Falsche Christusse und falsche Propheten

Falsche Christusse und falsche Propheten

 „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so dass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. 25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt“. Matt. 24:23-24

lk-2-001Für die Zeit vor seiner Wiederkunft sagte Jesus voraus, dass falsche Christusse und falsche Propheten auftreten würden (Matt. 24, 24). Wenn Jesus von diesen sogenannten „Christussen“ sprach, meinte er damit nicht nur Einzelpersonen, die fälschlicherweise behaupten würden, Christus zu sein – er sprach in der Mehrzahl, was auch bedeuten kann, dass es ganze Gruppen von „Christussen“ geben wird, die die Menschen in die Irre führen würden.

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Das Wort „Christus“ bedeutet „der Gesalbte“! Es wird demnach „Christusse“ – „Gesalbte“ geben, die sich fälschlicherweise so bezeichnen würden.

Gemäß der Bibel wurden durch eine „Salbung“ Priestern und Propheten von Gott persönlich eine bestimmte Aufgabe übertragen.  Die rituelle Salbung eines Königs durch Gott wird erstmals im 1. Buch Samuel erwähnt. Dort wird berichtet, der Prophet Samuel habe Saul zum ersten König von Israel gesalbt (1 Sam 10,1 EU). Das Ritual, das auch an Sauls Nachfolgern, David und Salomon, vollzogen wurde, sollte dem Herrscher göttliche Gnade und einen herausgehobenen Status unter den Menschen verleihen, ihm aber auch vor Augen führen, dass er seine Macht und Stellung durch Gott erhalten hat.

So richtete sich auch die Heilserwartung der Juden auf einen zukünftigen Heilsbringer oder Retter, welcher als Maschiach – Gesalbter Gottes – zur bestimmten Zeit in Erscheinung treten sollte. Der hebräische Begriff wurde in der Septuaginta mit „Christos“ ins Griechische und später mit „Christus“ ins Lateinische übertragen. Mit dem Wort „Messias wird im Neuen Testament Jesus von Nazaret bezeichnet, um ihn als Nachkommen Davids und als den erwarteten Erlöser darzustellen. Jesus Christus ist DER Gesalbte, der Retter, der Messias, der mit einem einzigartigen Auftrag gekommen ist.

Doch nicht nur Jesus wurde durch den heiligen Geist – für alle Umstehende sichtbar – bei seiner Taufe, als Gesalbter Gottes vorgestellt, sondern später auch seine Jünger und Apostel. Auffallend ist hierbei zu beachten, dass diese Salbung IMMER unter Zeugen und durch direkte Bezeugung durch Gottes Geist erfolgte.

Gemäß Apg.11: 26 wurden die Jünger Jesu Christi zuerst von den Bewohnern der syrischen Stadt Antiochia Christen genannt. Diese übernahmen die Bezeichnung bald auch für sich selbst in ihren Sprachgebrauch.

Bei Jesus sah Johannes den Geist Gottes wie eine Taube auf ihn hinabkommen. Seinen Aposteln und Jüngern im Jahre 33 n.Chr. zeigte sich die Kraft des Geistes Gottes als Feuerflammen – die versammelten Jünger sahen die Berührung und Erfüllung mit dem Gottes Geist an ihrem Gegenüber und die Menschen draußen wurden davon überzeugt, als sie die Jünger plötzlich in fremden Sprachen sprechen hörten.

Und auch die Wunder, die sie später wirkten, waren ein Beweis ihrer Erwählung durch den Geist Gottes. Paulus erhielt seine Salbung direkt durch seine übernatürliche Begegnung mit Christus. Und auch hier gab es Zeugen, die das Ereignis beobachtet hatten und bestätigen konnten. Eine Salbung durch Gott erfolgte sowohl bei den Juden, als auch in der christlichen Ära immer unter Zeugen und nur an besonders von Gott ausgewählten Personen.

Zurück zu unserem Text aus Matt. 24:24. Bislang stellte man sich unter dieser Textaussage immer solche vor, die sagen: „Ich bin Christus“! Doch es ist auch zulässig, die warnenden Worte Jesu mit „Gesalbte“ zu übersetzen und die Erfüllung dieser Stelle darin zu sehen, dass in der der Zeitspanne vor seiner 2. Wiederkunft falsche Gesalbte aus der Mitte der Christengemeinde auftreten werden, die sagen: „Ich bin ein Gesalbter Gottes“ Vor ihnen warnten die Apostel: „Aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen ….“ Apg.20:30

Im Vergleich verschiedenener Bibelübersetzungen kann man erkennen, dass die Begriffe „Christusse“ oder „Gesalbte“ austauschbar sind. Interessant ist auch die Erläuterung im griech. Sprachschlüssel der Elbf. Nr.5390. Dort lesen wir zu Mat.24,24: „Pseudochristusse“, „Lügenchristusse“ oder „falsche Gesalbte“.

Diese falschen Gesalbten werden die Aufgaben Christi für sich beanspruchen und sich der Welt als der wahre Gegenstand ihrer Hoffnung präsentieren, als der Befriediger all ihrer Bedürfnisse und der Heiler all ihrer Krankheiten.

Aber nur der wahre Christus ist das alleinige Haupt der treuen Gemeinde. Von diesem Standpunkt aus muss ein falscher Christus aus einem falschen Haupt und einem falschen Leib bestehen. Demnach ist jede Sekte, die außer Jesus Christus noch ein anderes Haupt anerkennt und gleichzeitig behauptet, die wahre Gemeinde des Herrn zu sein, falschen Christussen oder Gesalbten gefolgt. Dies macht Kirchen und Organisationen wie z. B. die der Zeugen Jehovas, aber auch alle anderen Kirchen zu Handlangern dieser falschen Christusse, weil sie alle behaupten, die wahre Gemeinde des Herrn zu sein, obwohl sie andere Häupter außer Jesus anerkennen. Hier erkennen wir die Erfüllung von Matt. 24, 24.

Erkenne die falschen Gesalbten!

Unsere leitende Körperschaft bezeichnet sich selbst als Teil der 144000 Gesalbten Gottes. Da die Autorität über das „Volk Gottes“ der „neuzeitlichen Christenversammlung“ alleine in der Hand des „treuen und verständigen Sklaven“ liegt, dessen Befugnisse nicht in Frage gestellt werden dürfen, treten sie als falsche Christusse oder falsche Gesalbte auf.

Hier einige Aussagen des Sklaven: Brief der WTG mit Aktenzeichen SCG:SSF vom 1.9.1980 an alle „reisenden Aufseher“: „Wenn … ein getaufter  Christ, welcher die Lehren, wie sie vom treuen und verständigen Sklaven dargelegt werden, verläßt und andere Glaubenslehren für wahr hält, dann ist er abtrünnig.

Sollte er trotz liebevoller Anstrengungen weiterhin seinen abtrünnigen Ideen Glauben schenken und das, was ihm durch die ‚Sklavenklasse‘ dargeboten wird, zurückzuweisen, dann werden angebrachte rechtliche Schritte unternommen.“

Mit anderen Worten: „Wir, die Gesalbten geben vor, wo es langgeht. Wer sich UNS nicht bedingungslos unterwirft, ist ein Abtrünniger, der geistig hingerichtet werden muss.“

In einem Kommentar zum „Tagestext“ vom 30.8.2016, wird gesagt: Wer in Gottes Gunst stehen und von ihm gesegnet werden möchte, muss seine Organisation und den ‚Sklaven‘ (die Gesalbten) anerkennen und unterstützen… .w14 15. 5. 4:15

All die falschen Gesalbten, die heute als unterschiedliche Gruppen und Personen auftreten, beanspruchen für sich, durch Visionen oder durch den Geist Gottes geleitet zu sein und so den Willen Gottes heute in Lehre und Werk zu vollenden.

Die Manifestationen des falschen Geistes nahmen in der Zeit nach dem Ableben der Apostel derart zu, dass es schwer ist die wahre Botschaft, die durch die Apostel verkündet wurde, zu erkennen. Deshalb wählte Jesus auch warnend das Gleichnis vom wahren Weizen und Scheinweizen. Erst bei der 2. Wiederkunft Jesu werden die Engel das Wahre von Schein trennen.

Zungenreden, Wunderheilungen oder besondere Zeichen, als Bestätigung dass im Namen Gottes gesprochen wird, haben heute keine biblische Grundlage. Die anfänglichen Sprachenreden der ersten Christen waren tatsächliche Wunder und dienten dem Lobpreis Gottes. Sie waren Zeichen für die Ungläubigen, damit sie glauben konnten, dass sie es hier mit tatsächlichen Gesalbten Gottes zu tun hatten. (Apg.2:11, 1.Kor.14:2,22)

Die heute von falschen Christussen vereinzelten genannten Heilungserfolge und angeblichen Wunder haben keine biblische Grundlage. Es sind Fälschungen. Durch die wahre geistliche Heilungsgabe, die die Apostel als Zeichen für die damalige Zeit erhalten hatten, wurden j e d e Art Krankheit und jedes Gebrechen auf der Stelle und anhaltend geheilt, was in den Heilungsveranstaltungen heutiger Wunderheiler nicht gegeben ist. Satan, der Verwirrer und Verderber treibt auf diese Weise sein destruktives Spiel.

Schon zur Zeit der Apostel traten diese falschen Christuss auf und sie sind auch heute noch am Werk.  „Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die verderbenbringende Parteiungen heimlich einführen werden … und viel werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um deretwillen der Weg der Wahrheit verlästert werden wird.“ 2. Petr.2:1

„Er ist der Abfall der Gemeinde Christi, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt … und sich in den Tempel Gottes (Leib Christi) setzt und sich ausweist, er sei Gott! Es ist die Wirksamkeit Satans, die in ihm wirkt – mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge!“  2. Thess.2:2-12

Jehovas Zeugen halten sich zwar von solchen endzeitlichen Verführern und Wunderheiler fern und dennoch werden uns sogenannte W u n d e r w e r k e suggeriert.

Immer wieder versucht der t.u.v. Sklave uns seine Legitimation zu belegen, indem er behauptet, das großartige weltweite Predigtwerk ist nur durch und mit dem Segen Gottes machbar. Das großartige Wachstum, die Verbreitung der vielen Druckerzeugnisse, so wie die Durchführung der großen Bauprojekte, alles wird als Beleg des Segens Gottes und als Legitimation der „neuzeitlichen Gesalbten“ angeführt.

Und deshalb kann man nur eindringlich warnen und dazu raten, die Aufforderung des Apostel Paulus ernst zu nehmen: „ Prüft die Geistesgaben ob sie von Gott sind!

Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen!“ 2.Kor.11:13-15 

Falsche GESALBTE können nur falsche Geistesgaben und somit gefälschte Werke und Scheinwunder hervorbringen! Deshalb heißt es im Wort Gottes: an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ und nicht „an ihrer Kraft und Salbung werdet ihr sie erkennen!“

Hier eine Zusammenfassung aus dem WT- Studienartikel v. 30.04.2017 S. 26 Abs. 12 – der Sklave verweist hier auf angebliche Wunder, die er unter der Leitung des Heiligen Geistes bewirkt haben will – Zitat sinngemäß: „Der Sklave, als leitende Körperschaft, erhebt zwar weder den Anspruch, von Gott inspiriert, noch unfehlbar zu sein, deshalb kann er sich in Lehrfragen, oder in organisatorischen Anweisungen irren“.

Wenn dem so ist, warum wird von uns erwartet, die Glaubenslehren der Leitenden Körperschaft für wahr zu halten? Einerseits stellen sie sich auf eine Stufe mit den Gesalbten und Aposteln zur Zeit Jesu und glauben sich wie diese von Jesus Christus eingesetzt um seinen Willen zu erfüllen. Und andererseits postulieren sie: „Jesus hat ja nicht gesagt, sein treuer Sklave würde für vollkommene geistige Speise sorgen“.  S. 26 Abs. 12, 13  Was für ein Unsinn!

Weiter wird geschlussfolgert: „Kann die schnelle Zunahme des geistigen Verständnisses seit 1919 nach Jahrhunderten des Abfalls und der geistigen Dunkelheit auf irgendetwas anderes zurückzuführen sein als auf den heiligen Geist“? Abs. 12

Was genau möchte der Sklave als Teil der Gesalbten – Klasse uns wohl damit sagen? Stehen sie nun unter der Leitung des Heiligen Geistes oder nicht? Wenn ja, dann müssten ihre Aussprüche und Lehren doch inspiriert sein. Wenn sie inspiriert wären dann müssten ihre Lehren von 1919 auch heute noch Gültigkeit besitzen, tun sie aber nicht!

Auf Seite 27, Abs. 14 werden uns dann wieder die sogenannten „neuzeitlichen Wunder“ präsentiert, die wir als Legitimation des “ Sklaven“ sehen sollen, Zitat: „Auch das allgemeine Wachstum des Predigt – und Lehrwerks, und das trotz heftigen Widerstands in einigen Ländern, war nur dank übermenschlicher (Gottes) Unterstützung möglich“.

Welches Wachstum? 2014 verzeichnete lediglich 2,2% Wachstum weltweit – was gerade mal den Bevölkerungszuwachs abbildet. 2015 waren es weltweit 1,5% .  Auf das Wachstum für 2016 dürfen wir gespannt sein. Seit Jahren ist ein Rückgang, besonders in den Industrieländern, zu beobachten. Versammlungen werden wegen Mangels an Masse zusammengelegt (siehe Statistik an Ende des Artikels)

Auf Seite 28,  Abs. 15 schreibt man großspurig, Zitat: „Ein neueres Buch zum Thema Religion in den USA bemerkt: „Christliche Führer haben ihre Lehren regelmäßig dem Glauben und der Meinung angepasst, die von ihren Mitgliedern und von der Gesellschaft allgemein unterstützt werden. Die leitende Körperschaft (der Sklave oder unsere Gesalbten) dagegen, lässt sich bei Entscheidungen von Gottes Wort leiten, nicht von der landläufigen Meinung“.

Doch der Sklave hat seine Lehren nicht, wie behauptet, immer wieder der Bibel neu angepasst, sondern er versuchte und versucht, seine falschen Lehren seinem Verständnis und seinen Zielen neu anzupassen. Leider werden falsche Lehren der Vergangenheit mit noch abtrusernen Behauptungen korrigiert. 

Auf Seite 28 Abs. 16 lesen wir weiter: Denken wir nur an ihre Verantwortung, geistige Speise auszuteilen, die weltweite Predigttätigkeit zu beaufsichtigen und die Spenden zu verwalten. Ganz sicher benötigen sie (Die Gesalbten der leitende Körperschaft) unsere ständigen Gebete!“

Wie wahr, wenn man sieht, wie der Sklave mit den Spenden umgeht: Luxusflüge, Kosten für Anwälte, für Opferentschädigungen, Untersuchungen zum Thema Kindesmissbrauch innerhalb der Organisation und unnötige Prunkbauten – dafür sollen wir noch beten?

Seite  28 Abs. 17: Der leitenden Körperschaft gedenken wir natürlich nicht nur mit Worten, sondern auch, indem wir uns eng an ihre Anweisungen halten. Die leitende Körperschaft gibt uns diese Anweisungen durch Veröffentlichungen, in Zusammenkünften und auf Kongressen…. Wir alle zeigen Jesu Führung gegenüber Respekt, wenn wir uns gehorsam denen unterordnen, durch die er uns leitet (Heb. 13:17).“

Es wird absoluter Gehorsam eingefordert! Warum? Die leitende Körperschaft ist nach eigener Aussage weder von Gott inspiriert, noch unfehlbar. Aus diesem Grund kann sie sich in Lehrfragen oder in organisatorischen Anweisungen irren.

Ihre Anweisungen können falsch sein, weil nicht von Gott inspiriert, aber wir sollen ihnen folgen, weil wir dadurch Jesus Respekt erweisen?

Mit  Statistiken will man den Segen Gottes belegen 

Den Segen Gottes macht man an der angeblichen Mehrung fest. Doch diese Art Segensbeweise können alle Religionen irgendwie für sich beanspruchen.

Die Sieben Tags Adventisten z.B. haben im 19 Jahrhundert mit den Bibelforschern ihren Ursprung und hatten 2015 ca. 19 Millionen Mitglieder. Also 11 Millionen mehr als wir Zeugen Jehovas. Warum sollte man dies nicht auch als Segen Gottes anerkennen?

Die Verbreitung der NW – Übersetzung in über 130 Sprachen wird ebenfalls gerne als Beweis des Segens Gottes und als neuzeitliches Wunder von unseren „Gesalbten“ angeführt. Toll, aber alleine die „deutsche Bibelgesellschaft hat Bibeln in 563 Sprachen, in einem kürzernen Zeitrahmen, verbreitet. Also haben diese Bibelgesellschaft sicherlich auch den Segen Gottes, oder nicht?

Angeblich ist es nur seinem Segen zuzuschreiben, dass die neue Hauptzentrale in Warwick in so kurzer Zeit gebaut werden konnte. Die Chinesen machen das in 1/4 der Zeit mit genügend Arbeiterdrohnen. Nur weil sich alle ZJ ausnutzen lassen, ist das kein Beweis für Gottes Segen.

Wenn unsere Gesalbten nicht in der Lage sind, wirkliche Beweise zu liefern, die belegen, dass sie wirklich von Gott eingesetzt sind, bleibt nur eine Schlussfolgerung übrig, es handelt sich um solche falschen Christusse, vor denen uns Jesus Christus und die Apostel schon lange im Voraus gewarnt haben.

 

Mag ich nicht (6)

229 Kommentare zu “Falsche Christusse und falsche Propheten

  1. Omma@Atalja

    Lieber Athalja,

    manchmal schreibt man etwas, und hat keine Ahnung davon, welche (positive) Wirkung der Kommentar bei dem Anderen hat.

    Es sind schon einige Jahre her (mein Bauchgefühl sagt so ca. 3 Jahre), da hattest du mir einen sehr schönen und glaubenstärkenden Kommentar geschrieben.  Den Inhalt deines Kommentars weiß ich leider nicht mehr, aber das besondere darin war ein Bibeltext, der uns tief bewegte und uns seitdem begleitet. Ich hatte ihn damals ausgedruckt und eingerahmt.  Es war dieser Text:

    Johannes 14:27   (NGÜ)
    27 Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!

    Zeitweise stand er neben meinem PC, jetzt hängt er gut sichtbar über meinem Schreibtisch an der Wand. Dieser Bibelvers hat uns durchs ganze "Aufwachleben" begleitet, und so manchesmal Mut gemacht, wenn die "Ohren" mal wieder herunterhingen.  Aber auch, wenn wir diesen Frieden von oben deutlich spürten, hat es uns so manchesmal gedrängt ein von Herzen kommendes Dankgebet zu sprechen.

    Also, lieber Atalja, noch einmal, wenn auch etwas verspätet, ein ganz liebes Dankeschön!!!

    Wir wünschen dir für 2017 alles, alles Gute, und bitte, bleibe uns erhalten!!!

    Ganz liebe Grüße senden dir  Omma und Oppa

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Omma & Co.

      Ein Kommentar, der es wahrlich in sich hat weil...

      ...manchmal schreibt man etwas, und hat keine Ahnung davon, welche (positive) Wirkung der Kommentar bei dem Anderen hat…

      Diese schönen Worte stammen aus deinem Herzen, liebe Omma, und dafür bedanke ich mich sehr! Du hast mir einen sehr liebevollen und wertvollen Inhalt „gebeamt“, der mich sofort wieder an Jesu Worte aus Joh.14:27 andocken liess. Weil Jesus einst sagte „Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann“ da brachten mich diese Worte Jesu sogleich zu den ähnlichen Worten des Psalmisten, der in Ps. 119:165 sagte:
      „Großen Frieden haben alle, die dein Gesetz lieben; es gibt nichts, was sie zu Fall bringen würde.“

      Ich erlaube mir an dieser Stelle einmal obige Worte etwas zu „modifizieren“ und zwar so:

      „Grossen Inneren Frieden haben alle, die Jesu Gebote lieben; es gibt nichts, was sie zu Fall bringen würde.“

      Die heutige Zeit ist (manchmal) nicht einfach zu meistern und wir neigen oft „zu Fall zu kommen“, nicht wahr? Sicherlich ist es auch nicht immer einfach Jesu Gebote zu halten, aber eben die Liebe zu Jesus treibt uns zu ihm hin. Denn der Innere Frieden Jesu‘ ermöglicht mehr als wir glauben. Wenn auch unser Glaube manchmal für uns ein „Stolperer“ bedeutet, so stehen wir wieder auf und lassen uns nicht auf Dauer zu Fall bringen.
      Es freut mich immer wieder, wenn ich es schaffe, meinen Mitmenschen in irgendeiner Weise behilflich sein zu dürfen. So manche Missstände des Lebens werfen einen aus der Spur. Ihr Lieben gehört zu denen, die wieder ins Leben zurück finden. Damit seid Ihr ein gutes Vorbild. Dafür gebührt Euch auch besonderer Dank!
      Wenn ich es somit, u.a. bei Dir und Deinem lieben Opa, geschafft habe, dann fühle ich motiviert hier (bei BI) gerne weiter zu machen.

      Liebe Omma, lieber Opa - und freilich alle anderen Lieben hier auf diesem Portal – diese optimistische Perspektive „verordne“ (liebevoll gemeint) ich uns allen. „Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben“ drückte Jesus in Joh. 15:10 aus. Es dürfte sich um eine s.g. „wenn-dann Beziehung“ handeln, die unser Handeln bestimmen sollte – eigentlich MUSS.
      Lasst uns doch diese Liebe nicht nur kopieren; lasst uns diese Liebe auch mehrfach duplizieren.
      Den reichen Segen und den Inneren Frieden unseres herrlichen Lebengebers Jesu Christi wünscht
       
      Athalja

      1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Omma & Noomi

        Pardon liebe Omma und Noomi!

         

        Mein Kommentar an Noomi wurde von mir falsch adressiert!

        Dir liebe Omma, wurde somit Noomi's Kommentar zugeordenet  - ohne böse Absicht...

         

        Meine Fehlbarkeit bittet um Gnade.

         

        LG

        Athalja

         

  2. Sylvia Geiser

    Liebe Noomi

    Ich sah die heilige Stadt, das neue JERUSCHALAJIM, die herabkam aus dem Himmel von Gott......

    Danke für Deinen schönen Kommentar. Du hast es verstanden. Sylvia

  3.  
    Meine lieben Brügelknaben (spassig gemeint)
    Als ich ein Kind war, bin ich immer davon gerannt, wenn sich Jungs verprügelt haben. Ich konnte, das nach meinem Empfinden, brutale Vorgehen nicht ertragen. Jetzt als Erwachsene (nicht mehr ganz jung) frage ich mich, soll ich vom BI davonrennen, wenn sich Brüder wie Jungs verhalten??? 
     
    Seit Tagen gehen die Diskussionen es hin und her ob wir im Himmel oder auf der Erde leben werden. 
     
    In der Bibel wird das himmlische Jerusalem wunderbar beschrieben. Und zwar als ein Würfel. Die Grösse dieses Würfels hat jemand (ich glaub es war Ede) beschrieben. Jeder Würfel steht auf einer Grundfläche. Auf welcher Grundfläche der Würfel steht zeigt uns:
    Offenbarung 3:12  ……und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jeruschalajim, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt
     21:2   „Ich sah die heilige Stadt, das Neue Jerusachalajim, herabkommen aus dem Himmel von Gott, bereitet……
    3. .Ich hörte ein laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe! Gottes Schechinah (Einwohnung Gottes, Gottes herrliche Gegenwart) ist bei der Menschheit, und er wird bei ihnen leben.

    10  ….und zeigte mir die heilige Stadt, Jeruschalajim, die herabkam aus dem Himmel von Gott (JNT) 
     
    Solch eine Stadt kann nicht buchstäblich herabkommen. Es zeigt uns aber doch deutlich, dass unten mit oben verbunden sein wird. Es wird eine Einheit bestehen. Eben ein wirklich geistiges Paradies. Oben und unten gehören zusammen. Ist dies nicht eine wunderbare Aussicht. Ist es da sooo wichtig, ob wir einen himmlischen oder irdischen Leib bekommen. Wenn wir in Gottes Hand geborgen sind, nehmen wir doch dankbar an, was er uns gibt und zu was er uns berufen hat. Es liegt ganz allein in seiner Hand. Bis es soweit ist müssen wir uns gedulden.  
     
    LG Noomi
     

  4. Plötzlich war meine lange Antwort aus dem Kommentarbereich weg, nun versuche ich es wieder neu, 🙁 nur kürzer, in Schlagzeilen:
    Solange wir nach Gewohnheit bei Zeugens, unsere sog. "irdische Hoffnung" gewissermaßen "einsacken" und dann z.B. bei den Freikirchen immer nur eine sog. "himmlische Hoffnung" vorgesetzt bekommen, danach dieses alles in e i n e n Topf werfen (da alles ja "Gottes Wort" sei)  dann kräftig umrühren, da kommt entweder ein Widerspruch raus, oder die jeweilige ein-seitige "Hoffnung" heraus.

     

    Kurz: den Alten Bund mit seinen Verheissungen (irdisch) können wir nicht uneingeschränkt mit der Verheissung, oder Bund, (die sind n e u e !) im NT, unter  e i n e n Hut bringen!
    Die Evangelien, von Matthäus bis Lukas, sind die ersten und sprechen primär von einer irdischen Verheissung (Bergpredigt), erst mit Johannes kommen neue ZIELE, weil diese Evangelium später geschrieben wurde, hinzu, siehe Kapitel 1, bis Vers 18, auch Kapitel 14, ab Vers 1, Kapitel 17, das Hohepriesterliche Gebet!  Der Grund dafür? Hier in Kapitel 7:
    39     Dies aber sagte er von dem Geiste, welchen die an ihn Glaubenden empfangen sollten; denn noch war der Geist  n i c h t da, weil Jesus noch n i c h t verherrlicht worden war.
    Dann kam ab Pfingsten ein ZUSATZ-Evangelium (aber nicht gießkannenmäßig über a l l e !) hinzu, es war etwas ganz neues, oder ManfredF, was sagt dir Paulus diesbezüglich, ich nenne nur 2, es gibt dazu noch mehr ähnliche Stellen, Galater 1,
    11     Ich tue euch aber kund, Brüder, daß das Evangelium, welches von m i r verkündigt worden, nicht nach dem Menschen ist.
    unter anderem auch das, Römer 2,
    16     an dem Tage, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird, nach m   e i n e m Evangelium, durch Jesum Christum.

    Nun ManfredF, ist dieser Verheissunginhalt, mit den Verheissungen für eine künftige Existenz herausgerufener Christen, mit dem AT übereinstimmend? Wenn ja, wo?
    Ich sage einfach vorweg: nein!
    Was im AT für die neue ERDE verheissen wurde, ist eben nicht ersetzt worden, es kam im NT kein "geistiges Israel" hinzu und löst die irdischen Ziele (Land) für Israel auch nicht auf!

    Es kamen "Berufene und Erwählte" hinzu, aber nicht a l l e sind dazu berufen! D.h. aber nicht, wer nicht dazu gehört wird nun abgemurxt werden, weil ausser dem Himmel kein Platz mehr vorhanden wäre!

    Die "neue Erde" wird kommen, denn die Menschen im Millennium werden LEBEN, aber eben nicht im Himmel.
    Das soll vorerst genügen, bitte Leo, oder Tomaso, früher war noch Elfi da, könnt ihr, oder andere, noch was dazu schreiben?
    Nach zweimal Schreiben, sende ich jetzt erschöpfte Grüße!
    Gerd

    1. ManfredF

      Lieber Gerd

      danke für deinen Versuch, mir deine Sichtweise darzustellen. Ich denke ich habe das grundsätzlich verstanden, bitte aber um Nachsicht, dass ich es weiterhin anders sehe. Ich glaube aber, dass Thema selbst hat sich inzwischen erschöpft und führt nur zu einer Kreis-Diskussion ohne Ende. Ich halte es auch nicht für so wichtig. Unser Heil entscheidet sich nicht dadurch, was wir glauben wohin wir kommen sondern daran, welche Entscheidungen wir treffen.

      Lieber Leo

      Ich wollte nicht schwarz-weiss malen. Ich glaube, dass Gott nicht nur Christen rettet sondern auch ganz viele andere Menschen. Christen haben den Vorteil, dass sie nicht vor ein Gericht kommen sondern gerettet sind. Alle anderen Menschen werden leider vor ein Gericht kommen aber ich glaube, das unser Gott sehr geduldig und sehr gnädig ist und sehr vielen Menschen das Leben schenkt aufgrund ihrer Taten.

      Und was immer untergeht. Ich rede immer nur von der Zeit von Heute bis zum Ende der 1,000 Jahre nach Harmagedon. Danach findet das Gericht und die Auferstehung der Gerechten und Ungerechten statt, der Tod wird vernichtet und Gott wird eine neue Erde und einen neuen Himmel aufrichten und bei den Menschen wohnen. Insofern hat Gerd recht, es werden immer Menschen auf der Erde leben. Das streite ich auch nicht ab. Jetzt leben Menschen. Nach Jesu Wiederkunft leben Menschen auf der Erde (nämlich all die, welche nicht entrückt sind und Harmagedon überleben und in den 1.000 Jahren leben auch Menschen auf der Erde. Es werden Menschen geboren und es sterben Menschen.

      1. Lieber ManfredF,

        deine Antwort in Ehren, aber sie bringt kein Licht über die, die nach Römer 8 nicht den "Geist Christi" haben, und daher angeblich (!) sterben müssen (auf deutsch: vernichtet werden).
        DAS meinte ich mit "Adventistischer Ansicht", die lassen alle Nichtgläubigen auch "über die Klinge" springen.

         

        Ich kenne diese Sicht nicht nur von den STA, auch manche Freikirchen kommen zu dem Schluss, du gehörst offenbar dazu. Sind denn die Ansichten der ZJ - vergleichsweise - schlimmer? Daher mag ich nicht mehr irgend einer Kirche, die ihre Mitläufer veranlasst ihren etlichen § zu glauben, folgen. Auch mein diesbezüglicher Entscheid, muss ja keiner nachahmen!
        Gibt es noch irgend einen Bibel-Zukunftserforscher, der meine Darlegungen von heute Nachmittag widerlegt, oder ergänzt? Hallo Bruder Athalja, du kannst gut analysieren, wo man nachdenklich wird, auch dich will ich lesen! Unverschämt 😉

        Wenn: nein, auch DANKE!

      2. Tschango

        Ich denke dass bei einigen das "Harmagedon" so wie es die WTG lehrt noch zu tief im Gehirn verankert ist. In der Offenbarung steht dass der Teufel mal für 1000 Jahre eingesperrt wird. Nach den den 1000 Jahren wird er losgelassen und mit den ganzen Nationen Krieg führen (und diese sind wie Sand am Meer) . Also könnte es durchaus möglich sein dass man entrückt wird für 1000 Jahre und nach der grossen Schlacht von Harmagedon gibt es neue Himmel und neue Erde . Dann wenn die Erde neu ist kommt das Himmlische Jerusalem auf die gereinigte Erde.Zumindest kann man es so rauslesen aus der Offenbarung. Also ich finde der Manfred denkt in die richtige Richtung. Aber wie gesagt, alles mit Vorbehalt. Ist nur ein Gedanke von mir

        1. Edelmuth an Tschango

          Das ist gut, Tschango

          Dann wenn die Erde neu ist kommt das Himmlische Jerusalem auf die gereinigte Erde.

          Wer oder war ist das neue Jerusalem?

           (Offenbarung 21:15-17) . . .Der nun, der mit mir redete, hielt als Meßstab ein goldenes Rohr, damit er die Stadt und ihre Tore und ihre Mauer messe. 16 Und die Stadt liegt im Viereck, und ihre Länge ist so groß wie ihre Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr, zwölftausend Stadien; ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich. 17 Auch maß er ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, nach Menschenmaß, das zugleich Engels[maß] ist.

          Ein vollkommener Würfel von 12 000 Stadien (ca. 2 220 Kilometer) im Umfang, umgeben von einer 144 Ellen oder 64 Meter hohen Mauer. Eine buchstäbliche Stadt könnte niemals solche Maße haben. Sie würde eine Fläche beanspruchen, die ca. 14mal die Größe des heutigen Israels hätte, und sie würde in eine Höhe von fast 560 Kilometern reichen, also bis weit in den Weltraum hinaus.

          Die israelitische Bundeslade war mit purem Gold überzogen, doch das ganze Neue Jerusalem - sogar die breite Straße - ist "lauteres Gold gleich klarem Glas", es ist von einer Schönheit und stellt einen Wert dar, die unsere Vorstellungskraft übersteigen. Kein menschlicher Schmelzer könnte Gold von solcher Reinheit erzeugen.

           (Offenbarung 21:22-23) 22 Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. 23 Und die Stadt hat es nicht nötig, daß die Sonne oder der Mond auf sie scheint, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe war das Lamm.

          Ein Tempel setzt auch eine Priesterschaft voraus, die Jehova zugunsten des Volkes Opfer darbringt. Indes sind alle, die zum Neuen Jerusalem gehören, Priester (Offenbarung 20:6). Und das große Opfer, das vollkommene menschliche Leben Jesu, ist ein für allemal dargebracht worden.

          Die Beschreibungen des Neuen Jerusalems zeigen uns, dass sie keine buchstäbliche Stadt sein kann. Was symbolisiert das neue Jerusalem?

          Ede

          1. Tschango@Ede

            Hi Ede.

            Na du stellst fragen. Woher soll ich das wissen? Bin ich der liebe Gott? Ich habe nur aus der Offenbarung zitiert.

            Lg

        2. ManfredF

          Lieber Tschango

          ich glaube, viele Menschen haben keine Vorstellung davon, wie viele Menschen bereits auf der Erde lebten und heute to sind.

          Man sollte sich die aktuellen Zahlen einfach mal ansehen;

          http://www.worldometers.info/de/

          Aktuell LEBEN rund 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde,

          140 Mio. Babys wurden geboren in 2016 - also fast zwei mal die Bundesrepublik Deutschland und knapp die Hälfte der USA.

          60 Mio. sind gestorben

          Überschuss = 80 Mio. Menschen.

          Wenn wir nur davon ausgehen, dass jedes Jahr 10 Mio. Menschen sterben und das in den letzten 2000 Jahren dann sind seit Christi Geburt 20 Milliarden Menschen gestorben. Das mag etwas hoch gerechnet sein, zeigt aber schon im Ansatz, dass viel mehr Menschen tot sind als heute leben.

          Rechnet man nur 6000 Jahre Menschheit, dann dürften in den Gräbern mind. 40 Milliarden Menschen liegen. Wissenschafter gehen davon aus, dass insgesamt mehr als 90 Milliarden bisher auf der Erde gelebt haben, die aktuellen Menschen als nur einen Bruchteil alles jemals gelebten Menschen darstellt.

          Gehen wir davon aus, dass es so ist und nehmen wir an, 50% der Menschen werden aufgrund ihrer Taten Gnade bekommen und leben dürfen. Dann sind das je nach Schätzung zwischen 20 und 40 Milliarden Menschen.

          Die Erde besteht zu  70% aus Wasser. Die 30% Landfläche ist nicht durchgehend bewohnbar, allein schon vom Klima oder augrund der Höhe von der Luft (Berge usw.).

          Wer die Zahlen im obigen Link studiert, stellt fest, dieses Jahr wurden 12 Mio. Ha Land zu Wüste, insgesamt gibt es rund 150 Mio. Quadratkilometer Landfläsche, aufgeteilt auf alle 7 Milliarden Menschen sind das 21.285 qm pro Erdenbürger. Dabei ist aber Wüste usw. alles eingerechnet. Nutzbares Land um Essen anzubauen ist viel weniger. Pro Person rund 2.000 qm.

          Wenn auf der Erde aber nicht 7 Milliarden Menschen leben sondern 40 Milliarden Menschen, also 6mal mehr Menschen als heute, dann ist die Erde komplett überlastet.

          Abgesehen davon, dass nur begrenzte Ressourcen wie Wasser und land zur Verfügung stellen ist auch die Frage der Logistik, also wie versorge ich all diese Menschen mit dem notwendigen ein riesiges Problem.

          Gott ist allmächtig, aber er hat Naturgesetze gemacht an die wir als Menschen gebunden sind. Wir brauchen Luft, Wasser und Essen und Platz. Die Idylle, die ZJ immer in den Büchern sehen, dass jeder einen eigenen Weinberg, ein Haus und viel Land hat die ist unrealistisch wenn, wie die WTG behauptet, in den 1.000 Jahren ALLE Menschen auferstehen, die jemals gestorben sind weil sie eine zweite Chance bekommen und noch unrealitischer, wenn in den 1.000 Jahren niemand stirbt, Die Weltbevölkerung wächst jetzt schon jedes Jahr um 80 Mio, Mencshen trotz Krankheit, Kriege und Hunger. Also alle 12 Jahre sind 1 Milliarde Menschen neu dazugekommen, In 120 Jahren dann 10 Milliarden und in 1.000 Jahren dann 80 Milliarden Menschen, wenn die Todesrate bleibt. Wenn niemand stirbt, sind am Ende der 1.000 Jahre 120 Milliarden neue Menschen auf der Erde plus all der Auferstandenen usw.

          Also wer logisch denkt und rechnet dem muss klar sein, unser Planet ist nicht zukunftsfähig.

          Im Himmel ist unendlich Platz.

          So, wer jetzt denkt, die neue Erde und die neuen Himmel sind symbolisch zu verstehen der muss sich die Frage gefallen lassen: Sollen wir die Menschen aufeinanderstapeln?

          Die Aussage, dass es dann keine Geburten mehr gibt wenn die Erde voll ist die ist ebenfalls realitätsfern. Eine Welt, in der alle Menschen gleichalt sind, die ist extrem langweilig, unnatürlich und keinesfalls ein Paradies.

          Da finde ich die Aussicht, hier auf Erden ein erfülltes Leben zu führen, hundert oder auch ein paar hundert Jahre alt zu werden, Kinder und Enkel zu haben und angstfrei zu sterben um dann die Ewigkeit im Himmel zu verbringen in der Gewissheit, meine Lieben werden irgendwann dazukommen nachdem sie ein erfülltes Leben als Mensch hatten viel beruhigender und realistischer.

          Oder auch die Ansicht die neue Erde ist eine Erde, die viel größer ist als die aktuelle Erde wo mehr Menschen leben können. Oder vielleicht gibt es ja auch viele "Erden" die sobald sie "voll" sind ein "Einwanderungsstopp" bekommen und neue, unberührte Erden im Universum stehen dann zur Besiedlung an. Wer weiss das schon.

          Was ein wenig die Träume blockiert ist die Frage, warum Gott so lange warten sollte? Das Universum ist Milliarden von Jahre alt. Gibt es wirklich nur uns? Und wartet das Universum auf uns? Oder sind wir lediglich ein Planet von vielen und wir Menschen haben uns besonders schlecht benommen so dass Gott selbst kommen musste um "nach dem Rechten" zu sehen?

          fakt ist, wer ein wenig nachdenkt, der findet schnell heraus, dass das Konzept der WTG, die Menschen würden hauptsächlich auf der Erde leben und nur 144.000 gehen in den Himmel schon daran scheitert, dass die Erde viel zu klein ist.

          1. peetha@MF

            MF - ´ die ERDE ist viel zu klein´(?) ACH WATT -  zu klein ? ....

            - ach NEE  ... IHRE  ZAHLEN Rechner ..EI    ist,  schon Seeehr  .....aus der LUFT gegriffen. (WEIL....  Grundlegend FALSCH)

            DENN .....  rechnen wir noch das ungeborene Leben dazu, WIRD  die Rechnerei pervers.

            Und dennoch, bin ICK seehr ´erdverbunden´

            JUUTI ! - UND ....   für weitere lächerliche `ZahlenSPIELEREI´stehe  Ick NICHT  zur Verfügung

             

             

             

    2. Edelmuth an Gerd

      Näh, Gerd!

      Die "neue Erde" wird kommen, denn die Menschen im Millennium werden LEBEN, aber eben nicht im Himmel.
      Das soll vorerst genügen,...

      Das kann nicht genügen, so lange du nicht erzählst, was die neue Erde ist, und was mit der alten Erde geschieht. Es wird doch sicherlich nicht zwei Erden geben, eine neue und eine alte? Wenn es aber eine buchstäblich neue Erde gibt, dann gibt es auch einen buchstäblich neuen Himmel, und den über alle Etagen.

      Was wird mit Jehova? ER wohnt dort oben. Was wird mit den Engeln und den Menschen, die zu himmlischem Leben verherrlicht wurden?

      Bitte, Gerd, du bist dran.

      Ede

      1. Lieber Ede,

        warum gehst du nicht auf den HAUPTteil meiner Eingaben ein?

        Du führst nun auf einen Nebenpfad, um das Ganze zu nebolisieren? Die neue ERDE, das Millennium, war doch nicht das Hauptthema!

        Ich brauche zuerst eine Widerlegung, oder was auch immer, was man mit Römer 8 (die "nicht den Geist Christi haben") geschieht, w a s Ede? Das war im Mittelpunkt!

        ManfredF meint, die würden alle sterben, weil sie nicht gläubig wurden. WAS meinst du dazu, du darfst auch Bibelstellen zitieren?

        Jetzt kommt meine Antwort (Annahme) an dich: d i e werden ins Millennium gelangen, alle (beispielsweise) Pygmäen oder Eskimos, wo kein ZJ, kein Edelmuth, oder sonst ein Missionar, an ihre Zelten, oder Iglus, klopfte.

        WAS wir mit denen?

        Nun bist du dran, ich lausche mit Brille.....

        😉

        1. ManfredF

          Lieber Gerd

          ich muss doch noch etwas sagen. Du missverstehst das Wort "die sind des Todes".

          Da steht nirgends, dass Gott diese Menschen tötet.

          Es bedeutet ganz einfach, die welche den Geist Gottes nicht haben, die haben keine Hoffnung auf ewiges Leben im Himmel, die werden einfach ihr Leben auf Erden leben und dann sterben und tot bleiben. Ohne Hoffnung, ohne Auferstehung, ohne Ewigkeit.

          Mehr nicht.

          ManfredF

          1. Lieber ManfredF,

            die Menschehit bestand und besteht ja nicht nur aus Menschen zur Gerichtszeit über Engel und die Welt, als Christus dem Paulus das Leben in der Körperschaft Christi übermittelte!

             

            Vor Pfingsten vergingen Jahrtausende, mit Menschen aus dem Volk Israel, und aus den Heiden, die nie was von Jahwe gehört haben. Genauso beispielsweise die Menschen in den asiatischen und arabischen Ländern, seit einigen Jahrhunderten.

            Auch diese Menschen müssen wir doch in das ganze Geschehen mit einbeziehen. Wenn Jesus davon spricht, dass die Stunde kommt wo alle in den Gräbern seine Stimme hören und hervorkommen werden - welche Menschen sind denn das? Aus dem Grab raus und etliche gleich wieder rein?

            Vorschlag: damit nicht wir Beide uns in die Quere kommen, zitiere ich nun Texte, wie es die WTG, meiner Meinung garnicht schlecht, die Herauswahl aufzeigt, aus dem Einsichtenbuch. Da kannst du und jeder Mitleser, die Ansichten zitieren und widerlegen und wir kommen uns nicht persönlich in die Haare 😉

            Christliche Söhne Gottes.

            Wie Johannes 1:11, 12 deutlich macht, erhielt nur ein Teil der Israeliten die „Befugnis, Kinder Gottes zu werden“, nur solche, die Glauben an Christus Jesus bekundeten. Dieser jüdische „Überrest“ (Rö 9:27; 11:5) wurde durch das Loskaufsopfer Christi vom Gesetzesbund entbunden, durch den sie, obgleich er gut und vollkommen war, als Sünder verurteilt oder als Sklaven „dem Gewahrsam der Sünde“ übergeben worden waren; und so befreite Christus sie, damit sie „die Annahme an Sohnes Statt empfangen“ und Erben durch Gott werden konnten (Gal 4:1-7; vgl. Gal 3:19-26).
            Menschen von den Nationen, die früher „ohne Gott in der Welt“ gewesen waren (Eph 2:12), wurden ebenfalls durch Glauben an Christus mit Gott versöhnt und gelangten in ein Sohnschaftsverhältnis (Rö 9:8, 25, 26; Gal 3:26-29).
            Diese Christen bilden wie einst das Volk Israel ein Bundesvolk, werden sie doch in den „neuen Bund“ aufgenommen, der durch die Anwendung des vergossenen Blutes Christi rechtsgültig wurde (Luk 22:20; Heb 9:15). Allerdings handelt Gott mit den Christen, wenn er sie in diesen Bund aufnimmt, als einzelnen. Weil sie auf die gute Botschaft hören und Glauben ausüben, werden sie zu Miterben des Sohnes Gottes berufen (Rö 8:17; Heb 3:1), aufgrund ihres Glaubens an das Lösegeld von Gott „gerechtgesprochen“ (Rö 5:1, 2) und auf diese Weise „durch das Wort der Wahrheit hervorgebracht“ (Jak 1:18), indem sie als getaufte Christen „wiedergeboren“ werden, d. h. durch Gottes Geist als seine Söhne gezeugt oder hervorgebracht werden mit der Aussicht auf geistiges Leben im Himmel (Joh 3:3; 1Pe 1:3, 4). Sie haben nicht einen Geist der Sklaverei — eine Folge der Übertretung Adams — empfangen, sondern „einen Geist der Annahme an Sohnes Statt“, durch den sie ausrufen: „Abba, Vater!“ (der Ausdruck „Abba“ ist eine vertraute Anrede, ein Kosename) (Rö 8:14-17;). Da Christi Mittlerschaft und Priestertum besser sind und wegen der durch ihn zum Ausdruck kommenden unverdienten Güte Gottes ist das Sohnschaftsverhältnis der geistgezeugten Christen ein vertrauteres Verhältnis zu Gott, als es bei dem natürlichen Israel der Fall war (Heb 4:14-16; 7:19-25; 12:18-24).
            Die Sohnschaft bewahren.

            Ihre „neue Geburt“ zu dieser lebendigen Hoffnung (1Pe 1:3) ist an sich keine Garantie für den Fortbestand ihrer Sohnschaft. Sie dürfen ihrem sündigen Fleisch nicht nachgeben, sondern müssen sich „durch Gottes Geist“ leiten lassen; außerdem müssen sie bereit sein, wie Christus zu leiden (Rö 8:12-14, 17). Sie müssen „Nachahmer Gottes als geliebte Kinder“ sein (Eph 5:1), seine göttlichen Eigenschaften — Friedsamkeit, Liebe, Barmherzigkeit und Güte — widerspiegeln (Mat 5:9, 44, 45; Luk 6:35, 36), sich als „untadelig und unschuldig“ gegenüber den Dingen erweisen, die charakteristisch sind für die ‘verkehrte und verdrehte Generation’, unter der sie leben (Php 2:15), sich von ungerechten Handlungen reinigen (1Jo 3:1-4, 9, 10).
            Die völlige Annahme an Sohnes Statt.

            Obwohl dazu berufen, Gottes Kinder zu sein, besitzen sie, solange sie im Fleisch sind, nur ein „Unterpfand für das, was kommen soll“ (2Ko 1:22; 5:1-5; Eph 1:5, 13, 14). Aus diesem Grund konnte der Apostel, der von sich und seinen Mitchristen sagte, sie seien bereits „Söhne Gottes“, dennoch erklären: „Wir selbst, die wir die Erstlingsfrucht, nämlich den Geist, haben, ja wir selbst seufzen in unserem Innern, während wir ernstlich auf die Annahme an Sohnes Statt warten, die Befreiung durch Lösegeld von unserem Leib“ (Rö 8:14, 23). Somit wird ihre Sohnschaft erst voll und ganz Realität, wenn sie die Welt durch Treue bis in den Tod besiegt haben und als Geistsöhne Gottes und „Brüder“ Christi Jesu, des bedeutendsten Sohnes Gottes, auferweckt werden (Heb 2:10-17; Off 21:7; vgl. Off 2:7, 11, 26, 27; 3:12, 21).
            Die zu diesem himmlischen Leben berufenen geistigen Kinder Gottes wissen, daß sie seine Kinder sind, weil Gottes ‘Geist mit ihrem Geist bezeugt, daß sie Gottes Kinder sind’ (Rö 8:16). Das bedeutet offensichtlich, daß ihr Geist als treibende Kraft in ihnen wirkt und sie motiviert, positiv auf das zu reagieren, was der Geist Gottes im inspirierten Wort Gottes über diese himmlische Hoffnung sagt, sowie darauf, wie Gott durch diesen Geist mit ihnen handelt. Auf diese Weise haben sie die Gewißheit, daß sie in der Tat Gottes geistige Kinder und Erben sind.

            Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes.

            Der Apostel Paulus spricht von der „Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden wird“, und auch von der ‘sehnsüchtigen Erwartung der Schöpfung’, die „auf die Offenbarung der Söhne Gottes“ harrt (Rö 8:18, 19). Da die Herrlichkeit dieser Söhne eine himmlische ist, liegt es auf der Hand, daß der „Offenbarung“ ihrer Herrlichkeit ihre Auferstehung zu himmlischem Leben vorausgehen muß. (Vgl. Rö 8:23.) Aus 2. Thessalonicher 1:6-10 geht jedoch hervor, daß noch mehr damit verbunden ist; dort wird von der „Offenbarung des Herrn Jesus“ gesprochen, der richterliche Strafe über alle bringt, die Gott verurteilt hat, und zwar „zu der Zeit, da er kommt, um verherrlicht zu werden in Verbindung mit seinen Heiligen“.
            Die Worte des Paulus, daß die „Schöpfung“ auf diese Offenbarung harrt und dann „von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“, lassen erkennen, daß außer diesen himmlischen ‘Söhnen Gottes’ noch andere aus ihrer Offenbarung in Herrlichkeit Nutzen ziehen (Rö 8:19-23). Das mit „Schöpfung“ wiedergegebene griechische Wort kann irgendein Geschöpf — Mensch oder Tier — bezeichnen oder auch die Schöpfung im allgemeinen. Die Worte, mit denen Paulus in diesen Versen darauf Bezug nimmt, z. B. „sehnsüchtige Erwartung“, „harrt“, „der Nichtigkeit unterworfen worden, [allerdings] nicht durch ihren eigenen Willen“, „[wird] von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden“, um die herrliche Freiheit „der Kinder Gottes“ zu erlangen, und daß sie „zusammen . . . seufzt“, so wie die christlichen „Söhne“ in ihrem Innern seufzen, weisen eindeutig auf die menschliche Schöpfung hin, auf die Menschheitsfamilie, also nicht auf die Schöpfung im allgemeinen, einschließlich der Tiere, Pflanzen und anderer Schöpfungen, seien sie belebt oder unbelebt. (Vgl. Kol 1:23.) Das muß bedeuten, daß die Offenbarung der Söhne Gottes in Herrlichkeit für andere Glieder der Menschheitsfamilie die Gelegenheit erschließt, mit Gott in ein tatsächliches Sohnschaftsverhältnis zu gelangen und sich der Freiheit zu erfreuen, die mit diesem Verhältnis verbunden ist.

