Der Kampf  eines Jüngers Jesu

Raymond Franz schrieb, dass er sich als Verführter fühle, der von verführten Verführern betrogen worden sei. Auch mir ging es so. Plötzlich stand ich vor der Frage, wie ich auf die gleiche Verführung hereinfallen konnte. In einem Nu war ich heimatlos geworden, denn ich hatte mir eingebildet, in einer Organsation, einer christlichen Religionsgemeinschaft zu Hause zu sein.

Ein großer Teil meiner Welt stürzte zusammen. Es geht ja nicht um einen kleinen Irrtum, sondern für manche um ein Leben, das unter falschen Voraussetzungen selbt zur Lebenslüge geworden war.  Warum  hat Gott das zugelassen, wo man doch in aller Aufrichtigkeit glaubte, das Richtige getan zu haben?  Ich finde, dass man dieser Frage nicht ausweichen sollte, denn es ist wichtiger, eine Antwort zu finden, als Zweifel zu haben und sie vor sich herzuschieben.

Was schützt uns davor, betrogen zu werden?

Zunächst sollte der Blick auf uns selbst gerichtet werden, denn dass wir auch unseren Teil dazu beigtragen haben, dass man uns betrügen konnte, ist klar. Und wie sah unser Beitrag aus? Hier kann ich nur auf mich selbst schauen und über mich selbst reden. Und ich komme rasch darauf, dass es nicht nur meine Naivität war, meine jugendliche Unerfahrenheit, es war mehr! Es war auch mein Wunschdenken, meine Sucht nach Harmonie und Frieden, nach menschlicher Wärme und Nähe. Jetzt, wo ich alt geworden bin, weiß ich genau, dass gerade diese Wünsche und Sehnsüchte von Betrügern ausgenützt werden.

Bis hierhin ist also meine Schuld noch relativ klein, aber sie wird größer, wenn ich an meine innere Wahrhaftigkeit denke, die nicht so groß war, dass sie mich hätte hindern können, mich dieser Sekte anzuschließen. Ich wollte anerkannt sein! Ich wollte, dass alles um mich herum wahrhaftig und gut sei. Und das ist gefährlich, denn dieser Wunsch verstellt den Blick auf die Wirklichkeit. Ich färbte also alles schön, ich redete mir vieles schön, auch wenn es nicht so war. Da war ich von der offenen Lüge nur noch um Haaresbreite entfernt. Mein mentaler, billiger Trost lautete so: „Jehowah wird das nicht zulassen. Er wird das ändern!“ Erst sehr viel später wurde mir bewusst, dass ich damit meine eigene Verantwortung auf Gott schob. Heute weiß ich, dass dies nicht sein darf und nicht geht.

Die entscheidende Frage

Sie lautet für mich: „Wie werde ich vom Irrtum frei?“ Sie lautet nicht: „Warum irre ich mich?“ Denn Leben bedeutet immer Auseinandersetzung mit Irrtum und Wahrheit, mit Recht und Unrecht! Leben ist immer eine Gratwanderung, ein Probieren verschiedener Möglichkeiten. Auch unter göttlicher Aufsicht muss man dauernd Entscheidungen fällen und seinen von Gott verliehenen freien Willen und sein Gewissen gebrauchen. Und wenn das so ist, dann muss ich jedesmal  die Richtung neu bestimmen.

Leben bedeutet auch der Kampf mit sich selbst! Und es gibt so einiges, gegen das man kämpfen muss. So ist Leben, wenn man es in voller Verantwortung führen will, der Kampf um die eigene innere Wahrhaftigkeit. Es ist das Ringen mit dem Gewissen. Um die Entscheidungen des Gewissens wahrzunehmen, muss man seine Stimme zulassen! Und hier sind wir an einer Stelle, wo alle Verführer ansetzen: Sie alle gängeln das Gewissen, manipulieren es oder setzen es ganz einfach außer Kraft. 

Die Rolle des Gewissens in der Organisation

Schafft man eine Organisation, wie es Rutherford gemacht hat, dann muss man zwangsläufig auch die Rolle des Gewissens abschaffen oder herunterspielen. Warum? Einfach deshalb, weil sich eigenes und freies Gewissen zusammen mit einer „von Gott geleiteten Organsiation“ nicht vertragen! Der Mensch in der „einzigen Organisation, durch die Jehowah seinen Willen ausführt“, braucht sein Gewissen nicht mehr, denn alle Entscheidungen für sein Leben trifft im Wesentlichen die Organisation, die ja von Gott geleitet wird! Innerhalb der Organisation kann es dann keine Gewissensfragen geben, sondern nur Gehorsam, weil Gott durch die Organisation schon klare Entscheidungen getroffen hat!

Das Dilemma

Das schafft für viele ein Dilemma, dem sie sich ein Leben lang ausgesetzt fühlen und das zu starken seelischen Schmerzen führen kann. Wie bringe ich das auf einen Nenner, wenn ich beobachte, dass in der Organisation offenes Unrecht geschieht und Gott es angeblich zulässt oder gewollt hat? Wenn ich den Mut aufbringen sollte, mich diesem Zweifel zu stellen, gerät meine Seele in Aufruhr. Dann beginnt die Zeit des Nachdenkens und der schlaflosen Nächte. Aber dieser Kampf muss sein, er gehört zu meinem Leben.

Gewissen und Glauben gehören zusammen

An Timotheus schrieb Paulus:

„Bleibe in deinem Glauben fest und bewahre dir ein reines Gewissen. Einige haben das leider von sich gestoßen und dadurch im Glauben Schiffbruch erlitten.“ (1. Tim. 1:19)

In der ganzen Bibel wird das Gewissen des Menschen als die Stelle beschrieben, an der Gott im Menschen „spricht“, denn es beruht ja auf einen Wertekatalog, den der Mensch von Gott verliehen bekommen hat. Das Gewissen soll dem Menschen ein Führer und ein Licht im Leben sein. Denkt man diesen Gedanken zu Ende, dann wird deutlich, dass es keine Koexistenz zwischen einem individuellen Gewissen und einer Organisation geben kann, die sich eindeutig über das Gewissen des Einzelnen stellen muss, wenn sie als Organisation in dieser Welt Erfolg und Bestand haben will! Ich darf niemals vergessen, dass diese Welt in der Macht dessen liegt, der böse ist (1. Joh. 5:19).

Und eine Organisation in dieser Welt wird zwangsläufig auch ein Teil von ihr. Das beginnt schon damit, dass sie es immer mit dem Staat zu tun hat, der die Einhaltung ganz bestimmter Gesetze fordert, die nicht immer mit den hohen Normen des Christentums übereinstimmen. Und wenn die Organisation dann auch noch Schutz beim Staat sucht (KdöR), dann muss sie dafür bezahlen und wird automatisch korrumpiert. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille.

Die andere Seite ist, dass es immer Menschen gibt, die nach Macht streben. Davor ist in der Bibel schon eindringlich gewarnt worden, und doch vollzieht es sich in jeder christlichen Kirche jederzeit von neuem. Es bleibt immer die Tatsache, dass Satan reines Christentum im Sinne Jesu nicht will, nein, unter keinen Umständen!

Diese Tatsache betrifft mein Leben! Denn der böse Geist der Finsternis will nicht, dass ich mich frei und bewusst zu Jehowah und Jesus bekenne. Wenn mir bewusst ist, dass ich selbst in diesem Kampf um Wahrheit verwickelt bin, dann heißt das für mich, dass ich ständig dafür kämpfen muss, um mit Gott verbunden zu bleiben. 

