Der Sabbat für Christen – und was die WTG daraus macht

Man bekommt oft den Eindruck, dass die WTG bestimmte Themen immer nur auf die Zwecke der Organisation zurechtbiegt, um Menschen mit angeblich biblischen Argumenten zu einer bestimmten Handlungsweise zu zwingen. Dieses Zurechtbiegen geschieht oft gewaltsam; man tut dem Wort Gottes Gewalt an, indem man es für seine Zwecke missbraucht. Das ist in vielen „christlichen“ Gemeinschaften Brauch und er hat jene Menschen im Blick, die daran gewöhnt worden sind, stur und blind zu gehorchen und sich einzubilden, dass man ihnen nur die reine Wahrheit sagt. Ihre Vertrauensseligkeit macht sie zu Opfern von Verführern. Die WTG macht auch hier keine Ausnahme!

So sieht die WTG den Sabbat für Christen, über den Paulus in Hebräer 4 schreibt?

Das hat sie im Wachtturm  vom 15. 7. 2011 deutlich gemacht: „Was ist demnach für uns Christen damit gemeint, in Gottes Ruhe einzugehen, uns ihm also darin anzuschließen? Erinnern wir uns daran, wofür Jehova den siebten Tag — seinen Ruhetag — reserviert hat: um alles, was er mit der Erde vorhat, vollständig und auf herrliche Weise zu verwirklichen. Wir können in Jehovas Ruhe eingehen, indem wir gehorsam daran mitarbeiten, seinen Vorsatz so umzusetzen, wie er es uns durch seine Organisation mitteilt.“ 

Es geht also nur darum, dass „wir gehorsam daran mitarbeiten, seinen Vorsatz so umzusetzen, wie er es uns durch seine Organisation mitteilt.“ 

Sollte der Sabbat nicht ein Tag der Ruhe sein?

Es fällt zuerst auf, dass von Gehorsam, Mitarbeit und Umsetzung des Vorhabens Gottes, wie es die WTG versteht, im Hebräerbrief nicht die Rede ist. Natürlich wird auch erwähnt, dass man von „Werken der Selbstrechtfertigung“ und von Sünde abstehen sollte, aber schließlich landet man immer bei den Tätigkeiten, die einen Zeugen Jehovas auszeichnen: Predigtdienst, Zusammenkunftsbesuch, Studium, und Gebet. Neuerdings wird noch hinzugefügt: Spenden und Bauen für die WTG. Und das habe ich fast vergessen: Ausgeschlossene meiden, meiden, meiden! Und wenn ich das alle tue, gehe ich in Gottes Ruhe ein? Ich zweifle!

Durch Glauben geht man in Gottes Ruhe ein

Man vergisst dabei, dass alle diese Tätigkeiten (also Werke) nichts, ja gar nichts mit Glauben zu tun haben müssen! Es können geradezu tote Werke sein, die eben nicht eine Frucht des Geistes sein müssen. Man kann das alles tun, weil man seinen Job macht. Man kann es abarbeiten, weil man das Paradies sucht statt Gott. Man muss dazu nicht einmal an das Opfer Jesu glauben, man muss ihn nicht als Erlöser anerkennen. Trotzdem soll man „in Gottes Ruhe eingehen, indem man gehorsam daran mitarbeitet, seinen Vorsatz so umzusetzen, wie er es durch seine Organisation mitteilt“? Und was schrieb Paulus? „Wir können aber nur als Glaubende in die Ruhestätte einziehen.“ (Hebr. 4:3a)

Paulus schrieb (3:7–11), dass Gott vom Unglauben  der Juden während der Wanderung durch die Wüste angewidert war und deshalb schwor, dass sie „nicht in seine Ruhe eingehen sollten“. Die Folge war, dass eine ganze Generation während der vierzigjährigen Wanderung starb und deshalb das verheißene Land (die Ruhestätte) nicht erreichte. Dann warnte er Christen davor, nach demselben Muster zu Fall zu kommen (3:12 – 14).

Natürlich hängt Glaube auch mit Gehorsam zusammen, aber es ist der Gehorsam gegenüber Gott aus Glauben! Paulus ging es nie um den Gehorsam gegenüber Menschen. Die Juden kamen zu Fall, weil sie ungläubig waren und eher Menschen gehorchten als Gott. Nachdem also die Juden in der Wildnis nach ihrer Befreiung aus Ägypten nicht an den „Ruheplatz“ kamen, verhieß Gott noch einmal, dass gläubige Menschen in seine „Ruhe“ (Sabbat) eingehen können. Voraussetzung ist allein der Glaube, das Vertrauen in die Liebe Gottes.

Der Fehler der Juden:

Dass die Juden keinen Glauben hatten, geht immer wieder aus dem Bericht der Bibel hervor. Besonders krasse Situationen des Unglaubens waren die Ereignisse zu Massa  und  Meriba. Weil es Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung gab, wollten sie wieder in die Sklaverei Ägyptens zurück! Dabei hatte sie Gott auf die Probe gestellt, denn er wollte wissen, was in ihrem Herzen war (5. Mo. 8:2-4). Gott versorgte sie mit reichlich Wasser, aber ihr Herzenszustand, der sich bei einem zeitlichen Wassermangel zeigte, war nicht gut genug, um als Belohnung das verheißene Land zu bekommen. Paulus zieht daraus folgenden Schluss: „So sehen wir, dass sie wegen ihres Unglaubens nicht eingehen konnten!“ (Hebr. 4:19)

Was der Sabbat für die Juden hätte sein können:

Das Sabbatgebot wurde nach dem Auszug aus der Sklaverei in Ägypten angeordnet. Es sollte ein Tag der „vollständigen Ruhe“ sein. An diesem Tag sollten die Juden über die guten Taten Jehowahs nachdenken, dankbar sein und lernen, wovon der Mensch tatsächlich lebt, nämlich nicht vom Broterwerb durch Arbeit, sondern durch Erwerb des „Brotes“, das zum Leben führt (5. Mo. 8:3b). Es stand in ihrem Gesetz, dass `Jehowah ihr Leben’ war (5. Mo. 30:20). Dieser Aspekt des jüdischen Sabbats klingt immer wieder an:„Wenn du am Sabbat, meinem heiligen Tag, deinen Fuß vom Tun deiner eigenen Gelüste zurückhältst und du den Sabbat deine Wonne nennen wirst, einen heiligen Tag, der verherrlicht wird, statt deinen eigenen Wegen zu folgen, um das zu finden, was dir gefällt und was du redest, dann wirst du deine Wonne an Jehowah finden, …“   (Jes. 58:13, 14)

Das Sabbatgesetz sollte den Juden auf anschauliche Weise lehren, dass sich Gott wirklich um seine Kinder kümmert, dass sie nie ängstlich besorgt sein sollten, wenn es um die äußeren Bedürfnisse des Lebens ging. Denn Gott sorgte auch dann für sie, wenn durch ein großes Jubeljahr drei Jahre lang nichts geerntet werden konnte! Aber durch ihre ganze Geschichte zieht es sich wie ein roter Faden, dass sie den Verheißungen Gottes keinen rechten Glauben schenkten. Immer meinten sie, dass es auf ihre eigenen Bemühungen ankäme. Aber es war auch Habgier, die sie trieb, um Geld zu verdienen (Amos 8:4–6). Am Sabbatgebot zeigte sich auch noch eine andere Schwäche, die mit ihrem Unglauben zusammenhing: Sie glaubten daran, sich die Gunst Gottes durch bestimmte Werke „verdienen“ zu können. Es kam ihnen, weil sie harte Herzen hatten, nicht in den Sinn, dass Gott aus Liebe alles geben kann, was nötig ist. Hätte die Nation aus Glauben den Sabbat verstanden und gehalten, hätte sie alle Segensverheißungen empfangen, die Gott in 5. Mo. 28:1-14 gegeben hatte. Aber es kam anders, weil sie nicht glaubten!

Was der Sabbat für Christen bedeuten kann

Die Ausführungen des Apostels im Hebräerbrief bezüglich des Sabbats sind in die Beschreibung der Rolle des Hohenpriesters Jesus Chritus eingebettet. Sie lassen im Kontext erkennen, dass das Beachten des christlichen Sabbats (das Eingehen in die Ruhe Gottes) unbedingt mit dem Hohenpriester Jesus zu tun hat. Nachdem Paulus das Versagen der Juden, die deshalb nicht in Gottes Ruhe eingehen konnten, erwähnt hatte, schrieb er: „Gebt acht Brüder und Schwestern, dass niemand von euch ein böses und ungläubiges Herz bekommt – und sich so von dem lebendigen Gott abwendet. Ihr sollt euch vielmehr jeden Tag gegenseitig ermahnen, solange das „Heute“ noch gilt. Niemand von euch soll sich verhärten, weil er von der Sünde irregeleitet ist. Denn wir sind Teilhaber des Christus geworden – vorausgesetzt, wir halten bis zuletzt an der Zuversicht fest, die wir am Anfang bekommen haben.“ (Hebr. 3:12-14)

Damit ist es deutlich, dass Jesus in Verbindung mit dem Eingehen in Gottes Ruhe eine zentrale Rolle spielt. Das wird auch aus Jesu eigenen Worten deutlich, wenn er sich als „Herr des Sabbats“ bezeichnet. Denn  das ist er tatsächlich, wenn unter seiner Herrschaft im Reich Gottes  alle Dinge wiederhergestellt werden. (Mat. 12:8) Aber bevor es soweit ist, genießen Christen schon eine gewisse „Sabbatruhe“, die Paulus in Hebr. 4:10, 11 erwähnt: „Denn wer in seine [Gottes] Ruhe eingegangen ist, ruht von seinen eigenen Werken, wie auch Gott von seinen ruht. Wir wollen uns also anstrengen, in jene Ruhe einzugehen, damit niemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams zu Fall kommt.“ Hebr. 4:10, 11

Das ist keine Aufforderung zur Passivität im Glauben. Es ist wohl aber eine Warnung, die Paulus aus seiner Erfahrung in der jüdischen Religion herleitet, denn die Juden versuchten durch Gesetzeswerke Gottes Gerechtigkeit zu bekommen. Sie wollten sich selbst rechtfertigen – und machten so das Opfer Jesu für sich überflüssig. Denn Christus ist für Christen der Erlöser, der sie von der bedrückenden Last der Sünde befreien kann. Wer also in Gottes Ruhe eingeht, lässt diese Bemühungen fallen. Er hat nun ein anderes Motiv für seine Glaubenswerke als die eigene Rechtfertigung. Seine Rechtfertigung überlässt er seinem Herrn Jesus. Wer so lebt, zeigt an, dass er den tiefen Sinn des Sabbats verstanden hat.

Es ist gefährlich, auf die eigenen Werke zu bauen und sich einzubilden, damit Gottes Gerechtigkeit erreicht zu haben. In der Bergpredigt stellt uns Jesus Menschen vor, die auf ihre Werke pochen und meinen, damit alles getan zu haben, was für ihre Rettung nötig ist (Mat. 7:21-23). „Haben wir nicht in deinem Namen … so viel getan?“ Und Jesus sagt dann: „Ich kenne euch überhaupt nicht! Geht mir aus den Augen! Ihr habt getan, was gegen Gottes Willen ist!“ (V. 24)

Könnte es sein, dass uns die WTG auf diesen Weg bringen will, wenn sie über den Sabbat das schreibt, was anfangs zitiert wurde? Stimmt es, dass Gott seinen Ruhetag nur dafür reserviert hat, um alles, was er mit der Erde vorhat, auf herrliche Weise zu verwirklichen? Wo steht das in der Bibel? Im Brief an die Hebräer wird ein anderer Tenor angeschlagen. Hier gipfelt alles im Hohenpriester und König Jesus Christus. Er wird alles zur Vollendung bringen. Seine Nachfolger sind eingeladen sich von ihm das Reich Gottes schenken zu lassen. Sie „ruhen“ auf seinem Versprechen und seiner Arbeit. Sie überlassen ihre Rettung, ihre Befreiung dem Sohn Gottes und sind nicht in der steten Sorge, alles selbst erledigen zu müssen, was ihrer Rettung dient. Sie vertrauen der Gnade und bilden sich nicht ein, durch Glaubenswerke irgendein Anrecht auf diese Gnade zu erwerben. Sie gehen in die Ruhe Gottes ein durch Glauben an die Liebe Gottes und die Wirksamkeit des Opfers Jesu.

Das wird interessanterweise auch in einem (!) Satz des Artikels gesagt. Aber dabei belässt man es. Die Rolle Jesu als Herr des Sabbats wird hier ausgespart, statt dessen wird auf Gehorsam gegenüber dem „Sklaven“ fokussiert und davor gewarnt, „eigene Wege zu gehen“. Welche eigenen Wege sollte man als Christ gehen? Kann man, wenn man aufrichtig ist und dem Geist folgt und von ihm getrieben wird, „eigene Wege gehen“? Kann man sie gehen, wenn man die Bedeutung des christlichen Sabbats verstanden hat? Kann man eigene Wege gehen, wenn man die Leitung Christi hat? Kann man eigene Wege gehen, wenn man ständig um Gottes Geist und Führung bittet?

Nein, wenn ich daran glaube, dass Gott mich durch Jesus Christus führt, also durch den Geist leitet, dann ist das nicht vorstellbar, denn ich will es ja, weil ich es brauche! Nur wenn sich eine Organisation dazwischendrängelt, und behauptet, dass der Geist Gottes nur durch ihre Vermittlung oder in Verbindung mit ihr (was dasselbe ist), wirken kann, dann muss man natürlich im Wachtturm dies sagen: „Würden wir dagegen den biblischen Rat, den wir durch den „treuen und verständigen Sklaven“ erhalten, herunterspielen und eigene Wege gehen wollen, würden wir quasi auf Kollisionskurs zu dem gehen, worauf Jehova unaufhaltsam hinarbeitet. Unsere Freundschaft mit Jehova stünde dann auf dem Spiel. Im Anschlussartikel wollen wir einige Situationen beleuchten, in die man als Diener Gottes recht schnell kommen kann und in denen man vor der Frage steht, ob man auf Jehova hört oder sein eigener Herr sein will. Daran, wie wir uns dann verhalten, wird deutlich, ob wir wirklich in Gottes Ruhe eingegangen sind.“  (Wachtturm  vom 15. 7. 2011)

(Was im Anschlussartikel dann gefordert wird, habe ich schon erwähnt: Predigtdienst, Zusammenkunftsbesuch, Studium, und Gebet. Neuerdings wird noch hinzugefügt: Spenden und Bauen für die WTG. Und das habe ich fast vergessen: Ausgeschlossene meiden, meiden, meiden!)

Ein ehrlicher Nachfolger Jesu zeigt seinen Glauben, sein Vertrauen, auch dadurch, dass er durch Jesus Christus alles, was er für sein Glaubensleben wirklich braucht, von seinem himmlischen Vater erbittet. Auch wenn es um Frieden, Schutz, Hilfe und Einsicht geht, wendet er sich an seinen Vater im Himmel. Niemals würde er auf den Gedanken kommen, bei Menschen und politischen Organisationen Schutz zu suchen, wie es die WTG heute mit einer offenen Selbstverständlichkeit tut. Kann das Gottvertrauen sein, wenn man bei Menschen Schutz sucht? Haben die Juden nicht ebenso bei Menschen Schutz gesucht (siehe Ägypten und Assyrien)? Dadurch, auch dadurch, haben sie gezeigt, dass sie keinen Glauben hatten! Sie vertrauten ihrem Gott im Himmel nicht, sondern ihrer eigenen Leistung und ihrem politischen Kalkül.

Zum Schluss möchte ich noch auf den Gedanken des Vertrauens eingehen. Durch Jesaja ließ Gott den Juden dies ans Herz legen: „Eure Macht wird sich einfach im Ruhigbleiben und im Vertrauen zeigen.“ (Jes. 30:15).

Das passt für mich gut zum Gedanken des christlichen Sabbats – Vertrauen und Ruhigbleiben – durch Gott und Jesus Christus unsere Rettung geschehen lassen! Alles, was dazu notwendig ist, ist bereits getan worden: Das Lösegeld für uns ist bezahlt und wir sind dadurch mit Gott versöhnt worden. Nun freuen wir uns auf den großen Sabbattag unter Jesus Christus. An diesem Tag werden wir uns endlich zu Hause fühlen, angekommen nach einer langen gefahrvollen Reise. Alle Lasten sind abgefallen.

Wir atmen befreit auf und fühlen uns angekommen und geborgen. Die Leiden der Vergangenheit sind verblasst und endlich, endlich ist Gott für uns das Ein und das Alles! Wir sind ganz, und endlich herrscht um uns und in uns der Regenbogenfriede Gottes und seine Gerechtigkeit!

Mag ich nicht (9)

267 Kommentare zu “Der Sabbat für Christen – und was die WTG daraus macht

  1. Ulla

    Guten Morgen, liebe Hei-bea!

    Meine Gebete sind unterwegs! Ich wünsche Euch beiden das Maß an Gottvertrauen und Gelassenheit, Schritt für Schritt den Weg zu gehen, der vor euch liegt! - Den Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft, den Geist Gottes zur rechten Zeit, wenn euch die Worte fehlen vor Aufregung und Sorge...

    Aber nicht nur für euch beide galt es zu beten, es war mir auch ein Anliegen, Gott zu danken, dass es Menschen gibt, die ihren Arztberuf sehr verantwortungsvoll ausüben.

    Wie gut, dass solche Personen nicht der WTG Doktrin (keine höhere Bildung, kein Medizinstudium, ist eh  bald alles vorbei mit dieser Welt...) erlegen sind. Danken wir doch dem Vater für solche "Gaben in Form von Menschen"! Freuen wir uns, dass wir von ganz vielen studierten Akademikern umgeben sind, die uns im Alltag, in Notfällen zur Seite stehen: Ärzte, Krankenpfleger, Rechtsanwälte, Beamte, Piloten, Wissenschaftler uvm!!!

    Übrigens, wer von euch hier heut abend im WDR um 22 Uhr den "Kölner Treff" vorhat anzusehen im Fernsehen (Konja Simon Rohde spricht über sein Leben/Ausstieg aus dem WTG Kult)...vielleicht können wir demnächst unsere Gedanken dazu austauschen. Das wäre sehr schön!

    Servusli

    von Ulla aus Nürnberg

     

  2. noomi an hei-bea

     
    Liebe Hei-bea
    Schliesse mich den vielen lieben Worten von allen Anderen an. Mögen die vielen Gebete euch helfen die schwere Zeit durchzustehen.
    Ich grüsse dich mit Psalm 91:2 „ Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf all deinen Wegen.“ Und mit Psalm 34:19 „Der HERR ist denen nahe, die innerlich am Boden liegen. Er hilft denen, die in ihrem Gemüt schier verzagen möchten“
    Noomi
     

  3. Argentum@Gerd

    Lieber Gerd,

    da ich weiß, daß Dich solche Themen auch sehr interessieren 😉 :

    Bin vorhin auf etwas sehr interessantes bezüglich Quantenphysik gestoßen.

    Es geht um eine Bibelstelle, die ich auch zwar gelesen, aber irgendwie doch nicht registriert hatte.

    1.Mose 1,3-5
    3" Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.
    4 Und Gott sah das Licht, dass es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis
    Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht."

    Er schuf hier das Licht. Aber erst in 1. Mose 14-16 machte er die Himmelslichter:

    "
    Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung11des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie sollen dienen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten12und Tagen und Jahren;
    15 und sie sollen als Lichter an der Wölbung13des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten! Und es geschah so.
    16 Und Gott machte die beiden großen Lichter: das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne."

    Vielleicht weißt Du ja, worauf ich hinaus will. 🙂

    Liebe Grüße
    Argentum
     
    6

    1. Argentum@Gerd

      Argentum an Gerd

      Nachtrag:

      Es geht um eine Lichtmenge, die die Atome zusammenhält.

       

      1. Das sind eben die großen Rätsel, liebe Argentum, so wird auch klar, dass Gott nicht "persönlich" in unser Universum kommen kann, denn es könnte dabei keiner am Leben bleiben. Er ging am Berg an Moses nur vorbei und der strahlte danach derart, dass er sich verhüllen musste.

        Die Kenntnisse die wir durch die Computers bekamen, lässt doch einiges erahnen. So wird durch das digitale System manches begreiflicher, auch bei den Quanten, da schon auf das Beamen experimentiert wird. So soll man in Wien am Donaustrom Materie über den Fluss zum anderen Ufer befördert haben. Überhaupt, dass es möglich ist, aus der Kombination der Ziffern 0 und 1 ganze Filme und ähnliches herstellen kann. Somit wird klar: Gott ist ein mächtiges Feuer und Licht und zusätzlich auch ein Rechenzentrum. So scheinen auch die Tiere mittels eines bestimmten Programmes zu dem geworden sei, was sie von anderen unterscheidet, Insekten anders als Vögel und Säugetiere. Und bei der Vermehrung werden die Gene mit allen Fähigkeiten vererbt, Bienen anders als bei Adler und...

        Daher war es lächerlich, dass die Bibelforscher meinten, Gottes "Wohnsitz" sei bei irgend einem Gestirn in unserem Sternenhimmel zuhause, habe den Namen vergessen. Wäre er dort persönlich, ginge automatisch alles zugrunde, daher wirkt er durch seinen Geist, und "persönlich" mittels seines Sohnes. Wie es in Lukas irgendwo heißt, wurde durch den "Finger Gottes" die Worte des Dekalogs in Stein graviert.

        Wir müssen die Dimensionen nur mehr erahnen können, dann hätten wir aber noch immer nicht die wahre Größe Gottes erfasst, er ist weit größer als wir erdenken können. Daher wenn er die Geschöpfe, egal ob aus Geist oder Fleisch, selektiert (auslöscht), so ist das für unsere Denke Mord und Todschlag, es könnte aber sein, wir müssten es als Filterung (Aussonderung) derer sehen, die Gott und uns in der Ewigkeit hinderlich sein würden. Ich weiß, diese Gedanken sind anrüchig, aber vielleicht steckt auch dahinter Liebe - so auch uns gegenüber, vorausgesetzt  wir würden weiter leben dürfen, Jesus sprach da von "würdig"...

        Freuen würde mich, wie du und ihr alle diesen Gedankenkomplex erfasst, denn:

        "Wer es fassen k a n n , der fasse es!"

        🙂

        1. Argentum@Gerd

          Lieber Gerd,

          danke für Deine Antwort.

          Die Errettung der "zuvor Bestimmten" ist ja eine Auserwählung für eine bestimmte Funktion, Aufgabe in einem bestimmten Äon. Alle anderen bekommen ihre Chance für einen weiteren Prozess ja wieder. Oder zumindest viele davon.

          Er hat vor Grundlegung der Welt manche bestimmt:
          "wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe,
          5 und uns5 vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst6 nach dem Wohlgefallen seines Willens,
          6 zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt7 hat in dem Geliebten.
          7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade,
          8 die er uns reichlich gegeben hat in aller Weisheit und Einsicht.
          9 Er hat uns ja das Geheimnis seines Willens zu erkennen gegeben nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in ihm
          10 für die Verwaltung8 bei der Erfüllung der Zeiten; alles zusammenzufassen in dem Christus, das, was in den Himmeln, und das, was auf der Erde ist - in ihm.
          11 Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt9, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt..."

          und damit einen Anfang gemacht, die "Gottfamilie" zu bilden.

          Ich habe auch kein Problem, damit, daß er das vorher so beschlossen und gewisse Menschen dazu bestimmt hat. Es ist doch alles sein Eigentum und wenn wir uns auf seinen Willen und das Gute und die Liebe konzentrieren und einstimmen ( was ein lebenslanger Prozess ist und immer wieder neu verinnerlicht werden muß), sind wir in Gemeinschaft mit ihm. Ich denke auch, daß man die Aussage Pauli:"Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus,7 damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus" (Eph 2,6) und (Eph 2,18-22) "
          8 Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater.
          19 So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger11, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
          20 Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist.
          21 In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn,
          22 und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist",
           so verstehen darf.

          Mit meiner Frage bez. des Lichtes wollte ich auf das hier hinaus:

          "Quantenphysik weist auf Jesus als «Licht der Welt» hin
          Die Quantenphysik hat ein winziges Lichtenergieteilchen entdeckt, das jedes Atom zusammenhält. Ohne diese Energiequelle würde alles zerfallen. Dr. Robi Sonderegger sieht darin einen Hinweis auf Jesus, der in der Bibel als das «Licht der Welt» bezeichnet wird.

          Der Australier Robi Sonderegger verbindet als klinischer Psychologe Kenntnisse aus seinem Fachgebiet mit dem Wort Gottes. Er ist überzeugt, dass Glaube und Wissenschaft sich nicht im Geringsten konkurrieren. Biblische Gesetzmässigkeiten würden vielmehr durch wissenschaftliche Entdeckungen bestätigt. An der ICF Conference Ende Mai 2014 im Hallenstadion Zürich verblüffte er mit erstaunlichen Erkenntnissen aus der Quantenphysik. Livenet bringt einen Auszug aus seiner Predigt (nachzuhören als Podcast, Track 3):
          «Ich nehme euch heute mit auf eine Reise. Bitte schnallt euch an und schaltet euer Hirn ein. Wir beginnen ganz am Anfang bei der Erschaffung der Welt. Die Schöpfungsgeschichte der Bibel stellt uns nämlich vor ein Dilemma: Wie ist es möglich, dass Gott am ersten Tag Licht schaffen konnte, bevor er die Sonne erschuf? Die Sonne wurde gemäss dem Schöpfungsbericht der Bibel erst am vierten Tag erschaffen (1. Mose, Kapitel 1, Vers 16). Wie kann also Licht ohne Sonne existieren?

          Mysteriöse Lichtenergie entdeckt
          Um diese schwierige Frage zu beantworten, müssen wir einen Exkurs in die Quantenphysik machen. Wir alle bestehen aus Atomen, welche zu 99,99999 Prozent aus nichts bestehen. Wenn man diese Atome nun genauer untersucht, was die moderne Quantenphysik getan hat, entdeckt man eine Lichtenergie, die fast nicht zu sehen ist. Sie ist wie eine unsichtbare Kraft, die das Atom zusammenhält. Die Quantenphysik lehrt uns, dass alles im Universum durch dieses mysteriöse Licht, diese Energiequelle, zusammengehalten wird.

          Hinweis auf Jesus als «Licht der Welt»
          Interessanterweise sagt die Bibel etwas ganz ähnliches über diesen Mann, Jesus Christus, der als das «Licht der Welt» bezeichnet wird.
          Kolosser 1,16-17: «Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Denn Christus war vor allem anderen; und alles besteht durch ihn.»
          Die Quantenphysik hat demnach bestätigt, was uns die Bibel seit Jahrhunderten sagt.

          Sichtbares wird durch Unsichtbares zusammengehalten
          Was wir hier feststellen können ist, dass die sichtbaren Dinge durch unsichtbare Dinge zusammengehalten werden. Genau gleich vermittelt uns die Bibel, dass die sichtbaren Dinge durch Jesus Christus zusammengehalten werden. Jesus, das Licht der Welt, ist Geist!
          Eine weitere wissenschaftliche Gesetzmässigkeit, welche biblische Wahrheiten stützt, ist die Thermodynamik: Sie geht davon aus, dass alles, was von der Energiequelle getrennt wird, stirbt. Der Apfel zersetzt sich nach einer gewissen Zeit, wenn er vom Baum gepflückt wird und keine Energie durch die Äste des Baums mehr erhält. So ist es bei allem Leben, wenn du nicht Energie investierst, wird es sich zersetzen. Ein einfaches Beispiel: Du musst nichts Dummes tun, um deine Ehe zu zerstören. Es reicht, wenn du nichts tust – dann wird deine Ehe auseinanderbrechen. Du musst auch nichts Dummes tun, um das Leben deiner Kinder zu zerstören. Du musst einfach keine Energie mehr in sie investieren, und sie werden sich ganz von alleine selbst zerstören.

          Zurück zum Rätsel mit der Sonne
          Es hat also nichts mit der Sonne zu tun, dass das Licht existiert, aber es hat mit dieser Energiequelle zu tun. Ohne sie kann nichts bestehen. Durch sie kann die Sonne erst existieren. Diese Lichtenergie wirkt ausserhalb von Raum und Zeit, genau gleich wie Jesus ausserhalb von Raum und Zeit wirkt. Dies könnte eine plausible Erklärung für die Wunder der Bibel sein.»
          Der ganze Vortrag von Dr. Robi Sonderegger kann auf iTunes gratis heruntergeladen werden (Track 3)."
          Quelle: http://www.jesus.ch
          Nur als Anregung zum Weiterdenken...

          Liebe Grüße
          Argentum

  4. Ulla

    Hallo an alle,

    ich möchte zu meinem "Harmagedon" Kommentar an Noomi aus Gewissensgründen noch hinzufügen, dass es nicht Jesus Christus persönlich sein wird, der Satan und seine Engel aus dem Himmel werfen wird, sondern "Michael", von dem im Daniel 10:13 die Rede ist: "...doch dann kam mir Michael zu Hilfe, einer der höchsten Engelsfürsten...". (Demnach hat Jesus Christus noch mehr Engelsfürsten in den Dienst gesetzt)

    Es wurde ja auch hier auf BI schon anhand der Bibel bewiesen, dass Jesus NICHT Michael sein kann, weil 1. Jesus kein Engel ist (sondern der einzige vom Allmächtigen JHWH gezeugte Sohn) und

    2. Michael ja als einer der höchsten Engelsfürsten beschrieben ist. Und der Sohn Gottes, Jesus Christus erschuf alle Engel, auch Michael ist einer  von Christus erschaffenen Engeln. Wohl mit besonderen Aufgaben, früher, heut und künftig im Besonderen, wenn es um das Volk Israels, um die Juden, geht.

    Da es ja Gottes Wille ist, dass wir zu einer GENAUEN Erkenntnis der Wahrheit über Gott und seinen Sohn kommen, wollte ich dies nochmal herausstellen.

    Außerdem, wie Boas schon dargelegt hat, kommt der Engelsfürst Michael WÄHREND der großen Drangsal, und Jesus Christus kommt erst NACH der Drangsal.

    LG an alle

    Ulla

     

  5. Sylvia Geiser

    Guten Morgen lieber ManfredF

    Schön wieder von Dir zu hören und zu lesen. Jesus, als er gestorben war und als Lamm vor seinem himmlischen Vater stand und er darnach die Macht erhielt über den Himmel und die Erde, das er seinen Jüngern etwas später auch mitteilte, warf damals Satan mit einigen seinen Anhängern aus dem Himmel.

    Als ich am gestrigen Abend das Video von Tirza über das Millennium und die ewige Heimat von Prof. Dr. Veith anschaute, musste ich an Dich denken. Du hast einmal, schon lange her, ein Email von Dir bei BI veröffentlicht, dürfte ich sie haben, denn ich möchte Dich was fragen. Danke, dass Du wieder schreibst.

    Mit lieben Grüssen

    Sylvia aus Thailand

     

     

    1. ManfredF

      Klar

      meine Email ist mfs@jesus.de

      wenn ich kann beantworte ich gerne Fragen. Möchte aber darauf hinweisen, dass ich natürlich nur meine Ansicht mitteilen kann. Mehr nicht. Jeder sollte dann selbst prüfen, was die Bibel sagt und ggfls. zu einem anderen Schluss kommen.

      ManfredF

  6. ManfredF

    Der Begriff Harmagedon kommt in der Bibel nur im Rahmen der erwähnten Zukunftsvision vor. Der Ort lässt sich nicht eindeutig identifizieren. Mögliche Deutungen sind folgende:

    Har Megiddô (hebräisch הר מגדו), Berg von Megiddo, ein südlicher Ausläufer des Karmelgebirges. In der Ebene von Megiddo (בקעת־מגדו) befindet sich das klassische Schlachtfeld Kanaans (Richter 4,12-16; 5,19; 2.Kön 23,29; 2.Chr 35,22)
    die griechische Wiedergabe von har mô'ed (hebräisch הר מועד), des mythischen Versammlungsberges als Versammlungsort widergöttlicher Mächte und das dämonische Gegenstück zum Versammlungsberg der Götter (Jesaja 14,13)[5]
    die griechische Wiedergabe von har (ham)maqdôn (hebräisch הר [ה]מקדון), Berg Alexanders des Großen

    Soweit Wikipedia

    Es gibt meiner Ansicht nach mehrere Deutungen

    a) Harmagedon ist der gesamte Krieg
    b) Harmagedon bezeichnet lediglich den ORT wo eine letzte Schlacht stattfinden wird.

    Im Gegensatz zu vielen anderen glaube ich nicht, dass Satan noch im Himmel ist. Meiner Ansicht nach ist er noch zur Zeit Jesus aus dem Himmel geworfen worden und wir befinden uns seit 2.000 Jahren in der großen Drangsal. Dafür spricht, dass all die Zeichen sich insgesamt  innerhalb dieser Epoche nach Jesu Himmelfahrt offenbart haben, bis hin zur weltweiten Mission. Auch was Offenbarung 12 sagt kann man durchaus darauf beziehen.

    Lesen wir diese Verse

    3 Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die das männliche Kind geboren hatte.
    14 Und es wurden der Frau die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliege, an ihre Stätte, wo sie ernährt wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit7, fern vom Angesicht der Schlange.
    15 Und die Schlange warf aus ihrem Mund Wasser wie einen Strom hinter der Frau her, um sie mit dem Strom fortzureißen.
    16 Und die Erde half der Frau, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Mund warf.

    und gehen wir davon aus, dass das "männliche Kind" Jesus Christus ist, dann kann man mit der Frau Israel als Volk sehen, da Jesus Jude war. Satan konnte Jesus nicht verhindern, wurde aus dem Himmel geworfen und machte sich daran Israel zu vernichten weil er wusste, es war immer noch Gottes Volk. Gott verhinderte dass indem er Israel über die ganze Erde verstreute, die Erde quasi das Volk aufnahm und so keine Möglichkeit mehr bestand, Israel als Volk zu vernichten. In den letzten 2.000 Jahren waren die Juden immer wieder das Angriffsziel, zuletzt durch Hitler und als Gott sein Volk wieder sammelte nutzte Satan die umliegenden Völker und führt seitdem Krieg.

    Das ist natürlich nur meine Ansicht aber ich finde das durchaus "zusammenpassend". Das wir in der Endzeit leben sieht man daran, dass Israel wieder eine Nation ist und sich eine weitere Prophezigung erfüllt hat.

    Ich glaube auch nicht, dass Harmagedon eine Schlacht Gottes gegen die menschen ist. Sondern eine Schlacht der Engel Jesu gegen die Dämonen um Israel ausgetragen an dem Ort den man Harmagedon nennt. Beginnen tut dies mit der Wiederkunft Jesu und wir als Christen sollten keine Angst haben weil paulus zumindest überzeugt war, dass wir bei der Wiederkunft in den Himmel entrücken werden und daher nicht in die Auseinandersetzung kommen werden. Wir sind Teil der ersten Auferstehung. Angst ist nicht angebracht. Wenn Jesus kommt werden wir ihn kommen sehen und ihm entgegen gehen.

    Das Israel und Jerusalem die Hauptfiguren sind sieht man auch soäter noch:

    7 Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden
    8 und wird hinausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, um sie zum Krieg zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand des Meeres.
    9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam aus dem Himmel herab und verschlang sie.

    Hier ist einmal von Nationen die Rede. Was klar zeigt, während der 1.000 jahre wird es weiterhin Nationen geben. Der Mittelpunkt wird aber Israel und Jerusalem die geliebte Stadt sein und um diese geliebte Stadt findet dann die zweite letzte Schlacht statt.

    Wenn man sich überlegen würde, Jesus wäre im Jahre 1017 wiedergekommen also vor 1.000 Jahren und hätte Satan eingesperrt und Israel wäre wieder das Volk Gottes hier auf Erde als Mittelpunkt. Menschen leben und sterben. Wer von uns würde sich nach 1.000 Jahren noch an das damalige Geschehen erinnnern? Das liegt lange zurück, es gibt keine Augenzeugen nichts. Daher wundert es mich nicht, dass nach 1.000 Jahren Frieden Satan in der Lage ist wieder so viele Menschen, ganze Nationen zu beeinflussen. Wenn in den 1.000 Jahren niemand gestorben wäre, alle vollkommen sind dann wäre ist sehr unlogisch dass menschen die so lange unter Jesu Herrschaft leben so schnell wieder abfallen um dem Bösen zu folgen.

    Nur meine Meinung.

    👍 👍
     

    1. Argentum@ManfredF

      Lieber ManfredF,

      dazu würde auch diese Bibelstelle passen:
      "1In diesem Buch enthüllt Jesus Christus, was Gott ihm für seine Diener anvertraut hat. Sie sollten wissen, was bald geschehen muss. Deshalb schickte er seinen Engel mit dem Auftrag zu seinem Diener Johannes, ihn das alles sehen zu lassen.
      2 Dieser Johannes berichtet nun alles genauso, wie es ihm gezeigt worden ist und wie er es als Wort Gottes von Jesus Christus empfangen hat.
      3 Glücklich ist, wer diese prophetischen Worte liest, und alle, die sie hören und danach handeln. Denn schon bald wird sich alles erfüllen.
      4 Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asia2: Gnade und Frieden wünsche ich euch von dem, der immer gegenwärtig ist, der schon immer war und der kommen wird, von den sieben Geistern vor seinem Thron
      5 und von Jesus Christus, dem vertrauenswürdigen Zeugen für diese Dinge, der als Erster von den Toten zu dauerndem Leben auferstand und Herr ist über die Herrscher der Erde."

      Offbg 1,3-5

      Zu beachten ist: Johannes erwähnt das VORHER und nicht als er sich " am Tag des Herrn befand"!

      Liebe Grüße
      Argentum
       

  7. Ulla

    "Liebe Noomi,

    gut, Themawechsel: Du fragst, wie man beweisen kann, dass man "Harmagedon" überleben kann...

    Für mich ist "Harmagedon" der große Tag der Entscheidung (Off. 16:14), der Zeitpunkt in der Zukunft, bei dem die beiden Lager CHRISTUS und seine Heere gegen SATAN und seine Heere (incl. der menschlichen Regierungen, die sich der nun anstehenden Herrschaft des Christus über die Erde nicht beugen wollen... ist ja nichts neues...die Chronologie der Offenbarung scheint noch nicht ganz klar zu sein...

    Lass mich bitte meinen Kommentar vom 29.11.16 wiedergeben, wie ich das persönlich (aber ist nur mein jetziger, aktueller Glaubensstand) sehe:

    "Aus der Offenbarung hat sich womöglich noch gar nichts erfüllt. Satan hat noch immer Zugang zum Himmel und reden Christen schlecht. In Bälde wird er aus dem Himmel geworfen, die große Trübsal, Drangsal, beginnt dann. Satan weiß, dass er nur eine KURZE Frist hat, denn die große Trübsal wird um der AUSERWÄHLTEN willen verkürzt werden.

    NACH der großen Drangsal kommt Jesus, unser Bruder, sichtbar wieder (für alle Menschen sichtbar, wie ein Blitz, der von Ost nach West geht und alle Augen werden ihn sehen...), um die Herrschaft über die Erde anzutreten. Denn die Erde ist für die Juden und für die Menschen, die sich bei Jesu Wiederkunft auf seine Seite stellen)...

    DANN erst wird sich Mat. 24:14 erfüllen: Denn diese gute Botschaft, dass es JETZT soweit ist, weil Christus sichtbar wiedergekommen ist, wie vorhergesagt, wird sich ebenso wie ein "Blitz, der von Ost nach West geht", auf der Erde ausbreiten...das wird DAS Thema sein dann!

    Die zweite Erfüllung von Jesu Worten, dass "diese Generation nicht vergehen wird, bis dies alles geschehen ist", kommt also erst mit Christi sichtbarer Wiederkunft.

    Dann siehts mit der biblischen Irrlehre der WTG schlecht aus, Jesu Herrschaft habe "unsichtbar 1914" begonnen!

    Leider haben sich viele Menschen von der WTG und ihren Irrlehren beeinflussen lassen und Eph. 4:14 erfüllte sich an ihnen, sie wurden wie "Unmündige gehalten, die wie von Welen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben wurden, durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum" (dh sie mussten sich den ständigen Lehrmeinungswechsel der WTG unterordnen und anpassen).

    NACH "Harmagedon" gibt es solche Manipulationen durch falsche Propheten, die im Namen Gottes geweissagt haben, nicht mehr...

    Wenn wir schon heute in die Liebe des Christus hineinwachsen und seine Kraft in unserer Seele und im Glaubensleben speichern, wird uns dieses "Harmagedon" nicht ängsten. Denn dann heben wir unsere Häupter empor, da unsere Rettung naht."

    Servusli an alle

    Ulla

     

     

    1. Tomaso

      Hallo Ulla,

      danke für deinen Kommentar.

      Meiner Meinung nach kann man sogar sehr sicher sein, dass sich von der Offenbarung noch nichts erfüllt hat. Warum? Weil die von Johannes beschriebenen Ereignisse in der Zukunft liegen, nämlich dann, wenn die Gemeinde entrückt wurde und die Trübsal beginnt. Beachten wir was Johannes selbst sagt:

      »Ich befand mich im Geist in des Herrn Tag und hörte hinter mir eine laute Stimme wie die einer Posaune sagen: Was du erblickst, schreibe in die Rolle und sende es den sieben herausgerufenen Gemeinden, nach Ephesus, nach Smyrna, nach Pergamus, nach Thyatira, nach Sardes, nach Philadelphia und nach Laodicea«  (Offb. 1:10,11)

      Die Leibesgemeinde (Christen) wird vorher entrückt werden und muss nicht durch die Drangsal, daher ist Harmagedon für sie eher sekundär von Belang.

      LG

      Tomaso

       

       

      1. pit an Tomaso

        Lieber Tomaso,

        unser Herr kommt erst nach der Drangsal. Erst da die Entrückung.

        Friede pit

        1. Tomaso

          Hallo Pit,

          da hast du Recht, dass er erst nach der Drangsal kommt. Allerdings ist die Entrückung ein Ereignis, welches zuvor stattfinden wird.
          Die Entrückung soll ja die Gemeinde vor dem Kommenden Zorn bewahren, und darauf warten wir als Christen. Wir warten nicht auf Harmagedon oder den Tag des Herrn, sondern auf den Herrn Jesus, der uns zu Ihm hin entrücken wird, bevor er auf die Erde zurückkommt.

          1.Thessalonicher 4:15-17  »Wir Lebenden, die wir bis zur Anwesenheit des Herrn übrigbleiben, werden die Entschlafenen keinesfalls überholen; denn der Herr Selbst wird mit dem Befehlsruf, mit der Stimme des Botenfürsten und mit der Posaune Gottes vom Himmel herabsteigen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Darauf werden wir Lebenden, die wir übrigbleiben, zugleich mit ihnen zusammen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft und werden so allezeit mit dem Herrn zusammen sein.«

          2. Thess.2:6-8:
          "1 Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm,
          2 dass ihr euch nicht schnell in eurem Sinn erschüttern, auch nicht erschrecken lasst, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als seien sie von uns, als ob der Tag des Herrn da wäre.
          3 Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit (=Antichrist) offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens;
          4 der sich widersetzt und sich überhebt über
          alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. "

          Erst dann hat der Antichrist freie Bahn, wenn das "Aufhaltende", nämlich der hl. Geist, mit dem die Gläubigen versiegelt sind, weggenommen wird:

          Verse 7,8

          7 Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist;
          8 und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft; "

          Erst wenn die Heiligen (Leibesgemeinde) eingesammelt und entrückt sind, und somit der Heilige Geist von der Erde weggenommen wird, beginnt der Tag des Herrn.

          Das ist zumindest mein aktuelles Verständnis.

          LG Tomaso

          1. pit an Tomaso

            Lieber Tomaso,

            wenn der Geist der Zurückhaltende wäre, würde das ja bedeuten, dass er ganz verschwinden müsste und da dann der ganze Rest eh für die Katz wäre, da kein Geist mehr da wäre,

            1. Woher sollen danach die Völker kommen? (Offb. 20, 8)

            2. Was machst du danach mit Israel? (Röm 11, 28 - 32)

            Oder versteh ich dich da einfach nur falsch?

            Friede pit

            1. Tomaso

              Lieber Pit,

              es geht nicht um vermeintlich logische Schlussfolgerungen, sondern um das was die Schrift sagt.

              zu 1.:

              Du springt plötzlich zu Offenbarung 20, in die Zeit nach den 1000 Jahren. Was hat das mit der Entrückung zu tun?

              Die Christen sind quasi eine Vorauswahl aus den Nationen UND Israel. Danach gehts um das Volk Israel und Gottes Gericht an ihm. Es wird aber auch einen treuen Überrest geben, der Gläubig ist. Israel wird dann den Nationen das Evangelium verkündigen, wie in Math. 24:14 voraussagt.

              Wo steht in der Bibel, dass alle Menschen die keine Christen sind vernichtet werden? Wir müssen uns von den Zeugen-Lehren einer globalen Vernichtung lösen.

              zu 2.:

              Der Kontext gibt die Antwort:

              Röm. 11:25-27:
              25 Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung
              ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird; 
              26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; 27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde."

              Nachdem die Gemeinde entrückt wurde, geht's wieder um Israel.

              LG Tomaso

          2. ManfredF

            Ich glaube dass da ein Irrtum vorliegt. Nirgends steht dass wir nicht in die Drangsal müssen dass wäre auch unmöglich. Wenn die Bibel sagt, Jesus kommt gleich NACH der Drangsal und wir beim Kommen entrückt werden, dann ERLEBEN wir natürlich die Drangsal.

            Und wer sich die Geschichte ansieht, der sieht doch dass wir bereits in der Drangsal leben. Seit Jahrhunderten gibt es Krieg, Hungersnöte, Erdbeben und Seuchen. Es wird die gute Botschaft verkündigt, Christen werden verfolgt und getötet. Aktuell sind 200 Millionen Christen von Verfolgung bedroht.

            Das ist bereits eine große Drangsal, groß vom Zeitraum und groß weil all das vor jesus nie dargewesen ist.

            Wir werden Harmagedon nicht auf der Erde erleben. Das ist ja auch nochmal ein schlimmes Ereigniss was nicht nur ein paar Tage dauern wird. Meiner Ansicht nach bezieht sich die Aussage, diese Generation wird das Ende erleben auf die Ereignisse nach Jesu Kommen, wer das Kommen erlebt wird auch das Ende Satans erleben. Wer weiss wie viele Jahre dieser Krieg toben wird.

  8. Sylvia Geiser

    Liebe Tirza

    Vielen Dank für das sehr verständliche Video von Prof. Dr. Walter Veith.

    Das Millennium und die ewige Heimat. Es hat mich sehr beeindruckt und ich werde mir noch andere Videos von ihm anhören.

    Sei ganz herzlich gegrüsst

    Sylvia

  9. noomi an Mowani und Alle

     
    Lieber Mowani und Alle
    Bin auch der Meinung, man sollte das entzündete Feuer löschen. Deshalb möchte ich mit einer Frage ein anderes Thema aufgreifen.
    Wie kann man beweisen, dass man Harmagedon überleben kann??
    Es steht doch geschrieben: „Die damalige Welt wurde mit Wasser überschwemmt die jetzige aber ist aufbewahrt durch das Feuer.“ Das Wasser war buchstäblich – also wird nach meine Meinung auch das Feuer buchstäblich sein.
    Was denkt ihr darüber??
    LG Noomi
     

    1. Anna

      Liebe Noomi, liebe Schwestern und Brüder,

      das finde ich gut, dass du mal ein anderes Thema hier anregst.

      Zunächst finde ich, dass Gottes Gedanken höher sind als unsere, also wir wissen einfach nicht alles.

      Das Wort "Harmagedon" kommt nur ein einziges Mal in Gottes Wort vor. Daher hüte ich mich davor zu viel hineinzuinterpretieren.

