Kommentar zum Jahrestext 2017 -„Vertraue auf Jehova, und tue Gutes

Unser Jahrestext für 2017 ist aus dem 37. Psalm, Vers  3 entnommen. „Vertraue auf Jehova, und tue Gutes . . . und handle mit Treue“ (PS. 37:3)

Die Botschaft des gesamten Verses für das damalige Israel lautet einfach zusammengefasst: „Verlass dich auf den Herrn Jehova und tue Gutes! Bleibe in Israel, dem verheißenen Land und halte dich immer an die Wahrheit!“

Was die WTG unter „GUTES tun“ versteht!

Zu diesem Jahrestext gibt es im Studienwachtturm Januar 2017 dann auch einen Artikel, der uns heute lebenden die Bedeutung und Anwendung dieses Psalms näher bringen möchte. Im Abs. 4 wird die  Quintessenz von Psalm 37:3 wie folgt zusammengefasst:  „Wir müssen uns unter allen Umständen auf Jehova verlassen und darauf vertrauen, dass er uns anleitet, uns unterstützt und das für uns tut, was wir selbst nicht schaffen. Gleichzeitig sollten wir das uns Mögliche tun und gezielt Schritte unternehmen, um Probleme zu lösen und anderen zu helfen. Kurz gesagt: Wir müssen auf Jehova vertrauen und Gutes tun; wir müssen mit Treue handeln. Betrachten wir, was wir diesbezüglich von Noah, David und anderen treuen Dienern Gottes lernen können. Sie verließen sich auf Jehova, handelten aber auch überlegt. Dazu mussten sie herausfinden, was sie tun und was sie nicht tun konnten, und dann entsprechend handeln.“

Ich habe diesen Studieartikel gelesen und bei mir gedacht, „…hmm, hört sich gut an, Gott vertrauen ist immer gut, und Gutes tun schon lange.“ Deshalb habe ich voller freudiger Erwartung weitergelesen, obwohl mich die Erfahrung immer wieder gelehrt hatte, was der Sklave mit „tue Gutes“ im Sinn hat, war ich doch wieder erschrocken über die offensichtliche Verdrehung des Psalms 37:3 und die Reduzierung seiner Bedeutung im Sinne der Organisationsinteressen. Es ist schon erstaunlich wie viele zusätzliche Worte und Begriffe der Sklave benutzt, um uns die einfache und klare Aussage dieses Psalms erklären zu wollen.

Grundsätzlich geht es in diesem Artikel, wie wir noch sehen werden, nicht um „Gutes tun“, sondern um Vertrauen und Loyalität der Organisation gegenüber.

Schon mit Absatz 4 beginnt der Autor der WTG die doch relativ einfache, klare und liebevolle Aussage des Psalms mit Attributen zu ergänzen, die diesen in einem unangenehmen Befehlston erklingen lassen, wie „…unter allen Umständen, auf Jehova verlassen. Vertrauen, dass er uns anleitet. Gezielt Schritte unternehmen, um Probleme zu lösen.“ Vorrangig also alles Attribute, die dem Leistungsevangelium, das die WTG vertritt, entgegenkommen. Im Gegensatz dazu, wird die Aufforderung „Gutes zu tun“ mit  „anderen zu helfen“ relativ entschärft.

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich nach einen Hinweis, wie man mit Werken für kranke und hilfsbedürftige Menschen Gutes tun kann – ein von Jakobus eingeforderter Glaubensbeweis für Christen – vergeblich gesucht habe. Es findet sich nicht ein einziger Hinweis, z.B. für viele wohlhabende Brüder, um etwas für die weltweite Not der Menschen tun zu können, oder auch für die unmittelbare in Not geratene Nachbarschaft. Der Sklave beschreibt uns in diesem Artikel einen Schöpfer, der ständig von uns etwas einfordert und das letzte aus uns herausholen möchte. Was für ein verzerrtes Gottesbild wird uns hier vermittelt! Der „t.u.v. Sklave“ missbraucht Gott, um seine Organisationsziele verfolgen zu können.

Die Bilderfolgen in diesem Artikel verdeutlichen wieder mal sehr schön, welche Vorstellungen der „Sklave“ mit „gutes tun“ verknüpft:

  1. Trotz Widerstand fleißig weiter predigen.
  2. Sünden bekennen und dann weiter predigen oder Bauregionen unterstützen.
  3. Gesundheitliche Probleme sind kein Grund, das Predigen zu vernachlässigen oder die Zusammenkünfte nicht zu besuchen.
  4. Deine ausgeschlossene Kinder sind weiter treu nach der Anweisung Jehovas zu MEIDEN, auch wenn es dir schwer fällt. Hoffe, dass sie zurückkommen, falls dies nicht geschieht, ist es auch nicht schlimm (für die Organisation, denn die braucht nur eifrige Unterstützer).
  5. Das ist nun die Krönung: auch eine arme Witwe, vor ihrem leeren Kühlschrank, wird aufgefordert, trotz ihrer Armut, Jehova nicht zu vergessen. Das Beispiel Jesu von der armen Witwe, die ihre letzte Münze in den Tempelkasten warf, muss wieder einmal herhalten, um auch den Ärmsten der Armen den letzten Cent aus den Rippen zu leiern.

 

 

 

 

 

 

Während sich Organisationen anderer Religionen besonders um diese armen „Witwen und Waisen“ oder Verfolgten kümmern, um deren Not zu lindern, wie es Jakobus einfordert, ist die angebliche  „Organisation Gottes“ darauf aus, auch dieser Personengruppe nebst den Kindern, den letzten Cent abzuknöpfen.

Zitat Abs. 17: „Wahrscheinlich konnte sie (die arme Witwe)  ihre finanzielle Situation nicht verbessern. Dennoch spendete sie alles, „was sie für den Lebensunterhalt besaß“. Sie wusste, Jehova würde für sie sorgen, wenn sie geistigen Interessen (Interessen der Organisation, Bauprojekte u.s.w.) den Vorrang gibt. Sie unterstützte die wahre Anbetung im Tempel. Auch wir vertrauen darauf, dass Jehova für alles Notwendige sorgt, WENN WIR das Königreich ALLEM voranstellen.“

Übersetzen wir einmal, was der „t.u.v. Sklave“ den Armen Brüdern sagen will: „Wartet nicht mit dem Spenden bis sich eure finanzielle Situation verbessert hat, gebt einfach das, was ihr habt, selbst dann, wenn für euch nichts mehr bleibt und euer Kühlschrank leer ist. Jehova, die Versammlung oder der Staat,  wird sich schon um euch kümmern, damit ihr nicht verhungern müsst“.

Wie sonst ist diese Aussage: „dennoch spendete die arme Witwe alles, ‚was sie für den Lebensunterhalt besaß‘ denn sie wusste, Jehova würde für sie sorgen, wenn sie geistigen Interessen (Interessen der Organisation, Bauprojekte u.s.w.) den Vorrang gibt“ , zu verstehen?

Auch wir vertrauen darauf, dass Jehova für alles Notwendige sorgt, WENN WIR das Königreich ALLEM voranstellen.

So nebenbei ist zu erwähnen, dass Jesus mit dem Hinweis auf die arme Witwe nicht ein Beispiel für die Ärmsten der Armen gab und von diesen erwartet, dass sie ihre lebensnotwenigen Dinge für den Tempel spenden. Nein, es war als Beispiel für die reichen Pharisäer gedacht. Diese, die sich stolz ihrer angeblich großzügigen Spenden, die sie mit Leichtigkeit aus ihrem Überfluß entbehren konnten, brüsteten, stellte er damit bloss.

Der Absatz 16 vermittelt uns einen weiteren seltsamen Hinweis zum Thema „Gutes tun“.

Zitat Abs. 16: „Wie steht es mit treuen Eltern, deren Kinder auf Abwege geraten sind? Der alt gewordene Samuel  musste die Angelegenheit Jehova überlassen. Doch was konnte er tun? Er konnte seinem himmlischen Vater Jehova loyal ergeben bleiben. Heute gibt es Eltern,  die vertrauen darauf, dass Jehova nach reuevollen Sündern Ausschau hält, um sie willkommen zu heißen. Gleichzeitig STRENGEN sich Eltern an, Jehova gegenüber LOYAL zu bleiben, und hoffen, dass ihre Kinder zur Herde zurückkommen.“

Übersetzen wir diese harmlos klingenden Worte einmal so, wie sie gemeint sind und von einem Zeugen auch verstanden werden. Kinder auf Abwegen sind solche, die die Organisation verlassen haben – ausgeschlossene Abtrünnige. Wenn gesagt wird:  „Heute gibt es Eltern,  die vertrauen darauf, dass Jehova nach reuevollen Sündern Ausschau hält, um sie willkommen zu heißen“ , soll in Wirklichkeit gesagt werden:“ Unternimm selbst keine Schritte oder Aktivitäten, um mit diesen Abtrünnigen in Kontakt zu bleiben.“ Jehova loyal ergeben bleiben bedeutet für diese „treuen Zeugen“, den Kontakt zu ihren Familienangehörigen abzubrechen.

Zitat Abs. 15. „Was lernen wir von Hanna, wenn uns gesundheitliche Beschwerden zu schaffen machen? Werfen wir wie sie unsere Sorgen auf Jehova und vertrauen wir darauf, dass er für uns sorgt. Und tun wir alles in unserer Macht Stehende, um von den Zusammenkünften zu profitieren.“

Die Übersetzung: „Befasse dich nicht so viel mit deinen gesundheitlichen Problemen und tue alles, das dir möglich ist, um ein aktiver Zeuge Jehovas zu bleiben. Jehovas Organisation hat in ihrer großen Liebe zu dir die Möglichkeit eingeräumt, auch 15 Min. Predigtdienst zu berichten, damit du dich nicht unnütz fühlst in deiner Situation. Das versteht unser Sklave unter „GUTES TUN“?

Zitat Abs. 14: Was können wir von David lernen? Begehen wir eine schwere Sünde, müssen wir aufrichtig bereuen und an die Ältesten wenden, die uns geistig beistehen können. Danach sollten wir aus den Fehlern lernen, und im Dienst für Jehova Fortschritte machen und zuversichtlich in die Zukunft blicken“.

Dem Sünder wird damit signalisiert: „Wenn du deine Sünden den Ältesten offenbarst  und aufrichtig bereust, ist alles gut. Lerne aus deinen Fehlern, und mache im Dienst für Jehova Fortschritte und setze dich mit aller Kraft für Jehovas Organisation ein.“ Das versteht unser Sklave unter „GUTES TUN“?

Zitat Abs. 9: „Kurz gesagt: Wir müssen auf Jehova vertrauen und Gutes tun. Betrachten wir, was wir diesbezüglich von Noah, David und anderen treuen Dienern Gottes lernen können. Wie Noah bemühen wir uns, „reichlich beschäftigt im Werk des Herrn“ zu sein (1. Kor. 15:58). Dazu können der Bau und die Instandhaltung von Anbetungsstätten gehören, der Freiwilligendienst auf Kongressen oder die Mithilfe in einem Zweigbüro oder Übersetzungsbüro. Vor allem setzen wir uns beim Predigen voll ein und sind uns bewusst, dass dadurch unsere Hoffnung gestärkt wird.“

Dieser Absatz 9 bringt die Botschaft des Artikels auf den Punkt. Alle Wachtturmartikel der letzten Jahre, egal, welches Thema sie auch behandeln, haben immer die gleiche Quintessenz: Ob Noah, David, Petrus oder Paulus, oder wer auch immer, sie alle bemühten sich „reichlich beschäftigt zu sein im Werk des Herrn“. Dazu gehören heute der Bau und die Instandhaltung von Anbetungsstätten oder die Mithilfe in einem Zweig – oder Übersetzungsbüro, Pionier und Betheldienst, aber vor allem der Predigtdienst.

Und so erstaunt es auch nicht, wenn im letzten Absatz noch einmal gefragt wird: „Welche richtige Einstellung hatte Bruder Malcolm?“

Sein Rat an uns: „Bitte Jehova, dass du dich im Dienst für ihn so gut wie möglich einsetzen kannst. Konzentriere dich auf das, was du tun kannst, nicht auf das, was du nicht tun kannst.“

Das Ziel eines jeden Dieners Jehovas sollte also sein, sich willig gebrauchen zu lassen. Das bedeutet nichts anderes, als bedingungslos bereitzustehen für die WTG, jegliche von ihr angeordneten „Aufgaben“ freudig und klaglos als „Zuteilung“ anzunehmen und sie als von Gott erhalten zu betrachten.

Mag ich nicht (8)

256 Kommentare zu “Kommentar zum Jahrestext 2017 -„Vertraue auf Jehova, und tue Gutes

  1. O.W.Schön@Stille Leser

    ÜBERSETZUNGSHILFE FÜR "JW.ORG LATEIN"

     

    Liebe Stille Leser,

    das JW.ORG Latein, der verschleiernde Wortschatz der WTG Schreiber, muss entschlüsselt werden, will man verstehen, was einem die JW.ORG NICHT sagen will, obwohl es so ist, wie es ist.

    Jay Street 85 - Grundstück mit enormen Potential jetzt verkauft

    Diese schöngefärbte Aussage soll verschleiern, dass die JW.ORG derzeit richtig, richtig viel Geld macht mit ihren New Yorker Grundstücken mit Blick auf den East River und Manhattan!

    Richard Devine, ein Sprecher von Jehovas Zeugen kommentiert:

    Grundstücke, wie das in der Jay Street 85, findet man nicht jeden Tag auf dem Immobilienmarkt - besonders Grundstücke in dieser Größe, in dieser Lage und mit diesem Potential.

    Soll im Klartext heißen: Wir verdienen uns derzeit dumm und dämlich, scheffeln das Geld, was das Zeug hält und ...Ihr dummen Schafe spendet gefälligst unverdrossen weiter, pumpt eure Kinder an, lasst alte Omis weiter in den leeren Kühlschrank blicken und zahlt eure Zwangsabgaben für jeden eurer  Königreichssäle.

    Ein geniales Geschäftsmodell und noch dazu völlig STEUERFREI:

    https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/pressemitteilungen/nach-region/vereinigte-staaten/immobilenverkauf-20161220/

    O.W.S.

    1. Susi

      https://www.google.de/amp/m.faz.net/aktuell/stil/drinnen-draussen/wohnen-in-brooklyn-teurer-als-manhattan-13799695.amp.html?client=safari

      http://m.spiegel.de/wirtschaft/service/a-980215.html

       

       

  2. Jesaja@kopfvollerfragen

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Hallo kopfvollerfragen,

    Viele deiner Fragen und Einwände kann man sicher so stellen und so ziehen.

    Tatsächlich wäre es auch für mich bis heute nicht entscheidend, ob die WTG Geld verdient oder auch vermehrt, es wäre nicht entscheidend ob da irgendwelche versteckte Bildchen in der Literatur zu finden sind.

    All die Punkte (NGO, Kindesmissbrauch ect.) die man noch aufzählen könnte, kann man einzeln betrachtet, auch wenn zutreffend, vielleicht noch wegdiskutieren.....schließlich ist alles irdische tatsächlich unvollkommen..

    Entscheidend war für mich immer genau das, was uns ja immer wieder eingetrichtert wurde:

    Die Bibel ist Gottes Wort...!!

    Ist sie nicht von Gott inspiriert...??

    Ist sie nicht zum Richtigstellen der Dinge geschrieben worden??

    Was sagt nun die Bibel, dessen Maßstab zweifellos auch der jedes einzelnen Zeugen für Jehovas ist??

    "Herr, was soll ich tun um gerettet zu werden ?? Verkaufe deine ganze Habe und folge mir nach!"

    "Hört auf euch Schätze auf der Erde aufzuhäufen wo Motte ....."

    Wie wird Jesus wohl über die Geschäftsgebaren der WTG denken?

    Königreichssäle billig mit Freiwilligen bauen lassen, dann nach ein paar Jahren teuer verkaufen um dann wieder billig bauen zu lassen oder gar Versammlungen zusammenzulegen....

    Ich könnte mir vorstellen, dass er an eine Tempelreinigung denken könnte!

    Leider können sich all die tausenden freiwilligen Helfer, bei so viel Bauerei kaum noch an dem lebensrettenden Werk beteiligen!?!

    Der Gedanke, dass Weihnachten und Geburtstage im Ursprung heidnisch sind ist richtig!

    Jeder der diese Feste nicht feiern will hat also auch einen guten Grund dazu, diese nicht zu feiern.

    Doch kann man daraus ein Gesetz machen und als Heilsbringend sowie Überlebenswichtig verkaufen...?
    "1Darum lasst euch keine Vorschriften machen über eure Ess- und Trinkgewohnheiten oder bestimmte Feiertage, über den Neumondtag und über das, was man am Sabbat tun darf oder nicht.
    17 Das alles sind nur schwache Abbilder, ein Schatten von dem, was in Christus Wirklichkeit geworden ist.
    18 Lasst euch deshalb durch niemanden von eurem Ziel abbringen. Schon gar nicht von solchen Leuten, die sich in falsch verstandener Demut gefallen, zu Engeln beten und sich dabei stolz auf ihre Visionen berufen! Diese Menschen haben nicht den geringsten Grund, sich derart aufzuspielen. Sie drehen sich ja doch nur um sich selbst
    19 und halten sich nicht mehr an Christus, der doch das Haupt der Gemeinde ist. Denn nur von ihm her kann die Gemeinde als sein Leib zusammengehalten werden und so wachsen und gedeihen, wie Gott es will.
    20 Wenn ihr nun mit Christus gestorben seid, dann habt ihr euch auch vom Wesen dieser Welt und ihren Mächten losgesagt. Weshalb unterwerft ihr euch dann von neuem ihren Forderungen und lebt so, als wäre diese Welt für euch maßgebend?
    21 Weshalb lasst ihr euch vorschreiben: "Du darfst dieses nicht anfassen, jenes nicht essen und ganz bestimmte Dinge nicht berühren"?
    22 Sie alle sind doch dazu da, dass man sie für sich nutzt und verzehrt. Warum also lasst ihr euch noch Vorschriften von Menschen machen?
    23 Möglich, dass manche, die danach leben, den Anschein von Weisheit erwecken, zumal sie fromm wirken, sich bescheiden geben und bei asketischen Übungen ihren Körper nicht schonen. Doch das alles bringt uns Gott nicht näher, sondern es dient ausschließlich menschlichem Ehrgeiz und menschlicher Eitelkeit." Kolosser 2:16-23
    Auszugsweise aus einer Interessanten Abhandlung dazu:

    "....Paulus wendet sich hier gegen eine Gefahr, die es heute genauso gibt, wie damals. Die Gefahr heißt Gesetzlichkeit.

    Man muss  sorgfältig sein, wenn man beschreibt, was gesetzlich bedeutet. Ein Gebot wird dann gesetzlich, wenn man es in den Status der Heilsnotwendigkeit erhebt. Gesetzlich wäre es, wenn man zum Beispiel sagt: „Wenn du nicht 10% deines Einkommens an die Gemeinde spendest, dann wirst du nicht gerettet.“ Gesetzlich ist, wenn man Dinge tut, um sich Gottes Gnade und Liebe zu verdienen. Gesetzlich ist es, wenn jemand denkt: „Wenn ich nur genügend gute Dinge tue, dann wird Gott mich am Ende annehmen und mir ewiges Leben geben.“

    Gesetzlich ist es, wenn man über die biblischen Maßstäbe hinaus Verhaltensregeln aufstellt und es von diesen Regeln abhängig macht, ob jemand Mitglied in einer Gemeinde sein kann. Jesus ist das Haupt der Gemeinde. Er ist es, der die Eingangsvoraussetzungen zur Gemeinde festlegt.

    Die Gefahr für die Christen in Kolossä ist also, dass äußere Dinge oder Verhaltensweisen als heilsnotwendig erklärt werden und gesagt wird: „Wenn du das nicht tust, dann bist du nicht gerettet oder dann kannst du nicht Teil der Gemeinde sein.“ Sie legen ihnen Satzungen auf, wie in Vers 21 steht: Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren?

    Beachtet, wie Paulus es hier formuliert. Er schreibt: „Niemand verurteile euch…“ Was passiert, wenn mich jemand verurteilt und ich glaube es? Es löst Angst aus, denn mit dem Urteil ist eine Strafe verbunden. Angst ist ein starker Antreiber. Und das trifft besonders zu, wenn es um Gesetzlichkeit geht. Gesetzlichkeit ist fast immer mit Angst verbunden. Die Angst: „Wenn ich dieses oder jenes nicht tue, bin ich nicht gerettet. Wenn ich das nicht tue, dann gehöre ich nicht dazu.“ Und deshalb fängt man dann an, bestimmte Dinge zu tun und versucht damit sicherzustellen, dass man von Gott wirklich geliebt und angenommen ist.!

    Aber eigentlich drückt man damit aus: „Was Jesus am Kreuz getan hat, reicht nicht aus, um gerettet zu werden."

    Weihnachten oder Geburtstage zu feiern ist kein biblisches Gebot, es nicht feiern zu dürfen aber auch nicht.

    Wer es also nicht wegen des heidnischen Ursprungs sondern aus schon von einigen Kommentatoren erwähnten Gründen sozusagen mitfeiert, kann meiner Ansicht nach auf keinen Fall als Anbeter falscher Götter bezeichnet werden, sowie es die WTG macht.

    Bedenkt man doch, dass die Kirchen diese Feste auch nicht mehr wegen des Heidentums feiern.

    Außerdem wissen viele Zeugen Jehovas ja auch das ihr Gründer C.T.Russel stark der ägyptischen Mythologie und des Freimaurertums zugeneigt war (z.B. zeigen die Schriftstudienbände auf dem Cover das Zeichen des ägyptischen Gott Amun Ra und das Freimaurersymbol auf den alten Wachtturmausgaben)

    Hier scheint der Ursprung egal!

    Vielleicht sagt man auch, man habe sich von Russel distanziert oder das Licht wird heller.

    Wie dem auch sei liebe/r kopfvollerfragen,

    wir mit Familie sind vor kurzem aus dieser getünchten Gräbern gleichenden Organisation ausgetreten weil sie zu viele Menschengebote lehren.

    "Christ sein" ist bei Zeugen Jehovas zur einer Liste von Regeln und Leistungen verkommen, die es zu befolgen und abzuarbeiten gilt.

    Durch ihr Verständnis der Bibel wird Gott zu einem Sklaventreiber, der von uns Leistung fordert, dem wir es nie recht machen können und der ständig mit uns unzufrieden ist.

    Bei diesem von Menschen geschaffenen, gesetzlichen Glauben wird der Glaube zu einer Last und der Dienst für Gott wird zu einer unfreiwilligen Pflicht.

    Dieser Glaube macht einen letztlich krank und dies ist sicher nicht die Botschaft der Bibel...!!

    Lg

    Jesaja

     

    Suche nach dem Recht.... forsche danach!!

  3. Schneeflocke@kopfvollerfragen

    Lieber kopfvollerfragen,

    Du hast schon viele hilfreiche Antworten bekommen. Eines möchte ich noch anfügen.

    Jeremia 23:12-14

    "Wenn ihr dann zu mir ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, will ich euch erhören. 13 Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht14 will ich mich von euch finden lassen. Das verspreche ich euch."

    Es wird einfacher, wenn wir in Verbindung des Gebets unser Herz Ihm öffnen (nicht nur den Kopf), aufrichtig und demütig suchend. Er hat uns versprochen, dass Er sich finden lässt! Auch das 14. Kapitel aus Johannes ist in diesem Zusammenhang Gold wert, lies es mit offenem Geist und Herzen. Es wird Dir Freude machen, Du wirst es erkennen und es wird Dich erfüllen mit einer Gnade und Liebe und Ruhe, die wie es Ommas Lieblingstext aus Joh. 14:27 sagt:

    Auch wenn ich nicht bei euch bleibe, sollt ihr doch Frieden haben. Meinen Frieden gebe ich euch; einen Frieden, den euch niemand auf der Welt geben kann. Seid deshalb ohne Sorge und Furcht! 

    Alles Liebe weiterhin Dir und viel Freude mit der reinen Bibel, ohne einschränkende jw.org-Auslegung...

    Es ist Arbeit das alles zu prüfen, aber diese Arbeit wird gute Früchte tragen, gesunde, schmackhafte, reichhaltige, schöne göttliche Früchte, durch die Du jetzt schon gesegnet wirst....

    Schneeflocke

  4. Sylvia Geiser

    Liebes Ömmelchen

    Wie Noomi Dir sagte gibt es von David Stern das jüdische Neue Testament auf Deutsch.

    Ebenfalls auf Deutsch erhältlich die Tora nach der Übersetzung von Moses Mendelssohn mit den Prophetenlesungen. Übersetzt von Hebräisch direkt auf Deutsch. Vielleicht könnte Dir das auch helfen.

    Liebe Grüsse Sylvia

    1. Ömmelchen @ Noomi

      Vielen Dank für eure Anregungen ! Ich Feier zwar nicht unbedingt Weihnachten oder Geburtstag, aber wenn ich mir zu diesen Anlässen jedes mal die eine oder andere Bibel wünsche, heiligt dann der Zweck die Mittel ? Auf die Art hätte ich in ein paar Jahren eine ansehnliche Sammlung zusammen 😊

      1. linkspender

        Hallo Ömmelchen, ich nehme mal Deine Neugier bzgl. verschiedener Übersetzungen zum Anlass, hier eine Linkliste mit versch. Bibeln einzustellen:

        bibelserver.net
        (bewährt und berühmt und aufgrund seiner Bekanntheit nur der Vollständigkeit halber angegeben)
        (Luther 17, Luther 84, Elberfelder Bibel, Hoffnung für alle, Schlachter 2000, Neue Genfer, Gute Nachricht, Einheitsübersetzung, Neues Leben, Neue evangelistische Übersetzung)

        http://www.obohu.cz/bible/
        (Neue evangelistische Übersetzung, Schlachter '51, Schlachter 2000, Neue Genfer Übersetzung, Herder, Menge-, Albrecht-, Knoch-Übersetzung, Buber/Rosenzweig, Pattloch, Paderborner, Grünewald, Luther 1545, Luther 1912, Interlinear-Übersetzung, Tafel, Einheitsübersetzung, Bengel, Textbibel, freebibel '04, Meister, Zürcher '31, Elberfelder 1871, Elberfelder 1905, van Ess, Münchener NT, Tur-Sinai, Jantzen)

        bibel.github.io
        (Einheitsübersetzung, Luther '84, Elberfelder '06, Neue Zürcher, Neue evangelistische Übersetzung, BasisBibel, Schöningh, grünewald(+), Zürcher '31, Volxbibel, Jantzen, Herder, Neue Welt, Buber/Rosenzweig, Münchener NT(+), Tur-Sinai, Paderborner, offene Bibel, Leonberger(+).
        Alle Bibeln lassen sich hier auch speichern und offline nutzen; Fußnoten sind am Seitenende vorhanden; die mit + Gekennzeichneten haben ein integriertes, über die Option "Grammatikinformationen einblenden" zuschaltbares gr-de-Lexikon (Griechisch-Deutsch! Sehr sehr praktisch!).)

        John MacArthur Studienbibel, basierend auf der Schlachter 2000
        http://sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=9146

        NT von Bernd Fischer
        (ungewöhnlich, weil zunächst überfordernd präzise)
        http://www.gtü-bibel.de/index.php/bibel

        Grundtextanalysen
        http://grundtexte.de/analysen/
        (hier angesprochen: die Dateien der Bibelbuchanalysen; die wahrscheinlich längste Interlinear-Übersetzung der Welt)

        NT von Wolfgang Einert
        http://www.bibelthemen.eu/buecher.html#nt-online

        Konkordantes Neues Testament
        http://www.konkordanterverlag.de/Dateien/KNT-Text_2007-03-10.pdf

        DaBhaR (gespr. "Dawar"; Verdeutschung des Codex Sinaiticus; nicht immer optimal (weil dogmatisch eingefärbt), aber impulsspendend und sprachsensibilisierend)
        http://raschkewitz.com/Literatur/Html/dabhar3.htm

        Das Beste zum Schluss;
        http://bibeltext.com/bairisch/genesis/1.htm
        (Bibel in Bairisch)

        Viele interessante Einblicke!

        LG

        1. Ömmelchen @ Zartbesaitete

          Hallo Linkspender ! Kann mich grad nicht so recht an dich erinnern. Bist du neu hier oder schreibst du nicht so oft mit ?

          Uiuiui, das ist ja eine ganz schön lange Liste. Ein paar davon nutze ich schon. Aber mehr geht momentan nicht, da mein einziger Internetzugang mein kleines Smartphone ist. Das ist dann doch ein bisschen zuviel. Aber mit bibleserver fährt man schon ganz gut. Da ist ja auch ne Interlinear-Version dabei, auch für's AT. Aber vielleicht kann ich mir ja die eine oder andere Version im Copyshop ausdrucken lassen, wenn's nicht gar so viel kostet. Schau' mer ma ...

        2. Ömmelchen

          Ääh - ich meinte natürlich Ömmelchen an Linkspender 😒 ... Hmpfh.

    2. Ömmelchen

      Sollte natürlich heißen : an Noomi und Sylvia ! Mal wieder zu schnell abgeschickt ...

  5. Treuer Zeuge

    Kopfvollerfragen , sehr gut kommentiert 👍🏿

    1. Tschango

      Was hat er/sie  gut kommentiert? Er/sie hat Fragen in den Raum gestellt. Anscheinend weil bei ihm/ihr gewisse Zweifel aufkommen.

  6. Hallo Sascha
    Danke für deinen Hinweis und deine Empfehlungen.
    Frage: Bist du jetzt Sascha oder Jens??
    LG Noomi

    1. Jens

      Äh nenn mich Jens 😉

       

       

    2. Jens

      Der Bibelkommentar ist sehr ausführlich und ist für meine Bibelbetrachtung eine wahrer Schatz...

      Ich will niemand missionieren, aber falls du mal Lust auf Gedankenaustausch oder Gemeinschaft in einer christlichen Gemeinde haben möchtest, dann kann ich dir mal ein Gottesdienst bei einer Freien Christengemeinde empfehlen, wo man sehr nette und christlich orientierte Menschen trifft bei denen Jesus im Mittelpunkt steht.. Ich werde demnächst das erste Mal einen Hauskreis besuchen und bin gespannt auf den dortigen Gedankenaustausch...

       

  7.  
    Liebes Ömmelchen
    Ja, die vielen Übersetzungen sind einerseits Erbstücke meines Vaters andererseits über viele Jahrzehnte hinzu gekaufte. Wie ich schon erwähnte war es zur Zeit meines Vaters üblich verschiedene Übersetzungen zu gebrauchen. So hatte ich immer wieder eine Bibel als Favorit. Im Moment ist es das „Jüdische Neue Testament“ von David H. Stern. Leider gibt es in Deutsch nur das Neue Testament.
     
    Will dir aus dem Vorwort einiges Wichtiges abschreiben.
     
    Für die Entscheidung einer Bibel ist in erster Linie „wortgetreue“ oder „dynamische“ Wiedergabe entscheidend. Wenn wir uns für eine wortgetreue entscheiden ist in dieser Tradition die Elberfelder und mit einigen Abstrichen die Zürcher Übersetzung gut. Eine dynamische Übersetzung wäre Die gute Nachricht und Hoffnung für Alle.
     
    Das Jüdische Neue Testament tendiert auf der Werteskala zur dynamischen Worttreue. Vom Englischen ins Deutsche übersetzt und angelehnt an die Elberfelder.
     
    Der Übersetzer als Interpret: Damit stellt sich die Frage, ob der Übersetzer berechtigt ist, seine eigene Meinung einfliessen zu lassen. Ein solches Einfliessen ist unausweichlich. Ein Übersetzer, der vorgibt, völlig neutral zu arbeiten und lediglich als Transporteur des Inhaltes der Ausgangssprache in die Zielsprache zu fungieren, ohne dabei Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen, betrügt sich und die Leser. Es ist unmöglich, eine Entscheidung darüber zu treffen, wie ein griechisches Wort oder eine griechische Wendung ins Englische oder Deutsche zu übertragen ist, ohne dabei die eigene Auffassung mit einfliessen zu lassen.
     
    Die Tatsache, dass sich der Standpunkt des Übersetzers unausweichlich in seiner Übersetzung spiegelt, darf nicht dazu verleiten, den Leser in eine bestimmte theologische Richtung zu drängen.
     
    Du kannst selbst entscheiden, wo die NWÜ einzustufen ist.
     
    Auf jeden Fall freue ich mich jetzt auf die „Elberfelder Studienbibel“.
     
    LG Noomi
     

    1. Ömmelchen @ Noomi

      Moin, Noomi ! Ja, die persönliche Interprätation des Übersetzters ist natürlich ein Problem. Da finde ich z.B. die Einheitsübersetzung gut, die von Anhängern unterschiedlicher Konfessionen erstellt wurde. Ist zwar auch keine komplette Garantie für absolute Neutralität, kommt aber schon nah dran. Benutze immer noch die Interlinear von den Zeugen und wühle denn auch mal in Internet-Wörterbüchern. Von Strong gibt es da (leider nur auf englisch) ein super griechisches Wörterbuch zum NT, gleich mit griech. Konkordanz. Ist zwar alles etwas aufwendig, aber lohnt. Ich beneide ja Juden und Griechen, die AT und NT weitgehend in ihrer Muttersprache lesen können. Und trotzdem fallen hebräische Juden und Griechen auf die Zeugen rein, weil sie auch nur die vermurkste NWÜ lesen ...

    2. Edelmuth an Noomi

      Hallo Noomi

      Probiere doch mal die Jerusalemer Bibel (Herder Verlag) Vor allen Dingen die Jerusalemer Erklärungen zu fast jedem Vers sind höchstinteressant.

      Ede

      1. Jens

        Edelmuth, ich hab noch die Schlachter 2000..finde ich super verständlich und orientiert sich laut Bibelexperten und Gelehrte nah am Urtext...

  8. kopfvollerfragen

    Hallo@all

    seit Wochen lese ich still mit. Zu mir: ich will nicht viel preis geben, nur so viel, ich bin ein getaufter Zeuge und möchte daran bisher nichts ändern. Mich würde aber folgendes von euch interessieren:

    a) Wenn ich lese, die WT-Gesellschaft sei nur auf Immobielien, Geld und kostenlosen Arbeitern aus, wer profitiert denn davon? Nehmen wir an, und das tut ihr sicherlich wie ich das hier am Rande verfolge, die Leitene Körperschaft scheffelt ordentlich Kohle. Nur wozu? Bei all der Arbeit, die diese Männer führen und weder dicke Autos, prachtvolle Häuser und so besitzen, welchen Antrieb hätte man dann?

    b) Mit was für einer Zukunftshoffnung lebt ihr? Da ihr die Lehren von Jehovas Zeugen ablehnt (oder sagen wir große Teile davon), mit welchen Blick schaut ihr in die Zukunft?

    c) Warum habt ihr euch entschlossen Feste wie z.B. Weihnachten nach eurem Verlassen zu feiern, obwohl ihr biblisch weiter leben wollt?

    Vielleicht ist einer so lieb und könnte mir darauf Antworten geben. Ich möchte gerne so manches Argument verstehen, hinter dem ihr steht. Danke.

    Viele Grüße

    1. Jens

      Hallo Kopfvollerfragen:

       

      Punkt A: Das Thema interessiert mich wenig, vielleicht schreibt ein anderer hier im Forum was dazu

      Punkt B: Ich glaube an die Bibel als Wort Gottes und das Jesus für unsere Sünden gestorben ist und ich erettet werden kann, wenn ich an ihn glaube. Das schließt ein, dass die Folge auch Werke sind (owbohl sie nicht retten), d.h ich treffe mich mit anderen Christen (Freie Christengemeinde), lese in der Bibel, bete und versuche Nächstenliebe zu bekunden... ich habe die Hoffnung einmal im Himmel oder auf der Erde ewig Leben zu können... Ich blicke positiv in die Zukunft, da ich weis dass die Bibel von der Wiederkunft Christi spricht und die Bibel und die Worte Jesu stärken und begleiten mich im Alltag, das gibt mir Kraft und schenkt mir eine tiefe innerliche Freude...Jesus ist ein Freund von mir geworden. Ich habe ein Verhältnis zu unserem Erlöser das ich vorher nicht hatte als ich noch ZJ war. Dort steht eine Orga die sich als Kanal Gottes und Nebenvermittler sieht im Vordergrund... Wie erfrischend es für mich ist, Sonntags eine Predigt bei der FeG zu genießen und meine Hoffnung auf Jesus zu setzen macht mich glücklich und zufrieden... Ich kann dir das Buch "Staunen über den Erlöser" von Max Lucando empfehlen... Dieses Buch hat mich zu unserem Herrn Jesus sehr nahe gebracht...

      C: ich weis nicht ob alle hier oder alle Ex-Zj Weihnachten feiern.. Für mich ist es eine Zeit wo man mit der Familie zusammensitzt und Zeit verbringt... Für mich ist das Weihnachtsfest nicht Bestandteil meines christlichen Glaubens..

      Was hast du denn für eine Hoffnung ?

       

      1. kopfvollerfragen

        Danke Jens, dass ich Einblicke in dein christliches Leben bekomme. Meine Hoffnung ist ähnlich deiner, aber mehr daran orientiert, was ich durch mein Studium mit Hilfsmittel der WT-Gesellschaft bekommen habe. Dies ist für mich viel logischer, da es nicht Fragen offen lässt wie: Wieso wurde Adam auf der Erde erschaffen? Warum leben wir heute auf der Erde? Wieso hat Gott uns nicht gleich als Engel erschaffen, wenn wir eh am Ende eines guten Lebens in den Himmel kommen? Ich hoffe, dass Gott das Gute in mir sieht und mir unbedachte Fehler verzeiehen möge. Und es ist mir egal wo ich später Lande (Erde, Himmel oder überhaupt nicht mehr da bin), viel eher wünsche ich mir, dass alle Menschen erkennen wie liebevoll unser Schöpfer ist.

        Zu c) frage ich mich hal immer wieder wieso man ein gutes Verhältnis zum Schöpfer und seinem Sohn aufbauen will, jedoch dann etwas zelebriert was in ihren Augen sicher nicht angenehm ist. Nichts gegen Abende mit der Familie, Zeit für Besinnung usw. Ich denke, dafür sollte das ganze Jahr Zeit sein. Jedoch gerade diese Feste (nehmen wir den heidnischen Backround aus der Rechnung) ist es ein rein kommerzielles Vergnügen und alles andere als eine Zeit sich um Gott und seine Eigenschaften Gedanken zu machen.

        Vielen Dank für deine Antwort. Und dir weiterhin alles Gute.

        1. Boas an Kopfvollerfragen

          Lieber Kopfvollerfragen,

          Du redest mit Hochachtung vom Studium mit Hilfsmittel der WT-Gesellschaft. Und bist offensichtlich sehr zufrieden mit deren Erklärungen. Sie seien logisch und lassen keine Fragen offen. Aber ist das wirklich wahr, mit den logischen Gedanken? Oder haben Zeugen Jehovas verlernt, die Unlogik hinter der Logik der WT zu erkennen? Hier ein kleiner Test für Dich:

          Buch: "Was lehrt die Bibel wirklich?" Kapitel: "Wer ist der Erzengel Michael?", Seite 218, 219

          Zitat Anfang:
          "HEERFÜHRER. In der Bibel heißt es: „Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften“ (Offenbarung 12:7). Michael ist also der Führer eines Heeres treuer Engel. Auch Jesus wird in der Offenbarung als Führer eines Heeres treuer Engel beschrieben (Offenbarung 19:14-16). Und der Apostel Paulus spricht ausdrücklich von dem „Herrn Jesus“ und „seinen mächtigen Engeln“ (2. Thessalonicher 1:7). Die Bibel erwähnt also sowohl Michael und „seine Engel“ als auch Jesus und „seine Engel“ (Matthäus 13:41; 16:27; 24:31; 1. Petrus 3:22). Da es im Wort Gottes keinerlei Hinweise auf zwei himmlische Heere treuer Engel gibt — eines angeführt von Michael und eines von Jesus —, darf man schlussfolgern, dass Michael kein anderer ist als Jesus Christus in seiner himmlischen Stellung.
          Zitat Ende.

          Ist Dir der Fehler aufgefallen? Es ist im Übrigen kein kleiner Fehler, sondern ein so großer, dass man den gesamten Beweis "HEERFÜHRER" schwärzen muss.
          Viel Spaß beim suchen.

          Liebe Grüße
          Boas

          1. kopfvollerfragen

            Hallo Boas,

            mir wird leider nicht klar worauf du aus bist. Es tut mir leid.

            Viele Grüße

            1. Boas an Kopfvollerfragen

              Lieber Kopfvollerfragen,

              auf was ich aus bin? Ganz einfach. Du hast Dir den Namen mit den Fragen gegeben. Dieser kleine Test aus besagtem Buch kann Dir eine weitere Frage stellen und beantworten. (Es geht mir nicht darum, dass Du mir auf die obige Frage eine Antwort gibst. Die Antwort kannst Du Dir ganz leise selber geben, wenn Du den Fehler aus der Bibel selber herausfindest. Er wird sogar im Absatz auf dem Silbertablett serviert.)

              Acht Millionen Zeugen Jehovas lesen den obigen Abschnitt und keinem fällt der große Fehler auf. Die eigentliche Frage lautet deshalb, warum ist das so. Wie kann es sein, dass 8 Millionen Menschen sich vorbereiten, Bibeltexte lesen, in die Versammlung gehen und sogar die öffentliche Antwort geben, Jesus ist der Erzengel Michael. Aber keiner sieht die Fehler in der Beweisführung? Was geschieht da mit unserem Gehirn? Was hindert uns daran? Wir funktioniert diese Massenhypnose?

              Zu deiner Frage a: Ich schreibe fast nichts zu den materiellen Umständen der Gesellschaft. Die Lehren der Bibel sind für mich wesentlich wichtiger.
              Frage b: Ist zu umfangreich für einen Kommentar.
              Frage c: Ich feiere kein Weihnachten u.s.w.

              Das wäre schon alles, worauf ich aus bin.

              Mit lieben Abendgrüßen, Boas

              1. Ömmelchen @Boas

                Lieber Boas, also ganz ehrlich, obwohl ich weiß, was Sache ist, wüsste ich nicht, wie ich es anhand dieses Absatzes nebst zitierten Bibelstellen erkennen könnte.

                1. Boas an Ömmelchen

                  Ganz liebes Ömmelchen,

                  danke, dass Du meinen Kommentar gelesen, und dich damit beschäftigt hast. Nun zur Auflösung des Testes:

                  "Michael und seine Engel kämpften... (Off. 12:7)"

                  "Auch Jesus wird in der Offenbarung als Führer eines Heeres treuer Engel beschrieben (Offenbarung 19:14-16)."

                  "Da es im Wort Gottes KEINERLEI HINWEISE auf ZWEI himmlische Heere treuer Engel gibt — eines angeführt von Michael und eines von Jesus —, darf man schlussfolgern, dass Michael kein anderer ist als Jesus Christus in seiner himmlischen Stellung."

                  Die Grundlage des Arguments der sieben Anführer der Zeugen beruht darauf, dass es nur EIN Heer treuer Engel im Himmel gibt. Wenn das wahr ist, so wäre Michael und Jesus identisch. Gibt es jedoch MEHRERE Heere treuer Engel im Himmel, kann eines sehr wohl von Michael, und ein weiteres von Jesus angeführt werden. In diesem Fall wird dem Beweis die gesamte Grundlage entzogen. Richtig?

                  Der verständige Sklave verbürgt sich dafür, dass es in der Bibel "KEINERLEI HINWEISE auf ZWEI himmlische Heere treuer Engel gibt!

                  Der angegebene Bibeltext aus Offenbarung 19:14

                  "Und die Heere (Plural), die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden... " NWÜ

                  Man hat den Bibeltext genau vor der Nase. Die Bibel spricht EINDEUTIG, entgegen der Behauptung des "verständigen" Sklaven, von mehreren himmlischen Heeren treuer Engel (Plural). Jeder Zeuge, der die angegebene Bibelstelle gelesen hat, müsste beschämt zum schwarzen Filzstift greifen, um den widerlegten Beweis "Heerführer" komplett zu schwärzen. Fällt das Korrekturlesen der leitenden Körperschaft beim Austeilen der "geistigen Speise" immer so nachlässig aus? Leider ja!

                  Eines dieser Heere wird von Michael angeführt, wenn der Teufel aus dem Himmel geworfen wird (Off. 12:7 "Michael und seine Engel"). Wo hingegen Jesus, wenn er mit Macht und Herrlichkeit kommt, von seiner gesamten Armada himmlischer Heere begleitet wird (Off. 19:14). Was wird noch mal im obigen Buch geschrieben? "Die Bibel erwähnt also sowohl Michael und „seine Engel“ als auch Jesus und „seine Engel“. Ja! Das hat seinen Grund, warum dieses in der Bibel unterschieden wird!

                  Für was noch mal hat sich unser "verständiger" Sklave verbürgt? Zitat: "Da es im Wort Gottes keinerlei Hinweise auf zwei himmlische Heere treuer Engel gibt ... darf man schlussfolgern..." Und wie war noch mal der Titel des Buches? "Was lehrt die Bibel wirklich?"

                  Der treue und verständige Sklave hat für uns die Bibel geprüft?! Super toll gemacht!

                  Und dabei haben die vielen Schriftstellen anfänglich doch so den Eindruck erweckt, dass hier alles biblisch felsenfest bewiesen ist. Soweit zum angeblich stärksten Argument des "treuen und verständigen Sklaven" zum Thema Michael und Jesus. Bei diesem Beweis erübrigt sich wirklich jedes weitere Wort!

                  Kopfvollerfragen ist doch noch der Meinung, wenn ich es richtig gelesen habe, dass die Aussagen der WTG so logisch sind. Ich hoffte, dass ihn die Lösung des Testes ein wenig in die Realität der Zeugen einführt. Man kann ja auch biblisch argumentieren statt über Geld, Kindesmissbrauch, oder Immobilien zu reden.

                  Die interessantere Frage ist natürlich, wie es die WTG schafft, dass dieser große Fehlbeweis von allen 8 Millionen Zeugen nicht wahrgenommen wird.

                  Ömmelchen, sei mir von Herzen ganz lieb gegrüßt
                  Boas

              2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Boas

                Lieber Boas,

                 

                deine Aussage KANN u.U. auch anders gesehen werden, wenn Du dich auf die Worte
                "aus Offenbarung 19:14"
                "Und die Heere (Plural), die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden... " NWÜ
                wie angegeben, berufst. Wir haben es hier (wiedereinmal!) mit den besagten Bibelübersetzungen zu tun. Ich möchte dazu den Text aus Offb. 19:14 aus weiteren Übersetzungen anführen.
                "Die in weißes, reines Leinen gekleideten Heerscharen des Himmels folgten ihm auf weißen Pferden." (NL)
                Ich kann bei dieser BÜ jetzt nicht mit Bestimmtheit sagen, welche Form hier das Wort "Heerscharen" hat, ob es sing. oder plural ist. Dazu ist mein Deutsch nicht gut genug, da ich in Canada die Schule besucht hatte.
                Ich möchte aber zunächst noch die ELB anführen, denn die gibt den Text wie folgt wieder:
                "Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand." 
                Hier, in dieser Übersetzung, könnte es durchaus sein, dass "die Truppen" zu einem Heer (Army auf Englisch) gehören, nicht wahr?
                Und erstaunlich für mich ist die Wiedergabe aus 2 Luther Bibeln, wobei es in der "LB 1984" folgende Formulierung gibt:
                "Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden,"
                Und (es darf gestaunt werden) in der "LB 2017" lauten die Worte so:
                "Und ihm folgten die Heere im Himmel auf weißen Pferden"

                Ob es sich um Jesus und/oder Michael hierbei handelt, lasse ich offen. Mir geht es um die Bibel! Die sollte auf jeden Fall grosse Beachtung erhalten.
                Deine Worte - "Die Bibel spricht EINDEUTIG, entgegen der Behauptung des "verständigen" Sklaven, von mehreren himmlischen Heeren treuer Engel (Plural)."
                könnten auch anders verstanden werden. Jedenfalls wieder einmal nach meiner Meinung - die muss nicht jeder annehmen...

                Liebe, aber frostige Güsse,
                Athalaj

              3. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Boas

                Lieber Boas,

                im vorherigen Kommentar hatte ich etwas vergessen, was ich hiermit nachliefern möchte. (Da es schnell gehen musste, habe ich auch noch meinen "Servus Athalja" verschrieben. Oh - wie peiniglich das für mich "sein ist...")

                 

                Meinen Nachtrag möchte ich in Relation zu Offb. 19:14 verstanden sehen.

                 

                In der "ELB-STB" lesen wir in Lukas 2:13:

                " Und plötzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen5, die Gott lobten "

                und bei der kleinen 5 (Fussnote (a)) gibt es den Zusatz "w. eines himmlischen Heeres".

                 

                Auch in der Apg. 7:42 wird von "dem Heer des Himmels" gesprochen.

                 

                Nochmals lieber Boas, das ist erweiterte Bibelkunde von mir, die ich hier einbinden möchte.

                 

                Nachträgliche, verbindende Grüsse

                Athalja

                 

                 

                1. Boas an Athalja

                  Geschätzter Athalja,

                  Die NL sagt: "Die in weißes, reines Leinen gekleideten HEERSCHAREN (Plural) des Himmels folgten ihm auf weißen Pferden." Wenn es sich um sigular handeln würde, müsste es lauten "Die in weißes, reines Leinen gekleidete(n) HEERSCHAR des Himmels folgte(n) ihm auf weißen Pferden."

                  Die Eberfelder schreibt: " Und die Truppen (Plural), die im Himmel sind..."

                  Elberfelder 1871 schreibt: "Und die Kriegsheere (Plural), die in dem Himmel sind..."

                  Luther 2007 schreibt: "Und ihm folgten die Heere (Plural) im Himmel auf weißen Pferden"

                  Schlachter 1951 schreibt: " Und die Heere (Plural) im Himmel ..."

                  Neuer Evangelische schreibt: "Die Heere (Plural) des Himmels folgen ihm."

                  Luther 2017 schreibt: "Und ihm folgten die Heere (Plural) im Himmel auf weißen Pferden"

                  Wie viele Bibelübersetzungen benutzen bei diesem Text die Einzahl?

                  Zu  Apo. 7:42 im Zusammenhang gelesen (Elberfelder 1871):
                  41. Und sie machten ein Kalb in jenen Tagen und brachten dem Götzenbilde ein Schlachtopfer und ergötzten sich an den Werken ihrer Hände. 42. Gott aber wandte sich ab und gab sie dahin, dem Heere des Himmels (???) zu dienen, wie geschrieben steht im Buche der Propheten: "Habt ihr etwa MIR vierzig Jahre in der Wüste Opfertiere und Schlachtopfer dargebracht, Haus Israel? 43. Ja, ihr nahmet die Hütte des MOLOCH auf und das GESTIRN (Sternzeichen; siehe Heer des Himmels!) [eures] Gottes Remphan, die Bilder, welche ihr gemacht hattet, sie anzubeten; und ich werde euch verpflanzen über Babylon hinaus".

                  Um welches "Heer der Himmel" geht es hier? Um das Weiße oder das Dunkele? Wem wurden die Israeliten dahingegeben? Dienten die Israeliten etwa den Heeren der Engel Gottes??? Oder MOLOCH und dem STERNENBILD von Remphan? Die NWÜ schreibt: "heiligen Dienst darzubringen"

                  Lukas 2:13 (ELB-STB)
                  "Und plötzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen (Plural), die Gott lobten " (Fußnote: "eine Menge EINES himmlischen Heeres". Sonst müsste es lauten: "...eine Menge der himmlischen Heerschar.

                  Natürlich gibt es die US Army. Und sie besteht aus vielen Heeren, Bataillonen u.s.w.. Auch gab es die Wehrmacht im dritten Reich. Und sie bestand auch aus vielen Heeren. Auch die Bundeswehr besteht aus vielen einzelnen Heeren.

                  Mathäus 26:52
                  "Oder denkst du, ich könne nicht meinen Vater anrufen, daß er mir in diesem Augenblick mehr als zwölf Legionen (1 Legion bei den Römern = 1 Heer / 12 Legionen=12 Heere?) Engel sende?" (NWÜ)

                  "Oder meinst du, daß ich nicht jetzt meinen Vater bitten könne, und er mir mehr als zwölf Legionen Engel stellen werde?" (ELB 1871)

                  (Wikipedia: Legion, eine Heereseinheit in römischer Zeit mit 3.000–6.000 Soldaten)

                  Soll das alles ein handfester Beweis dafür sein, dass Michael und Jesus identisch sein müssen? Warum sollte der Erzengel Michael nicht eine Legion von Engel befehligen (seine Engel), um den Teufel aus dem Himmel zu werfen?

                  Das Bemerkenswerte ist: Die, die behaupten, dass ihre Bibelübersetzung, die genaueste der Welt sei, und die mit IHERER Bibelübersetzung beweisen wollen, dass es nur EIN gottergebenes Engelsheer gibt, schreiben in IHRER Bibel selbst von der Mehrzahl!

                  Vor allem stelle ich mir die Frage, wem wir mit unseren öffentlichen Kommentaren helfen? Wir beide sind aufgewacht. Aber Menschen wie "Kopfvollerfragen", für den die Beweisführung gedacht war, noch nicht. Er wird sich an jeden Strohhalm klammern, den man ihm anbietet. Und sei es auch an eine einzelne andere Bibelübersetzung statt der NWÜ, die revidiert wurde, ...

                  Ganz liebe Morgengrüße
                  Boas

                2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Boas

                  Hochgeachteter Boas,

                  es schaut für mich so aus, als ob zwischen dir & mir eine s.g. "Haarspalterei" entsteht. Mir geht es weder um Rechthaberei noch um "mein letztes Wort". Aber mir geht es sehr wohl um AKKURATHEIT. Die ist ja auch im Sinne der Zeugen Jehovas sowie hier, auf diessem Portal, oder nicht?

                  Ich bitte darum, diese Zeilen jetzt nicht als Kritik oder Vorurteil zu werten, sondern als Optionen für die Wahrheitsfindung - so gut wie es uns möglich ist! Übrigens wäre es gut, sich hierzu einmal auch unter dem obigen Menüpunkt "Über uns +" den Inhalt durchzulesen. Etwas scheint - irgendwie & warum auch immer - bei uns "übersehen" zu werden.

