Hier bin ich – sende mich!

helfer-001Bist Du geeignet, ein „Helfer“ in Gottes Organisation zu sein?

Diese Frage soll anhand des Formulars A-19-X GE 10/15 beantwortet werden, das wir auf diesem Wege gern für alle bekennenden Zeugen Jehovas öffentlich und transparent machen wollen.

Wie wird man ein getaufter Christ? Sicherlich kann man nur als ein solcher erwarten, als „Helfer“ in einer christlichen Organisation mitarbeiten zu dürfen. Mit dieser Frage also müsste man sich vorab gründlich befassen – als Voraussetzung dafür, das „Helfer-Formular“ zu verstehen.

Bei Zeugen Jehovas gehen ein monatelanges Studium bibelerklärender Schriften und der Einstieg in den „Predigtdienst“ als unabdingbare Voraussetzungen der Taufe voraus. In Apostelgeschichte 8 ab Vers 34 lesen wir, welche Voraussetzungen der Bibel gemäß tatsächlich für die Taufe gegeben sind: Man muss die Erlösung durch Jesus Christus verstehen und ihn als den Erlöser annehmen, dann kann man als Christ getauft werden.

Nehmen wir an, dass Jehovas Zeugen nach ihrem „Bibelstudium“ diese Voraussetzungen auf jeden Fall erfüllen, stellt sich die Frage: Wer darf in der Organisation der Zeugen Jehovas, die nach dem Selbstverständnis der Religionsgemeinschaft als einzig wahre Religion auch die Organisation Gottes auf Erden ist, welche durch die Leitende Körperschaft geleitet wird, als „Helfer“ dienen?

Zunächst wäre interessant, welchen Status man als „Helfer“ hat, denn dies wird in dem Formular in keiner Weise erwähnt.

Ist man als „Helfer“, dessen Bewerbung angenommen wird, ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig? Als ehrenamtlich tätiger Helfer hätte man außer dem Willen zu helfen keine Pflichten; alle Hilfe, die man erbringt, wäre in jedem Moment grundsätzlich freiwillig; man würde sich auf Augenhöhe, das heißt einvernehmlich gleichberechtigt in der Organisation bewegen. Als hauptamtlicher „Helfer“ würde man sich aber in ein Dienstverhältnis begeben, das grundsätzlich von einem Über- und Unterordnungsverhältnis geprägt ist. Der Umstand, dass dies unklar bleibt, ist bemerkenswert.

Es ist eine wenig bekannte Tatsache, dass das Arbeitsrecht der Kirchen Besonderheiten aufweist. Kirchen können ihren Mitarbeitern Loyalitätspflichten im Sinne ihres Kirchenrechts auferlegen, die je nach Nähe oder Ferne des Verkündungsauftrages der Kirche stärker oder schwächer ausgeprägt sind. Die Putzfrau in der Kirche hat dementsprechend eher untergeordnete Loyalitätspflichten im Sinne des Kirchenrechts; der Diakon oder Pastor hingegen hat explizit einen Verkündungsauftrag und muss daher durch seinen Lebenswandel die Ethik der Religion loyal widerspiegeln.

Da bei Zeugen Jehovas jeder einen Missionsauftrag hat, gibt es diese Abstufung nicht; es werden hohe Anforderungen an alle gestellt, aber an diejenigen, die als Lehrende auf der Bühne stehen, werden noch höhere Anforderungen gestellt.

Unter dieser Prämisse stehen deshalb alle Fragen, die sich mit der Gesinnung des potentiellen „Helfers“ befassen.

Laut Wikipedia wird „Gesinnung“ wie folgt definiert: „Die Gesinnung ist die durch Werte und Moral begrenzte Grundhaltung bzw. Denkweise eines Menschen, die den Handlungen, Zielsetzungen, Aussagen und Urteilen des Menschen als zugrunde liegend betrachtet werden kann. Ob die Gesinnung oder die Tat selbst die Sittlichkeit einer Handlung ausmacht, ist ein Problem der Ethik.

Der österreichische Philosoph Rudolf Eisler bezeichnete Gesinnung als: „Sinnesweise, Willenshabitus, dauernde Willensrichtung, die Motivation des Handelns in ethischer Hinsicht, die gefühlsbetonten Vorstellungen, aus denen der Wille entspringt.“

Die Gesinnung betreffend verlangt das Formular Auskünfte, die nicht nur den gegenwärtigen Zustand der Gesinnung, sondern auch eine Prognose für die Zukunft erlauben. Darauf zielen die in dem Formular gestellten Fragen nach dem gegenwärtigen Predigteinsatz ab sowie die Frage, weshalb man nicht (mehr) im Vollzeitdienst steht, wenn man es früher war, und viele weitere mehr.

Das Blatt 4 des Formulars gleicht hinsichtlich der Fragestellungen an die Ältestenschaft dem Fragenkatalog einer Akte der „Staatssicherheit“: Die Fragen, die dem Bewerber im Formular gestellt werden, werden auf Seite 4 noch einmal der Ältestenschaft gestellt, die den Bewerber anhand dieser Fragen detailliert bewerten soll und auch Stellung zu den Antworten des Bewerbers nehmen muss, da man den Angaben des Bewerbers selber nicht grundsätzlich glaubt, sondern diese bestätigt haben möchte. Die meisten Fragen zielen auf die Gesinnung des Bewerbers ab und beleuchten ihn und sein gesamtes soziales Umfeld. Die Fragen beziehen sich systematisch auf sein Äußeres, seine Nationalität und Hautfarbe, seinen vergangenen und momentanen körperlichen und emotionalen Zustand, seinen Umgang, seine Vorlieben in Bezug auf Musik und Sexualität, seine Reaktionen auf Kritik und darauf, ob es einmal „Schwierigkeiten“ mit ihm gab, und vieles mehr.

Hieran wird aber vor allem erkennbar, worauf die Ältesten der Versammlung hinsichtlich der ihnen anvertrauten Herde achten: Sie achten nicht darauf, ob es den Mitgliedern der Versammlung gut geht oder woran es ihnen fehlt. Sie achten darauf, dass sie sich organisationskonform verhalten und keine „Schwierigkeiten“ verursachen.

Etwas absurd sind Fragen, deren eventuell positive Beantwortung statt der Einladung, ein „Helfer“ zu sein, den unverzüglichen Gemeinschaftsentzug nach sich ziehen:

A 7 e.: Wenn Du getrennt lebst oder geschieden bist: gib bitte den Grund an.
B 3 a: hörst Du dir unmoralische, gewaltverherrlichende, spiritistische, mit Flüchen durchsetzte oder andere für einen Christen unpassende Musik an?

B 2 b: Hast Du Dir im letzten Jahr etwas angesehen, was für Christen unpassend ist, wie gewaltverherrlichende, spiritistische oder unmoralische Filme? Oder pornographisches Material?
B 2 c + d: Hast Du jemals homosexuelle Beziehungen gehabt? Wenn ja: erkläre bitte
B 2 e + f: Hast Du jemals ein Kind sexuell belästigt oder missbraucht? Wenn ja: wann?

Bei bestätigender Beantwortung der Frage B 2 e und f kann man, wenn die Unterlagen von einer Versammlung entsprechend der Datenverwendungseinwilligung verschickt werden und diese durch offizielle Behörden beschlagnahmt werden, dann auch gleich eine längst überfällige Selbstanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft machen, denn dann hat man sich strafbar gemacht! Ähnlich die Frage:

C 15: ‚Hast Du jemals Drogen genommen? Wenn ja, welch? Von wann bis wann? Beschreibe, welche Auswirkungen der Drogenmissbrauch heute noch auf dich hat.‘

Die Fragen zum Gesundheitszustand des Bewerbers machen deutlich, dass man eine Prognose darüber erlangen möchte, ob man die Dienste des Helfers möglichst uneingeschränkt und ohne die Aussicht, irgendwelche Fürsorge übernehmen zu müssen, erlangen kann. Wir empfehlen, diese Fragen auf sich wirken zu lassen, um den Geist hinter diesen Fragen zu erkennen.

Besonders bedenkenswert finden wir die Frage

C 7:Bist du jemals an einer psychischen Störung erkrankt gewesen (zum Beispiel schwere Depression, Panikattacken, chemisches Ungleichgewicht, Paranoia, Schizophrenie, Selbstmordversuch)? Wenn ja: erkläre bitte.‘

Nicht fürsorglich genug erscheint uns die Erlaubnis, die Erläuterungen zumindest auf einem extra Blatt machen zu dürfen, falls die eine 15 cm lange Linie unter „Erkläre bitte“ jeweils nicht ausreichen sollte, Erklärungen zu den Fragen abzugeben.

Ein Arbeitsverhältnis, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich, das nach Möglichkeit ohne die Verursachung von Nebenkosten wie Fahrtkosten zum Einsatzort oder Gesundheitskosten wie Zahnbehandlungen mit Zuzahlung geführt werden soll und ohne einen Lohn, der über Kost und Logis hinausgeht, ist weder bestreikbar noch irgendwelchen Arbeitnehmerforderungen zugänglich, da solche bereits bei der Begründung dieses Arbeitsverhältnisses ausgeschlossen werden.

Eine Religionsgemeinschaft hat besondere Rechte, was die Anforderung an die Loyalitätspflichten ihrer Mitarbeiter betrifft. Es stellt sich aber doch die Frage, ob ein solcher Fragebogen einen christlichen Geist der Liebe und Fürsorge wiederspiegelt und ob gemäß Jesu Loskaufsopfer Vertrauen und Chancengleichheit gewährt wird. (Der Bewerber bietet der Organisation ja seine Hilfe als „Helfer“ an, d.h. er möchte mit dem Formular seine Bereitschaft signalisieren, der Organisation in besonderer Weise zu helfen, muss aber statt helfen zu können, zunächst einmal alles über sich offenlegen und, so der Tenor der auf dem Formular gestellten Fragen, bescheinigen, dass er keine Belastung darstellen wird.)

