Lebst du für wahren Reichtum?

w17 Juli S. 7-11 – Der Wachtturm (Studienausgabe)

Häuft euch Schätze im Himmel auf!

 

Das ist die Frage, mit der sich an diesem Sonntag unser Studienartikel befasst. Die Antwort auf diese Suggestivfrage wird ein langjähriger Zeuge schon im Hinterkopf abgespeichert haben. Natürlich lebt die Mehrzahl der Zeugen noch nicht für den wahren Reichtum im Sinne der WTG. Da ist noch mehr zu erwarten. Und so kommt man auch gleich auf die wahren Absichten dieses Artikels und stellt die Fragen: Wie können wir materielle Mittel so verwenden, dass die Freundschaft zu Jehova gefestigt  wird? Wie vermeiden wir es, Sklaven eines Wirtschaftssystems zu werden? Warum lohnt es sich, für wahren Reichtum zu leben?

Einleitend ist man bemüht, auf die Ungerechtigkeiten und Härten der heutigen Wirtschaftssysteme hinzuweisen, in dem Bewusstsein, sich der allgemeinen Zustimmung der Leser sicher zu sein. Mit solchen pauschalen und allgemein anerkannten Fakten hat man schon einen großen Schritt in Richtung Zustimmung getan. Der Leser wird nun dem Rest des Artikels auch zustimmen.

Ja, es ist richtig, „die heutigen Wirtschaftssysteme sind hart und ungerecht“. Junge Leute suchen vergeblich nach Arbeit. Viele versuchen unter Lebensgefahr, in reichere Länder zu gelangen, und zweifellos leben Milliarden Menschen in bitterer Armut, dem wird keiner widersprechen wollen. Angesichts dieser Einleitung müsste man aber ganz andere Fragen stellen, als die, wie sie oben einleitend gestellt wurden.

Man erwartet nun eigentlich Antworten auf die Frage, was man als Christ gegen die Not dieser Menschen tun könnte. Doch wie schon erwähnt, gehen die Fragen dieses Artikels gleich in eine ganz andere Richtung.

Zitat: „Fragen wir uns deshalb: „Wie kann ich meine Mittel so verwenden, dass meine Treue zu Gott deutlich wird? (nicht, wie könnte ich die Not dieser Menschen lindern!)

Wie kann man nur die Treue zu Gott mit Geld in Verbindung bringen? Kann man sich die Treue zu Gott erkaufen?

Zitat, 2. Frage: „Wie kann ich verhindern, mehr als unbedingt nötig in die Geschäfts- und Arbeitswelt verwickelt zu sein?

Und die 3. Frage: „Wie haben es andere Diener Gottes geschafft, in so einem schwierigen Umfeld voll und ganz auf Gott zu vertrauen?“

Das Gleichnis vom ungerechten Verwalter

Die Antwort auf diese Fragen soll das Gleichnis Jesu „VOM UNGERECHTEN VERWALTER“ geben. Luk.16:1

Kurz Zusammengefasst geht es in diesem Gleichnis um einen Verwalter, der aufgrund seiner bevorstehenden Entlassung mit dem Reichtum seines Arbeitgebers noch schnell für gute Beziehungen sorgt, indem er an die Schuldner seines Herrn Geldgeschenke macht. Er hofft dadurch, bei diesen ehemaligen Schuldnern seines Herrn unterzukommen, wenn es ihm schlecht gehen sollte.

Wie dem auch sei, die Nutzanwendung des Sklaven in diesem Artikel ist mehr als abwegig und allein auf die Ziele der WTG ausgerichtet. Diese Nutzanwendung zeigt, worum es dem „Sklaven“ in diesem Artikel geht, Zitat: „Jesus war sich bewusst, dass die meisten seiner Nachfolger ihren Lebensunterhalt unter ungerechten wirtschaftlichen Bedingungen bestreiten müssen — wie der Verwalter, der sich in einer schwierigen Lage befand. Daher forderte er sie auf: „Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser versagt, sie [Jehova und Jesus] euch in die ewigen Wohnstätten aufnehmen.“

Da sträuben sich jedem ehrlichen Bibelforscher die Nackenhaare angesichts dieser dümmlichen, durchsichtigen und auf Eigennutz ausgerichteten Bibelexegese. Was sollen wir nach Ansicht des Sklaven daraus lernen?

Nun, die Erklärung in den folgenden Absätzen lautet sinngemäß: – Jesu Nachfolger können „praktische Weisheit“ im Umgang mit dem „ungerechten Reichtum“ an den Tag legen, wenn sie von ihrem „ungerechten Lohn“, den sie für ihren Lebensunterhalt verdienen, auch Jehova (sprich seiner Organisation) etwas abgeben, um ihm zu gefallen.

Doch was hatte Jesus mit seinem Gleichnis wirklich gemeint? Wollte er seine Nachfolger auffordern, durch materielle Opfer an Gott sich dessen Anerkennung und Freundschaft zu erkaufen? Diesen Gedanken möchte uns der Sklave durch schwammige Auslegung vermitteln.

Anmerkung: Es gilt zu beachten, dass das Gleichnis vom ungerechten Verwalter zu allen Zeiten für die Ausleger eine der schwierigsten Stellen des Evangeliums ist, so dass man auch vermutet, dass es in dieser Form von Jesus nicht gebracht wurde. In der Übertragung des Neuen Testaments von Jörg Zink (Kreuz Verlag Stuttgart, 9. Aufl. 1978) lautet der Vers 9 von Luk. 16: “Ich rate euch: Wenn euch schon Geld anvertraut ist, an dem das Unrecht klebt und das unzuverlässig ist und vergänglich, dann macht euch wenigstens Freunde damit. Gebt es weg! Denn es geht ja doch zu Ende mit ihm, und eure Chance ist, dass ihr in letzter Stunde vorsorgt in der kommenden Welt!”

In der Übersetzung „Gute Nachricht““ wird dieser Vers wie folgt wiedergeben: „Ich sage euch, nutzt das leidige Geld dazu, durch Wohltaten Freunde zu gewinnen. Wenn es mit euch und eurem Geld zu Ende geht, werden sie euch in der neuen Welt Gottes in ihre Wohnungen aufnehmen.“

So viel also kann man zu der Nutzanwendung dieses Gleichnisses sagen, auch wenn es schwer zu verstehen ist. Es geht Jesus nicht um Spenden für Gott, sondern um Wohltaten für notleidende Menschen, durch die man sich Schätze im Himmel erwerben kann. Doch der „Sklave“ instrumentalisiert dieses Gleichnis Jesu für seine ureigenen materiellen Interessen. Deshalb lautet auch die Frage zu Abs. 8,9 listig: Wie zeigen einige durch die Verwendung des ungerechten Reichtums ihre Treue zu Gott? 

Antwort: „Wir verwenden unsere Mittel mit Sicherheit „treu“, wenn wir das von Jesus vorhergesagte weltweite Predigtwerk finanziell unterstützen“ Matthäus 24:14

Matthäus 24:14 und das liebe Geld

Diese Behauptung versucht man, wen wundert es, mit Matthäus 24:14 zu belegen. Dumm nur, dass Jesus zwar sagte, die „gute Botschaft vom Königreich“ wird gepredigt werden, aber mit keinem Wort erwähnte er, Gott erwartet oder benötigt von uns eine finanzielle Unterstützung dafür.

Zitat Abs. 11 Wer finanzielle Mittel für das Königreichswerk einsetzt, lässt noch auf andere Weise „praktische Weisheit“ erkennen. Nicht jeder von uns kann im Vollzeitdienst stehen oder ins Ausland ziehen. Doch mit Spenden können wir alle auch andere im Dienst unterstützen, und das macht zufrieden (Spr. 19:17).

Ihr also, die ihr nicht im Pionier- oder Vollzeitdienst steht, könntet wenigstens durch finanzielle Unterstützung etwas für euer Seelenheil tun. Das erinnert doch sehr stark an den Handel der katholischen Kirche mit den sogenannten Ablassbriefen. „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt.“

Abs. 11, Zitat weiter: Durch freiwillige Spenden kann in ärmeren Gebieten, wo viele Neue hinzukommen, (????)  Literatur bereitgestellt und das Predigen unterstützt werden. In Ländern wie dem Kongo, Madagaskar und Ruanda mussten unsere Brüder beispielsweise oft entscheiden, ob sie für die Familie Essen kaufen oder eine Bibel, die manchmal bis zu einem Monatslohn kostet.

Hier versucht die WTG, den falschen Eindruck zu erwecken, Menschen in armen Ländern hätten keine Möglichkeit, eine Bibel zu erschwinglichen Bedingungen zu erwerben, und nur Jehovas Zeugen sorgten mit ihren Spenden für Abhilfe. Die Tatsachen sehen aber anders aus.

Bibelgesellschaften haben 2015 die Zahl der weltweit verbreiteten Bibeln auf rund 34,4 Millionen Ausgaben erneut gesteigert. Dies teilte die Deutsche Bibelgesellschaft in Stuttgart (DBG) mit. Die Statistik zeigt, dass die Nachfrage nach Bibeln weltweit wächst.

Die meisten Bibeln hätte auch 2015 die Brasilianische Bibelgesellschaft verbreitet. Mit 7,62 Millionen Ausgaben steigerte sich dort die Zahl gegenüber dem Vorjahr um rund 10.000. China bliebe mit 4,5 Millionen Bibeln weltweit die Nummer zwei.

Auf dem afrikanischen Kontinent sind 9,65 Millionen Bibeln verteilt worden. Zahlen von Verlagen und Organisationen, die nicht dem Weltverband angehören, blieben bei der UBS-Statistik unberücksichtigt.

Bei der weiteren Aussage aus Abs. 11 handelt es sich also gelinde gesagt um Augenwischerei, wenn die WTG so tut, als ob ohne unsere Spenden arme Menschen keinen Zugang zur Bibel hätten. (Man beachte auch mit wie wenig Aufwand die Bibelgesellschaften im Gegensatz zur WTG effektiv arbeiten.)

Abs. 11: Zitat: Durch viele Spenden und einen finanziellen „Ausgleich“ konnte Jehovas Organisation die Übersetzung und Verbreitung von Bibeln finanzieren.

An dieser Stelle sollte man sich fragen, wenn es angeblich so viele Menschen gibt, die sich keine Bibel leisten können, warum geht der Sklave nicht mit gutem Beispiel voran und verzichtet auf aufwendige Bauprojekte, wie das neue Hauptquartier oder neue Zweigbüros und sonstige Prachtbauten, welche in unserer Zeit mehr als überflüssig sind, um eine Organisation wie die WTG funktionsfähig zu halten? Es offenbart sich immer deutlicher das das weltweite Bauprogramm der WTG ein raffiniertes Geschäftsmodel ist.

Wie viele Bibeln könnte man für diese gespendeten und erwirtschafteten Dollars verteilen?

Kinder sorgen sich um Übersetzungsbüros?

In diesem Artikel folgen nun in altbekannter Manier die üblichen Beispiele von opferbereiten Brüdern. Und in dem Bewusstsein, dass Kinder immer die Gefühle der Hilfsbereitschaft wecken, fehlt auch hier nicht der Hinweis auf Beispiele opferbereiter Kinder. Da wird dann ein kleines Mädchen, angeblich aus dem armen Land Indien, angeführt. Es steckte regelmäßig Geldmünzen in ihre Spardose und verzichtete sogar auf Spielsachen. Als die Dose voll war, gab sie das Geld den Brüdern der Organisation, damit “Übersetzungsbüros gebaut werden könnten”.

Toll, schon die kleinen Kinder machen sich Gedanken, ob es auch genügend Übersetzungsbüros gibt. Zitat sinngemäß weiter: „Diese Beispiele machen deutlich, dass Freunde Gottes „im Geringsten treu“ sind. Eine Schwester, die regelmäßig für das Königreichswerk spendet, hat einen besonderen Segen erlebt. … Man wird ein Freund Gottes, wenn man sich nicht unnötig in die Geschäfts- und Arbeitswelt verwickelt, sondern für wahre Reichtümer lebt. Jesu heutige Nachfolger widerstehen dem Druck, den die Werbung und das Umfeld auf sie ausüben. Das Leben zu vereinfachen, zeugt von praktischer Weisheit, weil wir dann frei sind, uns als Sklaven Gottes einzusetzen, als Pionier, Bauhelfer oder im Betheldienst.

Zitat Abs. 15: „Materieller Wohlstand muss kein Hinweis auf Gottes Segen sein. Jehova segnet Menschen, die reich sind „an vortrefflichen Werken“.

Reich sein an Guten Werken

Wohl wahr; Christen sollten reich sein an guten Werken. Doch von welchen guten Werken spricht hier die WTG?  Die Antwort ist eindeutig: „Doch alles, was wir im Predigtdienst unternehmen, (ob Zeiteinsatz oder Geld) damit Menschen den Weg des Lebens finden und darauf bleiben, ist für uns und für sie von ewigem Wert”.

Wie wahr sind doch die Worte des Apostel Paulus. Er sah es nicht für nötig, sich für seinen Dienst finanzieren zu lassen. Er vertraute voll auf die versprochene Hilfe des heiligen Geistes. Hier eine Zusammenfassung dessen, was er in 2. Korinther 11: 8-20 zum Thema Geld schrieb. „Für meinen Dienst an euch habe ich mich nicht bezahlen lassen, …bin ich niemand zur Last gefallen. Ich habe nichts von euch in Anspruch genommen. So werde ich es auch in Zukunft halten. Den Gefallen tue ich euren Überaposteln nicht! Sie warten nur auf die Gelegenheit, mich zu sich herabzuziehen.

Es gibt falsche Apostel, Betrüger, die sich nur für Apostel von Christus ausgeben. Ich wiederhole: Ihr seid ja so vernünftig, dass ihr die Verrückten gerne ertragt. Ihr duldet es, wenn euch jemand unterdrückt, euch ausbeutet und einfängt, euch verachtet und ins Gesicht schlägt“. 2. Kor. 11:8-20

Warnt uns hier Paulus nicht vor falschen Aposteln, welche uns ausbeuten und geistig unterdrücken und dann noch verächtlich ins Gesicht schlagen, indem sie uns die Kindschaft Gottes verweigern und auf die Stufe eines bloßen Freundes Gottes runter ziehen?

Mag ich nicht (30)

161 Kommentare zu “Lebst du für wahren Reichtum?

  1. Gerechtigkeit

    Weil das heute vermutlich von Interesse sein wird hier nochmal wie nach ihrem Vermögensverwaltungsgesetz (VVGJZ) "Vermögen" bzw. "Reichtum" definiert ist:

     

    § 1 Vermögen. (1) Vermögen im Sinne dieses Gesetzes sind alle geldwerten Rechte. 

    In der Präambel wird noch auf 1. Korinther 4:2 Bezug genommen. Mal abgesehen davon, dass in Vers 1 klar gestellt ist, dass es um die "Verwaltung heiliger Geheimnisse" und nicht um die Verwaltung von Geld /Spenden geht, lässt man im Vermögensverwaltungsgesetz der Zeugen Jehovas (VVGZJ) nicht nur den vorhergehenden Vers sondern auch den nachfolgenden Vers 3 unter den Tisch fallen, wo heißt:

    "Für mich nun ist es etwas sehr Geringfügiges, daß ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtshof* beurteilt werde.+ Ja, ich beurteile mich auch selbst nicht."

    So bleibt aus drei Versen einzig die Forderung der JW.ORG man müsse sie als "treu befinden" und dass sie einzig und allein sich selbst beurteilt (und sich jede Beurteilung durch andere oder die Frage nach Rechenschaftsberichten über den Spendenverbleib verbittet).

    Und das nennen sie dann "schriftkonform".

    Ist das ein Witz?

    Sind Zeugen Jehovas die Bibelsatirikter? Lach- und Schießgesellschaft? Oder kriminelle Organisation?

     

  2. Nick

    Was mich wirklich stört ist das uns gesagt wird, wir sollen nur Schätze im Himmel aufhäufen.

    Was macht die LK? Baut sogar ein neues Hauptquartier. Ich dachte das Ende ist so nah?

    Laut der neuen Generationlehre  dürften die gar NICHT so viiieeellll bauen.

    Lg Nick

  3. Rotkehlchen@Alle

    Es gibt anscheinend "Helleres Licht" dazu, wann Jesus "in den Wolken" mit seinen Engeln kommen wird.

    Haben die Briefe von Boas Papa, Bruno, eventuell doch etwas bewirkt?

    Hier der Link zum neuen oder überarbeiteten Buch - Jesus - der Weg, die Wahrheit und das Leben

    https://www.jw.org/de/publikationen/buecher/Jesus-der-Weg-die-Wahrheit-das-Leben/

    Seite 264, Absatz 3
    Wann wird sich dieses Gleichnis erfüllen? Wenn Jesus zusammen mit den Engeln „in seiner Herrlichkeit kommt“ und sich „auf seinen herrlichen Thron“ setzt. Er hat bereits davon gesprochen, dass der Menschensohn mit seinen Engeln „mit großer Macht und Herrlichkeit in den Wolken“ kommen wird. Wann wird das sein? „Direkt nach der Drangsal“ (Matthäus 24:29-31; Markus 13:26, 27; Lukas 21:27). Dieses Gleichnis wird sich also erfüllen, wenn Jesus in der Zukunft in Herrlichkeit kommt. Was wird er dann tun? 
    Nun kommt Jesus wohl doch nach der Drangsal und nicht während, am Anfang oder gegen Ende. Nur was davor und danach passiert schreiben sie immer noch nicht richtig. Siehe Kapitel davor und danach. Wer sich das überhaupt antun will. 😬

    Das Meiste in dem Buch erscheint wohl noch in völliger Dunkelheit, aber in diesem Punkt gab es einen kleinen Lichtstrahl. Ich habe jetzt nicht das ganze Buch gelesen, aber vielleicht ist noch mehr HELLERES LICHT enthalten. 😉

    Liebe Grüße

    1. Liebes Rotkehlchen ,

      du denkst , es gibt vielleicht noch ,,HELLERES LICHT" ?

      Im Gegenteil , es wird immer dunkler !

      Habe in dem Buch folgendes gelesen : Matt. 5:3 interpretieren sie so :

      Jesus erklärte : ,, Glücklich sind die , denen bewußt ist , daß sie Gott brauchen , denn das Königreich des Himmels gehört Ihnen .

      Dann heißt es weiter : Wer ist wirklich glücklich ?  Jesus sagt , es sind diejenigen , die erkennen , daß sie Gott brauchen ,die über ihren sündigen Zustand traurig sind und die Gott kennenlernen und dienen !!( Predigen )

      Weiter heißt es :,, Selbst wenn sie deswegen gehaßt und verfolgt werden , sind sie glücklich ,denn sie wissen ,daß Gott sich über sie freut und sie mit ewigen Leben belohnen wird . ( Das ist doch ein Ansporn , weiterzumachen !)

      Matt. 6:19-21  wo Jesus sagt , wir sollten uns Schätze im Himmel aufhäufen , wird so interpretiert :,,  Das tun wir , wenn wir den Dienst für Gott an die erste Stelle im Leben setzen ..........wenn wir uns auf Geld und Besitz konzentrieren und nicht auf den Dienst für Gott , ist unser ganzer Körper finster .......

      Sie meinen natürlich den Predigdienst .

      Wer möchte schon einen ,, finsteren " Körper haben . Der ist nichts wert in den Augen Gottes , vor allem bei JW.Org , sonst würden sie das nicht so betonen , und das wirkt !!

      Wo doch Jesus sagt , : wir sollen das Licht der Welt sein ."

      Wer von den Brüdern wird da nicht eifrig , bis zur Verausgabung in den Dienst gehen ?

      Viele liebe Grüße ( besonders an dich !)

      Iris

  4. Argentum

    Warum kann man eigentlich keine Smilies mehr setzen? Oder ist das ein Problem meines Browsers?

    😀 Test.

  5. Lichtspender

    Bei der Aufarbeitung des Wachtturm-Artikels über Reichtum musste ich zwangsläufig an 2. Petrus 2:1-3 denken, wo Christen gewarnt werden:

    "1  Doch es gab in Israel auch falsche Propheten, so wie es unter euch falsche Lehrer geben wird. Sie werden ihre verderblichen Sonderlehren heimlich einschleusen. Damit verleugnen sie ihren eigenen Herrn,1 der sie doch freigekauft hat, und ziehen sich selbst ein schnelles Verderben zu.
    2 Mit ihrem zügellosen Lebensstil werden sie jedoch viele Anhänger finden, und ihretwegen wird der Weg der Wahrheit in Verruf geraten.
    3 In ihrer Habgier werden sie geschickte Lügen erfinden, um an euer Geld zu kommen. Doch das Urteil über sie ist längst gefällt, sie werden ihrem Verderben nicht entgehen." (gemäß bibel.heute).

    Nach und nach wird immer mehr unserer noch gefangenen Brüder und Schwestern ein Lichtlein aufgehen.

    1. F&F

      Ist das Licht auch noch so helle, es dunkelt schon, ganz auf die Schnelle. Denn mit Lichtgeschwindigkeit kommt die LK auch nicht weit. Höchstens mit dem weiten Blick, erst nach vorn dann doch zurück, geht's in die Verlängerung, die am Ende wird zum Dung.

  6. Noomi an Störtebeker

     
    Hallo lieber Störti. Finde ich gut, dass du uns erklärst, was man so als Bethel-Mitarbeiter oder als SPV erhält. Das erinnert mich an meinen Bruder der in den 1960er Jahren als SPV tätig war und 80 DM erhielt. Das Zimmer, in dem er wohnte kostete auch 80 DM. Da er es mit einem Mitbruder teilte blieben noch 40 DM zum Leben. Dann wurde sein Kollege versetzt und es blieb kein Pfennig zum Leben übrig. Was daraus resultierte ist ein andere Geschichte.
     
    Als ich jung verheiratet war, wurde bei uns gesammelt, weil der Staat die Gesellschaft verpflichtet hat, ab sofort für eine Rentenversicherung einzuzahlen. Wenn ich mich recht erinnere war sogar von einer Nachzahlung die Rede.
     
    Nun frage ich mich, wo ist das Geld geblieben??? Wurde da jemals bezahlt, wenn doch heute die Brüder keine Rente erhalten???
     
    Wenn man nach Warwick schaut, wie komfortabel die Obern in der Leitung untergebracht sind und sie sich locker vom Hocker auf ihren prunkvollen Büromöbel positionieren, um sich ablichten zu lassen - oh ja, da geht einem schon fast die Galle hoch.
     
    Mein Vater war in den 20-ziger Jahren in Magdeburg im Bethel. Sie arbeiteten 12-14 Stunden im Tag und schliefen auf Strohsäcken. Heute sieht man, wie Rutherfort sich damals, zur gleichen Zeit mit seinen Luxusautos fotografieren liess. Ja, das macht einem schon sehr nachdenklich. Es ist ein Hohn!
     
    LG Noomi
     

  7. Noomi an Schneeflocke

    Danke, liebes Flöckli für dein Feedback! Es hat mir sehr gut
    getan. Auch ich fühle mich hier mit vielen verbunden, obwohl ich kein grosser Schreiberling  bin dafür aber fleissig lese und so von vielen profitiere.
    Auch an Nada denke ich oft und frage mich warum man von ihr nichts mehr hört. Hoffentlich geht es ihr gut.
    LG Noomi
     

     

  8. Noomi an Schneeflocke

     
    Danke, liebes Flöckli für dein Feedback! Es hat mir sehr gut getan. Auch ich fühle mich hier mit vielen verbunden, obwohl ich kein grosser Schreiberling bin dafür aber fleissig lese und so von vielen profitiere.
    Auch an Nada denke ich oft und frage mich warum man von ihr nichts mehr hört. Hoffentlich geht es ihr gut.
    LG Noomi
     

  9. Max

    Hallo ihr Lieben,

    möchte mich auch mal wieder melden. Lese zwar regelmäßig die Kommentare und Artikel, aber bin etwas schreibfaul.

    Deshalb ein großes Danke an die Kommentar und Artikelschreiber. Es werden hier gute und erbauende Gedanken vermittelt.

    Auch der letzte Artikel bezgl. des zornigen Gottes spricht mich  an und hilft mir mich von dem verdrehten Gottesbild der WTG zu lösen.

    Zum Thema Hunde und Jehovas Zeugen. Meine Erfahrung ist, das es zwar offiziell nich verboten 🚫 ist, sich als Zeuge einen Hund anzuschaffen, aber es wird nicht gut geheißen und gilt als eine unreife Handlung.

    Auch wenn der Hund dem Einzelnen gut tut, für theokratische Aktivitäten ist er nur hinderlich.

    In den Videos und auf denBilder der WTG sieht man oft abgebildetes,  wie sich Zeugen privat verhalten sollen, - wir wissen ja, die Bilder transportieren ja eine Botschaft, - aber ich habe noch nie gesehen, dass eine Zeugenfamilie mit Hund abgebildet wurde.

    Es werden ja nur Vorbildliche Zeugen gezeigt, die keine Zeit haben, sich um einen Hund zu kümmern.

    Meine  Erfahrungen auf diesem Gebiet zeigt, das selbst Hunde ein Gespür dafür haben, ob der Kreisaufseher es ehrlich mit ihm meint, wenn er sie tätscheln will.

    Als ein KA uns mal besuchte, wollte er unseren Hund, der zu jedem freundlich reagierte, auf seine plumpe und gönnerhaft Art den Kopf tätscheln, als dieser ihn nur anknurrte, als wollte er sagen, komm lass das, ich bin doch in deinen Augen nur ein untheokratisches Anhängsel.

    Na ja, gut, - das sind nur subjektive Empfindungen, und sollten nicht zu hoch bewertet werden, fand es nur erstaunlich. Vielleicht hätte unsere Flora nur einen schlechten Tag.

    LG Max

     

     

     

    1. Schneeflocke@Max

      Lieber Max,

      es ist sicher richtig, dass es lieber gesehen wird, wenn man alles incl. Haustiere dem gierigen Org - Baal opfert. Die Org. nimmt alles, Hauptsache es steht "Opfer"darauf oder "Verzicht"!

      Geld, Zeit, Kinder, Kinderlosigkeit, Ehelosigkeit, Gesundheit, Eltern, Geschwister, Freiheit... und auch Haustiere sind gern gesehen, immer rein in den lodernden köchelnden Opferkessel!

      Zum Glück kenne ich aus Erfahrung einige in der Versammlung, die die Liebe zur Natur und Freiheit (sei Du Liebe mit dem wundervollen Namen auch von mir ganz lieb begrüßt!! 🙂 ), die uns ja natürlicherweise innewohnt, beibehalten haben. Mit ner Katze z.B. oder Häschen oder so... Eine befreundete Zeugen - Familie hat zwei große wunderschöne Doggen. Sie bekamen 12 zuckersüße freche Babys. Die ganze Familie (sie haben auch drei Kinder) hat sich rührend und wochenlang Tag und Nacht um die süßen kleinen Dinger gekümmert. Selbst Versammlung stand in dieser Zeit hinten an!

      Und viele genießen die Natur im Predigtdienst, muss man fairerweise sagen. Aber besser genießt man sie ohne Druck und Zwang, im einfachen Sein.

      Ich stimme Dir voll zu, lieber Max, Tiere haben ein sehr feines und sensibles Gespür, wahrscheinlich hat sich Flora nicht geirrt. Unser zauberhaftes Chihuahua Mädchen ist zwar manchmal auch etwas eigensinnig, aber ein echtes Geschenk für die Familie.

      Liebe Grüße (auch an Flora)

      Schneeflocke

  10. Noomi an Lichtspender

    Sorry Lichtspender habe mich verschrieben Es sollte heissen nicht Naomi

  11. Noomi an Lichtspender

     
    Lieber Lichtspender
    Du hast völlig recht mit der Aussage: Alles was wir brauchen ist die Heilige Schrift und der heilige Geist.
    Wenn wir unsere Herzenstüre öffnen wird der Morgenstern in unser Herz scheinen und wir werden sanft erwachen!!
    Offenbarung 3:20 Merkst du nicht, dass ich vor der Tür stehe und anklopfe? Wer mich rufen hört und mir öffnet zu dem gehe ich hinein (NeÜ)
    Ist das nicht wunderschön, von dem sanften Licht des Morgensterns geweckt zu werden, anstatt von einem schrill läutenden Wecker??
    Vielleicht tröstet es dich, ich habe schon immer die Heilige Schrift gelesen, immer wieder mal eine Andere von jung auf. Trotzdem hat bei mir erst jetzt im Alter (bin als JZ aufgewachsen) das langsame Erwachen stattgefunden. Darüber bin ich unendlich dankbar. Bei meinem Zweifel, ob ich mit meiner Einstellung richtig liege, hat mir das Lesen hier im BI sehr geholfen. Dass auch bei Anderen der Morgenstern im Herzen aufgegangen ist, hat mich sehr in meinem Glauben gefestigt.
     
    LG Noomi   (NICHT NOAMI)
     

    1. Schneeflocke@Noomi

      Liebe Noomi,

      ein schöner Kommentar, vielen Dank! Ich liebe Deine Zärtlichkeit für unseren Herrn, habe ich schon so oft gedacht, nun muss ich es mal schreiben!

      In tiefer Herzens - Verbundenheit <3

      Dein Flöckli

      PS. auch an Nada meine liebsten Grüße. Und an die vielen stillen Leser, die diese Liebe und Verbundenheit unseres Schöpfers nicht weniger mit uns allen spüren!

      1. Nada

        Liebe Schneeflocke!

        Dass Du an mich gedacht hast!

        Du ahnst nicht, was Du gerade gutes durch deinen lieben gruss bewirkt hast.

        Danke

        Nada

  12. Ulla

    Hallo Norbert,

    was wünscht sich unser Vater in den Himmeln am meisten?

    Liest man das NT mal ohne WT Brille (ich benutze gerne die Hoffnung für alle), dann stellt unser himmlischer Vater EIN Hauptthema auf: 1. Petrus 1:20, 21

    "Schon bevor Gott die Welt erschuf, hatte er beschlossen, Christus zu euch zu schicken...Durch ihn habt ihr zum Glauben an Gott gefunden. Gott hat Jesus Christus von den Toten auferweckt und ihm seine göttliche Herrlichkeit gegeben, damit ihr an ihn glaubt und eure ganze Hoffnung auf ihn setzt."

    Unser Herr Jesus Christus sagte in Luk. 7:23 "Glücklich ist jeder, der nicht an mir Anstoß nimmt."

    Jesus warnte uns nicht davor, an einer "Organisation Anstoß zu nehmen", sondern nicht an ihm als CHRISTUS Anstoß zu nehmen.

    Viele hier auf BI haben bereits erkannt, welch Priorität unser Vater gesteckt hat: In Joh. 6:28 lesen wir deshalb: "Nur EINS erwartet Gott von euch: Ihr sollt an DEN glauben, den er gesandt hat."

    Die JWOrg. hat sich an Christi Stelle gesetzt, siehe WT 15.7.13 ("Unser gutes Verhältnis zu Gott hängt davon ab, dass wir den tuvS kennen und anerkennen.") --- Eine gottentehrende IRRRRLEHRE !

    Deshalb werden zur Zeit viele aus den Versammlungen wach zu Christus hin, weil sie keinen Ausweg aus diesem Dilemma sehen.

    Diese Personen werden von Christus zum Vater hingezogen. Denn sie handeln und glauben an 1. Petrus 2:19 "Es ist ein besonderes Geschenk Gottes, wenn jemand deshalb Böses erträgt und Unrecht erduldet, weil er in seinem GEWISSEN AN GOTT gebunden ist."

    LG Ulla

     

  13. Argentum@Norbert

    Lieber Norbert,

    Die Juden ( zu denen Jesus geschickt war) kannten den Namen Gottes, er musste ihnen nicht verkündet werden. Also meinte er es etwas anderes in  Joh 17,6: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart ..."

    Und das ist dieses:
    "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.
    8 So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unseres Herrn noch meiner, seines Gefangenen, sondern leide mit für das Evangelium nach der Kraft Gottes!
    Der hat uns gerettet und berufen mit heiligem Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben,
    10 jetzt aber offenbart worden ist durch die Erscheinung unseres Retters Christus Jesus, der den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium,"

    LG
    Argentum

    P.S. Es ist übrigens unhöflich, nicht zu antworten.

  14. Norbert

    Bei allen Fehlern die hier kritisiert werden, welche Organisation verteidigt den Namen Gottes? Es sind doch einzig Jehovas Zeugen die für Gottes Namen Stellung beziehen.

    Das ist doch eine Tatsache, oder kennt ihr noch eine Kirche die den Namen Gottes gebraucht?

    Ja, es wurden Fehler gemacht, hatte man ja auch auf dem Kongress zugegeben . Aber wer macht keine Fehler?

    Ich denke die Fehler der Großkirchen sind bei weitem schwerer - Kriegsdienst z.B.

    Da regt sich hier keiner darüber auf.

    Also, ich kenne noch keine bessere Religion.

    1. Petrus111

      Lieber Norbert,

      JZ sind eine fundamentalistische Endzeitsekte mit Hausfrauentheologie.

      Jesus gebrauchte den Namen seines Vaters, wie er sich aus dem AT darstellt, nur aus Zitaten des AT - sonst kommt der Gottesname im NT nicht vor.

      Man heiligt einen Namen nicht durch seine ständige Erwähnung.

      Als Jusus seine Jünger beten lehrte, benutzte er ebenfalls nicht den Gottesnamen.

      Als Christ beachte ich den Christus!

      Die Neue Evangelische Übersetzung gebraucht den Gottesnamen überall da, wo er im Urtext steht.

      Es geht in diesem Forum nicht um die Grosskirchen oder um einen Vergleich mit anderen Religionen, sondern um das, was JZ mit ihren Mitgliedern anstellen.

      Und was die Auffassung von JZ zum Staat, zur "Neutralität", zu "weltlichen" Organisationen etc betrifft, das ist äußerst diffus und inkonsequent.

      Kennst Du einen JZ, der Polizist ist?

      Rufen JZ die Polizei, wenn sie sie brauchen?

      Kirche und Staat sind heute getrennt, aber mal trennen JZ das und mal auch nicht. Jeder JZ soll sich benehmen, als wenn er ein pastorales Amt hätte, also Kirche ist - aber nach dem Staat wird trotzdem gerufen.

      Lass es einfach!

      beste Grüsse

      Petrus111

    2. Markus

      Lieber Nober

      Klar machen Menschen Fehler,dann aber dart der treue und Verständige Sklave nicht den Anspruch erheben das er von Gott geleitet ist,dann ist das was gemacht wird Menschen machwerk

      und man muss sich dann auch Kritik gefallen lassen und sich der Kritik stellen und oder auch Verbesserungsvorschläge annehmen oder zumindest prüfen.

      Die LK aber  bootet jeden aus und lässt ihn über die Theokratische Klinge springen also mit Ausschluss und somit mit dem geistigen Tod bestrafen,der es nur annährend wagt Kritik zu äußern oder auf ungerchte Behandlungen hinzuweisen oder eine Lehrmeinung die weder Hand und Fuss hat wie die jetzige Überlappende Generation die repräsendiert wird als nicht richtig und biblisch unbegründet zurückweist.

      Da die Generation die 1914 geboren wurde in den 80er Jahren hieß es sogar die 1914 bewusst erlebt haben also aus dem Kindesalter heraus waren würden Harmagedon überleben

      Nichts ist geschehen diese Generation ist jetzt schon fast ausgestorben kaum ei Mensch wird 103 Jahre alt

      Also musste die LK sich da was anderes ausdenken um die Brüder und Schwestern bei Laune zu halten,und eine noch blödsinnigerei Sache wie die Überlappende Generation die überhaupt nicht biblisch zu begründen ist ist dehnen nicht eingefallen

      Es steht klipp und klar in der Bibel das die Generation die die Anfangswehen mitmacht auch das Ende also Harmagedon mitmacht.