                  Lass mich dazu auch eine Münze als Demo verwenden: es gibt eine s.g. Bildseite und es gibt eine s.g. Zahlseite. Damit haben wir es auf jeden Fall mit ZWEI SEITEN zu tun.

                  Sind wir uns bisher einig?

                  Wenn wir uns einig sind, dann möchte ich ebenfalls Lehren der WTG und deren Literatur, ins Visier nehmen. (Aber nicht gerade jetzt.) Genau so wie Du, und manche andere hier bei BI, ebenfalls.

                  Es gibt auf der einen Seite hier Kritiker, die meinen "es steht so in der Bibel geschrieben"; andere wiederum "wiedersprechen vehement" dem, was entweder ergänzend oder anders formuliert geschrieben, steht. Mir geht es stets um die 2-Seiten Versionen und nicht um meine Wahrheit.

                   

                  Lieber Boas, deine Kommentare habe ich immer sehr geschätzt, auch wenn ich manchmal "etwas a bisserl anders sehe". Dennoch haben wir uns wieder zusammen gefunden. Das möchte ich auch nun wieder erreichen.

                  Und jetzt möchte ich halt a bisserl besser verstanden werden, nämlich mit deiner Aussage: "Soll das alles ein handfester Beweis dafür sein, dass Michael und Jesus identisch sein müssen?"

                  In meinem vorherigen Kommentar bemerkte ich folgendes:

                  "Ob es sich um Jesus und/oder Michael hierbei handelt, lasse ich offen. Mir geht es um die Bibel!"

                  Dabei belasse ich es auch immer noch. Aber ich bin für Gleichberechtigung und Aufklärung - unter allen, die hier etwas zu "sagen" haben. Wenn dann ein Bibeltext zur Sprache steht, dann muss er ebenfalls eine Chance bekommen, u.U. auch ANDERS gesehen/verstanden zu werden. Wer will denn darüber urteilen, ob meine/deine oder irgendwem's Meinung/Standpunkt, der/die einzig/e richtige ist? Wer hat das Recht überhaupt darüber zu Richten? Ich kenne nur einen: Jesus!

                   

                  Da es mir also um die Bibel geht, nehme ich letztmalig auf Offb. 19:14 Bezug. Deine angeführten BÜs lasse ich hier unkommentiert. Ja - die allermeisten geben den Text so an, wie du es beschrieben hast. Aber es gibt erweiterte Aussagen dazu und auf die lege ich mein Augenmerk. Sie verhelfen mir eine noch bessere Erkenntnis zu erlangen. Ich ordne sie ein unter "Aufklärung" - für alle! Nobody is perfect - not even me...

                  Da ist z.B. Ps. 103:21. Wenn dieser Text mit anderen Übersetzungen verglichen wird, dann kommen ebenfalls andere Bedeutungen dabei heraus. (Bitte vergleiche das einmal, z.B. mit bibleserver.com!) Und auf nichts anderes wollte ich heraus: Andere Bedeutungen in Relation zu einer Satzaussage.

                   

                  Damit belasse ich es, lieber Boas. Mir liegt nichts daran, Zwietracht oder Durcheinander zu erzeugen. Die NWÜ (sie stand im Fokus) oder/und andere Übersetzungen sind auch nicht Fehlerfrei. Aber eine sorgfälltige Analyse (der Wahrheitsfindung zur Liebe und zu Jesus) kann ein Segen sein.

                   

                  Ich verabschiede mich von dir mit den segensreichen Worten Jesu aus Joh. 14:27

                  »Was ich euch hinterlasse, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann. Lasst euch nicht in Verwirrung bringen, habt keine Angst.«

                  Athalja

                   

                   

            2. Markus

              Hallo Kopf voller Fragen

              Zuerst einmal ein  willkommen im Club

               

              Die Fragen die Du stellst und die bisherigen Antworten befriedigen Dich nicht.

              Also zu dem Thema Finanzen brauchst Du nur in Google Hentietta Rilley   Trust einzugeben

              das ist  schon mal eine der Trust Gesellschaften über die die Wachturmgesellschaft ihre Fonds und Aktienanteile verwalten lässt

              Ferner ist die WTG an der Börse in Wall Street registriert,das kann man im Börsenindex  der Wall-street Börse nachlesen,allerdings gibt es keinerlei angaben darüber wieviel Aktien  ausgegeben wurden und was sie zur Zeit für einen Nennwert haben,aber registriert ist die Watch Tower Cooperation.

              Ferner wenn Du über Goggel die Seiten der New York Times oder New York Post aufrufst,und den  Begriff Watchtower eingibst werden Seiten geöffnet über den Teilweisen Verkaufserlös der Immobilien in New York  Brooklyn

              Dann kannst Du über Googel Global Investing aufrufen dort  ist die WTG auch mit beteiligt.

              Das heißt der Bettelarme Bruder in Afrika und in Asien bekommt sein Land enteignet das  auf dem Land das ihm vorher gehört hat Monokulturen wie Raps und ähnliches zur Bioölherstellung angepflanzt wird und die WTG verdient dran mit.

              Wie siehst Du das die WTG Aktienanteile das kannst Du über die Henrietta Rilley Trust erfahren  Aktienanteile der Fa Lookhed (die bauten das berühmt ,berüchtigte Kampfflugzeug Starfighter der in Mass abgestürzt ist) hat

              oder an derr Flugzeugfirma die den Tarnkappenbomber herstellen und vieles vieles mehr

              Oder das sie Anteile das ist auch erwiesen an einer Firma die Heute der Boing Gruppe angehört die Motoren mit verschleißarmen Keramikteile baut die anschließend  in Kampfdrohnen eingesetzt werden die vom US Stützpunkt Ramstein RHP per Satelit gesteuert werden und im nahen Osten oder Afrika Menschen tötet??????

              Hier sind in den 70er und sogar teilweise in den 80er Jahren Brüder vor Gericht gekommen und zu hohen Geldstrafen oder Haftstrafen verurteilt worden weil Sie Total Kriegsdienstverweigerer waren also auch den Zivieldienst auf anraten der WTG verweigert haben und da wird auf Jahrzehnte hinaus Geld von der Gesellschaft gescheffelt in Form von Aktien an der Kriegsindustrie.

              Frage an Dich ist das was da abläuft echtes verhalten von dem sogenannten Volk das ja Gott Jehova auserkoren haben soll oder ist das pure Heuchelei und Falsch Spielerei seinen Mitgliedern und Verkündigern gegenüber.

               

              Du kannst alles nachprüfen das was ich geschrieben habe ist alles zu belegen Du musst  Dir halt die Mühe machen.

              Andererseits kann man alles gut reden oder auch totreden,und die Augen vor der Realität verschließen bis dann irgendwann der Hammer fällt und man in ernste Schwierigkeiten kommen kann auch vom Politischen Standpunkt aus gesehen wenn man so eine Organisation weiterhin unterstützt.

              Jeder von Euch alle hat das Terrorattentat in Berlin per Presse und TV mitbekommen,alleine aus diesen Gründen heraus wird sich in allernäcchster Zeit Gesetesmäßig einiges ändern auch mit dem Umgang der sogenannten Religionsgesetze.

              Ich denke das man da was zum nachdenken hat.

              Sollte in Deutschland  jemals noch einmal eine radikale Politische  Regierung an die Macht kommen,dann denkt Bitte an die Folgen des dritten Reiches was mit den Zeugen Jehovas passiert ist,und das das so kam waren  die damligen Mitglieder der damaligen LK auch nicht unschuldig daran,man sollte sich mal auch darin informieren

               

              Das solls mal fürs erste sein zum Nachdenken

              Einen schönen sehr frostigen Winterabend noch

                1. ermittler

                  Ps:

                  Im Goggle-Chrom werde die seite im Deutsch automatisch übersetz.

                2. ermittler

                  Im Internet geistern an verschiedenen Stellen Vorwürfe herum, dass die Wachtturmgesellschaft (WTG, genauer ) an Rüstungsgeschäften verdient.

                  https://hgp.blogger.de/stories/1570050/

                3. ermittler

                  Kein Teil der Welt
                  oder wie sich die Wachtturm Gesellschaft von diesem Grundsatz distanziert.

                  „Jesus Christus (sagte) in bezug auf seine Nachfolger: „Sie [sind] kein Teil der Welt . . ., so wie ich kein Teil der Welt bin“ (Johannes 17:14). Jehovas Zeugen nehmen diesen Grundsatz ernst.“

                  http://gimpelfang.de/verlagsunternehmen/randcam.htm

        2. Oliver

          Hallo!
          Also das mit Weihnachten und Heidnisch ist echt langweilig. Ich mein Horus vs. Jesus: beide Geschichten identisch, ist Jesusglaube also Heidnisch? Oder Gilgamesch vs. Moses und Sintflut: identisch fast aufs Wort: moses also heidnisch. .....wer sagt denn das die Herren der LK nicht in Saus und Braus leben. Ich könnt da erzählen...oioioioi....aber das muss jeder selbst recherchieren 🙂

        3. Petrus111

          Hallo KopfvollerFragen,

          warst Du Weihnachten schon mal in einer Kirche?

          Hast Du um die Weihnachtszeit schon mal ein von Kindern aufgeführtes Krippenspiel besucht?

          Warst Du Weihnachten schon mal in einer Familie mit Kindern?

          Ich kann Dir sagen, dass eine Morgenandacht in einer evangelischen Bildungseinrichtung oder eine Beerdigung durch einen evangelischen Pastor gehaltvoller und inspirierender und für das tägliche Leben brauchbarer und hoffnungsgebender ist als ein ganzer Kongress von JZ, bei dem allen - ob Kind, ob Greis - hauptsächlich erzählt wird, wie man leben soll und was man in seinem Leben alles für die Org (=für Gott) tun soll...

          beste Grüße

          Petrus111

    2. ManfredF

      Hallo Kopfvollerfragen

      a) Die WTG ist eine Aktiengesellschaft und hat daher auch Aktionäre, auch wenn sie nicht an einer Börse gelistet ist. Zum einen profitieren die Besitzer der WTG und deren Tochtergesellschaften von dem Wert, der im Besitz dieser Firmen ist auch wenn man davon leider nichts mitbekommt.

      Zum anderen profitieren auch die Leitpersonen. Wenn man sich anschaut, wie diese auftreten (goldene Uhren und Schmuck, Maßanzüge usw.) und wie diese leben (Reisen Business und Firstclass und wohnen ebenso) auf Kosten der Firma (von dem Taschengeld können sie das nicht finanzieren) dann wird klar, sie leben wie die Made im Speck,

      Außerdem darf man nicht vergessen, Macht ist etwas was süchtig macht. Wie viele Politiker wollen nur Macht ausüben und Geld ist zweitrangig....  Man soll sich nicht täuschen lassen. Die katholische Kirche ist auch sehr reich. Der Papst selbst hat nicht viel davon ausgenommen den Luxus in dem er wohnt. Der aktuelle Papst verzichtet ja auf einiges. Aber auch wenn der Papst nicht der Besitzer der KK ist, es gibt genug Leute, die von diesem Reichtum im Hintergrund profitieren.

      Klar ist, dass ein Teil der Gelder die eingesammelt werden für den Betrieb benutzt werden. Im Gegensatz zu anderen Firmen profitiert die WTG davon dass ihre Mitarbeiter quasi Skalven sind und usonst arbeiten.

       

      b) Ich weiss nicht ob man das Zukunftshoffnung nennen kann, ZJ hoffen ja, dass sie überleben und dann 1,000 Jahre leben dürfen um zu beweisen, das sie ewiges Leben VERDIENEN. Christen WISSEn normalerweise dass sie GERETTET SIND und leben daher heute schon ohne Angst und Furcht. Sie vertrauen darauf, dass die Bibel wahr ist und sie, wenn Jesus wiederkommt auferstehen zum himmlischen Leben oder entrückt werden. Wie die Diskussionen hier zeigen, ist das aber nicht die Hoffnung oder Sicht aller. Ich kann nur für mich sprechen und für viele Christen, die das so sehen Ich schaue voll Hoffnung in die Zukunft dass Gott zu seinem Wort steht und ich gerettet bin und nicht ins Gericht komme und ich erwarte, dass Jesus irgendwann wiederkommt. Ob zu meinen Lebzeiten oder in 500 Jahren ist egal. Solange ich hier lebe, versuche ich die Welt ein wenig besser zu machen und Nächstenliebe zu praktizieren.

      c) Die Bibel verbietet es nicht, Feste zu feiern. Wenn man alles auf sogenannte heidnische Rituale zurückführt und dann anfängt wie die Pharisäer für alles Gesetze zu machen dann dürfte man nicht einmal die Wochentage benutzen, denn diese sind Namen heidnischer Götter. Der Ehering ist ein heidnisches Symbol usw. Gott hat uns ein Gewissen gegeben und die Bibel. ZJ werden leider so manipuliert, dass ihnen unterschwellig auf der einen Seite ein freies Gewissen eingeredet wird und auf der anderen Seite ständig von Grundsätzen gesprochen wird, die wir zu beachten haben.

      Ich feiere Weihnachen als Familienfest und denke ansonsten das ganze Jahr an Jesus Christus. Ich freue mich allerdings, dass er auf die Welt gekommen ist und dass war ja der Zeitpunkt, wo die alles änderte. Ich feier Geburtstag, weil ich mich freue, dass ich hier bin, dass meine Kinder auf die Welt gekommen sind. usw. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man unbiblisch lebt, wenn man Weihnachten und Geburtstag feiert. Dass sind von Menschen gemachte Regeln, Jesus hat eigentlich nur 2 Regeln aufgestellt. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und liebe Gott von ganzem Herzen.

      Ich persönlich glaube, dass diese beiden Regeln automatisch alle 10 Gebote einschließen inkl dem Sabbat. Dieser wurde eingeführt, weil man damit Gott geehrt hat, der am Sabbat ruhte von der Schöpfung und wenn ich Gott von ganzem Herzen liebe, dann habe ich keine anderen Götter und dann feiere ich den Sabbat usw.

      Aber und dass wird immer übersehen. Wir Christen sind gerettet, weil wir Jesus als Hernn in unser Leben gelassen haben und nicht, weil wir irgendwelche Gesetze halten Es ist also nicht notwendig, den Sabbat zu halten um gerettet zu werden sonst wäre das Geschenk ewigen Lebens kein Geschenk. Es ist freiwillig und jeder sieht das etwas anders.

      Als ZJ muss man sich davon lösen, dass man eine Menge TUN MUSS und erkennen, dass man NICHTS TUN MUSS aber trotzdem SEHR VIEL MEHR AUS LIEBE MACHT.

       

      Hoffe die Antworten helfen dir und beachte, es ist meine Ansicht.
      ManfredF

      1. kopfvollerfragen

        Vielen Dank, Manfred, für deine Antwort.

        Gibt es zu den Behauptungen von a) stichhaltige Beweise? Was ich zu diesen Punkten bisher immer gefunden habe, sind eigentlich nur Aussagen, keine Quellen. Ich bin bei einem Besuch in der Weltzentrale Bruder Lösch begegnet und der sah alles andere aus, als sei er ein reicher Dandy. Ich glaube auch nicht, wenn dem so wäre, Spendengelder werden für Luxus verprasst, dass dies so lange Geheimgehalten werden kann. Menschen, die mit minimum als Missionar lebten und dann eine Einladung zum Bethel bekommen, sollen einfach so akzeptieren können, dass sie Jahre mit wenig bis nichts leben mussten, aber in der Zentrale goldene Wasserhähne hängen? In den vielen Jahren habe ich so viele Menschen in der Organisation kennen gelernt, die wichtige Ämter bekleiden und nie habe ich das Gefühl einer zweiklassen Gesellschaft bekommen. Und Macht? Bei einem friedlichen Volk?

        Ich kann sowas alles halt nicht glauben, Manfred. Und es macht mich immer wieder stutzig wenn ich diesen Punkt der Raffgier lese.

        Ich bin deiner Antwort wirklich dankbar. Ich sehe dies nicht als selbstverstänlich sich zu öffnen.

        Viele Grüße und weiterhin alles Gute

        1. haraschmi

          Hallo Kopf voller Fragen,

          Grundsätzlich finde ich Deine Fragen sehr gut und auch respektvoll gestellt und ich möchte meine Antwort auch in diesem Sinne versuchen zu gestallten:

          das Ganze ist nicht offensichtlich und wenn man immer mit tiefen Respekt etc. den Menschen begegnet, würde man nie auch nur den Anschein haben, dass etwas schief läuft. Aber es sind die vielen Kleinigkeiten, die uns zeigen, dass was faul ist.

          Zum Thema Macht, was hier schon gesagt wurde möchte ich folgendes zu Denken geben:

          Wer kann von sich behaupten, dass jegliche Äußerung einer Person immer zu 100% als wahr und zum jetzigen Zeitpunkt kritiklos angenommen werden muss?

          Wer hat über 8.000.000 Anhänger, die absolut treu den 7 Herren ergeben sind? Menschen, die vor ein Paar Jahren sich selbst zum TuV ernannt haben. (Der Papst hat 1.000.000.000 Anhänger, aber wieviele halten sich an das Verhütungsverbot etc?)

          Wer kann behaupten die 8.000.000 Anhänger so gut im Griff zu haben, dass Dinge wie der offensichtliche und klar bewiesene Kindesmißbrauchsskandal in Australien als Lüge, Übertreibung etc. dargestellt wird und die Anhänger sich sicher sind, dass die ORG ALLES tut, um die Kinder zu schützen?

          Wer kann von sich behaupten (wie der Papst oder ein Rockstar) eine Bühne zu betreten und noch bevor EIN WORT fällt, 50.000 Menschen im Stadtion anfangen zu applaudieren?

          Kleinigkeiten? Teilweise ja, aber wer einmal Macht hatte wird diese nicht oder so gut wie nie freiwillig abgeben.

          Solange Du sehr tief in der Versammlung integriert bist, fühlst Du Dich sicher sehr wohl, hast Deine Freunde etc. War bei mir auch so. Erst wenn man etwas Abstand gewinnt und sich selber Gedanken macht, den WT kritisch liest wird man feststellen, dass sehr viel Manipulation etc. vorhanden ist. Die WTG nennt es Satans Einfluss. Ich nenne es eigenständiges Denken und nicht alles treudoof annehmen, was vorgekaut wird.

          Bei mir hat es auch mit Kleinigkeiten angefangen:

          Sofia-Spenden-Video

          Einforderung von Loyalität in fast jedem WT

          immer mehr Spenden-Aufrufe

          etc.

          Mich würde interessieren, wieso Du dazu kamst hier mitzulesen? War waren die Gründe sich mal "zu informieren"?

          Lieben Gruß

          Haraschmi

           

          1. kopfvollerfragen

            Hallo Haraschmi,

            vielen Dank für deine Antwort. Auch deinen persönlichen Hintergrund. Für mich sind diese Gründe aber kaum nachzuvollziehen. Sich selber verleugnen, selbst versklaven nur für ein wenig Applaus? Ich erinnere mich an einen WT-Artikel, worin es darum geht keinen Personenkult zu pflegen. Ich glaube, meine Einschätzung, jemand der nach Macht süchtig ist wird es genießen umgarrt von seiner Anhängerschaft zu sein, Autogramme geben zu wollen, überall in die Kamera zu grinsen und auch damit zu prahlen. All dies, habe ich noch nie beobachtet.

            Zu deiner Frage: Ich bin getauft und habe Dienstvorrechte. Aber dies befreit mich nicht davon mir Gedanken zu machen. Es gibt Punkte, die mir persönlich nicht gefallen (Stundenzettel, fehlende Transparenz in Sachen Finanzen und Organisation und die typische deutsche Eigenheiten alles Wort für Wort zu nehmen). Ich informiere mich halt gerne, schaue auch mal über den Tellerrand.

            Wieso hier? Ich bin des englischen nicht allzumächtig, es gibt nur wenige deutsche Seiten, die über JW-Aktivitäten berichten. Jedoch gehe ich nicht nur mit einen informationssüchtigen Auge daran sondern auch mit einem kritischen. Wenn man berichtet wie Raffgierig die WT-Gesellschaft sei, dann möchte ich dies nicht nur lesen und abspeichern, sondern ich will Gründe, Fakten. Wie mit jeder Nachricht, ob Tagesschau, SpOn, den WT oder auch hier.

            Ich hoffe, ich habe es etwas verständlich ausgedrückt.

            Viele Grüße

            1. ermittler

              Hallo ""denkopfvollerfragen""

              Dein zitat: Ich bin getauft und habe Dienstvorrechte.

              Dann weisst du auch mit sicherheit daß die WTG/JW.Org zwischen 1991-2010 Mitglied in der UNO war ?

              Was sagst du dazu ?

              MfG Ermittler.

              1. Tschango@Ermittler

                Hallo Ermittler!
                Das mit den Vorrechten würde ich nicht so eng sehen. Manche bilden sich was ein auch. Denn bei den JW-orglern ist es ja schon ein Vorrecht mit dem Mikro zu gehen oder eventuell das WC zu putzen. Ja auch solche banalen Sachen sind schon Vorrechte. Also es kann durchaus möglich sein dass er in solchen Dingen involviert war, und in heiklen Sachen nicht eingeweiht wurde, und nur das weiß was er wissen darf. So hat ein jeder JW-orgler seinen Platz im System.
                Lg

                1. ermittler

                  ! Auch das ist richtid 🙂 !

                2. ermittler

                  ! RICHTIG !  🙂

                   

            2. Argentum@kopfvollerfragen

              Lieber Kopfvollerfragen,

              dass Du hier schreibst, lässt erfreulicherweise erkennen, dass der Einfluß der WTG Dich nicht völlig blockiert und von einer eigenen Nachforschung abgebracht hat.

               

              "Aber dies befreit mich nicht davon mir Gedanken zu machen. Es gibt Punkte, die mir persönlich nicht gefallen (Stundenzettel, fehlende Transparenz in Sachen Finanzen und Organisation und die typische deutsche Eigenheiten alles Wort für Wort zu nehmen). Ich informiere mich halt gerne, schaue auch mal über den Tellerrand."

              Das zeugt von einer gewissen Stabilität und einem Freigeist, den Du Dir bewahrt hast.

              Ich bin auch irgendwann zufällig hier gelandet, weil man mir meine Fragen in der Versammlung und durch die Ältesten bezüglich biblischer Themen nicht überzeugend genug beantworten konnte und ich etwas Internetrecherche zum Thema Israel, neuer Bund, himmlische oder irdische Hoffnung betrieben habe. Vor allem diese machte mir zu schaffen: "ist das NT fast nur für die Gesalbten geschrieben?"

              Es ging mir zu dieser Zeit sehr schlecht und ich war mehr als froh, hier meine eigenen Fragen und Gedanken wiederzufinden.

              Gerade die Worte Jesu auch an mich gerichtet zu verstehen, hat mein Herz sehr berührt und getröstet. Diese wunderbare tiefe Botschaft als Geschenk und Gnade annehmen zu dürfen, kann einen Menschen von Grund auf positiv verwandeln und tragen. Menschen durch eine falsche Botschaft vom Christus fernzuhalten, halte ich für sehr gefährlich und verwerflich.

              Dies steht bei der Kritik an der WTG für mich im Vordergrund, wobei wie von anderen vorher schon erwähnt, die Intransparenz im finanziellen Bereich nicht zu Vertrauen und Glaubwürdigkeit beiträgt.

              Mich würde interessieren, ob bei Dir nie Zweifel an bestimmten Lehrinhalten aufgekommen sind.

               

              Liebe Grüße

              Argentum

               

               

               

               

               

            3. haraschmi

              Hallo kopfvollerfragen,

              Deine Einstellung finde ich gut. Als ich angefangen habe, gab es so viele Webseiten oder "Erfahrungsberichte", die nur vor Hass gegen ZJ waren und einfach Lügen verbreiteten. Man muss schon unterscheiden, ob wirklich was dran ist oder nicht. Also bleibe dabei kritisch zu sein und EHRLICH zu prüfen!

              Ich brauche auch Beweise. Z. B. habe ich für mich mal eine logische Berechnung gemacht wie wahrscheinlich ist, dass Gottes himmlisches Königreich 1914 aufgerichtet wurde. Also die Grundlehre der ZJ. Die Wahrscheinlichkeit betrug für mich 0,5%. Also 1:200 wenn man es anders ausdrückt. Das wäre zu umfangreich das hier zu erläutern. Und sowas wird als Grundlehre vorausgesetzt und angebrachte Kritik und Zweifel mit Ausschluss geahndet.

              Ob Jemand Geburtstag feiert ist auch so ein Beispiel. Meiner Meinung nach dürfte das maximal eine Gewissensentscheidung sein.

              Lese mal Hiob 1:4,5. Dort wird von den Söhnen Hiobs gesprochen, dass sie ein Festmahl ein jeder an "seinem Tag" veranstaltet hatten. Ich gebe zu, das ist nicht eindeutig, dass der Geburtstag gemeint ist, aber wenn man Hiob 3:1,2 hinzuzieht, spricht Hiob auch von "seinem Tag" und dass "der Tag entschwinde" an dem er geboren wurde. Also es ist zumindest nicht ganz abwägig, dass Hiob Geburtstag feierte. Und er wurde als Gerechter bezeichnet. Die beiden negativen Beispiele von Pharao und Herodes Tochter sind zwar schlecht, aber nirgends in der Bibel wird verboten das zu tun.

              Lese bitte mal Kolosser 2:16. "Daher möge Euch niemand wegen Speise und Trank oder in Hinsicht AUF EIN FEST oder die Beobachtung des Neumonds oder eines Sabatts richten."

              Das erfolgt aber eindeutig. Die Pharisäer zu Jesu Zeit knechteten das Volk mit den zahlreichen Regeln und Geboten. Jesus befreite sie davon und gab Ihnen 2 wichtige Gebote. Ich würde sehr gerne mal die WT der letzten 20 Jahre lesen und aufführen, wieviele Regeln, Gebote, Verbote aufgeführt sind, wie z. B. Bartwuchs etc. oder ungeschriebene Regeln wie Krawatte tragen in der Versammlung. Wer das nicht macht, darf nicht mal Mikrofone tragen. Leider habe ich keine Zeit dazu.

              Tätowierungen waren im AT verboten, im NT wird es nicht erwähnt, Lt. JW.Org sind Tätowierungen nicht mehr verboten, weil das Mosaische Gesetz nicht mehr gilt. Hier gab es eindeutig ein Verbot, dann wurde nichts mehr darüber berichtet. Wieso wird das erlaubt, Geburtstage, die gar nicht verboten waren, sind aber nicht erlaubt.
              Noch eine Anmerkung zu Deiner Aussage, dass in den Zeitschriften verlangt wird keinen Personenkult zu machen  und das die keine Autogramme geben etc. Das ist völlig richtig und das wäre auch zu offensichtlich, wenn das der Fall wäre.

              Schau Dir mal in Google die Bilder an, wenn Du "jw merchandise" eingibst. Wieso wurde hierzu noch nie ein Artikel verfasst? Ich kenne Brüder, die haben JW.org Pins am Sakko. Also es kann nicht sein, dass keiner sowas sieht. Das ist eine Art Anbetung. Und JW.Org ist eigentlich mit der LK gleichzusetzen. Musst nur die monatlichen Broadcasting-Videos ansehen.

              Viel Spaß beim weiterforschen.

              Gruß
              Haraschmi
               

               

               

               

            4. Horst

              Hallo kopfvollerfragen,

              (besser als ein leerer Kopf)...

              Eine Detailfrage bitte:

              Was ist ein DIENSTVORRECHT ?

              Ich hatte mal ein DienstAMT. Das bestand darin, die Zeitschriftenbestellungen zu verwalten.   Es war ein Amt und den Brüdern wurde dadurch gedient.

              Aber was bitte ist ein "VORRECHT" ? Ist es ein Vorrecht, Brüdern odere anderen zu dienen ?

              Hast Du ein Recht vor anderen? Oder ist es ein verliehenes "RECHT" ? Von wem und warum ?

              Dienstvorrecht ist eine Schöpfung des unerfindlichen Zeugen-Jehovas-Wortschatzes. Den Begriff gibt es sonst nicht. Was soll es heissen bitte ??

              Gruss Horst

              1. Ömmelchen @ Horst

                Vielleicht ist das Wort Dienstvorrecht nur falsch geschrieben. Vielleicht heißt es ja in Wirklichkeit "Dienst vor Recht " ....

                1. peetha@Ömmelchen Mertens

                  ömmelchen -  betrifft dein Wortspiel  : ´Dienst vor Recht´- ICK liebe meine/unsere Schwesta´s , ..... die MIT denken -  dein Komment war juut..... richtig gut

                  Ulteira - bis die taage

                2. peetha@Ömmelchen

                  Ömmelchen Mertens ist/war EIN Versehen - naja .... (ick muss schon wieder schmunzeln)

        2. turtle@denkopfvollerfragen

          Wissen Zeugen Jehovas, dass die Gesellschaft Teilnehmer bei Hedgefondsseminaren war?

          Wie kann man sich bei TV Ansprachen mit goldenen Uhren und Protzringen präsentieren und ein einfaches Leben predigen? Da gab es mal ein EW oder WT wo man das auf dem Titelbild bei Vertretern von "Babylon der Grossen" anprangerte.

          Bilder im Wachtturm fordern eine arme Witwe, die vor einem fast leeren Kühlschrank steht zum Spenden auf. Die LK sieht nicht aus, als ob sie sich Sorgen um ihr Essen machen müsste.

          Man muss sich bei der "weltlichen" Presse informieren um die Höhe der Verkaufserlöse ihrer Brooklyn Immobilien, die in die Hunderte von Millionen gehen, zu erfahren.

          Ich war ein mal so naiv zu glauben, dass Spendengelder u.a. auch für Saalbauten in ärmeren Ländern verwendet werden. Heute weiss ich, dass Kredite vergeben werden, die zurückgezahlt werden müssen.
          Ich hätte meine kostbare Lebenszeit sinnvoller verbringen können, wenn ich auf den Rat der Bibel gehört hätte - mein Vertrauen nicht auf Menschen zu setzen!
           

          1. kopfvollerfragen

            Hallo Turtle,

            woher weißt du wie der Bruder zu der Klunckeruhr kam? Und das diese auch echt ist? Dazu habe ich immer noch nichts gefunden. Du wärst mir eine große Hilfe, wenn du mir deine These beweisen kannst. Danke schon mal.

            Und wegen der Kreditgeschichte, die ist schon lange eine Vergangenheit. Es lohnt sich einmal über das LDC zu informieren.

            Was den Verkaufserlös betrifft, da gebe ich dir recht.

            Viele Grüße

            1. turtle@denkopfvollerfragen

              Wie ManfredF schon schrieb, es ist völlig egal, welchen Wert die Uhren und Ringe haben, es ist die Zurschaustellung der Mittel. Ich kann mich an Erfahrungen erinnern, die auf Kongesssen vorgelesen wurden, wo arme afrikanische Brüder, manchmal sogar Kinder, von dem bisschen Essen, das sie hatten, vetkauften, um zu spenden. Wie mögen solche Brüder, Schwestern und Kinder empfinden, wenn sie Ansprachen von Männern mit goldenen Uhren und goldenen Ringen, getragen am kleinen Finger, sehen?

              Die neue Residenz am See, dürfte auch den Standard der meisten Brüder und Schwestern übersteigen.

              Die Werke, die laut der Bibel gefordert sind, sind nach Witwen und Waisen zu schauen und sich um sie zu kümmern und nicht noch zum Spenden aufzufordern.

            2. Edelmuth an Kopf-voller-Fragen

              Guten Abend Kopf-voller-Fragen

              ....woher weißt du wie der Bruder zu der Klunckeruhr kam? Und das diese auch echt ist? Dazu habe ich immer noch nichts gefunden. Du wärst mir eine große Hilfe, wenn du mir deine These beweisen kannst. Danke schon mal.

              (Matthäus 19:16-24) . . .Nun siehe, jemand trat auf ihn zu und sprach: "Lehrer, was soll ich Gutes tun, um ewiges Leben zu erhalten?" 17 Er sagte zu ihm: "Warum fragst du mich über das, was gut ist? Da ist e i n e r , der gut ist. Wenn du indes ins Leben eingehen willst, so halte stets die Gebote." 18 Er sprach zu ihm: "Welche?" Jesus sagte: "Nun: ‚Du sollst nicht morden', ‚Du sollst nicht ehebrechen', ‚Du sollst nicht stehlen', ‚Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen', 19 ‚Ehre [deinen] Vater und [deine] Mutter' und ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst'." 20 Der junge Mann sprach zu ihm: "Ich habe das alles gehalten; was fehlt mir noch?" 21 Jesus sagte zu ihm: "Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deine Habe und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach." 22 Als der junge Mann dieses Wort hörte, ging er betrübt hinweg, denn er hatte viele Besitztümer. 23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: "Wahrlich, ich sage euch, daß es für einen Reichen schwierig sein wird, in das Königreich der Himmel einzugehen. 24 Wieder sage ich euch: Es ist leichter für ein Kamel, durch ein Nadelöhr zu gehen, als für einen Reichen, in das Königreich Gottes einzugehen."

              Woher hatte der Reiche sein Vermögen? Vielleicht gerbt oder geschenkt bekommen. Ich unterstelle ihm wie der Leitenden Körperschaft eine legale Zuwendung. Entscheidend ist doch, was er damit macht! Sowohl der Reiche wie auch die Leitende Körperschaft haben das gleiche Ziel, nämlich das ewige Leben. Die LK hat darüber hinaus noch eine größere Verantwortung, nämlich als Vorbild für andere Brüder zu dienen.

              Komm doch mal als Verkündiger der guten Botschaft an eine Tür, wo Hunger und Not herrscht und erzähle den Menschen, dass die Leitende Körperschaft Milliarden Dollars zinsbringend anlegen muss aber den Menschen im Kampf gegen den Hunger nicht helfen kann.

              (1. Johannes 3:17) . . .Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm?. . .

              Jesus war so arm, dass er bei seinem Tod keine materiellen Dinge vererben konnte. Der Sklave als sein selbsternannter Diener ist um Milliarden Dollars reicher.

              (Johannes 15:20) . . .Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. . .

              Es ist der Machthunger und die Geldliebe, die dem Sklaven vorgeworfen wird, und die Unglaubwürdigkeit, die ihm sein Ende bringt.

              Ede

              1. hei-bea

                Hallo Edelmuth,

                Deine letzten Kommentare kann ich nur dick unterstreichen: super formuliert!

                Im Harz wird`s immer kälter....       Liebe "warme" Grüße    hei-bea

        3. Denker

          Hallo Kopfvollerfragen,

          viele haben dir schon gute Antworten gegeben und ich will hier nichts weiterholen.

          Aber in deinen letzten Kommentar hast du das  Thema Macht angesprochen, du sagst du kannst die Macht bei den Zeugen nicht sehen. Ein kleiner Denkanstoß: wie definierst du denn die Handhabung mit dem Ausschluss ? Und ich meine nicht die Handhabung so wie sie in der Bibel beschrieben wird, sondern wie sie bei uns missbraucht wird, denn die Bibel spricht von Personen die ein unmoralisches Leben führen oder führen wollen. Ich selber habe erfahren wie Älteste ihre Macht dazu benutzt um unliebsame Brüder die Schranken zu weißen (unliebsam in ihren Augen). Ich weiß das ich hier nicht der einzige bin.

          Würde mich auf eine Antwort von dir freuen, christliche Grüße in unserem Herrn Jesus vom Denker

           

      2. whopper

        Hallo ManfredF

        wenn Du gestattest hätte ich Fragen und Hinweise zu a)

        Schaut man sich den Wiki-Artikel Gesellschaftsrecht der Vereinigten Staaten an, kann man dort unter dem Begriff Aktien lesen:

        Corporations können gewinnorientierte oder nicht gewinnorientierte Aktiengesellschaften sein. [...] Die nicht gewinnorientierten Corporations, die sogenannten Non-Profit-Corporations, geben dabei keine Aktien heraus. Als Non-Profit-Corporation treten zum Beispiel Stiftungen, Kirchen und sonstige gemeinnützigen Organisationen auf.

        Offensichtlich kann man amerikanische AG's mit europäischen AG's nicht unbedingt 1:1 vergleichen.

        Du schreibst:

        Zum einen profitieren die Besitzer der WTG und deren Tochtergesellschaften von dem Wert, der im Besitz dieser Firmen ist auch wenn man davon leider nichts mitbekommt.

        Gibt es deinerseits irgendwelche prüfbare Fakten die diese Aussage untermauern. Denn, so wird immer behauptet, die WTG ist eine Non-Profit-Corporation.

        Die Herkunft des Geldes, das jemand für persönliche Dinge wie Goldene Uhren, Schmuck und Anzüge ausgibt, können wir doch gar nicht ermitteln. Mancheiner hat vielleicht ein großes Vermögen und arbeitet deshalb ohne Bezahlung bei einer Non-Profit-Corporation. Nur so gedacht; nicht das das hier zur Neid-Debatte wird.

        Ein Argument wäre, dass Jesus die Klunker wahrscheinlich vertickt und das Geld unter den Armen verteilt hätte. Andererseits  besaß er jedoch auch ein sehr wertvolles Gewand (ohne Naht).

        Beste Grüße

        whopper

        1. ManfredF

          Lieber Whopper

          ich habe selbst mehrere US Aktiengesellschaften und kenne mich sehr gut auch. Der Zweck ändert nichts daran, dass es Anteile an einer Firma gibt und diese werden von einer oder mehreren Personen gehalten. Das ist Fakt. Auch die WTG muss also einen oder mehrere Eigentümer haben.

          Leider muss man die Anteilseigner nicht öffentlich machen, wenn es weniger als 300 Aktionäre sind. Daher findet man auch nirgends Informationen darüber wem die Firmen wirklich gehören. Und man kann für wenig Geld alles anonym machen,

          Zahlen müssen trotzdem offengelegt werden gerade auch wegen Steuern usw. Die findet man ja auch im Internet bei öffentlichen Seiten der Behörden, es gibt leider extrem viele Firmen so dass man nicht genau sagen kann, wie viel Vermögen besitzt die WTG. Das ist zum einen notwendig wegen bestimmter Gesetze aber vor allem sicher auch Absicht. Je weniger man dass Gewirr entrollen kann umso besser.

          Was ist Non Profit? Gerade die USA sind da sehr lasch. Sobald Religion im Spiel ist, schaut man erstmal nicht so hin. Trotzdem gab es in den 80 oder 90er Jahren Prozesse weil der Staat der Ansicht war, wer Bücher gegen Geld per Haus zu Haus abgibt, betreibt ein Gewerbe. und das war es ja auch, denn die ZJ lebten von dem Verkauf zum Teil zumindest.....

          Bei Immobilien schaut mal wohl nicht so. Viele Kirchen haben Milliardenvermögen in Form von Land und Gebäuden und gelten trotzdem als Non Profit. Man muss einfach das Geld was man über hat in Immobilien investieren und schon ist es weg.... für den Staat..

    3. Petrus111

      Hallo KopfvollerFragen,

      zu a) Die Frage ist berechtigt - und man kann die Motivation kaum nachvollziehen. Aber Tatsachen sind ja mal Tatsachen - und die fehlende Transparenz ist auch eine Tatsache.
      Also: Transparenz ist eine Hauptbedingung für Vertrauen. Bitte nenne uns die Quelle bezüglich Mittelherkunft und Mittelverwendung des Konzerns WTG - der Inhalt dürfte dann auch Deine Frage beantworten.

      zu b) Es geht möglicherweise um die Zukunft - aber hauptsächlich geht es um die Gegenwart. JZ sind gegenwartsablehnend - sie leben nicht für die Gegenwart - sie leben für die (vermeindliche) Zukunft. Wie kann man hier und heute seinen Nächsten christlich lieben, wenn man seinen Nächsten nur als "Weltmenschen" ansieht, der leider keine Zukunft hat?!
      Das ich also die Gegenwart anders lebe, das ist schon mal ein großer Gewinn.

      Im Übrigen vertraue ich auf die Gnade unseres Herrn.

      zu c) Die Aussagen von JZ zu Geburtstagen sind blanker Unsinn, die Aussagen zu heidnischen Elementen in sog. christlichen Festen sind zutreffen - ob man die angesichts des christlichen Schwerpunkts und trotz der darin enthaltenen Traditionen, die eher nicht der christlichen Tradition entstammen, feiern will, ist m.E. Gewissenssache. Ich selber feiere nicht ... meide aber nicht gesellschaftliche Gelegenheiten, weil es gerade die Zeit ist... will sagen: die Betriebsfeier zu Weihnachten... etc. macht mir keine Gewissensprobleme.

      beste Grüße

      Petrus111

      1. kopfvollerfragen

        Hallo Petrus111,

        welche Tatsachen? Ich schrieb schon in den Kommentar zu Manfred, nirgendwo finde ich Fakten, Beweise oder Quellen, die dieses untermauern.

        Ich will nichts bestreiten, die Diskusion um die fette Uhr in einer Broadcastinsendung hatte mir zuerst auch ein befremdliches Gefühl gegeben. Aber woher wissen wir, wie der Bruder an diese Uhr kam? Und ist sie echt?

        "Bitte nenne uns die Quelle bezüglich Mittelherkunft und Mittelverwendung des Konzerns WTG..." Das würde ich gerne, und das werfe ich (selbst öffentlich in Gesprächen mit Mitbrüdern) der Gesellschaft vor, dass wenig über Spendeneingänge und Ausgaben bekannt gegeben wird. Aber nur weil dies nicht transparent ist, kann ich nicht etwas als Tatsache abstempeln von dem ich weder den Wahrheitsgehalt kenne sowie mir selbst erkläre.

        Hier auf dieser Seite wird auch nicht transparent berichtet. Wir kennen weder die Schreiber der Artikel und wissen so nicht was sie antreibt. Es wäre aber falsch Mutmaßungen zu machen und erst recht ist es falsch Tatsachen sich selber zu erfinden.

        Zu b), ich weiß nicht mit welchen Zeugen du Kontakt hattest, aber ich genieße das hier und jetzt. Habe meine Hobbys, gehe dem nach, aber ich interessiere mich auch für meine Mitmenschen. Genieße in meinem Umfeld (Arbeit usw.) den Ruf eines hilfsbereiten, einfühlsamen und freundlichen Menschen. Es tut mir leid, wenn du gegenteilige Zeugen kennen gelernt hast.

        Viele Grüße

        1. ManfredF

          Es gibt genügend Dokumente online - wie gesagt, jede Firma in den USA mit einer Struktur wie die WTG MUSS ihre Zahlen auf den Tisch legen und online veröffentlichen.

          Es gibt auch genug Dokumente, die zeigen, dass es Aktiendepots gibt deren Nutznießer die WTG ist.

           

          Und nochwas: Ist die Uhr unecht frage ich mich ob es vorbildlich ist, solche Dinge zur Schau zu stellen? Und ist sie echt ist es egal, wer die Uhr bezahlt hat. Damit zu sagen, habe ich geschenkt bekommen kann man jeden Reichtum rechtfertigen. Die LK kann ja auch sagen, wir haben alles was wir haben von den ZJ geschenkt bekommen, sie haben gespendet ohne konkreten Zweck ... und all unser Protzen hilft ja beim Predigen ?????

        2. Petrus111

          Hallo Kopfvollerfragen,

          zur Klarstellung: niemand behauptet, dass Leute sich bei der WTG persönlich bereichern. Dass führende Leute sich mit einer "Klunkeruhr" zeigen, ist instinktlos - ich glaube, auch einfach nicht sehr schlau... Aber von nur einem oder zwei Leuten auf alle zu schließen ist natürlich auch nicht o.k.

          Nein, das Problem ist, dass die Org über ganz erhebliche Werte verfügt (Immobilien sowie Aktien - werte) - die man ja sehen kann - und kein Mensch weiß etwas über Mittelherkunft und Mittelverwendung. Nun werden in Broocklyn die Wolkenkratzer für ein Vielfaches ihres Ursprungswertes versteigert - niemand weiß, wieviel erlöst wird - und eine neue Weltzentrale gebaut...
          Versammlungen, die ihren Saal selbst gebaut, abbezahlt und über Jahre genutzt haben, die haben ihren Saal irgendwie an die Org abgetreten - nun wird der Saal verkauft und die Brüder fahren einen Ort weiter... wieso gibt es dauernd Versammlungszusammenlegungen - im deutschen Raum - wenn es doch solche Mehrung gibt? Und wo bleibt das Geld, welches für diese Säle erlöst wird? Das sind die Fragen, die auf diesem Forum gestellt werden - und das sind die bekannten Tatsachen, von denen ich rede.

          Das JZ den freundlichen und hilfsbereiten Mitmenschen miemen, das ist doch bekannt. Man wird bei Demonstrationen darauf geschult, "ehrliches Interesse" an seinen Mitmenschen zu heucheln. JZ sind höflich, freundlich - alles nach außen und oberflächlich, weil sie darauf geschult sind, wo sie gehen und stehen, für ihre Religion Werbung zu machen.

          Es ist wirklich gut, höflich und freundlich zu sein... und ich zweifle nicht daran, dass Du das auch wirklich bist und dieses Selbstbild von Dir hast.

          Mach doch bitte folgendes: gehe beim Haus-zu-Haus Dienst an die Tür und sage folgendes:

          "Ich betrachte Sie, sehr verehrter Wohnungsinhaber, in unserem Sprachgebrauch als "Weltmensch". Sie werden bei Zeugen Jehovas als "schlechter Umgang" bezeichnet, nur weil Sie nicht unserer Religion angehören.
          Ich selber betrachte Sie als Unterstützer von "Satans System", wenn Sie einem Verein angehören - insbesondere, wenn sich dieser für seine Mitmenschen engagiert.
          Gern lese ich Ihnen aus unseren Publikationen hierzu etwas vor:
          Frieden – Buch – 1986 – Kap 11 Abs. 26
          Einige mögen einwenden: „Aber viele Organisationen der Welt tun Gutes, arbeiten zum Schutz und für die Gesundheit, die Bildung und die Freiheit des Volkes.“ Es stimmt, daß gewisse Organisationen einige wenige Schwierigkeiten, unter denen das Volk zu leiden hat, vorübergehend beheben. Doch sie sind alle ein Teil der von Gott entfremdeten Welt. Und sie veranlassen die Menschen, ihre Aufmerksamkeit auf den Fortbestand des gegenwärtigen Systems der Dinge zu richten. Keine dieser Organisationen befürwortet Gottes Regierung über die Erde — das durch seinen Sohn regierte Königreich. Übrigens mögen selbst Kriminelle Kinder aufziehen, für sie sorgen und wohltätige Werke für ein Gemeinwesen tun. Würden aber diese Dinge es rechtfertigen, kriminelle Organisationen auf irgendeine Weise zu unterstützen? (Vergleiche 2. Korinther 6:14-16.)
          Falls Sie sich zu meiner Religion bekehren sollten und es sich später anders überlegen und wieder austreten, dann passiert folgendes: Sie haben sich von Ihrem gesamten Sozialraum getrennt, weil das ja schlechter Umgang ist. Wir aber ächten ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglieder - Sie haben dann niemanden mehr auf der Welt, der mit Ihnen redet oder Sie auch nur grüßt.

          Ende des Predigtvorschlags

          DAS wäre ehrlich.

          Schön, dass es Dir gut geht und dass Du ein anerkanntes Mitglied der sozialen Gemeinschaft im hier und jetzt bist - da ist die Täuschung Deinerseits zu Deinen Mitmenschen ziemlich gut!

          Nein, das ist jetzt echt böse von mir. Ich meine, an Deiner Wortwahl und Deinem Ton ehrliche und echte Fragen zu erkennen... ist schon o.k......

          ABER: so, wie ich es beschrieben habe, ist es ja richtig - wahr - wahrhaftig! Alles andere ist zunächst vorgeschoben - eine Kulisse - bis derjenige, den man bekehren will, vollkommen im System der Org drin ist - und dann nie wieder rauskommt.

          JZ betrachten DEN REST DER WELT um sie herum als satanisch, dem Untergang geweiht... Da kann man sich als JZ doch gar nicht wohl fühlen - wenn man das ernst nimmt?!

          Kleiner Hintergrund: ich wurde ausgeschlossen, weil ich mich in verschiedenen - später im Kern nur noch in einem Bereich ehrenamtlich engagierte, den man als "nicht neutral" einstufte, was inhaltlich totaler Unsinn war. Da reagiere ich ein bisschen allergisch, wenn mir JZ erzählen wollen, sie seien ganz entspannte Mitglieder der Gesellschaft, freundlich, hilfsbereit... das ist einfach nur aufgesetzt - es dient nur der freundlichen Fassade für die Mission! Aber JZ glauben, sie wären wirklich so! Dabei lehnen sie es konkret ab, sich für diese Welt irgendwie zu engagieren - im Gegenteil: wer das tut, unterstützt Satans System und arbeitet gegen Gottes Königreich.

          Aus Gutem wird Schlechtes - aus Engagement aus Nächstenliebe wird die Unterstützung des Teufels.

          So ist das!

          beste Grüße

          Petrus111

    4. Liebe(r) kopfvollefragen,

      warum tut man hier überhaupt ob still oder nicht gelesen als getaufte(r) Zeugen Jehovas? Ich vermute nur, Dich interessiert wahrscheinlich was die nicht aktiven Ex Zeugen dazu sagen. Sie wissen ganz genau was mit den Kohle passiert, es gibt tausende Fälle in der Welt als pädophil(i)e. Die Betroffenen müssen Entschädigt werden. Millionen von Dollar muss man zahlen, weil man indirekt die Täter geschützt haben.

      Das war die Antwort von mir für die Frage a)

      Mit freundlichen Grüßen

      Knecht Jesu Christi (Nicht Knecht des Menschen, Religionen oder Sekten)

      1. kopfvollerfragen

        Hallo Gazi,

        könnte man nicht langsam behaupten, Pädophile seien ein biblisches Problem? Die Kirchen kämpfen schon lange mit diesem Problem. Sicher ist bei Zeugen Jehovas lange was falsch gelaufen. Total falsch. Es ist wirklich schlimm und mir tun die Geschädigten total leid.

        Wie wird heute aber verfahren? Es wird, anders als früher, dazu geraten Anzeige zu erstatten. Offiziell.

        Und jetzt zahlt die Organisation für die Fehler. Normales Prinzip, kennen wir aus der Bibel. Jedoch beantwortet dies nicht meine Frage.

        Viele Grüße

        1. Lieber kopfvollerfragen,

          Ich bedanke mich für die Antwort, Sie fragten und antworteten: "Wie wird heute aber verfahren?". Ich möcht Sie fragen: Warum erst heute? Warum nicht früher? Regierungen gibt schon vor Zeugen Jehovas oder ehemaligen Bibelforscher, warum erst jetzt kann man Anzeigen erstatten? Sogar offiziell, weil jetzt erst ein paar Jahren Royal Kommission in Australien begonnen hat?

          Wir haben als Zeugen Jehovas immer mit dem Finger anderen gezeigt und die verteufelt, viele andere Religionen haben öffentlich zugegeben das Sie in dem Bereich vieles falsch gemacht haben. Warum hören wir immer noch nicht öffentlich, das wir genauso schlimm waren wie andere Religionen?

          Mit freundlichen Grüßen

          Knecht Jesu Christi

          PS: Sie kopfvollerfragen sind beim aufwachen, das habe ich festgestellt.

           

        2. Ueli

          Kopfvollerfragen,

          Du sagst:

          "Und jetzt zahlt die Organisation für die Fehler. Normales Prinzip"

          Ich danke Dir dafür, was Du selbst als "normales Prinzip" urteilst.

          Und weil eine "Organisation" keine Fehler begehen kann, sondern nur Menschen, weißt Du ja auch wer in WAHRHEIT der Zahlende sein wird.

          Liebe Grüße

          ich zeichne heute ausnahmsweise mal mit

          kopfvollerantworten

    5. Edelmuth an Kopf-voller-Fragen

      Hallo Kopf-voller-Fragen

      Wie du und viele andere bin ich ein Zeuge Jehovas. Deshalb können wir gerne über dieses Thema sprechen.

      a) Wenn ich lese, die WT-Gesellschaft sei nur auf Immobielien, Geld und kostenlosen Arbeitern aus, wer profitiert denn davon? Nehmen wir an, und das tut ihr sicherlich wie ich das hier am Rande verfolge, die Leitene Körperschaft scheffelt ordentlich Kohle. Nur wozu? Bei all der Arbeit, die diese Männer führen und weder dicke Autos, prachtvolle Häuser und so besitzen, welchen Antrieb hätte man dann?

      Sie führen ein relativ sorgenfreies Leben. Sie haben ebenso wenig wie der Papst oder ein Bischoff einen persönlichen Besitz, müssen aber aufgrund ihrer Kreditkarte auf nichts verzichten. Ob es Dinge gibt, die gegen sie sprechen und von denen man nichts erfährt, kann ich nicht sagen. Bei den meisten Ältesten in der Versammlung ist es jedenfalls so. Doch das wäre für mich noch kein Grund sie vollständig abzulehnen.

      Sie sagen "Bibel" und meinen ihre "bibelerklärenden" Überlieferungen. Sie sagen, dass sie die Lehren der Bibel verkündigen, lehren aber ihre eigenen Gedanken. Sie lehren, dass das ewigen Leben nur durch die Mitgliedschaft in der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas zu erhalten ist. Genau diesen Denkfehler machst du unbemerkt auch, wenn du fragst:

      b) Mit was für einer Zukunftshoffnung lebt ihr? Da ihr die Lehren von Jehovas Zeugen ablehnt (oder sagen wir große Teile davon), mit welchen Blick schaut ihr in die Zukunft?

      Wir trennen säuberlich zwischen Jehova und Jesus und der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas. Wir haben die Liebe zum Vater und zum Sohn entdeckt und lassen sie uns nicht wieder nehmen. Wir sind uns absolut sicher, dass wir das Leben nicht durch den Predigtdienst, sondern nur aufgrund der unverdienten Güte (Liebe) Jehovas in Verbindung mit der Anerkennung Jesus als den Messias und seinem Opfer bekommen können.

      Es geht hier um Macht, die die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas möglichst über die gesamte Erde für sich beansprucht. Dieser Anspruch kommt in ihrer Forderung nach wiederspruchs- und kritiklosem Gehorsam verbunden mit einer bis ins Schlafzimmer reichenden Kontrolle zum Ausdruck.

