Das „Theokratische Gesetz“ der Wachtturm-Gesellschaft…

…und die «Institutio religionis Christianae» des Johannes Calvin

Wie Genf unter Calvins Herrschaft geriet

Zu Beginn möchte ich ein Zitat aus der «Institutio» von Johannes Calvin wiedergeben:

„Klar möge hier umschrieben sein die Macht, mit der die Prediger der Kirche bekleidet werden sollen. Da sie als Verwalter und Verkündiger des göttlichen Wortes bestellt sind, haben sie alles zu wagen und alle Großen und Mächtigen dieser Welt zu zwingen, sich vor der Majestät Gottes zu beugen und ihm zu dienen. Sie haben allen zu befehlen vom Höchsten bis zum Niedrigsten, sie haben die Satzung Gottes aufzurichten und das Reich des Satans zu zerstören, die Lämmer zu schonen und die Wölfe auszurotten, sie haben die Folgsamen zu ermahnen und zu unterrichten, die Widerstrebenden anzuklagen und zu vernichten. Sie können binden und lösen, den Blitz und den Donner schleudern, aber all dies gemäß Gottes Wort.“

Die «Institutio» des Calvin war eine Sammlung von Regeln, Geboten, Verboten und Vorschriften zur «Kirchenzucht». Alles war verbindlich und jedes Abweichen davon wurde mit harten Strafen bis zur Todesstrafe belegt.

Die Quelle seiner Macht

Calvin war gerade einmal 26 Jahre alt, als er seine «Institutio» geschrieben hatte. Nachdem sie geschrieben und veröffentlich war, wurde er vom Genfer Rat als Prediger angestellt. Schon bald stellte sich heraus, dass er fest entschlossen war, seine «Institutio» zum eisernen Gesetz in Genf zu machen. Aber wie sollte das möglich sein, da die eigentliche Macht in den Händen des Stadtrates lag? Calvin wusste Rat. Sein mathematisch arbeitender Verstand gab ihm ein Mittel in die Hand, um die ganze Stadt unter seine Faust zu zwingen: Die Exkommunikation!

Als Prediger verweigerte er missliebigen Personen die Teilnahme am Abendmahl. Er verweigerte ihnen Brot und Wein, vor den Augen der ganzen Gemeinde. Wem das widerfuhr, der war bürgerlich erledigt, denn niemand wagte es danach, mit ihm Geschäfte zu machen oder mit ihm Umgang zu haben. Für jeden Betroffenen bedeutete dies den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ruin. Mit der Exkommunikation wuchs Calvins Macht ins Groteske und er nutzte sie geschickt und rücksichtslos aus, um sie zu erhalten und auszuweiten. Er stärkte in einem nicht zu überbietenden Ausmaß die Autorität der geistlichen Macht – seiner Macht!

Die Folgen seiner Herrschaft

Das Leben in Genf wurde unter seiner Herrschaft grau, trostlos und stickig. Alles, was irgendwie an katholische Sinneslust erinnerte, wurde ausgelöscht. Das Leben hatte aus Arbeit und Gebet zu bestehen. Religiöse Tätigkeiten, wie der Besuch der Kirchen am Sonntag, wurden zur Pflicht für jeden. An die Stelle der Freiheit eines Christen, wie sie Luther gefordert hatte, trat hier die Versklavung unter den Willen eines einzelnen Menschen. Die menschliche Freude wurde durch eine grotesk-sektiererische Gottesfurcht erstickt. Angst regierte das Leben in Genf.

Um die «Institutio» zur Geltung zu bringen, ging eine Sittenwache auf die Straßen, Plätze und in die Häuser, um jede Laxheit und Übertretung zu ahnden. Überall lauerten Spione und in Genf mehrten sich die Sykophanten. Jeder misstraute jedem, jeder belauerte jeden, jeder konnte jeden anzeigen. Und über allem thronte Johannes Calvin als unanfechtbare Autorität, die allein von Gott ausersehen war, seinen Willen, ja sogar Gut und Böse, zu erklären! So jedenfalls hatte er sich geäußert.

Der Mund Gottes

Für Calvin gab es daher nur den absoluten Gehorsam, denn er sah sich als Sprachrohr (Mitteilungskanal) Gottes. Was er sagte, war göttliches Wort und hatte Gesetzeskraft. Mit Hilfe der Exkommunikation konnte Gehorsam erzwungen werden und Calvin führte dies, ohne jede Ausnahme und ohne Skrupel, aus.

Calvin forderte, dass alles gemäß der Bibel zu entscheiden sei. Aber was die Bibel als den Willen Gottes auswies, das bestimmte er selbst! Sein Wort in Sachen Bibeldeutung war das erste und das letzte. Er gestattete niemanden, hieran zu rütteln. Kritiker ließ er verfolgen oder ermorden (Miguel Servet), indem er den Rat der Stadt zwang, seinem Willen gefügig zu sein.