Gewissen und Mut gehören zusammen

Ich muss noch eine Tatsache ins Auge fassen: Mein Gewisen ist kein starres, unveränderbares Gut! Das Gewissen kann nicht nur überhört werden, weil es anscheinend gute Gründe gibt, das zu tun, es kann auch manipuliert, d. h. verändert werden. Diese Gewissensmanipulation ist Teil des Propagandaprogramms der WTG. Man redete mir ein, das Gewissen müsse geschult werden.

Damit täuschte man mich, denn in der Bibel steht doch nur, dass es durch Gebrauch geübt werden kann. Der ständige Gebrauch des Gewissens stärkt es zur Unterscheidung von Recht und Unrecht Eine „Schulung“ kann höchstens darin bestehen, es zu verändern, es in seiner Wahrnehmung zu verändern. Und sie kann noch etwas anderes bewirken: Sie kann mich für die Warnungen des Gewissens taub machen.

Sie kann mir auch den Mut rauben, das Gewissen zu beachten! Denn immer wieder hörte und las ich in diesem Zusammenhang, dass „man sich nicht auf seinen eigenen Verstand stützen“ soll. Aber was nützt ein Feuermelder, wenn er keinen Alarm gibt? Was nützt er, wenn der Mut fehlt, auf ihn zu hören? Das Gewissen hilft mir nur, wenn ich den Mut zu Gewissensentscheidungen habe!

Es gibt keine Entlassung aus diesem Kampf!

Jeder Zeuge Jehovas kennt diese Worte: „Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid!“ (2. Kor. 13:5) Aber was prüfen denn im Allgemeinen diese Menschen? Sie prüfen, ob sie allen Forderungen der Organisation befolgen. Sie prüfen nicht die Grundlagen ihres Glaubens, sondern ihre Haltung zur Doktrin. Die Doktrin steht im Mittelpunkt ihrer Prüfung, nicht so sehr ihr Gewissen oder die Bibel als maßgebende Quelle.  Sie sind blind gemacht worden für das gesunde Misstrauen gegen jede menschliche Lehre, gegen jede Ungereimtheit, die sich immer wieder ergibt, wenn Wunschdenken und Wirklichkeit nicht zusammen passen. Und dabei werden Christen doch zum Misstrauen gegenüber ihren Lehrern und gegen sich selbst aufgefordert!

Durch Prüfung soll jeder feststellen, was der Wille Gottes ist (Rö. 12:2). Man soll nicht jeder „inspirierten Äusserung“ glauben, sondern sie prüfen! (1. Joh. 4:1) Man soll sich nicht „vorschnell erschüttern lassen“ von irgendwelchen „inspirierten Äusserungen“ (2. Thes. 2:2). Man ist verpflichtet, sich ständig zu vergewissern, um bis zum Tage Christi lauter zu sein (1. Thes.5:21; Phil. 1:1). Und wie setzt man das im Leben um? Man kann es nur umsetzen, wenn man den Mut hat Fragen zu stellen, den eigenen Zweifeln nachzugehen, sein Gewissen sprechen zu lassen, die Bibel wirklich mit dem Herzen zu lesen und sich durch Jesus Christus führen zu lassen!

Christen haben also die heilige Pflicht, sich und ihren Glauben ständig zu prüfen, denn im Leben bleibt bekanntlich nichts so, wie es war. Auch der eigene Glaube ist keine Einrichtung auf Dauer; er muss immer wieder neu gelebt werden. Glaubensleben ist die ständige Auseinandersetzung mit Gott, sich selbst und der uns umgebenden Welt. Nur so ist es möglich, der Verantwortung vor Jehowah gerecht zu werden.

So gesehen darf ich mich niemals in einem „Haus“ der Religionsgemeinschaften sicher fühlen und meinen, dass für meinen Glauben schon alles getan ist, wenn ich den Anweisungen von oben gehorche. Ich darf mir  nicht einbilden, dass „schon alles richtig“ sei, weil es von einer Organisation kommt, die von sich behauptet, der „Mitteilungskanal Gottes“ zu sein. Ich darf einfach nicht blind glauben, dass man in einer Organisation sicher sei. Diese falsche, eingebildete Sicherheit hat schon den Juden in der Zeit Jeremias geschadet (Jer. 7:1-15).

Die Juden machten tatsächlich eine Lüge zu ihrer Zuflucht, weil es an innerer Wahrhaftigkeit fehlte und an Mut, zu gewissen Sünden „Nein!“ zu sagen. Diese „Zuflucht“ in der Lüge hat geschadet und gleichgültige, leichtgläubige Menschen in die Irre geführt. Für meinen Glauben, für mein Verhältnis zu Gott, trage ich ganz allein die Verantwortung! Sie darf nicht in die Hände von Menschen und ihren Organisationen gelangen. Sie gehört allein mir!

An sehr vielen Stellen im NT wird davor gewarnt, auf Betrüger hereinzufallen. Es wird dazu aufgefordert, solche bösen Bestrebungen bloß zu stellen: 

„Fragt immer danach, was dem Herrn gefällt, und beteiligt euch nicht an den nutzlosen Dingen, die zur Finsternis gehören, sondern stellt sie vielmehr bloß.“ (Eph. 5:11)

Wenn ich das tun will, dann muss ich Fragen stellen, die u. U. mir und anderen unbequem sind. Und genau solche Fragen waren es ja, die in der Geschichte des Christentums immer wieder Reformatoren, große und kleine, hervorbrachten. Es waren Menschen, die ihre Fragen mit der Bibel beantworten wollten und die sich dann bald im Gegensatz zur gerade gültigen Doktrin befanden. Sie wurden ausgegrenzt, sie wurden verfolgt und verleumdet. Damit rechneten sie, denn Jesus hat darauf hingewiesen.

In der Geschichte beobachten wir auch, dass jeder Reformator in seiner Wirkung eng begrenzt geblieben ist und dass seine Wirkung kurze Zeit später wieder in die alte Richtung umgebogen wurde. Es war also niemals möglich, zu sagen: „Jetzt bin ich im sicheren Hafen. Ich habe hier in dieser Gemeinschaft meinen Hafen gefunden!“ Das Wort von der ständigen Prüfung behält seine volle Gültigkeit, auch wenn Menschen das Gegenteil einzureden versuchen und ihre „Schäfchen“ in Sicherheit wiegen wollen und behaupten, dass man „in der Organisation gerettet wird“. Das kann es gemäß den Schriften des Neuen Testaments nicht geben:

„Gebt acht, dass euch niemand irreführt!“, erwiderte Jesus. „Viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen. ‚Ich bin der Christus!’ Damit werden sie viele verführen.“ (Mat. 24:4, 5)

Und das gilt seit der Auferstehung Christi bis zu seinem letzten Kommen. Und solange hat ein an Jesus glaubender Mensch immer den Kampf zu kämpfen. Immer wieder muss er sich gegen seine feindliche Umwelt, ja sogar gegen vermeintliche Brüder behaupten.