      Ich werfe der Leitenden Körperschaft, vertreten durch ihre Aufseher, vor, dass sie von uns, ihren Mitgliedern, den absoluten Gehorsam verlangt, der nur Jehova, der gesagt hat, dass wir auf seinen Sohn hören sollen, zusteht. Damit macht sich die Leitende Körperschaft für uns zu einem Gott. Indem sie von sich behauptet, allein durch den Heiligen Geist geleitet zu sein und das ewige Leben vermitteln zu können, hat sie sich gegenüber ihren Gläubigen auf den Thron Jesus gesetzt.

      Den Gehorsam, der für mich einer Anbetung der Organisation gleich kommt, wird sie von mir nie, nie ,nie bekommen können.

      Ede

    6. nocheinniemand

      Hallo kopfvollerfragen,

      zu A habe ich anfangs auch nachgeforscht. Ich konnte keine Beweise für irgendwelche Bereicherung finden. Auch die angeblichen Beweise für den Besitz von Aktien von Rüstungskonzernen waren nicht haltbar (für mich). Leider wird im Bereich Finanzen viel mit halbwissen geforscht, interpretiert und dann "veröffentlicht". Man merkt oft - und das meine ich nicht wertend - die mangelnde Bildung, insb. was Finanzen und Wirtschaft anbelangt. Wenn das für dich wichtig ist, forsche nach, allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es irrelevant ist.

      Warum?

      Angenommen die LK bereichert sich selbst(oder investiert in Rüstungskonzerne), aber alles was sie lehrt ist wahr. Wird die Lehre aufgrund der Selbstbereicherung falsch?

      Oder die LK bereichert sich nicht, aber was sie lehrt ist falsch (hier steht bewusst nicht "alles"). Wird die Lehre wegen fehlender Selbstbereicherung richtig?

      Alles was für mich zählt ist, ob die Wahrheit "wahr" ist. DAS will ich herausfinden. Die Untersuchung von Finanzen wird mir dabei sicher nicht helfen.

       

      Du fragst mit b) nach einer Zukunftshoffnung und das ist in Ordnung. Ich frage mich aber ob die Hoffnung die ich habe/hatte eine solide Grundlage hat oder nicht. Ich bin hier noch nicht sehr weit. Aber auch hier: Sagt die Tatsache, dass jemand eine Hoffnung hat etwas darüber aus, ob die Hoffnung richtig ist oder nicht? Was nützt es eine Hoffnung zu haben wenn sie falsch ist? Es geht wieder darum herauszufinden was wahr ist.

      Zu c) habe ich noch keine Meinung... mangels eigener Forschungsarbeit.

       

      Für mich läuft alles auf die Frage hinaus, "ist die Wahrheit die Wahrheit"? Wie denkst du darüber?

      nocheinniemand

      1. Die WTG ist keine Aktiengesellschaft im üblichen Sinn, mit Aktienbesitzern (Shareholders) u.dgl. Was sie, zumindest bis in die 1970er Jahre hatten, sind Mitgliederversammlungen.

        Als der ehemalige Zweigaufseher Voigt in der Firma mein Kollege wurde, erzählte er viel über die damaligen Besitztümer. Er kam als "Pilgerbruder" 1924 nach Wien und übernahm dann die Leitung in Österreich. Er erzählte mir, dass ihm eine (1) Aktie (er nannte sie so) zugeteilt wurde und verpflichtet war auch die Hauptversammlung der Gesellschaft in Brooklyn zu besuchen. Das war immer mit einer Schiffsreise dorthin verbunden. Was aktuell ist, das verrät der WT vom 15. Januar 2001, Auszüge:

         

        MITGLIEDERVERSAMMLUNGEN der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania finden seit Januar 1885 statt. Ende des 19. Jahrhunderts, als die Einsammlung der gesalbten Christen im Gange war, hatten die Vorstandsmitglieder und Repräsentanten dieser Körperschaft die himmlische Hoffnung, und das ist seitdem fast immer der Fall gewesen.

        Eine historische Mitgliederversammlung
        Bei der Mitgliederversammlung am 2. Oktober 1944 in Pittsburgh nahmen die Mitglieder der pennsylvanischen Körperschaft 6 Resolutionen an, durch die deren Satzung geändert wurde. Gemäß der bis dahin geltenden Satzung sollten die stimmberechtigten Anteile an diejenigen ausgegeben werden, die Geldmittel für das Werk der Gesellschaft gespendet hatten, doch durch die dritte Satzungsänderung wurde diese Bestimmung aufgehoben. In einem Bericht über die Mitgliederversammlung in jenem Jahr hieß es: „Die Zahl der Mitglieder der Gesellschaft wird auf 500 begrenzt . . . Alle Ausgewählten müssen Vollzeitdiener der Gesellschaft oder Teilzeitmitarbeiter einer Gruppe [Versammlung] der Zeugen Jehovas sein und müssen den Geist des Herrn bekunden.“
        Von da an sollten die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft von Personen in ihr Amt gewählt werden, die Jehova völlig ergeben waren ungeachtet dessen, wieviel Geld sie zur Förderung des Königreichspredigtwerks gespendet hatten. Wie es sich erwies, war das im Einklang mit den fortschreitenden Verbesserungen, die in Jesaja 60:17 vorausgesagt wurden, wo es heißt: „Statt des Kupfers werde ich Gold herbeibringen....

        Voigt erzählte auch davon, dass die Glieder der "Gesellschaft" keinerlei Reichtümer in die eigene Tasche verfrachteten. Das bestätigte auch der dann nachfolgende Kollege von mir: Maurice Fleury, Zweigaufseher von Belgien und Luxemburg.

        Vorgenannte waren keine reichen Leute.  Eine Ausnahme war damals der Präsident der Gesellschaft (des Verlages), weil der nach aussen repräsentierte. Der hatte ein Penthouse mit separaten Lift, eigener Koch. Er bekam auch einen Cadillac von einem reichen Bruder geschenkt. Knorr soll Voigt einmal gesagt haben, wieviel Geld die Gesellschaft hat, weiß ich nicht, weil der Treasurer (Name vergessen), dies geheim hält...

        1. ManfredF

          "Die WTG ist keine Aktiengesellschaft im üblichen Sinn, mit Aktienbesitzern (Shareholders)" dem muss ich leider widersprechen. Jede Incorparation oder Corporation hat ein bestimmtes eingetragenes Kapital aufgeteilt in eine bestimmte Anzahl von Shares. Das ist unabhängig vom Zweck einer Gesellschaft. Und es gibt immer einen Besitzer der Gesellschaft. Man kann das ganz alleine machen oder man hat einen Vorstand, Kassenwart usw.

          Der Wert der Gesellschaft wird an dem Vermögen bemessen, was sich im Besitz befindet. Die Immobilien usw. sind entweder im Besitz der Gesellschaft, dann hat jeder Anteil auch einen Wert oder im Besitz einer Person...... Ich glaube aber nicht, dass der Besitz auf eine Person registiert ist....

          Ob eine Gesellschaft an der Börse ist oder nicht spielt keine Rolle. Es gibt einmal den Wert, den eine aktien aufgrund des Vermögens dahinter hat (da ist es egal ob Börse oder nicht) und den Wert, den jemand auf die Zukunft bezahlen würde (Börsenwert).

          Und was die WTG selbst erzählt in ihrer Geschichtsrückblendung nehme ich erstmal mit Vorbehalt an. Vieles ist nur halbwahr, geschönt oder sogar gelogen.

          Also ich sehe das wie gesagt mit anderen Augen weil ich selbst mit solchen Firmen zu tun habe......

      2. ManfredF

        "Für mich läuft alles auf die Frage hinaus, "ist die Wahrheit die Wahrheit"? Wie denkst du darüber?"

         

        Das ist doch ganz einfach. Nehme als Basis die bibel, nicht die NWÜ sondern die Elberfelder, Luther, Schlachter usw.

        Dann nehme dir mal die wichtigsten Lehren und vergleiche diese mit der Bibel.

        a) Steht 1914 in der Bibel und oder gibt es irgendeine biblische Grundlage dafür, dass Jesus 1914 unsichtbar wiedergekommen ist? Die Antwort ist NEIN

        b) steht in der Bibel irgendwas darüber dass Jesus der Erzengel Michael ist? NEIN

        c) Steht in der Bibel was davon, dass es eine Handvoll Männer gibt, die sich Leitende Körperschaft nennen und behaupten, sie hätten von Jesus den Auftrag als EINZIGE zu lehren? NEIN

        d) Steht irgendwas in der Bibel, das zeigt, dass wir nur den Segen Gottes haben wenn wir einer Organisation folgen? NEIN

        e) Steht irgendwas von einer überlappenden Generation in der Bibel?

        f) Steht in der Bibel dass wir keine Bluttransfusion nehmen dürfen um Leben zu retten oder dass wir nur einzelne Bestandteile verwenden dürfen? NEIN

        g) Steht in der Bibel was davon, dass wir eine Drohbotschaft von Harmagedon verkündigen sollen? NEIN

        h) Steht in der Bibel, dass wir predigen müssen und wenn nicht sind wir keine guten Christen? NEIN

        i) Steht in der Bibel, dass nur 144.000 in den Himmel kommen? NEIN

        j) Steht in der Bibel, dass man das Abendmahl so feiert, dass die meisten die Symbole ablehnen? NEIN

        usw. Allein diese paar Fakten zeigen, die Wahrheit die die WTG lehrt ist nicht biblisch. Das sollte reichen um zu erkennen dass es eben NICHT die Wahrheit ist..

        1. Winfried Mertens

          Winfried an ManfredF
          Hallo Manfred, ich muss sagen, dass ich bei allen Fragen, die Du mit NEIN beantwortet hast, selbst inzwischen VOLL ZUSTIMME. Klasse........zu den gleichen Schlüssen bin ich auch gekommen. Wenn mehrere Menschen unabhängig voneinander zu denselben Schlüssen kommen, ist das doch wohl ein Hinweis....oder?!: "Aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen soll jede Sache festgestellt werden." (2.Kor.13:1.......Mit "Zeugen" meinte Paulus bitte wohl keine "Zeugen" Jehovas. Das würde (dem "Fass den Boden aushauen."))
          An einer Stelle allerdings hattest Du kein NEIN  folgen lassen:
          e) Steht irgendwas von einer überlappenden Generation in der Bibel?
          Das finde ich sehr interessant. Einmal weiß ich nicht, was Du mit "überlappender" Generation meinst und zum anderen wird doch von Jesus nur die "Generation" angesprochen, die vor ihm stand.....oder?! UND DIESE HATTE DOCH DIE GROßE DRANGSAL SCHON ERLEBT......oder?!
          Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auch logofilus@yahoo.com

    7. Edelmuth an Kopf-voller-Fragen

      Hallo Kopf-voller-Fragen

      c) Warum habt ihr euch entschlossen Feste wie z.B. Weihnachten nach eurem Verlassen zu feiern, obwohl ihr biblisch weiter leben wollt?

      Weihnachten und Ostern sind heidnische Feste und man tut besser daran auf die Teilnahme daran zu verzichten, um den Vater nicht zu enttäuschen.

      Aber sind diese Feste ein absolutes no-go, dass man nicht "Danke gleichfalls" sagen darf?

      Als ich einmal nach den Gründen fragte, warum Zeugen Jehovas bei der Taufe nicht die Taufformel "im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" sprechen, wurde mir gesagt, dass der Täufling zuvor über alles informiert wurde und diese Taufformel nicht nötig sei. Darüber kann man sicherlich unterschiedlicher Meinung sein, aber die Brüder wollten mir damit vermitteln, dass es bei dem, der die Herzen prüft, auf das Herz ankommt, das bei der Taufe durch die vorherige Hingabe bereitet ist.

      Was lehrt dich dein Predigtdienst? Woran denken die Leute zu Weihnachten oder zu Ostern? An die Sonnenwende oder das Fruchtbarkeitsritual? Nein, sie denken nicht einmal an Jesus! Sie denken nur an Geschenke, gutes Essen und Familientreffen. Das ist auch nicht viel besser, aber es stellt keine Götzenverehrung dar.

      Man sollte nicht die Mücke aussieben und das Kamel durch die Sklavenverehrung schlucken.

      Ede

    8. Janus@kopfvollerfragen

      Hallo,

      du stellst 3 Fragen:

      a) Was ist mit dem Geld?

      b) Hoffnung?

      c) Weihnachten?

      3 kurze Antworten von mir:

      a) Was man weiß: massive Spendenrückgänge (beobachte dazu deine Versammlungskasse), massive Forderungen durch Missbrauch u.ä., massives Drängen zu Spenden und Kapitalisierung bestehenden Vermögens (primär Immobilien).

      Was man nicht weiß: was wird mit dem Geld. Woher kommen die Probleme. Da die Tätigkeit für Druck, Missionare usw. zurückgefahren ist, sollte man reiflich nachdenken ob man Geld in dieses System gibt, was ein schwarzes Loch ist.

      b) hier darf jeder der Bibel folgen

      c) siehe b

      BI ist keine Ersatzreligion, BI will m.E. zum Nachdenken anregen. Viele Schreiber haben unterschiedliche Ansichten, und hier, können wir wie die ersten Christen und die Brüder zur Zeit Russells darüber reden. Von daher ist es egal, wer feiert.

      Russell schrieb mal:

      "Even though Christmas is not the real anniversary of our Lord's birth, but more properly the annunciation day or the date of his human begetting (Luke 1:28), nevertheless, since the celebration of our Lord's birth is not a matter of divine appointment or injunction, but merely a tribute of respect to him, it is not necessary for us to quibble particularly about the date. We may as well join with the civilized world in celebrating the grand event on the day which the majority celebrate - "Christmas day."" Zion's Watch Tower 1904 Dec 1 p.364

      Leider gibt es diesen WT nicht in Deutsch, daher als Übersetzung:

      "Auch wenn Weihnachten nicht der wirkliche Geburtstag unseres Herrn ist, sondern viel eher der Tag seiner Verkündung oder seiner Zeugung (Luk. 1:28), spielt es keine Rolle, da die Feier seiner Geburt unabhängig von einem göttlich geplanten Termin oder einer Anordnung ist, sondern eine Ehrerbietung vor ihm darstellt, gibt es für uns keinen Grund sich über das Datum zu streiten. Wir werden uns vermutlich an dem Tag der zivilisierten Welt anschließen und mit der Mehrheit diesen Tag feiern - "Weihnachten"."

      (Gefunden auf jwfacts, Übersetzung von Reddit/r/exzj)

      Warum soll ich damit ein Problem haben, wenn ein Bruder so denkt?

      Wichtiger ist die Frage, warum so viele falsche Lehren immer wieder gelehrt werden. Warum Geschwister ausgestoßen werden, weil sie biblisch begründete Zweifel haben. Usw.

      Ich wünsche dir viel Erfolg auf deiner Reise des Erwachens.

      Es grüßt

      Janus

    9. Zartbesaitet

      zartbesaitet@kopfvollerfragen

      viele Antworten hast du ja schon, wir wollen dir unseren ganz persönlichen Standpunkt nahebringen.

      An sich sind wir zwei "zartbesaitete", aber ich antworte dir heute ganz allein, denn ich kann dir einiges aus meiner Sicht vielleicht genauer beschreiben. Denn meine Frau ist als Zeuge Jehovas aufgewachsen, ich hingegen war bis zu den ersten Teenagerjahren katholisch erzogen. Daher sehe ich einiges auch aus einer differenzierteren Sicht.

      Zu Frage a) möchte ich nichts sagen, weil dies ein Bereich ist, der für unser beiden Rückzug von Jehovas Zeugen keinerlei Rolle spielt und wir die Punkte zu "Finanzen der WTG" zwar manchmal interessant finden, aber wir sie als zu "destruktiv" halten.

      Zu Frage b) möchte ich nun meinen persönlichen Standpunkt darlegen: Ich wurde Anfang der 70iger Jahre in den Glauben der Zeugen Jehovas wegen des Jahres 1975 mehr oder weniger hineingestoßen (Taufjahr 1974). Ich war damals ebenfalls noch Teenager und unter dem Druck von Eltern, die gerade erst JZ geworden waren. 1975 ging vorbei und daraus wurden dann 42 Jahre als Zeuge Jehovas - und ich bin noch immer einer, zwar "bezeichnet", weil "kritisch" (lt. ORG-Buch), war bis vor nicht einem Jahr noch Ältester, hielt 2016 noch Vorträge und war vorher Kongressredner, Pionier über Jahre - also eigentlich eine theokratische Karriere wie im Bilderbuch. r

      Was jedoch die "Hoffnung" betrifft, glaubte ich immer über Jahrzehnte, dass ich sowieso nicht zu den "Braven" gehöre, die gerettet werden. (ich werde erst am Ende auf meine Hoffnung eingehen, aber die Vorgeschichte muss man kennen, um sie zu verstehen). Denn "tut euer äußerstes", "kauft die gelegene Zeit aus", "wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündigte" und viele ähnliche Äußerungen mehr, die die ORG ständig für noch mehr und noch mehr verwendet, die Kreisaufseher von den Bühnen trommelten usw. - ich empfand mich niemals für gut genug - und trotz Pionier etc. fühlte ich mich stets zu schlecht, um diesen Idealen zu entsprechen. So tat ich als DAG und als Ältester immer das, was anderen gut tat. Ich wollte anderen helfen um gerettet zu werden, was irgendwann vor wenigen Jahren in einem Burnout endete.

      Und nach langem Fragen gestand ich meiner Therapeutin, dass ich Zeuge Jehovas bin und sie versuchte das überhaupt nicht zu werten, sondern mir nur klar zu machen, dass ich unter ständigen "subtilen Zwängen" litt, die dazu führten, mich immer zu schlecht zu fühlen. Ich war also durch meinen Beruf, den ich sehr liebe nicht "überarbeitet"  (denn das war die erste Sache, die Brüder zu meinem Zustand meinten) nein - lt. Therapeutin war mein Burnout zu 80% meiner religiösen Tätigkeit und der ständig folgenden Hinterfragen des Sinnes meins Tuns zurückzuführen - und ich fand keine wirkliche Antwort darauf, weil ich ja nicht glaubte, gerettet zu werden, aufgrund meines (unseres) Wunsches, auch das Leben etwas zu genießen (das sollte man lt. vielerlei Meinung ja nicht heute, sondern erst in einer neuen Welt...). Vor allem wollte ich dem Zwang eines KdÄ auch nicht entsprechen, der meinte, die Ältesten müssten jede Woche beim Treffpunkt für den Predigtdienst sein nicht entsprechen, was mir bei ihm und den KA einen schlechten Ruf einbrachte. So - und als ich dann mal wagte bei einer Schwester zu erwähnen, was meine Therapeutin über diese 80% sagte hörte ich einen Aufschrei: "Das müsste dir ja klar sein, dass diese Weltmenschen alle gegen uns sind, und das ist gefährlich, lass dir ja sowas nicht einreden".

      Nun - im Vorjahr legte ich mein Dienstamt zurück und besuchen seit Sommer keine Versammlung mehr!

      Aber inzwischen bin ich - auch lt. Therapeut - von meinem Burnout völlig geheilt. Was eben dazu führte, dass man mich nicht mehr mit Samthandschuhen behandelte, sondern ab sofort "knallhart" von Seiten der Ältesten. Wahre Liebe, nicht wahr?

      So - und jetzt kommt der Punkt "Hoffnung". Seit wir beide nicht mehr dem "Trommelfeuer" der Versammlungen, Kongresse, WT-Schriften etc. ausgesetzt sind, sondern persönliches und wirkliches Bibelstudium betreiben (was lt. ORG ja nicht erwünscht ist), wissen wir wirklich, was die wahre Hoffnung für Christen ist. Das Besondere dabei ist, dass wir jetzt zwar nicht genau wissen, was Jehova und Jesus für uns bereithalten (z.B. spricht Hebräer 11 davon, dass "Abraham auf die Stadt, die wahre Grundlagen hat" wartete). Wir fanden im gesamten Neuen Testament keinen Hinweis auf eine irdische, geschweige "geteilte" Hoffnung. Dafür viele gegenteilige Aussagen. Wir fanden mit Hilfe der Interlinear-Übersetzung lt. JW-Library-App viele Ungereimtheiten in der Ausdrucksform und Übersetzung (wir könnten dir viel zu den Punkten "von Haus zu Haus", "gesetzliche" Befestigung der guten Botschaft oder dem Wort "Hauptvermittler", der Jesus sein sollte erzählen, hier ist aber nicht der Platz dafür.

      Worin besteht unsere Hoffnung heute?

      Ich zitiere dir einige Texte, die das vielleicht aussagen:

      Johannes 6:47: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: wer an mich glaubt, hat ewiges Leben"

      1. Johannes 4:17,18: "Wenn Gottes Liebe uns ganz erfüllt, können wir dem Tag des Gerichts voller Zuversicht entgegengehen.Denn wir leben in dieser Welt so, wie Christus es getan hat. Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja wenn die Liebe uns ganz erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, der kennt wirkliche Liebe noch nicht!" (Soviel dazu, dass ich jetzt geheilt bin, weil ich mich vor dem Mysterium "Harmagedon" nicht mehr fürchte - und lt. obigem Text ist die Lehre typisch für Jehovas Zeugen, nicht aber für Nachfolger Christi!)

      Hebräer 7:25,26: "Und weil Jesus Christus ewig lebt und für uns bei Gott eintritt, wird er auch alle endgültig retten, die durch ihn zu Gott kommen. Er allein ist der Hohepriester , den wir brauchen: Er ist heilig und ohne jede Schuld, rein und ohne Fehler, von Gott hoch erhoben auf dem Ehrenplatz im Himmel" (neben dem Fett-gedruckten beachte auch die Gegenwartsform über den "Ehrenplatz" und "hoch erhoben" - also nicht erst 1914...was ja ein weiteres Mysterium ist, das dem Christentum widerspricht - siehe Apg. 1:6-8 - "es wäre nicht unsere Sache über Zeiten und Zeitabschnitte etc. - aber JZ haben dem stets zuwider gehandelt)

      und zuletzt noch unter vielen möglichen Texten:

      Johannes 3:36: "Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat ewiges Leben. Wer aber nicht auf ihn hörte, wird nie zum Leben gelangen, sondern Gottes Zorn wird für immer auf ihm lasten".

      Dieser Text rief in uns ein Aha-Erlebnis hervor. Denn in Verbindung mit Apg. 1:6-8 gibt es gleich zwei Punkte, wo JZ nicht auf ihn hören. 1. sie basteln noch immer an Zeiten und Zeitabschnitten herum (1914 bzw. überlappende Generation) und am Ende verneinen sie, dass sie "seine" = Jesu Zeugen sein wollen, sie wollen "Jehovas Zeugen" sein, obwohl es Jesus mehr als einmal für seine wahren Nachfolger erwähnte.

      Unsere Hoffnung ist also heute nicht auf schönen Bildern in WT -Ausgaben oder Büchern der ORG zu finden. Nein - wir beide sind der Meinung, dass unser Hoffnung noch viel was Größeres, was Unvorstellbares für uns sein wird - nichts banal menschliches, was danach in etwa so weitergeht: "Nach "Harmagedon" geht hier alles weiter - wir müssen uns erst beweisen (Loskaufopfer gilt für uns nicht, sondern nur für die "Geistlichenklasse" im Himmel, diese werden über uns (wie schon jetzt) herrschen und wenn wir "brav" sind (siehe mein Einleitungsbericht) haben wir vielleicht eine Chance."

      Meine Frau und ich sind keine "braven" Verkündiger mehr - im Gegenteil "böse Untätige", "Kritische", die sich jedoch innerhalb dieser religiösen STASI-Welt nicht mehr äußern, denn das könnte die "Hinrichtung" bedeuten, abgeschnitten von Kindern und Verwandten in der ORG. etc. etc.

      Bitte bringe vor allem den letzten Punkt in Verbindung mit der Lehre Christi, und es müsste dir eigentlich ein Licht aufgehen....

      Aber dass ich jetzt gesund bin und wir beide glücklich, nicht mehr unter schlechtem Gewissen leben und der festen Überzeugung sind, jetzt erst - nach 42 Jahren unserem Schöpfer wohl zu gefallen sagt vielleicht das meiste zum Thema "Hoffnung" aus...

      Zu Punkt c) möchte ich nur kurz folgendes anmerken: Ich kann Weihnachten aus meiner Kindheit und hatte dabei immer schöne Gefühle. Diese hatte ich 42 Jahre als Zeuge Jehovas unterdrückt. Weihnachten 2016 gestand ich mir seit dieser langen Zeit erstmals diese schönen Gefühle wieder zu. Nicht indem wir Weihnachten feierten und z.B. einen Baum schmückten. Nein, indem ich voller Empathie die Gefühle der anderen, die feierten wieder mit empfinden konnte. ich gestand mir sogar zu, einige der Lieder, die so oft im Radio kamen nicht als nervig zu empfinden sondern so manche mit zu summen - früher hätte ich dafür ein mega schlechtes Gewissen gehabt. Und ich habe anderen frank und frei "schöne Weihnachten" gewünscht - auf Basis dieser Empathie. In diesem Sinne etwa wie jemand, der vielleicht kein Sportfan ist jemand anderen, der voller Enthusiasmus ins Stadion geht "ein tolles Match" wünscht, obwohl er dessen "Fieber" dabei nicht ganz mit empfindet.

      Lieber Kopfvollerfragen, ich finde es toll, dass du hierher gefunden hast und dass dir auch nicht mehr alles so ganz ohne Widerspruch erscheint. Sonst wärst du nicht hier.

      Hier darf jeder seinen Weg gehen, manche verarbeiten es etwas heftiger, was sie erlebt haben, meine Frau und ich - obwohl wir in letzter Zeit vieles von "Freunden" von einst einstecken mussten - im Sinne christlicher Liebe. Wir wünschen dir, dass du für dich den richtigen Weg findest. Und letztendlich kann es nur der sein, Christus nachzufolgen - und zwar seinem Weg der Liebe!

      Zum Schluß eine Empfehlung aus dem Kolosserbrief, Kol 2:8-10:

      "Fallt nicht auf Weltanschauungen und Hirngespinste herein. All das haben sich Menschen ausgedacht; aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle Mächte und nicht Christus. Nur in Christus ist Gott wirklich zu finden, denn in ihm lebt er in seiner ganzen Fülle. Deshalb lebt Gott auch in euch, wenn ihr mit Christus verbunden seid. Er ist der Herr über alle Mächte und Gewalten" (übrigens - alle meine Zitate sind aus der "Hoffnung für Alle". Denn die Wortwahl der NWÜ ist nicht immer sehr glücklich, sie ist oftmals ein "Antreiber" - auch einem Auslöser für mein einstiges Burnout...)

      Dein Zartbesaiteter

       

       

      1. Ömmelchen @ Zartbesaitete

        Lieber Zartbesaitet ! Schön, von dir zu hören!

        Ich hab mal von einer Studie über die Auswirkung von Religion und Glaube auf psychische Erkrankungen gehört  (hat mir damals eine Schwester erzählt). Dabei kam erwartungsgemäß heraus, dass sich ein aktiv gelebter Glaube und die soziale Einbindung in eine religiöse Gemeinschaft im Allgemeinen ausgesprochen positiv auf Verlauf und Schwere psychischer Erkrankungen, vor allem mit depressiven Folgen, auswirkt. Einige Gemeinschaften stachen allerdings auffällig aus der Statistik heraus. Vor allem bei Scientologen und Zeugen Jehovas überstieg die Häufigkeit erschöpfungsbedingter psychischer und psychosomatischer Erkrankungen die der Durchschnittsbevölkerung um etwa das vierfache und waren auch in Bezug auf den Schweregrad oft heftiger.

        Ich hab mich damals schon nicht über diese Information gewundert, nur darüber, wie sie diese Befragung durchführen könnten und dass es um solche Erkenntnisse erst einer Studie bedarf.

        Das Problem ist traurigerweise, dass gerade sensible Menschen und solche mit liebloser Vergangenheit, die schon mit der Erfahrung groß geworden sind, sich jedes bisschen Liebe und Anerkennung hart erkämpfen zu müssen, besonders anfällig für das Leistungsevangelium der WTG sind, weil ihnen dieser psychische Missbrauch so vertraut ist. Genauso, wie Menschen, die als Kind schlecht behandelt wurden, sich immer wieder Partner aussuchen, die mit ihnen genau das Gleiche machen. Weil das das Einzige ist, was sie kennen und womit sie umgehen können. Alles andere erscheint ihnen unwirklich und suspekt. Die unbewussten Mechanismen sind die selben.

        Und gerade diese sensiblen und geschundenen Seelen nehmen sich des Leistungsdrucks besonders stark an. Ein Teufelskreislauf, aus dem nur die Liebe unserer beiden Herren und echter christlicher Geschwister heraushelfen kann.

        ps : Das mit den Weihnachtsliedern kenn ich. Hab früher im Chor gesungen und wir haben das halbe Jahr für's Weihnachtskonzert geprobt. Ich hab's geliebt ! Heute gestatte ich mir wieder, diese Gefühle zuzulassen, ohne mich dafür zu schämen. Wir haben früher in der DDR so schöne Weihnachtsschallplatten gehabt. Hach ja ....

        1. Ömmelchen @ Zartbesaitete

          ps 2 : Die Schwester, sie mir das erzählt hat, war Pionier und hat sich jeden Abend in den Schlaf geheult ...

  9. staack,cay

    Hallo BI!Danke für diesen fundierten Artikel.

    Ich bin nicht überrascht,wie deutlich die WT-AG mit dieser Jahreslosung ihre kommerziellen Ziele erkennen läßt.Immobilien bauen(Bauprojekte),Saalreinigung(Unterhaltung),Finanzierung(Spenden)      Und zum Schluß predigen,um neue kostenlose Arbeiter und Spender zu finden.Die religiösen Inhalte dienen nur der Tarnung und spielen keine Rolle.Deshalb können sie auch beliebig geändert werden.Hauptsache hoher Gewinn bei minimalen Kosten.Daher geben sie auch keine Rechenschaft über ihre finanziellen Transaktionen.

    Beste Grüße

    Cay Staack

    1. ManfredF

      Welche religiösen Inhalte? Wenn ich mir so ansehe, was im WT und in den Versammlungen aktuell gelernt wird dann geht es doch vor allem um

      a) Wie kann ich mehr predigen

      b) Wie kann ich mein Leben vereinfachen um mehr zu predigen

      c) Wie kann ich spenden um dass Predigen zu unterstützen

      d) Wie kann ich beim Bau helfen um das Predigen zu unterstützen

      ...........

      Früher gab es Bücher wie "Babylon die Grosse ist gefallen" oder "Paradiesbuch"; Wahrheitsbuch usw.

      Da gab es noch religiöse Lehren wenn diese auch überwiegend falsch waren. Und in der Versamlung konnte man Vorträge darüber hören. Und man machte gemeinsam Musik und sang dazu. Heute ist es wie in einem Schulungssaal einer Firma, die ihre Verkäufer schult....

  10.  
    Liebes Ömmelchen
    Deine Freude über die Elberfelder-Bibel ist bis zu mir herübergeschwappt. Habe mir daraufhin jetzt auch eine „Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel und Handkonkordanz“ gekauft. Sie wird hier im BI immer wieder angeführt. Obwohl ich schon 5 Elberfelder und 20 andere Übersetzungen habe. Dabei auch die erste herausgegebene Bibel von der WTG in Magdeburg, von meinem Vater geerbt. Er arbeitete im Bethel Magdeburg in der Buchbinderei bis 1929.
    So wünsche ich, dass du viel Freude empfinden kannst beim Bibelstudium, so wie viele hier inklusive meine Wenigkeit.
     
    Liebe schwesterliche Grüsse Noomi
     

    1. Ömmelchen @ Noomi

      Ui - na so eine Bibel-Bibliothek hab ich noch nicht. Da ist das Geld dann doch etwas knapp. Toll, dass es so viele Übersetzungen im Internet gibt. Da haben so viele Leute so großartige Arbeit geleistet. Daran können sich die selbstbeweihräuchernden Zeugen gern mal ne Scheibe abschneiden. Weniger wortgetreue Übersetzungen benutze ich gern, um kompliziertere Verse besser zu verstehen. Insofern finde ich beiderlei Übersetzungsmöglichkeiten hilfreich. Wir leben schon in einer unglaublichen Zeit. So viele Möglichkeiten, das Wort Gottes zu verstehen, gab es noch nie. Da macht das Studieren einfach nur noch Freude.

    2. Sascha

      Hallo Noomi,

      die Elberfelder mit Sprachschlüssel und Handkonkordanz habe ich auch...

      Ich habe als Ergänzung noch zwei tolle Bibelkommentare gekauft, die von der Voraussetzung ausgehen dass die Bibel Gottes Wort ist (keine kritische Bibelexegese !)

      Es gibt eine Ausgabe NT und AT...

      https://www.amazon.de/Kommentar-zum-NT-einb%C3%A4ndige-Ausgabe/dp/3893973788/ref=pd_sim_14_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=D90SCBJX5TCZ5BMFAPRQ

      Und das ist ein super Bibellexikon... Da kommt das Einsichtenbuch nicht ganz mit 😉

      https://www.amazon.de/Lexikon-zur-Bibel-Fritz-Rienecker/dp/3417265509/ref=pd_bxgy_14_img_3?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=6M45CS7GAP2Q4VP533FA

      Viel Spass beim studieren, erforschen..

      Grüsse Jens

       

       

  11. Fanny

    Fanny@Winfried Mertens

    Hallo Winfried vielen Dank für deine Rückmeldung auf meinen Kommentar der fälschlicherweise an dich gerichtet war aber wie ich sehe trotzdem passte. IN der Aufwachphase sieht man erst mal ein paar wenige Punkte die einen säuerlich aufstoßen,aber wenn man weiter forscht weiß man erst mal was in dieser Org. abläuft.Ist dann ein Schlag auf alles was man steif und fest geglaubt hat.Am liebsten würde ich nach Brocklyn fliegen und die 7 Helden mal fragen ob sie daß glauben was sie auf der ganzen Welt verbreiten lassen.Nun gut,das Geld spare ich mir und weiter als bis auf ihr Gelände würde ich eh nicht kommen. Träumen darf man ja noch!

    Es Freud mich, dass so viele Neue hier mit schreiben und sich nicht mehr knechten lassen.

    Ich hoffe du bleibst uns hier erhalten und teilst uns weiterhin  deine Gedanken und Erlebnisse mit.

    Glg aus Bayern ⛄

    Fanny

     

  12. August-Friedrich

    Hallo - Gottes Segen sei mit Euch.
    Ich habe mich wahnsinnig über Eure Anteilnahme in den Kommentaren gefreut.
    Mir ist es sehr  schwer gefallen mich das erste mal in diesem Forum zu öffnen, aber jetzt bin ich sehr froh dieses gemacht zu haben.
    Eure Kommentare sind alle sehr Erbauend und Hilfreich. Und so möchte ich mich auf diesem Weg bei Euch für die offenen Worte bedanken.
    Von einigen Anregungen werde ich durch Kontaktaufnahme Gebrauch machen, da ich festgestellt habe, dass es sehr gut tut mit anderen über seine Probleme mit der WTG zu reden.
    Ich bin schon einige Jahre Beobachter von Bruderinfo und habe schon sehr viel Hilfreiches in den Foren gelesen.
    Meine Entscheidung ein Bibelstudium abzubrechen wurde erst durch das Intensive Lesen auf BRINFO ermöglicht und hatte mir die Augen geöffnet.
    Ich war auf dem besten Weg ein ZJ zu werden, meine Frau und mein ältester Sohn waren das schon, haben aber wie gesagt langsam Abstand genommen.
    Wie sagte doch „NOCHEINNIEMAND“ in einem vorherigen Kommentar – ein „ELEGANTER WEG“ von der Knechtschaft der WTG weg, den möchte ich mit Jesu Hilfe finden.
    Ich lese jetzt erst mal alle Meinungen, lasse sie auf mich wirken und hoffe durch Jesu Hilfe die richtige Entscheidung zu treffen.
     Vielen Dank und Jehovas Segen allen Schwestern und Brüdern in diesem Forum 
    August – Friederich
     

    1. Argentum@alle

      Lieber August - Friedrich,

      auch ich habe Dich und die anderen neuen hier sehr gerne gelesen.

      Ich möchte auf diesem Wege noch einmal meine Dankbarkeit und Zuneigung für all die zum Ausdruck bringen, die ihre Hände reichen, Trost spenden, Hilfe anbieten und Zuspruch geben. Wir sind alle so fragil, wenn es um unser Herz und unseren Glauben geht und jeder, der liebevoll auf einen verstörten und Suchenden zugeht, ist ein wunderbares Beispiel für die Liebe, die der Christus uns vorgelebt hat. Hier wirkt er direkt und ohne Umwege über jeden einzelnen, der sein Herz öffnet.

      Danke an Euch alle.

      Argentum

  13.  
    Lieber Ede
    Habe soeben deinen Kommentar an Janus gelesen. Ich denke du hast einen Schreibfehler gemacht.
    Niemand darf, wie auch immer, dazu gedrängt werden. Jemand, der gerne bleiben möchte ist deshalb ein schlechter Christ.
    Ich glaube du wolltest sagen: ist  K E I N  schlechter Christ. Das nur als kleiner Hinweis.
    Gruss Noomi

     

    1. Edelmuth an noomo

      Ja, noomi!

      Du hast völlig recht.

      Vielen Dank für deinen Hinweis.

      Ede

  14. nocheinniemand

    Hallo Leute,

    das ist mein erster Kommentar hier. Noch werde ich sehr zurückhaltend mit persönlichen Infos sein. Fakt ist, dass ich am aufwachen bin, glücklicherweise gemeinsam mit meinem Ehepartner. Getriggert wurde das durch verschiedene Ereignisse. Ich habe dann beschlossen tiefer zu graben bevor mein Nachwuchs weiter indoktriniert wird. Jedes Thema das ich bisher angefasst habe hält einer Prüfung anhand der Bibel nicht stand. Und es waren schon ein paar auf dem Prüfstand.

    Wir suchen zur Zeit einen "eleganten" weg raus. Gibt es den eurer Erfahrung nach? Wir möchten ungern unsere Familie zurücklassen müssen, Eltern und Geschwister sind noch voll dabei. Einfach nicht mehr in die Zusammenkünfte kommen und in den PD gehen?

    Wie seid Ihr mit den "und wenn sie doch recht haben" Zweifeln umgegangen?

    Danke und Grüße,

    nocheinniemand

    1. Janus@nocheinniemand

      Hallo nocheinniemand,

      und herzlich Willkommen. Schön das du den Weg hier her gefunden hast.

      Forderte Jesus einen Bericht? Nein. Gibt es einen biblischen Grund? Nein. In der Anfangszeit meines Erwachens hatte ich die Zeiten frei erfunden. Es steht niemanden zu, mich über einen Zettel zu richten und niemand steht eine detailierte Aufstellung zu. Jedoch hätte ein sofortiges Weglassen mich zu sehr belastet, da die Ältesten dann aufdringlich werden und ich betrachte es nicht als notwendig.

      Was Dienst an Gott ist, wer legt dies fest? Die Vorbereitung auf ein Studium mit deinen Kindern ist kein Dienst, das Studium ist Dienst der nur nach speziellen Regeln berichtet werden darf, dagegen ist die Fahrtzeit zwischen 2 Gebieten Dienst wogegen die Fahrtzeit zum Gebiet kein Dienst ist, der heilige Dienst der Nächstenliebe -anderen helfen, sie ermuntern...- ist wiederrum kein Dienst usw. Menschenwerk. Kontrollmechanismen. Die Zahlen die ich schrieb waren frei erfunden, einfach weil der Dienst den ich verichtete der war, welcher in der Bibel steht, und diesen habe ich ausreichend erbracht, so meine Meinung. Mein Gewissen war und ist dadurch nicht belastet, da mein Zeiteinsatz für Gott ehrlich abgerechnet war (vielleicht eher untertrieben ;)).

      Von daher betrachte ich diesen Stundenzettel als etwas diabolisches, es definiert den Wert eines Zeugen.

      Wenn du mit der Frage kämpfst "Und was wenn doch?" - forsche nach. Lies die Bücher von Ray Franz, von Jonsson und auch von Hassan "Freiheit des Geistes". Überfordere dich nicht. Nutze eine richtige Bibel in der Versammlung. Ziehe dich langsam zurück, reduziere Aufgaben in der Versammlung, reduziere Diensttermine, reduziere Indoktrinationsveranstaltungen wie Broadcast mit der Versammlung anschauen, lass so viel wie möglich von der WTG weg - gerade diesen ganzen Unsinn für Kinder. Lass deine Kinder Kontakt mit der "bösen Welt" haben, ermögliche ihnen die Schulbildung die zu ihnen passt. Vielleicht findest du gute Themen, wenn du selbst die Sicherheit für dich hast, mit denen du deinen Verwandten Anregungen geben kannst, nachzudenken.

      Für mich war 607 v.u.Z. das beste Argument. Wenn die Behauptungen über 1914 stimmen, dann müssen 2 Dinge prüfbar sein: Die (angebliche) Prophezeiung über 1914, den Sklaven und die Austeilung guter Speise. Dies passte für mich nicht. Lies zum Beispiel das Schöpfungsdrama und Licht Band I+II (Bücher online auffindbar) und dann schau was davon heute noch gute Speise ist. Kann es helleres Licht sein? Was sagt die Bibelstelle wirklich? Kann es je diesen Sklaven gegeben haben? Wenn es diesen Sklaven gab, warum lies Gott so viele Fehldeutungen zu? Wer sind die anderen beiden Sklaven?

      Soweit nur ein paar Gedanken von mir. Ich denke du wirst noch viel Input erhalten. Ich wünsche dir auf jeden Fall alle Kraft die notwenig ist und hoffe mehr von dir zu lesen. 😉

      Es grüßt

      Janus

       

      1. nocheinniemand

        Hallo Zusammen,

        vielen Dank erstmal für die vielen Anregungen! Ich gehe nicht auf alles ein, manches tun wir, manches haben wir bereits getan, manches ist "zu spät"... aber es ist immer gut seine Sichtweise zu hinterfragen indem man andere anhört.

        Zum "Kyrios-Dilemma" möchte ich aber sagen: Schön dass es die KIT gibt 😉

        @Janus: gibt es eine Möglichkeit dich "nicht öffentlich" zu kontaktieren? Ich würde gerne auf ein paar Punkte eingehen, aber eben nicht öffentlich.

         

        Danke an alle und Grüße,

        nocheinniemand

         

        1. hallo nocheinniemand

          das Urmel wünscht Dir auch ein aufrechtes Willkommen auf dieser Seite. Ich schreibe Dir, weil ich neugierig bin, warum nennst Du Dich " nocheinniemand" ? Hat das einen bestimmten Grund? Würdest Du mir das verraten? Du bist kein ..   noch-ein -niemand. Du bist ein JEMAND🙂.Stelle bitte nicht Dein Licht unter den Tisch. Du bist in Gottes Augen sehr wertvoll.

          Auf Deine Frage, wie am am elegantesten weg kommt!!! Da hast Du schon einige wertvolle Hinweise bekommen. Ja, jeder wie er es am besten mit seinem Gewissen und mir der familiären Situation vereinbaren kann. Bei mir war das so, ganz langsam, das hat sich einfach so , über einen längeren Zeitraum ergeben. Irgendwann empfand ich mich in der VS nur noch auf einer Anwesenheitsliste , als abgehagt ✅. Quasi; Urmel ist da. Ich stellte den Predigtdienst ein, VS wurden nicht mehr regelmäßig besucht. Außerdem , schaffte ich einfach nicht mehr den Spagat, zwischen arbeiten und Versannlung und Ruhepausen. Dann fing ich auch an , mich für die Seiten der Sektenaussteiger und Bi aktuell  zu interessieren. Wie tacitus in seinen Kommentar schrieb. Man entschuldigt sich , weil man viel Arbeit hat. Man wimmelt sich aus Zeitgründen Hirtenbesuche ab, keine Zeit für unangemeldete  Besuche. Jetzt kümmert sich keine S... mehr um mich. Das taten sie vorher auch nicht. Keiner auch nicht Einer hat sich für dich interessiert, wenn man krank war. Syke Versammlungen gleichen Einer Tiefkühltruhe. Deshalb musste das Urmel aus dieser eisigen Umgebung fliehen. Um einfach nur auf eine Anwesenheitsliste abgehagt zu werden, dafür war mir dann meine hart erkämpfte freie Zeit zu kostbar.

          Lieber noch- JEMAND ich wünsche Dir und Deiner Familie Gottes reichsten Segen und das Du für Euch unter Gebet den richtigen eleganten Weg , weg findest. Und das wird dann auch richtig für Dich anfühlen.

          Sei herzlich gegrüßt vom Urmel

           

          1. bautz, muss ich noch richtig stellen, mal wieder nicht auf Schreibfehler geachtet. Es ist ja auch schon spät.  abgehkt  soll's richtig geschrieben sein und statt

            syke ( schwedisch ???) Die Versammlung

            sorry Urmel

             

              1. Schneeflocke@Urmel

                Liebes Urmelchen,

                Danke für Deine Kommentare, besonders Nr. 2 und 3 haben mein Herz erwärmt.

                Dabei ist mir eine Situation wieder in den Sinn gekommen, die sich vor wenigen Jahren abgespielt hat. Mein Mann und ich schauen uns hin und wieder ganz gerne ein Fußballspiel im Stadion an. Nun hatten wir Karten für ein schönes Dienstag-Abend-Flutlicht-Spiel, wie schön, da haben wir uns drauf gefreut. Leider haben wir völlig verpeilt, dass wir in dieser Woche Dienstwoche hatten, d.h. Dienstag Abend war nun Versammlung angesagt. Zu dem Zeitpunkt wäre es noch undenkbar für uns gewesen, die Versammlung in der DW aus solchem Grund zu schwänzen. Also was nun?

                Es kam die rettende Idee: Wir haben rausgefunden, wo der Kreisi eine Woche vorher zu Gast war und sind dann, samt den Kindern, den Dienstag dort hingefahren, damit haben wir die Zusammenkunft also nicht verpasst und sind mit gutem Gewissen und gutem Gefühl nach Hannover ins Stadion gefahren.

                Oh und Hannover hat gewonnen, hat sich also sehr gelohnt, war ein schönes Spiel mit toller Stimmung, solche Stimmung kriegen wir Zeugen auf den Kongressen dort nicht hin... und ich war auf vielen Kongressen dort im Stadion.

                Mein Pech war, dass ich während der Woche dann zu einigen Treffpunkten gegangen bin und dabei zufälligerweise in einer Predigtdienstgruppe mit dem Kreisi gelandet bin. Es war übrigens Bruder Wagner. Ein netter Kerl, aber mit ihm in Dienst musste ich trotzdem nicht unbedingt... nun gut, es kam wie es kommen musste, nach einigem Wechsel der Dienstpartner stand ich auf einmal mit ihm an den Türen. Und dann kam die Frage: “Warum wart ihr eigentlich am Dienstag nicht da, sondern eine Woche vorher in...?“ So ein Mist also! Was soll ich jetzt sagen?! Ich glaub ich bin knallrot geworden und ich habe innerlich bereut zum Treffpunkt gegangen zu sein. Gern wäre ich einfach verpufft, oder jetzt würde ich sagen als geschmolzene Schneeflocke im nächsten Gulli abgetropft... aber nun musste ich ja was sagen.

                Also hab ich ihm gebeichtet, dass wir die Dienstwoche vergessen hatten und uns Karten für's Fußballspiel besorgt hatten und dass wir dann eben den Dienstag dort im Stadion waren... nun war's raus und was folgte war klar: “Note - 6 - setzen - Gefühl“ bei mir...

                Bruder Wagner war bekennender Fußball- und Vfb Stuttgart Fan, das wusste ich, aber mit seiner wirklich tollen Reaktion hab ich nicht im geringsten gerechnet. Er hat sich regelrecht gefreut über unser “jw.org - Versagen“ über diese Unperfektion, er hat nach dem Ergebnis gefragt und dann noch hinzugefügt, dass er gerne mitgekommen wäre und dann ja Brd. ... aus unserer Versammlung seine Aufgabe hätte halten können! Dann hat er erzählt, wie gut er es findet, wenn solche Sachen passieren und man einfach “Mensch“ ist.

                Liebes Urmelchen, dieser Meinung kann ich nur aus vollstem Herzen zustimmen!

                Bei einer anderen Gelegenheit hab ich einen Lachflash bei einer Demo auf der Bühne bekommen. Was so lustig war weiß ich gar nicht mehr, ich weiß nur, dass es ziemlich schwierig war das Lachen zu unterdrücken und es gelang mir echt nur teilweise. Und wieder wäre ich gerne im Boden versunken, aber die Versammlung hat's ebenfalls mit Humor getragen und dann einfach mitgelacht.

                Die jw.Org will uns und unsere Kinder zu sterilen Robotorleins machen, die nahezu perfekt NACH IHREM WILLEN funktionieren. Das sind wir aber nicht, wir sind Menschen, mit unterschiedlichen Meinungen, unterschiedlichen Erfahrungen, unterschiedlichen Vorlieben,  unterschiedlichem Aussehen, ALLES ist unterschiedlich, weil wir Individuen sind. Gott hat uns nicht als Einheitsmenschen gemacht, er liebt doch die bunte und auch mal verrückte Vielfalt, das sieht man alleine in der Natur und den Tieren überall. Auch die Liebe unseres Schöpfers und seines Sohnes nimmt doch jeder etwas anders wahr, nach seinen eigenen Empfindungen und Möglichkeiten. So soll es sein, oder?!

                In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass wir herrlich menschlich sein dürfen, rund, eckig und in allen uns beliebigen Formen und Farben zeigen können. So sind wir gemacht, so liebt uns unser Schöpfer und so sollen wir uns auch selbst lieben und annehmen.

                Liebste Grüße Schneeflocke

                 

                1. M.N.

                  Vor allem rund und schön braungebrannt ... 😉

            1. nocheinniemand

              Macht euch keinen Kopf um das niemand... ihr seid echt lieb! Ich hab ein sehr gesundes, manchmal zu gesundes Selbstbewusstsein 😉

              das war eher gedacht als my name is nobody...

        2. Janus@nocheinniemand

          Hallo nocheinniemand,

          ich bin erreichbar unter janusvonbi@gmail.com.

          Es grüßt

          Janus

    2. A Kirsch

      Hallo  noch "Nocheinjemand", ich denke du und dein Ehepartner müssen sich hier vor niemand verstecken.Die maßgeblichen Persönlichkeiten in diesem Kosmos wissen eh Bescheid

       

      Ein Hinweis für deine bzw eure Entscheidung kann Off 17 und 18sein, denn das was wir anderen predigen gilt schon lange für uns, wobei wenn ich "uns" sage trifft das auf mich persönlich nicht zu, da ich schon über 11 Jahre keine einzige Versammlung mehr besuche.Grund siehe o.g Text

       

      Trotzdem kann ich frei missionieren und hab interessante Erfahrungen zu berichten, Weihnachten und Geburtstage sind keine Thema, im Gegenteil,mein Partner akzepetirt es und man muß einfach eine vernünftige Erklärung liefern, denn der Geist Gottes ist stärker als die vermeintliche Kraft der Welt.

      Meine Verwandtschaft ist recht entspannt, da sie selbst vermutlich gewisse Zweifel haben und eigentlich nie extreme Anhänger waren bzw sind, die Bibel hat Vorrang und wenn deine Sippe das sieht müßte sie uns eigentlich folgen , das Ziel wirklich Zeugen zu sein für Jesus (Apg 1: 8 ff) und für JHWH ELOHIM Gen 2:4 (übrigens hat hier die NWÜ in der Fußnote einen interessanten Hinweis, was die Aussprache des Namens betrifft)

      bis später und Grüße Alexander Kirsch 87547 Missen

      1. Bird an Kirsch

        Hallo A.Kirsch,

        Du wirfst 1.Mose Kap 2:4 ins Rennen. Meinst du den Hinweis, das JHWH der Kyrios im NT ist? (:

        LG

        Bird

         

    3. tacitus

      Hallo,

      ich kann dir nur sagen, wie es bei mir gelaufen ist: Rückzug still und heimlich, d.h. zuallererst sofort aufhören mit dem Predigtdienst (Berichtzettel trotzdem am Anfang weiterhin abgeben, Stunden schrittweise reduzieren... aber trotzdem abgeben, sonst hat man sofort den Dienstaufseher, der die Statistik macht, am Hals), wenn sich jemand mit dir verabreden will, einfach keine Zeit haben (z.B. "bereits verabredet", "momentan viel auf der Arbeit zu tun"), Kommentare in den Zusammenkünften völlig zurückschrauben (nur noch Bibelstellen vorlesen), auf Vorrechte dankend verzichten... Es ist erstaunlich, wie desinteressiert die Ältesten sind, wenn du einfach immer freundlich ablehnend bleibst.

      Ich war 22 Jahre alt und es hat die nicht die Bohne interessiert. Dann zunächst nicht mehr auf Kongresse gehen (das fällt bei der Masse nicht so sehr auf), unter der Woche die Zusammenkünfte nicht mehr regelmäßig besuchen... Das ganze als langsamen Prozess sehen, der sich über ein halbes Jahr ziehen kann. Und irgendwann, wenn man ein bisschen selbstsicherer geworden ist, im engsten Kreise ganz vorsichtig Zweifel äußern, aber nicht gleich die Keule mit "WTG Organisation ist der Antichrist", sondern eher: "Hast du die Nachrichten schon gehört? In Australien ist ein ziemlich großer Missbrauchsskandal aufgedeckt worden..." Und eh du dich versiehst, gehst du nur noch 1-2x in Monat sonntags in die Versammlung und es fällt niemandem mehr auf... Klar, vorbildlich bist du nicht und ihr solltet euch auch schnell Kontakte außerhalb der Versammlung aufbauen, weil sich ziemlich viele von euch zurückziehen werden.

      Ich freu mich, dass ich  mit dieser Methode (immer freundlich, aber konsequent, und nicht mit einer Hau-drauf-Methode) auch einen großen Teil meiner (ehemals strengen) Familie erweichen konnte. Jetzt haben wir dieses Jahr tatsächlich zusammen Weihnachten gefeiert und wir waren alle als Familie zusammen (inkl. außgeschlossener Mitglieder und deren Familien). Ich selbst bin übrigens nach wie vor nicht offiziell ausgeschlossen.