Gerade Calvin bewies der ganzen Welt, wie man die Bibel missbrauchen kann und doch den Eindruck erweckt, sich treu daran zu halten. Das war schlaue Theologie, wie sie später die Jesuiten, in der Gegenreformation, zur Vollendung brachten.

Sie und Calvin waren Meister darin, die Bibel für ihre Zwecke zurechtzubiegen. Auch wenn man sich selbst widersprach und doppelzüngig argumentierte, tat das ihrer Autorität keinen Abbruch. Die Masse lebte dumpf dahin und war schon immer autoritätsgläubig, ohne wirklich gottgläubig zu sein. Furchtsam und servil ließ sie sich hin- und herschieben. Von jedem Wind der Lehre getrieben irrten sie dahin und gewöhnten sich das Gewissen und das eigene Nachdenken ab.

Calvin hatte natürlich Mittäter, einige willige und von vorauseilendem Gehorsam getriebene Menschen, die ihm alle «Schmutzarbeit» abnahmen. Er selbst war zu zart, um sie auszuführen – ein Stubenhocker, der unermüdlich an seinen Predigten und Büchern arbeitete. Das Leben sah er eigentlich nur durch das Fenster seiner Studierstube. Frau und Kinder hatte er nicht, um seinen Broterwerb musste er sich auch nicht kümmern. Er war ein Gelehrter, der aber keine Leitsterne für sein mathematisch-scharfes Denken hatte, wenn wir darunter das Gewissen, die Bibel, die Ehrlichkeit, die Barmherzigkeit, die Menschenliebe und den Geist Gottes verstehen wollen.

Unter Calvin bekam das Wort des Reformators Sebastian Franck seine volle schreckliche Bedeutung: «Der Buchstabe ist das Schwert des Antichristen!» Mit diesem Schwert herrschte Calvin in Genf! Durch seine Sonderlehren (z. B. die Prädestination) machte er das Wort Gottes teilweise ungültig, wie es schon die jüdischen Gesetzeslehrer getan hatten (Mat. 15:2–8). Dadurch entfremdete man die Menschen von Gott, statt sie zu ihm zu führen. Calvin stellte sich (er nannte es Kirche»– wir sagen «Organisation») als Heilsvermittler dar. Nur durch ihn kam man in Gottes Reich. Und ebenso krass sah es die Katholische Kirche.

Ein Beispiel aus der Neuzeit

Verlassen wir nun Calvin und wenden uns einer anderen, in diesem Zusammenhang interessanten Person zu: Fred. W. Franz. Wie viel hatte er mit Calvin gemeinsam? Schon sein äußeres Leben erinnerte an Calvin: Beide waren männlichen Geschlechts, aber auch nicht mehr. Beide sahen sich lieber in der Studierstube, als im Leben. Beide waren scharfe Denker und beide hatten, in dieser Hinsicht, eine zu hohe Meinung von sich (während sich Calvin als Verkünder des göttlichen Willens sah, meinte F. Franz der einzige zu seiner Zeit lebende Lehrer zu sein, der die Bibel richtig erklären könne.)

Beide Männer konnten ihre Gefühle je nach Bedarf ein- und abschalten, wirkten aber für viele als empathiearm. Beide bogen sich die Bibel mit Scheinargumenten nach ihrem Gutdünken zurecht und hatten keine Bedenken, sich selbst zu widersprechen und doppelzüngig und orakelnd vieldeutig zu sein. Für beide war der «Apparat» (die Kirche oder die Organisation) zu einem Götzen geworden, mit dem sie ihr persönliches Leben fest verbunden hatten. Alles wurde irgendwie mit der Bibel «begründet, am besten mit Geschichten aus dem AT, aber es handelte sich um dieselben Scheinargumente, wie sie auch die jüdischen Gesetzeslehrer verwendeten, um das Wort Gottes ungültig zu machen. Das Raffinierte daran war die teuflische Mischung aus mitunter erhebenden und großartigen Gedanken und der hässlichen Lüge!

Der äußere Schein und die Wirklichkeit

Auch Fred Franz erweckte den Anschein von Rechtschaffenheit und hoher Achtung der Moral, aber die Wirklichkeit sah mitunter recht nüchtern aus. Es machte auch Franz nichts aus, von einem Tag auf den anderen seine Meinung zu ändern (wie es sein Neffe R. Franz geschildert hat), aber im Allgemeinen gegen jede Veränderung zu sein, welche die Macht und Autorität der WTG hätte schwächen können. Man darf dabei nie übersehen, dass die WTG eigentlich das geistige Kind von Rutherford und F. W. Franz’ ist. Beide schufen die Sonderlehren, die Zeugen Jehovas noch heute kennzeichnen. Nach dem Tode Rutherfords wurde F. Franz als „das «Orakel der Gesellschaft“« bezeichnet. Die meisten Bücher wurden von ihm geschrieben. Wenn Fragen auftauchten, wurde sie an ihn weitergereicht. («Fragt Freddy, der weiß es!») Und er bastelte mitunter recht seltsame Antworten, die er scheinbar biblisch begründete. Das wurde veröffentlicht und war dann für alle Zeugen Jehovas verbindlich. Wer sich nicht danach richtete, konnte ausgeschlossen werden. Und hier sehen wir dasselbe Machtinstrument Calvins in den Händen der WTG: Dort die Exkommunikation und hier der Gemeinschaftsentzug.