            Da sich die Prophezeiung über den „Ewigvater“ auf Christus Jesus bezieht (Jes 9:6) und die christlichen „Söhne Gottes“ seine „Brüder“ werden (Rö 8:29), muß es noch andere Glieder der Menschheitsfamilie geben, die durch Christus Jesus Leben erlangen, die aber nicht seine Miterben, Mitkönige und Mitpriester sind, sondern seine Untertanen, die er regiert. (Vgl. Mat 25:34-40; Heb 2:10-12; Off 5:9, 10; 7:9, 10, 14-17; 20:4-9; 21:1-4.)
            Es gilt auch zu beachten, daß Jakobus (1:18) diese geistgezeugten „Söhne Gottes“ als „eine gewisse Erstlingsfrucht“ der Geschöpfe Gottes bezeichnet...
            Fetthervorhebung von mir.

            Es darf obiger Text "zerlegt" werden, gewissermaßen nach Lust, Laune, oder Einsicht, aber Widerlegungen sollten natürlich schon eine Begründung aufweisen.

            Wird es  Gläubige geben, die nicht zur Sohnschaft gezeugt wurden und im Millennium auf Erden leben? Wir lesen in Jes. 65 von dem Jüngling der wegen seiner Übertretung als 100-Jähriger stirbt. Sterben die anderen Menschen, die dann im Millennium zu Jesus geführt werden, an Altersschwäche?

            Unsere Zukunft, das Wie und das WO sollte uns schon interessieren, oder ist das egal? Fragt grüßend -

            Gerd

            1. ManfredF

              Lieber Gerd

              anscheinend lässt es dich nicht locker und du möchtest noch eine andere Ansicht. Nun denn,

              Es gibt die Menschen, die nach dem Gesetz beurteilt werden - zum einen die Israeliten und zum anderen die Heiden, die nach den Gesetzen beurteilt werden, die Gott in uns Menschen verankert hat,

              Und es gibt Christen, die durch die Annahme von Jesus bereits gerettet sind und nicht vor Gericht kommen,

              Da Christen nicht vor ein Gericht kommen, können die in Offenbarung 20 genannten Toten, die auferstehen werden (die Gerechten und die Ungerechten) nur Nichtchristen sein

              Die Bibel spricht nirgends davon, dass wir eine zweite Chance bekommen. Bis zu unserem Tod können wir uns für Jesus entscheiden, danach nicht mehr.

              Gott wird also all die Menschen, die an der zweiten Auferstehung teilhaben nur nach ihren Taten beurteilen.

              Es wird nicht so sein, dass man in der zweiten Auferstehung ist und dann noch Bewährungszeit bekommt. ZJ behaupten, mit dem Tod wären die Sünden bezahlt und jeder der aufersteht bekommt eine zweite Chance und darf in diesem zweiten Leben beweisen dass er es wert ist ewig zu leben.

              Ich kann das nicht in der Bibel finden. Die zweite Auferstehung ist soweit ich das lese ein Gerichtstag. Was geschieht vor Gericht? Ein Richter beurteilt die Taten der vor Gericht stehenden und fällt dann das Urteil, schuldig oder nichtschuldig.

              Ich bin zwar sicher, Gott ist gnädig und wird nur sehr selten ein Todesurteil sprechen, so dass auch Hindus, Moslems oder ZJ usw. eine Chance haben aufgrund ihrer Taten ewiges leben zu bekommen aber ich bin mir auch sicher, dass die welche nicht gerettet werden danach in den Feuersee, den zweiten Tod kommen. Also auferstehen, feststellen, dass es einen Gott gibt, beurteilt werden nach dem was man getan hat und dann ein Urteil bekommen.

              Wer das für grausam hält, der sollte sich fragen, ob die Sintflut nicht auch grausam war oder die vielen Kriege der Israeliten wo Gott befahl, alles zu töten. Und die Bibel sagt selbst, es ist grausam in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen (oder schrecklich usw)

              Wenn jeder, der aufersteht, eine zweite Chance bekommt, wozu ist Jesus dann gestorben?

              Ich denke, du verstehst immer noch nicht, wie ich das ganze sehe. Leider. Obwohl ich es deutlich genug formuliert habe. Unter CHRISTEN gibt es keine zwei Klassen, keine zwei Hoffnungen. Alle sind Kinder Gottes und Miterben und damit haben alle eine himmlische Hoffnung.

              Für alle die, welche in der zweiten Auferstehung "landen" gilt das nicht. Denn nachdem diese durch das Gericht gegangen sind, wird der Tod vernichtet, eine neue Erde und ein neuer Himmel entstehen und Gott bei den Menschen auf der Erde wohnen.

              Ich kann doch nicht mehr in die Bibel reinlesen als was da steht? und ich bitte darum, mich nicht mehr zu dem Thema direkt anzusprechen. Ich habe doch schon alles dazu gesagt, so wie ich das sehe. Es macht doch keinen Sinn, dass ständig zu wiederholen, wenn du das anders siehst, ist doch in Ordnung. Stört mich nicht. Warum sollte es das? Wir haben einen freien Willen und können uns über alles Gedanken machen. Und diese auch äußern. Wir müssen nur auch damit leben, dass andere Menschen andere Gedanken haben.

               

    3. M.N.

      Ihr Lieben,

      (1)

      wo ist der auferstandene Jesus Christus? Siehe Großschreibung in den jeweiligen Verszitaten:

      Apg 7,55:

      "Er aber blickte voll Heiligen Geistes zum HIMMEL auf und sah Gottes Herrlichkeit und JESUS ZUR RECHTEN GOTTES stehen. Da rief er: "Ich sehe jetzt den HIMMEL offen und DEN MENSCHENSOHN ZUR RECHTEN GOTTES stehen!"

      Eph 1,20:

      "…in welcher er [der Vatergott, siehe V. 17] gewirkt hat in dem Christus, indem er ihn aus den Toten auferweckte; und er setzte ihn zu seiner Rechten IN DEN HIMMLISCHEN ÖRTERN."

      Heb 7,26; 9,24:

      "Gerade einen solchen Hohenpriester mußten wir auch haben. Er ist heilig, unberührt vom Bösen, unbefleckt; er ist aus dem Bereich der Sünder weggerückt und HOCH ERHÖHT ÜBER ALLE HIMMEL." – "Der Christus IST … EINGEGANGEN … IN DEN HIMMEL SELBST, um jetzt VOR DEM ANGESICHT GOTTES für uns zu erscheinen."

      1Pet 3,22:

      "Welcher, IN DEN HIMMEL GEGANGEN, zur Rechten Gottes ist."

      (Versliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)

      (2)

      Was sagte Jesus den Gliedern seines Leibes betreffs ihrer "Zukunftserwartung" aka "Hoffnung"?

      Joh 14,3; Joh 17,24:

      "Wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und WERDE EUCH ZU MIR NEHMEN, AUF DASS, WO ICH BIN, AUCH IHR SEIET. …Vater, ich will, daß die, welche du mir gegeben hast, auch BEI MIR SEIEN, WO ICH BIN, auf daß sie meine Herrlichkeit schauen."

      1Kor 15,42.44.49.51.53:

      "Es wird auferweckt IN UNVERWESLICHKEIT (aphtharsía, Verfallslosigkeit - kein Charakteristikum der physischen Welt)… es wird auferweckt EIN GEISTIGER LEIB (sōma pneumatikón, "pneumatisch", also nichtstofflich)… wie wir das Bild dessen von Staub getragen haben, so WERDEN WIR AUCH DAS BILD DES HIMMLISCHEN TRAGEN… wir werden aber alle VERWANDELT werden… Denn dieses Verwesliche muß UNVERWESLICHKEIT (aphtharsía) ANZIEHEN, und dieses Sterbliche UNSTERBLICHKEIT (athanasía, Todeslosigkeit) ANZIEHEN."

      1Thess 4,17:

      "Wir, die Lebenden, die übrigbleiben, werden … entrückt werden in Wolken DEM HERRN (Kýrios = Jesus Christus) ENTGEGEN IN DIE LUFT; und also WERDEN WIR ALLEZEIT BEI DEM HERRN (Kýrios) SEIN."

      Heb 3,1; 10,19.20; 12,22-24:

      "Heilige Brüder, Genossen der HIMMLISCHEN BERUFUNG… Da wir nun, Brüder, Freimütigkeit haben zum Eintritt IN DAS HEILIGTUM (der Himmel, siehe 9,24) durch das Blut Jesu, den neuen und lebendigen Weg, welchen er uns eingeweiht hat durch den Vorhang, das ist sein Fleisch… ihr seid gekommen zum Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem HIMMLISCHEN Jerusalem; und zu Myriaden von ENGELN, der allgemeinen Versammlung; und zu der Versammlung der Erstgeborenen, die IN DEN HIMMELN angeschrieben sind; und ZU GOTT, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten; und ZU JESU, dem Mittler eines neuen Bundes…"

      1Pet 1,3.4; 5,4:

      "Gott … hat … uns wiedergezeugt zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unverweslichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, WELCHES IN DEN HIMMELN AUFBEWAHRT IST FÜR EUCH. … Wenn der archipoímen (Oberhirte = Jesus Christus, siehe Heb 13,20; 1Pet 2,25) offenbar geworden ist, so WERDET IHR DIE UNVERWELKLICHE KRONE DER HERRLICHKEIT EMPFANGEN."

      (3)

      Wieviele "Berufungen" oder "Hoffnungen" gibt es gemäß dem NT?

      Joh 10,16:

      "Es wird EINE Herde, ein Hirte sein."

      Eph 4,4 (Albrecht):

      "Es ist NUR EIN LEIB, und (darin waltet) nur ein Geist, wie es auch NUR EINE HOFFNUNG gibt, zu der ihr berufen worden seid."

      (4)

      Betreffs des Begriffes "Erde" und "irdischer" Bezugnamen im NT - Auszug aus dem Glossar, Eintrag "Erde":

      "Bedeutung der Begriffe "Erde" (hebr. אֶרֶץ äräz, "Land"; seltener תֵּבֵל tēvel, "ertragfähiges Land"; poetisches Synonym von äräz. Beide Begriffe sind nicht auf den Erd-Planeten bezogen, auch in Gen 1,1 sowie Hi 38,4 nicht, sondern auf "Land/Erdboden" als Gegenpol zu "Lufthimmel/Atmosphäre") … [sind] im Kontext der an das "Alte Israel" gerichteten Segensversprechungen zu betrachten… Nach Meinung aller Bibelgelehrten ist äräz (Land; Erdboden) Synonym und Sinnbild für das "verheißene Land", in dem Wohlstand, Frieden und Ruhe herrschen sollte, so wie z. B. während der 40-jährigen Friedenszeit unter Salomos Herrschaft verkörpert. Christus, mit seinem Ps 37,11-Zitat in Mat 5,5 greift diesen Gedanken auf und überhöht ihn in unphysisch/überzeitlichem Sinn, indem er ihn generisch auf die Summe aller göttlichen Segnungen für die Gerechten bezieht… So, wie gemäß dem Hebräerbrief die AT-Priesterdienste, die Stiftshütte sowie das mosaische Gesetz (Heb 8,5; 9,9; 10,1; vgl. Kol 2,17) ein "Abbild (ὑπόδειγμα hypódeigma) und Schatten (σκιά skía) der himmlischen Dinge, ein Gleichnis (παραβολή parabolē), doch nicht der Dinge Ebenbild" sind, genauso könnte es sich mit dem Begriff "Erde" und den NT-Beschreibungen von noch zukünftigen "irdischen Segnungen", insbesondere denen der Offb. verhalten. Das, was sich während der Herrschaft Salomos und auch zeitweise im Rahmen der Erfüllung der nachexilischen  Wiederherstellungsprophezeiungen im "Alten Israel" realisierte, ist "Abbild, Schatten und Gleichnis" dessen, was die Glieder des "Leibes Christi" im himmlisch/geistigen Bereich, in der ewigen Gegenwart Gottes und Christi, erwartet. …"

      Wenn gemäß Offb 21,1 das Neue Jerusalem "aus dem Himmel herniederkommt" (und dem "Herniederkommen" wird "AUF DIE ERDE herniederkommen" untergeschoben – im Text steht das allerdings nicht, selbst wenn in V. 1 von einer "neuen Erde" die Rede ist, was auch immer das bedeuten mag), dann erkläre mir mal bitte jemand, wie es ablaufen soll, wenn ein Kubus mit einer Kantenlänge von fast 2500 km (Offb 21,16) auf unseren physischen Erdplaneten kommt und sich dort niederläßt. Allein dieses Detail zeigt ganz klar, daß wir es mit unphysisch/unräumlichen Entitäten und Gegebenheiten zu tun haben, und so wird es auch ausnahmslos – mit Ausnahme von extrem-Tunnelblick-Fundamentalos wie z. B. der JW.Org – verstanden.

      All dies scheint für mich die Frage nach dem Wesen und dem Inhalt – der Ausrichtung – der christlichen Hoffnung zu beantworten. Gemäß dem überwältigenden Zeugnis der Schriften kommen der Vatergott und der verherrlichte Christus nicht "hierher zu uns" in physische Raumzeitlichkeit, sondern wir – als Glieder der wahren Enklesia, des "Leibes Christi" – "gehen zu ihnen hinauf". Das ist allerdings nur meine bescheidene Meinung zu diesem Thema.

      Gruß,
      M.N.

      1. ManfredF

        Lieber M.N.

        danke für diesen sehr aufschlussreichen Text. Gerade der letzte Teil hat mir einige interessante neue Dinge gezeigt über die es sich nachzudenken lohnt.

        Manfred F.

      2. hei-bea

        Lieber M.N.,

        habe mit großem Interesse Dein "Statement" verinnerlicht, bleibe aber trotzdem für mich dabei,

        was Till Lindemann von Rammstein singt ( Lied : Engel) : Gott weiß, ich will kein Engel sein...

        Ich fühl mich einfach n i c h t gezogen in diesem "Verständnis" von Euch, "heilig" zu dienen

        bei Jesus im Himmel! Aber, wer weiß, was die Zukunft bringt...Trotz Eurer "Erkenntnisse"

        schließe ich für mich und andere ( die sich hier zu dem Thema vielleicht lieber nicht äußern

        wollen) die "irdische" Hoffnung n i c h t aus!

        Rutscht alle gut ins neue Jahr wünscht Euch               hei-bea aus dem Harzgebirge

         

      3. Edelmuth an M.N.

        Hallo M.N.

        Fairer Weise muss man darauf hinweisen, dass Stephanus eine Vision hatte, denn kein Mensch kann Gott buchstäblich sehe und leben.

        (2. Mose 33:20-23) . . .Und er fügte hinzu: "Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben." 21 Und Jehova sagte ferner: "Hier ist ein Ort bei mir, und du sollst dich auf den Felsen stellen. 22 Und es soll geschehen, daß ich dich, während meine Herrlichkeit vorübergeht, in eine Höhle des Felsens stellen will, und ich will meine Handfläche schirmend über dich halten, bis ich vorübergegangen bin. 23 Danach will ich meine Hand wegnehmen, und du wirst in der Tat meinen Rücken sehen. Doch mein Angesicht kann nicht gesehen werden."

        Stephanus glaubte zu recht Jehova und Jesus zu seiner Rechten im Himmel.

        Ede

        1. Winfried Mertens

          Winfried an Edelmuth und M.N.

          Hallo Edelmuth, Du gehst davon aus, Jehova=der Vater.
          Lässt sich das in der Bibel belegen?
          Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

          1. Edelmuth an Winfried

            Kein Problem, Winfried

            (2. Mose 3:15) . . .Dies sollst du zu den Söhnen Israels sagen: ‚Jehova, der Gott eurer Vorväter, der Gott Abrahams, der Gott ?sa·aks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt.' Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit, und dies ist mein Gedenk[name] für Generation um Generation.

            (Jesaja 64:8) . . .Und nun, o Jehova, du bist unser Vater. Wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer; und wir alle sind das Werk deiner Hand.

            (Matthäus 6:9) . . .Ihr sollt daher auf folgende Weise beten: ,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt.

            (Johannes 20:17) . . .‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.' "

            Ede

            1. FDS

              Hallo Ede

              Erkläre mir bitte folgenden Vers: 1 Mose 19 : 24

              Then the LORD(Yah-weh) rained on Sodom and on Gomorrah brimstone and fire from the LORD(Yah-weh) from heaven.

              Ist es nur der Vater ? Könnte es auch Vater + Sohn sein ?

              Wenn ja, dann ist Jehova=Vater und Jehova=Sohn.

              Wie siehst du das ?

              Lg Frank

               

              1. Edelmuth an FDS

                Guten Morgen FDS

                Mehrfach mal habe ich versucht dir meine Antwort mitzuteilen. Offenbar hat jemandem meine Antwort nicht gefallen. Sie wurde jedes mal gelöscht. Nun findest du sie hier.

                http://www.bechhaus.de/phpBB2/viewtopic.php?p=34790#34790

                Ede

                1. Lieber Bruder Edelmuth,

                  wünsche Dir und Deine Familie ein frohes neues Jahr.

                  Ich kenne Dich nicht persönlich aber, durch Deine Kommentare habe Dich kennengelernt.

                  Ich mag und respektiere Dich genauso wie alle andere Schwestern und Brüdern hier.

                  Wer kein Kritik ertragen kann oder will, kann doch einfach nicht weiter eingehen auf die Kommentare von Dir oder von mir.

                  Ich persönlich lese gerne auch Deine Kommentare obwohl, ich manchmal nicht gleichgesinnt bin mit Dir.

                  Wissen Sie, was ich überhaupt nicht mag hier bei BI, das manche Kommentare nicht frei geschaltet werden.

                  Das ist auch in meinem Auge nicht korrekt, dann brauchen wir JW.Org auch nicht kritisieren weil die Zeugen Jehovas mundtot gemacht werden.

                  Mit freundlichen Grüßen

                  Knecht Jesu Christi

                  PS: Ich möchte niemanden hier angreifen nur meine Meinung sagen, bitte um Entschuldigung wenn ich jemanden verletzt habe.

              2. Winfried Mertens

                Hallo FDS....kein Problem....ich rede auch mit drei Buchstaben.....und erlaube mir, einen Kommentar zu schreiben, wenn es okay ist.
                Mir persönlich gehen folgende Verse nicht aus dem Kopf. Ich hatte sie auch schon mit Ede  diskutiert:
                1.Kor.10:9
                "Lasst uns den Christus auch nicht auf die Probe stellen..."
                Lies das mal in unterschiedlichen Übersetzungen. Du wirst feststellen, dass hier keine Einheitlichkeit besteht. Je nach dem welcher Überzeugung der Übersetzer angehört, wird er übersetzen. Jehovas Zeugen natürlich: "Lasst uns Jehova nicht auf die Probe stellen...."
                Allerdings ist "Jehova" aus meiner Sicht eine Bibelfälschung, denn dieser Name steht in keiner...in gar keiner Abschrift.
                Joh.12:41,42
                Lies einmal den Zusammenhang und auch die AT-Bezüge.
                "Jesaja sagte diese Dinge, weil er seine Herrlichkeit sah, und er redete von ihm. Dennoch glaubten viele von den Vorstehern an ihn..."
                WER IST DER "IHN"?
                Ohne dogmatisch werden zu wollen, behaupte ich: Der "ihn" ist unser Herr Jesus Christus. In Jesaja 6 allerdings wird nur von Jehova gesprochen.
                Aus meiner Sicht: Einer von vielen Texten, die im AT Jehova meinen und im NT Jesus Christus.
                Luk.3:4-6
                "Bereitet den Weg des Herrn"
                In Jes.40:3 ist von Jehova die Rede. In Luk 3:4 von Jesus Christus.
                Röm.10:13
                Von wem spricht ganz Römer 10?
                Lies selbst!
                Joel 2:32 spricht von Jehova. Aber Röm.10:13 von Jesus Christus.
                AN DIE FRONT IHR  BIBELFORSCHER!
                Noch einer geht:
                Sach.12:10
                "...sie werden gewiss auf den schauen, den sie durchstochen haben, und sie werden sicherlich um ihn klagen..."
                Sacharja 12 spricht von JEHOVA......oder nicht?!
                Joh.19:34 aber von Jesus Christus....oder nicht?!
                Lieber FDS, zu welchem Schluss Du kommst, weiß ich nicht. Ich für meinen Teil komme zu dem Schluss, dass "Wenn ja, dann ist Jehova=Vater und Jehova=Sohn."
                Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

            2. Winfried Mertens

              Winfried an Edelmuth,
              danke, Ede, diese Texte sind überzeugend.
              Was machst Du nun mit den Texten, die im AT auf Jehova und im NT auf Jesus angewandt werden? Zeigen die nicht, dass Jehova nicht der Vater ist, sondern eher der Vater UND der Sohn?! Jesus lehrte beten: "Dein Name werde geheiligt..." Auffällig ist für mich an dieser Stelle, dass er NICHT gesagt hat: Dein Name Jehova werde geheiligt.
              Könnte "Vater" nicht der Name des Vaters sein, denn diesen "Namen" hat Jesus Christus doch wirklich umfangreich bekannt gemacht und NICHT Jehova. Jehova war doch bekannt aber Gott mit "Vater" anzureden, nicht. Dass "Vater" der Name Gottes ist, zeigt doch auch folgendes Zitat von Jesus: "...NENNT niemand auf der Erde euren Vater, denn EINER ist euer VATER, der himmlische." (Mat.23:9) (Großbuchstaben von mir)
              Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

              1. FDS

                Hallo Winfried

                Die Seite von Ron habe ich kurz überflogen und meine es auch so in der Art zu verstehen. Jesus trat im AT öfters im Namen seines Vaters(Yaweh-Jehovah) , oder auch als ,,der Engel des HERRN" auf.

                1Mose 16:7 , Punkt [2].

                http://www.way2god.org/de/bibel/1_mose/16/7/?hl=1#hl

                1Mose 18:13 und Vers 22 etc.

                13 Da sprach der HERR (Yahweh) zu Abraham: Warum lacht Sarah.....

                22.....aber Abraham blieb noch stehen vor dem HERRN (Yahweh).

                http://biblehub.com/interlinear/genesis/18.htm

                Lg Frank

                 

                1. Winfried Mertens

                  Winfried an die drei Buchstaben FDS

                  Lieber FDS, ich sehe das ganz ähnlich wie Du.
                  Wagst Du denn dann auch die Konsequenz, den Namen Jehova als nicht mehr gebräuchlich zu betrachten?
                  Wäre schon heftig für einen Zeugen Jehovas wie mich, der 47 Jahre mit diesem Namen aufgestanden ist und mit diesem Namen ins Bett gegangen ist und der auf Kongressen und Zusammenkünften fast nur diesen Namen gehört hat.....viel viel öfter als den Namen Jesus Christus.
                  Wollen wir die Konsequenz daraus ziehen, in Zukunft unsere Gebete genauer....nach genauerer Erkenntnis zu adressieren?
                  Liebe Grüße, Winfried

          2. Spontan

            Ich merke nun, dass ich hier definitiv im falschen Film bin. Entweder hier verarschen einige oder deren Dummheit ist nicht zu toppen...somit bin ich dann mal eben weg...machst gut! Bye!

            1. Nachdenker an Spontan

              Hallo Spontan,

              Schade. Was nervt dich im Besonderen?

              Hast du Lust mir das über meine Mailadresse mitzuteilen??

              Grüße

              Nachdenker

            2. peetha@Spontan

              auch von mir ..., ein (spontanes)....   ? -.... oder ein ´artikuliertes´ .... Schade

              1. Spontan

                Spontan @ Peetha, Nachdenker u. M.N.

                Ich möchte euch nicht im Unklaren lassen, deswegen melde ich mich noch einmal:

                Die Frage von einem Kommentarschreiber, ob aus der Bibel zu entnehmen ist, ob Jehova der Vater ist, hat das Fass zum überlaufen gebracht. Aber die vehementen Versuche einiger, hier zur Überzeugung zu bringen, dass es ausschliesslich eine himmlische Hoffnung gibt oder die Meinung, dass es für den Glauben unwichtig sei, ob Leben im Himmel oder auf der Erde, ist für mich nicht nur müssig, sondern niederreissend!

                Wenn man irgendjemand fragt, ob er lieber in Jamaika oder in Sibirien leben will, denke ich, dass jeder darauf genau zu antworten weiss. Und für Bibelgläubige soll es egal oder unwichtig sein, ob man in Zukunft im Himmel oder auf der Erde lebt? Also für mich ist es von essentiellem Belang, dass ich eine Hoffnung auf ewiges Leben auf der Erde habe...deswegen bauen für mich die Kommentare diesbezüglich sehr ab.

                Ich werde mich nun definitiv nicht mehr melden..aber trotzdem Danke für eure Nachfragen.

                Ich wünsche euch alles Gute und viel Glück u. Gesundheit für das nun sehr bald komende neue Jahr!

                Liebe Grüsse von Spontan

                 

                1. M.N. @ Spontan

                  Tja, da kann man wohl nichts machen. Jeder wähle seinen eigenen Pfad. Ich möchte nur meinerseits klarstellen, dass ich mir Dein "Die vehementen Versuche einiger, hier zur Überzeugung zu bringen, dass es ausschliesslich eine himmlische Hoffnung gibt" nicht anziehe, denn nichts liegt mir ferner, als "andere von irgend etwas zu überzeugen" - in meinem vorigen Post habe ich ausschliesslich die Bibel, sowie philologische Fakten betreffs des biblischen Gebrauchs des "Erde/Land"-Begriffes zur Sprache gebracht. Was andere daraus machen ist ihre eigene Sache. Wenn jemand darauf besteht, auf dem Mars, der Sonne oder auf Alpha Centauri zu leben, so soll mir das recht sein. Was für mich zählt ist "sola scriptura", und wenn mein Weltbild nicht mit "sola scriptura" übereinstimmt, dann muss sich nicht die Schrift mir anpassen, sondern ich ihr. Doch wie heißt es so treffend: "Der eine hält einen Tag heiliger als den anderen; der andere achtet alle Tage gleich. Jeder handle hier nach seiner Überzeugung!" - Röm 14,5

                  Gruß,
                  M.N.

  5.  
    Ja, Tommy es ging auch bei mir sehr, sehr lang, bis ich das verstanden habe. Aber ich verstehe dich nicht ganz. Was meinst du wegen der Dreieinigkeit. Gott ist EINER, wirklich EINER, der Vater vom Sohn und NICHT DREI IN EINEM oder hast du eine andere Meinung?.
     
    LG Noomi
     

    1. Winfried Mertens

      Winfried an Noomi und Tommy

      Hallo Ihr Lieben, scheiden sich nicht die "Geister" an der Frage, ob "Gott" "Geist" ist (Joh.4:24) und  "Liebe" ist (1.Joh.4:8) oder einen "himmlischen Körper" hat?! (1.Kor.15:40)
      Wenn Gott "Geist" ist und "Liebe" ist, dann sind der Vater und der Sohn....und der Heilige Geist "Gott".
      Nur von unserem Herrn Jesus Christus wissen wir doch sicher, dass er "körperlich" ist:
      "Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Göttlichkeit körperlich." (Kol.2:9)
      Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

      1. Tommy

        Nee Winfried,

        glaube das ist unbestritten. Habe Noomi aber gerade was geschrieben.

        Aber, immer gerne bereit dazuzulernen.

        Tommy

    2. Tommy

      Nun Noomi,

      ich will sagen, dass jemehr und oefter ich mich mit der Schrift beschaeftige, desto mehr wird mir die Untrennbarkeit von Jesus zu Gott bewusst. Natuerlich, wenn sie tatsaechlich koerperlich (wenn man das mal so sehen will) eins waeren koennte Jesus seinem Vater nicht wieder alles uebergeben. Wuerde fuer mich keinen Sinn machen. Und doch nannte Thomas Jesus selbst mein Herr und mein Gott!?!?! Wie duerfen wir das verstehen?

      Wie muessen wir das verstehen?

      Das sagte Thomas zu Jesus obwohl kein Mensch Gott sehen kann und leben! Und doch........

      Ich sehe da, tut mir leid, eine relativ grosse Untrennbarkeit und eine sehr grosse Goettlichkeit Jesu.

      Wie gesagt, die Protestanten nennen das Dreieinigkeit.

      Ich lass mich gerne verbessern, ist bis Dato aber niemandem so recht gelungen, wobei mir einige, auch hier Mitschreiber, uf den Weg geholfen haben. Danke dafuer nochmal.

      Ich lese weiter in der Bibel und hoffe auf den Geist, der, wenn Jesu es will (denn was des Vaters ist, ist auch seins) und somit Gott (denn die beiden sind eins, sagte ebenfalls der Herr) uns weiterhilft.

      Schwierig was?

      Ich bleibe aber dabei, wir sollten alle nicht aus den Augen verlieren was der Herr uns in der sogenannten Bergpredigt sagte. Darauf kommt es an.

      Tommy

      1. Winfried Mertens

        Winfried an Tommy und Noomi

        Hallo Ihr Lieben, Jesus sagte: "Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott." (Joh.20:17) Stellt uns dies nicht auf EINE STUFE  mit unserem Herrn aber auch Bruder und FREUD Jesus Christus?! "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Ich nenne euch nicht mehr Sklaven (....auch nicht "treue und verständige Sklaven"....???!!! / Einfügung von mir), denn ein Sklave weiß nicht, was sein Herr tut. Ich habe euch aber Freunde genannt, weil ich euch alle Dinge, die ich von meinem Vater gehört habe, bekanntgegeben habe." (Joh.15:14)
        Wir gehen Themen an, die Weltgeschichte geschrieben haben. Ich versuche mir Respekt davor aufzuzwingen. Die Teilnehmer am Konzil von Nicäa (Wikipedia):
        Die Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
        Kaiser Konstantin hatte alle 1800 Bischöfe der damaligen christlichen Kirche (etwa 1000 im griechischen und 800 im lateinischen Sprachraum) brieflich zur Teilnahme aufgefordert und übernahm die Reisespesen der etwa 300 Bischöfe, die die Einladung annahmen.
        Da jeder Bischof zwei Presbyter und drei Diakone mitbringen konnte, dürften bis zu zweitausend Personen am Konzil teilgenommen haben. Die meisten östlichen Provinzen des Reichs waren gut vertreten. Von der lateinischen Kirche kamen jedoch nur sieben: Ossius von CórdobaNicasius von DijonCaecilian von KarthagoDomnus von StridoMarkus von Kalabrien und die beiden Presbyter Victor (oder Vitus) und Vicentius als Abgeordnete des alten Bischofs von Rom Silvester I.
        Unter den Bischöfen waren einige, z. B. Paphnutius von Theben, Potamon von Heraklea und Paul von Neo-Caesarea, sichtbar durch die erst 15 Jahre zurückliegende Christenverfolgung verstümmelt. Bemerkenswert sind Jakobus von Nisibis, der als Einsiedler, oder Spyridion von Zypern, der auch als Bischof noch als Schafhirte gelebt hatte. Daneben waren auch Nikolaus von Myra, ein persischer Bischof Johannes und ein gotischer Bischof Theophilus anwesend.
        Auf Befehl des Kaisers nahm auch der alexandrinische Presbyter Arius teil.
        Beim Kaiser dürften Ossius von Córdoba und Eusebius von Caesarea am meisten Einfluss gehabt haben.
        Die Teilnehmer hatten bezüglich der Hauptfrage im Wesentlichen drei Positionen:

        Die Arianer oder Eusebianer waren etwa zwanzig Bischöfe unter der Führung des einflussreichen Eusebius von Nikomedia, des späteren Patriarchen von Konstantinopel, der mit der kaiserlichen Familie verbunden war, und des Presbyters Arius.
        Die Homoousianer (von homo-ousios, wesensgleich) hielten an der vollkommenen Göttlichkeit Christi fest. An der Spitze standen die Patriarchen Alexander von AlexandriaEustathius von Antiochia und Makarius von Jerusalem, dazu Ossius von Córdoba, der Hofbischof, und insbesondere der junge Erzdiakon Athanasius von Alexandria, der zwar weder Sitz noch Stimme hatte, aber sich bezüglich Beharrlichkeit, Argumentation und Eifer auszeichnete.
        Die Mehrheit nahm auf die eine oder andere Art eine Mittelposition ein. Eine wichtige Gruppe gehörte zu den Schülern des Origenes, die theologisch in der Mitte standen (auch beide Parteien gebrauchten Argumente, die sie von Origenes herleiteten). Viele hatten einen anti-arianischen Instinkt, aber wenig theologisches Unterscheidungsvermögen, andere hatten nur unsichere Meinungen und wechselten die Seiten je nach Argumenten oder äußeren Einflüssen.

        Die Frage nach der "Natur" Jesu Christi wurde wohl mit großer Ernsthaftigkeit diskutiert.
        Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
        Zu Beginn brachten viele Bischöfe Eingaben über private Streitigkeiten vor den Kaiser, der alle diese Schriften verbrennen ließ, ohne über sie zu reden, und die Teilnehmer zu Versöhnung und Harmonie ermahnte.
        Zuerst schlugen die Arianer ein Bekenntnis vor, das jedoch, gemäß Eustathius, unter Tumulten von den Anwesenden zerrissen wurde, worauf sechzehn der achtzehn Unterzeichner die Seite wechselten.
        Arius argumentierte aus der Position einer absolut monotheistischen Theologie, die keinerlei Verletzung der Einheit und Einzigkeit Gottes zulassen dürfe. Folgerichtig sprach er der Person Jesu Christi (als bloß homoiousios = „wesensähnlich“) die Gottheit ab, und wies ihr nur die Rolle des vornehmsten aller Geschöpfe zu. In seinen philosophischen Argumenten ging er von platonischen und neuplatonischen Prämissen aus.
        Die Gegner des Arius auf Seite von Athanasius hingegen argumentierten mit dem Begriff homo-ousios, eines Wesens (Wesensgleichheit). Die Homoousianer argumentierten, dass der Arianismus die christliche Gotteslehre nicht durch Monotheismus, sondern durch einen Polytheismus ersetze, da Gott und Jesus Christus für die Arianer völlig verschiedene Wesen sind, die beide verehrt werden. Daneben würden dadurch liturgische Traditionen wie die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes oder Gebete zu Jesus Christus unsinnig. Außerdem, vielleicht am wichtigsten, sei beim Arianismus das christliche Konzept der Erlösung in Christus nicht denkbar, da nur ein wirklich göttlicher Mittler eine Versöhnung der Schöpfung mit Gott zustande bringen könne – für ein Geschöpf sei das nicht möglich.
        Dann schlug Eusebius von Caesarea, der Arius nach seiner Verbannung von Alexandria bei sich aufgenommen hatte, ein altes palästinisches Bekenntnis vor, das die Göttlichkeit Christi in allgemeinen biblischen Ausdrücken bestätigte. Gemäß neueren Erkenntnissen aufgrund des Konzils von Antiochia dürfte das jedoch kein Vorschlag eines Bekenntnisses für die Versammlung gewesen sein, sondern eine Rechtfertigung seiner Rechtgläubigkeit vor dem Konzil aufgrund seiner Exkommunikation (was Eusebius verständlicherweise in einem Brief an seine Gemeinde nicht besonders betont).
        Seine Aussage, dass der Kaiser sein Bekenntnis für gut befand, dürfte den Tatsachen entsprechen (offen bleibt, ob es als Vorschlag oder als Rechtfertigung akzeptiert wurde).
        Da auf der einen Seite die arianische Seite für jeden biblischen Ausdruck, den die trinitarische Seite vorschlug, eine ihnen gemäße Interpretation fand und auf der anderen Seite die Trinitarier nicht bereit waren, die Entscheidung durch ein doppeldeutiges Bekenntnis weiter offenzulassen, stimmte der Kaiser ausdrücklich für den von Arius zurückgewiesenen Ausdruck „wesenseins“ (griechisch ὁμοούσιος homoousios, lateinisch consubstantialis (von gleicher Substanz)) und ordnete an, das Bekenntnis entsprechend zu überarbeiten. Eusebius schreibt, der Kaiser persönlich habe diesen Ausdruck so ausgelegt, dass er möglichst breit akzeptiert werden konnte: „Er erklärte, dass ὁμοούσιος nicht im Sinn von körperlichen Beziehungen verstanden werden dürfte, (?) da eine immaterielle geistige und nichtkörperliche Natur nicht körperlichen Beziehungen unterworfen sein könne. Diese Dinge müssten verstanden werden als geistliche und unaussprechliche Bedeutung.“
        Da verschiedene sehr ähnlich lautende östliche Bekenntnisse existieren, kann nicht entschieden werden, welches davon die Grundlage für das neu erarbeitete Bekenntnis war. Die überarbeitende Gruppe unter Ossius von Córdoba begnügte sich nicht mit dem Ausdruck der Gotteinigkeit des Sohnes mit dem Vater, sondern fügte weitgehend alle Formeln ein, gegen die sich die Arianer in den letzten Jahren gestellt hatten. Zu den Formeln gehörten: „gezeugt aus dem Wesen des Vaters“, „gezeugt und ungeschaffen“ und „wesenseins mit dem Vater“. Das Konzil betonte, dass der Sohn Person der Dreieinigkeit sei und nicht Teil der Schöpfung. Dazu kam ein Zusatz, der die arianische Häresie ausdrücklich verurteilt.

        Der Verlauf dieser Diskussionen zeigt, dass hier große Uneinigkeit bestand.
        Ich wollte nur mit dieser "trockenen" Geschichte aufzeigen, mit welchen schwerwiegenden Themen wir uns befassen. Hier eine "Lösung" zu finden, wäre eine Aufgabe, die einem "Propheten" würdig wäre.
        Liebe Grüße, Winfried....gerne auch auf logofilis@yahoo.com

      2. Winfried Mertens

        Winfried an Tommy

        Lieber Tommy, dem, was Du geschrieben hast, kann ich nur zustimmen.
        Wer die Göttlichkeit Jesu leugnet, leugnet Jesus "im Fleische gekommen", also vom Himmel zu Fleisch geworden. 1.Joh.4:2,3 sagt: "Daran erkennt ihr die inspirierte Äußerung von Gott: Jede inspirierte Äußerung, die Jesus Christus als im Fleische gekommen bekennt, stammt von Gott, doch jede inspirierte Äußerung, die Jesus nicht bekennt, stammt nicht von Gott. Und dies ist die inspirierte Äußerung des ANTICHRISTEN, von dem ihr gehört habt, dass er komme, und er ist schon in der Welt."
        Wer Jesus zu einem Engel degradiert wäre dann wer?
        Johannes sagte wieder: "Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott." (Joh.1:1) Ein Antichrist würde hier vielleicht "ein" Gott sagen, obwohl im Griechischen nicht "ein" steht. Um die Göttlichkeit Jesu zu leugnen, muss man schon die Bibel fälschen.
        Wer "ein Gott" sagt, ist ein Polytheist, denn dann gibt es noch mindestens einen zweiten.
        "Das Wort wurde Fleisch".....also Gott wurde Fleisch "und weilte unter uns."
        Ist derjenige, der dies leugnet, der Antichrist?
        Ich tue mir auch damit schwer und alle Kommentare zu diesem Thema auf BI sind weiterführend.
        Ich behelfe mir immer mit Folgendem:
        "Gott ist Liebe" (1.Joh.4:8) "Gott ist Geist" (Joh.4:24) "Niemand hat Gott jemals gesehen" (Joh.1:18)
        Gott ist also nicht "zum Anfassen". Er ist nicht zu sehen. Es ist Liebe.
        Jesus ist Liebe, also Gott. Der Vater ist Liebe, also Gott.
        Die Liebe ist Fleisch geworden und hat uns die Rettung verkündet und vermittelt.
        Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

  6. Leo@ManfredF

    Lieber Manfred

    ich will auf deinen Kommentar nicht näher eingehe, aber das was du da aus den Worten des Paulus Römer 8 rausliest ist mir zu pauschal oder schwarz weiß.

    LG

    Leo

  7.  
    Lieber M.N.
    Ein ganz grosses Dankeschön für deine wertvolle Erklärung aus den alten Schriften über „In der rechten Hand Gottes„.Ich schätze deine Forschung in alter Sprache sehr. Es mir bewusst, dass du dafür viel Zeit aufwendest und dass du die Kommentare im BI aufmerksam liest. 
     
    Eine weitere Bedeutung von "ek" ist Kausalität ("infolge von"). In zeitlichem Sinne bedeutet es "seit, von…an".
     
    Ich könnte dies nur im Sinne von "aus…heraus" oder "von…her" interpretieren, also Jesus herrscht "von der Rechten Gottes her".  
     
    Beide Interpretationen machen für mich einen Sinn. Zeigt es doch einerseits den erhöhten Stand und andererseits seine enge Beziehung zu Gott, die er von jeher oder von Anfang an hatte.
     
    LG Noomi
     

    1. Tommy

      Genau das,

      Noomi. Die enge Beziehung zu Gott verstehen viele noch nicht und uebersehen den tatsaechlichen Status Jesu.

      Viele Protestanten sehen da eine Dreieinigkeit.

      Schliesslich und endlich bestaetigte auch Jesus, dass Gott einer ist.

      Spannende Geschichte, bei der auch ich noch nicht am Ende bin mit Forschen und Verstehen. Aber vielleicht ist Gott an sich fuer uns Menschen sehr schwer zu verstehen.

      Was leider viele auch nicht begreifen ist die Tatsache, dass man selbst die Grundsaetze Gottes Willens beiseitelegt und zuerst mal eschatologischen Themen oder dem Thema Dreieinigkeit auf den Grund gehen will.

      Lasst uns nicht vergessen tatsaechlich auch Taeter des Wortes zu sein. Nein, nicht derjenige, sondern......Ihr versteht mich schon.

      Tommy

      1. Winfried Mertens

        Winfried an Noomi und Tom

        Hallo Ihr Lieben, aus meiner Sicht ist es sehr hilfreich, Begriffe wegzulassen, die nicht in der Bibel stehen: z.B.: Dreieinigkeit. Gibt es nicht, steht nicht in der Bibel!
        Was in der Bibel steht ist: "Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott."
        Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

        1. ManfredF

          Lieber Winfried

          so einfach ist das nicht. Die Lehre von der Dreieinigkeit BESCHREIBT lediglich, wie man eventuell erklären kann, dass Jesus Gott ist und der Vater Gott ist und es trotzdem nur einen Gott gibt. Mehr nicht. Diese mangelhafte Theorie (mangelhaft weil von Menschen) hat auf der einen Seite rund 1700 Jahre "gehalten" - welche der lehren der ZJ hat sich seit Gründung nicht geändert? - und sie hat vielen geholfen zu erkennen, dass Jesus kein Mensch war sondern (ein) Gott und ihn den Platz gegeben, dem ihm zusteht. Auch wenn das viele ZJ nicht verstehen. Nur wer erkennt dass Jesus Gott ist und angebetet werden darf und sollte, der hat verstanden, welche Gnade Gott uns gewährt hat. Wer Jesus ehrt durch Anbetung ehrt ihn weil es der Vater will und dabei ist es egal, ob ein Christ das macht, weil er Jesus als Gott im Sinne der Dreieinigkeit sieht, als Gott wie es viele hier sehen oder wie auch immer jemand versteht, in wie fern Jesus anbetungswürdig ist. Manchen hilft dabei so eine Lehre, manchen nicht. Insofern weiss ich nicht, ob es wirklich hilfreich im Sinne des Wortes ist. "Krücken" zu benutzen. Meiner Ansicht nach führt das oft zu einem Glauben wie in ZJ leben. Sie lesen die bibel und sogenannte bibelerklärende Schriften ohne den SINN der Bibel zu verstehen und ohne eine persönliche Beziehung zu jesus aufbauen zu können. Es gibt viele Begriffe, die nicht in der Bibel stehen aber helfen, die Bibel zu verstehen.

          Das Wort Omnipräsent steht auch nicht in der Bibel. Es umschreibt etwas, dass überall ist, [1] immer und jederzeit anwesend; allgegenwärtig

          Gott ist omnipräsent auch wenn dass in der Bibel nicht mit diesem Wort beschrieben wird. Zeugen Jehovas lehnen diese Omnipräsenz ab.

          Außerdem gibt es Wörter oder Beschreibungen, die wir heute verwenden, die aber zur Zeit der Bibelschreiber nicht existierten. Soll man solche Beschreibungen nutzen um den Sinn der Bibel zu erfassen oder nicht?

          Ein anderes Beispiel: Es gab keine leitende Körperschaft in dem Sinne, wie die WTG dieses versteht zur Zeit der ersten Christen und auch später nicht. Es wäre also falsch, Begriffe in der Bibel durch so einen "modernen" und vor allem sehr einseitigen Begriff zu ersetzen. Ebenso gab es nie eine Organisation Gottes oder einen Papst usw.

          Auf der anderen Seite gab es eine Gemeindeleitung und es hat sich eingebürgert, diesen Begriff je nach Religionsgruppe anders zu übersetzen. Solche Anpassungen schaden nicht, sind aber nicht immer hilfreich. Besser wäre es die ursprünglichen Worte zu behalten, denn und das ist ein Manko der heutigen Religionen. Die damaligen Christen waren weder organisiert noch eine Gruppe, die eine Hierachie hatte. Es gab schlicht keine Kirche, es gab einfach nur Ansammlungen von Menschen, die alle eine Grundlage hatten, Jesus Christus. Nicht mehr und nicht weniger. Kirche ist eine Erfindung. Jesus hat keine Kirche gegründet.

          Meiner Ansicht nach sollten wir uns hüten

          a) Zu jeder Lehre, die wir für falsch halten eine eigene Lehre zu entwickeln, die "uns passt" und diese dann noch so zu vertreten als wenn sie die einzig richtige Lehre ist

          b) zu glauben, wir könnten alles erklären, was die Bibel schreibt

          c) zu glauben, die bibel muss komplett und absolut klar widerspruchsfrei sein was nämlich dazu führt, dass wir anfangen, Bibelverse umzudeuten oder zu ignorieren. Bestes Beispiel ist die Gottheit Jesu. ZJ zitieren gerne Bibelstellen wie "der Vater ist größer als ich" oder dsas Jesus den Vater angebetet hat und argumentieren "wenn Jesus Gott ist, dann betet er wohl zu sich selbst" usw. Wer meint, die Bibel nach menschlicher Logik zu erklären, der versteht nicht, dass Gott nicht zu erklären ist. Die Bibel kann nur ein grobes Bild von Gott liefern und auch nur ein grobes Bild von dem was Gott vorhat. Die Natur des menschen ist zwar, alles muss erklärbar sein aber das scheitert schon an der Frage, wer oder was oder wie ist Gott? Wie muss ein Wesen sein, dass das Universum erschaffen hat? Welche Moralvorstellungen hat ein Wesen, dass Milliarden von Jahre alt sein dürfte? Wie kann EIN GOTT einen SOHN ZEUGEN?

          All das übersteigt bereits unseren Verstand und es wundert immer wieder, wie beharrlich Christen dabei sind, Gott völlig erklären zu wollen. Ich finde schon die einfachen Worte "Das Wort war Gott und das Wort wurde Fleisch und wohnte mitten unter uns" unbegreiflich. Wie weit muss sich Gott erniedrigt haben um MENSCH zu werden und für uns zu  sterben damit wir leben können? Ich bin nicht in der Lage das zu erklären und nehme das einfach so hin. Ich verstehe die Verstandes-Christen nicht, die solche Aussagen in der Bibel komplett erklären wollen und die glauben, wenn statt "Das Wort war Gott" steht "das Wort war göttlich" dann ändert das irgendwas.

          Ich finde Diskussionen interessant und finde auch man lernt andere Blickwinkel kennen. Ich finde die Hartnäckigkeit mancher aber ziemlich krass - weil ich mich daran erinnere, wie hartnäckig ich selbst die Dreieinigkeit verteidigt habe bis ich irgendwann erkennen durfte, dass man das auch völlig anders sehen kann, viel lockerer und ohne alles bis ins einzelne zu verstehen.

          Also würde ich mir wünschen, liebe Mitbrüder hier: Seid einfach etwas lockerer- Nur weil andere Christen es anders verstehen als ihr, müsst ihr nicht glauben, jetzt alle Register der Redekunst und Bibelauslegung anzuwenden um auf Teufel komm heraus, als Sieger hervorzugehen. Nimmt es gelassen. Dsa Leben ist Vielfältig und die Bibel ist es auch und der Glauben ebenso. Vielfalt ist belebend. Freut euch, dass jeder, solange er fair und ehrlich bleibt hier seine Meinung äußern darf und wenn ihr mit eurer Meinung allein darsteht oder Gegenwind bekommt, dann nimmt es sportlich. Seht es als Bereicherung an und lernt auch mal nicht das letzte Wort zu haben. Das tut wirklich gut.

          1. Winfried Mertens

            Winfried an Manfred

            Lieber Manfred, es kommt selten vor, aber diesmal ist es so: Ich kann Deinen Gedanken in diesem Deinem Brief vom ersten Buchstaben bis zum letzten zustimmen und "sie sprechen mir aus der Seele". Ich habe Deinen Brief nicht so verstanden, dass man nicht weiter forschen sollte oder pauschal mit Laissez-faire eine "alles ist gut" oder "du musst nur an Jesus glauben"-Philosophie vertreten sollte. Ich habe Deinen Brief so verstanden, dass wir IM GESPRÄCH bleiben sollten, denn jeder kann von jedem lernen.
            Jehovas Zeugen sind Absolutisten: "Entweder du übernimmst es so, wie wir es sagen, oder du bist raus." Wer damit leben kann....gut....ich kann es nicht....mehr!
            Ich persönlich bin über 45 Jahre von Zeugen Jehovas geprägt worden. Diese haben eine unendliche Fülle von Begriffen, die sie selbst erfunden haben, die aber nicht in der Bibel zu finden sind, weshalb ich eine HOCHGRADIGE ALLERGIE GEGEN SOLCHE BEGRIFFE entwickelt habe.
            Ein ganz heimlicher Begriff aber ein aus meiner Sicht gefährlicher ist: Grundsatz.
            Ich habe ihn in der Bibel gesucht und nicht gefunden. JZ ersetzen das Wort "Gesetz" durch "Grundsatz". Damit SCHEINT es zwar, dass sie nicht nach dem Gesetz leben aber sie tun es doch! Da ändert ein anderes Wort nichts daran. Nur.....alle, die auf sie hören, werden betrogen: JZ sind Gesetzes- und Regel-Junkies. Jede auch noch so kleine Facette im Leben wird reglementiert und wenn sie immer sagen: "Wir haben keine Regeln. Wir können freie Entscheidungen treffen."....wie gestern erst wieder gehört, dann "geht mir die Galle über". Aber wer sich gerne betrügen lässt, weil es ihm so zusagt, soll das tun. Ich jedenfalls bin gerade dabei, religiöse Begriffe in meinem Kopf und meinem Herzen, die nicht in der Bibel stehen, zu orten und zu eliminieren....für mich selbst meine ich.
            Es gehören aber auch Begriffe dazu, die alle anderen - nicht nur JZ - verwenden:
            Seele: Das ist ein Begriff aus den Stammes Religionen vor der christlichen Ära.
            Die Grundbedeutung von hebr. nephesch: Atem, griech. psyche: Atem, lat. anima: Atem....wir übersetzen aber mit "Seele" oder 1000 andern Begriffen.
            Geist: Das ist ebenfalls ein Begriff aus den Stammes Religionen und meint eher einen "Ghost".
            hebr. ruach: Windhauch, griech. pneuma: Windhauch, lat. spiritus: Windhauch...wir übersetzen aber mit "Geist" oder allen möglichen anderen Begriffen.
            Durch bestimmte Begriffe werden auch bestimmte Gedanken übermittelt....das liegt in der Natur von Begriffen. Man kann jetzt über detail-verliebte Akademiker schimpfen, die dann doch nichts mit einem glaubenden Menschen zu tun hätten, aber ich habe den "schönen" Schein der Zeugen Jehovas erst erkannt, als ich angefangen habe, auf die Details zu achten und solchen Menschen wie Du, die für mich über 45 Jahre unter Androhung des "Scheiterhaufens" tabu waren, zuzuhören.
            Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

             

             

          2. Winfried Mertens

            Winfried an Manfred

            Lieber Manfred, vielen Dank für die ausführliche Darlegung.
            Hast Du dasselbe noch einmal mit Bibelbelegen?
            Wäre hilfreich für mich.
            Liebe Grüße, Winfried....auch gerne auf logofilus@yahoo.com

  8. Hallo Spontan,

    Deine Antwort an Ede mag ja aufrichtig und ernst gemeint sein, bestimmt glaubst Du das was Du hier äußerst über das Jerusalem welche auf die Erde kommen muß, weil sonst kein Paradies entstehen kann usw.