Somit stellt sich letztendlich die Frage, ob der „Helfer“ durch diesen unterschriebenen und von Ältesten bestätigten Antrag vielmehr in ein Korsett gepresst werden soll, welches garantieren soll, dass er sündenfrei und finanziell, sozial und emotional in keiner Weise bedürftig ist. „Helfer“ werden – da sie sich sozusagen verpflichten, körperlich und psychisch in einwandfreiem Zustand zu sein – so sehr in eine emotionale Abhängigkeit presst, dass jeder, der sich unter dieses „Joch“ begibt, jegliche Ansprüche und auch jeglichen Anspruch auf Selbstbestimmung verliert, weil er diese durch Unterschrift unter das Formular freiwillig aufgibt.

Das „Helfer-Formular“ lässt, wie eingangs ausgeführt, unerwähnt, welche Rechtsbeziehung ein „Helfer“ zur Organisation hat, wenn er als „Helfer“ angenommen wird. Damit sind die Rechte und Pflichten beider Parteien unausgesprochen und bleiben auf dem Papier im Unklaren. Im Gegensatz dazu steht beispielsweise das Angebot einer Kirche, Helfer zu beschäftigen. Dies ist möglich unter anderem im sogenannten Freiwilligen Sozialen Jahr sowie im Bundesfreiwilligendienst. Auf ganzen 36 Seiten wird z.B. zum Bundesfreiwilligendienst erklärt, welche Rechte man als Helfer hat; es werden keinerlei Anforderungen außer der Bereitschaft, helfen zu wollen, gestellt. Siehe:

http://www.ev-freiwilligendienste.de/hauptnavigation/freiwillige-inland/

Jeder Zeuge Jehovas sollte sich darüber informieren und sich darüber klar werden, unter welchen Bedingungen diejenigen dienen, die sich bereiterklären, als „Helfer“ in der „Organisation Jehovas“ zu arbeiten. Dabei ist der Vergleich zu den Kirchen besonders aufschlussreich: Die Kirchen, die den gleichen rechtlichen Status besitzen wie den, den die WTG für sich erkämpft hat, beschäftigen ebenfalls Freiwillige, achten dabei jedoch als selbstverständlich zu betrachtende Arbeitnehmerrechte ebenso wie die freie Entfaltung der Persönlichkeit des Einzelnen, die christliche Gesinnung all derer vorausgesetzt, die für sie tätig werden möchten.

Hier der Helfer-Fragebogen:

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Mag ich nicht (5)

60 Kommentare zu “Hier bin ich – sende mich!

  1. britta

    Bei dem Helferfragebogen fehlen für die Schwestern noch die Fragen:

    Trägst du gerne Reizwäsche?

    Wenn ja, welches Fabrikat?

    Wissen die Ältesten davon?

    Wie primitiv müssen Menschen sein, sich solche Frasgen stellen zu lassen und auch noch zu beantworten.

    WTG = Volksverdummung hoch drei

     

    1. Edelmuth an britta

      Bei verheirateten Brüdern wäre noch die Frage, wie sie denn verhüten, mit ein paar praktischen Hinweisen. Obwohl man sehr an der Mehrung interessiert ist, wäre sie unter den freiwilligen Helfern fehl am Platze, weil sie anschließend als kostenlose Arbeitskräfte ausfallen.

      Ede

    2. paul

      hallo liebe britta. danke für deinen beitrag. als ich ihn las musste viel lachen. vielen dank dafür. lg aus regensburg

  2. Hallo miteinander,

    wer dem Herr und Gott Jesus Christus sowie ungläubiger Thomas anerkannt, wird immer diener alles andere Organisationon dienen und werden glauben das sie dem Herrn dienen.

     

    Mit freundliche Grüßen

    Knecht Jesu Christi

    1. Gazi Keskinsoy

      Ich möchte die Aussage von mir korrigieren,

      wer dem Herr und Gott (Jesus Christus) nicht anerkennt wie der Ungläubiger THOMAS, wird immer wieder irgendwelche Organisationen dienen und werde dabei glauben das er dem Gott dient.

      MFG

      Knecht Jesu Christi

  3.  
    Liebe Nada
    Liebe Schwester im Herrn. So haben sich die alten JZ (Bibelforscher), mein Vater gehörte noch dazu, bezeichnet. Früher hatten sie noch eine Beziehung zu Jesus Christus. Ich habe als Kind viele Brüder kennenlernen dürfen, die sprachen von Jesus als ihrem Herrn. Später ging das verloren. Auch ich bin eigentlich ohne Jesus gross geworden. Nun habe ich wie du das Neue Testament durchforscht und bin fasziniert über die Wichtigkeit von Jesus in unserem christlichem Leben. Viele Stellen haben wir doch schon so oft gelesen - aber überlesen. Es hat erst jetzt, da ich alt bin, gefunkt. Der Morgenstern ist aufgegangen in meinem Herzen.
    2.Petrus 1:19 oder die Augensalbe (Offb. 3:18) hat gewirkt. Der Schleier ist weggenommen worden. Ich bin froh, dass ich das in meinem Alter noch erleben durfte.
    Bitte lasse dich nicht irritieren von den Ver-oder Beurteilungen. Das steht uns sowieso nicht zu, das überlassen wir unseren beiden Höchsten. Gehe deinen eigenen Weg!!. Forsche weiter wie bisher und du wirst deinen inneren Frieden finden.
    Das wünsche ich dir von Herzen.
    Noomi
     

    1. ManfredF

      Hallo Nada

      das muss schon ziemlich lange her sein. Meine Mutter wurde so um 1965 herum ZJ und als ich 1995 Christ wurde und ihr von Jesus erzählte und ihr anhand der Lutherbibel mit Römer 10 belegen wollte, dass Jeder, der Jesus als Herrn anruft errettet wird, hat sie mir die Bibel aus der Hand geschlagen und mich mit wutverzerrtem Blick angeschriehen, dass stimmt nicht, dass kommt vom Teufel, Jesus darf man nicht anbeten nur Jehova.

      Das hat mich damals sehr erschrocken. Meine Mutter, die ständig mit der Bibel kam schlägt mir die Bibel aus der Hand weil da was drin steht was sie nicht hören wollte.

      Als ich Kind war und auch als junger Erwachsener da fing es schon an mit dem Sklaven und Jesus war da schon Nebenwerk. Auch wenn er oft mal erwähnt wird ist das meist nur Beiwerk oder in einem völlig falschen Licht. Jesus wird nur genommen um Zj unter Druck zu setzen

      Schaut mal, Jesus hat ständig vom Königreich gesprochen, er hat einfach gelebt usw. nehmt euch ein Beispiel, er war immer gehorsam und hat nie aufgemuckt...... und das verlangt er von euch gegenüber dem Sklaven den er schließlich eingesetzt hat..... so dient Jesus als Druckmittel, gehorsam zu sein.

      1. Ömmelchen

        Lieber Manfred,

        das ist ja eine echt heftige Erfahrung, und dass du sie auch noch mit deiner Mama machen musstest, macht es um so schlimmer. Obwohl ich die Mechanismen inzwischen verstehe und die Ergebnisse selbst erlebt habe und auch hier immer wieder zu lesen bekomme, macht es mich nach wie vor fassungslos, wie man Menschen so manipulieren und zu so einem Fanatismus (um-) erziehen kann. Manchmal habe ich den Eindruck, dass einige so von dem satanischen Licht geblendet sind, dass sie regelrecht erblinden und selbst dann nichts mehr sehen können, wenn man das falsche Licht ausschaltet.

        Ich hatte mal ein prägendes Erlebnis in meiner Versammlung. Auf dem Weg zur Gedächtnismahlfeier trafen einige von uns beim Umsteigen auf eine Pionierschwester. Sie hatte einen älteren Mann dabei, den ich noch nicht kannte. Ich nahm an, es sei ein Interessierter, der zum ersten Mal zur Versammlung mitkommt und wollte ihn begrüßen. Da stieß mich die Schwester, die ich sonst nur ruhig und freundlich kannte, grob beiseite und zischte, dass sei ein Ausgeschlossener; mit dem darf man nicht reden. Ich war sehr erschrocken; hatte das Gefühl, einen völlig anderen Menschen vor mir zu haben; wie eine gespaltene Persönlichkeit. Erst später in der Straßenbahn flüsterte mir eine andere Schwester zu, das sei ihr Ehemann, der schon lange ausgeschlossen sei und selten zur Versammlung kam. Ich war echt geschockt. Ich kann ja verstehen, dass solche Lebensumstände einen Menschen verändern und vielleicht hatte sie an diesem Tag Streit mit ihm gehabt, aber dieser Mensch wirkte so verhärmt und vorzeitig gealtert,dass er mir einfach nur leid tun konnte. Die andere Schwester erzählte mir später noch, dass er früher mal Ältester war und wie sie die Pionierschwester bewunderte, dass die über einen so langen Zeitraum in dieser unmöglichen Situation weiter tapfer ihren Weg mit Jehova ging und eisern ihren Pionierdienst durchzog.

        Das war meine erste Erfahrung zum Thema Ausschluss. Bis ich diese Härte am eigenen Leib erleben musste.

