Die 3 Versuchungen Jesu und die Lehre für uns. Teil 1

versuchung-001Der Sündenfall des Christentums

Jesus hatte noch kein Wunder gewirkt, noch keine seiner berühmten Reden gehalten und noch nicht Menschen zu sich gezogen, da trat schon der Widersacher an ihn heran, um ihn zu versuchen. Die Evangelien berichten uns, dass er im Glauben diesen Versuchungen widerstand. Damit haben wir ein schönes Beispiel und Vorbild, das uns zeigt, was Glaube eigentlich ist und sein kann.

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Für die Versammlung Jesu wird die Prüfung durch Versuchungen, Erprobungen, Verführungen oder durch Verfolgungen bewirkt. Für alle Jünger Jesu kommen dieselben Versuchungen in Betracht, die der Teufel auch vor Jesus stellte. Diese Versuchungen enthalten fundamentale Warnungen an die Jünger Jesu. Auf keinen Fall sollten sie auf diese Versuchungen hereinfallen! Würden sie hier nicht bestehen, dann wären sie zwar gewogen, aber für viel zu leicht befunden worden.

Das Versagen in diesen Versuchungen kann zum Versagen im Glauben führen. Und die Geschichte des Christentums ist leider eine Geschichte des Versagens, wenn man von einzelnen leuchtenden Beispielen absieht.

Auch die religiösen Saubermänner, wie die Zeugen Jehovas, bilden, bei Licht betrachtet, keine Ausnahme. Wenn auch ihr Versagen nicht so deutlich zutage tritt, wie bei den großen Konfessionen, dann liegt es eher daran, dass sie noch keine so lange Geschichte haben; sie existieren erst etwas über 100 Jahre. Aber die Tendenz geht in die gleiche Richtung und in vielen Fällen tritt das Versagen ganz offen zutage.

Aber auch dies ist allen christlichen Gemeinschaften eigen: Es gab und gibt überall Menschen, die sich wohltuend von der Allgemeinheit abheben, indem sie ihr reines christliches Gewissen bewahren und den Versuchungen dieser Welt nicht nachgeben wollen.

Die erste Versuchung  

Oder: Die Überhöhung des Menschen

Als sich Jesus nach einer vierzigtägigen Fastenzeit auf seinen irdischen Dienst vorbereitet hatte, trat der Versucher an ihn heran, um ihn zu verführen. Die Absicht des Bösen war klar: Noch bevor Jesus sein öffentliches Wirken beginnen konnte, wollte er ihn dafür gewinnen, ihm zu gehorchen oder sein Vertrauen zu Gott aufzugeben. Er wollte ihn zum Verrat an Gott bewegen und dazu, auf sich selbst und seine eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Die Versuchungen sahen auf den ersten Blick harmlos aus, hatten es aber doch in sich. Die erste Versuchung lautete so: “Wenn du ein Sohn Gottes bist, befiehl doch, dass die Steine hier zu Brot werden!”  (Mat. 4:3)

Unverschämt forderte Satan ganz allgemein die Eitelkeit des Menschen heraus; er appellierte an den Stolz und kitzelte die Ehrsucht. “Wenn du der Sohn Gottes bist, …”. Versuchte er Zweifel zu säen oder wollte er Jesus herausfordern? Er hätte auch sagen können: “Wenn du Gottes Sohn bist, sollte es doch einfach sein, Steine in Brot zu verwandeln! Beweise es doch! Zeige, was du kannst!“

Natürlich war Jesus der Sohn Gottes! Das wusste auch der Satan. Und die Macht, ein Wunder zu wirken, hatte Jesus auch. Aber wozu diese freche Herausforderung? Wollte der Satan den Menschensohn dazu bringen, sich zu produzieren, zu zeigen, was ein Sohn Gottes alles kann? Wollte er ihn dazu verleiten, so wie Mose an den Wassern zu Meriba zu handeln, indem er seiner Ehrsucht nachgab und – das ist das Entscheidende – auf Geheiß des Satans handelte? Wollte er, dass Jesus seinen Auftrag durch ein Wunder bewies? Wollte er ihn dazu bringen, auf sich selbst zu vertrauen?

Es lohnt sich, den Blick auf diese Begebenheit aus dem Leben Moses zu richten, von der Jesus wie auch der Teufel Zeugen waren: Die Juden hatten kein Wasser und beklagten ihre Befreiung aus Ägypten so stark, dass Mose sich bedroht fühlte. Er wandte sich an Jehowah, der ihm gebot, mit seinem Stab Wasser aus dem Felsen fließen zu lassen:

“Da nahm Mose den Stab vor Jehova weg, so wie er es ihm geboten hatte. Danach riefen Mose und Aaron die Versammlung vor dem zerklüfteten Felsen zusammen, und er sagte dann zu ihnen: „Hört nun, ihr Widerspenstigen! Sollen wir euch aus diesem zerklüfteten Felsen Wasser hervorbringen?“  Hierauf erhob Mose seine Hand und schlug den zerklüfteten Felsen mit seinem Stab zweimal; und viel Wasser begann hervorzukommen, und die Gemeinde und ihre Lasttiere begannen zu trinken.” (4. Mo. 20:8-11)

Mose durfte das Wunder wirken, aber er hatte sich überhoben: “Sollen WIR euch aus diesem zerklüfteten Felsen Wasser hervorbringen?” Damit stellte er sich und Aaron in den Mittelpunkt des Wirkens und folgte damit seiner menschlichen Eitelkeit. Er suchte die eigene Ehre und nicht die seines Gottes. Wir wissen, dass dies von Jehowah als Vertrauensbruch gesehen wurde. Mose hat die Hand nach etwas ausgestreckt, das nur dem Höchsten zustand. Eine Besitzergreifung, die der Menschensohn später abgelehnt hat. Über Jesus heißt es diesbezüglich:

“Von göttlicher Gestalt war er.

Aber er hielt nicht daran fest,

Gott gleich sein zu wollen – so wie ein Dieb an der Beute.

Sondern er legte die göttliche Gestalt ab und nahm die eines Knechtes an.

Er wurde in allem den Menschen gleich.

In jeder Hinsicht war er wie ein Mensch. (Phil. 2:5-8)

Jesus wusste, was auf dem Spiel stand und der Widersacher wusste es auch, deshalb war Jesu Antwort die einzig richtige, wenn er sagte:  “Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.“ (Mat. 4:4)

Für Mose hatte dieser “Diebstahl” tragische Folgen, an denen er bis zu seinem Ende litt. Das aber wollte Jesus nicht wiederholen! So ließ er nie davon ab, für alle seine Lehren, für seine Wunder und für sein ganzes Dasein, dem die Ehre zu geben, der sie einfach hatte: Seinem Vater im Himmel.

Als Jesus unter den Juden wirkte, forderten sie immer wieder ein Wunder. Sie schienen ihm erst dann glauben zu können, wenn ihre Augen ein Wunder sahen. Aber was war die Tatsache? Sie hatten viele Wunder gesehen, aber die meisten glaubten trotzdem nicht. Wenige sahen sie als zusätzlichen Beweis für das, was sie ohnehin schon glaubten.

Die Volksmengen liefen Jesus nach, weil sie von ihm mit Brot satt gemacht worden waren. Das war ihr Mann! Deshalb wollten sie ihn zu ihrem König machen (Joh.6:14, 15). Sie waren unfähig, in Jesus das Brot des Lebens zu sehen (6:28-36). Sie hatten nicht verstanden, dass sie durch und vom Wort Gottes leben sollten. Ihnen ging es nur um buchstäbliches Brot. Und der Ruf nach diesem buchstäblichen Brot zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit.

