zionistischen Entwicklungen (Balfour 1917 et al.) zu tun, wie es Fundamentalisten so gerne hätten. Dies hat sich einzig und allein durch das unter Jesus Christus - das "Haupt der Enklesia" - stattfindende Entstehen des "Leibes Christi" erfüllt, mitsamt all den zahlreichen, von Jesaja bis Maleachi prophetisch geschilderten Einzelheiten.

                  Hierzu ein relevantes Zitat aus Roland Hardmeiers "Zukunft. Hoffnung. Bibel. Endzeitmodelle im biblischen Vergleich" S. 107 - Großschreibung hinzugefügt:

                  "Es ist der Kapitalfehler des Dispensiationalismus, das Alte Testament zum Ausgangspunkt des Schriftverständnisses zu machen. Dispensationalisten sind der Ansicht, dass nur ein rigider Literalismus [ausnahmslos/strikt buchstäbliches Verständnis] den richtigen Zugang zur Bibel verschafft und legen darum möglichst wörtlich aus. Mit dem aus der wörtlichen Auslegung des Alten Testaments gewonnenen Verständnis treten sie nun an das Neue heran. Anstatt Jesus und die Apostel als Richtschnur der Auslegung zu nehmen, versuchen sie, das Neue Testament mit ihrem wörtlichen Verständnis des Alten zu harmonisieren. Sie stellen damit ungewollt ihr eigenes Verständnis des Alten Testamentes über das der Apostel und des Herrn. Dies ist der Grund, warum der Dispensationalismus fortwährend den grossen heilsgeschichtlichen Linien des Neuen Testamentes widerspricht. Durch ihren übereifrigen Literalismus haben sich die Dispensationalisten in der Spekulation über endzeitliche Ereignisse verloren. Den Propheten aber ging es nicht um Spekulation, sondern um Hoffnung. Diese Hoffnung erfüllte sich in Jesus von Nazareth, dem Sohn Gottes und Messias. In ihm ist die wahre Bedeutung der prophetischen Hoffnung enthüllt. DESHALB MÜSSEN WIR NICHT DAS NEUE TESTAMENT MIT DEM ALTEN AUSLEGEN, SONDERN DAS ALTE IM LICHTE DES NEUEN VERSTEHEN LERNEN."

                  Und S. 543:

                  "... Die ... Deutung der eschatologischen Hoffnung des Alten Testamentes [seitens der] inspirierten Schreiber des Neuen Bundes ... lehrt uns, dass MANCHE VERHEISSUNGEN DES ALTEN TESTAMENTES IN BEGRIFFEN GEGEBEN WURDEN, DIE DEN MENSCHEN DER DAMALIGEN ZEIT ZUGÄNGLICH WAREN, so dass sie die Zukunft, die Gott schafft, INNERHALB IHRES ERFAHRUNGSHORIZONTS ÜBERHAUPT ERFASSEN KONNTEN. Doch beabsichtigt war oft MEHR, ALS AUS EINER WÖRTLICHEN DEUTUNG ZU ENTNEHMEN IST, denn die Verheissungen waren von Anfang an auf EINE HÖHERE FORM DER ERFÜLLUNG angelegt."

                  Die "HÖHERE FORM DER ERFÜLLUNG" bezieht sich auf die christliche, heute mittlerweile weltweit existierende Enklesia, das "Gottesvolk", das in Gal 6,16 angeführte "Israel Gottes", das sich sowohl aus "Beschnittenen" (buchstäblichen Israeliten), als auch aus "nicht Beschnittenen" (sog. "Heiden") zusammensetzt und zu dem wir hier alle hoffentlich gehören. Jawohl: "Israel", denn mit dem buchstäblichen Israel nahm alles seinen Anfang, es ist, wie Paulus in seinem Ölbaumgleichnis in Röm 11 mehr als deutlich darlegt, der "Wurzelstock", in den "Menschen aus allen Völkern eingepfropft" wurden, so dass sie nun alle "Israel" bilden, die "eine Herde" der "Urschafe" und der "anderen Schafe" aus Joh 10.

                  Deshalb muss man alle Versuche, die "Wiederherstellung Israels" in heutiger Zeit zu verorten und mit rein menschlichen Interessen dienenden, politischen Entwicklungsprozessen zu verküpfen, als fundamentalistische, auf Eisegese gegründete Irrlehre verwerfen.

                  Gruß,
                  M.N.

                7. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

                  Zum Stichwort "Wiederherstellung" sei vorneweg gleich festgehalten, dass Petrus in seiner Predigt (nach Pfingsten) nicht die Erfüllung des aktuellen israelitischen (säkularen) STAATES im Sinne hatte. Den gab es nicht in der Zeit des AT, daher konnte d e r  doch nicht wiederhergestellt werden!

                  Nun die Predigt des Petrus man beachte: spricht er denn von einer Erfüllung die sich schon in der VERGANGENHEIT stattfand? Spricht er in der Zeitform...
                  Perfekt (vollendete Gegenwart)
                  ...oder von einem künftigen Ereignis? Apg. 3, Elbf.:

                  18   Gott aber hat also erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten zuvor verkündigt hat, daß sein Christus leiden sollte.

                  19   So tut nun Buße und bekehret euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung k o m m e n vom Angesicht des Herrn,

                  20   und er den euch zuvorverordneten Jesus Christus s e n d e,

                  21   welchen freilich der Himmel aufnehmen muß b i s zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.

                  22   Moses hat schon gesagt: "Einen Propheten wird euch der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken, gleich mir;....

                  24   Aber auch alle Propheten, von Samuel an und der Reihe nach, so viele ihrer geredet haben, haben auch diese Tage verkündigt.

                  25   Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott unseren Vätern verordnet hat, indem er zu Abraham sprach: "Und in deinem Samen werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde".

                  26   Euch zuerst hat Gott, als er seinen Knecht erweckte, ihn gesandt, euch zu segnen, indem er einen jeden von euren Bosheiten abwendet.

                  Sollen die Zuhörer des Petrus nachfolgendes vermutet haben? Ich verstärke

                  die sog. "Wiederherstellungsprophezeiungen" (gemeint ist die "Wiederherstellung Israels", d. h. des israelitischen - auch "jüdisch" genannten - alttestamentlichen Staatswesens) haben sich ALLE, samt und sonders, nach der Rückführung aus dem babylonischen Exil mit dem Wiederaufbau des jüdischen Gemeinwesens unter Esra und Nehemia erfüllt. 

                  Mit Gruß!

                  Gerd

                8. Edelmuth an M.N. & Gerd

                  Warum erkennen die Israeliten Jesus nicht als ihrem Messias an?

                  Welche Kriterien gibt es zur Erkennung des Messias?

                  Nach jüdischem Glauben wird der Messias noch kommen.

                  "Der Messias wird einst erstehen und das Königtum des Hauses David zu seinem ursprünglichen Stand bringen, zur Herrschaft, wie sie war. Er baut den (Beit) HaMikdasch, den Tempel in Jerusalem, wieder auf und sammelt die Zerstreuten Israels ein. In seinen Tagen werden alle (Toragesetze wieder so sein, wie es die damaligen waren. Man wird Opfer darbringen und die Brachjahre (Schmitta) und Jubeljahre (Jowel) beobachten, ganz nach der in der Tora enthaltenen Vorschrift."

                  http://www.hagalil.com/judentum/rabbi/090318.htm

                  Wie werden sie ihren Messias erkennen?

                  Während diese allgemeine Beschreibung einige detaillierte Anforderungen an den Messias liefert, definiert der Rambam darüber hinaus zwei Ebenen in Bezug auf den Glauben, eine bestimmte Person sei der Messias - also erstens die Vermutung, ein Individuum sei der Messias, und zweitens eine vollständige Bestätigung: "Und wenn künftig ein König aus dem Hause Davids aufsteht, der wie einst sein Vater David die Tora studiert, sich um die Gebote müht, gemäß der Schriftlichen wie der Mündlichen Tora, und der Israel zwingt, in ihr (der Tora) zu wandeln."

                  Weiter heißt es bei Maimonides: Wer die Kriege des Herrn ausficht und für die Wiederherstellung der jüdischen Souveränität über das Land Israel und die Geltendmachen der Gesetze der Tora kämpft, von dem wird angenommen, dass er der Messias ist. Wenn er dies alles tut und Erfolg hat "und alle Völker, die rings um ihn sind, besiegt", außerdem "den (Beit) HaMikdasch an seiner Stelle erbaut" und "die Verstreuten Israels einsammelt", dann ist dies gewiss der Messias.

                  http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/25834

                  Diese an den Messias gerichteten jüdischen Forderungen wird Jesus nicht erfüllen. Deshalb werden die Israeliten Jesus auch nicht als ihren Messias anerkennen. Die Anerkennung Jesu als der Messias ist aber Vorrausetzung für ihre Rettung.

                  Wer, wie die Israeliten, ihre Hoffnung auf das mosaische Gesetz setzt, benötigt Jesus nicht, denn er erhofft seine Rettung durch die Erfüllung des Gesetzes. Deshalb wird Jesus niemals um die Geltendmachung der mosaischen Gesetze kämpfen. Das Erscheinen Jesu als Mensch und Messias würde sie in ihrem Irrtum, Jesus als Gotteslästerer rechtmäßig getötet zu habe, noch bestärken, denn nun ist ihr Messias, wie von ihnen vorausgesagt, gekommen.

                  Was lehrt uns das Verhalten der Israeliten?

                  Sie stellen ihre eigenen Forderungen auf, wie ihr Messias sein soll? Nicht ihr Messias ist König, sondern sie selber, indem er ihre Wünsche bezüglich ihrer Wiederherstellung als Gottes Volk erfüllen darf. Das allerdings hat Jesus bereits zu seinen Lebzeiten auf der Ede abgelehnt.