        Ich glaube wirklich, wenn mir damals jemand etwas in der Bibel gezeigt hätte, dass unserem Glauben widerspricht, hätte mich das eher neugierig gemacht. Hat aber leider keiner.
        Apropos Bibel. Vielen lieben Dank noch mal für dein "Bibelangebot". War eine gute Anregung. Meine Mami hat mir eine Bibel geschenkt. Eine Elberfelder mit Erklärungen. Die ist klasse. Ergänzend Hfa als App und bibleserver mit Interlinear u.a. Das langt ja erstmal.
        In diesem Sinne - allen, die nicht ackern müssen, ein störungsarmes Studierwochenende wünscht das Ömmelchen !

    2. nada

      Liebe noomi,

      als ich erkannte, wie sehr ich Jesus ignoriert habe, war ich wirklich ziemlich verzweifelt und ich kam mir sehr undankbar vor.

      Beim lesen der Evangelien war es so, als nähme er sanft meine Hand und sagte:

      Sorge dich nicht. Schau nicht zurück. Jetzt hast du mich ja gefunden.

      Lieber Schwester Gruß

      Nada

       

      1. VertreterDesVerstandes

        Also wenn man das so liest... Mir kommen da nur Gedanken wie: "Reif für die Klappse". Das ist ja gruselig. Leute, kommt ihr in eurem Leben noch ganz klar? Ihr seid "verzweifelt", weil eine mythische Figur mit dem Wahrheitsgehalt von Sindbad oder dem Nikolaus nicht die "nötige Wertschätzung" bekommen? Ihr habt echt Probleme.

        Würden Menschen diesen Müll über Yoda, die Macht, die 7 Zwerge oder was weiß ich schreiben, dann wäre der nächste Schritt berechtigt die psychotherapeutische Behandlung. Ersetzt man die 7 Zwerge durch Jesus und Gott ist wieder alles normal?

        Oh Schande... Hoffentlich habt ihr keine Kinder!

        Leute, ihr habt echt was an der Waffel. Lasst euch helfen und werdet normal.

         

        1. Petrus111

          Lieber VertreterdesVerstandes,

          Nicht oder nichts glauben ist doch selbstverständlich auch in Ordnung.

          Aber die Verfasser des deutschen Grundgesetzes haben zur Kenntnis genommen und akzeptiert, dass es gläubige Menschen gibt und die Glaubensfreiheit daher in die Verfassung geschrieben.

          Gläubig zu sein ist also nicht so abwegig!

          Beste Grüße

          Petrus 111

           

        2. nada

          Was bitte suchst du hier??

          Geh dahin, wo du deines gleichen findest, oder lass mal echten glauben auf dich wirken...

          Niemand ist ein hoffnungsloser Fall, auch du nicht.

          Wenn du meinst, die Welt für dich erklären zu können, dann respektiere ich das und erkläre dich bestimmt nicht zu einem Fall für den Psychiater, weil du wohl meinst, alles habe sich von selbst entwickelt.

          Und genau diesen Respekt erwarte ich von dir, wenn du hier über Menschen schreibt, die gläubig sind.

          Auch wenn du meinst, verstand zu besitzen, wage ich dich deine Sozialkompetenz in frage zu stellen.

          Wenn du hier diskutieren willst, gerne, dann diskutiere auf Augenhöhe.

          Sonst wäre es besser, du würdest schweigen, bzw die Finger vom Tastenfeld deines Smartphones lassen.

          Und jetzt ist wirklich BASTA.

          Nada

          1. Omma@nada

            Ach, liebe Nada,

            regen wir uns doch gar nicht auf, denn solche Leute (Trolle) wird es immer wieder geben. Ich habe da einen schönen Bibeltext gefunden:

            Prediger 10:2, 3   (Einheitsübersetzung)

             
            2 Der Verstand des Gebildeten wählt den rechten Weg, der Verstand des Ungebildeten den linken;
            doch der Dumme - welchen Weg er auch einschlägt, ihm fehlt der Verstand, obwohl er von jedem andern gesagt hat: Er ist dumm.

            TROLLE  BITTE  NICHT  FÜTTERN!!!

            Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester  Omma

        3. Horst

          "Vertreter des Verstandes" ? Nach Deinen Äusserungen zu urteilen ist das ja schon ein Paradoxon an sich. Lass die Leute hier in Ruhe mit Deinem Geschwafel. Hilfe für psychisch Kranke, aggressive Psychopathen und Alkoholkranke gibts unter den einschlägigen Notrufnummern.

        4. Dominikus Klein

          Hallo VertreterDesVerstandes,
          als Atheist steht es mir nicht zu Deinen IQ zu beurteilen, aber sollte er sich auf den gleichen Niveau wie Deine hier gezeigte Respektlosigkeit, Mangel an Einfühlungsvermögen usw. befinden,...mein herzliches Beileid!
          Sicherlich braucht man nicht mit jeden Kommentarschreiber übereinstimmen aber "Reif für die Klappse" zeigt nur Deine Unreife!!
          Domi

        5. paul

          hallo "vertreter" des verstandes! ...die zj nennen sich "vertreter gottes" du des verstandes. wer hat euch zum vertreten ermächtigt?... ich war früher so wie du sagtest "reif für die klappse" weil ich keinen echten glauben hatte. ich war deswegen auch verzweifelt. damals brauchte ich auch psychotherapeutische behandlung. ich lies mir helfen und wurde normal dank dem glauben an jesus christus. ich fühle mich glücklicher den jeh. und des gleiche wünsche ich dir auch. vg paul :-))

  4. Max@Gerd

    Hallo Tilo,

    Habe gerade  deinen treffende Kommentar gelesen. Bin für jeden Kommentar dankbar welcher sich auch mal auf den betreffenden Artikel bezieht.

    Du hast noch einmal den Artikel auf den Punkt gebracht.

    ich kann es heute immer noch nicht fassen das ich selbst ähnliche Fragebögen ausgefüllt habe um als Helfer am heiligen Dienst zu dienen.

    LG

    Max

  5. Fanny

    Fanny@nada

    Liebe nada,deine Situation beschäftigt mich schon seit deinem ersten Kommentar!

    Momentan lese ich das Hiobbuch,dass ja sehr viele Fragen aufwirft.Wenn ich die Freunde von Hiob betrachte, so hat jeder dieser Freunde eine andere Sicht der Dinge, die Hiob durchmachen muss.Jeder hat einen guten Ratschlag und denkt Hiob sei selbst daran Schuld in dieser Prüfung zu sein.

    Wenn ich mir deine Situation immer und immer wieder durch den Kopf gehen lasse ( die ja schier ausweglos erscheint) so ist sie doch nicht aussichtslos. Hiob konnte aus seiner Situation ebenfalls nicht davon laufen er musste warten bis Jhwh die Plagen beendete und ihn dann wieder herstellt.Ich frage mich, warum hat Gott dieses Spiel so weit getrieben? Bei allen Fragen die das Hiobgeschehen aufwirft,bleibt mir persönlich die Einsicht,dass Jahwe derjenige ist der die Prüfung beenden kann und wird!Obwohl Hiob am Boden zerstört war und bewegungsunfähig auch nur einen Schritt zu gehen, sagte er: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

    Liebe nada,auch du bist in deiner Situation fest eingebunden und bewegungsunfähig aber du weißt, dass dein Erlöser lebt und ist das nicht das Wichtigste?

    ICH wünsche dir von Herzen eine gesegnete Woche.

    LG Fanny

  6. Sylvia Geiser

    Lieber Realist

    Danke für Deinen deutlichen Kommentar.

    Leider haben die Wenigsten Gottvertrauen, trotz all diesen Informationen, die sie bekommen, sonst wäre es für sie keine Frage zu gehen.

    Sie geben vor, dass sie hätten, aber in Wirklichkeit lieben sie nur sich selbst, WENN ÜBERHAUPT.

    Sehr gutes Beispiel mit den 3 Affen!

    Hab einen schönen Tag

    Sylvia

  7. Robbie

    Leute, die diesen Bogen freiwillig ausfüllen, haben es im Grunde nicht besser verdient.

    Sie werden nur noch von denjenigen getoppt, die das Formular auch noch wahrheitsgemäß ausfüllen und dann verschämt dort eintragen, wann sie welche nackte Brust im Fernsehen angeschaut haben. 😉

  8. Ömmelchen

    Was ist bloß aus dem guten alten "Folge mir nach!" geworden? Ich versuche gerade, mir einen Jesus vorzustellen, der seinen Jüngern so einen Fragebogen hingehalten hätte. (Natürlich in gerollter Form; mit beigefügtem Siegelwachs für die Rücksendung 😊)   Oh oh ...

    1. Tommy

      Jetzt biste aber ungerecht Oemmelchen,

      Jesus wusste schon wen er mitnimmt oder sendet. Kann man vielleicht von den oberen Sieben in diesem Stile nicht erwarte. Die brauchen natuerlich eine Verbindliche Erklaerung. Gut, vielleicht (!)lassen sie den Herrn dabei aussen vor aber.........

      Tommy

  9. Würde mich niemals als Helfer bewerben wenn es BEDINGUNG ist dieses sittenwidrige Bewerbungsformular auszufüllen.

    Ich kann aus meiner BETRIEBSRAT ARBEIT sagen ,das kein ARBEITGEBER

    IN DEUTSCHLAND so einen Personalfragebogen ERSTELLEN DARF!!!

    Aber es zwingt JA keiner so einen Bewerbungsformular auszufüllen!!!!

    Aber die ORG ist was besonderes SIE DARF ALLES !!!

    Aber SEXUELLER MISSBRAUCH WIRD NICHT DEN BEHÖRDEN GEMELDET!!!

