Kinder Gottes

Wie wir wissen, haben zu allen Zeiten gläubige Menschen die Nähe zu Gott gesucht. Gott war das Ziel ihrer Sehnsucht, der „Hafen der Hoffnung, ihre Zuversicht und ihre Geborgenheit. Das galt besonders für jene, die zum Volk Israel gehörten, weil sie in einem Bund mit Gott standen. Der Bund mit Gott machte sie zu einer heiligen Nation und zu Söhnen Gottes. Aber es sollte eine Zeit kommen, in der Menschen aus allen Nationen, durch einen neuen Bund, ebenfalls Söhne oder Kinder Gottes sein sollten. Das ist durch den Tod Jesu möglich geworden. Deshalb heißt es im Evangelium des  Johannes: 

“Aber allen, die ihn [Jesus] aufnahmen und an ihn glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein. Das wurden sie nicht durch ihre natürliche Abstammung, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen Gott allein.”

Diese Worte aus Johannes 1:12 und 13 sagen klar und deutlich, dass Jesus allen seinen Schafen das Recht verlieh, Kinder Gottes zu sein! Aber was bedeutet das eigentlich? Die volle Tragweite dieser Worte wird erst klar, wenn man den entspechenden Kontext der Bibel zu Hilfe nimmt.

Menschen werden allgemein als Gottes Kinder gesehen; sie waren„in seinem Bilde“ erschaffen und mit einigen Eigenschaften ihres Vaters ausgestattet. Aber um diese ganz allgemeine Kindschaft geht es in diesen Worten des Apostels Johannes nicht. Hier ist von einer Aufnahme in die Familie Gottes die Rede. In diese Familie wird nur integriert, wer sich zu Jesus bekennt, von ihm anerkannt wird und wer die Liebe des Christus in seinem Leben pflegt. Jesus beschrieb einmal, wer seine Familienangehörigen seien: “Wer immer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist für mich Bruder, Schwester und Mutter.” (Mat. 12:50)

In Johannes 8 finden wir dann die klare Aussage, dass es noch einen anderen geistigen Vater für die Menschen gibt: Den Teufel! (Joh. 8:44, 47) Die Apostel sprechen auffällig oft von den Kindern Gottes. Hier folgt eine Auswahl bedeutsamer Texte:

“Alle, die sich vom Geist Gottes führen lassen, sind Kinder Gottes. Weil wir diesen Geist haben, können wir ausrufen:„’Abba! Vater!“’ Und derselbe Geist bestätigt unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.”“ (Rö. 8:14-16)

“Ihr seid jetzt nämlich alle Kinder Gottes, weil ihr durch den Glauben mit Jesus Christus verbunden seid. Denn ihr alle, die ihr getauft worden seid, und dadurch zu Christus gehört, habt Christus angezogen. Es spielt keine Rolle mehr, ob ihr Juden seid oder Griechen, Sklaven oder freie Menschen, Männer oder Frauen. Denn durch eure Verbindung mit Jesus Christus seid ihr alle wie ein Mensch geworden.” (Gal. 3:26-28)

 

“Weil ihr nun seine Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen gesandt. Der ruft:„’Abba, Vater!“’. Du bist also kein Sklave mehr, sondern ein mündiges Kind. Wenn du aber Kind bist, dann bist du auch Erbe. Dazu hat Gott dich bestimmt.” (Gal. 46, 7)

“Er hat uns im Voraus dazu bestimmt, seine Kinder zu werden. Durch Jesus Christus hat er uns dazu gemacht, zu ihm sollen wir gehören.”“ (Eph. 1:5)

“So entspricht es dem Wesen Gottes, der Ursprung und Ursache von allem ist: Er will ja viele Kinder in seine Herrlichkeit bringen. Deshalb hat er den, der sie zur Rettung führen sollte [Jesus], durch Leiden zur Vollendung gebracht. Denn der, der heilig macht [Jesus], und sie, die heilig gemacht werden [seine Jünger], stammen alle von dem Einen [Gott] ab. Aus diesem Grunde schämt er [Jesus] sich nicht, sie Brüder und Schwestern zu nennen.”“ (Hebr. 2:10, 11)

“Seht doch, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es tatsächlich.”“ (1. Joh. 3:1)

Diese Textauswahl macht deutlich, dass alle Nachfolger Jesu zur Familie Gottes gehören sollen. Durch ihre Taufe (auch im Namen Jesu ! ) werden sie in die Familie oder Hausgemeinschaft Gottes aufgenommen. Und dabei gibt es keine Ausnahme – alle Jünger Jesu dürfen dazu gehören.

(Die Aufnahme in Gottes Hausgemeinschaft ist kein Automatismus: Als Kind Gottes hat man eine heilige Verantwortung. Sie bedingt ein Leben in Gottergebenheit und Treue zum moralischen Standard Gottes, denn Gott ist Liebe und seine Kinder sollten es auch sein. So jedenfalls drückt es der Apostel Johannes in seinem 1. Brief aus.)

In der Hausgemeinschaft Gottes

Wenn ich über mein Leben nachdenke, dann wundere ich mich, wie ich im Chaos dieser Welt überleben konnte. Ja, ich wundere mich darüber, dass ich nicht den Verstand verloren habe, dass ich nicht selbst Hand an mich gelegt habe, dass ich nicht vor Angst verging. Ich durfte ein christliches Leben führen! Dagegen weiß ich von vielen anderen, die zu hellsichtig und zu empfindlich waren, dass sie in den Abgrund gesehen und vor Grauen, Angst und Verzweiflung gestorben sind.  Ich kann es nicht als Zufall ansehen, was für mich Tatsache geworden ist: Ich bin dem Wahnsinn dieser Welt entkommen. Warum? Allein darum, weil sich Gott von mir hat finden lassen! Ich durfte sein Kind werden! Ich fand meinen Platz in der Familie Gottes! Ich habe die Wahrheit der Worte Jesu an mir erfahren.

Meine Zugehörigkeit zur Familie Gottes hat mich vor der Sinnlosigkeit bewahrt, vor der absoluten Leere, dem Nichts. Sie hat mir Geborgenheit, Frieden und Schutz gegeben, Hoffnung und Glauben, Nähe und Freundlichkeit.

Und da bin ich nicht allein, ich habe viele andere Menschen, als Kinder Gottes an meiner Seite. Gewiss, wir alle sind Sünder, aber Jehowah hat an uns etwas gesehen, was gut ist: Der Wille zum Guten und zur Gerechtigkeit Gottes. Das ist unsere einzige Zutat zu unserem Glück im Leben des Glaubens. Unser Leben als Kinder Gottes führen wir aus lauter Gnade. Das ist uns bewusst und wir sind dankbar dafür!

Aber nehmen wir den Mund nicht zu voll, wenn wir behaupten, Kinder Gottes durch Christus zu sein? Aus den oben angeführten Bibelstellen kann man jedoch nichts anders herauslesen. Auch der Kontext gibt nichts anderes her. An diesen Worten ist nicht zu rütteln. Und dennoch: die WTG rüttelt daran!

Von der WTG ausgesperrt!

Wenn die WTG Texte aus Römer 8 und dem 1. Johannesbrief erwähnt, dann bezieht sie diese Aussagen heute ausschließlich auf die sogenannten „Gesalbten. Darunter versteht sie explizit jene, mit denen Jesus im Himmel regieren wird. Das sind die berühmten„144000. Alle anderen Jünger Jesu (sie werden von der WTG„”andere Schafe”“genannt) dürfen angeblich erst nach 1000 Jahren „Königreichsherrschaft“ Kinder Gottes werden.

In der Literatur der Organisation hieß es noch 1976 (W 76 15.8. “„Fahrt fort, als Kinder des Lichtes zu wandeln“”): „Jesus sagte von allen seinen Schafen: ‘„Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie [mit Namen], und sie folgen mir. Und ich gebe ihnen ewiges Leben.’“ Da sie alle in Gottes Familie aufgenommen worden sind, können sie als „Kinder Gottes“ bezeichnet werden und erfreuen sich des „Lichtes des Lebens“ (Joh. 10:3, 27, 28; Röm. 8:19-21).“”

Aber danach wurde das Rad wieder zurückgedreht (W98 15. 2. “„Bald herrliche Freiheit für die Kinder Gottes“” u. W86 15.7. “„Bekundet stets Liebe und Glauben“”). Man fragt sich, warum man nach 1976„”neues Licht” veröffentlichte und die Kindschaft oder Sohnschaft Gottes nur auf den kleinen, elitären Kreis der “Gesalbten”“ eingrenzte?

Warum?

Man kann sich leicht ausmalen, warum das geschehen musste. Nach Auffassung der WTG sind die „”Gesalbten”“ als Söhne Gottes auch Erben mit Christus. Und sie meinen damit die Teilhabe an der Regierung mit Christus. In ihrem Verständnis wimmelt es von Denkschlampereien. Eine solche Schlamperei ist die Behauptung, dass Königreich“ gleichbedeutend mit „Regierung“ sei und man mitregieren darf, wenn man „Erbe“ oder „Miterbe“ mit Christus ist. Man kann sich in diesen Kreisen nicht vorstellen, dass das den„Söhnen“verheißene Erbe, in erster Instanz das ewige Leben ist und nicht unbedingt nur die Mitregentschaft. Und: auch die Schafe zur rechten Seite Jesu in Math. 25:34 „erben das Königreich!

Statt Kinder nur noch Freunde

Und was hat sich die WTG nun für die „anderen Schafe“ ausgedacht, da sie ja nicht Kinder Gottes sein dürfen? Für diese hat man sich eine Art Freundschaft einfallen lassen. Jeder nichtgesalbte“Zeuge Jehovas kann zumindest Gottes Freund werden! Aber: diese Freundschaft wird uns nicht geschenkt! Nein! Sie muss erarbeitet – sie muss verdient werden. Und es gibt sechs Punkte, nach denen dies zu geschehen hat.

Das scheint mir so typisch amerikanisch zu sein, wie der „Hamburger“ oder die leere und unverbindliche„”Hallo!“- Freundlichkeit”, die einem dort überall begegnet. Bei den Baptisten beobachtete ich, dass sie mit Jesus auf ganz vertrautem Fuß stehen und ihn tatsächlich fragen, ob er sich über seine Geburtstagsfeier freue. Sollte dieses kumpelhafte Verhalten auch bei den Zeugen Jehovas Einzug halten?  In den Videos von Sophia und Philipp klingt es jedenfalls schon an.

Warum ist das so schlimm?

Nun wäre das nicht das Schlimmste. Der Trend zur Freundschaft wäre nur peinlich und respektlos, weil man den Unvergleichbaren u. U. auf sein menschliches Niveau herabzieht. Folgenschwerer ist es da, dass man ehrliche Nachfolger Jesu aus der Hausgemeinschaft Gottes ausschließen will! Man wirft sie aus der Familie hinaus! Aber die Worte Jesu besagen doch, dass man als sein Jünger mit ihm Gemeinschaft haben muss! Wie soll das gehen, wenn man kein Kind Gottes ist (im Brief an die Römer gebraucht Paulus die Wörter “Kinder” und “Söhne” synonym)? Dann ist man vom Christus getrennt. Und daran sieht man wieder, worauf die WTG – Theologie abzielt: Christus darf neben der WTG keine allzu wichtige Rolle spielen. Die Organisation drängt sich zwischen Gott und die Menschen.