                  Ede

    2. Hallo Lichtspender,

      Da hast du völlig recht. Für mich war das schon immer klar eigene , selbst formulierte antworten im WT Studium zu geben.  Dass ichmich damit oft unbeliebt gemacht habe  war mir klar und habe ich in kauf genommen.  Wie oft sind Mitbürger nach der Zusammenkunft gekommen und sagten:" du hast Heutedas das gesagt  was viele denken, sich aber nicht trauen zu sagen. "

      Dann kam eine zeit,  da wurde ich gar nicht mehr dran genommen.  Es war so offensichtlich bei manchen Themen.  Da wurde verzweifelt nach einer anderen Hand gesucht😐😑nun ja, das ist zum Glück vorbei.

      Ich finde es aber toll, dass ihr euch trefft. So was fehlt mir sehr.  Ich bin hier in unserer Gegend noch alleine. Es gibt zwar bibelkreise, die werden von der evangelischen Kirche angeboten.  Interessant wäre das bestimmt.  Aber ich habe bedenken. In welcher Ecke Deutschlands seid ihr zu finden?

      Liebe grüße

      Dorkas

       

      1. Jesu kleiner Bruder

        Liebe Dorkas und liebes Bruderinfo-aktuell-Portal,

        mir ist aufgefallen, dass viele Ex-Zeugen und Noch-Zeugen, die dieses Portal lesen, den innigsten Wunsch haben, einen Bibel-Hauskreis in ihrer Nähe mit Ex-Zeugen zu finden.

        Vorschlag/Bitte in ihrer aller Namen:

        Könnte man bei Bibel-aktuell oben bitte noch einen weiteren Reiter hinzufügen "Bibel-Hauskreis"? Das könnte vielleicht so aussehen (ich bin leider überhaupt kein Fachmann auf diesem Gebiet):

        Eine Spalte: "Ich habe einen Bibel-Hauskreis", im Raum / Postleitzahl: z.B. 79... oder 54 ....

        Zweite Spalte: "Ich suche einen Bibel-Hauskreis", im Raum / Postleitzahl: z.B. 43....

        Es gibt sicher unter unseren Lesern oder im bruderinfo-aktuell-Team Computer-Freaks, die wissen, wie man so etwas einrichtet. Es gibt so viele, die sich danach sehnen, die Bibel zusammen mit Gleichgesinnten zu lesen und zu besprechen!!!

        Vorab schon ein herzliches Dankeschön!

        1. Edelmuth an kleiner Bruder

          Hallo kleiner Bruder

          Viele ehemalige Zeugen Jehovas sind von dem früheren Versammlungsbuchstudium geprägt. Es wäre daher sinnvoll einmal zu schildern, wie euer Hausreis abläuft.

          Ede

          1. Jesu kleiner Bruder

            Lieber Edelmuth, du fragst, wie unser Bibel-Hauskreis abläuft (und ob er durch das frühere Versammlungsbuchstudium geprägt ist). Antwort:

            In unserem Bibel-Hauskreis verwenden wir nur die Bibel -- wie der Name schon sagt!

            Wir haben uns darauf geeinigt, beim Vorlesen die Bibel.heute (Neue evangelistische Übertragung) zu verwenden, weil sie sehr gut verständlich ist (lebendige Sprache bei weitestgehender Textreue). Jeder Anwesende hat aber noch weitere Bibelübersetzungen und Studienbibeln bei sich (z.B. Induktive Studienbibel, Schlachter, "Feuer-Bibel", Stanley-Bibel, Joy-Meyer-Bibel etc.. ...). So liegen auf unserem Wohnzimmertisch eine Vielzahl an deutschen, englischen und spanischen Bibeln (zu unserer Gruppe gehören auch Ex-Zeugen aus span./engl. Versammlungen). Jeder darf reihum jeweils ein paar Verse vorlesen (je nach abgerundetem Textzusammenhang), und dann sprechen wir darüber, was uns aufgefallen ist. Zusätzlich haben wir auch Interlinear-Übersetzungen (griech./deutsch) dabei, so dass wir auf den Urtext zurückgreifen können. Das ist besonders dann sehr interessant, wenn uns beim Lesen in anderen Übersetzungen Abweichungen zu dem Wortlaut der NW-Übersetzung auffallen, wie wir sie noch im Gedächtnis haben. So haben wir schon erschreckend viele Manipulationsversuche der NW-Übersetzung aufgespürt. (Es versteht sich von selbst, dass wir nicht mehr in der NW-Übersetzung lesen, sondern diese nur noch zu Überprüfungszwecken auf dem Tisch haben). Die Zeit bei unseren Gottesdiensten vergeht so schnell! Keine Spur von Langeweile! Wir sind uns nicht immer sofort zu allen Punkten 100%ig einig, aber das liegt hauptsächlich daran, dass die Teilnehmer unterschiedliche geistliche Entwicklungs- und Reife-Stufen haben. Einige konnten sich vorher schon auf die entsprechenden Kapitel vorbereiten und Nachforschungsarbeit tätigen, bei anderen war dies in der entsprechenden Woche nicht möglich, so dass sie der Stoff etwas unvorbereiteter trifft. In jedem Fall ist es ein Gewinn für alle. Jeder, der etwas sagen möchte, kann dies tun - ohne sich melden zu müssen. Das Studium beginnen wir natürlich mit Gebet. Wenn ungeklärte Fragen offen bleiben, werden sie als "Hausaufgabe" für das nächste Mal mitgegeben und die Ergebnisse dann diskutiert. Fantastisch! Der Heilige Geist wirkt und eröffnet uns Schritt für Schritt tiefere Schichten. - Tipp: Wer noch keinen Bibel-Hauskreis hat, kann sich bemühen, auch mit Freunden oder Nachbarn oder Interessierten aus dem alten Predigtdienstgebiet einen solchen aufzubauen. Unsere Bibel-Hauskreisteilnehmer haben zusätzlich noch "kleine" Bibel-Hauskreise mit "Welt"-Menschen aus ihren alten Gebieten, mit denen sie auch Bibelbücher Kapitel für Kapitel  besprechen. Sie wurden noch nicht zu unserem offiziellen Bibel-Hauskreis eingeladen, weil die Erkenntnistiefe zu stark zu unserer Gruppe abweicht und es unser Ziel ist, tiefer in die tiefen geistigen Wahrheiten einzudringen. Wir wollen uns nicht -- wie die Jahrzehnte zuvor in der WT-Organisation -- nur immer mit den gleichen Oberflächlichkeiten beschäftigen.

            1. Edelmuth an kleiner Bruder

              Hallo kleiner Bruder

              Vielen Dank für deinen aufschlussreichen Beitrag. Dazu hätte ich noch ein paar Fragen.

              Wird der Hauskreis mit einem Gebet eingeleitet oder/und abgeschlossen? Wenn ja? Wen betet ihr dabei an?

              Gibt es einen Studienleiter, der eine bestimmte Glaubensrichtung vorgibt, bzw. darauf achtet, dass sie eingehalten und nicht überschritten wird. Wer verteilt die Hausraufgaben und beurteilt, was richtig und was falsch ist?

              Es versteht sich von selbst, dass wir nicht mehr in der NW-Übersetzung lesen, sondern diese nur noch zu Überprüfungszwecken auf dem Tisch haben

              Ich verwende häufig die NWÜ, nicht, weil ich sie für besonders gelungen halte, sondern weil ich mich mit ihren Texten und Inhalten aufgrund meines jahrelangen intensiven Umgangs gut darin auskenne. Darüber hinaus verwende ich gerne die Jerusalemer Bibel mit ihren Erklärungen.

              Geht es dir bei dem derzeitigen Gebrauch der NWÜ darum zu belegen wie falsch sie übersetz wurde und wie doof Zeugen Jehovas sind, dann ist das wenig zielführend, denn auch andere Übersetzungen sind stark verfälscht. So haben viele Übersetzungen im AT Jehovas Eigennamen durch Herr ersetz und niemand stört sich daran.

              Wenn du mangelnde Vorbereitung als Meinungsverschiedenheiten benennst, wo siehst du den Mangel an Kenntnisse? Ist er stets außerhalb der Mehrheit oder dem Studienleiter zu suchen?

              Ich stelle mir gerade vor, wir würden im Hauskreis über die Anbetung Jesu sprechen. Ihr würdet mich vermutlich ebenso häufig raus werfen, wie meine Beiträge hier gelöscht werden.

              Ede

              1. Lichtspender

                Lieber Ede,

                wenn du gestattest, würde ich dir gerne berichten, wie unser Gottesdienst/Bibelstudium in unserem Hauskreis abläuft:

                1. Wir treffen uns jeden Sonntag um 10 Uhr. Das Ende ist offen; meistens dauert es eineinhalb Stunden.

                2. Der Vorsitzende beginnt mit einem Gebet. Gebetet wird zum Vater, dem Ewigen. (Wer zu Christus beten möchte von unseren Teilnehmern, tut es privat.)

                3. Wir haben in unserer Gruppe 3 Brüder, die jahrzehntelang Älteste waren. Sie gelten auch bei uns als solche, weil sie als solche tätig sind.

                4. Der Studienleiter/Vorsitzende beginnt das Studium, ist aber nicht dominant. Er sorgt für einen gewissen geordneten Ablauf.

                5. Auch wir lesen nicht die NW-Übersetzung, sondern eine andere.

                6. Unser Ziel ist es nicht, Fehler und noch mehr Irrlehren der Zeugen Jehovas zu erforschen (das ergibt sich von selbst). Wir sind vorwärts gewandt. Konstruktiv. Wir konzentrieren uns schlicht auf die herrlichen Wahrheiten, die in jedem Bibelbuch zu finden sind.

                7. Jeder darf so 5 bis 8 Verse reihum vorlesen. Dazwischen sprechen wir über das Gelesene. Wir gehen recht analytisch vor. Details sind uns nicht unwichtig. Es ist unglaublich bereichernd zu hören, was die einzelnen Geschwister zu sagen haben und wie sie einen Vers verstehen. Wir legen wert darauf, nicht dogmatisch aufzutreten: unser Verständnis wächst. (Manch einer unter uns sagt: "Das verstehe ich jetzt erst richtig." Oder: "Hier lerne ich mehr als in 40 Jahren bei den Zeugen.")

                8. Wir kommen in der Regel immer zu einem einheitlichen Verständnis und Konsens: der Heilige Geist ist bei uns wirklich spürbar, der das Verständnis und Einsicht gibt. Er ist der von Jesus angekündigte Lehrer, der uns in die ganze Wahrheit führt.