Diese Unfähigkeit, nach geistigen Dingen wie Glaube, Liebe, Hoffnung und Befreiung von der “Sklaverei des Verderbens“ Ausschau zu halten, ist unter den Menschen weit verbreitet. Es ist keine intellektuelle Unfähigkeit, sondern das Fehlen des Glaubens. Glaube verlangt Vertrauen zu Gott; Vertrauen aber bedeutet Nähe zu Gott; Nähe zu Gott verlangt Rechtschaffenheit; Rechtschaffenheit verlangt die Wahrnehmung der eigenen Verantwortung und des eigenen Gewissens. Jeder weiß, dass dies alles anstrengend und zeitweilig auch unbequem ist.

Ein wahrhaft teuflisches Angebot

Weil der Widersacher und seine Helfer die sündige Natur des Menschen genau kennen, machen sie ein Angebot, das scheinbar ein bequemes Glaubensleben ermöglicht. Glaube kann ja so einfach sein, wenn aus wertlosen Steinen Brot wird! Deshalb sagen sie:

 “Gebt uns eure Freiheit und wir geben euch Brot. Ihr könnt ja doch nichts mit eurer Freiheit anfangen. Wir versprechen euch dafür ein Paradies, in dem ihr immer zu essen und zu trinken haben werdet. Alle Leiden und Krankheiten, vor denen ihr euch so sehr fürchtet, werden dort verschwunden sein. Es gibt auf eurem Weg keine Steine mehr. Alle Bedürfnisse werden gestillt und nichts wird eure Ruhe stören.“

„Gebt uns euer Gewissen, und wir geben euch innere Ruhe. Was wollt ihr euch den Kopf zerbrechen mit Sinnfragen? Wollt ihr euch ewig mit Entscheidungen plagen, die zu schwer zu fällen für euch sind? Wollt ihr euch den Schlaf durch Gewissenqualen stören lassen? Wir zäunen euren Weg mit Vorschriften, Geboten und Anweisungen ein. Dann könnt ihr nicht mehr fehlgehen. Wir geben euch auf alle Fragen einfache Antworten, die euch nicht überfordern. Alles ist schön handlich und kurz. Und ihr müsst uns nur vertrauen!“

„Wir wissen, dass ihr nichts wisst. Das ist aber für uns kein Problem. Dafür sind wir ja da! Wir sind das Sprachrohr Gottes! Wir verwalten seine Aussprüche. Nur durch uns spricht Gott! Wir haben seinen Geist und wir wissen, was getan werden muss, damit ihr euch in einer chaotischen Welt, in der nichts mehr seinen normalen Platz hat, sicher fühlen könnt. Deshalb: „Vertraut uns! Wir lieben euch! Wir lieben euch! Wir lieben euch!”“

Und so verwandelte man Steine in Brot

Nun wissen wir, dass (fast) die ganze Welt sich auf diesen Handel eingelassen hat, denn die Masse will „satt“ sein. Sie will versorgt sein und abgefüttert werden. Sie will bedenkenlos und fast gedankenlos existieren. Sie will, dass aus Steinen Brot wird. Der berühmte Satz aus dem Pentateuch :

“Denn nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus dem Munde Gottes lebt der Mensch tatsächlich“, hat für die meisten Menschen keine tiefere Bedeutung. Das haben dann machtgierige Menschen ausgenützt, indem sie den Menschen die christliche Freiheit nahmen und ihnen dafür Brot, in Form von falschen Sicherheiten und falschen religiösen Lehren, gaben. Sie präsentierten sich als Stellvertreter Gottes oder Jesu und verlangten Gehorsam und Vertrauen.

Die Menschen, an der Spitze der christlichen Religionen, haben den Steinen sinnbildlich geboten, zu Brot zu werden. Sie gaben der Versuchung nach, erhöhten sich selbst und taten alles, um im Mittelpunkt zu stehen. Wie die Pharisäer der Tage Jesu liebten sie das Ansehen bei den Menschen, den Prunk, die Prominenz, die Bewunderung, das Geld und die Macht. Sie wirkten „Wunder“, die sie in den Augen der Menschen so groß machten!

Die Rettung durch das Opfer Jesu wurde nun ganz und gar von ihrem Wohlwollen abhängig. Sie stellten sich zwischen Gott und die Menschen, machten sich zur “Tür der Schafe” (Joh. 10:1-15) und behaupteten, den Himmel verschließen zu können, wenn sie es nur wollten.

Jesus sagte unmissverständlich: “Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür für die Schafe”, doch sie behaupten: ”Wir sind die Tür! Und niemand wird gerettet, wenn wir es ihm nicht erlauben!” Kirchen und Organisationen haben den Christus ersetzt.

Menschen erfanden den „Himmel der Seligen“, in dem man Tag und Nacht „unaussprechlich selig“ ist und unentwegt Gottes Angesicht betrachtet. Oder das „Paradies der Gras fressenden Löwen”: ein materielles irdisches Paradies mit großen Tomaten, malerischen Früchten, Gitarrengeklimper, Wasserläufen, Parks, Kilimandscharo und Niagarafällen (Derlei Abbildungen haben die Zeugen Jehovas jahrzehntelang begleitet).

Hinzu kam die andauernde Vertröstung auf das „Jenseits” oder die Zukunft der „neuen Welt“. Stete Predigten vom geistigen Paradies versuchten den Menschen das Glück einzureden. Sehr bald stellte sich heraus, dass es reicht viel, überzeugend, schön und immer das gleiche zu reden. Lehren, die mit dem ursprünglichen Wort Gottes nichts mehr zu tun hatten, fanden eine weite Verbreitung. Und der Mensch war mit diesen Märchen zufrieden. Wer die nicht glauben wollte, wurde mit ewiger göttlicher Strafe bedroht und exkommuniziert.

Die Menschen, leichtgläubig und furchtsam, nahmen die Worte ernst und bildeten sich ein, echtes Gold zu bekommen, wo ihnen nur Talmi gereicht wurde. Oder Brot, ohne wirklichen Nährwert. Ihre Religionsführer machten sich zu Herren über den Glauben und das Gewissen und wurden zu bösen Verwaltern, die die Ehre von Menschen und die Macht suchten. Die Menschen schauten zu ihnen auf und glaubten an die Magie ihrer Worte. Sie schrieben ihnen freiwillig eine Autorität zu, die sterbliche Menschen gar nicht besitzen. Und vielfach waren die Opfer dieser Scharlatanerie auch noch dankbar dafür, dass man ihnen ins Gesicht schlug, sie ausraubte und betrog (2. Kor. 11:19, 20).

Wir haben im NT ein gutes Beispiel besagter religiöser Scharlatanerie: Die Pharisäer und die Schriftgelehrten zur Zeit Jesu. Der Herr findet im Matthäus – Evangelium im Kapitel 23 scharfe Worte gegen diesen Betrug. Was Jesus hier geißelte, war der Gegensatz zwischen den schönen Worten und den schlechten Taten: „ Alles, was sie sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten. Denn sie selbst tun nicht, was sie sagen.“ Er stellte diese Menschen als Heuchler und Betrüger bloß, tadelte ihren Machthunger und ihre Ehrsucht und rügte ihre verdrehten Lehren und heuchlerischen Taten. Seine wiederholte Frage läßt tief blicken: „Wie werdet ihr dem Gericht der Gehenna entgehen?“

Die Pharisäer waren Meister der Manipulation und der Doppelzüngigkeit. Ihr Einfluss auf die Menschen war gewaltig. Das lässt sich aus einem Zitat entnehmen, das aus „Jüdische Altertümer“ (18. Buch, 1. Kapitel, Absatz 3) von Josephus Flavius stammt: Im ersten Teil finden wir den „Sauerteig“, die falschen Lehren, im zweiten Teil die Wirkung auf die Anhänger:

„Sie [die Pharisäer] glaubten auch, dass die Seelen unsterblich sind und dass dieselben, je nachdem der Mensch tugendhaft oder lasterhaft gewesen, unter der Erde Lohn oder Strafe erhalten, sodass die Lasterhaften in ewiger Kerkerhaft schmachten müssen, während die Tugendhaften die Macht erhalten, ins Leben zurückzukehren.

