Die WTG – ihr Umgang mit Zitaten und Quellenangaben.

https://tv.jw.org/#de/mediaitems/WebHomeSlider/pub-jwb_201711_1_VIDEO

„Die Organisation Jehovas unternimmt große Anstrengungen, um in ihren Veröffentlichungen so genau wie möglich zu zitieren“– so David Splane von der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas in der Monatssendung November 2017. David Splane weiter: „Wir werden also heute über Genauigkeit reden. Genauigkeit unserer Aussagen und Zitate.

Zunächst weist Splane darauf hin, dass man von einem Artikelschreiber erwartet, dass er die Quellen und Fakten genau recherchiert hat und genau wiedergibt. Dazu gehört auch, dass die gesamten Inhalte und Darstellungen eines Artikels oder einer Meldung nicht verfälscht oder irreführend formuliert sind.

Wie Recht er hat, wer will dem widersprechen.

Nach den Worten Splanes überprüft deshalb ein sogenanntes „Rechercheteam“ alle Quellen und Fakten. Wörtlich sagte er:

„Wenn in unseren Publikationen ein Experte zitiert wird, fragen wir uns, wie zuverlässig ist dieser Experte? Wofür steht er, welcher Religionsorganisation gehört er an, welchen Ruf hat er. Wenn diese Organisation fragwürdige Ziele verfolgt, können wir diese Information nicht nutzen. Unsere Zeitschriften und Videos sind gründlich recherchiert, jeder kann sich sicher sein, dass es sich um Fakten handelt. Warum? Weil Jehovas Zeugen die Wahrheit lieben und wertschätzen“.

Welch ein großer Anspruch, doch ist es wirklich so? Können wir uns darauf verlassen, dass in unseren Zeitschriften und Videos immer die Wahrheit gesagt wird?

Leider kann man immer wieder feststellen, dass es die WTG mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass die WTG Experten falsch zitiert, dessen Aussagen entstellt oder nur halb wiedergibt, um diese Aussagen für ihre Lehren und Ziele zu missbrauchen. Ganz besonders fällt dies in Verbindung mit ihrer Darstellung bzgl. ihrer eigenen und speziellen Bibelübersetzung auf, der Neuen-Welt-Übersetzung, die sie gerne als die beste Übersetzung bezeichnen. Einige Beispiele möchten wir hier ansprechen. 

Beispiele, die die Unehrlichkeit der WTG im Zitieren von Fakten belegen.

Schauen wir in den Studienwachtturm September 2017: „Das Wort unseres Gottes besteht für immer“. Es geht in diesem Artikel vordergründig um die Bibel, tatsächlich aber will man die eigene Übersetzung als die beste Übersetzung aller Zeiten herausstellen. Unter der Überschrift „SPRACHEN IM WANDEL“ weist man zu Recht darauf hin, wie sich Sprachen im Laufe der Zeit verändert haben. Wer will dem widersprechen?

Als Beispiel greift man die Lutherbibel heraus, um die Notwendigkeit zu belegen, dass man eine eigene Bibel herausbringen musste, die dem Wandel der Sprachen angepasst ist.

Zitat Abs. 6: „Jedoch sind viele Formulierungen der Lutherbibel im Laufe der Jahrhunderte veraltet. Das Gleiche trifft auf frühe Bibelübersetzungen in anderen Sprachen zu. Bestimmt sind wir daher für die Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift dankbar. Diese Übersetzung gibt es vollständig oder teilweise in über 150 Sprachen und ist damit den meisten Menschen zugänglich.  Durch ihre klare Sprache kann die Botschaft Gottes zu Herzen gehen (Ps. 119:97). Bedeutsamer weise erhielt der Name Gottes in der Neuen-Welt-Übersetzung wieder seinen rechtmäßigen Platz“.

Hier haben wir ein typisches Beispiel dafür, wie unseriöser Journalismus durch das Weglassen bestimmter Fakten falsche Informationen verbreitet, eine Methode, die man oft bei sogenannten Boulevardzeitungen feststellen muss. Weshalb sollten wir also gemäß dieser Aussage für die „Neue-Welt-Übersetzung“ dankbar sein?

Fassen wir zusammen:

  1. „Im Gegensatz zur Lutherbibel, die 1534 veröffentlicht wurde, oder auch anderen Übersetzungen, hat die Neue Weltübersetzung heute eine klare und verständliche Sprache.“
  1. „Mit der Neuen-Welt-Übersetzung erhielt der Name Gottes wieder seinen rechtmäßigen Platz.“

Hier führt die WTG geschickt und unterschwellig ihre Schäfchen aufs Glatteis, wenn sie suggeriert, die Lutherbibel und andere Übersetzungen würden noch die Sprache von 1534 verwenden. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass auch andere Übersetzungen Jahrhunderte hindurch immer wieder ihre Übersetzung der veränderten Sprache angepasst haben, siehe die neue Lutherübersetzung von 2017.

David Splane weiter: „Genauigkeit schafft Vertrauen“.    –  Er betont, wie wichtig es ist, genau zu sein, wenn es um die Bibel geht.

Richtig! Aber wo bleiben die entsprechenden Taten? Statt Genauigkeit spürt man, dass auch in diesem WT-Artikel versucht wird, die Bruderschaft mit Halbwahrheiten, versteckten Lügen oder dem Weglassen von Fakten zu manipulieren. Es entsteht der Eindruck, nur die NWÜ sei eine verlässliche Übersetzung, sie komme ja direkt von Jehova.

In Verbindung mit der Behauptung, mit der Neuen-Welt-Übersetzung erhalte der Name Gottes wieder seinen rechtmäßigen Platz, wird verschwiegen, dass auch andere moderne Übersetzungen den Namen Jehova oder Jahwe gebrauchen. Allerdings, und das zu Recht, nicht im neuen Testament.

Im Übrigen muss gesagt werden, die Verwendung des Namens JEHOVA für das Tetragrammaton JHWH ist für sich noch kein Beweis dafür, dass es sich um eine gute und genaue Übersetzung handelt.

Weiteres Beispiel auf JW.Org unter „Aktuelles“

Ein weiteres typisches Beispiel für unseriösen Journalismus, welcher durch das Weglassen bestimmter Fakten halbwahre Informationen verbreitet, findet sich auf der offiziellen Webseite der WTG, JW.Org. https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/rechtliche-entwicklungen/nach-region/russland/russland-erklaert-bibel-extremistisch/

Unter der Rubrik „AKTUELLES“ lesen wir die Überschrift: „Russland erklärt die Bibel für extremistisch“

Wer nur diese Überschrift liest, denkt natürlich, dass die Bibel als solches von den russischen Behörden als „extremistisch“ eingestuft wird. Doch wer den Artikel genau liest, erfährt, dass es die Neue-Welt-Übersetzung der WTG ist, die von der russischen Regierung als „extremistisch“ eingestuft wird.

Zitat: „Am 17. August 2017 erklärte das Stadtgericht Wyborg die russische Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift für „extremistisch“ — eine Bibel, die von Jehovas Zeugen in zahlreichen Sprachen herausgegeben wird“.

Und schon im folgenden Satz behauptet man, die „Bibel“ als Ganzes wäre verboten.

Zitat: „Mit dieser Entscheidung wird zum ersten Mal die Bibel in einem Land verboten, in dem sich die meisten Staatsbürger als christlich bezeichnen“.

Genau wäre die Formulierung: ….. zum ersten Mal eine Bibel (NWÜ) in einem Land verboten….

Wie sagte David Splane zu Beginn seiner Ansprache: „Es geht um Genauigkeit“. Er spricht ausführlich über die Sorgfalt, die das Schreibbüro der WTG aufwendet, um den Lesern möglichst genaue Informationen zu liefern. Welche Ziele verfolgt JW.Org mit dieser oberflächlichen Aussage? Man möchte damit verbergen, dass es in Wahrheit um die Literatur der WTG geht, auch um die NWÜ, welche als eine tendenzielle Übersetzung von den russischen Behörden bezeichnet wird.

Sicher, die NWÜ deshalb als „extremistisch“ zu bezeichnen, ist natürlich übertrieben. Aber es ist auch übertrieben, der Öffentlichkeit zu suggerieren, in Russland sei die Bibel als solches als „extremistisch“ eingestuft worden.

Dann führt Splane weiter aus:  „Wir werden heute über Genauigkeit reden. Genauigkeit unserer Aussagen und Zitate“.

Auch wir werden über Genauigkeit reden. Wir werden untersuchen, wie es um die Genauigkeit und Seriosität der WTG-Recherchen wirklich bestellt ist, und wir werden merken, dass es mit dieser nicht zum Besten steht.

Wie die WTG Expertenurteile zur Neuen-Welt-Übersetzung missbraucht

Die Neue-Welt-Übersetzung hat unter Fachleuten erhebliche Aufruhr bewirkt. Im sogenannten “Verkündiger-Buch“ behauptet die WTG, es handele sich um eine “wörtliche Übersetzung”, die das, was in den Urschriften steht, getreu wiedergibt.

Um das zu belegen, zitiert sie verschiedene Experten, z.B.  “Professor Dr. Benjamin Kedar“ aus Israel.  In einem Interview mit einem Vertreter der WTG soll er angeblich folgendes Urteil abgegeben haben: „… Nie jedoch habe ich in der NWÜ … eine tendenziöse Absicht…. festgestellt”.

Die WTG erweckt den Eindruck, Professor Kedar habe die ganze NWÜ, den hebräischen und griechischen Teil, gelesen und beurteilt. Dem ist aber nicht so! Auf eine Anfrage betonte Professor Kedar, sein Urteil beträfe nur die hebräischen Schriften, nicht die griechischen Schriften. Und auch die hebräischen Schriften habe er nicht detailliert untersucht; nur in den Passagen, die er in der NWÜ untersuchte, fand er bis jetzt keine tendenziöse Absicht.

Somit wurde seine Aussage, wie so oft in der WTG-Literatur, nicht korrekt wiedergegeben. Tatsächlich hat die WTG große Mühe, namhafte Experten zu finden, die die NWÜ positiv bewerten.

Gerne zitiert die WTG auch den Bibelgelehrten Alexander Thompson. Seine Bewertung müsste die WTG jedoch gemäß dem, was Splane zum Thema Genauigkeit von Quellen sagt, selbst ablehnen. Wie sagte Splane so schön?  „Wenn ein Experte zitiert wird, fragen wir uns, wie zuverlässig ist dieser Experte? Wofür steht er, und welcher Religionsorganisation gehört er an, welchen Ruf hat er“.

Demnach müsste die WTG diesen Gelehrten wegen Befangenheit zurückweisen, denn er gehört einer Religionsgemeinschaft an, die ähnliche Lehren wie die WTG vertritt. Außerdem ist er kein Spezialist der biblischen Ursprachen.

Um die Einfügung des Gottesnamens in die christlich griechischen Schriften zu rechtfertigen, führte die WTG Professor George Howard an.  Auf eine Anfrage räumte dieser jedoch ein, dass die WTG aus seinen Artikeln zu viel gemacht habe. Er unterstütze die Theorien der WTG ausdrücklich nicht.

Die WTG zitierte auch den Bibelgelehrten William Barclay, um ihre Übersetzung von Johannes 1:1 zu rechtfertigen. Aber auch dieser empörte sich auf eine Anfrage hin, dass die WTG ihn falsch zitiert habe. Experten der griechischen Sprache, sowohl Christen als auch Nichtchristen, lehnen die NWÜ rundweg ab und bezeichnen diese als tendenziös und ungenau. Bis zu seinem Tod gehörte Dr. Julius Mantey zu den weltweit führenden Griechisch-Experten.

Der von der WTG zitierte Prof. Mantey klagte jedoch gegen die WTG, seine Äußerungen wären aus dem Zusammenhang gerissen worden. Darüber war Prof. Mantey so entrüstet, dass er der WTG verbat, ihn weiter zu zitieren. Die Wachtturmgesellschaft implizierte, dass er die Neue-Welt-Übersetzung unterstützt. Doch Dr. Mantey widersprach dem.

Er sagte: “Ich habe noch niemals eine Übersetzung gefunden, die sich (stellenweise) so weit von dem, was die Schriften wirklich lehren, entfernt, als diese von JZ herausgegebene Bibel. Sie ist weit entfernt von dem, was sich im ursprünglichen Hebräisch und Griechisch findet.

Außerdem verlange ich von Ihnen (der WTG) eine sofortige und öffentliche Entschuldigung in Ihrer Zeitschrift „Der Wachtturm“, weil meine Worte für das Fehlen des Artikels vor THEOS in Johannes 1,1 nicht relevant waren. ….. Wenn Sie meinen Forderungen nicht nachkommen, werden Sie die Folgen zu tragen haben.“

https://www.meinbezirk.at/hollabrunn/lokales/was-sagen-anerkannte-sprachwissenschaftler-ueber-die-genauigkeit-der-neuen-welt-uebersetzung-zeugen-jehovas-bibel-d1054764.html

In vielen Teilen hat die Wachtturmgesellschaft in Ihrer Übersetzung vorsätzlich eine Anzahl an gut bekannten griechisch Gelehrten falsch zitiert. Der von der WTG immer wieder gerne angeführte Prof. Jason BeDuhn’s ist einer der Wenigen, wenn nicht gar der Einzige, der die NWÜ lobt. Doch bewusst verschweigt die WTG, dass auch er in seinem Buch ” Transalations of the New Testament” aufs Schärfste dem Gebrauch des Namens “Jehova” im Neuen Testament widerspricht.

Noch einmal zurück zu dem, was David Splane zum Thema Genauigkeit von Quellen sagte: „Wenn in unseren Publikationen ein Experte zitiert wird, fragen wir uns, wofür steht er, und welcher Religionsorganisation gehört er an, welchen Ruf hat er“.

Wirklich? Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache.

Um zusätzliche Unterstützung für ihre Schriftveränderungen zu finden, hat die WTG sogar eine Bibelübersetzung von Johannes Greber, als Autorität in ihren Publikationen angeführt. Dass Johannes Greber tief im Okkultismus verstrickt war, spielte für sie keine Rolle, da er ähnliche Lehren vertrat wie die WTG.

Jeder kann über Johannes Greber Nachforschungen anstellen. Er war ein katholischer Priester aus Deutschland und fertigte seine Übersetzung unter spiritistischer Anleitung an.

Und die Wachtturmgesellschaft sagte: „Wir wussten das nicht.“  Im Jahr 1956 sagte die WTG in einem ihrer Wachttürme: „Haltet euch von Grebers Material fern, weil es von Dämonen inspiriert ist.“ Dennoch zitierten sie ihn 1962, weil er der Einzige war, der ihre Übersetzung von Johannes 1:1 stützte.

So viel zum Thema: „Wenn ein Experte zitiert wird, fragen wir uns, wie zuverlässig ist dieser Experte und wofür steht er.“ –  Wirklich?

Das Jahr 607

Das Jahr 607 v. u. Z. ist in der Lehre der Zeugen Jehovas eine Konstante. Sobald sich die WTG von dieser Jahreszahl lösen würde, müsste sie ebenfalls das Jahr 1914 aufgeben, was ihr z. Z. noch als unmöglich erscheint. Zunächst möchte ich darlegen, wie widersprüchlich die Argumentation der WTG ist, wenn es darum geht, das Jahr 607 v. u. Z. zu verteidigen.

Im Jahr 607 v. u. Z. soll laut der Wachtturm-Gesellschaft die Zerstörung Jerusalems stattgefunden haben. Im Jahr 537 v. u. Z. – also 70 Jahre später – sollen die Juden aus der Gefangenschaft in Babylon nach Jerusalem zurückgekehrt sein. Die historischen Aufzeichnungen belegen allerdings eindeutig, dass Jerusalems im Jahr 587 v. Chr. zerstört wurde – 20 Jahre später. Die WTG macht daraus auch keinen Hehl. Im Wachtturm vom 1.11.2011 hieß es: „Gegenwärtig sind Historiker allgemein der Ansicht, Jerusalem sei 587 v. u. Z. zerstört worden“.

Wann wurde Jerusalem in alter Zeit zerstört?

Doch ist den meisten Zeugen Jehovas nicht bekannt, wie eindeutig die Befunde auf das spätere Jahr (537) hinweisen, und wie unhaltbar daher das von der Wachtturm-Gesellschaft vertretene Datum 607 v.u.Z. ist.

Von den wissenschaftlichen Beweisen und Gegenargumenten handelt das Buch von Carl Olof Jonsson: „Die Zeiten der Nationen näher betrachtet“, einem ehemaligen Zeugen Jehovas, der seine Forschungen der leitenden Körperschaft unterbreitet hat. Er wurde aber abgewiesen und daraufhin ausgeschlossen.

Darüber hinaus zeigt es, dass das korrekte Datum der Zerstörung Jerusalems durchaus nicht in Widerspruch mit den Aussagen der Bibel steht.

Nach den Worten Splanes überprüft ein sogenanntes „Rechercheteam“ alle Quellen und Fakten. Es scheint dieses „Rechercheteam“ überprüft lediglich, in wie weit lassen sich Fakten und Zitate für die Ziele der WTG missbrauchen.

 

Mag ich nicht (46)

138 Kommentare zu “Die WTG – ihr Umgang mit Zitaten und Quellenangaben.

  1. O.W.Schön@JW.Org-Macher

    Liebe JW.Org-Macher,

    Euer Umgang mit Wahrheit und mit wahrheitsgemäßen Zitaten ist äußerst flexibel, sehr beliebig und absolut zweckdienlich. Euer Wahrheitsverständnis dient einzig und allein der Selbstverherrlichung und der Selbstbeweihräucherung und daher erscheint es mir sowohl legitim als auch statthaft zu sein, Euch eine Kostprobe Eurer Selbst zu geben.

    Klappe, die Erste:

    "Ich musste neulich einmal raus

    ich hatte nichts rechtes mehr zu Essen zuhaus

    ich brauchte noch etwas Leinsamen und Butter

    da traf ich im Laden Martin Luther

    was auch nicht weiter verwunderlich war

    da ich in einem Reformhaus war (Otto Walkes)

    Klappe, die Zweite:

    Ich musste neulich einmal raus

    ich hatte nichts Originelles mehr zuhaus

    ich brauchte noch etwas Spaßiges und Freudiges oohh wie nett

    da traf ich auf der Strasse Stephen Lett

    was auch nicht weiter verwunderlich war

    da ich auf dem Weg zur Lach- und Schießgesellschaft war

    Klappe, die Dritte:

    Ich musste neulich einmal raus

    ich hatte nichts  Überlappendes mehr zuhaus

    ich brauchte noch etwas Brotaufstrich und Creme

    da traf ich im Foyer der Caritas den David Splane

    was auch nicht weiter verwunderlich war

    da ich in einem Mehrgenerationenhaus war

    Klappe, die Vierte:

    Ich musste neulich einmal raus

    ich hatte keine aufgeplatzten Würstel mehr zuhaus

    ich brauchte noch Grillfleisch und Rippen

    da traf ich auf dem Hof Anthony Morris den Dritten

    was auch nicht weiter verwunderlich war

    da der Hof ein Schlachthof war

     

    Liebe JW.Org-Macher, vielleicht habt auch Ihr kreative Ideen, wie man die Wahrheit poetisch auch weiterhin noch verdrehen kann? Ich freue mich auf Eure Posts!

    O.W.S.

     

     

     

  2. Aesculap

    Hallo Kopfüber...,

    Standpunkte und Lehren der führerschaft der ZJ sind nicht Konsistent, sprich veränderlich. Ihre Selbstbehauptung ein reine zuverlässige Organisation zu sein entspricht nicht der Wahrheit, und (wie ein betrunkene) schwanken mit ihre Lehren und Behauptungen hin und her und wollen ihre eigene Fehlern und als falsch erwiesene Ansichten nicht zugeben und manchmal nicht ändern.

    Damit hat  DIE FÜHRUNG und manche ihre Mitglieder sehr so manche Merkmale von ein Narzisst welche sichselbst auch nur schön sehen möchte. Sie halten mit ihre negative unerlaubte Mind Kontroll Methodik und Propaganda viele ihre Mitglieder in Gefangenschaft, aber ich kenne keine (christliche Denomination welche frei von Unkraut und damit ernsthafte Irrtümer ihre Mitgliedern „vergiftet“ mit manchmal weitreichende ernsthafte schädliche Wirkungen.

    wahrheitsliebende Menschen fängt man mit Wahrheiten und Wahrheit und fädelt wie manches Unkraut subtile dar halbwahrheiten ein, oder sogenannte Fakten was keine Wirkliche Fakten sind.

    Bis der Ernte anfängt wobei erst das vergiftende Unkraut eingesammelt werden wird hat jeder (Christliche) Religion mal mehr mal weniger falsche Lehren, Ansichten und Überzeugungen.  Deswegen hat jeder Individium die persönliche Verantwortung zu überprüfen (wie die Beröer) ob das was als Wahrheit behauptet wird auch wirklich (die ganze) Wahrheit ist im richtigen Kontext.

    dar sollte man auch seriös und aufrichtig um beten das Unterscheidungsvermögen zu entwickeln.

    Nicht nur in religiöser Hinsicht werden wir manchmal irregeführt, sondern in fast alle Bereiche des Lebens haben wir oft mit Betrug, Korruption und Irreführung zu tun.

    Das der WTG ihre Selbstbehauptung ein reine Organisation meint zu sein stimmt nicht. Macht sich auch Schuldig an was sie andere Religionen und Denominationen vorwirft und betrachtet diejenige welche das in es Licht Oder an es Licht bringt als Abtrünnige und schmeißt diese „Rebellen“ aus Ihre Synagoge. Darin handeln sie nicht anders als der Bösartig Weingärtner in Gottes Weingarten welche Jahuscha (Jesus) in sein Gleichnis deutlich macht.

    Der Website welche wir angefangen haben (die vierte Wache) hat ähnliche Ziele und Zweck wie hier Brüder Info. Aufdecken von Irrtümer und das was im verborgene geschieht und das Tageslicht nicht verträgt. Und dabei sieht man das gleiche reaktionsmuster als in die Tage Jahuscha und der Profeten. Diese wurden meistens nichtgeliebt durch diese Führern und am liebsten umgebracht. Wenn dies nicht umsetzbar ist dann doch wenigstens Exkommuniziert und bekommt man der Aufkleber Abtrunnnige.

    In diesen Sinne waren Jahuscha, Stefanus, und viele mehr auch als Abtrünnige bewertet.

    Pas nur auf wenn man anderen (schwer) kritisiert das sie falsche Lehren verbreiten das du dan selber überprüfen solltest das dein eigene Lehren richtig und wahr sind. Dies gut (biblisch) und mit echte und nicht nur behauptete Fakten begründen könntest.

    Wenn man nur einmal nicht die Wahrheit spricht (lügt), wie sollte man uns (blind) vertrauen das wir ein nächstes mal die Wahrheit sprechen.....❓

    wir können alle mal daneben sein...., auch mit die beste Absichten (so wie Saulus später Paulus). Aber wenn man einmal deutlich wird das wir daneben waren, und dann trotzdem daran festhalten dann macht man sich zum Lügner. Und grad das passiert bei der Führung der WTG‼️ Und viele ihre Nachfolger blicken darin leider noch nicht durch. Manche wachen langsam auf, und manche bleiben diese Organisation Loyal in der Behauptung und glauben das dies die Arche Noah ähnlich ist...., nicht wissende das dies mehr die Titanic ähnelt. Hochmut und (falsche) Einbildung kommt für der Sturz.

    Trotzdem ist nicht alles was gelernt wird falsch. Und trotzdem sind andere (christliche) Denominationen richtig im alles, und haben AUCH ihre Irrtümer (2 Tim4:3,4).

    siehe Mt 10:26,27 und Joh 16:1-4.

    MvG Aesculap (Die vierte Wache)

  3. RoKo24

    Liebe Geschwister,

    Ich habe diese Woche aus persönlichen Umständen mit wenig Zeitreserven die Thematik und Diskussion zum Blut nur halb mitbekommen und wundere mich über manche Kommentare.

    Ich habe Euch aus der Serie >Chicago Med< Staffel 1, Folge 17 „Entzugserscheinungen“ einen kurzen Film zusammengeschnitten, der im August 2017 im TV lief. Ich hatte das schon so lange vor… Nun endlich fertig! Diese Szenen sollten einmal alle Zeugen Jehovas sehen. Eine exzellente Verfilmung von Gewissenskomplikationen Patient und Arzt beim Thema >Kein Blut<. Ich musste Vimeo verwenden, youtube hat das Material gesperrt. https://vimeo.com/246015088

    LG RoKo

    1. pit an RoKo

      Lieber RoKo,

      du wirfst die richtigen Fragen schon auf und ich möchte da nur noch die Begebenheit zum Sabbat zufügen: Wer wird am Sabbat das Leben eines Rindes nicht retten, das in den Brunnen gefallen ist?

      Das Leben ist wichtiger als alle Gebote.

      Und da sind die Texte, die die Blutfrage und deren Sinnhaftigkeit und die möglichen Mißinterpretationen noch nicht behandelt. Die Wahrheit ist relativ, sprich Diamanten haben viele Facetten.

      Wer hat schon ein komplexes Verständnis?

      Friede pit

       

    2. Kopfüber

      Hallo RoKo24,

      vielen herzlichen Dank für die Einstellung dieses Videos.

      Ich hoffe, dass viele es sehen!

      Theoretische Debatten pseudoreligiöser Theoretiker sind eben das eine, die lebensbedrohliche Situation und die Verantwortung IN DER Situation das andere.

      Die skrupellose Dreistigkeit der Jehovas Zeugen hierzu ÜBERHAUPT Stellung zu nehmen und den Mund aufzutun ist eine derart schmutzige Schamlosigkeit, dass sie allein deswegen ihre VOLLSTÄNDIGE Verwerflichkeit sich ausgewiesen haben.

      Sie haben sich ihr Urteil selbst gesprochen!

      Das sollte nun wirklich jeder erkennen können!

    3. RoKo24

      Zur "schmutzigen Schamlosigkeit" möchte ich etwas mehr schreiben:

      Wir wissen, das israelitische Volk in alter Zeit war von Gott auserwählt. Sie standen unter seinem Schutz und pflegten die wahre Religion. Sie bauten den ersten Tempel und den zweiten Tempel der wahren Anbetung. Sie hatten für die Anbetung Priester und Hohepriester. Schriftgelehrte. Viele entpuppten sich als falsche Lehrer (obwohl sie die Inhalte der Gesetze wussten) und die Bibel nannte sie Pharisäer.

      Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Pharis%C3%A4er
      Laut dem Neuen Testament betonte die Pharisäerschaft die Einhaltung von Reinheitsgeboten über, während Jesus der Gottes- und Nächstenliebe Vorrang gab. Er übte zum Teil harte Kritik daran, dass sich die Pharisäer, die sich auch als eine gesellschaftlich-religiöse Elite verstanden, zwar den genauen Wortlaut des Gesetzes erfüllten und auf dessen strenge Einhaltung sahen, aber den Sinn hinter den Gesetzen nicht beachteten: „Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ (Mt 5,20 EU) Aufgrund dieser den Pharisäern zugeschriebenen Heuchelei nahm das Wort Pharisäer im deutschen Sprachgebrauch eine Bedeutung als Schimpfwort an.

      Wie gleichen sich doch die Zeiten damals mit der heutigen Epoche. Die ZJ sagen aus, ihre Glaubensgemeinschaft stünde unter Gottes Schutz, aber viele Hirten benehmen sich wie die Axt im Wald. Menschen zu gefallen, in der Versammlung vor den Brüdern gut da zu stehen, das ist das Wichtigste eines treuen loyalen Verkündigers. Mein Ziel war das nicht und somit erschuf ich mir so manche Probleme. Ich könnte Bücher darüber schreiben...

      Als ZJ bin ich auch wie Gerds Nachbar in diesem Beruf tätig gewesen. Zu Land und Luft. Einige Älteste tolerierten meinen Job, andere kritisierten mich laut. Ich erhielt Anfeindungen dafür, dass ich meine Nächstenliebe gar als Beruf ausführte. "Ein wahrer Christ tut so etwas nicht!"– wollte man mich ins benehmen zwingen. Vielleicht war diesem Bruder noch der Wortlaut aus dem Buch "Frieden und Sicherheit" (bei anderen Themen oft erwähnt) im Sinn, mich als Mitarbeiter einer nichtsnutzigen weltlichen Hilfsorganisation zu diskreditieren. Das perlte an mir ab.

      Zu Zeiten meiner Nachtdienste erkundigte ich mich und besuchte ein damalige Buchstudium mit Ruheständlern/Rentner, das am Vormittag statt fand und sie freuten sich einen jungen Verkündiger ab und zu dabei zu haben. Das stieß einem Ältesten alsbald auf - ich gefährde mit meinen wilden Methoden die Ordnung und ihre Zuweisung in mein Buchstudium solle ich einhalten! Sie sagen jedoch nicht, ihnen stößt das auf, sondern die Versammlung nimmt Anstoß! Ein anderer Verkündiger arbeitete in einem Beruf, wo er Bereitschaftsdienst hatte und mit einem Pieper zur Arbeit gerufen wurde. Manchmal ging in der Versammlung dann sein Pieper los. Viele tolerierten das, andere warfen ihm die schärfsten Blicke zu. Völlig daneben, sture, irre und verbohrte Anwandlungen wie es einst die Pharisäer ebenso taten. Ausleben von Liebe (wie im anderen Thema mit Suizid benannt) – weit weg. Regeln, Anweisungen, Befehlsketten. Lieblos, eiskalt und total abgefahren… Verkündiger die daran schwer leiden kann ich sehr gut verstehen und nachfühlen. Ihr könnt sehr gern mit mir Kontakt aufnehmen! Roko24 beim Emailanbieter web.de

      In meiner klinischen Ausbildung kam ich mit Blutkonserven in Berührung, im Job später nie. Der Kontakt mit Blut war mir immer ehrfürchtig, aber nie ekelerregend. Mein Glaube half mir zudem sehr schwere psychologische Szenarien wegzustecken. Ebenso bei Hausnotfällen waren wir geschult, wie man im Haushalt Kindesmissbrauch erkennen kann, um sodann die Fachleute zu informieren. Das Älteste der ZJ dies „innerbetrieblich“ selbst recherchierten um sich auf diesen sehr speziellem Gebiet als Seelsorger zu versuchen (Sarkasmus: jemand, der mich wegen meines Jobs diskreditierte! scheint mir dafür „sehr“ geeignet) und dann auf Anweisung aus der Org sogar die Recherchen der Vernichtung übergaben, erzürnt mich heute immer noch. Was ist das für ein Verein? Ich nehme hierbei alle die Ältesten in Schutz, die starke Gewissensbisse hatten und dies heute sehr bedauern, diese gibt es auch! - Fühlt Euch von mir nicht angesprochen!

      Das Regelwerk der Bibel an die störrischen Juden war den damaligen Umständen geschuldet. Insoweit gab es religiöse Anweisungen für religiöse Dinge, insbesondere für Schlachtopfer. Jesus dann als unser großer Lehrer räumte mit vielen Bräuchen kräftig auf. Er zeigte, dass die Liebe über alles steht und das Regelwerk untergeordnet. Eben auch das Tier am Sabbat aus der Grube zu befreien keine Arbeit, sondern Liebe ist. Er äußerte sich so: "Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen!" Jesus mit seiner Einstellung (die Frau mit Blutfluss, die Frau die beim Ehebruch geschnappt wurde und viele Begebenheiten mehr) zeigt uns auf, wie der himmlische Vater denkt. Das Vergeben der Schuld. Das Vergeben ist Inhalt des Mustergebets! Das verstehen viele ZJ leider immer noch nicht und verfallen in egoistisches Gedankengut, peinlich alle Anweisungen von der WTG kommend umzusetzen, um das eigene ewige Leben nicht zu gefährden. Das eigene Denken und Ausbilden von Mitgefühl, Zuneigung und Liebe haben sie nicht gelernt und handeln wie ein Befehlsempfänger stur nach Vorgaben. Ich hatte einmal erwähnt, wie Mat 7:21 in Spanisch geschrieben ist und was das Wort im Wortstamm „volunta__“ auf sich hat. Im Vers 21 wird es mit "Wille" übersetzt. In ihrer Sprache hat allerdings dieser Wortstamm ebenso die Bedeutung von: Hilfsbereitschaft, Zuneigung, Bereitwilligkeit, Liebenswürdigkeit, Liebevoll, Wärme, Wohlwollen, Zuwendung, Anteilnahme, Aufgeschlossenheit, Gutmütigkeit, Herzensgüte, Entgegenkommen, Herzlichkeit, Innigkeit, Freundlichkeit, Sanftmut, Langmut, Nachsicht, Geduld, Gnade... und wird jeweils so übersetzt, wie es vom Sinn im Satz am nächsten kommt. Die Spanier machen das automatisch im Kopf. Dieser Passus fehlt in Deutsch und Englisch in der Übersetzung und wird lediglich mit „Wille“ übersetzt. Es bedeutet tiefgründig aber viel viel mehr. Vielleicht können unsere in Spanien lebende Mitleser das bestätigen.

      Fakt ist, die Medizin und Notfallmedizin hat die letzten 100 Jahre enorme Fortschritte gemacht. Es ist nicht nur eine Wissenschaft. Allein die vielen medizinischen Fachrichtungen und Spezialisierungen nehmen zu und es bedarf Fachleute mit viel Wissen. Ich erhielt selbst viel anatomischen Grundlagenunterricht und mein Oberstudienrat sagte vorn an der Tafel: "Wie das im Körper funktioniert – das ist ein Wunder!" Also man weiß, wie es funktioniert, manchmal auch warum. Aber die Grundlagen, dass eben Gott den Lebewesen den Odem des Lebens einblies, dies erkennt man nur, wenn man Glauben hat. Diesen Respekt zum Schöpfer hat nur ein Gläubiger, ein atheistischer Mediziner kennt das so nicht. Ich sagte einmal einem Doc, uns trennt im Verständnis nur der Glaube. Ich glaube an den Schöpfungsbericht, sie glauben an die Evolutionstheorie. Beides stellt ein Glaube dar. Damit fand ich dann auch seine Akzeptanz.

      Fakt ist. Die LK der Zeugen Jehovas lehnt für den einzelnen Verkündiger keine Organtransplantation ab. Diese sind den individuellen Gewissen eines Verkündigers freigegeben.

      https://www.jehovaszeugen.de/Wie-wir-ueber-medizinische-Behandlu.76.0.html
      Transfusionsalternativen

      Da die Bibel keine eindeutigen Aussagen zur Verwendung von Blutfraktionen oder der sofortigen Reinfusion von patienteneigenem Blut bei einer Operation (Blutrückgewinnung) macht, entscheidet jeder selbst, inwieweit er sich damit einverstanden erklärt. [gemeint ist bestimmt die Verwendung eines Cell-Savers] Wir akzeptieren sichere Behandlungsalternativen ohne Blut, die von immer mehr Medizinern anerkannt werden. …

      Organtransplantationen
      Organtransplantationen oder Organspenden liegen in der Entscheidung des Einzelnen.

      Impfungen
      Wir haben nichts gegen Impfungen im Allgemeinen. Einige Impfstoffe enthalten Blutfraktionen. Der Einzelne entscheidet, ob er sie akzeptiert.

      Genau diese Umstände kritisiert der Arzt im Video. ZJ akzeptieren die einzelnen Bestandteile im Blut, aber Blut selbst nicht. Das irritiert ihn.

      Wie einmal viele andere medizinische Praktiken Ablehnung fanden, wurden nach und nach bestimmte Dinge von der LK „frei gegeben“ so wie einst das strikte Gebot gegen einen Zivildienst und dann 1996 seine weltweite Freigabe, aber die jeweiligen Gesetze der Länder zu beachten sind.

      Dennoch, ein ZJ nimmt an, ein anderer lehnt ab. Diese Gewissensentscheidung obliegt jedem selbst! Gut wenn man hervorragend informiert ist und diese Dinge auch tatsächlich verstanden hat, anstatt irgendwelche Vorgaben von der LK nachzuplappern. Ich kenne den einen oder anderen Verkündiger in der Versammlung, der das gut kann. Darauf kommt es nicht an. Es kommt vielmehr darauf an, dass man Jesu als Loskaufsopfer und Grundlage für alles andere annimmt. Sodann ergibt sich viel neues Verständnis. Auch, dass die LK vieles verdreht und entstellt darlegt. Das geht los, ob Jesus ein Engel ist und endet damit, wer überlebt und wann das passiert. Dies obliegt nicht uns! Fertig.

      Medizinisch gesehen handelt es sich beim Blut sogar um ein Organ. Def. Organ: (von altgriechisch ὄργανον órganon, deutsch ‚Werkzeug, Sinneswerkzeug‘) ist ein spezialisierter Körperteil aus unterschiedlichen Zellen und Geweben. Ein Organ ist eine abgegrenzte Funktionseinheit in einem vielzelligen Lebewesen. Ein Organ geht auf eine eigene Organanlage zurück und durchläuft eine spezifische Organogenese. Das Zusammenspiel der Organe realisiert den Organismus. Organe sind funktional durch Organsysteme direkt miteinander verbunden.

