Im Zweifel doch der bessere Christ?

zweifel-001-1Ist der treue und verständige Sklave die Instanz, durch die Jehova heute zu den Menschen spricht? Oder sollte jeder Christ sein Denkvermögen selbst gebrauchen?
So versteht sich unser Thema: „im Zweifel“ stellt ein Christ selbst Fragen, sucht Antworten und kann so der Wahrheit näher kommen… Das soll die hier erzählte Geschichte zeigen:

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Die Zusammenkunft ist zu Ende und ich habe mir ein Herz gefasst: heute werde ich mit einem Ältesten sprechen und ihn um Rat fragen. Ralf Herzer (Name frei erfunden) ist ein guter Freund von mir; wir führen oft Gespräche über „Gott und die Welt“ – zu ihm habe ich Vertrauen und kann mich in allem, was mich bewegt, an ihn wenden.

„Ralf, hast Du einen Moment Zeit?“ frage ich also, als er gerade ein Gespräch beendet hat. „Natürlich“ antwortet er, „was gibt’s denn?“

„Ralf, wir glauben doch, dass die Bibel Gottes Wort ist und dafür haben wir viele Beweise. Eine wesentliche Grundlage unseres Glaubens sind die Prophezeiungen aus der Bibel, die sich vor unseren Augen erfüllen – wie wir meinen. Und es sind auch die Vorbilder aus biblischen Zeiten, die eine neuzeitliche Erfüllung finden.“

„Ja, natürlich – so sehen wir das und das festigt unseren Glauben. Was meinst Du denn, hast Du etwas Bestimmtes im Sinn?“

„Ja, Ralf, ich nehme 3 Beispiele“, erwidere ich und erläutere meinem Freund die Fragen, die mich bewegen.

„Wir glaubten aus biblischen Aussagen, dass die Generation, die das Jahr 1914 miterlebt hat, auch das Ende dieser Welt miterleben wird. Erst, als sich diese These überhaupt nicht mehr halten ließ, gab es eine andere Interpretation des Begriffs „Generation“ und danach gab es dann eine weitere Erklärung bezüglich der „überlappenden Generation“, in der wir leben.

Dies sind 3 völlig unterschiedliche Interpretationen in Bezug auf unsere Endzeiterwartung. Man kann nicht sagen, das Licht sei heller geworden; denn die Erkenntnis wird nicht besser, sondern anders.
Diese Feststellung, lieber Ralf, ist mir wichtig. Das Flugzeug ist keine Weiterentwicklung des Automobils; es ist keine Verbesserung, sondern etwas völlig anderes.

Als zweites Beispiel nehme ich die Aussage zur „neuzeitlichen babylonischen Gefangenschaft“. Im Wachtturm von November 2016 auf Seite 22 ab Vers 6 wird diesbezüglich eine neue Lehre verkündet. Auf Seite 1 steht: „Der Wachtturm – verkündet Jehovas Königreich“.

Stell Dir bitte folgendes vor, lieber Ralf: vor 3 Jahren wäre ich zu den Ältesten gekommen und hätte folgendes gesagt:

„Liebe Freunde, wir glauben, dass es eine neuzeitliche Erfüllung der „Gefangenschaft durch Babylon“ gab. Die führenden Personen der Bibelforscher wurden inhaftiert; die Tätigkeit des Volkes Gottes kam zum Erliegen.
Jedoch ist es eine bekannte Tatsache, dass nicht religiöse Kräfte die Inhaftierung von Rutherfort und seinen Gefährten angestrengt haben, sondern weltliche Kräfte. Die Begründung war die Schwächung der Kriegsanstrengungen durch die Bibelforscher.
Man muss auch konstatieren, dass die Bibelforscher zwar sehr eifrig waren; dennoch war es eine sehr kleine Gruppe, die international noch wenig Bedeutung hatte.
Außerdem ist nichts darüber bekannt, dass „das Werk deshalb zum Erliegen kam“. Vielmehr kann man annehmen, dass die gläubigen Bibelforscher im Wesentlichen weiterhin uneingeschränkt aktiv waren. Von einem „Verschwinden“ oder einer „Untätigkeit“ der gesamten Organisation kann daher nicht die Rede gewesen sein. Die Interpretation der „neuzeitlichen Gefangenschaft durch Groß Babylon“ hat daher einige ganz offensichtliche Fehler.“
Lieber Ralf, ich denke, wenn ich das geäußert hätte, dann hätte das wohl, je nachdem, wie laut ich diese Hinweise gegeben hätte, meinen Ausschluss zur Folge gehabt.

Das gleiche gilt aber auch für Zweifel an der – in den letzten 140 Jahren wohl 18 mal – in den letzten 20 Jahren 3 Mal geänderten Endzeiterwartung.

Als Drittes möchte ich anführen, dass ein „treuer und verständiger Sklave“, der sich einerseits um Bibelerkenntnis bemüht und diese Erkenntnisse auch an das Volk Gottes weitergibt, der aber andererseits erwartet, dass man ihm uneingeschränkt folgt, jedoch ständig seine grundlegenden glaubenstragenden Lehren ändert, möglicherweise zwar treu, jedoch keinesfalls verständig genannt werden kann.
Ein inspiriertes Sprachrohr Gottes kann nicht – wie im Beispiel Nummer 2 gezeigt, ganz offensichtliche Tatsachen übersehen und quasi „überschreien“.
Für die neuzeitliche Erfüllung der „Gefangenschaft durch Babylon“ wurde behauptet, es sei eben eine Gefangenschaft durch die falsche Religion gewesen – und zwar eine buchstäbliche Gefangenschaft.
In Wirklichkeit erfolgte die Gefangenschaft aber durch weltliche Kräfte und aus weltlichen Motiven.

Heute stellt man fest, dass es sich um eine geistige Gefangenschaft handelte, die zum Ende des ersten Jahrhunderts begann und im 20. Jahrhundert endete. Auf die Fußnote komme ich noch zu sprechen.
Weiter wurde behauptet, das Volk Gottes sei in eine Zeit der Untätigkeit gefallen. 100 Jahre später stellt man fest: In den vergangenen Jahren dachten wir, Jehova sei mit seinem Volk unzufrieden gewesen, weil es sich während des Ersten Weltkriegs nicht eifrig am Predigtwerk beteiligt habe. Daher schlussfolgerten wir, Jehova habe Babylon der Großen gestattet, sein Volk für eine kurze Zeit gefangen zu nehmen. Wie treue Diener Gottes, die die Zeit zwischen 1914 und 1918 miterlebt hatten, später jedoch klarstellten, hatte das Volk des Herrn als Ganzes alles ihm Mögliche getan, das Predigtwerk in Gang zu halten. Für diese Berichte gibt es gut belegte Hinweise…. „(Seite 27, Abs. 5)

Die Fehlinterpretation – das muss man feststellen – ist offensichtlich und sehr krass. Man benötigte hundert Jahre, um dies zu bemerken.“

Mein Freund Ralf ist plötzlich sehr nervös, zumal einige umstehende Brüder und Schwestern uns fragende Blicke zuwerfen. Ralf meint, das seien doch sehr komplexe Themen und ob ich nicht Lust hätte, am Nachmittag zu ihm zum Kaffee zu kommen. Diese Einladung nehme ich gerne an und wir setzen unser Gespräch am Nachmittag fort.

Ich habe also den Studienwachtturm von November 2016 mitgebracht und lese vor: Seite 22, Absatz 6 Haben Christen je etwas erlebt, was mit der Babylonischen Gefangenschaft vergleichbar ist? Viele Jahre erklärte diese Zeitschrift, dass Gottes neuzeitliche Diener 1918 in babylonische Gefangenschaft kamen und 1919 daraus befreit wurden. Doch angesichts der Gründe, auf die der vorliegende und der folgende Artikel eingehen, war es nötig, diese Thematik erneut zu untersuchen.

Die babylonische Gefangenschaft der Israeliten ist ein zentrales und oft bedientes Thema in unserer Literatur. Warum ist das so? Die Themen: „Dienst, Aufopferung, Gehorsam und Strafe für fehlenden Gehorsam“ finden sich – in dieser Form konzentriert und aufbereitet, in der christlichen Botschaft nicht. Vielmehr ist von Liebe, Güte, Gnade und Vergebung die Rede; auch kann man die „Früchte des Geistes“ thematisieren. Das Alte Testament aber bietet genug Stoff; das Volk Israel als Nation und seine Geschichte sind sehr gut geeignet, um mit dem erhobenen Zeigefinger zu mahnen.

Seit Jahrzehnten lehren Zeugen Jehovas folgende 2 Punkte:

  1. Acht Personen des Führungsgremiums der Bibelforscher wurden 1918 inhaftiert und 1919 wieder freigelassen. Dies war die „neuzeitliche babylonische Gefangenschaft“ des Volkes Gottes.
  2. Seit 1919 ist dieses Gremium der „treue und verständige Sklave“.

Zur Rolle des tuvS heißt es in der zitierten Ausgabe des Wachtturms 11.2016 auf Seite 15, Abs. 7:

NICHT VERGESSEN, WIE WIR GEFÜHRT WERDEN

Jehova führt und versorgt den irdischen Teil seiner Organisation durch den „treuen und verständigen Sklaven“. Dieser untersteht Christus, dem „Haupt der Versammlung“ (Mat. 24:45-47; Eph. 5:23). Wie die leitende Körperschaft im 1. Jahrhundert respektiert dieser Sklave Gottes inspiriertes Wort und schätzt es sehr.

Es hat sich somit bis heute bei jedem Zeugen Jehovas folgendes eingebrannt: Das alte Israel war Gott ungehorsam; die Babylonier fielen ein, zerstörten Jerusalem, töteten viele Menschen und führten das Volk weg in die Gefangenschaft.

Es gibt eine neuzeitliche Erfüllung. Menschen, die im 20. Jahrhundert gelebt haben, über die es Zeitzeugen gibt, von denen es Fotos und Lebensberichte gibt, sind Figuren in der Erfüllung biblischer Prophezeiungen. Ihre Haft und Freilassung ist Gegenstand biblischer Vorhersagen und Vorbilder – und ich – als Zeuge Jehovas, habe das quasi miterlebt. WIE GLAUBENSSTÄRKEND.

In dem Artikel des Studienwachtturms 11.2016 ab Seite 21 wird ab Absatz 6 festgestellt, dass dies wohl eine Fehlinterpretation war. Dann wird ausgeführt, dass die Parallele eher zwischen dem zweiten und dem zwanzigsten Jahrhundert stattfand.
Folgende Schritte werden gemacht:

  • Aus dem wahren Christentum entstand eine Religion, die die falsche Christenheit wurde
  • Diese falsche Christenheit ist durch ihre Entstehung dann ein Teil des „Weltreiches der falschen Religion“, welches unter anderem dadurch gekennzeichnet ist, dass es mit dem Staat zusammenarbeitet bzw. diesen beherrscht.
  • In den 18 Jahrhunderten gab es stets Bemühungen von Einzelnen, die Wahrheit zu finden
  • Im 19. Jahrhundert – im freien Amerika – war es Russel und seinen Freunden möglich, sich von der falschen Religion zu trennen – was schlussendlich zur Befreiung aus Groß Babylon für Gottes Volk führte.

In der Endnote zum Artikel heißt es dann aber:  [1] (Absatz 14) Zwischen der 70-jährigen Gefangenschaft der Juden in Babylon und dem, was Christen nach Beginn des Abfalls widerfuhr, gibt es viele Ähnlichkeiten. Dennoch scheint die Gefangenschaft der Juden kein prophetisches Vorbild für das zu sein, was Christen erlebten. Ein Unterschied besteht zum Beispiel in der Länge der Gefangenschaft. Wir sollten also nicht in jeder Einzelheit der Gefangenschaft der Juden prophetische Parallelen suchen, so als würden diese irgendwie auf das hinweisen, was gesalbte Christen in den Jahren vor 1919 erlebten

An dieser Stelle mache ich meinen Freund Ralf darauf aufmerksam, dass es sich um eine neue Qualität der Bibelinterpretation handelt. Prophetische Vorbilder haben eine neuzeitliche Erfüllung; Prophezeiungen haben eine Erfüllung. Hierüber haben Jehovas Zeugen jahrzehntelang Bücher geschrieben, die mit großer Begeisterung auf Bezirkskongressen herausgegeben und jahrelang in Versammlungsbuchstudien durchgenommen wurden.

Nun gibt es scheinbar eine neue Art der prophetischen Vorbilder?

Es scheint hier so zu sein, dass sich – und sei es auch erst nach hundert Jahren – die Lehre von der Babylonischen Gefangenschaft – neuzeitlich durch die Inhaftierung von Rutherfort und 7 anderen Männern, einfach nicht mehr halten lies.

(Dass dies so lange dauerte, könnte verwundern, wenn man nicht weiß, dass jede Kritik an der Lehre des tuvS mit dem Gemeinschaftsentzug geahndet wird. Tatsächlich hat Rutherfort selbst das Gremium um Russel weitgehend ausgetauscht; dies war seine Methode, seine Lehrmeinung in der Organisation durchzusetzen.)

Es gibt aber keine schlüssige Nachfolge-Interpretation. Also wurde innerhalb von 10 Minuten und ein paar Wachtturm-Absätzen die Geschichte der Christenheit von 18 Jahrhunderten dargestellt, dabei die Übersetzung der Bibel und der Buchdruck als Meilensteine erwähnt, die jeder kennt (damit ist es schlüssig – man kann mitreden…) und eine neue Art der Erfüllung biblischer Vorbilder kreiert, für die es noch keine Bezeichnung gibt:

Sind es „Halb-Vorbilder“, „nützliche Parallelen ohne zwingenden Lehrcharakter“… oder wie will man die Lehre, die durch eine Endnote relativiert wird, bezeichnen?

Man kann den ganzen Wachtturm-Artikel studieren, um in der Endnote festzustellen, dass die angebliche „neue“ Erkenntnis als solche so vielleicht doch nicht zu sehen ist?

Ein paar Punkte zeige ich meinem Freund Ralf auf:

Das Volk Israel hatte ein Staatsgebiet und staatliche Strukturen. Man konnte dieses Volk angreifen und verschleppen.

Wie immer man es dreht: die ersten Christen hatten nichts, was irgendwie eine Parallele zu einem „Volk“ oder einem „Staat“ aufweist – das Gegenteil war der Fall.

Als das Christentum sich ausbreitete und unterschiedliche Lehrmeinungen und Interpretationen der Schrift entstanden, entstanden auch unterschiedliche Religionsrichtungen.

ABER: Das, was wir als das „Neue Testament“ – auch als Basis des Christlichen Glaubens kennen, entstand ja erst im ersten Jahrhundert – in den ca. 60 Jahren nach 33 unserer Zeitrechnung. In dem Moment, wo die Tinte auf der Offenbarung des Johannes trocken war, entstanden bereits unterschiedliche Lehren und Interpretationen.

Ein Volk in Gefangenschaft muss – um der Interpretation folgen zu können – in irgendeiner Weise erkennbar und vorhanden sein. Ein solches „christliches Volk“ gab es jedoch zu keiner Zeit. Schon damit fällt die neue Interpretation der „geistigen Gefangenschaft in Groß Babylon“ in sich zusammen und entbehrt jeder Logik.

Das Ende der Interpretation liest sich dann wie im Märchenbuch: … es gab die freien Länder, wo man gegen die Kirche reden konnte. In einem dieser Länder, nämlich im schönen Amerika, lebte der Bruder Russel. Er suchte aufrichtig nach der Wahrheit…. Und bezeichnete alle Kirchen als die „Hurenkirche“ im biblischen Sprachgebrauch…

Ich hatte ein paar Fragen an meinen Freund Ralf. Diese Fragen sind in ein Gespräch gemündet, in welchem ich ihm darlegen musste, dass im Wachtturm 11.2016 eine seit Jahrzehnten vertretene Auffassung zu neuzeitlichen Erfüllungen neu interpretiert wurde, um dann in der Fußnote darzustellen, dass nicht alles so genau gesehen werden kann, weil es nicht überall Parallelen gäbe.

Im gleichen Wachtturm wird aber glasklar betont, dass die Wahrheit nur vom „treuen und verständigen Sklaven“ kommt, der seit 1919 tätig ist. Meine Frage, woran man erkennt, dass jemand verständig ist, wenn er eine zentrale Lehre seit hundert Jahren offensichtlich falsch predigt, lässt Ralf unbeantwortet – wie auch alle anderen Fragen, die ich in den Raum gestellt habe.

So gehen wir auseinander: ich mit den Fragen, auf die ich keine Antwort erhielt und mein Freund Ralf mit der Erkenntnis, dass eines seiner Schäfchen die geistige Speise, die der treue und verständige Sklave zur Speise dargeboten hat, überhaupt nicht verdauen kann.

Liebe Brüder, dies ist nur ein Beispiel von vielen… und das Gespräch mit Ralf ist natürlich frei erfunden. Was leider nicht frei erfunden ist, dass ist die Tatsache, dass Jehovas Zeugen zwar darstellen, dass sie auf alle Lebensfragen eine biblisch fundierte Antwort haben und dass der treue und verständige Sklave die einzige Quelle göttlicher Wahrheit ist; dass Jehovas Zeugen aber eben keine Antworten auf irgendetwas haben, sondern immer nur aus ihrer Literatur vorlesen.

Wenn man einen Jehovas Zeugen zu irgendwelchen Themen befragt, erhält man keine Antworten. Probiere es aus: frage irgend etwas und bringe dazu Argumente. Du wirst keine Antworten bekommen, weil Jehovas Zeugen das eigene Denken zum einen abtrainiert und zum zweiten grundsätzlich verboten ist: nur der treue und verständige Sklave gibt die Wahrheit vor: selbst zu überlegen offenbart fehlendes Vertrauen und letztlich Ungehorsam gegenüber dem Kanal Gottes.

Sind die Christen, die Fragen stellen und zweifeln – am treuen und verständigen Sklaven – „im Zweifel doch die besseren Christen“?

 

 

 

 

 

Mag ich nicht (28)

119 Kommentare zu “Im Zweifel doch der bessere Christ?

  1.  
    An Alle
    Wenn wir begriffen haben, was der Opfertod Jesus für uns bedeutet, was Jesus durch seinen Tod für uns Menschen errang; dann haben wir auch die Botschaft der Gnade vom NT verstanden und in unser Herz dringen lassen!!  Warum muss man sich dann über „Kreuz“ oder „Hinrichtungspfahl“ streiten ???
     
    LG Noomi
     

    1. Ike

      Noomi,

      gute Frage! Hier die Adresse wo sie richtig adressiert ist:

      25 Columbia Heights, Brooklyn, NY 11201, Vereinigte Staaten

    2. Annie

      Liebe Noomi,

      danke für deinen lieben Kommentar an mich und auch diese Zeilen. Du hast Recht mit deiner Frage.

      Leider hat auch Ike mit seiner Antwort Recht, fürchte ich.

      Ich hatte letzte Woche in der Stadt ein Gespräch mit 2 netten Zeuginnen über 607 und 1914, als mich eine von ihnen fragte, warum mir diese Daten so wichtig wären, viel wichtiger wäre doch, Jehova kennen zu lernen und seinen Willen zu erfahren. Meine Antwort war, dass mich diese Daten erst interessierten, seit ich Zeugen Jehovas kenne. Ich hab sie mir ja nicht ausgedacht. Mit dem Pfahl ist es dasselbe. Und mit den Festen, und dem Blut und und und... Hauptsache anders als alle anderen, damit man was zum Streiten hat.

      Liebe Grüße, Annie

  2. Edelmuth an alle

    Wer ist der Treue und verständige Sklave?

    Ernst Bibelforscher gibt es immer noch.

    Als sich die Zeugen Jehovas 1928 von den Ernsten Bibelforschern trennten und sich fortan Zeugen Jehovas nannten, waren sie zunächst eine Minderheit. Nach eigenem Bekunden zählten sie sich als Minderheit zum Treuen und Verständigen Sklaven.

    Heute gibt es Minderheiten, die sich von den Zeugen Jehovas lösen. Zählen einige von ihnen aufgrund ihrer Berufung zum Treuen und Verständigen Sklaven des Herrn?

    Ede

    1. Lieber Ede, du fragst:

      Heute gibt es Minderheiten, die sich von den Zeugen Jehovas lösen. Zählen einige von ihnen aufgrund ihrer Berufung zum Treuen und Verständigen Sklaven des Herrn?

      Es gibt Unzählige unter denen die an Gott (der sich in der Bibel offenbarte) glauben, die können von Gott als "Berufene und Erwählte" werden und genau diese spricht Jesus an =>"Viele sind berufen, wenige sind auserwählt".

      JEDER der Berufenen kann nach dem Gleichnis vom guten und bösen Sklaven, ein guter oder böser Sklave sein, oder dazu werden.

      Der Kontext vom Gleichnis in Matth. 24 zeigt, dass Jesus auf die Wachsamkeit hinwies, auf die Erwartungshaltung derer, die er ansprach und danach das Gleichnis anschloss.

      JEDER der Berufenen sollten auf ihren HERRN  warten, er ist noch verreist, auch für uns ist er nicht sichtbar.

      Dann zeigt uns dieser Herr, dass er sein Kommen nicht per handy u.dgl. ankündigt, denn er ist plötzlich d a , für manche wird er Willkommen geheissen, für gleiche unwachsame Berufene, ist er ein Schreck.

      Nun scheiden sich die Geister: die klugen Berufenen, haben immer was zum Essen parat, der hungrige Heimkehrer braucht nicht zu darben, denn sie haben immer was in der Küche bereit gestellt.

      Aber die selben, die auch zu den Berufenen gehören, mögen sich sagen, nun war ich 50 Jahre in einer Endzeitsekte, laufend wurde mir eingeflößt: "Der Herr ist nahe!", manche gaben sogar datenmäßige Hinweise - und nichts geschah!