      Ich bin jetzt fast zwei Jahre gar nicht mehr zur Versammlung, durch das "langsame" Nachlassen konnte ich mich dem Radar der Ältesten völlig entziehen - habe nichts mehr von ihnen gehört. Eine andere Möglichkeit bietet sich bei einem Umzug irgendwann. Bekannte haben einfach bei einem Umzug den Brüdern gesagt, die Versammlung zu wechseln und noch nicht zu wissen, wohin sie gehen wollen ("Wir möchten uns erstmal die verschiedenen Versammlungen ansehen - vielleicht auch eine fremdsprachige Gruppe unterstützen...") und gehen seitdem auch überhaupt nicht mehr, auch hier kam von den Ältesten nichts mehr.

      Es ist zugegebenermaßen eine feige Methode - besser wäre es natürlich, denen die Wahrheit schön ins Gesicht zu schreien. Aber es ist halt nicht immer möglich, wenn man die Familie, die nach wie vor noch mit in diesem Verein ist, nicht verlieren möchte. Früher oder später muss aber mal Tacheles geredet werden. Das tut einem auf Dauer selbst nicht gut...

      Und die ganzen "und wenn sie doch recht haben" Zweifler: Je mehr du dich von dieser Organisation distanzierst, desto lächerlicher hören sich solche Zweifel an. Irgendwann kannst du diese überhaupt nicht mehr ernst nehmen, sondern zählst nur noch Punkte auf, die eindeutig zeigen, dass sie eben nie Recht gehabt hatten! (z.B. 1914, Irdische vs. himmlische Hoffnung, Harmagedon, Wahrheit, TuvS,...)

      Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurem weiteren Weg!

      1. tacitus

        P.s.: Und ganz wichtig: Sich NIE, NIEMALS auf ein Gespräch mit den Ältesten einlassen. Da kann man nur verlieren. Also wenn sie kommen, um ein Hirtengespräch auszumachen - sag ganz lieb Danke, aber ich habe im Moment wirklich keine Zeit und ich brauche auch ein solches Gespräch nicht. Punkt. Mehr geht die nicht an. Und wenn sie samstags morgens vor deiner Tür stehen, weil sie "zufällig" im Dienst in der Gegend sind und mal "vorbeischauen wollen", sag ganz lieb: "Das is zwar wirklich nett von euch, aber ihr kommt völlig ungelegen, ich bin gerade auf dem Sprung und so spontane Besuche sind mir auch ziemlich unangenehm." Das ganze kann man total freundlich, aber verbindlich sagen und man hört nie wieder was und hat seine Ruhe. 🙂

    4. Tirza

      Hallo & guten Tag  nocheinniemand.

      Möchte dich sehr gern auf das Herzlichste begrüßen.

      Selber bin ich eher nur noch Mitleserin, als Mitschreiberin, doch dein

      Beitrag ging mir sehr zu Herzen, weil ich die Bredouille, in der du dich befindest

      sehr gut nachvollziehen kann. Wenn du länger hier mitliest wirst du sowohl diejenigen

      kennenlernen, die einen Cut gemacht haben als auch die, die sich langfristig auf ein Verbleiben

      bei der Org. eingestellt haben, um die Familie nicht zu verlieren.

      Als ehemalige ZJ weiß ich wie schwer dir deine Entscheidung jetzt fallen wird.

      Meines Erachtens gibt es aber kein zurück mehr, wenn man einmal aufgewacht ist.

      Entscheidend wird sein, wie eng sich dein Verhältnis zu unserem Herrn Jesus und dir entwickeln

      wird. Höre auf ihn, wenn er zu dir spricht, durch die Bibel, durch Menschen, Umstände etc.

      Was ZJ am wenigsten können ist, sich ein Leben außerhalb der Org. vorzustellen, geschweige denn

      in Kauf zu nehmen, sich entscheiden zu müssen von nun an die Verantwortung für sich selbst zu

      übernehmen, das fällt am Anfang sicher sehr schwer, weil alles einstürzt und nichts mehr der Prüfung

      standhält, wie du richtig erkannt hast.

      Die Wahrheit braucht das Licht nicht zu fürchten heißt es - glaubst du das?

      Egal mit welchen Argumenten du deine Aktivitäten einstellst und begründest, es wird dir unterstellt, du

      hättest Jehova verlassen und seist abtrünnig geworden.

      Du kannst jetzt erhobenen Hauptes die Versammlung verlassen mit deiner Familie und der

      Versammlung und dem Rest deiner Familie, der noch in der Versammlung verbleibt vielleicht in einem

      Brief deine Gründe dazu mitteilen, es steht dir aber auch frei die Farce weiter aufrecht zu erhalten,

      in der Hoffnung für die Schlafschafe dort etwas tun zu können, doch dann unterschätzt du m. E.

      das was unser Herr Jesus zu tun in der Lage und bereit ist, nämlich auch deine Familie zu seiner Zeit

      aus den Fängen der WTG zu retten. Vertrau ihm und bitte ihn, er wird für dich und die Deinen sorgen!

       

      Unser Herr Jesus Christus segne euch!

      Liebe Grüße

      Tirza

       

       

       

      1. Omma@Tirza@alle Neuen

        Liebe Tirza,

        Ich stimme deinem Kommentar voll zu, dazu fiel mir noch Sprüche 3:5-8 ein:
        5 Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den Herrn!
        6 Denk an ihn bei allem, was du tust; er wird dir den richtigen Weg zeigen.
        7 Halte dich nicht selbst für klug und erfahren, sondern nimm den Herrn ernst und bleib allem Unrecht fern!
        8 Das ist eine Medizin, die dich rundum gesund erhält und deinen Körper erfrischt.
        (Die Gute Nachricht)

        Wir hatten zudem die Erfahrung gemacht, dass durch die "guten Ratschläge" und die "Ermunterungen" der Brüder und Schwestern in der Org., wir in ständiger Unruhe gehalten wurden, das hat ganz schön Kraft und Nerven gekostet.  Außerdem war immer die Angst vor dem Entdecktwerden da, kein schönes Lebensgefühl.

        Ja, wenn man voll davon überzeugt ist, das richtige getan zu haben, sich vor allen Menschen zu Jesus bekannt hat, ja, liebe Tirza, dann spürt man einen ganz wunderbaren Frieden und innere Ruhe, auch wenn sich alle anderen von einem losgesagt haben.

        Trotzdem brauchen unsere lieben Erwachten Zeit (die einen mehr, die anderen weniger), wichtig ist, dass es ihre Entscheidung ist und dass sie diesen Schritt aus Liebe zu unseren Beiden Höchsten machen.

        Es grüßen dich ganz herzlich  Omma und Oppa

         

        P.S.@alle Neuen    Ich möchte alle Neuen hier auf Bruderinfo, ob Schreiber oder stille Mitleser, herzlich Willkommen heißen. Wenn ihr Fragen habt, oder nur euer Herz ausschütten möchtet, oder was auch immer, wir sind für euch da, der Eine in DUR der Andere in MOLL.  Sucht euch das raus, was euch gut tut, lieben tun euch alle.

        Eure Omma und euer Oppa

        1. Tirza

          Liebe Omma & lieber Oppa,

          es ist mir ein Herzensbedürfnis ein Dankeschön an euch zu richten - für Sprüche 3,  5-8.

          Ich hätte mich nicht entscheiden können, welchen Bibelvers ich - nocheinniemand-

          mit hätte auf den Weg geben können, zumal wir sie eigentlich größtenteils ja alle kennen, aber

          bisher in ihrer vollen Tragweite nicht wirklich verstanden haben bzw. verstehen konnten?

          Erst im Kontext deiner /euren Erfahrung wird mir selbst klar, wie schwer ich es mir selber

          viele Jahre gemacht habe und zum Teil aus Rücksicht auf eine Schwester, der ich sehr verbunden

          bin, noch mache. Aber es ist nicht unsere Entscheidung, wie Joh. Kap. 6 Vers 44 besagt.

          ("44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß der Vater, der mich gesandt hat, ihn ziehe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage.")

          Hab dieser Tage einen Spruch gelesen, wo ich dachte, wenn der Königreichssaal die wahre Anbetungsstätte für Jesu Nachfolger wäre müsste folgendes an der Fassade statt des JW.Org

          stehen:

          So oft Du eingehst durch die Tür, oh Mensch bedenke für und für,
          daß unser Heiland Jesu Christ die rechte Tür zum Himmel ist.

          Unser Herr Jesus Christus segne dich und einen lieben Mann!

          Liebe Grüße

          Tirza

        2. Argentum@Omma

          Liebe Omma und Oppa,

          auch von mir für Euch die liebsten Wünsche und alles Gute, vor allem Gesundheit und den Segen Gottes, ich habe Euch nicht vergessen, ich hatte eine sehr turbulente Zeit und melde mich bald per E -mail.

          Alles Liebe für Euch

          Argentum

          1. Omma@Argentum

            Liebe Argentum,

            mache dir keinen Stress, auch wenn ich mich darüber freue, Post von so lieben Menschen wie dir, zu bekommen, weiß ich doch, wie schnell die Zeit vergeht.

            Ich kenne auch das Gefühl, wenn man in seinen Mail-Postkasten sieht, und all die lieben Namen liest, die man hat warten lassen, weil einfach keine Zeit und Kraft da war.

            Ach, liebe Argentum, wenn ich deine lieben Kommentare hier auf BI lese, weiß ich, dass es dir (hoffentlich) gut geht, und dann warte ich gerne noch etwas.

            Es grüßen ganz herzlich die "Nordlichter"  Omma und  Oppa

    5. Jesaja

      Hallo Liebe/Lieber nocheinniemand!

      Dein Kommentar hat mich sehr bewegt....Ja in mir sind wahrscheinlich dieselben Gefühle wieder hochgekommen die auch Ihr momentan durchlebt. Es ist eine unglaublich schwere Zeit die man überwinden muß....

      Das Erwachen....festzustellen, dass fast alles an das man geglaubt hat eine Lüge war.

      Alle Gedanken drehen sich immer und immer wieder um das Unmögliche.....

      Man geht abends mit dem Gedanken schlafen, man wacht morgens mit diesem Gedanken auf, der erste schluck Kaffee....das Frühstück.... das Mittagessen..... immer der eine Gedanke.

      Man schleppt sich zu den Zusammenkünften...auf den Kongress in den Predigtdienst....man fühlt sich wie ein Fremdkörper, manchmal wie ein Verräter!!

      Je mehr man forscht, je mehr man in der Bibel liest, wird es einem immer bewusster: man wurde belogen.

      Es wird daraufhin schlimmer und noch anstrengender die Fassade zu wahren...

      Manchmal hat man Gewissensbisse, manchmal Hass, manchmal Trauer, manchmal Wut....

      Hätte man sich doch so sehr gewünscht, dass die "Wahrheit " allen Prüfungen standhält....

      Gleichzeitig merkt man von seinen "Brüdern", dass sie sich parallel dazu von Dir entfernen.

      Schnell ist man nicht mehr vorbildlich....schnell erkaltet "die Liebe" Deiner Brüder zu Dir.

      Dann merkst Du, dass diese Liebe nicht die Liebe ist, die Jesus Christus als Merkmal wahrer Christen vorgelebt hat...

      Dir wird klar, dass man als Zeugen Jehovas nie die Chance hatte diese wahre Liebe unseres Herren Jesus Christus nachzuahmen.

      Diese Liebe, die frei von Leistung, frei von Stellung, frei von Beurteilung und frei von Einheitsdenken ist..

      Je mehr Du die Evangelien liest, je mehr siehst Du die unermessliche Liebe.

      Dir wird klar, dass Du nicht viel verstanden hast, dass man kein "Bibellehrer" sondern ein "Wachtturmlehrer" war.

      Es scheint, als frisst Dich dieser Zustand auf.

      Jetzt versteht man langsam den Text aus Matthäus 10....ich bin gekommen um zu entzweien!

      Ja Liebe/r nocheinniemand, all diese Gefühle kennen sehr viele von uns hier.

      Sei sicher Ihr seid nicht allein, aber es dauert seine Zeit.

      Es ist ein intensiver Prozess des Prüfens und Schlussfolgerns...

      Ich selber habe mir alte Wachtturmjahrgänge, Russels Schriftstudien, Rutherfords Die Harfe Gottes, Fred Franzs Gottes Tausenjähriges Königreich...die Bücher von Ray Franz..Don Camerons Gefangende einer Idee und andere Bücher bei Ebay bestellt.

      Warum?? Alles was man im Netz gelesen hatte hätte ja gelogen sein können....

      Es durfte nicht sein was nicht sein konnte!

      All diese Bücher haben mir zwar Verstandesmäßig geholfen zu verstehen das die Lehre und der wahre Ursprung der WTG erlogen und erstunken ist, doch um eine klare Entscheidung zu treffen braucht man nur ein Buch:

      Die Bibel!!

      Nur die Bibel wird euch von der Angst vor Harmagedon befreien!

      Ja nur er, Jesus Christus hat Worte ewigen Lebens!

      Die Worte Jesus werden Euch die Sicherheit geben, die beste Entscheidung für Euch und Eure Kinder zu treffen....(so war es auch bei uns mit unseren Kindern!!)

      Ihr werdet zur gegebenen Zeit die Kraft haben eine klare Entscheidung zu treffen...!

      Mag es ein Ausstieg auf Raten sein oder auch ein Ausstieg im Herzen...Ihr seid nicht allein!!

      Liebe Grüße und viel Kraft

      Jesaja

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      1. O.W.Schön@Jesaja

        AUFWACHEN ALS PROZESS

         

        Lieber Jesaja,

        Dein Kommentar hat mich sehr berührt, denn Du hast das Aufwachen treffend als einen Aufwach-Prozess beschrieben. Ebenso die verschiedenen Etappen des Aufwachens und des Sich-Bewusst-Werdens.

        Nur jemand, der all die Etappen selbst durchlaufen hat, kann sie auch als solches benennen und artikulieren. Mögen noch viele aufrichtige Zeugen erkennen, dass sie einem amerikanischen Mythos aufgesessen sind und dass der wahre Christus NICHT von 7 selbsternannten Christussen (Gesalbte) in Warwick vertreten wird!

        Sehr berührt

        O.W.S.

    6. Jens

      Hallo nocheinniemand, der Stille Rückzug ist möglich, das haben einige getan die ich kenne.Solange du nichts tust was zu einem Ausschluss führen könnte, z.B ein ZJ sieht dich beim Rauchen und meldet es,passiert nichts..Allerdings werden die Ältesten mal anrufen was los ist oder spontan mal Samstag Vormittags bei dir klingeln...Und eingeladen wird man kaum noch privat wenn man nicht mehr in die Versammlung geht..Das sind meine Erfahrungen.. Vg

      1. Edelmuth an nocheinniemand

        Hallo Noch-ein-Niemand

        Die anderen haben recht.

        Sie werden dich anrufen und dich besuchen, um dich ins Gespräch zu verwickeln. Aber pass auf! Selbstverständlich werden sie alles versuchen dich auf Linie zu bringen. Gelingt ihnen das nicht oder merken sie, dass du unabhängig vom Sklaven denkst, werden sie alles versuchen dir die Gemeinschaft zu entziehen, damit kein "abtrünniges" Gedankengut in die Versammlung getragen werden kann.

        Daran kannst du ihre Absicht erkennen, indem sie nie allein kommen, sondern stets einen Zeugen mitbringen. Ein guter Freund kann auch mit dir allein unter vier Augen sprechen. Sie können dich zu zweit so missverstehen, dass es für einen Ausschluss reicht, und der zweite Zeuge wird alles bestätigen.

        Wenn dich ein/e Bruder/Schwester anruft, weißt du nicht wer mithört. Notiere dir seine/ihre Rufnummer und rufe zu einem späteren Zeitpunkt, an dem du vermutest, dass er/sie allein ist, zurück.

        Führst du Gespräche in der Versammlung, achte darauf, wer in Hörweite steht, auch dann, wenn er/sie dir den Rücken zudreht.

        Beantworte keine kritischen Fragen zweimal gegenüber von zwei Brüdern/Schwestern, die dann beide deine gleichlautende Antwort auf Befragen der Ältesten bezeugen könnten.

        Die meisten Brüder/Schwestern haben aufgrund des Predigtdienstes ein Smartphon. Wenn dich ein/e Bruder/Schwester allein anspricht oder dich zuhause allein besucht, dann achte darauf, dass er/sie sein/ihr Smartphon außerhalb der Hörweite aufbewahrt.

        Ede

        1. Ron West

          Hallo Edelmuth,

          das sind sehr gute Tipps, die Du  "noch-ein-niemand" gegeben hast. Normalerweise geht jeder Mensch davon aus, das man ihm nichts Böses oder Schlechtes antun will. Doch zeigt die Erfahrung oft genau das Gegenteil. Deshalb finde ich es gut, das Du diesbezüglich diese guten Tipps gegeben hast. Danke.

          Liebe Grüße Ron

          1. Edelmuth an Ron

            Guten Abend Ron

            Sicherlich sind das für Brüder, die - aus welchem Grunde auch immer - in der Versammlung beleiben wollen, wichtige Tipps. Allerdings weiß ich nicht, ob das hier bei BI gerne gesehen wird.

            Aus eigener Erfahrung kann ich raten, bei Brüdern besonders vorsichtig zu sein, die bisher als recht linientreu galten oder Ämter inne hatten, wenn sie plötzlich mit vertraulichem Insiderwissen kommen. Wenn du dann hocherfreut dieses Wissen hier veröffentlichst, legst du dir damit den Strick für deinen GE um deinen Hals.

            Auch sollte man nie seinen Realnamen nennen oder Dinge aus der Versammlung, seine Leben oder seiner Familie erzählen, an denen man identifiziert werden könnte. Der Nick sollte so gewählt werden, das er keinen Bezug zur eigenen Person hat.

            Es verbietet sich von selber niemals die eigene e-mail-Adresse zu verwenden. Dafür gibt es im Internet freie e-mail-Adressen. Anhänge an diese e-mails beinhalten oft Hinweise auf den Urheber. Diese Hinweise sollten vorher unbedingt gelöscht werden.

            Wenn dich dennoch jemand beschuldigt bei BI einen wenig erfreulichen Kommentar veröffentlich zu haben, bedeutet es, dass er hier gelesen haben muss, was er tunlichst verheimlichen wird. Sie müssen den Zusammenhang zwischen dir und dem Autor durch zwei Zeugen belegen, was sie meistens nicht können. Vermutungen oder Schlussfolgerungen reichen für einen GE nicht. Sie werden versuchen dich durch Beschuldigungen zwecks Geständnisses in eine Diskussion zu verwickeln. Darauf sind sie geschult. Darin sind sie jedem überlegen. Deshalb mache wie Jesus von deinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und schweige zu den Vorwürfen, auch wenn sie behaupten dann annehmen zu müssen, dass du es warst. Ihre Annahme ersetzt keine zwei Zeugen.

            Vor allen Dingen geschulte Älteste verwickeln dich gerne in Gespräche über Punkte, von denen sie wissen, dass du mit ihnen nicht einig gehst. Nach anfänglicher Gegenwehr geben sie sich geschlagen und fassen dann zusammen: "Dann hat sich der Sklave wohl geirrte?" Wenn du dann mit "Ja" antwortest, bist du raus, denn du sagst, dass der Sklave sich geirrt hat. Sage doch einfache. "Du sagst es!"

            Ede

  15. Fanny

    Fanny

    Kommentar war an August-Friedrich.Entschuldigung.

  16. Fanny

    Fanny@Winfried Meistens

     

    Lieber Winfried,herzlich willkommen auf Bruderinfo!

    Als ich deinen Kommentar gelesen hatte,dachte ich: Oh oh,ob das gut geht?

    Aus eigener Erfahrung muss ich sagen,dass es wahrscheinlich ein schwieriges Unterfangen wird.

    Ich sage das deshalb weil mein Mann und ich ebenfalls vor ca. 4 Jahren mit einem Ältesten Ehepaar studiert haben um sozusagen neu reanimiert zu werden.Solange man die Lehren der WTG wiederkaut ist alles in bester Ordnung.Bei uns war es so,dass wir beide nicht neu studiert haben,sondern die Belehrung des Studiums ging darum wieder die Zusammenkünfte zu besuchen und nicht zu Murren.Man ging davon aus,dass wir schwach im Glauben sind und dies könnte durch ein Studium des Wortes Gottes behoben werden.

    Damals kannte ich Bruderinfo noch nicht aber mein Mann kannte einen ehemaligen Zeugen Jehovas der Bi kannte und dadurch über die Missbrauchsfälle wußte.Wie gesagt,ein klein wenig Konfrontation mit diesen Vorwürfen reichen schon aus um eine Disharmonie zu erzeugen und bei uns ging die Sache oder das Studium so aus,daß ich damals den Schlussstrich zog.

    Lieber Winfried ich möchte dir den Kommentar von Tom ans Herz legen und seine Ausführungen nicht mehr wiederholen aber sie unterstreichen.

    Alles liebe dir und deiner Frau aus dem verschneiten Bayern!

    Fanny

    1. Winfried Mertens

      Winfried an Fanny

      Liebe Fanny.....sorry, ich habe noch Schwierigkeiten mit dem Geschlecht auf BI.
      Ich rede Dich jetzt mal als "Mädchen" an.
      Danke für den Willkommensgruß!
      Ich finde BI gut......bisher zumindest.
      Man kann sich offen äußern, was bei ZJ absolut nicht möglich ist.
      Dort unterliegt man einem Schema, dass wie eine Zwangsjacke für geistig behinderte Menschen gedacht ist....sorry....ist das überhaupt der political correct Ausdruck?
      Insofern sind JZ ein Abbild der heutigen Gesellschaft....zumindest der westlichen.....auch wenn sie dies weit von sich weisen. Sie wollen PERFEKT sein und rühmen sich dessen. Sie wollen den "homo zeugen jehovanensis" kreieren....sorry, das könnte schon wieder anstoßen: Den Namen in einen solchen Kontext zu bringen. Aber ich meine nicht den Namen, sondern die menschlichen Eskapaden einer Organisation, die SELBST  die Vollkommenheit anstrebt und nicht durch Jesus Christus. Insofern leugnen sie den Herrn. Eigentlich sind sie eher Moslems oder Juden als Christen: Sie wollen ein "Gesetz" perfekt umsetzen, was Juden und Moslems auch wollen.....GEHT NUR NICHT!
      Ja, da stimme ich Dir zu: Tom hat gute Gedanken am Start....aber nur, weil er sich sehr eng an die Bibel hält und diese auch zitiert, was man von einigen anderen nicht sagen kann.
      Aber das ist für mich kein Problem, denn ob man nun wie ZJ die Bibel als Legitimation vorhält, obwohl nichts damit übereinstimmt, oder ob man diese erst gar nicht zitiert. Dann ist Letzteres gar besser!
      Wenn man Euch als schwach im Glauben tituliert....haben sie mit mir auch gemacht....von "höchster Stelle": Bethel.....dann sind sie so, wie Jesus sagte:
      "Dieser ging als gerechter erwiesen als jener in sein Haus hinab; denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden." (Luk.18:14)
      Nochmal: Danke für Deine Zeilen, Winfried

      1. Hugo

        Windried,

        lieben Dank für diese Worte:

         "denn ob man nun wie ZJ die Bibel als Legitimation vorhält, obwohl nichts damit übereinstimmt, oder ob man diese erst gar nicht zitiert. Dann ist Letzteres gar besser!"

        Es ist wahrlich keine Kunst jeden -auch noch so hirnverbrannten- Satz mit einem Bibelspruch zu garnieren!

        Gegenüber ZJ im speziellen nur ein einziger einschlägig: Markus 12:24

        Und noch nicht mal der ist 100% zutreffend! Weil ZJ nicht im "Irrtum" handeln, sondern vorsätzlich! Wider besseres Wissen.

        Lg.

        1. Winfried Mertens

          Winfried an Hugo

          Hallo Hugo, mit Deiner Aussage, dass sie "vorsätzlich" handeln, hast Du wahrscheinlich Recht.
          Man kann das natürlich nicht abschließend beurteilen, aber den Anschein hat es auf jeden Fall.
          Es hat länger kein "neues Licht" mehr gegeben. Das letzte, was ich wahrgenommen habe, war, dass es Richtung Papst geht. Vor 47 Jahren hatte ich gelernt....nicht verstanden...dass der "Überrest" der 144 000 der "Treue und verständige Sklave" sei. Das waren dann damals tausende. Kürzlich hat man das deutlich reduziert: Es war die achtköpfige Crew der Leitenden Körperschaft. Jetzt sind es nur noch sieben. Vielleicht kommt man ja via "neues Licht" auf den Gedanken, dass der "treue und verständige Sklave" in Einzahl steht. Man könnte jetzt wunderbar "biblisch" belegen, dass es auch eine Einzelperson sein muss. Vielleicht wird es ja Gerrit Lösch. Man könnte ja eine Eingabe machen in Hauptbüro.
          Mit dem vorletzten "neuen Licht" hatte man ein "Erdbeben" ausgelöst: "Diese Generation".
          So schnell wird man so etwas nicht mehr wagen. Dann könnte der ganze Laden zusammenbrechen.
          Aus diesem Grund schließe ich wie Du, dass man Dinge richtig erkannt hat, aber aus Angst vor Machtverlust, sich dazu nicht äußert also vorsätzlich die Unwahrheit verbreitet.
          (Übrigens meine Sicht zur "Generation"....wenn Du magst: Jesus sagte dies zu den Juden, die vor ihm standen. Und "diese Generation" hatte ja wirklich die "große Drangsal" erlebt: 70u.Z. Ich habe noch keinen überzeugenden Beleg dafür gefunden, dass es hier eine "größere Erfüllung" geben soll....oder hast Du einen?)
          Liebe Grüße, Winfried

  17.  
    Lieber Athalja
    Mir ist der Einbezug verschiedener Bibelübersetzungen immer wichtig! Das bin ich mir von Kindheit auf so gewöhnt. Mein Vater hatte immer 2-3 Bibelübersetzungen in der Tasche, wenn er im PD ging. Gross geworden bin ich mit der Elberfelder Übersetzung die NWÜ kam erst in der 60er Jahren auf. Später hatte ich immer während 1-2 Jahre eine Lieblings-Übersetzung. Wenn man verschiedene Bibeln gebraucht kommt man automatisch zum Nachdenken und zum Nachforschen. Andernfalls liest man monoton, wobei man über vieles hinweg liest. Im Moment ist es das JNT, leider nur das NT. Die Elberfelder mit Sprachschlüssel habe ich (noch) nicht. Sie wird hier oft erwähnt. 
     
    Ich bin mir nicht bewusst, auf was du hinaus möchtest. Für mich geht es im Bibeltext einerseits um die Schmach oder das Leiden, welches Moses auf sich nahm, gleich wie Jesus Christus. Aber auch um die B elohnung. Obwohl er Jesus nicht kannte, sprach Moses von IHM in  5.Mo 18:15-18.
     
    Vielleicht kannte Moses die Verheissung, um die er litt, denn die natürliche, das verheissene Land hat er nicht erreicht. Das  bringt mich jetzt auf den Gedanken, den du neulich angesprochen hast „über das Land, Erde“. Also muss die Belohnung etwas damit zu tun haben. Jetzt aber bitte nicht wieder die Diskussion über Himmel oder Erde! 
     
    Der Schreiber des Hebräerbriefes spricht oft von Moses im Vergleich zu Jesus. Er vergleicht die Einstellung und das Verhalten vom Volk Israel mit den ersten Christen als ernste Ermahnung, nicht dieselben Fehler machen, nämlich aus Angst vor Schmach oder Leiden sich von Christus abzuwenden und zurückzukehren in das jüdische System. Seine Ermahnung ging eher in die Richtung, unsere Aufmerksamkeit auf die Dinge zu richten, die man nicht sieht, wie Moses
    Hebr 11:27: Indem er vertraute, verlies er Ägypten, ohne den Zorn des Königs zu fürchten; er harrte aus als einer, der den Unsichtbaren sieht
     
    Wissen wir denn, ob Moses den Unsichtbaren nicht gesehen hatte, wenn wir in
    1.Kor 10:4-9 zitiere ab Vers 1:
     
    Denn, Brüder, ich will nicht, dass euch die Bedeutung dessen, was euren Vätern geschah, entgeht. Sie alle wurden von der Wolkensäule geführt, und sie alle gingen durch das Meer und in Verbindung mit der Wolke und dem Meer tauchten sie alle in Mosche ein, ausserdem assen alle die gleiche Speise vom Geist und sie alle tranken den gleichen Trank vom Geist, denn sie tranken aus einem vom Geist gesandten Felsen, der ihnen folgte, und dieser Felsen war der Messias. (JNT) 
     
    Der Hebräerbrief ist schwer zu verstehen. Aber mittlerweile liebe ich ihn; denn gerade er hat mir die Ernsthaftigkeit des Christ sein und die grosse Bedeutung Jesus Christus als unseren Erlöser und Erretter anzunehmen klar gemacht.
     
    Bin gespannt, was nun dein wirklicher Gedanke war.
     
    LG Noomi
     

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Noomi

      Liebe Noomi,
      mir hat folgendes Statement von Dir gut gefallen und deshalb möchte ich kurz darauf eingehen. Deine Worte waren:
      „Wenn man verschiedene Bibeln gebraucht kommt man automatisch zum Nachdenken und zum Nachforschen. Andernfalls liest man monoton, wobei man über vieles hinweg liest.“ 
      Dem - ebenso wie Deine weiteren Ausführungen - stimme ich voll & ganz zu, denn sie sind mir Parität.
      Wenn ich zunächst die beiden nachfolgenden Aussagen aus Luk. 6:23 miteinander abgleiche, dann sehe ich darin Unterschiede. Schauen wir sie uns nochmals an:
      a)       " ...Denn im Himmel wartet eine grosse Belohnung auf euch." (NGÜ)
      Die gleiche Passage aus der GNB lautet hingegen so:
      b)       „…denn Gott wird euch reich belohnen.“ 
              Was mir hier auffällt ist dieses: bei der Betonung aus der NGÜ wird „im Himmel“ gesagt. Da könnte ich annehmen, dass wenn ich in den Himmel komme, bekomme ich (resp. Euch) eine grosse Belohnung. Oder anders ausgedrückt: Erst müssen „alle“ in den Himmel kommen, um die Belohnung zu erhalten. Die GNB-Übersetzung dagegen, betont die gleiche Passage (für mich) ganz anders, denn sie zeigt mir zwar, dass es eine Belohnung geben wird, aber nicht unbedingt im Himmel! Sie könnte durchaus ebenso aus/von dem Himmel kommen. Ähnlich wie Gott es über Gute & Böse (vom Himmel her) regnen lässt, so kann auch die Belohnung - ohne notwendigerweise dazu in den Himmel zu kommen – irgendwie anders von Gott kommen (vom Himmel her).
      Ein Vergleich hierzu: Der Hl. Geist befindet sich doch bei JHWH und Jesus, nicht wahr? Ich muss ja auch nicht „hinauf“ um ihn zu erhalten. Ich kann ihn äquivalenterweise von JHWH oder Jesus, „übertragen/zugewiesen/überschüttet“ bekommen - oder wie auch immer - als Belohnung.  
      In meinen Plädoyers geht es mir um Nachahmung der beispielgebenden Beröa, die mit ihrem sorgfältigen Nachforschen die Schriften untersuchten. Unter dieser „Beröanischen Direktive“ kopiere ich diese, für mich, sehr vorbildlichen Christen. Dabei möchte ich jedoch die Bibel in keinster Weise verbiegen oder „mehr hineinlegen als dort steht“. Ich frage nur stets: steht das wirklich so oder möchte ich das nur so sehen? (Ein Gruss vom Wunschdenken…)
      Für mich ist Apostelgeschichte 7 im Zusammenhang mit Hebräer 11 eine sehr wichtige Bezugsquelle.  Hier berichtet Stephanus ähnliches wie wir in Heb. 11 lesen.
      Mit Heb. 11:26 sind mir die unterschiedlichen Auslegungen aufgefallen. Mit dem Bezugswort „Christus“ wird jeweils ein mehrdeutiger Sinn durch die jeweiligen Übersetzungen vermittelt. (Das ist wieder einmal meine Erkenntnis, die nicht stimmen muss!)
      Betrachten wir doch diese Passagen.
       „Er (Moses) hielt die Schmach des Christus…“ (ELB SS-5357* (Siehe Anmerkung unten*)
      „… die er für Christus auf sich nahm.“ (HFA)
      „…dieselbe Schmach, die auch Christus zu tragen hatte… (NGÜ)
      „… die wir zusammen mit Christus10 ertragen.“ (GNB – zu der 10 gibt’s diese Info: „Zum ersten Mal in diesem Kapitel drückt der Verfasser offen die Beziehung zwischen den »Glaubenshelden« und Christus aus, die bei allen Beispielen mitgehört werden muss.“)
      *ANMERKUNG:  ELB SS-5357 beschreibt Christǫs auszugsweise so:

      Gesalbt; ein Ausdruck, der im AT auf jeden angewendet ist, der mit dem heiligen Öl gesalbt ist, in erster Linie auf die Priesterschaft. Dabei drückt die Salbung zum einen Heiligkeit und zum anderen den Geistbesitz als Beauftragung und Bevollmächtigung von Gott her aus. Als Titel mit dem Art. ho Christǫ, der Christus oder der Gesalbte, begegnet es hauptsächlich in den Evangelien und ist die Übersetzung des hebr. Wortes hammāšîah, der Messias. Ohne Art. als echtes Subst. Christus oder Gesalbter steht es in den Evangelien nur in Mk. 1:16; sonst immer in Verbindung mit Jesus. In den paulinischen Briefen und in 1. Petr. Wird Christǫs als echter Eigenname gebraucht.

       
      Kurzum, mir geht es lediglich um die vielen, diversen Betonungen der unterschiedlichen BÜ’s und deren Zielgerichteten Absichts-Betonungen mit dem, was sie „verkaufen“ wollen. Für mich gilt es zu differenzieren, ob es sich (in diesem Beispiel) um Jesus Christus oder viel eher um (irgend)einen Christus handelt. Warum ist mir das so wichtig?
      Als ein s.g. „Faktenreicher Hardliner“ analysiere ich die Aussagen, die ich glauben kann/soll, denn ich möchte Jesus Christus immer besser kennenlernen und verstehen. Als eine Vorlage hierfür dient mir im Weiteren dazu die Begebenheit aus Matt. 16:13 – 20, wo eine besondere Situation entstand. Die NGÜ gibt sie so wieder:

      „Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: »Für wen halten die Leute den Menschensohn?« – 14 »Manche halten dich für Johannes den Täufer«, antworteten sie, »manche für Elia und manche für Jeremia oder einen der anderen Propheten.« – 15 »Und ihr«, fragte er, »für wen haltet ihr mich?« 16 Simon Petrus antwortete: »Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!« 17 Darauf sagte Jesus zu ihm: »Glücklich bist du zu preisen, Simon, Sohn des Jona; denn nicht menschliche Klugheit hat dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. 18 Deshalb sage ich dir jetzt: Du bist Petrus1, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und das Totenreich mit seiner ganzen Macht wird nicht stärker sein als sie. 19 Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf der Erde bindest, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf der Erde löst, das wird im Himmel gelöst sein.« 20 Dann schärfte Jesus den Jüngern ein, niemand zu sagen, dass er der Messias sei.“ (In anderen Übersetzungen steht anstelle von Messias „Christus“.)

       
      Warum ist das markant?
      Weil Jesus persönlich danach fragte wer ER sei! Petrus sagte eindeutig aus „Du bist D E R  Messias/Christus! Für ihn war es somit kein titulierter Christus.
      Und weil Jesus persönlich seinen Apo-Petrus hier als einen Felsen bezeichnete und ihn damit als Startup für seine Gemeinde bestimmte.
      Auch weil Jesus persönlich seine Jünger angewiesen hatte „niemand zu sagen, dass er der Messias/Christus sei“. Welche Bedeutung mag das wohl haben?
      Weil ich in Lukas 2:26 auch einen interessanten Hinweis auf den Begriff/Titel Messias, bzw. Christus, fand. Dort steht lt. ELB „…ehe er den Christus des Herrn gesehen habe“.  Titel haben ganz offensichtlich eine Bedeutung in der Bibel. (Deshalb muss eine gesunde Untersuchung nach Gründen dafür auch gestattet sein.)
      Die Vollmacht des Menschensohnes Jesus wurde nicht erst mit seinem „Christus werden“ eingeleitet, sondern diesem vollendeten Jesus Christus wurde alle Vollmacht von JHWH gegeben.
       
      Mit grosser Vorsicht  und gesunder Skepsis, möchte ich daher so manche Bibelauslegung (ebenso manche Kommentare hier) betrachten. Hierzu ein kleines Beispiel: Die s.g. „Weihnachstgeschichte“ berichtet von einem Stern, der den Weisen den Weg zeigte. Dieser Stern bedeutet für viele Menschen sehr viel! (U.a. soll er für das Licht der Welt von Bedeutung sein.) Oder die Hl. 3 Könige (so werden sie lt. Kalender tituliert) die in Kürze ihre Aktionen umsetzen, haben für viele Christen ihre entsprechende Bedeutung. Was aber hat es wirklich hiermit auf sich? Was ist Wahrheit und was ist Fiction? (Hierzu kann jeder für sich Antworten suchen.)
      Nun liebe Noomi, meine Intention hiermit war die Aussage „wir brauchen keine weiteren Bibeln, um zu Jesus zu kommen“  etwas zu entwerten. Ob das so gesehen wird, oder werden kann, ist eine individuelle Sache.
      Die Wahrheit verdient es aufgedeckt und verteidigt zu werden, um nicht zu sagen sie muss es auch. Übrigens: es geht dabei nicht nur um meine Wahrheit – deine (ich meine jetzt nicht Dich Noomi) verdient es genauso ans Licht gebracht zu werden!
      Beröanische Grüsse
      Athalja

      1. ManfredF

        Kleiner Tipp: Die Gute Nachricht Bibel kann man nicht wirklich als eine Bibel bezeichnen, die sich an den Grundtext hält. Sie versucht einfach, ein modernes Deutsch in die Bibel zu bringen und ist nicht wirklich geeignet, um ein Bibelstudium zu führen bei dem man herausfinden will, was der Urtext wirklich sagt. Insofern würde ich niemals die GNB als Basis für irgendwelche Meinungen und Überzeugungen nehmen. Die Schlachter, Elberfelder, Luther, Einheitsübersetzung in Zusammenarbeit mit einer Wort zu Wortübersetzung wären die bessere Basis um die "Wahrheit" zu finden.

        Lukas 6:23

        Luther = Freut euch an jenem Tage und tanzt; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. Denn das Gleiche haben ihre Väter den Propheten getan.

        Elberfelder = Freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel; denn ebenso taten ihre Väter den Propheten.

        Schlachter = Freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.

        Einheitsübersetzung =  Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.

        Interlinear = freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn groß im Himmel; denn auf dieselbe Weise taten den Propheten ihre Väter.

        All diese Bibeln beziehen sich auf einen Lohn IM HIMMEL. Auch im griechischen Text steht das nun mal so. Wie auch andere Verse in der Bergpredigt.

         

        Manchmal muss man einfach persönliche Vorstellungen aussen vor lassen und akzeptieren dass die WAHRHEIT der Bibel ANDERS ist als man es GERNE HÄTTE:

        1. Ömmelchen @ ManfredF

          Hallo Manfred ! An dieser Stelle nochmal ein ganz dickes Danke für dein nettes Angebot. Hab jetzt eine Elberfelber mit Erklärungen. Bin inzwischen regelrecht verliebt in dieses Teil. Mit vielen Zusatzinfos, Bildern und sehr übersichtlichen Zeittafeln und so. Und der Text auch möglichst genau übersetzt mit Fußnoten. Echt zu empfehlen.

        2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠ManfredF

          Eine Frage an Dich, lieber ManfredF,

           

          in 2. Kor. 12:2 wird von einem "dritten Himmel" gesprochen.

           

          Was ist Deiner Meinung nach:

          a) der 1. Himmel?

          b) der 2. Himmel?

          c) der 3. Himmel?

           
          Bitte per Bibelstellen belegen. Danke.
           

          LG

          Athalja

          1. ManfredF

            Nun, musste ich selbst mal schauen, finde diese Erklärung aber sehr interessant

            Gott ist nicht in dem 1. Himmel (was wir mit unseren Augen sehen; Himmel und Wolken; Atmosphäre). Gott ist auch nicht im 2. Himmel (Weltraum, Sterne, Planeten, Galaxien). Sondern Gott ist im 3. Himmel.

            Das Wort Himmel wird nun mal unterschiedlich verwendet. Ist hier

            http://www.keine-tricks-nur-jesus.de/2013-06/wo-ist-der-3-himmel-und-was-sagt-die-bibel-uber-den-ersten-und-den-zweiten-himmel.html

            sehr gut erklärt.

            Mehr kann ich auch nicht dazu sagen. Wir sagen ja auch "ich bin im siebten Himmel" und meinen das im übertragenen Sinne. Aber und das ist entscheidend

            a) Jesus spricht davon mein Reich ist nicht von dieser Welt

            b) Er spricht sehr oft vom Himmelreich oder Reich des Himmels

            c) Gott ist nicht im Himmel den wir sehen (also den blauen Himmel). Er ist auch nicht zwischen den Sternen - also im Himmel wo Gott laut der Schöpfung die Lichter hingesetzt hat, also das Universum, er ist in einem unsichtbaren Reich, dem Himmelreich.......

            Ansonsten wurde doch schon so viel über die vielen Stellen in der Bibel gesprochen, die vom Himmelreich sprechen. So langsam laugt es aus. Ich akzeptiere doch deine Ansicht auch wenn ich eine andere habe und damit zwangsläufig signalisiere, dass ich deine Ansicht für falsch halte. Würde ich sie für richtig halten, würde ich meine Ansicht aufgeben. Mach ich aber nicht. Da wir beide unsere Ansichten breit dargelegt haben sollten doch alle Argumente ausgetauscht worden sein. Wenn du erst zufrieden bist, wenn ich meine Ansicht ändere dann musst du leider unzufrieden bleiben. Ich habe meine Ansicht über Gott geändert, dass war schon schwer aber nachvollziehbar. Aber ich sehe keine Basis, dass ich meine Ansicht darüber, dass ZUERST alle Christen in den Himmel kommen bevor Harmagedon kommt ändern würde..

          2. Lieber Athalja,

            hier haben Sie die Bibelstellen.

            1Co 15:47  Der erste Mensch ist von [1Erde, irdisch; der zweite Mensch ist der Herr vom [1Himmel.

            Rev 4:1  Darnach schaute ich [Johannes], und siehe, eine Tür war geöffnet im [2Himmel; und die erste Stimme, die ich gleich einer Posaune mit mir reden gehört hatte, sprach: Steige hier herauf, und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll!

            Rev 21:1  Und ich sah einen neuen [3Himmel und eine neue [2Erde; denn der erste [1Himmel und die erste [1Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

            1. Korinther 15:47= 1. Erde; 1. Himmel gibt es immer noch.

            Offenbarung 4:1= 1. Erde; 1. Himmel besteht; Johannes sieht durch Tür 2. Himmel.

            Offenbarung 21:1= 1. Erde besteht; 2. Himmel besteht; Neue 2. Erde und Neue 3. Himmel wird kommen.

            Das wäre meine Analyse.

            Mit freundlichen Grüßen

            Knecht Jesu Christi

          3. Ich muss mich korrigieren.

            Offenbarung 21:1= 1. Erde besteht; 1. Himmel besteht; Neue 2. Erde und Neue 3. Himmel wird kommen.

            Nicht 2. Himmel sondern 1. Himmel muss es sein.

          4. Lieber Athalja,

            dieser Bibelstellen wäre auch interessant.
            Isa 65:17  Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, also daß man der frühern nicht mehr gedenkt und sie niemand mehr in den Sinn kommen werden;
            2Pe 3:13  Wir erwarten aber einen neuen Himmel und eine neue Erde, nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnt.
            Rev 3:12  Wer überwindet, den will ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird nicht mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuenJerusalem, welches aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt, und meinen Namen, den neuen.
            Rev 21:1  Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
            Mit freundlichen Grüßen
            Knecht Jesu Christi

      2. Omma@Atalja

        Lieber Athalja,

        diese Aussage von dir: "Und weil Jesus persönlich seinen Apo-Petrus hier als einen Felsen bezeichnete und ihn damit als Startup für seine Gemeinde bestimmte.", erinnerte mich an etwas, was ich einmal gelesen hatte.

        Ich bin leider nicht so der ausdauernde Studiertyp wie unsere liebe Noomi, mir fehlt oft die Kraft und ich ermüde sehr schnell. Natürlich gehen auch einer Omma so manche Dinge durch den Kopf.

        Daher meine Frage an dich, wie siehst du den nachfolgenden Text?  Habe ich im Internet gefunden.
        Petra - Petrus - Felsen
         
        Das griechische Wort pétra (feminin) bezeichnet einen Felsen oder eine Gesteinsmasse (Matthäus Kapitel 7 Vers 24 und 25; Kapitel 27 Vers 51 und 60; Lukas Kapitel 6, 48 und Kapitel 8, 6; Offenbarung Kapitel 6 Vers 15 und 16) und unterscheidet sich daher von dem Wort pétros (maskulin, als Eigenname mit Petrus wiedergegeben), das "Felsstück" bedeutet. Dieser Unterschied läßt deutlich erkennen, daß Jesus, als er zu Petrus sagte: "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen", keine synonymen Ausdrücke verwandte (Matthäus Kapitel 16 Vers 18). Der Unterschied ist auch aus der aramäischen (syrischen) Übersetzung ersichtlich, denn dem Wort ki´pha´, das sowohl für "Petrus" als auch für "Felsen" steht, gehen unterschiedliche Pronomen voraus. Dem Wort "Petrus" geht das maskuline Personalpronomen hu voraus, dem Wort "Felsen" dagegen das feminine Personalpronomen hade´.
         

        Die Apostel verstanden die Worte Jesu ebenfalls nicht in dem Sinne, daß Petrus der Felsen sei, denn etwas später entstand unter ihnen ein Wortstreit darüber, wer von ihnen der Größte zu sein scheine (Markus Kapitel 9 Vers 33-35; Lukas Kapitel 22, 24-26). Zu einem solchen Wortstreit wäre es nicht gekommen, wenn sie Petrus die Vorrangstellung als Felsen zuerkannt hätten, auf den die Versammlung gebaut werden sollte. Die Bibel zeigt deutlich, daß alle Apostel als Grundsteine gleich sind. Sie alle (auch Petrus) sind auf Christus Jesus, dem Grundeckstein, aufgebaut (Epheser Kapitel 2, Vers 19-22; Offenbarung Kapitel 21, Vers 2 und 9-14). Petrus selbst bezeichnet Christus Jesus als den Felsen (pétra), auf dem die Versammlung aufgebaut ist (1. Petrus Kapitel 2, Vers 4-8). In ähnlichem Sinne schrieb der Apostel Paulus: "Denn sie [die Israeliten] pflegten aus dem geistigen Felsen zu trinken, der ihnen folgte, und dieser Fels bedeutete den Christus" (1. Korinther Kapitel 10 Vers 4). Bei mindestens zwei Gelegenheiten und an zwei verschiedenen Orten erhielten die Israeliten auf übernatürliche Weise Wasser aus einem Felsen (2. Mose Kapitel 17 Vers 5-7; 4. Mose Kapitel 20 Vers 1-11). Der Felsen folgte ihnen also gleichsam als Wasserquelle. Er veranschaulichte oder versinnbildlichte offensichtlich Christus Jesus, der zu den Juden sagte: "Wenn jemand durstig ist, komme er zu mit und trinke" (Johannes Kapitel 7 Vers 37).

        Das, worauf es mir ankommt, habe ich fett makiert.

        Ich freue mich schon auf deine, für eine Omma verständliche, Antwort.

        Ganz liebe Grüße, auch an die liebe Noomi, von der Omma und dem Oppa

        1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Omma

          Liebe Omma und lieber Oppa,

           

          zunaächst einmal danke sehr für Deine Anfrage. Ich finde diesen Gedanken auch sehr interessant...

          Ich war bei meinem "Kommentar-Stoff" auch auf diese Aussage mit Petrus-Felsen gelangt. Ich werde Dir meine Antwort morgen zukommen lassen, denn wenn meinereiner (Alter = 60+) einen Kommentar verfasst, dann dauert es a bisserl...

           

          Bitte bitte liebe Omma, asap werdet ihr von mir "lesen". Versprochen!

           

          Nehmt bitte  zwischenzeitlich echte liebe Berchtesgadener-Land-Grüsse entgegen von

          Athalja

        2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Omma

          Liebe Omma,

          Deine Frage an mich war: „Wie siehst du den … Text?  Habe ich im Internet gefunden.“
          Wie versprochen komme ich wieder auf Dich (& Co.) zurück, mit einer (hoffentlich) „für eine Omma verständliche, Antwort“.
          Mit einer ähnlichen Reaktion hatte ich übrigens auch gerechnet, wenn auch nicht gerade von dir…
          Übrigens: Der von dir im Internet gefundene Text wurde aus  „it-1 S. 724 Felsen“  entnommen und findet inhaltlich - zu meiner Meinung (=Erkenntnis) - meine Zustimmung! Ja, es dürfen auch "andere" Info-Quellen mit einbezogen werden. Erkenntnis kann ich nie genug erhalten...
           
          Bemerken möchte ich nachfolgendes, denn es kann/soll als weitere Aufklärung dienen. (Hier besteht jetzt auch wieder die Gefahr, dass „von mir etwas hinzugefügt wurde, was so nicht geschrieben steht“. Dazu kann sich auch jetzt wieder,  jeder seine eigene Meinung bilden, denn hier geht es um MEIN/E ERKENNTNIS/VERSTÄNDNIS.)
           

          Gemäss Joh. 1:42 (NGÜ) lesen wir:
          »Jesus blickte ihn an und sagte: »Du bist Simon, der Sohn des Johannes. Du sollst Kephas heißen.« (Kephas ist das hebräische Wort für Petrus ´und bedeutet »Fels«`.)«
          Dazu findet sich in einem anderen Nachschlagewerk diese Aussage:
          »Als Petrus sich zum Herrn bekannte und sagte „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." (Mt 16,16), antwortete der Herr, dass er seine Kirche auf diesen Felsen (also Christus, nicht den „Stein" Petrus) bauen wird.«

          Und im „Wörterbuch von bibelserver.com“ wird gesagt:

          "Petrus"
          Beiname des Apostels Simon (Mt 4,18). Die latinisierte Form des griechischen Petros ist die Übersetzung des aramäischen kefa(s); beides bedeutet »Stein« (vielleicht ursprünglich gemeint im Sinn von »Edelstein«). Maßgeblich wurde die Deutung, die dieser Beiname in Mt 16,18, in dem dort vorliegenden Wortspiel, gefunden hat: »Du bist Petros (griechisch = Stein), und auf diese petra (griechisch = Fels) werde ich meine Gemeinde bauen.« Der Beiname in dieser Deutung hebt nicht eine besondere Charakterstärke seines Trägers hervor, die Petrus im Gegenteil öfter vermissen lässt (vgl. insbesondere Mk 14,66-72par), vielmehr bezeichnet er die Funktion, die dem Namensträger von Jesus zugedacht ist (Mt 16,18).

           

          Der Zusammenhang aus Joh. 21:15 – 23 zeigt mir einen gewissen Bezug an, der zwischen Jesus und Simon Petrus bestand. Hier erkenne ich keine Sonderstellung des Petrus; eine ihm übertragene Aufgabe dagegen schon. Ebenso finde ich in Apg. 1:15 keine Sonderstellung des Petrus und ebenfalls nicht in Luk. 9:20. Petrus mag durchaus als – was wir heute z.B. - „Klassensprecher“ oder im weitesten Sinne „Bürgermeister“ kennen, fungiert haben.
           

          Damit möchte ich zu verstehen geben:
          Petrus ist nicht der Fels, den Jesus als Grundlage für seine Kirche/Versammlung bestimmte. Petrus war nur  E I N E R  der Apostel der aus dem Fels Jesus Christus stammt, worauf die damalige Urkirche basieren sollte. Petrus hatte offensichtlich auch zu viele Schwächen, bzw. Fehler, um diese besondere Aufgabe zu erfüllen. Dazu bedurfte es wesentlich mehr: Jesus Christus. Jesus Christus ist der Fels aus dem der Haupteckstein wurde, wie das von Petrus selber, und zwar in 1.Pet. 2:4 – 8 (NGÜ) hervorgeht.
           

          »Kommt zu ihm! Er ist jener lebendige Stein, den die Menschen für unbrauchbar erklärten, aber den Gott selbst ausgewählt hat und der in seinen Augen von unschätzbarem Wert ist. 5 Lasst euch selbst als lebendige Steine in das Haus einfügen, das von Gott erbaut wird und von seinem Geist erfüllt ist. Lasst euch zu einer heiligen Priesterschaft aufbauen, damit ihr Gott Opfer darbringen könnt, die von seinem Geist gewirkt sind – Opfer, an denen er Freude hat, weil sie sich auf das Werk von Jesus Christus gründen. 6 Gott sagt ja in der Schrift: »Seht, ich verwende für das Fundament auf dem Zionsberg einen Grundstein von unschätzbarem Wert, den ich selbst ausgewählt habe. Wer ihm vertraut, wird vor dem Verderben bewahrt werden.« 7 Euch also, die ihr glaubt, kommt der Wert ´dieses Steins` zugute. Doch was ist mit denen, die an ihrem Unglauben festhalten? ´Es heißt in der Schrift: `»Der Stein, den die Bauleute für unbrauchbar erklärten, ist zum Eckstein geworden.«(Ps. 118:22)   8 Und ´an einer anderen Stelle heißt es: `»Es ist ein Stein, an dem sich die Menschen stoßen, ein Fels, an dem sie zu Fall kommen.« Sie stoßen sich ´an diesem Stein`, wie es allen bestimmt ist, die nicht bereit sind, Gottes Botschaft Glauben zu schenken.«

          Ist hier nicht deutlich von Jesus Christus die Rede? Ganz sicher! 

          Noch ein kleiner Nachtrag an dieser Stelle: wie öfters schon vorgekommen, so haben wir es auch hier mit steuernde Satzzeichen oder Wortspiele in den diversen Bibelübersetzungen zu tun. Das Beispiel hier aus Matt. 16:18 mit mehreren Bibelübersetzungen zu vergleichen, kann sich lohnen. Weitere Beispiele sind Luk. 23:43 und Matt. 5:9. (Ja ich weiss – es waren/sind Punkte bei den ZJ.)
           