      Das Blut und seine Aufgaben:
      1.    Der Körper des Menschen wird über das Blut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Gleichzeitig führt Blut Abfallprodukte und Kohlendioxyd ab, damit die Lunge diese ausatmen kann.
      2.    Blut sorgt durch den Transport von Hormonen und Botenstoffen für die Verteilung wichtiger Informationen im Körper (zum Beispiel: Blutzuckerspiegel zu niedrig - Essensdrang).
      3.    Spezialisierte Zellen im Blut sorgen für die Abwehr von Krankheitserregern und speichern sogar diese innerkörperlichen Vorgänge für den Fall einer erneuten Krankheit - erworbene Immunität.
      4.    Spezielle Zellen und Eiweiße im Blut sorgen für die Blutstillung bei Wunden.
      5.    Wärme wird über das Blut gleichmäßig im Körper verteilt.

      Da Blut eine Flüssigkeit ist und kein greifbares Organ, ist das Verständnis schwer. Genaugenommen ist es das aber. Ein Organ. So wie auch unsere Körperoberfläche die Haut ebenso ein Organ ist.

      https://www.gutefrage.net/frage/warum-ist-das-blut-ein-organ

      Eine Blutübertragung wäre für medizinische Zwecke somit streng genommen eine Organtransplantation mit vielen Dingen die dabei zu beachten sind und natürlich selbst viele Risiken aufweisen. Das ist so. Besser ohne Blut. Das kann ich so bestätigen. Allerdings, in meinem Job (wie mir oft vorgeworfen wurde) hatte ich nie mit der Gabe von Blut zu tun. Klinisch, ja. Dort gibt es das. In der Ausbildung hatte ich auch Blutkonservenbeutel in den Händen. Aufgewärmt, angenehm warm und wie ich schon schrieb, mir ehrfurchterregend, aber nicht fürchterlich.

      Ja, Blut ist individuell, nämlich A, B, AB und 0 sowie Rhesusfaktor positiv und negativ.

      Wie Matthäus schon schrieb, er war einmal Verfechter der Blutdoktrin und hat nun neue Erkenntnisse. Ich ebenfalls. Die Frage, ob jemand ohne Annahme einer Bluttransfusion verstirbt oder mit dieser/ oder besser ohne einen Notfall überleben könnte, diese Frage kann niemand beantworten. Man hat es zumindest versucht…

      Zudem sagen einige Fachleute (nicht ich) dass frisch übertragene Fremdblut sowieso nicht am dringend notwendigen Sauerstofftransport teilnimmt, sondern etwaige Stunden (gar Tage) benötigt um sich dem neuen Körper anzupassen. Der Erythrozytenindex ist zwar nach Blutgabe messbar mehr, nimmt aber nicht die Aufgaben war, so Inhalt dieser Studien. Inwieweit sich damit gar ein SpO² verbessert, also die Sauerstoffsättigung aller Erythrozyten kann ich nicht aussagen. Ein Test, oder Lesestoff fehlt mir. Infolge dieser vielen med. Erkenntnisse kommt es auch mehr und mehr zu einem Umdenken in der Medizin. Daran sind nicht die ZJ schuld, man klopft ich zu gern selbst auf die Schulter. Wahr ist, dass Patienten, die Blut ablehnen, sodann als „Versuchskaninchen“ herhalten, geht das gut oder nicht? Und manchmal ist es tatsächlich gut ausgegangen. Infolge der Wahrscheinlichkeitsrechnung, dass dann in der Wunde des Patienten ebenso das verabreichte Fremdblut austritt und dafür dann vergleichweise weniger Eigenblut, dieses im Körper verbleibt und nur diese Erythrozyten des ursprünglichen Eigenbluts das Leben (wenn die Situation grenzwertig ist) erhalten, kann letztlich auch der Grund für ein Überleben sein. In der Fachsprache also "Volumen". Somit kann man schon sagen, dass Blutersatzmittel (Volumenersatzmittel) diesen Zweck ebenso erfüllen. Aber eins wird es nie, Oxygenierung in der Lunge (Wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstoffs%C3%A4ttigung) , Sauerstoffstransport in die Zellen für die Zellatmung (auch innere Atmung genannt), sowie CO² Abtransport übernehmen. Das macht nur Blut. Beide Varianten sind letztlich eine Glaubensfrage. Der eine glaubt, dass ihn eine Bluttransfusion möglicherweise rettet, der andere glaubt es sei anders herum.

      Wie ist dann die Anweisungen der LK an die Ältesten zu interpretieren?

      Das Ältestenbuch "Hütet die Herde Gottes" schreibt, Seite 110-112, Kapitel neun
      Verlassen der Gemeinschaft

      Jemand lässt sich bereitwillig Blut transfundieren und bereut nicht. Willigte jemand in eine Bluttransfusion ein, weil er eventuell unter großem Druck stand, ermittelt das Komitee den Tatbestand und versucht herauszufinden, wie der Betreffende eingestellt ist. Ist er reuig, hilft ihm das Komitee im Sinne von Galater 6:1 und Judas 22, 23. Da er in geistiger Hinsicht schwach ist, eignet er sich für eine gewisse Zeit nicht mehr für spezielle Vorrechte und vielleicht ist es sogar notwendig, ihm bestimmte grundlegende Vorrechte zu entziehen. Die Umstände könnten es erfordern, dass das Komitee Folgendes bekannt machen lässt: „Die Ältesten haben sich mit einer Angelegenheit befasst, die mit Bruder [Schwester] … zu tun hat. Älteste sind dabei, Hilfe zu leisten.“ Stellt das Komitee jedoch fest, dass der Betreffende reuelos ist, lässt es bekannt geben, dass er die Gemeinschaft verlassen hat.

      Von Gewissensentscheidung des einzelnen Verkündigers sodann keine Spur. Es handelt sich um ein kolosales Vergehen gegen die Lehre, Anweisung und Indoktrin, somit eine Befehlsverweigerung, Ächtung und Ausschluss, Hochverrat mit Todesstrafe! Würde man als ZJ einem Rechtskomitee vortragen, dass man nach vielen Recherchen annahm, medizinische Blutübertragung (kein Essen von Blut!) eine Organtransplantation sei, gilt man als unbelehrbar und reuelos. Wie ein solches Gespräch abläuft kann man hier hören wo ein Bruder eine andere Ansicht zur Taufe hatte...: https://www.youtube.com/watch?v=acNsbSpTU58

      Die Taufe hier im Fall wird hergenommen, nicht als persönliche Annahme Jesu als König und als Bitte um ein reins Gewissen für Gott, sondern einzig als "Beitrittserklärung in eine Glaubensgemeinschaft"... Irre! Denkeweise der ZJ! Weltweit!

      Wenn der Herr vergibt und in alter Zeit Gläubigen in etwaigen Ausnahmesituationen bereits vergab, es wurde ja für uns aufgezeichnet, sein irdisches Volk heute aber nicht, ist das so eine Sache. Damit muss man sich wirklich fragen, ist der Sklave größer als sein Herr?

      LG RoKo

  4. Aesculap

    Hallo Kopfüber und Markus.

    Danke schön für eure Feedback auf mein Beitrag über das Thema Blut.

    Ich bekomme gern feedback welche Hände und Füße hat und bin gespannt nach Argumente worin zum Ausdruck kommt das ich in sehensweise und Stellungnahme daneben bin.

    kopfüber wenn ich dein Feedback lese hat dies der Anschein das mir wirklich die Ohren gewaschen  werden und dein Argumente hören sich sehr beindrückend an.

    Aber es sind grad dein Argumente über wissenschaftliche Ergebnisse wo in der Link (mit Dokumentarfilm) welche ich in meine Beitrag mitgeschickt habe, worin durch medizinische Forschung wissenschaftliche Ergebnisse und Fakten zum Vorschein kommen welche beweisen das Blut nicht das Lebensrettende Mittel ist wie viele glaubhaft gemacht wird.

    Bei mir entsteht dadurch der Starke Eindruck das Ihr beide diese Medizinische Fakten  über das Thema Blut auf erwähnte link(s) nicht angeschaut habt.

    Ich möchte gern mit euch auf faire weiße argumentieren wenn ihr meine gut fundierte Begründungen  zur Kenntnis genommen habt.

    Was du Kopfüber beschreibst über der Harmonie und streben von Medizinische und wissenschaftliche Welt ist ein Illusion und wünschdenken. Ich habe selber in diesen Bereich gearbeitet und weiß das Theorie und Praxis weit aus einander liegen. Das viel glauben gehaftet wird auf Standard Annahmen, welche lang nicht immer hinterfragt und untersucht worden sind.

    Das zeigen auch die wissenschaftliche Ergebnisse in den  videos welche in der Link zu sehen sind.

    Auch in Notfälle mit schweren Blutverlust ist oftmals ein Besseres Alternative ohne transfusion möglich, besonders wenn (Not) Ärzte in Blutfreie Chirurgie und Behandlung geschult sind.

    Geld, und die macht von das Kapital sind oft ein Starke Bremse für positive Entwicklungen.

    Ich kann meine Stellung  gut begründen das viel mehr Menschen (schwere) Schaden erleiden oder frühzeitig sterben durch der schädliche direkte und indirekte Nebenwirkungen von Bluttransfusion als „lebensrettendes“ Hilfsmittel bei medizinische behandelungen.

    Medizinische behandelungen welche auch ohne fremdblut ausgeführt hätten können (auch in Notfälle!)❗️

    Ich möchte gern Feedback aber erst dann wenn ihr mein Beitrag gut gelesen habt mit der Links welche viele wissenschaftliche Fakten zeigt welche das heutige Bild von der nützen von Bluttransfusion völlig auf dem Kopf stellt.

    und Ja..., das Leben endet meistens Tötlich, und manchmal frühzeitig❗️

    Das können auch die beste  Ärzte manchmal nichts ändern. Aber auch in der medizinische Welt zirkulieren Irrtümer un haben manche Scheuklappen auf.

    Auch dar sind viele welche im Trott der Gewohnheiten hängen bleiben und neue Entwicklungen und Fakten von vorn herein ablehnen. Lieber in der komfortzone der Alltagstrott hängen bleiben statt sich um zu schulen zum Vorteil von der Patienten

    das kommt auch in der Doku zum Ausdruck. Außerdem hängt ein sehr luckrative Industrie und Geschäft an der Handel und Zubereitung von Blutkonserven. Darin wurde auch durch der WTG mal berechtigt auf hingewiesen (Blut ist Handel‼️).

    und diese Lobby fördern natürlich diese neue Kenntnisse und Ergebnisse nicht wirklich.

    Nochmals schicke ich 2 höchst wissenswerte Links mit wovon ich hoffe das dies eure vorgefasste (Standard) Meinung über Bluttransfusion etwas Nuancen verleiht und ändert auf grund von Fakten und wissenschaftliche Ergebnisse.

    abgesehen von das Göttliche Gebot, welche nur bestätigt das Gott uns nichts gutes vorenthalten möcht📖 ❗️ 🤔

    wer führ wem irre...❓
    http://www.die-vierte-wache.eu/DE/1-bluttransfusion-lebensrettend.html

     
    http://www.die-vierte-wache.eu/DE/1-boeses-blut-transfusionsrisiken.html
    MvG Aesculap

     

     

    1. Kopfüber

      Hallo Aesculap,

      ich befürworte und unterstütze blutfrei Behandlungsmethoden. Wie fast alle Ärzte auch. Die allermeisten Ärzte wären vermutlich sogar froh darüber, wenn ihr Berufsstand morgen überflüssig wäre. Noch ist das aber nicht so.

      „....nach Argumente worin zum Ausdruck kommt das ich .... daneben bin.“

      Genau daran beteilige ich mich nicht!

      Schlimm genug, dass Jehovas Zeugen die dreiste Stirn haben!

      Und darüber hinaus noch skrupellos anderen Vorgaben zu machen.

      Meine Kommentare haben nicht das Ziel verfolgt, eine bestimmte Behandlungsmethode als gut oder schlecht zu bewerten, sondern zu betonen, dass der Bibel -entgegen der Zeugen Jehovas Behauptung- KEIN Bluttransfusionsverbot zu entnehmen ist. Nicht mehr. Nicht weniger.

       

    2. Markus

      Hallo Asculap

      Ich möchte nicht abstreiten das Bluttransfussionen  auch grosse Risiken haben.

      Das Problem das aber da ist und auch nicht verleugnet werden kann,ist halt die Tatsache das es noch nichts anderes gibt um bei schwerstverletzungen usw .zb der Verlust von Blut auszugleichen,mwie ich schon schrieb man kann durch Kochsalzlösungen oder Blutfragmente oder Blut expanderstoffe eine gewissen Ausgleich herbeiführen,man kann aber noch kein Blut durch irgend einen anderen Stoff ersetzen,soweit ist unsere Wissenschaft noch nicht,selbst wenn sie soweit kommen sollte ist immer noch die Frage offen,da jeder Mensch individuelle Gene hat ob es möglich ist das solch ein Blut hergestellt werden kann was genau für diesen individuellen Patient gut tut.

      Ich hole mal weiter aus um das was ich schreibe zu verstehen.

      Meine Frau hatte vor Jahren eine schwere herzop,da eine Vorkammer nicht mehr richtig funktionierte,Sie wurde in Heidelberg operiert,bei diesen Ärzten die wirklich ausschließlich Spezialisten sind habe ich mich und auch meine Frau damals gerade wegen dieser OP gründlichjst informiert

      Die Ärzte haben da meine Frau ohne Bluttansfussion und zufuhr Operiert,da die Op doch einigermaßen ohne Komplikationen verlief.

      Uns wurde aber auch von vornherein gesagt,das wenn es zu Komplikationen kommen sollte eine Blutübertragung nötig ist,da gerade eine OP am offenenHerzen das Risiko berbirgt das was schieflaufen könnte.

      Wenn die Medizinische Wissenschafr wirklich mal soweit kommen sollte das man Blut künstlich mit all seinen Bestandteilen ,die im Blut enthalten sind herstellen kann wäre das ein Segen,das stimmt und da gebe ich Dir auch recht,aber noch ist das nicht der Fall und man ist teilweise gezwungen auf die Tranzfussionsmethode zu greifen.

      Gut auch Fremdblut kann vom Körper abgestossen werden,genau wie ein fremdes Organ das tranzplantiert wird,

      Aber da muss ich dazu sagen jeder Eingriff in den Menschlichen Körper ist ein Risiko,dafür muss man auch vor jeder OP oder vor jeder Behandlung  in der ein Eingriff in den Körper gemacht wird unterschreiben.

      Es gilt abzuwägen den Nutzen einer Behandlung und das Risiko einer Behandlung.

      Und das sind gewissensentscheidungen

      Dumm ist es in meinen Augen und auch zu dem Unverantwortlich ,wenn man durch eine Irrlehre zb der der Zeugen Jehovas sofort alles ablehnt ohne die Abwägung zu machen und sich nur auf den Glauben zu berufen.

      Außenstehende können sich da überhaupt kein Bild davon machen wie es in den Menschen ausschaut die es selbst betrifft

      Da muss ich dann sagen wer sich nicht helfen lassen will der braucht sich dann auch nicht zu wundern wenn er bleibende Schäden durch eine Krankheit oder Verletzung behält,die nicht behandelt wurde oder gar verstirbt

      TOTE Menschen HABEN KEINEN GLAUBEN MEHR

      Und die Frage bleibt auch weiter bestehen  In der Bibel wird ganz betont geschrieben ,DAS UNSER LEBEN DAS UNS GOTT ÜBER EINE  ZEUGUNG UND GEBURT GESCHENKT HAT HEILIG IST

      Da wirft sich dann die Frage auf was uns eine Religion vermitteln will ob das dann wirklich von Gott so gewollt wird und aktzeptiert wird,wenn man sein Leben wegen ein paar Wortfloskeln die irgend eine Leitende Körperschaft vorschreibt aufs Spiel setzt und verliert

      Daraus ergibt sich dann auch die Frage Man glaubt an eine Aufersteheungshoffnung,

      Die Frage ,daraus wenn man an eine Auferstehungshoffnung glaubt und sein jetzt heiliges Leben so aufs Spielsetzt und verliert

      KOMMT MAN DANN WIRKLICH WIEDER ZURÜCK

      DIESE FRAGE KANN NOCH NIEMAND BEANTWORTEN VON UNS MENSCHEN DENN AUS DEM TODENREICH IST BISHER NOCH NIEMAND ZURÜCKGEKOMMEN DER UNS DARÜBER AUSKUNFT GEBEN KÖNNTE

      Das zu meinen Ausführungen in Bezug auf Glaube und Gewissen zu Medezinischen Versorgungsmaßnahmen und Bluttransfussionen

  5. Aesculap

    Sind Bluttransfusionen wirklich lebensrettend ⁉️

    Das der LK nicht ehrlich ist in ihre Behauptungen und Überzeugungen und sich als Aufrichtige Führern behaupten kann immer wieder bewiesen werden das diese Eigenlob und Selbstbehauptung nicht stimmt.

    Überzeugungen mit scheinargumenten, halbe Wahrheiten und deutliche falsch Darstellungen werden nicht erkannt welche nicht hinterfragt und prüft, und damit werden viele Wahrheit Liebende Menschen welche sich diese Bruderschaft zugewandt haben Jahrenlange ihrregeführt und gefangen gehalten.

    Wahtheit Liebende Menschen fängt man mit Wahrheit. Ein Vogelfanger streut Futter hin für die Vögel 🐦 als Nahrung suchen. Sprich vieles ist wahr und gut was diese Führung der WTG, bringt, oder untermauert ihre Argumente mit angebliche Fakten welche bei Prüfung kein Fakten sind.

    so wahr ich ach Jahrzehnten „gefangen“ und zum Teil irregeführt. Ich definiere  diese  Führung als Wölfe 🐺 in Schafskleider, oder als der bösartige Weingärtner aus der  Gleichnis  der Weingärtner im Gottes Weingarten.

    Ich kenne übrigens kein andere Christliche denomination welche weniger befallen ist Unkraut inmitten der Weizen 🤔❗️

     

    Die Ärzte machen klar - das Kind wird die Nacht OHNE BLUT nicht überleben !Und genauso kam es, am nächsten morgen ist das Kind tot‼️ (Wörter aus der Beitrag von Mattheus).

    Damit wird behauptet und suggeriert das dieses Kind noch gelebt haben sollte wenn dies Bluttransfusionen bekommen hätte.....🤔 . Vielleicht hätte das Kind auch überlebt, aber möglich hatte das Kind so schwere Verletzungen ihre innere Organen gehabt das dies trotz Bluttransfusion auch nicht überlebt hatte, und würde diese Fall nicht so breit ausgemessen als fanatisches Beispiel erwähnt von Eltern welche an das biblische Gebot festgehalten haben.

    Das der Main Stream Medien, und dadurch der Meinung der Mehrheit der Menschen immer noch meinen das Bluttransfusion  ein Lebensrettend „Instrument“ und benutzbares erlaubtes Mittel ist, ist ein großer Irrtum.

    Dar sterben prozentual und verhältnismäßig viel mehr Menschen an der direkte und indirekt an Bluttransfusionen dan vielen bekannt ist. Auch erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität und Länge ist die meiste befürwörter von wo unter auch Ärzte nicht bekannt oder möchten dies halt nicht wahr haben.

    Dieses Thema berührt immer wieder stark und heftig die Emotionen, besonders wenn Kinder dabei im Spiel sind.

    Der dramatische Entwicklung welche in das Beispiel in New Seeland was Matthias erwähnt, hat nicht sosehr mit das Wohl oder nicht geben von ein Bluttransfusion zu tun, sondern das der WTG kein eigene Gewissensentscheidungen zusteht, und Brüder Exkommuniziert welche sich anders entscheiden.

    Ob jemand dieses Gebot sich zu enthalten von Blut gehorchen möchte oder nicht gehört ein persönliche Gewissensentscheidung zu sein.

    der einzige Aufgabe der Führung ist der Brüder und Schwestern so gut wie möglich zu informieren über und vorher hin zu weisen auf die (mögliche) Konsequenzen und umfassende Risiken welche mit Bluttransfusion verbunden sind und die meisten Mensen nicht mitgeteilt wird.

    entscheidet jemand mit dieses Wissen dieses Gebot nicht zu beachten ist das Sein Gewissensentscheidung. Was man sät erntet man❗️

    Siehe und betrachte die Zwei Artikel in unterstehende Links über dieses Thema.

    bluttransfüsionen sind tödlicher und schädlicher dann die meisten Menschen bekannt ist.unabhängig vom Geistlichen Aspekt woraus übrigens hervor geht das halten von Gottes Gebote nicht so schlecht und nachteilig ist wie behauptet und suggeriert wird‼️

    http://www.die-vierte-wache.eu/DE/1-bluttransfusion-lebensrettend.html 

    sie auch zweite Artikel auf diese Website und schau ob du dann immer noch so überzeugt bist von der Lebensrettende Wirkung von Bluttransfusionen wie durch der Mehrheit der Menschen immer noch geglaubt wird. 🤔

    MvG Aesculap

    1. Kopfüber

      Guten Tag Aesculap,

      die lebensrettende Wirkung von Bluttransfusionen in Zweifel zu ziehen, ist ein Frontalangriff  auf den seltweit anerkannten medizinischen  Standard.

      Dieser Standard, ist nicht dadurch entstanden, dass sich einige Leute zusammengesetzt hätten und gefragt, was denken wohl dazu.

      Er ist dadurch entstanden, dass Mediziner und forschende Mediziner,  in aller Welt, in Jahrzehnten Konfrontation mit lebensbedrohlichen Situationen bei Patienten festgestellt haben, dass mit dieser Maßnahme Leben gerettet werden kann.

      Die Messtechniken haben heute einen unfassbaren Präzisierungsgrad erreicht, nicht nur in der Medizin. Man weiss, ab wann bestimmte Werte dazu führen, dass der Patient verstirbt. Man weiß, wie diese Werte verbessert werden können.

      Man kennt auch die Nebenwirkungen. Man erforscht was im jeweiligen Fall zu verbessern oder vermeiden ist. Weltweit wird unabhängig und in „Konkurenz“ geforscht. Ein Forscher, der ein Forschungsergebnis veröffentlicht weiss, dass tausende andere Forscher prüfen werden, ob richtig ist, was er festgestellt zu haben meint. Niemand stimmt ihm „aus Sympathie“ zu. Seine „Feststellung“ wird von den Besten auf ihren Gebiet tausendfach geprüft. Und erst wenn eine immer größere Anzahl der Besten bestätigen kann/muss, dass diese Feststellung des Kollegen sich in allen Prüfungen bestätigt hat, findet seine Feststellung Anerkennung der Fachkreisen.

      Gegen dieses Prozedere des Zustandekommen eine medizinischen anerkannten Standards, sind die „Genauigkeits“ Bemühungen der WTG mit den „Beweisforschungen“ eines UFO-Jägers zu vergleichen. Auch er unternimmt einige Anstrenungen, aber nur solche, die seine Meinung nicht gefährden.

      Ein Mediziner, beispielsweise, mit einem verunfallten Notfall Patienten auf dem OP hat ständig zig Werte im Blick, wird vom assistierenden Team mit Messwerten und Daten versorgt, er kennt die kritischen Werte, weiss „automatisch“ was der nächste Schritt ist, Erfahrung, Intuition, er ringt um das Leben des Patienten, er kämpft gegen den Tod. Er „spürt“ wenn ihm der Patient „unter den Händen wegstirbt“.  Ein bisschen stirbt er mit.

      Mediziner, vertreten auch keine Ideologieen oder Religion, sie untersuchen, was in diesen oder jenem medizinischen Problem getan werden könnte. Wenn sie auf Fachkongressen Best Practice beraten oder Forschungsergebnisse beraten, treffen nur Mediziner zusammen und diskutieren fachbezogen. Auch wenn darunter alle möglichen Religionen vertreten sein mögen.

      Dieselben Fachkreise, untersuchen auch permanent die Risiken der Behandlungsmethoden und wissen um die „Schwächen“ ihrer „Lösungen“ bestens Bescheid. Die „Schwachpunkte“ eines Forschungsergebnisses oder „anerkannten Standards“ werden von tausenden Kollegen weltweit gesucht und diskutiert. Aber erst, wenn jemand eine bessere Lösung präsentieren kann, welche wiederum den og. Prozess bis zu Anerkennung durchlaufen müsste, kann ein Standard einen anderen ablösen oder ersetzen.

      Jehovas Zeugen haben m.E. vor diesem Hintergrund das Recht, medizinische Risiken ins Feld zu führen, verwirkt!

      Was sie tun, wenn sie medizinische Risiken ins Feld führen ist, einen punktuellen Teilaspekt des o.g. Prozederes, nämlich die Kritik des einen Forschers an den Feststellungen eines anderen, für ihre Zwecke auszuschlachten.

      Der eine Forscher forscht aber lediglich am selben Forschungsgegenstand, und der kritisierte, schlägt die Kritik auch nicht aus, sondern liest aufmerksam und genau. Prüft, verteidigt, oder ist für die Erkenntnis des anderen sogar dankbar. Nicht selten gelingt ein neuer „Durchbruch“ in der Medizin.

      Persönliche Animösitäten, Sympathien oder sonstige nicht fachbezogene Aspekte werden in diesem Umfeld nahezu ausgeschlossen.

      Aus diesen und weiteren Gründen, ist jede Stellungnahme oder „Meinung“ von Jehovas Zeugen zu diesem Thema, als Versuch zu werten, den Kampf zwischen der lange Zeit in Personalunion bestehenden Funktion „Medizinmann/Priester“ doch noch zu Gunsten des Priesters zu gewinnen. Der Kampf ist aber längst entschieden. Der Medizinmann und der Priester ist heute nicht mehr Personalunion. Es hat Gewaltenteilung stattgefunden. Selbst wenn es am Amazonas noch Medizinmänner geben sollte, so werden auch deren Methoden und Pflanzen von Medizinern untersucht und die medizinischen Aspekte von mysthischen getrennt untersucht. Wer glaubt, dass Gott fortwährend wirkt, wird auch diesen geschichtlichen Prozess seinem Wirken zuschreiben können. Wer persönliche Machtinteressen der eigenen Person oder Organisation verfolgt, wird auch wagen weltweit anerkannte medizinische Standards infrage zu stellen, wenn er bereit ist, für seine eigenen Machtinteressen und Profilierung über Leichen zu gehen.

      Titus 1:15,16

      1. Philippidottir

        Lieber Kopfüber und MitleserInnen,

        Deinen ausführlichen Beitrag habe ich mit zunehmendem Erstaunen gelesen. Eine Frage vorab:

        HAST DU WIRKLICH DEN VERLINKTEN DOKUMENTARFILM ANGESCHAUT?

        "Nein, brauche ich nicht, ich weiß Bescheid." - "Ja, aber das ändert meine Meinung nicht."

        Wenn das deine Reaktion sein sollte, dann bist du wirklich FAKTENresistent.

        Die populärwissenschaftliche Fassade der Medizinwelt sieht genauso aus, wie du sie beschreibst - eine seriöse, ehrenhafte Oberfläche, die grenzenloses Vertrauen erweckt. Dieses Vertrauen vermittelst du im Brustton der Überzeugung und bist damit das beste Beispiel, dass auch die "Gewaltenteilung zwischen Medizin und Mythos" nur an der Oberfläche stattgefunden hat; in Wirklichkeit ist "die Medizin" zum Mythos geworden, zum Gegenstand unkritischer Verehrung. Beispiele?

        Du schreibst verallgemeinernd: "Die Messtechniken [welche?] haben heute einen unfassbaren Präzisierungsgrad erreicht ..." Ist das so? Können Mediziner messen, welches Psychopharmakon in welcher Dosierung ein bestimmter Mensch braucht? Nein, da gilt weiterhin das Prinzip "Versuch & Irrtum". Die Messung des Hb-Wertes dagegen ist seit Jahrzehnten konstant präzise, da hat sich nix verändert. Und TROTZDEM merken Mediziner in letzter Zeit, dass sie EBEN NICHT WUSSTEN, ab wann und warum Werte dazu führen, dass der Patient verstirbt. Und ein Teil dieser aufrichtig forschenden Mediziner (die du wiederholt zu "Tausenden" anführst) beginnt zu verstehen, warum GERADE TRANSFUNDIERTE Patienten so schlecht aus der Krise kommen, kurz danach wegsterben oder einen Krebs entwickeln.

        ->> Bitte Augen auf und den mdr-Dokumentarfilm ansehen! Direkter Link: https://youtu.be/pMlIORTN3Bk

        Wenn man einmal weiß, welches Milliardengeschäft die Blutindustrie ist, sieht man den sogenannten "anerkannten Medizinstandard" (von wem anerkannt, und zu welchem Zweck?) schon etwas differenzierter.

        Ersetze bitte nicht den einen Mythos (Watchtower-und-LK-Gläubigkeit) durch den nächsten Mythos (Medizingläubigkeit)!

        Frage bei jeder Info (ob medizinisch oder geistig relevant): Ist das auch wirklich wahr? Wem nützt diese Info?

        Und falls dir jetzt das Wort "Verschwörungstheorie!" auf der Zunge liegt ... dann erinnere dich, dass die Leitende Körperschaft bei allem, was ihre Schein-Wahrheiten bedroht, zur Abwehr ruft: "Abtrünnigkeit!" Der Mechanismus ist derselbe ... und dagegen helfen nur selbst erarbeitete Fakten.

        Und könnte man wirklich meinen, vor Jahuah Gott und vor unserem Retter Jahuscha (Jesus) als ein "Reiner" dazustehen, wenn man nur Meinungen nachplappert (LK oder Populärwissenschaft) und dennoch tut, was für unsere beiden Höchsten klar und eindeutig "ungehorsam, befleckt, abscheulich" ist (Titus 1:15, 16) ? Würden sie nicht sagen: Unser Gebot war doch so eindeutig, und die wirklichen medizinischen Fakten wiesen doch auch drauf hin! Warum bist du lieber der Masse gefolgt und hast auf die Massenmedien gehört? Konntest du nicht das bisschen Mühe tun, um hinter die Fassade des Irreführers zu schauen?

        LG Philippidottir

        1. pit an Philippidotir

          Lieber Philippidotir.

          Titus 1, 15, 16 sagt im Kontext etwas über die Zustände, die Ältesten und die Judenchristen in Kreta aus, aber rein gar nichts über die gewissenhafte Selbstbestimmung eines mündigen Christen in der Blutfrage.

          Friede pit

    2. Markus

      Lieber Asculup

      Klar ist es richtig das es jedem seine eigene Entscheidung ist sich eine Bluttransfussion geben zu lassen oder nicht

      Es kommt aber auf die Verletzung an und vor allem in welcher schnellen Zeit geholfen werden muss ,es gilt Entscheidungen zu treffen die  innerhalb von Minuten getroffen werden müssen.

      Ich schreibe mal so einen Fall

      Eine Junge Frau deren Eltern Zeugen Jehovas waren, hatte sechs Wochen nachdem sie ihren Führerschein bekommen hatte einen Autounfall mit dem Auto Ihres vaters,einem schweren BMW

      Als Fahranfängerin hat Sie das PS starke Fahrzeug unterschätzt und war mit überhöhter Geschwindigkeit aus einer scharfen Kurve herausgeschleudert worden,eine Böschung hochgeschossen und hat an einem baum dann halt bekommen

      Das Auto war totalschaden,die Junge Frau,die ich ich übrigens sehr gut kannte,denn wir hatten in der selben Fahrschule den Führerschein gemacht,und ich auch durchpuren zufall ,an der Unfallstelle vorbei gekommen bin,es war nachts um 3 Uhr,ich kam vom Muzikmachen,ich spielet damals in einer Tanzmusikband auf dem Nachhauseweg

      Die Verletzungen der Jungen Frau, waren schwer,ich habe am Unfallort noch mitbekommen,das der Notfallarzt gesGT HATTE UND DAS WURDE AUCH SO AUSGEFÜHRT das die Junge Frau einen Milzriss hätte und noch andere diverse Verletzungen und das sie mit dem Hubschrauber in die nächste  Uniklinik verbracht wird

      Damals zu dem Zeitpunkt war es hier noch Gesetz,das man erst mit 21 Jahren volljährig wurde,das heisst der Vater der Jungen Frau musste seine Einverständniss gebe für eine Bluttransfussion

      Was er nicht getan hat

      Und nun kommen verschiedene Faktoren zusammen

      1 Es ist auf grund der Verletzungen gar keine Zeit vorhanden um grossartig zu debatieren ob Bluttransfussion oder nicht

      2 Die Junge Frau war ohne Bewusstsein

      3 Muss dann der Arzt entscheiden was gemacht wird um das leben zu retten.

      Passiert ist folgendes

      Die Junge Frau wurde in die Klinik geflogen  dort wurden ihr Blutkonseven  gegeben und die Milz  wurde  versorgt

      Ich weiss das weil ich diese Junge Frau ein paar Tage später in der Klinik besucht hatte.

      Der Vater der strikt gegen eine Bluttransfussion gewesen ist hat versucht gegen den Arzt eine Strafanzeige zu erstatten,was Fehlschlug

      Im Gegenteil,die Eltern also Vater und Mutter hatten dann das Sorgerecht  für einen gewissen Zeitraum und zwar solange die junge Frau in der Klinik war  das Sorgerecht entzogen bekommen.

      Wenn eine Operation planbar ist zb wenn ich mir einen Termin für eine Herzop geben lasse ,bei der OP kann ich verlangen wenn es möglich ist das ohne Blut operiert wird,die Ärzte haben die Zeit dann Vorbereitungen zu treffen  das ohne Blut operiert wird

      und was viele auch nicht wissen,denn den Fall habe ich bei meiner eigenen Frau gehabt,kommt es bei einer Krankheit oder bei einer OP zu einer lebensbedrohlichen Situation,ist der Arzt berechtigt ohne Zustimmung  eine bluttransfussion zu verabreichen,den das war bei meiner Frau der Fall erst nach der Bluttransfussion wurde ich dann erst gefragt bzw musste dann die nachträgliche Einwilligung unterschreiben

      Vom rechtlichen Standpunkt her bekommt das Krankenhaus darinn recht zumindest hier in Deutschland

      Das zum Thema Bluttransfussion

      Durch die ganzen Irreführungen auch in der Presse  werden die Menschen verunsichert,und vor allem auch bei Zeugen Jehovas ,das hast Du richtig erkannt durch diese Halbwahrheiten.

      Fakt ist und das sagt Dir jeder Arzt,in einer Notfallsituation ,in der es wirklich um Minuten geht die über Leben und Tod entscheiden gibt es kein anderes Mittel als Blut das verabreicht werden kann,wenn der Mensch mehr als 2,5 Liter seines Blutes verliert kat das zur Fplge das durch einen Schock der ausgelöst wir  der Tod eintritt,man kann zwar eine gewisse Menge mit sogenannten ich sage mal Flüssigkeitsverlust   entsprechenden Mitteln abfangen,aber man kann kein Blut durch irgendwas ander ersetzen

      Es gab mal in den 80er Jahren  die Parole das in Japan Kunstblut endeckt wurde ,gerade die Parole machte in den versammelungen die Runde

      Fazit dieses Irrsinns war das sich Brüder und Schwestern verstorben sind die versucht haben sich diese Sache geben zu lassen

      NOCHMAL FÜR ALLE SEKPTIKER    MAN KANN BLUT NOCH NICHT NACHMACHEN KÜNSTLICH UND AUCH NOCH NICHT ERSETZEN

      1. Kopfüber

        Markus,

        „Klar ist es richtig das es jedem seine eigene Entscheidung ist sich eine Bluttransfussion geben zu lassen oder nicht“

        Na klar ist das richtig. Nur leider ist das den Jehovas Zeugen nicht klar! Sie denken, es wäre besser, diese Entscheidung einem Führungsgremium von ein paar Männern in den USA zu überlassen. Und das sogar, obwohl diese ihre Meinungen schneller ändern als Gott Tag und Nacht werden lässt. Nur nicht so zuverlässig.

  6. Sylvia Geiser

    Lieber Norbert

    Es stimmt, dass ich die 10 Gebote mit dem zusätzlichen Gesetz des Christus verteidige. Es hat nichts mit der WTG zu tun, die lässt mich kalt.

    Ich liebe die Kommentare von Edelmuth, weil sie aus meinem Herzen sprechen. Ich hoffe, dass Du mir das alles nicht übel nimmst. Wir haben alle einen freien Willen, den wir gebrauchen können.

    Sei herzlich gegrüsst vom schönen, sonnigen Thailand, wo es sich wunderbar leben lässt.

