Heller werdendes Licht oder dunkle Nacht?

Mit den folgenden Erörterungen werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der geistigen Macht, unter welcher diese Welt steht, und damit auf den Urheber der Beeinflussung von Politik, Wirtschaft und Religion. Uns interessiert heute die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas, der so genannte „treue und verständige Sklave“ mit seinen Botschaften und Lehrmeinungen, die er hin und wieder für ungültig erklärt, um sie durch das „neue Licht“ geänderter Botschaften zu ersetzen. Heller werdendes Licht oder dunkle Nacht?

Erleuchtung. Öl Juli 2007
Erleuchtung. Öl Juli 2007

Um sich biblisch zu legitimieren, rechtfertigt der Sklave seine Lehrmeinungsänderungen mit dem Text aus Sprüche 4:18: „Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Licht, das heller und heller wird, bis es voller Tag ist.“ (Sprüche 4:18 NWÜ) Hier ist von einem Pfad oder dem Lebensweg der Gerechten die Rede, der immer heller wird. Der Sklave unterlegt der Wendung „heller werdendes Licht“ aber eine ganz andere Bedeutung, als ob Gott seine ausgedienten Botschaften durch aktuelle ersetzen müsse. Das erloschene Licht der überholten Botschaft wird dabei wie eine defekte Glühbirne entsorgt, um der Gemeinde dieses „neue Licht“ mit großem Ankündigungsgeschrei aufzustecken. Auch wenn sich dieser neue Lehrpunkt inhaltlich vom bislang gültigen völlig unterscheiden sollte, wird er als göttliche „Lichtvision“ wahrgenommen, begeisternd begrüßt und lässt die Zeugenherzen jedes Mal höher schlagen.

Wer diplomatische Immunität genießt wie der Sklave, darf dafür weder kritisiert noch für seine überholten Lehrpunkte zur Rechenschaft gezogen werden, es käme purer Auflehnung gegen Gott gleich – schlag nach bei Korah. Mastgänsen gleich steckt der Sklave seinen Schafen den WTG-Trichter tief in den Hals und mästet sie mit neuer Speise. Die Gänse sind es gewohnt und mucken nicht auf. Die Beurteilung der Lehre, ob nun alt und überholt oder brandneu steht nicht zur Debatte, und die Kategorie richtig oder falsch ist dabei ohnehin tabu. Wer den Sklaven als Kanal Jehovas kritisiert, der kritisiert Jehova – und das geht natürlich gar nicht. Dafür ist die Angst vor öffentlicher Zurechtweisung, Ächtung oder gar dem drohenden Ausschluss viel zu groß. Trotz zahlreicher offenkundiger Webfehler im Lehrstoff des Sklaven, hält er seine Schafherde mit Angst vor Sanktionen und Unterdrückung weiterhin zusammen. Ungeachtet des Kurses, den der Sklave gerade vorgibt, folgt ihm die weltweite Bruderschaft in blinder Hörigkeit, da sie glaubt, dem erklärten Willen Gottes zu folgen.

Dabei erkennen die Brüder nicht, dass der Sklave zwar beteuert ihnen den Weg zum Leben zu weisen, aber entschlossen ist, sie mit ihrem Geist, ihrem Gewissen und ihrer Kraft völlig zu beherrschen und zu versklaven. Nur merken es die Irregeführten selbst nicht einmal mehr und wollen es auch nicht wahrhaben. Irregeführte Irreführer, 2. Tim. 3:13 spricht davon: „Böse und betrügerische Menschen dagegen werden es immer schlimmer treiben, andere in die Irre führen und selbst irregeführt werden.“ – NeÜ

Auf langatmigen Bezirkskongressen wird das „neue Licht“ besonders gerne als geistiger Adrenalinstoß und Aufputschmittel eingesetzt. Dieses Licht hat den Sinn der meisten Brüder bereits völlig verblendet, ihr Wahrnehmungs- und ihr Unterscheidungsvermögen getrübt. Das ist mehr als schade, es ist auf längere Sicht sogar lebensgefährlich.

Stellen wir uns hier bitte die bewährte Frage: „Cui bono“ oder wer hat daran wohl ein lebhaftes Interesse? „Doch der Weg der Bösen ist wie das Dunkel; sie haben nicht erkannt, worüber sie fortwährend straucheln.“Aus: Aus Christlicher Verantwortung 2/1995 Diese Feststellung ist das komplementäre Gegenstück zum „Pfad der Gerechten, der immer heller wird“ aus Sprüche 4:18. Im Zusammenhang mit dem Licht ist es aufschlussreich den Begriff „Lucifer“ einmal näher zu betrachten. Er setzt sich aus den zwei lateinischen Wörtern „lucem ferre“ zusammen, was buchstäblich übersetzt „Licht tragen“ oder „Licht bringen“ bedeutet.

Das substantivierte Kompositum „Lucifer“ bedeutet demnach „Lichtbringer“, „Lichtträger“ und steht für Satan (Gegner, Widersacher) bzw. den Teufel (Verleumder, der Gott in Verruf bringt oder verleumdet). Dem lateinischen „Lucifer“ für „Lichtträger“ entspricht das griechische „Phosphóros“ (φωςφορος). In den hebräischen Schriften begegnet uns „der Morgenstern“ als Lichtquelle in der hebräischen Mythologie des „Alten Testaments“ für einen gefallenen Engel. In Jesaja 14:12 wird er als Sinnbild für den Gegner des Volkes Israel gebraucht: „O wie bist du vom Himmel gefallen, du Glänzender, Sohn der Morgenröte! Wie bist du niedergehauen worden zur Erde, du, der die Nationen entkräftete!(Jesaja 14:12) 

Erst ab dem 4. Jahrhundert u. Z. wird dieser gefallene Morgenstern mit Satan identifiziert, von dem Jesus in Lukas 10:18 sagt: „Darauf sagte er zu ihnen: ,Ich sah den Satan wie einen Blitz bereits aus dem Himmel gefallen.‘(Lukas 10:18) Kommen wir zum irdischen Einflussbereich. Charles Taze Russels Verbindung zum Spiritismus – einige Hintergründe Im Christentum wurde die Bezeichnung „Lucifer“ als Bezeichnung für Satan, den Teufel üblich. Freimaurer der höheren Grade sehen in Satan ihren wahren Gott, der ihnen als „Lichtbringer“ luziferisches „Licht“ bringt.

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Die  Zeichen, besonders das allsehende Auge auf der Grabpyramide neben dem von der WTG errichteten Grab von Charles Taze Russel, sind ein untrügliches Symbol für ihre luziferische Hierarchie, in dem das Auge Satans als „Jahweh-Auge“, das „Auge des Horus“ oder auch bekannt als das „allsehende Auge“, umgeben von einem Strahlenkranz, dargestellt wird – strahlend wie die Sonne oder das Licht der Sterne. Als Charles Taze Russell sich mit dem Glauben seiner Eltern näher zu befassen begann und bei ihm Zweifel aufkamen, studierte er mit einer kleinen Bibelgruppe Gottes Wort und sah sich als von Gott dazu beauftragt die biblische Wahrheit zu verkünden. C.T. Russell ging als freier Bibelforscher in die Geschichte ein, woraus später die Zeugen Jehovas hervorgingen. Mit finanzieller Unterstützung der Familie Rothschild gründete er die biblische Verlagsdruckerei „Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania“, die lange Zeit als Druckzentrum für biblische Literatur diente.

* Die Verbindungen zu den Freimaurern sind nachgewiesen.

Ob Charles Taze Russel selbst ein Freimaurer war, wird zwar von einigen bestritten, doch spricht vieles dafür. Es bestanden insofern zahlreiche Gemeinsamkeiten zwischen ihm und den Freimaurern, als er einige ihrer Lehren, Rituale, Symbole und Auffassungen bis zu seinem Tod vertreten und angewandt hatte. So stützte sich sein „Göttlicher Plan der Zeitalter“ auf die Vorstellung, dass Gott seinen Zeitplan in der Pyramide von Gizeh niedergelegt habe, die nur er richtig verstehen und auswerten könne und die er verbreiten müsse.

Die Pyramide war für ihn der „Steinzeuge Jehovas“, der den gesamten Zeitplan Gottes auf geheimnisvolle Weise in sich berge. In Wirklichkeit handelte es sich dabei aber um eine Jahrtausend alte Lehre der Freimaurer und Illuminaten, die bemerkenswerter Weise bis zum Jahre 1925 im Wachtturm unter Rutherford aufrechterhalten wurde. In einigen seiner Ansprachen bezeichnete Russel die Freimaurer als seine „Brüder“.

Bekannt war auch, dass er als „Grand Master“ oder „Großmeister“ den höchsten, nämlich den 33. Grad im „York Rite“ oder York-Ritus innehatte. Für die Richtigkeit dieser Annahme bürgen die Insignien auf seiner Grabpyramide aus Stein und das schräge in eine Krone gesteckte Kreuzsymbol, das von einem Kranz umgeben ist. Dieses Symbol zierte auch die frühen Ausgaben des Wachtturm in der linken oberen Ecke der Titelseite zusammen mit der Aurora, dem Strahlenkranz der aufgehenden Sonne als Symbol für das Zentrum des Lichts. Am 31. Oktober 1916 begrub man Russel auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin im Obergewand einer römischen Toga, was zweifelsfrei die Freimaurerzugehörigkeit Russels belegt. Zudem gebrauchte Russel in seiner Literatur immer wider die geflügelte Sonne mit Schlangen, ein bekanntes Erkennungsmerkmal der Freimaurer. Freimaurer dürfen ausschließlich nur solche Kennzeichen und Symbole verwenden, die ihrem Grad entsprechen.

Die Tatsache, dass Russel dieses Emblem so oft in seinen Schriften, Abhandlungen und Büchern verwendet, muss uns also zu denken geben. In seinen Ansprachen gebrauchte er für Christus Jesus den Terminus „Großmeister“, der eindeutig auf die Freimaurerei hinweist: „… Herr Jesus, der großartige und immer währende Leiter und Master dieser Ordnung… der Großmeister… Wir werden daran nicht gehindert, die äußersten Zwecke dieser großartigen heimlichen Ordnung zu erzählen, die unser Herr organisiert hat…(Charles Taze Russel) So erwähnt auch „Erwachet!“ vom 8. Januar 1993 den freimaurerischen Begriff „Großer Baumeister des Universum“. Oftmals sprach C. T. Russel von einer „neuen Ordnung“ oder einem „goldenen Zeitalter“. Freimaurer und Illuminaten sehen sich als von Gott eingesetztes Werkzeug, als sein Sprachrohr oder als „Kanal Gottes“, mit dem Ziel diese neue Ordnung oder das „goldene Zeitalter“ herbeizuführen. So sieht sich auch „der treue und verständige Sklave“, die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas, als „Kanal und Sprachrohr Jehovas“ an. Um diese Verbindung zu verbergen, wurde sehr viel später der Begriff „neue Ordnung“ von der WTG verbannt und dafür „neue Welt“ verwendet. Dabei ist der Bezug zu einer NWO oder neuen Weltordnung unverkennbar. Verständlicher Weise wird in den heutigen Publikationen jede Erwähnung über Pastor Russel und seine Verbindung mit dem Freimaurertum peinlichst vermieden.

Es ist unbestritten, dass all diese falschen Lehren und Prophezeiungen nichts mit einer echten Christusnachfolge zu tun haben oder „durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes“ zustande gekommen sein können. Vielmehr hatten sich Menschen in die Hand des Teufels begeben, um von ihm benutzt zu werden, wie es die WTG später selbst erkannt und im Wachtturm vom 15. Dezember 1928 auf den Seiten 341 und 344 in ihrem Fall sogar zugegeben hatte. Der Begriff „neues Licht“ Doch zurück zu unserem Begriff „neues Licht“.

Die Bibel macht deutlich, dass Gott nicht für „neues Licht“ in Form von Erkenntnissen verantwortlich ist, vielmehr zeigt sich darin die Rolle seines Gegenspielers Lucifer, der gern in der Gestalt eines Dieners der Gerechtigkeit oder als Engel des Lichts auftritt. Wie sonst sollte er Menschen auch hinters Licht führen können. Ob nun C. T. Russel damals realisiert hatte, vom Teufel gebraucht zu werden, sei dahingestellt. Doch macht bereits Gottes Wort die Vorgehensweise Satans in eben dieser Weise transparent: Was ich jetzt tue, will ich stets tun, damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand dafür haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich rühmen, ebenso erfunden zu werden wie wir. Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein. (2. Korinther 11:12-15)

In diesem Zusammenhang ist es wirklich höchst bedauerlich zu sehen, wie man mit den Brüdern umspringt: Auf der einen Seite werden sie dafür gelobt, dass sie die ständigen Revidierungen der Lehrmeinung als von Gott inspiriert betrachten und brav akzeptieren, andererseits erkennen sie aber nicht, wie sie Gott dadurch als Lügner abstempeln. Wenn Gott seinem Volk über den Sklaven als seinem Mitteilungskanal eine Lehrmeinung als göttlich verbriefte Wahrheit weitergibt, um sie einige Zeit später wieder zurückzuziehen und sie durch eine anders lautende Lehrmeinung zu ersetzen, dann hat sich Gott entweder geirrt oder er ist ein Lügner! – Genau das ist das Ziel was der Teufel oder Verleumder Gottes im Sinn hat:

Wie im Dialog zwischen Eva und der Schlange, als er behauptete, Gott habe gelogen, als er ihr im Falle des Ungehorsams den Tod vorhergesagt hatte. „Mitnichten werdet ihr sterben, ihr werdet sein wie Gott!“ Damit wird Gott von seinem Verleumder (oder Teufel bzw. Diabolus) bis heute als Lügner dargestellt, und zugleich werden ungehorsame Menschen, wie im Falle Evas und des Sklaven, Gott gleichgesetzt. Exakt diesem Weg folgt auch die leitende Körperschaft, ohne dass sie selbst und die Brüder diese infame Taktik im Mindesten wahrnehmen, wenn Luzifer wieder einmal mit trügerischem, „neuem Licht“ aufwartet!

Das ist die „Handschrift“ des Widersachers und nicht die des Heiligen Geistes! Christus schließt als alleiniger, rechtmäßig autorisierter Kanal und Mittler alle alternativen „Neben-, Umgehungsstrecken und Kanäle“ zu den Menschen eindeutig aus, wenn es nach 1. Timotheus 2:5 heißt: „Denn es gibt für alle nur einen Gott, und es gibt nur einen, der zwischen Gott und Mensch die Brücke schlägt: den Menschen Jesus Christus.GN So erfüllt sich auch Pauli Aussage aus Römer 3:4: „…Gott werde als wahrhaftig befunden, auch wenn jeder Mensch als Lügner erfunden werde…“NWÜ – Lügen, die auf gewundenen Pfaden Gott untergeschoben werden, stammen von Lucifer.

Denken wir bitte daran, wenn er wieder einmal mit seinem „neuen Licht“ daherkommt, obwohl es sich dabei um die tiefste Finsternis durch verfälschtes Wissen handelt! Die Taktik Luzifers hat sich bis heute nicht geändert: Denken wir an die drei Versuchungsszenen nach Jesu Taufe, die er dazu benutzte, um seinen Bruder und Erzfeind zum Straucheln zu bringen. Dabei wandte er Bibeltexte wiederholt bewusst falsch an, und Jesus konterte jedes Mal wieder mit der Schrift, indem er seine Erwiderung mit den Worten einleitete „wiederum steht geschrieben…“. – Der Teufel ist auch heute noch ein Meister darin, Bibeltexte zu verdrehen und sie auf ein kontextfremdes Thema anzuwenden. Das beste Beispiel ist das Gleichnis vom bösen und vom treuen Sklaven, den die LK im Brustton der Überzeugung als Legitimation für einen völlig überflüssigen zweiten Mittlerkanal neben Christus missbraucht.

Hier manifestiert sich die ganze Tragweite seiner geschickten Irreführung! In Wirklichkeit benutzt der Teufel die falschen Propheten dieses „Sklaven“ als sein erwähltes Sprachrohr, um Lügen und Halbwahrheiten zu verbreiten, die die Empfänger höchst dankbar und als von Gott kommend betrachten. Die Bibel enthält zahlreiche Warnungen vor den getarnten Angriffen Lucifers, welchen immer wieder so viele Menschen zum Opfer fallen. Kommen wir auf Russel zurück und fragen wir uns, wie Gott ihn als einen „treuen Sklaven“ gebrauchen konnte, wo er doch direkte Verbindungen zum Okkultismus pflegte?

War Russel wirklich befähigt und durch Gottes Geist geleitet, als ein „Diener der Gerechtigkeit“ biblische Wahrheiten zu verkünden, wenn er Lehren verkündete, die aus dem satanischen Freimaurertum stammen? Wie sollte Gott je einen „Sklaven“ ernennen, der in seinem Namen falsch prophezeite? * „Da sind gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht. (Galater 1:7-9)Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämnen achtgeben, durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind.(1. Timotheus 4:1, 2)   

Der „diabolische“ Wachtturm-Artikel aus dem Jahr 1925!

Kein Beitrag hat je einen solch verderblichen Einfluss auf die Lehre und das Werk der ZJ ausgeübt wie der historische WT-Artikel „Die Geburt der Nation“ vom 15.4.1925, der Gottes Volk angeblich dazu verhalf völlig zu verstehen, was von 1914 bis 1919 geschehen war. Darin wurde unter anderem erklärt, der Teufel sei kurz nach 1914 aus dem Himmel auf die Erde geworfen worden, worauf bei vielen Brüdern der Ausdruck vom „diabolischen Wachtturm-Artikel“ geprägt wurde. Diese Erklärungen sind ein Beispiel dafür, wie ein Irrtum einen ganzen Rattenschwanz weiterer Irrtümer und lügenhafte Aussagen nach sich zieht, die in der Folge ständig durch „helleres Licht“ bereinigt werden müssen. Der Aufruhr und das Entsetzen darüber ließen in allen Versammlungen erst im Laufe der Jahrzehnte allmählich nach. Die jüngere Generation weiß über diese Vorgänge nichts und ist daher auf das angewiesen, was die Organisation über diese Jahre schreibt. Und das ist entweder entstellt, unvollständig, nur zur Hälfte wahr oder sogar völlig eingebildet, um nicht zu sagen erfunden, einfach um die weniger schmeichelhaften Fakten zu unterdrücken.

Napoleon hatte es einst treffend ausgedrückt: „Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat!“ Wunschdenken und Überheblichkeit führten zu der irrigen Annahme, Christus habe 1914 unsichtbar zu herrschen begonnen. Daher habe er seinen irdischen Stellvertretern 1919 als Gottes einzigem Mitteilungskanal – Christus wird diese Rolle abgesprochen – die alleinige Generalvollmacht übertragen, allen Menschen „neues Licht“ in Form von allein wahren Bibelinterpretationen zukommen zu lassen. Rutherford war dieser fixen Idee als erster verfallen, und zwar zehn Jahre nach 1914!

Wer sich aber die Freiheit herausnahm, diese „großartige Offenbarung des Herrn“ abzulehnen oder gar ihr zu widersprechen, wurde als „Abtrünniger“ gebrandmarkt und hatte seine „Prüfung in der Erprobung der Treue“ nicht bestanden. Wenn Rutherford schon selbst einräumte, hinter so manchem Wachtturm könne der „Diabolus“ oder Teufel als Einflüsterer stecken, sollte man diesen Gedanken nicht einfach als unhaltbar abtun. In der WT-Ausgabe von 1925 deutet er zumindest an, dass sich „der Teufel hinter alten Wachttürmen versteckt“! Gott jedenfalls musste sein einmal niedergelegtes Wort noch nie revidieren oder neu definieren. So lässt sich einfach nicht von der Hand weisen, dass hier ein unheiliger, luziferischer Geist am Werk war, derselbe, der auch heute noch die immer heller leuchtenden „neuen Lichter“ entzündet, ohne dass dabei den Empfängern ein Licht aufginge.

Es muss dem Teufel ein unbeschreibliches, triumphales Vergnügen bereiten, die Menschen solchermaßen am Nasenring zu führen und sie dabei noch glauben zu machen, Gott sei es, der sie anleite. So dient der Sklave als Exekutivorgan des Teufels, um die irregeführten Menschen für seine Interessen zu immer neuen Höchstleistungen und Entbehrungen anzutreiben. All das unnötigerweise vor der Zeit erlittene Ungemach, die Schmerzen bis hin zum Tod, die falschen Hoffnungen auf ein baldiges Ende und den Neubeginn einer paradiesischen Epoche und der Irrglaube, das alles sei auf Gott zurückzuführen, ist wahrhaft teuflisch und perfide. So wurde die ganze Bruderschaft darauf konditioniert, Verlangen nach der luziferisch verfälschten Speise des Sklaven zu entwickeln und nicht nach der unverfälschten Speise des ursprünglichen Wortes von Gott.

Ihr geistiger Magen ist verdorben, und ihr ganzer Organismus ist ein williges Werkzeug in der Hand des Teufels geworden. Welch ein gelungener Geniestreich der dunklen Mächte, welche die Geschicke dieses alten Systems und ihrer Organisationen leiten, um sie gemeinsam in den Abgrund zu manövrieren. Sein Ungeist, seine Lehren und seine „erfolgreichen“ Methoden leben und herrschen heute noch in dieser Organisation. Sie dominiert das Leben der ZJ wie eine Mutter, die ihre volljährigen Kinder immer noch wie Unmündige an die Hand nimmt und sie nicht alleine über die Straße gehen lässt. Diese unrühmliche Rolle wird sie auch weiterhin eisern und mit der Autorität des Wortes Gottes verteidigen, die ihr nicht zusteht. Der unheimliche geistige Einfluss der finsteren Macht des Beherrschers der Gewalt der Luft hat das alles zu Wege gebracht:

Die Konfusion ist bereits so weit fortgeschritten, dass die Brüder Finsternis für Licht und Licht für Finsternis halten! Man kann ihnen nur zurufen: Befreit euch bitte aus dieser Umgarnung, fangt an, euch allein aus der Schrift zu ernähren und schiebt die vergiftete Speise des bösen Sklaven endlich beiseite!  

Ist es nun gerechtfertigt, wenn die Wachtturm-Gesellschaft ihr „neues Licht“ mit Sprüche 4:18 in Verbindung bringt?

Der Text lautet: „Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Licht, das heller und heller wird, bis es voller Tag ist.“ Wer diesen Text dazu missbraucht, um Gott Fehler bzw. Lügen zu unterschieben, die er durch das „neue Licht“ einer anderen Lüge ersetzen müsse, um die vorangegangene auszumerzen, stempelt Gott als Lügner ab. Sieht man diese Aphoristik und diesen Sinnesspruch in seinem Kontext, seinem gesamten Zusammenhang, wird man feststellen, dass er das Verhalten von zwei Menschengruppen aufzeigt, die in einer Metapher aufgeschrieben stehen.

Die Aphoristik zeigt wie sich diese beiden Gruppen auszeichnen, welchen Weg sie gehen; es liefert nicht den Schutzmantel von unchristlichem Verhalten für eine Organisation, die sich selbst zum „Sprachrohr Gottes“ ernannt hat um Menschen ihre Doktrinen einzuverleiben durch das Verwirrspiel von „alten Licht“ mit „neuem Licht“ hin zum „helleren Licht“. Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Nein der Sklave bedient sich des Textes aus Sprüche 4:18 eben nicht zu Recht, sondern er hat auch diesen Text eindeutig missbraucht, seitdem er unhaltbare Botschaften verschwinden lässt, sie durch andere ersetzt und sie stolz als „neues Licht“ vorstellt. Kann man Gott selbst noch mehr in Verruf bringen, als dass man sein Wort für falsche, IHN entehrende Ziele und zur Verblendung der Menschen missbraucht, um sie daran zu hindern ins messianische Paradies einzugehen?

Wird hier denn nicht überdeutlich der lenkende böse Einfluss des Widersachers erkennbar? Er weiß, dass er seinen missbrauchten Freiraum und seine Umtriebe am Gerichtstag gegen einen tausendjährigen Kerker eintauschen muss. Natürlich will er nicht, dass die Menschen sich des befreienden Loskaufsopfers seines Erzfeindes Jesus erfreuen und leben sollen. Er hasst alle, die von Gott gesegnet sein könnten, und führt sie in die Irre, um sie schließlich von seinem Bruder Jesus und seinen Engeln im Gericht geschlossen vernichten zu lassen.

Die Gute Nachricht übersetzt Sprüche 4:18 wie folgt: „Das Leben derer, die Gott missachten, ist wie die finstere Nacht: Sie kommen zu Fall und wissen nicht, worüber sie gestolpert sind. Aber das Leben derer, die auf Gott hören, gleicht dem Sonnenaufgang: Es wird heller und heller, bis es völlig Tag geworden ist.“ Fangen wir doch damit an, Licht von Finsternis zu unterscheiden und dem wahren Licht der Guten Botschaft von Gottes messianischem Königreich zu folgen und uns aus der Umklammerung der luziferischen Finsternis zu befreien!

*Charles Taze Russells Verbindung zur Familie Rothschild so wie zu den Freimaurertum und Spiritistischen Gruppen wird belegt durch viele seriöse Quellen, die jeder im Internet nachlesen kann.

Mag ich nicht (0)

111 Kommentare zu “Heller werdendes Licht oder dunkle Nacht?

  1. Simon t.

    Wer auch immer den Artikel verfasst hat, hat entweder äußerst schlampig recherchiert, was
    höchstgradig fahrlässig ist oder versucht absichtlich durch falsche Informationen andere Gutgläubige zu manipulieren, was dann nicht ein Deut besser wäre als das, was die ZJ machen.