Infolge dieser Lehren besitzen sie [die Pharisäer] beim Volke einen solchen Einfluss, dass sämtliche gottesdienstliche Verrichtungen, Gebete wie Opfer, nur nach ihrer Anleitung dargebracht werden. Ein so herrliches Zeugnis der Vollkommenheit gaben ihnen die Gemeinden, weil man glaubte, dass sie in Wort und Tat nur das Beste wollten.“

Das schrieb ein Pharisäer gegen Ende des ersten Jahrhunderts! Und wir bemerken, dass sich an der grundsätzlichen Haltung der „Schäfchen“ nichts geändert hat. Immer wieder hat irgendein Spektakel, große Redekunst oder Glanz die Aufmerksamkeit der Massen gefunden und die Augen geblendet. Und es reichte allemal, nur den Anschein von Anständigkeit und Ehrlichkeit zu erwecken, die Taten spielten keine besondere Rolle. Das war der Erfolg einer bodenlosen Heuchelei, die Jesus an diesen Leuten so scharf verurteilte (siehe Mat. 23).

Was schrieb Josephus? „Ein so herrliches Zeugnis gaben ihnen die Gemeinden, weil man glaubte, dass sie in Wort und Tat nur das Beste wollten.“ Ja, die Menschen in den Gemeinden himmelten ihre religiösen Führer an und folgten ihnen blind! Sie erstarrten fast vor Ehrfurcht beim Anblick dieser Leute. Und wir kennen das alles! Ein Mythos wird durch geschickte Propaganda aufgebaut, in der Einbildung der Menschen gern gepflegt und ist für viele der Lebenssaft ihres Glaubens.

Der Gründer des Christentums hatte das nie nötig! Er verwandelte keine Steine, um im Mittelpunkt zu stehen und täuschte die Menschen nicht mit Brot, das nicht satt machte. Er „hatte keine vornehme Gestalt“ (Jes. 53:2, 3), war materiell einer der ärmsten Menschen und machte doch viele reich, weil er Hoffnung, Glauben und Liebe schenkte. Jesus war ein wärmendes Feuer, ein heilendes Licht, zu dem sich die Menschen hingezogen fühlten. Seine Lehre war einfach, schlicht und wahr.

Davon konnte sich jeder Mensch selbst überzeugen, wenn er feststellte, wie die Lehren Jesu mit dem eigenen inneren Wertemaßstab übereinstimmten. Durch seine Reden und sein Leben zeigte er, dass der Mensch nicht von Brot allein, sondern durch das Wort Gottes wirklich leben kann. Er war Mitgefühl und Barmherzigkeit, Demut und aufrichtige Liebe. Er war Gerechtigkeit und Treue. Und weil das in seiner Person so herrlich aufleuchtete, hatte Jesus es nie nötig, Steine in Brot zu verwandeln.

 

Mag ich nicht (39)

140 Kommentare zu “Die 3 Versuchungen Jesu und die Lehre für uns. Teil 1

  1. M.N.

    Ilr Lieben,
    irgend jemand (ich glaube, es war Manfred) schrieb folgendes:
    Zitat: "Als Johannes schrieb …gab es die Lehre der 3E noch gar nicht."
    Da ich diesen Beitrag beim besten Willen nicht mehr finden kann, sei es erlaubt, meine Anmerkung hier niederzulegen:
    Einspruch Euer Ehren: 3E-Vorstellungen sind uralt und gehen weit in vorchristliche Zeit zurück. Man googele mal die Begriffe "Trimurti", "Tathagata", "Trias", "sumerische Göttertriaden" etc., da wird  man schnell fündig. Antike/pholytheistische 3E-Konzepte haben ihren Weg in die gr. Philosophie gefunden (Hypostasenlehre; Demiurgos – Nous – Logos), und von dort über Plotin/den Neoplatonismus und die "Kirchenväter" in die sog. "christliche" Theologie. Zitat aus der engl. Wikipedia, Eintrag "Neoplatonism":
    "The similarities between Neoplatonism and the Vedanta philosophies of Hinduism have led several authors to suggest an Indian influence in its founding, particularly on Ammonius Saccas, the teacher of Plotinus."
    Je nachdem, für wann genau man den "historischen Beginn" von Hinduismus und Buddhismus veranschlagt, gibt es 3E-Ideen seit mindestens 1000 v. Chr. Geht man noch weiter zurück, z. B. in die Sumererzeit, kommt man bis ins 3. Jahrtausend v. Chr.
    Die Frage ist: Bediente sich der Apostel Johannes (und andere Bibelschreiber) gr./philosophischer, der  "Demiurgos – Nous – Logos"-Lehre entlehnter Terminologie, um ein Konzept zu beschreiben, für welches ihrer "Alltagssprache" (Aramäisch, oder Koine) die Begriffe fehlten?
    Das mag jeder halten, wie er will; mir jedenfalls erscheint dies als äußerst zweifelhaft, um es sehr zurüchhaltend auszudrücken.
    Gruß,
    M.N.

    1. Ike

      M.N.

      solche Fragen stellen sich einem nur, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht.

      Sorry, das ist überhaupt nicht bös gemeint. Aber so einfach so trivial ist beantwortet sich diese scheinbar so komplizierte Frage.

      @Dominikus

      Du hast vollkommen Recht mit Deiner Auffassung über "Gottes Wort". Und ZJ können dir hiersuf keine oder nur falsche Antworten geben WEIL sie die Bibel wie keine zweit Gruppierung die Bibel und den gewissen "Grundrespekt" der Menschen vor diesem Buch in der Geschichte beispielloser Dimension miss-brauchen. Und sogar dort wo sie mit ihrem Missbrauch nicht weiter kommen im Wortlaut sinnentstellend skrupellos fälschen.

      Lies

      Deuteronomium Kap. 30 Verse 10 bis 14.

      Behalte Vers 14 im Kopf

      Lies Lukas 10:26

      Merkst Du was?

      -----

      @isa

      auch Du hast Recht. ZJ brauchen I-Pad weil ihnen der Geist nicht haben und die einfachste und einzige Message die der Bibel zu entnehmen ist und die drin steht nie kapiert haben.

      Und Herz fehlt ihnen ganz. Viel Sentimentalität - aber kein Herz!

      1. Lieber M.N. und Ike,

        ihr habt beide recht, man darf nur die 3E alt, nicht mit 3E neu vermischen. Generell: die 3E hat mit der Jahwe-Religion nichts gemein, weder bei den "Äpfeln" noch bei den "Birnen".

        Dahinter steckt in beiden Fällen der Ungeist, der in der Zeit des AT Darstellungen brachte, die einen Körper mit 3 Köpfen zeigte.

        Dann das Christentum: die Schreiber des NT definieren den Urgott, den sein Sohn oftmals "mein Gott" nannte, ganz genau - e i n Gott. Dass der Sohn die göttliche Natur besaß, kam auch deutlich zutage, das wird nur von den ZJ zu wenig betont. Aber eine Gleichstellung ist unbiblisch, aber durch das Heidentum möglich gemacht.