    Sylvia

  7. Mowani

    Zum Thema Blut: Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass eines der großen Übel der WTG darin besteht, die Bibel massiv überzuinterpretieren und in allem ein Symbol oder eine Zwei- wenn nicht sogar Dreifach-Bedeutung zu erkennen. Das gleiche gilt für das Gebot in Verbindung mit dem Blut.
    Die Bedeutung dieses Gebotes bestand doch offensichtlich darin, beim Schlachten eine Tieres, sprich beim Beenden eines Lebens zwecks Ernährung, den Schöpfer als den Geber des Lebens anzuerkennen und zu ehren. Mehr kann ich darin nicht erkennen.
    Nun haben wir es bei Bluttransfusionen mit genau dem Gegenteil zu tun, dem Versuch Leben zu erhalten, ähnlich wie bei allen möglichen medizinischen Eingriffen, inkl. z.B. von Transplantationen. Mein oder meiner Kinder Leben leichtfertig wegzugeben, aufgrund einer zweifelhaften Bibelinterpretation halte ich auch aus christlich-moralischer Sicht für höchst fraglich.
    Vielleicht sollten wir aus der Tatsache, dass das Blutverbot die Heiligkeit des Lebens betont, viel eher schließen, dass es dem Schöpfer nicht egal ist, auf welche Weise wir den armen Tieren das Leben nehmen um uns zu ernähren. Über die Tierquälerei in Verbindung mit Mast und Schlachtung von Nutztieren habe ich in den Schriften der WTG noch nie was gelesen. Wie denkt Jehova wohl daüber?

  8. Sylvia Geiser

    Lieber Edelmuth

    Vielen Dank für Deinen unmissverständlichen Kommentar des Blutes wegen, besser hättest Du es nicht formulieren können. Vielen Dank an alle, die den Mut hatten Stellung dazu zu nehmen.

    Liebe Grüsse

    Sylvia

    1. Norbert@Sylvia

      Hallo Sylvia,

      über deinen lobenden Worte wird sich Edelmuth sicherlich freuen. Er hat ja offensichtlich eine gewisse geistige Verwandtschaft in dir gefunden.

      Wer den Sabbat noch als verbindliches Gebot für Christen verteidigt wie du, verteidigt auch die Blutdoktrin der WTG.

      Das sture festhalten an falscher Bibelauslegung hat nichts mit Mut zu tun sondern mit Unbelehrbarkeit.

      Im übrigen denke ich, das Horst die Beweggründe von Ede richtig beschrieben und durchschaut hat.

      LG Norbert

       

       

      1. M.N.

        Richtig. Die Vokabel "Mut"/das Attribut "mutig" wird hier ganz im Sinne der JW.Org-Neudefinition gebraucht. Auszug aus dem Glossar, Eintrag "Mut; mutig":

        "Die WTG-"Verbiegung" der "Mut/mutig"-Vokabel ist ein Rabulismus; die wirkliche Bedeutung ist "kecke Tollkühnheit; freche Unbekümmertheit" im "dickfelligen" Hinausposaunen der eigenen WTG-Affiliation..."

        Man könnte noch "unreflektiertes, stures und unbelehrbares Nachplappern von anderen Menschen vorgegebener Denkinhalte" hinzufügen.

        Was dem einen "mutig" ist, ist dem anderen "dumme Borniertheit". Auch hier gilt: Beauty is in the eye of the beholder. Jedem das Seine.

        Gruß,

        M.N.

         

    2. Markus

      An Edelmuth und  Sylvia

      Nach den Auslegungen von Edelmuth und Deiner Zustimmung,

      wünsche ich Euch beiden,das Ihr nie aber wirklich nie in die Lage kommt,so krank zu werden oder so verletzt zu werden, so das Ihr medizinische Hilfe, (Bluttransfusion) benötigt.

      Bei dieser Einstellung und noch einigen Kandiaten hier, dürfte das Euer sicherer Tod sein

      Aber Ihr habt ja eine Auferstehungshoffnung,oder auch nicht,ich kann mir nicht vorstellen das Jesus oder Jehova jemanden in sein Volk hineinholt der derart miese und verlogene Techniken draufhat wie Zeugen Jehovas Harthliner

      1. Edelmuth an Markus

        Guten Abend Markus

        wünsche ich Euch beiden, dass Ihr nie aber wirklich nie in die Lage kommt, so krank zu werden oder so verletzt zu werden, so das Ihr medizinische Hilfe, (Bluttransfusion) benötigt.

        Ich war in so einer Situation, in der es das Krankenhaus abgelehnt hat, mich ohne Bluttransfusion zu operieren. Nachdem wir ein anders Krankenhaus gefunden haben, das bereit war, die OP ohne Bluttransfusion durchzuführen, wurde ich mit Blaulicht und Martinshorn 120 km in eine andere Stadt gefahren, denn es war sehr schlimm um mich bestellt. Zugegeben, ich hatte Todesangst, denn ich wusste nicht, wie Jehova mich beurteilen würde. Aber, wie du siehst habe ich die OP ohne Bluttransfusion gut überstanden.

        Ede
        ******************
        Lieber Ede , das freut mich das du die OP auch ohne Blut gut überstanden hast.
        Aber denke auch mal an die vielen Kinder die es nicht überstanden hatten, sich selbst nicht Entscheiden konnten und von ihren Eltern indoktriniert wurden und bereit waren eher zu sterben um ihren Eltern zu gefallen und natürlich auch Jehova.

  9. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

    Wurdest du von JHWH getrennt oder hattest du dich von Ihm getrennt? Schau dir einmal folgende Anweisung an, die von der Governing Body (LK) herausgegeben wurde.
     
    TO ALL BODIES OF ELDERS
    Re: Visiting Disfellowshipped or Disassociated Individuals
    Dear Brothers:
    In recent years, many disfellowshipped or disassociated individuals have returned to Jehovah after having seen Jehovah’s Witnesses carrying out their ministry in public places. Others have approached the elders after reading a copy of the Return to Jehovah brochure or watching JW Broadcasting. (Luke 15:7) With such factors in mind, the Governing Body has determined that there is no longer a need for a formal arrangement to visit disfellowshipped or disassociated individuals each year.
    Rather, elders should use good judgment in determining when and how to make brief contact with disfellowshipped or disassociated individuals. For example, if a disfellowshipped individual gives some evidence of changing his ways, an elder could remind the individual of how he can return to Jehovah. Such brief contact could be made while an elder engages in the house-to-house ministry. While shopping, an elder may see a disfellowshipped person who has not been contacted in years and choose to approach him. An older or infirm elder may find it more practical to make contact by telephone.
    Elders should keep the coordinator of the body of elders updated when such contact is made. Of course, contact should not be made with active apostates, with those who are trying to lead others into sin, or with those who have made it known that they want nothing to do with the Christian congregation.
    This direction replaces what is stated in the Shepherding textbook, chapter 10, paragraph 1. Each elder should cross that paragraph out and make the following notation in the margin:
    “See letter dated February 28, 2017, to all bodies of elders.”
    This letter has been added to the list of policy letters cited in Index to Letters for Bodies of Elders (S-22).
    We send our warm Christian love."
    Your brothers,
    (Entnommen einer Anweisung von February 28, 2017)
     
    Wenn ein Christ von einem Zeugen Jehovas Komitee ausgeschlossen wird/wurde, dann hat der Ausgeschlossene auch eine Abschneidung von Jehova erhalten! Selbiges gilt offensichtlich auch bei eigenem Ausschlusss… Zumindest soll das hier in diesem Schreiben ausgesagt werden. Dass die Liebe zu christlichen Geschwistern hiermit ebenfalls endet, bzw. beendet wird, ist offensichtlich.
    Der Passus am Ende des Schreibens (Wir senden unsere warme christliche Liebe) ist eine eindeutige Begrenzung. Nur „mit der Zeugen Jehovas Akzeptanz“ kann die Zugehörigkeit zu JHWH möglich sein. Das dürfte sehr fraglich sein, nicht wahr?
     
    Als ich mich von der Glaubensgemeinschaft der ZJ getrennt hatte, hatte ich mich nicht von JHWH getrennt. Es gibt auch keine Notwendigkeit, zu JHWH zurück zu „müssen“, da ich mich niemals von Ihm getrennt hatte.
    Falls du ausgeschlossen wurdest: Hast du dich dann von JHWH/Jehova ausgeschlossen gefühlt? Falls relevant: Kannst du auch ohne eine JW.ORG/LK wieder zu Ihm zurück?
     
    Wie schön die Worte unseres Herrn und Königs aus Matt. 11:28-30 (NGÜ) doch sind:

    »Ihr plagt euch mit den Geboten, die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben. Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen! Ich quäle euch nicht und sehe auf niemand herab. Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung. Was ich anordne, ist gut für euch, und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.«

    Stay in love

  10. Erni@Lichtspender

    Hallo lieber Lichtspender,

    wer sich als Lichtspender sieht, sollte nicht solche eine absurde Bibelauslegung posten.

    Du behauptest: "Das Blut jedes einzelnen Menschen steht für seine Individualität, es darf nicht vermischt werden! 

    Wo hast du den diese Erkenntnis her? Deine biblische Begründung, wonach gemäß Gottes Gesetz für die Israeliten gewisse Dinge nicht vermischt werden durften, auf Blut anzuwenden, entspringt doch wohl eher deiner persönliche Auslegung.

    Ohne dich in die Ecke eines Rassisten stellen zu wollen, aber bei diesen Gruppen würdest du mit dieser Äußerung gut ankommen, aber nicht bei einer christlichen Gruppe.

    Durch geschlechtliche  Vereinigung von Mann und Frau kann es nun mal passieren das zwei Persönlichkeiten, Rassen, und deren Blut vermischt werden.

    Und ich kann mir nicht vorstellen, das es Christen heute nicht gestattet sein soll Kleidung aus Mischgewebe zu tragen. Nur so als Überlegung, man könnte noch weiter absurde Verbindung herstellen.

    Das Thema Bluttransfusion sollte nicht mit solchen Begründungen aus dem mosaischen Gesetz vermischt werden.

    LG Erni

     

  11. Lichtspender

    Lieber Gooday! Ich denke, du hast den entscheidenden Punkt ausgesprochen, als du sagtest:

    "Im Blut ist die Seele des Lebens. Das Blut jedes einzelnen Menschen steht für seine Individualität. Es darf nicht vermischt werden! Blut ist heilig. Heilig bedeutet "abgesondert". Deshalb darf Blut nicht mit fremden Blut vermischt werden."

    Tatsächlich trifft der Bibelleser immer wieder auf diesen Grundsatz: Jehowah hasst VERMISCHUNG.

    Da wäre schon das Verbot, 2 Gewebearten miteinander zu mischen.

    Das Verbot 2 Samenarten miteinander auf demselben Feld zu mischen.

    Das Verbot, einen Ochsen und einen Esel unter ein Joch zu spannen.

    Und dann bei Apg. 15 selbst:

    Götzenanbetung mit wahrer Gottes-Anbetung nicht zu mischen.

    Das Druntermischen einer weiteren Person ins Ehebett.

    Und schließlich: Blut -- auch Blut darf nicht vermischt werden.

     

     

     

    1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Meine Vermutung: Wäre das nachfolgende nicht vorgefallen, Apg. 15:

      1 Und etliche kamen von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr nicht beschnitten worden seid nach der Weise Moses', so könnt ihr nicht errettet werden.

      2 Als nun ein Zwiespalt entstand und ein nicht geringer Wortwechsel zwischen ihnen und dem Paulus und Barnabas, ordneten sie an, daß Paulus und Barnabas und etliche andere von ihnen zu den Aposteln und Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen sollten wegen dieser Streitfrage.

       
      Es wird klar, dass der apostolische Erlass in Apostelgeschichte, Kapitel fünfzehn niemals als eine Sammlung universeller Gesetze gedacht war, die alle Christen befolgen sollten. Auslöser waren judäische Sektierer (Stichwort: errettet). Es war lediglich eine nachdrückliche Empfehlung, die dafür gedacht war, die Einheit der Bruderschaft zu bewahren.
      Frank Bruder  schrieb im Jahr 2000 nachfolgendes:
      ....Als die Heidenchristen ermahnt wurden, „sich des Blutes zu enthalten“, so verstanden sie dies so, dass sie kein Blut essen sollten, da dies den Juden etwas Verhasstes war und das Essen von Blut nur zu Spannungen und Auseinandersetzungen innerhalb der Versammlung führen würde.
      In diese Texte eine zusätzliche Bedeutung hineinzulesen und sie als Grundlage für ein allumfassendes Verbot des Gebrauchs von Blut zu benutzen, ist jedenfalls völlig falsch. Das würde die historische Situation sowie den Kontext der Äußerungen außer acht lassen.
      Außerdem ist es nützlich zu beachten, dass das griechische Wort, das Jakobus und die Apostel gebrauchten (apekhomai) und das mit „sich enthalten“ übersetzt wird, wörtlich „abstehen“ oder „sich fernhalten“ bedeutet. Die Gesellschaft geht davon aus, dass dieses Wort in einem hundertprozentigen, allumfassenden, absoluten Sinn gebraucht wird. Das wird an Beispielen wie dem folgenden deutlich:

      „Und so bedeutet auch das Gebot, „sich des Blutes zu enthalten“, überhaupt kein Blut in den Körper aufzunehmen.“ (Du kannst für immer in einem Paradies auf Erden leben, Seite 216).

      Tatsache ist jedoch, dass das Wort eine begrenzte oder eingeschränkte Bedeutung haben kann. Beachte, in welchem Sinne der Apostel Petrus das gleiche griechische Wort gebraucht:

      (1. Petrus 2:11) „Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und zeitweilig Ansässige, euch der fleischlichen Begierden zu enthalten, die ja mit der Seele im Widerstreit liegen.“

      Meinte hier Petrus, wir sollten uns in einem vollständigen, allumfassenden Sinn enthalten? Falls ja, dann würde es für uns bedeuten, Essen, Trinken, Schlafen usw. aufzugeben, da diese ja fleischliche Begierden sind. Natürlich wird das Wort nicht in diesem Sinne gebraucht. Wir gelangen zu einem korrekten Verständnis, indem wir den Zusammenhang untersuchen, in dem das Wort gebraucht wird.
      Paulus selbst macht von demselben griechischen Wort in seinem Brief an Timotheus Gebrauch:

      (1. Timotheus 4:3) „... die verbieten zu heiraten und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen.“

      Dachte Paulus, dass einige, die behaupteten, Christen zu sein, kommen würden und das Essen an sich verbieten würden? Nein, es ging nur um bestimmte Nahrungsmittel - wahrscheinlich um diejenigen, die unter dem mosaischen Gesetz verboten waren.
      Demnach wird das griechische Wort „sich enthalten“ nicht notwendigerweise in einem allumfassenden, absoluten Sinne gebraucht. Falls es das umfassen würde, dann dürften wir uns nicht einmal etwas so einfachem wie einem Bluttest unterziehen oder auch keine Operationen an uns durchführen lassen, denn dabei tritt ja auf jeden Fall Blut aus und wird „vergossen“.
      Deutet der Zusammenhang der Äußerung des Jakobus darauf hin, dass er dieses griechische Wort in einem absoluten, allumfassenden Sinn gebrauchte?
      Wie wir bereits gesehen haben, war nicht der Gebrauch von Blut der eigentliche Anlass, dieses Treffen abzuhalten. Es ging hauptsächlich um die Beschneidung, aber auch um Fragen im Zusammenhang damit, inwieweit man sich weiterhin an das mosaische Gesetzt halten sollte. Der Hauptzweck war höchstwahrscheinlich, friedliche Beziehungen zwischen den Juden- und den Heidenchristen aufrechtzuerhalten. Dies war und blieb ein heißes Eisen. Dies geht auch aus einem Kommentar hervor, der zehn Jahre später an Paulus gerichtet wurde:

      (Apostelgeschichte 21:20-22) „Nachdem sie dies gehört hatten, begannen sie Gott zu verherrlichen, und sie sagten zu ihm: „Du siehst, Bruder, wie viele Tausende es unter den Juden gibt, die gläubig sind; und sie sind alle Eiferer für das GESETZ. 21 Sie haben aber das Gerücht über dich gehört, dass du alle Juden unter den Nationen Abfall von Moses gelehrt hättest, indem du sagtest, sie sollten weder ihre Kinder beschneiden, noch den [feierlichen] Bräuchen gemäß wandeln. 22 Was also ist diesbezüglich zu tun? Auf jeden Fall werden sie hören, dass du angekommen bist.“

      Aus all diesen Worten können wir schlussfolgern, dass die Einschränkung hinsichtlich des Blutes nie als ein allumfassendes, alles abdeckendes Verdammungsurteil gegen den Gebrauch von Blut gedacht war. Der Kontext macht das nicht erforderlich, und er deutet auch nicht in diese Richtung. Wäre das der Fall gewesen, so hätte Jakobus wahrscheinlich einen anderen griechischen Ausdruck verwendet. Der angesehene Bibelkommentator F. F. Bruce sagte einmal darüber folgendes:

      „Obwohl das Griechisch des NT eine Reihe von Verben kennt, die einen Befehl, der mit Autorität ausgesprochen wird, ausdrücken, ist es - worauf auch F. J. A. Hort hinwies - beachtenswert, dass hier keiner dieser Ausdrücke benutzt wird.“ (Commentary on the Book of the Acts, 1962, Seite 315, Übersetzung von uns)

      Die Umstände, unter denen der apostolische Erlass zustande kam, machen es eindeutig klar, dass die Heidenchristen das Essen von Blut unterlassen sollten. Mehr darf man daraus nicht herauslesen.
      Zusammenfassend kann man sagen, wir haben überzeugende Beweise dafür gesehen, dass Apostelgeschichte 15:28,29 nicht ein universelles Gebot ist, sondern vielmehr eine ziemlich nachdrückliche Empfehlung an die Heidenchristen war, die helfen sollte, die friedlichen Beziehungen zwischen ihnen und ihren jüdischen Brüdern aufrechtzuerhalten...

      1. Gooday

        Wenn Apg. 15:28,29 kein universelles Gebot ist, sondern nur eine Empfehlung, ist sich von Hurerei zu enthalten also auch nur eine Empfehlung? Denn das ist dann genausowenig ein Autoritätsausdruck, da es zusammen in einem Atemzug mit "sich des Blutes zu enthalten" genannt wird.

        Zudem besteht das Gesetz, sich des Blutes zu enthalten, schon vor dem mosaischen Gesetz. Noah wurde schon angewiesen, nur ausgeblutetes Fleisch zu essen!

        Der Bezug darauf, dass Paulus sich das Haupthaar um des Friedens willen wegen der Juden schneiden lassen sollte, kann man nicht auf die Blutangelegenheit übertragen, denn das ist im Gegensatz dazu kein persönlicher Einzelfall, sondern ein universeller Brief an eigentlich alle Heidenchristen.

        Es ist auch keine mehr oder weniger freibleibende Empfehlung, sondern eine -wörtlich: Bürde, - die zuerst direkt vom heiligen Geist auferlegt wurde. Und das sagt doch schon genug!

        Ob jemand Bluttansfusionen akzeptiert oder nicht, bleibt jedem selber überlassen, aber deswegen die Bibel zu vergewaltigen, finde ich linde gesagt voll Scheisse!

         

      2. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

        Was Frank Bruder zum Thema "Blut" noch schrieb:

         
        Denke darüber nach, wie Jesus die folgende Situation handhabte, in der eine Frau in ihrer Verzweiflung eines der mosaischen Gesetze im Zusammenhang mit Blut übertrat:

        Markus 5:25-34) Nun war da eine Frau, die zwölf Jahre mit einem Blutfluss behaftet war, 26 und sie war von vielen Ärzten vielen Schmerzen ausgesetzt worden und hatte ihr ganzes Vermögen verbraucht, und es hatte ihr nichts genützt, sondern es war eher schlimmer geworden. 27 Als sie die Dinge über Jesus hörte, trat sie in der Volksmenge von hinten herzu und rührte sein äußeres Kleid an; 28 denn immer wieder sagte sie: „Wenn ich nur seine äußeren Kleider anrühre, werde ich gesund werden.“ 29 Und sogleich vertrocknete der Quell ihres Blutes, und sie fühlte es an ihrem Leib, dass sie von der lästigen Krankheit geheilt worden war. 30 Und sogleich erkannte Jesus, dass Kraft von ihm ausgegangen war, und er wandte sich in der Volksmenge um und begann zu sagen: „Wer hat mein äußeres Gewand angerührt?“ 31 Aber seine Jünger begannen zu ihm zu sagen: „Du siehst, dass die Volksmenge dich drängt, und du sagst: 'Wer hat mich angerührt?'“ 32 Er aber schaute ringsum, um die zu sehen, die das getan hatte. 33 Die Frau aber, furchterfüllt und zitternd, da sie wusste, was ihr geschehen war, kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. 34 Er sprach zu ihr: „Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht. Geh hin in Frieden, und sei von dieser lästigen Krankheit geheilt. ““

        Wenn man bedenkt, was das mosaische Gesetz über die Sünde zu sagen hat, die diese Frau durch ihr öffentliches Auftreten und das Berühren von Jesus begangen hatte, dann findet man, dass die Bestrafung nahezu identisch ist wie die für das Essen eines Tieres, das nicht richtig ausgeblutet ist und das dementsprechend Blut enthält. (Vergleiche 3. Mose 15:25-30; 17:15,16, 1. Samuel 14:34,35)
        Wie Jesus mit dieser Situation umging, zeigt, dass er die rituelle Natur dieser Gesetze erkannte und dass er wusste, dass Menschen, wie diese Frau, manchmal Bedürfnisse haben, die es rechtfertigen, diese legalistischen Rituale zu übertreten.
        Verurteilte Jesus diese Frau dafür, dass sie das Gesetz übertreten hatte, bestand er darauf, dass sie sich den Anforderungen des Gesetzes unterwerfen sollte? Er sagte einfach: „Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht. Geh hin in Frieden, und sei von dieser lästigen Krankheit geheilt.“ Diese kurze Geschichte aus Jesu Leben lehrt uns wirklich eine Menge.
        Auch die nächste Textstelle hält etwas für uns zum Nachdenken bereit. Beachte, wie Jesus Blut in der folgenden Begebenheit anwendet:

        (Johannes 6:52-56) „Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ 53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. “

        (Matthäus 26:27,28) „Auch nahm er einen Becher, und nachdem er Dank gesagt hatte, gab er ihnen diesen und sprach: „Trinkt daraus, ihr alle; denn dies bedeutet mein “Blut des Bundes“, das zugunsten vieler zur Vergebung der Sünden vergossen wird.“ 
        (Anmerkung: Im griechischen steht wörtlich „dies ist mein Blut.“)

        Wenn wir die Evangelien lesen, muss es uns einfach auffallen, dass Jesus oft Übertreibungen benutzt und oft seine Zuhörer schockiert, indem er das sagt, was sie am wenigsten erwarten. Das Obige ist ein gutes Beispiel für das letztere.
        Warum sollte Jesus diese Veranschaulichungen in den Mund nehmen, wenn er doch von dem Verbot, Blut zu trinken, wusste. Ist es möglich, dass er versuchte, seinen Jüngern etwas über Blut beizubringen? Ihnen war bereits wohlbekannt, wie Blut im Tempel als Bestandteil verschiedener Opferrituale gebraucht wurde. Sie verstanden, dass es einen sündensühnenden Wert hatte, und sie wussten, dass es ihnen verboten war, es absichtlich zu trinken.
        Welche Botschaft finden wir hier über den Gebrauch von Blut? Zum einen scheint Jesus seine Anhänger auf die Zeit vorzubereiten, wenn Blut seine einzigartige Rolle in Gottes Vorkehrung zur Sündenvergebung vollendet haben wird. Darüber hinaus könnte Jesus ihnen geholfen haben, Blut nicht als etwas Unreines oder Abstoßendes zu betrachten sondern vielmehr als eine wunderbare lebengebende Flüssigkeit. Es mag noch mehr in diesen Schriftstellen enthalten sein. Wenn wir uns an den Gedanken gewöhnen können, das Blut Jesu Christi zu trinken, auch wenn es nur symbolisch gemeint ist, dann können wir uns sicherlich ebenfalls vorstellen, sowohl Blut zu geben als auch anzunehmen, falls solche Blutspenden oder Bluttransfusionen lebensnotwendig sind. Die meisten unter uns werden nie die Gelegenheit haben, unser Leben zugunsten unserer Brüder oder Schwestern hinzugeben. Aber unser Blut, das ein Symbol des Lebens ist, könnte sehr wohl das Leben anderer retten.
        Das nächste Zitat hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen:

        (Matthäus 12:9-12) Als er von dort wegging, begab er sich in ihre Synagoge; 10 und siehe, ein Mensch mit einer verdorrten Hand. Da fragten sie ihn: „Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?“, damit sie einen Anklagepunkt gegen ihn fänden. 11 Er sagte zu ihnen: „Welcher Mensch unter euch, der ein einziges Schaf hat, wird dieses, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, nicht ergreifen und es herausheben? 12 Wenn man alles in Betracht zieht: Wieviel wertvoller ist doch ein Mensch als ein Schaf! Somit ist es erlaubt, am Sabbat etwas Vortreffliches zu tun.“

        Ja, ein Schaf am Sabbat aus einer Grube zu retten, ist liebevoll und barmherzig. Überdies vollbrachte Jesus viele wunderbare Werke am Sabbat. Und das, obwohl das Gesetz die Todesstrafe von jedermann forderte, der am Sabbat arbeitete. Und in der Tat berichten die Schriften von einem Fall, in dem diese Strafe an einem Übertreter des Sabbatgebotes vollzogen wurde. (Siehe 2. Mose 35:2, 4. Mose 15:32-36 - Beachte: Es gibt keinen Vorfall in der Bibel, bei dem jemand wegen des Gebrauchs von Blut getötet wurde.) Am Sabbat sollte nicht gearbeitet werden - doch es gab unverkennbar auch Ausnahmen. Jesus erkannte an, wie wir aus diesen klaren Beweise erkennen können, dass Liebe über das Gesetz triumphiert. In dem Sinn, dass, sofern Leben auf dem Spiel steht und sei es nur das Leben eines Tieres, Regeln beiseite geschoben werden können, wie es die Umstände eben erforderlich machen.
        Zusammenfassend können wir feststellen, dass es keine Einwände gegen die heutige medizinische Verwendung von Blut gibt, die einer schriftgemäßen Prüfung standhalten. Wenn manche es vorziehen, wegen i h r e s Gewissens darauf zu verzichten, so würden wir sicherlich ihre Entscheidung respektieren und wir möchten alles tun, um sie nicht zum Straucheln zu bringen.

        (1 Korinther 8:9) „Doch wacht beständig darüber, dass diese eure Befugnis nicht irgendwie eine Ursache zum Straucheln für die werde, die s c h w a c h sind.“

        Es ist klargeworden, dass die Bibel überraschend wenig über Blut in Verbindung mit unserem Diskussionsthema, seiner Verwendung in der modernen Medizin, zu sagen hat. Falls sich jemand, nachdem er sorgfältig diese Argumente studiert hat, trotzdem gedrängt fühlt, jeglichen Gebrauch von Blut abzulehnen, dann wäre dies sicherlich seine legitime Wahl, und wir müssten das respektieren, obwohl man auch argumentieren könnte, dass eine solche Wahl tatsächlich einen Mangel an Respekt für Leben und den Schöpfer zeigen würde.
        Letztlich muss jeder für sich selbst Rechenschaft ablegen und Verantwortung für die Wahl, die er trifft, übernehmen. Jemandem in solchen Angelegenheiten seine Wahl vorzuschreiben oder aufzuzwingen, wie es die Politik der Gesellschaft ist, ist nicht schriftgemäß und man könnte dadurch Blutschuld auf sich laden.

        1. Markus

          Gerd darinn hast Du recht

          Man muss aber Menschen ihre eigene Entscheidung lassen ,selbst wenn man sieht das diese Entscheidung bis hin in den Tod führt

          Jeder Mensch und vor allem auch die Menschensparte der Zeugen Jehovas sollte sich allerdings die Frage stellen,

          WARUM BIN ICH GEBOREN WORDEN;WARUM BIN ICH AUF DER WELT

          Nur um mich belehren zu lassen das es in einem Paradis ein besseres Leben gibt und  das jetzige Leben das zu leben ist die 70 oder 80 Jahre oder noch länger manche werden auch weit über 90 Jahre alt nur eine Bürde ist,die es gilt abzulegen.

           

          Wenn dies so wäre,hätte unser Schöpfer uns ja nicht in diese Welt zu setzen brauchen.

          Die Frage ist ja WARUM SIND WIR GERADE JETZT ZU DIESEM ZEITPUNKT AM LEBEN

          Nach Lehre der WTG und auch anderer diversen Sekten wäre es dann am besten sein Leben im Momment schnell zu beenden,damit man ins Paradis kommt,siehe Selbstmordattentäter der IS dehnen dann noch 20 Jungfrauen versprochen werden

          Das kann ja nicht der Sinn und Zweck unseres jetzigen Lebens sein

          Gott hat sich ja dabei etwas gedacht ,das wir im jetzt geboren worden sind,

          Für Menschen die miterleben und ich schrieb ja gestern schon darüber da ich gerade und das ist noch kein Monat her den Todeskampf gerade eines Zeugen Jehovas der auch nicht nur 100%ig war sondern 1000% war mitgemacht habe als Sterbebegleiter,ist es sehr schwer das Verständniss aufzubringen das hier einige Kommentatoren gerade wegen der Bluttransfussionsdebatte und den dadurch entstehenden Kampf um ja oder nein  zu folgen und zu aktzeptieren.

          Ich sage Euch mal etwas,

          In den letzten 12 Stunden vor einem Menschlichen Tod soweit der Sterbende das mitbekommt und es sind die meisten die dann noch bei klarem Verstand sind,ist bei vielen  nicht nur die Angst vorm Sterben zu beobachten ,die vergeht wieder,wenn sie merken das sie dem Schiksal nicht mehr ausweichen können,es ist eher die innerliche Streitfrage die jeder Sterbende hat,,WAS HABE ICH IN MEINEM LEBEN RICHTIG GEMACHT UND WAS HABE ICH FALSCH GEMACHT

          UND BEI MENSCHEN DIE SO IN EINEM ABHÄNGIGKEITSVERHÄLTNISS WIE BEI ZEUGEN JEHOVAS SIND ODER WAREN IST DIESE SITUATION BESONDERS AUSGEPRÄGT

          Weil kein Sterbebegleiter oder anderer mensch demjenigen sagen kann was war richtig was war falsch

          hat diese Religion mich auf den richtigen Weg geführt oder muss ich befürchten wenn mein Herz aufhört zu schlagen das da eine Bestrafung kommt

          LIEBE BRÜDER UND SCHWESTERN DIESE ZWEIFEL BLEIBEN BIS ZUM LETZTEN ATEMZUG

          Ich spreche da aus Erfahrung weil ich das schon einige Zeit mache

          Und ich sage Euch noch eines

          Die jenigen die ganz ruhig in den Tod schlafen ohne das sie innerliche Zweikämpfe austragen müssen,sind diejenigen die ein einigermaßen intaktes Familienleben hehabt haben

          DIE LIEBE MACHT DAS UND NICHT IRGENDEINE RELIGION  BEI DER MAN IMMER IM ZWIESPALT BLEIBT

          Das wollte ich noch sagen

          SO UND NUN KANN SICH JEDER SEINE EIGENEN GEDANKEN DARÜBER MACHEN

          Wenn Sterbende weil sie im Zwiespalt sind Papa und Mama oder den Ehepartner anrufen oder auch Gott anrufen das ihnen geholfen wird vor lauter Angst dann heißt das schon,das da trotz aller Aufopferung kein gutes zusprechen und auch kein Gebet mehr hilft

          An der Mimik wenn der jenige verstorben ist kann man dann genau herauslesen welchen inneren Kampf er gehabt hat

           

          1. Peter

            Das Problem vieler ZJ ist es nun mal, dass sie vorwiegend aus einer Ego-Motivation heraus handeln. „Ich will ins Paradies, ich will ewig leben usw.“ Jesus Christus, der uns so sehr liebt, wird lediglich als Mittel zum Zweck betrachtet. Die Liebe zu Ihm spüren viele nicht oder zu schwach in ihrem Herzen. Mit so einer Einstellung kommt man eben nicht weit. Da ist Depression und Trauer nicht weit. Daher sage ich Euch: Hört auf, euch selbst retten zu wollen! Nur Jesus rettet Dich! Und Sein Herz ist viel größer, als Du es dir vorstellen kannst. Er liebt Dich. Denke daran: Nur weniges ist nötig, oder nur eines, wie er einmal so schön gesagt hat!

            1. M.N.

              Das trifft den Nagel auf den Kopf, und diese "Ego-Motivation" geht noch weiter:

              "ICH WILL auch die Freude verspüren und die Segnungen erlangen, die der 'Vollzeitdienst' mit sich bringt" - "ICH WILL ins Bethel" - "ICH WILL auch solche tollen Missionarerfahrungen haben" - jemand erzählt tolle, "begeisternde Erfahrungen" auf der Bühne im KRS oder auf einem Kongress - "Das will ich auch!" - Ich will ich will ich will ... ganz davon abgesehen, dass man innerhalb der JW.Org ANDERE MENSCHEN (nicht etwa Gott und/oder Christus) "beeindrucken" will und BEWEISEN möchte, was für ein toller ZJ doch man ist, wie "fortgeschritten" und "geistig reif" und holier than thou. Man will "gesehen werden" und mit den großen Hunden der "theokratischen Elite" pinkeln, denn nur dann ist man wer in "Gottes Organisation".

              Das ist Egoismus pur. Einerseits hämmert die JW.Org ihrer Herde immer wieder die Notwendigkeit von "Opfer bringen" und "sich selbst hintenanstellen" ins Hirn (Du bist nichts, die Org ist alles), unter Zuhilfenahme solcher Bibelverse wie "Nehmt euren Marterpfahl auf euch" etc. - dann aber wird kräftig ans "Haben Wollen", und an kleinlich/kindisches "Will auch haben!" appelliert.

              Der Blick aufs Große Ganze, auf das, was wirklich wichtig ist - die Liebe und Gnade Gottes, das Geschenk der Erlösung durch Jesus Christus, das Eingehen in die Ruhe Gotts und unter das sanfte Joch Christi - wird dadurch verdunkelt und bleibt hierbei außen vor. Gott gibt und schenkt seine Gnade - der Mensch nimmt dankbar an, freut sich darüber und folgt dem Christus aus Dankbarkeit. ZJ jedoch wollen immer nur haben, und zwar "mehr mehr mehr" - MEHR "Segen", MEHR "Begeisterung", NOCH MEHR "tolle Erfahrungen" - doch wehe, der Laden läuft mal nicht so, wie man sich das wünscht. Dann heißt es "Ich habe keinen Segen von Jeehoofaa, buhuhuu, was mache ich falsch ..." - das ist alles so hohl, so falsch, so leer. JW.Org-"Freude" ist rein konditional und an das Erfüllen menschlicher Bedingungen geknüpft. Gott und Christus werden hierbei zu Wünsche-Erfüllern degradiert; man hängt pausenlos am "Wunscherfüllungs"-Tropf, und sobald die Kanüle klemmt und keine Ego-befriedigenden McDonalds & fries mehr aus der himmlischen Standleitung herauspurzeln, wird rumgeheult. Von echter Spiritualität, von geistlicher Vision, von Ausgerichtetsein auf Gott und Christus keine Spur.

              Gruß,
              M.N.

              1. sagte mal ein Pionier auf der Bühne, ein beruflich verkrachter Mensch:

                Willst du Jehovas Segen haben, musst du Pionier sein.

                Er assoziierte, dass Nicht Pioniere keinen Segen haben.

                Eine Kakophonie an Eigenlob, erwachsen aus Minderwertigkeitsgefühlen.

          2. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ an Markus

            Markus, du hast schon gestern geschrieben, dass die Blutdoktrin nicht nur den Verweigerern der Transfusion und seine Angehörigen betrifft, sondern auch die behandelnden Ärzte. Zitat von dir:

            Ein Arzt muss nach seinem Studium und aberdation den Hypokratischen Eid ablegen,der besagt auch in der neuen Version die dieses Jahr verändert wurde,das er als Arzt  alles in seiner macht stehende tun muss um Leben zu retten und Krankheiten zu heilen.

            Peter, einer meiner Nachbarn, ist Rettungsflieger mit dem Heli. Erlebnis, er landete auf der Südautobahn, Autounfall, der Verletzte blutet. Vor dem Abflug ins KH sagte der Patient er sei ZJ und verweigere eine Transfusion, sofern diese nötig würde. Beim Flug ins Spital "Wiener Neustadt" gab er dies routenmäßig per Funk durch. Nach einiger Zeit meldete sich ein Sprecher des Spitals und gab durch, es sei nun ungünstig den Patienten aufzunehmen, er möge das Spital "Baden" anfliegen. Er vermutete gleich, dass die einen Blutverweigerer lieber nicht nehmen. Am Flug nach Baden, hat Peter nicht den Patientenwunsch per Funk durchgegeben...

            Wir sollen daher wahrnehmen, was für Gewissensbisse  man dem behandelnden Arzt auferlegt, wenn er zulassen muss, das SEIN Patient absichtlich den Tod wählt!