      Wenn ich an 1. Mose 8:21 denke, hier aus der Übersetzung Neues Leben:

       
      21 Dem Herrn gefiel das Opfer und er sprach zu sich: »Nie mehr will ich um der Menschen willen die Erde verfluchen und alles Lebendige vernichten, so wie ich es gerade getan habe, auch wenn die Gedanken und Taten der Menschen schon von Kindheit an böse sind.
      22 Solange die Erde besteht, wird es Saat und Ernte geben, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.«
      Hier denke ich wollte uns der Schöpfer Sicherheit geben. Daher - was auch immer der Text mit der Feuervernichtung bedeutet - ist dieser Ausspruch in 1. Mose für mich relevant.

      Warum gemäß der Sintflut fast alle Menschen und Tiere ertrinken mußten, ich verstehe diese Aktion nicht. Möglicherweise wird es uns dies Jesus, wenn er wieder kommt, erklären.

      Wenn Jesus uns sagt wir sollen wie die Kinder werden bedeutet dies für mich, dass ich mich wie ein Kind Gott nähern kann, kindlich vertrauend obwohl ich nicht alles weiß.

      Herzliche Grüße - endlich aus der Sonne - Anna

       

       

      1. Peter

        Liebe Anna, freue mich auch über das neue Thema. Hab mir auch schon viele Gedanken darüber gemacht und glaube, die Sintflut hat es nicht gegeben, weil Gott würde nie pauschal unschuldige Kinder und Tiere vorsätzlich töten. Das widerspricht zutiefst seinem liebevollen Wesen. Was es immer wieder mal gab, waren lokale Unwetterkatastrophen in verschiedenen Teilen der Welt. Die wurden eben damals als Strafe Gottes interpretiert. Jesus nahm darauf Bezug, weil die Menschen es damals so glaubten, das heißt aber nicht, dass er es selbst glaubte. Ich zitiere manchmal auch Lao Tse und Buddha, bin aber weder Taoist noch Buddhist.

        1. Regenbogen

          huhu,

          zum Anschauen:

          https://www.wahrheitenjetzt.de/jehovas-zeugen/news/#.WRsnMNykKUk

          LG und schönen Abend

           

           

          1. Regenbogen

            huhu BI und alle,

            das Kongressprogramm 2017 steht mit PDF und Videos in ENGLISCHER Sprache zur Verfügung.

            Interesse?

            Gruß

          2. Fox

            Guten Tag Regenbogen,

            vielen Dank für deine unermüdliche Suche nach diesen WTG-Kuriositäten. Ich hoffe sehr, dass das für dich nicht ein "Ersatzpredigtdienst" wird, sondern dass du Zeit findest, in der Schönheit der Natur und in ruhigen Stunden zuhause die tiefen, dankbaren Empfindungen zu unserem liebevollen himmlischen Vater und Jesus stärken kannst, die direkte persönliche Kommunikation pflegen und in dieser Zeit nichts gibt, was auch nur annähernd so wichtig ist.

          1. Peter

            Liebe Tirza, herzlichen Dank für Deinen umfangreichen link. Besonders für technisch Interessierte sehr zu empfehlen. Auf das moralische Dilemma wird hier aber nicht eingegangen. - Der Tod unschuldiger Wesen (darunter auch zahlreiche Kinder) direkt verursacht durch den Gott der Liebe? Da ich glaube, dass Gott allmächtig ist, hätte es für ihn wesentlich selektivere Möglichkeiten der Bestrafung der "Bösen" gegeben. Der Gott an den ich glaube ist die höchste Form der Liebe. Bei IHM gibt es keine moralischen Kollateralschäden.
            In brüderlicher Liebe in Chistus grüßt Dich herzlich Peter

            1. pit an Peter

              Lieber Peter,

              es kommt drauf an für welchen Zweck er Leute sucht.

              Vor der Flut waren ja die "Alten Helden", die Söhne der gefallenen Engel unterwegs. Und so einem wolltest du nicht wirklich begegnen.

              Wie es um den Rest der Menschheit stand ist nicht überliefert, bzw. verschönt dargestellt.

              Friede pit

            2. Heinz

              "Bei IHM gibt es keine moralischen Kollateralschäden."

              Wunderbar geschrieben!

              Das glaube ich auch nicht.

              SO EINER würde ja noch weit, weit, weit unter dem Menschen eingeordnet müssen!

              Aber vermutlich in der Tat neben der LK der ZJ.

              Man vergleiche mal das Urteil über Kaitän der Costa Concordia sowie sein Verhalten in der Katastrophe mit dem der LK.

              In USA gibt es ja auch Urteile die über mehrere hundert Jahre lauten. Ob die LK und obersten Funktionäre einen neuen Rekord brechen?

            3. Tirza

              Lieber Peter,

               

              vielleicht hilft dir der Austausch hier? Eigenartigerweise bin irgendwie verblüfft über dein Gottesbild und Gottesverständnis. Fast könnte ich annehmen du glaubst an einen anderen Gott, als an den Gott der Bibel? Wie dem auch sei - ich mache dir daraus überhaupt keinen Vorwurf; im Gegenteil, wenn du ein Suchender bist (höchtswahrwcheinlich kein ZJ und auch kein Ehemaliger) dann ist das halt so. Lass dir Zeit und prüfe alles - gibt ja heute so viele Möglichkeiten allem auf den Grund zu gehen und Fragen zu stellen, die immer wieder gestellt werden - von Menschen die noch suchen.
              Fragen, die immer wieder gestellt werden
              http://www.clv-server.de/pdf/255127.pdf
              Warum gibt es so viel Leid und Tod in unserer Welt? - Prof. Dr. Werner Gitt
               

              https://www.youtube.com/watch?v=5giuWEIJtYI

              Einen segensreichen Abend & liebe Grüße

              Tirza

               

              1. Heinz

                Liebe Tirza,

                in der Bibel werden viele "Götter" genannt.

                Warum es soviel Leid in der Welt gibt lässt sich sehr leicht beantworten!

                Weil es sowenig Menschen gibt die für sich und andere Versntwortung übernehmen.

                Statt dessen ergehen sie sich mit Vorliebe in Schuldzuweisungen ("wir beobachten die Welt") oder in wilden Spekulationen über Dinge von denen Jesus warnte und deutlich sagte: "Es ist NICHT EUERE SACHE...."

                Die Gegner von Jesus, die ANTI-Christen sind sehr viele.

                Lg.

            4. Fox

              Lieber Peter,

              schade dass ich mit meinem Kommentar an dich nicht verständlich machen konnte, dass die Kindstötungen aus der Zeit Noahs mit menschlichen Kindern nichts oder nicht viel zu tun hatten. Das hatte ich sehr gehofft, damit Zweifel an der "Rechtmäßigkeit" dieser Aktion nicht infrage gestellt werden, da meines Erachtens alles von unserem himmlischen Vater liebevoll ist. Wir mögen es manchmal nicht verstehen, das hat nichts mit ihm zu tun. Oder doch? Dann ist mein Glaube umsonst und ich sollte besser zur Lottoannahmestelle gehen als mich mit Bibel und co beschäftigen.

              1. Peter

                12Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich's stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. 13Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Kor. 13:12,13)

                Das gibt meine Gedanken und Gefühle sehr gut wieder. Eines habe ich erkannt, dass die Liebe das Wichtigste ist. 

                1. Fox

                  Ja Peter,

                  danke. Da sind wir doch auf einer gemeinsamen Linie.

        2. Fox

          Guten Tag Peter,

          bitte erkläre mir doch mal, was "unschuldige Kinder" sind.

          Klingt hart? Ist es auch und bitte glaub´ mir, ich würde eine Eva auch gern in den Allerwertesten treten dafür. Bitte lass uns mal Steven Spielberg spielen und abtauchen in eine Videoszene vor unserer inneren Kinoleinwand - PS: Kategorie Horrorfilm.

          Wir befinden uns in einer zukünftigen Zeit. Eine Kommission, die von der Staatengemeinschaft als Vorstand der Weltherrschaft gewählt wurde und der alle Menschen unabhängig persönlicher Eigenheiten Folge zu leisten haben nimmt sich den Beschwerden von Frauen an, die bisher ihrer Meinung nach unterdrückt oder eben noch nicht vollständig emanzipiert waren. Man möchte Kinder, aber keine Zeit des Austragens mehr, weil sie beschwerlich und einseitig auf Frauen ausgelegt ist. Der Kommission ist bekannt, dass es Firmen gibt, die mit Ersatzaustragungen experimentiert und darauf Patente angemeldet haben. Ihre nur für Regierungen gefertigten Werbungen zeigen eine sehr hohe Erfolgsquote und folglich stimmt die Weltkommission dem weiblichen Ansinnen zu. Kinder werden von nun an mit dem elterlichen Samen per in vitro Fertilisation gezeugt, die Säuglinge dann den Eltern übergeben. Die meisten Paare finden das einfach perfekt, es gibt keinerlei Schwangerschaftssorgen mehr und keinerlei Einschränkungen und man erhält trotzdem sein eigenes Baby. In einer der sehr wenigen Babyfabriken gibt es jemanden, der das mit größter Sorge beobachtet, denn längst nicht alle Embryonen werden normale Kinder, sie werden nach 2 medizinisch voneinander unabhängigen Untersuchungen "abgetrieben". Worüber kaum jemand nachdenken möchte: Nach der IVF benötigt der kleine Zellhaufen menschlicher Gene einen Uterus zum heranreifen als Säugling. Dieser besorgte Mitarbeiter spricht entgegen seines Arbeitsvertrags über das, was er dort erlebt, aber niemand will ihm richtig glauben. Ein Ehepaar nun wird von den Medizinern darauf hingewiesen, ihr Baby wachse nicht normal heran, es werde für immer behindert und auf fremde Hilfe angewiesen sein. Möglicherweise würden die irreparablen Hirnschädigungen zu erheblicher Gewaltbereitschaft führen und in der Konsequenz eine stete Gefahr für andere darstellen, die eine permanente Gefangenschaft des Kindes erforderlich mache. Eine Abtreibung wäre doch sinnvoller. Die Eltern setzen sich durch, nach den zugesagten staatlichen Statuten haben sie die Oberhoheit über das durch sie gezeugte Kind. Als sie das Kind im Bettchen sehen brechen sie zusammen, denn es ist vom Hals bis zu den Zehen das süßeste Kind - aber der Kopf ist der einer Kuh. - FILMENDE -

          Warum dieses krasse Beispiel? Wir wissen, dass Kinder Sünde ererben, die bekommt man nicht als Beigabe zum Wechsel von der Grund- in eine weiterführende Schule einfach mit. Wir wissen auch, dass die Frauen in der Lebenszeit Noahs von den materialisierten Engeln heimgesucht wurden und sich damit nicht nur Schuld maximierte, sondern schuldhaftes Verhalten wie Gewaltbereitschaft jederzeit vermittelt und damit von klein auf von den Kindern erlernt wurde. Diesen Kindern fehlte somit schon mit dem Trocken werden jegliche menschliche Empathie und das selbst für "normale" Sünder soziale Verständnis für das Leben eines anderen. Und wir reden hier nicht von einem Zeitraum von 20 bis 30 Jahren!

          Jeder halbwegs mit sozialer Intelligenz ausgestattete Erdbewohner zollt auch ohne besondere religiöse Ausbildung seinen Eltern Respekt und empfindet Mitgefühl, wenn ein Elternteil erkrankt oder in Sorge um Lebensbereiche wie Arbeit, etc. suchtabhängig wird. Nichts anderes beinhaltet der Begriff der Co-Abhängigkeit auch von Kindern bei alkoholkranken Eltern. Ein normales Kind bewegt sich in den Regeln dieses sozialen Empfangsraumes und nimmt nicht von sich aus einen anderen wahr, wie z. B. die Inhobhutnahme beim Jugendamt.

          Wir als (Ex)Zeugen Jehovas haben jedoch erlebt, dass wir als Kinder und vielleicht sogar als Eltern unseren Kindern beigebracht haben, jedem natürlichen Empfinden zu entsagen und Eltern zu ächten, ihnen mit der größtmöglichen Respektlosigkeit zu begegnen, wenn diese die MENSCHLICHE Organisation der Zeugen Jehovas verlassen haben! Und umgekehrt ganz genauso. (Und jetzt stell´ dir bitte diese Zustände mal 7 Mrd. Erdlingen vor!!!) Das Leben der eigenen Mutter, des eigenen Vaters ist kein Penny mehr wert! Das natürliche Gesetz Gottes wird gebrochen, vergewaltigt regelrecht - die Schöpfung erfährt eine Widernatürlichkeit ohne Ende durch diese Lehre! Sie reicht an Gottlosigkeit ganz locker an das Nephilimtum heran. Denn es gibt in der gesamten Heiligen Schrift mehrere Aufforderungen, Vater und Mutter zu ehren, das gilt bereits als Naturgesetz für das Leben überhaupt, es gibt jedoch keine einzige Ausnahme von dieser Regel zu lesen, was den Widerstand gegen JHWH so deutlich macht mit dieser Lehre. Diese Aufforderung gab es zur Zeit der Tage Noahs nicht, doch war den Engeln Gottes dieser Wunsch ihres Schöpfers sehr wohl bewusst und sie ignorierten ihn, sie setzten sich bewusst darüber hinweg und missachteten die Grundordnung des Lebens. Es war nicht einfach etwas menschliches und daher war (meines Erachtens) die Beseitigung erforderlich, da es widernatürlich war. Allerdings sorgte unser himmlischer Vater gleich dafür, dass sich dieser Präzedenzfall nicht wiederholen kann, indem er diesen Geistern Einhalt gebot (1. Petr. 3:19) Was seit dieser Zeit unkorrekt läuft, bewegt sich auf einer rein menschlichen Ebene und dafür existieren ganz andere Möglichkeiten des Umgangs zwischen JHWH und dem Menschen.

          Da unser himmlischer Vater in die Herzen schaut und das Gericht unseres Herrn Jesus somit auf jeden Fall gerecht sein wird können wir dankbar sein, dass uns entgegengebrachte Verachtung nicht das Gericht Jesu überdauern wird! Wir wissen aber auch, dass wir in bester Absicht und voll liebreichster Überzeugung diese Gottlosigkeit als Gottes Barmherzigkeit vermittelt haben an unsere Kinder, weil uns die Bedeutung des Ganzen gar nicht klar war, unser Denken war ja genauso abgeschafft wie es heute noch bei so vielen Mitgliedern dieser Organisation (auch anderer) der Fall ist. Und wir wissen auch, dass Kinder und auch Ehepartner unter dem Gesetz der Liebe des Christus sind, wenn wir als - nunmehr wirklich Gläubige - sie in unsere Gebete einschließen (1. Kor. 7:14) Die Frage, ob dies auch für erwachsene Kinder gilt können wir in diesem Fall getrost bejahen, denn "erwachsen" ist jemand doch erst mit der Fähigkeit, soziale Verantwortung für andere und sich selbst zu erkennen und wahrzunehmen. Und das entfällt bei Zeugen Jehovas! Sie existieren zwar, aber ohne jede Eigenverantwortung. Wir sollten daher weniger (ver)zweifeln wenn es um unsere Angehörigen geht, sondern vielmehr dem Herrn dankend jede Identifikation mit jenen ablehnen in Wort und Schrift, die Verachtung für ihre eigenen Verwandten fördern möchten.  Mit dieser Distanz bewahren wir den ursprünglichen Schöpfungsplan und wenden das Opfer unseres geliebten Heilands auch auf unsere Kinder an, so dass sie tatsächlich als unschuldig betrachtet werden können von diesem.

          Lieber Peter, liebe Mitleser: bitte entschuldigt, dass dieser Kommentar schon fast wieder Spielfilmlänge hat.

    2. Tirza

      Liebe Noomi,

      da ich eigentlich annahm, Ede würde sich zu meinem Link äußern, habe ich heute nochmal bei BI

      aktuell reingeschaut. Schön das wenigsten Pit das an Ede gerichtete Video hilfreich fand.

      Nun zu deiner Frage; ich denke, dieser Artikel bzw. mp3 - Vortrag könnte diese, deine Frage beantworten? Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es dir um Heilsgewissheit?
      Wer sagt, er bleibe in Ihm, der ist schuldig, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist - 1.Joh.2,6
      https://www.schaermin.org/index.php?option=com_content&view=article&id=918&catid=21

       

      Was man als zeitlichen Ablauf bei den Zeugen über "Harmagedon" "gelernt hat, denke ich kann man

      nicht wirklich als Wahrheit betrachten, wenn man die Bibel selber liest - und auch dann könnte es

      sein, dass man mit der Chronologie Schwierigkeiten hat.

      Ich hätte noch einen Link/ Video:
      Offenbarung, 20. Das Millennium und die ewige Heimat
      https://www.youtube.com/watch?v=9eBjJWM_xEc&index=19&list=PLjfLxyxVTljGUgTMTL1jFfK2lS-lXIdBd

      Nun muss man nicht alles glauben, wass Herr Veith zu diesem Thema sagt, aber mir hat es im wesentlichen, einen Überblick verschafft, wie der Ablauf sein könnte?

      Wenn du dem etwas abgewinnen kannst - schön- wenn icht auch kein Problem.

      Was ich allerdings nicht möchte, dass hier wieder eine Lawine losgetreten wird.

      Wer mag kann es prüfen, auch du und wer nicht, muss hier nichts verreißen - keiner weiß wie es

      wie wirklich sein wird- oder doch???

       

      Unser Herr Jesus Christus segne dich & liebste Grüße

      Tirza

       

       

      1. haraschmi

        Also ich werde mich von BI-Aktuell solange zurückziehen, bis diese Ede-Kommentare ein Ende finden, mir geht das Ede-Thema und die dauernden Kommentare von so vielen hier einfach auf den Nerv. Sorry aber ist meine Meinung!

        Viel Spaß bei den unendlichen Diskussionen!

        Gruß Haraschmi

         

        1. Markus

          Markus an Alle

          Herje merkt Ihr denn gar nicht was sich da abspielt bei Ede

          Es ist vollkommen egal ob er ein WTG Spitzel ist oder nicht ,ob erunruhe ins Forum reinbringen will oder nicht

          Es gibt in jedem Forum solche Leute die ,meinen sich mit irgendeiner Sache hervortun zu müssen,sogenannte Störenfriede und nichts anderes ist Ede

          Er versucht hier die Leute  für Dumm zu verkaufen,wenn es nicht anders mehr geht wirft er uns ein paar Bibelstellen vor ,die meistens nichtssagend sind und bleibt bei seiner verbohrten Einstellung

           

          Den Rest kann dann jeder selbst entscheiden was er macht,ob er sich drauf einlässt odfer nicht.

          Diese Endlosdikussionen bringen uns im Endeffekt überhaupt nicht weiter man verschwendet nur seine Zeit damit,dafür ist mir meine Zeit zu kostbar

           

          1. mia-sophie

            Ich würde sagen, Ede äußert hier völlig legitim seine Meinung und es gibt ein paar Leute, die sich tierisch drüber aufregen und regelrecht Mobbing gegen ihn betreiben. Da werden Verdächtigungen und Mutmaßungen ausgesprochen, dass es einem die Fußnägel hochrollt.

            Also wer bringt hier Unruhe ins Forum. . .?

            Im übrigen habe ich das starke Gefühl,  hier im Forum gibt es massiven Gruppenzwang.

            Ede äußert sich NIE herablassend oder unhöflich wie mancher andere. Aber ich bewundere, dass er trotz so viel Gegenwind seinen Standpunkt behält und in vielem hat er Recht, auch wenn die WTG manchmal dasselbe äußert, denn auch die WTG hat MANCHMAL Recht.

            Nur können das manche scheinbar nicht ertragen. Wie war gleich die Bibelstelle . . . "der Leser wende Unterscheidungsvermögen an"?

            Positives und Konstruktives zu lesen macht einfach mehr Spass. Also bitte einen Richtungs- und Themenwechsel!

            wünscht sich Mia-Sophie

             

             

        2. Tom an Haraschmi

          Ganz genau auch meine Meinung Haraschmi!

          Wenn Du Lust hast auf neue Inhalte, schreib mich gerne an: freierchrist@gmx.de

          Liebe Grüße Tom

          1. Heinz

            NEWS:

            http://www.abc.net.au/news/2017-05-16/justice-mcclellan-warns-churches-to-change-or-risk-illegitimacy/8529324

            1. Heinz

              Was mich ja ein bisschen erstaunt ist, dass -obwohl sich die ZJ ja so gern und oft mit anderen vergleichen und ihre Überlegenheit und Auserwählung beweisen wollen- noch gar NIEMAND von den ZJ und ihren Pro-Unterstützern und Verteidiger ausgerechnet hat wie sie denn im Vergleich zu den anderen Religionsgemeinschaften abschneiden beim Missbrauch in Australien?!!

              komisch....

              Zahlen sind in dem Video ja verlffentlicht?!

              komisch....

              Echt komisch....

    3. Für Dich

      Liebe Noomi, das mit dem Feuer kommt wie das Amen im Gebet, aber erst in 4,5 Milliarden Jahren, wenn die Sonne als Supernova zu verglühen beginnt. Da wird Dir jeder Wissenschaftler Recht geben.

    4. Fox

      Guten Abend noomi, guten Abend an alle,

      was ist "Harmagedon" für dich? Wir wurden gelehrt, dies sei der Tag des großen Krieges Jehovas. Kann nicht sein, weil der Vater das gesamte Gericht in die Hand seines Sohnes gelegt hat.

      Betrachten wir die Äußerungen bezüglich des Feuers wörtlich, dann ist diese Erde nach der Beurteilung des Menschen durch Jesus Geschichte und wir werden samt den Auferstehenden einen neuen Planeten besiedeln. Mir persönlich gefällt diese Idee mehr und mehr, insbesondere, da die Erde sowas von kaputt gewirtschaftet wird, atomare Strahlung noch einige tausend Jahre anhält, die Klimaveränderung weltweit zu Missernten und Wetterunbilden führt und dies ein bereits unumkehrbarer Vorgang ist. Die Immunsysteme unserer Kinder und Enkel sind deutlich spürbar überfordert, was in zunehmenden Autoimmunerkrankungen sichtbar wird. Global verfügbare Information führt zur Übersättigung seelischer Kräfte, aber auch zu Machtmissbrauch. Menschlich steuerbares Unheil paart sich mit dem, was der Mensch nicht überblicken kann, aber maximiert das Unheil. Ich bin also voll damit einverstanden, woanders wohnen zu dürfen.

      Aber was spricht dagegen, dieses Schilderungen von Feuer als Veranschaulichung zu sehen?

    5. agabus

      Hallo, mit Bezug auf die Bibelstelle die Ulla in Ihrer Antwort aufführt ist bereits alles gesagt. Harmagedon, der Vorgang bezieht sich auf eine Schlacht zwischen Heeren und Jesu Heer. Die Heere die gegen Jesus krieg führen werden in dieser Schlacht geschlagen. Nirgends in der Bibel steht, dass diese Begebenheit die Vernichtung aller Nicht -und Andersgläubiger bedeutet.
      👍👍

      1. Mögliche Erfüllungsvariante von Harmagedon. In dieser Schlacht fordert Jahwe die Feinde Israels heraus, Sach. 12 Elbf.Ü.:

        1
        Ausspruch des Wortes Jahwes über Israel.

        Es spricht Jahwe, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet, und des Menschen Geist in seinem Innern bildet:

        2
        Siehe, i c h mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.

        3
        Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein machen für alle Völker: alle, die ihn aufladen wollen, werden sich gewißlich daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich wider dasselbe versammeln.

        4
        An jenem Tage, spricht Jahwe, werde i c h alle Rosse mit Scheuwerden und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; und über das Haus Juda werde ich meine Augen offen halten, und alle Rosse der Völker mit Blindheit schlagen.

        In den letzten Tagen wurde in den Medien der Koranteil zitiert, der besagt dass ein Muslim sich keine Juden oder Christen zu Freunden machen solle, das ist aber längst bekannt und beobachtbar.

        Auch der Islam erwartet eine Endzeit, wo ihr "Mahdi" (ein Schatten-"Messias") eine wichtige Rolle innehat. Joel Richardson beschreibt in seinem Buch "Der islamische Antichrist", was diese Religionsanhänger erhoffen:

        DIE EROBERUNG ISRAELS

        In der islamischen Tradition wird der Mahdi so dargestellt, dass er sich der Armee der
        muslimischen Kämpfer und Träger der schwarzen Flaggen anschließt. Der Mahdi wird diese Armee
        nach Israel leiten und das Land für den Islam zurück erobern. Die Muslime werden die Juden
        abschlachten bis sehr wenige von ihnen übrig sind und Jerusalem als Ort der Weltherrschaft des
        Mahdi dienen wird:
        Rasulullah (Mohammed) sagte: „Armeen der Träger schwarzer Flaggen, werden aus Khurasan
        kommen. Keine Macht wird sie aufhalten, und letztendlich werden sie Eela erreichen (Baitul Maqdas
        in Jerusalem) wo sie ihre Flaggen hiessen werden.“
        21
        Es ist wichtig, dem obigen Hinweis auf „Baitul Maqdas“ Beachtung zu schenken. Auf Arabisch
        heißt es „Heiliges Haus“. Dies weist auf die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem
        hin. Auf besonders bösartige Art und Weise kommentieren die ägyptischen Autoren Muhammad
        ibn Izzat und Muhammad ' Arif die obige Tradition:
        Der Mahdi wird siegreich sein und diese Schweine und Hunde sowie die Götzen dieses Zeitalters
        ausrotten, sodass da einst wieder ein Kalifat auf der Grundlage des Propheten sein wird, so wie im
        Hadith geschrieben steht... Jerusalem wird der Ort des recht geleiteten Kalifats und das Zentrum
        islamischer Herrschaft, angeführt von Imam Al-Mahdi ...das die Führerschaft der Juden abschafft...
        und ein Ende der Herrschaft der Teufel setzt, die das Böse in den Menschen hinein spucken und
        Korruption auf Erden hervor bringen, dadurch die Menschen zu Sklaven falscher Götzen machen
        und die Welt anderen Gesetzen als der Shari'a des Herrn der Welten unterordnen...

        Sacharja 14, könnte diese Erfüllung voraussagen:

        1 Siehe, ein Tag kommt für Jahwe, da wird deine Beute verteilt werden in deiner Mitte. 2 Und ich werde alle Nationen nach Jerusalem zum Kriege versammeln; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. 3 Und Jahwe wird ausziehen und wider jene Nationen streiten, wie an dem Tage, da er streitet, an dem Tage der Schlacht. 4 Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberge stehen, der vor Jerusalem gegen Osten liegt...

        Zur Erinnerung, was uns die Offenbarung 16 zeigt:

        13 Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, wie Frösche; 14 denn es sind Geister von Dämonen, die Zeichen tun, welche zu den Königen des ganzen Erdkreises ausgehen, sie zu versammeln zu dem Kriege [jenes] großen Tages Gottes, des Allmächtigen. 15 (Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig, der da wacht und seine Kleider bewahrt, auf daß er nicht nackt wandle und man seine Schande sehe!) 16 Und er versammelte sie an den Ort, der auf hebräisch Armagedon heißt.

        M ö g l i c h e Erfüllung?

         
        👍👍

        1. Regenbogen

          Huhu,

          an alle und vor allem an diejenigen die neu hier sind und es evtl. noch nicht wissen.

          Auf der anderen BI Seite gibt es, in meinen Augen, einen super Artikel, Apokalyptische Reiter.

          Zu Finden unter PARTNERLINKS und dann Bruderinfo.

          Viel Spass

          1. Regenbogen

            Hallo,

            Programmhinweis:

            http://www1.wdr.de/fernsehen/koelner-treff/sendungen/koelner-treff-112.html
            Kölner Treff, Freitag 19.5. 22.00Uhr

            Konja Simon Rohde

            32 Jahre lang beherrschte die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas sein Leben. Konja Simon Rohde beugte sich den Erwartungen von Eltern und Gemeinde. Sein älterer Bruder zerbricht an dem Druck und verübt Selbstmord. Auch Konja Simon leidet immer stärker unter seelischen und körperlichen Beschwerden und gerät in Zweifel. Ende 2009 wagt er den Ausstieg aus der Sekte und verliert sämtliche soziale Bindungen. Lange Zeit wollte er vor allem, dass Ruhe in sein Leben einkehrt. Doch nun berichtet er im Kölner Treff über seine Erfahrungen.

            Grüsse

             

            1. Regenbogen

              Hallöchen,

              hier noch einmal ein Interview mit Konja Simon Rohde:

               

              https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/zeugen-jehovas-aussteiger-100.html

               

              Gruesse

  10. Janus

    Uii,

    mal wieder frag-den-Ede-Woche.

    Ich hol mir mal Popcorn und lese gelangweilt mit.

    Es grüßt

    Janus

    P.S.: Vielleicht nutzt der Link hier ja jemand: https://www.reddit.com/r/exzj/comments/6b1ync/h%C3%BCtet_die_herde_gottes

  11. noomi an Fox

     
    Liebe Fox
    Ja, du hast natürlich recht. Auch mich macht es traurig, wenn meine Liebsten noch nicht so weit sind wie ich, was Jesus betrifft. Oder wenn ich von Jesus spreche, sie sogleich mit einem Gegenargument kommen. Aber es hat ja auch bei mir lange gedauert! Habe in meiner Bibel ein Zettelchen entdeckt, das ich aus dem WT 15.7.1999 kopiert und eingeklebt habe. Folglich bewegte sich schon lange etwas in meinem Herzen. Habe die Türe wahrscheinlich nur einen kleinen Spalt und erst vor einiger Zeit ganz geöffnet.
    Zitat, es seht dort: Wenn es darum geht, einem anderen zu helfen, im Glauben gestärkt zu werden „(kann) kein Mensch …einen anderen Grund legen als den, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist“ Auf Christus als Grundlage aufzubauen bedeutet, so zu lehren, dass Personen, die die Bibel studieren, eine tiefe Liebe zu Jesus entwickeln, und zwar durch eine vollständige Erkenntnis über seine Rolle als Erlöser, Haupt der Versammlung, liebevoller Hohepriester und regierender König (Dan 7:13,14,  Matt 20:28,  Kol 1:18-20,  Hebr 4:14-16) Es bedeutet, Jesus für die Betreffenden so real zu machen, dass er sozusagen in ihrem Herzen wohnt. Wen wir so bauen, dass sich die Liebe zu Christus im Herzen der Studierenden entfaltet, wird es…. 
    SPRICHT DAS NICHT FÜR SICH??
    Mein Glück ist vielleicht, dass ich nicht so stark WTG indoktriniert bin, und in meinen jungen Mädchenjahre viele Brüder kennen lernen durfte, einschliesslich meinem Vater, die Jesus als ihren Herrn bezeichneten. Folglich hatten sie diese Liebe zu Christus in sich.
    LG Noomi
     

    1. Für Dich

      Liebe Noomi,

      es scheint tatsächlich so zu sein, dass jemand, der von klein auf mit Jesusfeindlichem WTG-Müll vergiftet wurde, es deutlich schwerer hat, klar die wunderbare Herrlichkeit Christi zu empfinden. Gott sei dank bin ich katholisch aufgewachsen, dadurch fällt es mir leichter, diesen oberflächlichen Organisationsglauben beiseite zu schieben.

  12. Ulla

    Liebe Noomi,

    AMEN. So sei es!

    Wir könnten mit Engelszungen reden oder schreiben, wenn der Vater nicht durch den Sohn zieht...

    schade....

     

    Servusli Ulla

    1. Matthäus

      Seit Tagen dominiert einer den Kommentarverlauf - soll das jetzt so weitergehen?

      Sollte nur eine bescheidene Frage sein?

      Was sagt die Bibel?

      Römer 16:
      17 Zum Schluss, meine lieben Brüder und Schwestern, muss ich euch noch vor Leuten warnen, die eure Gemeinde spalten und durcheinanderbringen. Sie verbreiten eine andere Lehre und widersprechen dem, was ihr gelernt habt. Mit solchen Leuten sollt ihr nichts zu tun haben.
      18. .. Es geht ihnen nur um die Erfüllung ihrer persönlichen Wünsche und Begierden. Mit schönen Worten und Schmeicheleien verführen sie ihre arglosen Zuhörer

      Nur mal als Anregung!

      Liebe Grüße Matthäus

      1. Peter

        Jesus sagt: "Ich und der Vater sind eins." Wenn ich zum lieben Gott bete, warum soll ich mit Jesus nicht sprechen können, wenn beide doch eins sind? Verstehe diese artifizielle Diskussion nicht, die manche WT-infiltrierte Personen hier vom Zaun brechen. Das versteht doch jedes Kind.

        1. Mowani

          Der Begriff wesensgleich (homoũsios), bzw. wesensähnlich (homoioúsios) hat schon 325 die Herren Athanasius und Arius erhitzt. Daraus ziehe ich zwei Schlüsse: 1. Wir sollten uns nicht wundern, dass dieses Thema bis heute Anlass zu heftigen Diskussionen führt.  2. Der Herr Jesus hat diese Frage absichtlich (scheinbar) mehrdeutig umschrieben, weil wir Menschen mit unseren begrenzten Denkmodellen das Verhältnis von Vater und Sohn nicht wirklich begreifen können. Ich kann damit gut leben solange daraus keine Dogmen gebastelt werden.

        2. Fox

          Guten Morgen Peter,

          unsere liebe Schwester Ulla formulierte es neulich lehrbuchmäßig (ist es auch weil biblisch), dass ein Hund nur einen Hund zeugen kann, ein Mensch nur einen Menschen und ein Gott nur einen Gott zeugen kann. Das ist Biologie für Vorschulkinder und physikalische Grundordnung, die auch nicht durch Genmanipulation infrage gestellt wird.

          1. M.N.

            Das Problem mit einer solch extrem simplizistisch/simplifizierenden Analogie ist nur, dass Gott kein "biologisches Wesen", und "anders" - eine Singularität - ist, da er außerhalb seiner Schöpfung steht und selbst kein Teil davon ist. "Einfach so" die in der physikalischen Schöpfung herrschenden Gesetzmäßigkeiten 1:1 auf die göttliche Ebene zu übertragen ist extrem dubios, um das mindeste zu sagen, und führt z. B. in der JW.Org naiv kindlich/einfältigen Gottesschau ("Hast du das wohlwollende Lächeln des zufriedenen Jeehoofaa?") zu diesem abstrus/unbiblischen Gottesbild eines misstrauischen, zumeist missgelaunten, grantigen Gottes, dem ständig durch Hochleistung "wohlgefallen" werden muss, damit man es sich bei ihm nicht dauerhaft verscherzt und "Gebete behindert" werden, ganz zu schweigen von permanent drohender "Vernichtung in Harmagedon".

            Das hat nichts mit Gnostizismus oder gar Esoterik zu tun - so sagt es die Bibel: "Gott ist nicht ein Mensch" (Num 23,19); "Gott ist größer als ein Mensch" (Hi 33,12); siehe auch Ps 40,5; Jes 55,8.9; Röm 11,33 et al.

            Gott - der Vatergott - ist der Ursprung und Quell ALLER Dinge; somit lässt sich die Existenz von jedem Molekül im Uni- (und auch Multi-) versum auf ihn zurückführen. D. h. Jede Katze, jeder Hund, jede Amöbe und jedes Photon wurde so wie jeder Seraph, jeder Cherub und jede Sonne letztendlich von Gott hervorgebracht - geschaffen, "gezeugt". Obgleich uns die Bibel selbst einige auf Gott bezogene Anthropomorphismen vorgibt (seine Augen, Ohren, Nase, Arme, Hände, seine Liebe zu seinem Volk wie die Liebe eines Mannes zu seiner Frau bzw. einer Mutter zu ihrem Kind etc.), so wäre ich mit "frei erfundenen" Mensch-Gott oder Schöpfung-Gott-Analogien sehr vorsichtig, da dieselben sehr schnell auf Abwege und zu recht peinlichen Gedankenbildern führen können, wie sie uns aus JW.Org-"Theologie" sattsam bekannt sind.

            Desgleichen lehne ich das Postulat "Gott KANN NUR dieses oder jenes tun, aber er KANN solches nicht" ab; die NWÜ-Wiedergabe von Tit 1,2 "Gott KANN NICHT lügen" berührt dies nicht, denn diese Wiedergabe ist falsch; es geht gemäß dem Grundtext nicht um ein NICHT KÖNNEN, sondern um ein NICHT SEIN bzw. NICHT TUN (ὁ ἀψευδὴς θεὸς ho apseudēs theòs, "der nichtlügende Gott"; das Adektiv apseudēs ist Negation von pseudēs (-> pseudo), was "falsch, trügerisch, lügend" bedeutet. Vergiss also das "kann" in diesem Vers.

            jegliche Einschränkungen unsererseits  - also "schöpfungs-seitig" - dessen, was Gott "kann", sind im besten Falle absurd und widersinnig. Es erinnert mich an Jes 10,15 "Rühmt sich die Axt gegen den, der damit haut? Oder brüstet sich die Säge gegen den, der sie zieht? Als schwänge ein Stock den, der ihn hochhebt, als ob ein Stab den hochhöbe, der kein Holz ist!" Anders ausgedrückt: Wedelt der Schwanz mit dem Hund? Alles nur eine Frage der Sichtweise? Ich glaube nicht.

            Gruß,
            M.N.

            1. Peter

              Lieber M.N, liebe Fox! Ich verstehe Euch beide und gebe euch beiden Recht. Fox wollte - so sehe ich das - lediglich den Unterschied zwischen "geschaffen" und "gezeugt" herausarbeiten. Also kein Grund zur Aufregung. Liebe und Friede sei mit Euch!

              1. M.N. @ Peter

                Lieber Peter,

                niemand regt sich auf - weder Fox noch meine Wenigkeit. Wir haben hier im Gegenteil einen sehr kultivierten Dialog.

                Friede auch Dir und allen Mitredakteuren,

                M.N.

                 

                1. Fox

                  Guten Abend Peter, guten Abend M. N.,

                  momentan hapert es leider mit dem "kultiviert" bei mir, ich stehe quasi unter emotionalem Notstrom. Das ist  jetzt keine Ausnahme, nichts Besonderes, aber es beeinträchtigt doch in den Kommentaren. Dort ist es für mich oberste Maxime, hinter unserem himmlischen Vater und Jesus zu stehen, deren Liebe aufzuzeigen, aber auch die Konsequenz des positiven Handelns zu fördern. Und dann gibt es auch Zeiten, wo ich mich besonders und intensiv mit dem eigenen Glauben beschäftige, mit dem Warum und warum geht nix bei mir wo ich mich doch mühe, in Wort und Tat zu lieben, soweit mir das in meiner Eingeschränktheit möglich ist. Es schafft mich wirklich, wenn ich mit Erklärungen scheitere, wissend, dass die Liebe zu unseren Höchsten nicht so wirksam werden kann wie es bei jemandem, der besser erklären kann der Fall ist.

                  Das mit dem "Kann" (oder Kann nicht, etc.)  bei Gott sehe ich vom Prinzip her genauso wie du, mein lieber M.N. Für mich bedeutet dieses "Kann" keine Einschränkung seiner Allmacht, sondern eine Verunmöglichung aufgrund seiner Persönlichkeit. Wenn die Schrift sagt "Gott kann nicht lügen", dann entfällt diese Lügenoption aufgrund seiner uneingeschränkten Liebe zur Wahrheit, zum Guten und zur Freiheit des Geistes. Und so ich zitierte, dass Gott nur einen Gott zeugen kann schränkt dies nicht seine Fähigkeiten ein. Erschaffen kann er alles, aber alles von ihm Gezeugte ist ebenfalls göttlich, es ist seine Natur.

                  Peter, mein Bruder, du hattest mit deiner lieben Vermittlung recht und es freut mich sehr, wie unser lieber M. N. dir geantwortet hat. Deine Bemühung um Frieden und Zusammenhalt ist für mich sehr deutlich und ich möchte die Gelegenheit nutzen, euch beiden ganz herzlich zu danken. Es gibt viele gute Gründe, BI zu lieben - ihr seid 2 ganz große davon. DANKE!!!

                   

            2. Tilo

              Lieber M.N.!

              Endlich einmal ein klärendes Wort! Es hat wirklich keinen Zweck über Dinge reden zu wollen, die sich unserer menschlichen Vorstellungswelt und Sprache entziehen. Aber der Mensch neigt zur Überheblichkeit und will alles "erklären". Dabei wird nur eine vielwissende Dummheit erzeugt. Da wird dann auf Wörter herumgeritten bis es peinlich wird. Die Scholastiker untersuchten allen Ernstes die Frage, wieviele Engel wohl auf einer Nadelspitze Platz hätten.

              "Wir sehen in verschwommenen Umrissen. Wir erkennen teilweise."

              Oder: "Von den Säumen seiner Wege hören wir nur ein undeutliches Flüstern. Aber wer kann sagen, dass er den Donner seiner Macht versteht?" (Hiob 26:14)

              Damit soll man sich bescheiden!

              Denn was bleibt? Glaube, Liebe und Hoffnung! Und das reicht für ein ganzes Menschenleben aus!

              Und noch etwas: "Sei nicht allzu gerecht, und gib dich nicht gar zu weise! Warum willst du dich selbst zugrunde richten?" (Pred. 7:16)

              Es geistert bei den Zeugen der Begriff "genaue Erenntnis" durch die Literatur. Damit meint man das "Aufnehmen von Erkenntnis". Das ist aber nur die Aufnahme des WT-Gedankenguts und nicht das ERKENNEN  GOTTES! Das vollzieht sich ganz anders! Wer das begriffen hat, meidet Wortzänkereien.

               

              1. peetha@ .....

                den folgenden Text hab ick jestern (16.05) bei Spiegel - online- Rubrik ´Wissenschaft´gelesen,... mitjedacht und für gut befunden
                Zitat :  ´Die lauten Ahnungslosen´
                "Die Menschen wissen viel weniger, als sie zu wissen glauben. Egal ob es um Fahrrad, Kaffeemaschine oder Toilettenspülung geht: Die meisten bilden sich ein, sie verstünden die Geräte, die sie alltäglich nutzen. Wer die vermeintlichen Durchblicker jedoch befragt, stößt oft auf bodenlose Ahnungslosigkeit. Die Kognitionsforscher Steven Sloman und Philip Fernbach haben diese "Wissens-Illusion" gründlich untersucht und ihr ein neues Buch gewidmet.
                Eigentlich, meint Sloman bei der Buchvorstellung im MIT Bookstore, sei Unwissen nicht schlimm. Denn statt auf eigene Expertise könnten die Menschen ja allerorten auf die anderer zurückgreifen. Für problematisch hält er jedoch, dass oftmals gerade jene Menschen besonders lautstark ihre Meinung vertreten, die am wenigsten von einem Thema verstehen. Das zeigte sich zum Beispiel, als er Probanden befragte, ob die USA militärisch in der Ukraine eingreifen sollten. Einige waren vehement dieser Meinung - und zwar genau jene, die am weitesten daneben lagen, als sie die Ukraine auf einer Weltkarte lokalisieren sollten."    .... ( mehr lesen lohnt)
                juuti ihr mir Lieben - macht watt draus - (siehe tilo´s biblischen Rat, verbunden mit Zitzat: ´.... meidet Wortzänkereien´).... bis die taage ... und jetzt noch Mathe  ... ?x1=1 - passt doch - schmunzelnd peetha

                1. "macht watt draus", meinte peetha, na gut 🙂
                  Dann sollten auch heikle Themen angesprochen werden, wie es in den letzten Tagen schon erfolgte. Sollen wir die Sintflut und ihre Begleiterscheinungen ausblenden, obwohl Jesus darauf Bezug nahm und Parallelen für sein Kommen anführte? Ist es denn Liebe, wenn wir uns wehrlos den Tyrannen ergeben? WAS sollte mit denen geschehen, Tod oder Hölle?

                  Die Bibel ist voll von "Auswahl", vergesst die bei Zeugens, die wählten auch aus, uns wählten sie hinaus. Bei Gott geht es anders, wir sollten künftig sogar Engel richten, wir urteilen und richten dann auch. Darf das sein, oder blenden wir das, natürlich voll der Liebe, solche Auswahlberichte einfach aus?

                  Nehmen wir nur die Nachfahren Abrahams: ab Isaak sind es die Erwählten, ab Ismael nahmen sich später die Moslems diesen als ihren echten Urvater. Der Streit wer ist nun der Bevorzugte ist, geht vor unseren Augen vonstatten. Paulus nennt den Grund, sind es ethische Vorzüge, oder doch die Verwandtschaft? Römer 11:

                  28 Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte, um der Väter willen.

                  Da sind es die "Väter", die den Vorzug für die bringen, die mit diesen verwandt sind.
                  Auch im NT gibt es die Auswahl, die stört uns wenig, aber die Nichterwählten, die verursachen Magenschmerzen. Ich kopiere aus dem Bibellexikon, Auszüge mit Bibelstellen, bei eventuellen Widerlegungen, bitte die, vielleicht falsch verstandenen Stellen, anführen!

                  1. In Bezug auf den Herrn Jesus: „Siehe, mein Knecht, den ich stütze, mein Auserwählter (hebr. bachir, an dem meine Seele Wohlgefallen hat" (Jes 42,1; 1. Pet 2,6). Er war zuvor erkannt, um ein Sühnmittel zu sein durch den Glauben an sein Blut (Rö 3,25; 1. Pet 1,20).
                  2. In Verbindung mit Kores, der von Gott „mein Hirte" genannt wurde und seinen Wohlgefallen ausführen sollte. Er würde von Jerusalem sagen: „Es werde aufgebaut! und vom Tempel: Er werde gegründet!" (Jes 44,28; 45,1-4). Es war Kores, der die Gefangenen freiließ, damit sie nach Jerusalem gingen und den Tempel wieder aufbauten (Esra 1,2.3).
                  3. Als Jakob und Esau geboren wurden, wurde Jakob für den Segen auserwählt - und seine Nachkommen als einzige Nation, die von Gott für seine besondere Gunst ausersehen wurde (Rö 9,11-13; Amos 3,2).
                  4. Wenn Gott Israel wiederherstellen wird, um es zu segnen, wird es ein Überrest sein, den er sich erwählen wird und deshalb auch seinen „Auserwählten" nennt (Jes 45,9.15.22; Mt 24,22.24.31; Rö 11,28).
                  5. Auserwählte Engel (1. Tim 5,21).
                  6. Auserwählung von Personen zu ewigem Leben (Rö 8,29.30.33; 11,5.7; Kol 3,12; 1. Thes 1,4; 2. Tim 2,10; Tit 1,1; 1. Pet 1,2; 5,13; 2. Pet 1,10; 2. Joh 1.13).
                  Der Grund, warum Christen eine Schwierigkeit darin sehen, dass es eine Auserwählung zum ewigen Leben gibt, ist der, dass sie nicht das Ausmaß des Falles des Menschen und seines absolut verlorenen Zustandes sehen. Wäre es nicht auf Grund von Auserwählung und der überwältigenden Gnade, die dieser nachfolgt, so würde keiner errettet werden. Christus starb für alle und das Evangelium wird allen verkündigt (Rö 3,22; Heb 2,9), aber ohne die Auserwählung und Gnade Gottes würde niemand darauf reagieren (Lk 14,18). Gott muss alle Herrlichkeit zukommen.
                  Ein weiterer Irrtum, der eine Schwierigkeit bezüglich der Auserwählung hervorgerufen hat, ist der von manchen aufrechterhaltene Gedanke, dass, wenn einige zum ewigen Leben zuvor bestimmt sind, andere ebenso von Gott zum Verderben zuvor bestimmt sind, was „Reprobation" genannt wird. Dies wird aber in der Schrift nicht gelehrt - Gott möchte, dass alle Menschen errettet werden (1. Tim 2,4), und seine Auserwählung zum Leben garantiert, dass einige Errettung erfahren werden. Die Aussage, dass Esau von Gott gehasst wurde, geschah nicht vor der Geburt Esaus, sondern erst viel später nach seinem Tod (Mal 1,3). Einige urteilen sogar, dass sich dies nicht auf Esau persönlich, sondern auf seine Nachkommen bezieht, nachdem ihre Taten völlig offenbart worden waren (vgl. Obad 10, Hes 35). Zitatende

                  Nun gibt es sicher genug zu "beissen" 😉

              2. M.N.

                Stimmt genau, lieber Tilo, und auch Dir sei Dank, liebe(r) Fox, und so vielen anderen. Es ist hier genau so wie die berühmte "Eisen wird durch Eisen geschärft"-Stelle sagt. Es geschieht ein ständiges Geben und Nehmen; im freien Fluß der Gedanken geschieht unweigerlich ein ständiges sich-Hinterfragen, und man lernt ständig dazu - so geht es mir jedenfalls, selbst wenn solche Spaßvögel wie Eddie, TdW & Co. hier mitmischen; für mich ist das nicht "schlimm", sondern bietet vielmehr eine Gelegenheit, weiter zu "üben" und die eigene Sicht weiter zu klären und zu schärfen und sich bewußt zu werden, welch einen B...s... man doch jahrelang für richtig gehalten hatte, wobei uns allen klar sein sollte: Was am Ende zählt, ist nicht das "akademisch genaue Kopfwissen" à la Schriftgelehrte, die den Tanach rückwärts aufsagen konnten, sondern das richtige TUN.