    Doch ist dies Deine Vorstellung. Anhand der Bibel ist diese Sichtweise jedoch nicht nachvollziehbar, jedenfalls nicht in dieser Weise wie Du es erklärst.

    Es gab zum Beispiel schon mal ein Paradies auf der Erde und dies ohne dem Jerusalem von dem gesprochen hast.

    Gruß Ron

    1. Tom an Ron West

      Es gab noch kein Paradies auf der Erde, sondern einen Garten Eden in dem zum einen der Teufel in Form einer Schlange existierte und zum anderen auch zwei Bäume mit besonderer Bedeutung.

      Das zukünftige Paradies entsteht auf einer ganz anderen Grundlage, ist aber gleichzeitig auch die Vollendung von dem damals nicht erreichten.

      1. Winfried Mertens

        Winfried an Tom

        Hallo Tom: Woher weißt Du das?

        1. Lieber Winfried,

          dieser Garten war eine Aufgabe!

          1Mo 2:15  Jahwe, Gott, brachte also den Menschen in den Garten Eden, damit er diesen bearbeite und beschütze,

          Liebe Grüße
          Tom

          1. Winfried Mertens

            Winfried an Tom

            Lieber Tom, jetzt habe ich in der Schrift gelesen: "So ist die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit." (1:Kor.15:42) Hätte ich dann - wenn ich tatsächlich in "Unverweslichkeit" auferweckt würde....hoffentlich....noch irgendetwas mit der "Physis" zu tun oder würde ich mich nicht auf eine neue Erde (eigentlich: neues Land) freuen in Unverweslichkeit?!
            Liebe Grüße, Winfried...auch gerne auf logofilus@yahoo.com

  9. Ⓦ-Ⓔ-Ⓛ-Ⓒ-Ⓞ-Ⓜ-Ⓔ Athi, zur heutigen "Stillen Nacht!"

    Also ich stelle mir die Gleichheit der künftigen Gotteskinder, die der Vater durch seinen Geist so zeugt, so wie er es beim Erstgeborenen machte, daher verwandschaftlicher vor. Der Unterschied zum Volk Israel ist weitreichender. Während Israels Verwandtschaft bis auf Abraham zurückverfolgt werden kann und dieses Volk Eigentum des Vaters, aber nicht durch Gottes Zeugung, sondern aus menschlicher Verwandtschaft, entstand . Wer dort hineingeboren wurde, war automatisch ein Glied des "Volkes Jahwes", ob er dann die Gotteszugehörigkeit glaubensvoll annahm oder nicht, er/sie gehörten einfach dazu. Erinnert an die ZJ, oder auch an die Polen, wo 97 % durch Geburt katholisch sind und das deutlich kund tun.
    Eine Änderung der Zugehörigkeit zum himmlischen Vater, deutete Jesus mit diesen Worten im Joh.-Evangelium an, 17:

    24     Vater, ich will, daß die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien,
    Dieser Wunsch erfüllte sich durch den neuen Bund und ab Pfingsten, mit allen Details durch Paulus kundgetan. Da entstand erst die Vermehrung der Kinder/Söhne Gottes, durch eine bestimmte Herauswahl, die Gott selbst mit seinem Geist vornimmt. Römer 8 ist da ganz deutlich:
     9    Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
    14     Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.
    15     Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in welchem wir rufen:
    16     Abba, Vater! Der Geist selbst zeugt mit unserem Geiste, daß wir Kinder Gottes sind.

    Die Abstammung zu Abraham ist nicht mehr entscheidend, sondern wer sich glaubensvoll zur Wiedergeburt als Bruder/Schwester des erstgeborenen Sohnes, Jesus, berufen und erwählen lässt, wird ein Weitergeborener in Gottes Familie. Trägt gewissermaßen das göttliche Gen in sich. Wir können keinen Glaubensbruder berufen und erwählen, wir können das auch nicht mit uns selbst tun.
    Daher sind alle Versuche die irdischen und himmlischen Berufungen zu vermengen, ein Grund für Verwirrung. Das bekannte Jesaja 65 mit dem irdischen Paradies und die Herauswahl Gottes zu Brüdern Jesu, sind profan ausgedrückt: unterschiedliche Schuhe. Das Bibellexikon erklärt es so, Auszug:

    Haushaltung – Bibel-Lexikon
    Griech. οίκονομία
    1. Die Haushaltung des Gesetzes folgte, genau genommen die erste, öffentlich bestimmte Ordnung von Gottes Handeln mit den Menschen, welche von Engeln verwaltet wurde. Die Wunder Gottes wurden einer Nation gegeben, die einzige Nation auf der ganzen Erde, welche Gott auf diese Weise erkannt hatte (Amos 3,2). Die Haushaltung war gekennzeichnet durch die Aufforderung: „Tue dies, lebe und sei gesegnet; gehorchst du nicht, so sei verflucht." Diese Haushaltung besaß drei Phasen:

    a) Etwa 400 Jahre unter den Richtern, als Gott ihr König gewesen wäre, aber in dieser Zeit tat jeder, was recht war in seinen Augen.

    b) 500 Jahre als Reich mit Königswürde.

    c) 600 Jahre von der Gefangenschaft bis zum Kommen des Christus.

    Damit verbunden war das prophetische Zeugnis: das Gesetz und die Propheten waren bis auf Johannes (Lukas 16,16).

    2. Während dieser „Haushaltung des Gesetzes" begann die Zeit der Nationen mit der politischen Vorherrschaft von Nebukadnezar, dem Kopf aus Gold und dem König der Könige (Daniel 2,37.38). Sie nimmt immer noch ihren Lauf und wird dies fortsetzen, bis der Herr Jesus seine Herrschaft beginnt.

    3. Die Haushaltung der Gnade und Wahrheit begann nach der Predigt von Johannes durch die Ankunft von Christus. Während dieser Zeitspanne wird jedem Geschöpf unter dem Himmel das Evangelium gepredigt, und die Berufung der Versammlung findet statt, was eine Einschaltung darstellt, von dem Tag der Pfingsten bis zur Entrückung der Gläubigen (Apg 2,1-4; 1. Thes 4,13-18). Paulus war eine bestimmte „Verwaltung" von Seiten Gottes anvertraut worden, sowohl in Bezug auf das Evangelium, als auch in Verbindung mit der Vollendung des Wortes Gottes durch die Lehre von der Versammlung als der Leib des Christus (1. Kor 9,17; Eph 3,2.3; Kol 1,25.26).

    Die Haushaltung der Herrschaft des Christus über die Erde im Tausendjährigen Reich. Sie wird auch „die Verwaltung der Fülle der Zeiten" genannt (Eph 1,10; Off 20,1-6).

    Unter diesen verschiedenen Verwaltungen scheint die Güte und Treue Gottes hervor, und das Versagen des Menschen wird überall offenbar.

    Die Trennung der beiden, bei ZJ "Hoffnungen und Klassen" genannt, müssen durch den Begriff "Oikonomia" ersetzt werden. Jesus der Erstgeborene bekommt Geschwister dazu, wie vergleichsweise die Kaiserin Maria-Theresia 16 Kinder hatte, deren häufiges Merkmal etwas hervorstehende Zähne, die Verwandtschaft bezeugte.
    Der "Jüngling" der auf der neuen Erde als Hundertjähriger, wegen seiner Verfehlungen stirbt, gehört eben nicht zur Haushaltung der Gnade, mit Berufung in die Familie Gottes. Israel wird, wie es Petrus predigte, sein LAND wieder in Besitz nehmen. Nur der Bruder Ismael sträubt sich dagegen, wie heute von der UNO zu vernehmen war, Apg. 3:
    21     welchen freilich der Himmel aufnehmen muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.

    Die "himmlische Natur" © Petrusbrief, darf nicht mit den irdischen Verheissungen gemixt werden!

    Nun wurde ich durchs Radio mit Weihnachtsliedern zugedeckt, da wird die Sehnsucht nach der Bettdecke etwas gefördert.

    Stille und gute Nacht!
    Gerd

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Lieber geschätzter Gerd,
      in mir regt sich langsam eine Art „Wiederstand“ der darauf beruht, dass JHWH seinen ursprünglichen „Plan“ die Erde zu bevölkern, aufgegeben hat, bzw. aufgeben soll! Ebenfalls findet die Theorie Raum für "Umwandlung, himmlisches Leben, bei Christus sein" etc…
      Paulus, Paulus, Paulus hin-oder-her…
      Fragen die ich mir immer wieder stelle sind u.a.:
      Welche weitreichende Bedeutung sollten die Wunder Jesu in punkto Heilungen und Auferweckungen haben? Nur um seine Macht zu demonstrieren? (Joh. 5:21 – 29 gibt mir Denkarbeit)
      Weshalb erwähnte Jesus 2 Gruppen (Schafe), die sich in unterschiedliche Bereiche befinden? (Joh.10:7 -18 lässt grüssen)
      Weshalb teilte Jesus seinen Aposteln, sowie alle weiteren Jünger, nichts vergleichbares (Leben im Himmel) mit, wie das NUR Paulus (für meine Begriffe sehr überbetont) tut? (Hierzu finde ich keine passende Bibelstelle)
      Sollte es wirklich so sein, dass es in der Zukunft nur „geistige Leiber“ á la Paulus geben soll? (Hier wehrt sich was in mir)
       
      Lieber Gerd, den nachfolgenden Text fand ich - bezogen auf Deine Ausführungen – als Ergänzung. Ich gebe ihn komplett wieder, aber habe markante Stellen fett markiert. Teilweise findet der Inhalt zwar meine Ansicht, bestätigt jedoch die erwähnte „Paulinische Haltung“, die nicht unbedingt meine Zustimmung findet. Ist Paulus evtl. ein Revolutionär? Es soll Anhaltspunkte für diese Annahme geben…
      Zitat
      Dass die Gottesliebe nicht von der Nachfolge Christi zu trennen ist, geht aus V. 29 hervor. Gottes Sohn, Jesus Christus, nimmt eine zentrale Stellung im Heilsplan Gottes ein. Dem von Gottesliebe geprägten Leben geht ein Ratschluss Gottes, also die Ausersehung von Menschen für ein solches Leben, voraus. Mit der Ausersehung der Menschen ist zugleich eine Bestimmung verbunden, nämlich diejenige, dem Bilde des Sohnes gleichgestaltet zu werden. Mit dem „Bild des Sohnes“ ist wohl nicht die äußerliche Gleichheit gemeint, sondern das Mitleben des mit Jesus Christus verbundenen Heilsgeschehens. Es ist an das Gottvertrauen zu denken, das Jesu Leben prägte und schließlich zum Kreuzestod und zur Auferweckung von den Toten führte. Es ist auch an das Mitleiden, Mitsterben und Mitauferstehen mit Jesus zu denken, wie es in der paulinischen Tauftheologie (vgl. 6,1-11) zum Ausdruck kommt. Das Mitsterben erfolgt in der Taufe, auf die ein „neues Leben“ folgt. Dieses ist zum einen durch Gottvertrauen, zum anderen aber auch durch Leiden geprägt, die wie Entbehrungen bei der Mission oder Verfolgungen durch Nichtchristen spezifisch christlich sein können (vgl. 2 Kor 11,23-28). Das „neue Leben“ ist am Willen Gottes ausgerichtet. Ihm liegt der Glaube zugrunde, dass das Mitleben des Schicksals Jesu zugleich Anteilhabe am Heil bedeutet. Die zentrale Heilshoffnung ist die Auferstehung, die verheißen ist, aber noch aussteht. Wer mit Jesus leidet und stirbt, wird auch mit Jesus auferstehen und wie dieser einen himmlischen Leib annehmen (vgl. 1 Kor 15,35-49, wobei in V. 49 vom Tragen des Bildes des himmlischen Menschen die Rede ist, und Phil 3,20-21).
      Auf dem Hintergrund der Gleichgestalt ist sicherlich auch zu verstehen, dass Jesus Christus als „Erstgeborener“ („prôtotokos“) und die Gläubigen als „Brüder“ (oder: „Geschwister“) bezeichnet werden. Ein solch enges Verwandtschaftsverhältnis wie die Bruderschaft bringt häufig Ähnlichkeiten bezüglich Aussehen und Charaktereigenschaften und im Extremfall auch hinsichtlich Lebensweise und -schicksal mit sich. Als Bruder gleicht Jesus Christus den anderen Brüdern, als „Erstgeborener“ ist er jedoch herausgehoben. Der „Erstgeborene“, also der Sohn eines Elternpaares, der als erster geboren wurde, hat nämlich insbesondere im Hinblick auf das Erbrecht eine Vorrangstellung inne. Dementsprechend bezeichnet Paulus in Röm 8,17 Jesus Christus als „Erben“ und die Christusgläubigen als „Miterben“ des Verheißenen. Desweiteren ist „Erstgeborener“ eine Bezeichnung für den König aus dem davidischen Hause, auf dem die Heilshoffnung ruht und der als Vorbild und Höchster aller Könige gilt (vgl. Ps 88,28LXX = Ps 89,28; Hebr 1,6; Offb 1,5). Ihm gebührt die wahre Verehrung. Zitat Ende (Anmerkung von mir: Ich gehe nicht weiter hierauf ein.)
      *************************************************************

      Nun möchte ich auch noch gerne auf Dich, lieber geschätzter Boas, zukommen.
      Mit Bezug auf Heb. 1 komme ich zu Deinen folgenden Gedanken:
      „Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich GEZEUGT"? Und wiederum: "Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein"?
      Wann erfüllte sich diese Vorhersage. Wann hat GOTT seinen Sohn gezeugt?“
       
      In Hebräer 1 werden viele Zitate aus dem s.g. Alten Testament angeführt. Was für mich von Bedeutung hierbei ist, ist ab Vers 2 erkenntlich. Ich gebe die gesamte Passage (aus der NGÜ wegen der Para-Stellen) nachfolgend wieder, um meine Punkte verständlich zu bekommen.
      In Heb. 1 lesen wir folgendes:

      »Jetzt aber, am Ende der Zeit, hat er durch ´seinen eigenen` Sohn zu uns gesprochen. Der Sohn ist der von Gott bestimmte Erbe aller Dinge. Durch ihn hat Gott die ganze Welt erschaffen. 3 Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit, der unverfälschte Ausdruck seines Wesens. Durch die Kraft seines Wortes trägt er das ganze Universum. Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von den Sünden reinigt, hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite Gottes, der höchsten Majestät. 4 Selbst im Vergleich mit den Engeln ist seine Stellung einzigartig. Ihm wurde ja auch ein unvergleichlich höherer Titel verliehen als ihnen. 5 Oder hat Gott je zu einem von den Engeln gesagt: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt.«1? An einer anderen Stelle sagt Gott: »Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein.«2 6 Und dort, wo die Rede davon ist, dass Gott ihn, den Erstgeborenen, in unsere Welt einführt, heißt es: »Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen und ihn anbeten.«3 7 Die Engel werden als Diener bezeichnet; es heißt in der Schrift: »Gott macht seine Engel zu Sturmwinden, seine Diener zu Feuerflammen.«4  8 Zum Sohn jedoch wird gesagt: »Dein Thron, o Gott, hat für immer Bestand; Gerechtigkeit ist das Kennzeichen deiner Herrschaft. 9 Du liebst das Recht; alles Unrecht ist dir verhasst. Deshalb, o Gott, hat dein Gott das Salböl der Freude in solcher Fülle über dich ausgegossen, wie er es bei keinem deiner Freunde getan hat.«5 10 An einer anderen Stelle heißt es: »Du, Herr, hast am Anfang das Fundament der Erde gelegt, und auch der Himmel ist das Werk deiner Hände. 11 Himmel und Erde werden vergehen, du aber bleibst. Sie werden alt werden – alt wie ein ´abgenutztes` Kleid; 12 du wirst sie zusammenrollen wie einen Umhang, sie werden ausgewechselt werden wie ein ´abgetragenes` Kleidungsstück. Du aber bleibst der, der du bist, und deine Zeit wird kein Ende haben.«6 13 Und hat Gott je zu einem Engel gesagt: »Setze dich an meine rechte Seite, bis ich deine Feinde zum Schemel für deine Füße gemacht habe!«7? 14 Nein, die Engel sind alle nur Diener, Wesen der unsichtbaren Welt, die denen zu Hilfe geschickt werden, die am kommenden Heil teilhaben sollen, dem Erbe, ´das Gott uns schenkt`.«

       
      Durch ihn hat Gott die ganze Welt erschaffen.“ Diese Aussage zeigt mir, dass JHWH Jesus vor aller weiteren Schöpfung sowohl „gezeugt“ als auch „geboren“ haben muss. Und die Worte aus Luk. 3:21,22 bestätigen eine Tatsache: „Da öffnete sich der Himmel … und der Heilige Geist kam in sichtbarer Gestalt … auf ihn herab. Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.« Der Mitschöpfer wurde jetzt als JHWH’s Sohn aufgewertet – für die gesamte Menschheit. Er sollte seine einzigartige Stellung noch wiederbekommen: Zur Rechten JHWH’s auf dem Thron als König regieren und die Herrlichkeit wieder erhalten, die er vor seiner irdischen Mission hatte.

      Seine Apostel (Miterben Jesus und Mitregenten) sollten quasi Jesu „Geistgezeugte Brüder“ werden. Es konnte nur Jesus als Erstgeborener (Erbe) bezeichnet werden, seine Miterben wären damit „Geistgezeugte Wiedergeborene“.

      Da Jesus auch als ein Gott bezeichnet wurde, spiegelt er freilich das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit. Somit sind - wie Jesus „nur“ ein Abbild Gottes ist - die Söhne Gottes (ab den Aposteln) wiederum nur Abbilder von Jesus. Ich differenziere auf jeden Fall zwischen denen, von denen Jesus in Johannes 17 spricht und denen, die Jesus in Johannes 10 miteinbezieht. Unter Jesus sind  a l l e Lebewesen integriert, auch wenn für unterschiedliche „Vorhaben“.

      »Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm (Jesus) niederwerfen und ihn (Jesus) anbeten.«(Heb. 1:6)
      Das gilt auch für uns Menschen.

      Liebe Grüsse Euch Lieben. Hosianna
      Athalja
       
       

      1. Danke für deine Antwort, lieber Bruder ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ !

        Damit nun keine Durcheinander der Meinungen entstehen soll, bemerke ich jetzt nur eines: das Eine schließt das Andere nicht aus!

        Zuerst war immer schon Gott der Geist existent, dann "gebar" er seinen ersten Gottsohn, auch ein Geist. Dann vergingen wahrscheinlich Unendlichkeiten, dieser zwei Geister. Dann schuf Gott mit  Gottessohn zusammen Engel, die dienstbare Geister genannt wurden.

        Später folgte die Materie, Sonnen, Planeten, lebendige materielle Tiere, Saurier udlg.  und als Höhepunkt schufen sie den Menschen. Gleichzeitig erhielte die Engel offensichtlich die Gabe der Materialisierung.

        All das wird im himmlischen Zeitverständnis "äonen" genannt. Die Engel jubelten bei der Erdenbildung, sowas haben sie vorher noch nicht gekannt, lebendige Wesen aus Materie. Dann kam das Paradies auf Erden und ihr Niederfall.

        Soll deswegen Gott und sein Mitschöpfer, das Geisttum aufgegeben haben?

        Hat Gott je gesagt, er würde in seiner Unendlichkeit für alle Zeiten nun ein Erdenbewohner werden und sein Lichtjahre durchmessendes Universum zurücklassen? Die Planeten dort bleiben brach und Menschen auf vielen Planeten nur eine Vision, die Bevölkerung sich nach m.M. auch erfüllen wird. Dazu braucht er seinen Erstgeborenen und die BRÜDER die ihm gleich sind. Warum zeigt 1Kor 15 ab 24, wie der Sohn alles vollendet, um es seinem Vater vollendet zurück zu geben?

        So, meine Fernsicht der Möglichkeiten. Lesen wir wie Boas denkt, wir haben uns nicht abgesprochen, ich kenne ihn nicht!

        Abendgrüße an alle!

        Gerd

        1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Gerd

          Gerd mein lieber Bruder,

           

          Deinen Ausführungen vom 25.12. kann ich nur zustimmen, denn genau so verstehe ich es auch.

           

          Ich habe, unter Annahme der "Gleichstimmigkeit" zwischen uns beiden, keine weiteren Zutaten beigefügt. In der Summe sind unsere Erkenntnisse sehr harmonisch.

           

          Take it easy dear Gerd...

          Einen erleuchteten Tag wünscht

          Athalja

           

        2. Boas

          Normal
          0
          21

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          Lieber Gerd,

          Deine Aussagen im obigen Kommentar geben sehr gut meine Sicht wieder. Auch was die ferne Zukunft im Universum betrifft. (Die Bibel schreibt nicht viel, was nach den 1000 Jahre geschieht. Deshalb hebe ich hervor, es ist meine private Meinung.)

          Doch nun noch mal zur meiner Frage. Es geht um einen weiteren Blickwinkel des Gedanken "Gleichförmigkeit mit Jesus". Wann erfüllt/erfüllte sich Hebräer 1:5 Du, und unser lieber Bruder Athalja, habt einige Texte angeführt. Ich führe noch den Psalm 2 an.

          Es gibt mehrere Möglichkeiten:
          1. Vor aller Anfang
          2. Bei der Empfängnis Marias
          3. Bei seiner Taufe
          4. Bei seiner Auferstehung
          5. Bei seiner Himmelfahrt
          6. Bei seinem Wiederkommen

          Athalja bemerke ja richtiger Weise, dass Jesus bereits bei seiner Taufe die Zusage von JHWH gegeben wurde, "Du BIST mein Sohn", und nicht "Heute bist du mein Sohn GEWORDEN, Heute habe ich dich gezeugt".

          Die Antwort ist somit noch offen...

          Viel Spaß beim Nachsinnen und ganz liebe Grüße
          Boas

        3. ManfredF

          Lieber Gerd

          woraus schließt du, dass nach der "Zeugung "des Sohnes Unendlichkeiten vergingen bevor die Engel geschaffen wurden? Ich hätte dazu gerne eine Bibelstelle.

          Ebenso würde ich gerne wissen, wieso du schreibst "dass die Engel die Gabe der Materialisierung ERHIELTEN? Warum sollte Gott den Engeln so etwas GEBEN um sie dann für das was sie mit dieser GABE gemacht haben zu verurteilen? Wo steht, dass die Engel das bekamen und nicht schon immer hatten?

          Ferner schreibst du "Gott hätte gesagt, er würde ein Erdenbewohner werden" - wo hat er das gesagt?

          Und wieso glaubst du, Gott BRAUCHT irgendwen um das Universum mit Menschen zu füllen? Gott ist doch ALLMÄCHTIG, er braucht NIEMANDEN.

          Sorry für meine Fragen und Anmerkungen. Ich kann verstehen dass man gerne ausmalt wie die Zukunft sein könnte aber ich finde man sollte dabei zumindest in den Grundlagen bei Aussagen bleiben die man nachvollziehen kann. Und von Gott und dem Himmel wissen wir nur aus der Bibel und ich finde deine Behauptungen dort gerade nicht. Aufkl#rung wäre hilfreich

          1. Lieber ManfredF,

             

            ich schließe aus Vielem was uns die Bibel vermittelt, als Indizien für etwas das möglich sein könnte. Vielleicht hast du gemerkt das ich das Wort Möglichkeit in meinen Beiträgen schon oft fett hervorhob, also es geht um den Konjunktiv meiner Vermutungen.

             

            Also erstes Indiz, Micha 5:

            1     Und du, Bethlehem, Ephrata, zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein, aus dir wird mir hervorkommen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ausgänge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her.

            I c h folgere daraus, dass der Genannte nicht immer schon existierte, sondern einen Anfang hatte (siehe Joh. 1:1) und dieser Anfang vor vielen äonen (Urzeit) stattfand.

             

            Die Materialisation der Engel, das lernten wir schon bei Zeugens. Beispiel Judas:

            6     und Engel, die ihren ersten Zustand nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben, hat er zum Gericht des großen Tages mit ewigen Ketten unter der Finsternis verwahrt. 

            Ich spare mir an  Informierte über die Engel zu berichten, die sich inkarnierten und dann die Sache mit den Nephilim wird dir nicht unbekannt sein.

             

            Zitat: "Ferner schreibst du "Gott hätte gesagt, er würde ein Erdenbewohner werden" - wo hat er das gesagt?"

             

            I c h habe das nie gesagt, aber einige der Mitschreiber hier, schließen dies aus Offbg. 21 (die Hütte Gottes bei den Menschen), ich schrieb sehr oft, dass ich nicht annehme, dass der Gott den "die Himmel der Himmel nicht fassen können", seine ewige Zukunft auf Erden verbringen wird.

             

            Zitat: "Und wieso glaubst du, Gott BRAUCHT irgendwen um das Universum mit Menschen zu füllen? Gott ist doch ALLMÄCHTIG, er braucht NIEMANDEN."

             

            Dann zeige mir die Stellen, dass er für das künftige Universum niemanden brauchen oder verwenden wird. Jedenfalls braucht Jesus noch die künftige Vergrößerung seiner Körperschaft, lernten wir auch schon, Bibelstellen sind 1Kor 12 - 14.  Aufgaben, 1Kor 15:

             

            24     dann das Ende, wenn e r das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn e r weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht.
            25     Denn er muß herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
            26     Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod.
            27     "Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen." Wenn er aber sagt, daß alles unterworfen sei, so ist es offenbar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
            28     Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem sei.)

             

            Dass Gott so erhaben ist, dass er NIEMANDEN braucht, kann i c h daraus nicht ersehen.

             

            Das sind meine subjektiven Schlussfolgerungen. Ich lasse mich gerne widerlegen, so dies angebracht ist.

             

            Ansonst Feiertagsgrüße!

            Gerd

             

             

      2. hei-bea

        An Athalja und Gerd,

        warum sollte unser himmlischer Vater die "Liebe" in unser Herz gepflanzt haben, die Liebe zu unse-

        rem Partner, zur Familie, zu Freunden, zu Mitmenschen ( Auffordeung durch zweites Gebot), zur

        Schöpfung (Flora und Fauna), wenn dies nicht einen tieferen Sinn hätte???-Ich möchte n i c h t als

        Geistgeschöpf existieren! Ich möchte daran glauben, meinen geliebten Vater und meine Oma einst

        wieder zu sehen und in die Arme schließen zu können- buchstäblich: hier auf der Erde! Welchen

        Sinn hätte sonst die Auferstehungshoffnung für die Lebenden?!- Und egal, wie oft Paulus zitiert

        wird, er hatte für sich vielleicht eine ganz andere Hoffnung... Warum sollte ein Gott der Liebe

        nicht beiden Rechnung tragen?!- Ich denke, wir werden es letztendlich erleben und sehen...

        In diesem Sinne liebe Grüße aus dem Harz               hei-bea

        1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠hei-bea

          Liebe hei-bea,

           

          Deinen Bedenken möchte ihre "Wirkung" entnehmen: Ich bin selbiger Ansicht wie Du. Deshalb hatte ich ja meine Bedenken im Kommentar an Gerd - wie nachfolgend nochmals angeführt - hinterfragt:

           

          Fragen die ich mir immer wieder stelle sind u.a.:Welche weitreichende Bedeutung sollten die Wunder Jesu in punkto Heilungen und Auferweckungen haben? Nur um seine Macht zu demonstrieren? (Joh. 5:21 – 29 gibt mir Denkarbeit)Weshalb erwähnte Jesus 2 Gruppen (Schafe), die sich in unterschiedliche Bereiche befinden? (Joh.10:7 -18 lässt grüssen)Weshalb teilte Jesus seinen Aposteln, sowie alle weiteren Jünger, nichts vergleichbares (Leben im Himmel) mit, wie das NUR Paulus (für meine Begriffe sehr überbetont) tut? (Hierzu finde ich keine passende Bibelstelle)Sollte es wirklich so sein, dass es in der Zukunft nur „geistige Leiber“ á la Paulus geben soll? (Hier wehrt sich was in mir!)

           

          Hier auf Erden, unter uns Menschen, haben wir es mit einer s.g.
          "2-Klassen-Glaubens-Gesellschaft"
          mehr-oder-weniger zu tun. Meine Frau (eine NAK-Angehörige) sieht ihr Leben "bei Jesus im Himmel". Ich dagegen möchte viel lieber auf der Erde leben, die JHWH einst dem Adam in Aussicht stellte. Auch verordnete JHWH dem Noah nochmals lt. Genesis 9:1

           

          "Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde!"

           

          Ist diese Verordnung jemals von JHWH oder Jesus aufgehoben worden? Wenn doch, dann habe ich irgendwie etwas übersehen... Das wäre für mich  F A T A L!

          Du darfst - meiner Erkenntnis nach - "daran glauben, meinen geliebten Vater und meine Oma einst wieder sehen und in die Arme schließen - buchstäblich: hier auf der Erde!"

           

          "...Wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!"

          Das hatte Jesus in Offb. 22:17 verkündigt und im Himmel braucht niemand Wasser. Auch einen "Baum des Lebens" gibt es im Himmel nicht - selbst wenn einige meinen, dass Bäume in den Himmel wachsen... Wow

           

          Mit diesen Gedanken möge Dein Tag einen glücklichen Verlauf nehmen. Das wünscht übrigens allen

          Athalja

           

          1. ManfredF

            Liebe  hei-bea

            ich sehe dass etwas anders als einige die dir geantwortet haben und will das gerne erklären.

            Wir Menschen werden geformt von unserer Umgebung. Da ich Vegetarier bin sind alle meine Kinder Vegetarierer und jetzt wo sie groß sind und Partner haben, die aus Familien kommen, die Fleisch essen, hat ein Teil der Kinder angefangen, zumindest Fisch zu essen. Daran erkennt man, dass Menschen formbar sind.

            Wenn man als ZJ aufwächst oder dort hineingeht wird man auch geformt. Man bekommt ständig Belehrung und so formt sich der Geist, das Denken und die Wünsche und Vorstellungen.

            Man glaubt, dass es keine Hölle gibt, dass die Seele der Mensch ist und nicht unsterblich, dass Jesus ein Engel ist und dass es zwei Klassen von ZJ gibt und nach Harmagedon alle toten Verwandten auferstehen werden. (Diese Aussage soll nun nicht jeden Punkt als falsch darstellen und es soll auch nicht darüber eine Diskussion entstehen. Es dient lediglich dazu, zu verstehen wie man geformt wird).

            Die meisten ZJ behaupten "Ich will gar nicht in den Himmel". Sie behaupten dass, weil sie so beeinflusst worden sind durch schöne Bilder von einem Paradies, von der Aussicht, seine Elten wiederzusehn usw.

            Es ist schwer, wieder neutral zu denken. Und wenn du meine Ansicht liest oder die von Gerd, Athalja oder anderen wirst du in gewisser Weise wieder geformt. Menschen neigen dazu dass, was ihnen am besten gefällt auch für wahr zu halten. Dem ist aber oft nicht so.

            Wenn wir wissen wollen, was Gott mit uns vorhat, dann müssen wir uns auf die Bibel verlassen. Es gibt nur dieses eine Buch, welches uns von Gott erzählt. Die anderen religiösen Bücher erzählen von anderen Göttern. Als Christen glauben wir, der Gott der Bibel ist der einzig wahre.

            Ein guter Ansatz ist Hebräer. Da wird von einer Wolke von Zeugen gesprochen die vor Jesus gelebt haben. Die bibel sagt:

             

            Hebräer 11

            13 Diese alle sind im Glauben9 gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sahen sie von fern und begrüßten sie und bekannten, dass sie Fremde und ohne Bürgerrecht10 auf der Erde seien.
            14 Denn die, die solches sagen, zeigen deutlich, dass sie ein Vaterland suchen11.
            15 Und wenn sie an jenes gedacht hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Zeit gehabt zurückzukehren.
            16 Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist nach einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

             

            ganz deutlich, all diese waren FREMDLINGE auf der Erde und SEHNTEN sich nach der HEIMAT. Und diese Heimat war eine HIMMLISCHE Heimat.

            Was hat Jesus gesagt?

            Mt 5,3 Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
            Mt 5,10 Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.

            oder hier

            Mt 5,20 Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.
            Mt 6,20 sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen!

            Mt 7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.

            Mt 8,11 Ich sage euch aber, dass viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in dem Reich der Himmel,

            Mt 18,3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.

            Mt 23,13 Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.

            Mk 12,25 Denn wenn sie aus den Toten auferstehen, heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel in den Himmeln.

            Joh 14,2 Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten?

            Ich habe bewusst nur Aussagen von Jesus aufgenommen. Jesus selbst hat ausserdem gesagt, MEIN REICH IST NICHT VON DIESER WELT.

            Paulus und andere haben das verdeutlicht. Sie alle haben gesagt, dass es EINE HOFFNUNG unter EINEM HIRTEN gibt, die himmlische Hoffnung.

            Die zwei Herden sind, wenn man die Bibel betrachtet trotzdem EINE HERDE. Es wurde damit nur klargemacht, das Jesus die Juden angesprochen hat, die kleine Herde und dass nach seiner Himmelfahrt auch die Heiden eingesammelt werden sollten, die anderen Schafe. Erst dann konnten beide unter EINEM HIRTE kommen mit EINER HOFFNUNG.
            Auch in der Offenbarung erkennt man, dass beide, die kleine Herde durch die 144.000 dargestellt und die anderen Schafe ZUSAMMEN IM HIMMEL sind.

            Wir sollten uns fragen, was macht uns als Person, als Mensch aus? Der Körper, den wir sehen, wenn wir in den Spiegel schauen? Oder ist da was anderes? Was ist wenn wir querschnittsgelähmt im Bett liegen und uns nicht bewegen können. Sind wir dann nicht mehr die selbe Person? Oder wenn wir einen Arm verlieren, verlieren wir dann einen Teil unserer Person? Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen, wir sind zwar Menschen aber wir sind nur mit dem Körper Mensch, unser Bewusstsein, unsere Gefühle, Denken, unsere Seele sind GEISTIG und eigentlich in unserem Körper Gefangen, der uns auf der einen Seite natürlich Optionen eröffnet wie Tasten, Schmecken usw. auf der anderen Seite aber drastisch einengt.

            Wenn wir im Himmel sind mit einem himmlischen Körper - wer kann dann sagen wie das sein wird? Als Jesus auferstanden war, konnte er in einen verschlossenen Raum gelangen. Er war also nicht mehr an die Beschränkungen eines menschlichen Körpers gefangen aber man konnte ihn sehen, ihn anfassen, er konnte essen und mehr.

            Warum glaubst du also, wenn du in den Himmel kommst und dort auf deine Verwandten triffst, dass ihr alle durchsichtig seid und euch nicht in den Arm nehmen könnt? Gott der Vater ist Geist und so voller Energie, dass er selbst nicht körperlich auf die Erde kommen konnte ohne uns zu töten. Daher hat er seinen Sohn geschickt und sich uns IN SEINEM SOHN genaht. Wer mich sieht, der sieht den Vater sagte Jesus. Wir konnten also durch Jesus die herrlichkeit des Vaters "ertragen" und erkennen.
            Warum sollte es anders sein, wenn wir selbst im Himmel sein werden? Das ist kein dubioser Ort wohl durchsichtige Geister herumschwirren die sich nicht berühren können.

            Zum Leben auf der Erde und dem Paradies. Das was die WTG als Paradies verkauft ist zweischneidig. Gerade auch für heutige Menschen aber auch für Menschen zu Zeit Jesu. Seit Jahrtausenden gibt es eine Aufteilung der Menschen. Einige sind Bauern, andere Tischler, Schneider usw.
            Die WTG tut so als ob jeder von uns eigenes Land hat und dort dann Bauer spielt. Dabei übersieht man zum einen, dass die Erde nur begrenzt ist und zum anderen, wenn alle Bauern sind, wenn macht die Kleidung, die Maschinen usw. Und die meisten die ich kenne, würden nicht glücklich wenn sie selbst Bauer spielen sollten.
            Ob das Argument die Erde dient dazu dass auf ihr Menschen leben wirklich zählt sei dahingestellt. Fakt ist, bis zum Ende, wenn alles wieder in Ordnung ist wird das ja auch so sein, auch wenn alle Christen in den Himmel kommen.

            Bei Jesu Wiederkunft werden alle Christen entrückt und alle gestorbenen Christen auferstehen.  Da lange nicht alle Menschen Christen sind von den 7 Milliarden, werden also ncoh eine Menge Menschen auf der Erde bleiben. Nach Harmagedon dürfen diese Überlebenden 1000 Jahre lang in Frieden leben und sie werden dort weiterhin geboren werden und sterben denn der Tod existiert noch

            Am Ende der 1.000 Jahre stehen alle anderen Toten auf und werden nach ihren Taten gerichtet und erst dann wird der Tod beseitigt.

            Dann wird aber Gott eine NEUE ERDE und einen NEUEN HIMMEL erschaffen, dass Alte ist dann nicht mehr. Da wir, wie Jesus zeigte, einen himmlischen Körper haben werden der sowohl im Himmel als auch auf der Erde existieren kann kann es also gut sein, dass wir die wir lange im Himmel waren auf der NEUEN ERDE leben wollen so lange wir Lust haben, denn ab dem Zeitpunkt gibt es wirklich keinen Tod. Ob und wie wir das Universum durchstreifen wird man sehen

            Wenn du daran glauben willst, dass du nach Harmagedon auf der Erde weiterlebst und dann Verwandten dann aufertehen um mit dir 1.000 Jahre zu leben dann muss ich dir leider sagen, dass steht nicht in der Bibel. Wenn du Harmagedon überlebst, weil du nicht zu denen zählst, die entrückt werden dann wirst du danach weiterhin alt werden und irgendwann sterben und dann am Ende der 1.000 Jahren zusammen mit deinem Verwandten auferstehen (falls diese nicht bei der ersten Auferstehung in den Himmel gekommen sind) und vor Gericht kommen. Dann können wir nur hoffen, dass deine Guten Taten ausreichen damit Gott Gnade gewährt. Dir und deinen Verwandten. Hast du ein positives Urteil wirst du ewig leben können wie immer das auch aussehen wird auf der neuen Erde.

            Das sind meine Gedanken die ich mir mache wenn ich die Bibel dazu lese.

             

            1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠ManfredF

              Lieber ManfredF,

               

              meiner bescheidenen Meinung nach solltest Du die "P O L A R I T Ä T" ändern, mit denen Du die Texte aus Matthäus hier angeführt hast! Das "in das Reich der Himmel hineinkommen" bedeutet nicht,  dass Du damit in den Himmel kommst. Oder hat Jesus das genau so ausgesagt? Wo denn - falls doch!? OK, ich gebe Dir den Weg dazu frei...

               

              "...dein Wille geschehe auf der Erde..." 

              Worum lehrte Jesus das Beten genau? Man wende Unterscheidungsvermögen an...

               

              Welche funktionelle Bedeutung hat der folgende Text aus Luk. 18:29 für Dich?

               

              »Ich sage euch: Jeder, der um des Reiches Gottes willen Haus oder Frau, Geschwister, Eltern oder Kinder zurücklässt, bekommt jetzt, in dieser Zeit, alles vielfach wieder und in der kommenden Welt das ewige Leben

               

              Du kannst durchaus eine eigene Meinung haben, aber die via Aufdrängung "verkaufen" zu wollen, ist nicht sehr überzeugend.

               

              Nur mal so am Abend ausgesagt von

              Athalja

              1. Winfried Mertens

                Winfried an Athalja und Manfred

                Hallo Ihr beiden! Ich finde es sehr spannend, von Euch zu lesen. Es zeigt mir, dass bei der Frage wie und wo die Auferstehung stattfindet und wie und wo die neue Erde (eigentlich: das neue Land) sein wird, Forschungsbedarf besteht. Und an dieser Stelle möchte ich den großen Wert dieses Forums hervorheben: Hier haben wir die Möglichkeit, uns auszutauschen - was ein echtes Bedürfnis von "geistigen" Menschen ist - ohne die Inquisition fürchten zu müssen. DAS IST ZWAR TRAURIG ABER WAR....das mit der Furcht vor der Inquisition meine ich. Aber hier halten wir es doch mit Jesus....mit wem sonst...: "Seid listig wie die Schlangen, aber unschuldig wie die Tauben."
                Wir haben doch mindestens zwei Zeugen für das, was vorhergesagt wurde: Unser Herr Jesus selbst und Paulus. Zuerst Paulus: "....denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. DANACH werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen ZUSAMMEN in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein." (1.Thess.4:16,17)
                Was ich für mich noch nicht herausgefunden habe, ist der Begriff "Luft". Was ist das?
                Auch der Begriff "Himmel" ist mir nicht klar. Es gibt ihn in der Bibel in sehr, sehr vielen Schattierungen und Kontexten, die nicht deckungsgleich zu sein scheinen.....oder doch? Aber eines lese ich bei Paulus: Jesus kommt. (Ob er schon da war oder ob er noch kommt, weis ich nicht genau.) Also Jesus kommt auf die Erde. Die toten Christen werden auferstehen. DANN werden alle zusammen "entrückt".....wohin....weis ich nicht. Meine Vermutung bis dato: Auf die neue Erde mit ihrem neuen Himmel.
                Dann das Zeugnis von Jesus selbst: "Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid. Und wohin ich gehe, dahin kennt ihr den Weg." LIEBER HERR JESUS CHRISTUS, ICH KENNE DEN WEG LEIDER NOCH NICHT GENAU.
                So, wie ich es lese, sind beide Aussagen - die des Paulus und die Jesu Christi - völlig deckungsgleich und zeigen, dass Jesus auf die Erde wiederkommen würde und die Seinen "heimholen" würde......nur wohin?
                Übrigens...was sagt Euch eigentlich der Text in Off.21:3 "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein."?
                Für mich klingt das alles wie "ein neues Land" mit einem "neuen Himmel", wobei der Himmel eben über dem Land aber selbst kein "Land" ist, in dem jemand wohnt, sondern "über" dem Land ist. Alle wohnen auf dem "Land": Alle Menschen und Gott und Jesus Christus und die Engel......wobei Gott "Geist" ist (nicht ein "Ghost" sondern "spirit" ist) Und dieser Geist unter uns wäre dann der neue Himmel.
                Wenn es denn so wäre, fände ich es auf jeden Fall viel großartiger als diese Zwei-Klassen-Jehovas Zeugen-Elite-Hierarchie-Sch....önheit.
                Liebe Grüße an Euch, Winfried....gerne auch auf logofilus@yahoo.com

                1. ManfredF

                  Lieber Winfried

                  du schreibst ". DANN werden alle zusammen "entrückt".....wohin....weis ich nicht. Meine Vermutung bis dato: Auf die neue Erde mit ihrem neuen Himmel."

                  Nur mal als Anregung: Die Entrückung wird geschehen wenn Jesus wiederkommt, dass ist noch nicht geschehen und wird vor Harmagedon sein und nach der Drangsal.

                  Die neue Erde und der neue Himmel dagegen werden laut Offenbarung erst nach dem Ende der 1.000 Jahre, nach der zweiten Auferstehung sein.

                  Zur Zeit der Entrückung existieren diese neue Erde und neue Himmel noch nicht.

                  Des weiteren. Wo ist Jesus aktuell? Im Himmel. Was immer man darunter versteht.

                  Als er sagte, in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen für euch vorbereitet, wo sind diese Wohnungen? Auch im Himmel.

                  Wenn wir entrückt werden, dann kann das eigentlich nur der Himmel sein. So wie Jesus in den Wolken verschwand um in den Himmel zurückzukehren.

                  Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie man das anders erklären soll, ohne die Bibel zu verbiegen.

                  Einige behaupten, wenn wir entrückt werden, dann würden wir zwar Jesus in der Luft begegnen aber da Jesus auf dem Weg zur Erde ist, würde wir dann sofort wieder auf die Erde zurückkehren mit enem neuen Körper.

                  Ich halte das für ziemlich weit hergeholt. In der Offenbarung steht nichts davon, dass wir Christen zusammen mit Jesus in Harmagedon kämpfen werden. Es steht da von einem Kampf der Engel gegen die Dämonen Satans. Ich sehe auch nicht, dass Gott gegen die menschen Krieg führt sondern gegen Satan und seine Verbündeten. Nur dass die Erde der Austragungsort ist.

                  Wenn wir also bei der Entrückung sofort wieder zur Erde gehen dann wären wir mitten im Kampf dabei. Ich glaube absolut nicht, dass Gott uns entrückt und die toten Christen auferstehen läßt damit wir, die wir gelernt haben unsere Feinde zu lieben als Krieger Gottes gegen Satan und sein Gefolge kämpfen sollen. Ich bin überzeugt, wir Christen werden vor Harmagedon in den Himmel kommen und gerettet sein und nicht in den Kampf Satan gegen Gott verwickelt werden.

                  Das ist zumindest meine Sicht der Dinge. Wie schon gesagt, ich glaube ehrlich es gibt wichtiges als sich darüber Gedanken zu machen. Gerade was Gott und unseren Glauben betrifft, sollten wir uns viel mehr fallen lassen und weniger Denken. Es ist schwierig, ich weiss. Aber solange wir mit dem Verstand den Glauben erklären wollen werden wir scheitern. Erst wenn wir uns öffnen damit Jesus unser Leben völlig übernehmen kann können wir wirklich aus vollem Herzen glauben und ich bin überzeugt, dann werden wir nicht nur Jesus wirklich ERLEBEN sondern auch spüren dass er uns zieht und dann wird alles gut.

                  Wir Menschen umgeben von Technik und Wissenschaft haben es leider viel schwerer zu glauben. Jesus sagte, glaubt und ihr werdet Berge versetzen können. Wir haben oft schon Zweifel, zu glauben, dass die Wunder in der Bibel real waren und wir zweifeln, wenn wir Gott darum bitten uns ein Wunder zu schenken. Weil wir Wunder nicht erklären können. Aber es stimmt nicht, dass Wunder heute nicht mehr existieren. Diese werden erst aufhören wenn Jesus wiedergekommen ist. Es gibt nur so wenig Wunder, weil wir viel zu wenig glauben. Mich eingschlossen. Ich denke immer, Gott ist viel zu beschäftigt, sich um mich zu kümmern und dass ist leider falsch. Aber es ist schwierig, sich fallen zu lassen und zu glauben. Jesus sagte, egal um was ihr bittet, es wird euch gegeben. Wenn wir das glauben, wirklich GLAUBEN dann werden wir auch Wunder erleben und Jesus ERLEBEN. Aber ich weiss aus eigener Erfahrung, es ist nicht so leicht wie man es schreibt.

                  Nicht einmal, wenn es nur darum geht, darauf zu vertrauen, dass Gott uns schon die Heimat bereit hält, die für uns am besten ist. Wer sich fallen lässt und aus tiefsten Herzen glaubt, dass Gott alles richtig machen wird, der vertraut und akzeptiert. Ich habe früher auch gedacht, ewig als Mensch leben, immer jung und gesund... DAS ist mein Ziel. Seit ich Christ bin, ist es mir eigentlich egal geworden. Ich bin mit allem einverstanden was Gott für mich vorgesehen hat. Ich glaube nicht an den Himmel, weil es mich in den Himmel zieht sondern weil cih durch das Lesen der Bibel das Gefühl bekommen habe, dass das unsere Heimat sein wird und ich lass es auf mich zukommen. Das ist zwar nicht einfach nur glauben weil man den Verstand nicht einfach ausschaltet aber das ist zumindest akzeptieren und verstehen und glauben.

                  Wenn jemand sagt, ich will nicht in den Himmel, dass ist nicht mein Ziel, dann sollte man sich fragen: Bedeutet Christ sein, dass die eigenen Wünsche erfüllt werden oder bedeutet Christ sein, dass man Jesus in sein Leben lässt und ihm die Führung übergibt, damit er entscheidet? Bedeutet, sich Gott hinzugeben nicht "Herr hier bin ich, SENDE MICH? Also leben wir für UNS oder leben wir für JESUS? Sind unsere Wünsche wichtig und ist wichtig, was Gott will?

                  Vater unser, DEIN WILLE GESCHEHE. Ich glaube, dass fällt uns schwer, weil wir in einer freien Welt gelernt haben, dass wir SELBST Bestimmen. Aber als Christ begeben wir uns doch freiwillig in die Hände Gottes damit ER ENTSCHEIDET

                2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Winfried

                  Lieber Winfried,

                   

                  vielen Dank für Deine netten Zeilen!

                   

                  Weisst Du was mir an Deinen Zeilen sehr gut gefallen hat? Das sind u.a. Wörter/Begriffe wie "bestehender Forschungsbedarf".  Und auf dieses Forum bezogen meintest Du:  "Hier haben wir die Möglichkeit, uns auszutauschen - was ein echtes Bedürfnis von "geistigen" Menschen ist - ohne die Inquisition fürchten zu müssen."

                  Auch sprachst Du von "einer "Elite Show", die Gott aufzieht."  Du hast mich soeben dazu motiviert, hier weiter aktiv zu bleiben. Danke sehr dafür - ebenfalls Dir lieber Horst, für Deine "soft Schelte aus 1. Petrus".

                  Ich bin ein Analyst, der es wie die berühmten Beröa aus der Apg. 17:11 "...sie studierten täglich die Heilige Schrift, um zu prüfen..."

                  Eines meiner Grundsätze lautet: Ich lasse mir kein Zebra für ein Pferd verkaufen. Manchmal kann es unangenehm für mich werden, meinen Standpunkt verständlich zu machen und manchmal kann es gar SEHR UNANGENEHM werden... Keep going ist dann mein Motto.

                   

                  Allen tiefsinnigen Bibelforschern wünsche ich ein Gutes und gelingendes Neues Jahr.

                  Der Geist unseres Herrn Jesus Christus möge uns dirigieren.

                  Athalja

                   

            2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠ManfredF

              Lieber ManfredF,

               

              schau Dir doch bitte einmal genauer den folgenden Artikel an und lass Dir die Gedanken einmal "richtig" durch den Sinn einziehen.

              http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/auferstehung-und-wiedergeburt-zu-himmlischem-oder-irdischem-leben

               

              Erleuchtende Grüsse von

              Athalja

              1. ManfredF

                Lieber Athalja

                das Schöne in der Freiheit der Söhne Gottes ist es ja, dass wir uns frei unsere Gedanken machen können und jeder das Recht auf eine eigene Meinung hat solange er nicht darauf pocht dass andere diese Meinung annehmen müssen.