        Was immer wieder erstaunt, ist, dass Christen es für selbstverständlich halten, dass sich der Vater von Jesus, angeblich des Heidentums bediente, indem er einen Führer der römischen Weltmacht, der gleichzeitig als Sonnengott verehrt wurde, nahm, um sich den Christen darzustellen.

        Ein Unding! Wer das nur für möglich hält, hat offenbar von den vielen Bibeltexten, die eine strenge Trennung zwischen Jahwe-Religion und Heidentum forderte, nur wenig Ahnung.

        Alles andere zur 3E wurde hier schon erschöpfend behandelt...

        Guten Morgen!

        Gerd

      2. M.N. @ Ike

        Lieber Ike,

        ich fürchte, meine Intelligenz läßt mich angesichts Deiner scheinbar so leicht dahingeworfenen Anmerkung im Stich:

        "Solche Fragen stellen sich einem nur, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht. ... So einfach so trivial ist beantwortet sich diese scheinbar so komplizierte Frage."

        ???

        Was sind hier gemäß Deiner Analogie die "Äpfel", was die "Birnen", und wie beantwortet das meine Frage?

        Bitte um mehr Auskunft, ich lerne noch gerne hinzu.

        Herzlichen Dank,

        M.N.

        1. Ike

          Guten Morgen M.N.

          ich fürchte fast meine Fähigkeit Dir weiter helfen zu können nachdem Dich Deine Intelligenz im Stich gelassen hat reicht nicht aus Dir eine echte Hilfestellung in dieser Sache geben zu können.  Sowohl hinsichtlich Autorität kraft formaler Amtsstellung als auch in Bezug auf 'fachlicher Kompetenz' muss ich leider ebenfalls die Segel streichen.

          Scherz beiseite, lieber M.N., Deine Kommentare wecken nicht den Eindruck es mangele an -wie auch immer gemessener- "Intelligenz". Und es hat gute Gründe warum ich es für besser halte mich nicht in 3E Erörterungen einzumischen oder solche zu befeuern. Insofern hast Du recht, war mein Einwurf leichtsinnig, fahrlässig. Jetzt sehe ich mich nämlich Deiner Rückfrage ausgesetzt und fühle mich -zu Recht- zur Antwort verpflichtet. Einmal Dir gegenüber, aber auch weil dem unsäglichen Negativbeispiel von TdW möchte nicht die Möglichkeit eingeräumt werden solle, mit seinen Finger wie üblich auf andere zu zeigen.

          Ganz kurz nur, möchte ich daher gern erläutern was ich mit meinem Vergleich meinte:

          Die pseudogelehrten Begründungen des WTG 3E Bashing sind Dir sicher wohl bekannt. Literatur und Websites gibt es zu Hauf. Überall ist viel Spekulation und möglicher oder unmöglicher Schlussfolgerungen enthalten. Ich bin für mich persönlich zu dem Schluss gekommen, dass die heidnischen Göttertriaden usw. weder Vorbild für die christliche 3E Lehre waren, noch damit zu verwechseln sind. Sondern die christliche 3E Lehre in der Tat ein Erklärungsversuch ist, etwas zu erklären, was nicht in einem technischen oder mathematischen Sinne erklärbar ist, sondern sich einem 'erschließen' muss. Für das was die 3E Lehre erklären möchte, ist sie, wenn auch -gerade wegen der Verwechslungsgefahr- alles andere als optimal! Das sehe ich auch. Aber wer hat etwas besseres zu bieten? Und die Absicht der 3E 'Entwurfsarchitekten' in Frage zu stellen ist so einfach wie billig. Ich persönlich sehe keinen Grund ihnen unlautere Motive anzuhängen. Und den 'Sonnengott' kann man m.E. aus dem Spiel lassen, da er aus meiner Sicht gar nicht die Bedeutung hat, die ihm in dieser Sache beigemessen wird.

          Also zusammengefasst: Ja, es gibt die heidnischen Göttertriaden, ja, Verwechslunggefahr besteht, aber nein, die 3E Lehre ist keine 'heidnische falsche Religion' sondern der -nicht besonders gut gelungene- Versuch zu erklären, was mit der Taufe "im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geist" gemeint ist.

          Deine konkrete Frage lautete:

          "Die Frage ist: Bediente sich der Apostel Johannes (und andere Bibelschreiber) gr./philosophischer, der  "Demiurgos – Nous – Logos"-Lehre entlehnter Terminologie, um ein Konzept zu beschreiben, für welches ihrer "Alltagssprache" (Aramäisch, oder Koine) die Begriffe fehlten?"

          Diese würde ich also so beantworten:

          NEIN, Johannes unterlag eindeutig NICHT griechisch philosophischen Einflüssen, weder terminologisch noch gedanklich. Und schon gar nicht irgendwelche anderen religiösen Ideen oder heidnischen Einflüssen. IM GEGENTEIL, er hat -wie nach ihm auch andere, z.B. die 3E Architekten-  die christliche Wirklichkeit, bzw. Wirklichkeit von Jesus Christus erzählt und beschrieben. Und aus seinem Bericht geht eindeutig die Begründetheit der so genannten 3E Lehre hervor, bzw. legte den Grund, warum man auf solch einen Erklärungsversuch kam. Oder sogar kommen musste.

          Ich halte also die 3E weder für "Teufelszeug" wie das die ZJ gern darstellen, noch für unbiblisch. Besonders gut ist sie aber auch nicht gelungen. Was aber auch gar nicht gelingen kann. Letztlich zieht und entscheidet Gott selbst. Und das ist ja auch gut so. Wen er zieht, dem schadet auch eine 3E Lehre nicht, und wer das Evangelium einmal verstanden hat, der stört sich auch an einer 3E Lehre nicht. Ich meine eben sogar, gerade das Gegenteil ist der Fall, er erkennt die Harmlosigkeit und den durchaus guten Hintergedanken der diesem Erklärungsversuch zu Grunde gelegen hat.

          Schließlich legen auch die 3E Freunde die Betonung nicht auf 'drei' sondern 'Einig'. Also sie wissen, Gott ist EINER.

          Mehr möchte ich aber dazu nicht mehr äußern. Auch bitte keine Rückfragen mehr beantworten.

          Nebenbei aber noch erwähnen, dass die ZJ den 3E Architekten dankbar sein sollten, haben sie ihnen doch wieder mal ein Vorlage geboten auf irgendwas herumzureiten und sich wichtig zu machen - ohne natürlich jemals selbst etwas geschaffen oder gelehrt zu haben, was den Schwachsinnigkeitsgrad nicht um tausendfaches übersteigt. Zum Schluss: Die 3E Architekten und Freunde sind sich der Schwächen dieses Erklärungsversuches besser bewusst als ihre Feinde oder die ZJ Saubermänner.

          Liebe Grüße und die Bitte um Respektierung meiner Bitte darum, an dieser Stelle nicht weiter 3E zu thematisieren.

          Danke.