                9. Ist ein Bibelbuch beendet, wird beraten, welches das nächste Mal begonnen wird.

                10. Bei uns wurde noch keiner rausgeworfen, lieber Ede.

                11. Wir erzwingen nichts. Offen bleibende Fragen werden im Verlauf unseres Studiums und geistigen Wachstums beantwortet werden, da sind wir uns alle sicher.

                Jesus sagte: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dort bin ich mitten unter ihnen".

                In Liebe

                Lichtspender

                 

                 

                1. Fanny

                  Fanny@Lichtspender

                  Lieber Lichtspender wenn ihr euch im Namen Jesu versammelt warum mußt er  dann vor der der Türe stehen bleiben ? WAS ist das für ein Hauskreis in dem Jesus nicht eingeladen ist ?

                  LG Fanny

      2. Liebe Dorkas ,

        möglicherweise bist du nicht alleine ! In welchem Postleitzahlengebiet wohnst du ? Die meisten , die hier schreiben , sind im Norden Deutschlands zu Hause, soviel ich mitbekommen habe .

        Wir sind im Kreis Heidelberg - Mannheim zu Hause . Wenn du Lust hast , antworte mir . Wir würden uns freuen von dir zu hören .

        Liebe Grüße

        Iris

        1. Liebe Iris,

          Freue mich. Da bin ich gar nicht so weitweg von euch. Wohne im PLZ Gebiet  76.....

          In der nähe von Landau. Bis Mannheim sind es von uns aus ca. 45 Minuten Fahrt.

          Kannst du über BI meine Mail Adresse bekommen.?

          LG

          Dorkas

          1. Liebe Dorkas ,

            habe gerade auf der Karte gesehen , daß es wirklich nicht weit ist . Natürlich kann ich mir deine Mailadresse von Bruderinfo besorgen . Omma hat sich gerade gewundert , daß ich ,, Norden " geschrieben habe , aber für mich ist alles , was oberhalb von Düsseldorf ist , schon Norden . Wahrscheinlich weil wir mal in Kitzbühel gewohnt haben , und von dort hierher gezogen sind .

            Momentan haben wir ja ,, nur " unsere Tochter und ihren Mann mit seinen Eltern , mit denen wir uns treffen können . Darum ist es für uns eine besonder Freude , dich  , als ebenfalls entronnenes ,, Schaf " in der Freiheit , persönlich kennenzulernen .

        2. Omma@Iris

          Liebe Iris,

          bei uns im Norden Deutschlands, wenn man diesen ab Hamburg Richtung Dänemark als solchen bezeichnet, gibt es nicht so viele.

          Dann im Raum Hannover, Richtung Harz und in den neuen Bundesländern, kenne ich viele liebe Geschwister. Dort gab es im letzten Jahr ein Treffen mit über 40 Personen.

          Aber auch in deiner Gegend kenne ich viele liebe Aufgewachte.  Wir waren extra im letzten Jahr nach BW gefahren, weil sich dort sechs Personen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen lassen wollten.  Dazu waren 17 Personen versammelt.

          Auch Richtung Bayern werden wir wieder "fündig".  .....

          Ja, manchmal wohnt jemand ganz in der Nähe, nur weiß man nichts davon.  Viele haben auch Angst vor einem Ausschluss, und sind daher sehr vorsichtig. Zu diesem Thema ein kleiner Tipp, auf der anderen BI-Seite dazu der Artikel: Drei Pharisäer, die an Jesus glauben.  Hier der Link dazu:

          http://www.bruderinfo.de/allgemein/drei-pharisaeer-die-an-jesus-glauben/

          Wir, die wir uns von der Org. gelöst haben, können da schon etwas offener sein, denn uns kann man nichts mehr verbieten, wir sind frei.

          Ganz liebe Grüße aus dem Hohen Norden (Nordfriesland / Schleswig-Holstein) senden dir

          Omma und Oppa

          1. Liebe Omma , lieber Oppa

            vielen Dank für deine Information . Das denke ich auch , daß noch einige um uns herum sind , die Angst haben , sich irgendwie in der Öffentlichkeit bemerkbar zu machen , weil sie noch nicht frei sind .

            Sicher würde es Ihnen helfen , hier auf Bruderinfo mal ihre Sorgen und Ängste mitzuteilen, damit sie von lieben Brüdern , so wie ihr beide und noch viele andere , aufgefangen werden , wenn sie den ersten Schritt in die Freiheit gewagt haben .

            Mein Mann und ich , lesen , seit wir im April frei geworden sind , täglich im Bruderinfo . Das hat uns wirklich sehr geholfen , weil wir gespürt haben, daß wir nicht alleine sind , mit dem emotionalen Stress , den wir unser ganzes Leben noch nie so erlebt haben .

            Mittlerweile können wir wieder Lachen und unser Rentnerdasein so richtig genießen . Das könnten wir bisher noch nicht . Schade um die vielen verlorenen Jahre . Aber wir wollen nach vorne schauen und hoffen , daß bald auch unsere Kinder und Enkelkinder den Weg in die Freiheit finden .

            Dank unserem lieben himmlischen Vater und unserem König , der sich für uns bereitwillig geopfert hat , ist es uns möglich , einmal in Frieden und wirklicher Freiheit ewig zu leben . Dann können wir sagen , was sind schon die paar Jahre .........

            Liebe Grüße von uns an Euch Beide

            Iris

  14. Janus

    Liebe alle,

    ich war in letzter Zeit nur stiller Mitleser, aber muss auch mal wieder etwas einwerfen. Einfach basierend auf den letzten beiden Artikeln (IICSA+Liebst du mich...). Wir lesen einen Artikel, welcher die Zielstellung hat, auf geschehenes Unrecht zu reagieren bzw. auf eine bewusste Bibelverdrehung im WT eingeht, welche der WTG nutzen soll.

    Und was geschieht?

    Der Fachbegriff - wenn man es so nennen darf - heißt Whataboutism.

    Gezielt werden polarisierende Fragen gestellt, welche die Kommentarspalte fluten und Gedanken zum eigentlichen Artikel untergehen lassen.

    Im aktuellen Artikel wird ohne logischen Grund eine persönliche Meinung zum Blut gepostet, welche ich hier nicht kommentieren werde.

    In diesem Sinne: "Don't feed the troll!"

    Und natürlich Danke an die Artikelschreiber hier. Es wird immer wieder gezeigt, wie die WTG als Moloch funktioniert. Ein Moloch, welcher unsere Kraft, Mittel und Freiheit verschlingt, um sich selbst an der Macht zu berauschen.

    Zum "Liebesbeweis" der Trennung von der "Welt" fiel mir Orwells 1984 ein:

    "Wäre es ihm erlaubt, mit Ausländern in Berührung zu kommen, so würde er entdecken, dass sie ganz ähnliche Menschen sind wie er selber und dass das meiste, was man ihm von ihnen erzählt hat, erlogen ist. Die künstlichen Schranken der Welt, in der er lebt, würden fallen, und die Furcht, der Hass und die Selbstgerechtigkeit, von denen seine Moral abhängt, könnten sich verflüchtigen."

    Es grüßt

    Janus

    1. ottonio

      Janus, das musst du gezielt jene fragen, die die Beiträge hier an ungeeigneter Stelle freischalten, obwohl sie mit dem jeweiligen Thema nichts zu tun haben.

  15. RoKo24

    1.Mo 3:16-19 - ist der vererbte Lohn der Sünde für unvollkommene Menschen; Geburtsschmerzen für die Frau und schweißtreibende Arbeit für die Männer, Arbeiter. Es ist somit eine biblische Gegebenheit in der Unvollkommenheit. Arbeit ist eben hart und kein bezahltes Hobby. Was will der Wachturm anderes vortragen?

    In Sprüche 31 ist die tüchtige Frau beschrieben, wer kann sie finden? In 15 Jahren Partnersuche im Herrn habe ich so eine Frau bei den vielen jungen Schwestern leider nicht gefunden. Sie sind von ihren Eltern im Herrn erzogen und dienten oft der Organisation, waren aber von der hier in Sprüche beschriebenen Frau weit entfernt. Rebekka hat einst die Kamele getränkt und viel Wasser geschöpft. Ein durstiges Kamel kann in 10 min 100 Liter Wasser saufen. Rebekka hatte 10 solche Kamele zu tränken. 1000 Liter, 1000 kg, eine Tonne. Was für eine mühevolle Arbeit, mal so zwischendurch. Angenommen sie schöpfte in einem Gefäß mit 10 Liter Fassungsvermögen, 10 kg plus das bestimmt getöpferte Gefäß selbst ca. 5 kg Eigengewicht, so waren das 100 Gänge hinab zum Quellwasser. Man liest das so einfach, es war harte schweißtreibende Arbeit (eine ehemalige Leseaufgabe von mir). Durch diese fleißige Arbeit zeichnete sich Rebekka aus, das war der heilige Dienst, nicht, dass sie sich im Predigtdienst verausgabte, ein kleiner Unterschied. Jede junge Schwester kann selbst prüfen was sie willig zu leisten vermag, wie gebildet sie ist, wie geschäftstüchtig (wie Spr.) um ein Stück Land zu erwerben um es dann zu bestellen (sinnbildlich gesprochen) und wie fleißig sie arbeitet. Landarbeit ist schwere Arbeit. Junge Männer ebenso, die Familie zu ernähren ist eine mühevolle Aufgabe.

    Im Glauben zu sein bedeutet halt mehr als die WTG uns in den Zusammenkünften lehrt, nämlich seine familiären Pflichten effektiv wahrzunehmen. Oft wird der Glaube lediglich auf den Predigtdienst abgeschwächt. Glauben ohne Werke ist tot. Was bedeutet das?

    1.Tim 5:8 Bestimmt hat jemand, der für die Seinigen und besonders für seine Hausgenossen nicht sorgt, den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.

    Titus 1:16 Sie erklären öffentlich, Gott zu kennen, aber sie verleugnen ihn durch ihre Werke, weil sie verabscheuungswürdig und ungehorsam und für jedes gute Werk unbewährt sind.