                Ich habe den Artikel aufmerksam mehrmals gelesen und meine Kommentare dazu zeigen, dass ich dass nicht so sehe wie der Schreiber des Artikels. Da ich weder erwarte dass man meine Ansicht übernimmt und andererseits davon ausgehe dass der Artikelschreiber auch nicht erwartet, dass jeder seine Meinung teilt ist doch alles gut.

                Oder hältst du die Ansicht darüber für entscheidend für unsere Rettung?

                Ich bin sicher, wir werden ziemlich überrascht sein wen wir in der Ewigkeit begegnen und wo diese Ewigkeit sein wird und wie es dort sein wird. Ich für meinen Teil freue mich dass Gott mir versichert hat dass ich IN JESUS GERETTET bin und dass genügt mir völlig.

                Ich diskutiere gerne mal und teile meine Meinung mit wenn ich etwas anders verstehe. Aber ansonsten sehe ich das eher locker. Zum Glück sind wir ja nicht bei den ZJ wo uns die Leitung von 7 alten Männern genau vorschreibt, was wir glauben, denken und fühlen sollen. Was wir anziehen, ansehen oder anhören dürfen und wohin wir kommen und was wir tun müssen um dahin zu kommen.

                Nur ein Satz: Ich glaube weder dass Menschen religiös sind oder Religion erfunden haben weil sie sich die Welt nicht erklären können noch kann ich erkennen oder glauben dass die Menschen die Bibel falsch verstehen oder sogar falsch übersetzen nur weil sie in den Himmel wollten. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass die aktuellen Bibelübersetzungen ausreichend genau sind um uns den Willen Gottes mitzuteilen und uns zu helfen gerettet zu werden. Sätze wie "dass kann man auch anders verstehen" mag ich in Erklärungen zur Bibel nicht besonders weil  sie bei mir die Nackenhaare aufstellen und mir signalisieren dass da jemand behaupten will dass die Bibel Geheimnisse hat die man nur versteht wenn man besondere Fähigkeiten hat. Für die Offenbarung lass ich gelten das man da schon behutsam vorgehen muss und bei einigen Propheten auch. Ich sehe aber das gesamte NT keinesfalls als so schwierig an dass man Sätze wie "das muss oder kann man anders verstehen" braucht um den Sinn zu erklären.

                Ich hoffe dass reicht dir als Erkläurung aus.

                1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠ManfredF

                  Hallo ManfredF,

                   

                  Danke für Deine ausführliche Antwort.

                  Du brauchst mir nichts erklären - dazu habe ich selber ein ausreichendes Kontingent. Anders sehe ich dass mit dem "Verkaufen Deiner Meinungen" hier für einige...

                  Überzeugungsarbeit kann einem Nicht-Überzeugten verhelfen, manches in einem nachvollziebaren Sinn zu erfassen. Dabei helfen nicht gerade das Verdrehen von Bibeltexte...

                   

                  Jesus hatte vor langer Zeit die Erde als Wohngebiet des Menschen erschaffen. Bitte bleibe daher "Erdgebundener".

                   

                  Hosianna

                  Athalja

                   

              2. ManfredF

                Lieber Athalja

                deine Worte "Anders sehe ich dass mit dem "Verkaufen Deiner Meinungen" hier für einige...

                Überzeugungsarbeit kann einem Nicht-Überzeugten verhelfen, manches in einem nachvollziebaren Sinn zu erfassen. Dabei helfen nicht gerade das Verdrehen von Bibeltexte..."

                sind schon sehr seltsam. Wenn du deine Meinung äußerst dann ist das in Ordnung und wenn ich meine Meinung äußere, dann ist dass nicht in Ordnung sofern meine Meinung nicht deiner Meinung entspricht? Oh, ich wusste gar nicht, dass du das oberste Gericht bist mit der alleinigen Wahrheit. Gut zu wissen.

                ManfredF

          2. hei-bea

            Lieber Athalja,

            Du hast mich wirklich glücklich gemacht- mit Deinen Gedanken! Danke dafür!

            Aus dem "Gruselwetter" des Harzes alles Liebe (bist übrigens auch zu dem "Festmahl"

            (sollte es je stattfinden) herzlich eingeladen (siehe Kommentar an Gerd)    hei-bea

            1. ManfredF

              Liebe hei-bea

              es freut mich natürlich dass dich eine Antwort glücklich macht. Ich will dein Glück auch nicht trügen. Aber hast du dich einfach schon mal gefragt, was Gott eigentlich will?

              Jesus sagte, nicht mein Wille geschehe sondern dein Wille.

              Ist es nicht wichtiger, zu lauschen was Gott mit uns vorhat als danach zu entscheiden was einem persönlich besonders gefällt? Menschen lassen sich immer um den Finger wickeln, indem man ihnen "zum Mund redet"

              Der Teufel fing damit an "Ihr werdet nicht sterben, ihr werdet sein wie Gott". Eva war geschmeichelt, diese Worte gefielen ihr besser als Gott der sagte "Wenn du davon isst dann wirst du sterben".

              Die WTG umschmeichelt die ZJ mit schönen Bildern von Paradies, mit Filmen wie toll alles mal wird und dass man dann ja leben kann. Und was erreicht sie damit? Dass die ZJ gar nicht merken, dass sie das einzige, nämlich dieses Leben damit vergeuden, von haus zu haus zu laufen und ständig neue wechselnde Lehren zu pauken.

              Und am Schluss vergessen sie das wichtige Thema. Jesus als Herrn anzunehmen. Die WTG weiss genau was sie macht, sie schmeichelt um Menschen einzufangen und von Gott wegzuhalten. Daher sagen die meisten ZJ "Ich habe gar kein Verlangen bei Jesus im Himmel zu sein".

              Wie kann es sein, dass man Christ sein will und gar nicht bei Jesus im Himmel sein möchte? Schaut man sich die Bibel an, sehnten sich ALLE nach der himmlischen Heimat. Auch der überwiegende Teil der Christenheit, egal wie gute Christen es sein mögen, freuen sich nach einem erfüllten Leben hier auf Erden beim Herrn zu sein. Nur ZJ und viele Ex ZJ nicht.

              Meiner Ansicht nach liegt das vor allem daran, dass richtige Christen JETZT LEBEN und daher ein ausgefülltes befriedigendes Leben haben und wenn man dann glücklich alt geworden ist und müde freut man sich auf den Frieden und die Leichtigkeit im Himmel und die Heimkehr.

              ZJ dagegen leben nicht, sie werden gelebt, gesteuert und gehetzt so dass sie gar nicht wissen wie schön die Welt ist und ihne wird ständig gesagt, die Zeit ist knapp, leben kannst du dann 1.000 Jahre im Paradies. Ganz ehrlich, wenn ich sehe, wie wenig ZJ leben, wie langweilig deren Leben ist dann frag ich mich, was wollen diese dann 1.000 Jahre lang machen? Kein Predigen mehr, nur noch um sich selbst kümmern? Die WTG hat das erkannt und daher behauptet sie, wenn Harmagedon vorbei ist, dann müssen wir Überlebende die vielen Auferstandenen schulen und belehren und einweisen. Das reicht für 1.000 Jahre.

              Liebe hei-bea

              gehe wirklich noch mal in dich, lese unter Gebet das Johannes Evangelium und den Römerbrief und den Brief an die Korinther und frage dich, welche Hoffnung und Sehnsucht hatten die Christen und wovon hat Jesus die meiste Zeit gesprochen. Lese in Ruhe RÖMER 8 und frage dich ob du Vater zu Gott sagen kannst wenn du kein Kind bist...... Ich wünsche dir den Segen Gottes und dass du dein Herz aufmachst, erstmal alles rausläßt was man dir eingetrichtert hat als ZJ und dann die gute Botschaft der Bibel reinlässt, Jesus dein Leben übergibst und dich ihm anvertraust, wenn du es noch nicht gemacht hast und dann wirst du vielleicht spüren was viele Christen gespürt haben, dass Jesus sie zieht und dass der Wunsch wächst bei Jesus zu sein.

              1. hei-bea

                Lieber ManfredF,

                nachdem mein gestriger Kommentar an Dich in den Weiten des Internets verschwun-

                den ist, versuche ich es einfach noch einmal. Ich kann Deine Gedankengänge schon

                weitgehens nachvollziehen, doch kann ich sie auch glauben?! - Menschen sind form-

                bar - auf alle Fälle! Aber wissen wir Menschen wirklich bis in die letzte Konsequenz,

                w a s die Wahrheit in Bezug auf unsere Zukunft gemäß der Bibel ist?! Ist nicht auch

                Deine Vorstellung davon von D e i n e m Wunschdenken geprägt? Kann man die

                Bibel diesbezüglich wirklich nur in e i n e Richtung "interpretieren? - Du hast Dir

                sehr viel Mühe gegeben, entsprechende Texte anzuführen, danke dafür! "Es gibt

                nur eine Hoffnung unter einem Hirten- die himmlische"- dem stimme ich durch-

                aus zu, glaube aber n i c h t,das die Erde als Wohnort für uns Menschen davon aus-

                geschlossen ist! Den Zustand als "Geistgeschöpf" fähig zum "Materialisieren" kann

                ich mir auch vorstellen ( die Engel vor der Flut hatten ja sogar Sex und zeugten

                Nachkommen mit "Alien-DNA"....Könnte das Deiner Vorstellung gemäß bei uns

                denn auch so sein?) - Das ist mir alles noch viel zu vage. Das die Erde für die

                Menschen gemacht wurde steht so in der Bibel und ist für mich "fester Boden".

                Warten wir`s doch einfach ab... Auf einen Punkt möchte ich noch eingehen: "Wie

                kann es sein, dass man Christ sein will und nicht bei Jesus im Himmel sein möch-

                te?"- Vielleicht sehnen sich ja so viele nach dem "Himmel", weil sie mit ihrer irdi-

                schen Existenz so schlecht zurecht kommen?!- Ich persönlich habe bis jetzt ein

                "erfülltes"Leben mit guten und weniger guten Zeiten hinter mir, das ich trotz

                langen "Zeugendaseins" n i c h t missen möchte, wobei ich versucht habe, zu jeder

                Zeit das, an das ich geglaubt habe, ehrlich zu leben - mit allen Konsequenzen!-

                Das Jesus mich "zieht" (warum auch immer), davon bin ich überzeugt, w i l l

                aber trotzdem nicht als Geistgeschöpf existieren! - Ich würde mich dann aber

                später sehr über einen "Besuch" des materialisierten Herrn Jesus freuen!

                So, mein Lieber, was sind wir doch für Visionäre...

                In diesem Sinne liebe Grüße aus dem"windzerzausten"Harz        hei-bea

        2. Liebe hei-bea,

          deinem Wunsch wird bestimmt entsprochen werden, der da ist:

          "ich möchte n i c h t als Geistgeschöpf existieren! Ich möchte daran glauben, meinen geliebten Vater und meine Oma einst wieder zu sehen und in die Arme schließen zu können- buchstäblich"

          Keiner zwingt dich in den Himmel, auch der nicht der dies so wollte, wie in Joh 17 zu lesen:

          24     Vater, ich will, daß die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, auf daß sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.
          Jesu Herrlichkeit war und wird nicht allein auf der Erde zu sehen sein. Sein eigentliches zuhause und die seiner vom Vater gezeugten Brüder und Schwestern, ist so zu verstehen, 2Pet. 1:
          4 er uns die größten und kostbaren Verheißungen geschenkt hat, auf daß ihr durch diese Teilhaber der göttlichen Natur werdet,
          Deutlicher als Petrus hat sich Paulus durch die Offenbarungen des erhöhten Christus ausgedrückt, wie er es deutlich im Galaterbrief bestätigt. Etwa im Epheserbrief 1 beschreibt Paulus die zuvorerkannten Gläubigen:

          3     Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo,
          4     wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt.

          Bei Gottes Möglichkeiten, auch die Zukunft als Gegenwart wahrzunehmen, wird keiner, der nicht schon vor "Grundlegung der Welt" erkannt wurde, je das Gefühl erhalten, zum geistigen Leib Jesu zu gehören. So wird sich auch die Verheißungen, wie in Jes. 65 uns gut bekannt sind, nicht im Himmel erfüllen, auch das nicht dort: Jes. 19:
          23     An jenem Tage wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jahwe dienen.
          24     An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde;
          25     denn Jahwe der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!
          All die himmlischen Visionen, wie sie die Offenbarung speziell beschreibt, ist oft auf Personen beschränkt, die dazu speziell schon vorhergesehen waren. Diese Voraussagen bekam Christus durch seinen Vater und gab sie dann weiter:
          1:     1     Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muß; und durch seinen Engel sendend, hat er es seinem Knechte Johannes gezeigt,
          2     der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi, alles, was er sah.
          Was ursprünglich schon feststand, wird nicht verändert werden, Psalm 115:
          16     Die Himmel sind die Himmel Jahwes, die Erde aber hat er den Menschenkindern gegeben.
          Meint, der n i c h t mit Irrtumslosigkeit ausgestattete,

          Gerd

          1. hei-bea

            Lieber Gerd,

            die Sehnsucht, im Himmel mit Jesus leben (existieren) zu wollen habe ich definitiv n i c h t!

            Ich freue mich auf ein Stückchen Erde als Erbteil, wenn ich es denn würdig bin, errettet zu

            werden, um es - vielleicht auch als "Bäuerin" - zu bewirtschaften! Bist jetzt schon eingela-

            den zu einem Festmahl (wie zu Abrahams Zeiten) mit "Bioprodukten"!

            Aus dem stürmischen Harz grüßt Dich eine sehr "bodenständige"                   hei-bea

            1. Matthäus

              Es ist interessant wie einzelne IHRE SICHT der Dinge, auch mit biblischen Belegen untermauern. Dass dies jeder kann (auch die WTG) sollte doch zum nachdenken anregen.

              Tatsache ist eins, unsere Erkenntnis für künftige Ereignisse (im Besonderen die Ewigkeit) ist und bleibt Stückwerk. Sagte nicht auch Jesus "ich hätte euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es noch nicht verstehen", sollte alleine diese Aussage uns nicht bescheidener machen. Auch wenn wir UNSERE MEINUNG erklären ja auch untermauern können, so bleibt die Erkenntnis in einem begrenztem Rahmen bestehen. Abgesehen davon wie Paulus einmal sagte, Erkenntnis bläht auf, sollt alleine dies uns demütig stimmen.

              Nehmn wir doch die Erklärung der WTG, (die von vielen ExZJ ebenso gesehen wird) Abraham und all die getreuen Patriachen sollen nach Lehre der WTG im Paradies AUF der Erde auferstehen. Warum wird, wie auch von ManfredF angeführt, diese große "Wolken von Getreuen" aus Hebr. 11, jedoch der Himmel als Ziel formuliert? Das kann man doch nicht einfach ignorieren!

              Diese Worte sind doch deutlich:
              13 In solchem Vertrauen sind sie alle gestorben – Abraham, Isaak und Jakob. Sie haben zu Lebzeiten nicht bekommen, was Gott ihnen versprochen hatte. Doch sie sahen es aus der Ferne und freuten sich darauf. Sie bekannten sich offen dazu, dass sie Gäste und Fremde auf der Erde waren.
              14 Wenn sie so etwas sagen, bringen sie damit zum Ausdruck, dass sie ihre wahre Heimat erst noch suchen.
              15 Wenn sie nämlich unter »Heimat« das Land verstanden hätten, aus dem sie weggezogen waren, dann hätten sie Gelegenheit gehabt, dorthin zurückzukehren. 
              16 Doch sie sehnten sich nach einer besseren Heimat, nach der himmlischen ....

              Also wo war das Ziel von Abraham, Isaak und Jakob?

              Wie kommt die WTG dazu das genaue Gegenteil zu lehren, welche Lehre vertreten WIR SELBST? Die Lehre der WTG oder die Lehre der Bibel?

              Was lässt der Schlusssatz im Kap. 11 zu? Welche Hoffnung hatte der Schreiber des Hebräerbrief - für mich eindeutig den Himmel und hier dieser Vers:

              40 Denn Gott hatte weit Besseres für uns vorgesehen; deshalb können sie erst mit uns gemeinsam das Ziel erreichen.

              Natürlich wird es auch ein irdisches Leben geben, die Bibel spricht davon, doch sollten wir die Details (Bauer und eigenes Land) nicht unserem Gott und König überlassen? Ich finde das ManfredF einige gute Denkansätze vermittelt hat.

              Ich für meinen Teil werde gerne das dankbar annehmen was Jesus vorgesehen hat. Wie es sich in der Praxis zeigen wird dass Jesus mit Abraham u.a. von den Erzeugnissen des Weinstocks trinken wird, das kann ich genauso offen lassen wie die konkrete Frage: Wer lebt im geistigen und wer lebt im irdischen Bereich - ist das wirklich wichtig?

              LG Matthäus

               

              1. hei-bea

                Lieber Matthäus,

                danke für Deine in "mahnende" Worte gepackte Zensur meiner persönlichen Gedan-

                kengänge ( Bäuerin usw.)...Mit etwas Phantasie und Humor hast Du`s nicht so, oder?

                -Freue mich trotzdem über Deinen Beitrag und Deine persönliche Sicht der Dinge,

                und abwarten müssen wir es ja alle ( also haben wir auch etwas Gemeinsames!)...

                In diesem Sinne "geschwisterliche" Grüße aus dem Harz         hei-bea

              2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Matthäus

                Lieber Matthäus,

                 

                Dein Kommentar - hier oben an hei-bea - überrascht mich sehr.

                Deine Worte waren auszugsweise:

                "Auch wenn wir UNSERE MEINUNG erklären ja auch untermauern können, so bleibt die Erkenntnis in einem begrenztem Rahmen bestehen. Abgesehen davon wie Paulus einmal sagte, Erkenntnis bläht auf, sollt alleine dies uns demütig stimmen."

                Dazu möchte ich Dich auf den von Dir so geliebten Apo-Paulus an dieser Stelle hinweisen. Der machte einst die Aussage lt. 1.Tim.2:3,4 (ELB):

                "Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. "

                 

                Deinen Worten nach "bläht" sich Paulus offensichtlich selber auf. Wie kann er zweierlei Aussagen machen, die sich irgendwie wiedersprechen?

                 

                Und der gleiche Paulus ermahnte Timotheus wie 1.Tim.6:20, 21 zeigt wie folgt:

                "Timotheus, bewahre das anvertraute Gut, indem du die unheiligen leeren Reden und Einwände der fälschlich sogenannten Erkenntnis17 meidest, zu der sich einige bekennen und von dem Glauben abgeirrt sind18!"(Interessant sind hierbei ebenfalls die Fussnoten!)

                 

                Scheint so, als ob es durchaus angebracht ist Jesus erheblich intensiver zu fragen, wie er das mit dem Ewigen Leben auf der Erde oder im Himmel für die Menschen sieht.

                 

                Ansonsten sind hier, u.a. von mir, genügend Argumente vorgetragen worden, die nicht die Meinung der ZJ oder sonstige Glaubensgemeinschaften, wiederspiegeln soll. Als "Anti-Zeuge-Jehovas" bin ich ein logisch denkender Mensch, der die Hl. Schrift sehr intensiv im Kontext untersucht und sich keine Fantasiemeinung bildet. Meine Erkenntnis ist nicht mehr an den Lehren der Zeugen Jehovas angedockt!

                 

                Zustimmung findest Du bei mir mit Deiner Frage "Wer lebt im geistigen und wer lebt im irdischen Bereich - ist das wirklich wichtig?" Nein!

                 

                Tiefsinnige Worte bietet uns der Psalmist mit Ps.119:66 wenn er sagte:

                Gute Einsicht und Erkenntnis lehre mich! Denn ich habe deinen Geboten geglaubt. 

                Meine Sicht der Dinge reflektiert lediglich meine Meinung. Die ist jedoch auf der Hl. Schrift basiert und verhilft mir DIE WAHRHEIT zu finden.

                Mit den Worten des Paulus " die Gnade sei mit euch!"sende ich liebe Grüsse.

                Athalja

                 

                 

                1. Matthäus

                  Lieber Athalja!

                  Wie erklärst du meine Frage und den Zusammenhang meiner Gedanken?

                  "Also wo war das Ziel von Abraham, Isaak und Jakob?"

                  Liebe Grüsse Matthäus

                2. ManfredF

                  Lieber Athalja

                  du schreibst "Meine Sicht der Dinge reflektiert lediglich meine Meinung. Die ist jedoch auf der Hl. Schrift basiert und verhilft mir DIE WAHRHEIT zu finden."

                  Nun ich gehe davon aus, dass die vielen anderen Meinungen hier auch auf der Heiligen Schrift basieren und anderen dabei helfen DIE WAHRHEIT zu finden auch wenn diese anderen Meinungen nicht immer mit deiner Meinung übereinstimmen. Oder glaubst du ernsthaft nur deine Meinung sei richtig weil du betonst diese basiert auf der Hl. Schrift?

                   

                  ManfredF

                3. Wenn die Bibel an so vielen Stellen zeigt, dass Israel, plus Proselyten und Sympathisanten, auf der verheissenen "neuen ERDE" auferstehen und leben werden, dann kann man ihr Erbe, in Form von "Land", nicht vergeistigen.

                   

                  Ein Abraham, Isaak, Jakob kannten kein irdisches Jerusalem, das eroberte erst David, noch weniger ein buchstäblich himmlisches Jerusalem. Sie sehnten sich nach dem "Königreich des Himmels", wie Athalja schon erklärte, ging es um die himmlische Regierung (Herrschaft) Gottes und Christi, letzteren kannte Abraham auch nicht.

                  Die Trennung in eine "irdische Hoffnung" und eine "himmlische Hoffnung", nach den Termini der WTG, wurde doch erst ab Pfingsten um 33 herum und danach durch Paulus (nach Input vom Christus) bekannt.

                  Auch die "Wiedergeburt" begegnet sogar die WTG mit entsprechender Vorsicht, Beispiel:

                  KOMMEN alle guten Menschen in den Himmel? Viele glauben das, aber Jesus Christus stimmte dieser Auffassung nicht zu. In einem Gespräch mit dem jüdischen Vorsteher Nikodemus, der ihn bei Nacht insgeheim aufsuchte, sagte Jesus: „Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen“ (Johannes 3:13).
                  Allerdings brachte Jesus gegenüber Nikodemus zum Ausdruck, daß die Zeit kommen werde, da einige die Möglichkeit erhalten würden, in das Königreich der Himmel zu gelangen. Über diese Personen sagte Jesus: „Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Königreich Gottes eingehen. Was aus dem Fleisch geboren worden ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren worden ist, ist Geist. Wundere dich nicht, daß ich zu dir sagte: Ihr müßt wiedergeboren werden.“ Doch Nikodemus fragte sich, wie jemand wiedergeboren werden könne (Johannes 3:1-9).
                  Vielleicht fragen wir uns ebenfalls, was Jesus damit meinte. Lassen sich seine Worte womöglich auf ein Erlebnis plötzlicher Bekehrung anwenden, das viele behaupten gehabt zu haben, weil sie glauben, sie seien von Gottes heiligem Geist erfüllt worden?
                  Der Verstand und die Gefühle
                  Manche behaupten, bei der Frage, ob jemand wiedergeboren sei, komme es darauf an, die Macht des Geistes zu fühlen. Unser Herz und unser Verstand können uns jedoch irreführen, besonders wenn sie von starken Gefühlen beeinflußt werden (Jeremia 17:9).
                  William Sargant, der die Auswirkungen der Gefühle auf den Verstand erforschte, betont die Notwendigkeit, „vor Glaubensansichten auf der Hut zu sein, die wir in einem Zustand gefühlsmäßiger Erregung, in dem unser Gehirn uns im Stich lassen kann, angenommen haben“. Als Beispiel führt Sargant an, welche Auswirkungen die Reden eines Erweckungspredigers und die Androhung der Strafe des Höllenfeuers haben können. Wer wollte nicht wiedergeboren werden, um in den Himmel zu kommen, wenn die einzige Alternative darin bestünde, ewige Qual zu erleiden? Sargant erklärt, daß unter einem derartigen emotionalen Streß „die Vernunft entthront wird, der normale Gehirncomputer vorübergehend ausgeschaltet wird und neue Vorstellungen und Glaubensansichten kritiklos akzeptiert werden“ (The Mind Possessed).
                  Wie kann man denn erkennen, ob eine Glaubensansicht hinsichtlich der Wiedergeburt „kritiklos akzeptiert“ worden ist? Wer wirklich weise ist, läßt sich von all dem leiten, was die Bibelschreiber auf Veranlassung des heiligen Geistes Gottes aufzeichneten. Christen werden aufgefordert, Gott ‘gemäß ihrer Vernunft’ anzubeten, und sie müssen sich vergewissern, ob ihre Glaubensansichten der Wahrheit entsprechen (Römer 12:1, 2; 1. Thessalonicher 5:21).
                  Wiedergeboren zu sein erschließt eines der bedeutsamsten Vorrechte, die Menschen je gewährt wurden. Es ist eng mit einer in der Tat bemerkenswerten, zur Verwirklichung des Vorsatzes Gottes führenden Entwicklung verknüpft. In Anbetracht all dessen tauchen Fragen auf wie: Wer ist wiedergeboren? Wie geht dies vor sich? Was wird den Betreffenden in Aussicht gestellt? Werden sie als einzige gerettet?
                  Wenn man aus Abneigungsgründen, die Termini "Hoffnung" und "Klasse" auch ablehnt, so bleibt trotzdem eine  Tatsache, dass es Menschen auf Erden geben wird, bis ans Ende des Millenniums und wahrscheinlich darüber hinaus.

                  Die durch Gottes Geist in die Familie Gottes "hineingezeugt" werden, haben keine Sehnsucht nach den Malediven sondern diese, 2Kor 5:

                  1     Denn wir wissen, daß, wenn unser irdisches Haus, die Hütte, zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, ein ewiges, in den Himmeln.
                  2     Denn in diesem freilich seufzen wir, uns sehnend, mit unserer Behausung, die aus dem Himmel ist, überkleidet zu werden;
                  3     so wir anders, wenn wir auch bekleidet sind, nicht nackt erfunden werden.
                  4     Denn wir freilich, die in der Hütte sind, seufzen beschwert, wiewohl wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.
                  5     Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns [auch] das Unterpfand des Geistes gegeben hat.

                   

                  Der gleiche Apostel unterscheidet auch mit denen die sogar Unsterblichkeit erben werden, mit "im Fleisch", 1Kor. 15:

                  40     Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber eine andere ist die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen;
                  47     Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub; der zweite Mensch vom Himmel.
                  48     Wie der von Staub ist, so sind auch die, welche von Staub sind; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen.
                  49     Und wie wir das Bild dessen von Staub getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.
                  50     Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt.

                  Wie war das noch mit dem "Unterscheidungsvermögen"? 😉

                  LG - Gerd

                   

                4. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Matthäus

                  Lieber Matthäus,

                  mit meinem letzten Kommentar hatte ich "ausschliesslich" Stellung bezogen auf Deine "soft Kritik" in punkto "aufgeblähter Erkenntnis"!!!

                  Dein Prolog hatte mich "erregt" und die darin enthaltene "Schelte" veranlasste mich zu mosern ...

                  Gerne komme ich jedoch auf Deine an mich adressierte Frage zurück. Sie ist sehr interessant, auch wenn sie bereits mehrfach in diesem Forum behandelt wurde. Siehe

                  www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/auferstehung-und-wiedergeburt-zu-himmlischem-oder-irdischem-leben

                   

                  Dann bis neulich und mit liebem Gruss

                  Athalja

                   

                5. Tomaso

                  Hallo Athalia,

                  die zitierst 1. Tim. 2:3,4 und konzentrierst dich auf den Teil:

                  "...dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen."

                  Würdest du Vers 5 und 6 dazu nehmen, dann wäre sofort klar, was Paulus mit Erkenntnis der Wahrheit meint:
                  Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,
                  6 der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, als sein Zeugnis zur rechten Zeit.

                  Vers 7 ist auch noch interessant:

                  7 Dazu bin ich eingesetzt als Prediger und Apostel – ich sage die Wahrheit und lüge nicht –, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

                  Paulus ist für uns vom Herrn eingesetzt worden, diese Wahrheit den Nationen (Heidenvölkern) zu erschließen.

                  LG Tomaso

                6. Matthäus @ Athalja und Heibea

                  Lieber Athalja,

                  die Beurteilung von "aufgeblähter Erkenntnis" stammt ja nicht von mir, ich will damit ja auch keinem "zu Nahe treten". Es geht doch nur darum was Paulus an die Korinter schrieb:
                  Zitat: Doch richtige Erkenntnis allein führt leicht zum Hochmut, Liebe dagegen baut die Gemeinde auf. 2 Wenn sich einer also einbildet, alles zu wissen, so weiß er gerade nicht, worauf es ankommt.

                  Ich will damit ja nur eins erneut bestätigen, WIR WISSEN NOCH NICHT ALLES!

                  Das ändert jedoch nichts an meiner Frage, die Frage ist einfach, ich habe deinen Link gelesen weil es mich interessiert. In vielem stimme ich zu, einiges verstehe ich anders . Auf eine einfacher Frage muss doch auch eine einfache Antwort möglich sein. Nach dem Hebräerbrief Kap. 11, welches Ziel hatten Abraham, Isaak etc.?

                  Du glaubst (so auch die WTG) ihr Ziel ist die Auferstehung auf der Erde, warum steht im Hebräerbrief der Himmel. Nichts anderes will ich klären.

                  Das gleich gilt auch dir liebe Heibea, meine Anmerkung zur Bäuerin die Land bewirtschaftet ist doch in keinster Weise lächerlich oder wie du schriebst Humor oder Phantasielos. Der Beruf eines Landwirt ist sogar sehr erstrebenswert und sinnvoll. Also ich kann deinen Seitenhieb nicht verstehen.

                  Nochmals, wo werden jene die als große Wolke von Zeugen beschrieben werden auferstehen - im Himmel oder auf der Erde. Es sollte doch als Wahrheit ausschließlich Gottes Wort für uns gelten. Nichts anderes wollte ich mit meinem Kommentar vermitteln.

                  Das Problem ist immer dann vorhanden wenn eine Aussage (biblische!) nicht mit meiner Vorliebe (Bauer und bestellen des Landes) zusammenpasst. Und nochmals, unsere Erkenntnis ist und bleibt Stückwerk, vieles von dem was wir uns ausmalen wird sicher nicht so sein wie wir es uns vorstellen. Es wird viel schöner sein!

                  LG Matthäus

                7. ManfredF

                  Vielleicht als kleine Anmerkung:

                  Die WTG hat die Vorliebe sehr viel aus der Bibel solange zu verdrehen und umzudeuten bis sie damit scheinbar alles oder nichts belegen kann. Sätze wie "Das muss man anders verstehen" oder "Der Urtext sagt etwas anderes" oder "Die Übersetzung ist nicht genau genug" usw. könnte man meiner Ansicht nach bei einem Theologie Studium verwenden. Wobei ich der Ansicht bin die meisten die Theologie studieren verlieren dabei den Glauben an Gott weil sie versuchen alles und jedes zu erklären, zu deuten und zu kritisieren.

                  Ist die Bibel nicht viel einfacher als es manche auch hier glauben? Ist die Sprache der Bibel angesichts der Tatsache, dass die Originale vor 400o bis 2000 Jahren geschrieben wurden nicht in fast allen Übersetzungen so, dass wir verstehen was man gesagt hat? Klar ist, die Gepflogenheiten waren damals anders. Skalven gehörten zum Alltag ebenso Kriege um Nichtigkeiten oder Kaufpreise für Frauen usw.

                  Es wird also einige Dinge geben, die wir heute nicht so verstehen weil es einfach andere Zeiten waren.

                  Aber die Botschaft der Bibel ist doch so klar und einfach dass jeder Mensch jeder Bildungschicht sie verstehen kann. Man sieht das doch bei Campus für Christus. Man dreht einen einfachen Spielfilm über das Leben von Jesus Christus und verwendet dazu als Vorlage ein Evangelium. Man zeigt diesen Film 5 Milliarden Menschen in hunderten von Sprachen und mehr als 200 Mio. davon verstehen was uns Jesus sagen will und beschließen Jesus als Herrn anzunehmen.

                  Dabei wird im Film keinerlei Lehre verbreitet. Ob nun einige oder alle in den Himmel kommen, ob Jesus Gott ist im Sinne der Dreieinigkeit oder in irgendeinem anderen Sinne, ob die Seele sterblich oder nicht ist, es eine Hölle gibt oder nicht. All das wird mit keinem Wort erwähnt. Es wird nur die Geschichte von Jesus gezeigt und das was er uns mitgeteilt hat. Das reicht, Menschen zu Gott zu führen und zu retten.

                  Hier auf Bruderinfo scheint es mir manchmal so als ob viele der Ansicht sind, nur wenn man neben der Bibel alle möglichen Lehren akzeptiert dann kann man Christ sein oder gerettet werden. Das erinnert mich stark an die WTG die ja auch verlangt, dass man vor einer Taufe "fit darin ist deren Lehren zu kennen".

                  Was sind Lehren überhaupt? Es sind menschliche Konstrukte in dem Bestreben andere von seiner Ansicht zu überzeugen.

                  Ein Beispiel ist die Lehre der zweigeteilten Hoffnung. Das ist eine Lehre. Oder die Dreieinigkeit ist eine Lehre. Oder Aussagen über die Generation usw.

                  Braucht man Lehren? Ich denke nicht.

                  In der Bibel steht folgendes in Epheser 4:

                  Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid,
                  2 mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend!
                  3 Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens:
                  4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung!
                  5 Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
                  6 ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen2 ist.
                  7 Jedem Einzelnen von uns aber ist die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi gegeben worden.

                  Wir haben also alle EINEN HERRN, EINEN GLAUBEn und EINE HOFFNUNG. Das ist keine Lehre, das ist die klare Botschaft der Bibel. Lehre wird daraus, wenn man gegen diese klare Sprache Einwände bringt "Ja aber das muss man anders verstehen"....

                  Auch steht in der Bibel in Johannes 1

                  1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
                  2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
                  14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

                  Jesus ist das Wort, war Gott und wurde Mensch. So sagt die Bibel. Wenn man jetzt daraus eine Dreieinigkeit herleitet oder umgekehrt erklärt, dass wäre falsch übersetzt oder falsch zu verstehen macht man daraus wieder Lehre

                  Letztes Beispiel zum Thema Himmel und Erde

                  In der Bibel steht

                  Mt 5,3 Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

                  Mt 7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
                  Mt 8,11 Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;
                  Mt 10,7 Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
                  Mt 22,30 Denn nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern sein wie die Engel im Himmel.

                  Das ist eine klare Sprache und entweder glaubt man die Bibel liefert klare Worte oder man fängt an, daraus Lehren zu machen.

                  Ich persönlich glaube dass die Bibel keine Lehren braucht sondern für sich selbst spricht. Manches davon gefällt uns und manches nicht

                  Nehmen wir ein Beispiel was uns nicht gefällt:

                  Hebr 10,31 Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

                  Alle wollen einen "Lieben Gott" und so gefällt den wenigsten diese Aussage. Dabei sind das doch klare Worte. Warum daraus eine Lehre machen?

                  Ich weiss nicht wie ihr das sieht. Aber ich für meine Teil versuche, möglichst nur die Bibel sprechen zu lassen und keine Lehren zu entwickeln oder Lehren anzunehmen die die klaren Worte der Bibel verwässern. Es war nie die Art der Bibel jedem alles Recht zu machen. Und das ist gut so. Wer sind wir, dass wir unserem Schöpfer vorschreiben wie er zu handeln hat?

                8. Edelmuth an Mtthäus

                  Hallo Matthäus

                  Die NWÜ übersetzt Heb. 11:16 wie folgt:

                  (Hebräer 11:16) . . .Jetzt aber streben sie nach einem besseren [Ort], nämlich einem, der zum Himmel gehört. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, als ihr Gott angerufen zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitgemacht. . .

                  Die Elberfelder Bibel übersetzt Heb. 11:16 anders:

                  Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist nach einem himmlischen[a]. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden[b], denn er hat ihnen eine Stadt bereitet[c]

                  Wer übersetzt richtig?

                  Jesus war ein später Nachkomme Abrahams. Die Möglichkeit himmlisches Leben zu erlangen eröffnete sich den Menschen erst durch den neuen Bund mit Jesus.

                  Könnte es sein, dass der Heilige Geist im Hinblick auf die Segnungen der Menschen durch Gottes Verheißungen dem Abraham einen Einblick in die Zukunft gewährt hat? Möglich! Aber Abraham konnte an diesen Segnungen selber nicht teilhaben, weil er kein Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesu werden konnte.

                  Abraham konnte auch nicht von den Symbolen nehmen, denn das Gedächtnismahl wurde erst von Jesus in Hinblick auf seinen Opfertod eingesetzt. Die Einnahme der Symbole ist für Menschen mit himmlischer Auferstehungshoffnung verpflichtend.

                  Dass sich Abraham in die Nähe des Vaters sehnte halte ich durchaus für denkbar, doch eine realistische biblische Grundlage auf eine himmlische Auferstehungshoffnung gibt es für Abrahams nicht.

                  Ede

                9. Spontan

                  Spontan@Edelmuth

                  Hallo Edelmuth,

                  du fragst, "welche übersetzt richtig"? also welche Bibelübersetzung übersetzt Hebräer 11 Vers 16 richtig - NWÜ oder Elberfelder? Also ich sage, keiner übersetzt falsch! Die NWÜ übersetzt unmissverständlicher, oder anders ausgedrückt, deutlicher; aber die Elberfelder ist deswegen nicht falsch übersetzt (vielleicht sogar mehr dem Urtext entsprechend), denn der Text in der Elberfelder und auch in der Schlachter und Lutherübersetzung schreiben es alle in dem Sinne: "sie trachten nach einem himmlischen", oder "eines himmlischen"!

                  Es wird nirgends geschrieben, dass sie direkt nach dem "Himmel trachten" sondern immer in dem Sinne, dass sie "nach einem" oder "eines" himmlischen, aber nicht nach dem Himmel selber trachten!

                  Dies deckt sich mit der Aussage in Offenbarung 21 Vers 2 bis 3. Hier der Text aus der Lutherübersetzung von 1912:  1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann.
                  3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.

                  Damit sich die Erde zum Paradies entwickeln kann, muss das neue Jerusalem von Gott aus dem Himmel herabfahren auf die Erde. Somit ist die Hütte Gottes bei den Menschen auf der Erde, während Gott selber im Himmel verweilt. So auch gemeint, wenn die alten Patriarchen in Hebräer 11 nach "einem himmlischen Ort trachten"; damit ist gemeint, dass sie nach dem Leben auf der Erde trachten, wenn sie unter himmlischen Einfluss steht, denn dann gehört die Erde zum Himmel. Anders ausgedrückt: die himmlische Regierung ergießt sich über die Erde und steht somit unter himmlischer Gewalt!

                  Mit Matthäus 11 Vers 11 kann man auch gut darlegen, dass erst ab Pfingsten 33 himmlisches Leben in Aussicht gestellt wurde. Weil Johannes der Täufer aber zuvor gestorben ist, kann gesagt werden, dass ein Mensch, der vielleicht eine geringere Rolle im Glauben gespielt hat als Johannes, größer ist, eben deswegen, weil er teil hat an der himmlischen Regierung. Dagegen werden die alten Patriarchen auf der Erde unter dieser Regierung leben.

                  Matth. 11 Vers 11: Wahrlich ich sage euch: Unter allen, die von Weibern geboren sind, ist nicht aufgekommen, der größer sei denn Johannes der Täufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist größer denn er.

                  Das weißt du natürlich alles, aber es geht darum, wie der Kontext von Hebräer 11 Vers 16 zu verstehen ist, denn wenn man es sehr aufmerksam liest, erklärt sich der Text an und für sich von selber.

                  Gruß, Spontan

                   

                10. Matthäus

                  Lieber Ede was soll ich groß auf deinen Kommentar an mich schreiben? Du hast ein Problem, nein mehre Probleme, nicht nur ich sondern viele andere meinen es gut mit dir doch deine Denkweise und auch Quellen wo du deine Kenntnisse hernimmst sind gestört und vergiftet. Ich habe ja nichts gegen die NWÜ, aber diese falsche Bibel als Argument zu verwenden ist sinnlos. Ich schlage oder zitiere diese Bibel nur mehr um auf ihre vielen falschen Übersetzungen hin zu weisen. Ich kopiere hier den gleichen Vers aus der

                  Schlachter 2000 - Bibel, die hat den Ruf sehr genau zu übersetzen. Wenn du diese deutlichen Worte nicht verstehen willst, wer soll dir dann noch helfen?
                  Hebr. 11: Die Glaubenden sind Fremdlinge auf Erden
                  13 Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von ferne gesehen und waren davon überzeugt, und haben es willkommen geheißen und bekannt, daß sie Gäste ohne Bürgerrecht und Fremdlinge4 sind auf Erden;
                  14 denn die solches sagen, geben damit zu erkennen, daß sie ein Vaterland suchen.
                  15 Und hätten sie dabei jenes im Sinn gehabt, von dem sie ausgegangen waren, so hätten sie ja Gelegenheit gehabt, zurückzukehren;
                  16 nun aber trachten sie nach einem besseren, nämlich einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadt5 bereitet.

                  Ich möchte dir nur einen Rat noch vermitteln, wenn du von der WTG und ihrer Bibel nicht lassen möchtest. Dann schau dir öfter in der NWÜ die Querverweise an, oder auch Fußnoten, dort "versteckt" man sehr häufig die Wahrheit des Wortes Gottes. Das hatte ich schon mehrfach versucht dir in Verbindung mit "zu Jesus beten" vermittelt, doch das wird genauso ignoriert weil es nicht in das Lehrschema der WTG passt.

                  Aber geh zu Vers 16 (Studienbibel NWÜ) dort steht neben "der Stadt" ein kleines w und dann schau dir den Querverweis an - Hebr. 12:22

                  22 sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln 23 zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind,...

                  Also welche Stadt sollen sie beziehen? Wo ist diese Stadt?

                  Mehr will ich dazu nicht mehr schreiben, denn wenn etwas nicht in dein WTG Glaubensgebäude passt, wird es von dir eh ignoriert. Was bringt es also?

                  Liebe Grüsse Matthäus

                11. Zur häufig gemachten Bemerkung von Bibelerforschern lautet bekanntlich so:

                  "Ich glaube nur das was in der Bibel steht!"

                  Als biblisches Greenhorn vor etlichen Jahrzehnten, hat mich solche Rede begeistert und die Inhalte aufgesogen. Aber nach 17 Jahren Zeugenlehre, danach einige Zeit bei der Freikirche, bin ich längst ernüchtert worden, wahrscheinlich geht es so Manchen hier auch.

                  Es ließen sich nun dutzende Beispiele zitieren, wo eine Interpretation einfach nötig ist. Wie sagte der Kämmerer, Apg. 8:

                  31     Er aber sprach: Wie könnte ich denn, wenn nicht jemand mich anleitet? Und er bat den Philippus, daß er aufsteige und sich zu ihm setze.
                  32     Die Stelle der Schrift aber, welche er las, war diese: "Er wurde wie ein Schaf zur Schlachtung geführt...

                  Phillipus hätte auch sagen können,  "na, lies es doch nur so wie es dort steht!" Er erklärte es, er legt es aus.

                  Bei einem Ex-ZJ-Treffen in der Schwäbischen Alp, kam auch ein bibelkundiger Bruder vom "Konkordanten Verlag", der sich zur sog. "Allaussöhnung" bekennt. Eine Lehre die eigentlich recht sympathisch klingt, es bleibt die Frage: ist sie auch wahr?

                  Und nun komme ich zur eigentlichen Schlüsselstelle und bitte euch zu analysieren, ob man so zur "Allversöhnung" argumentieren darf und ob es auch akzeptabel ist.

                  Ausgangspunkt war für uns damals die Stelle aus Off. 20:

                  14     Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.

                  Hier ist zu unterscheiden, ob vom "ersten Tod", oder vom "zweiten Tod" die Rede  ist. Wir Ex-ZJ verstanden (und verstehen) es immer noch so, wie es viele Gemeinden auch verstehen: aus diesem Tod gibt es keine Auferstehung.

                  Nun kommt die Argumentation der Allversöhner, sie verwenden immer die gleiche Belegstelle, 1Kor 15:
                  26     Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod.
                  54     Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: "Verschlungen ist der Tod in Sieg".
                  55     "Wo ist, o Tod, dein Stachel? Wo ist, o Tod, dein Sieg?"

                  Ich will euch nun nicht beeinflussen: kann man mit dieser Stelle den "zweiten Tod" als n i c h t immerwährenden Tod, als gültige Widerlegung heranziehen? Ist das akzeptabel, steht ja in der Bibel?

                  Abendgruß!

                  Gerd

                   

                12. Edelmuth an Spontan

                  Hallo Spontan

                  Somit ist die Hütte Gottes bei den Menschen auf der Erde, während Gott selber im Himmel verweilt. So auch gemeint, wenn die alten Patriarchen in Hebräer 11 nach "einem himmlischen Ort trachten"; damit ist gemeint, dass sie nach dem Leben auf der Erde trachten, wenn sie unter himmlischen Einfluss steht, denn dann gehört die Erde zum Himmel. Anders ausgedrückt: die himmlische Regierung ergießt sich über die Erde und steht somit unter himmlischer Gewalt!

                  Das sehe ich genauso. Die Gegenüberstellung beider Übersetzungen sollte der inhaltlichen Klärung dienen, denn so eindeutig sind sie nicht, wobei die Elberfelder Übersetzung von anderen Übersetzern geteilt wird.

                  Ede

                13. Spontan

                  Spontan@Edelmuth

                  Du schreibst, dass der Text von Hebr. 11 Vers 16 in der Elberfelder sowie in der NWÜ nicht so eindeutig ist.

                  Ich würde es eher so definieren, dass sie sehr differenziert zu lesen sind und man deshalb sehr aufmerksam lesen muss.

                  Verständlicher ist dieser explizite Vers gegenüber der Elbefelder aber in der NWÜ, zudem hat im Allgemeinen die NWÜ gegenüber der Elberfelder, Schlachter und Lutherübersetzung einen längeren Text, d.h. dass öfters als anderswo in eckigen Klammern ein Hilfswort zum besseren Verständnis eingefügt wurde (so auch in Hebr. 11:16) und zudem ist der Text der gesamten Bibel inhaltlich teilweise ausgeschmückt, um den Lesefluss zu erleichtern. Das mag zum besseren Verständnis dienen, ist an und für sich auch nicht verwerflich, denn damit wird nach meiner Meinung der Gesamtinhalt nicht verfälscht, sondern dient ausschließl. zum besseren Verständnis und zum flüssigeren Lesen. Ob sie aber deshalb noch den Anspruch hat, getreu nach dem Urtext übersetzt zu sein, ist eine andere Sache.

                  Z.B. hat die Lutherübersetzung von 1912 einen sehr kurzen und knappen Text, ist aber trotzdem sehr leicht für Diejenigen zu lesen, die noch viele veraltete Wörter kennen. Dafür ist er aber im Gegensatz zu den anderen hier angegebenen Überseztungen auch eher freier übersetzt. Ich meine damit, keine Wort für Wort Übersetzung, wie es z.B. bei der Elberfelderbibel von 1905 und die Schlachter Übersetzung von 2000 der Fall ist.

                  Soweit meine Beurteilung über die verschiedenen Bibelübersetzungen. Andere mögen das anders sehen, das ist auch egal. Aber keine Bibel ist wirklich verfälscht. Alle Übersetzungen haben ihre gewissen Vorteile und auch ihre Nachteile. Ich persönlich finde die Schlachterübersetzung von 2000 am treuesten übersetzt, und ist auch super fließend zu lesen. Auch die Fußnoten sind sehr wertvoll. Besser als die in der NWÜ Studienbibel, denn die dienen hauptsächlich zur Herkunft des Textes und als Beweis zur richtigen Übersetzung. Das ist schön für Diejenigen, die der biblischen Ursprachen mächtig sind, ansonsten für andere ziemlich witzlos.

                  Soweit dazu.

                  Wünsche noch einen schönen Abend, Spontan

              3. Winfried Mertens

                Winfried an Matthäus

                Lieber Matthäus, JA,  ich finde es wirklich wichtig.
                Du hast geschrieben: Wer lebt im geistigen und wer lebt im irdischen Bereich - ist das wirklich wichtig?
                Ein Gott, der solch eine "Elite" Show aufzieht, ist mir verdächtig!
                Jesus sagte einmal: "Ihr aber, lasst euch nicht Rabbi nennen, denn einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid." (Mat.23:8)
                Schade, dass Jesus nicht gesagt hat: " Lasst euch nicht "treuer und verständiger Sklave" nennen, während ihr alle Brüder seid." ABER DAS WÄRE ZU EINFACH!
                Oder....."Lasst euch nicht "Gesalbte" nennen, während ihr alle Brüder seid." ABER DAS WÄRE ZU EINFACH!
                Jehovas Zeugen halten sich für etwas Besonderes. Dadurch treten sie die vielen aufrichtigen Christen, die nicht den zum Fetisch erhobenen Namen tragen, mit Füßen und machen sich als folgender schuldig:
                "Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: 'Mein Herr bleibt noch aus' und anfangen sollte, SEINE MITSKLAVEN ZU SCHLAGEN....." (Mat.24:48) Jehovas Zeugen haben einen perfiden Trick: Sie sagen: "Alle, die nicht "Jehovas Zeugen" heißen SIND GAR NICHT UNSERE MITSKLAVEN."
                Sie sind es doch und sie "schlagen" sie.
                Liebe Grüße, Winfried....gerne auch unter logofilus@yahoo.com

    2. ManfredF

      Lieber Gerd

      du machst meiner Ansicht nach einen großen aber auch "schlimmen" Fehler. In Römer 8 ist von der Kindschaft durch den Geist die Rede, ohne Frage. Aber es wird da auch gewaltig polarisiert. Denn es wird das BLeiben im Fleisch mit dem Empfangen des Geistes gegenübergestellt.

      Die, welche den Geist haben, sind Kinder und Miterben mit Jesus und LEBEN.

      Die welche im Fleisch bleiben, also den Geist nicht haben, werden leider sterben.

      Miterben Jesus bedeutet aber nun himmlisches Königreich und nicht irdisches Paradies. Und da es keine dritte Gruppe in Römer 8 gibt, also solche die die Kindschaft nicht haben und trotzdem leben, gibt es zumindest laut Römer keine zwei Hoffnungen sondern nur Leben im Geist und als Kind und Miterbe oder Sterben im Fleisch.

      ManfredF

      1. Deine Schlussfolgerung, lieber ManfredF ...(Die, welche den Geist haben, sind Kinder und Miterben mit Jesus und LEBEN. Die welche im Fleisch bleiben, also den Geist nicht haben, werden leider sterben.)

        ...ist wie die klassische Adventistenlehre. Die machten sich ja kürzlich zur Freikirche.

        Das was du meinst, steht doch s o nicht dort! Wer den väterlichen Geist zur Herauswahl in die Familie Gottes, nicht bekommt, ist für diese Gott-Zeugung (oder Bund, Hoffnung, Klasse...) einfach nicht eingeladen. Das wars.