          1. Ike

            Anmerken möchte ich noch, dass die Teilnahme am Abendmahl/Gedächtnismahl/Eucharistie, wie auch immer man sagt aus meiner Sicht viel größere Bedeutung für einen Christen hat, als die 3E Lehre. Die 3E Lehre kann Gott nicht erklären. Aber die ZJ beschreiben einen Gott den es nicht gibt, oder der der Anti-Gott ist. Oder besser gesagt, nicht "Teilnahme" (das tun ZJ ja nicht einer unsäglichen Form auch - nämlich die Ablehnungsteilnahme) sondern das Befolgen des eindeutigen Jesus Befehls an ALLE Christen von den Symbolen zu nehmen. Die 3E hindert niemanden Christ zu werden. Die ZJ aber hindern Menschen die Gott suchen, ihn zu finden. Ihre ganze (hirnverbrannte) "Theologie" ist darauf ausgerichtet, Menschen vom Erlöser und der Erlösung fern zu halten. Von daher das nehmen der Symbole von weit größerer Bedeutung auf dem Weg Jesus als den Christus anzunehmen (die 3E wird in der Bedeutung m.E. maßlos überschätzt und viel zu wichtig genommen).

          2. Tomaso

            Hallo Ike,

            folgende Aussage von Dir hat mir sehr gut gefallen:

            "Wen er zieht, dem schadet auch eine 3E Lehre nicht, und wer das Evangelium einmal verstanden hat, der stört sich auch an einer 3E Lehre nicht. Ich meine eben sogar, gerade das Gegenteil ist der Fall, er erkennt die Harmlosigkeit und den durchaus guten Hintergedanken der diesem Erklärungsversuch zu Grunde gelegen hat."

            LG und allzeit Gottes Segen,

            Tomaso

          3. M.N.

            Besten Dank, Ike & ManfredF. Zu Euer beiden Erläuterungen kann ich nur sagen: D'accord und Amen! Eure Feststellung, die Betonung solle nicht auf der 3, sondern auf "Einig(keit)" liegen, trifft es m. E auf den Punkt, und so handele ich dieses Thema bereits seit langem ab – Zitat aus dem Glossar, Eintrag "Jesus Christus", Unterthema "Zur Dreieinigkeit (Trinität)":

            "Es steht außer Frage, dass zwischen Vatergott und dem Sohn eine unverbrüchliche Einheit und Einigkeit besteht, siehe Joh 10,30.38; 14,9; 17,11.21; ein "Einssein", welches menschliches Begreifen und menschliche Begriffe transzendiert, wie es in Joh 1,1 durch das ewig/zeitlose Auf-Den-Vater-Hin-Bewegt-Sein des Logos zum Ausdruck gebracht wird (Präposition "πρός pròs")." ... Wiewohl [ein] Vater nicht sein Sohn ist (und umgekehrt), ist durch Vererbung "etwas" vom Wesen des Vaters im Sohn vorhanden; der Sohn trägt Gene (DNA) des Vaters in sich. ... die Begriffe "Vater" und "Sohn" (Kind) [können] als "Symbole/allegorisch" aufgefasst [werden], die "geistige Verhältnisse" oder "Beziehungen" zum Ausdruck bringen."

            Auszug aus dem Eintrag "Gott":

            "Als singuläres (Deut 6,4; Mar 12,29), grenzenloses (1 Kön 8,27; 2 Chr 2,6; 6,18), aus-sich-selbst-heraus existierendes (1 Chr 29,14; Ps 50,12; Apg 17,24.25), ewig/zeitloses (Ps 90,2; 1 Tim 1,17; Offb 1,8; 15,3) und höchstes (Deut 4,35; 1 Sam 2,2; 2 Sam 7,22; Jes 45,22; Offb 4,11) "Wesen", unerschaffener Urgrund und unentsprungener Ursprung aller Dinge (Jes 43,10b; 44,6; 45,6; 1 Kor 8,4) steht Gott außerhalb des Begriffs- und Fassungsvermögens seiner Schöpfung. "

            Auszug aus "Heiliger Geist":

            "Im NT sind … Bezugnahmen auf ein "bewusstes Erleben und freies Handeln" seitens des Geistes Gottes mannigfaltig: Der Heilige Geist ist der "Tröster/Helfer" (παράκλητος paráklētos), er "tröstet", "lehrt", "erinnert", "leitet", "redet", "gibt Zeugnis", "verkündet"; "(ver)wehrt/(ver)hindert", Joh 14,26; 15,26; 16,13; Apg 16,6; 21,11; 1 Kor 2,13; 1 Tim 4,1 ("τὸ πνεῦμα λέγει to pneūma légei, der Geist sagt"; in der NWÜ eigenmächtig mit "die inspirierte Äußerung sagt" verschleiert); Offb 2,7 et al.; 14,13; 22,17. Er kann "belogen" (Apg 5,3) und "betrübt/traurig gemacht" werden, Eph 4,30. All diese Beschreibungen als "nur allegorisch gemeint" wegerklären zu wollen erscheint angesichts der Insistenz und der Intensität der verwendeten Beschreibungen äußerst zweifelhaft. Man könnte ebenso gut sämtliche Beschreibungen der "Empfindungen" Gottes als "Personifizierung einer unpersönlichen kosmischen Kraft" darstellen – wie oder wo könnte hier eine exakte Grenze gezogen werden? Des Weiteren soll "Im Namen des Vaters (eine Person), des Sohnes (eine Person) und des Geistes (keine Person?)" getauft werden – dreimal heißt es "Im Namen des", aber nur in den beiden ersten Instanzen soll es sich um Personen handeln, nicht aber im letzten Fall – wieso? Menschliche "Logik" könnte hier genauso gut gebieten: Da es sich bei Nr. 1 und 2 um reale Personen handelt, muss es sich bei Nr. 3 ebenfalls um eine reale Person – nicht um eine "unpersönliche Kraft" – handeln." ... Es zeigt sich also auch hier wie anderswo (siehe "Jesus Christus" und "Gott"), dass es nicht möglich ist, zu einer "exaktwissenschaftlich genauen" Festlegung zu gelangen, was es mit dem "(Heiligen) Geist Gottes" und dessen "Natur und Wesen" auf sich hat. … Betreffs des "Geistes Gottes" haben wir es – wie auch mit Gott selbst – mit einer über- bzw. außerhalb unserer physisch erfassbaren Wirklichkeit und deren "Dinge-Kategorien" befindlichen "Singularität" zu tun, für deren gedankliches Erfassen uns die hierzu notwendigen Begriffe fehlen. Es trifft auch hier Pauli demütige Aussage aus 1 Kor 13,9.12 zu: "Wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise; ... wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, ... jetzt erkenne ich stückweise." Vgl. auch Platos "Höhlengleichnis". Jegliche Versuche, das genaue Wesen und die Natur des Heiligen Geistes Gottes theologisch/dogmatisch im Sinne einer verbindlichen Religionslehre festklopfen zu wollen, so, wie es neben vielen anderen auch die WTG tut, muss als kleinlich/beschränktes, haarspalterisches Sektierertum zurückgewiesen werden und als Versuch, menschlich nicht Erfassbares in die begrenzten Kategorien menschlichen Denkens pressen zu wollen."

            Mir scheint, wir sind alle auf gleicher Wellenlänge.

            Gruß,
            M.N.

          4. pit

            Liebe Geschwister,

            die Wellenlänge kann ich auch unterschreiben.

            Das zeitlos/ewig.

            Ich hab mir notiert: Ewigkeit ist keine Zeitangabe, sondern ein Zustand.

            Ich denke, dass es auch in der Zeitlosigkeit kausale Zusammenhänge gibt, so wie es die gesamte Schöpfung ja bezeugt. Da ist alles kausal.

            Somit kann man in der Ursache, des Ursprungs, des Quell des Seins den Noch-nicht-Vater sehen und "danach" in der Wirkung,Vater und Sohn, die in so enger Beziehung zueinander stehen, wie es sie sonst nicht gibt. Einzigartig. El wird Vater und so zum Elohim, in engster Verbundenheit mit dem Sohn. Aus Elohim entsteht der Kosmos durch das Wort: "Es werde Licht." In diesem Wort sind bereits alle Kausalitäten definiert.