    Worte aus der Bibel (NWÜ)! Keine Erfindung einer Publikation.

    „Nicht sorgen“ ist m.E. ebenfalls, wenn man ungenügend sorgt. Sprüche 31:11 sagt, es mangelt ihr nicht am Gewinn ! Wie ist das zu interpretieren? Ob ein „bescheidenes“ Leben ausreicht, um den Ansprüchen zu genügen liegt allein im Sinne der persönlichen Betrachtung und im persönlichem Gewissen. Man sollte Spr. 31 bis zu ende lesen, was alles noch von dieser Frau geschrieben wird.

    Gal 1:6 ließt man von einer andersartigen guten Botschaft. Keinesfalls eine schlechte Botschaft, auch eine gute Botschaft, aber eben nicht die, die Bibel ursprünglich lehrt. Ver 7, die die gute Botschaft verdrehen wollen, Vers 9, dieser sei verflucht!

    5. Mose 12:32 Jedes Wort, das ich euch gebiete, solltet ihr sorgfältig tun. Ihr sollt nichts hinzufügen noch davon wegnehmen. !!!

    Sprüche 30:6 Füge nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht zurechtweist und damit du nicht als Lügner erfunden werden müßtest.

    Eine einseitige Betrachtung und Auslegung wird enden wie in Off 22:18,19 beschrieben. Jeder Bruder und jede Schwester sollte selbst prüfen, wo er/sie steht. Der Kongress „Lichtträger“ ist mir in Erinnerung, Ps 119:105 Dein Wort ist eine Leuchte meinem Fuß Und ein Licht für meinen Pfad.
    Prüfe biblisch, wo Du genau stehst, und prüfe genau, wohin das Licht dich führt. Manchmal kann ein Licht auch blenden, und man sieht nichts, wohin man tritt. Nicht, dass man in eine Grube fällt. Eine andersartige gute Botschaft mag sich gut anhören, sie kommt aber nicht vom Urheber.

    Ich möchte den lieben fleißigen Schwestern nicht zu nahe treten. Die Männer sind genau so gemeint... 😉 Ich schließe mich hierbei ebenso ein. Ich war immer fleißig, war auch HiPi, bin aber immer ausgewogen und bemüht, "liebe meinen nächsten wie mich selbst" umzusetzen. Ich denke, das ist das beste Rezept um nicht zu verbrennen und geistig fit zu bleiben. Was Älteste dann von mir dachten war mir nebensächlich, zum Unmut meiner Brüder, die sich dann oft zu bösen Worten hinreisen liesen. Sie meinten, ich habe wohl Hornhaut in den Ohren... formulierten es aber theokratischer. Meine Loyalität gehört jedoch einzig dem Schöpfer und dem Sohn und nicht ihnen. Fertig, indiskutabel. Für so dickes Fell gab es letztlich nur den Gemeinschaftsentzug, aber dennoch blieb & bleib ich meinem Gewissen treu.

    Ich glaube, dass wie Zartbesaidet schrieb, es sehr, sehr auf die eigene Kraft geht, wenn man Brüder vor falschen Dingen bewahren will und sie selbst abwehrt bevor sie in der Versammlung ankommen. Zum Glück, dass es so liebe Brüder gibt, die so lange so hart tätig sind und waren. Sie sind aber leider in der Unterzahl, oder wie die Bibel schreibt, ein wenig Sauerteig durchsäuert die ganze Masse. Mein lieber Zartbesaideter, bestimmt sind Deine guten Werke bei unserem König notiert. Und Dein Beitrag lesen viele mit. Und viele vergleichen die Gegebenheiten bei ihren eigenen Zusammenkünften. Und jeder ist für seine Tat selbst verantwortlich.

    Liebe Grüße, Euer RoKo

    1. Tommy

      Das ist leider so Roko

      und ich unterschreibe Deinen letzten Satz. Jeder steht am Schluss selbst und alleine vor dem Herrn!!!!

      Tommy

      1. ottonio

        Kein Christ steht jemals allein vor dem Herrn, denn der Herr steht ihm jederzeit bei, und stützt ihn.

        Nur wer den Herrn aktiv von sich gestossen hat (z.B. weil er lieber auf die LK oder andere selbsternannte Lehrer gehört hat), wird sich am Ende ohne Beistand wiederfinden.

        1. Tommy

          Gut Ottonio,

          kann man vielleicht so sehen. Ich glaube, dass wir Menschen dann alleine da stehen, natürlich mit Jesus als Fürsprecher, aber genau dieser wird uns richten und da, so sehe und lese ich das, stehen wir ohne sonstige Anwälte oder Ähnliches, wir alleine Verantworten uns. Und selbstverständlich macht es wohl einen Unterschied, ob wir uns vorher zu eben unserem Herrn bekannt haben. Hier sind wir ganz alleine und können kaum sagen, dass doch die LK oder die WTG gesagt haben.......könnte sein, dass genau dieser Herr dann sagt, ich kenne Dich nicht. Wir alleine haben die Verantwortung.

          Tommy

    2. Herbert

      Lieber RoKo,

      Du hast viele gute und passende Bibelstellen herausgesucht und angeführt. Vielleicht hätte man sich die Mühe sparen können wenn man den Anfang des zweiten Absatzes im WT liest:

      "Nachdem Jesus ihnen ein Frühstück bereitet hatte, wandte er sich Simon Petrus zu und fragte:"

      Hat Jesus durch sein vorgelbtes Beispiel nicht schon alle Zweifel ausgeräumt was an erster, oberster Stellen steht? Was zuerst zu bedienen ist? Das TAT er BEVOR er auf etwas anderes zu sprechen kam.

      Gegen das vorgelebte Beispiel Jesu im Bibelbericht fragt die Gesellschaft tatsächlich: "Was meinte Jesus damit?". Das erninnert an dieser Stelle wirklich sehr an "sollte Gott wirklich gesagt haben...?"

      Und dann antwortet sie auch gleich selbst und beginnt den nächsten Satz mit "Offensichtlich....".Nun, offensichtlich hat Jesus das exakte Gegenteil dessen vorgelebt und vorgemacht, was die Gesellschaft dann im weiteren als das "offensichtliche" glauben machen möchte.

      OFFENSICHTLICH - ist das genaue Gegenteil dessen was für die Gesellschaft "offensichtlich" ist, offensichtlich.

      Der BI Artikelschreiber hat recht: Wenn die WTG die Worte "offensichtlich" und "offenkundig" benutzt muss man sehr aufmerksam sein, ob das wirklich so ist.

  16. Aufklärer

    Bluttransfusionen ?? !!
    https://www.youtube.com/watch?v=pMlIORTN3Bk&feature=youtu.be

    Die allgemeine Meinung ist das Bluttransfusion ein Lebensrettendes Mittel sein sollte.
    Ein Riesen Irrtum
    Bluttransfusionen verursachen Jährlich bei viele Menschen leichte bis sehr ernsthafte bis tötlich endende Komplikationen entstehen, oder negative Nebenwirkungen und folgen welche dauerhaft der Lebensqualität beeinträchtigen.

    Ich war medizinisch geschult und wenn ich anfing zu studieren mit Zeugen Jehovahs sehr empört das Gott so ein lebensrettend Mittel wie Bluttransfusion verbietet, weil er das Leben für Heilig achtet.
    Aber nachdem die Zeugen welche mir die Broschüre zum lesen gegeben haben war ich schon erstaunt von viele Fakten welche mir bei mein Unterricht in der Schule über Blut und Bluttransfusion niemals mitgeteilt wurde.

    Danach habe ich ein Bruder getroffen welche Anästhesisten Pfleger war welche viele Operationen mit im Einsatz war. Er könnte mir noch viel mehr Einzelheiten und Fakten geben wo aus hervor geht das Bluttransfusionen viel öfter direkt oder indirekt schädlich Tödliche Verlauf hat.
    Der Todesfälle wegen verweigern von Bluttransfusion dabei total nicht mit in Verhältnis stehen.

    Selber habe ich in mein direkte Umfeld erlebt das ein Bruder durch ein Autounfall ein innere Blutung hat wobei Schlammperei von Ärzte und Pflegepersonal diese zuviel Zeit haben vergehen lassen um diese Blutung zu stoppen (ihm haben warten lassen) bis er zu schwach war um noch operiert werden zu können.

    Es ist eine große Lüge das Bluttransfusion Leben rettend ist
    In jeden Fall in 90 bis 95 % der Fälle.

    Wobei fast immer ein adäquates Und besseres Alternative möglich ist welche viel effektiver funktioniert und viel weniger bis kein schädliche Nebenwirkungen hat.

    Aber dar steckt ein miljardengeschäft und ein starke Lobby dahinter welche diese Kenntnisse nicht in die Öffentlichkeit breit gemacht haben wollen

    Ich kenne Fälle wo komplizierte offene Herz OP's durchgeführt worden sind ohne Bluttransfusion bei ein Bruder der ich gut kenne. Er hat dies sehr gut überstanden und erholte sich viel schneller dan Patienten wobei Blut verabreicht wurde.

    Das kam ein Patient mit welche noch operiert werden müßte und wollte dann auch ohne Blut operiert werden.

    Klar die Chirurg braucht mehr Zeit und Sorgfalt mit schneiden, aber diese extra Aufwand wird voll und ganz kompensiert mit der extra Komplikationen bis zum Todesfälle welche entstehen bei OP's mit Bluttransfusionen.

    Die meiste Ärzte und Pflegekräfte sind sich das gar nicht bewußt und unwissend...., so wie ich das auch war
    Meistens ist dein Immunsysteem über längere Zeit geschwächt nach ein Bluttransfusion. Bei einzelnen dauerhaft geschädigt. Deswegen verstehe ich nicht warum Ex Zeugen meinen sie haben was gutes verpasst wenn sie sich haben operieren lassen ohne Blutkonserven. Die Sterbensraten bei Menschen welche ein Behandlung bekommen mit Bluttransfusion liegt Nähmlich viel Höher..., auch was langfristige Nebenwirkungen betrifft. Diese Wahrheit möchte die Blutspenden Industrie mit ihre Gewinne daraus nicht wahr haben.

    von HJH.