      Ergo dessen, haben viele die Erwartung fallen gelassen und machen lieber "Brotzeit" auf der "Wies'n", ihr Maß ist immer voll und wird geleert. Und dann kommt plötzlich der Herr....... das böse Ende naht.

      Übrigens, lese mal in diesem Kapitel und im Drauf-folgenden, w e n Jesus mit dem "Herrn", auch "Hausherr" genannt, meint!

      E r kommt w i e d e r, er ist es der dort spricht, das wissen sogar die von "Babylon", und was meinst du?

      Mit Abendgrüßen und Ermunterung zur Wachsamkeit, grüßt dich herzlich -

      Gerd

      1. Edelmuth an Gerd

        Hallo Gerd

        Das ist wirklich interessant. Ich hoffe du meinst diese Bibelstelle:

        (Matthäus 24:48-51) 48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus' 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

        Ist Jesus der Herr, der überraschend wie ein Dieb in der Nacht kommt, um seinen Sklaven zu besichtigen, dann ist er auch Herr des bösen Sklaven bis er ihn bestraft.

        Wenngleich auch in den nachfolgenden Kapitel Jesus als Herr beschrieben wird, so ist daraus nicht zu schließen, dann in dem Gleichnis von Treuen und Verständigen Sklaven grundsätzlich Jesus den Herrn darstellt.

        Der in dem Gleichnis von Nächsten unter die Räuber Gefallene muss nicht unbedingt ein Jude und der, der ihm hilft, ein Samariter sein. Die Gleichnisse gelten grundsätzlich für alle Arten von Menschen.

        Ede

        1. StillesWasser @ Ede

          Hallo Edelmuth,

          möchte kurz meine bescheidene Meinung zu Matthäus 24+25 äußern, wenn du erlaubst:

          Wir haben m. E. eine Enzeitrede Jesu, die 2 Themen behandelt: Die Zertörung Jerusalems und die Endezeit. Ich habe die beiden Kapitel mal in folgender Reihenfolge gelesen:

          Matthäus 24:1-28 = Tempelzerstörung und Dransal der Endzeit
          Matthäus 24:29-31 = Ankunft des Menschensohnes
          Matthäus 25:31-46 = Endzeit: Das Gericht

          Anschließend las ich die Gleichnisse:

          Matthäus 24:32-44 = Ermahnung zur Wachsamkeit (Feigenbaum, Noah, Einbrecher)
          Matthäus 24:45-51 = Der treue und der untreue Knecht
          Matthäus 25:1-13 = 10 Jungfrauen
          Matthäus 25:14-30 = Gleichnis von den anvertrauten Talenten

          Ich hab mir beim lesen vorgestellt wie Jesus so sinngemäß sagte: "Ich sag euch jetzt, was auf euch zukommt und wie alles ausgehen wird. Weil aber niemand - auch ich nicht - weiß, wann das alles eintreten wird, hier 4 Gleichnisse, damit ihr euch bewusst werdet, wie wichtig es ist wachsam zu bleiben bis ich wiederkomme."

          Ich denke nicht, dass sich die ersten Christen den Kopf darüber zerbrochen haben, welche prophetischen Vorbilder diese Gleichnisse haben könnten, denn sie erwarteten die Wiederkunft Jesu zu ihren Lebzeiten. Heute, 2000 Jahre später, neigen wir vielleicht dazu, diesen Worten (=Gleichnissen) eine prophetische Bedeutung beizumessen, weil wir denken, dass Jesus ja noch nicht wiederkam und wir es somit (auch) für unsere Lebzeiten erwarten, denn es ist jetzt höchste Zeit... So wie eben die ersten Christen. Also suchen wir nach Erklärungen für Dinge, die vielleicht eigentlich nur bedeuten: "Bleib wachsam!" Aber unterm Strich, egal wann Jesus wiederkommen wird: Kein Mensch wartet länger als der andere. Wir warten alle maximal die Zeit unseres Lebens darauf.

          Liebe Grüße
          StillesWasser

          1. Edelmuth an StillesWasser

            Guten Abend StillesWasser

            Ich denke nicht, dass sich die ersten Christen den Kopf darüber zerbrochen haben, welche prophetischen Vorbilder diese Gleichnisse haben könnten, denn sie erwarteten die Wiederkunft Jesu zu ihren Lebzeiten.

            Du hast recht. Einige behaupten sogar, dass Jesus Jünger sich geirrt hätten, als sie Jesu Königreich zu ihren Lebzeiten erwarteten. Aber haben sie sich tatsächlich geirrt?

            (Apostelgeschichte 1:6) . . .Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: "Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her?"

            Wann wurde das Königreich wieder hergestellt?

            (Hesekiel 21:27) . . .In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben. . .

            Wann hatte Jesus das gesetzliche Recht das Königreich in Empfang zu nehmen?

            Jesus war treu bis zu seinem Tod am Pfahl. Ihm wurde das Königreich vom Vater zugesichert. Als er vom Vater wieder auferweckt wurde, hatte Jesus das gesetzliche Recht das Königreich in Empfang zu nehmen. Da Jehovas Worte absolut zuverlässig sind, war bei Jesu Auferstehung das Königreich wieder hergestellt. Jesu Auferstehung war noch zu Lebzeiten seiner Jünger.

            Ede

            1. Ike

              Ede,

              "Jesus war treu bis zu seinem Tod am Pfahl"

              ob es in Deinen Schädel hinein geht oder nicht interessiert weder die Welt, noch den Himmel, weder Menschen noch Engel, aber Tatsache und historischer Fakt bleibt in alle Ewigkeit: Jesus Christus wurde ans KREUZ gebracht und hat die Menschheit am durch seinen Tod am KREUZ erlöst.

              Gott, interessiert sich aber für Dich, denn er möchte, dass selbst Du gerettet wirst. Jaaa, sooo weit geht ER und seine Liebe die ER am KREUZ gezeigt hat, dass sogar einer wie Du davon profitieren darf.

              Unfassbar und für Menschen nicht nachvollziehbar, nicht wahr?

              Die Sache mit dem Pfahl, das war Winnetou und die Freimaurer und ihre falschen Christusse.

              Also Du verwechelst da was! Pass lieber mal auf, es gab schon Verwechslungen die endeten tödlich😏

              1. Edelmuth an Ike

                Warum Jesus an einem Stamm sterben mußte.

                Als Jehova Gott den Israeliten sein Gesetz gab, verpflichteten sie sich, dessen Satzungen zu befolgen. Da sie jedoch Nachkommen des Sünders Adam waren, konnten sie das Gesetz nicht vollkommen halten. Aus diesem Grund kamen sie unter den Fluch des mosaischen Gesetzes. Um diesen besonderen Fluch von ihnen wegzunehmen, mußte Jesus wie ein verfluchter Verbrecher an einen Stamm gehängt werden. Diesbezüglich schrieb der Apostel Paulus: "Alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben:Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des Gesetzes geschrieben sind, um sie zu tun.' . . . Christus hat uns vom Fluch des (mosaischen) Gesetzes losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist' "

                (Galater 3:10-13) . . .Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun." 11 Daß übrigens durch Gesetz niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn "der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben". 12 Das GESETZ nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern "wer sie tut, wird durch sie leben". 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist." (NWÜ)

                13 Christus nun hat uns vom Fluch des Gesetzes losgekauft, indem er an unserer Stelle den Fluch getragen hat. Denn - so sagt die Schrift - "verflucht ist jeder, der am Pfahl endet" (Neue Genfer Übersetzung)

                13 Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Pfahl hängt. (Einheitsübersetzung)

                In anderen Übersetzungen wird von einem Holz gesprochen.

                Ede

                1. pit an Edelmuth

                  Lieber Edelmuth,

                  wo siehst du dann die Heiden? Ist der Herr nicht für alle Menschen gestorben?

                  Und was ist mit der Opferung der Priester? Hatten diese Schlacht- und Brandopfer keinen Bezug? Waren sie umsonst? Wozu waren sie dann angeordnet?

                  Zum Holz will ich sagen: Es ist doch nicht ausschlaggebend, ob Kreuz oder Pfahl. Es ist völlig egal, ob mein Nachbar mit einer 45er oder ner 38er erschossen wurde. Dass er erschossen wurde, ist wichtig für mich. Der Kriminalbeamte sieht das natürlich anders.

                  Auch die Texte aus dem AT sind da nicht eindeutig. Soviel ich weiss, standen die Pfähle schon. Die Römer liesen sie einfach stehen. Sie hatten ja ständig Bedarf für sie. Die Delinquenten trugen lediglich das Querholz und wurden hochgezogen. Beim Langholz (ca. 3 Meter) stellt sich die Frage, ob ein Mensch den überhaupt anheben konnte, geschweige denn einen Berg hinaufschleppen.

                  Friede pit

              2. Jesus erhielt bei seiner Verurteilung den Querbalken, das Patibulum, aufgelegt. Dieses trug er nach Goldgotha woran er dann genagelt wurde und auf den Stauros, cux simplex, gehievt wurde.

                Patibulum und crux simplex zusammen ergeben die Form des Kreuzes.

              3. Edelmuth an F & F

                Hallo Frank & Frei

                Das Kreuz

                "Die Form des Kreuzes [zwei rechtwinklig angeordnete Balken] hatte ihren Ursprung im alten Chaldäa und wurde dort und in den angrenzenden Ländern, einschließlich Ägyptens, als das Symbol des Gottes Tammuz (in der Form des mystischen Buchstabens Tau, des Anfangsbuchstabens seines Namens) gebraucht. Um die Mitte des 3. Jh.s n. Chr. waren die Kirchen von gewissen Lehren des christlichen Glaubens abgewichen oder hatten diese entstellt. Um das Prestige des abgefallenen Kirchensystems zu heben, wurden Heiden, ohne durch den Glauben reformiert worden zu sein, in die Kirchen aufgenommen, und es wurde ihnen erlaubt, ihre heidnischen Zeichen und Symbole weitgehend beizubehalten. Somit wurde das Tau oder T in seiner meistverbreiteten Form - mit gesenktem Querbalken - als das Kreuz Christi darstellend angenommen" (W. E. Vine, An Expository Dictionary of New Testament Words, London, 1962, S. 256).

                Ein kreuzförmiges Zeichen war bei den Verehrern des griechischen Bacchus, des tyrischen Tammuz, des chaldäischen Bel und des nordgermanischen Odin das Sinnbild dieser Götter" (G. S. Tyack, The Cross in Ritual, Architecture, and Art, London, 1900, S. 1).

                Die ägyptischen Priester und Priesterkönige hatten als Zeichen ihrer Macht - sie waren Priester des Sonnengottes - das Kreuz in Form der Crux Ansata [Henkelkreuz], das als ‚Symbol des Lebens' bekannt war, in ihrer Hand" (Oberst J. Garnier, The Worship of the Dead, London, 1904, S. 226).

                "Auf vielen ägyptischen Denkmälern und in ägyptischen Gräbern sind verschiedene Kreuze zu sehen. Diese werden von zahlreichen Autoritäten als Sinnbilder des Phallus [Darstellung des männlichen Geschlechtsorgans] oder des Koitus angesehen . . . In ägyptischen Gräbern findet man das Henkelkreuz neben dem Phallus" (H. Cutner, A Short History of Sex-Worship, London, 1940, S. 16, 17; siehe auch The Non-Christian Cross, S. 183).

                Ede

                1. ike

                  Hallo Ede,

                  nach Deinem hochwissenschaftlichen Beitrag habe ich sofort begonnen mein Haus von allen heidnischen Symbolen zu befreien, da habe ich natürlich auch den Trägerbalken im Erdgeschoss mit heiliger Entschlossenheit sofort rausgerissen. Nun ist mein Haus völlig frei von heidnischen Symbolen und liegt genau so in Schutt und Asche wie meine allerletzten paar Synapsen in meinem Hohlraum-Hirn.

                  Titus 1:15

                  Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist ihr Sinn sowohl als ihr Gewissen.

                  Im Kreuz wollen ZJ 'heidnisches' entdecken und sehen. Und gar phallisches. Aber die pornographischen Abbildungen ihre (verhöhnten) falschen 'Christu' in ihren seicht schmuddeligen Zeitschriften wollen sie nicht erkennen können.  Das einzige was so dreckig ist sind die Gedanken der ZJ und was sie anderen unterstellen. Sie schließen einfach immer von sich selbst auf Andere. In Spiegel gucken. Nicht den Sprieß im Auge des anderen mit Lupe suchen!!! Den BALKEN bemerken! Mit Querbalken oder ohne. BALKEN MERKEN!

                  Im Übrigen hat Pit recht. 38-er oder 45-er. Total egal in Bezug auf den Glaubensaspekt. Historische Tatsache bleibt trotzdem das Kreuz.

                  Die Sache ist nur ein Punkt für den krankhaften Abgrenzungs- und Unterdrückungswahn der geistig kranken Zeugen Jehovas.

                  Demnächst scheuen sie sich auch nicht davor zurück, ihre "Gläubigen" dazu zu zwingen 1 Generation + 1 Generation = 3 Generation zu glauben und verkündigen.

                  Ausharren bis in den totalen Wahnsinn!

                  Bleib standhaft Ede.

                2. Edelmuth, es kommt der Tag, da werden die Zeugen selbst das Plus Zeichen (+) nicht mehr gebrauchen - ist es doch ein Kreuz im herkömmlichen Sinne.

                  Deinen Einlass zum Thema ist nichts hinzuzufügen. Das Kreuz ist nun einfach ein simpel zu machendes Zeichen und hat als solches  Eingang in die Religion gefunden. Wenn man das stresst, stresst man auch die Geburtstagsfeier als heidnisch und abartig da an beiden in der Bibekl berichteten Geburtsgtagen Menschen zu Tode kamen.

                  Trotzdem haben Hiobs Kinder, jeder an seinem Tag, die Geschwister eingeladen und man hat gefeiert,, vielleicht sogar übermütig, dass der alte Hiob wenn das Jahr geschlossen war, für alle Kinder ein Opfer dargebracht hat, zuzusagen "für alle Fälle"

                3. ManfredF

                  Es ist wissenschaftlich einwandfrei  bewiesen, dass Jesus an einem Kreuz gekreuzigt wurde. Das dieses Kreuz zum Zeichen für die Christenheit wurde ist eine Sache. Das Kreuze auch in sogenannten heidnischen Religionen verwendet werden eine andere.

                  Aber die Bibel umschreiben und statt einem Kreuz einen Pfahl verwenden ist Gotteslästerung da man das Wort Gottes fälscht. Die ZJ möchten wohl gerne das Jesus gepfählt und an einem Marterpfahl gequält wird, aber das entspricht nun mal nicht den Tatsachen. Wie die Lehre vom Erzengel Michael der angeblich Jesus ist ist auch die Lehre von dem heidnischen Kreuz und das Jesus an einem Pfahl geschlagen wurde völliger Humbug und absolut ohne Grundlage.

                   

                  Deine Ausführungen sind daher absolut ohne Bedeutung - oder hast du Beweise, dass Jesus NICHT an einem Kreuz gestorben ist?

                4. Edelmuth an Manfred F.

                  Guten Morgen Manfred

                  Meine Beweise habe ich dir geliefert. Sie stammen nicht von der WTG

                  Es ist wissenschaftlich einwandfrei  bewiesen, dass Jesus an einem Kreuz gekreuzigt wurde.

                  Nun bist du erst einmal dran deine Behauptungen wissenschaftlich zu belegen.

                  Aber die Bibel umschreiben und statt einem Kreuz einen Pfahl verwenden ist Gotteslästerung da man das Wort Gottes fälscht.

                  Dann sag es denen, die in ihrer Bibelübersetzung, - und dazu gehört die katholische Einheitsübersetzung - behaupten, dass Jesus an einem Pfahl gestorben ist.

                  Viel Spaß!

                  Ede

                5. ManfredF

                  Ich kann nicht erkennen dass du bewiesen hast, dass Jesus an einem Pfahl hingerichtet wurde. Sei s drum.

                  Vielleicht solltest du das hier

                  http://www.sektenausstieg.net/sekten/24-zeugen-jehovas/lehre/3769-marterpfahl-oder-kreuz

                  mal in Ruhe durchlesen. Die entscheidene Frage ist, von wem wurde Jesus hingerichtet und welche Art der Hinrichtung war damals üblich.

                  Im übrigen ist es letztlich völlig egal, WIE Jesus hingerichtet wurde. Entscheidend ist WARUM und zu WELCHEM ZWECK Jesus gestorben ist.

                  Wichtig ist allerdings, dass man die Bibel korrekt übersetzt ohne seine eigenen Irrlehren unterzubringen. Insofern ist der Begriff Marterpfahl - die Indianer lassen grüßen - schon ziemlich krass.

                  Aber wie gesagt, der obige Artikel enthält alle wichtigen Argumente warum ZJ falsch liegen und wieso sie das machen.

                  Mehr ist zu dem Thema von meiner Seite aus nicht zu sagen

                   

                6. Ike

                  Schönen guten Morgen Edelmuth,

                  vielen Dank für Deinen Kommentar. Es macht immer wieder Freude und Spaß zuzuschauen wenn der exemplarische Zeugen Jehovas Typus der Welt zeigt was für Leute ZJ sind und ihr jeden Restzweifel nimmt mit was für Typen man es hier zu tun hat.

                  Glaub mir, wir haben viel Spaß!

                  Aber bitte, gönne uns doch mal ne Pause, wir können nicht mehr vor Lachen, einer von uns hat sich schon totgelacht. Ist das vielleicht die ZJ Strategie? Alle Ungläubigen sollen sich totlachen? Und dann bleiben nur noch die Zeugen Jehovas  übrig und werden "die Erde ererben"?

                  "Was lehrt die Bibel wirklich?"

                  Und alle Nationen werden sich totlachen, und dann werden die Zeugen Jehovas die Erde ererben.

                7. Matthäus

                  Ich kann es nicht verstehen dass es EX-ZJ gibt, oder zumindest solche die sich zwar eindeutig von der WTG distanzieren (Ede?) aber dennoch viele ihre Lehren wie eben das Jesus nicht am Kreuz gestorben ist, verfechten.

                  Das Argument dass das Kreuz heidnischen Ursprungs ist sowas von lächerlich, als wenn man Jesus gefragt hätte: "Dürfen wir dich eh auf ein Kreuz nageln, es ist zwar heidnisch aber wir sind es halt so gewohnt!?"

                   

                  Selbst in der NWÜ wenn man die Begebenheit von Thomas aufmerksam ließt läßt nur einen Schluss zu - JESUS wurde gekreuzigt - also linke Hand links und rechte Hand rechts am Querbalken. Hier die deutlichen Worte:

                   

                  Joh. 20: 24  Thomas+ aber, einer von den Zwölfen, der „Der Zwilling“* genannt wurde, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.25  Infolgedessen sagten die anderen Jünger zu ihm: „Wir haben den Herrn gesehen!“ Er aber sprach zu ihnen: „Wenn ich nicht in seinen Händen die Spur der Nägel sehe und meinen Finger in die Spur der Nägel lege und meine Hand in seine Seite+ lege, will ich es bestimmt nicht glauben.“

                  Nägel auf die Hände bezogen sind eindeutig in der Mehrzahl geschrieben.

                   

                  LG Matthäus

                8. Matthäus

                  Hier noch eine gute Erklärung von Bruderdienst.de

                  Kreuz oder Pfahl?
                  Antworten auf eine von Jehovas Zeugen aufgeworfene Frage

                  Wir unterscheiden im Folgenden zwischen dem "Pfahl" (= Palisade), dem "Kreuz" (= Pfahl mit kreuzförmig oder T-förmig aufgesetzten Querbalken) und dem Kruzifix (= Kreuz mit Leib des Gekreuzigten [Jesus]). Das griechi- sche Wort ist "Stauros".

                  Fast zwei Jahrtausende hindurch war es allgemeinchristliche Anschauung, dass Jesus mittels eines Kreuzes zu Tode gebracht wurde. Demgemäß wurde Jesus in seiner Todesstunde fast ausschließlich als Gekreuzigter dargestellt in der bildenden Kunst. Andersartige Darstellungen - am Pfahl, am Andreas-Kreuz, am Y-förmigen Kreuz - galten als eigenwillige Formgebungen versponnener Künstler. Im 20. Jahrhundert sind nun die Zeugen Jehovas mit der Behauptung aufgetreten, dass Jesus nicht am Kreuz, sondern am Pfahl gestorben ist. Im Wesentlichen stützt sich ihre Beweisführung darauf, dass das im Neuen Testament in den Berichten vom Leiden Christi vorkommen- de Wort "Stauros" (griechisch) sowohl "Pfahl" wie "Kreuz" bedeuten kann. Dabei sei "Pfahl" im Sinne einer Palisade die ursprüngliche Bedeutung. Mithin: Mit dem "Kreuz" als Symbol für den Glauben überhaupt verehre die Christenheit einen Gegenstand, mit dem Jesus nie in Berührung gekommen sei.

                  Wie starb Jesus? Wir behandeln die Frage, indem wir zunächst einiges über die Rechtspflege und den Vollzug der Todesstrafe im Altertum sagen. Danach erst wollen wir uns den Texten in den Evangelien zuwenden.