      So man kann alles aus dem Zauberhut holen und die Menschen für Dumm verkaufen

      Außerdem wer sagt denn das nur Zeugen Jehovas  den Gott mit Namen anbeten Jehova ist ein Kunstwort,im häbräischen steht JHWH aber nicht Jehova,den Namen hat ein Mönch im 13ten Jahrhundert erst mal gebraucht den haben noch nicht mal die Zeugen Jehovas erfunden.

      Das ganze was hier in der sogenannten Religion der Zeugen Jehovas sich abspielt ,denn ich war auch über 30 Jahre dabei ist ein reines Luftschloss das sich  in Luft auflöst wenn mal wirklich alles hart auf hart kommt

    3. M.N.

      So ein Quatsch: Wieso muss "Der Name", d. h. die Stellung bzw. die Selbstexistenz des Allmächtigen Schöpfers, "verteidigt" werden? Kann Gott sich etwa nicht selbst "verteidigen", wenn dies denn jemals nötig wäre? Welch eine Selbstüberhebung, welch ein Größenwahn seitens kleiner schwacher Menschlein, meinen zu müssen, das Dasein und Wirken des Allmächtigen "verteidigen" zu können. Wer solches für sich in Anspruch nimmt, der sollte sich mal über Jes 40,12-17 Gedanken machen - hier auszugsweise:

      "Wer hat die Wasser gemessen mit seiner hohlen Hand und die Himmel abgegrenzt mit der Spanne, und hat den Staub der Erde in ein Maß gefaßt, und die Berge mit der Waage gewogen und die Hügel mit Waagschalen? ... Siehe, Nationen sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waagschale. Siehe, Inseln sind wie ein Stäubchen, das emporschwebt. ... Alle Nationen sind wie nichts vor ihm, und werden von ihm geachtet wie Nichtigkeit und Leere."

      Gott bzw. sein "Name", d. h. seine Sellung und Existenz, KANN nicht "verteidigt" oder "gerechtfertigt" werden. Eine solch abwegige Vorstellung beruht auf dem völlig unbiblischen, Rutherford'schen  Gottesbild der JW.Org. Hierzu ein Auszug aus dem Glossar, Eintrag "Rechtfertigung Gottes":

      "Rutherford'sche Doktrin von der "Verteidigung" und "Reinwaschung" Gottes bzw. des Gottesnamens, oder der "Souveränität Gottes" von der "Schmach", die seitens Satans über Gott gebracht wurde und Erbringung des "Beweises" für die "Rechtmäßigkeit" der "Herrschaft Gottes". Siehe "Streitfrage". Kein biblischer Begriff.

      Fehler dieses Dogmas: Weder Gott, als allmächtiges, "unantastbares" und höchstes Wesen und Ursprung aller Dinge, noch seine "Stellung" als Höchster müssen oder können "gerechtfertigt" oder "verteidigt" werden, schon gar nicht von kleinen, unvollkommenen Menschen. Weder Gott, noch seine Stellung waren jemals "rechtfertigungsbedürftig", noch könnten sie dies jemals sein; kein Geschöpf ist in der Lage, "Schmach" über ihn zu bringen. Er lacht ob der Nationen und ihrer Possen, Ps 2,4; 37,13; 59,9(8); Jes 40,15. Er betrachtet die Menschen als kleine Insekten, Jes 40,22. Auch seinem Hauptwidersacher setzt er klare Grenzen, die jener nicht zu überschreiten vermag, siehe Hiob 1,12; 2,6. Die Vorstellung, Gott oder seine Stellung "rechtfertigen", oder zu seiner "Rechtfertigung" beitragen zu können verkennt völlig das Wesen und die Stellung Gottes als unwandelbarer Urgrund aller Dinge. Eine "Rechtfertigung" wäre ja gleichbedeutend mit einer "Zustandswandlung" oder "-änderung" Gottes durch einen Wandel seiner Erscheinung und Bedeutung für die von ihm abhängende Schöpfung; einen solchen Wandel kann es im Lichte von biblischen Aussagen wie Mal 3,6; Jes 41,4; 46,4; Jak 1,17 u. a. nicht geben. Gott ist eine unwandelbare Singularität; keine von ihm erschaffene noch abhängige Schöpfung kann einen "Zustandswandel" seinerseits bewirken oder auch nur veranlassen.

      Psychologisch betrachtet, könnte man in der "Rechtfertigung Gottes"-Doktrin der WTG ihr (bzw. der Glieder ihres obersten Zentralkomitees) Wunsch nach "Rechtfertigung ihrer selbst" konstatieren; vermittels dieser Lehre versucht sie de facto, ihre eigenen, zum großen Teil selbst verschuldeten Probleme (siehe "Verfolgung") von allgemeiner öffentlicher Geringschätzung, verbunden mit ihrer pathologischen Geltungssucht, ihrer Forderung von Respekt und darauf, "auch Jemand zu sein" zu Gottes Problemen zu machen."

      (Zitatende)

      "Den Namen Gottes (in der von der JW.Org akkreditierten Form 'Jeehoofaa') gebrauchen" ist ein von der JW.Org selbsterstelltes Kriterium zwecks Erbringung des "Beweises", als einzige über "die einzig richtige Religion" zu verfügen. Genausogut könnte man hierfür als "Beweis" anführen, nicht an die Mondlandung zu glauben, oder daran, "als Einzige zu glauben, dass 3 plus 3 Neun ergibt." Ein toller Beweis! Jede Kirche erfindet ihre eigenen Kriterien, anhand deren sie sodann "beweist", dass "nur sie" das Gelbe vom Ei sind.

      Auf welchem Kongreß wurde seitens der JW.Org "zugegeben, dass Fehler gemacht wurden"? Habe ich da was verpasst? Welcher Kongreß? Welche Fehler? Alles, was mir bekannt ist, ist, dass auf den 2017er "RegKos" seitens der JW.Org "EINIGEN" bösen ZJ die Schuld dafür gegeben wurde, 1975 mit dem Eintreffen Harmagedons gerechnet zu haben - "NEEIIIN, WIR - die Org - ware das doch nicht, das wart IHR - ihr doofen ZJ, die uns 'missinterpretiert' und falsch verstanden habt!"

      "Wer macht keine Fehler?" Falsche Frage. Wenn sich jemand - so wie die JW.Org bzw. ihre oberstes ZK - hinstellt und von sich behauptet "Ich bin das auserwählte Sprachrohr Gottes, wer uns nicht gehorcht, gehorcht Gott nicht", der DARF keine wiederholten "Fehler" machen, immer und immer wieder - falsche Prophezeiungen, falsche Versprechungen, falsche Lehren, die wieder und wieder durch "Neues Licht" korrigiert werden müssen. So arbeitet der Heilige Geist Gottes, dessen "Leistung" man für sich beansprucht, nicht. Außerdem hat die ach so böse und eklige RKK - igitt! - in den letzten Jahren mehrmals - LAUT UND DEUTLICH - ein weltweit schallendes "mea culpa" ausgesprochen ob ihrer Fehler der Vergangenheit - auf etwas Vergleichbares seitens der stolzen JW.Org aka WTG können wir getrost bis ans Ende aller Zeit warten - da kam nichts, kommt nichts und wird NIE etwas kommen.

      "Die Fehler der bösen Großkirchen" - ach wie gut, dass es da so viele andere Prügelknaben gibt, vermittels derer man von den eigenen Fehlern ablenken kann. Stichwort "Psychologische Projektion": "Klage andere der Verbrechen an, die du selbst begehst" bzw. "Reite auf Fehlern der anderen herum, die du selbst nicht begehst, alldieweil DEINE Fehler die der anderen verblassen lassen".

      Zur WTG-Behauptung, als Einzige "standhaft gegen Naziterror" gewesen zu sein gibt es neue Info im Glossar unter "Verfolgung", z. Z. nur in Englisch, weil das verwendete Buch "The Gestapo – The Myth and Reality of Hitler's Secret Police" von Frank McDonough erst nach D übersetzt werden muss. Hier nur so viel:

      "During the nazi era, priests, nuns and monks were arrested, catholic schools, youth organisations and schools closed down, and church property seized, without any compensation being awarded. Catholic priests were depicted as agents of reaction and systematically persecuted. No fewer than 447 german-born priests spent some time in the dachau concentration camp. A sizeable number of priests were imprisoned in all the other nazi concentration camps and some were maltreated and executed. ... A STRONG OPPOSITION TO THE [Nazi-loyal] GERMAN CHRISTIANS was mounted by Martin Niemöller … A third of all the 25,500 German priests in Hitler’s Germany were subject to some form of badgering from the gestapo in the Nazi era, ranging from monitoring church services to interrogations, trials, bullying, imprisonment, torture, beatings and, in some cases, execution. the gestapo drew up lists of priests regarded as disloyal and singled them out for extensive harassment. The SS weekly newspaper das Schwarze Korps (the black corps) carried repeated anti-Catholic propaganda, and highlighted allegations of sexual abuse. in 1937, all priests and catholic theological students were banned from joining the Nazi party. an inventory taken of the number of priests who left in Dachau on 15 march 1945 gives an indication of how widespread nazi provocation of the catholic clergy was throughout Nazi-occupied Europe. of the 1,493 left in the camp, 261 were German, 791 polish, 122 French, 64 Austrian, 38 Dutch, 34 Belgian and 29 Italian."

      Des Weiteren verweise ich auf das Buch "Jehovah's Witnesses and the Third Reich" von M. James Penton, im Glossar ausgiebig zitiert, betreffs des JW.Org-Märchens vom "unbeugsamen Widerstand der ZJ". Da wird nämlich ein völlig anderer Schuh draus, wenn nicht durch die JW.Org-Nabelschaubrille mit JW.Org-Polarisationsfilter und aufmontierten Scheuklappen betrachtet.

      Ich sage dies sehr unaufgeregt: Über SO ETWAS sollte sich "aufgeregt" werden sowie über all jene, die den JW.Org schöngefärbten und geschichtsverfälschenden Selbstbeweihräucherungen kritiklos, naiv und gutgläubig nach dem Mund reden, ohne sich selbst ein erweitertes Bild anhand der tatsächlichen Faktenlage, außerhalb der denk- und wissensbegrenzenden JW.Org-Betonmauer verschafft zu haben.

      Gruß,
      M.N.

      👍👍

      1. Horst

        Hallo M.N.,

        lauter Literatur von Abtrünnigen. Die Geschichtsbücher wurden verfälscht, das Licht war früher auch noch dunkler, die Fehler der LK noch größer, aber sind ja auch nur unvollkommene Menschen ...

        Jedenfalls alle nicht so schlimm wie die Kirchen, das Weltreich der falschen Religion ...

        DORT  ist der Teufel tätig. Wir sind aber diejenigen, die guten Willens sind..

        ENDE IRONIE.

        Ein Klasse-Zitat bezüglich der "Rechtfertigung" hast Du hier eingestellt. Das von Dir zitierte Glossar zeigt den Nonsens glasklar auf.

         

        Danke und Gruss Horst

         

        1. M.N. @ Horst

          Klar, lieber Horst, beim Penton könnte sich die Org (und tut dies sicher auch laut schreiend) darauf ausruhen, dass er ein Apostat ist - aber nicht beim Mc Donough, denn der war nie ein ZJ und erwähnt die Bibelforscher sogar recht wohlwollend. Und egal ob vormals ZJ oder nicht - Fakten sind Fakten sind Fakten, egal ob ich JZ, LDS, NAK, RKK, EK oder Gottlos bin. Egal ob weiß, schwarz oder grün: 1 + 1 = 2, da kann ich (oder die Org) mich noch so drehen, winden, schrauben und mich durch meinen eigenen Verdauungstrakt von oben nach unten durchziehen, das wird nie anders sein und anders werden. De facto nicht. Natürlich kann es anders sein, in der "alternative facts"-Parallelwelt eines Herrn Trump z. B., und auch im JW.Org-Scheinuniversum. Dort ergibt 1 + 1 ... GAAAAAAAANZ VIIIIIEL, weshalb ja die "Meeehrung" der JW.Org so sagenhaft ist, und "viel = gar nichts", weshalb "Das Ende" nun schon seit über 100 Jahren "UNMITTELBAR bevorsteht" ("Wir können den Brandgeruch von Harmagedon schon riechen" - gemeint ist laut AntMo3 der Gestank aufgeplatzter "menschlicher Hotdogs auf Jeehoofaas großem Grill"). Nur: Eigenes Wünschen und Wollen ändert keine Tatsachen. Da können die JW.Org und ZJ noch so sehr wünschen und hoffen - das Universum geht unbeirrbar seinen Gang, so wie es dem Willen des wahren Gottes und des auferstandenen Christus entspricht. NUR SIE geben die Marschroute vor - Papst, Dalai Lama, die Großloge vom 33. Grad, oberster LDS-Prophet, Ayatollah von Iran, Großmufti von Kasachstan, ... und eben auch das oberste ZK der JW.Org haben da GAR NICHTS zu melden.

          Gruß,
          M.N.

    4. FDS

      Hallo Norbert

      Du schreibst : Also, ich kenne noch keine bessere Religion.

      Wo steht in der Bibel das wir nach einer guten Religion suchen sollen ? Also die Stelle hab ich noch nicht gefunden. Kannst sie ja mal verraten.

      Seit über 100jahren schreibt die WTG gequirlten Dünschi... Und du hast nocht nichts besseres gefunden ? Dann such mal richtig.

      http://datei.sektenausstieg.net/literatur/WTGWahr2.pdf

      Lg

    5. Zartbesaitet

      Lieber Norbert...oder alias "Treuer Zeuge" oder "Täter des Wortes"!

      Immer wieder tauchen die von Selters dafür Abgesandten hier auf. Auch deine Worte klingen gleich wie all dieser anderen. Daher ist es eigentlich Zeitverschwendung hier in die Tasten zu klopfen...

      Aber ich tue es nicht wegen dir sondern wegen all der anderen die hier still mitlesen, denn unsere Argumente sind dir ja wahrscheinlich völlig egal, anderen aber nicht - und sie öffnen so manche Augen.

      "Fehler" nennst du das, die zugegeben werden?

      Wer von den Millionen Zeugen weiß was über die SCHWERVERBRECHEN des Vertuschen von Kindesmissbrauchs? (=Fehler?????) Mein Gewissen schlägt heute noch an, dass ich 2007 als Ältester zugestimmt habe alle Unterlagen ans Bethel zu schicken, damit sie der gesicherten Vernichtung zugeführt werden können. Das war "Beihilfe zu einem Verbrechen", wozu man uns missbrauchte! Uns wurde damals einfach Salz in die Augen gestreut. Im Brief stand damals, wenn weltliche Gerichte deswegen was gegen uns unternehmen, sind dies "Anschläge Satans". Denke die LK ist wirklich so verblendet und glaubt das auch noch wirklich selbst. Aber weltweit wurden möglicherweise zig-tausende Opfer von Missbrauch unter den Zeugen Jehovas gemobbt, manche ausgeschlossen, weil sie zur Polizei gingen u.v.m. Das waren wahrhaft KAPITALVERBRECHEN und keine "Fehler" (Das Wort hier zu verwenden ist ein Frevel gegenüber den Opfern!!!) . Und dass dies die LK verschweigen läßt ist das nächste Verbrechen, da sind die von euch so geächteten Kirchen der Christenheit teilweise transparenter und geben dies zu, aber eure LK "mauert" - sitzt das aus und hofft, dass alles wieder mal einschläft.

      Doch bei Gott, dem Vater, den ihr ja nicht mehr habt - denn ihr dürft nur "Freunde" sein - schläft nichts ein. Und was den "Name" betrifft, auf welchen ihr euch beruft wird folgendes geschehen, was Jesus in Matthäus 7:22 und 23 erwähnt:

      "Herr, Herr - haben wir nicht in deinem Namen prophezeit ("gepredigt") und in deinem Namen...viele Machttaten ("ach die wundersame Mehrung und die gewaltigen Bauvorhaben") vollbracht? Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit!"

      Abgesehen davon, dass ihr ja alles im Namen Jehovas (sprich=Organisation) tut... und nichts im Namen Christi!

      Ja - Jesus warnte vor falschen "Christussen" - sprich übersetzt "falschen Gesalbten". Ihr folgt ihnen blind - aber wohin das führt sagte Jesus auch: Wenn ein Blinder einen Blinden leitet... - man sieht es an euren Früchten. Wenn man eure Bible-App gut nutzt, dann sieht man im Vergleich zur Interlinear-Englisch-Griechisch (von der Org!), wie viele Bibeltexte ihr "verbiegt" und richtig gehend fälscht - Worte einfügt, Worte wegläßt - um dann, wo es um klares Verständnis gehen sollte wieder "Wort für Wort" zu übersetzen, damit es unlesbar ist und man den "Sklaven" zum "Auslegen" benötigt.

      Wir konnten, seit der "Götze" mit dem blauen Schild vor den Kr-Sälen prangt aus Gewissensgründen nicht mehr zu diesem Ort des Götzendienstes gehen - dies ließ unser Gewissen nicht mehr zu - wie auch bei vielen hier auf dieser Plattform.  Wir gehen auch in keine andere Kirche (dort hängt wenigstens ein Kreuz, dass mindestens einen Bezug zu Christus herstellt - JW-Org-Schilder tun dies nicht!). Aber wir gehen wie die einstigen Nachfolger Jesu auf dem "Weg", der zu Christus und zum Vater führen. Wir sind seit dem frei, davon hast du keine Vorstellung. Wir wissen nun um die Wahrheit, die frei macht. Vorher waren wir beide psychisch - wie die Hälfte unserer Versammlung, die Psycho-Medikamente nimmt - nahezu am Ende. Jetzt sind wir gesund und glücklich, denn Christi Joch ist sanft und seine Last leicht. Er sagte uns lt. Johannes 14:6: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben" (seltsam, dass er hier nicht den "Sklaven" erwähnte...). IHN - nämlich den Urheber dieser Worte, Jesus Christus habt ihr jedoch versucht aus der NWÜ zu verdrängen - und auch dort, wo es keinen Sinn aus dem Zusammenhang ergibt, durch "Jehova" (den ihr ja so großspurig behauptet zu verkünden!) ersetzt, dort wo im griechischen oft das Wort "kyrios" steht .

      Habe mir die Mühe gemacht, den Anhang in der NWÜ, worauf alles begründet wird genau zu lesen. Dort sprechen die Übersetzer von der Theorie, dass man den Namen JHWH aus den alten Handschriften entfernt wurde. Aber beim Lesen und Reflektieren erkennt man die Methodik, mit welcher hier von eurer LK gearbeitet wird:

      Zitat aus Anhang 1D aus der NWÜ zum Namen Jehova im NT: - zuerst in einem früheren Absatz: "Irgendwann während des zweiten oder dritten Jahrhunderts u.Z. entfernten die Abschreiber das Tetragrammaton sowohl aus der Septuaginta als auch aus den Christlichen Griechischen Schriften und ersetzten es durch "Kyrios, Herr oder Theos - Gott" (Punkt: Ohne Angaben von Quellen oder Beweisen! Also Begründung ist nur die Autorität des Sklaven, weil er dies schrieb!)

      Danach - ein paar Absätze später kommt es noch dreister: "Wir stimmen mit folgender Ausnahme mit der obigen Erklärung überein: Wir betrachten diese Ansicht nicht als eine "Theorie", sondern als eine Darstellung von historischen Tatsachen in Verbindung mit der Übermittlung der Bibelhandschriften." (Punkt: Wieder ohne Angaben von Quellen oder Beweisen - kein Haarbreit besser als Evolutionsbiologen, die ihre Theorien zur Tatsache erklären, allein durch ihre Autorität als Wissenschaftler - bei euch durch die Autorität des "Treuen und verständigen Sklaven" - der LK!)

      Seid wir nicht mehr zur Versammlung gehen, hat niemand sich bemüht, uns wieder auf den "rechten Weg" zu bringen. Alle haben Angst vor uns, ohne dass wir ein Wort zu irgendjemandem gesagt haben. Angst bei der erdrückenden Anzahl von Argumenten und Beweisen (für euch "Lügen"!) unterzugehen. Niemand versucht uns für das "ewige Leben" (was bei Menschen draußen als Argument für das Predigen benutzt wird) zurückzuholen, niemand zeigt uns seine Liebe zu uns, alle meiden uns wie die Pest. Soll ich dir dafür auch Bibeltexte raus zitieren, die diese Vorgangsweise als unchristlich bloßstellen? Es gäbe genügend!

      So - nun geben wir das unnötige "Tastenklopfen" für dich wieder auf, es nützt dir wahrscheinlich im Moment wenig, lieber Norbert oder wer immer du bist. Aber es hat sicher dem einen oder anderen stillen Mitleser hier genützt - und genau zu diesem Zweck hat dich unser Vater und unser Herr Jesus Christus hier deine Kommentare schreiben lassen um deinen Widersinn und das gebetsmühlenartige Wiederholen von JW-Phrasen als kraftlos gegenüber der Macht des Heiligen Geistes, der auch euch nicht verschonen wird zu entlarven.

      Und trotzdem beten - meine Frau und ich - und vielleicht auch viele der Leser und Schreiber hier - auch für dich, damit du aufwachen mögest und die "herrliche Freiheit der Kinder Gottes" kennen lernen mögest. Tröste dich, bei uns benötigte es fast fünfzig Jahre, bis wir die Illusion erkannten, die uns hier vorgegaukelt wurde, wir hoffen es geschieht bei dir früher - zu deinem Nutzen und zur Ehre unseres Vaters im Himmel und seines Sohnes Jesus Christus!

      Als Schlusswort für alle, die meinen, man verliere seinen Glauben, wenn man sich von diesem Illusionsgebilde JW.Org löst: Seit dem Weggang aus den bewusstseinskontrollierenden Werbeveranstaltungen (=Zusammenkünften) begannen wir wirklich einen Glauben zu entwickeln, den wir vorher nur "eingeflößt" bekamen.

      An alle, die an der Kippe stehen: Lest Gottes Wort (egal aus welcher Übersetzung; wenn NWÜ, dann vergleicht mit mehreren anderen) aber vergesst dann ab einem gewissen Zeitpunkt nicht den "Reset-Knopf" zu drücken, um all das zu löschen, was lt. 2. Kor 4:4 als "Schleier" durch die ORG euch vorgesetzt wurdet. Dann erkennt ihr Gott und seinen Sohn - ganz im Sinne von Johannes 17:3 (und ihr werdet nicht "fortgesetzt Erkenntnis aufnehmen (ohne sie je zu erlangen))! Bittet um den Geist (ganz nach Jesu Worten) und er wird euch zum Verständnis des Wortes gegeben werden (wir erleben es täglich!) - und verlaßt euch auf ihn und nicht mehr auf angebliche Lehrer. Hier noch unser letztes Bibelzitat: 1. Johannes 2:26,27 - NWÜ - lest zuerst dort, das versteht man nicht wirklich - weil wieder mal "Wort-für-Wort" übersetzt. Lest es in anderen Übersetzungen - z.B. Hoffnung für Alle - und ihr werdet es klar und deutlich verstehen. Auch vielleicht du lieber Norbert, wir wünschen es dir!

      "Frieden euch allen, die ihr in Gemeinschaft mit Christus seid!" (1. Pet 5:14)12
      👍👍

      1. Ernst

        "....KAPITALVERBRECHEN und keine "Fehler" (Das Wort hier zu verwenden ist ein Frevel gegenüber den Opfern!!!) . Und dass dies die LK verschweigen läßt ist das nächste Verbrechen,..."

        Das ist nicht einzig ein Frevel gegenüber den Opfern. Das ist gleichzeitig ein Frevel gegen Gott! Und zwar ein Frevel wie ihn nicht mal "die Nationen" begehen! Denn Gott und die Welt weiss den Unterschied zwischen einem Fehler und SCHWERVERBRECHEN.

        Nur die LK und die Zeugen Jehovas wollen den Unterschied verwischen und vernebeln.

        Sie sagen ihr Ziel sei "den Namen Gottes zu verteidigen"?!

        Wer zieht Gott mehr in den Dreck, die Zeugen Jehovas oder die Welt?

         

      2. Hupsi

        Aber ich tue es nicht wegen dir sondern wegen all der anderen die hier still mitlesen, denn unsere Argumente sind dir ja wahrscheinlich völlig egal, anderen aber nicht - und sie öffnen so manche Augen.

        Dankeschön, genauso wie du sagst, ist es.

        Es war mir heute sooo übel, in der VS life zu erleben, wie unkritisch so ein Finanzierungsthema von allen Gläubigen geschluckt wurde. Völlig begeistert von der guten finanziellen Situation strömten alle über vor dem Wunsch nach noch mehr Freigiebigkeit...

        Im Laufe der WT Betrachtung wurde völlig verbogen, was "ungerecht" im Sinne von "ungerechtem Reichtum" bedeuten (soll).

        Jeder Euro,den ich besitze ist ungerecht, nach deren Lesart.  Weil er ja eigentlich Gott gehört und meine Arbeitskraft habe ich auch von Gott. Also gehört mir garnix und der Euro und die Kraft habe ich ungerecht erhalten. So erstmal die Basis der Belehrung.

        Ob ich hart dafür (1euro) gearbeitet habe oder nur die soziale Hand aufgehalten habe, ob ich geerbt habe oder sparsam gelebt, alles ist sowieso nur ungerecht.

        Nach dieser Eigentümer Gehirnwäsche geht nur eines:

        Ab zur Spendenkiste.

        Das arme Mädchen in Indien sammelte fürs Übersetzungsbüro, und ich habe meinen Enkeln ein Eis geschenkt.

        Wie ungerecht!!!

        Also echt, wo das Geld so dringend für Kindesmissbrauch Entschädigung gebraucht wird. Ich Egoist....

        Sorry da kann man nur noch Sarkasmus übrig haben...

        So ein Thema bringt mich an die Grenze meiner Fähigkeiten, mich mit Demut ruhig zu verhalten...

        Ein übler Zorn überkommt mich dabei. Und ich vermute, daß bleibt nicht unbemerkt. Kommentare kann ich da sowieso nicht geben, sonst geht das Thema mit mir durch.

        Danke aller Mitleser an dich

        👍👍👍

        Hupsi

         

         

      3. Natur&Freiheit

        Liebe(r) Zartbesaitet

        Vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich gehör jetzt auch schon ein paar Wochen zu den stillen Mitlesern und kann Dir sagen dass all das was ich hier lese eine enorme Wirkung gehabt hat. Ab dem Zeitpunkt wo ich es endlich zulassen konnte (und das war gar nicht so einfach). Anfangs  kam ich mir vor wie ein Verräter, als ich hier die ersten Artikel gelesen habe. Aber ich konnte nicht aufhören. Ab einem gewissen Punkt wusste ich, wenn ich nun weiter forsche gibt es keinen Weg mehr zurück. Das war vor ein paar Wochen. Und ab dieser Zeit hab ich angefangen die Bibel richtig zu lesen und zu studieren, oft stundenlang, mit der NWÜ, Interlinear, andere Bibelübersetzungen, etc. Was ich innerhalb dieser kurzen Zeit alles herausgefunden habe, hat mich einerseits beängstigt, weil ich mir irgendwann dachte:wie kann man nur so verblendet sein und jahrelang darüber hinweglesen!? Und andererseits verspüre ich seitdem eine Freiheit und eine Nähe zu Jesus und JHWH, die wunderschön ist.

        Und ich bin dankbar, dass ich diese Seite gefunden habe! Dankbar für die Artikel hier und vor allem auch für die Kommentare.

        Du siehst, es hat einen großen Nutzen, solche Argumente zu bringen, denn die die auf der Suche sind, finden hier was sie brauchen.

        Herzliche Grüsse

        1. FDS

          Hallo Natur&Freiheit

          Schön das du hier bist. Bei mir war es ähnlich. Trotzdem ich schon 30 Jahre ausgeschlossen war, hatte ich Gewissensbisse hier bei BI zu lesen. Alle Verwandten waren/sind in der ,Wahrheit' und der Frank findet jetzt heraus das es alles nur ,Mumpitz' ist ? Eigentlich unmöglich...

          Doch in den eineinhalb Jahren des Lesens und nachforschens habe ich mehr gelernt wie in den 20Jahren bei den Zeugen.

          Und dann merkt man langsam was Freiheit im Glauben bedeutet...

          Liebe Grüsse, Frank

           

          1. F&F

            Frank du machst deinem Namen Ehre. Frank heißt frei.

        2. Hallo Natur&Freiheit,

          Was für ein gut gewählter Name. Von ganzem Herzen willkommen in der Freiheit.  Auch mir ging es ähnlich wie dir. Zuerst die Bedenken,  was passiert wenn ich so was lese ? Doch dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen und man denkt, wie konnte ich nur so blind sein. Es freut mich so, dass es wieder ein Schaf geschafft hat in Hürde unseres Hirten zu kommen.

          Auch mir tut das freie Bibel studium, ohne WT Brille soooo gut. Manchmal denke ich, jetzt liest du schon 40 Jahre in der Bibel, und hast sie trotzdem nicht gekannt.  Zu erkennen,  dass auch wir diesen "Tröster ", -den heiligen Geist- bekommen und er uns hilft die Dinge zu verstehen,  unbeschreiblich. Unser Vater im Himmel ist plötzlich wirklich unser Vater, und wir dürfen nun endlich das Opfer seines Sohnes wirklich annehmen,  nicht nur "Zuschauer " sein. Wie unbeschreiblich schön.
          👍👍

          Sei gegrüßt von

          Dorkas

          1. Natur&Freiheit

            Hallo Dorkas und FDS

            vielen Dank für Euer Willkommen 😊

            ja das mit der Freiheit ist so ein krasser Unterschied! Die wirkliche Wahrheit, wie Jesus sie uns vorgelebt und gelehrt hat, ist so einfach und befreiend. Aber das Einfache will man nicht hören und mit Freiheit können die meisten Menschen nichts anfangen, egal ob bei den Zeugen oder sonst wo. Für jeden Mist muss es eine Regel geben.

            In der Natur fühle ich mich richtig frei. Und mehr als sonst verbunden mit meinem Schöpfer. Ohne die Natur zu kennen, zu genießen, zu beobachten und vor allem zu respektieren (Tiere eingeschlossen) können wir unseren Gott meiner Meinung nach gar nicht wirklich begreifen...

            In der Natur komme ich zur Ruhe, dort spreche ich auch einfach so vor mich hin mit Gott, kann mit ihm reden als würde er neben mir gehen. Bedanke mich für all das Schöne, dass ich erleben und sehen darf, wie Wunder wunderschön er unsere Erde und alles darauf gemacht hat. Wenn ich ihn wirklich liebe, dann gehört für mich dazu, dass ich seine Geschenke an uns schätze, sie gut behandle, wie etwas wertvolles betrachte.

            Wenn man mal jeden Tag eine Stunde in die Natur gehen würde, statt wie ferngesteuert von Haus zu Haus zu rennen, dann hätte man unserem Schöpfer eine wesentlich größere Ehre erwiesen...

            So seh ich das halt...

            1. Anna

              Liebe Natur & Freiheit, liebe Schwestern und Brüder,

              du sprichst mir aus dem Herzen. Schön, dass du BI gefunden hast.

              Ich bin auch viel draußen und im Buch der Natur gibt es viel zu entdecken und der Blick für vieles wird frei.

              Wir sind auch so erschaffen, dass wir das brauchen. Oh ja, wie schön ist es ganz oben auf dem Berg 🙂

              Zum Brandanschlag auf den Königreichssaal darf ich folgendes anmerken:

              Derzeit ist jede Woche in der Leben- und Dienstzusammenkunft ein Ausschnitt aus den Bunkervideos vom letzten Regionalkongress zu sehen. Dies alles ist Angst erzeugend und manche sehen dann die sicherlich verwerfliche Tat eines offenbar psychisch geschädigten Menschen als Angriff Satans und Beginn der Großen Drangsal an.

              Naturkatastrophen, Wetterkapriolen oder eben Anschläge werden unterbewußt fast positiv bewertet, so als Zeichen dafür, dass es endlich los geht und das lang ersehnte Paradies kommt. Daher werden alle schlechten Nachrichten förmlich aufgesogen.

              Herzliche Grüße Anna

               

            2. Argentum@Natur und Freiheit

              Liebe/r Natur und Freiheit,

              auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich dachte beim Lesen Deines "Namens" auch spontan: "Wie schön."

              Auch Dein zweiter Kommentar gefällt mir sehr. Mir geht es genauso. In der Natur komme ich zur Ruhe. Man lernt in der intensiven Beschäftigung mit ihr Respekt vor dem Leben und Empathie für Mikrokosmen. Mein Garten hat viele abgefressene Blumen und angefressenes Gemüse, der Rasen ist eine Kräuterwiese und die Ameisen bekommen einen Extratag für den Umzug in ein neues Gebiet, wenn ich mal buddeln muss.

              Bei der Beobachtung von Kühen hatte ich einmal den Gedanken: Genial! Wenn Du wissen willst, wie der Schöpfer ist, sieh Dir genau das an, was er geschaffen hat.

              😉

              Freue mich auf weitere Kommentare von Dir.

              Liebe Grüße

              Argentum

               

            3. Hallo Natur&Freiheit,

              Da sind wir uns absolut ähnlich.  Ich liebe esmit Kindern und Hund draußen unterwegs zu sein, besonders gerne im Wald. Oft führe ich Gesprächemit meinem himmlischen Vater. Schütte ihm mein Herz aus. Auch meinem himmlischen Hirten vertraue ich mich an. Es ist komisch manchmal wenn ich laut spreche. Plötzlich werden die beiden so real. Ich möchte ja hier nicht übertreiben.  Doch es ist mir schon einige male passiert,  dass ich bei solchen Spaziergängen und innigen Gebeten das Gefühl hatte es nimmt mich jemand an der Hand oder berührt mich an der schule.  Wahrscheinlich bilde ich mir das nur ein. Aber das Gefühl dabei gibt mir soviel kraft.  Gerade dann wenn man gefühlsmäßig am Boden ist, weil man z. B. Um seinen Partner kämpft.

              Deinem letzten Satz kann ich nur beipflichten.😊

              Liebe grüße

              Dorkas

              1. Natur&Freiheit

                Liebe Dorkas
                ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass Dich jemand bei der Hand nimmt, dieses Gefühl kenne ich auch, schon mein Leben lang. Auch in meiner noch sehr aktiven Zeit als ZJ und sogar als Kind. Mein himmlischer Vater war mir immer nah und für mich da. Auch wenn ich ihn jetzt von einer ganz anderen Seite noch kennenlern und vor allem, dass auch Jesus uns so nah ist. Das ist für mich immer noch etwas gewöhnungsbedürftig...aber ich lerne 
                Du schreibst, Wenn man gefühlsmäßig am Boden ist, weil man z.B. Um seinen Partner kämpft. Ist das bei Dir der Fall? Mir ist das sehr nah gegangen. Ich habe zum Glück einen Mann der genauso denkt, schon viel länger als ich damit kämpft was alles abgeht bei den ZJ. Aber ich wollte jahrelang nix davon hören. Jetzt gehen wir diesen Weg endlich gemeinsam. Und es tut mir unendlich leid, dass er das so viele Jahre unterdrücken musste .. Unsere Ehe ist seit dem viel entspannter, schöner, und der Umgang offener und herzlicher.
                Vielleicht ist es ja bei Dir irgendwann auch so, bei manchen braucht es Zeit.
                Wenn Du Dich austauschen magst, kannst Du mir auch gerne schreiben: naturundfreiheit@mail.ch

                Liebe Grüße und ganz viel Kraft
                 

            4. Hallo , Natur&Freiheit

              schon dein Name zeigt , wo du dich gerne aufhältst . Du hast recht damit , in der Natur kommt man zur Ruhe .