    1. Markus

      Lieber Aufkläre

      Bei Unfällen mit großem Blutverlust mehr als 3 Liter oder bei Milzriss oder wenn der Blutwert das heißt der ph wert oder der Hämoglöphinwert unter 3 gehen ist nichts anderes mehr zu machen als eine Bluttransfussion mit Fremdblut

      Was anderes ist es wenn man eine OP plant bei der Blut verwendet werden soll,da kann man umdisponieren.

      Außerdem sei Dir gesagt das wenn man bei Notfällen oder auch bei OPs kein Blut oder nur Blutfragmente einsetzt ,das man das selber bezahlen muss,das üebernehmen zum größten Teil die Krankenkassen nicht

      zb;

      ein Transport vn Hämoglophin pur von der Blutbank bis zur Klinik mit Hubschrauber ca 7000 Euro

      eine Herzop je nach schwere normal von der Krankenkasse bezahlt bis 45000 Euro mit  Läser oder anderen Methoden ca 70000 bis 75000 Euro die Differenz zwischen 45000 und 75000 Euro zahlt der Patient.

      Welcher normal arbeitende Mensch kann sich sowas leisten,da musst Du Kredite aufnehmen oder Dein Eigentum verscherbeln

      Wenn ich Millionen Dollar durch Spenden im Rückhalt habe wie die 7 Turmwächter in Wallkill mit Ihrem Hofstaat,dann kann ich mir die besten Spezialisten der Welt erlauben

      Die Brüder und Schwestern spenden ja wie die bekloppten

      Überlegt doch mal den Irrsinn der da abgeht

        1. RoKo24

          Zum Blut hefte ich mal eine Arbeit (Stand 2011) von Prof.Dr.Habler an: http://www.transfusionspraxis.eu/files/Han11-Habler_Indikation_transfus.pdf

          Bei einer Argumentation Fremdblutgabe bedenkt man nicht, dass fremde rote Blutkörperchen zwar messbar sind, den HB Wert anheben, diese aber direkt nach der Fremdblutgabe gar nicht am Sauerstofftransport zu den Körperzellen teilnehmen sondern blind mitschwimmen. Wurde mir in einer Studie gelehrt, ich finde meine Aufzeichnungen eben nicht. Viel wichtiger ist ein "fruchtbarer" Eisengehalt und ein optimaler ph-Wert, dass ein rotes Blutkörperchen auch "voll beladen" allen Sauerstoff aufläd und mit nimmt, es quasi bindungsfreudig ist. So überlebten auch Patienten mit sehr geringen HB-Wert, der Vortrag von Prof. Dr. Habler.

          Ein schönes Buch mit vielen Infos für med. Berufe ist: "Chirurgie upgrade 2002: Weiter- und Fortbildung" herausgegeben von J. Bauch,M. Betzler,P. Lobenhoffer

          Das eigentliche Thema ist aber hier die Deutung von Jesus Aussage Liebst du mich mehr als diese?

          LG RoKo

           

    2. Cay Staack

      Was hat das mit dem Thema zu tun?Noch so ein U-Boot?

      Cay Staack

    3. ManfredF

      JEDER medizinische Eingriff ist ein Risiko. Es sterben jedes Jahr Menschen bei einer einfachen Blinddarm OP. Soll man deshalb darauf verzichten. Jedes Jahr sterben bis  zu 40.000 Menschen im KK wegen einer Infektion. Alle Krankenhäuser zumachen?

      Wer sich Eigenblut abnehmen lässt für eine OP der geht KEINERLEI Risiko ein. Warum ist es trotzdem verboten bei ZJ?

      Bei Unfällen geht es oft nur mit Transfusion weil das Opfer sonst erstickt, zu wenig Blut, zu wenig Sauerstoff der transportiert werden kann. Dafür gibt es keine Alternativen. Also dann lieber sterben lassen?

      Deine Antwort ist sehr einseitig und eines vergisst du: Es sollte jedem selbst überlassen werden was er macht. Statt dessen bestimmt die LK darüber. Und behauptet es wäre eine Todsünde sich Blut geben zu lassen.

      1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

        Tja, lieber Ede und ManfredF, eine schwierige Frage mit zwei möglichen Auslegungen, beide können kaum zugleich Wahrheit sein.

        Ich sehe zwei Gruppen: das natürliche Israel, das immer noch den Verheissungs-Schwur Jahwes hat, später erst kam nach Pfingsten die Herauswahl durch Zeugung durch Gott-Vater h i n z u , das Letztere mag man "geistiges Israel" nennen, aber die Großkirche (Erfinderin dieses Begriffs) und die Sekten die sich in den Segnungen des AT an ISRAEL (lest doch Hes. 36-39!) sonnen und sich selbst ernennen, sind die Berufenen im NT.?

        Auch ManfredF wird mir bei dieser Frage zustimmen.

         

        Nun ist das Buchstudi...  (Scherz!) - Hauskreis von Lichtspender gefragt...

        Die Antworten in einem "blog" sind problematisch, viele beschweren sich wegen Themaabweichung. Soll hier bis über Harmagedon hinaus 😉 nur noch Beiträge über ZJ-Kindesmißbrauch zulässig sein? Bei einem Forum kann man Themen (threads) entsprechend wechseln...

        Abendgrüße!

        1. Herbert

          Gerd,

          wenn Du fragst, ob

          "Soll hier bis über Harmagedon hinaus ...."

          so muss ich Dir sagen, dass ich nicht mehr daran glaube, dass jemals ein "Harmagedon" wie es in den Köpfen der Zeugen Jehovas ist von Gott  herbeigeführt wird.

          Das ist eine Illusion. Es wäre das Harmagedon von Menschen! Diese Zerstörungsmacht hat Gott dem Menschen bislang nicht eingeräumt. Und wird es auch künftig nicht. "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er .....".

          Die Vostellungswelt der Zeugen Jehovas ist sehr buchstäblich und ungeistlich, so stellen sich amerikanische Filmemacher das Gericht Gottes vor. Ich denke nicht dass Hollywood "die Wahrheit" weiß. Auch das Schöpfungsdrama mit dem Russel durch die Welt tingelte ist heute nur noch lächerliches Filmmaterial. Gott hat sicher andere Wege und "Vorkehrungen" als Brooklyn. Das hat ER schon deutlich gemacht. Während der gesamten Menschheitsgeschichte.

          Ich möchte niemand verstimmen! Aber der Glaube, die Denkweise und die Verlautbarungen der Zeugen Jehovas kommen mir einfach nur noch lächerlich vor. Oft schlicht auch nur böse.

          Sie kennen weder die Schrift noch die Macht Gottes.

          Ihnen zuhören oder seine Zeit mit ihrem "Büchermachen" das kein Ende hat zu verschwenden ist aus meiner Sicht unchristlich, ungeistlich, unreif.

          Gute Nacht

          1. Argentum@Herbert

            Lieber Herbert,

            Ich denke,  Harmon wird sich eher regional ereignen. Zwar unter Beteiligung der Welt, weil die wichtigsten politischen Mächte aufgrund ihrer Bündnisse sich einmischen müssen, aber dennoch nicht global. Brennpunkt soll demnach Israel sein. Zündstoff gibt es dort und in Umgebung genug. Zudem ist das Volk Israel immer ein Fokus und Bezugspunkt göttlichen Interesses und Versprechen gewesen. Es ist heilsam, diesbezüglich Abstand von Zeugen-Indoktrination zu nehmen.

            Liebe Grüße

            Argentum

            1. Argentum@Herbert

              Harmagedon, NICHT Harmon! Uhiuhi...*augenroll*

      2. Beste Manfred,

        du kennst dich nicht aus mit der letzte Stand der Wissenschaft und empirische Fakten. Sogar eigenes Blut hat beim wieder Transfusion im eigenen Körper viele schädliche Nebenwirkungen und kaum effektive Wirkungsgrad.

        Schaue in diese Kommentar erwähnte Link doch mal an, außerdem der was ältere Sendung Böses Blut.

        Auf der Website von Die vierte Wache .eu ist ein Artikel über das Thema Blut und Bluttransfusion erschienen mit viele Fakten und Ergebnisse von Ärtzte (Anästhesisten) welche mit Forschungen und Praxiserfahrungen zur erschreckende Ergebnisse gekommen sind, welche der gefestigte medische Welt komischerweise nicht wahr haben Möchte.

        http://www.die-vierte-wache.eu/DE/1-boeses-blut-transfusionsrisiken.html

        Ein zweite Artikel folgt bald über dieses Thema.

        Meinst du dann immer noch das Bluttransfusion ein Lebensrettend Mittel wäre und kein Verstoß gegen Gottes Gebot ist....

        Du hast eine freie Willen und eigenes gewissen, und darfst alle Befunde ignorieren und dich im Notfall oder OP operieren lassen. Wer nicht hören will auf al diese wissenschaftliche Ergebnisse müß auch der Folgen tragen.

        Wer sät wird ernten.  Aber bitte betrachte diese Artikeln und gute Dokumentarfilme auf YouTube über dieses Thema, welche auch bei Filmtips der Site von Die Vierte Wache zu finden sind. Wenn dies dich nicht aufwacht, dann behalte halt  dein Meinung.

        Ob die Meinung andere zum Schaden oder zum nützen sind die auf dich hören wird der Zeit zeigen....

        Grüße dich...,

        Aesculap (Die vierte Wache.eu)

        1. Markus

          An alle

          Es gibt ein Für und ein Wieder zu dem Themengebiet Bluttransfussionen.

          Es sollte aber auch jedem klar sein das auch in der Wissenschaft und auch durch Ärzte die den verschiedenen Pharmakonzernen zuarbeiten ei  Für und wieder zu dem Thema anbieten.

          Aus einem Grund heraus das jede Pharma Firma Ihre Produkte auf den Markt bringen will.

          Das ist nicht nur  bei der Pharma Industrie so sonder quer Beet durch alle Produkte die im Handel angeboten werden und die wir kennen.

          zb jeder will die beste und effektivste Zahnpasta verkaufen oder ein Waschmittel wäscht angeblich weisser wie das andere obwohl in den Waschmitteln und zwar in allen die selbe Produktmischung drinnen ist.