        Wenn Harmagedon kommt, oder wie wir es Beide verstehen, nämlich die Wiederkunft Jesu zur Erde, dann geht u.a. das erst mal los, Off 2:

        6     Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt über die Nationen geben;
        27     und er wird sie weiden mit eiserner Rute, wie Töpfergefäße zerschmettert werden, wie auch ich von meinem Vater empfangen habe;
        28     und ich werde ihm den Morgenstern geben.

        Die "Überwinder" werden noch mehr als genug Gläubige finden, die dann auf Erden als solche zu Ehren kommen, weil sie "den geringsten dieser meiner Brüder" Gutes getan haben.

        Die STA-Ansicht, dass der Beginn des Millenniums mit einer verkohlten Erde, mit dem einsamen Teufel darauf beginnt, kann ich nicht folgen. Du sicher auch nicht.

        Aber diese Frage, wie oben, gehört auf jeden Fall behandelt, auch wenn dies so manchen JW.org- Kritiker, nicht mehr interessieren mag.

        Sei herzlich gegrüßt!

        Gerd

        1. ManfredF

          Lieber Gerd

          ich kenne die Lehren der Adventisten nicht, aber ich kann lesen. In Römer 8 steht folgendes:

           

          4 damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln.
          5 Denn die, die nach dem Fleisch sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, die nach dem Geist sind, auf das, was des Geistes ist.
          Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden,
          weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann das auch nicht.
          Die aber, die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.
          9 Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
          10 Ist aber Christus in euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.
          11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.
          12 So sind wir nun, Brüder, nicht dem Fleisch Schuldner, um nach dem Fleisch zu leben;
          13 denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr4 sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
          14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.
          15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft5 empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba6, Vater!
          16 Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
          17 Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

           

          Wenn ich blind bin, dann korrigiere mich. Paulus spricht zum einen von denen, die Christi Geist nicht haben und im Fleisch sind. Von diesen sagt er dass sie Feinde Gottes sind und sterben werden. Die aber den Geist haben werden leben und sind Kinder Gottes,

          Das bedeutet für mich im Klartext, es gibt nur zwei Gruppen von Menschen, die welche Jesus nachfolgen, den Geist haben und damit leben und die welche das nicht haben und im Fleisch bleiben und sterben.

          Wo steht, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die den Geist Jesu NICHT haben und trotzdem leben werden?

          1. Boas

            Lieber ManfredF

            der Römerbrief ist kein öffentlicher Brief an alle Einwohner Roms, sondern ausschließlich an die dortige Christengemeinde gerichtet.

            Römer 8
            13 denn wenn IHR nach dem Fleisch lebt, so werdet IHR sterben, wenn IHR aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet IHR leben.

            Wenn ich darf, möchte ich Deinen Schlusssatz ein wenig verändern:

            "Das bedeutet für mich im Klartext, es gibt nur zwei Gruppen von CHRISTEN, die welche Jesus nachfolgen, den Geist haben und damit leben und CHRISTEN, welche das nicht haben und im Fleisch bleiben und sterben."

            Bei dieser Sichtweise wird in Römer 8 nichts über Heiden gesagt. Sondern nur den Mitgliedern der Christengemeinde in Rom ins Gewissen geredet, nicht nach dem Fleisch zu leben, da dies für sie sonst den Tod bedeuten wird.

            Liebe Grüße
            Boas

      2. Winfried Mertens

        Winfried an Manfred,

        lieber Manfred, kann man an Hand der Bibel belegen, dass es eine physische Auferstehung gibt?
        Spricht etwas dagegen, dass die "neue Erde" NICHT PHYSISCH" ist?
        Gibt es irgendeinen biblischen Beleg dafür, dass das ewige Leben hier auf unserem Globus stattfinden wird? Gibt es irgendeinen Beleg dafür, dass wir in der "Endzeit" leben und das ewige Leben hier bald kommen wird? Gibt es irgendeinen Beleg dafür, dass die 1000 Jahre buchstäblich 1000 Jahre sind?
        Liebe Grüße, Winfried

    3. Winfried Mertens

      Winfried an Gerd,

      hallo Gerd, ich habe das mit den "Haushaltungen" gelesen. Irgendwann habe ich ähnliches schon den "Freien Bibelforschern" gehört. Du differenzierst viele "Haushaltungen". Erst einmal: Wo kommt der Begriff her und wird er in der Bibel so oft und so vielen Kontexten verwendet?
      Wenn Du Lust hast, erkläre es mir. Es scheint wichtig zu sein, zumal ich dasselbe schon an anderer Stelle gehört habe, aber auch da nicht verstanden habe.
      Liebe Grüße, Winfried

      1. Guten Morgen,

        lieber Winfried. Das Wort "Haushalt" (oikonomia), habe ich aus bibelerklärender Literatur übernommen. Daher benutzte ich hier zuletzt  das Wort "Ziel". Wenn von einer "neuen Erde" und auch von einem "neuem Himmel" die Rede ist, dann leben jeweils unterschiedliche Personen, dort, wie da.

         

        Wenn z.B. Paulus oftmals von der Existenz derer, die sich angesprochen fühlen, im Himmel, oder von himmlischen Örtern spricht, bedingt dies eine unterschiedliche Existenz. Wenn er in 1Kor 15 von der Herauswahl als von denen spricht, die "Unverweslichkeit und Unsterblichkeit" erlangen, im selben Kapitel aber gleich vermerkt dass "Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt.", dann sind die Ziele der Menschen mit der Verheissung des ewigen Lebens, nicht die gleichen.

         

        Heinz Schumacher erklärt es besser: "Die unterschiedliche Berufung des Volkes Israel und der Gemeinde Gottes", Auszug:

         

        "Vorbemerkung: Damit das folgende nicht missverstanden wird, bitte ich sehr, zu beachten:
        1. Das Volk Israel und die Gemeinde Gottes (die Auswahlkörperschaft, die da ist Sein Leib) haben sehr vieles
        gemeinsam: Sie haben einen Gott, einen Herrn und Messias (Christus), Jesus, den Sohn Gottes; beide stellen eine Auswahlkörperschaft Gottes dar (Israel allerdings eine völkisch - nationale, die Gemeinde eine übervölkisch - internationale). Es gibt für sie nur ein Heil durch den einen Heiland und Seinen Opfertod am Kreuz auf Golgatha. Es wirkt in ihnen, wenn sie gläubig geworden sind an Christus, ein Geist; auch haben sie
        zutiefst und zuletzt ein Ziel: neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. In dieser Neuschöpfung fließen die vorerst noch unterschiedlichen Berufungslinien in eins
        zusammen, die Unterschiede werden also einmal ihre trennende Bedeutung verlieren...
        ----------------------------------------------------
        Vielleicht erklärt der Artikel besser die unterschiedlichen Ziele:

        http://data.kahal.de/pdf/150-HS-BIG.pdf

        Segensgrüße am frühen Morgen, sendet!
        Gerd

  10. Lieber Bruder ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ,

    bitte pardoniere mir, dass ich deine Stellungnahme an mich von 15. d.M. noch nicht erwiderte.

    Es ging darum, wie weit das "gleichförmig" sein mit Jesus (als dem Erstgeborenen Gottes) zu verstehen ist. Sowohl Römer 8 als auch 1Joh. 3 spricht davon klar, letzte genannte Stelle: "Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden..."

    Dass Jesus göttlicher Natur ist, darüber sind sich sogar die ZJ einig, sie erkennen aber nicht den "Gottgeborenen", sondern nur einen umgewandelten Primusengel.

    Ein Ex-ZJ sieht es nun bei BI so, wobei sich die Frage stellt, kommt man ohne trinitarische Beeinflussung zu einem solchen Schluss? Zitat:

    Ich möchte die Aussage von mir korrigieren, wer dem Herr und Gott (Jesus Christus) nicht anerkennt wie der Ungläubiger THOMAS, wird immer wieder irgendwelche Organisationen dienen und werde dabei glauben das er dem Gott dient....

    Dabei wird immer  wieder, der Vater und der Sohn, ergänzt mit einem namenlosen Geist, zu einem göttlichen Drillingsgebilde. Alle gleich alt und allmächtig. Warum nur die Gläubigen mit den Begriffen "Vater" und "Sohn" und Herr "Geist" konfrontiert werden, wenn sie doch angeblich einen Körper bilden, ist für mich seit jeher unbegreiflich, aber nun kommt sicher: "Gott ist ein Geheimnis".

    Jesus hat im NT an so vielen Stellen seine Ergebenheit seinem Vater gegenüber geäußert - keine Angst, das Thema musste hier tabu werden, um die Gottverschmelzer nicht zu erzürnen 😉

    Wir kommen nicht daran vorbei, dass der in der Bibel genannte VATER vorerst nur e i n e n eingeborenen (manche übersetzen: "einziggezeugten")  SOHN hat. Wie erwähnt, beginnt nun eine neue Epoche, um es auf den Punkt zu bringen: es wird noch weitere "Gottessöhne" geben! Sind das vielleicht inkarnierte Engel? Das wäre nur dann möglich, wenn diese zuerst mal durch Geburt die menschliche Natur annehmen und ohne Erinnerung an ihren Ursprung, dann zum Gotteskind "wiedergeboren" werden. Wollen wir diese Möglichkeit völlig ausschließen?

    Wie wird man"Sohn Gottes"? Joh. 1:

    so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern a u s Gott g e b o r e n sind.

    So nebenbei, interessanterweise besteht sogar die trinitarische Proklamation darauf, dass Jesus GEBOREN und nicht geschaffen sei, da wird die Verwirrung förmlich potenziert!

    Wie vergrößert Gott seine  Familie? So:

    Römer 8: 29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

    Ist es nun noch nötig, diese klaren Wörter mit Erklärungen zu belegen, geschweige denn "umzudeuten"?

    Man könnte jetzt Beispiele aus den Königshäusern zuhilfe nehmen, muss man das? Die "Gene" des König und der Prinzen sind verwandt, das sollte doch genügen.

    Schöne Besinnlichkeit, in dieser Zeit, das gefeierte Kindlein erfreut die Christenheit und bringt die religiösen antichristlichen Feinde in zerstörerische Wut.

    Wir sollten nachdenklich sein, ob wir da nichts vernehmen, wie es 2Kor. 13 fragt:

    5 so prüfet euch selbst, ob ihr im Glauben seid, untersuchet euch selbst; oder erkennet ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist?

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Gerd

      Lieber geschätzter Gerd,
      auch ich ersuche Dein pardón für meine verzögerte Stellungnahme zu Deinen Fragen. Gerne gebe ich Dir hiermit meine Erkenntnisse frei. Ich habe erst eine Weile darüber nachdenken müssen…
       
      Eine Deiner Fragen war:
      „Es ging darum, wie weit das "gleichförmig" sein mit Jesus (als dem Erstgeborenen Gottes) zu verstehen ist. Sowohl Römer 8 als auch 1Joh. 3 spricht davon klar, letzte genannte Stelle: "Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden..."
       
      Meine Erklärung dazu folgt.
      Mit „gleichförmig sein“ führe ich zunächst eine Parabel an.
      Mein Vater war Tischler und fertigte per Handarbeit u.a. Prototypen an, die bei einer Messe ausgestellt wurden. Bei entsprechendem Interesse wurde eine Bestellung aufgegeben und weitere Arten wurden angefertigt. (Im Vergleich Ausstellungsstück zu Massenartikel.)

      Hierbei galt: Bei der Herstellung der weiteren Arten kam es zu „Abweichungen“ vom Prototypen. Der Prototyp war halt UNIQUE und die „Nachbauten“ lediglich Kopien, da sie in der Produktion nicht mehr per Handarbeit, sondern Maschinell hergestellt wurden. Somit wurde der Nachbau zwar „gleichförmig“ mit dem Prototypen hergestellt, wich aber ganz sicher vom UNIQUE ab. Es kann u.a. mit Kopien vom Original vergleichen werden; die Kopien sind niemals so gut wie das Original. Die Abweichungen sind hierbei die Punkte, auf die ich mich beziehen möchte. (UNIQUE = UNIKAT!)
       
      Nun übertrage ich diese Parabel.
      JHWH hat somit seinen Sohn, der an dieser Stelle noch namenlos ist – der spätere Jesus Christus – als UNIQUE ins Dasein gebracht. (Die Hl. Schrift definiert dies bekannter weise als „der eingeborene Sohn“(ELB).) Damit sind sämtliche weiteren Söhne Gottes lediglich „gleichförmig“ - aber niemals gleich dem UNIQUE Sohn. Verständlicher kann das werden, wenn wir uns einen Bäcker vorstellen, der seine Kuchen in gleichen Formen herstellt, um weitere Arten zu erhalten. Der nimmt seinen Teig und verteilt ihn auf die „gleichförmigen Formen“. Der Teig ist für alle Formen gleich aber die Formen können diverse Unterschiede haben…
       
      Weiter fragtest Du: „Wie wird man" Sohn Gottes" unter Einbezug von 1.Joh. 3:1?„
      Es folgt Meine Erklärung hierzu.
      Die Genesis erwähnt in 6:2 „Söhne Gottes“, die einst im Himmel eine Stellung hatten. Adam, Abel, Abraham und weitere, sind ebenfalls als „Söhne Gottes“ zu bezeichnen. Während hiervon ein Teil „Söhne Gottes“ waren, wurden weitere selbiges. Ab Abel können diese „Söhne“ auch „Söhne Gottes“ genannt werden, da sie einen Gott wohlgefälligen Verlauf hatten, wie Heb. 11 vorgibt. Ab Jesu Zeit auf Erden, können Menschen es so werden, wie Jesus in Matt. 5:9 beschreibt:

      »Glücklich zu preisen sind die, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.«

       
      Deine letzte Frage war: „Wie vergrößert Gott seine Familie?“
      Für die Beantwortung dieser Frage hat die Situation aus Luk. 22:14 – 20 eine tiefe Bedeutung für mich. Jesus persönlich gibt hierzu die Eckdaten an und weil die sehr bedeutsam sind, führe ich sie nachfolgend an – aus der ELB.
       

      »Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm. Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passahmahl mit euch zu essen, ehe ich leide. Denn ich sage euch, dass ich es gewiss nicht mehr essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes. Und er nahm einen Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch! Denn ich sage euch, dass ich von nun an nicht von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis das Reich Gottes kommt.
      Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis! Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: Dieser Kelch ist  der  n e u e  B u n d  in meinem Blut, das für euch vergossen wird.«

       
      Die „Vergrösserung der Familie Gottes“ hatte seinen Anfang mit diesem bedeutsamen Ereignis! Jesus führte diese Begebenheit ausschliesslich mit seinen Aposteln durch. Der Kontext bietet mir keinerlei Bezug auf andere, die zu diesem Zeitpunkt direkt von Jesus als zukünftige „Söhne Gottes“ bezeichnet werden konnten. Ein „Neuer Bund“, auf der Basis der Apostel, sollte eine wesentliche Funktion bekommen.
      Das wird auch in Joh. 13:1 bestätigt, wenn er hier von „die Seinen“ spricht. Im Vers 8 sagte Jesus zu Petrus: „Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil mit mir.“ Darin liegt ebenfalls ein Schlüsselfaktor um zu einem „Sohn Gottes“ zu werden.
      Zu einem späteren Zeitpunkt sollte noch auf Jesus‘ Befehl eine „Erweiterung der Söhne Gottes“ erfolgen. Die Vollendung der „Vergrösserung der Familie Gottes, bzw. der Familie Jesu Christi“ wird mit dem Versiegeln derjenigen, die in Offb. 7 erwähnt werden, abgeschlossen sein.
      Anmerkung: (Kinder Gottes sind mithin alle, die sich JHWH und Jesus hingegeben haben und getauft sind. Der Hl. Geist ist sicherlich mit involviert aber zu dem nehme ich hier keine Stellung.)
       
      Diese Ausführung bezieht sich auf meine Erkenntnis.
       
      Jesus sei gepriesen. Hosianna
      Athalja
       
       

    2. Boas

      Lieber Gerd,
      Lieber Athalja.
      1. Joh. 3:2 und Römer 8:29
      In diesem Bezug will ich einen ganz anderen gedanklichen Lösungsansatz erwähnen. Dazu möchte ich Hebräer 1:5 zitieren:

      Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich GEZEUGT"? Und wiederum: "Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein"?

      Wann erfüllte sich diese Vorhersage. Wann hat GOTT seinen Sohn gezeugt? Aus der biblischen Beantwortung dieser Frage ergibt sich für mich eine anderer Blickwinkel auf die "Gleichförmigkeit" mit Jesus.
      Viel Spaß beim Nachsinnen und ganz liebe Grüße
      Boas

      1. Guten Abend Boas,

        habe jetzt erst deinen Text gesehen. Ich denke, er ist so wie ich es an Athalja zu erklären versuchte. Da ging optisch leider die Formatierung daneben, ich muss größere Abstände machen (Durchschuss, heißt es bei den Schriftsetzern).

        Der Text aus Psalm 110 wendete Jesus auch auf sich an:

        6     "Habe doch ich meinen König gesalbt auf Zion, meinem heiligen Berge!"
        7     Vom Beschluß will ich erzählen: Jahwe hat zu mir gesprochen: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
        8     Fordere von mir, und ich will dir zum Erbteil geben die Nationen, und zum Besitztum die Enden der Erde.
        9     Mit eisernem Zepter wirst du sie zerschmettern, wie ein Töpfergefäß sie zerschmeißen.

         

        Guten Abend Boas und Danke!

         

         

  11. Lichti

    Hallo Tom!

    Sag mal,schämst du dich eigentlich nicht für den Kommentar,den du Ede geschrieben hast? Warum erlaubst Du dir,eine so herablassende Art, indem Du Äusserungen eines Mitchristen als Schrott betrachtest und dies noch öffentlich zur Schau stellst. Und wage ja nicht zu schreiben,man hätte Meinungsfreiheit und Du könnest schreiben,was Du willst!

    Hier in diesem Forum toleriert man bekennende Atheisten,sowohl als Adventisten bis hin zu Trinitariern. Wer bist denn Du,Deinen Mitmenschen richten zu wollen!

    Haben wir nicht einen Auftrag Jesu bekommen? Römer 15:1-6 ,andere zu erbauen und die Schwachheiten zu tragen,wenn wir doch behaupten,so stark und so weise zu sein? Ist das Liebe,die der Geist in Dir hervorruft?

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Dich

      Good morning,

      Guten Morgen,

       

      wenn DU

      gerne hier liest
      gerne hier schreibst
      gerne Deinen Standpunkt dastellst
      Deine Kritik anbringen willst bzw. musst
      Deine Urteile bzw. Verurteilungen ablieferst

       

      dann hast Du vielleicht etwas sehr wichtiges unbeachtet gelassen:

       
       „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, – zweifle an denen, die meinen sie gefunden zu haben!“ 
       

      Schau doch  B I T T E  einmal hier oben  nach bei "Bruderinfo-Aktuell - Menuepunkt Unter uns". Diese Gedanken werden offensichtlich aussen vor gelassen. Irgendwie schade...

       

      "Nur wer seine Glaubensgeschwister liebt, lebt wirklich im Licht. Und im Licht gibt es nichts, wodurch jemand zu Fall kommen könnte." (1.Joh.2:10 (GN))

       

      Bitte riskiere nicht, dass Deine Verbindung zu Jesus Christus abgerissen wird. Du benötigst genauso wie Dein Bruder das einmalige Licht von Jesus Christus.

       

      Möge das Licht unseres Königs Jesus Christus auch für dich leuchten. Danke sehr für dieses Licht, lieber Jesus.

      Athalja

       

    2. Tom an Lichti

      Hallo Lichti,

      nein ich schäme mich gar nicht, denn alles hat eine Vorgeschichte und nach dieser solltest Du zuerst suchen bevor Du Dich als ein "Ermahner" hier öffentlich inszenierst.
      Fange also dort an und lerne unterscheiden, ansonsten schweige besser in dieser Sache!

      Eine kleine Anregung zum nachdenken aufgrund Deiner Interpretation:

      Paulus ist doch sicherlich auch für Dich ein Mann gewesen der alles tat um die Gemeinde, also den Leib Christi und alle die in gleicher Weise unterwegs waren zu stärken.
      Wo(ran) erkennst Du in diesen Worten an Titus seine Liebe als Apostel & Christ?

      Tit 1:10  Es gibt ja viele Schwätzer und Schwindler, die sich nicht unterordnen wollen, besonders unter den Christen, die sich früher beschneiden ließen.
      Tit 1:11  Ihnen muss man den Mund stopfen, weil sie ganze Familien mit ihren ungehörigen Lehren durcheinanderbringen, und das nur in der schändlichen Absicht, sich zu bereichern.
      Tit 1:12  Einer von den Kretern muss ein Prophet gewesen sein, als er sagte: "Die Kreter sind immer Lügner, wilde Bestien und faule Bäuche."
      Tit 1:13  Er hat die Wahrheit gesagt. Darum musst du diese Leute scharf zurechtweisen, damit ihr Glaube gesund wird.

      Tit 1:16  Sie behaupten zwar, Gott zu kennen, verleugnen ihn aber durch ihr ganzes Tun. Solch unbelehrbare Menschen sind abscheulich; sie sind nicht in der Lage, irgendetwas Gutes zu tun.

  12.  
    Lieber Edelmut
    Schliesse mich dem Gedanken von Isa an, mit der Bitte doch das ganze Kapitel 10 im Römerbrief mal aufmerksam durchzu lesen!!!. Fange mit 9:33 an und stelle dir folgende Fragen:
    33         Wer ist dieser Stein?    Dazu  Jes 28:16   und   Eph:2:20
    Kapitel 10: Verse
    1           Für wen betet Paulus zu ihrer Rettung?
    Brüder, mein grösster Wunsch und mein Gebet zu Gott für Israel ist ihre Rettung;….
     
    3           Auf welche Weise macht Gott die Menschen gerecht?
    denn da sie Gottes Weise, Menschen gerecht zu machen, nicht kennen und statt dessen versuchen, ihre eigenen aufzustellen, haben sie sich nicht der Weise Gottes, Menschen gerecht zu machen, unterworfen
     
    4           Wer ist das Ziel??
    Denn das Ziel, auf das die Tora zuläuft ist der Messias, der jedem, der vertraut, die Gerechtigkeit anbietet.
     
    9           Wen verkünden wir mit unserem Mund?
     
                   Dass du, wenn du öffentlich mit deinem Mund bekennst, dass Jesus Herr ist, und in deinem Herzen darauf vertraust, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, erlöst werden wirst.
     
    11         Wieder wer ist dieser Stein?     Dazu Apostelgeschichte
    Denn die zitierte Stelle besagt, dass jeder, der sein Vertrauen auf ihn setzt, nicht erniedrigt wird.
    Dazu Apostelg. 4:12
    Dieser Jesus ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. Denn es ist der Menschheit kein anderer Name unter dem Himmel gegeben worden, durch den wir gerettet werden!
     
    13         Welcher Name ist nun hier gemeint??
    Zitiere bewusst aus der ersten Bibel von ZJ, Watch Tower Bible and Tract Society Magdeburg
     
                 Denn „jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden
     
    14         So steht es übrigens in jeder anderen Übersetzung!!!
     
                 An wen richtet Paulus diese Worte? Vers 1 an Israel! Wen hatte Israel zum Gott und wen haben sie nicht akzeptiert und vertraut???
     
                 Aber wie können sie jemanden anrufen, wenn sie ihm nicht vertraut haben? Und wie können sie jemand vertrauen, wenn sie nichts von ihm gehört haben? Und wie können sie jemanden hören, wenn niemand ihn verkündet?
     
    17         Was wurde verkündet?
    So kommt also Vertrauen aus dem Gehörten, das Gehörte kommt durch ein Wort, das über den Messias verkündet wird
     
    18         Hier wird aus Jes 53:1 zitiert. Jesaja 53 bezieht sich bekanntlich auf Jesus.
     
                 „Ihre Stimme ist ausgegangen über die ganze Welt und ihre Worte bis an die Enden der Erde 
     
    In Bezug auf den Namen gibt es noch mehr Schriftstellen, die sich lohnen nachzulesen:          
     
    Johannes    1:12,  Apostelg. 3:16,   4:7,10,11-13,17,18,27,30,   5:28,40-43,   8:16,
    9:27,28,   15:26,   16:18,   19:17,   22:15,   1.Korinter 1:2,   1:1-10,   5:4,  
    2.Korinther  5:20,   2:9-11,   Kolosser 3:17,   2.Thess. 1:12,   3:6,12,   1.Joh 2:12 
     
    Mache dir bitte Gedanken über das Gelesene und vergesse einfach mal das angelernte.
    LG Noomi
     

    1. Edelmuth an Noomi

      Hallo Noomi

      Habe ISA bereits geantwortet. Die Zensur von BI hat meinen Beitrag wieder nicht frei geschaltet. Bitte schaut gelegentlich im Metanoia-Forum (Bechhaus) rein. Dort wurde extra ein Thread für bei BI gelöschte Beiträge eingerichtet.

      http://www.bechhaus.de/phpBB2/viewtopic.php?t=1654

      Ede

      1. Tom zu Bechhaus

        Ja liebe Geschwister,

        dort findet ihr den Mülleimer von EDElschrott sozusagen!

        Also unbedingt reinschauen!

        1. Horst

          Hallo Tom,

          richtig, und Ede wurde dort darauf hingewiesen, dass der von ihm dort eröffnete Threat entgegen seiner Vorstelung auch von anderen diskutiert werden darf...

          Ausser ihm findet man dort mehrere "Mister Wichtig", die hier erfolglos ihre alleinseligmachende Meinung verkünden wollten ...

          1. Tom an Horst

            Hallo Horst,

            besser hätte ich es nicht sagen konnen und von wegen "man" hat dort einen Threat von nicht durchdestellten BI Kommentaren eingerichtet, sondern er war es selbst.

            Ich bleibe bei meiner Empfehlung nichts von ihm durchzustellen, er soll sich mit den "Wichtigmachern" anderswo unterhalten.

      2. Isa an Ede

        Lieber Ede,

        es geht mir nicht um eine Diskussion, die ist nicht nötig (1. Korinther 1:17; 2. Korinther 4:3-5).

        Und ich bin übrigens kein Trinitarier.

        Es gibt nur einen Gott und Vater und Schöpfer.

        Doch dieser hat einen Sohn (Lukas 1:35), der Messias, Herr und Mittler Jesus Christus (Römer 14:9).

        Beispiel aus der Geschichte: Moses war Mittler. Der Vater hat ihn dazu gemacht. Sprach Israel mit Moses (5. Mose 18:15; Johannes 14:6)?

        Frage: Hast du aufrichtig den himmlischen Vater in Jesu Namen um den Geist der Wahrheit und Offenbarung gebeten und liest du dann auch wirklich die Verse?

        Denn sonst ist das wenig sinnvoll. Sein Wort kann nur durch Seinen Geist wirken.

        Für Wortzänkereien ist keine Zeit mehr.

        Sei gesegnet (Epheser 1:18)

        Isa

        1. Annie

          Lieber Isa,

          ich finde deine Sichtweise sehr interessant. Was genau heißt es für dich, dass Jesus Gottes Sohn ist?  Welches Wesen hat er? Ist er für dich ein Engel, oder ein "Untergott"? Oder ist er nur vom Rang her niedriger als Gott der Vater, aber im Wesen gleich?

          Liebe Grüße, Annie

          1. Isa an Annie

            Hallo Annie,

             

            eigentlich ist es ganz einfach, wenn man die Doktrinbrillen beiseite legt.

             

            Unser herrlicher Herr Jesus wurde direkt von Gott / JHWH durch Seinen Geist gezeugt:

            Lukas 1:35 "Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden."

             

            Er ist der zweite Adam, der Gehorsam lernte durch die Dinge die er litt.

            1. Korinther 15:45 "So steht auch geschrieben: "Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele", der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist."

            Hebräer 5:8 "und lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam"

             

            Er ist das fleischgewordene Wort Gottes, die Erfüllung Seines Planes.

            Johannes 1:1 Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

            *Elberfelder Fußnote: griech. logos; das griech. Wort bedeutet auch Rede, Grund, Gedanke, Denkvermögen

            *King James Fußnote: from 3004; something said (including the thought); by implication, a topic (subject of discourse), also reasoning (the mental faculty) or motive; by extension, a computation; specially, (with the article in John) the Divine Expression (i.e. Christ)

            Offenbarung 19:13 und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes.

            Ihm ist alles unterworfen und er ist Mittler zwischen dem Schöpfer und uns. Er ist König, Priester, Ratgeber, Friedensprinz, Prophet und Mächtiger der Weg, die Wahrheit und das Leben selbst (Johannes 14:6).

            1. Korinther 15:27, 28 "Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen." Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
            Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.

            Epheser 1:22 Und alles hat er seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben

            1. Timotheus 2:5 ff
            Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,
            6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.
            7 Dafür bin ich eingesetzt worden als Herold und Apostel - ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht -, als Lehrer der Nationen in Glauben und Wahrheit.

            Er heiligt uns durch sein Blut, darum sind wir seine Brüder.

            Hebräer 2:10, 11
            Denn es geziemte ihm, um dessentwillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele Söhne zur Herrlichkeit führte, den Urheber ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen.

            Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem; aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen

            Hier noch zwei Texte, die die gesamte Geschichte noch gut auf den Punkt bringen:

            Johannes 3:16
            Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

            Apostelgeschichte 17:30, 31
            Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, 31 weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass er ihn auferweckt hat aus den Toten.

            Lieben Gruß,

            Isa

             

            1. Isa an Annie

              Was die "Substanz" betrifft:

              Er war komplett Mensch, vom Heiligen Geist gezeugt.
              Nach seiner Auferstehung ist Er erster der neuen Schöpfung.
              Er war, ist und bleibt als einziger das ewige Wort Gottes.

              Lieben Gruß,

              Isa

      3. Horst

        An Ede und Noomi und die Leser,

        ja, ich habe in dieses von Ede erwähnte Forum reingeschaut. Fand eine gehörige Anzahl Witze auf Promilleniveau und wunderte mich nicht mehr, dass Beiträge aus dieser Schublade hier dankenswerter Weise nicht veröffentlicht werden.

      4. ManfredF

        Lieber Ede

        wenn ich lese wie du dich in dem Bechstein Forum benimmst dann muss ich sagen finde ich es völlig richtig wenn viele deiner Kommentare hier blockiert werden. Du spielst du dort bei Bechstein auf wie ein kleiner Halbgott der alles besser weiss und völlig ignorant ist.

        Du musst noch viel lernen bevor du verstehst was man unter christlicher Freiheit meint.

        Manfredf

  13.  
    Hallo Tommy
    Ist ja interessant, was im Codex Sinaiticus steht. Bin gespannt ob M.N. etwas darüber berichten kann.
     
    Möchte dazu schreiben was Arnold G. Fruchtenbaum dazu schreibt:
    „Er hat sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt. Dies zeigt ihn als den Souverän über die Menschheit. Auch darin besteht seine Rolle innerhalb der Geschichte. Sein Hinsetzen unterstreicht sein vollendetes Werk (Hebr. 10:12). Die Tatsache, dass er zur Rechten Gottes, des Vaters, sitzt, stellt ihn heraus als jemand, der dem Vater gleich ist und absolute Autorität hat. (1.Petr. 3:22) Sein gegenwärtiges Werk zur Rechten des Vaters besteht darin, für uns einzutreten. (Röm 8:34) Im Vers 13 wird aus Psalm 110:1 zitiert, wo die Inthronisation des Messias in Herrlichkeit und sein Sitzen zur Rechten des Vaters vorhergesagt wird. Der Sohn ist Partner des Vaters in des Vaters Werk. Da er sitzt, ist sein Werk vollendet. In der Antike wurde derjenige, der zur Rechten des Königs sass, dem König gleichgestellt. Wenn ein König den anderen besuchte, sass er zur Rechten des gastgebenden Königs. Die Tatsache, dass Jesus zur Rechten Gottes sitzt, bedeutet, dass er Gott gleichgestellt ist.

     
    Barclay schreibt dazu: Der Verfasser des Hebräerbriefes betont nachdrücklich die Erhöhung Jesu. Sorgfältig wählt er dabei seine Worte. Die Priester sind eingesetzt, um ständig Opfer darzubringen; Christus sitzt zur Rechten Gottes. Sie nehmen eine dienende Stellung ein, Jesus die Stellung eines Monarchen. Jesus ist der heimgekehrte König, der seine Aufgabe beendet und seinen Sieg errungen hat. Das Leben Jesu ist in einer solchen Vollständigkeit, dass es sich lohnt, einmal darüber nachzudenken. 
     
    Ich selber denke „in der Rechten Gottes“ könnte auch Geborgenheit, innige Verbundenheit oder Vertraut, bedeuten. Das würde noch deutlicher die innige Verbundenheit zwischen Vater und Sohn zum Ausdruck bringen.
     
    LG Noomi
     

    1. Tommy

      Ja Noomi,

      gibt viele Erklaerungen zu diesem Thema. Grundsaetzlich sollte eigentlich niemand, der die Schrift in die Hand nimmt, uebersehen, dass Jesus dasGrundthema der Schrift ist.

      Bei der "Rechten" kommen natuerlich viele Kleinigkeiten dazu, zum Beispiel, dass man versuchte wortgemaess zu uebersetzen, die Grammatik dann zurechtbiegen musste, da wenn man Wort fuer Wort geschrieben haette es grammatikalisch im deutschen gar keinen Sinn ergeben haette und dazu noch den hebraeischen Sprachgebrauch nicht ganz eindeutig rueberbringen konnte.

      Im Falle der Rechten Gottes koennte das aber, wenn man es nun woertlich im deutschen nimmt tatsaechlich eine noch enegere Verbundenheit des Herrn mit dem grossen Gott bedeuten, bzw. eine Einheit.

      Ist mir zuDeinem damaligen Kommentar einfach mal so eingefallen.

      Tommy

    2. M.N. @ Pit & Noomi

      Ihr Lieben,

      hiermit entledige ich mich meiner noch ausstehenden Schreibschulden.

      (1) @ Pit:

      „Führe uns nicht in Versuchung“ gemäß der Peschitta:

      welā talán lenēßjūnā – [Und nicht] [bringe uns] [in Versuchung].

      Mehr hierzu siehe hier:

      http://www.dukhrana.com/peshitta
      http://www.bayithamashiyach.com

      Dort kann man sich das selbst "erarbeiten".

      (2) @ Noomi:

      Zu "Interessant ist auch die Uebersetzung des Codex Sinaiticus zu dem oft zitierten ....zur Rechten Gottes....., im benannten Codex steht 'in der Rechten Gottes'."

      Es geht um Heb 10,12.

      Soweit ich sehen kann, ist "en dexiāi toū theoū", also buchstäblich "in der Rechten des Gottes" die Standardwiedergabe fast aller Handschriften. "en dexiāi, in der Rechten" wird verstanden im Sinne von "IN der Stelle bzw. IN dem Platz/dem Raum, der rechts von Gott ist".

      Der Sinaiticus (wie auch der Alexandrinus) haben jedoch "ek dexiōn (bzw. ek dexia) toū theoū". "ek (ex)" heißt grundsätzlich "aus…heraus" (siehe z. B. "EXodus"). Eine weitere Bedeutung von "ek" ist Kausalität ("infolge von"). In zeitlichem Sinne bedeutet es "seit, von…an". Ich könnte dies nur im Sinne von "aus…heraus" oder "von…her" interpretieren, also Jesus herrscht "von der Rechten Gottes her". In keinem mir zur Verfügung stehenden Kommentar oder Exegese habe ich eine Erklärung zu dieser Variante gefunden.

      Interessanterweise gibt es diese "ek"-Variante nur in Heb 10,12. In Eph 1,20 und Heb 12,2 jedoch haben auch der Sinaiticus und der Alexandrinus "en dexiāi". Ob man also diesem "Ausrutscher" in Heb 10,12 große Bedeutung beimessen sollte erscheint mir fraglich.

      Falls noch etwas aussteht, lasst es mich bitte wissen.

      Gruß,
      M.N.

      1. M.N. @ Peetha & Noomi

        Sorry, sollte latürnich "Peetha" und nicht "Pit" heißen. Was nicht bedeuten soll, "Pit" solle das nicht lesen...

        1. peetha@MN + Noomi

          ICK - und das jaanz kurz....  - SCHMUNZELND  wahrnehmend - deine - ´latürnich´(e)  BUCHstaben verdrehung. - ..... klasse ....DENN ,...  soo is es halt ... -  d a s  ....   ´Text lesen´. WIE  jetzt aus ´peetha ´(mit ha und ohne y) ein zu lesendes Pit wurde .... - oder aus einem natürlich ein ´latür(n)ich´, überlassen WIR der ´Phantasie- oder Studier... gewohnheiten ´  -   UNSERER MitLESER

          jaanz kurz - möcht ick ma für deine MÜHEN bedanken ( in Noomi Sinne )

          .... schön, Dich/EUCH zu lesen

           

           

  14.  

     
    Lieber Athalja
    Danke für deine ausführliche Antwort. Übrigens dein Deutsch
    ist doch perfekt!!!
    Ich lese deine Kommentare immer sehr gerne.
    LG Noomi
     

     

  15.  
    Lieber Athalja 
     
    Du schreibst früher hatten sie keine Nachschlagewerk. Die Stelle welche du zitierst wo Jesus sagte: „so dass sie schauen und schauen aber niemals sehen; hören und hören aber niemals verstehen. Denn sonst könnten sie sich bekehren und Vergebung erlangen“,(JNT) ist aus Jes. 6:9-10. Sagte Jesus nicht immer wieder es steht geschrieben. Damals hatten sie Schriftrollen und viele waren darin unterrichtet. 
     
    Was die vielen Glaubensgemeinschaften von heute anbelangt, könnte man mal in Offenbarung 2-3 die über die 7 messianischen Gemeinschaften lesen. Ausser Philadelphia wurden alle auf ihre Schwächen hingewiesen. Und doch gibt es in jeder solche, die den Sieg erringen und belohnt werden. Ich betone bewusst MESSIANISCHE GEMEINSCHAFTEN. Sind wir eine solche, wenn wir Jesus Christus nicht die Türe öffnen und hineinlassen, wie die in Laodizea?? 
     
    Ich bin derselben Meinung wie du: „Die Führung Jesu war und ist bis heute notwendig. „Ich bin der Weg“ versicherte Jesus! 
     
    Leider habe ich dies auch erst jetzt im Alter, trotz vielem Studieren, so richtig begriffen!!
     
    Jedoch müssen wir dann auch anerkennen, dass zum Verständnis der Bibel Gottes Geist, der ist unsichtbar, benötigt wird. Der aber weht wohin er will. Wie können wir kleinen unvollkommene Geschöpfe urteilen zu wem und wohin er geht. Aber wenn wir mit einem tiefen Vertrauen zu unseren beiden Höchsten darum bitten, dann kann wohl jeder Suchende mit Hilfe eines Kompasses (die BIBEL und deren Hilfsmittel) den Beistand von Jesus erlangen. 
     
    Ich benütze viele Hilfsmittel und stelle dabei fest, dass vor uns schon etliche die Bibel verstanden und auch immer noch verstehen. 
     
    Wenn wir mit einer Gruppe eine Wanderung machen, lassen wir uns dann vom Wanderbegleiter uneingeschränkt zum Ziel führen?? Oder haben wir selbst einen Kompass im Sack? Wäre es nicht hilfreich hin und wieder zu prüfen ob der Wegbegleiter uns den richtigen Weg führt? Was wenn uns unser Kompass zeigt, es geht ja in die falsche Richtung oder es wird ein grosser Umweg gemacht? Was machen wir dann?? Es soll schon vorgekommen sein, dass das Navi Autofahrer in einen See oder Fluss geführt hat.
    LG  Noomi
     

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Noomi

      Liebste Noomi,
      es ist schön, wieder von Dir zu lesen. Ich danke Dir auch für Deinen Kommentar, den ich in seiner Tiefe auch voll akzeptiere. 
       
      Zu den wesentlichsten Punkten meines Kommentares nahm ich lediglich Position zu einigen Statements von Ron, den ich auch sehr schätze. Es ging mir in meinem Kommentar nicht um "Korrekturmassnahmen" ihm gegenüber, sondern um eine s.g. Erweiterung seiner Aussagen. Mir ist schon bewusst, dass Jesus stets Redewendungen wie „es steht geschrieben“ verwendete. Genauso ist mir bekannt, dass die damaligen Zuhörer aus den bis dahin vorhandenen Schriftrollen ihre Vorlesungen/Belehrungen/Unterweisungen erhielten. Nur vergleichbare Nachschlagewerke wie wir sie heute haben, gab’s nicht.  
       
      Wie anhand einiger Kommentatoren neuerdings zu erkennen ist, sind unsere Standpunkte nicht akzeptabel für „überkritische“. Das wird auch stets so bleiben, denn eine Übereinstimmung in punkto Bibel und deren Auslegung, gibt es nicht. Das lassen zahlreiche Kommentare hier erkennen. Der eine „versteht“ etwas so, der andere halt SOH. Dabei kommt mir immer wieder die Aussage Jesus in den Sinn, wenn er sagte:

      »Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich. Wenn ihr erkannt habt, wer ich bin, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Ja, ihr kennt ihn bereits; ihr habt ihn bereits gesehen.«

       
      Nun gibt es für uns Menschen „viele Wege die nach Rom führen“. (Ein kleiner Gruss vom Navi an dieser Stelle!) Übertragen auf „den Weg“ den Jesus meint, frage ich mich: „Jesus, welcher „Weg“ bist Du?“ Oder vielleicht andersherum formuliert: „Lieber Jesus, Du bist die/meine Gebrauchsanweisung“.
      Und wenn es für uns Menschen wieder einmal um  <d i e   W a h r h e i t>  geht, die es herauszufinden gilt, so stelle ich mir folgendes vor:  „Lieber Jesus, Du bist meine Gebrauchsanweisung U N D die enthält die Handschrift JHWH’s“. Wie ist diese zu lesen und zu verstehen? Tja, mit Gebrsuchsanweisungen haben viele es nicht so, nicht wahr? Ja, jetzt kommen wir in Regionen, wo es bunt (unterschiedliche *Meinungen) zu gehen kann… (*Bitte jetzt hierzu keine Stellung beziehen.)
       
      Liebe Noomi, sowie ihr anderen Kommilitonen, für mich (der Englisch als Muttersprache gelernt hat) ist es unumgänglich a) Sprachschlüssel b) Enzyklopädien und c) sonstige Nachschlagewerke mit ein zu beziehen. Auch während meines Studiums der Informationstechnik, führte da kein Weg drumherum. Wenn Du (jeder andere auch) z.b. gebeten wirst einmal den Begriff „Internet“ zu definieren, so wird es viele Erklärungen dazu geben. Nur welche ist die Richtige? Gibt es die überhaupt? (Ja, die gibt es!) Dieses Beispiel ist zwar aus unserer Zeit entnommen, steht jedoch exemplarisch genauso wie z.b. der Begriff „Spirit“ aus dem Englischen. Ich finde, dass es nicht immer einfach ist alles zu verstehen. Andererseits kann ich auch nicht alles verstehen. Muss ich das überhaupt? Letztes Beispiel dazu: Woher kommt Gott? Unser Gehirn ist nicht in der Lage darauf eine Antwort zu geben – eine wirklich schlüssige. Oder doch? Na ja, irgendein „Schlaumeier“ kann dies bestimmt beantworten…
       
      Liebe Noomi, lass Dich liebevoll grüssen.
      Hosianna
       
      Athalja 

  16. "Leserin"

     
    Liebe Annie & Co,
     
    vielen Dank für eure Kommentare! Man findet immer wieder Aussagen die den Glauben bereichern. Allerdings auch Ausssagen, die ich als treue Leserin der Schrift noch nicht nachvollziehen kann. Von dem Sohn als EINZIGEN zu sprechen erscheint mir somit als verkehrt. Oder meinst du vielleicht den einzigen Weg zu Gott lieber 007? Dann stimme ich zu. Hier mein Verständnis:
     
    Niemand kommt zum Christus, außer der Vater ziehe ihn und niemand kommt zum Vater außer durch den Christus. Wir können aber nur deshalb durch den Sohn zum Vater, weil der Vater dem Sohn diese Aufgabe gegeben hat. Nur durch den Vorsatz des Vaters war es möglich, dass in dem Sohn das Amen der Verheißungen des Vaters ist. Der Sohn liebt den Vater. In seinem ganzen Handeln hier auf Erden machte er dies deutlich. Seine Liebe zum Vater war in allem erkennbar. Der Sohn würde nicht wollen, dass man ihn über den Vater stellt oder den Vater nicht erwähnt, sprach er doch ständig von ihm und wir sollen den Fußspuren des Sohnes folgen. Und der Vater würde nicht wollen, dass man die Stellung die er seinem Sohn als Mittler übergeben hat nicht anerkennen.
     
    Johannes 6,44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.
     
    Johannes 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!
     
    2. Kointher 1,20 Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt — in ihm ist das Ja, und in ihm auch das Amen, Gott zum Lob durch uns!
     
    Kolosser 1,19 Denn es gefiel [Gott], in ihm alle Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes — durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist. 21 Auch euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er jetzt versöhnt 22 in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht,
     
    Johannes 14,30 Ich werde nicht mehr viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt, und in mir hat er nichts. 31 Damit aber die Welt erkennt, daß ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater geboten hat: Steht auf und laßt uns von hier fortgehen!
     
    Römer 5,6 Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben. 7 Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. 8 Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. 9 Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden! 10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben! 11 Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.
    1. Johannes 4, 13 Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geist gegeben hat. 14 Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. 15 Wer nun bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16 Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
    Liebe Grüße,
    eure "Leserin"!

     
     
     

    1. 007

      Liebe Leserin,

      "Von dem Sohn als EINZIGEN zu sprechen erscheint mir somit als verkehrt. Oder meinst du vielleicht den einzigen Weg zu Gott lieber 007?"

      Ja natürlich. Das meinte ich. Du hast ja alle wesentlichen Bibelaussagen selbst zitiert. Ergänzen möchte ich vielleicht noch Galanter 1 aus Hoffnung für alle:
      6 Ich wundere mich sehr über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr seid so schnell bereit, ihm wieder den Rücken zu kehren. Ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben?

       

      1. 007

        Vers 7 hat der Kommentar geschluckt:

        7 Doch es gibt keinen anderen! 

      2. Bird an Leserin

        Guten Abend liebe Leserin,

         

        Das Thema das du anschneidest ist ein sehr sensibles. Je mehr man über Jesus und seinem Sohn liest, erste näher kommt man den beiden. Irgendwann fängt man an Jesus auch im Gebet anzusprechen und auf einmal bekommt man Antworten von ihm. Es ist am Anfang so ein herantasten, ein Kribbeln. Man spürt dann weiters beide, den Vater und den Sohn. Irgendwann klopft dann der Sohn und machst ihm auf.

        Was ich dir damit mitteilen möchte, ein Christ der Jesus schon lähpnger kennt merkt, nein besser spürt irgendwann den Drang und den Wunsch Jesus mehr zu Ehren.

        Am Anfang, gerade als ehemaliger Zeuge bekommt man kurz ein schlechtes Gewissen, weil einem immer wieder gesagt wird dass man NIE mit Jesus sprechen darf, denn dass darf man nur mit dem Vater. Jesus darf man nur am Ende des Gebets erwähnen. Ja, solche Gedanken sind GEFÄHRLICH. Den Jesus verdien Ehre, ja die gleiche wie sein Vater und der Vater möchte das auch so. Jesus hat sch freiwillig geopfert, aus liebe zu uns! Gebürhrt ihm keine persönlicher Dank?

        Abschließen kann ich nur damit, dass ein Christ dann auch mal darüber stolpert was der Vater will. Ich persönlich, kann die beiden gar nicht mehr trennen. Sie sind eins. (;

        damit alle den Sohn ebenso ehren wie den Vater. Doch wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

        Johannes 5:23 NBH

        http://bible.com/877/jhn.5.23.NBH

         

        Lg

        Bird

  17. Zurück zu unserem Text aus Matt. 24:24. Bislang stellte man sich unter dieser Textaussage immer solche vor, die sagen: „Ich bin Christus“! Doch es ist auch zulässig, die warnenden Worte Jesu mit „Gesalbte“ zu übersetzen.

    Dieser Gedanke war mir neu, auch wenn mir klar ist, dass „Christus“ „Gesalbter“ bedeutet.

    Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel, S. 1041.  Das kann sich durchaus nicht bloß auf das Fremdwort entlehnte „Christus“, sondern auf das deutsche Wort „Gesalbter“ beziehen, was für uns in dem Zusammenhang durchaus besser geläufiger ist, als wenn man wo nach wem sucht, der sich selber als "Christus" bezeichnet.

    Gruß

  18. Annie

    Hallo ihr Lieben,

    ich möchte nur einmal kurz meine Gedanken loswerden...ich hatte wieder Gespräche mit meinen "Bibellehrern" und komme langsam an meine Grenzen. Es ist so mühsam, sie sind so gut geschult und ich komme kaum gegen ihre Argumente an, obwohl ich eigentlich recht bibelfest und sicher in meinem Glauben bin. Heute ging es um den Tod, meine Meinung zu Römer 6,7 ist dass es da um den geistlichen Tod geht, in Offenbarung 20,12f um natürliche Tote. Die WTG lehrt dies natürlich andersrum. Und so gibt es so vieles wo man nicht weiter kommt...und wir kommen immer wieder auf Jesus, ist er geschaffen, ist er Gott, Michael oder Gottes Sohn, wird er angebetet...ich merke dass sie die Bibel gut kennen und lieben, aber sie (er)kennen Jesus nicht. Die Decke, sie hängt ihnen fast sichtbar vor den Augen...es ist so traurig.

    Der Kreisaufseher, der vor einigen Wochen bei mir war, hat übrigens einen sehr bezeichnenden Satz gesagt: "Satan und die Dämonen versuchen immer die Aufmerksamkeit auf Jesus zu lenken, damit er von Jehova ablenkt." Da stand mir der Mund offen, ich konnte nur staunen was für eine Nebenrolle Jesus in der WTG spielt.

    Danke an Tom, für die Erinnerung an das schönste Erlebnis meines Lebens. Ich würde es den beiden auch so sehr wünschen.

    Und an alle anderen Leser und Schreiber: ich habe mit vielen von euch noch nie kommuniziert, aber ich lese euch fast alle gerne. Bei wem ich mich besonders bedanken möchte sind die hellen warmen BI-Lichter Omma, Schneeflocke, Lilli, Nada, Ömmelchen, Urmel, und alle anderen die so oft wohlgewählte liebevolle Worte hinterlassen, die nicht nur das Herz dessen wärmen, an den sie gerichtet sind, sondern auch meins. Ich gehöre auch zur Gruppe der Zartbesaiteten, auch wenn man das bei mir an den Kommentaren nicht merkt. Die Letztgenannten von den Vorletztgenannten vermisse ich schon ein bisschen. Und die liebe Fox...wo bist du?

    Eine gute Nacht allen, oder einen gesegneten Tag,

    eure Annie

    1. ManfredF

      Liebe Annie

      du hast so recht, es ist unbegreiflich, das ZJ immer den Kontext ausblenden. Wenn man römer 6 etwas mehr liest wie hier in der HFA:

       

      Durch die Taufe sind wir also mit Christus gestorben und begraben. Und wie Christus durch die Herrlichkeit und Macht seines Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir ein neues Leben führen.

