Lebst du für wahren Reichtum?

w17 Juli S. 7-11 – Der Wachtturm (Studienausgabe)

Häuft euch Schätze im Himmel auf!

 

Das ist die Frage, mit der sich dieser Studienartikel befasst. Die Antwort auf diese Suggestivfrage wird ein langjähriger Zeuge schon im Hinterkopf abgespeichert haben. Natürlich lebt die Mehrzahl der Zeugen noch nicht für den wahren Reichtum im Sinne der WTG. Da ist noch mehr zu erwarten. Und so kommt man auch gleich auf die wahren Absichten dieses Artikels und stellt die Fragen: Wie können wir materielle Mittel so verwenden, dass die Freundschaft zu Jehova gefestigt  wird? Wie vermeiden wir es, Sklaven eines Wirtschaftssystems zu werden? Warum lohnt es sich, für wahren Reichtum zu leben?

Einleitend ist man bemüht, auf die Ungerechtigkeiten und Härten der heutigen Wirtschaftssysteme hinzuweisen, in dem Bewusstsein, sich der allgemeinen Zustimmung der Leser sicher zu sein. Mit solchen pauschalen und allgemein anerkannten Fakten hat man schon einen großen Schritt in Richtung Zustimmung getan. Der Leser wird nun dem Rest des Artikels auch zustimmen.

Ja, es ist richtig, „die heutigen Wirtschaftssysteme sind hart und ungerecht“. Junge Leute suchen vergeblich nach Arbeit. Viele versuchen unter Lebensgefahr, in reichere Länder zu gelangen, und zweifellos leben Milliarden Menschen in bitterer Armut, dem wird keiner widersprechen wollen. Angesichts dieser Einleitung müsste man aber ganz andere Fragen stellen, als die, wie sie oben einleitend gestellt wurden.

Man erwartet nun eigentlich Antworten auf die Frage, was man als Christ gegen die Not dieser Menschen tun könnte. Doch wie schon erwähnt, gehen die Fragen dieses Artikels gleich in eine ganz andere Richtung.

Zitat: „Fragen wir uns deshalb: „Wie kann ich meine Mittel so verwenden, dass meine Treue zu Gott deutlich wird? (nicht, wie könnte ich die Not dieser Menschen lindern!)

Wie kann man nur die Treue zu Gott mit Geld in Verbindung bringen? Kann man sich die Treue zu Gott erkaufen?

Zitat, 2. Frage: „Wie kann ich verhindern, mehr als unbedingt nötig in die Geschäfts- und Arbeitswelt verwickelt zu sein?

Und die 3. Frage: „Wie haben es andere Diener Gottes geschafft, in so einem schwierigen Umfeld voll und ganz auf Gott zu vertrauen?“

Das Gleichnis vom ungerechten Verwalter

Die Antwort auf diese Fragen soll das Gleichnis Jesu „VOM UNGERECHTEN VERWALTER“ geben. Luk.16:1

Kurz Zusammengefasst geht es in diesem Gleichnis um einen Verwalter, der aufgrund seiner bevorstehenden Entlassung mit dem Reichtum seines Arbeitgebers noch schnell für gute Beziehungen sorgt, indem er an die Schuldner seines Herrn Geldgeschenke macht. Er hofft dadurch, bei diesen ehemaligen Schuldnern seines Herrn unterzukommen, wenn es ihm schlecht gehen sollte.

Wie dem auch sei, die Nutzanwendung des Sklaven in diesem Artikel ist mehr als abwegig und allein auf die Ziele der WTG ausgerichtet. Diese Nutzanwendung zeigt, worum es dem „Sklaven“ in diesem Artikel geht, Zitat: „Jesus war sich bewusst, dass die meisten seiner Nachfolger ihren Lebensunterhalt unter ungerechten wirtschaftlichen Bedingungen bestreiten müssen — wie der Verwalter, der sich in einer schwierigen Lage befand. Daher forderte er sie auf: „Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser versagt, sie [Jehova und Jesus] euch in die ewigen Wohnstätten aufnehmen.“

Da sträuben sich jedem ehrlichen Bibelforscher die Nackenhaare angesichts dieser dümmlichen, durchsichtigen und auf Eigennutz ausgerichteten Bibelexegese. Was sollen wir nach Ansicht des Sklaven daraus lernen?

Nun, die Erklärung in den folgenden Absätzen lautet sinngemäß: – Jesu Nachfolger können „praktische Weisheit“ im Umgang mit dem „ungerechten Reichtum“ an den Tag legen, wenn sie von ihrem „ungerechten Lohn“, den sie für ihren Lebensunterhalt verdienen, auch Jehova (sprich seiner Organisation) etwas abgeben, um ihm zu gefallen.

Doch was hatte Jesus mit seinem Gleichnis wirklich gemeint? Wollte er seine Nachfolger auffordern, durch materielle Opfer an Gott sich dessen Anerkennung und Freundschaft zu erkaufen? Diesen Gedanken möchte uns der Sklave durch schwammige Auslegung vermitteln.

Anmerkung: Es gilt zu beachten, dass das Gleichnis vom ungerechten Verwalter zu allen Zeiten für die Ausleger eine der schwierigsten Stellen des Evangeliums ist, so dass man auch vermutet, dass es in dieser Form von Jesus nicht gebracht wurde. In der Übertragung des Neuen Testaments von Jörg Zink (Kreuz Verlag Stuttgart, 9. Aufl. 1978) lautet der Vers 9 von Luk. 16: „Ich rate euch: Wenn euch schon Geld anvertraut ist, an dem das Unrecht klebt und das unzuverlässig ist und vergänglich, dann macht euch wenigstens Freunde damit. Gebt es weg! Denn es geht ja doch zu Ende mit ihm, und eure Chance ist, dass ihr in letzter Stunde vorsorgt in der kommenden Welt!“

In der Übersetzung „Gute Nachricht““ wird dieser Vers wie folgt wiedergeben: „Ich sage euch, nutzt das leidige Geld dazu, durch Wohltaten Freunde zu gewinnen. Wenn es mit euch und eurem Geld zu Ende geht, werden sie euch in der neuen Welt Gottes in ihre Wohnungen aufnehmen.“

So viel also kann man zu der Nutzanwendung dieses Gleichnisses sagen, auch wenn es schwer zu verstehen ist. Es geht Jesus nicht um Spenden für Gott, sondern um Wohltaten für notleidende Menschen, durch die man sich Schätze im Himmel erwerben kann. Doch der „Sklave“ instrumentalisiert dieses Gleichnis Jesu für seine ureigenen materiellen Interessen. Deshalb lautet auch die Frage zu Abs. 8,9 listig: Wie zeigen einige durch die Verwendung des ungerechten Reichtums ihre Treue zu Gott? 

Antwort: „Wir verwenden unsere Mittel mit Sicherheit „treu“, wenn wir das von Jesus vorhergesagte weltweite Predigtwerk finanziell unterstützen“ Matthäus 24:14

Matthäus 24:14 und das liebe Geld

Diese Behauptung versucht man, wen wundert es, mit Matthäus 24:14 zu belegen. Dumm nur, dass Jesus zwar sagte, die „gute Botschaft vom Königreich“ wird gepredigt werden, aber mit keinem Wort erwähnte er, Gott erwartet oder benötigt von uns eine finanzielle Unterstützung dafür.

Zitat Abs. 11 Wer finanzielle Mittel für das Königreichswerk einsetzt, lässt noch auf andere Weise „praktische Weisheit“ erkennen. Nicht jeder von uns kann im Vollzeitdienst stehen oder ins Ausland ziehen. Doch mit Spenden können wir alle auch andere im Dienst unterstützen, und das macht zufrieden (Spr. 19:17).

Ihr also, die ihr nicht im Pionier- oder Vollzeitdienst steht, könntet wenigstens durch finanzielle Unterstützung etwas für euer Seelenheil tun. Das erinnert doch sehr stark an den Handel der katholischen Kirche mit den sogenannten Ablassbriefen. „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt.“

Abs. 11, Zitat weiter: Durch freiwillige Spenden kann in ärmeren Gebieten, wo viele Neue hinzukommen, (????)  Literatur bereitgestellt und das Predigen unterstützt werden. In Ländern wie dem Kongo, Madagaskar und Ruanda mussten unsere Brüder beispielsweise oft entscheiden, ob sie für die Familie Essen kaufen oder eine Bibel, die manchmal bis zu einem Monatslohn kostet.

Hier versucht die WTG, den falschen Eindruck zu erwecken, Menschen in armen Ländern hätten keine Möglichkeit, eine Bibel zu erschwinglichen Bedingungen zu erwerben, und nur Jehovas Zeugen sorgten mit ihren Spenden für Abhilfe. Die Tatsachen sehen aber anders aus.

Bibelgesellschaften haben 2015 die Zahl der weltweit verbreiteten Bibeln auf rund 34,4 Millionen Ausgaben erneut gesteigert. Dies teilte die Deutsche Bibelgesellschaft in Stuttgart (DBG) mit. Die Statistik zeigt, dass die Nachfrage nach Bibeln weltweit wächst.

Die meisten Bibeln hätte auch 2015 die Brasilianische Bibelgesellschaft verbreitet. Mit 7,62 Millionen Ausgaben steigerte sich dort die Zahl gegenüber dem Vorjahr um rund 10.000. China bliebe mit 4,5 Millionen Bibeln weltweit die Nummer zwei.

Auf dem afrikanischen Kontinent sind 9,65 Millionen Bibeln verteilt worden. Zahlen von Verlagen und Organisationen, die nicht dem Weltverband angehören, blieben bei der UBS-Statistik unberücksichtigt.

Bei der weiteren Aussage aus Abs. 11 handelt es sich also gelinde gesagt um Augenwischerei, wenn die WTG so tut, als ob ohne unsere Spenden arme Menschen keinen Zugang zur Bibel hätten. (Man beachte auch mit wie wenig Aufwand die Bibelgesellschaften im Gegensatz zur WTG effektiv arbeiten.)

Abs. 11: Zitat: Durch viele Spenden und einen finanziellen „Ausgleich“ konnte Jehovas Organisation die Übersetzung und Verbreitung von Bibeln finanzieren.

An dieser Stelle sollte man sich fragen, wenn es angeblich so viele Menschen gibt, die sich keine Bibel leisten können, warum geht der Sklave nicht mit gutem Beispiel voran und verzichtet auf aufwendige Bauprojekte, wie das neue Hauptquartier oder neue Zweigbüros und sonstige Prachtbauten, welche in unserer Zeit mehr als überflüssig sind, um eine Organisation wie die WTG funktionsfähig zu halten? Es offenbart sich immer deutlicher das das weltweite Bauprogramm der WTG ein raffiniertes Geschäftsmodel ist.

Wie viele Bibeln könnte man für diese gespendeten und erwirtschafteten Dollars verteilen?

Kinder sorgen sich um Übersetzungsbüros?

In diesem Artikel folgen nun in altbekannter Manier die üblichen Beispiele von opferbereiten Brüdern. Und in dem Bewusstsein, dass Kinder immer die Gefühle der Hilfsbereitschaft wecken, fehlt auch hier nicht der Hinweis auf Beispiele opferbereiter Kinder. Da wird dann ein kleines Mädchen, angeblich aus dem armen Land Indien, angeführt. Es steckte regelmäßig Geldmünzen in ihre Spardose und verzichtete sogar auf Spielsachen. Als die Dose voll war, gab sie das Geld den Brüdern der Organisation, damit „Übersetzungsbüros gebaut werden könnten“.

Toll, schon die kleinen Kinder machen sich Gedanken, ob es auch genügend Übersetzungsbüros gibt. Zitat sinngemäß weiter: „Diese Beispiele machen deutlich, dass Freunde Gottes „im Geringsten treu“ sind. Eine Schwester, die regelmäßig für das Königreichswerk spendet, hat einen besonderen Segen erlebt. … Man wird ein Freund Gottes, wenn man sich nicht unnötig in die Geschäfts- und Arbeitswelt verwickelt, sondern für wahre Reichtümer lebt. Jesu heutige Nachfolger widerstehen dem Druck, den die Werbung und das Umfeld auf sie ausüben. Das Leben zu vereinfachen, zeugt von praktischer Weisheit, weil wir dann frei sind, uns als Sklaven Gottes einzusetzen, als Pionier, Bauhelfer oder im Betheldienst.

Zitat Abs. 15: „Materieller Wohlstand muss kein Hinweis auf Gottes Segen sein. Jehova segnet Menschen, die reich sind „an vortrefflichen Werken“.

Reich sein an Guten Werken

Wohl wahr; Christen sollten reich sein an guten Werken. Doch von welchen guten Werken spricht hier die WTG?  Die Antwort ist eindeutig: „Doch alles, was wir im Predigtdienst unternehmen, (ob Zeiteinsatz oder Geld) damit Menschen den Weg des Lebens finden und darauf bleiben, ist für uns und für sie von ewigem Wert“.

Wie wahr sind doch die Worte des Apostel Paulus. Er sah es nicht für nötig, sich für seinen Dienst finanzieren zu lassen. Er vertraute voll auf die versprochene Hilfe des heiligen Geistes. Hier eine Zusammenfassung dessen, was er in 2. Korinther 11: 8-20 zum Thema Geld schrieb. „Für meinen Dienst an euch habe ich mich nicht bezahlen lassen, …bin ich niemand zur Last gefallen. Ich habe nichts von euch in Anspruch genommen. So werde ich es auch in Zukunft halten. Den Gefallen tue ich euren Überaposteln nicht! Sie warten nur auf die Gelegenheit, mich zu sich herabzuziehen.

Es gibt falsche Apostel, Betrüger, die sich nur für Apostel von Christus ausgeben. Ich wiederhole: Ihr seid ja so vernünftig, dass ihr die Verrückten gerne ertragt. Ihr duldet es, wenn euch jemand unterdrückt, euch ausbeutet und einfängt, euch verachtet und ins Gesicht schlägt“. 2. Kor. 11:8-20

Warnt uns hier Paulus nicht vor falschen Aposteln, welche uns ausbeuten und geistig unterdrücken und dann noch verächtlich ins Gesicht schlagen, indem sie uns die Kindschaft Gottes verweigern und auf die Stufe eines bloßen Freundes Gottes runter ziehen?