Die WTG verhält sich gerade so, als ob Jesus nicht gekommen wäre, um alle Kinder Gottes “in eins zu sammeln” (Joh. 11:52), sie agiert so, als ob Jesus die Einheit der Familie Gottes nicht prophezeit hätte: Ich bitte nicht nur in bezug auf diese, sondern auch in bezug auf diejenigen, die durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, so wie du, Vater, in Gemeinschaft mit mir bist und ich in Gemeinschaft bin mit dir, dass auch sie in Gemeinschaft mit uns (!) seien, damit die Welt glaube, dass du mich ausgesandt hast.”“ (Joh. 17:20, 21)

Die WTG bewegt sich hier auf der Ebene des Gesetzesbundes und erlaubt den “Nichtgesalbten”“ höchstens „Freunde Gottes“ zu werden, und auch nur dann, wenn sie ihre Pflicht erfüllen und tüchtig für sie arbeiten. Von der Gnade Gottes für alle Menschen, wie sie im Brief an die Galater aufleuchtet, scheint sie nichts zu halten. Da gewinnt man den Eindruck, dass sie tatsächlich die Verhältnisse des alten Bundes wieder aufleben lässt, um ihre Macht zu festigen. Denn sie ist sich ihrer„Besonderheit, ihrer „Exklusivität“ ganz und gar bewusst: Niemand kann gerettet werden, wenn er nicht zur Organisation gehört! Damit will die WTG das sein, was nur Jesus Christus von sich sagen kann: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.” (Joh. 14:6)

Nun ist ja bekannt, wie die Organisation versucht, ihre Meinung zu stützen, indem sie kurzerhand behauptet, das NT sei nur für die Gesalbten geschrieben worden und das bedeute ja wohl, dass die oben zitierten Texte gar nicht auf alle Jünger Jesu anzuwenden sind! Sie gelten angeblich nur den Gesalbten!

Und wie sieht der„Beweis“für diese Behauptung aus? Man kann sich die Mühe machen und das in der Literatur der Gesellschaft nachlesen, wenn man noch Lust dazu hat. Oder man liest direkt in den Texten des NT, die mit aller Deutlichkeit von„”jeder” und “alle” sprechen und deutlich machen, woran die Kinder Gottes zu erkennen sind. Übrigens geht Johannes ausführlich darauf ein. Hier ein paar seiner Aussagen:

“Jeder, der sich in seinem Handeln von der Gerechtigkeit leiten lässt, hat Gott zum Vater.” (1. Joh. 2:29)

“Wer Gott zum Vater hat, lässt sich nicht auf die Sünde ein.” (1. Joh. 3:9)

„”Wer liebt, hat Gott zum Vater und kennt ihn.”“ (1. Joh. 4:7b)

„“Wer glaubt: Jesus ist der Christus, hat Gott zum Vater.” (1. Joh. 5:1)

Und das ist einfach nur wahr und schön! Hier in dieser verkommenen Welt dürfen wir als Kinder oder Söhne Gottes mit Gott und Christus untrennbar verbunden sein, weil wir zur Familie Gottes gehören. (siehe auch Rö. 8:38, 39) Jeder Jünger Jesu kann in sich die Liebe Gottes an ihr Ziel kommen lassen, indem er einfach vertraut  und liebt! Warum sollen das nur die “Gesalbten”“können dürfen ? (Ach ja, sie sind ja irgendwie „besonders, so behaupten es viele Zeugen Jehovas. Aber niemand weiß genau, wie und warum.)

Im Brief an die Epheser beschreibt der Apostel Paulus, durch wen und durch was die Trennung zwischen Juden und Nichtjuden, die im Gesetz Moses begründet lag, aufgehoben worden ist. Zu allen Nichtjuden lässt Gott sagen:

“Durch ihn [Jesus] haben wir alle Zugang zum Vater, weil wir einen Geist empfangen haben. Ihr seid also nicht mehr Fremde oder Gäste ohne Bürgerrecht. Ihr seid vielmehr Mitglieder von Gottes Hausgemeinschaft.”“ (Eph. 2:18, 19)

Damit gehören alle Nachfolger Jesu zur Hausgemeinschaft Gottes, zu seiner Familie, weil sie alle Gott zum Vater haben. Und was sagen wir zu den “Gesalbten”, die sich einbilden, dass nur sie die Kinder oder Söhne Gottes sind? Wenn wir an ihr Bemühen denken, den Christus zu verdrängen, muss man schon unweigerlich an den Antichristen denken. Der Apostel Johannes fragte:

“Wer ist denn der Lügner? Doch wohl der, der abstreitet, dass Jesus der Christus ist. Der ist der Widersacher von Christus. Und mit dem Sohn lehnt er auch den Vater ab. Wer den Sohn ablehnt, kann auch nicht zum Vater gehören. Wer sich zum Sohn bekennt, gehört auch zum Vater.”“ (Joh. 2:22, 23)

Das ist eine deutliche Warnung an alle, die die Rolle Jesu (auch in Verbindung  seiner Bedeutung für alle seine Nachfolger) herabwürdigen wollen. Es könnte sein, dass sie in ihrer Verblendung eines Tages den Sohn ablehnen. Sie werden ihn kaum in ihren Worten ablehnen, aber sie zeigen es durch ihre Taten.

Wir dürfen sicher und zuversichtlich sein, dass nichts und niemand uns aus dieser Familiengemeinschaft lösen kann, denn:  “Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen das ewige Leben. Sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen und niemand kann sie mir aus den Händen reißen.

Mein Vater, der sie mir anvertraut hat, ist mächtiger als alle. Niemand kann etwas aus seinen Händen reißen.”“ (Joh. 10:27-29)

 

Mag ich nicht (5)

28 Kommentare zu “Kinder Gottes

  1. Fox

    Guten Abend Tilo.

    Bruder, da hast du dir wieder wirklich viel Mühe gemacht. Eine Mühe, die uns Mitchristen ein Auf- und Durchatmen ermöglicht. Es ist doch keine Anmaßung, sich als Kind Gottes zu betrachten, man ist doch nicht neben der Spur mit dieser Einsicht. Und man ist nicht allein.

    Die Organisation müht sich mit der Argumentation, Jesus habe das Abendmahl nur mit den 11 Aposteln eingenommen, Judas sei zuvor von Jesus weggeschickt worden und deshalb könnten nur die Gesalbten Kinder Gottes sein, nur diese würden durch den Geist Gottes als Kinder adoptiert werden. Und nur an sie sind die auf das Gedächtnismahl und dessen Auswirkungen geschriebenen Texte des NT gerichtet. Dabei unterschlagen sie ganz klar, dass Jesus a) die Worte aus Johannes 6:51-57 bei einer "öffentlichen Veranstaltung" sprach, also weitab davon, dies nur auf seine Apostel bezogen zu haben und b) nahm auch Judas am Gedächtnismahl teil, er war derjenige, welcher sein Brot zusammen mit Jesus in die Schüssel tauchte und bei den anderen dadurch als der Verräter kenntlich wurde. Wir wissen aber, dass Jesus von diesem als dem Sohn der Vernichtung sprach und dies diametral einer Segnung als Gesalbtem widersprechen würde. Als nächstes sollten wir berücksichtigen, dass Jesus mit seinen Aposteln einiges besprach, was weder übermittelt wurde noch für die Ohren der Zeitgenossen bestimmt war. Wenn also das Gedächtnismahl nebst Segen und Erbe nichts für den normalen Bibelleser wäre, warum steht es dann in der Bibel? Hätte der Heilige Geist nach Ansicht der LK nicht die Möglichkeit, besondere Menschen, Gesalbte, durch besondere Wirkung von dem zu unterrichten, was ausschließlich für sie sein soll?

    Weiterhin gilt es zu bedenken, dass ohne Vaterschaft für einen Christen Jesus als der Weg zum Vater ein Rundweg ohne Ausgang wäre. Man könnte schnell oder langsam laufen, man käme nie ans Ziel, weil es kein Ziel - die Kindschaft mit unserem himmlischen Vater - gäbe. Jesus als Lügner? Jehova als Lügner? Nichts anderes wird den beiden Höchsten damit unterstellt, denn sie verheißen ja die Kindschaft mit dem Vater am Ende der Versöhnungsarbeit Jesu. Und nur damit macht die hohepriesterliche Arbeit Jesu überhaupt Sinn. Warum sollte er alle Menschen mit Gott versöhnen, wenn am Ende doch eine gewisse Fremde bleibt wie unter Freunden, anstatt Nähe wie unter Familien üblich? Es wird also gezielt an der Herstellung einer gefühlten Distanz zwischen unserem Vater und Christen gearbeitet, Jehovas Zeugen sollen diese Distanz, verbunden mit stetiger Furcht vor Mißfallen, in jeder Faser ihres Herzens und ihrer Sinne speichern und empfinden. Das ist absolut soziopathisch. Mit einer solch hergestellten Distanz wird aber das Opfer Jesu auf ein Nichts reduziert denn die Gnade gilt nicht mehr, sondern nur Abhängigkeit durch Verdienst  und somit erfüllt die LK die Ansage aus Hebr. 10:29. Es bleibt zu hoffen und zu beten, dass noch viele der dort Abhängigen dies noch erkennen und sie den Mut Josuas zeigen, fremdes Gedankenland der Kindschaft mit Gott zu erobern.

    1. Zartbesaitet

      Liebe Fox,

      danke für deine Gedanken.

      "Der Rundweg ohne Ausgang" - wie hochinteressant aber wie wahr fanden wir diese Formulierung. Wir sind froh, auf "einem Weg" zu sein, wie die ersten Nachfolger Jesu. Schon als man sie begann "Christen" zu nennen, fand eine "Standardisierung" in kleinem Sinne statt, das nach einheitlichem Erscheinungsbild für viele zu fordern begann.

      Wir sind einfach nur auf dem "Weg, der zu Christus führt". Darauf wollen wir bleiben. Menschen wie du helfen uns dabei, denn deine Äußerungen sind Hinweis ohne gleichzeitig fordernd nach Gleichförmigkeit zu sein. Es einfach fließen und laufen zu lassen, aber immer auf Christus orientiert zu bleiben. Und ohne begleitendem und hemmenden Gedanken, dabei etwas falsch zu machen. Denn mit der Liebe verbunden zu bleiben bedeutet, dass  "falsch" oder "richtig" nirgends einprogrammiert ist.  Das ist ein Aspekt der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes!

      Danke liebe Fox, dass es dich hier gibt!

       

      1. Fox

        Guten Abend liebe Zartbesaitete,

        Richtig oder falsch unterliegt immer einer menschlichen Moralvorstellung. Und je nachdem in welcher Zeit ein Mensch leben muss, hat er sich diesen Moralvorstellungen zu beugen, sich in diese zu integrieren. Grundsätzlich ist das richtig und für den Bestand einer sozialisierten Gemeinschaft - von der Familie bis zur Staatsgemeinschaft - auch enorm wichtig. Aber eben nicht zwangsläufig richtig.