Beim letzte Passahmahl sagte Jesus:

„Ich habe euch das gesagt, damit ihr nicht unsicher werdet. Man wird euch aus den Synagogen [Versammlungen] auschließen. Ja, es kommt sogar eine Zeit, in der die, die euch töten, meinen, Gott einen Dienst damit zu tun. Sie werden euch das antun, weil sie weder den Vater noch mich kennen. Ich habe euch das gesagt, damit ihr euch, wenn die Zeit dafür gekommen ist, an meine Worte erinnert.“ (Joh.16:1-5)

Ich bin also ständig gezwungen, um meine Glaubensüberzeugung zu ringen und gegen Entmutigung zu kämpfen. Das Besondere ist, dass ich diesen Kampf nicht aus eigener Kraft und allein führe. Darum und dafür hat Jesus den Helfer vom Vater versprochen: Es ist der Geist der Wahrheit, der vom Vater zu uns kommt! Und noch etwas ist für mich wichtig geworden: Es ist das, was man mir lange Zeit vorenthalten wollte. Man wollte nicht, dass ich ein Bruder Christi bin, man wollte nicht, dass ich zur Hausgemeinschaft Gottes gehören sollte. Das alles sollte mir gemäß der Rutherford’schen Doktrin nicht zustehen! Das ist kaum vorzustellen! Aber so war es. Im Alter erst wurde mir das deutlich, was Jesus mit diesen Worten meinte:

„Wenn jemand mich liebt, …. wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird in lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“ (Joh. 14:23)

Als ich das verinnerlicht hatte, wurde mir der Kampf für meinen Glauben leicht. Ich wurde mutig, weil ich diese bemerkenswerten Gäste im Haus hatte! Denn sie waren ja nicht nur anwesend, sondern sahen meine Lage, kannten meine Gedanken und wussten um meine Wünsche. Und sie standen mir bei! Diese Erfahrung kann mir niemand mehr nehmen. Dafür bin ich dankbar.

Mag ich nicht (76)

30 Kommentare zu “Der Kampf  eines Jüngers Jesu

  1. Birgit

    In eigener Sache.

    Hallo liebe Geschwister aus BI.

    Wir sind alle Kämpfer für Jesus Christus.Seid über 1 Jahr zieht es mich in den Osten.Nach 3maligem Urlaub in 6 Monaten, in Ägypten ,habe ich Kraft gesammelt und bin zu dem Entschluß gekommen,in den Osten Deutschlands zu ziehen.Irgendwas "weht" mich dort hin.Ich ertrage diese Großstadt Düsseldorf nicht mehr.Ich brauche die Stille,die Natur und diese noch Naturverbundenen Menschen dort.Mücheln im Reizetal wird wohl mein neues Zu Hause sein.Ich hoffe und wünsche es mir.Wie lange meine Kraft hier noch hält ist ungewiss,denn ich brauche in dieser lauten Stadt immer mehr Schlaf.Auch eine gute Arbeit steht für mich bereit.Da ich seid 9 Jahren alleine lebe,werde ich Hilfe brauchen.Nichts großes,aber Wände streichen oder den ein oder anderen Schrank aufbauen wäre toll.Niemand muss kostenlos arbeiten,ich habe etwas gespart.Wenn BI es erlaubt,mache ich diesen kleinen Aufruf.Über samira-neuss@web.de  kann sich jeder aus der Gegend gerne bei mir melden.Es ist in der Nähe von Halle (Saale).Die letzten Befreiungsjahre waren zermürbend und wer weiß ....vielleicht werde ich ja dort gebraucht.

    Ich danke allen hier für die Unterstützenden und hilfreichen Briefe in dieser schweren Zeit.

    Alles liebe

    Birgit

    1. Liebe Birgit,

      Ich wünsche dir alles gute. Das ist ja fast wie ein Neubeginn. So weit weg, andere Gegend,  andere Menschen. Toll. Mutig.

      Leider wohne ich in entgegengesetzter Richtung.  Am anderen Ende Deutschlands.  Wäre ich ohne familie,  ich würde wahnsinnig gerne kommen und helfen. Ich bin überzeugt das sich Helfer finden. Wann ist es denn soweit mit dem Umzug?

       

      Herzliche Grüsse

      Dorkas

      1. Birgit

        Birgit@Dorkas

        Vielen Dank für deine Wünsche und Ermutigung.Das wird ein wirkliches stemmen ;-)),doch ich denke das es sich lohnen wird.Ich hatte sogar schon Post.Wie dankbar ich unserem König Jesus Christus bin,ist unbeschreiblich.Es gibt sie...echte Christen....es gibt sie wirklich.Irgendwie habe ich eine innere Stimme,die mir sagt,das ich in den Osten muss.Warum auch immer.Mein Bruder sagt;deine Aufgabe hier scheint erfüllt.Wann der Umzug stattfindet ist noch offen,es liegt erst ein Wohnungsangebot vor.Ich habe Zeit und Geduld.Auch in der Nähe von Halle wäre schön...Hauptsache in die Natur.Back to the Roots ;-).Unser Schöpfer zeigt uns am besten was Geduld ist,die innere Stille macht es möglich.

        Jetzt kommt der Klopper ;-)).Vielleicht geht mein irdischer Vater mit mir !!!Er ist Alt und Krank.Ich würde mich den Rest seines irdischen Laufes um ihn kümmern.Ehre Vater und Mutter,egal was passiert ist.So kann ich meine unendliche Liebe zu Jesus Christus zeigen,der alle Herzen erweichen kann.Wie kann mir vergeben werden,wenn Ich nicht vergebe?Ich durfte einen Fransen Jesu erfassen und werde ihn nie wieder loslassen.Ich gebe mein Leben einfach in seine Hände und alles wird gut.

        Herzlichen Dank an Dich und vor allem den Administratoren von BI.Ohne sie wäre mein Aufruf nicht möglich.So vernetzen und verbinden wir uns.

        Ich drücke Euch ganz herzlich

        Birgit

         

         

    2. O.W.Schön@stillen Mitdenker

      LÜGEN IM NAMEN DER WAHRHEIT!

      Liebe stillen Mitdenker,

      wie oft wurde bereits die WTG/JW.Org der offenkundigen Lüge überführt. Ihre Anwälte, nicht selten selbst Zeugen Jehovas, lügen unverblümt, wenn es darum geht, die Interessen der .Org durchzuboxen und die fragende Öffentlichkeit bewusst zu täuschen.

      Im nachfolgenden Video wird das Gericht gezielt belogen, um die harten und Menschen verachtenden Fakten über die Ausschluss-Praxis zu verharmlosen und zu relativieren. Die Anwälte versuchen, das Gericht gezielt hinters Licht zu führen:

      https://www.youtube.com/watch?v=a2yC79CMOlU

      Zeit um aufzustehen und zu kämpfen!

      O.W.S.

  2. Treuer Zeuge

    Und im Abschnitt 20 wird geschrieben dass die Menschen auferstehen werden die Gott dienten, aber in Apg. 24:15 wird gesagt: Dass es eine Auferstehung für gerechte und ungerechte geben wird.

    Gruss

    Treuer Zeuge

  3. Anna

    Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder,

    herzlichen Dank für die Möglichkeit uns an deinen Gedanken teilhaben zu lassen. Nach 2 Wochen mit ausgiebigen und zum Teil anstrengenden, jedoch schönen Wanderungen in der Natur ist mein Kopf recht frei und ich habe mich sehr über deinen Beitrag gefreut.

    Hast ja recht, zunächste haben wir ja ein Harmoniebedürfnis. Das darf aber nicht soweit gehen keine Verantwortung übernehmen zu wollen.

    Manchmal wollen wir es uns halt leicht machen. Immer etwas anderes was wir nicht beeinflussen können oder die anderen sind schuld.