            Einige abschließende Gedanken an Noch-ZJ:

            Diese Doktrin öffentlich in Frage zu stellen, könnte sehr schnell zu einem Verfahren vor einem Rechtskomitee und schließlich zum Gemeinschaftsentzug führen. Auf jeden Fall möchten wir Dich ernstlich bitten, vorsichtig zu handeln, denn Du riskierst viel.

            Der Umgang mit diesem Dilemma ist unterschiedlich. Einige haben sich dafür entschieden, dass sie nicht mehr guten Gewissens in der Organisation verbleiben können. Es ist aber auch möglich, dass Du mit dieser Doktrin nicht einig gehst und trotzdem ein Zeuge Jehovas bleibst. Dabei spielt auch der Gedanke eine Rolle, dass es dadurch möglich ist, Freunden und Familienangehörigen zu helfen und für Reformen zu kämpfen. Es ist Deine persönliche Entscheidung, wie Du und Deine Familie sich verhalten wollen. Zu einem großen Teil wird sie von Deinem Gewissen, Deinen persönlichen Umständen und der Fähigkeit, Dein gegenwärtiges Wissen mit biblischen Prinzipien in Einklang zu bringen, abhängen.

            Wenn Du bei den Zeugen bleibst, und Du durch irgendwelche Umstände von den Vertretern der Organisation zu Deinem Standpunkt in der Blutfrage befragt wirst, was kannst Du dann tun? Ist es nötig, den Ältesten gegenüber zuzugeben, was Du von Blutdoktrin der Gesellschaft hältst? Verlangt Jehova das von dir? Mit diesen Gedanken im Sinn machen wir Dir folgende Vorschläge, im Falle dass Du gefragt oder beschuldigt wirst:

            Du könntest einfach erklären, dass Du einige Nachforschungen in den Publikationen zum Thema Blut angestellt hast, und dass Dich einige der über die Jahre gemachten Änderungen irritieren. Erinnere Dich daran, Judas riet dazu, denen, die zweifeln, Barmherzigkeit zu erwiesen. Der Schlüssel hier ist, dass Du Abstand nimmst von harten dogmatischen Aussagen wie: „Der Standpunkt der Gesellschaft in der Blutfrage ist falsch!“ Du könntest den Brüdern sagen, dass Du sorgfältig darauf achten wirst, diese Fragen zukünftig nur mit den Ältesten zu besprechen. Entschuldige Dich für eventuelle Störungen, die Du verursacht haben magst. Versichere ihnen, dass Du es schätzt, ein Glied der Versammlung zu sein...

            Falls Du selbst in eine Lage kommst, in der Du Blut brauchst, musst Du sehr vorsichtig sein. Besprich dies mit Deinem Arzt, und sage ihm, dass Du völlige Verschwiegenheit brauchst. Wenn Dein Operationstermin variabel ist, könntest Du eine Transfusion mit Eigenblut in Erwägung ziehen. Dein eigenes Blut kann bis zu 42 Tage lang aufbewahrt werden. Sage anderen Zeugen nicht, dass Du eine Operation haben wirst. Das wird sonst wahrscheinlich einen Besuch von ihnen oder dem Krankenhaus-Verbindungskomitee zur Folge haben, was es Dir erschweren wird, die Behandlung zu erhalten, die Du benötigst. Vielleicht kannst Du einen Kurzurlaub machen, und Dich der Behandlung in einer nahegelegenen Stadt unterziehen. Ist dies der Fall, dann schreibe Dich nicht als ein Zeuge Jehovas ein, da dies zu einem Besuch eines Mitgliedes des Krankenhaus-Verbindungskomitees führen kann.

            Wenn Du oder ein Familienangehöriger sich in einer Situation befindet, in der eine Bluttransfusion nötig ist, und andere Zeugen sind anwesend, schlagen wir vor, dass Du Dich um die Unterstützung durch das Krankenhauspersonal bemühst. Sie können anderen Zeugen, einschließlich Ältesten und Mitgliedern des Krankenhaus- Verbindungskomitees mitteilen, dass der Patient zu krank ist, um Besuche zu empfangen, und sie können dies auch durchsetzen...

            Was unsere anderen Glaubensansichten betrifft, so gibt es etwas Beständiges, nämlich die ständige Veränderung. Stell Dir vor, Bruder Russell oder Bruder Rutherford würde heute noch leben. Wenn sie auf einigen ihrer Glaubensansichten beharren würden, müssten wir ihnen die Gemeinschaft entziehen. Aber heute regieren sie mit Christus im Himmel. Wie ironisch!

            Einige, die von diesen Informationen Kenntnis erhalten, werden sich dafür entscheiden, sich von der Organisation zu trennen. Dies ist natürlich jedermanns eigene Entscheidung. Wie dem auch sei, für die meisten von uns innerhalb der Organisation ist es kein Thema, unsere Freunde und Familien zu verlassen. Wir müssen einen Weg finden, die Dinge für unsere Brüder und Schwestern, für unsere Familien und für uns selbst zu verbessern...

             

            1. Markus

              Hallo Gerd

              Habe erst gerade Deinen Kommentar an mich von gestern gelesen.

              Du hast das sehr gut formuliert,genau das sollten noch Zeugen machen um nicht in eine

              Misere zu kommen

              Danke

              Ich hatte den Fall mit dem Thema Bluttransfussion

              Kurz bevor meine Frau vor 2 Jahren verstorben ist,waren Ihre Blutwerte derrart schlecht,sie hatte eine beidseitig schwere Lungenentzündung und zudem Copd das mir von den Ärzten angeraten wurde einer Bluttransfussion zu zustimmen obwohl meine Frau das ablehnte.

              Da Sie aber aufgrund der schweren Lungenentzündung und  die darauffolgende künstliche Beatmung ins Koma gelegt wurde, beantragte der leitende Arzt der Intensivstadion für mich die komplette Gerichtliche Vollmacht.

              Und ich konnte so handeln wie es mir empfohlen wurde von den Ärzten.

              Es hat zwar nicht viel mehr genutzt, da Zuviel an diversen Erkrankungen noch dabei waren ,zb  mit dem Herzen,meine Frau hatte vor Jahren eine Herzop und war darinn auch schon geschwächt,so das sie letztendlich verstarb

              Heute nach der Trauerzeit sage ich es war eine Erlösung für Sie denn hätte Sie die Sache überlebt ,hätte Sie für immer künstlich beatmet werden müssen,wer so eine Sache mitgemacht hat weiss das es für Angehörige  die die Pflege übernehmen müssen diese Situation ein 24 Stunden Jopb ist da dieKanüle die in die Luftröhre eingeführt wird zur künstlichen Beatmung mindestens alle 2 Stunden gesäubert werden muss auch nachts

              Ich rate jedem der als Zeuge ich bin es nicht mehr seit 2013 nicht mehr,der in so eine Situation kommt

              genau wie es Gerd beschrieben hat,das ein absolutes Besuchsverbot verhängt wird nur wirklich die engsten Angehörigen zutritt bekommen und wenn gar nichts mehr geht ,den leitenden Arzt darum bitten das er  übers Amtsgericht eine Patientenvollmacht erreicht,das geht ohne viel Tam Tam ist innerhalb von einem Tag erledigt

              Das kann ich nur jedem ans Herz legen wenn er in so eine Situation kommt.

              Denn für großartige Gerichtsverfahren und dem ganzen Tam Tam einer Anzeige  gegen Zeugen Jehovas ,dafür ist keine Zeit wenn schnelle Entscheidungen gefällt werden müssen.

              Was ander machemn soll uns egal sein wenn jemand sein heilig kostbares Leben das Gott ich vermeide den Namen Jehova in letzter Zeit bewusst ihm durch die Geburt geschenkt hat ,wegen einer Organisation die sich bis ins kleinste in Familien einmischt und uns vorschreibt wie wer zu leben hat,obwohl von der Führenden Seite der WTG oder JW.Org kein Positives Vorleben also das man das abschauen kann gibt sondern nur lapidare Kommentare in den Wachtürmern usw zu finden sind die  nichts sagend sind und zudem noch falsch interprediert und das sich die Organisation bei eventuell gerichtlichen  Angriffen,wie ein Wurm aus der Sache herauswindet mit ihren Juristen ,der soll halt dann sein Leben aufs Spiel setzen und gegebenenfalls draufgehen

              Ich habe schon oft erlebt gerade als Sterbebegleiter,das bei einigen wohl noch eine Einsicht der Falschhandlung kommt ,dann ist es aber meistens schon für ein geraderücken seiner Einstellung zu spät

              Das lege ich jedem ganz fest ans Herz

        2. Furiel

          Lieber Gerd, überlegenswerte Gedanken!

          Wo ich im ZJ--Dogma aber immer hängen bleibe, ist die mehrmalige Aufforderung in den hebräischen Schriften, das Blut geschlachteter Tiere auszugießen und mit Staub zu bedecken, also unbrauchbar zu machen. Wenn ZJ das genauso ernst nehmen würden, wie das Blutverbot an sich, wären auch Gewissensentscheidungen bezüglich Fraktionen und Mikrobestandteilen überflüssig, weil es ja eigentlich gar kein Blut geben dürfte, das aufgearbeitet werden könnte. Es müsste konsequenterweise einfach alles abgelehnt werden, das irgendwie aus Blut produziert wird, da es ja kein gesammeltes  Blut geben dürfte aus dem etwas produziert werden könnte ...

          Andererseits, wenn sich im Laufe der Geschichte alle Menschen daran gehalten hätten, Blut immer gleich weg zu schütten, wäre wohl auch die Blut-Transfusion nie erfunden worden. Es würde dann heute zu den gleichen dramatischen und tragischen Situationen kommen, wie heute bei verweigerten Transfusionen bei ZJ, nur in weit größerem Umfang. Aber die Wahrnehmung wäre wohl eine andere, weil man eben nichts von den unerfundenen Möglichkeiten wüsste. Man würde die Auswirkungen blutloser Medizin dann wohl einfach als Gegebenheit hinnehmen.

          Wie gesagt, ein Gedankenexperiment, über das ich immer wieder stolpere, wenn das Thema auftaucht, für das ich aber selber keine Lösung finde ...

          Liebe Grüße, Furiel

    2. Gooday

      Einen schönen Tag, Lichtsspender!

      Danke für die Erweiterung des Horizontes bezügl. Vermischung. Das mit Mischgewebe und Saatvermischung war mir bei der Auslegung meiner Gedanken überhaupt nicht in den Sinn gekommen, da es für uns heute ja auch nicht mehr relevant ist. Aber trotdem ein wertvoller Hinweis, um den Hintergrund, dass das heute noch gültige Verbot, sich des Blutes zu enthalten, noch besser verstehen zu können, denn wenn schon Stoffgewebe und Samenarten nicht vermischt werden durften, wieviel weniger Blut!
      Nochmals vielen Dank!

      1. Markus

        An Lichtspender und Gooday

        Ich glaube wirklich solangsam das hier eine Veralberei sondersgleichen vor sich geht,seid ihr so dumm oder tut ihr das nur so

        Wie kann man solche Äußerungen ,der Bibelauslegung machen

        Ihr versündigt Euch sogar gegen den heiligen Geist

        Wohl Zuviel Rassismuss im Blut

        Denkt mal drüber nach bevor Ihr so einen Unsinn ins Netz stellt

        Erst Kopf einschalten dann schreiben

        1. Lichtspender

          Mahnung zur Toleranz und Respekt voreinander!

          Römer 14:1-13 (revidierte Einheitsübersetzung 2017):

          1 Nehmt den an, der im Glauben schwach ist, ohne mit ihm über verschiedene Auffassungen zu streiten!
          2 Der eine glaubt, alles essen zu dürfen, der Schwache aber isst nur Gemüse.
          3 Wer Fleisch isst, verachte den nicht, der es nicht isst; wer aber kein Fleisch isst, richte den nicht, der es isst. Denn Gott hat ihn angenommen.
          Wer bist du, dass du den Diener eines anderen richtest? Durch seinen eigenen Herrn steht oder fällt er. Er wird aber stehen; denn der Herr hat die Macht, ihm Stand zu geben.
          5 Der eine nämlich bevorzugt bestimmte Tage, der andere aber macht keinen Unterschied zwischen den Tagen. Jeder soll von seiner eigenen Auffassung überzeugt sein.
          6 Wer einen bestimmten Tag bevorzugt, tut es zur Ehre des Herrn. Und wer Fleisch isst, tut es zur Ehre des Herrn; denn er dankt Gott dabei. Und wer kein Fleisch isst, unterlässt es zur Ehre des Herrn und auch er dankt Gott.
          7 Denn keiner von uns lebt sich selber und keiner stirbt sich selber:
          8 Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.
          9 Denn Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende.
          10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Und du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden doch alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen. (!!!)
          11 Denn es steht geschrieben: So wahr ich lebe, spricht der Herr, vor mir wird jedes Knie sich beugen und jede Zunge wird Gott preisen.
          12 Also wird jeder von uns vor Gott Rechenschaft über sich selbst ablegen.
          13 Daher wollen wir uns nicht mehr gegenseitig richten. Achtet vielmehr darauf, dem Bruder keinen Anstoß zu geben und ihn nicht zu Fall zu bringen"

          In Liebe
          Lichtspender

    3. Kopfüber

      Na jetzt kommt ja sicher auch bald wieder die Neuauflage der Variante Organtransplantation ist Kanibalismus und Impfungen sind Teufelszeug.

      Nix zu machen bei irregeleiteten Wahnhaften.

      Das ist echtes Mischlicht aus  99% Polyester und 1,5% reine Leinen, ergibt 110% Jehovas Zeugen Unterscheidungsvermögen und Bibelverständnis.

       

    4. Paul.Z21

      Lieber Lichtspender!

      Das Licht, das Du hier zum Thema Bluttransfusionen ausstrahlst, stammt m. E. aus den Dunkelkammern der WTG.

      Das Blut ist heilig, aber auch das Leben. Bist Du wirklich der Auffassung, dass wenn nur eine Bluttransfusion das gegenwärtige Leben zu retten vermag, das Blut heiliger ist als das Leben selbst für das es steht? Nur zum Nachdenken. Ein jeder sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt!

      Grüße

      Paul

       

      1. Matthäus

        Das ist auch so ein IRR Glaube, das Blut ist heilig, ich habe das auch Jahrzehnte nachgeplappert bis mich ein guter Freund und auch früherer Ältester (auch ausgestiegen) fragte, wo steht in der Bibek dass das Blut heilig ist? Ich hätte wetten können dass ich das finde, Es steht immer nur das Leben ist heilig, was liegt damit näher als dieses zu bewahren und zu schützen.

        Für alle Blutverbotsverfechter, aus rein medizinischer Sicht ist Blut ein kostbarer Saft der Leben bedeutet. Ich war ein fanatischer Verfechter der Doktrin (durch die WTG irregeführt) bis ich die Erklärungen von Ray Franz aufmerksam in seinem Buch gelesen ja studiert habe. Ich habe erst vor ein zwei Tagen dazu einen wesentlichen Gedanken meines persönliches Studium hierzu eingestellt, ich werde es im nachfolgendem Kommentar nochmals zur Gänze tun. Jeder hat natürlich ein eigenes Gewissen welches er beachten soll, jedoch wie bei mir aufgrund falscher Belehrung ein schlechter Ratgeber sein kann, noch dazu wenn es um Leben geht.

        Insbesondere an Goodday möchte ich nachfolgendes schreiben!

        glg Matthäus

        1. Matthäus

          Bluttransfusion – gibt es dieses Verbot in der Bibel?
           
          Erlaube mir nochmals auf Apg. 15:29 einzugehen.
           
          Du bist davon überzeugt,  dass diese Anweisung in Gottes Wort für uns als Christen eine zu beachtende Verordnung ist. Niemals würde ich als überzeugter Christ eine Anordnung noch dazu wenn sie vom Heiligen Geist hervorgerufen wurde, in Frage stellen oder mich dagegen aussprechen!
           
          Das gleiche sollte auch die LK die diesen Vers 100fach in ihren Belehrungen zur Anwendung bringt zutreffen. Wenn es eine Anordnung Gottes ist dass ein Christ sich von Blut zu enthalten hat, wer hat das Recht diese Anordnung in Frage zu stellen oder tlw. zu verändern?
           
          Auch keine LK oder trvSk. oder wer auch immer sich ein Lehrer sein möchte, darf ein Gesetz Gottes abändern. Im Besonderen auch wegen der Konsequenz von Jak. 3:1. Die Frage muss erlaubt sein, wenn diese Anweisung in Apg. 15:29 so zu verstehen ist wie es die LK seit Jahrzehnten erklärt, warum geht sie in den letzten Jahren selbst davon immer mehr ab. Tatsache ist dass vor 30, 40  Jahren, jeder Blutbestandteil verboten war, was ja auch Sinn macht - wenn es ein Gesetz Gottes ist darf niemand einen Teil davon für ungültig erklären - doch genau das macht die LK. Wenn das Blut auszugießen und mit Erde zu bedecken ist, wer darf dann Teile herausfiltern und behaupten diesen oder jenen Teil erlauben wir? Wobei noch früher in den 30, 40er Jahren war dies kein Thema, niemand wurde deswegen - bei Nichtbeachtung - ausgeschlossen.
           
          Interessant in diesem Zusammenhang ist die Handlungsweise von den Lehrern der jüdischen Gemeinde. Ein Jude, selbst solche die als Hardliner gelten, bei dem jedes Fleisch koscher sein muss, also 100% sauber (von Blut) hat aber kein Problem wenn es um eine Blutübertragung geht. Warum?
           
          Die Frage die es demnach zu klären gilt: IST DIESES ANORDNUNG VON Apg. 15 so zu verstehen wie es ZJ heute erklären?
           
          Beachten wir doch einmal den Zusammenhang! Es ging um eine vergleichsweise "belanglose Sache der Beschneidung", ist sie notwendig oder nicht? Da diese Frage zu hitzigen Diskussionen führte wurde sie von den Aposteln unter hl. Geist geklärt. Herausgekommen ist die Anordnung nach der HFA der Vers 
           
          29 Ihr sollt kein Fleisch von Tieren essen, die den Götzen geopfert wurden, außerdem kein Fleisch von Tieren, die nicht völlig ausbluteten, und ihr sollt auch kein Blut verzehren. Hütet euch vor verbotenen sexuellen Beziehungen. Wenn ihr danach handelt, verhaltet ihr euch richtig. Herzliche Grüße an euch alle."
           
          Ist dir aufgefallen wie die HfA diesen Vers übersetzt? (völlig ausgeblutet UND kein Blut verzehren - ist das nicht dasselbe?
           
          Interessant wäre auch zu klären warum Paulus an die Korinther im 1. Brief Kap 8 dieses Götzen geopferte Fleisch NICHT mehr als "verboten" bezeichnet sondern dem eigenen Gewissen unterstellt und dazu ermuntert das Gewissen anderer zu berücksichtigen ? Widerspricht er demnach nicht der Anweisung von Apg. 15:29?
           
          Aber kehren wir zu Apg. 15:29 zurück, nochmals möchte ich betonen daß ich viele Jahrzehnte "dieses Gesetz" nahezu fanatisch befolgte. Ich habe nie ein Hähnchen gegessen wo ich nicht 100% sicher war das es ausgeblutet war. Bei Wurstwaren habe ich akribisch Nachfrage gehalten. Auch eine Blutübertragung ob eigenes oder fremdes wäre NIEMALS von mir gebilligt worden.
           
          In einem sind wir uns doch einig: Zu dieser Zeit im 1. Jhdt. gab es medizinisch keine Blutübertragung, jedoch sehr wohl wurde Blut ob direkt oder durch nicht ausgeblutet wie z.B. bei einem ersticktem Tier, gegessen.
           
          Warum wurde dann die Anweisung einmal auf Ersticktes und dann auf Blut extra
          gegeben - siehe nach Schlachter:
           
          ...euch keine weitere Last aufzuerlegen, außer diesen notwendigen Dingen, 29 daß ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht; wenn ihr euch davor bewahrt, so handelt ihr recht. Lebt wohl! 
           
          Warum wird hier das Blutverbot doppelt formuliert, jeder wußte warum Ersticktes nicht gestattet war - wegen dem Blut darin - warum "vom Blut enthalten" nochmals extra? Hat es vielleicht eine andere Bedeutung? Ich habe mithilfe der Elberfelder Studienbibel (mit Sprachschlüssel - als Anhang und Erklärung der griechischen Begriffe) mir die Sache genauer angesehen.
           
          Beim Begriff "BLUT" steht im griechischen das Wort "HAIMA" und dieses Wort wird wie folgt erklärt:
           
          Bedeutungen: a.) Blut als wesentliche Grundlage individuellem Leben - Bibelverweis auf Joh. 1:13und Apg. 17:26
           
          b.) HAIMA selbst dient dazu das durch BLUTVERGIESSEN schwindende Leben und auslöschen von Leben durch Gewalt zu benennen. Bibelverweis auf Luk. 11:50 und Apg. 22:20. In beiden Versen steht die gewaltsame Tötung von treuen Zeugen und es wird jeweils der gleiche griechische Begriff haima verwendet.
           
          Nun welchen Schluss ziehst du daraus? Sich von Blut enthalten KANN oder besser gesagt bedeutet in diesem Fall "du sollst nicht morden". Ein Gesetz der 10 Gebote das wenn auch das alte Gesetz erfüllt wurde, immer noch eine Bedeutung hat, ebenso wie Unzucht. Damit haben die Apostel mit Hilfe des Geistes nur jenes was relevant ist hervorgehoben.  Warum hört oder liest man solche Erklärungen in der Literatur der ZJ nie?
           
          Nochmals wie hat Jesus gehandelt als es um das Leben eines Tieres ging das am Sabbat in die Grube viel. Hat er gesagt: Heute ist Sabbat auf keinen Fall dürft ihr das Gebot Gottes auf dem ja die Todesstrafe stand, dem Tier aus der Grube helfen um es zu retten. In Luk. 14 Vers 5 erweitert er die Anordnung auf ein Kind welches in den Brunnen viel. Er fragt: Zieht ihr es NICHT SOFORT aus dem Brunnen heraus oder wartet ihr bis der Sabbat vorbei ist?
           
          Jesus sagte mein Joch ist sanft und leicht, nehmt es auf euch! Wäre es leicht ein Kind im Brunnen ertrinken zu lassen nur weil Sabbat ist? Oder hätte es seine Billigung ein Kind sterben zu lassen wenn NUR EINE Bluttransfusion das Leben retten kann?
          Jeder soll sehr gut überlegen welche Antwort er letztlich vor Jesus seinem Herrn und Richter zu verantworten haben wird. 
           
          Dazu folgt noch eine Erfahrung die sich in Neuseeland zugetragen hat, die erschütternd und tragisch zugleich ist - die Frage wird aufgeworfen: Hat Gott oder Jesus je so etwas verlangt oder geboten?
           
          Liebe Grüße Matthäus
           
          Noch mehr Info hier: http://www.geocities.ws/athens/ithaca/6236/kvk.htm
           
          Begebenheit aus Neuseeland, in obiger Website gibt es noch mehr solcher Erfahrungen. 
          Die Frage muss erlaubt sein, warum ehemalige Älteste und KVK Leute zu diesem Wandel gekommen sind?
           
          Betrachte diese bittere Erfahrung welche eine junge glückliche Familie machen mußte und frage dich ob dies von Gott so gewollt sein kann - ja wo ist eine solche Sache noch leicht zu ertragen - es heißt niemals würde Gott uns über unser Vermögen hin prüfen - wenn es diese Blutverbot mit allen Konsequenzen von Gott angeordnet so gäbe, kann man das noch von einem leichten oder sanftem Joch sprechen?
           
          Ein junger Bruder wird Dienstamtgehilfe, er heiratet eine treue Schwester das Eheglück wird "vollkommen" als sie eine süße Tochter bekommen die er über alles liebt. Das süsse Mädchen ist gerade einmal 3 Jahre geworden, die Mutter ist mit ihr im Auto unterwegs, ein Transporter rammt sie von hinten, das Mädchen ist schwer verletzt, innere Blutungen. Es beginnt der Wettlauf um das Leben des Kindes.
           
          Die Ärzte erklären das Kind hat aufgrund innerer Verletzungen viel Blut verloren es ist bereits an einem kritischen Punkt angelangt. Das Kind braucht Blut um zu überleben. Der Vater - in Neuseeland wird die Entscheidung der Eltern respektiert, seht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Die Ältesten "unterstützen" ihn und drängen KEIN BLUT!
           
          Die Ärzte machen klar - das Kind wird die Nacht OHNE BLUT nicht überleben !
          Und genauso kam es, am nächsten morgen ist das Kind tot !!!
           
          Wie würdest du dich als Vater oder Mutter nun fühlen? Hätte er es verhindern können, waren seine quälenden Fragen? Gewissensbisse und Fragen über Fragen gehen ihm durch den Kopf. Habe ich richtig gehandelt? Er geht  im Internet auf die Suche und findet Gedanken und Argumente die noch mehr Gewissensbisse hervorrufen. Habe ich falsch gehandelt, bin ich schuld am Tod meines geliebten Kindes? 
           
          Er spricht mit einem guten Freund in der Versammlung über seine Bedenken und was er als Argumente im Internet fand. Der Bruder meint es gut (?) und informiert die Ältesten. Der Vater muß sich vor einem Komitee verantworten - Ausschluss - seine Ehefrau fällt in "ein tiefes Loch der Gefühle". 
           
          Jetzt hat sie schon die Tochter verloren und hat auch die Überlegungen ihres Mann zumindest nachvollziehen können, sie kommt nicht mehr klar und nimmt sich das Leben.
           
          Wieviele tausende von grausamen Fällen dieser Art sind in den letzten Jahrzehnten im Volk der ZJ so oder ähnlich abgelaufen? Da sind Mütter dabei gewesen die 1, 2 oder 3 Kinder schon hatten, die dann bei der Geburt eines neuen Kindes Blut gebraucht hätte, aber wegen der Doktrin es ablehnten und dann starben. Die Kinder und der Ehemann mußten dann ohne Mutter klar kommen. Das liest sich so leicht!
           
          Ist ein solches Joch noch als LEICHT oder SANFT zu bezeichnen?
           
          Erfahrungen dieser Art gibt es zu Hunderten ja zu Tausenden die Weltweit irgendwo für uns "im Verborgenen" ablaufen. Und das erwartet Gott von uns?

          1. ein KA, dem ich mal den Hinweis gab, dass auf einem Kongress junge Leute sich in der Pause ein paar Würstchen gönnten. Vor ihnen saß ein reiferes Ehepaar wo der Mann schließlich den Kommentar gab, dass die sich wohl gar keine Gedanken über die Wurst machten.

            Früher hatten sie Kongresse alle 2 Jahre das Thema in Demonstrationen mit Wurst und Hähnchen, seit den 90igern ging ga nichts mehr.

            Der KA zu mir: das ist doch allen bewusst, da muss der Sklave nicht drauf hinweisen.

            Ein Ältester, der heuer der King unter den Kongs seiner Versammlung ist sagte mir vor 20 jahren: Bluttransfusion verboten ?   in 20 Jahren wird das geleugnet sein.

             

            Sich des Blutes zu enthalten als Speise - das ist logisch. Eine Transfusion kostet dem Spender nicht das Leben, ergo geht sein Blut, sprich seine Seele zu Gott zurück.

            Wenn die Seele im Blute liegt - wie sagte Jesus noch einmal - niemand hat größere Liebe als dass er seine Seele zu Gunsten seines Bruders hingibt.

            Blutspende kann man ja als Ausdruck der Liebe zwecks Lebenserhaltung ansehen.

            Aber klar - ein Risiko geht damit immer einher. Doch  Leben ist leben und bedarf erst mal keines Erdmöbels.

        2. Edelmuth an Matthäus

          Guten Abend Matthäus

          Es wurde schon sehr ausführlich über den Jerusalemer Beschluss diskutiert. Deshalb erspare ich es mir und anderen weiter Kommentare dazu zu verfassen. Nur so viel, ich verstehe den Jerusalemer Beschluss als ein Speisegebot zum friedlichen Umgang zwischen Judenchristen und Heidenchristen.

          Den Juden war es unter Androhung der Todesstrafe verboten Blut zu essen. Bluttransfusion kannte man damals noch nicht.

          (3. Mose 17:10) 10 Was irgendeinen Mann vom Hause Israel betrifft oder einen ansässigen Fremdling, der als Fremdling in eurer Mitte weilt, welcher Blut von irgendeiner Art ißt, gegen die Seele, die das Blut ißt, werde ich bestimmt mein Angesicht richten, und ich werde sie tatsächlich von den Reihen ihres Volkes abschneiden.

          Das mag man noch als Bestandteil des mosaischen Bundes, der durch Jesus erfüllt wurde und für uns heute keine Gültigkeit mehr hat, abtun. Aber Jehova sagte etwas ganz Grundsätzliches, das für uns heute noch oberste Priorität hat. Jehova begründete sein Blutverbot wie folgt:

          (3. Mose 17:11) . . .Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es für euch auf den Altar gegeben, damit Sühne geleistet wird für eure Seelen, denn das Blut ist es, das Sühne leistet durch die Seele [darin].

          Welches Blut hat Jehova für uns auf den Altar gelegt, damit es für uns Sühne leiste? Es war zunächst das Blut von vollkommen Tieren. Nur Vollkommens darf auf Jehovas Altar. Tiere haben nicht gegen Jehova gesündigt. Sie sind immer noch so, wie Jehova sie geschaffen hat, und das, was Jehova macht, ist stets vollkommen.

          Außerdem hat Jehova das Kostbarste, das er hat, für uns auf den himmlischen Altar gelegt, nämlich das vollkommene Blut seines eigenen Sohnes.

          (Hebräer 9:11-14) . . .Als jedoch Christus als Hoherpriester der guten Dinge kam, die sich eingestellt haben, durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, 12 begab er sich, nein, nicht mit dem Blut von Ziegenböcken und von jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal an die heilige Stätte und erlangte eine ewige Befreiung [für uns]. 13 Denn wenn das Blut von Ziegenböcken und von Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf diejenigen gesprengt, die verunreinigt worden sind, in dem Maße heiligt, daß das Fleisch rein wird, 14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch ewigen Geist sich selbst ohne Makel Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir [dem] lebendigen Gott heiligen Dienst darbringen können?

          Stell dir einmal vor, Jesus hätte von seinem Blut gespendet, damit es anderen Menschen transfundiert werden könnte. Jesus Opfer wäre nicht vollständig gewesen. Der Vater hätte es mit Recht zurückgewiesen.

          Dieses vollkommene Opfer, das Jesus für uns dargebracht hat, retten uns noch heute und in aller Zukunft.

          Ede

          1. Mattäus @ Ede

            Da ich leider ein weiteres Mal feststelle wie unbelehrbar du bist, lieber Edelmut, andere drücken es viel dramatischer aus, kann ich mich nur auf die Autorität eines von Gott inspirierten Bibel oder Briefschreiber berufen. Solange von dir solche einfachen Wahrheiten nicht akzeptiert werden, wirst du im Dunkeln herumtappen und merkst nicht mal dass du dir die Nase schon X mal blutig geschlagen hast. Das ist wie bei einem Betrunkenen, der spürt auch keinen Schmerz solange er betrunken ist.

            Aber diese Worte gelten auch dir!!!
            2. Kor. 3 Wenn schon die alte Ordnung, die doch nur für eine bestimmte Zeit galt, Gottes Herrlichkeit erstrahlen ließ, um wie viel mehr wird sich Gottes Herrlichkeit durch die neue Ordnung offenbaren, die ewig gilt!
            12 Weil wir diese Hoffnung haben, können wir voller Zuversicht vor die Menschen treten.

            13 Und wir brauchen auch nicht unser Gesicht mit einem Tuch zu verhüllen, wie Mose es getan hat, damit die Israeliten nicht sahen, wie der Glanz Gottes auf seinem Gesicht wieder erlosch.
            14 Aber nicht nur das, sie waren verschlossen für Gottes Botschaft. Bis zum heutigen Tag sind die Schriften des Alten Bundes für sie wie mit einem Tuch verhüllt. Sie lesen es zwar, aber seinen Sinn verstehen sie nicht. Dieses Tuch wird erst dann weggenommen, wenn sie an Christus glauben.
            15 Bis heute liegt es auf ihren Herzen, wenn aus den Büchern von Mose vorgelesen wird.

            Das tragische hierbei ist lt den Worten von Paulus, dass jene die am „alten Bund/Gesetz“ hängen, eigentlich nicht an Christus glauben.

            Wann wirst du das begreifen lieber Ede, ich hoffe nicht bevor es zu spät ist. Auch die Brüder in Rom hatten das gleiche Problem, ...kann man es noch deutlicher formulieren:

            2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht.               
                   

             
            3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch ihre eigenen Bemühungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.
            4 Dabei hat Christus das Gesetz doch erfüllt, und somit ist es nicht mehr der Weg, um Annahme bei Gott zu finden. Wer Christus vertraut, wird von aller Schuld freigesprochen.

            22 Wovon du persönlich überzeugt bist, das ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich schätzen kann sich, wer so handelt, wie es seiner Überzeugung entspricht, und sich nicht selbst verurteilen muss. 

            1. Mattäus @ Ede

              Du hättest eigentlich nur deine Bezugnahme auf Hebräer Kap. 9 im Kap. 10 weiterlesen brauchen, aber du bist WTG hörig, wo es Ihnen in den Kram passt wir kräftiges dem alten Gesetz (Leistung) zitiert, wo doch Paulus diese Wort als Richtigstellung hinzufügt:

              8 Obwohl das Gesetz diese Opfer verlangte, hat Christus gesagt: »Schlachtopfer und andere Gaben hast du nicht gewollt. Sie gefallen dir so wenig wie die Brandopfer und die Sündopfer.«
              9 Außerdem sagte er: »Ich komme, mein Gott, um deinen Willen zu erfüllen.« So hebt Christus die alte Ordnung auf und setzt eine neue in Kraft.
              10 Er hat mit seinem Tod am Kreuz diesen Willen Gottes erfüllt; und deshalb gehören wir durch sein Opfer ein für alle Mal zu Gott.
              11 Der Priester aber muss jeden Tag neu den Altardienst verrichten und Gott immer wieder Opfer darbringen. Dennoch können diese Opfer keinen Menschen für immer von seiner Schuld befreien.
              12 Jesus Christus dagegen hat ein einziges Opfer für alle Sünden gebracht.

              ...und du verlangst genau das, du nagelst Jesus immer wieder ans Kreuz, selbst das wird von dir geleugnet, weil es die WTG so behauptet!

              1. Edelmuth an Matthäus

                Hallo Matthäus

                ...du bist WTG hörig, wo es Ihnen in den Kram passt wir kräftiges dem alten Gesetz (Leistung) zitiert, wo doch Paulus diese Wort als Richtigstellung hinzufügt.

                Mir kommt es darauf an, was Gott uns durch sein Wort in der Bibel sagen will, ungeachtet, wie die WTG darüber denkt.

                Die Begründung für Gottes Blutverbot, die er uns gab, hat bis heute Gültigkeit, denn wir profitieren durch unsere Rettung davon. Nicht nur das.

                Gott beschaffte das einzigartige Opfer zu unserer Rettung, indem er seinen Sohn auf die Erde sandte. Nur durch ein Wunder, dass nur vom Schöpfer veranlasst werden konnte, wurde die Jungfrau Maria schwanger. Die Jungfrauengeburt ist der Beweis, dass keine Hurerei begangen wurde.

                Der Vater ist vollkommen. Damit ist auch der Sohn vollkommen. Dieses vollkommene Opfer durch Jesu Tod war zur Gegenrechnung mit der Sünde des einst vollkommenen Adam erforderlich. Dieses vollkommene Opfer konnte kein unvollkommener Mensch erbringen. Nur vollkommene Dinge dürfen auf den Altar Gottes.

                Damit wird klar: Wenn Jehova das Opfer eines unvollkommen Menschen ablehnt und extra dafür seinen einzig gezeugten Sohn auf die Erde schickt, damit er durch seinen Tod das Loskaufsopfer stellt, was für den Vater bestimmt nicht einfach war, wird er auf das Blut von unvollkommenen Menschen verzichten. Anderenfalls wäre Jesus Opfer nicht nötig gewesen.

                Ede

                1. Matthäus

                  Da jede weitere Erwiderungsinnlos ist möchte ich nur mehr feststellen, Ede du würdest sogar ein Kind das am Sabbat in einen Brunnen fällt fällt dem Ertrinken aussetzen nur weil Sabbat ist.

                  Das hat uns Jesus nicht gelehrt   !!!