                In der Tat hat mich schon immer "unser" (ZJ) Anspruch, über "GENAUE Erkenntnis" und "DIE (einzige) WAHRHEIT" zu verfügen, sozusagen die Weisheit des gesamten Universums güterzugweise gefressen zu haben, mehr als unangenehm berührt. Zuviel Anmaßung, zuviel Vermessenheit, zuviel Nabelschau. Aber mit fortschreitendem ECHTEM Wissen und Lebenserfahrung setzen größere Weisheit, Bescheidenheit und VORSICHT ein und das Wissen, dass, je mehr man lernt, desto mehr man erkennt, wie wenig man weiß. "Oida ouk eidos - Ich weiß, daß ich nicht weiß" sagte schon der alte Sokrates, und der war nun nicht gerade mental und charakterlich nulldosiert.

                Wir tun hier in BI etwas, von dem alle JW.Org-gleichgeschalteten Borgs nur träumen können: Einem wirklich FREIEN Gedankenaustausch frönen, einschließlich dem Verlautbaren von eigenen Ideen ("oooh wie böse - EIGENES DENKEN, Pfui!") und Zweifeln ("oooh wie 'geistig schwach' und 'nicht vorbildlich', oder sogar ABTRÜNNIG! Pfui wie eklig ..."), und dann auch noch unterschiedliche Ansichten zum gleichen Thema zu respektieren und als mögliche Wahrheit gelten zu lassen. Man stelle sich das mal in einer JW.Org-gestreamlinten "Versammlung" mit JW.Org-vorgekauter "Geistiger Speise" vor - da müsste der Notarzt die "Ältesten" stapelweise in die Notaufnahme einliefern. Wem dieses "Freidenkerklima" nicht gefällt, der sollte schleunigst von BI nach JW.Org und tv.jw.org wechseln und die nächstgelegenen JZ um ein "Heimbibelstudium" bitten, da wird er/sie sich zu Hause fühlen. Aber ich denke, solche Kaliber wie Fox, Matthäus, Tilo, peetha, u.v.a fühlen sich hier ganz wohl - so scheint mir zumindest, so hoffe ich. Wer von uns hat die "besseren" Erklärungen? Wahrscheinlich gilt hier wie anderswo: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Ich für meinen Teil jedenfalls entdecke wieder und wieder - hier, anderso - "aufregend Neues" für mich, welches ich in das mir zur Verfügung stehende Gesamtbild mit einfließen lasse, ohne zu wissen, wo  & wann dies enden wird und wie das "Große Gesamtbild" am Ende aussehen wird. Vielleicht wird es am Ende für jeden von uns anders aussehen im Lichte der Tatsache, dass ein jeder von uns ein - sein - eigenes "Universum" ist; wer kann das schon sagen?  Solange der Vatergott unser aller Zentrum, und Jesus Christus der Weg zu ihm sind, sollte uns eigentlich nichts beunruhigen.

                Niemand hat die große Weisheit für sich allein gepachtet; dieser Tatsache kann keiner entkommen. Aber wir können und sollten danach streben, der absoluten Wahrheit immer näher zu kommen, egal mit welcher Geschwindigkeit. Manchmal ist das ein Ringen, siehe Luk 13,24, oft sogar schmerzlich. Aber so ist Metamorphose eben nun mal. Manchmal tut's weh, dann wird es aber auch wieder besser, wenn die Sicht sich klärt. Durch Nacht zum Licht ... das wünsche ich Euch allen!

                Gruß,
                M.N.
                👍 👍👏

            3. Winfried

              Winfried an M.N.

              Lieber M.N., Du hast einen Begriff verwendet, mit dem ich nichts anfangen kann. Steht der irgendwo in der Bibel: "der Vatergott". Gibt es denn auch einen "Muttergott", einen "Sohngott" oder gar einen "Heiligen-Geist-Gott"? Ich glaube, Du hast selbst die entscheidende Falle im Hinblick auf unser Verständnis von "Gott" erwähnt: die "Anthropomorphismen".
              Jehovas Zeugen sind diesen in ihrer archaisch naiven aber doch so grausamen praktisch islamischen Gottesschau völlig verfallen. Ich wage Blasphemie: Wenn unser Gott so ist, kann ich auf ihn verzichten!
              Du sprichst von Schöpfung. Wer ist denn unser Schöpfer? Ich denke, ich brauche in diesem Forum keine Bibel-Texte mehr anzuführen, um zu belegen, dass unser Herr Jesus Christus unser Schöpfer ist.
              Viele liebe Grüße, Winfried

              1. M.N. @ Winfried

                Hallo Winfried,

                Deine "Kritik" ist angekommen; ich hätte auch "Gott, der Vater" schreiben können, was ja sicherlich nicht verkehrt ist, denn dass Gott in der Schrift als "Vater" (אב av, im Sinne von Schöpfer, Lebengeber) bezeichnet wird - allem voran von Jesus Christus selbst -, steht ja außer Frage. Mir scheint es im Lichte des auch auf diesem Forum schwelenden "Jesus = Gott/die Göttlichkeit Jesu Christi"- Dauerbrenners nützlich, zu verdeutlichen, von welcher "göttlichen Person" gerade die Rede ist, ganz gleich, wie jemand zur "Gott - Jesus - Gott oder göttlich - Wesens-, doch nicht Seinsgleich" steht. Betreffs dieses nie enden wollenden Themas und unlösbaren gordischen Knotens hat es sich als praktisch erwiesen, sich mit "Gläubigen" jeglicher Couleur auf eine gemeinsame Grundlage zu einigen, welcher ist: Zwischen Gott (dem Vater), Jesus Christus, dem Sohn Gottes sowie Gottes Heiligem Geist besteht eine totale Einheit und Übereinstimmung. Ich zitiere aus dem Glossar, Eintrag "Jesus Christus", Unterpunkt "Zur Dreieinigkeit/Fazit":

                "Es scheint also, dass, was das Verständnis der "Natur" des Gottessohnes und dessen Verhältnis zum Vatergott (und auch zum "Heiligen Geist") im Lichte der verschiedenen Deutungen und Lehren anbelangt, der kleinste gemeinsame Nenner der ist, dass zwischen Vatergott und Gottessohn eine absolute, totale und unverbrüchliche Einheit besteht, eine völlige Einigkeit, ein singuläres Einssein, das ein solches Ausmaß oder eine Tiefe hat, dass – von menschlicher Perspektive aus betrachtet – die Grenze zwischen Vater und Sohn geradezu verwischt oder virtuell aufgehoben wird, da es im menschlichen Bereich etwas Derartiges nicht gibt. Möglicherweise ist es das, worauf Jesus mit seiner Aussage aus Mat 11,27 anspielte: "Niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn". Im Lichte dieser von Jesus Christus für unvollkommene Menschen klar angezeigten Erkenntnisgrenze, was seine genaue "Natur" sowie die des Vatergottes anbelangt, sind (hier wie auch anderswo) Demut und Zurückhaltung geboten, was das Behaupten eines "genauen Wissens" um diese Dinge, sowie ein dogmatisches Festklopfen derselben in Form von "einzig wahren", verbindlichen Glaubenslehren anbelangt."

                Sich an der auf Gott (JHWH, Elohim) gerichteten Verwendung des Begriffes "Vater" zu stoßen mit der Begründung, dies sei ein "patriarchalisches Relikt" erscheint mir inkonsequent, denn dann sollte man auch von der Verwendung von "Sohn" für Jesus Christus abrücken und lieber das geschlechtsneutrale "Kind" verwenden, womit wir beim Thema "Gerechte Sprache" angelangt sind. Wollen wir das? Auch die "geschlechtslosen" Engel werden in Hiob 38,7 als "benē älohīm - Söhne Gottes" bezeichnet, nicht als "Söhne und Töchter" oder "Kinder Gottes", was sich mit Heb 1,5 deckt: "Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: "Mein SOHN (nicht Tocher noch Kind) bist du, ich habe dich heute gezeugt"?, und wiederum: "Ich werde ihm Vater und er wird mir SOHN (nicht Tocher noch Kind) sein"? Wenn jemand daran Anstoss nimmt, dann sollte er/sie es mit dem Autor des Buches Hiob und des Heb-Briefes aufnehmen, nicht mit denen, die dem biblischen Sprachgebrauch folgen.

                Um aber künftig keinen Anlass zum Straucheln zu geben, was meine Wortwahl betrifft, werde ich vom Gebrauch der Vokabel "Vatergott" absehen und "Gott, der Vater" verwenden, wo es nötig scheint, wobei "Vater" als "der Vater Jesu Christi" zu verstehen ist, womit ich strikt biblischem Sprachgebrauch folge: "Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus", 1Pet 1,3. Ich ziehe "Gott, der Vater" gegenüber "Gott, der Schöpfer" vor, denn wir wir aus Deinen Anmerkungen ersehen können, gibt es da da ja auch bereits wieder "Überschneidungen" (JHWH Elohim ist Erschaffer - Jesus Christus ist Schöpfer ... die nie endenwollende Debatte).

                Gruß,
                M.N.

                1. Winfried

                  Winfried an M.N.,

                  Lieber M.N., seitdem ich gemerkt habe, dass Jehovas Zeugen, unter deren Diktat ich 48 Jahre stand, mit ihrer Behauptung, mit der Bibel übereinzustimmen, eine große Lüge verbreiten, prüfe ich jede Aussage ganz genau....so gut ich halt kann.
                  Jetzt war ich doch einmal neugierig, wie es jetzt wirklich in der Bibel steht.
                  Ich habe angefangen den Ausdruck "Gott Vater" (Theo Patri, ohne Artikel) in der Bibel zu suchen. Bei der Zahl 14 habe ich aufgehört zu zählen.
                  Dann habe ich gesucht nach "Gott Sohn": Fehlanzeige!
                  Bei "Sohn des Gottes" (Huiou tou Theou, mit Artikel) habe ich wegen der Fülle gar nicht angefangen zu zählen.
                  Nur......und da stelle ich die Frage an Dich und alle:
                  Die Logik der Vokabel "Sohn" legt doch nahe, dass der "Sohn des Gottes" Gott ist oder?
                  (Der Sohn des Menschen ist doch auch Mensch.)
                  Wenn diese Schlussfolgerung stimmt, wie lese ich dann Gal 4:6,7?
                  6 Weil ihr nun also seine Söhne und Töchter seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, den Geist, der ´in uns betet und` »Abba, Vater!« ruft.  7 Daran zeigt sich, dass du kein Sklave mehr bist, sondern ein Sohn. Wenn du aber ein Sohn bist, bist du auch ein Erbe; Gott selbst hat dich dazu bestimmt.

                  Wenn wir also "Söhne" und "Töchter" (!!) sein dürfen....wenn wir es sein dürfen.....dann sind wir doch auch Gott......nämlich Söhne und Töchter des Gottes......also Gott....oder?
                  Dann noch eine Bemerkung von mir zu der von Dir zitierten "nie enden wollenden Debatte" über die "Natur" Gottes und Jesu Christi:

                  Diese "Debatte" hat doch Gott selbst angestoßen, indem er uns die Bibel so übermittelt hat, wie er sie übermittelt hat.
                  Meine Schlussfolgerung: Gott wollte, dass diese "Debatte" nie endet, also lasst uns weiter darüber debattieren, weil Gott es so will!

                  Und da mache ich gleich weiter:
                  Du setzt "elohim" mit "Jehova" gleich und "Jehova" mit dem "Vater".
                  Ich brauche nicht zu erwähnen, dass dies NICHT "in Stein gemeißelt" ist!
                  Hier gibt es ja 1001 Variante des Verständnisses.
                  Für mich ist der Sohn auch "elohim". Der Vater ist "elohim". Damit ist "Jehova" auch der Vater. Er ist für mich aber auch der Sohn. Daraus folgere ich, dass die Gleichung "Jehova=der Vater" NICHT STIMMT, sondern "Jehova ist AUCH der Vater".
                  Seitdem uns allerdings unser Herr Jesus Christus Aufschluss über den Vater gegeben hat und sein Verhältnis zum Sohn, kennen wir Gott DIFFERENZIERTER: Der Vater und der Sohn, also ist "Jehova" ein Name aus einer Zeit, als Gott noch nicht differenzierter erkannt wurde. Es ist ein Name des vergangenen "aionos"....Zeitalters...., das geendet hatte, als Jerusalem zerstört wurde. Jehovas Zeugen warten heute allerdings immer noch auf das Ende des "aionos", so wie die Juden noch auf das Kommen des Messias warten. Da Jehovas Zeugen eine archaische Religion sind, verwenden sie auch einen archaischen Namen: Jehova. Ich jedenfalls verwende ihn nicht mehr!

                  Viele liebe Grüße an Dich und alle anderen Geschwister im Herrn, Winfried

                2. M.N. @ Winfried

                  Wow, lieber Winfried, Du machst gleich 10 Fässer auf einmal auf; ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

                  Natürlich tauchen in der Bibel der Begriff "Gott Vater" sowie "Gottes Sohn" gehäuft auf; das war ja genau meine Rede. Und richtig - nirgends taucht "Gott Sohn" bzw. "Gott der Sohn" auf, genauso wenig wie "Gott der Heilige Geist", "Trinitas", "Trias", "dreieiniger Gott" etc., zum großen Leidwesen der Athanasianer.

                  Allerdings kann ich Deiner Logik "Die Logik der Vokabel "Sohn" legt doch nahe, dass der "Sohn des Gottes" Gott ist" nur insofern folgen, als dass sich dies auf die "Göttlichkeit" ("Klassenzugehörigkeit", Wesenheit bzw. Natur) Jesu Christi bezieht, nicht aber darauf, dass "Jesus = JHWH", also "DER (alleininge, alleinwahre) GOTT", der der "Vater Jesu Christi" ist, denn sonst wäre Jesus sein eigener Vater.

                  Ich erlaube mir, wieder aus dem Glossar, Eintrag "Jesus Christus" zu zitieren:

                  Betreffs des Verhältnisses zwischen dem Vatergott und dem Sohn Gottes existiert i. V. mit dem Dreieinigkeitskonzept (Trinitätslehre; Modalismus) ein nunmehr fast zwei Jahrtausende währender Dissens. Dies schließt die (von der WTG geförderte) heftige Diskussion um die Bedeutung und Übersetzung von "καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος kaì theòs ēn ho lógos" aus Joh 1,1 mit ein ("lógos" = der Vatergott selbst, oder ein Gott/göttlich?). Es steht außer Frage, dass zwischen Vatergott und dem Sohn eine unverbrüchliche Einheit und Einigkeit besteht, siehe Joh 10,30.38; 14,9; 17,11.21; ein "Einssein", welches menschliches Begreifen und menschliche Begriffe transzendiert, wie es in Joh 1,1 durch das ewig/zeitlose Auf-Den-Vater-Hin-Bewegt-Sein des Logos zum Ausdruck gebracht wird (Präposition "πρός pròs"). Bedeutet dies aber, dass "Vater" und "Sohn" Begriffe für verschiedene "Aspekte" ein und derselben göttlichen "Person" oder "Wesenheit" sind? Stehen sie für verschiedene "Naturen/Substanzen/Essenzen/Wesenheiten", die im Menschen Jesus von Nazareth vereint auftraten? Oder bedeutet es, dass der Vatergott und der Logos als zwei "Entitäten" beide der gleichen "Klasse" einer "göttlichen Natur" angehören und damit "wesensgleich" – wenngleich nicht "seinsgleich" – sind? Wie steht es mit den Begriffen "μονογενής monogenēs" (z. B. Joh 1,14.18; einziggezeugt, oder einzigartig?) sowie "πρωτότοκος prōtótokos" (Kol 1,15; erstgeboren, oder präexistent?)? Hatte der Logos-Sohn einen zeitlichen Anfang oder nicht, wurde er vom Vatergott "gezeugt" (erschaffen) oder nicht? Kann man i. V. mit Gott und dem Logos überhaupt von "Zeit" und "Anfang" reden, wenn Zeit als eine physische – und damit erschaffene – Komponente der Schöpfung betrachtet wird? Falls nicht, muss dann die "Zeugung" des Logos als zeitlos und damit "fort- oder immerwährend" angesehen werden? Inwieweit hat der Vatergott den Logos lediglich als neuen Aspekt seiner selbst, oder als separate Entität aus sich selbst hervorgebracht (es musste "aus sich selbst" sein, denn "von Nichts kommt nichts")?

                  Die "simple" Betrachtungsweise, die sich eng an die in der Bibel enthaltenen Informationen hält, besagt:

                  * Ein Vater ist nicht sein eigener Sohn; ein Sohn ist nicht sein eigener Vater.
                  * Der Vater ist seinem Sohn übergeordnet; ein Sohn ist seinem Vater untergeordnet.
                  * Der Vater ist älter als sein Sohn; der Sohn – als von seinem Vater gezeugt – kam nach seinem Vater ins Dasein.
                  * Etwas "Gezeugtes" und "Geborenes" muss von jemandem gezeugt und "geboren" (hervorgebracht) werden und hat somit einen Anfang.
                  * Wiewohl der Vater nicht sein Sohn ist (und umgekehrt), ist durch Vererbung "etwas" vom Wesen des Vaters im Sohn vorhanden; der Sohn trägt Gene (DNA) des Vaters in sich.

                  Die "komplizierte" (trinitarisch/modalistische) Perspektive bedient sich philosophischer Begriffe wie z. B. "Ousia", also "(göttliche) Natur/Substanz/Essenz/Wesenheit ", "(Ding-) Klasse" usw., um eine "Wesensgleichheit" bei gleichzeitiger "Seinsverschiedenheit" von Vatergott und Gottessohn darzulegen. Hier werden die Begriffe "Vater" und "Sohn" (Kind) als "Symbole/allegorisch" aufgefasst, die "geistige Verhältnisse" oder "Beziehungen" zum Ausdruck bringen. Hier stellt sich allerdings die Frage: Waren die Apostel und die ersten Christen Philosophen? Inwieweit waren die jüdischen, "ungelehrten" und aramäisch sprechenden Fischer von Nazareth philosophisch geschulte Personen, die sich der Terminologie griechischer Geisteswissenschaft bedienen mussten, um ein Konzept zum Ausdruck zu bringen, für welches "gegenständliche" Begriffe verständlicher Alltagssprache nicht ausreichen?

                  (Zitatende)

                  Hier ist mein Verständnis betreffs Gal 4,6.7: Christen - die Enklesia, die Glieder des Leibes Christi - sind laut Heb 2,11 "Brüder" - "Geschwister" - Jesu Christi; durch die "Neue Geburt" aka "Wiedergeburt" werden sie zu solchen. Röm 8,15 verwendet hier das Gedankenbild der "Adoption" (hyiothesías, in der Vulgata mit "adoptionis filiorum" übersetzt). "Adoption" ist notwendig, da sie - im Gegensatz zum Logos/Christus - keine "natürlichen", aus Gott "gezeugten" (monogenēs/prōtótokos) Kinder Gottes sind.

                  Nun aber, als "Geschwister" Christi, der ein "Sohn Gottes" ist, werden sie somit ebenfalls zu "Söhnen" oder "Kindern" Gottes; der Vater meines Bruders/meiner Schwester ist ja auch mein Vater. Dass ihnen dadurch auch "göttliche Natur" ähnlich der, die Jesus Christus hat, zuteil wird, liegt auf der Hand; Rom 6,5 ("Taufe in den Tod") sagt ja "Wenn wir verwachsen sind mit der GLEICHHEIT seines Todes, so werden wir es auch mit der [GLEICHHEIT] seiner Auferstehung sein." Siehe auch 2Kor 3,18: "Wir alle schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn (Christus, siehe V 14 und 16) an und werden so verwandelt IN DASSELBE BILD VON HERRLICHKEIT ZU HERRLICHKEIT, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht."

                  Also: "Göttliche Natur" für die Geschwister Christi - ja, aber nicht im gleichen Maße wie in Christi Fall, denn keiner von uns ist - so wie der Logos - monogenēs und prōtótokos. Von den ersten Menschen heißt es "Sie wurden IM BILDE GOTTES geschaffen", also musste ihnen auch IN GEWISSEM MASSE  Göttlichkeit" innewohnen (Stichwort "DNA", s. o.). Adam wird in Luk 3,38 explizit als "Sohn Gottes" bezeichnet. Macht ihn das, was den Modus seiner "Hervorbringung" (Genese) anbelangt, dem Logos gleich? Sicherlich nicht, denn Adam war ganz klar NICHT monogenēs/prōtótokos - er war "lediglich" kreiert, ge-/erschaffen, "physisch gemacht". Also: Göttlichkeit für die (menschlichen) Geschwister Christi: Jawohl, aber nicht als monogenēs/prōtótokos, sondern als "adoptierte Kinder Gottes".

                  Zu "Elohim/JHWH/Vater":

                  Nicht ich setze Elohim mit JHWH gleich - das AT tut dieses in reichhaltigem Maße, anfangend mit Gen Kap. 2 Verse 4.5.7-9.15-16.18.19.21.22 (überall "JHWH älohīm "). Das ist für meine Begriffe ziemlich deutlich "in Stein gemeißelt". Des Weiteren heißt es betreffs JHWH in Jes 63,16: "Du bist UNSER VATER. ... Du, JHWH, bist UNSER VATER, unser Erlöser von alters her, das ist dein Name." ("Erlöser" (gō´ēl) bezieht sich hier auf die "Erlösung" der israelitischen Nation aus Ägypten). Auch daran kann nicht gerüttelt werden. Wenn wir davon ausgehen, dass sich Jesus Christus in seinen vielen Gebeten an JHWH und nicht an eine andere Gottheit wandte, dann wandte er sich genau an JHWH ELOHIM, und an niemanden sonst. Es gibt keinen Schriftbeleg dafür, dass Jesus sich selbst, oder dass seine Apostel und Jünger ihn als "Elohim" bezeichnet oder angeredet hätten - als "kyrios", jawohl, und MÖGLICHERWEISE sogar einmal als "theós" (Joh 20,28, wobei sich hier die Gelehrten streiten, ob dies an Christus oder "nach droben" an den Vater Christi gerichtet war), aber jeder jüdische oder römische Hausherr war ein "kyrios"; von daher kann nicht darauf geschlossen werden, dass Jesus = Elohim; diese Gleichsetzung ist ein reines Gedankenkonstrukt ohne jegliche Grundlage.

                  Den JHWH-Gottesnamen einfach so als "archaisch" und ausgedient zu entsorgen wage ich mich nicht, denn in der Endsilbe des 4-maligen "Hallelu-JAH" in der Offb tritt er uns immer noch entgegen. Dass heute keiner weiß, wie genau "Der Name" ausgesprochen wird, macht ihn nicht nichtexistent. Natürlich sollte man nicht solch einen irrationalen "Kult" um eine von vielen möglichen Transliterationen des Tetragramms betreiben wie es die JW.Org tut; mir scheint dennoch, die Aussage aus Ex 3,15 "JHWH ... Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist meine Benennung (sekär; Andenken, Erinnerung) von Generation zu Generation" hat immer noch Gültigkeit; siehe auch Ps 135,13 u. a. Den "richtigen" Gottesnamen JHWH zu erfahren und in seiner Bedeutung vollumfänglich zu erkennen ist für mich Teil des zukünftigen "Gott so sehen wie er ist" (1Joh 3,2), wenn sich 1Kor 13,12.13 vollends erfüllt haben wird: "Wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich11, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin."

                  Gruß,
                  M.N.
                  👍 👍

                3. Edelmuth an Winfried

                  Guten Abend Winfried

                  Aus dem Gebrauch des Wortes "Gott" in der Bibel kann man die Bedeutung dieses Wortes ableiten.

                  (2. Mose 7:1) . . .Demzufolge sprach Jehova zu Moses: "Siehe, ich habe dich zum Gott für Pharao gemacht, und Aaron, dein eigener Bruder, wird dein Prophet werden.

                  Wir können ausschließen, dass Moses zu einem Sohn Gottes gemacht wurde. Moses war ein Gott, aber nur für Pharao. Was bedeutet das?

                  Für Pharao sollte Moses eine höhergestellte Person mit göttlicher Autorität sein, der die Macht hat Plagen zu veranlassen. Hinter dem, was Moses im Auftrage Jehovas sagte, stand der Vater, der die Plagen veranlasste. Der Ausdruck "Gott" ist eine Bezeichnung oder Titel für eine höchstgestellte Person, in diesem Fall für Pharao.

                  Ein weiteres Beispiel finden wird in

                  (2. Korinther 4:3-4) . . .Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle.

                  Satan wird als Gott dieses Systems der Dinge bezeichnet, weil er der Herrscher dieses Systems ist. Wenngleich Satan eine Geistperson und vom Rang eines Gottes ist, so ist er doch nicht in geistiger Hinsicht ein Sohn Gottes.

                  Nun verstehen wir Joh. 1:1 besser:

                  (Johannes 1:1-2) . . .Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT.

                  Jesus war das "Wort" mit der Autorität und dem Titel eines Gottes. Dieses "Wort" war beim Vater, ebenfalls ein Gott. Beide waren vom Rang eines Gottes aber sie waren nicht die selben Götter.

                  Ede
                  👎 👎

  13. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth

    Lieber Edelmuth,

    Da deine Aussage, bzw. Frage <<"Welchen Vorteil bringt es dir/euch, wenn ihr Jesus anbetet und dem Opfer in Gegenwart des Höchsten ein Opfer in Form von Gebeten darbringt?">> offensichtlich auch an meinereiner gerichtet wurde, biete ich meine Antwort an.

    Als Einstiegstext möchte ich zunächst Luk. 2:29 - 32 nennen, wo folgendes zu lesen ist:

    »Herr, nun kann dein Diener in Frieden sterben, denn du hast deine Zusage erfüllt. Mit eigenen Augen habe ich das Heil gesehen, das du für alle Völker bereitet hast – ein Licht, das die Nationen erleuchtet, und der Ruhm deines Volkes Israel.«

    Simeon, auf dem der Hl. Geist "ruhte", machte eine bedeutende Ansage: Das Heil... ein Licht... sollte eine fundamentale Bedeutung erhalten. Bemerkenswerterweise bringen die weiteren Worte des Simeons ebenfalls besondere Gedanken in den Fokus, wenn er im Vers 34 & 35 folgendes sagte:

    »Er ist dazu bestimmt, dass viele in Israel an ihm zu Fall kommen und viele durch ihn aufgerichtet werden. Er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird – so sehr, dass auch dir ein Schwert durch die Seele dringen wird. Aber dadurch wird bei vielen an den Tag kommen, was für Gedanken in ihren Herzen sind.«

    Meiner Überzeugung nach, ereignet sich das ganz gewiss! Wenn, wie Simeon zum Ausdruck bringt, Jesus "das Heil und Licht" ist, dann wird Ihm (das Zeichen) widersprochen. Bei Vielen wird an ihren Ansichten/Verhalten erkennbar werden, welche Gedanken wirklich in ihren Herzen sind.

    Sind nicht viele gegen eine Würdigung von Jesus Christus, dem Messias? Ablehneder Respekt bis hin zu einem "Schwert durch Jesu' Seele treiben" wird beobachtet. Ganz anders war die Situation bei der Himmelfahrt Jesu. Hier warfen sich selbst Jesu Jünger nieder und zollten Jesus Christus allerhöchste Ehre. Dazu lesen wir in Lukas 24:52 folgendes:

    "Die Jünger warfen sich nieder und beteten ihn an." 

    Ja, die Jünger gaben diesem Jesus = Heil & Licht einen berechtigten Wert: Anbetung!

    Zu einer Definition des Begriffs Anbetung wird auszugsweise in der kathpedia folgendes erklärt:
    "Die Anbetung (griechisch λατρεία, latreía "Latrie"; lateinisch adorátio) ist die Huldigung vor Gott als dem unbedingten Herrn zunächst durch die innere Gesinnung, sodann durch von dieser Gesinnung erfüllten Worte oder Handlungen.
    Der Mensch bekundet damit, dass er sich als Geschöpf Gottes in gänzlicher Abhängigkeit von ihm weiß, dem er mit allem, was er ist und was er hat, gehörig und verpflichtet ist. Der anbetende wirft sich in Ehrerbietung vor dem Schöpfergott in den Staub und bietet sich ihm in völliger Opferbereitschaft an mit dem Ziel gegenseitiger Vereinigung. Anbetung ist die höchste und eigentliche religiöse Handlung... Die Anbetung hat ihre besonderen Gebärden: das Niederfallen, die Kniebeuge, die Verneigung, und sie hat sie, weil in der Haltung der Anbetung der ganze Mensch vom heiligen Schauer ergriffen wird..."
    Wie war das nochmal bei Stephanus aus der Apg. 7:59? "...betete Stephanus. »Jesus, ´treuer` Herr«, sagte er..."
    Auch dieser treue Mensch würdigte dieses "Heil & Licht" in Form von Anbetung!
    Quasi als Auftrag - oder Anordnung - wies Jesus seine Jünger an "SEINE ZEUGEN" zu sein. (Apg. 1:8)

    "...wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr mit seiner Kraft ausgerüstet werden, und das wird euch dazu befähigen, meine Zeugen zu sein..."  

    Wenn JHWH von seinen Zeugen angebetet werden sollte, ist dann dieselbe Anbetung nicht auch für Jesus unabdingbar? Biblisch sind beide Anbetungsformen belegbar. Jesus hat mit Einführung des Christentums diese rechtsgültige Würdigung veranlasst.

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    @THALJA

    1. Edelmuth an Athalja

      Hallo Athalja

      "Die Jünger warfen sich nieder und beteten ihn an."

      Dies Aussage/Übersetzung/Interpretation ist schlichtweg falsch

      52 Und sie warfen sich vor ihm nieder[a] und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude[b];   a) Mt 28,17  b) Kap. 2,10  (Elberfelder Bibel 2003)

      In früheren Zeiten war es üblich sich zur Huldigung einer höhergestellten Person, die Jesus für die Jünger war, niederzuwerfen.

      (1. Könige 1:16) . . .Da verneigte sich Baths?ba tief und warf sich vor dem König nieder, worauf der König sprach: "Was hast du [zu fragen]?"

      (2. Könige 4:36-37) . . .Er rief nun Geh?si und sagte: "Ruf diese Sunam?tin." Da rief er sie, und sie kam zu ihm herein. Dann sprach er: "Heb deinen Sohn auf." 37 Und sie trat dann ein und fiel ihm zu Füßen und beugte sich vor ihm zur Erde nieder, worauf sie ihren Sohn aufhob und hinausging. . .

      Dieser Akt der Huldigung hat nichts mit Anbetung zu tun.

      (Markus 15:16-19) . . .Die Soldaten führten ihn nun weg in den Hof, das heißt in den Palast des Statthalters; und sie riefen die ganze Truppeneinheit zusammen, 17 und sie legten ihm Purpur um und flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie ihm auf. 18 Und sie fingen an, ihn zu begrüßen: "Guten Tag, du König der Juden!" 19 Auch schlugen sie ihn mit einem Rohr auf den Kopf und spien ihn an, beugten ihre Knie und brachten ihm Huldigung dar.

      Petrus würde sich nie von Kornelius anbeten lassen.

      (Apostelgeschichte 10:25-26) . . .Als Petrus eintrat, kam ihm Kornelius entgegen, fiel ihm zu Füßen und huldigte ihm. 26 Petrus aber hob ihn auf und sprach: "Steh auf; ich selbst bin auch ein Mensch."

      Huldigung gegenüber dem verherrlichten Jesus Christus

      (Philipper 2:9-11) . . .Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

      (Hebräer 1:6) . . .Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: "Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.. . .

      Wie sah Jesus seine Huldigung?

      (Matthäus 4:9,10) Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst.
      10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen[a]." . .(Elberfelder Bibel 2003)

      Jesus bezog sich auf die hebräischen Schriftrollen, in denen nur Jehova als der alleinige anzubetende Herr bekannt ist. Außerdem forderte Jesus Satan auf seinen Gott anzubeten. Jesus war nie Satans Gott.

      Ede

      1. Winfried

        Winfried an Edelmuth und Athalja

        Wenn Ihr mir erlaubt, mich hier kurz einzuklinken:
        Edelmuth hat eine Auflistung von Schrifttexten aus dem NT übermittelt, die sehr hilfreich ist, das griechische Verb "proskuneo" in seiner Bedeutung zu erfassen.
        Dass dieses griechische Wort "anbeten" bedeutet, geht aus zwei Texten, die Du, lieber Edelmuth, angeführt hast, deutlich hervor (Apg.10:25, Luther):
        25 Und als Petrus hereinkam, ging ihm Kornelius entgegen und fiel ihm zu Füßen und betete ihn an.  26 Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Steh auf, ich bin auch nur ein Mensch.

         
        Aus der Reaktion des Petrus wird deutlich, wie Petrus die Handlung des Kornelius auffasste und damit was das Verb "proskuneo" ausdrücken soll: "anbeten"! 

        Oder habe ich jetzt einen Denkfehler gemacht?
         
        Ein weiterer Text ist Mat.4:9 (Luther):

        "und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest."
        Auch hier wird doch deutlich, dass das Wort "proskuneo" "anbeten" bedeutet und auch so aufgefasst wurde.....oder liege ich hier mit meinen Schlussfolgerungen falsch?
        Nun antwortete Jesus dem Teufel (Mat.4:10, Luther): "...
        und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, 10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5.Mose 6,13):

        »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.«

        Lieber Edelmuth, ich möchte Dich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Jesus gesagt hat: "Du sollst den HERRN......." Er hat NICHT gesagt: "Du sollst Jehova......"....es sei denn, Du zitierst die Bibelfälschung der Zeugen Jehovas. 
        Jesus sagte einmal zu Philippus (Joh.14:9, Luther):

        "Wer mich sieht, der sieht den Vater!"

        Wie könnte es anders sein, dass jetzt die provozierende Frage kommt: Wenn Jesus sagte: "Wer mich sieht, der sieht den Vater"....hätte denn Jesus dann auch sagen können: Wer mich anbetet, betet auch den Vater an.....................Viele liebe Grüße an Euch alle von Winfried
        👍 👍

      2. Fox

        Sorry Ede,

        das kann man unmöglich so stehen lassen, ist an Gotteslästerung kaum noch zu überbieten deine Äußerung:"Außerdem forderte Jesus Satan auf seinen Gott anzubeten." Was bitte soll Satan davon haben, Gott anzubeten? Die Sache ist für ihn gelaufen! Warum also sollte Jesus ihn dazu auffordern? Fehlt nur noch, dass du unterstellst, Jesus hätte Hoffnung gehabt, dass sich der Teufel ändert.

        Eine Kopf schüttelnde Fox fragt sich besorgt, wie weit du noch gehen möchtest um bei verunsicherten Lesern das Gefühl zu erzeugen, doch besser hier nicht mitzulesen. Du erinnerst dich aber schon an die Mühlstein-Warnung von Jesus?

        1. Peter

          Liebe Fox, auch ich fühle mich durch den gottlosen Schwachsinn von Ede in meinen Gefühlen verletzt und kann Dich sehr gut verstehen. Ede hat noch immer nicht verstanden, dass der einzige Grund, warum Jesus aus den herbr. Schriften ziteierte, der ist, seinen Zuhörern zu helfen, etwas bahnbrechendes Neues zu verstehen und zu akzeptieren. - Aber ganz sicher nicht, um die alten Weinschläuche zu befüllen. Die haben ein für allemal ausgedient, wir brauchen sie nicht mehr.

          1. Edelmuth an Peter

            Hallo Peter

            Ede hat noch immer nicht verstanden, dass der einzige Grund, warum Jesus aus den herbr. Schriften ziteierte, der ist, seinen Zuhörern zu helfen, etwas bahnbrechendes Neues zu verstehen und zu akzeptieren.

            Bedeutet das, dass sie hebräischen Schriften und das, was Jesus daraus zitierte, für euch bedeutungslos ist?

            Ede

            1. Peter

              Hallo Ede, Danke für den pluralis majestatis, wäre nicht nötig gewesen. Ich spreche im Gegensatz zur bevormundendenWTG nicht automatisch für 8 Millionen andere, sondern nur für mich. Aufgrund mancher Aussagen im AT, die Jehova beleidigen und als böses Monster darstellen, ist es mir persönlich vollkommen unmöglich, das alles zu glauben. Mein Gewissen lässt es nicht zu, da Jehova für mich heilig ist. Daher bedeutet "die ganze Schrift" etwas anderes, als die bunten Heftchen uns ständig eintrommeln wollten. Es gibt im AT aber einzelne Texte, die ich für meinen Glauben durchaus brauchen kann, somit sehe ich die Sache differenziert.

    2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

      Soll die Luftblase in der Wasserwaage verschoben werden? Eine Frage, die gestellt werden darf, wenn's um "ALLES ERKLÄREN" geht. Es ist doch wie bei einer Münze: Es gibt immer zwei Seiten.

      An einem Beispiel von den "Freimaurern" kann dieser Gedanke verständlicher gemacht werden. Die Relation ist berechtigt, da sie eine Verbindung zu den Zeugen Jehovas hat. Dazu fand ich einen interessanten Text unter der URL

      http://www.bibel-glaube.de/handbuch_orientierung/Freimaurerei.html

      den ich auszugsweise einbinde.

      Textauszug (Hervorhebungen stammen von mir):

      >>"Den Freimaurern ab 1717 geht es nun nicht mehr nur um ein bestimmtes Handwerk (‚operative Maurerei’), sondern um das menschliche Denken, Streben und Schaffen überhaupt (‚spekulative Maurerei’) – auf allen Gebieten des Denkens, der Kunst, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Technik. Dieses menschliche Schaffen soll in den Dienst des Menschen, der ganzen Menschheit gestellt werden. Damit es sich entfalten kann, soll es befreit werden von allen einengenden Denkmustern und Dogmen, Zwängen und Herrschaftssystemen.
      ‚Frei’-Maurerei heisst also:
      Befreiung der menschlichen produktiven Kräfte, Streben nach schöpferischer und künstlerischer Freiheit in allen Lebensbereichen und dazu Förderung auch von anderen Freiheiten: Glaubens- und Gewissensfreiheit, Produktions- und Handelsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit. Diese Freiheiten sowie der Einsatz für Frieden und Menschenrechte werden als Voraussetzung dafür gesehen, dass ‚das Gute in der Welt’ verwirklicht werden kann.
      Hauptanliegen der Freimaurerei ist ‚alles Gute in der Welt’ (Lessing). Dazu sollen auch die Anliegen der Religionen übernommen werden. Aber über dieses Gute soll nicht nur geredet werden, es soll vielmehr in die Tat umgesetzt werden. Und es soll nicht im Blick auf jenseitige Belohnung, sondern um seiner selbst willen getan werden.
      Den Freimaurerei geht es in erster Linie um das Diesseits. Tempel (‚Kirche’ der Freimaurerei) und Loge stellen die Welt, das Universum als Wohnstätte der Menschheit dar. Im Innern des länglichen Vierecks ist symbolisch dargestellt, woran sich der diesseitige Mensch orientiert: die Himmelsrichtungen Nord, Süd, Ost und West; Sonne, Mond und Sterne sowie die anderen Menschen, dargestellt durch den ‚Meister vom Stuhl’ (Vorsitzender der Loge). Die Tätigkeit im Tempel wird ‚Arbeit’ genannt. Sie soll der Auferbauung, Vervollkommnung der eigenen Persönlichkeit dienen. (Lehrlinge arbeiten ‚am rauen Stein’, Gesellen am ‚kubischen Stein’, Meister am ‚Reissbrett’). Dies aber – im Unterschied zu anderen esoterischen Gruppierungen – nicht als Selbstzweck, sondern um am Bau der ganzen Menschheit mitzuwirken.
      In Tempelausstattung und Tempelarbeit kommen weitere Anliegen und Ideale symbolisch zum Ausdruck. Drei Säulen zum Beispiel stellen dar, dass der Bau in Kraft und Weisheit erfolgen und in Schönheit erstrahlen soll. Zwei weitere Säulen (‚Jachin’ und ‚Boas’ genannt) stellen Gerechtigkeit und Wohlwollen als Grundpfeiler der Humanität dar. Die Gemeinschaftlichkeit der Arbeit wird mit dem Symbol der Biene und des Bienenkorbes dargestellt. Der Zirkel ist Symbol für umfassende Menschenliebe, das Winkelmass Zeichen für Gewissenhaftigkeit. Das Senkblei soll auf Geradheit und Wahrhaftigkeit hinweisen, die Wasserwaage auf Gleichheit. Im Hammer des Meisters vom Stuhl kommt zum Ausdruck, dass gemeinsame Arbeit unter Anleitung, Führung erfolgen muss. Zur freimaurerischen Bekleidung bei der Tempelarbeit gehören ein weisser Schurz und weisse Handschuhe. Sie sollen ausdrücken, dass der Freimaurerei im Leben eine ‚reine Weste’ und ‚saubere Hände’ behalten soll.
      In der Freimaurerei werden Leistungen, Werke und Persönlichkeiten verehrt, die einen besonderen Beitrag zur Befreiung und Entwicklung der Menschheit geleistet haben. Herausragendes wird belohnt durch Anerkennung, Verleihung von Würden und Titeln sowie durch Beförderung."<<

      Einige "Wasserwaagen-Texte" sollen als Ergänzung dienen zu Differnzen über "Wortzänkereien" und "genauer Erkenntnis".

      Apg. 17:11(NGÜ)

      "Mit großer Bereitwilligkeit gingen sie auf das Evangelium von Jesus Christus ein, und sie studierten täglich die Heilige Schrift, um zu prüfen, ob das, was Paulus lehrte, mit den Aussagen der Schrift übereinstimmte."

      Jes. 28:17(ELB)

      "Ich werde das Recht zur Richtschnur machen und die Gerechtigkeit zur Waage."

      Gal. 6:16(ELB)

      "Und so viele dieser Richtschnur folgen werden - Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes!"

      Spr. 8:10(ZB)

      "Statt Silber nehmt meine Unterweisung an, und Wissen lieber als reines Gold."

      Der uns alle Vereinigende Text stammt aus Römer 15:14(NGÜ):

      »Im Übrigen bin ich persönlich davon überzeugt, liebe Geschwister, dass ihr durchaus selbst in der Lage seid, all das zu tun, was gut und richtig ist; es fehlt euch in keiner Weise an der ´nötigen` Erkenntnis, und ihr seid daher auch fähig, einander mit seelsorgerlichem Rat zu helfen

      Es ist offensichtlich am besten die Wasserwaage so zu belassen, dass sie keine falsche Angabe macht. Sie kann sowohl vertikal als auch horizontal verwendet werden. Ebenfalls sollte "sie" eingesetzt werden wenn biblische Gedanken evaluiert werden müssen. Und eine Münze hat immer zwei Seiten...

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      @THALJA

  14. noomi an Alle

     
    Fox und Alle
    Wenn es uns nicht gelingt Ede in seinen Gedanken umzustimmen, müssen wir nicht traurig sein. Es liegt nicht an uns.
    Johannes Kapitel 6: zeigt uns an wem es liegt (NeÜ):
    37 Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen und ich werde sie niemals zurückweisen.
    44 Es kann sowieso niemand zu mir kommen, ohne dass der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir zieht. Und wer zu mir kommt, den werde ich an jenem letzten Tag von den Toten auferwecken
    65 Er schloss: "Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann von sich aus zu mir kommen. Das kann nur mein Vater bewirken."
    Sagte nicht Jesus selber auch:
    Meine Schafe hören meine Stimme??
    Auch ich war immer der Meinung ja ich habe sie doch gehört. Von wegen ich musste erst alt werden, bis ich einsah, was es bedeutet seine Stimme zu hören. Ich musste aber auch verstehen, dass es Gottes Geist ist, der bewirkt, ob der Morgenstern in die Herzen der Menschen leuchtet.
    Was bleibt für mich? Ich bete darum dass dies bei meinen Lieben geschieht.
    LG Noomi
     

    1. Fox

      Liebe noomi,

      doch, ich wäre schon traurig, wenn Ede nicht versteht. Ich bin mir auch sicher, dass es nicht nur daran liegt, dass der Vater nicht durch Jesus gezogen hat, sondern es durchaus auch der Fall ist, dass Ede vor lauter WTG indoktrinierte Furcht vor falscher Anbetung diese Schnur selbst durchschneidet. Da haben wir im AT - welches gern von ihm zitiert wird - das Buchstabenvideo von Naaman, wie er zunächst trotzig reagierte auf den Rat Elisas reagierte, dann dem aber nachkam und geheilt wurde. Und was passiert? Der gerade geheilte Mensch ersucht vor Elisa bei Gott darum, nicht verurteilt zu werden, wenn er sich im Tempel eines Götzen niederbeugt, weil sein Dienstherr diesen Götzen anbeten will. Und er erhält diese Gnade.

      Und Ede hat Angst, wenn er sich vor dem Sohn Gottes niederbeugt, vernichtet zu werden. Vor dem, der größer ist als Elisa und mehr als sonst jeder die Berechtigung hat, Sünden zu vergeben. Die Sünde, sich vor dem Sohn gebeugt zu haben um zum einzig richtigen Gott zu kommen. Das hört sich für mich ziemlich pervers an! Und es macht mich wirklich traurig. Ich wünsche mir wirklich sehr für ihn, dass es ihm gelingt, die einzig richtige Verbindungsschnur zum Vater immer gut zu ölen durch Ehrerbietung.

      Vielen Dank noomi für deinen Trost und deine wirklich gute Erklärung. Ich sehe, es ist nicht schlimm, dass du "alt geworden" bist bis zur Erkenntnis über die Stellung Jesu. Ich bin sicher, dass andere, die den Vater nie in einer Herzensverbindung kennengelernt haben, den Sohn auch nicht angemessen würdigen können. Also manches dauert halt länger, aber dafür sind wir dann die richtigen Steine für Gottes Bau. Ich schätze mich sehr glücklich mit dir und den andern Schwestern und Brüdern hier Austausch pflegen zu können.

  15. Ulla

    Hallo Ede,

    kürzlich wurde ich innerhalb nur EINES längeren Spazierganges mit meinem Hund ganze DREIMAL von Zeugen Jehovas mit einem Traktat in der Hand angesprochen...

    "Warum gibt es soviel Böses in der Welt?" fragten sie mich und lieferten gleich die Antwort mit: "Weil SATAN, der GOTT dieses Systems wirkt!"

    Als ich sie fragte, ob sie denn die Göttlichkeit Jesu anerkennen können, dass Jesus GOTT ist, verneinten sie dies vehement. (Also: SATAN/GOTT jaaaaa........ JESUS/GOTT neiiiiiiinnnn! Das muss einem doch zu denken geben, oder?

    Ich bin so froh, von der WTG Doktrin weggekommen zu sein und nun die Freiheit in Christus zu haben.

    Genau das wünsche ich mir auch für dich, lieber Ede, dass du den WTG Schleier mal beiseite schieben oder für immer weglassen könntest und Jesus Christus als DEN erkennst, den uns JHWH so sehr ans Herz legt: SEINEN GÖTTLICHEN SOHN ! Zu dem wir wie zum Vater reden dürfen...