    Als Beispiel mag das Wetter dienen. Wie schnell geht uns der Satz von den Lippen: "ich bin krank geworden weil es so kalt war, geregnet, geschneit etc. hat". Verantwortung übernehmen würde ja die Aussage eher treffen: "ich in krank, weil ich mich nicht dem Wetter entsprechend gekleidet habe".

    Krank bin ich zwar so oder so, nur im 2. Fall übernehme ICH die Verantwortung und schiebe es nicht auf das Wetter.

    Lieber Tilo, wie du ausführst gilt das ja auch für uns insofern nicht eine Organisation über unser Gewissen entscheiden zu lassen. Viele von uns haben lange gebraucht dies - vor allem sich selber - einzugestehen.

    Heute habe ich mein Poesiealbum aus Kindertagen durchgeblättert. Mir kamen die Tränden bei einem fast 50 Jahre alten Eintrag meiner Mutter, der das Wesentliche treffend ausdrückt wie folgt:

    "Geh einfach Gottes Pfad, lass nichts sonst Führer sein. So gehst Du recht und grad, und gingst Du ganz allein.

    Zur Erinnerung,Deine lb. Mutter"

    Ich habe viel zu lange gebrauch dies zu verinnerlichen. Aber lieber spät als nie.

    Herzliche Grüße Anna

    1. Meereswoge

      Liebe Anna, als ich die Worte von Deiner Mama an Dich las (Poesiealbum) vielen mir die letzten Worte meiner Omi an meine Mama ein, als sie im 2.Weltkrieg in Gefangenschaft kamen:"Vertrau auf  unseren Vater". Sie waren noch keine ZJ. Aber als ich diese Worte später, inzwischen waren wir all 3 Generationen ZJ, erfuhr, war ich sehr,sehr gerührt und dachte: Was für ein Glaube und Vertrauen, ohne ZJ zu sein, sondern evangelisch. Ich werde diese Worte nie vergessen, sie begleiten mich in meinem christlichen Herzen und tragen mich durch 50 Jahre im Zeugenleben..... Ich danke Euch Allen für die wundervollen Zeilen, anregend, ermunternd, tröstend, vergebend, --nicht nachtragend, Jahrzehnte ein einer Org eingebunden gewesen zu sein. Vor allem zu den letzten 3 Beiträgen.   Besonders von der Mama mit ihren 3 Kindern.Wir durften 5 wundervolle Kinder großziehen -welche ein Segen-, welche Dankbarkeit in mir und Freude für mich....Welches Schwitzen und Nervenlassen in den Versammlungen....Welch Freude, wenn mal eins schlief oder malte und man 3 Worte mitbekam.....

      Und der Artikel von Bruder Tilo, in dessen Werdegang auch ich meinen eigenen sah! Nur das Ich hineingeboren wurde. Also lieben Dank an Alle von der Küste über den schönen Harz bis ins gemütliche Sachsenland, die so lieb schrieben....Ich fühle mich sehr wohl unter Euch.....GLG

       

  4. Matthias Wierhake

    Sehen wir das Ganze doch mal positiv,

    wir alle haben die Erfahrung mit dieser Organisation gemacht, unterschiedliche, weil wir sehr unterschiedliche Charaktere haben und gleiche, weil wir die gleichen Hoffnungen und damit dann leider verbundenen Enttäuschungen haben. Dennoch sind wir "matrixmäßig" (kennt jemand den Film ? denke schon 🙂 , soo wichtig ist der Film nun nicht, obwohl er fast alles aus der Bibel (Kampf zw. Gut und Böse --> Messias auf eine besondere Weise auf den Punkt bringt. leider etwas gwaltverherrlichend) ) aufgewacht.

    Das Gute an "Uns" ist, dass wir suchen! Ich kenne viel nette, authentische Brüder und Schwestern, die es ehrlich meinen. Sie haben irgendwann einmal für sich entschieden: "Ich bleibe bei der "Wahrheit der Organisation" , egal was da kommen mag."   Vielleicht ist für diese Menschen der Organisationskokong genau richtig, "vielleicht" werden sie nicht verurteilt. Der Weg für diese Menschen ist in der Organisation, in "einer" Organisation zu Ende.

    Aber "für uns" die wahrheitssuchenden Geister, die wissbegierigen, die immer dahinter schauen wollen, die alles wissen wollen,  die sich nicht zufrieden geben mir Floskeln und immer mehr wissen wollen, reicht das irgendwann nicht mehr.

    Ich denke, dass wir nicht enttäuscht sein sollten, dass wir auf diese Organisation gestoßen sind,  durch Geburt oder durch spätere Überzeugung. Betrachten wir es als einen wichtigen Schritt auf der Suche nach Wahrheit.  Wahrheit ist absolut und nicht verhandelbar. Und die suchen wir. Vielleicht treffen wir uns alle mal in ein paar 100 Jahren und wir sind uns dann sicher, dass wir die absolute Wahrheit immer noch nicht gefunden haben... weil ... Jahwe(Jehova) und Jesus Christus  (die Reihenfolge bitte jetzt nicht diskutieren) die Unendlichkeit widerspiegeln.  Schau dir die Samen von Pflanzen an,welch "Verschwendung" besser gesagt welche Menge, welche Anzahl!.   Das Universum .. gigantisch.In Zahlen ein bisschen zu beschreiben, aber vorstellbar... :- )   nein.

    Es werden  neu Buchrollen geöffnet ...  und neue und neue ...wir können und werden staunen. Darauf freue ich mich.. Auf die Überraschungen.

    Ich vergleiche den Weg auf der Suche nach Wahrheit einmal mit einer einem Brett mit kleinen und größeren Vertiefungen und einer Kugel mit mehr oder weniger Bewegungsenergie, die auf der einen Seite vom Brett auf die andere Seite will. Auf die Seite der Wahrheit will.  Du bist die Kugel...

    Nun rollst du über, nennen wir es  das "Brett der Suche" mit den unterschiedlichen Vertiefungen, die Organisationen darstellen.  Große Organisationen sind relativ flach und die Kugel kommt schnell wieder hinaus, da diese Loch relativ wenig Anziehungsenergie für suchende, denkende Menschen entwickeln kann. Je weiter du kommst desto näher kommst du an die Wahrheit, da du schon einige Löcher überwunden hast.  Dann kommst du an die Anziehungskraft der WTG, sehr verlockend, vieles sehr logisch und durchaus attraktiv. Erde, Gottes Wille für die Erde, Tod, Seele, Dreieinigkeit  uvm. sehr sehr gut im Vergleich zu vielen anderen eher flachen Vertiefungen.  Daher bleibst du möglicherweise sehr lange drin hängen.

    Jetzt kommt es auf die Energie der Kugel an, da wieder hinaus zu kommen, denn ganz offensichtlich  ist vieles richtig, aber der Wahrheit letzter Schluss kann es offensichtlich nicht sein -> falsche Propheten, überlappende Generation, Abkapselung gegenüber kritischen Fragen (Die Wahrheit bräuchte keine Angst haben vor kritischen Fragen) .

    Tanke wieder Energie um da raus zu kommen  und suche weiter, ohne das  vergessen zu müssen, was du bereits kennst.  Jesus ist der Schlüssel, um uns mehr und mehr die Augen zu öffnen für seinen Vater Jehova. Das sollten wir allerdings nicht mehr über Bord werfen. Da fürchte ich, dass wir dann eine ganze Menge Energie verlieren auf der Suche nach Wahrheit und nicht einmal mehr aus ganz flachen Vertiefungen rauskommen.