          Also ist man als Verbraucher verunsichert und genau das will die Werbung und die Industrie erreichen.

          Ein Artz muss den Hypokratischen Eid ablegen bei seinem Endexamen.

          Hat sich einer von Euch schon mal diverse Gedanken gemacht was der Hypokratische Eid bedeutet.

          Er bedeutet  für einen Medeziner  Menschenleben zuretten soweit das in irgendeiner Form möglich ist.

          Und wenn hier einige behaupten das Bluttrasfussionen Risiken haben,das kann sein ,muss aber nicht

          Auf alle Fälle wird in Notsytuationen bei Verkehrsunfällen oder schweren Unfällen allgemein zur Bluttransfussion gegriffen,weil diese am schnellsten und am effektivsten im Momment das Leben eines schwer Verunfallten retten kann.

          Wenn man nur wenig Zeit hat um Leben zu retten,kann man nicht noch stundenlang mit Medikamenten experementieren um einen Erfolg am Patienten zu erziehlen.

          Wenn ein schwer Verunfallter stirbt dann ist er Tot ich wiederhole Tot und ich wiederhole nochmal Tot

          Da gibt es dann nichts mehr zu expermentieren,den kann man auch nicht mehr zurück zum Leben holen

          Wer in der Irrigen Annahme ist das man Blutverweigerung machen kann im Notfall hat die Rechnung ohne die Staatsanwaltschaft gemacht.

          Denn wenn aus irgendeinem nichtigen Grund vor allem Religösen Grund für seine Angehörige Bluttransfussionen im Notfall verweigert,muss mit rechnen das er wegen fahrlässiger Tötung für mehrere Jahre hinter schwedischenb Gardinen verschwindet

          Das sind unsere Gesetze und daher finde ich es unmöglich das immer und immer wieder von Seiten 2000 bis 5000 prozentigen Zeugen Jehovas hier der Versuch unternommen wird das Bluttranzfussionen schlecht geredet werden.

          Nochmals im Notfall bei schweren Unfällen oder wenn wirklich Lebensgefahr besteht nichts anderes als Bluttransfussionen.

          Informiert Euch bei Ärzten oder in Krankenhäusern darüber und nicht nur im Internet oder bei Fernseh Reportagen die grö0tenteils auch nur einseitig zu den Themen geführt werden vor allem wenn ein Pharmakonzern seine Werbung über den Sender laufen hat der dem Sender mehrere Millionen Euro im Jahr einbringt.

          Kein Sender wird dann gegen diesen Konzern arbeiten.

          Das dazu

          Schönen Abend noch

  17. FDS

    Matthäus 19
    16 Und siehe, , die WTG' trat herzu und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen? 17 Er aber sprach ,zur WTG': Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein! Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote! 18 ,Die WTG' sagte zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: Das »Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! 19 Ehre deinen Vater und deine Mutter! und »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
    20 ,Die WTG' spricht zu ihm: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend an; was fehlt mir noch? 21 Jesus sprach zu ,ihnen': Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!
     22 Als aber ,die WTG' das Wort hörte, ging ,sie betrübt davon; denn ,sie hatten viele Immobilien und Spenden ergaunert'.'

  18. Lieben Dank auch von mir Bruder für Deine deutlich machende Analyse!

    Zeigt sie einmal mehr wie gotteslästerlich die Worte des HERRN verdrehend interpretiert werden.
    Das wiederum zeigt das die ORG-Verführer keine Beziehung zum Christus haben und sie dies ihren eingeschlossenen Nachläufern auch nicht zugestehen darf, denn würden sie die Worte Christi verstehen, könnten sie auch den Christus ERKENNEN und das würde den Untergang des Falschen Propheten JWorg bedeuten.
    Wir müssen also erneut feststellen das sich alles Relevante nur um IHN den Christus dreht!
    An IHM scheiden sich die Geister und bestimmt sich das eigene Leben.
    Mögen IHN noch viele geknechtete ERKENNEN!

  19. Zartbesaitet

    Lieber Bruder,

    danke für deine großartige Analyse dieses Artikels. Der Aspekt des "Verdrehens" biblischer Aussagen wird hier klar auf den Punkt gebracht!

    Möchte jedoch mit einer persönlichen Erfahrung einen Aspekt den du herausgegriffen hast bestätigen und zwar folgende Passagen:

    „Um herauszufinden, ob unsere beruflichen Verpflichtungen und unsere Verantwortung als Christ im richtigen Verhältnis stehen, sollten wir uns fragen: „Finde ich meinen Beruf interessant und aufregend, theokratische Tätigkeiten aber eintönig und monoton?“ Die Antwort zeigt, wofür unser Herz wirklich schlägt.“
    Was für eine manipulative Frage! Jeder Zeuge, der für sich feststellt, dass er seinen Beruf interessant und aufregend findet, sich aber mit theokratischen Tätigkeiten schwer tut, wird mit einem schlechten Gewissen die Zusammenkunft verlassen. Statt geistig erfrischt und aufgebaut, geht er niedergeschlagen nachhause.

    Dieses Problem hatte ich in den letzten Jahren als aktiver ZJ und Ältester im besonderem Maße. Ich darf einen Beruf ausüben, der mir seit gut 30 Jahren enorm viel Spaß macht - größtenteils sogar gemeinsam mit meiner lieben Ehefrau, die mich dabei als Mitarbeiterin sehr unterstützt - weil es ihr auch Freude macht und wir auch viel Zeit gemeinsam verbringen können - meist auch durch viel Reisen an wunderschöne Plätze.

    Ich fürchtete mich - obwohl Ältester - schon immer vor den Wochenenden, denn da gab es  - als WT-Studienleiter - Vorbereitung, manchmal zu extrem langweiligen Themen und die Herausforderung meinerseits dies für die Versammlung interessant zu gestalten. Dann Pflicht-Treffpunkter der eigenen PD-Gruppe als Gruppenleiter, Predigtdienst dann oft als "Alibi-Dienst" (man besuchte uralte RB, untätige Brüder, studierte mit einem Jugendlichen... - aber das taten nach meiner Beobachtung die meisten der Ältesten so...) - man musste ja zu seinen Stunden kommen. An den Wochenenden gab es zusammengezählt so an die 15-20 Stunden Zeitaufwand für die ORG, mit gerechnet, dass wir auch sehr gastfreundlich waren und an einem Sonntag mit Grill-Wetter oft an die 10-15 Brüder und Schwestern zu Gast haben (deswegen fehlen wir ja vielen in der Versammlung), die sich bei uns sehr wohl fühlten und oftmals erst spät abends nach Hause gingen - aber es war ja alles für "Jehova"....

    Zum Thema WT-Studienleiter noch eine andere Anmerkung: In der vorletzten Ä-Schule (die ja eine Woche dauerte) gab es ein Muster-WT-Studium, in welchem strengstens darauf geachtet wurde, dass der vorgegebene Stoff genauestens behandelt werden sollte. Für zu viele Zusatzfragen - vor allem solche, die vielleicht geringfügig vom Stoff abwichen - gab es eine Rüge.

    In der Art wie ich das WT-Studium leitete ignorierte ich diese Anweisung mehr oder weniger, fragte oft, wie Brüder persönlich darüber dachten, es gab auch viele offene und ehrliche Antworten (so wie es halt in diesem Rahmen möglich war), es wurden sogar manchmal Äußerungen gebracht, dass Brüder offen sagten, dass sie damit nicht klar kämen etc. - und unsere Ältestenschaft war hier tolerant, denn für sie wichtig war, dass dieses Studium gute Beteiligung hatte und lebhaft war (Gastredner des Vortrages, die zum WT-Studium blieben, genossen oftmals diese Atmosphäre...) - lediglich wenn der "Vertriebsleiter der WTG" - alias Kreisaufseher zu Besuch war, blieb ich - bedingt auch durch die Kürzung auf knapp 25 Minuten - beim Stoff, um nicht angeschwärzt zu werden und weil auch kaum Zeit für diese "Erweiterungen" war.

    Nun auch diesbezüglich hörte ich kurz nach unserem Rückzug von der Versammlung und als Ältester, dass diese Art WT-Studium jetzt den Brüdern fehlt. Dieser hier besprochene WT-Artikel wäre natürlich ohne richtiges "Aufwachen" sicher auch daneben gegangen, aber den Druck auf die Brüder hätte ich sicher wiederum herauszunehmen versucht...und ich weiß, dass dies jetzt andere Älteste - auch meine beiden Söhne - nicht tun.

    Aber zurück zum Punkt und Thema:

    Dieses ständige Auf und Ab Woche für Woche (ich freute mich richtiggehend auf den Montag!) führte letztendlich auch zu meinem Burnout! Die Sinnfrage dieser Pflicht-Handlungen an jedem Wochenende führte zu keiner Antwort mehr, vor allem, weil das ständige Runterschaufeln von Lasten vom Rücken meiner Brüder, die ich liebe (ja noch immer, weil sie sind ja Opfer - keine Täter) war auf die Dauer sehr, sehr anstrengend. Und das seelische Auf und Ab; Arbeit macht Spaß - darf sie aber lt. Doktrin nicht machen, denn ein "Vertriebsleiter der ORG" auf der Bühne prägte mal den Satz: "Die Wahrheit macht keinerlei Druck - sie macht Freude! Druck macht nur die Welt und alles was wir dort vollbringen müssen!"

    Was für ein realitätsferner Satz! (Er war ja schon Jahrzehnte nicht mehr berufstätig...). Mag in gewissen Situationen der Fall sein, aber ich kenne auch genügend ZJ, die an ihrer Arbeit Spaß haben - darunter meine Söhne. Und sie lassen sich diese Freude durch solche Artikel vermiesen....Schade für sie!

    Seit mehr als einem Jahr sind wir nun nicht mehr in der Versammlung. Woche für Woche freuen wir uns jetzt auch auf ein wirklich "freies" Wochenende. Die so bunte und vielfältige Bruderinfo-Gemeinde hat uns dabei sehr geholfen. Danke an all euch Lieben!
    👍👍

    1. Hupsi

      Hallo, lieber Zartbesaitet, einen schönen Sonntag euch auch!