              Mir geht es genauso . Mein erster Weg morgens ist mit einem Kaffeehäferl in der Hand , in den Garten zu gehen und meinen Vögeln Futter zu geben . Das mache ich das ganze Jahr über . Es ist sehr beruhigend zuzusehen , wie sie auf mein Rufen angeflogen kommen . In diesen Momenten bin ich unserem Schöpfer so dankbar für die Vielfalt die er geschaffen hat , bis zur kleinen Ameise , die genauso ihren Zweck erfüllt , wie die großen Tiere .

              Wie wunderbar wird es sein , wenn auf der ganzen Erde Frieden sein wird , und alle Tiere zu unserer Freude beitragen werden , so wie es von unserem Schöpfer vorgesehen ist .

              Liebe Grüße

              Iris

               

               

        3. Fox

          Guten Tag

          und herzlich willkommen. Und hier eine kleine Bestätigung für dich und jeden Vernunftbegabten: https://kurier.at/reise/waldness-im-almtal-die-wunderbare-heilkraft-des-waldes/279.983.392

          Liebe Grüße und viel Freude beim Lesen.

      4. Pia@Zartbesait

        Hallo Zartbesaitet, Du gibst Dir viel Mühe, aber das verdient Norbert gar nicht. Du fütterst Säue mit Perlen. Er soll in seiner Einfalt glauben was er will und sein Leben verschwenden.

      5. Natur&Freiheit

        @Argentum und Anna und alle anderen

        Danke und schön, das es so viele gibt, die die Natur so mögen 🙂

        Ich habe mal einen schönen Satz gelesen: die Natur ist kein Ausflugsziel, sie ist unser Zuhause.

        Und: In der Natur fühlen wir uns deshalb so wohl, weil sie kein Urteil über uns hat.

        Meine Tiere sind für mich ebenfalls der beste Beweis für einen liebevollen, humorvollen Schöpfer. Ich muss soviel lachen , wenn ich sie beobachte :-).

        den dümmsten Satz habe ich von einer Sonderpionierin gehört: ein ZJ sollte keinen Hund haben, der hält einen nur vom wichtigen ab, außerdem wie soll man den auf den Kongress gehen, wenn man einen Hund hat, ist man angebunden!

        Eine andere Schwester sagte mir: also ich möchte keinen Hund haben, der würde mich sicherlich von Jehova wegbringen (weil sie dann nicht mehr genug Zeit hat in den Dienst zu gehen).

        schade, eine extrem wichtige Facette der Persönlichkeit JHWHs und Jesu bleibt Ihnen leider verborgen, wenn sie die Schöpfung so ansehen....

        1. Argentum@Natur und Freiheit

          Liebe Natur und Freiheit,

          genau diese dummen Sätze habe ich von eifrigen Schwestern auch gehört! Damals gingen schon meine Alarmglocken an, aber ich habe sie ignoriert. Diese Aussagen reihen sich übrigens nahtlos in die Reihe Kategorie "nur im Herrn heiraten" ein. Da wurde mir auch immer ganz schwummerig und ich bekam kalte Füße. 😉

           

          Liebe Grüße

          Argentum

        2. M.N.

          Zitat: "Ich möchte keinen Hund haben, der würde mich sicherlich von Jehova wegbringen."

          Ich kringel mich - selten so gelacht!

          Tja, dass ein orgloyer ZJ von seinem Bello, Waldi, Wauwau, Wuffi, Töle ... von der JW.Org weggebracht könnte und würde, damit ist nicht nur zu rechnen, sondern ist ZU ERWARTEN und WÜNSCHENSWERT, denn Hunde sind schlau - die haben Grips. Es ist immer wieder erstaunlich, solch einen hochintelligenten Vierbeiner bei der Arbeit zu beobachten. Einmal hinters Licht geführt, lässt der sich nicht so schnell mehr vera...n. Und so nimmt es auch nicht wunder, dass der Grad an Aufgewachtsein und Denkvermögen eines cleveren Hündchens denjenigen seines (noch) orgloyalen Frau-/Herrchens übersteigt. Dann gilt Spr 27,17 in leicht modifizierter Form:

          "Eisen wird durch Eisen geschärft, und ein Hund schärft das Angesicht seines Herrchens."

          Mögen noch recht viele treue canēs ihren in der ZJ-Matrix befindlichen Frau-/Herrchen helfen, aufzuwachen und der ihrem Haustier vom Schöpfer verliehenen Intelligenz gerecht zu werden. Auch hier erweist sich der Hund als treuer Freund des Menschen.

          Gruß,
          Ein Hundefreund

            1. Lieber M.N.

              vielen Dank , für diesen Link . Habe es gelesen . Das klingt ja so , als würde man sich mit Dämonen einlassen , wenn man sich eine Katze hält . Nur damit man keine Arbeit damit hat , und lieber in den Predigdienst geht . Das ist ja haarsträubend !

              Ich habe mein ganzes Leben lang Katzen gehabt und ich liebe Katzen . Sie sind alle Geschöpfe Gottes . Wie kann man nur einem unschuldigen  Geschöpf solche bösartigen Überlegungen unterstellen ! Da sieht man wieder , wo diese bösartigen Überlegungen herkommen . In ihrer Habgier gönnen sie den armen Opfern nicht mal die anschmiegsame Zuwendung durch ein Haustier , das ein bisschen Ausgleich in den stressigen Alltag der Brüder bringen würde . Wie hinterhältig und gemein ist das .

              Liebe Grüße

              Iris
              Hallo Iris!
              😏 Bitte beachTe das es doch hier um einen nicht ernst gemeinten Artikel handelt. 😂

              1. Petrus111

                Hallo Iris,

                Wie die Fußnote zu deinem Post sagt: es ist Satire!

                Das ist kein echter WT-Artikel. Aber: diese Satire zeigt, wie schwachsinnig  vielfach die religiöse Argumentation von JZ  ist.  Bitte lies dir genau vor diesem Hintergrund noch einmal die Satire durch.

                Beste Grüsse

                Petrus111

                1. Hallo Petrus 111 vielen Dank !

                  da bin ich aber beruhigt . Da habe ich doch gedacht , das haben sie geschrieben . Aber zugetraut hätte ich denen sowas .

                  Liebe Grüße

                  Iris

              2. M.N.

                Sorry, dass das als ernst gemeint rübergekommen ist. Ich hätte eigentlich auch den Link auf die Webseite auf das wt-Satiremagazin setzen wollen, aus dem gleich auf den ersten Blick hervorgeht, dass es sich eben um Satire handelt ("Erbrechet!"; "Unser Kürbisreichsdienst" etc.), finde derzeit aber diese Seite nicht mehr. Hat Selters etwa dieselbe von seinem großen Pikl-Holzhammer zertrümmern lassen? ...

                1. Argentum@M.N.

                  Köstlich M.N. Danke. 😀

                  https://erbrechet.wordpress.com

      6. Lichtspender

        Lieber Zartbesaitet,

        vielen Dank für deine Abhandlung. Der eine oder andere unserer Ex-Brüder wird sicher mit der Zeit noch "aufwachen". Kommentare wie die deinen haben seinerzeit bei mir dazu beigetragen, mich wirklich einmal meinen Zweifeln zu stellen, die gründlich und unabhängig Bibel zu lesen. Doch letztlich hat mir Christus selbst geholfen. Er hat wohl bemerkt, dass ich ihn wirklich liebe und ihn suche.

        Doch wer ihn ignoriert, wird eines Tages gesagt bekommen:

        "Doch dann werde ich ihnen unmissverständlich erklären: 'Ich habe euch nie gekannt! Macht euch fort! Ihr habt nie auf mich gehört.'" (Matthäus 7:23; bibel.heute)

        1. Ernst

          Wenn ein Betheljahr von der WTG "nachversichert" wird ist mangels Entgeltgröße 40% der Bezugsgröße zu versichern.

          Im Jahr 2017 also 40% von € 35.700,- = 14.280,- = Bemessungsgrundlage worauf 18,7 % Nachversicherungsbeiträge zu leisten sind.

          18,7% auf 14.280,- Bemessungsgrundlage = 2.670,36 Eure.

          Die Bezugsgröße entspricht dem Durschnittsentgelt in der gesetzlichen Rentenversicherung des vorangegangenen Jahres.

          Auskünfte erteilt die Deutsche Rentenversicherung.

          Die meisten Orden haben ein eigenes Versorgungswerk. Meines Wissens die ZJ nicht. Durch die gesetzlichen Mindestabsicherungen denen sich auch religiöse Gruppen nur beschränkt entziehen können den deutschen ZJ also durch den Staat (nicht die ZJ) ein gewisser Mindesozialstandart nicht nehmbar.

          Das sieht in anderen Ländern natürlich ganz anders aus.

          40% des Durschnitts ergeben sicherlich kein bezahlbares Seniorenheim. Da ZJ solche selbst nicht unterhalten und finanzieren dürften sich so einige wohl von evangelischen oder katholischen Schwestern dann versorgen lassen.

          Möglicherweise verklagen sie die Heime dann wegen der Kreuze an der Wand wegen religiöser Diskriminierung während sie sich das Frühstück servieren lassen. Das wäre typische Zeugen Jehovas Manier (siehe Klage des schweizer ZJ gegen Spital in Sachen Blut)!

          Zum Abendbrot könnten sie dann fragen ob die Wurst blutfrei ist, so können sie bis zum letzten Atemzug Streitfragen aufwerfen und für ihren Jehova Werbung machen und gleichzeitig ihre Umwelt bis zur Ohnmacht quälen!

          Aber macht Euch keine Sorgen! Die evang. und kath. Pfleger und Pflegerinnen tragen ihr Kreuz!

          Die tragen auch Euch Zeugen Jehovas.

           

          1. Sailor

            An Ernst,

            " Nachversichert "

            😋 👍👍👍 😀

             

            1. Störtebeker

               
              Störtebeker an Alle
               

               
              Ihr Lieben,
               
              1980/81 erhielten wir im Bethel 79,- DM (nicht Euro) Taschengeld im Monat. Wir waren Krankenversichert aber nicht Rentenversichert, also auch keine Arbeitslosenversicherung oder sonstige Sozialbeiträge.
               
              Im Jahre 1983 und danach erhielten wir im Sonderpionierdienst 266,- DM (nicht Euro) pro Monat von der WTG. Krankenversicherung auch, sonst aber nichts. Auch keinen Zuschuss für die Miete u.s.w.
               
              Mit meinem holländischen Sonderpionierpartner, mit dem ich damals in einer englischen Versammlung tätig war habe ich eine Zeit lang in einem umgebauten Pferdestall gewohnt. Natürlich kein Bad, keine Heizung, nur ein alter Kohleofen. Die Schuhe unter dem Bett fingen im Winter an zu schimmeln. Toilette draußen auf dem Hof (Plumsklo), alles zusammengenommen ein Dreckloch. Unzumutbar, aber wir haben uns das alles gefallen lassen. Ich wurde durch die WTG verschiedenen englischen Versammlungen zugeteilt, als SPV. Wenn du nicht durch die Versammlung selbst Hilfe in irgendeiner Form bekamst, konntest du sehen wo du bleibst mit deinen 266,- DM.
               
              Und damit hier keine Fragen entstehen, ich habe das alles noch schriftlich, aber keine Lust das hier alles abzuschreiben.
               
              Übrigens ein Zeugnis habe ich nach meiner Beendigung des Vollzeitdienstes auch erhalten. Das Zeugnis war o.k., aber die oben geschilderten Umstände reiner Betrug und Beschiss.
               
              Auch wer jemals im Bethel war weiß was man da für eine Leistung für die 79,- DM bringen muss. Mit meinen damaligen Freunden haben wir sogar noch die Versammlung Aschaffenburg-Englisch unterstützt. Das ist in Bayern! Die Fahrtkosten mehrmals die Woche durften wir dann auch noch von den 79,- DM bezahlen. Auf den damit verbundenen Zeit und Kraftaufwand will ich hier jetzt gar nicht näher eingehen. Aber egal, ich blicke nicht im Zorn zurück. Heute bin ich froh, dass ich da sein darf wo ich bin.
               

               
              Lieber Grüße an euch alle
               
              von Störtebeker
               

               

               

              1. Bella

                Lieber Störti,

                Danke für die Einblicke, die Du uns gewährt hast. Ich bin ehrlich baff - dass es wenig ist, was die Vollzeitdiener bekommen, war mir klar aber SO WENIG??!!?? Und dass man davon auch noch seine eigene Miete bezahlen muss??

                Wie ist das eigentlich mit den Autos für die Kreisaufseher und Sonderpioniere? Müssen die auch selbst beschafft und unterhalten werden oder gehen die zumindest zu Lasten der Gesellschaft??

                Es grüßt Bella

                1. Anna

                  Liebe Bella, lieber Störti, liebe Schwestern und Brüder,

                  vielen Dank Störti für deine Schilderung des Sopi-Lebens.

                  Laut persönlicher Aussage unseres Kreisaufsehers vor einigen Wochen bei Treffpunkt bekommt er sein Auto über den Flottenfond gestellt. Benzin etc. wird der jeweiligen Versammlung in Rechnung gestellt.

                  Die Wohnung ist in einem Königreichssaal und kann kostenlos genutzt werden. Die Nebenkosten wie Heizung, Wasser etc. tragen die Versammlungen im Königreichssaal.

                  Von der Gesellschaft erhält er monatlich EUR 147,-- ebenso seine Frau.

                  Er hat sich für die Unterstützung durch die Brüder bedankt und auch angeführt, dass man von den EUR 294,00 nicht leben kann. Und er und seine Frau in den letzten 3 Jahren dank der Großzügigkeit der Brüder keine finanziellen Sorgen hatten.

                  Herzliche Grüße Anna

                2. Butterblume

                  Kreisaufseher haben den "Vorteil" dass sie von den Versammlungen gesponsert werden. Da gibt's jede Woche Couverts mit Benzingutscheinen und Geld. Trifft immer wieder eine andere Versammlung - nur 2 x im Jahr. Das steigert die Spendenfreudigkeit!

                  Wir hatten vor 7 oder 8 Jahren in der Schweiz ein Sonderpionierehepaar zugewiesen bekommen. Die bekamen pro Monat und pro Person von Selters CHF 1'200.-. Klingt nach viel, ich weiss..... Nur reichen in der Schweiz dies 2'400.- mit viel Glück für eine kleine, sehr bescheidene Wohnung und die Krankenversicherung. Auto, Steuern und das Leben noch nicht dabei. Als Sonderpionier belastest Du immer die gleichen Brüder, die gleiche Versammlung. Kann doch kein schönes Gefühl sein.

                  Grüsse

                  Butterblume

                3. Störtebeker

                  Liebe Bella,

                  bei uns war es so, dass wir von der Gesellschaft kein Fahrzeug erhielten, nicht mal ein Fahrrad. Wenn jemand ein Auto hatte war es gut, Spritgeld gab es nicht, Versicherung auch nicht. Wir haben aber auch mit dem Fahrrad 140 Stunden im Monat gepredigt.

                  Zeitweise war auch ein Auto vorhanden und wenn wir Vorträge in anderen englischen Versammlungen gehalten haben waren die Wege oft sehr weit, das ging bis nach Holland und Belgien. Da bekamen wir dann im allgemeinen Spritgeld von der betreffenden Versammlung und wurden auch oft zum Essen eingeladen.

                  Aber für den Predigtdienst gab es kein Spritgeld. Von der WTG gab es außer den 266,- DM nothing at all.

                  Liebe Grüße Störti

              2. Fox

                Guten Tag lieber Störti,

                im Jahr 2003 betrug das "Taschengeld" 174 Euro monatlich für Selteraner. Dafür mussten selbstverständlich die Unkosten für Fahrtkosten von der Versammlung und zurück, Predigtdienst, Bekleidung, etc. bezahlt werden. Kein Wunder also, dass auch mal Spenden von Ausgeschlossenen angenommen werden, so sie der Org nicht feindlich gesonnen sind. Aber wer spendet schon in feindlicher Gesinnung? 😉

                1. Lichtspender

                  Ja, Störti,

                  und das liebe Auto. Beginnt mit A -- endet mit o. Wie ooooooooooooooh.

                  Im Bethel musste man für die Reparaturkosten (Material) selbst aufkommen. Nur die Arbeitszeit der eigenen Werkstatt braucht man nicht bezahlen. Damals konnte die noch jeder Bethelmitarbeiter in Anspruch nehmen.

                  Mit der Zeit ging das Auto aber immer mehr ins Geld. Meinen Eltern wollte ich nicht auf der Tasche liegen. So zapfte ich immer mehr von meinen eigenen Ersparnissen ab.

                  Ein "Zubrot" verdiente ich mir durch das Schreiben von Briefen an die ganze Welt mit Neuigkeiten aus dem Bethel und Erfahrungen. Da kam dann auch mal "was" zurück. Doch irgendwann wollte ich mich so nicht mehr "prostituieren". Ich berechnete die Kosten. Ich sah, dass viele Betheliten Gefangene im "goldenen Käfig" waren. Sie konnten nicht mehr raus, weil sie keine Rücklagen für einen Anfang außerhalb hatten.

                  Heute werden Bethelmitarbeiter nur für 1 Jahr gesucht. Doch auch das soll gut überlegt sein! Bitte erst einmal Klarheit verschaffen: Vertrete ich als Zeuge Jehovas wirklich die Wahrheit, die ich über Selters im großen Stiel verbreiten will?

              3. Bella

                Lieber Störti, lieber Lichtspender und all die anderen Lieben, die uns Einblick in die "Bezahlung" eines Vollzeitdieners gegeben haben:

                Die Zahlen sind zutiefst erschreckend und zeigen einmal mehr die Menschenverachtung, welche die ORG für ihre Mitglieder an den Tag legt. Von diesen Beträgen kann niemand auch nur halbwegs menschenwürdig leben, egal wie sparsam und bescheiden man ist!! Demnach ist man zwangsläufig auf Zuwendungen der Brüder und Schwestern in den Versammlungen angewiesen. Abgesehen davon, dass sicherlich nicht alle JZ in den Versammlungen so weit mitdenken und selbst wenn sie es tun, viele auch gar nicht so viel spenden können, wie sie vielleicht wollen (weil man ja keine höhere Ausbildung machen darf, die einem ein etwas besseres Einkommen bescheren würde und die Frau nicht mitarbeiten darf und man zudem bereits für das weltweite Werk spenden muss), stelle ich es mir für die betroffenen Vollzeitdiener auch sehr entwürdigend vor, jeden Monat aufs Neue auf die Almosen anderer angewiesen zu sein.

                Unser Staat hat erkannt, dass jeder Mensch einen Mindestbetrag zum Leben braucht und daher gibt es gesetzliche Regelungen zum pfändungsfreien Existenzminimum, zum Mindestlohn, zur Grundsicherung im Alter, ALG II, etc. Auch diese Beträge sind nicht sonderlich hoch aber immer noch weitaus höher als das, was die Vollzeitdiener, die wirklich hart arbeiten müssen, erhalten. Ich frage mich, ob es hier nicht einen Ansatzpunkt gibt, am Status der Körperschaft des öffentlichen Rechts zu rütteln. Denn auch wenn die Vollzeitdiener sich freiwillig darauf einlassen, hat diese Ausbeutung mit "öffentlichem Recht" nichts zu tun und sollte daher auch nicht durch dasselbe geschützt werden.

                Es grüßt Bella

                1. Edelmuth an Bella

                  Guten Abend Bella

                  Es klingt zynisch, aber wenn jemand aus Selters ausgebürgert wurde und Sozialhilfe beantragt hatte, war es für ihn wie ein Sprung in den Luxus.

                  Wer wünscht sich ein Paradies mit diesem Sklaven, der seinen Diener diese Speise zur Rechten Zeit gibt, in seiner Regierung? Ich nicht!

                  Ede

                2. Fox

                  Guten Tag Bella,

                  nicht umsonst hat jeder, der sich für ein Sklavendasein verpflichtet, eine Unterschrift zu leisten, mit der Zuwendung des Ordens zufrieden ist. Damit ist jede Handhabe, gegen Ausnutzung zu klagen, schon im Vorfeld abgeblockt. Hast du nicht die Vorlage gelesen, die für eine Bewerbung in diesen Häusern auszufüllen ist? Da wird nach der Hautfarbe gefragt, danach, ob man jemals homosexuelle Handlungen begangen hat oder Kindesmissbrauch. Und dort wird bereits nachgefragt, ob eventuell zusätzliche Heilbehandlungskosten selbst getragen werden können, die Anreise selbst finanziert werden kann.... Es besteht zwar eine Krankenversicherung, aber zusätzliche, nicht über Kassenleistung gedeckte medizinische Aufwendungen wie z. B. eine Brille, Kompressionsstrümpfe, Zahnersatz o. ä. müssen auch selbst aufgebracht werden. Faktisch ist es so, dass die "Diener", welche sich so glücklich schätzen, "im Bethel" arbeiten zu dürfen, soooo nah am Paradies, auch nach ihrem persönlichen Umfeld ausgesucht werden. So arme Schlucker wie unsereiner würden da bei allem "geistig gesinnt sein" gar nicht genommen. Es geht nicht um den Glauben, es geht um die Erhaltung eines Weltkonzerns.

                  Bei jedem "normalen" Arbeitgeber wäre ein solcher Bewerbungsbogen undenkbar, aber da dies unter Kirchenrecht fällt ist es Sache des Einzelnen, ob er das mitträgt oder nicht. Es ist nicht so, dass die Selteraner Häuptlinge mit den Auskünften des Bewerbers zufrieden wären. Zwar bewirbt sich dort wirklich nur, wer 100% unter Verblendung fällt und selbstverständlich wird Ehrlichkeit erwartet - aber dennoch lässt man die Ältesten der Ortsversammlung ein Statement zu der Bewerbung abgeben um sich so der Loyalität zu versichern. Getreu dem Motto "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser". Und dann weiß man doch, wes Geistes Kind die Org wirklich ist, oder?

          2. Rheinländer

            Das Durchschnittseinkommen in der Rentenversicherung für die Rentenberechnung wird für 2017 geschätzt auf 37.103 €.

            Macht bei 14.280 Einnahme 14280/37103 = 0,38 Rentenpunkte

            Bei einem Rentenwert von 31,03 in 2017 ergibt sich aus der Nachversicherung eines Jahres ( 2017 ) eine Monatsrente von 0,38 x 31,03 = 11,94 Euro brutto.

             

             

             

             

    6. Ich versuche es weiter Norbert.
      Was meinst Du zu wem der Apostel gleich 3x gebetet hat?

      2Ko 12:8  Dreimal habe ich den Herrn angefleht, mich davon zu befreien.
      2Ko 12:9  Doch er sagte zu mir: "Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." Jetzt bin ich sogar stolz auf meine Schwachheit, weil so die Kraft von Christus auf mir ruht.

      Solltest Du die Frage richtig beantworten (für Dich selbst reicht in dem Fall), folgt automatisch daraus die Nächste: Warum führt die JWorg nicht zu Jesus Christus und die Rettung durch Gnade?
      Laß Dir Zeit und überlege bitte gründlich!

    7. Edelmuth an Norbert

      Guten Abend Norbert

      Ja, es wurden Fehler gemacht, hatte man ja auch auf dem Kongress zugegeben . Aber wer macht keine Fehler?

      Jehova macht keine Fehler
      Jesus macht keine Fehler

      Gottes und Jesus unvollkommene Diener machen keine Fehler, wenn sie das reden und aufschreiben, was Gott ihnen durch seinen Heiligen Geist geboten hat. Wie hätten wir den in der Bibel zugesagten Rettungsmöglichkeiten Glauben schenken können, wenn sie ebenso fehlerhaft und korrekturbedürftig wären, wie die Lehren des Sklaven. Pharao hätte sich totgelacht, wenn sich die Ankündigungen Moses ebenso zuverlässig erfüllt hatten, wie das Wort des Sklaven.

      Ich denke die Fehler der Großkirchen sind bei weitem schwerer - Kriegsdienst z.B.

      Stimmt! Doch wir messen den Sklaven nicht an Babylon der Großen, sondern an der Bibel, Gottes Wort.

      Ede

    8. Pia@Norbert

      Norbilein von was träumst du eigentlich nachts? Du solltest dich mal für den Unterschied zwischen "verteidigen" und "beschmutzen" interessieren. Ich sehe eine org, die mit der Brechstange versucht, den Namen Gottes nach allen Regeln der Kunst durch den Dreck zu ziehen...,

    9. Fanny

      Fanny@Norbert

      Es wäre doch wirklich mal an der Zeit von seinem Dauerschlaf auf zu wachen den dieser Einheitsbrei des Sklaven verursacht und zur festen Speise über zu gehen.

      Natürlich ist es nicht angenehm wenn man der Lüge überführt wird aber die Jehova Organisation ist ein einziges Lügengebäude !! Und mit diesen Lügen und falschen Berechnungen wollen sie JHWH Ehre bereiten? Prost Mahlzeit 🤔

    10. Janus@Norbert

      Hallo Norbert,

      du schreibst:

      Bei allen Fehlern die hier kritisiert werden, welche Organisation verteidigt den Namen Gottes? Es sind doch einzig Jehovas Zeugen die für Gottes Namen Stellung beziehen.

      Bitte erkläre mir, wie ich den Namen Gottes verteidigen kann, wenn ich ihn mit meinem Verhalten beschmutze? Wie bei Monty Pythons "Leben des Brian" nur "Jehova, Jehova, Jehova" zu rufen, hat nichts mit einer Verteidigung des Namens zu tun.

      Die nächste Frage ist, warum fragst du nach einer "Organisation"? Lies dir mal Matthäus 7:21 durch. Steht dort irgendetwas von "wer den Willen der Organisation meines Vaters tut, wird gerettet werden"?

      Neben dem theologisch divergenten Ansichten der ZJ zu regulären Christen - sind des nicht die Nicht-ZJ die die meisten Bibeln verbreiten, christliche Werke vollbringen (und ich meine damit nicht predigen, ich meine echte Hilfe) usw.? Meinst du, dass Gott so kleinlich ist, und nur auf Jehova reagiert? Schau dir mal auf Broadcast an, dass Jahwe eigentlich genauer ist - dies führt deine Aussagen noch mehr ins Lächerliche. Gott ist kein Telefon was von einer Vorwahl abhängig entscheidet auf wen er reagiert, er reagiert auf Herzen, nicht auf Namen.

      Das ist doch eine Tatsache, oder kennt ihr noch eine Kirche die den Namen Gottes gebraucht?

      Ja, sehr viele. Diese stehen auf den Wetterfahnen, Kirchen heißen "zum heiligen Namen Gottes" usw. Muss man es wie ein Monty-Python-Mantra gebrauchen und dann den Gottesnamen durch das Verhalten einer "Organisation" in den Schmutz ziehen, nur um zu sagen, dass ZJ die einzigen sind?

      Ja, es wurden Fehler gemacht, hatte man ja auch auf dem Kongress zugegeben . Aber wer macht keine Fehler?

      Kindesmissbrauch zu vertuschen, ist kein Fehler, es ist hochkriminelles Verhalten, was in diesem Ausmaß jegliche Anspruch "Gottes Organisation" zu sein, ad absurdum führt. Und wann wurde es zugegeben? Bitte nenne mir den Kongress. Der Fehler von 1975? Geleugnet in diesem Jahr auf dem Kongress. Menschen die wegen alter Regeln bezüglich Transfusionen oder Organspenden starben - wann wurde dieser Fehler bekannt? Wann wurden das Verhalten Rutherfords, der einen entscheidenden Anteil an den Entwicklungen ab 1933 als falsch bekannt?

      Ich denke die Fehler der Großkirchen sind bei weitem schwerer - Kriegsdienst z.B.

      Ohh, Strohmannargument. "Der hat 10 Vergewaltiger mehr geschützt als wir." "Der war im Krieg, wir nicht." (Siehe "an unsere Brüder im Felde" - deine Aussage stimmt niemals, oder Mexico/Malawi). Würdest du so an der Tür argumentieren? Ist diese Sicht wirklich christlich? Ab wieviel Vergehen wäre es denn eine falsche Religion?

      Da regt sich hier keiner darüber auf.

      Doch, aber eine Seite die sich mit ZJ beschäftigt und über Mormonen schreibt, macht wenig Sinn, oder?

      Also, ich kenne noch keine bessere Religion.

      Glauben benötigt keine Religion, oder erfolgte irgendwo die Taufe der Nachfolger Christi in Verbindung mit einer Mitgliedschaft? Wäre mir neu.

      Es grüßt

      Janus

    11. Lichtspender

      Lieber Norbert,

      ich muss dir leider widersprechen. Es gibt eine ganze Anzahl von Gemeinschaften, die den Namen Gottes gebrauchen -- und sei es, dass sie Jahwe sagen.

      Wer ab und zu z.B. Bibel.tv sieht, kann dem zustimmen. Der Name "Jehova" oder "Jahwe" fällt auch dort immer wieder einmal.

      Wichtig ist aber zu erkennen, dass es in unserem Zeitabschnitt, keinen anderen Namen unter dem Himmel gibt, wodurch wir gerettet werden können, als der Name JESUS.

      Und der Vater freut sich, wenn wir seinen Sohn ehren und als Herrn anerkennen, denn dadurch wird er selbst geehrt und verherrlicht -- in ihm.

      Lieber Norbert, es geht uns hier nicht darum, eine bessere Religion zu finden. Da hast du völlig recht, die wird sich nicht finden: alle RELIGIONEN sind von Irrlehren durchsetzt, und Jehovas Zeugen bilden da nicht die Ausnahme.

      Uns geht es aber um die ANBETUNGSFORM -- wie Jakobus es ausdrückte -- die unserem himmlischem Vater gefällt. Diese Anbetungsform lebte Jesus vor. Und die ersten Christen ahmten ihn darin nach. Wir sind heute gut beraten, uns am Beispiel der Apostel und ersten Christen zu orientieren. Alles was wir dazu brauchen ist die Heilige Schrift und den Heiligen Geist -- und den Willen dazu.

      In Liebe

      Lichtspender
      👍👍

       

       

       

  15. Gibt es hier bei Bruderinfo jemand, der folgende Fragen beantworten kann? Welche monatliche "Unterstüzung" erhalten die aus Selters Gefeuerten in ihrem neu zugeteilten Sonderdienst?  Müssen sie sich selbst krankenversichern? Von ihrem Bettellohn? Können sie überhaupt davon Miete zahlen und ihren Unterhalt bestreiten? Was passiert, wenn sie a) vorrüber krank sind und b) wenn sie dauerhaft krank  sind und die geforderte Stundenzahl nie mehr erbringen können? Was passiert, wenn sie altersbedingt aufhören müssen?

    Wäre schon mal interessant, diese Fakten zu kennen? Man könnte mit dieser Datenkenntnis die Trolley-Jünger konfrontieren. Wenn ich solche Leute anspreche, mache ich das immer so, dass ic h meine intimen Kenntnisse ihrer Organisation und deren Lehren von meinen Gesprächen mit meiner Zeugen-Verwandtschaft herleite. Da schöpfen sie nicht so schnell Verdacht, ob da vielleicht ein "Abtrünniger" vor ihnen steht.

    1. Bella

      Hallo Heinz,

      nach meinem bescheidenen Kenntnisstand, besteht sowohl für Bethelmitarbeiter wie auch Sonderpioniere eine gesetziche Krankenversicherung. Eine Krankenversicherung zu haben, ist mittlerweile gesetzliche Pflicht in Deutschland. Ferner erhalten Sonderpioniere eine bescheidene Unterkunft auf ORG-Kosten, meistens eine kleine Wohnung in einem Königreichssaal. Und eben ein kleines Taschengeld, wie hoch das ist, weiß ich allerdings nicht.

      Was ich auch nicht weiß, was mich jedoch sehr interessieren würde: Was ist eigentlich mit einer Rentenversicherung? Den Bethelmitabeitern wurde ja beim Eintritt seinerzeit erklärt, sie könnten bis zum Tod im Bethel bleiben, damit wurden bisher immer alle Bedenken, besipsielsweise von besorgten Angehörigen, weggebügelt. Und wie hat man diejenigen finanziell entschädigt, die aus dem Betheldienst direkt in den allgemeinen Pionierdienst weggelobt hat? Arbeitslostengeld I werden die ja kaum bekommen, da mit Sicherheit niemals Beiträge in die Arbeitslosenversicherung gezahlt wurde. Sind die alle in Arbeitslosengeld II (also Hartz 4) gelandet? Bekommt man eigentlich ein Arbeitszeugnis, wenn man aus dem Bethel entlassen wird? Mit irgendwas in der Hand muss man sich ja auf dem freien Arbeitsmarkt bewerben können, wenn man nach 10, 20 oder gar 30 Jahren Heiler Welt plötzlich auf der Straße der Realität steht.

      Vielleicht lesen ja Betroffene hier mit, es wäre schön, wenn man etwas Einblick erhalten könnte, wie es den armen entlassenen Brüdern und Schwestern mittlerweile ergeht.

      Es grüßt Bella

      1. Lichtspender

        Liebe Bella, du möchtest wissen:

        "Bekommt man eigentlich ein Arbeitszeugnis, wenn man aus dem Bethel entlassen wird? Mit irgendwas in der Hand muss man sich ja auf dem freien Arbeitsmarkt bewerben können, wenn man nach 10, 20 oder gar 30 Jahren Heiler Welt plötzlich auf der Straße der Realität steht."

        Antwort: Ich habe damals eines bekommen, als ich danach fragte. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich sogar selbst eines aufgesetzt, damit mir wichtige Punkte darin enthalten waren.

        Die Sozialversicherungsbeiträge wurden beim Bethel-Austritt nachgezahlt. So war es zumindest damals.

         

        1. Bella

          Lieber Lichtspender,

          Danke für Deine Auskunft. Wie lange ist denn Dein Ausscheiden etwa her? Und kannst Du das beurteilen, in welcher Größenordnung Rentenbeiträge nachentrichtet wurden? Also eher im Bereich eines Mindestbeitrages oder schon eher so, dass man dafür später auch mal eine anständige Rente bekommt?

          Mit sonnigen Grüßen

          Bella

        2. naomi

          Lieber Lichtspender,

          Du bekommst eine jährlich Renteninformation. Du kannst auch den Rentenversicherungsverlauf von der Deutschen Rentenversicherung anfordern. In diesem Rentenversicherungsverlauf sind dann auch die Bemessungsgrundlagen angegeben. Den Rentenversicherungsverlauf kannst Du ganz einfach telefonisch anfordern unter der Nummer:

          0800 10004800 

          Er wird Dir dann per Post zugesandt. (Falls Du weißt wie es geht kannst Du ihn auch online einsehen).

          Du würdest allen die überlegen ins Bethel zu gehen, oder vielleicht den jetzigen Bethelmitarbeitern einen großen Dienst erweisen, wenn Du in Deinem Rentenversicherungsverlauf mal nachsiehst für ein Jahr in welchem Du im Bethel warst welcher Wert für dieses Jahr (ein Betheljahr) gemeldet wurde von der WTG?

          Wärst Du so nett und würdest uns das wissen lassen?

          Vielen Dank im voraus.

           

          1. Edelmuth an naomi

            Guten Abend naomi

            Worauf sollten sich die zu zahlenden Rentenbeiträge begründen, da die Tätigkeit in Selters ehrenamtlich, d.h. ohne Lohn ist. Auch der Arbeitgeberanteil fällt weg. Möglich wäre ein Mindestbeitrag. Aber bevor der Sklave dazu nicht verpflichtet wird, wird er auch nichts zahlen.

            Nun wird der Sklave von seinen eigenen Lehren eingeholt.