    Irgendwann treffen wir uns mal..alle.. die weitersuchen ..

     

    In Liebe Matthew

    1. Iris

      Lieber Matthew ,

      dein Vergleich mit dem ,, Brett der Suche " finde ich gelungen .

      Du hast geschrieben , daß wir uns nicht zufriedengegeben haben mit ,, Floskeln " und mehr wissen wollten .

      So geht es mir schon mein ganzes Leben lang . Ich bin immer schon sehr neugierig gewesen und wollte allem auf den Grund gehen .

      Die ganze Schöpfung ist so verschwenderisch umfangreich und schön , daß wir alles in einem Menschenleben niemals erfassen , studieren und ergründen können . Dazu braucht es mindestens 1000 Jahre .

      Du hast geschrieben , das wir unsere Erfahrung mit JWOrg positiv sehen sollen . Natürlich ist das ganze Leben ein Lernprozess . So gesehen haben wir in den vielen Jahren auch dazugelernt und dann glücklicherweise noch die Kraft gehabt , aus der Vertiefung ,, herauszurollen " .

      Jetzt , da wir frei sind , müssen wir vorsichtig sein , um nicht nochmal in ein noch tieferes Loch zu fallen .

      Heute habe ich bei meiner Suche eine Schriftstelle gelesen , die ich mit mehreren verschiedenen Übersetzungen verglichen habe .

      1 Joh 5:20  Und wir wissen , daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat , damit wir den erkennen , der die Wahrheit ist . Mit ihm , dem wahren Gott sind wir verbunden , weil wir mit seinem Sohn , Jesus Christus , verbunden sind . Dieser ist selbst der wahre Gott ; er ist das ewige Leben . ( Genfer 2011)

      Wir haben noch vieles zu lernen über unsere beiden Höchsten . Wenn wir die Möglichkeit haben , am Ende der 1000 Jahre dabei zu sein , werden wir noch lange nicht alles gelernt haben , so wie es in Prediger 3:11 heißt :

      Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit ,auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt , nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet , das Gott getan hat , von Anfang bis zum Ende .

      Ergründen werden wir die Schöpung nie , aber unsere Wissbegier wird bestimmt gestillt werden , so daß wir als Menschen zufrieden sein können , mit allem was Jehovah und Jesus für uns geschaffen haben .

      Liebe schwesterliche Grüße

      Iris

      1. Annodazumal

        Liebe Iris

        Ich finde die Schrieftstelle die du erwähnst 1.Joh 5:20 sehr schön. Weil gerade in diesem Vers es auf den Punkt bringt und es selber bezeugt was Wahrheit ist und das Leben, nämlich Jesus Christus.

        Ich fühle mich auch sehr angezogen von eure liebevolle Kommentaren weil ich dann nicht alleine in meinem denken bin. Das grösste Band der Einheit ist Jesus mit unserem himmlischen Vater, und wenn man die Gnade bekommen hat, dazuzugehören zu dürfen finde ich nicht nur unheimlich schön sondern eine tiefe Dankbarkeit empfinde ich.

        Liebe grüsse an euch allen und danke

  5. Stachelbeere

    Lieber Tilo

    Ein toller Artikel- DANKE!

    Du schreibst, dass jeder auch eine gewisse Mitschuld trägt,  von Menschen fehlgeleitet worden zu sein. Dem stimme ich zu - muss ich mir selbst auch eingestehen.

    Wie oft hat man Warnungen aus allen möglichen Medien zwar gehört, aber bewusst ignoriert. Auch Warnungen von anderen Menschen, in meinem Fall sogar vom eigenen Vater, der erkannt hat wie es unter uns Zeugen und unter der Leitung der WTG abläuft.

    Genau wie du beschrieben hast,sehnte auch ich mich nach Geborgenheit, Liebe, echte Freunde und natürlich die Nähe zu Gott. Obwohl ich durch mein Vater recht viel Negatives über die ORG wusste (theoretisch), war das Zugehörigkeitsgefühl und auch die Belehrung durch die Versammlung stärker und hab mich frei entschlossen den Weg mit der ORG zu gehen. Und genau da liegt meine Mitschuld.Mein Gewissen wurde durch Menschenlehre unterdrückt, aber doch nie ganz ausgeschaltet.

    Und das Gewissen klopfte immer lauter. Bis man es bewusst zugelassen hat Fragen zu stellen, es zugelassen hat, sich einzugestehen, das es durch vieles Schönreden, eben nicht schöner/besser wird. Es zugelassen hat Bibelstellen so zu lesen und für sich persönlich anzunehmen, wie sie tatsächlich in der Bibel stehen, ohne die Worte aus dem Zusammenhang zu reisen und zu  verbiegen.

    Und dann würde man mutiger und ich habe angefangen im Internet zu lesen und bin auf diese Seite gestoßen- und war glücklich, erleichtert und ein Stück weiter geistig befreit...

    Du schreibst:

    "In der ganzen Bibel wird das Gewissen des Menschen als die Stelle beschrieben, an der Gott im Menschen „spricht“, denn es beruht ja auf einen Wertekatalog, den der Mensch von Gott verliehen bekommen hat. Das Gewissen soll dem Menschen ein Führer und ein Licht im Leben sein."

    Der Gedanke hat mir sehr gefallen und denke das Gott auch zu mir so gesprochen hat.

    Möge Gott noch vielen treuen, gottesfürchtigen Menschen ins Gewissen reden, "wenn die Zeit dafür genommen ist", wie es die liebe Omma geschrieben hat.

     

    Glg von der Stachelbeere

     

     

     

  6. Matthias Wierhake

    Die Organisation ist der Tod der Idee, die zu dieser Organisation geführt hat. Oder.. die Revolution frisst ihre eigenen Kinder.

    Matthew

     

  7. H. J.

    Lieber Bruder Tilo,

    beinahe schon mit Andacht habe ich den von Dir verfassten Beitrag gelesen und die gehörten Gedanken des Bruders Raymond France verinnerlicht. Schon viele Monate studiere ich regelmäßig die Veröffentlichungen auf diesem Portal. Inzwischen dienen diese Beiträge mir, um immer wiederkehrende, eigene Gewissensprüfungen vorzunehmen. Zu dieser notwendigen Erkenntnis bin ich, wie auch in dem Tondokument geschildert, ebenfalls gelangt. Und genau das hilft mir auch, mit dem jahrzehntelangen Irrtum meiner Zugehörigkeit zur WTG ohne jeglichen Groll gegen ehemalige Versammlungsmitglieder zurecht zu kommen.

    Für Deine liebe Mühe und auch die Mühe der anderen beteiligten Glaubensbrüder und Glaubensschwestern bei BI möchte ich mich von Herzen bedanken.

    Liebe Grüße in Verbundenheit

    1. Omma&Oppa@H.J.

      Lieber H.J.,

      du hast zwar an unseren lieben Tilo geschrieben, dennoch möchten auch wir dich von Herzen auf dieser Seite Willkommen heißen.

      Du schreibst: "Und genau das hilft mir auch, mit dem jahrzehntelangen Irrtum meiner Zugehörigkeit zur WTG ohne jeglichen Groll gegen ehemalige Versammlungsmitglieder zurecht zu kommen."