                  Wenn wir in der Frage "Kreuzigung" oder "Pfählung" eine Entscheidung tref- fen wollen, muss zuerst überlegt werden: Nach welchem Recht erfolgte die Aburteilung Jesu? Keinesfalls nach jüdischem Recht! Das kannte die Kreuzi- gung überhaupt nicht, wohl aber Todesstrafen wie die Steinigung (so wurde Stephanus hingerichtet) oder die Enthauptung mit dem Schwert (so nach Apg 12,2 der Jünger Jakobus). Hingegen wird die Kreuzigung/Pfählung, je nachdem wie übersetzt wird, von verschiedenen Völkern des Altertums be- richtet, zum Beispiel von den Persern und von den Römern. Pontius Pilatus, Kommandant der römischen Besatzungstruppen in Palästina, urteilte und verurteilte selbstverständlich ausschließlich nach "seinem" römischen Recht, das im ganzen Mittelmeergebiet galt. Demgemäß muss der lateinische Sprachgebrauch für dieses Hinrichtungsgerät berücksichtigt werden: "Crux", davon stammt das deutsche Lehnwort "Kreuz", "Stauros" ist also ein Übersetzungswort!

                  Die "Crux" als eine Hinrichtungsstrafe haben die Römer vermutlich von den Karthagern in Nordafrika übernommen. Sie galt zusammen mit anderen Hinrichtungsstrategien wie der "Crematio" (Verbrennung) und "Decollatio" (Enthauptung) als eine der grausamen Todesstrafen. In der Zeit der Chris- tenverfolgungen kam sie häufig als Hinrichtungsstrafe für unerschrockene Christen vor. Wahrscheinlich hat Kaiser Konstantin (4. Jhr. n. Chr.) diese Form der Todesstrafe abgeschafft (wohl nach 314). An ihre Stelle trat der Galgen.

                  Archäologisch ist übrigens die Frage "Pfahl oder Kreuz" seit einiger Zeit ent- schieden. In Herkulaneum bei Pompeji, das 79 n Chr. durch Vulkanausbruch des Vesuv verschüttet wurde und seit 200 Jahren allmählich ausgegraben wird, haben Archäologen in einem Privathaus einen hölzernen Altar mit Kreuz gefunden. 79 n. Chr. gab es also in Herkulaneum mindestens eine christliche Familie, die ein Kreuz als Symbol verwendete. Dabei ist zu bedenken: Die Christen des 1. Jahrhunderts waren oft genug Augenzeugen solcher öffentlichen Hinrichtungen und wussten daher genau, wie ein "Stauros" aussieht: Wie das Kreuz in Herkulaneum aus dem Jahre 79 (oder früher). Nicht anders.

                  In diesen Zusammenhang gehört auch ein sensationeller Fund, den israelische Archäologen 1968 in der Nähe von Jerusalem bei Giv'at Hamivtar machten. Gefunden wurden in Grabeshöhlen Knochenreste von Gekreuzigten, darunter Fersenknochen, in denen noch ein rostiger Nagel steckte. Der von der Weltpresse kommentierte Fund wurde von der Hebräischen Universität Hadassa von einem Anthropologen und Anatom untersucht und bewertet. Später war eines dieser Belegstücke auch auf einer Wanderausstellung in Deutschland zu sehen, betitelt "Mit Thora und Todesmut - Juden im Widerstand gegen die Römer", so in Hamburg 26. Januar bis 23. April 1995 im Helms-Museum.

                  Hier interessiert, dass das Opfer im 1. Jahrhundert an einem Kreuz starb, es war wohl zu beiden Seiten an einen aufrecht stehenden Pfahl genagelt worden. Doch wie war der restliche Körper am Pfahl befestigt? Unterstellt man, dass der Pfahl oben den Titulus trug (das Schild mit dem Todesurteil wie bei Jesus), dann war für angenagelte oder angebundene Hände kein Platz. Dann musste - anders ist das physikalisch nicht möglich - der Körper an einen Querbalken hängen. Die Arme seitlich oder rückwärts, aber so, dass sie den Körper fest hielten.

                  Geschah die Hinrichtung der Unbekannten ohne Titulus, dann ist zwar etwas Platz für Arme oben, trotzdem ist das Festmachen schwierig. Die sichere Lösung ist die Befestigung mittels Strick oder Nagel, also ein Kreuzigung an einem Querbalken, keine Pfählung.

                  Der ungenannte Tote war nicht Jesus. Dennoch ist der traurige und schaurige Fund Anschauungsunterricht dafür, dass Jesus nicht gepfählt wurde, wie die Zeugen Jehovas sagen - sondern dass er gekreuzigt wurde. Fersenknochen mit Nagel bezeugen dies. Der Nagel durchbohrte seitlich - von rechts nach links (aber nicht von oben nach unten) den Fersenknochen.

                  Wichtiger als der von den Zeugen Jehovas ausgelöste Streit um einige Kilo Holz (Querbalken - ja oder nein) ist für die meisten Christen die Frage:

                  Was bedeutet der Kreuzestod Jesu für mich?

                  Der Apostel Paulus hat darüber am ausführlichsten geschrieben. Die von ihm gepredigte Botschaft - das Evangelium von Jesus - fasste er zusammen im Begriff "Das Wort vom Kreuz" - und widmete dem Nachdenken darüber fast ein Kapitel: 1. Korinther Kapitel 1 Vers 17 bis Kapitel 2 Vers 5. Der Text gipfelt in zwei Feststellungen: "Wir predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit" (23).

                  Die andere ganz zentrale These des Paulus: "Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden, uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft" (18). Im griechischen Urtext: dynamis theou. Theou heisst: des Gottes. Den Begriff "dynamis" kennen wir vom Fremdwort Dynamo (Kraftmaschine). Das "Wort vom Kreuz" ist also eine "Kraftmaschine Gottes" für den Glauben. Ich habe bisher viel Verächtliches von Zeugen Jehovas über das Kreuz gehört, übrigens auch von einigen anderen gewesenen Christen. Gut und nötig ist der Glaube an das erlösende Kreuz Christi, die "Gotteskraft".

                  Dr. Dietrich Hellmund aus Bruder-Dienst 67/68 (bearbeitet und aktualisiert) 

                9. Edelmuth an Matthäus

                  Hallo Matthäus

                  Jesus wurde nicht auf Betreiben der Römer, sondern auf Betreiben der Pharisäer, der damaligen leitenden Körperschaft, hingerichtet.

                  Warum wurde Jesus nicht wie Johannes einfach enthauptet?

                  Als Jehova Gott den Israeliten sein Gesetz gab, verpflichteten sie sich, dessen Satzungen zu befolgen. Da sie jedoch Nachkommen des Sünders Adam waren, konnten sie das Gesetz nicht vollkommen halten. Aus diesem Grund kamen sie unter den Fluch des mosaischen Gesetzes. Um diesen besonderen Fluch von ihnen wegzunehmen, mußte Jesus wie ein verfluchter Verbrecher an einen Stamm gehängt werden. Diesbezüglich schrieb der Apostel Paulus: "Alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des Gesetzes geschrieben sind, um sie zu tun.' . . . Christus hat uns vom Fluch des (mosaischen) Gesetzes losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist' " (Gal. 3:10-13)

                  Auf Betreiben der Pharisäer musst Jesus deshalb als "Verfluchter" an den Pfahl gebracht werden. Auch die katholische Einheitsübersetzung beschreibt das Holz, an das Jesus genagelt wurde, mit Pfahl.

                  Die Wundmale an beiden Händen ergeben sich daraus, dass beide Hände wie die Füße übereinander gelegt wurden.

                  Ede

                10. Matthäus

                  Dir ist nicht mehr zu helfen, lieber Ede!

                  Einerseits "bekämpfst" du die WTG, ihre vielen falschen Lehren, anderseits bist du eine Gefangener "unter diesem Wachtturm" - nur ein Gefängnis braucht einen solchen Turm.

                   

                  Deine Antwort zeugt nicht von deiner Weisheit, was hat seine Hinrichtung damit zu tun ob Jesus von den Pharisäern ausgeliefert wurde oder er nach den Gepflogenheiten der Römer ermordet wurde.

                   

                  Du verteidigst die Lehre der WTG, dass Jesus an einem Pfahl genagelt wurde, warum glaubst du dann ihrer zeichnerischen Darstellung nicht? Ich habe noch nie Jesus so gesehen (bei den vielen Zeichnungen der WTG) wie du es beschreibst - die Hände nebeneinander genagelt. Ich hab nur ein Bild aus dem roten Paradiesbuch herausgesucht, Seite170 dort ist Jesus mit den Schächern zu sehen, alle drei haben nur EINEN Nagel durch die Hände getrieben bekommen !

                   

                  Folglich stimmt entweder die NWÜ oder die vielen Zeichnungen der WTG nicht, du darfst es dir aussuchen!

                   

                  Lieben Gruss

                11. anno2010

                  Hallo,

                  noch weitere außerbiblische Beweise, dass Jesus am Kreuz starb:

                  "Der jüdische Feldherr und Geschichtsschreiber Flavius Josephus (geb. 37 n. Chr.) stellt fest, dass Jesus von Pilatus zum Kreuzestod verurteilt worden ist (Flavius Josephus, Jüdische Altertümer, Fourier-Verlag, Wiesbaden 1985 Bd. 1 515 f; XVIII.3.3)."

                  "Lucian, ein Satiriker des 2. Jh. n. Chr. bezeichnete Jesus als „den in Palästina gekreuzigten Menschen" (Lucian, Über das Lebensende des Peregrinus, in Lucian Bd. 2, S. 9, Griechische und römische Klassiker, Langenscheidt Verlag, Berlin 1855-1920, Bd. 36)."

                  "Um 150 n. Chr. schickte Justin der Märtyrer eine Verteidigungsschrift des Christentums an Kaiser Antonius Pius und verwies ihn – nach Schilderung der Kreuzigung Jesu – an den Bericht des Pilatus, der in den kaiserlichen Archiven aufbewahrt wurde: „Dass dies so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen" (Justin der Märtyrer, Apologien, Kösel Verlag, München 1913, S 48 f. u. 61; I.35)."

                  "Auch jüdische Schriften erwähnen Jesus mehrfach. So lesen wir im Babylonischen Talmut, dass Jesus am Vorabend des Pesachfestes (Anmerkung: ans Kreuz) gehängt worden sei (Babylonischer Talmut, Sanhedrin 43; Der Talmut, Goldmann-Verlag, München 1981; weitere Erwähnungen Jesu im Talmut, siehe: Joseph Klausner, Jesus von Nazareth, The Jewish Publishing House, Jerusalem 1952). Wäre Jesus keine historische Person gewesen und sein Kreuzestod nur eine christliche Legende, hätten die jüdischen Schriften dies mit Sicherheit richtig gestellt."

                  Unglaublich, dass sich die Lehre der WTG immer noch hält.

                  Schauen wir uns mal die offizielle JW.ORG Seite an (im speziellen das Bild):

                  https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fragen/starb-jesus-am-kreuz/

                  https://assetsnffrgf-a.akamaihd.net/assets/m/502013284/univ/art/502013284_univ_cnt_1_sm.jpg

                  Noch nicht mal die Bibel die Bibel lesen können Sie, sonst hätten die 7 nicht das Bild mit EINEM Nagel veröffentlicht. Denn wieviel Nägel waren es?

                  Joh. 20:25...:

                  "25 Die anderen Jünger erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!« Thomas sagte zu ihnen: »Niemals werde ich das glauben! Da müsste ich erst die Spuren von den Nägeln an seinen Händen sehen und sie mit meinem Finger fühlen und meine Hand in seine Seitenwunde legen – sonst nicht!"

                  Sich selbst widersprechen und Tatsachen fälschen da ist die WTG groß drin.

                  Weiter was lesen wir in Matth. 27:37:

                  "Und sie befestigten oben über seinem Haupte seine Beschuldigungsschrift: Dieser ist Jesus, der König der Juden."

                  Wo war das Schild angebracht? Ja richtig über seinem Kopf, also Kreuz. Ansonsten hätte es geheißen über seinen Händen, da das Schild keinen Platz gehabt hätte.

                  LG

                12. Matthäus

                  Für Edelmut noch eine Richtigstellung - du behauptest dass die Einheitsübersetzung das Wort Pfahl gebraucht, natürlich war es ein Holz auf das sie Jesus genagelt haben, doch wo steht in deinem zitierten Vers dass kein Querbalken vorhanden war?

                   

                  Ich zitiere die eigentliche Kreuzigung auch aus der Einheitsübersetzung - Matth. 26:

                   
                  42 Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.
                  43 Er hat auf Gott vertraut: der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn. 44 Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die man zusammen mit ihm gekreuzigt hatte.

                  Also widerspricht sich die Einheitsübersetzung - oder wie erklärst du uns das?

                13. Edelmuth an Matthäus

                  Hallo Matthäus

                  Ich zitiere Galater 3;10-13 aus der katholischen Einheitsübersetzung

                  Der Brief an die Galater
                  -------------------------
                    3:10 Alle aber, die nach dem Gesetz leben, stehen unter dem Fluch. Denn in der Schrift heißt es: Verflucht ist jeder, der sich nicht an alles hält, was zu tun das Buch des Gesetzes vorschreibt. 
                    3:11 Daß durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht wird, ist offenkundig; denn: Der aus Glauben Gerechte wird leben. 
                    3:12 Das Gesetz aber hat nichts mit dem Glauben zu tun, sondern es gilt: Wer die Gebote erfüllt, wird durch sie leben. 
                    3:13 Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Pfahl hängt. 

                  Den Zusammenhang zwischen Jesus Tod und Galater 3:10-13 habe ich dir/euch in einem meiner vorherigen Beiträge nachvollziehbar dargelegt.

                  Das Buch Deuteronomium
                  -----------------------
                   21:22 Die Bestattung von Hingerichteten: 21,22f 
                  Wenn jemand ein Verbrechen begangen hat, auf das die Todesstrafe steht, wenn er hingerichtet wird und du den Toten an einen Pfahl hängst, 
                   21:23 dann soll die Leiche nicht über Nacht am Pfahl hängen bleiben, sondern du sollst ihn noch am gleichen Tag begraben; denn ein Gehenkter ist ein von Gott Verfluchter. Du sollst das Land nicht unrein werden lassen, das der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt.

                  Die Hinrichtung erfolgte bei den Israeliten stets am Pfahl

                  (Alle Zitate stammen aus der katholischen Einheitsübersetzung)

                  Ede

                14. Matthäus @ Ende

                  Und warum zitierst du erneut das 5. Buch Mose? DAMALS war es UNTER jüdischem Recht üblich Verbrecher an einem Pfahl zu hängen, warum gehst du nicht auf die Stelle in Matthäus ein - die ist auch aus der Einheitsübersetzung?

                  Ich habe dich gefragt: "Also widerspricht sich die Einheitsübersetzung"?

                  Warum gehst du darauf nicht ein dass dort K R E U Z steht? W A R U M ?

                  Warum gehst du auf die vielen Zeichnungen in der WTG Literatur nicht ein, wo gibt es eine Zeichnung wo es so dargestellt ist wie du es sagst - Jesu Hände sind nebeneinander und damit 2 Nägel für die Hände. Abgesehen davon, wo in der Bibel steht dass Jesus so aufs Holz genagelt wurde?

                  Dein Problem ist das vieler ZJ, wenn es keine Erklärung gibt, dann wir ignoriert, so gesehen passt du sehr gut in die WTG. Ob du damit glücklich wirst, oder das Ziel erreichst, diese Frage musst du dir selbst beantworten.

                   

                  LG Matthäus

      2. Georg

        Liebe Autoren und Betreiber dieser Seite,

        endlich einmal aufrichtige christliche Kommentare zum Thema WTG. Ich habe auch das Buch gelesen und ich muss allen ein Kompliment machen, wie sachlich, gut recherchiert und mitfühlend Ihr mit dem Thema (LK, tuvS usw.) umgeht. Durch euch bin ich wieder zum Glauben an die Bibel und zum christlichen Glauben gekommen. Danke !


        Ich habe vor über 20 Jahren die Versammlung verlassen und habe mich erst seit zwei Jahren wieder mit ZJ beschäftigt, weil meine verbliebenen Familienangehörigen und Freunde schlagartig jeglichen Kontakt zu mir abgebrochen haben.

        Ich bin mit meinen Freunden jahrzehntelang gemeinsam in Urlaub gefahren, auch nach meinem Rückzug, und haben uns gegenseitig respektiert, das heißt, wir haben alles vermieden, um Gespräche über unseren Glauben oder Nicht-Glauben zu führen.

         Das geht jetzt nicht mehr, weil die Regeln so verschärft wurden, dass meine Verwandten damit rechnen müssen ausgeschlossen zu werden, wenn man ihnen nachweist, dass sie mit mir ohne Grund in Kontakt aufgenommen haben.

         Sie glauben fest daran mich zu retten, sie wollen mich zur Besinnung bringen.

        Auch wenn die WTG zum Hass auf ausgetretene Abtrünnige, wie mich aufruft, so bin ich mir sicher, dass dies nur von einem kleinen orthodox agierenden Teil der Zeugen umgesetzt wird, wozu leider auch meine Familie gehört. 

        Eine Frage beschäftigt mich und ich komme damit nicht klar.

         Wie können Älteste die Lehren des Sklaven, wie zum Beispiel am Freitag die kläglichen Versuche des Sklaven zur überlappenden Generationsfrage, sowie viele andere unverständliche Lehren, wie 100 Jahre Königreichsherrschaft von der Bühne her vertreten und die Brüder belehren, ohne selbst  ein schlechtes Gewissen zu entwickeln. 

        Man sieht ihnen doch regelrecht an das sie den Schmarrn selbst nicht glauben.

        Nochmals vielen Dank für Eure Bemühungen und das tolle Buch.

         Georg

        1. Petrus111

          Hallo Georg

          die Antwort ist einfach:

          sie wollen Älteste bleiben-  und  wollen nicht,  das es ihren so geht wie Dir.

          Du musst jetzt auf Deine früheren Bekannten verzichten und sie auf Dich...

          Da kann man nichts machen - es ist zwecklos...

          beste Grüsse

          Petrus111

          1. Ike

            Petrus111 und Georg,

            "Da kann man nichts machen - es ist zwecklos..."

            das ist zwar einerseits "irgendwo" richtig, andererseits werde ich nicht müde diese "kapitulierenden Realitätssinn" zu kritisieren. Es wäre schon viel erreicht wenn wenigstens die Kenner der Szene diese Haltung ablegen würden.

            Ein Hoch und Gedenken an Geschwister Scholl an dieser Stelle!

            Lg

        2. Edelmuth an Georg

          Guten Abend Georg

          Deine Frage beschäftigt viel von uns, aber wir kennen ihre Gründe nicht. Wir können nur vermuten.

          Die Bibel ist den Ältesten nicht unbekannt. Gerade sie sollten sie kennen. Gerade sie sollten sich vorbildlich an Gottes Wort halten. Offenbar ist ihnen ihr Ansehen in der Versammlung wichtiger als die biblische Wahrheit.

          (Johannes 12:42-43) . . .Dennoch glaubten tatsächlich sogar viele von den Vorstehern an ihn, aber wegen der Pharisäer bekannten sie [ihn] nicht, um nicht aus der Synagoge ausgeschlossen zu werden; 43 denn sie liebten die Ehre von Menschen mehr als selbst die Ehre von Gott.

          Ede

        3. lieber Georg,

          wie ich hörte - von jemanden, der die Versammlung immer noch besucht - hat es am Freitag in der letzten Zusammenkunft zu der Generationenfrage ganz schön Gemurmel gegeben. Da war jemand sogar so frei zu sagen, dass man ja auch Generationenhäuser kennt, also solche, wo Großeltern, Eltern und Kinder/Enkel zusammen leben.

          so manscht sich jeder seinen Glaubensbrei zurecht.

          Darunter war in der Vers. auch jemand, der mir mal dankte für den Aufschluss, dass es alles wahr sein, was da auf den Tisch kommt, der aber aus Angst von seinen Verwandten gemieden zu werden, den Kontakt zu mir abbrach. Wie kann der glücklich werden, wo er weiß, was Sache ist und er nun immer schön und brav mitheuchelt.

          traf jüngste einen VK, dessen Kö Saal verkauft worden war. sagte jovial. Na hamse den Kö Saal verhökert?
          Antwort nur ein verlegenes hihi.

          Die merken (fast) alle dass da was aus der Bahn gerät. Aber alles haben Muffen Aktion zu machen. sie sind ja an der langen Leine des mutierten Sklaven

           

  3. Ike

    Danke Max!

    Auch dass Du das "Sprechen" in formelhaften Floskeln ohne jeden Gehalt erwähnt hast.

    Danke. Ein vorbildlicher "Freimut der Rede" in wohltuendem Unterschied zur schamlos unverschämter Selbsterhöhung des sogenannten "Sklaven" und seiner geistlosen Gefolgschaft.

    Balsam für die Seele, deine Worte Max.

    Danke

  4. Silvanus

    Ich wollte noch mal auf Sprüche 22,10 eingehen.

    Sämtliche deutsche Übersetzer geben ähnlich wieder wie z.B. Schlachter 2000: "Der Segen des Herrn macht reich, und [eigene] Mühe fügt ihm nichts hinzu."

    Allerdings überstzen im Prinzip alle englischen Ausgaben ähnlich wie die NWÜ, auch der Tanach: "The blessing of the Lord will bring riches, and toil will add nothing to it."   כבבִּרְכַּת יְהוָה הִיא תַעֲשִׁיר וְלֹא יוֹסִף עֶצֶב עִמָּהּ:

    Hat jemand irgend eine Idee?

    1. ike

      Jetzt habe ich noch eine technische Frage: Früher (vor der Umstellung auf die schöne neue Website) konnte man im Suchen Feld einen Nicknamen eingeben und sich alle Kommentare eines Kommentators ansehen. Das geht jetzt nicht mehr, nicht war? Geht es nicht mehr? Oder mache ich was falsch?

      1. Omma@ike

        Liebe(r) ike,

        genau die gleiche Feststellung habe ich auch gemacht!

        LG  Omma

  5.  