    Der Artikel strotzt nur so vor Fehlern und hält keiner wissenschaftlichen Prüfung stand. Allein schon Aussagen wie: "C.T. Russell ging als freier Bibelforscher in die Geschichte ein" belegen die Unwissenheit des Verfassers! Zudem was ist denn die ganz seriösen Seiten oder Quellen dieser Informationen ??? Das dachten die nun hier Lesenden auch von der WTG... Für mich gibt es nur ein paar seriöse Seiten und das sind die Seiten der Heiligen Schrift.

    LG
    Simon

    1. Matthäus

      Wenn du etwas konkreter wirst, dann kann man darauf etwas erwidern!
      Also was entspricht nicht der Wahrheit?
      LG Matthäus

  2. Frank & Frei

    Die Sockenballade

    wenn die Socken richtig Rocken
    kassiert der Wachtturm manche Ocken
    eingebracht von fleißgen Leuten
    die er weiß, gut auszubeuten.

    Ach die Socken sind gelitten
    Löcher haben sie inmitten
    keiner ist's, der sie tut stopfen
    steif stehen sie um anzuklopfen.

    Manche Socken, welch ein Graus
    sind Kreisaufseher jahrein jahraus
    diese haben manchen Flicken
    denn derjenige kann gut stricken

    So strickt er in seiner großen Runde
    mache Löcher, die als Wunde
    dem Socken richtig Schwielen geben
    Dank dem steten Sockenleben.

    Socken aller Art Natur
    zeugen von der Zeugenspur
    wenn sie aufmarschieren zum Reden
    die Zeit dann stehlen möglichst jedem

    ach was ist das Sockenleben
    voller Frust, so ist das eben
    monatlich kommt der Rapport
    auf dem Zettel für‘n Abort.

    Die Socken können Stunden zählen
    und genießen eignes Quälen
    oftmals spielen sie Pionier
    Stunde da und Stunde hier.

    Und sind davon 30 schnell erbracht
    ist auszuruhen angebracht
    Kaffeeklatsch und Radebrechten
    über die Guten und die Schlechten.

    So lebt man hinfort auch mit dem Trolley
    zeigt Druckpapier Passanten volley
    kaum einer reflektiert danach
    nur die Stunde zählt, Gemach.

    so vergehen der Sockenjahre
    und liegt die Socke auf der Bahre
    kommt die Einsicht ziemlich spät
    Zeit verplempert statt Gebet.

  3. O.W. Schade

    An die Schreiber von BI,

    soeben las ich Euren Artikel über " Heller werdendes Licht oder dunkle Nacht ?"
    Der Artikel hat mich sehr berührt und auch sehr beeindruckt und ich werde Zeit brauchen, die harten Fakten zu verdauen! Man hält die grausamen Wahrheiten über Russell und Rutherford einfach nicht mehr aus; werde mir alles in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.
    Auf die Frage, ob Jehovas Zeugen eine amerikanische Sekte sind, antwortet die JW.ORG- Seite unter der Rubrik, Über uns, Oft gefragt: "Was wir lehren, gründet sich KOMPLETT auf die Bibel - nicht auf die Schriften irgendeines religiösen Predigers in den USA."
    Gemessen an den Fakten aus Eurem Artikel ist dieser Anspruch und diese Behauptung KOMPLETT gelogen.
    O.W.Schade

    1. Anna

      Lieber O.W. Schade, liebe Schwestern und Brüder,

      die Wahrheit zu erfahren und vor allem dann für sich zu verarbeiten ist nicht einfach. Die jw.org.Seite ist gut gemacht zur Selbstbeweihräucherung.

      Das Licht wird nun schon im 3-Monatszeitrum heller. Kürzlich gab es ja das neue Königreichslied Nr. 136: "Das Königreich regiert — es komme!". Nun wurde ein Brief vorgelesen, dass dieses überarbeitet wird, eine 3. Strophe erhält und dann wiederum NEU auf jw.org zu finden ist.

      Herzliche Grüße Anna

      1. O.W. Schade

        Liebe Anna!
        Das Video fasst all meinen Zorn und meine Empörung zusammen, wenn wahrheitsliebende und aufrichtige Gläubige erkennen müssen, dass in der Welt der WTG Licht in Wirklichkeit Dunkelheit ist und Dunkelheit als Licht verkauft wird. Man kann die Verdrehung all dessen, was uns einst heilig und rein war, nicht in Worte fassen. Die Ungeheuerlichkeit übersteigt das Vorstellungsvermögen! Der Kopf ist am rotieren und am explodieren.
        Das Video ist zwar in französisch, die Botschaft darin aber universal verständlich.
        ( Natürlich nur, wenn BI einverstanden ist )

        Videoclip zu den WTG-Machenschaften:
        https://www.youtube.com/watch?v=H8WDeKyWCSY

        Ooo.Wii. Schaade

        1. O.W. Schade

          Verheimlichen und Herausreden? Nicht mit dem Apostel Matthäus!

          Gerade lasen wir in der Bibel über Matthäus und seinen Beruf als Zöllner ( in der Schlachter- Bibel Kapitel 9 ). Zu Vers 9 sagt die Fußnote was sehr interessantes:
          "Hier sehen wir, wie demütig Matthäus war. Er verheimlicht seine Vergangenheit nicht und redet sich nicht heraus." Hätte er denn Grund genug gehabt, etwas zu verheimlichen? Die Fußnote fährt fort: "Zöllner gehörten zu den am meisten verachteten Menschen der damaligen Gesellschaft. Sie sammelten in die eigene Tasche, während sie die von Rom erhobene Steuer einzogen. So waren sie nicht nur Diebe, sondern dazu Verräter der jüdischen Nation."
          Während Matthäus seine wahre Herkunft demütig zugibt, erfahren wir absolut nichts über die wahre Herkunft Russells. Alle geschichtlichen Hintergründe und Fakten werden strengstens zensiert und für den WT-Leser "bekömmlich" aufbereitet. Erst über Umwege ( wie z.B. Bruderinfo ) erfahren WT-Leser die ganze Wahrheit über die Begründer des "Neuzeitlichen Christentums". Dann aber ist die geistige Speise des Sklaven nur noch schwer verdaulich, da sie dem ehrlichen Geist des Christentums widerspricht.
          O.W.Schade

  4. Florian

    Hallo Claire,
    obwohl schon viele Kommentare an dich gerichtet wurden möchte ich dennoch auch etwas auf deine Kommentare hier eingehen, allerdings nur kurz.
    Aber zunächst ein Wort an diejenigen die dir geantwortet haben. Leider finde ich einige Kommentare an dich überzogen sarkastisch und verletzend. Ich kann zwar verstehen das man etwas ungehalten wird wenn man immer wieder mit den gleichen WTG Argumente konfrontiert wird, aber was erwarten wir den von Personen wie Claire? Sie ist überzeugt davon und mit einigen Kommentaren von uns wird es uns nicht gelingen sie zu überzeugen das sie der WTG – Beeinflussung erlegen ist. Deshalb Geduld.
    Unsere Rede sollte, so wie es Paulus sagte und vorlebte, gewinnend sein. Von daher ist es auch nicht Zielführend wenn wir Personen, die sich hier zu Wort melden zu verstehen geben das sie eigentlich hier nicht sein dürften. Das wissen sie meistens selber. Freuen wir uns doch, dass einige den Mut haben sich dennoch hier zu Wort zu melden, auch wenn sie nur ihre WTG Argumente vorbringen. Aber sie sind eben noch überzeugt davon. Die meisten von uns haben die Bücher von R. Franz gelesen, wir sind angetan von seinen Argumentationsstiel, warum versuchen wir ihn nicht auch anzuwenden?
    Nun noch einmal zu dir Claire. Du führst die Worte aus Daniel 12 an um zu belegen dass es legitim sei sich mit Zahlen und Rechenbespielen zu befassen um die Wiederkunft Christi zu eremitteln.
    Daniel ist da ein schlechtes Beispiel, das von der WTG aber gerne missbraucht wird. Warum?
    Die ganzen Zahlen und Jahre die in Daniel angegeben werden beziehen sich auf das Erscheinen des Messias am Ende des jüdischen Zeitalters, nicht auf die „Zeit des Endes“ so wie es die Zeugen verstehen. Ihr Gott Jehova wollte das sie einen Zeitlichen Rahmen hatten was ihre Erwartung bezüglich des Messias betraf. Tatsächlich hatten die Juden ziemlich genaue Zeitvorstellungen wann der Messias zu ihnen kommt.
    Was uns anbelangt und die zweite Wiederkunft Christi gibt es keine Zahlen und Angaben von Jahren. Wie sollte es auch, wenn selbst Jesus nichts von Zahlen und Jahren wusste.
    Deshalb ja die immer wieder kehrende Ermahnung Jesu, alle Zeit wach zu bleiben und nicht auf Scharlatane wie die WTG hereinzufallen, die uns weiß macht das das Königreich schon 100 Jahre regiert. Alle Zeitlichen vorhersagen sind falsch und dienen nur der Machterhaltung der WTG.
    Auch die Behauptung das Jehovas Zeugen das Volk Gottes sind das von Gott gebraucht wird um die „gute Botschaft zu verkündigen ist eine bloße Behauptung. Im Vergleich zu dem was andere christliche Kirchen für die Verbreitung der Botschaft getan haben und noch tun ist das was die Zeugen vollbringen verschwindend gering, auch wenn uns immer gesagt wird wie toll wir sind, weil wir die einzigen sind die von Haus zu Haus gehen. Der „Haus zu Hausdienst“ ist so unproduktiv wie nur was und dient nur dazu uns zu beschäftigen und ein gutes Gefühl zu geben.
    Der Same der guten Botschaft wurde von den Aposteln und ersten Christen schon vor 2000 Jahren bis an die Enden der damaligen Welt verbreitet. Siehe Apostelgeschichte.
    Jetzt leben wir in der Zeit, wo alles wächst, das gute und der Scheinweizen, und zur gegebenen Zeit werden die Engel entscheiden was gut und was schlecht war.
    Nicht wir entscheiden was richtig oder falsch ist und wir richten auch nicht andere Religionen und Christen. In dem Gleichnis Jesu wird extra davor gewarnt das schlechte nicht mit dem Guten rauszureißen. Wir können nur für uns entscheiden was wir tun und wie wir glauben.
    In diesem Sinne liebe Claire versuche weiter das zu hinterfragen was uns die WTG lehrt. Prüfe ob es wirklich Lehren des Geistes sind oder nur Menschenlehren.
    Liebe Grüße
    Florian

    1. bruderinfo1

      Lieber Florian,

      ein guter und ausgeglichener Kommentar, bei dem ich mich auch angesprochen fühle.

      Wir machen viel zu oft den Fehler, wenn wir einen WT Verteidiger hier haben, dass wir uns verbal fast auf ihn stürzen. Alles muss gleich korrigiert und richtig gestellt werden. Das kommt nicht gut an, aber es fällt eben auch schwer es nicht zu tun. Wie man sieht können wir alle noch an uns arbeiten.

      Lg
      Bruderinfo1

    2. Kilian

      Hallo Florian,
      eine interessante Überlegung.
      Jesus hatte die Texte aus Daniel bestimmt gekannt und rechnen konnte er unter Garantie auch. Wenn er also laut Mat. 24:36 sagt, das nur der Vater die Stunde kennt und gelogen hat er bestimmt nicht, dann müsste man doch mal die Frage aufwerfen ob sich aus den Texten in Daniel überhaupt eine Rechnung aufmachen lässt .....
      LG Kilian

      1. pit an Kilian

        Lieber Kilian,
        ER hat ja aus Daniel zitiert. z.B. das Ding der Verwüstung.
        Und wenn ER keinen Zeitpunkt für seine Wiederkehr in Daniel ersehen konnte, wie kann sich die LK einbilden, sie könne das besser als der Herr. Reine Blasphemie, die Lehren des Sklaven.
        Friede pit

    3. Tomaso

      Lieber Florian,

      danke für deinen Kommentar. Du hast Recht. Man schießt manchmal über das Ziel hinaus wenn es darum geht jemandem einen Sachverhalt zu erklären, von dem man selbst schon überzeugt ist.
      Deswegen möchte ich mich entschuldigen, wenn ich zu "sarkastisch" oder ungehalten rüberkam, Claire.
      Aber wenn das Herz voll ist, sprudelt der Mund über und dann muss man sich manchmal etwas mehr bremsen.

      LG Tomaso

  5. Claire @Bird

    Also gut Bird,

    den noch und dann ist wirklich Schluss:

    Luther übersetzt 1.Korinther 15:24
    "danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat."

    Neben all den zig Stellen, die mehr als klar zeigen, dass Jesus niemals JHWH sein kann, ist das meine Lieblingsstelle, denn hier sehen wir den Christus lange nach seinem irdischen Leben, nachdem er seine Rolle als Priester, König und Richter erfüllt hat, sich demütig seinem Vater unterordnend.

    Aber erzähl gerne weiter, dass er sich das Reich selbst übergibt, ich werde nicht mehr zuhören, da mir meine Zeit dafür zu Schade ist.

    Ich hoffe der Vogel findet den Weg aus seinem Käfig noch ...

    1. Bird an Claire

      Hallo Claire,

      das sind die Gedankenspiele der WTG.

      Wenn Jesus Gott ist, oder auch ein Gott oder wie auch immer die WTG es Formuliert, steht es nicht im Gegensatz zu deinem Bibeltext. Jesus übergibt es seinem Vater. Und was passt jetzt nicht mit dem überein das Jesus JHWH ist?
      Kannst du mir einen Text zeigen das die Juden bereits Zugang zum Vater hatten? Warum ist Jesus gekommen wenn die Juden eh schon Kinder Gottes waren?

      Bitte bringe deine ZIG TEXTE die das Gegenteil beweisen. Aber bitte nicht den JHWH aus dem NT denn den gibt es nicht!

      LG
      Bird

    2. Horst

      @Claire:, in der ich mich getäuscht habe und meinen versöhnlichen Kommentar gerne zurücknehmen würde...

      Darf ich meinen Kommentar von "bruderinfo" hier auf "aktuell" noch einmal einfügen ?
      Sagt eigentlich mehr aus als als die Pamphlete dieser ironischen und aggresiven Claire.
      Wo steht denn in Deiner Bibel, dass man mit dieser Agression gegen andere arbeitet ?

      Deine ganze Süffisanz hört sich wirklich nach einem maßgeblichen Vertreter der neuen WT-Generation an. Soviel Zynismus kann doch eine einzelne Frau gar nicht verbreiten...

      Horst:
      20. März 2015 um 00:23
      Lieber Matthäus,
      erhalte bitte Deine Enzyklopädie und die geschichtlichen Tatsachen der WTG-Lehre ! Die neueste ZJ-Generation (siehe z.B. Claire) verdreht sie und weicht sie auf – die “unwiderlegbaren bewiesenen Tatsachen” werden zu “Möglicheiten”und “Überlegungen”, die “Beweise”, mit denen man zweifelnde, nicht linientreue Brüder richtiggehend “hingerichtet” hat, sind heute “Mutmassungen Einzelner”, man hat das “nie so gesagt”, und im Zweifelsfall, was der politischen Ausdrucksweise den Hut aufsetzt, sagen sie, “wir haben nicht gesagt, dass Gott es gesagt hat” also sind wir keine falschen Propheten! Generationen der Unrechtshandlungen, tausende Geschädigte, und jetzt wird Wortklauberei betrieben. Leg bitte auch künftig den Finger der Tatsachen in diese Wunden.
      Herzl.Gruss Horst

      1. Matthäus

        Zu deinem Kommentar an mich lieber Horst braucht es Belege - hier bitte:

        Frage: Sind die Alttestamentlichen Überwinder schon auferstanden?
        Antwort: Sicherlich sind sie noch nicht auferstanden. Niemand hat sie gesehen. Es wäre töricht, eine gegenteilige Behauptung aufzustellen. Im Millionen- und Trostbüch- lein wurde gesagt, daß man sie vernünftigerweise kurz nach 1925 erwarten dürfe. Aber dies wurde nur als Meinung ausgesprochen. Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1980, S. 63 J.
        F. Rutherford am Kongreß vom 1.-3. Mai 1926 in Basel

        Sehr schlechte Voraussagen werden der Kirche gemacht. Nicht nur ihre Organisation als Volkskirche wird zerbre- chen. Das soll schon bis 1975 der Fall sein. Sie soll in dem kommenden Jahrzehnt ihren Bankrott erleben. ... Es gibt Veränderungen, die sich heute schon genau abzeichnen. Erwachet!, 22. März 1970

        Zum Beispiel ist öffentlich bekannt gegeben worden, dass im radikalen Lager die russischen Führer sagen, sie wür- den erwarten, bis zum Jahre 1975 die ganze Welt kommu- nistisch gemacht zu haben. Der Wachtturm, 15. Oktober 1971

        Die Hungersnöte, denen Millionen Menschen zum Opfer fallen werden - 1975 wird es wahrscheinlich soweit sein -, können nicht mehr abgewandt werden. Schon jetzt verhungert langsam eine halbe Milliarde Menschen, und eine weitere Milliarde ist unterernährt.
        Königreichs-Nachrichten Nr. 16: Läuft die Zeit für die Menschheit ab?, 1973

        Weltliche Karrieren sind nun bald zu Ende. Warum sollten junge Leute also heute noch an einer Hochschulbildung inter- essiert sein und sich auf eine Zukunft vorbereiten, die nie kommt? Die Hochschulen stehen sowieso schon am Rande des Chaos. Die Kenntnisse, die ein Mensch im Leben braucht, kann er sich, wenn er fleißig lernt, auch durch eine Volksschulausbildung und in einer Lehre erwerben. Der Wachtturm, 15. Dezember 1971, S. 755

        UND DANN NACH 1975 diese Töne - einfach nur mehr lächerlich !!!

        Meinte Jesus damit, wir sollten unsere finanziellen und anderen weltlichen Angelegenheiten so regeln, daß unsere Mittel gerade bis zu einem bestimmten Datum ausreichen, an dem unsererer Ansicht nach das Ende kommt? Wenn unser Haus verfällt, sollten wir es weiter verfallen lassen, in dem Gedanken, wir würden es nur noch wenige Monate brauchen? Oder sollten wir, wenn jemand in der Familie besondere ärztliche Be- handlung braucht, sagen: „Nun, wir schieben das einfach auf, weil das Ende dieses Systems der Dinge so nahe ist.“? Jesus ermunterte uns nicht, so zu denken. Der Wachtturm, 15. Oktober 1976, S. 632

        Die Bibelforscher - seit 1931 unter dem Namen Jehovas Zeugen bekannt - versprachen sich zudem von dem Jahr 1925 die Erfüllung großartiger biblischer Prophezeiungen. Sie vermuteten, zu jener Zeit würde die irdische Auferstehung beginnen und treue Männer der alten Zeit wie Abraham, David und Daniel zurückkehren. Was die neuere Zeit angeht, so mutmaßten viele Zeugen, daß die mit dem Anfang der Millenniumsherrschaft verbundenen Ereignisse eventuell von 1975 an eintreten würden. Sie dachten, daß in jenem Jahr das siebte Jahrtausend der Menschheitsgeschichte anbreche.
        Erwachet!, 22. Juni 1995, S. 9

        Diese Darstellung verdreht die Wahrheit, entstellt die Tatsachen und gibt den Getäuschten zum Schaden auch noch die Schuld. In Wahrheit „vermuteten“, „mutmaßten“ oder „dachten“ die einfachen Bibelforscher oder Zeugen Jehovas nämlich nie aus eigenem Antrieb, sondern vertrauten den vollmundigen Vorhersagen der Wachtturm-Gesellschaft.

        Die Wachtturm-Gesellschaft war es, die „vermutete“ und „mutmaßte“ und „dachte“.

        Sie erzeugte die Erwartung, nährte sie auf jede nur denkbare
        Weise und wies jeden zurecht, der es wagte, zur Bedachtsamkeit zu mahnen. Personen, die der Bi- bel mehr vertrauten als den Spekulationen der Wachtturm-Gesellschaft und das zu erkennen gaben, wurden nicht geachtet, nicht einmal respektiert. Obwohl sie eine viel geistigere Gesinnung bewiesen als die Ältesten, Kreis- und Bezirksaufseher, unterstellten genau diese umgekehrt den Vernünftigen mangelndes Geistiggesinntsein. „Geistiggesinntsein“ bedeutet im Sprachgebrauch der Wachtturm- Gesellschaft demzufolge nicht, einen „Sinn für Geistiges“ zu haben, sondern, ihr blind ergeben zu sein - ergebener als dem Wort Gottes selbst.

        Die Wachtturm-Gesellschaft hat viele große Versprechungen gemacht, aber nie hat sie auch nur den kleinen Finger gerührt, die Lasten mit zu tragen, die den Menschen daraus erwuchsen. Sie hat sich nie auch nur im mindesten bemüht, etwas von dem Unrecht, das sie zu verantworten hatte, zu korrigieren oder wenigstens die Folgen zu lindern.

        Zur Schadensbegrenzung am eigenen Leib war ihr dagegen jedes Mittel recht. Auch, ihre Literatur so zu verändern, dass diskreditierende Passagen der zukünftigen Wahrnehmung entzogen wurden.

        1. Matthäus

          Und sollte etwas als völlig falsch sich herausstellen kann man ja Zitate ändern anpassen dass es wieder paßt:

          Auch Dean Acheson, ehemals amerikanischer Außenminister, erklärte, wie im Jahre 1960 gemeldet wurde, wir würden in einer „Zeit beispielloser Unsicherheit und beispiel- loser Gewalttat“ leben. Er sagte warnend: „Ich bin über das, was vor sich geht ausrei- chend unterrichtet, um mit Sicherheit sagen zu können, daß diese Welt heute in fünfzehn Jahren zu gefährlich sein wird, um darin zu leben.“

          Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt, gedruckte Ausgabe 1968 deutsch, S. 9
          In der Neuauflage 1982 und danach in der CD-Fassung wird der amerikani- sche Außenminister ganz anders wiedergegeben:

          Auch Dean Acheson, ehemals amerikanischer Außenminister, erklärte, wie im Jahre 1960 gemeldet wurde, wir würden in einer „Zeit beispielloser Unsicherheit und beispielloser Ge- walttat“ leben. Gestützt auf das, was er über die damaligen Vorgänge in der Welt wußte, kam er zu dem Schluß, daß es in dieser Welt bald „zu gefährlich sein wird, um darin zu leben.“
          Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt, Watchtower Library CD 2001, deutsch

          Man scheut sich auch nicht eigene Quellen als weltliche Quellen völlig zu verdrehen:

          Die Wachtturm-Gesellschaft zitiert Il Piccolo vom 8. Oktober 1978. Erstaunlicherweise findet man aber bereits ein Jahr vor dieser Ausgabe von Il Piccolo im englischen Awake! vom 22. Februar 1977 und im deutschen Erwachet! vom 22. Juni 1977 einen Text, der dem Zitat aus Il Piccolo so gleicht, dass man einen Zufall ausschließen kann:

          Aus zuverlässigen Quellen ist zu ersehen, daß sich im Laufe von 1 059 Jahren (856 bis 1914 u. Z.) nur 24 große Erdbeben ereignet und daß dabei 1 972 952 Menschen ums Leben kamen. Man vergleiche diese Zahlen mit der beigefügten unvollständige Aufstellung der 43 Orte, wo sich in nur 62 Jahre (von 1915 bis 1976 u. Z.) Erdbeben ereignet haben, bei denen 1 579 209 Tote zu beklagen waren.
          Erwachet!, 8. Juni 1977, S. 11 Awake!, 22. Februar 1977, S. 11

          Die Quelle des Artikels von Il Piccolo, den Der Wachtturm zitiert, war zweifelsfrei das Erwachet!. Es kann der Wachtturm-Gesellschaft unmöglich entgangen sein, dass sie in Wahrheit ihr eigenes Verständnis unter einem fremden Etikett gepriesen hat. Und da sie diesen Bezug zwischen 1979 und 1985 sogar acht mal benutzt hat, kann man auch nicht mehr von einem Versehen sprechen. Die Wachtturm-Gesellschaft hat sich bewusst eines fremden Namens bedient, um ihre eigene Ansicht glaubhafter zu machen. Eine unmoralische Methode und unseriöser Journalismus - im Nachgang nun gerade der Anlass, die Glaubwürdigkeit des Konzepts und seines Verfassers in Frage zu ziehen.

