Im Zweifel doch der bessere Christ?

zweifel-001-1Ist der treue und verständige Sklave die Instanz, durch die Jehova heute zu den Menschen spricht? Oder sollte jeder Christ sein Denkvermögen selbst gebrauchen?
So versteht sich unser Thema: „im Zweifel“ stellt ein Christ selbst Fragen, sucht Antworten und kann so der Wahrheit näher kommen… Das soll die hier erzählte Geschichte zeigen:

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Die Zusammenkunft ist zu Ende und ich habe mir ein Herz gefasst: heute werde ich mit einem Ältesten sprechen und ihn um Rat fragen. Ralf Herzer (Name frei erfunden) ist ein guter Freund von mir; wir führen oft Gespräche über „Gott und die Welt“ – zu ihm habe ich Vertrauen und kann mich in allem, was mich bewegt, an ihn wenden.

„Ralf, hast Du einen Moment Zeit?“ frage ich also, als er gerade ein Gespräch beendet hat. „Natürlich“ antwortet er, „was gibt’s denn?“

„Ralf, wir glauben doch, dass die Bibel Gottes Wort ist und dafür haben wir viele Beweise. Eine wesentliche Grundlage unseres Glaubens sind die Prophezeiungen aus der Bibel, die sich vor unseren Augen erfüllen – wie wir meinen. Und es sind auch die Vorbilder aus biblischen Zeiten, die eine neuzeitliche Erfüllung finden.“

„Ja, natürlich – so sehen wir das und das festigt unseren Glauben. Was meinst Du denn, hast Du etwas Bestimmtes im Sinn?“

„Ja, Ralf, ich nehme 3 Beispiele“, erwidere ich und erläutere meinem Freund die Fragen, die mich bewegen.

„Wir glaubten aus biblischen Aussagen, dass die Generation, die das Jahr 1914 miterlebt hat, auch das Ende dieser Welt miterleben wird. Erst, als sich diese These überhaupt nicht mehr halten ließ, gab es eine andere Interpretation des Begriffs „Generation“ und danach gab es dann eine weitere Erklärung bezüglich der „überlappenden Generation“, in der wir leben.

Dies sind 3 völlig unterschiedliche Interpretationen in Bezug auf unsere Endzeiterwartung. Man kann nicht sagen, das Licht sei heller geworden; denn die Erkenntnis wird nicht besser, sondern anders.
Diese Feststellung, lieber Ralf, ist mir wichtig. Das Flugzeug ist keine Weiterentwicklung des Automobils; es ist keine Verbesserung, sondern etwas völlig anderes.

Als zweites Beispiel nehme ich die Aussage zur „neuzeitlichen babylonischen Gefangenschaft“. Im Wachtturm von November 2016 auf Seite 22 ab Vers 6 wird diesbezüglich eine neue Lehre verkündet. Auf Seite 1 steht: „Der Wachtturm – verkündet Jehovas Königreich“.

Stell Dir bitte folgendes vor, lieber Ralf: vor 3 Jahren wäre ich zu den Ältesten gekommen und hätte folgendes gesagt:

„Liebe Freunde, wir glauben, dass es eine neuzeitliche Erfüllung der „Gefangenschaft durch Babylon“ gab. Die führenden Personen der Bibelforscher wurden inhaftiert; die Tätigkeit des Volkes Gottes kam zum Erliegen.
Jedoch ist es eine bekannte Tatsache, dass nicht religiöse Kräfte die Inhaftierung von Rutherfort und seinen Gefährten angestrengt haben, sondern weltliche Kräfte. Die Begründung war die Schwächung der Kriegsanstrengungen durch die Bibelforscher.
Man muss auch konstatieren, dass die Bibelforscher zwar sehr eifrig waren; dennoch war es eine sehr kleine Gruppe, die international noch wenig Bedeutung hatte.
Außerdem ist nichts darüber bekannt, dass „das Werk deshalb zum Erliegen kam“. Vielmehr kann man annehmen, dass die gläubigen Bibelforscher im Wesentlichen weiterhin uneingeschränkt aktiv waren. Von einem „Verschwinden“ oder einer „Untätigkeit“ der gesamten Organisation kann daher nicht die Rede gewesen sein. Die Interpretation der „neuzeitlichen Gefangenschaft durch Groß Babylon“ hat daher einige ganz offensichtliche Fehler.“
Lieber Ralf, ich denke, wenn ich das geäußert hätte, dann hätte das wohl, je nachdem, wie laut ich diese Hinweise gegeben hätte, meinen Ausschluss zur Folge gehabt.

Das gleiche gilt aber auch für Zweifel an der – in den letzten 140 Jahren wohl 18 mal – in den letzten 20 Jahren 3 Mal geänderten Endzeiterwartung.

Als Drittes möchte ich anführen, dass ein „treuer und verständiger Sklave“, der sich einerseits um Bibelerkenntnis bemüht und diese Erkenntnisse auch an das Volk Gottes weitergibt, der aber andererseits erwartet, dass man ihm uneingeschränkt folgt, jedoch ständig seine grundlegenden glaubenstragenden Lehren ändert, möglicherweise zwar treu, jedoch keinesfalls verständig genannt werden kann.
Ein inspiriertes Sprachrohr Gottes kann nicht – wie im Beispiel Nummer 2 gezeigt, ganz offensichtliche Tatsachen übersehen und quasi „überschreien“.
Für die neuzeitliche Erfüllung der „Gefangenschaft durch Babylon“ wurde behauptet, es sei eben eine Gefangenschaft durch die falsche Religion gewesen – und zwar eine buchstäbliche Gefangenschaft.
In Wirklichkeit erfolgte die Gefangenschaft aber durch weltliche Kräfte und aus weltlichen Motiven.

Heute stellt man fest, dass es sich um eine geistige Gefangenschaft handelte, die zum Ende des ersten Jahrhunderts begann und im 20. Jahrhundert endete. Auf die Fußnote komme ich noch zu sprechen.
Weiter wurde behauptet, das Volk Gottes sei in eine Zeit der Untätigkeit gefallen. 100 Jahre später stellt man fest: In den vergangenen Jahren dachten wir, Jehova sei mit seinem Volk unzufrieden gewesen, weil es sich während des Ersten Weltkriegs nicht eifrig am Predigtwerk beteiligt habe. Daher schlussfolgerten wir, Jehova habe Babylon der Großen gestattet, sein Volk für eine kurze Zeit gefangen zu nehmen. Wie treue Diener Gottes, die die Zeit zwischen 1914 und 1918 miterlebt hatten, später jedoch klarstellten, hatte das Volk des Herrn als Ganzes alles ihm Mögliche getan, das Predigtwerk in Gang zu halten. Für diese Berichte gibt es gut belegte Hinweise…. „(Seite 27, Abs. 5)

Die Fehlinterpretation – das muss man feststellen – ist offensichtlich und sehr krass. Man benötigte hundert Jahre, um dies zu bemerken.“

Mein Freund Ralf ist plötzlich sehr nervös, zumal einige umstehende Brüder und Schwestern uns fragende Blicke zuwerfen. Ralf meint, das seien doch sehr komplexe Themen und ob ich nicht Lust hätte, am Nachmittag zu ihm zum Kaffee zu kommen. Diese Einladung nehme ich gerne an und wir setzen unser Gespräch am Nachmittag fort.

Ich habe also den Studienwachtturm von November 2016 mitgebracht und lese vor: Seite 22, Absatz 6 Haben Christen je etwas erlebt, was mit der Babylonischen Gefangenschaft vergleichbar ist? Viele Jahre erklärte diese Zeitschrift, dass Gottes neuzeitliche Diener 1918 in babylonische Gefangenschaft kamen und 1919 daraus befreit wurden. Doch angesichts der Gründe, auf die der vorliegende und der folgende Artikel eingehen, war es nötig, diese Thematik erneut zu untersuchen.

Die babylonische Gefangenschaft der Israeliten ist ein zentrales und oft bedientes Thema in unserer Literatur. Warum ist das so? Die Themen: „Dienst, Aufopferung, Gehorsam und Strafe für fehlenden Gehorsam“ finden sich – in dieser Form konzentriert und aufbereitet, in der christlichen Botschaft nicht. Vielmehr ist von Liebe, Güte, Gnade und Vergebung die Rede; auch kann man die „Früchte des Geistes“ thematisieren. Das Alte Testament aber bietet genug Stoff; das Volk Israel als Nation und seine Geschichte sind sehr gut geeignet, um mit dem erhobenen Zeigefinger zu mahnen.

Seit Jahrzehnten lehren Zeugen Jehovas folgende 2 Punkte:

  1. Acht Personen des Führungsgremiums der Bibelforscher wurden 1918 inhaftiert und 1919 wieder freigelassen. Dies war die „neuzeitliche babylonische Gefangenschaft“ des Volkes Gottes.
  2. Seit 1919 ist dieses Gremium der „treue und verständige Sklave“.

Zur Rolle des tuvS heißt es in der zitierten Ausgabe des Wachtturms 11.2016 auf Seite 15, Abs. 7:

NICHT VERGESSEN, WIE WIR GEFÜHRT WERDEN

Jehova führt und versorgt den irdischen Teil seiner Organisation durch den „treuen und verständigen Sklaven“. Dieser untersteht Christus, dem „Haupt der Versammlung“ (Mat. 24:45-47; Eph. 5:23). Wie die leitende Körperschaft im 1. Jahrhundert respektiert dieser Sklave Gottes inspiriertes Wort und schätzt es sehr.

Es hat sich somit bis heute bei jedem Zeugen Jehovas folgendes eingebrannt: Das alte Israel war Gott ungehorsam; die Babylonier fielen ein, zerstörten Jerusalem, töteten viele Menschen und führten das Volk weg in die Gefangenschaft.

Es gibt eine neuzeitliche Erfüllung. Menschen, die im 20. Jahrhundert gelebt haben, über die es Zeitzeugen gibt, von denen es Fotos und Lebensberichte gibt, sind Figuren in der Erfüllung biblischer Prophezeiungen. Ihre Haft und Freilassung ist Gegenstand biblischer Vorhersagen und Vorbilder – und ich – als Zeuge Jehovas, habe das quasi miterlebt. WIE GLAUBENSSTÄRKEND.

In dem Artikel des Studienwachtturms 11.2016 ab Seite 21 wird ab Absatz 6 festgestellt, dass dies wohl eine Fehlinterpretation war. Dann wird ausgeführt, dass die Parallele eher zwischen dem zweiten und dem zwanzigsten Jahrhundert stattfand.
Folgende Schritte werden gemacht:

  • Aus dem wahren Christentum entstand eine Religion, die die falsche Christenheit wurde
  • Diese falsche Christenheit ist durch ihre Entstehung dann ein Teil des „Weltreiches der falschen Religion“, welches unter anderem dadurch gekennzeichnet ist, dass es mit dem Staat zusammenarbeitet bzw. diesen beherrscht.
  • In den 18 Jahrhunderten gab es stets Bemühungen von Einzelnen, die Wahrheit zu finden
  • Im 19. Jahrhundert – im freien Amerika – war es Russel und seinen Freunden möglich, sich von der falschen Religion zu trennen – was schlussendlich zur Befreiung aus Groß Babylon für Gottes Volk führte.