            Ede

    2. Lichtspender

      Lieber Heinz,

      die Unterstützung für Sonderdiener ist lächerlich klein. In unserem Königreichssaalkomplex damals lebten 2 Ehepaare von ehemaligen Kreisaufsehern. Sie mussten immer von den Versammlungen mit unterstützt werden. Von einer älteren Sonderpionieren wurde immer getuschelt "wie arm" sie sei und manchmal "Hunger leide". Sie wurde daraufhin auch mit Naturalien versorgt und ihnen auch so mal etwas zugesteckt.

       

  16. Norbert

    Hallo ihr Zeugenkritiker,

    warum akzeptiert ihr nicht das der t.u.v.S. Alles tut um seinen Auftrag, die gute Botschaft weltweit bekannt zu machen, zu erfüllen.

    warum wollt ihr nicht einsehen das alle Gelder dafür eingesetzt werden?

    Jesus lief  auch nicht wie ein Bettler rum, weshalb sollen die Glieder des Sklaven nicht auch vernünftig gekleidete sein?. Keiner bereichert sich privat, alle arbeiten hart für das Werk. Warum sollen wir Ihnen nicht das gönnen, was sich jeder Zeuge auch gönnt.

    Ich verstehe diese Neiddiskussion nicht.

    1. maria

      Armer Norbert,

      es muss Dir sehr schlecht gehen, wenn Du keinen anderen Weg weißt, als auf infame Unterstellung wie "Neiddiskussion" Zuflucht zu nehmen!

      Du fragst also ernsthaft (wie es scheint):

      "warum wollt ihr nicht einsehen das alle Gelder dafür eingesetzt werden?"

      Weil Zeugen Jehovas selbst einräumen, dass sie eher bereit sind 4.000 Dollar täglich zu zahlen als ihre Kenntnisse über Pädophile Straftaten den staatlichen Strafverfolgungsbehörden zugänglich zu machen.

      Wie also kommst Du dazu die Lüge zu verbreiten, dass alle Gelder dafür eingesetzt würden, wozu die Spender "glauben" wollen, dass sie eingesetzt würden. Und sich diesen (Irr-) "Glauben" nur dadurch aufrecht erhalten zu vermögen, dass sie bewusst alle bekannten Tatsachen leugnen?

      Kann man hier überhaupt noch von (Irr-) Glauben oder Täuschung reden? Oder muss man angesichts solchen Verhaltens nicht bereits von absichtlichem Lügen, auch sich selbst belügen?

      Wie kannst Du vor Dir selber (und vor Jehova) bestehen, wenn Du so Dich selbst und Andere belügst?

    2. Das ist immer typisch bei möchte gern Kritikern von durchdachten Kritikern.
      Die möchte gern Kritiker beantworten keine Fragen! Sie stellen immer nur Behauptungen auf.

      Behauptung:
      "warum akzeptiert ihr nicht das der t.u.v.S. Alles tut um seinen Auftrag, die gute Botschaft weltweit bekannt zu machen, zu erfüllen."

      Antwort gemäß der verfügbaren Bibelaussagen:
      1. Es gibt keinen t.u.v.S. als Religionsgemeinschaft.
      2. Dieser angebliche t.u.v.S. stellt sich an die Stelle Christi.
      3. Er (JWorg) verkündet nicht die Botschaft Christi von der Rettung durch Gnade, sondern läßt seine falsche Lehre verbreiten!
      Was also sollte ich an diesem Falschen Propheten akzeptieren Norbert?!

      Aber ich weiß jetzt schon das Du auch auf diese Frage nicht antworten wirst!
      Die Lüge muß eben immer die Wahrheit fürchten, niemals ist es anders herum!

    3. Markus

      Ganz einfach Nobert

      Will das was der tuvs den Brüdern und Schwestern erzählt,einfach nicht stimmt

      Es ist erwiesen das Spendengelder anderweitig verwendet werden,als gesagt wird,zb Prozesskosten und Ausgleichskosten für die vor Gericht laufenden  Strafverfahren wegen Kindesmissbrauch,gehe mal auf die Website von Sielent Lamps dort ist aufgeführt welche Kosten bisher angefallen sind,das geht in die Millionen von Dollar

      Und sagt nicht das stimmt alles nicht das hben die Abtrünnigen erfunden und erlogen.

      Gehe auf die Website von der Royal Commision aus Australien,das ist eine Commision die unserer Bundesanwaltschaft gleicht,dort sind die  Anhörungsprotokolle und die Missbrauchfälle die in Australien gelaufen sind aufgeführt.

      Ja man kann alles schön reden,man kann auch alles  kaputt reden,das macht der Treue und verständige Sklave.

      Es geht nicht um Rollex Uhren für 20000 Dollar das Stück und es geht auch nicht um einen Maasanzug für 2000 Dollar das Stück und es geht nicht um ein Auto der Marke Licoln für fast 80000 Dollar das Stück

      es geht hier darumm das in Wallkill Geld gehortet wird  und die Brüder und Schwestern genötigt werden,denn das ist eine Nötigung einen sehr einfachen Lebensstiel anzuwenden

      Wie war das denn 1975 Brüder und Schwestern verkauften ihr Hab und Gut ,liesen sich sogar die angesammelten Renten Gelder auszahlen und viele Blauäugige spendeten das Geld auch noch der Gesellschaft ,in dem Glauben das harmagedon vor der Tür stand.

      Wer es nicht geglaubt hat wurde mit fadenscheinigen Begründungen ausgeschlossen

      Und die blauäugigen Brüder und Schwestern soweit sie noch am   Leben sind sitzen Heute mit Grundsicherung die die Allgemeinheit zu zahlen hat auch Du lieber Nobert auf ihrem Altenteil

      Eine Frage ist das christliche Nächstenliebe das man Menschen so ausnimmt wie eine Weihnachtsganz

      Tut mir sehr Leid das sagen zu müssen,für mich ist  diese WTG oder jetzt JW.Org Farche eine Mafia Institution geworden und hat mit christlichem Glauben nichts mehr aber auch rein gar nichts mehr zu tun

      Es wird höchste Zeit das dieser Organisation ein Ende bereitet wird

      Das ist mei Resümee zu der Sache

      1. Edelmuth an Markus & Norbert

        Guten Abend Markus und Norbert

        Und die blauäugigen Brüder und Schwestern soweit sie noch am   Leben sind sitzen Heute mit Grundsicherung, die die Allgemeinheit zu zahlen hat, auch Du lieber Nobert, auf ihrem Altenteil

        Schlimmer noch, die Brüder und Schwestern, die ihr Leben lang in den Zweigbüros ohne Lohn und gesetzliche Feiertag gedient und außerdem auf Beruf, Familie und finanzielle Absicherung verzichtet und ihr Taschengeld als anteilige Benzunkosten für den Predigtdienst verwendet haben, sind ohne Bezüge entlassen worden. Als man sie nicht mehr brauchte haben sie vom Sklaven eine neue Zuteilung bekommen. An ihrer Stelle wurden jünger Brüder und Schwestern in Bethel eingeladen...und das von einem Sklaven, der Milliarden Dollars in hedgefonds angelegt hat.

        Dies ist doch an Heuchelei kaum noch zu überbieten.

        Ede

    4. Petrus111

      Lieber Norbert,

      Infrage zu stellen sind:

      " treuer und verständiger Sklave"

      " sein Auftrag "

      " gute Botschaft "

      Das sind Vokabeln von JZ.

      somit sind es auch ihre theologischen Erfindungen.

      Beste Grüße

      Petrus 111
      👍

    5. Argentum@Norbert

      Hallo Norbert,

      was hindert die WTG eigentlich daran, ihre Finanzen transparent zu machen?

       

      LG

      Argentum

    6. Edelmuth an Norbert

      Guten Abend Norbert

      ...warum akzeptiert ihr nicht das der t.u.v.S. Alles tut um seinen Auftrag, die gute Botschaft weltweit bekannt zu machen, zu erfüllen.

      Weil sich seine "gute" Botschaft fundamental von der guten Botschaft Gottes unterscheidet.

      warum wollt ihr nicht einsehen das alle Gelder dafür eingesetzt werden?

      Weil zu viel Geld auf den Konten des Sklaven hängen bleibt, während die Brüder, die das Geld spenden, auf alles verzichten und sogar leiden müssen. Darüber hinaus fördert der fehlende Rechenschaftsbericht über die Einnahme von Millionen Spendengelder das Misstrauen, während gleichzeitig die Brüder verpflichtet sind über ihren Predigtdienst, ca. 10 Std. im Monat, dem Sklaven Rechenschaft zu geben.

      Jesus lief  auch nicht wie ein Bettler rum, weshalb sollen die Glieder des Sklaven nicht auch vernünftig gekleidete sein?

      Jesus verfügte lediglich über äußere Kleider, über deren Verwendung seine Henker würfelten.

      Ich verstehe diese Neiddiskussion nicht.

      Ich auch nicht, weil es keine Neiddiskussion gibt, sondern lediglich Aufklärungsarbeit.

      Ede
      👍

      1. Markus

        Lieber Nobert

        Noch einen kleinen Anhang zu meinem Kommentar gestern

        Es gehen Monatlich ca 30 Millionen Dollar an Spendengeldern in Wallkill ein,dazu kommen die Gelder aus Hegefonds ;Aktien und anderen Geldanlagen dazu man rechnet im Monat mit ca 50 Millionen Einnahmen bei der WTG Zentrale in Wallkill

        das rechne mal mal 12 Monate was für eine Summe dabei rauskommt,von dem Geld könntest Du Deine Kinder Deine Enkelkinder und deren Kinder und noch etliche Generationen weiter ,ohne jemals mit Arbeit einen Finger krumm zu machen leben

        Was passiert mit dem Geld,all das was die JW. Org bisher aufgeführt hat was sie an Kapital investieren wollen zb Bauprojekte usw kostet bei weitem nicht soviel wie die Einnahmen sind

        Die Quellen zu den Geldern stammen aus einer Einschätzung von 2016 der amerikanuschen Steuerbehörden

        Jetzt kommst Du

        Ich weis aus Erfahrung das in den Versammelungen höchstens eine Handvoll gut verdienter Leute vorhanden sind und eventuell noch eine Handvoll die sonstige Geldreserven haben,der Rest ist allgemein arbeitendes Volk die Hart für Ihre Dollars oder Euros oder sonstige Währungen arbeiten müssen.

        Heute in unserer Zeit bekommst Du arbeitsmäßig nichts mehr geschenkt.

        Der WTG fliegt das Geld nur so zu weil viele,viele gehörnte und verblendete Brüder und Schwestern ihr sauer verdientes Geld spenden

        Dann wird auch noch aufgefordert das Kinder die im Sommer bei 30 Grad im Schatten auf dem Kongress sitzen ,was für Kinder eine tortour ist ,denn zb ist ein Fussballstadion oder eine Halle dafür nur gedacht um eine Veranstaltung durch zuführen oder ein Fussballspiel von 90 Minuten durchzuführen mit Verlängerung eventuell 2  einhalb Stunden und nicht mehr,,da tut einem selbst nach einer Stund suitzen auf den unbeqemen Stühlen die Beine oder sein allwertester weh da muss man dann 3 Tage lang bei Bullenhitze 6 bis8 Stunden ausharren

        Kinder wird dann noch nicht mal mehr das Eis zur Erfrischung gegönnt,den Euro sollte man der Raffgierigen WTG in den Rachen werfen.

        Mensch Mensch Mensch was seit ihr ein fieser durchtriebener Verein Pfui Teufel

      2. M.N.

        Seufz - immer wieder dieses Märchen von "Unser Auftrag, das Evangelium zu predigen."

        Dieser "Auftrag an ZJ" stammt weder von Jesus Christus, noch aus der Bibel, sondern ist des ollen Jupp Rutherfords ureigene Erfindung, zuerst laut hinausposaunt anlässlich des 1922er "ADV"-Kongresses ("You are publicity agents", "Ihr seid Reklame-/Werbevertreter"), doch besonders forciert ab 1929, als ihm die U.S.-Rundfunkstationen den Saft abdrehten und ihm nicht mehr gestatteten, seine vor Gift und Galle triefenden, extrem aggressiv/vitriolischen Hetzpropaganda- und pöbelnden Hasstiraden zu versprühen. Ab dann hieß es: "Jeder ZJ muss ran, meine - des 'Richters' - Privatpropaganda im Drückerkononnenstil zu kolportieren, denn die da oben lassen mich nicht mehr, und wehe, ihr tut es nicht! Dann seid ihr Gott und mir ungehorsam und werdet krepieren!" So lief das damals, und ich verweise - wieder mal - auf die äußerst empfehlenswerten Penton-Bücher.

        Zur Wiederholung:

        1. Jesu Verkündigung war ausschließlich und zeitbegrenzt an die Juden gerichtet, siehe Mat 15,24 und Joh 9,4. Die Behauptung der JW.Org, diese Tätigkeit Jesu sollte sich "in einen weltweiten Predigtfeldzug entwickeln" ist grundfalsch und unbiblisch.

        2. Der "Geht hin..."-Auftrag aus Mat 28,19.20 sowie "Ihr werdet Zeugen von MIR (Jesus Christus - nicht dieser ominöse 'Jeehoofaa' der JW.Org!) sein" aus Apg 1,8 war an die damalige Urkirche gerichtet, und wurde - was die "Evangelisation der Völker" ("Heiden", Nichtjuden) anbelangt - von speziell hierzu beauftragten "Evangelisten" ("Er gab EINIGE (nicht alle) als Evangelisten", Eph 4,11) wie Paulus, Barnabas, Silas, Philippus u. a. durchgeführt, und zwar nicht im JW.Org-"Tür-zu-Tür"-Drückerkolonnenstil, sondern laut zahlreicher Belegstellen in der Apg den damaligen Gepflogenheiten entsprechend an öffentlichen Plätzen, in Gemeindesälen, an Flussufern etc.

        3. Dieser Auftrag wurde laut klaren Aussagen des NT wie Röm 10,18; 15,18-20; 16,26; Kol 1,23 sowie 1Tim 3,16 vor dem Ende des jüd. Äuns 70 A. D. erfüllt und abgeschlossen.

        4. Die Verbreitung des christlichen Evangeliums erfolgt heute laut offb 14,6.7 vermittels des Wirken von Engeln, konkret durch die weltweite Verbreitung des derzeit verbindlich in der Bibel niedergelegten Wortes Gottes, "sola scriptura".

        Die Einbildung seitens der JW.Org und "ZJ", sie hätten "von Gott einen Predigtauftrag erhalten" ist Humbug, ein Luftschloß, eine Luftnummer, die auf Eisegese, auf Falschauslegung und Missbrauch der Bibel beruht. Um dieses Beispiel wieder zu bemühen: Auch Vorwerkstaubsaugervertreter haben einen "Auftrag" erhalten, Staubsauger zu verkaufen - NUR DIE VON VORWERK! - und zwar weder von Gott noch von Christus, sondern vom Herrn Vorwerk. Und ich habe soeben einen "Auftrag" vernommen, mir ein leckeres schottisches Getränk zu genehmigen und mich sodann in die Horizontale zwecks Verdauung zu befördern. Von dem mir dieser "Auftrag" erteilt wurde, kann ich nicht sagen, aber er kam MIT SICHERHEIT NICHT von Gott noch von Jesus Christus. Vielleicht vom ollen Whiskey-Jupp? Denn DER hat was weggeputzt, das lasst Euch sagen ...! Das war kein "spiritus sanctus", sondern spirituosus alcoholus.

        Gruß,
        M.N.

        1. FDS

          Predigen und verkaufen, ein Auszug  ,William Schnell'....
          Jetzt saßen die neuen Männer in Brooklyn fest auf dem Führersitz der Wachtturm-Gesellschaft. Jetzt war die auf ein Fernziel ausgerichtete Politik in Gang gekommen. Jetzt war die Gelegenheit günstig, das eigene Haus in Ordnung zu bringen. Man mußte die widerspenstigen Elemente ausmerzen und die Reihen enger schließen, auch wenn das eine Dezimierung der ursprünglichen Bibelforscher- Bewegung bedeutete. Eine geistige Säuberung setzte ein, und die Wachtturm-Organisation bediente sich dieses Mittels - lange bevor das Wort ,,Säuberung" in unserem 20. Jahrhundert so berüchtigt wurde, um sich all derer zu entledigen, die mit der neuen Organisation nicht einverstanden waren.
          Es lag auf der Hand, daß der Kern des Widerstandes gegen die Politik der Gesellschaft bei den unabhängigen Versammlungen der Bibelforscher lag, die vollkommen autonom waren, ihren eigenen Ältesten wählten und ihre eigene Versammlungsordnung befolgten. Die Bücher, Broschüren und Zeitschriften der Gesellschaft fanden im Lehrplan dieser Versammlungen kaum Verwendung. Meist lieferte Gottes Wort das Material für Diskussionen und Studium. Wie konnte man ein solches Bollwerk des Individualismus nehmen, wie konnte man es so weit bringen, daß es einer straffen, zentralen Organisation nachgab? - das war das Problem.
          Wie wir wissen, hatten die ersten Schritte auf diesem Weg bereits die Bibelforscher selbst getan, indem sie die Führung der Wachtturm-Gesellschaft als ihre Meister anerkannten, was bei der Auflösung der Gesellschaft im Jahre 1918 so deutlich wurde. 1922 hatten sie dann der von der Wachtturm-Gesellschaft vorgeschlagenen Marschroute zugestimmt. Allerdings muß hierzu bemerkt werden, daß nur ein kleiner Prozentsatz der Bibelforscher diese Politik offen guthieß, während die Mehrheit passiv zustimmte. Der nächste Schritt war die Herausgabe einer Serie von Büchern und Broschüren, die ganz darauf abgestellt war, das eigene Denken der Mitglieder durch Organisations- Denken zu ersetzen. Damit diese Mittel billig und in großen Mengen vertrieben werden konnten, kaufte die Wachtturm- Gesellschaft eine eigene Druckerei. Mit dem Buche Die Harfe Gottes (1922) begann dann die Verleger- und Druckertätigkeit der Gesellschaft. Bald schon war man in der Lage, größere Bücher zum Preise von nur 35 Cents je Exemplar herauszubringen, und schließlich gelang es sogar, die Unkosten auf 25 Cents herabzudrücken. Eine wahre Flut ergoß sich in alle Welt, wobei man folgende Ziele nicht aus dem Auge verlor: 1. Im Bereich der Organisation in allen die Heilige Schrift betreffenden Fragen ein Massendenken zu erreichen. 2.Wenn möglich alle Bibelforscher für den Verkauf dieser Bücher an jedermann einzusetzen, um so dauernde Anlässe zu Streitgesprächen zu finden.3. Finanzielle Reserven zu schaffen, mit deren Hilfe in Zukunft eine anhaltende, weltweite Mitgliederwerbung durchgeführt werden konnte.

          Natürlich wollten anfangs nur sehr wenige Bibelforscher die neue Literatur bei ihren Versammlungen verwenden. Sehr bald flammten Meinungsverschiedenheiten über viele darin behandelte Dinge auf, und die Uneinigkeit steigerte sich. Ein solcher Zustand der Unruhe war nicht gerade als glücklich zu bezeichnen und der von der Gesellschaft erhofften weiteren Ausbreitung keineswegs förderlich.
          In der Absicht, die Dinge zur klärenden Krise zu treiben, führte die Gesellschaft anfangs 1925 ein strenges Verfahren ein, durch das ihr genaue Rechenschaft über jede Art von Zeugnistätigkeit mit ihren Büchern gegeben werden mußte. Sie bestand darauf, daß diese neue Form der Reglementierung und Überwachung an die Stelle der christlichen Charakter- Entwicklung zu treten hatte. Viele weigerten sich, die gewünschten Berichte zu machen, während andere es rundweg ablehnten, Bücher der Gesellschaft zu vertreiben. Im Laufe des Jahrzehnts von 1911 bis1931 sagten sich fast drei Viertel der ursprünglich lose angeschlossenen Bibelforscher von ihr los. Das war genau das, was die neue Wachtturm-Gesellschaft erreichen wollte. Nach diesem erfolgreichen Eingriff in die Versammlungen der Bibelforscher, und nachdem man etwa drei Viertel der Anhänger zum Austritt getrieben hatte, bekam die Gesellschaft sehr schnell die restlichen Mitglieder fest in die Hand. Jetzt stand es ihr frei, die Persönlichkeit zu ignorieren. Ohne Widerspruch konnte sie jetzt feste monatliche Mindestforderungen an den Zeitaufwand der einzelnen Verkündiger stellen. Ebenso konnte sie die Mindestmenge der monatlich zu verkaufenden Bücher festlegen. Bisher war die Gesellschaft hinsichtlich ihres Betriebskapitals ganz auf freiwillige Beiträge angewiesen, die ihr von den Bibelforschern zugingen. Nachdem nun aber das weltweite Buchverkaufs- Programm auf vollen Touren lief, strömte das Geld nur so herein. Jetzt verfügte man nicht nur über ausreichendes Betriebskapital, sondern man hatte auch die Möglichkeit, Reserven zu schaffen und neue Betätigungsfelder zu suchen. Dieser Zustand hielt sogar mitten in der großen Depression (1919-1934) an.

          So errichtete die Gesellschaft im Zuge der Neuorganisation eine Art von Gottesdienst, dessen Handlung aus Geschäftsanteilen und Umsatz bestand. Sie richtete einen Kaufhausbetrieb ein, wie ihn die Juden zu Jesu Zeiten in ihrem Tempel gehabt hatten (Joh.2: 16). Den Nachwuchs an Verkündigern fand sie unter den neuen Mitgliedern, die im Begriff des Klassendenkens ausgebildet waren. Nach dem Aderlaß von drei Vierteln der Bibelforscher, den man bewußt durchgeführt hatte, gab es unter ihren Mitgliedern nur solche Leute.

          Im Laufe der zwanziger Jahre machten die Bibelforscher, die bei der Wachtturm-Gesellschaft verblieben, eine grundlegende Wandlung durch. Sie waren jetzt nicht mehr allzusehr an dem interessiert, was sie früher als den "christlichen Wandel im Geist der Neugeburt" bezeichnet hatten, "wodurch die Berufung und Wahl gewährleistet war .Jetzt waren sie ganz offen nur darauf bedacht, die Welt zu ihrer Doktrin zu bekehren und immer mehr Menschen zu gewinnen, um sie auf ihrer Haben- Seite im Königreichs- Dienst - d.h. in Begriffen von aufgewendeter Zeit, Umsatz und Dienstleistung usw. - zu buchen. Die Erzielung möglichst hoher Quoten beherrschte ihr ganzes Denken, genau wie die Juden in ihrer Theokratie nachdrücklich die guten Werke betonten: die Haltung des Gesetzes, die genaue Durchführung der vor- geschriebenen Rituale und selbst das Zählen der am Sabbat gemachten Schritte. 

          ..................

          http://datei.sektenausstieg.net/literatur/Schnell.pdf

           

    7. Ottonio

      Wieso sollten wir ihnen gönnen, was sie dem ZJ-Fussvolk nicht gönnen?

      Sollen sie Wasser predigen und Wein trinken dürfen?

      Stell dir vor es wäre nicht die LK, sondern irgendwelche Fernsehprediger! Du misst doch nicht etwa mit zweierlei Mass?!

       

  17. Norbert

    Was ist daran so verkehrt, das uns der Wachtturm ermuntert, für geistige Werte zu arbeiten?

    Man kann ja alles zerreden und in Frage stellen.

    schade das ihr den Wert dieses Artikels nicht erkennt.

    Grüsse

    1. Edelmuth an Norbert

      Guten Morgen Norbert

      Es ist sicherlich nicht verkehrt für geistige Werte zu arbeiten.

      Doch den Nutzen aus dieser Arbeit bzw. aus den geistigen Werten sollte Jehova und Jesus und insbesondere die Menschen haben und nicht der Sklaven in Form des ungerechten Reichtums.

      Jesus lehrte uns, dass wir die Dinge an ihren Früchten erkennen werden.

      Schau dir die Früchte des Sklaven an, seine Glaubwürdigkeit, die Freiheit der Andersdenkenden, seine Lehren und  seine Machtausübung durch Kontrolle.

      Das Schlimmst aber ist, dass er Jehova sagt und sich selber meint. Die Brüder folgen nicht Jehova, sondern dem Sklaven. Sie prüfen nicht einmal ergebnisoffen, ob die Lehren des Sklaven dem Willen Jehovas entsprechen.

      Wenn wir aus Altersgründen schon lange nicht mehr sind, gibt es dort oben zwei mächtige Personen, herrlich und wunderbar, den diese Art der Verherrlichung des Sklaven nicht gefällt, und die werden an ihm Rache nehmen.

      Ede
      👍

    2. Hallo Norbert,

      an Ermunterung ist eigentlich nichts auszusetzen, jedoch ist eine Frage dabei enorm wichtig:
      WOZU ermuntert wird?!

      Geld hat mit geistigen Werken nur sehr wenig zu tun, denn der wahre Hirte Christus sorgt immer für die Seinen und fügt die Dinge zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse.

      Ermunterung die also zu geistigem Wachstum führt und hier geht es ja um Glaubensreife, kann also nur einen Grundsatz haben, sie MUSS in Richtung Jesus Christus führen, denn nur ER ist die Quelle des GEISTES (für unseren Geist)!

      Paulus hat das in seinem Brief an die Epheser schön dargelegt:

      Eph 2:8  Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden aufgrund des Glaubens. Ihr selbst habt nichts dazu getan, es ist Gottes Geschenk
      Eph 2:9  und nicht euer eigenes Werk. Denn niemand soll sich etwas auf seine guten Taten einbilden können.
      Eph 2:10  In Jesus Christus sind wir Gottes Meisterstück. Er hat uns geschaffen, dass wir gute Werke tun, gute Taten, die er für uns vorbereitet hat, damit wir sie in unserem Leben ausführen.

      Alle guten Taten (geistige und materielle) kommen aus dieser einen reinen Quelle dem Christus.
      So gesehen ist er auch heute der Werkmeister für GUTE Werke. Wir, als zu seinem Leib gehörende sind maximal SEINE Werkzeuge aber auch nicht mehr!
      Aus uns selbst kommt selten etwas gutes, alles ist aus Menschenhand ein Kampf und wir scheitern viel zu oft.
      Ist ER jedoch die Quelle unserer Kraft und der Hirte für unsere Taten werden sie gut sein, Erfolg haben und kraftvoll werden, weil ER es ist der sie für uns (und andere) vorbereitet hat!

      Nun sage Du mir Norbert, wie "ermuntert" der Wachtturm in dieser Hinsicht?
      Liebe Grüße
      Tom
      👍

    3. Petrus111

      Lieber Norbert,

      der Wachtturm  ermuntert generell nie dazu, für geistige Werte zu arbeiten; er ermuntert stets dazu,  für die WTG  zu arbeiten.

      Und er macht seine Leser glauben,  dass das das gleiche sein.

      Beste Grüße

      Petrus111

    4. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Welchen "geistigen Wert" haben die hier in letzter Zeit genannten "Ältesten", ausgelegt von der WTG (oder gar von Jehova?) von Anbeginn:
      So schrieb Verlagsgründer Russell Anfang 1914 in dem von ihm redigierten WT:
       
       
      „Jede Versammlung des geweihten Volkes des Herrn ist völlig frei und sollte unabhängig für sich selbst den Glauben an die Bibel und alle die kostbaren Wahrheiten derselben haben... Die Glieder der Herauswahl unterstehen niemandes Autorität, als nur derjenigen des biblischen Bischofsamtes oder der apostolischen Lehrer, was die Ältesten und Diener (Diakone) betrifft, so sind diese von der Versammlung in Übereinstimmung mit den Weisungen der Bibel aus ihrer eigenen Mitte zu wählen. Keine irdische Macht hat ein Recht, sich zwischen die Verordnungen der von Gott eingesetzten 12 Apostel und die Gemeinde der Kinder Gottes zu schieben, die sich in Übereinstimmung mit den Weisungen der Apostel versammelt“ (WT, Jahrgang 1914, Seite 23).
      Wie ging es in der Neuzeit mit den Ältesten weiter? Ich notierte mir nachfolgendes:
      So fiel mir im September 1972 das auf.
      Nun gleich die Frage: waren das "geistige Werte" von Jehova kommend?
      Da hatte man in den damals 28.407 ZJ-Versammlungen auf der Welt eine ganz neue Ordnung eingeführt: der vorsitzführende Aufseher der Versammlung sollte künftig alljährlich wechseln. Somit wurde jedes Jahr ein anderer mit der Leitung einer ZJ-Versammlung beauftragt. Dadurch kämen die Versammlungen in engere Übereinstimmung mit dem Urchristentum, versicherte der WT vom 1.9.1974. Doch gab es bei dieser Verfahrensweise anscheinend Probleme. Kein Wunder, man stelle sich einmal vor in einem Geschäftsbetrieb bekäme eine größere Abteilung alljährlich einen neuen Chef. Hätte sich der Arme gerade eingearbeitet, müßte er seinen Platz räumen für einen anderen. Die Brooklyner Zentrale hat die durch diese Verfahrensweise entstandenen Schwierigkeiten sehr bald eingesehen und ab Mai 1983 leitete sie die Kehrtwendung ein. Nun war es also wieder vorbei, mit dem jährlichen Auswechseln des leitenden Aufsehers in den ZJ-Versammlungen in aller Welt.
      Der ganze Vorgang gibt Anlaß zu folgender Frage: Kann man noch glauben, was der WT lehrt: Werden die „Aufseher und Hirten [wirklich] durch den heiligen Geist ernannt“? (lt. WT 1.10.1969, S. 599). Vom heiligen Geist ist da weit und breit keine Spur! Wohl aber trägt dies alles die Handschrift der Brooklyner Zentrale, die von menschlichen Überlegungen ausgehend - bald die eine, bald die andere - Kehrtwendung diktiert! Kann man noch vom „immer heller werdenden Licht“ sprechen? Von fortschreitender Erkenntnis des Willens Gottes ist da keine Spur! Handelte es sich bei der Neuerung von 1983 doch nur um eine Rückkehr zur Verfahrensweise in den Jahren vor 1972: Nämlich Bestimmung einer Person aus der Ältestenschaft, die den Vorsitz der ZJ-Versammlung wieder auf Dauer inne hat!
      Erforscht man die Geschichte der WTG, etwa in ihrem Buch „Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben“, so bemerkt man bald, wie sich ihre Ansichten bezüglich der Versammlungsleitung immer wieder änderten. Diesem Buch zufolge, begann das goldene Zeitalter für die Bibelforscher im Jahre 1919. „Wiederherstellung der wahren Anbetung, die Neue-Welt-Gesellschaft entsteht“, jubelt das Buch. Ein wahrhaft epochales Ereignis! Nun waren inzwischen 64 Jahre vergangen, also Zeit genug, um die „wahre Anbetung“ bis in den letzten Winkel der Erde auszudehnen. Wenn dieses Ziel schon zu hoch gesteckt sein mag, so sollten doch zumindest entsprechende Entwicklungen innerhalb der ZJ-Gemeinschaft erwartet werden. Beim stichwortartigen Geschichtsrückblick verweist das Buch dann auf das Jahr 1938. „Theokratische Organisation der ersten Christenversammlung wiederhergestellt“. Und was war eigentlich vorher? - „Praktiken verschiedener religiöser Organisationen!“ lautet die Auskunft des Buches. „Die ersten Versammlungen der Zeugen Jehovas wurden durch eine presbyterianisch-kongregationalistisch gemischte Methode der Kirchenverwaltung geleitet“ (S. 25). Es war also hoch an der Zeit, wenn 1919 schon die wahre Anbetung wiederhergestellt wurde, den Versammlungen nun eine ihr entsprechende Leitung zu geben. Unter der Überschrift „Jehovas Heiligtum wird gereinigt“ heißt es weiter: „Dann wurde die Prophezeiung gegeben“, daß nach 2300 Tagen Jehovas Heiligtum siegreich sein würde (Daniel 8:13,14). Das sollte die Säuberung der Versammlung von den sogenannten Wahlältesten kennzeichnen. Es erfüllte sich sogar eine Prophezeiung Daniels, so soll man also ehrfurchtsvoll annehmen.

      Nun begann ein Verwirrspiel – und Bibelmißbrauch - sondergleichen. Denn die „Beweis“-Stelle aus Daniel 8,14 hat durch die WTG Mehrfachinterpretationen erfahren: In den von Russell geschriebenen „Schriftstudien“ hieß es noch bezüglich der 2300 Abende und Morgen, von denen Daniel spricht: „Eine Zeitperiode von 2300 buchstäblichen Jahren... 454 v. Chr. bis 1846 n. Chr., dem Zeitpunkt, da die Heiligtumsklasse abgesondert wurde durch die Gründung der Evangelischen Allianz...“, (Schriftstudien Bd. 3, Seite 112). Einige Jahre später kam dann die schon oben genannte zweite Version. Im Buch „Dein Wille geschehe“ auf Seite 214 ist die neue Auslegung zu finden. Und was geschah da?, darf man fragen. Antwort: Da erschien ein WT-Artikel zum Thema „Jehovas Organisation“ und kündigte die Verfahrensweise an, „wie sie in den Tagen der Apostel bestanden hatte“. Das zeigt das Buch „Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben“ auf Seite 127. Trotzdem erscheint es im Rückblick rätselhaft, warum es sechs Jahre von der Proklamation des WT im Jahre 1932 - gleichzeitig dem Ende der Zeitspanne der Daniel-Prophezeiung – also daß es bis zum Jahre 1938 brauchte, bis die Theorie in die Praxis umgesetzt wurde. Falls dem Leser der Kopf raucht, uns erging es beim vergleichenden „Bibelstudium“ nicht besser.
      Nun gut, ab 1938 ging es in den Versammlungen theokratisch zu, will die WTG glauben machen. Wie eingangs bereits festgestellt, wurde diese theokratische und „gereinigte“ Verfahrensweise 1972 wiederum geändert, den ersten Christen entsprechend, so zitierten wir schon aus dem WT von 1974. Doch hoppla, was ist dann mit der Prophezeiung Daniels in Kapitel 8? Nun, das ist für eine leitende Körperschaft gar kein Problem. Schnell verpaßte man dieser Prophezeiung jetzt die dritte Deutung. Da kommen die sechs Jahre wieder in Erscheinung, nun begannen die 2300 Abende und Morgen nicht 1926 und enden 1932, sondern sie beginnen am 1. Juni 1938 mit dem Erscheinen wiederum eines WT-Artikels mit Titel „Organisation“ und enden am 8. Oktober 1944...
       
      Wer die komplizierten Berechnungen und Erklärungen dazu kennenlernen möchte, um vielleicht Klarheit zu erlangen, der muß sich den WT vom 15. März 1972 zu Gemüte führen. Just in dem Jahr, als das Zeitalter der „rotierenden“ Versammlungsaufseher begann, das aber ab Mai 1983 wieder zu Ende ging...
      Was bleibt uns jetzt?

      Achja, es gibt die "reine Sprache", wir sind das "geistige Israel" und bereits im "geistigen Paradies" - und von diesen "geistigen Werten" haben wir uns abgewandt - war das ein Gewinn oder Verlust?

      1. maria

        Hallo Gerd,

        irrst Du Dich nicht, wenn Du meinst die "erste Chrisenversammlung" sei eine "Theokratie" gewesen oder habe sich selbst also solche betrachtet?

        Lies bitte mal hier was unter "Theokratie" verstanden wird:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Theokratie

        Vielleicht fragst Du Dich auch einmal, warum sich Jesus nicht hat zum König machen lassen, wenn er das im Sinn gehabt hätte, was JW.ORG betreibt.

        1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          Liebe Maria,

          ich bin keine Autor des "Wachtturm"-inhalts! Ich nahm nur Bezug auf diesen Artikel: „Theokratische Organisation der ersten Christenversammlung wiederhergestellt“ und setzte mich damit kritisch auseinander mit diesem Satz: "Nun gut, ab 1938 ging es in den Versammlungen theokratisch zu, will die WTG glauben machen."