      Ich weiß zwar nicht, zu welcher Versammlung du gehörst, aber deine Worte tun uns sehr gut, denn nach unserem Austritt (aus Gewissensgründen), am 6.11.2014, haben wir in viele hasserfüllte Gesichter blicken müssen. Es wurde für uns so unerträglich, dass wir in unserem Heimatort alles zurückgelassen haben, und in einen anderen Ort geflohen sind.

      Hier haben wir den vollen Segen unserer Beiden Höchsten gespürt, sie haben uns nicht im Stich gelassen.  Natürlich gibt es auch liebe Freunde, die wir zurücklassen mussten, und nach denen wir uns sehnen.  Wir geben aber die Hoffnung nicht auf, dass auch sie sich in die Freiheit ziehen lassen.

      Danke für deinen lieben Kommentar!

      Ganz liebe Grüße geschwisterlicher Verbundenheit, senden aus Nordfriesland, Omma und Oppa

      1. H. J.

        H.J.@Omma&Oppa

        Liebe Omma und lieber Oppa,

        für Euren Willkommensgruß möchte ich Euch danken. Ein persönliches Anschreiben schafft Vertrautheit und über Eure Kontaktaufnahme freue ich mich sehr. Da ich nach meiner eigenen Erkenntnis einen Weg der Klausur gewählt habe und meine Zugehörigkeit zu der Religionsgemeinschaft, WTG auf den Prüfstand stelle, kenne ich das Gefühl des Zweifels, wahrscheinlich einer Lebenslüge aufgesessen zu sein. Die damit verbundenen Enttäuschungen sind bitter. Allerdings hat sich meine anfängliche Verbitterung nicht gegen menschliche Personen gerichtet. Die Verantwortlichkeit für Täuschungen erkenne ich bei dem mächtigen Geistgeschöpf und Vater der Lüge, Satan, dem Teufel. So, wie ich mich getäuscht fühlte, räume ich meinen Glaubensgeschwistern auch den Umstand ein, noch unbewusst getäuscht zu werden. Deswegen erlebe ich die sporadischen Begegnungen mit Brüdern und Schwestern meiner Gemeinde oft mit einem Gefühl hilfloser Traurigkeit. Überzeugungen lassen sich nach meiner Erkenntnis nicht vermitteln, sondern müssen individuell gewonnen werden. Dies setzt Bereitwilligkeit voraus, so auch bei mir.

        Um so mehr bedaure ich, dass Ihr an Eurem ehemaligen Heimatort die von Euch beschriebenen, häßlichen Erfahrungen machen musstet und weggezogen seid. Aus Euren vielfältigen Kommentaren, die ich gelesen habe, ersehe ich auch, dass Ihr Eure Entscheidung nicht bereut habt. Durch Eure Arbeit leistet Ihr, wie ich meine, wertvolle Hilfe zur Entscheidungsfindung bei denjenigen Mitmenschen, die ebenfalls im Zweifel sind und noch abwägen, welchen Weg sie gehen möchten.  Auf künftige Kommentare von Euch freue ich mich bereits jetzt schon.

        Vom Niederrhein grüße ich Euch herzlich !

        H.J.

    2. birgit

      Kaum einer hat hier ne Chance

      1. Lehabim

        Hallo Birgit,

        was meinst du damit, kaum einer hier hat ne Chance?

        LG Lehabim

  8. Annodazumal

    genau Matthäus ich sehe das auch so.

    Ich empfinde für niemanden Hass. Zum Glück hab ich das auch überwunden. Aber man nimmt automatisch Abstand, denn wie man so schön sagt, ein verbranntes Kind scheut das Feuer.

    Danke für den biblischen Gedanken, nimm das sehr gerne an

     

    1. Störtebeker

       
      Störti@BI-aktuell und Tilo,
       

       
      danke für den guten Beitrag. Den folgenden Auszug kann ich für mich persönlich nur bestätigen:
       

       

       

      „Und noch etwas ist für mich wichtig geworden: Es ist das, was man mir lange Zeit vorenthalten wollte. Man wollte nicht, dass ich ein Bruder Christi bin, man wollte nicht, dass ich zur Hausgemeinschaft Gottes gehören sollte. Das alles sollte mir gemäß der Rutherford’schen Doktrin nicht zustehen! Das ist kaum vorzustellen! Aber so war es.“

       

      Da kann man mal sehen, was diese Art von Indoktrination bewirken kann! Ich habe mich in all den Jahren intensiv mit der Bibel auseinander gesetzt, und dennoch, genauso war es!

       

      Nochmals danke für eure Bemühungen

       

      sagt Störti

       

       

  9. Iris

    Lieber Tilo ,

    leider hast du recht , unser gutes Gewissen sollte immer ,, auf dem neuesten Stand sein " wie es in Röm 12:2 steht , so daß wir wissen , was Gott gefällt und uns nicht an die Maßstäbe der Welt anpassen .

    Durch die Schulung der Org. haben wir gelernt , nicht mehr auf unser eigenes Gewissen zu hören , sondern auf die Anweisungen von JWOrg . Wir haben auf ihre Maßstäbe vertraut , weil wir dachten , sie haben den direkten Draht zu Jehovah .

    Wir alle sind auf diese Betrüger hereingefallen !!

    Wenn ich heute darüber nachdenke , wie das überhaupt möglich war , dann nur darum , weil ich mich auf der Suche nach Gott befand .

    Die Argumente der ZJ die mich besuchten , waren so überzeugend , daß ich naiverweise wirklich dachte , das Richtige gefunden zu haben . Das Gefühl der Geborgenheit in der Versammlung war so ganz anders als das in der kath. Kirche .

    Da die Welt draußen immer als bereits verloren dargestellt wurde , wollten wir natürlich nie , nie mehr dorthin zurück . Harmageddon sollte ja bald kommen , da waren wir ja schon auf der richtigen Seite . Was sollte uns da noch passieren ? Und wir würden das selbst noch erleben !!

    Jetzt , nach vierzig Jahren , in denen nichts passiert ist , haben wir erkannt , daß alles Betrug war . Auch die schlimmen kriminellen Auswüchse innerhalb von JWOrg haben unsere Flucht aus dieser Organisation beschleunigt .

    Jetzt müssen wir mit der Fehlentscheidung die wir vor vierzig Jahren getroffen haben fertigwerden . Es ist sehr schmerzlich , daß ein Teil unserer Kinder und Enkelkinder immer noch in den Fängen von JWOrg sind .

    Jetzt , nachdem wir geflohen sind , haben wir nach langen Jahren viel Zeit , die Bibel ohne Vorgabe und Anleitung , mit klarem Kopf und in Ruhe zu studieren ....... Vieles was wir jetzt neu lernen , über unserem König Jesus Christus , macht uns Hoffnung , daß eines Tages unsere Familie wieder vereint sein wird .

    Vielen Dank , für deinen Bericht und liebe Grüße

    Iris

    1. Omma@Iris

      Liebe Iris,

      du schreibst: "Jetzt müssen wir mit der Fehlentscheidung die wir vor vierzig Jahren getroffen haben fertigwerden . Es ist sehr schmerzlich , daß ein Teil unserer Kinder und Enkelkinder immer noch in den Fängen von JWOrg sind."

      Ja, liebe Iris, ich kann deine Schmerzen sehr gut nachfühlen.  Es vergeht kein Tag, an dem auch wir an unsere lieben Noch-Eingeschlossenen denken.