In der Endnote zum Artikel heißt es dann aber:  [1] (Absatz 14) Zwischen der 70-jährigen Gefangenschaft der Juden in Babylon und dem, was Christen nach Beginn des Abfalls widerfuhr, gibt es viele Ähnlichkeiten. Dennoch scheint die Gefangenschaft der Juden kein prophetisches Vorbild für das zu sein, was Christen erlebten. Ein Unterschied besteht zum Beispiel in der Länge der Gefangenschaft. Wir sollten also nicht in jeder Einzelheit der Gefangenschaft der Juden prophetische Parallelen suchen, so als würden diese irgendwie auf das hinweisen, was gesalbte Christen in den Jahren vor 1919 erlebten

An dieser Stelle mache ich meinen Freund Ralf darauf aufmerksam, dass es sich um eine neue Qualität der Bibelinterpretation handelt. Prophetische Vorbilder haben eine neuzeitliche Erfüllung; Prophezeiungen haben eine Erfüllung. Hierüber haben Jehovas Zeugen jahrzehntelang Bücher geschrieben, die mit großer Begeisterung auf Bezirkskongressen herausgegeben und jahrelang in Versammlungsbuchstudien durchgenommen wurden.

Nun gibt es scheinbar eine neue Art der prophetischen Vorbilder?

Es scheint hier so zu sein, dass sich – und sei es auch erst nach hundert Jahren – die Lehre von der Babylonischen Gefangenschaft – neuzeitlich durch die Inhaftierung von Rutherfort und 7 anderen Männern, einfach nicht mehr halten lies.

(Dass dies so lange dauerte, könnte verwundern, wenn man nicht weiß, dass jede Kritik an der Lehre des tuvS mit dem Gemeinschaftsentzug geahndet wird. Tatsächlich hat Rutherfort selbst das Gremium um Russel weitgehend ausgetauscht; dies war seine Methode, seine Lehrmeinung in der Organisation durchzusetzen.)

Es gibt aber keine schlüssige Nachfolge-Interpretation. Also wurde innerhalb von 10 Minuten und ein paar Wachtturm-Absätzen die Geschichte der Christenheit von 18 Jahrhunderten dargestellt, dabei die Übersetzung der Bibel und der Buchdruck als Meilensteine erwähnt, die jeder kennt (damit ist es schlüssig – man kann mitreden…) und eine neue Art der Erfüllung biblischer Vorbilder kreiert, für die es noch keine Bezeichnung gibt:

Sind es „Halb-Vorbilder“, „nützliche Parallelen ohne zwingenden Lehrcharakter“… oder wie will man die Lehre, die durch eine Endnote relativiert wird, bezeichnen?

Man kann den ganzen Wachtturm-Artikel studieren, um in der Endnote festzustellen, dass die angebliche „neue“ Erkenntnis als solche so vielleicht doch nicht zu sehen ist?

Ein paar Punkte zeige ich meinem Freund Ralf auf:

Das Volk Israel hatte ein Staatsgebiet und staatliche Strukturen. Man konnte dieses Volk angreifen und verschleppen.

Wie immer man es dreht: die ersten Christen hatten nichts, was irgendwie eine Parallele zu einem „Volk“ oder einem „Staat“ aufweist – das Gegenteil war der Fall.

Als das Christentum sich ausbreitete und unterschiedliche Lehrmeinungen und Interpretationen der Schrift entstanden, entstanden auch unterschiedliche Religionsrichtungen.

ABER: Das, was wir als das „Neue Testament“ – auch als Basis des Christlichen Glaubens kennen, entstand ja erst im ersten Jahrhundert – in den ca. 60 Jahren nach 33 unserer Zeitrechnung. In dem Moment, wo die Tinte auf der Offenbarung des Johannes trocken war, entstanden bereits unterschiedliche Lehren und Interpretationen.

Ein Volk in Gefangenschaft muss – um der Interpretation folgen zu können – in irgendeiner Weise erkennbar und vorhanden sein. Ein solches „christliches Volk“ gab es jedoch zu keiner Zeit. Schon damit fällt die neue Interpretation der „geistigen Gefangenschaft in Groß Babylon“ in sich zusammen und entbehrt jeder Logik.

Das Ende der Interpretation liest sich dann wie im Märchenbuch: … es gab die freien Länder, wo man gegen die Kirche reden konnte. In einem dieser Länder, nämlich im schönen Amerika, lebte der Bruder Russel. Er suchte aufrichtig nach der Wahrheit…. Und bezeichnete alle Kirchen als die „Hurenkirche“ im biblischen Sprachgebrauch…

Ich hatte ein paar Fragen an meinen Freund Ralf. Diese Fragen sind in ein Gespräch gemündet, in welchem ich ihm darlegen musste, dass im Wachtturm 11.2016 eine seit Jahrzehnten vertretene Auffassung zu neuzeitlichen Erfüllungen neu interpretiert wurde, um dann in der Fußnote darzustellen, dass nicht alles so genau gesehen werden kann, weil es nicht überall Parallelen gäbe.

Im gleichen Wachtturm wird aber glasklar betont, dass die Wahrheit nur vom „treuen und verständigen Sklaven“ kommt, der seit 1919 tätig ist. Meine Frage, woran man erkennt, dass jemand verständig ist, wenn er eine zentrale Lehre seit hundert Jahren offensichtlich falsch predigt, lässt Ralf unbeantwortet – wie auch alle anderen Fragen, die ich in den Raum gestellt habe.

So gehen wir auseinander: ich mit den Fragen, auf die ich keine Antwort erhielt und mein Freund Ralf mit der Erkenntnis, dass eines seiner Schäfchen die geistige Speise, die der treue und verständige Sklave zur Speise dargeboten hat, überhaupt nicht verdauen kann.

Liebe Brüder, dies ist nur ein Beispiel von vielen… und das Gespräch mit Ralf ist natürlich frei erfunden. Was leider nicht frei erfunden ist, dass ist die Tatsache, dass Jehovas Zeugen zwar darstellen, dass sie auf alle Lebensfragen eine biblisch fundierte Antwort haben und dass der treue und verständige Sklave die einzige Quelle göttlicher Wahrheit ist; dass Jehovas Zeugen aber eben keine Antworten auf irgendetwas haben, sondern immer nur aus ihrer Literatur vorlesen.

Wenn man einen Jehovas Zeugen zu irgendwelchen Themen befragt, erhält man keine Antworten. Probiere es aus: frage irgend etwas und bringe dazu Argumente. Du wirst keine Antworten bekommen, weil Jehovas Zeugen das eigene Denken zum einen abtrainiert und zum zweiten grundsätzlich verboten ist: nur der treue und verständige Sklave gibt die Wahrheit vor: selbst zu überlegen offenbart fehlendes Vertrauen und letztlich Ungehorsam gegenüber dem Kanal Gottes.

Sind die Christen, die Fragen stellen und zweifeln – am treuen und verständigen Sklaven – „im Zweifel doch die besseren Christen“?

 

 

 

 

 

Mag ich nicht (28)

119 Kommentare zu “Im Zweifel doch der bessere Christ?

  1.  
    An Alle
    Wenn wir begriffen haben, was der Opfertod Jesus für uns bedeutet, was Jesus durch seinen Tod für uns Menschen errang; dann haben wir auch die Botschaft der Gnade vom NT verstanden und in unser Herz dringen lassen!!  Warum muss man sich dann über „Kreuz“ oder „Hinrichtungspfahl“ streiten ???
     
    LG Noomi
     

    1. Ike

      Noomi,

      gute Frage! Hier die Adresse wo sie richtig adressiert ist:

      25 Columbia Heights, Brooklyn, NY 11201, Vereinigte Staaten

    2. Annie

      Liebe Noomi,

      danke für deinen lieben Kommentar an mich und auch diese Zeilen. Du hast Recht mit deiner Frage.

      Leider hat auch Ike mit seiner Antwort Recht, fürchte ich.

      Ich hatte letzte Woche in der Stadt ein Gespräch mit 2 netten Zeuginnen über 607 und 1914, als mich eine von ihnen fragte, warum mir diese Daten so wichtig wären, viel wichtiger wäre doch, Jehova kennen zu lernen und seinen Willen zu erfahren. Meine Antwort war, dass mich diese Daten erst interessierten, seit ich Zeugen Jehovas kenne. Ich hab sie mir ja nicht ausgedacht. Mit dem Pfahl ist es dasselbe. Und mit den Festen, und dem Blut und und und... Hauptsache anders als alle anderen, damit man was zum Streiten hat.

      Liebe Grüße, Annie

  2. Edelmuth an alle

    Wer ist der Treue und verständige Sklave?

    Ernst Bibelforscher gibt es immer noch.

    Als sich die Zeugen Jehovas 1928 von den Ernsten Bibelforschern trennten und sich fortan Zeugen Jehovas nannten, waren sie zunächst eine Minderheit. Nach eigenem Bekunden zählten sie sich als Minderheit zum Treuen und Verständigen Sklaven.

    Heute gibt es Minderheiten, die sich von den Zeugen Jehovas lösen. Zählen einige von ihnen aufgrund ihrer Berufung zum Treuen und Verständigen Sklaven des Herrn?

    Ede

    1. Lieber Ede, du fragst:

      Heute gibt es Minderheiten, die sich von den Zeugen Jehovas lösen. Zählen einige von ihnen aufgrund ihrer Berufung zum Treuen und Verständigen Sklaven des Herrn?

      Es gibt Unzählige unter denen die an Gott (der sich in der Bibel offenbarte) glauben, die können von Gott als "Berufene und Erwählte" werden und genau diese spricht Jesus an =>"Viele sind berufen, wenige sind auserwählt".

      JEDER der Berufenen kann nach dem Gleichnis vom guten und bösen Sklaven, ein guter oder böser Sklave sein, oder dazu werden.

      Der Kontext vom Gleichnis in Matth. 24 zeigt, dass Jesus auf die Wachsamkeit hinwies, auf die Erwartungshaltung derer, die er ansprach und danach das Gleichnis anschloss.

      JEDER der Berufenen sollten auf ihren HERRN  warten, er ist noch verreist, auch für uns ist er nicht sichtbar.

      Dann zeigt uns dieser Herr, dass er sein Kommen nicht per handy u.dgl. ankündigt, denn er ist plötzlich d a , für manche wird er Willkommen geheissen, für gleiche unwachsame Berufene, ist er ein Schreck.

      Nun scheiden sich die Geister: die klugen Berufenen, haben immer was zum Essen parat, der hungrige Heimkehrer braucht nicht zu darben, denn sie haben immer was in der Küche bereit gestellt.