     
    Liebe Schneeflocke, Omma, Fanny und Alle
     

     
     
     

     
    Danke für Euer Mitgefühl und die lieben Worte, die mir sehr
    gut getan haben. Es ist wohltuend Freunde zu haben, die Anteil nehmen an den
    Sorgen und Kümmernissen, die uns zeitweise heimsuchen.
     

     
    Der Schauspieler Fuchsberger schrieb ein Buch: „Altwerden
    ist nichts für Feiglinge“. Das stimmt haargenau.
     

     
    Deshalb ist mein Lieblingsvers im Moment: Durch den, der
    mich stark macht, kann ich in allem bestehen. (Philipper 4:13)
     

     
    In Liebe und mit Dank an Alle
    Eure Noomi
     

     

  6. ManfredF

    Zitat

    Sind die Christen, die Fragen stellen und zweifeln – am treuen und verständigen Sklaven – „im Zweifel doch die besseren Christen“

    Nun, grundsätzlich stellt sich die Frage, ob ZJ, denn nur die alleine "glauben" das der Sklave real ist, überhaupt Christen sind. Wenn nicht, dann ist die Frage falsch. Vielleicht sollte man fragen, "Haben ZJ, die Fragen stellen und am tuvS zweifeln die bessere Chance, Christen zu werden?"

     

    Sind ZJ Christen?

    Wer selbst ZJ war oder sich lange damit befasst hat, muss diese Frage eigentlich verneinen.

    Warum?

    Zum einen predigen ZJ ein anderes Evangelium. Sie predigen nicht den auferstandenen Christus, dass Symbol unserer Rettung. Sie predigen nicht die Rettung durch Gnade und dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

    Zum anderen feiern sie ein antichristliches Abendmahl und verweigern öffentlich die Symbole und lehnen damit den Bund ab, den Jesus aufgestellt hat zur Rettung.

    Dann muss man sich fragen, was für einen Jesus haben ZJ?

    Laut der Bibel ist Jesus Gottes Sohn, gezeugt und göttlich. Kein Engel, keine Schöpfung, sondern er war VOR ALLEM bereits existent.

    Laut ZJ ist Jesus der Erzengel Michael, er wurde als erstes erschaffenen und ist nur einer von vielen Söhnen Gottes. Sehr oft wird er als der größte Mensch der je lebte bezeichnet.

    Wenn man das vergleicht, dann haben ZJ einen anderen Jesus, nicht den Jesus aus der Bibel.

    Letztlich ist es außerdem so, dass ZJ behaupten ein großer Teil des NT ist nicht für sie geschrieben sondern gilt nur für die sogenannten Gesalbten, aktuell rund 14.000 Personen. Sie weigern sich, den Geist Gottes zu nehmen und Kinder und Miterben zu werden. Kann man Christ sein, wenn man einen großen Teil der Schrift ablehnt?

    Und zu guter Letzt, ZJ glauben, sie müssten predigen und dem Sklaven gehorchen um überhaupt erstmal Harmagedon zu überleben und dann haben sie 1.000 Jahre Zeit durch Gehorsam das ewige Leben zu bekommen. Wer vor Harmagedon stirbt, der bezahlt durch seinen Tod alle Sünden und wird ebenfalls auferstehen und dann nochmal 1.000 beweisen dürfen ob er nun ewiges Leben bekommt. All das macht das Opfer Jesu überflüssig und wie kann man Christ sein, wenn man nicht mal glaubt, dass Jesu Opfer notwendig ist?

     

    1. Annie

      Lieber ManfredF,

      ich hab mal bei Wikipedia nachgeschaut, was ein Christ ist. Dort stand unter "Christliches Glaubensgut":

      Der Christ glaubt im Rahmen der Lehre der Bibel an die Gottessohnschaft Jesu Christi, die Sündenvergebung durch dessen Tod am Kreuz und seine Auferstehung persönlich für jeden bereuenden Menschen und die Auferstehung der Toten.

      Ob TdW sich damit wohl identifizieren kann?

      Wo ich schon dabei war, hat mich noch was interessiert, und mir ist eine frappierende Ähnlichkeit der WTG mit Folgendem aufgefallen, besonders betr. der Auflösung der Bibliotheken:

      "Dystopie

      Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine diktatorische Herrschaftsform oder eine Form repressiver/sozialer Kontrolle. Typische Charakteristika einer Dystopie: Dem Individuum ist durch mechanisierte Superstaaten jegliche Freiheit genommen, die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört und das Bewusstsein der eigenen Geschichte und/oder eigener Werte gekappt."
      Ist das vielleicht der Grund für die große Hoffnung auf die Utopie des irdischen Paradieses?
      Nachdenkliche Grüße,
      Annie

    2. Ike

      ManfredF,

      sehr schöner Kommentar, vielen Dank dafür, dass dies hier einmal gesagt wird!

      Das wesentlichste hast Du genannt: nämlich dass Zeugen Jehovas das Evangelium gar nicht verstanden haben, überhaupt nicht kennen und folglich auch nicht predigen und verkünden.

      Auf die absurden, verqueren Theorien diesr bibelfernen verkorksten Science-Fiction "Hirngespinnste" erübrigt sich einzugehen.

      Es sei denn man möchte mal etwas satirisches zum schmunzeln lesen. Und sich nicht über Blasphemie und die schamlose Verspottung der Heilsbotschaft dieser ungebildeten Wild-West Ignoranten ärgern.

      Für den "Marterpfal" musste wohl Winnetou oder der letzte Mohikaner Pate stehen. Aber diese Leute sind sich ja zu wirklich gar nichts zu schade sich völlig zu entblöden vor der christlichen Welt!

      Aber was sollte DAS mit Christus und dem Evangelium zu tun haben???

      Außer ihnen selbst kommt in der christlichen Welt niemand auf die Idee, dass diese -wie schon richtig gesagt wurde- "Jehova Sekte" der christlichen Gemeinschaft zugeordnet werden könnte.

      Nur weil sie ihre hahnebüchenen  Fantasiegeschichten mit einem bibelähnlichen Wortschatz schreiben und verzapfen kann man diesen groben Unfug nicht in die Nähe des christlichen Glauben stellen. Die Opfer dieser Scharlatane, die diesen, man muss aus deren Sicht klar Betrügern sagen, zum Opfer fallen legen eher den Schluss nahe, dass hinter diesem Kult nicht einmal nur offensichtliche finanzielle Interessen stecken.

      Wie auch immer. Danke nochmals dafür, dass Du auch explizit klar gestellt hast, dass dieser Zeugem Jehovas Quatsch nichts mit Christlichkeit und Christentum zu tun hat. Scheinbar gibt es Bedarf dafür - auch wenn es etwas seltsam anmutet, wenn Bibelleser hier nicht selbst drauf kommen!

       

  7. turtle an JWorg

    "Wer ist Jesus Christus? Warum starb Jesus?"

    Auszug aus Video von jworg, ab Min. 1:45:

    ..."deshalb ließ Jehova durch ein Wunder einen seiner vollkommenen Engel als

    Mensch auf die Erde kommen."

    Jesus, einer von vielen Engeln?

    1. ManfredF

      Ist leider so, obwohl es keine biblische Belegung dafür gibt, ganz im Gegenteil, Hebräer 1 sagt deutlich, dass Gott zu keinem Engel jemals "Mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt" gesagt hat glauben ZJ dass Jesus der Erzengel Michael ist.

      Ich habe eine lange Diskussion mit einem ZJ geführt. Egal was ich aus der Bibel angeführt habe, er lies sich nicht abbringen von dieser Irrlehre. Ein Grund ist, wenn Jesus nicht der Erzengel Michael ist dann müsste man ja überlegen, wer er sonst ist. Im Himmel gibt es nur die Engel und Gott. Jesus war im Himmel. Wenn er kein Engel war muss er ja Gott oder zumindest "aus dem Geschlecht Gottes" also göttlich sein. Das lehnen ZJ ab. Dann lieber die Irrlehre und bei jeder Gelegenheit behaupten sie das in den Schriften so dass es irgendwann in den Köpfen ist.

      1. anno2010

        Hallo ManfredF,

        danke für den Kommentar. Hebräer sollte eigentlich als argumentation reichen. In Daniel 10:13 steht noch:

        "Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen; und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich trug daselbst den Sieg davon bei den Königen von Persien." Wenn Michael nur einer der ersten Fürsten ist, muss es noch mehr geben. Die WTG argumentiert ja, dass es nur einen geben kann was aus der silbe "Erz" ausgedrückt werden soll.

        Dies ist hier ja wohl nicht der Fall. Eindeutig wird von mehreren Fürsten geredet.

        Dann wird ja noch 1. Thessalonicher 4:16 angeführt als Beweis dass es Jesus ist. Aber liest man das in der Interliniearübersetzung kann man sehen, dass dies nur ein Vergleich ist und Erzengel Plural steht oder ?

        "denn er selbst, der Herr, bei Befehlsruf, bei Stimme Erzengels und bei Posaune Gottes wird herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst".

        Der Artikel vor Erzengels fehlt hier. In vielen Übersetzungen wie auch in der NWÜ wird "eines Erzengels" geschrieben. Sollte es nicht "des Erzengels" heißen wenn es nur einer ist?

        Evtl. hab ich einen Denkfehler. Für Anregungen wäre ich dankbar.

        LG

         

         

        1. paul

          hallo anno2010!

          in der jüdischen tradition ist von 7 erzengels die rede. da aber die tradition einwenig mit kabbalah vermischt wird werden auch die namen der erzengels mit namen von dämonen vermischt. manche meinen dass das früher tatsächlich erzengels waren bevor sie sündigten. hab bloß so nebenbei gelesen 🙂 lg aus regensburg

        2. paul

          ps an anno2010:

          dass die zj im unrecht sind kannst du dich auf bibelserver.de überzeugen. siehe dazu 1 thess. 4,16 oder apg. 7,8-9 🙂

          1. Edelmuth an Paul

            Guten Morgen Paul

            Im Vergleich der WTG-Lehre mit dem Bibelzitat 1. Thess. 4:16 anderer Bibelübersetzungen kann ich außer anderen Formulierungen keinen inhaltlichen Unterscheid erkennen.

            (1. Thessalonicher 4:16) . . . der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen.

            (Johannes 17:24) 24 Vater, in bezug auf das, was du mir gegeben hast, wünsche ich, daß, wo ich bin, auch sie bei mir seien, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, weil du mich vor der Grundlegung der Welt geliebt hast.

            Ist es erforderlich, dass Jesus buchstäblich als Mensch auf die Erde kommt?

            (Matthäus 24:39-41) . . .so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 40 Dann werden zwei Männer auf dem Feld sein: einer wird mitgenommen und der andere zurückgelassen werden; 41 zwei Frauen werden an der Handmühle mahlen: die eine wird mitgenommen und die andere zurückgelassen werden.

            (1. Korinther 15:51-52) . . .Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

            Wenn zur gleichen Zeit oder kurz im Anschluss daran die bereits Verstorben, die zu Staub geworden sind, auferweckt werden, ist Jesus Erscheinen im Fleischesleib nicht erforderlich, Er holt seine Brüder zu sich in den Himmel. Dafür nutzt er den heiligen Geist, Gottes Kraft, die ihm alles ermöglicht.

            Ede

  8. Argentum@KarinArgentum@Karin Zöllner

    Liebe Karin,

    hey, das freut mich. 🙂

    Wir können gerne Kontakt aufnehmen. Tom hat meine E- mail Adresse.

     

    Ganz liebe Grüße an meine Nachbarn

    (heute sonnig ;-)) und an alle

    Argentum

  9. Kritiker@Schneewitschen

    Hallo Schneewitschen,

    mit Interesse habe ich deinen Bericht gelesen. Die Situation in der du dich jetzt befindest kenne ich auch. Man hängt mit seinen Gefühlen in der Luft, nicht Fisch nicht Fleisch. Aber das legt sich. Deshalb erst einmal Glückwunsch zu deinem Schritt, er ist nicht leicht und erfordert Mut und Ehrlichkeit, mit sich selbst und vor seinen Kinder gegenüber, die dir, wie ich aus deinen Zeilen entnehme, sehr am Herzen liegen.

    Nun bittest du um einige Antworten auf deine Fragen. Gerne möchte ich dir Rat erteilen, aber ich kenne deine familiären Hintergründe nicht. Wie steht dein Ehemann zu dieser Situation, hast du moralischen Beistand? Und deine Familie, hast du sie komplett verloren oder nur einen Teil? Hast du noch feste Kontakte mit Brüdern aus der Versammlung? Alle dies Fragen spielen mit hinein was dein zukünftiges Verhalten und Umgang mit deinen Kindern eine Rolle spielen kann.

    Zu deinen Fragen, „in welcher Form bringt ihr ihnen die Bibel und die Zukunftshoffnung näher“. Zunächst möchte ich sagen, mache dir nicht zu viele Gedanken über die Zukunft, du hast einen gesunden Menschenverstand der dir hilft die richtigen Entscheidungen zu treffen wenn es so weit ist.

    Du warst 25 Jahre bei den Zeugen und hast sicherlich ein gutes biblisches Wissen, das alleine sollte ausreichen um deinen Kindern das Herz für Gott und Christus zu öffnen, ohne das WTG tamtam drum herum.
    Lasse deine Kinder nicht von irgend einer anderen religiösen Gemeinde biblisch erziehen. Die Gefahr ist zu groß das du vom Regen in die Traufe kommst. Gegen religiöse Erziehung im Kidergarten oder in der Schule ist nichts einzuwenden, da diese in der Regel nur christliche Werte vermitteln, losgelöst von irgend welchen Lehren.
    Um die Kinder zu belehren ist es nicht notwendig einen „Familieabend“ ala WTG einzuführen. Die richtige Antwort und Regel zur richtigen Zeit, Gespräche wenn notwendig, und ein gutes Vorbild genügen.

    Was die Zukunftshoffnung betrifft, ich denke die ist einfach zu vermitteln, wenn sie verstehen, dass es einen liebevollen Gott gibt der uns Menschen eine Hoffnung auch nach dem Tod gibt ohne sich auf Himmel oder Leben auf Erde zu versteifen.

    Als ehemaliger Zeuge neigt man immer dazu für alles eine Erklärung bereit haben zu müssen. Es gibt Dinge in der Bibel die eben nicht eindeutig klar sind. Deine Kinder sollten Schrittweise lernen eigenständig ihren Sinn zu gebrauchen und selbst Antworten suchen und finden.

    Was die heidnischen Bräuchen in der Schule anbelangt, die mache ich zwar nicht mit, wobei ich selbst und meine Kinder versuchen extreme Reaktionen auf Weihnachten oder Ostern oder Fasching zu vermeiden.
    Die Frage ist also wie du diese oder jene Handlung ansiehst.

    Wenn sie dein Gewissen belasten dann höre auf dein Gewissen, und das sollten deine Kinder auch mit der Zeit lernen. Und wie deine Kinder in der Pubertät auf das andere Geschlecht oder der Partnerwahl reagieren, nun das wird sich zeigen. Da kannst du jetzt sowieso nicht viel bewirken, auch wenn die WTG uns das immer so gelehrt hat.
    Wenn sie die natürlichen Dinge wie Liebe, Ehrlichkeit und Rücksicht auf andere lernen werden sie verantwortungsvoll ihr Leben gestalten können.

    Aber auch hier gibt es keine Garantie und wir müssen abwarten was die Zukunft bringt und dann entscheiden. Aber wie du sagst bist du dir dessen ja bewusst das deine Kinder irgendwann ihre eigenen Entscheidungen treffen müssen.
    Deshalb scheint für mich der wichtigste Rat für dich zu sein, mache dir nicht schon jetzt zu viele Gedanken über alle Möglichkeiten. Mit Freude und Ausgeglichenheit gehe den neuen Lebensabschnitt ohne ETG an und habe Selbstvertrauen, was nicht ausschließt das man auch auf Gottes Geist und Kraft bauen kann.
    Liebe Grüße
    Kritiker

  10. Schneewittchen

    Liebe Mitleser,
    gerne würde ich an dieser Stelle meine Geschichte erzählen und euch um Anregungen bitten. Ich bin in der "Wahrheit" aufgewachsen und seit nunmehr 25 Jahren getauft. Ich habe zwei kleine Kinder, wegen denen ich aus Gewissensgründen die Organisation nun verlasse. Erste ernsthafte Zweifel an der "Wahrheit" bekam ich, nachdem unsere ältere Tochter geboren wurde. Drei Gründe belasteten mich: 1. Der Umgang mit Ausgeschlossenen (insbesondere ausgeschlossener Kinder), 2. die Blutfrage, 3. weltliche Feiertage (insbesondere Geburtstag). Mein Unbehagen wuchs, zum Ausstieg reichte dies jedoch noch nicht (nicht zuletzt meiner Mutter zuliebe). Insbesondere nach dem diesjährigen Bezirkskongress wurde mir jedoch klar, dass ich meine Kinder auf keinen Fall in die Organisation leiten wollte. Und da ich bemerkte, wie sich meine ältere Tochter immer mehr mit den Zeugen Jehovas identifizierte, wusste ich, dass ich nun die Reißleine ziehen musste. Also gingen wir fortan nicht mehr zu den Zusammenkünften, ich nahm für meine Tochter eine Einladung zum Geburtstag an und schenkte meiner Schwester "reinen Wein" ein, so dass sie angedeutet hat, den Kontakt zu mir abzubrechen.
    Da ich meine Kinder auch weiterhin christlich erziehen und positiv prägen möchte, habe ich insbesondere an die Eltern jüngerer Kinder unter euch folgende Fragen: In welcher Form bringt ihr ihnen die Bibel näher? Wie erklärt ihr ihnen, wie unsere Zukunftshoffnung aussehen könnte? Wie geht ihr mit heidnischen Bräuchen in der Schule um? Und obwohl meine Kinder noch sehr klein sind, mache ich mir bereits Gedanken darum, was ich ihnen in der Pubertät in Bezug auf das Interesse am anderen Geschlecht und der Partnerwahl sagen könnte. Ich weiß, dass die Kinder irgendwann ihre eigenen Entscheidungen treffen. Mir geht es einfach darum, in welcher Form ich sie bis dahin am sinnvollständen begleiten kann. Vielleicht kann mir der ein oder andere ein paar Anregungen dazu geben. Ich danke euch im Voraus.
    Liebe Grüße
    Schneewittchen

    1. Jens

      Hallo Schneewittchen, es gibt tolle biblische Kinderbücher ohne Drohbotschaften. Wenn du möchtest,kannst du mit deinen Kindern auch mal einen Gottesdienst der Freien Christengemeinde besuchen.Dort gibt es kindergerechte Zusammenkünfte,die biblisches Wissen angstfrei vermitteln. Das Geburtstagsfest wird nirgends in der Bibel verboten und hat heute doch keine religiöse Bedeutug mehr.Weihnachten kann man als Familienfest nutzen,wo man schön zusammensitzt und durchaus mit den Kindern die Jesusgeschichte erzähle kann..Eine Schwester macht dies immer mit ihren Kindern,seid sie kein ZJ mehr ist..Und die Kinder dürfen sich an Fasching verleiden,warum auch nicht? Am braucht kein ZJ sein um Kinder christliche Werte zu vermitteln...Viele Grüsse Jens

    2. ManfredF

      Liebes Schneewittchen

      am besten lebst du vor und die Kinder machen es dann nach. Was hindert dich daran, mit deinen Kindern in der Bibel zu lesen? Das Problem dürfte sein, dass du wahrscheinlich immer noch die meisten Dinge in der Bibel mit einer WTG Brille liest.

      Mein Rat, lese einfach alles in der Bibel über Jesus und versuche herauszufinden wer Jesus ist und was er für uns getan hat. Und zwar in einer "Normalen" Bibel und möglichst ohne irgendwelche Gedanken an die WTG zu verschwenden. Vielleicht kommst du dann irgendwann zu einer Erkenntnis die dich dazu bringt, Jesus dein Leben zu übergeben und ihn als Herrn anzunehmen. Wenn du das selbst erlebt und gemacht hast dann wirst du deine Kinder auch ein gutes Beispiel sein und ihnen zeigen können was Freiheit in Christus bedeutet.

      Vergiss den Begriff heidnische Bräuche, Feste usw. Das ist völlig egal. Das einzige was zählt ist dein persönliches Verhältnis zu Jesus Christus und dass du ihm dein Leben übergibst. Dann wirst du schon selbst aufgrund deines Gewissens manche Dingen lassen oder meiden. Wir werden nicht gerecht durch Handlungen sondern durch Hingabe.

      Gottes reichen Segen wünsche ich dir und bei Fragen wende dich gerne an die Geschwister hier. Zwar hat nicht jeder die gleiche Ansicht aber es hilft dir dabei selbst eine Meinung zu bekommen.

      Manfred

  11. pit

    Liebe Geschwister,
    lieber Kommentarschreiber,
    ihr lieben Geschwister, die ihr im Hintergrund euere Zeit und vieles mehr opfert, damit hier ein lebendiger Glaube gelebt werden kann, zu Ehren des lebendigen Gottes und Vaters. Danke.

    Der erste Dank und die Ehre sei für unsere Vater im Himmel, der es jeden Tag regnen lässt über Gerechte und Ungerechte, damit alle Nahrung haben und der so vieles im Hintergrund wirkt, weil ER uns Schäflein liebt. Dem Quell allen Lebens. Der Pforte zum Dasein, der alles ermöglichte.
    Dank sei unserem Herrn und König Jesus Christus, der sein unsagbar kostbares Leben für uns gegeben hat und sich erniedrigte bis in den Tod, damit wir am Leben bleiben dürfen.