        Zudem sehen wir als Einzelne ja auch nur sehr begrenzt, haben oft längst nicht alle relevanten Fakten zur Verfügung. Das muss nicht vorsätzlich oder fahrlässig sein, das ist einfach ein menschlich bedingter Fakt und oft sogar ein schützender Fakt. Aber deshalb sind auch in einigen Bereichen Millionen Menschen mit gleicher Einstellung in einer Sache nicht zwangsläufig im Recht, sondern nur in der Mehrheit.

        Dieser Rahmen wird gesprengt und völlig unwesentlich, wenn wir als Christen gewillt sind, den Weg mit Christus zu gehen und zwar unter seiner Anleitung und nicht bemüht, Wegweiser sein zu wollen. Das hinterfrage ich für mich in nahezu allen meinen Kommentaren. Ich darf mich hier mit meinen Erfahrungen, mit meinem Wissen, mit meinem Glauben einbringen, aber ich habe nicht das Recht, jemand anderem zu sagen "siehe, dort ist der Christus"! Und das brauche ich auch nicht, das schafft unser Herr Jesus ganz allein. Und das macht uns frei, nicht andere im Kreis rennen zu lassen. Es ist sehr erholsam, sich darauf zurückziehen zu können, dass unser Herr Jesus nicht nur unsere eigenen Belastungen als Joch auf sich nimmt, sondern auch die unserer Brüder und Schwestern. Wir können uns voll darauf konzentrieren, uns gegenseitig aufzubauen. Und so darf ich gern und ehrlich den Dank für dein Hiersein betonen.

  2. Zartbesaitet

    Endlich kamen wir dazu alle neueren BI-Artikel nachzulesen und auch die meisten neuen Kommentare. Danke lieber Tilo, aber auch Bruder und Marvin für die vorhergehenden Artikel.

    Wir empfanden diesen hier aufschlußreich, weil wir uns seit Loslösung von der ORG wirklich als Kinder Gottes empfinden. Wir können - wie zur Zeit Römer - das ganze NT lesen und finden endlich hier Bezug auf uns - und nicht nur auf eine privilegierte Klasse.

    Wir verstehen, dass es für viele schwierig ist, sich von den prägenden Wurzeln und Vorstellungen eines JZ zu lösen, denn dort sah man ja die (in der Bibel nicht verankerte) Notwendigkeit alles genau wissen zu müssen. Doch sogar der Apostel Paulus schrieb in 1. Kor 13, ab dem Vers 9 von einer "bruchstückhaften Erkenntnis", von einer Sicht wie "in einem trüben Spiegel". Der letzte Vers für ihn war hingegen klar: "was bleibt sind Glaube, Hoffnung, Liebe. Das Größte ist die Liebe."

    Es ist schön - bei allen Diskussionen, die es gibt - dass wieder der respektvolle Umgang miteinander hier die Vorherrschaft übernommen hat. Dies macht es auch uns leichter, sich hier wieder einzubringen, denn in einem Klima, wo jeder recht haben will (muss?) fühlen wir und auch viele stille Mitleser (wir kennen jetzt doch einige) nicht wohl. Geistiger Austausch und das Respektieren von Gegenmeinungen (und sie auch so stehen lassen zu können) demonstriert die Größe der oben angeführten Liebe. Und zeigt, dass wir Kinder Gottes sind oder welche werden möchten.

    Die viele JZ-Muster abzulegen war auch für uns - als über 40 Jahre mit den JZ verbunden - ein schwerer Weg und wir haben es sicher noch immer nicht ganz geschafft. Aber zu erkennen, dass die Liebe Gott ist (um es mal umgekehrt zu 1. Joh 4:8 zu formulieren) und nicht der Besitz der exakten Erkenntnis und Interpretation dessen was in der Bibel steht, bringt uns entscheidend auf unserem Weg zu unserem Gott der Liebe und zu seinem Sohn weiter.

    Danke nochmals an die Artikelschreiber,

    danke an die mehrheitlich Respekt- und liebevoll miteinander umgehenden Kommentatoren

    Danke auch an die Administratoren für ihre Umsicht, die erfordert, manchmal auch einen Schlußstrich zu ziehen, wenn eine Kommentarschleife thematisch zu umfangreich wird.

     

    1. pit an Zartbesaitet

      Liebe Zartbesaitete,

      schön wieder etwas von euch zu lesen.

      Ja, die Liebe Gottes ist unbeschreibbar. Sie ist das höchste Gut, das einem Menschen Zuteil werden kann.

      Wir Leser und Kommentatoren haben aber auch ein natürlich gegebenes falsches Bild der Situation auf BI.

      Die Vielen, die eine Meinung auch stehen lassen können, die sieht man ja nicht in den Kommentaren.

      Denn Stehen lassen können bedeutet ja, nichts dazu zu sagen. Die schweigende Mehrheit. So erscheint der Disput immer krasser, als er in Wirklichkeit ist.

      Friede pit

       

      1. Zartbesaitet

        Lieber Pit,

        danke für deinen Kommentar.

        Du hast vollkommen recht! Uns fällt der schwarze Punkt am weißen Blatt auf - das weiße Blatt sind diejenigen, die es "wirklich stehen lassen können", weil sie sich davon nicht genötigt fühlen zu antworten. Deine Äußerung war wieder ein kleiner Baustein für uns, die Liebe erneut in unserer Sichtweise zu erweitern!

        Danke dafür!

  3. ManfredF

    Liebe Betreiber von Bruderinfo

    ich kann vieles verstehen und nachvollziehen. Dass man eine unendliche Diskussion über das Thema Wer ist Gott irgendwann blockiert, kein Problem.

    Wenn ihr aber schon bei so normalen Gesprächen wie sie gerade von Gerd angestoßen wurde sofort mit Zensur bei der Hand seit und jede Diskussion im Keim erstickt, dann muss ich leider ganz ehrlich sagen, sehe ich keinerlei Sinn darin, überhaupt noch einmal zu einem interessanten Thema Stellung zu nehmen. Dann lese ich einfach still mit und denke mir meinen Teil.

    Ein Meinungsaustausch über die Art der Hoffnungen, was man aus der Bibel für die Zukunft sieht usw. hat niemals den Zweck irgendwen zu überzeugen, sondern dient wie das Wort sagt, zum Austausch von Meinungen. Wenn ihr bereits da eingreift mit dem Argument "Lass es du kannst den anderen nicht überzeugen es ist alles gesagt" dann läuft aus meiner Sicht ganz gewaltig was falsch. Dann traut man sich als Leser wirklich nicht mehr, überhaupt noch was konstruktives beizutragen.

    Allein die Aussage "es ist alles zum Thema gesagt" impliziert mir, hört auf, kennen wir bereits alles, ist uninteressant. Genauso gut könnte ich argumentieren, warum bringt ihr überhaupt noch was zum Thema Zeugen Jehovas und lehre? Ist doch bereits alles gesagt und bekannt. Wen will man damit überzeugen?

    Ich bin jedenfalls erstmal davon überzeugt, dass es besser ist, seine Zeit anders zu verbringen als mit Antworten, bei denen man nie weiss, ob sie durch euren Filter gehen und belanglose Sachen die nicht anecken zu schreiben wird auf Dauer auch sinnlos.

    Daher erstmal als aktiver Kommentarschreiber Auf Wiedersehen.

    Manfred F.

    ****************
    Tut uns Leid wenn du kein Verständnis dafür hast das es vielen Lesern auf den Keks geht, auf deutsch gesagt, wenn sich zwei gegenseitig mit Bibelstellen bombardieren und jeder meint er weis es besseres der andere.
    Das hat nichts mit Meinungsaustausch zu tun sondern endet immer in Rechthaberei. Dafür finanzieren diese Seite nicht. Tauscht euch bitte privat aus wenn euch das Thema so wichtig ist.
    Was die Art der Hoffnung betrifft hat jeder seine eigene Vorstellung und meint sie mit der Bibel belegen können.

    Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, auch dir ob du weiter Kommentare schreibst oder nicht.
    Dennoch dir alles gute und liebe Grüße
    Bruderinfo aktuell

  4. Ulla

    Lieber Tilo,

    du hast es wunderbar zusammengefasst, welche Hoffnung alle Christen haben! Ich habe vor Freude immer wieder einhalten und mir Notizen machen müssen. DAS ist das wahre Evangelium, die gute Botschaft, die weitergetragen werden sollte: Joh. 1:12 "Die ihn (Jesus) aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden."

    Apropos "aufnehmen": Sagte in er nicht auch in Mat. 26:40 "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan." ?

    Apropos "geringste". In Mat. 18:10 stehen seine Worte: "Hütet euch davor, hochmütig auf die herabzusehen, die euch GERING erscheinen. Denn ich sage euch: Ihre Engel haben immer Zugang zu meinem Vater im Himmel."

    Durch die Zweiklassen-Hoffnung für Christen hat die WTG uns jahrzehntelang im Irrtum gehalten. Es geht nicht darum, dass man ging, weils es "menschelte". Das tut es in jeder Gemeinschaft, Gruppe oder Familie. Es geht darum, dass Gottes Wille verschleiert und umgedreht wurde: Wer nicht Gesalbter ist, darf nicht vom Abendmahl nehmen. Nur Beobachter sein. (Satanisten feiern übrigens den 14. Nisan in der Weise, dass dort NIEMAND von den Symbolen Wein und Brot nimmt, sie zeigen so ihre Abscheu vor Jesus Christus und seine Rolle in Gottes Plan).

    Nein, es geht darum, dass sie dadurch ein Verhalten zeigt, das Jesus schon in Mat. 23:13 vorhersagte: " Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten! Ihr seid Heuchler! Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt VERSPERRT. IHR SELBST geht NICHT hinein, und die hinein WOLLEN, HINDERT ihr daran!" Die WTG hindert gläubige Menschen daran von den Symbolen zu nehmen, weil sie ihnen einredet, das stünde ihnen nicht zu, weil für sie ja nur irdisches Leben in Frage käme.

    Tilo, du hast Eph. 2:18,19 zitiert und ich hoffe und bete, dass sich alle, die hier mitlesen, dies zu Herzen nehmen möchten: "Durch Christus dürfen jetzt ALLE, Juden wie Nichtjuden, vereint in EINEM Geist, zu Gott, dem Vater, kommen. So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose. Ihr gehört jetzt als BÜRGER zum Volk Gottes, ja sogar zu seiner FAMILIE." HFA

    Wir sind nicht mehr in einem Niemandsland, wie Tiandra, eine andere Mitschreiberin, es traurig schrieb, sondern dürfen uns als Christen auf ein Leben bei Gott und Christus freuen. Jesus wird sichtbar wiederkommen und uns heimholen. Er hat uns eine Stätte bereitet und uns versprochen, dass wir bei ihm sein werden.

    Als ich mich kurze Zeit vor meinem Ausstieg outete, sagte eine Schwester zu mir: "Petrus sagte, wohin sollen wir gehen?" In Wahrheit heißt es in Joh. 6:68 "Herr, zu WEM sollen wir gehen? DU hast Worte des ewigen Lebens."