Mag ich nicht (4)

50 Kommentare zu “Lebst du für wahren Reichtum?

  1. Für Dich

    Zur Auflockerung mal eine kleine Erfahrung aus Italien (Region Friaul). Ein netter, aber dummer Pionier (25, unverheiratet) wollte sich in der Versammlung beliebt machen. Er arbeitete bei einer Tankstelle als Tankwart und ließ einige Brüder ab und zu gratis tanken. Dazu rechnete er unerlaubter Weise Tankgutscheine ab, die er entwendete. Es dauerte nicht lange und das Ganze flog auf. Bei Gericht wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt und die Ältesten mussten natürlich auch noch mal mit dem Holzhammer draufhaue n. Obwohl ihm das Ganze schrecklich leid tat, wurde er ausgeschlossen. Und jetzt kommt das Beste: Auch die Brüder, die bei ihm gratis getankt hatten, redeten kein Wort mehr mit ihm. Sie gaben ihm auch kein Geld, um seine Geldstrafe abzubezahlen. Wirklich dumm gelaufen.

  2. Illuminat

    Hi Janus,

    du hast durchaus Recht, nur der Status der KdöR ist auch nicht in Stein gemeißelt, das wissen die Glorreichen7 und deren Unternehmensberater genauso gut wie wir. 🙂

    viele Grüße

    1. Heinz

      Ja natürlich Illuminat, das wissen die und ihre Berater sehr wohl und sehr gut!

      Aber erstens, haben die verdammt gute Berater (und teuere?  und genügend Cash die auch gut zu bezahlen.

      Und der Vorteil eines global Players ist halt, dass man auch mal schnell die Koffer packen kann😏. Mit Diplomatenpass sowieso.

      Und mit den Toten in einem Konzentrationslager kann man später und woander wieder gut "ADVERTISING" machen.

      Advertise, Advertise, Advertise!

      Nur was?

      Evangelium umschreiben, aber nicht weiter sagen😏

    2. Janus@Iluminat

      Hi Iluminat,

      das mit der KdöR ist mir klar. Nur aktuell lässt es sich schwer orakeln, welche Richtung das Ganze nimmt - dies wollte ich einfach aufzeigen. Die aktuelle Entwicklung in allen Ländern macht es der WTG vermutlich immer schwerer eine saubere Strategie umzusetzen. Es bleibt spannend.

      Es grüßt

      Janus

  3. Illuminat

    Hallo BI-Gemeinde,

    die hier vertretene Ansicht bezüglich eines anstehenden Umzugs von Selters nach GB finde ich keineswegs abwegig. Wer sich ein wenig auf dem Laufenden hält weiß, dass auch in unserem Land der Wind etwas rauer werden wird. Angesichts dessen, dass bereits ein sogenanntes Islam-Gesetz nur spruchreif ist (an jeder Flüsterpost ist auch was wahres dran), und sehr viele zusammenhänge, wegen derer sich der Islam künftig wird rechtfertigen müssen, auch auf Zeugen Jehovas zutreffen würden, macht es aus unternehmerischer Sicht für die WTG Sinn, den sicheren Heimathafen anzulaufen (ich glaube nämlich fest daran, dass USA und GB nach dem Brexit noch näher zusammenwachsen werden).

    Freundliche Grüße

     

    1. Janus@Illuminat

      Hallo Iluminat,

      ein Anti-Islam-Gesetz halte ich für falsch und demokratisch für abwegig, aber egal.

      Jedoch schreibst du, dass es aus unternehmerischer Sicht sinnvoll wäre. Dies ist zu bezweifeln. Solange der Status als Charity in Frage steht und damit die vergünstigte, steuerliche Position - so lange lohnt es sich nicht. Aktuell wird nur eine Immobilie errichtet, welche sich auch wieder veräußern lässt. Auch die angestrebte Isolation von der EU könnte hier noch einmal Fragen aufwerfen, bzgl. z.B. des Geldlaufes.

      Es grüßt

      Janus

      1. Heinz

        "Auch die angestrebte Isolation von der EU könnte hier noch einmal Fragen aufwerfen, bzgl. z.B. des Geldlaufes."

        Hi Janus,

        sitze gerade nicht am PC, aber ein auf JW.Leaks einsehbarer (englischer) Jahresabschluss (Financial Statemen) weisst schon vor etlichen Jahre eine "Donation" von so etwa 10 Mio von Deutschland nach England aus. Das war als Selters die neue Druckmaschinen kaufte, da hat man nicht die älteren verkauft und mit dem Resterlös die neuen finanziert, sondern die alten nach England geschafft (gespendet). Zwar sind die Einkommens- und Vermögensverhältnisse in diesen beiden europäischen Ländern recht ähnlich, so dass nicht sogleich verständlich wird, warum die deutschen Brüder die englischen mit einer solchen Summe "unterstützen" sollten. Aber warum auch nicht den Engländer gegenüber Nächstenliebe zeigen? Noch lustiger wird das Ganze, wenn man die "Donation" nach Afrika anguckt, die wegen Geringfügigkeit oft betragsmäßig gar nicht angegeben werden😄👍. UND wenn man weiss, dass ja das Prinzip der (angeblichen) Selbstverwaltung der Versammlungen zu Anwendung kommt (allerdings nur wenn es um die Kostentragung geht, bei den Verwertungsmöglichkeiten bestimmt dann Brooklyn was passiert, weil die ja den besseren Überblick über die weltweiten "örtlichen Bedürfnisse" hat😄👍)

        Naja, und wenn man die Millions and Billions erst mal rund um den Globus und über alle Weltmeere geschickt hat (nennt man "vagabundierendes Kapital), dann kann das schon mal passieren, dass auch ein bisschen über Bord gegangen ist und an den schönen Stränden in der Karibik auf den Caymen Islands angeschwemmt wird.

        Da sollte man mit einem "global Player" nicht zu kleinlich sein, so ein bisschen "Standgut" kommt ja schließlich überall mal vor😏

        Aber wenn Du Dich richtig krumm lachen willst, dann guck Dir an WAS die Kanadier zum Beispiel nach Südamerika "spenden"?! Richtig: Flatscreens - es muss ja sicher gestellt sein, dass die "geistige Speise" aus Brookly auch ja blos in jedem "Hirn" ankommt😀🤑🤢

        "Finanzen" jaja, echt ne trockene Materie. Aber oft auch echt interessant und spannend😏

        "Geldlauf" nennt man deutsch eher Geldfluss- bzw. richtigerweise Kapitalflussrechnung, aber meist wird der englische Begriff "Cashflow" genommen. Siehe "Kapitalflussrechnung oder Mittelherkunft- und Mittelvetwendungsrechnung" oder Statement of Cash Flows.

        Lg.

        Ps: einen echten Überblick verschafft aber nur ein sog. "Weltabschluss" bzw. konsolidierter Jahresabschluss, in dem alle Ländergesellschaften und nationalen Jahresabschlüsse zusammengefasst werden.

        Sonst siehst Du nur immer einen einzelnen "Puzzel", aber ein Gesamtbild kriegst du nie! Den hat nur Brooklyn und seine 7 Gurus. Das ist ja auch ihre eigene Begründung warum nur sie allein bestimmen😀.

        Auf die Idee, ihren Mitbrüdern Rechenschaftsbericht in Gestalt eines Weltacbschlusses zu geben kommen sie nicht. Dazu sind auch nur die Vorstände von Daimler und Siemens gegenüber ihren Aktionären in dem "harten und ungerechten" Wirtschaftssystem (gesetzlich) verpflichtet. Aber nicht Heilige von Gläubigen. Jedenfalls nicht gesetzlich. Vielleicht moralisch?! Aber Sch*** was auf die Moral. Naja, der ADAC hat sicher mehr als JW.ORG. Und auch der Kaninchenzuchtverein.

        Und was ist die Moral von der Geschicht?

        In welcher Währung misst man Nächstenliebe?

        In $$$😄👍

        Kommen wir zur Frage von JW.ORG

        "Lebst DU für WAHREN Rechtum?"

        7 denken, nur Bares ist Wahres.

        Und 7 oder 8 Millionen denken, nur freiwilliges unentgeltliches maurern ist "wahres".

        Lustig gell?!😄😄😄

         

      2. Markus

        Hallo Janus

        Da liegst Du falsch

        Ich gehe davon aus ,das Selters nicht ganz dicht gemacht wird,das nur die Druckerei nach England kommt.

        Politisch gesehen ist England trotz Brexit besser drann,denn die Politische Lage der Eurozone verschlechtert sich zusehends,vor allem weil die Bürokratie der EU zu schleppend und keinen zusammenhalt da ist.

        Außerdem falls der Euro doch zusammenbrechen sollte,denn das kann leicht möglich sein,da braucht nur noch ein grosses Land wie Frankreich rauszugehen oder zb Italien seinen Bankrott erklärt,da  ist es für die WTG  strategisch besser von England aus zu kooperieren.

        Außerdem wie schon geschrieben weht hier bei uns in Deutschland demnächst ein schärferer Wind das anti Islam Gesetz wird durchkommen,schon darauf hinauslaufend das bei uns die anschläge vor deren Tat aufgedeckt werden.

        Ihr dürft eines nicht vergessen ,das Deutschland der Zentrale Punkt von Europa der amerikanischen Armee ist,siehe Air Base Ramstein größter Millitärflughafen außerhalb Amerikas inzwieschen 2 einhalb mal so groß wie der Flughafen Frankfurt /Main

        Das zieht auch die IS an,was glaubt Ihr welche Sicherheitsmaßnahmen im Umfeld von Ramstein herschen

        Und mit dem anti Islam Gesetz wird auf kurz oder lang auch ein Teil der Religionsfreiheit für Glaubenensgemeinschaften und Sekten fallen,da könnt ihr gewiss sein das sowas kommt

        Eine andere Frage wäre wenn das nicht gemacht würde ,dann wäre hier in Deutschland bald ein Chaos hoch drei,und das wird die Politik nicht zulassen und die Amerikanischen Streitkräfte erst recht nicht zu lassen

        Da die WTG in Ihrem Heimatland Amerika auch nicht mehr so beliebt ist gerade dort könnt ihr euch an den 5 Fingern abzählen was dann passiert

        1. Janus@Markus

          Hallo Markus,

          ich habe nur in den Raum gestellt, das vieles unklar ist.

          Zu deinen Spekulationen bezüglich des Euro/Pfund, der EU, der politischen Lage usw. werde ich mich nicht äußern.

          Es grüßt

          Janus

  4. RoKo

    Ich möchte noch mal Fakten vortragen, weil ich etliche Meinungen laß.

    Die Organisation hat immer die Position vertreten, man soll keine höhere Bildung wahr nehmen. Das ist alles Unnütz. Besser man bietet sich (gänzlich ohne Ausbildung) dem Werk Jehovas an. Ist ja schon mal gut, dass man die Schulbildung als Schulpflicht nicht auch noch verneint. Also nach der Schule, in den Vollzeitdienst, so der Aufruf. Man sucht solche Vollzeitdiener. Das bist du wert auch ohne Studium und Ausbildung. Jehova nimmt dich so wie du bist. Ich war zu einigen Programmpunkten zu Kongressen, die nach dem eigentlichem Programm abgehalten werden... Aber! Nur, wenn du der Gesellschaft nicht auf der Tasche liegen wirst, das geht gar nicht...

    Dann entläßt diese Organisation 2016 viele ältere Vollzeitdiener (die es genau so taten wie die gesellschaft vorgab), sie mögen sich ab nun selbst versorgen. Wie möglich, ohne Ausbildung? Jehova hilft euch... und ruft wieder auf, junge Leute wir brauchen euch... Werden die Alten lästig? Was lehrt die Bibel im Vergleich? Diese Lehre tritt die Gesellschaft mit Füßen mit dem was sie tut! Ich vergleiche hier mal die Diakonie und die Caritas, die sich für die Alten aufopfern...

    Mir ist egal, ob dort ein Gullideckel besonders schön aussieht. Ist vielleicht ein Spendengegenstand eines Bruders gewesen, der verschiedene gußeiserene Produkte herstellt. Das macht mich nicht heiß. Auch nicht, ob nun Warwick schlossähnlich gehoben residential gebaut ist oder nicht. Wenn man Vollzeitdienern etwas schönes in einem schönem Umfeld anbieten möchte, gern.

    Aber der Hulk um die Finanzen ärgert mich. Man schreibt im englisch sogar das Lied 50 um obwohl man eben Immobilien im Wert von Milliarden Euro (engl. Billions Dollar) verklingelt hat, die durch Spenden angeschafft wurden. Viele Brüder geben doch schon ihr letztes. Ich kenne eine Pionierschwester, sie lebt von staatlicher Hilfe zum Lebensunterhalt und arbeitet 1 Tag pro Woche im Verkauf in einer großen Kette obwohl sie gesundheitlich mehr könnte. Ihr reicht das sagt sie, sie ist ja bescheiden. Da bekomme ich einen Krampfanfall. Wie sieht es der Schöpfer? In der Bibel liest man, wer für die seinigen Hausgenossen nicht sorgt, ist schlimmer als ein Ungläubiger. Kann man den Aufwand für sie zu sorgen so im Einklang bringen? Wenn man sich auf Kosten des Staates "ausruht" den man eigentlich nicht will und in Abrede stellt um dafür Ziele wie Pionierdient verfolgt. Dann laufen sie langsamer wie Schnecken von Haus zu Haus quer durch die Stadt, um das Stundenziel zu meistern. Weil, was will man denn tun? Man hat doch schon 100 Mal bei jedem geklingelt. Wie ineffektiv ist das denn? Aber sie schreiben Stunden im Dienst, werden auf Kongressen interviewt und besonders positiv hervorgehoben, weil sie sich optimal für Jehova opfern... (naja auch  nicht, sie spenden zu wenig)

    Meiner Meinung nach absolut im Widerspruch zu biblischen Lehre. Wer fleißig ist, der hat etwas. Und von dem was er hat, kann er anderen helfen. Russel und Rutterford gaben an, wenn sich das Werk nicht selbst trägt, soll es eingestellt werden. Die "Funktionäre" werden alles tun, damit dieser Fall nicht eintritt. Wieviel Wahrheit ist denn das? (soll sich jeder selbst fragen)

    Wie man mit dem neuen Bauvorhaben umgeht ärgert mich, nun multifunktionale Immobilien bauen will, um sie nach eigner Verwendung bestmöglichst zu verhökern. Hallo? Jene Bauten sind zweckbestimmt für die Anbetung gebaut. Nicht multifunktional. Die Bauten wurden von freiwilligen Helfern und von gespendeten Baumaterial gebaut. Ich war viele Jahre im Baukomitee eifrig tätig, opferte viele Urlaubstage dafür. Vernehme ich, dass ein Bau verklingelt wird, wo ich mit gewirkt habe, sende ich der Gesellschaft meine Rechnung für meine Leistung. Wenn man meine Leistung als Spende in Form von Arbeitskraft so würdigt, ist es gemäß deutschem Recht der juristische Begriff von "grober Undank". Was steht in Lukas? Zahlt auf jeden Fall Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott. Ein Ältester wurde weiß im Gesicht, wie ich ihm das sagte, welche Ansicht der Gesellschaft er vertritt.