    Den letzten Satz des Artikels, lieber Artikelschreiber, danke für deine Mühe, nehme ich zum Anlass mit euch zu reden.
    Gibt es bessere Christen?
    Wir sind alle seine Schäflein.
    Manche sind gestreift, gefleckt und andere haben ein anderes Fell, als die, die wir in unserer Nähe als Christen dulden.
    In der WTG müssen alle Schafe sauber und rein sein. Da haben wir gelernt.
    Andere Schafe, gefleckte kommen gar nicht an den Türstehern vorbei. Sie, so wird erwartet, müssen sich erst vor Gott rein waschen, damit sie dasselbe weisse Fell haben, das als einzige Farbe toleriert wird. Und jedes Schaf, das diesen Regeln widerspricht, wird sofort der Hürde verwiesen und vor die Tür gesetzt.
    Ist das christlich gelebter Glaube?
    Doch bevor wir den Splitter ziehen, wo ist unser Balken?
    Sehen wir auch richtig? Haben wir Augensalbe beim Herrn bestellt?
    Wie gehen wir mit den Schafen um, die verschreckt in die Irre gehen und die unser
    Herr zu uns führt?
    Weisen wir sie ab, nur weil ihr Glaube nicht dem unseren entspricht, weil sie gestreift oder fleckig sind?
    Sind wir nicht alle fleckig?
    Die WTG hat das einfache Rezept: Off limits! Nur für weisse Schafe!
    Und dann versuchen die Schafe diese Fellfarbe vorzutäuschen, damit sie in der Herde bleiben können.
    Sie verbiegen sich bis sie unkenntlich sind in der Herde.
    Nur so können sie bleiben.
    Das erinnert mich an 3. Johannes 9-11.
    Wie verhalten wir uns? Da kommen alle Schattierungen zu uns. Sprechen wir ihnen das Christsein ab?
    Schicken auch wir sie zurück in die Wüste?
    Sind wir überhaupt in der Lage zu erkennen, wer ein Chist ist, und wer nicht?
    Ist unser Herr nicht für ALLE gestorben?
    Will Er nicht, dass alle gerettet werden?
    Wie kommen wir dazu uns auf den Thron zu setzen, der vom Hater nur unserem Herrn und König Jesus Christus gebührt?
    Haben wir auch Kleider?
    Oder stehen wir nackt vor Gottes Thron, wenn die Zeit herbeikommt?
    Haben wir den Herrn um ein Gewandt gebeten, damit dies nicht der Fall sein wird, dass wir nackt vor dem Vater stehen werden.
    Drum rate ich euch dringend, liebe Geschwister, auch wenn wir unterschiedlicher Auffassung vom Worte Gottes sind und jeder von uns es anders sieht, niemanden auszugrenzen, und so Schuld auf uns zu laden. Lasst uns nicht dem Beispiel des bösen Verwalters folgen oder eines Diotrephes.
    Lasst Barmherzigkeit die grundlegende Haltung sein. So wie der Vater sagte: Eure Schlachtopfer wollte ich nicht! Wenn ihr doch nur verstehen könntet. Barmherzigkeit erwarte ich von euch.
    So lasst uns in Liebe zusammen wirken, und richtet niemanden, denn das steht uns nicht zu.
    Den Frieden des Herrn wünsche ich euch allen und den Segen des Vaters.
    pit

    1. paul

      hallo pit!

      danke für deinen beitrag. ich möchte nur ne kleinigkeit zufügen, die mich gestern so verärgert hat. als ich dein kommentar las, hier ein ausschnitt:

      "In der WTG müssen alle Schafe sauber und rein sein. Da haben wir gelernt.
      Andere Schafe, gefleckte kommen gar nicht an den Türstehern vorbei. Sie, so wird erwartet, müssen sich erst vor Gott rein waschen, damit sie dasselbe weisse Fell haben, das als einzige Farbe toleriert wird."

      musste ich gleich an ein wt-artikel denken der mir in die hände fiel. ich lese den wt nicht mehr seit 5j aber aus gaudi halt wenn ich auf der toilette bin abundzu mal. ich weis dass die wtg sich ständig verbigt und vieles falsch darstellt und einiges laugnet aber des war echt ein hammer gestern für mich. (wt nr. 4 2016 artikel "die bibel: bewahrt vor widerstand") hier ein original zitat:

      "Im Mittelalter: Einige hochrangige katholische Geistliche waren verärgert, weil manche Laien nicht katholische Dogmen vertraten, sondern das, was wirklich in der Bibel steht. Sie bezeichneten jeden als Ketzer, der außer den Psalmen in Latein irgendein anderes Bibelbuch besaß. Auf einem Kirchenkonzil beschloss man dann, Männer einzusetzen, die „sorgfältig, gründlich und regelmäßig . . . nach Ketzern forschen und dazu einzelne verdächtige Häuser und unterirdische Kammern durchsuchen . . . sollen, die anschließend alle zu zerstören sind“.

      und hier meine übersetzung dazu:

      Im 21 jahrhunder: Einige hochrangige Älteste waren verärgert, weil manche Verkündiger nicht Zeugen Jehovas Dogmen vertraten, sondern das, was wirklich in der Bibel steht. Sie bezeichneten jeden als Abtrünnigen, der außer den NWÜ-Übersetzung in Deutsch irgendeine andere Bibelübersetzung und christliche Schriften besaß. Auf einem Sommerkongress beschloss man dann, Männer einzusetzen, die „sorgfältig, gründlich und regelmäßig . . . nach Abtrünnigen forschen und dazu einzelne verdächtige Häuser und unterirdische Kammern durchsuchen . . . sollen, die anschließend alle zu zerstören sind (Buch-Gewissenskonflikt).

      klingt des nicht irgendwie verdächtigt ähnlich? habe auch ein passendes bibeltext dazu gefunden:

      rö. 2,17-24
      17 Wenn du dich aber Jude nennst und verlässt dich aufs Gesetz und rühmst dich Gottes
      18 und kennst seinen Willen und prüfst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, was das Beste zu tun sei,
      19 und maßt dir an, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind,
      20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, weil du im Gesetz die Richtschnur der Erkenntnis und Wahrheit hast -:
      21 Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst?
      22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und beraubst ihre Tempel?
      23 Du rühmst dich des Gesetzes und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes?
      24 Denn »euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5).
      mein kommentar passt vielleicht nicht ganz zum thema aber ich musste einfach loswerden. es ist wieder ein höhepunkt der heuchelei für mich. danke für diese möglichkeit. euch allen gottes segen und ne gute erholsame n8 🙂

       

    2. paul

      ps an pit: der erste satz meines kommentars klingt vielleicht etwas komisch wenn man zu schnell liest. dazwischen steht aber ein punkt am satzende. mein ärgernis bezog sich absolut nicht auf dein kommentar sondern es erinnerte mich nur an das was mich verärgerte. tut mir leid dafür.

  12. Janus

    Irgendwie komme ich mir komisch vor. Vielleicht kann mir einer helfen? Ich entdeckte vor einiger Zeit eine Website welche aktuelle Dinge enthielt, um Brüder zu informieren. Diese Website veröffentlicht bis heute Artikel dazu. Jedoch ist in den Kommentarspalten davon nichts mehr zu finden.

    Wie wäre es, wenn sich "Bruderinfo-aktuell.de" einfach in "diskutiert-ueber-Vater-und-Sohn-bis-einer-aufgibt.org" umbenennt? Dann können endlich die ganzen Artikel wegfallen, viele der Artikelschreiber können sich ausruhen und wir lesen einfach die Diskussionen die bis ins Unendliche gehen, oder wie momentan eher von vielen praktiziert, lesen wir sie nicht. Gern noch die Website "Mutti-ich-wurde-nicht-freigeschaltet.com".

    Macht doch eine Website auf, oder auf Reddit einen Sub für Grundsatzdiskussionen oder was auch immer. Wenn einer dann davon die absolut wahrste wahre Wahrheit hat, dann kann er einen Artikel bei BI einreichen. Oder an die LK mailen, diese sind auch "offen" für andere Meinungen.

    Wer denkt, dass Vater und/oder/... Sohn so kleinlich sind, dass sie Fehler die wir aus dem Herzen unserer Überzeugung begehen (basierend auf unserem Verständnis seines Wortes) und dieses Bild hier von ihm malt, der sollte darüber nachdenken, ob Gott nicht doch nach dem Herzen richtet. Ich dachte ich las mal so etwas in seinem Wort.

    Es grüßt ein sarkastischer sowie genervter
    Janus

    1. nada

      Lieber Janus,
      vielen dank für deinen Kommentar.
      Ich kam mir mir meiner Meinung schon ganz "daneben" vor. So, wie ich es in der org halt gelernt hab.
      Außerdem les und schreib ich ja noch nicht so lange mit und das verursacht bei mir immer noch einige unsicherheit., bis hin zur Frage, ob ich die Dinge richtig sehe..
      Ich bin so dankbar für die Artikel hier.
      Meinen tiefsten Respekt und dank an alle Schreiber.
      Ihr tut so viel gutes, seid dessen gewiss, auch wenn die Kommentare euch manchmal ignorieren.
      Grüsse
      Nada

      1. Kornblume

        Liebe Brüder und Schwestern,
        Ich brächten mal eure Hilfe, auch wenn es evtl. komisch vorkOmma.
        Unser Nachbar ist verstorben,,icH hatte bis jetzt niemanden der verstorben ist. Wie reagiert man? Ich wollte TrauerBlumen kaufen und eine TrauerKarte und einfach Rüber gehen und meinen Beileid aussprechen und wenn sie Hilfe benötigt dass wir für Sie da sind? Der Mann ist plötzlich gestoben, überraschend. Könnt ihr mir tröstende Worte empfehlen für die Karte und evtl. einen schönen Bibeltext.
        Danke euch jetzt schon sehr
        Fühlt euch in Christus umarmt

        1. Liebe Kornblume
          es ist immer traurig, wenn jemand verstirbt und man weiß nicht wirklich, wie man sich verhalten soll. Auf alle Fälle ist es , wenn man sein aufrichtiges Beileid bekundet richtig. Zumal es ein Nachbar ist. Das hat auch was mit Anstand zu tun. Aus dem Stehgreif, kann ich Dir keine Bibelstelle sagen. Nun muss man auch wissen, ob der Verstorbene religiös war. Mit einer tröstenden Bibelstelle, macht man jedenfalls nichts falsch. Mein Tipp; Google doch mal, z.B.unter tröstende Worte aus der Bibel, es gibt auch darunter schöne weltliche tröstende Verse. Versuch mal. Ich wünsche Dir Erfolg auf der Suche nach den richtigen Versen. Liebe Grüße das Urmel

          1. Hallo Kornblume ,
            Ich nochmal, wie Du selber schreibst, sollte man nochmal nachdenken und nicht voreilig schreiben . Wir neigen dazu schneller zu schreiben😃mir fällt noch was ein, weil ich auch häufig durch meinen Job , Trauerkarten schreiben muss. Google mal unter " Trauersprüche Bibel"
            LG Urmel

          2. Kornblume

            Danke dir sehr

        2. Anna

          Liebe Kornblume, liebe Schwestern und Brüder,
          eine Nachbarin von uns ist auch vor kurzem verstorben. Ich habe schöne Blumen gekauft und eine Karte geschrieben. Einfach das Herz sprechen lassen und Beileid bekunden.
          Bibeltext, ja ich habe keinen geschrieben. Aber Offenbarung 21:3 und 4 aus eine schönen Übersetzung geht immer, finde ich.
          Hauptsache man ist da! Auch nach der Beerdigung noch. Da sind wir hingegangen. War eine katholishe Beerdigung, der Pfarrer hat das aber wirklich schön gemacht. Das war sehr würdevoll.
          Herzliche Grüße und viel Kraft Anna

          1. Kornblume

            Hallo Anna Hallo Urmel,
            Danke für die schnellen Rückmeldung.

  13. nada

    Lieber Micha und alle mitleser,
    für mich war das Ende der fahnenstange erreicht, als im daniel-buch Passagen der Prophezeiungen auf irgendwelche Kongresse, die in den 20ger und 30ger stattfanden angewandt wurden. Für mich eine Anmaßung ohne gleichen..
    Im Artikel werden fragen gestellt und ich weiss, die Lk oder irgend ein KA oder irgend ein ältester wird darauf keine Antwort geben. Niemals!!
    Sie sagen: sie sind vom Geist geleitet. Das würde ja heissen, dass Gottes Geist sie in die irre führt! Das kann nicht sein!
    Etwas Bescheidenheit wäre gut. Zu sagen, wir beten zu gott und tun unser bestes und bei vielen Dingen müssen wir sagen: wir wissen es nicht, das würde von wahrer grösse und Demut zeugen.
    Die LK hat sich so oft in "pillepalle" verstrickt, ( wer ist der vorbildliche.. Der Gegenbildliche.. Was bedeutet diese, was jene Prophezeiung), dass sie die wichtigeren Dinge total aus den Augen verloren hat.
    Was sagte jesus? Ein neues gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt..
    Wo ist die liebe? Zu die den brüdern, zu den Mitmenschen, zu Vater und Sohn?
    In den letzten Jahren hatte ich oft das empfinden, die Lk dreht sich nur um sich..
    L.G. nada

    1. Omma@nada

      Liebe nada,

      als ich deinen Kommentar gelesen habe, musste ich schmunzeln, da du wieder Dinge ausgesprochen hast, die wir auch denken, ich meine damit deinen ersten Satz in deinem Kommentar.

      Du schreibst: "Sie sagen: sie sind vom Geist geleitet. Das würde ja heissen, dass Gottes Geist sie in die irre führt! Das kann nicht sein!" Liebe nada, schau dir mal den Text aus 1. Korinter 12:10 an, ich habe nur einen Teil hier aufgeschrieben, aber es lohnt sich, alles zu lesen.

      1. Korinther 12:10 (NGÜ)
      10 ..... Wieder ein anderer wird durch den Geist befähigt zu unterscheiden, OB WIRKLICH DER GEIST GOTTES ODER ABER EIN ANDERER GEIST SPRICHT. .....

      Ja, liebe nada, der Heilige Geist kann uns helfen zu unterscheiden, wenn jemand sagt, er sei vom Geist geleitet, ob er tatsächlich vom Heiligen Geist geleitet wird, oder ob ein anderer Geist aus ihm spricht.

      Da gebe ich dir völlig Recht, sie haben FÜR ALLES eine Erklärung. Ein Sprichwort sagt: "Gebranntes Kind scheut das Feuer." Daher bin ich immer sehr vorsichtig, wenn jemand meint, die genaue Bedeutung von Aussagen der Bibel zu kennen. Vielleicht bin ich manchmal zu skeptisch, aber man hat uns einfach schon zu viele Märchen erzählt. Daher belasse ich es bei dem, wo es nichts zu "deuteln" gibt.

      Ich denke auch, wenn wir das Gebot der Liebe versuchen auszuleben (zu unseren Beiden Höchsten und zu unseren Mitmenschen), haben wir erst einmal zu tun.

      Es grüßen dich ganz lieb Omma und Oppa

      1. nada

        Ja liebe omma und lieber oppa,
        die Früchte des Geistes hervor zu bringen, jeden Tag bewusst so leben, wie es uns der Herr vor gelebt hat, das erfordert schon den ganzen Menschen.
        Man ist so damit beschäftigt, in der liebe zu wachsen, dass für Spitzfindigkeiten und haarspaltereien a la LK Oberhaupt keine Zeit mehr bleibt...
        Ich glaube, alles was wir wissen und verstehen müssen, um vor unseren höchsten wohlgefällig zu ein, das lassen sie uns klar und deutlich wissen.
        Alles andere ist Spekulation.
        Wenn ich in der Literatur schon lese: wahrscheinlich, vielleicht, könnte, eventuell..
        Was habe ich damit zu tun?? Nichts!!!
        Ich habe genug damit zu tun, jeden Tag ein klein bissle besserer Mensch zu werden.
        Herzlichst
        Nada

  14. Kritiker@Ede/Gerd

    Hallo Ede,
    Zu deinem Kommentar: „Liebe erträgt eine andere Meinung und würde immer dem Wort Gottes Recht geben. Aber das gilt nicht nur für das Bethel der Zeugen Jehovas".
    Es scheint mir, dass du mit diesen Worten auf die letzte Diskussion bzgl. der Kommentarpraxis und der Freischaltung durch BI anspielst, und du dich besonders betroffen fühlst.
    Ja, Liebe muss auch andere Meinungen ertragen, auch solche, die offensichtlich falsch sind, da hast du Recht. Aber ich denke BI hat auch die Pflicht darauf zu achten das hier keiner seine Meinung als die einzige wahre Lehre durchdrückt, besonders solche, die du sie hier oft vertrittst. Nicht jeder Schwachsinn muss auf Grund der Meinungsfreiheit geduldet werden. Um die Seriosität ihrer Webseite zu gewährleisten sollte BI noch öfter Gebrauch von ihrem Recht der Nichtfreischaltung machen.

    Lieber Gerd,
    Bitte gehe nicht davon aus dass diejenigen, denen die Endlosdiskussion um die Frage "wer oder was ist Gott", oder "Dreieinigkeit" auf den Geist geht, kein Interesse an Gott haben.
    Ich persönlich habe nur etwas gegen Personen die sich einbilden jedem Gott erklären zu müssen, und zwar so wie sie es verstehen. Wer kann schon Gott erklären?
    Sicherlich kann man sich darüber seine Gedanken machen und sich austauschen, was hier schon im Übermaß gemacht wurde. Einmal sollte es gut sein.
    BI versteht sich nach meinem dafürhalten nicht als eine Website die Gott erklären will sondern als Aufklärungsportal über die Machenschaften der WTG und als Hilfe enttäuschten ZJ um ihr Verhältnis zu Gott und Christus nicht zu verlieren oder wiederzufinden. Dazu muss man nicht Gott erkläeren können.
    Ich verstehe dass dich die Frage „Wer oder Was ist Gott“ beschäftigt und du hast sicherlich viele gute Gedanken hier dazu geäußert. Aber dein indirekter Vorwurf an die, denen es genug ist, sie hätten kein Interessen an diese Frage, ist nicht angebracht.
    Die Botschaft der Bibel hat nun mal einen anderen Schwerpunkt als diese Frage zu beantworten. Wer oder was Gott ist, ist uns Menschen nicht bis in letzte erklärbar und darum lohnt es sich nicht sich darüber die Köpfe heiß zu diskutieren.
    Liebe Grüße
    Kritiker

    1. Egal

      Kritiker,

      wo Du recht hast, hast Du Recht.

      @Ede

      "Aber das gilt nicht nur für das Bethel der Zeugen Jehovas“.

      Villeicht. Dort aber in ganz außergewöhnlich hohem Maß! Weil außer dort und der LK und bei der ISIS niemand von menschlichen "geplatzten Hot Dog" wunschträumt.

      Die "loyalen" Zeugen Jehovas und ihre angeblich geistgesalbten haben sich mit ihren Äußerungen und ihrem (Abgrenzungs- und Elite-) Wahn selbst das Zeugnis und Urteil gesprochen. Da bedarf es in der Tat keines weiteren Kommentars.

      Allenfalls klare Distanzierung.

    2. Klarstellung:

      Wenn das im Raum schwebt, dann darf ich eigentlich nicht schweigen:

      "Ich verstehe dass dich die Frage „Wer oder Was ist Gott“ beschäftigt und du hast sicherlich viele gute Gedanken hier dazu geäußert. Aber dein indirekter Vorwurf an die, denen es genug ist, sie hätten kein Interessen an diese Frage, ist nicht angebracht."

      Ich habe keinen wie immer gearteten Auftrag Gott zu filetieren, das haben andere vor ca. 1700 Jahren gemacht und ich will nicht dass orientierungssuchende ZJ mit dem damaligen Gedankengut infiltriert werden. Denn AUFKLÄRUNG ist doch hier die primäre Aufgabe und da spielt GOTT keine untergeordnete Rolle! Nehmen wir nur 2. Thess. 2:

      12 daß ihr wandeln solltet würdig des Gottes, der euch zu seinem eigenen Reiche und seiner eigenen Herrlichkeit b e r u f t.
      13 Und darum danken wir auch Gott unablässig,

      WER beruft? Ist das nebensächlich? WER beruft und zeugt ist gerade für ZJ wichtig, denn damit wurden sie ab 1935 kaum bepredigt. Ich weiß, wenn im nachfolgenden Text von "Gott" die Rede ist, welcher nur gemeint sein kann:

      Römer 8: 28 Wir wissen aber, daß denen, die G o t t lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz b e r u f e n sind.
      29 Denn welche e r zuvorerkannt hat, die hat e r auch z u v o r b e s t i m m t, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

      Wer sich damit nicht angesprochen fühlen sollte, bitte überspringen!

      Gerd

    3. Edelmuth an Kritker

      Hallo Kritiker

      Aber ich denke BI hat auch die Pflicht darauf zu achten das hier keiner seine Meinung als die einzige wahre Lehre durchdrückt, ....

      Würdest du eine andere Meinung vertreten, von der die glaubst, das sie falsch ist? Selbstverständlich vertrete ich meine Meinung, von der ich glaube, dass sie die richtige ist.

      Offenbar bist du auch für die Zensur durch die Leitenden Körperschaft von BI, damit die rechte Gesinnung verkündet wird.

      Ede

      ***************************

      Hallo Ede, Kritiker sprach davon das man nicht seine Meinung als DIE EINZIG WAHRE DURCHZUDRÜCKEN versuchen sollte.
      Selbstverständlich kann jeder und muss auch jeder seine Meinung vertreten.

  15. pit @ all

    Meine Lieben Geschwister im Herrn,
    nichts ist euch Sünde, wenn Ihr im Herrn seid.
    Doch stellt euch doch bitte nicht Gott, dem Vater in den Weg, wenn ER seine Vorsätze erfüllt.
    Ehrt den Sohn, so wie Ihr den Vater ehrt.
    Das gebietet uns Gott.
    Das ist der Wille Gottes.
    Friede pit

    1. So ist und so sei es mein guter Bruder im Herrn!
      Der Vater erweist sich im HERRN so wie er sich erweisen möchte.
      Wer IM Herrn ist, ist auch beim Vater.