    Einige Zeit nach meinem Ausstieg dachte ich, wenn ich was besseres gefunden habe als die Org., dann geh ich zurück. Ich begann ohne die WTG Brille das NT in verschiedenen anderen Übersetzungen zu lesen und da wußte ich: Ich gehe nicht zurück, denn ich hatte was besseres gefunden: JESUS CHRISTUS! - In der Zeit danach fand ich beim Lesen der Bibel, ich kaufte mir eine HFA und eine Lutherbibel, dass ich letztendlich durch die G.N.A.D.E. Gottes das einzig wahre Ziel, die Heimat erreicht hatte: Jesus Christus, das BROT des LEBENS. Als Jesus auf Erden gefragt wurde: "Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?", antwortete unser Bruder und König: "Nur EINS erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat." - Joh. 6:28,29

    Es ist sehr schön, christliche Zusammenkünfte, in denen Gott und Jesus gepriesen werden, zu besuchen und vom Abendmahl zu nehmen. Wie heißt es doch in der Schrift? Sooft wir dies tun, verkünden wir immer wieder den Tod des Herrn.

    Ich bin kein Sklave des Sklaven mehr. Heute weiß ich, dass Christus mich erkauft hat mit seinem Blut und ich teilnehmen will am Abendmahl. So möchten der Vater und der Sohn das von Nachfolgern Christi. ---

    Sei ganz lieb gegrüßt, lieber Tilo. Ich hoffe, dass deinen Artikel noch ganz viele lesen und sich angesprochen und eingeladen fühlen zu Jesus Christus zu kommen.

    LG Ulla

     

  5. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

    Geschätzter Gerd,
     
    einen „Versuch“ unternehme ich, dir Deine Fragen zu beantworten, welche wie folgt waren:
    a)     „Meinte Petrus denn eine Wiederherstellung des HIMMELS, s o wie der erst ab Pfingsten geboten wurde?
    b)     „W a s geschieht mit den Menschen bei Jesu Wiederkunft?“

    Zu a) meine ich nein. Petrus nahm mit seiner Aussage (aus 2.Pet.3:7,13) Bezug auf Jes.65:17. Die Worte, die er zuvor (2. Pet. 3:1 – 6(ELB)) schrieb, zeigen das an:

    „Diesen zweiten Brief, Geliebte, schreibe ich euch bereits, in welchen beiden ich durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufwecke, 2 damit ihr gedenkt der von den heiligen Propheten schon vorher gesprochenen Worte und des durch eure Apostel übermittelten Gebotes des Herrn und Retters 3 und zuerst dies wisst, dass in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Begierden wandeln 4 und sagen: Wo ist die Verheissung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an. 5 Denn denen, die dies behaupten, ist verborgen, dass von jeher Himmel waren und eine Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte, und zwar durch das Wort Gottes, 6 durch welche die damalige Welt, vom Wasser überschwemmt, unterging. 7 Die jetzigen Himmel und die jetzige Erde aber sind durch dasselbe Wort aufbewahrt und für das Feuer aufgehoben zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen.“

     
    Petrus bezog sich - bei JHWH’s Verheissung - auf Jes. 65:17. „Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde.“  In 2.Pet. 3:17 beruft sich Petrus mit seinen Worten ebenfalls auf die Worte der heiligen Propheten und deren Verheissung: „Wir erwarten aber nach seiner Verheissung neue Himmel und eine neue Erde.“
     
    Dieser „Neue Himmel“ ersetzt den alten, Satanisch verseuchten Himmel und ist „für das Feuer aufgehoben“. Somit muss das gesamte Universum (Kollektivbegriff für den s.g. Himmel) von sämtlichen Teuflischen Geschöpfen gereinigt werden, um für das messianische Königreich frei, bzw. rein zu sein. Es handelt sich also um einen noch bevorstehenden Prozess. Als weiteren Beleg hierfür würde ich Offb. 21:1 betrachten:
    „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen“.
    Hier haben wir eine Vorschau auf den „Ersatz“ des Ersten Himmels sowie der Ersten Erde. Damit wird die besagte Verheissung Wirklichkeit, denn ein Versprechen wurde auch damit gegeben. Der Vers 5 und 6 aus Offb. 21 sagt:
    „Siehe, ich mache alles neu. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst.“
    In diesen Worten wird uns ebenfalls gezeigt, dass das „alles neu machen“ tatsächlich noch ein bevorstehender Prozess ist. Wenn also die Erde für ein Weiterleben des Menschen darauf erneuert wurde, werden die dann vorhandenen Menschen (unter welchen Umständen oder wie sie dorthin kommen - dazu äussere ich mich nicht) Jesus in einer würdigen Erscheinung begegnen können.

    Wenn Petrus in Apg. 3:20 & 21 vom Herrn spricht, dass „der den euch vorausbestimmten Jesus Christus sende! Den muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge“, dann zeigt das etwas bedeutsames an. Ich drücke diese Aussage einmal andersherum aus: „Jesus muss im Himmel bleiben, bis zur Zeit der Wiederherstellung aller Dinge.“ Mit der Wiederherstellung kann nur etwas gemeint sein, was irgendwie/irgendwann existent war. Das ist z.B. mit dem göttlichen Vorsatz JHWHs der Fall gewesen: Seine universelle Souveränität wurde von Satan „torpediert“ und Jesus wurde dazu berufen, dieses Werk wiederherzustellen. (Hier ist 1.Mose 3 von wichtigster Bedeutung!) Diese Ansage wird z.B. im s.g. Mustergebet von Jesus unterstützt mit den Worten „Dein Wille geschehe. Dein Reich komme.“
     
    Damit kommt meine Antwort zu b) quasi automatisch: Erst wenn alles neu gemacht wurde, ist ebenfalls eine gereinigte, sprich Neue Erde, bei der Wiederkunft Jesu vorhanden. Die Menschen, die dann am Leben sind und diese Begegnung miterleben, haben – nach den Beschreibungen aus der Offenbarung – die 1000 Jahre hinter sich. Details zu dem, was mit den Menschen bei der Wiederkunft Jesu im Einzelnen geschieht, beruhen weitestgehend auf Spekulation oder Phantasien. Dazu möchte ich mich auch nicht äussern, denn der entsprechende Spielraum für „Traumdeuterei“ ist mir nicht wichtig. Ausserdem differieren hier die Meinungen viel zu sehr, denn die Einen nehmen den Paulus her für ihre Argumente und die Anderen verwenden ihre Favoriten…
     
    Meinem Verständnis nach, beginnt erst nach den 1000 Jahren die eigentliche Ära der Neuen Himmel. Ausserdem lesen wir in Offb. 22:7,12 und 20: „Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus!“ Das zeigt mir, dass Jesus erst nach dem s.g. Abschluss des Systems der Dinge oder nach den 1000 Jahren, kommt. Das mag durchaus neu sein für einige, aber ich sehe das so. Andere Meinungen würde ich ebenfalls gerne betrachten.

    Grüsse aus dem Berchtesgadener Land sendet
     
    @THALJA

    1. Lieber Athalja,

      ja das ist eine interessante Variante:

      Das zeigt mir, dass Jesus erst nach dem s.g. Abschluss des Systems der Dinge oder nach den 1000 Jahren, kommt. Das mag durchaus neu sein für einige...

      Dann müsste auch der "Sklave", der auf seinen Hausherrn mit seinen Speisen wartet, gegenwärtig noch keinen Auftrag haben?

      Ob Petrus bei der Wiederherstellung primär an den Himmel dachte? Wie sieht es das Bibellexikon:

      Was ist mit der "Wiederherstellung aller Dinge" in Apostelgeschichte 3,21 gemeint?

      Bibelstelle(n): Apostelgeschichte 3,21
      Apostelgeschichte 3,21 Kontext
      den freilich der Himmel aufnehmen muss bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.

      Elberfelder Übersetzung (Version 0.7 von bibelkommentare.de)Petrus setzt der Verheißung einer "Wiederherstellung aller Dinge" die Worte voraus: "So tut nun Buße und bekehrt euch!" (Apg 3,19.) Ohne Buße keine Segnung; ohne gründliche Umkehr keine Wiederherstellung. Wird Israel einmal erneuert werden, wird Gott ihm auch alle Verheißungen erfüllen, d.h. die Zeiten werden anbrechen, wo alle Dinge wiederhergestellt werden, so wie Gott es in Seinen Ratschlüssen vorgesehen hat. Wir lesen davon in Jesaja 60 und 65 (vgl. auch Rö 8,18-23).

      Adolf Küpfer

      Dass die "heiligen Propheten" von "jeher" soviel über den Himmel geredet hätten,  vermisse ich, abgesehen bei Jes.65. Ich kenne unzählige Bibelstellen von der Wiederherstellung Israels, das Stichwort "Land" habe ich schon genannt. Das Bibellexikon gibt noch eine Aussicht kund, ich kopiere nur die ersten Zeilen:

      Tausendjähriges Reich – Bibel-Lexikon
      1000jähriges Reich

      Wenn der Ausdruck „Tausendjähriges Reich" verwendet wird, meint man damit die Zeitspanne von 1000 Jahren, die in Offenbarung 20 erwähnt wird. Bevor diese 1000 Jahre beginnen, wird die erste Auferstehung stattgefunden haben. Die Heiligen, die Teil dieser Auferstehung sind, werden Priester Gottes und Christi sein und während der 1000 Jahre mit Christus regieren. Während dieser Zeit wird Satan in den Abgrund geworfen sein (Off 20,1-6). Diese beiden Tatsachen beweisen, dass das Tausendjährige Reich nicht durch die gegenwärtige Kraft des Evangeliums gebracht werden wird. Satan muss gebunden sein und die erste Auferstehung erfolgt sein. Andere wichtige Ereignisse müssen ebenfalls bereits stattgefunden haben, nämlich die Gerichte über Juda und Israel, bevor sie durch Gott in ihrem eigenen Land den ersten Platz irdischer Segnungen einnehmen können, und durch sie die Nationen gesegnet werden (Jer 30,4-9; Mt 24,21+22). Den Gerichten wird Segen folgen....

      Mehr ist nachfolgend zu lesen, dem ich gut folgen kann:

      https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1641

      Was nun mit Onkel Rudolf und Tante Fanny (gehören keiner Religion an) sein wird, wenn Jesus wie ein "Dieb in der Nacht" plötzlich kommt, bleibt somit weiter rätselhaft.

      Die Erwartungshaltung auf Jesus wird uns aufgetragen, jetzt, nicht erst in über 1000 Jahren, meint lieb grüßend

      Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      1. ManfredF

        Was nun mit Onkel Rudolf und Tante Fanny (gehören keiner Religion an) sein wird, wenn Jesus wie ein "Dieb in der Nacht" plötzlich kommt, bleibt somit weiter rätselhaft.

        Was ist daran rätselhaft?
        a) Erstmal leben sie nach der Wiederkunft Christi weiter auf der Erde

        b) Sie können sich also dann in der Schlacht von Harmagedon die Jahre dauert immer noch für die richtige Seite entscheiden

        c) Wenn Jesus die Menschen nach Schafe und Böcke trennt, werden sie dann auf einer der beiden Seiten stehen.

        d) Sterben sie bevor Harmagedon endet oder in Harmagedon werden sie am Ende der 1.000 Jahre auferstehen und vor Gericht kommen und dann wird die Gnade Gottes entscheiden, ob ihre Taten gut genug für eine Belohnung sind.