      Aber die selben, die auch zu den Berufenen gehören, mögen sich sagen, nun war ich 50 Jahre in einer Endzeitsekte, laufend wurde mir eingeflößt: "Der Herr ist nahe!", manche gaben sogar datenmäßige Hinweise - und nichts geschah!

      Ergo dessen, haben viele die Erwartung fallen gelassen und machen lieber "Brotzeit" auf der "Wies'n", ihr Maß ist immer voll und wird geleert. Und dann kommt plötzlich der Herr....... das böse Ende naht.

      Übrigens, lese mal in diesem Kapitel und im Drauf-folgenden, w e n Jesus mit dem "Herrn", auch "Hausherr" genannt, meint!

      E r kommt w i e d e r, er ist es der dort spricht, das wissen sogar die von "Babylon", und was meinst du?

      Mit Abendgrüßen und Ermunterung zur Wachsamkeit, grüßt dich herzlich -

      Gerd

      1. Edelmuth an Gerd

        Hallo Gerd

        Das ist wirklich interessant. Ich hoffe du meinst diese Bibelstelle:

        (Matthäus 24:48-51) 48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus' 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

        Ist Jesus der Herr, der überraschend wie ein Dieb in der Nacht kommt, um seinen Sklaven zu besichtigen, dann ist er auch Herr des bösen Sklaven bis er ihn bestraft.

        Wenngleich auch in den nachfolgenden Kapitel Jesus als Herr beschrieben wird, so ist daraus nicht zu schließen, dann in dem Gleichnis von Treuen und Verständigen Sklaven grundsätzlich Jesus den Herrn darstellt.

        Der in dem Gleichnis von Nächsten unter die Räuber Gefallene muss nicht unbedingt ein Jude und der, der ihm hilft, ein Samariter sein. Die Gleichnisse gelten grundsätzlich für alle Arten von Menschen.

        Ede

        1. StillesWasser @ Ede

          Hallo Edelmuth,

          möchte kurz meine bescheidene Meinung zu Matthäus 24+25 äußern, wenn du erlaubst:

          Wir haben m. E. eine Enzeitrede Jesu, die 2 Themen behandelt: Die Zertörung Jerusalems und die Endezeit. Ich habe die beiden Kapitel mal in folgender Reihenfolge gelesen:

          Matthäus 24:1-28 = Tempelzerstörung und Dransal der Endzeit
          Matthäus 24:29-31 = Ankunft des Menschensohnes
          Matthäus 25:31-46 = Endzeit: Das Gericht

          Anschließend las ich die Gleichnisse:

          Matthäus 24:32-44 = Ermahnung zur Wachsamkeit (Feigenbaum, Noah, Einbrecher)
          Matthäus 24:45-51 = Der treue und der untreue Knecht
          Matthäus 25:1-13 = 10 Jungfrauen
          Matthäus 25:14-30 = Gleichnis von den anvertrauten Talenten

          Ich hab mir beim lesen vorgestellt wie Jesus so sinngemäß sagte: "Ich sag euch jetzt, was auf euch zukommt und wie alles ausgehen wird. Weil aber niemand - auch ich nicht - weiß, wann das alles eintreten wird, hier 4 Gleichnisse, damit ihr euch bewusst werdet, wie wichtig es ist wachsam zu bleiben bis ich wiederkomme."

          Ich denke nicht, dass sich die ersten Christen den Kopf darüber zerbrochen haben, welche prophetischen Vorbilder diese Gleichnisse haben könnten, denn sie erwarteten die Wiederkunft Jesu zu ihren Lebzeiten. Heute, 2000 Jahre später, neigen wir vielleicht dazu, diesen Worten (=Gleichnissen) eine prophetische Bedeutung beizumessen, weil wir denken, dass Jesus ja noch nicht wiederkam und wir es somit (auch) für unsere Lebzeiten erwarten, denn es ist jetzt höchste Zeit... So wie eben die ersten Christen. Also suchen wir nach Erklärungen für Dinge, die vielleicht eigentlich nur bedeuten: "Bleib wachsam!" Aber unterm Strich, egal wann Jesus wiederkommen wird: Kein Mensch wartet länger als der andere. Wir warten alle maximal die Zeit unseres Lebens darauf.

          Liebe Grüße
          StillesWasser

          1. Edelmuth an StillesWasser

            Guten Abend StillesWasser

            Ich denke nicht, dass sich die ersten Christen den Kopf darüber zerbrochen haben, welche prophetischen Vorbilder diese Gleichnisse haben könnten, denn sie erwarteten die Wiederkunft Jesu zu ihren Lebzeiten.

            Du hast recht. Einige behaupten sogar, dass Jesus Jünger sich geirrt hätten, als sie Jesu Königreich zu ihren Lebzeiten erwarteten. Aber haben sie sich tatsächlich geirrt?

            (Apostelgeschichte 1:6) . . .Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: "Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her?"

            Wann wurde das Königreich wieder hergestellt?

            (Hesekiel 21:27) . . .In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben. . .

            Wann hatte Jesus das gesetzliche Recht das Königreich in Empfang zu nehmen?

            Jesus war treu bis zu seinem Tod am Pfahl. Ihm wurde das Königreich vom Vater zugesichert. Als er vom Vater wieder auferweckt wurde, hatte Jesus das gesetzliche Recht das Königreich in Empfang zu nehmen. Da Jehovas Worte absolut zuverlässig sind, war bei Jesu Auferstehung das Königreich wieder hergestellt. Jesu Auferstehung war noch zu Lebzeiten seiner Jünger.

            Ede

            1. Ike

              Ede,

              "Jesus war treu bis zu seinem Tod am Pfahl"

              ob es in Deinen Schädel hinein geht oder nicht interessiert weder die Welt, noch den Himmel, weder Menschen noch Engel, aber Tatsache und historischer Fakt bleibt in alle Ewigkeit: Jesus Christus wurde ans KREUZ gebracht und hat die Menschheit am durch seinen Tod am KREUZ erlöst.

              Gott, interessiert sich aber für Dich, denn er möchte, dass selbst Du gerettet wirst. Jaaa, sooo weit geht ER und seine Liebe die ER am KREUZ gezeigt hat, dass sogar einer wie Du davon profitieren darf.

              Unfassbar und für Menschen nicht nachvollziehbar, nicht wahr?

              Die Sache mit dem Pfahl, das war Winnetou und die Freimaurer und ihre falschen Christusse.

              Also Du verwechelst da was! Pass lieber mal auf, es gab schon Verwechslungen die endeten tödlich😏

              1. Edelmuth an Ike

                Warum Jesus an einem Stamm sterben mußte.

                Als Jehova Gott den Israeliten sein Gesetz gab, verpflichteten sie sich, dessen Satzungen zu befolgen. Da sie jedoch Nachkommen des Sünders Adam waren, konnten sie das Gesetz nicht vollkommen halten. Aus diesem Grund kamen sie unter den Fluch des mosaischen Gesetzes. Um diesen besonderen Fluch von ihnen wegzunehmen, mußte Jesus wie ein verfluchter Verbrecher an einen Stamm gehängt werden. Diesbezüglich schrieb der Apostel Paulus: "Alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben:Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des Gesetzes geschrieben sind, um sie zu tun.' . . . Christus hat uns vom Fluch des (mosaischen) Gesetzes losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist' "

                (Galater 3:10-13) . . .Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun." 11 Daß übrigens durch Gesetz niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn "der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben". 12 Das GESETZ nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern "wer sie tut, wird durch sie leben". 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist." (NWÜ)

                13 Christus nun hat uns vom Fluch des Gesetzes losgekauft, indem er an unserer Stelle den Fluch getragen hat. Denn - so sagt die Schrift - "verflucht ist jeder, der am Pfahl endet" (Neue Genfer Übersetzung)

                13 Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Pfahl hängt. (Einheitsübersetzung)

                In anderen Übersetzungen wird von einem Holz gesprochen.

                Ede

                1. pit an Edelmuth

                  Lieber Edelmuth,

                  wo siehst du dann die Heiden? Ist der Herr nicht für alle Menschen gestorben?

                  Und was ist mit der Opferung der Priester? Hatten diese Schlacht- und Brandopfer keinen Bezug? Waren sie umsonst? Wozu waren sie dann angeordnet?

                  Zum Holz will ich sagen: Es ist doch nicht ausschlaggebend, ob Kreuz oder Pfahl. Es ist völlig egal, ob mein Nachbar mit einer 45er oder ner 38er erschossen wurde. Dass er erschossen wurde, ist wichtig für mich. Der Kriminalbeamte sieht das natürlich anders.

                  Auch die Texte aus dem AT sind da nicht eindeutig. Soviel ich weiss, standen die Pfähle schon. Die Römer liesen sie einfach stehen. Sie hatten ja ständig Bedarf für sie. Die Delinquenten trugen lediglich das Querholz und wurden hochgezogen. Beim Langholz (ca. 3 Meter) stellt sich die Frage, ob ein Mensch den überhaupt anheben konnte, geschweige denn einen Berg hinaufschleppen.

                  Friede pit

              2. Jesus erhielt bei seiner Verurteilung den Querbalken, das Patibulum, aufgelegt. Dieses trug er nach Goldgotha woran er dann genagelt wurde und auf den Stauros, cux simplex, gehievt wurde.

                Patibulum und crux simplex zusammen ergeben die Form des Kreuzes.

              3. Edelmuth an F & F

                Hallo Frank & Frei

                Das Kreuz

                "Die Form des Kreuzes [zwei rechtwinklig angeordnete Balken] hatte ihren Ursprung im alten Chaldäa und wurde dort und in den angrenzenden Ländern, einschließlich Ägyptens, als das Symbol des Gottes Tammuz (in der Form des mystischen Buchstabens Tau, des Anfangsbuchstabens seines Namens) gebraucht. Um die Mitte des 3. Jh.s n. Chr. waren die Kirchen von gewissen Lehren des christlichen Glaubens abgewichen oder hatten diese entstellt. Um das Prestige des abgefallenen Kirchensystems zu heben, wurden Heiden, ohne durch den Glauben reformiert worden zu sein, in die Kirchen aufgenommen, und es wurde ihnen erlaubt, ihre heidnischen Zeichen und Symbole weitgehend beizubehalten. Somit wurde das Tau oder T in seiner meistverbreiteten Form - mit gesenktem Querbalken - als das Kreuz Christi darstellend angenommen" (W. E. Vine, An Expository Dictionary of New Testament Words, London, 1962, S. 256).

                Ein kreuzförmiges Zeichen war bei den Verehrern des griechischen Bacchus, des tyrischen Tammuz, des chaldäischen Bel und des nordgermanischen Odin das Sinnbild dieser Götter" (G. S. Tyack, The Cross in Ritual, Architecture, and Art, London, 1900, S. 1).