      Weißt du, welche Gedanken mich trösten?

      Du sprichst von 40 Jahren, in denen nichts passiert ist, dann hattet ihr den Betrug durchschaut. Bei uns waren es über 60 Jahre, also von Kindheit an.

      Jetzt möchte ich zu den tröstenden Gedanken kommen, und dir einen Psalm zeigen, den du sicher sehr gut kennst.

      Psalm 139:16   (NGÜ)
      16 Deine Augen sahen mich schon, als mein Leben im Leib meiner Mutter entstand. Alle Tage, die noch kommen sollten, waren in deinem Buch bereits aufgeschrieben, bevor noch einer von ihnen eintraf.

      David erkannte, dass sein Gott und Vater, ihn genau mit allen seinen angeborenen Anlagen kannte.  Erinnern wir uns doch daran, wie er ihn aus seiner Familie zum König erwählte. Den Jüngsten, der als Schafhirte arbeitete, mit roten Haaren, er sollte der künftige König sein.

      Auch der Lebenslauf des Apostels Paulus kann für uns tröstlich sein.

      Galater 1:13-16   (Hoffnung für alle)
      13 Ihr wisst sicherlich, wie ich als strenggläubiger Jude gelebt habe: Ich verfolgte die Christen überall mit glühendem Hass und wollte so die Gemeinde Gottes zerstören.

      14 Ich hatte mich ganz dem jüdischen Glauben verschrieben und übertraf in meinem Eifer die meisten meiner Altersgenossen in unserem Volk. Mit aller Kraft trat ich dafür ein, dass die überlieferten Vorschriften unserer Vorfahren buchstabengetreu erfüllt würden.
      15 Aber Gott hatte mich in seiner Gnade schon vor meiner Geburt dazu bestimmt, ihm einmal zu dienen. Als die Zeit dafür gekommen war,
      16 ließ er mich seinen Sohn erkennen. Die anderen Völker sollten durch mich von ihm erfahren. Ohne Zögern habe ich diesen Auftrag angenommen und mich mit keinem Menschen beraten.

      Ja, unsere Beiden Höchsten kannten Saulus (Paulus) ganz genau, und das schon vor seiner Geburt, seine Anlagen und sein Herz.  Für sie war dieser Mann der Richtige! - Wer weiß, wieviele treue Christen, Männer und Frauen, er mit seinem glühenden Hass in den Tod geschickt hat, und wieviele Kinder dadurch zu Waisen wurden. Er war aufrichtig davon überzeugt, Gott zu dienen.

      Was sagte dieser Paulus in den Versen 15+16?
      15 ...... Als die Zeit dafür gekommen war,
      16 ließ er mich seinen Sohn erkennen. ...... Ohne Zögern habe ich diesen Auftrag angenommen und mich mit keinem Menschen beraten.
      Ja, jetzt war die Zeit, jetzt wurde er von den Höchsten gebraucht, jetzt galt es nach vorn zu schauen, denn was geschehen war konnte er nicht rückgängig machen, solche Gedanken hätten ihm nur Kraft gekostet.

      Meine liebe Iris, glaub mir, unsere Beiden Höchsten kennen auch uns ganz genau, und das schon vor unserer Geburt.  Sie haben uns die ganze Zeit nicht aus den Augen verloren, auch nicht in der Zeit, als wir unsere Kinder in der Org. erzogen haben, in aller Aufrichtigkeit.

      Aber auch unsere noch eingeschlossenen Kinder kennen sie ganz genau, und beobachten auch sie.  Was sagte Paulus?  "Als die Zeit dafür gekommen war, ließ er mich seinen Sohn erkennen."

      Beurteilen wir also unsere Kinder nicht nach dem, wie sie jetzt handeln, sondern sagen uns, es ist einfach noch nicht die Zeit gekommen, dass sie den Sohn erkennen können. Vielleicht tut sich ja schon ganz tief in ihrem Herzen etwas .....

      Ganz liebe Grüße mit einer festen Umarmung, senden dir Omma und Oppa

      1. Meereswoge

        Liebe Omma, möchten Deine tröstenden, von Herzen kommenden Gedanken noch ganz, ganz viele liebe Geschwister lesen, und getröstet werden...Ganz lieben Dank für Deine Zeilen, aus denen ich persönlich sehr viel Trost schöpfen kann. Besonders aus dem Satz: "Als die Zeit dafür gekommen war...." Diesen sehr wichtigen Worte muß ich wohl auch immer über lesen haben.

        Ein herzliches Drücki für Dich und Deinen Oppa

         

        1. Omma@Meereswoge

          Meine liebe Meereswoge,

          du hast einen so lieben Kommentar geschrieben, dass die Herzchen mir nur so um die Ohren flogen.  🙂

          D.A.N.K.E!!!

          Deine Drückis sind angekommen!  Mit einem Knuddler grüßen wir dich zurück, deine Omma und  Oppa

      2. Iris

        Liebe Omma & Oppa ,

        vielen ,vielen Dank , für deine tröstenden Worte .  Ihr seid ja selber genauso betroffen , wie viele anderen auch hier .  Der Kommentar von Tilo hat mich wieder an vieles erinnert , was seit Anfang , bis jetzt in JWOrg abgelaufen ist .

        Wie du sagst , kennen unsere beiden Höchsten auch das , was rund um unsere Kinder passiert . Eines Tages werden auch sie erkennen , wer Jesus wirklich ist und dann werden auch sie frei sein .

        Ich habe für unsere eingeschlossenen Kinder Fotobücher gemacht , um sie an ihre Familie zu erinnern . Damit diese absolute Stille wenigstens durch Bilder von uns unterbrochen wird . Ich bin auch nicht böse auf sie , weil ich weiß , wie sehr sie unter Druck gesetzt werden . Sie handeln so , weil sie überzeugt sind , das richtige zu tun . Und wie du sagst , tut sich vielleicht schon etwas tief in ihrem Herzen . Die Hoffnung habe ich auch .

        Vielen Dank nochmal , für die lieben Worte . Sie haben mich sehr getröstet !

        Ich hoffe auch für Euch , daß ihr bald wieder mit eurer Familie vereint sein werdet und die tiefen Wunden , die ihr davongetragen habt , wieder geheilt werden .

        Viele liebe Grüße mit einer herzlichen Umarmung sendet euch

        Iris

         

         

         

        1. hei-bea

          Liebe Geschwister,

          es war atemberaubend, mit welcher Kraft die Morgensonne in der knackigen Kälte ein Fun-

          keln und Glitzern auf die mit Schnee bestäubte Dünenlandschaft zauberte. Die Farben

          flossen ineinander über, fast alles war Licht...Die Rehe ästen in der Heidelandschaft ganz

          ruhig vor sich hin, kaum dass sie sich von den zwei Frauen mit ihren vierbeinigen Gefähr-

          ten stören ließen...Weiter, in Richtung Meer, leuchtete der breite Sandstrand fast weiß,

          nur das Wasser plätscherte in seinem uralten Rythmus in einem kräftigen Blauton, ge-

          schmückt mit weißen Schaumkronen Richtung Land, wobei es sich gleichzeitig zurück-

          zog- zur Ebbe. Es ließ sein Schätze - Muscheln in verschiedenen Größen, Formen und

          Farben, glatt geschliffene Holzstückchen, Tang, Federn etc. zurück. - Leider war wie-

          der kein Bernstein dabei!