        Damit sind doch alle Optionen laut Bibel geklärt. Warum also rätselhaft?

        ******
        Lieber ManfredF,
        es genügt jetzt, Es wurden alle eure Argumente ausgetauscht und nichts neues habt ihr zu sagen. Lasst es einfach so stehen. Ihr werdet euch nicht gegenseitig überzeugen.
        Werden zu diesem Thema keinen Kommentar mehr freischalten.

        1. Abschließend nur noch das:

          Jetzt bestätigt doch Manfred, dass es ZWEI (Ziele, Klassen, Hoffnungen etc.) geben kann, betrifft d a s dann nicht auch Christen, die nicht in den Himmel kommen wollen? Anders ausgedrückt: die n i c h t durch den Geist "Berufen und Erwählt" wurden, sich aber als Christen bezeichnen?

          Werden die Zwangsweise in den Himmel geholt?
          Viele ex-ZJ haben doch die irdische Hoffnung - das wollte ich gelesen haben (wissen)!

          Fortsetzung, so gewollt: http://www.bechhaus.de/phpBB2/viewtopic.php?p=35269#35269

          BI-aktuell - Adieu!

          Gerd

  6. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Tom

    Lieber Tom,

    Deine Hinweise zu dem "genau(er) lesen" habe ich als etwas provokativ empfunden. 

    Da ich meine Schulzeit in Canada verbrachte, ist mir die englische Sprache sehr "mütterlich", aber mit der deutschen Sprache "zwickts a bisserl". Dann benötige ich z.B. das Deutsche Rechtschreibsystem oder meine Frau, um mir zur korrekten Grammatik zu verhelfen.

     

    Während meiner beruflichen Tätigkeit, war ich u.a. als Trainer (für die Hardware Plattform von UNIX Workstations einer US-Firma), zuständig. Sämtliche Manuals waren nur in englischer Sprache vorhanden und ich musste - notwendigerweise für die deutschen Teilnehmer - die erforderlichen Inhalte ins Deutsche übersetzen. Nun gibt es gerade in der englischen Sprache viele unterschiedliche Versionen, wie z.B.: African-, Australian-, Oxford-, American-, "Deutsch-Bürokratisches"- Englisch. Da kann es vorkommen, dass verschiedene Kursteilnehmer manches (Englisch) nicht verstehen. In der englischen Grammatik gibt es z.B. ein Unterschied mit dem Begriff Farbe: colour oder color. Welche Version nun verwendet wird, entscheiden stets die entsprechenden Situation bzw. landessprachliche Gewohnheiten.

     

    Wenn ich die Bibel "analysiere", untersuche ich sämtliche Schriftstellen mit mehreren Übersetzungen. Allein in der englischen Sprache, habe ich Zugriff auf ca. 52 verschiedene Übersetzungen! Dazu kommen zahlreiche Wörterbücher und Encyclopedias. Durch ein Abgleichen versuche ich den für mich logischsten Sachverhalt zu erfassen. Mir geht es nicht um Rechthaberei in einer Diskussion, aber die Akkurateste Aussage ist mir sehr bedeutsam.  

     

    Wenn Du zufällig gut Englisch kannst, dann hast Du sicherlich auch schon beobachtet, dass z.B. bei Nachrichtenreportern nicht exakt, bzw. wörtlich, übersetzt wird. Die Genauigkeit ist an dieser Stelle eher nicht gegeben. Auch mit den biblischen Übersetzungen muss das festgehalten werden. Dadurch, dass es sehr viele Sprachen gibt, ist eine "sinngemässe" Übersetzung auch nur möglich. 

     

    Die Situation, über die wir in Genesis 11 lesen, beschreibt den Ausgang des „Sprachen Chaos“. Wer möchte daher mit absoluter Sicherheit wagen zu behaupten, „er/sie“ habe die richtige Sprache, bzw. Formulierungen? Die Problematik unserer Zeit, ist doch eher eine Voreingenommenheit unsererseits. Wir meinen doch alle (mehr oder weniger) „ich“ habe Recht – oder mehr Recht als XYZ…

    Nun, mir geht es vielmehr um das, was geschrieben steht. Dazu möchte ich ein passendes Beispiel nennen, das in Lukas 23:43 steht. (Es soll lediglich als Demonstration für dieses Argument dienen, nicht als Diskussion!) Die von Dir genannte „Genauigkeit“ wird hierin zur „Preisfrage“…

     

    Ein abschliessendes Beispiel wie Konfusion entstehen kann, möchte ich noch anbringen. Es befindet sich in Joh. 21:23(NGÜ).

    Unter den Gläubigen verbreitete sich daraufhin das Gerücht, jener Jünger werde nicht sterben. Dabei hatte Jesus zu Petrus gar nicht gesagt, der Jünger werde nicht sterben; er hatte nur gesagt: »Wenn ich will, dass er am Leben bleibt, bis ich wiederkomme, was geht dich das an?«

    Was zeigt uns das? Es sollte mit grosser Vorsicht umgegangen werden, mit dem was gesagt und mit dem was geschrieben wurde!

     

    Liebe Grüsse aus dem Berchtesgadener Land von

     
    @ᵀᴴᴬᴸᴶᴬ 

    1. Lieber ATHALJA,

      many thanks an good to know.
      Bitte verzeih mir wenn meine Empfehlung auf Dich provokant wirkte!

      In Deinem Beitrag an Everybody hattest Du u.a. geschrieben:

      "Die Gefahr ist allerdings sehr gross, dass wir über dem hinausgehen, was wirklich geschrieben steht.
      Wie lautet doch ein schönes Sprichwort gleich wieder? „Wer (genau) lesen kann, ist im Vorteil“.
      Well my dear friends, volk and neighbours, es macht mir sehr viel Freude, mich mit euch auf hohem Niveau austauschen zu dürfen. Rechthaberei und Streit mag ich nicht; lebendigen Gedankenaustausch dagegen sehr."

      Ich wollte nur darauf hinweisen das wenn die Frage nach dem "(genau) lesen" aufkommt, wir ganz vorne anfangen müssen, es war aber nicht provokant gemeint.
      Maximal war es als eine Anregung gedacht, denn wenn wir uns nur mit Aussagen von Übersetzungen von Übersetzungen befassen, dann wird es uns immer so ergehen als würden wir weiter die NWÜ lesen. Sie ist auch eine Übersetzung und liegt an bestimmten Stellen meilenweit neben der eigentlichen Textaussage.
      Ich bin sicher im englischen findest Du noch weit mehr Möglichkeiten aramäische Bibelaussagen zu untersuchen und Dein Deutsch ist nach meiner Meinung hervorragend!

      Leider fehlt mir oft die Zeit mich selbst darin zu vertiefen, so bleibt nur zu wünschen das Du und auch jeder andere der sich um Textgenauigkeit bemüht, in diesen Erkenntnissen weit voran kommt!
      Liebe Grüße ins Berchtesgadener Land
      Tom

  7. Petrus111

    Liebe Freunde,

    ein JZ ist in der Org. Ein JZ gehorcht der Org, weil diese für ihn das Wort Gottes richtig interpretiert - Speise zur rechten Zeit austeilt - und die wird jeden Sonntag in einem Frage - und Antwort - Spiel widergekäut.

    Ein JZ ist kein Teil der Welt - und die Welt ist alles außer der Org.

    Die Welt ist feindlich - nur in der Org ist man sicher. Man muss sich von der Welt fernhalten - man darf sich in ihr nicht bewegen - und darf Kontakt mit der Welt nur insoweit haben, als man die "Weltmenschen" missioniert.

    Ein JZ ist "drinnen" - der Rest ist "draußen".

    Und ein JZ muss treu sein, fleißig sein, loyal sein, Prüfungen auf sich nehmen.... kurz: die selbst gemachten Leiden ertragen und glauben, dass diese selbstgemachten Leiden aber von außen kommen.

    Was will uns der Artikel von Tilo sagen?! Er gibt nur die Botschaft der Bibel wieder - zitiert mit zahlreichen Texten, die jedem Menschen sagen: wenn Du anerkennst, dass Du ein Sünder bist und Christus als deinen Erlöser annimmst und Deinen Glauben bekennst, dann hast Du die Gnade Gottes.

    DAS aber ist eine für die Org ganz schreckliche Botschaft.

    Ganz platt gesagt: als Christ lebt es sich total stressfrei - denn man ist in der Gnade und Güte Gottes; es kann einem nichts passieren!

    JZ sprechen den Menschen an den Türen generell den Glauben ab. Es sind nicht Andersgläubige - es sind UNGLÄUBIGE...

    Ich bin seit meinem Ausscheiden bei JZ keiner anderen Kirche beigetreten, aber ich habe aus verschiedenen Anlässen diverse Kirchen-Gottesdienste besucht und ich habe zahlreiche Dialoge mit gläubigen Christen.
    Ich darf versichern: viele Menschen haben einen für sie gut begründeten Glauben; sie haben Gottvertrauen und sie fühlen sich als Christen verantwortlich. Dies motiviert sie, mitmenschlich und christlich zu handeln. Ihr Christsein ist für sie die treibende Kraft - und sie bekennen ihren Glauben, den sie aus der Schrift auch begründen können. Sie bekennen sich zu Christus als ihrem Erlöser.

    Kurzum: ja, man darf sich als bekennender Christ als Kind Gottes fühlen - und kann daher ganz entspannt sein.

    JZ sind vieles, aber auf jeden Fall nicht entspannt 🙂

    beste Grüße

    Petrus111

    1. Omma@Petrus111

      Lieber Petrus,

      als wir anfingen die Bibel (NT) intensiv zu lesen, ohne JW.ORG.-Brille, und somit die Wahrheit hinter der sogenannten "Wahrheit"  zu erkennen begannen, war eine liebe gläubige, alleinstehende Nachbarin unsere erste Freundin, der wir von unseren "Entdeckungen" erzählten, aber auch, was auf uns zukommen würde, wenn das jemand merken würde, wie wir denken.

      Sie war schon weit über 80 J., ihre Eltern waren auch gläubige Menschen, ihre Mutter war evangelisch und ihr Vater Baptist (bin mir aber nicht ganz sicher). Ihre Liebe zur Bibel hatte sie von ihrem Vater geerbt, doch waren die wöchentlichen Kirchenbesuche, die man erwartete für sie einfach zu viel, so dass sie ebenfalls evangelisch wurde. Sie war trotz ihres hohen Alters, in ihrer Gemeinde ehrenamtlich tätig.

      Wir konnten wunderbare, tiefgründige Gespräche mit ihr führen, was uns allen guttat. Sie nahm Anteil, an dem was wir dann erlebten, bis zu unserem Auszug. Sie war fassungslos, als sie mit ansehen musste, wie wir von den eigenen Kindern geächtet wurden. Leider mussten wir jeglichen Kontakt zu unserer Heimat abbrechen, um diese unmenschliche Behandlung besser ertragen zu können (bzw. vor ihr zu fliehen), wir wollten nur noch nach vorn schauen.