    LG Ulla

  16. Sylvia Geiser

    Lieber Edelmuth und Alle

    Es tut mir leid wie man mit Dir umgeht, obwohl Du genau die richtigen Bibelstellen angibst, die das Verständnis geben. Das hat aber gar nichts mit den Zeugen Jehovas zu tun.

    Es wäre vielleicht wiedereinmal an der Zeit sich die 10 GEBOTE vor Augen zu führen, vor allem das 4. GEBOT, des SABBATTAGES gedenkend, das einfach ignoriert wird. Ich kann nicht verstehen, warum das alte Testament bei Euch nicht respektiert wird.

    Einen schönen Tag wünsche ich allen

    Sylvia

    1. Winfried

      Winfried an Sylvia

      Liebe Sylvia, ich misch mich mal dazwischen auch auf die Gefahr hin, dass es schon oft gesagt wurde:
      Kolosser 2:16,17 sagt
      16 Niemand soll euch also Vorhaltungen machen wegen dem, was ihr esst oder trinkt oder was ihr an den Festen, am Neumondstag oder am Sabbat tut.  17 Das ist doch alles nur ein Abbild und ein Schatten der Dinge, die Gott angekündigt hatte und die in Christus Wirklichkeit geworden sind.

      Viele liebe Grüße, ein von seinen "Brüdern" verstoßener Zeuge Jehovas, der noch nicht ausgeschlossen ist...aber geächtet...."bezeichnet".....also quasi weg vom Fenster....weil es offenbar für einen Ausschluss noch nicht reichte, was sie wohl sehr bedauern......Winfried

    2. Fox

      Guten Tag Sylvia,

      du meinst: "Es wäre vielleicht wiedereinmal an der Zeit sich die 10 GEBOTE vor Augen zu führen...."
      Und du bedenkst nicht, dass es für alles eine Zeit gibt? Zum Beispiel Zeit, zu bedenken, dass Jesus das Gesetz erfüllt hat, also auch die 10 Gebote und die Spielregeln der Ewigkeit also von ihm vorgegeben werden? Backst du gern Kuchen? Wie machst du das bei einem neuen Kuchen? Nimmt man normalerweise nicht das Rezept und fügt eins zum andern? Aber du gehst her und meinst, da MUSS jetzt der neue Kuchen draus werden wenn du mit der bisherigen Grundausstattung vorlieb nimmst?

      Eine Frage mal an dich: Opferst du noch gemäß den Regeln des GESETZES? Wenn nicht, dann nimmst du sogar von dieser Grundausstattung noch Zutaten weg und erwartest, dass da was Gescheites bei rund kommt? Wenn doch, warum möchtest du an in einem christlichen Forum mitwirken, das doch gar nicht deiner Glaubensauffassung entspricht?

      Wie kommst du denn auf die Idee, dass irgend jemand hier das AT nicht akzeptieren will? Aber wieso willst du denn in deiner Verweigerungshaltung bleiben, dass da nochwas nachkam? Lass es mich so ausdrücken: Christen sind jüdische Evolution und damit Krone der Schöpfung! Ohne das Erste, jüdische,  kann das Zweite, christliche nicht sein, aber das zweite abzulehnen bedeutet auch den Verlust alles Weiteren wie das ewige Leben als Kinder Gottes. Und was bemängelst du am Umgang mit Ede? Ich denke, er hat etliche mühsam und in Aufrichtigkeit ausgestaltete Antworten auf seine Fragen erhalten, obwohl eigentlich mal klar gewesen sein sollte, dass diese Thematik ein Kreisverkehr hier auf BI ist. Und weil ein jeder Gläubige seine Wahrheitssuche hier anhand der Bibel - AT und NT - gestalten können soll wurde einmal vereinbart, dass Kaugummithemen mal von den Moderatoren beendet werden. Ich bin dankbar für die erwiesene Geduld in dieser Phase, da der Geist Gottes einige sehr liebenswürdigen Neuen in dieses Forum geleitet hat. Aber wo deine Kritik berechtigt sein soll erschließt sich mir keinesfalls.

  17. noomi an Argentum

     
    Liebe(r) Argentum
    Heute Nacht, als ich nicht schlafen konnte habe ich Kapitel 11 im Matthäus Evangelium gelesen. Genau an derselben Stelle bin ich hängen geblieben und habe sie mir verinnerlicht. Habe mir noch die Stellen aus Psalm 2:12 dazugeschrieben: „Küsst den Sohn, dass er nicht in Zorn gerate. Und ihr nicht umkommt von dem Weg, denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.“
    Auch Hebräer Kapitel 4 kam mir da in den Sinn, denn da geht es ja um in die Ruhe einzugehen. Im Vers 14 wird uns erklärt, dass Jesus jetzt unser Hohepriester ist. Er vertritt uns, er ist unser Fürsprecher, vor unserem himmlischen Vater.
    Mit deinen Worten habe ich heute Morgen mit meinem Mann darüber gesprochen. Es wurde mir ganz seltsam zu Mute, als ich daran dachte, wie oft wir in unserem Leben diese Stelle gelesen haben, ohne daran zu denken, dass wir in Wirklichkeit zu Jesus kommen sollen.
    Auch finde ich es interessant, dass auf einmal so viele sei es innerhalb oder ausserhalb der JZ auf Jesus stossen und sich ernsthaft Gedanken darüber machen.
    LG Noomi
     

    1. Argentum@Noomi

      Liebe Noomi,
      ja, ich finde auch immer wieder neue Stellen, die ich erst jetzt bewußt lese.

      Johannes 6,35-37:
      35 Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.
      36 Aber ich habe euch gesagt, dass ihr mich auch gesehen habt und nicht glaubt.
      37 Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen;

      Man müßte bei Gelegenheit mal einen ZJ fragen, wie er sein "kommen zu Jesus" definiert.

      Liebe Grüße
      Argentum

       

      1. Lieber Argentum,

        so geht es mir auch! Ganz viele Bibelstellen kann ich jetzt erst verstehen und einordnen!

        ZB. Johannes 5:22,23:"Weil nicht der Vater das Urteil über die Menschen spricht, sondern der Sohn. Der Vater hat die ganze richterliche Macht dem Sohn übertragen, DAMIT ALLE DEN SOHN EBENSO EHREN; WIE DEN VATER. Doch wer den Sohn NICHT EHRT; EHRT DEN VATER NICHT, der ihn gesandt hat."

        Oder Johannes 8:24"....Denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich der bin, AUF DEN ES ANKOMMT, werdet ihr in euren Sünden sterben."

        Jesus Christus ist einmalig, da er göttlicher Natur ist.  Auf ihn kommt es wenigstens bis zum Ende der 1000 Jahre mit Sicherheit absolut an! Er ist der König und daher darf man mit ihm reden und ihn anbeten.  Aber ich denke, dass kann jeder für sich selber entscheiden!

        Liebe Grüße. Elfi

        1. hei-bea

          An alle,

          liebe Geschwister im Glauben, ich brauche Eure Unterstützung: betet bitte mit mir um das Leben meines Mannes!- Am Montag wurde bei ihm ein Bauchaortenaneurysma  festgestellt in einem Umfang, der bei vielen anderen schon zum inneren Verbluten geführt hat. Sobald die ausgemessene Stentprothese angefertigt ist wird entweder ein endovaskuläres Verfahren versucht oder der ganze Bauchraum geöffnet. So ein Eingriff ist mit sehr vielen Risiken verbunden und geht oftmals nicht gut aus.

          Ich bin verzweifelt, glaube aber ganz fest an die Kraft des Gebetes!- Und darum: bitte betet mit mir um das Leben meines Mannes, wir wollen ihn nicht verlieren...

          Der Harz weint

          hei-bea

          1. Michaela

            Michaela @hei-bea

            Liebe Schwester, ich schicke Dir und Deinem Mann ganz viel Energie und Mut, durch meine Gedanken und Wünsche bei unserem lieben Vater vorgetragen.

            Jetzt auf gar keinen Fall verzweifelt sein, bitte versucht es, positiv zu denken und zu fühlen. Wenn Hoffnung und gute Gedanken in einem Menschen sind, dann hilft das enorm zur Heilung. Fest dran glauben, dass alles gut wird, nicht hoffen und wünschen, sondern wissen, es wird gut.

            Es ist nur allzu menschlich, niedergedrückt und ängstlich zu sein, aber wir sehen den Weg nicht, den Jesus oder Gott sehen, alles kann doch gut gehen, bestimmt.

            Es ist doch auch heute so, dass die Ärzte schon wahre Wunder vollbringen können und sicher all ihr Wissen und Können für Deinen Mann einsetzen werden. Und Eure Liebe und Euer Zueinanderstehen und sich gegenseitig helfen, auch dass kann " Wunder" vollbringen.

            Du bist nicht alleine, Gott ist direkt neben Euch.

            Die Gebete von vielen haben sicher viel Kraft.

            Michaela

          2. Schneeflocke@hei-bea

            Meine liebe Hei-bea,
            mir fehlen die richtigen Worte für diese erschreckende Nachricht.
            Vieles geht mir durch den Kopf..... aber vor allem weiß ich, dass Eure ganze Familie alles was Ihr für Euren gemeinsamen Kampf um das Leben Deines Liebsten benötigen werdet von unseren einfühlsamen und tröstenden Schöpfern der Liebe, Gnade und Fürsorge erhalten werdet!
            Mein Mann und ich sind in unseren Gebeten bei Euch.
            Von ganzem Herzen wünschen wir Euch viel Kraft, Ausdauer, Vertrauen und Stärke.
            Deinem Mann, Dir und  Eurer lieben Tochter, Euch allen zusammen mit unserem mächtigen Gott, möge Er immer fühlbar bei Euch sein und Euch bei allem stützen und tragen!!
            In Liebe und Verbundenheit
            Eure Freunde aus dem Wesertal

          3. Anna

            Liebe hei-bea,

            das tut mir sehr leid, dass du nun eine so schwere Zeit durchmachen mußt. Alles Gute und viel Kraft wünsche ich dir und deinem Mann. Und das gute daran ist ja, dass das Aneurysma festgestellt wurde bevor es zu inneren Blutungen kam.

            Viele liebe Grüße und viel Kraft in den Harz aus den sonnigen Bayern

            Anna

          4. Bruder

            Liebe Hei-bea,

            deine Nachricht hat uns sehr getroffen. Ja, es sind oft die Schicksalsschläge wie aus heiterem Himmel, die uns erschüttern und aus dem Gleichgewicht bringen können.

            Ich bin überzeugt das viele hier an euch denken und auch wir, meine Frau und ich denken und beten für euch um Kraft und das alles gut ausgeht.

            Ich selbst habe erlebt wie zwei Freunde von mir dank der Ärtzlichen Kunst diese sicherlich schwere OP gut überstanden haben und heute wieder fit und gesund sind.

            Vertraue also in diesem Fall auch auf diese Menschen die Erfahrung haben, und alles tun was sie können.

            Doch egal was auch geschehen mag, die Geborgenheit in den Händen Gottes und seines Sohnes bleiben unser verlässliche Anker.

            In diesem Sinne wünschen wir euch viel Kraft und Zuversicht .

            dein Bruder und Frau

          5. Heinz

            Guten Morgen hei-bea,

            so eine Diagnose ist erst mal ein schwerer Schlag, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

            Ebenfalls aus eigener Erfahrung kann ich aber auch bestätigen, dass die Medizin und Ärzte heute nahezu unglaubliches zu leisten Vermögen. Natürlich müssen sie auf alle Risiken hinweisen. Aber im Regelfall sind sie auch menschlich sehr reife Personen die jede Unter- oder Übertreibung vermeiden und im Bewusstsein ihrer heiklen Arbeit professionell ihr bestmögliches geben. Und, ja das kann man sagen, manchmal wahre Wunder  vollbringen können.

            Alles Gute für euch alle.

          6. Nachdenker an heibea

            Hallo hei-bea,

            auch von der Familie Nachdenker alles Gute für euch alle und möge die OP gut verlaufen. Offen gesagt habe ich im nunmehr auch vorgerückten Alter das man bei mir auch einmal von heute auf morgen eine ähnlich ernste Sache feststellt. Man wir aus seinem "geordneten"gerissen und nichts ist mehr so wie früher und das von einem Tag auf den anderen. Man verdrängt es irgendwie, ist aber auch gut so, denn sonst würde man die Freude verlieren.

            Bringt die Geschichte gut hinter euch und genießt jeden gemeinsamen Tag.

            Liebe Grüße

            Nachdenker

          7. Tirza

            Liebe hei-bea & alle Mühseligen und Beladenen,

             

            in Gebet und Gedanken bin ich bei euch - lasst euch ermuntern mit einem Lied, dass ich

            erst vor kurzem kennengelernt habe:
            Janz Brüder - Welch ein Freund ist unser Jesus - Lieder des Lebens ca. 1955
            Ich wünsche dir liebe hei-bea und deinem lieben Ehemann & uns allen  schöne Minuten des Zuhörens und Nachdenkens und vielleicht des Mitsingens, denn dieses Lied ist ein Gebet das Gott gefällt.

            Unserem Herrn Jesus Chrsitus anbefohlen.

             

            1.
            Welch ein Freund ist unser Jesus,
            O, wie hoch ist er erhöht!
            Er hat uns mit Gott versöhnet
            Und vertritt uns im Gebet.
            Wer mag sagen und ermessen,
            Wieviel Heil verloren geht,
            Wenn wir nicht zu ihm uns wenden
            Und ihn suchen im Gebet!

            2.
            Wenn des Feindes Macht uns drohet
            Und manch Sturmwind um uns weht,
            Brauchen wir uns nicht zu fürchten,
            Stehn wir gläubig im Gebet.
            Da erweist sich Jesu Treue,
            Wie er uns zur Seite steht,
            Als ein mächtiger Erretter,
            Der erhört ein ernst Gebet.

            3.
            Sind mit Sorgen wir beladen,
            Sei es frühe oder spät,
            Hilft uns sicher unser Jesus,
            Fliehn zu ihm wir im Gebet.
            Sind von Freunden wir verlassen
            Und wir gehen ins Gebet,
            O, so ist uns Jesus alles:
            König, Priester und Prophet!

            (Lied, Autor: Joseph Scriven 1819-1886)

             

             

            https://www.youtube.com/watch?v=graxaUpNusg

             

            Unser Herr Jesus Christus segne euch alle & liebste Grüße

            Tirza

          8. Liebe hei-bea,

            unsere Fürbitten für Deinen Mann sind Euch sicher, lasst Euch stärken und tragen durch unseren gemeinsamen HERRN.
            In geschwisterlicher Verbundenheit.
            Herzlichst
            Tom und Familie

          9. Störtebeker

             
            Störti an hei-bea,
             

            ihr Lieben, habe eben deinen Post gelesen. Es ist erschreckend wie zerbrechlich wir alle sind.

             

            Deinen Mann habe ich als einen sehr liebenswerten Menschen kennen lernen dürfen. Von dem Krankheitsbild deines Mannes verstehe ich nicht so viel. Aber ich weiß, dass heute auf medizinischem Gebiet vieles möglich ist. Ich wünsche von Herzen, dass alles gut geht und ich bete für euch.

             

            Euer Störti

             

             

          10. Argentum@Hei-Bea

            Liebe Hei-Bea,

            das tut mir sehr leid. Sei versichert, daß ich Euch in meine Gebete miteinbeziehe.

             

            Alles Liebe und ganz viel Vertrauen, Segen und Kraft wünsche ich Euch

            Argentum

          11. Matthäus

            Liebe Heibea,

            ich kann mich nur den SEGENS wünschen und viel Kraft anschließen, als Betroffener (meine Frau leidet mit) verstehe ich dich sehr gut.

            Auch bei mir ist dass noch ein längerer Prozess - wir sind alle in Gottes Hand.

            Alles Gute

            Matthäus

            1. Fox

              Lieber Matthäus,

              du schreibst "wir sind alle in Gottes Hand."

              Wie wahr! Und da sind wir nicht allein, auch wenn wir uns manchmal fühlen wie ein Schäfchen, das zu konzentriert auf grüne Weide war und unbemerkt ins Abseits kam. Unser guter Hirte achtet auf uns und sehr zu unserer Freude hat er auch dich dieser Herde belassen. Denn wir dürfen ja ganz viel auch voneinander lernen. Aber besonders schön ist dies für deine Frau, deren Bangen um dich nichts ist, das ich tauschen möchte. Bitte richte ihr ganz liebe Grüße aus und den Dank, dich so zu umsorgen. Mit jedem einzelnen Tag teilt sie dich mit uns und wir möchten dies nicht als Selbstverständlichkeit sehen. Den Segen des Herrn wünsche ich euch von ganzem Herzen.

          12. Omma@hei-bea

            Liebe hei-bea,

            aus deinem Kommentar spricht große Verzweiflung, die ich nicht nur mit dem Kopf verstehen, sondern auch aus tiefstem Herzen nachfühlen kann.

            Seit den 90er Jahren hat mein lieber Mann immer wieder mit lebensbedrohlichen Erkrankungen zu kämpfen gehabt (bis heute).  Seit 2002 hatte er vier Mal verschiedene schwere Krebserkrankungen, zweimal hatten wir uns schon verabschiedet, da wir dachten, er würde die OP nicht überleben.

            Durch solche Erlebnisse erkennt man die Zerbrechlichkeit des menschlichen Körpers, aber auch die stärkende Hand unserer Beiden Höchsten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr Gebete (auch von lieben Geschwistern) helfen können, auch ich habe für dich und deinen lieben Mann gebetet.

            Das folgende Gedicht habe ich gefunden und angefügt, da es auf wunderbare Weise unser Vertauen in Gott ausdrückt.

            In Gottes Hand leg ich mein Leben

            In Gottes Hand leg ich mein Leben,
            mein Denken, Reden und mein Tun.
            In seiner Hand bin ich geborgen,
            hier darf ich immer stille ruh´n.

            In Gottes Hand werf ich die Sorgen,
            die Angst und alle meine Last.
            Er nimmt sie fort und trägt sie für mich.
            Gönnt meinem müden Herzen Rast.

            Auf Gottes Hand vertrau ich täglich,
            in Stürmen und im Todestal.
            Er hällt mich fest und führt mich sicher
            durch´s Leben hin zum Freudenmahl.

            Von Gottes Hand lass ich mich führen,
            ob´s dunkel wird rings um mich her.
            An seiner Hand muß Satan weichen
            und ich hab keine Zweifel mehr.

            Durch Gottes Hand lass ich mich formen,
            auch wenn es manchmal schmerzlich ist.
            Doch ist es nötig und bringt Segen,
            wenn Gott mit seinem Maßstab mißt.

            Aus Gottes Hand erhalt ich täglich
            die Kraft, den Mut und Zuversicht.
            Wenn diese Gottes Hand nicht wäre,
            dann wär´mein Leben ohne Licht.

            In Gottes Hand fühl ich mich sicher.
            Ganz gleich was mir das Leben bringt.
            Er kennt mich, liebt und beschützt mich.
            Ich bin von seiner Gnad umringt.
            An Gottes Hand geh ich, geh festen Schrittes
            durch das Leben und bin und weiss,
            ich werde mit ihm immer siegen
            ganz gleich wie schwer der Kampf und heiss!
            Autor: Lori Runkowsky

            Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

          13. meine liebe hei-bea,

            Du sollst nicht weinen und der Harz soll auch nicht weinen. Ich schließe mich den ganz lieben Genesungswünschen , für Deinen lieben Mann ,von den  lieben Geschwistern aufrichtig an. Es ist überwältigend, wie toll und tröstend unser christliches Forum reagiert, wenn einer von uns schwer erkrankt ist, oder andere Probleme hat. Das nenne ich, christliche Nächstenliebe. Es ist sicher auch sehr stärkend für Dich zu wissen, das liebe Brüder und Schwestern für Deinen Mann und auch für Dich , zu unseren himmlischen Vater um Kraft , für einen guten Ausgang einer sehr schweren und auch gefährlichen OP zu bitten. Liebe hei- bea, bleib stark. Du kannst mich auch sehr gerne anrufen.

            Das Urmel schickt  Dir eine ganz innige Umarmung in der Harz

          14. Fox

            Guten Tag hei-bea,

            Liebes, vielen Dank, dass du uns Anteil haben lässt an dem Schmerz, der deinen Mann und dich momentan heimsucht.

            Von der Logik her wissen wir alle, es kann jeden jederzeit treffen und doch ist ein solcher Treffer bestens geeignet, uns erst einmal aus dem Gleichgewicht zu bringen. Bei aller Sorge die du hast und die nicht nur ich, sondern wie du bereits erfahren hast, sehr viele deiner geliebten Brüder und Schwestern mitfühlen können - der erste Schritt in die richtige Richtung ist bereits getan. Seitens der Gefäßspezialisten, welche durch das Screening diesen Defekt erkannt haben, was keine Selbstverständlichkeit ist. Uns allseits bekannte Persönlichkeiten wie z. B. auch Albert Einstein oder Charles de Gaulle hatten dieses Glück mit ihren Ärzten nicht. Wie du siehst, wurden die ersten Gegenmaßnahmen bereits eingeleitet, nämlich ein Stent ist in Vorbereitung.

            Viele wirklich liebe Gebete und Fürbitten begleiten euch in dieser schwierigen Phase. Und ich hoffe sehr, dass du es nicht als lieblos ansiehst, wenn ich dir sehr nahelege, dich nun auf den Part zu konzentrieren, der eure Mithilfe erlaubt und sogar sinnvoll macht. Dass Ruhe und keinesfalls schweres Heben, kräftiges Niesen oder Husten jetzt nicht das richtige sind hat man euch ärztlicherseits bestimmt erklärt. Die nächsten Wochen spielt ihr also "Holiday im Harz". Das wird eine solch energiereiche Persönlichkeit wie dich bestimmt gelegentlich nerven, aber nutze jetzt bitte jede Sekunde zum Kraft schöpfen aus. Und vergiss nicht, dass die Ärzte verpflichtet waren, euch in vollem Umfang aufzuklären. Nichts ist schlimmer als etwas abzuwiegeln was wirklich Aufmerksamkeit erfordert. Doch hat die Möglichkeit zur BAA-Diagnose auch kontinuierliche Fortschritte in der OP-Technik mit sich gebracht - und wieder begleiten euch alle Gebete. Was bleibt ist ein OP-Kandidat, der sich nicht allzu sehr sorgen muss um seine liebe Frau, wie sie mit dieser OP umgehen kann, sondern dass ihr beide nun in eurem Vertrauen in Jesus und unseren Vater jede einzelne Zelle auf optimales Ertragen schult. Zuversicht, Gelassenheit, Gewissheit - ihr seid nicht allein. Das ist psychisches Genfutter für die nächsten Wochen. Ein jeder tut alles was ihm möglich ist, die Ärzte mit ihrem Handwerk, ihr an Vorsicht und Vorbereitung und wir hier mit Gebeten. Kopf hoch, der Harz soll sich mal wundern! Alles Liebe und Gute für euch.

          15. Lili

            Lili@ hei-bea

            Liebe hei-bea, ich schließe mich in Gebeten und Gedanken für Euch - um innere Kraft,Zuversicht und einen guten Ausgang ,unseren lieben Geschwister hier von Herzen an.  Ihr seid nicht allein .

            Lili

            1. Markus

              Liebe Hei BEa

              Auch von mir die Genesungswünsche an Deinen Mann und Dir viel Kraft lege ich in Jesu und Gottes Hand

              Grüße

              Markus

          16. peetha@ .....

            hei-bea - von den vielenVielen, die EUCH Mut machen, mit euch weinen, trösten und in den Arm nehmen, bin ick eher soo ein ..... ´Ungeschickter´ , dennoch schliesse ick mich den Wünschen und Fürbitten aller an und ick möchte, das ihr beide das wisst -

            PS. : all die anderen beladenen - denke gerade auch an Frank&Frei - Matthäus mit ein geschlossen und die vielen ´namenlosen´. Im Stillen bewundere ick euren Mut, euch zu öffnen und genau das von euren Geschwistern im Herrn einzufordern.  bis die taage .. ein .... ein x wieder  leiser gewordener peetha

          17. Petrus111

            Liebe Hei-Bea,

            auch von mir kommen herzliche Genesungswünsche!

            Andere haben es schon geschrieben - ich schließe mich dem an:

            Wenn man mit einem Schnupfen zum Arzt geht, dann hört der einem kaum zu. Aber wenn es um lebensbedrohliche Sachen wie Krebs, Herzinfarkt oder eben lebensbedrohliche Gefäßerkrankungen geht, dann funktioniert unser Gesundheitssystem und dann übernehmen Leute, die ihr Handwerk verstehen. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass Ihr den Schrecken bald und gut überwinden werdet - ich bin im Gedanken und mit meinem Gebet bei Euch.

            Herzlichst

            Petrus111

            1. hei-bea

              An alle lieben Geschwister,

              die uns geschrieben oder angerufen haben: es ist sehr berührend für meinen Mann und für

              mich zu wissen, dass wir mit unserem großen Kummer nicht allein sind. Eure Anteilnahme,

              der Trost, die liebevolle Aufmunterung und die Zuversicht, die Ihr alle ausstrahlt vermitteln

              uns Kraft, dieses ganze "Dilemma" irgendwie gestärkter durchzustehen; dazu noch die Hil-

              fe unseres himmlischen Vaters ( und der Spezialisten)... Wir sind jedenfalls etwas zuver-

              sichtlicher als zu dem Zeitpunkt der Diagnose.

              Bitte schließt auch unseren Bruder Toni Militao mit in Eure Gebete ein, dem eine Herz-Op

              bevorsteht!

              In tiefer schwesterlicher Verbundenheit zu jedem einzelnen von Euch nochmals "Danke"

              an alle: Ihr habt mein Herz berührt ob Eurer Zuneigung. D a s ist wahre christliche Ver-

              bundenheit, die ich s o noch nie kannte, die mich stärkt und stützt kommende Dinge an-

              zunehmen, egal, wie sie letztendlich ausgehen...

              Der Harz lächelt ganz vorsichtig                                hei-bea

               

               

  18. Johann@Ede

    Lieber Ede,

    Du sagst: "Wir müssen die Sichtweise Jehovas einnehmen..."

    Die Sichtweise Jehovas bedeutet für einen Zeugen "die Sichtweise des Sklaven " Und da du die Sichtweise des Sklaven hier vertrittst müssen wir deine Sichtweise einnehmen?? Aber das wollen die meisten hier ganz sicherlich nicht.

    Von dir lesen wir nur immer, Jehova, Jehova. Der Sohn spielt bei dir, so wie auch in der ORG. Keine Rolle.

    Nun wirst du, wie jeder Zeuge behaupten, doch ich glaube auch an den Sohn, aber man muss da sehr auf der Hut sein dem Sohn nicht zu viel Ehre zu geben, und vor allem sich ihm nicht im Gebet nahen, Jehova wird dann ganz, ganz 😤 Böse.

    Du leugnest die Göttlichkeit des Sohnes Gottes, bist auf diesem und anderen Gebieten vollkommen uneinsichtig, und deshalb scheint es mir, bist du hier fehl am Platz, dei aller Tollerants und Liebe die dir hier entgegengebracht wird.

    Wer den Christus in seiner ganzen Fülle ablehnt ist verurteilt, so die Worte Jesu und seines Vaters. Und auf die Dauer darf einem solchen Mensch auch nicht unwidersprochen begegnet bleiben.

    Besonders schlimm ist, das du hier versuchst auch uns und diejenigen, die sich hier hin als Nochzeugen verirrt haben, vom Christus wegzuziehen.

    Von daher ist BI eigentlich verpflichtet deine Kommentare zu zensieren.

    In der Hoffnung das auch du dich einmal dem Sohn zuwenden wirs, ohne Angst vor Jehova und seiner ORG.

    liebe Grüße

    Johann

    1. Für Dich

      Lieber Johann, ich hab mal in der Versammlung einen unerwünschten Kommentar gegeben. Im Anschluss an die Zusammenkunft kamen gleich 2 Älteste angedackelt und sagten mir: "Wir bitten Dich in Zukunft solche Kommentare zu unterlassen, weil sie nicht erbaulich sind. Sollte das noch einmal vorkommen, wirst Du generell nicht mehr gerufen." - Soviel zum Thema freie Meinungsäußerung in der Versammlung.

    2. Edelmuth an Johann

      Guten Abend Johann.

      Deine Rückschlüsse sind, um es einmal vorsichtig auszudrücken, einfach voll daneben.

      Ohne meine Argumente auch nur ansatzweise anhand der Bibel zu prüfen, sagst du ich wäre ein Zeuge Jehovas und müsse wie Zeugen Jehovas denken. Das ist schlichtweg falsch. Außerdem sind Zeugen Jehovas doof, also ist Ede auch doof. So einfach ist das...nicht!

      Selbstverständlich erkenne ich den Sohn, seine erhabene Stellung vor Gott und seine Göttlichkeit an, aber ich schließe daraus nicht, dass er angebetet werden sollte.

      Zur Zeit des AT durfte nur Jehova angebetet werden (2. Gebot). Trotz Satans Verleumdungen ist Jehova weiterhin unfehlbar und vollkommen. Er hat sich nichts zu schulden kommen lassen, das ihn veranlassen könnte als Höchster des Universums zurückzutreten und seine einzigartige Herrlichkeit, die zur alleinigen Anbetung berechtigt, seinem Sohn zu übertragen. Wenn es anders gewesen wäre hätte er es seinen Dienern mitgeteilt. Aber in der Bibel ist kein diesbezüglicher Hinweis zu finden. Die Gefahr sich der falschen Anbetung schuldig zu machen ist einfach zu groß und vor allen Dingen unnötig.

      Warum wollt ihr unbedingt Jesus statt Jehova anbeten? Welchen Vorteil bringt euch das? Bitte erkläre es mir, damit ich dich verstehen kann.

      Ede

      1. Heinz

        Johann,

         "Bitte erkläre es mir, damit ich dich verstehen kann."

        ich würde auf Ede's oder anderer ZJ Provokationen gar nicht eingehen. Einfach links liegen lassen und stumm in der Straße stehen und blöd herum gaffen lassen. Wie alle Christen bzw. normalen Menschen.

        Dieser Bibel-Analphabeten solle seinen biblischen Analphabetismus erst mal selbst beseitigen. Eine Bibelausgabe hatt er ja. Er benötigt also absolut keine Hilfe, die ihnen nicht zur Verfügung stünde.

        Lass diesen Agent Provocateur einfach links liegen - so jedenfall meine Empfehlung für jeden Christen

        Lg

      2. Fox

        Guten Morgen Ede,

        noch einmal möchte ich auf deine wiederholte Frage eingehen, die du nun Johann gestellt hast wie zuvor schon des Öfteren hier auf BI: "Warum wollt ihr unbedingt Jesus statt Jehova anbeten? Welchen Vorteil bringt euch das? Bitte erkläre es mir, damit ich dich verstehen kann."
        Du hast schon vielfach von verschiedenen Schwestern und Brüdern anhand der Heiligen Schrift Beweise bekommen, so dass deine Bemerkung "Wenn es anders gewesen wäre hätte er es seinen Dienern mitgeteilt. Aber in der Bibel ist kein diesbezüglicher Hinweis zu finden." nicht richtig ist.  Du hast recht, nicht automatisch alle Zeugen Jehovas über einen Kamm zu scheren, die Lehre betreffend ist es leider gerade das Markenzeichen, auf welches sie stolz sind, über einen Kamm geschoren werden zu wollen.

        Lass uns auf dein Grundargument eingehen: "Zur Zeit des AT durfte nur Jehova angebetet werden (2. Gebot). Trotz Satans Verleumdungen ist Jehova weiterhin unfehlbar und vollkommen. Er hat sich nichts zu schulden kommen lassen, das ihn veranlassen könnte als Höchster des Universums zurückzutreten und seine einzigartige Herrlichkeit, die zur alleinigen Anbetung berechtigt, seinem Sohn zu übertragen."
        Frage an dich: Was soll die Unverschämtheit, JHWH abzusprechen, SEIN Mittel zur Rettung auszusuchen und die Form der Anwendung seines Rettungsweges selbst auszugestalten? Du schreibst, zur Zeit des AT durfte nur JHWH angebetet werden. Und du verkennst doch, dass Er durch einen Mose SEIN Eigentum, nämlich die Nachfahren Abrahams, führen ließ. Und zu diesem Zeitpunkt war das Patriarchengehabe einiger Israelfürsten hinüber! War JHWH zu diesem Zeitpunkt weniger vollkommen als zuvor? Natürlich nicht. Jehovas Zeugen, deren Lehrvorstellung du hier ständig einbringst, bezichtigen jeden, der mit einer eigenen Erkenntnis aufwartet oder einen Zweifel anmeldet eines "Korahverhaltens", aber sieht keinerlei biblische Grundlage, Gottes Mittel zur Rettung als solches anzuerkennen. Und dann schau dir doch bitte die Begebenheit aus 4. Mose 21 an. Da musste das Volk Israel zu einer bronzenen Schlange aufblicken um gerettet zu werden. Zu einem durch einen Menschen hergestellten Bild! Hat dies jemand verweigert war er tot! War das der Heiligkeit Gottes abträglich? Ist das DEINE Meinung? Vielleicht argumentierst du jetzt, diese Schlange wurde nur angeblickt, aber da irrst du dich, sie wurde bis zur Zeit Hiskias als Gottes Mittel zur Rettung verehrt, ihr wurden Opfer gebracht. Möglicherweise dachte sich der eine oder andere Israelit, eine Schlange sei Sinnbild des Bösen und von daher keines Blickes würdig, vielleicht sahen Einzelne tatsächlich eine Gehorsamsprüfung darin und verweigerten deshalb, zur Schlange zu blicken. Doch war nicht die Schlange das Problem sondern ihr Ungehorsam, ihr Aufbegehren gegen Gott, dem sie frech erklärten, sein Brot zum Leben widere sie an! Hast du einmal darüber nachgedacht, dass es nichts passenderes hätte geben können als das Bild der Schlange, zu dem sie aufzusehen hatten? So hatten sie plastisch vor Augen, wem sie mit dieser Einstellung wirklich Raum gegeben haben.

        Gehen wir direkt zu Joh. 3:14 und stellen fest, dass wir hier die gleiche Grundlage haben. JHWH hat ein einzigartiges Mittel zur Rettung für uns bereitgestellt. Wegen unseres Ungehorsams und unserer Sündhaftigkeit ist es nötig und richtig, zu ihm aufzublicken. Wohin? Siehe Stephanus: Direkt in den Himmel! Mittels Heiligem Geist sehen wir denjenigen, welcher als ewiges Brot vom Himmel unsere Sünden auf sich nahm direkt beim Vater. DU weißt sehr genau, dass Jesus sagte, ihm sei alles vom Vater übergeben worden, dass JHWH durch ihn ganz klar sagte, sein Sohn soll genauso verehrt werden wie er, wenn jemand den Sohn nicht ehrt, ist auch der Vater nicht geehrt. Und wer führt die Anklage gegen diejenigen, welche das nicht tun? Richtig: Mose selbst, auf den du dich berufen möchtest mit deinem Hinweis auf die alleinige Anbetung JHWH´s.

        Wer Gottes Mittel zur Rettung nicht so akzeptiert wie dieser es vorgegeben hat - und in diesem Fall ist es eindeutig, dass Vater und Sohn in der gleichen Form zu verehren sind und sich jedes Knie im Namen Jesu zu beugen hat - der kann glauben was er will, das tun die Dämonen auch. Gerade WEIL JHWH allmächtig, heilig und herrlich ist gebietet es schon die Ehrfurcht, dieses Wollen von IHM auch umzusetzen. Dass er dies mit Liebe und Zuversicht verbindet macht für uns die Anbetung seines Sohnes zu einer Freude. Er, der uns den Weg zum Vater ebnet und ohne den unser JHWH weder Gebete noch sonstige Opfer von uns annimmt. Denn das hat er nicht nötig, weil er uns die Vorgaben macht und nicht umgekehrt.

        1. Edelmuth an Fox

          Guten Morgen Fox

          Vielen Dank für deine Antwort.

          Es greift zu kurz, wenn wir hier über die Art der Anbetung der Zeugen Jehovas sprechen. Das können wir gerne in einem separaten Beitrag tun.

          Du erkennst im Handeln des Vaters im AT eine Härte, die dich veranlassen könnte lieber Jesus anzubeten. Warum der Vater so gehandelt hat, können wir nicht in jedem Fall erkennen, denn  der Vater kann den Menschen ins Herz schauen und kennt die Zukunft, Fakten die uns zur Beurteilung seines Motivs verborgen bleiben. Der Vater hat uns auch keine Rechenschaft abzulegen, denn ER ist unser Gott und nicht umgekehrt.

          Das Ziel, das wir aus dem Ergebnis seines Handelns ableiten können, war der Erhalt eines Mindestmaß an Glauben, der es Jesus erlaubte seinen Auftrag auszuführen, und dieser Auftrag bestand nicht nur im Sterben. Jesus predigte die Gute Botschaft von der Rettung der Menschen und schulte seine Jünger. Davon und von dem, was über Jesus aufgeschrieben wurde, profitieren wir ganz persönlich, du und ich, noch heute.

          Der Vater hat den Israeliten, seinem Bündnisvolk im Übermaß Liebe erwiesen, Ein Beispiel ist uns König David. Nachdem David mit Batseba, die Frau seines Dieners, Hurerei begangen hatte und er das Kind aus dieser Beziehung nicht ihrem rechtmäßigen Ehemann unterjubeln konnte, missbrauche David seine königliche Stellung und ließ ihn an vorderster Front töten. Mehr Sauerei geht nicht. Das hätte nach mosaischem Gesetz mehrfach den Tod bedeutet. Jehova kannte Davids Herz und ließ im nach eine maßvollen Zucht weiterhin leben. David mag uns als Beispiel dienen um unsere Hoffnung auf eine milde Beurteilung bei Gott zu manifestieren.

          Aber nun mal "Butter bei die Fische". Du glaubst doch nicht im Ernst, das du Jehova und Jesus durch die Anbetung Jesu gegeneinander ausspielen könntest? Schon dieser Gedanke würde bei Beiden ein Höchstmaß an Zorn hervorrufen. Dieser Möglichkeit hat Jesus bereits sehr früh am Anfang seines irdischen Laufes eine Absage erteilt, indem er sagte: "Der Vater und ich sind (stets) eins, (so wie seine Jünger und er stets eins sind (einer Meinung sind)). Du glaubst doch nicht wirklich, dass sich der Sohn gegen den Vater stemmen und IHN korrigieren oder kritisieren oder im Widerspruch zum IHM entscheiden wird? Das ist unmöglich!!!

          Wenn der Vater im AT in unseren Augen grausam gehandelt hat, so hat er stets in allen Punkten das Wohlwollen und die Unterstützung des Sohnes..

          Ede
          Lieber Ede, wieder einmal Postest du hier einfach WTG - Sprechblasen👎🤔

          1. Fox

            Mein lieber Ede,

            wie kommst du nur auf die Idee, ich würde Vater und Sohn gegeneinander ausspielen wollen! Das Gegenteil ist der Fall. Mit meinem Beitrag an dich habe ich Wert darauf gelegt, dir die Augen dafür zu öffnen, dass wir es unserem himmlischen Vater allezeit schuldig sind, seine Pläne, seine Mittel zur Rettung in der von ihm vorgegebenen Art und Weise zu akzeptieren. Zur Zeit des Mose war dieser sein Mittel zur Rettung, beginnend mit der Glaubensaufforderung, das Passah zu feiern. Mose sollte von allen Israeliten als von Gott geleiteter Anführer akzeptiert werden und selbst seine Schwester Miriam war da keine Ausnahme. In der Wüste ging es darum, die von Mose gefertigte und erhöhte Schlange anzuschauen um weiterleben zu können. Es war Gottes Mittel zur Rettung der Israeliten.

            Du denkst, ich sähe darin eine Härte? Warum? Wurde das Volk Israel denn nicht in der Anführerschaft des Mose aus Ägypten befreit? Wurde es nicht geläutert, dem GLAUBEN den ersten Platz in ihrem Leben einzuräumen? Du und ich wissen aber doch auch, dass das längst nicht alles in Gottes Plan war. Dieses "Alles" als für uns zum Amen werdend kam durch Jesus Christus, der nicht einfach aus sich kam sondern in völliger Übereinstimmung mit dem Vater für uns Menschen tätig wurde. Wir wissen, dass alle, die geglaubt haben von Abel an Sieger sind.

            Mit Recht stellst du fest, dass Jesus nicht einfach nur zum Sterben zur Erde kam und damit seien Auftrag erfüllt gewesen sei. Es entspricht allerdings auch nicht der Richtigkeit, dass der Vater mit dem Senden Jesu "ein Mindestmaß an Glauben auf der Erde" bewahren wollte, denn das war bei den "normalen Juden" durchaus der Fall. Aber sie waren wie Schafe ohne Hirten. D. h. dem Glauben an JHWH mangelte es an den richtigen Blickwinkeln. Der Hauptauftrag Jesu bestand aber auch nicht im Predigen, sondern darin, das Volk vorzubereiten auf den Tag seines Gerichts und für die zum Leben gezählten die Herstellung des Kindschaftsverhältnisses zwischen dem Menschen und seinem und unserem Vater. Weiterhin stellst du völlig richtig fest, dass sich Vater und Sohn niemals hintereinander bringen lassen. Genau aus diesem Grund fragte ich dich, welche Vermessenheit es wohl erlaubt, die Mittel zur Rettung seitens des Vaters infrage zu stellen. Wenn der Vater sagt, sein Sohn Jesus solle so geehrt werden wie er, wer ist dann der Mensch, der davon Abstriche machen darf? Jesus sagte, alles, was dem Vater gehört, gehört nun auch ihm. (Joh. 16:15/Schl.2000) Ede, er sagte ALLES! Vor seiner Himmelfahrt sagte er, ihm sei alle Macht und Gewalt gegeben worden. Bezüglich des Gebets finde ich Offb. 5:8 sehr aussagekräftig: "Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder, und sie hatten jeder eine Harfe und eine goldene Schale voll Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen."
            Warum sollte der Vater dagegen sein, dass wir seinen Sohn Jesus im Gebet anrufen, wenn doch die 4 lebenden Wesen und die 24 Ältesten  vor dem Lamm niederfallend vor ihm die Gebete der Heiligen darbringen? Merke: Die Engel werden nicht des Götzendienstes beschuldigt. Du beziehst dich gern auf die Weisungen des Gesetzes zur alleinigen Anbetung Gottes. Bedenke bitte, Jesus hat dieses Gesetz erfüllt - komplett. Und damit hat er auch die Weisung der alleinigen Anbetung erfüllt. Und jetzt gilt das, was er als Hohepriester Gottes zugesprochen bekommen hat. Auch das Recht, angebetet zu werden.

            1. Edelmuth an Fox

              Guten Morgen liebe Fox

              Wir sind uns sicherlich darin einig, dass Jesus vom Vater zu unserer Rettung zu himmlischem Leben auferweckt wurde und dafür mit einem neuen, geistigen Leib ausgestattet wurde. Jesus ist somit eine neue Schöpfung Gottes. Jesus wird in der Offenbarung als (Opfer-)Lamm Gottes dargestellt.

              Welchen Vorteil bringt es dir/euch, wenn ihr Jesus anbetet und dem Opfer in Gegenwart des Höchsten ein Opfer in Form von Gebeten darbringt?

              Bitte erklärt es mir!

              Ede

              1. Tomaso

                Hallo Ede,

                vielleicht hilft es, darüber nachzudenken, was es für die Gemeinde bedeutet, dass Jesus ihr HERR ist. Gott hat ihn zum Herrn und Christus gemacht, so wie Paulus es in Apg. 2 beschreibt.

                Für Israel war Jehova ihr Herr, ihr Besitzer und Gott.

                In 1. Mose 41 finden wir in der Stellung des Josef am Hofe des Pharao einen Hinweis darauf, was es bedeutet, dass Jesus der Herr über die Gemeinde ist.

                1. Mose 41: 40ff.: Du sollst über mein Haus sein, und deinem Mund soll mein ganzes Volk sich fügen; nur um den Thron will ich größer sein als du. 41 Und der Pharao sagte zu Josef: Siehe, ich habe dich über das ganze Land Ägypten gesetzt. 42 Und der Pharao nahm seinen Siegelring von seiner Hand und steckte ihn an Josefs Hand, und er kleidete ihn in Kleider aus Byssus und legte die goldene Kette um seinen Hals. 43 Und er ließ ihn auf dem zweiten Wagen fahren, den er hatte, und man rief vor ihm her: Werft euch nieder! So setzte er ihn über das ganze Land Ägypten. 44 Und der Pharao sprach zu Josef: Ich bin der Pharao, aber ohne dich soll kein Mensch im ganzen Land Ägypten seine Hand oder seinen Fuß erheben!

                Interessante Parallele zu Gott (Vater) und Christus. Was tat der Pharao, als das Volk wegen der Hungersnot zu ihm schrie?
                55 Als nun das ganze Land Ägypten hungerte und das Volk zum Pharao um Brot schrie, da sagte der Pharao zu allen Ägyptern: Geht zu Josef; tut, was er euch sagt! 
                56 Und die Hungersnot war auf der ganzen Erde; und Josef öffnete alles, worin Getreide war, und verkaufte
                den Ägyptern Getreide; und die Hungersnot war stark im Land Ägypten. 57 Und alle Welt
                kam nach Ägypten zu Josef, um Getreide zu kaufen; denn die Hungersnot war stark auf der ganzen Erde.
                Hat der Pharao nun an Ruhm oder Stellung eingebüßt, weil er das Volk auf Josef verwies?

                Nein, denn er hat ihn eingesetzt als seine rechte Hand, als seinen Stellvertreter in dieser Sache. Das Wort Josefs war wie das Wort des Pharaos selbst. Jetzt mag der Einwand kommen, dass das Volk ja deswegen nicht den Josef "angebetet" und verehrt hat anstatt des Pharao.

                Man kann dieses Schaubild nicht in jeder Einzelheit auf Gott und Christus übertragen,  jedoch ist es für Jesu "Amt" als HERRN sehr treffend. Was sagte Gott bzgl dem Sohn? "Dieser ist mein geliebter Sohn, hört auf IHN!" und "..alle Engel sollen ihn anbeten"

                Ja es gefiel dem Vater seinen Sohn als Erstgeborenen (=Erben) für alles einzusetzen. Da gibt es keine Konkurrenz oder Missgunst wie oftmals von Menschen hinein interpretiert, denn sie haben das perfekte Verhältnis zueinander, sie sind EINS in der Liebe.

                 

                Johannes 5:23"auf daß sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat."

                 

                Ich hoffe, dass es vielleicht ein wenig hilft, unseren Herrn Jesus und damit auch unseren Vater zu erkennen.

                 

                LG

                Tomaso

              2. Welchen Vorteil haben wir Jehova gegenüber, wenn wir Geburtstagsgedenken meiden wie eine Krankheit? Hat das irgendeine biblische Begründung? Etwa  die:

                *** rs S. 168 Geburtstag ***
                Berichtet die Bibel von Geburtstagsfeiern in günstigem Sinne? Sie nimmt nur zweimal auf solche Feiern Bezug:
                1. Mo. 40:20-22: „Es stellte sich nun heraus, daß am dritten Tag Pharaos Geburtstag war, und er ging daran, . . . ein Festmahl zu machen . . .  Den Obersten der Bäcker aber hängte er auf.“
                Mat. 14:6-10: „Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte dabei die Tochter der Herodias und gefiel dem Herodes so sehr, daß er mit einem Eid versprach, ihr zu geben, worum sie auch bitte. Von ihrer Mutter angetrieben, sagte sie dann: ‚Gib mir hier auf einer Platte das Haupt Johannes’ des Täufers.‘ . . . er sandte hin und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten.“

                Alles, was in der Bibel steht, hat seinen Sinn (2. Tim. 3:16, 17). Jehovas Zeugen stellen fest, daß Gottes Wort nicht günstig über Geburtstagsfeiern berichtet, und meiden sie deshalb.

                "...nicht günstig berichtet...", das soll genügen ein Geburtstags-Verbot über abhängige Mitläufer zu verhängen?