Die vielen Antworten von F. Franz wurden gesammelt und veröffentlicht. Sie erschienen in Büchern für den internen Gebrauch: Die „Correspondence Guidelines“ (Richtlinien für die Korrespondenz der Zweigbüros), das Buch „Hütet die Herde Gottes“ (Anleitung für die Arbeit der Versammlungsältesten). Auch das Organisiert-Buch dürfen wir dazu rechnen. Hier erhielten sie Gesetzescharakter und wurden als «Theokratisches Gesetz» rechtsverbindlich für alle Zeugen Jehovas! (In dem Buch „Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde“, wird gesagt, dass Christen einer neuen Rechtsordnung unterstehen. Es wird behauptet, dass das Gesetz des Christus aus einer Sammlung von Regeln für christliches Verhalten bestehe!)

Straffe Reglementierung statt christliche Freiheit

Es ist nicht zu übersehen, dass dieses «Theokratische Gesetz» sich, ebenso wie die «Institutio» des J. Calvin, in das innere, private Leben der Gläubigen einmischt und alles zu reglementieren sucht. Und es ist auch nicht zu übersehen, dass diese Regeln oft genug Themen berühren, über welche das klare Wort Gottes nichts sagt. Hier geht man ganz klar über das hinaus, was geschrieben steht. (1. Kor. 4:6) Gerade auf diesen Gebieten muss jeder Christ mit und nach seinem Gewissen entscheiden, hier muss er unter Gebet, der Wirkung des Geistes und gemäß seiner biblischen Erkenntnis selbst entscheiden. Diese Entscheidung darf ihm nicht durch ein pharisäisches Regelwerk abgenommen werden, denn jeder trägt seine eigene Verantwortung.

Die Freiheit des Christen

Nun wissen wir, dass Christen vom Gesetz Mose befreit sind; es hat für sie keine Bedeutung mehr, wenn es um ihre Rettung geht. Das soll nicht heißen, dass die Moralität des Gesetzes Moses seine Gültigkeit verloren hätte. Jesus hat das ganze Gesetz so zusammengefasst: «Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!» Das ist übrigens auch das Gesetz den Neuen Bundes, unter dem Christen durch die Vermittlung Jesu Christi stehen! Das Gesetz der Liebe wird auch als das Gesetz des Christus» bezeichnet. (Gal. 6:2; 1. Joh. 4:21)

Das Gesetz des Christus wird auf Herzen geschrieben

Das ist ja gerade das Großartige dieses «Gesetzes des Christus: Es ist, gemäß den Worten des Neuen Bundes (Jer. 31:31–34), auf die Herzen geschrieben! Das ist das Entscheidende, was dazu führt, dass man das göttliche Gesetz verinnerlicht hat, dass es die Triebkraft des Lebens geworden ist und eben nicht aus Angst vor Strafe befolgt wird, sondern weil man es als Mensch so und nicht anders will. Es wird befolgt, weil der innere Mensch keine andere Möglichkeit weiß, als diesem göttlichen Gesetz zu folgen, weil es das wirkliche Glück für jeden bedeutet, der es so will. Und jeder, der nach diesem Gesetz des Christus leben will, erfährt an sich selbst den Segen der Gottverbundenheit. In dieser Gottverbundenheit ruht er sicher und braucht keine menschlichen Zuchtmeister mehr, die den Gehorsam mit Gewalt erzwingen wollen.  Unter dem Neuen Bund hat ein Umdenken stattgefunden! Hier lesen wir in Jeremia 31:

„Der neue Bund, den ich mit dem Volk Israel schließen werde, wird ganz anders sein [als der Gesetzesbund]», spricht Jahwe. «Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, ich lege es tief in sie hinein. So werde ich ihr Gott sein und sie mein Volk. Dann muss keiner mehr den anderen belehren, niemand muss mehr zu seinem Bruder sagen: «Erkenne doch Jahwe!» Denn alle werden mich erkennen, vom Geringsten bis zum Größten», spricht Jahwe. «Denn ich werde ihre Schuld vergeben und an ihre Sünde nicht mehr denken.»

Das Gesetz des Christus braucht keine Zusätze!