            Friede pit

          5. pit

            Passend dazu wäre dann auch:

            Joh 1, 18:

            Gott hat keiner je gesehen, der einzige Sohn, der an des Vaters Busen war, der hat ihn beschrieben.

            Luk 11. 22
            Es ist mir alles übergeben von meinem Vater. Und niemand weiß, wer der Sohn sei, denn nur der Vater; noch wer der Vater sei, denn nur der Sohn und welchem es der Sohn will offenbaren.

            Matth. 11, 27:
            Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren.

            joh 6, 46:
            Nicht daß jemand den Vater habe gesehen, außer dem, der vom Vater ist; der hat den Vater gesehen.

          6. Es heißt immer wieder: "Niemand kann Gott erklären" und was tut man? Man versucht ihn zu erklären.

            Keiner hat Gott je gesehen, heißt es, aber was tut man? Seine Zusammensetzung, mit Sohn und Geist wird erklärt, d a s ist dann der echte Gott. Einer und doch drei

            Was sonst die BIBEL über das Gottesverhältnis - Vater und Sohn - deutlich zeigt, wird erst n a c h der Bibelschreiberzeit so richtig klar, meinen Phantasiebegabte, aber bitte: es ist ein Geheimnis, nicht fragen -

            aber, wir reden gern darüber, über was wir eigentlich nicht reden sollten und können, weil wir es nicht erfassen, nur, ein bissele was wissen wir eigentlich schon...

            Heraus kommt dann, der von Menschen erfundene

            "exhibitionistische Gott":

            Ein Geist der sich quasi entblößt, und was sieht man? Einen Geist, der sogar dazu noch einen (Herrn?) Geist besitzt, den man auch erklären will, wie auch dessen quasi Bruder: Gottes Sohn.

            Nur, mit dem Geist des Geistes reden wir im Gebet nicht,  wir wissen eigentlich nicht warum, wir tun das eben nicht, nicht fragen!

            Geister, die doch durchsichtig sind, manche behaupten sie sehen Sie oder besser: Ihn - naja, gewissermaßen,

            dabei sah man vor 2000 Jahren nur einen davon, getrennt von seinen angeblich gleich alten zwei - hoppla, nicht fragen: denn d a s ist doch ein Geheimnis!

        2. M.N.

          Klärend möchte ich noch kurz erwähnen, daß es mir in meiner Anmnerkung zu ManfredFs Kommentar darum ging, zu zeigen, daß die SPÄTEREN Auslassungen der sog. "Kirchenväter", die den Ausgang der Konzile von Nizäa und Karthago (Arius v. Athanasius etc.) maßgeblich mitbestimmten, sehr wohl von "polytheistisch/heidnischen" Konzepten (die zu christlicher Zeit im Schwange waren) begründet und durchdrungen waren, wiewohl REIN BIBLISCHE Aussagen & Lehren selbstredend nichts und gar nichts damit zu tun haben. Meine Frage "Haben sich die Evangelienschreiber der Terminologie griechischer Philosophie bedient …?" war also rein rhethorisch gedacht. Wir stimmen alle darin überein, daß sie das NICHT taten, und daß biblisch/christlicher Glaube nichts mit solch menschlichen Vorstellungen zu tun hat, was nichts an der Tatsache ändert, daß Vatergott & Gottes Sohn & Heiliger Geist nun mal 3 Dinge sind - was auch immer jemand aufgrund dieser Tatsache hier hineininterpretiert.

    2. ManfredF

      Lieber M.N.

      auf deinen Einspruch will ich nur ganz kurz antworten. Die von dir genannten Beispiele haben nichts mit der Dreieinigkeit der Christenheit zu tun ausgenommen dass die Zahl 3 darin vorkommt.

      Als die Bibel vollständig war, gab es verschiedene Strömungen die unterschiedliche Auffassungen über Jesus hatten. Johannes hat es schon erlebt, als er sagte, jeder der leugnet das Jesus ins Fleisch gekommen ist, der ist der Antichrist.

      2Joh 7 Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist.

      Mit diesem Vers bezieht er sich anscheinend auf das Kapitel 1 des Johannes Evangelium.

      Warum taucht der Name Gottes im NT nicht auf? Ist es so, weil, wie die ZJ behaupten, dieser Name schon aus den ersten Abschriften entfernt wurde? Oder weil man sich nicht traute, den Namen Gottes zu nennen? Oder  weil die Schreiber deutlich machen wollten, das Gott IN JESUS Mensch wurde und Jesus daher so eng mit dem Vater verbunden war dass man beide nicht trennen wollte sondern der Ansicht war, wer den Sohn ehrt der ehrt den Vater? Einige Texte deuten das zumindest an, dieses Denken.

      Es gab sicher Konflikte darüber, die Juden kamen aus einer Religion die nur einen Gott kannte und hatten sicher Probleme, Jesus als "Gott" zu sehen. Die Heiden kamen aus einer Religion wo es viele Götter gab und sahen vielleicht  zwei Götter oder sogar drei Götter, wenn man den heiligen Geist dazu zählt und fanden das normal.

      Dann gab es noch das Problem. Wenn Jesus nur ein Mensch war wie konnte er alle Sünden tilgen? Wieso konnte er Sünden vergeben usw.

      Die Arianer vertraten die Ansicht, nur der Vater ist Gott und lehnten die spätere Dreieinigkeit ab. Aus dieser Strömung sind unter anderem die ZJ entstanden.

      Allein die Arianer hatten 18 unterschiedliche Strömungen und Ansichten wer Jesus war. Daran sieht man schon, es gab eine Menge Zwiespalt in der so wichtigen Frage wie auch heute hier noch. Nun muss man sicher nicht zwingend annehmen, dass die Mehrheit immer Recht hat. Umgekehrt gilt das aber auch für die Minderheit. Auch muss eine Lehre, die sehr lange stabil bleibt nicht zwingend richtig sein.

      Aber warum kam man auf die Zahl drei? Ganz sicher nicht wegen der von dir genannten anderen Religionen. Das ist reiner Zufall bzw. in vielen Religionen ist die drei eine besondere Zahl.

      In der Bibel lesen wir vom Vater, vom Sohn und vom Heiligen Geist. Das sind nun mal DREI.

      Das der Vater eine Person ist, streitet niemand ab. Auch das der Sohn eine Person ist dürfte eindeutig sein. Beim Heiligen Geist gibt es da unterschiedliche Auffassungen, weil so wenig über den Geist geschrieben wurde.

      Einige Stellen wie diese hier:

      26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

      lassen zumindest den Schluss zu, dass der Heilige Geist etwas von einer Person hat. Wir wissen, dass Dämonen von Menschen "Besitz" ergreifen können. Dämonen sind Engel, also Personen. Wenn wir den Heiligen Geist empfangen, spricht also nicht zwingend was dagegen, dass dieser Geist Merkmale einer Person hat. Nun kann man argumentieren, da Milliarden Menschen vielleicht den Geist haben müsste der Heilige Geist also aus Milliarden Personen bestehen. Dagegen ist anzumerken, dass Gott bei uns ist, wenn zwei oder drei versammelt sind. Gott "teilt" sich also auf und ist gleichzeitig überall dort, wo Menschen in seinem Namen zusammenkommen.....