                Welchen Nachteil vor Jehova hatten die "Bibelforscher" (vom gleichen Verlag), die bis Anfang der 1930-er Jahre auch ihre Gebete (Bitten) an ihren Erlöser - dem Sohn Gottes - richteten? Sind die etwa in den Analen Jehovas disqualifiziert worden?

                Besser ist es dem Rat in 1Kor 2:5 zu folgen:

                ...auf daß euer Glaube nicht beruhe auf Menschenweisheit, sondern auf Gotteskraft.

                Wer aufgrund von "Menschenweisheit" meint, er hätte einen Vorteil bei Jehova wenn er nicht seine pers. Bitten auch an Jesus richtet, möge dieser "Weisheit" folgen, aber nicht seine Genossen den  Glauben seiner Fehldeutung einreden! Bleiben wir beim 1. Korinther bei einer Parallele:

                8: 7 Die Erkenntnis aber ist nicht in allen, sondern etliche essen, infolge des Gewissens, das sie bis jetzt vom Götzenbilde haben, als von einem Götzenopfer, und ihr Gewissen, da es schwach ist, wird befleckt.

                Ein solches "Gewissen" ist nicht stark sondern schwach! Daher gilt:

                10: 29 ...des Gewissens aber, sage ich, nicht deines eigenen, sondern desjenigen des a n d e r e n; denn w a r u m wird m e i n e Freiheit von einem anderen Gewissen beurteilt?    

                 

              3. Fox

                Mein geliebter Bruder Ede,

                wie kommst du nur auf eine solch abstruse Idee, Jesus sei "eine neue Schöpfung Jehovas"? Er war keine "alte" Schöpfung und ist keine "neue" Schöpfung - er war noch nie Schöpfung, sondern immer Sohn! Also das muss ich dir nun nicht noch biblisch untermalen, oder? Die Frage muss also lauten: Was wurde Jesus mit seiner Auferstehung?

                Antwort: Noch inniger geliebter Sohn unseres himmlischen Vaters, denn sein Erstgeborener und einziggezeugter Gott hat in völliger Übereinstimmung mit ihm, dem Papa, der noch Sünde unterworfenen Menschen ermöglicht, auch Kinder des himmlischen Papas zu werden. In der unendlichen Reinheit und Heiligheit JHWH´s ist es aber nicht möglich, dass Sünde und/oder Unrecht in irgendeiner Form zu IHM vordringen kann! Denn sonst hätte sein Sohn einfach nur predigen und Glauben richtig stellen müssen, aber nicht zu sterben brauchen. So aber war sein Tod unabdingbar, so hat er die Sünden, welche er, Jesus, auf sich genommen hat, löschen können, denn der Lohn der Sünde ist der Tod (Röm. 6:23) Du und ich wissen, dass die Organisation es bei der Lehre von Part 1, nämlich dem predigen Jesu und einiger Denkkkorrekturen belässt und von daher jedes Jahr ihrerseits predigt, bloß keinen Anteil an Jesu Tod zu haben durch das Nehmen der Entsprechungen für Leib und Blut. Aber Dreh- und Angelpunkt des gesamten göttlichen Wiederherstellungsplans ist nunmal der Opfertod Jesu. Aber ist damit für die jetzt lebenden Christen alles erledigt? Natürlich nicht, sonst wäre Jesus nicht "der Weg, die Wahrheit und das Leben" ohne den niemand zum Vater kommen kann.

                Weil niemals ein mit Sünde behaftetes, der Verweslichkeit unterworfenes Geschöpf vor die Heiligkeit des Vaters treten kann amtiert sein Sohn Jesus jetzt für den Verwaltungsweg (als Verwalter/Gal. 4:2 und als WEG/Joh. 14:6). Jeder Mensch, der eine Leistung vom Vater in Form von Schutz, Hilfe, Dank u. a. "beantragt", stellt diesen Antrag bei Jesus Christus und er wird von dieser Instanz aus zum Vater weitergeleitet und mit dem "Amt Jesu" in völliger Übereinstimmung von diesem entschieden. Das ist DER WEG. Dass es uns so einfach gemacht wird, dies ohne Papierkram und sonstiges wie Opfergaben heute absolvieren können ist eine enorme Erweiterung der Barmherzigkeit unseres himmlischen Vaters für uns und keinesfalls eine Konkurrenzbetrachtung zwischen Vater und Sohn.

                Lieber Ede, das war aber logischerweise erst nach Jesu Auferstehung und Himmelfahrt möglich, weshalb die Verweise auf das AT und ähnliches genauso ist, als würden Eltern für ihre erwachsenen Kinder immer noch Strampelanzüge kaufen, weil sie ja auf den Fotos von früher sooooo toll aussahen! Und bevor du wieder auf die Idee kommst herumzukritteln, "aber Jesus hat als er auf der Erde war auch gelehrt...." - bedenke bitte, dass Jesus obwohl Gott als "Sohn des Menschen" auf der Erde war und somit auch unter Verwaltung stand. Da er dennoch Gott war, konnte er logischerweise nur unter der Verwaltung Gottes stehen und wollte auch nie etwas anderes. An wen wendet sich ein Mensch, wenn er etwas benötigt? Richtig, an die nächsthöhere Instanz. Vor Jesus hatte das Volk Gottes zu diesem Zweck Opfergaben nötig, da Jesus als diese Instanz nicht zur Verfügung stand, aber sie ohne Opfer niemals hätten vor Gott treten können und selbst die Opfer einen Mittler als Gottesweg erforderten, nämlich den Hohepriester. Dann kam Jesus, offerierte die richtige Beziehung zum Vater und selbstverständlich wandte er sich an den Vater als seine nächsthöhere Instanz. Und wir wissen aus der Heiligen Schrift, dass sich Jesus allen jüdischen Bräuchen unterwarf, er also keineswegs zum Ungehorsam gegen diesen Weg aufforderte. Nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt wurde er für den Menschen zur nächsthöheren Instanz, das habe ich oben dargelegt. Nichts führt an ihm vorbei, aber auch gar nichts! Es ist unmöglich, zum Vater vordringen zu wollen ohne Jesus einzubeziehen indem man sich "erstinstanzlich" an ihn wendet. Jede andere Lehre ist antichristlich.

                Das Gebet nimmt keine Sonderrolle ein, zumindest ist dies in keiner einzigen Schriftstelle so nachzulesen. ALLE Dinge gehören Vater und Sohn gleichermaßen, Jesus wurde ALLE Macht (über diese sichtbare Schöpfung Mensch & Co.) übertragen, da gibt es keine Ausnahme. Und deswegen hat sich JEDES Knie im Namen Jesu zu beugen und ganz sicher nicht, um ein nachbarschaftliches Schwätzchen mit ihm zu halten! Die Verweigerung dieser von JHWH gegebenen Verwaltungsorder bedeutet, das Opferblut Jesu für genauso gewöhnlich zu betrachten wie das Blut sonstiger Heiliger und Apostel und damit unbeschreiblich zu entwürdigen. JHWH hat es sich in alter Zeit nachdrücklich verbeten, dass ihm krankes und lahmendes Vieh als Opfer gebracht wurde und soll jetzt zufrieden sein, dass Menschen sich ihm nahen möchten, die sich weigern ihre Krankhaftigkeit und Lähmungen durch Jesus reinigen zu lassen, bevor es IHM kredenzt wird als Gabe der Anerkennung und Liebe?

                Ede, ich habe keine Idee mehr, wie ich - und viele andere hier - es dir noch vermitteln könnten, dass Jesus die richtige Adresse ist. Ich bin sicher, dass der Vater gern auch ein direkt mit ihm initiiertes Gespräch annehmen würde, wenn nicht eine gewohnheitsmäßige Ablehnung und Herabwürdigung seines Sohnes Jesu damit verbunden ist wie dies bei dir der Fall ist durch die kategorische Ablehnung eines Gesprächs mit dem Geliebten JHWH´s. Von jedem Einzelnen der sogenannten 144.000 erwartest du mehr als von Jesus, obwohl nicht ein einziger von denen dir einen einzigen Tag Leben geben kann. Ede, ich möchte deinen Geist dem Herrn anvertrauen und ihn bitten, es dir durch seinen Helfer, den Heiligen Geist, zu ermöglichen, seine Liebe in deinem Herzen Wurzeln fassen zu lassen und den Herzensboden ganz doll zu düngen, denn ich möchte mit dir in der Ewigkeit die Liebe unseres Vaters und unseres Bruders Jesu jeden Tag genießen können. Bist du es nicht gewöhnt, dass dich jemand lieben kann, den du nie gesehen hast? Ede, das hast du jeden Tag - und doch ist das sehr kostbar.

                1. Edelmuth an Fox

                  Liebe Fox

                  ...wie kommst du nur auf eine solch abstruse Idee, Jesus sei "eine neue Schöpfung Jehovas"?

                  Jesus ist für uns am Pfahl gestorben. Er hat sein Leben für uns als Opfer dahingegeben. Durch seine Treue bis in den Tod hat Jesus bewiesen, dass Satan ein Lügner ist, der aufgrund dieses einzigartigen Beweises vom Vater zum Tode verurteilt wurde und durch die Hand des Vaters hingerichtet wird. Satan wäre der Erste, der protestiert hätte, wenn Jesus nicht wirklich tot gewesen wäre und nicht tatsächlich diesen Beweis, der ihn zum Tode verurteilt, erbracht hätte, denn es ging um sein Leben.

                  Außerdem beschreibt die Bibel, dass Jesus tatsächlich für drei Tage in den Scheol (allgemeines Grab) gehen würde.

                  Ein Fleischesleib kann den Himmel nicht erreichen. Deshalb hat Jesus vom Vater einen neuen, einen geistigen Leib bekommen. Nur der Vater war in der Lage Jesus von den Toten aufzuerwecken. Nur der Vater war in der Lage Jesus mit einem neuen, geistigen Leib auszustatten. Jesu Leib ist heute ein anderer als der, mit dem er am Pfahl gestorben ist. Deshalb ist Jesus eine neue Schöpfung des Vaters.

                  Ede

                2. Fox

                  Hallo Ede,

                  du schlussfolgerst wieder einmal im Kreis: "Nur der Vater war in der Lage Jesus mit einem neuen, geistigen Leib auszustatten. Jesu Leib ist heute ein anderer als der, mit dem er am Pfahl gestorben ist. Deshalb ist Jesus eine neue Schöpfung des Vaters."

                  Frage: Warum tat es der alte geistige Leib Jesu nicht, den er hatte, bevor er Mensch wurde, da er doch Gott war und ist? Ein Leib, der gar nicht sterben kann! (Mussten denn die Engel, die bei Abraham zu Gast waren auch sterben um wieder in den Himmel zu kommen? Oder jene, welche den Hirten die Geburt Jesu ankündigten?) Ich möchte es mal Ede-gerecht formulieren: Wenn du mir jetzt als Gipfel der Parade erklären willst, dass wahre Götter (Vater-Gott und Sohn-Gott) dem Tod unterworfen sind, warum suchst du dann Beständigkeit und Zuverlässigkeit beim Vater JHWH? Merkst du was? Bitte denk nach! ..... Aha, du meinst, Jesus sei doch gestorben, meine Argumentation also erfolgreich widerlegt? Ist Jesus als Gott gestorben oder als Sohn des Menschen? Wessen Fluch der Sünde musste er denn auf sich nehmen? Ändert im Übrigen nichts an der Berechtigung der Anbetung Jesu, da wir mit dieser äußerst delikaten Überlegung wieder Vater und Sohn in der gleichen Position sehen, nämlich Gott-Vater und Gott-Sohn. Deine Argumentation führt dazu, dass dir gar nichts bleiben kann an Hoffnung und Zuversicht. Nur furchtvolles Erwarten. Wie schade Ede, ich hätte dies so gern anders gehabt für dich. Daran war mir wirklich gelegen.

                  Ede, ich möchte nicht weiter auf dieses Thema eingehen. Petrus sagte zu Jesus "Du hast Worte ewigen Lebens" und viele dieser Worte wurden dir vermittelt. Ich bin nicht so gut im Bibeltextsuchen und wenn ich zu schwach darin war, Erkenntnisse miteinander zu verbinden und sie als Beweis anzuführen, dann möchte ich deinen und meinen Geist Gott anbefehlen und das Thema gut sein lassen.

                   

                3. Tomaso an Ede

                  Hallo Ede,

                  du schreibst:

                  (Zitat) Nur der Vater war in der Lage Jesus von den Toten aufzuerwecken. Nur der Vater war in der Lage Jesus mit einem neuen, geistigen Leib auszustatten. (Zitat Ende)

                  Erkläre mir bitte Johannes 10:17,18
                  17Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme. 
                  18Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
                  Hat Jesus deiner Meinung nach hier gelogen?

                  Oder hat Johannes auch gelogen als er sagte, das Jesus das ewige Leben IST? Er hat es nicht nur, er IST das ewige Leben. (vgl. 1. Johannes 1,2; 1. Johannes 5,20)

                   

                  LG Tomaso

                4. M.N.

                  Hart aber fair - jetzt muss ich ausnahmsweise mal dem Eddie beispringen (man sieht - "wir sind ja nicht so"):

                  Weshalb der auferstandene Christus per Auferstehung eine Zustandswandlung erfahren hat und dadurch "eine neue Schöpfung" geworden ist sagt uns 2Kor 5,16.17:

                  "Wenn wir Christus auch nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so. Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung" (Betreffs dieser Wendung siehe auch Gal 6,15).

                  Mit "wenn jemand in Christus IST, so IST (Präsens) er eine neue Schöpfung" verweist Paulus "vorausgreifend" auf das mit der noch zukünftigen himmlisch/geistigen Auferstehung Vollenden des "in den Tod Christi getauft werden" (Röm 6,5) hin, ganz ähnlich der Aussage aus Eph 2,6 "Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus." "Buchstäblich" "sitzt" ein Nachfolger Christi während seines Erdenlebens natürlich noch nicht "in der Himmelswelt", aber "im Vorausgriff" doch. Und genauso verhält es sich mit dem "eine neue Schöpfung sein" - "vorausgreifend" bereits jetzt schon, de facto erfüllt anläßlich der himmlischen Auferstehung.

                  Wenn die, die "in Christus" sind, durch ihre himmlisch/geistige Auferweckung als eine neue Art von Geistwesen ins Dasein kommen, die noch über den Engeln steht (hierzu siehe 1Kor 6,3), dann ist natürlich auch der auferstandene Christus - der "Erstling aus den Toten" (Kol 1,18; Offb 1,5) - eine "neue Schöpfung", eine neue Art oder Gattung von Geistwesen, die es vor der Auferstehung Christi noch nicht gab. Die, die "in Christus" sind, "folgen dem Lamm, wohin es auch geht" (Offb 14,4). Sie können nicht etwas sein, was ihr Vorläufer nicht selbst ist, nämlich "eine neue Schöpfung". Dadurch schließen sie den Zyklus des "in den Tod Christi getauft werden" ab, siehe Röm 6,5: "Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein."

                  "Gleichheit der Auferstehung" - sind die zu himmlisch/geistigem Leben Auferweckten eine "neue Schöpfung", ist es selbstredend der "Erstling aus den Toten", dem sie alle folgen, wohin er auch geht, in gleicher Weise.

                  Gruß,
                  M.N.

                5. Fox

                  Guten Abend M. N.,

                  dein Zitat aus 2. Kor. 5:16,17 bezieht sich auf MENSCHEN! Die waren schon immer Schöpfung und werden halt "nur" neue Schöpfung. Jesus Christus war NIE Schöpfung und wurde daher auch keine neue Schöpfung. Betrachten wir den Text: "Daher kennen wir von nun an niemand (d. h.: keinen Menschen) nach dem Fleisch; wenn wir Christus auch nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so (sondern als Geist weil Gott Geist ist). 17 Daher, wenn jemand (ein Mensch) in Christus (Gottes Sohn)  ist, so ist er (dieser Mensch) eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden."(Kommentare in Klammer von mir)

                  Die "neue Schöpfung" hat also rein gar nichts mit Jesus zu tun, sondern mit uns Menschen für Leben 3.0. Der Gedanke aus Gal. 6:15 stützt genau diesen Gedanken, denn es geht um Menschen, für die es scheinbar nichts Wichtigeres gab als die Frage von Beschneidung ja oder nein. Das alles ist im Hinblick auf die Nachfolge Jesu die perfekte Belanglosigkeit. Das einzige das zählt ist die neue Schöpfung Mensch durch die Nachfolge Jesu. Du schreibst: "Sie können nicht etwas sein, was ihr Vorläufer nicht selbst ist, nämlich "eine neue Schöpfung." Doch, genau das! Der Mensch war immer nur Schöpfung, das war ihr "Vorläufer" Jesus niemals. Nach meiner Erkenntnis ist er auch nicht Vorläufer, sondern gerettet werden kann nur, wer in seinen Tod getauft ist. Jesus ist Besitzer seiner Schafe, JHWH Eigentümer. Wir werden zu keinem Zeitpunkt, auch nicht nach Vollendung der Versöhnung, mit Jesus auf einer Stufe stehen! Er wird auf ewig unser Vater der Ewigkeit sein, derjenige, welcher als einziggezeugter Sohn Gottes eine unnachahmliche Herrlichkeit hat und Rechtsinhaber des doppelten Erbanteils. Diese Einzigartigkeit Jesu ändert sich nicht dadurch, dass wir als Kinder Gottes von JHWH angenommen werden. Jesus wurde als Geist von seinem Vater gezeugt, wir sind Schöpfung in Materie. Auch wenn diese Materie eines Tages entfallen sollte, sind wir Schöpfung, dann halt "neue Schöpfung". Jesus sagte, wer aus Fleisch geboren wurde ist Fleisch, wer aus Geist geboren wurde, ist Geist (Joh. 3:6).  Jesus hatte eine Auferstehung, aber keine Wiedergeburt! Das ist ein elementarer Unterschied. Warum? Weil er durch die Kraft Gottes gezeugt wurde, auch die Empfängnis Marias fand durch die Kraft Gottes statt. Seine himmlische Zeugung war monogenes, also etwas absolut einzigartiges. Er war, ist und bleibt immer Gott und logischerweise war seine Auferstehung in der Natur eines Gottes. Der Mensch benötigt diese Umwandlung, die ohne Annahme an Kindes Statt bei Gott niemals erfolgen wird. Wir waren Menschen, sind Menschen und werden es auch in Zukunft sein, auch als Kinder Gottes sind wir Menschen und entstammen der Schöpfung. Eine veränderte Physis (die von ZJ ohnehin bestritten wird) ändert nichts am Menschsein.  Bei aller Liebe und Vertrautheit mit Jesus, er ist unser Leben und nur mit diesem Respekt dürfen wir von ihm erbitten, unsere Fehler auszulöschen, damit wir mit Freimut vor den Vater treten können.

                  Hoffentlich ist es mir gelungen, den Unterschied verständlich darzulegen.

                6. M.N. @ Fox

                  Vielen Dank Fox, für Deine klare Darlegung Deiner Sichtweise. I still beg to differ:

                  Zunächst etwas Begriffsentwirrung:

                  Reden wir von "Schöpfung", so beziehen wir uns nicht nur auf "Erschaffung" (Genese) der physischen Welt, siehe "Schöpfungs"-Bericht - in DIESEM Rahmen stimme ich mit Dir überein, dass der Logos nicht zur Klasse oder Gattung der "Schöpfung" gehört, da er "aus" dem Vatergott auf eine uns nicht näher bekannte Weise "gezeugt" oder "hervorgebracht" wurde. Der Logos/Christus ist damit also keine "Schöpfung", da nicht "erschaffen". Soweit also d'accord.

                  Nun aber weist bereits der V. 16 auf einen "Zustandswandel" Jesu Christi hin, wenn es hier heißt: "Wenn wir Christus auch nach dem Fleisch (d. h. als Mensch) gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so." Warum kannten ihn die ersten Christen "nicht mehr SO"? Weil Christus durch seine Auferstehung zu "etwas anderem", "etwas NEUEM" geworden war. "Geworden" = Werden, Genesis/Genese. Eine Auferstehung ist immer auch "Erschaffung", sie ist "neues Werden".

                  Nun bedeutet das in 2Kor 5,17 und Gal 6,15 verwendete Wort "ktísis" nicht nur "Erschaffung" im Sinne des Schöpfungsberichts, sondern auch "Bestimmung, Ernennung".

                  Auf den ersten Blick liegt es nahe, 2Kor 5,16.17 aufgrund der hier vorhandenen Gegebenheiten, wie von Dir dargelegt, auf "erschaffene" Menschen - die "Geschöpfe"-Klasse - zu beziehen. Dennoch halte ich daran fest, den Begriff "neue Schöpfung" im Sinne der erweiterten Wortbedeutung von "ktísis" als auf Christus, und von ihm ausgehend, als auf seine Nachfolger bezogen zu betrachten.

                  Weshalb wird Christus als der "Erstgeborene aus den Toten" und "in allem der Erste" bezeichnet? ERST-geboren, d. h., vor seiner Auferstehung gab es solch eine Art der Auferstehung noch nicht - dies fand i. V. mit Jesus zum allerersten Mal statt. Diese Art der Auferstehung war ein NOVUM, etwas bis dato noch nie dagewesenes.

                  Jedoch begann Christi "Besonderheit", sein "Anderssein", das NEUE i. V. mit ihm nicht erst bei seiner Auferstehung. Bereits seine Zeugung durch den Heiligen Geist war etwas "Neues", etwas bis dahin noch nie dagewesenes. Sodann seine Geist-Salbung anlässlich seiner Jordantaufe, die den in Röm 6 erläuterten Prozess des "in den Tod Getauftwerdens" einleitete, der mit der Auferstehung als Geistwesen vollendet wurde.

                  Es war des Logos/Jesu Christi BESTIMMUNG (ktísis), diesen Weg "Menschwerdung - Tod als Mensch - Auferstehung zu NEUEM geistigen Leben" zu gehen. Dass Christi "Rückkehr in den Himmel" nicht einfach nur eine Fortsetzung seines vormenschlichen Logos-Daseins war, wird aus Christi eigener Aussage gemäß Mat 28,18 mehr als deutlich: "Mir ist alle Macht (oder: Vollmacht) gegeben im Himmel und auf Erden." Wenn sie ihm "gegeben" wurde ("gegeben" steht im Aorist: "In einem präzisen Moment gegeben worden"), heißt das, dass er sie bis dato noch nicht hatte. Oder Phil 2,9 "Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist." Auch das geschah erst anlässlich der Auferstehung, NACH Christi irdischem Wirken und seinem Erlösertod. Erst dadurch und erst dann wurde der Weg für Menschen eröffnet, durch Heiligen Geist "Neu-" oder "Wiedergeboren" zu werden und den gleichen Weg der Bestimmung (ktísis) wie Christus zu gehen (Taufe in den Tod), wodurch sie "dem Lamm folgen, wohin es auch geht". Diese "ktísis" ist etwas im Lauf der Geschichte "einmalig Neues", und nahm mit Jesus Christus ihren Anfang, sie wurde durch ihn sozusagen "eingeleitet".

                  Du bemerkst korrekt, dass Christus der "Ewigvater" ist. Er ist aber auch "gleicher Bruder", siehe Heb 2,17:

                  "Er musste seinen Geschwistern (Brüdern, generisch) in jeder Hinsicht gleich werden" - laut NeÜ.

                  Auch wieder ein Hinweis auf die Affinität zw. Christus und den Gliedern seines Leibes "in jeder Hinsicht".

                  Sodann schreibst Du "Jesus hatte eine Auferstehung, aber keine Wiedergeburt!"

                  Einspruch Euer Ehren:

                  Apg 13,33 - Großschreibung hinzugefügt:

                  "Gott ... erweckte Jesus; wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: "Du bist mein Sohn, HEUTE habe ich dich GEZEUGT." - "Heute" bezieht sich laut diesen Vers auf die Auferstehung, nicht auf das ursprüngliche Hervorbringen des Logos.

                  Siehe auch Heb 1,5 und besonders 5,5:

                  "So hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm gesagt hat: "Mein Sohn bist du, ich HABE DICH HEUTE GEZEUGT." - Das neue himmlische melchisedekische Hohepriestertum Jesu Christi begann laut Heb präzise bei seinem Eintritt in den Himmel - und genau da fand eine "Zeugung" aka "(Wieder) Geburt" statt, der BEGINN eines neuen Daseins in einer neuen Rolle, zu der Christus "gezeugt" wurde (Betreffs der Synonymität der NT-Begriffe "Zeugung" und "Wiedergeburt" siehe Glossar, Eintrag "Wiedergeboren; Wiedergeburt"). In Tit 3,5 wird die Wassertaufe, der sich Christus als erster unterzog und dies als Vorbild hinterließ, als das "Bad der Wiedergeburt (Palingenese)" bezeichnet, was auch wieder "vorausgreifend" darauf hinweist, dass der Weg, der Prozess, der sowohl von Christus als auch seinen Nachfolgern durchlaufen wird, die "Bestimmung" (ktisis), die ihnen zuteil wird, mit einer "Zeugung/(Wieder-) Geburt" endet - "Zeugung", weil etwas Neues beginnt; "wieder-", weil sowohl Christus als auch seine Nachfolger dann nicht ex nihilo "erschaffen" werden (denn sie "sind ja schon da"), sondern "zu etwas Neuem geboren oder gezeugt" werden.

                  Das ist meine bescheidene Meinung zu diesen Thema; ich hoffe, das ist nicht zu verworren. Um es aber nochmals deutlich zu sagen: Ich grenze mich in meinem Verständnis betreffs eines "Erschaffenseins" des vormenschlichen Christus klar von JW.Org-Lehre vom "ge- oder erschaffenen Logos" ab. "Aus Gott gezeugt" oder "hervorgebracht" ist für mich nicht (mehr) gleichbedeutend mit "allgemeiner Schöpfung". Nur damit das auch sonnenklar ist.

                  Gruß,
                  M.N.

      3. Lieber Ede,

        nütze die Gelegenheit auf diese Zuschrift an dich, im Geiste des NT (Paulus) zu antworten:

        ...Es wäre vielleicht wiedereinmal an der Zeit sich die 10 GEBOTE vor Augen zu führen, vor allem das 4. GEBOT, des SABBATTAGES gedenkend, das einfach ignoriert wird. Ich kann nicht verstehen, warum das alte Testament bei Euch nicht respektiert wird....

        Ich bin neugierig was du antwortest und wünsche einen schönen freien Tag, sollte denn der auf einen Freitag verlegt werden?
        Gerd

      4. Johann@Ede

        Lieber Ede,

        möchte doch noch einmal auf deinen Kommentar an mich kurz eingehen.

        Nein, ich halte weder dich noch die Zeugen Jehovas für doof, habe ich auch nicht ansatzweise durchblicken lassen.

        Und ja, du verneinst weiter und hartnäckig das göttliche Wesen des Sohnes. Wie die WTG versuchst du uns klar zu machen das Sein Sohn nur ein besonderer Engel sei, sprich ein Geschöpf wie jeder andere von uns, vom Engel bis zum Tier, oder wie Satan.

        Und zu deiner Frage,  warum Jehova zurücktreten sollte, er habe sich doch nichts zu Schulden kommen lassen, da fällt mir wirklich nichts mehr ein, sie ist einfach lächerlich.

        Ausserdem hat der Vater selbst gesagt das er für eine bestimmte Zeit ALLE MACHT dem Sihn übertragen hat, hört auf IHN.

        Du stellst die Frage: warum wollt ihr statt Jehova den Sohn anbeten", welchen Vorteil bringt euch das?

        Das ist wieder eine Unterstellung von dir, das will keiner, sondern so wohl als auch. Außerdem geht es bei der Anbetung nicht um Vorteile.

        Lieber Ede, du brauchst mir nicht mehr antworten, da ich deine Antwort schon kenne.

        Liebe Grüße in der Hoffnung das es dir gelingen mag dich von der WTG Doktrin zu befreien

        Johann

         

         

        1. Edelmuth an Johann

          Guten Morgen Johann

          Und ja, du verneinst weiter und hartnäckig das göttliche Wesen des Sohnes. Wie die WTG versuchst du uns klar zu machen das Sein Sohn nur ein besonderer Engel sei, sprich ein Geschöpf wie jeder andere von uns, vom Engel bis zum Tier, oder wie Satan.

          Seit seiner Auferstehung von den Toten ist Jesus unstrittig ein Geschöpf des Höchsten. Jesus ist nach seinem Opfertod mit einem geistigen Leib neu erschaffen worden.
          (Wo steht das den in der Bibel lieber Ede❓❓❓. Bekam Jesus nicht die Herrlichkeit wieder die er von Anfang an hatte, nur mit noch mehr Macht, welche er dem Vater zur gegeben Zeit zurück gibt)🤔

          Und zu deiner Frage,  warum Jehova zurücktreten sollte, er habe sich doch nichts zu Schulden kommen lassen, da fällt mir wirklich nichts mehr ein, sie ist einfach lächerlich.

          Mir auch nicht. Es gibt keinen Grund.

          Ausserdem hat der Vater selbst gesagt das er für eine bestimmte Zeit ALLE MACHT dem Sohn übertragen hat, hört auf IHN.

          Stimmt! Aber nicht die Macht über IHN, dem höchsten Gott, unseren Herrn Jehova.

          (1. Korinther 15:27-28) . . .Denn [Gott] "hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen". Wenn er aber sagt, daß 'alle Dinge unterworfen worden sind', ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

          Die einzigartige Herrlichkeit, die den höchsten Gott Jehova kennzeichnet und zur Anbetung berechtigt, wird ER nie an andere abgeben.

          (Hesekiel 10:3-5) . . .Und die Cherube standen rechts vom Haus, als der Mann eintrat, und die Wolke erfüllte den inneren Vorhof. 4 Und die Herrlichkeit Jehovas begann sich von den Cheruben zu der Schwelle des Hauses hin zu erheben, und das Haus wurde allmählich mit der Wolke erfüllt, und der Vorhof selbst war voll von dem Glanz der Herrlichkeit Jehovas. 5 Und sogar das Rauschen der Flügel der Cherube ließ sich bis zum äußeren Vorhof hören gleich dem Schall [der Stimme] Gottes, des Allmächtigen, wenn er redet.

          (Jesaja 42:8) 8 Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

          Ede

          1. Annie

            Hallo Ede,

            ich klinke mich hier mal kurz ein...

            Du hast die Stelle aus Hesekiel zitiert. Es gibt eine ganz ähnlich klingende in Jesaja 6,1-5:

            Im Todesjahr des Königs Ussija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und seine Säume erfüllten den Tempel. Seraphim standen über ihm; jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckten sie ihr Angesicht, mit zweien bedeckten sie ihre Füße, und mit zweien flogen sie. Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen ; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe ! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den Herrn der Heerscharen, gesehen!

            Jesaja 6:1‭-‬5 SCH2000

            Kannst du mir sagen, wer hier gemeint ist?

            Liebe Grüße, Annie

        2. Peter

          Lieber Johann, lieber Fox! Wir alle sollten Ede ab sofort nicht mehr kommentieren. Den WT-affinen geistigen  Sondermuell, den er absondert, empfinde ich als gotteslaesterlich und sehr finster. Wenn er trotz aller Argumente weiterhin im Tal tiefen tuvs-Schattens zu wandeln gedenkt, dann lasst ihn einfach. Es ist seine eigene Entscheidung. 👍👍

          1. peetha@ Peter + @Rolf W.

            hallo Peter - ick jaanz kurz .... ick ... der andere. Der 3. Daumen nach oben zu  deinem Comm.  käme von mir.

            @ Rolf - hallo - meine Frage an Ede ...´kannst du Skat spielen´.., war (meiner seit´s  ´gedacht´).....  einfach ne nette Aufforderung an ihn, einfach das Thema zu wechseln.

            Ein wieso weshalbwarum muss ick jetzt nicht wirklich auch noch begründen - oder?

            juuti ihr mir Lieben und immer wieder jern zu lesenden  - ein bis die taage

        1. pit an Tirza

          Liebe Tirza,

          das ist der perfekte link.

          Amen

          pit

  19. noomi an BenKenobi

     
    Sorry!! BenKenobi, mein Beitrag an Störti gestern war an dich gerichtet, nicht an Störtebeker. Habe wieder mal nicht aufgepasst und im Button den Namen gewechselt.
    LG Noomi
     

  20. Ulla

    Liebe Argentum, lieber Gerd,

    oh wie ich mich freue über Eure Gedanken und Links zum Thema "Raum und Zeit"!!! Ich habe bereits vor Jahren das Buch von Stewen Hawkings "Eine kleine Geschichte der Zeit" verschlungen! Wenn ich außen vor lasse, dass Herr Hawkings leider Atheist ist, bin ich dennoch begeistert, von der "anderen Seite", außerhalb von unserem Zeit/Raum Kontiunuum zu lesen! Noch ist es Theorie! Aber als Geistpersonen eines Tages (in der Form von Antimaterie) dürfen wir hoffentlich mehr darüber erfahren (rückschauend)!

    Schon als Kind überlegte ich, ob es nicht sein könnte, dass: je mehr wir uns von der Erde entfernen, umso langsamer geht die Zeit. Irgendwo steht sie still. Irgendwo geht sie dann rückwärts.

    Vielleicht "sollen wir als physiche Wesen das noch nicht wissen/verstehen..."

    Als ich vor einiger Zeit "Interstellar" im Kino sah, war mir klar, dass die Worte JHWH s wahr sind: Nach dem Sündenfall sagte ER: "Und NICHTS wird ihnen unmöglich sein." ER hat "die Ewigkeit in unser Herz gelegt"...

    Liebe Abendgrüße an alle!

    Ulla

     

  21. noomi an Störtebeker

     
    Lieber BenKenobi
    Du kannst dich trösten. Bei mir hat es doppelt so lange gedauert, nämlich fast 60 Jahre. (Bin als ZJ aufgewachsen) Angefangen hat es bei dem Hebräerbrief, dann hat mich das Thema Jesus nicht mehr losgelassen. Habe daraufhin die Bibel aufmerksamer mit dem Fokus auf Jesus Christus durchgelesen. Es nicht so, dass ich die Bibel nicht immer schon gelesen hätte. Schon lange bevor es bei uns ein Bibelleseprogramm gegeben hat. Aber plötzlich war es, als wäre ein Schleier von mir genommen worden. Dafür bin ich unseren beiden Höchsten sehr, sehr dankbar.
    Es ist ebenfalles wie bei dir, das Wort „Wesensgleichkeit“, hat mir einen grossen Schritt weitergeholfen.
    Es ist genauso wie du es schreibst (auch Schneeflocke hat es so geäussert) es ist eine persönliche Gottesbeziehung, die muss sich jeder selbst aufbauen, aber auch pflegen, indem man sich viel mit Lesen in der Bibel beschäftigt und das Gelesene auf das Herz wirken lässt.
    Mein Gredo ist “Gottes Geist wirkt durch Gottes Wort“. Wie sonst sollen unsere beiden Höchsten mit uns kommunizieren???
    LG Noomi
     

  22. Argentum@Gerd

    Lieber Gerd,

    ja, genau den meinte ich. 🙂 Danke Dir!

    Danke für Deine guten Gedanken und Empfehlungen. Sie erweitern den geistigen Horizont ungemein.

     

    Alles Liebe

    Argentum

  23. Fox

    Guten Abend Ede,

    neulich hast du in einem Kommentar für dich festgehalten, mit dem Gebet an den Vater, Jehova, auf der sicheren Seite zu sein. Aha, wer gibt dir diese Sicherheit? Sicherheit aus menschlicher Sicht war noch nie zuverlässig. Fühlte Eva sich nicht auch auf der "sicheren Seite", als sie nach dem Essen der Frucht wie Gott wurde, erkennend Gut und Böse? Änderte dies etwas an dem für sie dauerhaft zerstörten Vertrauensverhältnis? Ja! Aber nicht zum Guten wie wir alle spüren.

    Hast du bedacht, dass Jesus uns auch Vater wurde (Jes. 9:5)? Und soweit du Matth. 4:10 zitierst um auf den allein dem Vater entgegenzubringenden Dienst zu verweisen: Hat denn der Vater nicht das Recht, zu bestimmen, WIE dieser Dienst auszusehen hat? Da gehst du in den Predigtdienst, also an fremde Türen von Menschen und bezeichnest dies als heiligen Dienst für Jehova, aber dessen Sohn in den Lebensalltag einzubeziehen indem man mit ihm spricht, das soll Götzendienst gleichgestellt sein? Dein geistiges Familienleben heißt also "Ich rede mit dem Vater, Fremden und gern auch Christusleugnern aber auf keinen Fall mit dem Erstgeborenen meiner Brüder"? Und das ist deine "sichere Seite"?

    Und was genau ist deine Vorstellung vom Mittler zwischen Gott dem Vater und den Menschen? Du willst mit Fug und Recht jede persönliche Beziehung zwischen dem Mittler und dir verweigern, es reicht für dich offensichtlich völlig aus, ihn als Diener deiner Gedanken tätig sein zu lassen, indem er trotz seines sehr persönlichen Opfers für dich und uns alle lediglich diese Gedanken vor den Vater bringen darf. Darf ich dich daran erinnern, wie oft du beleidigt warst, wenn BI deine Kommentare nicht freigeschaltet hat? Wieso bist du für etwas beleidigt, was du dem Mittler zwischen Gott und dir von dir auch nicht kriegt und deiner Meinung nach berechtigt nicht? Ohne unseren Bruder Jesus gibt es keinen einzigen Schritt zum Vater, da ist die Brücke des Vermittelns gesprengt, aber das ist so wenig, so gering, dass du dich weigerst, ihn anzurufen um Beistand, Hilfe, Dank zum Ausdruck zu bringen? WAS soll er denn seinem Vater vermitteln?

    Du möchtest darauf verweisen, Jesus zu huldigen? Was bedeutet "huldigen"? Der Duden sagt:

    (früher) sich einem Herrscher durch ein Treuegelöbnis unterwerfen
    (gehoben) jemandem durch eine bestimmte Handlung, durch sein Verhalten seine Verehrung zu erkennen geben
    (gehoben, öfter leicht ironisch) einer Sache mit Überzeugung anhängen, etwas mit [übertriebenem] Eifer vertreten                                                                                                                              Du bist getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Korrekt? Du hast dich ihm also in einem Treuegelöbnis unterworfen und gibst deine Verehrung für ihn zu erkennen. Durch was? Dass er dein Butler sein darf? Er, der dir und uns gezeigt hat, dass der Tod keine Macht mehr haben wird, weil er diese Macht gebrochen hat. Er, der dir und uns die Möglichkeit gegeben hat, überhaupt vor den Vater zu treten und ihn liebevoll Abba nennen zu dürfen, denn ohne Jesus stünde dies keinem Menschen überhaupt zu! Nicht einmal "Freund Gottes" dürfte sich ein Mensch nennen, weil ein Sünder ohne Vergebung kein Freund Gottes sein kann! Er, der für uns alle den Weg in ein ewiges Leben zur Realität werden ließ soll es nicht wert sein, angerufen zu werden? Da sind Engel beauftragt, all das, was unser Leben betrifft vor den Vater zu bringen (Matth. 18:10), aber der Sohn soll dem Status der Engel kein Stück überlegen sein, indem wir mit ihm sprechen? Da fallen die vier lebenden Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm, also Jesus, nieder, im Besitz der Gebete der Heiligen, aber das Lamm darf nicht angebetet werden? Warum bringen sie dann die Gebete vor das Lamm? (Offb. 5:8) Dieses Lamm ist im Besitz der 7 Geister Gottes, aber du wähnst dich auf der sicheren Seite, all die Geister Gottes im Besitz des Lammes zu missachten und nur den Vater anzubeten. Wie sicher ist das? Schau mal bitte: " Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm den Lobpreis und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit7!
    14 Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen8! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an." (Offb. 5:13,14/Elb)
    Jedes Geschöpf außer Ede? Sicher?

  24. Sylvia Geiser

    Lieber Edelmuth

    SO IST ES, wie Du geschrieben hast an Argentum. Vielen Dank!

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen bei der Bruderinfo - Gemeinde.

    Sei lieb gegrüsst

    Sylvia

     

     

    1. M.N.

      Ich ihm auch.

  25. Ulla

    Liebe Tirza,

    gefunden auf.......

    in..... Lukas 24 : 52   "Die Jünger fielen vor ihm (Jesus) nieder. Danach kehrten sie voller Freude nach Jerusalem zurück."

     

    Liebe Grüße aus Nürnberg

    Ulla

  26. Ulla

    Liebe Tirza,

    welche Bibelstelle ist das ?

    (Sie fielen vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück)

    LG Ulla

     

  27. M.N.

    Angesichts des "2017er Regionalkongreßprogrammes" geht einem doch wieder so richtig das Herz auf angesichts der pausenlos reiterierten und nimmermüden JW.Org-"Durchhalteparolen" à la "Warten auf Godot". "Gib nicht auf, FÜR UNS - die JW.Org - zu malochen!"

    Bereits auf der Titelseite eine "static animation"-graphische Darstellung des von der Org eigenzweckdienlich usurpierten "Wettlauf"-Motivs aus 1Kor 9,24 zwecks Vergötzung des JW.Org-verordneten "Fleißig sein, eifrig sein, sich anstrengen, sich verausgaben, nicht nachlassen, mehr mehr immer mehr FÜR UNS tun"-Hyperspeed-Hamsterrades.

    Beim Anblick dieser Läufergraphik höre ich förmlich ein "ch ch ch"-Röcheln und sehe und fühle den Schweiß, wie er dem "angestrengten" Theokratieolympiadeathleten in dicken Perlen die Stirn, und in Sturzbächen den Torso hinunterrinnen. SO muß es sein für die Org von eigenen Gnaden, SO will sie es, und DAS ist ihr einziges Pläsier - dass wir uns auch alle bitteschön schweißtriefend, hechelnd, röchelnd, malochend, auf dem Zahnfleisch kriechend bis der Arzt kommt und immer weiter für sie "verausgaben" und ihr unsere allerletzten Ressourcen und Kraftreserven in ihren gefräßigen, nimmersatten Rachen schmeißen. Sie ist wie ein Moloch, der fett und breit mit aufgerissenem Maul dasitzt und das Opfer unserer selbst erwartet, einfordert und verlangt, völlig selbstverständlich, geradezu frech, mit einer nicht mehr zu überbietenden Dreistigkeit, die jede Blasphemie bereits weit hinter sich gelassen hat und einen nur noch mit offenem Munde staunen lässt. Oder auch nicht, weil's schon so alt, langweilig und abgedroschen ist.

    Und wer glotzt uns gleich auf der ersten Innenseite entgegen? Oh nein, sehr verehrte Mitkomilitonen und -komilitoninnen: Damit man auch gleich weiß, dass es hier nicht etwa um Christentum bzw. eine christliche, von christlichem Geist erfüllte Veranstaltung geht, um "geistliche Auferbauung", um Spiritualität, wie etwa ein Kirchentag ("Pfui - die große Hure Babylon, DAS wollen wir aber überhaupt nicht!"): Nein, es ist einer der oberen, gottgleichen JW.Org-Siebenfältigkeit, der nichtverehrungswürdige Antmo3! "HIER SPRICHT DER BOSS!!! ALLE AUF MEIN KOMMANDO ...". Damit auch glasklar ist, wer hier Urheber und Quelle der erteilten Indoktrination ist.

    Es geht um die ewig gleichen JW.Org "pet peeves"-Götzen (Haus-zu-Haus-Dienst Haus-zu-Haus-Dienst Haus-zu-Haus-Dienst Predigen Predigen Predigen böser Materialismus böser Materialismus böser Materialismus) sowie die ewig gleichen JZ-Durchhalteparolen betreffs "Prüfungen und Nöten" - "Verfolgung" -, die sich Menschen aufgrund des Befolgens der nichtinspirierten, rein menschlichen JW.Org-Direktiven, -Edikte, -Erlasse ... zuziehen. Jegliches "Einander trösten, einander ermuntern, einander beistehen" hat ausschließlich mit dem Ziel des wieder auf 100% JW.Org-Linie-Bringens und des Ablieferns von JW.Orgzentrischem Hochleistungsaktionismus zu erfolgen. Wieder werden "biblische Beispiele" bemüht und in krass org-eigenzweckdienlicher Weise brutal unter Beiseiteschieben oder Vergewaltigung historischen Kontextes verdreht, um zum "Weiter weiter immer weiter so" anzutreiben und einzupeitschen. "Tut dies - tut das - macht dies - macht das - das auch - und auch das - und das AUCH noch - und und und ...". Der Reigen der Höchstleistungseinsatzerbringen-Vokabeln kennt kein Ende. Darf's auch noch ein bischen "fear mongering" sein? BUUUUH - wer hat Angst vorm schwarzen Mann - DENKT AN LOTS FRAU! Wollt ihr nicht so elendiglich krepieren wie sie, dann SPURT GEFÄLLIGST und SPUTET EUCH - seid uns GEHORSAM und UNTERWÜRFIG, immer schön "demütig" bleiben und klein machen - WIR sind die Bosse, ihr habt zu springen, wenn wir pfeifen, also ZUNGE AUS DEM HALS und WEITERHECHELN! Wenn es von fern so aussieht, als ob eure Zunge euer rotes Halstuch ist, das euch im Wind um den Kopf flattert, dann ist's richtig.

    DURCHHALTEN! Ch ch ch hechel hechel hechel - das Ende kommt (immer noch, immer wieder, immer weiter, immer gleich) "BAAAAAAAAAALD". Na klar doch: Godot kommt auch "baaald", er steht schon an der Tür und klopft an ... Wie? Wo? Ich hör nix ...

    Es gibt wahrlich nichts Neues unter der Sonne, und auch im Westen ins Neues ...

    Doch von mir herzliche Grüße,
    M.N.

    1. Fox

      Guten Abend lieber M. N.,

      so wie du das schreibst erinnert mich die Organisation an eine Berliner Hausfrau, die von sich erzählte: "Ick sitze da und esse Klopps, auf eenmal kloppts! Ick gehe raus und kieke und wer steht draußen?- Icke! "

      1. M.N. @ Fox

        Trifft den Nagel auf den Kopf, liebe(r) Fuchs. Denn da es für die JW.Org nur sie selbst gibt (Stichworte "Egozentrismus/Narzissmus/Omphaloskepsis"), ist sie - für sich selbst - immer überall, egal ob drinnen, draußen, im Internet ("Die tollste Webseite seit homo erectus!"), im Universum ("Das Kgr. - UNS - an die erste Stelle setzen. Wir sind die Nr. 1 und das Zentrum aller Dinge!"), im Hyperspace oder in der 5. Dimension. "Oooooonly MEEEE!" - "I am it." - "Die in ihrem Herzen spricht: Ich bin’s und gar keine sonst!" - Jes 47,8. "Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und Traurigkeit werde ich nicht sehen." - Offb 18,7.

  28. Fox

    Guten Abend Tilo,

    das Zitat aus dem WT: "Erinnern wir uns daran, wofür Jehova den siebten Tag — seinen Ruhetag — reserviert hat: um alles, was er mit der Erde vorhat, vollständig und auf herrliche Weise zu verwirklichen."  

    ist in sich sehr widersprüchlich. Ein jeder weiß doch, dass vor dem Ruhetag der göttliche Plan bezüglich der Erde abgeschlossen war! (2. Mose 20:11 (Elb):"Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.) Ergo gab es am 7. Tag nichts zu verwirklichen oder zu vervollständigen. Was am Ende des 6. Tages geschaffen war, spiegelte die ganze Herrlichkeit Gottes und seines Sohnes wider, so sehr, dass ein Geistgeschöpf den berechtigten Ruhm für diese Schöpfung für sich in Anspruch nehmen wollte. Wozu nimmt sich ein allmächtiger Gott einen Ruhetag? Bei uns Menschen ist klar, ein Tag der Ruhe dient der Bildung neuer Kräfte, wenn das fehlt, liegen die Nerven bald blank und in der Folge können ernsthafte Erkrankungen auftreten. Doch das kann nicht der Grund für einen Ruhetag Gottes sein. Die Frage ist also: Warum dann?