           

          Okay, nun zum Norbert, für mich eher ein troll, das macht ihm Spaß und soll uns ärgern. Ernsthafter war da die Anfrage der Zeugin "Regina" vor einigen Jahren an mich, auch die Rechtschreibung war da vergleichsweise korrekt. Auszug:

           

          Regina energisch:Jetzt wird es aber wirklich Zeit, daß hier mal jemand Stellung für Jehova und seine Organisation nimmt. Gibt es denn hier nur Kritiker? Jehovas sichtbare Organisation ist doch leicht zu erkennen und von anderen Religionen zu unterscheiden. 1. Sie preist Jehova den allein wahren Gott und verherrlicht seinen Namen. Mat. 4/10, Joh. 17/3 

          2. Sie erkennt völlig die wichtige Rolle, die Jesus Christus im Vorsatz Jehovas spielt- als der Rechtfertiger der Souveränität Jehovas, als Hauptvermittler des Lebens, als Haupt der Christenversammlung, als herrschender messianischer König. Offb. 19/11-13, 12/10, Apg. 5/31, Eph 1/22,23 

          3. Sie richtet sich streng nach Gottes inspiriertem Wort aus und gründet all ihre Lehren und Verhaltensregeln auf die Bibel. 2.Tim. 3/16,17. 

          4. Sie hält sich von der Welt getrennt Jak. 1/27, 4/4 

          5. Sie achtet darauf, daß sich ihre Angehörigen an einen hohen Maßstab sittlicher Reinheit halten, weil Jehova selbst heilig ist. 1. Petr. 1/15,16 1. Kor. 5/9-13. 

          6. Ihr Hauptbestreben gilt der Durchführung des in der Bibel für unsere Tage vorhergesagten Werkes, nämlich der Verkündigung der guten Botschaft von Gottes Königreich zu einem Zeugnis in der ganzen Welt. Mat 24/14. 

          7. Trotz menschlicher Unvollkommenheit, entwickeln ihre Glieder die Früchte des Geistes Gottes- Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, Milde, Selbstbeherrschung- und das in einem Außmaß, durch das sie sich von der Welt im allgemeinen unterscheiden Gal 5/22, 23, Joh. 13/35[Antwort eines ehemaligen Ältesten:]

          Liebe Regina, Leider ist mir Dein Brief erst jetzt zur Kenntnis gelangt, und er bewog mich, Dir – als einer Schwester, wie ich unterstelle – einige Gedanken dazu zu unterbreiten Vor allem bewog mich dazu der Eindruck von Dir: von einem aufrichtigen und ehrlichen Menschen, der Jehova, den Gott der Wahrheit, verherrlichen möchte. Ich begrüße es, daß du Stellung beziehen willst für Jehova und seine Organisation, wie Du sagst, das heißt, sie verteidigen möchtest. Ich denke, das bezieht sich mehr auf die Organisation (WTG), denn Jehova wurde ja nicht angegriffen. Übrigens: auch ich verteidige Jehovas Zeugen und ihre Organisation, wenn sie zu Unrecht angegriffen werden; wenn jedoch...

          Antworten mit Fortsetzungen sind hier zu lesen:

          http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,5140,5184#msg-5184

          Sende trollfreie Grüße!

          Gerd

    5. maria

      "Man kann ja alles zerreden und in Frage stellen"

      Tut Zeugen Jehovas noch etwas anderes außer das?

      Haben sie jemals etwas anderes getan?

      Beispiele gefällig?

      Zeugen Jehovas zerreden:
      👍

      Ehe

      Ausbildung von Kindern

      Bildung allgemein

      Beruf

      Gemeinnütziges Handeln

      Kinderkriegen

      Forschung

      Zeugen Jehovas zerreden restlos alles - außer Sklavendienste zum (finanziellen) Nutzen von JW.ORG - dann ist "wirtschaften" gut, sonst wird es als "in die Geschäfts- und Arbeitswelt verwickelt sein" verteufelt.

      Wie durchsichtig?!

       

    6. Svizzera

      Welche Werte?

      Dass Menschen an diesen Milliarden Konzern noch mehr Geld spenden müssen?

      Die WTG hat Milliarden und bettelt ständig nach mehr.

      Als die Stiftshütte gebaut wurde, wurde aufgefordert zu spenden und es wurde gegeben und gegeben. Dann war es es so viel, dass es genug war und dann wurde gesagt: genug!

      Hast jemals von der WTG gehört, dass irgend etwas ausreichend ist? Es wird alles genommen und nach immer mehr geschriehen, wie bei den Fersehpredigern, die früher von der WTG verurteilt wurden.

      Und wenn ich dann die LK im Broadcasting sehe, mit Brioni-Anzügen und Rolex am Arm und die Finger voller Goldringen, dann sehe ich nirgends mehr den Lifestyle Christi. Im ersten Christentum gab es keine bezahlte Klasse. Sogar Paulus arbeitete für seinen Unterhalt. Ich stelle mir die Frage wohin die hunderten Millionen spenden verschwindnen, ausser in Luxusbethel, geschlossene Säle in Afrika - die jetzt mit teuren und im Unterhalt teuren Klimaanlagen ausgestattet werden müssen, anstatt offene Gebäude wie in Afrika üblich -, Gerichtskosten und Schweigegeld Zahlungen wegen dem krassierenden Kindesmissbrauch...!

      Der Glaube ist ein Business geworden. Dieses Business hat ein hässliches Gesicht bekommen und ist zum Kerngedanken der WTG geworden und das Haus Gottes ist zu einem Ort für Geschäfte und Geldwechsler geworden. Jesus vertrieb solche aus dem Tempel, bei den Zeugen werden solche gottähnlich verehrt.

      WIE traurig müssen Jehova und Jesus sein, wenn sie auf dieses menschenverachtende und unterdrückende Verhalten herab sehen. Alles für was Jesus stand und kämpfte ist verloren gegangen.

    7. M.N.

      "Geistige Werte"? Na, DARAN ist natürlich gar nichts verkehrt. Auf meiner Glenfiddichflasche steht "40%"; der Slivovitz geht noch besser ab, der hat 50%. Für solche "geistigen Werte" arbeite ich seeeehr gern. Es lebe der olle Jupp, der hat's vorgemacht!

      Spaß beiseite: Man entzifferen auch hier den Lingo/JW.Org-Sprech: "Geistig" bedeutet "JW.Org-zentrisch". So einfach ist das.

  18. Martin

     

    Es mag auch eine andere Überlegung zutreffend sein.

     

    Ein sogenanntes Gleichnis “vom ungerechten Haushalter”erhält seine ursprüngliche Bedeutung, wie es Jesus gemeint haben könnte. Denn sachgemäßer müsste unsere Geschichte heißen: Beispiel vom klugen Verwalter des Unrechts”. Denn wir müssen uns doch fragen: Wie verträgt sich in unserem Bibelabschnitt die Aussage Jesu “Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon” mit der andren Aussage Jesu in gleichen Textabschnitt “Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.”?-

     

    Der ursprüngliche Schluss-Satz der Beispielgeschichte vom abgesetzten Gutsverwalter, die Jesus erzählte, war wohl der Satz: “Der Herr lobte den ungetreuen Ökonomen, weil er klug gehandelt hatte.” Was wollte Jesus damit sagen?

     

    Da hatte ein Großagrarier, dem viele Ländereien gehörten, begonnen, seinem Verwalter wirtschaftlich zu misstrauen. Dass es sich um einen superreichen Latifundienbesitzer gehandelt hat, geht schon aus den rieseigen Schuldsummen der verarmten Pächter hervor, die umgerechnet 3900 Liter Olivenöl (Ertrag von 150 Ölbäumen) und 780 Zentner Weizen ausmachten. Für einen Kleinbauern ging es hier um riesige Summen, die er und seine Kinder nie im Leben abzahlen konnte.
    Zur Zeit Jesu begünstigte aber vor allem das Geldsystem der imperialen römischen Besatzungsmacht die jüdischen Kollaborateure in Palästina. Die neue Schicht der Großagrarier saß nicht im Lande sondern war meist im Ausland ansässig. Sie setzten auf ihren Gütern in Palästina am Jordanufer und in der fruchtbaren Gegend um den See Genezareth jüdische Verwalter mit procura ein, sogenannte Ökonomen. Diese aber waren bei den verschuldeten Fellachen, die ihren Pachtzins nicht zahlen konnten, ebenso verhasst wie die Großgrundbesitzer des Landes. Die Opfer der Preis- und Zinspolitik waren machtlos gegenüber jeder Zinserhöhung. Zwar war das Zinswesen unter den Juden verboten. Aber wo ein Verbot steht, gibt es auch Umgehungen. So war es üblich, einen Zinssatz verdeckt und ungenannt in die Schuldsumme mit hineinzupacken, mitunter sogar bis zu 100 Prozent, soviel erlaubte z.B. der im Orient gängige Paragraph 99 des ägyptischen Hammurapi-Gesetzes.

     

    So befindet sich auch der “kluge Verwalter des Unrechts” in der Jesuserzählung in einer berufstypischen Zwickmühle zwischen seinem misstrauischen Chef, der immer reicher wird, und seinen jüdischen Volksgenossen, die immer ärmer werden. Ihm aber droht jetzt die Absetzung.
    In dieser Stunde der persönlichen Not, fragt sich der bedrohte Verwalter: “Was soll ich tun?” - Das aber ist in der Bibel immer die klassische Frage des Menschen in der Krise, in der er sich neu entscheiden muss.

     

    In einer solchen persönlichen Lebenskrise und Lebenswende sagt sich nun der “kluge Verwalter des Unrechts”: “Ich weiß, was ich tun will.” Er ruft die Gläubiger seines Chefs herbei und praktiziert einen grandiosen Schuldenerlass von 50 % der Ausstände. Er tut dies zunächst aus eigennützigen Gründen, er will sich wieder eingliedern in sein jüdisches Volk und aufgenommen werden von der Unterschicht, aus der er ursprünglich kommt. Aber zugleich entlastet er auch sein Gewissen, das auf der falschen Seite, dem falschen Herrn, nämlich dem Gott Mammon gedient hat. Er vollführt einen Akt der Gerechtigkeit, in der er die überhöhten Zinslasten auf ein moderates Maß zurückfährt. Das alles lobte Jesus. Er lobte das Verhalten des “Verwalters des Unrechts”, weil er zu einem Verteiler des ungerechten Gutes für Arme wurde. So hat der Verwalter einen kleinen Anfang gemacht mit der “Enteignung der Enteigner”. Er handelt da sogar im Sinne des altisraelitischen Gesetzes, das nicht mehr praktiziert, aber niemals abgeschafft wurde: das Gesetz über das Erlassjahr. Wer aber nach dieser Tradition handelt, ist nach Jesus kein ungerechter Verwalter, sondern ein Verwalter des augenblicklichen Unrechts, das er in mehr Gerechtigkeit verwandelt.

     

    Genau dies aber meint Jesus, wenn er sagt: “Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.” Somit ist dieser Satz kein Gegensatz zu dem anderen Satz Jesu in unserem Bibelabschnitt: “Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon”, sondern seine konkrete Verwirklichung.

     

    So veranlasst uns diese Beispielgeschichte Jesu uns selbst am Ende zu fragen: Was tun wir, damit das Zeitalter des Mammons endlich vorbei geht? Und auf welcher Seite werden wir stehen, wenn das selbstzerrstörerische System des Mammonismus sich kaputt gewirtschaftet hat? Auf der Seite des Geldes oder der des Lebens? -
    Es hängt allemal von unserer Entscheidung im Heute ab, zu der uns Jesus in der Gegenwart veranlassen will. Denn Jesus spricht in seiner ersten Predigt von dem Selbstverständnis seines Auftrages, der auch unser Auftrag im Leben als Christen sein soll. Es ist ein altes Prophetenwort:

     

    “Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat,
    zu verkünden die Frohe Botschaft den Armen,
    zu predigen den Schuldsklaven, dass sie frei sein sollen,
    ausrufen das Erlassjahr des Herrn.”

    (Luk. 4:18-19).

     

     

  19. Fox

    Guten Tag,

    die Aufarbeitung dieses gequirlten Wt-Murkses ist garantiert Schwerstarbeit. Insofern genießen die Autoren von BI meine Hochachtung, denn ohne ein solches Durchleuchten und Hinterfragen ist es für viele noch "treue Zeugen Jehovas" völlig richtig und damit völlig selbstverständlich zu glauben, was diese Organisation so von sich gibt.

    Mir persönlich geht es damit nicht gut. Denn ich denke beim Lesen über "viele geben sich Mühe mit Erfolg in der Geschäftswelt...." und dergleichen, dass die Mehrzahl der Erdenbürger nur eine einzige Option an der Beteiligung der Geschäftswelt hat, nämlich die, Geld auszugeben für ihren täglichen Bedarf. Und noch immer ist ca. die Hälfte der Menschheit noch nicht einmal dazu befähigt. Was für ein Hohn mag es in ihren Ohren sein, wenn sie zu hören bekommen, dass es für ihr Leben unabdingbar ist zu beten "Unser Brot gib uns heute" - wenn schon drei Tage kein Brot zu sehen war! Wie entsetzlich menschenverachtend, solche Menschen lesen zu lassen, dass sie einfach nur ihr Leben vereinfachen könnten und schon haben sie ihr Auskommen. Da müssen Mütter neben ihren sterbenden Kindern sitzen, sind zutiefst deprimiert, weil ihr Körper keine Muttermilch produzieren kann, sie sehen, wie der Hunger die eigenen Organe und Muskeln ihrer Kinder vertilgt und draußen ist die letzte Ziege umgefallen vor Dehydration. Und dann kommt jemand und erzählt was von Auferstehung und Beseitigung von allem Elend und fordert zu Spenden auf! Da sieht sich ein Obdachloser in der sogenannten Zivilisation im Winter genötigt, eine Glasscheibe in einer Bäckerei einzuwerfen, damit er ein Brot nehmen kann, wird festgenommen und darf die Nacht im Arrest verbringen, voller Dankbarkeit, weil dort Heizung ist. Und wenn er dann morgens wieder in die Kälte entlassen wird und die Beamten ihm voll Mitleid "sein" Brot mitgeben, hört er im Vorbeigehen an einem Zeitschriftentrolley, dass kaum noch Menschen für den wahren Reichtum leben. Da hat er doch alles, was er für diesen Tag braucht, ja? Ich weiß, wie oft ich voller Schmerz in meinem Herzen mich gefragt habe, ob Gott mich einfach nicht liebt, denn es gab reichlich Zeiten, in denen ich viel mehr an dieser Geschäftswelt hätte teilhaben müssen, aber meine Mittel es einfach nicht erlaubt haben. Und ich habe aufrichtig gebetet und es hat sich nichts geändert und heute gibt dieser Leib auf, arbeitet nicht wie er soll und man darf sich gleich nochmal dumm anmachen lassen, weil die äußere Ansicht mit der tatsächlichen Not augenscheinlich nicht übereinstimmt. Und dann fühle ich mich einfach nur vergessen von diesem Gott, einfach nicht gut genug, obwohl ich geglaubt habe, obwohl ich mich bemühte, "für IHN" dagewesen zu sein. Da lässt sich nichts mehr rückgängig machen, das ist aus und vorbei. Ich hoffe innigst, dass die 182 Milliardäre Deutschlands so viel produzieren, dass aufgrund deren Überproduktion die "Tafeln" für die Ärmsten  stets reichhaltig ausgeben können und die Preise im Keller sind. Aber die tun wenigstens was für die Armen - im Gegensatz zur nicht weniger betuchten WTG.

    1. Ottonio

      "Gott wird die Armut abschaffen."

      Wie würde das Gott gemäß der WTG tun? Richtig ... durch Harmaghedon!

      D.h. also: Gott löst das weltweite Armutsproblem, indem er ...  99,9% der Armen in Harmaghedon umbringt!

      Das also wäre Gottes großartige Lösung? Echt jetzt? Denkt mal darüber nach.

  20. Jesu kleiner Bruder

    Sind J.Z. wirklich die Bibel-Verbreiter schlechthin? Schein und Wirklichkeit:

    Lieber Noch-Zeuge-Jehovas, hier einige Anmerkungen und Fragen zum Nachdenken. Bitte beantworte sie ehrlich.

    1.) Wie viele Bibeln hast du in deiner jahrelangen Predigtdiensttätigkeit wirklich abgegeben? Bei den meisten Verkündigern dürften die Finger 1 Hand ausreichen. Wenn jemand 40 oder 50 Jahre lang Z.J. war und zudem im Pionierdienst stand, könnten evtl. noch Finger der 2. Hand erforderlich sein. Aber mal ehrlich, was ist das schon? J.Z. = Die Bibel-Verbreiter?

    2.) Als ich mit den Leuten nur noch die Bibel studierte - also ein wirkliches Bibelstudium ohne ein Handbuch der Z.J. - ging ich an den Büchertisch im Königreichssaal. Bibeln lagen dort keine aus, man musste darum bitten, um nicht zu sagen betteln. Brauchtest du in der nächsten Woche eine weitere Bibel vom Literaturdiener, weil ein weiteres echtes Bibelstudium eingerichtet wurde, wurdest du schon etwas intensiver angeschaut. "Schon wieder 1 Bibel?  Du hast doch erst letzte Woche 1 bekommen!"  Wehe, du wagtest es, in der übernächsten Woche oder im nächsten Monat um eine 3. Bibel nachzufragen ... - wahrscheinlich gab es dann schon gar keine mehr auf Lager. Oder  - noch wahrscheinlicher - der Literaturdiener sprach den Dienstaufseher an, der sich dann erkundigte ... Ich spreche aus Erfahrung. Mach doch selbst den Test. J.Z. = Die Bibel-Verbreiter?

    3.) In den meisten deutschen Versammlungen gibt es sowieso seit Monaten schon keine Bibeln mehr auf Lager. Man wartet geduldig auf die Herausgabe der revidierten NW-Übersetzung. Selbst, wenn man wollte, könnte man also im PD keine NW-Übersetzung anbieten. (Aber andererseits auch: Sollte es in einem Königreichssaal tatsächlich noch NW-Übersetzungen auf Lager geben, so hatte man sie vorher unerlaubterweise gehamstert und gehortet. Folglich kann man jetzt großzügig damit sein, sie noch schnell "loszuwerden" bevor die revidierte NW-Übersetzung herauskommt, dann will ja sowieso kein Verkündiger mehr die alte NW-Übersetzung haben.) J.Z. = Die Bibel-Verbreiter?

    4.) Wer sich am Trolly-Dienst oder Info-Stand beteiligt, bekommt klare Anweisungen von den Verantwortlichen. Ich habe schwarz auf weiß eine Check-Liste vorliegen, worauf dabei zu achten sei, u.a. heißt es: "Keine Bibeln auf dem Stand auslegen." Und es wird auf den Königreichsdienst von Februar 2014 verwiesen. J.Z. = Die Bibel-Verbreiter?

    5.) Die Bibeln, die die "Bibelgesellschaft" der Z.J. druckt - seien wir doch bitte ehrlich - werden hauptsächlich für den eigenen Bedarf gedruckt; man brauchte eine Bibel, die mit den eigenen Ansichten übereinstimmt und zum Belegen dieser verwendet werden kann. Die NW-Übersetzung wird weniger gedruckt, um sie im großen Stil an die Bevölkerung zu verteilen. Das Drucken von Bibeln zum Verteilen überlässt man dann doch lieber anderen Kostenträgern.

    Was die zahlenmäßige Bibel-Auflagen betrifft, sollte zudem berücksichtigt werden, dass fast jeder Zeuge Jehovas selbst mehrere NW-Übersetzungen besitzt: 1 Standard-Ausgabe, 1 Goldschnittbibel, 1 Mini-Bibel, 1 Studienbibel, 1 englische (revidierte) Bibel, 1 Interlinear-Bibel - 1  Bibel für die Zusammenkünfte, 1 Bibel für die PD-Tasche ... .... Da die Bibel laut Anweisung der Gesellschaft in einem guten Zustand sein sollen, werden sie zudem von den Verkündigern auch regelmäßig brav ersetzt und ausgetauscht. Und ja natürlich - die Kinder der Z.J. brauchen auch noch jedes seine eigenen Bibeln ... So kommen die Zahlen auch zustande. J.Z. = Die Bibel-Verbreiter?

    6.) Schau dir bitte in dem schwarzen großen Buch "Gottes Königreich regiert!" (wird/wurde? wohl gerade im Vers.-Buchstudium studiert) das Schaubild auf Seite 83 an, überschrieben: "Weltrekorde für Publikationen" und achte bitte darauf, mit welchen Mitteln die Gesellschaft die Verkündiger zu täuschen versucht. Die Gesamt-Proportion des Schaubildes ist unfair gewählt. Inwiefern? Schau dir bitte die Balken ganz unten an unter "Auflagenstärkste und meistübersetzte Zeitschriften". Hier werden WT und EW mit Liahona (7 = Herausgegeben von den Mormonen) verglichen. Die Balken werden komplett abgedruckt, so ist eine klare Einschätzung des Verhältnisse zueinander möglich. Doch nun schau, zu welchem Trick sie in Bezug auf das Druckverhältnis von NW-Übersetzung zu allen Bibelübersetzungen greifen. Ganz oben auf der Seite "Gesamtzahl der produzierten Bücher, Bibel". Ein naiver und flüchtiger Verkündiger kommt schnell zu der falschen Schlussfolgerung, dass die Bibel-Gesellschaft der Z.J. im Verhältnis zur Gesamtzahl einen großen Anteil am Drucken von  Bibeln hat. Aber so ist es ganz und gar nicht!! Denn man muss sich die Balken mal etwas genauer anschauen. Der Balken, der für die NW-Übersetzung steht, ist komplett abgedruckt (201 Millionen). Nicht aber der Balken, der für alle gedruckten Bibelübersetzungen steht. Die abgedruckte Balkenlänge hierfür entspricht nur etwas mehr als 1 Milliarde. Der Balken müsste aber um weitere 4 x zusätzlich erweitert werden, damit die über 5 Milliarden Bibeln authentisch als Balken in Korrelation zu den anderen Balken Ausdruck finden könnten (also weitere 4 Buchseiten rechts neben dran gelegt). Dann würde man auf einen Blick erkennen, dass das, was die "Bibelgesellschaft" der Zeugen Jehovas an Bibeln auswirft, im Verhältnis doch lächerlich ist. Dazu war kein Platz? Nun, man hätte es im Verhältnis auch kleiner drucken können. Das wäre ehrlicher gewesen! (Die Winzigkeit der Druckauflage des Mormonen-Magazins darf von den Z.J. klar herausgestellt werden, aber die Winzigkeit der eigenen Druckauflage von Bibeln soll nicht offensichtlich sein.)

    J.Z. = Die Bibel-Verbreiter? ...

    1. M.N.

      Ihr Lieben,

      zum Thema "ZJ als Bibelverbreiter" (heißen müsste es eigentlich "NWÜ-Verbreiter") ein relevantes Zitat aus dem Glossar, Eintrag "Neue-Welt-Übersetzung":

      [Dem] vollmundigen Eigenlob [der JW.Org] steht die von Bibelgesellschaften wie der "Wycliffe Global Alliance" oder der "Weltbibelhilfe" tatsächlich erbrachte "gewaltige Leistung" betreffs Bibelübersetzung und Verbreitung gegenüber:

      Wycliffe Global Alliance: Siehe www.wycliffe.net/en/statistics: 636 Sprachen für komplette Bibelübersetzungen, sodann 1442 für Übersetzungen des Neuen Testaments und 1145 für Übersetzungen der Bibelteile = 3223 Sprachen (Stand: Okt. 2016).

      Zitat:

      "There is known active translation and/or linguistic development happening in 2400 languages across more than 165 countries. As of 1 October 2016, a new method of identifying translation need suggests over 160 million people, speaking 1700-1800 languages, may need some form of Bible translation to begin. Today approximately 100 organisations from more than 60 nations form the Wycliffe Global Alliance. By providing staff, funds, training, translation and support services, Alliance organisations are currently involved in almost 2000 of the 2422 languages with active work. Wycliffe Global Alliance organisations and personnel have been involved in the translation of Bibles and New Testaments in more than 900 languages. At least one of the Bible’s 66 books has been published in an additional 600 languages. Many other languages have other initial portions published. Working in community partnerships, Alliance personnel not only assist in Scripture-related goals but also help produce thousands of resources for literacy, education, health and other community-based objectives alongside Scripture. An ever increasing number of Scripture products are now in digital formats as text, audio and video. These are often available on websites, social media or through a variety of phone apps, as well as in formats that can be easily shared phone-to-phone in places with limited internet."

      Weltbibelhilfe: Siehe www.weltbibelhilfe.de/ueber-uns/zahlen-fakten: 563 Sprachen für komplette Bibelübersetzungen, d. h. die vollständige Bibel ist für 78 Prozent aller Menschen in ihrer Muttersprache verfügbar; sodann 1334 für Übersetzungen des Neuen Testaments und 1038 für Übersetzungen der Bibelteile = 2935 Sprachen (Stand: Jan. 2016). In 2015 haben die Bibelgesellschaften Übersetzungsprojekte in 50 Sprachen fertiggestellt. Zitat:

      "Zurzeit arbeiten Bibelgesellschaften weltweit in mehr als 400 Übersetzungsprojekten. …In Deutschland wird diese Arbeit vor allem durch die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt.

      Die Deutsche Bibelgesellschaft ist Mitglied des Weltverbands der Bibelgesellschaften, der größten Übersetzungsagentur der Welt. Der Weltverband zählt 148 Bibelgesellschaften und ist in mehr als 200 Ländern aktiv. Aufgaben sind die Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Heiligen Schrift. Die UBS haben in ihrer über 200-jährigen Geschichte über 340 vollständig übersetzte Bibeln (Altes und Neues Testament) herausgebracht. Dabei gelten folgende Regeln: Es wird immer aus dem Urtext übersetzt. Ausgebildete Muttersprachler sorgen für die bestmögliche Übersetzung. Und es wird immer nur auf Wunsch und Initiative der Empfänger übersetzt. Um ein Buch der Bibel zu übersetzen, braucht es ein paar Monate; für die ganze Bibel braucht eine Übersetzergruppe rund zwölf Jahre."

      Weitere Quellen:

      www.denverpost.com/2010/06/21/bible-translators-hope-to-have-every-language-covered-in-15-years/

      www.bible.com/versions und www.bible.com/languages

      (Zitatende)

      DAS nenne ich "gewaltige Übersetzungsleistung". Da kann die JW.Org mit ihren popeligen "Übersetzungsbüros" mal einpacken. Außerdem: Was ergibt Übersetzung englischer Styroporflocken und engl. Dünnpfiffs auf Deutsch, Französisch, Italienisch ... ? Richtig: Deutscher, frz., italienischer Dünnpfiff - kann man sich glatt schenken. Schade um die verschwendete Zeit und Arbeit ... diese Leuchen sollten lieber bei Wycliffe oder bei der Weltbibelhilfe mitarbeiten, dort könnten sie WIRKLICH etwas Gutes tun anstatt doktrinären Müll tausendmal zu vervielfältigen. Doch "Was tun sie, wenn sie nichts tun?" Richtig: Im Kohlenkeller Briketts blankbürsten.

      Gruß,
      M.N.

    2. Paul

      Jesu kleiner Bruder,

      auf Grund Deines Kommentars habe ich mir Seite 83 des Buches mit dem merkwürdigen Titel "Gottes Königreich regiert" (womit sie wohl ihr eigenes JW ORG Königreich meinen) angesehen und Deine Ausführungen zu den Balkendarstellungen geprüft.

      Ein Diagramm wird gemeinhin als  "eine grafische Darstellung von Sachverhalten". Diagramme wie das in dem Buch gewählte Balkendiagramm werden genutzt um Relationen grafisch Darzustellen.

      Den angegeben Zahlen zufolge beträgt das Verhältnis Gesamtzahl (5 Milliarden) zu NWÜ (201 Mio) 4% oder 1:25 oder anders ausgedrückt von 100 Bibeln sind 4 Stück NWÜ.

      Das entspräche folgendem "Balkendiagramm":

      100 Mal den Punkt gedrückt sieht etwa so aus:

      .................................................................................................... (Gesamtzahl aller Bibelübersetzungen)

      .... (NWÜ zahlenmäßig richtig dargestelltes grafisches Verhältnis)

      ............... (WTG grafische Darstellung ihrer eigenen Zahlen im Buch)

      Im Gegensatz zum eigentlichen Verwendungszweck einer grafischen Darstellung, nämlich der optischen Darstellung von Zahlungsverhältnissen, nutzt die WTG in ihrem Buch Balkendiagramme zur optischen Täuschung ihrer Leser. Nur wer nachrechnet und ein eigenes Balkendiagramm erstellt erkennt die optische Täuschung.

      Peinlich? Oder schamlos?

      Interessant übrigens, dass die Anzahl der verteilten Bibeln gleich hoch angegeben wird wie die der Zeugen Jehovas Broschüre "was lehrt die Bibel wirklich?". Hier scheinen die Verteiler der Bibel der Bibel selbst nicht recht zu trauen oder halten diese zumindest nicht für "selbstredend". Jedenfalls nicht verständlich.

      Bleibt nur zu hoffen, dass der laut ZJ-Ergänzungsbroschüre angeblich "wirkliche" Lehrgehalt der Bibel nicht genau so weit entfernt von der (biblischen) "Wirklichkeit" ist, wie ihre grafischen (Eigen-) Darstellungen.

       

       
      👍👍

  21. Das Fundament auf dem sich die ganze Argumentation stützt ist doch das Gleichnis vom Verwalter bzw. dessen "Verständnis" durch die WTG. Erst wenn man das Gleichnis versteht kann man auch seine Nutzanwendung verstehen.

    Schauen wir uns das Gleichnis an. Jesus sprach von einem Verwalter, der mit dem Geld seines Arbeitgebers hantierte. Der Reichtum war der Besitz seines Herrn. Sich mit diesem Reichtum, Freunde zu schaffen, bedeutet sich Freunde mit etwas zu machen was dem Verwalter nicht gehörte.  Daher ungerechter Reichtum, weil der Herr der Besitzer war, nicht der Verwalter.

    Nun hatte dieser Verwalter besondere Privilegien. Er durfte Verträge ändern. Er nutze seine Stellung, um anderen zu helfen, dadurch gewann er Freunde.

    Biblische Beispiele für Personen die dem Verwalter gleichen, Ihre Stellung zum Nutzen der Diener Jehovas nutzen, waren Joseph, Nehemia und Esther.

    Wer entspricht heute diesem Verwalter? Personen, die ihre Privilegien zum Nutzen des Glaubens einsetzen.

    Unser Lohn, für den wir arbeiten, ist kein ungerechter Reichtum. Denn wir bekommen für eine Leistung eine Gegenleistung. Im mosaischen Gesetz wurden Arbeitgeber verurteilt, die Tagelöhnern, ihren Lohn nicht zahlten. Wäre der Lohn ungerecht, würden dann die Arbeitgeber in diesem Gesetz verurteilt werden, wenn sie den nicht zahlten?

    Es ist schäbig, dass hart arbeitenden Menschen, oft nur für Mindestlohn, hier durch Blume gesagt bekommen. Euer Lohn ist ungerecht, gebt besser davon ab, damit dieses Unrecht nicht noch schlimmer wird.

    Lieber WT-Studierende wollt ihr mit Spenden Gott gefallen oder nicht? Natürlich wollt ihr das! Dann habe ich einen Tipp für euch aus der Bibel
    Sprüche 19:17
     Hat Gunst nicht auch mit Hilfe für die zu tun, die in Geldnot sind?

    Und noch etwas:
    So wisst Ihr wirklich wo Euer Geld ist und könnt sicher sein keine Projekte zu unterstützen, die Gott entehren (Kein Geld zur Unterstützung bei Prozessen wegen Kindesmissbrauchs sagt ich nur - lasst sie das selbst ausbaden)

     

     

  22. M.N.

    Liebe Mitdenker,

    auf der Basis der Annahme, dass dieses Gleichnis authentisch ist, hilft ein nur ganz klitzekleines wenig Nachdenken, zu erkennen, was Jesus hiermit sagen wollte.

    Zuallererst: "Ein reicher Mann". Hier sollten "Alarmglocken" angehen, denn "weiter unten" ab V. 19 geht es ebenfalls um "einen reichen Mann", und dem erging es überhaupt nicht gut - er landete im "feurigen Hades" (und ich will hier jetzt nicht auf die Problematik "buchstäblich oder übertragen gemeint" eingehen). Auch sonstwo äußern sich die Evangelien eher negativ zu "Reichtum erlangen" und "reichen Männern", z. B. in Mat 19,23.24. Im Lichte all dessen liegt es nahe, den "reichen Mann" als unguten Gesellen einzustufen, der seinen Reichtum durch Korruption et al. erlangt hatte. Also schon mal nicht gut.

    Sodann der "Verwalter"; ELB hat als Untertitel "Gleichnis vom UNGERECHTEN Verwalter". Aha - auch kein guter Zeitgenosse. Wie der Herr, so's Gescherr - der Boss war korrupt, und so war auch sein Manager; jeder ein Betrüger.

    Und nun heißt es in V. 8, der zwielichten Boss "lobte" seinen schmierigen Verwalter - wie kann das sein, wenn doch letzterer seinen Herrn nach Strich und Faden besch...n hatte? Hätte er ihn denn nicht am nächstbesten Galgen aufknöpfen müssen?

    Es heißt, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Wie halten sich denn kapitalschwere Leutchen z. B. vom Schlage eines derzeitigen U.S.-Präsidenten schadlos, wenn sie ein Businessventure in den Sand gesetzt haben? Richtig: "Bancruptcy" und "Abschreibungen" - so kann man sich selbst im Falle von auf Gier begründeter Misswirtschaft, die eigentlich Haus und Hof kosten würden (wie es "Normalbürgern" ja auch passiert), immer noch schadlos halten, und zwar auf Kosten der Gesellschaft und der Steuerzahler, die für den Schaden aufkommen müssen.

    In Jesu Gleichnis hat also ein korrupter Boss seinen ebenfalls korrupten Manager "gelobt" - nicht etwa, weil der Boss befand, sein Manager sei ein charakterlich und menschlich edles Wesen mit Vorbildfunktion, grundehrlich und so voller Güte und Wahrheit, sondern WEIL BEIDE KORRUPT WAREN! Die Korruptheit des Verwalters spielte in die Hände des ebenfalls korrupten Bosses - er hatte weniger, das er gegenüber dem Fiskus zu versteuern hatte (vergessen wir nicht die Elaboriertheit des damaligen römischen Steuerwesens), also arbeiteten beide - Boss und Manager - zusammen; der Boss wusste von den Ränken seines Handlangers und hieß diese ausdrücklich gut.

    In diesem Lichte ist es schlicht unmöglich, dass sich Jesus hier betreffs beider anerkennend geäußert hätte und diese zwielichtigen Gestalten seinen Nachfolgern als nachzuahmende Beispiele hätte hinstellen wollen. Das "klug" in V. 8 ist im Sinne von "listig, verschlagen" in Anführungszeichen zu setzen. Es geht hier vielmehr darum, wie Christen NICHT sein sollten. Die Aussage "Die Söhne dieses Äons sind klüger als die Söhne des Lichts gegen ihr eigenes Geschlecht" ist folgendermaßen zu dechiffrieren: "Die gottlosen Menschen dieses Äons sind korrupt und verschlagen, aber Kinder Gottes sollen ihren Mitgeschwistern gegenüber nicht so sein!" Nur so ergibt das - zumindest für mich - einen Sinn, will man denn nicht dieses Gleichnis als unentzifferbar, oder gleich als Unsinn entsorgen.