          1. Matthäus

            Um z.B. der Häufigkeit von Erdbeben einen besonderen Glaubwürdigkeitsanspruch zu geben werden Fachleute zitiert, was dabei herauskommt zeigt dies:

            Die Wachtturm-Gesellschaft zitiert in dem Wachtturm vom 15. August 1983 auch Prof. Kaiiti Aki vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) so, als würde er ihre Meinung unterstützen. Aus seinem Mund hört sich die Meinung dieses Wissenschaftlers aber ganz anders an:

            Eigene Übersetzung: Vielen Dank für ihre Anfrage bezüglich meiner Stel- lungnahme bei Jehovas Zeugen. Ich bin fest überzeugt, dass die seismische Aktivität über tausende Jahre gleich geblieben ist. Ich habe versucht, Jehovas Zeugen anhand aus China stammender Daten für die Zeitperiode 1500 bis 1700 zu überzeugen, aber sie haben in ihrer Veröffentlichung nur schwache Betonung darauf gelegt. Hervorragende geologische Beweise für den gleich- bleibenden Verlauf hat Prof. Kerry Sieh vom Caltech für die San-Andreas- Verwerfung gewonnen. Brief von Prof. Kaiiti Aki, 5. September 1985

            Eigene Übersetzung: Beigefügt finden sie die Kopie meines Briefes an die Wachtturm-Gesellschaft. Obwohl der erste Absatz etwas unvollständig ist (der Hauptgrund, warum ich glaube, dass die Erdbebenaktivität konstant ist, ist abgekürzt „Der Hauptgrund“), ist klar, dass sie nur den Teil zitiert haben, den sie wollten und meine eigentliche Botschaft ausgelöscht haben.
            Brief von Prof. Kaiiti Aki, 16. Juni 1986

            Eigene Übersetzung: Dies ist die Antwort auf ihre Anfrage EC:ESH vom 24. September 1982 bezüglich Erdbeben. Die scheinbare Häufung der Intensität und Frequenz großer Erdbeben während der letzten hundert Jahre ist, aller Wahrscheinlichkeit, bedingt durch die verbesserte Aufzeichnung von Erd- beben und die erhöhte Verletzlichkeit der menschlichen Gesellschaft durch Erdbebenschäden. Der Hauptgrund ist die gut eingespielte Plattentektonik, die eine sehr gleichmäßige Faltenbewegung über viele Millionen Jahre in der Vergangenheit aufweist.

            Ein objektiveres Maß für die Erdbebenstärke als die Anzahl der Todesopfer ist die Richter-Skala. Es ist generell schwierig, Erdbeben, die mehr als 100 Jahre zurückliegen, der Richter-Skala zuzuordnen. Ein Versuch wurde jedoch
            in China gemacht, wo die historischen Berichte in besserem Zustand erhalten sind, als in anderen Regionen. Die beige- fügte Grafik zeigt die Richter-Werte der Erdbeben in China während einer Zeitspanne von ungefähr 2000 Jahren. Die vergangenen 100 Jahre sind gewiss aktiv, aber es hat Perioden gegeben, die ebenso aktiv waren, beispielsweise von 1500 bis 1700.
            Kopie des Briefs von Prof. Kaiiti Aki an die Wachtturm-Gesellschaft, 30. September 1982

            Seinen Standpunkt an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu messen ist nur richtig. Aber als die Wacht- turm-Gesellschaft die Wissenschaft um ihre Meinung fragte, war sie nicht wirklich an der Antwort interessiert. Ihre eigene Meinung stand längst fest. Sie nahm bzw. nimmt sich nur den Teil, der ihre Thesen stützt und verschweigt, was diese erschüttern könnte.

            Die Wissenschaft liefert keine Bestätigung dafür, dass die Erdbebentätigkeit nach 1914 einem Zeichen gleich zugenommen hätte. Wenn es mehr Opfer gegeben hat, dann nicht, weil es mehr Erdbeben gegeben oder Gott sie zum Zeichen der Zeit des Endes hat umkommen lassen, sondern weil immer mehr Menschen sich aus Unwissenheit oder Unvernunft mit immer komplexeren urbanen Strukturen in gefährdeten Gebieten niederlassen. Die Konsequenz ist unausweichlich - folgt aber den Gesetzen der Logik und nicht einem göttlichen Plan.

          2. Matthäus

            Solche eigene Erklärungen brauchen natürlich Unterstützung von weltlicher Seite, wie oben dargelegt:

            Es wird ... Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben (Matthäus 24:7)

            Nach der Prophezeiung Jesu sollte eines der Merkmale des Zeichens seiner Gegenwart darin bestehen, daß Erdbeben an Zahl und Stärke zunehmen
            würden (Mat 24:3, 7, 8; Luk 21:11).
            Seit dem Jahr 1914 u. Z. ist die Zahl der Erdbeben stark angestiegen, wodurch viel Not und Elend verursacht wurde. Mit Daten, die hauptsächlich vom National
            Geophysical Data Center in Boulder (Colorado, USA) stammen und die man anhand einer Reihe maßgeblicher Quellenwerke vervollständigte,
            wurde 1984 eine Tabelle aufgestellt, in der man nur solche Erdbeben erfaßte, die eine Stärke von mindestens 7,5 auf der Richter-Skala erreichten, einen Sachschaden von wenigstens fünf Millionen US-Dollar verursachten oder 100 oder mehr Todesopfer forderten. Man errechnete, daß während der 2000 Jahre vor 1914 856 solcher Erdbeben stattfanden. Aus derselben Aufstellung geht hervor, daß sich in nur 69 Jahren nach 1914 605 solcher Beben ereignet haben.

            Einsichten in die Heilige Schrift, 1990, S. 662, 663

            …da kann man ja auch etwas nachhelfen, da es der "guten Botschaft" dient!

    3. Bird an Claire

      jw.org/de/jehovas-zeugen/aktivitaeten/besondere-anlaesse/bericht-jahresversammlung-2014/

      Hier dein Link zur 100 Jahrs Feier der WTG.

      Übrigens, du bist uns noch die Frage schuldig, ob du mit Jesus kommunizierst?

      Bird

    4. Glaube rettet

      Hallo,
      meine Frau hatte letztens eine Aufgabe in der TP-Dienstschule wo es auch darum ging wie demütig doch Jesus ist ! Da ich schon seit 1 1/2 Jahren nicht mehr in die Versammlung gehe und ich neugierig war was es da für Beweise geben soll hab ich mich einfach mal eingewählt ! Als bereits knapp 5 Minuten der Aufgabe verstrichen waren und Sie immer noch nichts erwähnt hatte , womit sich das belegen lassen soll , kam dann der Text aus 1 .Kor.15:24 ! Jesus übergibt hier seinem Vater das Königreich nachdem er seine Arbeit erledigt hat und alle Feinde unterworfen hat! Das ist nichts weiter als eine Abmachung zwischen den beiden! Genauso wenn ich mir in der Bücherei ein Buch ausleihe und es nach einer vereinbarten Frist wieder abgeben muss! Wozu müsste ich denn da demütig sein? Das ist einfach eine Abmachung an die ich mich aus einem Pflichtgefühl halte und weil ich eine ehrliche Person bin, mehr nicht ! Genauso wird sich dann Jesus verpflichtet fühlen seinem Vater die Amtsgeschäfte zu überlassen, was hat das bitteschön mit Demut zu tun?
      LG

      1. Horst

        Lieber" Glaube rettet",
        Du hast so recht, es gäbe noch ganz andere Beispiele für die Demut Jesu, als die Übergabe des Königreiches an seinen Vater.
        Jesus wusch seinen Jüngern die Füsse, Jesus heilte Kranke, Jesus brandmarkte die falsche Einstellung der jüdischen Lehrer zugunsten einfacher Menschen, Jesus verzieh den Sündern, und Jesus starb den Opfertod auch für die ganze verbrecherische Seite der Menschheit - Jesus lehrte uns das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe.
        Diese Aspekte passen der WTG aber nicht in den eigenen Kram: Sie fühlen sich als Könige dieses Königreiches, als Mit-Beherrscher des Erdkreises, und am liebsten würden sie
        noch sagen, die Demut Jesu äussert sich in der Tatsache, dass er ihnen seine "ganze Habe"übergeben hat. DEMUT ist ein Wort, das sie selbst in ihrer ganzen Einstellung und Handlungsweise nicht kennen - deswegen wissen sie auch nicht , was wirklich damit gemeint ist.
        Viele Grüße Horst

        1. Omma@Horst

          Lieber Horst,

          bei deinen Worten über die WTG: "Sie fühlen sich als Könige dieses Königreiches, als Mit-Beherrscher des Erdkreises ..." musste ich an folgende Worte des Apostels Paulus denken:

          1. Kor. 4:8 (Hoffnung für alle)
          8 Aber ihr seid ja so satt und selbstzufrieden. Ihr haltet euch für so reich, dass ihr anscheinend nichts mehr braucht. Ihr bildet euch ein, SCHON JETZT HERRSCHEN ZU KÖNNEN, ALS OB CHRISTUS BEREITS WIEDERGEKOMMEN WÄRE. Uns braucht ihr dabei nicht. Ich wünschte, ihr würdet wirklich schon mit Christus herrschen. Dann wären auch wir am Ziel unseres Glaubens und könnten mit euch regieren.

          Sei ganz lieb gegrüßt von Omma

  6. NEU

    Fakten:
    1. Russel ist nach neuem Verständnis kein treuer und verständiger Sklave - wenn der dies heute wüsste
    2. Jahrestext für 1914 "Dein Königreich komme", Jahrestext 2014 "Dein Königreich komme"
    3. 2014 wurde 100 jähriges Königreich gefeiert, ob das Jesus wollte? Geburtstag und 100 Jahre?
    4. die weltgrößte Bibeldruckerei steht in China und wird von Spenden finanziert
    http://theoblog.de/die-groesste-bibeldruckerei-der-welt-steht-in-china/23346/
    5. Alle Berechnungen der WTG haben sich in 100 Jahren als FALSCH erwiesen, warum sollten die heutigen Berechnungen RICHTIG sein?
    6. Warum gibt Jesus dem vom heiligen Geist geleiteten TuvS nicht gleich Speise, die nicht revidiert werden muss?
    7. Können die bereits im Himmel auferstandenen Gesalbten aus dem 20 igsten und 21 igsten Jahrhundert nicht mal mit Jesus sprechen, warum nicht gleich 100%ige korrekte Speise ausgeteilt werden kann?
    Warum wird so viel gedruckt, wenn es dann revidiert werden muss, ist doch Spendenverschwendung und Umweltzerstörung?
    Ich hör für heute auf..., bis bald und nicht das Thema aus dem Auge verlieren...

    1. bruderinfo1

      Lieber Neu,

      Punkt 7 gefällt mir besonders gut. An sowas einfaches hab ich noch nicht gedacht, wäre aber ja mal was total leichtes für die direkt in den Himmel "überführten". Aber Jesus lässt sich nicht so einfach überreden korrekte Dinge seinen "Stellvertretern" zu übermitteln. Er bleibt bei seiner Linie der Verwirrung und Licht-ersetzt-Licht-Devise. Wie sagt Paulus so schön?

      "(Epheser 4:14) . . .damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum;"

      Mir ist keine andere Religionsgem. bekannt, auf die dieser Text besser zutrifft. Mal glauben Zeugen dies und morgen glauben sie das Gegenteil. Die "Wahrheiten" von vor paar Jahren oder auch Jahrzehnten sind für Claire "olle Kamellen". Was sind denn dann die Evangelien oder die Paulus-Briefe? Meines Wissens sind die 2000 Jahre alter.

      Der Mensch hat noch nie aus Vergangenheit gelernt. Er vergisst gerne und leicht. Wären wir heute im Jahre 1935 oder 1950 würden die Claires dieser Welt genau die gleiche Leier bringen und sagen: "Ach was, ihr mit eurer Kritik was die WTG vor 50, 60 Jahren gelehrt hat, heute ist heute und das ist jetzt alles geleutert und die um Irrtümer gereinigte Wahrheit". Das ist eine Endlosschleife aus der man sich nur selbst befreien kann. In 50 Jahren werden die heutigen Wahrheiten nichts mehr wert sein. So viel ist jetzt schon sicher.

      LG
      Bruderinfo1

      1. Tomaso

        " die Claires dieser Welt "

        haha, made my day :)))

    2. Claire @Bird

      Tatsächlich, es wurde gefeiert? Wo denn, wann denn? Ich war gar nicht eingeladen.

      Punkt 4 finde ich gut, warum nicht. In der "Welt" heißt es übrigens dazu: "Die Produktion finanziert sich durch den Verkauf der Bibeln, durch Druckaufträge für Schulbücher [...]" Haben die auch schon mal probiert alles als Non-Profit Organisation am laufen zu halten?

      Die WTG sagt übrigens, dass sie durch Bibelstudium zu ihren Aussagen kommt, nicht durch Eingebungen von Jesus oder sonstwem, dabei sind leider Fehler möglich. Die passieren allerdings längst nicht so häufig, wie es hier billigerweise mal wieder dargestellt wird. Es wird eben nicht am laufenden Band revidiert.

      Da die restlichen Punkte sich auf ähnlichem Niveau bewegen spare ich mir die Zeit und falte lieber Socken. ich persönlich konnte einmal mehr feststellen, wie wenig Gehalt die üblichen Argumente der WT-Basher so haben.

      Euch allen dennoch alles Gute

      1. Bird an Claire

        Damit sagst du ja selbst das sie von Gott nicht geleitet sind.
        Ist dich egal. Seien wir ehrlich, du findest für alles eine Ausrede! Lies sich Raymond Franz, dann weist du was sie getan haben.

        Übrigens, du biust selbst verantwortlich. Gerne würde dir hier jeder helfen aber du bist zu arrogant und denkst das die WTG alles richtig macht auch wenn einiges nicht passt.

        Der HG kann und wird aber nur bei den demütigen helfen. Sei es wie es Sei, es ist eben verschlossen , denn wie Paulus sagt, Jesus als den HERRN kann nur derjenige bekennen der seinen Geist hat.

        Nur wer rege mit ihm redet der kennt ihn. ZJ haben sprachverbot zu ihm. Oder redest du mit ihm?

        LG
        Bird

      2. Franki

        Franki an Clair

        Liebe Clair

        Entschuldige den Sarkasmuss einiger hier,aber wie es in den Wald reinschallt,soschallt es wieder zurück.
        Gut was anderes.

        Ich war über 30 Jahre ein Anteil der WTG also Verkündiger,getaufter Bruder usw.
        Von Beruf aus war ich bis Dezember letzten Jahres Jurist bzw Richter an einem Landgericht in Deutschen Landen.

        Ich kenne die dunkelen Seiten der WTG aus verschiedenen Aktenlagen heraus,da ich auch in juristischer Form mit der WTG zu tun hatte und ich kenne die helle Seite der WTG,,die ich als aktiver Verkündiger erleben durfte.

        Was mir in den ganzen Jahrzehnten aufgefallen ist,war das man versucht hat alles auf ein Leistungsevangelium hinaus zu bearbeiten,das heißt ,den Verkündigern wurden sogenannte Rollschuhe untergeschnallt,damit man von Jahr zu Jahr immer mehr Stunden im Dienst verbringen sollte.

        Wer das dann aus beruflichen Gründen nicht geschafft hat oder weil jemand Krank wurde oder alt wurde ,wurde dann klammheimlich ausgegrenzt,zuerst so das man das am Anfang selbst gar nicht bemerkte,dann aber immer intensiver.

        Was bitterböse bei der WTG aufstösst und was den meisten Menschen innerhalb wie ußerhalb der Organisation Schwere Bauchschmerzen bereitet und das noch bis Heute,ist die selbstgerechtigkeit und die überdimmensionelle Beweiräucherung von Ältesten, und Kreisaufseher und noch höheren Leitenden Organen der Organisation.

        Statt wie Jehova das und auch Jesus das gesehen hat sich den Menschen bzw den gläubigen Menschen sich als Sklave zu dienen ohne viel Klimbimski,nein da haben sich Älteste und Kreisaufseher sich schon in den 70er und 80er Jahren als irgendwelche Bürgermeister von Städten und Gemeinden gesehen,die als herrschnde Klasse sich damals schon über die normalen Verkündiger gestellt haben,habe ich selbst erlebt.

        Das geht bis Heute so.

        Da nun im Oktober 2014 die 100 Jahre von 1914 als Jesus zu regieren begann vorbei waren und bis Dato noch kein Harmagedon kam bzw jetzt die Scheißhausparolen untereinander von Brüdern und Schwester wieder geschürt wird,das ca 2030 oder bis 2030 Harmagedon sein soll ist das was gemacht wird solangsam unerträglich.

        Man nennt das im juristischen Sinne " Bauernfängerei"

        Die Absicht der WTG wird dahin gehen und so wie die Vorkehrungen mit dem jetzigen neuen Licht und den ganzen Umkrempeleien der Organisation zu statte geht,( Einsatz von tabletts und laptops das alles auf digitalem Wege bzw jetzt schon die Königreichsdienste später dann der Wachturm und Erwachet als dgitale Version ,wahrscheinlich dann auch noh die restliche Literatur,
        Die Bibel kann man dann vom Tablett an den Türen ablesen lassen.

        Das wäre vor 10 Jahren noch undenkbar gewesen,da war das Internet Satans werk und wurde aufs schärfste von der WTG verurteilt.

        Worauf ich raus will ist folgendes, Es sieht so aus das die WTG sich mit der Zeit,das heißt wenn die Generation die noch die Harmagedonlehre von 1914 gelernt bekommen hat,nicht mehr am Leben ist,das heißt wenn wir alte Knochen alle verstorben sind ohne Harmagedon überhaupt gesehen zu haben,dann wird die WTG umschwenken zu einer komplett neuen Lehrmethode im Sinne von normalen Religionsausübungen,ohne Harmagedon daten überhaupt zu berücksichtigen..

        Denn die Hauptliteratur die es noch gibt geht soweit ich weiß nur noch bis zu den 80er Jahren zurück,die Literatur die es vorher gegeben hat und in der harmagedonsdaten eingesetz wurden bekommt man nicht mehr,gibts auch nicht mehr digital,außer von uns alten Säcken die in ihrem Archiv ,bei mir ist es ein ganz großes Standregal voll noch gesammelt haben.

        Also wird sich die WTG neu erfinden ohne den alten Balast.

        Denk mal drüber nach.

        Dann noch eine Sache ,die WTG hat den Ursprung in Amerika.
        Wer schon mal längere Zeit in Amerika war,nicht nur als Tourist,wird die Erfahrung gemacht haben das man alleine schon wenn man den Fernseher einschaltet dort vorneweg 10 Programme hat die rund um die Uhr nur Religiöse Sendungen bringen.

        Amerika ist da etwas anders als hier im alten Europa.
        In Europa hatten und haben immer noch die Großkirchen wie EV oder kath die auch schon im Mittelalter Staatskirchen waren das sagen.

        Früher hat ein Fürst eines Landes bestimmt welcher Religion er angehören wollte und seine Untertanen also der Rest der Bevölkerung des Landes musste die auch tun,das prägt uns in Europa.

        In Amerika gibt es 100er von Religionsgemeinschaften von den Baptisten über Menonisten und auch der WTG.

        Diese Religionsgemeinschaften sind nicht nur Religionsgemeinschaften in Amerika sie sind auch für die Soziale Belange der Bevölkerung dort zuständig,da Amerika kein bzw kein Ausgeprägtes Sozialsystem hat so wie wir es kennen.

        Dort machen dann die Religionsgemeinschaften die Arbeit die bei uns praktisch die Sozialämter usw machen ,jetzt mal im groben gesehen.

        Und es gibt ein Sprichwort,wessen Brot ich esse ,dessen Lied ich singe,das heißt wenn man mal die Baptisten nennt, nenne ich mal ein Beispiel.

        Ich bin geboren in der nähe des Natostützpunktes Air Base Ramstein,vielleicht bekannt,als die größte Air Base der Amerikaner außerhalb Amerikas,von der größe her 2 mal so groß wie der Flughafen Frankfurt Main dort machen ca 30 000 Amerikaner ihren Dienst,die Baptistenkirche ist dort eine der größten,was die alles für die dort statonierten Familien tut ist sagenhaft,von Organisieren der Basars wo Deutsche wie Amerikaner ausstellen und kaufen können über seelichen Beistand der familien und auch finanzellen Beistand wenn einer der Soldaten im Einsatz zb Irak usw getötet wurde und andere Sozialer Projekte,da könnte sich unsere Religionen ein gutes Stück von Abschauen ob EV oder kath.

        Die WTG hingegen ist sehr schlecht hier wie in Amerika angesehen und zwar aus folgendem Grund.
        Die Amerikaner haben einen ungeheueren Nationalstolz,den sie auch bis auf den Tod verteidigen

        Da aber die WTG ihren Mitgliedern den Armeedienst verweigert und somit der Nationalstolz ihrer Mitglieder auch in Amerika zu wünschen übrig lässt wird mit Nasnrümpfen und auch mit Schmähungen über die WTG geredet.

        Und wenn man die Einwohnerzahl Amerikas hernimmt ist die Mitgliederzahl der WTG dort auch prozentual gerechnet sehr gering.

        Das nur mal zum Nachdenken.

        Ich will die WTG nicht ganz schlecht machen,denn vieles was wir von ihr gelernt haben,egal ob richtig oder falsch wurde uns von unseren heimischen Religionen nicht so begebracht,den Pluspunkt vergebe ich.
        Auch war bis in die 90er Jahre hinein noch die Liebe und der Zusammenhalt der Brüder und Schwester sehr gut,das veränderte sich als die LK dann neu besetzt wurde.

        Wenn ich jetzt super gläubig wäre im Sinne der WTG würde ich glatt weg behaupten ohne Namen zu nennen ,bei der Neubesetzung hat Satan seine Finger mit im Spiel gehabt,denn einige dieser jetzigen 7 Herren sind nicht ganz als Religös im Sinne von Jehova und Jesus anzusehen,die wurden von Satan eingeschleußt.

        Meine Wahrnehmung,da so viele ungereimtheiten auf einmal nicht als normal zu bezeichnen sind.
        Gut lassen wir das mal für Heute genug sein.

        Denke mal Bitte in Ruhe darüber nach
        Grüße
        Franki

      3. Horst

        Gute Idee Claire ! Dass Du jetzt lieber Socken falten willst. Die Doktrin Deiner Organisation läßt auch gar nichts anderes zu. Die Frau hat still zu sein und dem Manne unterwürfig.
        Hör Dir mal den zugehörigen Vortrag Deines Feste-Speise-Verteilers Anthony Morris aus der Neuzeit dazu an (nicht von 1925)...
        Du bist offensichtlich noch nicht lange dabei, und wenn Du so weiter machst, bist Du auch nicht mehr lange dabei, ob du es willst oder nicht.
        Tschau tschau.

        1. M.N.

          Wenn treue Zeugen Socken falten,
          dann sind sie nicht mehr aufzuhalten,
          denn es gab ja "Neues Licht" -
          dann geht es hin zum Endgericht.

          Die Socken finden dann zu Füßen,
          die sie nun treu bekleiden müssen.
          Von Haus zu Haus sie dann marschier'n,
          den Leuten geist'ge Speis' servier'n.

          Danach die Socken ungut duften,
          die Zeugen immer weiter schuften.
          Die Socken immer stärker qualmen -
          im Paradiese winken Palmen.

      4. NEU

        Hallo Claire,
        na, Socken falten beendet. Da hat man viel Zeit über all die Argumente hier nachzudenken.
        Mir scheint, Du bis noch nicht lange in der "Wahrheit" oder hast einige Versammlungen versäumt.
        Letztes Jahr wurde doch 100 Jahre Königreich gepriesen, in allen Publikationen, Kongressen usw., oder sind Dir 100 Jahre Königreich sonst noch irgendwie bekannt gemacht worden?
        http://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/w20140115/100-jahre-koenigreichsherrschaft/
        Nun kenne ich keine Religionsgemeinschaft, die so viel Wert auf Generationen oder das Zählen von Königreichsjahren legt oder das der Herr Jesus dies geboten hätte, 100 Königreich einer besonderen Bedeutung zu messen. (Wann feiern wir 200 Jahre?)
        Desweiteren hast Du sicherlich noch nicht so viel revidierte Literatur aufgehäuft, wie so mancher ältere Kommentarschreiber/in. Der weise König Salomo schrieb: „Laß dich warnen: Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und sich ihnen viel zu widmen ist ermüdend für das Fleisch“ (Prediger 12:12).
        Sicher bist Du auch der Ansicht, dass die WTG nie zu Spenden aufruft. Sag mir bitte, wie viele Spendenaufrufe gibt es jährlich durch die WTG? (Versammlung, Kongresse, Gesellschaft, Katastrophen, Kreisaufseher, Leasing Auto, weltw. Bauvorhaben, Missionare usw., usw...)
        Sicher bist Du auch der Ansicht, dass die WTG keine Fernsehprediger hat. Richtig, die sind schon viel weiter, die haben Internet- oder TabletPrediger.
        Ich kann mich noch erinnern wie stolz die WTG darauf war, keine Körperschaft des öffentl. Rechts zu sein. Heute wird fast alles, was an anderen Religionen schlecht gemacht wurde in höchster Perfektion selbst von allen Brüdern und Schwestern in den Versammlungen erlebt und wahrgenommen.
        Achso, noch ein kleiner Gedanke: "Warum sollte man den treuen und verständigen Sklaven vertrauen", so heißt ein Unterthema im Organisationsbuch.
        Letztes Jahr hat der treue und verständige Skave herausgefunden, ich weiß nicht wie, dass dieser nicht seit 33 u. Z. helles Licht bekommt, sondern erst ab 1919 als tuvS in Erscheinung trat. Da frag ich mich, wie kann man vertrauen zu jemand haben, wenn dieser noch nicht mal weiß, wann er in Erscheinung trat oder geboren wurde.
        Wenn die noch nicht mal wissen, wann sie sind, wie wollen die dann sagen was sein wird?
        Kennst Du den UNO-Entschuldigungsbrief an die Ältesten?
        Nun hör ich mal auf ...., vielleicht liest Du ja die Zeilen von einem nicht ausgeschlossenen Verkündiger der guten Botschaft.

  7. Claire @ Bird

    Hallo Bird,

    >Ist ein Satz der beginnt mit “JEHOVA hat UNS versprochen”
    >nicht aussagekräftig genug?

    Ja, erinnert mich an Moses´ vermessenen Ausspruch "Sollen wir euch Wasser aus diesem Felsen schlagen?". Moses war trotzdem der Führer des Volkes. Und Gott ordnete offenbar zu jeder Zeit eine erkennbare organisatorische Struktur an, in der seine Anbeter vereint seien sollten. Wer ist das deiner Meinung nach heute? Ihr?