    Nach meiner Überzeugung richtete sich das Wollen Gottes für den 7. Tag vollständig auf das Pflegen der Beziehung zwischen JHWH, Jesus (der "erst" bei der Schaffung des Menschen als Krönung der Schöpfung genannt wird) und der gesamten Schöpfung. Die Vater-Mensch-Beziehung, die der irdischen Kinder zum himmlischen Sohn, zwischen Engel und Menschen, zwischen Menschen und Tieren und allem Grün. Wir sollten in Liebe und Vertrauen wachsen und sie vermehren durch eigene Nachkommen, die nicht einfach geschaffen werden, sondern gebildet im Mutterleib!

    Wieder und wieder enttäuschte der Mensch, versagte in dem, was nichts kostet, was nichts besonderes abverlangte, was zukunftsorientiert war. Durch alle Generationen hindurch. Aber wie du richtig klarstellst, wurde dennoch durch unseren himmlischen Vater stetig mehr bereitgestellt um Sühne in Anspruch nehmen zu können und uns zurückzulehnen um Glauben und Vertrauen wirken zu lassen. Ein Blümchen wächst nicht schneller wenn man es an den oberen Blatträndern oder Stilen zieht, es will gepflegt und umsorgt werden. Genau wie Kinder. So ist es auch mit dem Glauben. Der Glaube ist ein unbedarftes Kind! Und so erinnern wir uns an den Ausspruch Jesu, wie die Kinder zu werden. Sind wir etwa der Meinung, unser WEG Jesus führe uns vorwärts in Richtung Vater? Ist dieses Vorwärts nicht in Wirklichkeit zurück zum Ursprung, zum Vertrauen, zum Glauben ohne Vorbehalt an Gottes Liebe und Fürsorge, an sein Interesse, uns als seine Kinder zu hegen und zu pflegen, in seine Pläne einzubinden und uns beim Vater geborgen zu fühlen? "Lebt" die Bibel nicht von der Erkenntnis, die Menschen hätten sich doch nur an Gottes Befreiung, Gottes Führung, Gottes Entgegenkommen, Gottes Liebe erinnern müssen, dann hätten sie in seine Ruhe eingehen können? Sind diese Erinnerungen an die Beweise des Wirkens von JHWH und Jesus nicht der Blick auf den Ursprung alles Guten und Lebenswerten? Wir müssen nichts Neues wagen, unser Vertrauen darf sich ganz einfach auf Bekanntes berufen, unser Glaube wächst quasi auf dem "Kompost der Menschheitsgeschichte". Ist das zu einfach? Ist das Sehnen nach einer persönlichen Beziehung zu Jesus und zum Vater so wenig, dass wir uns noch von einer Organisation oder Kirche zu angeblichen Beweisen hetzen lassen sollten?

    Danke Tilo. Bruder, du hast so recht mit deinen letzten Absätzen. Mit allem, aber die letzten Absätze sind nicht nur gut gemeinter Rat, sie sind m. E. die Realität schlechthin und sie beweisen eine überaus große Warmherzigkeit von dir.

     

  29. Ulla

    Lieber Matthäus,

    wie schön, wieder von dir zu lesen! Möge Gott dich weiterhin stützen und kräftigen! Das Thema, ob man nun zu Jesus sprechen oder gar beten darf, hast du wunderbar bearbeitet!

    Das (ewige) Problem der WTG ist es ja, dass sie Jesus als ENGEL ansieht (Erzengel Michael) und wir wissen, dass Gott es verbietet, einen Engel anzubeten: Offenbarung 19:10 (Der Engel sagt zu Johannes: "Sieh dich vor! Tu das nicht...!")

    Wäre Jesus ein Engel, dürften wir ihn NICHT anbeten, ihm nicht huldigen.

    Nun ist aber Jesus kein Engel, sondern Gottes einziggezeugter Sohn! (Ein Mensch kann nur einen Menschen zeugen, ein Hund nur einen Hund). Und der Allmächtige JHWH zeugte keinen "Engel", sondern einen Gott! Seinen Sohn!

    In 1. Kor. 1:2 steht: "...unser Brief richtet sich auch an alle anderen, die JESUS CHRISTUS auf der ganzen Welt als unseren gemeinsamen Herrn ANBETEN." --- HFA

    Und Johannes 5:23 spricht davon, den Sohn zu ehren wie den Vater.

    Betete nicht auch unser Bruder Stephanus kurz vor seinem Tod zu Jesus? "Herr JESUS, nimm meinen Geist auf!" - Apostelgeschichte 7:59

    JESUS CHRISTUS ist der SOHN des ALLMÄCHTIGEN, das Wort Gottes, ein Gott. (Johannes 1)

    Im Gegensatz zu Gottes Sohn sind die Engel "nur" Geschöpfe. Die vom Sohn Gottes bei der Erschaffung der Welt ins Dasein kamen!

    Wenn also die WTG endlich von ihrer Falschlehre, Jesus sei ein Engel bzw. der Erzengel Michael, abkäme, könnte des wunderbare Licht der herrlichen guten Botschaft über Jesus Christus in ihr Herz strahlen. --- Aber sie lassen es nicht zu, deshalb bleibt es wie hinter einem Schleier, dieses Licht...dieses heilige Geheimnis Gottes über den Sohn bleibt ihnen verborgen, im Nebel.

    Alle, die den Namen Jesu Christi beim Beten benutzen, denen ist der Weg zu Gott frei. Denn niemand kommt zum Vater als durch den Sohn...

    LG an alle

    Ulla

    1. peetha@ Ulla

      Danke Ulla - betrifft deinen Kommentar an Matthäus heute

      ein schöner, bodenständiger  ..... UND ... eigentlich ....  für JEDEN, der Bibel lesen kann ( und darf) auch noch ein nach zu prüfender Kommentar. Juuti - Grüsse zurück - bis die taage

       

    2. Matthäus @ zu Ede´s Neverendingstory (unbelehrbar!)

      Liebe Ulla, das hast du nochmals sehr schön auf den brühmten Punkt gebracht!

      Dazu nur noch ein Gedanke. Wäre Jesus nur ein Engel und nicht ein Gott, warum soll sein Vater es nach Hebr. 1:6 anordnen, seinen EINZIG gezeugten Gott, von den anderen Engeln anbeten lassen?

      Da ordnet, auch für den kleinen "Meister Ede" der Höchste JHWH an dass es SEIN ausdrücklicher Befehl ist und trotzdem WAGT es Ede am laufenden Band dem Höchsten zu wiedersprechen?

      Wo wird das wohl enden? Wenn wir auch alle Fehler machen, ich würde sehr in mich gehen und beim Vater UND dem Sohn um tiefe Vergebung bitten.

      Liebe GRüsse Matthäus

       

      1. Matthäus @ Edelmuth

        Lieber Edelmuth!

        Nachdem ich auch die anderen tlw. sehr liebevollen Kommentare an dich gelesen haben, möchte ich mich ehrlich bei dir entschuldigen. Es steht mir nicht zu über dich zu urteilen. Auf dieser Grundlage möchte ich mein Urteil, was mir nicht zusteht, über dich gerne zurücknehmen!

        Eph. 4: 29 Redet nicht schlecht voneinander, sondern habt ein gutes Wort für jeden, der es braucht. Was ihr sagt, soll hilfreich und ermutigend sein, eine Wohltat für alle.
        30 Tut nichts, was den Heiligen Geist traurig macht. Als Gott ihn euch schenkte, hat er euch sein Siegel aufgedrückt. Er ist doch euer Bürge dafür, dass der Tag der Erlösung kommt.
        31 Mit Bitterkeit, Wutausbrüchen und Zorn sollt ihr nichts mehr zu tun haben. Schreit einander nicht an, redet nicht schlecht über andere und vermeidet jede Feindseligkeit.
        32 Seid vielmehr freundlich und barmherzig und vergebt einander, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat.

        Bitte bedenke meinen derzeitigen Ausnahmezustand (Krankheit)!

        Ich möchte dir gerne die brüderliche Hand reichen!
        Liebe GRüße Matthäus

        1. Kirschblüte

          Kirschblüte @ Matthäus

           

          Lieber Matthäus,

          ist das schön!!   Ich freu mich so sehr über Deine Worte an Edelmuth.

          Viele Kommentare an ihn waren oft so, dass sie mir richtig mit weh taten, obwohl ich eigentlich nicht so die emotionale Zimperliese bin.

          Deswegen wollte ich es nur ein wenig abfedern. So, wie es auch unser Schneeflöckchen schon getan hatte.

          Und nun schreibst Du so etwas liebes... hab vielen Dank. Natürlich habe ich daran gedacht, dass es Dir so geht, wie Du beschreibst, und jeder hat ganz bestimmt dafür Verständnis. Schmerzen und Übelkeit sind nicht sozialverträglich ;-)). Ich weiß das.

          Diese Einstellung, die Du zeigst, wird Dir selber gut tun.  Du weißt ja, positive Gedanken können Wunder bewirken, auch bei Deinen neuen Stammzellchen.

          Wir sind so froh, dass nun doch noch alles gut wird und Ihr jeden Tag ein wenig mehr aufatmen könnt.

          Irgendwann sehen wir uns, bis dahin liebe Grüße von uns

          Kirschblüte

        2. Heinz

          Guten Abend Matthäus,

          zunächst wünsche ich Dir von ganzem Herzen bestmögliche körperliche Gesundheitsgenesung. Ausdrücklich "körperlich" schreibe ich deswegen, weil Du Dich bester "geistiger Gesundheit" für jedermann GANZ OFFENSICHTLICH erfreust! Was leider nicht auf alle zutrifft. Und ich sogar der -begründeten- Meinung bin, dass deren VERIRRUNG und teilweise extreme Boshaftigkeit andere Menschen auch buchstäblich und körperlich krank machen kann. Natürlivh weiss ich das nicht in deinem Falle konkret. Aber in anderen war es mehr als offensichtlich dass das Umfeld krank machte. Damit meine ich nicht nur, aber auch mich. Lange vor mir aber hatte ich das festgestellt.

          Kommen wir nun zu dem von Dir zitierten Bibeltext in der Causa Edelmuth  & Co.

          Dort heißt es u.a.:

          "....habt ein gutes Wort für jeden, der es braucht."

          Das ist eine sog. Condirio sine qua non, ein Bedingung ohne die es nicht geht! Das heisst, alles andere GILT NICHT wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist.

          Jetzt frage ich Dich, zeig mir den Post von Edelmuth worau ersichtlich wäre, dass er "ein gutes Wort braucht"? Und nicht 100 Mal soviel zu entnehmen wäre, dass er der festen Überzeugung ist, ANDERE bräuchten seine "erleuchtete Wahrheit und Weisheit"?

          Ich denke nicht, dass die (übergroße) Barmherzigkeit und Gnade unseres HERRN und Gottes dazu geeignet wäre Starrsinnigkeit und Verbrechen gut zu heißen oder nicht entschieden abzulehnen und zurück zu weisen.

          Insofern und insoweit kann (und will) ich kein Verständnis für Deine Entschuldigung an Ede aufbringen.

          Diese JW.ORG ist das unterste und allerletzte - dahegen sind Kaffefahrtenbetreiber wahre Heilige.

          ----

          Liebe Brüder und Schwestern,

          tun wir denn nicht Unrecht wenn wir die Wirtschaftssysteme und alle ihre Beteiligten so über einen Kamm scheren und verurteilen? Gal. 6:4,5

          Liebe Brüder und Schwestern, bedenken wir, dass wir nicht über andere richten sollten, Math. 7:1. Denken zum Beispiel nur einmal an unsere betagten Brüder und Schwestern. Mancher mag sich oft allein fühlen, oder gesundheitlich nicht mehr in der Lage sein ein eigenes Fahrzeug zu führen und Ausflüge zu machen. Bedenken wir nur wie liebevoll unsere lieben Brüder von der Kaffefahrtenbransche sich um unsere betagten Brüder und Schwestern kümmern. Mit ihren Angeboten für vergünstigter Ausflugsmöglichkeiten in wunderschöne Landschaften bringen sie bestimmt heiligen Dienst dar in Nächstenliebe, Mk 12:31; Mt. 22:39; Mt. 5:43.

          Unter Entbehrungen bieten unsere lieben Brüder von der Kaffefahrtengesellschaft Busfahrten an bergkristallklare Seen und Bäche unter ihren eigenen Kosten für unsere lieben Betagten an. Kostenfrei bieten sie unseren lieben älteren Brüdern und Schwester Kaffe und Kuchen zu ihrer Stärkung, Mt. 10:8.

          Ganz bestimmt wollen wir nicht ungerecht sein sondern unsere lieben Brüdern von der Kaffefahrtenbranche in unsere Gebete einschließen. 1 Thess. 5:16-18.

          Mit herzerwärmendeb Grüßen

          Euere lieben Brüder

          -Zentralkomitee Kaffefahrten-

           

        3. hei-bea

          Hallo Matthäus,

          wie wunderbar, dass es Dir wieder besser geht.Weiter so, und alle guten Wünsche auch für

          Deine "starke" Frau. Ich finde es übrigens gr0ßartig und es zeigt Deine innere Stärke, dass

          Du Dich bei Edelmuth entschuldigt hast! Dein "Herz" ist groß und weit, Du möchtest kei-

          nen verletzen - welch ein Ansporn für uns alle hier!

          In diesem Sinne alles Liebe aus dem schönen "Harzer"Frühling            hei-bea

          1. nada

            Ja, beim entschuldigen, wenn man sich in Wort, in Gedanken oder taten daneben benommen hat, ist unser Bruder Matthäus sicher ein Vorbild..

            1. Heinz

              Ps:

              aber bitte verweist mich nicht auf die Bücher von Knigge. Die habe ich schon alle gelesen. Kennt ihr zum Beispiel sein Werk "vom Umgang mit Menschen"? Das hab ich schon zweimal gelesen. Also, wie erwähnt, wenn dann sollte der Benimm-Unterricht schon von euch persönlich erteilt werden. Da würde ich Wert drauf legen. Eine kleine Schwäche von mir, das kann ich an der stelle schon mal zugeben, ist, dass ich manchmal etwas "anspruchsvoll" bin - also so eine Art "Chefarztbetreuung" ganz gern in Anspruch nehme.

              1. Heinz

                Falls in dem zu belegenden Studiengang Wahlfächer angeboten werden oder man Interessenschwerpunkte einbrigen darf, dann würde mich  -natürlich nur neben den Worten und Taten- besonders interessieren, wo sich Matthäus "in Gedanken" daneben benommen hat? Und vor allem euere Technik zur Feststellungsolcher Verfehlungen?

        4. Matthäus @ Edelmuth

          Ich denke dass sich Edelmut selbst ins rechte Licht gebracht hat, wenn meine Entschuldigung ehrlich gemeint war, ich wollte ihn herausfordern und umindest eine einfache Antwort haben. Keine Worte sagen natürlich auch was aus, das ich ja auf x Fragen an, die er einfach nicht beantworten will.

          Meine Entschuldigung war ja auch nicht auf seine falschen Lehransichten bezogen, sondern ausschließlich auf christliche Gemeinschaft - und die ich heute keinem mehr absprechen.

          Doch ein echter Christ wird nach der Lehre Christi zu leben versuchen, auch das steht mir nicht zu zu beurteilen. Was ich nicht verstehe, Ede gibt sich besonders Bibelkundig

          So gesehen kann ich die viele Kritik contra Ede sehr wohl nachvollziehen, ich teile viele seiner Ansichten - Keinesweg. Aber lassen wir es gut sein liebe Freunde.

          Wenn Ede ein Christ im Sinne Jesus ist dann muß er auch seinem Herrn folgen, und wenn er die Worte im Vaterunser "Vergib mir WIE ICH vergeben habe!" nicht anwendet, jeder kennt genug aus der Bibel und die Folgen dies nicht zu tun.

          Unsere Rechenschaft zeigt sich hier sehr gut: 2. Kor. 5: 10 Denn einmal werden wir uns alle vor Christus als unserem Richter verantworten müssen. Dann wird jeder das bekommen, was er für sein Tun auf dieser Erde verdient hat, mag es gut oder schlecht gewesen sein.

          Bei allem ist jeder auf die GNADE und Barmherzogkeit angewiesen. Wer ohne Barmherzigkeit agiert, der denke über Jak. 2:13 ernsthaft nach!

          Spaltungen hervorrufen ist ein schweres Vergehen! ...siehe Römer

          Danke nochmals auch noch für ALL die guten Wünsche zu meinem Gesesungsverlauf.

          Liebe Grüsse Matthäus

           

          1. Edelmuth an Matthäus

            Vielen Dank Matthäus für deinen Hinweis

            Unsere Rechenschaft zeigt sich hier sehr gut: 2. Kor. 5: 10 Denn einmal werden wir uns alle vor Christus als unserem Richter verantworten müssen. Dann wird jeder das bekommen, was er für sein Tun auf dieser Erde verdient hat, mag es gut oder schlecht gewesen sein.

            Dies trifft ganz besonders auf die zu, die Verantwortung auch hier bei BI tragen, und wenn durch die Löschung meiner Beiträge ein falsches Bild über die Lehren Gottes und über mich entsteht, dann müssen diese Herrn es mit Jehova ausmachen.

            Was dich betrifft, lieber Matthäus, dich kenne ich schon seit der Zeit, als du bei Infolink geschrieben hast. Freunde braucht man nicht um Vergebung zu bitten. Sie vergeben trotz aller Meinungsunterschiede wortlos ohne zu bitten. Auch Gerd und ich diskutieren oft heftig gegeneinander aber immer wie unter Freuden. Paulus und Petrus waren uns ein gutes Beispiel.

            Spaltungen hervorrufen ist ein schweres Vergehen! Es kommt sicherlich darauf an, wovon gespalten wird. Ist die Spaltung von den Zeugen Jehovas ein Vergehen? Aus der Sicht der Zeugen Jehovas bestimmt, aber au der Sicht von BI? Wir müssen die Sichtweise Jehovas einnehmen...

            Ede

    3. Störtebeker

       

      Störti an alle,

       

      Zitat Gerd:

       

      „Auch ist deine Frage nicht korrekt, was soll denn "du/ihr Jesus s t a t t Jehova anbetet. "  Ich vermute, dass die Meisten sowohl zum VATER  als auch zum SOHN sprechen, weil der Vater des Letztgenannten dies s o möchte.“

       

      Das war der erste Gedanke den ich hatte. Ich bete nicht statt zum Vater, zu Jesus, sondern ich spreche in meinen Gebeten auch zu ihm. Schließlich ist er mein Mittler, der zwischen mir und dem Vater vermitteln eintritt. Sollte ich zu meinem Mittler nicht sprechen dürfen, und ihn nicht bitten dürfen meine Gebete zu erhören, und sie an den Vater weiter zu vermitteln?

       

      Durch ihn habe ich aber auch das Recht mich direkt an den Vater zu wenden, und zwar persönlich. Ich darf sogar Abba, „Pappa“ zu ihm sagen (Mark. 14:16, Röm. 8:15, Gal. 4:6). Ist das alles nicht großartig?

       

      Hier einige Texte (aus der Elberfelder) die beweisen, dass wir uns im Gebet auch an Jesus wenden dürfen

       
      Apg. 9:14 Und hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle zu binden, die deinen Namen anrufen...
       
      9:21 Alle aber, die es hörten, gerieten außer sich und sagten: Ist dieser nicht der, welcher in Jerusalem die zugrunde richtete, die diesen Namen anrufen, und dazu hierher gekommen war, dass er sie gebunden zu den Hohenpriestern führe?
       
      22:16 Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!
       

      Röm. 10: 12-14 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen; "denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden". Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht...

       
      1.Kor. 1:1,2  Paulus, berufener Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, und Sosthenes, der Bruder,  an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, ihres und unseres Herrn samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen,
       
      Man kann das auch alles in der NWÜ lesen und es ihnen in ihrer eigenen Übersetzung zeigen.
       
      Die Schriften sind einfach zu verstehen mit einem aufrichtigen Herzen, und wenn man gewillt ist „die Liebe zur Wahrheit“ anzunehmen (2. Thess. 2:9-12).
       
      Ganz liebe Grüße an alle, die in dieser Hinsicht bemüht sind
       
      von Störti
       

       

       

       

    4. Isa an Edelmuth

      Hallo Edelmuth,

      ich verstehe dich. Vielleicht kannst du mir aber diesmal antworten (bitte)? Und zwar geht es um 2. Korinther 12:8, 9.

      Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge. Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung. Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne.

      Hier ruft Paulus den Herrn Jesus an - kein Gebet, ein simples anrufen, so wie du deine Frau im Nebenzimmer rufen würdest. Wie verstehst du den Text?

      Liebe Grüße,

      Isa

      1. Edelmuth an Isa

        Hallo Isa

        Eine an mich gestellte Frage ist mir immer ein willkommener Ansporn anhand der Bibel zu antworten, was ich am Liebsten tue. Leider werden nicht alle meine Beiträge frei geschaltet. Ich werde mich aber nicht aus Gründen der Opportunität verbiegen, sodaß ich eher den Verlust meiner Beiträge hinnehme als den Entscheidungsträgern bei BI nach dem Mund zu reden. Sollte es wieder so aussehen als würde ich nicht antworten kennst du nun den Grund.

        Eine Antwort auf deine Frage habe ich bereits vorbereitet. Sie folgt in einem separaten Beitrag.

        Ede

        1. Isa an Edelmuth

          Ok, danke Ede 🙂

          LG,

          Isa

        2. Für Dich

          Lieber Ede, meine Frage wurde von Dir auch noch nicht zufriedenstellend beantwortet. Wenn du allerdings vorhast, BI mit copy&paste zuzumüllen, habe ich vollstes Verständnis, dass BI sowas nicht wünscht. Hier braucht sich niemand verbiegen. Im Gegenteil, BI ist eine Plattform von Menschen, die frei denken für Menschen die frei denken.

          1. Edelmuth an "Für Dich"

            Guten Abend "Für Dich"

            Lieber Ede, meine Frage wurde von Dir auch noch nicht zufriedenstellend beantwortet.

            Damit kann ich leben.

            Das hier vertretene Streichkonzert ist ein Ausdruck der Angst, weil bestimmte Entscheidungsträgern auf BI, die nur ihre Ansicht gelten lassen wollen, die Antworten fehlen.

            Wenn ich der Meinung wäre, dass Gott ein alter Mann mit Rauschebart ist, dann wäre es meine Meinung, die ich hier unzensiert veröffentlichen könnte. Da meine Beiträge aber wiederholt gelöscht werden hat jemand Angst davor.

            Ede
            *********
            Lieber Ede,
            Zum wiederholten Mal,keiner hat Angst vor deinen Wahrheiten, warum auch, sie sind doch den Meisten von uns jahrelang von JW.Org eingetrichtert worden.
            Die will nur keiner mehr hören hier, ganz abgesehen davon, dass deine Wahrheiten hier schon xmal wiederlegt wurden.

            1. Für Dich

              Lieber Ede, wenn Du damit leben kannst, in Finsternis zu leben, wünsche ich Dir ganz einfach gute Nacht.

            2. peetha@ Ede

              EDE  - jaanz kurz nur .... Kannst du  Skat spielen?

               

              1. Tommy

                Da antworte ich mal Peetha,

                unqualifiziert und dazwischen. Skat? Meinerseits mit Leidenschaft. Just by the way.

                Sorry Bruderinfo, gehoert eigentlich nicht hierher.

                Tommy

            3. M.N.

              Genau. Dieser Edle Muth ist wie das Horn vom Ochsen. Da kannste reinkneifen soviel Du willst - es passiert nix. Unbelehrbar, uneinsichtig, denkresistent, wie eine hängengebliebene Schallplatte immer wieder dasselbe wiederholend. Da gibt es für ein Stück Holz aus dem Wald noch mehr Hoffnung als für ihn, irgendwann doch noch mal zu lernen. Sorry, dass ich das so ad hominem sagen muss, aber es ist einfach nicht anders zu formulieren. Ich habe nichts gegen ihn persönlich, kann ich gar nicht, denn ich kenne ihn als Menschen nicht. Aber was er hier abzieht mit seinen immergleichen Possen, das hat bereits die Grenzen "Belustigend", "Grotesk", "Stur", "Störend", "Abstrus" überschritten und weit hinter sich gelassen und ist jetzt nur noch nervig. An einem echten Dialog ist dieser Mensch ganz klar nicht im Geringsten interessiert, er will hier nur Wellen machen - "mal schauen, was passiert und wer jetzt auf diesen Leim geht". Das ist einfach nur mies. Mich stört es nicht; i. d. R. ignoriere ich seine Einlassungen, doch wenn ich dann und wann mal auf seine Platitüden reagiere, dann nur zum Nutzen Neuer and Anderer, die hier mitlesen und weiterkommen wollen - nicht für ihn, denn das hat keinen Zweck. Man kann ihm 10000 darlegen, dass 1 + 1 = 2 und A nicht gleich B - er bleibt unbeirrbar auf seiner Schiene wie die Dampflok und tuckert immer weiter. Warum er das macht, darüber kann nur spekuliert werden. An Spr 1,5 jedenfalls hält er sich nicht: "Der Weise wird hören und an Kenntnis zunehmen, und der Verständige wird sich weisen Rat erwerben." An dazulernen - einschließlich Standpunktkorrektor wo nötig - hat dieser Mensch ganz offensichtlich kein Interesse.

              Ich für meinen Teil werde ihn betreffend so weiter machen wie bisher: I. d. R. ignorieren und nur, wenn's für Andere nützlich sein könnte, seine Kapriolen zerpflücken.

              Gruß,

              M.N.
              👍

            4. Von E wie Ede, aber nun zu E wie:

              Endzeit ?

              Schon vor wenigen Jahren sagte ein "hoher Militär" aus D voraus: die künftigen Kriege werden nicht mehr am Schlachtfeld ausgetragen werden, sondern über das Internet.

              Stichwort: Cyber-Angriff

              Aktuell, die "Frankfurter Allgemeine":

              Eine weltweite Welle von Cyber-Attacken hat am Freitag Zehntausende Computer von Unternehmen, Behörden und Verbrauchern blockiert. In Großbritannien wurden Krankenhäuser lahmgelegt, in Spanien traf es den Telekom-Konzern Telefónica und in Amerika den Versanddienst FedEx. Die Computer wurden von sogenannten Erpressungstrojanern befallen, die sie verschlüsseln und Lösegeld verlangen. Dabei wurde Experten zufolge eine Sicherheitslücke ausgenutzt, die ursprünglich vom amerikanischen Geheimdienst NSA entdeckt worden war, aber vor einigen Monaten von Hackern öffentlich gemacht wurde.

              Es sei eindeutig eine weltweite Attacke mit Meldungen über befallene Computer aus diversen europäischen Ländern, Russland und auch Asien, sagte Helge Husemann von der IT-Sicherheitsfirma Malwarebytes der Deutschen Presse-Agentur. Der russische Antiviren-Spezialist Kaspersky Lab zählte mehr als 45.000 Angriffe in 74 Ländern, mit einem Schwerpunkt auf Russland.

              Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erklärte, der Mechanismus zur Weiterverbreitung der Schadsoftware könne mit einem Update von Microsoft verhindert werden. Das sogenannte Patch sei bereits am vom 14. März mit der Nummer MS17-010 veröffentlicht worden.

              In Großbritannien waren Krankenhäuser unter anderem in London, Blackpool, Hertfordshire und Derbyshire lahmgelegt, wie der staatliche Gesundheitsdienst NHS mitteilte. Insgesamt gehe es um 16 NHS-Einrichtungen. Computer seien zum Teil vorsorglich heruntergefahren worden, um Schäden zu vermeiden. Patienten wurden gebeten, nur in dringenden Fällen in Notaufnahmen zu kommen, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA.
              Kein gezielter Angriff gegen Krankenhäuser
              Die britische Patientenvereinigung (Patients Association) kritisierte, der NHS habe aus früheren Cyber-Attacken nicht gelernt. Verantwortlich für den Angriff seien Kriminelle, aber der NHS habe nicht genug getan, um seine zentralisierten IT-Systeme zu schützen. Im vergangenen Jahr waren unter anderem zwei Krankenhäuser in Deutschland von Erpressungstrojanern betroffen gewesen.
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              In den Nachrichten sprach heute ein Fachmann über "Apokalyptische Zustände" - Angstmacher?

              Seid bereit, oder?

        3. F&F

          Oh edle Christsche Einigkeit - wie soll ich dich nur preisen?

          Dem einen gönnen sie es reden nicht. Dem andern nicht das weissen.

           

      2. Fox

        Guten Tag Isa,

        was ist denn ein Gebet? Ich frage dich: Welche Ausdrucksform soll ein Gebet deiner Meinung nach haben um gehört zu werden? Schon in jedem Kreuzworträtsel ist die Lösung für "Anrufung Gottes" das "Gebet". Warum sonst willst du einen Gott anrufen? Tragen nicht WIR unsere Anliegen den Heiligsten im Himmel vor? Haben JHWH oder Jesus etwas von uns zu wollen oder ist es nicht vielmehr umgekehrt? Du bringst das Bsp. des Rufens deiner Frau aus dem Nebenzimmer. Ja da kannste froh sein, dass wir beide nicht verheiratet sind, wenn du einfach rufen würdest ohne was zu wollen, während ich gerade bemüht bin, meine Beschäftigung erfolgreich zu Ende zu bringen. 😉

        Mal im Ernst: Wie würdest du dich denn fühlen, wenn du als Gott, was Jesus ja ist, den sündhaften und eigentlich hoffnungslos bösen Menschen gerade DEN Weg für Gemeinschaft mit Heiligen, Gerechten, den liebenswertesten Persönlichkeiten des Universum ermöglicht hast und zwar nicht einfach nur für eine Audienz, sondern für inniges, herzliches Erleben von mehr als 500 Trilliarden Wochen? Und dann kommen diese Menschlein und meinen, dich habe ich zwar von deiner jetztigen Arbeit gerufen, aber ich meine dich doch gar nicht, du darfst dich hintenan stellen bis ich mit dem Zwiegespräch fertig bin mit dem, dem ich mich ohne dich gar nicht ohne eigenes Opfer nähern dürfte. Du darfst diese BlackBox dann zum Empfänger tragen.

        Für jeden Menschen, der bei der Intelligenzverteilung nicht lebendig begraben war, wäre bei einer solchen Ansage das Hinhalten aller vier "Wangen" schon 777 mal vollendet! Mit so jemand reduziert sich der persönliche Kontakt auf Abrahams Ansage an Lot "Wenn du zur rechten Seite gehst, gehe ich zur Linken, wenn du zur Linken gehen möchtest, gehe ich zur rechten Seite." Aber für unseren Heiland und Retter, für unseren ältesten Bruder, unseren Mittler und Sündensühner Jesus Christus soll das angemessen sein?

        Ich bin sehr begierig zu lernen, was der Unterschied zwischen "anrufen Gottes" und "Gebet" sein soll, ich möchte so gern wissen, wieso ich als  unmündiges Kind meines himmlischen Vaters nicht mit dem sprechen können soll, der meine Wünsche, meine Zweifel, meine Hoffnungen, meine Ängste, ... in den für den Vater nachvollziehbaren Worten vortragen kann um ihm zu vermitteln, dass ich ihn bei all meinen Fehlern und auch dann, wenn ich ihn mal aus falschem Verständnis heraus vor´s Schienbein trete und nicht die von ihm empfohlene Abkürzung sondern den großen Umweg genommen habe, so dass er auf mich warten musste, trotzdem liebe, trotzdem Schutz und Beistand suche, trotzdem weiß, dass ich bei ihm zuhause bin. Wo ich doch weiß, dass der Vater mir ausdrücklich gesagt hat, ich soll auf meinen Bruder hören und das tun, was er sagt solange ich nicht bei unserem Papa wohnen kann soll ich nicht mit ihm, meinem Bruder reden? Ist diese Lehre nicht der Versuch meines bösen Nachbarn, zu verhindern, dass ich jemals zu meinem Papa nach Hause kommen kann? Erkläre es mir bitte!

      3. Argentum@alle

        Ich habe mir vorhin den Broadcast wieder angetan. Zu Recherchezwecken.

        Dabei bin ich auf eine Bibelstelle aufmerksam geworden, die ZJ zwar auch gerne zitieren, sie aber nicht leben:

        Matthäus 11,25-30
        "Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast.
        26 Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig
        vor dir. 
        27 Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will.
        28 Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
        29 Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und "ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen";
        30 denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht."

        "Kommt her zu mir...Und ich werde euch Ruhe geben."

        Wie geschieht das bei ZJ? Wie kommt ein ZJ zum Herrn, wenn er ihn im Gebet nicht anrufen oder mit ihm reden darf? Die Sache mit dem Joch und dem Lernen ist verinnerlicht, aber wie genau kommt ein Zeuge zu Jesus? Das ist doch eine eindeutige Aufforderung des Herrn!

        Der unmittelbare Kontext:
        "Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will."

        Liebe Grüße an alle
        Argentum

        1. Regenbogen

          hallo,

          apropo BROADCAST :

          https://www.youtube.com/watch?v=fz5S16WX6fM

          Gruß

           

           

  30. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth

    Lieber Edelmuth,
    mit Bezug auf Deine letzten Kommentare möchte ich Deine Argumente etwas relativieren, bzw. dich um handfeste Belege ersuchen. Da brachtest Du z.B. folgende Aussage - bezogen auf Joh. 14:14 - auf die Bildfläche: „Mir geht es also darum ein Missverständnis, das zur falschen Anbetung führen und Jehovas Gefühle verletzen könnte, auszuräumen.“
    Eine Betrachtung von Joh. 14:14 liest sich in dem Morphological Greek New Testament wie folgt: 

    ἐάν τι αἰτήσητέ με ἐν τῷ ὀνόματί μου ἐγὼ ποιήσω

    Vergleichbar gibt es diesen Wortlaut aus der NASB wie folgt:  

    You may ask me for anything in my name, and I will do it.

    Nehmen wir jetzt Strong’s Aufklärungs-Schlüssel zu Hilfe, dann ergibt sich beispielsweise folgende Erklärung zu Joh. 14:14 aus dem Morphological Greek New Testament :

    14:14  ἐάν τι αἰτήσητέ με ἐν τῷ ὀνόματί μου ἐγὼ ποιήσω

    If                             g1437      ἐάν ean
    you ask                    g154        αἰτέω aiteō
    me                          g1473      ἐγώ egō
    anything                  g5100      τις tis
    in                             g1722      ἐν en
    my                          g1473      ἐγώ egō
    name                      g3686      ὄνομα onoma
    I                              g1473      ἐγώ egō
    will do it                 g4160      ποιέω poieō
     
    Ergänzend bringe ich folgende Info aus der (NGU-DE) noch hinzu:

    14 Wenn ihr mich[a] in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun.«
    Footnotes:  [a]  Johannes 14:14 AL(2) ohne mich.

    Das bemerkenswerte an dieser Konstellation ist, dass es für „mich-meinem-ich“, bzw. „me-my-I“ im griechischen lediglich γώ egō gibt. Damit hat es so gut wie keine Bedeutung, ob das Wort „mich“ Bestandteil der heutigen Bibel ist, oder nicht. Tatsache ist in jedem Fall: Jesus wird das tun, um was Er gebeten wird! Eine Voraussetzung dafür, dass Jesus etwas für uns tun kann ist logischerweise ein Gesuch an eben Jesus! Jesus ist also legitimiert angebetet zu werden. Das wurde hier auf Bruderinfo bereits bis zum Abwinken kommentiert.
    Noch Etwas hat bei mir erhebliches Kopfschütteln verursacht, lieber Ede. Da hat mir weder Aspirin noch irgendein Triptan geholfen. Dabei handelte es sich um eine weitere deiner Behauptungen, in deinem Kommentar „Edelmuth an Michaela 1 Woche zuvor“, wo Du folgende Antitrust implaniertest:
    „Christus ist griechisch und bedeutet Gesalbter. Christen sind daher gesalbte Nachfolger.“
    Hast Du diese Behauptung auch ganz sicher mit der WTO/JW.ORG abgeklärt? Welche Belege gibt es hierfür?
    Du kannst doch ganz bestimmt diese „Edelsche These“ aufklären, nicht wahr? Eine Assertion wird nicht via neues Missverständnis gutgeschrieben.
    Auf etwas Jesus authentisches freut sich
    @THALJA
     
     
      
     
     
      

    1. pit an Athalja

      Hallo Athalja,

      hast du einen Link zu Ede´s Kommentar. Ich würde ihn gerne ganz lesen, da ich leider keinen Bezug herstellen kann.

      Die Suchfunktion will auch nicht. Oder ich bin zu dumm dafür.

      Friede pit

      1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Pit

        Lieber Pit,

        Deinem Gesuch entsprechend biete ich Dir nachfolgende Links an:

        >>> Der "Joh. 14:14" Fall <<<

        Edelmuth an Michaela

        01. Mai, 16:57

        ***************************

        >>> Der "Gesalbte" Fall <<<

        Edelmuth an Argentum

        08. Mai, 21:52

        **************************

        Eventuell muss jeweils zurück geblättert werden um den jeweiligen Kommentar heran zu kommen.

        Glad to help you!

        @THALJA

    2. Edelmuth an Athalja

      Guten Abend Athalja

      Deine Behauptung "Das wurde hier auf Bruderinfo bereits bis zum Abwinken kommentiert. " hat für mich die gleiche Betung, als würdest du sagen, "Das wurde im Wachtturm bereits bis zum Abwinken kommentiert. ", nämlich keine. In diesem Sinne ist auch deine Frage in Bezug auf die Abklärung mit JW.ORG zu beantworten.

      Deine Veröffentlichung des griechischen Textes in dem das Wort "mich" enthalten ist, belegt lediglich, dass die Elberfelder Bibel recht hat und in einigen griechischen Übersetzungen das Wort "mich" zu finden ist, was auch nicht bestritten wird. Diese Übersetzungen sind für mich schon deshalb nicht erntscheidend, weil der Sinn, der daraus gezogen werden soll, in meinen Augen nicht schlüssig ist.

      Ede

      1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth

        Lieber Edelmuth,

        Du kennst doch bestimmt folgenden Text aus Rö. 13:8 (NGÜ), wo geschrieben steht:

        Bleibt niemand etwas schuldig!

        Es bleibt eine faktenreiche Tatsache dass Du leider kaum Fragen beantwortest, die dir gestellt werden. In diesem Fall ersuchte ich dich - mit Bezug auf deiner "Edelschen -These" - aus deinem Kommentar*

        "Edelmuth an Argentum"
        08. Mai, 21:52
        zu antworten. *Hierin behauptest Du:

        „Christus ist griechisch und bedeutet Gesalbter. Christen sind daher gesalbte Nachfolger.“

        Ich bat dich mir dazu folgende Frage zu beantworten:

        Hast Du diese Behauptung auch ganz sicher mit der WTO/JW.ORG abgeklärt? Welche Belege gibt es hierfür?

        Übrigens ist deine Ausführung zu Joh. 14:14 (aus deinem letzten Kommentar an mich) in punkto "mich", sehr weit im Abseits.

        Deine Bringschuld gilt weiterhin. Ein Verhalten wie "zwar gackern, aber nicht legen" ist nicht Belegschaftsfreundlich.

        @THALJA

         

        1. Edelmuth an Athalja

          Verehrter Athalja

          Hast Du diese Behauptung auch ganz sicher mit der WTO/JW.ORG abgeklärt? Welche Belege gibt es hierfür?

          Deinen Zynismus kannst du dir bei mir sparen. Eine Antwort hast bereits erhalten.

          "Christos" ist griechisch und bedeutet Gesalbter. Deshalb sind seine Nachfolger Christen, was Gesalbte bedeutet.

          Ede

          1. Für Dich

            Tolle "Logik". So in etwa wie: "Zitronenfalter sind Schmetterlinge. Aufgrund ihres Namens ist es logisch, dass sie damit beschäftigt sind, Zitronen zu falten." Mir ist diese oberflächliche WT Logik einfach zu primitiv. Laufend wird man bedrängt, irgendwelche abstrusen Schlussfolgerungen gutzuheißen.

          2. M.N.

            Autsch und auweia - das tut ja mehr als weh. Heute werde ich sehr gefordert.

            "Χριστός Christós" ist SELBSTREDEND nicht gleich "Χριστιανός Christianós". Das wollen wir hier ganz klar festhalten.

            Auszug aus der Wikipedia, Eintrag "Christ":

            "Die Bezeichnung „Christen“ (altgriechisch Χριστιανός Christianós ‚Der Christliche‘) für die Jünger Jesu Christi wurde der Apostelgeschichte (Apg 11,25-26 EU) zufolge erstmals in Antiochien in Syrien um 40 n. Chr. benutzt,[1] später wurde es als Selbstbenennung der betreffenden Personengruppe übernommen. Im Neuen Testament kommt diese Bezeichnung aber nur selten vor (neben der genannten Stelle in Apg 11 noch in Apg 26,28 EU und 1 Petr 4,16 EU). Andere Bezeichnungen sind häufiger, so werden in den Paulusbriefen die Briefempfänger oft als „Heilige“ angesprochen (z. B. 1 Kor 1,2 EU). Weitere Bezeichnungen waren „an Christus Jesus Gläubige“ (1 Thess 1,7 EU) oder „Jünger“ (Apg 6,1 EU)."

            Immer schön bei den Fakten bleiben, und keine Cerebralflatulenzen ablassen; die riechen nicht so gut.

          3. Kirschblüte

            Kirschblüte@Edelmuth

            Lieber Edelmuth,

            ich wollte Dir heute abend mal sagen, dass ich Dich mag und Dich sehr schätze.

            Leider kenne ich Dich (noch) nicht persönlich, aber ich freue mich immer, von Dir zu lesen.

            Mir fehlt oft das Unterscheidungsvermögen, die Erkenntnis und das Wissen, die Dinge aus allen Blickwinkeln zu betrachten und dann die wirklich richtigen Schlüsse zu ziehen.

            Es ist eben vieles nicht eindeutig, wirft Fragen auf. Aber ist das schlacht- und kriegsentscheidend?

            Schneeflöckchens Gedanken dazu sagen alles, was mir in diesem Zusammenhang auch wichtig war.

            Du würdest Dich mit Deiner Überzeugung jedem in den Weg werfen, der Deinen Glaubensbrüdern und -schwestern etwas zuleide tun wollte.

            Und das sogar dann, wenn sie Dich mal "geärgert" hätten.

            Davon bin ich überzeugt. So wirkst Du auf mich. Ich bin glücklich, so einen Bruder zu haben, sei schwesterlich umarmt. Und sei nicht traurig, wenn es wieder verbale Haue gibt. Sei Dir gewiß, wir sind in Gedanken jedesmal bei Dir.

            Ganz liebe Grüße von

            Kirschblüte

             

      2. Schneeflocke@Edelmuth

        Lieber Edelmuth,

        der Glaube ist eine so persönliche Sache, dass er sich m.E. nur zwischen Gott und mir/dir abspielt. Nicht ohne Grund gibt es, wie Störti letztens so richtig schrieb,  allein in unserem westlichen überwiegend christlichen Gebiet, -zig Tausende unterschiedliche Gruppierungen und Religionen und alle geben die Bibel als Grundlage an.

        Dazu hat Kristallin auch vor kurzer Zeit einen nachdenkenswerten und inhaltlich kräftigen Kommentar geschrieben. Wir haben die Bibel und die Frage ist, mit welchen Augen bzw. welchem Herzen wir sie lesen. Lesen wir sie zum Richten und (Ver-)Urteilen oder um andere zu demütigen und strafen oder lesen wir sie mit dem eigenen  Herzenswunsch selbst Gottes Wahrheit (durch Christus) zu suchen. Aus vielen Deiner Kommentare (und ich habe bestimmt nicht alle von Dir gelesen) habe ich Dein großes und ehrliches Bemühen ersehen, Gott Jehova nicht zu kränken und nicht verletzen zu wollen. Du möchtest wirklich Gott auf richtige und würdige Weise anbeten. Und das ist erhaben und wahrlich auch edel! Wenn Dein eigener Glaube (Dein eigenes Gewissen) Dir zeigt, dass es falsch ist zu Christus zu beten, dann ist dies Dein Glaube und kann es nicht verkehrt sein darauf zu hören. Wenn das Gewissen eines anderen zu einem anderen Schluss kommt, nachdem er oder sie genauso aufrichtig Gott anbeten, preisen und ehren möchte, dann kann das ebenfalls nicht falsch sein. Das ist zumindest meine Meinung, die ebenfalls keiner teilen braucht, weil es eben auch nur mein (unvollkommener)  Glaube ist und ich, wie alle anderen eigentlich auch, nicht Gott gänzlich fassen kann.

        Vielleicht drängt es Dich ja auch irgendwann dazu, in einem Deiner Gebete mit dem Vater einige Gedanken an den Sohn direkt zu richten?!

        Du, lieber Edelmuth, bist vor Gott demütig,  nimmst Deinen Glauben ernst und unser gemeinsamer Vater und auch sein Sohn, unser Herr, würden daher niemals ihre Obhut von Dir nehmen!! Genausowenig wie er es bei anderen auch nicht machen wird, die in ihrem eigenen Glauben zu anderen Ergebnissen kommen wie Du oder ich.

        Wäre es ein Kriterium was rettet und das Heil bringt, hätte Gott es in seinem Wort so deutlich und unmissverständlich geschrieben, dass es selbst ein Vorschulkind verstehen würde. 😉

        Vor kurzem schrieb mir hier ein guter treuer Bruder, aus dem selbst zweifelsfrei ein tiefer Glauben und ein großes Vertrauen in unsere Höchsten spricht einige Sätze, die mich innerlich auch leicht aufwühlten.

        Über diese Worte habe ich viel und lange nachgesinnt und auch wenn mein Glaube und meine Überzeugung mir eine teilweise etwas andere Sichtweise zeigen, so schätze und respektiere ich trotzdem  sehr den Glauben und die Offenheit diesbezüglich meines Mitbruders und habe gelernt dadurch.

        Für mich persönlich ist genau DAS die christliche Freiheit, auf der als Basis oder Fundament natürlich die Annahme Jesu ruht - unbewertet, weder wahr noch falsch nur anders.

        Sein Joch ist sanft, auch für strenge Wahrheitssucher, Forscher und Verteiliger des angeblich “einzig Wahren“.

        Die liebe weibliche Seite von “Zartbesaitet“ hat mich (und andere auch) letztens auf diesen wahnsinnig weisen Bibeltext aufmerksam gemacht.

        1. Timotheus 1:5

        “Das Ziel der Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungeheucheltem Glauben.“

        Und auch der Text aus 1.Korinther 13 sagt wirklich ganz deutlich und unmissverständlich klar, was das Wichtigste ist ( und sogar noch über dem Glauben steht!)

        “Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe.“

        Leider wurde und wird den lieben Zeugen immer mehr diese Göttlichkeit, diese geöffnete Liebe genommen und statt dessen mit elitärem Denken und Menschengeboten ersetzt, die die Last so schwer werden lässt, dass kaum noch Luft zum Atmen mehr bleibt...

        Wer sich von Euch lieben stillen Lesern ebenfalls wieder danach sehnt mal so richtig tief durchzuatmen und leicht zu sein, dem kann ich einen entspannten Spaziergang in der herrlichen Natur, der wunderbaren Schöpfung Gottes empfehlen und zwar genau zu der Zeit, in der ihr sonst in der Versammlung sitzen würdet!! Gerade jetzt im Frühling, wo das Leben der Bäume wieder erblüht und die Blätter ein herrlich frisches helles und saftiges grün haben ist es ein Geschenk der Ruhe und Rast für die Seele. Probiert es aus und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen, denn unser wunderbarer Vater möchte, genau wie sein Sohn auch, dass es dir gut geht und du glücklich bist.

        Schneeflocke

        1. Kirschblüte

          Kirschblüte@Schneeflöckchen

          Du mein liebes Schneeflöckchen, meine Herzensfreude, Du hast uns  eine große Freude gemacht! Ich sage Dir, warum.

          Ich war heute mit meinem lieben Mann essen, wir hatten etwas zu feiern.