    Ein GROSSER VORHANG DES SCHWEIGENS wird gelegt!!!

     

     

     

    1. Esther Fischer

      Da muss ich Dir vollkommen recht geben. Ich bin selbst in meiner Firma im Betriebsrat.

      Was für eine Anmaßung. Ich verstehe nicht, dass Menschen wie ZJ, die vorgeben einen gesunden Menschenverstand zu haben, solche Dinge tolerieren. Ich kann mir nur vorstellen, dass so eine Organisation Angst hat, dass sie durchschaut wird. Sie wollen nur Macht, Macht und nochmals Macht über ihre "Schäfchen", die dumm gehalten werden, indem sie nichts anderes lesen, keine Kritik üben noch andere Gedanken vorbringen dürfen. In diesem Sinne warten wir mal ab, was noch alles kommt......

      LG

  10. Tilo

    Tilo an alle

    Normal
    0
    21

    Als ich den Fragebogen gelesen hatte, kaum mir die Idee, dieselben Fragen der „regierenden Körperschaft“  vorzulegen. Ja, ich versuche, diese Leute an den Fragen zu messen, die sie anderen vorlegen!
     

     
    Wer gibt ihnen das Recht, so einen Angriff auf die menschliche Würde vorzunehmen? Spricht daraus nicht eine grobe Verachtung des Menschen? Ja, werden die Zeugen Jehovas von ihrer Führung nicht als Menschen gesehen, die von Gott ihre Würde als unveräusserliches Gut bekommen haben? Wo bleibt der Respekt davor? Wer die Würde des Menschen so mit Füßen tritt, ist auch noch zu anderen Delikten fähig!
     

     
    In einem Kommentar kam der Vergleich mit der Scientology Church: Hier wird ja durch die Fragerei am Lügendetektor auch ein Persönlichkeitsprofil erstellt. Auch hier wird alles abgefragt; kein Bereich wird ausgespart. Warum macht man das? Man tut es, um gegebenenfalls den Befragten zu erpressen. Man tut es, um ihn zu manipulieren. Es geht nur noch um Macht über Menschen.
     

     
    Die Helfer sollen vermutlich in den kommenden Bauprojekten eingesetzt werden. Da müssen sie reibungslos und widerspruchslos funktionieren. Und sie dürfen nicht den Mund aufmachen und sich beschweren, wenn sie Schaden nehmen. Wenn das Zweigbüro es will, werden sie entlassen, wenn immer es nötig erscheint. Sie sind dann rechtlos wie die Sklaven im Römischen Reich. Der unterschriebene Fragebogen gibt den Leuten das Recht so zu handeln, weil man ja die staatliche Anerkennung als KdöR hat.
     

     
    In den letzten Tage habe ich festgestellt, dass Kritik an der Führung und der Organisation bei den meisten Zeugen Jehovas abgeschmettert wird. Man verschließt die Augen vor den Tatsachen und die Ohren vor den Argumenten. Man will es nicht wahrnehmen, weil das eigene Weltbild gefährdet wird. „Ich will darüber gar nicht nachdenken, weil ich meine Ruhe haben will!“ Und dabei geht es um den Preis der inneren Wahrhaftigkeit, der gezahlt wird, um einen Götzen (die Organisation) zu schützen.
     

     
    Im Brief an die Römer schrieb Paulus über das Gewissen und ging auf die Frage ein, wieweit die Menschen schuldig sind, wenn sie die Existenz Gottes nicht anerkennen und seine Maßstäbe für Recht und Unrecht nicht teilen wollen. Sie sind nach seinen Worten schuldig oder unentschuldbar (Rö. 1:20-25). Nun denke ich daran, dass ein Christ gemäß Epheser 5:6-12 einen klaren Standpunkt in Fragen der Rechtschaffenheit und der biblische Lehre haben sollte. Ich zitiere nur ein paar Sätze:
     

     
    „Niemand soll euch mit leeren Behauptungen täuschen. ... Mit solchen Leuten dürft ihr nicht zu tun haben! ... Und beteiligt euch nicht an ihren Taten, die der Dunkelheit entstammen und ohne Frucht bleiben. Deckt vielmehr solche Taten auf! Denn es ist schon eine Schande, nur davon zu reden, was da im Verborgenen geschieht.“ (basisbibel)
     

     
    Für mich bleibt noch die Frage offen, ob die ignoranten Zeugen Jehovas ihr Gewissen überhaupt befragen, ob sie auf seine Stimme hören wollen. Kann man mit seinem menschlichen Gewissen so fehlgehen, dass man die Fakten ignoriert und so tut, als wäre alles in Ordnung?
     

     
    Insgesamt bleibt bei mir ein tiefer Eindruck, der alles Schlimme ahnen lässt, wozu solche Leute fähig sind. Man ist in dieser Welt angekommen!
     

    „Geh aus ihr hinaus, mein Volk, wenn du nicht an ihren Plagen teilhaben willst!“

     

     

  11. Esther Fischer

    Da kann ich nur sagen:

    Scientology lässt grüßen!!!

  12. Dominikus Klein

    Ihr sollt auch das fettgedruckte lesen!
    Nur wer körperlich und psychisch, sowie in geistiger und moralischer Hinsicht gesund ist, sollte sich bewerben.

    Nun ich kann keine Aussage über die körperliche, geistige und moralische Gesundheit der Bewerber machen, bin auch kein Psychiater oder Psychologe der die psychische Gesundheit der Bewerber bewerten kann.
    Nur meiner laienhaften Einschätzung nach, kann eine Person die einen solchen intimen Fragebogen ausfüllt um eine unbezahlte Arbeit verrichten zu dürfen, sicherlich nicht als psychisch gesund bezeichnet werden.
    Daher sollte sich jeder Bewerber zweimal überlegen diesen Fragebogen auszufüllen!!
    Nur meine Laienmeinung -
    Gruß Domi

    1. Tommy

      Sicher Domenikus,

      mit einigermassen, nicht hirngewaschener Ueberlegung keine Frage.

      Vergiss dabei nicht wie es bei den Zeugen zugeht. Ohne zu sehr Kritik ueben zu wollen, aber hier geht es um die Vorkehrung des treuen Sklaven. ch finde, man muss das leiderso sehen.

      Wie kann man nun die Leuet ueberzeugen?

      Tommy

    2. Anna

      Lieber Domi, liebe Schwestern und Brüder,

      das hast du gut erkannt 🙂 Allerdings werden dies die Brüder nicht so sehen. Für sie ist es ein Vorrecht diesen Fragebogen auszufüllen.

      Wobei allerdings die Fragen zugunsten der Bewerber geschönt ausgefüllt werden. Weil die Brüder sich hier eine eigene Wahrheit zurechtlegen. Das haben sie ja in all den Jahren gelernt.

      Auch die zu beurteilenden Ältesten werden den potentiellen Helfer - wenn irgend möglich - positiv bewerten. Man muß bedenken, dass es ein gutes Licht auf die Versammlung wirft wenn es Helfer gibt. Dann ist der Kreisaufseher zufrieden und man muß weniger Angst haben, dass der Saal verkauft wird und/oder die Versammlungen zusammengelegt werden. Unterschwellig merken die Brüder ja das etwas nicht stimmt und betrügen sich dann selbst.

      Hinzu kommt, die in den Zusammenkünften vermittelte "Belehrung" führt leider, wenn man nicht aufpaßt, zur Verdummung. Welcher normale Mensch würde, wenn ein Absatz auch noch vorgelesen wird, danach z.B. auf die Frage: "Was sagte die Schlange zu Eva?" tatsächlich antworten "Ihr werdet sein wie Gott" .

      Dieses Frage-Antwort-Spiel ist mehr als infantil.

      Dabei ein Kind denkt einfach noch logisch. Kürzlich habe ich meine 3jährige Enkelin besucht. Ich habe sie gefragt wo ich wohne und sie hat mir meine Stadt genannt. Auch gleich noch in welchem Stock ich wohne und dass es ihr da gut gefällt.

      Auf meine weitere (im nachhinein dumme Frage): "Und wo wohnst du"? meinte sie: "na hier, zu Hause, das weißt du doch".

      Damit will ich sagen, selbst ein Kleinkind denkt mit. Vielen Brüdern wurde und wird weiterhin das Denken abtrainiert.

      Viele Grüße Anna

  13. Horst

    Lieber Autor,

    auch diesen Artikel bitte ich bei BI zu archivieren, damit man ihn noch öfters in Ruhe lesen kann - denn in einem Durchgang kann man gar nicht alle Aspekte dieser überheblichen, menschlichen Frechheit des Fragebogens erfassen, geschweige denn alle hintersinnigen Aspekte der Erfinder desselben durchleuchten. Ich frage mich, woher die WTG bei dem von oben verordneten Bildungsstand derartig durchtriebene Schlauköpfe ins Feld schicken kann, die damit Gesundheitszustand, Predigdienstleistung, Gesinnung der Bewerber bis ins hinterste Stübchen, privateste und intimste Fragen archivieren und auswerten werden. Die unvollkommenen Ältesten können dies dann  ebenfalls durchlesen, unter der Hand weitergeben und durch ihre Frauen in der Versammlung verbreiten lassen. So war es noch vor wenigen Jahren.

    Auf die Schnelle fällt mir nur eines ein: Auf dem riesigen Nürnberger Kongress 1969 war ich bei den freiwilligen Helfern. Wir waren der Abteilung Verpflegung zugeteilt, ein anderer Trupp musste für viele hunderte von Plumpsklos Löcher graben und Vorhänge anbringen. Die Brüder haben gearbeitet wie die Berserker. Gottseidank hat es damals die Fragebögen noch nicht gegeben - sonst hätten 80.000 Leute in die Büsche gemacht.