          Liebe Omma, lieber Oppa, da unser Alter (euers und meins) auf gleicher Höhe liegt, kann ich sehr gut nachvollziehen wenn „ihr etwas müde“ werdet. Ich hoffe euch nicht überfordert zu haben mit meiner Antwort. Die Wahrheit zu finden und zu erkennen ist halt mühevoll – aber es lohnt sich sie zu suchen!
           

          In diesem Sinne möchte ich euch/allen liebevolle Grüsse zusenden.
          Athalja
           
           
           

          1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Matthäus

            Lieber Matthäus,

             

            Wenn es schon "Unterstellungen" gibt, so teile mir doch  B I T T E  Deine Ansicht zu Psalm 115:16 mit.

            Ich bringe diese Bibelstelle in Relation zu Heb. 11:16 ... Die ELB gibt den Wortlaut wie folgt wieder:

             

            Der Himmel ist der Himmel des HERRN,
                                             die Erde aber hat er den Menschenkindern gegeben.

             

             

            Sollte es mir tatsächlich entgangen sein, dass Ps. 115:16 KEINE GÜLTIGKEIT mehr hat?

             

            Ehrliche Grüsse,

            Athalja

             

            1. Matthäus

              Ich hatte zwar schon einmal eine Antwort gegeben, wo die verblieben ist ???

              Ich kann deine Frage nicht wirklich nachvollziehen, warum soll Ps. 115 keine Gültigkeit mehr haben? Gott ist im Himmel und er lebt dort, wir Menschen sind auf der Erde und sie ist uns zur Verwaltung übertragen worden. Was soll ich zu solch einfachen und klaren Worten noch groß erklären?

              Das ändert jedoch nichts daran dass JHWH auch Menschen zu sich in den Himmel einladen kann und es auch tut. Genauso wie himmlische Geschöpfe auch auf die Erde gekommen sind.

              Liebe GRüße Matthäus

          2. Omma@Atalja

            Ganz lieben Dank, lieber Atalja, für deine ausführliche Antwort, der ich sehr gut folgen konnte, und auch zustimmen kann! Ich finde, es macht richtig Freude, so schön zusammenzuarbeiten.

            Ich bin leider erst jetzt dazu gekommen dir einen Antwort-Kommentar zu schreiben, da wir heute Nachmittag Besuch von einer lieben "Bibelforscherin" hatten.  Sie ist eine ehemalige Schulkollegin von mir, mit der ich vor über 35 Jahren das Paradiesbuch studiert hatte, das sie dann, als das Buch fast durch war abgebrochen hatte. Nach unserem Austritt habe ich dann festgestellt, das sie im Nachbarort wohnt und wir haben wieder Kontakt miteinander aufgenommen.  Unabhängig von einander haben wir, jeder für sich, die Bibel gelesen, und es war erstaunlich, welche Übereinstimmungen wir feststellten.  Nun kommen wir wieder zusammen, um die Bibel zu betrachten, aber ohne WT-ORG-Brille!

            Lieber Atalja, du schreibst: "... unser Alter (euers und meins) auf gleicher Höhe liegt." Ja, du hast Recht, denn der Oppa ist 1948 geboren und ich 1951. Auch, wenn es etwas langsamer geht, mit vielen Pausen, so bleiben aber, dank unserer Bibelforschungen und BI, die "grauen Zellen" in Bewegung.

            Noch einmal vielen Dank für deine viele Mühe, und ganz liebe Grüße aus dem hohen Norden Deutschlands (Nordfriesland), in das schöne Berchtesgadener Land senden dir

            Omma  und  Oppa

  18. Leo@Janus

    Hallo Janus,

    du brauchst dich für deine Kommentare wirklich nicht zu entschuldigen.

    Sie gehören meiner Meinung nach zu denen, die sachlich und fundamentiert sind. Also lasse dich bitte nicht davon abhalten dich zu äussern wann und wie du willst.

    Habe keine Ahnung warum Hei-Bea meint dir immer etwas unterstellen zu müssen.

    Liebe Grüße

    Leo

    1. Anna

      Liebe Schwestern und Brüder,

      ich denke manche Kommentare sind im Eifer zuweilen unglücklich formuliert. Und hei-bea meint es sicherlich nicht so. Wir haben alle unsere Wunden, die zeitweise aufbrechen.
      @Denker: ich lese deine gerne und du hast sehr viel Wissen aus anderen Foren das für mich zumindest informativ ist.

      @Haraschmi, dir auch vielen Dank für die Info aus Dreieich. Ich habe mal 2 Jahre in Frankfurt gewohnt, ist sehr sehr lange her. Aber ich kenn die Gegend einigermaßen.  Eine Schwester aus meiner Nähe möchte gerne nach Bad Homburg ziehen, u.a. weil es dort einen Saal im Stadtgebiet gibt. Gibt es aber auch nicht mehr, nachzuforschen bei jw.org.

      Zum Jahresanfang meinen Dank an BI und alle Mitstreiter 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Schnee

      Anna

       

      1. hei-bea

        Liebe Anna,

        ich weiß es zu schätzen,dass Du, die Du in vielen Dingen eine andere Meinung vertrittst als ich,

        meine Kommentare so aufmerksam liest! Ich möchte Dir aber versichern, dass a l l e s so ge-

        meint ist, wie ich es "formuliere". Für eventuelle Rückfragen Deinerseits kannst Du mich je-

        derzeit kontaktieren...Die Vielfalt dieses Forums besteht aus verschiedenen Meinungen, die

        die Basis für unseren "Austausch" erst ermöglichen :" Übergriffigkeit" sollte da nicht vorkom-

        men...

        In diesem Sinne liebe "schwesterliche" Grüße aus dem naßkalten Harz   hei-bea

  19. Sylvia Geiser

    Lieber August-Friederich

    Ihr Angebot lautet, wir sollten doch zusammen ein Buchstudium mit ihr machen.

    Wie ist das möglich, dass man als erwachsener Mensch nicht ehrlich kommunizieren kann, warum man nicht mehr in den Dienst oder in die Versammlung kommt.

    Wenn Zeugen bei Euch wieder studieren möchten, dann nur unter einer BEDINGUNG OHNE WTG LITERATUR oder BÜCHER, nur mit DER BIBEL.

    Stell Dir mal vor, Zeugen besitzen KEIN UNTERSCHEIDUNGSVERMÖGEN, wissen nicht was RICHTIG und was FALSCH ist. Sie handeln wie ROBOTER, willst Du das?

    Ich wünsche Dir den SEGEN GOTTES

    Sylvia

  20.  
    An Zartbesaitet und ALLE

    LIEBE BRINGT EIS ZUM SCHMELZEN 
     
    Unter den kalten Winden des rauen Alltages geht
    viel Wärme verloren, stockt und gefriert
    der Fluss von Zuneigung und Sympathie. 
     
    Wo sich Liebe einnistet, sich breit macht
    und ansteckt, dort bricht das Eis.
    Dort flüchtet die Kälte und feiert Wärme
    und Erwärmen vornehme Siege 
     
    In diesem Sinn möchte ich deine Zeilen hier ergänzen und allen
    ob in oder nicht mehr in der Versammlung wünschen, dass das Eis bricht, das sich vielleicht gebildet hat –was immer die Ursache war – und die Wärme der Liebe zum Sieg führt. 
     
    Vielleicht den Sieg, der allen Christen in Offenbarung 3:5 versproxhen ist: Er, der den Sieg erringt, wird wie sie in weisse Kleidung gekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht aus dem Buch des Lebens auslöschen; ja ich will mich zu ihm persönlich bekennen vor meinem Vater und seinen Engeln.
    LG Noomi
     
     
     

  21. August-Friedrich

    August - Friederich
    Hallo, Guten Morgen und ein Frohes Neues Jahr.
    Ich wende mich heute an Euch alle, denn ich brauche eure Hilfe.
    Zur Geschichte: meine Frau ist seit Jahren in der sogenannten Wahrheit, also getaufte Zeugin. Ich akzeptiere das, so gut es geht und hatte auch schon mal vor Jahren ein Bibelstudium, das ich abgebrochen hatte, als ich mir über die falschen Aussagen der WTG bewusst wurde.
    Ich versuche seit Jahren meine Frau aus diesen Fängen zu befreien, was jedoch sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich ist. Früher versuchte ich es mit Druck, was alles jedoch nur schlechter machte.
    Seit einigen Jahren akzeptiere ich ihre Einstellung und gehe auch mit zur Versammlung und zu Kongressen. Anschließend zeige ich ihr manchmal  anhand eurer Recherchen was alles falsch bei der WTG ist.
    Dieses ist eine sehr vorsichtige Vorgehensweise. Mittlerweile habe ich es geschafft, das sie überhaupt nicht mehr in den Predigtdienst, geht sowie einige Kongresse und Versammlungen auslässt. Sogar zu Geburtstagsfeiern in der Familie kommt sie manchmal mit. So weit so gut.
    Nun meine Frage: Wir sind seit 5 Wochen nicht mehr in den Versammlungen gewesen, sie hat jedoch immer noch Kontakt zu einigen Schwestern. Gestern Telefonierte sie mit einer und diese wollte sie dann wieder zurück in die Wahrheit holen. Ihr Angebot lautete, wir sollten doch zusammen ein Buchstudium mit ihr machen.
    Meine Idee: Ich mache da wieder mit und versuche mit sanften Argumenten die falsche Biblische Auslegung darzulegen, um meine Frau dann ganz von der WTG zu lösen.
    Ist das der richtige Weg ?

    1. Lieber August-Friederich,
      herzlich willkommen hier.

      Nach meiner Erfahrung ist es immer eine Frage wo die Verknüpfungen liegen, wenn Deine Frau einfach nur neugierig ist und mehr über Gott, Christus und die Bibel zu erfahren, dann würde ich sie mit freien Christen (geht auch online) zusammenbringen, die ohne manipulative Lehrmeinung Gottes Wort betrachten.
      Wenn sie hauptsächlich Gemeinschaft sucht, könntest Du lokal nach christlichen Gruppen, oder Freikirchen suchen die nicht dogmatisch miteinander umgehen.

      Ein Studium gemeinsam mit den Zeugen würde von Dir voraussetzen das Du selbst möglichst genaue Kenntnisse von der Heiligen Schrift hast, denn bei einem Buchstudium dient ein JWorg Buch als Grundlage und nicht die Heilige Schrift.
      Von dieser manipulativen Basis zum eigentlichen Kern der heiligen Schrift zu gelangen wird da sehr schwierig und wenn Deine Frau dann noch für diese netten Zeugenmenschen Partei ergreift, wirst Du eventuell zum Störenfried degradiert und diese falsche Lehre treibt einen Keil zwischen euch.
      Dann entsteht ein weiteres "Geteiltes Haus", aber nicht weil ihr beide euch nicht mehr versteht, sondern weil diese Religion euch weltanschaulich polarisiert hat.
      Also große Vorsicht!
      Alle Gute und viel Kraft für die richtige Entscheidung!
      Gruß Tom

    2. Winfried Mertens

      Winfried an August Friedrich

      Lieber August Friedrich, Du hast gefragt: " Ist das der richtige Weg?"
      Ich möchte Dir mit Jesu Worten antworten, was auch viele auf BI ebenfalls tun werden:
      "Ich bin der WEG die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich." (Joh.14.6)
      Dies jetzt in meinen Worten: Wenn Du Dich an Jesus Christus hältst, ist das der richtige Weg!
      Jetzt komme ich allerdings von der "Forscher-Fraktion". Aus meiner Sicht kann man den Weg nur erkennen, wenn man die Bibel genau ergründet. Dies geht meines Erachtens nur mit Hilfe anderer. Eine ähnliche Erfahrung hat ja auch der äthiopische Eunuch gemacht. Philippus fragte: "Verstehst du wirklich, was du liest?" Er sagte:"Wie könnte ich es denn je, wenn mich nicht jemand anleitet?" (Apg.8:30,31)
      Jehovas Zeugen sind reinrassige Dogmatiker. Sie lassen nur eine Auslegung zu und setzen solche unter Druck, die etwas anders verstehen. Sie haben sich eine Stellung konstruiert....zugegeben erfolgreich....die der Stellung des Papstes gleichkommt, ja sogar darüber hinaus geht, da sie es fertig gebracht haben, dass Menschen ihnen bedingungslos anhangen.
      Ich bin selbst (noch) aktiver Zeuge Jehovas. Ich war es bis jetzt über 45 Jahre. Ich war viele Jahre "Pionier" und Ältester. Vor einigen Monaten habe ich angefangen, die Bibel ohne "Wachtturm-Vorfilter" zu lesen. Die aktiven Menschen auf Bruder-Info, die ich wohl alle "meine Brüder" nennen darf, obwohl ich sie nicht wirklich kenne, haben mir geholfen, zu folgender Erkenntnis zu kommen:
      Jeder bringt sein eigenes Verständnis der Heiligen Schrift mit. Jeder hat gute Argumente. Jeder ist ein "Wahrheits-Sucher" und insofern sind alle Zeilen auf BI lesenswert.
      Ich selbst filtere mir die Kommentare heraus, die sich auf die Bibel beziehen. Idealerweise sollten sie auch die betreffenden Bibel-Zitate erwähnen, damit ich nachlesen kann.
      Jehovas Zeugen haben mich zur Bibel und damit zu Jesus Christus geführt. Dafür bin ich ihnen dankbar. Allerdings geben sie jemandem wie mir nicht einen Millimeter Raum, Dinge anders zu sehen. Sie beanspruchen einen absoluten Gehorsam und begründen ihn damit, das der "Treue und verständige Sklave" von Jehova eingesetzt sei, alles genau vorzulegen, was die "Schafe" dann zu glauben haben. Diese Autorität haben sie derart professionell installiert, dass keiner auf den Gedanken kommt, bei einem Bibelstudium eine kritische Frage zu stellen. Wenn er es doch tut, bekommt psychologischer und dann auch sozialer Druck, dies sofort zu unterlassen. Wenn ein "Interessierter" nicht nach angemessener Zeit "spurt", wird er fallengelassen. Wenn ein Getaufter wie ich, sich kritisch äußert, bekommt er Repressalien zu spüren, wie ich es erfahren musste.
      Lieber August Friedrich, wenn Du die Bibel mit Jehovas Zeugen studieren möchtest, wäre das für Dich eine sehr gute Gelegenheit, die Bibel kennenzulernen. Man kann aber in der Regel sich mit kritischen Fragen nicht durchsetzen, weil man dafür seinerseits "bibelfest" sein muss.
      Wenn Du Dir die Mühe machen möchtest....ich sage Dir: Es lohnt sich...dann bereite Dich auf das "Bibelstudium" gut vor. Du weißt ja meistens, was dran kommt. Stelle vorher auf BI Fragen. Du wirst zwar unterschiedliche...sogar widersprüchliche...Antworten bekommen, aber diese sind eine hervorragende Anregung, selbst genau den Bibel-Kontext zu lesen.
      Ich selbst verfüge über eine ziemlich fundierte Bibelkenntnis, habe aber eben auch meine Richtung, die ich ansteuere, so wie die anderen auch.
      Gerne können wir auch auf logofilus@yahoo.com kommunizieren (Das ist meine Mail.)
      Liebe Grüße und ein Lob von mir, dass Du Dir "Deiner geistigen Bedürfnisse bewusst bist"....das macht glücklich....laut Jesus Christus. (Mat.5:3)
      Winfried

    3. Petrus111

      Lieber August - Friedrich,

      im Gegensatz zu meinen vorherigen Kommentargebern bin ich anderer Meiung.

      JZ haben "Hausfrauentheologie" mit amerikanischem Marketing vermischt - und es sind ziemlich viele darauf hereingefallen. Bekehren können JZ nur die, die aus irgendwelchen Gründen ein spirituelles Vakuum aufweisen. Dies kann soziale oder psychische Gründe haben; Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Ein mal in den Fängen der JZ, ist es allein aufgrund der Regeln zum "Gemeinschaftsentzug" sehr schwierig, aus der Gemeinschaft wieder auszusteigen.

      Wer sich darauf einlässt, mit einer untätigen Schwester und ihrem "ungläubigen" Ehemann ein neues Bibelstudium starten zu wollen, der ist ideologisch extrem gefestigt - und selbst bei bester Bibelkenntnis durchdringt man das Dogma nicht.

      Es gibt unterschiedliche Lehrmeingungen zu "Himmel und Hölle", zu irdischer und himmlischer Hoffnung, zur Gottvorstellung - das sind höchst komplexe theologische Fragen, zu denen man normalerweise ein 5-jähriges Studium absolvieren muss, um das theologische Für und Wider erfassen zu können.

      Das ist aber nicht das eigentliche Problem bei JZ. Das Problem ist, dass JZ ihre Glaubensbrüder vom normalen Sozialraum trennen. Sie verbieten den Umgang mit "Weltmenschen" im Allgemeinen und zu bestimmten Anlässen im Speziellen. Vereine sind verpönt; Geburtstagsfeiern und alles, was Firmen zum Jahresende machen, grundsätzlich auch.

      JZ lehnen es auch ab, sich am allgemeinen Sozialleben zu beteiligen und sich diesbezüglich einzubringen. Teilweise faken sie eine anderslautende Einstellung nach außen - das sind aber nur Täuschungsmanöver.

      Es geht Dir um Deine Frau - nicht darum, JZ von innen aufzulösen.

      Ich verfüge über folgende Abhandlungen:
      die 18 Endzeiterwarungen der JZ in den letzten 140 JahrenProphezeiungen und ihre unterschiedlichen Interpretatinen
      eine weitere Abhandlung über die sich wandelnden Lehren der JZ
      eine Abhandlung zum Thema: JZ und Blut - , die deutlich macht, dass die diesbezügliche Doktrin krass unbiblisch ist
      das "Hütet die Herde Gottes"- Buch, welches nur den Ältesten bekannte Anweisungen enthält - auch zum Gemeinschaftsentzug. Dieses Buch gibt Anweisungen: keine Verteidigung, keine Zeugen, keine schriftlichen Dokumente, ein kaum wirksames Widerspruchsverfahren, in bestimmten Fällen: gar kein Widerspruchsverfahren und auch keine vorherige Anhörung.
      Das sind alles Dinge, die kaum ein JZ weiß.

      Alle diese Dokumente enthalten nur Tatsachen aus der Geschichte von JZ - es sind keine Meinungen, Auslegungen, gegnerische Schriften - sondern es ist die Aufzählung von Fakten, die JZ selber produziert haben.

      DAS empfehle ich Dir zur Lektüre und bin im Übrigen der Meinung, dass Deine Frau auf einem guten Weg ist. Will sagen: JZ sind nette Leute - Deine Frau kann gerne weiter mit denen Kaffee trinken. ABER: wenn die merken, dass Indoktrination nicht mehr möglich ist, dann werden sie schnell das Interesse verlieren, weil Deine Frau kein nützliches Mitglied der Missionsgemeinde mehr ist - wenn man sie nicht in die produktiven Reihen der Org zurückholen kann, wird man das Interesse an ihr verlieren.

      Solange sie sich nicht für die nächste Kommunalwahl aufstellen lassen möchte oder bei einer Weihnachtsfeier mit aufs Foto muss, das dann in der Zeitung erscheint, wird man sie nicht ausschließen - sie wahrscheinlich höflich behandeln... und wenn sie kein Bedürfnis hat, offiziell auszutreten, dann kann sie Mitglied bleiben, um der offensichtlichen Ächtung zu entgehen - aber es gibt keinen Grund und keine Aussicht auf Erfolg, andere JZ von ihrem Glauben abzubringen - das muss schon jeder für sich selber wollen, suchen und es dann irgendwie schaffen.

      Zu mir selbst: ich war 30 Jahre ein immer weniger aktiver Mitläufer, habe mich aber in der Gemeinschaft sozial eingebracht - habe Leuten geholfen und mir auch helfen lassen (praktische Dinge...). Unter einem Vorwand hat man mich ausgeschlossen - das war für mich Anlass, nachzuforschen. Jetzt toleriere ich die Lehren von JZ nicht mehr, sondern habe konkret was dagegen. Insbesondere die Vorwände, unter denen man es ablehnt, Teil der sozialen Gemeinschaft zu sein, jedoch die Systeme ausnutzt, wo es nur geht, die stinken mir gewaltig - das ist nicht o.k.

      Der Sozialraum verträgt das nur, weil es nicht so viele JZ gibt; wenn sie alle so wären, dann würde das Leben in der Gemeinschaft komplett zusammenbrechen bzw. alle würden ihre Zeit nur noch damit verbringen, sich gegenseitig zu bekehren. Kunst, Sport, Kultur, Seniorenarbeit etc.: könnte man alles vergessen! Oder kennst Du EINEN JZ, der in der Freiwilligen Feuerwehr oder beim DRK tätig ist?

      Falls Dich die Infos interessieren: maile an    franzose4711@kabelmail.de

      Fazit: kein Bibelstudium; das ist zwecklos und macht auch viel zu viel Mühe und Stress
      die Frau sollte sich mehr und mehr distanzieren - dann gehts euch beiden besser und besser....

      beste Grüße

      Petrus111

      1. Hugo

        August Friedrich,

        den (erklärenden) Beschreibungen kann von Petrus111 kann man 100% zustimmen oder sie bestätigen. Um jemand aber "alles" über die ZJ Masche zu erklären, müsste man, wie er weiss, noch viel mehr schreiben, und ein Leben lang Bücher schreiben wäre zwecklos.

        In dem Moment, wo Du glaubst mir "Vernunft" und Argumenten weiterzukommen bei ZJ hast Du schon verloren!

        Besser Du weißt, dass sich hinter der vordergründig liebenswerten Fassade der ZJ ÄUSSERST brutale Menschen OHNE JEDE menschliche Regung - Selbstmitleid ausgenommen- verbergen! Sie halten sich selbst auch für ehrlich und wirken deshalb "überzeugend", das aber nur, weil sie ihre eigene (un-)Moral für moralisch halten und ihre permanenten Lügen für Wahrheit.

        Sei VORSICHTIG, ZJ sind heimtückische und äusserst gefährliche Betrüger. Vergleichbar mit jemand der ständig Frieden und Abrüstung predigt bis das gegenüber alle Selbstverteidigungsmöglichkeiten abgelegt hat UND sie selbst so viel Zeit hatten ihre Rüstungindustrie auf hochtouren ihre Miliz bis zu denen Zähnen zu bewaffnen.

        Dann widersprichst Du "freiwillig" nicht mehr.

        Und du kannst gewiss sein, SIE WERDEN DEN show-down suchen - wenn DU sie stark gemacht hast.

        Auch Deine Frau, sie gehen meistens über die Frauen vor!!!

        Und die Frauen, machen dann mit Dir, was Potiphars Frau machte. Das ist typische ZJ Masche,

        Glaub es. Oder lass es, und merks nach 5, 10, oder 20 Jahren selber.

        Ps: Eine ZJ Frau ist NIE die Frau ihres "Mannes", sie ist ZJ! Auch wenn sie Müller, geborene Mayer heisst, sie ist weder Müller noch Mayer, sie ist JW.ORG Eigentum und JW-Robot.

        Du kannst mit ZJ nicht wie mit normalen Menschen reden!

      2. RoKo

        - Oder kennst Du EINEN JZ, der in der Freiwilligen Feuerwehr oder beim DRK tätig ist?  -

         

        +++++ Jetzt muss ich mich einklinken. Lange habe ich nur gelesen. +++++++

         

        Ja! Ich RoKo, im Augenblick nochZJ, ich war bei Hilfsorganisationen beruflich tätig, war beruflich Rettungsassistent und zudem Praxisausbilder im echten Einsatz mit dem Ziel zum Abschluss als Lehrrettungsassistent. Es gibt sie doch! Die Unerschrockenen... 🙂 Ich bin so einer. Ein Querdenker. Toll oder? Mit Zeugnissen, Urkunden, Berufserlaubnisverfahren vom Regierungspräsidium und was es dazu alles gibt. Und alles als Zeuge.

        Aber- durch Unfall und schwierigen gesundheitlichen Gründen kann ich die Tätigkeit seit vielen Jahren nicht mehr ausüben. Durch ein kompliziertes Rückenleiden kann ich keine Personen mehr tragen, bergen, retten... Und manche sind echt schwer. Am schwierigsten sind Bergungen durch enge Treppenhäuser oder Wendeltreppen in engen EFH. Leider, denn es war mein Traumjob mit vielen Episoden welcher einst durch meine Wehr- und Zivildienstverweigerung und Gründung eines Freien Arbeitsverhältnis´ im zivilen Bereich begann; und ich kenne den einen oder anderen ZJ auch, welcher so vorging.

         

        Ich habe aber durch meinen Job viele persönliche Anfeindungen und Anzüglichkeiten von meinen Brüdern erhalten. Ich habe etliche positive und negative Erfahrungen. Von den geholfenen Patienten (auch Brüder) positive, und von einigen Hirten negative und sehr negative. Ich könnte ein Buch schreiben... das passt nicht alles hier ins Tippfeld. Die Hirten konnten meine Lauterkeit nie erschüttern, je heftiger sie mich in die Zange nahmen, desto stärker wurde mein Glaube an unseren Gott und desto unförmiger wurde deren Zange. Und manchmal war es richtig heftig, also so richtig heftig... Dass man sich echt fragt ob man im richtigen Film sitzt. Nur wenn man treu die Bibel sprechen lässt, gelingt es ihnen nicht, den "geistig Schwachen" wie sie sagen zu Recht zu biegen, weil man geistig viel stärker ist als ihnen lieb ist. Nur sprechen sie das einen zu gern ab. Ich sehe mich in 1 Ko 3:6 "Ich habe gepflanzt, Apọllos hat begossen, Gott aber hat [es] fortwährend wachsen lassen,"

         

        Seit einiger Zeit lese ich hier auf der Seite ab und zu mit (manche Themen sind sehr interessant), konnte mich aber nie durchringen, etwas zu schreiben. Wie wahr doch die Gegebenheiten vielerorts sind. Was andere Brüder erlebten und schreiben gleicht sich oft mit meinen. Die ersten seltsamen Gegebenheiten begannen schon 1994 kurz nach meiner Taufe. Ab 1998 war es für mich sichtbar, das etwas nicht richtig läuft. Und seit dem knallt es immer mal wieder. Da ich nie klein bei gebe, knallte es dann richtig. Es knallte sogar einmal auf einem Kongress im Vorraum während der Vortragsreihen, weil ein Vortragsredner vorn umgekippt ist. Ich hatte keine Gerätschaften (und sei es nur ein Blutzuckermeßgerät) für eine Untersuchung, aber ein verantwortlicher Bruder wollte mich den Notruf nicht wählen lassen und meinte, ein kalter Umschlag auf der Stirn reicht. Er sei dafür zuständig, und er legt jetzt fest, es wird kein Notarzt hinzugerufen. Basta. Für mich ausgebildeten Fachmann ein absolutes Unding. Also knallte es. Richtig laut. Sie schlossen die Türen damit die hinteren Reihen den Vorträgen besser zuhören konnten. Es sammelten sich viele Ordner.. Am Ende gewannen sie die Oberhand und ich verließ das Kongressgelände. Denn ich kenne das Strafgesetzbuch für unterlassene Hilfeleistungen. Dies teilte ich allen mit. Sollen sie doch die Verantwortung tragen. Ich nicht.

         

        Es knallte sehr oft. Für was soll ich mich entschuldigen? Gottergeben zu sein? Also legte ich immer eine Kohle mehr auf die Schippe und zeigte die Gegebenheiten auf. Einige sturre ZJ grüßten mich ab dann nicht mehr. Etwas, was von der WTG immer abgesprochen wurde, Abtrünnige, Verleumder, usw. Doch sie selbst sind die Verleumder. Christen, die wirklich treu, herzlich und liebevoll sind werden dann oft gemieden, vergrault und gar der Gemeinschaft entzogen. Ist das die Liebe von der Jesus sprach? Keineswegs.

         

        Ich, RoKo möchte Euer Mitbruder und Gläubiger in Eurer Mitte sein/werden/bleiben..., denn ich stehe kurz vor der Trennung mit dem System der WTG. Ich überlege nur noch, in welchem Zusammenhang ich dies ausführe. Vielleicht ist die Zeit reif.

         

        Die Hirten benehmen sich wieder einmal sehr flegelhaft und verleumden meine Lauterkeit einmal wieder auf´s Neue. Ein neuer zugezogener Hirte in Funktion, welcher mich überhaupt nicht kennt (weil ich seit langer Zeit aus trifftigem Grund fern bleibe und mir die Konfrontationen nicht mehr antue), bläst am meisten in das Horn und startete ein Komiteeverfahren. Bislang rief ich sie zur Ordnung. Ich frage mich aber nun immer öfter, warum tue ich mir das an? Freiwillig? Die publizierten Lehren des t.u.v.Sklaven zeigen mir immer offensichtlicher auf, dass "der Kahn den sie steuern in die falsch Richtung fährt". "An Ihren Früchten werdet ihr sie erkennen" sagte einst Jesus. Früchte, die ich kenne. Er und die mit Geist gesalbten Apostel sagten (voraus), dass falsche Propheten (mitten unter ihnen) aufstehen und viele irre führen, ja sogar die Auserwählten irre führen, also Überrestmitglieder der 144.000. So brutal ist das. Wo befinden sich die lebenden Auserwählten? Glaubt man der WTG dann befinden sie sich in den Versammlungen der Organisation. Aha. Und dort werden sie irregeführt? Seltsam. Nein nicht seltsam, sondern ein Fragment, Zeichen und Prophezeiung der letzten Tage. Also muss es war sein und genau so kommen, glaubt man der Bibel. Und diese erkenne ich mehr und mehr. Aus meinem persönlichen Studium weiß ich aber, dass Gott alle seine Schafe führt, auch die gesprengten; Hesekiel 34. Darauf vertraue ich. Es kommt nicht darauf an wie sehr man in der WTG geachtet oder gemieden wird, sondern welche Dinge die man selbst tut die für Gott annehmbar sind. Jesu Gleichnis des Samariters gibt viele Weisheiten bekannt. Die Gesellschaft meint, sie (die Organisation) wären jener Samariter. Echt? Das ich nicht lache. Ein rassiger ZJ würde doch dem im Dreck liegenden Mitmenschen sagen, nur wenn du die Lehre der WTG annimmst, werde ich dir helfen (können). Der Samariter in Jesu Gleichnis handelte aber uneigennützig. Etwas, was rassige ZJ nie können werden, weil deren Herz einfach nur für die WTG schlägt und sie von ihr verblendet werden und blind für die richtige Wahrheit sind, die einst Jesus lehrte. Ich denke mir oft, wie würde denn Jesus handeln, wenn er heute hier unter den Zeugen zu Gast wäre? Als erstes würde er bestimmt die großen Schilder jw.org und Fahnen zu den Kongressen abreißen und toben, wie er einst die Tempelreinigung durchführte, denn der Sklave selbst hat sich zur Anbetung entwickelt und fordert Ergebenheit ein. Johannes tat dies auch im Traum, NWÜ Off 19:6-10. Vers 10: ,Darauf fiel ich vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Er aber sagt zu mir: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.“´

         

        So reift in mir der Gedanke, einen Austritt zu formulieren. Jehova führt jeden treuen Christen durch die Drangsal. Ein Ausharren ist nicht die Organisationszugehörigkeit, sondern die Gottergebenheit zu ihm. Und wie sich die schleimige Redegewanntheit der Organisation doch ändert, sieht man wieder einmal hier: https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/wer-gerettet/   Hier vermischt der Sklave wieder einmal die >Rettung< aus der großen Drangsal und die Auferstehungshoffnung. Wie oft, sehr geschickt, um keine Wertung vorzunehmen, die sie ehemals Mio-fach publizierten. Neues Licht? Das ich nicht lache. Natürlich glauben immer noch alle rassigen ZJ dass sie die einzigen sind, die gerettet werden, sonst würden sie sich einer anderen Glaubenslehre anschließen, sagt man und so wurde es ihnen geimpft. Darum sollen am besten Alle dort beitreten, denn nur dort erlangt man Rettung. Nur die Organisation... so liest man es aber nicht in der Bibel.

         

        Ich finde zum Fragenden oben dennoch, jedem kann ein Bibelstudium helfen, die Wahrheit zu erkennen. Und das ist auch notwendig. Man benötigt ebenso einen guten Lehrer. Nur - aus persönlichen Erfahrungen habe ich erkannt - dass die Wahrheit, von denen die rassigen ZJ alle sprechen, nicht genau die gleiche Wahrheit ist, die Jesus Christus einmal lehrte. Die Details sind einfach zu verschieden. Mir fällt der Werbespruch des ZDF ein. "Mit dem Zweiten sieht man besser" Also beide Augen auf! Besonders das persönliche Gerechtigskeitsempfinden und die eigene Urteilskraft anschalten. Und manchmal auf das Bauchgefühl hören. Wir sind in Gottes Bilde erschaffen, der Schöpfer hat uns so ausgestattet. Also alles An und Wahr nehmen, dann erkennt man auch die Wahrheit. Und für Regeln, für die es keine Bibeltexte gibt (z.B. Geburtstag) erkennt der Studierende, dass es Menschengebote sind, die da gelehrt, gezogen, überbewertet oder deformiert werden. Und wer es so wie ich hin nimmt, und keinen Geburtstag mehr begeht, weil es die Organisation so schreibt und sich taufen lässt, da passiert auch nichts. Man lebt auch. Nur erkennt man Wahrheiten erst später und versenkt viele Jahre die man andersweitig verwenden hätte können. Versenkt habe ich selbst nichts, weil ich alles was ich tat, für Jehova tat. Insofern habe ich ein reines Gewissen und bin auch stolz darauf, nicht weniger getan zu haben. Ob HiPi oder freiwillige Dienste. Sie haben mich geformt, geprägt, ich lernte die Personen und Denkweisen meiner Brüder kennen, auch manch heuchlerischen Bruder die mich heute verleumden und ich bin heute so wie ich bin. Aufrecht, gläubig und alles echt.

         

        Gott wird sich aber allen Menschen, die ihn suchen, nicht verschließen und alle ziehen, alle erdenklichen Unwegbarkeiten durchschreiten und auch alles Undenkbare überwinden. Er ist eben Gott. Er greift derzeit nicht in das Geschehen ein, aber er gibt jeden Kraft die über das Normale hinausgeht. Und was alles Unnormal, absurd und obszön ist, davon kann ich Bücher schreiben. Ps 55:22  Mein Fels ist der Schöpfer. Kein Verein oder sonst etwas. Und wie ich lese viele andere hier auch.

        1. Petrus111

          Hallo Roko,

          schön von Dir zu lesen...

          Ja, Leute, die aus Gründen wie bei Dir in Rettungsdiensten tätig waren, kannte ich auch...

          Ich meinte JZ, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren. . Solche kenne ich in der Tat nicht - schon gar nicht eben in Rettungsdiensten.

          Paradox ist, dass man die Dienste ja gern in Anspruch nimmt, gleichzeitig aber feststellt, das diese nur dazu dienen, Satans Welt aufrecht zu erhalten und von Gottes Reich abzulenken... (Frieden - Buch, Kap. 11, ABS. 26)

          beste Grüsse

          Petrus111

        2. Ömmelchen @ Roko

          Hallo Roko ! Willkommen. Wow. Ist ja ne ziemlich heftige Geschichte. Eine von vielen heftigen Geschichten. Aber von einem Zeugen beim Rettungsdienst hab ich auch noch nicht gehört. Ich finds wirklich echt stark von dir, wie vehement du deine Haltung verteidigst und das über einen so langen Zeitraum.  Deine Geschichte zeigt mal wieder in extremer Deutlichkeit, dass JZ alles andere als christlich sind. Also antichristlich. Sie versuchen mit aller Macht, Menschen an der Erfüllung christlicher Gebote zu hindern. Ich kann nicht verstehen, was in solchen Menschen vor sich geht. Merken die gar nichts mehr ? Ist da nicht irgendwo in ihrem tiefsten Innern eine kleine Stimme, die sie zum Überlegen und zu ein wenig mehr Vernunft aufruft ? Wenn, dann hören sie nicht auf sie. So wenig, wie die Pharisäer auf Gamaliel gehört haben. Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist, warum bei einem Kreislaufkollaps, einem lebensbedrohlichen Zustand, nicht der Notdienst gerufen wird ? Selbst aus Zeugensicht wüsste ich nichts, was dagegen spräche. Hatte der Mensch seine Blutkarte nicht dabei oder was ? Und was bitte spricht gegen deinen Beruf ? Menschen zu retten, denen du die Chance nimmst, vor Harmageddon zu sterben ? Als Rettungssanitäter verabreicht man doch noch nicht mal Blutkonserven. Kapiervorgang abgebrochen ....

          1. RoKo

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            Ömmelchen: Keine Ahnung. Der Br. mit der Telefonhoheit fühlte sich eben übergangen und traute mir mit meinen Erfahrungswerten nicht über den Weg... sicher weil er wesentlich älter war.

            Blutkarte kann man nachreichen. Zudem wird das aus meiner Sicht z.T. völlig überbewertet. Sicher gibt es Fälle mit medizinischer Notwendigkeit für angedachte Bluttransfusionen. Das sind die wenigsten Notfälle. Und in der Medizin in Deutschland ging man vor einiger Zeit schon lange dazu über sauber zu arbeiten, Blutquellen sofort zu veröden und moderne Technik einzusetzen, die es vor vielen Jahren so noch nicht flächendeckend gab. In Entwicklungsländern ist das sicher noch nicht so.
            In der Ausbildung war ich auch 4 Wochen im OP Saal. Da kam ich sehrwohl mit Blutkonserven in Berührung. Sicher ist das komisch... es ist auch 37°C vorgewärmt und so ein Beutel fasst sich seltsam an. Nur davon reden ist etwas andes als es einmal selbst zu fassen. "Verhext" ist es aber nicht, und wenn man sich mal schneidt was wohl jeden schon mal passiert ist, kommt man selbst auch mit Blut in Berührung (na und?); als Sani auch mehr. Da läuft schon mal oben etwas heftig in den eigenen Ärmel, weil man den Patient die Blutung mit Druck abdrückt, hoch hält, und unten am Hosenbein wieder heraus. Ist schon ekelig. Der Geruch ist auch sehr süßlich. Wer das nicht kann, muss in einem anderen Job arbeiten. Aber es einem zu verbieten wollen ist anmaßend. Alles erlebt.

            Mit dem Hilfe rufen ist vielleicht noch in den (alten) Köpfen, bei Veranstaltungen, insbesondere beim Bau, so wenig wie möglich etwaige Hilfsdienste heranzuziehen, um möglicherweise Bestimmungen des Cäsars nicht zu tangieren. Ich drücke mich vorsichtig aus. Ich möchte keine Halbwahrheiten in die Welt setzen. Möglicherweise(!) sparte man sich Ausgaben an der weltlichen Bauhaftpflichtversicherung. Darum bitte ich Vorsicht walten zu lassen beim lesen. Wäre auch kein Problem, wenn die Gesellschaft dann etwaige Einsätze (z.B. Arbeitsunfällen) privat finanziert, ähnlich eines Privatpatienten. Die Haftpflicht ist allg. Pflicht, weil eben nicht jeder Häuslebauer ein prall gefülltes Geldsäckchen hat und alle Eventualitäten im nachhinein bar begleichen kann. Oft ist der private Kreditrahmen schon komplett ausgereizt. Die Haftung bei einem Unfall würde die Insolvenz bewirken. Darum gesetzliche Pflicht. Ein Jurist könnte es besser formulieren.
            Wenn jemand die „Stille Post“ (Flüsterpost mit Spaßfaktor) kennt, jeder macht etwas dazu, kommt am Ende nur Murks heraus, niemals das was ursprünglich der Sinn war. Darum. Vorsicht. Ich beim schreiben und ihr beim lesen. Danke.
            Ich habe bei vielen Saalbauten mitgewirkt. Auf Arbeitsschutz achten die Br. schon. Aber wie man ggf versichert wäre, habe ich nie nachgefragt. Hätte ich mal tun sollen. Phu- war ich leichtfertig. Aber ich hatte privat selbst Unfall- & Invaliditätsversicherung.

            Hier im Fall wie zum Kongress greift aber die ganz normale Krankenversicherung eines Bürgers. Die gesetzliche KV odr private KV. Na gut, manche in Not haben nicht mal diese.

            Da sie als Brüder in der Überzahl die Entscheidung so getroffen haben bin ich weg. Sie waren 7, 8 oder 9 in Anzahl.

            Der Patient war dann wohl am Folgetag beim Hausarzt. (Mehr weiß ich nicht und wollte es auch nicht.) Manchmal kann aber ein Verschleppen eines akuten Notfalls tödlich ausgehen. War so nicht- glücklicherweise gut ausgegangen. Muss es aber nicht.

            Auf der Straße, am Arbeitsplatz oder sonstwo. Jeder ruft Hilfe, wenn es einen umhaut und dieser somnulent (ein Zustand zw. Bewusstlosigkeit und Bewusstsein, so ein Mittelding) wirres Zeug labert. Dort nicht. Ich wollte, sie nicht. (Kapiervorgang abgebrochen - ich auch)

            Ehrenamtlich - stimme ich Petrus111 zu. So viel Zeiteinsatz wird ein ZJ nicht zur Verfügung haben. Predigen ist deren Hauptauftrag. Was will man Menschen helfen das „vergebens“ wäre und sie Harmargedon nicht überleben. Besser- die Gute Botschaft predigen. Aus Sicht des Auftrags Jesu an die Jünger sicherlich wahr. Nur: 1.Tim 5:8 Bestimmt hat jemand, der für die Seinigen und besonders für seine Hausgenossen nicht sorgt, den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.
            Das ist im Einklang mit Jesu Gebot: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. So mancher in der Diakonie oder Caritas bringt dabei bessere Früchte hervor als macher ZJ. Das gibt einem zu denken. Hat auch die Gesellschaft erkannt und sie leisten mehr Katastrophenhilfe wie einst. Ehemals -so das Verständnis- war das allein Sache der Welt. Br. die sich daran beteiligten wurden von vielen als unwahre Crhisten benannt.

            Einander helfen, Liebe zu zeigen die der Welt bei weitem übertreffen sollte und dabei christliche Werte hoch halten ist eben weit mehr als nur Predigen. So seh´ ich das.
            LG RoKo

    4. peetha@August-Friedrich

      hallo August-Friedrich

      dank erst einmal für deine Segenswünsche und ein ´Chappo´für deine Offenheit und deiner Idee. Ick selbst werd jetzt nicht postulieren, ob richtig oder falsch. Tom + Winfried haben dir da ja schon ausgewogene Hinweise und Befürchtungen geschrieben, und deine ´Portion´ Eigenerfahrung  > ...  kleiner Finger ... ganze...< wird  dich schon leiten. Auf jeden Fall ehrt dich dein mühen um deine Frau

      Jaa, warum schreib ick dir? Als ick heut soon bisschen über deine ´Vita´hier gelesen habe, musste ick gleich an meinen Alex und seine Frau denken, denn wir haben vor3 Taagen erst wieder mal tel.  ER stand vor dem selben Problem, und mit ähnlichen Umständen,  und  mir fielen gleich die Parallelen auf. (kurz noch zu mir - im April´16 hab ick für 3 min die ZJ Bühne genutzt und die 2. Tauffrage vor der Vs widerrufen - 7 Taage später wurde bekannt gegeben P.B ist kein ZJ mehr - ( kurz um : ick war da jetzt nicht traurig, brauchte allerdings keine Rücksicht auf Frau und Fam. nehmen.)

      Jaa, mein Freund Alex und ick - wir sind uns im Okt. 2/3 x  auf den span. Camino - bei Leon über den Weg gelaufen und da die ´chemie´stimmte und sich die Gelegenheit ergab, auch einen ganzen Taag. Najaa, du kannst dir ja vorstellen, über watt man sich auf son Tagesmarsch (mal 25, mal 30, mal 40 km) soo allet unterhält. Und was liegt näher wie  ´über Jott und die Welt´? (NICHT über Religion und Politik). Wir haben bibl. Gedanken und Sichtweisen ausgetauscht, da das NT auch im Rucksack - auch das Wort selbst sprechen lassen - angenehm, spannend und zeitnah-

      Irgendwann fragt Alex mich, ob ich die ZJ kennen würde, und wenn ja.... was hälst du von denen? Ick erzählte, dass ick, bis vor kurzem noch selber ... und soweiter. Seine Gesichtsfarbe war für einen Augenblick jaanz blass und sein nächster Satz war, ´Dich schickt der Herr ! ´. Da wir beide schon sassen ( Kaffee schlürfend), mussten wir uns nicht mehr setzen sondern nur aufpassen, dass wir uns vor lachen nicht verschlucken. ER : meine Frau ist schon 25 Jahre ...  undundund und auf swizzerdeutsch . ich krieg die da nicht raus. - soweit soojut - Am nächsten morgen trennten sich unsere Wege mit einem  ´.... bis bald!´. Und tatsächlich, 2 Wochen später treffen wir uns auf dem Flughafen Richtung Madrid. Die 2 Stunden Wartezeit - du kannst dir jaa vorstellen, waren sehr lebendig. Juuti. Ick 6 h später zu hause , mein Alex auch soo. 2 Taage später klingelt mein Telefon und im herrlichsten swizzerdtsch  ein ...  wie geht´s dir ?! Ick war noch gar nicht fertig ,... ER .... ich gib dir mal meine Frau. (die ick bis dahin nicht kannte) Naja, .....  1,5 h wurden daraus. DER Hammer ,...  etwa eine Stunde später klingelte es erneut - mein Freund Alex - ER : Was hast du mit meiner Frau gemacht ? Seid 25 Jahren schraube ich daran rum und du, du machst das in 1,5 h. (tja, die Wege des HERRN sind schon manchmal ´verwunderlich´).

      Jutti - was bleibt? ...  - vielleicht ist HIER ein Stück auf deinem/euerem CAMINO - vielleicht. Was allerdings sicher ist ´wer klopft, dem wird geöffnet´.

      Ein bis die taage und ick bin mir sicher, du machst was daraus- nutze die Gelegenheiten, die sich HIER mit Sicherheit auf tun werden.UND .... nimm die beiden ´Höchsten´mit.

       

    5. Matthäus

      Hallo Friedrich!

      Zu deiner Frage darf ich auch etwas beitragen. Ich war über 50 Jahre bei den ZJ (von Kindesbeinen an gerechnet), nach über 40 Jahren des sehr aktiven Dienstes, bin gleich nach unserer Heirat in ein Gebiet gezogen wo Hilfe not war, ich war mit 23 J. schon einer der jüngsten Ältesten (Not am Mann) war dann bis zur Geburt der 2. Tochter auch Pionier. Nach 15 Jahren im Ältesenamt habe ich dieses Amt zurückgegeben. Mit großem Unverständnis der Mitältesten, ...so nach dem Gedanken so ein GROSSES Vorrecht gibt man doch nicht freiwillig ab, da muss es doch Gründe geben.

      Ja die gab es zur Genüge, die Heuchelei wollte ich nicht mehr länger mittragen. Zu den vielen falschen Lehren, die natürlich erst später mir so richtig bewußt wurden (dank dem umfangreichen Informationen durchs Internet) die natürlich auch zu diversen Gesprächen und Nachfragen führten. Doch das ist überhaupt nicht erwünscht. Du hast zu glauben und zu gehorchen, egal welch ein Schwachsinn dir vorgekaut wird. Nur ein Stichwort "überlappende Generation", die mittlerweile 18. Variante der Lehre "diese Generation wird nicht vergehen" (kann dir gerne alle zusenden - bei mir anfordern unter zeugejesus@gmail.com).

      Die WTG hat zwar in ihrer Literatur immer wieder betont - "GEHT NICHT über das hinaus was geschrieben steht!" - wenn auch ein Erfordernis der Bibel, wen kümmert es? Die WTG Führer stehen (fühlen) sich darüber stehend. Sie selbst wollen bestimmen wo es lang geht, z.B.:

      „Wer in Gottes Gunst stehen und von ihm gesegnet werden möchte, muss seine Organisation und den ‚Sklaven‘ (die Gesalbten) anerkennen und unterstützen… .“ w14 15. 5. 4:15

      Die Unverschämtheit geht so weit dass sie auch Jesus entsorgt haben - WIR - ... nur DURCH UNS - könnt ihr ewiges Leben bekommen. Was nichts anderes heißt: UNS habt ihr zu gehorchen, mit eurem Geld, eurer Kraft, eurer Loyalität, könnt ihr VILLEICHT am Tag des Zornes gerettet werden.

      Das lehren sie auch ganz offen und frech! Jeder ZJ kann die Stelle aus Joh. 17:3 im Schlaf aufsagen, dort steht dass NUR durch JHWH und Jesus das ewige Leben zu bekommen ist. Und was behaupten die selbst ernannten Häuptlinge:
      Wachtturm vom 15.07.2013, Seite 20, Abschnitt 2
      "Warum ist es so außerordentlich wichtig, dass wir diesen treuen Sklaven kennen und anerkennen? Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit, unser gutes Verhältnis zu Jehova , abhängt." (Matth. 4:4, Joh. 17:3)
      Es gibt sogar WT Zitate die behaupten dass die Org und damit die "7 weisen" Anführer das Volk Gottes in die neue Welt bringen wird. Das ist nur ein kleines Beispiel ihrer Anmassung und Überheblichkeit. Jeder der sich nur etwas in Gottes Wort auskennt weiß um Bibelaussagen dass jeder der eine andere Botschaft zur Rettung predigt, VERFLUCHT ist. Deshalb ist die Sache auch so dramatisch zu nennen.

      Nur ein Vers: …diese Behauptung wird einen Fluch nach sich ziehen, …genauso steht es in Gottes Wort: Gal. 1:6-9

      6 Ich wundere mich sehr über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr seid so schnell bereit, ihm wieder den Rücken zu kehren. Ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben?
      7 Doch es gibt keinen anderen! Es gibt nur gewisse Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus verfälschen.  

      Auch hier diese Behauptung wodurch wir heute Rettung erlangen:
      Wenn wir uns indes von Jehovas Organisation zurückziehen, können wir nirgendwo sonst Rettung erlangen. Der Wachtturm, 15. September 1993, S. 22
      Das ist genauso eine Lüge und Unverfrorenheit wie viele andere Behauptungen. In GW steht:
      Apg. 4: 12 Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen.
      Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie." 
      Sie schreiben zwar auch dann und wann das richtige, doch wer ist sich dessen bewußt? Sie warnen vor Götzendienst, ein schweres Vergehen und doch machen sie sich SELBST dessen schuldig:
      Wachtturm 1. November 1990
      Als Christen stehen wir heute vor ähnlichen Herausforderungen. Wir können uns an keiner Form neuzeitlichen Götzendienstes beteiligen — handle es sich um Gesten, durch die Bilder oder Symbole verehrt werden, oder darum, einer Person oder einer Organisation Rettung zuzuschreiben (1. Korinther 10:14; 1. Johannes 5:21).
      Was ist der tiefere Grund, warum läßt Gott all das zu dass Menschen in die Irre geführt, ja ins Verderben geführt werden? Ein guter Gedanke wird uns durch den Herrn Jesus selbst vermittelt:
      Joh. 12:   Nur wenige glauben
      37 Trotz aller Wunder, die er getan hatte, glaubten die Menschen nicht an ihn. 38 So sollte sich erfüllen, was der Prophet Jesaja vorhergesagt hatte: "Herr, wer glaubt denn unserer Botschaft? Wer erkennt, dass Gott es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt?" 39 Jesaja hat auch den Grund genannt, weshalb sie nicht glauben konnten:

      40 "Gott hat ihre Augen geblendet und ihre Herzen verschlossen. Deshalb sehen sie nicht und sind nicht einsichtig. Sie wollen nicht zu mir umkehren, darum kann ich ihnen nicht helfen und sie heilen."...... Aber aus Angst vor den Pharisäern bekannten sie sich nicht öffentlich zu ihm. Denn sie wollten nicht aus der Gemeinschaft des jüdischen Volkes ausgeschlossen werden. 

      43 Ihnen bedeutete die Zustimmung der Menschen mehr als das Ansehen bei Gott. 

      44 Laut verkündete Jesus: "Wer an mich glaubt, der glaubt in Wahrheit an den, der mich gesandt hat. 45 Und wenn ihr mich seht, dann seht ihr den, der mich gesandt hat! ) 46 Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht länger in der Dunkelheit leben muss.

      GENAU DAS ist der Grund warum viele solche Worte des einzigen Lehrer und HERRN JESU nicht erkennen. Bereits im Kap. 5 von Johannes hat Jesus diese Worte geäußert, auch das wird von vielen ZJ ignoriert, die GRünde sind vielfälltig, einer ist auch in diesen Worten verborgen:

      39 Ihr lest die Heilige Schrift gründlich, um ewiges Leben zu finden. Und tatsächlich weist sie auf mich hin.
      40 Dennoch wollt ihr nicht zu mir kommen, um ewiges Leben zu haben.
      41 Ich suche nicht die Anerkennung von Menschen!
      42 Ich kenne euch und weiß genau, dass ihr Gottes Liebe nicht in euch habt.

      43 Mein Vater hat mich zu euch geschickt, doch ihr lehnt mich ab. Wenn aber jemand in eigenem Auftrag zu euch kommt, den werdet ihr aufnehmen. 

      Wer kommt im eigenen Auftrag, wer behauptet IHM folgen zu müssen wo doch Jesus deutlich sagt:

      FOLGE MIR NACH !!!

      Ja es gäbe noch viele Gründe die einen wahren ehrlichen Christen veranlassen die richtigen Schritte zu setzen, wie sagte Jesus in Matth. 24: 6,7:  ...geht ihnen (die sich als Gesalbte nennen) NICHT nach!

      Eines der deutlichsten Beispiele wäre die Warnung Jesu in Matth. 7:15 wo er vor falschen Lehrern und Propheten warnt. Stell doch die Frage in den Raum: VOR WEN HAT JESU HIERBEI GEWARNT?