    Mich würde mal interessieren, wenn König Salomo den Tempel multifunktional errichtet hätte...

    ...besser man denkt nicht darüber nach. Noch besser, man denkt darüber nach, dann wird das wahre Ziel der Gesellschaft offenbar, den BI in Mühe zusammenträgt. Ich kann die Russen verstehen, die so extreme Weltanschauungen als fundamentalistisch einordnen und nicht in ihrem Land haben wollen. Echt.

    Dann ruft diese Gesellschaft noch die Brüder auf, den Russen Briefe zu schreiben... Hallo? Im Danielbuch steht, der Stein ist ausgehauen und ins Rollen gekommen. Am Standbild angekommen, wird dieser Stein die Füße zermalmen und das Standbild zum Einsturz bringen.... jeder ZJ kennt die Bibel. Aber die Gesellschaft ruft nun auf, sich daran zu beteiligen, den rollenden Stein aufzuhalten und sich diesem in den Weg zu stellen? Wie gläubig ist man denn in Warwick? Glaubt man, dass Gottes Verheißung eintritt? Es ist nicht Euer Kampf oder Krieg. Gott und Christus wird tätig werden. Wir werden nur zuschauen. Die Bibel sagt:
    Jesaja 30:15
    Denn dies hat der Souveräne Herr Jehova, der Heilige Israels, gesprochen: „Durch Umkehr und Ruhe werdet ihr gerettet werden. Eure Macht wird sich einfach im Ruhigbleiben und im Vertrauen zeigen.“ Aber ihr wolltet nicht.

  5. Als seit geraumer Zeit mitlesender,verfolge ich aufmerksam die wirklich guten ausgearbeiteten Themen.Die meisten Kommentare dazu,kann man für sich gut stehen lassen.Was mich aber gern mal interessieren würde,und hier geht meine Frage an den Kommentator "peeta@":Deinem letzten Beitrag konnte ich leider nicht so recht folgen----- aber ich bin lehrfähig.Trotzdem alles Gute weiterhin,

  6. O.W.Schön@Autor

    Lieber Autor,

    vielleicht darf ich an Deinen lesenswerten Artikel noch folgendes anfügen: JW.ORG/WTG bereitet die zu melkende Bruderschaft auf die nächste große Spenden- und Bauaktion vor.

    Chelmsford wird das größte und luxuriöseste Bethelheim außerhalb der USA. Die Kosten werden in die Hunderte von Millionen Euros gehen und die IBSA in England lässt sich dieses Prestige-Projekt von Jehovas Zeugen bauen und auch zu 100% bezahlen. Gehören wird das luxuriöse Bethel mit universitärem Flair, so die Beschreibung des Projektes laut IBSA/England, jedoch nie, denn Jehovas Zeugen bauen IM AUFTRAG von IBSA; man achte auf die juristischen Feinheiten in der Selbstdarstellung im PDF.

    Da es sich bei JW.ORG, so meine Meinung, um einen "Kirchlichen Bettelorden" handelt, der durchs Betteln reich geworden ist, so wie auch sämtliche Bettelorden vor ihnen, wird JW.ORG nicht einen einzigen Cent dafür aus eigener Tasche bezahlen! Das Geld für das Luxusbethel wird wiederum moralisch erpresst von einfachen Familien und Kindern, die man um ihr Erspartes betrügt.

    Das Steuerparadies JW.ORG gedeiht prächtig und mit Religion konnten die "Schlauen Füchse" in den USA schon immer Millionen und Milliarden machen. Die Amerikaner lieben es so, auf diese Art und Weise benutzt zu werden. Es ist Teil ihrer dekadenten Kultur und auch Teil ihrer unmoralischen Gottesanbetung.

    Viele Grüße

    O.W.S.

     

    1. Regenbogen

      Huhu,

      zur Info:

      https://www.youtube.com/watch?v=NA2jRohKL1U

      Gruß

      1. Haraschmi

        Hallo Regenbogen,

        Nicht Dein Ernst oder? Im Disneyland? Unfassbar...

    2. Alpha

      Lieber O.W.S.,

      kannst du einen Link zur PDF posten?

       

      Lg Alpha

    3. Hupsi

      Liebe/ lieber Ows. Ich sehe bei Chelmsford noch nicht so recht durch. Was bedeutet es rechtlich und religionspolitisch, im Auftrag der IBSA zu bauen? Kooperation?  Wie geht das denn einher??? Danke für mehr Erklärungen.

       

      1. FDS

        Das zustandekommen der Körperschaften.(Seite 44)

        https://books.google.de/books?id=B9HoBQAAQBAJ&pg=PT43&lpg=PT43&dq=international+bible+students+association&source=bl&ots=KgkW96kf4x&sig=2y4XidIcTUbfPnU0FtktZG1BXYQ&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiDqcjE--7TAhUiL8AKHZedADA4ChDoAQglMAQ#v=onepage&q=international%20bible%20students%20association&f=false

        Lg

      2. Regenbogen

        Hallo @ all,

        da das Thema IBSA hier angesprochen wird, habe ich folgendes auf meinen Lesezeichen gefunden. Kann auch sein, das ich das schon mal gepostet habe, dann sorry für das doppelgemoppel :-))))

        Leider englisch und megaviel, vllt. steigt da jemand durch:

        https://jwleaks.wordpress.com/britain/

        https://jwleaks.files.wordpress.com/2012/07/ibsa-company-registration-certificate-and-articles-of-memorandum-1914.pdf

        dann ist mir aufgefallen:

        https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2009330#h=21:2-21:313

        Heute ist die Watch Tower Bible and Tract Society eine von weltweit zahlreichen Rechtskörperschaften, deren sich Jehovas Zeugen bedienen

        Mittlerweile achte ich ja auch auf jedes Wort

        BEDIENEN? Dachte immer ZJ ist gleich WTG. Wem gehört also die WTG?

        grüblerische Grüße

         

         

        1. Heinz

          Regenbogen,

          "Wem gehört also die WTG?"

          "Die WTG" gehört, soweit freiwillige Dienste, Spenden und Arbeitskraft erforderlich ist, "den Zeugen Jehovas". Soweit es Eigentumsrechte anbelangt, sollten die Zeugen Jehovas vielleicht wirklich mal fragen, WEM "gehört" die WTG?

          Natürlich wird die WTO auf den "Widmungszweck" verweisen. Wer leicht zufrieden zu stellen ist und es bequem haben möchte, wird das schlucken.

          Eigentum wird (auch) definiert als das Recht einen anderen von der Einwirkung auf einen Gegenstand AUSZUSCHLIESEN.

          Man könnte sich auch mal Gedanken machen und den Eigentumsbegriff und Unterscheidungen machen zwischen dem verfassungsrechtlichen Begriff, dem rein bürgerlich-rechtlichen:

          http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/eigentum.html

          Dann kann man noch bedenken, dass das Steuerrecht auch das "wirtschaftliche Eigentum" kennt, was nichts anderes heißt, als dass bei bestimmten Konstellationen das wirkliche Eigentum einem anderen zugeordnet wird, als dem bürgerlich-rechtlichen Eigentümer.

          Aber was will man "illuminierten" Zeugen Jehovas erklären, wo doch sie selbst die Bibellehrer sind, die anderen erklären und verkünden was in Jesaja 65:21,22 steht. Während sie genau das heute tun. Und glauben, sie wären "in der Wahrheit". Und ANDERE müssten "ERWACHET"!

          Matthäus 14:15

           

          1. Heinz

            Sorry, Zahlendreher, nicht Matthäus. 14:15 sollte oben stehen, sondern Matthäus 15:14

            Der andere passt aber auch, wenn die ZJ die Bethelmitarbeiter in Selters in die Wüste bzw. zum Sozialamt schicken.

            Aber was scheren sich Zeugen Jehovas schon um das was wirklich in der Bibel steht???!!!

      3. Heinz

        Hupsi
        "...Ich sehe bei ....noch nicht so recht durch."
        Das ist genau so BEABSICHTIGT von Watchtower! (begehe also nicht den Fehler, und denke etwa evtl. es läge an Deiner Intelligenz!
        "Was bedeutet es rechtlich und religionspolitisch, im Auftrag der IBSA zu bauen? Kooperation?"
        Die IBSA ist nur eine von hunderten Konzergesellschaften (Hydraköpfe) im weit verzweigten Konzernnetz der WTO.
        Man wählt solche rechtlichen Konstruktionen und Strukturen genau zu dem Zweck Dritten, wozu natürlich auch die Steuerbehörden gehören, den Einblick in die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erschweren bzw. verunmöglichen. Oft auch um Eigentumsverhältnisse zu verschleiern. Oder auch um Schwarzgelder oder Drogengelder zu verstecken oder waschen.
        Die rechtlichen Gestaltungen der WTO könnten einem Lehrbuch für Steuerhinterziehung bzw. Lehrbuch für Steuerfahnder entnommen sein.
        Wenn Du und jeder andere "Normalbürger" als kein "Durchblick" hast, dann ist das erstens gewollt von Watchtower und zweitens, überhaupt nicht ungewöhnlich oder gar eine Intelligenzfrage.
        Nein, selbst mit rechtlichen Befugnissen ausgestattete Steuerfahnder und Experten der Materie müssen hier immer wieder "um Durchblick kämpfen" oder stoßen selbst auch an Grenzen. Besonders bei so international und weltweit aufgestellten Akteuren die der Watchtowerkonzern.
        Vielleicht hast du einmal etwas von den sog. "Panama Papers" gehört?!
        Wer etwas von der Materie versteht kann zumindest soviel mit Sicherheit sagen, die Watchtowerbosse haben die Kenntnisse der ausgebufftesten Finanzjongleure die es so gibt. In dem was sie als "ungerechte und harte Wirtschaftssysteme" (vodergründig verbal) verurteilen, kennen sie sich selbst BESTENS aus. Und das nicht zufällig!
        Aus Krimis kennst Du vielleicht den Begriff "Täterwissen". Man versteht darunter ein Wissen, was nur ein Täter selbst haben kann (und sonst niemand).
        Natürlich müssen auch z.B. Steuerfahner oder Experten für Wirtschaftskriminalität sich gleiches Wissen aneignen, bzw. erhalten dieses durch ihre Arbeit "automatisch" immer mehr (das ewige "Katz und Maus Spiel der Ehrlichen und Unehrlichen).
        Ist die Watchtower ORG aber eine Steuerfahndungsbehörde?
        Vordergründig jedenfalls gibt sie sich als (harmlose) Religionsgemeinschaft aus?
        Aber anstatt ordnungsgemäße Rechenschaftsberichte, auch konsolidiert (zusammengefasst) über ihre weltweite Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu veröffentlichen, "erklärt" sie ihren Mitgliedern und Spendern, die ordentliche Arbeit der Steuer(fahndungs)behörden wäre als "Verfogung im Namen Jesu" zu sehen und interpretieren.
        Hast Du noch Fragen?

        1. O.W.Schön

          @Hupsi, @Alpha,

          das ganze Bauprojekt der IBSA namens Temple Farm in Chelmsford ist ein Mysterium der besonderen Art. Niemand weiß was genaues und dennoch wird still und leise gebaut. Zudem hat JW.ORG etliche Erklärungen dazu bereits wieder aus dem Netz genommen und durch neue Mysterien ersetzt.

          Fakt ist jedoch, dass es für Europa nur EINE Hauptzentrale geben wird und die wird in England sein, und zwar in Chelmsford und sie lautet Temple Farm!!! Wenn also von führenden Brüder des Zweiges behauptet wird, dass Selters ausgebaut wird, dann ist das eine gezielte und bewusste Irreführung der europäischen Bruderschaft, damit die Gelder nicht stocken und nicht ausbleiben.

          Die Bruderschaft wird für die nächsten 3 Jahre hingehalten, bis England fertiggestellt ist und dann: Selters ade´!!! Bis dahin wird den 7 Konzernlenkern schon was eingefallen sein, warum sie Selters dicht machen, obwohl es ja eigentlich für Millionen Euro ausgebaut werden sollte ... vielleicht hat es ihnen ja Jehova ins Ohr geflüstert, dass es ihm gefallen hat, Selters zu schließen.

          Die dubiösen Machenschaften der JW.ORG sollten wir jedoch im Auge behalten, denn es wird noch spannend werden, wie sie sich aus der Affäre ziehen.

          Ein Link zu den linken Machenschaften der .org:

          http://jw-branchoffices.blogspot.de/p/branch-expansion-britain.html

          Ganz liebe Grüße an Euch Beide!

          O.W.S.

           

          1. Heinz

            Guten Morgen OWS,

            zunächst vielen Dank für den Link.

            Eine Frage noch, bei deren Beantwortung Du mir vielleicht weiterhelfen kannst: Haben die Zeugen Jehovas nicht (eine zeitlang zumindest) bestritten, irgendetwas mit IBSA zu tun zu haben? Meiner Erinnerung nach sehr wohl! Hast Du Kenntnisse? Quellen oder sogar schriftliche Belege/Äußerungen?

            Man kommt über hier:

            https://wol.jw.org/en/wol/d/r1/lp-e/1200272944

            und hier:

            https://wol.jw.org/en/wol/d/r1/lp-e/1200270542

            zwar zur (in Internetseiten wohl erzwungenen) Aussage von JW.ORG, dass die IBSA "associated" ist. Aber einen Link nach hier:

            http://www.internationalbiblestudents.com

            habe ich nicht "entdeckt".