      Philipper 3:8+9   (NGÜ)
      8 Mehr noch: Jesus Christus, meinen Herrn, zu kennen ist etwas so unüberbietbar Großes, dass ich, wenn ich mich auf irgendetwas anderes verlassen würde, nur verlieren könnte. Seinetwegen habe ich allem, was mir früher ein Gewinn zu sein schien, den Rücken gekehrt; es ist in meinen Augen nichts anderes als Müll. Denn der Gewinn, nach dem ich strebe, ist Christus;
      9 es ist mein tiefster Wunsch, mit ihm verbunden zu sein. Darum will ich nichts mehr wissen von jener Gerechtigkeit, die sich auf das Gesetz gründet und die ich mir durch eigene Leistungen erwerbe. Vielmehr geht es mir um die Gerechtigkeit, die uns durch den Glauben an Christus geschenkt wird – die Gerechtigkeit, die von Gott kommt und deren Grundlage der Glaube ist.

      Auch wir sind seit unserem Ausscheiden bei JZ keiner anderen Kirche beigetreten, können aber genauso, wie du bestätigen: "viele Menschen haben einen für sie gut begründeten Glauben; sie haben Gottvertrauen und sie fühlen sich als Christen verantwortlich. Dies motiviert sie, mitmenschlich und christlich zu handeln. Ihr Christsein ist für sie die treibende Kraft - und sie bekennen ihren Glauben, den sie aus der Schrift auch begründen können. Sie bekennen sich zu Christus als ihrem Erlöser."

      Ganz liebe Grüße senden dir und allen anderen  Omma und Oppa

      1. Lichtspender

        Seid lieb gegrüßt, ihr schreibt unabhängig voneinander in etwa:

        "wir sind seit unserem Ausscheiden bei JZ keiner anderen Kirche beigetreten".

        Diese Entscheidung finde ich persönlich sehr weise. Schließlich möchte man ja nicht vom Regen in die Traufe kommen. Jesus sagt ja: "Geht aus ihr hinaus, mein Volk" (Off. 18:4) und meint Religionsgemeinschaften, die geistlich, geistig, physisch und körperlich Leid und Schaden anrichten.

        Bei anderen Glaubensgemeinschaften werden ähnliche viele Irrlehren gelehrt wie bei ZJ.

        Doch Gemeinschaft mit echten Christen sollte man zu pflegen versuchen, vielleicht dadurch, dass man selbst einen Hauskreis gründet. Oder man gibt eine Zeitungsannonce auf: "Freier Christ möchte gerne mit anderen die Bibel lesen und ungezwungen darüber sprechen" o.ä. Gemeinschaft kann man aber auch durch Bruderinfo pflegen und versuchen, sich ein wenig einzubringen. Wichtig ist, weiter im Glauben zu wachsen.

  8. ManfredF

    Hallo Tilo

    ein schöner und wahrer Artikel und hilfreich für alle, die suchen wo ihr Platz ist. Schade eigentlich, dass es viele Ex Zeugen gibt, die weiterhin an eine Zwei Klassen Gesellschaft festhalten und glauben, es gäbe unterschiedliche Arten von Kinder Gottes. Die, welche Gott zieht und im Himmel sein werden und die anderen. Damit hebelt man das Wort ALLE aus und sagte Alle, aber die nicht.

    Auch ein Wort zur Bestimmung. Man kann das einfach nehmen wie es ist. Folgendes Beispiel zeigt das gut: Wir Menschen sind bestimmt dazu, zu lieben und Liebe zu geben. Das bedeutet schlicht, es liegt in unserer Natur, es ist einfach so. Wenn Gott uns bestimmt hat, seine Kinder zu werden dann ist das was ganz natürliches. Alle Menschen sollen nach dem Willen Gottes gerettet werden und Kinder sein. Das einige das nicht wollen ist eine andere Geschichte.

    Wer das Wort Bestimmung mit Vorherbestimmt übersetzt der behauptet ganz einfach, dass Gott bereits vor unserer Geburt festgelegt hat, wer ein Kind Gottes werden darf und wer nicht. Damit wird unser freier Wille kontakariert und ad absurdum geführt. Nichts in der Bibel spricht dafür, dass wir vorherbestimmtes Leben haben.

    Wer die Bibel ohne Brille der ZJ liest wird niemals auf den Gedanken kommen, dass es unterschiedliche Hoffnungen oder "Bestimmungen" gibt. Alle Menschen sind vor Gott gleich und alle haben die gleichen Möglichkeiten, wenn sie sich frei entscheiden.

    Die Bibel ist ausserdem ein Buch, was klar Schwarz / Weiss zeichnet. Bin ich ein Kind Gottes, weil ich den Geist habe, dann werde ich leben, wenn nicht bin ich im Fleische gehangen und werde sterben.

    Es gibt zwar Arten von Menschen. Die welche Christus kennen und annehmen. Diese sind Kinder, sind gerettet und kommen auch nicht in das Gericht. Das wird ganz deutlich in der Bibel gesagt.

    Die welche Christus nicht kennen oder ihn kennen und ablehnen. Diese sind keine Kinder Gottes und werden auch erst am Ende der 1.000 Jahre auferstehen und dann nach ihren Taten die sie im Leben gemacht haben beurteilt. Die einen werden aufgrund ihrer Taten Kinder Gottes und dürfen leben (das sind die Gerechten) und die anderen werden zum Tode verurteilt.

    Da es nur diese zwei Auferstehungen gibt - die Kinder Gottes kommen zum ewigen Leben wenn Jesus wiederkommt - gibt es laut Bibel keinen Spielraum für eine zweite Chance, wie die ZJ es behaupten.

    Das Gute daran ist, es ist völlig gerecht. Wer zu Lebzeiten Jesus kennenlernt und annimmt, der kann ohne Angst leben er ist gerettet. Wenn er Verwandte hat,  oder Freunde, die ein gutes Leben führen aber warum auch immer Christus nicht annehmen wollen, dann können sie sicher sein, dass Gott gerecht ist und jedem das leben schenkt, der es auch verdient hat. Meine Mutter zum Beispiel war lange Zeit ein ZJ und ist als ZJ gestorben und wollte nicht wirklich was von Jesus wissen. Sie hat aber ein Leben geführt, dass schon aus meiner Sicht gut war (auch wenn es als Sohn nicht immer einfach war). Wie viel größer ist wohl die Chance, dass Gott sie am Ende der 1000 Jahre auferweckt und ihr zum einen klare Worte sagt so in der Art "Du hast doch die Bibel gehabt, warum hast du nicht den falschen Weg bemerkt" und ihr dann aufgrund ihrer Bemühungen und Taten dann in das ewige Leben schenkt?

    Ich glaube fest daran, dass am Tage des Gerichts am Ende der 1.000 Jahre die meisten Menschen freigesprochen werden denn Gott ist gnädig und sieht in unser Herz. Wir als Kinder Gottes werden als Zuschauer bei diesem Gerichtstag sicher glücklich sein, so einen gütigen Gott zu haben, der gerecht urteilt. Denn er will dass alle gerettet werden.

    1. Eine Meinung von  heute, die immer wieder kommt:

      Schade eigentlich, dass es viele Ex Zeugen gibt, die weiterhin an eine Zwei Klassen Gesellschaft festhalten und glauben, es gäbe unterschiedliche Arten von Kinder Gottes.

      Um nicht alles zu wiederholen was an BIBLISCHEN Fakten schon geschrieben wurde, zitiere ich nur eine Meinung, die kein Geringerer als Apostel Petrus im Neuen Testament sagte, wohlgemerkt n a c h Pfingsten! Apg. 3:

      21 welchen freilich der Himmel aufnehmen muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen G o t t durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.

      Bitte w a s wird denn wiederhergestellt? Etwa himmlisches Leben im Land Kanaan/Israel? Ich erwarte klare Antwort, sonst schreiben wir noch bis Jesu Kommen, oder wie das manche verstehen: bis Harmagedon, aneinander vorbei, also wie wird wiederhergestellt, wie?

      Hilfestellung a la Augustinus, bis hin zur Groß- und Kleinkirche?:

      Man vergeistigt einfach alle Verheissungen aus dem AT. Die Zusage Gottes an David und seine Landsleute, waren sowas wie Irrtum von JHWH? Er hat es sich später anders überlegt und die Hinweise auf ein gesegnetes LAND in Israel solle nur mehr bedeuten: Leben im Himmel...?

      Eine k l a r e biblische Antwort hilft da nur weiter!

      Debatte bis zum Nimmerleinstag, mit Wunschvorstellungen, n u r aus der NT-Perspektive, trifft nur e i n e Verheissung im sog. Gnadenzeitalter, deckt aber nicht ab, was im vertrauten Jes. 65 steht. Oder doch? Übrigens, nicht nur ZJ sehen eine u n t e r s c h i e d l i c h e Hoffnung im AT und NT, das tun auch andere Bibelerforscher, wenn die sich irren sollten, wird alles egalisiert ?

      Erwartungsgrüße!

      Gerd

      1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

        Lieber Gerd,

        ich mache es kurz mit meiner Antwort. Du hattest folgende Frage gestellt, bezogen auf Apg. 3:21:

        "Bitte w a s wird denn wiederhergestellt?"

        Meine Antwort darauf ist:

        Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. (Jes.65:17 ELB) 

        Oder wie Petrus es in 2.Pet.3:7,13 sagte:

        Die jetzigen Himmel und die jetzige Erde aber sind durch dasselbe Wort aufbewahrt und für das Feuer aufgehoben zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen. Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. 

         

        Nachdem Satan den ursprünglichen Vorsatz JHWH's torpediert hatte, wurde er ja auf die Erde verbannt. Somit ist zuerst der Himmel (derzeit befindet sich in dessen "Bereich" noch der Teufel & Co) in seinen Urzustand wiederherzustellen und danach die Erde. Damit ist im Abschluss des Systems die "Wiederherstellung aller Dinge" vollzogen worden.

        Mit einer hoffentlich zufrieden gestellten Antwort, kommen liebe Grüsse von

        @THALJA

      2. ManfredF

        Lieber Gerd

        das Hauptproblem wodurch die endlosen Diskussionen entstehen liegt doch einfach daran, dass man alles auf einmal sieht und will. Die klare biblische Antwort ist doch die, welche die gesamte Bibel berücksichtigt und nicht nur einzelne Teile davon.

        Es wird immer wieder vergessen, WANN Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen wird und WANN er die Tränen von unseren Augen wischen und bei den Menschen auf der Erde wohnen wird. Dies geschieht laut Offenbarung ganz am Ende aller Ereignisse, nach der zweiten Auferstehung, wenn Satan endgülig vernichtet ist, die 1.000 Jahre um sind und alle Menschen auferstanden und gerichtet worden sind. DANN wird sich auch all das aus dem AT erfüllen.

        Aber das betrifft uns als Christen aktuell überhaupt nicht. Denn ALLE, die als Christen vor dem Kommen Christi gestorben sind, werden zu himmlischen Leben auferstehen und ALLE Christen die beim Kommen Jesu leben, werden zu himmlischen Leben verwandelt, entrückt. Übrig bleiben dann nur alle Nichtchristen. Die Toten Nichtchristen werden auf die Auferstehung nach den 1.000 Jahren hoffen müssen und die lebenden Nichtchristen werden durch Harmagedon gehen und viele davon werden sich noch entscheiden, für oder gegen Jesus Christus. Da wir alle, die heute leben dann schon lange im Himmel sind, hat sich für uns alles erfüllt, was die Bibel gesagt hat.