      Kol 2:6 Lebt nun auch so mit Jesus Christus, wie ihr ihn als Herrn angenommen habt!
      Kol 2:7 Seid in ihm verwurzelt, und gründet euch ganz auf ihn! Steht fest in dem Glauben, der euch gelehrt worden ist, und seid immer voller Dankbarkeit!

      Ich danke dem Herrn das er mich mit dem Geist des Vaters verbindet, der mir diesen (seinen) Geist ins Herz gießt.
      DANKE DANKE DANKE

  16. Tilo

    Tilo

    Vor über zwanzig Jahren habe ich es erlebt, wie man mit Menschen umgeht, die nur immer wieder fragen: "Wo steht das in der Bibel?" Das hat ein mir bekannter Bruder im Bethel gemacht. Ich kannte ihn als besonnenen und aufrichtigen Mann. Er war auf keinen Fall ein rechthaberischer Mensch, eher vernünftig und für gute Argumente zugänglich, also einsichtig.
    Er war Bethelredner, Ältester und hatte eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einem Büro. Anfangs versuchte man mit ihm zu diskutieren, aber gegen die Bibel kam man nicht an. Als man einsah, dass es erfolglos war, auf die quälenden Fragen des Bruders zu antworten, warf man ihm mangelnde Demut vor, Überheblichkeit und Arroganz. Bei dieser Verleumdung blieb es nicht. Er wurde von allen seinen Ämtern entbunden und an die Pforte versetzt, damit er Demut lerne.
    Er fühlte sich diskriminiert und entwürdigt. Das erlittene Unrecht machte ihn krank. Aber das ineressierte niemanden im Bethel. Man bildete sich ein, kraft des Amtes im Recht zu sein.

    Und so könnte ich fortfahren. Jedes Beispiel ist eine Anklage gegen ein System, das es nicht fertig bringt, der Wahrheit zu dienen!

    Wer ins Bethel ging, musste unterschreiben, dass er mit allen Lehren der WTG übereinstimmte. Schon dies ist unethisch und hat gar nichts mit der Liebe zur Wahrheit zu tun. Wir haben hier ein System vor Augen, dass eher an scientology und totalitäre Diktaturen erinnert, als an eine Versammlung von Menschen, die gemeinsam die Wahrheit suchen. Auch von Liebe ist da keine Spur, denn Liebe erträgt eine andere Meinung und würde immer dem Wort Gottes Recht geben.

    1. Toffifee@Tilo

      Guten Abend Tilo,

      erstens: mit der Liebe gebe ich dir absolut Recht, ich habe nie von den Zeugen wahre Liebe verspürt, alles war und ist nur aufgesetzt und dienlich um einen Schein zu wahren und den Zweck zu erfüllen. Geschultes Verhalten ohne Emotion.... (einige wenige ausgenommen natürlich, aber denen fällt die mangelnde Herzlichkeit sicher auch auf)

      zweitens: das mit dem Unterschreiben, das man mit allem einig geht, wusste ich gar nicht. Das ist wie mit der Taufe auf die ORG. Es geht um den totalen Gehorsam, um uneingeschränkte Unterordnung der Org gegenüber, einer weltlichen Organisation.

      LG Toffifee

    2. Edelmuth an Tilo

      Du hast recht, Tilo

      Auch von Liebe ist da keine Spur, denn Liebe erträgt eine andere Meinung und würde immer dem Wort Gottes Recht geben.

      Aber das gilt nicht nur für das Bethel der Zeugen Jehovas.

      Ede

  17. Liebe Geschwister,
    ich bin mit meiner Frau eben gut zurück gekommen vom Treffen in Mitteldeutschland und wir sind noch sehr erfüllt von der geschwisterlichen Gemeinschaft die wir seit Freitag an genießen durften.

    Wir konnten erneut die Liebe das Leibes Christi erleben und teilen und so sind wir auch in diesem Punkt alle übereingekommen, daß es KEIN "besser oder schlechter" gibt als Christ.
    Wenn dann gibt es nur das Maß der Tiefe mit der wir uns IM Christus befinden!
    Wie weit haben wir unsere Beziehung zu IHM ausgebaut und uns IHM hingegeben und zu IHM bekannt?!
    Zu sagen ich bekennen mich zum Herrn Jesu ist recht einfach, aber habe ich zu IHM auch eine TIEFE Beziehung?

    Wir haben heute Vormittag einige Verse aus dem Kolosserbrief besprochen und dort liest man u.a.:

    Kol 2:2 damit sie innerlich gefestigt und in Liebe vereint, zum ganzen Reichtum des vollen Verständnisses gelangen, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, das ist Christus.
    Kol 2:3 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.
    Kol 2:4 Das sage ich, damit euch niemand durch falsche Vorspiegelungen täusche.
    Kol 2:5 Bin ich auch leiblich fern, so bin ich doch im Geist bei euch und sehe mit Freuden, wie gut es um euch bestellt und wie festgegründet euer Glaube an Christus ist.
    Kol 2:6 Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn, angenommen habt, so wandelt in ihm,
    Kol 2:7 verwurzelt und auferbaut in ihm, gefestigt im Glauben, wie ihr es gelernt habt, überströmend von Dankbarkeit.

    einen Höhepunkt bildet Vers 9:
    Kol 2:9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit wesenhaft
    WER IN CHRISTUS IST, IST BEIM VATER UND DER VATER IST IN IHM!
    Segensreiche Grüße
    Tom

    1. Kornblume

      Hallo Tom,
      Ich freuen mich sehr für euch, dass ihr so eine wertvolle Zeit miteinander erleben durfte. Hoffe nächstes mal dabei sein zu dürfen. Ganz liebe Grüse

      1. Liebe Kornblume,
        darauf freue ich mich jetzt schon, denn diese schöne Zeit ist leider immer viel zu schnell vorbei, deshalb sollten wir es auch des öfteren tun und uns frei im Herrn versammeln.

        Raum Frankfurt am M. ist ja auch immer besser vertreten und so könnten wir doch mal ein Treffen in Deiner/Eurer Ecke planen?!
        Hat jemand dort eine große Wohnung / Garten, oder ein Objekt mit Übernachtungsmöglichkeit? Wir könnten auch mit dem WoWa kommen.

        Es ist auch gar nicht nötig das wir viele sind, denn in kleineren Gruppen ist es auch intensiver und familiärer. Ich hatte z.B. kaum Zeit mit Pit den ich das erste mal traf ein längeres Gespräch zu führen, den man ist immer beschäftigt und hat ja sooo viele liebe Geschwister um sich.
        Ich sage mal 10-12 Teilnehmer wären schon völlig ausreichend und genug für den erfrischenden Austausch und intensive Bibelforschung.
        Vielleicht entsteht dadurch auch eine kleine Hausgemeinde, man muss es nur mal angehen und ernst nehmen, es gibt so viel Bedarf und unser Herr fügt es dann sofort & beständig.
        Viele liebe Grüße und viel Segen
        Tom

        1. Kornblume

          Lieber Tom,
          hört super an, würde mich echt freuen. Wir haben einen großen Garten und hier kannst du auch direkt bestimmt für ein paar Tage dein Wohnwagen stellen ( kenne mich damit nicht aus) Direkt an unserem Garten am Bach stellen sich immer wieder mal für paar Tage Wohnwagen hin. Ansonsten haben wir hier am Rhein 3 km von uns einen schönen WohnwagenPlatz mit Biergarten etc. Mein älterer Sohn fliegt in ein paar Wochen für 6 Monate weg, da hätten wir dann auch Platz jemand unterzubringen. Wie gesagt der Garten ist ca. Fast 400 qm da pasüßen einige rein.
          Ich habe deine / eure Seite entdeckt und schon eine Nachricht geschrieben. Ich würde mich sehr freuen wenn hier in der Nähe noch kein Hauskreis gibt dabei zu Unterstützen. Ich kenne hier auch einige liebe Christen aus verschiedenen Gemeinden, die auf der Suche heute sind. In diesem Sinne bis ganz bald. Fühle dich ganz fest gedrückt in der Liebe unseren Retter und Schöpfer Jesus Christus.

          1. Kornblume

            Sorry ich muss echt mal mit Rechtschreibung besser aufpassen, zumindest noch mal durchlesen.

  18. Toffifee

    Lieber Autor, liebe Mitlesen,

    ich kann absolut bestätigen, das man in dem Augenblick keine Fragen mehr beantwortet bekommt, indem man "bibelfest" gegen bestimmte Lehrmeinungen argumentiert. Selbst wenn man Zeit zum nachforschen für die Antworten einräumt, kommt nix mehr.

    Zeugen denken zwar in der Regel, sie kennen sich alle viel besser in der Bibel aus, als jeder Theologe, oder jemand der einfach nur für sich selbst die Bibel studiert. In Wirklichkeit ist im Artikel richtig festgestellt, dass sie nur das wissen was die LK vorkaut. Sie plappern, geschichtliche Zusammenhänge und "Erkenntnisse" nach, ohne wirkliche Überprüfung. Erstaunlicherweise wird einem aber fast jeder Zeuge sagen, dass er seinen Glauben gründlich geprüft hat und festgestellt hat, das dass die "Wahrheit" ist.

    In Wirklichkeit sind sie aber einer manipulativen Methode zum Opfer gefallen, die eine sehr genaue Überprüfung gar nicht möglich macht, denn auf weltlichen Informationsquellen sollte man nicht vertrauen, der tuvS hat IMMER recht. Selbst wenn ganz eindeutig nachzuweisen ist, das es nicht so ist. Zu GLAUBEN das der tuvS recht hat, ist wichtiger als es zu wissen.

    Gut fand ich auch den Gedanken, dass doch eindeutig sein muss, wenn Jahrelang NICHT die Wahrheit gelehrt wurde (denn man hat ja festgestellt, das es doch anders ist, und eine neue Lehrmeinung rausgegeben) das man die ganze Zeit nicht im "Besitz" der WAHRHEIT war!!! .. und wie im Artikel erwähnt nicht verständig war, sonder unverständig!

    Zum Schluss habe ich jetzt noch eine Frage, zu einem Thema das ich immer wieder sehr befremdlich finde wenn ich auf dieser Seite lese.
    Und zwar die Tatsache, das EX-Zeugen, die Schreibweise Jehova wählen, und nicht JHWH . Oder so wie Jesus es machte, unseren Gott, als VATER bezeichnen.
    Die Zeugen haben einen eingeredet, das man Jehova benutzen muss, weil das persönlicher sei. Aber "lieber himmlischer Vater" ist doch tausendmal näher. Ganz abgesehen davon, dass die Aussprache Jehova mittlerweile als höchst unwahrscheinlich angesehen wird.

    Versteht mich nicht falsch, ich will da niemanden auf den Schlips treten. Aber das fühlt sich immer so an, als würde Gott zulassen, das sein richtiger Name missbraucht wird, und das glaube ich nicht!

    Einen schönen gesegneten Abend, Toffifee

  19. O.W.Schön@Autor

    "DAS EIGENE DENKEN ABTRAINIERT UND VERBOTEN"

    Lieber Autor,

    Du hast Deine logische Beweiskette immer mehr gebündelt und es zum Ende Deines Aufsatzes auf den Punkt gebracht: Eigenständiges Denken ist verboten!!! Danke für Deinen Artikel, für Deine Mühe und für die schlagenden Argumente in der Kette an Beweisen.

    Die traurige Erfahrung habe ich die letzten 1,5 Jahre auch gemacht: Keine Antworten auf Fragen. Egal, welche Fragen, keine Antworten. Aus Prinzip schweigen die Zeugen, denn sonst müssten sie NACH-DENKEN und das wiederum ist verboten.

    Eine Religionsgemeinschaft, die das Denken abtrainiert und verbietet, sollte man IN FRAGE STELLEN und sich dann anschließend selbst die Antwort darauf geben.

    Danke für Deine Recherche
    O.W.S.

    1. Matthäus

      Das hätten sie wohl gerne:

      Was wenn sich Bibel und Wachtturm-Lehre widersprechen?

      *** w97 1. 10. S. 22 Dankbar für ein langes Leben im Dienst Jehovas ***

      Manche sind zum Straucheln gekommen und haben sich von Gottes Volk zurückgezogen, als sich unser Verständnis gewisser biblischer Themen änderte. Aber wenn für mich eine Änderung schwer zu begreifen war, habe ich den Stoff immer wieder durchgelesen und versucht, die Begründung zu verstehen. Wenn ich die neue Erklärung dann immer noch nicht begriffen hatte, wartete ich einfach so lange, bis eine Klärung erfolgte. Mehr als einmal bin ich für meine Geduld belohnt worden.

      Mal in normale Sprache übersetzt:
      Wenn ich was nicht kapiere, oder ich einen eklatanten Widerspruch entdecke, habe ich solange die Klappe zu halten, bis vielleicht irgendwann auch mir die Wachtturm-Lampe aufgeht.

      1. Toffifee@Matthäus

        Hallo Matthäus,

        sehr gut 🙂 ...genau so ist es. oder man vergisst, das man die Erklärung nicht schlüssig fand...

        LG Toffifee

      2. Matthäus

        Nur warum stellen sie dann solche als Vorbilder dar?

        w00 15. 2. S. 29 Kyrillos Lukaris — Ein Mann, dem die Bibel lieb und teuer war ***

        Sie brachten mit aller Gewalt eine Stimme zum Schweigen, die auf verschiedene Irrtümer ihrer unbiblischen Glaubensansichten aufmerksam gemacht hatte. ... Leider tritt eine solche Haltung noch heute in verschiedenen Formen zutage. Dies ist ein ernüchterndes Beispiel dafür, was geschieht, wenn Geistliche Intrigen spinnen, die die Gedankenfreiheit und die freie Meinungsäußerung behindern.

        Eigentlich kann man auch vernünftiges lesen:

        g90 22. 5. S. 14 Fünf übliche Irreführungen, vor denen man sich in acht nehmen sollte ***
        Lernen wir, zwischen rechtmäßigen Angriffen auf das Gesagte und unrechtmäßigen Angriffen auf die Person zu unterscheiden. Lassen wir uns nicht durch das Herausstellen von Autorität, durch die Aufforderung, mit der Masse zu gehen, durch Entweder-oder-Denken oder durch zu grobe Vereinfachung täuschen — besonders wenn es um etwas so wichtiges wie religiöse Wahrheit geht.

        Solche Weisheiten haben nur keinen langen Bestand:

        g94 8. 6. S. 21 Ist die Bibel gegen Gedankenfreiheit? ***
        Die Bibel ermuntert dazu, den Verstand voll einzusetzen, allerdings nicht ungezügelt.

        Wir sollen ja Begierden zügeln, unsere Zunge zügeln... aber wo steht, wir sollen den VERSTAND zügeln? Anders ausgedrückt: Begrenze Deine Intelligenz! Höre auf zu Denken, wenn es uns missfällt!

        Früher war man noch vernünftiger, im früheren EW könnte man lesen:

        Trost, 15. Januar 1946:
        „Wer die Wahrheit lehrt, darf zum prüfen gegnerischer Lehren [Literatur] auffordern, weil er die Zuversicht hat, dass die Wahrheit siegt.“

    2. O.W.Schön@Salvo

      "DIE PSYCHOPATHEN UNTER UNS"

      Lieber Salvo,

      erst einmal alles erdenklich Gute für Dich und von Herzen gute Besserung!!!

      Joe Navarro sagt, dass Typen wie Du Kämpfer und Krieger sind und schleunigst wieder an die "Geistige Front" gehören und möglichst nicht irgendwo krank rumliegen sollten. Typen wie Du, so Navarro, gehören nicht ins Bett, sondern an die Spitze einer geistigen Armee, die für Wahrheit und Recht kämpfen sollten und den falschen Christussen und den selbsternannten Gesalbten kompromisslos die Stirn bieten müssen!

      Derzeit behauptet jw.org, dass Millionen Protestanten KEINE Christen seien. Dieser Größenwahn, so Joe Navarro, sei typisch für Raubtiere unter uns, die sich an gottähnlicher Macht und Gewalt über andere Menschen berauschen. jw.org hat eindeutig psychopathische und soziopathische Züge und das macht sie auch so ungemein gefährlich. Psychopathische Organisationen zeichnen sich durch Mitleids-, Reue- und Gewissenlosigkeit aus. Raubtiere, so unser FBI Agent, kennen keine Emotionen im üblichen Sinne, sie nehmen das Leid anderer Menschen nicht wahr, sie haben keinerlei Einfühlungsvermögen.

      Protestanten sind keine Christen, so jw.org:
      https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/sind-jehovas-zeugen-protestanten/#?insight[search_id]=9fd78086-4e5a-42c6-a970-5ff1472b1ea3&insight[search_result_index]=0

      Du siehst, lieber Salvo, Du wirst im geistigen Kampf gegen eine größenwahnsinnige Organisation dringend benötigt und solltest daher schleunigst wieder gesund werden; daher GUTE BESSERUNG!!!

      Beste Grüße der Genesung
      O.W.S.

      1. Matthäus

        Hallo OWS,
        Jetzt habe ich einen Kommentarschreiber mit dem Namen Salvo gesucht aber nicht gefunden.
        Da die Kommentar unter meinem steht frage ich mich, solltest du mich gemeint haben, warum der Name "Salvo" ?

        Lt. Wikipedia habe ich das gefunden:
        Salvo, De Salvo oder Di Salvo ist der Familienname folgender Personen: Antonio Salvo (1929–1986), italienischer Geschäftsmann und führendes Mitglied der Mafia; Antonio Di Salvo

        Die Beurteiliung der LK das hier Psychopathen am Werk sind, das kann ich nicht abweisen, heute hat mich ein Mail erreicht von einem Glied der LK der "stolz in einer Ansprache" von einem Blutbad in einem Vortrag groß tat dass alle 144.000 bei der Vernichtung aller NICHT ZJ beteiligt sind. Mit anderen Worten 8 Milliarden Menschen werden in einem unbeschreiblichen Blutbad enden - ausgeführt von den 144.000 und somit auch von unserer heutige LK ? ? ? ? ?

        Sowas darf man psychopathisch nennen - oder?
        LG Matthäus

        1. Matthäus

          Hier das eMail was ich heute bekommen habe:

          Terminator Morris: Gerichtstag

          Quelle: jwsurvey.org

          Autor: Joni Valkila

          Wusstet ihr, dass die Führung der Zeugen Jehovas - die leitenden Körperschaft - davon

          ausgeht bei der Tötung von Milliarden von Menschen in naher Zukunft mitzuwirken?

          Anthony Morris III, Mitglied der leitenden Körperschaft, hielt im Juni 2016 einen Vortrag

          beim internationalen Kongress in Helsinki. Als ich die Ansprache hörte, erschrak ich, als zu

          hören war dass sie davon ausgehen bei der Vernichtung des größten Teils der

          Erdbevölkerung mitzuwirken. Warum?

          Lasst uns dazu die Lehren der Zeugen Jehovas anschauen um diesen Punkt zu verstehen.

          Armageddon: wer überlebt, wer stirbt und wer wird sie töten?

          Morris und die anderen der leitenden Körperschaft zählen sich zu den „144.000“ oder auch

          als „Gesalbte“ bezeichneten. Es wird gelehrt dass diese nach ihrem Tod in den Himmel

          kommen und vom Himmel aus über die Erde herrschen. Der Rest der Zeugen bildet hingegen

          die „große Volksmenge“ welche auf der Erde leben und den Schlusskampf - welcher als

          „Armageddon“ bezeichnet wird - überleben.

          Was ist dieser Schlusskampf oder Armageddon?

          Man lehrt dass diese Schlussschlacht zwischen Gott und den „ungläubigen Menschheit“

          erfolgt. Dabei lehren die Zeugen, dass sich vor der Schlacht von Armageddon alle 144.000 im

          Himmel befinden. Im Himmel herrschen sie dann als Mitregenten mit Jesus der die Autorität

          von Gott hat, mit „eisernem Stab“ Zerstörung über all Feinde zu bringen (Off. 2:26, 27).

          Wer wird nun in Armageddon getötet?

          Laut dem Wachturm jeder, der kein Zeuge Jehovas ist.

          "Nur Jehovas Zeugen — die Glieder des gesalbten Überrests und die „große Volksmenge“

          — haben als vereinte Organisation unter dem Schutz des höchsten Organisators die

          biblische Hoffnung, das nahe bevorstehende Ende des zum Untergang verurteilten, von

          Satan, dem Teufel, beherrschten Systems zu überleben."

          Wachturm 01.09.1989, S.19 Abs. 17

          Die Zeugen glauben dass diese Vernichtung jederzeit beginnt. Momentan gibt es rund 8

          Millionen aktive Zeugen, wenn man Kinder und andere die in dem Predigtwerk aktiv sind

          mitrechnet, vielleicht rund 10-12 Millionen.

          Wenn also Armageddon heute beginnt und nur Zeugen verschont werden, bedeutet dies

          dass 99.9% der Menschheit vernichtet werden. Dies Blutbad als zentrales Element ihrer

          Lehre werden Zeugen am Anfang verschweigen oder bestreiten, wenn sie dich das erste Mal

          ansprechen.

          Anthony Morris: Engel des Totes

          In seiner Ansprache im Sommer in Helsinki, verwies Anthony Morris III auf 2. Könige 19:35.

          Hier wird beschrieben dass ein einziger, von Gott gesandter Engel in einer Nacht 185.000

          assyrische Soldaten tötete. Morris führte dann weiter aus: „In Armageddon wird Christus

          Jesus aufstehen und mit ihm seine 144.000. Könnt ihr euch vorstellen, wenn ein Engel

          185.000 Personen tötete, was 144.000 unsterbliche Geschöpfe mit Jesus vermögen? Und

          nur die loyalen sind in diesem Buch.“

          Mit der Aussage „in diesem Buch“ bezieht er sich auf das Buch des Lebens, was in

          Offenbarung 17:8 erwähnt wird.