                  Diese Hartherzigkeit wird Jesus bei deiner Beurteilun berücksichtigen

                   

                2. Matthäus

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                  Fußnoten

                  Zahlen und Titel

                  Gesetzlichkeit oder Liebe?
                  (Matthäus 12,9‒14; Lukas 6,6‒11)
                  1Als Jesus wieder einmal in die Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verkrüppelten Hand. 2Die Gegner von Jesus beobachteten aufmerksam, wie er sich verhalten würde. Sollte Jesus es nämlich wagen, den Kranken am Sabbat zu heilen, so könnten sie Anklage gegen ihn erheben.
                  3Jesus rief dem Mann mit der verkrüppelten Hand zu: »Steh auf und stell dich in die Mitte, damit alle dich sehen können!« 4Dann fragte er seine Gegner: »Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses? Soll man das Leben eines Menschen retten oder soll man ihn zugrunde gehen lassen?« Doch er bekam keine Antwort.
                  5Zornig und zugleich traurig über ihre Hartherzigkeit, sah Jesus einen nach dem anderen an. Zu dem Mann aber sagte er: »Streck deine Hand aus!« Er streckte sie aus, und die Hand war gesund.

                3. Kopfüber

                  Hallo Matthäus,

                  „Da jede weitere Erwiderungsinnlos ist ....“

                  Glaub mir Matthäus, jede einzelne Erwiderung auf „Ede’s“ & Konsorten ist das sinnvoll und Gott wohlgefällig! Und keinesfalls sinnlos!

                  Es dient Deiner eigenen Rettung.

                  Lg.

                4. Edelmuth an Matthäus

                  Guten Abend Matthäus

                  Würdest du meinen Beitrag gelesen und verstanden haben, hättest du bemerkt, dass ich anhand der Bibel bewiesen habe, dass unvollkommene und ungerechte Menschen das Blutverbot nicht beachten müssen.

                  Dein Hass auf die WTG macht dich so blind, das du nicht einmal die Beiträge verstehst.

                  Ede

                5. Kopfüber

                  Pseudonym Edelmuth,

                  „..., hättest du bemerkt, dass ich anhand der Bibel bewiesen habe,....“

                  Wo lässt sich der von Dir behaptete Beweis nachlesen?

                  „...dass unvollkommene und ungerechte Menschen das Blutverbot nicht beachten müssen“

                  War das nicht so, dass alle, gleichgültig ob gerecht oder ungerecht, dir Gebote beachten müssen?

                  Oder irre ich mich, wenn ich glaube, dass sich die Gebote und Verbote Gottes immer durchsetzen? Den einen ist ihre Enntscheidung halt zum Segen, den andern zum Fluch?

                  Aber, dass „die unvollkommenen und ungerechten die Gebote nicht beachten müssen“ wie du behauptest, das hab ich noch nie irgendwo in der Bibel gelesen.

                  Wo steht das?

                   

          2. Kopfüber

            Pseudonym Edelmuth (JW.ORG Auftragsschreiber),

            Du/Ihr/Legion/JW.ORG schreibt (Zitat):
            „Stell dir einmal vor, Jesus hätte von seinem Blut gespendet, damit es anderen Menschen transfundiert werden könnte. Jesus Opfer wäre nicht vollständig gewesen. Der Vater hätte es mit Recht zurückgewiesen.
            Dieses vollkommene Opfer, das Jesus für uns dargebracht hat, retten uns noch heute und in aller Zukunft.“
            Zunächst vielen Dank für dieses Kommentar! Weshalb er  -aus Deiner eigenen Sicht und Zielsetzung heraus-  gar nicht so intelligent ist, wie Du denken magst, erläutere ich gern:

            Zunächt einmal leben Christen nicht in irgendwelchen Vorstellungswelten, sondern halten sich an die Bibel.

            Weil die Jehovas Zeugen Leitung noch nie einen stichhaltigen Bibelbeweis für ihre Beschneidung/Einschränkung der Wahlfreiheit der medizinischen Behadlungsmethoden der ZJ vorlegen konnte, sondern immer nur hanebüchene, haasteäubende wilde Theorien,  von denen nicht eine einzige einer seriösen Prüfung standhält, hast Du Dir im obigen Kommentar offenkundig ein neues Begründungsmärchen für Deinen Blutdoktrin Anspruch auf das Leben jedes einzelnen ZJ ausgedacht.

            Urplötzlich zauberst Du einen neuen Hasen aus dem Hut, und nun ist es also nicht mehr der Bibeltext, sondern „die Vollständigkeit“, welche angeblich eine Verwendung von Blut für lebenserhaltende medizinische Maßnahmen verbietet.

            Bevor ich auf Deine neue Begründungsgeschichte die Du Dir ausgedacht hast und Vollständigkeit eingehe, danke erst mal, dass Du sämtliche bislang vorgetragenen Geschichten über Bord geworfen und wenigstens insoweit kapituliert und die Haltlosigkeit eingesehen hast.

            Nur aber zu Deiner neuen „Vollständigkeits“-Theorie:

            Jesus und das Opfer wäre also nicht „vollständig“ und damit das Opfer nicht annehmbar für Jehova gewesen.

            Nun, zunächst einmal war der Menschensohn „im Fleisch gekommen“. Die Blutmenge des Menschen ändert sich ständig, und wird auch ständig ausgetauscht. Bei Frauen besonders durch ihren Zyklus, aber auch bei Männer. Teilweise wird Blut auch ausgeschieden oder Verletzungen haben einen Blutverlust zur Folge. Auch Jesus, hat sicher eine Menge Blut verloren, bevor er sagen konnte „es ist vollbracht“ und endgütig den Tod erlitt.

            Also auch wenn er zu Lebzeiten gespendet oder nicht gespendet hätte, eine wie auch immer geartete „Vollständigkeit“ zu reklamieren kann hanebüchener gar nicht sein. Jesus hat nicht nur einige Milliliter, seines Blutes gespendet, sondern sogar sein GESAMTES, also sein Leben.  Nur nebenbei bemerkt, Jesu Vollkommenheit bestand nicht in seiner Blutmenge, sondern in seiner Sündenlosikeit (welche natürlich auch dann kein Schaden genommen hätte, hätte er ein paar Milliliter seines buchstäblichen Blutes gespendet). Dein/Euer Vortrag gibt schlicht begründeten Anlass zur Sorge, wie es im deine geistige und verstandesmäßige Gesundheit steht, bzw. um die der Jehovas Zeugen Führung.

            Wenn Du schreibst, „der Vater hätte es mit Recht zurück gewiesen“, dann verkennst Du, dass die Annehmbarkeit des Opfers nicht von der Blutmenge, oder Spenden oder nicht Spenden, oder irgendeine „Vollständigkeit“ des Blutes abhängig war, sondern Jesu Vollkomenheit und seine Bereitschaft sich „ins Fleisch“ zu ernidrigen und den Tod zu erleiden, zur Rettung der Menschen.

            Diesen Erlösungsakt für diejenigen die an Jesus als den Christus glauben, konnte allein ER vollbringen. Menschen die ihm nachfolgen, können „im kleinen“ im übertragenen Sinn ein bisschen von ihrem buchstäblichen Blut spenden, wenn es ihren Mitbrüdern das buchstäbliche Leben retten kann. Es gibt kein biblisches Verbot der Blutspende!

            Geschweige denn eines sein Leben zu achten und heiligen und notfalls durch Annahme von etwas Fremd- oder Eigenblut zu retten.

            Im Gegenteil, wir müssen zu unserer Rettung auch „das Blut Jesu“ annehmen! So wie im Abendmahlgebot gesagt und versinnbildlicht. Auch das lehnen Jehovas Zeugen ab.

            Deine neuer Begründungshase den Du/JW.ORG da nun wieder aus dem Hut gezaubert hast, macht nur deutlich worum es der Jehovas Zeugen Führung bei ihrer Blutdoktrin eigentlich geht:

            Nicht dem Vater im Himmel ist Bluttransfusion „unannehmbar“, sondern der Jehovas Zeugen Führung bzw. JW.ORG ist ein Mensch nicht vollständig, d.h. im Notfall bis in den Tod untertan, wenn er sich der Blutdoktrin der Jehovas Zeugen Führung nicht unterwirft.

            Ein biblisches Verbot existiert schlicht nicht, im Gegenteil, sie gebietet die Achtung und Heiligung des Lebens, so wie sich auch Ärtze der Lebenserhaltung verpflichtet fühlen.

            Das Bluttransfusionsverbot ist eine reine Erfindung der JW.ORG bzw. Jehovas Zeugen Führung um Macht über das Leben anderer Menschen auszuüben und beanspruchen.

            Du/JW.ORG/Jehovas Zeugen haben mit Deinem Kommentar und neuer Begründung erneut die biblische Unbegründetheit und völlige Haltlosigkeit Euerer „Haltung“ zur Frage einer medizinisch möglichen Lebensrettungsmaßnahme eindrücklich unter Beweis gestellt.

            Danke für Deine Kapitulationserklärung!

             

            1. M.N.

              "Der Vater hätte es mit Recht zurückgewiesen."

              Ganz die "Mutter" JW.Org - der Apfel fällt nicht weit vom Pferd, weiß doch die Org von eigenen Gnaden ebenfalls immer GAAAAANZ genau, was "Der Vater" will und was in Gott soeben gerade vorgeht, was er "von uns erwartet" und wie es um "des Vaters" Schöpferdenken und Gefühlslage gerade eben steht. Für die JW.Org ist Gott ein aufgeschlagenes Buch; nichts in Gottes Sinn ist ihr verborgen. Die JW.Org hat sozusagen eine direkte Standleitung direkt in Gottes Sinn, eine Schnittstelle zwischen sich selbst und Gott, so dass sie immer genau weiß, was in Gott soeben vorgeht - natürlich nur sie - alle anderen sind doof, und haben keine Ahnung.

              Merkwürdig: Da sagt ein tatsächlich von Gott inspirierter, von seinem Heiligen Geist durchwaltener Mensch wie der Apostel Paulus "Wir erkennen nur stückweise"; "Welche Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege! Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen?" Und dann stellen sich kleine, fehlbare Menschen vom Miniformat der obersten, sich selbst eingesetzt habenden JW.Org-CEOs und ihre Minions à la Eddie und Frau Geiser und Co. KG hin und sagen großspurig "Der Vater hätte das bestimmt zurückgewiesen, na aber DAS WISSEN WIR GAAANZ genau, denn wir haben den totalen Einblick in Gottes Sinn und wissen GENAU, was in Gott vorgeht." Unsinn! Wir wissen noch nicht mal, was in Herz und Sinn anderer Menschen vor sich geht, geschweige denn in diesem gewaltigen, kosmischen, unfassbaren und unergründlichen Geheimnis des Sinnes der Entität, die den gesamten Kosmos aus Nichts hervorgebracht hat! Doch sie, die Org von eigenen Gnaden und ihre Kinderlein wissen um die höchsten und größten Mysterien des Kosmos, die tief in Gottes Sinn verborgen sind; sie sind in der Lage, vier-, ja multi-dimensional zu denken und Geheimnisse zu lüften, die selbst den inspirierten Bibelschreibern vom Format eines Paulus, der bis in den dritten Himmel entrückt wurde und unaussprechliche Wort hörte, noch verborgen blieben. Eddie und Co. behaupten sozusagen, zu wissen, was vor dem Urknall war. Süßer Größenwahn lässt grüßen.

              Nun denn, man soll anderer Leute Träume nicht stören. Träumt schön weiter. Wir anderen halten uns lieber an das, was in sola scriptura geoffenbart wurde - soweit wir es richtig verstehen können, und das, was uns derzeit noch unklar ist, wird der Heilige Geist zu gegebener Zeit klarmachen.

              Gruß,
              M.N.

          3. M.N.

            Ah ja. Bisher war es das Endlosthema "3E", welches hier zu Endlosdebatten führte; jetzt ist es zur Abwechslung mal die "Blutfrage". Hier meine 3 Cents hierzu:

            Betreffs diverser AT-Stellen (Gen 9,4; Lev 7,27; 17,10-14; Deut 12,16.23; 1Sam 14,33; 2Sam 23,17) behauptet die JW.Org, hier handele es sich um "zeitlos/ewige, biblische Grundsätze" und hinsichtlich Apg 15,20.29 und 21,25 behauptet sie: "Da nicht spezifisch gesagt wird 'nicht essen', sondern 'sich ENTHALTEN', geht es hier nicht nur um 'Essen', sondern um JEGLICHE Form von Blutzufuhr in den eigenen Körper, und das schließt Bluttransfusionen mit ein. Da dies in gleichem Zug mit Götzendienst und Hurerei erwähnt wird, handelt es sich hier um ein Sittengesetz und zeigt die absolute Wichtigkeit, diesem göttlichen Verbot von Bluttransfusionen nachzukommen".

            Abgesehen von der jeglicher sauberen Begründung ermangelnden Willkürlichkeit dieser künstlichen Denkkonstruktion ("Wir behaupten das jetzt mal einfach so") findet ein solches, auf bloßer Hypothese und Scheinlogik beruhendes Verständnis nicht die Zustimmung von Bibelgelehrten. Zum einen zeigt der Kontext klar, dass der Sinn und Zweck dieser apostolischen Verordnung darin bestand, im damaligen Zeitrahmen Einheit zwischen Juden- und Heidenchristen zu gewährleisten, vor dem Hintergrund der in der damaligen "heidnischen" Welt üblichen Götzenopfergebräuche, die rituelle "Unzucht (porneía)" und den Gebrauch des Blutes von Opfertieren mit einschloss.

            Des Weiteren muss diese Verordnung im Lichte der AT-Stellen gesehen werden, in denen es ausschließlich um das (1) ESSEN von (2) TIERBLUT geht. Schließlich ist auffällig, dass in sämtlichen anderen NT-Anforderungs- bzw. "Verurteilungs/Verbots"-Listen, in denen Götzendienst, Hurerei etc. explizit "verboten" werden (z. B. Röm 1,28-31; 1Kor 6,9.10; Kol 3,5.8; 1Tim 1,9.10) keinerlei Erwähnung oder Anspielung auf ein "Blutverbot" vorhanden ist.
            Die Lage betreffs eines "göttlichen Absolutverbotes von Bluttransfusionen" ist also nicht so sonnenklar, wie von der JW.Org behauptet. Nicht zuletzt hat sie selbst ihre frühere Rigidforderung betreffs des Verbotes JEGLICHER Bluttransfusionen dahingehend aufgeweicht, dass nun zwischen "Vollblut" und "Blutfraktionen" unterschieden, und jedem Einzel-Zeugen Jehovas die Entscheidung überlassen wird, welche "Art" von Transfusionen er akzeptiert oder nicht. Allein diese Art von Zickzack-Schlingerkurs, den die JW.Org hier gefahren ist, beweist mehr als deutlich, auf welch schwacher Grundlage ihre "Blutverbot"-Doktrin doch steht, und wie rein menschlich sie doch ist. Doch wurde ZU ALLEN ZEITEN ihr gegenüber Absolutgehorsam gefordert - wer "Blut nahm", war Gott ungehorsam und flog raus. Wer jetzt "Blut nimmt" in Form einer Blutfraktion, die nun - einfach so und schwuppdiwupp - von den obersten JW.Org-Gewaltigen per Bauchgefühl-2/3-Mehrheitsbeschluss zur "persönlichen Gewissensentscheidung" erklärt wurde - begeht nun plötzlich keine "Sünde" und bleibt drin. Ach so, ja - werden nun all jene, die vor 20, 30 ... Jahren zur "ausgeschlossenen" Unperson erklärt wurden, weil sie "gemäß ihres eigenen Gewissens" entschieden, wieder rehabilitiert? Wird ihnen gegenüber ein "mea culpa" ausgesprochen? Hatten all jene, die aufgrund JW.Org-Kadavergehorsams ihr Leben verloren, obgleich sie - nach jetziger JW.Org-(Un-)"Rechtsprechung" - durch Annahme von Blutfraktionen ihr Leben hätten retten können, den "Segen Jehovas", weil sie "ihm" - aka dem obersten menschlichen JW.Org-Zentralkomitee - "gehorsam" waren? Früher musste man krepieren, wollte man "Gott gehorsam" bleiben - jetzt aber muss man das nicht mehr?

            An dieser Frage wird deutlich, dass es sich bei allem Hinterfragen der eigenmächtigen, nichtinspirierten, willkürlichen JW.Org-Dogmen und -Edikte nicht nur um Denkspiele und um rein akademisch/intellektuelle Betrachtungen ohne praktischen Nutzwert handelt. Es geht um Fragen von Leben und Tod! Gingen früher ZJ in den Knast, weil es einer obersten "LK" beliebte, Wehrersatzdienst als "Neutralitätsverletzung" zu deklarieren, so ist dies auf einmal - aufgrund selbstersonnenen "Neuen Lichts" - kein Thema mehr. Mussten ZJ in Malawi unbeschreibliche Greueltaten und zum Teil den Tod erdulden, weil der Erwerb einer Ausweiskarte als "schwere Sünde" galt, können sich ZJ in Mexiko durch "Beschiss" der Behörden von Schwierigkeiten freikaufen. Was ist denn das für ein schlabberiges, flabberiges, wachsweiches, winkelzügiges, heuchlerisches, doppelbödiges und durch und durch korruptes "Glaubenssystem"? Und DARAUF sollen wir bauen und DANACH unser Leben ausrichten??? Mit sauberer Bibelarbeit, mit echter Suche nach göttlich/biblisch/christlicher Wahrheit hat das genausowenig zu tun wie gezwiebelter Salzhering mit Erdbeertorte.

            Gruß,
            M.N.

             

             

  12. Störtebeker

     
    Störtebeker an Gooday,
     

     
    nur der Richtigkeit halber.
     
    Deine Aussage: „Jedoch waren König David und seine Krieger einmal nach einer Schlacht so hungrig, dass sie unausgeblutetes Tierfleisch assen.“
     
    Das ist mir nicht bekannt.
     
    Du meintest sicher Saul und seine Leute, 1. Sam. 14:31,32 Elb. :
     
    31 Und sie schlugen die Philister an jenem Tag von Michmas bis nach Ajalon. Und das Volk war sehr matt geworden.
     
    32 Und das Volk fiel über die Beute her, und sie nahmen Schafe, Rinder und Kälber und schlachteten sie einfach auf der Erde; und das Volk aß das Fleisch über dem Blut.“
     

     
    Have a good day
                             Störtebeker
     

    1. Gooday

      Hallo Störtebeker,

      ja, du hast vollkommen recht - es waren Saul und seine Leute!

      Ich hatte es nicht mehr so richtig in Erinnerung.

      Danke für die Richtigstellung!

      Have a nice evening, Gooday!

       

       

  13. Rentier

    Es gibt ein Nachbarland von Deutschland, da sagt man manchmal, wenn jemand zu viele - und vor allem unangenehme -Fragen stellt: „Hände falten, Goschn halten!“ Die WTG hat diese alte kath. Tradition mittlerweile übernommen und weiter perfektioniert...

  14. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠alle

    Neue Reflektionen von der „MÜNZE“…  Zu den diversen Ansichten in punkto Flut bringe ich diese „Erscheinung“ mit auf die Überlegungsplattform:
     

    »“… es war schon um die sechste Stunde (d. i. zwischen 11 und 12 Uhr vormittags); und es kam eine Finsternis über das ganze Land (o. über die ganze Erde) bis zur neunten Stunde, da sich die Sonne verfinsterte…“« (Matt. 27:45; Luk. 23:44 ELB)

     
    Man beachte: Eine „Erdenweite Finsternis“ für ca. 3 Stunden! Wie ist das möglich? Wie kann das gesamte Leben der Erde unter dieser aussergewöhnlichen Situation möglich gewesen sein?
     
    Die Münze bietet somit (in diesem Fall) zwei sehr bedeutsame Ereignisse an, die unser Verstand erfassen soll. Oder nicht? Die Wissenschaft versucht sich bestimmt mit ihren Auslegungen. Und du – der Du ein Christ bist, welche biblische Erklärung hast Du?
     
    Es kann sehr spannend werden meint
     
    @THALJA

    1. M.N.

      Vorsicht mit solch ungenauen Pi mal Daumen-Exegesen, die sich als Eisegesen entpuppen - im griechischen Text mag da wohl "hólēn tēn gēn", "der ganzen Erde" ("gē" -> Geographie) stehen, aber die Peschitta bzw. die hebräischen "Rückübersetzungen" haben hier das AT-"äräz" für "gē", dessen erste und primäre Bedeutung im AT-Kontext nicht "Erd-BALL", "der gesamte Erd-PLANET" ist, sondern "Land; Erdboden". Kanaan (nicht "die ganze Erde") war das verheißene LAND (äräz). Dementsprechend wird "äräz" wird im AT fast durchwegs auf Israel, das Staatsgebiet Israels, angewendet.

      Nach Meinung aller Bibelgelehrten ist äräz (Land; Erdboden) Synonym und Sinnbild für das "verheißene Land", in dem Wohlstand, Frieden und Ruhe herrschen sollte, so wie z. B. während der 40-jährigen Friedenszeit unter Salomos Herrschaft verkörpert. Christus, mit seinem Ps 37,11-Zitat in Mat 5,5 greift diesen Gedanken auf und überhöht ihn in unphysisch/überzeitlichem Sinn, indem er ihn generisch auf die Summe aller göttlichen Segnungen für die Gerechten bezieht, so, wie es generell unter Bibelgelehrten verstanden wird. Mehr hierzu, samt relevanten Zitaten aus diversen Bibelkommentaren, steht im Glossar unter "Erde".

      Gruß,
      M.N.

  15. norbert

    An Alle

    zum Thema Sintflut ja oder nein, oder ja aber nicht so wie es in der Bibel steht, möchte ich folgendes zu bedenken geben.

    All zu oft versucht man solche Fragen und Dinge , die wir nicht erklären können von unserem heutigen Standpunkt aus zu beantworten, was aber nicht funktioniert.

    Wir kennen die Umstände und Zustände der damaligen Welt nicht, würden wir sie kennen würden sich viele Fragen erledigen. Der Bibelbericht bzgl Schöpfung und Sintflut sagt uns was geschah, aber nicht wie in allen Einzelheiten.

    Nur weil wir nicht alles verstehen oder Fragen haben bedeutet ja nicht, dass der Bericht der Bibel und damit die Bibel als Ganzes abzulehnen ist.

    Für mich stellt sich zum Beispiel die Frage, wen die ganze Erde und alle Berge mit Wasser bedeckt waren, wohin sind dann die Wassermassen abgeflossen.Ich habe keine Ahnung und Antwort darauf, aber ich glaube das es dies Weltweit Flut gab. Ob ich auf alle Fragen eine für mich schlüssige Antwort habe oder nicht.

    Jesus jedenfalls, das weis ich und glaube ich, würde sich nicht auf einen Mythos beziehen.

    Ich glaube aber auch, das kein Mensch von ihm verurteilt wird, wenn er seine Zweifel an gewisse Ereignisse äußert, oder manches was den Flutbericht anbelangt, nicht nachvollziehen kann.

    Die Werke und Taten unseres Schöpfers sind für uns unerforschlich, man kann sich gerne darüber austauschen und Vermtungen haben, doch Zweifel an den Wahrheitsgehalt der Bibel sollten wir hier nicht streuen.

    Etwas mehr Demut sollten wir an den Tag legen, und nicht das Wort Gottes in Frage stellen, nur weil wir uns etwas nicht erklären können.

    Es Grüßt Norbert

     

    1. Markus

      Es gibt sehr viele aufgeworfene Fragen die die Bibel nicht beantwortet und wir Menschen sollten nicht in den Fehler verfallen alles wissen zu wollen was unser Schöpfer und sein Sohn gemacht haben und vor allem noch vorhaben.

      In dem Momment wären wir nicht besser als die sogenannten Gelehrten in Anführungszeichen,der Wachturmgesellschaft

      Sie stellen Behauptungen auf die nicht zu beweisen sind,sie gehen bei den meisten Dingen über das Wort der Bibel hinaus um sich irgendwie ,lieb Kind zu machen oder um zu sagen ,wenn mal wirklich etwas zutrifft ,seht wir haben doch recht gehabt.

      Uns Menschen mit unserem brgrenzten Wissen und unserer Begrenzung hier auf dem Planeten Erde,sollten nicht den Versuch starten Gott ins Handwerk zu pfuschen und Dinge behaupten die nie in Betracht zu ziehen sind,die aber leichtgläubige Menschen mit in die Tiefe reißen können.

      Man sollte wirklich nur das annehmen was zwar die Bibel schon sagt und was bisher von der Wissenschaft belegt worden ist

       

      Und nicht utopische Dinge in die Welt setzen zb Überlappende Generation usw,was der normale Mensch nicht in seinem Wissen fassen kann.

      Darunter fallen auch was passierte bei der Sintflut,?oder was passiert nach Harmagedon,bleiben wir auf der Erde die spätestens in 3 Milliarden Jahren mit der ausgeglühten Sonne und mit der gesammten Milchstrasse in einem schwarzen Loch verschwinden wird,denn das ist wissenschaftlich nachgewiesen,

      oder werden wir Geistpersonen oder bevölkern wir dann ander Planeten oder andere Sonnensysteme

      inzwischen ist die Wissenschaft auch auf einem Stand das nicht mehr behauptet werden kann das die Erde eine Scheibe ist

      oder das es unzählige Sonnensysteme im Weltall gibt usw

      Hier gibt es ein Lied darüber aus Kindertagen

      Weißt Du wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt

      Und dazu Gott der Herr hat Sie gezähelet

      Das dürfte auch nach Kindermund art dafür zutreffen  das man nicht alles wissen muss.

       

    2. Omma@norbert

      Lieber Norbert,

      du hast sehr schöne Gedanken in deinem Kommentar geäußert, an die ich gerne anknüpfen möchte.

      Du schreibst: "......, doch Zweifel an den Wahrheitsgehalt der Bibel sollten wir hier nicht streuen.  Etwas mehr Demut sollten wir an den Tag legen, und nicht das Wort Gottes in Frage stellen, nur weil wir uns etwas nicht erklären können."

      Ein Beispiel:

      Wir sehen aus dem 4. Stockwerk eines Hauses, und erkennen, dass unten mitten auf der Stasse ein Kind spielt. Für dieses Kind nicht sichtbar, kommt ein schwerer LKW am Ende der Stasse bedrohlich näher.  Wir können diese Gefahr durch unsere erhöhte Stellung erkennen.  Was tun?  Wir brüllen, so laut wir können, um dieses Kind aus der Gefahrensituation wegzubekommen. Doch wie reagiert das Kind?  Es schaut kurz hoch, und denkt: "So ein Spielverderber." Doch dann .....

      Warum habe ich dieses Beispiel aufgegriffen?

      Jesaja 55:8+9   (Menge Bibel)
      8 Denn »meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege« – so lautet der Ausspruch des HERRN –;
      »sondern soviel der Himmel höher als die Erde ist, soviel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken höher als eure Gedanken.
      Ja, unsere Beiden Höchsten wissen und sehen viel, viel mehr, als wir nur erahnen können.  Das Volk Israel war so, wie dieses Kind.  Wie hat Gott darüber gedacht?

      4. Mose 14:11   (Menge Bibel)
      11 und der HERR sagte zu Mose: »Wie lange will dieses Volk mich noch verhöhnen und wie lange noch mir kein Vertrauen schenken trotz aller Wunderzeichen, die ich unter ihnen getan habe?

      Ja, er war tief enttäuscht!

      Und wie können wir heute, Zweifel, Unsicherheit und Ängste begegnen? Mit Gottes Zusagen an uns, die wir in seinem Wort der Bibel finden.  Denken wir über das, was wir dort lesen nach und besprechen es mit unseren Beiden Höchsten, und bitten sie um Festigung unseres Glaubens.

      Je mehr Zweifel und Ängste, Satan der Teufel in unser Denken und unsere Gefühle streuen will, um uns von unseren Beiden Höchsten wegzubringen, desto mehr sollten wir uns voller Vertrauen an sie wenden.

      Denn zu schnell kann Glaube und Vertrauen in Zweifel umschlagen, wenn wir negative, kritische und ängstliche Gedanken zulassen.

      Matthäus 14:28-31   (NGÜ)

      28 Da sagte Petrus: »Herr, wenn du es bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen!« –
      29 »Komm!«, sagte Jesus. Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser auf Jesus zu.
      30 Doch als er merkte, wie heftig der Sturm war, fürchtete er sich. Er begann zu sinken. »Herr«, schrie er, »rette mich!«
      31 Sofort streckte Jesus seine Hand aus und hielt ihn fest. »Du Kleingläubiger«, sagte er, »warum hast du gezweifelt?«

      Es grüßen dich ganz herzlich Omma und Oppa

       

  16. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Matthäus

    SONDERMELDUNG AN MATTHÄUS
     
    Lieber Matthäus,
     
    eine neue Sichtweise hat sich für mich ergeben zum Thema "Bluttransfusion". Deine Hinweise und Deine Erklärungen haben mir eine ganz neue ERKENNTNIS bereitet. Dafür bin ich Dir sehr dankbar!
     
    Aufgrund einiger Inhalte aus Deinen Kommentaren, habe ich auf der "BRUDERINFO" Hauptseite die Artikel zum Thema "Bluttransfusion" sehr intensiv verinnerlicht. Dagegen kann ich kein berechtigtes biblisches Argument vortragen. Allerdings war ich bis heute diesbezüglich noch nicht dazu gekommen, diesen Artikel zu betrachten. Auch weil ich erst 2012/2013 auf Bruderinfo aufmerksam wurde.
     
    Wer diesen Artikel auch lesen mag findet ihn hier:
    http://www.bruderinfo.de/fixnews/blut-und-leben-gesetz-und-liebe/
     
    Meinen Kommentar zum „Paulus-Thema“ möchte ich auch um einiges entschärfen: Dieser Apostel hat schon seine Berechtigung – auch bei mir! Einiges darf ich von ihm aber etwas „kritisch behandeln“…
    Mein aufrichtiger Dank sei Dir versichert, geschätzter Matthäus.
     
    Möge Deine Gesundheit (s)einen guten Verlauf beibehalten.
     
    Demütige Grüsse von
     
    @THALJA

    1. Matthäus

      Danke lieber Athalja, deine sehr ehrlich Antwort hat mich sehr gefreut.

      Natürlich auch Danke für die weiteren Genesungswünsche. Ich bin soweit zufrieden, wenn auch langsam aber es geht bergauf. Ab morgen habe ich eine Art Blutwäsche, Fotoforese, da wird mein gesamtes Blut ähnlich wie bei der Dialyse. Durch einen Aparat gepumpt die Leukoszyten werden kurzfristig sondiert und bestrahlt und zum Schluss auch wieder zugeführt. Das soll die Hautreaktionen positiv beeinflussen.

      Grüße auch an deine liebe Frau

      Liebe Grüsse Matthäus

  17. Adrian

    Der Wachtturm ist nicht msl imstande, die Bibel korrekt zu zitieren.

    Wachtturm Februar 2017

    Studienartikel "Jehovas Vorsatz wird verwirklicht werden" Abs.9:

     

    Der Teufel deutete an, Jehova hätte ihnen nur deshalb die Frucht vorenthalten, weil ihnen sonst die Augen geöffnet würden. Und dann machte er ihnen auch noch das falsche Versprechen: „Ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

     

    Dagegen sagt 1.Mose 3:22:

    22 Und Jehova Gott sprach dann: „Siehe, der Mensch ist im Erkennen von Gut und Böse wie einer von uns geworden, und nun, daß er seine Hand nicht ausstreckt und tatsächlich auch [Frucht] vom Baum des Lebens nimmt und ißt und auf unabsehbare Zeit lebt —“

  18. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Paul.Z21&Matthäus

    Und wieder ein lieber Gruss von der "Münze" ...

    Lieber Matthäus, lieber Paul,

    meine Intention war nicht über "Pro/contra Bluttransfusion" zu debatieren. Es ging mir um die jeweiligen Bibelübersetzungen, die - je nach Zweck - jedem eine (eigene) Aussage ermöglicht.

     

    Mir sind sämtliche Argumente bestens bekannt, die sich mit dem Thema "Blut & Bluttranfusionen" befassen. Auch möchte ich keine neue Diskussion hier hervorrufen, denn dieses Thema findet, ebenso wie viele Andere, niemals eine 100%ige Übereinstimmung.

    Wer mag, der kann sich ja einmal folgende URL anschauen:https://www.blueletterbible.org/lang/lexicon/lexicon.cfm?strongs=G129#si_13

    Und wenn ich schon nach meinem Standpunkt gefragt werde, dann sage ich:

    Der biblische Standpunkt (die Bedeutung des Blutes aus JHWH's Sicht) ist mir sehr wichtig. Wie ihr das sehen wollt und wie das von einigen umgesetzt wird, ist nicht meine Sache. Medizinisch, berechtigte Gründe gegen eine BT ist mir sehr wichtig. Ob ich dem AT-Teil oder dem NT-Teil der Bibel eine Aussage entnehme, mache ich für mich von meinem Verständnis und Erkenntnis derselben, abhängig. Der Standpunkt der JW.ORG, war und ist für mich von keinerlei Bedeutung.

     

    Erklärende Grüsse

    @THALJA (Der!)

  19. Iris

    Zum Studier-Wachturm März 2018

    ,, Laß dich von Jehova erziehen und werde weise "

    Welche Vergewaltigung , der von Gott gegebenen , natürlichen Muttergefühle ! Welch ein Hohn , zu schreiben , daß die Mutter nach Schlupflöchern suchte , um mit ihrer Tochter und Enkelin Zeit zu verbringen .

    Dazu noch die ständigen Drohungen , daß Ausgeschlossene vernichtet werden . Welche Gefühllosigkeit und Kälte !

    Haben diese Herren nie Mutterliebe erlebt ? Sind sie völlig isoliert großgeworden ? Dann könnte man verstehen , was sie von noch normal fühlenden Menschen verlangen .

    Diese ,, Erziehungsmaßnahmen " kommen nicht von Jehowah . Er ist die Liebe in Person , er würde solche lieblosen , wiedernatürlichen Methoden niemals gutheißen .

    Das entspringt nur kranken , fehlgeleiteten Gehirnen , dieser sieben Männer !

    Und wie schon an anderer Stelle gesagt wurde : ,, Mit der Propaganda der WTG  wird jedes freie Wort erstickt , wird das Bewußtsein vergewaltigt und der Mensch versklavt , damit andere über ihn herrschen können ." Doch man kann dagegen ankämpfen , mit der Hilfe unseres Vaters im Himmel .

    2 Kor 10:3+4  Ich bin zwar nur ein Mensch , aber ich kämpfe nicht nach Menschenart , sondern benutze in meinem Kampf ........die mächtigen Waffen Gottes . Mit ihnen bringe ich falsche Gedankengebäude zum Einsturz ......

    Das hoffe ich und bete für alle die , die sich noch in den Fängen dieser Irrlehrer befinden .

    Iris

     

    1. Matthäus

      Wie recht du hast liebe Iris, die Lieblosigkeit der WTG und ihrer Führer schreit zum Himmel !!! Deshalb hat Paulus auch an die Korinther geschrieben:
      3 Christus hat euch freigekauft; ihr gehört jetzt allein ihm. Lasst euch nicht wieder von Menschen versklaven!

      24 Deshalb, liebe Brüder und Schwestern, soll jeder an dem Platz bleiben, an dem er war, als Gott ihn zum Glauben rief. Dort soll er in Verantwortung vor Gott seinen Dienst tun.

    1. Johnny

      Liebe Noomi, Danke für Deine Mühe. Ich mag Deine Kommentare hier generell sehr gerne und denke, dass Du ein wunderbarer Mensch bist. In Bezug auf diesen link habe muss ich sagen: Bis auf die Berg-Muscheln und den dubiosen Wrack-Frund habe ich keine Argumente destillieren können. Die Fragen von Milan werden darin nicht beantwortet. Allerdings liegt es mir fern, deine Meinung beeinflussen zu wollen. Die Zeit, als ich andere von irgendetwas überzeugen wollte, ist Gott sei Dank vorbei. Herzliche Grüße, Johnny

  20. milan

    Liebe Brüder,

    ich habe mich jetzt hier mit meinem Anliegen, das nichts primär mit dem behandelten  Artikel zu tun hat, u.a. wegen der guten Kommentare, die dazu bereits abgegeben worden sind, "eingeklinkt". Meine Frage an Euch passt jedoch zu jedem Artikel und zu jedem Kommentar, in dem davon ausgegangen wird, dass die Bibel in ihrer Gesamtheit uneingeschränkt als inspiriert und demzufolge wahr zu betrachten ist.

    Es waren 3 recht bekannte Texte, die mich bereits vor über 20 Jahren dazu veranlasst haben, dass es durchaus gerechtfertigt, wenn nicht sogar notwendig ist,  Schriftstellen auch mal kritisch zu hinterfragen.

    Die 3 Beispiele sind erstens "...wir die  j e t z t  Lebenden werden verwandelt werden in einem Nu" (1. Thess.) und die Eingangs- und Endpassagen der Offenbarung. Sie beginnt mit dem Hinweis "....ich werde Dir die Dinge zeigen, die  i n  K u r z e m  geschehen werden" und endet mit "...Siehe ich komme  e i l e n d s!"

    Es fällt sicher nicht schwer zuzugeben, dass man hier ohne Hintergrundwissen der damaligen Verhältnisse und Denkweise, ohne Interpretation und Auslegungsversuche, bis hin zur  Abschwächung und Relativierung der Texte nicht so recht weiterkommt. Die grössere Gefahr ist bei solchen Texten jedoch, dass jeder das hineinlesen kann, was ihm in seine Theologie passt.