Dieses «Gesetz des Christus» braucht nirgendwo neu formuliert werden, es braucht keine menschlichen Zusätze und Auslegungen, weil es durch die Bibel, das Leben Jesu und sein Vorbild schon festgelegt ist. Es braucht keine Verdeutlichungen und schon gar keine Verfälschungen, weil das Gewissen, durch dieses «Gesetz des Christus,» seine volle Macht über uns erhält! Das ist dann der Glaubensgehorsam, den Jesus gefordert hat. Aber eine Sammlung von Regeln hat damit nichts zu tun, weil sie ja auch Bereiche umfassen, die, nach Gottes Willen, dem Gewissen des einzelnen Menschen überlassen bleiben sollen. Gesetzes- und Regelsammlungen drängen das Gewissen beiseite, machen es unwirksam und manipulierbar. Sie versklaven den Menschen. Wer das für sich zulässt, lässt auch zu, dass er von Gott entfremdet wird! Wer solche Sammlungen anfertigt, macht diese selbst zu einem Kriterium für Gerechtigkeit. Und das ist gegen Christus, das ist gegen den Sinn seines Erlösertodes!

Das «Theokratische Gesetz» und auch die «Institutio» nehmen dem Menschen seine christliche Freiheit ab, die darin besteht, Gott völlig freiwillig und aus wahrhaftiger Liebe zu dienen. Das Motiv für dieses Dienen ist und bleibt die Liebe! Gerechtigkeit bekommt man nur durch den Opfertod Jesu, die Barmherzigkeit und die Gnade Gottes; man bekommt sie nicht durch das Abarbeiten von Menschengeboten, denen man aus Furcht vor Strafe gehorcht!

Die Apostel hatten kein Regelwerk nötig!

Wie erfrischend anders waren die Apostel in dieser Hinsicht! In ihren Briefen findet man nur spärliche Regelungen. Paulus ging über einen vernünftigen Rahmen nicht hinaus! Er gab z. B. Rat für die Ordnung in christlichen Zusammenkünften, erwähnt aber keine Einzelheiten. Er schrieb über Richtlinien für Ernennungen von Dienern, über die Hilfeleistungen für Bedürftige, über Spenden und die Rücksichtnahme auf das schwache Gewissen anderer. Wir finden Hinweise, wie man Rechtsstreitigkeiten unter Geschwistern beilegen soll, über die Zurechtweisung von reuelosen Sündern und das «Heiraten im Herrn.

Er beschreibt ausführlich die Pflicht, den staatlichen Gewalten zu gehorchen und warnt vor falschen Lehrern.  Damit ist der Kreis schon durchschritten! Die Apostel bewiesen einen großen Respekt vor der Freiheit ihrer Geschwister. Für sie stand obenan immer der gesunde Sinn, die Vernünftigkeit, die Liebe und die Wirkung des Geistes Gottes. Ja, sie vertrauten auf die Leitung der Versammlungen durch Jesus Christus. Kleinliche Regelungen findet man bei ihnen nicht! Und das war nur möglich, weil man den Brüdern vertraute und auf die Kraft des Heiligen Geistes baute.

Mag ich nicht (3)

63 Kommentare zu “Das „Theokratische Gesetz“ der Wachtturm-Gesellschaft…

  1. Nick

    Dann wird es auch bald kein

    Trolley mehr geben, wenn die Literatur eingestampft wird.

    Oder?

    Lg Nick

    1. Aufklärer

      Der Verwaltungsrat der Zeugen Jehovas fordert 25 Millionen Dollar. Jw.org wächst.
      El Cuerpo gobernante de los testigos de Jehová pide 25 millones de dólares. Jw.org Crecer.
      https://www.youtube.com/watch?v=x1WcX64cnGE

       
      A pesar de contar con un fondo de socorro para desastres, el cuerpo gobernante de los testigos de Jehová ha solicitado que se donen entre 20 y 25 millones de dólares. Es llanamente un robo en despoblado, además se solicita lo hagan en las cajas de los salones, para que no tener que dar parte a las autoridades sobre ese dinero.

      Trotz eines Katastrophenfonds hat der Verwaltungsrat der Zeugen Jehovas Spenden in Höhe von 20 bis 25 Millionen Dollar gefordert. Es handelt sich offensichtlich um einen Raubüberfall bei der Entvölkerung, außerdem wird dies in den Kisten der Hallen gefordert, so dass es keinen Teil der Behörden über dieses Geld geben muss.

      1. Birgit

        Birgit@Aufklärer

        Vielen Dank für den sehr interessanten Link.Habe jede Menge Antworten übersetzt aus dem Link.

        Wie ich das sehe,ist es wohl der letzte Raubzug gegen ihre Mitglieder.Wenn da nicht alle Glöckchen leuten!!!Der Verein bricht zusammen wie ein Kartenhaus.Jetzt wird mitgenommen was geht.Es wird jetzt spannend,rasend schnell kann es gehen.Wie froh ich doch bin diesen falschen Christen entkommen zu sein...Dank unserem Schöpfer,heiliger Vater und seinem liebsten Sohn Jesus Christus ...unser einziger König.