          Nach der Lehre der Zeugen bedeutet dies:

          "Durch die Einschreibung in das „Buch des Lebens“ wird jemand nicht für das ewige Leben

          vorherbestimmt. Ob sein Name in dem Buch bleibt, hängt von seinem Gehorsam ab. "

          Einsichten II, S. 187

          "Durch die Einschreibung in das „Buch des Lebens“ wird jemand nicht für das ewige Leben

          vorherbestimmt. Ob sein Name in dem Buch bleibt, hängt von seinem Gehorsam ab. "

          "Bei den Namen, die in der Buchrolle des Lebens stehen, handelt es sich jedoch nicht um

          Namen von Personen, die vorherbestimmt sind, die Gunst Gottes und Leben zu erlangen.

          Das zeigt die Tatsache, daß in der Bibel vom ‘Auslöschen’ der Namen aus dem „Buch des

          Lebens“ die Rede ist. Daraus geht hervor, daß der Name einer Person nur dann in das

          „Buch des Lebens“ eingeschrieben wird, wenn sie ein Diener Jehovas wird, und nur solange

          sie Gott die Treue hält, bleibt ihr Name in diesem Buch stehen."

          Einsichten II, S. 425, 426

          Was Morris kurz zusammengefasst in seiner Abschlussansprache sagt ist: „Du musst ein

          loyaler Diener Jehovas sein - was bedeutet der Organisation die ich leite absoluten

          Gehorsam entgegenbringen - oder ich bin persönlich bei deiner Hinrichtung dabei, nachdem

          mir Christus in naher Zukunft Superkräfte gegeben hat.“

          Ich weiß nicht, ob die Führung der Zeugen wirklich darüber nachgedacht hat, aber jemanden

          zu drohen ihn zu töten wenn man nicht meiner Anweisung folgt ist normalerweise kriminell.

          Es ist etwas was die meisten Menschen als extrem unethisch betrachten.

          Oft werden Zeugen als Pazifisten bezeichnet, da sie sich weigern in der Armee ihres Landes

          den Dienst zu verrichten. Jedoch wundere ich mich ob diese Bezeichnung wirklich passt,

          wenn die Anführer dieser Religion nur darauf warten, als übernatürlich Wesen einen Krieg zu

          führen in dem sie einen brutalen Hinrichtungsfeldzug gegen Milliarden wehrlose Kinder,

          Frauen und Männer führen.

      2. Matthäus

        Jetzt Blick ich durch, danke OWS
        Von mir auch gute Genesung lieber Salvo!
        Vielleicht solltest dich einmal mit den von mir
        Geposteten Tropfen auseinander setzen,
        ich habe es bei FB gepostet - Schneeflocke kann es dir zeigen
        LG Matthäus

      3. Salvo@o.w.s

        Lieber OWS,
        Genau was du geschrieben hast, habe ich auch gedacht. Das jetzt, wo wir die Lügen der sogenannten Wahrheit entlarvt haben, muss ich den Löffel abgeben: Damit bin ich nicht einverstanden! Wir müssen die “ Antonio di Salvos“ der Jw.org bekämpfen, in diesem Sinne “Allein gegen die Mafia“.
        Liebe Grüße an die ganze Welt aus dem evangelischen Krankenhaus, die mich pflegen...
        Schade, die jw.org hat leider so wenig wahres Interesse an einem Krankenhaus wie an den armen Brüdern, die würden ohne die katholischen und evangelischen Krankenhäuser alle ruhig vergammeln.
        Salvo

        1. Omma@Salvo

          Lieber Salvo,

          nix mit Löffel abgeben!!! DU WIRST GEBRAUCHT!!!

          Alles Liebe und vor allem Gesundheit wünschen Omma und Oppa

          1. liebe Omma , ich gebe Dir meine volle Unterstützung für Salvo. Nee, nee, so schnell werden hier die Löffel nicht abgegeben. Lieber Salvo, wir wollen noch ganz oft Deine/Eure liebe Gemeinschaft genießen. Du bist im Kreise einer super lieben Familie, auf die Du Dich voll verlassen kannst. Von mir auch ganz liebe Genesungswünsche und die Kraft unserer Höchsten.
            Das Wünscht Dir vom Herzen
            das Urmel

        2. Simon

          Katholische und Evangelische Krankenhäuser werden zu fast 100 Prozent vom Staat finanziert . Katholische und Evangelische Kirche Zahlen fast kein Cent. Wissen Viele nicht.
          Ein Krankenhaus wie heute, könnte keine Religionsgemeinschaften tragen oder leisten.

          Also die Evangelische Kirche müssen Sie sich nicht bedanken, sondern an den Deutschen Staat und Steuerzahler und an den Einzahler der Krankenkassen.

        3. Störtebeker

          Lieber Salvo,

          du alter Ganov...

          Hier spricht Dein Freund und Dein Ganov... Kumpel, Störti, Du weist doch, der Retter der Waisen und Witwen...

          Ich freue mich ja so sehr darüber, dass es Dir wieder besser geht! Und, dass Du deinen Humor schon wieder gefunden hast!

          Auch ich habe für Dich gebetet, du liegst mir sehr am Herzen.

          Wir werden weiter zusammen kämpfen!

          Liebe Grüße an Dein Frauchen und an die Family.

          Die Tage komme ich Dich besuchen, freue mich darauf.

          Dein Störti

  20. nada

    Wie oft habe ich mich schon gefragt, was es für einen wert hat, dieses Vorbild/Gegenbild Spiel.
    Was bringt es mir als Christ? Wie hilft es mir in meinem leben? Ist das eigentlich alles überhaupt wichtig?
    Bringt mich diese Art der Theologie meinem Gott und Herrn näher?
    Erwartet Gott von mir solche Spekulationen?
    Wir wissen nichts. Es könnte sein, aber auch nicht..
    Was für eine vergeudung von mentaler kraft und Zeit...
    Was fordert dein Gott von dir: recht zu üben und gute zu lieben und bescheiden zu wandeln..
    Vielleicht sollte der "Sklave" darauf mehr wert legen als darauf, die Schäfchen mit immer neuen Erkenntnissen aus der Fassung zu bringen
    Grüsse
    Nada

    1. Micha

      Liebe Nada
      Die Frage nach dem Wert solcher Vorbild-Gegenbild-Spielchen habe ich mir auch gestellt. Für uns hatten sie keinen Wert, im Gegenteil, für uns war es eine Last, solch trockenes, weit hergeholtes Stroh dreschen zu müssen. Für den TuvS hatten sie schon Wert, denn die Glaubensgeschwister waren beschäftigt, beschäftigt um jeden Preis. Und nur darauf kam es an. So ist es heute noch.
      Eine segensreiche Woche Dir, Deinen Angehörigen und der gesamten BI-gemeinde
      Micha

      1. Matthäus

        Dann können sie aber dieses Spielchen einmotten, nur dann können sie langsam abdanken !!!

        w81 1. 3. 27 Schätzt du den "treuen und verständigen Sklaven"?

        EINE ÜBERWÄLTIGENDE LEGITIMATION
        Der „treue und verständige Sklave“ verfügt über eine Fülle von Legitimationsausweisen. In der nachstehenden Liste wird ein Teil der biblischen und prophetischen Bezeichnungen aufgeführt, die sich seit 1919 auf den Überrest der gesalbten Nachfolger Jesu Christi beziehen oder durch die er dargestellt wird:

        1. Noahs Frau, 1. Mose 7:7; 2. Engel, die zu Lot gesandt wurden, 1. Mose 19:15; 3. Rebekka, 1. Mose 24:64; 4. Joseph und Benjamin, 1. Mose 45:14; 5. zurückgelassene Ähren, 3. Mose 19:9; 6. zwei Kundschafter bei Rahab, Josua 2:4; 7. Barak, Ri. 4:14; 8. Jephtha, Ri. 11:34; 9. Noomi und Ruth, Ruth 2:2; 10. Davids israelitische Kämpfer, 2. Sam. 18:1; 11. Jehu, 2. Kö. 10:11, 15; 12. Mordechai und Esther Esth. 4:13; 13. Hiob, Hiob 42:10, 13; 14. des Königs Tochter, Ps. 45:13; 15. die Loyalgesinnten, Ps. 50:5; 16. die vertraute Gruppe, Ps. 89:7; 17. Schear-Jaschub, Jes. 7:3; 18. das Licht der Nationen, Jes. 60:3; 19. große Bäume der Gerechtigkeit, Jes. 61:3; 20. Diener unseres Gottes, Jes. 61:6; 21. Traube bewahrt, Jes. 65:8; 22. Knechte mit einem anderen Namen genannt, Jes. 65:15; 23. Menschen, die vor Gottes Wort zittern, Jes. 66:5; 24. neue Nation geboren, Jes. 66:8; 25. Jeremia, Jer. 1:10; 26. Jehovas Volk im neuen Bund, Jer. 31:33; 27. Mann mit Linnen bekleidet, Hes. 9:2; 28. Bewohner des Mittelpunkts der Erde, Hes. 38:12; 29. Bäume am Fluß, Hes. 47:7; 30. Fischer, Hes. 47:10; 31. das Heer der Himmel, Dan. 8:10; 32. Heiligtum wiederhergestellt (gereinigt), Dan. 8:14; 33. die, die Einsicht haben Dan. 11:33; 34. alles Fleisch, das den Geist empfängt, Joel 2:28; 35. Jona, Jona 3:1-3; 36. Jehovas Augapfel, Sach. 2:8; 37. Josua, der Hohepriester, Sach. 3:3, 4; 38. ein Jude, Sach. 8:23; 39. Söhne Levis, Mal. 3:3; 40. Weizen, Matth. 13:25; 41. Söhne des Königreiches, Matth. 13:38; 42. Arbeiter für den Weinberg, Matth. 20:1; 43. die zum Hochzeitsfest Geladenen, Matth. 22:3-14; 44. Auserwählte, Matth. 24:22; 45. Adler, Matth. 24:28; 46. treuer und verständiger Sklave, Matth. 24:45; 47. verständige Jungfrauen, Matth. 25:2; 48. Brüder des Königs, Matth. 25:40; 49. kleine Herde der Schafe, Luk. 12:32; 50. älterer Bruder des verlorenen Sohnes, Luk. 15:25; 51. der Bettler Lazarus, Luk. 16:20; 52. Zweige am Weinstock, Joh. 15:4; 53. die Hütte Davids, Apg. 15:16; 54. Miterben Christi, Röm. 8:17; 55. der Überrest Röm. 11:5; 56. Zweige am Ölbaum, Röm. 11:24; 57. die Heiligen, 1. Kor. 6:2; Offb. 16:6; 58. Tempel, 1. Kor. 6:19; 59. neue Schöpfung, 2. Kor. 5:17; 60. Gesandte für Christus 2. Kor. 5:20; 61. Versammlung Gottes, Gal. 1:13; 62. Teil des Samens Abrahams, Gal. 3:29; 63. Israel Gottes, Gal. 6:16; 64. Leib Christi, Eph. 1:22, 23; 65. Soldaten Christi Jesu, 2. Tim. 2:3; 66. das von Christus gebaute Haus, Hebr. 3:6; 67. heilige Priesterschaft, 1. Petr. 2:5; 68. heilige Nation, 1. Petr. 2:9; 69. Bruderschaft, 1. Petr. 2:17; 70. sieben Versammlungen, Offb. 1:20; 71. vierundzwanzig ältere Personen, Offb. 4:4; 72. geistiges Israel, Offb. 7:4; 73. Heuschrecken, Offb. 9:3; 74. zwei Zeugen, Offb. 11:3; 75. zwei Ölbäume, Offb. 11:4; 76. Same des Weibes, Offb. 12:17; 77. Bäume des Lebens, Offb. 22:2; 78. Braut Christi, Offb. 22:17; 19:7; 79. Jehovas Zeugen, Jes. 43:10

        1. Störtebeker

          Lieber Matthäus,

          ich kenne das. Es ist absurd!

          Interessant ist auch, dass sie bei den angeblichen Vorbildern vorne in der Bibel anfangen, und dann gemäß der Reihenfolge der Bibelbücher weitergehen. Bis auf den letzten Text. Da bringen sie dann als ihr „Sahnehäubchen“ Jes. 43:10. Die Schafe werden für dumm verkauft.

          Absoluter Nonsens!!!!!!!

          Liebe Grüße auch an Deine Frau

          P.s. Ich hoffe es geht Dir gesundheitlich einigermaßen.

    2. Dimitri

      Liebe Nada, Liebe Leser,

      Vor- und Gegenbilder haben in der Theologie oder der Bibelauslegung (speziell nach Jesu Tod) doch ihre Berechtigung. Man spricht dabei auch von der Typologie. Dies ist in der Bibelauslegung die Inbezugssetzung einer Person oder eines Ereignisses aus dem alten Testament (der Typos) mit einer Person oder einem Ereignis aus dem neuen Testament (der Antitypos).
      Ein Beispiel dafür finden wir in Hebräer 7:15-21. Dabei geht Paulus darauf ein, das Jesus der gegenbildliche Melchisedek sei, sprich der Antitypos. Dadurch wird Melchisedek aus 1. Mose 14:18 zum Typos auf Jesus hin. Den Beweis, dass dieser Vergleich berechtigt ist, liefert Paulus gleich selbst im Hebräer-Brief (Hebräer 7) und bestätigt auch den Übergang aus Psalm 110:4, wo es heisst,"Jahwe hat geschworen und bereut es nicht: "Du bist mein Priester für ewige Zeit, so wie Melchisedek es seinerzeit war."".
      Die Typologie ist also eine Form der Verwendung von Vor- und Gegenbilder, die sich in der Bibel selbst erfüllen. Sprich, ein Vorbild aus dem alten Testament erfüllt sich in einem Gegenbild im neuen Testament.

      Dem gegenüber steht die allegorische Bibelauslegung, wobei einem biblischen Text eine "neuzeitliche" oder sogar eschatologische (prophetische) Bedeutung beigemessen wird. Oft fehlt einer solchen Auslegung der biblische Kontext oder Nachweis. Ein Beispiel dafür wäre zu sagen, dass die 3 Stockwerke der Arche Noah aus 1. Mose 9:16 ein Hinweis oder sogar Beweis auf/für die Drei-Einigkeit Gottes sei, wobei jedes der Stockwerke jeweils für den Vater,  den Sohn oder den heiligen Geist stehe.
      Die allegorische Bibelauslegung ist also eine stark subjektive Auslegung, die schwer zu beweisen und allenfalls auch schwer nachvollziehbar ist.

      Meiner persönlichen Meinung nach, haben typologische Vor- und Gegenbilder also durchaus ihre Berechtigung, da sie auch innerhalb des neuen Testamentes verwendet werden. Die Anwendung von Vorbildern aus der Bibel auf Gegenbilder aus unserer Zeit, eschatologisch oder ähnlich sollten  allerdings sehr vorsichtig verwendet und noch vorsichtiger genossen werden, da diese selten eindeutig bewiesen werden können.

      Liebe Grüsse,
      Dimitri

       

      PS: Da noch recht jung im Gebiet der Bibelauslegung freue ich mich über jede Berichtigung oder Ergänzung zu meiner kurzen Ausführung.

      1. Edelmuth an Dimitri

        Guten Morgen Dimitri

        Deinen Ausführungen bezüglich der Anwendung von Vorbildern mit prophetischer Bedeutung kann ich nur zustimmen. So erfüllte Joseph, der Sohn Jakobs, die Vorraussetzungen der Gleichnisses in Matthäus 24:45-47 (Lukas 12:41) über den treuen und Verständigen Sklaven, das in Jesus und den Vater seine prophetische Erfüllung findet.

        Die Anwendung dieses Gleichnisses auf eine kollektive Kirchenleitung in der heutigen Zeit oder den Papst ist hochumstritten und führt stets zu kontroversen Diskussionen.

        Ede

        1. Lieber Edelmuth,

          wie bei BI gezeigt, ist aus dem Zusammenhang dessen was Jesus bezüglich der Wachsamkeit sagte erkennbar dass w i r es sind, die entweder wachsam sind und den Herrn erwarten, daher ihm eine Speise bereiten, im Unterschied zu denen die das nicht tun - aber das nur nebenbei...

          Ich stimme Dimitri zu, dass es schon "prophetische Vorbilder" gibt. So auch mit Abraham und dessen Söhne, Gal. 4:24:

          was einen bildlichen Sinn hat; denn diese sind zwei Bündnisse: eines vom Berge Sinai, das zur Knechtschaft gebiert, welches Hagar ist.

           

          Die WTG hat das immer übertrieben, ein Beispiel aus dem Wachtturm:

          *** w75 1. 2. S. 91 Abs. 16 Ein prophetisches Drama, das Überleben vorschattete ***
          Dadurch, daß Noah sein Leben nach dem Vorsatz ausrichtete, den Gott gefaßt hatte, um Menschen zu retten, kam durch ihn und seine Familie ein prophetisches Drama zustande, das sich zu Lebzeiten unserer Generation erfüllt. In diesem Drama stellt Noah Jesus Christus dar und seine Frau die „Braut“ Christi oder, genauer gesagt, den Überrest dieser „Braut“klasse, der heute noch auf der Erde ist. Die drei Söhne Noahs und ihre Frauen stellen die getauften Anbeter Jehovas dar, die sich jetzt dem Überrest der „Braut“klasse anschließen und die erwarten, unter der Tausendjahrherrschaft Jesu Christi, des Ewigvaters, dessen irdische Kinder zu werden (Jes. 9:6, 7)
          Noahs Frau stellte die Braut Christi dar, da wird die Bibel zum Traumbuch degradiert 😉

          1. Dimitri

            Lieber Gerd,

            das von dir angefügte Zitat ist ein gutes Beispiel für eine allegorische Bibelauslegung. Die Schlussfolgerungen dieser Ausführung sind nicht nur schwer nachvollziehbar, sondern meinem Wissenstand nach auch  biblisch nicht belegbar (Wobei ich mich auch gerne eines besseren belehren lasse).

            Um diese Auslegung belegen zu können wären weitere, durch die Bibel verfolgbare und belegbare, Beweise nötig.

            Mein angefügtes Beispiel von Jesus als Priester nach der Weise Melchisedeks zeigt meiner Meinung nach schön auf, was nötig ist um eine solche Aussage zu belegen. Dabei können wir viel von Paulus lernen, wie die Bibel ausgelegt werden soll/darf. Wobei mit sicherheit nicht zu vergessen ist, dass Paulus durch JHWH inspiriert auf diese Schlüsse kam.

            Das von dir angefügte Beispiel, ohne den ganzen Artikel gelesen zu haben, lässt sämtliche Beweisse für die erklärte Schlussfolgerung vermissen und sollte deshalb wohl mit höchster Vorsicht genossen werden!

            Liebe Grüsse,
            Dimitri

          2. Was ganz anderes, Gespräche heute mit Nachbarn und Freunden, primär sind es Frauen, die das interessiert und es auch ausüben:

            Yoga oder eindeutschend Joga (Sanskrit, m., योग, yoga; von yuga ‚Joch‘, yuj für: ‚anjochen, zusammenbinden, anspannen, anschirren‘) ist eine indische philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen...

            Ich muss zugeben, es sind auch Relikte unserer früheren Belehrung, ich machte das noch nie, obwohl mir oft vorgeschwärmt wurde. Nun erhebt sich die Frage, ist da irgendwas teuflisches dran, oder eh ganz harmlos? Ich kann es nicht klar beantworten, wie steht ihr dazu? - fragt grüßend

            Gerd

        2. Leo@Edelmuth

          Lieber Ede

          Deinen Ausführungen bezüglich der Anwendung des Gleichnisses auf Jesus Christus und Jehova Gott, als treuer und verständiger Sklave, kann ich so nicht stehen lassen.

          Dieses Gleichniss ( Matthäus 24:45-47 ) über den treuen und Verständigen Sklaven oder Verwalter ist weder auf Jesus noch auf den Vater anwendbar und findet demnach auch keine prophetische Erfüllung in ihnen.

          Wenn du den Kontext dieses Gleichnisses beachtest wirst du sehr schnell erkennen das diese Auslegung Unsinn ist, welcher hier auf BI immer mal wider gepostet wurde.

          Aber wenigstebns bist du auch ´zu der Überzeugung gelangt das es sich hier nicht um eine kollektive Gruppe handelt.

          Liebe Grüße Leo

          1. Edelmuth an Leo

            Hallo Leo

            Wenn du den Kontext dieses Gleichnisses beachtest wirst du sehr schnell erkennen das diese Auslegung Unsinn ist, .....

            Leider fehlt mir im Augenblick diese Erkenntnis. Könntest du mich vielleicht ins rechte Licht setzen?

            Vielen Dank!

            Ede

        3. pit an Edelmuth

          Lieber Edelmuth,

          darf ich darauf hinweisen, dass es im Gleichnis auch einen bösen Sklaven gibt.

          Wer sollte das in deiner Vater/Sohn-Interpretation denn sein?

          Friede pit

          1. Edelmuth an pit

            Ja, pit!

            Das darfst du. Der böse Sklave ist Satan.

            Ede

        4. Störtebeker

          Aus aktuellen Anlass stelle ich diese kleine Abhandlung zum Thema "treuer und verständiger Sklave" hier noch mal ein:

           
          Störtebeker an alle zum Thema „treuer und verständiger Sklave“,
           

           
          in Matth. 24:45-47 finden wir das Gleichnis vom tuvS, und in Luk- 12:42-44 das Gleichnis vom treuen und verständigen Verwalter. Beide Schilderungen sind fast identisch. Es handelt sich jeweils um ein Gleichnis das zeigt auch Luk. 12:41, es handelt sich NICHT um eine Prophezeiung.
           