    Diese Schriftstellen waren also der Auslöser, dass ich es mir zur Gewohnheit machte, nicht mehr jeden Text als inspiriert, zuverlässig und absolut wahr (im Sinne von zeitlos gültig oder nahtlos für unsere heutige Zeit anwendbar) zu betrachten. In diesem Sinne sind eine nicht unwesentliche Anzahl von Schrifttexten zusammen gekommen, die zu Fragen führten, die mir bisher niemand beantworten konnte.

    Von diesen vielen offenen Fragen möchte ich nur ein Beispiel aus dem ersten Buch der Bibel herausgreifen. Sollte jemand bereit und in der Lage sein, mir auch andere offene Fragen zu beantworten, bin ich gerne bereit, diese detailliert zu benennen.

    Obwohl seit mehr als 4 Jahren Leser (und gelegentlicher Kommentargeber) bin, habe ich nicht alle Artikel und bisher veröffentlichte Kommentare gelesen. Deshalb ist es möglich, dass mein exemplarisches Beispiel  bereits behandelt wurde und demzufolge meine Fragen an Euch  schon beantwortet worden sind. Dann bitte einen Hinweis für mich.

    Meine Fragen, besser noch meine Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit (und damit Wahrheit) betreffen den Bericht über eine "weltweite" Sintflut.

    1) Der Text hierüber läßt keinerlei Schlußfolgerungen zu, wann denn Noah die verschiedenen

    endemischen Tierarten in Madagaskar, Australien und verschiedenen Teilen Südamerika

    "ausgeladen" hat. Die Frage ist mit Absicht polemisch formuliert.

    2) Selbst wenn man davon ausgeht, dass es eigentlich nicht allzuzviele (Grund-) Tierarten gibt, bot

    die Arche (auch wenn man nur Tierbabys mit sich geführt hätte)  nicht genügend Platz für alle!

    3) dazu kommt noch, dass Noah angeblich von den "reinen" Tieeren, die als Opfer hätten dienen

    können 7 Exemplare mit sich führte. Meiner bescheidenen Meinung nach ein "Einschub" aus

    einer Zeit als unter dem Gesetzesbund eine solche Differenzierung erst bekannt gemacht wurde.

    4) wie glaubhaft ist es, dass die damals "höchsten" Berge wirklich soundsoviel Ellen mit Wasser

    bedeckt waren? Die Geologie mauschelt bei ihren Zeitangaben, bzw. ihren Vermutungen zwar mit

    der Evolutionstheorie, aber ob sich die wirklich hohen Bergmassive durch die enormen Naturkräfte

    der Flut erst vor 4500 Jahren aufgefaltet haben ist sehr unwahrscheinlich.

    Das ist nun ein Beispiel aus dem ersten Bibelbuch, wie gesagt viele andere könnte ich noch aufzählen, die für mich belegen, dass ein wörtliches Verständnis vieler Berichte nicht vernünftig ist.

    Sonst kann jeder Fudamentalist mit der Bibel in der Hand belegen, dass die Schöpfung nur 7 Tage gedauert hat ("...und es wurde Morgen und es wurde Abend erster Tag!" usw.).

    Meine Fragen (und Bedenken) entwerten nicht meine grundsätzlich positive Einstellung der Bibel gegenüber. Insbesondere wenn es um die darin aufgezeigte "Heilsgeschichte" geht, kulminierend in der Person des Herrn Jesu. Ohne die damit verbundene Hoffnung auf eine neue Ordnung ist  j e d e s individuelle menschliche Leben absolut sinn- und nutzlos. Die Bibel zeigt mir also warum alles so wurde wie es heute ist und warum dies nicht immer so bleiben wird.

    Bitte versucht mir die eine oder andere Antwort zu geben.

    milan

    1. Johnny

      Lieber Milan,

      der Sintflutbericht ist natürlich nicht wortwörtlich zu nehmen, sondern symbolisch zu verstehen. Es ist einfach ein schönes Märchen, das schon viele Kinder zum Lachen gebracht hat und einfach lustig ist. Als wahrer Kern manifestiert sich wohl eine tatsächlich stattgefunden habende Unwetterkatastrophe, die im Laufe der Jahrhunderte mit zahlreichen Erzählungen behübscht wurde. Irgendwer hat's dann zu Papyrus gebracht - und voilà, der Mensch der Antike hatte einen netten Ersatz für Romane und Hollywood. - Jeder braucht mal Unterhaltung.

      herzliche Grüße, Johnny

      *****************************

      Hallo Johnny,
      das mag deine Meinung sein, ist aber nicht die Meinung von BI.
      Wenn Jesus auf die Sintflut und die Tage Noahs eingeht und sie als bedeutendes Ereignis erwähnt, mit welchem Recht könne wir dann diesen Bericht der Bibel als schönes Märschen abtun,
      nur weil wir die eine oder andere Frage nicht erklären können.
      Wie gesagt, deine Meinung, nicht die unsere.
      LG
      Bruderinfo

      1. Johnny

        Liebe Freunde von BI, es ist mir schon klar, dass meine Meinung sich hier unterscheidet. Umso mehr freue ich mich über die Freigabe meines Kommentars, weil es zeigt, dass hier Toleranz und Meinungsfreiheit herrscht. Ich war Pionier, Dienstamtgehilfe und Literaturdiener. Einmal gab ich in der Versammlung eine unerwünschte Antwort. Beim nächsten Zusammenkunftsbesuch kamen die Ältesten bereits angedackelt und bestellten mich ins „Kammerl“. Dort drohten sie mir an, mich für Kommentare zu sperren, falls ich noch einmal etwas „nicht Ermunterndes“ sage. Jetzt bin ich frei und glaube was ich will. Jesus liebt mich und versteht mich, wie ich bin.

        1. Matthäus

          Das meinst du aber nicht ernst – oder? ...deine Worte:

          Es ist einfach ein schönes Märchen, das schon viele Kinder zum Lachen gebracht hat und einfach lustig ist. Als wahrer Kern manifestiert sich wohl eine tatsächlich stattgefunden habende Unwetterkatastrophe, 

          Selbst wenn es nur eine Umweltkatastrophe gewesen wäre mit unzähligen Toten, seit wann kann man darüber lachen?

      2. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

        Genau, es ist was dran am Noahbericht, nur - w a s genau?

        Erinnerung Ende der 1960er Jahre.

        Die Zweifler: Familie Voigt, er Jahrzehnte lang Zweigdiener von Österreich. Ihn besuchte eine Familie Prof. Fadini aus Tübingen. Der war Prof. und unterrichtete Geologie und ZJ. Er erzählte von seinen Forschungen: Kohle - (ich war dabei). Eine letzte Nachricht mit Foto:

        http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Der-86-jaehrige-Alois-Fadini-sprach-vor-Schuelern-ueber-Haydns-Schoepfung-292008.html

        Er ging immer davon aus, dass alle Forschungen, die Jahresangaben der WTG bestätigen würden. Er sagte uns, dass die Forschungen der Wissenschaftler schon sehr ernst zu nehmen  seien.

        SEINE Forschung ergab, dass mit den 42.000 Jahren Erde, das haut nicht hin. Ob die C14-Methode u. dgl., all das passt nicht mit den Jahresringen im Bereich Kohle überein. Er meldete das der WTG nach NY, ohne Erfolg.

        Dann begannen seine Zweifel, da besuchte er Br. Voigt, den er von D aus schätzte und kam zu uns nach Baden bei Wien - kurz: wir stiegen damals ziemlich bald alle aus der WTG aus,

        ...aber nicht nur wegen der Kohle.

        Wer etwas über Fam. Fadini weiß, bitte melden!

        Milan: wahrscheinlich müssen wir in solchen Fragen wie Sintflut, einfach umdenken, aber nur zweifeln bei den Details, wie Jahreszahlen u.dgl. - und ob die Flut nicht nur ortsbedingt war...

        Vielleicht hilft das lieber Milan, bei den Nachforschungen, wie weit wir buchstäblich (fundamentalistisch) nur alles sehen MÜSSEN .... ?

      3. Peter SK

        Hallo Johnny,

        hin und wieder lese ich hier mal mit. Dein Kommentar ist interessant und die Reaktion darauf auch

        ...

        Gemäß dem Kenntnisstand anerkannter Wissenschaft ist weder der Schöpfungsbericht noch die Berichte der Sintflut aus der Bibel als autentisch zu betrachten. Es hat in der Erdgeschichte viele geologische Umwälzungen gegeben, die mit einschneidenden Veränderungen und auch Fluten verbunden waren. Der Umstand, dass Fluterzählungen in einigen Kulturen zu finden sind oder auch andere Hinweise auf ein oder mehrere Flutereignisse beweisen jedoch noch lange nicht, dass die Bibel diesbezüglich in allen ihren Teilen recht hat. So funktioniert Wissenschaft nicht, auch wenn mancher das gerne hätte. Die Beweise dafür, dass sich Leben auf der Erde über sehr lange Zeiträume entwickelt sind aber dahingehend überwältigend. Es wird wahrscheinlich immer Menschen geben, die sich dieser Tatsache verschließen. Das ist dann deren Meinung..lass Dich nicht beirren

        LG Peter SK

         

        1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          Das Buch "Die Bibel hat doch Recht", aus den 1950-er Jahren, brachte Indizien für die große Flut.

          Im Gegensatz dazu zeigt die Entwicklungslehre für mich keineswegs diese Darstellung:

          "Die Beweise dafür, dass sich Leben auf der Erde über sehr lange Zeiträume entwickelt sind aber dahingehend überwältigend."

          Da wäre es angebracht, diesen Bibeltext zu erklären, 1Mose 1:

          11  Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringe, Fruchtbäume, die Frucht tragen nach ihrer Art, in welcher ihr Same sei auf der Erde! Und es ward also.

          12  Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Frucht tragen, in welcher ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war.

          Wie die Übergänge bei Flora und Fauna von einer Art in die andere vor sich ging , ohne deutliche Spuren in Form von Fossilien zu hinterlassen (Stichwort: missing link), ist ob der Rätselhaftigkeit, auch überwältigend.

          1. Janus@Gerd

            Hallo Gerd,

            egal welche Sicht man dazu vertritt, sollte man sich überlegen, was dieser rein kreationistische Ansatz bedeutet.

            Neben der Fragestellung warum die Pyramiden z.B. keine Flutschäden erkennen lassen, so glauben Christen demnach an eine der extremsten Evolutionen die man sich vorstellen kann. Wenn vor 4000 Jahren die Flut einsetzte, so entwickelte sich die ganze Tierwelt aus wenigen 100 Arten in den 4000 Jahren. Dagegen ist die kambrische Explosion z.B. ein Witz. Dies Extremstevolution müsste heute entsprechend sichtbar sein.

            Auch stellt sich die Frage wie die Arten nach Australien usw. gekommen sind.

            Das "missing link"-Argumentation war vor vielen Jahrzehnten ein Thema, heute eher weniger.

            Es grüßt

            Janus

             

            1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

              Lieber Janus,

              ich teile mit anderen Schöpfungsgläubigen auch Zweifel, ob z.B. dem Josua durch Inspiration eingegeben wurde die Sonne stehen zu lassen. Er sagte es wie er es wahrnahm und irrte. Wird dadurch das übernatürliche Ereignis unglaubwürdig? Die katholische Kirche meinte ja, den dazu gehörenden Streit kennen wir aus der Geschichte.

              Wie es Matthäus heute schon schrieb: es geht um viel mehr, nämlich Essentielles! Gläubige die ein übergeordnetes Wesen vermuten, oder Andersgläubige die meinen, das Nichts bringe Materie und Leben ins Dasein, haben vieles gemeinsam: sie glauben an Dinge die sie eigentlich nicht persönlich durchblicken. Dein Beispiel:

              "Das "missing link"-Argumentation war vor vielen Jahrzehnten ein Thema, heute eher weniger."

              Warum ist es kein Thema mehr? Weil es genau so ignorant genommen wird, wie die Sintflutgläubigen meinen, diese hätte weltweit stattgefunden. Keiner braucht dem anderen in dieser Hinsicht dem Anderen etwas vorwerfen: "Ich glaube einfach das, was meinem Denken wohlgefällig ist, ihm gutut."

              Missing link, ist die Frage nach dem w i e gelöst worden?

              Henry Gee, Paläontologe und Redakteur der Wissenschaftszeitschrift Nature, schreibt dazu in seinem 1999 erschienenen Buch In Search of Deep Time:

              Bei dem allgegenwärtigen Gerede von Journalisten und Sensationsschriftstellern über die Suche nach unseren Vorfahren und die Entdeckung von fehlenden Bindegliedern mag es überraschend klingen, dass sich die meisten professionellen Paläontologen von solchen Szenarien und Geschichten distanzieren und die Erzählkunst der Evolutionisten bereits vor mehr als 30 Jahren für unwissenschaftlich erklärt und abgelehnt haben. 14

              Ziel dieser ständigen Berichte über fehlende Bindeglieder ist es, den Eindruck zu erwecken, eine einfache Entdeckung würde die Annahme bestätigen, dass sich eine Spezies in eine andere verwandeln könne. Doch Erwartungen, dass Übergangsformen gefunden werden könnten, haben sich durch Ausgrabungen während des letzten Jahrhunderts und darüber hinaus als haltlos erwiesen. Der angesehene Paläontologe A. S. Romer äußerte bereits 1963:

              "Bindeglieder" werden dort vermisst, wo wir sie uns am sehnlichsten wünschen [um den Übergang zwischen den Arten aufzuzeigen], und es ist nur zu wahrscheinlich, dass viele "Bindeglieder" auch weiterhin vermisst bleiben.

              Man weiß es nicht und denkt, na irgendwie  wird es schon funktioniert haben, aber ein Schöpfer, nein der steckt nicht dahinter, sonst müsste ich meine Grundhaltung in dieser Frage aufgeben und das w i l l ich nicht.

              Der Schöpferglaubende wiederum sagt sich, na irgendwie sind die Beuteltiere nach Australien gekommen, ich glaube aber weiterhin dass die Flut stattfand, wie genau weiß ich nicht, aber wegen des Flutberichts kann ein Gott doch nicht einfach wegdiskutiert werden.

              Gläubige aller Fraktionen erkennt, wir wissen wenig, bis garnichts. Kann uns die Mehrheitsgläubigkeit die wahre Wahrheit vermitteln?

              Vor 300 Jahren wäre das Ergebnis völlig anders gewesen als heute. Denn heute glaubt die Mehrheit der Wissenschaft, und das gilt!
              👍

              😉

              1. Störtebeker

                 
                Störtebeker an Alle
                 

                 
                Nachfolgend einige Texte die für mich Grund genug sind auch an den Bibelbericht über die Flut der Tage Noahs zu glauben. Alle Texte sind der Elberfelder Studienbibel, mit Sprachschlüssel und Handkonkordanz, entnommen.
                 
                1.Ch.1: 1-4
                 
                 Adam, Set, Enosch, 2 Kenan, Mahalalel, Jered, 3 Henoch, Metuschelach, Lamech, 4 Noah, Sem, Ham und Jafet
                 
                Jes. 54:9
                 
                9 Wie die Tage Noahs gilt mir dies, als ich schwor, dass die Wasser Noahs die Erde nicht mehr überfluten sollten, so habe ich geschworen, dass ich dir nicht mehr zürnen noch dich bedrohen werde.
                 
                Hes.14:14
                 

                14 und diese drei Männer wären in seiner Mitte: Noah, Daniel und Hiob -, es würde um ihrer Gerechtigkeit willen nur ihre eigene Seele gerettet werden, spricht der Herr, HERR.

                 
                Mat. 24:37,38
                 

                37 Aber wie die Tage Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

                 
                38 Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: - sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging
                 
                Luk. 3:36
                 
                36 des Kenan, des Arpachschad, des Sem, des Noah, des Lamech,
                 
                Luk. 17:26,27
                 
                26 Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen:
                 
                27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und die Flut kam und alle umbrachte.
                 
                Hebr. 11:7
                 
                7 Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung über das, was noch nicht zu sehen war, empfangen hatte, von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses. Durch ihn verurteilte er die Welt und wurde Erbe der Gerechtigkeit, die nach dem Glauben ist.
                 
                1. Pe 3:20
                 
                20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Langmut Gottes in den Tagen Noahs abwartete, während die Arche gebaut wurde, in die wenige, das sind acht Seelen, durchs Wasser hindurch gerettet wurden.
                 
                2. Pe 2:5
                 
                5 und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, als achten neben sieben anderen bewahrte, als er die Flut über die Welt der Gottlosen brachte;
                 

                 
                Man kann die Texte ja auch gerne im Zusammenhang lesen.
                 
                Luk. 1:1-4 ist in dieser Hinsicht auch sehr interessant:
                1 Da es nun schon viele unternommen haben, einen Bericht von den Ereignissen zu verfassen, die sich unter uns zugetragen haben,
                 

                2 wie sie uns die überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind,

                 

                3 hat es auch mir gut geschienen, der ich allem von Anfang an genau gefolgt bin, es dir, hochedler Theophilus, der Reihe nach zu schreiben,

                 

                4 damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist.

                 

                 
                Euch allen einen schönen Sonntag Abend wünscht
                 
                Störti
                 

                 

                1. Matthäus

                  Da gab es vom Hänsler Verlag einmal ein sehr gutes Video von 3 die persönlich IN DER ARCHE gewesen sein sollen. Für mich waren sowohl die Erklärungen und auch das Bildmaterial sehr überzeugend.

                  Auf YouTube gibt es eine Menge von „Auf der Suche der Arche“ eine davon ist mit einem Auszug von oben vorhanden – sehr interessant:

                  https://youtu.be/GnE30sdN08U

                2. Boas

                  Noah und die Flut

                  Störtebeker hat m. E. einen wichtigen Punkt angeschnitten. Bei vielen Bibelschreibern findet sich die Erwähnung Noahs und der Flut. Hier die Liste von Störtebeker:

                  Moses (1. Mose 5-8)
                  Esra (1. Chr. 1:4)
                  Jesaja (Jes. 54:9)
                  Hesekiel (Hes. 14:14, 20)
                  Mathäus (Mat. 24)
                  Lukas (Luk. 3:36, 17:26)
                  Schreiber des Hebräerbriefes (Heb. 11:7)
                  Petrus (1. Pet. 3:20, 2. Pet. 2:5)
                  Jesus (Mat. 24, Luk. 3:36, 17:26)

                  Nun versuche ich es auf den Punkt zu bringen: Wenn es keinen Noah und keine Flut gab, die die damalige Menschenwelt vernichtete, die den Zorn Gottes heraufbeschwor, so können wir die Bibel in den Mülleimer werfen! Inklusive Jesus, der es hätte wissen müssen.

                  Ich glaube an Noah und ich glaube an die Flut. Mein Verstand stellt lediglich die Frage, ob es eine Planeten bedeckende oder örtlich begrenzte Flut war. Für das zweite Szenario spricht die Tatsache, dass zwei Flüsse, Tigris und Euphrat, bereits vor der Flut erwähnt wurden. Und diese Flüsse waren nach der Flut auch noch vorhanden. Der Mount Everest ist somit, nach meinem Verständnis, weder durch die Flut entstanden. Noch gehe ich davon aus, dass die Arche 15 Ellen über diesem Berg geschwommen ist.

                  Für eine räumlich begrenzte Flut spricht auch der Grund, warum die Flut angedacht war. Den Zorn Gottes erregten doch nicht Tiere. Sondern die verdorbene Menschheit. Die Tiere galt es durch die Arche zu erhalten, die in dem zu überfluteten Gebiet angesiedelt waren. Wildlebende und Haustiere.

                  Kängurus, also Beuteltiere, und Schnabeltiere in Australien. Lemuren auf Madagaskar. Pandabären in China, die sich von Bambus ernähren ... Warum sollte der Zorn Gottes so weit gehen um das zu zerstören, was er zuvor als sehr gut bezeichnet hat? Warum musste Noah keine Pflanzen retten? Man stelle sich eine Orchidee im Amazonas vor, die ein Jahr lang mit Salzwasser bedeckt war. Würde sie jemals wieder grünen? Meine Antwort auf die letzte Frage ist: Die Wasser der Flut bestanden aus reinem Süßwasser. Und so steht es auch geschrieben. Und das kann nur damit zu erklären sein, dass die damalige Flut räumlich auf die Gebiete begrenzt war, die von Gottlosen Menschen bewohnt wurden.

                  Kann Gott dem Wasser Einhalt gebieten. Ihm eine Grenze geben auch vertikal? Er zeigte diese Macht in den Tagen der Israeliten zwei Mal am Roten Meer. Warum nicht auch bei Noah?

                  Entweder finde ich für meinen Verstand eine Lösung, die gewisse Tatsachen ins Gleichgewicht mit der Schilderung der Flut bringt. Oder ich verwerfe wegen den oben zitierten Bibeltexten die gesamte Bibel als Gotteswerk. Entweder Oder

                  Liebe Grüße zur Abendstunde
                  Boas

                3. RoKo24

                  Lieber Boas. Ich denke oft auch so.

                  Der Glaube ist aber etwas anderes. Glaube ist, dass man an Dinge glaubt, obwohl man sie nicht sieht. Sieht man sie oder hat statt Sehen fundierte wissenschaftliche Beweise, ist es kein Glauben mehr. Glaube akzeptiert das. Fertig. Man versteht es vielleicht nicht vollends aber nimmt an, das war so. Dennoch möchte man näheres wissen…

                  So gestatte eine Überlegung. Die beiden Ströme in Mesopotamien, Euphrat und Tigris sind ungefähr 4000 Kilometer vom Himalaja Gebirge entfernt, wenn es der heute höchste Gipfel Mount Everest gewesen sein soll. Zirka. Alle beiden Gebiete (Zweistromland und Gebirgszug) sind riesig in der Ausdehnung, je nachdem wo man messen würde. Noahs Arche hätte also in hier nur angenommenen 40 Tagen diese Strecke schwimmend bewältigen müssen. Das sind 100 km je Tag. Zirka wieder, weil sicherlich am ersten Tag als es zu regnen begann die Arche noch nicht aufschwamm, erst genug Wasser unter dem Kiel war. Sodann trieb die Arche bestimmt Flussabwärts mit der Fließgeschwindigkeit eines reißenden Stromes. Wer einmal Hochwasser erlebte weiß die Strömung. Nun ist es aber so, dass Mesopotamien eher flach ist. Bagdad liegt ca. 38 m über NN (normale Meereshöhe). Wie die Wasserhöhe damals war wissen wir nicht. Dann, wie das Wasser weiter stieg, müsste die Arche weiter geschwommen sein in Richtung Osten. Alle diese Dinge und unbekannte Größen habe ich vernachlässigt.

                  Ich habe einmal nur die Fließgeschwindigkeit des Golfstromes angewandt. Dieser fließt mit 1,8m pro Sek. Es gibt Stellen da fließt dieser schneller und anderswo langsamer. 3,6 ist der Umrechnungsfaktor m/s in km/h. Das macht also 6,48 km/h. Am Tag somit rund 155 km und in 40 Tagen 6200 km. Alles Rundungswerte. Also theoretisch kann das schon möglich gewesen sein diese Strecke in dieser Zeit nur mittels natürliche Strömungen zu überwinden.

                  Dieser Rechnung liegen 40 Tage zugrunde, keine 150 wie biblisch angegeben!

                  1.Mo 7:24 und 1.Mo 8:3-4 nennt uns diese Zeiten, 150 Tage und den Berg Ararat. Dieser liegt nördlich des Zweistromlands in der heutigen Ost-Türkei und nicht im Himalaja-Gebirge.

                  LG RoKo

              2. Janus@Gerd

                Lieber Gerd,

                ich werde nicht auf Details eingehen, ich denke dass passt nicht hierher. Jedoch, und ich denke da sind wir uns einig, ist die absolute Annahme jeder Aussage ohne ein entsprechendes hinterfragen unter Berücksichtigung erkennbarer und bekannter Fakten immer der falsche Weg, egal welche Sicht man vertritt.

                Es grüßt

                Janus

          2. Sitchin schreibt in einem seiner Bücher, wo es um Südamerika geht, dass dort  vuZ es eine sehr lange Nacht gab. Das könnte passen

        2. Matthäus

          Lieber Peter SK,

          du solltest einmal über Worte von Jesus nachdenken: ...Habt ihr nicht gelesen, dass Gott Menschen schuf, männlich und weiblich, du untergräbst nicht nur deinen Glauben sondern auch den anderer!!!

          UND ...inwiefern trifft das dann auf dich zu und warum:

          Der Glaube ist nicht im Besitz aller Menschen!

          In welchem Unfang diese Worte auf dich zutreffen, das musst du dir selbst be– und verantworten:

          Die Weisheit jedoch, die wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Sie bleibt ein Geheimnis und vor den Augen der Welt verborgen. Und doch hat Gott, noch ehe er die Welt schuf, beschlossen, uns an seiner Weisheit und Herrlichkeit teilhaben zu lassen. 

          8 Von den Herrschern dieser Welt hat das keiner erkannt. Sonst hätten sie Christus, den Herrn der Herrlichkeit, nicht ans Kreuz geschlagen.

          9 Es ist vielmehr das eingetreten, was schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist: »Was kein Auge jemals sah, was kein Ohr jemals hörte und was sich kein Mensch vorstellen konnte, das hält Gott für die bereit, die ihn lieben.«

          10 Uns hat Gott durch seinen Geist sein Geheimnis enthüllt. Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken.

          11 So wie jeder Mensch nur ganz allein weiß, was in ihm vorgeht, so weiß auch nur der Geist Gottes, was Gottes Gedanken sind.

          12 Wir haben nicht den Geist dieser Welt bekommen, sondern den Geist Gottes. Und deshalb können wir auch erkennen, was Gott uns geschenkt hat.

          13 Wenn wir davon sprechen, kommt das nicht aus menschlicher Klugheit, sondern wird uns vom Geist Gottes gelehrt. Was er uns gezeigt hat, das geben wir mit seinen Worten weiter.

          14 Der Mensch kann mit seinen natürlichen Fähigkeiten nicht erfassen, was Gottes Geist sagt. Für ihn ist das alles Unsinn, denn Gottes Geheimnisse erschließen sich nur durch Gottes Geist.

          15 Der von Gottes Geist erfüllte Mensch kann alles beurteilen, er selbst aber ist keinem menschlichen Urteil unterworfen.

          16 Denn es steht ja schon in der Heiligen Schrift: »Wer kann die Gedanken des Herrn erkennen, oder wer könnte gar Gottes Ratgeber sein?« Nun, wir haben den Geist von Christus, dem Herrn, empfangen und können seine Gedanken verstehen

          LG
          👍

          1. Peter SK

            Lieber Matthäus,

            es steht jedem frei, seine religiösen Überzeugungen vor allem zu schützen, was sie infrage stellen könnte. Dazu gibt es in Glaubenssystemen aller Arten leider oft sehr wirksame Sprech-, Denk- und Redeverbote.

            Zeugen Jehovas setzten diese ein, indem ihre Organisation die Menschen dazu erzieht, nur den Verlautbarungen der WTG und ihrer Bibelinterpretation zu vertrauen. Andere Religionen tun dies in unterschiedlichen Ausprägungen auch - auf die verschiedenste Art und Weise. Religionen nehmen für sich meistens in Anspruch, absolute Wahrheiten zu besitzen - auch wenn diese im Widerspruch zu wieder anderen Religionen und deren absoluten Wahrheitsansprüchen stehen. Man kann sehr leicht erkennen, das nicht alle Gläubigen mit ihren sich gegenseitig widersprechenden absoluten Wahrheiten mit ihren Überlegungen und Interpretationen an die Realität heranreichen können.

            Die Authentizität einer Sache oder schriftlichen Abhandlung kann nicht aus ihr selbst hergestellt werden; dies muss immer von außen geschehen.

            Wenn als Beweis für biblische Aussagen die Bibel wiederum als Beleg angeführt wird, entsteht ein Zirkelschluss mit Rückverweis auf sich selbst. Dies ist keine wirksame Vorgehensweise, um im Erkenntnisprozess voran zu kommen. Um Deinen Gedanken aufzugreifen: Diese Art Glauben ist wirklich nicht in meinem Besitz. Würde der Mensch so vorgehen, hätte man wohl - der Scherz sei erlaubt - nicht mal eine normale Kaffeemaschine erfunden.

            Wenn Gläubige ein Problem mit Sachverhalten haben, die erwiesenermaßen dem Bibelbericht widersprechen, können Sie das ja  - wie leider so oft erfolgt - einfach ignorieren. Wenn ihnen das hilft, ist das doch okay - solange sie nicht anderen oder der Gesellschaft damit schaden.

            Nichts für ungut 🙂

            Einen schönen Sonntag.

            LG Peter SK

            1. Matthäus

              Von deinen Argumenten „Contra WTG oder LK“ brauchst du mich nicht überzeugen, Für mich ist die WTG eine verlogene Firma der es nur um das Geld und ihrer kostenlosen Arbeiter geht, sie werden missbraucht und ausgebeutet.

              Aber ich habe deshalb meinen Glauben nicht aufgegeben oder verloren. Im Gegenteil, heute sind viele Aussagen der Bibel viel intensiver geworden.

              Auch von mir ein Sorry, aber hier in dieser Runde bist du definitiv falsch am Platz. Den Glauben anderer zu untergraben ist nicht i.O.

              Mann kann über alles diskutieren, auch über Evolution oder sonstige heikle Themen. Jeder der die Autorität der Bibel und damit Jesus und seinen Vater in Frage stellt soll sich besser in einschlägigen Foren tummeln, dort findest du Gleichgesinnte.

              Aber vielleicht schaust du dir mal Kol. 2: genauer an:
              6 Ihr habt Jesus Christus als euren Herrn angenommen; nun lebt auch in der Gemeinschaft mit ihm.
              7 Wie ein Baum in der Erde, so sollt ihr in Christus fest verwurzelt bleiben, und nur er soll das Fundament eures Lebens sein. Haltet fest an dem Glauben, den man euch lehrte. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr ihm gar nicht genug danken.

              Passt auf, dass ihr nicht auf Weltanschauungen und Hirngespinste hereinfallt. All das haben sich Menschen ausgedacht; aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle Mächte und nicht Christus. 
              9 Nur in Christus ist Gott wirklich zu finden, denn in ihm lebt er in seiner ganzen Fülle
              mlg Matthäus

            2. Störtebeker

               

              Störtebeker an Alle.

               

              Religion braucht kein Mensch! Aber Glauben! Ohne ihn, keine Zukunft!

               

              Hebr. 11:6 Elb. :

               
              6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohl zugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.
               

               
              Wenn hier jemand eine andere Möglichkeit für eine ewige Zukunft, und damit für den Sinn und Daseinszweck unseres lächerlich kleinen „Menschleinseins“ weiß, dann bitte, her damit!
               

               
              Jak. 4:13-15, Elb.
               
              13 Nun also, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen
               

              14 - die ihr nicht wisst, wie es morgen um euer Leben stehen wird; denn ihr seid ein Dampf, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet -,

               

              15 statt dass ihr sagt: Wenn der Herr will, werden wir sowohl leben als auch dieses oder jenes tun.

              Luk24:25-27, Elb
              25 Und er sprach zu ihnen: Ihr Unverständigen und im Herzen zu träge, an alles zu glauben, was die Propheten geredet haben!

              26 Musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit hineingehen?

              27 Und von Mose und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf.

              Verse 30-32:

              30 Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch lag, nahm er das Brot und segnete es, und als er es gebrochen hatte, reichte er es ihnen.

              31 Ihre Augen aber wurden aufgetan, und sie erkannten ihn; und er wurde vor ihnen unsichtbar.

              32 Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, wie er auf dem Weg zu uns redete und wie er uns die Schriften öffnete?

              Abendgrüße
              Störti

               

               

            3. Kopfüber

              PeterSK,

              „es steht jedem frei, seine religiösen Überzeugungen vor allem zu schützen, was sie infrage stellen könnte“

              Die Bibel vertritt hier eine ganz gegensätzliche Meinung! Es gibt keine Bibelstelle die besagen würde, der Gläubige Christ könne, dürfe oder solle seinen Glauben vor Infragestellung schützen! Ganz im Gegenteil ist der gläubige Christ befähigt und beauftragt,“allen eine ANTWORT geben zu können“!

              An diesem Punkt zeigt sich auch die Schwächlichkeit der Jehovas Zeugen die dann stets das Gespräch abbrechen oder auch Fragesteller und ihre Fragen (gewaltsam) ausschließen.

              Sie „schützen“ nicht ihren „Glauben“, sie schützen ihre (berechtigten) Zweifel bzw. ihre Glaubensschwäche.

              @Athalja

              ich habe den Artikel über die Blutfrage auf der anderen Bruderinfo Seite gelesen. Aufgafallen ist mir an Hand dieses schlüssigen Artikels das Muster des ZJ Irrtums: Sie behaupten nicht das Gegenteil einer biblischen Aussage, sie führen sie schlicht in die Übertreibung, damit ad absurdum und somit natürlich auch in ihr Gegenteil.

              Ich verdeutliche was ich meine an einem Beispiel aus der Straßenverkehrsordnung:

              Es gilt die Regel „rechts vor links“ wie jeder Autofahrer weiß.

              Es gilt aber auch, Paragraph 1 der StVO, oberstes Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme.

              Dabei gilt als allgemein übergeordnete gesetzliche Auslegungsregel auch lex specialis verdrängt lex generalis.

              Die Achtung des Lebens und das allgemeine Tötungsverbot, versinnbildlicht im Blutvergiesensverbot und Blutgenussverbot des AT ist in diesem Sinne lex generalis.

              Selbst wenn man die Streitlösung in Apg, er ein KOMPROMISS war als lex specialis sehen wollte ergibt sich folgende (zwingende) Rechtslösung der -m.E. ohnehin nur scheinbar existierenden widerstreitenden Rechtsetzung:

              Da lex specialis (Apg) alle Merkmale von lex generalis (AT) enthalten muss um als lex specialis identifiziert werden zu können ist zunächst zu prüfen, enhält lex specialis (Apg) alle Merkmale von lex generalis (AT)?

              Wenn aber die Absolutsetzung von „sich enthalten“ das Merkmal „Achtung/Schutz des Lebens“ der lex generalis dadurch verliert, dass dies de facto zu einer Selbsttötung führt, kann dieses Gebot nicht so ausgelegt, identifiziert werden.

              Mit anderen Worten: Ein beliebtes Spiel von Versicherungsbetrügern war/ist sich an etwas unübersichtlichen Rechts vor Links Kreuzungen zu positionieren und wenn ein nicht 100% achtsamer anderer Verkehrsteilnehmer kam absichtich loszufahren und so eine Rechts- vor Links Regelungs-Verstoß zu produzieren. Das funktioniert, und selbst bei Rechtsstreit „gewinnt“ der so agierende regelmäßig. Allerdings haben (verständige) Richter und natürlich auch Versicherunggesellschaften diese Masche erkannt, beim zweiten oder dritten Mal ist der Betrüger meist überführt. Und zwar rechtlich ebenfalls einwandfrei wegen vorsätzlichem Verstoß gegen lex generalis § 1 StVO.

              Die von den Jehovas Zeugen aufgeworfene „Rechtsfrage“ in Sachen Bluttransfusion ist nur eine scheinbare, bzw. zweifelsfrei klärbare. Und auch biblisch zweifelsfrei geklärte. Eine „widerstreitende Rechtssetzung“ GIBT ES GAR NICHT in dieser Frage.

              Eine ungünstige Formulierung in dem Artikel finde ich die Benutzung des Wortes „Blutverbot“. Ein solches Verbot existiert in diesem Sinne in der Bibel definitiv nicht!

              Die so genannte „Blutdoktrin“ der Jehovas Zeugen ist eine verkappte Selbsttötungsaufforderun und müsste sich einem Christen von selbst verbieten!

              Die medizinischen Risiken einer Bluttransfusion sind eine davon unabhängige medizinische Frage. Es wäre in etwa gleich zu begründen Jehovas Zeugen jeglichen chirurgischen Eingriff, selbst den beim Zahnarzt zu verbieten mit dem AT Gebot „keine Einschnitte“ an sich zu machen oder das Blutvergiesengebot absolut zu setzen. Dann dürften Zeugen Jehovas aber auch keine Küchenmesser benutzen, denn auch bei deren Verwendung kommt es nicht selten zum „Blutvergiesen“ (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an! [es ist der Schnitt in den eigenen Daumen der Hausfrau gemeint, und nicht die Verwendung des Messers als Mordwerkzeug]).

              Dass sich Menschen, die sich Christen nennen wollen, einen solchem Irrsin hingeben ist schockierend. Und, dass sie sich auch noch „ausbilden“ lassen, der (berechtigten) schockierten Empörung über solche „neuzeitlichen Kinder und Menschenopfer“ zu widersetzen setzt der schockierenden Empörung eine weitere schockierende Empörung auf.