    >Du kommst mit den Lehren klar.
    >Das ist doch für dich dann abgehackt und den
    >Heiligen Geist brauchst du nicht.

    Woher willst du wissen, was ich über den heiligen Geist denke, oder wie viel ich davon meine zu verspüren?

    >Jetzt sitzt du aber in der Falle, denn Jehova als der Vater macht gar nichts!!
    >Allein Jesus wirkt. Das ist schon einmal die erste Lüge der WTG.

    Meinst du so wie Jesus es in Johannes 5 ausdrückte? "Er aber antwortete ihnen: „Mein Vater hat bis jetzt fortwährend gewirkt, und ich wirke fortwährend." Und weiter: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann gar nichts aus sich selbst tun, sondern nur das, was er den Vater tun sieht. Denn was immer jener tut, das tut auch der Sohn in gleicher Weise." Jesus spricht hier im Präsens nicht in der Vergangenheitsform, also etwa was er den Vater tun sah. Ansonsten kann ich mit deiner Fixierung auf Jesus nicht so viel anfangen.

    >Ich würde dir wirklich empfehlen hier nicht mehr zu lesen.

    Du meinst wahrscheinlich, nicht mehr hier zu schreiben?

    >Sorry aber das musste sein.

    Geschenkt.

    >Du platzt hier rein behauptest das du nicht alles OK
    >findest um am Ende zu sagen das doch alles stimmt.

    Da warst du beim Lesen meiner Kommentare wohl auf einem Auge blind. Ich habe gesagt, dass die Punkte mit denen ich Probleme habe, nicht signifikant genug sind um auszusteigen, weil ich vom Kern nach wie vor überzeugt bin und keine bessere Alternative finden kann, wobei ich dafür durchaus offen bin.

    1. Tomaso

      Hallo Claire,

      ist es nicht seltsam, dass der Sklave einfach behauptet von Gott erwählt worden zu sein, ohne auch nur einen Beweis zu liefern?

      Ein Beispiel: wenn ich mich irgendwo bewerbe wird normalerweise jeder einen Nachweis verlangen, der belegt, dass ich dies oder jenes gelernt/studiert habe. Oder wenn ich einkaufe und etwas umtauschen will brauche ich einen Nachweis, dass ich es gekauft habe.
      Ohne Nachweis bzw. Beweis läuft auf dieser Welt nichts! Ich habe bewusst sehr banale Beispiele gewählt um zu zeigen, wie lächerlich es ist, sich als von Gott eingesetzt aufzuspielen ohne auch nur EINEN EINZIGEN Beweis vorzubringen.

      Jetzt wird jeder Zeuge aufschreien und sagen: wieso, Jesus hat doch vorausgesagt er werde einen Sklaven einsetzen, siehe Matthäus 24.

      1. ist das ein Gleichnis.
      Und 2. angenommen, es hätte wirklich prophetische Bedeutung: WO ist die EINSETZUNGSURKUNDE des Herrn für die "glorreichen 7" aus Brooklyn?

      1. Claire @ Tomaso

        Hallo Tomaso,

        bei deiner Frage

        >WO ist die EINSETZUNGSURKUNDE des Herrn für
        >die “glorreichen 7″ aus Brooklyn?

        kommt mir Paulus in den Sinn, der wohl vor ähnlichen Schwierigkeiten stand und deshalb schrieb:

        "Fangen wir wieder an, uns selbst zu empfehlen? Oder benötigen wir vielleicht, wie einige Menschen, Empfehlungsbriefe an euch oder von euch? 2 Ihr selbst seid unser Brief, eingeschrieben in unser Herz und von allen Menschen gekannt und gelesen."

        Für mich sprechen die Taten der Gesellschaft für sich. Ein einzigartiges Predigtwerk im globalen Ausmaß aufzuziehen, Menschen ununterbrochen die biblischen Moralregeln zu lehren, ohne Werbung oder Kommerz den größten Verlag der Welt zu errichten, das spricht für sich. Auf dem Gebäude an der Brooklyn Bridge steht übrigens die Aufforderung "Lies die Bibel täglich", nicht den Wachtturm, was ich ebenfalls ganz sympathisch finde.

        Grüße

        1. Tomaso

          Der Vergleich mit Paulus hinkt ja mehr als ein 3-beiniger Dackel.

          Schon vergessen, dass Paulus von Jesus höchstpersönlich eingesetzt wurde?

          Eine Frage, predigst du den Menschen die "Gute Botschaft über den Christus" oder rennst du mit Tablet und Smartphone herum um auf JW.Org hinzuweisen?
          Du solltest dir mal ernsthaft überlegen WAS die Zeugen wirklich verkünden. Predigen sie nicht eigtl. hauptsächlich sich selbst?

          Schon komisch, dass Paulus sagen konnte, die Gute Botschaft sei schon damals der ganzen bekannten Welt verkündet worden. Wie hat er das nur sagen können, wo doch die Zeugen erst jetzt überall predigen?

          LG Tomaso

          1. Tomaso

            @Bruderinfo: Ist irgendwas unklar? 🙂

            1. bruderinfo1

              Ja, verstehe deinen vorherigen Kommentar hier nicht ganz?

              Sind wir der Adressat gewesen? Warum hinkt der Vergleich mit Paulus und Papst?

              Deine Fragen anschließenden Fragen verstehe ich noch weniger.

              Lg
              Bruderinfo1

          2. Tomaso

            Hi,

            ging nicht an Euch sondern an Claire 🙂

            Weil sie doch vom Predigtwerk spricht:
            "Für mich sprechen die Taten der Gesellschaft für sich. Ein einzigartiges Predigtwerk im globalen Ausmaß aufzuziehen, Menschen ununterbrochen die biblischen Moralregeln zu lehren, ohne Werbung oder Kommerz den größten Verlag der Welt zu errichten, das spricht für sich"

            LG Tomaso

            1. bruderinfo1

              Hallo,

              dann ist das ja geklärt 😉

              "größter Verlag der Welt", das hatte ich noch nicht gelesen. Diese Meinung hat Claire wohl exklusiv.

              Der Axel Springer Verlag, als deutschsprachiger Verlag druckt jedes Jahr 576 Mio. Exemplare der Bild-Zeitung. Bis 1998 war es noch das doppelte. Die anderen Zeitungen und Zeitschriften sind da noch gar nicht mit eingerechnet. Da reden wir von Milliarden an Druckerzeugnissen in einem Jahr und NUR im deutschsprachigen Raum. Noch dazu wird alles verkauft und nicht verschenkt.

              Ich finde es erstaunlich, dass man es als so begeisternd empfindet, dass Menschen ein kostenloses Faltblatt oder eine Zeitschrift entgegennehmen. 90% der Leute lehnen sogar das ab. Da muss man sich mal fragen warum?

              Mehr muss man wohl kaum dazu sagen.

              Die Zeit, Energie und finanz. Aufwand der einzelnen Verkündiger will ich hier nicht schmälern. Der ist enorm und in der Tat erstaunlich, aber ebenso unverständlich, wenn man sich den Nutzen in unseren Breiten, gemessen an dem Aufwand mal ansieht.

              Lg
              Bruderinfo1

        2. Freigeist

          Liebe Claire,

          ich schalte mich hier wenig in die Diskussionen ein.
          Für Dich sprechen die Taten der Gesellschaft. Nun, dann lassen wir doch mal die Taten sprechen.
          Thema: Neutralität.

          ...kein Zeuge Jehovas / Bibelforscher war je Soldat

          *** w98 1. 1. S. 32 Eine nachdenklich stimmende Antwort ***

          Die zwei Weltkriege unseres Jahrhunderts brachen beide in Ländern der Christenheit aus und kosteten 50 bis 60 Millionen Menschen das Leben. Von Jehovas Zeugen kann jedoch richtig erweise gesagt werden, dass sie sich weder an diesen Kriegen beteiligten noch in irgendwelche momentanen Auseinandersetzungen verwickelt sind.

          *** kl Kap. 17 S. 161 In Gottes Volk Sicherheit finden ***

          Jesus sagte, daß zur Zeit seiner Gegenwart in Königreichsmacht „der treue und verständige Sklave“ damit beschäftigt sein würde, Jesu Nachfolgern „Speise zur rechten Zeit“ zu geben (Matthäus 24:45-47). Wer erwies sich 1914, bei der Einsetzung Jesu als himmlischer König, als dieser „Sklave“? Bestimmt nicht die Geistlichkeit der Christenheit. Sie fütterte ihre Herden zumeist mit Propaganda, um die Regierung ihrer Nation im Ersten Weltkrieg zu unterstützen. Die Gruppe treuer Christen, die mit Gottes heiligem Geist gesalbt waren und zu der „kleinen Herde“ gehörten, wie Jesus sie nannte, teilte nahrhafte, zeitgemäße geistige Speise aus (Lukas 12:32).

          ... Jehovas Zeugen erfüllen ihre militärischen Pflichten

          Erklärung der „Vereinigung Jehovas Zeugen der Schweiz“, Bern, 5. September 1943:

          „... Hunderte unserer Mitglieder und Glaubensfreunde haben ihre militärischen Pflichten erfüllt und erfüllen sie auch weiterhin. Wir haben uns nie angemaßt und werden und nie anmaßen, in dieser militärischen Pflichterfüllung eine Zuwiderhandlung gegen die Grundsätze und Bestrebungen der Vereinigung Jehovas Zeugen... zu erblicken. Wir bitten alle unsere Mitglieder... alles zu vermeiden, was... als Aufforderung zum Ungehorsam gegen militärische Vorschriften missdeutet werden könnte.“

          Wachtturm, Februar 1915:

          „Wir würden uns freuen, die genauen Adressen aller zum Militär einberufenen Brüder zu erhalten...“

          Wachtturm, Juni 1915:

          „Herzlichen Dank für ... den schönen Brief „An die Brüder im Felde“. Es war dies für mich ein besonderer Trost, da ich mich in der letzten Zeit sehr verlassen fühlte.“

          Wachtturm, Juli 1915:

          Seitdem so viele unserer Brüder zum Militärdienst eingezogen worden sind (über 200 an der Zahl), haben es wir es nicht unterlassen, soweit es in unseren schwachen Kräften stand, die lieben Brüder durch besondere Briefe und Druckschriften zu ermuntern... . Wir erhielten bereits eine Menge Briefe und Karten.“

          Deine Blauäugigkeit in Ehren.

          Freigeist

      2. bruderinfo1

        Lieber Tomaso,

        mein Reden. Aber es ist halt Glaube!

        Auch der Papst kann seinen Anspruch geltend machen, ohne Beweis. Wobei er sich auf die Nachfolge Petri berufen kann.

        Die WTG kann sich auf überhaupt nichts berufen. Nach ihrer Darstellung war jesus ca. 1900 Jahre lang vom Himmel aus völlig untätig.

        Auch hat er sein Versprechen aus Matth. 28 nicht eingehalten, wo er ganz klar sagt, dass er bei seinen Brüdern sein wird "alle Tage". Außerdem sagte Paulus damals, dass Christus das "Haupt der Versammlung" sei. Wo war diese "Versammlung" Christi unter seinem Schutz vor 1919?

        Selbst Russell war gem. WTG heute kein wahrer Anbeter, denn er war in "Babylon der Großen" gefangen (Aussage Wachtturm, Verkündiger Buch).

        Fakt ist doch, dass jeder heutige ZJ wegen Abtrünnigkeit und Verbreitung von Irrlehren ausgeschlossen würde, falls er die Lehren von Russell öffentlich vertreten würde. Mit 80% der Lehren von Rutherford ist es nicht anders.

        Lg
        Bruderinfo1

      3. Matthäus

        Den Beweis gibt es doch !!!
        Es ist aber ein Beweis dass diese LK nicht von Jesus eingesetzt und beauftragt wurde.

        Wäre es so dass ausgerechnet die vor denen Jesus warnt, von IHM eingesetzt wurde, dann müßte man an der Vollkommenheit und Macht Jesu, ehrlich große Zweifel haben.

        Die Hauptungereimtheit in der "Wachtturm Gesellschaft" – global gesehen – ist die unbewiesene Behauptung, nur SIE allein ist die Vertreterin Gottes, oder wie sie sich nennt: Jehovas Organisation!

        

Die eindeutigen Fehler die sie seit 120 Jahre machen, die man über viele Seiten nachweisen kann, sind von Jesus warnend genannt worden. Ich verweise stellvertretend nur auf Luk. 21:8. Ich kenne KEINE einzige Organisation, die im vorigen Jh. so viele Daten und Ankündigungen von sich gab, die sich ALLE nicht erfüllten.

        Diese Org ist reif für´s Guiness-Rekordbuch – und gerade DIE gebraucht Jesus als seine exklusive Gemeinschaft? Was für eine Ungeheuerlichkeit unterstellt man dem Sohn Gottes und welche Lästerung an den Höchsten, JHWH selbst? 



        Nein, es besteht wirklich kein Grund die BIBEL zu verurteilen, aber berechtigterweise die von Christus genannten "falschen Propheten"! Sollte dies nicht stimmen, warum warnt Jesus vor diesen, wenn er sie – und NUR sie allein – ANGEBLICH gebraucht? Ist Jesus schizophren, muß man hier nüchtern, und keineswegs blasphemisch, fragen. 


  8. Liebe Claire,

    Claire, the moment I met you I swear
    I felt as if something somewhere
    Had happened to me
    Which I couldn't see

    And then
    The moment I met you again
    I knew in my heart that we were friends
    It had to be so
    It couldn't be no
    Oh Claire, Claire … 🙂

    Claire...

    ich verstehe jetzt wirklich nicht, was du hier als „Brei“ bezeichnest... und worüber, hier bei BI, drumherum geredet wird?
    Im Gegenteil, ich finde schon, dass das Kind hier nicht mit dem Badewasser ausgeschüttet wird, bevor man dem Kinde wenigstens einen Namen gegeben hat.

    Du schreibst: [Zitat]
    da keine Argumente genannt wurden, konnte ich auch schwerlich welche widerlegen.
    [Zitat Ende]

    Gut dem Dinge...
    dann gib du doch bitte mir... und den Brüdern hier... einmal stichhaltige Argumente für folgende, AKTUELLE, Behauptung der WTG- Le(e)(h)ren.

    Schon JAHRZEHNTE VOR 1914 stellten aufrichtige Bibelforscher das Jahr 1914 als ein wichtiges Jahr heraus. … So nachzulesen in der „Menschenfangschrift“ für Weltmenschen, (denen die Schriften der ZJ und deren Geschichte im allgemeinen nicht bekannt sind) *Was lehrt die Bibel wirklich *

    Meine Frage:
    In welcher Schrift der Bibelforscher, Jahrzehnte VOR 1914, finde ich die Bestätigung dafür. Und auf welche biblischen Wahrheiten bezieht sie sich? Und wie ist das mit der Nachbesserung der Generationsfrage vereinbar...

    Das ist jetzt nur eine einzige Frage (von vielen Fragen), die du mir, als aktive Zeugin sicherlich gern beantworten wirst, denn schließlich wird mit dieser Aussage ja um Weltmenschen geworben, die man ja erretten will. Und da ich hiermit die Aufrichtigkeit der WTG gegenüber Weltmenschen hinterfrage (man muß eine Behauptung auch belegen können) wird es dir sicherlich eine Herzensangelegenheit sein, nein, sogar eine göttlich auferlegte Pflicht, meine Bedenken zu zerstreuen.
    Also, errette mich, bitte!!

    Ich harre der Dinge, die da kommen.
    Über den Rest unterhalten wir uns dann später.

    Liebe Grüße, Lep

    1. Claire

      Hallo Lep,

      danke erstmal für das Ständchen, und dass du die Version von O´Sullivan statt der von Andy Borg gewählt hast.

      >Schon JAHRZEHNTE VOR 1914 stellten aufrichtige Bibelforscher
      >das Jahr 1914 als ein wichtiges Jahr heraus. …
      >Meine Frage:
      >In welcher Schrift der Bibelforscher, Jahrzehnte VOR 1914, finde ich die Bestätigung dafür.

      Zum Beispiel im WT von März 1880. Man hat zwar das falsche Ereignis für den richtigen Zeitpunkt angenommen, aber der Kern der Aussage, dass im Jahre 1914 etwas von globaler Bedeutung passieren würde, überzeugte sogar die Presse. "The World" schrieb: "Während des vergangenen Vierteljahrhunderts haben die Internationalen Bibelforscher ... angezeigt, dass der Tag der Rache ... 1914 anbrechen würde"

      Ich denke den algebraischen Teil der Herleitung des Jahres 1914 kennst du, den mit den Zeiten der Nationen, nicht den mit der Pyramide.

      1. bruderinfo1

        Liebe claire,

        tut mir leid das zu sagen, aber auch das ist einfach unwahr. Du hast die Passagen einfach aus dem Verkündiger Buch abgeschrieben. Weder der Zeitungsartikel ist in voller Länge wiedergegeben, noch sind die Aussagen zu 1914 richtig.

        Keine einzige der Vorhersagen zu 1914 ist eingetroffen. Nicht nur das, es wurde genau das Gegenteil von dem vorhergesagt, was tatsächlich stattfand. Wenn ich sage 2020 passiert dies und das und dann passiert was völlig anderes und ich komme hinterher und sage:

        "Ja ok es ist was anderes passiert, aber das Jahr war richtig"

        Sei mal ehrlich mit Dir selbst Du würdest mich auslachen, nicht wahr? Und das zurecht, denn es passiert immer irgendwas in jedem Jahr.

        Du kannst alles selbst nachprüfen wenn Du den Willen dazu hast. Entweder über die BI Artikel oder Du schreibst uns eine e-Mail.

        Lass Dich nicht so dermaßen hinters Licht führen und forsche objektiv nach.

        Lg
        Bruderinfo1

        1. Claire

          >Weder der Zeitungsartikel ist in voller Länge wiedergegeben,
          >noch sind die Aussagen zu 1914 richtig.

          Dann klär mich bitte auf. Was genau stand sonst in dem Artikel, dass die Exklusivität der Meldung abmildert?

          >Wenn ich sage 2020 passiert dies und das und dann passiert
          >was völlig anderes und ich komme hinterher und sage:
          >“Ja ok es ist was anderes passiert, aber das Jahr war richtig”

          Dann würde ich zumindest sehr hellhörig werden, warum gerade du und nur du auf die Idee kamst auf dieses Jahr hinzuweisen. Weiter würde ich mich damit beschäftigen, wie du auf dieses Jahr gekommen bist, und versuchen die Fehler in deiner Interpretation zu finden, um mich der korrekten Vorhersage zu nähern. Ich würde es außerdem schätzen, dass überhaupt jemandem aufgefallen ist, dass es offenbar einen, wenn auch schwer erkennbaren, Zeitplan gibt, und versuchen mein Verständnis darüber zu vertiefen. Genau das ist, wie ich das sehe, im Laufe der Zeit passiert.

          Lep stellte in Frage, dass Jahrzehnte im voraus 1914 als ein wichtiges Jahr herausgestellt wurde. Ich finde, dass ist wohl aber das mindeste, was man behaupten kann.

          >Und das zurecht, denn es passiert immer irgendwas in jedem Jahr.

          Sowas wie 1914 passiert zum Glück nicht jedes Jahr, deswegen war die Ankündigung, dass etwas Bedeutendes passieren würde ja so spektakulär.

          1. bruderinfo1

            Ja stimmt, spektakulär war, dass alles was er für dieses Jahr vorhersagte falsch war. Das ist ja der Punkt. Russell hat ca. ein Dutzend Aussagen zu "spektakulären" Jahren gemacht. Allesamt sind im Mülleimer der WTG gelandet, bis auf 1914. Wäre in diesem Jahr nicht der 1. Weltkrieg ausgebrochen, wäre auch dieses Datum heute tot.

            Er hatte schlicht Glück, dass überhaupt etwas von Bedeutung passiert ist.

            Seine Nachfolger mussten dann Jahrzehnte später auch dieses Datum wieder umdeuten und die Inthronisierung unsichtbar in den Himmel verlegen, weil auch das komplett falsch war was er zu Jesu Regentschaft sagte.

            Werde Dir eine komplette Ausarbeitung zu der Thematik zur Verfügung stellen.

            Lg
            Bruderinfo1

          2. Matthäus@Claire

            Nur was wurde zu 1914 vollmundig behauptet?

            Kann es sich bis 1914 verzögern? Es sind, so glauben wir, Gottes Daten und nicht die unsrigen. Doch behalte im Sinn, daß das Ende des Jahres 1914 nicht der Zeitpunkt für den Anfang, sondern für das Ende der Zeit der Drangsal ist.
            Zion‘s Watch Tower, Juli 1894

            Man legt Gott ihre Prophezeiung in den Mund - ein Frevel würde ich sagen!

          3. Matthäus@Claire

            An den Ergebnissen gemessen, kann kein Zweifel bestehen, daß Bruder Russell und seine Gefährten in ihren Bemühungen von Jehovas heiligem Geist geleitet wurden. Es erwies sich, daß sie mit dem treuen und ver- ständigen Sklaven gleichzusetzen waren. Der Wachtturm, 15. Mai 1995, S. 17

            Das wurde wider besseren Wissen 1995 behauptet !!!

            Obwohl auch dies aus Russels Feder stammt:

            Nach dem Jahre 1918, wo Gott anfing, die Namenkirchen zu zerstören und Kirchenmitglie- der nach Millionen ihren Untergang fanden, wird es geschehen, dass solche, die aus der Drangsal entrinnen, die Schriften Pastor Russells in die Hände bekommen, um daraus den wahren Grund des Untergangs des „Namenchristentums“ zu erfahren.
            Schriftstudien Bd. 7 Das vollendete Geheimnis, 1917, dt. Ausg. 1925, S. 165, 655

            Oder wie wahr sind diese Zeilen - gemessen an obigem WT 1995:

            Wir haben keinerlei Zweifel an der Chronologie in bezug auf die Daten 1874, 1914, 1918 und 1925. Auf dieser Linie der Errechnung ist man auf 1874, 1914 und 1918 gekommen; und der Herr hat den Jahren 1914 und 1918 sein unverbrüch- liches Siegel aufgedrückt. Welche weiteren Beweise brauchen wir noch? Unter Benutzung desselben Maßes ... ist es ein leichtes, zu 1925 zu kommen, wahrscheinlich im Herbst, zu Beginn des gegenbildlichen Jubeljahres. Über 1925 kann es nicht mehr Zweifel geben als über 1914.
            The Watchtower, 15. Mai 1922

            Die Jahreszahl 1925 wird in der Schrift noch eindeutiger angezeigt, weil sie fest mit dem Gesetz verankert ist, das Gott Israel gab. Wenn man sich die gegenwärtige Situation in Europa ansieht, fragt man sich, wie es möglich ist, die Explosion noch länger zurückzuhalten; und daß noch vor 1925 die große Krise erreicht und wahrscheinlich vergangen sein wird.
            The Watchtower, 1. September 1922, S. 262

            Das Jahr 1925 ist sogar noch schärfer von der Schrift gekennzeichnet, weil es festgelegt ist durch das Gesetz, welches Gott dem Volke Israel gab.
            Der Wachtturm, Januar 1923, S.15 vgl. The Watchtower, 15. Juli 1924, S. 211

            Was man für 1925 ankündigte wirst du ja wissen - oder?

          4. Denker

            Hallo Claire,
            ich habe eine kurze Frage an dich,: zeige mir doch einmal biblisch wo uns Jehova oder sein Sohn Jesus dazu auffordern ein Jahr zu errechnen, also 1914. Ich denke man kann es zwar tun ist aber sehr kompliziert doch habe noch keinen Hinweis in der Heiligen Schrift gefunden das wir es tun sollen. Als Denkanstoß lese vorher Apostelg. 1:7, übrigens eine Aussage unsres Herrn Jesus.
            Würde mich auf eine Antwort freuen.

          5. Claire @ Denker

            Hallo Denker,

            > zeige mir doch einmal biblisch wo uns Jehova oder sein
            > Sohn Jesus dazu auffordern ein Jahr zu errechnen, also 1914.

            Richtig, zu seinen Jüngern gewandt sagte er, sie sollen es bleiben lassen. Zu Daniel wurde allerdings gesagt: : „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die wahre Erkenntnis wird überströmend werden". Meiner Meinung nach leben wir in der Zeit des Endes, und diese Worte legen nahe, dass sehr wohl eine Entwicklung im Verständnis zu erwarten ist.

            Auch die Ankunft des Messias selbst konnte man mit den 70 Jahrwochen berechnen. Zugegeben, die Rechnung für 1914 ist weniger eindeutig, und die Aussage was genau dann eigentlich passieren würde, außer das die Heidenzeiten zu Ende gingen, ist nicht eindeutig.

            Ja, es wurden peinliche Fehlalarme ausgegeben, sieht man sich die Literatur der letzen 10, 15 Jahre an, sieht man aber, dass die Zeitrechnung , das Jahr 1914 und die Generationenfrage immer weniger eine Rolle spielen. Worüber ich froh bin, denn auch mir ist die ganze Zahlenhuberei unsympathisch.

            Natürlich, wirst du sagen, klar dass man zurückrudert, nachdem man sich mehrmals revidieren musste. Ihr hier reduziert die WTG nun auf diese Problematik, ich persönlich sehe wesentlich mehr Pluspunkte, die ich nirgendwo anders finde.