            Anmerken darf ich vielleicht noch, dass ich "Mysterium" irgendwie nicht für das richtige Wort halte für gezielte Des-Information und die Täuschung über die wahren Absichten der eigenen "Gläubigen". "Gläubige" setzen ich in Anführungszeichen, weil ZJ kaum als "Mitglieder" einer Kirche, sondern vielmehr als Hörige eine gefährlichen Psychosekte einzuordnen sind.

            Im übrigen mag Buchhaltung und Bilanzierung für den einen oder anderen "ein Buch mit 7 Siegeln" oder gar ein "Mysterium" darstellen. Für ausgebildete Menschen in diesem Fach ist das alles andere als ein "Mysterium", sondern vielmehr eine recht trockene, aber oft auch sehr spannende, Angelegenheit bei der im großen und ganzen die Grundrechenarten, sowie die Buchhaltungs- und Bilanzierungstechniken der doppelten Buchführung oder der Kameralistik ausreichen. Dann ist das wie Fahrradfahren. Einmal erlernt, verlernt man das nicht mehr. Und wenn man dann -je noch Größenordnung- noch die Konsolidierungstechnik und Konzernbilanzierung erlernt hat, ist auch die Finanzberichterstattung bzw. Nicht-Berichterstattung eines weltweit aufgestellten Akteurs keine all zu große Herausforderung. Besonders deutlich wird dann, schon bevor man sich einen Gesamtüberblick verschaffen konnte, wenn jemand, sprich WTO, zwar über das Taschengeldbudget der 6-jährigen Tochter seiner "Ehefrau" präziseste und strengsten kontrollierte (vielleicht sogar -bewusst- übertriebene- "Rechenschaftsberichte" abgibt (ich meine die "Portokassenabrechnung" die in den Versammlungen ausgehängt werden) aber über sein 200.000,- Jahreseinkommen kein Wort verliert, und die Tochter und Ehefrau anhält, alle zwei Wochen eine Eiskugel müsse ausreichen, jede Woche eine Eiskugel in den Sommermonaten sei bestimmt "egoistisch".

            Geradezu lächerlich wirkt die JW.neue Mode in Sachen "Umweltschutz". Wer die Zeugen Jehovas etwas länger kennt, weiß natürlich, dass sie zur Zeit, als das Thema Umweltschutz aufkam,  umweltbewusste Menschen noch verächtlich machten und pöbelten, diese würden "der Schöpfung mehr Achtung zollen als dem Schöpfer". Natürlich leugnend, dass ein echter Christ schon die letzen 2000 jähre immer respektvoll mit Natur und Tierwelt umgeht. Aber das nur am Rande.

             

             

            @RoKo

            Ja "Bildung" ist etwas sehr "gefährliches" für Scharlane, Kriminelle oder Ausbeuter, Diebe und Brandschatzende Piraten, oder maßlos Habgierige mit der Politik der verbrannten Erde (Menschen).

            Du meinst:

            "...ist es gemäß deutschem Recht der juristische Begriff von "grober Undank"."

            Da hast Du vollkommen RECHT! Es gäbe noch vielmehr vergleichbare Tatbestände, an Hand Deiner Erfahrungsberichte und den Fakten finde ich den Begriff des -hier streng formaljuristisch nicht einschlägigen- Paragraphen über "Erschleichen von Leistungen" eigentlich faktisch am zutreffendsten für das "Geschäftsmodell" der WTO, die (zeitlich versetzte) Versilberung von eigentlich "gewidmetem" Vermögen bzw. die gewinnbringende Überführung von ideell erbrachter Arbeitsleistungen in den Bereich des gewerblichen Immobilienhandels (übrigens gab es ähnliche Problematiken im Bereich der Besteuerung von Veräußerungsgewinnen, was dazu führte, dass man "Gesetzeslücken" schließen musste).

            BI mag aber (durchaus verständlich, teilweise auch zu Recht) keine "rechtlichen Diskussionen". Sind auch schwierig, und auch nicht sehr sinnvoll, da keine Rechtsprechungsbefugnis besteht. Und es schon die Strategie von einigermaßen rechtlich Vorgebildeten wie Rutherford war und ist, Recht und Moral zu vertauschen und vorsätzlich zu verwechseln, und gegenüber den eigenen Mitgliedern auf den Kopf zu stellen.

            "Die Versammlungen" die "sich" Säle bauten, denen man sie heute, nach Überführung in das KdöR Eigentum "unter dem Hintern weg" verkauft und sie woanders schickt, hatten sicher nicht damit gerechnet, dachten sie doch, als sie bauten, es wäre "ihr" Saal. Dachten sie aber nur. Heute wissen sie es besser. Wollen es aber nicht zur Kenntnis nehmen.

            WUNDERBAR, aber für fanatisierte Sektenanhänger (leider) nicht aufschlußreich (wie man sich es wünschen würde, hast du den Zweck der "Multifunktionalität" herausgestellt. Ob man hieraus Rückschlüsse auf die wirklichen Widmung ziehen kann? Tja, was ist "wirklich"? Das fragen Zeugen Jehovas schon bei der Bibel. Sie fragen NICHT, was steht in der Schrift? Sie fragen, "was lehrt die Bibel "wirklich"? Ist das ein Unterschied?. Besser man kennt Matthäus 4:1-11 (und weiß was das wirklich heißt, und weiß wer Gott ist).

            (Leider), der einzelne Zeuge Jehovas hält sich -Paradebeispiel Ede- für ein "Freund Gottes" und "Bibelkenner.

            Ich habe nie Menschen kennen gelernt, die weniger wüssten, was ein Christ ist und weniger Kenntnis darüber haben, was die Bibel sagt.

            Ich bin zutiefst überzeugt, viele Zeugen Jehovas wissen im Grunde ganz genau, dass so vieles FALSCH und UNCHRISTLICH ist, was bei ihnen als Tugend gilt.

            JW.ORG versteht es, mit absurdesten, grotesken Gründen alles was recht und gut ist, auf den Kopf zu stellen, aber einen ANSCHEIN, von Richtigkeit zu wahren.

          2. Heinz

            Ps:

            OWS, wenn schon korrekte Anrede, dann bitte "Alpha UND Omega" 😉

            Oder hast Du verpasst Dir diesen Link anzusehen:

            https://www.youtube.com/watch?v=fz5S16WX6fM

            Wie ist eigentlich die Position der ZJ zur (nicht medizinisch indizierten) ABTREIBUNG (von Geschenken Gottes)?

            Sorry, blöde Frage, wahrscheinlich wie bei allen ihren "Haltungen", heute mal so, morgen mal so, und übermorgen? Mal sehen.... Kommt auf die Marktlage an 😉

        2. Hupsi

          Danke lieber Heinz und O.W. S., die Erläuterung hat mir sehr geholfen, zu erkennen dass das hier nicht mehr mit rechten Dingen zugeht. Das ist echt krass, dreist, und verlogen, dass es einem, nachdem man aufrichtig geglaubt, gedient, gespendet, verteidigt und mitgearbeitet hat, offen im Erkennen wird, und es einem in der selbstgebauten "Anbetungsstätte" speiübel wird.

          Gerade in unserer Versammlung wurde letzte Woche, wieder per Resolution (und viele im Urlaub), eine größere vierstellige Summe - wie selbstverständlich - ohne Gegenstimme ans sogenannte "weltweite Werk" in 50 sec. durchgewunken, weil wir es als Versammlung und Gebäudenutzer angeblich auf längere Zeit nicht so  dringend benötigen...

          In diesem verschleierten sumpfigen Kontext...  nicht zu fassen...

          Aber das glaubt einem ja gar keiner, wenn man das im kleinen Kreis mal ansprechen kann...Das ist noch schlimmer.

          🙁

          Danke trotzdem für klarere Sicht.

  7. Für Dich

    Ja, im globalen Wirtschaftssystem läuft vieles schief, daher versuche ich, regionale Produkte zu kaufen die nachhaltig produziert wurden. Ja, ich zahle gerne einen Euro mehr, wenn ich weiß, dass die Eier von glücklichen, frei laufenden Hennen stammen, nicht aus der Legebatterie. Schweinefleisch um 3,- pro Kilogramm ist für mich ein no go, wenn ich daran denke, wie diese Tiere leiden müssen. Um nachhaltige, gesunde Produkte zu kaufen, brauche ich aber Geld. Und um dieses anständig zu erwerben, brauche ich eine gute Bildung und Begeisterung für meinen Beruf. Nur dann kann ich Kunden und Chef glücklich machen. Eine gute Leistung im Berufsleben zu erbringen, hat sehr viel mit Nächstenliebe zu tun. Den Job als reinen Broterwerb abzutun ist für mich unethisch.

  8. Florian@Schneeflocke

    Hallo meine Liebe Schneeflocke

    ich kann und möchte deinem Kommentar an mich gerne zustimmen. Grundsätzlich sehe ich es auch so wie du.

    CHristen  sollten Friedensstifter sein und alles tun, um Frieden zu bewahren, und wenn man einmal daneben lag, auch bereit sein sich zu entschuldigen.

    Doch ist es legitim, das man auch eine annehmbare Reaktion des Gegenüber erwartet. Und sollte man feststellt, dass der Gegenüber ein falsches Spiel spielt muss man auch mal darauf hin weißen dürfen ohne sich dafür entschuldigen zu müssen.

    Ede hat von Anfang an versucht BI als unseriös hinzustellen.

    Und zu denken gibt Mir auch, dass er, obwohl viele seiner Kommentare gesperrt werden, er dennoch immer wieder versucht die WTG-Lehren hier zu vertreten.
    Zu bedenken gibt mir auch die Tatsache das er nie auf einen Artikel positiv reagiert, sondern sofort WTG-Lehren zitiert.
    Ich hätte schon längst Abstand davon genommen hier auf BI Kommentare zu schreiben, wenn ich merke, dass meine Kommentare nicht ankommen.

    Sein Verhalten könnte könnte man zwar als Eifer für die Wahrhreit werten. Doch ich denke er verfolgt ein anderes Ziel als all die Anderen, die hier auf BI LESEN UND SCHREIBEN.

    Er möchte auf listige Art und Weise hier die Lehren des Sklaven vertreten, was legitim wäre, wenn er nicht so tun würde, als würde er den Sklaven ablehnen.

    Ich hoffe, liebe Schneeflocke, dass du meine Bedenken verstehst.

    LG Florian

     

    1. Fox

      Guten Abend Florian,

      bitte lass mich mal eine Lanze brechen für dich! Deine Bedenken sind sehr nachvollziehbar. Stehen sie deshalb dem Frieden entgegen? Ich möchte alle einladen, dies mal kurz zu betrachten.

      Wir alle wissen, dass ein Ausstieg aus der WTG noch etliche Jahre das Denken, insbesondere die Schuldgefühle, beschäftigt und deshalb durchaus auch Angst auslösend sein kann. Ängste sind nicht immer logisch "greifbar" und daher ist eine Argumentation aus dieser Angst ebenfalls nicht nachvollziehbar. Ist das hier der Fall? Daraus ergäbe sich die Frage, weshalb Ede dann im Metanoia-Forum (über Bechhaus-Forum) seit mehreren Jahren (seit mind. 2010) sehr rege sowohl gegen Bruderinfo als auch gegen die WTG argumentiert. Der "Angst-Faktor", hier auf BI WTG-Kommentare zu posten ist damit widerlegt. Warum werden in diesem Forum WTG-Aussagen kritisiert die dann genau hier zum Ausdruck gebracht werden von Ede?

      Wer mein Schreiben auf BI mitverfolgt hat bezüglich Ede weiß, dass ich stets zu seinen Gunsten argumentiert habe, auch wenn ich seine Gedanken oft kein Stück teile. Bei beleidigenden Abwertungen habe ich um höfliches, verständnisvolles Miteinander ersucht. Es ist also keineswegs so, dass Ede immer im Abseits war und nur wegen einiger WTG-Glaubensdingen in jenes gedrängt wurde. Unser himmlischer Vater weiß sehr wohl, wie viele Nächte ich gewacht und überlegt habe, wie Ede biblisch offensichtliches nahegebracht werden könnte, wie viele Stunden ich geweint habe wenn wieder vor lauter Frust Umgangsformen gezeigt wurden, die eines Christen einfach nicht würdig sind. Ich habe keine Ahnung, was Ede sich vorstellt, was der für ihn zuständige Engel unserem himmlischen Vater berichten kann, wenn er die ernsten Sorgen um sein ewiges dauerhaftes Wohl einfach mit Füßen tritt und kein Stück interessiert.

      Redet die Wahrheit miteinander - das ist eine biblische Aufforderung an Christen. Ist es die Wahrheit miteinander redend (oder schreibend hier), wenn eine scheinbare WTG-Auffassung gepostet wird, dies aber gar nicht die Überzeugung ist? Wird damit nicht dem eigentlichen Zweck des BI-Forums widersprochen, nämlich die Bibel zu erforschen und Möglichkeiten des Glaubens und Verstehens anzubieten? Ich möchte mal sehr deutlich werden: Wird der Heilige Geist nicht beleidigt, wenn Neue, vielleicht noch Irritierte Mitleser-innen sich informieren möchten und mit gewollter und provozierter Intoleranz konfrontiert werden die zu Unfrieden führen soll?