        LG Birgit

  2. O.W.Schön@Ordnungszahl 83

    RELIGIÖSE LÜGEN

    Lieber O83,

    ich möchte Dir gerne mit zwei Zitaten einen herzlichen Gruß senden, über BI Aktuell, und an unseren gemeinsamen Aufwach-Prozess erinnern, der vor knapp 2,5 Jahren seinen Anfang nahm:

    "Unser Denken steckt in eingefahrenen Bahnen fest, in einem Denkmuster, das dem Willen Gottes entgegengesetzt ist. Das Gelingen des christlichen Lebens hängt davon ab, dass wir uns aus dieser Gewohnheit lösen und eine Bahn betreten, die durch biblische Wertvorstellungen und Denkweisen gekennzeichnet ist" (Doug Moo)

    Es ist so befreiend für uns damalige BI Leser gewesen, all die JW.ORG Lügen hinter uns gelassen zu haben! "Gottes Liebe muss man sich verdienen" wollten sie uns Glauben machen. "Gott hasst die Sünde und den Sünder" wollten sie uns einreden. "All meine Probleme werden durch meine Sünden verursacht" haben sie uns ins Ohr geflüstert. "Es ist Christenpflicht alle Bedürfnisse anderer zu erfüllen" sollten wir verinnerlichen. "Ein guter Christ ist nicht zornig, besorgt oder deprimiert" wollten sie uns suggerieren. "Gott kann mich nur gebrauchen, wenn ich geistig stark bin" säuselte es von der Bühne aus zu uns hinunter.

    Nur durch die Wahrheit über die Wahrheit von jw.org wurden wir frei, unseren Weg eigenständig in Christus zu gehen und BI Aktuell war unsere kommunikative Plattform des befreienden und auch schmerzhaften Prozesses der Bewusstwerdung der religiösen Lügen mit denen wir gefüttert wurden.

    Mit den Worten von Jan Hus sage ich herzlichen Dank an dich, lieber O83, für so manche spannenden und erheiternden Kommentare und auch an BI Aktuell für deren Zeit, Geld und große Mühe!!!

    "Suche die Wahrheit, höre auf die Wahrheit, lehre die Wahrheit, liebe die Wahrheit, bleibe bei der Wahrheit und verteidige die Wahrheit bis zum Tod." (Jan Hus)

    Viele Grüße

    O.W.S.

     

     

  3. Martin

    Habt ihr schon die neuesten Meldungen vernommen? Der Wachturm soll glaube ich nur noch alle drei Monate erscheinen. Das Buch: Was lehrt die Bibel wirklich? soll nicht mehr gedruckt werden und auch andere Publikationen sollen eingestampft werden. Viele Änderungen auf Jw.org.! Weiß jemand näheres?

    1. Boas

      Sie beseitigen ihre Spuren. Und bieten durch die Reduzierung des Lesestoffes weniger Angriffsfläche für Aufklärer. Auch sie lernen aus ihren Fehlern. Irgendwann wird es die Anweisung geben, alten Lesestoff selbst zu vernichten oder in der Versammlung zur ordnungsgemäßen Vernichtung abzugeben, weil er altem Verständnis der Bibel entsprechen würde. Und man dadurch sicherstellt, dass sich die Organisation Jehovas nur noch mit frischen geistigen Speisen beschäftigt, die dem neuesten Verständnis aus der Bibel entsprechen.

      Alle besonderen Fragen sollen, nach den neuesten Briefen an die Ältestenschaften, nur vom Zweigbüro aus beantwortet werden. Wodurch besser sicher gestellt ist, dass es keine offiziell zugänglichen Beweismittel für interne Lehren und Handhabungen mehr geben wird. So können wir als Lügner hingestellt werden, obwohl wir die Wahrheit sagen. Oder sogar als Straftäter, die das Briefgeheimnis verletzen. Schlau wie eine Schlange. Aber nicht so unschuldig wie eine Taube.

      1. Edelmuth an BOAS

        Guten Abend BOAS

        Sie gehen sogar noch weiter. Durch die Filme auf dem Smartphon werden keine Bibeltexte interpretiert oder besprochen, sondern Parabeln zur Bibel gezogen. Man kann ihnen nie etwas Falsches nachweisen, weil alles interpretierbar ist.

        Durch die Verwendung von Smartphons im Predigtdienst wird sichergestellt, dass die Lehren, so wie von ganz oben gewollt, verbreitet werden. Der Bruder predigt nicht mehr, sonder wird zum Smartphonhalter degradiert.

        Sicherlich werden seitens des Sklaven alle Auskünfte aus Gründen der Einschränkung der Nachweismöglichkeit mündlich erteilt. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten die Aussagen beweisfähig zu machen. Mehr möchte ich dazu nicht verraten.

        Wenn alle besonderen Fragen nur noch vom Zweigbüro nach ausführlichem Nachforschen beantwortet werden, wird die Verantwortung auch an das Zweigbüro delegiert. Wenn Fehler gemacht werden war es nicht ein unbedarfter Ältester, sondern das Zweigbüro und das steht für die Leitende Körperschaft. Danach dürfen wir nur dann eine Beantwortung unserer Fragen erwarten, wenn die Antwort dem Sklaven nützt.

        Ede

        1. Boas@Ede

          Lieber Ede, eine sehr gute Erweiterung meiner Feststellung. Schon in den 90ger Jahren wurde gesagt, dass man älter Literatur (10 - 20 Jahre) nicht mehr lesen sollte, weil sie nicht mehr aktuell sei.