    Kopfschüttelnd

    Horst

     

  14. 007

    Liebe nada, alles gut!

    ---------

    Ob es soetwas wie "Bau des des Glaubensgebäude" gibt weiß ich nicht. Mir würde im Moment keine biblische Aussage einfallen die so einen Vergleich bringt. Auf Sand gebaut meint auf den falschen seine Hoffnung/Vertrauen gesetzt!  Nicht ein "bauen" (von Glaubensgebäude). Erinnert eher (schon wieder einmal) an Freimaurer-Theorien.

    Das soll aber im Moment alles egal sein, was bemerkenswert (auffällig) ist, ist doch Folgendes, alles "geliebten" Brüder müssen sich (als Vertrauens- und Liebesbeweis) ohne jeden Anlass Fragen gefallen lassen, ob sie Kinder missbraucht haben - ABER GLEICHZEITIG wird dort wo begründeter Verdacht besteht, teis sogar mehrfach!!! Zeugen/Opfer klagen erheben eine -unüberwindbare- BEWEISHÜRDE in Gestalt einer zwei-Zeugen-Regel aufgestellt, über deren Schutz sich jeder Pädophile nur freuen kann.

    Wonach sieht dieses Vorgehen für Euch aus?

  15. haraschmi

    Hallo zusammen,

    ich kenne mich im Thema Personalrekrutierung sehr gut aus, durch meine lange Beschäftigung im HR. Es gibt rechtlich zulässige und unzulässige Fragen auch in Bezug auf den Datenschutz. Das ist eigentlich nichts anderes als ein "Personalfragebogen". Sicherlich behält sich das Kirchenrecht mehr Fragen vor als das Privatrecht, aber solche Fragen über Homosexualität etc. ist nicht nur sittenwidrig, frech sondern zeugen von einer unfassbaren Arroganz und Elitedenken der Führung.

    Wenn schon für einen ZJ grundsätzlich strenge Richtlinien gelten, wie kein Geburtstag feiert etc. und die Person sich daran hält, was soll dann solch eine Daumenschraube.

    Wie schon erwähnt, eine liebevolle Behandlung der "Schafe" geht sicherlich anders.

    Gruß

    Haraschmi

    1. Bird an haraschmi

      Hallo Haraschmi,

      Da ich selbst Mitarbeiter einstelle, ist auch mir bewusst dass gewisse Fragen gar nicht gestellt werden dürfen.

      Der ganze Fragebogen ist ein Witz. Wer hier noch dieser geldgierigen und machtgeilen Organisation die Stange hält ist selber Schuld.

      Nachdem ich heute auf Wahrheiten.de gelesen habe, dass sie von der WTG angeklagt wurden musste ich lachen. Diese WTG hat NULL Vertrauen in ihren Gott. Denn sie rechnen auf der einen Seite mit Verfolgung um auf der anderen Seite zu klagen.

      Ich glaube dass sie immer mehr um sich schlagen, weil sie ihr Ende herbekommen sehen.

      All ihr Schafe, wacht auf!! All ihr bewussten WTG Sklaventreiber, macht euch bereit wenn Jesus euch zur Rechenschaft zieht.

       

      Lg

      Bird

      1. Haraschmi

        Hallo Bird,

        genauso wie die Anerkennung der Körperschaft und somit die Ausübung der Religionsfreiheit bis zur letzten Instanz ausfechten, im WT Artikel bringen wie schlecht doch die armen Zeugen von der Familie behandelt werden wenn sie Zeugen werden und dann aber Ex Zeugen oder inzwischen sogar "Untätige" wie ein Stück Dreck zu behandeln.

         

  16. Realist

    Liebe Brüder und Schwestern

    Die jw.org sucht naive Menschen, die sie zu Sklaven machen kann. Sie will die intimsten Dinge von diesen Personen wissen. Wer garantiert denn, dass diese Angaben nicht später als Druck- oder gar Erpressungs-Mittel verwendet werden?

    Brauchen wir wirklich noch mehr Beweise dafür, dass dies eine Ausbeuter-Organisation ist und nichts, aber rein gar nichts, mit Gott und Jesus Christus zu tun hat?

    Wer jetzt noch in dieser Organisation bleibt oder wer sich dafür interessiert, dieser Organisation beizutreten, ist selber schuld.

    Gruss

    Realist

     

    1. nada

      @realist

      Lieber realist,

      sorry, aber ich empfinde deinen letzten Satz ziemlich daneben.

      Wie willst du beurteilen, der du die Gründe und zwände des oder der einzelnen nicht kennst, ob sie selber schuld sind, da sie in der org bleiben???

      Wie willst du die schuld derer beurteilen, die in gutem und tiefen glauben, das "richtige" gefunden zu haben, sich dieser org anschliessen?

      Bedenke, viele haben in ihren Kirchen nichts, gar nichts, aus der Bibel erfahren. Und saugen das, was zj ihnen bringen auf, wie ein schwamm..

      Wer sind wir, dass wir da von schuld reden sollten??

      Grüsse

      Nada

      1. Realist

        Liebe Nada

        Es gibt doch immer irgendwelche Gründe oder Zwänge, die uns daran hindern, das Richtige zu tun. Sie sind aber keine Entschuldigung vor Gott oder Jesus Christus.

        Gem. Matth. 7 : 13, 14 gibt es nur 2 Wege:
        13 Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm.
        14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn.
        Wenn wir erkannt haben, dass wir einer satanischen Organisation dienen statt Gott, dann müssen wir diese Organisation verlassen, sonst machen wir uns mitschuldig.

        Mir persönlich genügt dafür schon 1 Lüge oder 1 falsche Lehre, um jw.org oder eine andere Religion beurteilen zu können. Ein bisschen Sauerteig durchsäuert die ganze Masse!

        Und diejenigen, die glauben, dass es ihnen etwas nützt, wenn sie sich wie die bekannten 3 Affen verhalten (nichts sehen, nichts hören, nichts sagen), werden sich gewaltig irren. Gott hat uns sein Wort als Massstab für unser Leben gegeben und ein Gehirn, das wir benutzen können.

        Wenn Du mit geschlossenen Augen über eine vielbefahrene Strasse läufst, riskierst Du, dass Du überfahren wirst und vielleicht tot bist. Dann bist Du auch selber schuld, weil das, was Du gemacht hast, fahrlässig war. Du wusstest ja, dass es nicht richtig war.

        Es ist sehr gefährlich, wenn wir zögern. Es kann unser Leben kosten. Dann sind wir auch selber schuld. Wir können die Schuld nicht irgendwelchen anderen Personen oder Umständen zuschieben.

        Das ist eine einfache Feststellung und keine Verurteilung. Das Urteil wird Gott sprechen.

        Liebe Grüsse

        Realist

         

      2. hei-bea

        Liebe Nada,

        lassen wir das Wort "Schuld" einmal beiseite bei diesem hochsensiblen Thema. In jedem Fall

        schadet sich jeder selbst wenn er die Verlogenheit dieser Org erkannt hat und k e i n e Konse-

        quenzen zieht. Da wäre als Erstes m e i n schlechtes Gewissen zu nennen, da ich weiß, dass

        Jehova Verlogenheit haßt, seinen Segen vorenthält und die richten wird, die wider besseres

        Wissen falschen Lehren "anhaften"!  Zum Zweiten tut es mir selbst nicht gut und zieht mich

        "runter" in der Vs zu sitzen, allen einen "vorzuheucheln" indem ich so tue, als ob alles in bes-

        ter Ordnung wäre...Drittens könnte ich die Zeit, die ich für die diversen Aktivitäten der Org

        verbringe wesentlich angenehmer nutzen (und: o h n e schlechtes Gewissen).

        Letztendlich kommt k e i n e r von uns um eine entgültige Entscheidung, Jehova mit g a n-

        z e m Herzen zu "dienen" oder der "menschlichen" Org herum und ich freue mich über jeden

        einzelnen, der diesen "Kampf" im Sinne Jehovas gewinnt. Was kann für uns wichtiger sein,

        als i h n zu erfreuen?!

        Grüße aus dem Morgennebel des Harzes               hei-bea

        1. wie Recht du hast, liebe hei-bea,

          Du sprichst die Dinge gelassen aus. Und Recht hast du. Wer sitzt gern janusköpfig im Kö-Saal, nickt alles ab, was da von der Plattform her dargeboten wird und denkt im "Hinterstübchen" sich das Gegenteil?

          Muss man mit den verführten Schafen blöken? sich von den lokalen Leithammeln den Kopf zurechtsetzen lassen, im Sinne der glorreichen 7 ?

          Es ist schon erschreckend, wie das alles in den letzten Jahren mutierte. Früher war es verboten vom Laptop die Bibel zu lesen, oder auch nur einen Ausdruck zu gebrauchen.

          Und heuer, da rennen sie alle mit einen Tablet PC in den Saal, loggen sich bei JW.org ein und ab und an bricht dann die Internet Kommunikation zusammen, weil eben tausende Versammlungen am Freitagabend - oder an einem anderen Tag - zusammen kommen und die Tablethalter dann online gehen.

          Da wird das Tablet in den jeweiligten 3 Demonstrationen genutzt und es sieht so fortschrittlich aus. Wie einst der schneidige junge Älteste mit Schnäuzerchen und Ledermäppchen beim BA/KA Treffen - Startversammlung Kreiskongress - dann so einen gewieften Eindruck machen will. Oder wie jener Älteste, der die Freiwilligen zur Reinigung der Arena für den Bez. Kongress freudig begrüßt, ein Gebet spricht und sie dann arbeiten lässt, während er im feinen Wichs und Zwirn das Weite sucht.