      Den Frieden zu wahren ist sehr wichtig. Respekt und ein höflicher Umgang sind dafür unabdingbar. Aber Frieden muss auch ehrlich gewollt sein. Niemand verlangt hier auf BI Beiträge biblischer Himmelsstürmer. Wir dürfen noch unsere Wunden lecken die uns in vielen Jahren, sogar Jahrzehnten beigebracht wurden. Wir dürfen völlig verschiedenartige Gedanken darlegen. Aber hier zu posten, was man selbst nicht glaubt und sich in anderen Foren darüber lustig zu machen ist nach meinem Empfinden sehr charakterschwach, weil es jeglichem Wunsch nach biblischem Erkennen widerspricht. Gerade in den letzten Tagen erhielt Ede etliche freudig zustimmende Beiträge. Das verpflichtet ihn zu einer besonderen Fürsorge und Ehrlichkeit. Dass Ex-Zeugen auf BI als orientierungslos und dergleichen bezeichnet werden (nicht nur von Ede!) und gleichzeitig diese sich so äußernden Personen hier kommentieren ist sehr unwürdig und mir drängt sich die Frage auf, ob solche Kommentatoren hier auf BI gezielt Menschen opfern möchten. Da mögen wir Jehus Frage im Sinn behalten: Was ist Friede?" Ruhig, anständig und höflich seine Meinung zu äußern ist vor diesem Hintergrund noch wichtiger. Und ja, Matthäus hatte recht mit seiner Entschuldigung. Es ist nicht unsere Sache, den Glauben eines anderen zu bewerten. Aber es ist unsere Sache, unseren Umgang zu untersuchen.  Und da hast du recht mit all deiner Sorge.

  9. Fox

    Guten Tag Bruder und guten Tag an alle Leser

    deines sehr schön herausgearbeiteten Artikels über den Widersinn und die Widersprüchlichkeiten des WT-Artikels.

    Die Zitate:

    Zitat, 2. Frage: „Wie kann ich verhindern, mehr als unbedingt nötig in die Geschäfts- und Arbeitswelt verwickelt zu sein?

    Und die 3. Frage: „Wie haben es andere Diener Gottes geschafft, in so einem schwierigen Umfeld voll und ganz auf Gott zu vertrauen?“

    sind eigentlich mit einem Satz beantwortet: Gar nicht! Jedenfalls nicht als Mitglied dieser Organisation. Denn es entspricht den Tatsachen, dass diese Organisation sich der UNO, der OSZE sowie den verschiedenen Regierungen bediente um Vorteile als KdÖR zu erhalten, verbunden mit finanziellen Vorteilen. Die genannten Organisationen sowie die Aktienmärkte sind die Geschäfts- und Arbeitswelt der Organisation Jehovas Zeugen. Und damit beantwortet sich Frage 3 von ganz allein: In der BRD wurde 16 Jahre lang gerichtlich um die Anteilnahme an dieser Geschäfts- und Arbeitswelt der großen Kirchen teilhaben zu können als KdÖR, immer verbunden selbstverständlich in Zusammenarbeit mit den Regierungen. Nach der Verkündigung des Verbotes in Russland geht man gerichtlich dagegen vor und investiert Spendengelder ohne Ende für die Teilhabe an staatlichen Vergünstigungen. Gottvertrauen? Fehlanzeige! Sich menschlich gerechten Normen wie der Achtung des Gewissens (Blutfrage, Umgang mit Ausgeschlossenen) zu beugen ist ebenfalls Fehlanzeige.

    Die Fehlanzeige geht aber auch geistig weiter. Luk. 16 als Vorwand für Ungerechtigkeit heranzuziehen ist schon unbeschreiblich böse. Und was soll das? In Kürze soll sich der "einfache, normale" Verkündiger nicht wundern, wenn die Organisation mit dem von ihr zu Unrecht eingetriebenen Mammon Freunde aus Politik und Kirchen kaufen will um sich ein Himmelsplätzchen neben Päpsten zu sichern, wenn auch der letzte Zeuge Jehovas merkt, dass es nicht mehr um Anbetung und Treue zu Gott geht sondern um Gefolgschaft bei selbsternannten Lehrern. Wer ist denn der letzte Zeuge anderer als der Gerichtsmediziner? Warum sollte denn der Gerichtsmediziner aller Menschen diesen geistigen Friedhof in Warwick in eine ewige Wohnstätte mitnehmen? Ihre Ungerechtigkeit fördern? Ja haben sie denn nie gelesen, was die weiteren, warnenden Worte Jesu in Luk. 16 sind? "10 Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. 11 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu wart, wer wird euch das Wahre anvertrauen?"
    Also: was sollen unsere Höchsten mit so jemandem anfangen? Abgesehen davon, dass dieses Gleichnis so absolut nichts mit geldwerten Ratschlägen zu tun hat (Der Begriff Mammon bezeichnet auch Besitz und Eigentum). Es findet sich im von Jesus beispielhaft gelehrten Gebet "und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben denen, die uns gegenüber schuldig wurden". Wir können in unserer Unvollkommenheit anderen helfen, anderen beistehen, so dass sie sich freuen, die Zeit nach diesem Leben mit uns zu verbringen. Machbar ist das Ganze dadurch, weil der Verwalter unsere Schuld reduziert auf ein Maß, das dem Eigentümer gefällt. Der Verwalter hat seinen Job gemacht! Und Jesus zeigt ganz klar, dass die "Kinder dieser Weltzeit", also Christen, den "Kindern des Lichts" in diesem Punkt voraus sind. Die vom Eigentümer erwählten "Kinder des Lichts" hatten ihre Schuld vollständig zu tragen und zu bezahlen, oft endete Schuld mit der Todesstrafe, weil die Grundlage - der Schuldenerlass - nicht gegeben war. Nun ist er gegeben, daher können wir mit dem "ungerechten Besitz" - unserer eigenen Sündhaftigkeit, anderen helfen und werden trotzdem vor dem Eigentümer als solche betrachtet, die es wert sind, in seine ewigen Wohnstätten aufgenommen zu werden. Eine weitere Aufgabe des Verwalters können wir in Gal. 4:1-7 nachlesen und Dank sagen, dass unser himmlischer Vater nicht selbst als Eigentümer tätig wurde oder einen Engel als Verwalter eingesetzt hat sondern seinen Sohn, der als Mensch unsere Empfindungen kennengelernt hat und nun uns kleinen Kindern, Knechten gleich, die Schuld reduziert. Und wer aufmerksam liest stellt fest, dass er dies nicht einheitlich macht, sondern so, wie ein jeder es benötigt.
    👍 👍

  10. Tilo

    Normal
    0
    21

    Das ist ein guter Kommentar zu einem aktuellen WT-Artikel!  In Gelddingen offenbart sich ein Charakter, und nichts ist besser geeignet, einen Menschen zu verschmutzen als Habgier. Ich dachte beim Lesen an eine Stelle aus dem zweiten Petrusbrief:
     

     
    Kap.2, Verse 14, 15, 17-19: (auszugsweise aus NeÜ)
     
    „Habgier ist ihre zweite Natur geworden; sie sind verloren und verflucht. Wie Bileam haben sie den geraden Weg verlassen. Ja, sie sind dem Sohn Beors gefolgt, der das Geld liebte, das er für seine böse Tat bekommen sollte. Diese Menschen sind Brunnen, die kein Wasser haben, wie Nebelschwaden im Sturm. Sie werden in der dunkelsten Finsternis enden.  Mit hochtrabenden Worten schwingen sie große Reden, ... Sie versprechen ihnen Freiheit und sind doch selbst Sklaven ihrer moralischen Verkommenheit. Wovon man sich beherrschen lässt, von dem ist man versklavt.“
     
     Bileam hat Religion benutzt, um Geld zu verdienen!  (Offb. 2:14)
     
    Das ist eine alte Geschichte, wie es im Kommentar erwähnt wurde. Ich fand es auch sehr nützlich, ein paar Zahlen von anderen Bibelgesellschaften anzuführen, die ein Mehrfaches für die Bibelverbreitung tun – und das zum großen Teil kostenlos.
     

     
    Noch ein Wort zur Habgier: Die Bibel sagt uns, dass sie Götzendienst ist. Sie sagt uns auch, dass sie ein Merkmal von Menschen ist, die Christus nicht kennen. Habgier ist der treibende Prozess dieser Welt. Die Habgier geht immer über Leichen. Die vielen Opfer des Hungers und der Kriege in der Welt sind ein Beweis dafür. Wir kennen die Verwicklungen der WTG in Finanzgeschäfte. Auch die WTG verdient an Hunger und Krieg mit Hilfe ihres Aktienvermögens. Damit ist sie ein Teil dieser satanischen Welt. Das ist meine persönliche Meinung dazu.
    Liebe Grüße an alle!
    Tilo
     

  11. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

    Bei der Überlegung zu „welche Bibelübersetzung ist die Richtige“ möchte ich einige Gedanken dazu auf diese Bildfläche bringen. Wir verwenden „unsere Bibel“ und möchten „unsere Ansichten“ doch gerne verkaufen. Dadurch entstehen Fragen, die wiederum neue/andere Fragen erzeugen, und manchmal eher Verwirrung bewirken. Und wie es immer so schön mit uns Lesern ist: Eine 100 %ge Überein-/Zustimmung wird es kaum geben. Eine Begründung dafür liegt u.a. in nachfolgenden Text, den ich in  originaler Weise einfüge. (Ihr könnt ihn gerne mit entsprechenden Übersetzungstools in eine für euch passende Sprache führen.) Zunächst wird die Frage gestellt  
    “Which Bible translation is the best?”
    Dann wird eine (jedenfalls für mich) plausible „Erklärung“ angeführt, die unter der URL https://www.biblegateway.com zu finden ist (auszugweise gebe ich einige Passagen hier an).
     „The short answer to that common question, “Which Bible translation is the best?” is simple but also a bit unsatisfying: there isn’t a Bible translation that we, fallible humans, can point to and confidently identify as “the best.” It is of course possible to translate the Bible well, or to translate it poorly—just as with any other human activity. But for the most part, the Bible translations readily available to us today don’t differ as much in quality as they differ in translation philosophy. A translation philosophy isn’t a philosophy in the “Socrates, Descartes, and Confucius” sense of the word. Rather, the translation philosophy behind a particular Bible translation represents the way that the translators chose to answer the questions that must be answered when translating any text.
    What are those questions, and why do different translators answer them differently?
    Let’s find out by doing a little translation exercise of our own!”
    >>Bob and Jane went into the house and began to argue. “You’re driving me crazy,” Jane said. “Stop beating this dead horse.”<<
    “But things get a little trickier with the second sentence: “You’re driving me crazy,” Jane said. If you translate it word-for-word, you are being very faithful to the original text in one sense. But you also risk changing its meaning for readers who don’t know that in English, driving somebody crazy means that you’re aggravating them, not that you’re actually driving them someplace or inducing insanity in them. Maybe translating it “You’re annoying me” is more accurate… but now it feels like it’s lost some of its original punch, doesn’t it? And it’s always possible that translating it this way has inadvertently stripped out an important nuance. What if, a few sentences later, Bob cracks a joke that relies on Jane having said the specific phrase driving me crazy to make sense?
    And it gets even trickier with the final sentence. You know that beating a dead horse means pointlessly belaboring a settled point, but will your non-English reader? Maybe they’ll figure out what that phrase means by context, or maybe they’ll be completely stumped wondering why a deceased horse has suddenly entered the story. Maybe your reader’s language uses a completely different, unique idiom that conveys the exact same concept. Is it a more “faithful translation of the text” to translate it literally or to adapt it to the reader’s language and culture?
    Now, imagine that the text you’re translating isn’t a silly paragraph like the example above, but is instead an intricate poem composed thousands of years ago in a culture that is long gone. Now add to that the understanding that you’re translating God’s holy Word, and that a poorly translated word or phrase can make a big impact on a reader’s understanding of God and the Bible! You can see why Bible translation isn’t something you can just do with Google Translate; it involves constant judgment calls and tough choices. And it’s natural that different translators are going to make different choices, even if they share the goal of translating the Bible accurately.
    The first sentence is pretty straightforward, right? It’s a simple description of activities that can be understood easily when translated word-for-word into most languages. Most translators will translate this in the same way.
    As you can also see in the above example, there are two basic directions you can go when translating the Bible. You can choose to translate the Bible word-for-word, or you can choose to translate it thought-for-thought.”
    Word-for-Word or Thought-for-Thought?
    “As you can also see in the above example, there are two basic directions you can go when translating the Bible. You can choose to translate the Bible word-for-word, or you can choose to translate it thought-for-thought.
    Looking to our example above, a word-to-word approach would translate the phrase “beating a dead horse” as precisely as possible. A thought-for-thought approach would use a different phrase that means the same thing but which doesn’t necessarily use the original words or phrase.
    Technically, all Bible translations mix the two approaches—no approach is purely word-for-word or purely thought-for-thought. Many Bibles tend toward one approach, but all fall somewhere in between the two extremes. Some Bible translations do make a special effort to evenly balance the two approaches rather than favor one or the other, and those Bibles fall into the third category above. All of these Bibles share the goal of making Scripture accurate and accessible to readers. It’s just the specific translation strategies that differ.”
    Es geht/ging immer wieder, bei der Betrachtung des NTs in diversen Übersetzungen, um die Frage nach welcher Gott (“Gott hebräisch יהוה ” oder “Jesus = Gott”) gemeint sei. Dazu habe ich einmal englisch sprachige Bibelübersetzungen benutzt, um nachfolgende Konstellation zu präsentieren. Die Frage nach „welche Übersetzung ist die Richtige“ hat seine Berechtigung. Die Antwort kann sich jeder selber suchen…
    Die Frage ist: Welcher Herr/Gott ist gemeint? Wenn wir die Gedanken aus dem obigen Text einbeziehen, dann ist eine Prüfung zwang. Schauen wir uns ein Beispiel an. Im Deutschen gibt es (fast) das gleiche Beispiel.
    Matth. 22:44          LORD      Lord         lord
    KJ21        ‘The Lord said unto my Lord,
    AMP        ‘The Lord (the Father) said to my Lord (the Son, the Messiah)
    CJB          ‘Adonai said to my Lord,
    ERV         ‘The Lord God said to my Lord:
    TLB          ‘God said to my Lord,
    OJB         NEUM HASHEM LAADONI, SHEV LIMINI AD ASHIT OYVECHA HADOM LERAGLECHA
    Welchen „Gott“ wollten nun die Übersetzer geltend machen? Wer bietet die Wahrheit?
     