    Und dann sagt Jesus, wie sich die Kinder Gottes verhalten sollten: "Ungerechter Mammon" kann sich hier entweder darauf beziehen, was Nachfolger Christi FRÜHER waren, BEVOR sie Christen wurden und wie sich sich jetzt verhalten sollten, siehe das Beispiel des Steuereintreibers Zachäus in Luk 19,8: "Zachäus aber stand und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich von jemand etwas durch falsche Anklage genommen habe, so erstatte ich es vierfach." Oder man fasst "ungerecht" als "unverdient" auf in dem Sinne, dass letztendlich alles von Gott kommt und alles ihm gehört - auch die Güter, die wir durch unserer Hände Arbeit "verdient" zu haben meinen, denn "Mein ist das Silber und mein das Gold, spricht JHWH Zebaoth", Hag 2,8.

    Das NT enthält deutliche Ermahnungen zu Barmherzigkeit und zum Teilen der von Gott erhaltenen materiellen Güter mit Bedürftigen, z. B. 2Kor 8,1-15; Heb 13,16; Jak 2,16 und 1Joh 3,17. Und genau darauf bezieht sich Jesus, wenn er sagt "Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon" - nicht nur jene MENSCHEN, denen solche Gaben der Barmherzigkeit zukommen, sondern diejenigen, die einen "aufnehmen in die ewigen Zelte", die "Wohnungen droben" aus Joh 14,2; und das sind Gott der Vater und Jesus Christus, denn es heißt "Wer über den Geringen sich erbarmt, leiht JHWH, und seine Wohltat wird er ihm vergelten." - Spr 19,17.

    Und so ergibt es auch völligen Sinn, dass es unmittelbar darauf in V. 14 (Kontext!) heißt "Dies alles hörten aber auch die Pharisäer, DIE GELDLIEBEND WAREN, und sie verhöhnten ihn." Sie hielten es lieber mit dem korrupten Boss und seinem schmierigen Verwalter - echte, aus Nächstenliebe geübte Barmherzigkeit und Mitmenschlichkeit war lächerlich für sie (obgleich sie zur Schau pro forma "Gaben der Barmherzigkeit" spendeten, um diese sodann zur Selbstbeweihräucherung vor sich her zu posaunen, siehe Mat 23).

    Der Artikel bringt es also genau auf den Punkt: "Es geht Jesus nicht um Spenden für Gott (denn ihm gehört bereits alles; wir können ihm nichts geben), sondern um Wohltaten für notleidende Menschen, durch die man sich Schätze im Himmel erwerben kann." Amen.

    Damit können wir auch diese JW.Org-Posse "Unsere Mittel „treu“ verwenden, indem wir das von Jesus vorhergesagte weltweite Predigtwerk finanziell unterstützen" als JW.Org-typische, eigenzweckdienliche Usurpation und Verdrehung der Bibel auf den Müll entsorgen. Da könnte ja jeder Vorwerk-Staubsaugervertreter kommen und uns weismachen, durch den Kauf eines ihrer Staubschluckers würden wir uns zu Freunden Gottes machen, weil der Herr Vorwerk dies so sagt. Einfach nur lächerlich!

    Gruß,
    M.N.

    1. Boas@Lukas 16

      Mein Verständnis zu Lukas 16

      Vers 8: "Und sein Herr lobte den Verwalter, weil er, obwohl ungerecht, mit praktischer Weisheit gehandelt hatte; denn die Söhne dieses Systems der Dinge sind ihrer eigenen Generation gegenüber in praktischer Hinsicht weiser als die Söhne des Lichts."

      Der Herr des Verwalters "lobte" ihn für seinen Einfallsreichtum. Sein Herr musste also seine praktische Schlauheit/Weisheit als erfolgreich anerkennen. Aber eine solche Schlauheit gehört zu den Söhnen der Finsternis. Zu den Söhnen dieses Systems der Dinge. Aber keinesfalls zu den Söhnen des Lichts. Betteln gehen wollte der Verwalter nicht. Einer harten körperlichen Arbeit wollte der Verwalter auch nicht nachgehen. Er wollte sich in Zukunft als Schmarotzer durchfüttern lassen. Ein gutes Leben führen auf Kosten von Anderen. Stand der Herr dem Verwalter in seiner Unehrlichkeit und Habsucht/Geldsucht irgendetwas nach? Die Erwähnung vom "ungerechten" Reichtum im Vers 9 kann sich sowohl auf den Verwalter wie auch auf seinen Herrn beziehen. Oder auch auf Beide.

      Vers 9: " Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser versagt, sie euch in die ewigen Wohnstätten aufnehmen."

      Der Vers 9 ist der einzige Text, der nicht in dieses Gleichnis passt! Ließt man das Gleichnis, ohne diesen Satz aus Vers 9, ist alles schlüssig. Jesus geht es darum, den Geldliebenden Pharisäer und Schriftgelehrten eine Lektion zu erteilen. Ihrer selbstgerechten eigenen Gerechtsprechung. Ihr könnt nicht zwei Herren dienen; entweder dem Geld oder Gott.

      Wie verstehe ich persönlich den Vers 9? Ich verstehe diesen Satz als einer der bitterbösesten sarkastischen Sätze Jesu die ich kenne, mit dem er es den Geldliebenden Pharisäern mal so richtig gezeigt hat. Er beginnt mit den Worten: "AUCH ich sage euch." Wer ist mit dem AUCH gemeint? Die Pharisäer und die Söhne dieses Systems der Dinge, denen niemals "das Wahre anvertraut wird", weil man ihnen nicht trauen kann. Weil sie sich im Geringsten als untreu erwiesen haben. Als nicht zuverlässig.

      Nun der Satz Jesu mit eigenen Worten, wie ich ihn verstehe:

      9 Auch ich sage euch das, was euch das gelebte Vorbild der Geldliebenden Pharisäer weiszumachen versucht: Folgt ruhig ihrem geldsüchtigen und geltungssüchtigen Lebenswandel. Dem Beispiel dieses untreuen Verwalters in meinem Gleichnis. Diesem Sohn der Finsternis. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt. Macht euch ruhig Freunde mit ungerechtem Reichtum. Und wenn euch dieser Reichtum ausgegangen ist, und das wird er mit Sicherheit, werdet ihr ganz ganz bestimmt als Belohnung in den ewigen Wohnstätten aufgenommen werden. Ha, ha, ha.

      (Original) Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser versagt, sie euch in die ewigen Wohnstätten aufnehmen.

      [Im Gegenteil:] 10 Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. 11  Wenn ihr euch also in Verbindung mit dem ungerechten Reichtum nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Wahre anvertrauen? 12  Und wenn ihr euch in Verbindung mit dem, was einem anderen gehört, nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Eure geben?

      1. Boas@Lukas 16

        Habe vergessen noch einen weiteren sarkastischen Bibeltext zu erwähnen 1. Könige 18:27. Elia und die Baals-Anbeter

        "Und es geschah um die Mittagszeit, daß Elịa sie zu verspotten und zu sagen begann: „Ruft mit lautester Stimme, denn er ist ein Gott; denn er wird in eine Sache vertieft sein, und er hat Ausscheidung und muß austreten. Oder vielleicht ist er eingeschlafen und sollte aufwachen!"

  23. Laura

    Wenn ich mir die Artikel im Wachtturm anschaue und den Überrestglieder auf der Erde.

    Stellt sich mir immer wieder die Frage: Wenn die im Himmel auch soviel zu sagen haben, wie hier auf der Erde, kann das Mitregieren im Himmel nicht doll sein.

    Vielleicht kann über dieses Theman jemand ausführlich berichten.

  24. Laura

    Die Artikel auf Bruderinfo haben richtig Niveau.

    Ich hoffe dieser Infofluß bleibt uns noch lange erhalten.

    _________________________________________________

    Wir haben die WTG schon lange enterbt.

    D.h. unser Vermögen geht an eine Stiftung.

    Wir haben lange gebraucht für diesen Schritt.

    Als es dann soweit wahr, stimmten alle in der Familie zu.

     

    1. Markus1@Laura

      Das ist eine sehr gute und lobenswerte Entscheidung.

      Auch von mir erhält die WTG keinen einzigen Cent.

      Mein Vermögen  werde ich wahrscheinlich dem

      Tierschutz vererben, denn das sind die Schwächeren

      in unserer Gesellschaft.

      LG Markus1

  25. Für Dich

    Zur Auflockerung mal eine kleine Erfahrung aus Italien (Region Friaul). Ein netter, aber dummer Pionier (25, unverheiratet) wollte sich in der Versammlung beliebt machen. Er arbeitete bei einer Tankstelle als Tankwart und ließ einige Brüder ab und zu gratis tanken. Dazu rechnete er unerlaubter Weise Tankgutscheine ab, die er entwendete. Es dauerte nicht lange und das Ganze flog auf. Bei Gericht wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt und die Ältesten mussten natürlich auch noch mal mit dem Holzhammer draufhaue n. Obwohl ihm das Ganze schrecklich leid tat, wurde er ausgeschlossen. Und jetzt kommt das Beste: Auch die Brüder, die bei ihm gratis getankt hatten, redeten kein Wort mehr mit ihm. Sie gaben ihm auch kein Geld, um seine Geldstrafe abzubezahlen. Wirklich dumm gelaufen.

  26. Illuminat

    Hi Janus,

    du hast durchaus Recht, nur der Status der KdöR ist auch nicht in Stein gemeißelt, das wissen die Glorreichen7 und deren Unternehmensberater genauso gut wie wir. 🙂

    viele Grüße

    1. Heinz

      Ja natürlich Illuminat, das wissen die und ihre Berater sehr wohl und sehr gut!

      Aber erstens, haben die verdammt gute Berater (und teuere?  und genügend Cash die auch gut zu bezahlen.

      Und der Vorteil eines global Players ist halt, dass man auch mal schnell die Koffer packen kann😏. Mit Diplomatenpass sowieso.

      Und mit den Toten in einem Konzentrationslager kann man später und woander wieder gut "ADVERTISING" machen.

      Advertise, Advertise, Advertise!

      Nur was?

      Evangelium umschreiben, aber nicht weiter sagen😏

    2. Janus@Iluminat

      Hi Iluminat,

      das mit der KdöR ist mir klar. Nur aktuell lässt es sich schwer orakeln, welche Richtung das Ganze nimmt - dies wollte ich einfach aufzeigen. Die aktuelle Entwicklung in allen Ländern macht es der WTG vermutlich immer schwerer eine saubere Strategie umzusetzen. Es bleibt spannend.

      Es grüßt

      Janus

  27. Illuminat

    Hallo BI-Gemeinde,

    die hier vertretene Ansicht bezüglich eines anstehenden Umzugs von Selters nach GB finde ich keineswegs abwegig. Wer sich ein wenig auf dem Laufenden hält weiß, dass auch in unserem Land der Wind etwas rauer werden wird. Angesichts dessen, dass bereits ein sogenanntes Islam-Gesetz nur spruchreif ist (an jeder Flüsterpost ist auch was wahres dran), und sehr viele zusammenhänge, wegen derer sich der Islam künftig wird rechtfertigen müssen, auch auf Zeugen Jehovas zutreffen würden, macht es aus unternehmerischer Sicht für die WTG Sinn, den sicheren Heimathafen anzulaufen (ich glaube nämlich fest daran, dass USA und GB nach dem Brexit noch näher zusammenwachsen werden).

    Freundliche Grüße

     

    1. Janus@Illuminat

      Hallo Iluminat,

      ein Anti-Islam-Gesetz halte ich für falsch und demokratisch für abwegig, aber egal.

      Jedoch schreibst du, dass es aus unternehmerischer Sicht sinnvoll wäre. Dies ist zu bezweifeln. Solange der Status als Charity in Frage steht und damit die vergünstigte, steuerliche Position - so lange lohnt es sich nicht. Aktuell wird nur eine Immobilie errichtet, welche sich auch wieder veräußern lässt. Auch die angestrebte Isolation von der EU könnte hier noch einmal Fragen aufwerfen, bzgl. z.B. des Geldlaufes.

      Es grüßt

      Janus

      1. Heinz

        "Auch die angestrebte Isolation von der EU könnte hier noch einmal Fragen aufwerfen, bzgl. z.B. des Geldlaufes."

        Hi Janus,

        sitze gerade nicht am PC, aber ein auf JW.Leaks einsehbarer (englischer) Jahresabschluss (Financial Statemen) weisst schon vor etlichen Jahre eine "Donation" von so etwa 10 Mio von Deutschland nach England aus. Das war als Selters die neue Druckmaschinen kaufte, da hat man nicht die älteren verkauft und mit dem Resterlös die neuen finanziert, sondern die alten nach England geschafft (gespendet). Zwar sind die Einkommens- und Vermögensverhältnisse in diesen beiden europäischen Ländern recht ähnlich, so dass nicht sogleich verständlich wird, warum die deutschen Brüder die englischen mit einer solchen Summe "unterstützen" sollten. Aber warum auch nicht den Engländer gegenüber Nächstenliebe zeigen? Noch lustiger wird das Ganze, wenn man die "Donation" nach Afrika anguckt, die wegen Geringfügigkeit oft betragsmäßig gar nicht angegeben werden😄👍. UND wenn man weiss, dass ja das Prinzip der (angeblichen) Selbstverwaltung der Versammlungen zu Anwendung kommt (allerdings nur wenn es um die Kostentragung geht, bei den Verwertungsmöglichkeiten bestimmt dann Brooklyn was passiert, weil die ja den besseren Überblick über die weltweiten "örtlichen Bedürfnisse" hat😄👍)

        Naja, und wenn man die Millions and Billions erst mal rund um den Globus und über alle Weltmeere geschickt hat (nennt man "vagabundierendes Kapital), dann kann das schon mal passieren, dass auch ein bisschen über Bord gegangen ist und an den schönen Stränden in der Karibik auf den Caymen Islands angeschwemmt wird.

        Da sollte man mit einem "global Player" nicht zu kleinlich sein, so ein bisschen "Standgut" kommt ja schließlich überall mal vor😏

        Aber wenn Du Dich richtig krumm lachen willst, dann guck Dir an WAS die Kanadier zum Beispiel nach Südamerika "spenden"?! Richtig: Flatscreens - es muss ja sicher gestellt sein, dass die "geistige Speise" aus Brookly auch ja blos in jedem "Hirn" ankommt😀🤑🤢

        "Finanzen" jaja, echt ne trockene Materie. Aber oft auch echt interessant und spannend😏

        "Geldlauf" nennt man deutsch eher Geldfluss- bzw. richtigerweise Kapitalflussrechnung, aber meist wird der englische Begriff "Cashflow" genommen. Siehe "Kapitalflussrechnung oder Mittelherkunft- und Mittelvetwendungsrechnung" oder Statement of Cash Flows.

        Lg.

        Ps: einen echten Überblick verschafft aber nur ein sog. "Weltabschluss" bzw. konsolidierter Jahresabschluss, in dem alle Ländergesellschaften und nationalen Jahresabschlüsse zusammengefasst werden.

        Sonst siehst Du nur immer einen einzelnen "Puzzel", aber ein Gesamtbild kriegst du nie! Den hat nur Brooklyn und seine 7 Gurus. Das ist ja auch ihre eigene Begründung warum nur sie allein bestimmen😀.

        Auf die Idee, ihren Mitbrüdern Rechenschaftsbericht in Gestalt eines Weltacbschlusses zu geben kommen sie nicht. Dazu sind auch nur die Vorstände von Daimler und Siemens gegenüber ihren Aktionären in dem "harten und ungerechten" Wirtschaftssystem (gesetzlich) verpflichtet. Aber nicht Heilige von Gläubigen. Jedenfalls nicht gesetzlich. Vielleicht moralisch?! Aber Sch*** was auf die Moral. Naja, der ADAC hat sicher mehr als JW.ORG. Und auch der Kaninchenzuchtverein.

        Und was ist die Moral von der Geschicht?

        In welcher Währung misst man Nächstenliebe?

        In $$$😄👍

        Kommen wir zur Frage von JW.ORG

        "Lebst DU für WAHREN Rechtum?"

        7 denken, nur Bares ist Wahres.

        Und 7 oder 8 Millionen denken, nur freiwilliges unentgeltliches maurern ist "wahres".

        Lustig gell?!😄😄😄

         

      2. Markus

        Hallo Janus

        Da liegst Du falsch

        Ich gehe davon aus ,das Selters nicht ganz dicht gemacht wird,das nur die Druckerei nach England kommt.

        Politisch gesehen ist England trotz Brexit besser drann,denn die Politische Lage der Eurozone verschlechtert sich zusehends,vor allem weil die Bürokratie der EU zu schleppend und keinen zusammenhalt da ist.

        Außerdem falls der Euro doch zusammenbrechen sollte,denn das kann leicht möglich sein,da braucht nur noch ein grosses Land wie Frankreich rauszugehen oder zb Italien seinen Bankrott erklärt,da  ist es für die WTG  strategisch besser von England aus zu kooperieren.

        Außerdem wie schon geschrieben weht hier bei uns in Deutschland demnächst ein schärferer Wind das anti Islam Gesetz wird durchkommen,schon darauf hinauslaufend das bei uns die anschläge vor deren Tat aufgedeckt werden.

        Ihr dürft eines nicht vergessen ,das Deutschland der Zentrale Punkt von Europa der amerikanischen Armee ist,siehe Air Base Ramstein größter Millitärflughafen außerhalb Amerikas inzwieschen 2 einhalb mal so groß wie der Flughafen Frankfurt /Main

        Das zieht auch die IS an,was glaubt Ihr welche Sicherheitsmaßnahmen im Umfeld von Ramstein herschen

        Und mit dem anti Islam Gesetz wird auf kurz oder lang auch ein Teil der Religionsfreiheit für Glaubenensgemeinschaften und Sekten fallen,da könnt ihr gewiss sein das sowas kommt

        Eine andere Frage wäre wenn das nicht gemacht würde ,dann wäre hier in Deutschland bald ein Chaos hoch drei,und das wird die Politik nicht zulassen und die Amerikanischen Streitkräfte erst recht nicht zu lassen

        Da die WTG in Ihrem Heimatland Amerika auch nicht mehr so beliebt ist gerade dort könnt ihr euch an den 5 Fingern abzählen was dann passiert

        1. Janus@Markus

          Hallo Markus,

          ich habe nur in den Raum gestellt, das vieles unklar ist.

          Zu deinen Spekulationen bezüglich des Euro/Pfund, der EU, der politischen Lage usw. werde ich mich nicht äußern.

          Es grüßt

          Janus

  28. RoKo

    Ich möchte noch mal Fakten vortragen, weil ich etliche Meinungen laß.

    Die Organisation hat immer die Position vertreten, man soll keine höhere Bildung wahr nehmen. Das ist alles Unnütz. Besser man bietet sich (gänzlich ohne Ausbildung) dem Werk Jehovas an. Ist ja schon mal gut, dass man die Schulbildung als Schulpflicht nicht auch noch verneint. Also nach der Schule, in den Vollzeitdienst, so der Aufruf. Man sucht solche Vollzeitdiener. Das bist du wert auch ohne Studium und Ausbildung. Jehova nimmt dich so wie du bist. Ich war zu einigen Programmpunkten zu Kongressen, die nach dem eigentlichem Programm abgehalten werden... Aber! Nur, wenn du der Gesellschaft nicht auf der Tasche liegen wirst, das geht gar nicht...

    Dann entläßt diese Organisation 2016 viele ältere Vollzeitdiener (die es genau so taten wie die gesellschaft vorgab), sie mögen sich ab nun selbst versorgen. Wie möglich, ohne Ausbildung? Jehova hilft euch... und ruft wieder auf, junge Leute wir brauchen euch... Werden die Alten lästig? Was lehrt die Bibel im Vergleich? Diese Lehre tritt die Gesellschaft mit Füßen mit dem was sie tut! Ich vergleiche hier mal die Diakonie und die Caritas, die sich für die Alten aufopfern...

    Mir ist egal, ob dort ein Gullideckel besonders schön aussieht. Ist vielleicht ein Spendengegenstand eines Bruders gewesen, der verschiedene gußeiserene Produkte herstellt. Das macht mich nicht heiß. Auch nicht, ob nun Warwick schlossähnlich gehoben residential gebaut ist oder nicht. Wenn man Vollzeitdienern etwas schönes in einem schönem Umfeld anbieten möchte, gern.

    Aber der Hulk um die Finanzen ärgert mich. Man schreibt im englisch sogar das Lied 50 um obwohl man eben Immobilien im Wert von Milliarden Euro (engl. Billions Dollar) verklingelt hat, die durch Spenden angeschafft wurden. Viele Brüder geben doch schon ihr letztes. Ich kenne eine Pionierschwester, sie lebt von staatlicher Hilfe zum Lebensunterhalt und arbeitet 1 Tag pro Woche im Verkauf in einer großen Kette obwohl sie gesundheitlich mehr könnte. Ihr reicht das sagt sie, sie ist ja bescheiden. Da bekomme ich einen Krampfanfall. Wie sieht es der Schöpfer? In der Bibel liest man, wer für die seinigen Hausgenossen nicht sorgt, ist schlimmer als ein Ungläubiger. Kann man den Aufwand für sie zu sorgen so im Einklang bringen? Wenn man sich auf Kosten des Staates "ausruht" den man eigentlich nicht will und in Abrede stellt um dafür Ziele wie Pionierdient verfolgt. Dann laufen sie langsamer wie Schnecken von Haus zu Haus quer durch die Stadt, um das Stundenziel zu meistern. Weil, was will man denn tun? Man hat doch schon 100 Mal bei jedem geklingelt. Wie ineffektiv ist das denn? Aber sie schreiben Stunden im Dienst, werden auf Kongressen interviewt und besonders positiv hervorgehoben, weil sie sich optimal für Jehova opfern... (naja auch  nicht, sie spenden zu wenig)

    Meiner Meinung nach absolut im Widerspruch zu biblischen Lehre. Wer fleißig ist, der hat etwas. Und von dem was er hat, kann er anderen helfen. Russel und Rutterford gaben an, wenn sich das Werk nicht selbst trägt, soll es eingestellt werden. Die "Funktionäre" werden alles tun, damit dieser Fall nicht eintritt. Wieviel Wahrheit ist denn das? (soll sich jeder selbst fragen)

    Wie man mit dem neuen Bauvorhaben umgeht ärgert mich, nun multifunktionale Immobilien bauen will, um sie nach eigner Verwendung bestmöglichst zu verhökern. Hallo? Jene Bauten sind zweckbestimmt für die Anbetung gebaut. Nicht multifunktional. Die Bauten wurden von freiwilligen Helfern und von gespendeten Baumaterial gebaut. Ich war viele Jahre im Baukomitee eifrig tätig, opferte viele Urlaubstage dafür. Vernehme ich, dass ein Bau verklingelt wird, wo ich mit gewirkt habe, sende ich der Gesellschaft meine Rechnung für meine Leistung. Wenn man meine Leistung als Spende in Form von Arbeitskraft so würdigt, ist es gemäß deutschem Recht der juristische Begriff von "grober Undank". Was steht in Lukas? Zahlt auf jeden Fall Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott. Ein Ältester wurde weiß im Gesicht, wie ich ihm das sagte, welche Ansicht der Gesellschaft er vertritt.

    Mich würde mal interessieren, wenn König Salomo den Tempel multifunktional errichtet hätte...

    ...besser man denkt nicht darüber nach. Noch besser, man denkt darüber nach, dann wird das wahre Ziel der Gesellschaft offenbar, den BI in Mühe zusammenträgt. Ich kann die Russen verstehen, die so extreme Weltanschauungen als fundamentalistisch einordnen und nicht in ihrem Land haben wollen. Echt.

    Dann ruft diese Gesellschaft noch die Brüder auf, den Russen Briefe zu schreiben... Hallo? Im Danielbuch steht, der Stein ist ausgehauen und ins Rollen gekommen. Am Standbild angekommen, wird dieser Stein die Füße zermalmen und das Standbild zum Einsturz bringen.... jeder ZJ kennt die Bibel. Aber die Gesellschaft ruft nun auf, sich daran zu beteiligen, den rollenden Stein aufzuhalten und sich diesem in den Weg zu stellen? Wie gläubig ist man denn in Warwick? Glaubt man, dass Gottes Verheißung eintritt? Es ist nicht Euer Kampf oder Krieg. Gott und Christus wird tätig werden. Wir werden nur zuschauen. Die Bibel sagt:
    Jesaja 30:15
    Denn dies hat der Souveräne Herr Jehova, der Heilige Israels, gesprochen: „Durch Umkehr und Ruhe werdet ihr gerettet werden. Eure Macht wird sich einfach im Ruhigbleiben und im Vertrauen zeigen.“ Aber ihr wolltet nicht.

  29. Als seit geraumer Zeit mitlesender,verfolge ich aufmerksam die wirklich guten ausgearbeiteten Themen.Die meisten Kommentare dazu,kann man für sich gut stehen lassen.Was mich aber gern mal interessieren würde,und hier geht meine Frage an den Kommentator "peeta@":Deinem letzten Beitrag konnte ich leider nicht so recht folgen----- aber ich bin lehrfähig.Trotzdem alles Gute weiterhin,

  30. O.W.Schön@Autor

    Lieber Autor,

    vielleicht darf ich an Deinen lesenswerten Artikel noch folgendes anfügen: JW.ORG/WTG bereitet die zu melkende Bruderschaft auf die nächste große Spenden- und Bauaktion vor.

    Chelmsford wird das größte und luxuriöseste Bethelheim außerhalb der USA. Die Kosten werden in die Hunderte von Millionen Euros gehen und die IBSA in England lässt sich dieses Prestige-Projekt von Jehovas Zeugen bauen und auch zu 100% bezahlen. Gehören wird das luxuriöse Bethel mit universitärem Flair, so die Beschreibung des Projektes laut IBSA/England, jedoch nie, denn Jehovas Zeugen bauen IM AUFTRAG von IBSA; man achte auf die juristischen Feinheiten in der Selbstdarstellung im PDF.

    Da es sich bei JW.ORG, so meine Meinung, um einen "Kirchlichen Bettelorden" handelt, der durchs Betteln reich geworden ist, so wie auch sämtliche Bettelorden vor ihnen, wird JW.ORG nicht einen einzigen Cent dafür aus eigener Tasche bezahlen! Das Geld für das Luxusbethel wird wiederum moralisch erpresst von einfachen Familien und Kindern, die man um ihr Erspartes betrügt.

    Das Steuerparadies JW.ORG gedeiht prächtig und mit Religion konnten die "Schlauen Füchse" in den USA schon immer Millionen und Milliarden machen. Die Amerikaner lieben es so, auf diese Art und Weise benutzt zu werden. Es ist Teil ihrer dekadenten Kultur und auch Teil ihrer unmoralischen Gottesanbetung.

    Viele Grüße

    O.W.S.

     

    1. Regenbogen

      Huhu,

      zur Info:

      https://www.youtube.com/watch?v=NA2jRohKL1U

      Gruß

      1. Haraschmi

        Hallo Regenbogen,

        Nicht Dein Ernst oder? Im Disneyland? Unfassbar...

    2. Alpha

      Lieber O.W.S.,

      kannst du einen Link zur PDF posten?

       

      Lg Alpha

    3. Hupsi

      Liebe/ lieber Ows. Ich sehe bei Chelmsford noch nicht so recht durch. Was bedeutet es rechtlich und religionspolitisch, im Auftrag der IBSA zu bauen? Kooperation?  Wie geht das denn einher??? Danke für mehr Erklärungen.

       

      1. FDS

        Das zustandekommen der Körperschaften.(Seite 44)

        https://books.google.de/books?id=B9HoBQAAQBAJ&pg=PT43&lpg=PT43&dq=international+bible+students+association&source=bl&ots=KgkW96kf4x&sig=2y4XidIcTUbfPnU0FtktZG1BXYQ&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiDqcjE--7TAhUiL8AKHZedADA4ChDoAQglMAQ#v=onepage&q=international%20bible%20students%20association&f=false

        Lg

      2. Regenbogen

        Hallo @ all,

        da das Thema IBSA hier angesprochen wird, habe ich folgendes auf meinen Lesezeichen gefunden. Kann auch sein, das ich das schon mal gepostet habe, dann sorry für das doppelgemoppel :-))))

        Leider englisch und megaviel, vllt. steigt da jemand durch:

        https://jwleaks.wordpress.com/britain/

        https://jwleaks.files.wordpress.com/2012/07/ibsa-company-registration-certificate-and-articles-of-memorandum-1914.pdf

        dann ist mir aufgefallen:

        https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2009330#h=21:2-21:313

        Heute ist die Watch Tower Bible and Tract Society eine von weltweit zahlreichen Rechtskörperschaften, deren sich Jehovas Zeugen bedienen

        Mittlerweile achte ich ja auch auf jedes Wort

        BEDIENEN? Dachte immer ZJ ist gleich WTG. Wem gehört also die WTG?

        grüblerische Grüße

         

         

        1. Heinz

          Regenbogen,

          "Wem gehört also die WTG?"

          "Die WTG" gehört, soweit freiwillige Dienste, Spenden und Arbeitskraft erforderlich ist, "den Zeugen Jehovas". Soweit es Eigentumsrechte anbelangt, sollten die Zeugen Jehovas vielleicht wirklich mal fragen, WEM "gehört" die WTG?

          Natürlich wird die WTO auf den "Widmungszweck" verweisen. Wer leicht zufrieden zu stellen ist und es bequem haben möchte, wird das schlucken.

          Eigentum wird (auch) definiert als das Recht einen anderen von der Einwirkung auf einen Gegenstand AUSZUSCHLIESEN.

          Man könnte sich auch mal Gedanken machen und den Eigentumsbegriff und Unterscheidungen machen zwischen dem verfassungsrechtlichen Begriff, dem rein bürgerlich-rechtlichen:

          http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/eigentum.html

          Dann kann man noch bedenken, dass das Steuerrecht auch das "wirtschaftliche Eigentum" kennt, was nichts anderes heißt, als dass bei bestimmten Konstellationen das wirkliche Eigentum einem anderen zugeordnet wird, als dem bürgerlich-rechtlichen Eigentümer.

          Aber was will man "illuminierten" Zeugen Jehovas erklären, wo doch sie selbst die Bibellehrer sind, die anderen erklären und verkünden was in Jesaja 65:21,22 steht. Während sie genau das heute tun. Und glauben, sie wären "in der Wahrheit". Und ANDERE müssten "ERWACHET"!

          Matthäus 14:15

           

          1. Heinz

            Sorry, Zahlendreher, nicht Matthäus. 14:15 sollte oben stehen, sondern Matthäus 15:14

            Der andere passt aber auch, wenn die ZJ die Bethelmitarbeiter in Selters in die Wüste bzw. zum Sozialamt schicken.

            Aber was scheren sich Zeugen Jehovas schon um das was wirklich in der Bibel steht???!!!

      3. Heinz

        Hupsi
        "...Ich sehe bei ....noch nicht so recht durch."
        Das ist genau so BEABSICHTIGT von Watchtower! (begehe also nicht den Fehler, und denke etwa evtl. es läge an Deiner Intelligenz!
        "Was bedeutet es rechtlich und religionspolitisch, im Auftrag der IBSA zu bauen? Kooperation?"
        Die IBSA ist nur eine von hunderten Konzergesellschaften (Hydraköpfe) im weit verzweigten Konzernnetz der WTO.
        Man wählt solche rechtlichen Konstruktionen und Strukturen genau zu dem Zweck Dritten, wozu natürlich auch die Steuerbehörden gehören, den Einblick in die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erschweren bzw. verunmöglichen. Oft auch um Eigentumsverhältnisse zu verschleiern. Oder auch um Schwarzgelder oder Drogengelder zu verstecken oder waschen.
        Die rechtlichen Gestaltungen der WTO könnten einem Lehrbuch für Steuerhinterziehung bzw. Lehrbuch für Steuerfahnder entnommen sein.
        Wenn Du und jeder andere "Normalbürger" als kein "Durchblick" hast, dann ist das erstens gewollt von Watchtower und zweitens, überhaupt nicht ungewöhnlich oder gar eine Intelligenzfrage.
        Nein, selbst mit rechtlichen Befugnissen ausgestattete Steuerfahnder und Experten der Materie müssen hier immer wieder "um Durchblick kämpfen" oder stoßen selbst auch an Grenzen. Besonders bei so international und weltweit aufgestellten Akteuren die der Watchtowerkonzern.
        Vielleicht hast du einmal etwas von den sog. "Panama Papers" gehört?!
        Wer etwas von der Materie versteht kann zumindest soviel mit Sicherheit sagen, die Watchtowerbosse haben die Kenntnisse der ausgebufftesten Finanzjongleure die es so gibt. In dem was sie als "ungerechte und harte Wirtschaftssysteme" (vodergründig verbal) verurteilen, kennen sie sich selbst BESTENS aus. Und das nicht zufällig!
        Aus Krimis kennst Du vielleicht den Begriff "Täterwissen". Man versteht darunter ein Wissen, was nur ein Täter selbst haben kann (und sonst niemand).
        Natürlich müssen auch z.B. Steuerfahner oder Experten für Wirtschaftskriminalität sich gleiches Wissen aneignen, bzw. erhalten dieses durch ihre Arbeit "automatisch" immer mehr (das ewige "Katz und Maus Spiel der Ehrlichen und Unehrlichen).
        Ist die Watchtower ORG aber eine Steuerfahndungsbehörde?
        Vordergründig jedenfalls gibt sie sich als (harmlose) Religionsgemeinschaft aus?
        Aber anstatt ordnungsgemäße Rechenschaftsberichte, auch konsolidiert (zusammengefasst) über ihre weltweite Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu veröffentlichen, "erklärt" sie ihren Mitgliedern und Spendern, die ordentliche Arbeit der Steuer(fahndungs)behörden wäre als "Verfogung im Namen Jesu" zu sehen und interpretieren.
        Hast Du noch Fragen?

        1. O.W.Schön

          @Hupsi, @Alpha,

          das ganze Bauprojekt der IBSA namens Temple Farm in Chelmsford ist ein Mysterium der besonderen Art. Niemand weiß was genaues und dennoch wird still und leise gebaut. Zudem hat JW.ORG etliche Erklärungen dazu bereits wieder aus dem Netz genommen und durch neue Mysterien ersetzt.

          Fakt ist jedoch, dass es für Europa nur EINE Hauptzentrale geben wird und die wird in England sein, und zwar in Chelmsford und sie lautet Temple Farm!!! Wenn also von führenden Brüder des Zweiges behauptet wird, dass Selters ausgebaut wird, dann ist das eine gezielte und bewusste Irreführung der europäischen Bruderschaft, damit die Gelder nicht stocken und nicht ausbleiben.

          Die Bruderschaft wird für die nächsten 3 Jahre hingehalten, bis England fertiggestellt ist und dann: Selters ade´!!! Bis dahin wird den 7 Konzernlenkern schon was eingefallen sein, warum sie Selters dicht machen, obwohl es ja eigentlich für Millionen Euro ausgebaut werden sollte ... vielleicht hat es ihnen ja Jehova ins Ohr geflüstert, dass es ihm gefallen hat, Selters zu schließen.

          Die dubiösen Machenschaften der JW.ORG sollten wir jedoch im Auge behalten, denn es wird noch spannend werden, wie sie sich aus der Affäre ziehen.

          Ein Link zu den linken Machenschaften der .org:

          http://jw-branchoffices.blogspot.de/p/branch-expansion-britain.html

          Ganz liebe Grüße an Euch Beide!

          O.W.S.

           

          1. Heinz

            Guten Morgen OWS,

            zunächst vielen Dank für den Link.