          Es ist alles so durchschaubar - sehen und gesehen werden, Eindruck schinden und privat sein eigenes Leben führen, ganz nach Belieben - ohne jede Rücksicht auf die anderen. nach außen ein "hui"  aber defakto ein fettes Pfui.

          Und dann gibt es dann auch den Ältesten, der bekennt, nicht mit aller Doktrin im reinen zu sein, sich aber befleißigt einzuräumen, dass er sich dabei nicht in den Vordergrund stellen will.

          so leben sie, die Musterzeugen, die dich fragen "wie geht's?" aber die Antwort gar nicht abwarten. Da modern die Gefühle, da verrottet die Moral und die Janusse werden ihrer immer mehr.

           

           

          1. Ordnungszahl 83 (kristallin)

            Die Org sieht uns als Kakerlaken. Wo sieht man denn solche Schädlinge lieber? Im Haus oder draußen im Garten? Wenn es nach der Org ginge, würde sie jede Kakerlake im Haus zertreten und die im Garten ruhig machen lassen - das heiligsaubere Hausinventar bleibt gepflegt und die Kakerlaken draußen schimpfen beleidigt auf den Haushalt, triumphieren, dass es "in der Natur immer am schönsten ist" und schmeißen mit Dreck auf die getünchte Hauswand. Das ist auch eine Form von Ordnung. So ist auch alles in Ordnung... für die Org-nung.

            Wahrlich, ich sage Euch, und der Leser begreife es, dass nur eine Kakerlake im Flur des Hauses Panik (im Ausmaß eines einzigen Ausrufes "Glyphosat!!!" auf der Fachmesse der Deutschen Imker) auslösen wird. Dort wird dann ihre Verunsicherung und ihre Paranoia sein und sie suchen nach Besenstielen, werden aber keine finden, und sie klettern auf Tische, welche sie aber nicht tragen.
            Und ich scheue nicht davor zurück, einer jeden Kakerlake alle sechs Hände beglückwünschend zu schütteln und Dank zu sagen für ebenjene Zerstreuung.

            Stichwort Theory of mind: was ärgert die loyalistische Org? Unloyale Mitglieder - logisch. Es ist wie mit Juckpulver - nur auf der Haut verdient es seinen Namen.

            Deswegen halte ich es für okay, dass hier noch Einige aktiv sind.

            Man hat ja mittlerweile den Eindruck, der eine oder andere würde es nur konsequent und angebracht einschätzen, dem Naaman seinen Aussatz wieder zurück in den Kaffee zu schütten, nur weil er in 2Kön 5,18 diesen Satz sagte (lies).

            Der Lebenswille der Natur ist unzerbrüchlich. Das Leben (alles Lebendige) ist (gottgemäß) mit einem unaufhaltsamen Streben nach Existenzerkämpfung ausgestattet. Deswegen ist ja Leben auch ein Gang durch die Hölle. Aus diesem Grund lässt sich manche Spinne von ihren Kindern fressen, aus diesem Grund wirft so mancher Gecko seinen Schwanz ab, aus diesem Grund verzichtet der Baum winterzeitlich auf sein Blattwerk, aus diesem Grund fressen Alphamännchen Betababys und aus diesem Grund kriecht Vandellia cirrhosa in ... Penisse - um das Leben am Laufen zu halten.
            Wenn ein Mensch die Wahl zwischen Scheinheiligkeit und Verlassensein, zwischen Zeitverschwenden und sozialem Tod, zwischen Unehrlichkeit und religiösem Scheiterhaufen, zwischen Inkonsequenz und Unverständnis seines Umfeldes hat - und er nur leben will... dann soll er so leben, dass er überhaupt leben kann. Das Leben ist nunmal eine babyfressende, gliedmaßenverzichtende, peniskriechende Kämpfernatur. Das Leben findet immer einen Weg.

            An alle Kakerlaken und Juckpulver da draußen: macht Euren Job. Dann macht ihr ihn gut. Fertig.

            So. Und wenn ein Moralapostel jetzt gern ein Sendschreiben verfassen möchte: ich lehne mich zurück, genieße die Show und trinke eine Dose Monster Punch.

            LG an alle, die jetzt nicht säuerlich auf mich sind 😉

            O83
            laut. stark. aphoristisch.

            1. O.W.Schön@O83

              "ALLES IN BESTER ORG-NUNG!"

               

              Lieber O83,

              ich fand deinen Kommentar einfach nur köstlich und habe mal wieder herzhaft gelacht!

              Ich finde es auch völlig in Orgnung, wenn man die .Org sowohl mit Witz als auch mit Ironie oder auch Satire belegt. Vielleicht erkennt ja der eine oder andere orgentliche Zeuge Jehovas dadurch, dass es sich bei der Theokratischen Orgnung nur um eine von Menschen gemachte Orgnung handelt.

              Bei dem Gott der Bibel handelt es sich um einen Gott der Ordnung, bei dem Gott der Zeugen Jehovas handelt es sich dagegen um einen Gott der Orgnung. Dieser Gott war den ersten Christ definitiv fremd und mir zunehmend auch!

              Bewahre die Ordnung, nicht die Orgnung

              O.W.S.

               

              1. peetha@OWS &O83

                na,... ,   ihr mir, ...  - irgendwie  Symphatischen -

                Will ma ja nicht, in Zwiegespräche anderer einmischen

                NUR:

                nach der Ermunterung der OWS Worte :´bewahre die Ordnung, nicht die Orgnung´ - erfinde ICK - peetha -  janz spontan  - DEN Superlativ zu ´Orgnung´, ..... -  das Kunstwort `ORG - DUNG` ( und der jetzt liebe ´Mit´Leser - BILD(e) sich seine Meinung)

                Juuti ihr mir Lieben - macht watt draus  - Ulteria -

                (jetzt noch mathe - 1+5)

                 

                1. nada

                  Menno peetha!

                  Was machst du nur für Sachen.

                  Hab mich bei deinem Kunstwort fast verschluckt vor lachen...

                  Wünsche den Frieden der Nacht

                  Grüsse

                  Nada

              2. Ordnungszahl 83 (kristallin)

                O, wie schön von Dir zu hören, lieber O.W.S..
                Ich habe übrigens gestern - das müsste Dir zusagen - in Goethes Arbeit eine ganz wunderbar präzise Analyse der Zeitschriften der Org gefunden:

                In bunten Bildern wenig Klarheit,
                Viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit,
                So wird der beste Trank gebraut,
                Der alle Welt erquickt und auferbaut.

                Na?! Das passt doch wie der Faust, sorry, die Faust aufs Auge.

                Dir, Deiner Frau, und peetha und Allen hier ein schönes Wochenende!
                O83

                PS: Apropos peetha... Danke, lieber Peetha, für die Wortwandlung zweiten Grades, war gut gelungen 🙂

                1. O.W.Schön@peetha&O83

                  "THEOKRATISCHE ORDNUNG"

                   

                  Lieber peetha, lieber O83,

                  ist es für Zeugen Jehovas eigentlich ein Problem, dass in der NWÜ das Wort Theokratie nicht vorkommt? Nein! Stört es die Zeugen, dass es in ihrer gesamten NWÜ die Worterfindung "Theokratische Ordnung" nicht gibt? Nein! Spielt es für Zeugen Jehovas denn überhaupt noch eine Rolle, was in der Heiligen Schrift steht? Nicht wirklich!

                  Solange der Wachtturm dies schreibt und die LK das sagt... wird es schon so seine Richtigkeit haben! Folglich haben wir es mit einem echten Paradoxon zu tun:

                  Eine theokratische Ordnung, die es laut NWÜ nicht gibt, verwandelt sich in eine theokratische Org-nung, die wiederum zum theokratischen Org-Dung verkommt.

                  Zu guter Letzt kommt alles zusammen: Ein un-theokratischer Un-Org-Dung! Hilfe! Wer hält das noch aus in seinem Kopf?

                  No org, no orgucation!

                  O.W.S.

                   

                   

                   

        2. nada

          Nada@ALLE@hei-bea

          Leibe hei-bea,

          jeder, der hier auf BI liest oder schreibt, kämpft seinen Kampf. (Es sei denn, er ist ein troll)

          Wie lange der Kampf dauert, ist individuell verschieden.

          Niemals sollte sich ein Mensch anmassen, einen anderen schuldig zu sprechen, weil sein Kampf um Freiheit länger dauert oder anders geführt wird, als wir es für uns beschließen würden.

          Wir wissen nichts über den anderen, erst recht nicht in diesem anonymen forum.

          Die ist wohl ein forum von Brüdern für Bruder...

          Zu Unterstützung für solche, denen anfangen, die Augen auf zu gehen..

          Was massen sich dann die "nicht - mehr - Brüder" an, die jenigen, die noch kämpfen, zu be- oder verurteilen?

          Das ist genau das, was die WTG tut. Beurteilen, verurteilen..

          Was, du tust nicht, was wir wollen? Gott wird dich richten!!

          Was, du bist noch bei zj? Gott wird dich richten!!

          Das kann man für jede Religion über nehmen.

          Katholisch, evangelisch, 7ta, na, und wie sie alle heißen. Auch Freikirchen gehören dazu..

          Jesus unser Herr ist sicher fassungslos darüber, was in seinem Namen so alles verbreitet wird...

          Als Antwort auf deinen Kommentar hat sich jemand "Frank und frei" über "janusköpfige" ausgelassen.

          Wie anmassenend! Wie unglaublich arrogant denen gegenüber, die auf diese weise gutes tun..