      Und wieder schreiben sie das richtige - doch diese Zeilen treffen auf die WTG in erster Linie zu:

      Wovon kann man sich auf der Suche nach der richtigen Religion leiten lassen? Die Encyclopädia Universalis hebt zu Recht die Wichtigkeit der Wahrheit hervor. Eine Religion, die Lügen lehrt, kann unmöglich wahr sein. Der größte Prophet, der sich jemals auf der Erde befand, sagte: „Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten“ (Johannes 4:24).
      Dieser Prophet war Jesus Christus, der auch erklärte: „Hütet euch vor den falschen Propheten, die bei euch auftreten, als Schafe verkleidet, unter der Hülle aber beutegierige Wölfe sind. An ihren Früchaten werdet ihr sie erkennen können ... Jeder gute Baum trägt gute Früchte, doch jeder morsche Baum trägt schlechte Früchte“ (Matthäus 7:15-17, Wilckens).
      Der Wachtturm, 1. Dezember 1991, S. 7
      Lieber Friedrich, ich sende dir auch gerne eine PDF Datei über die sogennante Wahrheit (sagen wir besser Lügen) oder auch über all ihre Ankündigungen (Prophezeiungen) die über Jahrzehnte belegen wie sehr doch genau die Warnung Jesu auf die WTG zutrifft. (Originalscan von diversen Lit. Belegen)

      Ich hoffe ich konnte etwas dazu beitragen, der Wahrheit hinter der "Wahrheit" etwas auf die Sprünge zu helfen. Gerne stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung, auch via Skype oder Telefon. Ein kurzes eMail genügt - zeugejesus@gmail.com

      Liebe GRüße Matthäus

       

      1. RoKo

        Matthäus hat alles auf den Punkt gebracht.
        -P E R F E K T ! -
        Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

    6. Lieber August Friedrich,

      meine Empfehlung ist folgendes beim Bibelstudium:

      Joh 3:36  Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

      Joh 5:23  damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

      1Jn 2:23  Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

      1Jn 5:12  Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

      2Jn 1:9  Wer darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn.

      Diese Bibelverse und Kontexte ist sehr hilfreich für denen die Gott suchen.

      Fett markierte Texte hat die erste Vorrang, sonst ist alles umsonst.

      Wer den WTG-JW.org hat, hat  den Vater nicht, weil WTG den Sohn nur als Köder hat, haben sie den Vater und den Sohn nicht.

      Mit freundlichen Grüßen

      Knecht Jesu Christi

      1. Petrus111

        Lieber Gazi,

        alles richtig.

        Antwort von JZ: wir erkennen selbstverständlich Jesus als den Sohn Gottes und Erlöser an...

        ...und das ist ja noch nicht mal gelogen- nur machen sie sich selber und die ORG groß und dadurch den Christus klein.

        Die Texte helfen nicht - sie üben auf der Bühne, Christen gegenüber zu leugnen, dass sie in Grunde den Christus leugnen...

        beste Grüsse

        Petrus111

         

        1. Lieber Bruder Petrus111,

          Vielen Dank für die Antwort lieber Petrus, ich bin mir auch nicht sicher ob meine Kommentar dem RoKo helfen wird, aber eins kann ich sicher sagen:

          Gegen Jesus Christus haben die Ältesten kein Macht, ich bin aus türkisch sprachige Versammlung und viele sind moslems, Aleviten oder orthodoxe gewesen.

          Die meisten glauben eher das der Jesus Christus ein Engel, Messias, Prophet oder sonst etwas ist. Aber wenn man gute Argumente bringt über Jesus Christus das Er nicht nur Prophet sondern Gott ist, da überlegen Sie sich zweimal was sie sagen möchten. Dann fangen die an ja Er ist nur "ein Gott" nicht der "Allmächtige Gott". Ich sagte: Entweder ist Jesus Christus Gott oder Engel beides kann nicht sein. Zwei Götter Lehre passt auch nicht zum Bibel.

          Ich sagte weiter: kann mann Engel(n) anbeten? Nein. Warum wird Jesus Christus angebetet im Evangelien und Offenbarung? Man schweigt oder ja aber....

          Die reden andauernd vom WAHRHEIT, habe einmal gefragt: was ist der WAHRHEIT? Kein Antwort, habe hinzugefügt: Jesus Christus. Dann haben sie mich gefragt woher ich das alles habe, ich sagte: 1. Aus dem Bibel 2. Aus Internet, Bruderinfo und alle möglichen Christliche Internetseiten. Dann haben sie sich von mir verabschiedet und gegangen, besonders wo ich gesagt hatte aus Bruderinfo.

          Einmal im Jahr sind sie gekommen und gefragt ob ich meine Meinung geändert habe. Ich stehe fest zu "mein Herr und mein Gott" Jesus Christus.

          Mit freundlichen Grüßen

          Knecht Jesu Christi

  22. Bevor ich es vergesse!

    Ich bin sehr glücklich darüber mit denn Brüdern und Schwestern von Bruder Info hier zu Sein!!!

    Ich bin sehr glücklich darüber das es so viele Brüder und Schwestern gibt die tolle und aufschlussreiche Kommentare schreibt.

    Ja! Ich bin ein Aktiver Zj ! Ich hoffe Ihr nimmt es mir nicht übel aber es ist nicht 

    so einfach !

    Wenn ich im Wachtturm Studium da sitze habe ich oft das Gefühl, SAG ES DOCH STELLE ES RICHTIG, egal WAS SIE ÜBER DICH DENKEN!!!

    Doch ich kann es NICHT ,die Familie , die Freunde sie sind ALLE AKTIV und ist so schwer denn MANTEL DER INDOKTRINATION ZU ENTFERNEN!

    Nur HIER kann ich der MENSCH SEIN DER ICH BIN!!!

    Weil ich mich FREI ÄUSSERN KANN ,WEIL DIE WAHRHEIT ÜBER DIE ORG

    REDEN DARF !!!

    Ich wollte es nur euch nochmal sagen ,das ich oft Weine wenn ich die Artikel von Bruderinfo lese und die Kommentare von EUCH ALLEN!!!

    Ja!!! Es ist BEFREIEND FÜR MICH HIER MIT EUCH ZU SEIN ,SEITE AN SEITE!!!

    Es ist genauso wie beim Laufen des MARATHON, Mann konzentriert sich darauf das ZIEL zu erreichen und glaubt mir ich weiß wo von ich Rede,denn ich LIEBE DIE SCHÖPFUNG GOTTES UND SEINEN SOHN JESUS CHRISTUS UND EUCH ALLE LIEBE ICH AUCH!!!

    Als Erfahrener MARATHON LÄUFER habe ich gelernt , nur noch meinen HERRN JESUS zu FOLGEN ,denn er ist der WEG ,DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN!!!

    1. Janus@Wahrheit

      Lieber Wahrheit,

      du schreibst:

      Ja! Ich bin ein Aktiver Zj ! Ich hoffe Ihr nimmt es mir nicht übel aber es ist nicht so einfach !

      Ich war auch rund 2 Jahre wachen Geistes in der Versammlung. Jeder hat seine Möglichkeiten. Du kannst uns einen Einblick geben, was in den Versammlungen läuft - dies ist viel wert.

      Jeder muss für sich abwägen, was möglich ist und was nicht. Die destruktiven Regeln lassen uns nicht immer so handeln wie wir es wünschen. Jeder hat andere Möglichkeiten. Auch wenn einige einfach gehen konnten und dies nun von jedem anderen fordern - so einfach ist es nicht. Die WTG malt ein Bild der Hoffnung basierend auf dem Mitgliedsstatus. Ich denke es steht keinem zu, so unverfroren wie die WTG zu handeln und jemanden etwas "übel" zu nehmen.

      Aber egal wo wir stehen, wichtig ist, den Brüdern zu helfen. Sei es durch einen erbauenden Kommentar hier, durch die Art wie wir in der Versammlung mit anderen umgehen oder was auch immer. Nicht alles muss vor der gegebenen Zeit korrigiert werden. Wichtig ist, dass du die richtige Entscheidung für dich und deine Familie triffst. Was nützt es, wenn du jeden Wachtturm richtig stellst und damit die Möglichkeit verlierst, deiner Familie zu helfen nur weil sie mit dir nicht mehr über die Bibel reden wollen?

      Eine kleine Erfahrung von mir zum Schluss:

      Wir hatten eine Ansprache, wo ein Bruder bezeichnet wurde (für absoluten Unsinn). Als ich nachher zu ihm ging, und ihm sagte, das es unbedeutend ist - weißt du wie er sich gefreut hat?!

      Ich wünsche dir alles Gute

      Janus

      1. Edelmuth an Janus

        Guten Abend Janus

        Es gibt hier viele Zeugen Jehovas, mehr oder minder aktiv. Der Glaube und damit auch die Stellung zum Vater, zum Sohn und zur Versammlung ist eine sehr persönliche Sache. Wenn sich jemand von der Versammlung abnabelt, weil er zu der Überzeugung gelangt ist, ohne sie besser klar zu kommen, dann ist das oft ein sehr langwieriger Prozess, je nach dem wie stark jemand in der Versammlung verwurzelt ist. Doch das muss eine ganz persönliche Sache sein. Niemand darf, wie auch immer, dazu gedrängt werden. Jemand, der gerne bleiben möchte ist deshalb ein schlechter Christ.

        Ich kenne viele, liebe Brüder in der Versammlung, die intellektuell nicht das Niveau erreichen können, auf dem wir hier diskutieren. Sie sind froh die Fragen richtig beantworten zu können und Freunde in der Versammlung zu haben. Auch wenn es falsch ist, brauchen sie jemanden, der ihnen sagt, wo es lang geht.

        Jehova liebt auch diese Menschen. Jesus ist auch für sie gestorben.

        Ede

        1. Janus@Edelmuth

          Hallo Edelmuth,

          genau meine Rede.

          Es grüßt

          Janus

      2. Argentum@Janus

        Lieber Janus,

        auch für Dich nochmal alles Liebe zum neuen Jahr.

        Ich schätze Deine Kommentare sehr, denn sie sind klug, durchdacht und bodenständig.

        Gottes Segen für Dich. Halte Dich wacker. 😉

        LG Argentum

        1. Janus@Argentum

          Hallo Argentum,

          vielen Dank. Ich kann das einfach nur erwidern.

          Ich wünsche dir auch ein erfolgreiches 2017. (Den anderen natürlich auch.)

          Gottes Segen und viel Kraft&Gesundheit

          LG Janus

           

    2. Omma@Wahrheit

      Lieber Wahrheit,

      diese Worte von dir: "Nur HIER kann ich der MENSCH SEIN DER ICH BIN!!!", haben uns tief berührt. Wir möchten dir von Herzen danken, für deinen lieben Kommentar, er hat uns sehr gestärkt, ja, wir brauchen einander!!!  🙂

      Bei diesem Satz von dir:" Wenn ich im Wachtturm Studium da sitze habe ich oft das Gefühl, SAG ES DOCH STELLE ES RICHTIG, egal WAS SIE ÜBER DICH DENKEN!!!", musste ich an Lot denken, von ihm wurde ja folgendes gesagt:

      2. Petrus 2:8   (NGÜ)
      8 Lot lebte ja mitten unter ihnen, und weil er selbst sich nach Gottes Willen richtete, quälte ihn all das Unrecht zutiefst, das er, dieser rechtschaffene Mensch, Tag für Tag mit ansehen und mit anhören musste.

      Ja, dieser rechtschaffene Mensch hat auch warten müssen, bis er aus dieser bedrückenden Situation befreit wurde.  Seien wir also geduldig und stärken unseren Glauben durch das Lesen in der Bibel, denn was sagt Petrus weiter im Vers 9?

        9 ´Das alles macht deutlich, dass` der Herr diejenigen, die ihn ehren, sehr wohl retten kann, wenn ihr Glaube auf die Probe gestellt ist,....
      Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Beiden Höchsten uns liebevoll beobachten, und zum richtigen Zeitpunkt und auf die richtige Weise für uns handeln, auch wenn wir selbst manchmal etwas ungeduldig werden.  Wir dürfen aber jederzeit unser Herz im Gebet ausschütten und um Kraft und den Heiligen Geist beten, so wie David es auch tat!

      Psalm 142:8   (NGÜ)
      8 Führe mich heraus aus diesem Gefängnis, damit ich deinen Namen preise. Die nach deinem Willen leben, werden sich freudig um mich scharen, wenn du mir Gutes erwiesen hast.
      Ganz liebe Grüße senden dir, lieber Wahrheit, Omma und Oppa

      1. Ömmelchen @ Oppa & Oppa

        Hallo Omma und Oppa !

        Schön, dass ihr wieder online seid! Ich wünsch euch ein ruhiges und elektronisch störungsfreies neues Jahr !

        1. Omma@Ömmelchen

          Ach, liebes Ömmelchen,

          ich könnte dich jetzt richtig drücken, du bist so lieb!!!  Ja, ein elektronisch störungsfreies neues Jahr, das wünschen wir uns auch, denn in dieser Hinsicht werden wir uns an gewisse Neuerungen gewöhnen müssen (ab nächste Woche), aber wenn man mit den lieben Geschwistern hier bei BI verbunden bleiben möchte, kann man sich der Technik nicht ganz verschließen.

          Bin gespannt ob die Omma das alles noch lernt.

          Auch für dich alles, alles Gute und ein glückliches und ebenfalls ruhiges neues Jahr 2017!

          Omma  und  Oppa

          1. Argentum@alle

            Ihr Lieben,

            ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr.

            Und möchte auch nochmal danke sagen, für diese Seite hier und für die viele Mühe, die das BI - Team auf sich nimmt.

            Ich wünsche uns allen weiterhin viele Erkenntnisprozesse, viele Diskussionen, viele schöne neue Kontakte und vor allem Liebe, die uns einander ertragen, füreinander da sein und miteinander sein lässt.

            Liebste Grüße

            Argentum

            1. Argentum@alle

              Und noch etwas:

              Ihr Lieben,

              wann immer es möglich ist, nehmt Kontakt auf! Reicht Euch die Hände. Telefoniert miteinander oder schreibt, manchmal kostet es ein bißchen Überwindung, aber die Freundschaften, die dadurch entstehen, sind kostbarer als Gold.

              Und fast immer spürt man sofort ein Band der Liebe, das sich von Herz zu Herz spannt und wärmend und behütend darüber legt.

              Habt Mut, all Ihr lieben Suchenden, es lohnt sich so sehr. 

              Gottes Segen und die Führung unseres Herrn für Euch alle

              Argentum

    3. Winfried Mertens

      Winfried an Wahrheit

      Liebe Wahrheit, das geht mir genauso! Schön, eine Leidensgenossin zu hören.....nein, nicht schön, dass Du leidest, sondern dass:
      "Ob wir nun in Drangsal sind, es ist zu eurem Trost und eurer Rettung; oder ob wir getröstet werden, es ist zu eurem Trost, der bewirkt, dass ihr die gleichen Leiden erduldet, die auch wir erleiden." (2.Kor.1:6)
      Liebe Grüße, Winfried

  23. Liebe Brüder und Schwestern

    als erstes möchte ich mit Herzlichst an Bruderinfo bedanken für die Aufschlussreichen Kommentare ,an alle die sich eifrig mit Kommentaren beteiligen ,es geht mir SEHR ZU HERZEN möge JHWH und sein SOHN ,YESHUA

    SEGNEN!!!

    Möget Ihr weiterhin Aufklären,Richtig stellen ,!!!

    In diesem Sinne Freue ich mich jedesmal wenn ich auf Bruder Info die Artikel lese und so gut wie es geht mich beteilige.

    Denn ES TUT MIR GUT UNTER EUCH ZU SEIN !!!!

    1. Regenbogen

      Hallo,

      den Worten von Wahrheit, möchte ich mich gerne anschliessen. Ganz lieben Dank an Bruderinfo!!!

      Eine solche Seite zu führen kostet bestimmt viel Zeit, Geld und Nerven.

      Ein harmonisches Miteinander wünscht

      Regenbogen

       

    2. Winfried Mertens

      Winfried an Wahrheit

      Liebe Wahrheit.....ich rede Dich jetzt mal als "Mädchen" an....weil: DIE Wahrheit.
      Bist Du Dir sicher, dass Yeshua der "Sohn" von JHWH ist?
      Könnte es sein, dass Yeshua AUCH JHWH ist?
      Liebe Grüße, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

      1. Ron West

        Lieber Winfried Mertens,

        Deine Frage an Wahrheit: "Liebe Wahrheit.....ich rede Dich jetzt mal als "Mädchen" an....weil: DIE Wahrheit.

        Bist Du Dir sicher, dass Yeshua der "Sohn" von JHWH ist?Könnte es sein, dass Yeshua AUCH JHWH ist?"

        Ich frage mich warum Du eine solche Frage stellst. Die Bibel spricht ganz klar davon das Jesus                (Yeshua) der Sohn Gottes ist.

        Sie es einmal so:  Gott nannte sich bei Moses folgendermaßen: "Ich bin" Dann sagte "Ich bin" zu Moses er solle sagen "YHWH" hätte ihn (Moses) zu ihnen geschickt.

        Also würde Gott so heißen: Ich bin YHWH (Ich bin = der Vorname, YHWH = der Nachname)

        Da Jesus (Yeshua) Gottes Sohn ist, trägt er den gleichen Nachnamen. Wenn der Nachname "YHWH" ist, kann sich somit Jesus (Yeshua) auch mit diesem Namen nennen oder bezeichnen.

        Das würde somit aus der heutigen Sichtweise folgendes bedeuten:

        Gott heißt "Ich bin YHWH"

        Jesus heißt "Jesus YHWH"

        Es könnte auch sein, das ich mit meiner Erklärung nicht richtig liege, doch ist es im Augenblick für mich eine logische Erklärung wenn es um das Tetragrammaton (YHWH) geht.

        Liebe Grüße Ron

         

         

        1. Winfried Mertens

          Winfried an Ron West und ManfredF

          Hallo Ihr Lieben, vielen Dank für die Hinweise. Besonders Ron möchte ich danken für den Link "Ist Jesus JHWH oder gibt es JHWH zweimal?":
          https://sites.google.com/site/glaubebibelreligion/biblische-themen/ist-jesus-jhwh-oder-gibt-es-jhwh-zwei-mal
          Ich finde: Sehr überzeugend aufgearbeitet!
          Was sagst Du dazu, Manfred?
          Das, was ich noch recherchieren will: Ist "ich bin" wirklich eine grammatikalische Besonderheit, die normalerweise so nicht vorgekommen wäre? (Kingdom Interlinear: Joh.8:58: I am) Wenn ja, dann wäre bewiesen, dass Jesus und der "Ich bin" derselbe ist.
          Ich frage mal meinen Kontakt, der ziemlich gut in Griechisch und Hebräisch ist.
          Liebe Grüße, Winfried.....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

          1. Argentum@Winfried

            Lieber Winfried,

            schön, daß Du hier bist, es ist sehr erfrischend, Dich und Deine kritischen analytischen Fragen zu lesen.

            Liebe Grüße

            Argentum

          2. Isa an Winfried

            Hallo Winfried,

            dasselbe "ego eimi" ist in Johannes 9:9 zu finden. Dort sagt es der ehemals blinde Mann:

            "Einige sagten: Er ist es; andere sagten: Nein, sondern er ist ihm ähnlich. Er sagte: Ich bin es."

            Lieben Gruß,

            Isa

            1. Winfried Mertens

              Winfried an Isa

              Hallo Isa, teschekkür ederim!
              Das ist ein wertvoller Hinweis. Ich habe es nachgelesen.
              Die Fragestellung lautet grammatikalisch:
              Jesus sagte in Joh.8:58 "....bin ich gewesen...", also hat er über die Vergangenheit gesprochen und die NWÜ schreibt auch in der Vergangenheit.
              Meine Frage: Ist das hier die korrekte Vergangenheit, die jeder Grieche damals auch so gebraucht hätte in diesem Zusammenhang, oder hat Jesus hier bewusst auf den "Ich bin" angespielt (2.Mo.3:14,15) und hat es dadurch deutlich gemacht, dass er dort, wo Vergangenheit hätte stehen müssen, die Gegenwart verwendete.
              Eine verwandte Frage: Könnte es sein, dass "Jehova" "ich bin" bedeutet, denn beide Ausdrücke sind sprachlich sehr nahe beieinander? Schließlich ist der Name Jehova schon tausende Jahre VORHER entstanden. Sprache ändert sich doch....oder? Hieß es vielleicht im Ur-Hebräischen "ich bin"? Mann kann ja schließlich den Namen "Jehova" grammatikalisch nicht exakt nachvollziehen...oder?! Vielleicht liegt der Grund darin, dass er aus dem "Ur-Hebräischen" stammt und die Sprache sich über tausende Jahre gewandelt hat. Das ist bei Deinem Namen auch so. Du heißt in der Ursprache Jehoschua...oder ähnlich. Daraus wurde Jesus und Isa...oder?
              Ich freue mich auf Deine Antwort....gerne auch auf logofilus@yahoo.com
              Liebe Grüße, Winfried
              (Hast Du vielleicht Abhandlungen dazu, die Du mir....oder uns übermitteln kannst?)

              1. Ohh, jetzt sind wir wieder beim alten und immer noch virulenten Thema, gelandet - Löscheimer bereit halten! Schmunzel...

                 

                Die immergleiche Frage, beantwortete ich vor Jahren schon in einem anderen Ex-ZJ-Forum, kürzlich auch hier, Zitat aus 05.09.2013, 09:45 an einen Ex-ZJ und Neo-Trinitarier, (nicht der Knecht):

                 

                Warum wird der eine Gott "VATER" und der andere Gott "SOHN" genannt. Wenn sie von Ewigkeit her existierten dann wären sie doch Zwillinge und das Wort "S o h n  Gottes" führt dann nur in die Irre. Mit der angeblichen Person "Geist" wären sie sogar Drillinge.

                Warum sagt Jesus so oft - ich führte es an - "mein Gott" zu seinem Vater? Umgekehrt kommt nie eine Andeutung. Auch dass der Sohn den Vater "sendet", umgekehrt lesen wir das oft - usw. usf.

                Wenn unsere Betrachtung Sinn haben solle, müssen solche Fragen, (oder dürfen die Parallelen zu Lukas 4 und Jesaja 61), nicht unter den Tisch fallen: "Jahwe hat mich gesalbt"... WER ist "mich", Jahwe?

                So beantworte mir bitte diese Fakten und Erfüllungen im Sinne w i e das JHWH und Jesus dieselben sein sollen, denke dabei auch an die suggestive Feststellung in deinem Artikel ist "Nachstehend weitere Bibelstellen, die klar belegen, dass der HERR JESUS der wahrhaftige GOTT ist ", wobei z.B. Jóh. 17,3 (allein wahre Gott) nicht erklärt wird,
                nun zu meiner neuen Frage:

                Ps. 110, 1 Von David. Ein Psalm.

                Jahwe sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße!

                NT, Apg. 2, Petrus:

                32 Diesen Jesus hat Gott [<- welcher?] auferweckt, wovon wir alle Zeugen sind.
                33 Nachdem er nun durch die Rechte Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes vom Vater empfangen hat, hat er dieses ausgegossen, was ihr sehet und höret.
                34 Denn nicht David ist in die Himmel aufgefahren; er sagt aber selbst: "Der Herr [<- in Ps. 110 "Jahwe] sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten,
                35 bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße".
                36 Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, daß Gott [<- welcher?] ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.

                "Machte" Jahwe als Jesus das mit s i c h selber?

                Hebr. 1, wenn Jahwe und Jesus personal-ident wären, wie soll man denn das verstehen?:

                1 Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohne,
                2 den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat;
                3 welcher, der Abglanz seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens seiend und alle Dinge durch das Wort seiner Macht tragend, nachdem er [durch sich selbst] die Reinigung der Sünden bewirkt, sich gesetzt hat zur Rechten der Majestät in der Höhe;
                4 indem er um so viel besser geworden ist als die Engel, als er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat.
                5 Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt"? Und wiederum: "Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein"?
                6 Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten".

                13 Zu welchem der Engel aber hat er je gesagt: "Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße"?

                Sitzt zur Rechten Gottes nun Jahwe neben Jahwe, oder Jesus neben Jesus?

                Dass Jahwe den die Himmel der Himmel nicht fassen können in unserem Universum (Raum/Zeit Kontinuum) seinen S o h n, in dessen Namen auch das Tetrapla inkludiert ist, alles ausführen ließ ist bibelkonform.

                Noch ein paar Texte zum Nachdenken, die alle in deinem Artikel, der nach deiner Meinung "ausgewogen und richtig Antwort gibt" nicht behandelt werden!:

                Hebr. 8,
                1 Die Summe dessen aber, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln,
                2 ein Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Hütte, welche der Herr errichtet hat, nicht der Mensch.

                Sitzt Jesus auf Jahwes (Majestät) Schoß?

                Hebr. 10,
                9 "Siehe, ich komme, um deinen Willen [<- tat Jesus als Jahwe nun seinen eigenen Willen?] zu tun". (Er nimmt das Erste weg, auf daß er das Zweite aufrichte.)
                10 Durch welchen Willen wir geheiligt sind durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. -
                11 Und jeder Priester steht täglich da, den Dienst verrichtend und oft dieselben Schlachtopfer darbringend, welche niemals Sünden hinwegnehmen können.
                12 Er aber, nachdem er ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht, hat sich auf immerdar gesetzt zur Rechten Gottes, fortan wartend,
                13 bis seine Feinde gelegt sind zum Schemel seiner Füße.

                WER legt ihm die Feinde zu Füßen, Jahwe dem Jahwe, oder Jesus dem Jesus?

                1. Pet. 3,

                22 welcher, in den Himmel gegangen, zur Rechten Gottes ist, indem Engel und Gewalten und Mächte ihm unterworfen sind.

                Nochmal die Frage, sitzt nun Jahwe zur Rechten Jahwes?

                1. Winfried Mertens

                  Winfried an Gerd

                  Hallo Gerd, Deine Argumente sind STICHHALTIG, ABER DIE DER ANDEREN AUCH.....oder?!
                  Meinst Du wirklich, dass die Auseinandersetzungen im Umfeld des Konziles von Nicäa von dummen und fehlgeleiteten Menschen geführt wurden?!
                  Gut...sie kamen nachher zum Ergebnis der Trinität kraft des BASTA von Konstantin dem Großen...heißt nur so....
                  Ich möchte Dich daran erinnern, dass diese Menschen zu Jesus Christus einen zeitlichen Abstand von 300 Jahren hatten....wir aber von fast 2000 Jahren haben.
                  Unser Abstand zu Martin Luther ist aktuell 500 Jahre.....gerade in diesem Jahr!
                  Ist er uns nicht ziemlich präsent?
                  Ich möchte einfach behaupten, lieber Gerd, dass die Bibel uns mit einer "Rätselaufgabe" zurückgelassen hat.
                  Hast Du eine Antwort darauf, warum Jesus Christus nie den Namen Jehova gebraucht hat, obwohl er ihn doch angeblich bekannt gemacht hat? Jehovas Zeugen sagen einfach:
                  Die Bibel wurde verändert, indem der Name eliminiert wurde.
                  Liebe Zeugen Jehovas: Wenn die Bibel verändert wurde, können wir ihr dann überhaupt noch vertrauen??!!
                  Natürlich....wir brauchen nur auf euch zu hören und wir haben die Wahrheit in der Tasche.
                  Ihr erzählt uns, dass Jesus Christus den Namen Jehova ständig gebraucht hat....ja ihn sogar bekannt gemacht hat. Also...meine lieben Zeugen Jehovas...in meiner Bibel und in 1000 anderen steht da nichts. Aber ich vergaß.....ihr habt ja als einzige die einzig wahre Bibel.
                  Lieber Gerd, dieser Zynismus ist NICHT gegen Dich gerichtet...auf keinen Fall!
                  Ich wollte nur aufzeigen, dass die Bibel bzgl. der Identität Jesu Christi These und Antithese enthält.
                  Wir haben die ehrenvolle Aufgabe, FÜR UNS PERSÖNLICH UND NICHT FÜR ANDERE eine Erkenntnis Gottes zu erlangen. Aber ohne die anderen kommen wir auch nicht weiter, sofern sie keine Beton-Dogmatiker sind wie die Zeugen Jehovas.
                  Schreib doch mal was zur Nicht-Existenz des Namens Jehova in Jesu Munde.
                  Liebe Grüße, Winfried

                2. ManfredF

                  Lieber Gerd,

                  zuerst wundert es mich, dass dein Posting und das anderer nicht schon blockiert worden sind, da wir hier gefühlt ewig über das Wesen Gottes diskutiert haben und es letztlich eben unterschiedliche Ansichten darüber gibt

                  Auf der anderen Seite muss ich einfach sagen, deine Argumente sind einfach genauso platt wie man das von ZJ gewöhnt ist. Hast du nicht mehr zu bieten? Ich kenne dich eigentlich anders.

                  Deine Fragen scheitern doch bereits daran sich vorzustellen, WIE und WORAUF und WOMIT Gott nun auf einem Thron sitzt? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie es im Himmel aussieht, wo dieser ist, wie eine unsichtbare Person aussieht und mit Materie agieren kann usw. Gott wird immer als Männlich bezeichnet aber wenn Gott UNS in seinem Bild gemacht hat dann muss er auch genauso WEIBLICH sein. Ein geschlechtsloser Gott erschafft Geschlechter? Merkst du was? Je mehr du Fragen stellst in der Art, "Sitzt Jesus neben Jesus oder JHWH neben JHWH umso mehr machst du Gott zu einem Wesen aus Fleisch und Blut, zu einem Menschen.

                  Daher müssen alle deine Fragen scheitern, es gibt keine vernünfitge Antworten weil die Fragen nicht vernünftig sind. Das scheitert schon an der Frage, ist der Sohn älter als der Vater? Wenn Sohn und Vater VOR der Schöpfung bereits existiert haben und Zeit an Materie und Schöpfung gebunden ist, dann ist es unmöglich zu beantworten ob der Sohn jünger als der Vater ist. Daher sollten wir es gar nicht erst versuchen weil wir sonst Gott soweit zu uns Menschen ziehen dass das ein verzerrtes Bild von Gott wird. Genauso wie die Frage, besteht Gott aus mehreren Personen oder ist der eine mächtiger als der andere usw.

                  Nun hast du die Diskussion nicht angestoßen und ich auch nicht aber ich konnte mir das nicht verkneifen und hoffe, es wird veröffentlicht

                  Vielleicht sollten wir Menschen einfach mal verstehen dass man Gott nicht beschreiben kann und jeder Versuch Gott mit menschlichen begriffen zu umschreiben ist zum Scheitern verurteilt. Ich habe es jedenfalls aufgegeben.

                3. Ron West

                  Hallo Gerd,

                  zu Deiner Frage: "sitzt nun Jahwe zur Rechten Jahwes?"

                  kann ich nach meiner heutigen Erkenntnis ein deutliches "Ja" aussprechen.

                  Denn Jesus JHWH sitzt zur Rechten seines Vaters JHWH.

                  Zur Erklärung sei gesagt: "Mein Sohn hat den gleichen Namen wie ich. Er hat den gleichen Vornamen und den gleichen Familiennamen. Somit sind wir zwei Personen mit dem gleichen Namen.

                  Wenn er mit mir Hobbymäßig am gleichen Projekt arbeitet, dann kann er sagen das er die Arbeit getan hat. Genauso kann auch ich sagen, das ich die Arbeit getan habe.

                  Gleiche Namen und dennoch zwei unterschiedliche Personen. Eine Tätigkeit, jedoch von zwei Personen erledigt.

                  Wenn Personen meinen Sohn ansprechen, reden sie ihn mit dem gleichen Namen an, den ich habe.

                  Warum sollte diese Möglichkeit nicht auch auf Gott und seinen Sohn zutreffen?

                  Gruß Ron

                   

                4. Lieber Winfried, lieber ManfredF,

                   

                  wenn schon meine Antwort an dieses uralte Thema, das ich ja nicht wieder ausgelöst habe, von einem als "platt" klassifiziert wurde und ich wegen dieser Zensur etwas platt bin, weil ich keine Antwort auf meine vergleichenden Bibelstellen erhielt.

                   

                  Offenbar seid ihr nicht in der Lage gewesen, z.B. dem Mitschreiber "Knecht..." zu zeigen, dass Jahwe und Jesus nicht die gleiche PERSON sind, sondern mit ganz einfachen biblischen Beispielen zeigt, dass Vater und Sohn nicht der ineinander verschmolzen Gott ist, sondern so abgeschmettert werden, dass man Gott nicht mit fleischlichen Vergleichen beikommen kann. Ja, da ist mir aber sowas von  neu ! 😉

                  Es muss doch einen Grund haben, warum Jahwe von seinem Sohn spricht und nicht von seinem Bruder.

                  Würde es im NT irgendwo heißen:

                  "Gott setzt sich aus drei Personen zusammen, die alle gleich mächtig und ewig sind, nur der Vater darf den Sohn mit seinem Namen ausstatten, um so bei den Menschen in Erscheinung treten zu können..."

                   

                  Dann hätten nicht Cäsar und Urkatholiken es nötig gehabt, 300 Jahre nach den Urchristen darüber abzustimmen w i e sich Gott zusammen setzt und dann das Ergebnis gleich verbindlich zum Dogma erhoben haben. Winfried, als ehemaliger Pionier, warum genügte nicht, den genau beim Thema befindlichen Paulus zu nehmen und i h n wörtlich s o zu nehmen wie es dort steht, warum?

                   

                  1Kor. 8, 5     Denn wenn es anders solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden (wie es ja viele Götter und viele Herren gibt),
                  6     so ist doch für u n s ein Gott, der Vater, von welchem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind, und wir durch ihn.

                   

                  Bitte klärt mich und auch den "Knecht..." auf, warum das nicht genügte, sondern 300 Jahre später Theologen der Urkatholiken sich zu einer anderen Meinung durchgekämpft haben, warum ?

                  Dann kamen die dazu, die wegen der mangelnden Beweiskraft diese neue "Lehre/Dogma" mit dem "ego eimi", wie in einem Rätselspiel hier zu zeigen, dass der zur Rechten Gottes Sitzende eigentlich Gott selbst ist?

                   

                  Bitte macht mich, Knecht... und andere platt, mit einer klaren Beweisführung. Sollte das nicht gelingen, dann frage ich nun euch, warum seid ihr auf das Thema schon v o r mir w i e d e r eingestiegen?

                   

                  Abendgrüße!

                  Gerd
                  ************************
                  Hallo Gerd, hallo ManfredF
                  Bitte beendet dieses Thema.
                  Werden keinen Kommentare mehr dazu freischalten.
                  LG

                5. Nur schnell noch an Ron West:

                  Ich kann deiner Eingabe (an mich) nicht nur folgen, sondern ihr nach Punkt und Beistrich beipflichten, genau d a s sage ich doch!

                  Schlaft gut, ihr Gottzerleger mit Erklärung über ego eimi. Toll fand ich, die schon echt lustige Behauptung, ego eimi sei der Vorname Gottes und von Jesus. Haben die nie was von der Anrede "abba" gehört und ist das dann der S o h n ?

                  Einfaltige (nicht einfältige) Nachtgrüße!

                  🙂

                   

                   

              2. Isa an Winfried

                Hallo Winfried,

                danke für den angenehmen Ausflug in die türkische (?) Sprache 🙂

                Nein ich habe keine Abhandlungen dazu. Das war jetzt "einfach Bibellese".

                a) Das einzige was ich noch dazu weiß - es ging in der damaligen Zeit bei den Juden um die Frage ob Jesus tatsächlich der Christus / Messias ist.

                Trifft man auf Aussagen des "ich bin", die im Logischen als eine Antwort lauten könnten (also nicht an den Haaren herbeigezogenes Begründen des ego eimi), so war es hauptsächlich auf die Frage "Ist er wirklich der Messias?"

                Die Antwort: Ja, er ist es.

                Ja er ist der Messias.

                 

                Heute sehen sich messianische Juden (bin keiner, ist nur ein Beispiel) nicht als "Christen" (u. a. wegen der Trinität), sondern als Juden, die an Gottes Sohn, an Seinen Messias glauben (im Gegensatz zu den Juden, die in Jesus nicht den Christus / Messias sahen).

                 

                b) Geplant von Anfang an (Johannes 1:1 Wort, Plan, Gedanke), fleischgeworden, durch den Heiligen Geist gezeugt, daher Sohn Gottes genannt (siehe Lukas 1:35).

                 

                c) Jeho-schua meint "Jehova rettet". Durch Jesus / Jehoschua wurde Gottes Name geheiligt.

                 

                Lieben Gruß,

                Isa

              3. M.N. @ "ego eimi"

                Das Thema „ego eimi“ ist in diesem Forum bereits mehrmals kommentiert worden. Da ich keinen dieser Beiträge mehr finden kann, hier nochmal einer davon:

                Gemäß Ex 3,14 sagte JHWH nicht (Großschreibung zur Hervorhebung von mir) "Ich BIN (der ich BIN)", sondern "Ich WERDE SEIN (der ich SEIN WERDE)". Das ist ein Riesenunterschied. Hier ganz genau:

                אֶֽהְיֶה֭ אֲשֶ֣ר אֶֽהְיֶה֭ äjǟh aschǟr äjǟh "Ich werde sein/werden was ich sein/werden werde".

                Wie in jeder Hebräischgrammatik verifiziert werden kann, ist "אֶֽהְיֶה֭ äjǟh" der als Futur verstandene Imperfekt von הׇיׇה hājāh, "sein". "äjǟh" mit "Ich bin" wiederzugeben ist grammatikalisch im besten Fall extrem ungenau; de facto ist es falsch. Aus genau diesem kühlen Grunde haben die LXX-Übersetzer "äjǟh aschǟr äjǟh" eben NICHT mit nur einem simplen "ἐγὼ εἰμί egō eimí, ich bin"wiedergegeben, sondern mit "ἐγώ εἰμι ὁ ὤν egō eimí ho ōn, ich bin DER SEIENDE".

                Es gibt diverse Stellen im AT, wo Gott tatsächlich ein präsentisches "Ich bin" sagt, z. B. …

                Gen 15, 7: Ich bin (אֲנִ֣י anī) JHWH.
                Gen 17, 1: Ich bin (אֲנִ֣י anī) EL SCHADDAI.
                Deut 32, 39: Ich - Ich bin es (ה֔וּא אֲנִ֣י אֲנִ֣י anī anī hū - hebr. Wortfolge steht hier fontbedingt leider auf dem Kopf).
                Jes 41,10: Ich bin (אֲנִ֣י anī) dein Gott.
                Jes 43, 11: Ich–Ich bin (אָנֹכִ֭י אָנֹכִ֥י ānōchī ānōchī) JHWH. ("ānōchī" ist Langform von "anī".)
                Jes 44, 6: Ich bin (אֲנִ֣י anī) der Erste und bin der Letzte.
                Jes 52, 6: dass ich es bin (ה֔וּא אֲנִ֣י anī hū), der da spricht: Hier bin ich!

                An all diesen Stellen hat die LXX in der Tat "ἐγὼ εἰμί egō eimí" - aber diese Form wird auch von Menschen verwendet, und hat keine "besondere" Bedeutung. Einzig "äjǟh aschǟr äjǟh" aus Ex. 3,14 wird mit der durch das Partizip erweiterten Wendung "egō eimí HO ŌN, ich bin DER SEIENDE" wiedergegeben, um es von einem "simplen" anī bzw. ānōchī zu unterscheiden. Für die in V14b "Der "Ich bin" (äjǟh) hat mich zu euch gesandt" verwendete Kurzform "äjǟh" hat die LXX "ho ōn" – der Seiende, also: "ho ōn hat mich zu euch gesandt" – nicht "egō eimí hat mich zu euch gesandt."

                Was man noch hinzufügen könnte, um zu unterstreichen, daß es in Joh 8, 58 nicht darum geht, WAS Jesus war/ist, sondern bloß DASS er war/ist, wäre ein Vergleich mit anderen "egō eimí"-Aussagen, in denen Christus sehr wohl auf die ART dessen, WAS er ist, eingeht, seine ROLLE, sein Wesen, seine "Substanz/Essenz/Qualität", und das wären die sogenannten 7 "Ich bin"-Worte, alle aus Johannes:

                6, 35 Ich bin das Brot des Lebens - egō eimí ho ártos tēs zōēs.

                8, 12 Ich bin das Licht der Welt - egō eimí to phōs tou kosmou.

                10, 7 Ich bin die Tür der Schafe - egō eimí hē týra ton próbaton.

                10, 11 Ich bin der vortreffliche Hirte - egō eimí ho poimēn ho kalós.

                11, 25 Ich bin die Auferstehung und das Leben - egō eimí hē anástasis kai hē zōē.

                14, 6 Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben - egō eimí hē hodòs kai hē alētheia kai hē zōē.

                15, 1 Ich bin der wahre Weinstock - egō eimí hē ámpelos hē alēthinē.

                In allen 7 Instanzen steht "egō eimí" am BEGINN der Aussage und wird mit einer Wesensaussage bzw. einer Selbstoffenbarung Christi hinsichtlich seines WESENS verknüpft. "egō eimí" steht hier niemals allein, sondern führt hin zum eigentlichen Inhalt der Aussage: WAS ist Christus.

                Im Gegensatz hierzu steht "egō eimí" in 8, 58 sehr wohl allein und kann nur von dem, was vorbereitend darauf hinführte verstanden werden, und hier geht es um die simple Frage: WANN hat Jesus bereits gelebt.

                Gruß,
                M.N.

                1. Winfried Mertens

                  Winfried an M.N.             Lieber....liebe M.N. Das, was Du geschrieben hast, ist - soweit ich es überhaupt verstanden habe - schlüssig. Es beantwortet aber nicht meine Frage....auch wenn ich sie Dir vielleicht noch nicht gestellt habe....ob Jesus sich grammatikalisch richtig ausdrückt für den Fall, dass er hätte sagen wollen: "Ich bin gewesen" Oder hätte jeder Grieche in dieser Zeit für "Ich bin gewesen" NICHT "ego eimi" gesagt??!! (Ja, ich weiß, dass Jesus nicht griechisch gesprochen hatte.)
                  Wenn also "ego eimi" NICHT heißt: "Ich bin gewesen"....werde ich sehr, sehr nachdenklich.
                  Ich freue mich auf Deine Antwort, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

                2. M.N. @ Winfried Mertens

                  Lieber Winfried,

                  weshalb in Joh 8,58 der griechische Präsens, und nicht wie vielleicht zu erwarten wäre, ein Perfekt oder eine andere Vergangenheitsform steht, muß als Eigentümlichkeit des Griechischen hingenommen werden. Als Regel gilt: "Ein griechischer Präsens Simplex ist nicht gleichbedeutend mit einem dt., engl., frz. ... Präsens Simplex". Wie in jeder griechischen Schulgrammatik nachzulesen ist (z. B. der von Kaegi), ist der gr. Präsens – im Gegensatz zum deutschen, engl, frz, ... - durativ, und kann u. a. auch "perfektivisch" sein, also, in die Vergangenheit reichen bzw. diese mit einschließen. Zur Verdeutlichung: Der im gr. Präsens "eingefangene Moment" ist nicht nur 1 mm lang, sondern 1 km. Wenn es im Gr. um "genaue Begrenzung" einer Aktion geht, gibt es dafür noch andere Zeiten, die wir im Dt. nicht haben, wie z. B. Aorist I und II. Das macht es für uns ja so "spaßig", unser Hirn um das gr. Verbalsystem herumzuwickeln. Gibt es im Dt. gerade mal ein paar Dutzend mögliche Formen eines Verbes, sind es im Gr. deren Hunderte. Beim Durchblättern gr. Verbtabellen verschlägt es einem die Sprache ob der Formenfülle.

                  Im Engl. gibt es 2 Arten des Präsens, die man als Veranschaulichung bemühen könnte:

                  - Simple Present: "I drink coffee".
                  - Continuous Present: "I am drinking coffee."

                  Der Unterscheid zw. beiden besteht darin, das ersterer "zeitlos" ist und auf "etwas Übliches", etwas Wiederkehrendes oder eine Gewohnheit hinweist: Ich "trinke Kaffee", da ich ein Kaffeetrinker bin - aber ich trinke nicht notwendigerweise gerade jetzt, in diesem Augenblick, Kaffee, sondern "üblicherweise". Das kann gestern, vor einem Jahr, 10 Jahren ... sein, heute und morgen vielleicht nicht, aber nächste Woche wieder. Das entspräche in etwa einem "durativen" gr. Präsens Simplex.

                  "I am drinking coffee" - wörtl. "Ich BIN TRINKEND Kaffee" - jedoch bedeutet: Ich tue es GERADE JETZT, IN DIESEM MOMENT. Dafür würde im Gr. üblicherweise ein Aorist stehen. Da wir im Dt. nur eine Präsensart haben, würde man die Handlung zur genaueren Spezifizierung umschreiben: "Ich BIN DABEI, zu trinken" - "trinke SOEBEN" im Gegensatz zu "ich trinke üblicherweise", "ich pflege zu trinken" usw. Im diesem Sinne könnte man also den engl. Präsens Simplex als "durativen Präsens" betrachten - das engl. "I AM" ist also viel näher am gr. "egō eimí" als das dt. "ICH BIN".

                  Der "durative Präsens" in Joh 8, 58 macht Sinn, denn Christi Existenz war ja zu diesem Zeitpunkt etwas "präsentisch Andauerndes" – er existierte bereits vor Abrahams Zeit, genau so wie er in diesem Augenblick des Sprechens existierte. "Sein" ist zeitloses "Sein, ob gestern, heute oder morgen. Deshalb hat die "Neues Leben"-Bibel dies: "Ich war schon da, bevor Abraham auch nur geboren wurde." Hoffnung für alle: "Lange bevor Abraham überhaupt geboren wurde, war ich da." Neue Evangelistische Übersetzung: "Ich war schon da, bevor Abraham überhaupt geboren wurde." Meine persönliche Übersetzung: "Ehe Abraham war, war und bin ich", weil Christi Sein zur Zeit Abrahams auch jetzt immer noch IST, es IST und BLEIBT FAKT, für immer und ewig, daß Christus in seinem vormenschlichem Wesen bereits vor Abraham existierte.

                  Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, daß "egō eimí" nicht dem hebr. "äjǟh" aus Ex 3,14 entspricht und ihm nicht "einfach so" gleichgestellt werden darf. Grammatikalisch handelt es sich um grundverschiedene Tempora byw. Aktionsarten, was in der LXX im Vgl. zum hebr. Text klar Ausdruck findet. Beide Begriffe miteinander gleichzusetzen ist m. E. genauso "rösselsprungmethodisch" wie etliche der "wilden" WTG-Verknüpfungen von allerlei biblischen Passagen, die nichts miteinander zu tun haben, was zu Irrlehren und Falschaussagen führt.

                  Gruß,
                  M.N.

            2. Ron West

              Hallo Isa,

              es stimmt das, der ehemals Blinde dies sagte. Doch sollte man immer bei solchen Aussagen auch den Kontext einbeziehen. Als der ehemals Blinde es sagte, bedeutete das tatsächlich, das er der ehemals Blinde war.

              Als Jesus gegenüber den Gelehrten sagte  "Ich bin", wird oft folgendes in den Bibeln Johannes 8:58 übersetzt:

              Ehe Abraham war, war ich.

              Ehe Abraham war, bin ich.

              Doch schaut man in den Urtext sagte Jesus nicht "war ich" oder "bin ich".

              Dies wird nur so übersetzt weil es gramatisch in unsere heutige Sprache passt.

              Jesus sagte laut Urtext: "Ich bin."

              Genaugenommen müßte die Übersetzung dann heißen: Ehe Abraham war ich bin.

              Jetzt sagen natürlich jeder das macht keinen Sinn. Doch sollte man darüber nachdenken, das die Ursprache nicht nach unserer heutigen Landessprache zu beurteilen ist.

              In dem Gespräch zwischen Jesus und den Führern der Juden ging es hauptsächlich nicht darum das er vor Abraham existierte, sondern darum, das sich die Führer immer auf Abraham und Moses beriefen. Diese zwei waren für die Führer vom Rang her höher als Jesus.

              Jesus zeigte durch seine Antwort, das er jedoch vom Rang her höher war als Moses und Abraham. Deshalb sprach er "Ich bin". Das verstanden die Führer sehr gut.

              Das ganze Thema würde hier die Kommentarfunktion sprengen, deshalb habe ich nur einmal einen Teil diesbezüglich erwähnt.

              Gruß

              Ron

               

               

               

               

               

               

          3. peetha@Winfried Mertens

            gruß Winfried

            ganz kurz nur zu : `gibt es jhwh zwei-mal´?

            siehe 1. Mos 19:24. (gern wird versucht, diese Stelle mit dem `Majestätsplural´ zu erklären ; pers.- ick für mich -  handhabe  das Tetragramm mit den Gedanken ´ich lass werden ... ´und wie mein aramä. sprechender Jesus in Joh.5:17 bestätigt, auch ER und somit sehe ick BEIDE in 1.m.19:24 ´wirken´). juuti - bis die taage

            1. Winfried Mertens

              Winfried an Peetha

              Hallo Peetha, das ist ein interessanter Text, der hier gut hineinpasst. Den hatte ich in diesem Zusammenhang noch nicht auf "dem Zettel". Danke dafür.
              Übrigens, neulich sagte mir jemand, der sich mit dem alten Hebräisch gut auskennt, dass es in dieser Sprache keinen "Majestätsplural" gäbe. Wenn das stimmt, wäre das wieder eine von den vielen "Flunkereien" der WTG.
              Liebe Grüße, Winfried

              1. peetha@Winfried Mertens

                n´abend Winfried

                war gerade am BI Kommentare lesen- und stelle immer wieder  fest, , did is hier schon ein bunter Haufen - oder ? - DIE machen sich nen Kopp OHNE einen Brief aus SELTERS

                JUUTI - Eigentlich wollte ick auf deine Antwort an GERD schreiben, fand allerdings nicht den Antwortbutton - nehmen wir halt den hier. (dein Hinweis mit dem NICHT Majestätsplural in der hebr. Sprache - wird mit Sicherheit HIER geklärt - falls es nicht schon geschehen ist. (AN MN- leser ....  FÜR Hinweise wäre ick dankbar)

                Warum schreib ick Dir ?...  - ach ja, deine Post an Gerd - DEIN Gedanke, auf den ick jetzt Bezug nehmen möchte, war  deine Feststellung , dass unsere jw ORG. sprechenden Mitmenschen seehr gern ANDERE darauf hinweisen, ´Jesus hat DEN Namen DOCH auch BEKANNT  gemacht !´ .... (und verweisen mit klammen Fingern auf Joh. 17:26 ) .... IHR Herzblut steht jetzt nicht in Frage - bitte nicht falsch verstehen -  mein Tipp an die mich begleitenden war verbunden mit der Frage : ´sag mal,.....  meinst du wirklich, das Jesus einen Petrus, Johannes , Nathanel, oder wassweißick wen, DEN Namen GOTTES bekannt machen musste? ... NEE ... oder ? .....- wohl eher SEINE Bedeutung, denn DIE wurde/ist seit tausenden von Jahren vergessen, verwässert oder besser wissend erklärt worden.  (UND).....  die BEDEUTUNG  seines Namens, lese ick immer noch als erstes  in 1.mo1:26 - 31.... versehen mit dem einzigartigem Prädikat ... ´sehr gut´.

                Juuti - mit Sicherheit nix neuet

                bleib DIR, mir, UNS und den beiden HÖCHSTEN weiterhin gewogen - ein bis die Taage

                1. M.N. @ Peetha u. a.

                  Ihr Lieben,

                  selbstredend gibt es im Hebräischen den "Majestätsplural" ("pluralis majestatis", auch "pluralis excellentiae"), im hebr. AT wohl mehrere Tausend Male. Er zeichnet sich aus durch ...

                  ... ein Substantiv im Plural
                  ... mit einem Verb im Singular.

                  Beispiel: Gen 1,1:

                  "Im Anfang erschuf (3P Singular) Elohim (Plural vom Eloah)", also "Im Anfang erschuf Götter...". Durch das zugehörige Singularverb wird klar, daß es sich bei "Elohim" nicht um einen NUMERISCHEN Plural handelt - handeln KANN. Ähnliche grammatikalische Konstruktionen gibt es in Arabisch und Hindi/Urdu.

                  In heutigen Sprachen kann der "Höflichkeits-Plural" als etwas Ähnliches betrachtet werden:

                  "EURE (Plural) Exzellenz" - Hoheitsanrede, nicht numerisch gemeint;
                  "Wie HEISSEN SIE?" - 3P. Plural-Anrede, an eine fremde Person gerichtet; "Vous/votre" in Frz., "Usted" in Sp. - alles nicht numerisch, obwohl Plural verwendet wird.

                  Betreffs dieses Themas gibt es eine gute Abhandlung hier:

                  http://www.bibel-offenbarung.org/trinitaet-antitrinitaet-welchen-gott-betest-du-an/zur-gottheit-schoepfer/214-im-schoepfungsbericht-steht-elohim-die-pluralform-von-gott-offenbart-dies-einen-dreieinigen-gott.html

                  Die Behauptung, es gäbe keinen Majestätsplural stammt von "Hardcore-Trinitariern", für die jedes "Elohim" im AT ein "numerischer Plural" ist - sein MUSS -, egal ob das zugehörige Verb im S oder P steht, damit sie ihre "3 Götter in einer Gottheit"-Ideologie pushen können. Ein Beispiel findet sich hier:

                  http://www.bible.ca/trinity/trinity-oneness-unity-plural-of-majesty-pluralis-majestaticus-royal-we.htm

                  Das ist also genau solch eine "Vertrackte" Debatte wie die "ho theos, DER Gott" v. "theos, EIN Gott"-Streiterei betreffs Joh 1,1.

                  Gruß,
                  M.N.

                2. Winfried Mertens

                  Winfried an Peetha und Gerd
                  Hallo Peetha....ick glaube, Du bist ein BERLINER.
                  ich habe das mit dem "Majestätsplural" selbst im Internet recherchiert.
                  Hier mein Ergebnis, zu dem ich gekommen bin:
                  (Das hier ist ein tolles Beispiel, wie Worte einen den Kopf verdrehen können.)
                  Es gibt keinen Majestäts-Plural im Hebräischen, denn der heißt dort "pluralis excellentiae"....ist aber im Prinzip dasselbe.
                  Die Begründung: Das Nomen steht im Plural aber das Verb in Einzahl.
                  Dies ist doch ein Argument...oder?!
                  Angewendet wird er auf Eloah...Gott....und Behemot....was auch immer......
                  Also hier haben die "Zeugen" wohl mal das richtige....fast richtige Argument.
                  Und zu dem anderen Thema.....auch wenn das einige nervt....aber ich bin doch neu und erbitte von den "Alten Hasen" etwas Geduld, dass ich auf ein Thema komme, was die anderen schon bis zu Abwinken durchgekaut haben:
                  Ist Jehova der Name des Vaters??
                  Oder ist Jehova der Name Gottes in israelitischer Zeit?
                  Wenn Jesus Gott ist, dann gehörte er ja auch zu Jehova in israelitischer Zeit.
                  Ist der Name Jehova überhaupt noch aktuell??!!
                  Liebe Grüße, Winfried......auch gerne auf logofilus@yahoo.com

        2. Tommy

          Natuerlich Ron,

          diese Aussagen scheinen einen dann zu Verwirren.