            Eine Frage noch, bei deren Beantwortung Du mir vielleicht weiterhelfen kannst: Haben die Zeugen Jehovas nicht (eine zeitlang zumindest) bestritten, irgendetwas mit IBSA zu tun zu haben? Meiner Erinnerung nach sehr wohl! Hast Du Kenntnisse? Quellen oder sogar schriftliche Belege/Äußerungen?

            Man kommt über hier:

            https://wol.jw.org/en/wol/d/r1/lp-e/1200272944

            und hier:

            https://wol.jw.org/en/wol/d/r1/lp-e/1200270542

            zwar zur (in Internetseiten wohl erzwungenen) Aussage von JW.ORG, dass die IBSA "associated" ist. Aber einen Link nach hier:

            http://www.internationalbiblestudents.com

            habe ich nicht "entdeckt".

            Anmerken darf ich vielleicht noch, dass ich "Mysterium" irgendwie nicht für das richtige Wort halte für gezielte Des-Information und die Täuschung über die wahren Absichten der eigenen "Gläubigen". "Gläubige" setzen ich in Anführungszeichen, weil ZJ kaum als "Mitglieder" einer Kirche, sondern vielmehr als Hörige eine gefährlichen Psychosekte einzuordnen sind.

            Im übrigen mag Buchhaltung und Bilanzierung für den einen oder anderen "ein Buch mit 7 Siegeln" oder gar ein "Mysterium" darstellen. Für ausgebildete Menschen in diesem Fach ist das alles andere als ein "Mysterium", sondern vielmehr eine recht trockene, aber oft auch sehr spannende, Angelegenheit bei der im großen und ganzen die Grundrechenarten, sowie die Buchhaltungs- und Bilanzierungstechniken der doppelten Buchführung oder der Kameralistik ausreichen. Dann ist das wie Fahrradfahren. Einmal erlernt, verlernt man das nicht mehr. Und wenn man dann -je noch Größenordnung- noch die Konsolidierungstechnik und Konzernbilanzierung erlernt hat, ist auch die Finanzberichterstattung bzw. Nicht-Berichterstattung eines weltweit aufgestellten Akteurs keine all zu große Herausforderung. Besonders deutlich wird dann, schon bevor man sich einen Gesamtüberblick verschaffen konnte, wenn jemand, sprich WTO, zwar über das Taschengeldbudget der 6-jährigen Tochter seiner "Ehefrau" präziseste und strengsten kontrollierte (vielleicht sogar -bewusst- übertriebene- "Rechenschaftsberichte" abgibt (ich meine die "Portokassenabrechnung" die in den Versammlungen ausgehängt werden) aber über sein 200.000,- Jahreseinkommen kein Wort verliert, und die Tochter und Ehefrau anhält, alle zwei Wochen eine Eiskugel müsse ausreichen, jede Woche eine Eiskugel in den Sommermonaten sei bestimmt "egoistisch".

            Geradezu lächerlich wirkt die JW.neue Mode in Sachen "Umweltschutz". Wer die Zeugen Jehovas etwas länger kennt, weiß natürlich, dass sie zur Zeit, als das Thema Umweltschutz aufkam,  umweltbewusste Menschen noch verächtlich machten und pöbelten, diese würden "der Schöpfung mehr Achtung zollen als dem Schöpfer". Natürlich leugnend, dass ein echter Christ schon die letzen 2000 jähre immer respektvoll mit Natur und Tierwelt umgeht. Aber das nur am Rande.

             

             

            @RoKo

            Ja "Bildung" ist etwas sehr "gefährliches" für Scharlane, Kriminelle oder Ausbeuter, Diebe und Brandschatzende Piraten, oder maßlos Habgierige mit der Politik der verbrannten Erde (Menschen).

            Du meinst:

            "...ist es gemäß deutschem Recht der juristische Begriff von "grober Undank"."

            Da hast Du vollkommen RECHT! Es gäbe noch vielmehr vergleichbare Tatbestände, an Hand Deiner Erfahrungsberichte und den Fakten finde ich den Begriff des -hier streng formaljuristisch nicht einschlägigen- Paragraphen über "Erschleichen von Leistungen" eigentlich faktisch am zutreffendsten für das "Geschäftsmodell" der WTO, die (zeitlich versetzte) Versilberung von eigentlich "gewidmetem" Vermögen bzw. die gewinnbringende Überführung von ideell erbrachter Arbeitsleistungen in den Bereich des gewerblichen Immobilienhandels (übrigens gab es ähnliche Problematiken im Bereich der Besteuerung von Veräußerungsgewinnen, was dazu führte, dass man "Gesetzeslücken" schließen musste).

            BI mag aber (durchaus verständlich, teilweise auch zu Recht) keine "rechtlichen Diskussionen". Sind auch schwierig, und auch nicht sehr sinnvoll, da keine Rechtsprechungsbefugnis besteht. Und es schon die Strategie von einigermaßen rechtlich Vorgebildeten wie Rutherford war und ist, Recht und Moral zu vertauschen und vorsätzlich zu verwechseln, und gegenüber den eigenen Mitgliedern auf den Kopf zu stellen.

            "Die Versammlungen" die "sich" Säle bauten, denen man sie heute, nach Überführung in das KdöR Eigentum "unter dem Hintern weg" verkauft und sie woanders schickt, hatten sicher nicht damit gerechnet, dachten sie doch, als sie bauten, es wäre "ihr" Saal. Dachten sie aber nur. Heute wissen sie es besser. Wollen es aber nicht zur Kenntnis nehmen.

            WUNDERBAR, aber für fanatisierte Sektenanhänger (leider) nicht aufschlußreich (wie man sich es wünschen würde, hast du den Zweck der "Multifunktionalität" herausgestellt. Ob man hieraus Rückschlüsse auf die wirklichen Widmung ziehen kann? Tja, was ist "wirklich"? Das fragen Zeugen Jehovas schon bei der Bibel. Sie fragen NICHT, was steht in der Schrift? Sie fragen, "was lehrt die Bibel "wirklich"? Ist das ein Unterschied?. Besser man kennt Matthäus 4:1-11 (und weiß was das wirklich heißt, und weiß wer Gott ist).

            (Leider), der einzelne Zeuge Jehovas hält sich -Paradebeispiel Ede- für ein "Freund Gottes" und "Bibelkenner.

            Ich habe nie Menschen kennen gelernt, die weniger wüssten, was ein Christ ist und weniger Kenntnis darüber haben, was die Bibel sagt.

            Ich bin zutiefst überzeugt, viele Zeugen Jehovas wissen im Grunde ganz genau, dass so vieles FALSCH und UNCHRISTLICH ist, was bei ihnen als Tugend gilt.

            JW.ORG versteht es, mit absurdesten, grotesken Gründen alles was recht und gut ist, auf den Kopf zu stellen, aber einen ANSCHEIN, von Richtigkeit zu wahren.

          2. Heinz

            Ps:

            OWS, wenn schon korrekte Anrede, dann bitte "Alpha UND Omega" 😉

            Oder hast Du verpasst Dir diesen Link anzusehen:

            https://www.youtube.com/watch?v=fz5S16WX6fM

            Wie ist eigentlich die Position der ZJ zur (nicht medizinisch indizierten) ABTREIBUNG (von Geschenken Gottes)?

            Sorry, blöde Frage, wahrscheinlich wie bei allen ihren "Haltungen", heute mal so, morgen mal so, und übermorgen? Mal sehen.... Kommt auf die Marktlage an 😉

        2. Hupsi

          Danke lieber Heinz und O.W. S., die Erläuterung hat mir sehr geholfen, zu erkennen dass das hier nicht mehr mit rechten Dingen zugeht. Das ist echt krass, dreist, und verlogen, dass es einem, nachdem man aufrichtig geglaubt, gedient, gespendet, verteidigt und mitgearbeitet hat, offen im Erkennen wird, und es einem in der selbstgebauten "Anbetungsstätte" speiübel wird.

          Gerade in unserer Versammlung wurde letzte Woche, wieder per Resolution (und viele im Urlaub), eine größere vierstellige Summe - wie selbstverständlich - ohne Gegenstimme ans sogenannte "weltweite Werk" in 50 sec. durchgewunken, weil wir es als Versammlung und Gebäudenutzer angeblich auf längere Zeit nicht so  dringend benötigen...

          In diesem verschleierten sumpfigen Kontext...  nicht zu fassen...

          Aber das glaubt einem ja gar keiner, wenn man das im kleinen Kreis mal ansprechen kann...Das ist noch schlimmer.

          🙁

          Danke trotzdem für klarere Sicht.

  31. Für Dich

    Ja, im globalen Wirtschaftssystem läuft vieles schief, daher versuche ich, regionale Produkte zu kaufen die nachhaltig produziert wurden. Ja, ich zahle gerne einen Euro mehr, wenn ich weiß, dass die Eier von glücklichen, frei laufenden Hennen stammen, nicht aus der Legebatterie. Schweinefleisch um 3,- pro Kilogramm ist für mich ein no go, wenn ich daran denke, wie diese Tiere leiden müssen. Um nachhaltige, gesunde Produkte zu kaufen, brauche ich aber Geld. Und um dieses anständig zu erwerben, brauche ich eine gute Bildung und Begeisterung für meinen Beruf. Nur dann kann ich Kunden und Chef glücklich machen. Eine gute Leistung im Berufsleben zu erbringen, hat sehr viel mit Nächstenliebe zu tun. Den Job als reinen Broterwerb abzutun ist für mich unethisch.

  32. Florian@Schneeflocke

    Hallo meine Liebe Schneeflocke

    ich kann und möchte deinem Kommentar an mich gerne zustimmen. Grundsätzlich sehe ich es auch so wie du.

    CHristen  sollten Friedensstifter sein und alles tun, um Frieden zu bewahren, und wenn man einmal daneben lag, auch bereit sein sich zu entschuldigen.

    Doch ist es legitim, das man auch eine annehmbare Reaktion des Gegenüber erwartet. Und sollte man feststellt, dass der Gegenüber ein falsches Spiel spielt muss man auch mal darauf hin weißen dürfen ohne sich dafür entschuldigen zu müssen.

    Ede hat von Anfang an versucht BI als unseriös hinzustellen.

    Und zu denken gibt Mir auch, dass er, obwohl viele seiner Kommentare gesperrt werden, er dennoch immer wieder versucht die WTG-Lehren hier zu vertreten.
    Zu bedenken gibt mir auch die Tatsache das er nie auf einen Artikel positiv reagiert, sondern sofort WTG-Lehren zitiert.
    Ich hätte schon längst Abstand davon genommen hier auf BI Kommentare zu schreiben, wenn ich merke, dass meine Kommentare nicht ankommen.

    Sein Verhalten könnte könnte man zwar als Eifer für die Wahrhreit werten. Doch ich denke er verfolgt ein anderes Ziel als all die Anderen, die hier auf BI LESEN UND SCHREIBEN.

    Er möchte auf listige Art und Weise hier die Lehren des Sklaven vertreten, was legitim wäre, wenn er nicht so tun würde, als würde er den Sklaven ablehnen.

    Ich hoffe, liebe Schneeflocke, dass du meine Bedenken verstehst.

    LG Florian

     

    1. Fox

      Guten Abend Florian,

      bitte lass mich mal eine Lanze brechen für dich! Deine Bedenken sind sehr nachvollziehbar. Stehen sie deshalb dem Frieden entgegen? Ich möchte alle einladen, dies mal kurz zu betrachten.

      Wir alle wissen, dass ein Ausstieg aus der WTG noch etliche Jahre das Denken, insbesondere die Schuldgefühle, beschäftigt und deshalb durchaus auch Angst auslösend sein kann. Ängste sind nicht immer logisch "greifbar" und daher ist eine Argumentation aus dieser Angst ebenfalls nicht nachvollziehbar. Ist das hier der Fall? Daraus ergäbe sich die Frage, weshalb Ede dann im Metanoia-Forum (über Bechhaus-Forum) seit mehreren Jahren (seit mind. 2010) sehr rege sowohl gegen Bruderinfo als auch gegen die WTG argumentiert. Der "Angst-Faktor", hier auf BI WTG-Kommentare zu posten ist damit widerlegt. Warum werden in diesem Forum WTG-Aussagen kritisiert die dann genau hier zum Ausdruck gebracht werden von Ede?

      Wer mein Schreiben auf BI mitverfolgt hat bezüglich Ede weiß, dass ich stets zu seinen Gunsten argumentiert habe, auch wenn ich seine Gedanken oft kein Stück teile. Bei beleidigenden Abwertungen habe ich um höfliches, verständnisvolles Miteinander ersucht. Es ist also keineswegs so, dass Ede immer im Abseits war und nur wegen einiger WTG-Glaubensdingen in jenes gedrängt wurde. Unser himmlischer Vater weiß sehr wohl, wie viele Nächte ich gewacht und überlegt habe, wie Ede biblisch offensichtliches nahegebracht werden könnte, wie viele Stunden ich geweint habe wenn wieder vor lauter Frust Umgangsformen gezeigt wurden, die eines Christen einfach nicht würdig sind. Ich habe keine Ahnung, was Ede sich vorstellt, was der für ihn zuständige Engel unserem himmlischen Vater berichten kann, wenn er die ernsten Sorgen um sein ewiges dauerhaftes Wohl einfach mit Füßen tritt und kein Stück interessiert.

      Redet die Wahrheit miteinander - das ist eine biblische Aufforderung an Christen. Ist es die Wahrheit miteinander redend (oder schreibend hier), wenn eine scheinbare WTG-Auffassung gepostet wird, dies aber gar nicht die Überzeugung ist? Wird damit nicht dem eigentlichen Zweck des BI-Forums widersprochen, nämlich die Bibel zu erforschen und Möglichkeiten des Glaubens und Verstehens anzubieten? Ich möchte mal sehr deutlich werden: Wird der Heilige Geist nicht beleidigt, wenn Neue, vielleicht noch Irritierte Mitleser-innen sich informieren möchten und mit gewollter und provozierter Intoleranz konfrontiert werden die zu Unfrieden führen soll?

      Den Frieden zu wahren ist sehr wichtig. Respekt und ein höflicher Umgang sind dafür unabdingbar. Aber Frieden muss auch ehrlich gewollt sein. Niemand verlangt hier auf BI Beiträge biblischer Himmelsstürmer. Wir dürfen noch unsere Wunden lecken die uns in vielen Jahren, sogar Jahrzehnten beigebracht wurden. Wir dürfen völlig verschiedenartige Gedanken darlegen. Aber hier zu posten, was man selbst nicht glaubt und sich in anderen Foren darüber lustig zu machen ist nach meinem Empfinden sehr charakterschwach, weil es jeglichem Wunsch nach biblischem Erkennen widerspricht. Gerade in den letzten Tagen erhielt Ede etliche freudig zustimmende Beiträge. Das verpflichtet ihn zu einer besonderen Fürsorge und Ehrlichkeit. Dass Ex-Zeugen auf BI als orientierungslos und dergleichen bezeichnet werden (nicht nur von Ede!) und gleichzeitig diese sich so äußernden Personen hier kommentieren ist sehr unwürdig und mir drängt sich die Frage auf, ob solche Kommentatoren hier auf BI gezielt Menschen opfern möchten. Da mögen wir Jehus Frage im Sinn behalten: Was ist Friede?" Ruhig, anständig und höflich seine Meinung zu äußern ist vor diesem Hintergrund noch wichtiger. Und ja, Matthäus hatte recht mit seiner Entschuldigung. Es ist nicht unsere Sache, den Glauben eines anderen zu bewerten. Aber es ist unsere Sache, unseren Umgang zu untersuchen.  Und da hast du recht mit all deiner Sorge.

  33. Fox

    Guten Tag Bruder und guten Tag an alle Leser

    deines sehr schön herausgearbeiteten Artikels über den Widersinn und die Widersprüchlichkeiten des WT-Artikels.

    Die Zitate:

    Zitat, 2. Frage: „Wie kann ich verhindern, mehr als unbedingt nötig in die Geschäfts- und Arbeitswelt verwickelt zu sein?

    Und die 3. Frage: „Wie haben es andere Diener Gottes geschafft, in so einem schwierigen Umfeld voll und ganz auf Gott zu vertrauen?“

    sind eigentlich mit einem Satz beantwortet: Gar nicht! Jedenfalls nicht als Mitglied dieser Organisation. Denn es entspricht den Tatsachen, dass diese Organisation sich der UNO, der OSZE sowie den verschiedenen Regierungen bediente um Vorteile als KdÖR zu erhalten, verbunden mit finanziellen Vorteilen. Die genannten Organisationen sowie die Aktienmärkte sind die Geschäfts- und Arbeitswelt der Organisation Jehovas Zeugen. Und damit beantwortet sich Frage 3 von ganz allein: In der BRD wurde 16 Jahre lang gerichtlich um die Anteilnahme an dieser Geschäfts- und Arbeitswelt der großen Kirchen teilhaben zu können als KdÖR, immer verbunden selbstverständlich in Zusammenarbeit mit den Regierungen. Nach der Verkündigung des Verbotes in Russland geht man gerichtlich dagegen vor und investiert Spendengelder ohne Ende für die Teilhabe an staatlichen Vergünstigungen. Gottvertrauen? Fehlanzeige! Sich menschlich gerechten Normen wie der Achtung des Gewissens (Blutfrage, Umgang mit Ausgeschlossenen) zu beugen ist ebenfalls Fehlanzeige.

    Die Fehlanzeige geht aber auch geistig weiter. Luk. 16 als Vorwand für Ungerechtigkeit heranzuziehen ist schon unbeschreiblich böse. Und was soll das? In Kürze soll sich der "einfache, normale" Verkündiger nicht wundern, wenn die Organisation mit dem von ihr zu Unrecht eingetriebenen Mammon Freunde aus Politik und Kirchen kaufen will um sich ein Himmelsplätzchen neben Päpsten zu sichern, wenn auch der letzte Zeuge Jehovas merkt, dass es nicht mehr um Anbetung und Treue zu Gott geht sondern um Gefolgschaft bei selbsternannten Lehrern. Wer ist denn der letzte Zeuge anderer als der Gerichtsmediziner? Warum sollte denn der Gerichtsmediziner aller Menschen diesen geistigen Friedhof in Warwick in eine ewige Wohnstätte mitnehmen? Ihre Ungerechtigkeit fördern? Ja haben sie denn nie gelesen, was die weiteren, warnenden Worte Jesu in Luk. 16 sind? "10 Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. 11 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu wart, wer wird euch das Wahre anvertrauen?"
    Also: was sollen unsere Höchsten mit so jemandem anfangen? Abgesehen davon, dass dieses Gleichnis so absolut nichts mit geldwerten Ratschlägen zu tun hat (Der Begriff Mammon bezeichnet auch Besitz und Eigentum). Es findet sich im von Jesus beispielhaft gelehrten Gebet "und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben denen, die uns gegenüber schuldig wurden". Wir können in unserer Unvollkommenheit anderen helfen, anderen beistehen, so dass sie sich freuen, die Zeit nach diesem Leben mit uns zu verbringen. Machbar ist das Ganze dadurch, weil der Verwalter unsere Schuld reduziert auf ein Maß, das dem Eigentümer gefällt. Der Verwalter hat seinen Job gemacht! Und Jesus zeigt ganz klar, dass die "Kinder dieser Weltzeit", also Christen, den "Kindern des Lichts" in diesem Punkt voraus sind. Die vom Eigentümer erwählten "Kinder des Lichts" hatten ihre Schuld vollständig zu tragen und zu bezahlen, oft endete Schuld mit der Todesstrafe, weil die Grundlage - der Schuldenerlass - nicht gegeben war. Nun ist er gegeben, daher können wir mit dem "ungerechten Besitz" - unserer eigenen Sündhaftigkeit, anderen helfen und werden trotzdem vor dem Eigentümer als solche betrachtet, die es wert sind, in seine ewigen Wohnstätten aufgenommen zu werden. Eine weitere Aufgabe des Verwalters können wir in Gal. 4:1-7 nachlesen und Dank sagen, dass unser himmlischer Vater nicht selbst als Eigentümer tätig wurde oder einen Engel als Verwalter eingesetzt hat sondern seinen Sohn, der als Mensch unsere Empfindungen kennengelernt hat und nun uns kleinen Kindern, Knechten gleich, die Schuld reduziert. Und wer aufmerksam liest stellt fest, dass er dies nicht einheitlich macht, sondern so, wie ein jeder es benötigt.
    👍 👍

  34. Tilo

    Normal
    0
    21

    Das ist ein guter Kommentar zu einem aktuellen WT-Artikel!  In Gelddingen offenbart sich ein Charakter, und nichts ist besser geeignet, einen Menschen zu verschmutzen als Habgier. Ich dachte beim Lesen an eine Stelle aus dem zweiten Petrusbrief:
     

     
    Kap.2, Verse 14, 15, 17-19: (auszugsweise aus NeÜ)
     
    „Habgier ist ihre zweite Natur geworden; sie sind verloren und verflucht. Wie Bileam haben sie den geraden Weg verlassen. Ja, sie sind dem Sohn Beors gefolgt, der das Geld liebte, das er für seine böse Tat bekommen sollte. Diese Menschen sind Brunnen, die kein Wasser haben, wie Nebelschwaden im Sturm. Sie werden in der dunkelsten Finsternis enden.  Mit hochtrabenden Worten schwingen sie große Reden, ... Sie versprechen ihnen Freiheit und sind doch selbst Sklaven ihrer moralischen Verkommenheit. Wovon man sich beherrschen lässt, von dem ist man versklavt.“
     
     Bileam hat Religion benutzt, um Geld zu verdienen!  (Offb. 2:14)
     
    Das ist eine alte Geschichte, wie es im Kommentar erwähnt wurde. Ich fand es auch sehr nützlich, ein paar Zahlen von anderen Bibelgesellschaften anzuführen, die ein Mehrfaches für die Bibelverbreitung tun – und das zum großen Teil kostenlos.
     

     
    Noch ein Wort zur Habgier: Die Bibel sagt uns, dass sie Götzendienst ist. Sie sagt uns auch, dass sie ein Merkmal von Menschen ist, die Christus nicht kennen. Habgier ist der treibende Prozess dieser Welt. Die Habgier geht immer über Leichen. Die vielen Opfer des Hungers und der Kriege in der Welt sind ein Beweis dafür. Wir kennen die Verwicklungen der WTG in Finanzgeschäfte. Auch die WTG verdient an Hunger und Krieg mit Hilfe ihres Aktienvermögens. Damit ist sie ein Teil dieser satanischen Welt. Das ist meine persönliche Meinung dazu.
    Liebe Grüße an alle!
    Tilo
     

  35. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

    Bei der Überlegung zu „welche Bibelübersetzung ist die Richtige“ möchte ich einige Gedanken dazu auf diese Bildfläche bringen. Wir verwenden „unsere Bibel“ und möchten „unsere Ansichten“ doch gerne verkaufen. Dadurch entstehen Fragen, die wiederum neue/andere Fragen erzeugen, und manchmal eher Verwirrung bewirken. Und wie es immer so schön mit uns Lesern ist: Eine 100 %ge Überein-/Zustimmung wird es kaum geben. Eine Begründung dafür liegt u.a. in nachfolgenden Text, den ich in  originaler Weise einfüge. (Ihr könnt ihn gerne mit entsprechenden Übersetzungstools in eine für euch passende Sprache führen.) Zunächst wird die Frage gestellt  
    “Which Bible translation is the best?”
    Dann wird eine (jedenfalls für mich) plausible „Erklärung“ angeführt, die unter der URL https://www.biblegateway.com zu finden ist (auszugweise gebe ich einige Passagen hier an).
     „The short answer to that common question, “Which Bible translation is the best?” is simple but also a bit unsatisfying: there isn’t a Bible translation that we, fallible humans, can point to and confidently identify as “the best.” It is of course possible to translate the Bible well, or to translate it poorly—just as with any other human activity. But for the most part, the Bible translations readily available to us today don’t differ as much in quality as they differ in translation philosophy. A translation philosophy isn’t a philosophy in the “Socrates, Descartes, and Confucius” sense of the word. Rather, the translation philosophy behind a particular Bible translation represents the way that the translators chose to answer the questions that must be answered when translating any text.
    What are those questions, and why do different translators answer them differently?
    Let’s find out by doing a little translation exercise of our own!”
    >>Bob and Jane went into the house and began to argue. “You’re driving me crazy,” Jane said. “Stop beating this dead horse.”<<
    “But things get a little trickier with the second sentence: “You’re driving me crazy,” Jane said. If you translate it word-for-word, you are being very faithful to the original text in one sense. But you also risk changing its meaning for readers who don’t know that in English, driving somebody crazy means that you’re aggravating them, not that you’re actually driving them someplace or inducing insanity in them. Maybe translating it “You’re annoying me” is more accurate… but now it feels like it’s lost some of its original punch, doesn’t it? And it’s always possible that translating it this way has inadvertently stripped out an important nuance. What if, a few sentences later, Bob cracks a joke that relies on Jane having said the specific phrase driving me crazy to make sense?
    And it gets even trickier with the final sentence. You know that beating a dead horse means pointlessly belaboring a settled point, but will your non-English reader? Maybe they’ll figure out what that phrase means by context, or maybe they’ll be completely stumped wondering why a deceased horse has suddenly entered the story. Maybe your reader’s language uses a completely different, unique idiom that conveys the exact same concept. Is it a more “faithful translation of the text” to translate it literally or to adapt it to the reader’s language and culture?
    Now, imagine that the text you’re translating isn’t a silly paragraph like the example above, but is instead an intricate poem composed thousands of years ago in a culture that is long gone. Now add to that the understanding that you’re translating God’s holy Word, and that a poorly translated word or phrase can make a big impact on a reader’s understanding of God and the Bible! You can see why Bible translation isn’t something you can just do with Google Translate; it involves constant judgment calls and tough choices. And it’s natural that different translators are going to make different choices, even if they share the goal of translating the Bible accurately.
    The first sentence is pretty straightforward, right? It’s a simple description of activities that can be understood easily when translated word-for-word into most languages. Most translators will translate this in the same way.
    As you can also see in the above example, there are two basic directions you can go when translating the Bible. You can choose to translate the Bible word-for-word, or you can choose to translate it thought-for-thought.”
    Word-for-Word or Thought-for-Thought?
    “As you can also see in the above example, there are two basic directions you can go when translating the Bible. You can choose to translate the Bible word-for-word, or you can choose to translate it thought-for-thought.
    Looking to our example above, a word-to-word approach would translate the phrase “beating a dead horse” as precisely as possible. A thought-for-thought approach would use a different phrase that means the same thing but which doesn’t necessarily use the original words or phrase.
    Technically, all Bible translations mix the two approaches—no approach is purely word-for-word or purely thought-for-thought. Many Bibles tend toward one approach, but all fall somewhere in between the two extremes. Some Bible translations do make a special effort to evenly balance the two approaches rather than favor one or the other, and those Bibles fall into the third category above. All of these Bibles share the goal of making Scripture accurate and accessible to readers. It’s just the specific translation strategies that differ.”
    Es geht/ging immer wieder, bei der Betrachtung des NTs in diversen Übersetzungen, um die Frage nach welcher Gott (“Gott hebräisch יהוה ” oder “Jesus = Gott”) gemeint sei. Dazu habe ich einmal englisch sprachige Bibelübersetzungen benutzt, um nachfolgende Konstellation zu präsentieren. Die Frage nach „welche Übersetzung ist die Richtige“ hat seine Berechtigung. Die Antwort kann sich jeder selber suchen…
    Die Frage ist: Welcher Herr/Gott ist gemeint? Wenn wir die Gedanken aus dem obigen Text einbeziehen, dann ist eine Prüfung zwang. Schauen wir uns ein Beispiel an. Im Deutschen gibt es (fast) das gleiche Beispiel.
    Matth. 22:44          LORD      Lord         lord
    KJ21        ‘The Lord said unto my Lord,
    AMP        ‘The Lord (the Father) said to my Lord (the Son, the Messiah)
    CJB          ‘Adonai said to my Lord,
    ERV         ‘The Lord God said to my Lord:
    TLB          ‘God said to my Lord,
    OJB         NEUM HASHEM LAADONI, SHEV LIMINI AD ASHIT OYVECHA HADOM LERAGLECHA
    Welchen „Gott“ wollten nun die Übersetzer geltend machen? Wer bietet die Wahrheit?
     
    Noch ein Beispiel dass mir auffiel, möchte ich anführen und zwar aus der s.g. Bergpredigt von Matt. 5 & 6. Beachtet bitte einmal die Formulierung, die Jesus verwendete. Ich gebe jeweils nur die Passage aus den jeweiligen Versen wieder.
    5:45  “ …eures Vaters im Himmel…“
    5:48  „…euer Vater im Himmel…“
    6:1  „…eurem Vater im Himmel…“
    6:4  „…dein Vater…“
    6:6  „…bete zu deinem Vater…“
    6:8  „…euer Vater…“
    Etc…
    Kommt hier nicht die Frage auf „ist der Vater von uns Menschen ein anderer als der von Jesus“? Im Johannesevangelium findet sich dann wiederum eine andere Formulierung, wie z.B. bei
     Joh. 14:2 lesen "...Im Haus meines Vaters..."   und in Joh. 14:7 "meinen Vater erkennen..." lesen.
    Wenn wir weitere Texte miteinander vergleichen, stellen wir ebenfalls abweichende Formulierungen fest, die u.U. einen ganz Sinn ergeben. Und wie schaut’s mit Joh. 7:28,29 aus? Es folgen 2 unterschiedliche Wiedergaben.
    Die NGÜ:

    »´Ihr meint,` mich zu kennen und zu wissen, woher ich komme. Aber ich bin nicht im eigenen Auftrag gekommen; es gibt einen, der mich gesandt hat, und das ist der wahre ´Gott`. Doch den kennt ihr nicht. 29 Ich hingegen kenne ihn, denn ich komme von ihm; er ist es, der mich gesandt hat.«

    Die ELB: 

    »Ihr kennt mich und wisst auch, woher ich bin; und ich bin nicht von mir selbst gekommen, sondern der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, den ihr nicht kennt. 29 Ich kenne ihn, weil ich von ihm bin und er mich gesandt hat.«

    Auffällig ist die jeweilige Wiedergabe schon, oder nicht? Welche Bibelübersetzung die Beste ist, kann offensichtlich nicht beantwortet werden. Somit bleibt auch sehr vieles was wir wissen möchten, in der "Glaubenszone" verborgen.
    So sind die Aussagen der jeweiligen Bibelübersetzungen mit den Inhalten des „Tonangebenden Übersetzers“ angereichert. Jeder behauptet mehr oder weniger „seine“ Übersetzung ist die richtigere. Wir können somit nur eine relative Wahrheit für uns suchen.
    Dieses Gedankengut (ohne Rechtsanspruch) wurde präsentiert von
    @THALJA

  36. RoKo

    Normal
    0
    21

    false
    false
    false

    MicrosoftInternetExplorer4

    /* Style Definitions */
    table.MsoNormalTable
    {mso-style-name:"Normale Tabelle";
    mso-tstyle-rowband-size:0;
    mso-tstyle-colband-size:0;
    mso-style-noshow:yes;
    mso-style-parent:"";
    mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;
    mso-para-margin:0cm;
    mso-para-margin-bottom:.0001pt;
    mso-pagination:widow-orphan;
    font-size:10.0pt;
    font-family:"Times New Roman";
    mso-ansi-language:#0400;
    mso-fareast-language:#0400;
    mso-bidi-language:#0400;}

    Die Frage im WT ist meiner Meinung nach als gebildeter und in der Predigsdienstschule befähigter Christ falsch gestellt. Biblisch gesehen sollte sie lauten? „Wie häufe ich Schätze im Himmel an?“, und nicht, „Wie kann ich meine Mittel so verwenden, dass meine Treue zu Gott deutlich wird“?
    Deutlich wird nur, dass es Murks ist.
    1. Joh 3:17
    „Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm?“
    Eine persönliche Erfahrung aus dem Jahr 2000 oder 2001, es ist schon lange her.
    Eine Schwester lernte bei einem Kongress Brüder aus Prag (Tschechien) kennen. Sie erfuhr, dass es jenen Brüdern an allem mangelt. So organisierte sie und uns einige jungen Leute Aktionen. Wir wohnen 80 km von der Grenze weg, sammelten gute Sachen zusammen (keine Lumpen) und fuhren unregelmäßig an einem Samstag nach Prag. Ein hiesiger Bruder konnte etwas tschechisch, er übersetzte so gut es ging. Lustig was manchmal raus kam. Es war wunderschön. Unsere Hilfen wurden dankend angenommen. Wir sahen die Wohnungen und was sie alles benötigten. Sie hatten nicht einmal 6 gleiche Stühle am Eßtisch. Quasi 6 verschiedene vom Sperrmüll, Holz, Rattan, Alu, Eisen. Wer das einmal sah!!! So lebten sie. Bei der nächsten Fahrt brachten wir neben Klamotten, Schuhe nun auch Hausrat mit. Von allem Etwas, Toaster, Eimer, Tapete... Was die Brüder nicht benötigten, gaben sie anderen weiter. Es wurde immer mehr. Sie warteten immer auf uns wie wir uns telefonisch anmeldeten. Wir kamen immer im Konvoi. 5, 6, 7 Fahrzeug voll gepackt. Wir erweiterten unseren Sammelkreis und fragten auch andere Versammlungen. So trugen wir viel Nützliches zusammen. Einmal sogar ein neues Schlafsofa von einer verstorbenen Schwester. Ein Bruder mietete auf seine Firmenkosten einen Transporter und los ging´s. Wohl gemerkt, die Hilfen waren von uns jedem einzelnen privat finanziert. Wir fassten in keinen Spendentopf. Die tschechischen Brüder bedankten sich herzlichst, deren Frauen jedes Alters standen lange in der Küche und buken Palatschinken (Eierkuchen) für uns. Zudem übergaben wir auch kleine finanzielle Beträge. Keine Tausende, aber ein zwei hundert… So ging das einige Jahre…Wie ich nun meinen Kreis noch weiter ausbauen wollte, bekamen unsere Aktionen die Ältesten mit. Oh! Unglaubliches geschah! Man hat mir/ uns die Aktionen in Zukunft untersagt und verboten! Man sagte, ich weiß es noch als wäre es gestern gewesen, Gott ist ein Gott der Ordnung. Alles muss seine Ordnung haben, und wenn wir wie wild so große Sachen anschieben geht das an der Gesellschaft vorbei. Besser man spendet und überlässt es der Gesellschaft, die Hilfe zu koordinieren wo auch wirklich Hilfe benötigt wird. Nun sagten mir das zwei befähigte Älteste, die weder eine Schlüpfer noch einen Schlips oder irgendwas anderes dazu gaben. Und vor Ort waren sie auch nie. Nie haben sie die dankbaren Hände geschüttelt und die strahlenden Augen gesehen. Mein Spruch darauf saß natürlich. Er ging in deren Magengrube. Mein Spruch war so heftig, dass es bei uns als örtliche Bedürfnisse behandelt wurde, nochmals mit Nachdruck der Hinweis des Untersagens.
    Alles klar sage ich mir, dann scheint es wohl mit der Weisheit nicht weit her zu sein, die besten Leuchten auf Erden zu sein. Jesus sagte, an eurer Liebe werden sie erkennen, dass ihr meine Jünger seid… Ach - er sagte so vieles mehr. Möglich, dass Brüdern in Funktion auffällig wurde, das sie nicht führend vorangehen und kleine Brüder hierbei mehr leisten. Das will ich nicht einmal in die Waagschale werfen, die Brüder in Funktion haben genug Aufgaben. Sie könnten doch auch dankbar sein, eifrige Helfer zu haben. Glauben ohne Werke ist tot. Das man es von der Leitung her tot gemacht hat, ich denke, das wird ihnen vor Gericht auf die Füße fallen. Insofern leiste ich lieber selbst etwas, helfe effektiv, tanke lieber einmal mehr für eine solche Fahrt als dass ich es in deren Spendenkasten werfe. Leider habe ich genau diese Erfahrung gemacht und kann nichts Positiveres dazu berichten. Mein Vertrauen in die Arbeitsweise jw.org und der Funktionäre (Euer Beitrag vor einigen Wochen) ist seit dem sehr stark beschädigt. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen sprach Christus… Das Hervorbringen der Früchte, an nichts anderem. Da ich Jesu folge und nicht einer Org. halte ich mich genau daran. Und davon tanke ich meine Kraft.
    Euer RoKo

    1. haraschmi

      Hallo RoKo,

      krasse Geschichte, sowas ähnliches ist uns widerfahren. Wir (hauptsächlich mein Onkel und wir) hatten einen Besuch von ungarischen Brüdern kurz nach der Wende organisiert. Die waren 5 Tage mit dem Reisebus gekommen, ca. 50 Personen. Haben ein Tag das Bethel besucht, waren bei Familien aus der Versammlung untergebracht, waren auch alle gemeinsam in der Versammlung.