          Ja, die whistleblower, die viel einsetzten, um diese Seite mit Informationen am leben zu halten.

          Vieles von dem, was man auf BI aktuell liest, ist frei zugänglich.. Auch die Fragebogen für Helfer.

          Interessant wird es erst bei ältestenbriefen.. Wer ausser "Janus" und ähnlichen kann Informationen dieser Art beibringen?

          Jeder, der den Stab über solche Menschen bricht, sollte einmal in sich gehen..

          Zu dem helferbogen habe ich noch anmerkung.

          Jeder, der mich aus meinen Kommentaren kennt, weiss, dass ich kein Freund der WTG bin, aber wir sollten fair bleiben und nicht die selben "Fehler" begehen wie sie.

          Ich bin beruflich im HR Bereich tätig.

          Jeder Arbeitgeber darf ein polizeiliches Führungszeugnis verlangen. Das ist legitim. Wer möchte schon einen Kinderschänder in seiner Firma beschäftigt haben?

          Und seien wir doch mal ehrlich, wenn es nicht gerade die WTG wäre, fänden wir es doch alle gut, wenn Kinderschänder aussen vor blieben.

          Klar sind manche der anderen fragen voll daneben.. WTG eben...

          So, und jetzt dürft ihr "realistisch" und "geiserhaft" wieder über mich herfallen. Mir be- und verurteilen und mir erzählen, dass das was ich schreibe Schwachsinn ist.

          Der, der mich und mein verhaltenbeurteilt, ist unser Schöpfer und sein Sohn, niemand sonst!!

          Mit lieben grüssen

          Nada

           

          1. Omma@nada

            Liebe Nada,

            dein Kommentar hat mir keine Ruhe gelassen, ja er hat sogar mein Herz verkrampfen lassen, da ich sehe, wie sehr du dich bemühst und wie sehr es dich bewegt, das Rechte zu tun, auf deinem Weg mit unseren Beiden Höchsten.

            Du hast Recht, wenn du schreibst: ".... jeder, der hier auf BI liest oder schreibt, kämpft seinen Kampf. ... Wie lange der Kampf dauert, ist individuell verschieden."

            Ja, liebe Nada, das ist der Weg, den wir als Christen gehen.

            Psalm 86:11   (Die gute Nachricht)

            11 Herr, zeige mir den richtigen Weg, damit ich in Treue zu dir mein Leben führe! Lass es meine einzige Sorge sein, dich zu ehren und dir zu gehorchen!

            Johannes 14:6   (NGÜ)
            »Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich.
            Meine liebe, liebe Nada, du hast völlig Recht, wenn du schreibst: "Niemals sollte sich ein Mensch anmassen, einen anderen schuldig zu sprechen, weil sein Kampf um Freiheit länger dauert oder anders geführt wird, als wir es für uns beschließen würden."

            Dieser Gedanke von dir, hat mich heute Nachmittag bewogen, ohne meine eigene Entscheidung mit ins Spiel zu bringen, mir die Frage zu stellen, wie haben die ersten Christen in dieser Angelegenheit gehandelt. Ich selbst habe viel aus diesem Bibelstudium heute gelernt, werde aber nur einige wenige Dinge erwähnen, da es hier sonst den Rahmen sprengen würde.

            Zunächst drei Berichte aus der Apostelgeschichte, die uns zeigen, wie die ersten Christen handelten:

            Apostelgeschichte 13:14-16   (Schlachter 2000)
            14 Sie aber zogen von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien und gingen am Sabbattag in die Synagoge und setzten sich.
            15 Und nach der Vorlesung des Gesetzes und der Propheten ließen die Obersten der Synagoge ihnen sagen: Ihr Männer und Brüder, wenn ihr ein Wort der Ermahnung an das Volk habt, so redet!
            16 Da stand Paulus auf und gab ein Zeichen mit der Hand und sprach: Ihr israelitischen Männer, und die ihr Gott fürchtet2, hört zu!

            Apostelgeschichte 18:24-26   (NGÜ)

            24 Um diese Zeit kam ein Jude namens Apollos nach Ephesus. Er stammte aus Alexandria, war ein glänzender Redner und besaß eine umfassende Kenntnis der Heiligen Schrift.
            25 Darüber hinaus war er auch in der Lehre des Herrn unterwiesen worden. Überall sprach er mit glühender Begeisterung von Jesus und unterrichtete seine Zuhörer gewissenhaft und genau über das, was Jesus getan und gelehrt hatte. Allerdings kannte er keine andere Taufe als die von Johannes ´dem Täufer`.
            26 Dieser Apollos nun begann, in der Synagoge ´von Ephesus` frei und offen ´von Jesus` zu sprechen. Auch Priszilla und Aquila hörten ihn. Da luden sie ihn zu sich ein und erklärten ihm die Lehre Gottes noch genauer.

            Apostelgeschichte 19:8,9   (NGÜ)

            8 Drei Monate lang ging Paulus ´regelmäßig` in die Synagoge ´von Ephesus` und sprach dort frei und offen über das Reich Gottes und alles, was damit zusammenhängt. Er diskutierte ´mit den Synagogenbesuchern` und versuchte sie ´von der Wahrheit seiner Botschaft` zu überzeugen.
            9 Doch einige von ihnen verschlossen sich dem, was er verkündete, und waren nicht bereit, das Evangelium anzunehmen. Statt dessen redeten sie vor allen
            Versammelten abfällig über die neue Glaubensrichtung. Daraufhin brach Paulus den Kontakt mit ihnen ab.Zusammen mit denen, die Jünger des Herrn geworden waren, trennte er sich von der jüdischen Gemeinde und sprach von da an täglich im Lehrsaal eines Mannes namens Tyrannus.

            Was habe ich aus diesen drei Berichten gelernt?  Wenn die ersten Christen eine Möglichkeit sahen andere zu Christus zu führen, gingen sie auch in die Synagogen. Für uns wird es wohl ein Wunschdenken bleiben, in einer Zusammenkunft das zu erleben, was im Kapitel 13 beschrieben wird.
            Mir fällt aber auf, dass die ersten Christen auch in den Synagogen freimütig und ohne Furcht über ihren neuen Glauben sprachen, warum?  Vers 8 sagt uns, dass Paulus ´mit den Synagogenbesuchern`diskutierte und versuchte sie ´von der Wahrheit seiner Botschaft` zu überzeugen, also genau, wie du schreibst: "Zu Unterstützung für solche, denen anfangen, die Augen auf zu gehen.."

            Nun kann es aber auch geschehen, wie es auch hier auf dieser (BI)Seite berichtet wurde, dass wir starkem Widerstand ausgesetzt sind, und wir dadurch Schaden erleiden können.  Dann dürfen auch wir so handeln, wie Paulus, (Vers 9):  "Daraufhin brach Paulus den Kontakt mit ihnen ab. Zusammen mit denen, die Jünger des Herrn geworden waren, trennte er sich von der jüdischen Gemeinde ... "

            Ja, liebe Nada, das ist das, was ich in der kurzen Zeit herausgefunden habe. Ich bin gespannt, was evtl. du oder auch andere noch herausfinden werden. Ich wünsche dir auf  deinem weiteren Weg viel, viel Kraft von unseren Beiden Höchsten.

            Es grüßen dich ganz herzlich deine Freunde und Geschwister  Omma und Oppa

            1. nada

              Liebe omma,

              Danke, dass du die Ergebnisse deiner Forschung mit uns teilst..

              Wie schön, wenn man sich so gegenseitig ermuntern kann.

              Ihr habt gekämpft und viel verloren. Aber, wie du einmal schriebst, auch gewonnen.

              Ich weiss nicht, wohin mein weg mich führen wird, aber ich bete und flehe, dass er mich immer näher zu dem bringt, was wirklich zählt:

              Die liebe Gottes und des Sohnes mehr und mehr annehmen zu können, erfüllt zu sein davon und diese liebe auch leuchten zu lassen für die Menschen, denen ich begegne. In Wort und tat immer besser dem Beispiel des HERRN folgen zu können. Die Frucht des Geistes nicht auf den Lippen, sondern in Herz und sinn.

              DirDir, dem lieben oppa und allen, die noch mitlesen eine gute Nacht

              Herzlichst

              Nada

               

          2. Janus@nada

            Liebe Nada,

            Danke für deine Sicht und Worte.

            Ohne Kommentare hier näher zu bewerten, du kennst meine Sicht, es ist die Diskussion hier nicht wert.

            Aus einem Apostel oder einer besonderen Figur schließen einige auf die Versammlung als Ganzes aber Samuel, welcher in einem Umfeld Gott diente was Gott verlassen hatte oder Jesus Rat listig wie Schlangen und unschuldig wie Tauben zu sein wird ignoriert. Das Urteil über Jesu Eltern in Johannes 9:18-23 fehlt zum Glück in der Bibel, einige hier würden hier sicher klare Worte finden. Klarer als Jesus es sah.

            Aber was solls.

            Es grüßt

            Janus

            1. nada

              Lieber Janus,

              es ist, wie du es schreibst, die Diskussion nicht wert.

              Doch mein Sinn für Gerechtigkeit und fairness bringt mich dahin, dass ich manchmal den "Mund" nicht halten kann.

              Möge der Schöpfer dir beistehen auf dem weg, den du gewählt hast.

              Er kann mitunter  beschwerlicher und gefährlicher sein, als so manche sich vorstellen können.