                Die ägyptischen Priester und Priesterkönige hatten als Zeichen ihrer Macht - sie waren Priester des Sonnengottes - das Kreuz in Form der Crux Ansata [Henkelkreuz], das als ‚Symbol des Lebens' bekannt war, in ihrer Hand" (Oberst J. Garnier, The Worship of the Dead, London, 1904, S. 226).

                "Auf vielen ägyptischen Denkmälern und in ägyptischen Gräbern sind verschiedene Kreuze zu sehen. Diese werden von zahlreichen Autoritäten als Sinnbilder des Phallus [Darstellung des männlichen Geschlechtsorgans] oder des Koitus angesehen . . . In ägyptischen Gräbern findet man das Henkelkreuz neben dem Phallus" (H. Cutner, A Short History of Sex-Worship, London, 1940, S. 16, 17; siehe auch The Non-Christian Cross, S. 183).

                Ede

                1. ike

                  Hallo Ede,

                  nach Deinem hochwissenschaftlichen Beitrag habe ich sofort begonnen mein Haus von allen heidnischen Symbolen zu befreien, da habe ich natürlich auch den Trägerbalken im Erdgeschoss mit heiliger Entschlossenheit sofort rausgerissen. Nun ist mein Haus völlig frei von heidnischen Symbolen und liegt genau so in Schutt und Asche wie meine allerletzten paar Synapsen in meinem Hohlraum-Hirn.

                  Titus 1:15

                  Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist ihr Sinn sowohl als ihr Gewissen.

                  Im Kreuz wollen ZJ 'heidnisches' entdecken und sehen. Und gar phallisches. Aber die pornographischen Abbildungen ihre (verhöhnten) falschen 'Christu' in ihren seicht schmuddeligen Zeitschriften wollen sie nicht erkennen können.  Das einzige was so dreckig ist sind die Gedanken der ZJ und was sie anderen unterstellen. Sie schließen einfach immer von sich selbst auf Andere. In Spiegel gucken. Nicht den Sprieß im Auge des anderen mit Lupe suchen!!! Den BALKEN bemerken! Mit Querbalken oder ohne. BALKEN MERKEN!

                  Im Übrigen hat Pit recht. 38-er oder 45-er. Total egal in Bezug auf den Glaubensaspekt. Historische Tatsache bleibt trotzdem das Kreuz.

                  Die Sache ist nur ein Punkt für den krankhaften Abgrenzungs- und Unterdrückungswahn der geistig kranken Zeugen Jehovas.

                  Demnächst scheuen sie sich auch nicht davor zurück, ihre "Gläubigen" dazu zu zwingen 1 Generation + 1 Generation = 3 Generation zu glauben und verkündigen.

                  Ausharren bis in den totalen Wahnsinn!

                  Bleib standhaft Ede.

                2. Edelmuth, es kommt der Tag, da werden die Zeugen selbst das Plus Zeichen (+) nicht mehr gebrauchen - ist es doch ein Kreuz im herkömmlichen Sinne.

                  Deinen Einlass zum Thema ist nichts hinzuzufügen. Das Kreuz ist nun einfach ein simpel zu machendes Zeichen und hat als solches  Eingang in die Religion gefunden. Wenn man das stresst, stresst man auch die Geburtstagsfeier als heidnisch und abartig da an beiden in der Bibekl berichteten Geburtsgtagen Menschen zu Tode kamen.

                  Trotzdem haben Hiobs Kinder, jeder an seinem Tag, die Geschwister eingeladen und man hat gefeiert,, vielleicht sogar übermütig, dass der alte Hiob wenn das Jahr geschlossen war, für alle Kinder ein Opfer dargebracht hat, zuzusagen "für alle Fälle"

                3. ManfredF

                  Es ist wissenschaftlich einwandfrei  bewiesen, dass Jesus an einem Kreuz gekreuzigt wurde. Das dieses Kreuz zum Zeichen für die Christenheit wurde ist eine Sache. Das Kreuze auch in sogenannten heidnischen Religionen verwendet werden eine andere.

                  Aber die Bibel umschreiben und statt einem Kreuz einen Pfahl verwenden ist Gotteslästerung da man das Wort Gottes fälscht. Die ZJ möchten wohl gerne das Jesus gepfählt und an einem Marterpfahl gequält wird, aber das entspricht nun mal nicht den Tatsachen. Wie die Lehre vom Erzengel Michael der angeblich Jesus ist ist auch die Lehre von dem heidnischen Kreuz und das Jesus an einem Pfahl geschlagen wurde völliger Humbug und absolut ohne Grundlage.

                   

                  Deine Ausführungen sind daher absolut ohne Bedeutung - oder hast du Beweise, dass Jesus NICHT an einem Kreuz gestorben ist?

                4. Edelmuth an Manfred F.

                  Guten Morgen Manfred

                  Meine Beweise habe ich dir geliefert. Sie stammen nicht von der WTG

                  Es ist wissenschaftlich einwandfrei  bewiesen, dass Jesus an einem Kreuz gekreuzigt wurde.

                  Nun bist du erst einmal dran deine Behauptungen wissenschaftlich zu belegen.

                  Aber die Bibel umschreiben und statt einem Kreuz einen Pfahl verwenden ist Gotteslästerung da man das Wort Gottes fälscht.

                  Dann sag es denen, die in ihrer Bibelübersetzung, - und dazu gehört die katholische Einheitsübersetzung - behaupten, dass Jesus an einem Pfahl gestorben ist.

                  Viel Spaß!

                  Ede

                5. ManfredF

                  Ich kann nicht erkennen dass du bewiesen hast, dass Jesus an einem Pfahl hingerichtet wurde. Sei s drum.

                  Vielleicht solltest du das hier

                  http://www.sektenausstieg.net/sekten/24-zeugen-jehovas/lehre/3769-marterpfahl-oder-kreuz

                  mal in Ruhe durchlesen. Die entscheidene Frage ist, von wem wurde Jesus hingerichtet und welche Art der Hinrichtung war damals üblich.

                  Im übrigen ist es letztlich völlig egal, WIE Jesus hingerichtet wurde. Entscheidend ist WARUM und zu WELCHEM ZWECK Jesus gestorben ist.

                  Wichtig ist allerdings, dass man die Bibel korrekt übersetzt ohne seine eigenen Irrlehren unterzubringen. Insofern ist der Begriff Marterpfahl - die Indianer lassen grüßen - schon ziemlich krass.

                  Aber wie gesagt, der obige Artikel enthält alle wichtigen Argumente warum ZJ falsch liegen und wieso sie das machen.

                  Mehr ist zu dem Thema von meiner Seite aus nicht zu sagen

                   

                6. Ike

                  Schönen guten Morgen Edelmuth,

                  vielen Dank für Deinen Kommentar. Es macht immer wieder Freude und Spaß zuzuschauen wenn der exemplarische Zeugen Jehovas Typus der Welt zeigt was für Leute ZJ sind und ihr jeden Restzweifel nimmt mit was für Typen man es hier zu tun hat.

                  Glaub mir, wir haben viel Spaß!

                  Aber bitte, gönne uns doch mal ne Pause, wir können nicht mehr vor Lachen, einer von uns hat sich schon totgelacht. Ist das vielleicht die ZJ Strategie? Alle Ungläubigen sollen sich totlachen? Und dann bleiben nur noch die Zeugen Jehovas  übrig und werden "die Erde ererben"?

                  "Was lehrt die Bibel wirklich?"

                  Und alle Nationen werden sich totlachen, und dann werden die Zeugen Jehovas die Erde ererben.

                7. Matthäus

                  Ich kann es nicht verstehen dass es EX-ZJ gibt, oder zumindest solche die sich zwar eindeutig von der WTG distanzieren (Ede?) aber dennoch viele ihre Lehren wie eben das Jesus nicht am Kreuz gestorben ist, verfechten.

                  Das Argument dass das Kreuz heidnischen Ursprungs ist sowas von lächerlich, als wenn man Jesus gefragt hätte: "Dürfen wir dich eh auf ein Kreuz nageln, es ist zwar heidnisch aber wir sind es halt so gewohnt!?"

                   

                  Selbst in der NWÜ wenn man die Begebenheit von Thomas aufmerksam ließt läßt nur einen Schluss zu - JESUS wurde gekreuzigt - also linke Hand links und rechte Hand rechts am Querbalken. Hier die deutlichen Worte:

                   

                  Joh. 20: 24  Thomas+ aber, einer von den Zwölfen, der „Der Zwilling“* genannt wurde, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.25  Infolgedessen sagten die anderen Jünger zu ihm: „Wir haben den Herrn gesehen!“ Er aber sprach zu ihnen: „Wenn ich nicht in seinen Händen die Spur der Nägel sehe und meinen Finger in die Spur der Nägel lege und meine Hand in seine Seite+ lege, will ich es bestimmt nicht glauben.“

                  Nägel auf die Hände bezogen sind eindeutig in der Mehrzahl geschrieben.

                   

                  LG Matthäus

                8. Matthäus

                  Hier noch eine gute Erklärung von Bruderdienst.de

                  Kreuz oder Pfahl?
                  Antworten auf eine von Jehovas Zeugen aufgeworfene Frage

                  Wir unterscheiden im Folgenden zwischen dem "Pfahl" (= Palisade), dem "Kreuz" (= Pfahl mit kreuzförmig oder T-förmig aufgesetzten Querbalken) und dem Kruzifix (= Kreuz mit Leib des Gekreuzigten [Jesus]). Das griechi- sche Wort ist "Stauros".

                  Fast zwei Jahrtausende hindurch war es allgemeinchristliche Anschauung, dass Jesus mittels eines Kreuzes zu Tode gebracht wurde. Demgemäß wurde Jesus in seiner Todesstunde fast ausschließlich als Gekreuzigter dargestellt in der bildenden Kunst. Andersartige Darstellungen - am Pfahl, am Andreas-Kreuz, am Y-förmigen Kreuz - galten als eigenwillige Formgebungen versponnener Künstler. Im 20. Jahrhundert sind nun die Zeugen Jehovas mit der Behauptung aufgetreten, dass Jesus nicht am Kreuz, sondern am Pfahl gestorben ist. Im Wesentlichen stützt sich ihre Beweisführung darauf, dass das im Neuen Testament in den Berichten vom Leiden Christi vorkommen- de Wort "Stauros" (griechisch) sowohl "Pfahl" wie "Kreuz" bedeuten kann. Dabei sei "Pfahl" im Sinne einer Palisade die ursprüngliche Bedeutung. Mithin: Mit dem "Kreuz" als Symbol für den Glauben überhaupt verehre die Christenheit einen Gegenstand, mit dem Jesus nie in Berührung gekommen sei.

                  Wie starb Jesus? Wir behandeln die Frage, indem wir zunächst einiges über die Rechtspflege und den Vollzug der Todesstrafe im Altertum sagen. Danach erst wollen wir uns den Texten in den Evangelien zuwenden.