      Die Familien bei denen sie untergebracht haben, schwärmten noch Jahre später über diese herzliche Atmosphäre.

      Als mein Onkel in der Versammlung gesagt hatte, dass er das organisiert und wir an dem Wochenende Stühle im Saal aufstocken müssten, wurde das erst mal abgelehnt. Das würde nicht von der Gesellschaft organisiert und daher wäre das nicht das Problem der Versammlung. Er ist fast an die Decke gegangen und meinte, ob die denn nicht wollten, dass die Glaubenbrüder das Wochenende über in die Zusammenkünfte gehen könnten. Einer meinte sogar, es könnte vlt. ausreichen, der Rest müsste dann halt stehen...  (war zum Glück nur die Meinung EINES Ältesten).

      Irgendwann haben die dann eingelenkt und der Saal wurde mit den Stühlen erweitert. Die Brüder und Schwestern gaben auf ungarisch Antworten und mein Onkel und meine Tante übersetzen das. War eine ganz spezielle Zusammenkunft!

      Wie gesagt 20 Jahre her, ich weiß nicht ob es mir nur so ging durch die Verblendung aber der Zusammenhalt untereinander und die Herzlichkeit war damals noch vorhanden. Heute weiß man gar nicht mehr, was Zusammenhalt und Herzlichkeit in der Versammlung bedeutet!

      Liebe Grüße

      der Haraschmi war´s

    2. Heinz

      @Roko,

      vielen Dank für Deinen authentischen Bericht aus der Praxis eines Zeugen Jehovas.

      Hast Du SO ETWAS auch nur ähnliches jemals bei einer anderen "weltlichen" Hilfsorganisation gehört? Ein Hilfs-VERBOT soweit es DIREKTE Hilfe angeht???

      Sicher kennt jeder die so genannten (Kinder-) "Patenschaften". "Weltliche" Hilfsorganisationen geht den genau gegenteiligen Weg und wollen aktiv die DIREKTE BEZIEHUNG zwischen Geber und Empfänger HERSTELLEN (statt verbieten) indem zu Briefkontakten zwischen Pate und Patenkind animiert wird und die Kontrolle für den Spender also gegeben! Um sich dem Verdacht, des "Abzweigens" bestmöglich zu entziehen.

      JW.ORG exakt umgekehrt!

      HALLO WACH???

      Ein nächster Aspekt: steuerbefreite Organisationen sind selbstredend nur unter der Bedingung steuerbefreit, dass sie NICHT GEWINNORIENTIERT (also plumpe Gewerbebetriebe) sind, die lediglich VERHEHLEN dass sie gewinnorientiert arbeiten und zu Unrecht Steuervorteile genießen, die dem ehrlich für seinen Lebensunterhalt arbeitenden Arbeitnehmer oder Unternehmer versagt sind.

      Das bedeutet, dass die (Spenden-) Einnahmen nach den -international ziemlich identischen Prinzipien und Gesetzen- nicht wesentlich höher sein dürfen, als die laufenden Ausgaben für "gemeinnützige" Zwecke. Naturgemäß kann sich also kein größerer Überschuss ergeben und demzufolge kein Vermögen anhäufen. "Erlaubt" im Sinne der Steuer-/ Gemeinnützigkeitsgesetzgebungen ist lediglich das "Vorhalten" eines gewissen Liqiditätssicherungsbetragesfür einige Monate zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit (vergleichbar dem Vorhalten beispielsweise der Miete und Löhne für ein paar Monate).

      JW.ORG hat in nahezu ALLEN Industrieländern massive Probleme mit den Steuerbehörden, egal ob Frankreich, Kanada oder England. WEIL der Verdacht besteht, bzw. Frankreich zunächst ausgeurteilt, dass sie gewerblich tätig sind. In Deutschland z.B. hat just dieses "Problem" dazu geführt, dass irgendwann entschieden WERDEN MUSSTE die Literatur unentgeltlich abzugeben, sonst wäre ihre Steuerbefreiung gefährdet gewesen (weil die Gewinne viel zu hoch waren).

      Es ist schon beeindruckend wie es einer ORG gelingt massivste Steuerbetrugsversuche seinen Anhängern als "Verfolgung im Namen Jesu durch die satanischen Regierungen" zu verkaufen.

      Nun wird der Überzeugte Anhänger das Nichtbekanntwerden von Skandalen in diesem Bereich als "Gütesiegel" interprtieren wollen - und natürlich außer Acht lassen, dass es ein gesetzliches, auch die Behörden bindendes Steuergeheimnis gibt.

      Wie sich unter solchen gesetzlichen Rahmenbedingungen allerdings riesige Hedgefondvermögen und Depots in Steueroasen wie den Cayman Islands ergeben können, wird JW.ORG wohl nicht nur ihren "Anhängern" erklären müssen - hätte ich beinahe geschrieben😄. Weil das müssen sie ja nicht!😏🙃

      ABER der Steuerfahndern, denen werden sie das erklären müssen!😄😄😄

      @Birgit,

      ich würde mir sehr genau überlegen, ob ich mich öffentlich als "Zeuge Jehovas  zu erkennen geben" würde.

      Ich persönlich rechne damit, dass die Zeugen Jehovas in naher Zukunft ähnliche Berühmtheit erlangen werden wie andere Sektenführer. Sei es als best getarnter Pädophilenring der je aufgeflogen ist, oder als größte Wirtschafts- und Steuerkriminelle oder als anderweitig extremistische kriminelle ORG.

      Natürlich magst Du fragen, was das den "treudoofen ZJ" in Versammlung Buxdehude angeht wenn das tatsächlich so heraus käme? Kannst Du natürlich fragen! Die Öffentlichkeit wird das sicher nicht fragen und differenzieren. Du bist dann als ZEUGE JEHOVAS bekannt (wie ein bunter Hund). ABER NICHT als guter Christ oder gute Frau Müller, Mayer....

      Aber dass kann nicht nur jeder sehen wie er will, sonder das muss er auch!😏😄

      Kennst du so Leute vielleicht auch die (oft in dreister Weise oder Situation) immer frech den Spruch entgegen schleudern "ich bin halt wie ich bin"?

      Ich anzworte dann immer, bleibt Dir auch gar nix anderes übrig😄.

      Wie sagte Jesus? "Schmal ist der Weg...."

      Den wenigsten Menschen gelingt eine "Umkehr" und die eigene Änderung.

      "Prüfe wer sich ewig bindet..."

      Lg.

      @Florian

      absolut korrekt, nichts hinzu zu fügen.

      Lg

      1. RoKo

        Ich schrieb ja schon... Christus sagte es uns im voraus. An Ihren Früchten werdet ihr sie erkennen...

        Ich habe noch viel mehr erlebt...

        Mehr und mehr erlange ich aus verschiedenen persönlichen Erfahrungen die Erkenntnis, dass Glauben ausleben was anderes ist, als von jw.org vorgegeben wird und die Brüder und Schwestern darin "erzogen" werden... Das führt oft zu heftigen Diskussionen in der eigenen Familie.

        Ich glaube, wenn Jesus heute in diese oder jene Versammlung gehen würde, er würde bestimmt richtig aufräumen... Ich glaube, dort würden die Fetzen fliegen... Der Grundsatz der Liebe (den er uns aufgetragen hat) fehlt mehr und mehr.

        Seit langem gebe ich mich nicht mehr als ZJ zu erkennen, weil die "innerbetrieblichen Angelegenheiten" mich nur noch nerven, die ich bei der Taufe so nicht kannte. Man agiert gerade so wie eine sozialistische Organisation zu DDR-Zeiten, lehnte deren Arbeitsweise aber immer ab. Kommt die Frage auf, sage ich, ich bin aus reinem Herzen Christ und habe mit großen Weltreligionen nichts am Hut. Plötzlich hören die Menschen zu... man glaubt es kaum...

        Und wenn ich viele Berichte von anderen hier lese, auch von Brüdern und Ex-Brüdern, kommen mir oft die Tränen, wie bürokratisch und herzlos man in den eigenen Reihen miteinander umgeht. Solche Erfahrungen stärken mich im Glauben erheblich mehr als ein Bericht im Jahrbuch X-Y-Z. Aber jene Brüder werden als abtrünnig oder ausgeschlossen betrachtet. Ich werde angewiesen, keinen Umgang mit diesen zu haben. Jene Brüder haben, so lerne ich sie kennen, gar das bessere Herz im Brustkorb. Ich denke, diese Brüder sind geistig stark und Leben den Glauben.

        Da es überall so ist, hilft auch kein Versammlungswechsel.

        Ich reiche seit längerem, weil Älteste heftigen Ärger mit meiner Person gesucht haben und mir mit Ausschluss drohten und auch ein Komitee einberufen haben, keine Berichtszettel mehr ein. Mal sehen was passiert. Sie haben die Sache erstmal eingestellt, weil ich u.a. Spr 30:10 angeführt habe und sie sich wahrlich nicht trauten, dies zu übertreten. Ich bin mir sicher, hätte ich mich nicht hart verteidigt, hätten sie mich raus geworfen und es so bekannt gegeben. Aber in mir reift (seit über 10 Jahren) der Gedanke, auszutreten. Kennt man Brüder, und wie sie im privaten Leben aggieren, dann habe ich nichts mit diesen gemeinsam. Warum also weiter Gemeinschaft pflegen? Eher fühle ich mich Personen hingezogen, die wie hier oft beschrieben, schon den Austritt formuiert haben. Aus o.g. Gründen. Zum GM war ich wieder mal in einer Versammlung (in meine gehe ich schon lange nicht mehr). Die tiefen Gespräche unter Ältesten die am Programm beteiligt waren, die über das Ende und Zeitpunkt des gegenwärtigen Systems diskutiert haben (die Lehre der Generation) befremdet mich nur.

        in Liebe RoKo

        (es lesen ja auch treue ZJ mit. Ich bin eng mit dem Schöpfer verbunden und treten extrem gern und aufrichtig für den wahren Glauben ein. Ich bin überaus vorsichtig, keine Unwahrheiten zu verbreiten und möchte mich auch nicht beteiligt wissen. Ich weiß, Lästerung gegen Gott kann nicht vergeben werden. Meine Erfahrungen sind aber genau so, und diese kann man auch nicht absprechen, beschwichtigen oder schön reden (was "Funktionäre" zu gern tun). Es ist genau so. Darum denke ich, BI tut genau das, was richtig ist - die Wahrheit kund.)

  37. Anna

    Liebe Schwestern und Brüder,

    zu alledem was richtigerweise schon über den Artikel gepostet wurde darf ich noch den Abschnitt 12 anfügen:

    ZITAT:
    12. Worin zeigte sich Abrahams Vertrauen in Jehova?
    12 Man wird auch dadurch ein Freund Gottes, dass man sich nicht unnötig in die Geschäfts- und Arbeitswelt verwickelt, sondern für wahre Reichtümer lebt. Abraham, ein Glaubensmann der alten Zeit, wollte ein Freund Gottes sein. Er gehorchte Gott, verließ das wohlhabende Ur und lebte in Zelten (Heb. 11:8-10). Statt nach materiellen Vorteilen zu streben, was einen Mangel an Glauben offenbart hätte, konzentrierte er sich immer auf Jehova, die Quelle wahren Reichtums (1. Mo. 14:22, 23). Zu so einem Glauben ermunterte Jesus, als er zu einem reichen jungen Mann sagte: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deine Habe und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach“ (Mat. 19:21). Dieser Mann hatte nicht den Glauben eines Abraham. Andere schon. Sie bewiesen bedingungsloses Gottvertrauen. ENDE ZITAT
    Sicherlich vertraute Abraham seinem Schöpfer. Nur ARM war er niemals.
    Hier eine Schriftstelle dazu:(Luther)

    1. Mose 13:1 So zog Abram herauf aus Ägypten mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, und Lot mit ihm ins Südland.
    2 Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold.

    Das steht auch in der NWÜ ähnlich.

    Vor ein paar Jahren war ich in der Wüste Sinai und habe dort einen sehr wohlhabenden Beduinen besuchen dürfen im Rahmen einer Wanderreise durch die Wüste. Ich habe dort zu Abend gegessen und auf seinem riesigen Grundstück gezeltet. Sein Wohnzelt war sehr luxuriös ausgestattet.

    So ungefähr stelle ich mir das Leben Abrahams "in Zelten" vor. Nicht wie einem die Organisation einreden will er wäre wie ein einfacher Nomade herumgezogen.
    Überdies Sklave eines Wirtschaftssystem kann ich auch sein, wenn ich sehr wenig Geld habe.

    Herzliche Grüße Anna

    1. RoKo

      Danke, richtig guter Kommentar. Zelt ist eben nicht gleich Zelt. Ich wäre gern mal Mäuschen, wenn Du so eine Antwort an den WT-Studienleiter sagen würdest... 🙂 Die drehen sicher gleich das Micro vor Schreck ab...

    2. F&F

      Da der Pharao den Abraham empfangen hat, muss man davon ausgehen, dass er zu den adligen Kreisen Summers zählte. Einen Ziegenhirten hätte der Pharao sicher nicht Audienz gegeben.

    3. Fox

      Guten Abend Anna,

      Abraham hatte es geschafft, das `Kamel durch ein Nadelöhr´gehen zu lassen. Dabei geht es nicht einfach um Geldspenden. Abraham machte genauso Fehler. Vor lauter Angst ließ er zu, dass seine Frau zu einem anderen Mann, einem Pharao, kam und von diesem erhielt er reichlich Vieh, ebenso auch Lot, der ebenfalls beteiligt war. Später gefiel ihm die Aufforderung Saras, Hagar wegzusenden überhaupt nicht. Abraham bewaffnete über 300 seiner Männer um den Entführern Lots nachzujagen und Lot zu befreien. Er haderte mit seinem Schöpfer um vermeintlich ungerechte Vernichtung von Menschen in Sodom. Abraham war also keineswegs der Pseudopazifist, welcher nur unauffällig vor sich hinlebte wie er gern dargestellt wird.

      Was Abraham auszeichnete war sein steter Gehorsam Gott gegenüber. Das allein machte ihn sicher nicht zu dem Freund Gottes, der eben wegen dieser Bezeichnung als herausragendes Beispiel genannt wird in der Bibel. Abraham pflegte mit seinem himmlischen Vater intensive Kommunikation und beließ es nicht dabei, eine Information entgegen zu nehmen. Er war sich seiner niedrigen Stellung Gott gegenüber stets bewusst und legte doch Wert darauf, diesen an seiner Seite zu haben, bewirtete dessen Gesandte bestens und stellte dessen Vorschläge und Hinweise über jeden Standesdünkel seiner Zeit. Dieser Umgang zwischen Abraham und seinem himmlischen Vater bezeugt, dass Abraham den Verheißungen Gottes glaubte - dieser Glaube und nur dies war die Ursache für die Bezeichnung Abrahams als Freund Gottes. In diesem Glauben sah er den "Tag Jesu"(Joh. 8:56) und aus dieser Sichtweise war er bereit, Isaak zu opfern, denn der Tag Jesu, des Befreiers und Wiederherstellers des Menschen schließt die Auferstehung mit ein (Hebr. 11: 17-19) Abraham bemühte sich nicht um große Bauwerke und suchte kein Bürgerrecht für sich auf Erden sondern wartete auf die Stadt, die wahre Grundlagen hat (Hebr. 11:10). Abraham wurde für seinen Glauben an Jesus Christus als Freund Gottes bezeichnet und er wird sich sehr freuen, Kind Gottes zu werden wenn Jesus ihn ruft.

      Zu keinem Zeitpunkt hätte Abraham wie die Organisation um Spenden für Bauvorhaben gebettelt und um kostengünstige/kostenfreie Grundstücke als KdÖR gerichtlich gekämpft. Ihr gilt das Wort Jesu, welches er in Joh. 8:39 den Pharisäern sagte. Abraham glaubte nicht an seine Werke, sondern seine Werke resultierten aus seinem Glauben.

    4. Für Dich

      Liebe Anna, Danke dir für Deine Mühe. Möchte nur dezent anmerken, dass Abraham - wäre er heute ein ZJ - relativ schnell ausgeschlossen werden würde. Polygamie, Gewalt, Visionen als von Gott kommend interpretiert und was gar nicht geht: Nie mit Trolley im Strassendienst gewesen. So ändern sich die Zeiten...

  38. Florian@Matthäus

    Hallo Matthäus,

    schön wieder von dir zu hören. Ich hoffe du machst weiter gute Fortschritte in Richtung Gesundheit.

    Zu deiner Entschuldigung an Ede. Ich sehe keinen Grund sich bei ihm zu entschuldigen. Und die trostreichen Worte von einigen hier finde ich ehrlich gesagt nicht angebracht.

    Ede spielt ein Doppelspiel. Auf der einen Seite tut er so als ob er den alleinigen Anspruch der Lehrebefugnis des Sklaven verurteilt, vertritt aber dessen Lehrer hier eins zu eins .

    Jedem überzeugten Zeugen sollte es zugestanden werden hier seinen Glauben zu verteidigen ohne das er mit persönlichen Angriffen rechnen muss, das ist richtig.

    Aber bei Ede liegt der Fall nach meiner Überzeugung anders.

    Er postet hier bewusst die Lehre des Sklaven um BI als unglaubwürdig erscheinen zu lassen.

    Liebe Grüße und weiter gute Besserung für dich Matthäus

    wnüche ich dir

    Florian

    1. Schneeflocke@Florian

      Lieber Florian,

      Du suchst einen Grund für die Entschuldigung von Matthäus. Er hat selbst schon in seinem Kommentar einen biblischen angegeben.  Und vielleicht ist das Friedensgebet des Franz von Assissi auch eine Erklärung:

      “Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens,

      dass ich liebe, wo man hasst;

      dass ich verzeihe, wo man beleidigt;

      dass ich verbinde, wo Streit ist;

      dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;

      dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;

      dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;

      dass ich Liebe entzünde, wo Finsternis regiert;

      dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

      Herr, lass mich trachten,

      nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;

      nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;

      nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

      Denn wer sich hingibt, der empfängt;

      wer sich selbst vergisst, der findet;

      wer verzeiht, dem wird verziehen;

      und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.“

       

      Von der WTG habe ich leider noch keine Entschuldigungen gehört oder gelesen für die vielen Menschenseelen, die sie auf dem Gewissen hat, für die hunderte Falschaussagen, die angeblich direkt von Gott stammten, für Missbrauch, Vertuschung, Größenwahn und Gotteslästerung!! .... Das ist doch eher mehr als armselig...

       

      Lieber Florian, ich habe in der Bibel (bisher) noch keine Stelle finden können, in der trostreiche Worte nicht angebracht waren. Ich kann sie nicht zurück nehmen, weil sie aus meinem Herzen kamen, aber es tut mir trotzdem leid, wenn es Dich verstimmt haben sollte.

       

      Lieber Matthäus,

      mich hat Dein Kommentar tief berührt, Du bist ein treuer Zeuge Jesu, Verteidiger und Kämpfer Seiner Wahrheit und gepaart mit dieser angenehm sanftmütigen Demut wird der Frieden so wie Du ihn ausgesendet hast vollkommen zu Dir zurückkommen, ach was schreib' ich... ist er schon! 😉

      Liebste Grüße

      Schneeflocke

       

      PS. Der Geist Gottes und unseres Herrn kann doch nicht durch Kommentare einzelner gestoppt oder fehlgeleitet werden, oder?!

      Die Lust am Prüfen und Erkennen muss und darf eh jeder Einzelne selbst durchleben.

  39. Janus

    "Ja, es ist richtig, „die heutigen Wirtschaftssysteme sind hart und ungerecht“."

    Damit wird ein angeblicher Fakt in den Raum gestellt, ein Fakt der falsch ist und ablenken soll. Warum?

    Viele Reiche setzen sich für Arme ein (siehe Buffett, Gates,...), andere praktizieren ohne Frage gnadenlose Ausbeutung. Dies wird hier mit einer "früher-war-alles-besser"-Worthülse verklärt. Doch selbst da muss man sich fragen, stimmt das? Warum leben wir immer länger, warum gibt es ein soziales Netz, warum haben Flüchtlinge heute höhere Überlebenschancen durch Hilfsgüter?

    Doch viele ZJ und auch ehemalige ZJ sagen oft, dass es ihnen nicht gut geht. Sicherlich ist die Weltsicht die man durch die ZJ vermittelt bekommt, sehr negativ -  denn auf was kann ich mich freuen wenn mir das hier und jetzt gefällt? Dazu sollte man sich aber die "alles-wird-besser"-Videos mal anschauen. Gedreht im hier und heute.

    Aber auch ein weiterer Punkt lässt viele ZJ die heutige Zeit als so schlimm empfinden, was mit den Lehren der ZJ zusammenhängt. Viele sind beruflich abgehangen oder schlechter gestellt als es ihnen möglich wäre, da sie "ihr Leben vereinfachten" und "höhere Bildung" ablehnen mussten. Wenn die WTG dann davon spricht, dass die heutigen Systeme gnadenlos sind, dann lenkt sie von ihrer eigenen Schuld ab. Wie viele hangeln sich von Monat zu Monat mit geringen Einkommen oder einer kleinen Rente weil sie Opfer der WTG geworden sind?

    Ich gehörte selbst zu den Kindern die nicht studieren durften. Als ich dies mal erwähnte, sagte mir ein jüngerer Bruder (zu diesem Zeitpunkt war studieren zulässig geworden): "Das war doch nie eine Lehre der WTG, dies ist deine Entscheidung gewesen!" Und so schnell verändert sich die Realität.

    Es grüßt

    Janus

    1. LuRa

      Lieber Janus,

      in einem gebe ich dir nicht ganz recht, was bezüglich des Zeitpunktes des "zulässig geworden" betrifft. Erstmal haben unsere Söhne auch nicht studiert (bei einem wäre das sicher der richtige Weg gewesen), weil die WTG es nicht verboten, sondern ganz gekonnt hinein interpretiert / suggeriert hat. Diese Meinung der WTG ist heute auch noch aktuell! Warum wird die WTG diese Ansicht weiter vertreten? Weil Bildung eine Persönlichkeit fördert und zum Nachdenken anregt. Das wird sich niemals ändern, denn selbstständiges Denken und eine eigene Persönlichkeit sind absolut nicht gewollt..

      Nun kann man die geschickten Methoden der Meinungmanipulation nachweisen! Hier mal der Tagestext vom 31.01.15.
      Seht zu, dass nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführe (Kol. 2:8)
      In den Denkweisen, die viele studierte Leute nachdrücklich vertreten, spiegelt sich genau die in Kolosser 2:8 erwähnte leere, trügerische Philosophie, die auf rein menschlichen Überlieferungen aufbaut. Der Schwerpunkt liegt bei der höheren Bildung häufig auf dem Vermitteln von theoretischem Wissen. Wozu führt das? Oft haben die Absolventen, wenn überhaupt, nur wenig praktische Kenntnisse erworben und sind schlecht darauf vorbereitet, den ganz normalen Alltag zu bewältigen. Diener Jehovas dagegen entscheiden sich für eine Ausbildung, die ihnen die nötigen Fertigkeiten vermittelt, ein unkompliziertes Leben im Dienst für Jehova zu führen. Sie nehmen sich das zu Herzen, was Paulus Timotheus riet: „Gewiss ist sie ein Mittel zu großem Gewinn, diese Gottergebenheit zusammen mit Selbstgenügsamkeit. Wenn wir also Lebensunterhalt und Bedeckung haben, werden wir mit diesen Dingen zufrieden sein“ (1. Tim. 6:6, 8). Statt sich durch akademische Grade und Titel zu empfehlen, konzentrieren sich echte Christen darauf, durch ihren Einsatz im Predigtwerk „Empfehlungsbriefe“ zu sammeln (2. Kor. 3:1-3). w13 15. 10. 2:13
       
      Wer studiert ist also kein echter Christ!
      Hier mal einige Gedanken was wirklich geschrieben wurde:
      blau: könnte es auch sein, dass einfach Wissenschaft dahinter steht;
      grün: wie soll man die Wissenschaftlichen Grundlagen der z.B. Relativitätstheorie sonst darstellen?;
      dunkelgrün: sind denn die studierten z.B. Ärzte, Physiker usw. alle lebensunfähig?;
      grau: "diese Gottergebenheit" kann auch jeder Studierte entwickeln bzw. in sich ausleben;
      gelb: also "echte Christen"; die sich z.B. zum Medizinstudium entscheiden (konzentrieren), sind also      gar keine richtigen Christen!
      Hier sieht man wie mit ganz gekonnten Halbwahrheiten und Aussagen die Richtung bestimmt wird,        ohne angreifbar zu sein. Die WTG sind wirklich Profis, um Ihre(!) Ziele zu erreichen/durchzusetzen.
      Gruß LuRa
      👍 👍

  40. Petrus111

    Liebe Freunde,

    ja, die Welt ist ungerecht - und natürlich auch die "Wirtschaftssysteme".
    ABER: wir alle sind unvollkommen - und somit ungerecht, selbstsüchtig, wir wissen nicht alles, können nicht alles berücksichtigen, was man wissen muss, um allen Menschen GERECHT zu werden.

    Ich lebe jedoch im deutschsprachigen Raum, genauer: in Deutschland - und ich muss sagen: den ca. 80.000.000 Menschen geht es nicht so schlecht: jeder erhält mindestens Sozialleistungen, die um ein Vielfaches höher sind als ein afrikanisches Durchschnittseinkommen; jeder ist krankenversichert; der Staat wendet etwa 50 % des Bruttoinlandsproduktes auf, um für die Bürger zu sorgen.

    Kurzum: ich fühle mich nicht besonders ungerecht behandelt von den Wirtschaftssystemen - und ich zahle auch gerne Steuern, weil ich der Meinung bin, sie werden einigermaßen vernünftig verwendet.

    beste Grüße

    Petrus111

  41. M.N.

    Und weiter dreht sich der JW.Org-Brummkreisel um sich selbst, immer nur um sich selbst um sich selbst um sich selbst ...

    Wieder ein Beispiel für JW.Org-"Rumination": Es gibt nur diesen einen, ständig im Pansen der JW.Org köchelnden Einheitsbrei aus "Predigen predigen predigen - eifrig und fleißig sein - hart für die Org arbeiten - MEHR für die Org tun - Vollzeitdienst tun - Opfer für die Org bringen - die Org an die erste Stelle setzen - ihr alle Zeit, Kraft und Mittel geben - die böse Welt - der böse Materialismus - die böse 'weltliche Arbeit' - die böse 'höhere Bildung' - sein 'Leben vereinfachen' - der JW.Org und ihren Bonzen gehorchen - demütig sein - unterwürfig sein - ...". Aus diesem ewig gärenden Sumpf holt die JW.Org immer wieder die gleichen "mahnenden" Versatzstücke hervor und baselt daraus ihre immergleichen dumpfdrögen Puzzle. Und dabei kennt die Doppelbödigkeit und Heuchelei der JW.Org keine Grenzen, gemäß der Devise (ich wiederhole mich): "Wir spucken euch ins Gesicht und sagen 'Es regnet'", denn:

    "Vermeiden, Sklaven eines Wirtschaftssystems zu werden und nicht in die Geschäftswelt verwickelt zu sein." Oh ja, sehr nichtverehrte JW.Org: Wer hat die fetten Bankkonten und Investments in "land grabbing schemes" nebst anderen, höchst dubiosen graue Kapitalmarkt-Geldanlagen? Nicht wir armen Schlucker der BI-Gemeinde. Na klar doch: Die Billionen der Brooklyn-Immobilienverkäufe an Kushner & Co. müssen ja - nebst der in regelmäßigen Abständen recht unverblümt eingeforderten ZJ-Spendenviehspenden irgendwo möglichst gewinnbringend geparkt werden. Die Herren der oberen 7-Fältigkeit nebst ihren ihnen aufwartenden Helferlein (den sog. "Nethinim" - siehe diesen Eintrag im Glossar) dürfen dann in der marmorierten und holzvertäfelten Warwick-Schloßanlage inmitten von "Freiwilligen" angelegten Parkanlagen mit Seeblick "für wahren Reichtum leben", sogar mit vergoldeten Bronzegullideckeln mit eingefrästem JW.Org-Emblem, damit auch das Abwasser noch einen Hauch von Org-Herrlichkeit und Größe mit abbekommt.

    "Die heutigen Wirtschaftssysteme sind hart und ungerecht". Nur diese? Wie sieht es mit "Härte und Ungerechtigkeit" in der JW.Org selbst aus? Das haben wir hier bereits zur Genüge kommentiert, und jede(r) "Ältestengeschädigte" weiß sofort, wovon ich rede.

    "Seinen Lebensunterhalt unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen bestreiten." Wer, wenn nicht die JW.Org mit ihrer polemischen "Bloß keine 'höhere Bildung!"-Dauerhetze und der Glorifizierung sog. "praktischer Berufe" wie Fensterputzer, Zeitungsboten oder Hilfsarbeiter (möglichst in "Teilzeit") trägt massiv dazu bei, dass die wirtschaftliche Lage vieler der ihr "gehorsamen" Befehlsempfänger prekär ist? Meine sämtlichen Finger & Zehen reichen nicht aus, um mir persönlich bekannte Fälle aufzuzählen, in denen sich Personen in prekärer wirtschaftlicher Lage dieselbe durch das Erlangen eines College- oder Uniabschlusses (teils mit großer Anstrengung per 2. Bildungsweg) dramatisch verbessern konnten, von 0 auf 100 sozusagen. Die ZJ unter diesen fühlten sich zwar aufgrund ihres "Org-Ungehorsams" zunächst etwas ungut, was aber sehr bald durch das einsetzende Gewahrwerden des massiven Nutzens ihrer verbesserten Situation im Hinblick auf sich selbst und ihre Familie beseitigt wurde.

    Betreffs Luk 16,9 - hier ist, was wirklich "gelehrte" Kommentatoren hierzu zu sagen haben - Großschreibung zur Hervorhebung hinzugefügt:

    Aus "Andachten - Keller, Rosenius, Spurgeon":
    "Wer sein Herz gegen die NOT DER BRÜDER verschließt, verscherzt seine Seligkeit."

    Barnes New Testament Notes:
    "...using our riches as we should do; ... by employing them in WORKS OF MERCY AND BENEVOLENCE, AIDING THE POOR, contributing to the advance of the gospel, bestowing them where they will do good, and in such a manner that God will approve the deed, and will bless us for it."

    John Nelson Darby: Betrachtungen über das Wort Gottes:
    "Die elenden Reichtümer dieser Welt können wir in Mittel zur AUSÜBUNG DER LIEBE umwandeln; der Geist der Gnade, der unsere Herzen erfüllt (indem wir selbst Gegenstände der Gnade sind), macht sich geltend bezüglich der zeitlichen DINGE, DIE WIR FÜR ANDERE BENUTZEN."

    Eclectic Notes:
    "A man’s piety cannot be measured by his CHARITIES; but on the other hand it cannot exist without them, for "faith without works is dead."
    Family New Testament Notes:
    "The friends whom you have made by BESTOWING YOUR PROPERTY IN DEEDS OF LOVE AND MERCY."

    The Four Fold Gospel:
    "at #Mt 25:35-40 ... our Lord altogether identifies himself with his POOR AND UNFORTUNATE DISCIPLES, and returns on their behalf a heavenly recompense for ANY KINDNESS WHICH HAS BEEN SHOWN THEM on the earth."

    Jamieson, Fausset, Brown Commentary:
    "Make . . . friends of—Turn to your advantage; that is, as the steward did, "by SHOWING MERCY TO THE POOR" (#Da 4:27; compare #Lu 12:33 14:13,14)."

    Matthew's NT Poole's Commentary:
    "To MAKE POOR CHRISTIANS OUR FRIENDS..."

    Sodann hier noch einige Links betreffs der im o. a. Artikel erwähnten Arbeit der Bibelgesellschaften:

    www.wycliffe.net
    www.weltbibelhilfe.de
    www.bible.com

    Dazu ein Auszug aus dem Glossar, Eintrag "Neue-Welt-Übersetzung":

    "Nicht nur wird der WTG unanständiges und aufgeblasenes Eigenlob durch diese Fakten und Zahlen relativiert und ins rechte Licht gerückt, sondern vollends ad absurdum geführt, sowie ihre kämpferisch/herausfordernd provokante Frage beantwortet: "Welche andere Gruppe führt ein ähnliches Werk durch?" Hier ist also aus engstirniger WTG-/"Zeugen Jehovas"-Scheuklappenperspektive ein Blick über den Tellerrand hilfreich, um den tatsächlichen Sachverhalt betreffs Bibelübersetzung zu erfassen."

    Soweit meine 5 Cent hierzu.

    Gruß,
    M.N.

    1. peetha@ .... +MN

      .... und DIE ....  sind ne Tasche voll €´s wert - derweil ... ´it´s NO time for Sleeper´s ...& ...  not the time for Dreamer´

      ....   ( (m) ein bescheidener ´nix in Tasche´ Beitrag hierzu)

      mein mir liebend gern zu lesender MN ! (ein schöner Satz - oder ?) ... Ick bin mir sicher, wenn in der Kommentarspalte das Kürzel MN erscheint, ist hier auf BI soowatt wie .... wie soll ick sagen ... so was wie ..... da kommt wat ... und das hat nun x Hand&Fuß

  42. Nachdenker an BenKenobi

    Hallo BenKenobi,

    Du hast Recht. Wo immer Geld, Macht, Einfuß und Ansehen im Spiel ist, wird es von den allermeisten Menschen gnadenlos und auf Kosten der Schwächeren ausgenutzt.

    Nachdenker

  43. BenKenobi

    Zitat vom Anfang des Artikels: "Ja, es ist richtig, „die heutigen Wirtschaftssysteme sind hart und ungerecht“."

    Die Wirtschaftssysteme sind so ungerecht wie die Menschen die sich ihrer bedienen. Es gibt meiner Beobachtung nach kein noch so gut durchdachtes System das ungerechtes Streben unterbindet wenn es in unlauterer Weise benutzt wird.

    Für mich steht die Wachtturmfirma an vorderster Stelle in ihrem habgierigen und ungerechten Ausnutzen der Möglichkeiten dieses Wirtschaftssystems.

    Sie sollten sich ihrer scheinheiligen Bettelei nach den "letzten Mitteln" ihrer unglückseligen Nachfolgeschar schämen. Schande über diese Heuchler!!

    BenKenobi

    1. Für Dich

      Lieber BenKobi, sehe ich genauso. Es erschließt sich mir ganz einfach nicht, was daran christlich sein soll, afrikanischen hungernden Kindern Spendengelder abzubetteln und diese dann in einen Market Value Hedgefonds an der Wall Street einzubringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dieses Captcha bewahrt uns vor Spam. *

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.