          Wem gibt Jesus dann alles zurueck und warum, wenn Jesus doch gleichzeitig JHWH sein soll?

          Ich vermute nachwievor, dass man sich Gott versucht zu erklaeren mit einfachen Mitteln. gegenueber Moses sagte Gott so was Aehnliches wie ich bin der ich bin (ego eimi?) was die Menschen, die Jesus abfuehren wollten total erschreckte. Denn dieses durfte nur Gott sagen.

          Hmmm, dabei sagte Jesus doch deutlich, dass er aus dem Vater sei und auch wieder zu ihm zurueckgehen will/wird.

          Hmmmmmm.........

          Muss man drueber nachdenken

          Tommy

      2. ManfredF

        Lieber Winfried

        meiner Ansicht nach ist die Frage, ob Jesus auch JHWH ist und so wie du sie stellst nicht gerade hilfreich. "Bist du dir sicher..:"??? Nun könnte es nicht sein, dass wir gar nicht in der Lage sind, endgültig, also mit absoluter Sicherheit beurteilen zu können, wer, wie, was Gott genau ist?

        Es gibt hier einen Artikel "Ist jesus Gott" und der erklärt ohne die Dreieinigkeit zu benutzen, ziemlich gut, wie man sich Jesus als Gott vorstellen kann. Damals habe ich ziemlich mit der Dreieinigkeit argumentiert.

        Wenn du jeden "Neuen" hier sofort jedes einzelne Wort "ankreidest" und versuchst daraus eine Diskussion zu machen, dann wird das früher oder später frustierend, für dich oder die Neuen.

        Nimm doch einfach hin, dass ZJ und Ex Zj mit JHWH den Vater meinen und mit Jesus den Sohn. Die Frage, wie genau diese jetzt zusammen sind stellt sich für viele sowieso noch.

        Wenn man aber schon einen Segen als Anlass nimmt um eine Diskussion zu starten dann läuft es leider sehr schnell aus dem Ruder. So sehr ich verstehe, dass du "Neue Erkenntnis" mit anderen teilen willst.

  24. Tschango@Alle

    So das Jahr 2016 geht dem Ende zu. Ich möchte mich bei Bruderinfo für die aufschlussreichen Artikel bedanken. Ebenso auch bei allen Kommentarschreibern für ihre wertvollen Gedanken. Sicherlich gehe ich nicht mit allen comfort, aber das ist nicht ausschlaggebend. Wichtig ist was man persönlich für sich rausnehmen kann. Also in diesem Sinne soll das Jahr 2017 weitergehen. Ich wünsche euch allen alles Gute für das Jahr 2017. Prosit !

    1. nada

      Nada@alle

      Dieses Jahr war ein hartes für mich.

      Und ich denke, das war es nicht für mich allein.

      Ich fühle mit allen, die hier schreiben und vor allem mit jenen, die nur lesen, vielleicht noch mit Scham und schlechtem gewissen.

      Mein Herz ist bei allen, die hadern und zweifeln, bei denen die noch nicht wissen, dass sie gefangen sind und doch spüren, dass etwas falsch läuft in ihrem leben.

      Ich bete für die, die ausgelaugt und kraftlos sind, weil sie alles geben, was sie haben und die verzweifelt sind, weil es doch nie genug zu sein scheint. Ich bin bei denen, die den Mut hatten Gott zu suchen und dabei alles verloren haben, Mutter, Vater, Söhne und Tochter..

      Und so flehe ich auch für die, die ein neues leben beginnen konnten, vielleicht sogar mit ihren Familien, die jung genug sind, noch einmal wirklich durch zu starten. Die noch ein leben vor sich haben, das zu leben sich lohnt. Bitte vergesst nicht eure Dankbarkeit dafür.

      Die liebe des Vaters und des Sohnes schenke uns allen ein gutes nächstes Jahr, nach ihrem willen, inGeborgenheit, Frieden und Freiheit.

      Lieber Gruß

      Nada

       

      1. hei-bea

        Liebe Nada,

        Deine zu Herzen gehenden aufrichtigen liebevollen Wünsche haben mich "versöhnt" mit meinem

        Eindruck von Dir im letzten Jahr in Bezug auf Deine bestimmende, leicht arrogante und teils über-

        griffige Selbstbezogenheit. Ich freue mich darüber und wünsche Dir und uns allen hier viel Segen

        und Kraft dafür, diesen "Weg" weiter zu gehen!

        Sonnengrüße aus dem Harz               hei-bea

        1. nada

          Liebe hei-bea,

          merkwürdig, dass du mich so siehst.

          Man hat schon so einige Eigenschaften mit mir in Verbindung gebracht, aber diese noch nicht.

          Ich wünsche dir auch ein gesegnetes Jahr 2017.

          Nada

      2. nada

        Nada@Alle

        Ein neues Jahr ist oft Anlass zum Rückblick und auch zum Blick nach vorn.

        Woher komme ich, wo stehe ich, wo will ich noch hin?

        Im letzten Jahr ist so viel passiert in mir und einige hier auf bruderinfo haben das begleitet.

        Ich danke dafür..

        Dennoch ist es mir nicht gelungen, mich hier wirklich als ein teil eines ganzen zu fühlen. So wie einige andere, die so etwas wie eine   " gemeinde" gebildet haben, die sich persönlich kennen, sich besuchen, wie ich das aus vielen neujahrswünschen sehen konnte. Ich freue mich für euch.

        Wenn ich über das letzte Jahr nachdenke, wie ich mich fühlte und jetzt fühle, dann fällt mir ein Text ein, den Paul McCartney geschrieben hat.

        Blackbird singing in the dead of night

        Take these Brocken Wings and learn to fly

        All your life you were only waiting

        For this Moment to arise

        Blackbird singing in the dead oft nicht,

        Take these sunken eyes and learn to see

        All your life you werde only waiting

        For this Moment to be free. ...

        Vielleicht ist jetzt der Augenblick  für mich gekommen, die gebrochenen Flügel zu heben und zu fliegen, ganz allein.

        Den Wind suchen, der mich trägt.

        Kein Mensch kann das so wie Vater und Sohn, obwohl wir Menschen so konstruiert sind, dass wir das angenommen sein von anderen wohl brauchen.

        Danke für die liebe, die ich hier von vielen verspürt habe.

        Gott segne euch alle

        Nada

        1. Hugo

          Guten Abend,

          wenn ich auch Janus zustimmen kann, dass niemand gedrängt werden sollte, aber keinesfalls der immer wieder geäußerten Meinung ZJ "wüssten nicht was sie tun", so hoffe ich zumindest und wünsche für das neue Jahr, dass diejenigen die hier mitlesen, wenn sie schon selbst versagen, so doch wenigstens ihren Kindern nicht (auch noch) das Leben versauen. Und keinen Druck auf sie ausüben diesem perversen System "die treue zu halten". Was heißt, sich selbst das Leben zu vermiesen und verwirken.

          In diesem Sinne wünsche ich auch ZJ Kindern eine Chance und gutes neues Jahr.

          1. Janus@Hugo

            ...wenn ich auch Janus zustimmen kann, dass niemand gedrängt werden sollte, ....dass diejenigen die hier mitlesen, wenn sie schon selbst versagen, so doch wenigstens ihren Kindern nicht (auch noch) das Leben versauen.

            Bitte meine Aussagen nicht nutzen um das Gegenteil zu behaupten. Danke! Niemand "versagt" nur weil er sich nicht lösen kann. Genau darum ging es in meiner Aussage, dass man sich solche Kommentare durchaus schenken kann. Lies einfach mal Sprüche 12:18

            1. hei-bea

              Hallo Janus,

              laß mich raten: Du siehst Dich in diesem Fall als den "Weisen"???

              Grüße aus dem "weißen" Harz         hei-bea

              1. Janus@Hei-Bea

                Hallo Hei-Bea,

                deine Meinung zum Thema kenne ich, meine dürfte dir auch bekannt sein. Ich sehe mich weder als weise, schlau, intelligent oder sonst etwas an. Ich habe einfach verlernt Menschen nach einer formalen Zugehörigkeit zuzuordnen. Vielleicht vermagst du mich darin zu schulen?

                Das aus meinen Aussagen dann etwas gebaut wird, was so nie Inhalt meiner Aussage war, dagegen verweigere ich mich nach wie vor. Ich denke dies steht mir auch zu.

                Es war mein Fehler, ich habe hier in letzter Zeit wieder viel zu viel geschrieben. Bitte entschuldige dies, ich will nicht altklug wirken, belehren oder gar den Textfluss mit Gutmenschentum behindern. Ich bessere mich, versprochen.

                Was ich jedoch immer erstaunlich finde:

                Ich bin in einem fremdsprachigen Forum regelmäßig aktiv, welches ca. 11.200 Aussteiger hat. Dort reden alle ziemlich entspannt. Wenn jemand sich vorstellt und ein Ältester, PionierIn oder was auch immer ist/war bzw. regelmäßig in die Zusammenkünfte geht, ist das eine Information für alle, die genauso interessant ist wie die Frisur des/der Betreffenden. Der Großteil dort sind Agnostiker und Atheisten.

                Komischer Weise frage ich mich immer wieder, ob es an der Sprache liegt oder daran, das es christliche Foren/Kommentarspalten sind, bei denen sich Menschen fast entschuldigen müssen noch aktiv zu sein und bei denen regelmäßig deftig ausgeteilt wird. Vielleicht weißt du ja dazu mehr?

                Es grüßt

                Janus

                1. hei-bea

                  Hallo nochmal,

                  Hugo hat - wenn auch etwas unglücklich formuliert(versagen...) hier seine persön-

                  liche Meinung wieder gegeben, dass nämlich Kindern von ZJ auch "Religionsfrei-

                  heit" zustehen müßte (staatlich verbrieft). Das dem leider nicht so ist wissen wir

                  alle! - Versagen tut keiner, der sich d i e Zeit nimmt, die e r explizit braucht, um

                  sich von der Org zu lösen, im Gegenteil, ich sehe uns alle als "Kämpfer" für das

                  gemeinsame Ziel des "direkten" Weges zu Gott durch Jesus.

                  Ich fand jedenfalls Hugos Kommentar lesenswert, spiegelt er doch eine von vielen

                  Meinungen hier wider.

                  Ich gehe mal davon aus,dass Du mit "deftigem Austeilen gegen die noch Aktiven"

                  die Kommentare u.a. von mir meinst, die in dieser Sache nicht D e i n e persön-

                  liche Meinung widerspiegeln... Dieses "deftige Austeilen" wurde von Andersden-

                  kenden hier sicher n i e in dem Sinne gewollt, wie Du und andere "zarter Besaite-

                  te" es empfinden - jeder formuliert nun mal anders , Du eingeschlossen... Und nun,

                  um u.a. den lieben Leo zu beruhigen, auch ich lese Deine Kommentare gern und es

                  liegt mir fern, Dir irgend etwas zu unterstellen ( basta).

                  Lass es damit gut sein                 hei-bea

                2. Janus@Hei-Bea

                  Ich betrachte (fast) alle Kommentare als lesenwert, sonst würde ich doch nicht meinen Senf dazugeben. 😉

                  Ich bin nicht sehr zart besaitet - du würdest dich wundern, beruflich aber etwas im Bereich positive Kommunikation geschult. Was ich vielleicht ungünstig finde, verprellt manch anderen oder er hat Angst sich zu melden.

                  Ich will hier keine Wortklauberei betreiben, auch geht es nicht um meine Meinung - auch wenn es für dich anders wirkt. Mir geht es einfach nur um die Worte die wir nutzen. Und jemanden als "Versager" zu bezeichnen, obwohl er einen Spagat machen muss um seiner Familie zu helfen, dies finde ich nach wie vor traurig. Auf mehr wollte ich nicht hinweisen.

                  Ich denke wir sind uns einig, in dem was wir meinen. Lassen wir es dabei bewenden.

                  Liebe Grüße & einen schönen Abend dir

                  Janus

                   

        2. Omma@nada

          Liebe Nada,

          ich habe schon länger darüber nachgedacht, ob wir uns nicht über e-mail schreiben könnten.  Dann dachte ich aber, dass du es für gefährlich halten könntest, weil ja die Angst vor dem Entdecktwerden da ist, so hatte ich diesen Gedanken wieder zurückgestellt.

          Ich finde in Mails kann man doch viel persönlicher miteinander reden, als auf einer öffentlichen Plattform.  Solltest du auch den Wunsch haben, hier meine Mail-Adresse:   wegsucher51@web.de

          Du kannst es dir ja noch mal durch den Kopf gehen lassen. Ich würde mich jedenfalls freuen, besonders da wir ja ähnlich alt sind, ich bin 65 Jahre. Vielleicht kann ich dir beim Fliegen ein wenig helfen.

          Sei ganz lieb gegrüßt und umarmt von deiner Schwester  Omma

           

        3. Zartbesaitet

          Liebe Nada,

          ja - so wie dir ging es uns auch vor einiger Zeit. Wir wurden auch verletzt, durch Äußerungen von Personen, die weder unsere Umstände kannten und einfach nur "bewerteten" - aus ihrer oft sehr engen Sicht. Das tut weh, und man wünscht sich dann oft, hier niemals Teil gehabt zu haben. Man hätte sich etwas erspart. Und man fühlt sich als Außenseiter, nicht als Teil des Ganzen hier. Aber diese Aussage hat weitere Erklärungen nötig.

          Wir sind zwar zart besaitet, HSP und wirklich auch sehr verletzlich, aber wir haben in der Zwischenzeit einen Lernprozess hinter uns und hoffen, in Zukunft besser mit so etwas umgehen zu können. Wir gestehen in der Zwischenzeit jedem seine Sicht der Dinge zu. Jeder darf hier - und das ist der gravierende Unterschied zu unserer hinter uns gelassenen Zeit als voll integrierte ZJ - seine Meinung sagen. Es ist zwar nicht schön, jemanden ohne genaue Kenntnis des Lebenshintergrundes so einfach aus der Hüfte heraus zu bewerten, aber hier ist es zumindest ohne Sanktionen vorerst möglich, auch wenn zu Heftiges von den Moderatoren schließlich unterbunden wird  bzw. zumindest mit einem Ordnungsruf begleitet wird.

          Wobei gerade wir beide gemeinsam mit dir und vielen anderen hier für eine gemeinsame Sache gekämpft haben: Es stillen Mitlesern und neuen, vielleicht auch aus Versammlungen der ZJ geprügelten Menschen hier so schön wie möglich zu machen. So liebevoll, positiv und vor allem auch so einladend wie möglich, um vielleicht in Hinkunft selbst mit zu wirken. Einfach so konstruktiv, erbauend und liebevoll wie möglich zu sein. Aufzufangen wo man niedergeschubst wurde, aufzurichten und mal eine kräftige Umarmung  vor dem Weitergehen zu geben. Ist zwar nicht allein Sinn und Zweck dieser Seite, das wissen wir, aber wir wollen das hier passende Kritische mit einer positiven Alternative verbinden. So nach dem Motto: Der Weg als ZJ war schädlich, bedrückend, also bitte nicht weiter auf diesem Weg, auch wenn die Menschen, die dort verbleiben uns weiter am Herzen liegen. Aber wir geben uns mit dem Ansehen des Scherbenhaufens nicht zufrieden, wir wollen dem Vater und dem Sohn eine "Wohnung" in uns bieten, indem wir deren Haupteigenschaft - die Liebe - so weit wie möglich in uns auszubauen versuchen. Egal ob andere das gleich sehen oder nicht. Wir sind nicht deren Richter und wir sollten auch aufhören, alles zu bewerten, weil wir selbst bei negativen Kommentaren nicht wissen, aus welchen Umständen und welcher Stimmung heraus hier alles entstanden ist.

          Ganz ehrlich - wir haben auch nicht erwartet in BI eine "Gemeinde" zu finden. Aber was wir gefunden haben war trotzdem großartig. Menschen, die nun ihr Denken und Reden über ihren Glauben frei gestalten dürfen, ganz wie es ihr Erkenntnisstand aus der Bibel zuläßt. Jeder darf sich hier bemühen frei und umgelenkt durch menschliche Doktrin ein Christ zu sein. Und es ist wie bei einem Kuchen: das Rezept ist vorhanden, ob er gelingt, hängt von vielen Umständen ab. Manchmal auch von der Erfahrung, manchmal wurde er völlig daneben, doch je öfter man das Rezept anwendet, desto besser wird er in Zukunft gelingen. Das Herz ist das Wichtigste an allem und die daraus entspringende Liebe - ganz im Sinne der Lehre unserer beiden Höchsten. Und niemand muss den anderen in diesem Sinne belehren (siehe Hebräer 8:10-12) um ihn zum Gleichklang zu bringen. Und um beim Vergleich zu bleiben: Jeder bäckt seinen Kuchen selbst, zuerst für sich und wenn er immer besser wird auch für viele andere, zu deren Freude.

          Wir haben uns auch vor einiger Zeit hier zurückgezogen. Bleiben auch jetzt eher im Hintergrund, aber wenn wir Zeilen wie deine lesen, so ist doch unser Herz sehr berührt. Wir haben dich in den Monaten, wo wir dich hier schreiben sehen sehr, sehr zu lieben begonnen. Du bist in unseren Herzen, denn du hast es nicht leicht. Viele andere hier auch nicht.

          Wir haben auch dir persönlich und auch durch Hinterlassen unserer Mail angeboten, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen. Das Angebot besteht weiterhin. BI-Aktuell hat unsere E-Mail. Du kannst uns gerne kontaktieren, wir werden dir sicher und in jenem Diskretions-Level, den du dir wünscht auch gerne antworten.

          Wir hatten gerade ein paar wunderschöne Tage mit jahrelangen "stillen Mitlesern" hier bei uns zu Hause. Und auch wenn es nicht gleich so weit mit dir kommen kann - deiner Umstände wegen - so öffnen wir dir vorerst doch in aller Liebe unser Herz. Und teilen gerne mit dir unsere Welt, unser Leid und auch unsere Freuden.

          Aber die Wahl überlassen wir gerne dir. Und wir sind deswegen niemals eine "Gemeinde" in dem Sinne, wie es uns bei durch die ORG beigebracht wurde.

          Welche Entscheidung du - liebe Nada - auch triffst, unser ❤️ ist sehr mit dir verbunden. Wir lieben dich und wer weiß, vielleicht kehrst du hier eines Tages zurück und wir wünschen, dass du Kraft aufbringst, DEINEN WEG weiterhin zu gehen!

          Deine Zartbesaiteten

          1. Argentum@Zartbesaitet

            Ihr lieben Zartbesaiteten,

            das war ein ganz wundervoller kleiner Brief an die liebe Nada, ich empfinde wie Ihr. Danke.

            Ihr tragt wirklich Gottes Liebe im Herzen.

            Alles Liebe auch für Euch.

            Argentum

            1. Lili

              Lili @ Zartbesaiteten

              Ihr Lieben ,

              Euere Gedanken zu / an Nada ,haben auch mir

              so gut getan .

              Ich bin dankbar ,hier bei BI , sowohl biblisch gut und klar durchdachte Artikel und Kommentare lesen zu können ,die mir helfen aus alten Religionsverstickungen heraus zu kommen ,

              als auch so liebevolle ,mein Herz berührende Kommentare ,wie die Eueren .

              In so vielen was Ihr an unsere Liebe Nada geschrieben habt , finde ich mich wieder und fühle mich verstanden .

              So möchte ich ganz doll Danke dafür sagen und umarme Euch zwei Zarte " Empathiekos "  jetzt erst mal nur in Gedanken und hoffe das wir uns wieder sehen , so das aus Gedanken Taten

              werden können .

               

              Nun möchte ich diese Gelegenheit noch nutzen ,

              um mich bei all den lebendigen Glaubens - Geschwistern zu bedanken .

              Ihr wart mir in dem letzten Jahr eine große Freude

              und Stärke .

              So möge es auch bleiben ❤️

              Auch wenn ich mehr lese als das ich schreibe ,

              fühle ich mich Euch sehr nah .

              Euere Lili

        4. Janus@Nada

          Liebe Nada,

          erst einmal alles Gute für 2017.

          Wenn ich mich recht entsinne, kämpft du ja allein. Vielleicht eine Idee: Du kannst vielleicht 2-gleisig fahren. Eine "sichere" Mail auf der du einfach mal dein Herz ausschütten kannst die nur du kennst und über die/eine andere offizielle Mail einfach den normalen Kontakt (allgemeine, unbedenkliche Themen) zu z.B. Omma oder anderen hier. Ich denke Omma und andere würden diese Trennung der Kommunikation durchaus verstehen.

          Es grüßt

          Janus

           

        5. Myway

          Liebe Nada,

          wenn Du magst, können wir gerne auch persönlich Kontakt aufnehmen:

          Wenn ich mich recht erinnere bist Du in NRW.

          Dort stamme ich ursprünglich auch her, und besuche dort ab und zu Verwandte.

          Würde mich freuen von Dir zu hören.

          mail-an-myway@web.de.

          Sei ganz lieb gegrüßt

          Myway

        6. Petrus111

          Liebe Nada,

          ich verstehe, was Du meinst, aber das, was Du vermisst, kann dieses Forum nicht leisten!

          Es ist ein Selbsthilfeforum - mit Zugang für Jedermann. Es ist kein geschützter Raum, und vor allem: sind sich hier nicht alle einig. Viele haben mit tiefgreifenden Traumata zu tun - einhergehend mit daraus resultierenden Störungen - sie sind einfach krank geworden in der Org - bewegen sich nun auf diesem Forum und bringen ihre Schmerzen, ihr Unwohlsein, ihr Unverständnis, ihre Not zum Ausdruck.

          Das kann keine Wohlfühlathmosphäre sein - das ist im Gegenteil mitunter äußerst schwierig.

          Aber ein Forum, das Hilfe bieten soll und will, das beheimatet genau solche Leute, die eben diese Hilfe brauchen - mit allen Schwierigkeiten, die dazugehören. Dass manche sich über das Forum kennenlernten und man dies in den Kommentaren merkt, muss niemanden "neidisch" werden lassen (beachte die Anführungsstriche - ich kritisiere das nicht - und der Ausdruck trifft es auch nicht optimal).

          Bitte schreib mir mal auf     franzose4711@kabelmail.de -

          vielleicht habe ich ein Angebot für Dich, dass Dir in der angesprochenen Weise hilft.

          beste Grüße

          Petrus111

  25. Leo@Petrus111

    Lieber Petrus 111,
    schätze deine Kommentare sehr, sie sind ausgewogen und vor allem für Nochzeugen nützlich. Mit den letzten Kommentaren hast du treffend das Thema des aktuellen Artikels erweitert und für die Zeugen Jehovas, die hier lesen mögen, auf die merkwürdige Sichtweise der WTG zum Thema „Nothilfe“ hingewiesen.
     
    Ich denke solche Kommentare helfen den Nochzeugen eher weiter, als wie die endlosen Diskussionen über Fragen wie Dreieinigkeit oder das Wesen Gottes, bzw. Leben im Himmel oder auf Erden.
    Es bringt uns nichts, wenn wir uns gegenseitig Bibelstellen um die Ohren haue um Dinge zu Beweisen, über die die Bibel keine genauen Aussagen macht und die auch nicht wichtig sind um im Glauben zu wachsen.
     
    Der gerne zitierte Text aus Hebr. 11:16 z. B. um ein Leben im Himmel biblisch zu belegen wird ganz unterschiedlich von den einzelnen Übersetzern wiedergegeben.
     
    Z.B. spricht Luther in der Übersetzung 2017 von einem himmlischen Land: „Nun aber streben sie zu einem besseren Land, nämlich dem himmlischen.
     
    Oder die Schlachter Übersetzug: „nun aber trachten sie nach einem besseren (Land), nämlich einem himmlischen“.
     
    Und auch die Interlinearübersetzung gibt diesen Vers nicht zwingend für ein Leben im Himmel wieder.
     
    Will damit nur zeigen, dass es Fragen gibt, welche die Bibel nicht eindeutig beantwortet. Warum streiten wir dann Einige hier so verbissen über Worte und Begriffe welche in der Regel vom Gegenüber oft anders verstanden werden. Dreieinigkeit, was versteht der Einzelne darunter?
     
    Himmel? Es gibt alleine in der Bibel mindestens 3 Definitionen, wenn nicht sogar 4. Paulus sprach vom 3. Himmel. ?????
     
    Es wäre schön wenn nicht immer wieder die gleichen Themen hier ausgeschlachtet würden, führt nur zur Verwirrungen und Streitgesprächen. Jeder hat seine Ansicht und glaubt sie mit der Bibel belegen zu können. Keiner wird bereit sein den Standpunkt des anderen zu übernehmen solange die Bibel nicht eindeutig etwas dazu sagt, z. B. ich Gott und der Vater sind eine Person, oder alle Menschen werden einmal bei mir im Himmel leben.
    In welcher Form und wie und wo das ewige Leben gelebt werden wird, darüber sagt die Bibel nichts eindeutiges, also warten wir ab.
     
    In diesem Sinne wünsche ich allen hier ein gutes Jahr 2017.

    Leo

    1. peetha@Leo

      LEO  - immer wieder SCHÖN,  ... Menschen zu lesen .... wie ...  (auch) DICH

      Deine Segenswünsche  - AUCH für dich

  26.  
    Lieber Athalja
    Bei allen 11 Übersetzungen, die ich gelesen habe geht es um die Belohnung
     
    11. Scofield    Denn er achtete die Schmach Christi für grösseren Reichtum, denn die Schätze Ägyptens; denn er sah die Belohnung
    Hier sind noch 2 Paralellstellen angegeben
    Röm 8,18

    Ich glaube nicht, dass die Leiden, die wir jetzt durchmachen, ins Gewicht fallen im Vergleich mit der Herrlichkeit, die uns in der Zukunft offenbar wird.
    2.Kor 4:17

    Denn unsere leichten und vergänglichen Nöte erwerben uns eine immerwährende Herrlichkeit, deren Gewicht jenseits aller Beschreibung liegt. 18 Wir richten unser Augenmerk nicht auf das, was nicht zu sehen ist, denn die sichtbaren Dinge sind zeitlich, die Unsichtbaren aber ewig 
     
    In diesem Zusammenhang habe ich die Querverweise gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, in Römer 8 geht es nicht nur um die Kinder Gottes, sondern um die ganze Schöpfung. (Es ist ratsam das ganze Kapitel 8 zu lesen). 
     
    Zitalt: Die Schöpfung wartet sehnsüchtig darauf, dass die Söhne Gottes offenbart werden; denn die Schöpfung ist der Hoffnungslosigkeit unterworfen – nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat. Es besteht aber eine verlässliche Hoffnung, dass auch  s i e  aus ihrer Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit wird und sich der Freiheit erfreut, die mit der Herrlichkeit einhergeht, die die Kinder Gottes haben. 
     
    Das macht mich allerdings sehr nachdenklich!
    LG Noomi
     

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Omma & Co.

      Liebe Noomi,
      vielen Dank für Deine Rückmeldung zu Heb. 11:26. Du hast den Bezug auf die Belohnung gelegt - die hatte ich nicht im Sinn, als ich meinen Aufruf tätigte. Interessanterweise gibt es noch einen Bezug zu diesem "Wort" (Belohnung): Jesus höchst persönlich sprach davon, u.a. in Matt.5:12. Ich führe hier die bemerkenswerte Passage aus Luk. 6:23 aus der NGÜ an.
      " ...Denn im Himmel wartet eine grosse Belohnung auf euch."
      Die gleiche Passage aus der GNB lautet hingegen so:
      „…denn Gott wird euch reich belohnen.“
      Gibt es hier bei diesen beiden Bibelversionen für Dich erkennbare Unterschiede? Spielen unterschiedliche Bibelübersetzungen evtl. doch eine mittragende Rolle?
      ANMERKUNG: Nein - ich möchte jetzt nicht schon wieder hierzu eine Diskussionsebene starten, liebe Noomi. (Diese Form von „endlosen Diskussionen“ (Formulierung stammt von einem Kommentator) wird hier nicht von allen befürwortet.) Dabei lesen wir im BI-Menüpunkt unter „Über uns“ auszugsweise:
      Der „Bruderinfo-Arbeitskreis“ …bemüht sich zum anderen darum, die biblische Wahrheit zu erforschen und zu vertreten...

      Nun aber zur Sache.
      Mir ging es bei Heb. 11:26 um:

      a)       den Kontext dieses Verses (von Vers 24 bis Vers 28)
      b)       die Bezugsperson (Moses)
      c)        die Bedeutung von „Christus“ in diesem Zusammenhang (die Schmach des „Christus“)
      d)       verschiedene Bibelübersetzungen (deren Formulierungen zum Vers 26)
      e)       nicht um die Belohnung

      Ich führe Heb. 11:26 nachfolgend von diversen B-Ü’s an; nehme ihn aber als Ausgangstext zuerst aus der ELB her.
      „Indem er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er schaute auf die Belohnung.“ (ELB – beachte Sprachschlüssel  5357!)
      „Für ihn waren alle Schätze Ägyptens nicht so viel wert wie Schimpf und Schande, die er für Christus auf sich nahm. Denn er wusste, wie reich Gott ihn belohnen würde.“ (HFA)
      „Die Schmach, die er dadurch auf sich nahm – dieselbe Schmach, die auch Christus zu tragen hatte – , bedeutete ihm mehr als alle Reichtümer Ägyptens, weil sein Blick auf die Belohnung gerichtet war, ´die Gott für ihn bereithielt`.“ (NGÜ)
      „Er war sicher, dass alle Schätze Ägyptens nicht so viel wert waren wie die Schande, die wir zusammen mit Christus10 ertragen. Denn er blickte auf die künftige Belohnung.“ (GNB)
      „weil er die Schmach des Christus* für größeren Reichtum achtete als die Schätze Ägyptens; denn er hielt seinen Blick auf die Belohnung gerichtet.“ (NWÜ – beachte das *!)

      Und nun zu meiner Hauptfrage, liebe Noomi: Was fällt Dir jetzt bei diesen diversen Formulierungen auf?
      Eine weitere Frage wäre:
      Ist der Einbezug diverser Bibelübersetzungen irgendwie wichtig, zum Erlangen des Verständnisses der Bibel?

      Bitte teile mir Deine Sicht mit, wie Du diese Passage „deutest“ – nicht die „Belohnung“ soll zentraler Inhalt dabei sein. (Liebe Mitleser, wenn ihr es wünscht, dann meldet doch auch eure Sicht zu dieser Frage. Vielen Dank.)

      Harmonische und liebevolle Grüsse von
       
      Athalja

  27. Schneeflocke

    Liebes BI-Team,

    zum Jahresabschluss möchten wir Euch auch nochmal vielen vielen Dank für die gute Aufklärungsarbeit und die ehrliche Berichterstattung über das jw.org-System sagen!!

    Je länger man mitliest, desto mehr fällt es einem wie Schuppen von den Augen, dass das jw.org-Grundprogramm ein auf Leistung basierendes  "Ewiges-Leben-Verdienen" ist. Das macht mich oft nach wie vor noch traurig, aus verschiedenen Gründen. Einer ist, dass die aufrichtigen und lieben Schwestern und Brüdern in der Versammlung nicht die volle Liebe und Gnade unseres großen Schöpfers zu spüren bekommen. Es wird ein fordernder Gott vermittelt, vor dem man Angst bekommt, wenn man nicht (mehr / vollständig) funktioniert. Auch dieser Artikel über das Jahresmotto 2017 legt das wieder klar offen.

    Aber wie anders sind doch unser guter Vater und unser liebevoller Herr und Hirte!! Römer 10:1-10
    Brüder! Das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, dass sie gerettet werden.
    2 Denn ich gebe ihnen Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht mit rechter Erkenntnis.
    3 Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.
    4 Denn das Endziel des Gesetzes ist Christus, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.
    5 Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: "Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben."
    6 Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: "Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?", das ist: Christus herabführen;
    7 oder: "Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?", das ist: Christus aus den Toten heraufführen.
    8 Sondern was sagt sie? "Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen." Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, 9 dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst.
    Bleibt zu hoffen, dass noch viele Schwestern und Brüder Ihre von der unbarmherzigen  jw-org gnadenlos aufgedrückte Leistungs-Last ablegen können und sie endlich die sooooo große Güte und das Mitgefühl unseres Gottes selbst erfahren können, sowie ihre und unsere Kinder.

    Liebe Nada, Chnöpfli, M.N., Anna, Zartbesaitet und alle anderen, deren persönlichen Umstände zur Zeit (noch) keine "völlige" Freiheit lassen: Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Segen und um so mehr die wohltuende Liebe und das Erleben des mitfühlens und des "gehalten werdens" unserer Höchsten, sowie Ausdauer und Mut die richtigen, durch unseren Herrn geführten  Entscheidungen für Eure jeweiligen Situationen zu treffen. Ihr habt alle schon so viel Gutes unserer Schöpfer an Euch selbst erfahren dürfen und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man Gott und seinem Sohn oft in den schwersten Stunden am Nähsten kommt. Jesus kennt selbst alle zutiefst verzweifelten Gefühle, dies kommt in Markus 14 auch so intensiv zum Ausdruck. Vielleicht wird Eure Geduld und Eure Liebe zu Euren Angehörigen und zu unserem Herrn sogar ungeahnte Dinge bewirken, wer weiß...?!

    Ihr lieben stillen Leser, habt keine Angst und prüft die Lehren der Zeugen Jehovas mit Verstand und mit Eurem für Gott und seinen Sohn glühenden Herzen!! Sie werden Eure Hand nehmen und Euch in Ihr hell strahlendes Licht führen und wenn nötig dorthin tragen!

    1.Thessalonicher 5:21 Prüft alles, und behaltet das Gute!

    Liebste Grüße an Euch alle, Ihr, jede(r) auf seine Art, bezaubernden Schwestern und Brüder

    Eure Schneeflocke

    1. Leo@Schneeflocke

      Liebe Schneeflocke
      Auch deine Kommentare schätze ich sehr, sie sind voller Liebe und Verständnis für die Situationen aller die hier lesen. Das wollte ich dir zum Jahresende mal sagen.
      Gleichzeit möchte ich mich auch deinem dank an das BI Team anschließen.
      Danke dir, und freue mich auf weitere ermunternde Gedanken auch von dir.
      Dir und deiner Familie alles Gute für 2017.
      Du weist ja, wer gesund ist hat viele Wünsche. Wer krank ist hat nur einen Wunsch.
      Natürlich auch allen Lesern hier auch alles Gute für 2017

      Leo

      1. Schneeflocke@Leo

        Lieber Leo,

        Vielen Dank für Deine warmen und herzlichen Worte und Wünsche!

        Wenn ich es Deinen Zeilen richtig entnehme, geht es Dir nicht so gut?!...In welcher Form auch immer Du zu leiden hast gesundheitlich,  wünsche ich Dir besonders viel Kraft zum Aushalten und im besten Fall natürlich Heilung, wenngleich ich weiß, dass dies leider (noch) nicht immer möglich ist. Auch Dir, lieber Matthäus, wünsche ich von ganzem Herzen, dass Du alles was dieses Jahr therapiemäßig auf Dich zukommen mag durchkämpfen wirst!

        Leider ist auch jw.Org nicht ganz unbeteiligt an den vielen körperlichen, seelischen, psychischen und geistigen Erkrankungen, die viele liebe Schäfchen davontragen und -trugen.

        Es ist nun schon viele Jahre her bei mir, aber auch ich habe gesundheitlich ein paar Federn lassen müssen. Ich musste schon als Jugendliche und dann junge Erwachsene durch ein sehr tiefes Tal gehen, dessen Höhepunkt (passender wäre Tiefpunkt!)  darin bestand nicht mehr Leben zu wollen. Durch die fordernde Leistungsreligion, durch Erlebnisse in der Org. und durch das Erfahren was passiert wenn man nicht so funktioniert wie man sollte (und dank der bestens funktionieren org-Programmierung dann auch selbst WILL).

        Was ich sagen möchte: jw.org ist gefährlich, vor allem für schutzlose Kinder, die dort hineingeboren wurden. Kaum eine Chance dem zu entgehen. Daher meine aufrichtige Bitte an alle Eltern die mitlesen: Prüft die Lehren der Zeugen Jehovas, prüft sie anhand der Heiligen Schrift, prüft sie unter Wirkung des Heiligen Geistes, bittet unseren großen, erhabenen, überaus reichlich und vollkommen liebenden Gott darum, seinen geheiligten und verherrlichten Sohn Jesus Christus zu ERKENNEN!

        Tut dies (prüfen) aus Liebe zum Schöpfer und aus Liebe zu seinen Geschöpfen, den uns zeitweise anvertrauten Kindern. Wie sehr hat doch Jesus Kinder geliebt, ja er hat sie niemals weggeschickt! Im Gegenteil

        Matthäus 18:1-5
        1 In dieser Zeit fragten die Jünger Jesus: "Wer ist wohl der Wichtigste in Gottes neuer Welt?"
        2 Jesus rief ein kleines Kind, stellte es in die Mitte
        3 und sprach: "Das will ich euch sagen: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr nie in Gottes neue Welt.
        4 Wer aber so klein und demütig sein kann wie ein Kind, der ist der Größte in Gottes neuer Welt.
        5 Und wer solch ein Kind mir zuliebe aufnimmt, der nimmt mich auf."
        Lieber Leo und auch alle anderen Mitleser: Zartbesaitet hat in seinem lieben Kommentar das Wort Stern und (Sternen-) Himmel erwähnt. Diesen bei klarer Sicht zu betrachten erweckt Erfurcht und zeigt uns Gottes Stärke und Allmacht. Sich Sternschnuppen zu erfreuen und damit automatisch der Liebe unseres Schöpfers zu ergeben haben wir bald wieder eine Gelegenheit. Am 3.1. ist eine Sternschuppennacht, in der wir den Zauber eines Meteorschauers bei guter Sicht genießen dürfen. Dieses Ereignis anzusehen und mitzuerleben lohnt sich, vielleicht haben wir ja die Möglichkeit dazu?!

        http://www.br.de/sternenhimmel/sternschnuppen-meteore-sternenhimmel-100.html

        Euch allen “danke“ für Eure lieben Worte, Urmel, Omma und Oppa, ...  und sehr dolle auch dem wunderbarem Ehepaar aus dem schönen Süden, dessen Gastfreundschaft und wohltuende Gemeinschaft wir ein paar Tage vollstens genießen durften... Von ganzem Herzen DANKE DANKE DANKE!!

        Und auch Dir mein schönes Chnöpfli, ja, wir SIND ALLE verbunden, in der zarten aber so mächtigen Liebe unseres Herrn und Erlösers, dem Christus, das Lamm Gottes.

        Dankbare  Grüße und ein schönes 2017 für Euch alle wünscht Euer Flöckchen

    2. Chnöpfli

      Liebste Schneeflocke

      Vielen Dank für Deine lieben Worte.

      Gerade an einem Tag wie heute lässt man vieles nochmals Revue passieren. Vor einem Jahr kannte ich diese Seite noch nicht. Ich war erdrückt von Forderungen, Zweifel, Enttäuschungen....

      In der Zwischenzeit ist ganz viel passiert, so vieles hat sich verändert. Auf das anfängliche Verlorensein, den freien Fall - folgte die Zuversicht und das Vertrauen, trotz allem auf dem richtigen Weg gelandet zu sein. Das Vertrauen in unsere Höchsten ist stärker denn je.

      Gehen wir weiter - niemals werden wir alleine gelassen werden.

      Dir und Deiner Familie die liebsten Grüsse vom Chnöpfli

      @alle und BI-Team

      Auch von mir ein grosser Dank an alle, für die Aufklärung, für das Mitteilen Eurer Gefühle, die tröstenden Worte und die grosse Arbeit vom ganzen BI-Team.

      Ich durfte dieses Jahr Brüder und Schwestern kennenlernen, die diese christliche Liebe tragen, die ich mein ganzes Leben gesucht habe. Dieses Gefühl, mit ihnen verbunden zu sein, trägt mich täglich. Unser Schöpfer hat uns diese Liebe auf den Weg mitgegeben. Wir müssen nicht bis Harmagedon darauf warten weil wir sie angeblich wegen unserer Unvollkommenheit nicht hervorbringen können - nein - sie ist heute schon da!

      Auch ich hoffe sehr, dass das noch viele erkennen mögen und diese Zwangsjacke von der Org abstreifen.

      Liebe Grüsse an ALLE hier, auch an die stillen Mitleser: Traut Euch, etwas zu verändern und in die schon offenen Arme unseres Schöpfers und seinem Sohn zu laufen!

      Chnöpfli

       

       

       

      1. Omma@Chnöpfli

        Liebes Chnöpfli,

        Ich möchte mich deinen lieben Worten an unser liebes "Flöckli" anschließen. Ja, sie hat schon eine außergewöhnliche Gabe, und sie nutzt sie, um uns zu erbauen, zu erwärmen und zu trösten.

        Du schreibst, dass für dich im letzten Jahr viele Veränderungen waren. Ich musste da an ein Gedicht denken, das ich vor kurzem gelesen habe.

        Hoffnungsvolle Wünsche fürs nächste Jahr

        Was nutzt es zu bereuen?

        Was geschehen, das geschah.

        Sollst dich stattdessen freuen

        auf neue Chancen im neuen Jahr.

        Was nützt es zurückzuschauen?

        Zu ändern ist Vergangnes nicht.

        Sollst nun ins neue Jahr vertauen,

        darin scheint der Hoffnung hellstes Licht.

        Wir, die Omma und der Oppa, wünschen dir, liebes Chnöpfli und allen anderen, besonders auch den Betreibern von BI-Aktuell, an jedem Tag des neuen Jahres 2017, dieses hellste Licht der Hoffnung!  

        Ja, liebes Chnöpfli, uns ist es genauso ergangen, wie dir, auch wir haben, besonders im letzten Jahr, so viel Liebe erfahren dürfen, das wir es kaum in Worte kleiden können. Ja, so eine große und von Herzen kommende Liebe habe ich in den Jahrzehnten in der Org. nie kennengelernt.  Unseren Beiden Höchsten sei von Herzen dafür gedankt!!!

        Ganz liebe Grüße senden dir, und bleib schön gesund(!!!),  die Nordlichter  Omma und Oppa

         

    3. Zartbesaitet

      @Schneeflocke @BI-Aktuell-Team  @an die vielen Lieben, die wir über diese Seite ins Herz geschlossen haben

      Es ist uns ein großes Bedürfnis, an euch hier auch ein großes Wort des Dankes zu sagen. Wir dürfen diesen letzten Tag im Jahr 2016 zu Hause mit einem ganz lieben - schon längere Zeit aufgewachten Paar -  verbringen, mit dem wir eine Herzensfreundschaft geschlossen haben. Und das alles dank euch allen hier.

      Als wir den Ausstieg aus diesem ORG-Kubus begannen war vor allem unsere Sie im besonderen besorgt, ganz allein in der Welt zu stehen - allein mit mir, ihrem Ehemann. Das Schöne an uns ist, dass wir ja alle Schritte gemeinsam gingen, aber plötzlich tauchten so wunderbar leuchtende Sterne wie du - liebe Schneeflocke - am Himmel der Freiheit auf und wir erinnern uns daran wie unser Herz hüpfte, als deine erste Antwort auf unser schüchterne Mail kam. Wir überschlugen uns vor Freude und danach war es nur noch eine logische Folge, dass wir euch und viele andere persönlich kennenlernen wollten. Ein Treffen im Norden bei euch, danach ein weiteres am Tegernsee - wo wir unsere lieben Freunde, die jetzt bei uns sind kennengelernt haben.

      Wir durften erkennen, was die Worte aus Johannes 8:32 wirklich bedeuten - ja die WAHRHEIT HAT UNS FREI GEMACHT - auch wenn es noch immer schmerzliche Momente gibt. 2017 wollen wir als erstes Jahr gänzlicher Freiheit begehen - und wir freuen uns, auch bei euch mit dabei sein zu können. In diesem Sinne möchten wir all die Sterne, die uns hier geleuchtet haben nochmals erwähnen: Persönlich kennen wir ja inzwischen Alice mit Familie, Schneeflocke und gesamten Anhang, Salvo, Störtebeker, Lily, Nachdenker, Urmel, Omma & Oppa, sowie O.W.Schön und seiner lieben Sanna - ja und noch einige andere, die uns inzwischen liebe Freunde wurden. In herzlichem Kontakt stehen wir mit Chnöpfli, Stillem Wasser, Lotusblüte, Taube, Naomi, Kirschblüte und noch einigen mehr - alles dank BI-Aktuell hier.

      Einigen von euch Genannten hier möchten wir auch demnächst wieder persönlich schreiben - gleich in den nächsten Tagen. Hatten einige schwierige Wochen hinter uns!

      Und wie sehr wir einige der Autoren und Kommentatoren hier wert schätzen, hatten wir ja schon erwähnt. Es sind wirklich sehr viele, denen wir danken möchten.

      Und vor allem dem freiwillig arbeitenden BI-Team - wir haben wahrscheinlich keine Vorstellung, wieviel Zeitaufwand das erfordert - aber wir möchten euch unsere besondere Wertschätzung ausdrücken. Ihr habt mit euren offenen Artikeln dazu beigetragen, dass 2016 ein ganz besonderes Jahr wurde - und wir möchten euch - soweit es uns möglich ist unterstützen, wo es geht - ihr habt es verdient! Es war eines der schwierigsten aber gleichzeitig eines der schönsten Jahre unseres Lebens - und 2017 sollte es noch schöner werden.

      In diesem Sinne - DANKE! - an euch alle.

      In christlicher Liebe und Verbundenheit

      eure Zartbesaiteten

    4. Genau vor einem Jahr, wurde hier mein erster Kommentar frei geschaltet. Ich hatte zwar einige Male versucht einen Kommentar zu schicken, aber die liefen ins Leere. Da war ich noch ABC - Schütze in Punkto iPad war.  Und ausgerechnet der Kommentar, wo ich kein Nick-Name benutzte, wurde hier reingestellt. Ich war voll mit meinem Namen drin. Meine Wangen und Ohren waren hochrot und glühten heiß, vor so viel Dummheit. Ich lief in meinem Büdchen rum, wie ein Stubentiger und wusste nicht , was ich machen sollte. Weil, der Feind ließt ja hier auch mit!!!  Nach einigen Mail's und Telefonaten, gab es einen lieben Admin und löschte dann wenigstens am Neujahrstag  meinen Nachnamen. Puh... Am nächsten Tag gestand ich einem Bekannten, was ich für eine Dummheit begangen hatte. Er sagte; liebe ... Urmel, das war das Beste, was du zum Abschluss dieses Jahres tun konntest. Weg von den Zeugen Jehovas. Da warst du aber sehr Mutig. Ne, das war dumm von mir. Aber er hatte Recht.

      Bis dahin war ich auch einige Zeit eine stille Leserin. Ich fragte mich, wie komme ich an die Menschen hier ran? Da gab es niemanden, mit dem man in Kontakt treten könnte.  Und dann......., stand doch da wirklich mal eine Handynummer hier. Ups, wer ist da so Mutig und stellt seine Telefonnummer  hier rein. Hier im Forum, waren Alle für mich unerreichbar!!! Ich machte Luftsprünge, juhu, endlich war für mich jemand greifbar. Und es war unser lieber peetha. Mein erster Kontakt über Sprache. Ich war überglücklich . Wir haben auch ganz viel geschwatzt.📞 Nun , nach einem Jahr, durfte ich schon ganz viele außergewöhnliche , persönliche , liebevolle Kontakte knüpfen und dafür bin ich Euch sehr dankbar. Viele von Euch , haben mich getröstet , wenn ich traurig war und das war nicht selten.  Bei ganz vielen persönlichen Kommentaren , saß ich vor meinem iPad und habe sehr geweint vor großem Mitgefühl zu Euch und Eueren  miesen Erfahrungen bei den Zeugen. Da merkte ich auch, das mein Herz zum himmlischen Vater und zu seinem Sohn Jesus ( trotz Zeugenzeit) doch  tief in meinem Herzen drin sind.

      Da habt auch Ihr einen großen Anteil dran, weil Ihr eine tolle Aufklärungsarbeit geleistet habt.  A L L E 🌹🌹🌹🥀.

      Man möge mir verzeihen, wenn ich nicht immer schreibe auf biblische Themen, das liegt mir nicht so, ganz sicher  daran, nichts falsches zu sagen b.w. zu schreiben. Mein Job lässt mir auch nicht immer viel Spielraum, weil sich im Gesundheitswesen ständig Neuerungen häufen. Und man muss ständig auf dem Laufenden bleiben.

      Ich gebe auch ehrlich zu, manchmal bin ich auch einwenig faul.

      Meine ganz ❤️ lichen  Grüße gehen vor allem an meine liebe  Schneeflocke und der ganzen Familie, die mich immer herzlich aufgenommen haben, an meinen Bruder Störti, der mich und Lili in sein Haus aufgenommen hat. Das war eine schöne Zeit, mit Nordhäuser Doppelkorn😏 . An Die lieben Zartbesaiteten, die ich kennen lernen durfte, an  Tom, an Peter , unseren lieben Matthäus, an Nachdenker und seine Familie, das liebe Ömmelchen und  Alice, an unseren Weltenbummler peetha und nicht zu vergessen meine liebe Gesprächspartnerin Omma und Oppa. Und ich hoffe mal, das ich in der nächsten Zeit noch mehrere kennenlernen darf. Da würde ich mich sehr auf Petrus111 und seine liebe Frau freuen.

      So Ihr lieben Geschwister, es sind nur noch knapp zwei Stunden bis zum " Neuen Jahr" ich wünsche Euch noch ein paar schöne Stunden , dann für Euch alles Gute für das Jahr 2017✨💫🍸🍾🍻, nochmals einen meinen großen Dank an Euch , für das so wertvolle Forum . Auf Euer Wohl, werde ich mir eine Pikolöchen öffnen und ganz doll an Euch denken🍸❤️🥀🥀🥀

      Es grüßt Euch das wartende aufgeregte Urmel, das noch nicht Oma geworden ist. Das Kind hat bestimmt die WetterApp gelesen und denkt bei sich, ne, ne, die Füße bleiben noch im warmen.

      Euer Urmel 😘

      1. Da habe ich doch noch eine ganz liebe Schwester nicht erwähnt, die ich auch nach ganz vielen Gesprächen im Oktober persönlich kennen lernen durfte. Meine liebe Kirschblüte. Ganz liebe auch für Dich und Deinen lieben Mann für das Jahr 2017 ✨🍸🥀🥀🥀🥀alles Gute von Deinem Urmelie

  28. Libertas

     ... die arme Witwe... unterstützte die wahre Anbetung im Tempel.

     

    Wahre Anbetung?

    Hat nicht Jesus gesagt, wie sich die wahre Anbetung definiert?

    Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. - Johannes 4:23 (Schlachter)

    Wenn man die Logik von JWORG konsequent weiterdenkt, wofür hat die arme Witwe ihr letztes Geld gegeben? Für eine Anbetung, die von Jesus und seinem Vater bereits als ungültig betrachtet wurde. Offensichtlich hat JWORG nicht verstanden, was die wahre Anbetung ist. Indem man das Spenden mit der "wahren Anbetung" verknüpft, fördert man in Wirklichkeit die falsche Anbetung (nämlich die an sich selbst?).

    Dabei ist die Bibel sehr deutlich wenn sie sagt:

    Eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater, ist es, Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu bewahren. - Jakobus 1:27 (Schlachter)

    1. Petrus111

      ... liebe Freunde,

      als Jesus auf die arme Witwe aufmerksam machte, die zwei kleine Münzen in den Tempelschatz warf, wollte er lediglich auf die Relation von Opfern aufmerksam machen:

      - wo nichts ist, ist wenig viel
      - wo viel ist, ist wenig weniger, als wenn nicht so viel da wäre

      Mit anderen Worten: Gott schaut bei einem Opfer nicht auf die absolute Größe des Opfers, sondern auf die relative Größe des Opfers. Dies ist im Übrigen jedem Opfer zu eigen: der Opfernde gibt etwas von dem, was ihm gehört - er verzichtet zugunsten von jemand anders - er gibt etwas weg, auf was er also künftig verzichtet. Verzicht aber ist relativ: hat jemand im Überfluss und gibt aus diesem Überfluss, so ist es eigentlich gar kein Opfer.

      Das ist alles, was Jesus ausdrücken wollte.

      Dies als Beispiel dafür heranzuziehen, dass die Ärmsten der Armen auch "für das weltweite Werk spenden sollen", ist ein Missbrauch der Heiligen Schrift.

      Aber viele JZ ticken wohl so. Sie geben dann "ihr letztes Hemd"; wenn ihnen dann wiederum von besser gestellten Brüdern geholfen wird, dann sehen sie es als den Segen Gottes...

      Welch abartige Züge das annehmen kann, habe ich in meiner Kindheit erfahren: in recht bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen, wurde dennoch von den Eltern sehr viel Zeit und auch relativ viel Geld in das "Werk" gesteckt: Predigtdienst, Saalbauten, Kongresssaalbauten... - während die Kinder ärmlich, mit abgetragenen und aufgetragenen Kleidungsstücken herumliefen und schon dadurch zu Außenseitern wurden...; der Urlaub bestand darin, die Kinder zu Oma und Tante zu schicken - das kostete nichts, das sparte sogar Haushaltsgeld...

      Auch das sind "Verbrechen", die mittelbar durch die "Belehrung" entstehen...

      beste Grüße

      Petrus111

  29. Anna

    Liebe Schwestern und Brüder,

    im 37. Psalm geht es darum, dass unser Schöpfer für uns einsteht. In einer Übersetzung steht als Überschrift "Gott, Anwalt der Guten". Und hier in  der neuen evangelischen Übersetzung "Beneide nicht die Gottlosen".

    Hier ein paar Verse im Zusammenhang:

    Von David.Reg dich nicht über die Bösen auf, / beneide die Verbrecher nicht!
    2 Sie verdorren schnell wie das Gras, / welken wie das grüne Kraut.
    3 Vertrau auf Jahwe und tue das Gute, / wohne im Land, sei ehrlich und treu!
    4 Erfreu dich an Jahwe! Er gibt dir, was dein Herz begehrt.
    5 Lass Jahwe dich führen! / Vertraue ihm, dann handelt er.