                  Wenn wir in der Frage "Kreuzigung" oder "Pfählung" eine Entscheidung tref- fen wollen, muss zuerst überlegt werden: Nach welchem Recht erfolgte die Aburteilung Jesu? Keinesfalls nach jüdischem Recht! Das kannte die Kreuzi- gung überhaupt nicht, wohl aber Todesstrafen wie die Steinigung (so wurde Stephanus hingerichtet) oder die Enthauptung mit dem Schwert (so nach Apg 12,2 der Jünger Jakobus). Hingegen wird die Kreuzigung/Pfählung, je nachdem wie übersetzt wird, von verschiedenen Völkern des Altertums be- richtet, zum Beispiel von den Persern und von den Römern. Pontius Pilatus, Kommandant der römischen Besatzungstruppen in Palästina, urteilte und verurteilte selbstverständlich ausschließlich nach "seinem" römischen Recht, das im ganzen Mittelmeergebiet galt. Demgemäß muss der lateinische Sprachgebrauch für dieses Hinrichtungsgerät berücksichtigt werden: "Crux", davon stammt das deutsche Lehnwort "Kreuz", "Stauros" ist also ein Übersetzungswort!

                  Die "Crux" als eine Hinrichtungsstrafe haben die Römer vermutlich von den Karthagern in Nordafrika übernommen. Sie galt zusammen mit anderen Hinrichtungsstrategien wie der "Crematio" (Verbrennung) und "Decollatio" (Enthauptung) als eine der grausamen Todesstrafen. In der Zeit der Chris- tenverfolgungen kam sie häufig als Hinrichtungsstrafe für unerschrockene Christen vor. Wahrscheinlich hat Kaiser Konstantin (4. Jhr. n. Chr.) diese Form der Todesstrafe abgeschafft (wohl nach 314). An ihre Stelle trat der Galgen.

                  Archäologisch ist übrigens die Frage "Pfahl oder Kreuz" seit einiger Zeit ent- schieden. In Herkulaneum bei Pompeji, das 79 n Chr. durch Vulkanausbruch des Vesuv verschüttet wurde und seit 200 Jahren allmählich ausgegraben wird, haben Archäologen in einem Privathaus einen hölzernen Altar mit Kreuz gefunden. 79 n. Chr. gab es also in Herkulaneum mindestens eine christliche Familie, die ein Kreuz als Symbol verwendete. Dabei ist zu bedenken: Die Christen des 1. Jahrhunderts waren oft genug Augenzeugen solcher öffentlichen Hinrichtungen und wussten daher genau, wie ein "Stauros" aussieht: Wie das Kreuz in Herkulaneum aus dem Jahre 79 (oder früher). Nicht anders.

                  In diesen Zusammenhang gehört auch ein sensationeller Fund, den israelische Archäologen 1968 in der Nähe von Jerusalem bei Giv'at Hamivtar machten. Gefunden wurden in Grabeshöhlen Knochenreste von Gekreuzigten, darunter Fersenknochen, in denen noch ein rostiger Nagel steckte. Der von der Weltpresse kommentierte Fund wurde von der Hebräischen Universität Hadassa von einem Anthropologen und Anatom untersucht und bewertet. Später war eines dieser Belegstücke auch auf einer Wanderausstellung in Deutschland zu sehen, betitelt "Mit Thora und Todesmut - Juden im Widerstand gegen die Römer", so in Hamburg 26. Januar bis 23. April 1995 im Helms-Museum.

                  Hier interessiert, dass das Opfer im 1. Jahrhundert an einem Kreuz starb, es war wohl zu beiden Seiten an einen aufrecht stehenden Pfahl genagelt worden. Doch wie war der restliche Körper am Pfahl befestigt? Unterstellt man, dass der Pfahl oben den Titulus trug (das Schild mit dem Todesurteil wie bei Jesus), dann war für angenagelte oder angebundene Hände kein Platz. Dann musste - anders ist das physikalisch nicht möglich - der Körper an einen Querbalken hängen. Die Arme seitlich oder rückwärts, aber so, dass sie den Körper fest hielten.

                  Geschah die Hinrichtung der Unbekannten ohne Titulus, dann ist zwar etwas Platz für Arme oben, trotzdem ist das Festmachen schwierig. Die sichere Lösung ist die Befestigung mittels Strick oder Nagel, also ein Kreuzigung an einem Querbalken, keine Pfählung.

                  Der ungenannte Tote war nicht Jesus. Dennoch ist der traurige und schaurige Fund Anschauungsunterricht dafür, dass Jesus nicht gepfählt wurde, wie die Zeugen Jehovas sagen - sondern dass er gekreuzigt wurde. Fersenknochen mit Nagel bezeugen dies. Der Nagel durchbohrte seitlich - von rechts nach links (aber nicht von oben nach unten) den Fersenknochen.

                  Wichtiger als der von den Zeugen Jehovas ausgelöste Streit um einige Kilo Holz (Querbalken - ja oder nein) ist für die meisten Christen die Frage:

                  Was bedeutet der Kreuzestod Jesu für mich?

                  Der Apostel Paulus hat darüber am ausführlichsten geschrieben. Die von ihm gepredigte Botschaft - das Evangelium von Jesus - fasste er zusammen im Begriff "Das Wort vom Kreuz" - und widmete dem Nachdenken darüber fast ein Kapitel: 1. Korinther Kapitel 1 Vers 17 bis Kapitel 2 Vers 5. Der Text gipfelt in zwei Feststellungen: "Wir predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit" (23).

                  Die andere ganz zentrale These des Paulus: "Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden, uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft" (18). Im griechischen Urtext: dynamis theou. Theou heisst: des Gottes. Den Begriff "dynamis" kennen wir vom Fremdwort Dynamo (Kraftmaschine). Das "Wort vom Kreuz" ist also eine "Kraftmaschine Gottes" für den Glauben. Ich habe bisher viel Verächtliches von Zeugen Jehovas über das Kreuz gehört, übrigens auch von einigen anderen gewesenen Christen. Gut und nötig ist der Glaube an das erlösende Kreuz Christi, die "Gotteskraft".

                  Dr. Dietrich Hellmund aus Bruder-Dienst 67/68 (bearbeitet und aktualisiert) 

                9. Edelmuth an Matthäus

                  Hallo Matthäus

                  Jesus wurde nicht auf Betreiben der Römer, sondern auf Betreiben der Pharisäer, der damaligen leitenden Körperschaft, hingerichtet.

                  Warum wurde Jesus nicht wie Johannes einfach enthauptet?

                  Als Jehova Gott den Israeliten sein Gesetz gab, verpflichteten sie sich, dessen Satzungen zu befolgen. Da sie jedoch Nachkommen des Sünders Adam waren, konnten sie das Gesetz nicht vollkommen halten. Aus diesem Grund kamen sie unter den Fluch des mosaischen Gesetzes. Um diesen besonderen Fluch von ihnen wegzunehmen, mußte Jesus wie ein verfluchter Verbrecher an einen Stamm gehängt werden. Diesbezüglich schrieb der Apostel Paulus: "Alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des Gesetzes geschrieben sind, um sie zu tun.' . . . Christus hat uns vom Fluch des (mosaischen) Gesetzes losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist' " (Gal. 3:10-13)

                  Auf Betreiben der Pharisäer musst Jesus deshalb als "Verfluchter" an den Pfahl gebracht werden. Auch die katholische Einheitsübersetzung beschreibt das Holz, an das Jesus genagelt wurde, mit Pfahl.

                  Die Wundmale an beiden Händen ergeben sich daraus, dass beide Hände wie die Füße übereinander gelegt wurden.

                  Ede

                10. Matthäus

                  Dir ist nicht mehr zu helfen, lieber Ede!

                  Einerseits "bekämpfst" du die WTG, ihre vielen falschen Lehren, anderseits bist du eine Gefangener "unter diesem Wachtturm" - nur ein Gefängnis braucht einen solchen Turm.

                   

                  Deine Antwort zeugt nicht von deiner Weisheit, was hat seine Hinrichtung damit zu tun ob Jesus von den Pharisäern ausgeliefert wurde oder er nach den Gepflogenheiten der Römer ermordet wurde.

                   

                  Du verteidigst die Lehre der WTG, dass Jesus an einem Pfahl genagelt wurde, warum glaubst du dann ihrer zeichnerischen Darstellung nicht? Ich habe noch nie Jesus so gesehen (bei den vielen Zeichnungen der WTG) wie du es beschreibst - die Hände nebeneinander genagelt. Ich hab nur ein Bild aus dem roten Paradiesbuch herausgesucht, Seite170 dort ist Jesus mit den Schächern zu sehen, alle drei haben nur EINEN Nagel durch die Hände getrieben bekommen !

                   

                  Folglich stimmt entweder die NWÜ oder die vielen Zeichnungen der WTG nicht, du darfst es dir aussuchen!

                   

                  Lieben Gruss

                11. anno2010

                  Hallo,

                  noch weitere außerbiblische Beweise, dass Jesus am Kreuz starb:

                  "Der jüdische Feldherr und Geschichtsschreiber Flavius Josephus (geb. 37 n. Chr.) stellt fest, dass Jesus von Pilatus zum Kreuzestod verurteilt worden ist (Flavius Josephus, Jüdische Altertümer, Fourier-Verlag, Wiesbaden 1985 Bd. 1 515 f; XVIII.3.3)."

                  "Lucian, ein Satiriker des 2. Jh. n. Chr. bezeichnete Jesus als „den in Palästina gekreuzigten Menschen" (Lucian, Über das Lebensende des Peregrinus, in Lucian Bd. 2, S. 9, Griechische und römische Klassiker, Langenscheidt Verlag, Berlin 1855-1920, Bd. 36)."

                  "Um 150 n. Chr. schickte Justin der Märtyrer eine Verteidigungsschrift des Christentums an Kaiser Antonius Pius und verwies ihn – nach Schilderung der Kreuzigung Jesu – an den Bericht des Pilatus, der in den kaiserlichen Archiven aufbewahrt wurde: „Dass dies so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen" (Justin der Märtyrer, Apologien, Kösel Verlag, München 1913, S 48 f. u. 61; I.35)."

                  "Auch jüdische Schriften erwähnen Jesus mehrfach. So lesen wir im Babylonischen Talmut, dass Jesus am Vorabend des Pesachfestes (Anmerkung: ans Kreuz) gehängt worden sei (Babylonischer Talmut, Sanhedrin 43; Der Talmut, Goldmann-Verlag, München 1981; weitere Erwähnungen Jesu im Talmut, siehe: Joseph Klausner, Jesus von Nazareth, The Jewish Publishing House, Jerusalem 1952). Wäre Jesus keine historische Person gewesen und sein Kreuzestod nur eine christliche Legende, hätten die jüdischen Schriften dies mit Sicherheit richtig gestellt."