      2. Tomaso

        Hallo Claire,

        denk einmal über folgendes nach:

        Russel war überzeugt, das die „unsichtbare Wiederkunft Christi“ bereits 1874 erfolgt war und erwartete daher für das Jahr 1914 den Abschluss des Systems der Dinge, sprich: HARMAGEDON.

        Du kennst doch sicher das Gleichnis der 10 Jungfrauen, die auf die Wiederkunft des Bräutigams warten. Zur Auffrischung: Darin geht es darum, dass 5 törichte Jungfrauen nicht vorbereitet waren (zu wenig Öl, etc.) da sie sagten "Der Herr bleibt noch aus". Die anderen 5 aber wachten beharrlich und hatten genug Öl dabei für ihre Lampen. Als er dann schließlich kam, waren nur die 5 weisen Jungfrauen bereit und wurden angenommen. Soweit das Gleichnis in sehr kurzer Form.

        So nun denke mal drüber nach: wenn die Bibelforscher damals für 1914 auf die Ankunft des Herrn gewartet hätten, dann hätten sie ja gemäß dem Gleichnis BEREIT sein müssen und auf nichts ANDERES warten dürfen, um von ihm angenommen zu werden.

        Sie warteten aber eigtl. auf HARMAGEDON, weil Jesus ja für sie schon 1874 (unsichtbar) gekommen war. ERGO wären sie ja für Ihren Herrn gar nicht bereit gewesen.

        Es wurde nämlich erst viel später (ich glaube 1925, wenn ich nicht irre) festgelegt, dass 1914 Jesu unsichtbare Gegenwart begonnen habe.

        Wie du siehst, verstricken sie sich bei näherem Hinsehen und nur etwas logischem Denken selbst in Ihren eigenen Lehren.

        LG Tomaso

        1. Stimmt Tomaso, erst 1925 wurde in einem "Wachtturm" gezeigt, dass Jesus angeblich 1914 unsichtbar zu herrschen begann. Wer Nachweis möchte,bitte melden, ich suche es dann.
          Merkmal von Sekten sind die Lügen, auch wie sie ihre Falschmeldungen uminterpretieren, daher fiel mir heute diese Lüge auf, die ich aus dem WT von 1984 kopierte:

          20 Russell und seine Mitverbundenen verstanden schnell, daß Christi Gegenwart unsichtbar sein würde. Sie trennten sich von anderen Gruppen und begannen im Jahre 1879 mit der Veröffentlichung von geistiger Speise in der Zeitschrift Zion’s Watch Tower and Herald of Christ’s Presence. Darin wurde, gestützt auf die Bibel, vom ersten Jahr des Erscheinens an auf das Jahr 1914 als ein epochemachendes Jahr in der biblischen Chronologie hingewiesen. Deshalb waren diese Christen in der glücklichen Lage, im Jahre 1914, als Christi Gegenwart begann, wachend gefunden zu werden.

          Richtig ist, sie waren 1914 enttäuscht, es kam kein Reich Gottes, sie wurden nicht ins Himmelreich verwandelt. Dann kam erst die nicht nachprüfbare Mähr, dass Jesus 1914 unsichtbar zu regieren begann, diese Auslegung erfolgte erst 1925 und diese verlogene Riege meinte immer - viele Jahre später - die Nationen hätten ihre Herrschaft 1914 an den regierenden König Jesus übergeben sollen.

          Wenn man über diese falschen Propheten näher nachdenkt, schämt man sich bis in die Socken, dort einmal dabei gewesen zu sein und diesen Unsinn in Stundenvorträgen auf die Menschen runter geplappert zu haben 🙁

        2. bruderinfo1

          Lieber Tomaso,

          gut dargelegt. Es wurde noch 1928, meines Wissens letztmalig, erwähnt, dass Jesus "ohne jeden Zweifel" 1874 unsichtbar wieder gekommen ist.

          Die entsprechende Publikation reiche ich nach sobald ich wieder zu Hause bin.

          Lg
          Bruderinfo1

          1. Tomaso

            "Folgender kurzer Artikel, erschienen im Watch Tower vom Juli 1894,
            offenbart, daß man die Weltlage der damaligen Zeit als deutlichen Beweis
            dafür ansah, daß die Welt sich in ihren Todeszuckungen befand und der
            letzte Atemzug 1914 kommen werde
            "KANN ES NOCH BIS 1914 DAUERN?
            Vor 17 Jahren sagten die Leute, als sie die Abhandlungen zur
            Zeitrechnung in den Millennium-Tagesanbruch-Bänden lasen: ‚Das hört sich
            schon ganz vernünftig an, aber zu solch radikalen Änderungen kann es bis
            Ende 1914 auf keinen Fall kommen. Hätten Sie nachgewiesen, daß das in
            100 oder 200 Jahren kommen würde, wäre es viel wahrscheinlicher
            gewesen.'
            Welche Veränderungen sind seither eingetreten, und wie beschleunigt sich
            das Tempo von Tag zu Tag?
            ,Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!'
            Heute, angesichts der jüngsten Arbeiterunruhen und der drohenden
            Anarchie, fragen die Leser an, ob das Jahr 1914 nicht verkehrt sei.
            Ihrer Meinung nach kann die gegenwärtige Lage dem Druck gar nicht mehr
            so lange standhalten.
            Wir sehen keinen Grund, die Zahlen zu ändern, und wir könnten das auch
            gar nicht, selbst wenn wir es wollten. Es handelt sich, so glauben wir,
            um Gottes Daten, nicht die unseren. Man behalte aber im Sinn, das Ende
            des Jahres 1914 ist nicht das Datum für den Beginn, sondern für das Ende
            der Zeit der Bedrängnis. Wir sehen keinen Grund, von unserer Ansicht
            abzurücken, die im Watch Tower vom 15. Januar 1892 niedergelegt wurde.
            Wir empfehlen, dies noch einmal nachzulesen." "

            Aus dem Buch von Ray Franz, Der Gewissenskonflikt.
            Ich empfehle das Kapitel 7 zu lesen, darin wird das Verwirrspiel der Zahlen so richtig deutlich.

            1. bruderinfo1

              Danke Tomaso!

              Hier nochmal der einleitende Satz zum Buch "Millionnen jetzt lebender werden niemals sterben" von Rutherford lautet:

              "Die nachdrückliche Ankündigung, dass Millionen jetzt auf der Erde lebender niemals sterben werden, erscheint vielen Leuten als eine Vermessenheit; doch wenn der BEWEIS sorgfältig betrachtet wird, glaub ich, dass fast jeder unparteiisch denkende einräumen wird, dass die Schlussfolgerung eine vernünftige ist." (S. 5)

              Und weil es gerade so schön passt:

              "Jeder sollte in seinem eigenen Sinne überzeugt sein und niemand sollte sich davon abhalten lassen, eine auf die Bibel gegründete Frage zu prüfen, weil ein Geistlicher oder irgend jemand anders die unbegründete Behauptung aufstellt, das es gefährlich oder einer Betrachtung nicht wert ist. Irrtum sucht immer die Finsternis, während Wahrheit durch das Licht immer gesteigert wird. Irrtum wünscht niemals, erforscht zu werden. Licht sucht immer eine vollständige und gänzliche Erforschung. Licht und Wahrheit sind sinnverwandt" (S. 9)

              Wohl die einzigste Passage des Buches, die man als wahr bezeichnen kann.

              LG
              Bruderinfo1

          2. Tommy

            Ja Kinder,

            dem Propheten dessen Vorraussagen nicht eintreten muesst Ihr nicht glaube oder so aehnlich.
            Gestern empfahl ich Matthaeus nicht alles hier einzustellen was von der WTG behauptet und veroeffentlicht wurde. Aber vielleicht gibt Claire ihm ja Ihre private Adresse, haette sie mal was zu lesen.
            Tommy

      3. Bird an Claire

        Hallo Claire

        Schau bitte auf folgendes Bild. Es zeigt Johannes Kap 1. links findest du die Griechisch Englisch Übersetzung. Rechts findest du was in die NWÜ rein kam.

        Gerne würde ich von dir wissen wie man auf "Ein Gott" kommt.

        LG
        Bird

        1. Bird an Claire

          Leider fehl der Link

          http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/kommentar-von-bird-an-claire-2/

        2. Claire

          Hallo Bird,

          ich bin kein Gräzist, aber ich kann der Argumentation insoweit folgen, dass im Altgriechischen ein bestimmter Artikel vor einem Substantiv nötig war, um zu zeigen, dass es sich überhaupt um ein solches handelt, andernfalls konnte ein Begriff eher als etwas wie ein Adjektiv aufgefasst werden. Korrekt übersetzt müsste es also lauten. "Das Wort war bei dem Gott". Wenn nun deine Ansicht zuträfe, müsste der Rest des Satzes eigentlich lauten: "Und der Gott war das Wort". Dass es tatsächlich nur heißt: "Und Gott war das Wort" legt mehr als nah, dass man genauso gut übersetzen könnte "Und göttlich, bzw. ein Gott, war das Wort"

          Wie auch immer, ich habe nicht ganz begriffen, welche Vorstellung du eigentlich vom Wesen des Sohnes bzw. des Vaters hast. Ich unterstelle mal, dass du nicht an eine trinitarische Wesenseinheit glaubst. Wundern würde mich hier aber gar nichts mehr.

          Grüße

          1. Tommy

            Guten Tag Claire,

            Codexe uebersetzen gerne "war Gott zugewandt" und in Johannes 17 erklaert der Herr ganz genau wo er herkommt. Johannes 12 auch gut.
            Tommy

          2. Tommy

            Und uebrigens Claire,
            mir IST alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Wer hat das gesagt? Und wenn dieser ausserhalb seines Vaters nichts tun kann, nur dass was er beim Vater sieht........was bedeutet dass?
            Tommy

          3. Bird an Claire

            Hallo Claire,

            es ist deine Sache zu sehen wer Jesus ist. Eines möchte ich dir nur mitgeben. Johannes 1:1 nur in der NWÜ und in der GREBER Bibel so wiedergegeben.
            Übrigens, Greber hatte mit Dämonen zu tun. Die WTG behauptet aber das er mit seinen Aussagen bezüglich Jesus recht hat.
            Das mit den Artikeln ist totaler Schwachsinn, oder glaubst du im ernst, das Luther und Co zu dumm waren das zu über setzen? Und nur die LK ist so toll, das sie JEDEN Text wo es nur ansatzweise darum geht, das Jesus Gott verdreht haben weil die anderen lügen?

            Ich kenne keine KEINE Christen ausser den ZJ die Jesus als Engel bezeichnen.

            Dies war meine letzte Antwort an dich, denn schlussendlich ist es der Heilige Geist der Lehrt. Du findest am Ende immer Ausreden damit du alles schon reden kannst.
            Ich hoffe nur für dich, das du noch rechtzeitig abspringen kannst und erkennst, das in der WTG keine Rettung zu finden ist.

            Hier ein Link von zwei Artikel den ich sehr gut finde.
            http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn15ma_art3.htm
            http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn15ma_art2.htm

            LG
            Bird

          4. Bird an Claire

            Für mich ist Jesus Gott. Jesus ist als JHWH im alten Testament aufgetreten.
            Die Macht hat er von seinem Vater.
            Nein ich glaube nicht an die Dreieinigkeit!

            Bruder Hussam hat ein schöner Erklärung

            HUSSAM - JESUS IST GOTT JHWH / Zeugen Jehovas und Islam WIDERLEGT: https://youtu.be/f8QshdXlAPg

            Bird

      4. Matthäus@Claire

        Liebe Claire,
        ich habe in meinem Archiv einen sehr guten Vortrag von einem ehemaligem Kreisaufseher,
        er bezeichnete die Lehre von 1914 als Krebsgeschwür. Ich könnte dir die gesamte Abhandlung zusenden - schreib mir eine eMail sofern du möchtest: zeugejesus@gmail.com - übrigens ich komme aus Salzburg und war selbst über 50 Jahre davon auch 15 Jahre ein Ältester. Genaues prüfen und forschen gerade auch zum Jahr 1914 hat mir große Probleme bereitet, weil ich die Lüge oder Falschheit nicht länger mittragen konnte weil ich die Wahrheit liebe und zu ihr stehe, wurde ich ausgeschlossen. Davon abgesehen erwartet Jesus lt. Joh. Kap. 4 dass wir Gott mit Geist und Wahrheit anbeten - wie soll ich das wenn ich eine Lüge vertreten soll?

        Hier nur ein Auszug zu oben genannten Vortrag:

        Das Krebsgeschwür 1914
        „Ihre Lehre wird wie ein Krebsgeschwür um sich fressen.“ (2. Tim. 2:17)

        Welche Gedanken und Gefühle der Wachtturm bei seinen Lesern wecken möchte, wenn er etwas über die Bedeutung des Jahres 1914 schreibt, geht z. Bsp. aus der Ausgabe vom 1.7.97 hervor: „Am meisten begeistert uns die Offenbarung, dass sein Königreich 1914 zu regieren begann.“
        (S. 20)

        Offenbarungen über 1914?

        Auf dem Wege der Offenbarung ein Verständnis über eine bedeutsame biblische Lehre zu empfangen, ist natürlich begeisternd. „Das mit diesem Ausdruck wiedergegebene griechische Wort (apokalypsis) bedeutet ‚Enthüllung’ und wird oft in bezug auf die Offenbarung geistiger Dinge oder die Enthüllung des Willens und der Vorsätze Gottes gebraucht. ... Die Wirksamkeit des Geistes Gottes macht solche Offenbarungen möglich“, heißt es im Bibellexikon der ZJ (it-2 481). In Übereinstimmung damit wird der Begriff Offenbarung im „Großen Volkslexikon“, Band 8 (Bibliograph. Institut Mannheim), wie folgt definiert: „Offenbarung, allg. eine auf übernatürl. Weise erlangte Erkenntnis, im spezif. religiösen Sinn die Enthüllung transzendenter Wahrheiten, die vom Empfänger von O. geglaubt, d.h. als nicht in Frage zu stellendes Wissen aufgefasst werden.“ Welcher ZJ hat angesichts dieser Definitionen noch den Mut, eine Lehre in Frage zu stellen, die (wie er glaubt) aus dem „alleinigen Kanal Gottes“ und dem zur Zeit einzigen Empfänger göttlicher Offenbarungen kommt? Nur wenige bringen den Mut auf und lassen sich durch die Tyrannei der theokratischen Autoritäten nicht einschüchtern.

        Irgendwann – auch wenn es viele Jahre dauert – kommen manchmal auch allesgläubige ZJ darauf, dass weder die LK oder der treue und verständige Sklave noch irgendein Präsident der WTG auf übernatürliche Weise zu der Einsicht über das für alle Menschen höchst bedeutungsvolle Geschehen des Jahres 1914 kamen. Warum hatte es kein Mensch rechtzeitig mitbekommen? Von weltgeschichtlicher Bedeutung war in diesem Jahr nur der I. Weltkrieg. Warum hat Gott dessen Ausbruch keinem einzigen seiner Propheten im voraus geoffenbart? Heißt es doch in Amos 3:7: „Der Herr Jehova wird kein Ding tun, es sei denn, er habe seine vertrauliche Sache seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart.“

        Die LK oder WTG der ZJ verbreitet seit vielen Jahrzehnten die Lüge, sie hatten schon Jahrzehnte vor 1914 gewusst, was in diesem Jahre geschehen wird. Sie hatten es auch vorausgesagt; aber gar nichts von all dem ist eingetroffen; alles blieb aus. Um aber zu beweisen, dass sie doch kein Lügenprophet sind, haben sie immer wieder in den vergangenen Jahrzehnten – zwar dosiert, aber regelmäßig – die New Yorker Zeitung The World angeführt, die in ihrer Ausgabe vom 30. August 1914 schrieb: „Der Ausbruch des schrecklichen Krieges in Europa hat eine außergewöhnliche Prophezeiung erfüllt. Während der vergangenen 25 Jahre haben die ‚Internationalen Bibelforscher’ durch ihre Prediger und durch die Presse der Welt verkündet, dass der Tag der Rache, der in der Bibel prophezeit worden ist, im Jahre 1914 anbrechen werde. ‚Blickt nach dem Jahre 1914 aus!’, ist der Ruf ... der Evangelisten gewesen.“ (Ein von JZ beeinflusster Journalist hat den Ausbruch des Krieges mit dem Anbruch des „Tags der Rache“ verwechselt.)

        JZ oder die Bibelforscher haben also nicht für 1914 den Ausbruch des schrecklichen Krieges prophezeit, sondern weissagten, dass der „Tag der Rache“ im Jahre 1914 anbrechen werde! Das ist eindeutig falsche Prophetie. Dieser Tag soll nach Auffassung der ZJ identisch sein mit der großen Not (Einh.) oder Schreckenszeit (GN), wie sie die Menschheit noch nie erlebt hat und nie wieder erleben wird (nachzulesen in Matthäus 24:21). JZ haben zwar fast alles, was noch kommen soll, auf das Jahr 1914 und die Jahre danach als bereits erfüllte Prophezeiung vorverlegt, aber dass Gottes „Tag der Rache“ im Jahre 1914 angebrochen ist, glauben selbst die ZJ nicht (bzw. nicht mehr). Die von Jesus prophezeite „große Drangsal“ oder „Schreckenszeit“ bzw. Gottes „Tag der Rache“ gehört zu den ganz wenigen prophetischen Ereignissen, die sich auch bei ZJ noch nicht erfüllt haben.

        Die „große Drangsal“ – 1914 angefangen?

        Von 100 ZJ, die sich in den letzten 20 Jahren taufen ließen, wissen 99 nicht, dass bis zum Jahre 1969 noch alle ZJ geglaubt haben, dass die „große Drangsal“ 1914 begann , aber 1918 abgekürzt wurde, und das dicke Ende (Harmagedon) oder der Schlussteil der großen Drangsal noch bevorsteht. Das war kein versehentlicher Irrtum. Das war perfekte Menschenverdummung. Hier wurde die Dummheit des „von Gottes Geist geleiteten verständigen Sklaven“ so dick aufgetragen, dass dieses Dogma 1969 endlich verworfen werden musste.

        Nun sollte man doch meinen, dass das Zitat aus „The World“ vom 30.8.1914 den ZJ mehr zur Schande als zur Ehre gereicht. Trotzdem tauchte es nur zwei Jahre nach 1969 im Wachtturm vom 1.11.71wieder auf; und zwar mit folgendem anschließenden Kommentar: „Wieso wussten Jehovas Zeugen so lange im voraus, was führende Männer der Welt nicht einmal wussten? Sie wussten es nur, weil Gottes heiliger Geist ihnen diese prophetischen Wahrheiten kundgetan hatte.“ Ist das keine Lästerung gegen den heiligen Geist? Nichts von all dem, was auf der Erde geschehen sollte, ist eingetroffen. Sie stellen Gottes Geist direkt als Lügengeist hin. Und das Märchen, dass Christi Inthronisierung u.a.m. nicht gesehen werden konnte, weil alles unsichtbar im Himmel stattfand, erzählt man noch nicht einmal kleinen Kindern.

        Auch im Jahrbuch 1975 der ZJ wird auf S. 70 so getan als ob wir ZJ den I. Weltkrieg vorausgesehen und vorausgesagt haben: „Jahrelang hatten Gottes Diener auf 1914 als auf das Jahr hingewiesen, dass das Ende der Heidenzeiten kennzeichnen würde. Ihre Erwartungen sollten nicht enttäuscht werden. Am 28. Juli 1914 brach der Erste Weltkrieg aus...“ Erwartet wurde nicht der Ausbruch des Krieges, sondern das Ende der „Heidenzeiten“. Auch in dieser Hinsicht waren ihre Erwartungen eine einzige Enttäuschung. Denn nach Ablauf der „bestimmten Zeiten der Nationen“ (NWÜ) oder „Heidenzeiten“ sollte Israel und das Paradies auf Erden wiederhergestellt werden. Vorher – also sogar noch vor 1914 – sollte die gottlose Welt durch eine beispiellose Schreckenszeit beseitigt werden. Geschah das?

        Was für ein gewaltiges Glück im großen Unglück, dass 1914 zufällig doch etwas Sichtbares geschah: Der I. Weltkrieg brach aus. Aus dem großen Krieg machte man sofort eine große Sache, die als Beweis für alles, was man nicht sehen konnte, herhalten musste. Ein glückliches Unglück rettete die Ehre des Möchtegern-Propheten. Der Zufall sei gepriesen! Nun hatte man einen Beweis, dass die große Drangsal doch ausgebrochen war, denn nie zuvor hatte es einen so großen Krieg gegeben. Dementsprechend groß war auch die Trüb- oder Drangsal für die Menschheit. Was wollte man noch mehr? Damit war auch der Beweis erbracht, dass sie ein wahrer Prophet sind. Wie viel Wahnsinn und Willkür steckt doch in dieser Argumentation. Der Prophet, der im Wasser der Wahrheit nicht schwimmen kann, greift zum Strohhalm der Lüge, um nicht als Lügenprophet entlarvt zu werden.

        Ein Wehrmutstropfen im Becher des großen Glücks wurde aber immer bitterer: Die tausendjährige Friedenszeit, die nach dem Abkürzen der „großen Drangsal“ – d.h. gleich nach 1918 – beginnen sollte, kam und kam nicht. Kein großer Frieden brach aus, sondern ein noch größerer Krieg. Die nackten Tatsachen zwangen selbst die letzten Gläubigen zu der Einsicht, dass das, was sie angeblich nur durch Gottes heiligen Geist so lange im voraus wissen konnten, nicht das geringste mit dem Geist Gottes zu tun hatte. Auch der zweite Weltkrieg hatte nichts mit dem noch ausständigen Schlussteil der „großen Trübsal“ zu tun. Und da auch alles andere noch auf sich warten ließ, wurde der Irrtum mit jedem weiteren Jahr offensichtlicher. Was nun? Das Dogma über den Beginn der „großen Drangsal“ im Jahre 1914 musste 1969 zwangsläufig korrigiert und verworfen werden. Ist das nicht die Bankrott-Erklärung für das ganze Dogma um 1914? Diese Korrektur betrifft nur einen Gesichtspunkt der großen Offenbarung über 1914, heißt es im Wachtturm. Wer war für diesen Irrtum (im WT „Klarstellung“ genannt) verantwortlich? Etwa auch der heilige Geist? Selbstverständlich! So nachzulesen im WT vom 1.7.79: „Jede Klarstellung eines Gesichtspunktes verdanken wir der Wirksamkeit seines heiligen Geistes oder seiner wirksamen Kraft. Dieser Geist ‚erforscht... die tiefen Dinge Gottes’ (1. Kor. 2:10).“

        Dieser Geist erforscht und offenbart dem suchenden Christen begeisternde Wahrheiten und macht ihm die tiefen Dinge Gottes verständlich. Und trotzdem hatten die intelligentesten Bibelforscher Jahrzehnte lang die allergrößten Schwierigkeiten, die WT-Artikel zu verstehen, die solche „Klarstellungen“ behandelten. Aber der Wachtturm behauptet wie z. Bsp. in der Ausgabe vom 15.5.86 unter dem Thema „Die geoffenbarten Dinge gehören uns“: „Im Jahre 1925 erhielten Gottes Diener ein genaues Verständnis über Offenbarung Kapitel 12 und erkannten präzise, was in dem gekennzeichneten Jahr 1914 geschehen war.“

        Die meisten ZJ verstehen Offenbarung Kap. 12 bis heute nicht, und der Rest meint es zu verstehen, plappert aber nur nach, was im Wachtturm ständig vorgegaukelt wird. Das „Fußvolk“ der ZJ wäre entsetzt, wenn es wüsste, dass in den höchsten Kreisen der ZJ (incl. der leitenden Körperschaft) hinsichtlich der Lehre über 1914 schwerwiegende Zweifel bestehen.

        Fortsetzung sofern gewünscht!

      5. Liebste Claire,

        na, nichts zu danken, so ein kleines Ständchen ist doch schnell geträllert.

        Aber sei froh, dass du mich nicht hast wirklich trällern hören.
        Denn dabei fallen regelmäßig die Spatzen tot aus der Dachrinne, tauen die Polkappen ab und Wirbelstürme entwurzeln Bäume. Also singe ich nicht, denn das könnte, angesichts der Brisanz der Zeit, zu ungeahnten Verwirrungen und Mutmaßungen führen 🙂
        Also, lichttechnisch gesehen.

        Nun gut, Spass beiseite... lass uns fachsimpeln...

        Liebe Claire, im Grunde bin ich über deine Antwort an mich doch etwas sehr enttäuscht.
        Obwohl ich dir zugute halten muß, überhaupt eine Antwort erhalten zu haben, das spricht für dich.
        Denn selbst Älteste haben die Segel gestrichen und konnten mir keine Antwort geben, was ich für bedenklich halte.

        Jedoch bezog sich meine Frage ja auf diesen einleitenden Satz aus dem gelben Büchlein... *Was lehrt die Bibel wirklich“... Und da wird das Jahr 1914 ja definitiv mit der „unsichtbaren Rückkehr Jesu, nebst unsichtbarer himmlischer Regierungsübernahme“ gleichgesetzt und gleichgeschaltet.
        Denn das ist es ja, was man dem „interessiertem Bibel(Buch)studiums-Aspiranten“ eintrichtern möchte. Und dieses tolle Büchlein, das übrigens tatsächlich einen Wert hat, nämlich einen Brennwert, vermittelt genau diesen Gedanken... und dass genau das Jahrzehnte im Voraus schon gesagt worden wäre.