      5 Denn wie wir seinen Tod mit ihm geteilt haben, so haben wir auch Anteil an seiner Auferstehung.
      6 Damit steht fest: Unser früheres Leben endete mit Christus am Kreuz. Unser von der Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet, und wir müssen nicht länger der Sünde dienen.
      7 Wer gestorben ist, kann nicht mehr beherrscht werden - auch nicht von der Sünde.
      8 Sind wir aber mit Christus gestorben, dann werden wir auch mit ihm leben - davon sind wir überzeugt.
      9 Wir wissen ja, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist und nie wieder sterben wird. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn.
      10 Mit seinem Tod hat Christus ein für alle Mal beglichen, was die Sünde fordern konnte. Jetzt aber lebt er, und er lebt für Gott.
      11 Das gilt genauso für euch, und daran müsst ihr festhalten: Ihr seid tot für die Sünde und lebt nun für Gott, der euch durch Jesus Christus das neue Leben gegeben hat.

      dann wird klar, dass Paulus mit der Aussage in Vers 7 lediglich umschreibt, das wir "für die Sünde " gestorben sind, wir also wenn wir Jesus als Herrn haben, frei sind von der Skalverei durch die Sünde.

      Soweit ich weiss, behauptet die WTG mit diesem einen Vers in Römer 6:7 dass damit alle Menschen, die vor Harmagedon sterben automatisch eine 2. Chance haben, weil durch den Tod die Sünden bezahlt sind. Das würde bedeuten, Jesus ist völlig überflüssig, denn wenn wir automatisch mit dem Tod von der Sünde befreit werden brauchen wir kein Opfer Jesu.

      Und was Offenbarung 20 betrifft

      12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen7, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.

      zeigt der Kontext auch ganz klar, dass du Recht hast, dass sind all die Menschen, die gestorben sind und keine Christen waren (die Christen werden bei der Wiederkunft Jesus auferweckt in der ersten Auferstehung und kommen nicht in ein Gericht). Alle anderen Menschen werden auferstehen und dann gerichtet werden und entweder leben oder sterben.

      Das passt der WTG auch nicht. Sie behaupten ja, wenn Harmagedon vorbei ist, dann werden alle Toten auferstehen und 1,000 Jahre eine zweite Chance bekommen und in der Zeit von der WTG belehrt werden. Das ist eine Erfindung und steht nicht in der Bibel. Die sagt klar, die übrigen Toten, also die welche nicht an der ersten Auferstehung teilhaben kamen nicht zum Leben bis die 1.000 Jahre um waren. Und da der Tod noch nicht vernichtet ist, werden während der 1.000 Jahre auch weiterhin Menschen alt werden und sterben. Nur wenn man diese Texte umdeutet und behauptet das mus man anders verstehen kann man so eine Lehre vertreten. Biblisch begründen lässt sich das aber nicht wirklich. Auch wenn nicht alle Mitleser hier meiner Meinung sind. Ich bin ganz deiner Meinung.

      ManfredF

    2. 007

      Liebe Annie,

      Du thematisierst den EINZIGEN, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, Jesus Christus. Oder "bringst ihn auf den Tisch", ins Thema, in den Sinn, ins Gespräch, in den Focus.

      Die ZJ (der KA) bringen -mit einer Begründung die absurder nicht sein könnte- Satan und die Dämonen, ins Gespräch, auf den Tisch, ins Thema, in den Sinn, in den Focus.

      Sollte Dir das eventuell zu denken geben?

      Lehrt Jesus und die Bibel nicht, Jesus sei die einzige Möglichkeit den Vater zu erkennen? Wenn Du Jesus thematisierst, bis Du dann nicht auf dem einzigen und richtigen Weg zum Vater?

      Wenn der Kreisaufseher sagt: "Satan und die Dämonen versuchen immer die Aufmerksamkeit auf Jesus zu lenken, damit er von Jehova ablenkt." ist er dann laut Jesus und der Bibel auf dem Weg zum Vater? Oder stellt er ein Umleitungsschild auf? Und wenn ja, wo bringt Dich die Umleitung hin? Zum Vater oder sonst irgendwo hin? 

      Wenn der Kreisaufseher sagt, Satan und die Dämonen lenken die Aufmerksamkeit auf Jesus, den Weg und die Wahrheit und das Leben, sagt er dann vermutlich die Wahrheit?

      Wenn Satan und die Dämonen -laut Behauptung KA- die Aufmerksamkeit auf Jesus lenken mit dem Ziel vom Vater abzulenken, mit welchem Ziel lenkt der KA Deine Aufmerksamkeit auf die Ziele von Satan und den Dämonen? Um vom einzigen (richtigen) Weg abzulenken? Oder Dich auf den richtige Umleitung zu bringen?

      Wenn die (angebliche) Umleitung von Satan und den Dämonen (auf Jesus), vor welcher Dich der KA 'warnt', von Satan und den Dämonen kommt, von wem kommt dann die Umleitung des KA auf "Jehova"?

      Mit WEM redest Du eigentlich in Wirklichkeit? Doch nicht etwa mit Satan und den Dämonen? Ist der KA und seine Zeugen Jehovas ein MEDIUM?

       

      1. Annie

        Lieber 007,

        danke für deine Antwort. Ehrlich gesagt habe ich mir so ähnliche Fragen gestellt. Ich musste gleich an die Pharisäer denken, die den Heiligen Geist gelästert hatten, indem sie die Wundertaten Jusu dem Beelzebub zuschrieben und somit die unvergebbare Sünde taten.

        „Und die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebul!, und: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus!

        Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden sollen den Menschenkindern vergeben werden, auch die Lästerungen, womit sie lästern; wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, der hat in Ewigkeit keine Vergebung, sondern er ist einem ewigen Gericht verfallen. Denn sie sagten: Er hat einen unreinen Geist.“

        ‭‭Markus‬ ‭3:22, 28-30‬ ‭SCH2000‬‬

        Wir wissen ja, dass es die Aufgabe und das Kennzeichen des Heiligen Geistes ist, auf Jesus und Seine Worte hinzuweisen:

        „Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.“

        ‭‭Johannes‬ ‭16:14‬ ‭SCH2000‬‬

        „sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!“

        ‭‭Apostelgeschichte‬ ‭1:8‬ ‭SCH2000‬‬

        Deshalb hat es mich sehr erschreckt als er das gesagt hatte. Ich denke an die Aussage:

        „O ihr unverständigen Galater, wer hat euch verzaubert, dass ihr der Wahrheit nicht gehorcht, euch, denen Jesus Chri­stus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden ist?“

        ‭‭Galater‬ ‭3:1‬ ‭SCH2000‬‬

        Ich fürchte, durch seine Aussage hat sich hier der Kreisaufseher als Antichrist offenbart und den Heiligen Geist gelästert, indem er Ihn Satan genannt hat. Möge Gott ihm gnädig sein, wenn es ihm nicht bewusst war.

        Ich habe noch einige Fragen an die Allgemeinheit:

        Was könnte die WTG davon haben, dass die Frauen nicht mit ihren Männern beten dürfen, und wie begründen sie das? 1. Korinther 11 scheint mir eine ganz andere Aussage zu treffen.

        Zweite Frage: Ist es für mich gefährlich, beim Gebet an Jehova teilzunehmen? Ist Jehova wirklich YHWH oder bedeutet howäh wirklich "Unheil" und in Wirklichkeit ist es der Engel des Lichts, der bei den ZJ angebetet wird? Das habe ich woanders gelesen. Dies ist ja auch bei Allah der Fall. Wenn ein Moslem meint, dass wir denselben Gott anbeten, dann ist die entscheidende Frage ja: Hat dein Gott einen Sohn? Und es scheint mir hier ähnlich zu sein. Mein Mann warnte mich vor gemeinsamem Gebet.

        Vielen Dank, Annie

        1. Annie

          Nochmal zur Erklärung, lieber 007, ich mache diesen "Bibelkurs" bewusst, um die beiden lieben Menschen zu Jesus zu führen. Es hat mich schon viele Stunden Arbeit gekostet, die sich aber sehr wertvoll erwiesen haben. (Obwohl ich sie nicht berichten kann wie sie) Ich bin in dieser Zeit sehr im Glauben gewachsen und liebe den Herrn viel mehr, weil ich merke, wie frei ich bin angesichts der Versklavung der Zeugen und was Er mir erwirkt hat, ganz umsonst und ohne Leistungsanspruch an mich. Unfassbar, aber wahr.

          Kleine Kostprobe von dem Ergebnis des Studiums der Ahnenreihe von Noah vor Kurzem:

          „Adam, Seth, Enosch, Kenan, Mahalaleel, Jared, Henoch, Methusalah, Lamech, Noah, Sem, Ham und Japhet.“

          ‭‭1. Chronik‬ ‭1:1-4‬ ‭SCH2000‬‬

          Adam: Erdling, Mensch

          Seth: setzen, stellen; Ersatz

          Enosch: Sünde

          Kenan: weinen, klagen

          Mahalaleel: hochgelobter Gott

          Jared: herabsteigen

          Henoch: der Geweihte

          Methusalah: Meth=Tod, usalah=bewirken

          Lamech: schwierig zu übersetzen, "wilder Mann"

          Noah: Ruhe, Frieden

          Sprich: Der Mensch versetzte sich in einen sündigen Zustand und weinte und klagte. (möglich auch: Der vollkommene Mensch wurde durch einen Sünder ersetzt.) Da stieg der hochgelobte Gott herab, und der Tod des Geweihten bewirkte dem unbändigen Mann Ruhe und Frieden.

          Ist das nicht genial??

          Das spricht für Hebräisch als Ursprache.

          Lieber M.N., deine Meinung würde ich dazu schätzen.

          Liebe Grüße, Annie

      2. @ 007

         

        Die ZJ (der KA) bringen -mit einer Begründung die absurder nicht sein könnte- Satan und die Dämonen, ins Gespräch, auf den Tisch, ins Thema, in den Sinn, in den Focus.

         

        Wenn der Kreisaufseher sagt: "Satan und die Dämonen versuchen immer die Aufmerksamkeit auf Jesus zu lenken, damit er von Jehova ablenkt."

         
        Es ist oft problematisch andere abseits ihrer wahren Absichten, sie immer richtig zu wiedergeben.
         
        Ich befürworte nämlich obige Aussage!
         
        Zur Erklärung:  Es wird wegen gewissen Dogma so viel auf JESUS gesetzt, dass Ihn etwas zugeschrieben wird was Er gar nicht ist, und gleichzeitig wird damit auch JEHOVA GOTT quasi ins Nirwana geschickt!  🙁
         
        Das ist unbiblisch!
         
        Gruß
         

        1. Hallo Jurek,

          Deine Aussage:"Es wird wegen gewissen Dogma so viel auf JESUS gesetzt, dass Ihn etwas zugeschrieben wird was Er gar nicht ist, und gleichzeitig wird damit auch JEHOVA GOTT quasi ins Nirwana geschickt! "

          Dazu kann ich nur sagen, diese Äußerung ist nicht durchdacht. Wenn Du das NT liest, ist Dir bestimmt aufgefallen, dass es Gottes Wille ist, das Jesus die Person ist, die sozusagen für alle Menschen gegeben wurde.

          Gott sagte selbst: Hört auf ihn!.

          Das bedeutet, Gott hat alles seinem Sohn überlassen, Gott selbst hält sich zurück und wartet bis sein Sohn alles ausgeführt hat. Dann wird Jesus alles seinem Vater wieder übergeben. Das heißt bis dieser Zeitpunkt kommt, ist der wichtigste Name für einen Christen Jesus. Das bedeutet die wichtigste Person für Christen ist Jesus.

          Du selbst kennst folgende Regel:

          Der Mann ist das Haupt der Frau. Christus ist das Haupt des Mannes.

          Nehmen wir mal ein Beispiel: Wenn eine Frau ein Problem hat, zu wem sollte sie zuerst gehen und um Hilfe bitten? Natürlich zu ihrem Haupt, ihrem Ehemann. Keine Frau würde zu dem Vater ihres Ehemannes gehen und erwarten das dieser ihr hilft, ohne das sie vorher mit ihrem Ehemann gesprochen hat.

          Nun übertragen wir das einmal. Jehovas Zeugen wenden sich ausschließlich an Gott Jehova. Das heißt sie übergehen ihr Haupt Jesus und gehen zum Haupt von Jesus seinem Vater. Wie muß sich dabei das Haupt der Christenversammlung Jesu fühlen?

          Noch ein Beispiel. Du kennst die Geschichte der zwei Frauen die sich um ein Kind stritten? Jede behauptete es sei ihr Kind! Von wem wollten die Frauen Hilfe? Warum gingen sie nicht in den Tempel und baten Ihren Gott Jehova um Hilfe und Entscheidung? Nein, sie gingen zum König Salomo, dieser sollte ihnen helfen. Wohin wandte sich Salomo? Wir wissen das Salomo die Weisheit von Jehova erhielt.

          So sehe ich das auch in unserer heutigen Zeit. Wir haben ein Haupt einen König (Jesus) über uns. Diesen sollten wir um Hilfe bitten. Er wird dann, da Jehova bei ihm ist so handeln, wie es der Wille Gottes ist. Deshalb können und dürfen wir dann Gott Jehova anbeten und lobpreisen für die Tatsache das er uns ein so liebes Haupt und lieben König (Jesus)  gegeben hat.

          Bestimmt hat die Frau welche nach der Entscheidung Salomos das Kind erhalten hat, ebenfalls Gott angebetet und ihm für einen solchen König gedankt (dies steht zwar nicht in der Bibel aber es hätte so sein können).

          Meinst Du, das Gott Jehova in all diesen Beispielen sozusagen ins Nirwana geschickt wurde?

          Gruß Ron

        2. Tommy

          Guten Tag Jurek,

          wie die Leserin schrieb, Johannes 14,6, wenn "niemand" wirklich richtig uebersetzt ist, wie hatte Jesus das wohl gemeint? Was heisst niemand? Im Codex Sinaiticus "nicht einer kommt zum Vater ausser nur durch mich" Hmmm....

          Apostelgeschichte 4:10-12, es gibt keinen anderen Namen ausser?

          Ich denke nicht dass Jesus ueberbewertet ist, denn wer den Sohn nicht hat.........

          Tommy

            1. Tommy

              Richtig Jurek,

              Gott, der Vater soll alles in allen sein. Der Weg dorthin hat aber leider den Namen Jesus, es gibt keinen anderen gemaess Apostelgeschichte 4 und gemaess Jesu eigener Aussage, da er das genaue Abbild des Vaters ist (kein Unterschied), warum sollten wir Jesus aussen vor lassen, nachdem der Vater es so will?

              Kein anderer Name....

              Luegt die Schrift?

              Tommy

            2. anno2010

              2. Petrus 1:1

              "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren Glauben mit uns empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus..."

        3. Grosso

          Ach Jurek oder THW,

          Legt doch mal die Lügenhefte der WTG weg und lese mal eine unverfälschte Bibel!

          Was steht in Apostelgeschichte  4:12?

          Welcher NAME wurde der Menschheit zur Rettung gegeben???

          Na,musste erst in eure Libery nachschauen, damit du weißt was du nachbrabbeln sollst?

          Wir lassen mal die Bibel reden, nicht den Wachtturm.

          Apostelgeschichte 4:12

          Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. "

          Mit welchen Namen wurde Paulus zu den Nationen gesandt??

          Apostelgeschichte 9:14-16

          "
          und hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle gefangen zu nehmen, die deinen Namen anrufen. 
          15 Doch der Herr sprach zu ihm: Geh nur hin; denn dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, dass er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige und vor das Volk Israel. 
          16 Ich will ihm zeigen, wie viel er leiden muss um meines Namens willen. "

          Die Nationen (Heiden) sollten den Namen Jesu kennenlernen.Sie kannten den Namen Jahwe nicht. Warum sagt Jesus nicht,er sollte seinen und den Namen des Vaters zu den Nationen bringen???

          Sprichst du dein Vater mit Vornamen an?

          Jahwe ist unser Vater ,das sagt Jesus mehrmals. Aber ihr seid ja nur Freunde Gottes,so will es euer geistiger Vormund!

          2.Korinther 4:3-4

          Denk mal drüber nach, ach...,das wurde dir ja schon abgewöhnt.

    3. Ordnungszahl 83 (kristallin)

      Hallo Annie,
      ich komme nicht drumrum, eine Gegendarstellung zur Aussage des KAs ("Satan und die Dämonen versuchen immer die Aufmerksamkeit auf Jesus zu lenken, damit er von Jehova ablenkt.") zu unternehmen:
      2Kor4,3-6: "Sollte jedoch auch unser Evangelium verhüllt sein, so ist es nur denen verhüllt, die verlorengehen, den Ungläubigen, deren Sinn der Gott dieser Welt geblendet hat, [Achtung, jetzt kommt's:] »um ihnen nicht aufstrahlen zu lassen das Leuchten der herrlichen Botschaft von Christus, der das Bild Gottes ist« [Aha... Der Herrscher dieser Welt verblendet also mit dem Motiv, dass die Herrlichkeit Christi nicht hindurchstrahlen soll. Das ist ja mal eindeutig!]. Denn nicht uns selbst verkünden wir, sondern Christus Jesus als den Herrn, uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen. Denn der Gott, der befahl, daß aus der Finsternis Licht aufstrahle, ließ auch in unseren Herzen ein Licht erstrahlen, daß es leuchte zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes auf dem Antlitz [Jesu] Christi.

      Genauere Betrachtung: "...um ihnen [also den Verblendeten] nicht aufstrahlen zu lassen das Leuchten der herrlichen Botschaft von Christus, der das Bild Gottes ist." Der Herrscher der Welt möchte also nicht, dass Christus als Bild Gottes erkannt werde.

      Beschreibungen, die sich besonders auf Jesu Gestalt beziehen, sind in folgenden Christushymnen verarbeitet:

      Phil2,6-11 Er war in Gottesgestalt [Form und Natur Gottes'], doch nicht zu eigenem Gewinn erachtete er das Gleichsein mit Gott, sondern entsagte seiner selbst, nahm Knechtsgestalt an, wurde Menschen gleich und im Äußern erfunden wie ein Mensch; er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis in den Tod, den Tod am Kreuze. Und darum erhöhte ihn Gott so hoch und verlieh ihm den Namen, überragend jeden Namen, auf daß beim Namen Jesu sich beuge jedes Knie [man beachte: es heißt nicht "muss sich jedes Knie beugen" - hier geht es nicht um ein unterworfen werden, sondern ein sich freiwilliges Ergeben/hingeben], derer im Himmel, derer auf Erden und derer unter der Erde, und jede Zunge bekenne: "Herr ist Jesus Christus", zur Verherrlichung [diese Art von Huldigung ist dem Vater zuträglich] Gottes, des Vaters.

      Kol1,15 Er ist das Bild [die Ikone] Gottes, des Unsichtbaren, Erstgeborener aller Schöpfung.

      Zwischenruf: wird Jesus hier nicht vergötzt? Ja, irgendwie schon. Aber das ist wie bei der Kupferschlange, die noch dazu gegen das Bilderverbot verstieß - und sich Gott ihr dennoch bediente. Hier handelt es sich wohl um göttlich autorisierten Götzendienst, wenn man es so plakativ benennen wollte.

      Zurück zur Ausgangsunterstellung: wenn der KA recht hätte, wäre das gesamte NT als dämoneninspiriertes Machwerk zu verbrennen, so sehr wie hier auf Christus die Aufmerksamkeit gelenkt wird.

      Das sollte für jetzt erstmal genug sein.
      Ich muss nochmal eben was nachprüfen, ich habe nämlich eine berufliche Neuorientierung ins Auge gefasst und wollte checken, wie die Gehälter ausfallen:
      http://www.sektencheck.de/test/ 😉

      Liebe Grüße an alle Leser
      O83

      1. Bird an O83

        Hallo O83,

         

        Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Dämonen Rücken Jesus in den Vordergrund!!! Wau!!!!!!

        Da heisst es in der Bibel, dass Jesus bei einem an der Tür klopft und wir ihn hereinlassen sollen, damit er und sein Vater bei uns ist.

        Jetzt sagt der KA ja nichts anderes als: Brüder, macht ja nicht auf. Der Satan schickt Jesus

         

        KRASS!

         

        Ich habe gestern einen Text näher betrachtet. Jeder von uns kennt den Text aus OFFB 14:7

        Fürchte Gott und gebt ihm die Ehre. Soweit so gut, nur in dem Text steht ja mehr. Wenn wir den Gesamten Text lesen, erkennen wir auch dass mit Gott NUR Jesus gemeint ist.

        Ich zitiere:

        Laut rief er: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, die ihm gebührt! Denn jetzt ist die Stunde gekommen, in der er Gericht hält. Betet den an, der Himmel und Erde, das Meer und alle Quellen geschaffen hat!"

        Offenbarung 14:7 NBH

        http://bible.com/877/rev.14.7.NBH

         

        Der Vater hat das Gericht seinem Sohn ÜBERGEBEN. Der Sohn RICHTET und ist der Richter.

        Der Sohn hat laut der Bibel alles erschaffen. Klar hat er das vom Vater erlernt und die Macht bekommen. Aber er hat die Arbeit gemacht.

        Wer ist diese LK die die Anweisung raus gibt, dass Dämonen Jesus ins Rampenlicht schieben. Es ist genau das Gegenteil der Fall. Die Dämonen wissen, dass in und durch Jesus die einzige Rettung möglich ist. Was machen sie? Klar, sie lenken von Jesus ab. Wie? I dem sie einen Kunstnamen vorschieben und den Geschwistern einreden dass sie ohne den Sohn zum Vater kommen.

        Wehe ihnen, wenn der Menschensohn kommt.

         

        Lg

        Bird

        1. Annie

          Hallo Bird,

          ich mache gerade ähnliche Entdeckungen. Als Nicht-Zeugin war ich früher im Alten Testament nicht so firm und eher im NT zu Hause, aber durch das Bibelstudium mit den Zeugen entdecke ich immer mehr Hinweise auf Jesus im AT.

          Ich bin gerade in Jesaja, und mache erstaunliche Entdeckungen. Viele Voraussagen, die hier eindeutig Gott den Vater betreffen, werden durch Jesus erfüllt. Ich habe bemerkt, dass Jesus "der (rechte) Arm des Herrn" sein könnte. Achte(t) bitte auf diese Formulierung.

          Ich bitte um Rückmeldung, falls du/ihr meine Gedanken nachvollziehen könnt oder die Sache anders seht.

          Beispiele:

          1. Wer wird mit seinem Lohn kommen und wer ist der Hirte?

          „Siehe, Gott, der Herr, kommt mit Macht, und sein Arm wird herrschen für ihn; siehe, sein Lohn ist bei ihm, und was er sich erworben hat, geht vor ihm her. (Die Gemeinde?) Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und im Bausch seines Gewandes tragen; die Mutterschafe wird er sorgsam führen.“

          Jesaja‬ ‭40:10-11‬ ‭SCH2000‬‬

          Und siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk sein wird.

          Offenbarung 22,12 SCH2000

          „Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und bin den Meinen bekannt,“

          ‭‭Johannes‬ ‭10:14‬ ‭SCH2000‬‬

          2. Wer ist der Erste und der Letzte?

          „So spricht der Herr, der König Israels, und sein Erlöser, der Herr der Heerscharen: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott.

          ‭‭Jesaja‬ ‭44:6‬ ‭SCH2000‬‬

          „Höre auf mich, Jakob, und du, Israel, mein Berufener! Ich bin es, ich bin der Erste, und ich bin auch der Letzte! Ja, meine Hand hat die Erde gegründet und meine Rechte die Himmel ausgespannt. Sobald ich ihnen zurufe, stehen sie allesamt da.“

          ‭‭Jesaja‬ ‭48:12-13‬ ‭SCH2000‬‬

          „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.“

          ‭‭Offenbarung‬ ‭22:12-13‬ ‭SCH2000‬‬

          3. Wessen Eigentum ist das Volk Gottes?

          „Denn der Herr hat sich Jakob erwählt, Israel zu seinem besonderen Eigentum.“

          ‭‭Psalmen‬ ‭135:4‬ ‭SCH2000‬‬

          „Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott; dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist.“

          ‭‭5. Mose‬ ‭7:6‬ ‭SCH2000‬‬

          „Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.“

          Johannes‬ ‭1:11‬ ‭SCH2000‬‬

          4. Wer ist der Fels?

          „Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht! Habe ich es dir nicht schon längst verkündet und dir angekündigt? Ihr seid meine Zeugen! Gibt es einen Gott außer mir? Nein, es gibt sonst keinen Fels, ich weiß keinen!“

          ‭‭Jesaja‬ ‭44:8‬ ‭SCH2000‬‬

          „denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.“

          ‭‭1. Korinther‬ ‭10:4‬ ‭SCH2000‬‬

          „So steht es schon in der Heiligen Schrift: »Seht her, ich lege in Jerusalem einen Stein, über den man stolpern wird, und einen Fels, über den sie stürzen werden. Wer aber an ihn glaubt, steht fest und sicher.«“

          ‭‭Römer‬ ‭9:33‬ ‭HFA‬‬

          5. Durch wen wurde alles erschaffen? 

          „So spricht der Herr, dein Erlöser, der dich von Mutterleib an gebildet hat: Ich bin der Herr, der alles vollbringt — ich habe die Himmel ausgespannt, ich allein, und die Erde ausgebreitet durch mich selbst —,“

          ‭‭Jesaja‬ ‭44:24‬ ‭SCH2000‬‬

          „Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.“

          ‭‭Johannes‬ ‭1:3‬ ‭SCH2000‬‬

          „Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;“

          ‭‭Kolosser‬ ‭1:16‬ ‭SCH2000‬‬

          6. Wer prüft Herz und Nieren?

          „Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem Einzelnen zu vergelten entsprechend seinen Wegen, entsprechend der Frucht seiner Taten.“

          ‭‭Jeremia‬ ‭17:10‬ ‭SCH2000‬‬

          „Und ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen; und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht. Und ich werde jedem Einzelnen von euch geben nach seinen Werken.“

          ‭‭Offenbarung‬ ‭2:23‬ ‭SCH2000‬‬

          7. Wer ist ewig König?

          „Der Herr thront über der Wasserflut, ja, der Herr thront als König in Ewigkeit.“

          ‭‭Psalmen‬ ‭29:10‬ ‭SCH2000‬‬

          „Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.“

          ‭‭Daniel‬ ‭7:14‬ ‭SCH2000‬‬

          8. Wem sollen wir dienen?

          „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen,“

          ‭‭2. Mose‬ ‭20:3-5‬ ‭SCH2000‬‬

          „Und alles, was ihr tut, das tut von Herzen, als für den Herrn und nicht für Menschen, da ihr wisst, dass ihr von dem Herrn zum Lohn das Erbe empfangen werdet; denn ihr dient Christus, dem Herrn!“

          ‭‭Kolosser‬ ‭3:23-24‬ ‭SCH2000‬‬

          9. Wer ist das Licht?

          „Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist.“

          ‭‭1. Johannes‬ ‭1:5‬ ‭SCH2000‬‬

          „Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht.“

          ‭‭Johannes‬ ‭1:9-10‬ ‭SCH2000‬‬

          10. Wer ist der Retter?

          „Ich, ich bin der Herr, und außer mir gibt es keinen Retter.“

          ‭‭Jesaja‬ ‭43:11‬ ‭SCH2000‬‬

          „Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, da hat er uns — nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit — errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Retter, damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens würden.“

          ‭‭Titus‬ ‭3:4-7‬ ‭SCH2000‬‬

          Entscheidet selbst:

          "Gott war das Wort" oder "Das Wort war ein Gott"?

          Liebe Grüße, eure betende Annie

           

          1. Tomaso

            Hallo Annie,

            du schreibst:  "Viele Voraussagen, die hier eindeutig Gott den Vater betreffen, werden durch Jesus erfüllt."

            Dem kann ich zu 100 % zustimmen!

            Ich möchte deine Auflistung noch um einen Punkt ergänzen:

            Joel 2:32:

            "Und es soll geschehen, wer des HERRN Namen (JHWH) anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird eine Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, auch bei den andern übrigen, die der HERR berufen wird."

            Römer 10:13:

            "Denn "wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden."

            Apostelgeschichte 2:21"Und soll geschehen, wer den Namen des HERRN anrufen wird, der soll selig werden."

            Dies wird von Paulus gemäß dem Kontext eindeutig auf Jesus bezogen.

            Jesus ist die Erfüllung der Verheissungen :

            2. Kortinher 1:20 (Neue Genfer)
            20 Was immer Gott an Zusagen gemacht hat – in seiner Person finden sie alle ihre Erfüllung. Er ist das Ja, und deshalb sprechen wir auch unter Berufung auf ihn zur Ehre Gottes das Amen. 

             

            Amen!

            1. Edelmuth an Tomaso

              Hallo Tomaso

              Gerne würde ich dir auf deinen Beitrag antworten. Leider werden meine Beiträge wieder durch die BI-Zensur gelöscht. Schau doch gelegentlich mal im Metanoia-Forum vorbei.

              Ede

              1. Tomaso

                Hallo Edelmuth,

                Danke, aber das werde ich mir sparen. Ich habe nicht vor, darüber zu diskutieren.

                Das Thema wurde des Öfteren hier ausführlichst besprochen.

                Nichts für ungut.

                LG Tomaso

                1. Edelmuth an Tomaso

                  Warum fängst du dann mit diesen unsinnigen Behauptungen. Wenn du genau weist, wie hier darauf reagiert wird, dann lass es doch.

                  Wenn in den hebräischen Schriften der Vater gemeint ist, dann kann sich das nicht in den griechischen Schriften ändern, sonst wären die hebräischen Schriften unwahr.

                  Ede

                2. ManfredF

                  Ach Edelmuth

                  nachgewiesenermaßen haben ALLE Schreiber der Schriften des NT darauf verzichtet, das Tetragramm zu benutzen. Entweder haben sie Gott geschrieben, Vater oder sehr oft einfach Herr benutzt. Interessanterweise vor allem auch dann wenn aus den Hebräischen Schriften zitiert wurde. Es gibt nur ein paar Stellen wo man Jah verwendet hat wie in Hallelujah

                  Die These der WTG, man hätte in allen Abschriften das Tetragramm entfernt und es würde da rein gehören ist falsch und ein Fakt, warum das gesamte NT der NWÜ eine große Fälschung ist.

                  Lese einfach mal Hebräer 1

                  1 Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten,
                  2 hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welten gemacht hat.
                  3 Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe
                  4 und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name.

                  Was sagt uns das? Jesus ist das Ebenbild Gottes. Im NT zeigt sich Gott uns IN SEINEM SOHN. Er tritt IN SEINEM SOHN MIT UNS in VERBINDUNG. Im AT hat er das über die Propheten gemacht.
                  Der Grund, warum Schreiber wie Paulus Texte aus dem AT, die sich auf JHWH beziehen direkt auf den Sohn anwenden hat genau damit zu tun. Er zeigt uns damit, dass wir durch Jesus DIREKT zum Vater kommen und keine menschlichen Mittler oder Opfer mehr brauchen. Das es so ist (dass Texte, die sich auf JHWH beziehen direkt auf Jesus angewendet werden) sieht man besonders deutlich in Römer 10.
                  Im Zitat aus Joel heisst es klar, "Jeder, der den Namen JHWH anruft, wird gerettet". Im NT nimmt Paulus diesen Vers und sagt "Jeder, der den Namen des Herrn JESUS anruft, wird gerettet". Damit wird das AT nicht ungültig sondern es findet im NT seine Erfüllung.
                  Im AT sagt die Bibel, Ich, dein Gott JHWH bin der einzige Heiland Israels. Im NT wird Jesus der Heiland Israels genannt. Wird dadurch das AT ungültig? Nein, auf keinen Fall. Es führt uns direkt zu Jesus und jeder der den Vater ehren will muss den Sohn ehren wie den Vater. Beide sind EINS und zwar so eins miteinander, dass sie für uns quasi verschmelzen und daher kann Jesus auch sagen niemand kommt zum Vater denn durch mich. Ich bin der WEG. Indem wir Jesus nachfolgen, folgen wir Gott nach, weil beide eins sind und eins handeln und untrennbar sind. Obwohl Jesus Gott ist wie der Vater Gott ist, beten wir nur einen Gott an, denn ob wir Jesus anbeten oder den Vater anbeten, letztlich landet alles beim Vater, so EINS sind beide miteinander verbunden.
                  Mehr ist dazu auch nicht zu sagen. Wie Tomaso schon erwähnt. Es macht auch keinen Sinn, eine neue Diskussion mit dir zu führen und wollte nur klar machen, deine Aussage, dass AT wäre ungültig wenn ist falsch

                3. Tomaso

                  @Ede:

                  ich habe lediglich Annie und ihrem Kommentar zugestimmt und meine Sichtweise dargelegt.

                  Muss keiner so sehen wie ich.

                  LG Tomaso

                   

                4. Edelmuth an Manfred F.

                  Hallo Manfred

                  Im NT nimmt Paulus diesen Vers und sagt "Jeder, der den Namen des Herrn JESUS anruft, wird gerettet". Damit wird das AT nicht ungültig sondern es findet im NT seine Erfüllung.

                  Tatsächlich steht in Römer 10:13

                  13 "denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden."[a]   a) Joe 3,5; Apg 2,21 (Elberfelder Bibel)

                  Im NT wird der Ausdruck "Herr" ohne Namensnennung wie Jehova oder Jesus verwendet.

                  Im AT wird der Ausdruck "Herr" ausschließlich auf Jehova, den es zur Rettung anzubeten gilt, bezogen (Joel 2:32). Auch wenn an anderer Stelle des AT der Messias angekündigt wird, so erfolgt diese Ankündigung stets ohne Namensnennung. Außerdem kannten die Israeliten keine Anbetung ihres Messias und wären vermutlich auch nicht dazu bereit gewesen.

                  Einige, der katholischen Kirche nahestehenden Bibelübersetzungen (Jerusalemer Bibel) verwenden in Joel 2:32 (Joel 3:5) Gottes Eigennamen "Jahwe".  An der Bedeutung des Namens und der Rettung durch Anbetung dieser Person hat sich bis heute nichts geändert. Jeder, der den Namen Jehovas(Jahwes) anruft(anbetet) hat das Recht gerettet zu werden.

                  Ede

              2. Isa an Ede

                Ede, bitte lies doch den Kontext im Römerbrief.

                Bitte bete vorher um den Geist der Wahrheit.

                Dann kannst du nur gewinnen.

                Gottes Segen,

                Isa

          2. Liebe Annie, Bird, ManfredF & Co,

            ich empfehle wieder einmal den nachfolgenden Artikel, wo die Gleichheit: (JHWH offenbarte sich durch Jehoschuah) und der Unterschied: der u.a. simpel mit den Wörtern "Rang, Größe" ausgedrückt wird, zu trennen:

            http://www.biblischelehre.de/Gott_und_Christus_Gleichheit_und_Unterschied.htm

            Wenn Disharmonie darin ^ entdeckt wird, dann bitte zitieren und widerlegen. Nur so kommen wir der Wahrheit, bei diesem weiterhin wichtigen Thema auf den Grund.

            2013 schrieb ich schon, Zitat:

            Dass der allmächtige Gott (Vater) seinen Sohn über unser Universum, als seinen Repräsentanten eingesetzt hat, zeigen viele Indizien. Ob man nun gesichert sagen kann Jahwe = Jesus?

            pit hat schon einen Ps. 110:1-Hinweis...

            Jahwe sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße!

            2
            Den Stab deiner Macht wird Jahwe aus Zion senden; herrsche inmitten deiner Feinde!

            ...zwecks Bedenken gegeben, ich setze noch einen Vers aus Jesaja hinzu, 53: 10 Doch J a h w e gefiel es, i h n [wer?] zu zerschlagen, er hat i h n leiden lassen. Wenn seine Seele das Schuldopfer gestellt haben wird, so wird er Samen sehen, er wird seine Tage verlängern; und das Wohlgefallen Jahwes wird in s e i n e r Hand gedeihen.

            Oder Lukas 4:
            17 Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaias gereicht; und als er das Buch aufgerollt hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben war:
            18 “Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Befreiung auszurufen und Blinden das Gesicht, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, 19 auszurufen das angenehme Jahr des Herrn”… Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfüllt.

            Jesus zitierte aus Jesaja 61:
            1 Der Geist des Herrn, Jahwes, ist auf mir, weil Jahwe mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen, und Öffnung des Kerkers den Gebundenen;
            2 um auszurufen das Jahr der Annehmung Jahwes und den Tag der Rache unseres Gottes und zu trösten alle Trauernden…Zitatende

            Es ist gerade für Annies "Bibelstudium" mit den ZJ wichtig, dass nicht ein Dogma der r.k. Kirche (=Ursprung) für eventuelle Verwirrung sorgt. Ich wünsche dir Segen durch Gottes Geist, liebe Annie!

            Gerd

            1. Annie

              Lieber Gerd,

              danke für deine Antwort und für den Segenswunsch, darüber freue ich mich sehr.

              Ich werde mir den Link nochmal anschauen.

              Ad hoc würde ich sagen die Unterschiede betreffen nur den Menschen Jesus, nicht den vorzeitigen oder erhöhten. Aber da müsste ich nochmal genauer hinschauen.

              Hier ein Link zu einem Artikel, der für die Lehre der Pluralität Gottes spricht.

              ftp://bitflow.dyndns.org/german/ArnoldFruchtenbaum/Die_Dreieinigkeit_Im_Alten_Testament_1997.pdf

              Libe Grüße, Annie

              1. Danke liebe Annie, für den Link vom Aufsatz des Prof. Fruchtenbaum. Dein Link funkte bei mir nicht, erst über einen google-Link kam ich dann hin (...g/german/ArnoldFruchtenbaum/Die_Dreieinigkeit_Im_Alten_Testament_1997)

                Vieles entspricht genau dem von mir vorgeschlagenen Artikel, also die unterschiedliche Erscheinungsform von JHWH, wobei immer sein SOHN in unserem Raum-Zeit-kontinuum als Person (Engel) präsent war, um als Geist sicht- und hörbar als/wie "Jehova" zu sprechen.

                Im Fruchtenbaum-Artikel steht schon einleitend:

                "...Ob nun Christen als Polytheisten oder als Tri-Theisten bezeichnet werden, oder ob man das christliche Konzept der Trinität als eine Spielart des Monotheismus auffaßt – eine Aussage bleibt immer bestehen: Dreieinigkeit und Jude sein schließen sich aus. Auch wenn der christliche Glaube monotheistisch gesehen wird, so scheint er doch nicht genug monotheistisch zu sein, um sich als wahres Judentum zu qualifizieren. "

                Nun hat Fruchtenbaum die sog. "christliche Lehre" aus dem 4 Jh. aufgegriffen und versuchte diese mit dem AT zu harmonisieren. Was wieder gut beweist, dass JHWH sich unterschiedlich darstellte. I c h vermute: es ist seine unendliche GROESSE, die ihm verunmöglicht sich in eine Menschengestalt zu "schrumpfen", durch den Sohn artikuliert er sich für den Erdenbereich - wie gesagt: meine Vermutung.

                Wo ich auch andere Mitleser einlade zu untersuchen, ob man den Geist Gottes (ruach, pneuma) so im AT sehen kann wie es Fruchtenbaum tut:

                "Es gibt zahllose Stellen in der Schrift die von dem Herrn JHWH reden. Dieser Name taucht so oft auf, daß wir uns hier explizite Stellenangaben sparen können. Eine zweite Person Gottes wird als Engel des HERRN bezeichnet. Diese Person wird immer von den anderen Engeln unterschieden und in seiner Einzigartikeit herausgestellt. In fast jeder Schriftstelle, in der diese Person erwähnt wird, wird von ihr sowohl als Engel JHWHs als auch als JHWH gesprochen. Zum Beispiel bezieht sich 1. Mose 16,7 auf den Engel JHWHs, während dann in Vers 13 JHWH selbst redet. In 1. Mose 22,11 ist es der Engel JHWHs und in Vers 12 JHWH selbst. Weitere Beispiele könnten angeführt werden.
                Eine sehr aufschlußreiche Stelle findet sich in 2. Mose 23,20-23. Dieser Engel hat dort die Macht, Sünden zu vergeben, denn Gottes eigener Name JHWH ist in ihm, und deshalb ist ihm ohne Widerspruch Gehorsam zu leisten. Das kann kaum von einem gewöhnlichen Engel gesagt werden. Denn allein bereits die Tatsache, daß Gottes eigener Name in diesem Engel ist, zeigt seinen göttlichen Status. Eine dritte Person erscheint im Geist Gottes, oft mit bezeichnet. Viele Stellen in der Schrift beziehen sich auf den Geist Gottes; unter anderem in 1. Mose 1,2; 6,3; Hiob 33,4; Psalm 51,13; 139,7; Jesaja 11,2; 63,10.14. Der Heilige Geist kann nicht als bloße Emanation (Ausstrahlung, Wirkung) Gottes betrachtet werden, denn er besitzt alle Charakteristika einer Persönlichkeit (Intellekt, Emotionen, Willen) und wird als Gott gesehen." Ende Zitat

                Wenn etwas von Gott ausgeht wie sein Geist, trägt das nicht seine Charaktermerkmale und Intuitionen, muss der Hlg. Geist, der z.B. in Maria seinen Sohn zeugte, unbedingt eine Person sein?

                Genug vorerst, schön, liebe Annie, dass du bereit bist auch deine momentanen Erkenntnisse zu hinterfragen, um sie zu erweitern.

                Ich wünsche uns Allen - Gottes Segen, und Erleuchtung dabei! Denn es sollte uns bei der Verherrlichung nichts wichtiger zu sein: als G o t t (Elohim im AT)

                Gerd

                1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Gerd

                  Servus Gerd,
                  Deine Fragen basierend auf Röm. 8:29 waren:
                   
                  WIE soll denn das "gleichförmig" sein?
                  Welche Gleichförmigkeit ist dann noch gestattet?
                   
                  Ich gebe Dir dazu meine Meinung kund; bestehe auf keinen Fall auf deren Richtigkeit. Dazu habe ich diverse Bibelübersetzungen benutzt, denn dieser Text ist (wie so oft mit anderen Begriffen) mehrdeutig.
                   
                  Zunächst zu der Frage nach "gleichförmig sein". Hierzu habe ich einmal die KJV-Bibel zur Unterstützung heran gezogen und dort die Formulierung so vorgefunden: „…conformed to the image of his Son…“ Eine Übersetzung ins Deutsche wird so wiedergegeben: „etwas entsprechen, mit etwas übereinstimmen = konform gehen“. Wenn ich das zusammen mit den Formulierungen von diversen anderen Bibelübersetzungen vergleiche, dann kommen da Begriffe wie „das Bild, dem sie ähnlich werden sollen“(NGÜ); „an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben“(EÜ); „in Wesen und Gestalt seinem Sohn gleich zu werden“(NEÜ).
                   
                  Inwieweit nun jemand hierzu „berufen“ ist, kann ich nicht bestimmen. Unter „berufen“ verstehe ich: Auf Grund von besonderer Leistungen zu höherer Position befördert, ordiniert um als XYZ zu dienen (z.B. ein Richter) oder von Jesus persönlich zu einem Mit-Priester zu amtieren. (Das masse ich mir niemals an!) Als Beispiel hierfür kann ich diejenigen bezeichnen, die z.b. in Lukas 22:15 mit „Euch“ bezeichnet werden. Ich lasse mich sehr gerne von Jesus rufen. Und falls ich seiner würdig sein sollte (was eher unwahrscheinlich ist), überlasse ich es auch wiederum Jesus mich zu berufen – für was auch immer. Wenn ich als echter Christ bemüht bin Jesus Fussstapfen genau nachzufolgen, dann kann ich Seinem Bild nahe kommen - aber nicht gleich sein, dazu bin ich zu klein.
                  Ebenfalls geht der Begriff „Salbung“ in diese Richtung für mich. (Bitte, ihr lieben Mit Leser, nicht wieder dieses Thema auffrischen, OK?) Der Geist Jesus führt mich und ob ich mit diesem Geist gefüllt werde, entscheide ganz sicher nicht ich.
                   
                  In diesem Sinn lieber Gerd, take it easy – but take it!
                  Hosianna
                  Athalja
                   
                   
                   

                2. ManfredF

                  Ich muss dir leider widersprechen. Wenn du schreibst, dass der SOHN als Person (ENGEL) präsent ist dann widerspricht das nun mal der Bibel, die klar sagt, das Jesus KEINSFALLS ein ENGEL ist. Die Stellen im AT, die vom Engel Gottes sprechen nur als Jesus zu identifzieren halte ich für weit hergeholt und sehr gewagt.

          3. nada

            Liebe Annie!!

            Vielendank, dass du deine Gedanken mir uns geteilt hast.

            Ich beschäftige mich gerade sehr, mit Jesus und der Rolle, die IgM im Universum WIRKLICH zugedacht ist.

            Wenn jemand wie ich, von frühster Kindheit an, mit der vernachlässigt net des Herrn Jesus aufgewachsen ist, von dem aber behauptet wird, es sei eine Vernachlässigung, die Jesus selbst wünscht, ja, dann ist es schwierig, Jesus so wahr zu nehmen, wie er wirklich ist.

            Ich lese grad die Evangelien rauf und runter, unbeeinflusst (mehr oder weniger) von der Wachturm Auslegung.

            Das tut mir und meinem Gott liebenden Herzen gut.

            Viel Segen bei deinen Forschungsarbeiten.

            Nada

             

            1. Annie

              Danke, liebe Nada,

              für deine Rückmeldung. Ich wünsche dir auch den Segen für deine Forschungsarbeiten!

               

               

            2. Athalja - oh, nein!

              Die Bescheidenheit ist zwar eine Zier, analysiere dich mal, ob sie auch bei dir gilt.

              Ich meine das Ergebnis sei natürlich positiv! Was du als "Leistung" anführst, als Grad der Annahme durch Gott, ist einfach Denken wie zu Henry Fords Zeiten, als fleissiges Tun am Laufband zeigte, ob du geeignet bist für diesen Job oder nicht. Daraus machte dann der geniale Charly Chaplin den Film:  "Modern Times"

              Bitte vergesse Leistung, wenn das ein Kriterium wäre wie Gott den Einzelnen schon vor seiner Geburt einschätzte, dann können wir alle gleich einpacken. Ist vielleicht "Eignung" das zutreffendere Wort?

              Nur kein edles "Winnetou-Syndrom" (meine Wortwahl) entwickeln. Nicht edel sein bringt uns zum Schöpfer, sondern primär die "Loyalität". Wir werden dann SÖHNE, wenn wir wissen: w e r ist d e r! Der das All beherrscht und w e n hätte i c h gern zum VATER, er kennt dich längst!

              DAS macht uns geeignet, sogar vor Grundlegung der Welt schon erkannt worden zu sein, um in die Sohnschaft gezeugt zu werden! Behindere den Vater nicht bei diesem Prozess, denn ich möchte dich in den äonen in meiner Nähe haben, in himmlischer Natur!

              Evening greetings to you on the bottomlake!

              🙂

              1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Gerd

                Hi Master Gerd,

                 

                smile... smile... smile...

                 

                Alles im grünen Bereich, mein Allerwertester!

                Habe gewusst, dass Du mit dieser Reaktion aufwarten wirst. Many thanks for deine Compliments ich werde sie mit heim nehmen. Allerdings nix da bottomlake: history...

                Today we speak of  "area of Salzburg" - ist passender. Schöner. Mountains und Jesus viel näher als jemals zuvor.

                 

                Schöne Melodie: "What a friend we have in Jesus."  Oder "Nearer to thee my God..." Sollte man anhören. YouTube...

                 

                Mein lieber Freund Gerd, bis Wien ist's not so far neither. OK, OK, bin ja brav und mache Deutsch. Muss aufpassen... Hier gibt's nicht nur Kniggisches, auch Verbesserer.

                 

                Wie mainte Jesus doch wieda: "Wer ohne Fehler ist, der werfe den 2. Stein..." Oder sagte er gar Steine?

                 

                Anyway, bergische Ggrüsse bis nach wohin auch immer. Dann amoi bis neulich...!

                Hosianna

                Athalja

          4. Tommy

            Tag Annie,

            interessant ist auch die Uebersetzung des Codex Sinaiticus zu dem oft zitierten ....zur Rechten Gottes....., im benannten Codex steht "in der Rechten Gottes". Nur so nebenbei.

            Vielleicht wissen andere da mehr drueber.

            Tommy

            1. Annie

              Hallo Tommy, nein, kannte ich noch nicht, danke!

      2. Tom an O83

        Lieber O83,

        meinen Allerherzlichsten!
        Ich hatte die ganze Zeit überlegt was ich der lieben Annie schreiben könnte, dann aber keine Zeit gefunden es auch zu tun und nun hast Du es brillanter getan als ich es hätte erdenken können!
        Danke lieber Bruder!

        Annies & Deine Ausführung hat mich an die Aussage eines anders KAs erinnert der allen ernstes zu einem ernst hinterfragenden Bruder sagte:
        "Jesus Christus ist nur für die 144000 gestorben."

        Das Pharisäer Schulungsprogramm der JWorg beinhaltet für alle Ältesten und KAs, daß sie genau in diesem Punkt ganz klar vom Christus weg führen!
        Das kuriose ist also das Menschen die behaupten an Christus zu glauben durch das NLP der Org genau das Gegenteil tun, sie führen von ihm weg ohne es zu merken.

        Dieser Punkt ist der Punkt wo es um das ERKENNEN geht, aus dem das BEKENNEN zum Vater durch den Sohn erfolgt! Kein Zeuge Jehovas merkt das man sich zu Gott nicht durch eine religiöse Organisation bekennen kann, daß geht nur IN und MIT Jesus Christus!
        Liebe Grüße
        Tom

  19. NurIch@ManfredF Tom

    Hallo ManfredF, hallo Tom,
     
    noch einmal möchte ich versuchen zu erklären was ich meine. Danach schließe ich von meiner Seite die Diskussion.
    Ja, die Bibel, ihre gute Botschaft und Sittenmaßstäbe sind natürlich für alle Menschen geschrieben. Aber vieles bezieht sich nur auf die Apostel, wenn sie direkt angesprochen wedren.
    Wenn daher Jesus zu seinen Jünger sagt: „ich sende EUCH den Heiligen Geist“ als Helfer damit ihr den Auftrag den ihr von mir bekommen habt durchführen könnt, weil ich nicht mehr bei EUCH bin, dann bedeutet das nicht, das jeder angesprochen ist der Christi gute Botschaft annimmt.
     
    Genau das macht ja die WTG auch indem sie alle Aussagen die für die Apostel bestimmt waren eins zu eins auf sich anwendet, um zu beweisen, dass sie die leitende Körperschaft ist. Sie sagt von sich, wir sind beauftragt die gute Botschaft in der Zeit des Endes zu predigen. Und wir, die Gesalbten tragen die Verantwortung. Wer will bezeugen, dass sie diesen Auftrag wirklich von Christus erhalten haben?
     
    Diesen Auftrag hatten die Apostel und sie hatten den Geist Gottes als Helfer in dessen Kraft sie den Auftrag Jesu erfüllt haben.
     