              Was für eine SCHANDE für das „Ebenbild Gottes“!

               

               

              1. Edelmuth an Kopfüber

                Guten Abend Kopfüber

                Die medizinischen Risiken einer Bluttransfusion sind eine davon unabhängige medizinische Frage.

                Die religiösen Risiken einer Bluttransfusion sind eine davon unabhängige religiöse Frage. Man kann nicht das Eine mit dem Anderen zu widerlegen versuchen. Es kommt doch darauf an, welcher Bedeutung der Betreffende die größere Aufmerksamkeit scheint, auch dann, wenn er sich objektiv im Irrtum befindet.

                Damit keine Missverständnisse entstehen, ich trete nicht pauschal für des Blutverbot der Zeugen Jehovas ein, aber wenn Zeugen Jehovas das Blutverbot religiös begründen, macht es keinen Sinn, es medizinisch zu widerlegen. Es sollte anhand der Bibel widerlegt werden.

                Wenn jemand seine diesbezügliche Meinung ändern sollte, dann doch nicht, weil ihm jemand sagt, dass er doof ist, sondern weil die Bibel etwas anderes lehrt.

                Nun bin ich sehr gespannt, welche biblischen Argumente dir dazu einfallen.

                Ede

                1. Kopfüber

                  Edelmuth,

                  ich habe die sogenannte Blutdoktrin biblisch widerlegt. Und nicht medizinisch.

                  Das scheint Dir entgangen zu sein.

                  Umgekehrt wird ja ein Schuh draus. Weil Jehovas Zeugen ihre sogenannte Blutdoktrin nicht biblisch begründen können, wenden sie sich dann aalglat aus der (für viele schon tödlich verlaufenen) Misere, und argumentieren urplötzlich medizinisch. Genau sus diesem Grunde, bin ich auf medizinische Aspekte mit keinem Wort eingegangen. Und habe diese mit dem von Dir zitierten Satz an die Fachabteilung Medizin verwiesen. Mir ist übrigens keine andere Kirche bekannt die sich so sehr in medizinische Fachfragen einmischt OHNE jede fachliche Qualifikation oder mit laienhaft angeeignetem punktuellem Wissen, was ein verantwortliches und versntwortbares Gesamturteil erlaubt. Teils innerhalb von Minuten zu fällenden Entscheidungen. Aus meiner Sicht ist das Zeugen Jehovas Verhalten grob fahrlässig. Nicht selten grobe Fahrlässigkeit in Verbindung mit schockierender Anmaßung mit Todesfolge für Personen die Jehovas Zeugen Vertrauen schenken.

                  Die Frage nach biblischen Argumenten geht insofern ins Leere, als dass die bereits vorgetragene biblische Beweisführung von Dir offenkundig nicht zur Kenntnis genommen wurde.

                  Mit Verlaub Herr Richter, sie fordern die Einreichung des schriftlichen Plädoyers? Es liegt auf ihrem Schreibtisch vor Ihren Augen.

                   

                2. Gooday

                  Ein Christ darf unreines (u.a. ungesundes Schwein) Tierfleisch essen, darf einfach alles essen und trinken, egal wie ungesund es ist (ausgenommen übermässiger Alkoholkonsum).

                  Also darum kann es beim Thema Blut nicht gehen!

                  Beim Blut geht es auch nicht um rituelle Unreinheit, im Gegenteil, denn Blut ist heilig!

                  Im Blut ist die Seele des Lebens. Das Blut jedes einzelnen Menschen steht für seine Individualität. Es darf nicht vermischt werden! Blut ist heilig. Heilig bedeutet "abgesondert". Deshalb darf Blut nicht mit fremden Blut vermischt werden.

                  Jehova macht da keinen Unterschied zwischen Menschenblut und Tierblut. Ganz deutlich wird das dadurch, dass man sich vom Erwürgtem enthalten soll.

                  Wenn es dann weiter einfach nur heisst, man solle sich von Blut enthalten, war damit zur damaligen Zeit sicherlich  u.a. auch mit Blut vermischte Lebensmitteln gemeint.

                  Somit ist es ganz klar, dass für unsere heutige Zeit damit auch Bluttransfusionen gemeint sind. Es wäre somit zynisch zu glauben und zu erklären, damit sei Blutschuld gemeint. Wer glaubt im Ernst, dass die Apostel in Jerusalem den schon bekehrten Heidenchristen noch erklären müssen, dass sie nicht töten dürfen? Dann hätte doch da gestanden, enthaltet euch von Blutschuld.

                  Bluttransfusionen sind für Christen also grundsätzlich nicht akzeptabel!

                  Jesus sagte, wer sein Leben liebt, wird es verlieren, wer es aber um meines Willen verliert, wird es erlangen.

                  Jedoch waren König David und seine Krieger einmal nach einer Schlacht so hungrig, dass sie unausgeblutetes Tierfleisch assen. Ich denke somit trotzdem, dass wir, wenn wir vor der Entscheidung  "Blut oder sterben" stehen, schwach werden, - was sehr menschlich ist -, Jehova kein gnadenloser Gott ist, denn ich bin sicher, dass eine Bluttransfusion im Falle schwerer seelischer Not zu akzeptieren keine Sünde gegen den heiligen Geist ist. Es ist nur allzu menschlich - und das weiß unser mitfühlender Gott.

                  Natürlich gab es zur biblischen Zeit keine Bluttransfusionen und somit sind für einen  Christen heute Entscheidungen bzw. Prüfungen ungleich schwieriger in dieser Hinsicht. Aber das Gesetz des Blutenthaltens ist niemals aufgehoben worden. Es bestand sogar schon vor dem mosaischen Gesetz, als Gott Noah gebot, nur ausgeblutetes Fleisch essen zu dürfen.

                  Soweit mein nach meiner Meinung ausgeglichener Beitag zu dieser Sache.

                   

                   

                3. Paul.Z21

                   
                  Lieber Ede,
                   
                  ich muss hier mal eine Lanze für Kopfüber brechen. Ich finde seine Ausführungen sehr treffend und überzeugend.
                   
                  Es geht hier ja nicht um das Bibelwort „Enthaltet Euch des Blutes!“. Dass das so in der Bibel steht ist unstreitig. Es geht darum, wie diese Aussage in Bezug auf Bluttransfusionen zu verstehen und anzuwenden ist. Wir sind uns ferner einig, dass Paulus den Grundsatz aufgestellt hat: „Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig!“ Dieser Grundsatz findet bei den Zeugen Jehovas wohl kaum so viel traurige Realität wie bei dem von ihnen vertretenen Blutveto. Ich persönlich bin der Auffassung, dass es eine persönliche Gewissensentscheidung ist und bleiben muss, ob jemand Bluttransfusionen akzeptiert oder nicht. Niemand auch die LK und die WTG nicht können einem diese Entscheidung abnehmen.
                   
                  In einem Vorwort einer Bibel las ich vor Jahren (sinngemäß): „Man kann die Bibel nur ernst oder wörtlich nehmen. Beides zusammen geht meistens nicht.“ Weiter ist zu fragen, ob die Bibel ein Gesetzbuch ist? In Bezug auf das AT mag dies teilweise zutreffen, aber für das NT? Ist es nicht vielmehr Glaubenszeugnis? Also für mich schon! Was macht die WTG daraus?
                   
                  Sie nimmt für sich in Anspruch zeitgemäße Speise, in Form von Anleitungen (Abs. 4 Präambel StRG) zur Bibel, austeilen zu dürfen und erhebt damit ein Schriftauslegungsmonopol. Dabei meint sie, das Leben sei so leicht zu führen wie die Bedienung einer Kaffeemaschine, man muss nur die Bedienungsanleitung des Herstellers lesen und anwenden. Und diese Anleitungen lesen sich dann so, als wüssten die noblen Herren genau, wie Jehova über Gewohnheiten und Trends der Neuzeit, wie z. B. Bluttransfusionen, denkt. Teilweise erwecken diese Anleitungen sogar den Eindruck sie wüssten es besser als Jehova oder seien dessen Ratgeber. An Überheblichkeit und Blasphemie kaum noch zu überbieten. Dabei sind diese Anleitungen und Erklärungen widersprüchlich und inkonsequent:
                   
                  Z. B. werden höchste exegetische Mühen bis hin zum sensus anagogicus nicht gescheut, um den Begriff Jerusalem in Lk 21,24 und die 7 Zeiten des Wahnsinns  Nebukadnezars so lange weich zu spülen, bis sie zu dem Jahr 1914 passen und führen. Bei dem Gebot jedoch, sich des Blutes zu enthalten, reitet man auf dem Buchstaben herum, um als besonders bibeltreu und gläubig dazustehen. Ein Kollege, dem ich das mal erläuterte meinte, die würden bewusst Märtyrer produzieren, um die Mitglieder enger an sich zu binden. Oder sie wollen sogar ihre Macht über den Tod beweisen, um alle das Fürchten zu lehren.
                   
                  Nur: Warum reitet die LK nicht genauso auf dem Begriff „pharmakeia“ herum und verbietet den Gebrauch aller Medikamente? In der NWÜ wurde „pharmakeia“ bekanntlich  mit Spiritismus übersetzt obwohl er wörtlich „Gebrauch von Drogen“ bedeutet, wozu auch alle Medikamente gehören, wovon sich jeder überzeugen kann, der in Griechenland eine Apotheke (pharmakeio) aufsucht. Plötzlich heiligt der Zweck die Mittel und so prüde will man dann doch nicht dastehen!?
                   
                  Da fällt mir nur noch Luther ein: „summa summarum: ist faul Ding!“
                   
                  Es gibt dutzende Gründe, die Lehren der WTG als das zu enttarnen, was sie wirklich sind: Menschenwort, Philosophie und Irrlehren.
                   
                  Einen guten Start in die Woche
                   
                  Paul
                   

                4. Kopfüber

                  Hinzufügen möchte ich noch, dass die von immer mehr Gerichte in immer mehr Ländern geübte Praxis, gerade bei Minderjährigen, diese Behandlungsmethode gerichtlich anzuordnen und dem behandelten Arzt nicht nur seine Gewissensentscheidung, sondern auch Rechtssicherheit und, vielleicht, auch Religionsfreiheit ermöglichen aus meiner biblisch gesehen christlich und Legal ist. Und Ausübung der weltlich wie auch biblisch gesetzmäßigen „obrigkeitlichen Gewalt“.

                  Das gilt auch vor dem Hintergrund, dass gerade Jehovas Zeugen mit ihrer Einschränkung der freien Behandlungswahl bei Menschen die ihnen Vertrauen schenken, mit ihrerso genannten Blutdoktrin, die Stirn haben, solche von ihnen abgenötigte Gerichtsurteile, als Angriff auf die freie Wah der Behandlungsmetoden oder des Rechts auf freie Religionsausübung zu diffamieren.

                  Mehr als offensichtlich hat es Gott nicht zugelassen, dass Jehovas Zeugen mehr Macht oder Einfluss auf die Gesetzgebung erhalten als dort, wo es sie selbst betrifft in ihrer eigenen Organisation. Und dass staatliche legitimierte Autoritäten verpflicht sind dort einzugreifen wo das Wohl von Schutzbefohlenen grob vernachlässigt und verletzt wird dürfte sich von selbst verstehen - allerdings nicht zwingend bei jedem.

                  Aus meiner Sicht stellt die sogenannte Blutdoktrin der Jehovas Zeugen einen ganz massiven Angriff auf die Gewissensfreiheit, freie Wahl der Behandlungsmethoden, aber auch die Religionsfreiheit dar. Daneben auch eines der schlimmsten Verletzungen gegen biblische Gebote, deren sich Menschen schuldig machen können und tatsächlich auch machen.

                  Ihr „Urteil“ in dieser Frage hat meist nicht einmal Bestand vor „irdischen Gerichten“. Und dort wo ihnen ausnahmsweise gelingt sich durchzusetzen, wird ihr Urteil in der höchsten Instanz niederschmetternd abgewiesen und kann seinerseits strengster Verurteilung gewiss sein.

                  Nicht nur die biblische Botschaft und Gesetzgebung ist hier völlig klar und eindeutig!

                  Für Zweifesfragen bleibt überhaupt kein Spielraum.

                  Die Methoden, mit denen Jehovas Zeugen versuchen Zweifel- oder (biblische) „Rechtsfragen“ aufzuwerfen sind so durchsichtig wie verwerflich. Eine Beleidigung Gottes, seines Wortes und seines Ebenbildes.

                  Was von Jehovas Zeugen als „biblische Begründung“ vorgetragen wird, ist an Absurdität und Irrsinn kaum zu übertreffen.

                5. Edelmuth an Kopfüber

                  Guten Abend Kopfüber

                  Die Frage nach biblischen Argumenten geht insofern ins Leere, als dass die bereits vorgetragene biblische Beweisführung von Dir offenkundig nicht zur Kenntnis genommen wurde.

                  Du hast uns deutlich zu machen versucht, dass wir der Bibel nicht so viel Aufmerksamkeit schenken sollten. Das ist für Christen und Zeugen Jehovas nicht hinnehmbar. Für uns ist die Bibel keine Krücke zur Bewältigung der Probleme des täglichen Lebens, sondern das Wort Gottes.

                  Mir ist es verständlich, dass Menschen eine Hoffnung auf eine Lebenserwartung von nur 70 Jahren, in Kraft 80 Jahren, haben. Christen hingegen glauben, dass Gott ihnen bei entsprechendem Glauben ewiges Leben gibt, und dieses Leben ist mehr Wert als das jetzige Leben auf dieser bösen Erde.

                  Zeugen Jehovas wissen, dass sie, wenn sie zu wenig Blut haben, sterben müssen. Kein Mensch stirbt gerne, auch nicht Zeugen Jehovas. Wenn es somit Bibelstellen gibt, die ihnen belegen, dass sie im Notfall Blut transfundieren könnten, wären Million Zeugen Jehovas dir sicherlich dankbar.

                  Die Bibel ist für Christen die oberste Autorität, die sie mit dem Willen Gottes gleich setzen, so gut wie sie ihn verstehen. Deshalb ist es erforderlich, das du Bibelstellen, die eine Bluttransfusion erlauben, angibst oder zitierst oder die Bibelstellen, die scheinbar eine Bluttransfusion verbieten, widerlegst.

                  Um diese Bibelstellen hatte ich dich gebebten.

                  Ede

                6. Markus

                  Zu Bluttranzfussionen sei noch gesagt.

                  Ein Arzt muss nach seinem Studium und aberdation den Hypokratischen Eid ablegen,der besagt auch in der neuen Version die dieses Jahr verändert wurde,das er als Arzt  alles in seiner macht stehende tun muss um Leben zu retten und Krankheiten zu heilen.

                  An diesen Eid,egal was passiert ist ein Arzt gebunden und zwar solange ,wie er als Arzt arbeitet.

                  Das  mit sogenannten Patientenverfügungen dieser  Eid bei einem Arzt ausgehebelt werden kann ist klar.

                  Es gibt ja auch inzwischen Länder in  dehnen man per Verfügung die sogenannte Sterbehilfe verfügen kann ,das ist hier in Deutschland noch verboten .

                  Das Problem das entsteht ist aber und das habe ich persönlich miterlebt,Was macht man wenn eine Patientenverfügung vorliegt und der Patient sich kurzfristig noch umentscheidet?????

                  Ich habe miterlebt das es wenn es ans Sterben geht,bei jedem Menschen Angst da ist,ich schrieb ja das ich Sterbebegleiter in einem Hozpitz bin

                  Man schreibt und unterschreibt eine Patientenverfügung ohne viel nachzudenken,zb das bei Krebs der Unheilbar ist nur noch eine schmerzlindernde Therapie verabreicht wird.

                  Ich habe miterlebt das bei Menschen,unter anderem auch bei einigen Brüdern und Schwestern,die gesagt bekommen haben das sie nur noch wenige Wochen oder höchstens 3 Monate zu leben haben eine unwahrscheinliche Angst  Aktivität einsetzt,das man sogar von seit Jahren unterschriebenen Patientenverfügungen abstand nimmt und der letzte Versuch zu unternehmen sich doch noch in irgendeiner Art und Weise helfen zu lassen um dem Tod zu entgehen,

                  Es gab Fälle das gerade Patienten die Zeugen Jehovas waren alle Arten von Therapien zb bei Gehirntumor der operativ erfolgreich entfernt wurde,man aber aus Glaubensgründen eine Chemotherapie oder Bestrahlungstherapie abgelehnt hat ,es war dann vollkommen klar das der Tumor dann wieder kam.

                  Als dann gesgt wurde das der Patient nur noch höchstens 3 Monate zu leben hat und man nichts mehr anderes tun kann auch keine operative Maßnahme ,dann ging diese Aktivität los obwohl es zu spät war und der Patient noch vor 3 Monatsfrist verstorben ist.

                  Was die WTG mit Ihren irrealen  Vorschriften da macht ist für mich ganz einfach Mord Man opfert wegen der falschauslegung der Bibel bewusst Menschen

                  Man sollte sich fragen und ich gehe ganz stark davon aus ,das Gott das nicht so will,wenn ein Mensch Selbstmord macht wird ergeächtet ,was ist denn das dann sonst wenn jemand alle lebenserhaltenden Therapien auch eine Bluttransfussion ablehnt,hat nmicht Gott gesagt das leben ist heilig.

                  Und das man sich sen Leben und seinen Körper heilig also rein halten soll,das heisst so zu leben das man seinen Körper nicht mutwillig zerstört zb durch übermässiges Trinken also Alkoholsucht oder auch durch übermäßiges Essen usw.

                  Ich denke das hier wirklich die Grenzen der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas weit überschritten werden,wenn es um Leben und Tod und Gesundheit geht.

                  Ferner ist die Medezin und auch die Wissenschaft zur Medezin weit weit weit fortgeschritten,man kann das nicht mehr so nehmen wie es in der Bibel geschrieben steht.

                  Wer das macht ist ein Narr seiner selbst.

                  Wer einmal in seinem Leben Sterbende gesehen hat und mitbekommt was wirklich in den letzten Stunden vor dem Tod in so einem Menschen vor sich geht,der bekommt eine ganz andere Denkweise und ein ganz anderes Mitgefühl als uns die WTG hier weiss machen will

                  Ich sage jetzt mal ganz ganz grass ich habe mitbekommen das sterbende Menschen nach Mama und Papa gerufen haben und zb einem Priester all ihre Sünden im Leben erzählt haben das Gott sie ungeschoren davon kommen lässt.

                  Im Leben sagt man das alles so einfach zumal das Thema  Tod und Sterben immer noch in der westlichen Welt ein grosses Tabuthema ist

                  Das alles sollte sich jeder reichlich und sehr sehr gut durch den Kopf gehen lassen bevor er irgendeine Sache macht die nicht mehr rückgängig zu machen ist

                7. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

                  Was haltet ihr von einer Alarmanlage, die seit vielen Jahren immer Fehlalarm auslöst? Sie ist unbrauchbar!

                  Eine Organisation die seit 120 Jahren soviel "biblischen" Unsinn verbindlich auf ihre Mitläufer ladet, auch mit Jahreszahlen die nicht stimmten, gerade d i e soll kompetent sein um zu entscheiden, ob Blutenthaltung mit Tranfusion gleichzusetzen ist? Küche = gleich wie medizinische Klinik?

                  WER von uns Bibelkenner, wäre auf die gleiche Idee gekommen wie ein Meinungsgeber in New York, der seine geliebte Org mit seinem Gebot überwichtig machte, egal was es kostet, sogar bis hin zum Menschenleben! WIR bekommens von Jehova direkt eingesagt 🙁

                  Orthodoxe Juden, die blutmäßig fast schon als extrem zu bezeichnen sind, d.h. koscher bis zum Gehtnichtmehr - und d i e erlauben Transfusionen! Weil bei ihnen herrscht die Domäne: Menschenleben steht ü b e r dem Gebot. Keine Opferung ist gestattet.

                  Ede, google mal entsprechend, aber Peter hat es schon vor einigen Jahren im BH-Forum erklärt und die Meinung eines hohen Rabbiners zitiert, den er in Fulsbüttel mit dieser Frage kontaktierte...

            4. Peter@Peter SK

              Seh ich auch so, ich als Christ kann ohne den alten Weinschlauch sehr gut leben, mein Wein ist im neuen Weinschlauch bestens aufgehoben.

    2. Dominikus Klein

      Hallo milan,
      Deine Fragen sind relativ einfach zu beantworten...zur Sintflut gibt es drei mögliche Annäherungen
      - solltest Du annehmen dass die Bibel unfehlbar und von Gott inspiriert ist...GLAUBE es einfach!
      - solltest Du eine (pseudo)wissenschafliche Antwort bevorzugen..."Answers in Genesis" und Creation       Museum von Ken Ham!
      - eine verständliche wissenschaftliche Antwort findest Du auf die Ex-Zeugen Jehovas Website                    http://www.jwfacts.com/watchtower/flood-noah-global.php

      zum 1.Brief an die Thessalonicher
      - solltest Du annehmen dass die Bibel unfehlbar und von Gott inspiriert ist...GLAUBE es einfach!
      - zeigt dass Glauben und Wissen schwer zu vereinbaren sind
      - oder Du kannst auch 2.Petrus 3:8 anwenden

      zur Offenbarung
      - solltest Du annehmen dass die Bibel unfehlbar und von Gott inspiriert ist...GLAUBE es einfach!
      - als Gläubiger würde ich die Auslegungen über die Offenbarung von Augustinos von Hippo bevorzugen.
      - oder Du kannst auch 2.Petrus 3:8 anwenden.

      "Allen recht getan ist eine Kunst die niemand kann", aber ich hoffe doch die Meinung von Bruderinfo und Johnny in meinen Antworten berücksichtigt zu haben.
      Gruß Domi
       

      1. Grey Goose

        Hallo Domi, wie wir alle wissen, war (oder ist) in Guantanamo das sogenannte „water Boarding“ eine der beliebtesten Foltermethoden und hat für zahlreiche Proteste von Menschenrechts-Aktivisten weltweit nach sich gezogen. Wenn wir über die Sintflut sprechen, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob Gott sich solcher Methoden bedient, wie es der Bibelbericht nahe legt. - Und das noch dazu sehr undifferenziert, da unschuldige Kinder zu Tode kamen, die bösen Geister, die ursächlich Schuld gewesen sein sollen, jedoch nicht. Das ethische Dilemma könnte größer nicht sein.  Liebe Grüße von Grey Goose

    3. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Kennt jemand diesen Ex-Zeugen Jehovas aus Tübingen? Foto:

      [url=http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Bilder/Alois-Fadini-ist-Physiker-Mathematiker-und-Tenor-in-der-339317.jpg]Alois Fadini ist Physiker, Mathematiker und Tenor in der Stiftskirchen-Kantorei.[/url]

      Aus dem "Tagblatt":

      Der 86-jährige Alois Fadini sprach vor Schülern über Haydns Schöpfung

      Physiker sind so in ihrer Welt gefangen, dass sie nicht über ihren Tellerrand hinausschauen und kaum kommunizieren können: So geht ein gängiges Vorurteil. Alois Fadini ist der Gegenbeweis. Der 86-jährige Tübinger lässt sich auch von Musik berühren. Das erlebten jüngst Oberstufen-Schüler des Carlo-Schmid-Gymnasiums.

      16.06.2016

      UTE KAISER

      Bei meinem Ausstieg von den ZJ war mir die Familie Fadini sehr behilflich. Als Physiker beschäftigte er sich speziell mit Kohle uns stellte fest: die ist weit älter als die 42.000 Jahre der WTG-Berechnung. Er sandte (um 1970) auch entsprechende Ergebnisse an die Zentrale in N.Y. - ohne Echo...

      Solche Entdeckungen werden auch Milan und Johnny interessieren.

      Wer von euch Kontakt zu Prof. Alois Fadini in Tübingen hat, bitte bestellt ihm Grüße vom Gerd aus Wien - danke!

       

       

  21. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Paul.Z21

    Lieber Paul,
     
    In Bezug auf Deinem Kommentar (vom 30. Nov, 12:20) möchte ich eine teilweise Gegen-Argumentation vortragen. Zuerst nehme ich mir folgende Aussage von dir vor:
     
    „Die Gute Nachricht gibt Apg 15,29 wie folgt wieder: „Esst kein Fleisch von Tieren, die als Opfer für die Götzen geschlachtet wurden; genießt kein Blut; esst kein Fleisch von Tieren, deren Blut nicht vollständig ausgeflossen ist; und hütet euch vor Blutschande. Wenn ihr euch vor diesen Dingen in Acht nehmt, tut ihr recht. Lebt wohl!“ Diese Übersetzung lässt erkennen, dass es sich bei den sog. Jakobusklauseln bzw. dem Aposteldekret u. a. um eine Wiederholung des Blutgenussverbots aus Lev 17,10-12 handelt und bezeugt damit, dass die von den Zeugen Jehovas vertretene Auslegung keineswegs zwingend ist. Der NWÜ hingegen, die mit ihrer Übersetzungsvariante die lexikalische Mehrdeutigkeit des griechischen Grundtextes bewusst zu Gunsten der gewollten Lehre ausnutzt, muss erneut vorgeworfen werden, auch in dieser Textpassage eine tendenziöse Übersetzung zu bieten.“
     
    Hierzu gibt es auch andere, nachweisbare Varianten (Bibel Übersetzungen). Wenn Du unter „www.biblegateway.com/passage“ den Text aus Apg. 15:29 aufsuchst, dann ist festzuhalten, dass von den hier ca. 58 Bibelübersetzungen ca. 48 den Begriff „that you abstain from blood“ verwenden. Eine Deutsche Übersetzung hierzu wäre: to abstain (from) = sich enthalten (von). Es werden u.a. folgende Vergleiche hierzu aufgezeigt: to abstain from voting = sich der Stimme enthalten; to abstain from alcohol = sich des Alkohols enthalten.
     
    In einigen Deutschen BÜ’s werden zum Blut Begriffe wie „fernhalten, verzehren, meiden, etc.“ verwendet. Interessanterweise gibt die „KJVSKing James V. with Strong's Dictionary“ folgende Erklärung zu „abstain“ an:
    „ap-ekh'-om-ahee“ apecho;   ap-ekh'-o from 575 and 2192; (actively) to have out, i.e. receive in full; (intransitively) to keep (oneself) away, i.e. be distant (literally or figuratively)
     
    Abschliessend nehme ich Bezug auf Deine nachfolgende Aussage, bzw. Frage mit:
    „Wer verbietet Bluttransfusionen? Die Bibel? Jehova? Nein! Vielmehr die Auslegung der NWÜ der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas!“
    Hierzu stelle ich eine Gegenfrage: Wenn eine Wahl ansteht, z.B. eine neue Bundestagswahl – was machst Du, wenn Du nicht wählen willst? (Hier kann der Begriff „sich enthalten von…“ grüssen.)
    Abgesehen von der Frage zu „wer verbietet Bluttransfusionen“, ist die Bibel in ihrer Ausdrucksweise & Haltung ganz sicher ein guter Ratgeber. Medizinische Beweise gibt es hierzu auch genügend, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.
     
    Mit diesem Kommentar beanspruche ich keine GENERAL ÜBERNAHME meiner Darstellung. Its simply what I know!
    Sunny greetings
    @THALJA

    1. Matthäus

      Zum Thema Blut, ich war ein fanatischer Verfechter der Blutdoktrin, leider irregeführt durch die WTG.
      In einem sind wir uns doch einig: Zu dieser Zeit im 1. Jhdt. gab es medizinisch keine Blutübertragung, jedoch sehr wohl wurde Blut ob direkt oder durch nicht ausgeblutet wie z.B. bei einem ersticktem Tier, gegessen.

      Warum wurde dann die Anweisung einmal auf Ersticktes und dann auf Blut extra
      gegeben - siehe nach Schlachter:

      ...euch keine weitere Last aufzuerlegen, außer diesen notwendigen Dingen, 29 daß ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht; wenn ihr euch davor bewahrt, so handelt ihr recht. Lebt wohl!

      Warum wird hier das Blutverbot doppelt formuliert, jeder wußte warum Ersticktes nicht gestattet war - wegen dem Blut darin - warum "vom Blut enthalten" nochmals extra? Hat es vielleicht eine andere Bedeutung? Ich habe mithilfe der Elberfelder Studienbibel (mit Sprachschlüssel - als Anhang und Erklärung der griechischen Begriffe) mir die Sache genauer angesehen.

      Beim Begriff "BLUT" steht im griechischen das Wort "HAIMA" und dieses Wort wird wie folgt erklärt:

      Bedeutungen:
      a.) Blut als wesentliche Grundlage individuellem Leben - Bibelverweis auf Joh. 1:13und Apg. 17:26

      b.) HAIMA selbst dient dazu das durch BLUTVERGIESSEN schwindende Leben und auslöschen von Leben durch Gewalt zu benennen. Bibelverweis auf Luk. 11:50 und Apg. 22:20. In beiden Versen steht die gewaltsame Tötung von treuen Zeugen und es wird jeweils der gleiche griechische Begriff haima verwendet.

      Nun welchen Schluss ziehst du daraus? Sich von Blut enthalten KANN oder besser gesagt bedeutet in diesem Fall "du sollst nicht morden". Ein Gesetz der 10 Gebote das wenn auch das alte Gesetz erfüllt wurde, immer noch eine Bedeutung hat, ebenso wie Unzucht. Damit haben die Apostel mit Hilfe des Geistes nur jenes was relevant ist hervorgehoben.  Warum hört oder liest man solche Erklärungen in der Literatur der ZJ nie?

      Nochmals wie hat Jesus gehandelt als es um das Leben eines Tieres ging das am Sabbat in die Grube viel. Hat er gesagt: Heute ist Sabbat auf keinen Fall dürft ihr das Gebot Gottes auf dem ja die Todesstrafe stand, dem Tier aus der Grube helfen um es zu retten. In Luk. 14 Vers 5 erweitert er die Anordnung auf ein Kind welches in den Brunnen viel. Er fragt: Zieht ihr es NICHT SOFORT aus dem Brunnen heraus oder wartet ihr bis der Sabbat vorbei ist?

      Jesus sagte mein Joch ist sanft und leicht, nehmt es auf euch! Wäre es leicht ein Kind im Brunnen ertrinken zu lassen nur weil Sabbat ist? Oder hätte es seine Billigung ein Kind sterben zu lassen wenn NUR EINE Bluttransfusion das Leben retten kann?

      👍👍

      1. RoKo24

        Lieber Matthäus, ich möchte auch Daumen hoch klicken. 👍

        Noch nie dachte ich über die doppelte Nennung nach. Und habe gleich mal geschaut. Die ZJ haben online ein Übersichtsblatt, hier: https://www.jw.org/de/publikationen/buecher/bibel-uns-lehren-uebersichtsblaetter/13-leben-ist-kostbar/#?insight[search_id]=1e89d7a3-57bf-408f-a67f-0b2dea4f3b48&insight[search_result_index]=3

        - da ist u.a. Apg 15:28, 29 und 21:25 aufgeführt (Links in die NWÜ). Wie es andere Bibelübersetzungen ausdrücken habe ich hier verlinkt:

        https://www.bibleserver.com/text/LUT.ZB.NG%C3%9C.GNB.Ne%C3%9C/Apostelgeschichte15,28-29

        https://www.bibleserver.com/text/LUT.ZB.NG%C3%9C.GNB.Ne%C3%9C/Apostelgeschichte21,25

        Mich interessiert die unterschiedliche Wortwahl. Hurerei bei der NWÜ, oft Unzucht oder Umoral, aber einzig in der Gute Nachricht Bibel mit Blutschande übersetzt, was man mit unmoralischen Sexualverkehr unter Familienangehörigen (Inzest, Inzucht) oder aber auch Mord klassifizieren kann. Auch interessant.

        Ebenso kann der Sinn für Blut vergiesen (i.S.v. töten als sinnbetörende Beschäftigung) wie Blut geniesen (i.S.v. töten als sinnbetörende Beschäftigung) gemeint sein. Blut muss ja nicht nur als Genuss im Mund dienen wie heute der Fleischer Wurst mit hohen Blutanteil herstellt oder früher Krieger im Becher getrunken haben. Somit kann auch die Mordlust gemeint sein.

        Danke ღ  Matthäus, ich habe noch nie darüber nachgedacht. LG RoKo

         

         

    2. Matthäus

      Interessante Erkentnisse von ehemaligen KVK Ältesten:

      http://www.geocities.ws/athens/ithaca/6236/kvk.htm

       

      1. Bird an EDE

        Lieber EDE,

         

        Ich verstehe es wenn du aus der Bibel etwas rausliest und damit auch keine Transfusion zu dir nimmst. Jedoch, rede bitte anderen nicht ein dass dort estwas steht was dort nicht steht. !!!

        Wenn die Bibel vom Verzehr des Blutes spricht, dann ist das so. Hier aber darauf zu schliesen dass man keine Transfussion zu nehmen hat ist HIRNRISSIG. MEinst du nicht, dass unser lieber Vater es dann genau so Geschrieben hätte dass es eindeutig ist!!! ES IST UND BLEIBT MORD AN SICH SELBST.

        NICHT EINMAL DIE JUDEN, WELCHE DAS GESETZT KENNEN, WENDEN DIESE SPEISEVORSCHRIFT AUF DIE MEDIZIN AN. Das soll wohl genug Beweis sein.

        Ausserdem, heisst es nicht dass Blut die Seele ist??

        Na ja, dann sollte man doch die Aussage Jesu, (GIB DEINE SEELE FÜR ANDERE HIN) bindend sein.

        Auch du lieber EDE findest keinen Beweis in der Bibel sich keiner Transfussion zu unterziehen. ES GIBT SIE NICHT. Alles was die Zeugen haben ist INTERPRETATION. MEINES ERACHTENS MÜSSTEN ZJ DIESE KOSTEN SELBST ÜBERNEHMEN!!!!!!!!!

         

        lg

        BIRD

        1. Edelmuth an Bird

          Guten Abend Bird

          Wenn die Bibel vom Verzehr des Blutes spricht, dann ist das so. Hier aber darauf zu schliesen dass man keine Transfussion zu nehmen hat ist HIRNRISSIG.

          Es gibt aber Menschen, die Zeugen Jehovas, die das ganz anders sehen, und wenn du die überzeugen willst, dann nur anhand der Bibel.

          NICHT EINMAL DIE JUDEN, WELCHE DAS GESETZT KENNEN, WENDEN DIESE SPEISEVORSCHRIFT AUF DIE MEDIZIN AN. Das soll wohl genug Beweis sein.

          Wenn die Juden das Gesetz gekannt hätten, hätten sie unseren Herrn Jesus, ihren Messias nicht umgebracht.

          Alles was die Zeugen haben ist INTERPRETATION. MEINES ERACHTENS MÜSSTEN ZJ DIESE KOSTEN SELBST ÜBERNEHMEN!!!!!!!!!

          Das tun sie auch. Sie zahlen mit ihrem Leben. Aber sie sterben für ihre Überzeugung.

          Ede

          1. Bird an Ede

            Ede, man kann einen ZJ nicht mit der Bibel überzeugen! Kein Text und wenn er noch so eindeutig ist, bringt einen ZJ zum nachdenken. Nur diejenigen  denen die Augen durch den HG geöffnet werden erkennen diese Widersprüche.

            lg

            bird

            1. Peter

              Bird hat völlig Recht, weil der durchschnittlicheZJ an den WT glaubt und nicht an die Bibel. Z.B. Paulus sagt, dass Frauen während der Versammlung schweigen sollen. Wachtturm sagt: Bibel stimmt nicht, das Wort „sprechen“ heisst eigentlich „lehren“ und plötzlich ist egal, was in der Bibel steht. - So einfach funktioniert Gehirnwäsche.

              1. Bird an Peter und Kopfüber

                Hallo Ihr zwei,

                Ich kenne EDE schon ca 3 Jahre, aber ich bin noch nicht dahinter gekommen was oder wer er wirklich ist.

                Zum Thema Blut möchte ich noch eines sagen, als ich noch ein ZJ war, hatte ich regelrecht schlechtes Gewissen wenn man einmal ein Steak halb durch aß. Der Grund lag und liegt darin, dass es rot war. Man dachte man esse Blut. Ich kenne viele die deswegen nur ein Steak essen welches voll durch ist😶

                Hier erkennt man, wie Gehirnwäsche funktioniert hat, denn wenn das selbe Fleisch durch ist, dann sieht man das Rote nicht. (((((:

                Irre, außerdem steht nirgends, dass man stirbt wenn man so was isst. Paulus sagte nur, dass man gesund bleibt!

                Gleich wie die Hygiene Vorschriften die die Juden hatten, aber es hängt nicht das ewige Leben davon ab.

                Übrigens Ede, die Juden kannten das Gesetz verdammt gut. Und dass hat Jesus mehrmals erwähnt. Dass sie Jesus getötet haben, hatte nichts mit dem Gesetz zu tun.

                Ede, du tust mir leid dass du noch immer ein Doppelleben leben musst!!!