        Da ich dich, liebe Claire, anhand deiner Wortwahl und Ausdrucksweise eigentlich als hinreichend intelligent eingestuft habe, was ein Kompliment ist, hatte ich natürlich auch die Denkleistung erwartet meine Fragestellung zu durchschauen und explizit in genau diese Richtung zu denken und zu antworten. Es ging natürlich nicht um irgendein Ereignis aus 1914... sondern um die unsichtbare Regierungsübernahme Jesu... insofern hast du diese Antwort nicht gegeben und eher verdaddelt.

        Und nun sagt dir der Liedchenträllerer etwas.
        Du kannst es drehen und wenden wie du möchtest... bis 1923... und das kann ich anhand alter Wachttürme belegen (hier wird sogar von 1925 geredet) wurde Jesu unsichtbare Regierungsübernahme auf das Jahr 1874 datiert und von den Podien herab geträllert.
        Für mich ist das Jahr 1923 nicht Jahrzehnte vor 1914, sondern ein Jahrzehnt später … und 1874... ist nicht 1914... auch nicht nach der fadenscheinigsten Algebra.

        Womit wir dann auch zu dem Mathematikbuch Daniel gelangen.
        Aber, das ist mir eigentlich zu dumm... denn ich muß nicht wiederkäuen, dass 607 / 606 B.C. ein Ammenmärchen ist. Das schenke ich mir jetzt.

        Dennoch komme ich mal zur Mathematik....
        und nehme den Lehrsatz... nicht des Pythagoras (a² + b² = c²) … oder auch einfach ausgedrückt:
        die Summe der Kathetenquadrate ist gleich dem Hypotenusenquadrat
        … nein … ich nehme den einfachsten Lehrsatz Jesu :

        Apostelgeschichte 1:7 (Luther 1912)
        „ Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat“

        bedeutet:
        Die Mathegenies der WTG können gern rechnen soviel sie mögen... egal ob mit Rechenschiebern, Taschenrechnern oder Zehn-Finger-Technik.
        Ihr Ergebnis wird niemals stimmen...

        Was dann schon eher zutrifft ist dieser nette, leicht abgewandelte, Trällersong...

        2 x 3 macht 4
        Widdewiddewitt und Drei macht Neune
        Ich errechne mir die Welt
        Widdewidde wie sie mir gefällt ....

        Hey - Pippi Langstrumpf
        trallari trallahey tralla hoppsasa
        Hey - Pippi Langstrumpf,
        die macht, was (mir) gefällt

        Beschwingte Grüße, Lep

  9. turtle

    Hallo Claire,

    weißt Du das, das Tetragrammaton in den Abschriften für das Neue Testament nicht enthalten ist?

  10. Matthäus@Claire

    Noch ein Zitat worüber du nachdenken solltest, liebe Claire - etwas wozu "dein Sklave" dich selbst auffordert! Ich hoffe du nimmst ihn ernst - siehe letztes Zitat WT 76:

    So etwas wird den Gläubigen als helleres Licht vermittelt (was ja von Gott kommen soll!)

    Wachtturm vom 1. 5. 99 Seite 11 Abs. 13
    
"Was meinte Jesus, als er sagte: ‘Diese Generation [griechisch: geneá] wird nicht vergehen.’? Jesus hatte die Masse zeitgenössischer gegnerischer Juden, darunter die geistlichen Führer, oft als „eine böse und ehebrecherische Generation“ bezeichnet (Matthäus 11:16; 12:39, 45; 16:4; 17:17; 23:36). Wenn er also auf dem Ölberg erneut von ‘dieser Generation’ sprach, dann meinte er wohl kaum das gesamte Geschlecht der Juden im Verlauf der Geschichte, noch meinte er seine Nachfolger, wenngleich sie ein „auserwähltes Geschlecht“ waren (1. Petrus 2:9). Jesus sprach auch nicht von ‘dieser Generation’ als von einem Zeitabschnitt.
    
13 Jesus hatte vielmehr die damaligen gegnerischen Juden im Sinn, die das Eintreffen des Zeichens, das er nannte, erleben sollten. Hinsichtlich der Erwähnung ‘dieser Generation’ in Lukas 21:32 bemerkt Professor Joel B. Green: „In dem Dritten Evangelium bezeichnet ‚diese Generation‘ (und verwandte Wendungen) regelmäßig eine . . . . "Kategorie von Menschen, die dem Vorsatz Gottes widerstanden.



    Nach Lehre (WT 15.2.08) ist "diese Generation" nun eine Bezeichnung für die Gesalbten... die nicht vergehen werden, bis alle diese Dinge geschehen.

    Also eine 100% Umkehr der Lehre ! 

    Hast Du gewußt das bereits in den 20iger Jahren die gleiche Erklärung bestand?


    Im englischen Watch Tower vom 15. Februar 1927 wurde der Begriff "Generation" schon damals auf die "neue Schöpfung" angewendet:

    Zitat
    In 1. Petrus 2:9 wandte sich der Apostel selbstverständlich an die Kirche uns sprach von denen, die treu sind ["ihr seid eine auserwählte Generation"]  Aus diesem Grund ist es die unaufhaltsame Schlussfolgerung, dass Jesus von der neuen Schöpfung sprach, als er sagte: "Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle diese Dinge sich erfüllt haben." Dies wiederum wäre ein starker Hinweis, dass einige Glieder der neuen Schöpfung zur Zeit von Harmagedon auf der Erde sein würden. (Übersetzung aus dem Englischen)

    
Man vergleiche die beiden Sätze und das Zitat aus einem WT wie unten:

"Dies wiederum wäre ein starker Hinweis darauf, dass einige Glieder der neuen Schöpfung zur Zeit von Harmagedon auf der Erde sein würden." (1927)
    

"Dies deutet darauf hin, dass einige gesalbte Brüder Christi noch auf der Erde leben werden, wenn die vorausgesagte "große Drangsal" beginnt." (2008)
     
    Wie kann man da von „hellerem Licht“ sprechen?
     
    Zum heller „werdenden Licht“ eine sonderbare Erklärung, wie Spr 4:18 zu verstehen sei!
     
    *** w82 15. 5. S. 28-29 Der Pfad der Gerechten wird ständig heller ***

    9 Man könnte sagen, daß solche Änderungen einem Prinzip folgten, von dem man sich, wie es heißt, in der Wissenschaft bei der Suche nach der Wahrheit leiten läßt. Es funktioniert, kurz gesagt, folgendermaßen: Man stellt eine These auf, die als Ausgangspunkt für weitere Argumentation dient. Die These bietet große Möglichkeiten in bezug auf ein tieferes Verständnis oder in bezug auf die praktische Anwendung. Aber nach einiger Zeit stellt man gewisse Mängel oder Schwächen fest. Man neigt dann dazu, eine der These widersprechende Behauptung, eine Antithese, aufzustellen. Später findet man heraus, daß auch diese nicht der vollen Wahrheit entspricht, und man verbindet daher die wertvollen Punkte beider Behauptungen miteinander. Dieses Prinzip ist immer wieder angewandt worden, so daß sich Sprüche 4:18 erfüllt hat. Ende Zitat!

    Sollte man nicht glauben, dass so etwas im WT steht ! These - Anthithese,...Übrigens These bedeutet  "unbewiesene Behauptung" Wer stellt die Mängel und Schwächen fest, wer legt die wertvollen Punkte fest? Wieder nur Menschen. Und: Gibt es bei einer mangelhaften, unbewiesenen Behauptung überhaupt etwas "Wertvolles" ? Und was hat diese Vorgehensweise mit Gott zu tun ? So benützt Gott "seinen" Kanal ? 

    WT 15.8.76 S. 490 :
    Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen?
     
    Ist das nicht eine klare Aufforderung IHNEN Nicht mehr zu vertrauen? Psalm 146:3
    Sollte dieses Argument dich noch immer nicht überzeugen das hier etwas faul ist dann ließ 1. Tim. 6:

    20 Lieber Timotheus, bewahre sorgfältig, was Gott dir anvertraut hat! Halte dich fern von allem gottlosen Geschwätz und dem leeren Gerede von Leuten mit ihrer angeblich so neuen Erkenntnis. (in der NWÜ steht: widersprüchlichen Erkenntnis) 21 Manche sind schon vom Glauben abgekommen, weil sie sich darauf eingelassen haben. Gottes Gnade sei mit euch allen!

    Ich hoffe für dich dass der Vers 21 nicht zutrifft!

  11. Zum Thema "himmlische oder irdische Hoffnung" eine Mail eines ehemaligen Ältesten an mich:

    Die 144000 und die große Volksmenge

    Ich möchte dir einige Gedanken zu den 144000 und der großen Volksmenge sagen.

    Die Deutung dieser Klassen bezüglich ihres künftigen Aufenthaltsortes war schon unterschiedlich, als es noch keine Zeugen Jehovas gab, und ist es bis heute geblieben. Auch die alten Bibelforscher unter Russell haben ihr Verständnis von anderen übernommen. Manche deuteten beide Klassen als himmlisch - so auch Russell - die Zahl 144000 und die zwölf Stämme als symbolisch, andere deuteten beide Klassen als irdisch, die 144000 buchstäblich als auf Juden bezogen, wieder andere eine Klasse als himmlisch, die andere als irdisch. Niemand ging allerdings so weit, der großen Volksmenge das Recht am Abendmahl zu bestreiten. Manche Ausleger haben auch den Standpunkt vertreten, dass beide Gruppen in Wirklichkeit nur eine Klasse seien, dargestellt unter verschiedenen Bildern.

    Für den himmlischen Status der großen Volksmenge - eine Ansicht, die auch die WTG lehrte bis 1935 - sprach der Text, dass sie (Offb. 7:15) in Gottes Tempel dienen; das hier gebrauchte Wort ist laut Interlinear-Übersetzung das Wort naos während hieron die ganze Tempelanlage umfasst, einschließlich das Vorhofs der Nationen, der ja nach dem Verständnis der WTG die Erde veranschaulicht, bezeichnet naos nur das Tempelgebäude beziehungsweise das innere Heiligtum (englisches Wörterbuch zum Neuen Testament, S.1004; siehe auch Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, unter "Tempel", S.1102, Abs.1, letzter Satz); es ist nach der Deutung der WTG der Ort der Gegenwart Gottes; das Griechisch-Deutsche Wörterbuch von Walter Bauer spricht auf S.1079 sogar vom himmlischen Heiligtum, in das Christus einging (Hebr. 9:12,24). Demnach wäre der künftige Dienstort der großen Volksmenge nicht auf der Erde. Dass man die Zahl der 144000 allgemein als symbolisch nahm, war kein Wunder; wollte man sie buchstäblich nehmen, müsste man auch ihre Zusammensetzung aus zwölf jüdischen Stämmen buchstäblich nehmen; dazu kam, dass schon im ersten Jahrhundert mehr als 144000 Menschen sich zu Christus bekannten; wenn damals wie die WTG lehrt nur die himmlische Berufung erging, wie könnte dann heute noch ein Überrest vorhanden sein, zumal während all der 2000 Jahre es immer echte Christen gab; auch das ist in Übereinstimmung mit Matthäus 28:20 Lehre der WTG.

    Für andere war die große Volksmenge eine irdische Klasse, weil sie aus der großen Drangsal kommt; das ist auch die Lehre der WTG seit 1935, obwohl damit noch nichts ausgesagt ist über ihr künftiges Geschick; denn dass sie ihre Rettung auf Grund des Opfers Christi erlangen, macht ja Offenbarung 7:14 deutlich. Aber eines wird dabei auch klar: niemand kann heute sagen ich gehöre zur großen Volksmenge denn noch ist niemand aus der großen Drangsal gekommen. Ich habe manchmal bei Todesfällen von Zeugen gesagt: wieder jemand, der nicht zur großen Volksmenge gehört, weil diese eben noch nicht in Erscheinung getreten ist.

    Doch wie sollen sich denn die Zeugen nennen, die sich nicht zu den Gesalbten zählen? 'Andere Schafe' sind sie nicht, das habe ich Dir ja in dem letzten Brief erläutert, vielmehr sie sind es als Christen aus den Nationen, aber nicht wegen einer bestimmten Hoffnung; zur großen Volksmenge gehören sie zumindest jetzt noch nicht, weil diese noch nicht existiert; darum wohl spricht man neuerdings viel von den Freunden Gottes nach dem Beispiel Abrahams (ausdrücklich nicht von Kindern Gottes, denn das seien nur die Gesalbten); aber findest Du eine solche Gruppe in der Bibel? Ich nicht! Gewiss, Jesus nennt seine Jünger Freunde (Joh. 14:14-15); aber niemand wird bezweifeln, dass diese seine Freunde Gesalbte waren und Kinder Gottes. Die gesalbten Kinder Gottes sind auch die Freunde ihres Herrn! Aber nirgendwo gibt es einen Hinweis, dass es eine Gruppe von Nachfolgern Jesu gäbe, die nicht Gesalbte im Sinne von Römer 8 und nicht Kinder Gottes im Sinne von 1.Johannes 3:1 wären.

    Bei der Vielfalt der Auslegungen möchte ich mich hier nicht auf eine bestimmte Deutung von Offenbarung 7 festlegen, sondern vielmehr der Zusage und Verheißung Jesu vertrauen, der sagte: ‘In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen ... komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin’ (Joh. 14:2-3). Freuen wir uns doch vielmehr auf die Wohnung, welche der Herr uns geben wird, wo immer es auch sei.

    Ein Zeuge sprach vor einiger Zeit bei einer gläubigen Person vor und wollte ihr zeigen, dass die von vielen gehegte Hoffnung für den Himmel falsch sei; er fing damit an: ‘Was meinen Sie wohl, wo Sie nach der Auferstehung sein werden, im Himmel oder auf der Erde?’ Sie antwortete: ‘Das weiß ich nicht, aber auf jeden Fall bei meinem Herrn.’ Wenn Du jetzt verunsichert bist im Hinblick auf die Hoffnung für Christen, die als unser Erbteil im Himmel für uns aufbewahrt wird (1.Petr. 1:4), dann freue Dich einfach darauf, beim Herrn zu sein.
    Man argumentiert in einer ungewöhnlichen Weise, um Personen unter den Zeugen Jehovas das Verhältnis zu Gott, das ihnen eigentlich zusteht, vorzuenthalten. Man lehrt nämlich, es gebe zwei Klassen von Christen und eine davon stehe in einem eindeutig privilegierteren Verhältnis zu Gott als die andere. Diese Lehre dient letztlich dazu, die Machtstruktur innerhalb der Organisation zu stützen und ein Klima zu schaffen, in dem sich die Mitglieder willig unterordnen. Was ist das Wesentliche an dieser Lehre, und in welcher Weise argumentiert man, um sie zu untermauern?

    Unter den kostbaren Verheißungen der Bibel für alle Menschen, die sich Gott reuevoll zuwenden und an das Loskaufsopfer seines Sohnes glauben, befinden sich auch diese:

    Sie werden von der Sklaverei der Sünde und des Todes frei gemacht, in Gottes Augen gerechtfertigt oder gerechtgesprochen und erlangen die völlige Vergebung ihrer Sünden kraft der Versöhnung durch das Opfer Christi. Christus handelt als ihr Mittler und führt sie in einen Bund mit seinem Vater. Sie werden vollkommen mit Gott versöhnt und zu einem Teil seiner Familie, zu Kindern Gottes; sie werden als Söhne angenommen und erlangen ein vertrautes Verhältnis zu Gott. Es erwartet sie ewiges Leben, das sie nur dann verlieren, wenn sie ihren Glauben verlieren. Gottes Sohn sagt nämlich:

    Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

    Das sind wirklich großartige Verheißungen über ein wunderbares Verhältnis zu Gott und zu seinem Sohn. Nach dem, was die Wachtturm-Gesellschaft lehrt, gelten diese Verheißungen jedoch gegenwärtig nur für etwa 8.700 Personen auf der Erde - für den "gesalbten Überrest" der 144.000 Auserwählten. Sie gelten nicht für die anderen rund viereinhalb Millionen Zeugen Jehovas (Und sie gelten auch nicht für irgendeinen der anderen fünf Milliarden Erdbewohner, die keine Zeugen Jehovas sind). Viele Zeugen Jehovas sind sich dessen tatsächlich nicht bewußt und erkennen nicht, wie weit die Lehre der Organisation hier eigentlich geht. Einige sind ganz offen beunruhigt, wenn man ihnen vor Augen führt, was das heißt: Sie haben selbst die gute Botschaft Gottes gehört und an sie geglaubt, sie haben bereut und Glauben an Gottes Loskaufsvorkehrung durch seinen Sohn bekundet - und dennoch ist Jesus Christus nicht ihr Mittler, sie sind nicht gerechtgesprochen und können es bis zum Ende der "Tausendjahrherrschaft Christi" auch nicht sein. Damit sind auch ihre Sünden nicht wirklich vergeben, die Sünden sind gewissermaßen zeitweilig suspendiert. Sie sind auch keine Söhne Gottes, sondern nur "voraussichtliche Kinder"; wahre Kinder Gottes werden sie erst nach der "tausendjährigen Gerichtszeit" und der Schlußprüfung, die angeblich danach folgt. Ferner wird ihnen (natürlich taktvoll) gesagt, die Christlichen Griechischen Schriften - das Neue Testament - seien nur für die "Gesalbten" geschrieben und würden für die weiteren viereinhalb Millionen Menschen nur in "erweitertem Sinne" gelten, weil sie eben nicht zu den etwa 8.700 "Gesalbten" gehörten, die mit Christus im Himmel regieren sollen und die allein vom Brot und vom Wein beim Abendmahl des Herrn nehmen. Diese Lehren sind jedoch nicht völlig ohne Widerspruch geblieben. Aufgrund von Zweifeln, ob diese Lehre von den zwei Rängen, den "Gesalbten" und den "anderen Schafen", überhaupt mit der Bibel übereinstimmt, hat die Organisation eine Reihe von Artikeln verfaßt, die den Glauben an diejenigen Punkte dieser Lehre, die am unbegründetsten erscheinen, stärken sollen. Wie hier argumentiert wird, verdient wiederum unsere Aufmerksamkeit...
    ----------------------
    Frühlingsgrüße - Gerd

  12. Claire

    So ist es recht, immer schön den Brei hochkochen und dann solange drumherum reden, bis der Leser den Eindruck hat, es mit echten Argumenten zu tun zu haben. Es hätte der "Argumentation" wohl gut getan, zumindest ansatzweise inhaltlich auf die ach so vielen und skandalösen Fälle von zweifelhaftem "neuen Licht" einzugehen.

    Ich bin jetzt seit 30 Jahren dabei, und auch ich werde hellhörig wenn Revisionen verkündet werden, was allerdings doch eher selten vorkommt und dann längst nicht immer so tiefgreifend ist wie die "Generationenfrage". Die aktuelle Erklärung finde ich ebenfalls eher unglücklich, komme deswegen aber nicht auf die Idee, die gesamte Sache in Frage zu stellen, denn dafür gibt es immer noch zu viele "Alleinstellungsmerkmale". So z.B. die völlig unstrittige Trennung von Auserwählten, welche eine besondere Aufgabe im Himmel haben, und allen anderen, die in Übereinstimmung mit Gottes Plan, den er sich sicherlich nicht zunichte machen lässt, auf der Erde leben sollen.

    Auch das das Thema Liebe innerhalb der Bruderschaft immer noch Top-Thema ist, im Gegensatz zum Thema Spenden, zeigt mir, dass es weiterhin keine Alternative gibt.

    1. bruderinfo1

      Du kritisiert unsere Argumentation ohne irgendetwas zu widerlegen. Es ist überhaupt nicht "unstrittig" was Du als Alleinstellungsmerkmal bezeichnest. Es ist kurzum unbiblisch dieses Alleinstellungsmerkmal. Wenn nicht dann präsentiere uns doch eine Bibelstelle aus dem NT, dass irgendetwas von "irdischer" und "himmlischer" Hoffnung erzählt.

      Gab es irgendeinen Nachfolger Christi im 1 jhdt., der eine irdische Hoffnung hatte? Gab es irgendeinen Christen damals, der nicht von den Symbolen genommen hat? Wo definiert Jesus oder ein Apostel, wer nicht für den Himmel zugelassen ist? Weißt Du wer wann die Lehre von den 144.000 proklamiert hat? Kleiner Tipp, es war deutlich nach Jesu Tod und die Antwort findest Du auf BI aktuell.

      Die Liebe ist also Top Thema innerhalb der WTG. Ok, dann hast Du bestimmt alle bekannten Religionen ausprobiert und dort keine Liebe gefunden, richtig? Schließlich behauptest Du, dass es zur WTG keine "Alternative" gibt. Wieviel unglückliche Mormonen kennst Du? Wieviel unglückliche Baptisten, die sich nach Liebe sehnen, wie sie in der WTG herrscht?

      Ich war 31 Jahre "dabei" und ich kenne sehr wohl Alternativen.

      Du kritisiert uns wegen Behauptungen und stellst selbst ständig welche auf.

      Übrigens gibt es einen schönen Spruch: "Was unbewiesen behauptet werden darf, das darf auch unbewiesen bestritten werden"

      Im diesem Sinne noch einen schönen Abend!

      Lg
      Bruderinfo1

      1. Claire

        Hallo,

        da keine Argumente genannt wurden, konnte ich auch schwerlich welche widerlegen. Es wurden lediglich Revisionen als solche als Beweis für die Fehlerhaftigkeit der Lehre herangezogen, obwohl man es wohl gerade andersherum verstehen kann.

        Du findest also keine Stellen in den griechischen Schriften, die auf eine irdische und eine himmlische Hoffnung hindeuten? Na, dann wünsche ich dir viel Freude beim Regieren und Herrschen über eine menschenleere Erde, da ich ja dann wohl davon ausgehen kann, dass du den Bund für ein Königreich für dich reklamierst, und ebenso die Aussage aus Offenbarung 5:9,10, dass einige wenige von der Erde erkauft wurden um als Könige und Priester über die anderen zu herrschen. Stell ich mir einigermaßen sinnfrei vor, so ganz ohne Untertanen.

        Ich habe übrigens nicht die Liebe als Argument für die Alternativlosigkeit zur WTG genannt, sondern nur darauf hingewiesen, dass wertvolle und ernstgemeinte Abhandlungen zum Thema Liebe einen wesentlich höheren Anteil in der Literatur haben als irgendwelche Bitten um Spenden. Dass es auch woanders durchaus liebevoll zugeht streite ich nicht ab.

        1. Matthäus@Claire

          Über die Worte Gottes würde ich einmal ernsthaft nachdenken!

          „Jetzt gehe ich vor gegen diese Propheten, gegen diese Leute, die einander die Worte aus dem Mund stehlen und noch behaupten, sie stammten von mir! 31 Jetzt gehe ich vor gegen die, die ihr eigenes Gerede für mein Wort ausgeben, 32 die sich auf Träume berufen und ihre Träume weitererzählen und mit solchem Unfug mein Volk ir- releiten! Von mir haben sie keinen Auftrag bekommen; ich habe sie nicht geschickt!“ sagt der Herr. „Sie bringen diesem Volk nichts als Schaden!“ (Jeremia 23:30-32, Die Gute Nachricht in heutigem Deutsch)

          Sie haben es sogar in unrühmlicher Weise in eine Wissenszeitschrift gebracht:
          Die Irrtümer der Zeugen Jehovas - Niemand lag häufiger falsch als die Zeugen Jehovas.
          Welt der Wunder, August 2006, S. 82

          ... mag die Wachtturm-Gesellschaft das „Schmähungen von Gegnern“ nennen. Sie kann aber nicht leugnen, dass sie selbst Baustein um Baustein zu diesem Urteil beigetragen hat. Solche Aussagen dokumentieren, dass man sie nicht mehr als jemanden ansieht, dem man noch vertraut und glaubt, sondern der seine Glaubwürdigkeit verspielt hat, weil er zu oft Leeres erzählt hat.

          Wie wahr dabei ihre eigene Erklärung:

          Die Geschichte handelt von einem Jungen, der die Schafe der Dorfbe- wohner hütete. Um für etwas Aufregung zu sorgen, rief er eines Tages: „Ein Wolf! Ein Wolf!“, als gar kein Wolf da war. Die Dorfbewohner stürzten mit ihren Prügeln heraus, um den Wolf zu vertreiben. Doch kein Wolf weit und breit! Das machte dem Jungen so viel Spaß, daß er den Streich bei passender Gelegenheit wiederholte. Wieder kamen die Dorf- bewohner mit ihren Knüppeln herausgestürzt. Und wieder war es nur falscher Alarm. Dann kam der Wolf tatsächlich, und der Junge rief: „Ein Wolf! Ein Wolf!“ Aber diesmal taten die Dorfbewohner sein Rufen als einen weiteren falschen Alarm ab. Sie waren zu oft getäuscht worden.
          Erwachet!, 22. März 1993, S. 3
          
          Das kommt unterm Strich heraus dass heute viele nur mehr ein müdes Lächeln aufbringen oder gar sagen: "…Lasst diese Spinner, die sind ja nicht ernst zu nehmen!"