      Danke für den lieben Gruß an alle und Deine Beschreibungen, wie es dir als WT Studienleiter ging.

      Den Druck, der in der WTG auf alle ausgeübt wurde und immer noch mehr wird, spürt man als nicht - Ältester auch sehr wohl.

      Wenn die Dienstwoche naht, wird der Ton rau, es müsse noch schnell die Gebietsbearbeitung gemeldet werden, und wo könnte man in der DW ein HB besuchen, wer darf Gastgeber zum Mittagessen sein, und dann verschwand die ganze Riege immer in der zweiten Klasse, hatte keine Zeit für eine einfache Anfrage, und man organisierte lieber den "Staatsbesuch" einschließlich voraus liegender Spendensammlung.

      Und da gerade jetzt wieder jetzt August /September der Wechsel des Kreisaufsehers passiert, habe ich das sehr genau vor Augen.

      Der, den wir gerade verabschieden, ist sehr der Typ, den die Körperschaft braucht.

      Da hat man schon sehr direkt genau dieses schlechte Gefühl eingeredet bekommen.

      Und beim Sommerkongress wurde sehr deutlich formuliert: Wenn man spendet, hat man es Gott gegeben. Aber was danach damit passiert, hat der Sklave zu bestimmen. Zitat "Es gehört Dir nicht mehr."

      Klarer kann man ja es nicht sagen. Dass ich das Geld durch meine ach so schlimme Arbeit verdient habe, die mir, oh graus, sehr gut gelingt und gefällt ( ich arbeite beruflich mit jungen Menschen)

      Alles was atmet -preise Jah.

      Und wenn man atmet, und den Atem auf Arbeit verbraucht, wo man JHWH angeblich nicht Preisen kann , hat man den Zweck des Seins verfehlt, vor allem in dieser "unwiederbringlichen, einmaligen, nie wieder kehrenden Endzeit..."

      Dabei kann man auch auf Arbeit sehrwohl den Schöpfer Preisen, durch die Art, wie man seine Arbeit tut, wie man mit seinem Team umgeht, durch die Mitwirkung bei der Sicherung einer guten Arbeitsqualität auch mit Partnern und Kooperationsbetrieben.

      Danke Zartbesaitet, dass du auch deine Arbeit liebst und dazu stehst, jetzt sowieso.

      Und ich bin innerlich von der WTG bereits weg, freudevoll zu arbeiten ist für mich keine Schande mehr. Aber den Ertrag der Arbeit bekommen diese Leute auch nicht mehr.

      In diesem Sinne

      Seid befreit!

       

       

      1. Nick

        Hallo Hubsi. 

        Das stimmt. Die Arbeit kann einem wirklich Spaß machen und viel geben. Ich habe es auch mit Menschen zu tun.

        Es sind nur Kunden, aber die ich schon lange kenne sind freundlicher, zuvorkommend und sogar hilfsbereiter. Ja sie vermissen mich sogar, wenn sie mich nicht gesehen haben. Seltsam ist das schon, denn in der Versi wird man nicht vermisst. Also wenn ich gehe oder ausgeschlossen werde, würde ich

        *meeeehrrrrr*😉😉😉

        Freunde in der bösen Welt haben als in der Versi. Sogar nette Mädels/Frauen könnte ich einfach so mal kennenlernen, die auch was unternehmen würden mit mir. 😊😊Und die sehen sogar noch heißer aus als die Schwestern und sind nicht so eingebildet. 😁😁

        LG Nick

         

        1. Hupsi

          Hallo lieber Nick,

          ich hab es am Anfang echt schwer gehabt, den Brüdern und Schwestern zu vermitteln, dass ich meine Arbeit liebe.

          Ich bin für einen (nicht näher benannten 😉  Beruf in der Berufsausbildung verantwortlich. Das macht mir seit 26 Jahren total viel Spaß. Der Beruf ist lebendig, abwechslungsreich und spannend, sehr veränderlich über die Jahre.

          Wir haben - oh Wunder - sogar entgegen jedem Sonntagsvortrag echte stabile Anerkennung vom Chef, von den mit uns verbundenen Unternehmen, und die Azubis mitsamt ihren Freuden und Problemen gehören über viele Jahre zu meinem Leben, auch wenn sie ihre Prüfung schon lange bestanden haben.

          Ich konnte mich engagieren und über die Jahre mit meinem Engagement zwei mal eine Abtreibung bei verzweifelten Azubis verhindern, familiär verzweifelte Gemüter festigen und interne Auseinandersetzungen zu beenden helfen.

          Was ist daran so schlimm, und nicht Endzeit - gemäß???

          Ich liebe meinen Job, habe mehr Effekt, als wenn ich vormittag halb elf vor verschlossenen Türen stehe. Aber als der Kreisaufseher zum Hirtenbesuch da war, übertrug er die Welle des Beileids, dass ich mich noch nicht in diesem System davon lösen konnte.

          Weißt du was? Ich will und liebe meinen Job.

          Da redet man mit Wellpappe. Kein Echo. Kein Kommentar.

          Zero Verständnis. Kann nicht wahr sein. Falsche Prioritäten..

          Nick, es muss auch Leute geben die die Arbeit hochhalten.

          🙂

    2. M.N.

      Ihr Lieben,

      Zitat: "Finde ich meinen Beruf interessant und aufregend, theokratische Tätigkeiten aber eintönig und monoton?"

      Hier gilt es, klar zu sehen. Warum wohl würde die JW.Org bzw. ihr oberstes ZK wohl eine solche Frage in die Runde werfen?

      Richtig: "Speise ZUR RECHTEN ZEIT", d. h., "rechte Zeit", nicht für die "Herde", sondern FÜR DIE ORG. Was immer IHR gerade pressiert, wo auch immer soeben IHR Bettlaken abfackelt - DAS wird thematisiert und als "Speise zur rechten Zeit" auf die "Schafe" losgelassen.

      Es wurde hier bereits früher festgestellt: Der JW.Org bzw. ihren derzeitigen Oberen ist schon lange der Stoff - das Leuchtöl - ausgegangen; sie haben der "Herde" angesichts ihrer sich immer offenkundiger als falsch herausschälender Lehren und Erwartungen immer weniger zu sagen (außer "Preeeeedigen preeeeedigen ihr müsst immer weiter preeeedigen!"). Wo auch immer man sich unter den "Älteren" herumhört, immer das gleiche Empfinden: "Die 'Belehrung' ist so flach, so eintönig geworden ..." - das kommt nicht von jungen Vertretern der "Spaßgeneration", sondern von gestandenen Veteranen, und DAS hat Bedeutung.

      Und das weiß die Org, das wissen ihre obersten zentralen Lenker mit Sicherheit ganz genau, sind sie es doch, die von sich meinen (Jer 14,14 zum Trotz), den Laden am Laufen und die Truppe am Tanzen halten zu müssen (denn Gott, Jesus Christus, der Heilige Geist und die Engel können es ja laut JW.Org ohne die unabdingbare "Mithilfe" der JW.Org nicht - ohne die Org kann Gott nicht - so meint sie). Sie wissen selbst genau, dass das, was sie heute an "Lehrinhalten" auf ihre Drückerkolonnen loslassen, nichts weiter als Pappkarton und Schaumgummiflocken sind, nichts als heiße Luft und Seifenblasen - nix Gehalt, null Substanz, kein Niveau, null geistliche Erbauung. Dies - gepaart mit den per "Reis(ß)ender Aufseher"-Rückmeldungen aus den Versammlungen - triggert bei der obersten Heeresleitung den Verdacht bzw. das Wissen, dass sich die Untergebenen zunehmend massiv langweilen und angeödet fühlen - ergo erfolgt obige Reaktion: "Wagt euch nicht, euch zu langweilen - WIR BEFEHLEN EUCH, euch nicht zu langweilen!!!" Das ist genauso abstrus wie der Herde "Begeisterung" zu VERORDNEN. Jawohl: Die JW.Org maßt sich an, Empfindungen, Emotionen und Gefühle ZU BEFEHLEN. "Ihr habt euch gefälligst zu FREUEN und müsst vor Jubel springen, weil & wenn wir es euch sagen!"

      Und wenn dann noch immer mehr der "Schafe" es wagen, die von der Org so verteufelte "böse weltliche Arbeit" (eine Nemesis der Org, neben "böser Materialismus", "böse Entspannung", "böse 'höhere Bildung'", "böses 'Eigenes Denken'" u. a.) etwa GUT zu finden - oh welch ein Fauxpas, welch intolerabler Affront gegen empfindsame "Leit(d)ende Körperschafts"-Seelen. NUR SIE, nur ihre editorialen Ergüsse, nur ihre Arbeitsanweisungen dürfen als "interessant und aufregend" empfunden werden; Maloche für die gebenedeite "Organisation Jeehoofaas" muss das Herz der Herde höher schlagen lassen; alles andere - einschließlich der "weltlichen Arbeit" - ist Müll, Dreck, Schmutz, mieser Kehricht und stinkender Abfall. Wie stellt die Org auf ihren Bildchen "vorbildliche" ZJ, die "ihr Leben vereinfacht" haben und ihrem "guten, lukrativen Job" den Laufpaß gegeben haben, denn immer wieder dar? Richtig: Als glücklich strahlende FENSTERPUTZER mit blitzeweißen Blend-a-Med-Lächeln, die sich gegenseitig voll tiefempfundenen Glücks ob ihres wunderbaren Fensterputzerdaseins gegenseitig neckisch mit ihren feuchten Fensterledern naßspritzen. Und erst der "Haus-zu-Haus-Dienst" - OOOOH MAN - BETTER THAN SEX !!!

      "Speise zur rechten Zeit": "WIR VERBIETEN EUCH, Maloche für uns als eintönig und monoton zu empfinden !!! Mögen euch auch unsere geistigen Styroporflocken im Hals stecken bleiben und unsere ewiggleichen 'Predigen predigen predigen'-Arbeitsanweisungen die Gurgel zuquetschen - ihr habt alles, was von uns kommt und mit uns zu tun hat, INTERESSANT UND AUFREGEND zu finden - aber nicht euren miesen Job, selbst wenn ihr der Kaiser von China seid oder eine Marsmission leitet!"