    Noch ein Beispiel dass mir auffiel, möchte ich anführen und zwar aus der s.g. Bergpredigt von Matt. 5 & 6. Beachtet bitte einmal die Formulierung, die Jesus verwendete. Ich gebe jeweils nur die Passage aus den jeweiligen Versen wieder.
    5:45  “ …eures Vaters im Himmel…“
    5:48  „…euer Vater im Himmel…“
    6:1  „…eurem Vater im Himmel…“
    6:4  „…dein Vater…“
    6:6  „…bete zu deinem Vater…“
    6:8  „…euer Vater…“
    Etc…
    Kommt hier nicht die Frage auf „ist der Vater von uns Menschen ein anderer als der von Jesus“? Im Johannesevangelium findet sich dann wiederum eine andere Formulierung, wie z.B. bei
     Joh. 14:2 lesen "...Im Haus meines Vaters..."   und in Joh. 14:7 "meinen Vater erkennen..." lesen.
    Wenn wir weitere Texte miteinander vergleichen, stellen wir ebenfalls abweichende Formulierungen fest, die u.U. einen ganz Sinn ergeben. Und wie schaut’s mit Joh. 7:28,29 aus? Es folgen 2 unterschiedliche Wiedergaben.
    Die NGÜ:

    »´Ihr meint,` mich zu kennen und zu wissen, woher ich komme. Aber ich bin nicht im eigenen Auftrag gekommen; es gibt einen, der mich gesandt hat, und das ist der wahre ´Gott`. Doch den kennt ihr nicht. 29 Ich hingegen kenne ihn, denn ich komme von ihm; er ist es, der mich gesandt hat.«

    Die ELB: 

    »Ihr kennt mich und wisst auch, woher ich bin; und ich bin nicht von mir selbst gekommen, sondern der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, den ihr nicht kennt. 29 Ich kenne ihn, weil ich von ihm bin und er mich gesandt hat.«

    Auffällig ist die jeweilige Wiedergabe schon, oder nicht? Welche Bibelübersetzung die Beste ist, kann offensichtlich nicht beantwortet werden. Somit bleibt auch sehr vieles was wir wissen möchten, in der "Glaubenszone" verborgen.
    So sind die Aussagen der jeweiligen Bibelübersetzungen mit den Inhalten des „Tonangebenden Übersetzers“ angereichert. Jeder behauptet mehr oder weniger „seine“ Übersetzung ist die richtigere. Wir können somit nur eine relative Wahrheit für uns suchen.
    Dieses Gedankengut (ohne Rechtsanspruch) wurde präsentiert von
    @THALJA

  12. RoKo

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    Die Frage im WT ist meiner Meinung nach als gebildeter und in der Predigsdienstschule befähigter Christ falsch gestellt. Biblisch gesehen sollte sie lauten? „Wie häufe ich Schätze im Himmel an?“, und nicht, „Wie kann ich meine Mittel so verwenden, dass meine Treue zu Gott deutlich wird“?
    Deutlich wird nur, dass es Murks ist.
    1. Joh 3:17
    „Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm?“
    Eine persönliche Erfahrung aus dem Jahr 2000 oder 2001, es ist schon lange her.
    Eine Schwester lernte bei einem Kongress Brüder aus Prag (Tschechien) kennen. Sie erfuhr, dass es jenen Brüdern an allem mangelt. So organisierte sie und uns einige jungen Leute Aktionen. Wir wohnen 80 km von der Grenze weg, sammelten gute Sachen zusammen (keine Lumpen) und fuhren unregelmäßig an einem Samstag nach Prag. Ein hiesiger Bruder konnte etwas tschechisch, er übersetzte so gut es ging. Lustig was manchmal raus kam. Es war wunderschön. Unsere Hilfen wurden dankend angenommen. Wir sahen die Wohnungen und was sie alles benötigten. Sie hatten nicht einmal 6 gleiche Stühle am Eßtisch. Quasi 6 verschiedene vom Sperrmüll, Holz, Rattan, Alu, Eisen. Wer das einmal sah!!! So lebten sie. Bei der nächsten Fahrt brachten wir neben Klamotten, Schuhe nun auch Hausrat mit. Von allem Etwas, Toaster, Eimer, Tapete... Was die Brüder nicht benötigten, gaben sie anderen weiter. Es wurde immer mehr. Sie warteten immer auf uns wie wir uns telefonisch anmeldeten. Wir kamen immer im Konvoi. 5, 6, 7 Fahrzeug voll gepackt. Wir erweiterten unseren Sammelkreis und fragten auch andere Versammlungen. So trugen wir viel Nützliches zusammen. Einmal sogar ein neues Schlafsofa von einer verstorbenen Schwester. Ein Bruder mietete auf seine Firmenkosten einen Transporter und los ging´s. Wohl gemerkt, die Hilfen waren von uns jedem einzelnen privat finanziert. Wir fassten in keinen Spendentopf. Die tschechischen Brüder bedankten sich herzlichst, deren Frauen jedes Alters standen lange in der Küche und buken Palatschinken (Eierkuchen) für uns. Zudem übergaben wir auch kleine finanzielle Beträge. Keine Tausende, aber ein zwei hundert… So ging das einige Jahre…Wie ich nun meinen Kreis noch weiter ausbauen wollte, bekamen unsere Aktionen die Ältesten mit. Oh! Unglaubliches geschah! Man hat mir/ uns die Aktionen in Zukunft untersagt und verboten! Man sagte, ich weiß es noch als wäre es gestern gewesen, Gott ist ein Gott der Ordnung. Alles muss seine Ordnung haben, und wenn wir wie wild so große Sachen anschieben geht das an der Gesellschaft vorbei. Besser man spendet und überlässt es der Gesellschaft, die Hilfe zu koordinieren wo auch wirklich Hilfe benötigt wird. Nun sagten mir das zwei befähigte Älteste, die weder eine Schlüpfer noch einen Schlips oder irgendwas anderes dazu gaben. Und vor Ort waren sie auch nie. Nie haben sie die dankbaren Hände geschüttelt und die strahlenden Augen gesehen. Mein Spruch darauf saß natürlich. Er ging in deren Magengrube. Mein Spruch war so heftig, dass es bei uns als örtliche Bedürfnisse behandelt wurde, nochmals mit Nachdruck der Hinweis des Untersagens.
    Alles klar sage ich mir, dann scheint es wohl mit der Weisheit nicht weit her zu sein, die besten Leuchten auf Erden zu sein. Jesus sagte, an eurer Liebe werden sie erkennen, dass ihr meine Jünger seid… Ach - er sagte so vieles mehr. Möglich, dass Brüdern in Funktion auffällig wurde, das sie nicht führend vorangehen und kleine Brüder hierbei mehr leisten. Das will ich nicht einmal in die Waagschale werfen, die Brüder in Funktion haben genug Aufgaben. Sie könnten doch auch dankbar sein, eifrige Helfer zu haben. Glauben ohne Werke ist tot. Das man es von der Leitung her tot gemacht hat, ich denke, das wird ihnen vor Gericht auf die Füße fallen. Insofern leiste ich lieber selbst etwas, helfe effektiv, tanke lieber einmal mehr für eine solche Fahrt als dass ich es in deren Spendenkasten werfe. Leider habe ich genau diese Erfahrung gemacht und kann nichts Positiveres dazu berichten. Mein Vertrauen in die Arbeitsweise jw.org und der Funktionäre (Euer Beitrag vor einigen Wochen) ist seit dem sehr stark beschädigt. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen sprach Christus… Das Hervorbringen der Früchte, an nichts anderem. Da ich Jesu folge und nicht einer Org. halte ich mich genau daran. Und davon tanke ich meine Kraft.
    Euer RoKo

    1. haraschmi

      Hallo RoKo,

      krasse Geschichte, sowas ähnliches ist uns widerfahren. Wir (hauptsächlich mein Onkel und wir) hatten einen Besuch von ungarischen Brüdern kurz nach der Wende organisiert. Die waren 5 Tage mit dem Reisebus gekommen, ca. 50 Personen. Haben ein Tag das Bethel besucht, waren bei Familien aus der Versammlung untergebracht, waren auch alle gemeinsam in der Versammlung.

      Die Familien bei denen sie untergebracht haben, schwärmten noch Jahre später über diese herzliche Atmosphäre.

      Als mein Onkel in der Versammlung gesagt hatte, dass er das organisiert und wir an dem Wochenende Stühle im Saal aufstocken müssten, wurde das erst mal abgelehnt. Das würde nicht von der Gesellschaft organisiert und daher wäre das nicht das Problem der Versammlung. Er ist fast an die Decke gegangen und meinte, ob die denn nicht wollten, dass die Glaubenbrüder das Wochenende über in die Zusammenkünfte gehen könnten. Einer meinte sogar, es könnte vlt. ausreichen, der Rest müsste dann halt stehen...  (war zum Glück nur die Meinung EINES Ältesten).

      Irgendwann haben die dann eingelenkt und der Saal wurde mit den Stühlen erweitert. Die Brüder und Schwestern gaben auf ungarisch Antworten und mein Onkel und meine Tante übersetzen das. War eine ganz spezielle Zusammenkunft!

      Wie gesagt 20 Jahre her, ich weiß nicht ob es mir nur so ging durch die Verblendung aber der Zusammenhalt untereinander und die Herzlichkeit war damals noch vorhanden. Heute weiß man gar nicht mehr, was Zusammenhalt und Herzlichkeit in der Versammlung bedeutet!

      Liebe Grüße

      der Haraschmi war´s

    2. Heinz

      @Roko,

      vielen Dank für Deinen authentischen Bericht aus der Praxis eines Zeugen Jehovas.

      Hast Du SO ETWAS auch nur ähnliches jemals bei einer anderen "weltlichen" Hilfsorganisation gehört? Ein Hilfs-VERBOT soweit es DIREKTE Hilfe angeht???

      Sicher kennt jeder die so genannten (Kinder-) "Patenschaften". "Weltliche" Hilfsorganisationen geht den genau gegenteiligen Weg und wollen aktiv die DIREKTE BEZIEHUNG zwischen Geber und Empfänger HERSTELLEN (statt verbieten) indem zu Briefkontakten zwischen Pate und Patenkind animiert wird und die Kontrolle für den Spender also gegeben! Um sich dem Verdacht, des "Abzweigens" bestmöglich zu entziehen.

      JW.ORG exakt umgekehrt!

      HALLO WACH???

      Ein nächster Aspekt: steuerbefreite Organisationen sind selbstredend nur unter der Bedingung steuerbefreit, dass sie NICHT GEWINNORIENTIERT (also plumpe Gewerbebetriebe) sind, die lediglich VERHEHLEN dass sie gewinnorientiert arbeiten und zu Unrecht Steuervorteile genießen, die dem ehrlich für seinen Lebensunterhalt arbeitenden Arbeitnehmer oder Unternehmer versagt sind.

      Das bedeutet, dass die (Spenden-) Einnahmen nach den -international ziemlich identischen Prinzipien und Gesetzen- nicht wesentlich höher sein dürfen, als die laufenden Ausgaben für "gemeinnützige" Zwecke. Naturgemäß kann sich also kein größerer Überschuss ergeben und demzufolge kein Vermögen anhäufen. "Erlaubt" im Sinne der Steuer-/ Gemeinnützigkeitsgesetzgebungen ist lediglich das "Vorhalten" eines gewissen Liqiditätssicherungsbetragesfür einige Monate zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit (vergleichbar dem Vorhalten beispielsweise der Miete und Löhne für ein paar Monate).

      JW.ORG hat in nahezu ALLEN Industrieländern massive Probleme mit den Steuerbehörden, egal ob Frankreich, Kanada oder England. WEIL der Verdacht besteht, bzw. Frankreich zunächst ausgeurteilt, dass sie gewerblich tätig sind. In Deutschland z.B. hat just dieses "Problem" dazu geführt, dass irgendwann entschieden WERDEN MUSSTE die Literatur unentgeltlich abzugeben, sonst wäre ihre Steuerbefreiung gefährdet gewesen (weil die Gewinne viel zu hoch waren).

      Es ist schon beeindruckend wie es einer ORG gelingt massivste Steuerbetrugsversuche seinen Anhängern als "Verfolgung im Namen Jesu durch die satanischen Regierungen" zu verkaufen.

      Nun wird der Überzeugte Anhänger das Nichtbekanntwerden von Skandalen in diesem Bereich als "Gütesiegel" interprtieren wollen - und natürlich außer Acht lassen, dass es ein gesetzliches, auch die Behörden bindendes Steuergeheimnis gibt.

      Wie sich unter solchen gesetzlichen Rahmenbedingungen allerdings riesige Hedgefondvermögen und Depots in Steueroasen wie den Cayman Islands ergeben können, wird JW.ORG wohl nicht nur ihren "Anhängern" erklären müssen - hätte ich beinahe geschrieben😄. Weil das müssen sie ja nicht!😏🙃

      ABER der Steuerfahndern, denen werden sie das erklären müssen!😄😄😄

      @Birgit,

      ich würde mir sehr genau überlegen, ob ich mich öffentlich als "Zeuge Jehovas  zu erkennen geben" würde.

      Ich persönlich rechne damit, dass die Zeugen Jehovas in naher Zukunft ähnliche Berühmtheit erlangen werden wie andere Sektenführer. Sei es als best getarnter Pädophilenring der je aufgeflogen ist, oder als größte Wirtschafts- und Steuerkriminelle oder als anderweitig extremistische kriminelle ORG.

      Natürlich magst Du fragen, was das den "treudoofen ZJ" in Versammlung Buxdehude angeht wenn das tatsächlich so heraus käme? Kannst Du natürlich fragen! Die Öffentlichkeit wird das sicher nicht fragen und differenzieren. Du bist dann als ZEUGE JEHOVAS bekannt (wie ein bunter Hund). ABER NICHT als guter Christ oder gute Frau Müller, Mayer....

      Aber dass kann nicht nur jeder sehen wie er will, sonder das muss er auch!😏😄

      Kennst du so Leute vielleicht auch die (oft in dreister Weise oder Situation) immer frech den Spruch entgegen schleudern "ich bin halt wie ich bin"?

      Ich anzworte dann immer, bleibt Dir auch gar nix anderes übrig😄.

      Wie sagte Jesus? "Schmal ist der Weg...."

      Den wenigsten Menschen gelingt eine "Umkehr" und die eigene Änderung.

      "Prüfe wer sich ewig bindet..."

      Lg.

      @Florian

      absolut korrekt, nichts hinzu zu fügen.

      Lg

      1. RoKo

        Ich schrieb ja schon... Christus sagte es uns im voraus. An Ihren Früchten werdet ihr sie erkennen...