    2. Turtle

      Hallo Claire,

      Dein Top Thema Liebe habe ich anders erlebt. Nach jahrzehntelanger Zugehörigkeit, war es, nachdem ich anfing Fragen zu stellen, z. B. nach der
      NGO-Mitgliedschaft der WTG, damit schlagartig vorbei. Die Gespräche mit Ältesten endeten mit der Drohung, mit Niemandem darüber zu reden, da es sonst Konsequenzen hätte. Ich empfehle Dir, mal verschiedene Artikel hier und auf der Hauptseite in der Bibliothek, zu lesen. Als ich das machte, wurde mir bewusst, wie wenig Bibelwissen ich eigentlich hatte. Das Buch von R. Franz war auch ein Augenöffner. Teile daraus kannst Du auch im Internet lesen.
      Bezüglich der Liebe, kann ich Dir nur sagen, seit dem ich aus der Körperschaft des öffentl. Rechts der Zeugen Jehovas ausgetreten bin, bin ich für meine "ehemaligen" Brüder und Schwestern, selbst für Familienangehörige, wie tot. Ich habe den meisten schriftlich erklärt, warum ich gehe, das spielt aber keine Rolle. Sie schaffen es, dich heute noch mit Küsschen in der Versammlung zu begrüßen und eine Woche später wechseln sie die Straßenseite, wenn Sie Dich sehen.
      Gruß, turtle

    3. Bird

      Hallo Claire,

      du sagst, das die Lehre von den Gesalbten und anderen Schafen ein Alleinstellungsmerkmal ist!
      Wohl war!!! Denn damit liebe Clair zählst du dich wohl zu den anderen Schafen, also zu diejenigen die nach der Lehre der ZJ kein Siegel tragen.
      Traurig, wie wenig merken das damit ihr Urteil besiegelt sein könnte. Denn alle die NICHT das Siegel haben werden gequält werden. Wenn dir beim Lesen der Bibel nur eines einfällt, das du nachlesen musst um zu verstehen was gemeint ist, dann fehlt dir der Heilige Geist!!!!
      Der HG erklärt dir den Text. Er erinnert dich nicht an einen WTG Artikel. Denn das macht nur dein Gedächtnis. Wenn du Jesus nicht als deinen Herrn erkennst und Bekennst, dann wirst du am Ende dem falschen Herrn nachlaufen.

      Offenbarung 9:2-5 SCH2000

      Und er öffnete den Schlund des Abgrunds, und ein Rauch stieg empor aus dem Schlund, wie der Rauch eines großen Schmelzofens, und die Sonne und die Luft wurden verfinstert von dem Rauch des Schlundes. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken hervor auf die Erde; und es wurde ihnen Vollmacht gegeben, wie die Skorpione der Erde Vollmacht haben. Und es wurde ihnen gesagt, dass sie dem Gras der Erde keinen Schaden zufügen sollten, auch nicht irgendetwas Grünem, noch irgendeinem Baum, sondern nur den Menschen, die das Siegel Gottes nicht an ihrer Stirn haben. Und es wurde ihnen gegeben, sie nicht zu töten, sondern sie sollten fünf Monate lang gequält werden. Und ihre Qual war wie die Qual von einem Skorpion, wenn er einen Menschen sticht.

      Alles liebe
      Bird

      1. Claire

        Hallo Bird,

        nicht dass wir uns falsch verstehen, ich habe durchaus auch meine eigene Meinung, die stellenweise von der WTG abweicht, deine genannte Passage aus Offenbarung ist ein Beispiel dafür. Der Begriff "andere Schafe" ist ein anderes, da es für mich klar ist, dass Jesus damit eher Nicht-Juden gemeint hat, die ebenfalls zu ihm kommen würden.

        Wobei damit immer noch nicht geklärt ist, über wen die Versiegelten Herrschen und für wen sie als Priester dienen sollen, wenn am Schluss alle Priester und Könige sind, wie ich im anderen Post schon geschildert habe.

        Letzen Endes sind solche strittigen Punkte allerdings Marginalien, die nicht mein alltägliches Glaubensleben belasten. Als ich vor Jahrzehnten die Interpretation der Generation von 1914 das erste Mal hörte habe ich mich auch schon gefragt, wo man zwingende Argumente dafür sieht, es war offensichtlich eher Wunschdenken. Dann einige Zeit später wurde das aufgelöst und ich fand es gut, dass ein Punkt, mit dem ich Probleme hatte nun anders erklärt wurde. Jetzt ist man wieder eher einen Schritt in die falsche Richtung gegangen, keine Frage. Ebenso keine Frage, dass auch dieser Irrtum früher oder später revidiert wird, nicht schön, aber für mich auch kein K.O-Kriterium.

        Aber das ändert für mich nichts an der Tatsache, dass ich nur in einer Religionsgemeinschaft die logische Aussage finde, dass Gott sich nicht ändert, und es also selbstverständlich immer noch sein Plan ist, dass Menschen auf einer paradiesischen Erde leben sollen, und nicht im Himmel. Und dass er einen Namen hat, auf dessen Gebrauch er Wert legt. Und dass nur eine Gruppe von sich behaupten kann, die gute Botschaft "allen Nationen" zu verkünden.

        1. Tomaso

          Hallo Claire.

          Erst mal herzlich willkommen hier. Es gehört schon was dazu, sich hier überhaupt zu äußern und auf eine Diskussion einzulassen. Streng genommen ist es dir ja verboten. Das zeigt, dass du dir eigene Gedanken machst und damit gehörst du zu einer Minderheit unter den Zeugen.

          Aber zurück zum Thema Liebe.
          Selbstverständlich wird von vielen Brüdern eine herzliche und echte Liebe gelebt und angestrebt. Das zeigt sich u.a. dadurch, dass man auf der ganzen Welt von seinen Brüdern liebevoll aufgenommen wird, obwohl diese einen nicht mal kennen.
          Das ist natürlich positiv und macht das christliche miteinander aus.

          Aber jetzt lies mal folgenden Text aus Lukas Kap. 6 (in diesem Fall aus der ELB)
          "31 Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, tut ihnen ebenso! 32 Und wenn ihr liebt, die euch lieben, was für einen Dank habt ihr? Denn auch die Sünder lieben, die sie lieben. 33 Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank habt ihr? Auch die Sünder tun dasselbe. 34 Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr wieder zu empfangen hofft, was für einen Dank habt ihr? Auch Sünder leihen Sündern, damit sie das Gleiche wieder empfangen. 35 Doch liebt eure Feinde, und tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen! Und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. "

          Was ist die Kunst daran, nur diejenigen innerhalb seiner eigenen Gemeinschaft zu lieben? Werden nicht die sog. "Weltmenschen" pauschal als böse abgestempelt? Man soll den Umgang so klein wie möglich halten oder am besten ganz abbrechen, da sie einen "früher oder später vom Glauben abbringen werden" (Diese Aussage wurde so auf dem letzten Kreiskongress getätigt.)
          Gleichzeitig rennt man aber im Dienst zu solchen Menschen hin und möchte ihnen von Liebe und der guten Botschaft predigen. Wie passt das denn zusammen?

          Eine Org. die dazu auffordert, sein eigenes Kind zu verstoßen, weil es einen Fehler gemacht hat soll allen Ernstes als liebevolle Nachfolger Christi bezeichnet werden?

          Ich hoffe weiterhin, dass du dir deine eigenen Gedanken machst und nicht aufhörst, jede Lehre anhand der Bibel zu prüfen.

          LG Thomas

        2. Bird

          Hallo Clair,

          danke für die Antwort. Nein, wir verstehen uns nicht falsch. Wir diskutieren. (:

          du meinst also, das Lehren, wo du selbst siehst das sie nicht stimmen können sozusagen Marginale Dinge sind. Zum Teil Stimme ich dir zu, da nicht die Lehren jemanden retten sondern nur ob wir den Vater und seinen Sohn erkennen.

          Das Menschen als Geistgeschöpfe aus dem Himmel regieren, glaube ich im Moment so gar nicht mehr. Herrschen oder regieren über die Erde muss nicht zwangsläufig das bedeuten was die WTG lehrt. Adam wurde auch gesagt das er über die Erde herrschen soll. Wenn Jesus kommt, dann kommt er auf die Erde, die große Volksmenge sprich 144k stehen ja vor dem Thron.
          Ich denke die Offenbarung spricht hier ein ganz anderes Bild als die WTG das lehrt.
          Gib mal in Google Hans Peter Royer und Offenbarung ein. Er geht sie Text für Text durch. Du wirst begeistert sein.

          Somit behaupte ich, das Jesus seine Schafe nicht nur bei den Zeugen hat.

          Dein Zitat:
          Aber das ändert für mich nichts an der Tatsache, dass ich nur in einer Religionsgemeinschaft die logische Aussage finde, dass Gott sich nicht ändert, und es also selbstverständlich immer noch sein Plan ist, dass Menschen auf einer paradiesischen Erde leben sollen, und nicht im Himmel. Und dass er einen Namen hat, auf dessen Gebrauch er Wert legt. Und dass nur eine Gruppe von sich behaupten kann, die gute Botschaft “allen Nationen” zu verkünden.

          Da kann ich dir gar nicht folgen, denn das ist genau das was uns die WTG glaubhaft machen will.

          Das KO Kriterium für die WTG ist, das sie Jesus als Engel sieht und nur göttlich! Das geht aus der Bibel NICHT hervor. Nur aus der NWÜ.
          Nur Gott kann Sünden vergeben kein Engel. Nur Gott kann retten, kein Engel.
          Der Sohn hat seit dem Sündenfall die Vollmacht zu handeln. Die Einfügung von JHWH im neuen Testament ist eine Irreführung und Lüge. Sie dir einmal die Interlinear Übersetzung an.
          Hier wird verschleiert wer Jesus ist.
          Gut, es ist deine Sache aber Glaube mir, du wirst keine Logischen Aussagen in einer Religion finden. Nur Jesus kann dir durch den Geist das geben was du brauchst.

          Interessant ist, das Paulus sagt das nur wer den Geist hat, sagen kann das Jesus der Herr ist.
          Überlege dir gut, ob du zwei oder nur einen Herrn hast!

          Außerdem, wenn du die Zeitschriften Erwachet ansiehst, dann schrieben sie bis 1992 das Jehova versprochen hat..........

          Das Claire war eine Lüge denn Jehova hat nichts versprochen. Somit tritt 5.Mose 18:20-23 in Kraft.
          Der TUVK sagt ja das er der neuzeitliche Elia Prophet ist. Es hilft kein neues Licht oder so. Wer im Namen Jehovas lügt hat das in seinem Namen gemacht.

          Bitte Rede dir nichts schön.

          LG
          Bird

          1. Claire

            Hallo Bird,

            bei dem Ansturm an Antworten muss ich mich wohl oder übel auf einige wenige beschränken, denen ich wiederum antworte, da ich teilweise nicht mehr mitkomme, wer was geschrieben hat, sorry. Ich wende mich daher stellvertretend an dich.

            Zunächst mal fällt mir auf, dass hier offenbar niemand mehr gewillt ist, den Namen Jehova zu gebrauchen, dass macht mich relativ stutzig, denn wenn mir eins klar geworden ist, durch das Dasein als Zeuge, dann dass Jehova Wert auf seinen Namen und dessen Benutzung legt, und um das zu erkennen braucht es sicherlich keinen Wachtturm.

            Nochmal zum Thema Liebe. Ich habe hervorgehoben, dass die Liebe in der Literatur sehr oft thematisiert wird, öfter als Spendenaufrufe jedenfalls. Dass nicht überall glühende Liebe zu verspüren ist, ist meines Erachtens auch durchaus unterschiedlichen Kulturen und Temperamenten geschuldet. Dass man es in Mitteleuropa nicht so mit überschwänglichen Gefühlen hat ist, glaube ich, kein Geheimnis.

            Der Umgang mit Ausgeschlossenen ist hier sicherlich ein trauriger Punkt, zu dem ich durchaus eine abweichende Meinung habe, obwohl ich nicht mal persönlich betroffen bin. Ich bin sicher, dass man hier in Zukunft zu anderen Überzeugungen kommen wird. Ich weiß, dass genau das hier als zentraler Kritikpunkt gesehen wird und die "wahre Religion" eurer Meinung nach entweder ad-hoc alles richtig macht oder sich automatisch selbst disqualifiziert. Ich denke ein Blick auf die Zustände im ersten Jhrdt. können diese Ansicht relativieren. Petrus und prominente andere Apostel hielten weiter an jüdischen Traditionen fest und waren Heuchler, die Jünger haben bis zu Jesu Tod und darüber hinaus nicht verstanden, wann er wiederkommen würde, bzw. wann nicht. Das Abendmahl wurde nicht gewürdigt, etc.

            Zum Thema Zwei-Klassen. Willst du Offenbarung 5 tatsächlich so verstehen, dass hier nicht von einer besonderen Gruppe von Auserwählten die Rede ist, die als Herrscher und Priester dienen? Willst du das wirklich mit dem Auftrag an Adam gleichsetzen? Wozu brauchen Tiere einen Priester oder einen Richter?

            Du sagst:
            > Das KO Kriterium für die WTG ist, das sie Jesus als Engel sieht und nur göttlich!
            > Das geht aus der Bibel NICHT hervor. Nur aus der NWÜ.

            Verstehe ich dich jetzt richtig, dass du Jesus und Jehova gleichsetzen willst? Jesus nur göttlich?! Vielleicht erinnerst du dich daran, wie Joh. 1:1 in der NWÜ widergegeben wird: "Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott."
            EIN Gott, und damit, als Sohn Gottes allen Engeln überlegen, die ja durch ihn erschaffen wurden. Aber nicht der allmächtige Schöpfer. Wenn du hierüber diskutieren willst, dann lieber mit jemand anders, dann haben wir offenbar keine gemeinsame Diskussionsgrundlage mehr.

            1. bruderinfo1

              Hallo claire,

              auch ich könnte jede Menge schreiben zu Deinen Aussagen. Wenn es Dich interessiert dann können wir Dir zeigen, dass 9 von 10 lehren des Wachtturms nicht der Wahrheit entsprechen und unbiblisch oder ohne Grundlage sind. Aber das muss von Dir ausgehen nicht von uns.

              Dazu gehört auch die Frage des Namens Jehova:

              Fakt ist, dass es den Namen "Jehova" in der gesamten Bibel nicht ein einziges mal gibt. Es gibt im AT das Tetragrammaton JHWH und es gibt die älteste Abschrift des NT der Codex Sinaiticus aus dem 4. jhdt. Du kannst das gerne recherchieren. Auch dort kommt "Jehova" nicht vor.

              Der Einfügung von Vokalen zum Tetragrammaton erfolgte erstmals von einem Kapuziner Mönch im 13 jhdt. Yahweh ist nach allem was man heute sagen kann die wahrscheinlichste Aussprache von JHWH.

              Ich heilige den Namen des Schöpfers nicht dadurch, dass ich mir einen Namen ausdenke oder einen zurecht lege. Genau das machen ZJ ob Du es nun wahr haben willst oder nicht.

              Zeige mir einen einzigen Bibeltext aus dem NT, der aussagt, dass dem Schöpfer über alles wichtig ist seinen Namen zu gebrauchen. Du wirst feststellen, dass auch diese Behauptung der WTG ein Schwindel ist, wie so vieles.

              Ich könnte noch lange weiter machen, z. B. mit der NWÜ, die eine angepasste Übersetzung an die WTG Sonderlehren ist, auch was Joh. 1:1 betrifft.

              Aber ich denke wir würden uns im Kreis drehen oder irgendwann endlos diskutieren wer Recht hat.

              Zum Schluss musst Du einfach Frage für Dich klären: Ist die Führung der WTG im Jahre 1919 zu einem sog. Treuen und verständigen Sklaven ernannt worden? Wenn ja, von wem und wo ist der Beweis für diese Ernennung?

              Wenn seit 1919 helleres Licht von Jehova durch die WTG verbreitet wird? Vom wem war dann das alte Licht? Muss ein Zeuge jeder Auslegung der WTG glauben und sie annehmen um ein Zeuge zu sein? Wenn ja, warum?

              Dabei will ich es mal belassen.

              Lg
              Bruderinfo1

          2. Matthäus

            Das der Name JHWH nicht gebraucht wird, dann hast du aber wenig bis gar nichts gelesen, liebe Chlair!

            Wobei hast du schon einmal darüber nachgedacht warum Jesus in keinem Gebet den Eigennamen seines Vaters, nicht einmal beim "Vaterunser", gebraucht hat?
            Warum sagte er immer Vater?

            ZJ verwenden den heiligen Namen immer und überall auch bei mehr als unpassenden Gelegenheiten. Warum gab es wohl ein Gebot, den Namen nicht unwürdig zu verwenden?

            Das zu deiner Kritik!
            Ich würde mich jedoch schon freuen wenn du meine Fragen direkt an dich, z.B. Zu Matthäus. 7:15 beantworten würdest!
            LG. Matthäus

          3. Bird an Claire

            Hallo Claire,

            du zittierst Johannes 1:1. wo hast du das Wort EIN Gott her?? Ich werde Bruderinfo bitten das Bild aus der Interlinear Übersetzung der WTG einzustellen.
            Hier ist der Beweis das dieses Wort eingefügt wird.

            Für mch ist Jesus Gott. Er ist das Ebenbild des Vaters. Er ist Wesensgleich. So steht es in der Bibel. Siehst du, das ist der Wendepunkt im Glauben. Jesus ist der Stein des Anstoß.

            Claire, ich bitte dich um des Vaters und Sohnes willen das du die beiden erkennst.

            Zum Thema Offenbarung gibt es viel zu sagen. Dich scheiden wir uns am Vater und seinen Sohn.
            Ich wünsche dir, das dir Christus begegnet.

            Christliche Grüße
            Bird

          4. Bird an Claire

            Liebe Claire,

            der Gott der Israeliten nannte sich JHWH. Nirgends steht Jehova. Jehova ist eine Erfindung der Katholischen Kirche, darum findest du diesen Namen auch auf so manchen Altären.

            Du sagst, das viele dessen Namen hier nicht verwenden. Ja, die meisten nennen ihn JHWH, da dies auch so im AT steht.

            Die meisten hier nennen ihn VATER! Das Claire mag dir evtl nicht auffallen. Doch in Römer 8:10-15 erkennen wir, das wir durch den Geist Kinder Gottes sind und ihn ABBA Vater nennen. Wir haben nicht einen Geist der Furcht bringt.

            Im NT wirst du NIRGENDS einen Text finden das im Namen JHWH Rettung zu finden ist. Nein, nur in Christus finden wir Rettung. Nur der Name Jesus ist uns gegeben.

            LG
            Bird

    4. Horst

      Sehr geehrte Claire,
      auch nach mehrmaligem Durchlesen Deines Kommentares hat sich mir nicht erschlossen, was Du damit eigentlich ausdrücken willst.
      Welcher "Brei" wird hier hochgekocht ? Wo wird "drumrum geredet "?
      Konkretisiere dies doch bitte mal.
      Du schreibst, dass es viele Fälle von "skandalösem und zweifelhaftem neuen Licht" gibt , die man hier besser erwähnen hätte sollen.
      Nun, Du wirst hier in -zig Artikeln und Kommentaren, sachlichen Aufsätzen, bewiesener Geschichte und persönlichen Erfahrungen eine Unmenge dieses "zweifelhaften und skandalösen neuen Lichtes" finden, wenn Du Dich in einer ruhigen Stunde mal hier umschaust.
      Übrigens, gerade die Nicht-Berechtigung eines "neuen Lichtes", der unbiblischen Anwendung dieses Begriffes , der Brandmarkung Gottes als Lügner durch die Verwendung dieses Begriffes von seiten der WTG, ist im vorliegenden Artikel sauber und ordentlich belegt. Wo ist da "Brei"?
      Die"aktuelle Erklärung" der Generationsfrage findest Du zum Beispiel "unglücklich". Glaubst Du, dass Gott durch seinen Mitteilungskanal für sein Volk "unglückliche Erklärungen" verbreiten lässt ?
      Und dann definiere doch bitte "die gesamte Sache", die Deiner Meinung nach nicht "infrage gestellt" ist.
      Dein Schlußsatz lautet: "dass das Thema Liebe im Gegensatz zum Thema Spenden innerhalb der Bruderschaft immer noch ein Top-Thema ist" .... Nun, das Top-Thema ist immer noch Predigen und Spenden, durch Geld und Arbeitsleistung.
      Das Thema "Liebe" ist mit Sicherheit das Hauptthema unter vielen lieben Geschwistern, die diese Liebe in dieser Gemeinschaft suchen, und sie untereinander auch praktizieren. Aber leider ist es nicht das Top-Thema der WTG-Führung.
      Ich habe immer noch sehr große Liebe zu vielen meiner Ex-Brüder und Ex-Schwestern, und es tut mir im Herzen weh, sie in einer Doktrin gefangen zu sehen, der sie zum großen Teil ihr ganzes Leben geopfert haben.
      Deshalb möchte ich Dich hier auch in keiner Weise angreifen, sondern Dich zum Dialog ermutigen und auch ein bisschen dazu herausfordern. Allein die Tatsache, dass Du mit uns hier kommunizierst, zeigt doch vielleicht, dass Du über den Tellerrand hinausschauen willst - und ich versichere Dir, hier gibt es jede Menge Menschen, die einander lieben, obwohl sie sich zum größten Teil noch nie persönlich begegnet sind. Die haben die Liebe zu Jesus und den Wunsch, dieser (wenngleich in meinem Falle sehr
      unvollkommen) auch anderen gegenüber nachzueifern.
      Treten wir doch bitte in den Dialog !
      Und gleichzeitig an Bruderinfo 1: Sei bitte in bisschen langmütig - auch ein alter Poltergeist wie ich besinnt sich noch auf die Versöhnlichkeit. Ich liebe Euch alle, ihr seid alle sehr verschieden, jedoch mit einem Ziel - "liebe Gott über alles und Deinen Nächsten wie
      Dich selbst "- DAS, liebste Claire, ist die ALLEINSTELLUNG, und dazu gibt es keine Alternative.
      Viele Grüße Horst

      1. Denker

        Hallo Horst und alle Anderen,
        das war eine sehr schöne Antwort zu Clare ich sehe es genauso. Eine kleine Sache an Clare in Bezug auf liebe in der WTG, wenn du nicht 100% hinter den Sklaven stehst dann spürst du ganz schnell die Liebe des Sklaven und zwar durch seine Helfershelfer die Ältesten. Und so wie Horst es schon beschrieben hat heute eine Umarmung mit Kuss und Morgen ein Niemand. Meine Familie hat es nicht geschafft diese Liebe zu verstehen deshalb haben wir große Probleme. Alle Kinder wollen mit dieser liebevollen Organisation nichts mehr zu tun haben, ich habe vier Kinder.
        Ich könnte noch so viel darüber schreiben aber das würde mir nur weh tun.
        Einen schönen sonnigen Tag noch an Alle in der wahren Liebe unseres Herrn Jesus und seines Vaters.

      2. Claire

        Hallo Horst,

        >Wo wird “drumrum geredet “?
        >Konkretisiere dies doch bitte mal.

        Gerne. Ich sagte, dass ein einer Kritik zum Thema "neues Licht", doch bitte mehr als nur ein Beispiel für eben dieses angeführt werden sollte.

        > Du schreibst, dass es viele Fälle von “skandalösem
        > und zweifelhaftem neuen Licht” gibt , die man hier
        > besser erwähnen hätte sollen.

        Das habe ich sicher nicht geschrieben, lies dir den Satz vielleicht nochmal durch. Es wird der Eindruck vermittelt, dass am laufenden Band Lehren über den Haufen geworfen und durch was Gegenteiliges ersetzt werden, und als einziges Beispiel werden dann olle Kamellen von Russel aus dem Jahr 1925 ausgegraben. Die Gesellschaft dokumentiert sehr wohl, dass in den ersten Jahrzehnten einiger Läuterungsbedarf existierte und die Lehre nach und nach in eine brauchbare Form kam.

        >Die”aktuelle Erklärung” der Generationsfrage findest
        >Du zum Beispiel “unglücklich”.
        >Glaubst Du, dass Gott durch seinen Mitteilungskanal
        >für sein Volk “unglückliche Erklärungen” verbreiten lässt ?

        Ich glaube was Jesus gesagt hat: "Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt noch nicht fassen". Offenbar waren auch die Urchristen schon manchmal von gewissen Zusammenhängen überfordert, in der Gesamtschau hatten sie trotzdem die wahre Anbetung.

        >Und dann definiere doch bitte “die gesamte Sache”,
        >die Deiner Meinung nach nicht “infrage gestellt” ist.

        Ich liste mal auf:
        - der wahre Gott heißt Jehova
        - Jesus ist sein Sohn und das zweithöchste Wesen im Universum
        - Gottes Plan war, dass Menschen im Paradies auf dem Meisterwerk Erde leben
        - dieser Plan wird selbstverständlich umgesetzt
        - für die abartigen aktuellen Umstände gibt es eine Erklärung / einen Verantwortlichen
        - ohne irgendwie daran zu verdienen, beteiligt sich JEDER an der Verkündigung dieser Botschaft

        Diese Punkte habe ich erst erfasst, als ich ZJ wurde, und werde dafür auch immer dankbar sein.

        1. Horst

          Claire,
          kannst du die Zeit, die Du hier auf der Seite verbringst, eigentlich berichten ?
          Und weisst Du, dass Du aufgrund Deines "geistigen Umgangs" mit Ausgeschlossenen auf dieser Seite selbst ausgeschlossen werden kannst ?
          Wahrscheinlich nicht . Aber ich und andere hier, und wir wissen wesentlich mehr als die "ollen kamellen von 1925".
          Du kannst Deinen Wirbel wieder einstellen.
          Gebt mir meinen Frankie wieder !!