           
          Die WTG hat dieses Gleichnis wie vieles andere auch, immer benutzt um es auf der Grundlage der eigenen Erfahrungen und ihrer eigenen Geschichte auszulegen.
           

           
          Lange hieß es, Jesus Christus habe diesen Sklaven auf der Grundlage dessen was die WTG um das Jahr 1919 lehrte eingesetzt, und die sogenannten „Gesalbten“ ZJ wären diese „Sklaven Klasse“. Wenn man sich allerdings mit den Lehren der ZJ aus jener Zeit beschäftigt, dann muss man sagen es ist eine Beleidigung Jesu Christi solch eine Behauptung aufzustellen. Das was man damals lehrte ist heute nur noch peinlich.
           

           
          Das Gleichnis vom Sklaven triff auf alle wahren Christen zu allen Zeiten zu. Es hat über die Jahrhunderte hindurch immer Männer und Frauen gegeben die als Einzelne wahre Christen waren.
           

           
          Der Gedanke, dass es die Jahrhunderte hindurch eine eng miteinander verbundene Gruppe gegeben hat, die als einzige durch Christus geistige Speise erhielt und dadurch der alleinige Mitteilungskanal Gottes für alle Menschen war ist nirgendwo in der Geschichte belegt.
           

           
          Genauso ist es eine reine Behauptung, dass der tuvS 1919 eingesetzt wurde. Auch, dass gemäß „neuesten Licht“ der Sklave nicht mehr aus allen „Gesalbten“ besteht sondern nur noch aus der LK, ist mit nichts zu beweisen. Zu Russels Zeit glaubte man Russel wäre es, er selbst wieder sprach dieser Auffassung nicht. Alles das ist nicht haltbar. Wozu es dienen sollte und weiterhin dient werden wir noch sehen.
           

           
          Dieses Gleichnis ist etwas was jeder Christ, also jeder von uns auf sich selbst anwenden muss.
           
          In 1. Petr. 4:10 lesen wir: „In dem Verhältnis wie jeder eine Gabe empfangen hat, gebraucht sie, indem ihr einander als vortreffliche Verwalter der unverdienten Güte ( Gnade ) Gottes dient, die auf mannigfaltige Weise zum Ausdruck kommt“.
           

           
          Wir als Christen haben einen gemeinsamen Glauben, eine gemeinsame Hoffnung, wir haben alle ähnliche Ansichten, und wir versuchen den gleichen Maßstäben zu folgen. Auf Grund dessen fühlen wir uns zueinander hingezogen. So sollte es jedenfalls sein, wenn die Beweggründe stimmen.
           

           
          In dem Gleichnis werden wir aufgefordert Eigenschaften wie Vertrauen, Verständigkeit, Treue, Eigenverantwortung, Wachsamkeit u.s.w. hervorzubringen.
           

           
          Es geht für uns als Einzelne darum, dass wir uns gegenseitig mit den Gaben, Fähigkeiten, und mit dem biblischen Verständnis das wir bisher erlangt haben dienen.
           

           
          Mit dem was wir verstanden haben können wir natürlich auch Schaden bei anderen anrichten. Dann gleichen wir dem „übelgesinnten Sklaven“ der in Matth. 24:48,49 beschrieben wird, oder auch dem „Verwalter“ aus Luk. 12:45. Dafür gibt es viele Beispiele, nicht nur die WTG.
           

           
          Wenn jemand sich in einer übergeordneten Stellung sieht und andere zu beherrschen sucht, dann gleicht er dem „übelgesinnten Sklaven“ der seine Mitsklaven sozusagen schlägt. Man kann auch „trunken“ von Macht und Selbstherrlichkeit werden.
           

           
          In der Bibel steht sehr stark die Einzelperson im Mittelpunkt, sodass unsere Handlungsweise als Einzelperson bestimmt, was für eine Art Verwalter wir sind. Das Gleichnis sollte dazu dienen, dass man seine eigenen Beweggründe prüft
           

           
          Welche Einflussmöglichkeit wir auch immer haben, wir sollten sie nie dazu benutzen Macht über andere auszuüben oder sie einzuschüchtern.
           

           

           
          Jesus Christus ist mild gesinnt und von Herzen demütig. Er ist ein mitfühlender Herr. Wenn wir seine Jünger sind und sein „Joch“ auf uns nehmen wollen, dann müssen wir eben das von ihm lernen, und uns so als treue und verständige Verwalter ( Sklaven, Diener ) erweisen.
           

           
          Er hat die Eigenschaften seines Gottes und Vaters wieder gespiegelt.
           

           
          Ich persönlich habe diesbezüglich noch viel an mir zu arbeiten. Aber gibt es bessere Ziele?
           

           
          Für heute liebe Grüße an Euch alle
           
          von Störtebeker
           

           

           

           

           

           

          1. Lieber Störtebeker und all Ihr anderen Schreiber und Leser,

            ich möchte zum Thema "Treuer und verständiger Sklave" folgenden Beitrag mit einfügen:

            Wer ist der treue und verständige Sklave? 

            Matthäus 24:45 (NWÜ der Jehovas Zeugen)
            "Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen Ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?"

            Matthäus 24:45 (Elberfelder Studienbibel)
            "Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit?"

            1.Petrus 4:10 (NWÜ) zeigt:
            In dem Verhältnis, wie jeder eine Gabe empfangen hat, gebraucht sie, indem ihr einander als vortreffliche Verwalter der unverdienten Güte Gottes dient, die auf mannigfaltige Weise zum Ausdruck kommt.

            1.Petrus 4:10 (Elberfelder Studienbibel):
            Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade Gottes!

            1. Korinther 4:1,2(NWÜ) zeigt:
            Somit schätze uns ein Mensch als Untergebene Christi und Verwalter heiliger Geheimnisse Gottes ein. Außerdem sucht man in diesem Fall bei Verwaltern, daß einer als treu befunden werde.

            1. Korinther 4:1,2 (Elberfelder Studienbibel):
            Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes. Übrigens sucht man hier an den Verwaltern, dass einer treu befunden werde.

            Die angeführten Bibelstellen belegen, das der treue und kluge Sklave in der Bibel auch als Verwalter und Knecht bezeichnet wird. 
            Auch wird dadurch gezeigt, das jeder einzelne Mensch der an Jesus glaubt und der Lehre Jesu folgt dieser treue und kluge Knecht vom Standpunkt Jesu aus gesehen ist.

            Wieso kann man das mit Sicherheit sagen? Die Bibel gibt selbst die Antwort in Bibelbuch Offenbarung Kapitel 1.
            Offenbarung 1:1 (Elberfelder Studienbibel):
            Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen was bald geschehen muß;...

            Offenbarung 1:1 (NWÜ):
            Eine Offenbarung von Jesus Christus, die Gott ihm gab, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen....

            Quelle: www.glaube-bibel-religion.de

            Liebe Grüße an alle

            Ron

          2. Micha

            Lieber Bruder Störtebecker

            Danke für Deine Darlegung. Deine klaren und folgerichtigen Gedanken und Worte müßte doch eigentlich jeder verstehen. Micha

          3. Omma@Störtebeker

            Lieber Störtebeker,

            als ich heute ein wenig in der Bibel forschte, eigentlich zu einem ganz anderen Thema, blieb ich bei Kolosser 2 hängen, und erinnerte mich an deinen Kommentar.  Wenn ich den betreffenden Bibeltext hier einstelle, wirst du sicher merken, was ich meine.

            Kolosser 2:16-23   (NGÜ)
            16 Niemand soll euch also Vorhaltungen machen wegen dem, was ihr esst oder trinkt oder was ihr an den Festen, am Neumondstag oder am Sabbat tut.
            17 Das ist doch alles nur ein Abbild und ein Schatten der Dinge, die Gott angekündigt hatte und die in Christus Wirklichkeit geworden sind.
            18 Lasst euch das Heil von niemand absprechen, der sich darin gefällt, in vorgespielter Demut nicht Gott selbst anzubeten, sondern die Engel, und der sich dafür auf irgendwelche Visionen beruft, die er ´angeblich` gehabt hat. Die selbstsüchtige Einstellung solcher Menschen bringt sie dazu, sich ohne jeden Grund aufzuspielen,
            19 statt sich an den zu halten, der das Haupt ´der Gemeinde` ist. Er sorgt dafür, dass der ganze Leib – gestützt und zusammengehalten durch die verschiedenen Gelenke und Bänder – so wächst, wie Gott es möchte.
            20 Wenn ihr nun also mit Christus gestorben seid und die Prinzipien dieser Welt für euch hinfällig geworden sind, warum lebt ihr dann so, als wärt ihr immer noch ein Teil dieser Welt? Ihr lasst euch vorschreiben:
            21 »Damit darfst du nichts zu tun haben! Davon darfst du nicht essen! Das darfst du nicht einmal berühren!«
            22 Dabei geht es hier doch immer nur um Dinge, die sowieso keinen Bestand haben, Dinge, die dazu da sind, dass man sie verbraucht! ´Wer solchen Forderungen nachkommt,` folgt damit lediglich den Geboten und Lehren von Menschen. 
            23 Zugegeben, es handelt sich um eine Frömmigkeit, die den Anschein besonderer Weisheit hat: dieser selbstgewählte Gottesdienst, diese Demut, diese Schonungslosigkeit gegenüber dem eigenen Körper! Doch das alles ist ohne jeden Wert und dient nur dazu, das menschliche Geltungsbedürfnis zu befriedigen.

            Danke für deinen gut durchdachten Kommentar!

            Es grüßen dich ganz herzlich  Omma und Oppa

        5. Dimitri

          Guten Tag Edelmuth,

          Lieben Dank für deine Worte!

          Leider fällt es mir gerade schwer deiner Herleitung von Joseph über das Gleichnis des treuen und Verständigen Sklaven hin zu Jesus nachvollziehen zu können. Meinst du damit, dass Joseph ein Vorbild auf Jesus hin war? Könntest du die biblische Herleitung allenfalls  etwas erläutern?

          Liebe Grüsse,

          Dimitri

          1. Edelmuth an Dimitri

            Guten Abend Dimitri

            Gerne zeige ich dir und allen anderen die Parallelen zwischen Joseph, den Sohn Jakobs, und Jesus, den Sohn Jehovas, auf

            Jakob liebte Joseph schließlich mehr als alle seine anderen Söhne, da er der Sohn seines Alters war. Josephs Festhalten an dem, was recht war, mag ebenfalls dazu beigetragen haben, daß ihm sein Vater besonders zugetan war.

            (Sprüche 8:27-30) . . .Als er die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis über der Fläche der Wassertiefe festsetzte, 28 als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden ließ, 29 als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, daß die Wasser selbst seinen Befehl nicht überschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, 30 da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war,

            Joseph berichtete was ihm Gott in seinen Träumen geoffenbart hatte. Mit Gottes Hilfe war er in der Lage auch die Träume anderer Personen zu deuten

            Über Jesus ist unstrittig bekannt, dass er die Gabe des Prophezeiens hatte.

            Joseph war vom Vater eine große Hungersnot geoffenbart worden. Sogleich nach seiner Ernennung zum Nahrungsmittelverwalter duch Pharao durchzog Joseph das Land Ägypten. Bis zum Beginn der Jahre des Überflusses hatte er alles gut organisiert. Jetzt brachte das Land reiche Erträge - "händevoll". Joseph sammelte ständig die Nahrungsmittel von dem Feld, das rings um eine jede Stadt war, und lagerte sie in der betreffenden Stadt. Er "fuhr fort, Getreide in sehr großer Menge aufzuhäufen, wie Sand am Meer, bis man es schließlich aufgab, es zu zählen, denn es war ohne Zahl" Die sieben Jahre des Überflusses gingen zu Ende, und die Hungersnot fing an, wie Jehova vorhergesagt hatte - eine Hungersnot, die nicht nur in Ägypten herrschte, sondern "auf der ganzen Oberfläche der Erde". Als die hungernde Bevölkerung Ägyptens zu Pharao um Brot zu schreien begann, sagte dieser: "Geht zu Joseph. Was immer er euch sagt, müßt ihr tun."

            In alter Zeit lenkte Jehova die Dinge so, daß Joseph erhöht wurde, indem er zum Erstminister von Ägypten ernannt wurde, der neben Pharao die höchste Stellung einnahm. In ähnlicher Weise erhöhte Jehova Gott im ersten Jahrhundert Jesus Christus, indem er ihn von den Toten auferweckte und ihm die höchste Stellung an seiner Seite im Universum gab. Joseph, der von Pharao über die Ägypter gesetzt war, gab Pharaos Hausknechte Speise zur rechten Zeit.

            Jesus gab sowohl buchstäbliche Speise wie auch geistige Speise zur rechten Zeit.

            Das Gleichnis aus Matthäus 24:45-47

            (Matthäus 24:45-47) . . .Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

            Die erste Erfüllung des Gleichnisses durch Joseph, den Sohn Jakobs.

            (1. Mose 39:8-9) . . .. "Siehe, mein Herr weiß nichts von dem, was bei mir im Haus ist, und alles, was er hat, hat er in meine Hand gegeben. 9 Da ist niemand größer in diesem Haus als ich, und er hat mir gar nichts vorenthalten. . . .

            Die zweite Erfüllung des Gleichnisses durch Jesus.

            (Matthäus 28:18) . . .Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: "Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

            Ede

            1. Dimitri

              Guten Tag Edelmuth,

              Vielen Dank für deine Mühe und deine Ausarbeitung, die mich dazu bewegt hat, etwas bezüglich den Parallelen zwischen Joseph und Jesus nach zu forschen. Interessanter Weise scheint es diese tatsächlich zu geben, danke das du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

              Arthur W. Pink stellt in "Gleanings of Genesis" fest, dass Joseph Jesus vorgeschattet hat und Ada Habershon bezeichnet Joseph in "The study of the types" sogar als Typos von Jesus und führt gleich noch einen Vielzahl von Bibelstellen an. Zusätzlich bin ich noch auf einige weitere Listen gestossen, die Eigenschaften von Joseph als Vorbild für Jesus auflisten (zB: http://www.wogim.org/joseph.htm).

              Allerdings bin ich auf keinen biblischen "Zeugen" oder eine Bibelstelle gestossen, die Joseph eindeutig als Vorbild auf Christus bestätigt. Beispielsweise wie Mose als Vorbild auf Christus im neuen Testament bestätigt wird (5. Mose 18,15 -> Johannes 1,45 ; Johannes 6,14 ; Johannes 7,40 ; Apostelgeschichte 3,22).  Aus reinem Interesse, kennst du da allenfalls gerade eine passende Stelle?

              Bezüglich der Parallelen von Joseph, Jesus und dem Gleichnis über den treuen und verständigen Sklaven glaube ich nachvollziehen zu können, was du meinst. Wenn ich dich hier richtig verstanden habe, legst du das Gleichnis wie folgt aus:
              - Der Herr -> JHWH
              - Der Sklave -> Jesus Christus
              - Hausknechte -> die Israeliten / Christen

              Wenn ja, würde dies für mich doch noch einige Fragen aufwerfen und Konflikte ergeben, die ich noch nicht schlüssig einordnen kann. Ein kurzes und knappes Beispiel: bei welcher "Ankunft" hat JHWH, Jesus "so tuend" vorgefunden, um ihn zur Belohnung über die ganze Habe zu setzten? Wäre diese Begebenheit dann irgendwo zwischen Matthäus 24 und Matthäus 28 zu finden?

              Nochmals Danke und liebe Grüsse,
              Dimitri

          2. Edelmuth an Dimitri und alle

            Anwendung des Gleichnisses vom treuen und verständigen Sklaven

            Die Organisation der Zeugen Jehovas, kurz der Sklave genannt, wendet dieses Gleichnis in der Weise auf sich selber an, in dem sie sich als "der Treue und Verständige Sklave" und alle anderen Glaubensgemeinschaften als "der untreue Sklave" in Bezug auf den Herrn Jesus und die wahre Anbetung sieht. Das impliziert (beinhaltet), dass der "untreue Sklave" (alle anderen Glaubensgemeinschaften) vom Herrn jemals zu seinem Sklaven berufen wurden, was selbst die Organisation heftigst bestreiten würde. Auf jeden Fall, gibt sie damit zum Ausdruck, dass es mehr als einen Sklaven gibt, nämlich den treuen und den untreuen Sklaven, und sie die Begebenheit mit dem Sklaven als Gleichnis und nicht als Endzeitprophezeiung sieht.

            Im Kontext, in den Versen Matthäus 24:36-44, beschreibt Jesus die Endzeit. Ist daraus zu schließen, dass die in dem Gleichnis geschilderte Beurteilung eines Sklaven, ob treu oder böse, ebenfalls der Endzeit, besonders der Zeit zwischen 1914 bis 1919 und nur in Verbindung mit den Zweigbüro der Zeugen Jehovas in Brooklyn/USA, zuzurechnen ist? Nein! In dem Falle müsste der böse Sklave auch erst in der Endzeit, besonders in der Zeit zwischen 1914 bis 1919 erkennbar sein, was nicht einmal die Organisation behaupten würde. Mit dem Abgleiten von der wahren Anbetung in der Frühzeit der Christentums, während der Zeiten der Nationen, erkennt die Organisation bereit den untreuen, bösen Sklaven.

            Die Anfangs geschilderte erste und zweite Erfüllung des Gleichnisses durch Joseph, den Sohn Jakobs, und Jesus, den Sohn des Vaters, belegen die universelle zeitliche wie örtliche Bedeutung des Gleichnisses vom treuen und verständigen Sklaven.

            Ede

          3. Lieber Ede,

            als "Alle" wage ich eine kleine Zwischenfrage an  dich:

            23 Sein Herr sprach zu ihm: Wohl, du guter und treuer Knecht!

            Wer ist dieser sprechende "Herr" und wer ist der "Knecht"?

            Danke für die Antworts"speise" zur baldigen Mittagszeit

            🙂

          4. Edelmuth an Gerd

            Hallo Gerd

            Gerne komme ich auf das Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven zurück.

            Es ist aus meiner Sicht unerheblich, ob der Herr buchstäblich diese Vokabular benutzt hat. In einer anderen Sprache klingt es bestimmt anders. Aber sinngemäß wird sich der Herr gegenüber seinem Sklaven so ausgedrückt haben, bevor er ihn über sein ganze Habe gesetzt hat, in dem einen Fall Pharao zu Joseph und in dem anderen Fall Jehova zu Jesus.

            Ede

          5. Edelmuth an Dimitri und alle

            Kollektiv oder Einzelperson?

            Der Sklave betont, dass der in dem Gleichnis beschriebene "Treue und Verständige Sklave" ein Kollektiv (Personengruppe) sein müsse. Er schlussfolgert, dass es zur dauerhaften Erfüllung seiner Aufgaben sowohl in der Tiefe, über mehrere Generationen, wie auch in der Breite, zur Ausführung seines erdenweiten Auftrages, viele Diener des Herrn erforderlich sind. Damit schließt er den Zirkelschluss, indem er zu der Erkenntnis kommt, dass der "Treue und Verständige Sklave" demnach ein Kollektiv sein müsse, dass nur er darstellen könne.

            Der Jerusalemer Beschluss, der mit Zustimmung des Heiligen Geistes (Apg. 15:28) beschlossen wurde, belegt, dass die Brüder uneins waren und Beschlüsse oft durch Mehrheitsentscheidungen, in der sich die Minderheit der Mehrheit fügt, beschlossen werden. So auch in der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas (siehe Raymond Franz)

            Wenn bei einem Beschluss, in dem die Mehrheit den "Treuen und Verständigen Sklaven" darstellt - weil dieser Beschluss angenommen wurde - wen stellt dann die Minderheit, die den Beschluss ursprünglich ablehnte und sich lediglich der Mehrheit fügte, dar?

            Der nächste Beschluss ist wieder ein Mehrheitsbeschluss, an dem wieder alle teilnehmen, sowohl die, die bei dem vorherigen Beschluss dafür, wie auch die, die dagegen waren. Die Beschlussfindung ist wieder die Selbe wie im vorherigen Fall.

            Ist es möglich, dass der Heilige Geist Gottes Diener zu unterschiedlicher, teils sich widersprechender Erkenntnis verhilft? Nein! Die Bibel belegt, dass ein unter Leitung des Heiligen Geistes von vielen Autoren geschriebenes Buch harmonisch zusammen passt.

            Ist es dann möglich, dass Beschlüsse, in der die Mehrheit den Treuen und Verständigen Sklaven und die Minderheit den "untreuen" Sklaven darstellen, eben von diesen unter Leitung des Heiligen Geistes gefällt werden, die für alle Zeugen Jehovas verbindlich sind, aber in Kürze wieder kassiert werden müssen, weil sie sich anhand der Bibel als falsch erwiesen haben?

            In Gottes Vorhaben sind die Auserwählten tatsächlich auserwählte treue und verständige Sklaven. Etwas Anderes würde der Vater sich nicht aussuchen. Diese sind kein Kollektiv, sondern viele Einzelpersonen auf die das Gleichnis vom treuen und Verständigen Sklaven zutrifft.

            Ede

          6. Max

            Hallo Edelmut,

            deine Einlassungen zu Matt. 24 : 45-48 zum Thema t.u.v.S. Sind eine Mischung aus WTG Floskeln und eigener Auslegung, kurz gesagt Nonsens.

            Was du in dieses einfach zu verstehenden Gleichnis Jesu hineininterpretierst entbehrt jeder vernünftigen Grundlage.

            Du solltest es einfach lassen.

            Liebe Grüße Max

          7. Edelmuth an Max

            Toll Max

            Kannst du deine Erkenntnis auch biblisch begründen?

            Ede

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