      Lange Rede kurzer Sinn. Unabhängig davon was ich glaube, haben die Verantwortlichen damals nichts anderes gemacht, als diese drei "Personen" zu vereinen, damit keine Vielgötterei entsteht und/oder damit Jesus nicht einfach nur als Mensch gesehen wurde. Das man dabei nicht alles richtig gemacht hat (aus meiner Sicht) ist eine andere Sache. Ich halte es aber für ein Gerücht zu glauben, man hat diese Lehre gemacht indem man sich heidnische Religionen angesehen hat und deshalb eine "Dreiheit" gewählt hat. Würde nirgends in der Bibel vom Heiligen Geist die Rede sein, wäre die Dreieinigkeit nie entstanden sondern eine Zweiheit wäre formuliert worden.

      ZJ behaupten immer das die Dreieinigkeit eine heidnische lehre ist und verweisen auf solche Beispiele wie du oben zitiert hast. Ich sehe das wie die Blutfrage. Auch da wird viel mehr über angebliche gesundheitliche Gefahren argumentiert als mit der Bibel. Weil man diese Lehre mit der bibel nicht belegen kann. Und die Dreieinigkeit kann man mit der Bibel auch nicht wirklich widerlegen. Man kann einige Aussagen der Dreieinigkeit anzweifeln (dass Vater und Sohn gleich ewig sind zum Beispiel) - allerdings mit dem Verstand und der Logik, weniger mit der Bibel selbst.

      Die Dreieinigkeit hat den Vorteil, dass sie die Menschen die Gottheit Jesu nahebringt und diese viel leichter Jesus als Herrn annehmen weil man Jesus, wenn er Gott ist, eher anbetet und verehrt. Und man hat ein einheitliches Gottesbild. Ob es nun komplett richtig ist oder nicht

      Hier bei Bruderinfo sieht man, dass ohne die Dreieinigkeit und ohne die Irrlehren der WTG schnell wieder unterschiedliche Gottesbilder entstehen. Ob das gut oder schlecht ist mag ich nicht zu beurteilen.

      Aber ich will das mal verdeutlichen.

      Soweit ich Gerd verstehe, glaubt er daran, dass im Himmel unterschiedliche Götter existieren. Der Vater ist ewiger und mächtiger als der Sohn und wenn wir in den Himmel kommen sind wir ebenfalls "kleine" Götter, da wir Söhne werden.

      Andere sagen "unsere zwei Mächtigen oder Höchsten" im Himmel und lassen alles andere offen.

      Mein Gottesbild ist inzwischen so, dass ich glaube, dass wir Gott nicht wirklich mit Worten beschreiben können. Aus unserer Sicht sind der Sohn und der Vater so eng verbunden dass wir nur einen Gott sehen. Sie verschmelzen miteinander. Aus logischer Sicht (nicht aus Glaubenssicht) müsste man davon ausgehen, dass der Sohn nach dem Vater gekommen ist also nicht so lange existiert wobei die menschliche Logik eigentlich nicht erfassen kann, was Unendlichkeit und Ewigkeit bedeutet. Wenn Gott vor jeder Schöpfung existiert hat dann steht er außerhalb unserer Zeit. Wir können also gar nicht messen, wie lang die Ewigkeit ist. Wenn der Sohn vor allem existiert hat dann steht er auch ausserhalb der Zeit. Damit ist die Logik für die Katz. Ich sehe aus Glaubenssicht trotzdem nur einen Gott auch wenn er sich uns in Jesus und im Vater zeigt. Wenn ich zu Jesus bete glaube ich das ich zu Gott bete weil beide EINS sind und weil der Vater es will. Mehr muss ich nicht wissen.

      Den Heiligen Geist kann ich schon gar nicht mehr beurteilen. Ich akzeptiere und hoffe, ich habe den Geist, der mich leitet weil ich Jesus in mein Leben gelassen habe, muss aber zugeben, meine störrische Natur verhindert sehr oft, dass ich mich fallen lassen und auf diesen Geist höre. Er ist mit Sicherheit von Gott, göttlich. und das reicht mir zu wissen,

      Daher habe ich für mich entschlossen, ich glaube und vertraue. Wenn die Bibel sagt, Jesus war Gott und wurde Mensch dann akzeptiere ich es einfach. Wenn Jesus sagt, der Vater ist größer als ich, dann ist es so. Und wenn er sagt, wer mich sieht der sieht den Vater - so sei es. Alles forschen nutzt nichts. Wir werden NIE wissen WER und WIE GOTT IST solange wir nicht im Himmel sind. Ich bin einfach nur dankbar, dass ich ERKENNEN durfte, was Gott für mich getan hat und welche Liebe er durch Jesus gezeigt hat. Mehr ist für meinen Glauben nicht notwendig. Die ganzen Diskussionen um das Wesen Gottes hat die Christen Jahrhunderte beschäftigt. Die Dreieinigkeit ist ein Ansatz aber die Geschichte zeigt, was nutzt es, eine Lehre aufzustellen um das Wesen Gottes zu erkunden wenn man Gott dann nicht in sein Leben läßt und sich leiten läßt? Gar nichts!

      PS: Dies soll keine Diskussion anschieben zum Wesen Gottes. Ich wollte nur deutlich machen, dass man realistisch bei der Wahrheit bleiben sollte. Nur weil die Dreieinigkeit mit der Zahl Drei zu tun hat bedeutet das überhaupt nicht, dass man sich das von heidnischen Religionen abgekupfert hat. Ich war nicht dabei, als diese lehre entstand, vielleicht war es so, vielleicht aber auch nicht. Aus meiner Sicht ist das nur Zufall, mehr nicht.

      Es wird immer wieder behauptet, die Lehre der Dreieinigkeit hat dafür gesorgt, dass man die Bibel umgeschrieben hat. Ich glaube das nicht, kann aber leider die Ursprachen nicht und kann das daher nicht beurteilen. Ich sehe nur, dass die NWÜ versucht, bewusst die Göttlichkeit Jesu zu vertuschen was mich darin bestärkt dass diese Göttlichkeit auch schon in den Urschriften enthalten ist und daher die These, dass die Anhänger der 3E die Bibel verfälschen eher unwahrscheinlich ist.

      Ob der Kommentar veröffentlicht wird, kann ich nicht beurteilen. Ich hoffe schon. Wenn nicht, habe ich zumindest meine Gedanken mal in Worte gefasst.

      1. Tomaso

        Lieber ManfredF,

        vielen Dank, dass du deine wertvollen Gedanken in Worte gefasst hast.

        Ich kann mich mit diesen sehr gut identifizieren und hätte es nicht besser darlegen können.

        Nur ein Auszug daraus:
        "Daher habe ich für mich entschlossen, ich glaube und vertraue. Wenn die Bibel sagt, Jesus war Gott und wurde Mensch dann akzeptiere ich es einfach. Wenn Jesus sagt, der Vater ist größer als ich, dann ist es so. Und wenn er sagt, wer mich sieht der sieht den Vater - so sei es."

        Amen!