    Wir sind arme Menschen die vor Christus stehen und nur bitten können „Herr sei mir armen Sünder gnädig“. Ob er uns die Gnade erweist wird sich aber erst noch zeigen.
    Sich dieser Tatsache bewusst zu sein hat nichts mit Zweifel zu tun. Ja, ich glauben, dass Jesus die Wahrheit gesagt hat, wenn er sagt „ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, wer an mich Glaubt hat Leben“.
     
    Deshalb bin ich frei von Angst und Selbstzweifel ob meiner Fehler und hoffe auf Rettung, das ist mein Glaube.
     
    Lieber Tom, wenn du sagst da du „gefühlsmäßig“ berührt bist von Christus dann kann ich das verstehen, das bin ich auch. Ja ich glaube auch, dass VIELE auch heute vom Geist berührt werden können und ihre persönliche Zuwendung erhalten. Aber ich sehe mich noch nicht als Gesalbter. Du siehst, es geht oft um bestimmte Begrifflichkeiten die jeder etwas anders interpretiert.
     
    Ich möchte niemandes Gefühle anzweifeln. Wenn sie ihm gut tun und helfen ist alles gut.
    Liebe Grüße

    1. Lieber NurIch,

      es geht nicht um Gefühle, sie sind höchstens eines der positiven Ergebnisse von spirituellen Erfahrungen.
      Nein ich rede hier von aktiven spirituellen Berührung von außen.
      Diese Begegnungen kanalisieren sich z.B. über Träume, oder Momente in Situationen wo mache sogar eine Stimme hören, die genau auf die Gedanken und Lebenssituation bezogen Einfluß nimmt und das eigene Leben enorm verändert und das in erster Linie mit der Kraft der Liebe.
      Diese Liebe hat aber nichts mit der Liebe zu tun die wir als fleischliche Menschen allgemein "verstehen",
      daß sind meistens nur Gefühle.
      Diese Liebe ist göttlichen Ursprungs und überwältigt einen ohne das wir dabei die Kontrolle verlieren, sondern im Gegenteil, sie fort das eigene Bewußtsein in eine unbeschreibliche Harmonie.
      Herz und Sinn werden harmonisch justiert und es fließt reinste Energie in einen hinein und durch einen hindurch.

      Als ich es das erste mal erlebte konnte ich es erst gar nicht glauben, daß so etwas wunderbares für mich kleinen Sünder überhaupt erlebbar ist!?
      Womit habe ich das verdient fragte ich und die Antwort kam sofort: Weil ich dich Liebe!
      Ich könnte jetzt viele Zeilen weiter schreiben und wenn ich dies mit den Geist gesalbten Geschwistern tun würde, könnten wir wahrscheinlich Bücher füllen.
      Aber darum geht es nicht, denn es ist nicht theoretisch und auch nicht praktisch zum weitergeben gedacht, denn es ist immer ganz persönlich, eine eigene Beziehung zum Geist Christi & zum Geist Gottes!
      Sie beide sind in dieser Hinsicht absolut EINS!

      Du wirst solange diese "Gefühle" bei anderen anzweifeln lieber NurIch, bis Du selbst Deine Erweckung, Deine Wiedergeburt, Deine Salbung erfährst, dann wirst Du mich und jeden anderen der Dir mit seinen Worten sagt was er erlebt im spirituellen Bewußtsein verstehen!
      Spiritualität hat nichts mit Spiritismus zu tun, sondern sie ist eine Eigenschaft die zu unserer Persönlichkeit und zur Selbstbestimmung gehört, eine Eigenschaft die sehr auffällig in dieser Welt des Antichristen auf vielen Ebenen massiv blockiert wird.
      Dein Satz:
      Deshalb bin ich frei von Angst und Selbstzweifel ob meiner Fehler und hoffe auf Rettung, das ist mein Glaube.
      Das ist wirklich schön! Ich freue mich sehr darüber.
      Lies bitte dazu einmal Römer 8 die Verse 1 und 2 ganz gründlich und Du wirst eventuell eine Ahnung bekommen wie wunderbar es ist genau diese Gewißheit und die Ewigkeit vom Geist Christi persönlich, in Herz und Sinn gelegt zu bekommen.
      Sei in diesem Sinne immer gut geführt und behütet durch Jesus Christus.
      LG Tom

      1. peetha@Tom/Nurich

        tom &Nurich - ick ganz kurz und juuten abend euch beiden

        ´wer anklopft - dem wird geöffnet ; wer sucht, der wird finden´.  Richtig ? ?? Nicht Nur/ich-  habe dieses `Gefühl´ gefunden, an dem Tag, an dem ick ... ´Gott NICHT auf die Probe stellte´ - sondern ...ick mich,....  soon bisschen selbst. (auf  alt deutsch : durch ein `biblisch geschultesWissen ...Gewissen´- ganz bescheiden - und das ist ja bekanntlich - wenn man will -  bis zum letzten Luftholen  FORMBAR).

        Ja Tom, deinen Gedanken der `Spiritualität´ (von mir soo verstanden) ist eine Eigenschaft DIE zu unserer Persönlichkeit und zur Selbstbestimmung gehören - MEIN Gedanke geht allerdings  in die Richtung,   - wenn auf der Suche zu den beiden Höchsten -

        denn die Zusicherung des Herren Worte : `wer anklopft ...´ - DIE, stehen in Stein gemeisselt

        Ja Nurich - frei sein von Angst - frei sein von Selbstzweifeln  - DAS ist nicht nur Glaube - DAS ist VERTRAUEN.  Auch ick freu mich mit DIR - auch wenn wir uns nicht näher kennen, denn ick weiss,/ wie auch du : dieses Vertrauen ist nicht nur Formbar - es steht auf einem festen Fundament

        juuti ihr beiden - hat mich jefreut Euch (Thema bezogen)   gelesen zu haben

         

         

    2. Wir sind in einer glaubensmäßig wichtigen Phase:

      "NurIch" schrieb fast verschämt:

      Lieber Tom, wenn du sagst da du „gefühlsmäßig“ berührt bist von Christus dann kann ich das verstehen, das bin ich auch. Ja ich glaube auch, dass VIELE auch heute vom Geist berührt werden können und ihre persönliche Zuwendung erhalten. Aber ich sehe mich noch nicht als Gesalbter. Du siehst, es geht oft um bestimmte Begrifflichkeiten die jeder etwas anders interpretiert.

      Warum wird d a s infrage gestellt, nur weil die WTG-Leute auch davon sprechen? Ist es dadurch unbiblisch geworden?

      Ist Römer 8 für neuzeitliche und moderne Christen längst passé? Viele biblische Fragen stellen sich bei denen, die nicht in diesen Prozess involviert sind und nun glauben alles objektiver beurteilen können?

      Viele Fragen, w e r ist berechtigt die von G o t t Ae s Geist ausgelöste Berufung zu be- und zu verurteilen, was doch nicht gleich richten heißt!

      1. Lieber Athalja, Tomaso...

        und andere "Berufene und Erwählte"!

        Petrus schrieb:

        1: 10 Darum, Brüder, befleißiget euch um so mehr, eure Berufung und Erwählung fest zu machen;

        WAS sollten die Adressaten fest machen? Etwas was ihnen nicht zusteht? Möglich, dass manche sich etwas aneignen oder einbilden,was ihnen nur ihre Organisation oder Kirche angeboten hat und nicht der, der längst weiß wer ihm gehört, oder auch nicht.

        Eph. 1: 4     wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe;
        5     und uns zuvorbestimmt hat zur S o h n s c h a f t durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens,

        17     auf daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den G e i s t der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst, damit ihr,
        18     erleuchtet an den Augen eures Herzens, wisset, welches die Hoffnung seiner Berufung ist, [und] welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen...

        Die hier ^ Angesprochenen müssen diese Berufung nicht wie eine Protz-throphäe vor sich hertragen, aber sollen sie sich dafür etwa gar genieren?

        "...zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft...", ist das wie eine religiöse Mitgliedschaft zu verstehen, die sind nur eine(r) von Vielen?

        Ist denn das GLEICHsein mit dem Sohn nur wie ein Sympathisantentum zu verstehen?

        Röm. 8: 29     Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
        1Joh 3: 2     Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
        3     Und jeder, der diese Hoffnung zu ihm hat...
        ...ist eingebildet und ein Aufschneider?

        WIE soll denn das "gleichförmig" sein? Doch nicht so, dass die künftigen Gottessöhne, auch Erstgeborene wie Jesus, oder gar zu solchen werden, die am Kreuz für die Sünder gestorben sind. Welche Gleichförmigkeit ist dann noch gestattet?

        Ich weiß nicht wie sich eine Geist-Salbung von einer Geist-Führung, in allen Nuancen unterscheidet, wichtig ist, dass der Geist in uns wirkt - meint in aller gebotenen Bescheidenheit -

        Gerd

         

  20. NurIch@Tom

    Hallo Tom,
    nein ich möchte mich nicht weiter mit dir auf dieser Grundlage und über diese Unterscheidung austauschen. Nicht du und nicht ich sondern Christus entscheidet wen er einmal bei seiner Wiederkunft zu sich ziehen wird. Bis dahin bleibt mir nur der Glaube und die Hoffnung.
    Wenn du dich schon als Auserwählt oder gesalbt oder wie du es nennen möchtest, betrachtest, ich will dich nicht von deiner Überzeugung abbringen und erst recht nicht richten.
    Deshalb geht dein Vorwurf an mich ins Leere, wenn du sagst, ich würde mich in diesen Punkten zum Richter über andere aufspielen.
     
    Ich vertraue in dieser Frage nur dem Geist Gottes und nicht meinen Gefühlen und Wünschen. Ich will nicht unterscheiden können wer gerufen wird und wer nicht, und ich fühle mich auch noch nicht berufen. Was die Früchte eines Christen anbelangt, es gibt viele Menschen welche als Christen christliche Eigenschaften offenbaren aber dennoch nicht von sich behaupten, sie seien schon Auserwählt oder Teil des Leibes Christi.
     
    Man muss aufpassen das man sich nicht zu viel einbildet und über andere stellt.  Das Gnadengeschenk kann jeder erhalten, wenn es an der Zeit ist.
    Wir leben heute in einer anderen Zeit als die Apostel, deshalb glaube ich, dass wir nicht alles was damals geschah auf uns anwenden können.
     
    Immer schön bescheiden bleiben und sich nicht selbst betrügen oder betrügen lassen, das ist meine Ansicht in dieser Frage. Wenn du und einige anderen es anders sehen habe ich kein Problem damit.
     
    Liebe Grüße

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    NurIch

    1. Hallo NurIch,

      in vielen Punkten bin ich ganz Deiner Meinung!
      Du hast auch absolut Recht damit, daß wir nicht alle Dinge 1:1 übertragen können, aber was wir übertragen müssen ist die Tatsache das VIELE auch heute vom Geist berührt werden und ihre persönliche Zuwendung erhalten.
      Ich habe seit meinem Rausschmiß bei der Org eine ganze Menge Geschwister (ehemalige Zeugen und andere Ex-Religionschristen) kennen lernen dürfen die mir Ihre spirituellen Erfahrungen berichteten die sich immer einigen Punkten gleichen.

      Niemand von Ihnen nahm Drogen, oder war sonst irgendwie beeinflußt, sie alle haben nur eines getan, sie haben sich geistig geöffnet und ihren Vater im Himmel ehrlich gesucht, denn sie alle wurden nach vielen Jahren Zeugenleben enttäuscht von den faulen Früchten, die Religion hervorbringt.
      Oftmals sehr faule und bittere Früchte zeigten ihnen das die "Wahrheit" die ihnen gelehrt wurde, nur eine scheinbare Wahrheit war.
      Wenn sie also an etwas wahrhaftiges glauben wollten und das wollten sie, mußten sie einen neuen Weg finden um zu erkennen wo die wirkliche Wahrheit "zu Hause ist"?!
      Die Antwort kennst Du!
      Es ist nur EINER der sagte: ICH bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!
      Sie alle erkannten ganz individuell den Christus als DIE wahrhaftige Wahrheit.

      Wer also diese Gewißheit zum Leib Christi gehören zu dürfen ins Herz gelegt bekommt, muß keine Bescheidenheit an den Tag legen, daß hätte ein Paulus auch nicht getan, schon gar nicht wenn es um den Leib Christi geht und um diesen ging es bei ihm am häufigsten

      Ich kann mir also auch für Dich nur wünschen das Du diese individuelle Berührung (Deine Berufung) erhältst und die Gnade und Liebe unseres einzig wahren HERRN IN Dich hinein-fließen.
      Sei immer gut behütet durch IHN.
      Tom

    2. Argentum

      Ich denke, die große Schwierigkeit für uns alle hier, besteht darin, dass wir nicht ganz unbefangen sind, was das Thema Salbung und Gesalbte betrifft.

      Ich selber will mich in meinen Erkenntnissen nicht festlegen, weil ich immer wieder dazu lerne.

      Im günstigsten Fall kann ich über eine größtmögliche emotionale Sicherheit bez. meines Glaubens über bestimmte Erkenntnisse verfügen und das ist schon ein großer Schatz.

      Persönlich war es für mich eine Befreiung, zu erkennen, dass der heilige Geist sich nicht einer von Menschen selbsternannten, auserkorenen Gruppe zuwendet, sondern jedem aufrichtig Suchenden zugeneigt ist und ich würde niemandem eine persönliche Erfahrung mit ihm absprechen, wie auch immer die aussehen mag. Ich empfinde es auch nicht als " Selbstüberschätzung" oder "Selbsterhöhung", wenn mich jemand an seinen Erlebnissen teilhaben lässt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es glaubensstärkend sein kann. Worte berühren uns auf unterschiedliche Weise und jeder findet seinen eigenen persönlichen Zugang zum Christus. Erkenntnis ist doch so individuell wie der Mensch selbst. Dieses Bollwerk des Elitedenkens hat die WTG bei ihren Anhängern und auch bei mir für lange Zeit errichten können und ich kann nur vor genau dieser Spaltung und Indoktrination - Nachwirkung warnen. Denn das ist eine der Barrieren, die uns vom Christus fernhalten sollen.

       

      LG Argentum

      1. peetha@Argentum

        Argentum - nen juuten abend

        ganz kurz , denn : Ick bin an einem sehr (schönen)  ´erdigen´und, an einem wachen, (deinem) Kommentar hängen geblieben. Ruf mich mal an. Eine gute Zeit ist unter der Woche, Mo. - Fr. zw.19/20°°

        ps -  bin manchmal  eben nun x papst und ´schwer´zu erreichen, weil  ´unterwegs´- würd mich freuen, mal ne Stunde - unter uns- auf diesem ´Camino´ zu laufen. juuti pb

        1. Argentum@Peetha

          Lieber Peetha,

          danke für die Einladung. Ich melde mich bald. 😉

          Und weil ' s so schön ist:

          sola sriptura - NO ORG!

          Liebe Grüße

          Argentum

           

  21. NurIch@Tom

    Hallo Tom,

    jeder für sich kann hergehen und die Aussagen der Jünger und Apostel Jesu eins zu eins auf sich anwenden. Das machen die "Gesalbten" der WTG auch. Ich persönlich halte se für nicht angebracht so vorzugehen. Du zitierst froh und frei als Beweis für dich 1Jo 1:3  "Und was wir selbst gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch, denn wir möchten, dass ihr mit uns verbunden seid. Und die Gemeinschaft, die uns verbindet, ist zugleich Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus".

    Kannst du oder ich irgend etwas von dem bezeugen was die Aposteln und Jünger Jesu gesehen und erlebt haben? Wohl kaum. Ich denke deshalb, dass diese Worte nicht auf uns eins zu eins zu übertragen sind.

    Jo 2:20  Ihr, (Die Apostel und damaligen ersten Christen) aber habt vom Heiligen den Heiligen Geist erhalten. Und durch diese Salbung kennt ihr alle die Wahrheit".
    An wen richten sich diese Worte? Du behauptest dann einfach "An ALLE Glieder des Leibes Christi!" und schließt dich dann einfach mit ein. Dann stellst du aber richtiger Weise die Frage : "Wer entscheidet über die Salbung? Der Gesalbte selbst!  NEIN
    2Ko 3:17 "Nun ist der Herr aber der Geist, und wo der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.2Ko 3:18  Und wir alle spiegeln mit aufgedecktem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn wider. Dabei werden wir selbst in sein Bild mit ständig zunehmender Herrlichkeit verwandelt. Das alles geschieht durch den Herrn, den Geist."
    Diese Entscheidung wer gesalbt wird und wer nicht steht noch aus und wird erst bei seiner Wiederkunft offensichtlich werden.
    Deshalb glaube an Christus und hoffe  auf ihn, sehe mich aber deshalb noch nicht durch den Geist Gottes gesalbt oder auserwählt.
    Jesus warnte vor diesen falschen Gesalbten ausdrücklich.
    Liebe GrüßeNurIch

    1. Ja
      NurIch,

      ich kann bezeugen was ich selbst erlebt und gesehen habe, nämlich die Offenbarung der Geistes IN/DURCH Jesus Christus IN mich hinein.
      Ein Gnadengeschenk was immer ein individuelles Ereignis ist denn es ist eine persönliche Beziehung die vom Vater zu jedem seiner Kinder gesucht, gewünscht und gefördert wird.
      Wer vom Vater gezogen wird und dieses "Ziehen" auch wahrnimmt und sich IHM öffnet, wird IN den Leib Christi gelangen früher oder später!

      Wie willst Du aber an dieser Stelle unterscheiden können wer gerufen wird und wer nicht?
      Das einzige was uns erkennen läßt ob jemand IN der Wahrheit des Christus (also IM Geist) ist, oder nicht, sind dessen Früchte.

      Wenn Du Dich also über diese Unterscheidung austauschen möchtest, dann nur auf dieser Grundlage, alles andere sind immer nur gotteslästerliche Unterstellungen.
      Sie würden beweisen das Du Dich in diesen Punkten zum Richter über andere aufspielst und dem Geist (Christus) nicht zutraust und zugestehst, daß ER ALLE Befugnisse inne hat und ER sie auch für SEINEN Leib anwendet!
      Lieben Gruß
      Tom

    2. ManfredF

      Lieber Nurich

      entweder ist die Bibel für ALLE Menschen gültig und dass was geschrieben steht gilt dann auch für alle die Christen werden (Hoffnung, Heiliger Geist usw.) oder es ist einfach ein Buch der Vergangenheit und galt nur für die Apostel und damals lebenden Menschen.

      Ich gehe davon aus das die Bibel heute noch gültig ist und es ALLE betrifft und wenn Jesus sagt, ich schicke euch den Heiligen Geist, der euch lehrt oder dass wir wenn wir glauben leben werden auch wenn wir sterben  dann bin ich überzeugt, dass gilt auch heute noch. Genauso wie die Taufe und die Ausgiessung des Heiligen Geistes.

      Was wären wir für arme Menschen wenn wir Christus annehmen und weiterhin zweifeln ob wir ausgewählt oder gerettet sind? Dann wären wir genauso ohne Zuversicht wie die Heiden. Weil wir aber glauben, dass Jesus die Wahrheit gesagt hat sind wir frei, befreit und gerettet und können in der Sicherheit der Rettung dankbar sein und Werke vollbringen und dem Widersacher widerstehen.

  22. anno2010

    Hallo,

    scheinbar geht die WTG nun gegen diejenigen vor, die das "Ältestenbuch" zum Download bereit stellen:

    http://www.wahrheitenjetzt.de/jehovas-zeugen/wachtturm-gesellschaft-gegen-wahrheitenjetzt

    Tja ich glaube denen geht es momentan nicht so gut. Zahlenmäßig, geldmäßig und vor allem die negative Publicity. Aus dem Grund werden die Anwälte mobilisiert. Wäre es die "Wahrheit" hätte die WTG dies nicht nötig, denn die Wahrheit muss man nicht verstecken.

    LG

    anno

    1. Papillon

      die sind immer schon dagegen vorgegangen. Auch schon in den 90ern. Bei Gimpelfang gab es ganze viel Infos dazu. Also nix neues und kann man jetzt sehen wie man will und Geldnot darein interpretiern. . Sie haben ein Urheberrecht und machen davon gebrauch. Nicht mehr und nicht weniger.

      1. Papillon

        Vielleicht habe ich es übersehen, aber die Seite erhält kein Impressum.

      2. Ueli

        Papillon,

        "Sie haben ein Urheberrecht und machen davon gebrauch. Nicht mehr und nicht weniger."

        Diese Sichtweise kann man zwar einnehmen. Tut die WTG und Du ja auch. Nur da "scheiden sich die Geister". Manche erkennen hier viel weniger ein Urheber-Recht, und viel, viel mehr eine Urheber-Schäm!

        Vielleicht unmaßgebliche Feinheiten.... Nicht mehr. Und nicht weniger.

        Lg

    2. Edelmuth an alle

      Hallo

      Wenn es die Wahrheit ist....? Wie kann man gegen die Verbreitung der Wahrheit vorgehen? Doch nur, wenn man sie zu fürchten hat!

      Ede

  23. ManfredF

    Man könnte auch sagen, die WTG ist Babylon die Große. Sie verbreitet in sehr vielen Sprachen eine Botschaft, die die Menschen verwirren und von Jesus Christus wegziehen soll. Sie setzt die LK an die Stelle von Jesus Christus und ist damit Baal der Neuzeit. Gleichzeitig lästert die WTG über alle anderen Christen und wer ihr nicht folgen will der wird gnadenlos verfolgt und geächtet.

    Die WTG häuft Reichtümer an und begeht heimliche Hurerei mit politischen Systemen.

    Sie verbreitet Irrlehren und behauptet, Jesus wäre bereits wiedergekommen und nur sie könnten das erkennen. Ich warte darauf, dass die WTG, nachdem sie inzwischen behauptet Jesus würde nochmal wiederkommen, irgendwann vielleicht jemand präsentiert, der sich als Messias bezeichnet und, ausgestattet mit der Macht Satans Wunder vollbringt. Vielleicht ist die WTG in gewisser Weise der Antichrist.

    Ob Jesus als er davon sprach das falsche Christusse erscheinen würde, die WTG meinte, zweifel ich ehrlich gesagt an. Er sprach meiner Meinung nach davon, dass es in der Zeit des Endes, die von der Himmelfahrt bis heute andauert, Menschen geben würden, die behaupten würden, der wiedergekehrte Jesus Christus zu sein und dass man diesen falschen Christussen nicht glauben sollte.

    Der Antichrist ist dagegen der, welcher leugnet, dass Jesus Christus ins Fleisch gekommen ist. Meiner Ansicht nach trifft dass am ehesten auf die WTG zu, die Jesus zu einem Engel degradiert, einem gechaffenen Wesen und seine Gottheit leugnet. Und die WTG gehört zu denen, von denen Jesus sagte, dass sie behaupten würde, er würde unsichtbar kommen.

    Zum Thema Salbung gab es ja schon einige Ansichten. Ich sehe das  so, dass Jesus schon von der Herkunft her anders zu bewerten ist und dass die Taufe durch Johannes, die dazu führte, dass Jesus, der ja als Mensch freiwillig auf seine Göttlichkeit verzichte, durch den Heiligen Geist in der Lage versetzt wurde, seine Bestimmung auszuführen, denn er konnte nur durch den Heiligen Geist Wunder tun, er war zwar vollkommener Mensch aber ohne den Geist nicht in der Lage, göttlich zu handeln. Insofern ist der Heilige Geist der Helfer für Jesus gewesen bei allem was er danach tat.

    Wenn man sich ansieht, dass auch die Apostel und andere durch den Heiligen Geist in der Lage waren, Kranke zu heilen und Tote aufzuwecken - Jesus sagte ja ihr werdet größere Werke tun als ich es getan habe - dann sehe ich in der Taufe mit Heiligen Geist bei Jesus und bei den Christen keinen wirklichen Unterschied abgesehen von der Person Jesus als solches.

    Laut der Bibel bekommt aber jeder den Heiligen Geist, der glaubt und Jesus nachfolgt. Die Bibel sagt, die Wunder würden aufhören, wenn "das Vollkommene kommt" - wenn mir jemand sagt, wann diese Vollkommene gekommen ist und wir nicht mehr nur Stückweise erkennen, dann würde ich annehmen, dass Wunder nicht mehr möglich sind. So glaube ich, Wunder geschehen deshalb so selten, weil wir Menschen viel zu rational denken und unser Glaube letztlich zu schwach ist. Wir sind zwar gerettet aber wir handeln viel zu sehr mit unserem Verstand. Der sagt uns, Wunder, dass war früher mal, dass geschieht heute nicht mehr. Ich glaube, dass ist der Grund, warum es heute so selten Christen gibt, die Wunder vollbringen - weil selbst Christen diese Wunder anzweifeln.

    Aber wo steht in der Bibel, dass der Heilige Geist heute weniger Macht hat als früher?

    Entweder haben wir als Christen den Heiligen Geist und sind damit gesalbt oder nicht.

    Die WTG insbesondere die LK hat nicht den Heiligen Geist, da sie nicht an den Christus glauben, den die Bibel beschreibt sondern sich eigene Götzen machen. Daher ist ihre Behauptung, sie wären gesalbte Christen eine Lüge - die zudem noch deren eigener Lehre widerspricht und mich wundert dass sich so wenige ZJ fragen, wenn die Lehre, dass 1930 die 144.000 voll waren nicht geändert wurde, und ich kenne keine Lehränderung dazu - wer sind dann die Typen, die sich als gesalbte Christen aufspielen und die LK bilden? All diese Typen wurden angeblich gesalbt, als der Himmel schon lange zu war.

    1. Annie

      Hallo Manfred,

      ich sehe die Salbung mit dem Heilige Geist genau so wie du.

      Vor allem, weil die Erfüllung mit dem Heiligen Geist mehrfach geschehen kann und auch nur zeitweise, die Salbung oder Taufe mit dem Heiligen Geist jedoch einmal für immer geschieht, zur Versiegelung, als Unterpfand, als Garantie für das ewige Leben. Es ist sozusagen der göttliche Hauch, der uns geistliches Leben schenkt. Wie der natürliche Mensch ihn bei der Schöpfung empfing und dadurch eine lebendige Seele wurde, so empfangen die an Christus Gläubigen den Geist Gottes und werden geistlich lebendig und eine neue Schöpfung. Sie haben damit schon das ewige Leben in sich und werden nicht sterben, auch wenn sie den natürlichen Tod sterben.

      Ich reiche gerne für jede Aussage Bibelstellen nach.

      Dass man so wenig von dem Heiligen Geist merkt, ist meiner Meinung nach, weil man entweder noch nicht neu geboren ist und ihn somit noch nicht hat, oder ihn in Seinem Wirken und Reden nicht erkennt und ihm wenig Raum im Leben gibt. Gott kann ja nur in dem Maß in uns wirken, In dem wir uns Ihm hingeben.

      Ich wünsche allen Kommentarlesern eine wunderschöne Woche trotz des trüben Wetters!

      Nachdenkliche Grüße,

      Annie

      1. NurIch

        Hallo an alle Bibelforscher hier,

        ich staune nur wie selbstverständlich und mit welcher Überzeugung einige hier ihre Ansichten zum Thema „heiliger Geist“ oder „Salbung durch den heiligen Geist“ posten und meine sie hätten das richtiger Verständnis.

        Jeder glaubt seine Ansichten dazu  mit der Bibel belegen zu können, merkt aber nicht das die Bibel von verschiedenen Wirkungen des Heiligen Geistes Gottes spricht und er dann  alles schön durcheinander mixt. Hauptsache es passt irgend wie zu der Überzeugung die man vertritt,

        Hier einige Beispiele zum Begriff 2Heilger Geist oder Geist Gottes": Der Geist Gottes gibt Leben: Pred 12,7: "Der Staub kehrt zur Erde zurück, so wie er gewesen, und der Geist kehrt zu Gott zurück, der ihn gegeben hat." Auch Hiob 27,3.

        Versiegelung durch den heiligen Geist (nicht „Salbung“ der Glieder des "Leibes Christi":  Eph 1,13.14: "In [Christus] seid auch ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. Der ist die Anzahlung auf unser Erbe auf die Erlösung seines Eigentums zum Preise seiner Herrlichkeit." Auch Eph 4,30; vgl. 2 Kor 1,22. 

        Weisheit und Erkenntnis durch den heiligen Geist, oder Erleuchtung:

        Eph 1,17.18: "Dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ..." 

        Der Geist Gottes wohnt in jeden Gläubigen Christen: 1 Kor 3,16: "Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in (gr. ἐν en) euch wohnt?"

        Die Frucht des Geistes: Gal 5,22.23: "Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit." – "Frucht (καρπός karpós, Frucht von Bäumen und Reben; übertragen: Produkt, Ergebnis, Resultat)". Hieraus wird deutlich, dass diese Wesensmerkmale bzw. die Gesamtheit davon ("Frucht" – nicht "Früchte") ein Resultat/eine Wirkung oder Manifestation des Heiligen Geistes sind oder ist, nicht Attribute, die durch menschliches Wollen und "Anstrengung" von Menschen "aus sich selbst" hervorgebracht werden können.

        Alles, was Menschen tun können ist, den Heiligen Geist auf oder in sich wirken zu lassen, ihn bereitwillig in sich aufzunehmen und sich ihm bzw. seinem Wirken nicht zu widersetzen. Dies beginnt gemäß Jesu Aussage aus Luk 11,13 damit, Gott gezielt um seinen Heiligen Geist zu bitten.

        Um alle diese Themen ging es dem Autor in seinem Artikel NICHT. Er wollte lediglich zeigen das der „Sklaven“ für seinen Anspruch, zu den Gesalbten zu gehören, keine Beweise hat.

        Die Salbung durch Gott für einen bestimmten Zweck durch den Heiligen Geist geschah immer unter Zeugen. Jeder der ohne dieses Zeugnis Gottes behauptet er sei ein „Gesalbter Gottes“ für eine bestimmte Aufgabe, belügt andere und sich selbst. Ob es deshalb heute überhaupt noch Gesalbte in diesem Sinne gibt bin ich mit nicht sicher.

        Jeder Stellung als König oder Prophet im Namen Gottes wird durch das wirken des Heiigen Geistes bezeugt. Wie gesagt, wir dürfen die Begriffe nicht durcheinander bringen. Versiegelung durch den heiligen Geist ist etwas anderes, als „die Salbung“. Weisheit und Erkenntnis durch den heiligen Geist, ist wieder ein anderes Thema. Und der Geist Gottes wirkt in jedem gläubigen Christen, ohne das er gleich ein Gesalbt ist.

        Ich habe das Gefühl das sich hier einige genauso als Gesalbte sehen wie die Glieder der LK ohne auch nur den geringsten Beweis zu haben.

        Liebe Grüße NurIch

        1. Hallo NurIch,
          das ist einer meiner Beweise:
          1Jo 2:20  Ihr aber habt vom Heiligen den Heiligen Geist erhalten. Und durch diese Salbung kennt ihr alle die Wahrheit.

          An wen richten sich diese Worte?
          An ALLE Glieder des Leibes Christi!

          Wer entscheidet über die Salbung?
          Der Gesalbte selbst! Sein Geist!

          2Ko 3:17  Nun ist der Herr aber der Geist, und wo der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.
          2Ko 3:18  Und wir alle spiegeln mit aufgedecktem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn wider. Dabei werden wir selbst in sein Bild mit ständig zunehmender Herrlichkeit verwandelt. Das alles geschieht durch den Herrn, den Geist.

          Möglich wird dies alles erst durch die Gemeinschaft mit dem Christus!

          1Jo 1:3  Und was wir selbst gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch, denn wir möchten, dass ihr mit uns verbunden seid. Und die Gemeinschaft, die uns verbindet, ist zugleich Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
          1Jo 1:4  Wir schreiben euch das, damit unsere gemeinsame Freude vollkommen wird.
          1Jo 1:5  Folgende Botschaft haben wir von ihm gehört und geben sie hiermit an euch weiter: "Gott ist Licht; in ihm gibt es keine Spur von Finsternis."
          1Jo 1:6  Wenn wir behaupten, mit Gott Gemeinschaft zu haben und trotzdem in der Finsternis leben, dann lügen wir: Unser Tun steht im Widerspruch zur Wahrheit.
          1Jo 1:7  Wenn wir aber im Licht leben, so wie Gott im Licht ist, sind wir miteinander verbunden, und das Blut seines Sohnes Jesus macht uns von jeder Sünde rein.

        2. ManfredF

          Hallo Nurich

          dein Problem ist dass du den Begriff Geist Gottes und Heiliger Geist durcheinander wirbelst.

          Als Gott die Menschen schub, gab er ihnen die Lebenskraft, den "Atem oder den Geist Gottes" - dass ist wenn man so will, die Seele, auch wenn es da unterschiedliche Ansichten gibt. Es ist aber keinesfalls der Heilige Geist. Die WTG und viele ZJ und Ex ZJ glauben der Heilige Geist ist die Wirksame Kraft Gottes. Was das aber genau ist, lassen sie offen.

          Falsch ist, den Geist Gottes, der in Prediger steht mit dem Heiligen Geist gleichzusetzen. Ebenso ist die Aussage, was die Früchte des Geistes sind auch nicht zwingend mit dem Heiligen Geist zu verbinden. Es gibt auch Menschen, die solche Früchte des Geistes hervorbringen und keine Christen sind, also den Heiligen Geist nicht kennen oder haben. Der Heilige Geist ist ein "Gast" und wir entscheiden wieviel Raum wir dem Heiligen Geist geben zu wirken und wenn er wirkt, bringen wir solche Früchte des Geistes hervor.

          Wenn, wie die Bibel beschreibt, der Heilige Geist ausgegossen wird und die Menschen dann Wunder bewirken und Jesus sagt, er sendet den heiligen Geist damit dieser uns lehrt - dann sehe ich nicht, dass es zwei verschiedene Arten von Heiliger Geist gibt.

          Haben wir als Christen den Heiligen Geist, wenn wir Jesus einladen oder nicht? Und wann haben wir ihn? Wenn wir ihn erst bekommen, wenn Jesus wiederkommt, dann frage ich mir, wer  zeigt uns dann die Wahrheit? Wer lehrt uns? Und begleitet uns bis dahin?

          Können wir den Heiligen Geist haben ohne gesalbt zu sein? Das würde bedeuten es gibt zwei Klassen von Christen, die welche gesalbt sind und die anderen. Das finde ich aber nicht in der Bibel. Es gibt Kinder Gottes, die haben den Heiligen Geist und diese leben (Römer 10) und dann gibt es die anderen, die ihn nicht haben und im Fleisch bleiben und sterben. Entweder oder und keine zwei Klassen. Entweder den Geist und leben oder den Geist nicht und sterben.,

          Manfred

  24. tacitus

    Hallo zusammen,

    der offizielle Abschlussbericht der Royal Commission Australien über Kindesmissbrauch bei den Zeugen Jehovas ist nun veröffentlicht (auf Englisch):

    http://www.childabuseroyalcommission.gov.au/getattachment/c2d1f1f5-a1f2-4241-82fb-978d072734bd/Report-of-Case-Study-No-29

    Die abschließende Beurteilung auf S.77 auszugsweise (von mir versucht ins deutsche zu übersetzen):

    "Wir betrachten die Organisation der Zeugen Jehovas nicht als Organisation, die adäquat auf sexuellen Missbrauch von Kindern reagiert. Wir glauben aus folgenden Gründen nicht, dass Kinder angemessen vor dem Risiko des sexuellen Missbrauchs geschützt sind:

    Die Organisation stützt sich auf veraltete Richtlinien und Praktiken, um auf angebliche sexuelle Misshandlungen von Kindern zu reagieren. Diese Richtlinien und Praktiken unterliegen nicht einer laufenden und kontinuierlichen Überprüfung. Die Strategien und Praktiken sind im Großen und Ganzen völlig unangemessen und ungeeignet zur Anwendung in Fällen des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die Zurückhaltung der Organisation und die fortgesetzte Anwendung von Richtlinien wie die Zwei-Zeugen-Regel in Fällen des sexuellen Missbrauchs von Kindern zeigen einen ernsten Mangel an Verständnis für die Natur des sexuellen Missbrauchs von Kindern.
    Das interne Disziplinarsystem der Organisation darüber, wie Klagen über sexuellen Missbrauch von Kindern behandelt werden, ist nicht auf das Kind bzw. Opfer ausgerichtet und bietet dem Opfer wenig oder keine Wahl, wie seine Beschwerde behandelt wird.
    Die allgemeine Praxis der Organisation, schwere Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern nicht der Polizei oder den Behörden anzuzeigen, insbesondere wenn das Opfer ein Kind ist, zeigt ein schwerwiegendes Versagen der Organisation, die Sicherheit und den Schutz der Kinder in der Organisation und in der Gemeinschaft zu gewährleisten."

    Lest den Bericht am besten selbst, die Aussagen haben es ganz schön in sich... Mal sehen, welche rechtlichen Schritte nun tatsächlich folgen.

    Viele Grüße,

    tacitus

  25. Ermittler

     
    An alle hier die den französische sprache mächtig sind,ein Reportage aus Canada am 1.Dez.2016 in ICI Radio-Canada Télé ausgestrahlt wurde.

    Les « sales » du royaume
    Pédophilie chez les Témoins de Jéhovah: Enquête lève le voile sur des cas troublants au Québec et ailleurs.
    Villeicht kann BI das Video in Deutsch übersetzen.

    http://ici.radio-canada.ca/tele/enquete/2016-2017/episodes/369214/enquete-temoins-de-jehovah-pedophilie?isautoplay=true

  26. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Marvin

    Lieber Autor Marvin,
    in Deinem Artikel befindet sich nachfolgende Satzaussage, die nicht meinem Verständnis entspricht.
    „Eine Salbung durch Gott erfolgte sowohl bei den Juden, als auch in der christlichen Ära immer unter Zeugen und nur an besonders von Gott ausgewählten Personen.“
    Ich halte diese Aussage für nicht korrekt und begründe es auch. Zunächst wird in einer authentischen Quelle (deren Aussage meine Zustimmung hat) folgendes gesagt:
    Zitat aus „bibelkommentare.de“:
    „Mashiach, der Gesalbte, ist ein offizieller Titel im A.T. für die, die dazu bestimmt waren für Gott zu regieren (1. Sam 12,3.5; 26,9.11.16; 2. Chr 6,42; Jes 45,1). Im N.T. ist der Name auf den Herrn Jesus beschränkt - ό χριστός, der Christus - als der eine Gesalbte. Er wurde nicht mit Öl, sondern von Gott dem Vater mit dem Heiligen Geist gesalbt. Dies war in Psalm 45,8 prophezeit worden, und Johannes der Täufer war Zeuge davon (Mk 1,10; Joh 1,32-34; vgl. auch Apg 10,38).
    Er wurde von Hanna „Gottes Gesalbter" genannt (1. Sam 2,10), und von David (Ps 2,2). Daniel spricht von dem Messias, dem Fürsten, und dass er weggetan werden würde und nichts haben werde (Dan 9,25.26). Die Samariter erwarteten genauso wie die Juden diesen einen Gesalbten, den Christus; und als er erschienen ist, wurden Seelen in einen lebendigen Verkehr mit ihm gebracht und erkannten ihn als den Verheißenen an (Joh 1,41; 4,25). In diesen zwei Abschnitten wird der Herr „Messias" genannt. Dieses Wort ist einfach die griechische Form des hebräischen Wortes mashiach. An anderen Stellen wird eine Übersetzung gebraucht und er wird ό χριστός, „der Christus", der Gesalbte genannt.“ Zitat Ende. (Hervorhebungen sind von mir)

    Mir geht es um den Unterschied in den Aussagen der Hl. Schrift zwischen „mit Geist gesalbt“ und „mit Heiligen Geist erfüllt“ sein/werden. Meinem Verständnis gemäss, hat die s.g. „Salbung“ mit Jesus aufgehört. Wenn also vor Jesu irdischem Dasein Menschen „gesalbt“ wurden, dann ausschliesslich mit Öl und mit dem Auftrag, im Namen Gottes zu regieren. Nur Jesus wurde von JHWH direkt mit Hl. Geist „gesalbt“. Ausschliesslich Jesus allein verdient somit „Geistgesalbter Gottes“ genannt zu werden. Erkennbar ist das meiner Meinung nach in den Worten Lukas „…der Heilige Geist kam in sichtbarer Gestalt wie eine Taube auf ihn herab. Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.« Durch die Worte JHWH’s »Du bist mein geliebter Sohn« liegt eben der besagte Unterschied: JHWH hat die „Salbung“ persönlich bestätigt und Jesus somit zu seinem Gesalbten (Christus) gemacht.
    Erfolgte in der Vor-Christlichen-Zeit die Salbung mit Öl durch einen von JHWH Beauftragten, so war mit Jesu Taufe die einmalige „Heilige Geist Salbung“ von JHWH erfolgt. Mir ist kein stichfester Bibeltext bekannt, in dem irgendein Mensch ebenfalls mit „Heiligem Geist“ gesalbt wurde, denn dazu ist eben JHWH’s Bestätigung erforderlich.
    Anders schaut’s da aus, wenn jemand mit Heiligem Geist erfüllt ist/wurde. Nehmen wir da als Beispiel nur einmal Elisabeth, von der in Luk. 1:15 gesagt wird: »„schon im Mutterleib wird er (Johannes) mit dem Heiligen Geist erfüllt sein.“« Im 41. Vers wird gesagt: »Elisabeth wurde mit Heiligem Geist erfüllt
    In Vers 35 lesen wir auch über Maria: »Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind, das du zur Welt bringst, heilig sein und Gottes Sohn genannt werden.«
    Über dem Vater des Johannes lesen wir in Vers 67: »Zacharias, der Vater des Neugeborenen, wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt
    Welche besonders von Gott ausgewählten Personen erfolgte denn die „Salbung durch Gott“? Keine!
    In Apg. 2:4 lesen wir: »Sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt.« Ja, das stimmt, ist das jedoch mit der „Heilige Geist Salbung“ Jesu gleich zu setzen? Wo bleibt denn hier die Bestätigung JHWH’s? Oder bei der Bekehrung des Saulus/Paulus? Hier muss ich eine Korrektur zu Deinem Artikel vornehmen, lieber Marvin, denn Du hast geschrieben:  Paulus erhielt seine Salbung direkt durch seine übernatürliche Begegnung mit Christus.  War das wirklich so?
    In Apg. 9:17,18 lesen wir:

    »Da machte sich Hananias auf den Weg und ging in jenes Haus. Er legte Saulus die Hände auf und sagte: »Saul, mein Bruder! Der Herr selbst – Jesus, der dir auf deiner Reise hierher erschienen ist – hat mich geschickt. Er möchte, dass du wieder sehen kannst und mit dem Heiligen Geist erfüllt wirst. Im selben Augenblick war es, als würden Schuppen von Saulus’ Augen fallen: Er konnte wieder sehen! Saulus stand auf und ließ sich taufen.«

    Saulus wurde also erst später mit Heiligen Geist erfüllt. Auch hier wird nicht von einer „Geist Salbung“ gesprochen und es auch nicht so verstanden werden.
    Damit ist auch die General Frage nach der sogenannten „Gesalbten Klasse“ eher hinfällig, oder etwa nicht? Es ist somit ein gewaltiger Unterschied ob jemand mit Heiligem Geist gesalbt wurde/wird oder eben damit nur erfüllt wird!
    Das ist mein Verständnis der Hl. Schrift.
    Hosianna,
    Athalja
     
     

    1. Edelmuth an Athalja

      Guten Abend Athalja

      Meinem Verständnis gemäss, hat die s.g. "Salbung" mit Jesus aufgehört.

      Wie bewertest du diese Schriftstellen?

      (2. Korinther 1:21) . . .Er aber, der dafür bürgt, daß ihr und wir Christus angehören, und der UNS gesalbt hat, ist Gott.

      (1. Johannes 2:20) . . .Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis.
       
      (1. Johannes 2:27) . . .Und was euch betrifft: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr benötigt niemand, der euch lehre; sondern wie euch die von ihm [kommende] Salbung über alle Dinge belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und so, wie sie euch belehrt hat, bleibt in Gemeinschaft mit ihm.

      Ede

    2. Annie

      Hallo Athalja,

      Aus Zeitmangel nur drei kurze Zitate:

      Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und wisst alles .

      1. Johannes 2:20 SCH2000

      Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt es nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge; und so wie sie euch belehrt hat, werdet ihr in ihm bleiben.

      1. Johannes 2:27 SCH2000

      Gott aber, der uns zusammen mit euch in Christus fest gegründet und uns gesalbt hat, er hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.

      2. Korinther 1:21‭-‬22 SCH2000

      Gesalbt sind alle Gläubigen, geht aus diesen Bibelstellen hervor. Ich gehe aber davon aus dass es eine andere Art Salbung ist als bei dem Christus.

      Liebe Grüße, Annie

      1. M.N.

        Man bemerke: Außer in Apg 10,38 ist nirgendwo im NT von einer "Salbung MIT HEILIGEN GEIST" die Rede - von "Salbung" ja, aber nicht "Salbung mit HEILIGEN GEIST". "GEIST-Salbung" ist einzig und allein bei Jesus Christus der Fall, was ihn für Christen zum einzigen GESALBTEN ("Maschiach", "Christos") macht - die Glieder seines Leibes, die Enklesia, sind nicht "mit Geist GESALBT", sondern damit "versiegelt" - das ist ein Riesenunterschied. Mehr hierzu steht im Glossar, Eintrag "Versiegelung"; siehe auch den Eintrag "Gesalbt; Gesalbte", Abs. 33.

        1. Edelmuth an M.N.

          Guten Morgen M.N.

          Wenn nicht mit Heiligem Geist, womit wurden sie gem 1. Joh. 2:20,27 und 2. Kor. 2:21,22 vom Vater gesalbt.

          (2. Korinther 1:21) . . .Er aber, der dafür bürgt, daß ihr und wir Christus angehören, und der uns gesalbt hat, ist Gott. (NWÜ)

          (2. Kor. 1:21) Der uns aber mit euch festigt in Christus und uns gesalbt hat, ist Gott, (Elberfelder Bibel)

          Immerhin nannten sich die ersten Jünger Jesu aufgrund göttlicher Vorsehung (Apg. 11:26) Christen und waren damit nicht nur als buchstäbliche Nachfolger des Christus kenntlich gemacht, sondern es konnte durchaus die Bedeutung von Gesalbte haben. Wie anders wäre ein Annahme an Sohnes Statt beim Vater möglich

          (1. Johannes 2:20) . . .Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis.

          Ede

          1. M.N.

            Lieber Edelmuth,

            Du beantwortest Deine Frage vermittels 1Joh2,20 teilweise selbst:

            "Ihr habt eine Salbung von dem Heiligen (laut allg. Vertändnis bezieht sich das auf Jesus Christus, siehe Joh 6,69); ihr alle HABT KENNTNIS." - Großschreibung von mir zur Hervorhebung hinzugefügt.

            Hier wird die Auswirkung EINER (kein gr. Artikel!) Salbung als "Wissen haben" (gr. "oida", "sehen" im Sinne von "erkennen") beschrieben.

            Nehmen wir noch 1Joh2,27 hinzu:

            "Die Salbung (jetzt bestimmter Artikel, weil sich auf die zuvor in V. 20 erwähnte "EINE" Salbung bezogen wird), die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand belehre, sondern wie dieselbe Salbung euch über alles belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und wie sie euch belehrt hat, so werdet ihr in ihm bleiben."

            Bei DIESER salbung handelt es sich also um ein "Erfülltwerden" mit "Wissen, Erkenntnis"; gemäß Paulus (Röm 8,15-17) ist dies das "Wissen", das innere Zeugnis, die Zuversicht, ein "von oben gezeugtes" (Joh 3,3), "wiedergeborenes" (1Pet1,3.23) Kind Gottes zu sein.

            Das "Handbuch der Bibelerklärung" arbeitet den Unterschied zwischen dem "mit Heiligem Geist-Gesalbtsein" Jesu Christi, und der "EINEN Salbung" der Glieder seines Leibes folgendermaßen heraus:

            "Seit Gott Christum gesalbt hat mit dem Geist ohne Maß Ap. 10,38, erhalten wir von Christo (V. 27) ein Maß, das alle wesentliche Erkenntnis enthält Joh. 14,26. 16,13."

            Also:

            Jesus Christus wird vom Vatergott mit Heiligen Geist gesalbt, die ihm GRENZENLOSES Wissen, die gesamte Weisheit des Universums vermittelt, siehe Kol 2,3;

            Christen erhalten von Christus EINE Salbung, die sie mit DEM FÜR SIE WESENTLICHEN Wissen, Erkenntnis, innerer Zuversicht erfüllt.

            Es ist wichtig, diesen Unterschied klar zu erkennen, denn die Theorie von der "GEIST-Salbung" aller (oder "anderer") Christen ist im Sinne von Mat 24,24; 2Pet2,1 u. a. als gefährliche Irrlehre zurückzuweisen.

            Gruß,
            M.N.

            1. Lieber M.N,

              eigentlich wollte ich mich nicht in das Thema Salbung einbringen. Doch nachdem ich mehrere Kommentare von Dir gelesen habe, fühle ich mich verpflichtet etwas beizutragen.

              Du schreibst folgendes als Faktum: "Es ist wichtig, diesen Unterschied klar zu erkennen, denn die Theorie von der "GEIST-Salbung" aller (oder "anderer") Christen ist im Sinne von Mat 24,24; 2Pet2,1 u. a. als gefährliche Irrlehre zurückzuweisen."

              Diese Aussage ist mit der biblischen Lehre nicht vereinbar. Du zerreißt hier buchstäblich das Thema "Salbung, Geist erfüllt sein, Geist versiegelt,usw."

              Leider machst Du daraus aus meiner Sicht eine eigene komplizierte Lehre, die so in der Bibel nicht dargestellt wird. Du stellst sogar noch zu allem Überfluß die Salbung als Erkenntnis und Wissen dar.

              Wenn das Deine Meinung und Deine Lehre und Dein Glaube ist, dann soll es so sein. Doch ist das Thema in der Bibel eindeutig und auch erklärt. Du versuchst etwas zu erklären was in der Bibel bereits sehr genau geklärt und erklärt wird. Auch der Gedanke von wem die Christen den Geist erhalten usw. stellst Du anders dar als es in der Bibel gezeigt wird.

              Jetzt habe ich zwar hier in diesem Kommentar keinen Bibeltext angeführt, jedoch kann ich jederzeit das was Du hier angeführt hast anhand der Bibel widerlegen und klarstellen. Du kannst noch soviele Hinweise von Gelehrten und Lexikas anführen, was allgemein über dieses Thema gesagt und gezeigt wird, es ändert jedoch nichts an der Tatsache, das nur das was in der Bibel steht, also gesagt und erklärt wird auch anhand von Erlebnisberichten diesen Lehren widersprechen.

              Damit Du siehst was ich meine zeige ich folgende Aussage von Dir:

              "Ihr habt eine Salbung von dem Heiligen (laut allg. Verständnis bezieht sich das auf Jesus Christus, siehe Joh 6,69); ihr alle HABT KENNTNIS." - Großschreibung von mir zur Hervorhebung hinzugefügt.

              Hier wird die Auswirkung EINER (kein gr. Artikel!) Salbung als "Wissen haben" (gr. "oida", "sehen" im Sinne von "erkennen") beschrieben.