        Über die 1.000 Jahre nach Harmagedon schweigt sich die Bibel komplett aus. Da der Tod noch nicht vernichtet ist, werden die Menschen weiter leben und sterben. Da Satan gebunden ist, wird diese Zeit sicher friedlicher sein, aber es wird laut Offenbarung weiter Nationen geben. Viel mehr erfahren wir nicht. Ich kann zumindest nicht viel darüber in der Bibel finden es sei dann man spekuliert und versucht irgendwelche Texte der Bibel auf diese Zeit zu beziehen.

        Im übrigen: Das NEUE TESTAMENT hat nicht ohne Grund seinen Namen. Es ist der NACHFOLGER des Alten Testaments. Jesus war die ERFÜLLUNG des AT, des Gesetzes und von daher sehe ich als Christ das AT nicht mehr als bindend an. Es bleibt interessant, weil es Prophezeiungen gibt, die scih anscheinend noch nicht erfüllt haben aber die VERHEISSUNGEN aus dem AT wurden durch JESUS erfüllt und wir haben nur noch eine Verheissung: JEDER, der an JESUS glaubt, IST GERETTET. Wozu brauchen wir also das AT?

        Selbst der Hebräerbrief macht deutlich, dass die Glaubenden aus dem AT ihre SEHNSUCHT NICHT ERFÜLLT bekommen hatten, die Sehnsucht NACH DER HIMMLISCHEN HEIMAT.  Erst durch Jesus wurde der Schlüssel dazu geliefert. Was für einen Sinn macht es, so wie die WTG wieder das AT nach vorne zu stellen? Liebe Gott und liebe deinen Nächsten. Damit ist alles gesagt. Die WTG macht aus dem AT Grundsatzfragen und versucht dadurch das Gesetz wieder gültig zu machen. Andere machen aus dem AT eine Zweiklassen Hoffnung. So nach dem Motto, im AT gab es keine himmlische Hoffnung, die Erde ist für die Menschen usw.

        Ich sehe das pragmatischer. Was sagte Jesus:

        37 Und Jesus sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«.
        38 Das ist das erste und größte Gebot.
        39 Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
        40 An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.

        Johannes machte deutlich

        Joh 1,17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

        Paulus machte klar

        11 Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person;
        12 alle nämlich, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verlorengehen; und alle, die unter dem Gesetz gesündigt haben, werden durch das Gesetz verurteilt werden

        28 So kommen wir nun zu dem Schluß, daß der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes.
        29 Oder ist Gott nur der Gott der Juden und nicht auch der Heiden? Ja freilich, auch der Heiden!
        30 Denn es ist ja ein und derselbe Gott, der die Beschnittenen aus Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben rechtfertigt.
        31 Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das Gesetz.

        Röm 6,14 Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.

        Röm 7,6 Jetzt aber sind wir vom Gesetz frei geworden, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so daß wir im neuen Wesen des Geistes dienen und nicht im alten Wesen des Buchstabens.

        Röm 10,4 Denn Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt.

        Also wozu soll ich mich als Christ mit den Gesetzen des AT beschäftigen? Die Schriften, das AT hatten einen Zweck, den Jesus deutlich machte:

        Joh 5,39 Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben.

        Um Zeugnis von Jesus abzugeben. Jeder, der nun anfängt, aus dem AT verschiedene Hoffnungen zu konstruieren muss sich meiner Ansicht nach die Frage stellen, warum er das macht? Ist nicht Jesus die ERFÜLLUNG des AT und wenn sich etwas erfüllt hat, dann hat es seinen Zweck doch erreicht.

        Bibelforscher sehen viel, ich weiss wie schwierig es ist, als jemand, der 20 Jahre und länger die bibelerklärenden Schriften der WTG gelesen hat, die Bibel ohne "Hintergedanken" zu erforschen. Und wenn ich hundert Bücher von 100 Gelehrte lese dann bekomme ich 200 Meinungen zur Bibel. Ich habe mir daher eigentlich angewöhnt, mehr die Bibel direkt zu lesen und weniger bibelerklärende Schriften. So bekommt man eher einen Blick für die Botschaft der Bibel. Auch wenn ich immer wieder merke, ab und zu kommt da noch was hoch von dem was ich mal "gelernt" habe......

        Also als Fazit: Ich handle nicht nach Wunschvorstellungen. Ich handle aber sehr wohl aus der Perspektive des NEUEN TESTAMENTS. Wenn man Vater zwei Testamente hinterlässt mit unterschiedlichen Aussagen, dann gilt vor Gericht das NEUE TESTAMENT als LETZTER WILLE. So ist es nun mal. Und das NT der Bibel sagt ganz klar:
        Wir werden ALLE VERWANDELT wenn Jesus wiederkommt, wir haben ALLE EINE HOFFNUNG und wer ein KIND GOTTES ist der IST AUCH ERBE.

        Wer bin ich, dass zu ignorieren und zu relativieren?

        1. Lieber ManfredF,

          vorerst gleich deine Sichtweise, damit wir wissen wie du die e i n e Hoffnung der künftigen Geschöpfe im Himmel und auf Erden verstehst:

          Die klare biblische Antwort ist doch die, welche die gesamte Bibel berücksichtigt und nicht nur einzelne Teile davon.

          Jeder, der nun anfängt, aus dem AT verschiedene Hoffnungen zu konstruieren muss sich meiner Ansicht nach die Frage stellen, warum er das macht? Ist nicht Jesus die ERFÜLLUNG des AT und wenn sich etwas erfüllt hat, dann hat es seinen Zweck doch erreicht.

          Ich habe mir daher eigentlich angewöhnt, mehr die Bibel direkt zu lesen und weniger bibelerklärende Schriften. So bekommt man eher einen Blick für die Botschaft der Bibel. Auch wenn ich immer wieder merke, ab und zu kommt da noch was hoch von dem was ich mal "gelernt" habe......
          Wer bin ich, dass zu ignorieren und zu relativieren?

          So sehen wir: du willst die g a n z e Bibel berücksichtigen, du hast dir angewöhnt die Bibel direkt zu lesen und du hast nun den Blick auf die Botschaft der Bibel. Die ganze Bibel spricht an vielen Stellen vom "Land" das dem Abraham und Nachkommen zugesagt wurde "von jeher, von GOTT" zeigte Petrus!

          Das  klingt recht positiv und so solltest du a l l e Verheissungen der Bibel gut kennen und deren Erfüllung berücksichtigen, trifft denn das zu, wenn deine Sicht für die menschliche Zukunft erst auf das Ende der 1000 Jahre verlegst? Wir müssen doch gegenwartsbezogen uns die Frage stellen: w a s geschieht  wenn morgen Jesus zur Erde käme? Hier auf dem Globus leben Milliarden Menschen, die nie etwas von Jesus erfahren haben, w a s geschieht mit denen? Deine Verwandten und Freunde sind dabei... Vielleicht wirkst du als Entrückter an der Wiederherstellung mit, wie es Off. 2 zeigt:

          6 Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt über die Nationen geben; 27 und er wird sie weiden mit eiserner Rute, wie Töpfergefäße zerschmettert werden, wie auch ich von meinem Vater empfangen habe;

          Wird das auch erst am bzw. nach Ende der 1000 Jahre geschehen? Und während der 1000 Jahre, was ist da los? Wenn man nur die g a n z e Bibel berücksichtigt, ohne "bibelerklärende Berichte", wie du meinst, ja was sagt dir die Bibel dazu? Vielleicht Off 20:

          ...Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre, 3 und warf ihn in den Abgrund und schloß zu und versiegelte über ihm, auf daß er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet wären...
          ...7 Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, 8 und wird ausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, sie zum Kriege zu versammeln, deren Zahl wie der Sand des Meeres ist.

          Wir lasen - aus der BIBEL! - dass während des Millenniums schon etwas geschah! Die Menschen wurden "geweidet... usw.", ist das nicht bereits der Prozess auf den Petrus Bezug nimmt, mit der "Wiederherstellung, von dem die Propheten sprachen"? Athalja meint, das beziehe sich auf den Himmel, was ist nun mit den Menschen während der 1000 Jahre, die beim Kommen Jesu d a sind? Geschieht da keine Wiederherstellung, wenn das zutrifft: bitte gib Bibelerklärung! Stirbt der "Jüngling" ob seine Sünden mit 100 Jahren (Jes. 65), erst n a c h den 1000 Jahren?

          Die Freikirche der Adventisten, bei denen auch alle in den Himmel wollen, erkannten das Dilemma, mit den 1000 Jahren, was tun, oder auslegen? So wird erklärt:

          Wenn der Teufel in den abyssos kommt, werden alle Nichtgeretteten einfach vernichtet und die Erde wird für 1000 Jahre "verkohlt"... Wenn man die STA dann auf die "Nationen" in Off. 2 + 20 anspricht, die ja noch existieren, dann merkt man wie weit sie "die ganze Bibel" (nicht) beachten. Vorgefasste Meinung, wie: die Gemeinde sei das "geistliche Israel", wird gepredigt. Bei den ZJ erfüllte sich z.B. Sach 12 am "geistigen Israel", nur  der Bibelforscher, schon 1919...

          Wie ist das nun mit den "Berufenen und Erwählten", die speziell Paulus in seinem "Evangelium" nennt, machen die die Erwählung mit sich selbst? Eine Bibelstelle dazu, Röm. 8:

          28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind. 29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Welche er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt;

          Der Berufende, der Initiator, ist Gott der VATER, er beruft und erwählt! So können wir davon ausgehen, dass nicht alle Frommen in den Klöstern, alle Mönche, alle Nonnen (Braut Christi) und die gebunden in der "ordensgleichen" Gemeinschaft in Selters und sonstwo, nur weil sie sich "Christen" nennen, automatisch für den Himmel bestimmt sind. WAS geschieht dann mit denen, werden die in Harmagedon vernichtet, oder erhalten sie noch ein Weiterleben, kurz anschließend im Millennium, kläre uns mit der BIBEL auf, lieber ManfredF!

          Bis dahin, wünsche ich allen noch einen schönen Sonntag!

          Gerd

           

           

           

           

           

           

           

          1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

            Geschätzter Gerd,
            Deinem Kommentar an ManfredF stimme ich zu 100% zu.
            Allerdings hast Du in dem Kommentar (an ManfredF)  - mich betreffend - etwas irritierendes ausgesagt:
            "Die Menschen wurden "geweidet... usw.", ist das nicht bereits der Prozess auf den Petrus Bezug nimmt, mit der "Wiederherstellung, von dem die Propheten sprachen"? Athalja meint, das beziehe sich auf den Himmel, was ist nun mit den Menschen während der 1000 Jahre, die beim Kommen Jesu d a sind? Geschieht da keine Wiederherstellung, wenn das zutrifft: bitte gib Bibelerklärung!"
            Nun mein lieber Gerd, ich bitte darum, meine Worte doch korrekt zu betrachten. Lies den Kommentar doch nocheinmal und schreibe mir, ob es so war. Es dient lediglich der "Precision".
            Ich nehme an, Du meintest schon das Richtige, "hast di halt a bissserl vertan"...
            With all respect to your statement
            @THALJA

            1. Stimmt Athalja,

              beim 2.mal lesen sah ich, du hattest den Himmel bei der Wiederherstellung mit eingeschlossen. Während mein Schwerpunkt der Wiederherstellung sich nur auf die Voraussagen an Israel auf Erden bezog.