        Sei mir ganz lieb gegrüßt und allezeit Gottes Segen,

        Tomaso

  2. Max@Domi

    Hallo Domi und Alle,
    wir sollten die Kommentare nicht nach richtig oder falsch beurteilen sondern nach für mich Hilfreich oder nicht, ein Rat den ich soeben von Bruder erhielt, und den ich gerne weiter geben möchte, damit wir diese Daumenhochfunktion richtig einordnen. 
    Was deinen Kommentar zu dem Artikel von Tilo anbelangt muss ich leider sagen, er ist für mich, und ich denke für die Meisten hier, wenig hilfreich.
    Wenn du nur die Evangelien als relevant für ansiehst die deinem Denken entsprechen, so habe ich dich verstanden, was möchtest du hier erreichen? 
    Dies ist ein Forum für Menschen die an Gott und Christus glauben und die Bibel als das Wort Gottes akzeptieren.
    Liebe Grüße
    Max

    1. Dominikus KLEIN

      Hallo Max,
      Du schreibst u.a. "...die an Gott und Christus glauben und die Bibel als das Wort Gottes akzeptieren".
      Sehr gute Voraussetzung und voll aktzepiert...nur könntest Du bitte festlegen, was ich bei folgenden Versen aktzeptieren soll:
      Matthäus schreibt in 13:34-35 : Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu der Volksmenge, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,35 damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesagt ist, der spricht: »Ich will meinen Mund zu Gleichnisreden öffnen; ich will verkündigen, was von Grundlegung der Welt an verborgen war«.
      Betrachten wir mal Matthäus 13:3-35...o.a. Aussage stimmt!
      Betrachten wir Markus 4:1-24...o.a. Aussage stimmt!
      Betrachten wir Lukas 8:4-18 sowie 13:18-21...o.a. Aussage stimmt!
      So und jetzt kommen wir zu Johannes...
      Lies 3:1-21 Gespräch mit Nikodemus
      Lies 4:1-42 Gespräch mit der Frau aus Samarias
      Lies 6:26-66 Brot des Lebens
      Lies weiter 10:1-21....15:1-17
      Solltest Du o.a. Verse bei Johannes als "Gleichnisreden" ansehen, DEIN GUTES RECHT, gestehe mir bitte aber auch das Recht zu diese Äusserungen Jesus als "lange metaphysische Gespräche" zu bezeichnen.
      Da die Synoptiker und Johannes nicht übereinstimmen meine Eingangsfrage..."Was soll ich als Wort Gottes aktzeptieren?"
      Gruß Domi

  3. Dominikus KLEIN

    Hallo Tilo,
    nachdem sich hier der Streit auf Bruderinfo in Wohlgefallen und Versöhnung aufgelöst hat, kurz zu Deinen Beitrag "Die 3 Versuchungen Jesus und die Lehre für uns.Teil1".
    Du schreibst, "Die Evangelien berichten uns, dass er im Glauben diesen Versuchungen widerstand".
    Naja, warum sollte ich weiterlesen? Matthäus, Markus und Lukas, auch die Synoptiker genannt, berichten von diesen Vorfall, bei Johannes findest du keine Versuchungen!
    Natürlich erzählt Johannes diese "albernen Vorkommnisse" nicht - glauben wir an das Evangelium nach Johannes - es genügt Johannes 1:1-14 zu lesen, würde die Bezeichnung "dummer Teufel" noch eine Untertreibung sein!
    Ein präexistenzierendes Wesen, ob jetzt "Wort" oder "Sohn Gottes" genannt, wird von einen "erschaffenen Wesen" (Satan) in Versuchung geführt und dieses "Wesen" widersteht diese Versuchungen durch "Glauben"...Tilo wer das "Wissen" hat braucht nicht Glauben!!!
    Gruß Domi
     

  4.  
    Die 3 Versuchungen Jesu und die Lehre für uns. Teil 1
     

    Schalom an Alle
    Ich bedanke mich herzlich an den Autor Tilo für sehr interessantes Artikel mit sehr passende Erklärung. Ich persönlich brauche solche Artikel mich noch tiefere Gedanken zu machen über geschriebenes und offenbartes Gottes Wort und die Bedeutung für meinem täglichen Leben.
     

     
    Wenn ich so etwas zum lesen bekomme oder finde, frage ich mich wie reagiere ich in ähnlichen Situationen? Wie anwende ich Gottes Wort und Sein Belehrung in meinem täglichen Leben ohne mich mit andere Menschen zu vergleichen? Lasse ich mich irreführen oder höre ich an Jeschua Wort;
     

     
    Mt 10,16 "Hört mir zu: Ich schicke euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid klug wie Schlangen, aber ohne Verschlagenheit wie Tauben. HFA
     

     
    Mt 10,16 »Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid darum klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. NGÜ
     
    Mt 10,16 »Das muss euch klar sein: Ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe. Seid klug wie die Schlangen und doch ohne Hinterlist wie die Tauben. GNB
     
    Mt 10,16 Seht, ich sende euch aus wie Schafe unter die Wölfe. Seid vorsichtig wie die Schlangen und sanft wie die Tauben. NLB
     
    Bin ich auch noch wie ein Gottes Kind welcher sich belehren lest?
     
    Mt 5,9 Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Lut-1984
     

     
    Mt 13,38 Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen.
     

     
    Mt 18,3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
     

     
    Mt 19,14 Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehrtet ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.
     

     
    Mt 18,3 und sprach: "Das will ich euch sagen: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr nie in Gottes neue Welt. HFA
     

     
    Mt 19,14 Doch Jesus sagte: "Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück, denn für Menschen wie sie ist Gottes neue Welt bestimmt."
     

     
    Mt 13,38 Der Acker ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen. SLT
     

     
    Mt 18,3 und sagte: »Ich versichere euch: Wenn ihr euch nicht ändert und den Kindern gleich werdet, dann könnt ihr in Gottes neue Welt überhaupt nicht hineinkommen. GNB
     

     
    Mt 19,14 Da sagte Jesus: »Lasst doch die Kinder! Hindert sie nicht, zu mir zu kommen; denn für Menschen wie sie steht Gottes neue Welt offen.«
     

     
    Im schwierigen Lebens fassen Frage ich mich immer wieder; wem gehöre ich, zu wem sollte ich gehen um Rat und Trost zu suchen, wem sollte ich vertrauen und wer ist mein Vorbild dass ich im nachfolge und von im lernen sollte? (Natürlich Gottes Wort - Jeschua).
     

     
    Sollten wir kein Angst und Hemmungen haben immer wieder fragen stellen und bei Gottes geschriebenes Wort (die Bibel) und offenbartes Wort (Jeschua) Antwort suchen.
     

     
    Ich wollte euch liebe Geschwister noch sagen, dass ich mehrfache leihen Oma bin bei Kinder von 6-Monate bis 7 Jährige und mit alle lese ich aus der Bibel oder erzähle biblische Geschichte je nach bedarf oder fragen. Ich muss ehrlich sagen dass mit Kinder ist leichter „arbeiten“ als mit erwachsene.
     

     
    Mt 13,13 Aus diesem Grund rede ich in Gleichnissen, wenn ich zu ihnen spreche. Denn sie sehen zwar, aber erkennen nichts; sie hören zwar, aber verstehen nichts. GNB
     

     
    Mt 13,19 Es gibt Menschen, die die Botschaft hören, dass Gott seine Herrschaft aufrichten will; aber sie verstehen sie nicht. Dann kommt der Feind Gottes und nimmt weg, was in ihr Herz gesät worden ist. Bei ihnen ist es wie bei dem Samen, der auf den Weg fällt.
     

     
    Mt 13,23 Bei anderen schließlich ist es wie bei dem Samen, der auf guten Boden fällt. Sie hören und verstehen die Botschaft, und sie bringen dann auch Frucht: manche hundertfach, andere sechzig-fach und wieder andere dreißigfach.«
     

     
    Mt 19,11 Aber Jesus antwortete: »Was ich jetzt sage, können nicht alle verstehen, sondern nur die, denen Gott das Verständnis gegeben hat.
     

     
    Noch einmal möchte ich mich bedanken für diese Artikel und warte auf die nächsten Teilen.
     
    Schalom für alle.
     
    Jolanta
     

     

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