          Dieser "Rückzug" für eine Woche ließ uns zur Ruhe kommen, gab Zeit zum Nachden-

          ken, was wirklich wichtig ist im Leben u n d ein tiefes Gefühl der Wertschätzung für

          die "Schöpfung", Dankbarkeit Jesus gegenüber, der so liebevoll bis ins kleinste De-

          tail alles für uns Menschen geplant und zubereitet hat und uns mit "Sinnen" aus-

          stattete, die das auch erfassen können, damit es uns "gut" ergehe.

          Was machen wir?- Viel zu selten lassen es die "Umstände"( Geld, Zeit, Krankheiten)

          zu, dieses "Geschenk"richtig zu erfassen und wertzuschätzen. Ich habe mir nach einer

          Woche "Nordsee" jedenfalls "verordnet", wieder des Öfteren " innezuhalten", hinzu-

          sehen, wertzuschätzen und mein Vertrauen in unseren Herrn Jesus weiter zu festi-

          gen, denn er ist derjenige, der uns das alles sehen, wahrnehmen und erkennen läßt,

          ohne ihn wären wir verloren...

          Ich wünsche auf diesem Weg allen Niedergedrückten, Kranken, Einsamen und Trau-

          rigen Kraft und die Gewissheit, dass auch diese schweren Zeiten vorbei gehen. Und-

          -wir sind nie allein...

          Seid lieb gegrüßt aus dem "weißen" Harz            hei-bea

          1. Schneeflocke@ hei-bea

            Hei-bea,
            Du hast mich gerade umgehauen!
             ❤️

            Sei sehr umarmt und ich schließe mich Deinen Wünschen vollstens an!

            flöckchen

          2. Hupsi

            Danke, auch das ist ein wunderschöner Beitrag, hat mich besonders lieb gefüllt, als wäre man selber dort. Geht aber nicht. Daher Danke,  gerade deshalb. Herzlichst Hupsi

  10. Petrus111

    Liebe Freunde,

    "der Kampf eines Jüngers Jesu" - es ist nur der Kampf mit sich selbst.

    Wer bei JZ aufgewachsen oder viele Jahre oder Jahrzehnte in der JW-org verbracht hat, der hat seinem Leben eine Richtung gegeben und seine Kraft für etwas aufgewendet, was nicht nur unzutreffend war, sondern auch darauf gerichtet war, andere ebenso in die Org einzuladen.

    Die Org ist ein religiöses Schneeballsystem, das auf Selbsterhalt ausgerichtet ist - und durch den Selbsterhalt auf Machterhalt.

    Die Mechanismen sind vielfältig und werden auf diesem Portal in mannigfaltiger Weise entlarvt.

    Wenn ich mich auf diesem Portal bewege, dann will ich nicht die Org bekämpfen oder schädigen - ich meine, das muss man Gott überlassen - und JZ sind ja nun beileibe nicht die einzige (religiöse) Organisation, die ihre Mitglieder schädigt, aussaugt, benutzt und hintergeht, Machtstrukturen aufbaut und benutzt, um sich selbst zu erhalten.

    Mein Wunsch ist es, als langjähriger Insider aufzuklären, zuzuhören, Hinweise zu geben, den Weg zu zeigen, Weggefährte zu sein, kurzum: nicht die JW-org zu schädigen, sondern allen denen helfend die Hand zu reichen, die das wünschen, sei es, weil sie kurz davor stehen, sich von JZ vereinnahmen zu lassen, sei es, weil sie aussteigen wollen aber nicht wissen, wie sie das wegen des völligen Kollaps ihres sozialen Umfeldes überstehen und überleben könnten.

    Dabei zehre ich allerdings auch nur von meinen eigenen Erfahrungen und habe - wie jeder Mensch - nur einen begrenzten - also meinen - Horizont zur Verfügung.

    Damit bin ich aber nicht der einzige - und gemeinsam bringen die Menschen auf diesem und anderen nützlichen Portalen schon einiges zustande.

    Danke dafür.

    beste Grüße

    Petrus111

  11. Annodazumal

    Lieber Bruder Tilo

    Das ist genau was ich heute gebraucht habe, weil ich besuch von (Ältesten) hatte und es versuchte zu erklären wie es in Epheser 5:11 steht.

    Ich hatte natürlich keinen Erfolg, vielmehr musste ich feststellen dass sie mich in der Finsternis sehen. Aber komischerweise tun sie mir leid, weil sie es nicht verstehen.

    JW brüder (Älteste) versuchen es schön zu reden was nicht ist. Ich verstehe es und es tut mir für sie leid. Viele von ihnen haben die Finsternis nicht überwunden, und lassen sich unter einem unheimlichen Joch versklaven. Es gibt so viele gute Menschen unten ihnen.

    Es tut meiner Seele gut zu hören dass ich meinen Weg und die Wahrheit bekommen habe. Aufzuwachen tut sehr weh, wenn man die ganze Jugend damit verbracht hat, ein Paradies vor Augen gehabt zu haben und mit der Rute zurechtgewiesen wurde wenn man nicht spurte, und heute ein Seelisches Frack ist. Die Liebe hat mich geweckt, ich danke meinem Herrn.

    Danke vielmals an dich und allen hier und ganz liebe Grüsse

    Fanya

    1. Matthäus

      Ja Anudazumal, das ergeht vielen so, bei mir hat es über 40 Jahre gebraucht, auch 15 Jahre als Ältester habe ich viel von dem Schmarren von der Bühne oder an Kongressen noch eingefordert.

      Ein tröstendes Wort und Licht brachte mir diese Aussage des Johannes, 1.Brief Kap. 2, hier auch die Verse 26, 27, aber insbesondere dies Worte:

      Meine geliebten Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Sollte aber doch jemand Schuld auf sich laden, dann tritt einer beim Vater für uns ein, der selbst ohne jede Sünde ist: Jesus Christus. 
      2 Denn Christus hat unsere Sünden, ja, die Sünden der ganzen Welt auf sich genommen; er hat sie gesühnt.
      3 Wenn wir uns an Gottes Gebote halten, zeigt uns dies, dass wir Gott kennen.
      4 Wenn jemand behauptet: »Ich kenne Gott«, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit lebt nicht in ihm.
      5 Doch wer sich nach dem richtet, was Gott gesagt hat, bei dem ist Gottes Liebe zum Ziel gekommen. Daran erkennen wir, ob wir wirklich mit ihm verbunden sind.
      6 Wer von sich sagt, dass er zu ihm gehört, der soll auch so leben, wie Jesus gelebt hat.
      Das alte und das neue Gebot

      7 Was ich euch jetzt schreibe, meine Lieben, ist kein neues Gebot, sondern die Botschaft Gottes, die ihr von Anfang an gehört habt.

      8 Und trotzdem ist dieses Gebot neu, weil Christus es verwirklicht hat und ihr jetzt danach lebt. Denn die Finsternis schwindet, und das wahre Licht strahlt schon auf.

      9 Wenn nun jemand behauptet, in diesem Licht zu leben, hasst aber seinen Bruder oder seine Schwester, dann lebt er in Wirklichkeit immer noch in der Finsternis.

      10 Nur wer seine Geschwister liebt, der lebt wirklich im Licht. An ihm lässt sich nichts Anstößiges finden.

       
      11 Wer dagegen seinen Bruder oder seine Schwester hasst, der lebt ganz und gar in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht. Er ist wie ein Blinder und kann nichts sehen, weil die Dunkelheit ihn umgibt

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