          Und wie das so ist, haben wir bei einem schönen Essen gute Gedanken austauschen können. Da er nicht so zum lesen auf BI kommt, stelle ich ihm meist die entsprechenden Informationen durch, also die Essenz. Und ich habe ihm wieder von Edelmuth erzählt. Von seinem großen Glauben, seinem Kampf, seinem Respekt im Umgang mit jenen, die andere Ansichten vertreten, als er und seine unermüdliche Beharrlichkeit im vertreten SEINES Glaubens. Ich habe meinem Mann davon erzählt, dass ich Edelmuth sehr mag, weil ich seine Beharrlichkeit und sein Durchhaltevermögen so schätze und auch wenn ich nicht in jeder Einelheit mit ihm konform gehe, aus Unwissenheit und fehlender Erkenntnis oder einfach nur so, so mag ich ihn einfach, weil er sich so müht, weil er davon wirklich überzeugt ist. Er läßt sich nicht erschüttern und ich wollte, ich wäre auch manchmal so. Dafür mag ich ihn , auch wenn wir noch nie einen Kommentar auf BI gewechselt haben.  (Das sage ich ihm gleich noch.)

          Das sehe ich genauso wie Du.

          Und als wir eben heimgekommen sind, wollte ich das zuallererst zu "Papier" bringen und kam vorher auf Deinen Kommentar.

          Du hast DAS gesagt, was ich ihn eigentlich auch wissen lassen wollte, ich las Deine Worte meinem Mann vor und er meinte nur: Da hat uns wohl heute abend jemand zugehört?

          Vielen Dank dafür.

          So schön und liebevoll hätte ich es auch nicht formulieren können und die Schriftstelle von Schwester Zartbesaitet war das Pünktchen auf`s   " i."

          Wie gut, dass es Euch (alle) gibt, jeden auf seine ganz besondere Weise.

          Liebe Grüße von Kirschblüte

          PS.: Unser Kirschbaum verliert nun seine Blüten und wenn sie sacht von den Ästen geweht werden, sehen sie aus wie kleine Schneeflöckchen....

           

  31. Anna

    Lieber Bruder Thilo, liebe Schwestern und Brüder,

    ich danke dir für diesen Artikel. Es geht für uns wirklich nicht darum Werke zu verrichten. Das hat doch unser Herr Jesus gelehrt. Keine Riten sondern Erlösung.

    Christus hat gesagt er wäre der Herr des Sabbats. Er hat zu seiner Zeit das Halten des Sabbats keineswegs kritisiert. Nur hat er gezeigt wie wichtig das Erweisen von Barmherzigkeit am Sabbat ist und somit diese ritualisierte Gesetzlichkeit, welche die Pharisäer und Schriftgelehrten geboten haben aufgehoben.

    Warum sagt Jesus sonst in Matth. 11:28ff sonst sein Joch wäre leicht. Jesus sprach von einer geistigen und körperlichen Ruhe, die im Vergleich zu drückenden Lasten eben dieses "sanfte" Joch war und auch heute sein sollte.

    Und Jesus hat viele Wunderheilungen gerade am Sabbat durchgeführt, sehr zum Ärgernis der damalien Obrigkeit.

    Heute geht es doch im geistigen Paradies nur viel um Leistungen, auch und vor allem am Wochenende, wo man eigentlich die Seele baumeln lassen sollte und an seinen Schöpfer und den Sohn denken sollte. Dieses wäre die Sabbatruhe nach meinem Verständnis.

    Dann haben wir Raum unsere Liebe und Dankbarkeit zu zeigen und daraus wiederum entspringen gute Werke automatisch. Fragen wir doch einem unsere Brüder in den Versammlungen ob sie wirklichen Herzensfrieden empfinden. Ich inzwischen ja, es ist herrlich mal 1 Stunde einfach NICHTS zu tun. Den Wolken nachschauen oder die Vögelchen oder was auch immer. Ohne auf die Uhr schauen zu müssen.

    Viele Grüße aus dem Dauerrege sendet Anna

    1. Für Dich

      Liebe Anna, Du bist sehr wohltuend und sprichst mir aus der Seele. Liebe Grüße für Dich

  32. Lieber Für Dich,

    Jesus wird zwar erwähnt und man glaubt auch, daß da vor 2000 Jahren Gottes Sohn auf die Erde kam. Aber eine wirkliche Beziehung zu Jesus die fehlt weitgehend.

    Selbst bei der Gedenkfeier zum Tode Jesu, kann man sich nicht einmal anzatzweise dazu durchringen sich bei Jesus persönlich zu bedanken. Weder bei der Ansprache,noch bei einem Gebet.

    Stattdessen werde ich in den Heften, ermuntert mich beim TuVSklaven zu dedanken und für ihn zu beten und ihn in meinen Gesprächen zu ehren.

    Aus der Bibel habe ich es eigentlich so verstanden, daß ich so eine innige Beziehung zu Jesus entwickeln soll.

    Irgend etwas läuft da in eine ganz falsche Richtung. Das was ich früher bei der RKKirche bemängelt habe, sehe ich jetzt in den eigenen Reihen.

    Liebe Grüße

    Walter

  33. Littlebuddha

    Guten Tag, ein schöner Artikel. Ich/wir würden uns ebenfalls gerne mit anderen über unseren Glauben und unser Verstehen der Bibel austauschen. Meine Mailadresse geistheiler@whiteraven.de oder schaut auf unsere total unfertige Homepage http://herz-des-geistes.de/

    mit brüderlichen Grüßen und christlicher Umarmung

    dirk

    1. Argentum@an alle

      Hallo Ihr Lieben alle,

      wir hatten heute abend eine sehr schöne Telefonkonferenz mit ein paar lieben Neuen und es war sehr schön und erfrischend. Es ist wohltuend, zu merken, wie sehr wir uns gegenseitig stärken können und daß wir nicht allein sind mit unseren Gedanken und Ängsten und was auch immer. Deshalb auf diesem Wege nochmal liebe Grüße an Euch, die Ihr Euch ein Herz gefasst habt. Ihr seid eine Bereicherung!

      Für alle weiteren Interessierten:

      Kontakt über

      bridges@t-online.de

      Alles Liebe

      Argentum

  34. Für Dich

    Das grundlegende Problem der WTG besteht darin, dass sie Jesus auf eine lächerliche Floskel am Gebetsende reduziert hat. Traurig!

    1. Kopfvollerfragen

      Das stimmt nicht. Jesus steht im Mittelpunkt der Anbetung von Zeugen Jehovas. Nur durch ihn ist ein Verhältnis zu Gott möglich. In den letzten beiden Jahren gab es einen Kongress mit dem Titel "Ahmt Jesus nach", den Film "Gott hat ihm zum Herrn und Christus gemacht" und (zwar noch nicht auf deutsch veröffentlicht) ein neues Buch "Jesus - the way, the truth, the life". Es wird immer wieder stark betont, Jesus ist König.

      In Johannes 14:28 sagt Jesus : "Ihr habt gehört, daß ich euch sagte: Ich gehe hin, und ich komme zu euch! Wenn ihr mich lieb hättet, so würdet ihr euch freuen, daß ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; denn mein Vater ist größer als ich. "

      Das Problem vieler ist, dass sie dies nicht anerkennen können/wollen und ihn schon förmlich anbeten, vergöttern, so dass der Schöpfer in den Hintergrund gerät. Jesus steht nicht an erster Stelle. Anbetung gehört allein nur dem Vater. Wie sagte es der Engel in Offenbarung 19:10 so schön: "Bete Gott an!"

      1. Rheinländer

        aber Offenbarung 5, 13 + 14 ( Elberfelder ) lautet

        Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm den Lobpreis und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!  Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

        Wobei mit dem Lamm Jesus gemeint ist

      2. Für Dich

        Das Problem des geistigen Abwasserkanals ist aber, dass er die bunten Heftchen vergöttern lässt und sich somit selbst zum Götzen macht. Übrigens: Der Ort "Bethel" war das Zentrum des Götzenkults unter Jerobeam. - Wie passend.

      3. Matthäus

        Wenn es so ist lieber "Kopf voller Fragen" dann erklär mir diese Belehrung des unverständigen und untreuen Sklaven:
        Wer steht im Zusammenhang von Joh. 17:3 im Focus? Jesus oder der Sklave?

        Wachtturm vom 15.07.2013, Seite 20, Abschnitt 2

        "Warum ist es so außerordentlich wichtig, dass wir diesen treuen Sklaven kennen und anerkennen? Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit, unser gutes Verhältnis zu Jehova , abhängt." (Matth. 4:4, Joh. 17:3)

        Wachtturm 1. November 1990
        Als Christen stehen wir heute vor ähnlichen Herausforderungen. Wir können uns an keiner Form neuzeitlichen Götzendienstes beteiligen — handle es sich um Gesten, durch die Bilder oder Symbole verehrt werden, oder darum, einer Person oder einer Organisation Rettung zuzuschreiben (1. Korinther 10:14; 1. Johannes 5:21).

        "Also dann leitet uns die Organisation zum Götzendienst an!" …oder warum schreiben sie solches:

        Wenn wir uns indes von Jehovas Organisation zurückziehen, können wir nirgendwo sonst Rettung erlangen. Der Wachtturm, 15. September 1993, S. 22

        Also wer verspricht Rettung?  Wo steht hier Jesus unser Herr Jesus im Mittelpunkt?

        Apg. 4:
         
        12 Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie." 
        Du kennnst auch die deutlichen Worte aus Gal. 1 dass jeder verflucht ist der eine andere Botschaft bringt!!!

        LG Matthäus

        1. Matthäus @ all

          Hallo all ihr Lieben!

          Nach fast 2 Monaten melde ich mit weniger als halber Kraft zurück. Es war und ist sicher noch für Wochen eine schlimme Zeit, eine Chemotherapie ist grausam und reduziert die Kraft mit all den Nebenwirkungen auf sehr niedriges Niveau. Aber meine neuen Stammzellen arbeiten gut, das andere braucht Zeit, bis zu 20 Tabletten am Tag, jetzt muss nur die Abstoßreaktion unter Kontrolle bleiben.

          Ich möchte mich auch nochmals für all die privaten Nachrichten der eure Liebe und Anteilnahme zum Ausdruck bringt, herzlich bedanken, für all die Gebete und Stütze in Liebe. Vergelts Gott sagen wir in Österreich.

          Das nur mal als Info an euch ihr lieben Schwestern und Brüder!

          Liebe Grüsse Mattthäus
          👍👍

          1. Störtebeker

            Lieber Matthäus,

            ich freue mich so darüber, dass du wieder da bist!

            Störti

          2. Omma@Matthäus

            Lieber Matthäus,

            schön von dir persönlich zu hören!!!

            Wir wünschen dir weiterhin gute Genesung, und lass dir Zeit, wir warten auf dich!

            Ganz liebe Grüße, auch an deine liebe Frau, senden

            Omma und Oppa

            1. O.W.Schön@Matthäus

              Lieber Matthäus,

              was bin ich froh, dass der treue Zeuge für Jesus einfach nicht "totzukriegen" ist!!!

              So weiß ich jetzt auch, was ich auf BI Aktuell vermisst habe: Deine WT-Zitate. Die Wahrheit kann so einfach sein; man nehme einen X-beliebigen Wachtturm und widerlege ihn durch sich selbst. Die WTG ist in der Tat ein falscher Prophet und daher auch nicht von Gott legalisiert und auch nicht beauftragt! Diese Wahrheit macht FREI!!!

              Ich wünsche Dir und Deiner lieben Frau, die nicht weniger gelitten hat als Du, viel Kraft und den reichsten Segen der beiden Höchsten.

              Herzlichste Grüße

              O.W.S.

            2. O.W.Schön@Omma

              Liebe Omma,

              wer Dich und Deinen Mann, den lieben Oppa, persönlich kennen lernen durfte, der weiß, dass Ihr für viele von uns wie Vater und Mutter seid, ein Ersatz für das verloren Gegangene und das uns gewaltsam Geraubte: Unsere Familien und unsere Freunde!

              Dennoch sorgt der Herr Jesus für einen Ausgleich und tröstet die Seelen derer, die von der jw.org getreten, geschunden, missachtet und missbraucht und teils gebrochen wurden. Praktisches Christentum erschöpft sich also nicht nur im Klinken putzen und im Trolley Rumstehen- und Quatschen-Dienst, sondern in aktiver christlicher Liebe.

              Hierin seid Ihr mir und vielen anderen ein echtes Vorbild und dafür sind wir aufrichtig dankbar!

              Euer O.W.S.

          3. Michael

            Sprüche 25:25

            Wie ein kühler Schluck Wasser in einer trockenen Kehle ist eine gute Nachricht aus einem "fernen" Land.

            Alles Gute weiterhin,jeder Tag ist ein Geschenk, Bruder

          4. Anna

            Lieber Matthäus,

            das ist schön, dass die Stammzellen aus Sachsen gut arbeiten. Gib deinem Körper die Zeit die er braucht.

            Herzliche Grüße aus dem Regen an alle Anna

          5. Tommy

            Wuensche den Segen des Herrn Matthaeus.

            Tommy

          6. Fox

            Guten Tag Matthäus,

            vielen herzlichen Dank für deine Mitteilung, in der du uns schreibst: "Ich möchte mich auch nochmals für all die privaten Nachrichten der eure Liebe und Anteilnahme zum Ausdruck bringt, herzlich bedanken, für all die Gebete und Stütze in Liebe. Vergelts Gott sagen wir in Österreich."
            Matthäus, lieber Bruder, ER hat es bereits vergolten, lässt er uns doch durch diese deine Nachricht wissen uns ge- und erhört zu haben und dir ein Stückchen mehr Leben auf dieser Erde gegeben zu haben. Damit hat unser himmlischer Vater und sein Sohn Jesus nicht nur dir geholfen. Wir alle waren in Gedanken auch bei den Sorgen deiner lieben Frau um dich und ich schätze mal, dass der Teufel fast ersoffen ist in den Tränen, die um dich geweint wurden als wir von deiner gesundheitlichen Grenze erfuhren. Geschieht ihm recht!!! Obwohl die Aktivität deiner Immunabwehr etwas ausgebremst werden muss, damit deine neuen Azubis ihren Gesellenbrief in deinen Knochen erwerben können hat dich das Leben erst einmal wieder. Und es bestätigt die Liebe von oben, es bestätigt auf eine wundervolle Art auch die Gemeinschaft, wie wir sie hier auf BI (noch) genießen dürfen als christliche Kinder Gottes. Den Stein, der mir vom Herzen fällt möchte ich am liebsten auf die WTG-Arche fallen lassen, der Kahn ist eh morsch. Vielen Dank für deine Rückmeldung und weiterhin gute Besserung und liebe Grüße auch an deine Frau.

          7. Lieber Matthäus,
            auch von uns weiterhin gute Genesung und viele unserer Gebete gehen nach wie vor weiter in Deine Richtung.
            Sei und bleibe gut behütet und fühle Dich so gestärkt wie es nur geht!
            Herzlichst
            Tom und Familie

          8. Lili

            Lili@Matthäus

            Lieber Matthäus,Du bist wieder am Ball!

            Es tut gut wieder von Dir zu lesen.Du bist ein Kämpfer und ich wünsche Dir,daß mit der Zeit Deine Körperkraft sich geistigen Stärke wieder angleicht.

            Herzliche Grüße an Deine Liebste und Dich

            Lili

             

            1. Argentum@Matthäus

              Lieber Matthäus,

              auch von mir ein herzliches Willkommen zurück! Du bist nach wie vor in unseren Gebeten. Erhole Dich vollständig und mach nur das, was Dir gut tut.

              Weiterhin viel Kraft und Gottes Segen.

              Liebe Grüße

              Argentum

      4. Argentum@Kopfvollfragen

        Liebe Kopfvollerfragen,

        ja, es stimmt, daß Jesus oft Thema ist, aber was wird uns denn genau über ihn vermittelt?

        Wie weit darf sich jeder ihm persönlich nähern?

        Dient er uns nur als Vorbild und wir sind die Fußstapfennachfolger?
         "Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht
        gegeben im Himmel und auf Erden. "

        (Matthäus 28,18)

        Johannes 14,16:

        "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich..."

        Was bedeutet:"... als nur durch mich"?

        Ist damit eine Formulierung in einem Gebet oder eine individuelle, persönliche Beziehung gemeint, die beinhaltet, daß ich mich an diese Person in einem Gespräch wende?"
        3 "Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.
        14 Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun." ( Johannes 14,13-14)

        Die Lehre der ZJ fußt auf einer falschen Prämisse, die besagt, daß nur ihre Gesalbten die rettungsverheißende Beziehung aufbauen dürfen. Der Rest erreicht irgenwann vielleicht Gnade als Nutznießer dieser Verbindung. Wo bitte steht das in der Bibel?

        Liebe Grüße
        Argentum
         

         

        1. Argentum@Kopfvollfragen

          Nachtrag:

          Der Vater MÖCHTE im Sohn verherrlicht werden!

          "Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn."

           

        2. Edelmuth an Argentum

          Guten Abend Argentum

          Ist damit eine Formulierung in einem Gebet oder eine individuelle, persönliche Beziehung gemeint, die beinhaltet, daß ich mich an diese Person in einem Gespräch wende?"
          3 "Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.
          14 Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun." ( Johannes 14,13-14)

          (Johannes 14:13-14) 13 Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun. (NWÜ)

          13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun[a], damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.   a) Kap. 15,7; Mk 11,24; 1Jo 3,22
          14 Wenn ihr mich[A] etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun[a].   A) Das Wort "mich" fehlt in mehreren alten Handschr.   a) Kap. 16,23.24; Mt 7,7.8 (Elberfelder Bibel 2003)

          Die Elberfelder Bibel weist ausdrücklich darauf hin, dass in mehreren Handschriften das Wort "mich" in Joh 13:14 fehlt. Die Schlussfolgerung, die aus dem Wort "mich" gezogen werden könnte, nämlich dass Jesus in Form von Gebeten angesprochen werden sollte, widerspricht dem 2. Gebot im AT und Matthäus 4:10 im NT. Es macht auch keinen Sinn Jesus im Namen Jesus um etwas zu bitten, ebenso wenig wenn jemand Ede im Namen Edes um etwas bitten wollte. Der Einzige, der im Gebet im Namen Jesus angesprochen werden darf ist der höchste Gott Jehova.

          Mir geht es also darum ein Missverständnis, das zur falschen Anbetung führen und Jehovas Gefühle verletzen könnte, auszuräumen.

          Ede

          1. Heinz

            In Sachen Ede/JW.ORG

            Ede führt an die Elberfelderbibel weise ausdrücklich darauf hin, dass in mehrehren alten Handschriften das Wort "mich" felhe.

            Wenn es in "mehreren" (alten Handschriften fehlt) muss daraus zwingend geschlossen werden, dass es in "mehreren" (anderen alten Handschriften) enthalten ist. Sonst hieße es "in allen" (alten Handschriften).

            Warum Ede bzw. JW.ORG nun jenen Handschriften ohne das Wort "mich" einen höheren Wert beimessen wollen, als jenen mit dem Wort lässt er offen (hat aber nicht die geringsten Bedenken aus der rein akadamisch präzisen Arbeitsweise der Elberfelder Bibel eine eigene, durch nichts zu rechtfertigende Theologie zu entwickeln, die nicht nur in krassem Gegensatz zum zweiten Satzteil steht).

            Unabhängig der Frage ob die Originalaussage das Wort "mich" enthielt oder nicht, ist nicht fraglich, sondern zweifelsfrei, dass Jesus im zeiten Satzteil sagte: "...werde ICH es tun".

            Dann behauptet Ede aus dem Wort "mich" könne etwas geschlussfolgert werden, was im Widerspruch zum AT stünde.

            Aus dem Wort "mich" ist jedoch überhaupt nichts zu schlussfolgern. Was denn auch? Allenfalls ist aus der Tatsache, dass Jeses -das ist unstrittig- sagte: "....werde ICH es tun", zu schlussfolgern, dass wohl niemand anders ausführt als der der gebeten wird.

            Dann behauptet der als Gelehrter auftretende Prof. Dr. Ede, es mache keinen Sinn, "Jesus im Namen Jesus um etwas zu bitten". Es macht aber sehr wohl Sinn, Kaiser Wilhelm im Namen des Kaisers, also Wilhem um etwas zu bitten. Und es macht auch Sinn, Jesus im Namen des Christus um etwas zu bitten Apg 4:12.

            Dann meint Herr Prof. Dr. Ede alias JW.ORG noch:

            "Mir geht es also darum ein Missverständnis, das zur falschen Anbetung führen und Jehovas Gefühle verletzen könnte, auszuräumen"

            Aus meiner Sicht verbreitet Herr Dr. Ede alias JW.ORG hier das Missverständnis Gott sei das Ebenbild des Kain, der aus "verletzten Gefühlen, nämlich aus Neid, Zorn und verletzter Eitelkeit seinen Bruder Abel mordete.

            Nun ja, wer Kinderschändung mit dem Kleidungsstil von Kindern begründet, hat sicher auch mit den Bibelerklärungen  von Prof. Dr. Ede alias JW.ORG kein Problem.

            TOLL BI

            1. Matthäus

              Darf ich noch was beisteuern?

               

              Zu Jesus Christus lt. eigener Interlinear Bibel !!!

              “Wenn um etwas ihr bitten werdet mich in - meinem Namen, ich werde es tun.” Johannes 14:14 - IGD

              “Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.”

              Johannes 14:14 - NWÜ

              Der allgemein anerkannte griechische Urtext nach der Nestle-Aland- Ausgabe hat im Text das Wort “mich”, dieses Wort wird in der NWÜ einfach nicht mit übersetzt. Bemerkenswert ist die eigene Interlinear- Übersetzung der WTG. Der Text wird darin korrekt Wort für Wort über- setzt, aber diese korrekte Wiedergabe fließt nicht in die endgültige Über- setzung ein. Noch interessanter ist die Fußnote zu diesem Vers in der NWÜ mit Studienverweisen.

              ”Gemäß ADIt u. in Übereinstimmung mit 15:16, 16:23...” (Seite 1351).

              “A” steht für Codex Alexandrinus, “D” für Codex Bezae Cantabrigiensis, “It” Vetus Latina. Ohne Zweifel mögen diese Handschriften das “mich” nicht enthalten. Was die Fußnote natürlich dem Leser nicht sagt, ist die Tatsache, daß es ca. 5000 griechische Handschriften gibt, und keine stimmt mit der anderen exakt überein. Wissenschaftler haben aus diesen ca. 5000 Handschriften einen griechischen Urtext “modelliert” der unter Berücksichtigung aller notwendigen Faktoren dem Original am nächsten kommt. Eine Übersetzung muß sich somit an diesem allgemein aner- kannten Urtext orientieren und nicht an den vielen abweichenden Lesarten der ca. 5000 Handschriften. Aus diesem “Pool” pickt sich die WTG drei Handschriften heraus, die ihre Übersetzung rechtfertigen sollen. Das wird des öfteren in ihrer Übersetzung gemacht. Den Übersetzern ist nicht aufgefallen, daß die Masse der Handschriften, also Tausende von Hand- schriften, dieses “mich” enthalten. Dieses “mich” enthält auch der all- gemein anerkannte griechische Text von Nestle-Aland. Es ist bestimmt nicht auszuschließen, daß es Übersetzungen gibt, die dieses “mich” auch weglassen, aber dahinter mögen die gleichen Gründe liegen, die auch die WTG hat. Sich auf diese Übersetzungen zu berufen, ist kein stichhaltiges Argument, denn Grundlage jeder Übersetzung ist der Urtext. Der wahre Grund für das Weglassen des Wortes “mich” liegt darin, daß die WTG jede Verehrung Jesu Christi seit 1954 ablehnt (vorher war dies erlaubt, viele Zeugen Jehovas wissen dies nicht). Die WTG wertet dies als Götzendienst. Dafür kann man sogar exkommuniziert werden. (Einmal beten reicht schon). Deswegen ist es für sie undenkbar, an Jesus Christus Bitten zu stellen und noch undenkbarer, daß Jesus Christus dazu aufgefordert hat. Diejenigen, die Jesus Christus anbeten, verweisen vor allem auf diese Verse Johannes 14:13,14; Matthäus 2:2,8,11; 8:2; 9:18; 14:33; 15:25; 20:20;28:9,17; Lukas 24:52,53; Johannes 9:38; Hebräer 1:6; Offenbarung 5:8. Dem ersten Text Johannes 14:13 und vor allem dem Vers 14 hat die WTG die Beweiskraft absichtlich genommen. Auch die anderen Verse sind zum Teil unter die Zensur gefallen.

              “Und sie, fußfällig angebetet habend ihn, kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude” Lukas 24:52 - IDG

              “Und sie huldigten ihm und kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück” Lukas 24:52 - NWÜ

              Der Urtext sagt “angebetet”, die WTG formuliert dies um in “huldigten”. Das griechische Wort, das dahinter steckt, ist “proskyneo”. Die Übersetzung der WTG ist nicht verkehrt, das muß man betonen. Die Wiedergabe des Wortes liegt nicht außerhalb der Grenzen der möglichen Bedeutungen. Aber trotzdem ist diese Wiedergabe tendenziös. Warum? Überall, wo das griechische Wort in Verbindung mit dem “Vater”, also mit Gott steht, dort gibt es die NWÜ stets mit “anbeten” wieder. Überall, wo es um Jesus Christus geht, wird dieses griechische Wort mit “huldigen” wiedergegeben. Man hat also die Bedeutung des griechischen Wortes nicht einheitlich, sondern unter Berücksichtigung des eigenen Lehrgebäudes wiedergegeben. Gott den Vater darf man “anbeten“, Jesus aber nur “huldigen”. Nachfolgend die Bibelstellen, in denen das griechische Wort “proskyneo” in Verbindung mit dem Vater und dem Sohn steht.

              Gott: Matthäus 4:10; Johannes 4:21-24; 1. Korinther 14:25; Offenbarung 4:10; 5:14; 7:11; 11:16; 19:10; 22:9, in der NWÜ durchwegs mit “anbeten” übersetzt.

              Jesus Christus: Matthäus 2:2,8,11; 8:2; 9:18; 14:33; 15:25; 20:20; 28:9,17; Johannes 9:38: Hebräer 1:6, in der NWÜ durchwegs mit “huldigen” übersetzt. 

              1. Mowani

                Lieber Matthäus
                Vielen Dank für diese hervorragende Zusammenfassung. Ich habe es mir grad herauskopiert.
                Gruss Mowani

              2. O.W.Schön@Matthäus

                Lieber Matthäus,

                kaum aus dem Krankenhaus entlassen, schon läuft sich der treue Zeuge für Jesus wieder warm und steht in den Startlöchern.

                Auch von mir ein Dankeschön dafür, dass Du uns aufgezeigt hast, wie tendenziös die WTG die Bibel übersetzt hat und wie sie Gottes Wort hinbiegt, damit es in ihr schräges Leer-Gebäude passt!

                Für mich ist der Gradmesser für die religiöse Verdorbenheit der jw.org die schamlose Infiltration und Manipulation der Kinder der Zeugen. In den letzten Kinderliedern, die ich nur noch anspielen kann, bevor es mir schlecht wird, wird Jesus Christus als ein besonderer Engel dargestellt oder als ein guter Mann, als er auf der Erde war.

                Auf der Kinderseite zeigt jw.org ihre ganze hässliche Fratze, ihr antichristliches und ihr antigöttliches Treiben wird hier am besten sichtbar. Sie zielt auf die nächste Generation von Zeugen und löscht dort den Glauben an die Göttlichkeit des Sohnes Gottes aus. Jesus Christus, der besondere Engel und ein guter Mann .... und liebe Kinder, wir, die 7 selbsternannten Heiligen, sind auch Christusse und auch Messiasse, und ihr dürft auch uns huldigen, besingen und in Zukunft anbeten .... !

                Liebe Grüsse

                O.W.S.

                 

              3. Dimitri

                Wenn mich nicht alles Täuscht ist dies der Text aus "Die verfälschte Wachtturm-Bibel" von Mehmet Aslan.

                Ich denke es wäre Hilfreich  bei Zitaten auch die Literatur-Quellen anzugeben 😉

                Dies nur schon weil die Ausführungen von Mehmet Aslan zur NWÜ im allgemeinen spannend sind.

                Wer also mehr zur Übersetzung der NWÜ wissen möchte kann sich hier informieren: http://datei.sektenausstieg.net/literatur/BibelAslan.pdf

                Besagter Auszug von Matthäus ist, wenn ich mich nicht irre, auf den Seiten 69 und 70 zu finden!

                 

                Liebe Grüsse,

                Dimitri

            2. Edelmuth an Heinz

              Hallo Heinz

              Wenn es in "mehreren" (alten Handschriften fehlt) muss daraus zwingend geschlossen werden, dass es in "mehreren" (anderen alten Handschriften) enthalten ist. Sonst hieße es "in allen" (alten Handschriften).

              Das stimmt wohl, sonst hätte die Elberfelder es anders beschrieben.

              Warum Ede bzw. JW.ORG nun jenen Handschriften ohne das Wort "mich" einen höheren Wert beimessen wollen, als jenen mit dem Wort lässt er offen (hat aber nicht die geringsten Bedenken aus der rein akadamisch präzisen Arbeitsweise der Elberfelder Bibel eine eigene, durch nichts zu rechtfertigende Theologie zu entwickeln, die nicht nur in krassem Gegensatz zum zweiten Satzteil steht).

              Sicherlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn ich meine Anbetung allein auf Jehova beziehe, denn damit bin ich auf der sicheren Seite. Mir erschließt es sich auch aus rein akademischer Sicht nicht nunmehr Jesus statt Jehova anzubeten. Ich kann darin keinerlei Vorteile gegenüber der herkömmlichen Anbetung Jehovas erkennen. Im Gegenteil, die Anbetung Jesu birgt aufgrund zahlreicher Bibelstellen eine mögliche Verletzung der Gebote Gottes.

              Mich würde es tatsächlich einmal interessieren warum du/ihr Jesus statt Jehova anbetet. Was ist eure biblische Grundlage für diese Anbetung.

              Ede

              1. Hallo Ede,

                du fragst das:

                Mich würde es tatsächlich einmal interessieren warum du/ihr Jesus statt Jehova anbetet. Was ist eure biblische Grundlage für diese Anbetung.

                Wie oft habe ich dir schon bei "Bechhaus" diese Frage beantwortet, es ist wie bei einem Ringelspiel, das sich immer im Kreis dreht. Auch ist deine Frage nicht korrekt, was soll denn "du/ihr Jesus s t a t t Jehova anbetet. "  Ich vermute, dass die Meisten sowohl zum VATER  als auch zum SOHN sprechen, weil der Vater des Letztgenannten dies s o möchte. Warum antwortest du nicht auf den Beitrag von einem Mitschreiber, der doch zeigte, dass in der Offenbarung eindeutig vom Gebet zum LAMM die Rede ist, warum ignorierst du das? Nun meine post an d i c h schon vor einiger Zeit:

                 

                Ich wiederhole was die WTG im "Erwachet!" dazu schrieb:

                Gerd hat Folgendes geschrieben:

                Guten Morgen Ede,

                manchmal scheint es nötig zu sein die Ursprungsfrage mehr als einmal zu stellen.
                Meine, garnicht neue, Frage war doch dies:

                Ich möchte die gleiche Frage stellen, wie es die Zeitschrift der Zeugen Jehovas "Erwachet!" vom 8. April 2000 tat: "Ist es richtig, Jesus anzubeten?"

                Dabei wurde sehr sensibel mit dem Wort "anbeten", in Bezug auf Jesus, argumentiert. Jedoch kam der Artikelschreiber auf S. 26 zu dem Schluß, daß das griech. Wort "proskynéo", wie es der Schreiber des Hebräerbriefes z.B. in 1:6 verwendet "...bedeute buchstäblich, jemandes Hand zu küssen zum Zeichen der Ehrerbietung, den Menschen ...oder Gott erwiesen wird". Auf S. 27 wird von den Astrologen berichtet, die das kleine Kind Jesus fanden. Dann wird der Luthertext zitiert, da kamen die Männer zu dem Kind "fielen nieder und beteten es an [proskinéo]" Matth 2:2, 11. Einige Zeilen später kam wieder die Einschränkung, daß mit dem griechischen Wort "huldigend sich neigen" oder "huldigen" gemeint sei. Trotzdem ist es erstaunlich, daß Jesus zumindest eine Ehrerbietung zugestanden wird. Noch vor einigen Jahren sah man dies weit strenger:

                *** w84 15. 12. 7 Weihnachten - Warum gefährlich? ***

                Außerdem hat das Weihnachtsfest dazu beigetragen, daß man Jesus anstelle seines Vaters, Jehova Gott, anbetet. Das ist eine weitere Form des Götzendienstes, da der verherrlichte Herr Jesus Christus ?der Anfang der Schöpfung Gottes? ist (Offenbarung 3:14; siehe auch Römer 1:25). <

                Demnach waren die Astrologen "Götzendiener". Aber nicht nur sie, denn der "herausragende Bibelforscher", wie C.T. Russell im WT vom 15.März 2000 (mit großer Abbildung auf S. 12) genannt wurde, hat, gemeinsam mit seinen damaligen Mitstreitern, zu Jesus gebetet! Der Gründer der einzigen wahren Organisation Gottes demnach ein Götzendiener !?

                Jesus verdient Huldigung

                Mit dieser Überschrift fährt der Artikel vom 8.4.00 fort und stellt die Frage: "Verdient Jesus solche Huldigung? Ganz bestimmt! Der Apostel Paulus erklärt in seinem Brief an die Hebräer, als ´Erbe aller Dinge´ habe sich Jesus ´zur Rechten der Majestät in den Höhen gesetzt´ (Hebr 1:2-4). Daher ist es passend, daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters" Phil 2:10, 11.

                Meine Frage an aktive Zeugen Jehovas, wenn gemäß angeführtem Artikel "Jesus Huldigung verdient", wie wird das praktiziert? Die gleiche EW-Ausgabe wies auf der letzten Seite auf das Gedächtnismahl am 19. April 2000 hin. Wurde während dieser Abendmahlsfeier in den vier Gebeten gesprochen werden, zumindest einmal Jesus "huldigend" gedankt?

                Betrachtung zum griechischen Wort "proskynéo":

                Es scheinen sich die Bibelübersetzer oft nicht einig zu sein. Allein im Matthäus-Evgl. wird "proskynéo", auf Jesus bezogen, oft mit huldigen, oft mit "vor ihm niederwerfen" wiedergegeben. Beispiele, nur aus Matthäus: 2: 2,8,11; 8:2; 9:18; 14:33; 15:25; 20:20; 28:17

                "Proskynéo" wird auch gegenüber dem himmlischen Vater gebraucht, Beispiel Elb.Üb.: Matth 4:10: "Du sollst den Herrn deinen Gott anbeten..." (Gleich Luk 4:8 )
                Joh 4: 20, 21, 22, 23, 24; 12:20 - (anbeten)
                Apg 8:27; 24:11
                1 Kor 14:25
                Hebr 11:21
                Off 3:9; 4:10; 11:16; 14:7; 15:4; 19:4; 22:9

                Wie die Bibel-Konkordanz hinten in der NW-Ü (der Zeugen Jehovas) beim Stichwort "anbeten" zeigt, werden in den Griech.Schriften das Wort "proskynéo" oftmals mit "anbeten" übersetzt. Interessant ist daß nachfolgender Text in der Neue-Welt-Übersetzung , Ausgabe deutsch 1963 wie folgt lautet: Hebräer 1:6
                6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wieder in die bewohnte Erde einführt, sagt er:
                Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten'.

                Nur heute wollen Zeugen Jehovas mit Jesus nicht einmal "reden"... Haben sie ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Erlöser?
                Gerd
                Zitatende

                Es wird wieder zur unendlichen Geschichte - leider ohne Einsicht 🙁

                 

              2. Heinz

                "Mir erschließt es sich auch aus rein akademischer Sicht nicht nunmehr Jesus statt Jehova anzubeten."

                Aus meinem Kommentar ist eine solche Behauptung nicht zu entnehmen!

                Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass der Hinweis der Elberfelder Bibel  nichts anderes ist als akademisch korrekte Arbeitsweise. SONST NICHTS. Elberfelder Bibel will damit nicht andeuten und nichts aussagen. Also ist auch die Schlussfolgerung die von Ede gezogen wurde, nämlich, dass aus diesem Hinweis zu schließen sei, das Wort 'mich' gehöre nicht dorthin schlicht unzulässig. Vor allem ist es SEINE EIGENE - nicht die der Elberfelderbibel. Das was Ede getan hat ist schlich -nicht mehr nicht weniger- eine unzulässige Bezugnahme auf einen "namhaften" Dritten um eine EIGENE Theorie zu stürzen, für die der Dritte keinerlei Stütze geboten hat. Ein unredliches Vorgehen insoweit. Beabsichtigt oder nicht. Allerdings ist diese "Methode" JW.ORG x-fach nachgewiesen und belegt. Beweise kann jeder selber googeln.

                "Ich kann darin keinerlei Vorteile gegenüber der herkömmlichen Anbetung Jehovas erkennen."

                Die von JW.ORG konstruierte eigene "Theologie" ist bekanntermaßen alles andere als "herkömmlich", sonder -gelinde gesagt- mehr als "individuell" und "revolutionär". Nur weil sie "Ede" als "herkömmlich" empfindet, befugt diese relativ isolierte (JW-ORG) Einzelmeinung sicher nicht das Bibelverständnis seit den ersten Aposteln über Bord zu werfen, und durch eine mehr als "eigenwillige", "konstruierte" zu ersetzen - besonders dann nicht wenn diese Meinung dem Verständnis der ersten Christen und aller weiteren seit 2000 Jahren in so außerordentlich krassem Maße widerspricht. Die JW.ORG Theorien mögen "modern" sein, aber sich nicht "herkömmlich"!

                Abschließend, Ede, obwohl es sicherlich sinnlos ist, AUCH, nicht nur, aber auch, an dieser Stelle ist entscheidend WEN Du/man in JESUS den Nazarener erkennt oder nicht erkennt.

                Im übrigen kannst Du dem Kommentar von Matthäus alles wesentlich relevante entnehmen.

                Ich möchte nur noch soviel anmerken, das hemmungslose Weglassen und Einfügen von einzelnen Wörtern der WTG ist eine beispiellos dreiste Bibelverfälschung um ihre eigene Wachtturm bzw. Verlagsideologie als Theologie zu verkaufen. So frech und dreist war kaum jemand bisher. Die Mormonen haben wenigstens gleich ein eigenes Buch geschrieben. Die WTG schreibt dreist einfach die Bibel um wie es ihr gerade  geeignet scheint, den christlichen Glauben auf den Kopf zu stellen und in sein Gegenteil zu verkehren - sich darauf berufend infam leugnend. Wirklich äußerst perfide.

                "Mich würde es tatsächlich einmal interessieren warum du/ihr Jesus statt Jehova anbetet."

                Erst mal "Jehova" kenn ich nicht und will ich nicht kennen und niemals begegnen. Falls Du JHWH meinen solltest, dann bestreite ich, dass Christen statt JHWH, Jesus anbeten.

                Ich bestreite, dass ich (oder andere Christen) JESUS ANSTATT JHWH anbeten!

                Zeig mir ein (offizielles) Glaubensbekenntnis (irgendeiner) der großen oder kleinen christlichen Kirchen, wo Deine (falsche) Behauptung belegt wäre?!!

                Warum sollte man ANSTATT anbeten? Gibt doch gar kein Grund dazu? Oder doch?

                 

            3. pit

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              Liebe Kinder Gottes,
              ich wage es, nach langem Überlegen auch etwas zu sagen, aber ich will jetzt kein neues Fass aufmachen (Das Thema ist eigentlich schon lange durch), aber wegen der vielen Neuen, die zu uns gestoßen sind, will ich erläutern, wie ich mich dem Thema genähert habe.
               Ich versuche es immer über Schlüsseltexte, die eindeutig sind.
              Kolosser 1 ist da mein Favorit.
              In der besten Bibel der Welt ist da zu lesen (NWÜ):
              Er ist das Bild+ des unsichtbaren+ Gottes, der Erstgeborene+ aller Schöpfung; 16  denn durch ihn+ sind alle [anderen]* Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten.+ Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden.+ 17  Auch ist er vor allen [anderen] Dingen,+ und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen,

              Zuerst zerlege ich den Text um die Grundsatzgedanken zu erfassen und die richtigen Fragen zu stellen.
              Er ist das Bild+ des unsichtbaren+ Gottes, der Erstgeborene+ aller Schöpfung (NWÜ)
              Wer?
              Jesus ist das Kind, Gott der Vater, lese ich hier, auch wenn die NWÜ hier versucht aus Jesus ein Geschöpf zu machen.
              Wann findet das Ereignis statt?
              Auch ist er vor allen [anderen] Dingen (NWÜ)
              Vor der [restlichen] Schöpfung, lese ich da. Auch wenn die NWÜ hier den Zeitpunkt zu verschleiern sucht.
              Wer ist Schöpfer?
              denn durch ihn+ sind alle [anderen]* Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, (NWÜ)
              Der Vater UND der Sohn, denn selbst wenn nur alle [anderen] Dinge durch Ihn geschaffen worden sind, bleibt doch die Tatsache übrig, dass Er Schöpfer ist und kein Geschöpf kann Schöpfen. Wenn Er da ein Erzengel gewesen wäre (so ZJ), hätte Er NICHTS erschaffen können. Denn, Engel sind auch nicht in der Lage zu schöpfen.
              Wo findet das Ereignis statt?
              Wenn alles [andere] noch nicht da war, welche Situation finden wir da vor?
              Im ersten Moment könnte man sagen: „Wenn noch nichts da war, im Nichts.“
              Das stimmt zwar, bezogen auf Himmel und Erde (Kosmos, Universum), die gab es da noch nicht.
              Aber, 2 „Wesen“ waren da. Sohn und Vater. Und „vorher“?
              Nur der Vater, der noch nicht Vater war.
              Wir haben hier also nur den noch-nicht-Vater, ich nenn ihn der Einfachheit halber:  „El Shaddai“, oder auch El oder Elah.
              Von IHM wissen wir, dass ER Geist ist. Außerdem wissen wir, ER ist Licht. Und ER ist ewig.
              Und wir wissen, „dass selbst die Himmel der Himmel IHN nicht fassen können.“
              Meine Meinung: Da ist weder Zeit noch Raum, denn das Raum-Zeit-Kontinuum existiert noch nicht. (Ob Zeit in der Ewigkeit existiert, weis ich nicht. Ob Petrus die 1000 Jahre auf den Nicht-Raum-nicht-Zeit-Aufenthaltsort des Vaters oder sich einfach nur auf die himmlische Zeit bezog, ist unklar. (Anderes Thema. Sowie Äon und Olam.))
              Der Aufenthaltsort El Shaddai`s ist für uns Menschen weder durch ein Wortgefüge zugänglich, noch überhaupt begreifbar oder erfassbar. Ist ja die Unendlichkeit des Universums für unser Gehirn schon eine Zumutung.
              Ich nenn ihn deshalb der Einfachheit halber: Ewigkeit.
              In der zeitlosen Ewigkeit befindet sich also Licht und Geist.
              "Dann" passiert etwas völlig überraschendes: Der Geist sondert einen Teil von sich selbst ab. Dieser Teil trennt sich vom Vater und lebt ab "jetzt" an seinem "Busenplatz"
              Wir sind immer noch zeitlos, also ist das Wann in der Ewigkeit ohne Bedeutung.
              Aber El Shaddai ist "jetzt" nicht mehr El Shaddai, sondern zusammen mit dem Sohn Elohim. ER wird zwar in späteren Bibeltexten immer noch El Shaddai genannt, doch führe ich das auf die Unwissenheit der Schreiber zurück, die die Vaterschaft Gottes im AT noch nicht begriffen haben, bzw. es ihnen noch nicht offenbart war. Den Pharisäern ging es da nicht anders, sowie auch den ZJ.
              Nur der Vater hatte „Leben in sich selbst.
              Bei der Geistteilung ging diese Eigenschaft auch auf den Sohn über, so wie auch alle anderen Erkennungseigenschaften und Charaktereigenschaften des Vaters auf den Sohn übergingen.
              Daher kann Jesus auch sagen: "Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.", und „ich gebe mein Leben oder lass es.“
               Meine Schlussfolgerug: Jesus ist kein geschaffenes Wesen, sondern die Erstgeburt des Vaters. Durch Ihn und zu Ihm hin ist alles geschaffen. Somit ist Er Schöpfer, gemeinsam mit dem Vater.
              Der Einschub [anderen] in der NWÜ dient nur der Verschleierung der Tatsachen.
              Dadurch erschließt sich die Schöpfungsgeschichte von selbst.
              Es waren mindestens 2 Wesen beteiligt. Somit wird der Majestätsplural (Ausrede der Juden bei der Schöpfungsfrage; „lasset UNS“ und „damit sie nicht werden wie einer von UNS“) hinfällig.
              Wir lesen: elohim (Götter) schuf Himmel und Erde.
              Da die Schöpfung aus dem Vater, durch den Sohn (Das Wort) erfolgte, sind 2 Götter gemeinsam so tätig, wie es einer nicht tun konnte, so meine Schlussfolgerung, sonst hätte El das ja auch alleine machen können.
              Ja, Gott ist allmächtig. Aber: Im Falle der Schöpfung ist ER doch den Regeln des Geschaffenen verpflichtet, sonst hätte das Alles überhaupt keinen Sinn, weder Leid noch Krieg. (Der Mensch ist selbst verantwortlich für die Zustände, aber es wäre ja ein leichtes für Gott, dass zu unterbrechen. Macht ER aber nicht. Und das hat natürlich einen Grund. Anderes Thema.)
              ER kann also in der Schöpfung nicht haltlos wirken, außer ER faltet Himmel und Erde zusammen. ER wirkt ja in der ganzen Schöpfung. Nimmt ER die Kraft raus, ist Ende.
              Anders kann ich mir den ganzen Vorgang leider in menschlichen Begriffen nicht erklären aber es gibt ja genügend Anhaltspunkte in der Bibel, die dafür sprechen.
              Nur ein Beispiel: wenn man alle Gleichnisse, die unser Herr uns über die Beziehung Vater-Sohn-Mensch überliefert hat, zusammenfasst, ergibt sich für mich folgendes Bild.
               Der Baum.
              Der Vater ist die Wurzel. Ohne sie kann kein Baum existieren. ER ist die Pforte des Daseins und der Ursprung ALLEN Lebens.
              Der Sohn ist der Stamm. Ohne Ihn ist kein Zugang zur Wurzel möglich.
              Er ist der Weg zum Vater, die Wahrheit und das Leben, da Er der Einzige ist, der auch Leben in sich selbst hat. Er ist somit fähig Leben weiter zu geben, was Er ja als Schöpfer schon unter Beweis gestellt hat. Er gibt das Leben, dass Er vom Vater empfangen hat an uns weiter. Wir, die Kinder Gottes, sind die Zweige. Wir sind über den Stamm mit der Wurzel verbunden.
              Die Früchte sind die Früchte des Geistes, wie z.B. Sanftmut, Liebe und Barmherzigkeit, das heißt, unsere Aufgabe besteht darin, die Eigenschaften unserer Schöpfer so umzusetzen, wie es uns möglich ist. Predigen hat damit nichts zu tun, sondern die Arbeit an der Herzenseinstellung.
              Das ist Grundprinzip und sollte von allen Christen anerkannt werden, und wenn nicht, ist das weiter auch nicht schlimm, da am Ende sich doch noch jedes Knie beugen muss.
               
              Gott-Vater ist ein Wesen, das selbst die Himmel der Himmel nicht fassen können, so sagt Paulus.
              ER existiert außerhalb ALLEM und ist doch, irgendwann ALLES in ALLEM, so sagt Paulus.
              Paulus wusste besser Bescheid, als viele andere.
              Und trotzdem sagt auch er: „Die Erkenntnis ist nur Stückwerk.“
              Friede pit

              👍 👍

              1. BenKenobi

                Lieber Pit, ich danke dir, du hast Kolosser Kap.1 auf den Punkt gebracht, theologisch absolut korrekt.