        Ich habe noch viel mehr erlebt...

        Mehr und mehr erlange ich aus verschiedenen persönlichen Erfahrungen die Erkenntnis, dass Glauben ausleben was anderes ist, als von jw.org vorgegeben wird und die Brüder und Schwestern darin "erzogen" werden... Das führt oft zu heftigen Diskussionen in der eigenen Familie.

        Ich glaube, wenn Jesus heute in diese oder jene Versammlung gehen würde, er würde bestimmt richtig aufräumen... Ich glaube, dort würden die Fetzen fliegen... Der Grundsatz der Liebe (den er uns aufgetragen hat) fehlt mehr und mehr.

        Seit langem gebe ich mich nicht mehr als ZJ zu erkennen, weil die "innerbetrieblichen Angelegenheiten" mich nur noch nerven, die ich bei der Taufe so nicht kannte. Man agiert gerade so wie eine sozialistische Organisation zu DDR-Zeiten, lehnte deren Arbeitsweise aber immer ab. Kommt die Frage auf, sage ich, ich bin aus reinem Herzen Christ und habe mit großen Weltreligionen nichts am Hut. Plötzlich hören die Menschen zu... man glaubt es kaum...

        Und wenn ich viele Berichte von anderen hier lese, auch von Brüdern und Ex-Brüdern, kommen mir oft die Tränen, wie bürokratisch und herzlos man in den eigenen Reihen miteinander umgeht. Solche Erfahrungen stärken mich im Glauben erheblich mehr als ein Bericht im Jahrbuch X-Y-Z. Aber jene Brüder werden als abtrünnig oder ausgeschlossen betrachtet. Ich werde angewiesen, keinen Umgang mit diesen zu haben. Jene Brüder haben, so lerne ich sie kennen, gar das bessere Herz im Brustkorb. Ich denke, diese Brüder sind geistig stark und Leben den Glauben.

        Da es überall so ist, hilft auch kein Versammlungswechsel.

        Ich reiche seit längerem, weil Älteste heftigen Ärger mit meiner Person gesucht haben und mir mit Ausschluss drohten und auch ein Komitee einberufen haben, keine Berichtszettel mehr ein. Mal sehen was passiert. Sie haben die Sache erstmal eingestellt, weil ich u.a. Spr 30:10 angeführt habe und sie sich wahrlich nicht trauten, dies zu übertreten. Ich bin mir sicher, hätte ich mich nicht hart verteidigt, hätten sie mich raus geworfen und es so bekannt gegeben. Aber in mir reift (seit über 10 Jahren) der Gedanke, auszutreten. Kennt man Brüder, und wie sie im privaten Leben aggieren, dann habe ich nichts mit diesen gemeinsam. Warum also weiter Gemeinschaft pflegen? Eher fühle ich mich Personen hingezogen, die wie hier oft beschrieben, schon den Austritt formuiert haben. Aus o.g. Gründen. Zum GM war ich wieder mal in einer Versammlung (in meine gehe ich schon lange nicht mehr). Die tiefen Gespräche unter Ältesten die am Programm beteiligt waren, die über das Ende und Zeitpunkt des gegenwärtigen Systems diskutiert haben (die Lehre der Generation) befremdet mich nur.

        in Liebe RoKo

        (es lesen ja auch treue ZJ mit. Ich bin eng mit dem Schöpfer verbunden und treten extrem gern und aufrichtig für den wahren Glauben ein. Ich bin überaus vorsichtig, keine Unwahrheiten zu verbreiten und möchte mich auch nicht beteiligt wissen. Ich weiß, Lästerung gegen Gott kann nicht vergeben werden. Meine Erfahrungen sind aber genau so, und diese kann man auch nicht absprechen, beschwichtigen oder schön reden (was "Funktionäre" zu gern tun). Es ist genau so. Darum denke ich, BI tut genau das, was richtig ist - die Wahrheit kund.)

  13. Anna

    Liebe Schwestern und Brüder,

    zu alledem was richtigerweise schon über den Artikel gepostet wurde darf ich noch den Abschnitt 12 anfügen:

    ZITAT:
    12. Worin zeigte sich Abrahams Vertrauen in Jehova?
    12 Man wird auch dadurch ein Freund Gottes, dass man sich nicht unnötig in die Geschäfts- und Arbeitswelt verwickelt, sondern für wahre Reichtümer lebt. Abraham, ein Glaubensmann der alten Zeit, wollte ein Freund Gottes sein. Er gehorchte Gott, verließ das wohlhabende Ur und lebte in Zelten (Heb. 11:8-10). Statt nach materiellen Vorteilen zu streben, was einen Mangel an Glauben offenbart hätte, konzentrierte er sich immer auf Jehova, die Quelle wahren Reichtums (1. Mo. 14:22, 23). Zu so einem Glauben ermunterte Jesus, als er zu einem reichen jungen Mann sagte: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deine Habe und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach“ (Mat. 19:21). Dieser Mann hatte nicht den Glauben eines Abraham. Andere schon. Sie bewiesen bedingungsloses Gottvertrauen. ENDE ZITAT
    Sicherlich vertraute Abraham seinem Schöpfer. Nur ARM war er niemals.
    Hier eine Schriftstelle dazu:(Luther)

    1. Mose 13:1 So zog Abram herauf aus Ägypten mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, und Lot mit ihm ins Südland.
    2 Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold.

    Das steht auch in der NWÜ ähnlich.

    Vor ein paar Jahren war ich in der Wüste Sinai und habe dort einen sehr wohlhabenden Beduinen besuchen dürfen im Rahmen einer Wanderreise durch die Wüste. Ich habe dort zu Abend gegessen und auf seinem riesigen Grundstück gezeltet. Sein Wohnzelt war sehr luxuriös ausgestattet.

    So ungefähr stelle ich mir das Leben Abrahams "in Zelten" vor. Nicht wie einem die Organisation einreden will er wäre wie ein einfacher Nomade herumgezogen.
    Überdies Sklave eines Wirtschaftssystem kann ich auch sein, wenn ich sehr wenig Geld habe.

    Herzliche Grüße Anna

    1. RoKo

      Danke, richtig guter Kommentar. Zelt ist eben nicht gleich Zelt. Ich wäre gern mal Mäuschen, wenn Du so eine Antwort an den WT-Studienleiter sagen würdest... 🙂 Die drehen sicher gleich das Micro vor Schreck ab...

    2. F&F

      Da der Pharao den Abraham empfangen hat, muss man davon ausgehen, dass er zu den adligen Kreisen Summers zählte. Einen Ziegenhirten hätte der Pharao sicher nicht Audienz gegeben.

    3. Fox

      Guten Abend Anna,

      Abraham hatte es geschafft, das `Kamel durch ein Nadelöhr´gehen zu lassen. Dabei geht es nicht einfach um Geldspenden. Abraham machte genauso Fehler. Vor lauter Angst ließ er zu, dass seine Frau zu einem anderen Mann, einem Pharao, kam und von diesem erhielt er reichlich Vieh, ebenso auch Lot, der ebenfalls beteiligt war. Später gefiel ihm die Aufforderung Saras, Hagar wegzusenden überhaupt nicht. Abraham bewaffnete über 300 seiner Männer um den Entführern Lots nachzujagen und Lot zu befreien. Er haderte mit seinem Schöpfer um vermeintlich ungerechte Vernichtung von Menschen in Sodom. Abraham war also keineswegs der Pseudopazifist, welcher nur unauffällig vor sich hinlebte wie er gern dargestellt wird.

      Was Abraham auszeichnete war sein steter Gehorsam Gott gegenüber. Das allein machte ihn sicher nicht zu dem Freund Gottes, der eben wegen dieser Bezeichnung als herausragendes Beispiel genannt wird in der Bibel. Abraham pflegte mit seinem himmlischen Vater intensive Kommunikation und beließ es nicht dabei, eine Information entgegen zu nehmen. Er war sich seiner niedrigen Stellung Gott gegenüber stets bewusst und legte doch Wert darauf, diesen an seiner Seite zu haben, bewirtete dessen Gesandte bestens und stellte dessen Vorschläge und Hinweise über jeden Standesdünkel seiner Zeit. Dieser Umgang zwischen Abraham und seinem himmlischen Vater bezeugt, dass Abraham den Verheißungen Gottes glaubte - dieser Glaube und nur dies war die Ursache für die Bezeichnung Abrahams als Freund Gottes. In diesem Glauben sah er den "Tag Jesu"(Joh. 8:56) und aus dieser Sichtweise war er bereit, Isaak zu opfern, denn der Tag Jesu, des Befreiers und Wiederherstellers des Menschen schließt die Auferstehung mit ein (Hebr. 11: 17-19) Abraham bemühte sich nicht um große Bauwerke und suchte kein Bürgerrecht für sich auf Erden sondern wartete auf die Stadt, die wahre Grundlagen hat (Hebr. 11:10). Abraham wurde für seinen Glauben an Jesus Christus als Freund Gottes bezeichnet und er wird sich sehr freuen, Kind Gottes zu werden wenn Jesus ihn ruft.

      Zu keinem Zeitpunkt hätte Abraham wie die Organisation um Spenden für Bauvorhaben gebettelt und um kostengünstige/kostenfreie Grundstücke als KdÖR gerichtlich gekämpft. Ihr gilt das Wort Jesu, welches er in Joh. 8:39 den Pharisäern sagte. Abraham glaubte nicht an seine Werke, sondern seine Werke resultierten aus seinem Glauben.

    4. Für Dich

      Liebe Anna, Danke dir für Deine Mühe. Möchte nur dezent anmerken, dass Abraham - wäre er heute ein ZJ - relativ schnell ausgeschlossen werden würde. Polygamie, Gewalt, Visionen als von Gott kommend interpretiert und was gar nicht geht: Nie mit Trolley im Strassendienst gewesen. So ändern sich die Zeiten...

  14. Florian@Matthäus

    Hallo Matthäus,

    schön wieder von dir zu hören. Ich hoffe du machst weiter gute Fortschritte in Richtung Gesundheit.

    Zu deiner Entschuldigung an Ede. Ich sehe keinen Grund sich bei ihm zu entschuldigen. Und die trostreichen Worte von einigen hier finde ich ehrlich gesagt nicht angebracht.

    Ede spielt ein Doppelspiel. Auf der einen Seite tut er so als ob er den alleinigen Anspruch der Lehrebefugnis des Sklaven verurteilt, vertritt aber dessen Lehrer hier eins zu eins .

    Jedem überzeugten Zeugen sollte es zugestanden werden hier seinen Glauben zu verteidigen ohne das er mit persönlichen Angriffen rechnen muss, das ist richtig.

    Aber bei Ede liegt der Fall nach meiner Überzeugung anders.

    Er postet hier bewusst die Lehre des Sklaven um BI als unglaubwürdig erscheinen zu lassen.

    Liebe Grüße und weiter gute Besserung für dich Matthäus

    wnüche ich dir

    Florian

    1. Schneeflocke@Florian

      Lieber Florian,

      Du suchst einen Grund für die Entschuldigung von Matthäus. Er hat selbst schon in seinem Kommentar einen biblischen angegeben.  Und vielleicht ist das Friedensgebet des Franz von Assissi auch eine Erklärung:

      “Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens,

      dass ich liebe, wo man hasst;

      dass ich verzeihe, wo man beleidigt;

      dass ich verbinde, wo Streit ist;

      dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;

      dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;

      dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;

      dass ich Liebe entzünde, wo Finsternis regiert;

      dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

      Herr, lass mich trachten,

      nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;

      nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;

      nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

      Denn wer sich hingibt, der empfängt;

      wer sich selbst vergisst, der findet;

      wer verzeiht, dem wird verziehen;

      und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.“

       

      Von der WTG habe ich leider noch keine Entschuldigungen gehört oder gelesen für die vielen Menschenseelen, die sie auf dem Gewissen hat, für die hunderte Falschaussagen, die angeblich direkt von Gott stammten, für Missbrauch, Vertuschung, Größenwahn und Gotteslästerung!! .... Das ist doch eher mehr als armselig...

       

      Lieber Florian, ich habe in der Bibel (bisher) noch keine Stelle finden können, in der trostreiche Worte nicht angebracht waren. Ich kann sie nicht zurück nehmen, weil sie aus meinem Herzen kamen, aber es tut mir trotzdem leid, wenn es Dich verstimmt haben sollte.

       

      Lieber Matthäus,

      mich hat Dein Kommentar tief berührt, Du bist ein treuer Zeuge Jesu, Verteidiger und Kämpfer Seiner Wahrheit und gepaart mit dieser angenehm sanftmütigen Demut wird der Frieden so wie Du ihn ausgesendet hast vollkommen zu Dir zurückkommen, ach was schreib' ich... ist er schon! 😉

      Liebste Grüße

      Schneeflocke

       

      PS. Der Geist Gottes und unseres Herrn kann doch nicht durch Kommentare einzelner gestoppt oder fehlgeleitet werden, oder?!

      Die Lust am Prüfen und Erkennen muss und darf eh jeder Einzelne selbst durchleben.

  15. Janus

    "Ja, es ist richtig, „die heutigen Wirtschaftssysteme sind hart und ungerecht“."

    Damit wird ein angeblicher Fakt in den Raum gestellt, ein Fakt der falsch ist und ablenken soll. Warum?

    Viele Reiche setzen sich für Arme ein (siehe Buffett, Gates,...), andere praktizieren ohne Frage gnadenlose Ausbeutung. Dies wird hier mit einer "früher-war-alles-besser"-Worthülse verklärt. Doch selbst da muss man sich fragen, stimmt das? Warum leben wir immer länger, warum gibt es ein soziales Netz, warum haben Flüchtlinge heute höhere Überlebenschancen durch Hilfsgüter?

    Doch viele ZJ und auch ehemalige ZJ sagen oft, dass es ihnen nicht gut geht. Sicherlich ist die Weltsicht die man durch die ZJ vermittelt bekommt, sehr negativ -  denn auf was kann ich mich freuen wenn mir das hier und jetzt gefällt? Dazu sollte man sich aber die "alles-wird-besser"-Videos mal anschauen. Gedreht im hier und heute.