              Wenn ich das in Klammern gesetzte "laut alg. Verständnis..." schon lese und höre, sträuben sich bei mir die Haare. Denn ich gehe beim Bibellesen nicht nach dem allgemeinen Verständnis, sondern lasse mich von dem Kontext der Bibel leiten.

              Leider fehlt im im Augenblick die Zeit das Thema "Mit heiligem Geist gesalbt, vom Geist erfüllt, mit Geist versiegelt, mit Geist getauft usw." hier zu erörtern. Doch ist das ganze Thema insgesamt kein schweres Thema. Deswegen sollte man es nicht durch Kommentare die das Thema "Heiliger Geist" haben, in unnötige kleine unbrauchbare Stücke zereißen und dann wieder nach belieben zusammensetzen. Dies führt nur zu Irrlehren.

              Gruß Ron

              1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Ron West

                Geschätzter Ron West,
                 
                dem Inhalt von M.N. kann ich nichts „Zerreissendes“ entnehmen. Nur weil extern unterstützende Nachschlagewerke mit eingebunden werden, bedeutet das nicht, dass damit eine neue Irrlehre entsteht.
                 
                Deine Aussage, lieber Ron war „Denn ich gehe beim Bibellesen nicht nach dem allgemeinen Verständnis, sondern lasse mich von dem Kontext der Bibel leiten.“ Das ist gut so, denn genauso handhabe ich das auch. Bei mir wird zusätzlich intensiv nachgeforscht nach dem Motto: „…Sie untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte.“
                Läufst Du/ich dabei nicht Gefahr, dass manches auch „unerklärt“ verbleiben muss? Oder dass Du/ich dir/wir/mir D/EINE Version passend machst/machen?
                 
                Weiter hast Du folgendes ausgesagt: „…was allgemein über dieses Thema gesagt und gezeigt wird, es ändert jedoch nichts an der Tatsache, das nur das was in der Bibel steht, also gesagt und erklärt wird auch anhand von Erlebnisberichten diesen Lehren widersprechen.“

                Ein Beispiel gefällig?
                Da wird in der Apostelgeschichte von einer gewissen „Verzückung“ geschrieben, wie z.B. in Apg. 10:10; 11:5; 22:17. Diese Begriffe sind auch tatsächlich so darin vorzufinden. Aber wie schaut’s mit dem Begriff „Verklärung“ aus - der sozusagen bei fast allen Glaubensgemeinschaften vorzufinden ist – aber in keiner Bibel ist? (Ausser in einigen Überschriften… Aber die unterliegen menschliche Einfügungen.)
                 
                Oder dieses Beispiel mit dem Begriff Geist. (Bitte jetzt keine neue "Talkrunde" hiermit eröffnen!)
                 
                In 1.Mos. 1:2 wird berichtet „…der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.“ 
                Und in 4.Mos. 11:25 wird berichtet „Und der HERR kam in der Wolke herab und redete zu ihm und nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte ihn auf die siebzig Männer, die Ältesten. Und es geschah, sobald der Geist auf sie kam, weissagten sie; später aber nicht mehr.“
                Da stellt sich u.a. die Frage nach der „Geist Art“. Ohne Nachschlagewerk werden wir kaum die originale Bedeutung dieses Begriffs kenntlich machen können. Denn wir benötigen dazu die original Schreibweise! Und wie finden wir heraus, welche Sprach-Variante der damalige Author wirklich verwendete? Welche original Bedeutung hatte ein Wort, ein Text oder eine Satzaussage bevor sie in unsere Sprache interpretiert wurde?
                Sind wir uns einig? Ganz nebenbei bemerkt, sind für die zuletzt angeführte Bibelstelle mehrere Deutungen/Aussagen gängig. (Betrachte hierzu diesen Bibelvers in den verschiedenen Übersetzungen.)
                 
                Kannst Du mit definiter Sicherheit beweisen, dass Du all das was in der Bibel geschrieben steht, ohne jegliche Zusatzquellen verstehst? Weshalb haben überhaupt sämtliche Institutionen „ihre“ Nachschlagewerke? (Encyclopedia XYZ…; Wörterbücher; Sonstige…)
                Da kommt so manche Frage auf… Wie war das mit dem besagten „Geheimnis Gottes“ aus Offb. 10:7?
                 
                Ein Thema läuft heiss hier: Salbung!
                Was hat es damit überhaupt auf sich? Woher kommt der Begriff überhaupt? Warum … usw.
                Es sollte jetzt auch keine weitere Diskussion hierzu geben, liebe Freunde. Es handelte sich lediglich um meine Ansicht der Dinge.

                Hosianna,
                Athalja
                 
                 

                1. Hallo Athalja,

                  ich kann Deine Antwort an mich gut verstehen. Doch stelle ich mir immer wieder die Frage, warum konnten die Apostel und die Christen im 1.Jahrhundert die christliche Botschaft erklären/predigen und diese soweit mir bekannt ohne zusätzliche Nachschlagewerke (ausser den Briefen der Apostel)?

                  Ist Jesus in unserer heutigen Zeit nicht in der Lage seine Jünger ohne Nachschlagewerke zu führen?

                  Deine Frage "Kannst Du mit definiver Sicherheit beweisen, dass Du all das was in der Bibel geschrieben steht, ohne jegliche Zusatzquellen verstehst?"

                  möchte ich Dir gerne beantworten:

                  Wer die Bibel liest und Jesus vertraut, muß nichts beweisen. Beweise haben nichts mit Glauben zu tun. Wenn ich etwas beweise, muß ich nicht mehr glauben, sondern durch den Beweis ist der Glaube verschwunden und ich erkenne die Tatsachen.

                  Auch wenn ich nicht alles in der Bibel verstehe, vertraue ich darauf und glaube, das das was ich verstehe, ich zum Lobpreis und zur Ehre unseres Gottes und seines Sohnes benütze.

                  Was ich sagen will ist, das man nicht alles verstehen muß, jedoch alles glauben was in der Bibel steht.

                  Manchmal verwende ich auch Zusatzquellen, doch diese Zusatzquellen verwende ich nicht, um mich auf diese zu berufen. Ich informiere mich und überprüfe ob die Erklärungen in diesen Zusatzquellen mit dem Wort Gottes (der Bibel) übereinstimmen. Dann mache ich mir Gedanken darüber und bete darum das richtige Verständnis zu erhalten. Sollte es für mich zu schwer sein, es im Augenblick zu verstehen, dann versteife ich mich nicht darauf und versuche auch nicht unbedingt mit aller Gewalt es zu verstehen. Denn ich bin überzeugt das der richtige Zeitpunkt für das richtige Verständnis kommen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt werde ich einfach warten und sollte es wirklich vorkommen, dass jemand mir mir darüber sprechen will, werde ich offen und ehrlich sagen das ich dazu nichts sagen kann, weil ich noch kein richtiges Verständnis darüber habe.

                  Liebe Grüße und Gottes sowie Jesu Segen wünsche ich Dir.

                  Ron

                   

                2. ManfredF

                  Du schreibst

                  "Da stellt sich u.a. die Frage nach der „Geist Art“. Ohne Nachschlagewerk werden wir kaum die originale Bedeutung dieses Begriffs kenntlich machen können. Denn wir benötigen dazu die original Schreibweise! Und wie finden wir heraus, welche Sprach-Variante der damalige Author wirklich verwendete? Welche original Bedeutung hatte ein Wort, ein Text oder eine Satzaussage bevor sie in unsere Sprache interpretiert wurde?"

                   

                  Dem muss ich widersprechen. Du hättest Recht, wenn es nur eine einzige Bibelübersetzung in unserer Sprache geben würde. Dann müssten wir entweder selbst die Ursprache lernen um zu prüfen ob der Übersetzer korrekt war oder ihm blind vertrauen.

                  Da es heute aber sehr viele Übersetzungen gibt kann man anhand dem Vergleich der Übersetzungen sehr wohl die ursprüngliche Aussage der Bibelschreiber herausfinden. Natürlich hilft das nicht, wenn man warum auch immer eine andere Glaubensauffassung hat. Dann versucht man zuerst darzulegen, alle Übersetzungen sind tendenziös und der Autor wollte was ganz anderes sagen und wenn das nicht hilft, zweifelt man einfach diese Texte an.

                  Gerade in der Frage, wer Gott ist, wer Jesus ist oder wer oder was der Heilige Geist ist gibt es diese Diskussionen. Oder bei der Seele und ob sie unsterblich ist, bei der Hölle, der Ewigkeit und einigen anderen Dingen. Diese Diskussionen gibt es aber nicht, weil die Bibel ungenau ist oder falsch übersetzt sondern weil es Gruppen gibt, die einfach eine eigene Auslegung haben und andere Auslegungen nicht akzeptieren können.

                  Im übrigen gibt es gar nicht so viele unterschiedliche christliche Lehren wie manche glauben. Die Basiswerte der Bibel, also woher die Rettung kommt und sittliche Werte wie Nächstenliebe sind bei fast allen Strömungen weitgehend identisch. Es gibt zum Beispiel nur sehr wenige christliche Sekten die die Dreieinigkeit ablehnen. Die welche das machen (wenn es nicht gerade die ZJ sind) erkennen fast immer an, dass Jesus Gott ist und dass ihm Anbetung gebührt wie dem Vater. Auch dass eine himmlische Hoffnung besteht ist in der breiten Basis vertreten. Dass wir uns die Rettung nicht verdienen können auch und dass wirJesus als Herrn annehmen müssen.

                  Unterschiede gibt es in vielen anderen Bereichen die meist aber weniger wichtig sind.

                  Von daher glaube ich dass die Bibel keinesfalls ein Buch mit sieben Siegeln ist sondern in jeder Hauptsprache verstanden wird. Ob jeder Dialekt richtig übersetzt ist kann ich nicht beurteilen.

                  Ich sehe aber eine Tendenz, dass sich wieder eine "Elite" aufmacht und "dem einfachen Volk" einreden will, um die Bibel zu verstehen muss man ein Gelehrter sein. Die WTG macht das indem sie für sich beansprucht allein verantwortlich für Lehre zu sein, die Katholsiche Kirche geht ähnlich wenn auch nicht so radikal vor und dann gibt es viele viele die sich als Gelehrte aufspielen und mit Kenntnissen der Ursprachen prahlen und alles mögliche in Frage stellen so nach dem Motto, dass ist falsch übersetzt und eine Irrlehre und nur ich weiss wie das richtig übersetzt sein muss. Ob Salbung, Geist, Seele, Hölle oder anbeten - diese Gelehrten schießen sofort mit Kanonen von Fachbegriffen um klarzumachen, dass nur sie in der Lage sind, die Bibel zu deuten.

                  Bestes Beispiel dass wir keine Gelehrten brauchen die jedes Wort der Bibel auf die Waagschale legen ist der Jesus Film. Da wird in  einem Spielfilm die Geschichte von Jesus erzählt anhand eines Evangelium und klargemacht warum Jesus auf die Erde gekommen ist, wer er ist und wie er uns retten kann.

                  Mehrere Milliarden Menschen haben diesen Film gesehen und mehrere hundert Millionen Menschen haben sich daraufhin bekehrt und Jesus in ihr Leben eingeladen. Ohne dass diese Menschen erklärt bekommen haben, was genau der Geist wann ist, wie es sich mit Salbung verhält, ob die Seele sterblich oder unsterblich ist und vieles mehr. Sie haben lediglich die Botschaft von Jesus gehört und diese verstanden und dass kann jeder, der offenen Herzens ist ohne dass man ihm irgendwelche Weisheiten aus Ursprachen erzählen muss. Wer führt also mehr Menschen zur Rettung? Diejenigen welche in einfachen Worten von der Rettung reden und lobpreisen oder diejenigen, welche als Gelehrte auftreten und Lehren verkünden und Irrlehren entlarven?

              2. M.N. @ Ron West

                Lieber Ron,

                ganz vorab stimme ich mit Dir völlig überein, dass, wenn nötig, "we agree to disagree". Kein Problem also, was dieses betrifft.

                Wie Du fairer- und richtigerweise zugibst, hast Du "hier in diesem Kommentar keinen Bibeltext angeführt".

                Im Gegensatz hierzu habe ich in meiner Begründung eine ganz Reihe von Versen angeführt, die die biblische Grundlage jeder meiner Behauptungen präsentieren, selbst die, die das von Dir so sehr kritisierte "laut allg. Verständnis" enthält: Das "allg. Verständnis" bezieht sich - wie deutlich erkennbar - auf Joh 6,69, wo Jesus Christus ganz klar und eindeutig von seinen eigenen Aposteln als "der Heilige Gottes" - DER (!) "Heilige Gottes" - identifiziert wird. Das "allg. Verständnis" beginnt also bei den Aposteln. Weshalb Dir das Unbehagen verursacht, kann ich nicht nachvollziehen. Ich versuche es in der Tat, mit "sola scriptura" zu halten; von Dir ist in dieser Richtung bis jetzt nichts gekommen.

                Mir ist darob nicht ganz klar, ob Dir all die von mir angeführten Bibel-Referenzzitate entgangen sind. Falls ja: Bitte nachschlagen und nachlesen. Falls Du meinst, noch weitere Aussagen der Bibel diesbezüglich zu finden: Nur her damit, ich lerne gerne noch hinzu. Falls Du näher erklären kannst oder möchtest, inwiefern ich Luk 4,18; Apg 2,36; 4,26-29; 10,38 (Jesus Christus ist der einzige "Geist-Gesalbte"); 2 Kor 1,21.22 ("Salbung" und "Versiegelung" sind nicht dasselbe); 1Joh 2,20.27 ("Salbung" ist mit Wissen und Kenntnis, nicht mit Heiligem Geist) "zerrissen" habe - auch das würde mich interessieren.

                Gruß,
                M.N.

              3. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Ron

                Servus Ron,
                Es ist mir eine Freude, dass ich neben Dir ebenso mit Gerd und wenige andere, mich auf respektablem Plateau „unterhalten“ darf. Dafür möchte ich jetzt nicht nur euch beide, sondern genauso die wenigen anderen die gemeint sind, danken. Und ich bedanke mich ebenfalls für diese Plattform hier, die Bruderinfo-Aktuell betreibt.
                 
                Nun möchte ich gerne Deine nachfolgend geäusserten Gedanken (die ich hiermit nicht entwerten möchte!) etwas in ein „anderes Licht“ versetzen, lieber Ron. Zunächst diese Satzaussage von Dir:
                 
                „Ist Jesus in unserer heutigen Zeit nicht in der Lage seine Jünger ohne Nachschlagewerke zu führen?“
                 
                Ganz bestimmt ist Jesus dazu in der Lage. Aber – wie weltweit zu erkennen ist, klappt das nicht so recht mit dem Annehmen dieser kostbaren Führung. Weshalb gibt es soooo viele Glaubensgemeinschaften, wenn Jesus ALLE die an ihn glauben würden, führt? Sie sind doch ebenso davon überzeugt den Heiligen Geist erhalten zu haben!
                 
                Dazu fand ich folgende bemerkenswerte Begebenheit in Markus 4:10 – 13:

                Als die Zwölf und die anderen, die zum Jüngerkreis gehörten, mit Jesus allein waren, fragten sie ihn nach der Bedeutung seiner Gleichnisse. Da sagte er zu ihnen: »Euch ist es von Gott gegeben, das Geheimnis seines Reiches zu verstehen, den Außenstehenden aber wird alles nur in Gleichnissen verkündet. Denn ›mögen sie auch sehen, sie sollen nichts erkennen, und mögen sie auch hören, sie sollen nichts verstehen, damit sie nicht etwa umkehren und ihnen vergeben wird‹.«

                 
                Wenn ich das richtig verstehe, dann haben alle Jünger Jesus oft gefragt nach der Bedeutung diverser Aussagen Jesu. Jesus wurde offensichtlich nicht immer verstanden. Nun gab es in den Tagen keine „biblischen Hilfsmittel“; es konnte nur Jesus befragt werden. Ausserdem sollten Aussenstehende (hier können durchaus andere „Interessierte“ mit gemeint sein) nichts erkennen sowie verstehen. Interessant, nicht wahr?
                 
                Was konnten denn diejenigen tun, die näheres über Jesus sowie seine Lehren, wissen wollten? Natürlich konnten sie diejenigen ansprechen, die direkt mit Jesus zu tun hatten. Aber es durfte wohl nur eine relativ unvollständige Auskunft gewesen sein. Oder weitere Informationen wurden benötigt weil einiges nicht verstanden wurde. Es war jedenfalls sehr mühselig an solche Infos zu gelangen. Und ob das, was ihnen übermittelt wurde auch genau so verstanden wurde, ist ebenfalls fraglich…(An dieser Stelle kommt ein kleiner Gruss von „Schmidts“: „Frau Schmidt, haben Sie schon gehört…? Frau Schmidt an Frau Meier: „Frau Meier, ich muss Ihnen etwas sagen…“ Am Ende ist die Sache total verfälscht.)
                 
                Jetzt ist es auch so wie wir in Luk. 24:45 lesen: „Jesus öffnete ihnen das Verständnis für die Schrift, sodass sie sie verstehen konnten.“ Die Führung Jesu war und ist bis heute notwendig. „Ich bin der Weg“ versicherte Jesus!

                Übrigens sind die Menschen damals auch an ihr Ziel gelangt und das ganz ohne Navigationsgeräte. Heute ist das nicht mehr so ganz vorstellbar, nicht wahr? Würde irgendjemand heute zu fuss,  z.b. von Waidring nach Niederrasen, laufen? Hier beginnt sehr wahrscheinlich schon der Gang/Griff zu den verfügbaren „Hilfsmittel“. (Google ist behilflich!) Natürlich führt Jesus niemand dorthin, weshalb auch? Das nur mal so als ein kleiner Vergleich.
                 
                Nun zu einer weiteren Satzaussage von Dir:
                „Wer die Bibel liest und Jesus vertraut, muß nichts beweisen. Beweise haben nichts mit Glauben zu tun. Wenn ich etwas beweise, muß ich nicht mehr glauben, sondern durch den Beweis ist der Glaube verschwunden und ich erkenne die Tatsachen.“
                 
                Hierzu fällt mir die Begebenheit aus Apg. 8 ein, wo Philippus eine Begegnung mit jemand hatte und denjenigen fragte: »“Verstehst du denn, was du da liest?“« Dessen Antwort kam prompt: »“Wie kann ich es verstehen, wenn niemand es mir erklärt?“«
                Nun, diese Begebenheit wurde durch den Heiligen Geist initialisiert und der wiederum wurde durch Jesu‘ Führung gewährleistet. Der Ausgang war so:
                 „Da ergriff Philippus die Gelegenheit und erklärte ihm, von dieser Schriftstelle ausgehend, das Evangelium von Jesus.“

                Ob Beweise oder Erklärungen, beides ist erforderlich um Klarheiten zu schaffen. Da Wissen dem Glauben vorausgeht, sind die Tatsachen komplett. Viele haben einen Spruch zur Hand: „Ich glaube nur was ich sehe.“
                Und ich? Ich berufe mich u.a. auf Heb. 11:1:

                „Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.“

                Interessant sind an dieser Stelle etliche andere Übersetzungen. Wenn Du magst, dann vergleiche sie doch einmal…
                Ach ja: Als ehemaliger Elektriker war stets die Frage gewesen ob der Strom abgeschaltet war damit ich meine Arbeiten an der Anlage durchführen konnte. Mein damaliger Glaube diesbezüglich war: „Ich hoffte dass der Strom abgeschaltet wurde, bzw. war, und überzeugte mich von dessen Wirklichkeit, denn die war unsichtbar aber spürbar.“  
                Lieber Ron, der Friede unseres Herrn Jesus sei mit Dir und allen anderen hier.
                Hosianna
                 
                Athalja

            2. Edelmuth an M.N.

              Guten Abend M.N.

              Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

              Das sehe ich genauso wie du. Sowohl Jehova wie auch Jesus sind heilig (1. Joh. 2:20)

              Bereits seit seiner Tätigkeit als Werkmeister neben dem Vater hatte Jesus größere Kenntnisse als seine Jünger.

              (Johannes 14:26) . . .Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.

              (Johannes 15:26) . . .Wenn der Helfer gekommen ist, den ich euch vom Vater her senden will, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird dieser Zeugnis von mir ablegen;

              (Johannes 16:7) . . .wenn ich aber hingehe, will ich ihn zu euch senden. . .

              Die o.g. drei Bibelzitate aus Johannes zeigen, dass der Heilige Geist vom Vater ausgeht. Der Heilige Geist ist und bleibt die alleinige Kraft des Vaters. Der Sohn hat keinen eigenen, unabhängigen Heiligen Geist. Er kann aber den Vater bitten, den Geist dahin zu senden, wohin er ihn haben möchte. Der Heilige Geist ist somit die Kraft Gottes, die Jesus delegieren darf. Damit wird verständlich, dass Jesus mit Heiligen Geist gesalbt wurde, er selber aber niemanden mit heiligem Geist gesalbt hat.

              Bei DIESER salbung handelt es sich also um ein "Erfülltwerden" mit "Wissen, Erkenntnis"..

              Ob bei diesem Selbstbewusstsein (Römer 8:15-17) der Heilige Geist erforderlich ist, kann ich nicht sagen. Um wie die ersten Christen Wundertaten zu vollbringen braucht es kein besonderes Wissen oder besondere Erkenntnisse, es braucht den Heiligen Geist, denn es ist der Vater selber, die diese Wundertaten vollbringt.

              Im Kontext von 2. Kor. 1:21 (2. Kor. 1:15-23) wird der Ausdruck "Gott" auf den Vater angewendet. Wenn es daher in 1. Kor. 1:21 heißt....

              (2. Korinther 1:21) 21 Er aber, der dafür bürgt, daß ihr und wir Christus angehören, und der uns gesalbt hat, ist Gott. (NWÜ)

              (2. Kor. 1:21)  1:21 Gott aber, der uns und euch in der Treue zu Christus festigt und der uns alle gesalbt hat, (ElBiKon - kath. Einheitsübersetzung)

              ...ist mit "Gott" der Vater gemeint. Durch die unterschiedliche Erwähnung von Christus und Gott wird deutlich, dass es sich um zwei unterschiedliche Personen handelt (die beide heilige sind gem. 1. Joh. 2:20)

              Sowohl der Vater wie auch der Sohn würden ausschließlich mit heiligem Geist salben. Wenn sein Sohn den Vater bittet seine Jünger zu salben, so ist es der Vater und nicht der Sohn, der mit Heiligem Geist unterschiedlichen Grades salbt.

              Ede

              1. Annie

                Hallo Ede,

                ich antworte mit folgenden Bibelstellen:

                Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, sodass ich nicht würdig bin, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen. Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.

                Matthäus 3:11‭-‬12 SCH2000

                Hier ist die Rede von Jesus.

                Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.

                Johannes 20:21‭-‬23 SCH2000

                Denn der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn Gott gibt den Geist nicht nach Maß.

                Johannes 3:34 SCH2000

                Liebe Grüße, Annie

                K

              2. Argentum@ede

                Hallo Ede,

                wie erklärte Du dann bitte diese Bibelstelle?

                Aber bitte nicht anhand der tendenziösen NWÜ.

                2.Korinther 3,14-18 (Elb.)
                 Aber ihr Sinn ist verstockt worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt dieselbe Decke auf der Verlesung des Alten Testaments und wird nicht aufgedeckt, weil sie nur in Christus beseitigt wird.
                15 Aber bis heute, sooft Mose gelesen wird, liegt eine Decke auf ihrem Herzen.
                16 Dann aber, wenn es sich zum Herrn wendet, wird die Decke weggenommen.
                17 Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.
                18 Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.

                LG Argentum

                1. Liebe Argentum, liebe Annie,

                  ich bewundere Eure Geduld dem Ede, der hier immer wieder seinen Flugrost einbläst, den Horizont zu erweitern.
                  Ich befürchte nur das sein wahres Interesse nicht darin besteht etwas dazu zu lernen, sondern er seine eigene erdachte Form von Sonderlehre über verschiedene Wege in die Welt streuen möchte.

                  http://www.bechhaus.de/phpBB2/search.php?search_author=edelmuth

                  Er beschwert sich dort bereits seit 2010 über die "böse" Zensur von BI.

                  http://www.bechhaus.de/phpBB2/viewtopic.php?t=1218

                  Ich plädiere nach wie vor NICHTS  mehr von ihm zu veröffentlichen!

                  Der Herr sagte es mit klaren Worten: Wer nicht sammelt der zerstreut!
                  LG und habt eine gute neue Woche
                  Tom

                2. Edelmuth an Argentum

                  Guten Abend Argentum

                  Gerne hätte ich dir geantwortet, aber mein Beitrag ist wieder zensiert und gelöscht worden. Schau doch gelegentlich im Metanoia-Forum vorbei. Dort wirst du meine Antwort an dich finden.

                  Ede

                3. Edelmuth an Argentum

                  Warum ist die Lehre von der Wiederherstellung Israels als Gottes Volk böse?

                  Aus der Bibel geht unmissverständlich hervor, dass die Rettung nur über die Anerkennung Jesus als den vorausgesagten Messias möglich ist.

                  (Johannes 14:6) . 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg[a] und die Wahrheit und das Leben[b]. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich[c]. (Elberfelder Bibel)

                  (Apostelgeschichte 4:12) . 12 Und es ist in keinem anderen das Heil[A]; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen (Elberfelder Bibel)

                  Fragt man sie, warum sie Jesus nicht unverzüglich als ihren Messias anerkennen und gerettet werden, verweisen sie auf:

                  (2. Korinther 3:14-16) .
                  14 Aber ihr Sinn ist[A] verstockt worden[a], denn bis auf den heutigen Tag bleibt dieselbe Decke auf der Verlesung des Alten Testaments und wird nicht aufgedeckt, weil sie <nur> in Christus beseitigt wird.   A) w. ihre Gedanken sind   a) Jes 6,10; Röm 11,7.25
                  15 Aber bis heute, sooft Mose gelesen wird, liegt eine Decke auf ihrem Herzen.
                  16 Dann aber, wenn es sich zum Herrn wendet, wird die Decke weggenommen[a].   a) Röm 11,23; 2Mo 34,34
                  17 Der Herr aber ist der Geist[a]; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit[b].   a) 1Kor 15,45  b) Joh 8,32.36
                  18 Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht[a] die Herrlichkeit des Herrn an[A] und werden <so> verwandelt in dasselbe Bild[b] von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie <es> vom Herrn, dem Geist, <geschieht>.   A) o. spiegeln ... wider  (Elberfelder Bibel)

                  Indem sie behaupten, dass sie Jesus als ihren Messias sofort anerkennen würden, wenn ihnen der Schleier vom Vater entfernt würde, machen sie Jehova für ihre Ablehnung Jesu verantwortlich, und das ist böse. Sie, die von sich behaupten Jehova zu kennen, unterstellen IHM, dass ER seinen Sohn Jesus und durch ihn dessen Jünger ausgesandt hat, den Israeliten die gute Botschaft von ihrer Rettung durch Jesus und sein Opfer zu predigen, wohlwissend, dass ihre Predigttätigkeit kein Erfolg haben kann, weil ER den Israeliten angeblich den Schleier des Nichterkennens auferlegt hat. Sie unterstellen Jehova seinen Sohn Jesus, den sie als Gotteslästerer an den Pfahl geschlagen haben, nicht ernst zu nehmen, so wie sie ihn als Sektierer der Nazarener nicht ernst nehmen. Wie wollen sie Jesus und sein Opfer, das sie erlösen soll, jemals anerkennen?

                  Deshalb unterstellen sie Jehova, dass ER sie trotz ihres Mordes an seinem Sohn und ohne dessen Anerkennung als ihren Messias wieder als SEIN Volk durch gerade diesen Sohn herstellen würde. Dabei behaupten sie, dass er als Messias im Fleisch kommen würde, um sie in den Grenzen des verheißenen Landes als Gottes Volk wieder herzustellen. Damit versuchen sie ihren feigen Mord an Jesus als Gotteslästerer zu rechtfertigen.

                  Sie machen Jehova für den Tod vieler Israeliten verantwortliche, indem sie IHM unterstellen, ihnen durch die Decke des Nichterkennens die Erkenntnis über Jesus und das ewige Leben vorzuenthalten, und das ist böse.

                  Doch Jesus schwor keinen Unterschied aufgrund der Abstammung zu machen.

                  Dabei bleiben sie die Antwort auf die Frage schuldig, wie es einen Überrest an Israeliten, beginnend mit Jesus Jünger, geben kann, der nicht den Schleier des Nichterkennens übergezogen bekommen sondern Jesus als seinen Messias sofort anerkannt hat. Wie kann es sein, dass es diese Israeliten bis zum heutigen Tage gibt.
                  16 Dann aber, wenn es sich zum Herrn wendet, wird die Decke weggenommen
                  In 2. Kor. 3:14-18 finden wir eine Zustandsbeschreibung Israels, die nicht vom Vater herbeigeführt wurde und deshalb auch von ihm nicht zu verantworten ist.

                  Ede

  27. Winni

    Hallo, der Status, den die "Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas" beansprucht, entspricht exakt dem Status, den der katholische Papst auch beansprucht. Ich bin "noch" Zeuge Jehovas. Ich habe meine Zweifel hinsichtlich der Autorität des "treuen und verständigen Sklaven" offen zur Sprache gebracht. Man hat mich dann "bezeichnet" gehalten. Es handelt sich bei Jehovas Zeugen um ein totalitäres System, dass menschliche Autorität an die oberste Stelle platziert und ist in sofern ein "falscher Christus". WAS WÄRE, WENN SICH MATH.24 NUR AUF DAS ENDE DER ÄRA "ALTER BUND" UND JERUSALEM BEZIEHT?? Dann wäre der ganze Hype der Zeugen Jehovas eine Luftnummer. Ich grüße alle, die das lesen, Winni

    1. Grosso

      Hallo Winni,

       

      Es ist bestimmt eine spannende Zeit die du gerade durchlebst.

      Du wurdest jetzt bezeichnet ?

      Wie wirkt sich das auf deine "Brüder" aus?

      Wir sind seid über 1 Jahr raus,es lohnt sich!

       

       

  28. Fanny

    Fanny

    irgendwie ist es mir gerade ein Bedürfnis mich mal bei allen Kommentar Schreibern zu bedanken!!!!

    Leider ist es mir nicht gegeben so wunderbare Kommentare zu schreiben wie so mancher hier.

    Und ich möchte mich bei denen bedanken, die mir bei meinen Kommentaren auch schon zu Hilfe geeilt sind.Besonders auch bei dir lieber Ron West!

    Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende und bleibt diesen Forum treu.

    LG Fanny

    1. Omma@Fanny

      Ach, liebe Fanny,

      bleib wie du bist, denn wenn wir dich und deinen lieben Jochen nicht hätten, würde etwas fehlen, und es wäre hier auf dieser Seite ein großes Loch!

      Mich persönlich begeistert es immer wieder, hier die unterschiedlichsten Persönlichkeiten zu erleben, wie ein bunter Blumenstrauß, und ich möchte keinen missen, auch nicht die, die manchmal etwas sein möchten, was sie nicht sind und dann wieder sehr liebe Kommentare schreiben können. Nehmen wir das nicht zu genau, und machen beide Augen zu, haben wir nicht alle unsere Macke?  Auch die Kakteen mit ihren Stacheln haben ihren Platz und die liebenswerten "Donnersöhne" sowieso.  Nur auf die, die uns absichtlich Schaden zufügen wollen und den verletzten Schäfchen zusätzliche Schmerzen zufügen wollen, auf solche Personen kann ich hier verzichten.

      Matthäus 18:4-7   (NGÜ)
      4 Darum: Wer sich selbst erniedrigt und wie dieses Kind wird, der ist der Größte im Himmelreich.
      5 Und wer solch ein Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.«
      6 »Wer aber einen von diesen gering Geachteten, die an mich glauben, zu Fall bringt, der käme noch gut weg, wenn man ihm einen Mühlstein um den Hals hängen und ihn damit in der Tiefe des Meeres versenken würde.
      7 Wehe der Welt wegen der Dinge, durch die Menschen zu Fall kommen! Es ist zwar unausweichlich, dass solche Dinge geschehen, doch wehe dem Menschen, der daran schuld ist!

      Es grüßen dich und Jochen ganz herzlich  Omma und Oppa

  29. Liebe Omma, lieber Petrus111,

    vielen herzlichen Dank für Eure liebevollen Hinweise und Kommentare.

    Ich bin hier in diesem Forum kein Artikelschreiber.

    Ganz nebenbei noch erwähnt, auch ich mag sehr gerne Kartoffeln in unterschiedlichster Art zubereitet. Und es stimmt, es ist in diesem Forum wichtig auf die laufenden Lehränderungen und Falschlehren der Jehovas Zeugen durch solche Artikel aufmerksam zu machen.

    Ich wünsche Euch ein schönes und erholsames Wochenende.

    Gruß Ron

     

    1. Annie

      Lieber Ron und Petrus111 und liebe Omma,

      eure Unterhaltung heute ist ein schönes Beispiel für einen liebevollen und respektvollen Umgang.

      Allen Kommentarlesern ein schönes besinnliches Adventswochenende.

      Wünscht Annie

  30. Edelmuth an Matthäus

    Guten Abend

    "Der Sklave, als leitende Körperschaft, erhebt zwar weder den Anspruch, von Gott inspiriert, noch unfehlbar zu sein, deshalb kann er sich in Lehrfragen, oder in organisatorischen Anweisungen irren".

    Aber er erhebt den Anspruch von Gottes Geist geleitet zu sein! Worin besteht der Unterschied.

    Einsichtenbuch Band-1 S. 1226
    INSPIRATION.
    Einfluß oder Eingebung durch die Leitung eines übermenschlichen Geistes. Wenn der Quell dieses Geistes Jehova ist, dann ist das Ergebnis, ob geäußert oder schriftlich festgelegt, das wahrhaftige Wort Gottes.

    WT 1. 10. 1973 S. 593-594 Abs. 4
    Preise Jehova mit seinem Volke
    Wir sollten auch daran denken, daß Jehovas Organisation die einzige Organisation in der ganzen Welt ist, die durch Jehovas heiligen Geist oder seine wirksame Kraft geleitet wird. (Sach. 4:6) Nur diese Organisation wirkt im Interesse des Vorhabens Jehovas und zu seiner Lobpreisung. Nur für sie ist Gottes heiliges Wort, die Bibel, kein versiegeltes Buch. Es gibt in der Welt viele Menschen, die sehr intelligent sind und die die kompliziertesten Dinge verstehen. Sie können die Bibel lesen, aber sie können den tieferen Sinn davon nicht erfassen. Die Glieder des Volkes Gottes dagegen können diese geistigen Dinge verstehen. Warum? Nicht weil sie besonders intelligent wären, sondern weil es so ist, wie der Apostel Paulus sagte: "Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes." (1. Kor. 2:10) Jesus Christus pries seinen himmlischen Vater, weil er "diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart" hatte. (Matth. 11:25) Wahre Christen schätzen es daher sehr, mit der einzigen Organisation auf der Erde verbunden zu sein, die die "tiefen Dinge Gottes" versteht.

    Heute, mehr als nur 43 Jahre später, hat die Geschichte die o.g. Behauptungen widerlegt!!!

    In beiden Fällen, sowohl bei der Inspiration, wie auch bei der Leitung durch den Heiligen Geist ist der Mensch von den Gedanken Gottes durchdrungen und steht unter Gottes Leitung. Die Bibelschreiber waren nicht nur inspiriert, sondern haben unter Gottes Leitung die Bibel geschrieben. Daher gibt es keinen Unterscheid zwischen Inspiration und Leitung durch den Heiligen Geist.

    EW 22.3.1993 S. 4
    Warum so oft falscher Alarm?
    Jehovas Zeugen haben in ihrem Enthusiasmus für Jesu zweites Kommen auf Daten hingewiesen, die sich als unkorrekt herausgestellt haben. Aufgrund dessen sind sie von einigen als falsche Propheten bezeichnet worden. Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen "im Namen Jehovas" zu äußern. Nie haben sie gesagt: "Das sind die Worte Jehovas." Der Wachtturm, das offizielle Organ der Zeugen Jehovas, hat erklärt: "Wir haben nicht die Gabe der Prophetie (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425). "Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben" (The Watch Tower, 15. Dezember 1896, Seite 306). Die Tatsache, daß einige Jehovas Geist haben, "bedeutet nicht", so Der Wachtturm, "daß solche, die jetzt als Jehovas Zeugen dienen, inspiriert sind. Es bedeutet auch nicht, daß die Artikel in dieser Zeitschrift, betitelt Der Wachtturm, inspiriert und unfehlbar und fehlerlos sind" (15. August 1947, Seite 253). "Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch" (15. Oktober 1950, Seite 317). "Die Brüder, die diese Publikationen schreiben, [sind] nicht unfehlbar . . . Ihre Schriften sind nicht inspiriert wie diejenigen des Paulus und der anderen Bibelschreiber (2. Tim. 3:16). Wenn das Verständnis klarer wurde, war es deshalb hin und wieder notwendig, einige Ansichten zu korrigieren (Spr. 4:18)" (15. Mai 1981, Seite 19).

    Dennoch behauptet Brd. Slupina, Pressesprecher in Selters, in einem Filmbeitrag auf Pro7, dass der Autor des Wachtturms Jehova ist.

    Obwohl es inhaltlich keinen Unterscheid zwischen "Inspiration" und "Leitung durch Gottes Geist" gibt, wird vom Sklaven ein Unterscheid herbeigeredet, um die eigenen Widersprüche zu entschuldigen.

    Wer unter Leitung des Heiligen Geistes steht kann sich nicht irren, sonst steht er nicht unter Leitung desselben.

    Ede

  31. Hallo Marvin,

    das was ich jetzt schreibe wird vielen oder einigen hier auf diesem Forum nicht gefallen. Doch fällt mir auf, das immer wieder Artikel geschrieben und veröffentlicht werden, die die gleichen alten Geschichten aufwärmen. So auch dieser Artikel.

    Manchmal erinnert mich so etwas an die größte Tageszeitung Deutschlands die Bil.

    Der Artikel hat einen guten und interessanten Anfang, doch dann beginnt wieder das erwähnt und durchgekaut, was hier auf diesem Forum schon zum Xten Male erwähnt und aufgezeigt wurde.

    Dann werden wieder Dinge als Tatsachen geäußert die keine Tatsachen sind. Hier ein Beispiel:

    "Durch die wahre geistliche Heilungsgabe, die die Apostel als Zeichen für die damalige Zeit erhalten hatten, wurden j e d e Art Krankheit und jedes Gebrechen auf der Stelle und anhaltend geheilt, "( Zitat Ende).

    Wieso und mit welcher Sicherheit kann behauptet werden das jedes Gebrechen anhaltend geheilt wurde. Sind die Menschen danach nicht mehr Krank geworden? Nehmen wir mal an, jemand war damals Lungenkrank und wurde geheilt, woher will man wissen, das diese Person in den späteren Jahren nicht wieder die gleiche Krankheit erlitt?

    Das war jetzt nur ein Beispiel, warum man solche Artikel mit Bedacht lesen sollte.  Jedem der hier regelmäßig  mitliest, müsste es auffallen das fast das ganze Jahr immer wieder die gleichen Statistiken und Informationen angeführt werden. Manchmal hat man den Eindruck als ob man immer den gleichen Artikel in einem neuen Kleid liest.

    Ich rechne jetzt damit, das einige Leser und Kommentarschreiber hier sich über mich ärgern werden. Doch möchte ich Dir versichern, das ich Deine Mühe die Du in Bezug mit diesem Artikel sehr schätze. Doch würde ich mich freuen wenn auf diesem Forum nicht immer wieder die alten Kamellen aufgelegt würden.

    Was ich hier an diesem Forum sehr schätze, sind die Kommentare. In diesen Kommentaren kommt zur Zeit immer wieder was neues zum Vorschein. Damit kann ich oft vielmehr anfangen und Kraft schöpfen als aus den vielen Artikeln hier auf Bruderinfo. Denn wenn man es genau sieht, wurde hier für jedes Thema bereits ein Artikel veröffentlicht und diese Artikel sind wirklich gut. Doch sollte man nicht wie schon erwähnt einen bereits guten Artikel durch weitere Artikel wiederholen.

    Gruß

    Ron

    1. Petrus111

      ja, Ron,

      ist wohl teilweise so... Und manche Formulierungen in den Artikeln kann man natürlich auch hinterfragen - du zeigst das zu Recht auf.

      Andererseits meine ich: BI- AKTUELL - im Gegensatz zu BI - greift aktuelle Artikel der WTG-Literatur auf und analysiert sie, um den Inhalt aufzudecken und aufzuklären; eben diese Artikel wiederholen sich auch ca. alle 2 Jahre - teilweise mit dann geänderter Lehrmeinung... so bleibt einem, wenn man darauf aktuell Bezug nehmen will, gar nichts anderes übrig, als sich zu wiederholen.

      Der Artikel nimmt auf einen WT von April 2017 Bezug - falls das kein Druckfehler ist - und Sonntag, der 30.04.2017 gemeint ist: findet man den noch nicht mal online - aktueller geht's dann nicht.

      Auffällig - und mir fällt es auch durch die Artikel in diesem Forum besonders auf - ist die totale Selbstbeweihräucherung von JZ - verbunden mit der Forderung nach absolutem Gehorsam - Woche für Woche - Artikel für Artikel.

      Was bleibt also übrig, als darauf hinzuweisen, wie die Org z.Z. tickt... immer wieder gleich, weil sich nichts ändert?!

      beste Grüße

      Petrus111

    2. Omma@Ron West

      Lieber Ron,

      ich schätze dich hier und auf der anderen BI-Seite, als einen ehrlichen, aufrichtigen Kommentarschreiber, der auch hier und da einen kritischen Gedanken äußert, das lässt auch eine zur Zeit etwas müde Omma wieder hellwach werden. 🙂

      Ob du auch ein Artikelschreiber bist, kann ich nicht beurteilen, da es schwierig ist die Artikel bestimmten Personen zuzuordnen.

      Ja, lieber Ron, es ist für mich immer wieder interessant festzustellen, wie unterschiedlich die Menschen doch sind, auch hier auf dieser Seite.  Die einen sehen in manchen Kommentaren den sogenannten "Stein des Anstoßes" und lesen nur noch die Artikel, na ja, und was dich stört hast du uns ja geschrieben, und wie ich persönlich finde, auf taktvolle Art und Weise.

      Für mich war es interessant von dir folgendes zu lesen: "Was ich hier an diesem Forum sehr schätze, sind die Kommentare. In diesen Kommentaren kommt zur Zeit immer wieder was neues zum Vorschein. Damit kann ich oft vielmehr anfangen und Kraft schöpfen als aus den vielen Artikeln hier auf Bruderinfo."

      Ich werde dir mal verraten, welche spontanen Gedanken in mir aufkamen, als ich deine Worte las: "Na, dann ist ja für jeden etwas dabei!"  😉

      Weiter schreibst du: "Denn wenn man es genau sieht, wurde hier für jedes Thema bereits ein Artikel veröffentlicht und diese Artikel sind wirklich gut. Doch sollte man nicht wie schon erwähnt einen bereits guten Artikel durch weitere Artikel wiederholen."

      Lieber Ron, sei mir, der Omma, bitte, bitte nicht böse, wenn ich dir jetzt folgendes schreibe.  Ich gehöre zu den Personen, die gerne Kartoffeln mögen, und dass kann auch mehrmals in der Woche sein.  Ich esse sie immer wieder mit Begeisterung: als Bratkartoffeln, als Pellkartoffeln, als Salzkartoffeln, als Pommes, als Kartoffelsalat ........!

      So sehe ich auch die Artikel, wenn die uns bekannten Themen aus den unterschiedlichsten Blinkwinkeln betrachtet werden. Manchmal mögen sie uns nur eine kurze Reaktion entreißen, wie diese hier:

      Tschango@Marvin
      3 Stunden zuvor
      Hey Marvin!

      Danke, du bestätigst mein Denken.

      Lg

      Ich habe es zwar nicht in einem Kommentar geschrieben, aber gedacht hatte ich genauso, wie Tschango. Es hatte bei mir etwas zum Klingen gebracht.

      Sei ganz, ganz herzlich gegrüßt von deinen Freunden und Geschwistern  Omma und Oppa

    3. Argentum@ron west

      Lieber Ron,

      zu bedenken ist auch, daß hier immer wieder Neue mitlesen, die dabei sind, aufzuwachen. Und da, wie bereits erwähnt, sich auch die WTG - Literatur wiederholt und die Artikel aufgearbeitet und kritisch unter die Lupe genommen werden, ist es zwangsläufig so, daß immer wieder gleiche Themen behandelt werden. Gerade für neue Leser ist die Aufarbeitung immer gleicher aber aktueller WachtturmArtikel hilfreich, weil sie ja noch mittendrin stecken.

      Ich kann aber auch verstehen, daß es ein Bedürfnis nach weitergehenden darauf aufbauenden Austausch gibt.

      Liebe Grüße

      Argentum

    4. Horst

      Bester Mister "Ron West",

      Sie liegen einem grundsätzlichen Irrtum auf. Dies hier ist KEIN Forum ! Es ist eine Informationsseite, die die Möglichkeit bietet, einen Kommentar abzugeben. Das sind zwei Paar Stiefel !

      Naturgemäss treten in der Kommentarfunktion, die BI hier EINRÄUMT, wozu keinerlei Verpflichtung besteht, auch Besserwisser, Konrinthenkacker , trojanische Pferde, Irreführer und Dummschwätzer auf.

      Aber wenn man es längere Zeit verfolgt, so wie Sie nach Ihren eigenen Worten auch, sieht man eigentlich wesentlich mehr Wahrheitssuchende und -Forschende, vielleicht auch viele Unsichere, die gerne zu den immer neuen Lichtern (also den aufgewärmten alten Lichtern) der Zeugen - Jehovas - Führung und -Literatur auch gerne die in Ihren Augen aufgewärmte Argumentation lesen.  Ist Ihnen das nicht aufgefallen ?  Bitte gönnen Sie diesen doch diese Möglichkeit ! Oder neuen Lesern, die auf die Seite stossen und  noch nicht alle Funktionen wie z.B. das Archiv entdeckt haben. "Der kleinste Ihrer Brüder"... der vielleicht nicht IHREN Intellekt besitzt ?......

      Allerdings "ärgere" ich mich nicht über Ihren Kommentar, wie Sie glaubten voraussagen zu müssen. Ich würde mich freuen, wenn Sie nur zu einem EINZIGEN Thema, das hier je von Artikelschreibern beleuchtet wurde, einen für alle Zeiten gültigen Kommentar abgeben, der ungeachtet aller Wendungen für immer alleinigen Bestand hat und nie wiederholt werden muss. Dann kann die Kommentarfunkton zu diesem Thema auch für alle Zeiten geschlossen werden!

      Einen freundlichen Gruss

      Horst

    5. Horst

      Bester Herr "Ron West",

      bitte einen Nachtrag zum Kommentar:

      Sehen sie bitte ins Glossar dieser Seite unter dem Stichwortverzeichnis, und Sie werden sehen, wie neuere Veröffentlichungen die Eintragungen ergänzen.

      Waren Sie dort schon einmal ?

       

      Gruss Horst

    6. Papillon

      Danke Ron. Sprichst mir aus der Seele.

  32. Petrus111

    Liebe Freunde,

    der Artikel befasst sich mit einem Teilaspekt der Doktrin vom Treuen und Verständigen Sklaven...

    Für jeden, der nicht nur eine Momentaufnahme von JZ macht, sondern nur ein ganz klein wenig in ihre Geschichte schaut - und die ist ja nun auch noch gar nicht so lang, für den muss - ohne einen einzigen Blick in die Bibel - die ganze Theologie absurd erscheinen:

    ein Gremium oder eine Klasse von Menschen, die ständig ihre Lehrmeinung ändert (nicht verfeinert, modifiziert, sondern: heute hüh - morgen hott) - und das jeden exkommuniziert, der die Tagesmeldung nicht als das allerhellste Licht der ganzen Menschheit verkünden will, sieht SICH SELBST als die Erfüllung einer Prophezeiung, die gar keine Prophezeiung ist.

    Nehmen wir doch nur einmal die neueste Erklärung zur Geistigen Gefangenschaft - angeblich bisher der Gefängnisaufenthalt von ein paar Leuten in den USA um 1919 - heute haben sie die Interpretation geändert...
    Sie lesen die Bibel - und sagen: huch, das bin ja ich! Da erfülle ich gerade eine Prophezeiung - wie spannend!

    Ein Bekannter von mir, der 5 Jahre lang katholische Theologie studiert hatte, um sich dann zu entscheiden, doch kein Priester zu werden, sagte mal zu mir: ... ich bitte die Zeugen gern herein, weise sie aber auf meine Vorbildung hin. Keiner will sich mit mir unterhalten... - und dann benutzte er das Wort: "Hausfrauentheologie".

    Liebe Frauen, nichts gegen Hausfrauen!

    Aber man sollte Buchstäbliches schon von Sinnbildlichem unterscheiden - und Gleichnisse von Prophezeiungen - da gibt's nämlich Unterschiede...

    beste Grüße

    Petrus111

  33. Tschango@Marvin

    Hey Marvin!

    Danke, du bestätigst mein Denken.

    Lg

  34. StillesWasser

    Hallo Marvin, schöner & guter Artikel! Da sieht man wozu es führt, wenn Menschen sich auf Ihren eigenen Verstand stützen: Es zerstört das Vertrauen in Gott und wird umgepolt auf Unvollkommenes, auf Sichtbares, woran sich die Menschen dann klammern. Als wäre das Angebot Gottes zu unserer Rettung unvollständig und ohne unser Zutun unwirksam. Die Gute Botschaft der Rettung durch Glaube klingt einfach zu einfach um wahr zu sein. Aber wie schrieb schon Paulus:

    "Ich weiß, wie unsinnig die Botschaft vom Kreuz in den Ohren derer klingt, die verloren gehen. Wir aber, die wir gerettet sind, erkennen in dieser Botschaft die Kraft Gottes. Gott hat eine Botschaft, die unsinnig erscheint, dazu benutzt, alle zu retten, die daran glauben. Für die aber, die von Gott zur Erlösung berufen sind ist Christus Gottes Kraft und Gottes Weisheit.Der scheinbar absurde Plan Gottes ist immer noch viel weiser als der weiseste Plan der Menschen, und die Schwäche Gottes ist weitaus stärker als die Menschen sind." - 1Kor 1,18ff NLB

    Da bilden sie sich so viel ein auf ihr weltweites Predigtwerk und nutzen doch die beste Gelegenheit nicht um Zeugnis zu geben:

    "Denn jedes Mal, wenn ihr dieses Brot esst und aus diesem Kelch trinkt, verkündet ihr, was der Herr durch seinen Tod für uns getan hat, bis er kommt." 1Kor 11,26 Hfa

    Stattdessen haben sie über 19 Millionen Menschen dazu gebraucht diese Chance an sich vorüber gehen zu lassen. Sie verkünden nicht den Herrn Jesus. Sonder ihre eigenen Organisation und was diese alles schon getan und erreicht hat und das noch mit einem solchem vergeblichen Eifer:

    "Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will." Rö 10,3 Hfa

    Viele Grüße
    StillesWasser

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