          Lieben Dank für Deine zusätzlichen Gedanken
          Boas

    2. Kirschblüte

      Hallo Martin,

      wo genau stehen dazu irgendwelche Info`s auf jw.org? Ich habe nichts gefunden.

      Kirschbluete

      1. Nick

        Das war ein Brief an die

        Versammlungen.

        lg Nick

    3. Hallo Martin,

      Mein Mann ist ja noch ZJ und geht ab und zu in die Versammlung.  Dort wurde es so begründet,  dass man mehr Aufmerksamkeit auf Gespräche mit den Menschen legen wollte.  Schließlich nicht mehr soviel auf Publikationen.

      Ich finde es schon  krass,  wie sie sich da jetzt wieder fein rausreden. Dann können sie ja auch die Berichtszettelchen neu drucken. Wieviel Gespräche hast du diesen Monat geführt?😂

      Mir ist nur aufgefallen,  dass sie die Publikationen ständig updaten.  Da dann nichts mehr in gedruckter Form da ist, können sie ja jederzeit neues Licht leuchten lassen. Wahrscheinlich merken es die meisten dann nicht mal mehr. Echt traurig. Hoffentlich wachen noch viele auf.

      Gruß

      Dorkas

       

       

       

    4. Horst

      Lieber Martin,

      bezüglich Deiner Frage:

      Bitte scrolle mal zurück zu den Kommentaren bis zum 9. Oktober um 5:07 Uhr, da findest Du einen ausführlichen Bericht von unserem lieben Bruder M.N., der die Neuigkeiten direkt vom "annual meeting" berichtet.

      Herzl. Gruss Horst

    5. Paul.Z21

      Hallo Martin!

      Man kann nur vermuten dass es wieder mal juristische Gründe hat. Wahrscheinlich geht es sinngemäß darum, Beweismittel verschwinden zu lassen. Die Organisation muss ja schließlich rein erhalten werden und ausserdem was geht die LK schon ihr blödes Geschreibsel von gestern und vorgestern an. Längst überholt durch neues Licht aus der Dunkelkammer russelscher Pyramiden- und Wachtturm-keller! Grüße und eine schöne Woche! Paul

  4. man

    Halt ein geistiges Paradies in dem wir gut und gerne Leben!

    Na denn...........

  5. turtle

    Ich war mal wieder zu schnell:

    Fettdruck in dem WT-Auszug ist von mir

     

     

  6. Micha

    Lieber Norbert

    Zu Deinem Kommentar darüber, wie sich die WTG das Vereinfachen des Lebens (zu Gunsten der WTG versteht sich) vorstellt, hast Du als letzten Satz geschrieben.

    "Zu dieser Bibelauslegung fällt einem nichts mehr ein, oder?"

    Mir ist schon noch was eingefallen.

    Also ich würde mich von meinem Anzug und allen meinen Krawatten trennen. In dieser Uniform wird man oft verwechselt mit Bankern, Managern oder Anwälten. Ob das der Botschaft gut tut? Außerdem würde ich mir einen Bart wachsen lassen wie der Täufer. Auf die verblüfft- gequälten und strafenden Minen der Ältesten würde ich mich jetzt schon freuen.

    Gruß an alle in der Runde Micha

    1. lawmen

      Micha, auch ich habe mir meinen Teil gedacht.

      Ich habe ja inzwischen über 20 Jahre Distanz zu denen, aber bei denen schockt mich gar nichts mehr.

      Das mit dem neuen Sklavenkult kannte ich noch gar nicht. Habe es erst über diese Seite erfahren.

      Ebefalls einen Gruß an alle in diesem Forum

      lawmen

       

  7. Norbert@Alle

    Hallo ihr Lieben,
    Hier ein Auszug aus dem Arbeitsheft der Leben-und-Dienst-Zusammenkunft  Januar 2018 
    SCHÄTZE AUS GOTTES WORT Das Königreich der Himmel ist nah! Matth. 1-3

 

    Johannes stellte sein Leben komplett in den Dienst für Jehova und führte ein einfaches Leben. Das ließ auch sein Äußeres sofort erkennen. 
    Johannes hatte die Ehre, der Wegbereiter für Jesus zu sein. Das übertraf bei Weitem alles, was er aufgegeben hatte. 
    Wenn wir ein einfaches Leben führen, können wir uns mehr für Jehova einsetzen und werden zufriedener sein. Um sein Leben zu vereinfachen, könnte man . . .
    •   überlegen, was man wirklich braucht
    •   auf unnötige Ausgaben verzichten
    •   einen realistischen Haushaltsplan aufstellen
    •   sich von unnötigen Dingen trennen
    •   Schulden abzahlen
    •   seine Arbeitszeit reduzieren
    (Spenden einplanen nicht vergessen) 
    Johannes ernährte sich von Heuschrecken und wildem Honig
    Welches Ziel kannst du durch ein einfaches Leben leichter erreichen? 
    Zu dieser Bibelauslegung fällt einem nichts mehr ein, oder?