        2. Horst

          PS @ Claire:
          Im übrigen stehen Deine Ansichten und Kritikansätze keineswegs in Übereinstimmung
          zur aktuellen Lehrmeinung des Dich verköstigenden "Treuen und verständigen Sklaven".
          Deine ganzen Ausführungen entsprechen bis auf wenige Punkte nicht den Anweisungen des "Mitteilungskanales Gottes auf Erden".
          Hast Du so eine Art "Unterabteilung mit freier Meinungsäusserung" aufgemacht? Oder gibts jetzt einen Sonderpionierdienst für Internetseiten ?
          Aber die vielen Argumente, mit denen wir Dir das hierbelegen können, kannst Du gar nicht lesen. Du bist ja mit den Kommentaren schon überfordert. Wobei Du ja nicht wirklich auf andere Meinungen eingehst....

          1. Tomaso

            Sehr guter Kommentar!
            Das denke ich mir allerdings auch. Sprichst du mit deinen Brüdern darüber?
            Ich denk nicht, sonst hättest du bestimmt schon mal Besuch bekommen.
            Da verstehen die keinen Spaß, wenn man was gegen den Herrn.... oh pardon ....Sklaven sagt.

        3. Freigeist

          ach Claire,

          mit Freuden grabe ich mal nicht die ollen Kamellen vom Gevatter Russel aus.NEIN, sondern ich zeige Dir die Speise zur rechten Zeit.

          Es wird der Eindruck vermittelt, dass am laufenden Band Lehren über den Haufen geworfen und durch was Gegenteiliges ersetzt werden, und als einziges Beispiel werden dann olle Kamellen von Russel aus dem Jahr 1925 ausgegraben.

          Dein Zitat: Es wird der Eindruck vermittelt, dass am laufenden Band Lehren über den Haufen geworfen und durch was Gegenteiliges ersetzt werden, und als einziges Beispiel werden dann olle Kamellen von Russel aus dem Jahr 1925 ausgegraben. Die Gesellschaft dokumentiert sehr wohl, dass in den ersten Jahrzehnten einiger Läuterungsbedarf existierte und die Lehre nach und nach in eine brauchbare Form kam.

          Kurzdurchlauf-Obrigkeitliche Gewalten

          "Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet." (Römer 13:1)
          Wer sind die "obrigkeitlichen Gewalten"? Die himmlischen Herrscher oder irdische?
          Bis 1929, irdische Machthaber, relative Unterordnung
          1929-1962, Jehova und Jesus Christus
          Seit 1962, politische Autoritäten, relative Unterordnung
          1993, Erklärung für das fortschreitende Verständnis

          und da Du hier auf einer Aussteigerseite bist, kann es ja nicht schaden, auch mal bei Infolink
          reinzuschauen. Von dort habe ich obige Kopie.
          http://www.sektenausstieg.net/sekten/67-zeugen-jehovas/staat/4836-helleres-licht-obrigkeitliche-gewalten

          So alle 25 Jahre mal die Lehrmeinung zu ändern erscheint mir schon..siehe Dein Zitat.

    5. Oh, Clare! Du bezeichnest die Liebe als Top-Thema bei der WTG???

      Ich war 53 Jahre eine glückliche Zeugin Jehovas, bis mir klar wurde, dass nicht eine Lehre sich mit der Bibel deckt!
      Als wir nachfragten in Selters, wo das denn stünde in der Heiligen Schrift, dass es zwei Klassen von Hoffnungen gibt, antwortete der Bruder: das kann ich mit der Bibel nicht belegen, dass gehört zu den Sonderlehren, die nur Jehovas Zeugen lehren!
      Dazu ein Zitat: WT 01.04.1986, Seite 30/31
      "Eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, dass man die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel akzeptiert, einschließlich jener biblischen Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten." Zitat Ende
      Sonderlehren, die sich nicht mit der Bibel vereinbaren lassen, sollte man mit Vorsicht genießen! Die findest Du auch in anderen Glaubensgemeinschaften und machen diese, inklusive der WTG, zu Sekten!
      Dafür, dass es nur eine Hoffnung für einen Christen gibt, gibt es genug Bibelstellen, ZB Epheser 4:4, Johannes 14:2,3, 2. Korinther 5:1, 8-10, Philipper 3:20, Hebräer 11:15,16.
      Allerdings empfehle ich, zum Lesen nicht die NWÜ zu benutzen!

      Was die viel gepriesene Liebe betrifft, die es unter den Zeugen Jehovas geben soll, habe ich diese bei wenigen "Freunden", die wir hatten, sicher erfahren, aber, wie schon von anderen Schreibern betont, war das nach unserem Austritt vorbei!
      Wir gehen nun schon seit 10 Jahren in eine baptistisch geprägte Gemeinde und sei versichert, wir erfahren ständig, wie sehr der Heilige Geist die Geschwister zur gegenseitigen Liebe antreibt! Auch das ist kein Kennzeichen speziell für die Zeugen Jehovas, sondern ein Kennzeichen für wahre Christen!
      Hier betet man für kranke Geschwister, für Probleme, die jemand hat und unterstützt Christen in aller Welt! Das ist etwas, das ich niemals in den 53 Jahren bei der WTG erfahren habe!

      Liebe Grüße.
      Elfi

      1. Silas/Silvanus

        Hallo Elfi,
        hast du das Antwortschreiben aus Selters noch? Kannst du es zur Verfügung stellen? Oder hattest du telefonisch angefragt?
        Liebe Grüße
        Silvanus

        1. Lieber Silvanus,
          entschuldige bitte, ich habe erst heute Deine Frage auf meinen Kommentar gelesen!
          Das war ein Gespräch, das mein Mann persönlich mit einem Bethel-Bruder in Selters geführt hat, da er zu dem Zeitpunkt in der Nähe zur Kur war, kein Scheiben. Es war also ein mündliche Äußerung! Jetzt, wo Du mich mit der Nase drauf stößt: der hätte das sicher nicht so deutlich gesagt, wenn er es schriftlich hätte gegeben sollen !!!!
          Liebe Grüße.
          Edel

    6. Matthäus@Claire

      Zur Generationenlehre und dem damit in Verbindung stehenden UNMITTELBAR bevorstehenden Ende - seit über 100 Jahren wird das gepredigt, möchte ich noch was anbringen:

      EW 93 22. 3. S. 3-4 Warum so oft falscher Alarm?
      ….Es gibt zwar solche, die spektakuläre Voraussagen über das Ende der Welt machen, um Aufmerksamkeit zu erregen und Anhänger zu gewinnen, andere jedoch sind ernsthaft von der Wahrheit ihrer Ankündigungen überzeugt. Sie verleihen Erwartungen Ausdruck, die auf ihrer eigenen Auslegung bestimmter Schrifttexte oder gewisser Ereignisse beruhen. Sie behaupten nicht, daß ihre Vorhersagen direkte Offenbarungen Jehovas seien, noch, daß sie in diesem Sinne im Namen Jehovas prophezeien würden. (siehe EW Zitat unten)

      "Allerdings hat es in der Vergangenheit Menschen gegeben, die erklärt haben, an einem bestimmten Tag werde die Welt untergehen ... Das Ende kam nicht. Sie hatten sich als falsche Propheten erwiesen. Warum? ….. Außerdem hatten diese Menschen die göttliche Wahrheit nicht, und es fehlte der Beweis, dass sie von Gott geführt und gebraucht wurden." Erwachet, 8. April 1969, Seite 23

      Wer hat 1918 angekündigt hat :"Millionen jetzt lebender werden nie sterben", aber auch die Prophezeiung, dass die Menschen der Generation , die das Jahr 1914 erlebt haben, noch am Leben sein werden, wenn das Ende, bzw. Harmagedon kommt …. , 1914 kommt Harmagedon, ….1925 stehen die Patriachen auf! 1975 !!!

      in jeder Erwachet -Ausgabe, bis einschließlich der Ausgabe vom 22.10.1995, auf Seite 4, unter der Rubrik „Warum Erwachet herausgegeben wird", im letzten Satz abgedruckt wurde: „ Vor allem aber stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen zum Schöpfer, der verheißen hat, noch zu Lebzeiten der Generation, die die Ereignisse des Jahres 1914 erlebt hat, eine neue Welt zu schaffen, in der Frieden und Sicherheit herrschen werden.

      Hat der Schöpfer es letztendlich für diesen Zeitpunkt verheißen? Nein, das hat er eindeutig nicht! Heute haben wir die absolute Gewissheit, dass ER es keineswegs verheißen hat. Nichts dergleichen ist eingetroffen. Damit trifft genau das zu was in Hes. 13: 6-9 steht - JHWH wird IHR Richter sein!

      1. Claire

        Zum Thema "Falsche Propheten":

        >Wer hat 1918 angekündigt hat :”Millionen jetzt lebender werden nie sterben”,
        >aber auch die Prophezeiung, dass die Menschen der Generation ,
        >die das Jahr 1914 erlebt haben, noch am Leben sein werden,

        Über die Frage ob Falschaussagen gemacht wurden brauchen wir sicherlich nicht zu diskutieren. Auf wen ich Matth. 7:15 und Hesekiel anwende möchtest du wissen? Nun, ich würde sagen auf solche Menschen, die behaupten, was Petrus in 2.Petrus 1:21 sagte, träfe auf sie zu, nämlich dass sie vom heiligen Geist Voraussagen empfangen hätten, und dann falsch prophezeien.

        Soweit mir bekannt hat kein Charles Russel und kein Rutherford noch sonstwer, der eine erwähnenswerte Rolle spielte je behauptet Gott persönlich habe ihm irgendwelche Dinge verkündet. Als weiteres Merkmal für "Falsche Propheten" würde ich arglistigen Vorsatz und die Absicht jemandem zu schaden oder sich selbst Vorteile zu verschaffen sehen. Auch dieses Kriterium kann ich hier nicht als erfüllt erkennen.

        Was nicht heißt, das ich mir nicht wünsche, man möge sich manchmal etwas weniger weit aus dem Fenster lehnen, was die Zeichen der Zeit angeht. Aber diese Männer haben sich für ihre Überzeugung verausgabt und aufgerieben und dabei eine neue Bewegung angestoßen um überkommene, pseudo-christliche Irrlehren auszuräumen. Dass dabei weder alles glatt ging noch immer alles inhaltlich hundertprozentig korrekt war reicht mir nicht, um eure Art der Verurteilung nachvollziehen zu können.

        1. Bird an Claire

          Hallo Claire,

          willst du diese Aussage von JHWH schmälern oder gar nicht ernst nehmen?
          5. Mose 18:20-22 ELB71

          Doch der Prophet, der sich vermessen wird, in meinem Namen ein Wort zu reden, das ich ihm nicht geboten habe zu reden, oder der im Namen anderer Götter reden wird: Selbiger Prophet soll sterben. Und wenn du in deinem Herzen sprichst: Wie sollen wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat? Wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort geschieht nicht und trifft nicht ein, so ist das das Wort, welches Jehova nicht geredet hat; mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet; du sollst dich nicht vor ihm fürchten.

          Nimm dir BITTE den Erwachet bis 1992 zur Hand!

          In jeder Ausgabe der Zeitschrift Erwachet stand im Vorspann der Satz, dass Gott versprochen habe, alle angekündigten Ereignisse einschließlich von Harmagedon zu Lebzeiten der Generation von 1914 herbeizuführen

          Es hilft hier nicht eine Ausrede zu finden. JHWH spricht hier sehr ernst. Wer was sagt das nicht eintrifft und es wurde in seinem Namen gesprochen wird bestraft.

          Ist dir das bewusst? Ich glaube leider nicht. IM NAMEN JHWHs zu sprechen ist eine Sache die SEHR ernst zu nehmen ist. MIR ist kein Prophet bewusst der die Straffrei machte. Die Fehler der Brüder mit den Falsch Aussagen der Organisation zu vergleichen ist BRAND GEFÄHRLICH.

          LG
          Bird

          1. Claire

            Hallo Bird,

            offenbar ging es selbst dem gelehrigen Paulus, der ja nun direkt an der Quelle saß, nicht viel besser, als knapp 1800 Jahre später, den ersten, die sich aufrafften das Urchristentum wieder zu entdecken.

            1.Kor.13:9,10 "Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden."

            Dieser Zeitpunkt ist offensichtlich noch nicht gekommen. Ich kann warten und mein Leidensdruck bei den Punkten, zu denen ich selbst anderer Meinung bin, ist nicht groß genug, um mich von einer Organisation abzuwenden, die wesentlich mehr Licht als Schatten vorzuweisen hat.

          2. Ihr Lieben alle!
            Darf ich da noch einen drauf setzen?
            Zitat aus dem Buch "Die Nationen sollen erkenne, dass ich Jehova bin"
            von 1972, Seite 58 und 70
            "Doch ungeachtet dessen, wie die Christenheit diese Gruppe gesalbter Zeugen Jehovas ansieht oder betrachtet, muss die Zeit kommen, und das binnen kurzem, da diejenigen, die die Christenheit ausmachen, wissen werden, dass wirklich ein
            PROPHET Jehovas unter ihnen war."

            Sie, die WTG , hat sich schon immer als Prophet bezeichnet und war immer davon überzeugt, dass sie im Namen Gottes spricht!
            Wer das leugnet, kann mir nur leid tun!

            1. Korinther 7:23: "Ihr seid teuer erkauft, werdet nicht der Menschen Knechte!"

            Liebe Grüße. Elfi

        2. Tomaso

          Hallo Claire,

          es tut mir Leid das sagen zu müssen, aber du bist offenbar nicht ausreichend informiert.

          Hier nur ein kleiner Auszug aus den Schriftstudien von C.T.Russel:

          "Jeder, der an die Bibel glaubt, wird von dieser Tatsache durch das in diesem Bande vorgebrachte Beweismaterial und die daraus hervorgehende offenbare Gewißheit über jeden Zweifel hinaus überzeugt werden. Im Lichte göttlicher Prophezeiung, die sich jetzt täglich erfüllt und „den Wächtern“ verständlich gemacht wird, ist folgendes aus der Feder Pastor Russel‘s ein weiterer Beweis dafür, daß er von Gott zu dieser Generation gesandt wurde.“ (Schriftstudien Bd. 7 Das vollendete Geheimnis, 1917, dt. Ausg. 1925 S. 5)

          Und aus dem Goldenen Zeitalter:

          "Pastor Russels Warnungen an die Christenheit kam direkt von Gott ... In allen seinen Warnungen beanspruchte er keine Originalität. Er sagte, dass er seine Bücher niemals selbst geschrieben haben könnte. Alles kam von Gott durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes." "Das vollendete Geheimnis", Ausgabe von 1917, Seite 34

          Das sollte erst mal genügen. Allerdings solltest du, wenn du die Geschichte er Zeugen mal objektiv betrachten möchtest, nicht nur die DVD der Gesellschaft dazu ansehen, denn diese zeigt ein sehr geschöntes Bild von Russel.

          LG Tomaso

          1. Matthäus

            Dazu passt diese Unverschämtheit einer Selbstdarstellung:

            Wir wollen einmal untersuchen, was Jehovas Zeugen im Laufe der Jahre verkündet haben, und es mit dem vergleichen, was führende Politiker, Geistliche und Wirtschaftsexperten des gegenwärtigen Systems der Dinge gesagt haben. Wer hat die Wahrheit gesagt? Wessen Voraussagen über die nächste Zukunft können wir vertrauen? ... Heute zeigen die Tatsachen deutlich, dass das, was Jehovas Zeugen gesagt haben, die Wahrheit war. Sie waren tatsächlich die ganze Zeit von Gottes heiligem Geist geleitet worden.
            Der Wachtturm, 1. November 1971, S. 659, 664

          2. Tomaso

            Der Vollständigkeit halber:

            Es war natürlich aus "Das vollendete Geheimnis", nicht aus dem "Goldenen Zeitalter".

            LG Tomaso

        3. bruderinfo1

          Liebes Claire,

          auch das ist schlicht nicht wahr. Kaum eine andere Religion hat so definitiv darauf gepocht, dass alle Lehren von Gott kommen, wie die jeweiligen Präsidenten bzw. l. K. der Zeugen Jehovas. Auch diese Belege sind zahlreich in der Literatur. Das ist bis heute so.

          Dein Kriterium wann jemand ein falscher Prophet ist entspricht nicht der Definition Jehovas wann jemand ein falscher Prophet ist. Lies 5. Mose 18:21-22. Dort steht die Definition.

          Jeder falsche Prophet wird seine Fehlschläge hinterher herunter spielen und irgendwelche ausreden suchen. Wenn sie eintreffen, was in 130 Jahren WTG noch kein einziges mal der Fall war, würde er sich rühmen und als gesegnetes Werkzeug Gottes darstellen.

          Sage mir mal einen falschen Propheten, der sich nicht in ehrlicher Überzeugung und Absicht für seine Sache "aufgerieben" hat. Die Beweggründe eines falschen Propheten sind gem. der Bibel völlig irrelevant. Ein falscher Prophet bleibt immer ein falscher Prophet. Im übrigen ist für mich abenteuerlich einem solchen Menschen oder Institution gute Beweggründe zu unterstellen, wenn er eine solche Anmaßung an den Tag gelegt hat. Noch dazu hinterher nicht mal in Sack und Asche zu bereuen, sondern sich auch noch mit Verweis auf Gott raus zu reden und ihm direkt oder indirekt den Fehlschlag und die Schuhe zu schieben.

          Lg
          Bruderinfo1

          1. Claire

            Also, die meisten Prophezeiungen die ich kenne beginnen mit den Worten: "Dies ist was Jehova gesagt hat". Sicherlich hat sich Russel als von Gott gebrauchte Person betrachtet, und gemessen an dem was erreicht wurde, um Menschen von den kirchlichen Irrlehren zu befreien, schätze ich das auch so ein. Ich habe allerdings noch keine Aussage von ihm gefunden, wo er so deutlich wird, von einem göttlichen Diktat zu sprechen.

            Falsche Propheten zeichneten sich in alter Zeit doch wohl vor allem dadurch aus, dass sie versicherten Jehova würde irgendetwas NICHT tun, anstatt anzukündigen was er wann tun werde. Immer wieder lullten sie das Volk, oft im Auftrag des Königs, in falsche Sicherheit und bestritten, dass Gott sein Volk strafen und Vernichtung und Gefangenschaft bringen würde.

            Dann war wohl auch Jona, auf Gottes eigenes Geheiß hin, ein falscher Prophet, denn er hat ja auch das Ende angekündigt, und es kam dann nicht. Ganz so platt, kann man die Messlatte also nicht anlegen.

            Vielleicht habt ihr auch Recht, und Russel, Rutherford und Co. waren falsche Propheten, die von Gott gerichtet werde; dass sie einiges an Unsinn verbreitet haben stelle ich nicht in Abrede. Aber auch Judas Iskariot hat während seiner gemeinsamen Zeit mit Jesus wahrscheinlich Menschen geholfen zum wahren Glauben zu kommen, unbeschadet seines unrühmlichen Endes. Mit dem aktuellen Zustand der Gesellschaft und ihrer Lehre komme ich jedenfalls unterm Strich gut klar.

            1. bruderinfo1

              Hallo claire,

              die Ausflüchte, die Du stellvertretend für die WTG suchst haben m. E. mit der Bibel nichts zu tun. Aber jeder hat seine Meinung.

              Ob jemand sagt "Jehova hat geredet" oder eine andere Formulierung gebraucht ist Haarspalterei. Entscheidend ist die Bezugnahme auf Gott. Oder willst Du mir sagen, dass ZJ helleres Licht des selbsternannten Sklaven weniger ernst nehmen, weil diese ja "nur" durch hl. Geist "gesegnet" wurde?

              Wenn die Vergangenheit keine Rolle spielt, dann kann sich auch jeder Katholik darauf berufen und nur das hier und jetzt sehen. Und da ist es unbestreitbar, dass die RKK viel gutes tut, im Übrigen extrem viel mehr als die WTG jemals getan hat. Aber das ist ein anderes Thema. Auch hier kann ich mich auf das negative oder das positive konzentrieren und je nachdem welches Ergebnis ich haben will.

              Wie gesagt, alles hängt letztlich an den Fragen, die ich Dir gestern gestellt habe. Die Frage nach der göttlichen Organisation ist die entscheidende. Ich sage bewusst göttlich, weil die WTG behauptet sie ist der irdische "Teil" der himmlischen Gesamtorganisation.

              Darauf gegründet kann jeder Katholik, Mormone oder ZJ seine Argumentation, Rechtfertigung oder Entschuldigung für dies oder jenes aufbauen.

              Lg
              Bruderinfo1

          2. Tomaso

            Hallo Claire,

            "Dann war wohl auch Jona, auf Gottes eigenes Geheiß hin, ein falscher Prophet, denn er hat ja auch das Ende angekündigt, und es kam dann nicht."

            Ich weiß nicht ob du schon mal in Ninive warst, aber ich konnte die Stadt leider nicht mehr unter den Reisezielen finden.
            Hat sich die Prophezeiung vielleicht doch erfüllt?

            Und die du selbst schon richtig sagst: "aber auch Judas Iskariot hat während seiner gemeinsamen Zeit mit Jesus WAHRSCHEINLICH Menschen geholfen zum wahren Glauben zu kommen..."

            Mit "wahrscheinlich", "vermutlich", "es ist davon auszugehen" usw. kennt sich die WTG ja hervorragend aus. Diese kleinen Wörter verwendet sie nämlich allzu häufig um irgendwelche unbelegbaren Dinge als Wahrheit zu verpacken, damit diese zu ihren Lehren passen.

            LG Tomaso

          3. Bird an Claire

            Hallo Claire,

            Hast du meinen Kommentar gelesen? Ist ein Satz der beginnt mit "JEHOVA hat UNS versprochen" nicht aussagekräftig genug?

            Du kommst mit den Lehren klar. Das ist doch für dich dann abgehackt und den Heiligen Geist brauchst du nicht.
            Du erkennst zwar das die Lehren nicht stimmen, aber der Meinung werden sie eh revidiert wenn Jehova will.
            Jetzt sitzt du aber in der Falle, denn Jehova als der Vater macht gar nichts!! Allein Jesus wirkt. Das ist schon einmal die erste Lüge der WTG.

            Ich würde dir wirklich empfehlen hier nicht mehr zu lesen. Und beim GM bitte die Symbole schön abweisen denn du bist ja nicht würdig.
            Ach ja, schön predigen und spenden, weil die brauchen Geld für neue Säle die sie vorher verkauft haben. Übrigens, das Geld wurde den armen gespendet? Es wurde nicht bei Prozessen verbraten oder für eine neue Chessna.

            Sorry aber das musste sein. Du platzt hier rein behauptest das du nicht alles OK findest um am Ende zu sagen das doch alles stimmt.

            Schade das so wenig für den Herrn über bleibt.

            LG
            Bird

          4. Tomaso

            Und noch was, liebe Claire.

            Du sagtest:
            "Ich habe allerdings noch keine Aussage von ihm gefunden, wo er so deutlich wird, von einem göttlichen Diktat zu sprechen."

            Kleines Zitat aus dem Wacht Turm April 1907, S. 65:
            "Nein, die Wahrheit, die wir als Gottes Mundstück vortragen, sind uns
            nicht in Gesichten und Träumen offenbart worden, nicht durch eine
            hörbare Stimme Gottes, auch nicht zugleich auf einmal, sondern
            allmählich fortschreitend, besonders seit 1870, und ganz besonders seit
            1880. Auch ist diese klare Entfaltung der Wahrheit nicht menschlichem
            Scharfsinn oder scharfer Auffassungsgabe entsprungen, sondern der
            einfachen Tatsache zu verdanken, daß Gottes rechte Zeit herbeigekommen
            ist."

        4. Tommy

          Nun Claire,

          umso interessanter, dass es zumindest uns hier allen so vorkommt als ob die WTG sich schon als Prophet hervortut. Und das obwohl ernsthafte Bibelforscher nichts anderes tun als die Bibel lesen oder den Wachtturm. Was ja offenbar das gleiche ist. Mir egal was Du dazu sagst Claire. NEIN MATTHÄUS um Himmels willen, nicht alle Dir bekannten Auszüge reinstellen, sonst bricht der Server zusammen.
          Ganz bestimmt Claire, gibt es auch bei den zeugen sehr aufrichtige Menschen und sehr treue. Das glaube ich auch von den Katholen.....usw.
          Ich empfehle die Kommentare von Matthaeus uf Bruderinfo.de. Er hat so viel schon reingestellt. Mal durchlesen und nachdenken darueber, was der treue und.......schon alles verkuendet hat. Sehr interessant.
          Tommy

        5. Matthäus an Clair

          Machst du es dir nicht zu leicht oder verschließt die Augen vor Tatsachen? Entweder du hast z.B. das:

          "Außerdem hatten diese Menschen die göttliche Wahrheit nicht, und es fehlte der Beweis, dass sie von Gott geführt und gebraucht wurden.” Erwachet, 8. April 1969, Seite 23"

          ...nicht aufmerksam gelesen (abgesehen von den anderen Zitaten) oder du willst gar nicht erkennen das diese Organisation nicht von Gott sonderen einem anderen Geist geführt wird. Nicht umsonst heißt es in Gottes Wort: "Die ganze Welt liegt in der Macht des Teufels!" Die Wahrheit der Bibel bleibt immer die Wahrheit, da braucht es kein helleres Licht, jeder der solches behauptet belegt damit nur dass seine Weisheiten nicht von Gott kommen.

          Darüber würde ich einmal EHRLICH. nachdenken!
          Eine Frage möchte ich moch an dich richten!

          Warum werden Brüder und Schwestern in der Gemeinschaft der ZJ ausgeschlossen wenn sie Jesu Lehre (z.B. Apg. 1:6,7) ernst nehmen und zur Errichtung des Königreiches (1914 ist eine falsche Prophetie) keine Zeitangabe machen, eben genauso wie es Jesus erwartet? Ich freue mich und bin gespannt auf deine Antwort!

          LG Matthäus

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