                  Unglaublich, dass sich die Lehre der WTG immer noch hält.

                  Schauen wir uns mal die offizielle JW.ORG Seite an (im speziellen das Bild):

                  https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fragen/starb-jesus-am-kreuz/

                  https://assetsnffrgf-a.akamaihd.net/assets/m/502013284/univ/art/502013284_univ_cnt_1_sm.jpg

                  Noch nicht mal die Bibel die Bibel lesen können Sie, sonst hätten die 7 nicht das Bild mit EINEM Nagel veröffentlicht. Denn wieviel Nägel waren es?

                  Joh. 20:25...:

                  "25 Die anderen Jünger erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!« Thomas sagte zu ihnen: »Niemals werde ich das glauben! Da müsste ich erst die Spuren von den Nägeln an seinen Händen sehen und sie mit meinem Finger fühlen und meine Hand in seine Seitenwunde legen – sonst nicht!"

                  Sich selbst widersprechen und Tatsachen fälschen da ist die WTG groß drin.

                  Weiter was lesen wir in Matth. 27:37:

                  "Und sie befestigten oben über seinem Haupte seine Beschuldigungsschrift: Dieser ist Jesus, der König der Juden."

                  Wo war das Schild angebracht? Ja richtig über seinem Kopf, also Kreuz. Ansonsten hätte es geheißen über seinen Händen, da das Schild keinen Platz gehabt hätte.

                  LG

                12. Matthäus

                  Für Edelmut noch eine Richtigstellung - du behauptest dass die Einheitsübersetzung das Wort Pfahl gebraucht, natürlich war es ein Holz auf das sie Jesus genagelt haben, doch wo steht in deinem zitierten Vers dass kein Querbalken vorhanden war?

                   

                  Ich zitiere die eigentliche Kreuzigung auch aus der Einheitsübersetzung - Matth. 26:

                   
                  42 Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.
                  43 Er hat auf Gott vertraut: der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn. 44 Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die man zusammen mit ihm gekreuzigt hatte.

                  Also widerspricht sich die Einheitsübersetzung - oder wie erklärst du uns das?

                13. Edelmuth an Matthäus

                  Hallo Matthäus

                  Ich zitiere Galater 3;10-13 aus der katholischen Einheitsübersetzung

                  Der Brief an die Galater
                  -------------------------
                    3:10 Alle aber, die nach dem Gesetz leben, stehen unter dem Fluch. Denn in der Schrift heißt es: Verflucht ist jeder, der sich nicht an alles hält, was zu tun das Buch des Gesetzes vorschreibt. 
                    3:11 Daß durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht wird, ist offenkundig; denn: Der aus Glauben Gerechte wird leben. 
                    3:12 Das Gesetz aber hat nichts mit dem Glauben zu tun, sondern es gilt: Wer die Gebote erfüllt, wird durch sie leben. 
                    3:13 Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Pfahl hängt. 

                  Den Zusammenhang zwischen Jesus Tod und Galater 3:10-13 habe ich dir/euch in einem meiner vorherigen Beiträge nachvollziehbar dargelegt.

                  Das Buch Deuteronomium
                  -----------------------
                   21:22 Die Bestattung von Hingerichteten: 21,22f 
                  Wenn jemand ein Verbrechen begangen hat, auf das die Todesstrafe steht, wenn er hingerichtet wird und du den Toten an einen Pfahl hängst, 
                   21:23 dann soll die Leiche nicht über Nacht am Pfahl hängen bleiben, sondern du sollst ihn noch am gleichen Tag begraben; denn ein Gehenkter ist ein von Gott Verfluchter. Du sollst das Land nicht unrein werden lassen, das der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt.

                  Die Hinrichtung erfolgte bei den Israeliten stets am Pfahl

                  (Alle Zitate stammen aus der katholischen Einheitsübersetzung)

                  Ede

                14. Matthäus @ Ende

                  Und warum zitierst du erneut das 5. Buch Mose? DAMALS war es UNTER jüdischem Recht üblich Verbrecher an einem Pfahl zu hängen, warum gehst du nicht auf die Stelle in Matthäus ein - die ist auch aus der Einheitsübersetzung?

                  Ich habe dich gefragt: "Also widerspricht sich die Einheitsübersetzung"?

                  Warum gehst du darauf nicht ein dass dort K R E U Z steht? W A R U M ?

                  Warum gehst du auf die vielen Zeichnungen in der WTG Literatur nicht ein, wo gibt es eine Zeichnung wo es so dargestellt ist wie du es sagst - Jesu Hände sind nebeneinander und damit 2 Nägel für die Hände. Abgesehen davon, wo in der Bibel steht dass Jesus so aufs Holz genagelt wurde?

                  Dein Problem ist das vieler ZJ, wenn es keine Erklärung gibt, dann wir ignoriert, so gesehen passt du sehr gut in die WTG. Ob du damit glücklich wirst, oder das Ziel erreichst, diese Frage musst du dir selbst beantworten.

                   

                  LG Matthäus

      2. Georg

        Liebe Autoren und Betreiber dieser Seite,

        endlich einmal aufrichtige christliche Kommentare zum Thema WTG. Ich habe auch das Buch gelesen und ich muss allen ein Kompliment machen, wie sachlich, gut recherchiert und mitfühlend Ihr mit dem Thema (LK, tuvS usw.) umgeht. Durch euch bin ich wieder zum Glauben an die Bibel und zum christlichen Glauben gekommen. Danke !


        Ich habe vor über 20 Jahren die Versammlung verlassen und habe mich erst seit zwei Jahren wieder mit ZJ beschäftigt, weil meine verbliebenen Familienangehörigen und Freunde schlagartig jeglichen Kontakt zu mir abgebrochen haben.

        Ich bin mit meinen Freunden jahrzehntelang gemeinsam in Urlaub gefahren, auch nach meinem Rückzug, und haben uns gegenseitig respektiert, das heißt, wir haben alles vermieden, um Gespräche über unseren Glauben oder Nicht-Glauben zu führen.

         Das geht jetzt nicht mehr, weil die Regeln so verschärft wurden, dass meine Verwandten damit rechnen müssen ausgeschlossen zu werden, wenn man ihnen nachweist, dass sie mit mir ohne Grund in Kontakt aufgenommen haben.

         Sie glauben fest daran mich zu retten, sie wollen mich zur Besinnung bringen.

        Auch wenn die WTG zum Hass auf ausgetretene Abtrünnige, wie mich aufruft, so bin ich mir sicher, dass dies nur von einem kleinen orthodox agierenden Teil der Zeugen umgesetzt wird, wozu leider auch meine Familie gehört. 

        Eine Frage beschäftigt mich und ich komme damit nicht klar.

         Wie können Älteste die Lehren des Sklaven, wie zum Beispiel am Freitag die kläglichen Versuche des Sklaven zur überlappenden Generationsfrage, sowie viele andere unverständliche Lehren, wie 100 Jahre Königreichsherrschaft von der Bühne her vertreten und die Brüder belehren, ohne selbst  ein schlechtes Gewissen zu entwickeln. 

        Man sieht ihnen doch regelrecht an das sie den Schmarrn selbst nicht glauben.

        Nochmals vielen Dank für Eure Bemühungen und das tolle Buch.

         Georg

        1. Petrus111

          Hallo Georg

          die Antwort ist einfach:

          sie wollen Älteste bleiben-  und  wollen nicht,  das es ihren so geht wie Dir.

          Du musst jetzt auf Deine früheren Bekannten verzichten und sie auf Dich...

          Da kann man nichts machen - es ist zwecklos...

          beste Grüsse

          Petrus111

          1. Ike

            Petrus111 und Georg,

            "Da kann man nichts machen - es ist zwecklos..."

            das ist zwar einerseits "irgendwo" richtig, andererseits werde ich nicht müde diese "kapitulierenden Realitätssinn" zu kritisieren. Es wäre schon viel erreicht wenn wenigstens die Kenner der Szene diese Haltung ablegen würden.

            Ein Hoch und Gedenken an Geschwister Scholl an dieser Stelle!

            Lg

        2. Edelmuth an Georg

          Guten Abend Georg

          Deine Frage beschäftigt viel von uns, aber wir kennen ihre Gründe nicht. Wir können nur vermuten.

          Die Bibel ist den Ältesten nicht unbekannt. Gerade sie sollten sie kennen. Gerade sie sollten sich vorbildlich an Gottes Wort halten. Offenbar ist ihnen ihr Ansehen in der Versammlung wichtiger als die biblische Wahrheit.

          (Johannes 12:42-43) . . .Dennoch glaubten tatsächlich sogar viele von den Vorstehern an ihn, aber wegen der Pharisäer bekannten sie [ihn] nicht, um nicht aus der Synagoge ausgeschlossen zu werden; 43 denn sie liebten die Ehre von Menschen mehr als selbst die Ehre von Gott.

          Ede

        3. lieber Georg,

          wie ich hörte - von jemanden, der die Versammlung immer noch besucht - hat es am Freitag in der letzten Zusammenkunft zu der Generationenfrage ganz schön Gemurmel gegeben. Da war jemand sogar so frei zu sagen, dass man ja auch Generationenhäuser kennt, also solche, wo Großeltern, Eltern und Kinder/Enkel zusammen leben.

          so manscht sich jeder seinen Glaubensbrei zurecht.

          Darunter war in der Vers. auch jemand, der mir mal dankte für den Aufschluss, dass es alles wahr sein, was da auf den Tisch kommt, der aber aus Angst von seinen Verwandten gemieden zu werden, den Kontakt zu mir abbrach. Wie kann der glücklich werden, wo er weiß, was Sache ist und er nun immer schön und brav mitheuchelt.

          traf jüngste einen VK, dessen Kö Saal verkauft worden war. sagte jovial. Na hamse den Kö Saal verhökert?
          Antwort nur ein verlegenes hihi.

          Die merken (fast) alle dass da was aus der Bahn gerät. Aber alles haben Muffen Aktion zu machen. sie sind ja an der langen Leine des mutierten Sklaven

           

  3. Ike

    Danke Max!

    Auch dass Du das "Sprechen" in formelhaften Floskeln ohne jeden Gehalt erwähnt hast.

    Danke. Ein vorbildlicher "Freimut der Rede" in wohltuendem Unterschied zur schamlos unverschämter Selbsterhöhung des sogenannten "Sklaven" und seiner geistlosen Gefolgschaft.

    Balsam für die Seele, deine Worte Max.

    Danke

  4. Silvanus

    Ich wollte noch mal auf Sprüche 22,10 eingehen.

    Sämtliche deutsche Übersetzer geben ähnlich wieder wie z.B. Schlachter 2000: "Der Segen des Herrn macht reich, und [eigene] Mühe fügt ihm nichts hinzu."