    Vertrauen auf Gott bedeutet nach meinem Empfinden, dass jeder von uns individuell seinen Weg finden soll Gutes zu tun. Sich auch nicht mit anderen messen. Was die Organisation  aus diesen schönen Versen macht ist, wie der Artikel sehr schön aufzeigt, einfach nur traurig. In vielen Ländern gibt es Altersarmut. Und statt armen Mitbrüdern den Kühlschrank aufzufüllen werden sie mit diesem schrecklichen Bild gedrängt ihr letztes Hemd zu geben. Völlig im Widerspruch zu Gottes Wort sich um Waisen und Witwen zu kümmern.

    In diesem Psalm geht es darum, die Hoffnung einzig auf Gott und seinen Sohn setzen, nicht auf menschliche Führer!
    Diese Woche hatten wir in der Leben- und Dienstzusammenkunft wieder ein Propagandavideo wie bei Naturkatastrophen die Organisation den einzelnen hilft. Und es wurde so dargestellt, als ob dies auf der Welt einmalig ist und alle anderen Menschen sich nicht umeinander kümmern. Und durch diese Hilfsaktionen haben dann einige begonnen die Bibel zu studieren. Also, dank einer Naturkatastrophe mit vielen Toten und Verletzen sind ein paar zur "Wahrheit" gekommen...
    Bei mir im Königreichssaal sind mal wieder reichlich Tränen geflossen.

    Und @M.N., danke für deinen Kommentar über das Kongressmotto 🙂

    Herzliche Grüße Anna

    1. Ömmelchen @ Anna

      Liebe Anna,

      ich weiß, dass du tapfer in der Org. bleibst, um deinen Brüdern und Schwestern beizustehen. Aber wenn du so dabei leidest, kannst du nicht wenigstens ab und zu mal die Zusammenkunft schwänzen? Mit der einen oder anderen gesundheitlichen Ausrede? Sich so oft diesem Mist auszusetzen, macht doch auf Dauer auch krank 😕

      1. Anna

        Liebes Ömmelchen, liebe Schwestern und Brüder,

        danke, du bist lieb. Keine Sorge, ich schwänze schon ab und zu. So auch heute. Allerdings bin ich ziemlich gesund, also ich kann auch nicht heucheln und sagen, dass ich krank war. 🙂 Das kann ich einfach nicht.

        Euch alle einen schönen Jahresausklang. Wir haben uns was feines gekocht und machen es uns gemutlich. Ich fürchte, da wir heute einen schönen und langen Ausflug gemacht haben, werde ich dann spätestens um 23.00 Uhr müde sein und den Jahreswechsel wieder mal verschlafen. Die Tiere tun mir leid, denen gefällt dieser Krach nicht.

        Herzliche Grüße an alle Anna

        1. Ömmelchen @ Anna

          Liebe Anna,

          schön zu hören, dass es dir zumindest gesundheitlich ganz gut geht. Ist ja auf dieser Seite auch nicht gerade selbstverständlich. Auch, dass du das alles nicht allein durchstehen musst ☺. Ansonsten muss ich dir in allem recht geben. Die Tiere tun mir auch immer leid. Ich mag die Knallerei auch nicht. Sitze schon mit Ohrenstöpseln im Bett. Gähn.

    2. Petrus111

      Liebe Anna,

      Du schreibst:

      "Diese Woche hatten wir in der Leben- und Dienstzusammenkunft wieder ein Propagandavideo wie bei Naturkatastrophen die Organisation den einzelnen hilft. Und es wurde so dargestellt, als ob dies auf der Welt einmalig ist und alle anderen Menschen sich nicht umeinander kümmern. "...

      JZ schreiben:

      Frieden – Buch – 1986 – Kap 11 Abs. 26
      Einige mögen einwenden: „Aber viele Organisationen der Welt tun Gutes, arbeiten zum Schutz und für die Gesundheit, die Bildung und die Freiheit des Volkes.“ Es stimmt, daß gewisse Organisationen einige wenige Schwierigkeiten, unter denen das Volk zu leiden hat, vorübergehend beheben. Doch sie sind alle ein Teil der von Gott entfremdeten Welt. Und sie veranlassen die Menschen, ihre Aufmerksamkeit auf den Fortbestand des gegenwärtigen Systems der Dinge zu richten. Keine dieser Organisationen befürwortet Gottes Regierung über die Erde — das durch seinen Sohn regierte Königreich. Übrigens mögen selbst Kriminelle Kinder aufziehen, für sie sorgen und wohltätige Werke für ein Gemeinwesen tun. Würden aber diese Dinge es rechtfertigen, kriminelle Organisationen auf irgendeine Weise zu unterstützen? (Vergleiche 2. Korinther 6:14-16.)
      Mit anderen Worten:

      Wenn Menschen organisiert oder unorganisiert dazu beitragen, die Not zu lindern, dann wollen sie nur am Fortbestand dieser Welt festhalten - und somit von Gottes Königreich ablenken - DESHALB machen JZ das nicht.

      Hilfsorganisationen werden mit Kriminellen verglichen - die man als Christ demnach nicht unterstützen dürfe!

      DAS IST DAS, WAS JZ IN IHREN PUBLIKATIONEN SCHREIBEN!

      Wissen JZ das nicht oder ist das "Frieden-Buch" nun auf dem Index und man distanziert sich von seinen eigenen Aussagen?

      Warum tun sie nun auf einmal so, als ob sie doch karitativ wären?!

      beste Grüße

      Petrus111

      1. Anna

        Lieber Petrus 111,

        ... denn sie wissen nicht was sie tun. Vielen Dank jedenfalls für die Info. Ist schon interessant.

        Und @Schneeflocke und Familie: Danke für deine lieben Wünsche. Ich bin dann doch zuversichtlich 🙂

        Herzliche Grüße Anna

  30. Horst

    Sorry ich bins nochmal:

    Ich wollte angesichts des "Studienartikels" noch erwähnen, dass diese dumpfen Wiederholungen meine lieben Brüder und Schwestern geistig ermüdet hat bis zur Abstumpfung. Die hiesige Ortsversammlung ist im wesentlichen nur noch ein ausgelaugter Haufen, der die"Belehrung" über sich ergehen lässt wie Katholiken das Rosenkranzbeten, der ewigen Wiederholungen und der realitätsfremden Anforderungen müde. In jedem tatsächlichen Gutestun, gegenüber Alten, Kranken  und Schwachen, blühen sie richtig auf, weil sie einen Sinn darin sehen. Daneben gibts noch einige roboterhafte Hardliner und die Langgedienten, die die Routine erledigen. Ich denke, dass die Herde Jesu anders aussieht, wenn die falschen Wölfe weg sind. Die Wölfe sitzen halt ganz oben .....

    Gruss Horst

  31. Horst

    Lieber Autor Marvin,

    es gab vor kurzem einen Kommentator, der bemängelte, dass hier immer wieder dieselben Themen durchgehechelt werden - nun, der von Dir zitierte Artikel und Dein Kommentar zeigen, dass die WTG immer dieselben Themen durchhechelt.

    Und zwar in der Form, dass quasi jeder beliebige Bibelvers immer in dieselbe Richtung ausgelegt wird und in dasselbe Ergebnis, in dieselben gebetsmühlenartigen Schlussfolgerungen und Anweisungen mündet (siehe Deine Zusammenfassung in Nummer 1 bis 5).

    Diese gleichgeschaltete Bibelverdrehung ist für mich immer noch unglaublich, und nachdem ich keinen Wachtturm mehr lese, bin ich immer sehr gespant auf die Besprechung der "Studienartikel" , die den Unsinn der WTG-Gedankenakrobaten aufzeigen.

    Ich frage mich nur, wann in der Geschichte der ZJ diese einseitige und ungeniessbare "geistige Speise" zu dieser Form gefunden hat. Oder war es ein schleichender Übergang ?

    Wenn der Jahrestext aus 1. Thess. 5:15 bestünde: .."trachtet allezeit danach, Gutes zu tun, aneinander und an jedermann, dann wäre er selbst für die JW.Org-Schreibroboter schlecht zu verdrehen, oder ?

    Jedenfalls, bitte stelle solche Artikel und solche sachlichen Kommentare auch weiterhin hier ein, nötigenfalls, bis die Tranfunzel des "helleren Lichtes" vollends erlischt.

    Danke und Gruss

    Horst

     

  32. M.N.

    Ihr Lieben,

    aus aktuellem Anlass und in diesen Thread passend:

    Motto für die 2017-"Regionalkongresse":

    "DON'T GIVE UP! (GIB NICHT AUF!)"

    Na, da pressiert's doch wieder mal der Org, und sie erklärt das, was für sie selbst eine "brennende Sorge" darstellt, kurzerhand als "Speise zur RECHTEN Zeit" - "recht" für die Org.

    Die niemals endenwollenden Verzögerungs- und Hinhaltetaktiken der Org, ihr niemals sich erfüllendes "BAAAALD kommt das Ende" (Stichwort "Warten auf Godot"), ihre immer neuen "theologisch"-akrobatischen Winkelzüge und Taschenspielertricks, ihre immer wiederkehrenden "Neue Licht"-Verrenkungen und Kontorsionen fahren nun eine immer reichere Frucht ein, nämlich Ermüdung, Erlahmung, Enttäuschung, Unlust und Burn Out auf breiter Front seitens ihrer Befehlsempfängerherde, denen so langsam aber sicher die Puste und die Lust am orgverordneten "sich anstrengen, nicht nachlassen, mehr tun!"-Malochen unter Orgknute ausgeht. Der Krug geht nur so lange zum Brunnen, bis er bricht. Der Orgbrunnen ist schon lange ausgeschöpft, da nicht noch nicht mal feuchter Moder, sondern nur noch ätzender Staub drinnen, und des Kruges Risse platzen immer weiter auf und der Brösel rieselt in immer dickeren Strömen heraus.

    DAS also ist der Org dringendstes Anliegen, nämlich dass ihre Befehlsempfänger und Erfüllungsgehilfen immer mehr erschlaffen und ihnen der Steam ausgeht ob der Flut nicht erfüllter Verheißungen und Versprechen.

    Meine Vorschläge für die Mottos (oder heißt es "Motti", oder vielleicht "Motten"?) für weitere "Regionalkongresse":

    2018: "GIB BLOSS NICHT AUF!"
    2019: "GIB IMMER NOCH NICHT AUF!"
    2020: "GIB UNTER KEINEN UMSTÄNDEN AUF!"
    2021: "HALTET DURCH!"
    2022: "HALTET IMMER NOCH DURCH!"
    2023: "REISST EUCH ZUSAMMEN!"
    2024: "REISST EUCH AM RIEMEN!
    2025: "REISST EUCH IMMER NOCH ZUSAMMEN, IHR WASCHLAPPEN!"
    2026: "MACHT WEITER SO!"
    2027: "MACHT IMMER WEITER SO!"
    2028: "AUGEN ZU UND DURCH!"
    ...

    So um 2050 herum wird dann der "zweite Teil" der "überlappenden Generation" am Ende sein, wenn für Markiboy vom obersten 7er-Rat, der derzeit Anfang 50 ist, die Zeit gekommen sein wird, den Löffel abzugeben. Dann wird betreffs des "Generations"-Themas erneut zweckdienliches "Neues Licht" aufstrahlen, welches entweder "Diese Generation", oder den "zweiten Teil" der "überlappenden Generation" als "open ended", also endlos enthüllen wird. Ab da wird es dann Kongressmotti geben wie ...

    "Heiter heiter immer weiter!"
    "Immer nur weiter so!"
    "Business as usual."
    "Die Freude ewigen Wartens."
    "Nicht mehr denken, einfach nur tun."
    "Immer im Gleichschritt."
    "Eins zwei eins zwei eins zwei..."
    "In der Org nichts Neues."
    ...

    ...falls es dann überhaupt noch -"Regionalkongresse" geben sollte - vielleicht gibt es einen einzigen weltweit für alle dann noch vorhandenen Hardcore-ZJ.

    Gruß
    M.N.

    1. O.W.Schön@stille Mitleser

      MIT LEEREM MAGEN SPENDET ES SICH BESSER!

       

      Liebe stille Mitleser,

      eine alte und betagte Glaubensschwester steht vor ihrem buchstäblich leeren Kühlschrank, hat nichts zu essen, und wird im nächsten WT-Bild aufgefordert, ihr letztes Erspartes zu spenden! Bitte, liebe stille Mitleser, lasst Euch diese Art von verdrehtem Christentum und pervertierter Menschlichkeit einmal auf der Zunge zergehen. Schmeckt ihr das Gift, dass Euch die JW.ORG einflößt und das ihr mit jedem Löffel der "geistigen Speise" in Euch aufnehmt?

      Über Organisationen wie JW.ORG schreibt der Jünger Jakobus unverblümt und unmissverständlich:

      "5 Ihr habt geschwelgt und gepraßt auf Erden, ihr habt eure Herzen gemästet an einem Schlachttag! Ihr habt den Gerechten verurteilt, ihn getötet..." (Jakobus 5,5  gemäß der Schlachter-Bibel)

       35 Filetstücke New Yorker Grundstücke werden sukzessive zu Höchstpreisen verkauft, erkauft einstmals von dem Spendengeld der Brüder und Schwestern. Bethelheime und Kongresssäle werden enteignet und veräußert, Königreischsssäle werden massenhaft der Bruderschaft unter dem Hintern weggezogen und verhökert. Zudem spenden Zeugen Jehovas, Alt und Jung, "auf Teufel komm raus". Eine Geldmaschine der Superlative, steuerfrei und "wohltätig", und eine alte und betagte Frau hat nichts zu essen und soll ihr letztes Geld spenden!!!???

      Ich möchte BI Aktuell, dem BI-Team im besonderen und allen Schreibern danken, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, der Wahrheit hinter der vermeintlichen Wahrheit von JW.ORG zum Durchbruch zu verhelfen. Ich möchte allen danken, die ihre Liebe zu unseren "Beiden Höchsten" dadurch Ausdruck verleihen, indem sie kompromisslos aufzeigen, dass der wahre Gott JHWH und sein Sohn Jesus Christus, nichts mit dem amerikanischen Verlagshaus namens JW.ORG zu tun haben, rein gar nichts!!!

      Danke für all die aufrüttelnden Artikel im Jahr 2016!

      Euer O.W.S.

       

       

       

      1. RoKo

        Eine Erfahrung, ca 1 Jahr alt:

        Brüder halfen bei der Wohnungsentrümpelung eines verstobenen Bruders. Er hat sein Hab und Gut der Gesellschaft gespendet/vererbt. Haus, Hof, Ländereien usw. Wert, also ich weiß es nicht genau, vermutlich mehrere 100.000 EUR. Die Brüder halfen bei der Entrümpelung denn alles wurde nun verkauft. Vielleicht hätte man ja auch Hilfsbedürftige gefunden... nein. Alles wurde verkauft. Auf das der Rubel rollt. So. Die Brüder räumten alles aus. Es waren viele noch gut erhaltene Sachen dabei. Sogar neue verpackte. Also gaben die Hirten bekannt, wenn jemand für seinen Haushalt etwas benötigt, kann er es gern haben und mitnehmen. Aber er soll doch bitte dafür eine Geldspende in dei Versammlungskasse werfen. Daran möchten sie erinnern. Was nun jeder mitnahm wurde genau von den Hirten inspiziert.

        Ich hatte augenblicklich für diesen Spruch alles auf der Straße fallen und stehen gelassen und wäre gegangen. Ja ich. Aber nicht sie, sie nahmen sich ein paar Gegenstände an und spendeten. Wahnsinn, weil die Gesellschaft eben ein Erbe zugeschrieben bekam. Für mich absolut unverständlich, wenn man Helfer, die hier heiligen Dienst darbrachten noch die letzten Pfennige herauspresst, anstatt für die unentgeltliche Hilfe für die Entrümpelung dankbar zu sein, die sie in ihrer Freizeit machen. So wurde bestimmt weniger auf den Sperrmüllcontainer geladen und auch weniger beim Entsorger bezahlt. Nein, die Gegenstände sollten per Spende nochmal bezahlt werden...

         

        Wir organisierten früher (vor 10/15 Jahren) private Hilfen zu tschechischen Brüdern nach Prag. Klamotten, Sachen, Möbel und kleine Finanzen. Alles. Was ihnen nicht passte gaben sie weiter. Mit jeder Fahrt wurde es mehr Hände vor Ort. Sie hatten wirklich wenig. Ich sah es mit eigenen Augen. Ein Wohnungsinventar vom geringsten. Sie haben sich über alles herzlich gefreut, dankten uns mit einem Essen, die Schwestern standen lange in der Küche und haben Palatschinken gebacken, auch Eierkuchen, Blinsen, Klitscher, Puffer, Omlett oder wie auch immer genannt. Es war so herzlich. Unsere Fahrten wurden größer, mehr, aufwendiger. Wir mieteten nun auch einen Kleintransporter, Pkws reichten nicht mehr was wir zusammentrugen. Aber alles hielt sich im Rahmen. Plötzlich bekamen es die Hirten mit was wir in der Freizeit machten und untersagten uns das strikt. Das geht so nicht! Es muss über die Gesellschaft laufen... haha. Als ob man barmherzige Hilfe der brüderlichen Liebe privat zu privat organisieren muss. Man macht es einfach, und wir organisierten alles. Ein Bruder konnte tschechisch und los gings. Wir durften es fortan nicht mehr. Das tut die Gesellschaft. Nicht das tut sie - so ist sie! Widerlich!

        Ich könnte noch mehr plaudern... ach es häuft sich. Je mehr ich von Euch lese, desto mehr fällt mir ein...

         

        RoKo

        1. Flitz

          Lieber Roko,

           

          bitte erzähl uns mehr!!!

          solche Berichte bestätigen viele von uns, dass es richtig ist, alles zu hinterfragen.

          Viele Grüsse Flitz

        2. Lieber RoKo,

          ein frohes neues Jahr wünsche ich Dir und deiner Familie, herzlich willkommen hier bei uns BI!

          Es gibt viele sowie Du und ich bei diesen Organisation, viele leidet unter diesen Machthaber, Geldgier und Unterdrücker JW.org.

          Zum Glück ich und meine Familie sind die einzigen die bei Zeugen eingetreten, meine Frau ist ebenfalls getaufte Zeugin, Kinder aber nicht weil, damals die noch klein waren, später in Teenager Zeit haben meine 3 Kinder andere Interessen gehabt. Wir als Eltern wollten kein Druck machen weil man ganz am Anfang uns immer sagte, Kinder darf man nicht Taufen es muss jeder selber entscheiden.

          Wo ich 1998-2012 bei denen war ist für mich Vorteil gewesen wegen den Christlichen glauben. Christen Titel haben sie nicht gemocht, das hat mich am Anfang nicht sehr gestört weil, ich mit Jesus Christus noch nicht begegnet bin (hatte nicht viel Zeit über Ihn nachzudenken).

          Ab 2012 hat sich alles bei mir neu angefangen, ich habe festgestellt wie sie über Jesus Christus denken, je mehr ich über Jesus Christus gelesen habe wurde Er für mich Realität. Bevor ich und meiner Frau als  Zeugen Jehovas (7/2001) getauft worden, waren wir Moslems. Früher habe auch vieles positives  über Jesus Christus von muslimischen Religion gehört gehabt (Nur was Christen wirklich glaubten  [nicht was muslime über Christen erzählen] war mir nicht sehr bekannt).

          Hatte einmal ein 5 Minuten Vortrag über Jesus Christus, bei der Vortrag hatte ich viele Eigenschaften vom Jesus Christus erwähnt. Nachdem Vortrag musste der Königreich Dienst Leiter mich korrigieren öffentlich weil, ich viele Göttliche Eigenschaften erwähnt hatte nur über Jesus Christus. Er hatte gesagt das ich damit Jehova meinte. Da wurde mir klar das JW.org Jesus Christus nicht vertragen kann.

          Seit dem gehe ich und meine Familie nicht mehr zu Königreichsaal (Versammlung). Wenn natürlich unsere ganze Verwandtschaft Zeugen Jehovas wären, währe es nicht so einfach nicht hinzugehen. Das wegen können wir diejenigen verstehen hier bei Bruderinfo das Sie den Kontakt nicht abbrechen wollen zu ihren Familien.

          Das war es von unsere Seite, ein Teil von Zeugen leben.

          Ich wünsche ein schönen Tag noch

          Knecht Jesu Christi

           

        3. haraschmi

          Hallo Ihr 3 Neuen "Nocheinniemand", "A-Kirsch" und "RoKo",

          ich finde es klasse, dass sich innerhalb von 24 Stunden 3 stille Mitleser sich melden und nicht mehr still sind. Ich finde Eure Beiträge sehr interessant. So ging es mir auch vor gut einem Jahr. Ich war kein DAG oder Ältester aber aktiv in der Versammlung tätig, WT-Lesen, Ordnungsdienstvorrechte, 2 Teenager-Kinder und eine getaufte aber immer weniger lust-auf-Versammlung-Ehefrau. Sie hat dann gesagt, sie möchte nicht mehr in die Versammlung. Das hat mich erst mal geschockt. Weil wir haben ja die Wahrheit... Als ich dann den Sommerkongress 2015 kritisch mitgemacht habe (Sie war da trotzdem dabei) sind mir auch die ersten Zweifel gekommen. Dann habe ich das Internet erforscht und bin u.a. hier gelandet. Aber nicht nur hier.

          Sicher muss man differenzieren, was alles geschrieben wird, es gibt viel Bullshit im Internet aber auch viele wichtige und nützliche Infos.

          Meine Kinder sind zum Glück nicht getauft. Die vielen Punkte wie Spenden (u.a. Sofia-Video), Kindesmissbrauch (u.a. in Australien), Anbetung des TuVS, etc. haben bei mir bewirkt, dass ich im ersten Halbjahr 2016 die Notbremse gezogen habe und alle "Vorrechte" abgegeben habe, kein Bericht mehr, kein Ordnungsdienst, keine Aufgaben, kein Versammlungsbesuch.

          Wenn meine Eltern und Verwandten nicht noch sehr aktiv wären, hätte ich mich auch komplett gelöst, aber so besuche ich keine Zusammenkünfte mehr, habe mehr Freizeit, kein Leistungsdruck. Ob Ihr Euch komplett von der Org trennen wollt müsst Ihr selber wissen, ich habe es bisher nicht gemacht, aus den o.a. Gründen. Momentan komme ich da sehr gut zurecht, aber ich weiß, dass es kein Dauerzustand ist, irgendwann schaue ich in den Spiegel und sage mir, es geht nicht mehr, ich kann dieser Org nicht mehr angehören.

          Interessant ist noch zu erwähnen, dass ich bisher weder eine Mail, einen Anruf oder einen Besuch bekommen habe. Nichts. Niente, Nullu. Das finde ich besonders interessant, da die "Hirten" hier ihren Aufgaben nicht nachkommen. Es sind inzwischen 8 Monate vergangen. Ich warte zwar jeden Tag auf eine Kontaktierung, der KA war auch im Oktober da, keine Reaktion. Wie ist das / war das bei Euch? Würde mich mal interessieren.

          Ich wünsche Euch noch viel Erfolg beim Aufwachen und ich denke, dass die WT-Artikel deswegen immer mehr Loyalität fordern, weil immer mehr aufwachen, aber Loyalität einfordern kann man nicht, genausowenig wie Liebe einfordern. Man muss sie VERDIENEN! und das hat die LK und die Org mächtig verspielt!

          Liebe Grüße

          Der Haraschmi

          1. Janus@Haraschmi

            Hallo Haraschmi,

            sein froh, dass kein "Interesse" gezeigt wird.

            Nach einem Monat Abwesenheit (die Umstände rechtfertigten die Abwesenheit) wurde mir nett per WhatsApp und Anrufen klar gemacht, dass ich angeblich Gott verlassen habe, die Organisation Gottes verlassen habe, ein verlorenes Schaf bin, keine brüderliche Gemeinschaft hätte (Woher sie wissen ob ich nicht in eine andere Versammlung gehe - Hellsehen für Älteste Bd. I? Warum habe ich keinen Kontakt mit Brüdern - Hellsehen für Älteste Bd. II?) und vieles mehr.

            Nach 20 Uhr klingeln, keinerlei Rücksicht auf Kopfschmerzen oder ähnliches (Sprechanlage - auflegen hilft), unverschämte Anrufe, das Angebot das sich jemand (eine Person die selbst selten anwesend ist und mich bisher immer ignorierte) neben dich setzt.

            Auch meine Bitte das der Kreisdiener mich nicht besuchen soll, ich musste zeitig ins Bett weil mein Flieger sehr zeitig ging (letzteres erwähnte ich nicht) -  du wirst es erraten - wurde ignoriert. Vergeudete Zeit für ihn, er durfte unverrichteter Dinge abziehen.

            Ermunterung gab es in Form eines mitgeschnittenen Vortrages der mir zugesandt wurde: ohne eine persönliche Anrede bekam ich diesen, Inhalt: Gideon, O-Ton: "Du Kleingläubiger!".

            Ach ja, und das Angebot eines Hirtenbesuches. Man wolle mir helfen wieder in die Versammlung zu gehen und mein Dienstamt wieder mit Leben zu erfüllen. Dies kam sofort nach der Frage wie es mir geht, welche ich mit "Gut!" beantwortete. (Würde ich immer so beantworten, auch wenn ich blutend im Rinnstein liege - die ehrliche Antwort steht m.E. nur Freunden zu, ansonsten ist die Frage eine Floskel.) Danach wurde gleich, als ich den Besuch ablehnte, mir mit Aberkennung aller Vorrechte und Aufgaben gedroht sowie eine kurzfristige Abgabe von bei mir befindlichen Dingen gefordert.

            Ein anderer Ältester "fragte" mich auf meine Antwort "Gut!" gleich, warum ich dann in der Versammlung fehle. Die Frage nach einem Grund, die fiel in allen Kontaktaufnahmen nicht.

            So viel zum Thema "Liebe". Die Frage: "Warum bringst du keine Leistung und wie lange gedenkst du noch faul zu sein?" wäre sicherlich ehrlicher.

            Es grüßt

            Janus

             

             

            1. Haraschmi

              Hallo Janus,

              Krasse Nummer.

              Viele Grüsse

              Haraschmj

  33. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Matthäus

    Lieber Matthäus und Co.

    Bevor ich mit meiner Antwort zu Deiner Frage komme, möchte ich hiermit ein-für-alle-mal folgendes verstanden sehen:
    Ich beanspruche k e i n e r l e i Anrecht auf die Richtigkeit oder Akzeptanz  m e i n e r  Standpunkte/Meinungen!
    Mir - sowie einige andere auch - wurde mit nachfolgenden Aussagen u.a. unterstellt (Zitate):
    „Glaubst du ernsthaft nur deine Meinung sei richtig weil du betonst diese basiert auf der Hl. Schrift?“
    „Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung solange er nicht darauf pocht dass andere diese Meinung annehmen müssen.“
    „Wenn du daran glauben willst, dass du nach Harmagedon auf der Erde weiterlebst und dann Verwandten dann auferstehen um mit dir 1.000 Jahre zu leben dann muss ich dir leider sagen, dass steht nicht in der Bibel.
    „Auch wenn wir UNSERE MEINUNG erklären ja auch untermauern können, so bleibt die Erkenntnis in einem begrenztem Rahmen bestehen.“ (Zitate ende)
     
    Dazu möchte ich meine „private Meinung (danke lieber Boas für diese Formulierung) gerne zum Ausdruck bringen. Ich hoffe, es ist gestattet… (Hah-haa…)
    Wenn ich Passagen verwende, wie z.B. auszugsweise „Erkenntnis der Wahrheit“ oder „Gute Einsicht“ und „Erkenntnis lehre mich!“ dann dürfte das doch sicherlich im Sinne der Beröa sein. Von denen wird in Apg. 17:10 berichtet „… (sie) nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte.“ Diesem Beispiel folge ich halt um mich zur „Erkenntnisse der Wahrheit“ sowie „zu guter Einsicht“ zu verhelfen. Dass ich damit die alleinige Wahrheit habe, beanspruche ich zu keinem Zeitpunkt! Auch ich kann meine Erkenntnisse (Wissen) nur erweitern – niemals wird sie vollständig oder vollkommen sein! Auch auf ihre Richtigkeit bestehe ich nicht, aber ich verteidige die Bibel so gut ich es vermag!!! Was mit ihrer Auslegung und/oder mit seinem Glauben damit getan wird, ist jedermanns eigene Sache.
                                     *****************************************************************************
    Nun zu Dir, lieber Matthäus,
    Lass mich bitte zunächst noch ein Wort vorweg sagen. Die vollkomme Erkenntnis werden wir (mich logischer Weise eingeschlossen) unvollkommene Menschen niemals erlangen. Es bleibt Stückwerk wie Du sagtest. Ich benenne es in „Puzzlearbeit“ um, denn eines Tages wird „das Geheimnis Gottes vollendet werden“ (Offb. 10:7)
     
    Wie versprochen komme ich auf Deine Frage vom 27.Dez. 21:43 zurück, in der Du mich fragtest:
            „Wie erklärst du meine Frage und den Zusammenhang meiner Gedanken? "Also wo war das Ziel von Abraham, Isaak und Jakob?"

    Mein Fokus aus Heb. 11 kam u.a. auf folgende Aussagen (nur auszugweise angeführt):
    „…den Ort, den er (Abraham) zum Erbteil empfangen sollte…“
    Es dürfte allerseits anerkannt sein, dass es sich hierbei um das s.g. Verheissene Land handelt, in dem Milch und Honig floss. Abraham erhielt den Auftrag Gottes, in ein Land, das Gott ihm zeigen wird, wegzuziehen.

    „…siedelte er sich im Land der Verheissung an…“ (Achtung: Hier kommen 2 Begriffe ins Bild: Ort und Land – ich gehe aber nicht weiter darauf ein!)

    „Sie alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheissungen nicht erlangt, sondern sahen sie von fern und begrüssten sie und bekannten, dass sie Fremde und ohne Bürgerrecht auf der Erde seien. Denn die, die solches sagen, zeigen deutlich, dass sie ein Vaterland suchen. „
    Dass es sich bei „den Verheissungen“ bereits um eine Vorschau auf ein „himmlisches Land“ gehandelt haben könnte, glaube ich nicht, denn die damaligen Menschen wussten nichts von einem himmlischen Leben. Sie (die damaligen Menschen) bekannten sich als „Fremde, die ein Vaterland suchen“. (Die Worte desjenigen der den Heb.-Brief geschrieben hat.) Wohlbemerkt: der Schreiber sagt „suchen“! „…sie bekannten, dass sie Fremde und ohne Bürgerrecht auf der Erde seien…“
    Ich halte diese Passage für einen Zusatz des Heb-Briefeschreibers, denn woher wollte er das wissen? Und selbst wenn er das wusste (woher nur?), dann könnte durchaus der Bezug zu dem Neuen Land damit gemeint sein, denn der weitere Textverlauf zeigt mir, dass sie eher nach einer Art "himmlischen Landes“ trachteten. (Möglicherweise sollte JHWH wieder ihr Regent werden. Wunschdenken kommt öfters vor, oder???)

    „Und wenn sie an jenes gedacht hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Zeit gehabt zurückzukehren. Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist nach einem himmlischen.“
    Derjenige, der diese Worte aus Hebräer 11 schrieb, sagt aus, dass „sie JETZT nach einem besseren Vaterland trachten“.  In dieser Ausdrucksweise steckt eine Veränderung: Jesus war auf der Erde gewesen und hatte vom „Reich Gottes“ gesprochen. Jetzt galt nur noch diese Variante: Das himmlische Reich Gottes, um das er seine Nachfolger beten lehrte. Ich denke, dass der Heb-Briefschreiber (?) seine Ansicht hier zum Ausdruck brachte und nicht das, was die damaligen Menschen glaubten.

    Im Hebräerbrief wird mehrmals von diversen Verheissungen gesprochen, die jeweils auf einen individuellen Bezugspunkt basieren. (Ich gehe darauf hier nicht ein!)
    Und diese Worte „…Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder…“ besagen auch etwas. 
    „…Gott hat für uns etwas Besseres vorgesehen…“ steht im Vers 40. (Darauf gehe ich ebenfalls nicht ein! Wie passen die überhaupt hierher???)
     
    Für mich war somit das Ziel Abrahams, Jakobs und Isaaks das für sie von JHWH angesagte „Verheissene Land“ – kein Himmel.
     
    Wer ist „UNS“ und was ist mit „etwas Besseres vorgesehen“ gemeint? Dazu kann sich jetzt ein „Berufener“ äussern. Ich habe fertig.
     
    Last-but-not-least:
    In einem namhaften Magazin ist folgendes über den populärsten Bergsteiger der heutigen Zeit zu lesen:
     
    Mit R.M. (Name von mir ausgeblendet) auf den Gipfel der Erkenntnis
     
    Ich bin bereit, wieder einmal die aufkommende Kritik - die sich entweder auf meine Wahrheit oder Erkenntnis oder Bibel-Auslegung bezieht - als die ALLEINIG RICHTIGE ausgelegt zu sehn. Es handelt sich auch hier wieder um MEINE PRIVATE MEINUNG!
    Beachtung: Der Kanal für die „Forum Polizei“ ist offen! „Das es immer so viele Probleme geben muss - für eine Lösung“!
    Jesus meinte einmal: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
    Demokratische Wahrheiten wünscht
    Athalja
     
     
    PS: Für weiteren Aufschluss hierzu kann ManfredF gerne sein „Besserwisserisches“ hinzu tun. Er gibt ja von sich per „ich muss dir leider sagen“ oder „das hätte ich dir früher sagen können“ etc.

    1. ManfredF

      Lieber Athalja

      deine Aussage "kann ManfredF gerne sein Besserwisserisches" hinzu tun führt bei mir zu zwei Reaktionen:

      a) Ich sehe, dass es dich sehr trifft, wenn deine Ansicht, die du dir mit viel Mühe und Studium zusammengetragen hast und von der du absolut überzeugt bist, von anderen nicht getragen wird und diese dann darauf anworten und "ihre" Sicht der Dinge darstellen. Was deinen hier gemachten Aussagen, dass es nur deine private Meinung sei und du nicht in Anspruch nimmst die Wahrheit zu haben deutlich widerspricht.

      b) Daher spare ich mich einfach weitere Kommentare zu deinen Ansichten. Ich unterhalte mich lieber mit Menschen, die eine eigene Meinung haben aber die sich nicht angegriffen fühlen, wenn jemand anders eine andere Meinung hat. So wie ich mich auch in keiner Weise von dir angegriffen fühlen, wenn du eine andere biblische Erkenntnis hast.

      Ich muss allerdings sagen, dass ich mich angegriffen fühle von der Wortwahl mit der du den Versuch meinerseits, dir meine Ansicht darzustellen, kritisierst.

      Mehr habe ich zu dem Thema dir gegenüber nicht zu sagen

      Manfred F

    2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Matthäus

      Nachtrag an Matthäus.

       

      Ich fand zu Heb.11:39 und 40 aus der ELB-Bibel von 1905, folgende interessante Formulierung, die zu einer Erklärungserweiterung  verhelfen vermag:

       

      "Und diese alle, die durch den Glauben ein Zeugnis erlangten, haben die Verheißung nicht empfangen, da Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, auf daß sie nicht ohne uns vollkommen gemacht würden."

       

      Diese Verse vergeben gewisse Informationen und veranlassen zu einigen Fragen:

      a) All die in Heb. 11 genannten Gläubige  haben die Verheissung nicht empfangen.

      b) Gott hat für uns etwas Besseres vorgesehen. (Wer ist "UNS" und was ist das "Bessere"?)

      c) Sie (alle in Heb. 11 genannten Gläubige) würden nicht ohne "UNS" vollkommen gemacht. (Wer ist "UNS" und was für ein "vollkommen gemacht" ist hier gemeint?)

       

      Auch der Bezug vom "Vaterland" und "Bürgerrecht" ist interessant in dieser Bibel...

       

      Liebe Grüsse der Demokratie

      Athalja

      1. Lieber Athalja,

        es gab diese alle und jetzt gibt uns.

        es gab Alte Testament und jetzt gibt uns aus Neue Testament.

        es gab Gesetz und jetzt gibt uns aus Gnade.

        es gab Gott JHWH und jetzt gibt uns durch Jesus Christus.

        es gab Gewalt und jetzt gibt uns aus Liebe.

        Alles was neu ist, ist sehr gut. Im Jesus Christus sind wir obwohl Sünder sind, doch vollkommen.

        Aber nur durch Jesus Christus gibt uns!

        Gute Nacht

        Knecht Jesu Christi

        PS: Ganze Bibel gibt Zeugnis über uns.

        1. Edelmuth an Gazi Kiskonjoy

          Guten Morgen Gazi Kiskonjoy

          es gab diese alle und jetzt gibt uns.
          es gab Alte Testament und jetzt gibt uns aus Neue Testament.
          es gab Gesetz und jetzt gibt uns aus Gnade.
          es gab Gott JHWH und jetzt gibt uns durch Jesus Christus.
          es gab Gewalt und jetzt gibt uns aus Liebe.

          Man möchte hinzufügen:

          Früher betete man JHWH an, jetzt betet man Jesus an....

          ...und diesem Gedanken möchte ich vehement widersprechen.

          Jehova hat sich nicht zur Ruhe gesetzt (gelegt) und ist auch von Jesus nicht abgelöst worden. Jehova ist immer noch der Höchste im Universum und wird es auch ewig bleiben.

          Ede

          1. Guten Morgen lieber Ede,

            ich möchte Dir für die Antwort danken, es geht um die Fragen vom Athalja über Hebräer Kapitel 11.

            Fragen vom Athalja:

            "Wer ist "UNS" was ist das "Bessere"?"

            "Wer ist "UNS" und was für ein "vollkommen gemacht" ist hier gemeint?"

            Zitat Ende

            Auf die Fragen habe ich geantwortet, JHWH gibt es nicht mehr, es gibt im Namen des Vater des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen!

            Mit freundlichen Morgen Grüße

            Knecht Jesu Christi

    3. Matthäus

      Lieber Athalja,

      ich kann dir nicht ganz folgen! Ich möchte zur Thematik selbst auch nicht mehr viele Worte machen, vielleicht nur eins um dir zu vermitteln warum ich dir nicht folgen kann!

      Deine Worte:  ...."aber ich verteidige die Bibel so gut ich es vermag!!!" - WARUM? ...weil sie von Gott inspiriert ist? Nur dann verstehe ich diese Worte nicht:

      "Ich denke, dass der Heb-Briefschreiber (?) seine Ansicht hier zum Ausdruck brachte"  ...Sind die Worte Gottes jetzt von IHM selbst oder sind es nur Ansichten von Menschen? 

      Damit könnte jeder, dem eine Aussage/Lehre der Bibel nicht gefällt, mit "deinen Worten" JEDE Glaubenslehre, auch wenn sie aus der Bibel stammt, nicht nur in Frage stellen sondern auch ablehnen. Macht dann ein Gedankenaustausch noch Sinn? Noch wichtiger, damit machst du die Bibel selbst unglaubwürdig, denn dann haben auch diese Worte keine Bedeutung:

      2. Petr. 1:
      19 Umso fester verlassen wir uns jetzt auf das, was Gott durch seine Propheten zugesagt hat. Auch ihr tut gut daran, wenn ihr darauf hört. Denn Gottes Zusagen leuchten wie ein Licht in der Dunkelheit, bis der Tag anbricht und der aufgehende Morgenstern in eure Herzen scheint.
      20 Doch vergesst nicht: Kein Mensch kann jemals die prophetischen Worte der Heiligen Schrift aus eigenem Wissen deuten.
      21 Denn niemals haben sich die Propheten selbst ausgedacht, was sie verkündeten. Immer trieb sie der Heilige Geist dazu, das auszusprechen, was Gott ihnen eingab.
      Ich kann die Worte in Hebr. 11 nur genauso nehmen wie sie geschrieben wurden und dort steht nun mal das Abraham & Co eine bessere Stätte als Ziel hatten. ich lese dort H I M M E L !!!

      Aus der HfA: 16 Nein, sie sehnten sich nach einer besseren Heimat, nach der Heimat im Himmel. Deshalb bekennt sich Gott zu ihnen und schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn für sie hat er seine Stadt im Himmel gebaut.

      Liebe Grüße Matthäus1

      1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Matthäus

        Lieber Matthäus und Co.
        Noch einmal wiederhole ich mich:
        Ich beanspruche k e i n e r l e i Anrecht auf die Richtigkeit oder Akzeptanz meiner Standpunkte/Meinungen!
        Es geht mir weder um „Haarspalterei“ noch um „Rechthaberei“. Aber ich habe nun einmal eine Überzeugung (wie jeder andere auch) und zu der bekenne ich mich. Die Bibel im Kontext ist dabei ein muss für mich. Einzelne Verse (wie das z.B. die NAK macht) mag ich so nicht. Wenn ich dagegen überzeugt wurde, dass ich falsch liege, so gestehe ich das sehr gerne!
        Auch bitte ich um Nachsicht bei denjenigen, denen ich zu nah getreten bin, wie z.B. ManfredF. Ihr macht sicherlich auch nichts anderes, als euren Standpunkt offen zu legen.
         
        Deine Frage lieber Matthäus (nachfolgend nochmals eingebunden) vom 27.Dez. 21:43 hatte ich Dir, so gut wie ich diesen Zusammenhang verstehe, versucht zu erklären.

        „Also wo war das Ziel von Abraham, Isaak und Jakob?"

        Wenn ich Dich richtig verstanden habe lieber Matthäus, dann fragtest Du präzise nach dem „WO  W A R  DAS ZIEL…“!
        Meine Antwort war (unabhängig jetzt einmal von meinem restlichen Schriftsatz) doch eindeutig!
        Für mich  w a r  somit das Ziel Abrahams, Jakobs und Isaaks das für sie von JHWH angesagte „Verheissene Land“ – kein Himmel.
         
        Warum ich eine etwas kritische Antwort gab, erkläre ich nocheinmal.
        Zum Hebräerbrief gibt es auszugweise folgende Aussage aus der „Encyclopedia of The Bible“:

        „The document does not name those for whom it is intended any more than the man who composed it. The title “To (the) Hebrews” goes back to the last quarter of the 2nd cent. a.d., but it cannot be determined if it corresponds to the original truth of the matter or, if so, what “Hebrews” precisely means. From internal evidence it may be inferred that they were Hel. Jews who had embraced the Gospel.“
        (Von mir auf Deutch übersetztJ)
        „Das Dokument nennt keinen Namen für die es bestimmt war oder wer es geschrieben hat. Die Bezeichnung „An die Hebräer“ reicht zurück bis zum letzten Quartal des 2. Jahrhunderts, aber es kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden, ob er mit der originalen Wahrheit der Wirklichkeit übereinstimmt.“

         
        Wenn ich ähnliches lese – z.B. bei Wikipedia oder Bibelwissenschaft – dann kommen bei mir halt Bedenken auf in punkto Zuverlässigkeit und Akkuratheit. Deshalb habe ich ausgesagt „Ich denke, dass der Heb-Briefschreiber (?) seine Ansicht hier zum Ausdruck brachte und nicht das, was die damaligen Menschen glaubten.“  Für mich ist diese Passage eine Form von Nachtrag. Damit entwerte ich nicht gleich die gesamte Bibel. Aber genauso wie die Apokryphen nicht zu jedermanns Bibel passen, so passt mir der Hebräerbrief auch nicht so recht. Lasst es doch ganz einfach bei meinem Standpunkt – ihr braucht ihn nicht zu übernehmen oder zu akzeptieren.
        Demokratische Auseinandersetzung nenn ich dies…
         
        Schriftauslegung ist ein Begriff der es auch in sich hat. Bitte betrachte hierzu nachfolgende Unterschiede einiger Bibelübersetzungen zu Heb.11:14 - 16.
         „Denn die, die solches sagen, zeigen deutlich, dass sie ein Vaterland suchen11. 15 Und wenn sie an jenes gedacht hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Zeit gehabt zurückzukehren. 16 Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist nach einem himmlischen.“ (ELB)
        „Wenn sich aber jemand als Fremder und als Gast bezeichnet, gibt er damit zu verstehen, dass er nach einer Heimat Ausschau hält. 15 Hätten unsere Vorväter dabei an das Land gedacht, aus dem sie gekommen waren, so hätten sie ja genügend Zeit gehabt, dorthin zurückzukehren. 16 Nein, sie sehnten sich nach etwas Besserem, nach einer Heimat im Himmel.“ (NGÜ)
        „Denn die solches sagen, die geben zu verstehen, daß sie ein Vaterland suchen. 15 Und zwar, wo sie das gemeint hätten, von welchem sie waren ausgezogen, hatten sie ja Zeit, wieder umzukehren. 16 Nun aber begehren sie eines bessern, nämlich eines himmlischen.“ (LUTH1545)
        „Wenn sie so etwas sagen, bringen sie damit zum Ausdruck, dass sie ihre wahre Heimat erst noch suchen. 15 Wenn sie nämlich unter »Heimat« das Land verstanden hätten, aus dem sie weggezogen waren, dann hätten sie Gelegenheit gehabt, dorthin zurückzukehren. 16 Doch sie sehnten sich nach einer besseren Heimat, nach der himmlischen“ (GNB)
        Ein Abgleich (Der Vers 16) mit den Wörtern "sehnten", "Nun" oder "Jetzt" machen hier für mich einen Unterschied aus! Es dürfte sich dabei um unterschiedliche Zeitspannen handeln, oder nicht? Auch die verwendete Bibelübersetzung spielt eine funktionelle Rolle mit, da durch deren Formulierungen ebenfalls auch andere Gedanken in den Vordergrund gehoben werden.
        Ganz nebenbei bemerkt: Wenn ich im Duden den Begriff „himmlisch/en“ aufsuche, so ergibt sich folgende Aussage: „den Himmel betreffend, zu ihm gehörend, dort befindlich“. Damit kann es auch mir überlassen sein, wie ich die Zusammenhänge einordnen will. (Und es gibt mehrere Optionen – wie immer, wenn wir/ich uns etwas zurechtlegen wollen. BITTE! - Das ist jetzt nicht anklagend zu deuten!)

        Du meintest:  - „Ich kann die Worte in Hebr. 11 nur genauso nehmen wie sie geschrieben wurden und dort steht nun mal das Abraham & Co eine bessere Stätte als Ziel hatten. ich lese dort H I M M E L !!!“ Ich meine:  – OK! Wenn es das ist was Du dort liest, so sei es! Ich lese dieselbe Passage halt anders, „eben wie der Schreiber des Heb-Briefes (für mich nicht inspiriert) es hingestellt hat“.

        Lieber Matthäus, ich beende hiermit diesen Teil der Diskussion. Mir ging es um die Aussage zu dem Bezugspunkt „Himmel“. Ob irgendwer sich zu einem Leben im Himmel bekennt oder zu einem Leben auf der Erde, bleibt jedem selber überlassen. Mein Standpunkt steht fest: ich möchte sehr gerne weiter auf der Erde verweilen und zwar so, wie ich es der Bibel (für mich) entnehme. Niemand muss diesen Standpunkt übernehmen!

        Abschliessend möchte ich gerne von Dir eine Erklärung haben auf folgende, wörtliche Aussage, die ebenfalls genauso zu nehmen ist, wie sie in der Bibel steht. (Es ist eine „Jo-jo Sache“…Hatten ma schon… Bei den Zeugen gab es eine Erklärung hierzu, aber es gibt etliche weitere.)
        Luk. 23:42,43

        „Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst! 43 Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“

        Wie ist das zu verstehen?

        Demokratischer Frieden wünscht
        Athalja

        1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠ALLE

          INTERESSANTER NACHTRAG - AN ALLE!

           

          Ihr Lieben Mitstreiter,

           

          Eine Bitte habe ich an speziell, kritisch-positiv denkende Bibelforscher:

           

          Schaut Euch einmal Hebräer 11 Vers 26 in mehreren Bibelübersetzungen an. Eure Rückmeldungen hierzu sind für mich von sehr grossem Interesse! Danke im Vorraus.

           

          Ein demütig-demokratischer Mitchrist

          Athalja

           

        2. Matthäus

          Lieber Athalja, warum kann man Aussagen der Bibel nicht so nehmen wie sie dort stehen. Das meine ich auch zu deiner Frage in Verbindung mit Luk. 23:43 - die Worte Jesu sind doch nicht mißzuverstehen.

          Du interpredierst in eine Aussage immer etwas hinein was dort nicht steht - z.B.

          "Für mich  w a r  somit das Ziel Abrahams, Jakobs und Isaaks das für sie von JHWH angesagte „Verheissene Land“ – kein Himmel."

          Obwohl der Zusammenhang in Hebr. 11 diese Aussage enthält:
          14 Wer aber zugibt, hier nur ein Fremder zu sein, der sagt damit auch, dass er seine wirkliche Heimat noch sucht.
          15 Unsere Vorfahren betrachteten das Land, aus dem sie weggezogen waren, nicht als ihre Heimat; dorthin hätten sie ja jederzeit zurückkehren können16 Nein, sie sehnten sich nach einer besseren Heimat, nach der Heimat im Himmel.

          Ich möchte die Diskussion damit beenden.

          Liebe GRüsse Matthäus

    4. Horst

      Lieber Athalja und Co,

      (meine altersschwachen Augen können Dein eingekreistes Pseudonym gerade noch entziffern..),

      Was hältst Du in Deinen Stellungnahmen und Äusserungen von 1. Petrus 3:8 (ich darf zitieren):

      "Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig.."-

      Bitte jeden einzelnen Begriff durchdenken, in seiner Bedeutung erfassen und anzuwenden.

       

      Gruss Horst

  34. ManfredF

    Ich hätte dir schon vor dem Lesen sagen können was ZJ unter "Gutes Tun" verstehen 😉

    Aber im Ernst. Das ist ein großes Problem. Das Konzept ist einfach

    a) Einfangen. Mit schönen Bildern vom Paradies einfangen. Dabei die jetzige Welt ganz schlecht machen

    b) Gehorsam lernen. Durch intensives Studium und Betreuung beibringen, dass die Organisation absoluten Gehorsam fordert. Höhepunkt ist die Taufe. Dem Täufling suggerieren, es wäre ein absolutes Vorrecht, dass er von der Organsisation für gut befunden wird sich taufen zu lassen.

    c) Abstumen und gefühlarm machen. Ständiges Hinweisen auf die böse Welt Satans sorgt dafür, dass der eingefangene und getaufte ZJ immer mehr Abstand zu der Welt bekommt. Vereine, Politik, Wohltätigkeit, alles Machen Satans um von Gott abzulenken. Irgendwo wird irgendwer immer ausgeschlossen oder aufgenommen. Beides erfordert Kontrolle der Gefühle. Bestärke darin, kalt zu bleiben. Liebe kann man abschalten

    d) Wenn der Kandidat erstmal soweit ist, dann ist er nicht mehr in der Lage, den Begriff Nächstenliebe zu verstehen und zu fühlen. Er ist dann einfach nur ein Baustein der Organisation und handelt wie ein Roboter. Wer mit ZJ über Nächstenliebe spricht stellt fest, diese glauben ernsthaft, Trollydienst und Tablet beim Predigtdienst sind Nächstenliebe pur und mehr ist nicht notwendig. Diese Welt ist dem Untergang geweiht und es lohnt sich nicht zu helfen. Dafür reicht die Zeit nicht aus.

     

    Ja meist kann man nur beten. Argumente helfen kaum.

    1. Petrus111

      Lieber ManfredF,

      ich las den Artikel auf BI-aktuell... und dann las ich Deinen Kommentar - ich meine, es war einer der ersten Kommentare....

      Du triffst es voll und beschreibst das Problem zutreffend!

      ABER: es geht um den Jahrestext - das lässt ja wohl vermuten, dass das Thema also das ganze Jahr schwerpunktmäßig durchgekaut wird!

      Unter "Gutes tun" verstehen JZ nur eins:

      Tätig sein in ihrem Schneeballsystem, in welchem die Gläubigen andere "bekehren".

      Dabei muss man sich klar machen: die gesamte westliche Welt ist schwerpunktmäßig christlich orientiert.

      Länder wie Polen sind zu 97,5 % katholisch; das bedeutet: kaum jemand gehört nicht einer Kirche an... - aber dennoch meinen JZ, dass sie dort (wie überall) missionieren müssen, ... weil sie einfach anderen Menschen, die nicht JZ sind, das "Christ sein" absprechen.

      Was macht einen Christen aus?

      Paulus schreibt in Galater 5:14: "... das ganze Gesetz ist erfüllt, wenn ihr das eine Gebot haltet: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst"

      Das hat er von Jesus: Matthäus 22: 39

      JZ kennen aber keinen "Nächsten" - sie kennen nur ihre Glaubensbrüder und "Weltmenschen".

      Weltmenschen soll man nicht lieben - man soll sie meiden. Der völlig aus dem Zusammenhang gerissene Satz aus 1. Korinther 15: 33 "Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten" ist viel zitiert - und da aus dem Zusammenhang gerissen, auch wunderbar eindeutig.

      Was also macht man mit Weltmenschen? Man bekehrt sie - so taugen sie auch als "Nächster" - ansonsten: muss man sie meiden, denn sie sind Teil dieser Welt und somit hochgefährlich!

      Das ist die Kurzbeschreibung der Doktrin hinsichtlich der Frage, wie JZ ihr soziales Umfeld betrachten: sie betrachten es als feindlich, weltlich, satanisch, zu meiden. Daher haben sie auch keinerlei Veranlassung, etwas für ihr Umfeld, für ihre Mitmenschen, ihren Nächsten zu tun.

      Dieses System wird vergehen - daher lohnt es nicht, sich irgendwie um den Einzelnen oder einen globalen Missstand zu kümmern.

      Wie Horst geschrieben hat: die Versammlungen sind müde - erschöpft - kraft -und saftlos - freudlos.

      Aber da sie nichts anderes haben und kennen, wird das noch eine Weile so weitergehen... das System JW-org ist noch nicht am Ende, denn die Angst, sich selber zu verlieren, ist bei jedem Einzelnen riesengroß.

      Die Individuen bei JZ - die einzelnen Menschen, haben ihre eigene Identität aufgegeben zugunsten einer Idee - einer Zukunftshoffnung, die das Jetzt, das Diesseits als unwesentlich und unwichtig deklariert.

      Da ist es nicht einfach, auszusteigen und in das bislang so abgelehnte und verteufelte Diesseits zurückzukehren - für viele, besonders die Älteren, erscheint es mir fast aussichtslos und ganz unmöglich...

      beste Grüße

      Petrus111

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