      Wollen wir uns von dieser Org befehlen lassen, was für uns "interessant und aufregend" ist? ICH NICHT!

      Hier noch am Rande: Der gestrige wt-"Studienartikel". Die "Perle von großem Wert". Was macht die Org auch hieraus? Schon wieder?

      Bingo: "PREEEE ...". Es ist soooo langweilig - einfach nur STINK-langweilig, eintönig und monoton. Aber man kann ja dank iPad während dieser an Öde nicht zu überbietenden Sitzungen seinen Geist auf wirklich interessante Themen lenken, und so ist das keine verlorene Zeit.

      Gruß,
      M.N.

      1. Argentum

        Sie produzieren die gähnende Langeweile und dann machen sie ein schlechtes Gewissen, wenn man gesunde Impulse hat. 😀

        Perfekte Manipulation im geschlossenen System.

         

  20. Lieber Bruder ,

    vielen Dank , für deinen Aufschlussreichen Artikel .

    Du hast bestimmt die vielen Veränderungen im Lauf von 70 Jahren erlebt . Es stimmt , uns hat es vor 40 Jahren auch noch gefallen , besonders im ,, Buchstudium " , weil man da noch Fragen stellen konnte und durfte. Ja uns wurden von unserem Studienleiter sogar ,, Hausaufgaben " gestellt , die beim nächsten Mal besprochen wurden .

    Das hat sich im Laufe der Jahre sehr geändert.

    Du darfst heute keine Fragen mehr im Buchstudium stellen ! Die Hauptsache ist ,daß du brav das Vorgegebene beantwortest .

    In dem Wachturmartikel wird den Familienvätern noch mehr Druck gemach , als sie eh schon haben . Anstatt die Familien mit Liebe zu unterstützen , bekommen sie noch ein schlechtes Gewissen , wenn sie mal gemeinsam mit den Kindern einen Familientag verbringen wollen , anstatt in die Versammlung zu gehen .

    Wir haben uns das nie getraut , aus Angst vor den vorwurfsvollen Blicken des harten Kerns , der immer anwesend war  .

    Das hat Jesus bestimmt nicht so gemeint als er sagte : ,, Weide meine Schäflein "

    Den Vergleich mit Wachhunden finde ich gut . So manch einer fühlt sich bestimmt so , als würden diese Wächter nur darauf warten , daß einer aus der Reihe Tanzt .

    Bin ich froh , daß wir das hinter uns haben . Es tut uns nur um unsere Kinder leid , die noch ,, bewacht " werden .

    Liebe Grüße

    Iris

  21. Dieter Jost

    Hallo,

    es hat nichts mit dem Thema zu tun. Ich weiss auf die Schnelle nicht, wohin sonst mit der Sache.

    Ich war auf der jw.org-Seite, meine Mutter ist noch dabei - habe auf der Onlinebibel ein Suchwort eingegeben. Da ging ein Fenster auf, mit Begriffen, die ich schon auf Google gesucht habe. Sieht ganz so aus, als hätte der Zeugenverein Zugriff auf meinen Browser, oder irre ich mich da?

    Schönes Restwochenende an Alle

    Dieter

    1. Rheinländer

      Muss nicht.

      Jeder Browser ( Firefox, Chrome usw. ) hat eine "Auto-Complete" Funktion = Automatisches Ausfüllen, die man abschalten kann ( leider teils recht umständlich ).

      Solange sie nicht abgeschaltet ist, ergänzt der Browser das Eingabefeld aus alten Eingaben, aber eben nicht nur auf der gleichen Seite, sondern auf jeder Seite, deren Eingabefeld im Quelltext ( also den Daten, die dem Browser sagen, wie er die Seite aufbauen soll ) gleich aufgebaut ist.

      Dabei gibt es in HTML = der Sprache für diesen Quelltext gewisse Normierungen,

      siehe zum Beispiel hier http://www.viomatrix.de/programmierung-webseiten-formulare-leichter-ausfuellen.html

      Im Link ist das jetzt für Vorname beschreiben

      und wenn beide Suchfelder im Hintergrund dieselben Namen haben ( weil in beiden Suchfelder einfach type=text vorgegeben ist, bietet der Browser Eingaben aus anderen Seiten an.

      Ob das hier der Fall ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.

       

       

  22. Petrus111

    Liebe Freunde,

    der Artikel nimmt offenbar einen längeren Kommentar auf, der auf BI kürzlich gegeben wurde - auch zu diesem Kommentar habe ich mich geäußert.

    Der Artikel ist gut und richtig - ich möchte ein paar Aspekte hervorheben bzw. ggf. ergänzen:

    a) der WT-Artikel lässt die eigentliche Kernaussage Jesu - nämlich den Auftrag an Petrus: "weide meine Lämmer/Herde/Schafe" unerwähnt. Zwar wird der maßgebliche Bibeltext genannt, aber eben nicht vollständig zitiert.
    Der Bibelbericht will an dieser Stelle nicht zur Mission oder zum Dienst für Gott auffordern - vielmehr besagt der Bibelbericht an dieser Stelle, dass Jesus Menschen beauftragt hat, sich um die "Herde/Lämmer/Schafe" zu kümmern - also die bereits Bekehrten, die in der Gemeinde Hilfe und Zuspruch brauchen.

    Somit ist dieser WT-Artikel mal wieder ein bedauerliches Beispiel dafür, dass JZ Bibeltexte bewusst aus dem Zusammenhang reißen, um die eigentliche Aussage des Textes im Dunkeln zu halten - und den Text für ihre Interessen zu missbrauchen.

    b) Was nützt einem Menschen (ja, auch JZ sind Menschen!!!) ein WT-Studium dieser Art? Hilft es, sich diesen Artikel vorbereitend eine Stunde reinzuziehen - um ihn dann erneut eine Stunde in der Versammlung zu studieren?

    Die Schwestern und Brüder haben sich sicher gegenseitig darin übertroffen, in ihren Kommentaren die Nichtigkeit und Wertlosigkeit der "Welt" zu versichern - um sich gegenseitig darin zu bestärken, mehr für ihr Gotteswerk zu tun und weniger für Beruf, Freizeit, Familie, persönliches Wohlergehen zu sorgen. Ja, es muss schon ein bisschen wehtun - man muss schon ein bisschen leiden - sonst kann es kein wahrer Gottesdienst sein....

    Kurzum: dieses WT-Studium war mal wieder eine 100%-ige Drückerkolonnenmotivationsveranstaltung für mehr Einsatz, mehr Vertrieb, mehr mehr mehr....

    Ich erinnere mich an meine Komiteeverhandlung - es ist ca. 2 Jahre her: mir wurde fehlende Neutralität und daneben zu hoher Einsatz für Beruf und Ehrenamt vorgeworfen. Ich sagte zu den 4 Ältesten:

    -... lass uns auf den Parkplatz gehen nach der Zusammenkunft. Das stehen 20 Autos. Jedes dieser Autos ist, gemessen an: "tust Du Dein Äußerstes" ca ein bis zwei Klassen zu groß - also zehn- bis zwanzigtausend Euro zu teuer. Alle diese KFZ-halter hätten also ein kleineres Auto kaufen können - mit einer Ersparnis von 20 x. 15.000 Euro - davon kann man fast einen neuen Saal bauen. Wer ist hier weltlich, tut nicht sein Äußerstes und verschmutzt dabei noch die Umwelt mehr als nötig?

    Natürlich erhielt ich auf diese Argumentation ebenso wenig eine Erwiderung wie auf alle meine anderen Argumente zur Sache.

    Es ist einfach so: mit einem Vorlauf von ca. 9 Monaten werden weltweit die gleichen Artikel in der Versammlung betrachtet. Daran ist nichts individuelles, nichts aktuelles, nichts persönliches. Es geht nur um das große Ganze- es geht um den Vertrieb der WTG.

    Anders gesagt: frage Dich: was tut der hier diskutierte WT-Artikel für Dich - und was sollst Du lt. Artikel für die WTG tun?
    Die Antwort ist: Du sollst möglichst viel für die WTG tun - und sie tut als einziges dies: sie fordert Dich auf, noch mehr zu geben! Alles unter der Behauptung: tust Du es für die WTG, dann tust Du es für Gott.

    Glaube es und sei glücklich!

    beste Grüße

    Petrus111

    1. Lichtspender

      Ja, lieber Petrus111, so ist es.

      Und wer das durchschaut hat, weiß, dass zum Christsein mehr gehört, als am Wochenende in den Dienst zu gehen und sonntags die Zusammenkunft zu besuchen. Christliche Werke, gute Taten werden aber bei den Zeugen nahezu ausschließlich mit der Theokratie und Organisation in Verbindung gebracht.

      Wann hab ich schon mal in meiner Zeugenzeit etwas gespendet für Menschen, die echt Not litten? Einem linientreuen Zeugen kommt das eigentlich nicht in den Sinn. Geld muss in die Zeugen-Organisation fließen; die kümmert sich dann schon darum, dass es an den richtigen Platz kommt. So denkt man gewöhnlich.

      Seid meiner Befreiung habe ich aber nach und nach gelernt, dass Christus und die christlichen Schreiber auf eine Liebe zu allen Menschen Nachdruck legte. Immer wieder liest man z.B. von "guten Werken". Somit kann ein Christ nicht passiv einfach abwarten auf bessere Zeiten, sondern muss seinen Teil jetzt beitragen, wie er kann. Ich wurde z.B. auf Open doors aufmerksam. Es setzt sich für verfolgte Christen weltweit ein. Diese Christen wurden vorwiegend in muslimischen Ländern hart bedrängt. Viele mussten fliehen, wenn sie nicht wie andere -- die nicht dem christlichen Glauben abschwören wollten -- am Dachgiebel aufgehangen werden wollten. Andere wurden isoliert und wirtschaftlich zugrunde gerichtet. Open doors versieht diese Christen mit Bibeln und dem Nötigsten. Ich habe inzwischen mehrmals gespendet. Das schreibe ich nicht, um mich herauszustellen. Ich möchte nur mal zum ehrlichen Nachdenken anregen, wie das aktive Christsein von uns allen so aussieht. "Was ihr einem der Geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan", sagte Jesus.

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