              Herzlichst

              Nada

               

          3. Horst

            Liebe oder lieber Nada, wie auch immer ...

            für diesen Kommentar danke ich Dir, und sicher sind auch viele Leser Deiner Meinung:

            "Wir sollten fair bleiben und nicht denselben Fehler begehen wie  sie (die WTG)".. Es gibt Kommentatoren, die diejenigen angreifen und verurteilen, die es noch nicht geschafft haben, sich von dieser Org. ganz zu distanzieren. Was Du schreibst, ist keinesfalls "Schwachsinn" !

            Keine Anmasssung, keine Beurteilung und keine Verurteilung anderen gegenüber ! Das hast du sehr schön und deutlich gesagt. Genau das macht unter anderem die WTG, es gibt nur schwarz oder weiss, und zwar jetzt und sofort, und dieser Gedanke wird von einigen Kommentatoren hier verbreitet.

            Ich teile Deine ausgeglichene Ansicht in dieser Angelegenheit, und ich möchte noch einen für mich treffenden Gedanken einer führenden Protestantin aus den letzten Tagen anführen, der mir sehr treffend erscheint:

            "Wer andere mit der Bibel schlägt/ erschlägt, der hat sie schon zugeklappt"...

            Einen herzlichen Gruss, Horst.

            1. nada

              Nada@horst

              Lieber Horst

              Ich bin ein "Mädel". Ein altes zwar, aber immerhin.

              Das Zitat mit der zugeschlagenen Bibel trifft es auf den Punkt.

              Offene Bibel! Offene arme! Offene Herzen!

              So will ich leben.

              Und ich spüre in mir jeden Tag mehr und mehr die kraft, das genau so zu tun.

              Einen schönen gesegneten Tag

              Grüsse

              Nada

          4. peetha@Nada

            nen juuten Abend Nada - Ick - jaanz vorsichtig und deshalb jaanz kurz - habe dich wieder einmal gern gelesen - was fehlte ....  (ick schmunzel jetzt), war ein direktes BASTA . Ick hab nicht den Eindruck das Du hier `Schwachsinn schreibst´ - im Gegenteil.

            Juuti - ick belass es auf die 5 Zeilen und verbleib mit einem - bis die taage

  17. nada

    Sicherlich kann ich verstehen, dass die WTG nur Helfer haben möchte, die ihr voll und ganz ergeben sind. Natürlich möchte sie nur Helfer, die "helfen", und nicht durch gesundheitliche Probleme eher zur Belastung werden...

    Die fragen nach der Gesinnung sind der totale Blödsinn, sofern sie nicht irgendwie in der ältestenschaft " aktenkundig" sind, würde ich darüber sicher keine Auskunft geben, sofern ich denn überhaupt für solch eine org arbeiten wollte..

    Sie sind, wie sie sind. In allen Bereichen. Ich weiss, das andere Organisationen ähnlich sind.

    Was für mich viel interessanter ist, ist die Frage: will ich meine Zeit und kraft, meine liebe, meinen Eifer und mein Herz irgendeiner Religion schenken, oder meinem schöpfer, Gott und Herrn?

    Sind solche Institutionen, wie Religionen nicht eher ein Abscheu in den Augen des Herrn?? Sind sie nicht eher ein Bremsklotz, ein Kanal in dem emotionale und pysische und mentale kraft einfach so versickern, statt wirklich gutes zu bewirken?

    Und da meine ich nicht nur ZJ..

    Euch allen einen friedlichen abend wünscht

    Nada

    1. 007

      Man kann sich ja schön reden was man WILL.

      Oder auf "ähnliche" verweisen. Oder Augen Ohren und Mund zu halten.

      Ich frage mich nur, warum die Frage nach jüdischer Verwandschaft oder Vorfahren fehlt?

      Sind das überhaupt "Fragen"? die als Fragen gemeint sein können?

      Oder sind das Unterwerfungsgesten?

      Statt einem "goldenen Standbild" diese Fragen?!

      Wäre das nicht ein zeitgemäßer, aber vollwertiger Ersatz?

      Vor dem sich niederbeugen lohnt? Wenn man nicht in einen brennenden Ofen geworfeb werden will?

      Ich frag ja nur.

      Lg

       

      1. nada

        @007

        Ich gehe mal davon aus, dass du mich mit schön reden meinst, da du im nächsten Satz auf meinen Hinweis, dass es ähnliche gibt, ein gehst.

        Ganz sicher Rede ich nichts schön, wer meinen Kommentar gründlich bis zum Ende liest, wird das auch bemerken.

        Es ist eine Tatsache, dass einige totalitäre Organisationen sich ähnlicher Instrumente bedienen.

        Steckt sie alle in einen Sack und .... ihr trifft immer die richtigen.

        Unsere beiden höchsten benötigen keine org.

        Wo Menschen meinen religiöse Leitungsfunktionen über nehmen zu müssen, kann der Bau glaubensgebäudes nur in die Hose gehen.

        Basta!!

        Nada

        1. peetha@Nada

          BASTA -soo liebt  Peetha seine  Schwestas ! 

           

    2. Petrus111

      Liebe nada,

      ich habe den Artikel gelesen und ich habe Deinen Kommentar gelesen.

      Für mich sind Religionen in erster Linie der Zusammenschluss von "Gleichgesinnten", die in einer bestimmten Organisationsform ihre Ziele gemeinsam verfolgen, weil sie eine große Übereinstimmung miteinander verbindet. Das halte ich - auch im Hinblick auf die Entstehung der ersten Versammlungen und die Organisation von gegenseitiger Hilfe innerhalb dieser Versammlungen - für nicht verkehrt.

      Der Artikel weist auf Informationen zu Freiwilligendiensten innerhalb der Kirchen hin. Da gibt es nichts vergleichbares - sie beschreiben, was sie bieten - sie fragen nach garnichts. Kann sein, dass sie noch fragen, wenn man sich bewirbt - aber erst mal sagen sie, was sie bieten und ich mutmaße, dass diejenigen, die sich da bewerben, nicht mal der Konfession angehören müssen.

      Auf der Erde leben heute 8 Milliarden Menschne und man kann heute innerhalb des Bruchteils einer Sekunde etwas von einem Kontinent zum nächsten schicken. Die Welt ist komplexer geworden.

      Kirche betreibt Krankenhäuser, Beratungsstellen, Tafeln für Bedürftige, Kleiderkammern, Seniorenheime, Kindergärten. Sicher wird das alles finanziert - aber: in der Bibel steht auch, dass die Hilfeleistungen untereinander finanziert werden mussten - das ist normal und das ist o.k.
      Kurzum: es gibt ausser JZ noch andere Gemeinschaften, die fragwürdige Praktiken an den Tag legen - aber das hilft uns ja nicht für den Fall der JZ.

      In dem Artikel ist kein einziger Bibeltext angeführt - jeder Mensch mit normalem Verstand soll sich das einfach nur ansehen und seine Schlüsse ziehen - im Sinne dieses Aufklärungsportals - mehr kann man für die Menschen dann tatsächlich nicht tun.

      beste Grüße

      Petrus111

    3. Realist

      Liebe Nada

      Ich kann Deine Aufregung nicht ganz verstehen. Du hast doch selber folgendes geschrieben:

      Was für mich viel interessanter ist, ist die Frage: will ich meine Zeit und kraft, meine liebe, meinen Eifer und mein Herz irgendeiner Religion schenken, oder meinem schöpfer, Gott und Herrn?

      Sind solche Institutionen, wie Religionen nicht eher ein Abscheu in den Augen des Herrn?? Sind sie nicht eher ein Bremsklotz, ein Kanal in dem emotionale und pysische und mentale kraft einfach so versickern, statt wirklich gutes zu bewirken?

      Sollte man nicht genau deshalb so schnell wie möglich diese Organisation verlassen? Es ist mir auch klar, dass es nicht jedem möglich ist, das von heute auf morgen zu bewerkstelligen. Und ich verurteile deswegen auch niemanden. Aber man sollte diesen Entscheid auch nicht auf die lange Bank schieben. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

      Jede Sekunde, die wir mit dieser Organisation verschwenden, ist eine Sekunde zu viel!

      Je mehr und je schneller man diese Organisation verlässt, um so mehr kann man andere animieren, das gleiche zu tun. Wenn wir zögern, zögern auch andere. Dann denkt jeder: Ich warte lieber ab, bis es der andere tut. Und irgendwann ist es dann vielleicht einmal zu spät.

      Ich denke, dass wir, die wir draussen sind, all diejenigen die noch drinnen sind, dazu aufrufen sollten, diese teuflische Organisation zu verlassen. Sonst setzen wir ein falsches Signal!

      Manchmal muss das auch mit eindeutigen und klaren Aussagen erfolgen. Jesus hat das ja auch so gemacht. Das hat absolut nichts mit Arroganz oder Anmassung zu tun, sondern mit Liebe gegenüber unseren Brüdern und Schwestern, die noch leiden in dieser Organisation. Es soll ein Weckruf sein und nicht ein: Bleibt ruhig so lange, wie ihr halt braucht. Lasst Euch Zeit damit.

      Und noch etwas betreffend der WTG. Seht es doch positiv, wenn sie "jetzt und sofort" entscheidet. Jeder, der ausgeschlossen wird, ist nachher kein Sklave dieser Organisation mehr, sonder ein freier Christ!!!

      Dann kannst Du wirklich Deine ganze Kraft, Deine Liebe, Deinen Eifer und Dein Herz Deinem Gott und Schöpfer schenken.

      Liebe Grüsse

      Realist

       

      1. nada

        Nada@realist..

        Lieber realist..

        Dein Standpunkt verdient ebenso Respekt, wie der meine..

        Wenn die ungeteilte liebe zu Gott, die Triebfeder unserer Herzen sind.

        Viel Segen auf deinem weg

        Grüsse

        Nada

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