    Allerdings überstzen im Prinzip alle englischen Ausgaben ähnlich wie die NWÜ, auch der Tanach: "The blessing of the Lord will bring riches, and toil will add nothing to it."   כבבִּרְכַּת יְהוָה הִיא תַעֲשִׁיר וְלֹא יוֹסִף עֶצֶב עִמָּהּ:

    Hat jemand irgend eine Idee?

    1. ike

      Jetzt habe ich noch eine technische Frage: Früher (vor der Umstellung auf die schöne neue Website) konnte man im Suchen Feld einen Nicknamen eingeben und sich alle Kommentare eines Kommentators ansehen. Das geht jetzt nicht mehr, nicht war? Geht es nicht mehr? Oder mache ich was falsch?

      1. Omma@ike

        Liebe(r) ike,

        genau die gleiche Feststellung habe ich auch gemacht!

        LG  Omma

  5.  

     
    Liebe Schneeflocke, Omma, Fanny und Alle
     

     
     
     

     
    Danke für Euer Mitgefühl und die lieben Worte, die mir sehr
    gut getan haben. Es ist wohltuend Freunde zu haben, die Anteil nehmen an den
    Sorgen und Kümmernissen, die uns zeitweise heimsuchen.
     

     
    Der Schauspieler Fuchsberger schrieb ein Buch: „Altwerden
    ist nichts für Feiglinge“. Das stimmt haargenau.
     

     
    Deshalb ist mein Lieblingsvers im Moment: Durch den, der
    mich stark macht, kann ich in allem bestehen. (Philipper 4:13)
     

     
    In Liebe und mit Dank an Alle
    Eure Noomi
     

     

  6. ManfredF

    Zitat

    Sind die Christen, die Fragen stellen und zweifeln – am treuen und verständigen Sklaven – „im Zweifel doch die besseren Christen“

    Nun, grundsätzlich stellt sich die Frage, ob ZJ, denn nur die alleine "glauben" das der Sklave real ist, überhaupt Christen sind. Wenn nicht, dann ist die Frage falsch. Vielleicht sollte man fragen, "Haben ZJ, die Fragen stellen und am tuvS zweifeln die bessere Chance, Christen zu werden?"

     

    Sind ZJ Christen?

    Wer selbst ZJ war oder sich lange damit befasst hat, muss diese Frage eigentlich verneinen.

    Warum?

    Zum einen predigen ZJ ein anderes Evangelium. Sie predigen nicht den auferstandenen Christus, dass Symbol unserer Rettung. Sie predigen nicht die Rettung durch Gnade und dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

    Zum anderen feiern sie ein antichristliches Abendmahl und verweigern öffentlich die Symbole und lehnen damit den Bund ab, den Jesus aufgestellt hat zur Rettung.

    Dann muss man sich fragen, was für einen Jesus haben ZJ?

    Laut der Bibel ist Jesus Gottes Sohn, gezeugt und göttlich. Kein Engel, keine Schöpfung, sondern er war VOR ALLEM bereits existent.

    Laut ZJ ist Jesus der Erzengel Michael, er wurde als erstes erschaffenen und ist nur einer von vielen Söhnen Gottes. Sehr oft wird er als der größte Mensch der je lebte bezeichnet.

    Wenn man das vergleicht, dann haben ZJ einen anderen Jesus, nicht den Jesus aus der Bibel.

    Letztlich ist es außerdem so, dass ZJ behaupten ein großer Teil des NT ist nicht für sie geschrieben sondern gilt nur für die sogenannten Gesalbten, aktuell rund 14.000 Personen. Sie weigern sich, den Geist Gottes zu nehmen und Kinder und Miterben zu werden. Kann man Christ sein, wenn man einen großen Teil der Schrift ablehnt?

    Und zu guter Letzt, ZJ glauben, sie müssten predigen und dem Sklaven gehorchen um überhaupt erstmal Harmagedon zu überleben und dann haben sie 1.000 Jahre Zeit durch Gehorsam das ewige Leben zu bekommen. Wer vor Harmagedon stirbt, der bezahlt durch seinen Tod alle Sünden und wird ebenfalls auferstehen und dann nochmal 1.000 beweisen dürfen ob er nun ewiges Leben bekommt. All das macht das Opfer Jesu überflüssig und wie kann man Christ sein, wenn man nicht mal glaubt, dass Jesu Opfer notwendig ist?

     

    1. Annie

      Lieber ManfredF,

      ich hab mal bei Wikipedia nachgeschaut, was ein Christ ist. Dort stand unter "Christliches Glaubensgut":

      Der Christ glaubt im Rahmen der Lehre der Bibel an die Gottessohnschaft Jesu Christi, die Sündenvergebung durch dessen Tod am Kreuz und seine Auferstehung persönlich für jeden bereuenden Menschen und die Auferstehung der Toten.

      Ob TdW sich damit wohl identifizieren kann?

      Wo ich schon dabei war, hat mich noch was interessiert, und mir ist eine frappierende Ähnlichkeit der WTG mit Folgendem aufgefallen, besonders betr. der Auflösung der Bibliotheken:

      "Dystopie

      Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine diktatorische Herrschaftsform oder eine Form repressiver/sozialer Kontrolle. Typische Charakteristika einer Dystopie: Dem Individuum ist durch mechanisierte Superstaaten jegliche Freiheit genommen, die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört und das Bewusstsein der eigenen Geschichte und/oder eigener Werte gekappt."
      Ist das vielleicht der Grund für die große Hoffnung auf die Utopie des irdischen Paradieses?
      Nachdenkliche Grüße,
      Annie

    2. Ike

      ManfredF,

      sehr schöner Kommentar, vielen Dank dafür, dass dies hier einmal gesagt wird!

      Das wesentlichste hast Du genannt: nämlich dass Zeugen Jehovas das Evangelium gar nicht verstanden haben, überhaupt nicht kennen und folglich auch nicht predigen und verkünden.

      Auf die absurden, verqueren Theorien diesr bibelfernen verkorksten Science-Fiction "Hirngespinnste" erübrigt sich einzugehen.

      Es sei denn man möchte mal etwas satirisches zum schmunzeln lesen. Und sich nicht über Blasphemie und die schamlose Verspottung der Heilsbotschaft dieser ungebildeten Wild-West Ignoranten ärgern.

      Für den "Marterpfal" musste wohl Winnetou oder der letzte Mohikaner Pate stehen. Aber diese Leute sind sich ja zu wirklich gar nichts zu schade sich völlig zu entblöden vor der christlichen Welt!

      Aber was sollte DAS mit Christus und dem Evangelium zu tun haben???

      Außer ihnen selbst kommt in der christlichen Welt niemand auf die Idee, dass diese -wie schon richtig gesagt wurde- "Jehova Sekte" der christlichen Gemeinschaft zugeordnet werden könnte.

      Nur weil sie ihre hahnebüchenen  Fantasiegeschichten mit einem bibelähnlichen Wortschatz schreiben und verzapfen kann man diesen groben Unfug nicht in die Nähe des christlichen Glauben stellen. Die Opfer dieser Scharlatane, die diesen, man muss aus deren Sicht klar Betrügern sagen, zum Opfer fallen legen eher den Schluss nahe, dass hinter diesem Kult nicht einmal nur offensichtliche finanzielle Interessen stecken.

      Wie auch immer. Danke nochmals dafür, dass Du auch explizit klar gestellt hast, dass dieser Zeugem Jehovas Quatsch nichts mit Christlichkeit und Christentum zu tun hat. Scheinbar gibt es Bedarf dafür - auch wenn es etwas seltsam anmutet, wenn Bibelleser hier nicht selbst drauf kommen!

       

  7. turtle an JWorg

    "Wer ist Jesus Christus? Warum starb Jesus?"

    Auszug aus Video von jworg, ab Min. 1:45:

    ..."deshalb ließ Jehova durch ein Wunder einen seiner vollkommenen Engel als

    Mensch auf die Erde kommen."

    Jesus, einer von vielen Engeln?

    1. ManfredF

      Ist leider so, obwohl es keine biblische Belegung dafür gibt, ganz im Gegenteil, Hebräer 1 sagt deutlich, dass Gott zu keinem Engel jemals "Mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt" gesagt hat glauben ZJ dass Jesus der Erzengel Michael ist.

      Ich habe eine lange Diskussion mit einem ZJ geführt. Egal was ich aus der Bibel angeführt habe, er lies sich nicht abbringen von dieser Irrlehre. Ein Grund ist, wenn Jesus nicht der Erzengel Michael ist dann müsste man ja überlegen, wer er sonst ist. Im Himmel gibt es nur die Engel und Gott. Jesus war im Himmel. Wenn er kein Engel war muss er ja Gott oder zumindest "aus dem Geschlecht Gottes" also göttlich sein. Das lehnen ZJ ab. Dann lieber die Irrlehre und bei jeder Gelegenheit behaupten sie das in den Schriften so dass es irgendwann in den Köpfen ist.

      1. anno2010

        Hallo ManfredF,

        danke für den Kommentar. Hebräer sollte eigentlich als argumentation reichen. In Daniel 10:13 steht noch:

        "Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen; und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich trug daselbst den Sieg davon bei den Königen von Persien." Wenn Michael nur einer der ersten Fürsten ist, muss es noch mehr geben. Die WTG argumentiert ja, dass es nur einen geben kann was aus der silbe "Erz" ausgedrückt werden soll.

        Dies ist hier ja wohl nicht der Fall. Eindeutig wird von mehreren Fürsten geredet.

        Dann wird ja noch 1. Thessalonicher 4:16 angeführt als Beweis dass es Jesus ist. Aber liest man das in der Interliniearübersetzung kann man sehen, dass dies nur ein Vergleich ist und Erzengel Plural steht oder ?

        "denn er selbst, der Herr, bei Befehlsruf, bei Stimme Erzengels und bei Posaune Gottes wird herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst".

        Der Artikel vor Erzengels fehlt hier. In vielen Übersetzungen wie auch in der NWÜ wird "eines Erzengels" geschrieben. Sollte es nicht "des Erzengels" heißen wenn es nur einer ist?

        Evtl. hab ich einen Denkfehler. Für Anregungen wäre ich dankbar.

        LG

         

         

        1. paul

          hallo anno2010!

          in der jüdischen tradition ist von 7 erzengels die rede. da aber die tradition einwenig mit kabbalah vermischt wird werden auch die namen der erzengels mit namen von dämonen vermischt. manche meinen dass das früher tatsächlich erzengels waren bevor sie sündigten. hab bloß so nebenbei gelesen 🙂 lg aus regensburg

        2. paul

          ps an anno2010:

          dass die zj im unrecht sind kannst du dich auf bibelserver.de überzeugen. siehe dazu 1 thess. 4,16 oder apg. 7,8-9 🙂

          1. Edelmuth an Paul

            Guten Morgen Paul

            Im Vergleich der WTG-Lehre mit dem Bibelzitat 1. Thess. 4:16 anderer Bibelübersetzungen kann ich außer anderen Formulierungen keinen inhaltlichen Unterscheid erkennen.