                LG

                Bird

                 

                1. Horst

                  Hallo Bird,

                  Du kennst Ede seit 3 Jahren und blickst bei ihm nicht durch, wie Du sagst. Ich kenne diesen Typus seit ungefähr 50 Jahren. Wenn Du seine Kommentare im gesamten liest, wirst Du feststellen, dass er hier nur Verwirrung stiften soll. Ein Werkzeug der Zeugen Jehovas, das sich auf wortgetreue Bibelklauberei beruft, und das sich immer wieder selbst widerspricht. Auf Fragen antwortet, sie aber nicht be-antwortet. Damit will man uns hier in typischer ZJ-Kleingeisterei beschäftigen und uns vom konstruktiven Miteinander abhalten.

                  Völlig unbelehrbar und ohne das geringste Verständnis für die Meinung Anderer, stets auf wörtliche Bibelauslegung pochend, manchmal ironisch, manchmal provokativ, dann wieder im Frontalangriff, um anschliessend wieder anscheinend friedensheischend einzulenken - diese Methodik kennen wir doch. Oder glauben wir, dass die "Organisation" sich diese Seite anschaut, ohne zu versuchen, einen Keil hineinzutreiben ? Ich glaube das nicht !

                  Grüsse Horst

          2. Markus

            Ede dazu kann iuch nur sagen,das ist auch eine Überzeugung aber diese Überzeugung grenzt an bodenlose Dummheit und ich denke das der oder die jenigen sich dann auch dementsprechend vor Gott oder Jesus rechtfertigen müssen

            Wenn jemand im blinden Eifer oder im blinden Gehorsam das macht was andere ihm vorschreiben ,und das noch auf die Bibel gründen,dann kann es sein das die jenigen bei Gott nicht viel zu lachen haben,jetzt ganz salop ausgedrückt,

            das ist ja schon fast auf die Devise Führer ruf wir folgen Dir und wenn es ins verderben ist.

            Darn erkenn eich persönlich,das die Zeugen Jehovas und ihre Führung keinesfalls und auch niemals Gottes Volk sind noch sein werden,ja einem Gott dienen sie dem Gott dieser Welt

          3. Kopfüber

            „Wenn die Juden das Gesetz gekannt hätten, hätten sie unseren Herrn Jesus, ihren Messias nicht umgebracht.“

            Also jetzt reichts aber wirklich!!!

            Diesen Irrsinn hat die ganze Welt bereits korrigiert und die Fehler bereut!!!

            Ganz besonders Christen verbietem sich solche Äußerungen!!!

            ——-

            Und wenn Jehovas Zeugen für Überzeugungen, welche die Achtung und Heiligung des Lebens so gröblich missachtet, in den Tod gehen möchten, dann ist das nicht immer zu verhindern. Soweit sie Schutzbefohlene in den Tod schicken wollen ist ihnen diese Möglichkeit, notfalls auch mit Zwangsmitteln, durch die zuständigen Behörden zu unterbinden!

            Christen fühlen sich sogar bei Erwachsenen in akkuten Suizidsituationen und Stimmungen verpflichtet, solche notfalls vor sich selbst zu schützen. Auch in solchen Fällen fühlt sich die christliche Welt zu Hilfestellung verpflichtet, da solchen psychisch Kranke durchaus Heilungschancen einzuräumen sind. Vorsätzliche Selbsmörder können selbstverständlich nicht in allen Fällen vor sich geschützt werden.

        2. Rentier

          Die Wachtturm Führer und Anästhesisten sind unabhängig voneinander draufgekommen, dass der einfache Zeuge Jehovas sich sehr einfach belügen lässt.

        3. Kopfüber

          An BI,

          Ich finde der Kommentator Edelmuth arbeitet mit infamen Unterstellungen wenn er völlig unbegründet behauptet, ich hätte in einem meiner Kommentare

          „ uns deutlich zu machen versucht, dass wir der Bibel nicht so viel Aufmerksamkeit schenken sollten.„

          Das exakte Gehenteil ist der Fall, ich habe die Jehobas Zeugen dazu aufgerufen, der Bibel mehr, und nicht weniger, Aufmerksamkeit zu schenken!

          Die Heiligsetzung des Leben ist der wohl fundamentalste und zweifelsfreieste oberste Grundsatz der der Bibel zu entnehmen ist. Jede dem Leben und Lebenserhalt abträgliche Auslegung, kommt einer vorsätzlichen Missdeutung und dem MISSBRAUCH eines biblischen Gebots gleich. Vergleichbar dem willkürlichen Herbeiführen eines Rechts vor Links Verstoßes.

          Es gibt keine einzige Bibelstelle,welche die Verwendung von Blut zu lebenserhaltenden Behandlungsmethoden verbieten würde, sofern und soweit, das Blut nicht das Leben eines anderen gekostet hat (was natürlich Unfug ist anzunehmen bei Bluttransfusion).

          Dem steht auch klar und eindeutig auch der Text in Apg NICHT entgegen.

          Ferner fordert Ede eine positive Erlaubnisvorschrift ohne selbst auf eine explizite Verbotsvorschrift verwesen zu können. Und darüber hinaus ignoriert er die fundierte biblische Beweisführung wie sie sich aus meinem Kommentar in Verbindung mit den Ausführungen im Artikel auf der anderen Bruderinfo Seite ergeben.

          Eine weitere infame Unterstellung und Anmaßung ist, seine Behauptung Christen müssten seine absurde Lesart der Bibel teilen. Sie verbietet sich sogar für einen Christen.

          Besonders infam empfinde ich seine Unterstellung, die Bibel sei eine „Krücke“. Sie ist für viele Menschen ethische Richtschnur und gibt Orientierung im täglichen Leben und bei das Leben an sich, also lebenswichtigen Entscheidungen.

          Da Komentator Ede zugibt, es handele sich bei der Bibel um „Gottes Wort“, muss ihm klar sein wessen Gebote er mit der Einhaltung der Jehovas Zeugen Blutdoktrin missachtet.

          Widerum fordert er „Bibelstellen  die Jehovas Zeugen belegen, dass sie im Notfall Blut transfundieren könnten“ obwohl es keine Bibelstellen gibt, die das verbieten würden?

          Jehovas Zeugen verwenden auch andere Medikamente obwohl es keine Bibelstelle gibt die explizit erlauben würde das zu tun. Auch in solchen Fällen berufen sich Jehovas Zeugen auf die Generalnorm, dass das Leben zu achten und heiligen ist und alles zu tun um es zu erhalten und achten.

          Wenn der Kommentator Edelmuth in typisierend für Jehovas Zeugen Gesprächsführung die Einschränkung, „so gut wie sie ihn verstehen“ in Bezug auf die Bibel und Gottes Wort macht, so wirkt das auf mich so, als ob jemand behauptet, er verstehe § 1 der StVO nicht oder in einer Weise, die dem Gegenteil entspicht und größtmögliche Rücksichtslosigkeit gegen eigene und anderer Leben verlangt würde. Das halt ich für absurd und scharlatanesk.

          Wenn Ede in typischer Jehovas Zeugen Art wiederholt eine Widerlegung fordert:

           „die scheinbar eine Bluttransfusion verbieten, widerlegst.“

          für etwas was nicht existiert, so kann nur ebenfalls wiederholt darauf hingewiesen werden, dass es einer positiven, direkten Widerlegung nicht bedarf, und die indirekte ausführliche Beweisführung bereits vorgelegt wurde. Darüber hinaus liegt ihm die ausführliche schriftliche Beweisführung vor, dass seine Blutdoktrin-Theorie ein eklatanter, offenkundiger Verstoß gegen das biblische Gebot, das Leben zu achten und schützen, darstellt, und daher biblisch eindeutig verurteilt ist, beteits vorliegt. Diese, und das Bibelgebot, das Leben zu achten und schützen,  missachtet die Jehovas Zeugen Blutdoktrin eklatant und klar.

          Sein Schlußsatz, er hätte um „Bibelstellen gebeten“ kann vor dem Hintergrund der vorgelegten ausführlichen biblischen Beweisführungen nur als Verspottung des bisherigen Gesprächsverlaufs verstanden werden.

          Dem Kommentator Edelmuth liegt alles was er scheinbar noch einzufordern hat, bereits seit langem vor.

          Das einzige was als „ausstehend“ zu identifizieren ist, ist seine Beachtung der vorgelegten, aber trotzdem wieder eingeforderten, Unterlagen sowie von Gottes Wort.

          Lg

          1. Edelmuth an Kopfüber

            Guten Abend Kopfüber.

            Es gibt keine einzige Bibelstelle, welche die Verwendung von Blut zu lebenserhaltenden Behandlungsmethoden verbieten würde, sofern und soweit, das Blut nicht das Leben eines anderen gekostet hat (was natürlich Unfug ist anzunehmen bei Bluttransfusion).

            Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du aus der Bibel herauszulesen, dass eine Bluttransfusion erlaubt ist, wenn und weil sie nicht das Leben eines anderen kostet. Gibt es für diese Überlegung eine biblische Grundlage?

            Es ist für mich logisch, dass dann vom Verbot des Essens von Blut gesprochen wird, wenn man keine Bluttransfusion kennt. Könnte sich aus dem Grund des Verbotes Blut zu essen auch ein Verbot einer Bluttransfusion ergeben? Was meinst du?

            Die Heiligsetzung des Leben ist der wohl fundamentalste und zweifelsfreieste oberste Grundsatz der der Bibel zu entnehmen ist. Jede dem Leben und Lebenserhalt abträgliche Auslegung, kommt einer vorsätzlichen Missdeutung und dem MISSBRAUCH eines biblischen Gebots gleich. Vergleichbar dem willkürlichen Herbeiführen eines Rechts vor Links Verstoßes.

            Grundsätzlich kann ich deiner Aussage zustimmen. Doch um welches Leben geht es? Christen haben eine andere Hoffnung, die über dieses Leben auf der Erde weit hinaus geht. Sollte man dann nicht untersuchen, was der Vater will, weil er dieses Leben gibt?

            Ede

    3. Flocki

      Vielen Dank Athalja für Deinen guten Kommentar 😊

      ich finde in dem Zusammenhang auch wichtig, was die Bibel sagt. Und da steht in vielen Übersetzungen „enthaltet“. Meines Erachtens geht halt die LK dahingehend darüberhinaus, dass sie festlegt, ab wann Blutbestandteile/Fraktionen okay sind. Allein schon durch die Formulierungen bei den Beschreibungen einiger Fraktionen ist erkennbar, was die LK vorschreiben will. Und das ist in meinen Augen nicht in Ordnung. Blut ist klar. Alles andere geht meines Erachtens niemanden was an.

    4. Paul.Z21

      Liebe Athalja!

      Viele Jahre dachte auch ich Bluttransfusionen zu verweigern sei immer der beste Weg. Dann fing ich an aufzuwachen als ich mit einem Anästhesisten ins Gespräch kam, der auch gegen Bluttransfusionen ist aber nur wenn es nicht um Leben und Tod. Unter seinen Händen sind einigen Zeugen nur verstorben weil sie Blut absolut ablehnten. Er fragte mich nur: war das wirklich der Wille Gottes?

      Die Juristin Alexandra Vogt hat 201n eine Dissertation mit dem Thema "Der rechtliche Umgang mit dem Blutveto der Zeugen Jehovas" geschrieben. Was war der Anlass?

      Anfang 2006 wurde eine 32-jährige Schwester nach einem Verkehrsunfall in die Rostocker Universitätsklinik aufgenommen und verweigerte natürlich Blut und wurde alternativ therapiert. Wie ging die Sache aus?

      Alexandra Vogt schreibt auf S. 3: "Die Patientin sprach jedoch auf keine der Therapien mehr an und verstarb schließlich an therapiefraktärem Herz-Kreislaufversagen kurz nach Mitternacht am 16. Tag nach ihrem Verkehrsunfall. Sie wäre durch eine einfache Blutgabe in jedem Fall zu retten gewesen! So heißt es denn im Abschlussbericht der Klinik am Ende rechtfertigend, aber vor allem auch deutlich unbefriedigt und die moralischen Zweifel offenlegend: 'Wir bedauern zutiefst den Tod unserer Patientin, einer Ehefrau und Mutter zweier kleiner Kinder. Speziell in diesem Fall sind alle an der Therapie und Pflege beteiligten Personen an ihre ethischen und moralischen Belastungsgrenze gegangen, um den ausdrücklichen Willen der Patientin als Zeugin Jehovas zu respektieren.'"

      Nachdenkliche Grüße

      Paul

      1. Matthäus

        Noch eine traurige Geschichte, 2 Menschen sterben wegen der Blutdoktrin von der WTG.

        Betrachte diese bittere Erfahrung welche eine junge glückliche Familie machen mußte und frage dich ob dies von Gott so gewollt sein kann - ja wo ist eine solche Sache noch leicht zu ertragen - es heißt niemals würde Gott uns über unser Vermögen hin prüfen - wenn es diese Blutverbot mit allen Konsequenzen von Gott angeordnet so gäbe, kann man das noch von einem leichten oder sanftem Joch sprechen?

        Ein junger Bruder wird Dienstamtgehilfe, er heiratet eine treue Schwester das Eheglück wird "vollkommen" als sie eine süße Tochter bekommen die er über alles liebt. Das süsse Mädchen ist gerade einmal 3 Jahre geworden, die Mutter ist mit ihr im Auto unterwegs, ein Transporter rammt sie von hinten, das Mädchen ist schwer verletzt, innere Blutungen. Es beginnt der Wettlauf um das Leben des Kindes.

         

        Die Ärzte erklären das Kind hat aufgrund innerer Verletzungen viel Blut verloren es ist bereits an einem kritischen Punkt angelangt. Das Kind braucht Blut um zu überleben. Der Vater - in Neuseeland wird die Entscheidung der Eltern respektiert, seht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Die Ältesten "unterstützen" ihn und drängen KEIN BLUT!

        Die Ärzte machen klar - das Kind wird die Nacht OHNE BLUT nicht überleben !

        Und genauso kam es, am nächsten morgen ist das Kind tot !!!

        Wie würdest du dich als Vater oder Mutter nun fühlen? Hätte er es verhindern können, waren seine quälenden Fragen? Gewissensbisse und Fragen über Fragen gehen ihm durch den Kopf. Habe ich richtig gehandelt? Er geht im Internet auf die Suche und findet Gedanken und Argumente die noch mehr Gewissensbisse hervorrufen. Habe ich falsch gehandelt, bin ich schuld am Tod meines geliebten Kindes?

        Er spricht mit einem guten Freund in der Versammlung über seine Bedenken und was er als Argumente im Internet fand. Der Bruder meint es gut (?) und informiert die Ältesten. Der Vater muß sich vor einem Komitee verantworten - Ausschluss - seine Ehefrau fällt in "ein tiefes Loch der Gefühle".

        Jetzt hat sie schon die Tochter verloren und hat auch die Überlegungen ihres Mann zumindest nachvollziehen können, sie kommt nicht mehr klar und nimmt sich das Leben.

        Wieviele tausende von grausamen Fällen dieser Art sind in den letzten Jahrzehnten im Volk der ZJ so oder ähnlich abgelaufen? Da sind Mütter dabei gewesen die 1, 2 oder 3 Kinder schon hatten, die dann bei der Geburt eines neuen Kindes Blut gebraucht hätte, aber wegen der Doktrin es ablehnten und dann starben. Die Kinder und der Ehemann mußten dann ohne Mutter klar kommen. Das liest sich so leicht!

        Ist ein solches Joch noch als LEICHT oder SANFT zu bezeichnen?

         

        Erfahrungen dieser Art gibt es zu Hunderten ja zu Tausenden die Weltweit irgendwo für uns "im Verborgenen" ablaufen. Und das erwartet Gott von uns?

        1. BenKenobi

          ... und das alles nur wegen einem egomanischen "Pseudorichter" der sich als Werkzeug Gottes profilieren wollte um seine perversen Machtgelüste zu befriedigen. Mir wird schlecht wenn ich die traurige Wirklichkeit hinter all diesen Absurditäten erkenne.

      2. Pia

        Nicht jede/r Zeuge Jehovas lässt sich von der WTG so beeinflussen. Ich kenne eine Pionierin, die eine gyn OP brauchte. Bei der Vorbesprechung war ich dabei. Der Anästhesist sagte, meistens braucht man ohnehin kein Blut (bzw Ery-Konzentrate), aber er kann nichts garantieren. Die Pionierin sagte: „Na gut, schaun‘s halt, dass es ohne geht.“

  22. Paul.Z21

    Ein Beispiel dafür wie genau und akkurat die Gesellschaft in ihren schriftlichen Verlautbarungen ist, ist auch die Verfassungsbeschwerde gegen das Land Bremen, die aus der Feder des Justitiars und Zwriglomiteemitglied Gajus Glockentin stammt: sehr korrekt beschreibt er hier die Umgangsregeln hinsichtlich Ausgeschlossener, Ausgetretener und Abtrünniger als "unverbindliche Empfehlungen" und "sanktionslose Apelle" (s. BVerfG, B. v. 30.06.2015 - 2 BvR 1282/11 - BVerfGE 139, 321-378, Rd. -Nrn. 49 - 50). Schade nur, dass den Brüdern und Schwestern immer erläutert wird, es handle sich um Anweisungen von Jehova (s. z. B WT 15.04.2012, S. 7 Abs. 17). Das erinnert fürwahr an den Schalksknecht in Mt 18,23-34.

    Wir wissen zum Glück was mit solchen Sklaven zur Zeit der Abrechnung geschehen wird (Mt 18,34; 24,51).

    1. turtle

      Die Neueste "unverbindliche Empfehlung":
      Studier-WT, März 2018:
      "Lass dich von Jehova erziehen und werde weise
      12, 13. (a) Wie können Eltern Gott gefallen, wenn eines ihrer Kinder ausgeschlossen wird? (b) Wie kam es einer Familie zugute, dass die Eltern Jehova gehorchten?
       12 Eine der größten Prüfungen für manche Eltern hat mit dem Verhalten gegenüber einem ausgeschlossenen Kind zu tun. Eine Mutter, deren ausgeschlossene Tochter von zu Hause auszog, gibt zu: „Ich suchte nach Schlupflöchern in unseren Veröffentlichungen, um mit meiner Tochter und mit meiner Enkelin Zeit zu verbringen.“ Dann sagt sie: „Aber mein Mann erklärte mir liebevoll, dass wir es nicht mehr in der Hand haben, wie es mit unserem Kind weitergeht, und dass wir uns nicht einmischen dürfen.“
      13 Einige Jahre später wurde die Tochter wiederaufgenommen. „Sie ruft mich jetzt fast jeden Tag an — oder sie schreibt mir“, erzählt die Mutter. „Und sie hat großen Respekt vor meinem Mann und mir, weil wir Gott gehorcht haben. Jetzt haben wir wieder ein richtig gutes Verhältnis.“ Hast du ein ausgeschlossenes Kind? Vertraust du dann „auf Jehova mit deinem ganzen Herzen, und stützt dich nicht auf deinen eigenen Verstand“? (Spr. 3:5, 6). Denk daran: Jehovas Erziehungsmaßnahmen sind ein Beweis seiner unvergleichlichen Weisheit und Liebe. Er gab seinen Sohn für jeden von uns — auch für dein Kind. Unser himmlischer Vater möchte nicht, „dass irgendjemand vernichtet werde“. (Lies 2. Petrus 3:9.) Vertraue also Jehova und folge seiner Anleitung, selbst wenn es schmerzlich ist. Arbeite in Erziehungsfragen immer mit Jehova zusammen, nicht gegen ihn."

      1. Paul.Z21

        Vielen dank! Das ist ein wunderbares Beweismittel zum Nachweis eines Prozessbetrugs!

        1. RoKo24

          Lieber Paul.Z21, folge dem Link zum Ältestenbuch  ks-10x-2015. Die mir bekannte neuste dt. Fassung und volldigitale PDF: avoidjw.org/de/publikationen/handbucher  So gut sind hierzulande nicht einmal unsere Ältesten ausgestattet.

          Kapitel zehn - Was bei Personen zu beachten ist, die keine Zeugen Jehovas mehr sind

          insbesondere auf Seite 116 Punkt 6. -  Diese Anweisungen sind sicher mehr als "unverbindliche Empfehlungen" und "sanktionslose Apelle".

          Zudem findest Du avoidjw.org/oeffentliche-reden/ alle Vorgaben zu den Redemanuskripten, hier  PB_012-X.pdf  Autorität in der Versammlung.

          In englischer Sprache gibt es viel mehr... LG RoKo

  23. Mowani

    Ein besonders peinliches Beispiel wie unseriös die Org mit Quellen umgeht ist das berühmte Zitat aus der italienischen Zeitung "Il Piccolo" zum Thema Zunahme von Erdbeben. In der 80er Jahren wurde ein Artikel dieser Zeitung mehrmals in unserer Literatur verwendet. Nicht erwähnt wurde, dass die Zeitung "Il Piccolo" wiederum wortwörtlich aus dem Wachtturm zitiert hatte.

  24. Matthäus

    Die Unehrlichkeit, oder wie ich es gerne darstelle, die WTG spricht mit gespaltener Zunge und erfüllt jenes was Jesus in Joh. 8:44 sagte, (ihr seid aus eurem Vater der Lüge) – nachfolgend ein paar Belege aus IHRER eigenen Literatur:

    Machen Jehovas Zeugen Propaganda? Jehovas Zeugen sind von einigen ihrer Gegner beschuldigt worden, zionistische Propaganda zu machen. Andere haben die Anklage vorgebracht, die Tätigkeit der Zeugen Jehovas fördere den Kommunismus. ... Es liegt auf der Hand, daß diese sich widersprechenden Anschuldigungen nicht alle wahr sein können. Die schlichte Tatsache ist, daß auf Jehovas Zeugen nichts dergleichen zutrifft.

    Erwachet!, 22. Juni 2000, S. 8

    Auch diese Antwort ist wahr, denn Jehovas Zeugen machen tatsächlich für keine ANDERE Idee Propaganda. Bezogen auf das Thema, um das es geht, ist sie aber irreführend und lenkt vom Thema ab. Das Thema ist ja nicht, ob Jehovas Zeugen für eine ANDERE Lehre Propaganda machen, sondern ob sie die Methoden der Propaganda für IHRE Lehre benutzen - und das tun sie ganz eindeutig! Den we- niger aufmerksamen Leser erreicht aber so die Botschaft: „Propagandamethoden sind unmoralisch, deshalb lehnen Jehovas Zeugen so etwas ab!“ Doch das Gegenteil ist der Fall.

    Die englische Ausgabe der Zeitschrift Trost vom 26. September 1945 wies darauf hin, daß man in Zukunft möglicherweise versuchen würde, die Geschichte umzuschreiben und das Geschehene zu leugnen. In dem Artikel „Ist der Nationalsozialismus ausgerottet?“ hieß es: „Propagan- disten halten das Volk für vergeßlich. Sie verfolgen die Absicht, Ver- gangenes auszuradieren und sich in einem neuen Gewand, dem eines Wohltäters, zu präsentieren, um gegen sie sprechendes Beweismaterial unter den Teppich zu kehren.“

    Erwachet!, 22. August 1995, S. 12

    Hitler schrieb: Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß ... Sie [die Propaganda] hat sich auf wenig zu beschränken und dieses ewig zu wiederholen“. Erwachet! 8. Dezember 1978, S. 3 zitiert aus: Mein Kampf, Aufl. 1943, S. 198

    Tatsächlich baut die Wachtturm-Gesellschaft bei vielen Gelegenheiten genau auf diese Vergesslichkeit. Schwerwiegender noch: Sie nötigt die Menschen, zu vergessen, was sie ihnen vorher gelehrt hat, indem sie es in ihrer Literatur einfach ausradiert, sich in einem Gewand präsentiert als hätte sie nie etwas anderes behauptet und jeden zur Persona non grata - zum Zweifler oder Abtrünnigen - erklärt, der sich erdreistet, das alte anzusprechen oder ihr gar vorzuhalten.

    1. Matthäus

      Oder man nehme als Beispiel die Generationenlehre, seit Beginn dieser Lehre hat man sie 18 mal geändert und jedesmal fand man einen der ihre Meinung unterstützt.

      Im Kern immer beharren ...

      Wir sehen keinen Grund, unsere Zahlen zu ändern - wir könnten es auch gar nicht, selbst wenn wir wollten. Es sind, so glauben wir, Gottes Daten und nicht die unsrigen. Behalte aber im Sinn, daß das Ende des Jahres 1914 nicht die Zeit für den Anfang, sondern für das Ende der Drangsal ist.

      The Watch Tower, 15. Juli 1894, S. 266

      Ein Standpunkt, der Geradheit und Beständigkeit ausstrahlt und damit beeindruckt ... aber nicht die Wahrheit ist. Zwar hat Wachtturm-Gesellschaft seltener die Jahreszahlen geändert, dafür aber um so häufiger deren Bedeutung. Fast immer wurde erst eine buchstäbliche, sichtbare Erfüllung angekündigt, am Ende blieb ihnen eine „geistige“, nicht sichtbare und damit natürlich auch nicht widerlegbare Bedeutung. In einigen Fällen wurden sie einfach nicht mehr erwähnt, verschwanden mit der Zeit aus dem Gedächtnis und wurden irgendwann durch eine andere Lehre ersetzt. Wer noch davon wußte, nahm die Änderung meist im Vertrauen auf die Leitung durch den „treuen und verständigen Sklaven“ als „neues Licht“ an, ohne weitere Gedanken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit desjenigen zu verschwenden, der im Brustton der Überzeugung solche vollmundigen Aussagen macht.

       

      1. Matthäus

        ..... Aber wir erinnern alle unsere Leser wieder daran, daß nicht wir irgend etwas über die Zeiten der Nationen prophezeit ha- ben, welche in einer Zeit der Drangsal zu Ende gehen, noch über die herrliche Epoche, die dieser Katastrophe bald folgen wird. Wir haben nur angegeben, was die Schrift sagt, in dem wir unsere Meinung über kommende Dinge äußerten und es unseren Lesern anheimstellten, daß jeder für sich selbst entscheide und darüber urteile, was diese bedeuten.

        Zitat aus: Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben, 1960, S. 52, 53

        „WIR waren das nicht!“ - Und doch waren sie es! Die Wachtturm-Gesellschaft hat beileibe mehr getan als „nur angegeben, was die Schrift sagt“. Sie ist weit darüber hinausgegangen. Wer sich die Mühe macht, die buchstäblich hunderte Literaturbelege zu prüfen, wo sie vollmundig mit größter Überzeugung prophezeit hat, wird unmöglich mehr glauben, man habe „niemals behauptet“. Dafür wird er erkennen, dass sie sich entgegen ihrer Beteuerung sehr wohl und sehr intensiv Prophet genannt, genau so geredet und besonders auf entsprechender Ehrerbietung bestanden hat.

        Wer in der Wahrheit ist, gelangte durch den Dienst Russells dorthin. Wer sein Werk abweist, weist den Herrn ab.

        The Watch Tower, 15. September 1922, S. 279

        ... sich demütig zeigen ...

        Gott verlieh Jesu treuen Jüngern große Macht ... . Aber nirgendwo ist zu lesen, daß er sie mit der Macht ausstattete, unfehlbare Aussagen zu machen. ... Auch heute gebraucht Christus Jesus eine Gruppe seiner Diener, die zwar fehlbar, aber treu sind. Und diese Gruppe wird „der treue und verständige Sklave“ genannt (Matthäus 24:45-47).

        Erwachet!, 8. Februar 1989, S. 11

        Diese Chronologie stammt nicht von Menschen, sondern von Gott. Göttlichen Ursprungs und göttlich bekräftigt, bildet die gegenwärtige Chronologie eine Klasse für sich und ist absolut und uneingeschränkt richtig.

        The Watch Tower, 15. Juli 1922

      2. O.W.Schön@Matthäus

        "18 mal die Generation von 1914 falsch erklärt ...."

        Lieber Matthäus,

        .... über 7 Brücken + 7 Brücken + 7-3 Brücken musst Du gehen

        7 dunkle Männer überstehen

        7 mal wird der Generationen-Glaube Asche sein

        aber 1 mal auch der überlappende Schein ....

        Die Generationen-Leeehre ist einfach nur lachhaft und daher möchte ich Dir mit folgendem youtube-Video eine Freude machen. Man beachte die Untertitel und das Kleingedruckte. Das kennst Du doch bereits von der WTG. Rechtsfreier Raum dank dem Kleingedruckten der  Anwälte der WTG:

        https://www.youtube.com/watch?v=ExLvu-C9MY0

        Viel Spaß und Freude an der Punktlandung des JW.Org Nonsens!!!

        Grüsse in die Berge

        O.W.S.

         

          1. O.W.Schön@Matthäus

            "Zeuge Jesu Christi!"

            Lieber Matthäus,

            1 Minute und 56 Sekunden erklären auf wunderbare Weise, warum Du dich ein Zeuge Jesu nennst und warum die 7 Männer aus Warwick für unsere Rettung ohne jede Bedeutung sind. Ich fand die Animation zu Herzen gehend und heilsam für unsere Seele.

            Nur Jesus Christus rettet uns:

            https://www.youtube.com/watch?v=ynrSBD8t_dc

            Dir und deiner Frau eine schöne kommende Woche!

            O.W.S.

            1. O.W.Schön@liebende Eltern

              Rettung allein durch Jesus Christus

              Liebe Eltern,

              der Wachtturm von März 2018 erhöht den Druck auf Euch liebende Eltern, selbst kleine Kinder taufen zu lassen. Bitte weist diesen unbiblischen Artikel von Euch und empört Euch über den unanständigen Zugriff auf Eure kleinen Kinder.

              Der Wachtturm lügt, wenn er behauptet, dass die Hingabe, die Taufe und der treue Dienst uns in der großen Drangsal retten werden. Das gesamte Neue Testament widerspricht entschieden der Gerechtigkeit durch Werke. Allein durch ein persönliches Verhältnis zu Jesus Christus können wir in einem Zustand der Rettung verharren!

              Ihr Eltern, schützt Eure Kinder vor der Werksgerechtigkeit eines selbstgerechten Verlages und einer selbsternannten Organisation. Meine Bitte an Euch liebende Eltern: Tut es aus Liebe zu Euren wehrlosen Kindern!!!

              Nicht noch mehr Kinder unglücklich machen und opfern!

              O.W.S.

      3. Argentum@Zweifler und stillen Mitleser

        An dieser Stelle mal ein gutgemeinter Hinweis an alle still mitlesenden noch aktiven ZJ, die aber schon zweifeln, ob sie "in der Wahrheit" sind:

        Die Generationsaussage in Matthäus 24 ist eine Warnung an Israel. Man beachte den Kontext und zu wem Jesus gesandt war ( zu dieser Zeit und zuerst einmal, ich meine nicht seine Bedeutung und das Gnadengeschenk für ALLE Menschen) und zu wem er sprach! Demnach gilt diese Aussage den Gläubigen aus dem Volke Israel, dessen Heimat schon einmal Schauplatz der Zerstörung war (Jerusalem) und das leider wieder zu diesem Schauplatz werden muss.

        Dass sich die WTG diesen Status angeeignet hat und alle diesbezüglichen Prophezeiungen auf ihre Fahne schreibt, ändert nichts an der Aussage der heiligen Schrift, diese aber entlarvt die WTG und ihre LK als Lügner.

         

        Liebe Grüße an alle

        Argentum

  25. Paul.Z21

     
    Lieber Bruder,
     
    ich stimme Dir voll zu; die NWÜ dient m. E. dazu zu verschleiern, dass es einen Unterschied gibt zwischen der Bibel und der Auslegung dazu. Hierzu ein Beispiel:
     
    Apg 15,28.29 lautet in der NWÜ wie folgt:
     
    „28 Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor Diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“
    Vom Textbefund ist im Vergleich zum Blutgenussverbot (Lev 17,10-12), auf das sich der Jünger Jakobus bezieht (Apg 15,13-21), nicht mehr ein Verbot Blut zu essen formuliert, sondern es wird allgemein geboten, „sich des Blutes zu enthalten“. Die LK der Zeugen Jehovas ist deshalb der Auffassung, dass das im Aposteldekret enthaltene Blutenthaltungsgebot auch vollumfänglich auf Bluttransfusionen anzuwenden ist.
     
    Die WTG vertritt somit zu dem Bibelwort aus Apg 15,29 „Enthaltet euch des Blutes“ in Bezug auf Bluttransfusionen streng und apodiktisch den sensus literalis und fühlt sich durch den Zusatz „Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“ darin bestätigt. Weiter begründet sie dies damit, dass eine intravenöse Transfusion von Blutkonserven dem Essen von Blut gleichzustellen sei. Zur Veranschaulichung wird auf das Beispiel eines Arztes verwiesen, der seinem Patient verboten habe, Alkohol zu sich zu nehmen, wobei klar sei, dass dann nicht nur die orale sondern auch die intravenöse Aufnahme von Alkohol in den Körper verboten sei. Darüber hinaus argumentiert die Gemeinschaft dass Bluttransfusionen auf den Teufel zurückgingen, der damit einen Weg gefunden habe, „den göttlichen Standard zu unterhöhlen“ (kr S. 112, Abs. 14).
     
    Angesichts dieser exegetischen, dogmatischen und theologischen Engführung wird die Frage, ob das auf dem Apostelkonzil im 1. Jahrhundert formulierte Blutenthaltungsge-bot überhaupt auf autologe oder lebensrettende Bluttransfusionen Anwendung finden kann und unter welchen Umständen es dem göttlichen Willen entspricht, dass die Befolgung seiner Gesetze und Gebote zum Tode führt, von den meisten Mitgliedern nicht mehr gestellt, diskutiert oder erörtert; zumal man befürchten muss, dann als Abtrünniger aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Stattdessen fühlt sich die WTG durch einen in der Medizin zu beobachtenden Trend zur blutlosen Chirurgie und einer zurückhaltenden Verwendung von Blutkonserven, von denen bekanntlich erhebliche Risiken und Nebenwirkungen ausgehen, in ihrer kompromisslosen Ablehnungshaltung bestätigt. Dennoch wird in der Medizin immer wieder von Fällen berichtet, dass Mitglieder der Gemeinschaft nur deshalb verstorben sind, weil sie ihre Einwilligung zu Bluttransfusionen nicht erteilt haben. Musste das sein? Wie geben andere Übersetzungen den Text wieder?
     
    Die Gute Nachricht gibt Apg 15,29 wie folgt wieder: „Esst kein Fleisch von Tieren, die als Opfer für die Götzen geschlachtet wurden; genießt kein Blut; esst kein Fleisch von Tieren, deren Blut nicht vollständig ausgeflossen ist; und hütet euch vor Blutschande. Wenn ihr euch vor diesen Dingen in Acht nehmt, tut ihr recht. Lebt wohl!“ Diese Übersetzung lässt erkennen, dass es sich bei den sog. Jakobusklauseln bzw. dem Aposteldekret u. a. um eine Wiederholung des Blutgenussverbots aus Lev 17,10-12 handelt und bezeugt damit, dass die von den Zeugen Jehovas vertretene Auslegung keineswegs zwingend ist. Der NWÜ hingegen, die mit ihrer Übersetzungsvariante die lexikalische Mehrdeutigkeit des griechischen Grundtextes bewusst zu Gunsten der gewollten Lehre ausnutzt, muss erneut vorgeworfen werden, auch in dieser Textpassage eine tendenziöse Übersetzung zu bieten. Der Begriff diateroúntes stammt von diateréo der u. a. mit „(sorgfältig oder beständig) bewahren, … achtgeben“…“ (MGAD, S. 17685) wiedergegeben wird. Der Ausdruck eu práxete bedeutet einfach (werdet ihr) „gut handeln“ und wurde in (wird es euch) „gut gehen“ umgedeutet. Dem Abschiedsgruß Érrosthe, der üblicherweise mit „Lebt wohl!“ übersetzt wird liegt das Wurzelwort rónnymi zu Grunde, das in der Infinitivform érrosthai lautet und „stark od. kräftig, mächtig, gesund sein (od. bleiben), Mut oder sich stark fühlen“ (MGAD, S. 617) bedeutet, Érrosthe wurde mit „Bleibt gesund!“ übersetzt.
     
    Der Textbefund in der NWÜ erweckt den Eindruck, dass das Gebot „sich des Blutes zu enthalten“, auch auf Gesundheitsfragen und Bluttransfusionen erstreckt, zwingend sei und keine Ausnahmen zulasse. Dadurch wird verschleiert, dass es sich bei den Handlungsanweisungen der Zeugen Jehovas zu Bluttransfusionen um eine durch Auslegung gewonnene Auffassung handelt. Der Wortlaut der NWÜ ist jedoch darauf angelegt zu suggerieren, dass es sich bei dieser Auslegung um einen direkten biblischen bzw. göttlichen Imperativ handelt, der keine andere Gewissensentscheidung zulasse oder ermögliche und dessen Nichtbeachtung gesundheitliche Einschränkungen hervorrufe.
     
    Wer verbietet Bluttransfusionen? Die Bibel? Jehova? Nein! Vielmehr die Auslegung der NWÜ der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas!
     
    Grüße
     
    Paul
     
     
     

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