                Bezüglich des Anfangs der Zeit sehe ich es so:

                Zeit erkennt man eigentlich nur an Veränderung, somit begann die Zeit in dem Moment wo Gott den Sohn aus sich zeugte, davor fand keine Veränderung statt, der Vater war einfach. 😉

                Liebe Grüße, BenKenobi

                1. pit an BenKenobi

                  Mein lieber Bruder BenKenobi,

                  ich freue mich sehr über jeden, der es verstanden hat, denn Kol 1 ist der Schlüssel. Wenn den jemand kapiert hat, weiss er auf was es ankommt. Das ist der intellektuelle Schlüssel, geschrieben für Logiker.

                  Andere Schlüssel sind darüber hinaus genauso wichtig, z.B. die Johannesbriefe als Schlüssel zu unserem Herzen. Sie sprechen die Liebe in uns an.

                  So vielfältig die Menschen sind, so vielfältig ist die Schrift. Es ist für JEDEN möglich in der Schrift den eigenen Zugang zu finden. Das unterscheidet die Bibel von allen anderen Schriften und kennzeichnet ihre Einzigartigkeit.

                  Wie anders sollte es auch sein, ist sie ja das Wort Gottes.

                  zu Zeit: Vom menschlichen Standpunkt aus gesehen ist deine Meinung über die Zeit höchst interessant für mich. So hab ich es noch nicht gesehen. Erst wenn Ursache und Wirkung in Kraft tritt, entsteht die Zeit. Für einen Physiker ist dieser Gedanke bestimmt unerträglich, da er ja an der Relativität orientiert ist und dieser Gedanke damit ausgeschlossen bleibt.

                  Ich fummel ja schon einige Jahre an der Wirklichkeit herum.

                  Leider habe ich mit Joh 1 und Genesis 1 angefangen. Doch der Zugang blieb für mich immer verschlossen (heute ist das kein Problem mehr.). Über die Schöpfung konnte ich keinen Sinn in dem Ganzen entdecken.

                  Warum haben unsere Schöpfer nicht gleich alles so geschaffen, dass es funktioniert?

                  Für was musste unser geliebter Herr am Kreuz sterben?

                  Und viele andere Fragen und Rätsel.

                  Erst beim Kol hat es Klick gemacht.

                  Ich hatte ja auch von der Bibel keine Ahnung. Woher auch? Von der Sklavenbelehrung? Von da sicher nicht.

                  Nein, erst als ich mich aus der Umklammerung gelöst habe, oder mir der Herr das geschenkt hat, konnte ich die Bibel klar lesen.

                  Vorher hab ich nur die Texte gelesen, die im Wachtturm angegeben waren und das Bibelleseprogramm.

                  Aber es glaubt doch keiner ernsthaft, dass das irgendein Verständnis hervorbringt.

                  Immer schön durch die Wachtturmbrille, jeder Text, falls überhaupt mal einer gelesen wird, dann doch immer die selben Texte. Natürlich kannte ich da den Kol-Text auch schon, viele Male erwähnt oder gelesen, aber das ist nicht der Punkt.

                  Entscheidend ist es, wie man liest.

                  Friede in der Ewigkeit und Gruss,  auch an unseren wackeren Mitstreiter, Bruder im Herrn, Matthäus.

                   

                   

                2. Argentum@Pit

                  Lieber Pit,

                  auch von mir herzlichen Dank. Du gibst wirklich immer wieder gute Impulse, wenn man sich intensiv mit bestimmten Themen beschäftigt.

                   

                  Alles Liebe

                  Argentum

                3. Argentum@Gerd

                  Lieber Gerd,

                  wäre es Dir möglich noch einmal den Link zu dem interessanten Artikel über die Zeit zu posten. Ich glaube, es war ein Astrophysiker, der einen längeren interessanten Vortrag darüber gehalten hat. Leider fällt mir der Name nicht mehr ein und ich habe die Notiz verbummelt *schamessmilie*

                  Wäre vielleicht für Pit und andere auch interessant. 🙂

                  Liebe Grüße

                  Argentum

                4. Liebe Argentum,

                  als gestern die Beiträge zwischen pit und BenKenobi erfolgten, dachte ich gleich an den 3-fach Doktor Wilder-Smith. Ich nahm aber an, das stößt auf wenig Interesse - das zeigt  wie man sich täuschen kann 😉

                  Ich kopiere, was ich dazu vor 10 Jahren schon bei Bechhaus zitierte, ich hoffe, das Größen-Format passt hier in den blog:

                  Verfasst am: 11.07.2007, 15:55    Titel:

                  Zum Raum-Zeit-Kontinuum, den auch "EF" anführte, faxte mir der Ex-ZJ Victor Sasso aus der Schweiz, dass er mit dem bekannten Prof. Dr. Dr. Dr. Arthur Ernest Wilder-Smith sehr gut bekannt war und viel mit ihm über die Bibel diskutierte. Er hat auch noch Briefe von ihm.

                  Nun machte ich mich auf die Suche und fand solche Ausarbeitungen von dem Professor im WEB, Auszug, passt auch zum Thema Raum/Zeit:

                  ...A) Wenn sich eine Atomuhr diesem Ereignishorizont nähert, wird die Zeit, deren Ablauf diese Uhr misst, immer langsamer laufen, bis die Zeit an der »Höhe« des Horizontes selber vollkommen stillsteht. Das will sagen, dass Zeit, wie wir sie kennen, bei dem Ereignishorizont aufhört. Hier also, am Ereignishorizont, liegt eine Grenze unseres Raum-Zeit-Kontinuums, denn hier hört der Faktor Zeit dieses Kontinuums auf. Wenn nun Zeit einen Bestandteil unseres Raum-Zeit-Kontinuums darstellt, dann haben wir hier am Ereignishorizont um ein Schwarzes Loch eine Grenze unseres Kontinuums oder unserer Realität. Wir haben hier also eine Grenze unserer Realität erreicht. Der Ereignishorizont stellt eine Art Grenze zwischen »Diesseits« und »Jenseits« dar.

                  Materialismus wissenschaftlicher und dialektischer Art behauptet, dass unsere Realität von Raum und Zeit die ganze und die einzige Realität, alles Sein, darstellt. Heute sehen alle Informierten, dass diese alte Denkweise des wissenschaftlichen und dialektischen Materialismus irrtümlich sein muss. Denn an dem Ereignishorizont um ein Schwarzes Loch finden wir eine Grenze zwischen zwei verschiedenen Realitäten. Die eine Seite kennt Zeit, wie wir sie kennen, die andere nicht. Wo es eine solche Grenze gibt, da gibt es auch ein »Jenseits und ein Diesseits der Grenze«. Jenseits dieser Grenze können ganze materielle Welten und auch Licht für immer verschwinden, Ohne dass das »Jenseits« irgendwie von unserer Realität aus gesehen größer wird.

                  Tatsache ist also, dass die Naturwissenschaft eine Grenze unseres Raum-Zeit-Kontinuums entdeckt hat, wo Zeit aufhört. Jenseits dieser Grenze gibt es eine andere Realität, wohin ganze Welten zeitlos verschwinden können. Diese Tatsache allein beweist doch, dass unsere Realität von Raum-Zeit nicht alle Realität darstellt. Es gibt ein Jenseits, wo unsere Zeit aufhört, was natürlich den naturwissenschaftlichen und dialektischen Materialismus total vernichtet. Denn eine zeitlose (= ewige?) Realität existiert. Das Axiom des Materialismus schlechthin, dass Materie - Zeit die ganze Wirklichkeit darstellt, stimmt nicht mehr. Der Fortschritt der Naturwissenschaft hat den alten wissenschaftlichen diesseitigen Materialismus, eine »Monorealität«, überholt.

                  B) Jenseits des Ereignishorizontes hören alle uns bekannten Gesetzmäßigkeiten unserer Materie auf. Die chemischen Gesetze, die wir kennen, hören hier auf. Die physikalischen Gesetze hören auf. Materie, wie wir sie kennen, hört auf. Unsere Realität von Materie/Zeit, wie wir sie kennen, hört dort auf. Materielle zeitliche Realität reicht nur bis an diese Grenze. Was jenseits dieser Grenze liegt, ist eben jenseitig. Hier endet Materie, denn hier endet Zeit und die materielle Wirklichkeit, die wir kennen.

                  C) Am Ereignishorizont fängt eine so genannte »kosmische Zensur« an. Das bedeutet, dass wir von unserer Realität aus nie erfahren können, was jenseits dieser Grenze geschieht. Das bedeutet, dass wir prinzipiell nie sehen noch erfahren können, was für Ereignisse jenseits dieser Grenze stattfinden. Ereignisse, die jenseits dieser Grenze stattfinden, können von uns aus nie beobachtet noch erforscht werden. Alles, was jenseits des Ereignishorizontes geschieht, ist kosmisch »zensiert«. jenseits dieser kosmischen Grenze ist also eine neue Dimension, die wir von unserer Raum-Zeit-Dimension aus nie untersuchen noch erforschen können. Dieses jenseits ist für uns ewig verschlossen. Unsere Materie kann hinüber, kann aber nie unverändert zurück, soviel wir wissen. (Siehe Anhang 1 und 11.)

                  Der Übergang über den Ereignishorizont ist wie der Übergang vom Leben in den Tod. Von unserer Dimension aus kann man nie wissen, was hinter dem Grab geschieht. Die Dimension des Grabes ist sozusagen »kosmisch zensiert«. Kein normaler Mensch ist von der Dimension des Jenseits, die wir Tod nennen, jemals zurückgekommen, um uns zu berichten, wie es jenseits des Grabes aussieht. Der Tod ist auch »kosmisch zensiert«.

                  Der Schluss, den wir ziehen, ist folgender: Am Ereignishorizont hört Zeit auf. Dort fängt eine Dimension ohne unsere Zeit an. Da aber Zeit ein Teil unseres Raum-Zeit-Kontinuums ist, muss unsere Raum-Zeit-Realität hier am Horizont aufhören. Da aber gerade an dieser Grenze eine kosmische Zensur verhängt ist, können keine unserer Forschungen Phänomene aus dieser anderen Realität je erfahren. So haben wir hier eine Grenze für alle naturwissenschaftliche Forschung. Sie kann nur unsere Raum-Zeit-Realität erforschen und keine anderen Dimensionen jenseits eines solchen Horizontes. Wie kann sich also die heutige materialistische Naturwissenschaft vermessen zu behaupten, dass es nichts gibt, was sie nicht erforschen könne? Alles sei erforschlich, was existiere! Letzte Geheimnisse gäbe es nicht! Wie kann man so unweise sein, kategorisch zu behaupten, dass es nichts anderes gäbe als unser Raum-Zeit-Kontinuum?...

                  Mehr:

                  http://bitflow.dyndns.org/german/ArthurErnestWilderSmith/Die_Demission_Des_Wissenschaftlichen_Materialismus_1976.doc
                  _________________
                  Liebe Grüße!

                   

              2. BenKenobi

                Kolosser 1,15-17 und Kolosser 2,9-10 - als ich diese beiden Stellen, ich glaube es war in 2010, gelesen habe, da hat es bei mir "klick" gemacht. Ich war überwältigt von der Aussagekraft des Wortes Gottes. Ich hatte diese Stellen schon oft gelesen, aber ihre Bedeutung wurde mir erst nach 30 Wachtturmjahren bewußt.

                Ab diesem Zeitpunkt habe ich den Aussagen der Bibel mehr Beachtung geschenkt als dem Wachtturmgeschreibsel. Ich bin dem Herrn Jesus überaus dankbar, daß er mich nicht hat innerlich absterben lassen trotz der jahrzehntelangen Indoktrination. Das Wort Gottes hat wirklich Kraft!

                Tatsächlich kann jeder der aufmerksam liest allein durch Kolosser Kap. 1+2 und Hebräer Kap. 1 alles Notwendige über die göttliche Wesensgleichheit Jesu erfahren.

                Das Verhältnis das jemand dann dadurch zu Gott aufbaut ist so unterschiedlich wie jede Beziehung unterschiedlich ist.

                Es gibt keine Ehe, keine Freundschaft und keine Familiengemeinschaft die genau gleich ist. Genauso ist es mit der persönlichen Gottesbeziehung: Kein Dogma, keine Religion und schon gar kein anderer Mensch, oder eine Menschengruppe kann die persönliche Beziehung zum Schöpfer definieren. Das ist gut so.

                Ich danke dir für deine liebe Antwort, meine Erwiederung musste ich wieder oben reinschreiben weil kein direkter Antwortbutton vorhanden ist.

                Liebe Grüße, BenKenobi

                1. Omma@BenKenobi

                  Lieber BenKenobi,

                  ja, die Kolossertexte sind sehr aussagekräftig, selbst wenn man diese Verse in der Interlinearübersetzung liest, bleiben sie eindeutig.

                  Du schreibst: "Das Verhältnis das jemand dann dadurch zu Gott aufbaut ist so unterschiedlich wie jede Beziehung unterschiedlich ist."

                  Ich finde, dass Jesus selbst diese Beziehung sehr schön beschreibt.

                  Johannes 17:20-23   (NGÜ)
                  20 »Ich bete aber nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen, die auf ihr Wort hin an mich glauben werden.
                  21 Ich bete darum, dass sie alle eins sind – sie in uns, so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast.
                  22 Die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich nun auch ihnen gegeben, damit sie eins sind, so wie wir eins sind.
                  23 Ich in ihnen und du in mir – so sollen sie zur völligen Einheit gelangen, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und dass sie von dir geliebt sind, wie ich von dir geliebt bin.

                  Dazu eine kleine Symbolgeschichte:

                  Was man vom Wasser lernen kannDie Fische eines Flusses sprachen zueinander: "Man behauptet, dass unser Leben vom Wasser abhängt. Aber wir haben noch niemals Wasser gesehen. Wir wissen nicht, was Wasser ist."

                  Da sagten einige, die klüger waren als die anderen: "Wir haben gehört, dass im Meer ein gelehrter Fisch lebt, der alle Dinge kennt. Wir wollen zu ihm gehen und ihn bitten, uns das Wasser zu zeigen."

                  So machten sich einige auf und kamen auch endlich in das Meer und fragten den Fisch.

                  Als der Fisch sie angehört hatte, sagte er: "O ihr dummen Fische! Im Wasser lebt und bewegt ihr euch. Aus dem Wasser seid ihr gekommen, zum Wasser kehrt ihr wieder zurück. Ihr lebt im Wasser, aber ihr wisst es nicht."

                  So lebt der Mensch in Gott. Gott ist in allen Dingen, und alle Dinge sind in Gott. Und doch fragt der Mensch: "Kann es Gott geben? Was ist Gott?"

                  Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

          2. Tommy

            Ich denke, man muss die Aussagen des Herrn miteinander betrachte. Wie konnte er nur mit ego eimi antworten bei seiner Verhaftung usw. Er ist das Tor durch das die Schafe eingehen.

            Macht schon Sinn wenn "durch mich" uebersetzt wird. Schliesslich und endlich heisst es auch ueber ihn in der Offenbarung "ich bin das Alpha und das Omega"

            Tommy

          3. Argentum@Matthäus

             Lieber Ede,

            Der Einzige, der im Gebet im Namen Jesus angesprochen werden darf ist der höchste Gott Jehova.
            Mir geht es also darum ein Missverständnis, das zur falschen Anbetung führen und Jehovas Gefühle verletzen könnte, auszuräumen.

            Das ist die typische Verunsicherung eines ZJ, der auf Nummer Sicher gehen will.
            Aber die Forderung, Jesus im Gebet zu umgehen, fußt auf der irrigen Annahme, daß wir nur Freunde Gottes sein dürfen, nicht seine Kinder und so Geschwister des Herrn. Die WTG verfrachtet ihre Anhänger zurück ins alte Testament.
            Aber Menschen, die den Christus ANGENOMMEN haben, erfahren ihn als notwendige Verbindung und danken ihm für sein Opfer. Sie fühlen sich im nahe und agieren aus dieser Beziehung heraus, weil sie sich in ihm bewegen.
            Durch diese innige Verbindung verherrlichen und danken sie Gott dem Vater, der dieses Opfer gleichsam gebracht hat, als er seinen geliebten Sohn in die Welt sandte. Im Christus sein bedeutet, sich mit dieser Liebe Gottes durch seinen Sohn zu verbinden.
            Jesus selbst hat sich nicht dagegen gewehrt, wenn jemand vor ihm niederfiel, Stephanus sprach ihn in seiner größten Not an und bat ihn, seinen Geist aufzunehmen.
            Der Herr hört die Bitten:
             1. Petrus 3,12-15:
            "Denn der Herr hat ein offenes Auge für die, die das Rechte tun, und ein offenes Ohr für ihre Bitten. Aber er wendet sich gegen alle, die Böses tun.«
            13 Kann euch überhaupt jemand Böses antun, wenn ihr euch mit ganzer Hingabe darum bemüht, das Gute zu tun?
             
            14 Wenn ihr aber trotzdem leiden müsst, weil ihr tut, was Gott will, dann dürft ihr euch glücklich preisen. Habt keine Angst vor Menschen; lasst euch nicht erschrecken!
            15 Christus allein ist der Herr; haltet ihn heilig in euren Herzen und weicht vor niemand zurück!5 Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand fragt, warum ihr so von Hoffnung erfüllt seid.

             

            Lg Argentum

            1. Edelmuth an Argentum

              Nein,  Argentum

              Das ist die typische Verunsicherung eines ZJ, der auf Nummer Sicher gehen will.
              Aber die Forderung, Jesus im Gebet zu umgehen, fußt auf der irrigen Annahme, daß wir nur Freunde Gottes sein dürfen, nicht seine Kinder und so Geschwister des Herrn.

              Sie fußt auf dem Wort Gottes, dem 2. Gebot...

              (2. Mose 20:2,3,5) . . ."Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.  5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, . . .

              ... und dem Wort Jesu

              (Matthäus 4:10-11) . . .Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.' " 11 Da ließ der Teufel von ihm ab, . . .

              Jesus bezog sich auf die hebräischen Schriftrollen, in denen nur Jehova als Herr genannt wird. Nicht einmal der Widersacher konnte dagegen Einspruch erheben.

              Ede

              1. Für Dich

                Edelmuth, du zitierst allen Ernstes aus dem AT? Glaubst du dann auch an 4.Mose 31:1-17? Was interessiert uns Christen das alles? Wir füllen unseren Wein ganz sicher nicht in alte Schläuche.

                1. Edelmuth an Für Dich

                  Ja, Für Dich

                  Für mich ist das AT Teil des Wortes Gottes, weil auch Jesus darin voraus gesagt und damit vom Vater bezeugt wurde.

                  Ede

                2. Für Dich

                  Lieber Ede, meine Frage war spezifisch auf einen Text aus 4.Mose Kap 31 gerichtet, in dem Jehova als blutrünstiges Kindermörder-Monster dargestellt wird. Mein Gewissen lässt es natürlich nicht zu, an so etwas zu glauben. Ich glaube an den liebe n Gott und Jesus. Das ist mit solchen Texten unvereinbar.

              2. M.N.

                "If you don't read the context, you get conned by the text".

                WANN wurde die Bestimmung aus Ex 20,2-5 geäußert? War damals bereits etwas von "Ich bin der Weg ... niemand kommt zum Vater außer durch mich" bekannt? Waren die Gesetzesbund-Israeliten bereits mit dem christozentrischen "Mittler"-Konzept vertraut? Fungierte Jesus Christus zur Zeit der in Mat und Luk geschilderten Satansprüfung bereits als "Mittler" und "Erlöser", galt zu dieser Zeit - oder zu IRGENDEINER Zeit VOR dem Erlösertod Christi - die um ca. 100 A.D. getätigte Aussage aus 1Joh 5,12.14 "Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. ... Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass ER (der Sohn) uns hört, wenn wir etwas nach seinem (des Sohnes) Willen bitten"?

                Bingo. Zu JENER Zeit gab es nur den Vatergott als einzig anzubetende Entität. Das hat sich nach Tod und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus schlagartig geändert. Ab da wurden all die Aussagen betreffs "Ich bin ... der gute Hirte ... das Brot des Himmels ... der Weg ..." voll wirksam. Ab da war der Auferstandene "Fürsprecher" und "Mittler" zw. Gott und Menschen, und Kinder Gottes - Christi Geschwister, Glieder seines "Leibes" können SELBSTREDEND sowohl mit ihrem himmlischen Vater als auch mit ihrem himmlischen Bruder vertraut verkehren. Deshalb konnte so jemand wie Stephanus - ein tatsächlich INSPIRIERTER, geisterfüllter Zeuge Jesu Christi - in direkter Anrede an den  Auferstandenen sagen: "Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!" (Apg 7,59). Deshalb sprachen laut Apg Kap 9. sowohl Paulus als auch Ananias direkt mit dem Auferstandenen. Es erscheint völlig abwegig, dass, als Petrus laut Apg 9,34 sagte "Äneas! Jesus Christus heilt dich. Steh auf ...", besagter Äneas Jesus Christus einfach so links liegen gelassen hätte und sich nicht voll überströmender Dankbarkeit direkt an den Auferstandenen gewandt hätte.

                So steht es geschrieben, und was die Schrift sagt, darf nicht einfach so beiseitegeschoben werden. JZ - "think outside of your little JW.Org-box". Wer sich dennoch dazu entscheidet, nicht mit seinem Erlöser im vertrauten Zwiegespräch zu verkehren, kann einem nur leidtun, denn was gibt es Beglückenderes, als sowohl mit dem Vatergott als auch mit Christus Zwiesprache zu halten?

                Doch jeder, wie er will, selbst wenn's keinen Sinn macht.

                1. hei-bea

                  Hallo Edelmuth,

                  es braucht k e i n e Telefonnummer, um Jesus zu erreichen : schließ Deine Augen,

                  konzentrier Dich ganz fest auf ihn und schütte ihm gedanklich demütig Dein Herz

                  aus. Als Sohn des Gottes der Liebe wird er auf diese Weise immer für Dich erreich-

                  bar sein! Oder sprich laut mit und  zu ihm, wenn Dir danach ist! Frage ihn doch,

                  ob sein Vater vielleicht "eifersüchtig" sein könnte, wenn Du mit ihm, dem Sohn

                  redest... Kann ich mir überhaupt nicht vorstellen!- Und wenn Satan mithört?

                  Na und?! Soll er doch, Jesus wird immer wissen, dass Du i h n meinst!- Genau

                  wie hier auf BI viele mitlesen und Du trotzdem sicher bist, dass ich mit diesem

                  Kommentar Dich - Edelmuth- meine! Wo ist Dein Glaube?!

                  Freu Dich und nutze diese Möglichkeiten, mit unserem Vater und seinem ge-

                  liebten Sohn zu kommunizieren, ein tiefer Friede und die Gewißheit, dass Dir

                  niemand etwas kann wird Dich schon jetzt beruhigen!

                  Mit frdl Grüßen aus dem sonnigen Harz    hei-bea

            2. M.N.

              Hier nochals zur Erinnerung - Großschreibung zur Hervorhebung hinzugefügt:

              1Joh 5,14.15:
              "Dies ist die Zuversicht, die wir zu IHM [DEM SOHN GOTTES, siehe V. 12] haben, dass ER uns hört, wenn wir etwas NACH SEINEM WILLEN bitten. Und wenn wir wissen, dass ER uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir VON IHM erbeten haben."

              Man bemerke: Hier geht es um das an Jesus Christus - nicht an Gott - gerichtete Beten. D. h., wir dürfen sowohl mit dem Vatergott durch Christus, als auch mit Christus selbst sprechen. "Sakrileg!" schreien die selbsternannten Dogmatiker von eigenen Gnaden von Schlage JW.Org & Co KG, aber was kümmert uns das? "Sola scriptura" zählt; das ist alles, was wir wissen müssen.

              Gruß,
              M.N.

              1. Edelmuth an M.N.

                Guten Abend M.N.

                Man bemerke: Hier geht es um das an Jesus Christus - nicht an Gott - gerichtete Beten. D. h., wir dürfen sowohl mit dem Vatergott durch Christus, als auch mit Christus selbst sprechen.

                4 Und dies ist die Zuversicht[A], die wir zu ihm haben, daß er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten[a].   A) o. Freimütigkeit   a) Kap. 3,21.22; Ps 65,3; Mt 7,7.8
                15 Und wenn wir wissen, daß er uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, daß wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben[a].   a) Mk 11,24 (Elberfelder Bibel 2003)

                Du unterstellst einfach, dass mit "er" Jesus gemeint ist. Dafür gibt es keine biblische Grundlage. Aber es gibt reichlich biblische Belege, dass Jesus unseren Wunsch erfüllen wird, wenn wir den Vater darum bitten und somit in diesem Fall Jehova mit "er" gemeint ist.

                (Johannes 15:16) . . .damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.

                (Johannes 16:23) . . .Wenn ihr den Vater um etwas bittet, so wird er es euch in meinem Namen geben. . .

                (Johannes 14:13) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde.

                Jesus ist in jeder Hinsicht er alleinige Mittler zwischen Gott und den Menschen

                (1. Timotheus 2:5-6) . . .Denn da ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat . . .

                (Johannes 14:6,14) . . .Jesus sprach zu ihm: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

                Die persönliche Kontaktaufnahme mit Jesus wäre nur über das Gebet möglich. Doch das widerspräche dem Gebot Gottes und den Empfehlungen Jesu. (Matthäus 4:10) Dennoch, die Erfüllung der Wünsche ist möglich, wenn man sich an das Wort Gottes und seines Sohnes hält.

                Mich interessier ganz besonders das Motiv und der geistige Hintergrund für den ungebrochen Willen Jesus statt oder und Jehova anbeten zu wollen

                Ede

                1. M.N.

                  Ich weiß Eddie, das Lesen fällt Dir schwer, deshalb noch mal gaaaaanz langsam, in baby steps und Löffelchen für Löffelchen:

                  1 Joh 5,12-15 im Gesamtpaket laut Elberfelder, die immer noch eine der respektabelsten deutschen Bibelübersetzungen ist - Großschreibung zur Verdeutlichung hinzugefügt:

                  "Wer DEN SOHN hat, hat das Leben; wer DEN SOHN GOTTES nicht hat, hat das Leben nicht. Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen DES SOHNES GOTTES glaubt. Und dies ist die Zuversicht, die wir zu IHM haben, dass ER uns hört, wenn wir etwas nach SEINEM Willen bitten. Und wenn wir wissen, dass ER uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von IHM erbeten haben."

                  Die Verse 12-15 bilden EINEN EINZIGEN zusammenhängenden Gedankenstrang. Zw. 13 und 14 ist kein Bruch - 14 fährt mit exakt dem gleichen, bereits in 5 begonnenen Thema "Der Sohn Gottes" fort. Da ist keine Unterbrechung, keine Zäsur, kein neuer Gedanke in V. 14. Ich brauche hier nichts "zu unterstellen" - DU bist derjenige, der hier einfach so ab 14 einen plötzlichen Wechsel des Gegenstandes "unterstellt", nämlich völlig unvermittelt und out of the blue vom "Sohn Gottes" zum "Vatergott". Wenn DU möchtest, dass es ab 14 um den Vatergott geht - bitte sehr, dies sei Dir unbenommen. Aber de facto geht es nun mal nicht um den Vatergott, sondern klar erkenntlich immer noch um den Gottessohn. Da kannst Du Dich noch so sehr drehen und winden - das X wird nicht zum U, und der Kreis passt nicht durchs Viereck, sosehr Du auch drückst.

                  Du musst einfach ALLES im GESAMTZUSAMMENHANG lesen, lieber Eddie, und nicht einfach die JW.Org-Schablone mit dem winzig kleinen Guckloch auf den Bibeltext legen, der nur einen Vers durchlässt und alles darumherum wegblendet. Mir ist klar, dass das nach Jahren oder Jahrzehnten von JW.Org-"Belehrungs"-Technik ungewohnt sein mag und zu von JW.Org-Dogma komplett abweichenden Ergebnissen führt - aber sollten wir nicht alle an dem interessiert sein, WAS WIRKLICH IN DER BIBEL (sola scriptura, "nur die Schrift") STEHT, gerade jetzt, im 500sten Jahr des Anschlages der 95 Thesen Luthers an das Portal der Schloßkirche zu Wittenberg?

                  Gruß,
                  M.N.

                2. hei-bea

                  Hallo Edelmuth,

                  wieso ist die persönliche Kontaktaufnahme mit Jesus Deiner Ansicht nach nur über

                  das Gebet möglich?!- Hört und leitet er nicht jedes Gebet von uns an Gott weiter?

                  Als "Mittler"? Ist er damit nicht auch ein Hörer des Gebets?

                  Hallo M.N.,

                  nur weil  1.Joh.4:12 von oder über Jesus schreibt, muß sich der Vers 15 nicht auch

                  automatisch auf ihn beziehen; für mich ist es hier offen, ob Jesus oder Gott ge-

                  meint ist... Läuft aber auf dasselbe hinaus, da sie eng zusammenarbeiten. In V 20

                  wird Gott als der "Wahrhaftige" bezeichnet, mit dem wir durch Jesus "verbunden"

                  sind, und dann die Aussage: dies ist der wahre Gott und ewiges Leben... Und jetzt

                  meine Frage an Euch: Ist es nicht völlig e g a l, w e r hier explizit gemeint ist, da

                  es doch am Ende für uns allemal zum Guten führt?

                  Die beiden- Jesus und Gott-stimmen völlig überein, bilden eine Einheit und

                  würden n i e wegen lapidarer "Kleinigkeiten" aneinandergeraten, unbedingt

                  zur Nachahmung empfohlen, meine ich...

                  In diesem Sinne schwesterliche Grüße an Euch beide, die ich gleichermaßen

                  schätze                 hei-bea aus dem Sonnenschein des Harzes

                3. Edelmuth an hei.bea

                  Guten Abend hei-bea

                  Wenn du uns alternativ eine Telefonnummer nenne kannst unter der wir Jesus erreich können, wäre ich dir sehr dankbar. Allerdings vermute ich, das am anderen Ende nicht Jesus, sondern sein Widersacher sein wird.

                  Ede

                  👎😒

            3. Heinz

              "sie Gott dem Vater, der dieses Opfer gleichsam gebracht hat,"

              Nanana, da wäre ich aber sehr sehr vorsichtig!!!

              Hat Gott wirklich "seinen Sohn geopfert"??????????????????????????????

              Sein eigener Sohn BESTREITET explizit und vehement an vielen Stellen, eine sollte genügen, Joh. 10,18.

              Und jetzt nimm noch Joh. 10, 11 dazu und frage mal: Jesus wird doch nicht der bessere (größere) Hirte sein als etwa sein Vater im Himmel? Sagte er den nicht selbst, "der Vater ist größer als ich"???

              Sollte Gott mit seinem Sohn anders "verfahren" als im Falle Abraham/Isaak???

              Was meinst Du dazu? Interessiert sicherlich viele.

              1. Heinz

                Natürlich würde hierzu auch die sehr geschätzte Ansicht von Matthäus besonders interessieren.

              2. Argentum@Heinz

                @Heinz

                Ich nehme mal an, der Kommentar ging an mich, auch wenn keine Anrede zu lesen ist.

                Joh.3,16

                Ja, er gab seinen Sohn. Das widerspricht aber aber auch nicht Joh. 10,18.

                Zu Joh. 10,11 sehe ich keinen inhaltlichen Zusammenhang.

                 

                Lg Argentum

      5. Fox

        Guten Abend KopfvollerFragen,

        richtigerweise zitierst du die Aussage Jesu, der Vater sei größer als er. Meine Frage an dich ist also: Wenn Menschen sich Gott nähern wollen, sollten sie es nicht tun, wie Er es vorgibt? Und sagte nicht dieser Gott quasi als Anordnung, man solle den Sohn ehren wie man ihn ehrt? (Joh. 5:23/Elb) Und im gleichen Vers lesen wir den Umkehrschluss, wer den Sohn nicht ehrt wie den Vater, der ehrt auch den Vater nicht. Ehrst du den Vater, indem du ihm so gehorsam wie möglich sein möchtest? Bestimmt! Ehrst du ihn, indem du ihn anbetest? Natürlich! Nennst du dich Zeuge Jehovas? Sicher doch! Und gehorchst du Jesus? Aber ja! Betest du ihn an? O NEIN, NICHT DOCH, da hört Jesus als der Weg auf, Sackgasse ist angesagt. Und nennst du dich vielleicht auch Zeuge Jesu? Da würdest du ausgeschlossen.

        Was auffällt ist immer wieder die Argumentationsfolge "andere Christen machen dies und das". Spielt das eine Rolle was andere machen? Ist es wirklich richtig, Jesus, unseren Vater der Ewigkeit, in die 2. Reihe zu stellen nur weil andere kein Maß für den Vater haben? Zeugt das nicht davon, jedes eigene Denken, jedes eigene Handeln abgelegt zu haben und seine "Richtigkeit" an den Fehlern anderer konstruieren zu wollen. Das ist weder der WEG noch die WAHRHEIT noch bringt es das LEBEN. Mit dem Buch leiten wieder Blinde andere Blinde. Wie schade! Warum kann ich das so felsenfest behaupten? Weil noch immer nicht von den Symbolen zum Gedenken an Jesu Tod genommen werden darf für die große Masse der Zeugen. Sie alle sollen ohne Hoffnung sterben wenn es nach diesem Sklaven geht. Man bedenke die Perversion dieses Zustandes: Da lehrt ein Sklave, man müsse unbedingt ihm gehorchen gegen den eigenen Herrn! Gegen den angeblichen Mittelpunkt.

      6. Tirza

        Hallo & guten Morgen lieber Kopfvollerfragen!

         

        Wie sagt man so so schön: Gut das ich verglichen habe!

        Oder wie die Bibel sagt: 1.Thessalonicher 5:21 Prüft alles...

         
        52 Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude.    Lutherbibel 2017

        52 Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude     Lutherbibel 1982

        52 Und sie warfen sich anbetend vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude;                                                                                                                                           Schlachter 2000

        52 Die Jünger warfen sich nieder und beteten ihn an. Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück, von großer Freude erfüllt.                                                                                                          Neue Genfer Übers.

        52 Und sie warfen sich anbetend vor ihm nieder und kehrten hocherfreut nach Jerusalem zurück

                                                                                                                                                          Menge Bibel

        http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd18/content/pageview/2930700

        http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd18/content/pageview/2931003

        Könnte es nicht doch sein, dass durch die Übersetzung der WTG gerade dies verhindert werden soll?

        Unser Herr Jesus Christus segne dich & liebste Grüße
        Tirza

         

        1. Fox

          Guten Morgen liebe Tirza,

          vielen Dank für deine Zusammenstellung verschiedener Übersetzungen in dieser wichtigen Frage. Dein Segenswunsch möge auf dich zurückkommen. Fühl dich ganz lieb umarmt.

          1. Tirza

            Ich grüße dich, liebe Fox und alle neu Hinzugekommenen - Grüße auch an Matthäus & dem Herrn Jesus Christus anbefohlen!

            Tirza

  35. FDS

    Hallo Zusammen
    Ja das Predigt oder Erntewerk, wie oft wurde es schon verschoben.

    Zitat Schriftstudien Band 2 Seite 226 :
    ,,Die Ernte dieses Zeitalters begann mit Gegenwart unseres Herrn am Anfang des großen Jubeljahres der Erde, im Jahre 1874, wie Kapitel 6 gezeigt wurde; sie endet mit dem Umsturz der heidnischen Mächte, im Jahre 1914, und ist gleicherweise eine Periode von 40 Jahren...

    Zitat Schriftstudien Band 3 Seite 82 :
    ,,Die Ernte ist das Ende des Zeitalters, und die Ernte ist, wie wir schon gezeigt haben, die Periode von vierzig Jahren, vom herbste des Jahres 1874, dem Endpunkte der 1335 Tage an, bis zum herbste des Jahres 1914...
    // Das Erntewerk von 1874-1914. Ok, das schaffen wir //

    Zitat Wachtturm September 1919 Seite 146 :
    ...und in der Parallele sehen wir, daß die Ernte des Evangelium Zeitalters genau 1845 Jahre später als die jüdische Ernte begann, nämlich im Jahre 1878 n.Chr., endend chronologisch im Frühling des Jahres 1918.
    // Kleine Änderung?, das Erntewerk , 1878-1918.//

    Zitat Wachtturm Oktober/November 1919 Seite 169 :
    ,,Uns ist bekannt, daß einige, die sich von der Gesellschaft zurückgezogen haben, behaupten, daß das Erntewerk getan ist,daß es deshalb für sie unrecht sein würde, wenn sie an einem Werke teilnehmen würden, das die Gesellschaft ausführen will. Solche Folgerung ist das Resultat einer falschen Auffassung oder Verblendung der Sinne."
    // Ja wer hat den hier die Sinne verblendet, war es nicht das Geschreibsel der Gesellschaft ? Wer dem Glauben schenkt ist selbst schuld ? //

    weiter wird erklärt :
    ,,Wahrlich, die vierzig-Jahr-Epoche der Ernte endete im Frühling 1918, dieses bedeutet jedoch absolut nicht, daß das Werk aufhört oder aufhören sollte, noch bedeutet es vollständiges Schließen der Tür. In der natürlichen Ernte Israels, welche der herr als eine Illustration der geistlichen Ernte benutzte, war stets ein Nachlese-Werk zu tun, welches dem gewöhnlichen Ernte-Werke folgte."
    // Achso, das natürliche Ernte-Werk war eine Illustration der geistlichen Ernte, daraus kam das Nachlese-Werk welches wiederum dem gewöhnlichen Ernte-Werk folgt.
    Klingt Logisch, zumindest in der Wachtturmphantasiewelt. //

    Zitat Wachtturm Januar 1989 Seite 12 :
    ,,...fuhren sie nach Zypern ab. Wie begeisternd muß das für Paulus und Barnabas gewesen sein, sie fuhren in ihr erstes Auslandsgebiet ! Der Apostel Paulus ging im christlichem Missionardienst führend voran. Er legte auch die Grundlage für ein Werk, dessen Vollendung in das 20.Jahrhundert fällt."
    // Dessen Vollendung im 20ten Jahrhundert fällt. Nungut, dann haben wir jetzt ein SpätNachleseWerk welches dem gewöhnlichem NachleseWerk folgt, das wiederum dem GeistlichenErnteWerk folgte..............oder so ähnlich.

    Speise - Brei , mit Null Inhalt, damals wie heute
    Lg

  36. Lieber Tilo , vielen Dank für den tröstenden Artikel denn Du geschrieben hast

    JA die GNADE GOTTES UND SEINES SOHNES, HABEN UNS BEFREIT !!!

    Deshalb fehlen mir die Worte um EUCH ZU SAGEN :" IHR SEID CHRISTEN "!!!

    Aber hab Geduld mit ALLEN die aus FAMILIÄREN GRÜNDEN NOCH im KONZERN DER ORG TÄTIG SIND!!!

    Hab DANK für eure KOMMENTARE, ANTEILNAHME, ich FÜHLE MICH SEHR WOHL UNTER EUCH!!!

     

  37. Argentum@Ellen, Michaela, Kathrin und alle

    Liebe Ellen, Michaela, Kathrin und alle stillen interessierten Mitleser,

    wir sind eine kleine Gruppe, die sich gerne mindestens einmal in der Woche telefonisch austauscht und auch eine Anlaufstelle für Org - Geschädigte sein möchte. Wir haben fast alle Erfahrungen in dieser Hinsicht gemacht und immer ein offenes Ohr für alle, die Hilfe suchen und sich einfach mal mit Gleichgesinnten unterhalten wollen. Fasst Euch ein Herz, meldet Euch einfach, Ihr könnt auch erstmal nur zuhören, wir haben für alle Hemmschwellen und Ängste Verständnis. Wir sind auch keine neue Religion, im Gegenteil, wir lehnen alles Organisierte, Dogmatische ab und möchten nur Kontakte und Austausch untereinander ermöglichen.

    bridges@t-online.de

    Alles Liebe und vielleicht bis bald 😉

    Argentum

    1. Kathrin

      Lieber Argentum,

      vielen lieben Dank, das klingt sehr gut, eine kleine Gruppe die sich einfach austauscht, sich gegenseitig Mut macht usw.

      Habt Ihr eine Art Telefonkonferenz (weil du schreibst man könne auch erstmal einfach nur zuhören)?

      Ich habe noch so viele Fragen, befinde mich in einem absoluten "Niemandsland" und das jetzt schon so lange. Würde so gerne auch eure Erfahrungen hören und ob Ihr auch so unter Schuldgefühlen leidet wie ich.

      Liebe Grüße

      1. Argentum@Kathrin

        Liebe Kathrin,

        ja, so ging es uns allen. Und ja, es ist eine Telefonkonferenz. Glücklicherweise stehen uns heute so viele Mittel zur Verfügung, Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Es kostet manchmal ein bißchen Überwindung, aber es lohnt sich.

        Schreib mir doch bitte über o.g. E-Mail, dann gebe ich Dir die Einwahldaten.

        Liebe Grüße

        Argentum

    2. Ellen Prokrusted

      Hallo Argentum. Viiiielen lieben Dank. Tom hat mir bereits die Nr gesandt und ich werde mich bestimmt mal einwählen! Sei lieb gegrüßt Ellen

    3. Michaela

      Michaela @ Argentum

      vielen Dank für den Hinweis, sehr gerne möchte ich mich anschließen. Noch ein bisschen Zeit und ich werde wohl bald etwas " fitten"sein, dann melde ich mich liebend gerne zu Eurer Runde.

      Lieben Gruss...

      Michaela

       

      1. Argentum@Michaela

        Liebe Michaela,

        sehr gerne, wir freuen uns auf Dich. 🙂

        Viel Kraft, Entspannung, Herzensfrieden und Gesundheit wünsche ich Dir.

        Alles Liebe

        Argentum

      2. Kathrin

        Liebe Michaela, liebe Argentum,

        ich konnte mich leider jetzt erst wieder melden. Ich möchte mich auch sehr gerne eurer Konferenz anschließen, nächsten Sonntag wird es hoffentlich klappen. Ich habe so viele Fragen und Gedanken im Kopf kreisen. Es tut wirklich gut sich mit anderen austauschen zu können die einen verstehen oder ähnliches erlebt haben.

        Liebe Grüße ...

        Kathrin

        1. Argentum@Kathrin

          Liebe Kathrin,

          kein Problem, mach es so, wie es für Dich passt. Wir freuen uns auch auf Dich.

          Alles Liebe

          Argentum

        2. Lili

          Lili@Kathrin

          Liebe Kathrin,ich schließe mich von Herzen Argentum an. Fühl Dich bitte in unserem Telefonkreis angenommen und aufgefangen. Mach Dir keinen Stress,wir laufen nicht weg :-).

          Freu mich auf Dich

          Lili

  38. noomi an Tilo

     
    Lieber Tilo
    Danke für deine Worte und wie immer, das Herz erwärmende Gedanken! Du hast für uns alle wunderbar zusammengefasst, was es heisst in die Ruhe Gottes einzugehen! 
    Als ich vor längerer Zeit den Hebräerbrief durchgearbeitet habe, wurde mir klar, dass wir JZ uns verhalten wie die Juden damals in der Wüste und wie die Hebräer in der Diaspora. Auch sie wollten lieber wieder zurück in das jüdische System, anstatt das Opfer von Jesus Geschenk der Gnade und der Befreiung anzunehmen. Das war auch für mich der Anfang, um mehr über Jesus, seine Wichtigkeit in unserem Leben und unserem Glaubensgefüge nachzudenken. Schliesslich hat er uns nicht nur von unseren Sünden losgekauft, er ist auch unser Hohepriester, von Gott eingesetzt, für uns als „Fürsprecher“ zu amten. Er wird uns nicht nur richten – nein er wird auch für unsere Schwachheiten und Unzulänglichkeiten eintreten! Deshalb können wir uns getrost in seine Hände und die seines Vaters fallen lassen (in die Ruhe eingehen)
    So wie es in Hebräer 13:20 steht: „Der Gott des Friedens, der den grossen Hirten seiner Schafe, unseren Herr Jesus, von den Toten auferweckt hat, nachdem er mit dessen Blut den neuen, ewigen  gültigen Bund besiegelt hatte, dieser Gott möge euch die Kraft geben, all das Gute zu tun, das nach seinem Willen durch euch geschehen soll. Durch Jesus Christus möge er in unserem Leben das bewirken, woran er Freude hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig Amen.“
     
    Römer 8:1,2  „Müssen wir denn nun noch damit rechnen, verurteilt zu werden? Nein, für die, die mit Jesus Christus verbunden sind, gibt es keine Verurteilung mehr.
    2 Denn wenn du mit Jesus Christus verbunden bist, bist du nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde und des Todes; das Gesetz des Geistes, der lebendig macht, hat dich davon befreit.“
    LG Noomi
     
     
     

  39. Markus1

    An alle mit der PLZ 24... und 25...,

    auch ich würde mich über paar persönliche Kontakte aus dem Raum Schleswig-Holstein freuen. Also wer Lust hat mich persönlich kennenzulernen schreibt bitte an die  e-mail- adresse: strauch18@yahoo.de

    Danke und einen lieben Gruss

    Markus1

  40. Liebe Ellen,

    ich habe einige Kontakte sammeln dürfen, die mir netter Weise auch von einigen Kontaktsuchern übermittelt wurden, diese lasse ich Dir gerne zukommen!
    Schreibe mir dafür bitte kurz auf meine E-mail: freierchrist@gmx.de
    Bis bald und viele Grüße
    Tom

  41. Ellen P.

    Kontaktsuche

    Neben all der virtuellen Hilfe wäre es so gut vis-à-vis mit jmd zu sprechen. Oder sich "zusammenzutun". Gibt es Personen aus den Plzgebieten 28...; 29...; 26...; 27...;49...; bzw. im Carré Oldenburg, Meppen, Münster, Osnabrück, Vechta, Diepholz, Cloppenburg, Wildeshausen, Delmenhorst und Umgebung???????????

    1. Lily

      @Ellen P.

      Ach schade, ich bin 34...

      aber evtl jemand in der Nähe davon?

      Sehr, sehr gerne eine Mail an mich:

      talkannon@web.de

       

      Oh meine Güte, fast vergessen hab'...danke für den tollen Bericht über die Sabbatruhe! Gibt mir, wie so oft, einiges neu zu denken/überdenken.

       

      1. Ellen Prokrusted

        Dennoch lieben Dank!!!!!

    2. Störtebeker

      Störtebeker an Ellen P.

      Liebe Ellen, wir haben hier die PLZ 32..., aber so weit ist das alles nicht auseinander. Ich bin in der Nähe von Osnabrück geboren. Die ganzen Orte, die du aufgezählt hast kenne ich sehr gut. Auch teilweise noch Zeugens dort.

      Hier sind wir ziemlich viele (Abtrünnige?), nein im Gegenteil, sehr gläubige und teilweise auch recht "Bibelfeste" Geschwister. Beim letzten Abendmahl waren wir, mit über Telefon und Skype zugeschalteten Personen, 22. Wir kennen uns hier untereinander schon recht gut. Hatten schon einige Meetings mit um die 30 oder mehr Personen. Besuchen uns gegenseitig und stehen zu einander.

      Wenn Interesse besteht Kontakt auf zu nehmen. Meine Mail: klaus.stoe@gmx.net

      Gilt übrigens für alle hier, auch Flocki, Michaela, Markus1, Kathrin und jeder, der möchte, auch die stillen Mitleser.

      Euer Störti

      1. Ellen Prokrusted

        Lieben Dank. Ich schreibe dich an. Es tut so gut zu wissen ass die Welt nicht nur aus ZJ oder satanischen Weltmenschen besteht. .. Das war Ironie. Natürlich weiß ich dass es Vielfalt und viele Wahrjeitssucher und Christen gibt. Aber nach 10 Jahren kann man das schon mal "vergessen". Lieben Dank nochmal. Ich melde mich. Ellen

      2. peetha@ .....

        KLASSE - ....  ´vernetzt euch´ ....   EGAL wo ...wer und wie ..... und mit was für Sorgen  am Hut

        .... habt einfach MUT ! IHR werdet  belohnt ! (Bibelstellen erspar ick euch)

        No org, no gurus, no teachers ... lebt den Herrn ..... (und daran lasst uns/mich messen)

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