    1. turtle

      Hallo Norbert und alle Mitleser,

      das Ziel der LK ist eindeutig, haben sie selbst in der vorherigen Augabe, klar definiert:

      Wie können die anderen Schafe die Gesalbten unterstützen?

      Sie spenden von Herzen gern“

      (Leben und Dienst, Dez. 17, Seite 3), natürlich mit entsprechendem Bild, auf dem ein Spendenkasten mit Geldschein gefüttert wird.

      Wobei zu den Gesalbten ja wohl aus mehr als die 7 in Warwick gehören. Die zum Spenden Aufgerufenen könnten sich ja mal fragen: Bekommen alle Gesalbte was von den Spenden und wofür brauchen sie das Geld und wieso nur sie? Das Ganze wird dann kurz vor Weihnachten besprochen, wenn der eine oder andere vielleicht noch was von seinem Weihnachts— bzw. 13. Monatsgehalt übrig hat.

      Wer jetzt noch nicht im „Büssergewand“ herumläuft und sich nicht nur von „Heuschrecken und wildem Honig“ ernährt und sich vielleicht die Frage stellt:

      “Warum demjeniegen etwas geben, der schon alles hat?“

      Der bekommt die Antwort im Januar 2018, Studienartikel mit gleich lautendem Thema.

      LG, turtle

      1. turtle

        Korrektur....demjenigen

      2. turtle

        P.S.

        Hier ein kleiner Auszug aus dem Januar WT:

        15 Jehovas Organisation versorgt uns auf außergewöhnliche Weise. Viele ha- ben ihre Wertschätzung dafür gezeigt. Ein Ehepaar, das in einem asiatischen Land tätig ist, schrieb zum Beispiel über  JW Broadcasting: „Wir wurden gebeten, in einer kleinen Stadt zu helfen. Manch- mal fühlen wir uns abgeschottet und vergessen leicht das Ausmaß der Tätigkeit des Volkes Jehovas. Aber sobald wir uns die BeiträgeaufJWBroadcastingansehen, erinnern wir uns daran, dass wir zu ei ner internationalen Bruderschaft gehören. Unsere lieben einheimischen Brüder und Schwestern sind ganz begeistert von JW Broadcasting.  Die Brüder berichten uns  oft, wie nahe sie  sich der  leitenden Körperschaft durch das monatliche Program fühlen. Sie sind so stolz wie nie zu- vor, zu Gottes Organisation zu gehören.“

        1. M.N.

          Yep - "sich" Antmo3, one-eye-Jeff, Lett the Face, Bandleader Splane, Herd the Nerd, Papa Lösch, Sonniboy Sandy und Konsorten "nahe zu fühlen" anstatt dem auferstandenen Christus ist für jeden "eifrigen", "ergebenen", "fleißigen", "gehorsamen", "ergebenen", "loyalen", "treuen", "unterwürfigen" und "vorbildlichen" ZJ Programm, sowie "stolz" darauf zu sein, zur Drückerkolonne eines machiavellischen Vertriebskonzerns zu gehören. JW.Org ist der Götze, dessen Hohepriester die 7 von Warwick sind. So etwas, so jemandem "fühlen sich" ZJ "nahe". Von "hinschauen auf Jesus, den Urheber und Vollender des Glaubens" keine Spur. Orgvergötzung, Menschenverehrung pur. Es schüttelt mich.

    2. Edelmuth an Norbert

      Super, Norbert

      So sollte es sein!

      •   überlegen, was man wirklich braucht
      •   auf unnötige Ausgaben verzichten
      •   sich von unnötigen Dingen trennen
      •   seine Arbeitszeit reduzieren

      Eine Rolex sollte es doch schon sein, um pünktlich in den Dienst gehen zu können. Wir wollen doch niemanden warten lassen.

      Johannes stellte sein Leben komplett in den Dienst für Jehova und führte ein einfaches Leben. Das ließ auch sein Äußeres sofort erkennen.

      Das ist doch der richtige Ansporn. Da muss ich erst einmal los gehen, um mir entsprechend meinen Vorbildern in Warwick einen Stresemann mit Krawatte und Lederschuhe zu kaufen.

      •   seine Arbeitszeit reduzieren

      So weit das möglich ist, wenn noch seine teure Kleidung abbezahlen muss, gerne.

      Johannes ernährte sich von Heuschrecken und wildem Honig

      Ich bin nicht Johannes. Die glorreichen Sieben können als unsere Vorbilder die Heuschrecken mit Honig einmal probieren und uns dann erzählen wie sie schmecken.

      Ich finde es für sie beispielhaft, wenn es sich einige Herren gut gehen lassen und anderen raten ein asketisches Leben zu führen, damit das so eingesparte Geld an sie gespendet werden kann.

      Geht's noch?