            (1. Thessalonicher 4:16) . . . der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen.

            (Johannes 17:24) 24 Vater, in bezug auf das, was du mir gegeben hast, wünsche ich, daß, wo ich bin, auch sie bei mir seien, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, weil du mich vor der Grundlegung der Welt geliebt hast.

            Ist es erforderlich, dass Jesus buchstäblich als Mensch auf die Erde kommt?

            (Matthäus 24:39-41) . . .so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 40 Dann werden zwei Männer auf dem Feld sein: einer wird mitgenommen und der andere zurückgelassen werden; 41 zwei Frauen werden an der Handmühle mahlen: die eine wird mitgenommen und die andere zurückgelassen werden.

            (1. Korinther 15:51-52) . . .Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

            Wenn zur gleichen Zeit oder kurz im Anschluss daran die bereits Verstorben, die zu Staub geworden sind, auferweckt werden, ist Jesus Erscheinen im Fleischesleib nicht erforderlich, Er holt seine Brüder zu sich in den Himmel. Dafür nutzt er den heiligen Geist, Gottes Kraft, die ihm alles ermöglicht.

            Ede

  8. Argentum@KarinArgentum@Karin Zöllner

    Liebe Karin,

    hey, das freut mich. 🙂

    Wir können gerne Kontakt aufnehmen. Tom hat meine E- mail Adresse.

     

    Ganz liebe Grüße an meine Nachbarn

    (heute sonnig ;-)) und an alle

    Argentum

  9. Kritiker@Schneewitschen

    Hallo Schneewitschen,

    mit Interesse habe ich deinen Bericht gelesen. Die Situation in der du dich jetzt befindest kenne ich auch. Man hängt mit seinen Gefühlen in der Luft, nicht Fisch nicht Fleisch. Aber das legt sich. Deshalb erst einmal Glückwunsch zu deinem Schritt, er ist nicht leicht und erfordert Mut und Ehrlichkeit, mit sich selbst und vor seinen Kinder gegenüber, die dir, wie ich aus deinen Zeilen entnehme, sehr am Herzen liegen.

    Nun bittest du um einige Antworten auf deine Fragen. Gerne möchte ich dir Rat erteilen, aber ich kenne deine familiären Hintergründe nicht. Wie steht dein Ehemann zu dieser Situation, hast du moralischen Beistand? Und deine Familie, hast du sie komplett verloren oder nur einen Teil? Hast du noch feste Kontakte mit Brüdern aus der Versammlung? Alle dies Fragen spielen mit hinein was dein zukünftiges Verhalten und Umgang mit deinen Kindern eine Rolle spielen kann.

    Zu deinen Fragen, „in welcher Form bringt ihr ihnen die Bibel und die Zukunftshoffnung näher“. Zunächst möchte ich sagen, mache dir nicht zu viele Gedanken über die Zukunft, du hast einen gesunden Menschenverstand der dir hilft die richtigen Entscheidungen zu treffen wenn es so weit ist.

    Du warst 25 Jahre bei den Zeugen und hast sicherlich ein gutes biblisches Wissen, das alleine sollte ausreichen um deinen Kindern das Herz für Gott und Christus zu öffnen, ohne das WTG tamtam drum herum.
    Lasse deine Kinder nicht von irgend einer anderen religiösen Gemeinde biblisch erziehen. Die Gefahr ist zu groß das du vom Regen in die Traufe kommst. Gegen religiöse Erziehung im Kidergarten oder in der Schule ist nichts einzuwenden, da diese in der Regel nur christliche Werte vermitteln, losgelöst von irgend welchen Lehren.
    Um die Kinder zu belehren ist es nicht notwendig einen „Familieabend“ ala WTG einzuführen. Die richtige Antwort und Regel zur richtigen Zeit, Gespräche wenn notwendig, und ein gutes Vorbild genügen.

    Was die Zukunftshoffnung betrifft, ich denke die ist einfach zu vermitteln, wenn sie verstehen, dass es einen liebevollen Gott gibt der uns Menschen eine Hoffnung auch nach dem Tod gibt ohne sich auf Himmel oder Leben auf Erde zu versteifen.

    Als ehemaliger Zeuge neigt man immer dazu für alles eine Erklärung bereit haben zu müssen. Es gibt Dinge in der Bibel die eben nicht eindeutig klar sind. Deine Kinder sollten Schrittweise lernen eigenständig ihren Sinn zu gebrauchen und selbst Antworten suchen und finden.

    Was die heidnischen Bräuchen in der Schule anbelangt, die mache ich zwar nicht mit, wobei ich selbst und meine Kinder versuchen extreme Reaktionen auf Weihnachten oder Ostern oder Fasching zu vermeiden.
    Die Frage ist also wie du diese oder jene Handlung ansiehst.

    Wenn sie dein Gewissen belasten dann höre auf dein Gewissen, und das sollten deine Kinder auch mit der Zeit lernen. Und wie deine Kinder in der Pubertät auf das andere Geschlecht oder der Partnerwahl reagieren, nun das wird sich zeigen. Da kannst du jetzt sowieso nicht viel bewirken, auch wenn die WTG uns das immer so gelehrt hat.
    Wenn sie die natürlichen Dinge wie Liebe, Ehrlichkeit und Rücksicht auf andere lernen werden sie verantwortungsvoll ihr Leben gestalten können.

    Aber auch hier gibt es keine Garantie und wir müssen abwarten was die Zukunft bringt und dann entscheiden. Aber wie du sagst bist du dir dessen ja bewusst das deine Kinder irgendwann ihre eigenen Entscheidungen treffen müssen.
    Deshalb scheint für mich der wichtigste Rat für dich zu sein, mache dir nicht schon jetzt zu viele Gedanken über alle Möglichkeiten. Mit Freude und Ausgeglichenheit gehe den neuen Lebensabschnitt ohne ETG an und habe Selbstvertrauen, was nicht ausschließt das man auch auf Gottes Geist und Kraft bauen kann.
    Liebe Grüße
    Kritiker

  10. Schneewittchen

    Liebe Mitleser,
    gerne würde ich an dieser Stelle meine Geschichte erzählen und euch um Anregungen bitten. Ich bin in der "Wahrheit" aufgewachsen und seit nunmehr 25 Jahren getauft. Ich habe zwei kleine Kinder, wegen denen ich aus Gewissensgründen die Organisation nun verlasse. Erste ernsthafte Zweifel an der "Wahrheit" bekam ich, nachdem unsere ältere Tochter geboren wurde. Drei Gründe belasteten mich: 1. Der Umgang mit Ausgeschlossenen (insbesondere ausgeschlossener Kinder), 2. die Blutfrage, 3. weltliche Feiertage (insbesondere Geburtstag). Mein Unbehagen wuchs, zum Ausstieg reichte dies jedoch noch nicht (nicht zuletzt meiner Mutter zuliebe). Insbesondere nach dem diesjährigen Bezirkskongress wurde mir jedoch klar, dass ich meine Kinder auf keinen Fall in die Organisation leiten wollte. Und da ich bemerkte, wie sich meine ältere Tochter immer mehr mit den Zeugen Jehovas identifizierte, wusste ich, dass ich nun die Reißleine ziehen musste. Also gingen wir fortan nicht mehr zu den Zusammenkünften, ich nahm für meine Tochter eine Einladung zum Geburtstag an und schenkte meiner Schwester "reinen Wein" ein, so dass sie angedeutet hat, den Kontakt zu mir abzubrechen.
    Da ich meine Kinder auch weiterhin christlich erziehen und positiv prägen möchte, habe ich insbesondere an die Eltern jüngerer Kinder unter euch folgende Fragen: In welcher Form bringt ihr ihnen die Bibel näher? Wie erklärt ihr ihnen, wie unsere Zukunftshoffnung aussehen könnte? Wie geht ihr mit heidnischen Bräuchen in der Schule um? Und obwohl meine Kinder noch sehr klein sind, mache ich mir bereits Gedanken darum, was ich ihnen in der Pubertät in Bezug auf das Interesse am anderen Geschlecht und der Partnerwahl sagen könnte. Ich weiß, dass die Kinder irgendwann ihre eigenen Entscheidungen treffen. Mir geht es einfach darum, in welcher Form ich sie bis dahin am sinnvollständen begleiten kann. Vielleicht kann mir der ein oder andere ein paar Anregungen dazu geben. Ich danke euch im Voraus.
    Liebe Grüße
    Schneewittchen

    1. Jens

      Hallo Schneewittchen, es gibt tolle biblische Kinderbücher ohne Drohbotschaften. Wenn du möchtest,kannst du mit deinen Kindern auch mal einen Gottesdienst der Freien Christengemeinde besuchen.Dort gibt es kindergerechte Zusammenkünfte,die biblisches Wissen angstfrei vermitteln. Das Geburtstagsfest wird nirgends in der Bibel verboten und hat heute doch keine religiöse Bedeutug mehr.Weihnachten kann man als Familienfest nutzen,wo man schön zusammensitzt und durchaus mit den Kindern die Jesusgeschichte erzähle kann..Eine Schwester macht dies immer mit ihren Kindern,seid sie kein ZJ mehr ist..Und die Kinder dürfen sich an Fasching verleiden,warum auch nicht? Am braucht kein ZJ sein um Kinder christliche Werte zu vermitteln...Viele Grüsse Jens

    2. ManfredF

      Liebes Schneewittchen

      am besten lebst du vor und die Kinder machen es dann nach. Was hindert dich daran, mit deinen Kindern in der Bibel zu lesen? Das Problem dürfte sein, dass du wahrscheinlich immer noch die meisten Dinge in der Bibel mit einer WTG Brille liest.

      Mein Rat, lese einfach alles in der Bibel über Jesus und versuche herauszufinden wer Jesus ist und was er für uns getan hat. Und zwar in einer "Normalen" Bibel und möglichst ohne irgendwelche Gedanken an die WTG zu verschwenden. Vielleicht kommst du dann irgendwann zu einer Erkenntnis die dich dazu bringt, Jesus dein Leben zu übergeben und ihn als Herrn anzunehmen. Wenn du das selbst erlebt und gemacht hast dann wirst du deine Kinder auch ein gutes Beispiel sein und ihnen zeigen können was Freiheit in Christus bedeutet.

      Vergiss den Begriff heidnische Bräuche, Feste usw. Das ist völlig egal. Das einzige was zählt ist dein persönliches Verhältnis zu Jesus Christus und dass du ihm dein Leben übergibst. Dann wirst du schon selbst aufgrund deines Gewissens manche Dingen lassen oder meiden. Wir werden nicht gerecht durch Handlungen sondern durch Hingabe.

      Gottes reichen Segen wünsche ich dir und bei Fragen wende dich gerne an die Geschwister hier. Zwar hat nicht jeder die gleiche Ansicht aber es hilft dir dabei selbst eine Meinung zu bekommen.

      Manfred

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