              Wenn wir schon dabei sind, die Wahrhaftigkeit der Worte Petri zu ergründen, frage ich dich, meinte dieser denn eine Wiederherstellung des HIMMELS, s o wie der erst ab Pfingsten geboten wurde? Im AT kennt man keine Gemeinde, keine Brüder Christi im Himmel, keine himmlische Körperschaft, so wie in 1Kor. 12 - 14 dargestellt. DAS gab es  früher noch nicht, also ist die Wiederherstellung dieses Himmels eher eine Neuschöpfung, anders als der Himmel der schon war.

              Ich will nicht kleinlich sein 😉

              Ich meine, das was ab Pfingsten den Jüngern Jesu und dann auch allen von Gott berufenen Christen  völlig NEUES angeboten wird, das hat nur mit den Verheissungen über das neue LAND, nach Hes. 36 - 39 z.B., zu tun. Bei den Synoptikern stand noch nichts, was aber im Joh.-Evgl. verheissen ist, wie das, Kap. 1:

              12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, 13 welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus G o t t geboren sind.

              Die Wiederherstellung auf Erden, bezieht sich auf die Menschen, die aus dem "Geblüt" Abrahams standen, ein nationales "Volk Gottes", während die Christen aus der Gemeinde eine internationale Herauswahl ist. Warum sagte dies Jesus so s p ä t, war erst dem Johannes vorbehalten? Kapitel 7:

              39 Dies aber sagte er von dem Geiste, welchen die an ihn Glaubenden empfangen sollten; denn noch war der Geist n i c h t da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.

              Alles brauchte seine Zeit, auch der Geist  bei Jesus.

              Daher ist die Frage auch wichtig, w a s geschieht mit den Menschen bei Jesu Wiederkunft, ZJ würden eher so fragen: bei oder in Harmagedon? Alle Nichtchristen..., was wird sein, das Millennium als Auffangbecken, oder Vernichtung?

              Aber meine Frage schwebt sowieso schon im blog,

              sei gegrüßt verehrter Athalja!

          2. ManfredF

            Lieber Gerd,

            ich habe eine lange Antwort geschrieben und diese dann rauskopiert, weil sie immer länger wurde. Ich habe das mehrmals anhand der Bibel ausführlich gezeigt und beschrieben, so wie ich das sehe. Jetzt wieder alles nochmal erklären - wozu soll das gut sein?

            Das meiste habe ich doch bereits gesagt. Zitate wie "Stirbt der "Jüngling" ob seine Sünden mit 100 Jahren (Jes. 65), erst n a c h den 1000 Jahren?" erklären sich doch von alleine. Nach den 1,000 Jahren gibt es keinen Tod mehr, dieser wird vernichtet. In den 1.000 Jahren gibt es weiterhin den Tod, allerdings dürften die Menschen wegen der Herrschaft Christ wahrscheinlich älter werden bevor sie sterben.  Wenn also laut Jesaja sagt " wer hundertjährig stirbt, wird noch als junger Mann gelten," dann wird eine Welt beschrieben, in der es den Tod noch gibt, aber die Mensch alt werden können. Das kann also nicht das sein, wovon Offenbarung 21 spricht. Da gibt es keinen Tod.

            Du kannst dich gerne "festbeissen" an dem Wort berufen. Oder zuvorbestimmt. Ich glaube, dass man das nicht wörtlich nehmen kann. Wenn man es wörtlich nimmt, dann passt das nicht mit dem Rest der Bibel. Wir haben einen freien Willen, wir entscheiden. Wenn es nicht so ist, dann ist die ganze Bibel eine Blendung. Wenn Gott sowieso vorher bereits alle Menschen vorherbestimmt hat, wieso dann überhaupt Jesus und Predigen? Macht keinerlei Sinn.

            Es gibt keine Vorherbestimmung. Und man kann daraus auch nicht herauslesen, dass es unterschiedliche Klassen gibt. Römer 8 als Ganzes gelesen ist ein Statement dafür das

            es jetzt keine Verdammnis für die gibt, die in Christus Jesus sind.

            Und eine klare Aussage, dass all die, welche den Geist haben, leben werden und welche den Geist nicht haben, sterben werden. Das mögen viele nicht hören, aber mal ganz ehrlich, als Noah und seine Familie gerettet wurden, sind Millionen Menschen durch Gott gestorben. Noah hatte die Gunst und lebte, die anderen starben. All die in der Sintflut getöteten werden in der zweiten Auferstehung zum Leben erweckt und vor Gericht gestellt und dann nach ihren Taten die sie auf der Erde vollbracht haben beurteilt. Wer also Christi Geist nicht hat, der wird in jedem Fall sterben und vor Gericht kommen und dann entscheiden seinen Taten. Wer den Geist hat, der wird, wie Jesus sagt, leben auch wenn er stirbt.

            Genau das meinte Paulus mit Römer 8. Ich weiss, du siehst das anders, du glaubst nicht jeder Christ ist auserwählt. Ich finde dazu aber keine biblische klare Grundlage. Wir haben alle eine Hoffnung, einen Glauben, einen Herrn. Wir werden alle verwandelt zu himmlischen Leben. Wir sind alle Kinder Gottes, der Heilige Geist wurde zu allen geschickt. Nirgends sehe ich eine Trennung zwischen Christen ohne Geist und Christen mit Geist.

            All das was sich im AT auf die Erde bezieht bezieht sich auf die 1.000 Jahre nach Harmagedon weil in der Zeit Israel wieder als reales Volk auf der Erde mitten zwischen Nationen regiert unter Jesus als König. Mit uns Christen hat das gar nichts zu tun. Das betrifft das Volk Israel. Gesammelt hat er es schon, wenn alle Heiden eingesammelt sind, wird Israel Jesus anerkennen, dann wird Jesus wiederkommen, die Christen kommen in den Himmel und müssen nicht durch Harmagedon durch und in den 1.000 Jahren werden die Menschen in Frieden leben, älter werden aber trotzdem sterben und nach den 1.000 Jahren beginnt die zweite Aufertehung das Gericht und dann die neue Erde un der neue Himmel.

            Das ist meine ganz persönliche Meinung, die muss niemand annehmen. Aber für mich als Christ ist nur eines wichtig. Deshalb verstehe  ich auch nicht warum man jetzt stundenlang diskutieren soll

            a) Ich bin gerettet, weil Gott es versprochen hat

            b) Ich komme nicht in das Gericht

            c) Ich werde, wenn ich noch lebe, wenn Jesus kommt verwandelt werden und in den Himmel entrückt

            d) All meine Freunde und Verwandten, die keine Christen geworden sind, haben nach dem Kommen Jesus immer noch eine Chance, auf seine Seite zu kommen, auch wenn sie Harmagedon durchmachen müssen und wenn sie sterben bevor sie das tun, werden sie in der zweiten Auferstehung der Gnade Gottes ausgeliefert und da ich glaube, dass die Gnade Gottes unendlich ist, habe ich keine Angst, dass die meisten Menschen letztlich gerettet werden

            Mehr muss ich nicht wissen und mit mehr befasse ich mich auch nicht. Ich vertraue da einfach auf unseren Gott und Herrn.

            1. Fox

              Guten Tag ManfredF,

              du schreibst: "Es gibt keine Vorherbestimmung."

              Die Bibel verwendet den Ausdruck der Vorherbestimmung mehrfach. Es gilt also, sich damit auseinanderzusetzen und nicht einfach zu bestreiten. Meiner Auffassung nach tun wir gut daran, die Bedeutung dieses Ausdrucks zu untersuchen. Im Lateinischen bedeutet der Begriff "praedestinativ" (Vulgata) "vorherordiniert". Ordiniert werden kann jemand, der sich nach seinem freien Willen einer bestimmten Aufgabe zur Verfügung stellt. Betrachten wir dies z. B. in Zusammenhang von Eph. 1:5 erkennen wir doch deutlich, dass sich diese Ordination zur Adoption als Kinder Gottes ("für sich - Gott - selbst/Vul) durch Jesus Christus nicht einfach auf ein Geburtsrecht oder ohne vorherige Kenntnis dieses Menschen aufgrund dessen Wesen erfolgen kann. Der Begriff der Vorherbestimmung bedeutet biblisch gesehen also ein Grundgesetz JHWH´s: Wer sich durch Denken, Handeln, Fühlen als Christ zu erkennen gibt, wird von mir durch das Opfer meines Sohnes Jesus Christus adoptiert". Damit hat er niemanden genötigt, sich als Christ zu bekennen, andererseits hat er seine Allmacht auch nicht dahin gehend genutzt, einen Menschen absichtlich in eine andere Religion hinein gebären zu lassen um zu verhindern, dass dieser Mensch ihn nicht kennenlernen würde.

              Dieser Begriff der Vorherbestimmung - Ordination als Christ - stellt also jeden Menschen in eine eigene Verantwortung, aber auch in die eigene Fähigkeit, seiner Liebe Ausdruck zu verleihen, indem er sich zu Christus bekennt. Hebräer 7 erweitert diesen Aspekt wunderbar.

              Zur Sache mit dem "Jüngling, welcher als Hundertjähriger stirbt". Nach meinem Verständnis ist hier von einer Zeit die Rede, wo die Menschen nicht mehr dem Tod durch die adamische Sünde unterworfen sind, bei der es keinen Einfluss gibt, ob man mit 30 Jahren tödlich erkrankt oder  trotz Rauchens und gelegentlichen Alkoholgenuß die 100 Jahre erreicht, denn das haben wir heute schon. Auch die restlichen Verse ergeben ein anderes Bild als das zurzeit befindliche Lebensgefüge.

  9. Denker

    Hallo Tilo,

    danke für diesen sehr guten Artikel. Ich sehe es genauso wie Du, denn ich kann mir nicht vorstellen das Gott einen Unterschied macht bei  Nachfolgern seines Sohnes Jesus Christus. Und Du hast es ja gut mit vielen Aussagen aus der Bibel bestätigt.

    Den einzigen  Unterschied macht er bei  den Menschen die Ihn und seinen Sohn lieben und die die es nicht tun. Ich muss ja noch immer in die Versammlung gehen und habe auch schon mit Brüder über dieses Thema geredet, außer Anfeindung ist sonst nichts gekommen.

    Ich wünsche Dir und allen Mitlesern weiterhin den Segen unseres himmlichen Vaters und seines Sohnes Jesus, der Denker

  10. Lieber Tilo,

    für Deinem Artikel:  Kinder Gottes
    kann ich mich nur bedanken und Amen sagen!

    Sei behütet in der Ewigkeit und ewigen Liebe des Vaters und des Sohnes!

    Liebe Grüße
    Tom

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