      Ede

      1. Fox

        Guten Abend lieber Ede,

        "überlegen, was man wirklich braucht" - das darf ich gar nicht, weil mein Budget das gar nicht hergibt. Menschen ohne vernünftige Ausbildung dürfen sich über Tafelbeigaben freuen und sollten besser nie in Versuchung geraten, sich Medikamente, welche nicht mehr verordnet werden dürfen, kaufen zu müssen. Ganz zu schweigen für die Älteren, bei denen gewisses physisches Nachlassen bemerkbar macht und kontinuierliche finanzielle Einsätze erfordert. Überlegen, was man wirklich braucht kann man nur als Sklave, der offensichtlich einen guten Teil seines Tages damit zubringen kann.

        "auf unnötige Ausgaben verzichten" - doch, das war deutlich auf einem Kongressvideo aus Nigeria (?) zu sehen, wo die Einheimischen teils mehrere hundert Kilometer zu Fuß oder mit den einfachsten Verkehrsmitteln unterwegs waren, während die zum Internationalen Kongress Eingeladenen in den Hotels versorgt wurden, wozu auch Beutel mit Tagesverpflegung gehörten. Es war zwar nicht im Programm vorgesehen, dass die Einheimischen auch essen dürfen, auch nicht die Kinder, aber man muss löblicherweise sagen, die Gäste verzichteten dann doch auf unnötiges Essen und Trinken und teilten es mit anderen Besuchern die nichts hatten.

        "sich von unnötigen Dingen trennen" - ebay hilft, dann kann man noch was spenden. Dumm nur, wenn ohnehin nichts besonders wertvolles dabei ist und der Schrank schon mit Schrauben fixiert ist, die Wäsche nur noch darin aufzubewahren ist wenn man ihn mit Sie anspricht. Aber erkläre mal deinem Kind, dass Matchboxautos einfach nur unnützes Zeug sind auf das man besser verzichten sollte, damit die so hart überlegenden Männer aus Warwick zum Fliegenfischen können, weil sie nur dort vom Geist angehaucht werden können. Offensichtlich haben selbst diese Geister von unnötigen Dingen getrennt - früher waren sie als Schlossgespenster unterwegs.

        "seine Arbeitszeit reduzieren" - geht in vielen Ländern ganz einfach, weil es keine Arbeit gibt. Dummerweise müssen die Menschen dort wieder viel Zeit investieren um sich um solche zu kümmern, denn es gibt nicht überall Unterstützung wie in unserem Land. Und hier haben Eltern Unterhaltspflichten, deren Nichterfüllung ganz schnell die Strafrichter auf den Plan ruft und Jobcenter honorieren das Herbeiführen von Leistungsbedürftigkeit mit einer Sperre, aber die Miete sollte auch von was gezahlt werden.

        Johannes trug Fellklamotten - das kann sich heute fast nur ein enger Zirkel in der Führungsebene der Org leisten! Das mit dem Honig hätte ich auch gern in dem Umfang - leider gibt das mein Budget nicht her. Und das, obwohl die Qualität des Honigs heute längst nicht mehr der ist, wie er damals war und schon gar nicht von wildem Honig. Aber allein das daraus abgezogene Propolis ist wirklich sehr begehrenswert weil multifunktional. Und Gelee Royal heißt nicht umsonst so! Kein Vergleich zum billigen, mit Ätzkalk gebleichten Haushaltszucker. Der Verzehr von Heuschrecken und anderen Insekten nimmt stark zu und gilt als Delikatesse. Zu Johannes´ Zeiten und in seiner Umgebung war das keine Ausnahme. Ich persönlich bevorzuge da doch eher ein Fischfilet oder mal ein ganz normales Schnitzel, letzteres durfte Johannes gar nicht zu sich nehmen. Interessant ist, dass sich Rabbiner zwischenzeitlich heftig darum streiten, ob Heuschrecken überhaupt koscher sind, also als Mahlzeit zugelassen. Das haben wir den Mutanten unter ihnen zu verdanken! (https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdische_Speisegesetze) Und nun?

        Und eine goldene Rolex hat weitaus mehr Vorteile zu bieten als nur die Pünktlichkeit. Man weiß viel schneller wo rechts und links ist (lach nicht, das ist ein ernstes Thema!), wenn man mit einer Rolex ein Restaurant betritt kriegt man immer einen Platz und Bankangestellte fragen nicht nach der Kreditwürdigkeit. Das ist besonders in zunehmendem Alter wichtig - und noch viel wichtiger in Gerichtsverfahren, wo die Richter doch angetan sein sollen vom Erfolg einer Religion, die nur auf freiwilligen Spenden basiert. Siehste doch ein Ede, oder?

    3. Ömmelchen @ Norbert

      Hihi. Wer sagt, Kamelwolle wäre etwas einfaches oder billig ? Das ist was richtig gutes. Schön weich und hält besonders warm in den kalten Wüstennächten. Hat nicht jeder. Und Honig war früher auch nicht gerade ein billiges Lebensmittel für jedermann. Aber was weiß ich schon ...

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