    Aber auch ein weiterer Punkt lässt viele ZJ die heutige Zeit als so schlimm empfinden, was mit den Lehren der ZJ zusammenhängt. Viele sind beruflich abgehangen oder schlechter gestellt als es ihnen möglich wäre, da sie "ihr Leben vereinfachten" und "höhere Bildung" ablehnen mussten. Wenn die WTG dann davon spricht, dass die heutigen Systeme gnadenlos sind, dann lenkt sie von ihrer eigenen Schuld ab. Wie viele hangeln sich von Monat zu Monat mit geringen Einkommen oder einer kleinen Rente weil sie Opfer der WTG geworden sind?

    Ich gehörte selbst zu den Kindern die nicht studieren durften. Als ich dies mal erwähnte, sagte mir ein jüngerer Bruder (zu diesem Zeitpunkt war studieren zulässig geworden): "Das war doch nie eine Lehre der WTG, dies ist deine Entscheidung gewesen!" Und so schnell verändert sich die Realität.

    Es grüßt

    Janus

    1. LuRa

      Lieber Janus,

      in einem gebe ich dir nicht ganz recht, was bezüglich des Zeitpunktes des "zulässig geworden" betrifft. Erstmal haben unsere Söhne auch nicht studiert (bei einem wäre das sicher der richtige Weg gewesen), weil die WTG es nicht verboten, sondern ganz gekonnt hinein interpretiert / suggeriert hat. Diese Meinung der WTG ist heute auch noch aktuell! Warum wird die WTG diese Ansicht weiter vertreten? Weil Bildung eine Persönlichkeit fördert und zum Nachdenken anregt. Das wird sich niemals ändern, denn selbstständiges Denken und eine eigene Persönlichkeit sind absolut nicht gewollt..

      Nun kann man die geschickten Methoden der Meinungmanipulation nachweisen! Hier mal der Tagestext vom 31.01.15.
      Seht zu, dass nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführe (Kol. 2:8)
      In den Denkweisen, die viele studierte Leute nachdrücklich vertreten, spiegelt sich genau die in Kolosser 2:8 erwähnte leere, trügerische Philosophie, die auf rein menschlichen Überlieferungen aufbaut. Der Schwerpunkt liegt bei der höheren Bildung häufig auf dem Vermitteln von theoretischem Wissen. Wozu führt das? Oft haben die Absolventen, wenn überhaupt, nur wenig praktische Kenntnisse erworben und sind schlecht darauf vorbereitet, den ganz normalen Alltag zu bewältigen. Diener Jehovas dagegen entscheiden sich für eine Ausbildung, die ihnen die nötigen Fertigkeiten vermittelt, ein unkompliziertes Leben im Dienst für Jehova zu führen. Sie nehmen sich das zu Herzen, was Paulus Timotheus riet: „Gewiss ist sie ein Mittel zu großem Gewinn, diese Gottergebenheit zusammen mit Selbstgenügsamkeit. Wenn wir also Lebensunterhalt und Bedeckung haben, werden wir mit diesen Dingen zufrieden sein“ (1. Tim. 6:6, 8). Statt sich durch akademische Grade und Titel zu empfehlen, konzentrieren sich echte Christen darauf, durch ihren Einsatz im Predigtwerk „Empfehlungsbriefe“ zu sammeln (2. Kor. 3:1-3). w13 15. 10. 2:13
       
      Wer studiert ist also kein echter Christ!
      Hier mal einige Gedanken was wirklich geschrieben wurde:
      blau: könnte es auch sein, dass einfach Wissenschaft dahinter steht;
      grün: wie soll man die Wissenschaftlichen Grundlagen der z.B. Relativitätstheorie sonst darstellen?;
      dunkelgrün: sind denn die studierten z.B. Ärzte, Physiker usw. alle lebensunfähig?;
      grau: "diese Gottergebenheit" kann auch jeder Studierte entwickeln bzw. in sich ausleben;
      gelb: also "echte Christen"; die sich z.B. zum Medizinstudium entscheiden (konzentrieren), sind also      gar keine richtigen Christen!
      Hier sieht man wie mit ganz gekonnten Halbwahrheiten und Aussagen die Richtung bestimmt wird,        ohne angreifbar zu sein. Die WTG sind wirklich Profis, um Ihre(!) Ziele zu erreichen/durchzusetzen.
      Gruß LuRa
      👍 👍

  16. Petrus111

    Liebe Freunde,

    ja, die Welt ist ungerecht - und natürlich auch die "Wirtschaftssysteme".
    ABER: wir alle sind unvollkommen - und somit ungerecht, selbstsüchtig, wir wissen nicht alles, können nicht alles berücksichtigen, was man wissen muss, um allen Menschen GERECHT zu werden.

    Ich lebe jedoch im deutschsprachigen Raum, genauer: in Deutschland - und ich muss sagen: den ca. 80.000.000 Menschen geht es nicht so schlecht: jeder erhält mindestens Sozialleistungen, die um ein Vielfaches höher sind als ein afrikanisches Durchschnittseinkommen; jeder ist krankenversichert; der Staat wendet etwa 50 % des Bruttoinlandsproduktes auf, um für die Bürger zu sorgen.

    Kurzum: ich fühle mich nicht besonders ungerecht behandelt von den Wirtschaftssystemen - und ich zahle auch gerne Steuern, weil ich der Meinung bin, sie werden einigermaßen vernünftig verwendet.

    beste Grüße

    Petrus111

  17. M.N.

    Und weiter dreht sich der JW.Org-Brummkreisel um sich selbst, immer nur um sich selbst um sich selbst um sich selbst ...

    Wieder ein Beispiel für JW.Org-"Rumination": Es gibt nur diesen einen, ständig im Pansen der JW.Org köchelnden Einheitsbrei aus "Predigen predigen predigen - eifrig und fleißig sein - hart für die Org arbeiten - MEHR für die Org tun - Vollzeitdienst tun - Opfer für die Org bringen - die Org an die erste Stelle setzen - ihr alle Zeit, Kraft und Mittel geben - die böse Welt - der böse Materialismus - die böse 'weltliche Arbeit' - die böse 'höhere Bildung' - sein 'Leben vereinfachen' - der JW.Org und ihren Bonzen gehorchen - demütig sein - unterwürfig sein - ...". Aus diesem ewig gärenden Sumpf holt die JW.Org immer wieder die gleichen "mahnenden" Versatzstücke hervor und baselt daraus ihre immergleichen dumpfdrögen Puzzle. Und dabei kennt die Doppelbödigkeit und Heuchelei der JW.Org keine Grenzen, gemäß der Devise (ich wiederhole mich): "Wir spucken euch ins Gesicht und sagen 'Es regnet'", denn:

    "Vermeiden, Sklaven eines Wirtschaftssystems zu werden und nicht in die Geschäftswelt verwickelt zu sein." Oh ja, sehr nichtverehrte JW.Org: Wer hat die fetten Bankkonten und Investments in "land grabbing schemes" nebst anderen, höchst dubiosen graue Kapitalmarkt-Geldanlagen? Nicht wir armen Schlucker der BI-Gemeinde. Na klar doch: Die Billionen der Brooklyn-Immobilienverkäufe an Kushner & Co. müssen ja - nebst der in regelmäßigen Abständen recht unverblümt eingeforderten ZJ-Spendenviehspenden irgendwo möglichst gewinnbringend geparkt werden. Die Herren der oberen 7-Fältigkeit nebst ihren ihnen aufwartenden Helferlein (den sog. "Nethinim" - siehe diesen Eintrag im Glossar) dürfen dann in der marmorierten und holzvertäfelten Warwick-Schloßanlage inmitten von "Freiwilligen" angelegten Parkanlagen mit Seeblick "für wahren Reichtum leben", sogar mit vergoldeten Bronzegullideckeln mit eingefrästem JW.Org-Emblem, damit auch das Abwasser noch einen Hauch von Org-Herrlichkeit und Größe mit abbekommt.

    "Die heutigen Wirtschaftssysteme sind hart und ungerecht". Nur diese? Wie sieht es mit "Härte und Ungerechtigkeit" in der JW.Org selbst aus? Das haben wir hier bereits zur Genüge kommentiert, und jede(r) "Ältestengeschädigte" weiß sofort, wovon ich rede.

    "Seinen Lebensunterhalt unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen bestreiten." Wer, wenn nicht die JW.Org mit ihrer polemischen "Bloß keine 'höhere Bildung!"-Dauerhetze und der Glorifizierung sog. "praktischer Berufe" wie Fensterputzer, Zeitungsboten oder Hilfsarbeiter (möglichst in "Teilzeit") trägt massiv dazu bei, dass die wirtschaftliche Lage vieler der ihr "gehorsamen" Befehlsempfänger prekär ist? Meine sämtlichen Finger & Zehen reichen nicht aus, um mir persönlich bekannte Fälle aufzuzählen, in denen sich Personen in prekärer wirtschaftlicher Lage dieselbe durch das Erlangen eines College- oder Uniabschlusses (teils mit großer Anstrengung per 2. Bildungsweg) dramatisch verbessern konnten, von 0 auf 100 sozusagen. Die ZJ unter diesen fühlten sich zwar aufgrund ihres "Org-Ungehorsams" zunächst etwas ungut, was aber sehr bald durch das einsetzende Gewahrwerden des massiven Nutzens ihrer verbesserten Situation im Hinblick auf sich selbst und ihre Familie beseitigt wurde.

    Betreffs Luk 16,9 - hier ist, was wirklich "gelehrte" Kommentatoren hierzu zu sagen haben - Großschreibung zur Hervorhebung hinzugefügt:

    Aus "Andachten - Keller, Rosenius, Spurgeon":
    "Wer sein Herz gegen die NOT DER BRÜDER verschließt, verscherzt seine Seligkeit."

    Barnes New Testament Notes:
    "...using our riches as we should do; ... by employing them in WORKS OF MERCY AND BENEVOLENCE, AIDING THE POOR, contributing to the advance of the gospel, bestowing them where they will do good, and in such a manner that God will approve the deed, and will bless us for it."

    John Nelson Darby: Betrachtungen über das Wort Gottes:
    "Die elenden Reichtümer dieser Welt können wir in Mittel zur AUSÜBUNG DER LIEBE umwandeln; der Geist der Gnade, der unsere Herzen erfüllt (indem wir selbst Gegenstände der Gnade sind), macht sich geltend bezüglich der zeitlichen DINGE, DIE WIR FÜR ANDERE BENUTZEN."

    Eclectic Notes:
    "A man’s piety cannot be measured by his CHARITIES; but on the other hand it cannot exist without them, for "faith without works is dead."
    Family New Testament Notes:
    "The friends whom you have made by BESTOWING YOUR PROPERTY IN DEEDS OF LOVE AND MERCY."

    The Four Fold Gospel:
    "at #Mt 25:35-40 ... our Lord altogether identifies himself with his POOR AND UNFORTUNATE DISCIPLES, and returns on their behalf a heavenly recompense for ANY KINDNESS WHICH HAS BEEN SHOWN THEM on the earth."

    Jamieson, Fausset, Brown Commentary:
    "Make . . . friends of—Turn to your advantage; that is, as the steward did, "by SHOWING MERCY TO THE POOR" (#Da 4:27; compare #Lu 12:33 14:13,14)."

    Matthew's NT Poole's Commentary:
    "To MAKE POOR CHRISTIANS OUR FRIENDS..."

    Sodann hier noch einige Links betreffs der im o. a. Artikel erwähnten Arbeit der Bibelgesellschaften:

    www.wycliffe.net
    www.weltbibelhilfe.de
    www.bible.com

    Dazu ein Auszug aus dem Glossar, Eintrag "Neue-Welt-Übersetzung":

    "Nicht nur wird der WTG unanständiges und aufgeblasenes Eigenlob durch diese Fakten und Zahlen relativiert und ins rechte Licht gerückt, sondern vollends ad absurdum geführt, sowie ihre kämpferisch/herausfordernd provokante Frage beantwortet: "Welche andere Gruppe führt ein ähnliches Werk durch?" Hier ist also aus engstirniger WTG-/"Zeugen Jehovas"-Scheuklappenperspektive ein Blick über den Tellerrand hilfreich, um den tatsächlichen Sachverhalt betreffs Bibelübersetzung zu erfassen."

    Soweit meine 5 Cent hierzu.

    Gruß,
    M.N.

    1. peetha@ .... +MN

      .... und DIE ....  sind ne Tasche voll €´s wert - derweil ... ´it´s NO time for Sleeper´s ...& ...  not the time for Dreamer´

      ....   ( (m) ein bescheidener ´nix in Tasche´ Beitrag hierzu)

      mein mir liebend gern zu lesender MN ! (ein schöner Satz - oder ?) ... Ick bin mir sicher, wenn in der Kommentarspalte das Kürzel MN erscheint, ist hier auf BI soowatt wie .... wie soll ick sagen ... so was wie ..... da kommt wat ... und das hat nun x Hand&Fuß

  18. Nachdenker an BenKenobi

    Hallo BenKenobi,

    Du hast Recht. Wo immer Geld, Macht, Einfuß und Ansehen im Spiel ist, wird es von den allermeisten Menschen gnadenlos und auf Kosten der Schwächeren ausgenutzt.

    Nachdenker

  19. BenKenobi

    Zitat vom Anfang des Artikels: "Ja, es ist richtig, „die heutigen Wirtschaftssysteme sind hart und ungerecht“."

    Die Wirtschaftssysteme sind so ungerecht wie die Menschen die sich ihrer bedienen. Es gibt meiner Beobachtung nach kein noch so gut durchdachtes System das ungerechtes Streben unterbindet wenn es in unlauterer Weise benutzt wird.

    Für mich steht die Wachtturmfirma an vorderster Stelle in ihrem habgierigen und ungerechten Ausnutzen der Möglichkeiten dieses Wirtschaftssystems.

    Sie sollten sich ihrer scheinheiligen Bettelei nach den "letzten Mitteln" ihrer unglückseligen Nachfolgeschar schämen. Schande über diese Heuchler!!

    BenKenobi

    1. Für Dich

      Lieber BenKobi, sehe ich genauso. Es erschließt sich mir ganz einfach nicht, was daran christlich sein soll, afrikanischen hungernden Kindern Spendengelder abzubetteln und diese dann in einen Market Value Hedgefonds an der Wall Street einzubringen.

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